vn-ck un» Verlag- vrvhl'lche Univ.-Vuch- und Steinbruderei N. Lange. Schriftleitung, Seschästsltelle und vmderei: Schulstratze 7. Briefe nur in Amerika gründlich gewürdigt, von den Franzosen dagegen recht kurz abgetan. Die Wirkung ist derjenigen ähnlich, die der Briefwechsel zwischen Hindenburg und dem früheren Kaiser draußen hervorgerufen hat. Es hat sich gezeigt, daß die Entente» zirkel ijirf)t so päpstlich waren wie gewisse deutsche Päpste, die jene Veröffentlichungen als schwer«- Schädigung der deutschen Interessen und ter Wirthschen Kabinettspvlitik verschreien wollten. Es dürfen jetzt wirklich mutig alle wirksamen Hebel angesetzt werden, um die schwere Last und Lüge von der Schuld Deutschlands am Weltkrieg in den Orkus zu dargeboten hatte. Dem Reklamedurst des Berliner Tage- < blattes, das beim Jahreswechsel interessante amtliche Berichte Iswolskis, des früheren rus- sischen Botschafters in Paris, veröffentlichte, haben wir diesmal gerne mit einem halb wehmütigen, halb hochgestimmten Prosit Reujahr Bescheid getan. Das Blatt, das jetzt dem Herrn Poincaro so wacker an die Waden fährt, hat bisher immer mehr für die westliche (am Ende auch die östliche), als die deutsche Kultur übrig gehabt. ES hatte, wie es später zugestand, die begeisterten August- tage von 1914 von vornherein mit gemischten Gefühlen miterlebt. Desto weniger haben wir dagegen einzuwenden, daß eS jetzt eine Art Schwarzen Adlerorden sich auf die Brust heftet, denn die Veröffentlichung der Briefe Iswolskis und die Rachweise von der Kriegslüsternheit der damaligen französischen Diplomatie sind wirklich ein nicht unbeträchtliches Verdienst. Der Hauptanteil daran gehört allerdings den maßgebenden Politikern der russischen Sowjetrepublik, die deren Archive geöffnet und bloßgelegt haben. And vielleicht werden wir in nicht zu fernen Lagen einmal die ganze, ungekürzte Aeberficht über das französisch-zaristische Ränkespiel zu Gesicht bekommen . . . Wir erfahren durch Iswolski, es sei (1913) der französischen Regierung von äußerster Wichtigkeit gewesen, die Möglichkeit zu haben, die französische öffentliche Meinung auf die Beteiligung Frankreichs an einem durch die Lage auf dem Balkan hervvrgerufenen Krieg vorzuberciten. Pvineare wünschte bundesbrüderliche Einweihung in alle russischen Informationen und Maßnahmen, die auf den kommenden Konflikt Bezug hätten; als Bedingung für Frankreichs Teilnahme an solchem Krieg stellte er das berechtigte und erklärliche Verlangen, daß das Zarenkabinett nicht völlig selbständig und überstürzt vorgehen dürfe. Das ist eine Enthüllung, die auf die gegenwärtigen großen Konferenzen in Wa- shington und Cannes doch eine gewisse Einwirkung haben sollte. Die Engländer und die Amerikaner wollen heute Realpolitik treiben, die unqelogenen und unverfälschten Tatsachen sprechen und wirken lassen. Da mögen sie nun endlich auch die arg geschminkte, gepuderte und in purer Vortäuschung eines guten Gewissens mit falschen Mitteln hvchfrisierte Parole des Weltkrieges einer Waschung unterziehen, damit auch dieser reale Tatbestand die französischen Ansprüche ermäßigen helfe! So weit man sieht, werden die Iswolskischen nehmen unb die Russen zurückweisen. roril Ibrx Hände mit dem Blute Unschuldiger befielt seien Die Alliierten müßten in ihren Beziehungen zu sollen, um den Bericht der Sachverständigen zu prüfen, die sich bis jetzt mit der Reparationsfrage beschäftigt haben. Paris, 6. Jan. (WTD.) Der Sonder- die Sitzung, indem er seine Kollegen im Ober- • sten Rate willkommen hieß, und den Wunsch aussprach, der strahlende Sonnenschein, und die günstigen klimatischen Wirkungen des Versammlungsortes möchten die Teilnehmer der Konferenz konziliant stimmen und eine glückliche Lösung der zur Behandlung stehenden Fragen günstig beeinflussen. Briand schlug die Bildung zweier Ausschüsse vor, von denen der eine sich mit den Reparationen und der andere mit der Frage des Wiederaufbaues Europas beschäftigen soll. Hierauf erteilte er Lloyd George das Wort. Die Rede Lloyd Georges. Wochenrückblick. Die deutschen Politiker fast aller Parteien, soweit sie sich in der Öffentlichkeit äußern, schwanken jetzt zwischen Pessimismus und Optimismus; zumeist ziehen sie sich nach chrem Für und Wider ins dunkle Loch des Pessimismus zurück. Später, in Zähren, ja, da kann uns die Sonne noch einmal leuchten, aber die Konferenz von Eannes wird uns nur die Schauer von Schnee und Regen ins Gesicht jagen. Wenn wir über die oft recht drastischen Verwarnungen Frankreichs durch die englische und amerikanische Presse in den letzten Tagen baß erfreut waren, wenn uns die Stimmungen in der Umgebung des amerikanischen Präsidenten und die Anträge in den parlamentarischen Körperschaften wohltuend durchrieselten, so sahen wir dabei zunächst in der Hauptsache die Auswirkung dieser Feststellungen und Erkenntnisse in der inneren Politik Deutschlands, in der Zurückdrängung jener schaden- frohen Ankläger und Kritikaster an allem und jedem, was eine andere als ihre weltverbessernde Weisheit dem deutschen Schicksal Der „Tcmps" über eine Gntspannnng zwischen Frankreich und Deutschland. Paris, 6. Jan. Der „Tem PS" erklärt, das allgemeine Programm für bl? Abtragung der deutschen Schuld müsse nrlwen- digerweise auf eine grvßangelegte Kn dit - operation hinstreben, die nur dani gelingen könne, wenn ihr ein Abkomme i be- züglich der Schulden der Alliierten unb eine politische Entspannung zwi' ch en Frankreich und Deutschland vrraus- ' gegangen sei. Deutschland werde nur dann en lassen. Was hilft's? Die Linkspvst verfügt nicht mehr über die alten feurigen Rosse von früher, und an der Wende eines Krisenjahres stehen Enttäuschungen, die bei der Fwntabschreiwng nach Links mit jedem Schritte als größer und bitterer sich erweisen. Innerhalb der Mehrheitssvzialdemokratie hält man die wahren Herzensergüsse vielfach zurück, aber manchmal kommen doch Geständnisse heraus, die oüher ganz unglaublich gewesen wären. So hat der „Vorwärts" in der Schuldftage in einer seiner letzten Rummern sogar Hinden- bürg und dem Kaiser eine gewisse Gerechtigkeit widerfahren lassen und der deutschen Politik nur vorgehalten, daß sie so dumm gewesen sei, die Ränke und die Kriegstreiberei der Entente nicht zu durchschauen. In der sozialistischen Halbmonatsschrift „Der Firnwerden in einem Rückblick auf das verflossene Jahr ebenfalls allerlei Wahrheiten zusammengestellt, die für die Beurteilung der Zeitlage bedeutsam sind. Sv heißt es darin: „Die Akten, die unsere peinlichen Registratoren des politischen Erkennungsdienstes in das mit dem Etikett „fortschrittlich" ausgezeichnete Fach gelegt haben, werden von dem Weltensturm nicht viel respektvoller behandelt als die siegelbeschwerten Pergamente in dem Kasten des Aeberlebten." Es wird in dem Heft mit einigem Hohn dargetan, wie besonders die Räteprvgramme, die „himmelhochjauchzenden" Stimmungen der Novembertage, heruntergekommen seien. Die Kommunisten in Rußland seien heute ganz tim Ende, nachdem Lenin und Trotzki den Kapitalismus wieder ins Land gerufen hätten. Die Internationale sei tot. Die Arbeiter der Siegerstaaten hätten mit Behagen zugesehen, wie ihre meist monarchischen Staaten der deutschen Republik mit der Siegerfaust die Kehle zuzudrücken sich anschickten. Der illusionäre, konstruierende Sozialismus sei gewesen, das Leben gehöre dem reformistischen Sozialismus. Die Anabhängigen werden demnächst in Leipzig ihren Parteitag abhalten. Dabei wird auch Über die Möglichkeit einer Wiedervereinigung mit der mehrheitssozialistischen Partei gesprochen werden. Ob die vom „Firn" festgestellten Tatsachen auch ini Lager Ledebours und Erispiens ein auf» dämmerndes Verständnis gefunden haben? Oder ob Herr Scheidemann Lust hat, ttvtz des Riederbruchs des konstruierenden Sozialismus den Befürwortern der Diktatur des Proletariats bundesbrüderlich entgegen zu formen? Die erste Sitzung der Konferenz der alliierten Mächte hat im Nautischen Klub um 11 Ahr vormittags unter dem Borsitz des Ministerpräsidenten Briand stattgesunden. Nachdem der Ministerpräsident die Delegierten begrüßt hatte, hat aus seine Aufforderung Lloyd George seine Ansicht über die allgemeine Wirtschaftslage Europas auseinandergeseht und gewisse Vorschläge formuliert. Die Führer der verschiedenen Delegationen haben ihre grundsätzliche Zustimmung zu diesen Vorschlägen ausgesprochen, die im Ausschuß unterbreitet wurden, der heute nachmittag 31/? Ahr zusammentritt und gebildet wird aus den Ministerpräsidenten und den Ministern für die auswärtigen Angelegenheiten. Andererseits ist entschieden worden, daß die Finanzminister sich zu einer noch später festzusehenden Stunde vereinigen Annahme von Hnjeigcn für die lagesnummer bis zum *Jlad)mutaq vorher ohnejede 'l>erbinölid)keit Dreis für 1 mm hohe für Anzeigen v 34 mm'Breite örtlich 70 *Pf., auswärts 90 'Pf.; für '.Reklamei Anzeigen von 70 mm Breite 3 ,0Pf. Bei Platz. Vorschrift20 .Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik. Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Aarl Walther; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Der englische Premierminister führte aus: Diele Konferenz ist wahrscheinlich die wichtigste all derer, die seit tem Waffenstillstand stattgesunden haben, denn ihie Beschlüsse werten Don weittragender Deteu ung srin. Das Schicksal Europas hängt von der Zu- sarnmenar eit ter alitierten Mächte ab. Sie müssen die schwere Verantwortung aus sich nehmen, die sich aus dem Zustand ter wirtschaftlichen Zerrüttung ergibt, in ter weite Gebiete gegenwärtig darnieder!legen. Manche Leute behaupten, es sei unmöglich, die Aufgaben in Angriff zu nehmen, ohne die Vereinigten Staaten zu verletzen. Diese Gefahr ist nicht vorhanden, wenn die Konferenz entschlossen ist. an den Bestimmungen des Vertrages nichts zu ändern. Die Eintracht ter Alliierten sei für den Frieden unentbehrlich. Am sie zu verwirklichen, ist es nötig, daß die Mächte bereit sind, gegenseitig Opfer zu bringen und daß sie anerkennen, daß eine jede von ihnen soviel wie möglich Opfer gebracht hat. Lloyd George bemerkte hierzu, man dürfe aus der Tatsache, daß das englische Budget im Gleichgewicht sei, nicht schließen, daß England keine Lasten zu tragen habe. Gr sagte, gerate wegen der beträchtlichen Höhe ter Besteuerung sei dieses Gleichgewicht hergestellt. Z. B. sehe das ganze englische Budget allein sür Pensionen eine Ausgabe von 10 Millionen Pfund Sterling vor. Es ist eine undankbareAufgabefür feine Alliierten Mäßigung au predigen, wenn es sich um Deutschland und um die Deutschland auszuerlegenten Bedingungen handelt. Wer diele Rolle spielt, wird angeklagt, seine Alliierten Deutschland zu opfern. Es ist tatsächlich schwierig sich von dieser Beschuldigung zu reinigen. In Wirklichkeit ist es notwendig die Dinge so anzulehen, wie sie sind: Deutschland muh bezahlen bis zum höchsten Grade seiner Leistungsfähigkeit. Das erfordert die Gei-echligkett. Es tfl in allen zivilisierten Ländern ausgemacht, daß der, der einen Schaden angerichtet hat, ihn wiedergutmachen muh. Aber wenn das Arteil gesprochen ist, so muß man prüfen, in welchem Maße es ausgeführl werden soll. Wenn ter Vertreter Großbritanniens dafür eintritt, daß Deutsch- solution angenommen: Die auf ter Konferenz vertretenen Mächte sind einstimmig ter Ansicht, daß eine Win schuf tS- und Finanzlonferenz Anfang März einterufcn werten soll, zu ter alle europäischen Mächie ein- gelaten werden sollen, öie sind ter Ansicht, daß eine derartige Konferenz einen wirklichen und wesentlichen Fortschritt auf tein Wege zum wirtschaftlichen Wieterauchau Mittel- u id Osteuropas bitte. Sie sind ferner ter Ans cht, daß die Premierminister aller europäischen Rationen womöglich In Person an dieser Konferenz teilneymen stellen, damit den Anempfehlungen durch letztere so schnell wie möglich die Tat folgen kann. D e alliie ten Machte sind ter Ansicht, daß die Wi tercuhwl>me des internationalen Hand ks in ganz Europa, sowie die Entwicklung ter Hilfsquellen al.er Länder notwendig sind, um die Menge ter im Witt- schaftsleben Tätigen zu vergrößern und die Leiden, denen die Devöllerung Europas ategesetzt ist zu vermindern. Eine gemeinsame Anstrengung ter kräftigsten Staaten iß notwendig) um tem europäischen Wi ttchafts Y'tem lerne Widerstandskraft toteteruicb n. Diese Anstrengungen müssen die Beseittgung aller Hindernisse zum Gegenstand haben. Sie müssen auch auf die Bewilligungvonausgedehnten Kre- ditenan geschwächte Länder ausgedehnt werden, ebenso auf die Wiederherstellung normaler Produktionsbedingungen. Sie alliierten Mächte sind der Ansicht, daß die unentteh lichen Gvnndb.d ngu gm iL wlgm en sind: 1. Die Rationen müßen über Au tausch- mittel verfügen, allgemein gesp ochen: f:e müssen bezüglich des Finanz- und Geldwesens Bedingun- qen festfehen, die dem Hantel g-nirgend Scher- beiten bieten. Alle Rationen müssen sich verpflichten, von jeder Propaganda Abstand zu nehmen, die die Orbmmg oder daS politische System eine- anderen Lautes benachteiligen. Alle Länder müssen gern ein tim die Ve-pflich- tung auf sich nehmen, von jetem Airgriss aus ihre Rachbarn abzusehen. Eine Wirtschafts- nnd Finanz- Konferenz in Italien. Cannes, 6. Jan. (HavaS.) Auf der heute nachmittag abgehaltenen Sitzung teS Obersten Rates wurde beschlossen, day die W i r t s ch a f t S - und F i n a n z k c- n s e - renz in Italien abgehalten werden soll. Die Vereinigten Staaten werden zur Teilnahme eingeladen werden. Cannes, 7. Jan. (HavaS.) Die internationale Wirtschaftskonferenz wird In der ersten Hälfte des MonatS März in Italien wahrscheinlich in Genua, abgehalten werden. Amerika wird zur Teilnahme eingeladen werden, ebenso Rußland, letzteres unter !-en in der Resolution angegebenen Bedingung en. politischem Gewicht bei weitem zu gering, um diesen Mangel irgendwie auSaleichen zu können." Der Boden sei für die kommenden Ereignisse und Entscheidungen s ch l e ch t vorbereitet. DaS Schlimmste sei. daß Wirth die Steuerfrage nicht „mit rücksichtsloser Energie forciert" habe; die außenpolitisch verhängnisvollen Folgen würden sich in Cannes erweisen. Damit erhält also die Entente einen Wink, ja nicht zu vergessen. Deutschland mit der Zuchtrute der Finanzkontrolle zu strafen. Dem demokratischen Blatt mißfällt es stark, daß in den Steuerausschüssen des Reichstags von einem einheitlichen Mehrheitswillen keine Rete gewesen sei und es stellt, wie ter ehemalige Reichsschayminister Dr. Scholz in seinem von uns wiedergegebenen Aufsatz, fest, daß bei den Absttmmungen recht häufig die bürgerlichen Parteien als Mehrhett gegen die sozialisttschen Patteien stimmten. Das eröffnet Perspektiven in ter inneren Politik, die den alten, ttaditionellen Oppositionsgeist ter Frankfurter Zeitung unwillig umpvrbrau- lanb nicht zum Bankrott getrieben werten soll, betreibt er keine deutschfreundliche Politik. England hat kein Interesse daran, Deutschland zu schonen. Wenn dieses ruiniert wird, würde England der erste sein, der Vorteil daraus zieht. Wenn England dagegen Mäßigung zeigt, so gesch eht das, weil das ten allgemeineren und grohzügeren Interessen Europas und ter Welt entspricht. E s muß vermieden werden, Deutschland in das Chaos zu stürzen, in dem Rußland gegenwärtig barnieterliegt. Wenn die sozialem Zu stände in Deutschland zerrütte t w e r d e n, so wird es sich infolge seiner Fähigkeiten und infolge des Temperaments seiner Einwohner in viel gefährlicherem Maße für seine Nachbarn erheben als Rußland. Diese Erwägungen haben die britische Regierung ttotz der Proteste, die sich in Europa und England erhoben haben, dazu gebracht, zur Vorsicht und Mäßigung zu raten. Lloyd George erklärte, daß in ter Reparationsfrage die Leistungsfähigkeit Deutschlands durch ten Wert seines Ausfuhrhandels zum Ausdruck komme. Die Alliierten seien erstaunt darüber, daß Deutschland ttotz seines fortgcsch 'itte ten indust teilen Systems un> t oh der Produktivität seiner Fabriken so viel Schwierigkeiten habe, seinen Verpflichtungen zu entsprechen. Tatsächlich ist die Lage so, daß die Deutschland benachbarten Länder, mit ten en der deutsche Hantel die lebhaf eßen De-ießungen unterbau, auf industriellem Gettete zusammengebvo- chen und von der Handelsakte Europas gesttichen sind England hat selbst große Handelsbeziehungen zu Polen Rußland und Oesterreich-Angarn gehabt AuS solchem Austauschvcrkehr c gibt sich die international? Wvll ahrt ter We t Unter ten gegenwärtigen Amstänten leite England unter einem sehr großen Hebel. Die Arbeitslosigkeit belaste das englische Budget schwer. Be^ g i e n leite an einem ähnlichen Hebel Auch dort wie in Italien sei die Arbeitslosigkeit drückend. Frankreich befinde sich durch seinen großen Bestandteil an Landbevölkerung und durch die infolge des Wiederaufbaues ter zerstörten ©ebiete* geschaffene Arbeitsmöglichkeit in einer etwas besseren Lage. Zutimmenfa s nd könne gesagt werten, die allgemeine Gesundheit ter Welt ttanke. Die Alliierten müßten die Wiederherstellung übernehmen. Die Vereinigten Staaten könnten das Beste dazu beitragen, aber man dürfe ihren Beschlüssen nicht vorgreifen. stürzen. Die tote Galerie schöner Männerfopfe des Kabinetts Wirth ist nur an Sonn- und Feiertagen zugänglich; es weht darüber ein GrabeSduft des Vergangenen. Selbst die Frankfurter Zeitung erschauerte jüngst, als sie die Galerie wieder einmal betrachtete. „Einen Finanzminister, einen Außenminister hat", so erklärte das Blatt voll bitterer Bewunderung ter „einen Person des Reichs- ^uptrnidftr"eMonff OTnOTmiftemIberichterstatt-r bef2tqentur in ©anneS d-3 ist an Persönlichkeitsg-wicht, an l meldet: Ministerpräsident Drtand eröffnete Kleinasien und Rußland die gleiche Haltung annehmen. Um die Wett toieterberxuHellen, gebe es nur einen Weg, den Frieden. Er schlage die Einberufung einer Konferenz vor, auf ter alle europäischen Länder vertreten fein würden. Rußland müsse man die Bedingung stellen, daß es die Grundsätze ter zivilisierten Halumen beachten und jede Propaganda unteriahen wolle. Danach erklärte D o n o m i. er schließe sich ter Ansicht Lloyd Georges an und stimme ter Anerkennung ter Dowjelregierung unter ten gemachten Bedingungen zu. T h e u n i s gab eine ähnliche Erklärung ab. Der japanische Delegierte Gras Ishil gab noch einige Detailbemerkungen bezüglich ter Rußland gegenüber eiitzulchlagen» ten Haltung. A l s letzter sprach Briand. Er stimme grundsätzlich dem Vorschläge Lloyd Georges zu. vorausgesetzt, daß einige Einzel- beiten einer sicheren Prüfung unterzogen wurden. Man solle sich nicht von ©entimenialitätcn leiten lassen. Die Alliierten nähmen eine schwere Aufgabe aus sich. Man erwecke Hoffnungen bei den Völkern, die nicht ohne Gefahr getauscht werden dürften. Die Fühlungnahme mit Rußland müsse von sicheren Garantien begleitet sein. Die von Lloyd George vorgelchlageneu Maßnahmen seien befriedigend, sie möchten heute nachmittag im einzelnen betrachtet und teUiveije verbessert werten. Rach tet Ansprache BriandS wurde die Sitzung geschlossen. Der Vorschlag Lloyd Georges. wurde im Grundsatz angenommen und die Prüfung auf die Rachmittagssltzung des Ausschusses verwiesen. Die Einigung auf eine Enischliestnng. Cannes, 6. San. (WTD.) In seiner heute nachmittag abgehaltenen Sitzung hat der Aasschutz der Konferenz folgende Re- Ur. 6 Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. MonallicheNezugspreiset fUlh 9.50 einschl. Trägerlohn, durch die Post Mk. 10 - einschl. Bestellgeld, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprech. Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Verlag and Geschäftsstelle 51. Anschrift für Druhtnach- richten: Anzeiger Siehe». poftschealonto: $rantfnrt a. M. 11686. Die Eröffnung der Konferenz in Cannes. Paris. 6. Jan. (Wolff.) Heber die erste Sitzung desOberstenRats. die heute vormittag II Ahr begonnen hat und um 1 Ahr 15 nachmittags zu Ente ging wird folgendes offizielle Kommunique veröffentlicht: Erster Blatt 172. Jahrgang Samstag, 7. Januar 1922 SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Gegenüber tem Bolschewismus führte Lloyd George aus, es bestehe ein Vorurteil, ohne daß damtt die gewiß vorhandenen Gefahren geleugnet toerten tonnen, ^oer man be- Q ^uiiujiuuv — ----- trachte die Klagen ter Armenier uoeribrc Set- « ö « finten wenn es Vertrauen ein flöße, den. die sie auszustehen hätten. Man dürfe beim Deutschland daS sich In ständigem Abschluß von Derttägen nicht Oie Türken an-1 unD em -yeuiiq/uuiv । j ver - sich SU. Mark Geldstrafe verurteilt worden. 300 7?//» Rose Rubn e r gut deckungen, daß die erste öffentliche Bekannt. * es —r. Tiefatemüdungen machen. Dabei mutz Vie Ttalen- ntmunq neübt tverd-»n. b b burdh bie 'TTof-' die 2uft langsam und tief einziehen, dabei die Arme seitlich wagerecht hochheben, durch den leicht Die Jrenfraqe. London, 6. Ian. (WTB.) Zu dem Rücktritt Devaleras, der heute aus Dublin gemeldet wird, wird weiter berichtet: Bei der Eröffnung der offiziellen Sitzung des Sinnfein.Parlaments erklärte De- valera, durch die Unterzeichnung des Abkommens in London fei die vollziehende Autorität des Sinnfein-Parlaments unwiderruflich untergraben worden. Devalera sagte, das Kabinett werde mithin zurücktreten müssen. und wenn das Sinnfein-Parlament ihn wiederwählen sollte, so werde es seine Pflicht sein, ein neues Kabinett zu bilden. Die Politik dieses neuen Kabinetts würde dann sein, für die irische Republik einzutteten. die im Jahre 1919 konsolidiert worden sei und diese mit allen Kräften nach außen hin zu verteidigen sowie den britischen Vorschlägen auf dieser Die Bolschewisten unb die Karelier. Kopenhagen. 7. Ian. (WTB.) Rach einem Helsingforser Telegramm der ..Rational Lidende" haben die Karelier neuerdings Eostamus besetzt, wodurch sich ihre Lage verbessert hat. Die „Prasnaja Gazetta" schätzt den Wertverlust der Russen auf 1 300 000 Goldrubel. Die Karelier beschlagnahmten 400 000 Tonnen Getreide. 270 000 Kilogramm Fleisch, 16 000 Kilogramm Zucker. Bei den Kämpfen bei Majalhti und bei Por- muf und Oulanvansum wurde das Kirchspiel Oulaga von den Bolschewisten befreit. In den Streit mit Frankreich befinde, könne keinem Gcldoeber Vertrauen einflöhen. Aus diesem Grunde sei eine S ttspannung notwendig, nid) nur für die oeiüen Rationen, sondern aud) für das materielle Leben aller Länder. Das könne jedoch nur gescheiten, wenn das Problem der Reparationen gelöst sei. Deshalb müßten sich England und Frantreich gegenseitig für den Fall eines deutschen Angriffes ihre Sicherheit garantieren. Ferner müsse Deutschland den englisch-französischen Abmack)ungen beitreten. indem es fick) aus freien Stücken verpflichte, die Entmilitarisierung des Rheitt- landes zu respektieren und indem es das Versprechen entgegennehme, daß nichts gegen die Unabhängigkeit und Integrität des Reiches unternommen werden würde. Rückreise Nathenans. Paris. 6. Jan. (HavaS.) Der frühere deutsche Minister Rathenau hat heute abend 7 üf)r Paris verlassen und sich nach Berlin begeben. Sitzung des Cbcrftcn Rates. Paris, 6. Jan. Der heute vormittag abgehaltenen Sitzung des Ober st en Rates wohnten bei: Bon französischer Seite Ministerpräsident Briand. die Minister Doo° mer und ßoucheur. von englischer Seite Llvhd George, der Minister des Auswärtigen Lord Eurzon, der Handelsminister Sir Robert Horne und der Kriegsminister Sir Forthington Evans, von Üalienifd)er Seite Ministerpräsident Bonomi, Außenminister della Toretia und Wiederaufbauminister Raineri, von japanischer Seite der Botschafter in London Hahanthi und der Botschafter in Paris Vicomte Iehii, von belgischer Seite Ministerpräsident Theunix und Außenminister Jasper, endlich als offiziöser Vertteter der Vereinigten Staaten der amerikanische Botschafter in London Harvey. zeichneten Mächte erklären sich damit einverstanden, daß Li ses Verbot sie bereits jetzt unle.einander bindet, und ersuchen die anderen Völker, ihm zuzustimmen. — Der Ausschuß vertagte ' ' auf morgen 11 älhr. Oiten, in denen die Roten Hausen, ist die Rot groß. Alle Pferde und Männer wurden fort- Ütwci uiC yvuffHetCii .zzLunu uuvami en geschleppt.-- Aus dem Reiche. Braunschweig vor den Wahlen. Braunschweig. 6. Jan. Die mann und der 29jährige Schlosser Dietrich Dickmann zu acht bzw. vier Monaten Gefängnis. der 21jährige Wilhelm Brinkmann . CÄ’ feststellen zu müssen, daß ein Teil der Zuhörer wohl den Sinn des Spieles nicht recht erfaßt hatte; zu lachen gibts bei Ibsen doch wahrlich nichts. Das kunstverständige Publikum dagegen — und man möchte meinen daß in einer Stadt wie Gießen es daran nicht fehlt - sollte es sich angelegen sei-n lassen, die Theaterleitung durch regsten Besuch In dem Bestreben zu fordern, in unserem Stadttheater die seichte Tagesware so selten wie möglich, wirklich Gediegenes aber recht oft zu bieten. Die gestrige Aufführung hatte eS verdient, ausverkauft zu sein; sie war c3 leider nicht. * . * Darwins Rivale. (3u Alfred Rüssel Wallaces 10 0. Geburtstag.) ES ist eins der merkwürdigsten Zusammen- tteffen In der Geschichte der menschlichen Ent- Giehener Stadttheater. Henrik Ibsen: „Hedda Gabler«. Gießen, 7. Jan. 1922. Gabler" gehört zu den Werken des großen Rorwegers, in denen im Gegensatz zu seinen vorhergehenden Dramen neben der genialen Wlrll^chke.t ze.ch^ u-ig drS P ychvlogisch-Syrnbo- llsche mehr hervortritt. Eine Tragödie von Menschen, die aneinander gebunden sind, ohne daß einer zum andern gehört und die teils zu schwach tells zu feige sind, chr Schicksal zu ändern, selbst zu gestalten, ist dieses Schauspiel. Auch hier vermißt man wohl, wie überhaupt nicht selten bei Ibsen, die Lösung der von ihm aufgerolllen Fra- gen wird aber durch das dem Dichter eigene feinfühlige Rachspuren in Seelen und durch seine scharfsinnige Gedankenführung voll in den Dann des Spiels gezogen. Es ist eben für den Naturalismus typisch, daß es seinen Meistern - man denke an unseren Gerhart Hauptmann — zwar nicht oder nur in geringem Maße gegeben ist Charaktere aus sich heraus zu bilden und Ideen zu weisen, daß sie aber in den Werken, die ihnen gelangen, mit treffender Schärfe Menschen, wie sie sind oder doch sein können, zu zeichnen verstehen. Arme leicht heruntersinken lassen. Wer irgend kann, meide menschenerfüllte Räume, EaseS, Kinoö Theater, Eisenbahnfahrten. Auch sorge man für gute Luft in Werkstätten. Wohn- und sonstigen Arbeitsräumen, insbesondere In den Schlafräumen. Kleider und Betten müssen in solchen Zecken besonders gelüftet, geklopft, gereinigt und wenn irgend möglich, gesonnt werden. Hautpflege treiben, vor allem Hand-, Mund- und Gesichtspflege. OTlan reinige die Hände oft und gründlich, das gleiche gilt für Mund und Zahns Warme Vollbäder mit ganz kurzer kalter Ab- reil ung sind außerordentlich wertvoll. Zede Woche sollte man vorbeugend einmal schwitzen, aber immer mit nachfolgender kurzer kühler Abwaschung. Vornoten. — Tageskalender für.Samstag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, heute urfo" morgen: „Herzogin Satanella". — T a g e s k a l e n de r für Sonntag: Stadttheater, 3älhr: „Sneewittchen und die sieben Zwerge"; öy2 Plhr: „Die Tanzgräfin". — Reue Aula, 5 Uhr: 5. Konzert des Gießener Konzert- vereins. — Der Deutschvölk Ische Schutz- und Trutzbund veranstaltet am kommenden Dienstag im Hotel Großcherzog einen Vortragsabend, auf dem Studiemat Kauer (Wey-» lar) über „Die deutschvölkische Bewegung und ihre Gegner" spricht. — Stenographie. Der Gabelsber- ger Stenographenverein von 1861 und der Damenverein Gabelöberger eröffnen am Montag, dem 9. d. M., abends 7 Ußr, in der Dezirks- schule (West-Anlage) wiederum einen Anfängerlehrgang für Damen und Herren. Da die Stenographie heute ein unentbehrliches Hilfsmittel für alle schreibenden Berufe ist, sei auch an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht. (RähereS siehe heutige Anzeige.) — DerKaninchenzuchtverein begeht heute abend (7. Januar) im Katholischen Vereins- Haus bes Theater, Gesangsfort rügen, Konzert, Verlosung und Tanz seine Weihnachtsfeier. Kreis Friedberg. ‘ Wölfersheim, 5. Jan. Vorletzte Rächt wurde das Barackenlager des hiesigen Elektrizitätswerkes durch einen Brand vollständig vernichtet. Die zahlreichen in den Gebäuden wohnenden Arbeiter konnten nur das nackte Geben retten. Starkenburg und Nhernhessen. e. Offenbach a. M., 6. Jan. Die Zahl der Erkrankungen an G r i p p e ist hier ständig im Wachsen, so daß die Ferien an den Schulen anfänglich bis zum 9., und jetzt bis zum 16. Januar verlängert tüurbcn. Aerzte und Apotheken sind außerordentlick) stark in Anspruch genommen. Wenn auch die Krankheit meistens gut verläuft und nach 10 bis 14 Tagen behoben ist, so ist dock) auch schon eine ganze Reihe von Todesfällen vorgekommen, verursacht durch hinzutretende Lungenentzündung oder Kopfgrippe. Auch eine noch red).1 jugendliche Krankenschwest-"- wurde im überfüllten Städtisck)en Krankenhause ein Opfer ihres Berufs. Viele Betriebe sind durch die Massenerkrankungen in ihrer regelrechten Arbeit empfindlick) gestört. mc. Worms, 6. Jan. Gegen die Verunreinigung des Rheins, namentlich zwischen Mainz und Worms, soll jetzt mit aller Energie durch Strafen Front gemacht werden. Die Fabriken werden sämtlich angehalten, Kläranlagen zu errichten. Auch der Auffrischung der Fischbestände soll lebhaftes Augenmerk geschenkt werden, da sonst mit dem völligen Eingehen der Fischerzunft in wenigen Jahren gerechnet werden muß. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt a. M., 6. Jan. Der Kriminalpolizei ge'ang am Lonrerstagabend nach langer Arbeit ein großer Fang. Sie wußte, daß sich in Frankfurt die Dmte aus einem großen Ledcrd ebstall re bergen befand, und trat in geschickter Weise als Kau e ii bei den Hehlern auf, die auch promvt auf die ihnen gestellle Falle hereinficlen. In dem Augenblick, als in einer Mansarde der Lederlauf vollzogen werden sollte, traten wie von ungefähr Kriminal eirnte in den Raum, nahmen die ganze Gesellschaft fest und beschlagnahmten für mehr als 5 00000 Mk. Leder. Ferner fand man eine Fülle von modernsten Einbrecherwerkzeugen, Strickleitern, Sauerstoffgebläse und Deelleidungen aller Art. gestaltet. Ihre Hedda war am besten wohl da wo sich in ihrem Spiel der Konflikt zwischen ihr und der Gedankenwelt ihrer Umgebung auftat Ruch die Frau Elvsted Karla Kellers zeugte davon, daß diese in den Geist ihrer Rolle voll eingedrungen war, wobei die Zeichnung des Gegensatzes zu der Ratur Heddas besonders ge- Wolf L e u t h e i s e r gab seinem Tesman eine Reihe recht fein beobachteter Züge; Wladimir Brandes verdient A'erkennung sür den Ejleri Für das erkrankte Fräulein Marcks war Frl' B a l l i n vom Hanauer Stadttheater als Julia Tesman eingesprungen; man lernte in ihr eine tüchtige Darstellerin kennen. und die 'Beschlagnahme verzichten und dem Han- delsschcff erlauben, seinen Cökj weiter fortzusehen. Iie unterzeichne en Mäch e fordern alle anderen Hiülific ten Völker auf, ihre Zustimmung zu den Forderungen des Menschenrechtes zu ge'.en, damit auf der ganzen Welt ein klares und öffentliches Otbfommcn über die einzunehmende Haltung bestehen kann, auf Grund dessen die öffentliche Rieinung der Welt über tünftige Kriegführende ein Urteil fällen kann. 3. Die unten» e chneten Mäch e erkennen die praktische ilnmäg- llch.eit an, die Linkerseeovote als Vernichter des Handels zu verwenden, ohne dadurch, wie es cm Lause des Krieges 1914 18 geschah, die allgemein von den zioili teilen Völkern jum Schutze C-cr Reutialen und Richtkämpfec angenommenen XejeLi zu verletzen. Sie fordern, daß das Verbot der Verwendung 6er Ünterfecboote als Zerstörer des Handels allgemein als eine Forderung der Menschmrachte anc damit werde. Dir umer- Wenn man eine Würdigung der gestrigen Aufführung geben will, so ist man tietlucrt, nur das au rühmen, waS Adolf Telekh bot. Sein Brack war bis in die kleinste Geste hinein eine fv vollendete Leistung, daß sie dem ganzen Abend den Stempel aufdrückte. Der Künstler gab aus eigenstem Können jeder Szene, in der er anftcat, seine per önliche Rote; man mußte ihm diesen Ich-Menschen glauben. machung der Darwinschen Theorie vor derselben Körperschaft und an demselben Tage erfolgte, an dem zugleich die Abhandlung eines anderen englischen Gelehrten vorgelegt wurde, der unabhängig von ihm zu ganz ähnckchen Ergebnissen gekommen war. Am 1. Juli 1838 wurde In der englischen Linne-Gesellschast Darwins Abhandlung über die Veränderung der Arten und die natürliche Auslese vorgetragen, und in derselben Sitzung kam ein Aufsatz von Alfred Rassel Wallace zur Erörterung, der sich mit der „Tendenz der Abweichung der Arten vom originalen Typus" beschäftigte. So wurde Wallace, her große englische Naturforscher, dessen 100. Geburtstag auf den 8. Januar fällt, zum „Rivalen Darwins", aber er hat deshalb dem großen Meister seinen Ruhm nicht geschmälert, denn die Priorität Darwins steht heute unzweifelhaft fest, da er schon viele Jahre vorher seine Theorie seinen wissenschaftlichen Freunden auseinandergesetzt hatte. Lieber- Haupt ist durch diese Zusammenstellung mit Darwin die Bedeutung Wallaces in ein falsches Licht gerückt worden, denn seine Stärke lag nicht in dem theoretischen Aufbau eines Systems,'in der logisch scharfen und mehr philosophischen Vertiefung eines Einzelfalles zu einem allgemeinen Gesetz, sondern er war ein Forscher, den gerade die Fülle der Einzelheiten, der vielgestaltige verwirrende Reichtum der Ratur zum Studium, zur Sammlung und zur Darstellung anregte. Als beschreibender Zoologe, als kühner Forschungsreisen- der und Sammler hat er Unrergängliches geleistet, feitbem er sich im Jahre 1818 auf seine erste wissenschaftliche Expedition nach Brasilien begab. Auf dieser Reife enthüllte er als. Erster den Die Antwort des WLeder- Herstellungs-Ausschusses. Berlin, 6. Jan. (WB.) D e R e i> a r a» tionskom Mission erteilte txute auf die von drr Kriegsla st enkom Mission am 3 Januar übergebene Rote folgende An two rt: Dce Reparationskommission beehrt sich, der Kriegslastenkommission den Eirp ang ihres Schreibens vom 3. Oaruar zu bestätigen, in dem mit» geteilt wird, daß die deu sche Regie ung es für arg.zeigt craJ.t:t„ sich im gegenwär lgen Au-cn- blick einer A.u erung auf die in dem Schreiben der Kommission vom 16. Dezember genannten Fragen JU enthalten. Demg genubsr kann die Kommission nur die Erklärung ohne Kommentar und ohne zu den von der K iegslastenkommission angezogenen Gründen Siel u g zu nehmen, wiederholen, die sie den Vertretern der deu.schm Regierung^ am 29. Dezember mündlich abgegeben Oabe, nämlich, daß die deutsche Regierung allein berufen ist, die Zweckmäßigkeit einer Antwort oder die Hinterlassung einer Antwort auf das Schreiben vom 16. D:zember sowie die Frage des Zeitpunktes einer Antwort, sofort od.'r später, zu beurteilen, daß aber immerhin das in d m Schreiben der d Nischen R g crung vom 14. Dezember vorgebrachte S undangsgesuch von der Kommission erst nach Empfang der in dem Schreiben vom 16 Dezember bezeichneten Erläu erun- gen wurden geprüft werden tämen. Die Ste« parationskommission weist die deu sche R gterung darauf hin, daß sie durch Abgabe dieser hierdurch wiederholten Erklärurg ihr volle Verantwortlichkeit für ihre Entschließungen überlassen hat. Anm. d. Red.: In der Rote der Kriegslastenkommission vom 3. Januar wurde die Erwartung ausgedrückt, daß die Reparationskom- mission damit einverstanden sein werde, wenn die deutsche Regierung sich im Augenblick einer weiteren Arußerung zu den bekannten drei Frauen enthalte, die in der Rote der Reparationskommission vom 16. Dezember geftlelt worden sind. Die vorliegende Antwort der Revarations- kvmmission vom 16. Dezember gestellt worden Zeitpunkt der Beantwortung, indem sie darauf aufmerksam macht, daß die ^Prüfung des Stundungsgesuches der deutschen Regierung vor der Beantwortung von drei Fragen ihrerseits nicht erfolgen könne. Wie bekannt, sind die alliierten Regierungen seit längerer Zeit mit der allgemeinen Prüfung der Reparationsfrage befaßt worden. Die Antwort der Reparationskommifsion greift dem Ergebnis dieser Prüfung nicht vor und stelll eine sachlich nicht zu beanstandende Antwort auf das Schreiben der Kriegslastenkommissivn vom 3. Januar dar. Aus Stabt und Land. Gießen, den 7. Jan. 1922. ** Futterplätze für Vögel. Die seitherige milde Witterung kam ganz besonders den gefiederten Sängern in Feld und Wald zustatten, sie fanden noch immer ihren Tisch gedeckt. Mit dem fortgesetzten Schneefall ist aber für unsere Lieblinge in Wald und Flur bittere R^t hereingebrock)en. Schwer haben sie nun um thr Leben zu kämpfen, und Hunger und Kälte werden viele Opfer unter ihnen fordern. Um die Tiere wenigstens soviel' wie möglich vor dem Hungertode zu bewahren, sollte man überall, wo es angängig ist, Futter- Plätze errichten. ra. ** D i e Volkshochschule kann, wie uns mitgeteitt wird, alle Kurse, die in der Oberrealschule und imRealghm- n a s i u m stattfinden, noch nicht wieder beginnen, da die Schulen noch geschlossen sind. ** Wäschedieb st ah l. In der Rächt zum 5. d. M. wurden in hiesiger Stadt auö einem Wäsche-Trockenraum vier weißlcinene, wertvolle Bettücher, drei davon gez. ß. H., das övierte ohne Zeichen mittels Rachschlüssels gestohlen. Dor Ankauf wird gewarnt. *• Oeff entliehe Bücherhallle. Im Dezember wurden 1468 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 873, Zeitschriften 146, Iuaendschriften 141, Literaturgeschichte 8, Gedichte und Dramen 26, Länder- und Völkerkunde 48, Kunstgeschichte 15, Geschichte und Biographien 57, Kunstgeschichte 9, Raturwissenschaft und Technologie 65, Heer- und Seewesen 4, Haus- und Landwirtschaft 2, Gesundheitslehre 6, Religion und Philosophie 32, Staatswissenschaft 5, Sprachwissenschaft 16, Fremdsprachliches 15 Bände. Rach auswärts kamen 32 Bände. ** W i e schützt man sich vor der Grippe? Man kann über die stlrsachen der Grippe verschiedener Meinung sein, sicher ist aber, daß die Verbreitung zunimmt bei trübem, feuchtem, nebligem Wetter, und daß die Krankheit abflaut, sobald der Himmel wieder klar ist, sobald die Sonne wieder scheint und trockenes Wetter Die Washingtoner Konferenz. Neue Beratungen im ^-lottenansschnft. Washington, 6. Jan. (WTB.) Havas. Die F l o 11 e n ko m m i s f i o n hat heute nachmittag mit der Desvrechung der älteren Ent» Schließung R o o t s, die nunmehr in die erste und zweite Entschließung zerfällt, begonnen. Schan- 3er erklärte, ihr unter den bekannten Vorbehalten zuzustimmen, und verlangte, daß man gleich festlegen solle, was unter Handelsschiffen zu verstehen sei. Die Engländer erllärten, daß die englischen und italienischen Gesetze den Handelsschiffen eine schwache Bewaffnung gestatteten, aber nur insofern, als sie zu Kriegsschiffen umgebildet würden. Schanzer stimmt dem zu. — Die Besprechung wird fortgesetzt, um sestzustellen, was ein bewaffneter Dampfer ist. Lord Lee sprach sich dann gegen bie Verwendung von Flugzeugen zu Angrissen auf Handelsdampser aus. öarraut erklärte dann, daß Frankreich der ersten und zwei- sten Entschließung Roots zustimme. Beide wurden einstimmig angenommen. Annahme einer Entschliessung. r W a s h i n g t o n, 6. Jan. (WTB ) Bei Beendigung der heutigen Sitzung des ®e;amt|lotten- jMu»;d)uf|e3 wurde dn offizielles K ommu- n t q u e veröffentlicht. Die folgende vom Dor- ' sitzenden des ülnterausschusses für die Fertigstellung des Wortlauts der Entschlie'mnq Roots vorgesch'agene Resolution bezüq ich der Unter- feebote wurde nach einer Aussprach? cinftim- mig angenommen: 1. Die unterzeichneten Machte wollen die von den zivilisierten Rationen zum Schuhe des Lebens der Richtkämpfer zur See in Kriegszeiten angenommenen Krieqsregeln wirksamer gestalten. Sie erklären, daß die folgenden Regeln als vom Menschenrecht gelottert 8U betrachten sind: 1. Bevor ein Handelsschiff beschlagnahmt wird, muß ihm Zeit genesen werden, sich einer Llntersuchung zu unterwerfen durch die seine Eigenschaft festgest llt wi d. Ein' Handelsschiff darf nur angegri fen werden, wenn es sich weigert, eine älntersuchung zuzugeben, und dann erst nach Warnung. Es darf ferner angegriffen werden, wenn es sich lveigert nach den gegebenen Dorschristen zu fahren. Rach der Beschlagnahme darf das Handelsschiff nicht vernichtet werden, wenn nicht zuvor die Besatzung und die Passagiere in Sicherheit gebracht worden stnd. 2. Die kriegführenden Unterseeboote sind in feiner Weise von den allgemeinen Regeln entbunden. die hier aufgeführt sind. Wenn ein ilnterfeeboDt dadurch, daß es sich an diese Regeln und das bei den Völkern bestehende Gesetz hält nicht kapern kann, so muß es auf den Angriff fassungsgebende Landesversammlung hielt heute ihrs letzte Sitzung vor den Wahlen ab. Das Haus nahm gegen die Htimmen der Bürgerlichen das Gesetz, durch welches die Altersgrenze der Richter auf 68 Jahre festgesetzt wird, an. Dann erfolgte anläßlich der neuen Verfassung die Annahme eines Gnadenerlasses für politische Straftaten und die geringen Vergehen, die mit einer Strafe bis 6 Monaten bedroht werden, ferner für Vergehen der Abtreibung. Weiter genehmigte die Landesversammlung noch die Aufnahme einer Staatsanleihe von 30 Mill. Mark für unterstützungsbedürftige Kleinrentner, 150 000 Mk. zur Unterstützung hilfsbedürftiger, begabter Studenten. Darauf schloß der Präsident die verfassunggebende Versammlung. DaS Attentat auf Stresemann. Berlin. 7. Ian. Rach einer Meldung der „Zeit" aus Hagen sind wegen der Revolverattentate auf Stresemann in Lüdenscheid der 30jährige Ofenarbeiter Gustav Schmidt, der 42jährige Arbeiter Karl Drinkerstaunlichen Reichtum an Tieren unb Pflanzen in den ilrmalbgebieten des Amazonenstroms unb des Rio Regro. Auch ein Vokabularium der indianischen Sprachen des Amazonengebietes brachte er mit heim. Seine wichtigste Forschungsreise trat er 1851 nach den damals noch völlig unerforschten Inseln des Malaiischen Archipels an" und blieb hier 8 Jahre, von Insel zu Insel fahrend und seine Forschungen bis nach Reu-Guinea ausdehnend. Er brachte eine Sammlung von mehr als 100 000 Insekten und über 8000" Vögel mit, und unter den zoologischen Reuhelten, die er der Wissenschaft schenkte, waren die ersten genaueren Angaben über die Lebensart des Orang-Utang und der erste befriedigende Bericht über den bis dahin von so viel Mystik umhüllten Paradiesvogel. Sein Reisewerk, das aus dieser Expedition entsprang, „Der Malaiische Archipel, das Land des Orang-Utand unb des Paradiesvogels", ist ein klassisches, noch heute unveraltetes Werk der wissenschaftlichen Reiseliteratur. Im Verfolg dieser zoologischen Forschungen war er auch aus den Gedanken von der Veränderlichkeit der Arten gekommen, durch den er sich mit Darwin berührte, und er hat noch später, im Jahre 1870, sehr bedeutsame „Beiträge zur Theorie ber natürlichen Auswahl" veröffentlicht, die die Arbeiten des Meisters in wesentlichen Punkten ergänzten. Sein wissenschaftliches Hauptwerk dürfte wohl die Arbeit „Ueber die geographische Verteilung der Tiere' sein, die gleichzeitig im Englischen, Fran- zwischen und Deutschen erschienen. Wallace war übrigens auch ein eifriger Spiritist, und nach ihm hat man ja noch verschiedentlich gefunden, daß gerade Raturwissenschastler sich besonders eifrig in die Welt des aleberlrdischen unb Wunderbaren vertieften* 262 c damer Strotze 4. Aflllgff. MrilMeMMll vergibt infolge Umstellung der Organisation die SkMl-WMl ihrer hervorragend begutachteten volks- winschastl. WeltmarbtarttKel, Apparate usw. Tüchtigen Kaufleuten und Organisatoren bietet sich Gelegenheit zu dauernder Selbständigkeit. (Ein monatliches Fixum von M. 1000.- bis M. 2000. - wird gleich mit Beginn der Tätigkeit sicher- gestellt, sowie nach durchgeführter Organisation e-Iahreseinkomm. v. M. 100000.-. Herren, welche an selbständiges Arbeiten gewöhnt sind und über ca. 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Der Kri' iwi -öfter Fang, vie Lr-ute aus einem -qer befand, lmd trat ,3h bei b-n HeA S-S n «• lM! a‘ y uo und an ^ss-Sis lach n.n mehr als Ä et Ä D» ML er »er ES :ExS- pacad'esv"^ °-§Lfolgd^ 1 et a2(rten 9e* hteit der ^,ghcie, IWS»«' '>!&g hien^ nach 8 S --'Äk^riS Wir suchen für einen Teil von Hessen im direkten Verkehr mit uns tüchtige AutzenbeamLe unter günstigen Bedingungen. 92ss Herren, die bereits erfolgreich in unfern, Fach tätig waren, wollen Bewerbungen direkt an unS richten. Leipziger Lebensversicherung*-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger). Frau Katharine Klein geb. Gerhard im 77. Lebensjahre. Für die trauernden Hinterbliebenen: Gestern abend 71/, Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit unsere gute, treue Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Gießen (Bahnhofstraße 40), den 7. Januar 1922. Die Beerdigung findet am Montag, den 9. Januar, nachmittags 4 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt 297D Statt besonderer Anzeige. 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Agne- tendorf fährt seine Aodelmeisterschaft aus, in Braunlage beginnt die Wmtersportwoche, in Oberhof sind Sprung- und Langläufe sowie Bobrennen vorgesehen. Die Rodelmei st erseh a s t von Baden wird in Bad Triberg entschieden, während in Krumm Hubel das 1. Deutsche Reichsrodeln ausgefahren wird. Um den Meistertitel im Rodelrennen vom 3 f a r - winkel wird in Bad Tölz gestritten, während in AugsburgdieDayerischeKunst- lau f Meisterschaft auf dem Eise auf dem Programm steht. Die Bayerische Ski- me i sie r schäft findet in Tegernsee statt, und in der Schweiz beteiligen sich in K l o st e r s vier deutsche und vier österreichische Läufer an den dortigen internationalen Sprungläufen. Aus dem R i s s e r f e e in Garmisch tragen die bayerischen Schnelläufer ihre Meisterschaft aus. — Der Länderkampf Schweiz — Oesterreich im Gewichtheben wird auf Wunsch der Schweizer, die aus eigene Kosten nach Wien kommen, am 7. oder 14. Mai zur Austragung gebracht. Der Rüc^ampf soll in Basel oder Bern im Anschluß an den Länder kämpf Frankreich — Oe st erreich, der für Paris geplant ist, stattfinden. — Breitensträter — Andreasen unentschieden. Dor einer tausendköpsigen Zuschauermenge kam am Mittwoch in Kopenhagen der Boxkampf zwischen Hans Cßreiten- sträter und dem Dänen Andreasen zum Austrag. Andreasen, durch seine Siege über Eckerothund 2W Haupteinbrecher verhastete man den 29 Zähre altet Schlosser Johann Hengen aus Difser- btn^en ab Haupthehler einen Schneidermeister aus der Kölner Sbatze. Weitere Durchsuchungen bet dem Schneider führten dann zur Entdeckung einer aus Leipzig hier zugereisten Diebesbande, di« oomel ml.ch in Stielte. fM,en „machte. Auch dies« Ge|.li>chaft tarn in Haft. Weitere Derhas- tungen stehen bevor. ff Marburg, 6. Jan. Mit allen akademischen Ehren wurde heute mittag der Ge° Heine Kvnfistorialtat Prof. Dr. Wilhelm Heermann zur letzten Ruhe gebt a ch t. Del der Trauerfeier in der Friedhofshalle hielt Prof. Dr. theol. M. Rade die .teisiliche Ansprache. Autzerdem widmeten Pn/. Dr. theol. Stephan, Aawersitäts- rekti-r Geh. Rat Prof. Dr. Gadamer, Kon istorialrat Prof. Dr. Dornhäuser, Pfaircr D r ü n e r - Rauschenberg sowie zwei Vertreter der Studentenschaft dem Verblichenen warme Rachrufe und schllderten dessen Verdienste um die Wissenschaft. — Dei der einte e Stunden später stattgefundenen Dei° setzuiig des Stadtrats Dopp sprach nach dem Sets lichen. Superintendent Landau, Ober- bürgrrmeisler- Troje und legte im Ramen Stadt Marburg einen Kranz nieder. — Püvatdozent der pharmazeutischen Chemie, Prof. Dr. Martin Schenck, hat einen 7hif als auherordentlicher Professor an die tierärztliche Hochschule in Dresden erhalten und angenommen._____ Turnen, Sport und SpieL — Der G rotze Preis von Bayern, das neue 100 000-Mark-Trabrennen, könnte bic Sensation des deutschen TrabrermsPorts 1922 werden. Insgesamt wurden 107 Unterschriften abgegeben, davon 16 aus Wien und 6 aus der Tschecho-Slowalei. D.e grotzen Berliner Ställe haben 20 Pferde genannt — Für die Deutsche K am p f spiel- R o d e l m e i st e r f ch a s t am 23. und 24. Januar in Garmisch sind noch einige Meldungen eingelaufen. Die Teilnehmerzahl ist von 40 au 50 gestiegen. Autzer den bereits gemeldeten Bewerbern hat u. a. noch der deutsche Rodelmeister von 1921, Willi Adolph-Schreiberhau, gemeldet. — Eine Rugbhvereintgrng in Mitteldeutschland. Die erste Mitteldeutsche Rugbyvereinigung hielt am Mittwoch in Dresden eine Sitzung ab. Der Leiter der Bereinigung gab z inächst bekannt, datz der Deutsche Rugby-Berband seine volle Unterstützung zuaesagt hat 3m Einvernehmen mit dem ^Norddeutschen Rugby-Berband soll am 29. Hanna r in Dresden ein Werbespiel zwischen dem S C. Charlottenburg und dem Rugdyklud Hannover-Linden 05 stattfinden. 3n der neuen 'Bereinigung befinden sich bereits einige gute Rugbyspieler. — E r ö ffnung der Wtntersport- saison. Wenn die kalte Witterung anhält, bann wird der kommende Sonntag allenthalben im Zeichen wintersportlicher Wettbewerbe stehen, von Venen vor allem die Rodelmeisterschaften von Wichtigkeit sind. 3m Rahmen der Wintersport- woche findet in B a d H a r z b u r g die II. R o r d° deutsche Rodelmei st erschast statt. 3n Tüchtige $d?reiner für sauberste Arbeit gesucht. 0232 W. & H. Seibert, ________Wetzlar. Perfekte ßfiunö.bratJ.Wlnörficn ob- eins. Stütze für bald gef, evil nu'-bilfsweise. Apotboker Welcker, \ MietQi« au ehe | 23eruf-Mät. Rräidciii sucht freimbl. mSbLBimmer wenn mögt mit Beusion Schrifil. Sin geb. unu 0124 an den Gietz. Anzeiger. Student sucht per fofort MM.ZiiiMr mögt im .steuirum der et..bi. Schrifil. Vlngeb. u. 01 s2 an den (Miefe. Anz. Tarne sucht ver L Februar ober sofort gut M Zimmer evtl, mit Bension. Schr. Angeb mit Prei^anguve unter 01',i a. b. '»Uen Anr. Ein unmöbliertes od. möbliertes Zimmer mit 2 Beiten zu mieten gesucht. Schriftl Augeb. um er 0228 an b. 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Von Besuchen bitten wir abzusehen 290D troitreidieit Werkmeister i. R im Alter von 32 Jahren Wteseck, den 7. Januar 1922. mittags 3l/i Uhr, vom Sterbehaus in Gleiberg, Haus Nr. 5 aus- Gießen (Steinstr. 30), den 6. Januar 1922. Vereine 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. 3001) er mi: Max Roßmann mittags 3 Uhr, statt. 0185 298V Nitan Gießen, Friedberg, Wetzlar, Dormagen, den 6. Jan. 1922. bälm. uni. 40 120sl gratis Nach längerem Leiden entschlief heute morgen 3 Uhr sanft unser lieber, unvergeßlicher Sohn und Bruder Die Beerdigung findet Montag, den 9. Januar, nachm. 31/* Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. In tiefer Trauer: Familie Kreiling Familie E,eib Familie Laucht. Heinz Währing und 3 Enkel. Bei der am Montag, den 9. d. M-, nachmittags 3'/, Uhr, stattfindenden Beerdigung ans den. Neuen Attebbof bitten wir uifl zahlreiche Beteiligung. Else Nowack geb. Engelbrecht Gretel Währing geb. Nowack Willi Nowack Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Rühl Elisabetha Rühl geb. Kehr Heinrich Rühl jr. Die Beerdigung findet statt: Sonnta; F. Erdnjann 8 Co, Berliii Königgräver Slrabe 71. Bluinensoenden und Jllr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unserer so teuren Entschlafenen FmMaricMcichaiistNnkb.Scibm sowie für die zahlreichen Kranz- und 0188 den 8. Januar, nach- Die Trauerfeier findet Montag, den 9. Januar, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des alten Friedhofes statt. cuÄ t £2 ur E i'l Gleiberg, Krofdorf, Heuchelheim, Fellingshausen, den 6. Januar 1922. Gießen (Moltkestraße 10), Prößdorf (S.-A.), den 7. Januar 1922 Montag, den 9. Jan.. nbeudS 7 Uhr, eröffnen wir in der Bezirksschule (Wei't-Anlagel einen Ül^liilgcr-Uroaiio für Damen n. Herren. UnierrichtSgeld 00 Äik. Anmeldungen an Herrn Franz Hanwtein, Wil- helinftr. 6, oder au Beginn des Uil errich-S. Die JortbildnngS- u. Diktat-Abende nehmen ab Montag, den 9. Jan , ai'ds. 8 Uhr ncnrnü des UnierrtchtsplanS ihren ,Fortgang. GabclSb. Ctenoaravb.- Verein von 1*61 und Damcnverein „GabclS- 39v beraer*. Worte des Herrn Pfarrers am (tirnbe sagen wir allen aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Nodcubauieu 1LL £ W. währet * fernen eWtl S b? M, , I yrn. >hre Grö^e g ttrJlltinen flommtn, Ä .“'“-«eh«™” St*» to -lind«- I Hlnächsl wlil U u tölNM. mußst Oer Du befb alle 2 oU - bibliolheken blje beanspruche der.Zentr-tt Dolksbtldun Hellen. firabe 3" »u n UH?re!en bis < Lesecschait julam rangen ausgeltes b-runden sind t|i; ver die 'M fit eine gute Q geben werden l «^ugeben, über pgl (etloa durc uni) ob besonder und die Aoljahi 8 geplant in Fr tnb Düchereima ten DnHereien l fügen, roelchr 3 dem Leiter der C wert erscheinen. Ilan eteltoti* fass Büglerin nimmt noch Kunden an. Fran Borechel, 0218] Asterweg 56. Zrelw. Sail'sche Feuerwehr. Montag, den 9. Jan., abends 8'/, llbr: 3Ronat3vrrfainm(nng bei Kamerad Baumann 303v DaS Kommando. Orfsgnipps Gießen. Sonntag, den 8. Jin. 1932, 4 llbr nachm.: weihnachtsjeier im Vbilofoubenwald. 281v Ter Vorstand. Todes-Anzeige. Heute abend 6 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter Maria Mattern geb. Klinkel im Alter von 36 Fahren. 3n tiefer Trauer: Heinrich Mattern u. Kinver nebst Angehörigen. Wißmar, den 6. Januar 1922. Die Beerdigung findet Montag, den 9. Januar, nachm. 3 Uhr, statt. 0241 MW ä'ÄÄ sich geb. en. Irl. a. beit« Hess. Jam., v. symv.Aenß.' ges., nntfifnt, tüchtig im HauSw. u. gr. Nainrfr, m. geb. Herrn, höh. Beamten rc. in gesich. Ber- Stadttheater Leitung: H. Stelnooetter. Sonntag. 8. Januar: SitemWen. Anfang 3, Ende 5 Uhr. Sie IfintgtOHn. Anfang 6'/» Uruöe 9*/.,Uhr. DicnStag, 10. Januar: 12.Dien*taa-Abon.-Borst. lötaiiöoi. Anfang 7, Ende 10 Uhr. Mittwoch. 11. Januar: 13. Miitwoch-A bon.-Borst. öeööa ©Güter. Anf. 7, Ende gegen M Ubr. Donnerstag, 12. Jan. (ünit Freitags: 14. Freitag - Abon. «Borst, üatltan Oer Welle. Auf. 7, Ende 10 Uhr wc Sonntag, 15. Januarr Sie MM». Anfang 3*/* Ende 6'/, Uhr. Börfenfietjer. Anfang 7, Ende 9 Uhr. ist nach langem Leiden verschieden. Wir beklagen den frtiben Verlust des Entschlafenen und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Verein Bavaria. Todes-Anzege. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unsren lieben Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager undNeffen Friedrich Einhäuser, Bahnschlosser nach langem Leiden Im Alter von 37 Jahren zu sich zu rufen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Einhäuser geb. Haun nebst Kindern. Gießen (Ebelstraße 34), den 6. Januar 1922. Beerdigung findet statt: Dienstag, 10. Januar, nachmittags Gestern nachmittag 5 Uhr entschlief sanft nach schwerem, in Geduld getragenem Leiden meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Elise Reinhardt geb. Strack im Alter von 67 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Heinrich Reinhardt Familie Bürgermeister Aumann. Aliendorf a. d. Lda. und Londorf, den 6. Januar 1922. Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. Januar, nach- Heute früh 3'/, Uhr verschied sanft und unerwartet unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Adam Pfeiffer Danksagung. Fürdievielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben guten Mutter und Schwester Frau Clementine RoBmann geb. Loeb sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Unser liebes Mitglied SM GkW WI Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben 2. Vorsitzenden Herrn öSW WI, Postsekretär geziemend in Kenntnis zu setzen. Wir verlieren in ihm ein treues Mitglied, das s'ets das Beste des Vereins im Auge hatte und seine ganze Kraft in den Dienst der guten Sache stellte. Seiner allezeit bereiten Mitarbeit werden wir stets dankbar gedenken. Wir bitten die Mitglieder, sich an der Beerdigung recht zahlreich zu beteiligen. 306v Verein für Bewegungsspiele. Der Vorstand. Leichte Bauerawagea einer geeignet für 1 Kuh (and) für Pony) zu verk. Grohcn-Buscck, 0226 Schloßstraße 4. Demi man durch', lällert, so i fiil dec na ei 3 gegen, tote aus ! Zeiten. Do-/ gfc tfne naturgetreue . die suöje.'tive Leis 6ie Erscheinung tri : grapbien macht fid . in unzölligen Eiuz Milieus geltet richtige Mode mit, '' Ant verändern fa 2usgenmmLien erf ! düng und in der $ £ irr ganzen 2ui toranfte man sich kauften«, bei de 'Mchalici waren B°kmbie ilmtoeli Rit» und das k11 *m Zusammen s 0DPoW?ren(apUaI in jeder Höhe auf 1. oder 2. Hrivoiheken los. ansznl. Ein«, Friedrich ir. 14 l. VorwärtSstrebcnde und Erfinder OureBerölenrnnögliiDleifen? Aufklärung und Anregung gebende Broschüre: Ein neuer Geist? sendet Eiw. Bermög. n. Äu^-si. vorh. Schr. 8kngeb. nnt. 0170 a. d. G. Anz. erbet. ^inf.Dam.-u.Kinderkl. werden billig angesertlgi 0,02 yiiibcnvloh 8 1. Wer stellt gegen ent sprechende Vergütung ßcheiAMüiiis zusammen? Schr. An geb. umgebend unter 0195 an den Gtesjener Anzeiger. ReichsverEinigung ebemal. Kriegsgefangener e. ?. Ortsgruppe ttliefren. Sonntag den 8„ norm 9*/» Uhr, bei Uamerad Heckmann, Kaiser-Allee: Voi trac des Vorsitzenden des VandeSnerbaitdes Kamerad lioth, Frankfurt nm .Hain. Wir l den alle ehemal. Kriegsgefangenen herzl. em. 8ul Ter Vorstand. Gießener sreiw. Zeuerwehk Montag, den 9. Jan« abends 8 Ubr: MonMch'aiM'lliiz bei Kamerad Müller, Bahnhofstraße. 301v Der Vorstand. Ilkie lurnerföflil SamStag, *41. Januar, abends 8 Uhr 8cnmtottslnnslitng im GewcrkicüaftSbauS. 296 Der Vorstand. Wiederbeginn d. Dnrn- ktunden am 10. Januar. Steaogr.- N Oesellsch. t^^^XGabelsLerggr und Daeei- / abtoUiep e. V. Wir eröffnen DicnStag, 10. Januar, abends 7'/, Uhr, in der Ltadtknabenschule, -roed'Anlage. einen AMMllttsilS für Damen u. Herren. UnterrichtSgeld 60 Mk. Anmcl>u>igen üierui werden täglich bei Herrn Jidcl Valkcn, Goethe- ftrofte 48 I, ober au Beginn des Unterrichts ent- gegengenommeit. 80v Der Vorstand. Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine gute Frau, die treusorgende Mutter ihres Kindes, unsere Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Zimmer fleh. Spies nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 41 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Zimmer nebst allen Angehörigen. Lang-Göns, Heuchelheim, Kirch-Göns, Pohl-Göns, den 6. Januar 1922. Die Beerdigung findet Sonntag, 8. Jan., nachm. 3 Uhr, statt. | Verschiedenes! Die Witwe des Weih- blndermetfwrS Pbilivv Bernhardt zu JelltngS- baufen läßt am 033 Omr/Är in ihrer Wohnung vollstes nd. Weihbindcrriist- zeug, sowie I zweirädr. Karren, 1 Weihbiuder- waaen und 1 eiserne TvciSvfanne öffentlich freiwillig versteigern. Sämtliche Sachen sind fast neu. Geschäftsmann Macht 21)00 Mark gegen Zinfen u. Sicher- beit. Schr. Angebote unr. 0230 an den Gteb. Anz. 51 ei K M, E N :v 1 I M * t U 5k t M MM ■T WM ■ . U L M ß I I- « I [•Jä ' ■' r WW»»»W^MMW»WM»WWWWWWW i -y ■y ■ 2. MMMWM MMhWWUWW»S» WWWWW - k p > RMM ••• - __________________________________________________________________________________________ - -■ '....... ■ i I i Samstag, 7. Januar 1,922 Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Ttr. 6 Zweites Blatt Im HochsäMlnachvickten Es wor nicht Der Mörder tfi. fer er- und starrten 3’itn eile berilichn gange unicrer bauten werden das zum Es war bring auch eine staatswissenschaftliche Vorbildung besitzen und eine Erweiterung und Vertiefung ihrer Kenntnisse auf vvlkowirtschaft- lichem und juristischem Gebiet erstreben. Das Programm für die Vorlesungen und Besichtigungen wird Ende Februar erscheinen. Anmeldungen zur Teilnahme sind an die Geschäftsstelle Berlin W. 56, Schrnkelplatz 6, zu richten. juchen'^ fragte ersten Schnee." ^(b.Stibtrt Sraru- und : ixoiireldicn t8 am (riabe Mseuusttra durch wird zugleich ein Ausschnitt des Lebens gezeigt, der der Photographie einen neuen Reiz ve. leiht und ihr viel von der Eintönigkeit nimmt, die sie durch die ständige Wiederholung derselben Stellungen bekommen hatte. Während T. sprach, drehte er ein Stück Papier in der Hand ferum, das ausiah, wie ein Telegramm. Fragend blickte der Kapitän da- Augen wiedererkenne." „Wenn Doktor Flodin wo wollen Sie ihn dann Kapitän. .Ich warte auf den widerte T. linder. Don einem Abnehmen fec id), eine ähnliche stille und rätselvolle TertoJp- ferung aas einem Paar Augen strahlen sehen “ .Wer- war es, der so bli Jte ?" fragte b-r Kapitän leise und eindringlich als forsche er nach erge. "'lchlief saust LL"6,11 ttern rl nach hin. .Es ist ein Telegramm aus Kopenhagen, das den Doktor Flodin betrifft." fag'e T. .Haben <5;e es noch nicht aufgegeden, dort unten nach ihm zu forschen?" fragte der Kapitän. „Ich meine, Sie sollten lieber hier in der Gegend nach ihm suchen." T. gab leine Antwort, aber er reichte dem anderen das Telegramm. Es war darin kurz and bündig mitgeteilt, Doktor Flodins Leiche sei bet Dragör gefunden worden. In seiner Tasche habe man unter anderem einen Fahr schein des Führ- bovtes gefunden mit dem Stempel fe3 Tages, an dem man ihn hatte über Bord springen sehen. Das Telegramm fiel dem Kapitän aus der Hand und flatterte za Boden. Wie vernichtet starrte er den Detektiv an. Sein Erstaunen sch'.en mit einem Male dem Schrecken Platz zu machen, und eine eigentümliche fahle Blässe zog tote em Hauch über fein Gesicht. T. ging auf ihn za und legte ihm die Hände auf die Schaltern. u o„ .Darf ich Ihnen einmal in die Augen sehen? ^^Der Kapitän schlug seine Augen nicht nieder. Ihre Augen haben einen seltsamen und liefen Ausdruck," sagte T. .Schon einmal habe Spuren im Schnee. Roman von Sven Elve st ad. Ermächtigte älebersetzung. 32. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Ter Kapitän trat einen Schritt näher, älnd nun sah er über der Rückenlehne des Stuhles etwas Weißes gleichsam in der Luft schweben. Das war die Glatze eines Mannes. And nun hörte der Stuhl auf zu schaukeln, u«d der Mensch, der darin gefr geraumer Zeit hier eine seiner berüchtigten antisemitischen Brandreden gehal en Hobe, und daß die hiesige Ortsgruppe des Deutsch ockischen Schuh- und Truhbundes wahrlich etwas naher „beaugenscheinigt" weben sclste Ober:eh er Dr. Lenz hatte wegen die es Artikels gegen Den damaligen stellvertretenden oeranttoor'liefen Redakteur Privalllage wegen D-IeiN.ung erhoben. Letzterer wu de Darau.hin zu einer Gellst rafe von hundert Mark und den Kotten dis Verfahrens re ur.eilt. Auch wurde dem Privat llüger Die Befugnis zugesprvchen. Den entscheiden- Den Teil des Urteils in Der „Oberhessischen Volls- Strick- und Aähabend. — Die Grippel herrscht hier sehr stark. Vielleicht Vierfünftel der Bevölkerung ist daran erkrankt. Die Schule, die gestern ihren Anfang nehmen sollte, wurde auf ärztliche Anordnung wieder bis auf weiteres geschlossen. Bis jetzt sind alle Erkran- treten sollte. (Fortsetzung folgt) Aus Stadt und Land. Gießen, den 7. Ian. 1922. Pliotoqrnphic-Moden. Wenn man heute alte Phvtvgraphiealbrn durchblättert, so tritt einem daraus der Lebensstil Der na er Vergangenheit so leibhaftig entgegen, wie aus Gemälden die Mode fernerer Zeiten. Wohl glaubte man mit dem Lichtbild eine naturgetreue Wiede rgaoe zu bieten, bei der die subjektive Leistung des Künstlers nicht in die Erscheinung tritt, aber auch in den Photographien macht sich die geschichtliche Stimmung in unzähligen Einzelheiten Der Anordnung und des Milieus geltend. Auch hier wirkt die allmächtige Mode mit, und von Zahrzehnt zu Zahr- zehnt verändern sich die Formen, in denen die Auf genommenen erscheinen, nicht nur in der Kleidung und in der Zimmereinrichtung, sondern auch In Dec ganzen Ausmachung. In letzter Zeit beschränkte man sich meist Darauf Photographien herzustellen, bei denen andere Gegenstände aus- geschaltet waren. 3etzt aber wird es wieder modern die ilmtoclt mit in die Ausnahme hinein- zubeziehen und das Einzelwesen ofer ganze Gruppen im Zusammenhang mit der Wohnung zu zeigen. Besonders bei Kinderbildnissen und bei Familienporträts wird das immer mehr verlangt. Man photographiert Den Säuglings in der Wiege, während sich die Mutter zärtlich über ihn neir-t; man zeigt das Kind im Kinderzimmer ra. Wetzlar, 6. Jan. Der Kreis Wetzlar hat bedeutende W a l d b e st ä n d e, die 41 Prozent der Gesamtfläche einnehmen. Der Staatswald umfaht allein 1553 Hektar. Die Gemeinde-Oberförsterei Wetzlar I ist 5155 Hektar, die Gemeinde-Oberförsterei Wetzlar I. 5973 Hektar, die Gemeinoe-Oberförsterei Braunfels 6815 Hektar groß. Dazu kommen noch die ausgedehnten fürstlichen Waldungen. Die Holzfällungen wurden bis kurz vor dem Kriege nur durch Gemeinderecht besitzende Ortseinwohner ausgeführt. Jetzt aber werden diese Arbeiten in den meisten Orten au Akkord erledigt. ra. Wetzlar, 6. Jan. Der Z tveckg- vereinvom RotenKreuzfürdenKreis Wetzlar zählt jetzt nur noch 457 Mitglieder gegen 556 im Vorjahre. Leider übersehen viele, daß der Verein nach Kriegsbeendigung umfangreiche Friedensarbeiten zu erfüllen hat. Bis jetzt sind 27 Ortschaften mit Sanitäts- schränken ausgerüstet, den für das laufende Geschäftsjahr 1921 bewilligten Schrank erhielt die Gemeinde Hohensolms. ra. 06 er EU» en (Kr. Wetzlar), 6. Jan. Die Firma Meguin A..G. hat die ehemalige Marmorplattenfabrik käuf- l i ch erworben, um einen Teil ihres Butzbacher Betriebs nach hier zu verlegen. \ zanaarr ■gfr* * E' ♦♦ DaS Hamstern Der Geldmünzen. Allenthalben werden eben von den Leuten Die Fünfzigpfennigstücke aus Aluminium gehamstert und zurückgehalten, Da man sie für wertvoller hält wie Papiergeld. Wie unsinnig diese Ham- terei ist, beweist Der tatsächliche GelDwert Der Münze, Der höchstens 4 Pfennig beträgt •• Größe und Gewicht der Post - {arten. Es wird von neuem darauf hingewiesen, daß Postkarten im Inlandsverkehr die Größe von 15,7: 10,7 cm nicht überschreiten und nicht mehr als 8 Gramm wiegen dürfen. Größere oder schwerere Postkarten unterliegen :>€r Briefgebühr und werden mit einer Nachgebühr in Höhe des an der Freigebühr für einen einfachen Brief fehlenden Betrags belegt. Diese Nachgebühr beträgt vom 1. Januar an z. B. im Fernverkehr 1,50 Mk. Postkarten im Auslandsverkehr dürfen nur 14:9 Zentimeter groß sein. •• Wahlen der Vertrauensmänner zur Angestelltenversicherung. Auf die morgen in der Bürgermeisterei, Garten st . aß ?, Ecke Süd-An age, Zimmer Nr. 16 stattfindenden Wahlen, in der Zeit von vormittags 10—12 Uhr und nachmittags von 3—5 Uhr sei hiermit nochmals hingewiesen. ** Das Länaerwerden der Tage wird im Volksmund durch folgendes Sprüchlein angedeutet: „Der Tag um einen Schritt, zu Neujahr vorwärts tritt, und am Dreikönigstag (6. Zanuar) um einen Stundenschlag". Und in der Tat beginnen jetzt die Tage bereits merklich länger zu werden. In der ersten Hälfte des Monats Januar nehmen die Vormittage um sieben Minuten, in der zweiten Hälfte um 21 Minuten zu, die Nachmittage in der ersten Hälfte um 19, in der zweiten um 29 Minuten. Die Nachmittage sind während des ganzen Monats länger als die Vormittage, in der ersten Hälfte beträgt der Unterschied 8, in der zweiten Hälfte deS Monats 28 Minuten, ra. •* Zagdergebniffe. Ein sehr ein» ttäglicheS Geschäft stellen in diesem Jahre die Jagden in Oberhessen und den angrenzenden preußischen Gebieten dar, die allenthalben eine sehr reiche Beute liefern. Das gute Ergebnis in diesen Jagdrevieren ist vor allem darauf zurückzuführen, dah die Jäger, die in der Kriegszeit und auch noch später sehr abgewirtschafteten Jagden durch eine vernünftige Schonung der Bestände wieder voll au die Höhe gebracht haben. Bel der enorm raschen Vermehrung der Hasen ist eine Hebung der Jagd leicht zu bewerkstelligen, ra. A Kaninchenzucht Der Spezialllub der Germania-Silber-Züchter, Zweigstelle Nothilse für hessische Volks-, § chul- und Arseiterbibliotheken Man schreibt unö: Die Rot Der Zert droht nicht nur in unser drrtlchastllches Dasein herein. Sie lastet schwer «uch auf unserem gesamten geistigen Leben, sie jefäbrbet unsere Kultur, sie erdrosselt viele Wert- Polle Organe der Bildung und geistigen Ver° «Mung. In besonderem Maße haben darunter in|oe Büchereien zu leiden, die großen sowohl die insbesondere auch die kleinen, deren ganze tzkistrnz geraoezu in Frage gestellt ist. Wir brauchen aber Büchereien, wir brauchen fte heute dringender als je; wir brauchen sie als mveilässige Nährcplellen aller guten und auf- baueaben Kräfte: wir brauchen sie vor allem ,uch feshalb, wril weite Kreise heute außerstande s |lnb, sich selbst die Bücher anzuschaffen, deren jlc zu ihrer geistigen Nahrung bedürfen. Zedes •Bon zur weiteren Kennzeichnung dieser Notlage ist überflüssig: sie besteht und ihr muß ab- geholfen werfen. Die Zentralstelle zur Förde- mng der Volksbildung und Iugendpslege in Hessei will — getreu ihrem Programme — auch diese Abhilse in Gang setzen. Ihre Mittel ■ jind allerdings sehr beschränkt, aber soweit sie re ich m, ist sie zu tätigem Einspringen entschlossen. Zunächst will sie Da helfen, wo die Not am dringlichsten ist. Um diese Dringlichkrit beurteilen ju tö men, muß sie ein klares Bild von der Lage der em^lnen Büchereien haben. Es werden deshalb alle Volks-, Schul - und Arbeiterbibliotheken, die glauben, eine solche Not- Hilfe beanspruchen zu iönnen, gebeten, sich bei bet „Zentralstelle zur Förderung der Dolksbildr^ng und Iugendpslege in Hessen, Darmstadt, Wilhelminen- ftraße 3" zu melden, mit der Angabe, welche Düchrreien bisher am Orte bestehen, wie sich ihre Leserschaft zusammenseht, unter welchen Bedingungen ausgeliehe^r wird, wieviel Bände etwa borhanden sind, und welcher Art dieser Bestand ist: wer die Bücherei leitet, und welche Gewähr für eine gute Weiterführung der Bücherei gegeben werfen kann. Desgleichen wird gebeten, fnzugeben, über welch: Mittel die Bücherei ver» igt (etwa durch älnterstühung der Gemeinde) und ob besondere Schädigungen durch den Krieg und die Notjahre ein getreten sind. Die Nothilfe ist geplant in Form von Zuwendung von Büchern und Düchereimaterial. Die einzelnen sich meldenden Büchereien werden deshalb aebeten, hinzuzu- fügen, welche Bücher, oder welche Art Bucher dem Leiter Der Bücherei als besonders wünschens- toeri erscheinen. • Dle Vereinigung für staats- Wissenschaftliche Fortbildung zu I zeitung" bekanntzumachen. unter seinem Spielzeug. Sind mehrere Kinder auf Dem Bild, so werden sie so gruppiert, daß man ihre Größe genau erkennen Fann; dadurch toird eine hübsche Erinnerung für das verschiedene Alter der Kleinen geschaffen. In letzter Zeit toecDen auch Familienportrats, in denen die einzelnen Mitglieder maler.sch g uppiert sind, wieder diel gemacht. Man seht die Familie so, dah ein „Idyll am häuslichen Herd" herauskvmmt. Vater und Mutter nehmen am hellbrennenden Kamin Platz, während die Kinder sich zwanglos um sie herumstcllen, alles umspielt von den leuchtenden I Flammen, Die in der Photographie möglichst naturgetreu angefeutet werden. Die erwachsene ; Tochter läßt sich am Klavier aufnehmen, der junge Mann, wie er mit seinem Hund spielt usw. Da- Waren Sie nicht erstaunt über Ihre Ent-1 „Den Mörder habe ich gefunden, aber nicht Deckung?" Den Dolch," sagte er. „Den soll mir Der erste „Olein“ antwortete Der Kapitän, ohne sich j Schneefall finden fellen." über die Frage aufzuhalten. Ich bin's gewesen, Der feine Sachen geholt hat," erklärte T. „Sie wissen, Die Wi we ist gleich nach Dem ilngl -cfSfaU von hier abgercist. Tie Sachen 7inD von Malmö hierher geschickt worden und lagen seither auf Dem Bahnhof. Ich war Der Ansicht, man sollte sie In Verwahrung nehmen und sie weiterschicken — sie jedenfalls nicht einfach auf Dem Bahnhof hängen lassen. Tas ist Die ganze Geschichte." Ter Kapitäir nickte. Heute haben wir eine schwere und druckende Fßrtw IÄ ntflft, btti >, 4 Uri nach!».: chnaGsmr Pbiloiovbknwlild. , Ter Vorstand. noch nichts zu merken. In manchen Haisern liegen ganze Samdien Darnufer. x Wieseck, 6. Jan. Im Jahre 1921 wurden in der evangelischen Gemeinde getauft 67 Kinder gegen 88 in 1920; Ion- irmriert wurden 86 Kinder (79); getraut Dürfen 40 Paare (48) und kirchlich beerdigt 42 Gemeinfeglieder (31); Abendmahlsgäste waren es: 464 männliche (422) und 1063 weibliche (1068). A Saasen, 6. Jan. Nur noch 15 Kinder von 76 Schülern kamen gestern zum Unterricht, deshalb mußte die Schule vorläu- ig geschlossen werfen. Die Grippe greift dauernd weiter um sich. — e— Steinbach, 6 Han. Im abgelau« jenen Zähre wurden hier 22 (29 in 1920) Kinder geboren und ebensoviele getauft, kon'lr- miert 34 (23) Kinder: Eheschlie ungen und Trauungen fanden 9 (11) statt. Geitorfen unö kirchlich beerdigt wurden 9 (19) Personen, Darunter 7 Personen zwilchen 70 und 80 Fahren An Opfern und Kollekten, milden Gaben unö Sammlungen für Die christliche Liebestätigkeit gin» gen ungefähr 3000 Mk. (1920 etwa 1500 Mk.) ein. Auch wurde ein Wagen voll Lebensmitteln mandj-eclei Art dem CvangeU Schwesternhaus in Gießen zugeführt. Zum hl. Abendmack ßi g:n 1423 Personen (1347 in 1920). Ter Ki chew besuch ging gegen 1920 ganz bedeutend in die Hohe. — In Albach tour Jen 1921 geboten und getauft 4 Kinder (1920 = 6), konfirmiert 14 (4). Eheschließungen und Trauungen fanden 2 (4) stakt: gestorben und kirchlich beerdigt wurden 3 (8) Personen. Zum hl. Abrndmahl gingen 519 (490) Personen. Der Kirchenbe uch weist ebenfalls eine Zunahme gegen das Vorjahr auf. An Opfern und Kollekten, milden Gab.m unö Sammlungen gingen ungefähr 1400 Mk. (950) dit e. Burkhards, 6. Jan. Die hiesige Berliner Devisenmarkt. Saturn: ‘Sin © a ft to i r t von h e? e.hiel: eine © e [ b- 5.L Schweizer Franken der Kurs Kurs Kurs Rasch wir- gezahlt: -,50 Holzsnbmission 124.64 Fstm. Spar und Vorschußverein 88 0, 910 933 649, 760, die nur . 3136,85 3143,15 . 4006,95 4014,05 Fr. Fl. Kr. 1.7.14. 125 40 59.20 88 80 117 80 88 80 117.80 97.80 b) 3 Kiesernstämme 3. 5 Kiefernstämme 4. 8 Kiefernstämme 5. c) 3 Fichtenstämme 3. 17 Fichtenstämme 4. 50 Fichtenstämme 5a 100 100 100 100 100 1 100 100 100 ICO 100 100 Kr. Kr. Sh. 6,28 300,65 30.86 62,40 121,35 6.1. 2,75 1.46 2.76 Saturn: 5"/e Dtfch. ÄriegdanL 4'^Dtfch. Reichsanll 3°/o Dtfch. Reichsanll 4e/0 Preuft. Konsols Hamburg-Paketf.. . Äorddeutfcher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconto-Gefellfchaft Dresdner Dank. . . Mitteld. Creditbank. Rationalbank f. D.. Doch. Gußstahlwerke Bud.- Eisenw.-Akt.. D.-Luxemb. Dergw.. Delfenkirch. Dergw.. 7,94 6,60 — ,52 Höchster Farbwerke. Allg. Glektr.-Gef. . . Selten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke...... Daimler....... 4* 0 Hefs. Staatsanl. Electron Griesheim Dtfche. Dereinsbank kend. Erhältlich ia Apotheken 5 1. 2,60 1,37 2,55 202 3484,50 8 34 6.1. 77,50 87 50 102.75 68 50 480 - 530 - 318; ~ 319,— 528,- 435 - 393 - 314.- 330- 5,88 323,15 31.96 66,65 135,85 6. 1. 77.50 87,50 103,- 69.- 450. - 510,- 315,- 310,- 610,- 459,- 380,- 310- Kl. = Kl. = Kl. = Kl. = Kl. = Kl. = Kl. = 880 - 896 - 1230,- 8.8,- 945 ~ 1020, - 625,- 6.2.- 725,- 1070,- 635,- 690,- 551,- 74,50 758.- 5,92 323,85 32,04 66,85 136,15 680- 715,- 590,- 76,50 798,- 236.75 fair '5echandlung kamen, ist für die Oeffentlichkcii non keinem Interesse. (Sin Schuhmacher von hier und seine Ehefrau waren wegen K a r t o f f e l d i e b sl a h l s angr klagt. Da es sich heute herausstellte, dah der Wert der Kartoffeln nicht erhe.'Iich .var, und daß die Ange'lagten die Tal aus Rot begangen ha'nen. wurd.- das Derfah en ei -.gestellt, da der ev- fvrd, .l.che ctiafantrag nicht g VicCt war. wartende Haltung des Privatpublikums anscheinend die Sicherstellung der während der letzten Tage erzielten Leinen Kursgewinne geraten er- sch.-inen ließ. Die Kursrückgänge, die infolgedessen überall zu beobachten waren, betragen durch- Kopeuhagen. . . Stockholm . . . . tzelfingfors . . . Italien...... London ..... Reuyvrk..... Paris...... Schweiz . , . . . Spanien..... Wien (altes) . . Deutsch-Oesterr.. Prag....... Budapest..... Buenos Aires . Bulgarien. . . . Konstantinopel . Antsterdam-Aotterd. 7417,55 7432,46 Brüssel-Antwerpen. 1528.45 15 1,55 Ehristiania Kurs 6. 1. 77,50 88 - 103,- 70 20 *6o,75 513- 32,- 310,- 498,- 444 - 3ö5,- 31o,_ 320,- 1000 - 775, — 879,- 895, 1150,- 800,- 920, - 995,- 649,- 62 712,- 1025,- 642,- 660,- 550,- 74.- Märkte. Mainzer Produktenbörse. Marknokierungen. Für 100 deutsche Mark wurden Beginn des Unterrichts im Glanzbiigeln am 12. Januar bei Fr. Hofmann, 0187 Dammstrabe 31 L Fr. 125 40 5 23.80 Grone Sendung nclbe Kohlrabis Attm ftüttern emnctvoficit, per 8ir. 35 Mi. 0 A7 ftran Zimmer, (Mctnüiclj- Neuen 'Baue 2b Tel. 2l2‘> Geld Dries 6. Fan. 6843,15 6856,86 1438,55 1441,45 2897 0 2902 SO 3725, 5 3733,75 4630, 5 483 ',65 341,65 342,35 811, -5 813,35 789,20 790,80 188,31 188,69 1508,46 1511,)5 3i2',-5 3>3b,l5 2789,70 279:,30 5.1. 77,50 87,60 102,60 69,90 494.75 539,75 335 _ 323, - 520,- 470,- 395 - 3^0,- 330,- 1030,- 785,- 921,- 930,- 1295,- 870,- 992,- gegen Kasse zu kaufen gesucht. Schriftlick e Angebote unter 0222 an tun Giestener Anzeiger. 685,- 673,- 772,- 1085,- 695,- 69'.- 594,50 72.50 82Ü,- 181.50 2.65 0.17 8.25 41. IG 21.67 22 - 39.35 0.85 516.- 1.85 0,16 Wechsel auf Holland....... Deutschland .... Wien........ Prag........ Paris........ London....... Italien....... Brüssel....... Budapest ...... Reuvork....... Agrslm....... Warschau...... 6,32 301,35 30,94 62,00 125,15 Datum: Zürich .... Amsterdam . Kopenhagen. &:: Wien..... London. . . . Paris..... Reuvork . . . Geld Dries 5. Jan. 49S5,- 4995.- 380, - 380'50 851,63 853,40 846,65 848,35 201,29 201,71 1598,101601,60 38)1,10 5338,90 2907,- 2973,- 1.46 Fstm. 2.13 Fstm. 2.54 Fstm. 3.01 Fstm. 7.22 Fstm. 20.81 Fstm. 35.89 Fstm. Harpener Bergbau. 1360 Oberschl. Eisenb.-B. 84 1, Ooerschles. Eisenind. 920, Phönix-Bergb.-Akt. 1070, Bad.Anilin-u. Soda 661. Don Montag den 9. Januar 1922 ab nehmen die Kassengeschäfte wieder ihren Fortgang bei dem neuen Rechner Ludwig Jung V. 3O7D, <3 e 161 e r. schnittlich 50 Prozent und etwas darüber, bei einzelnen Papieren wie Harpener, Hösch, Hohenlohe, _... — v. v-v.u.. «uv ~1 m- Riebeck Montan, Schwartzwof, Linke u. Hoffmann, Urase von 80 Mark, tocil er das Derweilen Siettiner Vulkan ' und Deutsche Petroleum bis von Säulen über die gebotene Polizeistunde hin- 100 Prozent und darüber, bei Thale 225 Prozent. auS duldete. - - - -■ -■ ..... Mainz, 6. Jan. Bei lebhaftem Besuch ... Börso war der Verkehr in Getreide, Futtermitteln und Mais etwas fester, insbesondere waren Futterartikel gesucht. In Gerste machte sich bei einer etwas festeren Tendenz vermehrte Kauflust geltend. Säme^ reien waren gefragt und fester. Der Hülsenfruchtmarkt blieb Weiler fest, doch beginnt die Nachfrage sich zu heben. Rauhfutter war bei mittelgroßem Angebot fest: die Käufer sind aber zurückhaltend. Es wurden franko Mainz für 100 Kilo folgende Durchschnittspreise erzielt: Weizen 725—825, Roggen 625—700, Hafer 580—635. Gerste 725—750, Futtergerste 550—660, Inl. Weizenmehl 00 1190 bis 1275, Inl. Weizenmehl Spez. 0 1150—1175, Weizenmehl mit Auslandsmehl gern. 1190 bis 1250, Amerik. Weizenmehl 1350, Roggenmehl 70proz. 850, Weizenkleie ohne Gack 400—430, Roggenkleie ohne Sack 410—430, Mais 680 bis 760, Maisschrot 700—780, Futtermehl 500 bis 520, Inl. Luzerne 4500—5000, Ital. Lu- Das Geschäft hielt sich in engen Grenzen: ©ine Reihe anderer _Strafsachen, die noch Kurse schwankten auf dem ermäßigten Stande (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Der Wirrwarr in Cannes. London, 6 Han. (WTD.) Der Sonder- berichterstatter des „Daily Telegraph" meldet, der Ober st e Rat drohe heute in einer ungewissen Atmosphäre zusammenzutreten. Man habe fein Programm einzeln aufgestellt. In Konferenzkreisen herrsche eine seltsame Verwirrung. Ein gröberer Teil der Schwierigkeiten sei auf die Tatsache zurückzuführen, dah bei der letzten Londoner Konferenz Italien und Belgien nicht vertreten waren. Auherdem stellt die französische Delegation in Abrede, dah die in London mit den briti- tischen Ministern erzielten Probeübereinkommen bindende Kraft hatten. Lloyd George wolle, das) der Oberste Rat zuerst das Problem des Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetra- gen: am 23 Dezember 1921: a) die Firma Haustein und Mades, Diesten Gesellschafter sind : Wilhelm Han- stein und Wilhelm Mades, beide in Giehen Die oft sene Handelsgesellschaft hat am 22. November 1921 begonnen, b) Am 31. Dezember 1921: Die Firma 21. Ioerges, Frankfurt am Main hat in Giehen eine Zweigniederlassung errichtet. Inhaber der Firma ist der Kaufmann Georg Klein in Frankfurt am Main. Dem Kaufmann Karl Köhler in Giesten ist Prokura erteilt. c> Am 4. Januar 1922: Die Firma Wilhelm Lauber Ehefrau in Lang-Göns. Inhaberin ist Wilhelm Lauber Ehefrau, Marie geb. Haub, in Lang-Gons. 3n Abt. B. Am 4 Januar 1922 bezüglich der Deutschen Vereinsbank Filiale Giesten in Glesten: Durch Beschluß des Aufsichtsrates vom 1. September 1921 ist Direktor Eduard Oppenheim zu Frankfurt a M. mit Wirkung vorn 1. Januar 1922 ab zum weiteren Mitgliede des Vorstandes berufen mit der Mastgabe, dast derselbe befugt und berechtigt sein soll, mit einem orbentl cheu Mitgliede des Vorstandes od.-r mit einem stellvertretenden Mitglied des Vorstandes oder mit einem Prokuristen die Firma der Gesellschaft zu zeich. neu und die Gesellschaft zu vertreten. 277c Giesten, den 5. Januar 1922. Hessisches Amtsgericht. unerheblich. Eine stärkere Bewegung vollzog sich später in Kaliaktien, die anfangs die Verluste nicht nur wieder einholten, sondern wie Westeregeln sogar 150 Prozent über den gestrigen Schluß stiegen. Bankaktien zeigten sich bei geringeren Einbußen als sonst widerstandsfähig. Von festverzinslichen Werten blieben deutsche gut gehalten. Valuta- renten stellten sich fast durchweg etwas niedriger. Frankfurt a. M., 6. Ian. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Tie Tendenz der Börse war wieder nich: einheitlich. Man konnte beobachten, datz die Spelulation eher mit Adgaoen auf den Marit kam. H.erdei kam noch in Betracht, das) die Privatiuadschaft der Banken heute sichtlich größere Zurückhaltung zeigt. Ferner sieht man der Lösurg der auftenpolitischen Lage mit Span- nung entgegen. Am Devisenmarkt hatte sich die bereits im gestrigen Adendverlehr eingct etene Abschwächung während der Vormittagsstunden fortgesetzt. Ter D)llar wurde mit 193 und 124 genannt, spater 188. Von den Auslandspapieren waren aus diesem Grande Mexikaner angeboten und niedriger. Auf dem Gebiete der unnotierten Werte gaben Disch. Petroleum nach, 1750. Mans- felder Kuxe schwächer, 22 500. Man nannte ferner Chemische Rhenania 950, Ufa stark schwankend, 255—243, später 240 genannt, ©ebr. Fahr zirka 580. Am Montanaktienmarkte war die Tendenz schwach. Am Einheitsmarkte lagen vielfach Ver- kaufsordvs vor, wodurch auch dieser Markt ungünstig beeinflußt wurde. Die Börse schloh vorwiegend schwächer bei ruhigem Geschäft. Die nächste Börse findet am 9. Januar statt. Privatdiskont 41/2 Prozent. Frankfurt a. M., 7. Januar. Börsenkurse. Frankfurt Derlln 1-Uhr- 1-Uhr- Schluß- Schluß- 1 Bnidileldende Mein Vertreter ist im BnbuhokS-Hotel, Hole! Lenz in («iciirn am Mittwo 6. > em 1 I. Inn., von 8—12 mtb 2—G Ubr, mit Mustert der ua cutterten Hernien Battdaac 0 ne Reber iBa ent Dr Winter, baltcri. Ein Besuch liegt in Ihrem Interesse! tyfiA 8. Zinksgartenstr. 2, Halle a.8. 1 Srdjtof, 1-1.20 mSrcfcf, lLöl!mMM,8mLmDWii, 3HWcdö!kk,lAcWlM!!tt>lor3k8. zu Kaufen gcj. Offerten mit Preis an Um« 4 Mkwk, 61*1 Kaiser-Allee 47, Telephon 1248. M2 ‘w ab 20. Dezember. 1ö-1 und £ Uhr gerne 6000—6500, Provencer Luzerne 6000 bis 6600, Ital. Rotklee 6000—6500, Inl. Rotklee 4000—6500, Deutsche Linsen 1200—1600, Weihe Bohnen 1200, Viktoria-Erbsen geschält 1200, Viktoria-Erbsen ungeschält 1000, Bur- ma-Reis II 1300—1400, Haferfloüen 900 bis 950, Graupen 1000—1150, Wiesenheu lose 310 bis 350, Wiesenheu gepr. 380, Haferstroh 96 bis 145, Roggensttoh 90—130, Kartoffeln 280 bis 300. Vehördliche Anzeigen Stöbt, icbensmittetomt. Warenausgabe für bie Woche vom 9. bis 15. Hanuar 1922. 2lcht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. r D t: Wochenmenge 1850 Gramm Brot oder 1370 Gramm Mehl. 2. Sond rausaabe des Lebensmittelamts: Trvckenmilchpulver 93 Gramm 6.10 Mk. Stöbt Brennstoffamt Berkaus von Brennholz. Abgabe in Mengen von i/2 Zentner bis zur Höchstmenge von 20 Zentner vorn Lager in der Gabelsberger- strafte. Bezugscheine werden im Brennstosfarnt ausgegeben. Es ist zur Zeit nur Weichholz vorrätig. Gieften, den 7. Ianuar 1922. 267B (Lebensmittelamt und Drennstoffamt.) Bckanurittachiurgi Sic Wahl der Vertrauensmänner und Ersatzmänner nach §§ 145 ff. des An- gestellten-Versicherungs-Gesetzes findet für den Bezirk Giehen-Stadt am 8. Ianuur 1922, von vormittags 10 bis 12 Uhr und nachmittags 3 bis 5 Ahr im Stadthaus Garten st ruhe Rr. 2(EckeSüd-Anlage) ZimmerRr. 1 6 ftatl . r _ 28DB Gteften, den 5. Ianuar 1921. Der WaHlleiter: Dr. Frey, Beigeordneter. Epik kvlan Der ^rnnfynvter Theater. Opernhaus. Sonntag, 8. Ianuar: Die Meistersinger von Rürnberg. Montag, 9.: Die ' Fled a-maus. Dienstag, 10.: Die tote Stadt. Mittwoch. 11.: S^ulezwirnchen, das Sonntagskind: 7 älh-e: Der Freischütz. Donnerstag, 12.: Tannhäuser. Freitag, 13.: Griseldis. Samstag, 14.: Hänsrl und Gretel: 7 Ubr: Die Boheme. Sonntag, 15.: Spulezwirnchen, das Sonn-.agslind: 7 Äh:: Der Gras von Luxemburg. Montag, 16.: Der Darbier von Sevilla. Dienstag, 17.: Tiefland. Mittwoch, 18.: Spulezwirnchen, das Sonntagskind: 7 Ubr: Der Graf von Luxemburg. Schauspielhaus. Sonntal, 8 Ianuar: Alt-H.ttdelberg: 7 Ubr: Die lustigen Vagabunden. Montag, 9.: Schneider Wibbel. Dienstag, 10.: Ernst Mittwoch, 11.: Die lustigen Vagabund n. Donnerstag. 12.: Himmel und Hölle. Freitag, 13.: Zwei glückliche Tage. Samstag, 14.: Das Rotkäppchen: 7 Uhr. Himmel und Hölle. Sonntag, 15.: Rathan der Weise: 7 Ubr: Tu- randvt, Prinzessin von China. Montag, 16.: Die Verschwörung des Fieskv zu Genua. Dienstag, 17.: Die Marquise von Arcis. Mittwoch, 18.: Himmel und Hölle. germeisterei einzureichen. Zuschlagsfrist 5 Tage. Die Bedingungen werden im Termin bekannt- gegeben. Das Holz ist mit Rinde gemessen und liegt 5 Kilometer von der nächsten Bahnstation. Staufenberg, den 4. Ianuar 1622. Hess. Bürgermeisterei Staufenberg. Meyer. 263D Das nachverzeichnete Holz aus den Waldungen der Gemeinde Staufenberg soll auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden: a) 1 Cichenstamm 3. Fl- - 18 .4U Mk. = 2,65 Kr. = C.18 Kr. = 8.30 Fr. = 41.25 £ = 21.71 L. = 22-25 Fr. — 39.40 Kr. — 0.85 5 — 517.50 Kr. — L»25 Kr. = 0,18 ^HOfepornei-erOrfOso g r Trank 6” r ©v SMälie bev*oniu«f j ■ Zahnschmerz. Khevm« umn—iimi Züricher Devisenmarkt. 6. 1. allgemeinen Wteveraufvaues Surö» . Pas behandelt und dann die andere Seite des ! Reparationsproblems, das er nur als einen Teil des all ,em ii en W ed3. 8: Vereinigung d. konf. weibl Iugend d. Matthäusgem. — In der Iohanneskirche. Vorm. 9y2 Uhr: Pfr. D?ch- tvlsheimer. 11: Kinderkirche f. d. Lukasgem: Pfr BechwlsHeimer. Adds. 5. Pfr. Ausscld. 8. D.bel- besprechung im Iohannessaal: Psarrass. Becker. — Montag, 9. Inn., adds Iugendvereinig d. Lukasgem. (männl. Abtlg). Wie s e et 8. Oan. 03. rm. 10: Pfarrallist. Becker-G c en. — ONädchenadend mub mch.Es verschoben werden. Sonntag, 8. Ian., vorm. 10: Kirchberg. — Rachm. ly2: Lollar. — Aachm. P/2: Staufenberg. Katholische Gemeinde. Samstag, 7. 3an._ nachm. 5 u. abds. 8 Uhr Delegenh. z. hl. Beichte. — Sonntag. 8. 3an. 1. Sonntag nach Epwhanie. Fest d. hl drei Vorm 6i/2: Gelegenh. z. hl. Deich: e. 7: Hl. Messe. Kommunion d. Männer u. Jung- finge. 8. Austeilung d. Hf. Kommunion. 9 H)ch. . amt nt Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Rachm 3: Christenlehre, dar. Andacht in. ö?gen. 4: Haus- angest.-llten-Derein. Adds. 8: Wechnachlssewr d Gesell, nvereins. Dlaspora-GotteSdienst am 8. Ian. ©runberg. vorm 9'/2 Uhr. ÄatboL ©otte« bien fL 8 Han jungen, vorm. 8. — Laudach. Dorrn. 10 Uhr. fianVL Berlin, 8. Ian. Börsen ft immungs- bild. Die an die heute beginnende Konferenz in Cannes sich knüpsenden Hoffnungen auf zumindest eine Erleichterung der deuticheu Reparations. zahlunr en halten bereits im Devisenverkehr am Vormittag ein stärkeres Rachlassen der Preise bewirkt. so dah der Dvllarkurs bis 192. Holland auf 7000 wich, wozu freilich auch der Rückschlag des Reuyorker Markkurfes beitrug. Im Effetienver- kehr machte sich die Rückwirkung hiervon stärker geltend, wo aufterdem mitwirkte, dah die bereits gestern im Verlause deutlicher zuiage getretene ab- Sdiarladibcrg Olciflcrb ranb a Rh. Vertreter: Gebr, JuHmann, Gießen, Bahnhofstraße 65. 69zg edelster deutscher Weinbrand. Don den seitens des Städt. Wohlfahrtsamts in den Monaten Oktober und Rovember 1921 an , Familien gewährten Darlehen zur Beschaffung bin Winterbedarf sind die ersten Raten der Rückzahlung im Dezember 1921 fällig gewesen. Diejenigen, die mit der Zahlung der 1. Rate im Rückstand sind, werden ersucht, für alsbaldige Einzahlung an Hc Stadtkasse besorgt zu sein. Die 2. Rate der in den Bionaten Oktober und Rovember 1921 gewährten Darlehen ist Im Monat Haimar, die 1. Rate der tm Monat Dezember 1921 gewährten Darlehen ebenfalls im Monat Januar fällig. 2SEB Giehen, den 5. Januar 1922. Der Oberbürgermeiftcr. (Wohlfahrtsamt.) ________________Dr. Frey.________________ Große wertoolle Briefmarken- Meinten iebenjäd)l bwW Ge beul !WZ Deinichl wählt, I-jW !, *1, dch j Gerung bet rdemals hie von der ! be feie hervori Lörjicherur a J .ich eigenen A Äjd) nur für di kch um Siir wollen uns; IBir wo Ausbau fe K »n। !r ''“ICn Äip „ 1 (Be Alle Kurs u. im Ne Knntn bis au ®!=b««nfang IW^anbie WsS b™ to. 3m 'Henaus. Kopfschmerz MlM. D § | s Beuern 024-1 Geilshausen Januar 1922 J.X Palmitin- Seifrnpulver " Restlos löslich. Hoh. Fettgehalt. Überall erhält). ou Malier, SeUenfebrlk, Limborg *. d Lehn. M w tf 1 <&> MOLLERS Der Vorstand. 3. A: Dr. Lenz Angestellte Heuchelheim der wählt nur die 0198 empfiehlt Ue C Oes NÄßÄks Gießen, Januar 1922 Erhältlich ii AgUKMsMlb ßiieih. WWW für later- iioö IkilMe W tiSäalSle U &GSßO$/ Hatorwisienechaf'.llclie Abte.lang . < _ ** "Sta£St wählt am Sonntag ListeB, Franz Rmk Stimmzettel am Wahllokal. EcmrWftstM bet AnßcstcÜicii B.d.A.) Ortsgruppe (Siesten. (293v Dicke Bände braucht man nicht dapübep zu lesen! n n Ein ppakii'schep Versuch übepfuhH-1! Ratschläge und Auskünfte üben die nichtige Anwendung . künstlichen Düngemittel enteilt jederzeit und kostenlos; die Landwirtschaftliche Auskunftsstelle des Deutschen Kalisyndikats 0. m. b. H., Darmstadt, Elisabethenstraße 8, 1. Wss (O Gießen ^ch dafür ?e britist, ■ t®eu 11chI lDnt* Alflen 3ai?ni> g$- hi unierbioiR utei. ‘I IflnX ff 'to?n ikrial ;r2tnaÄ?1(> do» iÄ!?1®* SteJS ^ungsheereS (ein ft8°Ler&aI:en lolb 2? s -^Ie9(ltion lei besonders die Vorrechte Del. 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Dirwollen uns die Erfolge unserer jahrelangen Arbeit nicht rauben lassen. Wr wollen die Erhaltung und den slusbau der Angestelltenversicherung. Darum wählt die !IHt A S.MW.SMWiUW!i-MMöes L er nicht wählt, versündigt sich an seiner und seiner Angehörigen Zukunft- frBiilvh'M.™ L-.....- eäntlieh G Acotheken bevoniutLa l/f mteMfesJ 12C Statt Karten Für die zu unserer Verlobung in so reichem Maße erwiesene Aufmerksamkeit herzlichen Dank Toni Bausch, August Kimmel Der Unterricht in der gewerbl. ForlbüdungS' schule beginnt wegen der Grippe erst am Montag, den 16. Januar. - - CüerlcTC Ö219 dMMSßklWWll Fritz Rumpf ZozelSgaffe 9 Telcvbon 1375 Beste Be-ugSaaelle für Diederverraufer. Pi Sie Mn M «m zlachnna. ,Ato»xt Mim Sie bad laitlne und unbequeme tzeberbruch- Rtnht »rrd tragen! 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