der N tu in ffiuf. "Siete f'grinl SN P.8. P. 8. iP.S. iP.8. P. 8. ?spreis Rederverkinlo. nckÄ MW adttheater Lellug: Mau, 5, Setzt.: MWel itLRurtbedtti ab Umibeün. HM -Lauivtr! von »übermann.' |.7,W',U6t. ?er Soruertaul et statt: L°m- nonn-12» nlaa von 10 bl« ^DienStAM 1 Uhr u. oli o« ir. 8102( rtS 's! WWW chung. ichung' r bedeutendes tritt mit W inKleinverlaui» »-»su“S Dienstag, 5. September 1922 172. Jahrgang Die Arbeitslosen in Belgien. tin“ Arbeitslosen in Belgien auf 34 857 gern i t n, um den Beübungen in der Äordsee. Kiel. 4. tväre auch die Der Reichspräsident in Kiel. 1000 Mk., bis u. a. sagte: u - de fünfen. Stimmen aus einem englischen Gewerkschaftskongreß. dem Matze zunehmen. Zum Schlüsse trat Walker für die Re- c, ~ ,1(>ra । Vision des Versailler Vertrages ein ^7 sowie für die Zurückziehung der Desahungsheere den Marine- aud Deutschland und für die Wiederherstellung Eine Krisis in Griechenland. Paris. 4. Sept. (WTB.) Rach einerHavas- meldung aus 2ldana beziffert man die grie- Doelitz sind heute morgen, aus Bremen kommend. in Kiel zur Teilnahme an der Herb st - woche für Kunst und Wissenschaft eingetroffen. Auf die Begrüßungsreden des Oberpräsidenten lmd des Oberbürgermeisters erwiderte der Reichspräsident mit einer Ansprache, in der er Heutiger Stand des Dollars 10 Llhr vormittags: Berlin 1462, Frankfurt a. M. 1475 Kiel. 4. Sept. (WTB.) Der Reichs- Präsident 'und der preutzische Staatsminister Bekenntnis au den Bestrebungen, unser unterdrücktes Land wirtschaftlich uiib sozial wieder aufzurichten. aber auch ein Bekenntnis zu dem Kampfe um unser staatliches und unser wirtschaftliches Dasein, um unser Dasein als Volk und als Staat! Zn diesem Kampfe um unsere Selbstbehauptung werden wir die Mitwirkung aller unserer Volksgenossen brauchen. Deshalb nrutz der Gedanke einer fest gefügten Volksgemeinschaft uns mehr und mehr in > und Blut übergehen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 27 mm Breite örtlich 300 Pf., auswärts 400 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Dreite1200Pf. Bei Platzvorschrift 20 °/0 Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Emst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Mit einem stürmisch aufgenommenen Hocy ~ indgebung ihren Abschluß. 3m Laufe der Macht begibt sich der Reichspräsident mit dem Reichswehrminister an Bord „Braunschweig" zur Teilnahme an Ler Maschinen, der äußerlichen Leistung, des Materiellen Lebens und einer harten Wirklichkeit die Kunst eines Zeitallers der zarten Innerlichkeit, des subjektiven Gemütes und der schwärmerischen Phantasie gestellt. Ein starker Gegensatz tmd doch so berechtigt: Wir bedürfen grade heute nach der harten Arbeit des Tages der ruhigen Stimmung des Abends, des Sichseb st besinnens, des Innenlebens; wir müssen uns gerade in der Aot der Zeit mehr auf das Gemüt und auf tda s reiche Leben unserer Kunst, auf die unermeßlichen Schätze unserer Kultur besinnen. Das Bewußtsein des Mitbesitzes dieser Kultur der Ration, der Teilhaftigkeit an den geistigen Schätzen Deutschlands. ist eine der dauerhaftesten Grundlagen des Gemeinschaftsgeistes und der Einigkeit, die wir mehr als alles brauchen. So danke ich Ihnen, Meine Herren von der Stadtverwaltung und von der Leitung der Herbstwoche herzlichst für das, das Sie im Dienste wirtschaftlichen und geistigen 5t. 208 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, „itderSamstagsbeilage: EiehenerFamilienblätter glonatliche Sezuaspreise: M. 75. - und Mk. 5. — zragerlohn,durch diePost M. 75. -, auch bei Nicht» ^scheinen einzelner Nurn« Bern infolge höherer Gewalt- Fernsprech. Anschlüsse: für die Schrift- Zeitung 112; für Verlag gnb Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. lichten: Anzeiger Gießen. postscheükonto: London. 4. Sept. (WTB.) Srnillie erklärte in einer Rede in Southport (Lancashire) bei einer Demonstration im Zusammenhänge mit dem Gewerkschaftskongresse, der heute eröffnet worden ist, in England ständen Millionen Menschen am Rande des Verhungerns, und zwar nicht wegen der Sun- gersnot, sondern sie hungerten und litten Entbehrungen, weil die Staatsmänner Europas die europäischen Probleme nicht im Interesse der Völker regelten. Am Kongresse selbst nehmen 800 Delegierte teil, die 5—6 Millionen Arberter vertreten. Bei der Eröffnung erklärte der Vorsitzende Walker, er sehe keinerlei Anzeichen eines Wiederauflebens des Handels. Millionen von Arbeitern würden im nächsten Winter große Entbehrungen leiden. Die Arbeitgeber benutzten die Wirtschaftslage, die schlecht und jeden Tag schlimmer werde, als Entschuldigung für chren Versuch, die Löhne herabzudrücken; sie mochten den Arbeitern auch das Mitbestimmungsrecht bei der Kontrolle der Industrien, in denen sie beschäftigt sind, absprechen. Lieber allen Arbeitern hänge wie ein Schwert an einem Faden die ewig drohende Arbeitslosigkeit. Diese gereiche den Radikalisten zum Vorteile, die diesen bis zur äußersten Grenze ausnuhten. Die Arbeitslosigkeit werde in der kommenden Zeit in erschrecken- Mark 12 Mk. usw. kosten. Der Berkehrsbeirat der Reichspostverwaltung ist. wie das „D.T." meldet, heute zur Beratung der Vorlage betreffend die Erhöhung der Postgebühren zusammen- getreten. Verhandlungen über weitere Erhöhung der Beamtengehälter. Berlin. 4. Sept. (WTB.) Die Verhandlungen über die Erhöhung der Dien st- bezüge der Beamten, Angestellten und Arbeiter mit den Spihenorganisationen begannen heute nachmtttag im Reichsfinanzministerium. Sie dauern zur Zeit noch an and werden voraussichtlich im Laufe der Rächt zum Abschlüsse kommen. Die Einigung der 6. P. D. und U. 6. P. D. Berlin, 5. Sept. Bei den gestrigen Verhandlungen der Parteivvrstände der S.P.D. und L1.S. P.D. wurde volle Ein- mütigkeit über das Aktionsproara m m erzielt. Das Programm soll im Lause des heutigen Tages der Presse beider Parteien zugestellt werden. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnick unö Verlag: vrühl'sche Nniv.-Vnch- und Steinörudcrei H. Lange. Lchrislleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schlllstratze 7. fangenen zu befreien. In der Bedrängnis machten die Polizeibeamten von ihrer Schußwaffe Gebrauch. Von der Menge bedroht und verfolgt. kamen die Polizeibeamten mit ihrem Gefangenen zum Polizeipräsidium Charlottenburg. Dort versuchte die Menge in das Gebäude einzudringen. Die Polizeibeamten bildeten eine Kette und mußten auch hier, als der Gebrauch der blanken Waffe ohne Erfolg war, zur Schußwaffe greifen. Als verletzt sind bisher zwei Personen gemeldet, wovon die eine einen Knie» schuß, die andere einen Drustschuß erlitten hat. Ob dec Tod einer inzwischen eingelieferten Person mit den Ausschreitungen in Verbindung steht, steht noch nicht fest. Von den Polizeibeamten wurden drei verletzt. Eine amtliche Untersuchung ist im Gange. Das preußische Oberschlesien. Las Ergebnis der sonntäglichen und «öffentlich unwiderruflich letzten Abstim- pung im uns verbliebenen Rest des vielgeplag- *n Oberschlesiens wird von allen aufrech- fcn Freunden des Landes mit Freude und Genugtuung ausgenommen werden. Bei einer Ge- famtöeleiligung von rund 75 Prozent der Ab- kimmungsberechtigten haben sich 81 für das Verbleiben im Verband des preußischen Staates ynb nur 11 für die staatliche Selbständigkeit im Nahmen des Deutschen Reiches ausgesprochen. Dis ist ein schönes Zeichen politischer Reife so- vohl wie auch der Erkenntnis geschichtlicher Entwicklung; es beweist, daß sich die Oberschlesier voll bewußt geworden sind, was sie in fast zweihundertjähriger Zugehörigkeit zu Preußen diesem und der Fürsorge besonders des großen Komgs ni verdanken haben. Das gesamte Schlesien war eine der schönsten Provinzen Preußens und die neue Provinz Oberschlesien wird in schönem Wettbewerb mit der Schwesterprovinz den alten Ruf rechtfertigen. .... , ... ienste hinwies, die sehen. Erregung politischer Leidenschaften fcr Reichspräsident bei der Reugestaltung des ---------- ie Wahlbeteiligung lebhafter ge- staatlichen Lebens sich erworben habe. Sodann wesen. Auch dann hätte sich unzweifelhaft her- ^elt Professor Pappen heim einen Vortrag Die VolKerVUNdSversaMMiUNg. ausgestellt, daß neun Zehntel der oberschlesi- t>te Macht des Rechtes. Anschließend an | Genf, 4. Sept. (Wolff.) Die Volkerbun^- schen Bevölkerung für ein Verbleiben bei Preu- den Besuch in der Tlniversität begab sich der hm sind. Reichspräsident zu einer Besichtigung nach dem Dieses Ergebnis ist um so erhebender, als die Institut für Weltwirtschaft und Seeverkehr. Polen mit aller Bestimmtheit darauf rechneten, | eine starke Minderheit zu erzielen und das in Einordnung zurück. Paris, 4. Sept. (WTB.) Rach einer Havas- meldung aus Athen bestätigen die griechischen Blätter, daß Tl s ch a k von den Kemalisten genommen wurde, und lassen den baldigen Fall von B r u s s a voraussehen. Athen. 4. Sept. (WTB.) Rach dem amt« lieben Heeresbericht vom 2. September vollzieht sich die Zurücknahme der griechischen T r u p p e n auf der ganzen Front ohne feindlichen Druck. London. 4. Sept. (WTB.) Der „Evening Standard" berichtet, daß die griechische Regierung an die Alliierten herangetreten sei, um einen Waffenstillstand in dem griechisch- türkischen Kriege herbeizusühren. In maßgebenden Kreisen in London toerbe erklärt, daß sowohl die Lage der Griechen in Smyrna wie auch die innere Lage in Athen sehr schlecht sei. Vielleicht würden die Griechen Kleinasien freiwillig räumen. Die Stellung der Athener Regierung sei krttisch. V e n i s e l o s habe die Einladung erhalten, nach Athen zurückzukehren. Zahlreiche griechische Blätter forderten den Rücktritt der Regierung. OBenn in dem überwiegend katholischen Dolkstell in Oberschlesien eine lurze Zeit lang Jefürchtungen darüber bestanden, daß angesichts der jüngsten Entwicklung auf kulturellem Gebiet eine Lostrennung von Preußen wünschenswert fein könnte, so sind sie durch das preußische Gesetz beseitigt worden, das Oberschlesien zur selbständigen Provinz macht. Wir wollen, es ben . aemetn Zentrumsführern danken, daß sie noch in letzter Beisch Stunde die Herstellung einer völligen Einheits- ° \ }t ir X "tab *:«£*** Sater» haben, so daß die Abstimmung in ihrem Gesamt- tani>, leben hoch. ergebnis mit Fug und Recht als eine einmütige Mit einem stürmisch aufgenommenen ^Hocy Kundgebung und Bekenntnis Oberschlesiens zu fand die Ku, Deutschland und Preußen betrachtet werden darf. *•— r Daß ungefähr ein Fünftel der Abstimmungsberechtigten zu Hause geblieben ist. läßt sich leicht . durch die allgemeine Wahlmüdigkeit erklären, die Übungen in der Rordfee. pes guten Einvernehmens auf dem Kontinent, eine Folge der langjährigen Beunruhigung Ober- K i e l. 4. Sept. (WTB.) Unter Teilnahme Die Arbeiter würden nicht immer dulden, nur Westens ist. Tlebrigens stand nach Erzielung der fog Reichspräsidenten fand heute vormittag in der Figuren im Schachspiel zwischen ben Regierun- Tinheitsfrvnt das Ergebnis der Abstimmung als Aula der Universität ein Festakt statt. Der Rektor gen zu sein. Diese Frage sei für sie und ihre solches von vornherein fest und das mag man- y^r Tlniversität, Professor Jakob, umgeben vom Genossen in den anderen Ländern eine Frage chen Wähler den Gedanken nahegelegt haben, Senat und dem Professorenkollegium, hielt eine pes täglichen Brotes. Sie verlangten, daß daß es unter diesen Tlmständen auf seine Stimme Ansprache, in der er nach herzlichen Begrühungs- sie geregelt werde, und würden diese auch durch- nicht so sehr ankomme. Bei schärferer Werbe- tvorten auf die großen Verdienste hinwies, die setzen. tätigfeit und Erregung politischer Leidenschaften Reichspräsident bei der Reugestaltung des ---------- die Polizeibeamten schließlich eine Lucke in ben Zug geschaffen hatten, daß die Straßenbahn weiterfahren konnte, sprang ein etwa 17jähriger Straßenbahn, um diese zum Hal- ebenso zum gleichen Zweck auf ein Die Polizeibeamten nahmen dar- Aufbaues unseres schwerleidenden Vaterlandes hier OltlC£öUttOe abgegebenen Stimmen wären für sie zu zählen, Verhanblungen mit möglichster Elle geführt wur- « nf = Sevt (W^B) Der Tech- sv bliebe immer noch eine so überwältigende oen, und daß bie belgischen Delegierten, abgesehen ... i/für VerkebrS- und Mehrheit für Deutfcklanb und Vreußen daß am von dem Golddepot, nur solche Garantien an- Nische Ausschuß sur Berieyrs un u Are? Willen ^Bevölkerung nicht zu zweifeln nehmen sollten,, die eine tatsächliche Bezahlung Transitwesen hat beschloss bas ist. Hoffentlich kehren nun für unbegrenzte Dauer ermöglichen wurden. Schlichtungsverfahren über , oe h dem vielgeprüften Oberschlesien als Delohnang Die belgisch-en Delegierten reifen heuteMitter- Streitfall zwischen der deutschen Regierung für feine deutsche Treue Ruhe, Ordnung und I nacht nach Berlin ab. I ^ud der Regierungskvmmission des Saar- Dohlstand zurück. nrnfoe mternationale gebietes über die Anwendung der Berner -- 1 ’S mJnSa? Konvention in die Wege zu leiten. Die Kom- KOUfEreUZ ttl *5rU|fei. Mission beabsichtigt, die Angelegenheit einem Paris, 5. Sept. (WTB.) Wie der „Matin" fünfgliederigen Ausschuß zu überaus B r ü ss e l meldet, sollen von der ftanzösischen weisen, von dem drei Mitglieder durch die und belgischen Regierung Schritte unternommen Verkehrs- und Transitkommission, und die worden sein, um die g r o h e i n t e r na t i o na le ßet^en anberen von ber beutschen Regierung Konferenz in Brüssel einzuberufen. unf) von ber Regierungskommission besSaar- Die deutschen Naturallieferungen. gebietes ernannt werben sollen. P a r i s, 5. Sept. (WTB.) Wie bas „Jour- ~~ nal Industrie!" meldet, tritt der Beratende Aus- Die Kommunistischen AUS- miergeneÄn. schreitungen in Charlottenburg. Paris, 4. Sept. (WTB.) Marcel Hu- Berlin, 4. Sept. (WTB.) Die Abtei- tin hatte eine Unterredung mit Senator be hing la bes Berliner Pvlizeipräftbiums teilt mit: Lubersac über bie Vereinbarungen, die dieser I Die Teilnehmer am 8. kommuni st i scheu mit Stinn es getroffen hatte. Rach einem De- Iugendtag zogen gestern nachmittag in Starke richte im „Echo de Paris" hat die Einleitung von etwa 1000 Personen, von Pichelsberg kom- der Abmachung folgenden Wortlaut: mend, demonstrierend nach Charlottenburg. In In ber Zusammenkunft zwischen Lubersac und ber Rähe bes Bahnhofes Wihleben soll em Stinres setzte Lubersac ausnehmend die kritische Installateur aus der Dresselstrahe die De- Lage auseinander, in ber sich noch heute bie monftranten beschimpft haben. Em kleiner Teil französischen Geschädigten der verwüsteten Ge- der Demonstranten wandte sich gegen ihn, der biete befänden, die noch ohne Obdach wären und sich in seinen Laden flüchtete und &ort emschloß. hob ben hnbemben Einfluß auf bie französisch- Die Verfolger schlugen bie Senfterfepeiben ein beutschen Beziehungen hervor, ber sich aus einer L und versuchten in den Laden einzudringen. Der wirksamen Teilnahme Deutschlands an dem Wie- | Installateur hat darauf drei Schüsse abgegeben, herauf bau der verwüsteten Gebiete ergeben daß aber jemand getroffen worden Ware, hat würde. Stinnes schloß sich diesem Gesichtspunkte sich nicht feststellen lassen. Der Installateur wurde Lubersacs an und vereinbarte in der Wsicht, verhaftet. Inzwischen zogen die 5>emDnftranten seinen Wunsch kunbzutun, zu diesem Wiederauf- weiter und verhinderten an der Kreuzung der bau beantragen, mit Lubersac nachfolgende Ab- Wilmersdorf er Straße das Weiterfahren der machung, wodurch Stinnes sich verpflichtet, dem Straßenbahn. Sie verursachten dadurch eine starke Verbände Materialien zu liefern. Es sei das, Verkehrsstörung. Die Polizeibeamten, die erklärte Lubersac, ein Kontrakt, der, wenn er den Zug begleiteten, veranlaßten die Führer von beiden Seiten loyal durchgeführt werde, ben bes Zuges, bie Straßenbahn durchzulassen, aber Wieberaufbau ber französischen zerstörten Stäbte ohne Erfolg. Die demonstrier«ibe Menge folgte und Dörfer in besonderer Weise beschleunigen den Anordnungen der Polizeibeamten nicht. Als könnte. Rach Frankreich zurückgekehrt, machte er, die Polizeibeamten schließlich eine A-n --- wie das in ber Abmachung festgelegt worben war. Zug ber französischen Regierung sofort Mitteilung von 1 toei: . , ber Abmachung. Um den Kontrakt möglichst nutz- I Bursche auf die bringen!) zu verwerten, schuf ber Verbanb ein ten zu bringen, besonderes Ratural-Lieferungsamt. | Pferdefuhrwerk. Arbeitslosen in Belaien. auf ben Burschen fest, um seine Personalien fest- JLtC ^irvett0IOKn I« joeig zustellen. Auf bie anreizenben Zwischenrufe bes Pans, 5. Sept. (WTB.) Rach einer „Ma- Burschen nahm bie Menge gegen bie Polizei- -Meldung aus Erüssel ist die 3 er beamten eine drohende Haltung ein und bewarf bie Beamten mit Flaschem, In Ihrer Arbeit für bie wirtschaftliche Zukunft Kiels haben Sie, meine Herren, in dankenswerter Weise nicht vergessen, auch dem geistigen Leben der Stadt und der ganzen Rordmark Ihre Aufmerksamkeit zuzuioenden; diesem schönen Ge- Lanken dient heute in dritter Wiederkehr die Kieler Herbst Woche für Kunst und Wissenschaft; Sie haben Ihre künstlerischen und theatralischen Darbietungen diesmal vorwiegend in den Dienst Ler Romantik gestellt und damit in unsere Zeit ,ÜItL ammen - ricianum l mit dieser kleinen 14. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) sie ten an I Ihr wurde sehr unbehaglich zumute. „Ich komme wegen Herrn Güldewin," brachte mit bedeckter Stimme hervor. Der Direktor wartete mit der Resignation — Aus dem Dtadttheaterbureau. Es sei darauf hingewiesen, daß die heutige Aufführung von „Heimat" die letzte Aufführung in der Sommerspielzeit ist und das) die Vorstellung im Winter nicht wiederholt werden kann, da ein Teil der darin beschäftigten Mitglieder mit Schluß der Sommerspielzeit ausscheidet. — Die Frauengruppe der Demokratischen Partei hält morgen nachmittag auf der „Schönen Aussicht" eine Die Tante erlitt einen Anfall von Herzklopfen. Sie hatte sich das Bureau, den Herrn Direktor ganz anders vorgestellt, etwa so wie einen Schaubühnenbesiher von der Frühjahrsmesse. mit nach, da! «t die erste Ml en ist. < i® letzten Gru liah seine Ä Der Schneezauber war fort. Es war ein häßliches Schmelzen. Heinz sprang auf die nächste Straßenbahn und fuhr ins Hotel. (Fortsetzung folgt) „Sonderbar," dachte er, „i./.l CL?«, 2leone Walldorf stimmt etwas nicht. Sonderbar. Sie soll doch froh sein mit ihrem kleinen, unbedeutenden Talentchcn. daß sie das Schafsgesicht hat &i€ Weiherede, die in dem Gedanken gipfelte, die Todesgemeinschaft der Gefallenen solle eine rechte soziale Lebensgemeinschaft unter uns stiften. Darin liege allein dec Aufbau der Zukunft. Mit Gebet und Gesang schloß die erhebende Feier. gr. Röthges, 4. Sept. Ain vergangenen Sonntag wurde das auf dem hiesigen Friedhof errichtete E h r e n d e n k m a l für die im Weltkriege 1914/18 gefallenen Krieger unserer Gemeinde eingeweiht. tt. Treis a. Lda., 3. Sept. Wie schon vor einiger Zeit berichtet wurde, haben die Quellen unserer Wasserleitung bedeutend an Ergiebigkeit nachgelassen, so daß der Gemeinderat Schritte getan hat, der Leitung weitere Quellen zuzuführen. Es sind verschiedene Projekte ausgearbeitet worden, die aber sehr hohe Kosten verursachen. In einer öffentlichen Dürgerversammlung ergab sich heute nachmittag die einmütige Ansicht, daß der geplanten Erweiterung möglichst rasch nahe getreten werden müsse, um der zunehmenden Wassernot ein baldiges Ende zu machen. Kreis Büdingen. )( Ortenberg, 4. Sept. Am nächsten Donnerstag, 7. September, findet in Rohla am Harz ßie Trauung der Prinzessin Mathilde zu Stolberg - Rohla - Orten- berg mit dem Freiherrn Dietz von Thün- g e n statt. Der Kirchengesangverein Ortenberg brachte am vorigen Mittwoch abend seinem scheidenden Mitglied im Schlohhof ein Abschiedsständchen dar und ernannte die Prinzessin zum Ehrenmitglied des Vereins. Das junge Paar wird seinen Wohnsitz im Schloß Thüngen in. Bayern nehmen. Kreis Schotten. Wetterfeld, 5. Sept. Es herrscht eben hier ein sehr fühlbarer Mangel an Backsteinen und Ziegeln, da die Ziegeleien in ihren Lieferungen öfter versagen, und infolge Vernachlässigung der Gebäude im Weltkrieg aber viel gebaut werden muh. Deshalb haben hier und in anderen Orten der plmgegend verschiedene Landwirte auf ihren Aeckern eigene Feldziegeleien eingerichtet und bekommen auf diese Weise einen billigen Baustoff. Heffcn-Naffau. ra. Biedenkopf, 4. Sept. llnsere Stadtverordneten bewilligten an Hilfsbedürftige, die weder zu den Kleinrentnern, noch aber zu den Altershilfe- empfängern gehören, die schöne Summe von 16 300 Mk. — Desgleichen für die I n st a n d - setzung deS Schwesternheims, das nunmehr in die Verwaltung der Stadt übergegangen ist, den Betrag von 10 000 Mk., und an Gehältern für die beiden Krankenschwestern 20 000 Mk. - - M der Clen ;. teie die 6>a6i J'üamg von H Müi Schiller do WWse, lvvr Jshm anttooi Ke Leistungen a. Aidd< Ogte im GM Wy von Dekan Mferenz der k, ikidda. 3m 2 P Netti 'bot Hüber „Der Di { pon diesbezügi - Pichen Erklär, Der Direktor strich sich langsam mit der Rech- über das glattrasierte Kinn. „Guten Morgen —" „Guten Morgen, Herr Direktor." Heinz riß im Vorzimmer Hut und Mantel sich und stürmte davon. Schöffengericht. G i e h e n, den 2. Sept. 1922. Ein Kaufmann bestellte im vorigen Hahr bet einer Film-Verleihanstalt in München die mietweise Lieferung verschiedener Films und bezeichnete sich in der Deotragsurkunde als Eigentümer eines Lichtspielhauses. Als später die bestellten Films geliefert wurden, wurden sie von dem Angellagten jedoch nicht ab- genommen mit dem Bemerken, daß nicht er, son- ern seine Ehefrau Eigentümerin des Lichtspieltheaters sei. Er wurde deshalb wegen Betrugs angeüagt. Das Gericht kam zwar zu der pleber- zeugung, dah objektiv die Tatbestandsmerck- male des Betrugs gegeben seien, sprach den Angellagten aber frei, weil insbesondere ein ausreichender Beweis dafür, dah er die Absicht gehabt habe, sich einen rechtswidrigen Vermögens- vortell zu veftchaffen, nicht erbracht sei. Dem Angellagten war noch weiter zur Last gelegt, vorsätzlich ohneEinwllligung des Berechtigten mehrere Films unberechtigterweise in einem Lichtspielhause laufen gelassen zu haben. Das Verfahren mußte eingestellt werden, da der erforderliche Strafantrag zu spät gestellt worden war. Die Einsprüche eines Viehhändlers aus Allendorf a. d. Lda. gegen zwei Strafbefehle, die wegen Vergehen gegen das Reichsviehseuchen- geseh gegen ihn erlassen worden waren, wurden infolge seines Nichterscheinens verworfen. Ein Arbeiter und eine Arbeiterin von hier eines Verzweifelten. „Ich bin nämlich die Tante seiner Braut," fuhr Frau Algeier fort, als von seiner Seiten nichts erfolgte. „Hab ich mochte mich mal bei Ihnen nach ihm erkundigen. Nach seiner Lebensführung und nach feinen Aussichten — es ist doch schließlich keine Kleinigkeit — ein solider Mensch ist er ja — aber halt so am Theater — und da dachte ich, Sie wüßten doch am besten Bescheid, und Sie wären vielleicht so freundlich —“ „Dedaure," sprach der Direktor gedehnt mit spitzen Lippen. „Es kann nicht zu den Aufgaben der Direktion gehören, über die am Theater engagierten Mitglieder Auskunft zu erteilen — sei es, an wen es auch sei." Frau Algeier. wurde feuerrot, dann kreideweiß. Noch nie in ihrem Leben hatte sie eine solche Abfertigung erlitten. Wut und Scham kochten in ihr zum äleberlaufen. Der elegant ausgcstattete Raum, der hochnäsige Herr — das war ja ärger als beim Krcisschulinspektor 1 „Dann entschuldigen Sie nur!" sagte sie giftig, 'machte ein Kompliment nach dem Schreibtisch hin und segelte hinaus. Im Vorzimmer suchte sie ihren Regenschirm mit der braunen Krücke unter fünf, sechs anderen mit eleganten Knöpfen und kostbaren Seidenstoffen hervor, fühlte sich von einem Dutzend lachenden Augen in all ihrer ihr» geschicklichkeit beobachtet, rannte durch eine schmale Tür in den Dühnenraum, kam verstört, gedeh- mütigt und blutübergossen zurück. Ein sehr komischer kleiner Kerl, der aussah wie ein Affe, sagte höflich: „Ditte, gnädige Frau, hier ist der Ausgang," und die ganze Korona kicherte. Auf der Straße angelangt, setzte Frau Algeier zunächst mal ihren schiefgerutschten Hut recht, blies die Backen auf und fächelte sich trotz der Kälte mit dem Taschentuch Kühlung zu. Dann sah sie sich noch einmal das Theater an. Eine Art Haß gegen das stolze Haus stieg in ihr Baalsfempel Roman von Margarete v. Oerhen F ü n f g e l d. Höhung der Abgabe kommt. Die bisher gi gen Abgabensätze werden noch angewandt: 1. wenn der Antrag auf Erteilung der AuSfuhr- bewilligung vor dem 3. Sept. 1922 an eine zur Erteilung der Ausfuhrbewilligung zuständige Stelle abgesandt worden ist; 2. wenn die Ware totte er ßf L seiner BW* *»fS3 So®«j Häuf* M e Um»6 !iü 2lrbe.it s! Artige Dtde ^StadtGtehe Mn mu6te. *5 U ihm ang< üitegerat !,-r D°ch cna6 wtK® verwiesen, pi( L -as Arbeite teUb zusammen f: M des Cßab thdle neue F r pmdjerfei tur - che von ®cbid ’ ^fielen eine 2h Aus Stabt und Land. Dietzen, den 5. Sept. 1922. Einheitliches Wahlgesetz ffir Gemeindewahlcn und Gemeindeverbandswahlen. Das von der Regierung und dem Landtag beschlossene einheitliche Wahlgesetz wird in den nächsten Tagen im Regierungsblatt erscheinen. Zu demselben hat das Ministerium des Innern eine Ausführungsanweisung erlassen, die im Regierungsblatt gleichzeitig veröffentlicht wird. Die Vorschriften über das Wahlverfahren zu den Stadtverordneten-. Gemeinderats- und Gemeindeverbandswahlen (Kreis- und Provinzialtagswahlen) sind in diesem Wahlgesetz zusammen- gefaßt. Der llmstand, daß bisher besonoere gesetzliche Vorschriften für jede der genannten Wahlen galten, erschwerte ungemein die llebersicht und die Handhabung. Die seitherigen Vorschriften waren dabei noch in einzelnen Punkten in Fassung, Inhalt und Form verschieden, so dah sie in der Praxis nicht ganz leicht auseinanderzuhalten waren. Das neue Gesetz hat die in 170 Artikeln in der Kreis- und Provinzialordnung, der Städteordnung und der Landgemeindeordnung zerstreuten Vorschriften nunmehr in 68 Artikeln zusammengefaßt. Dabei hat es die sämtlichen Vorschriften in ein System gebracht, in welchem die verschiedenen Abschnitte des Verfahrens deutlich auseinandergehalten sind. Zu jedem Abschnitt find die allgemeinen Grundsätze jeweils vorangestellt. Dabei wurden einige wesentliche Neuerungen vcrgenommen. Die wichtigste ist die, daß die sämt.. /en Gemeindevertreterwahlen (Stadtverordneten- und Gemeinderatswahlen) mit denjenigen dec Vertreterwahlen zu den Gemeinde- verbänden (Kreistags- und Provinzialtagswahlen) an einem und demselben Tage und in einem Wahlgange stattfinden. Diese Vereinigung bedeutet für die Gemeinden, Kreise und Provinzen eine sehr beträchtllche Vereinfachung, sowie eine große Ersparnis an Zeit, Arbeit und Kosten. Auch für die Parteien und die Wähler machen sich diese Vorteile geltend. Der im Regiermngs- cntwurf enthaltene Vorschlag auf Zulassung der sogenannten freien Listen (bei denen llmnumerie- rungen dec Namen auf den Wahlvorschlägen und Streichungen von Namen gestattet sein sollten) fand nicht die Billigung des Landtags. Das Gesetz schreibt aber die gebundenen Listen vor. Das Verfahren bei Einwendungen ist vereinfacht, auch sonst ist durch Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung und durch Beseitigung von llnllarheiten seitheriger Bestimmungen dahin gestrebt worden, daß zeitraubende Verhandlungen eingeschränkt und möglichst vermieden werden. Kir “ Cauba i^es Zügen i i1 bin Aamsb tl'ji ein stattlick • ten Schulen u j: hi b:m Aams Direktor Sr • fe in beredten »Mste aussüh pkr jetzigen Zei Da huschte ein kleines Geschöpf ins Zimmer, grün yom Kopf bis zu den Füßen: Hut, Kleid. Strümpfe und alles — gepudert hinter dem grünen Schleier und doch so jung, so kinderjung. „Walldvrfchen, was ist's nun wieder?" sagte der Direktor in verändertem Ton gutmütig. „Wo drückt Sie der Heine Schuh T „Ich möchte mal die Maria Stuart spielen." Er lachte laut auf. „Walldorfchen, Sie sind wohl verrückt!" Die Kleine schlug böse den Schleier zurück. „Ich hab' die Naiven sattl Wenn man es so ost spielen muß, geht dec letzte Rest verloren! Ich bin nicht naiv! llnd will's nicht sein!" „So? Seit wann?" Die Kleine verzog das Mündchen. „Ich will ernst werden!" „Ach — ach so - - Er betrachtete sie fast mitleidig. „Kleinchen, machen Sie keinen llnsinn! Wenn Sie so 'rein- kommen, sehen Sie, mit dem schafigen Engels- gesicht, dieser unbeschreiblichen Sanftmut, diesen Taubenaugen, da seufzt das Parkett vor Wonne. Sie sind einfach rührend. Ja, weih Gott, wie Sie das machen. Ihre Himmelsunschuld macht den tollsten Leutnant fromm. Aber — verzeihen Sie — so was als Maria Stuart — Kleine, die Galerie würde quieken! llnd ich auch! Wer hat Ihnen den Blödsinn in den Kopf gesetzt?" Die Walldorf schlug die Augen nieder. „Ich sollte mick an eine größere Aufgabe heranwagen. Ach, oder wenn es die Julia wäre! Nur einmal! ein einziges Mal! Eine wirklich tragische Rolle —" „Kleine." saate der Direktor ernst, „daraus kann nichts werden. Um Himmels willen, nur nicht tragisch! Ihnen steht es verwünscht schlecht! Ein Heiner, grüngoldener, blitzender Käfer wie Sie einer sind wird nie und nimmer zum Adler! Halten Sie Ihr Stückchen Sonne fest! Lassen Sie sich das von niemand verekeln!" Die Kleine zog den Schleier wieder über das Gesicht. „Dann also auf Wiedersehen. Herr Direktor -" der junge Mensch, der zur Reife erwacht, besonders schwer unter den Einwirkungen des Alkohols. Der in der Entwicklung stehende Körper, das empfindliche erregbare Nervensystem, der ungefestigte Geist und Wille bietet einem solchen Gift, das die körperliche Entwicklung hemmt, und das Seelenleben durch Ausschaltung der wichtigsten Gegengewichte gegen ungezügeltes Triebleben gefährdet, besonders geringen Widerstand. Hier bleibt der Schule in Aufklärung und Belehrung eine bedeutungsvolle Aufgabe Vorbehalten, und es ist zu begrüßen, daß in Hessen , zur Zeit eine wertvolle Aufklärungsarbeit in den höheren Lehranstalten über die Gefahren des Alkvholismus ihren Anfang genommen hat. Es finden nämlich an allen höheren Schicken Hessens auf Veranlassung des Hessischen Gau- verbandeS gegen den Alkvholismus besondere Vorträge statt, die von dem als Vorkämpfer für alkoholfreie Jugenderziehung und glänzendem Redner bekannten Schriftsteller, Herrn Franziskus H ä h n e l aus Hoheneichen ' bei Hamburg, abgehalten werden. Er hat bereits an zahlreichen Lehranstalten gesprochen und überall wird hervorgehoben, daß der fesselnde und überzeugende, von vielen Anschauungsmitteln und auch Experimenten unterstützte Vortrag seinen Zweck nicht verfehlt hat. Das Hessische Landesamt für das Bildungswesen hat in einer besonderen Verfügung die Genehmigung zu diesen Vorträgen, die in den Schulen an Stelle einer Unterrichtsstunde, in Gießen im Laufe dieser Woche stattfinden, erteckt und die Vorträge warm empfohlen. So ist zu hoffen, dah durch gemeinsame Zusammenarbeit von Schule, Jugendbewegung und Alkoholgegner die Vorbedingungen für eine durchgreifende Abkehr von Alkoholmißbrauch 1 und Alvkoholunsitten geschaffen werden. — rt. auf. llnd dieser Haß wurde so stark, dah sie es blindlings verwünsckte, am liebsten die Faust dagegen geschüttelt hätte. Gleich Darauf erschien Heinz Güldewin im Bureau. Ec las den Probezettel, scherzte mit ein paar Kollegen und hörte eine Weile ihre lustig plätschernde llntechaltung mit an. „Du, eben war eine hier — das war 'ne Nummer! Jeder Zoll Theatermutter! Ich glaube, sie hat mich für den Assen Konsul gehalten —" Der Sekretär steckte den Kopf durch die Tür des Vorzimmers. „Herr Güldewin! Dec Herr Direktor läßt Sir auf 'ne Minute bitten!" Heinz warf Mantel und Hut hin und verschwand hinter der gepolsterten Tür. Auf den ersten Blick sah er, daß seinem Direktor etwas quer gegangen war. Sein Gesicht sah so Hein aus, lauter Nerven. „Hören Sie mal, mein Lieber — Sie müssen Ihre Damen besser erziehen — Sie wissen natürlich nichts davon — aber ich halte es doch für meine Pflicht, es Ihnen einfach zu sagen — um Sie in Zubinft vor solchen Heinen eh — Taktlosigkeiten zu schützen — soben war eine ältere Dame hier bei mir, um Auskunft über Sie einzuholen. Das ist eine Verkennung der Aufgaben einer Direktion —" Heinz erblaßte bis in die Lippen. „Das ist mir sehr peinlich, Herr Direktor. Ich hatte, so wahr ich hier stehe, keine Ahnung —" „Natürlich nicht!" sagte der Direktor fteund- licher. llnd mit einem gütigen Versuch zu scherzen: „Die unvorschriftsmähige Rose neulich — die war Wohl ein Geschenk Ihrer Braut?" Er drohte lachend mit dem Finger. „O nein, Herr Direktor," platzte Heinz ehrlich heraus. In derselben Sekunde war sein ganzes Ge» sicht eine Blutwelle. chll! sind, d hl Glichen Pf J hrm Kreis MSür chrisl A seuen Staat b .rUnmen ErMii H irundlagen, ie ■ Weit gern M Mibauende T I du ' ' voll! "-H ei ! im- allgem i 'Hungen des * Anstelle ° st " k AUsschul Ausreiche Turner 1 sti- i SN Mk» ,5»*; -'s! Alkoholfrage und Schule. ' Ein erfolgreicher Kampf gegen die Gefahren des Alkvholismus, der in den letzten Jahren eine erschreckende Zunahme erfahren hat, ist nicht zu führen, wenn nicht die Heranwachsende Jugend vor dem Genuß geistiger Getränke bewahrt und frühzeitig aufgeklärt und belehrt wird. Leidet doch'gerade Ec entfarm sich Der lustigen Streiche, die am Anfang der Saison von ihr erzählt wurden. Wie sie in einem Konfektionsgeschäft auf den Ladentisch gesprungen war, um auszuprobieren, wie ein Backfischlleid aus Weißen Spitzen sich beim Strampeln mit den Deinen ausnehmen würde. Wie sie durch ihre Kouplets und ihr Lachen alles mitrifj. was nur in ihre Nähe kam. Wie sie beim Weihcachtsmärchen als Schneewitichen plötzlich dem kleinsten Zwerg von ihrem Bettchen aus die Zunge herausstreckte — ja, damals hatte sie einen gepufferten Strafzettel erhalten. Der Direktor lächelte noch jetzt Darüber. Aber dann war sie plötzlich ernst getoorDcn. ©ie saß nicht mehr im Cafe bis nachts um zwei. Sie Puderte sich nicht mehr so auffallend, llnd sie sprang auch nicht mehr auf die Ladentische. Dagegen hatte er sie einmal in Begleitung eines jungen Mannes getroffen, dec auffallend gescheit aussah, sehr vornehm, aber fast häßlich. Er hatte es nicht begreifen können. ilnD dann wieder vergessen. Diese kleine Aeone! Daß so viele Männer das Gansige lieben! llnd gerade die Klugen! — Es Hopste. Der Direktor wurde ungeduldig. Ausgerechnet zwei Minuten vor zwölf. Er hatte gute Lust, Schluß zu machen. Aber man war schon ein- getreten und der Direktor konnte sofort erkennen, daß er es mit einer Persönlichkeit zu tun hatte' die nicht „vom Dau" war. Er hielt sie für die Mutter einer Chordame und fühlte ein leises Zerren An seinen Nerven. Gut und solide angezogen war sie ja, aber fürchterlich spießig. Er bot ihr keinen Stuhl an, und seine ganze Person war ein stummes, nur knapp höfliches, ungeduldiges Fragezeichen. „Frau Algeier, Lehrerswitwe," stellte die Dame sich vor. Diese Formel wirkte sonst Wunder in den Heinen Städten rechts und links vom Rhein. Hier versagte sie gänzlich, und Der Herr, dessen ganzes Wesen Frau Algeier an einen halbtoten Fisch erinnerte, flüsterte nur kaum hörbar: „Ditte!" vor dem 18. August 1922 nachweislich mit fester Preisvereinbarung in handelsüblicher Weise iund mit handelsüblichen Lieferfristen in das Ausland verkauft worden ist, und außerdem bis zum 15. Oktober 1922 ein Antrag auf Ausfuhrbewilligung oder ein Gesuch, den bisherigen Tarif anzuwenden, an die zur Erteilung der Ausfuhrbewilligung zuständige Stelle abgesandt ist. — Bei Ausfuhrgeschäften nach außereuropäischen Ländern genügt es, wenn das vom Käufer innerhalb angemessener Frist angenommene bindende Verkaufsangebot vor dem 18. August 1922, und der Antrag auf Ausfuhrbewilligung oder das Gesuch auf Beibehaltung des alten Abgabensatzes vor dem 30. November 1922 abgesandt worden ist. ** 2i en tnerf ürf or ge. In Der Stadtverordnetenversammlung ist ein dringlicher Antrag eingebracht worden, der Einrichtung eines verbilligten Essens und von Wärm ft üben unverzüglich näherzutreten, um der grenzenlosen Not der Kleinrentner in den nächsten Wochen und Monaten einigermaßen zu steuern. ** Fahrraddiebstahl. Gestern vormittag gegen 111/, llhr wurde ein vor dem Hause Iohannesstrahe 15 auf gestelltes Fahrrad, Marke „Hähnlein", im Werte von etwa 15 000 Mark gestohlen. Vor Ankauf wird getoamt. Bornotizen. — Tages kalender für Dienstag: Stadttheatec, 7 llhr: „Heimat". — Palast-Lichtspiele, ab heute: „Va banque", „Charlie Chaplin als Auswanderer" und „Dressur deutscher Schäferhunde". Zunft ab. (Siehe Anzeige.) Landkreis Giesjen. obb. Obbornhofen, 4. Sept Gestern nachmittag fand unter zahlreicher Beteilig mg dec Einwohners chaft Die feierliche Weihe Dev Ehrenmale für die im W e l t k c i e q gefallenen Gliebe c d e r Gemeinde statt. Unter Glockenläuten und Posaunen Hängen bewegte sich ein großer Zug nach dem schön gelegenen Kirchlein. An Dem alten Chor lehnt der 3 Meter hohe Gedenkstein aus Muschelkalk. Nach einem Entwurf von Herrn Geheirnerat W a l b e ist Der Stahlhelm als Sinnbild des Weltkrieges aus Dem Stein herausgehauen. Darunter die Inschrift: „Helden, gefallen im Kampf Deutschlands um Ehre und (Sein, nie wird ihr Name veicklingen, heilig soll er uns sein. 1914—18." Eine sehr schöne geschnitzte Holz täfel in der Kirche, Die von einem Ge- meinbeglieb gestiftet wurde, trägt die 26 Namen Der Gefallenen und Vermißten. Wie ein verwundeter Löwe trauert die Heimat um ihre besten Söhne. Das will der Künstler mit Dem Schnihwerk am Kopf Der Tafel sagen. In diesem Zeichen ernsten Gedenkens stand auch die ganze Feier. Sie wurde eingeleitet durch einen Choral, den Der Gambacher Posaunenchoc blies. Darauf folgten Lieder des Männecchors, der Schulkinder und Vorträge von Gedichten, bis Landwirt- Karl Reitz im Namen des Ausschusses Die Enthüllung des Denkmals vollzog und dasselbe mit einer herzlichen Gedächtnisrede der Kirche übergab. Die Lieber nähme vollzog für denKirchen- vocstand Bürgermeister Philippi. Dieser legte für die Gemeinde, Rentner Z u l a u s für Den Turnverein und Landwirt Müller für Den Gesangverein Kränze nieder, ebenso die Am>ehö- rigen der Gefallenen. Eine Salve grüßte Dann zu den einsamen Heldengräbem in der Ferne hinüber. Die Feier setzte sich hierauf in der Kirche fort Unter Posaunenklännen fang man das Lutherlied. Darnach hielt Sefan Engel *' Amtliche Personalnachrichten. Am 12. August 1922 wurde der Lithograph Rudolf Strobel aus Metz vom 1. April d. Is. ab zum Zeichner bei dem bautechnischen Dienst der Ministerialabteilung für Bauwesen ernannt. — Ernannt wurde am 26. August der Friedrick Becker aus Schadeck mit Wirkung vorn 1. April 1922 an zum Operationsgehilfen bei der Universitäts-Augenklinik in Gießen. — Ernannt wurde am 26. August Der Wilhelm Strauch aus Limburg mit Wirkung vom 1 Avril 1922 an zum Kanzleiassistenten bei Der Universitäts-Augenklinik in Gießen. — Am 31. August 1922 wurDen die Vermessungspraktikanten Anton Dottenhocn zu Offenbach und Franz Joseph Vogt zu Nieder-Ingelheim vom 1. 2lpril 1922 ab zu Obervecmessungssekretären ernannt. — Am 31. August 1922 wurden Oie Vec- mcssungspraktckanten Karl Heldmann aus Darmstadt und Philipp Heinrich Wenzel aus Dreieichenhain vom 1. April 1922 ab zu außerplanmäßigen Ministerialoberrevisoren bei Dem Ministerium der Finanzen, und Der Vermessungs- Praktikant Franz FrieDrich Zörb aus Gernsheim vom 1 April 1922 ab zum Obervermessungssekretär ernannt. — Am 31. August 1922 wurden Der provisorische Steiger Herrn. Kindler vom 1. April )922 ab zum Steiger bei Den staatlichen Dcaunkohlengruben Der Bergwerks- Direktion Friedberg, Der provisorische Steiger Hermann Kramer vom 1. Mai 1922 ab zum Steiger bei Den staatlichen Gruben der Derg- werksdirekiion Friedberg und Der Auflehm- Friedrich Fajsauer vom 1. April 1922 ab Sum Oberaußeher bei dem Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung ernannt. ** Erhöhung der Ausfuhrabgabe. Laut Bekanntmachung des Re'chswirt- schaftsministers vom 30. August (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 194) sind die bisher gültigen Ausfuhrabgabensätze vom 3. September ab um 60 v. H. erhöht worden. Bei einer großen Anzahl von Waren tritt jedoch nur eine Erhöhung um 30 v. H. ein, während auf eine weitere Menge Waren überhaupt keine Er- Das neue Wahlgesetz gibt Vorschriften über Die Dauer Der seitherigen Mandate für Fälle, in Denen die Neuwahlen in einer oder den anderen Gemeinden infolge von Einwendungen oder aus anderen zwingenden Gründen nach Ablauf Der gesetzlichen Dreijährigen Wahlzeit noch nicht vollzogen sind, sowie für Fälle, in Denen aus ähnlichen Gründen schon bei den ersten Wahlen ein späterer Antritt des Mandats stattfand. Die dem neuen Wahlgesetz beigegebene Ausführungsanweisung des Ministeriums des Innern enthält neue Bestimmungen erläuternder Act und weist auf den Zusammenhang Der einzelnen Vorschriften untereinander hin. Dabei muhte Die Wahlanleitung vom 2. Mai 1919, soweit Die «früheren Bestimmungen in Das neue Gesetz übergegangen sind, zur Vermeidung erheblicher Druckkosten beibehalten werden. Die Ausführungs- _ anweisung gründet sich demgemäß tellweise auf * Die alte Wahlanleitung unD Die derselben bei» , gegebenen Formularmuster und nimmt an Den geeigneten Stellen entsprechenden Bezug. Da die Wahlen noch in diesem Jahr stattfinden müssen, ist es erforderlich, nunmehr mit größter Beschleunigung in Die Wahlvorbereitungen einzutreten. Kurs 2,10 ,90 5. 9. Schweizer Franken Wechsel auf 100 FI. Hühneraugen LA und harte Haut JßFeyy Berliner Devisenmarkt. Geio Brief Geld Brief Frankfurter Schlachtviehmarkt. -,07 1,07 4425,55 60,08 488,12 750,95 640,80 174,22 1170,- 1028,- 2750 - 1550,- 1120,- 789, - 1150,- 1160,- 620,- 479,- 80,25 1175,- 4968,75 61,47 528,32 848,90 696,10 192,75 4981,25 61,52 529,67 851,10 697,90 193,25 (Stuten Preise als sie Spesen Bud-Eifenw.-Akt 1390, D.-Luxemb. Bergtv.. 2250, 1,90 4414,45 59,92 486»87 749,05 639,20 173,78 Holland. . . Deutschland Wien . . . Prag . . . , Paris. . . < London .. Italien . . , Brüssel . . . Budapest. Neuyork. . Agram . . Warschau . 1.7.14. 125.40 59.20 88.80 88.80 117.80 117.80 97.80 23.80 125.40 205.25 0.30 0.0075 ’ 17.25 41.20 23.55 23.15 39.50 0.245 525.75 1.375 0,065 2347, - 1350, - 2230, - 2430, - 5150,- 1150— 990,“ 2798,- 1610,- 1160,- 775,- 1125,- 1085, - 640,- 505,- 80,- 1170,- . . 100 . . 100 . . 100 . . 100 .. 1 . . 100 . . 100 . . 100 . . 100 . . 100 . . 100 Brüssel-Antw. . Christian!« . . .: Kopenhagen .. Stockholm. . . . HelsingforS. . . Italien..... London ..... Neuyork..... Paris...... Schweiz..... Spanien. .... Deutsch »Oesterr. Prag...... Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . , Japan...... Rio de Janeiro 4.9. -.36 — ,17 — ,35 -.27 204.95 0.36 0.ÜU75 18.25 40.90 23.49 22.875 38.75 0.225 526.25 1.45 0,065 9 - liegen um soviel über den Stallpreisen, die nicht unerheblichen Gewichtsverluste und Händlergewinn in sich schliefeen. Frankfurter Getreidebörse. langsamem Geschäft erheblichen Äeberstand. Im einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 1458 Rinder, darunter 172 Ochsen, 20 Dullen, 1216 Färsen und Kühe. Ferner 212 Kälber, 60 Schafe und 1192 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochsen 5800- 8300 Mk., Dullen 5800—7200 Mk., Färsen und Rühe 6800—8000 Mk. für beste Färsen, 4000—7000 Mk. für geringe Färsen und Kühe, Kälber, beste Qualitäten 8000—9000 Mk„ mittlere Qualitäten 7000—7800 Mk., geringe Qualitäten 6500—7000 Mk., Schafe 4700—6200 Mk., Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht 10 000 bis 12 500 Mk., von 80—100 Kilo 13 000 bis 14 000 Mk., von 100—120 Kilo 14 000—14 800 Sept. Unsere willigten an weder zu den )en Alterchilfe. ie Summe von die Instand, nheims, M der Stadt über. 10000 X und lanlenschwestern 1.9 77.50 215, — 425,- 87,- 660 — 513,- 350,- 355,- 615, — 465,— 376,- 342,- 2.9. -.40 — ,20 -.38 — ,31 cd S Handel. Die offene Handelsgesellschaft Gebrüder Löb, Lackfabrik in Gießen ist in eine Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital von 12 Mill. Mk. umgewandelt worden. Als Direktoren sind die seitherigen Inhaber, Meier und Ferdinand Löb ernannt, als stellvertretender Direktor Edmund Scharlinski. Der Aufsichtsrat besieht aus den Herren: Dankdirektor Wild in Frankfurt a. M. als Borsitzender des AufsichtS- 4.9. 77.50 225,— 430,- 78,- 690,- 519,- 345,- 340,- 630,- 465,— 355,- 335,- 2250*- 1305 - 2200 - Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Aeuhork . . Paris. . . . Dtsche. Dereinsbant 230.- 226.- Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Marl, von 120—150 Kilo 14 000—14 800 Mk., Fettschweine über 150 Kilo 14 000—14 800 Mk., und Eber von 11 000—13 000 Mk. Die Fr. Sl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. $ Sr. Mk. Kr. Kr. Fr. £ L. Fr. Kr. r Kr. Kr. 4.9. 77,50 225,- 435 — 87,- 687,- 520,- 340,- 340,- 610,- 465,- 375,- 340,- Datum: 5°/,Dtsch.Krieasanl. 4°/aDtsch. Reichsanl. 3" oDtfch. Reichsanl. 4"/0 Preufe. Konsols Hamburg-Paketf.. Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank. Nationalbank f. D. . Boch. Gußstahlwerke 1.9. 77,50 220,- 430,« 83,- 655,- 510,- 350,- 355,- 640,- 476,- 375,- 345,- 2295* — 1300,- 2190, - 2350,- 4800,- 1080,- 980,- 2625,- 1080,- 1100,- 790,- 1100,- 1055, w 514,- 490, - . 84,- 1100,- Gelsenkirch. Bergw.. 2425, - 2475, Harpener Bergbau. 5109,- 4950, Züricher Devisenmarkt. 4 9. Kursveränderungen fest. Frankfurt a. M., 4. Sept. Börsen- stimmungsbild. Die Umsätze in Devisen waren im vorbörslichen Verkehr bescheiden. Benz lagen 680. Gebr. Fahr 810, Montanpapiere nnefcn behauptete Tendenz auf. Chemische Werte stellten sich vorwiegend fester- besonders Anilinpapiere. Elektrizitätsaktien lagen uneinheitlich. Auto- und Maschinenaktien lagen schwächer. Das Geschäft war späterhin ruhig. Der Dollar wurde gegen 1 Pihr 1500 genannt Frankfurt a. M.. 5 September 1922. Börsenkurse. Frankfurt Berlin Oberschl. Gifenb.-B. 1080,- Oberschles. Gsenind. 1035 - Phönir-Bergb.-Akt. 2700,- Bad.Anilin-u. Soda 1620,— Höchster Farbwerke. 1100, - Allg. Gleltr.-Ges. . . 829, - Selten & Guilleaume 1160, — Schuckert-Werke. . . 1160,- Adlerwerke...... 635,- Daimler....... 488,— 4° 0 Hess. Staatsanl. 8j,25 Electron Griesheim 1150,— Fra nkfurt a. M., 4. Sept. Der Beginn der Woche stand noch im Zeichen grober iln- sicherheit bei geringer Geschäftslust. Im Früh- t>erkehr war das Geschäft bescheiden. Man verwies auf die Devisenpreise, die, soweit man hören konnte, noch unsicher lauteten. An eine rückläufige Bewegung glaubt man in maßgebenden Geschäftskreisen nicht. Alte Ernte ist nur wenig am Markt und neue spärlich angeboten. Trotz des guten Besuches wollte eine regere Geschäftstätigkeit anfänglich nicht aufkommen. Weizen und Roggen lagen still. In Sommergerste waren gute Qualitäten gesuchter, Hafer zeigte behauptete Tendenz. Mais weniger beachtet. Hülsenfrüchte finden andauernd regere Rachfrage, sind aber nur spärlich am Markt. Weizen- und Roggenmehl lassen festere Preise erkennen, doch herrscht noch Zurückhaltung. Futtermittel scheinen gesuchter. doch zeigte sich geringes Angebot. — Getreide, Hülsenfrüchte und Biertreber ohne Sack. Weizenmehl. Roggenmehl und Kleie mit Sack. Preis je 100 Klgr. Alsbaldige Lieferung. Parität Frankfurt a. M. Weizen, alte (Smtej 6000 bis 6200 Mk., neue Ernte 5200 bis 5800 Mk., Roggen 5200 bis 5400 Mk., Sommergerste für Brau- zwecke 5800 bis 6200 Mk., Hafer 6000 bis 6300 Mark, Mais Mixed 5000 bis 5200 Mark, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 9000 bis 9400 Mk. bei Waggonbezug ab Mühlenstation, Roggenmehl 6200 bis 6600 Mk., Weizen- und Roggenlleie 3200 bis 3500 Mk., Heu, südd., gut, gesund, trocken, 1800 Mk., Biertreber, getrocknet 3600 Mk. Tendenz: stetig. — Kartoffelnotierung: Wetterauer Kartoffeln 325 bis 330 Mark per 50 Klgr., alles franko Frankfurt a. M. Schluß- Schlub- Schlich-- Schluß Kurs Kurs Kurs Kurs Datum: 2. September 4. September Amstd -Rotterd 51935,-5 >065,- 55930,- 56070,- 211 * 9937.55 9962,45 10761,50 10788,50 22247,15 22302,85 24119,80 24180,20 28764, - 28836,- 30861,35 30936,65 35455,60 35544,40 38152,25 38247,75 2845,40 2853,60 3171,- 3179,- 5892,60 5907,40 6337, - 6383, - 5967,50 5982,50 6516,80 6533,20 1348,31 1351,69 1458,17 1461,83 10436,90 10463,10 11375,75 11404,25 25518,05 25581,95 27685,35 27734,65 20699,05 20750,95 22421,90 22478,10 1,94 1,83 1,87 Kirche und Schule. Laubach, 6. Sept. Ein sehr wohlgelungenes I u g e n d f e st fand heute nachmittag auf dem Ramsberg statt. Mm 1 Mhr bewegte sich ein stattlicher Festzug. gebildet von sämtlichen Schulen unserer Stadt, durch die ©traben. Auf dem Ramsberg hielt Herr Gymnasial- direktor Dr. Henk eine Ansprache, worin er in beredten Worten die Bedeutung der Iu° gendfeste ausführte und betonte, dah es gerade in der jetzigen Zeit nötig sei. das) Alter und Jugend zusammen arbeit ten und gerne infam für das Wohl des Vaterlandes wirkten. Die neue Zeit stelle neu« Forderungen. Außerdem fanden mancherlei turnerische .Hebungen und Vorträge von Gedichten und Liedern statt. Besonders gefielen eine Aufführung von Schülern des Fridericianum: ..Die Waldsee" und ein Singspiel der Glementarklasse der Stadtschule, sowie die ©.abubjngen des Fridericianum unter I Geltung von Herrn Reallehrer Gerhard. Ein Schüler dankte der Stadt für die gewährte Beihilfe, worauf Herr Bürgermeister ] Böhm antwortete und seine Anerkennung über 1 die Leistungen der Schüler aussprach. a. Ridda, 4. Sept. Am letzten Mittwoch tagte im Gasthaus „Zur Traube" unter dem Vorsitz von Dekan Wiegel-Bingenheim eine Konseren z der Geistlichen des Dekanats Ridda. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Referat von Pfarrer Weidner- Ober-Lais über ,,Der Christ im neuen Staat". An Hand von diesbezüglichen Schriftstellern und der lutherischen Erklärung des 4. Gebotes wies der Referent nach, dah der- Gehorsam gegen die Obrigkeit die erste Pflichtleistung für den rechten Christen ist. DaS Gedeihen des Staates hängt im letzten Grunde davon ab, ob und in welchem Grad seine Angehörigen von dieser Gesinnung erfüllt sind, die ihre tiefsten Wurzeln tn dem christlichen Pflicbtbewubtsein hat, welches das Dienen als Grundpflicht empfindet. Die Rettung und der Aufstieg unseres Volkes ist darum in erster Linie durch wahrhafte Christen, durch christliche Persönlichkeiten zu erwarten. Da es im Staat keine Könige mehr gibt, haben die Christen die Aufoabe, königliche Menschen zu werden, die in ihrem Kreis anderen Halt und Führer wer- den. Für christlich denkende Menschen must im neuen Staat die Losung heisten: Keine gewaltsamen Erschütterungen unserer jetzigen Staats- grvn&lagen, kein tatenloses Zusehen, keine Gleichgültigkeit gegenüber dem neuen Staat, sondern aufbauende Mitarbeit am Staats- und Volksleben. In dieser Losung sollten alle deutschen Christen völlig einig fein. — An den Vortrag schloß sich eine sehr lebhafte Aussprache, bei der im- allgemeinen die Zustimmung zu den Ausführungen des Vortragenden zum Ausdruck kam. »* Freie Schulstelle. Erledigt ist eine Lehrer stelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Wenings, Kreis Büdingen. Ausreichende Dienstwohnung ist vorhanden. Turnen, Sport und Spiel. Gauturnfahrt des Gaues Hessen (D. T.). Wollen Sie Ihre Hühneraugen. Ihre Hornhaut oder Ihre Schwielen wirklich schnell unö s eher, öabel aber absolut schmerz- unö gefahrlos beseitigen, dann kaufen Sie in der nächsten besseren Drogerie oder Apotheke das in vielen Millionen Fällen bewahrte, ärzt- lid» empfohlene Kukirol. Eine Schachtel kostet nur 15 Papiermark. Lassen Sie sich aber nichts anderes als auch sehr gut" aufreden, denn es gibt nichts ebenso (jutes oöer Besseres. Bekommen Sie das millionenfach bewährte Kukirol in einem Geschäft nicht, bann gehen Sie in das nächste. Fußpflege, Fußpflege das Ist, was heute jedem Menschen not tut. Das öauemöc Stehen unö Gehen nimmt öie Füße furchtbar mit. Kaufen Sie sich öeshalb noch heute in öer nächsten Apotheke oöer Drogerie ein Paket Kuklrol- Fußbaö für 12Vi Paplermark. Das Kukirol - Fußbaö reinigt öie Füße gut, macht Öle Haut welch und geschmeidig, beseitigt bas lästige Brennen der Füße unö verhütet Fußschweiß unö Wunöiaufen. Bestellen Sie noch heute öle äußerst wichtige unö Interessante Broschüre „Die richtige Fußpflege". Die Zusendung erfolgt kostenlos unö portofrei öurch ölo Kuklrol-Fabrik Groß-Salze 85 bei Magdeburg , —o— Rieder-Wöllstadt. 4. Sept.' Als I Abschluß seiner diesjährigen Wetturnen hatte der Gau Hessen für den gestrigen Sonntag seine Mitglieder zur Turnfahrt hierher befchieden und damit eine althergebrachte .Hebung aus der Vorkriegszeit wieder aufleben lassen, äleber 450 Turner hatten gemeldet, um gleichzeitig dem Bruderverein der südlichsten Ecke des toeiten Gaugebietes ihre Glückwünsche zum 30. Stiftungsfest darzubringen. Doch wagten wegen des schlechten Wetters nur rund 300 Sumer Die Fahrt in die schöne Wetterau. Ein stattlicher Fest- zug mit Spitzenreitern in historischen brachten durchzog nachmittags die reich mit Fahnen und Waldesgrün geschmückten Ortsstrasten. Gauver- treter Arthur Pfeiffer (Wetzlar) überreichte unter anerkennenden Worten den G a u e h r e n - Brief an den 1. Vorsitzenden Wilh. Heß, den Kassenwart August Becker und den Zeugwart Karl Müller. Die Frauen und Jungfrauen hatten.einen silbernen Kranz gestiftet, den Frl. Dina Bernhardt mit poetischer Widmung an die Fahne heftete. Der Verein ernannte eine Anzahl Gründer und verdienter Mitglieder zu Ehrenmitgliedern. Die Gauwerberiege geigte hervorragende Leistungen an dgn Geräten. Gcm.turn- toort Will (Giefeen) verkündete gegen 6 alhr die Sieger Wir geben nachstehend von jeher Stufe die ersten drei Sieger wieder. Aktive Turner: 95 Teilnehmer mit 66 Siegern 1 Alb. Richter, Tv. Dad-Rauherm, 84 P ■ 2 Henn. Gabler, Tv. Friedberg und Hans Thöt, Tv. Alsfeld, je 83 P. - ^ugendtur- ner (Oberstufe): 81 Teilnehmer mit 63 Siegern. tjaren wegen Konkubinats angeklagt, wurden stdoch mangels ausreichenden Beweises frei- gesprochen. Ein Milchhändler aus Watzenborn- 6te in berg hatte im Frühjahr Landwirten von Grüningen statt des damals geltenden Stallpreises von 5,50 Mk., der als Höchstpreis festgesetzt war. einen Preis von 6 Mk. geboten und auch bezahlt. Beim Verkauf in Giesten hatte er dagegen den Höchstpreis nicht ^überschritten. Zu seiner Entschuldigung führte er an, er sei infolge der enorm gesteigerten Butterpreise in seiner Heimatgemeinde nur noch ganz itmzureichend mit Milch beliefert worden, so dah seinen ihm in Giesten zugewiesenen Bezirk picht mehr habe mit Milch versorgen können. Im Interesse der Versorgung der kleinen Kinder und zur Verhütung einer völligen Stillegung feines Betriebs habe er sich daher zu dieser Mah- nahme gezwungen gesehen, die übrigens lediglich [einen Verdienst geschmälert habe. Er wurde wegen Preistreiberei zu einer Geldstrafe t>on 300 Mark verurteilt, da seine Handlungsweise ja die Volksernährung nicht weniger gefährdet, als eine Höchstpreisüberschreitung beim Verkauf. Denn sie muh notwendigerweise dazu [ühren, dah fein Beispiel Schule macht und in kurzem auch die übrigen Landwirte zu Mehr- [orDerungen veranlasst. Ein Arbeiter aus Climbach, der jetzt hier wohnt, ist durch andauernden Mühiggang und Arbeitsscheu mit seiner Familie in eine derartige Rotlage gekommen, dah das Armenamt der ©tobt Giesten ihn in erheblichem Maste unterstützen muhte. Gr verweigerte die Annahme jeglicher ihm ungebetenen leichteren Arbeiten und verkaufte sogar die ihm mitgegebenen 31 r - beitsgeratschaften. Er wurde deshalb zu rinerWocheHaft verurteilt. Außerdem wird er nach verbüßter Strafe der Landespolizeibehörde überwiesen, die damit die Befugnis erhält, ihn in das Arbeitshaus zu verbringen. (lad, dah sie .ebften die Jaust in» Güldevi" R < । jjpttte mit em $£) (einem ^Seta Ale inW" । i« iv® $«#- :ine" ey Mre .oxir'K, Sie leei®"« " •S£&> Ä4» 1*1 n 2. Sept 1922. vorigen Qflpr bei lt in München Lener Filins unb ragsuckinde als tfpielhaufes. geliefert wurden, n jedoch nicht ab« af] nicf)t er. fcm» x des Lichtspiel- wegen Betrugs ir zu der Heber- LatbestandsMrk' i, sprach den An« sondere ein jj?« er die Absicht rigenDemögens« acht sei Dem An- Last gelegt vor- rechtigtcn mehrere em Lichtsp'elhack Verfahren MM orderliche Straf» jar. , wei Strafbefehl ^eichsviehfegchen' [ waren, wurden lerwvrsen. Leiterin von hier (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Zur Eröffnung der 3. Tagung des Völkerbundes. Genf, 4. Sept. (WTD.) Heute vormittag eröffnete die Völkerbundsversammlung ihre 3. Tagung Dis jetzt haben 3 9 Staaten ihr Erscheinen zugesagt, aber man rechnet damit, dah von 51 Völkerbunds Mitgliedern etwa 42 bis 43 Delegationen nach Genf entsenden. Auher Argentinien, dessen Platz auch in diesem Jahre wieder leer bleiben wird, dürften auch einige südamerikanische Staaten und die meisten mittelameiäkanischen Staaten der Versammlung fembletben, darunter auch Peru und Bolivien. Die Gefahr eines Llbbröckelns der si'idamerikani- schen Staaten hofft man in weitesten Kreisen der Delegationen dadurch zu heben, dah man den Vertreter Chiles, Edwards, zum diesjährigen Präsidenten der Versammlung wählt. Als aussichtsreichster Kandidat wird neben Edwards Branting genannt. Die Tagesordnung der Völkerbundversammlung, deren Dauer auf etwa drei bis vier Wochen berechnet ist, enthält feine besonderen Sensationen, nachdem nach allgemeiner Auffassung die Frage der Aufnahme Deutschlands in diesem Jahre nicht gestellt wird. Auch die Gerüchte, dah Lloyd George persönlich an der Versammlung teilnehmen werde, finden noch keine Bestätiggung. Die erste Sitzung eröffnete wie üblich der Präsident des Völker- bundSrates. diesmal der brasilianische Vertreter da Gama. Englisch-französischer Notenwechsel in der Orientfrage. Paris, 4. Sept. (WTB.) Wie das .Echo de Paris" mitteilt, hat die französische Regierung gestern die englische Note über die Orient- frage beantwortet. Sie teilt dem englischen Kabinett mit, dah sie dem französischen Ober- kommifsar In Konstantinopel und dem französischen Gesandten tn Griechenland die Anweisung geschickt hat, sich der Einladung, welche an die Regierungen von Angora, Athen und Konstantinopel ergehen werde, anzuschliehen. Ehrenpreisen. Militär-Fußballspieler gegen Sportclub Gießen 1900. Durch mehrfachen, längeren Aufenchalt auf I Truppenübungsplätzen ist es dem 15. I n f a n- I terie-Regiment in diesem Jahr nicht möglich, eine größere geplante sportliche Veranstaltung abzuhalten. Äm jedoch der aus Spielern I aller Bataillone zusammengesetzten R eg t s. - Fuhballmannschaft Gelegenheit zum Spielen zu geben, lud das Regiment den Sport» ctub (Sieben 1900 zu einem Gesellschaftsspiel für letzten Samstag, 5.30 ilbr nachmittags. I ein. Der Sportclub stellte dem Regiment in dankenswerter Weife für dieses Spiel seine gesamte Platzanlage zur Verfügung und erschien selbst mit der verstärkten Liga-Ersatzmannschaft auf dem Spielfeld. Unter den Klängen der Kapelle d«s 1. Bataillons, die zu diesem militär- sportlichen Fest kommandiert war, und nach De- grühung der Mannschaften durch den Regiments- Kommandeur, Herrn Oberst W ö l l w a r t h, nahm das Spiel seinen Anfang. Nach Anstoß durch den Sportclub entwickelte sich sofort ein äußerst lebhaftes und faires Spiel, in welchem die Mi- litärmannschaft mit 1:0 vis zur Halbzeit die I Führung übernehmen konnte. Nach Halbzeit tgn- ben sich die Spieler des Sportclubs besser zusammen und konnten kurz hintereinander den Ball dreimal einsenden, woran wesentlich die falsche Stellung des Tormannes des Regiments Schuld hatte. Ein zugesprochener Elfmeter wurde von dem Mittelstürmer B ö 11 i g e r der Militärmannschaft gut verwandelt. Ebenso gelang es ihm durch eine geschickte Vorlage kurz vor Schluß den Ball noch einmal einzusenden, so dah mit dem Resultat 3:3 die Spieler den Platz verliehen. Die geschickte Kombination der Regimentsmann- , schäft wurde durch äußerste Anstrengung des [ Gegners und die gute Hintermannschaft des öfteren unterbrochen. Herdorgehoben zu werden verdienen der Tormann von 1900 und der Mittelstürmer und der Mittelläufer der Regimentsmannschaft. Letztere rissen durch ihr schönes flaches Zuspielen den Sturm der Mannschaft immer wieder nach vorn. • = Hungen, 4. Sept. Am Sonntag nachmittag fand auf dem hiesigen Sportplatz ein Gesellschaftsspiel der 1 Mannschaft des Ball-, spielklubs Offenbach und'der 1. Platzmannschaft statt. Das Spiel nahm einen guten Verlaus. Beide Mannschaften gaben ihr Bestes, die Plahelf war jedoch in Technik und Ausdauer überlegen. Es gelang ihr in der 18. Minute das 1., in der 19. Minute das 2. und in der 28. Minute das 3. Tor für sich zu buchen. Auch die Gäste konnten kurz vor Schluß zum ersten Male einsenden, so daß mit 3:1 für Hungen Halbzeit schloß Nach Wiedereintritt schießt die Plahelf in der 5. Minute das 4. und I in der 8. Minute das 5. Tor. Nun scheiterten alle weiteren Anstrengungen an der beiderseitigen guten Abwehr, bis es den Gästen, merkwürdiger Weise wieder In der letzten Minute, gelingt, den Ball zum 2. Male ins Tor zu schicken, so daß das Spiel mit 5:2 für die Plahelf endete. Frankfurt a. M., 4. Sept. (Amtlich.) Marktverkauf: Groh- und Kleinvieh bei langsamem Geschäft ausverkauft. Schweine lassen bei Wer ^bei lt>6M,Uten6 ind LU dei. n. ' bon Tbüi,. tönern fchH ■ ’tö'Wm zu« ^Hungen in ! It. U herrsch! Danael an n- da die Zf» er versag^ unfi Made im Dell» I muh. Deshalb 1 ^r.^m9cgenö | ■ Weckern eigene und betomme» ustvff. 1. Aug. Langsdorf, Tv. 1860 Dad-Nauheim, > rate, Rechteanwalt Dr. Leopold Katz in Gießen i 97 P., 2. Emil Geismar, Tv. 1846 Gießen, 91 P., als stellvertretender Vorsthender, Bankier Hirsch 3. Willi Gartenschläger, Miv. Gießen, 86 P — in Gießen unb Kaufmann Liebmann Bär in Iugendturner (Unterstufe): 123 Teilnehmer Frankfurt a. M. Die Einzelheiten ergeben sich mit 93 Siegern. 1. Willi Beppler, Tv. £kmg- aus der amtlichen Bekanntmachung in unserem Göns, 96 P., 2. Reinhard Haneck,' Tv. Kirch- gestrigen Blatte. Göns, 90 P., 3. Hch. Fisch. T.- u. Sp.-D. Butzbach, 89 P. — Faustballspiele: Die Wer- Berlin. 4. Sept. Börsen st immnngs- tung geschah nach Fehlerzahlung. Angenehm auf- bild. Angesichts der noch immer ungeklärten poli- gefallen ist die ruhige, vornehme Spielart. Tv. tischen Lage, die nach den Rückgängen in den Dor- Gießen—Tv. Großen-Linden 22:62; Mw. Gie- wochen auch die Veranlassung zu einem aber- feen Tv. Holzheim 48:49; Tv. Reiskirchen—Tv. I maligen Anziehen der Devisenpreise bei at'erbl g3 Lang-Göns 49: 53. — Sondervolksturnen. I kleinen Umsätzen war, erfolgten an bei Börse nach 6x100-Meter-Stafette: 1. Turnverein Blankoabgaben unb Verkäufen, bic besonders am Wetzlar 1 Min. 19V-, Sek., 2. Tv. 1860 Dad-Nau- I vorigen Freitag zu bemerken waren, heute starke beim, Brustbreite hinter Wetzlar, 3. Tv. Heuchel- Deckungen und Rückkäufe. Im Mittelpunkte des heim. — Schleuderball (11 Teilnehmer). Interesses standen dabei Montan- und Valuta- 1. A. Richter, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 36,30 I paptere, bei denen die Kurssteigerungen bis 100, Meter. 2. H. Gabler, Tgm. Friedberg, 33,14 I für eine ganze Anzahl auch bis 200—300 Proz. Meter. 3. F. Brandt. Tv. 1860 Bad-Nauheim, I nnd darüber betrugen. Sonst stellten sich die Gr- 32,42 Meter. — 400-Meter-Lauf (9 Teil- I Höhungen für die anderen Aktienwerte bis 90Proz. nehmer). 1. R. Kaiser, Tv. Lang-GönS, 55 Sek., und gingen nur für einige wenige Papiere über 2. P. Otto, Mw. Bad-Nauheim, 56V2 Sek., diesen Satz hinaus. Mäßige aber ganz vereinzelte 3. W. Reuhl, Tgm. Friedberg, 57 Sek. — Dis- Rückgänge um 20—50 Proz. taten der festen kuswerfen (6 Teilnehmer): 1. H. Gabler, Grundstimmung keinen Abbruch. Das anfangs (eb- Tgm. Friedberg, 27,70 Meter, 2. H. Dender, haste Geschäft ließ später etwas nach, die Kurse Tv. Griedel, 25,95 Meter, 3. A. Richter, Tv. I konnten ihre Aufschläge nicht durchweg bc- 1860 Bad-Nauheim, 25,31 Meter. I haupten. Entsprechend der festen Haltung im Gießener Radsport. Großverkehr ist auch für die zu Einheitskursen n; n gehandelten Industriepapiere überwiegend mit 1 r2 mi Vp? an der Kurssteigerungen, allerdings bescheideneren ihn- 188 5 hielt am Sonntag mit bem 3tel fange«, zu rechnen. Von festverzinslichen ^Pa- Karlsruhe sein V ein sm eist e rs ch a f t s 1)leren v-aren alle Auölandrenten wesentlich im fahren über ^ Kilometer und W. Kurse in die Höhe gesetzt. So namentlich Lingam b o und Türken um 2—300 Proz., Mexikaner um des Radsports batten sich am Ziel ^"gesun^n, 5QQ Bemerkenswert waren auch die an- ,^r spannenden (Snbtampfe 8U • l>altend starken Kurssteigerungen für sämtliche ®ie Ergebnisse der einzelnen Konkurrenzen sind Renten. Etfenbahnprioritäten, Dank- De^einsmeisterschaftsfahren(zwei l aktien und heimische Renten lagen bei geringen Kilometer): 1. Aug. 'Deibel, 2. Fr. Keß ter, 3. Karl Reuning, 4. E. Heß, 5. W. Zinfeer, 6. Gg. Zinfeer. Wanderpreisfahren (20 Km ): 1.Aug. Deibel 28 Min. 51 Sek., 2. Karl Reuning, 3. Willi Zinfeer, 4. Georg Zinfeer, 5. Erwin Wagner, 6. Rieger, 7. Stürz. 1. Seniorpreis: Otto Kompf. Dam en lan g s a m f a hre n: Omppc A: 1. Frau Gärtner, 2. Frl. Renner, 3. Frl. Friedrich, 4. Frau Haas. Gruppe B: 1, Frl. Paul, 2. StK Spielmann, 3. Frl. Hefe, 4. Frl. Meininger, 5. Frl. Dörner. Beim Wanderpreisfahren über 20 Km. wurden durchweg trotz des ungünstigen Wetters sehr nute Zeiten gefahren. Innerhalb 37 Min. hatten sämtliche gestarteten Fahrer das Ziel passiert. Leider mufeten zwei aussichtsreiche Fahrer. E. Heß und W. Von-Eiff, wegen Kettenschaden bzw. Sturz das Rennen aufgeben. Bei Konzert, Gesangsvorträgen und Tanz I verlebten die Mitglieder des Vereins mit ihren Angehörigen noch einige gemütliche Stunden auf der Karlsruhe. Die vom 1. Vorsitzenden des Vereins, Herrn Abam Kircher, borgenommene Vreisverteilung bedachte sämtliche Teilnehmer an den einzelnen Konkurrenzen mit sehr schönen Julius Weber, geboren 1886 in Frankfurt, Exporteur Emil Kleemann, geboren 1887 in Frankfurt. Eine weitere Angeklagte, die Monatsfrau Wasenmüller, war wegen Krankheit entschuldigt. Sämtliche Angeklagte wohnen in Frankfurt. Don den 20 Zeugen glänzten auch einige durch Abwesenheit. Mit Ausnahme von zwei Angeklagten find sie sämtlich schon vorbestraft. Landwirtschaft. rr. Schlitz, 4. Sept. Hier wird der Zentner Frühkartoffeln schon seit Wochen für 300 Weise beschädigt. Allem Anschein nach sind die geboren 1865 in Königstein, Polsterer Max Steuf- Einbrecher damals, nachdem sie die zum Rund- fert geboren 1883 in Frankfurt, Gehäusemacher gang führende Auhentür mit einem Rachschlüssel geöffnet haben, vom Rundgang aus durch ein von ihnen zertrümmertes Fenster in das Innere der Kirche gelangt unb haben dann die zur Sakristei führende Tür mit einem Brecheisen zertrüvftnert. älm zum Sarkophag zu gelangen, haben sie dann noch Riegel und Schlosser beschädigt und schließlich auch noch bia Glashülle desselben zum Teil herausgenommen, um besser arbeiten zu können. Den unermüdlichen Bemühungen der Polizei- und Gerichtsbehörden (es war auch eine hohe Belohnung auf die Er- Gerichtssaal. Beraubung des Sarkophags der heiligen Elisabeth. In unserer gestrigen Ausgabe muhte in letzter Stunde noch eine amtliche Bekanntmachung ausgenommen werden. Durch ein Versehen im technischen Betriebe blieb nun die Urteilsverkündi- S im Marburger Prozeh stehen, während die itung zurückgestellt wurde. Wir holen die letztens nunmehr nach, um unsere gestrige Meldung aus Marburg verständlich zu machen. (Anm. d. Red.) K Marburg, 1. Sept. In der Rächt vom 3. zum 4. Rovember 1920 vergriffen sich bekanntlich gemeine Verbrecher an dem Sarg der heiligen Elisabeth in der Elisabeth- kirche und beraubten diesen auf gemeine Weise. Eine Tat, die in den weitesten Kreisen das größte Aufsehen und auch berechtigte Entrüstung hervorrief. Wie man damals auf Grund eines Polizeiberichts Mitteilen konnte, waren es etwa 193 Steine und Perlen, darunter viele hellblaue bis violette Saphire, welche durchbohrt sind und vermutlich von einer Kette herrühren, 1 Goldtopas in der Größe eines Hühnereis, 4 Kaprubinen, '1 Smaragdquarz, 2 Achate, einige Perlmutiersteine usw., die den Dieben in die Hände fielen. Beim Herausbrechen der Steine haben die Täter, die sich im Dunkel der Rächt in das Gotteshaus geschlichen, die Stücke aus der wertvollen mittelalterlichen Filigranarbeit herausgebrvchen und auch diese in einer nicht wieder gut zu machenden mittlung der Täter ausgesetzt) gelang es doch bald den mutmaßlichen Tätern in Frankfurt auf die Spur zu kommen, und nachdem bereite mehrere Feststellungen gemacht worden waren, konnte auch eines Tages an der Grenze ein von London zurückkehrender Mann namens Klermann festgenommen werden, der ungefähr 170 Steine und Perlen, die von der Sargberaubung herrührten, bei sich führte. Soweit die Vorgeschichte der Sache, die, nachdem sie bereits mehrere Male vor Gericht angestanden, aber immer wieder vertagt werden muhte, heute durch die Ferienkammer ihre gerechte Sühne finden sollte. In der Sitzung, die Landgerichtsrat fiten« zien leitete, erschienen folgende Personen als Angeklagte: Max Gapinski, geboren 1893 in Ttzjem- bowo, Maurer Philipp übrig, geboren 1887 in Breitenbrunn, Mechaniker Adolf Schulmeher, geboren 1895 in Frankfurt, Taglöhner Adam Schreck, Die drei zuerst Genannten, nämlich Gapinski, ührig und Schulmeher, wurden beschuldigt, gemeinschaftlich die Tat begangen zu haben. 2llle anderen sollen sich der Hehlerei und der Beihilfe bei der Beifeiteschaffung der gestohlenen Wertgegenstände schuldig gemacht haben. Die Verhandlung zog sich sehr in die Länge, da fast sämtliche Angeklagten nichts gemacht ben wollten. Die Hauptschuld wurde einem mittlerweile verstorbenen Mann zugeschoben, der das Kästchen zuerst im Besitz gehabt haben soll. Die Steine sind fast sämtlich toieber da, nur die unersetzbaren Einfassungen fehlen noch. Von deren Verbleib wollte niemand etwas wissen. Rach- dem etwa 20 Zeugen, meist aus Frankfurt, vernommen waren, wurde die Verhandlung auf morgen vertagt. Sie dürfte noch den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Mark verkauft. — Die Grummeternte yi eben in vollem Gang; manche Gemeinden fhtf) damit schon fast zu Ende. Der Ertrag ist in den tiefen Wiesengründen der Fulda und Schlitz ein ganz ausgezeichneter. Es gibt Bauersleute genug, die dieses Jahr mehr Grummet als Heu ernten. Vermischtes. Berlin, 4. Sept. (WTB.) Die Mitglieder der Mount-Svere st-Expedition haben der „B. Z." zufolge dem P a p st, der in seiner Jugend ein begeisterter Bergsteiger war, ein Stück des Felsens, den sie auf dem höchsten Gipfelpunkt fanden, als Geschenk überreichen lassen. Das Fundstück ist auf einem mit Silber geschmückten Ebenhvlz- svckel befestigt, auf dem eine huldigende Widmung eingraviert ist. Der Papst übersandte dafür General Bruce, dem Letter der Cxpe- dttion, eine auf sein Pontifikat" geprägte goldene Medaille nebst einem eigenhändigen Dankschreiben. Teufel & <5kv Düsseldorf. 5022c r Man soll es nicht Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Telephon Alsfeld 52. 8193V Ruth. Servus Gießen, den 4. September 1922. 0S52R kaufen. 08514 r gesucht. 08531 Ein Wulm nn!> Erni Emanuel Albert Steigmann Silber, Platin in Bruch u. Barren Brillanten kauft zu reellem jeweiligem Kurs G. Gümblein Schade & \ Fül'i|grabe i Filialen in allen Stadtteilen. f. tagsüber. Borzusr. Schanzeustr. 221. Pferdeverkauf. Samstag, den 9. September 1922, 12 Uhr mittags, wird in der Polizeikaserne Butzbach 1 Pferd meistbietend gegen Barzahlung versteigert. (8194V II. Polizetwachtabteilung. Wiesbaden (Weinbergstr. 12) Heilbronn - Frankfurt * September 1922 Mättn oOraii für ganz oder tagsüber gesucht. 08512 Walltorstraße 12. fionöltorei Geltzuer. »iw Blockstraße 9. Die glückliche Geburt einer gesunden Tochter zeigen hocherfreut an Mansted und Maria Rosenbaum. putzt die Schuh’, erhält das Leder, ÜMr LAszynjki(, tt.A'GL Berlin b'chfenkerg, Tüchtige, gebildete MWerin die in all. Zweig, ein. Gutsbaush. erfahr, ist. ges.,-Fainilienan- schlnß. Zwei Haus- mädch. vorh. Angcb. mit Bild, Zeugnis- abschr. u. Lebenslauf erb. an Frau Rittm. Schäser.HofAlteu- bürg bet Bad Orb (Hessen-Nassan). p"*' Obftversteigerung Am Samstag, dem 9. September, vormittags 9 Uhr beginnend, soll das Gemeindeobst öffentlich meistbietend versteigert werden. Räheres durch die Bürgermeisterei Elbenrod, Stat.Alsfeld, | Garage | | üb Donnerstag | t Astoria- t ♦ Lichtspiele $ MM für tagsüber per sofort gesucht. Lohn 100 M. pro Woche U. gute Kost. 08517 Seirersroeg 24 ii. SKSMe gesucht, verfett in d. sein. Küche, muß flick, u. büc. könn. Mädch. Vorhand. Angeb.mil Bild, Zeugn. und Ge- nUt6nnfvr.a.Frau F. Schenck, Landau Bogesenstratze 22.8032 Bon hiesigem Fabrikbureau werden jüngere, zuverlässige Uräste für Buchhaltung Korrespondenz (Stenographie und Schreibmaschine) Registratur gesucht. Schriftliche Angebote unt. 8197 D an den Gießener Anzeiger. ot|er 8186c Perfekte StaotypiA für sofort gesucht. EnglischeKorresvon- denz erwünscht, aber nicht erforderlich. Zuschriften mit Referenzen u. Gebaltsansprüchen zu richten all „Terejje“, G. in. b. Bad- Nauheim. 08520 Mr M! Mittwoch früh 9 Uhr eintreffend: Prima Mfu-Wta uni) TcclaD ahne Kauf Friste Brat- unö PartianS- fiste ♦ Friste Fistkoteletts RMstcllfiste, Mlingt Bismarckheringe, MinojS Bene BolMtoge Neue Matjesheringe J MEmmenthaleru. Allgäuer Käse, khelmeih-kamembert Gebr.Berdux jW?j £ Weristderbeste ♦ T Filmkomiker? $ *198 8196 Zwei grauen zum Nähen v. Strohsäcken gesucht. 8205 Bctonbaugesell schäft, Liebigstr. 15. Tüchtiges jüngeres Dienstmädchen mögl. vom Lande, f. sofort gefacht. Malier, Zwieback- fabrik, Lang-Göns. Büglerin f. Stärkewäsche ii. Flickerin ins Haus gesucht. Frau Sanitätsrat Hofmann, Heuchclbeim. [8204 Lehrling sofort ob. später gesucht. 8190 «vervlmsimlg Sahn, Bahnhosstrafle 63. $ ballen. .«= ♦ •Macistei ♦ und die f | Javanerin ♦ | ab Donnerstag | ♦ Astoria- | | Lichtspiele | , Pb. Jakobi, ' Aus der Bach 4. ) Fuhrmann »gesucht. 8208 r60. Mlllkei & Söhne, Kiinstmlihie. r für möglich Tages Angebot Amerikanisches eieeC RoGeesD°'^W. 180.00 Goriicb bcef '• 37.5(1 üiorroeg. Heringe S.a-12.09 zwiebeln z.billigst.TagcSureiß kemiisenubeln..Pi»nd 55.00 Knnsthanig lose . Pfund 40.00 Näherin sofort gesucht. 8212c Molz & Forbach. Junges Mädchen vom Lande findet in tlcinem Haushalt in Nhetnheffen Aufnahme z. Erlernung des Kochens u. aller Haus- u. Handarb., sowie des Gartenbaues. Schr. Ang. u. 8210 an d. Gieß. Anz. 085271 Sauberes Lausmädchm ges. Marktvlatz 2. | Stel lengesuche| Bet Wo mit guten Zeugnissen sucht Stellung. Schrtftl. Angeb. unt. 08508 a. d. Gieß. Anz. Verlobte junge Dame, sehrmufikal Jucbtfür l-tt/,Jahreaulaadms in guter Familie als Tochter d.Hauses,wo ihr Gelegenh. gebot, wird, ui d. Hausfrau zus. Küche u. Haush. z. führen. Pfarrhaus bevorz. Schr. Angeb. u.8181a.d. Gieß Anz. Wetzsteinstraßeis. Junger Schäfer.'nnd billig zu verkaltren. Näh. in d. Geschäfts- stelle d. G. Anz. Frackanzug, Smoking u. Cutaway, 08525 anfSeidegearbeitet, nur wenige Male getragen, für große, kräftige fiigur, 1,78, zu verk. Wo? sagt die Geschäftsst. d.G.Anz. Demokrat Partei Frauen gruppe« Znsltininrnknnst auf der „Schönen Aussicht^ Mittwoch, N.Leptt, nachm. 5 Uhr. Wichtige Beforsch- ungenausAnlafi des Parteiiaaes. 18198, Radelub Germania Mittwoch. 6. Ang. = Monats- iMacistei f und die ♦ ♦ Javanerin | ab Donnerstag t Astoria- • Lichtspiele ♦ »♦♦♦♦♦♦♦ Zwangs- Versteigerung. Mittwoch, d. 6. 9. 22, nachm. 6 Uhr, 1 Kuchenschrank und Anrichte (neu, ohne Beschlag u. Verglasnngi. Zu- sainmenklinft der Steigerer Kreuzung Stelnstrafie n. Aster» weg. J imker, 8195 GevichlSvollz. Schöner, fast neuer Ltiuderwageu gegen gebr. Fahrrad zu talischen gesucht. Schr. Angeb. unt. 08509 a. d.G.Anz. Für ein gesundes, bya& ,n ^ahre alt. Mädchen werden für sofort S191B geeignete Adoptiveltern gesucht. Anmeldung, nimmt da> Wobl- sadrtsamt (Jugend- amt »ficßen) entgeg. Verkaufe in nur gute Hände m. Deutsche Schäferbiindin, 4 Monate alt, schwarz m. braun. Abzeichen, kräftig entwickelt, korrekt inall.Teilen, Vater „Noland v. d. ?vörfterroiefe". Bes. BäckerRübl.Giefien. Preis n. Ueüereint Nückm. beif. Selbst- abhol. bevorz. Adam Diehl I., Schneider, Holzbahn b. Giefien. 9 ca. 8 W. alte rebhs. Hühnchen mit Glucke geg.Gebot sof. verkfl. Schriftl. Angeb. mit ffiückvorto u. 8208 an den Gieß. Anz. erb. Transportable Foltttio mit la Gebläse ver- kaiiftHiittenberaer, Schützenstraße. 8187 8nt rrfiflU. gofn 5U verk. Zu er fr. in o. Geschäftsstelle des Gießen. Änzeig. Wazchkotn., Handtuchhalter, kl. Tischchen, ZOelgom. in br. Goldr. u. IPetr.-OL z. nf.Iiadwlnntr.35L0“9" SlciHtn 3iÄe zu verkaufen. 08524 Wetzlarer Weg 671 r. Einige Zentner Gravensteiner Aepfel werden abgegeben. Krofdorf, HauS Nr. 96 08503 Abgabe von Einrnst'W unö SrniicnitJltpftltt Heuchelheim, Brau- Hau sstr. 74. 8203 | Kaufgesuche j Suche gebrauchte Nähmaschine auch älteres Modell. Schr. Angebote unt. 08501 a. d. Gieß. Anz. (Mr. ^gdflinte zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. unt. 08515and. Gieß. Anz. Tistt. Misten f. Zabr. in Pforzheim gesucht. Kochen er- wllnscht, nicht Bedingung. Kleiner, ruhig. HauSH.Wasch- u. Bügelfrau vorh. Dampfheizung von der Fabrik; ivarmeS Mädchenzimmer. 600 Mk. Lohn. Reise- verglltling. Vorzust. Henselstraße (> II, 1-3 od. 7—8llhr. „q Weserstraße '3 IL ® Palast-Lichtspiele 8 ® Lindenplatz (,„„) Teleph. 2066 ® ------ Vi- Ab hento bla elnschl. Donnerstag: Ma banque ein Film aus Turf- und Spieler- © kreisen in 6 Akten. — Der Film «fflh Va banque führt uns in die Kreise der Sportleute u. Spieler. • ist ein Spiegelbild der Zeit, treff- • lieh in seinen einzelnen Szenen- folgen, ein mod. Lebensroman. © Charly Chaplin als Auswanderer @ E) Lustspiel in 2 Akten. D Dressur deutscher Schäferhunde D, • ein Film, der jed. Hundezüchter und Hundeliebhaber Freude Mh machen wird, aufeenommen auf A dem Uebungsplatz des Vereins d d f- deutsche Schäferhunde, Berlin. Ä ••••eieieieeeee Ramsanstr. 15. ein TienhöMen Suche per sofort geg. guten Lohn ges. oroentl MaWen Wie gesagt Ich nehme nichts anderes mehr' ist der Kaffee Mit „Quieta schnell und bequem zu bereiten schwach oder zu niemals zu stark, sondern Immer gleich gut Trinke Quieta: 3T5'