W ist ’M niff Z Hallen, g! & 1°L mSH"* -r-S'L ÄnsSS Wc ^siS: der Ä «■ «Ä l ^erhalten. •** »wJBJ ®®J.) Scher« abea} V«| d-. b«Tü. i’L'J.jfc s°°» fe“ •~.*?ss ajitaitflt ab, feZr >rlbst Ut Unten sie über den , "eamtenhnbei i'ifl. Die von te Deich». lidarität-MM, kam ..lMV.) Dir in bei .Heilen Degmtüi be * Arbeit nied-r« ■urtei vpn der Polizei nach Semra. £$•) Die franz-« it gestern dem italie- m Dvnvmi mitgeteilt. -S W Kmimp- von alien anlWch Les Zwischenfalls. TD.)'Aach einertzMS' Zvis-ensail u öjischrr Seite Mi Pv» unb.-t. Die AiterOivi» ich bereits mit ten M* : LMionoi verimigen. .egitrvny ihrerseits , fordern stlr die g» ^-D) ßM 5-sä lähmaschinen s-iKs ife-* !lW Sm ■’ÄJ* igen. . , jerii“ gibt man m ftw» auswärtige ^Angrlrsrn' r&ing, wonach nicht M tci, fonten1 nur lebo» [itfa WZ.rr eTürdnet Aahet w^flegemitte'^ Bahnhofstraße 51. VtziS Nr. 50 Der Siebener Anzeiger erscheint tüglich, außer Sonn« und Feieriaas. Monatliche tzettiarpreife: Ok. 9-50 einschl. Träger« !rhn, durch die Post Ok. 10.- einschl. Bestell- g.tlb, auch bei Nichterschei« n n einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. JJemlpred). 21n|dju|je: iirbie5d)riftlre Mitarbeit, ihre Zugeständnisse und ihre ausdrücklichen Vorbehalte die Gewähr zu erhalten, daß der Reichskanzler auch weiterhin möglichst im Einvernehmen mit ihr handeln würde. Eine Erneuerungdesgesamten'Ministe-- riumS war, wie die „Zeit", das Berliner Organ der Deutschen Volkspartei, feststellt, als eine unerläßliche Voraussetzung für das Zustandekommen des Steuerkom- prvmisseS bezeichnet worden. Das war ein Wunsch, den selbst die „Frankfurter Zeitung" wiederholt dringend geäußert hatte. WaS war natürlicher für Dr. Wirth, als bei jeder Veränderung des Kabinetts in vertrauens- vollem Einklang mit allen den Parteien zu bleiben, die innerhalb der großen Koalition dem Deiche nach außen hin ein verstärktes Ansehen verschaffen sollten! Man wollte in den Kreisen StresemannS und Stinnes' vermutlich dem Herrn Dr. Rathenau kein blindes und unbedingtes Vertrauen schenken, sondern Richtlinien festlegen, eine einheitliche Marschroute, wie sie der anzubahnenden Volksgemeinschaft vorzuschweben hätte. Es wäre interessant und nützlich, aus der Vergangenheit alle die Verlautbarungen und Ansprüche der deutschen Demokratie wieder ans Tageslicht zu holen, die früher aus ähn- lichen Anlässen In derselben Weise vorgebracht und formuliert wurden. Aber heute spricht der Senator Dr. Petersen im „Hamburger Fremdenblatt" von Kinderkrankheiten unseres anorganischen Parlamentarismus". Und doch haben einige Organe seiner demokratischen Partei das Verhalten Wirths ebenfalls als eine unnütze Brüskierung der Deutschen Volkspartei bezeichnet. Auch die „Köln. Zeitung", die Herrn Dr. Wirth sonst öfter die Stange gehalten hat und auch an der Ernennung RathenauS an sich keinen Anstoß nehmen würde, tadelt die Taktlosigkeit des Reichskanzlers. ES handelt sich aber dabei vielleicht doch weniger um eine Taktlosigkeit als vielmehr um eine bestimmte Absicht deS Kabinettschefs. Cs ist kein Geheimnis, dah die Mehrheitssozialdemokratie von einer Arbeitsgemeinschaft mit der Deutschen Volkspartei am liebsten nichts wissen 'möchte. And Herr Dr. Joseph Wirth, der wohl weiß, daß er In der Rechtspartei keine sonderlichen Sympathien genießt, will seine ausgesprochene Parteipolitik an der Seite des radikalen Linksbruders weiter verfolgen. Es war in der Presse behauptet worden, Dr. Rathenau selbst habe ferne schleunige Ernennung durchgesetzt mit einem Ultimatum: Wenn nicht binnen weniger Stunden seine Ernennung erfolge, lehne er es ab, weiter für die Reichsregierung tätig zu sein. Das wäre ein sehr merkwürdiger Patriotismus, vor dem uns angst und bange werden mühte. Glaubt Rathenau etwa, sich seine Amtstätigkeit zu erleichtern, wenn er diese in vollem Gegensatz zu den politischen und wirt- sck^iftlichen Kreisen aufnimmt, auf deren Mitwirkung gerade England den größten Wert gelegt zu haben scheint? Aber die Meldung, wonach er seine Ernennung erzwungen habe, wurde späterhin dementiert. Sv stehen wir vor einer nach jeder Richtung maskierten Taktik deS Kabinetts Wirth und beklagen jeden- falls das vorläufige Scheitern der Volksgemeinschaft. 3n der französischen Presse bat die (Smennima Ratbenans zum deutschen Minister des Auswärtigen allaemein Beifall und Anerkennung gefunden. Hand in Hand damit aebt aber nicht etwa eine Revision der nationalistischen Politik PvincarSS, im Gegenteil! Es ist ein beunruhigendes Gefühl, dah der neue deutsche Minister von den ftanzösisch m Zwi^g- berren freundlich willkommen geheißen wird. 3n Erinnerung an das Wiesbadener Abkommen sagt man sich in Paris vermutlich: Er gibt uns was und läßt uns dann doch gewähren. And wie wirkt dieses Zwischen- sviel auf Lloyd George? Auch eine englische Pressestimme wurde von unseren Offiziösen angeführt, um darzutun, daß Rathenau den Londoner Politikern genehm erscheint. ES ist möglich, dah Lloyd George in einer Augenblickssttmmung ganz gern bereit ist, aus RathenauS Topf etwas Salbe auf die schmerzenden Wunden Frankreichs zu streichen. Ob es sich aber auf die Dauer bewähren wird, daß wir in Berlln eine grundsätzlich ftan- Zosenfreundliche Politik inaugurieren, dah muh doch sehr bezweifelt werden. Ob es der dringende Wunsch Englands ist, dah Rathenau in verstärkter Entfremdung mit wichtigen Kreisen deS deutschen Wirtschaftslebens nach Genua geht, wer möchte dies bejahen? Aber Herr Wirth bat die Freundschaft mit der Sozialdemokratischen Partei neu befestigt. Was sicht eS ihn an. dah Scheide- mann Im Reichstag eine Etatrede hielt, die alles andere denn regierungs- und koalitionsfreundlich war! Das Dernagogenturn, der Parteifanatismus triumphieren! Sv sind wir es in Deutschland gewöhnt und so bleibt es, auch wenn wir der letzten Not ins Angesicht schauen. BIS langsam eine neue Generation erwacht . . . Der Eisenbahnerstreik. Eine Aussprache des Reichskanzlers mit den Spitzcnverbäudcu. Berlin. 3. Febr. (WTB.) Heute nachmittag empfing der R e i ch S k a n z l e r die S p l tz en- verbände der 3 Gewerkschaftsri ch- tungen, mit denen in Anwesenheit der beteiligten Ressortchefs eine eingehende A u s s p r a che über die Stceiklage flattfanö. Auf Grund dieser Aussprache erließen bie Spitzenver- bände einen Aufruf zur Beendigung des Streiks. 3m Anschluß an die e Be sprechung wurde tm Be.s.'in von Vertretern der Gcwerks«chaften der Vorstand des Allgemeinen dcutsc^n Deamtenbundes empfangen, nachdem er an anderer Stelle die bereits belanntgcgcbenc Erklärung abgegeben hatte. Der Reichskanzler sagte zu. dah die Erörterungen mit den Spitzen- Organisationen über die grundsätzlichen Fragen der Beamtenbesoldung alsoald sottgesrtzt werden sollen. Der Allgememe deutsche Beamtenbund gab dem Reichskanzler durch seine bevollmächtigte Vertretung die ausdrückliche (Srflärung, dah er den Streik ablehne und das Vorgehen der Reichsgewerkschaft mißbillige. Eine scharfe Erklärung der Gewerkschaften gegen den Streik. Berlin. 4. Febr. (WTB) Die Gewerk- schäften erlaffen folgenden Aufruf an die Beamten, Arbeiter und Angestellten: Unter völliger Richtachtung der anerkannten gewerkschaftlichen Grundsätze bat de Reichsgewerkichaft deutscher Ei enbahnbeamtcn anläßlich einer noch im Gange bejnbllben Lohnverhandlung durch die Aufforderung zum Stteik den Cifendahnver-Iehr, auch die für die Ernährung des V-olkes notwendigen, lahmgelegt obwohl gerade die werktätige Bevölkerung unter den Folgen am schwersten zu leiden hat, und die Desoldungsordnung der Beamten mit den zur Zeit stattfindenden Verhandlungen über die Löhne und Gehälter der Arbeiter und Angestellten in Staatsbetfteben in engstem Zusammenhang steht. Auch hat dieReichs- gewerkfchaft unterlassen, dem Wunsch der übrigen betroffenen Gewerkschaften nach einem .gemeinsamen Vorgehen nach ulvmmen. Dieselbe Reichs- gewerkfchast, die jetzt Hilfe bei den Arbeitern und Angestellten fordert, hat auch diesmal ihre Gon« derbe st rebungen dem gemeinsamen Interesse aller Arbeitnehmer übergeordnet. Es ist unerträglich, dah eine einzelne undi'ziplinierte Gruppe in ganz unverantwortlicher Weise mit dem Schicksal der gesamten .Bevölkerung spielt. Dieser Lohnstreik et e B amtenguppe muh bei brr schwierigen wirtschaftlichen Lage auch bei kurzer Dauer die 2elen£bebingungen aller Arbeitnehmer, besonders in den Grrvhstädten, aufs allerernsteste gefährden. Von der Rolchsgewerkschast wird erwartet, daß sie sich ihrer schweren Verantwortung bewußt wird und den Streik unverzüglich beendet. Die für bte'ei besonderen Streitfall erlassene Vero d.iung des Rcichspräsidenten wird mit Beendigung des Streiks gegenstandslos. Allgemeiner deutscher Gewerkschaftsbund. e Deuter Eewe kscha.tsbund. EewerkschaftSring deutscher Angestellten- und Deamtenverbände. Allgemeiner Angestelltenbund. Berlin, 4. Febv (WrB) W:e die Blätter über die gestrigen Besprechungen der Svitzen- organisationen der drei Verbände mit der Reichsregierung mitteilen, hat der Deutsche De- amtenbunb die Verpflichtung übernommen, seinen ganzen Einfluß aufzubieten, um die Reichs- gcwerkschaft zur Beendigung des Streikes zu bewegen. Die Blätter knüpfen an den Aufruf der Gewerkschaften die Erwartung, daß die Streikparvle zurückgezogen wird. Verschärfnnn des Streiks im Bezirk der Berliner Direktion. Berlin, 3. Febr. (WTB.) Die Eisen- bahndirektionBerlin teilt über bie Lage in ihrem Bezirk mit: Die Strriklage hat slch fett gestern abend dadurch verschärft, daß fast alle Weichensteller und Auffichtsbr-amten, der großen Rangierbahnhöfe und der Güterbahnhöfe, sowtc die dem Deutschen Eisenbahnerverband angel;o renden Arbeiter sich dem Streik anschlollrn. Es streiken zur Zeit rund 93 Pvoz. des Lodomottv- und Zugpersonals, rund 83 Prvz. t>er Weichensteller etwa 23—33 Proz. der Eisenbahnasstften« ten unb -selretäre und nahezu geschlossen alle dem Deutschen Eisenbahnerverband angehorenden Ar^ beiter. Trotz weiteren Einsetzens der Technischen Rochilfe liegt infolge der geschtlderien Verschlechterung der Verhältnisse der Güterverkehr ganz darnieder. Die Zustellung des geringen KohleneingangeS zu den Verbrauchs stellen ist ungewiß. Auch die Aufrechterhaltung des übrigen lebenswichtigen Güterverkehrs ift stark in Frage gestellt. Gestern wurden nach und von Stettin und Stargard 6 Personenzüge, von Hannover ein O-Zug, von Magdeburg ein Personenzug, von Halle ein v-Zug und zwei Eilgüterzüge mit Milch und Vieh, nach Görlitz ein Pcrsoncnzug, von Breslau ein D-ßug und zwei Viehzüge ao- gelassen. Bemerkt wird noch, dah die Hauptwerkstätten mit Ausnahme von Potsdam In den Stteik getreten sind. Berlin, 4. Febr. (WTB.) Die Za htDet Streikenden beträgt rach Dchä.UTigen der Zeitungen in Berlin 50 0C0, darunter 4000 Lokomotivführer, im Reiche 203(03. Die Eiusetznnq der Technischen Nothilfe. Berlin, 3. Febr. (WTB) Tie Stteillagr ist im wesentlichen unverändert. Der Personenverkehr wurde beschränkt durchgeführt. Ein Milchra-g und ein Viehz rg tot eben fahrbereit gestellt. 3m übrigen konnte der Verkehr noch nicht in Gang gebracht werden. Doch ist die Technische Ä o t h i l f e auch weiterhin in verstärktem Maße eingesetzt worden. Der Betrieb auf den Rangierda'nhösrn ist durch starke Schneefälle sehr erschwerch Androhung eines Poststrcikes? Berlin, 3. Febr. (WTB) Der .B. Z am Mittag" zufolge wandte sich der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund abermals an die zuständigen Regierungsstellen, um eine Vermittlung zwischen der Reichsgewerkschaft beut- fch?r Eisenbahner, dem Eisenbahnarbeiterverband und dem Finanz- und Eisenbahmninisterium herbeizuführen. Die Funktionäre der Post- und Telegraphenarbeiter Deutschlands beschlossen, die Regierung zur sofortigen Zurücknahme der Verordnung des Reichspräsidenten und des Polizeipräsidenten aufzufordern. widrigenfalls der Poststrelk beschlossen werden würde. Die Verbände der Postunterbeamten wollen heute zum Streik der Eisenbahner Stellung nehmen. Die Lage in Frankfurt. Frankfurt a. M., 4. Febr. (WTB.) 3ft den Großfrankfurter Eisenbahnbetrieben hat nach den bisherigen Feststellungen — eS fehlen noch 17 Dienststellen — dir überwiegende Mehrheit sich für den Streik der Eisenbahner entsck^eden. Das Gesamtergebnis ist vor Samstagmütag nicht zu erwarten. Eine Vertrauens männer Versammlung wird auf Grund des Abstimmungsergebnisses bann die entsprechenden Maßnahmen treffen. ' ' Frankfurt a. M., 3. Febr., 7 Uhr abends. (WTB.) Die Streiklage ist tm wesentlichen unverändert. Auf sämtlichen Abschnl ten ter Hauptstrecken nach Debra, Eisenach sind einzelne Züge gefahren worden. Auch auf der Strecke nach Gießen, Marburg haben nördlich Friedberg Züae verkehrt. Auf der Strecke nach Behoorf und weiter verkehren Züge in beschränktem Maße. Auf den Rebenstrecken können größtenteils einige Züge zur Abfertigung kommen. 3m besetzten Gebiet wird der Verkehr vollständig aufrechterhalten. Der Hauptbahnhof ist heute zur Zugabfertigung nicht herangezogen worden. Kasfcler Protest gegen das Streikverbot. K a s s e'l, 3. Febr. lWTD.) DaS .Vollsblatt" meldet, daß die Vorstände der Gewerkschaftxrr zum Streik der Eisenbahner Stellung genommen haben; ohne über den Streik ein Urteil abzugeben, erhoben die Vorstände einstimmig Protest gegen die Verordnung des S t r e t f- verbotes der Reichsregierung und des Kasseler Polizeipräsidenten. Die Gewerkschaftsvorstände forderten dw svforttge Zurückziehung der Verordnung und die Einleitung von Verhandlungen mit den Spitzenorgantsatio- nen der Eisenbahner. Aufrechterhaltung des Betriebes im Dresdener Bezirk. Dresden. 3. Febr. (WTB) Rach heutt vormittag übermittelten Meldungen hat sich bie Streiklage im Bezirk der Eisenbahn-Generaldlrek- tion Dresden nicht wesentlich geändert ES handrit sich nach wie vor f a st a u S s ch l t e ß l i ch um den Streik der Lokomotivführer, die m überwiegender Mehrzahl Im Stteik verharren. Bei dem übrigen Personal besteht keine Rer- gung sich dem Streik anzuschließen. Der Personenverkehr konnte auf einigen Strecken In mäßigem Umfange aufrechterhalten werden. Ein von den Eisenbahnbehörden ausgestellter Rotfahrplan für lebenswichtige Transporte wiaf) später die Sage ging, der Teufel habe dem Landarafen geholfen. Die Burg, die durch viele Jahrhunderte von hessischen Amtmännern verwaltet wurde, war zuletzt Sih des AmteS Ludwigstein und verfiel bann als Vorwerk der nahen Domäne Wendershausen immer mehr. Wie Heidelbach In der Zeitschrift »Hessenland" mitteilt soll die alte Feste vor gänzlichem Verfall bewahrt werden, indem die deu'schen Hugendrerbände hier eine Hugendburg errichten wollen. Die aus Angehörigen fast aller IugendvQrbände gebildete ^Vereinigung zum Erwerb und zur Erhallung der Burg Ludwigstein" hat den alten Q5au von der Regierung käuflich ertoorben. Der Bergfried ist neu 'ausgebaut der rechte Burgflügel neu auf- gerichtet worden, und so dient die Burg als Herberge und zugleich als Erinnerungsmal der Int Kriege gefallenen Brüder. GS bleibt a'er noch viel für die Wiederherstellung und Erhaltung der alten Werraburg zu tun, wofür das nötige Geld erst aufgebracht werden muß. _ , Sonn v, gegen üblen Hlund gor uch Lina Lich Wilhelm Niebergall Verlobte Allertshausen Geilshausen HO» Besser bstlcrc Mandeln u Zitronen Erlauf ber Stier Rabenschwarz BliitenwelB Grotzen-Linden, den 5. Februar 1922. Der Vorstand. Achtung! Statt Karten 1202D llS labet ein Han» Mrrinaer. 6(365 J Hotel Schütz bitte ich, es auch mir zuzuwenden. 01W it«c Bis Wmls CM» ZBÜSCftl Speise- und Herrenzimmer spei|e« UNO Herrenzimmer vUJluU/lJv Jl Möbelhaus I. Ittmann Inhaber: A. Vrumlik Gietzen, Bahnhofstraße 29. er Turnhalle stall FrLM tn Im Ministerium, Darr- 1 Anila Hermmmh werte sicher WitterungS. 'i Aacht eingenelen, n' Schnee gebracht. Hoffen!, übler Scherz den sich bti ebruar mit nnS erlaubt fM dringend, datz er sict Wundervolle Modelle sauberste Tischlerarbeit Küchen, Schlafzimmer Wer erteilt MagWteii-önlemchl? Scbr. Sing, u. 1151 a.d.G.A. ifrtefdfcrung abzuhallen. Dorsch.ebene Mitglieder Hellten schon jetzt ihre Mitwirkung in Aussicht. Ih.e nächste Versammlung findet voraussichtlich In kr zweiten Woche des März bei Kamerad 2UI>I fett km Mitgliedern und Kindern, getragen hatten. SS wurde beschlossen, auch im Zwirnenden Winter eine Weihnachtsfeier mit Kin- Ihr Schuh mit Schuhputz Bigrin Die Verlobung ihrer Tochter Pauline mit Herrn Friseur, meister Ludwig Krauskopf beehren sich anzuzeigen Louis Dern, Zugführer, und Frau Marie geb. Pfaff. Meine Verlobung mit Fräulein Pauline Dern zeige ich hier- mit an. Ludwig Krauskopf, Frifeurmeister. Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Karl Nicolai Lina Nicolai geb. Rosenbaum 3m Sonnetitag tourt» ai einer piefigen Dehöcktw' im Werte vva 2x’ui Anfang 6 Ubr. ES labet alle öreunbe und Bekannte ein 01262 H. Basch IL Frau Heinrich Ruckstuhl, Gießen Steinstraße 76. Morgen Sonntag: Große« Familienkonze Anfang ’/»8 Ehr abend« bequemer g eeeOndrr ls ______I Geschäftsempfehlung. Hierdurch beehre ich mich anzuzeigen, daß Ich das von meinem verstorbenen Manne seil langen Jahren betriebene Dachdecker- Geschäft unter der Leitung meines ältesten Sohnes, des Dachdeckermeisters Heinrich Ruckstuhl, in unveränderter VFeise weiter- jähre. - Indem ich für das meinem Manne bewiesene Vertrauen und Wohlwollen meinen besten Dank ausspreche, Saalbau Cafe Leib -km vorderen Vota! Tiroler llllnttler-Konzcrt Andreas-Hofer-Truppe, eonntna 2 Konzerte: 4 und 8 Ubr. 3m großen Saal Samstag Vereins-Vergnügen. Sonntag 4 üb, Tanz. 9m AuSschanL Helles Dollbier und ff. Weizenbier. Billige Stoffe 150 cm breit, m 85 Mk., frisch ein getroffen. ZweWtaM 48 I Asterweg 48 I. Ppnnefeldt’sTee aromatisch und ausgiebig, billig Im Verbrauch Niederlagen la allen Stadtteilen zu kaufen gesucht. 1217c „LITER A“ Darmstadt. Landkreis Gießen. * Langsdorf, 2. Febr. Der Gemeinderat befchloh in feiner letzten Sitzung, ein D en k- 1 mal für die im Weltkriege gefallenen Söhne unserer Gemeinde zu errichten. DaS Denkmal wird nach einem Entwürfe von Regierungsbaumeister Schneider (Giehen) ausgeführt und soll auf dem Friedhof aufgestellt werten. Die Ausführung ist der Firma Leonhardt (Grünberg) übertragen worden. Die Kosten trägt die Gemeinde. GS ist auch der Wunsch geäuhert worden, eine Sammlung zu veranstalten: dies wurde aber von dem Gemeinderat abgelehnt. Solllen jedoch Einwohner, namentlich solche, die von dem Kriege nicht unmittelbar betroffen wurden, gnm Geldgaben stiften wollen, so können sie für die abgelieferte Glocke eine Kriegsgedächtnisglocke stiften. ^Drosten-Buseck. 3 Febr. Bei der Verpachtung der Gemeindejagd wurde der auhcrordentlich hohe Preis von 32 600 Mk. erzielt. Der seitherige PachtpreiS betrug nur rund 1500 Mark. ltÖ Vereinen, wie überhaupt der Bevölkerung zur Irufoerung 1 Januar 1 WW irrten S ny. t,- Streif* L ^brndß morn».otütirhvi "Karten lich daher ll9e Anzeig^'^S ach,. r das )n angefünihat 1 iö ■ am Donner?. rend-, in h!r a&ke lu Gunsten berufe? ^dtirvl. M r*8M «HuSfe u M etunbÄ? leine Slrah^, brachte Das |o emsta» Ilch mehrere Or. ’Dle Oiehge Ortsgruppe», ‘wgefiinüigte &b M n Einleitung (Frau OHülfo a9 über Südtirol mit Qt-, or Zr. Küster, und ch >en Dichtern (Sr. t>. $ale ner Srauenberefm chr von Dorträgen, dera sür die gefährdete Iugen) ziehet Verden dringend gt rebungen ieilzunchmen. So vom Sonntannacht-Zua Frankfurt • Wehen wird um Angabe ibres Namen» u.<>1-2fi8a. d.GAn«. gebet. I vorgelegt werden. — Ueber die am 1 Oanuar abgehaltene Weihnachtsfeier berichtete kc Vorsitzende des Festausschusses. Dieser und cucch andere Mitglieder äubcrien sich über den sehr befriedigend und dankten rd Kindern, die zum Gelingen | der Rede schilderte Fvrstner Bedeutung und Erfahrungen des äl-Doots-Krieges. Gr konnte au» | mancher Erfahrung reden und zahlreiche von (einem Boote auS aufgenommenc Lichtbllder zeigen. Drohte Aufmerksamkeit und Beifall dankte Dem Redner. Ebenso wurde einstimmig eine Protesterklärung gegen Auslieferung der .Krieg S- 885s Verlanget beim Händler kostenlos Werbebogen zum Mk. 200 000.— Preisen und Prämien. Verbrecher' von den Anwesenden angenommen. Die Versammlung war stark besuchte auch von auSwärtS tarnen Gäste: sie hat einen starken Eindruck hinterlassen. Hcffcn-NaFau. ir Marburg, 2. Febr. Der vom KurheM- schen Landbund veranstaltete Volkswirt- s ch a s t l t ch e Kursus, der auf zwei Tage bemessen ist, nahm heute im Haus Freidhof bei zahlreicher ‘Beteiligung seinen Anfang Die Dorträge hat Geheimrat Schöne vom ReichSland- bund in Berlin übernommen. — 3m hiesigen LandgerichtsgesängniS verweigern seit heule früh 4 Festungshaft Insassen wegen angeblicher Verkürzung Ihrer Rechte die Annahme jeglicher Rahrung. Ziegenhain, 12. Febr. Der Waldarbeiter Diehl in Ehristerode wurde, ter .Obcrh. Zig" zufolge, beim Holzfällen von einem umstür- zenden Baume getroffen. Er erlitt einen dreifachen Beckenbruch und schwere Innere Der- letzungen und muhte nach Hephata überführt werden. An seinem Auskommen wird gezweifelt. • Dillenburg, 3. Febr. D i e m l b • bräuchliche Benutzung der Automobil-Trillerpfeife hätte gestern nachmittag, tt-ie die „Dill-Ztg." berichtet, beinahe zu einem Unglück gesüh.t 3n der Otanlenffrabe überholte ein hiesiges Auto in schnellem Tempo das mit Gesträuch usw. hoch^eladene Fuhrwerk ter Firma 3. D. HaaS. Die Pferde wurden infolge des In der Stadt verbotenen ,Trillerns" scheu und gingen durch. Beim alten Kirchhof gelang eS zum Glück, das Gespann zum Stehen zu bringen, ehe ein llnglüd geschehen war. • Limburg, 2. Febr. ©In raffinier- ter Schwindel. Am letzten Samstag erhielt, dem „Traft D." zufolge, ein hiesiger Gewerbetreibender telephonisch angeblich von einem hier wohnenden Rechtsanwalt. Den Auftrag, Vs Zentner Margarine zum Binzenz-Hospital zu senden. Well der Gewerbetreibende der Ansicht war, dab es sich um eine wohltätige Spende für die Kranken handelte, führte er den Auftrag auch sofort aus. ist die beste Seife ^L£chjBnp^ W» er Stunde abgesagt wn»* ,e des Eisenbahners»-- Versammlung lvlld nach A s ilaUftiM »RS ,eJfnÄ Ertrag«* mechanisch i iu bringen. 2n ein g äÄ’sfE» dtnren wirlen tn ber «rL rttpicMam von bc trolliert g jtagung 3 9^ seine Äomtruu^ :@SS5i “nS® Itbn£tnWrt"|l’3 tn, au riche Ludtoig^ in Sj= RCrrfl über o« 5urg, r eine stvh Ludwig * r"S A im®« Ätt# 'S&Ä.'s 2 > ** „Altes Schloß" Savzleibera 5 Täglich: Sonneuttr. iMNi-MMMellek (“K") Heute Samctag: Grobes wird Ihre Wäsche mit Seifenpulver Schneekönig (garantiert sauerstofffrei) großen Propaganda-Wcrbe-Ausschrriben mit etwa Schluß der Bewerbung 31. März 1922. Stehen, 4. Februar 1922 ............... tilH. Wer gibt Qimnen, der Cftern zur Ober - Realschule übernebt, feßMiilß Deiitscb argen Dezabluna? Schr. rlna n.0l24'> a. d. G. ^Inz. Wer übernimmt 2. 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Der eisenlose Elektrv- Itcuznet ist das Schlagwort, unter dem diese Sr- InJung In die OessentlichteU aedrungen ist. eine Bindung, die dazu berufen scheint, in Zukunft uff dem Gebiete des modernen RachrichtenwefenS. bÄesondere der drahtlosen Tclegraphie und Telk' Itzwnie, eine grobe Rolle zu spielen. △ Die Vereinigung deS ehemalig, mb w.-I n s.-R egt». 116 hielt am Donners- i a-ibenö Im Postkeller eine Versammlung ab. Von 5 chtigkeit für die Allgemeinheit war dabei die b Brechung einer Gefallenen-Shrungfür i c-Göbne unserer Stadt. Rach den Berichten ber leiiben Vertreter, bie an ber Besprechung auf der irgermeiftcrel trilgenommcn Ratten, würbe die >riicht der Vereinigung wie folgt festgelegt: Dor- fiurtfl will sich die Vereinigung des Landw.-Znf • Ais. 116 nicht über die Plahfrage äutzern und tfwe festen Vorschläge machen , die Q:abt oder ber schätz mögen zuerst ein Preisemsfch eiben über ht All des E innerungsZeichens lernfaches Xent- ’jj, Shrenhaile ober Hellen Hain) ertasten. Die 'Ißne fvilten dann den estizelnen Vereinigungcu Scharlachbcrg lUci^crbranb Bingen a Rh. Vertreteri Gebr. Jullmann, GieBen, Bahnhofstraße 65. 60ss edelster deutscher V^^inbrarid^ Chlorodont und Jülich, den 3. Februar 1922. 01267 1216V 1212D Gießen, den 3. Februar 1922. 1219V WesBstiick Kleines inöbl.LMkii Kalk Schöne 3» bis ^U|VIIC «»' Vis* n 4-Zmmer-Wohn. £60^0111116 ,n mieten nefntit; e*tnnn ‘ ’!HV mit Kontor au mieten gesucht. Schr. Ana. u. 127 o. b. Gietz. Anz. Die Beerdigung findet Montag, 6. Februar 1922, 2 Uhr nachm., von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. fc A' Im Namen der Familie: Richard Bornemann eotl. Vaben mit Wohnung in Tausch gegeben werben. Schrtfil-Angeb. nnt. 01101 an ben (Sieb. Anzeiger. Graustück erstklassige Ringofen war© von größter Ergiebigkeit stets zu haben „ Oberamtmann. Hofgut Obbornhofen, 4. Februar 1922. Die Einäscherung und Beisetzung findet in aller Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitte abzusehen. Blumenspenden sind nicht im Sinne der Entschlafenen. Statt Karten. Heute morgen um ’/«9 Uhr entschlief unerwartet nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser lieber Vater, Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Herr Alexander Hinkel im Alter von 52 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Luise Hinkel geb. Walbrach. Gießen, Frankfurt a. M., Kronberg, Büdingen, Weilburg Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die Kranzspenden bei dem Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Mutter sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Kuhl. Statt besonderer Anzeige. Am 3. Februar 1922 verschied nach kurzem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Schwiegermutter, Tochter und Schwägerin Frau Else Bornemann geb. Bartsch. In tiefer Trauer ftiir Kltiimohmüs-o. LjtSlWSbnuten liefert Zimmertüren. Fenster, Haustüren, Futz- bdöen, Futzleiiten usw. billigst 71 Ml S. IMllet, SolWmMrll, ©legen. 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Saft wie plötzlich genefen tarn sie lih vor. An Vie Heimat dachte fte. 6te muhte auf einem Dri-f Sophies, den ihr die F au voi Lach- roeden vorgelesen, dah Malier und Geschwister io Krieblowiy waren. Sie konnte sich hinei^träumen, wie sie sich dort Wohl fühlten, freute sich darüber. Eine schier unwiderstehliche Luft, eine tu3? Zeile an Sophie zu schreiben, weilge Tor e. einen Scherz, der doch so schönen felgen C/nft umfassen sollte. Schreiben wollte sie: .Sorne dih nicht weiter. Mama braucht nicht in ihre Rangn hineinzumanschen. 63 geht alles der Reihe noch Llnsere gute Julie zählt ja leider nicht, ist Hols. nungsloS. Und die Aelleste ist glücklich unter- gebracht. So glücklich!" Trüben auf der schonen 'Dorockkornmode stand, sie wusste es, eine Kassette mit Driespapier, Tinte und Gan'eliel, Stre-u and und Sieg. l!ack Je eher, desto besser 2LHd hat sie sich au gerichtet, sich langsam aus dem Del geschoben. ES gt-g ganj gut Es ging vortrefflich. Lachen hätte sie mögen. Was sie ivohl daheim sagen würden! Ob Sophie ihr glaubte? Ei gewitz: sie glaubte. Man glaubt immer an gute Rachrichten. So stand sie an der Kommode, Moppte den Teckel aus. Der Deckel trug inwendig einen Spiegel. 11 nb da überrann sie plötzlich wieder eine unwll-erstelll che L-ust: sie wollte doch zuschauen. wie sie aussähe — Sah in den Spiegel, schrie laut auf — un6 brach ohnmächtig zu am men. Auf dem Teppich liegend, die Hände fr-'t Irw Gesicht tte Gestalt tri? In imge'eirem Schm-rz -usammeng^kramvst, fand sie He Gräf irr Ter Kas'ertendeckel war au'ge'ch agen, ber ©cl^ei glänz'e — sie ahnte, tief bei'türjt. sofort ben sammenhung. Alle SP egel im Zi-nmer h.tte sie vorsichtig entfernen lasten. An Diese unselige kleine Scherbe hatte niemanb gebucht. Die Dienerinnen wurden gerufen, Luise zu Dett gebracht. Sie widerstand nicht. Cie ftim« rnelte nur unverständlich wirre Worte. (Sortierung totgL) 8 Vereine nach älititcrob ' wird roenen du w verschoben. WWE tr. v iür de» b. öfl brnot angkkMdißle ib fttr« tr tr iiL an 1 5 kl \b Kh iia 1b ie- u= :b. n r i 291 ul' ht ;ier Int t« t ifen , u. In*- flüitiilgen ÜMtienmi w\ imtü, lü-N' m $tr nächslea Sonnt« geplante Ansfiiy I t 0 >. eb- i*- fr bi mt nk lt mb WHj** 'zW gnf. 1. ®V «kbroas $/-: Lollar. — Rachm. l1/»: Staufenberg. Katholische Gemeinde. SamStag, 4. Febr., nachm. 5 und abdS. 8 Ahr: Gelegenh. z. hl. Beichte. — Sonntag, 5. Fedr. 5. Sonntag nach Epiphanie. Mariae Licht - meh. Vorm. 6V?: Gelegenh. z. hl. Deichte. 7: Hl. Messe. Kommunion d. Männer u. Jünglinge. 8: Austeilung d. hl. Kommanion. 9: Hochamt m Pr. 11: Hl. Messe m Pr. Ra,chm. 3: Ehristen- lebre; daraus Anracht. 2ldds. 7i/2: Abendunterhal- tung d. Iungfraaen-Kongregation. Kathol. Gottesdienst. 5. Febr. Lich, vorm. V28. — Laubach, vorm. 10 Uhr. Handel» Frankfurt a. M., 3. Febr. Dörsen- st i m m u n g s b i l d. Die augenblickliche politische und wirtschaftliche Unsich.'rheit verhinderte eine regere Geschäftstätigkeit. Die freundlichere Stimmung auf dem Montanaktienmarkte konnte sich großenteils erhalten. Auch für Banken trat eine festere Tendenz ein. Einige Spezialwerte blieben gesucht, sonst waren die Ilmfähe im allgemeinen wenig umfangreich. Benz angeboten 530—525. Deutsche Petroleum 1750. Mansfelder Kuxe 23 500. Rastatter Waggons 640. Chemische Rhenania 950. Hansa Lloyd 310. Die Kursbewegung der Montanpapiere war wesentlich bescheidener geworden. Eine Ausnahme machte Laurahütte, die ihre Aufwärtsbewegung fortsetzten: 1160. Oberbedarf 930. Caro fest. Harpener 1520. Riedriger stellten sich Westeregeln 2600. Aschersleben 870. Maschinen- und Metallaktien gut behauptet. Autoaktien schwankend Reckersulmer 1160. Wenig Kaufneigung bestand für Chemische Werte, deren Haltung jedoch gebessert war. Auch für Elektrizitäts- afticn stellten sich bessere Kurse ein. 2L S. G. 563. Bankaktien zeigen ein festes Aussehen. Das Geschäft aus dcm Einheitsmarkt blieb ruhig. Valuta- papiere ruhig, aber behauptet. Die Börse schloß bei festerer Haltung. Privatdiskvnt 4Vs Prozent. Frankfurt a. TL, 4. Februar, Marknokierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. 2.2. 8.2. Zürich Fr. 125 40 2,52 2,50 Amsterdam FL 59.20 1,32 1,31 Kopenhagen ..... Kr. 88 80 2,46 2,44 Prag . ...•••••• Kr. 117 80 25 75 —, — Stockholm ...... Kr. 88.80 1,95 1.90 Wien. .•••••••• Kr. 117.80 —, — 3984,50 London. ..... Sh. 97.80 8 80 8,81 Paris Fr. 125 40 5.82 5,82 Reuyork $ 23.80 — ,49 —,49 Börsenkurse. Frankfurt Berlin 1-ilbr- 1-ilbr- Schl ch- Schluh» Kurs KurS 5^irs Kurs Datum: 2.2. 3.2. 2.2. 3.2. 5'/, Dtsch. KriegSanL 77,50 77,53 77,50 77,50 4'°Dt1ch.Reich-anL 87,- 37,50 8. 80 8^, 5 3'/o Dtsch. ReichSanl. 109,- 100.- 110,- 109,75 4° „ Preuh. KonsolS 70,- 71 50 71,10 71,10 Harnburg-Paketf.. . 394,- 400 - 401,- 401,- Rorddetltscher Lloyd 285.- 290,- 28 i, - 281,75 Eornm-uPrivatbank 287,- 2u5,- 299,- 299,- Darmstädter Dank . 279.- 296,- 296,- 2j9,- Deutsche Dank ... 465,- 482,- 473,- 474,50 Disconto-Gesellfchaft 4U0, - 410, — 407, - 410, - Dresdner Dank. . . 313,— 314,- 320, - 320,— Mitteid. Lreditbank. 283,- 284,- 2 1,- 283,- Ükativnalbank f. D. . 295,- 3t, t.- 300,- 303,- Doch.Gubstahlwerke 945 - -,- 940,- 940 - Dud -Eisenw.-Akt.. 850,- 820,- 800,- 818,- D.-Luxemb. Dergw.. 825,- 840,- 830,- 837,- Gelsenkirch. Dergw.. 870,- 860,- 850, - 860, — Harpener Bergbau. 146) - 1520,- 14u0,- 1488,- Oberschl. Eisenb.-B. 810 - 900,- 880,- 918,- Oöerschles. Gisenind. 675,- 737 - 702, - 780,- Phönir-Dergb.-Akt. 950,- 600,- 940,- 943,- Dad.Anilin-u. Soda 585,- 5 7,— 602,- 59t,- Höchster Farbwerke. 644,- 550,- 650,— 649,- Allg. Elektr.-Ges. . . 642,- 653,- 642,- 643,- FeltenL Guilleaume 9 0,- —906,- 616,- Schuckert-Werke. . . 605,- 618,- 606, - 609,- Adlerwerke 647,- 560,- 650,- .631,- Daimler 482,50 483,- 484,- 485, - 4°. Hess. Staatsanl. 73,- -,- 75,- 74,50 Electron Griesheim 685,- 680,- 685,- 689,- Dtsche. Vereinsbank 220,- ——, - Züricher Devisenmarkt. S. 2. 4.2. Wechsel auf Schweizer Franken Holland 100 Fl. =■ 189.75 IjO.— Deutschland 100 Mk. = 2.50 2.50 Wien 100 Kr. -- 0.15 0.17 Prag 100 Kr. = 9.65 9.90 Pari» 100 Fr. = 42.75 42.80 London 1 iß - 22.02 22.04 Italien 100 L. - 23.85 23.80 Drüssel 100 Fr. = 40.85 40.85 Budapest 100 Kr. -- 0.75 0.773 Reuyork 100 $ = 512.53 511.50 Agram 100 Kr. — 1.65 1.6k Warschau 100 flr. = 0,15 0,16 (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Abrüstung-Vorschläge der französischen Sozialisteitt Paris, 3. Febr. (WTB) Die sozialistische Kammerfraktion hat in ihrer gestrigen Sitzung einen Militärreform- gesetzentwurf festgestellt, den sie in der Kammer einzubringen gedenkt. Sie verlangt eine achtmonatige Dienstzeit und ein Hcer von 150 000 Mann, davon sollen 30 000 Mann Kapitulanten sein. In der Begründung wird aus daS deutsche Heer von 100 000 Mann hingewiesen. Die Deutsche Volkspartei und die Umsatzsteuer. Wir werden um Wiedergabe folgender Richn tigstellung gebeten: Tie Deutsche Volkspartei steht sich genötigt, den umlaufenden D-'haup urgen entgegenzutreten, day die Deutsche Bold;Partei im Sieuenrusschuf) deS Reich tags für de Des re 1. ung der Gen 0 ssens cha ften und Konsumvereine von der Umsatzsteuer eingctrctc* sei oder gar, dah sie selbst den betreffenden deutsch nationalen Antrag mitge^eKt habe. Der Abg. Hugo hat demgegenüber auf seine ausdrückliche Stellungnahme gegen den dcutsch- nationalen Qlntrag, dec inhaltlich mit einem 'Antrag der Unabhängigen übereirtfrlmmte, hm» gewiesen und betont, dah die 'Vertreter der Deutschen CDoItsPartei im Steueoausschuy den An- trag abgelehnt haben. Tie e Feststcliung wird m einer Rotiz,' welche die Ru.rde durch die demokratische Presse macht, als unzutreffend bezeichnet. In Wirllichkeit fei, fo wird dort behauptet, der demokratische Abgeordnete Dr. Fischer der Die Blüchernichten. Roman von Hanns von Zobeltitz. 20. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) ,WaS? Hinelmna'-fchen . . . was ist das?" .Sehr einfach. Wie dürfen nur b?r Reihe -nach heiraten. Also erst Lui e, dann Julie. Bei Ftekchen und Lotte ist die Sache schwierig, weil sie Zwillinge sind. Ich aber als Jüngste komme Sanz zuletzt heran. Ocbnung muh sein, sagt Mama " .Aber daS ist ]a — mit Permillton — das ist ja ilnfinn." .Finden wir auch — mit Permissivn zu sagen. Und Onkel Mücher hat'S auch gesunden. Ratzt alles nichts. Wem du mich wirklitz zur Frau willst, was ich sehr nett und ebenso leichtsinnig von dir finde, muht du warten, bis Laise, Julie, Sophie und Charlotte unter die Hache gekommen sind Das wird sicher sehr lange dauern, dafür werd' ich aber inzwischen auch sehr verständig werden." .Halt ich nicht aus —“ ... so seid ihr Männer. Erst schwört ihr ewige Liebe, und dann haltet ihr's nicht aaS. so etwa zehn Jahre zu warten. Ich würde dann fiebenundzwanzig Hahre sein, damit da s weiht, Leri, und vielleicht seh' ich dann immer noch ganz passabel aus." Jetzt ist er auch von der Kiste gesptrangen, hat feine Hand in ihren Arm geschoben, und sie gehen langsam in der Stallgasse auf und ab. ' .Lieber Himmel, das ftnb ja nette Aussichten, Core. Ich ar.ge?u biged Menschenkind s ll r,t n Jahre warten? Soll warten, bis du si benund- zwanzig Jahre and sehr vernünftig geworden bist. Wo ich gerade deine Jagend und deine holde äln- ternunft so lieb hab'." „Vernünftig würd' ich vielleicht — ich weih nicht" recht — in der Ehe auch und älter geinih. Unb dann hättest du erst recht die Bescherung. Weiht du was: GivS aus!" .Untersteh dich!" Zärtlich-böse d-ückte er thron Arm, bah sie leise auf^chne: „D-r Grobian!" „Schön, La soll e’ner nicht grob werden! Ich werd' doch zu der gnädigsten Frau Mutter gehen —“ .Rein — nein!" .Ja - also .Das weih ich selber nvch nicht. Aber wenn du artig und nett bist, Len, -inö mir feier!ichst versprichst, mich immer sehr lieb zu haben, aid) noch mit siebenundzwanzig oder drei )ig Jahren, — älter werd' ich sicher nicht — und aach. wenn rch wider Erwarten sehr vernünftig werden fette . . . ja . . . dann werd' ich die Affäre schon zurecht- biegen.“ .Ach was — du! Du liebe Unvernunft! Da Panich dich lieber ein und entführ dich!" .Wollt ich mir ausgebeten haben. Olein, mein’ guter Ced. Ich will in allen Ehren geheiratet sein. Don grau Mama gesegnet und von Schleiermacher getraut Du gibt'S kein Abhandeln." Er sah ihr inS Gesicht und sah da ein kleines trotziges Fältchen zwischen den Augenbrauen. Sie hatte doch Willen, die geliebte Sterne. .Rur etwaS Geduld muht du baten. Weiht du was: komme bald einmal nach Berlin. Inzwischen hab' ich mich mit der Mama auSein- ancergefct}t. Vielleicht Hilst uns Onkel Blücher — und vielleicht der Zufall." »Zufall ist gut — da kann man lange warten." „Zulall ist sogar sehr gut. Du . . . wir hatten mal Billette geschenkt bekommen zum Don Carlos Weiht tu: v:n Schiller. Du hab ich mir einen Vers gemerkt: ,Den Zufall gibt die V^r ehung. Zum Zwecke muh ihn der Mensch geffal:ei/ Dent mal nach, zum Zweckel Unfer Zweck ist doch gut und schon?!" „Freilich — aber —“ „Kein Aber, bitte ich mtr aus. Mit den Aber, Aber darfst du mir nicht kommen. So — und nun will ich dir erlauben, mtr nvch einen Kuh zu geben. Das vorhin, daS galt nicht. Jetzt kommt der richtige Verl, bu :gs u-I' Unb sie reckt s ch, steht auf den Fußspitzen vor ihrem blonden Riesen, spitzt das sühe M-u'ch:n — „Uff!“ sag e sie tarnt. .Kü'fen kannst du, Leri. DaS ist immerhin etwaS!" Rickt ihm zu und rennt hinaus In der. Sturm und den Ream, bem Schlosse zu. Hni> ist so glücklich — so glücklich --- * Was die Frau G äfin aus Wien geschrieben, ist die Wahrheit gewejert. Unb d^ch nicht die volle Wahrheit. Zwar war Luise nicht in Lebensgefahr, und auch das Auge, das zuerst bedenllich ertch en, ist gerettet worden. Aber sie lag noch feit, fieberte bisweilen in den Abrndfttu iden — und daS Brandmal entstellte das schone Gesicht auf daS Furchtbarste. Kaum wieder zu erkennen war sie, von der Seite betrachtet. .Geduld, gnädigste Gräfin!" tröstete der Arzt. „Ganz auSzu.isgen wird's kaum fein. Aber besser — ja bester wird s sicher." Geduld hatte Luise in den schweren Sagen bewiesen und rührende Tankdarkeit gegen d e zärtliche Pflegerin, die sie immer wieder mit be’ sorgten Mutterblicken betrachtete, und zu ihr auch war, wie nur eine Mutter sein kann. Doch wenn Frau vrn Tachroeden kam, dann war'S manchmal mit Luisens Geduld zu Ende. Tann griff fie krampfhaft nach den k einen zarten Händen und bedeckte sie mit bellen Küssen. Hätte wohl gerne geweint, aber muhte auch das meiden: jebe Bewegung im Gesicht machte schreckliche Schmerzen, solange noch der Verband Lag. Tast sie die Brandwunde so schwer, vielleicht dauernd erteilte, trübte sie nicht. Z'i ihr svrach der Artt, sp ach die sanfte Gräfin sprach Die zierliche Frau ja immer nur davon melleich. vorerst einzelne rote Flecken b.etben, bah aber auch bald die verbleichen würden. S:e glaubte so gern, WaS sie sagten. In allem Leid^dankte he sich ja doch ein Glückskind. Täglich stand sa an ihrem Schmerzens ager ein frtscher, etrauh der herrlich ten Blumen, täglich klonte ihr Franz an die Türe, und wenn «auch nich. herein: urfte, so dürfe er doch einen DP^t öfsnm bah sie seine Stimme Horen körne, ttnd 'eine Mutter war um sie. streichelte fie mit sawtt.n Händen, bestellte ihr Grütze und nannte sie .ttebcs Töcherchen". So ist der Tag gekommen, wo der Arzt den Verlad abnahm^Sugte: schön, Darone'fe Man kann wirklich a a aller«, bah das so abie'au en ist. Hatte schimmer kommen können. Das ist ganz klar. Tas fühlte sie au h: fie lah mit den Augen fo scharf w e f über. Ein neu s G ucksernpfmten waltte in ihr auf. Wohlig dehnte sie stch. als der 8 Man achte auf den Namen MAGGI und die gelbrote Packung, Behördliche Anzeigen 2 Amtsgericht in Giehen. [1233B t 7 Sieben, den 4. Februar 1922. 12268 S Fichtenstämme 1. 8 Fichtenstämme 3. 2 Eichenstämme 3. Dietzen, den 31. Januar 1922. 1116D SlWetes Grubenholz 70 456 SlW, VMlMtze 24 L 12108 Einkauf von 01215 1223 D 1222V Vertreter: Paul HeldNndemann, Giehen, Goetheftrahe 31, Fernruf 665. 9736* MUWupMi 1 Duchen-Stamm2. 2«iefern«Stämme2. 2. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 3. 4. 5. 1 1 145,4 500 14 28 36 24 5 4 4. 5. 1. 2 2 3. 5a 5b 28 53 65 147 208 76 3 4 13 9 10 13 14 16 16 16 4 12 50 10 1 1 5 8 2 2 22 18 13b 14 1 Duchenstamm A2. Gemeinde Wihmar. Fichtenstöcke Eichenreiser 5a 5a 5b 5b 5b 0,57 0,40 1,50 0,67 1,51 5,24 1,65 1,63 6 Stück 42 „ 58 , 142 , 270 „ 3b 13a Jacob Rum Gießen, WaMtorstr. 44, Teleph.754 1,72 Fstm. 20,14 „ 39,81 , 27,45 „ 6,53 „ Häuten,Fellen,Rauchwaren zu höchstenTagesprelsen Los 1 , 2 , 3 „ 4 , 5 „ 6 „ 7 . 8 „ 9 . 10 . 11 . 12 . 13 „ 14 , 15 , 16 . 17 . 18 „ 19 „20 ,21 * 22 „23 „24 „ 251 ,26 „27 „2S ,29 „30 „31 „32 2. «laste 3. , 3. «laste 5^ '' Der Bürgermeister. Braun. Dietzen, den 3. Februar 1922. Dezirkssparkaste Gießen. = 15,75 Fstm. = 73,23 „ -= 60,69 , --- 86,81 , =3 90,18 , --- 12,00 „ Stamm 2. . 2. Stämme 3. „ 3. ■ 4. » 3. , 4. „ 5. Weickartshain, 1. Februar 1922. Bürgermeisterei Weickartshain. « n ö tz. Grubenholz 154 „ = 42,30 Angebote sind getrennt nach Holzart und «lasten pro Festmeter verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Freitag, den 10. Febr.l. F., nachm. 3Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzu. reichen, wo olsbald die Eröffnung der Offerten erfolgt. Auch können die Derkaufsbedingungen dortlelbst jederzeit eingesehen werden. Mit Einreichung der Angebote unterwerfen sich die Dieter den Derkaufsbedingungen wie sie für Hessen bestehen. Geringe Abweichungen im Festmetergehalt sowie im einzelnen wie im ganzen bleiben Vorbehalten. Nähere Auskunft erteilt die Bürgermeisterei, auf Verlangen kann das Holz von Förster «alberlah vorgezeigt werden. 1146D Rüddingshausen (Post Londorf), 30. Januar 1922. Bürgermeisterei Rüddingshausen. Müssig. 4. „ 94,37 Büchertisch. — Der Lohnabzug vom 1. Januar 1 92 2 ab. Auf Grund der Einkommensteuer- Novelle vom 20. Dezember 1921 und der Durchführungsbestimmungen vom 3. Dezember 1921. Zusammenstellung und eingehende Erläuterung M-BknHalrvw- Q-s-.isrs, Jagd - Verpachtung. Mittwoch, den 8. Februar 1922, nachmittags 3 in>r, wird auf der unterzeichneten Bürgermeisterei di« hiesige Gemeindejagd auf weitere 6 Fahre verpachtet. 10 Fichtenstangen 1, 1 Kiefernstamm 1. 1 Eichenstamm 5. einzige gewesen, der gegen die 'Bevorzugung der Genossenschaften Widerspruch erhoben hat. 3n der Debatte habe dem 2lbg. Fi d>?r niemand zagest immt, auch bei der Abstimmung seien die Skitveter der demokratischen Fraktion „säst" allem geblieben. Während die demok atis. ,e Presse mit dieser „Feslsteilu g" mindestens las eine D.h.n läUt, da» die Vertreter der Deutschen Volkspar.ei gegen den Antrag gefiimmt haben, tixiö es Die deutschnationale Presse wiederum anders, indem sie behauptet, die Vertreter der Deut chan Volks- Partei hätten für den Antrag gestimmt, XlnD nicht nur das: dem Abg. Hugo sei die ganze Sache so unwichtig gewesen, dah er bei der Abstimmung überhaupt nich: anwesend ge're en fei Gegenüb .r solcher Verdrehung und E .stetlrng des &.id)- verhalts stellen wir noch, einmal folge.cktes fest 1. Der Antrag aus Be'reiung der Genossenschaften und Konsumvereine ton der Tlmsatzste ier ist von den Deutschnationalen und den Unabhängigen gestellt worden. 2. Abg. Dr. Hugo hat sich allein grundsätzlich dagegen au gesviDchen, datz eine Dif- ferenzie u ig in der steuei lichen Veha d i g zwischen dem freien Handel und den Genossen?--asten ernt ritt. Abg. Hugo hat auch allein für Die 2. Lesung einen Abänderungsantrag angel ü n D i g L 3 Von dem demokratischen Abgeordneten Fischer und von Dr. Hugo ist beantragt worden. day, nachdem die Annahme Dura) eine erdrückende Mehrheit seststand. wenigstens in den A trag d e Einschränkung hineinkam, datz nur solche Ge- nvssenlchasten ton der ilmsaystcuer b-freir b’el- ben, die .ausschließlich" an Ce os e i rer- tau;en. Für die en A»trag h t auch^ ie- bcIL- parteiliche Abgeordnete Dr Scholz gesprochen. 4. Bei der A b st i m m u n g haben Deutsch-- nationale, Zentrum und die sozia.i.ischen Parteien zweifele sie «für die Anträge ges-immt. Menn Die demokratischen Vertreter behaupten, nicht dafür gestimmt zu haben, so können wir unsererseits feststellen, bah fein Mitglied der Deut- ,d>en VolksPartei Dafür gestimmt hat. Eine Gegenprobe, wer gegen den Antrag ist, ijt nicht vvrgenommen worden. 5. Die Deutsche Dolk^partei hat nicht etwa ihrerseits Den Streit um Die ganze Frage in die Öffentlichkeit getragen, sondern ist durch eine falsche Behauptung in einem Band- schreiben des Zentralverbandes des deutschen Gw dHandels zur tatsächlichen Berichtigung gezwungen worden. Der Oberbürgermeister. 3. CB.: Dr. Rosenberg. Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Büddings- Hausen soll nachstehendes Holz durch schriftliches Angebot verkauft werden: A. Fichten-Stämme: B. «iefern-Stämme. 3 Stück = 2.73 Fstm. 22 „ = 14,8-1 „ 105 „ --- 47,39 „ Nr. 2. Nr. 3. Nr. 4. Nr. 5. 4 Nm. Eichenschichtholz 2,50 m Ig. 4 Eichenstämme 5. «L, sind in den guten alten Sorten Erbs, Reis, Ochsenschwanz, Erbs mit Speck, Reis- Julienne, Grünkern, Pilz, Kartoffel usw. wieder überall zu haben. HJuC —■ Sie schmecken vorzüglich!_— „ «iefcrn-«nüppelreisig. Zusammenkunft: Laubacher Stratze, Hauptschneise. 1 Eichen-Stamm 1. «l. (Schnittholz)0,85 Fstm. 2 „ Stämme 2. " Sstldt. Arbeitsamt (Ziehen Lirbigftrake 16, Teleph. 205-L Es fflnnen einnefteflt werden: a. bei kiesigen Arbeitgebern: zwei Provision^' retfenbe, 1 ^auschloffer, 2 Kernmacher, 1 Hol-bild- bauer, 1 Verkäufer. Lehrlinge: 2 Friseure, 1 Kaufmann, 1 Schuh» ntndtcr, 1 Glaser. 1 Lackierer, 1 Uhrmacher, ein Pbotoaraob. 1 Cartner, 1 Polsterer. 1 'JMlbev rabnieninndter, 1 S hntieb, 1 Bildhauer, 1 Stein- bnuer, 1 Buchdrucker, 1 Dachdecker, 1 Bäcker 1 Metzger. h. bei anSwärtigen Arbeitgebern: 2 Provision», reisende. LElektromonteure. 2 Steinmetze, 1 ".stüller, 2 Werkzeuaschlosser. 2 deSal für Schnitte nnb Stanzen, 4 Kesselschmiede. 1 ält. Bauschloffer, ein Werkzeugschleiser. 2 Schmiede, 1 Sattler und Polsterer, 3 Dachdecker, 1 Schreiner, 1 jüngerer Svenaler, 1 Gutsschnited, 1 Buchbinder, mehrere Maurer, 4 Former, 1 Schästemacher, 1 Stein« bildhafter. Lehrlinge: 1 Glaser, 1 Schmied, 1 Schreiner, zwei Friseure, 1 Schlosser, 1 Mechaniker, 1 Kellner. (?£ suchen Arbeit: Kaufleute. Schreiber und Peilende, Packer, Hau-burscheu und Ausläufer, Maschinenschlosser. Bauschlosser, Maurer, Weitz» Kinder, Schuhmacher, 1 verh. landwinsch. Knecht, 2 Krankenvsieuer, 1 Sattler ti. Polsterer, Bäcker nnb Metzger, mehrere Kellner, 1 Former, 1 siina. Schmied, 2 Buchbinder, Mechaniker. 1 Wagner, 1 Schäfer, 2 Gärtner. 1 Handschuhmacher, Berg» arbei er, Autoschlosser, 1 Fustallaieur u. Spengler, 1 Aivnteur, 1 Bandagist, Maschinisten und Heizer, 1 Zeichner, 1 Verwalter, 1 Photoaravh, 1 Fräser, 1 Müller, 1 Schleifer, 1 Kraftfahrer, 1 Masseur, Bauhilfsarbeiter, Erdarbeiter. Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen» genommen. Lehrlinge: 1 Elektromonteur. 1 Elektrotechniker. 1 Schuhmacher, 3 Autoschlosser, 1 Maschinenschlosser. 1 Uhrmacher, 1 Schreiner, 1 Friseun 1 Schriftsetzer. Weibliche Abteilung: (55 können eingestellt werden: a. bei kiesigen Arbeitgebern: Mädchen fflr tagtz» über, Dienstmädchen, Hausfrauen und -mädchen für eir.zelne Tage, tüchtige Alleinmädchen, 1 Köchin, 1 Lehrmädchen in ^Uumenaeschätt. 1 Küchen- mädchen, 1 Stütze sJsraelittn), 1 Zimmermädchen 1 Kochlehrmädchen. b. bei anSwärtiaen Nrbeitaebern: 2 lanbrofrt* schaftliche Dienstmädchen. Dienstmädchen. Allein» mädchen, Zimmermädchen, Küchenmädchen, eine StÄl-e, 1 Köchin, 1 Hanöhälterin. ES suchen Arbeit: 2 Verkäuferinnen, 3 Wasch« frntien, einige Laussrauen, auch für Nachmittags- beschastigung, Piädchen für tagsüber, 1 Büalevin, 1 Fräulein erteilt frnmöf. Unterricht, 1 Stütze, 1 Schneiderin als dstibilfe bei ^errcnfdtnefber ttnb 1 "Beihilfe bei Schneiderin, 4 Verkäuferinnen» lehrmädchen. Die Bernssberatnna nnb ÄlrbeitS VermitP hing für Musiker findet Werktag- von 10 blS Vi llbr statt. Nr. 1. Distrikt 17 und 19a Fichtenstämme: 1 Stamm 1. «L 2,21 Fstm. 57 Stämme 2. „ 72,81 „ 184 „ 3. „ 116,99 , 96 , 4. „ 31,33 „ Nr. 2. Distrikt 19a Kiefern-Dau- und Sch neid estämme: 3 Stämme 2 «I. 3,68 Fstm. 13 „ 3. „ 9,48 „ 13 , 4. „ 4,55 „ Nr.3. Distrikt 7a und 17 «iefernstämme: 13 Stämme 3. «l. 8,40 Fstm. , 1,98 • 1,27 » 1,43 . 5,25 » 6,14 . 1,24 2,54 13,75 8,23 (Schnittholz) 1,10 , 3,44 , 3,33 3,77 9,14 7,91 9,34 11,93 13,44 15,56 14,64 17,43 4,26 11,68 33,20 4,15 9,82 27,58 25,89 47,41 31,26 54,42 27,42 preiswert, in verschiedenen Farben mit bester Füllung vorrätig. Oll8> Konkursverfahren. lieber das Vermögen des Kaufmanns (Emil «lndler in Trotzen Linden wird heute am 2. Februar 1922, mittags 5 Uhr, das Ko nkursoerfähren eröffnet. Der Kaufmann Louis Althoff in Giehen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20. Februar 1922 bei dem Gerichte anzumelden. (Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehal- tung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiger- ausschuffes und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände auf Mittwoch, den 1. März 1922, vormittags 9 Uhr und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen au denselben Tag vor dem unterzeichneten Gerichte, Schöffengerichtssaal, Termin anberaumt Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkurs- mässe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der öache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. Februar 1922 Anzeige zu machen. Holzverkanf. 3m Wege des schriftlichen Angebots werden aus den Gemetndewaldungen der nachgenannten Gemeinden folgende Holzmengen angeboten: Gemeinde Salzböden. Nr. 1. Distrikt 2c 5 Eichenstämme 4. Kl., 3,09 Fstm. „ » 68 „ 5. , 24,59 „ Angebote, getrennt nach Losen und Holzarten, erbitte ich bis 16. Februar 1922, mittags 12 Uhr, mit der Aufschrift „Holzoerka f" an meine Adresse. Eröffnung der Offerten in Gegenwatt etwa erschienener Bieter zu derselben Zeit. Bedingungen: Bieter mutz sich den hier geltenden Holzverkaufsbedingungen unterwerfen und dies schriftlich niederlegeu. (Er bleibt 8 Tage, vom (Eröffnungstermine an gerechnet, an sein Gebot gebunden 10 läge nach Erteilung des Zuschlags ist ein Drittel des Kauf. Preises in bar an die Gemeindekaffe in Krofdorf zu entrichten, der Nest vor der Abfuhr, spätestens aber bis 1. August 1922. Nähere Auskunft erteilen die Herren: Hegemeister Saleck in Salzböden und Förster Lucas in Witzmar. Krofdorf («r. Wetzlar), den 2. Februar 1922. Heimar ruft, zusammen gestellt von Felix Heuler, ist bas Hohelied auf Die deutsche Heimat. 3m dritten Hefte erzählt Alfred Eichelsbacher Geschichten aus Altfranken. -- ----------——•— ___,, Den feinften lraffee ♦rinUt man dort, roo Pfeiffer dl Villers ft affe e • 6Henz zu ü ebnen oder )71a!s bfnzugetan wird; das* „ __ ixredelt den Gefchmad» ganz üverrafcchenduchilkr f
te Seit, L' rM laoin- " Lchmleb, 1 Schreiner, Anjet l Mechaniker, 1 Kellner. Jnulleuie, Schreiber und Muirldie« nnb MuMmiet, nilrfjloifer, Maurer, I verh. i.indmiriich. fineitL flitlcr ti. Voliiertr, Dörfer Winer, 1 Former, / /M , Mechaniker. 1 Sw Hnnbichilhmacher, w ^niraliaiem u. 2ucm\ft , MWni'nen unb tonn - 1 'Vbolontflvb, 1 »Wilft , \ Krailiahrer, 1 Masseur, arbeiier. oerben ebeasallt eoigegein lonienr, 1 Elekiroiechnlker Sm 1w» t, i Schreiner, 1 iM«uc KMelfiW* M8 äfj&iss» ‘‘KSm'S ;flt Müdiennitodjen, en» W'ertn- .. -n, (w* Jjjr t VSalenn, «yses» 9T86* SS EcM;er alber Weinbrand Die Perle der _ Liköre 370* Achtung! Achtung! Kaufe Gold-, Silber-, Platingegenftände, Juwelen, Uhren, Zahngebisse, Ferngläser und zahle für ei,M Gegenstände aus Gold pro Gramm 30 bis 100 3R. aus Silber 1,80 bis 2,20 M. aus Platin 200 bis 260 M. Gg.Koch Uhrmacher Goldarbeiter WWl.rMWSklvaMM. hMWemsiem.ttoleMü. £ew Müllers &/ Palmitin- M •Hi Seifenpulver M Span Zeit, Geld und Mühel Ueber.il erhlltlichl jo«. 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Februar In allen Abteilungen des Hauses gelangen hochwertige Waren zu mäßigen Preisen zum Verkauf. Der größte Teil der ausgelegten Waren ist weit unter Tagespreis ausgezeichnet. Die weiße Woche bedeutet daher eine besonders günstige Gelegenheit zur Deckung des täglichen Bedarfs in Wäsche und sämtlichen Aussteuerartikeln und zum Einkauf ganzer Brautausstattungen. Bei der weiter anhaltenden Preissteigerung sind ähnlich günstige Angebote in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Prüfen Sie die unten aufgeführten Beispiele, besichtigen Sie ohne Kaufzwang die ausgelegten Waren. Wegen des nachmittags erfahrungsgemäß zu erwartenden Andrangs empfiehlt es sich, möglichst die Vormittagsstunden zum Einkauf zu benutzen. Außerdem gelangen während der weihen A zum Verkauf. Die- KF|O/ im Preis Woche die im letzten Halbjahr entstandenen v selben sind bis zu OU /O ermäßigt. Mengenabgabe in allen Artikeln vorbehalten! Fritz Nowack Wäschefabrik und Ausftattungshaus. 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