S*»-1 ■1 Nfl I 3Um Verkauf 1 Ibie im lebten i i* greifen Z >ack ungshaus;| isiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ^-barsch H67c >«lachs I im eeaal / Ausschnitt ieler Bückinge irisch eiugetroffen bei 8« Wels igeneheritrEngilipolL Bruchkranke önnen ebne Overaliov i. BeruiSIlörung gcieili nerben. SvretbHunöeniB tzietzen bei Lenz, Saba- lofSbotel, am 6. ftebt. >on 9 bis 1 llbr. Av i)r. med. Knopf, soezialarzis.Bruchleiben M Verschiedenes! Junger Herr Michl übet Berkans in der htiW nterritfifet $u rttxtt! chrisil. Angebote uittt 149 an den ^ek- M Wer erteilt ö>a.dM "Werübernimml Wiche es@® werben nnitn^ 01 ft)] 3500 Mark MM UM ■laeict «t» W“' «»'S» ‘UXCS( Großherzog' Zräuleinv" vun'»' mit &rmd9 ÄeSn «Leao- bessere"' $^inbuH 4" -Vi-'S ?6irektion Dresden hat die überwiegende Mehrheit des Eisenbahnpersonals dem Streikbeschluß keine Folge geleistet, dagegen ist in großer Mehrheit das Lvkomotivpersonal in den Streik getreten, so daß der regelmäßige Zugverkehr am Vormittag im wesentlichen zum (Srlicaen ae^mmen ist. Kassel. 2 Febr. (WTB.) Die Det.iebslage im Cisenbahndirertivnsbezirk Kassel ist im wesentlichen unverändert. Die Personenzüge wurden mit arbeitswilligem Personal gefahren. Der lebenswichtige Verkehr wird aufrechterhalten. Heidelberg, 2. Febr. "WTB.) Vom Eisenbahnerstreik ist bisher nicht das Mindeste zu spüren. Der Verkehr der von hier abgehenden Lokalzüge hat sich heute morgen fahrplanmäßig abgewickelt. Aus Württemberg. Stuttgart, 2. Febr. (WTB.) Eine Abordnung des württernbergischen De - arntenbundes und der Reichsgewerkschaft deutscherEisenb'ahner trug heute vormittag dem Staatspräsidenten den Wunsch vor, die Reichsregierung möge die Verhandlungen mit der Hauptleitung der Reichsgewerkschaft nicht abbrechen, sondern mit gemäßigten Mitgliedern wieder aufnehmen. Der Staatspräsident sagte die Ueberweisung dieses Wunsches an die Reichsregierung zu und sprach seine besondere Genugtuung darüber aus, daß es dem besonnenen Verhalten der Führer und dem guten Geiste der Eisenbahner in Württemberg gelungen sei, die Streikbewegung vom Lande fer nzuh a l t en. Verhaftungen , und Beschlagnahmungen. Berlin, 2. Febr. (WTB.) Zwei Führer der Eisenbahner streikbewegung wurden heute morgen festgenommen: der Lokomotivführer Sperbaum aus Nowawes, der erster Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ist und zugleich dem Hauptvorstand der Reichsgewerkschaft Deutscher Eisenbähnbeamter angehört, ferner der Eisenbahnoberschaffner Tänzer aus Berlin, der im Geschäftsführenden Vorstand der Reichsgewerkschast Deutscher Eisenbahn- beamten das Amt des Kassierers versieht. Gegen beide wurde ein polizeiliches Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen die Verordnung des Reichspräsidenten angestellt. Ferner konnten bei verschiedenen Berliner Großbanken Beträge von mehreren Millionen Mark beschlagnahmt werden, welche dort von verschiedenen den Streik betreibenden ge- werllichen Organisationen niedergelegt wurden. PoincarL über das Programm von Genua. Paris, 3. Febr. (WTB.) Wie der „Matin" berichtet, hat Ministerpräsident Poincare den Entschluß gefaßt, auf diplomatischem Wege an die alliierten Regierungen Bemerkungen über das in Cannes festgesetzte Programm für die Konferenz zu richten. Er werde unter anderem den ersten Paragraphen der Entschließung, der von der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten Rußlands spricht, bemängeln und die Frage stellen, wie man diesen Paragraphen mit der Notwendigkeit, von Rußland Garantien hinsichtlich der Ausführung der Verträge zu verlangen, vereinbaren könne, um so mehr, als die augenblickliche russische Gesetzgebung das Privateigentum nicht anerkenne. Auch der zweit) Paragraph der Entschließung, der die wirtschaftliche Wiedererhebung aller Länder und die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen zwischen allen Staaten vorsieht, stehe im Widerspruch mit den darauf folgenden Paragraphen, in dem gesagt werde, daß an den bestehenden Verträgen nichts geändert werden soll. Außerdem werde Poincare die wichtige Frage auf- toerfen, ob der Völkerbund von diesen internationalen Aussprachen ferngehalten werden soll. Das sei der allgemeine Sinn der Note, der jedenfalls schon heute eine diplomatische Aussprache zwischen den Nkächten veranlassen werde. Die Blüte des französischen Militarismus. Paris, 3. Febr. (WTB.) Dor dem Finanzausschuß der Kammer erschien gestern Kriegsminister M a g i n o t, um sich über die Frage auszusprechen. ob durch die geplante Herabsetzung der Dienstpflicht Mehrausgaben im Betrage von 520 Millionen Franks im Vergleiche zum Budget von 1922 nottoenbig würden. Der Kriegsminister er- llärte, das Budget für 1922 habe den Effektiv« bestand des Heeres durch zahlreiche Beurlaubungen und durch seine Berücksichtigung der Reserven herabgemindert und auch nicht in Berücksichtigung gezogen, daß nach dem Gesetz den Familien mit zahlreichen Kindern eine Entschädigung zugewiesen werden mühte. Ein derartiger Zustand hätte nicht ohne schwere Unannehmlichkeiten für das Heer fortgesetzt werden können. Nach seiner Ansicht würde das neue Militärgeseh nur eine Mehrausgabe von 231 Millionen Franks erfordern. Aber wenn man die integrale Anwendung des Zweijahrgesetzes für das Iahr 1922 dagegen in Betracht ziehe, so würde man durch das Gesetz für die achtzehnmonatige Dienstzeit etwa 40 Millionen ersparen. Die Frage wurde schließlich offen gelassen, aber es soll in einer späteren Sitzung festgestellt werden, durch welche Maßnahmen die notwendige Budgeterleichterung erzielt werden könnte. Die Zwischenfälle von Gleiwitz und Oberglogan. Paris, 2. Febr. (WTB.) Der Kabine 11 s r a t hat sich heute unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Poincare mit den Zwischenfällen von Gleicoitz und Oberglogau beschäftigt. Oppeln, 2. Febr. (WTB.) Die Schießerei in Petersdorf bei Gleiwih ist dadurch entstanden, daß etwa 100 Leute vor der Turn- Halle erschienen, in der von den Franzosen beschlagnahmte Waffen aufgehoben wurden. Ein französischer Posten schoß daraufhin auf die Menge und tötete einen Zivilisten. Dies war das Zeichen zum Sturm. Fran- zösischerseits wurden 23 Soldaten verwundet darunter 3 schwer. Die Franzosen hatten keine Toten Die Fragen des Oftens. Athen, 2. Febr. (WTB.) Die Abgeordneten für Thrazien Übergaben den diplomatischen Vertretungen Amerikas und der Alliierten eine Denkschrift, worin sie auf das Lebhafteste gegen den Gedanken derRückkehrun- ter die Türkenherrschaft protestieren Die parlamentarische Lage in England London, 2. Febr. (WTB.) 2luS der gestrigen Rede des Lvrdkanzlers Birkenhead, die, wie die Blätter melden, das Hauptthema in politischen Kreisen bildet, wird entnommen, daß Birkenhead auf die Möglichkeit baldiger Neuwahlen anspielen wollte. Laut „Pall Mall and ©lobe“ hält Lloyd George jedoch den psychischen Augenblick für die Abhaltung von Neuwahlen noch nicht für gegeben. — Dem „Star" zufolge wird in politischen Kreisen angenommen, daß die Koalition ihre inneren Schwierigkeiten angesichts der wachsenden Opposition beilegen wird. Von der Washingtoner Konferenz. Paris, 3. Febr. (WTB.) Nach einer HavaSmeldung aus W a s h i n g t o n wird ein Teil der französischen Delegation bei der Konferenz am 7. Februar Neuhork verlassen. Rücktritt der italienischen Regierung. R o m, 2. Febr. (WTB.) Die Regierung hat in der Kammer ihren Rücktritt mitgeteilt. Ein Handelsabkommen zwischen Frankreich und Portugal. Paris, 3. Febr. (WTB.) Wie die Ha- vaSagentur mitteilt, ist zwischen der frans - zösischen und portugiesischen Regierung auf die Dauer von sechs Monaten ein provisorisches Abkommen getroffen worden, durch das Portugal den Zollaufschlag von 50 Prozent gegenüber französischen Produkten nicht anwendet. Frankreich dagegen Portugal ein monatliches Kontingent von 500 Hektoliter Wein bewilligt. Amerikanische Hilfe für Rußland. Kopenhagen. 2. Febr. (WTB.) Rach einem Telegramm aus Helsingfors hat der ameri- kanische Gesandte an die f in n i s che Regierung namens der ameritani! f;en Hipskrinmif:vn die Frage gedd;tet, ob sie den Durchtransport von monatlich 25 C02 Tonnen Lebensmittel nach Rußland übernehmen könne. Ti. irische Regierung wird ihre Antwort erteilen, wenn sie die Untersuchung über die Möglichkeit zur Durchführung des Transportes beendet Hai. Hufvadstadsbladrt" erfährt, daß mehrere große amerikanische Dampfer mit Lebensrnitteln für Rußland nach Hango untertcegs |uu>. Aus dem Reiche. Minister Hermes. Berlin, 2 5ebr. (WTB.) Ar. 35 der »Freiheit" hatte milgeteilt. nicht der Minister Hermes habe es abgelehnt, nach W ns h ing ° ton zu gehen, sondern die amerikanische Regierung habe ihn als unerwünscht bezeichnet. Diese Aachricht ist unrichtig. Mit der amerikanischen Regierung sind überhaupt keine Verhandlungen wegen der Besetzung des Bvtschafterpostens gepflogen worden Minister Hermes bat seinerseits, von der in Aussicht genommenen Besetzung des Botschafterpvstens in Washington durch ihn abzusehen. Streikgefahr im mitteldeutschen Draunkohlen- gebiet. - Halle. 3. Febr. (WTB.) Die Verhandlungen über den Tarif im mitteldeutschen Braunkohlenbergbau, die unter dem Vorsitz eines Vertreters des AeichsarbeitSministeriums geführt wurden, sind nach zweitägiger Dauer als gescheitert zu betrachten. Daher kann eS, wenn es nicht im letzten Augenblick zu einer Verständigung kommt, zu schweren wirtschaftlichen Erschütterungen kommen. Aus Stadt und Land. Giehen. den 3. Frbr. 1922. Gastspiel des Petz-Kainer-Galletts. Terpsichore hat nie über laue Verehrung in der Stadl Dietzen zu klagen gehabt. Das zeigte sich schon früher bei den Besuchen namhafter Tanzkünstlerinnen wie Hannelore Ziegler u. a. Aucy am gestrigen Abend wartete bei ausver- tauften Kruse das Publikum mit freudiger Spannung auf den Beginn der Darbietungen, der sich über die festgesetzte Zeit erheblich hinaas- ÄÖgette. Doch man wurde nicht ungeduldig: war doch, wie Hofrat Steingoetter erklärte, nur durch außerordentliche Bemühungen eine große Enttäuschung verhütet worden: Die Leitung des Stadttheaters konnte das gestrige Gastspiel nur dadurch ermöglichen, dah das Kurorchester in Lastautos von Bad-Nauheim abgeholt und auch wieder zurückgebracht wurde. — Die Geduld der harrenden Tanz freunde und -freunLirmen wurde reich belohnt. Es ist schwer zu sagen, welcher Aummer des reichen Programms, das in bunter Reihenfolge sich abwickelte, man den ersten Preis zuerkennen mühte. Das Publikum folgte den Künstlern verständnisvoll in die verschiedenartigen Stimmungen, die aus den einzelnen Darbietungen geboren wurden. War man durch Rameaus »Melodie Charmante", die die Damen Hilde D r a m o f Alice Michell, Li Vinewicz uird Helga Swedlund tänzerisch darstellten. D. Poppers »Wirbelnde Flocken", wobei sich Ellen Petz den vier eben erwähnten Damen zugesellte, und Schumanns „Studie" als Einzellästung Hilde D r u - m o f s in freudige Erregung versetzt worden, so schtag SrbeliuS' ,TaS Phantom", ausgesührt von Ellen Petz und Ferrh Dworak, in den Dann starren Grausens. Jaap Kools „Seifenblase", dargestellt von Hilde D r u m o f, Alice Michell unb Helga Swedlund, stellte die frühere Stimmung r wieder her. Den Höhepunkt tänzerischer Ex- pressionStanst bildete Jaap Kools .Feuer", das ^Cllen Petz Gelegenheit gab, ihre vollendete Kunst zu zeigen. In Rachmaninoffs ,P )lichrnelle" Lieft - Ferry Dworak auhervrdentliche Fertigkeiten erkennen. QL Rubinsteins »Episode" zeigte ein neckisches Spiel zwischen Li Dinswicz und Alice Michell. ChopttrS „Der Verirrte" wurde von Ellen Petz. Ferrh Dworak, Hilde D r u m o f, Alice Michell und Helga Swedlund ausgeführt . Aach der größeren Pause trat Ellen P e h in H. W. Kömmes „La MiÄnette" wieder allein auf. Besonders begeisterte A. Rubinsteins „Walzer im Grünen", an dem Hilde Vrumof, Li Vine- w i c z. Alice Michell unb Helga Swedl unb beteiligt waren. Hier wie in dem folgenden Dchluß- stück, P. Sarrasates .Zigeunerweisen", das Ellen Petz und Fredh D w o r a t darstellten. fand der Beifall keine Grenzen. — Für Idee und Einstudierung der Tänze ist Ellen Petz uneingeschränkte Anerkennung zu zollen. Die geschmackvolle Ais- wahl der Kostüme durch Ldw. «einer darf nicht unerwähnt bleiben. Die szenische Ausstattung, insbesondere die Beleuchtung, bot durchweg den passenden Rahmen. Das staatliche Kurorchester unter Leitung Karl K n ü b e l s zeigte sich auf gewohnter Höhe: um so mehr ist es zu bedauern, daß der volle Genuß der rein konzertlichen Teile des Programms — DizetS „L'arlesienne", Debussys „Ara- be8quet" und Jaap Kools „Piccicato" — mehrfach getrübt wurde durch solche Zuhörer, die anschei- nend glaubten, im Kvnzerttafsee übliche Gepflogenheiten hier an den Tag leien zu müssen. — Zrfam- menfassend kann man sagen, daß es der Leitung des Städtchenters wieder einmal gelungen ist. den Besuchern einen hochwertigen aesthetischen Genuß zu Eieten. Es ist emeit anzuerkennen, daß fte bemüht ist, allen Geschmacksrichtungen gerecht zu werden unter voller Wahrung eines hohen AiveauS. ♦ Auf dem Gießener Bahnhof ist. wie uns mitgeleilt wird, die durch den Ausstand geschaffene Lage unverändert. Die Verwaltung ist auch weiterhin bestrebt, den Nahverkehr zur Beförderung von Arbeitern stnd Lebensmitteln aufrechtzuerhalten; es kann jedoch keinerlei Gewähr für eine geregelte Abwickelung des Verkehrs übernommen werden. — Bei den städtischen Werken sind, wie wir erfahren, noch genügend Kohlenvorräte vorhanden, so daß sich hier, wenigstens vorläufig, Schwierigkeiten nicht ergeben werden. *• Aeber Einschränkungen im Po st verkehr erfahren wir von zuständiger Seite: Der Eisenbahnerstreik hat den Post- beförderunqSdienst fast vollständig lahmgeleqt. Bei der Unmöglichkeit, die aufgelleferten Postsendungen ordnungsmäßig fvrtzuschaffen. Hal sich das hiesige Postamt genötigt gesehen, die Annahme aller Paket- und Wertbriefsendungen bis auf weiteres zu sperren. Sinschreibbriefsendungen, Postanweisungen, Zahlkarten, Päckchen, ferner alle Briefsendungen, für die die Post keine Gewähr leistet, werden jedoch vorläufig angenommen und nach Möglichkeit mit den Notzügen befördert werden. Mit einer unverzögerten Beförderung können jedoch die Auflieferer derartiger Sendungen nach Sage der Verhältnisse nicht rechnen. — Postsendungen nach Orten an der Bieberlalbahnstrecke sowie nach Wieseck werden nach wie vor uneingeschränkt und vorbehaltlos angenommen und befördert werden. Wie von der Postdirektion weiter mitgeteilt wird, fährt bei genügender Beteiligung Samstag, den 4. d. M.. 7V> Uhr vormittags, vom Posthof (Bahnhof) ein P o st - au to (20 Personen fassend) über Butzbach nach Frankfurt; Ankunft etwa 10 Uhr. Rückfahrt: 6 Uhr, ab Hauptwache. Preis 200 Mark für 1 Person für Hin- und Rückfahrt. Anmeldungen bis heute abend 1 Uhr bei der Kanzlei des Postamtes (Bahnhof). " Postautoverkehr nach Ulrichstein. Voraussichtlich wird am Samstag ein Postauto von Ulrichstein und zurück über Grünberg verkehren. Ab Ulrichstein 8 Uhr vormittags, an Gießen etwa 11 Uhr; ab Gießen. Hauptpost, 3 Uhr nachm.; an Ulrichstein etwa 6 Uhr abends. Der Fahrpreis für die ganze Strecke beträgt 50 Mk., für Teilstrecken sind die entsprechenden Sätze zu entrichten. ** Unsere Berichterstatter und Mitarbeiter machen wir darauf aufmerksam, daß die Mitteilungen und Nachrichten für die Redaktion als Drucksache versandt werden dürfen. Den Mitteilungen darf nur der Name des Absenders beigefügt werden. Der Briefumschlag ist mit dem Vermerk „Zeitungsnachrichten" zu versehen. •* Die Vereinigung der Freunde des humanistischen Gymnasiums hatte zu einer Aussprache Über die Frage: Neun ober acht Klassen höherer Lehranstalten? eingeladen. Am Dienstag versammelten sich, diesem Ruse folgend, m größerer Anzahl Eltern von Schülern ber höheren Lehranstalten Gießens und Vertreter ihrer Lehrerschaft. Heber den Verlaus ber Beratungen wirb uns folgendes mitgeteilt: In einem einleitenden Bericht wurde an Hand der amtlichen Statistik nachgewiesen, dah der wirtschaftliche Gewinn eines Schuljahres, durch den die Eltern mit der vierjährigen Grundschule versöhnt werden sollen, mir auf dem Papier stehe, da das Alter bei ber Hochschulreife für alle Systeme gleichmäßig 19.7 Jahre im Durchschnitt ergebe, eine Verkürzung des Lehrgangs der höheren Schule also durch die notwendige größere Strenge bei den Versetzungen aufgehoben werde. In der Aussprache wurden die schweren Schädigungen, die eine Verkürzung des Lehrgangs für die Bildungsziele der höheren Schulen und für das Hochschulstudium bringen müßte, hervorgehoben, und die Gefahr des Verbummelns für begabtere Kinder in der vierjährigen Grundschule beleuchtet. Die Auffassung, dah ber Zwang vierjähriger Grundschule auch für die begabteren Kinder durch die Derfasiung feftgelegt sei, und die höheren Schulen sich danach einrichten müssen, konnte durch den Hinweis auf das Vorgehen der hessischen Unterrichtsverwaltung entkräftet werden. Für die höhere MädchenscAcle wurden dieselben Gesichtspunkte gegen die Herabsetzung ihres Lehrgangs von 7 auf 6 Jahre geltend gemacht. Zum Schluß wurde folgende Entschließung zur Mitteilung an die hessische Unterrichtsverwaltpng gefaßt: „Eine zahlreiche Versammlung von Ellern ber Schüler ber höheren Lehranstalten in Gießen verwirft einmütig den Gedanken einer Herabsetzung ihres Lehrgangs um ein Jahr zum Ausgleich gegen das vierte Grundschuljahr. Zur Abwendung ber befürchteten Schädigungen hält sie den Weg für den besten, ber von der hessischen Unterrichtsverwaltung durch eine Uebergangseinrichtung beschritten worden ist. die nur zur dauernden gemacht werden muß, dah begabtere Kinder auS der Grundschule schon nach drei Jahren in die untersten Klassen der höheren Lehranstalten eintreten können." Oesfentliche Dücherhalle. Im Januar wurden 1669 Bände auSgegeben. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 988, Zeitschriften 149, Iugendschriften 214, Literaturgeschichte 9, Gedichte und Dramen 27, Länder- unb Völkerkunde 42. Kulturgeschichte 21. Geschichte und Biographien 59, Kunstgeschichte 13, Naturwissenschaft und Technologie 54, Heer- und Seewesen 3, Haus- unb Landwirtschaft 10, Gesundheitslehre 6. Religion und Philosophie 31, Staatswissenschaft 5, Sprachwissenschaft 13, Fremdsprachliches 25 Bände. Nach auswärts kamen 33 Bände. * Das Fest der silbernen Hochzeit und zugleich das 25. Geschäftsjubiläum feiern am Samstag die Eheleute Schneidermeister Johann Kern und Frau Elise geb. Hvftnann, Weserstraße 7. * * Kaninchenzucht. Am nächsten Samstag unb Sonntag findet in Darmstadt die Hauptversammlung des Landesverbandes hestischer Kaninchenzüchter statt. Wichtige Punkte stehen zur Verhandlung, z. V. die Auflösung der Provinzialverbände in Kreisverbände und die Aenderung der DerbandSsahungen. Bornotizen. — Tageskalender für Freitag: Stadttheater, 7 Ahr: „Hemdes und Ma- riamne". — Hotel Grvßherzog, 81/* Uhr: Vortrag der Deutschen Demokratischen Partei. — Dass Leib, 8 Uhr: Allgemeine Beamtenver- ämmlung des Deutschen Beamtenbundes. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, bis einschließlich Sonntag: „Der ewige Kampf. — Zu demWilhelm-von-Scholz- Abend wird uns geschrieben: Der für Sonntag festgesetzte Dichterabend der Literarischen Gesellschaft bedeutet in künstlerischer Beziehung den Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltungen des Vereins. Wilhelm v. Scholz ist einer der wenigen wahren Dichter, die aus innerstem Drang sich in lyrischer Form aussprechen, und daher unmittelbar auf die Empfindung wirken, wie es sonst unter den Künsten nur die Musik tut. Dabei ist v. Scholz ein scharfer und philosophisch geschuller Denker, ein erfolgreicher Dramattker und ein Theoretiker des Dramas, der seine tiefschür- fenden Ideen über das Wesen der Tragödie in einem Buch „Gedanken zum Drama" (1905) niedergelegt hat. So werden wir in ihm eine hochinteressante, vielseittge Persön- keit kennen lernen. — Dolksliederabend. Der am Sonntagabend vom Evang. Arbeiterverein geplante Dl. lksliederabenb zum Besten Ser Bildungs- und Wvhlfahrtsbestrebungen des Vereins verdient insofern besonderes Interesse, weil die Volkslieder teilweise mit mimischer Darstellung zum Vortrag gebracht werden. Hierzu sind vorgesehen „Das Heidenröslein" und in der Ul. Abteilung des Programms „Lebende Lieder" mit mehreren Verwandlungen. — Der Konsum verein Gießen und Umgegend häll in ber kommenden Woche Mitgliederversammlungen ab. Ort unb Zett ber für die Mitglieder dec einzelnen DerteUungsstellen in Betracht kommenden Versammlungen sind aus ber heutigen Anzeige ersichtlich * Wettervoraussage für Sams tag: Trüb, strichweise Niederschlage, Temperatur unverändert, westliche Winde. DaS Tiefdruckgebiet, das gestern noch über Irland tag, ist heute bis zu den Alpen vorgedrungen. Unter seinem Einfluß setzten erhebliche Niederschläge ein. Vorläufig wird noch keine wesentliche Aenderung in der Witterung eintreten. * Landkreis Gießen. i. Ettingshausen, 2. Febr. Mit den Mißständen, die auf der Butzbach—Lich — GrünbergerDahn herrschen, beschäftigte sich Astern eine Protestdersammlung von Vertretern und sonstigen Interesienten aus den an der Strecke Lich—Grünberg liegenden Gemeinden, über die uns folgendes berichtet wird: Auch die Stadtverwaltung Lich war durch den BürgecmLister Völker der schon mehrsac! seine Tatkraft in den Dienst der Sache gestellt hatte, vertreten. Der Landtagsabgeordnete Jen» ch e l hatte es sich auch nicht nehmen lassen, sein Interesse zu zeigen. Leider ließ sich die Stadt Grünberg untertreten, obwohl gerade wichtige Interessen der dortigen Geschäftswelt auf bem Spiele stehen, so baß daS Wegbleiben der Stadtbehörde sehr befremdete. Gerade in Grünberg scheint man sich noch nicht zu einem richtigen Verständnis für die Wichtigkeit des Dahnverkehrs, der die Gemeinden mit der Stadt verbindet, durchgerungen zu haben. Hoffen wir, daß diese Erkenntnis noch eintritt, ehe sich die Landbevölkerung durch diesen Mangel an Entgegenkommen der Geschäftswelt Grüübergs entfremdet! Die Versammlung war überaus zahlreich besucht, so daß sich ber große Saal des Gastwirts Sommer bald füllte. Die Tagesordnung hatte allgemeines Interesse gesunden, denn die Klagen gegen die Butzbach— Licher Bahn bilden ein fast tägliches Gesprächsthema seit Jahren. Nach Eröffnung der Versammlung unb ‘Begrüßung der Teilnehmer durch den Letter einigte man sich rasch über die zu verhandelnden Punkte und folgte einer Ordnung, die Lehrer Jakob- Oberbessingen uorfdxtag. Man forderte auf Antrag des Gastwirts Iakob- Ober-Bessinyen die Wiedereinstelllrng des Wend- zugS von Lich, der aber bis Grünberg durchzuführen sei, um anderen Tages alS Arbetterfrühzrg der sich vermehrenden Arbetterbevölkerung unserer Gemeinden Gelegenheit zur Fahrt nach auswärtigen Arbeitsstätten zu bieten. Da gerade in Butzbach neue Industrien sich nteberlaffen, erscheint diese Forderung besonders wichtig. Es wurde fest gestellt, daß die Bahnlettung auch Entgegenkommen versprochen hatte, eS aber an dem Halten ihres Versprechens hatte fehlen lassen, nachdem sie von den Gemeiicden Zusicherung finanzieller Art, die an dieses Versprechen gebunden waren, erreicht hatte. Es wurde gefordert, daß bie ‘Bahnleitung, die stets Unrentabilität vor- schützt, wenn es gilt, die Derkehrsverhältnisse zu bessern, nicht durch Sondervertrag einzelnen Firmen Frachttergünstigungen zukvmmen läßt. Besonders krasse Fälle wurden mttgeteill. Eine Firma bezahlte z. D. nur etwa den fünften Teil der an der Stacttsbahn geltenden Frachtsätze und eine Wiegcgebühr von 6,50 Mk., während sonst 19 Mark erhoben werden. Es wurde verlangt, daß die Züge den Fahrplan einhalten, um in Grünberg und Lich einen genügend langen Aufenthalt für Besorgung von Geschäften sicherzustellen. Daß dies möglich ist, zeigt der Umstand, daß der heutige Nachmittagszug, in dem allerdings der Herr Dahn Verwalter selber unter den Fahrgästen sich befand, auf die Minute pünktlich war, während ber Mvrgenzug auf einer Strecke von 35 Minuten Fahrzeit 55 Minuten Verspätung hatte. Zur Entlastung wurde verlangt, daß ein besonderer Güterzug, der jetzt bis Münzenberg fährt, bis Grünberg durchgeführt wird. Die Anschlüsse an die Staatsbahn find auf jeden Fall zu erreichen, unb bte Fahrpläne müssen vor dem Inkrafttreten den Gemeinden, die schwere Geldopfer für die Dahn gebracht haben, zur Entgegennahme von Wünschen vorgelegt werden. Die Vertreter ber Gemeinden sollen tn der Generalversammlung ber Aktiengesellschaft energisch bie Gemeindeinteressen vertreten. Einer Anzahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates kann man nur mit einem gewissen Mißtrauen begegnen. Es wird verlangt, daß sie freiwillig zurücktreten, unb bie Gemeindevertreter sind gebeten, bei den Aussichtsratswahlen für ihre Gemeinden einzutreten, damit es nicht mehr vorkommt, bah die Strecke Grünberg—Lich mit aller Rücksichtslosigkeit, bte Strecke Lich—-Butzbach mit größtem Entgegenkommen behandelt wird. Bürgermeister Völker wird ersucht, in ber Generalversammlung ber Dahngesellschaft bie Interessen des oberen WettertaleS kräftig zu wahren. Es wird ein AuSschuh unter Vorsitz von Pfarrer Nies- Ettttmshausen gebildet, dem die Ortsvorstände je ein Mitglied zuordnen unb zu dem noch Fabrikant Schief er st ein-Lich, Wasserwerksverwalter Walter und Lehrer Jochem- Queckborn, Gastwirt Jakob- Ober- Bessingen zugewähll werden, in dessen Hände bis zur nächsten Versammlung die Betreibung der Angelegenheit gelegt wird. Landtagsabgeordneter Fenchel sagte bereitwillig seine Mitarbeit zu. Die Protestbeschlüsse werben der Regierung vorgelegt. mit der Ditte um Unterstützung unserer Gemeinden, die schon zu lange zu all den Mih- länben, von denen nur die schwersten genannt wurden, geschwiegen haben Auch wurden die Schritte zur Wiedererlangung ber Bahnpost Duh- bach^-Grünberg beraten und beschlossen. Diese wichtige Verbindung, an deren Wegfällen schon 'eit sichren eine gewisse Stelle, die sonderbare Vorstelluna von öffentlichem DerkehrSinteresse haben muß, gearbeitet hatte, muft zum Wohle unserer Gemeinden wiederhergestellt werben. Die sachlich und ruhig ber berufene CBerfammlimg zeig», durch ihren Besuch und durch die Art, wie sie verlies, daß ein einmütiger Wille vorhanden ist, die Zustände zu bessern. Und wo ein Wille ist. da ist auch, ein Weg. » Kreis Friedberg« △ Butzbach, I. Febr. Um der Woh« nungsnot zu steuern, hat sich hier eine gemeinnützige Ballgesellschaft .Eigen- beim“ gegründet. Die Stadt Hai ihre Unterstützung in Aussicht gestelll. Man will archi- tektonisch einheilliche Straßenbilder durch größere Baublocks schaffen. Besonders ist die Errichtung von Kleinwohnungen vorgesehen. Hessen-Nasiau« ][ Marburg, 1. Febr. Im Anschluß an einen stark besuchten zweitägigen Vor^ tragökursus für praktische Landwirte im Haus Freidhof, bei d?ta Prof. H a s e l h o f f ° Harleshausen, Tierzuchtinspek- tor Schaub- Kassel, Direktor Schlicht- Marburg, Abministtator Siebold- Hof Altenberg, Abteilungsvorsteher Senter» Kassel unb Geschäftsführer Schnägels- berger-Marburg sprachen, fand heute in den Stadtsälen eine von etwa 1000 Landwirten besuchte Generalversammlung des Hess. Bauernbundes statt. Nach der Berichterstattung über die in Marburg abgehaltene Dertreterversammlung des Kurhessischen Landbundes nahm eine ganze Anzahl Redner scharfe Stellung gegen den Beschluß, die Hauptgeschäftsstelle nach Kassel zu verlegen. In einer Prvtestentschließung heißt es u. wyn«MGC> AG BTntkMenberg# Der Vorstand: Fischer. Alle Männer und Frauen sind eingeladen. UUHMMMg 46a Große Posten schwarze Atlas-Schuhe es.so 59.50 9530 63.50 Weißieinen Schnürschuhe und Spangen Romeo Schuh-Aktiengesellschaft Gießen, Seltersweg 91 1192c tz Servus > Erst prob’», dann lob’sl fay» Ächte Sodener Gegen Husten und -ter« .. Luftverkehr«. Seit annähernd 40 Jahren Merk den Spruch, Denn er ist leicht Schuhputz Servus unerreicht. — Fußball-Allerlei. Die Hamburger sViktoria unternimmt zu Pfingsten eine Reise. I hie sie in Frankfurt a. M. mit dem Aord- Hausschuhe aus Kamelhaar, Filz,Tuchu.Lederi.groß. Auswahl zu staunend billigen Preisen Damen-Strümpfe M. 2330,1630,13.75 / Herren-Socken M 8.75 / Leisten M. 12.50 celona eingeleitet. — Die Fußballspiele in Dudapest wiederöffentlich. Die Verfügung der Duda- pester Stadthauptmannschaft, nach der Fußballspiele mir unter Ausschluß der Oesfentlichkett statt- finden dürfen, ist nunmehr wieder aufgehoben worden. Wie erinnerlich, hat die zu scharfe Spielweise der Mannschaften die Stadthauptmannschaft zu diesem Verbot veranlaßt. das Eingreifen der n einen Zustand bet» jauptflugplöhen Euro» obei wird In .Werst, cvrdmüiche Dedrutung rshasen hervvrgchvben. mit der internotiDnnlen lonbon über Amsterdam itockholm führt und in über 5tettin-Ä6ntfli» i nach dem Osten A ^-Äesterland ist whl Verbindungen die beste, ■ögt nur P/3 Stunden. na von Eisenbahn oder inten braucht Sodam ui dieser Strecke nach LreSden-Prag. ange- mH auch den Sttsluz» l, hier Halt zu machen ju finden. । für eia Rrebi> rttiföe Mstokrater Wlam Veno, Habs, >re lVW Psmd stl der in den nächsten reS Mel gegen den m erzählte, kam v [| den Dedcmken der itte vor einiger Zeil der Lippe, von der -daß es Krebs sel» reu Glauben an M che, HR, HS W Pfunden iM Ankauf Verwertung und Reparaturen von 518c Lokomobilen Siegerländer Dampfkessel- Industrie und -Handel Neunkirchen (Bez. Arnsberg). ---- Mineral* Heiserkeit bewährt Pastillen Prag und Viktoria Zizkow kämpfen. — Der M. T. K. Dudapest spiell zu Ostern inZürlch gegen Grahhoppers. dagegen wird er zu Pfingsten den Deutschen Meister, 1. F. L. Dürnberg, in seinen Mauern haben. — Der F. G. Darcelona hat, nachdem er gegen den tschechischen Fußballmeister Sparta Prag erfolgreich abschnitt, nicht nur den Deutschen Meister. 1. F. C. (Nürnberg, eingeladen, sondern auch mit dem H D. V. Haag Verhandlungen zwecks eines Spieles zu Ostern in Dar- 300000 junge Männer verloren gegangen, und wenn unser Volk nicht körperlich verkümmern soll, dann muh dafür ein Ersah geschaffen werden. Run soll demnächst die Turn- und Sportpflicht der Jugend gesetzmäßig festgelegt werden. Dabei wird der Arzt eine wichtige Rolle spielen müssen- sporthygienische Llnterfuchungs- und De- ratungsstellen sollen eingerichtet werden, und über ihre Aufgaben äußert sich der Dortmunder S'adt- und Sportarzt Dr. Worringen in der .Münchener Medizinischen Wochenschrift". Dei den Jugendämtern. die bis jetzt nur von Pädagogen verwaltet werden, ist die (Beratung durch einen Arzt unbedingt notwendig, und dazu sollen diese neuen Stellen dienen. Eine sportärztliche Untersuchung muh bei der Turn- und Sportpflicht der Jugend gefordert werden, denn nur durch eine genaue Beaufsichtigung kann man körperlichen Schädigungen bei der ungewöhnten Körperarbeit vorbeugen. Dabei muh die gesamte Funktivns- fähigkert deö jugendlichen Organismus geprüft und gemessen werden. Ein wichtiges Kapitel der sporthygienischen Untersuchungsstelle wird auch die (Befreiung der Kinder vom Turnunterricht sein- besonders muh bearündet werden, für welche Leibesübung ein Kind nicht befähigt ist, und welche andern zur Hebung feiner Gesundheit nun erst recht notwendig sind. So ist z. D. für Kinder mit hohlem Rucken der Turnunterricht sehr notwendig: aber sie müssen alle Hebungen vermeiden, die das Kreuz zu sehr durchdrucken. , ~ ... - ------- ~ - Sportsleute, die sich einem regelrechten Training 'die sie in F r a n f f u r t a^Al^mit^dem । Schule. j Jehr. Am «« tötet m M » in eeangeti'**’ ßeitun» tm ti -i«- öSe* hort un z rSLS hen 5 stä Stube gebA, SM Iplülb ’Lperi’1' ÄÖ« h Ruppertenrod. 1. Febr. 3n der Vbenlasse der hiesigen VollSschuIe hielt der aus Straßburg vertriebene, jetzt in Langen wellende Professor König einen Vortrag über Elsah-Lothringen, daS Schicksalsland Deutschlands. Abends hielt er denselben Vortrag, erweitert, im Saale „Zum Reichsadler". Dies Thema ist gegenwärtig recht zeitgemäß, da wohl zur Zeit in den meisten Fortbildungsschulen der Zwangs-, Schand- und Schmachfrieden von DersallleS behandelt wird und Elsaß-Lvthringen das rechte Länderopfer gewesen ist. Dei dem Vertrage wurde eine Kollekte zum Vesten der Kinder von Vertriebenen aus Elsaß-Lothringen erhoben, die einen ansehnlichen Betrag ergab. rm Darmstadt, 1. Febr. Der hessische evangelische Landeskirchentag wird voraussichtlich am 1. März d. Z. zusamrnen- treten Die Tagung wird einige Zeit in Anspruch nehmen da vor allem die neue LandeSkirchen- nerfassu'ng zur (Beratung kommen wird: es sind hierbei lebhafte Aussprachen zu erwarten. Turnen, Sport und Spiel. Die Aufgaben von fporthpgienischen Beratungsstelle«. Mit der Auflösung deS deutschen Heeres ist die körperliche AusbildungsstäUe für jährlich ratungsstellen ist die Psychologie des Sports, die die (Befähigung des einzelnen für besondere Anforderungen prüft. Hier wird der Sinn für die feine Abstufung der Muskelkraft beim (Boxer untersucht, der Treffsinn beim Fußballspieler, der Taktsinn beim Ruderer usw. Dorstellungs- und Willensleben bieten ein nicht minder bedeutsames Versuchsfeld. Die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen wird an Apparaten geprüft. Der Leiter einer solchen sporthygienischen Ülntersuchungs- und Deratungsstelle muß ein Sportarzt sein, der mit den verschiedenen Zweigen der Leibesübung auf Grund eigener Sportpflege praktisch vertraut ist. 3n Städten mit Hochschulen für Leibesübung wird die Stelle am besten diesen Instituten angegliedert. In Hannover ist eine solche Stelle vor etwa zwei Jahren und in Hamburg vor einem Jahr geschaffen worden, in andern Gemeinden sind solche Institute im Entstehen. Rur wenn der Arzt sich aufs eingehendste dabei beteiligt, wird die sich mit Macht ausdehnende Sportbewegung bei uns wirklichen Degen und Ruhen bringen. I« vordere» Lokal Tiroler Künttler-Konzert Andreas-Hofer-Truppe. Sonntag 2 Konzerte: 4 und 8 Ubr. Jm großen Saal Samstag Vereins-Vergnügen. Sonntag 4 ubr Tanz. Im Ausschank: Helles Vollbier und ff. Weizenbier. 01205 __________ES ladet ein HanS Kirzinger. Achtung! Erscheint nur einmal. WrnutteWtitnoM e ®. m. b. H. MMMklsMUlMW Für die Mitglieder der Derteilungsstelle Dleichstraße: Mittwoch, den 8. Februar, abends 8 Uhr, in der .Stabt Wetzlar", Riegelpfad. Für die Mitglieder der Vertellungsstelle Franks. Str.: Donnerstag, den 9. Februar, abends 8 Uhr, bei Hopfeld, Elfenbahnhotel. Für die Mitglieder der Derteilungsstelle Reuen Säue: Freitag, den 10. Februar, abends 8 Uhr, im Postkeller. Für die Mitglieder der Derteilungsstellen Schanzen- strahe und Asterweg: Montag, den 13. Febr., abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus. Tagesordnung in allen Versammlungen: 1. Bericht über den Stand der Genossenschaft. 2.' Genosscnschaftsratswahl. 1177v 3. Behandlung genossenschaftlicher Tagesftagen. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung bitten wir unsere Mitglleder um zahlreiches Erscheinen und laden deren Frauen als Hauptinteressenten des Konsumvereins ganz besonders ein. Der Dorstand. „o g) Wir ruhen und J * y rasten nicht: Warum sind wir besonders leistungsfähig? Well wir für 126 eigene Verkautsgeschflfte Schuhwaren in grollten Mengen einkaufen Ilan alnnatrnffan in unscrcr Zcntralc München für viele Millionen Mark Schuhwaren Hüll ulllyull UIIGII aller Art, die ständig an unsere Filialen zur Verteilung kommen; Fürjedermann, für jeden Stand passende Schuhe od. Stiefel Unsere Preise sind staunend billig! Ein Auszug aus unserem Preisverzeichnis: die OfTi toflb SM ^berg. DLr sieben. assau. ÄK * ttfit 1®U untherfaintn["n» LS in Mvbm H«! de- Jtu,’ fcto *>w a«. Ä* da Je. "■Wt nach Raffer SSSZ ^rden imb befischtet ‘ blrlDtcJ geht- Die L^rhesfisch" 'Egung zu ziehen. 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Der Besuch der Versammlung ist für jeden einzelnen unbedingte Pflicht, da es sich um Existenzfragen handelt. Der Borstand. deutsche vemokratische Partei Freitag, den 3. Februar, abends 8>/< Uhr, spricht im Hotel Grohherzog hm MWiWeiet guten Je Wie« M-Mnoi unö öle»im W Günstige Gelegenheit (auch für Wiederverkäufer): 1 Mtooi-Btot m. Schleift, u. B A., 10 PS., 220/380, Kupfer, Fabrikat A. L. G., 1450 Touren, einschließlich Dollastanlasser, Nullspannungsautomat, Mar« mortafel mit Sicherungen und Amperemeter, sowie Steh« und Hängeböcke mit Ringschm., Holzriemenscheiben (Orig. Flender), Wellen, Riemen aus Leder und Ersahmaterial preiswert abzugeben. Gtto Abt, )nftallatellr Nidda (Oberhessen). und Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 11Mc ____Erstklassige Rahmenarbeit----- Damen-Stiefel, Boxkalf und Chevreau, schwarz und braun Herren-Stiefel, Boxkalf und Chevreau, schwarz und braun Damen-Lackhalbschuhe und Spangen Sonntag den 5. Februar, abends 7 Uhr, Im großen Festsaal des Hotels Einhorn Seiet öes 11. SlMWfefkes riii.iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiffTriiniiiniinrnniiiiiimwn unter gütiger Mitwirkung eines Künstler: Trios von der Kurkapelle Bad Homburg Aufführung von Reigen u. einem Festspiel. Verlosung und Tanz. Eintritt für Nichtmitglieder M. 2.—, für Mitglieder Ml.-. Karten sind im Reform-. hau», Kreuzplatz 5, zu haben. - Saal- öffnung abends 6 Uhr. (1066v ffigtlfa fcieeiei-Fiilier Fabrikant: P. Jos. Mobs, Gießen Seifenfabrik. Damen-Schnürstiefel 4(1C5D hohe Schäfte, eleg. kurze Form 1 / M.29830,24530,195.50,17530 IfcW Damen-Lackschuhe 1QK50 besonders billig . 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Sämtliche^k f Vorbeugungs-^ mittel gegen die böse Grippe empfiehlt k Drogerie Winterholl J Kreuzplatz JF 9 u.10 Dieser Weg §re 1922 t für iwwend'k entwurf ist d >oll der M iTintflen ewwg jedAöaM hn* 191 nicht ausgeschl Iertevming g 1921 ein tritt, ui 120 000 Wart -müllen. 1 Die geiM au8 vss ent ten Dvhn Venn man ai mehr als 200 es doch geg< Wohnungen Ml. 3m La dmgS eine ( tätigfett { dem saft cmss errichtet. Sin ^Ämng des t behvrde für ^wkstadten, i Greben lapi Magen, btfoni uchtmg neuer Künden neue 2 Student sucht per sofort mö6l. 31». Schriftl. Angeb. unter 01196 an_ben Giest. Anz. Junges, kinderloses Ehepaar sucht sofort 1-2 innnölil. Ammer. Schrift!. Augeb. unter 01194 an den Gieh. Anz. 3» verkaufen 2 Fenster tBleivcrgla- fmm), Gr. 215x280 em, 1 kleiner Benzinmotor, 1 eisernes Bettgettell, 1 dovvcltes Ctebvult, 1 elektr.Fabrradlamve, Damenfrisieren Shampoonieren (Kopfwäschen) mit neuestem elektr. Warmluftstrom-Trockenapparat Mädchc» XÄS zu ölt. Ebevuar ges. Balmbofftraste 511. 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Alfa: Durchlaucht ging es nicht gut: die Abreise sei beschlossen. Auch van dem Diener Brief erzählten sie, und er machte bedauernd oh und ah — 3n der Halle war ein ewiges Kommen und Gehen. Die Diener schleppten schon Gepäcksäcke und Koffer. Auf einen Augenblick erschien die Frau Fürstin auf der Treppe, um Anordnungen zu geben: der Koch kam mit ein paar Anfragen wegen des Reiseproviants. Dann rief Mama Giese nach den Töchtern: gleich darauf stürmte der Doktor Biesele herein und verlangte nach einem Reitpferd, wollte selber zur Stadt nach der Llpolheke . . . So gelang es dem Herrn von Dause, die Lore aus einen kurzen Moment von den andern zu trennen. Und er bat hastig: „3ch mutz Sie allein sprechen, gnädiges . . . liebes Fräulein Lore. Must — muh!" Es klang wohl so treuherzig dringend, datz sie nickte: »Ja! 3a!“ .Aber wo, liebes Fräulein Lore? Hier nn mein Herr! “ Ta sah er Plötzlich neben ihr. zwar eilends bis zum äuhersten Ende Kiste, aber er rückte ihr nach. .^Könnte mich die Lore denn bissel lieb habend „Ein bissel? Ha, ich glaub' wohl. Dei dem Detter!" Er versuchte wieder, ihre Hand zu fassen. Aber sie liest es nicht zu, spritzte lachend das Wasser von den Fingerspitzen ab, datz die Tropfen flogen. „Dissen Sie denn nicht, dcch ich üie lieb habe?" Run hatte sie sich auf dre Futterkiste ge- schwungen, liest die Fützchen herabhängen, unter denen sich sofort kleine Lachen bildeten, legte den rechten Zeigefinger an das Stupsnäschen tote nachdenklich und meinte: »Manchmal ist's mir freilich schon so vorgekommen. Aber das ist ja Ünfinn.“ „Wieso ilnfinn ?! Liebe, liebe Lore . . „Liebe . . . liebe? Was erlauben Sie sich. nun geben Sie mir Ihre Hand ... ja, und lassen Sie sie mir . . . für das ganze Leben!" Sagte es, hatte schon den Arm um sie gelegt. Dar wieder der Husar von ehedem. Alt-Dlücher hätt' seine Freude an ihm gehabt. Hielt sie fest, als sie sich sträuben wollte, und kühte sie. Ta hielt sie sttlle — und es hat nur eine Atemlängc gewährt: da kützte sie ihn wieder — (Sine Weile sahen sie so, eng umschlungen und pitschnast und tropfend. Auf dem Lach klopfte der Degen, die Gäule raschesten und klirrten mit den Halfterketten. Aber die beiden meisten nichts davon. Sie hatten besseres zu tun Tann, mit einem Male, machte sie sich frei Wischte sich mit der umgekehrten Handfläche über das Mäulchen und sagte: »TaS war fein. Aber nun ist's auch genug!" „Kann gar nicht genug werden." „Erlauben Sie, Herr von Dause, darüber hab' nur ich zu bestimmen. Ein für allemal." „Tas wollen wir der Zukunft überlaffen. Aker .Herr von Dause' — das geht nicht mehr. Alexander heih ich." „A—lex—ander. Das ist viel zu lang." „Richtig. Also Lexi. Kurzweg Lexik" „Lexi ist hübsch." Sie glitt von der Kiste, machte einen feierlichen Knicks und sagte mit spitzen Lippen. „Bitte, Lexi, wie machen wir unsere Tummhetten wieder gut?“ „Sehr einfach. 3d) gehe sofort zu der gnädigsten Frau Mama ..." Mit drolligem Entsetzen schlug sie die Hande zusammen. „Lexi, das ist einfach unmöglich. Du kennst unsere Mutter nicht. Die läßt sich nicht rn ihre Töchter hineinmanschen!" (Fortsetzung folgt.) reicht nicht." „21112 dem bissel würde bald mehr, sehr Adretzbuchverlag Fernsprecher 51 ngen 227D iger IrNMr.Il.R Die Neubautätigkeit in Deutschland. II. Die Aufbringung der Mittel fürdasZahr 1921 wurde grundsätzlich den Ländern überlassen. Das Reich stellte lediglich 1,5 Milliarden Mark 'il# Dvrschutz zur Verfügung. Durch das „Gesetz betreffend die vorläufige Förderung des Doh- im;g8bauto“ vom 12. Februar 1921 wurden die Länder verpflichtet, in den Zähren 1921, 22 zu- .immen mindestens einen Betrag von 3V Ml. aus "en Kopf der Bevölkerung für den Wohnungsbau aufzuwenden. Zur Deckung dieser Beträge soll ine Dohnungsabgabe erhoben werden. -Die näheren Dorschriften über diese enthäst das 4eseh über die Erhebung einer Abgabe zur Förderung des Wohnungsbaues" vom 26. Zuni 1921. Danach wird für die Berechnung der Ab- tiabe der jährliche Rutzungswert der Gebäude nach dem Stande vom 1. Juli 1914 zugrunde belegt. Die Abgabe beträgt 5 v. H Doch baden e Gemeinden zu dieser vom Lande erhobenen Abgabe als Zuschlag gleichfalls 5 v. H. des Hut» iungswertes zu erheben. (3tn gewisser Teil der -Abgabe ist an das Reich abzulief rm, aus ihm wird ein Ausgleichsfonds gebildet, der vom Reichs- arbettsminister verwaltet wird. Zur Zahlung der Abgabe ist verpflichtet, wer zum Gebrauch eines 'Gebäudeteils berechtigt ist, d. h. also in erster Linie der Mieter. Die Länder können jedoch die Abgabe auch als Zuschlag zu den bestehenden Äteuern, wie z. B. der Grundsteuer, erheben. Dieser Weg soll in Preutzen beschritten werden. Zur Gewährung von Daukostenbeihilfen im Zahre 1922 wird eine Erhöhung der Wohnungs- Abgabe auf 50 Prozent von der Reichst eg ierung für notwendig gehalten, ein entsprechender Gesetzentwurf ist dem Reichsrat vorgelegt. Hierdurch loll der Bau von etwa 60 000 bis <0 000 Wohnungen ermöglicht werden. Zu berücksichtigen ist ledoch, datz sich zur Zeit die Höhe der Baukosten nn Hahre 1922 kaum übersehen läßt. Es ist nicht ausgeschlossen, datz eine hundertprozentige Verteuerung gegenüber den Kosten im Jahre 1921 eintritt, und datz für eine 3-Zimmerwvhnung 120 000 Mark und mehr aufgewendet werden müssen. « Die genaue Zahl der mit Zuschüssen auS öffentlichen Mitteln he rge st eilten Wohnungen ist nicht bekannt. Selbst wenn man annimmt, datz seit dem Jahre 1919 mehr als 200 000 Wohnungen gebaut sind, wäre es doch gegenüber der Anzahl der fehlenden Wohnungen nur eine verhaltnismätzig geringe Zahl. 3m Laufe des Jahres 1921 hat sich allerdings eine gewisse Belebung der Bautätigkeit gezeigt. Auch die private Bautätigkeit begann sich wieder zu regen: doch wurden durch Privatunternehmer kaum Miethäuser, sondern fast ausschlietzlich Cinsamllienhäuser (Sillen) es sich vor allem angelegen sein lassen, in den landwirtschaftlichen. wie nichtlandwirtschaftlichen Kreisen das Derständnis zu steigern für die unerläßlichen Doraussehungen, an welche das Gelingen des „Hilfswerkes" geknüpft ist. Der R. d. G. ist nie davor zurückgeschreckt, den landwirtschaftlichen Erzeugern und den städtischen Ber- btauchern auch bittere Wahrheiten vorzuhalten. So ruft er auch heute auf zur Selbstbesinnung. Geläutert von kurzsichtiger Eigensucht muh die deutsche Landwirtschaft chr Letztes setzen an das Gelingen des »Hllfswerkes" als reinen Dienst am Daterland. Frei von kleinlichem Hader der Standes- und Klasseninteressen hat die Derbraucherschaft der Tatsache Rechnung zu tragen, dah der »Schnell nur! Schnell' ich — was wollen Sie mir denn Wichttges sagen? Blusen ^i'ben Jcr d UMis- vers^KL Mark jährlich. Aus dieser Summe werden Zuschüsse für ben Dcm solcher Wohnungen gegeben, die lediglich für Arbeiter oder versicherungspflichtige und -berechtigte Angehörige des Kohlenbergbaues bestimmt lind. Das Bechilfeverfahren wird durch die Reichsarbeitsgemeinschaft für den Bergbau, sowie durch einzelne, aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammengesetzte Treuhand- stellen durchgeführt. Mit den erwähnten Mitteln ist besonders im rheinisch-westfälischen 3n- dustriebezirk, im mitteldeutschen Braunkvhlen- revier und im Mittelbezirk des Freistaates Sachsen eine grohere Anzahl von Wohnungen errichtet worden. werden." „Oho! Woher wissen Sie das so besttmntt?" »So etwas fühlt man. Lore, liebe Lore, „3a . . . mutz! Muh! Aber wo?" Einen Augenblick nur überlegt sie. ,3m vorderen Stall. Gleich voran." Er wollte ihre Hände nehmen, aber sie litt's nicht. So fragt er nur: »Wann?" „3ch bin in fünf Minuten dort!" Als sie tteppauf lief und über die Korridore und in ihrer Stube einen Mantel überhing und ein Tuch wuschlich um den Kopf wand, kamen chr wohl Bedenken und Gewissensbisse. Aber tief gingen sie nicht. Denn sie sah das em: er mutzte sie sprechen. Hatte es ja selber gesagt: Muhte! Muhte! ilnb was war denn dabei? Was konnte denn dabei schlimmes herauskommen? Gr war doch ein Ehren- und Edelmann. Am End' kam gar nichts heraus . . . dann nrrtzte das auch gut sein. Am End' aber . . nun man konnte nicht wissen . . . Es waren nur knapp hundert Schritte bis zum Stalle. Doch auf dem Hofe stand das Wasser, datz sie bis über die Knöchel einsank, und es gotz, datz Wankel und Kopftuch trieften, als sie die Stalltür hinter sich zuschlug, wie fühlte, wie die Stirnhaare liebten und ’ic hatte die dumpfe Hauptversammlung des Reformbundes der Gutshose. Der ReformbundderGutshöfe hielt tn München seine Hauptversammlung ab. die aus allen Teilen des Derbandsgebietes, aus Hessen, Hessen-Rassou, Dahern, Württemberg, Baden und Thüringen sehr stark besucht war. Es ttntrbe 4 « eine Entschließung angenommen, deren wesentlichste Punkte fol= genbe sind: „Der Reichsausschutz der deutschen Landwirtschaft hat durch seinen Mitte Dezember 1921 veröffentlichen Plan für ein „Hilfswerk der d eu tschen Landwirtschaft" die Wege ge= Behörde für Reubauten gegeben haben. 3n ')rvtzstädten, vor allem in Berlin, zeigte sich das Bestreben kapitalkräftiger industrieller Unternehmungen, besonders auch der Banken, durch Errichtung neuer Stockwerke auf bestehenden Gebäuden neue Bureauräume zu schaffen. 3m allgemeinen ist jedoch nach tote vor mir die Gewährung von Zuschüssen auf öffentlichen Mitteln geeignet, die Reubautätigkeit in Gang zu halten. Die Belebung der Reubautätigkeit in den letzten Monaten führte in gewissen Gegenden Deutschlands bereits zu einem Mangel an Bauarbeitern. Einer der Hauptgründe tag darin, datz während des Krieges und nach dem Kriege infolge des Darniederliegens der Bautätigkeit in erheblichem Umfange Dauhandwerker in andere Berufe abwanderten. Zur Behebung des Wangels an Bauhandwerkern sind vorn Reichsarbeitsministerium folgende Matznahmen getroffen und unterstützt worden: Die Zurück- sührung gelernter Dauhandwerker, die jetzt in anderen Berufen beschäftigt sind, in ihre alte Tätigkeit, die Umschulung erwerbsloser Bau- •rrbeiter und die stärkere Heranbildung von Lehrlinge. Mit dem Beginn der Frostperiode hat im übrigen das Angebot an Bauarbeitern zu» genommen: doch ist zu erwarten, datz hn näch- llen Jahre bei einer Belebung der Bautätigkeit »nieder eine Knappheit an Arbeitern sich zeigen n>irb. Besondere Wittel sind für die Herstellung von Dergmannswohnungen verfügbar gemacht worden: sie werden durch einen Aufschlag auf die Kohlenpreise gewonnen. Dieser beträgt 6 Wk. für die Tonne Steinkohlen und Sri» ketts. 9 Wk. für die Tonne Kols und 2 Mk für die Tonne Rohbraunkohle. Das Aufkommen aus lern Kohlenfonds beträgt etwa 700 Millionen Die Blüchernichten. Roman von HannSvonZobeltitz. wiesen, um dem Bateriande alle landwirtichaft- lichen Kräfte dienstbar zu machen zur Besreiuna aus äußerer und innerer Rot. Der Reformbund der Gutshöfe ist entschlossen, dieses „Hilsswerk" mit allen Kräften zu fördern Seine 1300 Mitglieder in Bayern, Württemberg, Baden, Hessen, Thüringen und den westlichen Provinzen Preutzens setzen es sich auch für die Zu- tunft zur Pflicht, Führer und Träger des landwirtschaftlichen Fortschrittes zu bleiben im Dienste der notleidenden Derbraucherlchaft, sowie der Gesundung unseres innerstaatlichen Lebens und der • Wiedcrerstarkung unserer Weltgeltung. Treu den | Grundlinien seiner Satzung wird der R. d. G. SlWkog, iM ? ,jnr ffllitglitiw 1 heljMtnluug Ini SerelnMotaL Adreßbuch der Stadt Gießen 1922 Die Hauslisten werden während der nächsten Tage bei den Hausbesitzern oder ihren Stellvertretern durch die zuständigen Revierpolizeideamten abgegeben. Zur Erlangung einer einwandfreien Linwohneraufnahme ist es erforderlich, datz jeder selbständige Hausbewohner seinen Eintrag eigenhändig und in der Reihenfolge der Stockwerke vornimmt. Rach einigen Tagen werden die Listen von der gleichen Stelle wieder eingefordert, bei der sie niedergelegt wurden. — Die Einwohnerschaft Giehens wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch sorgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen freundlichst zu unterstützen. Rur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende Genauigkeit des wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden. — Der Bezug des Adreßbuches wird nur bei vorheriger Bestellung durch die Hausliste gesichert. Aus Stadt und Land. Dietzen, den 13. Sehr. 1922 Wie man das Wetter beobachten soll. Eine ständige und eingehende Beobachtung der Witterungserscheinungen ist für jedermann von hchem Wert: man kann dadurch nicht nur sich selbst innerlich bereichern, sondern auch der Wissenschaft nutzen. 3n einem inhaltreichen „Erdkund lieben Wanderbuch", das im Berlage von Quelle & Metzer zu Leipzig erschienen ist. weist der Ham burger Geograph. Prof. Siegfried Passarge, auf den Wert solcher Nirnatischer Beobachtungen durch Laien hin. „3st man auch im groben ganzen über den allgemeinen Gang des Klimas weiter Länder unterrichtet," schreibt er, „das örtliche, ost recht abweichende Klima kennt man gewöhnlich nicht Deshalb kann jeder Laie dem Fachmann ein unschätzbares Bevbachtungsmaterial sammeln, wenn er Lust, Reigung und Derständnis zu Stitnn- beobachtungen besitzt. Meteorologische 3nftituk werden gern solches Bevbachtungsmaterial eni- gegennehmen und benutzen. Die Feststellung der llimatischen Dorgänge »st auch ohne 3nftrumente möglich. Das Abschähen der T e m p e r a t u r ist zwar sehr trügerisch, aber allgemeine Angaben von Wichtigkeit lassen sich doch nach dem Temperaturgefühl machen, wenn deutsche Boden unb sein Ertrag und dah diejenigen. denen diesen Boden, anvertraut ist. die wichtigsten Stützer. Nildcn. die dem so stark erschütterten Voltswohl verblieben sind 3m engeren Rahmen seiner Ausgaben wird sich der R. d. G. vor allem auch einsetzen für eine Verständigung zwischen Verpächter und Päch ter. Als einziger Grvtzverband, weicher sich von Anfang an dieser beiden bedeutsamen Gruppen zur Milderung den zwischen ihnen unvenneidlich bestehenden Gegensätze angenommen hat. darf der R. d. G. heute feststellen, dah es dank dem guten Willen beider Gruppen gelungen ist, die überaus schwierige Frage der Pachtcinigung tn afien Einzelheiten grundsätzlich zu lösen. Gau Hes en und Gau Württemberg sind vorbildlich vor angegangen. 3n den übrigen Teilen des Bundes geoietes dürfen gleiche Erfolge für di? nahe Zu kunft erhofft werden. Die Allgemeinheit sei an dieser Stelle darauf hingewiesen. welch ungeheuer Gefahren der Betriebsstetigkeit und banrit der Produktion drohen, wenn nicht ein Ausgleich auf lange Sicht herbeigeführt wird. Die behördlich: Regelung — auf kaum Jahresfrist bewirkbar bleibt ein Versuch am untauglichen Lbjekt. Das Pachtland darf nicht den Tummelplatz für Partei politische 3ntereffcn, noch den Streitgegenstand juristischer Spitzfindigkeiten bißen; es verarmt, toeim einseitig nur den Belangen der Verpächter oder Pächter Rechnung getragen wird. An die nichtlandwirtschaftlichen Derufsgrup" pen und Staatsbürger richtet der R. d G. die ein dringliche Mahnung, die landwfttschaftlichen Belange unvoreingenommener Würdigung zuzufüh ien. Es muh ausgesprochen werden, datz in diesen Kreisen bedauerlicherweise vielfach das Dewutzt sein dafür fehlt, wie wenig der Autzenstehende von den tieferen Grundlagen erfolgreicher und intensiver Landwirtschaft weitz und wissen farm, ßanb- wirtschaft ist Technik! Richt minder vielgestaltig als in anderen Ernzelgebieten der Technik sind auch die Möglichkeiten des landwirtschaftlichen Fortschrittes, nicht minder weitverzweigt die Quellen beet mit seiner Verwirklichung verknüpften Risikos. Richt darf daher die ilnternebmunggluft abgetötet werden durch steuerliche Lieberspannung, nicht darf der Fortschrittliche bedroht werden durch Stcuerformen. die wie eine Strafe für seine Mehr leistung wirken. Die Landwirtschaft Weitz, datz die Rot des Vaterlandes auch von chr schwerste Geldopfer erheischt; das Verlangen nach Wär digung ihrer Wirtschaftsbelange darf ihr nicht als Steucrscheu ausgelegt werden. Auch andere als steuerliche Eingriffe in die Wirtschaftsfrechci' des Rührstandes dürfen nicht unternommen wer den ohne das Einverständnis der ihrer Derant wortung bewutzten landwirtschaftlichen Führer. Mit besonderer Sorge vernimmt der R. d. G die neuerliche Kunde von der beabsichtigten Aus lösung des Reichsministeriums für Ernährung urw Landwirtschaft. Es erscheint nicht verständlich tote gerade diese Reichsbehörde als entbehrlich erachtet toerben kann, in einer Zeit, in welche« die Landwirtschaft sich stark machen soll für die Sicherung der gesamten Volksernährung aus hei- Mischern Boden. Der R. d. G. erwartet, datz die Regierung die Parlamente, die berufsständischen Organisationen jeder Art und die Preffe volle Ausmerk- famfeit den außen- und innerpolitischen Voraussetzungen Widmen, welche erfüllt sein müssen, wenn das „Hilfswerk" der deutschen Landwirtschaft gelingen soll. 2iach seinen Kräften hierbei mitzu- w-irken, ist die vornehmste Aufgabe des R. d. G. Der Geschäftswelt zur Benachrichtigung, daß der Anzeigenanhang des Adreßbuches baldigst abgeschlossen werden muß. Es wird deshalb hiermit nochmals um Einsendung der Anzeigentexte oder doch um Angabe gebeten, welcher Raum freigehalten werden soll. Es sei auch nochmals darauf hingewiesen, daß nur die Adressen der Anzeigenbesteller in sämtlichen Verzeichnissen des Adreßbuches ohne besondere Kosten durch auffälligen Fettdruck und unter Hinweis auf ihre Anzeigen hervorgehoben werden können; außerdem erfolgt die kostenlose Einfügung unter drei Gruppen des Geschäftsverzeichnisses. Diese Vorteile find nur den Anzeigenbestellern vorbehalten. Anzeigenpreise: viertelseitige Anzeige 200 Mk., halbseitige 350 Mk., ganzseitige 600 Mk. Den Vereins- und Kassen-Vorständen wird es erwünscht sein, daß wieder ein Verzeichnis der Vereine und Kassen in das Adreßbuch eingefügt werden soll. Da diese Abteilung in der Ausgabe 1914 zuletzt gebracht wurde, ist eine vollständige Neumeldung erforderlich. Es werden deshalb alle Vereins- und Kassen-Dorstände oder ihre Vertreter gebeten, binnen acht Tagen folgende Angaben schriftlich einzureichen: 1. Name des Vereins oder der Kasse, 2. Zweck (Bildungs-, Ge- selligkeits-, Sport-, Wohltätigkeits- usw. Verein), 3. Name des Vorfitzenden, 4. Vereinslokal. Nur die Aufnahme derjenigen Vereine, Verbindungen, Kasten und Gesellschaften kann gewährleistet werden, deren Vorstände rechtzeitig und genau schriftliche Meldung erstatten. Brühl'sche Universitüts-Vuch- und SLeindruckerei Februar. Berlin l-üftr» 1-^IHr- Schluß- Schluß- gesamten Lokomotivführer ly>ute in den Streik getreten; mit Äusyaßu.e des Lokomotw- Kurs Kurst Kurs Kurs Züricher Devisenmarkt. I A i o BttirkSMcrtretort August Weidiq, CieSen, WalltorstraBe 48, Ftrpu# 8070. 41c vehördliche Anzeigen Los 1 bis Nr. 481 n s. Klaffe . 3 Fstm. Fstm. 10 5fhn. 3. Klaffe . » 4. Klaffe 5. Klaffe [tm. ihn. 1142D 19 Stämme 3. Kl. mit 27,66 2. Klaffe 3. Klaffe 4. Kla sc 73,23 60,69 86,81 90,18 57,87 128,99 141,35 42 58 142 270 868, 835, 852, SI. Mr. Kr. Kr. Kr. Sh. Nr. 761 Nr. 273 Nr. 623 Nr. 768 Nr. 228 Nr. 546 Nr. 770 2.2. . 2,52 1,32 2,46 26,75 1,95 willige Beamte ort der Arbeit zu hindern. Schwere Zufammenstöhe sind jedoch nicht bekannt geworden. Kassel, 2. §edr. (WTB.) Hier sind die 8,80 5,82 -.46 2. Klaffe 3. „ 4 u 5a „ 5b „ 3 . Klaffe 4 - „ 5 i, A. Fichten-Stämme: 6 Stück -- 15,76 8,74 5,87 -.45 2,50 1,32 2,47 35,55 1,96 2,73 Fstm. 1438 „ 47,39 „ Launsbach, den 30. Januar 1922. Der Jagdvorsteher. S r a n r f u r t a. Al. Börsenkurse. Frankfurt Fstm. n Jagd - Verpachtung. Am Donnerstag, den 16. Februar er., nach- mtttags 3 Uhr, werde ich in Launsbach in der Gastwirtschaft Rinn daselbst die Jagdnutzung des Jagdbezirks Launsbach, umfassend 320 Hektar, darunter 69 Hektar Wald, für die Zeit vom 1. April 1922 bis 31. März 1931 öffentlich meistbietend verpachten. Die Pachtbedingungen liegen im Termin offen. Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris London ...... Italien Brüssel Budapest Aeuyorl Agram ..... Warschau...... 100 31. ---- 100 Mk. 335 100 Kr. «* 100 Kr- ” 100 Fr. « l F ==• 100 L. 100 Fr. ■= 100 Kr. ----- 100 $ ----- 100 Kr. <== 100 Kr. --- 285,50 277*50 469.- 405 - 318,— ‘283 — 284,50 917,- 825,- 823,- öii2 • 1435- 750,- 632,- 945,- 598,- 545,- 645,- 900,- 605,50 560,- 475,50 73,50 695,- ?7,50 8 - SO NO,-' 71,10 401,- 286,- 299,- 286,- 473, — 407 - 320,- 281,- 300,- 940,- 800,-- 830,- 850,- 14d0,- 880,- 702.- 940,- 602.- 550,- 642,- 906,- 605,- 550,- 484,- 75,- 685,- 189.90 2.525 0.17 9.69 42.90 24- 24.10 40.80 0.76 513.- 1.65 0,16 D.°Luxemb. Bergw.. Gelsenkirch. Bergw.. Harpener Bergbau. 1420j 1.2. 77.60 87,80 109,75 71,76 Öberschl. Eisenb.-B. O'oerschles. Eisenind. Phönix°Bergd.°Akt. Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerte. Allg. Elektr.°Ges. . . Selten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwecke Daimler 4% Hess. Staatsanl. Electron Driesheim Dtsche. Dereinäbank 189.75 2.50 0.15 9.65 42.75 22.02 23.85 46.85 0.75 512.50 1.65 0,15 eisenbereift, evtl, auch reparaturbedürftig, baust VNelrn Srelel. MMSsrs-NEl Sisgfriedftratze 32 (lw,D) Fernsprecher 9556 Landkreis diesen. — Heuchelheim, 2. Febr. Der hiesige Turnverein veranstaltete am vergangenen HamStag fein diesjähriges Winterfest. Aach der Begrüßungsansprache des Borsitzenden iri-dctte sich dos reichhaltige Programm in flotter Weife ab. E-s behaitb aus Hebungen der aktiven T urner und Zöglinge am Beck und Barren, einem Theaterstück, Couplets und Musitver trägen. die alle reichen 'Beifall sanden. Eine Verlosung wertvoller Gebrauchsgegrnstände und Danz bildeten den Schluß der wohlgelungenen Veranstaltung. Kreis Lcruterbach. Lauterbach, 1. Februar. Lebensgefährlich verunglückte aus dem Bahn-- Hof Herbstein die Frau des Lehrers Gerhardt, die nach hier fahren wollte. Der Zug hätte sich bereits in 'Bewegung gesetzt, als Frau Gerhardt versuchte, noch aufzuspringen. Sic rutschte vom Trittbrett ab und fiel unter den Zug, der ihr beide Beine abfuhr. An dem Aufkommen der Frau wird gezweifelt. — 3m Alter von 80 Hahr en starb hier der Kriegsveteran Ludwig Weih, der die Feldzüge 1836 und 1870/71 mit-- gemacht bat. Der Kriegerverein gab ihm das letzte Geleite. Kreis Aricdberg. A Griedel, 1. Febr. Seitens des Kreis- Obst- und Gartenbauvereins Friedberg sand hier ein Bortrag über Obstbau statt, an dem sich die Ortsgruppen Gambach, Minzenberg und Griedel beteiligten. Holzsubmisfion. Sus den Waldungen der (gemeinde Rübbinas- hausen soll nachstehendes Holz durch schriftliches Angebot verkauft werden: 775,- 660 - 990'- 605,- 550,- 650,— 935,- 607,50 559,- 483,- 78,75 695,- 223,- 59.20 88.80 11780 88.80 117.80 97.80 Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Reiskirchen soll das nachstehend verzeichnete Holz im Submisfions, 3 Stück - 22 „ = 105 „ = ” Hessische Kinderhilf swoche in Gießen 1921. Bon den in der Stadt G'ctzen ausgebrachten Mitteln der Hessischen Ktud-.rh'.lss- woche, die vom 19. bis 26. Hum 1921 hier statt- fanb, unb ein Erträgnis von 64 441,32 Mk. ergab, sind ungefähr ein Sechstel zur Beschaffung von Säuglingsausstattungen mb fünf Sechstel ',ur Beschaffung von Schuhen verwendet worden. Tie Verteilung der Säuglingrausstattang ist feit längerer Zeit tm Gange unb erfolgt durch Die Fürsorgerinnen des Städtischen Wohlfahrtsamts. Tie Verteilung der Schuhe (722 Paar) hat so- ebert begonnen. Sie wirb aus Grund von Vorschlägen durchgesüHrt, die von den Schulen !Wittel- und Voltsschalen), der Fürsorgestelle für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene, von Den Fürsorgcschwestern und von bestimmten bei Den Sammlungen beteiligten Organisationen gemacht worben sinb. Gesuche an den AuSfchutz ober an bas Wohlfahrtsamt sinb zwecklos. "StädtischerVolkskindergarten. Y 3m Städtischen Dolkskindergarten, Walltorstr. 59, tonnen zur Zeit noch Kinder aufgenommen wer- t Den. Er wirb künftig auch wahrend der Schulserien geöffnet sein. Versuchsweise soll die Ein- ' richtung getroffen werden, bah noch nicht schulpflichtige Kinder, die den Dollskindergarten besucht haben, ihn auch nach dem Eintritt der Schulpflicht an den Nachmittagen besuchen können. 1.2. 77,50 88,- 110,- 71,50 393. — 286,- 291,- 274,- 465,- 400,- 313,- 281,- 284, — MausMeimiJaMs Vv Bahnst an di1 von Frankfurt a, M. Wlaiorker T4r ErbolnngsboditrHige und nervös EesebttsHe. M6ß. Preise. Prosp.durch Dr.Schulne-Kahleyes 2.2. 77,50 87,- 109,- 70,- 394,- 285,- 287,- 279,- 465,- 100, - 313,— 283,- 295,- 945 — 850,- 825.- 870 - 1460 - 810- 075 - 950,- 585,- 544,- 642,- 920, - o05,~ 547,- 482,50 73,- 685. d 220,- 1.7-14. Fr. 125.40 . 200 . 40 NMMMrM wert öw brtiülW Uais,-Dr»Mei. 8. Loige. Gleze» 5a „ 212 5b „ 478 man einzelne Einflüsse, wie z. D. Kleidung und Wind, Sonnenschein und Wolkendecke, Eisbildung usw.» berücksichtigt. Es lassen sich brstinunte Stufenleitern für Die Temperatur fcststellen vom starken Frost bis zu einem Kältegefühl in der Ruhe, vom Wärmegefühl in der Ruhe bis zürn Hihegesühl in der Ruhe, und man braucht stets nur die einzelnen Wummern dieser Temperatu5slala auf» zuschreiben. Bei den gelegentlichen Beobachtungen berücksichtigt man das plötzliche Auftreten von Winden, von Frost- oder Lauwetter, von Abkühlung nach Gewittern und anderes mehr. Wer erst auf solche Erscheinungen zu achten gelernt bat, wird oa diel Interessantes entdecken. 'Beim Wind hat man zu berücksichtigen, ob er warm ober kalt, feucht ober trocken ist, welche Richtung und welche Stärke >".r hat. Die Windrichtung erkennt man am Aussigen des Rauches aus Schornsteinen ober an Wetters ahnen. Die Windstärke läßt sich nach einer einfachen Stufenleiter abschätzen. Auch der Eharak- i'er des Windei ist an^ugeben, je nachdem er gkeich- rnäbig, stostweise, wirbelnd usw. ist. Die 2 n f t» fsuHtigkeit kann man aus verschiedenen Gr- f(Meinungen folgern. Bei feuchter warmer Luft transpiriert man schon bei geringer Bewegung: Kochsalz wird feucht, die Wvlkenbildung ist ftad:. Ist die Luft troden, so hat man trotz Wärmegesuhk und Bewegung keine LranSpiration, dagegen 'Durstgefühl; die Lippen springen leicht auf, die Schleimhäute trocknen aus. Ebenso trocknen Pfützen unb Leiche schnell. Für die Wolken formen gibt es eine einfache Klassifikation, die sich leicht - dernen käht. Dann ist noch die Schichtung der 'Lolkenformen, ble Himmelsgegend ihres Auftretens. die Wollendichte zu beobachten. An der OBoIfenbetregurig erkennt man die oberen Luft- Itromungen. Wan kann die Richtung des Wolken-- -.uges am einfachsten erkennen, wenn man sich an eine Mauer oder ein Gerüst mit nvrdsüblicher oder westÖstkicher Richtung stellr und den Winkel schätzt, unter dem die Wollen die obere Kante kreuzen. Ein reiches Feld der 'Beobachtung geben auch die einzelnen Riederschläge. Man kümmert sich um die Durchsichtigkeit Der Lust, um die Lustelettrizität. um gewisse atmosphärische Lichterscheinungen, wie Hose und Ringe um Mond und Sonne, Regenbogen, Dämmerunosvorgänge usw. Ebenso bietet der Wechsel der Jahreszeiten eine Fülle der BevbachtungSmöglichkeiten, die uns einen immer tieferen Einblick in das 'Walten der Ratur gestatten. Das Holz ist mit Ninde gemeffen, wird aber entrindet. Es kann vorher eingesehen werben; spätere Einwendungen werden nicht berücksichtigt. Angebote, nach Losen getrennt, sind bis zum Dienstag, dem 7. d. TL, nachmittags 2l/4 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei abzugeben, wo alsdann im Beisein erschienener Dieter die (Eröffnung stattfindet und die Verkaufsbedingungen bekanntgegeben werden. Das Holz lagert bis auf einige Stämme an der Chaussee Gießen-Steinbach. 1158D Hausen, den 1. Februar 1922. Bürgermeisterei Hausen. Happel. k« MM rosten r erbitte Vt m Muster mit äußersten Preisen, k. C. M Franke, fclia-Fdeitao Wtlhelm-Hanff-Straße 17. Papiergswebe für die gesamte Industrie. Der l'^iid), r. (WLB.) 3nt Direktionsbezirk Frankfurt a M. streikt das gesamte Lvkomotippersvnal. Das übrige Personal beteiligt sich im allgemeinen am Streik nicht. Der Zugverkehr ist nahezu st i l l g e l c g t. ®r wird nur in geringem Umfange durch mittlere und höhere Beamte, Die zur Lokomo- tivführung befähigt sind, aufrecht erhalten und bewältigt nur den alierbringenbftch lebensnotwendigen Verkehr. Die Technische Aothilfe wurdeeingesetzt. Bon der Reichsgewerkschaft eingesetzte Streikleitungen haben an verschiedenen Stellen versucht, den Dienst zu stören unb arbeite Handel. Berlin, 2. Febr. (Börsenstimmungs- bild. 'Degen des in seiner Ausdehnung unb seinen Folgen noch unübersehbaren (3i|enbabner» streits herrschte an der Börse ziemliche Zurückhaltung. Während chemische, Elektttzitäts-, Maschinen-, Metall-, Waggon-, Textll- usw.. Atticn überwiegend niedriger bet Kursabschlägen bis 20 Prozent einsehen, Schiffahrts- und Bank- attien ziemlich behauptet unb teilweise hoher sind, entwickelt sich am Montanaktteirmarkte eine kräftige Aufwärts, w gurg, besonders in oderfchle- sischen Werten, angeblich auf starke ausländiiche Käufe hin. Auch. Harpener 75 Prozent höher. Devisen ruhig, mäßig anziehend. Frankfurt a. M.. 2. Febr. Bors en - stimmungsbild. Tie Börse machte einen lustlosen Sinbruck. Tie lustlose Halbung sowohl der Spekulation als auch, Der Privatkundfchaft trat noch stärker in die Erscheinung als an den Bortagen, da man offenbar in Anbetracht der innerpolitischen Lage keine gröberen Engagements eingeben will. Tie vorbörsliche Befemguna am Levisenmarkte konnte Dem Markte feine Stutze bieten. Stuf dem Gebiete der unnotierten Werte war das Geschäft unbebeutenb; trur In vereinzelten Special papieren war etwas regerer Verkehr. Deutsche Petroleum 1750 bis 1775, Mansfeld er Kuxe 23 500, .Junge Boveri 375, 'Benz 550. Kasseler Fatz 1450, Eharnische Rhenania 950. Der Rentemnarkt lag ruhig. Am Dankaktieamarkt gaben Wetalldant nach, 951, —■ 19 Prozent. Oester- reichifche Kreditanstalt angeboten 78.50, dagegen Berliner Handelsaesellschaft um weitere 10 Prozent höher. 530. Etwas 3ntercffe zeigte sich für Westeregeln, 2860, -ch 60 Prozent: später nach-- lassend. Ascherrlebrn 939. Harpener 1460—15CO. Laurahütte wieder stärker gefragt, 1000. M)ntan- papiere waren im allgemeinen gut behauptet. Daimler behauptet, Kleyer schwächer. Chemische unb Elektrizitätsaktien schwächten sich ab. Schiff- fahrtsallien behauptet. Ter Dollar wurde mit 204—205 genannt. Tas stille Geschäft hielt bifl zum Schluß an. Tie Tendenz blieb behauptet. PrivatdiSk)nt 41/« Prozent. lr.8ahrsZall!!IHti»Jr.23u vom Zahnarzt verordnet, daher 70V ndas rechte ^a^regafSegemotte!11* Kreuz-Drogerie, Bahnhofstraße 51, Der Holzbestand ist noch nicht gefällt und ist etwa 3 Kilometer von Station Neuhaus entfernt. Für den Anfall und die Lieferung der angegebenen nur geschätzten Holzmengen wird von der Stadt keine Verbindlichkeit übernommen. Das Holz wird ohne Rinde gemeffen, aber nicht entrindet. Kaufliebhaber wollen ihre Gebote für den Festmeter abgeben mit der ausdrücklichen Erklärung, daß sie sich den Verkaufsbedingungen unterwerfen. Die Offerten sind mit der Aufschrift „Submissions-Holz- verkauf" zu versehen unb längstens bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, den 8 Februar 1922, vormittags ll1/, Uhr, bet der BÄgermeisterei einzu- reichen. Unter den 3 Höchstbietenden behält sich der Gemeinderat die Wahl vor. Auskunft erteilt Förster Hörres in Schadenbach 1106D Homberg, den 30. Januar 1922. Bürgermeisterei Homberg. Spamer. dauernd su haben bet Ml0 Grubenholz 154 „ ----- 42,30 " Angebote sind getrennt nach Holzart und Klaffen pro Festmeter verschlossen mü der Aufschrift „Holz- submisston" bis spätestens Frettag, den 10. Febr.l. J., nachm.3Uhr, bei uMerzeichneter Bürgermeisterei einzu. reichen, wo alsbald die Eröffnung der Offerten erfolgt Auch können die Verkaufsbedingungen dortselbst jeder- zett eingesehen werden. Mit Einreichung der Angebote unterwerfen sich die Bieter den Verkaufsbedingungen wie sie für Hessen bestehen. Geringe Abweichungen im Festmetergehalt sowie im einzelnen wie im ganzen bleiben Vorbehalten. hmc n$l gclungen | Pflüden ai Amnächsl 20003 1*; < ® niftenol. unb 3Ä uni P» 5„6?fIc n i» y- (elften ''Ker Sientoen. *"1' »a Person W entfchj II 1 ylt s-?0^6 SÄ Ast QufgeriA?lQnl >er V *"62^ i xe'chten^ । ?;«Un6 ,lch°rn> < Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Äeuyvrk . . 2.2. 3.2. Schweizer Franken 63 „ Fichtenderbstangen 8,52 „ Das Holz ist gefällt und mit der Rinde gemeffen, es Kann vorher emgesehen werden, spätere Einwendungen werden nicht berücksichtigt. Es lagert ungefähr 20 Minuten von der Bahnstation Reiskirchen entfernt an gut fahrbaren Wegen. Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift »Holzsubmission" versehen bis spätestens Montags ben 6. Februar 192'2, mittags 1 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst in Anwesenheit erschienener Bieter die Eröffnung der Angebote stattfindel. Die Verkaufsbedingungen toerben vor der Eröffnung bekanntgeaeben. Reiskirchen, den 31. Januar 1922. Hessisch': Bürgermeisterei Reiskirchen. Launspach. 11260 ßl Die durch YerbeigeHrtt «um Devckle •Sloten «eich, finden. Es gl Stand oder DUcllichen L«g< ■tragen fönntett. sogar von in die * ist sich einig der Sisenbah Widerspruch V, wissen Beamt! Venachteiligt ft llcher Besoldun da gibt es Le «uberhalb unb sie streike sie es Überhai dürftigen Mitt Teile der Eist einer Zeit, die I Müschen entsch verleugnen, von len, wenn man die Privatwirif keine Shmpalh Machtprobe enl vaß berechtigte oder unberücksi an die Erfüllt Friedensbrecher tdn. Der Aei vehmen mit öe: Auffvrderun einem durch C vergehen geftci geloesen, bah d Lander dem Er! verliehen hätten von polizeiliche -nahmen, doch tr Witt der ßifenl Untechügung der tDuhing bei der diensles. Soviel i aller Parteirichtz Dir müssen aus und Zllllür end. Deich durch die $ie eß noch unc "tonn dieser ©rui Mn Darüber red eEesondere da ja in der le ’to so viel bere R toulbloß an ^W^enberC . 125 F tm. Grubenholz • 6 Fstm. Holzsubmisfion. Aus dem hiesigen Gemeindewald Distrikt Bruch unb Deckersweld soll folgenbes Nutzholz auf bem Submissionswege verkauft werben: Berkaus auch an Wiederverkäufer. Eichenstämme: 6. Klaffe 5 Fstm. Erle: . 2 Fstm. 16. Klaffe . Ktefer-Schnittholz: . 10 Fstm. j 4. Klaffe . Kiefer-Bauholz: . 30 Fstm. 16. Klasse . . 120 Fstm. s Grubenholz Fichten: . 10 Ftm. 5sKlaffe . . 70 F tm. 5b Klaffe . SllbmWons-holMrküiis. Aus bem Walde ber Stabt Homberg aus ben Distrikten Schweinstall, Köpfchen unb Sckabenbacher- weg soll im Submissionswege nachstehendes Stamm- Holz verkauft werden: Fr. 125.40 r 23-80 II 2 47 ii 4. „ 46,96 40^7 u 3 42 n 4. w H ff 4 95 » 5a 63,17 ff 5 101 » 5a w 63,85 ff 6 79 ii 5a „ 46,46 II 7 131 * 5b „ 45,70 II 8 147 ii 5b „ n 48,60 9 102 ii 5b „ ii 31,16