Ur. 124 ' fter tlrfteuer Lnzerget wiü bei Dienstag»betlag< eSp*rt:Umfd>aee er- scheint täylich. außer Sonn« und jjeiertoqs. Voattli^e Bejuaspreife: Mark 2.- einschließlich Trägerlohn, durch dir Post bezogen Marn 5.75 «btschllebuch Veste llgeld. Fernsprech-Anschlüste: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Verlag und Geschüfisstelle 51 Anlchrift für Drahtnachrichten: Iniciaer Liehen. Postscheckkonto: Sronffun o. M. 1(686. Erstes Blatt Ul. Jahrgang Dienstag, 5s. Mai 1921 SiehenerAnMger General-Anzeiger für Oberhessen Drud unö Verlag, vrühl'sche Univ.-Vuch- und $teindruderei H. Lange. Sdfriftleitmig, Geschaftrftelle und Druderei: 5chu!ftratze 7. Annahme von Anzeiaen für die IdQMnummn d' :um 9i6«hm.ttaa vorher ohne jttt Derdindlichlieit Preit für I mm tzöde fti, ’.Snjcigcnr 34tnmSrtitf ortUch 40 Pf, nu»märt* 50 Pf; für Reklame Anzeigen von 70 mn •Btntt ISOBet Platz- ®orfd>rih'-•0 . Aufschlag tzauptfchriftletter: Auci choetz DeranUvortlich für PoktL: Aua. Goetz für den übrigen Teil: I>- Reinhold Ienz; für den Anzeigenteil: tzano Veck. sämtlich in viehen Brianö über die Entscheidungen der Londoner Konferenz. Paris, 30. Mai. ^WTP. In der Heu- figen Sena tssi bring 1>at Senator Tcla lhaye eine Interpellation über die a u 4 w ä r t i ae Politik der Regierung efttgebracki Ministerpräsident Brian d verlangte, drß tii Ti»* tuh’wn, entgeqeii d. nr Anträge des Interpellanten, ancht sofort, sondern erit nach der Beratung fibcr ba5 .Budget der A u s g a b e u, die von Deutschland >, n r ück g e z a h l r werden sollen, erfolge, bic aus bai Tagesordnung stel)e. Der Senat enti'pral- dem Anträge Brians und sofort crgriss bei (yencralbmd)tcrftattci Cheron das Wort Rack, seiner Ansicht Ixii Amnlieick bis jetzt 60 Milliarden für Pensionen und Entschädigungen sowie für Sachschaden be zahll. Wir Pensionen sei noch ein üavifel von 49 Milliarden zu verausgaben. Der SBieberaufbau der befreiten Gebsite würde 78 Milliarden kosten, was insge'amr 187 Milliarden ausmache. Fran! a-eich er ulte nach dem Abkommen von London ca. 688l0Mill. OJoIbmarf, was nach Bererlmung vvn Sack rerständigen ua>ch hem heutigen .Winje etwa 151 Millionen Franken ausmaclie Da bcr Kurs sich ober fiifcjx, würde sich der Wert der franzö fischen Forderungen verringern. Der Berichterstatter kritisierte sodann die ^alKungsmodalitäteit. Namentlich iwifi er darauf hm, das; die^S chatz- v e r p f I i ch t u n g n wohl nicht ohne Sck'oierig kciten abg setzt weiden können. Die Lage d's Bud aets sei so, baii no: in diesem Jahre 3/ Milliarden für btc Ausgaben gesucht werden müßten, aus deren Rückerstattung man ictfmr Noch im Jahre 1927 müsse man fünf bis se»üs Milliarden burxl) Anleihe aufbring' n Senator S h e u e b t» r t bedauert, daß die 12 Milliarden, bic Deutschland bis -um l. Mai hatte zahlen ''ollen, in di. Lmupd'clmld einbegriffen wurden Man befinde fick' jetzt allerdings einer Realität g. ienüber und müsse Deutschland g-gennber eine Politikdes Abwartens betreiben Mmistrrpräfidrnl Briand ergreift das Wort Er wolle die Entfcke, düngender Londoner Konferenz, soweit sie internationalen Ehanakttn. trügen, beibrcdcri. Fvanirrick habe zuviel Vertrauen zu sich selbst und zuviel Grund zu hoffen, daß es $xrr der Schwierigkeiten werd' Frankrrick' l abe -ick gesagt. Deutschland werde zahlen, 'Deutschland müsse zahlen. Das Bolt wolle nom Z'-cinbc sv nie erlangen, als möglich sei ober die Ereignisse zwangen doch hxturige Ausblicke auf. Er gebe u, das, man ilynt Irrtümer vor weifen könne, aber er wolle die La^ mit gutem Willen und Anfrichtigleit nach Artik l 232 des Friedensvertrages beurteilen. DeutfchlMid sei für verantwort.ick e-cklärt uvrden. Es müsse alles l^czableu, auch die Schulden der Privatpersonen. ?Ibcr hier wn.m? baiui ine andere Bestimmung bc5 3ricbrn5trertrage-5 ü: Betracht, wonach die Forderung nicht die deutsche Zab- Tri n 3 •» ä b t g T c i t über st eigen dürfe. Eine .Kommission habe den Schaden abgeschätzt. Man habe i r das Reckt geaeben, aus Die Zahl'ungsfähig-- keit d.e> Schuldners Wrt *u legiw und auck das Reckt t;e Zahlungsbedingungen wenn möalich abzuänderu Das sei i t't untersagt Er Eibe for-t rckärt. daß mau jetzt auf den sfricdenspertrag -.urückeekou men fei Zwei Jahre lang bi Reva rational own in im sck!eckt funk tipenert, r ; * 71 - - . • einig gew'i.m feien Man hrl^e den Vertrag für unausfübrlar gchalicit: selbst Amerika lab-- gesagt, man könne Deutschland nickt so arofc? Lasten vnifi-ürs' • Als die Wmra:sonskomN'v"ion die Ge- samt''^uld festgesetzt Haie, balz* man vor dem BersaUtage gestanden 7u’ habe geglaoibt, er müsse bic Zn'er o nwhmeu, bt? ix>rgefdi'iigen worden sei die ab ifci vr als bi Dckaier:: oder die Mitarbeiter Dubois test gesetzt hat-'.' Brnand b-'iorickt alsdann die Haltung der französisch n Delegierten in London. Dort habe man von dem Rechte Osibrauck gemacht, Sanktionen zu ergreifen. Man decke erklärt, man dürfe Deutschland keine neuen Vorschläge macken, es «ei denn unter der irorm eines 111 tima t um s. Tie Belgier bat m vermittelt und w sei man ru einem En Verständnis gelangt Er erkenne in der Dar an. baR er fein VTrstTwckm nickt gehalten habe. Denn er getan hätte, was er gesagt hätte, hätte er einem großen Enthusiasmus attfackt und in einem Dag das Rubrgebi.'t besetzt. Er hätte als >as Mai mum Frankreich?- Popularität nigftens ür adr Tage erzilt. Aber an dicen Ttng.'u habe er keinen Geschmack Er habe ae glaubt, es lieg.' im 3ntcrcn'e des Landes, 'ick tticht den Bemüdun«« der Belgier zu entziehen, dsi vermitteln wollten. Der Oberste Rat habe Deutschland ein" Drift von sickS Tag i- o-egeben. England habe kick nicht aemeigm, Zwan.rsmatz- nahmen ins '?üigc zu fasten Frankreich habe sich nicht über die Haltung, die es eingenommen habe, zu beklagen. Es sei mit Mäßigung t»rce- gangen, trotz der Mack'!, über btc e? verfugte. Man müsse Mißtrauen haben, aber man iitf;rc nicht systematisch miRtraui'ck bleiben. Der Reicks kanzler habe vor dem Reichstag ^erklärt, man ’ei besiegt, man müsse bezahlen. ran frei d' wolle die besiegten Völker nicht niederdrücken. :a- *'ei niemals eine französische Tradition gewc'en. ?iber Frankreich wolle auck nickt, daß das besiegte deutsche Volk sich so benehme, als wenn es iiegrtnck gewesen sei. Es muffe ben Bcgrin ferner tzeteoer- lage empfinden. Man müsse Frankreicl' aber die Wahrheit sagen. Der Friedensvertrag macke Deutschland zu einem solidarisd?en Pfand der Alliierten. Frankreich herc also Ungelegenheiten gehabt, weirn es sich isoliert hätte, und A.-ixir in volttischer als auch in finanzieller .Hinsicht. 23enn man das Ruhrgebiet allein besetzt Itättc, harnt hätte da» eine schwere Last Werver, kckrneu. Aber luatn man ssnankreick gesagt hätte, haft, wenn man die Ruhr besetzt, man bezahlt werden würde, hätte man es befolgt. Beifall.f .Gewiß, mit den Alliierten zusammen hatte man im Ruhrgebiet Einnahmen erzielen töimen. Die augenblickliche Reateru ng Deutschlands habe alle ihre Pcrpslicktungen gehalten. Er wolle der Welt den Eindruck der volllommenen Loyalität und des guten Willens geben. 'SJcbbafter Beifall.) Ter Mruhterpräsideut erUarte alsdaim, man habe von Deutschland B«r-> frievigung criidi. Die En twa 1 tnung fei auf gutem Wege. Die Regierung fei schwach, fw könne gestürzt lverdat. Tie einberufeiten tranzösttckeu Soldaten seien nad> dem Rhein gegangen Durch ibic Gegenwart hätten sich die Ergebniste gdvan** dell. Bricutd geht alsdann kurz out die ober» schlesisckie Frage ein, die er etwa in der gleichen Weise wie in der Kammer behandell. Al<^ bann spricht er von dem Wert, den es für Frank- teid» balxr, die Llllianz MifvecktzueckhalNm Und bcinj Wert, der darin bestdbe, datz man angesichts dee- guten Willens von Tcutschland Rkäßigung zeige Rack ihm ergriff Senator Ril> vt das Wort. Er sagte, der BkinisteiPcäsid.nt hätte einen Fckv trr begangen, wenn er sich von den '.’intierten getrennt und allein das ^lubipet-i t besetzt hätte. Rach ihm fvricktt Finanzmiustter Dvumer. Er sagte, Frankreich würde "ickt mriyr das bezahlen, was ditrck Deutschland bezellstt w'ckeu müsse In brn weiteren Debatte ergrifi G eneralirschauer das Wort. Er verlangte di. wßfbmnntc Entwaffnung Deutschlands, namentlich was die Luftt fahrt betrifft. Briand ergreift nochmals das Wort, um zu erklären, dis Frage der Sicherheit habe ibn vor allen' anderen beschäftigt. Tie Drgani- sation n in 'Bauern, wo ein beunruhigender (Reifte«utttanb frerrfdK, müßten aufgelöst werden. Der Entwaffnungsplan sei von Marschall Fock o^gearbeitet worden. In der Frage der Sicher- !r;t könne man nicht nachgeben Wenn Deutsch- land nicht lvirklick entwaffne, werde man handeln müssen Schliesslich sprach der Ministerpräsident davon, daß man mit Deutschland, das ein großes Volk verkörpere, normale Beziehungen n'erbe anknüpfen können, wenn es guten Willen zeige Ter demokratisckie Geist muffe sich in Deutsckstand entwickeln. Damit wird die Generaldebatte geschlossen. Dntz Reichskabinett und bic Erfüllung der RcparationSverpttichtnngcn. Berlin. 31. Mai. (Priv--Telegr) Tas Reicks abmett lyat gestern über bic Gestaltung und di Einzelheiten der Erfüllung der Retxtral verpsiick lungen verbandelt Du» Beratungen, an bcnc.i auck ter neu ernannte Wiederausbamninifter Rathenau teilnmrmt, ''ollen in brr heutigen Sta binettSfitzuna *irm Abschluß gelangen Tie Zahlung der -WiedergutmachunflSfnmmc. Paris, 30. Mai Dolfs.'! Heule mittag 12 Uhi übermittelte Regierungsrat Meyer als Stellv rtreirr des abwckenden Staats''ekretärs Bergmann der Reparationskommission 20 Stück Reickswechsel im B.ttage von 200 Mill. Dollars mit folgendem Schrecken: 3m Auftrag' meiner Regierung beehre ich mich hiermit in Ausführung des Artikels 5 des Zahlungsplanes vom 5. Mai und in der von der Re- Varationskommission gewünfckeen Fassung zwanzig Stück Reichs wechsel mir dre-mona> tiger Loutzeit über je 10000 000 gleich 200 000 000 Standard Dollar der Bereinigten Staaten Amerikas zu übermitteln, die iämtlick das ßHro dcr Deutschen Bank, der Boni für £>anbel und 3nduftric, der Dresdener Bank und der Dis- konto-Gefcllschaft tragen. Reihe 40 Rr 1 bis 8 ist »aMbar in Neuvork, Reih? 41, Nr. 1 bis 6 in London und iReibe 42 Nr. 1 bis 6 in Paris Ein Betrag von 3.5 733 000 Dollar wurde bereits, wie ick d-r Rrvarationskvmmist'ion in meinem Schreiben vom 28 Mai mittplte, der Federal Rcerve Bank in N^unerk 'm der von brr Reparationskommission gewünschten An und Weise zugunsten der Hank v' England auf Konto der Repan'twnskom-- misfion bei t tescn Banken übenrne'en Tie deutsche Regierung bi'tct ferner der Rcparationskommission sofort 15 Millionen Goldmark in fran:ösiscken Franken an Ncichtzregierung und Einwohnerwehrfragc. Berlin, 30.Mai. (2Bolff.) Die wir er» rahr.nt, wird der Reichskanzler am Mckrwoch bt? Stellungnahme der Reichs r egicru ng --ur Einwohnerwehrfrage Öar ausdrücken. Entgegen etner Meldung des Berliner MoMag- blatws wird amtlich mit gefeilt, daft am gestrigen Sonntag eine stabinelts''itzung nick, ftattgenmden bat Dagegen fanden zwi'ck^en den einzelnen an der Enr.va'fnungsfrage beteiligten Reswrts Be frr?dtunaen ftaiL Bei der bav-rifckrnt Regierung benebt durchaus Verständnis für ti- 'ckwierige Lage, :n welcher fick die Retchsregierunz befindet, und für die Hdotwendigkeit der Entwaffnung. Es liegen jedoch feiner 1 et Anzeichen vor, daß 'ich in der Stellungnahme der baoerifcken Refterung etwas geändert hat: sie beweg: sich vielmehr in derselben Richtung wie die der Reicksregierurty. lieber den Berlauf des gestrigen baveri'ck«m Mr- nisterrars liegen an amtlicher Stelle noch keine Rackrichten vor. Berlin . 30. Mai. Der „T-emo kratiscken Zet- rungskorrespondenz" zufolge werde frck der Reichskanzler nach der Beipreckung des Re» gierungsprvgramms im Reichstage nad> München begeben, um mit dcr baperifchen Regu-rung direkt über die Einwohnerwehrsrage ;u verhandeln. Berlin, 30. Mai WTB Tic Frist für die Ueberreidmng dcr Liste der aujzutö senden Organisationen wird, wie wir hören, eingehalten. München, 30 Mar. -hjutn. 3m Staat:- haushaltsausschiutz tollte bau«’ M inrftcrvrä- st'den t v. 5rah r dte bcritnalvne Erltärung ü’ i die volitisckre Lage imd über die Einwohnerwehr frage abgeben. Ter Vorsitzende Abg. Giehrl erklärte jcdock vor Eintritt in tue Tagesordnung, der Ministerpräsident teilte mit, datz er lieutc noch nicht in der Lage ja, die versprvä cne Erlläruug abzugcbcn. (UimrtK, (Wächter links Er werde morgen früh zu der AngAegeniheit S In!'-; nehmen Abg Timm So; nannte dieses Berhalten einen ctgartüm.tfxii *rnang Deute topfe man m patiamentari ckxn Ur. iwn nc»ck nidit, toic diese nichtige ?lngd£nenlx*ii Banerns ftdi al- spiele. Tas sei geradezu an unerhörter Vorgang Es bleibe feiner Partei nichts anderes übrig, als dagegen entscküeden zu prolestteren. Ab,z. Stang (Bavr. Vp erklärte namens der 5Üoalltün-z>rr teitit, bau diese es für nötn rradüen, in bi/,er schwerwiegenden Frage ein vvllr t klares Bild zu erhalten. Tas werde morgen gegeben werd'-n- deshalb beantrage er, über die Frage heute zur Tago^orduunt üoerzuackhim. Darauf entstand bin den Unabhängigen und M' o m m u n i ft e n grober Lärm. Es fieici Zwck'ck»?nrure W: „Tann n-ird die Gesck-ichte über Sie zu ben Bürgerlichem ytr Tagesordnung ülcrgcf^n." Der Farn» tmrnislische Al-poorbnelc Aender 1 tief: „Da - ist em ^auftall stondergleilim-" Ordnungsrus des Vorsitzenden. Schliehlick) wurde mit ben Stimmen der Möali rion st>? rteten der Uebcrgang zur ortnumg brfdfLnfen. llorfantyö Lüstenspiel. Berlin, 30. Mar Rack einer von brr „Vvljiscken Zeitung" wieder gegeben en Lchpelner Meldung ist in Kreisen der interalliierten Kommission von einer amgeblttfcn Unter- wersung KorfantvS, insbe'ondere von dem Angebot der Wasiemriederlegung nicht das mi n beste bekannt Das -lbftimmunstSerstebni» in Salzburg. Salzburg, 30 Mai. An dem Gesamtergebnis der Volksabstimmung fehlen nur noch die Resultate 20 kleiner Gemeinden Bisher tourten 9 6 000 Stimmen gezählt, von deneit 9 5 000 mit in mtb 700 mit nein lauten: 300 waren ungültig Die Wahlbeteilirung betrug nahezu 90 Prozent Tie Geistlichkeit des Landes fQmmtc geschlossen mit ja. Tie Rein stimmen wurden hanpt'äcklick von Kommunisten abgegeben. Zn bcr Stadt Salzburg stimmten 21 000 Wähler mit ja, 300 mit nein. 7lus den» Reiche. AuSsperrunstkn in Sachsin. Berlin. 31 Mai. Ter „Berk Lokalanz" meldet aus Halle: Zur Abtoebr tarihmbriner Streiks im Baugew«'rbe, welck' in der Vrovsiz Sach'en und in Anhalt im Gange sind, sperrte der Arbeitgeber-Verband für das Baugewerbe heute 12 000 Bci-arbeiter im Regierungsbezirk Merseburg und ^Inhalt auS, darunter 8000 auf den Leuna-Werken Uns dem besetzten (Bebtet Demission des ReichskommissarS für das besivkt (Gebiet. Koblenz, 30. Mai (Wolff.) Der Reichskommissar für die besetzten Gebiete, v. Starck, hat sein Abschied q e s u ck kingcreicht, we'ch s genehmig- wurde. Bis zur Ernennung feines Nach'olgcrs vertritt ihn Ministerialdirektor v. B r a n d t. verband der Beraarbeiter Deutfd)lanö$. 23. Generalversammlung in Gsihen. II th. Greften, 31 Mai. «gestern aermittag begannen dsi Beratungen der Bergarbeiter mit meiLeien Segrüfeintgrn bcr Übertreter bcr Bergarb^iterschaft aus der T s ck e Qj o f i o ro a ? e i und den Riederlanden. Diese betonten in ihren An'prackrcn. ebenso wie der Redner aus Belgieu cm Vorabend, dast auch die Interessen Lä ibe n mit denen t-er 2‘euiidx*n einig gingen, daß nur eine gestAo»sine Front ber ge-amten Bergattx-iderscha't, eine feste Organisation all.r Berg!-uw den Vsiderauckau der z-nn?ütrctktt Verhältnisse nach dmt Kriege gedeihlich fördern tönr.t Besonder? der Rsiderländer D e - wett mahnte die Bersanrm.'lten, nicht rückwärts, sondern vorwärts zu f(bauen.. Man habe sich geheul in Holland über den Amsterdamer Beschluß, wonach die deutschen Arbeiter sich bereit erklärten, mit vaarbeiten am SSüh raufbau in Rord'rcmkreich. Ti? deutschen Bergarbeiter h-tten aber auck gezeigt, daß sie nickt nur große Sorte machen, sondern auch Taten folgen laifen. Das beroeif? der Beschluß, den Engländern eine Million als Unterstützung in ihrem Ätmvt zu überwerten. hierauf sprach ber Vertreter des Allgemeinen Deunckeu Gewerkscha't-butckes, U m b r e i_t: er wo'le ar er fermen, daß der Verband bisher Tüchtwes geieifiet und für die Bergarbeiter Gnoßes errcian habe. Ser stets drängc und nörgle, vayesse, daß jede Entwickltmg Zeil brauche und daß tdvr Fort schritt erkämpft werden müsse. Ter Präsident des Bunde» der techmschen Beamten und Angestellten, Werner, ermätmie btr ausgezetchnete Zusammenarlvft des Bundes mit ber Leitung des Ber^»rbefterVerbandes. die » den lep ten 3abrat zur Tatsache geworden sei Man könne nut Reckt sogen, den Üvpj- imb ivuiharbeiteni komme immer mehr zum ^^ewußtiein, daß stt in bei gewerkschaftlichen Sact» zufammeit aedören Pir heutige OsineralversamimlUng sei wvciMlht die toick tsgste Tagung, di»' der Berbaick feit Zahnen gebaut lut. Es st, bi- der Abbau der Ävdleupnnsc bevor Do mit zugleich wolle das Untern, hmcrrum di.' Beig arbefterlühnc verringern. Dagegen müsse maji fim zur Sehr setzen, und fdjnxrc >lt>nfliüe wüiden be vorftel>e>i Wenn nickt der flamm der englischen Mamcraben ausm brockten wäre mib wenn Cber schlesieu fl'ohlen hätte liefern können, bann hätten wir schon den Kampf. Dafür müßten dsi Berg arbeitet gerüstet fei, und deShckb müsse b« Gewerk fdjaft alles aufbieten, um auch ben ftampt fühlen zu können. R u b o l v n - Tüfseldvrf überbrachte bte Grü" des TetUsckon Derkmeifterverbanbes 2 st e r r o t h - Berlin, ^er Boll gestellt jcbei Bcrgar.»eiter habe 334 Uebcrfacibcn martjai müssen, um den Ansoi- benmgen unserer (^xrner gcrcriv toerb.m zu finiten. Alle Berussständc nulßsin Dpsir bringen, da für werde ber WtrtschaftSmt. i ec imietchald bei Regierung eintreten Dazu brohe im Osten d s Rctches noch etn größerer Verlust Ter Mrnrster brauche irnbedingt die Unterstützung der Bergarbeiter. L ö f»1 e r - Backnrm enttm'ck, sie in längernf Ausführungen ben Wert von Ltzersck^esteu für dsi deutsche Wirt ckaft. Es kt ein rndjrt Land an >tzvhlen, an Öfjm, an Jint, an Der, an Zement imb flalf Der rt der vberftlLefllck it Trabuftian belauft fick jährlich au* ca. 18 Milliarden, unh 300 0f>0 fleißige Vien scheu fänden dort laßende Beschäftigung. Frankreick» lvolle ten Boden, ber dOUsche Tüchtigkeit erst frucktbrr.ugend gestaltet habe, an Pofen auÄliefcni, dem aber ixmrit aar i'ickr geholllii fei, beim cs tourte t rn nicht m6g- lick fein, bt: Menckifensttu- Mrtsckiaft sa sruckt- b rin gen o sor^usetzcu nrK bisher Dsi Polen men nicht mif'nnbT, die Industtic -u erhalten. Ein polnisches Obersckiesien würde rn inner Zkultur )nrückgehen Das dürfe nickt fein Den Ober icklessirn müsse geholfen ro.i'beu, dr halb bitte er die ^sirsainmlmig, alaendc Entsck 'iefuing oumi- nefymen, was aud) rinftunnnq qridxel;! In her Entsck'iies-ung heif-t es ,Die 23. Generalversammlung des 9. zu den größten Cpfcm der angezogen werden intb ihm da? ober schlesische Abstimmungsgebiet, de'sen wablbereck* tigte Bevölkerung sich mit 62 Pro» negen 38 Pro. riir Deutschland en'fcki d, zugesvrocken wird. Dü e bo“ oberschlesische Fndustri^rrvier 2 ''m zuerkannt, für oiz eurvväiichr Dirttchatt eine emtrrnblidx Sckärcgung Ebne ev oberichlesiscken Rotckwft* audlen i>': röte wahrdafte En'üllung b<3 Frsi- Lasten unnsigsi'ck. Um Dem Frieden d?r Weit und ihrem vollen Wiederaufbau zu biotm und unter Hinweis au’ da- feierlichst verkündete Selbst* bestinnnungsrecht der Völker und daS Ergebnis Der obercklesifcken VolkSabjftmmung che kündet bif Generaloer ammluna, baß, wenn nicht die Gewalt, iondern nur das fstecht triumphieren soll, Cber* schleifen ungeschmälert bei Deutschland beLatfen werden muß." Romens der Regierung des Fresstaates f)q;e.i begrüßte bcr Präsident des LMckesarbesrsamtt- Raab-Tarmftadt dsi Versammlung emb r<- merk«, daß man die hohe nnrtscka'ttrcke Beter ttmg sowohl als auch die v>ll?i'cke Tragwesi? der Beratungen der deurschm Bergarbrirerfchai» anerkenne und daß man den Beratungen bte besten Vürrsche mtgcg mb ringe, daß dsise vrm Wo bl-' ber Arbeiterschaft temne oes ganzen Volkes gerührt ivürbet. Es icurtK noch ein Antrag für bte ttn Au- stand befindlichen Waldenburger D^g-rrb i er mtb dsi Gewerkschaft Ferne 'i'?Lbracht, mtt der fick die Generalvettain 'n.ftw i noch -u r#* fassen bet Daraus not dsi Bersaurmllntg in ben ged*r> lichcn Dell der Taguvg ein. für Er- Dte Wochenkarten, die nur für die kosten vom der also ngen beö Ju c verschönt tin Fahrpreisermäßigung für Kinder. Der Reichsbürgerrat hat, nachdem samt' ltche Versuche, eine Abänderung der neuen Gebühren für den Personenverkehr zu veranlassen, gescheitert sind, dem Reichseiscnbatm- Minister einen Vorschlag unterbreitet, in >em ouf' sozialen Gründen eine Revision her Fahrpreise für Kinder gefordert wird. Der Reichsbürgerrat bittet, in Erwägungen darüber einzutreten, ob nicht in der 2., 3. und 4. Klasse den Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahre die Fahrt zum halben Preise ,ewährt werden fonn. Die Forderung wird )amit begründet, daß die dringend notwendige Erholung der Kinder der mitterbemittelten Kreise durch Erhöhung der Personentarife mn stärksten behindert wird. 2lu* Stadt und Land. Gießen, den 31. Mai 1921 Die freie Milchwirtschaft. Am 1. Juni wird die Zwangswirtschaft . Milch aufgehoben. Während die Städte zur Sicherstellung des Milchbedarfs für Kin- )er und.Kranke besondere Maßnahmen getroffen haben, ist die Milch beim Landwirt volb- ** D i e S ch l o ß g a s s e wird nach einer Bekanntmachung bet Polizeiamts mit Rück sicht auf die Baufälligkeit des Dauses Schloßgasse Nr. 6 -für jeglichen Durchgangsverkehr bis auf werteres gesperrt * Die Musikschule des Fräuleins F t x unternahm am Sonntag einen Familien erhoben. Reben diesen Erhöhungen treten Höhungen der Arbeiterrückfahrkarten in Kraft, deren Einheitssatz dem Satze 4. .Masse angepaßt wird (in Zukunft 13 "Pf. für das Kilometer beträgt). Der Personentarif sieht übrigens auf kurze Entfernungen Mindestsätze vor, die sich Vicht mit der Ausrechnung nach der Grundgebühr decken. Es kommt bei Fahr» ten von 1—5 Kilometer zur Erhebung: für 1. Klasse 3 Mk., für 2. Klasse 1,70 Mk., für 3. Masse 1 Mk., für 4. Klasse 0,70 Mk. Neben der Erhöhung der gewöhnlichen Fahrpreise tritt am 1. Juni auch eine Erhöhung der Zeitkarten (Monatskarten, Schülermonatskarten und Wochenkarten 4. Klasse) ein. Gleichzeitig wird -eine Erleichterung insofern geboten, als auch Monatskarten vierter Klasse aus- aegeben werden. Reisenden, die bisher Wochenkarten 4. Masse benutzt haben, wird empfohlen, Monatskarten 4. Klasse zu lösen, da sich diese wesentlich billiger stellen, als vier Wochenkarten 4. Klasse: eine Monatskarte 4 Klasse entspricht etwa dem Preise dreier Wochenkarten. Im übrigen entsprechen die Preise der Monatskarten vierter Klasse ungefähr den bisherigen Monatskartenprer- sen dritter Klasse. Die Einführung von Schüler- monatskarten vierter Klasse vom 1. Ium ab neben solchen für 2 und 3. Klasse entspricht einem vielfach geäußerten Wunsch, dessen Berechtigung sich die Eisenbahnen nicht mehr verschließen konnten Tie Ermäßigungen für Geschwister werden nicht mehr gewährt. Die Schülerkarten n>crden mehr aus ihren eigentlichen Zweck (Ausgabe an Schülek und Studierende zum Besuche der ordentlichen Schulen und Hochschulen > zurück geführt. Jedoch können auch nach dem 1 Zuni Personen unter 20 Jahren unter gewissen Voraussetzungen diese Karten noch zum Besuch von Einzelunterricht und Kursen erhalten. An Personen in selbständiger LebenS-' stellung werden Schülerkarten künftig nicht mehr ausgegeben. Die Preise für Monatskarten werden künftig folgendermaßen gestaffelt: Endlich werden noch, um hie Zirgend durch die Tariferhöhungen zu erschweren, die F ah r pre i s e.r m ä ß i g n n gen, bte bisher Jugendpflegever einen nur in der dritten Wagenklasse ge toäljrt korben find, auch aus die "vierte Klasse der Pcrioneuzüge auc-gebchnr, so daß von diesen Vereinen, nach l>esonderem Antrag die Eis end al) n mH rt muh weiterbin zu san den gleichen Fahrpreisen bei Ausflügen usw zu rücfgelegr werden kann Einschneidend ist auch die Erhöhung des Gepäcktarifs besonders ,ur Leute, die aus Friedenszeiten gewöhnt waren, auf jede Falrrtarte der pi LU ßischen Staatsbahrren 25 Kilogramm Frei, gepäck zu genießen. Der Tarif ist in 14 Dorren eingeteilt, wovon die ersten zehn von 50 zu 50 .Mdometarn Spielraum haben, wäb renb die vier letzten Zonen von 100 zu inr> Kilometern springen. Das Gewicht des Ge-l päcks wjrd von 10 zu 10 Kilogramm mb- gestuft In der 1. und 2. Zone werden für 10 Kilogramm 3 Mk. berechnet. Diese 3 Mk. stellen den Mindestsatz vor, der zur Erhebung kommt 4. Mässe ansgegeben werden, 1. Juni abrl—i Km. 6,50 Ml., 8 Km 7 Mk, 9 Km. 8 Mk., 10 Km. 9 Mk, 11 Km. 10 Mk, 19 Km. 11 Mks, 13 Kml 12 Ml. 14 Km 18 Mk., 15 Mn. 13 TO., 20 Km 18 Mil., 25 Km. 22 Mk., 30 Km. 26 Mk Die neuen Lijenbahnsohrpreise. Neben den neuen Sommerfahrplänen dringt bekanntlich der 1. Juni auch die neuen Tarife. Mit der Erhöhung der Fahrpreise der Einzelkarten tritt auch die heftig be> kämpfte starke Erhöhung der Wochen und Monatskarten in Kraft. Der neue Einheitssatz beträgt in der l. Klasse 58,5, in der 2. Masse 32,5, in der 3 Klasse 19,5 und in der 4 Klasse 13 Pfennig für das Tarifkilometer So kostet künftighin zum Beispiel eine Reise nach BadNauheim in der 3. blasse 5,50 Mk. (bisher 4,60 Mk. , in der 4. Klasse 3,70 Mk. (2,80 Mk.); nach F r a n f f h r t in der 3. Klasse 13 Mk (10 Mk , in der 1 Kl. 9 Mk. (6 Mk.): nach Butzbach in der 3. Kl. 3,60 Mk (3 TO.), in der 4 Klasse 2,40 Mk. (1,80 Mk.); nach Düngen in der 3. Klasse 4,30 Mk. (3,60 Mk.), in der 4. Klasse 2,90 Mk. (2,40 m.j; nach Alsfeld in der 3. Klasse 12 Mk. (9 Mk ), in der 4. Klasse 8 Mk. (5,80 Mk.): nach: Berlin tu der 3. Klasse 98 Mk. (73 Mk ), in der 4. Klasse 65 Mik. <45 Mk ). Die Preise der Schnellzugszuschlagskarten betragen für Zone 1 (1—75 Km.) 8 Mk in 1. und $ Klasse, 4 Mkf. in 3 Klasse; für Zone 2 (76—150 Km.) 16 Mk in 1 und 3. Klasse, 8 Mk in 3. Klasse: für Jone 3 (über 150 Km 24 Mk in 1 und 2 Klasse, 12 Mk. in 3. Klasse Für die Beförderung von Hunden werden als Einheitssatz 10 Pf fe Kilometer tändig frei, dies gilt auch hinsichtlich des Preises. Ter Erzeugerhöchstpreis, sogen. Stallpreis, welcher bisher für den Milchverkaufspreis ausschlaggebend war, besteht alsdann nicht mehr. Um wilden Preistreibereien vorzubeugen, find gestern die Vertreter sämtlicher hessischen Städte, sowie Frankfurt und Wiesbaden, mit Vertretern der grohen Milch- Genossenschaften und der Landwirtschaft zu- sammengekommcn, um über den neuen Abgabepreis zu verhandeln, jedoch haben die Verhandlungen zu keinem Ergebnis geführt. Es muß damit gerechnet werden, daß die Landwirte den Stallpreis ab 1. Juni um 50 Pf. für den Liter erhöhen. Keine Buttcrbelieferung mehr für Kranke. Die ZwangSbcwirtschaftuna für Butter ist bekanntlich ab 1. Ium aufgehoben. Wie das Gießener LedenSmittelamt in einer Bekanntmachung mitteilt, findet daher eine Zuteilung an Kranke unb stillende Mütter aus Grün-) ärztlicher Bescheinigung von diesem Tage ab nicht mehr statt. Letter Voraussage für Mittwoch: Wertere Zunahme der Bewölkung, zeitweise Regenfälle, wann, südliche, später weuliche Winde Die Lage der £uftbrudgebiete hat sich nicht in dem Mage verändert, wie erwartet mürbe. Der vor England liegende Tiefdruckwirbel bewegt sich nur langsam in nordöstlicher Richtung nach Stan- bin amen. Es ist daher erst morgen nut dem Auf- treten stärkerer Niederschläge zu rechnen. • ** Bon der Universitäts-Bibliothek Gießen wird uns geschrieben: Durch die Zeitungen ging Anfang Mat von 11 bis 1 Uh. und auch taoch am Miitwoanurchmittag von 3 bis 5 Uhr. 3u einem Luthervortrag hatte der W u r i b u r g - B e r e i n am 3>ortntagnbcnb ein g laben. ©en Pfarrer BcMtolsbeiiner haue sich in liebenswürdige'. Weise bereit erklärt, an Joanh von schönen L ich Wilde rn das Leben und Wirken des großen Teurichen imh Reformators darzutiin Tie großen geschichilichrw Ereignisse, deren ivit gerade in diesem yabi e a.-denken durften, mürben aufs neue levruMg unh t et et-rn ihw eintauckSvoll packens. Sprache zu Herzen und Gemüt der den Saal bis aufS lebte Plätzchen nlllenden Zudar : Mit dem gemein ia men Lied Ein teste Burg ist tlnser Gatt' schloß bet eindrucksvolle Bort rag. der durch Tur eudorchesters in entsprechend.'» km II. HL IV. 1-7 46.- 28.- 19.- 8 52- 32- 21.- 9 59 - 36.- 24.- 10 65.- 39.- •26.- 11 72- 43.- 29.- 12 78.- 47.- 32.- 13 85.- 50.- 34.- 14 91.- 55.- 37- 15 98- 59.- 39.- 20 130.- 78.- 52.- 25 163.- 98.- 65. 30 195.- 117.- 78.- ausflug nach der .Karlsruhe, wo Konzert und Danz Ttattfanb. Bornotizen. — Tageskalender für TienStag: Sitzungssaal des StadchwlseS, ö Uhr, Mitgliederversammlung des Ober hessischen Kunstvereins. — Agnariinn, 8 Uhr, Mitgliederversammlung d.-r Demokratischen Partei. — Lichtspielhaus, nnc gestern. — Lichtspiele, Seltersweg, „Tas Haus der Qualen" unb „Totentanz". — Verein der Gießener Kunst- freunbe. In fernem Vortrag über Leonardo drückt sich Chamberlain folgendermaßen aus: „In der Untersuchung des Lichts hat unsere exakte Wissenschast herrliche Ersolge erzielt, wogegen die Behandlung der Farben zu eurem foldien Gal- limathia« von 11 ranöglidif eiten imb Widersprüchen geführt hat, daß heute keiner mehr Mis noch ein weiß, und diejenigen Fachmänner, die literarische Schulbildung besitzen, nach Goethe hinzuschaucn beginnen, wie nach einem verlorenen Paradies" Wenn man diese AusführunAcn liest, begrüßt man afc, daß der V-'Nein der Gießener Kunstfreunde die Reihe seiner diesjährigen Sommervevanstaltungen mit einem Vortrag Walter Koenigs übet G o e - thes Farbenlehre iDonnerstag, 2. Juni, abends ö1/* Uhr pünktlich, im Physikalischen Institut, Eingang Stephansttaße eröffnet. Eine ganze Reihe von Jahren hat unser größter Dichter mit Leidenschaft der Erforschung der Farbenlehre gewidmet. Dem Kunstsreimd ist es so sdiwer, sich in dieses künstlerisch so unendlich wichtige Gebiet ein» zufühlen. Die £tanb des Fachmanns soU ihn dazu leiten. — Vortragsabend der Deutschen Bolkspartei. NacAiem in der letzten Woche die verschiedenen Parteien ihre Aussassuna über die politische Lage bargetan haben, wird am Donnerstagabend, wo Fvl. Dr. Bernays über „Deutsche Familie und deutsche Politik" spricht, Hn die Deutsche Vvlksyartei der Landesvorsitzende, Abgeordneter T i n g e l d c y , pr politischen Lage Stellung nehmen. Tic Ausführungen des Abg Dingeldcy, brr als Mitglied des Ausschusses für auswärtige Politik in der Partei an den wichtigen Beratungen in Berlin teil genommen hat und als guter Redner auch hier geichätzt ist, werden wohl auch über die Kreise ferner Parteianhänger hinaus besonderes Interesse erwecken. Die Versammlung findet in der Turnhalle an Oswalds garten statt. Karten für reservierte Plätze sind zu 2 Mark in der Musikalienhandlung von Challier im Vorverkauf zu haben, an der Abendkasse zu 1 Mark (f. Anzeige) Oessen-Nassau fpd. B a d S a l z s ch l i r f 29. Mai. Vor einigen Tagen kehrte Poftminister Giesberts von einer Dienstreise nach Darmstadt wieder nach Bad Salzschlirs zurück, wo er bekanntlich Heilung von einem Leiden sucht. Bei Dorfborn erlitt das Auto einen Federbcuch. Es floa gegen einen Holzwagen der Firma Helmke-Fulda, der dort am Abend vorher infolge eines Raddefektes liegen geblieben war. Bet dem Zusammenstoß wurde der Kraftwagen erheblich beschädigt. Die Insassen blieben unverletzt. Die Bauritlager Gdechesfens. lieber die SBauxitlaget।täUen des Vogelsberges bieU Piosefsvr Haras svwitz-Gießen am Sonntag in der Haupwersanckmung der Gesellschaft Deutscher Metallhütten und Bergleute in Frankfurt einen viel beachteten Vortrag, dem wir folgende Einzelheiten entnehmen: Zu Verwitterungslagerstätten gehören die sSaufitTagcrftätten des Pvgelsbergos. Die ober hessischen Baurite ftellen zur Zeit bas einzige Alu minin Merz Deuts cklanbs dar. Sie weifen einen erheblichen Gehalt an Tonerde, neben Kieselsäure und Eiseil uno einen hohen Wassergehalt aus. Die Bcuttite tiemtmen immer in Knollen unb Blöcken vor unb sind deutlich erkennbar ans Basalten rerschiedener An unb aus Basalttufs entstand, n Als cdifli uno an gefressene Stücke, die zum, Teil vollständig porös .zersetzt sino, liegen sie ntcii'rcnö in einer Roterde und rinb vi'lsach von flrauen unb bunte i Letten begleitet. Diese Letter unb die Roterde hatten oen seiichen Stücken mehr ober weniger sesl an, und müssen durch einen beronberen Waschprozeß entiemt werden. Tie Bau- xitstücke sind während der Tertiärzeit'durch tropische Verwitteiung von Basalten ciitüanben. Bei der Verwitterung wurden die Atkolien imd Oie Erd- affaliejt fast gon, unb bie KieiÄsaare zu einem großen Teil Ijeraußgeführt, so daß z. B. ein Pvo- Duft von luigefäbi 5,1'> Si02, 71 <» (. Al203, 20,3% Fe203, 3,6% TiO2, auf roah'crfret: Substanz berechnet, n? fliegl. Früher nahm man an, daß die Tonerde bei der Verwitterung restlos übrig geblieben wäre, und der Bau^l einfadic Bmvttte- rungsillcksfände barstellte. Tie IhUcr udeung zeigte aber, baß dies nicht der Fall ist, sondern daß auch die Tonerde beweglich ist. Sie linset sich teils als Oel ober inifciüallil'iert zu derben Massen non »nbrargdlu, reinem Tmierbehistnat, in Pvren unb Hvhlräumen des Geil ei ns unb zeigt demit bxe Wcmderuiifl an. Man kann aber weiter brobadaen, daß sie offenbar auct» ganz b. rausgesul?rt werden kann. denn ein großer Teil der Bauxite zeigt keine Andeutung von bei uriOTünglidwn Struktur des Basaltes nrbr, sondern ist vollständig umie- roanbvlt und Msept sich schließlich mit er Abfuhr ron Tonerdebrdrat aut, tod) ist dieses nur in geringer Menge vorhandm. Vielfach ftnbet sich um die Bam-irstückc nnc tonerbrrcid-; Rinde, eie dann aui den (^e'amkgehalt der Lagerstätte günstig ein- wirkt. Tie g ci a m ten 8o i f om mcn be r Bau- rite liegen nidt auf primären Lagerstätten, sondern find offenbar famtlich umgelagert Sie ent» Hauben offenbar aus Ba auen, Di? schon vorher Alkalien und (yrbairalien verloren hatten Daraus crflärt es sichz ben die Baunte nie einen Krrn von frifdrm Basalt in sich bergen. Während der Beiwitteiung lano in dem ivgttawnütrrmen Lande eine Harte 'Jfbtragung statt. >o daß di: eigentliche Pernntterungs.iud. iid- nicht anbaurte, Ion beim lebt fdirt' abiv ivagen wurde. Daher ertlärt sich die auffällig1' '2ai der Bauritlagerstätten aitie* lehnt an vöten von Bwalt. Infolge Diner Ent ficbung liegen alt© me größere Massen von arv- fietenbän Bauril Ä>i uns, ionDcm sic müssen immer von der Rottecr und den Letten dmrch Sieben und tmd* ipdttu-3 Waschen getrennt loer xu. Be> ter nh-'Uccxi Berart'eitung in von Be> beuruiifl, daß em^großei Teil des Eiten» als .'Jiagnctciicn unb Titanciim vorvommr. ati> nicht d-rmiKf* an die Tonert>? gebunoen ist. Die w b'aurck und Roterde rübrenSe Verwitterung fand Lu Ende bei Teniärzeit statt. Seitdem find die Lagerstätte.i nur zuNi Teil in ihrer ursprünglichen Form erhalten geölrcken und haben wettere Um» lagerungen erfahren So finden wi. Bau^ula^er- ftätten verschiedemttn Alters, tertiäre, frLiDtai.' und schließlich alluviale, bi: zum Teil dadurch wichnfl sind, daß sie eine Häufung Der Bauvik kniollen herbeiaefübtt haben Im Westen des Ve gelsbergcs finbet man halter den Bauxit in weiten Gebieten verbreitet. Tic Ausführungen des Redners wurden bnrd- eine erlesene Ausstellung ton Baiirttknollen, toeldx auS den zahlreichen Gruben der ^kirnttroerfe Ä.-G unb Ober hessischen Grubengesellstchitt stammen unterstützt. Gesellschaft Deutscher OöifioUbüttfn unb Bergleute Bei einer Teilnehmerzobl von mebi als 40 ersten Fachleuten hielt in Frankfurt bie Gefell■ chatt Deutscher Metallhutten unb Bergleute ihn biesjährigc Hauptversammlung ab Die Taguna brachte neben einer Reibe sachwisienschattlicher Bo, träge auch einige Referate von allgemeinem Inter esse. Die mehrere lumbert Teilnehmer der Ber sammlung der Get'cllsdtatt Deutscher Mekallbütten und Bergleute statten beute unb morgen Mittwoch dem oberhessischen und Sabninbunrie bczirk einen Besuch ab. &>eute nnbei die Be sichtigung der Grube A b e n d st e r n, bet Öauxii gruben von Münster, des Bauxit-Tagebaue: bei Garbenteich unb des Eisenmonaanerz Tagebaues in bet Lindener Feldmark'statt AbendS verbleiben die Teilnehmer in Gießen. Aw Mittwoch erfolgen Besichttaungen der Sophien Hütte in Wetzlar unb ber Roteisensteingrub« Georg-Joseph in Gräveneck Aus dem Amtsverkündiqungsblatt. ** DaS ArntsverkündigungSblati Nr 76 vorn 30. Mar enthält: Einfuhr von Butter unb Käse. — Aushebung der Bewirtschaftung von Speisefetten unb Käse. — Ablieferung von 53er papieren — Zuckerverbrauchsregelung — Dienst- Nachrichten. — Viehseuchen — 5$crnrbnintg übei den Verkehr mit Milch (Fortsetzung). Ausländische Butter unb au5Ian dis ches Butterschmalz unterliegen nicht bei Verkehrs und BerbrauchSregelung der Kommu nalverbände und Gemeinden Zuckerverbrauchsregelung. Die hii den Monat Jitni zustchcnde Zuckermmge bcträgi 750 Gramm auf den Kopf der Dcvölkeruna. ES können auf die Zuckermarken 188, 189 und 190 ic 250 Gramm --- 750 Gramm bezogen werden. Mir Ablauf des 15. Juni verlieren diese Marken ihre Gültigkeit. Friedrich Rinn II. zu Heuchelheim wurde zum Nachtwächter für die Gemeinde Heuchel heim ernannt und von dem K^eiSamt verpllichtet Auf der Oberndorfer Hütte, Gernai kung Oberndorf (Kreis Wetzlar), ist die Maul- und Klauenseuche amtlich seftgesttllt worden Dre Sperrmaßnahmen sind angeordnet Jü Stangenrod ist die Maul- und Ktauenseudu amtiid) sestgestellt worden ES wird gebildet ein Sperrbezirk bestehend aus her Ge marTung Stmigenrod und ein BeobacktunaSgeoiet bestehend aus den Gemarkungen Lumda, Beltershain und Grünberg Unter bem Schweinebestand des Jakob Lotz zu (Warbenleid) ist bte Rollaufseuche fest gestellt worden. Die erforderlichen Sperr maß - regeln find angeordnet worden Räude in Gießen. Die Räude bet btr Pferden, die in dem Gehött Walltorsttaße 28, „Gasthaus zum Schwanen", untergestellt waren, ist efloschen. Die Sperr Maßnahmen sind auf gehoben (Rcridytsfaal. Das Urteil gegen Hauptmann Müller Leipzig, 30. Mai. (Wolff.) Das U r - teil im Prozeß gegen H auptrnann Muller vor dem Reichsgericht wurde heute nachmtllaq verkündet. Müller wurde wegen Mißhandlung von Untergebenen und Zu lassung einer Mißhandlung sowie wegen vorschriftswidriger Behandlung und Beleidigung Untergebener zu einer Gesamtstrafe von sechs Monaten Gefängnis verurteilt Im übrigen erfolgte Freisprechung. Leipzig, 30. Mai. (Wolff.) In der umfangreichen Urteilsbegründung im Prozeß Müller vor dem Reichsgericht führte der Prä fident u. n. aus: Die schweren Anschuldiauni- gen sind nicht erwiesen, sondern geradezu widerlegt. Mit Nachdruck betonte der Präsi dent in der Begründung weiter, daß der Angeklagte ein pflichtgetrcuer und diensteifriger Offizier war. Daß der Angeklagte sich zu Ausschreitungen hinreißcn ließ, ist durch seinen Tiensteiser und burd) seine Erkrankung an einem Herzleiden veranlaßt worden. Was die einzelnen Fälle betrifft, so ist angenommen worden, daß eine Meuterei nicht vorlag und daß der Angeklagte sich nicht für berechtigt halten konnte, zur Abwehr der Meuterei so zu handeln, wie er getan hat. Der von den englischen Zeugen bekundete Fall der Leichen schändung wi als nicht erwiesen anzusehen: denn diese Zeugenaussagen seien glatt wider legt worden. In« übrigen beurteilte das Ge richt die als strafbar angesehenen Handlungen in demselben Sinne wie der Oberreichsanwalt Hinterziehung erhöhter Umsatzsteuer. X. Offenbach a. M., 28. Mai. Durch rechtskräftigen Strafbescheid des Finanzamtes Offenbach wurde der Inhaber der hiesigen Firma Abraham Kaufmann *wegen Hinter ziehung von erhöhter Umfatzsteuer zu einer Geldstrafe von *299 245 Mk verurteilt. DermHd?te» Ern wertvoller Rubens gestohlen. W i e s b a b e n, 31. Mai. (Priv.-Telegr. Der Bcrl. Lokalanzeiger melbet: Aus einer hiesigen Privallvohuung würbe ein Gemälde von Rubens im Werte von 200000 Mk. ge stöhlen, das die Anbetung der heiligen drei Könige darstellt. Als Täter kommen drei fungc Leute in Betracht, die sich als Heidelberger Studenten ausgaben. • Berlin, 29. Mai. Den Blättern zufolge stürzte gestern abend bet Johannistal ein Flug ;eug brennend ab, das Flugblätter über Berlin abmerfen wollte Beide Insassen sind tot. Müller fche yuhrnnfrnlt Danerwärme der Lahn am 31. Mai: 17** N ön rtnrm Teil brr Auflage wiederholt.) örnrnnunn Walter 91 arbeit au v unn wieder» auftmiiminiftrr Berlin, 30. Mai. Nach der Berliner Motgenpon ist die Ernennung Walter 91 albe» naus »um Minrster für den Wiederaufbau gestern vom Reichspräsidenten vollzogen worden Eine framofifdy Note an England Paris, 30. Mai (£»at>ae.i Die naiv- sülche Negierung üdermitteUe gestern her englischen Negierung eine Note, worin sie ihren Standpunkt Ader die Arbeiten des Obersten Nates, der in Doulogne zufaminenlrelcn soll, um die oberschlesische Frage zu bearbeiten, zum Ausdruck bannt. Die Note br- zeichnct noch der Havas ols erste Aurnade die Wicderverstelung der Nuhe und der Autorität der interalliierten Aommifhon m £berr schlcsien Solange deutsche und pohnidK Landen dort ihr Uniiwicn trieben, würde keine Entscheidung von irgend einer Seite nngr- nommen werden. Hovas behauptet tveiter. die Polen seien zur Zeit geneigt, sich unierziiord- nen, und eS bestebe Hoffnung, daß die Deutschen ihre Wossen ebensollS ni.derlegen müt- den Die Ankunft brr englisclrcn Truppen könne die Loge nur verbessern. Tic sranzöfiiche Regierung ser der Ansicht, daß die Arbeit des Obersten Notes durch einen Ausschuß von Sachverständigen vorbereitet werden müsse, de, eine eingehende Denkschrift 4ibrr die verschieb denen Punkte bieffv Problems ousarbeitei» solle T ie Versammlung des C m rst könne stattsinden, sobald die Ruhe wieder her gestellt sei, und sobald die Sochverstöndigen ihren Bericht ausgearbeitet hätten Die sran» zSsischk Regierung bitte die englis 1u 9 rung, sich ihrer Ansicht aniuschneßen Die britische Delegation für Moskau London, 28 Mm ^Woift .Tatin Tel.- giaph" zusolae sott .die b r 1111 d T « Iega » tion für Moskau in her zweiten Hälfte des Monats 3imi im.ck >,Rutztmth obni.en Wi oon mas,geben der Steile versichert ,n»rrd. ,-rwariet nun nicht, das sich irncjib ewe Hand^si-ziehung yin- scven England und ?Hufjlanb in n.cher ’.ufrmft cnmndvlt Mm, set'iedoch der 9fr f.i i. bal'n "terr Derümidlimgeii Mik der l3oror<*trc.iiming unvermeidlich in enngen Monaten ft und Stimme, am gewaltigsten in der Erdecheichivörung. Peter Ionison ein ganzer Straft-ed. in Ton und Ofeflc, und Johanna Hesse als f^rünhilte eine echte Dodanstochter: die leiden- schaftlichc Schlußszene Nana wieder in einen ein- zitzeii IubelhymnuS aus. ?ll» wilder Alberich bc ivabrte sich wieder Heinrich Q* u b n. ebenso (Vofcf Schlembach al- schrven'LNiger Trainer, ?lnna Jacobs al- Erda in mystischer Eindringlichkeit, und Fricho Mever sang lieblich und silberklar Di* Stimme de» Töaldvögleins Bon den Sz.men- bilbern schien die Felsen und Sturmwildnis zu Beginn de» <5d)lufoarte» am stimmunaStiessten. Unwesentliche technische Mängel im ersten Akt, beim Schmieden und AmboSspalten. vermochten die Wirkung de- Gesamtwerke- nickst hctabAuminbznt gck. Eingesandt. f&ür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaftion dem Vublikum gegenüber keinerlei -'Verantwortung.) Der Abbau der Vorschule und der Serta der höheren Lehranstalten. Eine Erwiderung Zn Nummer 121 des Gießener Anzeiger» Herr Direktor Dr. Schneit am 'dte Lage -MDomesen, die sich durch den Au-ban der ge» mernsa.n.n nirundjchule mit dem Verschwenden her Vorschulen und bet Serien der höheren Lehranstalten ergibt ES ist richttg, dost durch die Aushebung der Mer in (trage kommenden Jahrgänge der ganze Aufbau der höheren Sck-tlen angegriffen wird, mb daß eine Reibe von Vorfragen gelöst werden raife, bevor die Sex den überfxnurt verschwmden können Auch ich bin der Mermmg, datz hie Lage für Hessen dadurch eine betontere Boteutung er» rÄi, hat, wir — wenigstens rnt unbefesten Hessen — mit dem Abbau der BvrsckZulen und evtl, also euch der Seiten den anderen Ländern gegenüber um ein Jahr Vorau» sind. Ich habe aut Die UN» dadurch entstchenden Aufgaben und die Drrng- lichkeir der Angelogentheir in imferm Fachblati' mit Nachdruck bingavresen. E» Ieht tn der Tat KU befürchten, datz da» begonnene Rr'ormwerk Mterbvochon werden must, wenn c» nicht gelingt, flttle die einschneidenden Organisatlonsfrageii recht« »eitig zu lösen, tee — wir die Verhältnisse nun einmal liegen — tm ganzen Reich vor dem Ser- schwinden der ©ejta ericheitirch geregelt werten müssen. Ader der Artikel des sehr geschätzten Verfasser» enthält doch auch einige Sätze, btc man nur mit Erstaunen und — Bedauern lesen kann. — Daß Herr Direktor Sckmell 'kein Vertrauen zu ter Hoffnung der Einbei l-schul weunte hat, die gemeinsame Grundschule werde da-u beitragen, da» menschliche Verständnis #ri"dien sozial Höderund Dieser steten den zu fördern, wissen wir schon auS seiner Schrift von 1919 (S. 4). Das tit im letzten Grünte LelenSanschanungssrage und darüber wollen wir nicht stveiton. Aber es ist doch überraschend, lesen zu müssen, daß, nachdem e» nun in Hessen feit zwei Moivaten ferne Vonchulen mehr gibt, niemand tm Ernst erwarten werte, doß „deshalb in Buttmft die sozialen Gegensätze in unfenn Volke weniger fdxm werden" — Der Herr Direktor ist eil wmig nngeduldig Ich habe immer geglaubt, Wirkungen bei tn Frage sehenden Art könnten ran als Ergebnis einer 'lang- lährigen unverdrossenen, durch ganze Geschlechter hindurchgedenden BolkSerziehungSarbctt erwartet werten, einer ErziehungSarbcft, zu ter uns tedcS geeignete Mittel recht sein mühe, auch die Nieter- legung der Schrandm, durch die schon die Sechsjährigen säuberlich voneinander getrennt und dadurch in_ber Ueberynigwig erhalten inerten: Ww sind Klane für unS; mit baten da teübat haben wir nick s ui schäften. — Wunder toll man aut dem Gebiet der (m-ieinnig nicht enoarten, und teSholt muß ich über die Ungeduld he» Herrn Versosicrö erftaunt sein, der letzt narb wenigen Monaten nicht schon durch Ergebnisse überzeugt werden kann. Ich sollte meinen, gerate unsere heutige Zeil fchric darnach, daß etwas gegat die Verständnis- fofigtetr bet ein-evvr, Schnüren unsere» Volle» gegeneutantei je^.i werte, du- übrigen-? niche ran von oben nach unten, sondern ebemo bedenklich von innen nach oben in fv Erscheinung tritt Daß eS Menschen gibt, denen biric Dat- sachc tchwn Kummer bereuet, wei> man. .Iber können wir tiberbmun noch entr doimuna auf Jüdinfl haben, wenn wir nicht crmtiil) daran arbeit, diesen iuftcnb zu übcnvinb. n > Send tmr nnüv üI?n Umstand, wer die Stotter sind, die von uns unterrichtet und cr.w>gen werten Uebrigatä merkwürdig: Früher Tmuue nuui biSweÄcn hören, dir Verwendung von Volks schul- lefrrem an Bon'ckstilen hätte etwa» mit Stantesi- besttebungen der Lehrer zu tun; — beute eNeben wir das Gegenstück: nun soll es in ter Richtung ter Förderaotg unserer Standesiiiterenen Iiegai, wenn Stotter aller Stände emtge Jahre zu uns in die gleich Schule gehen - So auzs Aeußer-- ltch gestellt sucht da» Urteil der Welt au-' Wohin ist ter Geist Pestotozzis gekommen? — Aber in Einem haben Sic recht, Herr Direktor: Tie Unterstellung, die Frage ter gemeinsamen Grundschule stehe in Verbindung mit Standesinterestcn der Lehrer, Höven nnr seit zwei Jahren immer wieder. Natürlich! Sie ist ja so vorzüglich geeignet, ine aut die Einheitsschule eingestellten schul- polltifchen Bestvebungen bet vielen «i diskreditieren Diese Behauptung aus gewinen Lagern hören M müssen, überrascht deshalb nickst Datz aber ein angesehener Sdnümann — rod* taju in einer TageSzeiteng — sich zu inner Ämtdü bekamen kann, war mir eine schmerzlich Feststellung. Fischer handel. Berlin, 30. Mai. Börsenftiin- mungsbild Besondere Einflüsse mochten sich heute im Börsenverkehr nicht geltend. In^ solgedcssen gewährte Has Geschäft das gleiche Bild der Lustlosigkeit und Unheitlichkeit wie in der vergangenen Woche. Beim Beginn überwogen aber Äursbesserungen. Späterhin schien eine Wschwächung Platz zu greifen. Die Veränderungen warcniedoch wenig bedeutend. Ausgesprochene Festigkeit ttjerrichte am Kolonialmarkte in Erwartung baldiger Rückzahlungen. Am Anlagemarkt gaben preußische Anleihe meist um ein Bruchteil nach. Die Devisenkurse veränderten sich nur unbedeutend. Frankfurt a M., 30. Mai Böricn- stimmungsbtlb Mangels jeder bc onoevenAu- regung blieb der GefchästSverkebr auch im Abente herlcbr seist ruhig. DasKnrsnweau war fürV'onlmt- aktien vorwiegend schwächer. Buderus verloren 7 Proz., Mannesmann 4 Pro; Harvener mastig befestigt. Tie Umsätze in chemischm und Elektro^ werten blieben tefd*citen, imb die M'urie miterlagen nur geringen Veränderungen. Im freien Berkedr war etwas Nachfrage für (Stent Rhenania, sie slbwanften zwischen 725 und 727 PH. Hoti mann nannte man mit 301, Julius Sichel 601, st unst- feite 1525. Unter den Auslandswerven hatten Baltimore Ohio lebhaftere Umsätze zu verzeichnen, 465 bis 4671/,, Sckantimgbahn fester Teutsd) Ucberfee 1108 bis 1110. 3dlitoü Waldho», iveldic gefragt blieben, wurden 9 Proz. höher bemblt. Frankfurt a M, 30. Mat. Amtlicher Bericht Der Auftrieb war wiederum ausreidiend Dessenungeachtet -,ogen die Preise für gute Quält täten bei Großvieh und Äälbem leicht an. In allen Dichgattuiigen wurtern gute Qualitäten ge sucht rtnb lebhaft gehantelt Im übrigen war das Geschäft sätleovend Boi Schweinen b.t l- etwas Ueberstand Aufgetricben waren 1224 Siück Großvieh, davon 197 Occhsai, 79 Bullen, 948 Färsen und trübe; ferner 284 Äalber, 85 Hämmct und 958 Ddiweine An Preisen wurden angelegt p. Ztr. tiebe.'ibgeirttt: für Och en von 700—8!D Mark, für Bullen von 450 —650 Mk , für Färsen und .stüde von 200—775 Mk für beste Färien, und bis 750 Mk. für beste Kühe; nm er für ttälber von 600—92.) Mk.. für Hammel tun 3-50—550 Mark, für «dHücrne unter 80 Kg. Ledendgamchi 1098,901101,10 1100,351102,55 813,15 814,85 820,85 Berlm batte Schluß Schluß Kurs Siur» KurS 00 «6 308, 50 168, 170,50 147, 325. 295. 576, 402,50 403. 402,50 Züricher Devifenmarkt. Wechsel auf: L. . . 100 L. gezahlt r 8,13 19,36 1107,351109,65 1437,55 1440,45 323,- 472,50 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 28.5 77,50 Ar. Ar Ar Sb Fr 59,20 88,83 117,80 88,8) 117,88 125,40 23,80 127,60 329,65 244,- 63,23 519,45 14,62 92,85 22,73 126,60 330,65 242,84 62,30 520,95 28.5. 9,10 4,6! 9,20 28. 5. 77,50 77,20 72,10 69^5 182,- 309,50 252.- 225;- 184,60 167,75 168,- 147,- 452,- 307,- 323,- 466,12 288, - 265,- 699, - 514,- 429,84 297,50 239, - 575,- 188,50 601,50 $ Ar. 518, 425, 295, 236, 7,05 SÄ) L60 819,15 14^58 90,65 22,67 15,08 15,12 90,50 90,70 23,67 23,73 455,- 307,75 320,- 468,- 289,- 263,25 699,- 520,- 428,50 293,50 237,- 578,- 187,- 579,- 240,25 72,60 403,- Kurs 30.5. 77,50 76,50 72,20 69,25 181,50 307,50 252,50 225, - 184,25 167, — 166,- 0db Brief 30l Mai. 2165,302169,70 519,45 520,55 959,- 961,- 1111,361113,65 1443,55 1416,45 127,90 330,35 244,50 63,37 520,55 Frankfurt a. «. 31 Mai. Berliner Drvifenmarkt- 708,- 518, - 428,- 296,- 238,50 569,50 181,- 608,- 245,- 30.5. 9,07 4,61 9,20 110, — 7,05 51. Mk. Ar. Ar. Fr- Holland. . . . Deutschland .. Wien Prap Pans London . . .. Italien . . . . Brustel Budapest . . « Neuyork. . . « Agram..... Bukarest . . . Markiwtierungen. Für 100 deutsche Mark wurden Tas Zahnpulver „9lr. 23 reinigt die?,adne (o oollkommen^dast idjon »ach kur» Gebrauch d. Anöleben derselben G deut, verbe- wird Kreii'Dreierte.flobnbofftt. 5L Drei- 0- Wleterheft, nm ftrettM’laV- Carl Seibel, iranf’urter Ztr.3 ■ Börsenkurse. Frankfurt 126,90 331,35 243,36 62,44 522,05 Datum: 1.7.14. . . . Fr 125,10 31.5. Franken 197.- 1.35 8J5 47.16 22.25 29. i 6 47.15 2.20 574.- 4.30 9.40 30.5. 77,50 30.5. Schweizer - 197.- = 9.10 = 1.375 — 8.20 - 47.35 = 22.14 - 30.- - 47.35 s 2-05 = 4 35 - 9.40 Zurich . . . Amsterdam Kopenhagen Trag . . . . Stockholm. Wien.... London . . Taris . . . Neunork. . Kopenhagen . . . . Stockholm . . . . - Helfingfor» Italien London Ueuyork Taris . . Schweiz Spanien Wien (altes). . . . Deutsch.Oesterr. . . Trag Budapest 'Bulgarien Konstantinopel. . . Geld Brief Tattim: 28. Mai. ämheibam. Rotterd. 2168,30 2169,70 Brüstel.Antwerpen . 519,45 520,55 (Thriftiania 951,50 953,50 '33r lOOH—1150 T?? alle Mtueirten Sjrten einschließlich beiter Cuxiliiälni 1200-1300 Mark, oauen und Eber tm 900—1000 MI Tic Marktpreise liegen um » tnd über den Stallprtoäi, al» sie btc nickst imcrtcbtiAni Gewichtsverlulle. ’Ätefcn und Händlergenräm in lüb ichiießen Xme- nlamfdtei- Sesrvrileisch mitte nn< rotgt netjon» teil: Rinterviertii zu 600—675 Mk. 3diwinc »u 1250—1300 Mk per Zentner Schtachtgeu'icte- Franksurta M, 30. Mai (betreibt- markt. Dos ükfcbäH mar tnit «vangen .'Ausnahmen Luing. Zu enva» lebhafteren Umiätzen tam es wieder in Futtrvartiteln Es fanden Biet- treber und Roggen schnitzel erdvhlc Brachnma Hüt- senfrückste lagen fest ba guter Nachträge für ö'uttei* erbfen. Ackrrbodnen test Für Peluschken teltetrt noch weiter Bedarf Maistutternu^t ivar gcmckst. Wicken lagen still, aber fest. Lumnen, gute, gelbe, fanden immer roch gute Aumahmc Setadel Kl venia chlälligt. In Oelsoalen bat sich wenig geändert. Für Mats erhielt sich hefte Stctnmimg Heu in guter Ware blieb gebucht Stroh weniger bcaduet. . Tatum 5e,0 Dljch. Kriegsanl. 4 °le Dtsch. Reichsanl 3*/, Dtsch. Reichsanl. 4e/, Drcuh Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank . Disconto-Delellschaft Dresdner Sann . Rationalbank f. D. . Mitteid. Creditbank. H.-Amerik Pakelf. . Norddeutscher Lloyd. Doch Gußstahlwerk . D.-Luxemb. ‘Berg®.. Gelsenkirch. Berg®. . §arpener Bergbau . berschles. Eisend.-B. Oberlchles. Eisenind. . Phönir-Bergb.»Ml.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Elekir. 2L (E. (0. . . . Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaunie. . Daimler Bud.- Elsenw.- Akt. . Adlerwerke 4° n 5en.StaatsanL . Elektron Griesheim. Lferrn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. 25. Fortsetzung Nachdruck verboten Ter dicke Mann zog ein paar Papiere auS der Tafäx und rerch:c jte gleichgütcri dem HoniMiölcr, der sie genau durchlas Mr». Bell?" sagte er beim Anblick eine» Nomens in dem Dokument „Ist das die, die da bri tnen wohnt?" „Wird sie schon lern „Hm, höchste Zeit, bat in auch wieder mal was tut Schönes Stück?" „Und vb.'" Tcr Don de» Dicten wurte eifriger, iDühiertb er spra d „Aus den Armen der Geliebten", -ober „Entführt von beit Banditen", sas ist her Titel. Wir 'baten eine ganze neue Art, hie Bitter aufzunehmcn, wis'en St ate ihieki müssen soviel schreien mfb rurert, al? :i: nur tonnen. Es wird bann '0 rahiriit. irtb leine Spieler haben wir! Mrs Bell i t ia aud) ganz gut, ater unser Hanvft'v^e. ter ia werde.: Sie staunen, wenn Sie n'hrn rote naturUat der spielt. Eine Stimn«, sage ich <.mm. die fanir man von hier bis Paddington hören." „Na. na, machen Sie's nur nidn g.tr za lebhaft,' sagte ter zdonstabkr Aber der dicke Mcum hörte nicht mehi oft feine Wortes ein Automobil war u b.\i n Gummireifen um die Ecke Vvn Moioa Vale geb.-.t n und vor Nummer 26 stehen gccltcbcn. Tas Geftcht des dicken Mannes drückte die größte opannung aus, und er kurbelte cur -Leben und Tod. Ern eleganter, nicht mehr ganz junger Herr in lieber» rod und Zylinder, stieg aus tem Auto, gab dem Ehaufteur rasch eine Weisung, woranr dreier mu einem unterdrückten Gn tfeii tort ubr und arng dann den kurzen Gartcngang zu Nummer 26 hinaus Bevor er noch am Tor angelangt war. unirbe dieses aufgeriüen, und eine Mente, bl in» augige Tome in erneut tezaubcrnten Teo-Go.vn wurde sichtbar Sic breitete bu Arme aus, war« tem eleganten Herrn eine RuRbanb zu und rut: „Ach, Ernie, du hast muh ater lange roailen lassen! Tomm fep: rasdi berent, wir wollen Tee trmken!" Ter elegante Herr nahm verbindlich den Zylinder ab und küßte ihr tee Hand; Mnn verschwanden sie durch die Türe zu Nummer 26. Ter Dicke hörte au' zu kurbeln imb wandte ftch mit leuchtenden Augeu tem Konstabler zu. „Frin, was, wie notür.ich c-u fpieien?" „Na jo," sagte her Mo:tflauer kritisch. „Ater verdamm: langweiliges Stück." „Wird hanu schon lertxiTt, herriudai l.’bba’t. Lönncn Sie du Leute ein lischeu icrntelten, ro.mu es notwendig fein sollte. Ä^nü-iblei >‘ „Tos ivirb wolst keine -kunst fein," erir-taerte ter Mvnstaller Mvesichtlich imb ging mi würdigen Schritten Surber land Ävenue hinunter Dann tont eine Pause Draußen n jUiaiba Vale brauste ter VeclÄr weiter, aber in 3utcer» land Avenw war cs still am-ordev, die Deniime» nmg gab btc ersten Zeichen ihres Hevanna:-ens, und sowohl die drei kleinen (’toftaiTungtr. ;- t ter biete 8?rann schienen ungeduldig auT tt: Fort etziuta des begonnenen Dratnos zu ivarteu. Gerade a.s der letztere nach ech-m ängstlichen Blick zum Firmament murrte: „Jcuref, wie lang die brauchen," mürbe endlich die Stille bürd', einen Laut gefallen. Ein neues Auto, ein geschlobener blaugrüner Taimler, flog um bu Ecke, schwankte ine Strotze hinau' ueb blieb vor Nummer 26 stehen Ern m Ittel g cor* r Herr mit theatralischem Aus, eh'n und toter Peinüd. fprang tetmi? und winkte ^vei andern vm: ähnlichem Tvvus. ihm zu folgen Er lict tur Hanstüre 'Jh. ?«, ritz sie wett am. »o datz vian gerate in die Halle fall, und klinge! tr Dann in ter Parterrewohnung rechts Mrs Bells Wobnung. „Varertiffe," murmel re ber Mann am rat. ter nr.ebcr en Tod und Leben ;u kurbeln begonnen batte „Also könnt? bec Pro --sior nickt ftllfi kommen?' Tas TageslickL fiel gerate in bie Halte tem Nr 26 und cui- die immterlizbe «szeiie. die ftch letzt bon aLipielte, eine szene, bei ter ter einzige von ter Straße hörbare Akteur ber theatvalische Mr Lavertiife war stur» :ad> ürinan ftltnadn ö'Nicic sich die Türe ju Mrs Bells Wohnung unb em Dienstmädchen erschien „Kann ick Mr ^-obns imedben ?" hörte man Laoernsses Stimme Tie AntteNst tee :0<äbdim§ war unborbar. aber aus ihren Gesten gtno vervor, höh 'ie Mr Lavertifses Verlangen mit n -cm ente 'ckiebenen Nein abi'Mug „Aber ich muß, i h nrnb," kam lo-eter Lavertt'fes schrille L-ttmm. aus ter Halle ..Ick weiß, datz lene Verblüffung ans, imb Laoenflle fuhr unter eifnaeit Inesten ton. während er iv zur Türe hinein »chod: „Sie uruffen ihn »toren Ich utenidmic bv Berantwvnuna. Geben Zie nur l'tnetn und sagen 9hti und Ihre Ehre hängt davon ab. daß Stc beraudtommen, Str, ja mehr, Ihr Par- llrmeTttsplatz in öatforb " Offenbar ganz bestürzt «rfdwvaub dos Mädchen und eine Panse entstand, die Mr. Lavent' mit versthietentlichcn wilden Gesten ausfüll!• Tarnt öffnete sich die Türe tmeter unb ein Herr erschien auf der Schwelle War das ter Herr, ter vorhin im Auto gekomm-n war ? Ja, aber nickt mehr in Rock unb Zoll 'der, ein teuer» toter Je» schmückte tont Symxn und er trug einen tetrurmen Hausrvck von der'eiben Farbe staun' hatte Mr Lavertille ihn erKttft, als er die Arme erhob unb in stehendem Tomall ri->: „Gott fei Dank, daß ich 'S« tnefte, Sir Sie müllen mir unverzüglich folgen. ochr Rui, Ihre Ehr«. mehr, Ihr Mandat neckt au' dem Stnei Man bat einen Anöchlag gegat rte nor Acki seien Sie mir richt t, wir werden Sie retten, Enn land erwartet, datz teter 5'Rxxmt fem' Pflicht tu: Mr Iichns Besicht drückte die äugrrft< B - iriirüflig «ms, als er biefe Worte hörte Er Tnadv einen Schritt tn oct Ttorfaall legte Mr Lavettifte die Hand auf bu Schulter und sagte irgend ctnxie Wenn auch fein Laut auf die eotxxr drang, war doch fern Mienenspiel deutlich genug, um icüte Aeußerung erraten zu tollen, unb btre« Mienen-- spiel fügte: Hören Sic, wem lieber Freurkd, cv. sind vs'en- bar geistesgestört Tas ist betr.Y nb für sie Aber -ecken Sie tetzt nur, daß Sie rc ^ ,mever rns Irrens haus kommen, bann will ich der Polizei nickt» sagen Aber fix mutz es gehen (Fortsetzung folgt) übernimmt 6071 Karl Mandler im 6048 im Alter von 22 Jahren. gesucht. 6159B gesucht. 61698 Hautklinik behördliche Anzeigen 07913 gesucht. Donnerstag den 2. Juni 6197 gesucht. 5 t o 11 e. 61438 verkaufen 07914 Anlage 37. 6 »980 zu verkaufen 07895 Zu evirnp.cn [07925 Gießen, bnt 31. Mai 1921 62018 Der Dberbü'gt'rmcift«* r. (y eben & mi tl cl a m t.) kaufen ges icht 07915 Nutzholz-Versteigerung au verkaufen [07890 61668 Osrvaldsgarten läge 19. 60Wh loh kaufe ständig '.»7941 Versuch überzeugt 6133 Möbelfabrik. 6171 gesucht. Schäfer, Licher r träne9. | Empfehlungen 07897 temürahe. 3ininri|eiinni' Bahn- «190 zu verkaufen 6168 Kaiser Allee 4 L k.'*L Heute morgen y,4 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unser lieber Sohn und Bruder Wieseck, den Achtung I Verkaufe tfitfich am 14 Tagen einzureichen. Gießen, den 25. Mai 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch den 1. Juni, nachmittags 5Uhr, vom Sterbehause Philosophenstr.Nr. 1 aus statt. 6203 Emofehle hiermit gute Sohlen u. Flecken f.herrenstiefel 40 Ulf., gute Sohlen u. Flecken f. VamensticfeloOMk., Kindersohlen je nach Größe. «* Felecnkeller, hofstra e Spargel Gurken Salat Gold- u. Silberbruoh, Brennstifte. künstliche Zähne. Perlen und Edelsteine. I G. Gümblein Bruchstr. 19 II, kein Lad. Erstklassiger 03 ..ff- Simmentaler •• 11 * 17 Mon. alt, sehr gut im Sprung, au uerf. bei u,,,, Velar. Scheerer IL, Ntid ding^dausen. 'BoftVouborf 1 junge Laaner Ziege, 1 Mutterlamm, 1 ^»olz- stall mit dovv. Wanden Todes Anzeige Gestern ftüb um 2 Uhr verschied nach langem, mit großer Geduld ertragenem beiden mein inntgstgeliebter Mann, unser treuiorgender Later der Kapelle des I. Batl. Inf.-Rgt Nr. 15 Leitung: Obermusikmeister Lober. Anfang 8 Uhr. Eintritt 2 Mark. Anfang 8 Uhr. Sport-Hemden Sport-Kragen Sport-Gürtel Sport-V/esten Sport-Stutzen Turner-Hemden u.-Jacken Turner-Gürtel In allen Größen zu mäßigen Preisen vorrätig im Bailtechniker flotter Zeichner, für dies. Archilekturburea» mögt, sofort gesucht. Schrift l. Angeb. mit Zeugnissen, Lebenslauf, Skizzen in Briefform und GehaltS- ansorüchen unter 07933 an d. Gieß. Anz. erbeten. zu billigen Preisen GießenerMarkt Gelberuben Zwiebeln Zitronen und Kirschen. Billige Preise. Frosch, Neustadt 19. Tel 1061 Ächtung 2 Wegen Preisabbau verkaufe nur Mittwoch 38* Jean Koch Alter von 51 fahren. Im tarnen bet Trauernde»: &?au Koch nebst Kindern. Bekanntmachung. W Grund der Verordnung des Reich? mmisters für Ernährung und Landwirtschafl vom 30. April 1921 und der Verordnung des Hesfisdxni Landesernährung^amts vom 23. Mai 1921 wird bte Zwangsbennrtschastung für Butter ain 1. Juni 1021 aufgelwben. Eine Z-uteilung a:t Mranfe und stillend? Müller «uf Grund ärztlicher Bescheinigrmg findet von diesem Tage an nicht mehr statt. zu verkaufen. Offerten unter U 1018 an Jakob Mauer Annoneen-Erved., Frankfurt a. M. (6134 Laüdkgurodlittcü'Vcrtrieb ß.m. d.p.i. 2i|iih Thristian Jughard. Klutft m. fiütfeil täufrn 07924 Dammstraße 44. Teutjdicr PiMcr nclbbrnuu, 1 ?iahr, stubenrein , gutes Tier, vrtma Rattler, für 97, Mk. z. vk. Tertoro Terrast , 07912 An der Hardt 8. Eisengesc^iäft Wirtschaft beides sofort beziehbar, zu verkaufen. Dtirbeck, Tüchtiger Vertreter gut eingeführt bei Kurzwaren- u. Sportartikelgeschäften von bedeutender Hofenträgerfabrif sofort gesucht Angebote unter „Margo" an Ludolf ülofie, Söllingen. 6175as Bekanntmachung. 3n dem Fahrplan der Straßenbahn treten mit jBtrhung vom 1. Juni 1921 folgende Aenderungen ein: Die letzten Wagen fahren ab Bahnhof nach Skhühenhaus und Wiefecker Weg: 8.00, 8.07, 8.15, 8.22, 8.30, 9.00, 10.15. Die letzten Wagen ab Schützcnhaus zum Bahnhof: 8.05, 8.20, 9.28 8.12, 8.27, 8.35, 8.42, 10.35 über Marktplatz, Bahn- hofstraße zur Halle. Die letzten Wagen ab Wiefecker Weg zum Bahnhof: 8.08, 8.23, 9.30 8.15, 8.30, 8.38, 10.30 über Marktplatz, Bahnhofstraße zur Halle. Die Friedhofswagen verkehren von 2.30 bis 5.45 viertelstündlich ab Marktplatz und zwar jede volle Viertelstunde. Der letzte Wagen ab Marktplatz zum Friedhof 5.45. Der Sonntaqsoerkehr wird bis auf weiteres wie seither weitergeführt. Gießen,'den 28. Mai 1921. Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn her Stadt Gießen. Spitz schwarz, m. weißer Brust auf den Namen „Troll hörend, abhanden nefom wen. wegen Belohnung abAUflCb. bet Hektar Voll. Wleieek, 03ich. Str. 143. 1 Behernftam i'/söbfe iöcm Durchmesser, zu vk. Wilbclmstr. 8 p. Für sofort ein Neri lerfrhnleln gesucht, d. nebenbei etwa» aukhelfen soll in d. Küche. Hotel Stangler, 6196 Betzdorf. -Mrojborfer Str. 26 IV. Ein ^uver neuer kauten O7'U61 Schillerstraße 29 I. vistwurz pflanzen Bullenverkauf. Die Gemeinde Reiskirchen beabsichtigt einen zirka 13-14 Zentner schweren Vogelsberger Bullen auf Lebendgewicht auf dem Wege des schriftlichen Ange- bots zu verkaufen. Angebote sind bis zum 3. Juni, nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Reiskirchen, den 30. Mai 1921. Hess. Bürgermeisterei Reiskirchen. _______________Launsp ach. 6185 V Pers. Werin i nimmt noch Kunden an. Äittergasse 23 I links. MaMWH Suchen krnd-n""' NsmGW! hu einneu Wohnort unter günstigen Bedingungen? Dann senden Sie 3bre genaue Adresse unter Nr 6195 an die oreschäits- stelle des Gieß. Anzeiger. Tüchtiger MöbeisAciner gesucht. Earl Stückratlr, Hessische Bürgermeisterei Cid): Völker. Veiftei^erttua,. Mkdiziit'silit fllinif. MkMWm SBckarsnlmer Motorräder die neue 3 PS-Maschine sofort lieferbar ßi7oc Auto-Schneider Marburger Str. 68 Tel. 2057 Deutsche volkspartei Oessentl-Versammlung Donnerstag den 2. Juni 8Uhr abends in der Turnhalle Redner: Frl. Dr. M. Bernays-Mannheim „Deutsche Familie und Deutsche Politik". Landtagsabgeordneter Dingeldey „Rückblick und Ausblick". ftinfriff* ^kf. Plätze im Vorverk.bei Ehallier. Neuenweg, 'D.u Ma-ikand VlNilttl. M. 2.— und an der Abendkasse M. 1—. (6125c 4)0t|tÖH0. veute nachmittag entschlief faust unsere liebe Tante frl. Christiane snOp im 88. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen. I. b. N.r !^rau Helene Treppinger Wwe. Gießen IBismarckstr. Hl, den29. Mai 1921. Die Neerdiguna findet Mittwoch den 1. Juni, nachin. 2'/, Uhr, aus dem neuen Friedhof statt. 07918 Spargel täglich frisch gestochen, emvfiehlt zu billigsten Tagespreisen 5201 W. Hankel dienen Baue 7. Tel. 612. bei gutem Vobn in kleine Familie gesucht 07929 (6oet beitrn ß e_31 I. Eine ältere Person im Alter v. 3O—4O Fahren, die im Kochen bewandert ist, »um sofortigen Eintritt 'M Ortsgruppe Gießen. Mittwoch, bett 1. Juui abends 8Vi Uhr: Monals- ücrfammlung Hotel Köhler. 6172* Der BorSnnd | Kaufgesuche | Luche in Gienen oder Umgebung Haue mit («arten IGeschästShauS bfoorAUßt) 311 kaufen. Lchriftl. Angeb. u. 07901 an d. Gießener Anzeiger. ©Ut erb. tlegelkugelu |u Frankfurter Str. 61 II. 2ertnner Vömmer billig z.vk. Bod elmer Str. 54 II. Eleve für hiesige Apotheke ge- iuchr. Reifeprüfung mit Latein erforderlich. Lchriftl. Angcb. unter 0792(i a. d. stließ. An;. Tüchtiges, ordentliches Mädchen gesucht bei hohem Lohn und guter Bervlleguug. Kahn.Frankfurt a. M. a3i Grüne Straße 40. Gch w rt Bender Rodheiui a. d. Bieber. Kinder - Klapvttüblchen nub Bor flut erhalt., bald Äu kaufen gesucht. Schr. Angebo.e mit Preisangabe unter 07873 an bett Gieß. An». Kinderbett mit Matratze, gebraucht, gut erhalten, au kaufen gesucht. Ange botc an Bender, Bahn- hositraße 29 III I. 07921 Wir beginnen am Donnerstag den 2. Juni 1921 abend» 8 Uhr in unserem Verein-lokal „Schtvkapaß", Bahnhof straße 7, einen Anfänger- Unterricht für Damen n. Herren Unterricht-geld 30 Mk ausschließlich Lehrmittel Anmeldungen zu Be ginn deS Unterrichts obei an ben 1. Borfibendei Herrn Stadtobersekretät .Q nrl Reitz, Nord - An Gießen iVöwengasse 5), den 31. Mai 1921. Die Beerdigung findet am Donnerstag nackm. 3'/, UhrTauf dem neuen Friedhof statt. 07927 ?n dem Licher Stadtwald, Distrikt Plattenwald, »erben Donnerstag den 2. Juni 1921 versteigert 17 Fstm. Eichenstämme 2., 3. und 4. Klasse 25 „ Buchenstämme 2., 3. unb 4. Zusammenkunft vormittags 7", Uhr am Wald- einqang an ber Hattenröder Straße Lich, den $7. Mai 1921 Bergstraße 11V. Zn verlüRNlKeN, fleIl>H,llnn. d. (tiiefi. Anz. _____Wolstt rnjcl 4. Birka zwei A A Morgen B <5 C nm Miobbern zu verkauf. N. 8. U« l‘/t PS., flut bereift u. erhalten, Vorzug, licher Bergsteiger, hat ab- Ai neben H. Brann,Den tift An lArfiuderg. [Tv1' NHängentatte und Stühle In tiefer Trauer: Familie Wilhelm Mandler. Krofdorf, Hausen, Ober-Ohmen, Bünde, Kj 31. Mai 1921. Weg. Berh d. jetzigen orL. Mädchen zu 2Pers b. flut Verpfleg, u. gutem Lohn ». 15. Juni flcf.Ooelbeatr.4ei. $1 klein mädchen Möbliertee Zimmer mit ob. ohne Verpfieflung von jung. Dame f. bald ges. Ang. an O. Georg, vorm. H. Kühn, Selteröw. 36. ei„ M6bl. Zimmer mit Pens, zu Dm.WelslarerWeg77. o?lw Mödl. Zimmer zu verm. Srdillcrstraße 11 v, HöbllcrtcH Zimmer, Sonnenseite, an nur sol. •verrn zu verrn. flinkeres Hcrio, Plockftr. 5. 6199h Bat m6bL Zimmer z. verm. oie«) Walltvrftrahc 8v. | Mietgesuche | Wir suchen für einen bekannten Herrn 1 oller 2 mööilene Zimmer. Angebote erbeten Cft= | Stellengesuche] (yciimubter *2^ 11 r tritt* fräfitncr 'ÖUrjnjC 16—17 Jahre, sucht Be° schästigun i irgendwelcher Art, verfeficr Nabfahrer. O79M ttlinnclhöfcr, Watzenborn b. (Mienen. Snctie Stellung ale>eins. Ltiitze in kinderlosen Haushalt. Cffcrten unter E. S., Postamt Wetzlar.__________07904 Waschfrau sucht Betätigung in ober außer Hans. Lckn. Angeb. unter07900 n ) 1 Heb Anz Verkäufe ] Mittwoch ben 1. Juni von 2 Uhr ab versteigere uh Braiibqasse 3 1 Saloneinrichtunq (flJlnhcigoniel 1 Büfett (Eichen), I Schreibtisch (antik), 1 Bücher'' 'chrank ldunkel Eichen), 1 eichenen Tisch, mehrere $ nMhmte ' Mähmaschine, 1 vollständiges Beit, 2 $011^0011 mit Matratzen, einzelne Federbe! en, > 2 Bollwände, .tzüchenichrank, 1 Standuhr. 1 Nean.! lator. I Kommode, 1 Aktenschränkchen, 1 Linksherd, - ] Waschtisch, 1 Spiegel, 3 Eisentische mit 'Marmor, i 1 Aussatz, 1 Gaslüster, 2 Fagdstöcke, Faqdgläser, Neh-1 Bangen, 2 Hirschgeweihe, Lampen, 2 Oclgemälbc, | CUn- ^sichtücker, bessere Herren- und Damen- l kleider, Linoleninläufer in allen Größen und Stücken, Sd)ube und Stiefel, 23 Trcppenstange», Bischer, Zeit s i «ttCn' ,;ilomQne- H Bande Brehms Tierleben,' 1 lopierpresse, 2 Oder, Stühle und 1 Sportwagen usw. a Bersteigerung bestimmt. O. ^knurr II.. Auktionator, Krosdorscr 5tr. ' --gon 10 Uhr Bcsichtiqnng erwünscht. 07909 > — — - ' Mittwoch den Juni 1921 nachm. 2 Hbr oerftcigere id) im DarmftäMcr haus, walllor- I f hraBe 6, dahier zwangsweise gegen Barzah. ■ ungvj zwenurige Kleider,chranke, 1 Irumeau. । spiegel, 1 Vertiko, 1 Serviertisch, 2 Sofas 1 Bild 11 Kamnwde I Polster,-hei, 1 Nähtisch, 1 Sofa J iÄÄtt SS. Ä •n flroQeveu Vosten fmd gut erhalten. € c#) u b m o d) <* r^tiTcbitr. 20 (alte Alicescdule). Ä)übItnaufe u. Hamster in Gärten u. Geldern de« fettlflt man schnell mit nen H« sIttI>lltrl>NtII. Central Drogerie, 6174c Etbulstraße. Trefie am Mittwoch ben 1. Juni mit einem Daq Aon Frankfurter ieuecfrftca, irbeaca Geschirr auf dem Marktplatz (C# toalbdnarten) ein. Verkaufe zu bill. Breifen Adem Schwab. 6193 Urberach. Eg.llarl Reit, Dieidiintnfflitif, Gießen Die unterzeichnete Firma hat ihre Auflösung beschloßen und sind eventl. Forderungen innerhalb Junger ^6182 Seiner nTapeiieier zur Auöhilie gesucht. Kost und Logis evtl, im Hause. Karl Ttark, Sattler» u. Tavezterrnftr.. Wicseck. Illhrnrann Gasherd 4flainm.. mit Backofen u. TJärmeichrank zu verk. O79O7J Riegelvsad 30, Konslgescliiniedeles Fifmeiisdiilil etwa 1.50 Meter frei auo- bängeub, zweiseitig beschrieben, mit elektrischer Blinklichtbeleuchtung, auch iiiv votelfl, Caf^S mm. abzugeben. fltähereS Kunstschlvfierei 6178 Carl Kreiling, ___Süb-Anlage. G!as-Ichaiifaßtii 140x100 cm, mit Tviegel» Rtickivand, Dekoration-- einricht, u. Aufsatz billig abzug. Marktplatz 2. Vierkaallatlen f. Bohnenstangen sehr billig abzugeben bei s E. Dürr & Co., Liebigstr. 61, Televh. 149. ßtkotnbtitSffluf! Flaeoh. iii.eingeschl. (tzlaS- stovs.. Blasechaleu, Lampe, Waae^rkest. n. a. photogr. UtcnfiUen, guterh., bill. z. verk. fflr. 21ciuwcg 26p. SiisililSsriges Bett mit Matratze u. Keil zu verkaufen. Bender, o?M"> fllnbnboittr. 29III L Holz-Kinderbett m. Matra ue u. 1 Lvortwagcu sowie Bogel Hecke mit Käfigen zu verk. 07911 Ntegelvfad 34 TT. Guterh. ftorbbettchcn billig zu verkaufen. 1^7932 Süd-Anlage 9, Mans. Neue starke Bohnenstangen für 80 Pfg. zu Ilkh-, Krüs-,Kok!-ii.Bohmrbtitkil! sowieLiefcrunffrinzeln.Mafchinrntkile Hotel Stangler, __________Betzdorf. Nach Bad-Naubeim für kl. belfere Penfion wirb KMMulcin für sofort gesucht. Bor- fteüen erwünscht-. 61841) Frau B. Backhaus, BurgstraKe 22 WoaiskliaüttAll werb, eichfähig hergestell LRrl8oiml4t,flteiienwefl42 ! Verschiedenes! Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich not unö MsMst in Hedj(5-ynaeiegeat)fifer tm alten Matbaus Marktplatz 14 Mittwoch nachm. v. 61/,—8 Uhr. ,nr übernimmt Nachlfilsc in Französisch. Schr. An- geb, unt.07917 a.b. G. Anz Pension Bucs Niegrlpfad2S,emvfiehIt Mittaz- n.AbendW. Mittagstisch für junge Dame, in Pen fion ober Familie, gesucht Schrift!. Angetote unter 07922 an ben Gieß. Anz. ^"eiekirÄlleDanlage? Material wirb gestellt 07e,e Angeb. an Ed. flrc Winkel, Niegelof td 19a Heidjer alte .Kavallerist lehrt michReiteu" Pferde vorhanden, Zeit beliebig. Schr. Angebote utttet 6156 an den Gieß. Anz Der Vorstand deSStenograpben-Bcr eins „2tohc - Schrei»" c. B. Gießen. 116. Douuer-tag, 2. Juni von adendS 8'/, Uhr an Zusammenkunft tm Postkeller. 1. BorstanbSwahl: 2. 1i6er.Feieram21.Aug 6163) Ter Vorstand. 5t»flr-a. Borftbaßoereln BJWH (S. m. ö. 6. (Benetal-Dniatmnlunfl Donnerstag, 9. Juni. adendS 8' ,Ubr bei (Mait rotrt Krüger. Tagesordnung: Vor ltandSwahl,Derschiebene: Bewerber zur Nechue» stelle toollen fich bio zum 8 Juni melden Für den AussichtSral Schafe r. v:t0‘