Er. 281 Der fcitgeetf liqdaet lietie SL Alnichnfl )ui Dr-i lnach. richi«, Lijeiger tzietze». Pohi^e Joafe: freetlert a. M. 1I6M. Erstes Blatt UL Jahrgang Vlittwoch, 50. November 1921 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvd und Verlag: vrühl'sche Univ. Such- und Sltinöruderti H. Lange. Schriftleitnng. GeschäfirsteÜe und Drudcrd: Schulstratze 7. a&ad9Mt wä ilajeietB flrbie Taqe^nueim« bi« ;un 51a£in ttaa o^nejebe ixrbtnththkeiL Srtis Mr I mm yöve ’ür njci^rio 34mm 1»reite örtlich M> Dt. ausm&rt» 65 Pf - für Seklome. ■ njeiqtn von 70 mm Brette 250 VL Bei Pley. »ortd)nh?O Auf chlag HauprfchfistleUrr ?l»a. 2> (lern her morriftifd>en IDktfdxilt^oIiii! in Dcullch- lanb mit sich bringt emgeftebt, u.ib wenn sie sich zweitens Daran fernbält her deutsche - Arbeiter- schäft politische unb wirtschaftliche 'IH-DMcrn: näher zu bringen, die sich entmeber schon als uacrfüllbare Ideale durch die erschütternde Prarir des Sowie:- ruhLinb hcrausgestellt haben oder die überhaupt nkbt verstanden toerben Die kommunistische Partei von heute will nichts anderes als ' K" Line neue kommunistische Aktion. Man schreibt uns. Durch die Sorgen, die das deutsche Voll heute Infolge der Reparation-Verpflichtungen an die Entente aus politischem, wirtlchafllichem und sozialem Gebiete Hit, zieht sich immer deutlicher dir Krage, werben wir auch in dem Kugcnblil der grübt en vaterländischen Hot uns auch noch gegen eine Qlrt -Weiler kvmmumfttschcr Revolution wie sie Ruhlanb zur Zeil seines Zusammenbruches erlebt hat. ui wehre i Haden f Dir dufteren Lrschcinun. gen, die zu dieser Frage führen, werden meist durchaus ichtig beurteilt Man sagt sich, bah die augeni lldii4>e choch^niunkiui der d utschrn ußiri- schall nicht lange andauern kann unb man urteilt, hab mit bem plötzlichen Umschwung in der wirtschaftlichen Konjunktur eine ditieitAlolgleit ganz befondeien Um lange» entstehen müsse Man fürchtet. bah die andauernde Verscy!echtemng der Mark durch ständige Lohnerhöhungen nicht eingeholt werden kann, zumal bei der wirtschaftlichen Ranft ruhten, die Deutschland infolge der Repara- ttensverpflichtungen nun einmal Hal. gerade der Höhe der Belastung der Industrie durch Lostn- differenzen eine bestimmte Grenze gesetzt worden ich. Man besürchlet daft. je schwieriger die Lage des Vaterlandes wird, um fo mehr wieder einzelne Telle der Bevölkerung ihr Heil in irgendeiner Wahnidee suchen Die Folgen, die dann aus solchen äinzelerschUnungen der deullchen Wirtschaft gezogen werden, für die Frage ob es eine kommunistische Revolution gebe ober nicht, werden meist vollkommen falsch beurteilt Schon hört man wieder havon. bah bü Kommunisten eine Art bewaffneten Ausstand in Mitteldeutsch'anb. In Berlin. im Ruhrrevier. In Hamburg pla/.cn; es werben wieder angeblich richtige Protokolle von kommunistischen Geheimberatungen verbreitet, in denen die Pläne zum mllitär.schen Angriff gegen die Reichswehr und gegen die Sipo erörtert worden sein sollen. Man spricht wieder von einer kommunistischen Strategie gegen die Hauptftütz- punkte der deutschen Wirtschaft, kurz, man glaubt, bah sich eneniueU die Ereignisse, die Deutschland im März 1919 und im März 1920 an sich Vorbeigehen lassen muhte, über kurz oder lang wiederholen werden. Licht- liegt in 'Babrbeit Demgegenüber der Leitung der kommunistischen Partei ferner, als noch einmal den Versuch zu machen, mit Wassengewalt politische und wirtschaftliche Positionen zu erobern. Würde es nur auf die gröhten Schreier in der Leitung der kommunistischen Partei Deutschlands ankommen, so würde man in der Tat mü solchen Versuchen au rechnen haben Da aber die Politik der deutschen kommunistischen Partei nicht von Berlin, sondern von MoSkau bestimmt wirb, so muh man auch damit rechnen, bah die Taktik, bie bic kommunistische Partei anwendet, ganz von der ohne Frage sehr hoch stehenden Kenntnis der wirtschaftlichen und politi'chen Zu'am ne.thänge In Deutschland getragen ist. bi? man in Moskau bat ES wirb bie höchste Zeit, bah die ganz überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes, die die ersten örunblagen für die Erhaltung der Deul- schen Winschast unb für ben Wiederaufbau In der Festigung der Ordnung und der Autorität deS Staates sieht, sich einmal über die Grundlagen der kommunistischen Taktik klar wirb. Das ist einmal deshalb besonders notwendig, weil man nur bei richtigem Verständnis für die Pläne der kommunistischen Partei die enge Zusammengehörigkeit erkennen kann, die In dieser Frage weit über bic Grenzen des Bürgertums hinaus auch in groben Teilen der handarbeitenden Masten besteht. Es ist Sim -weiten deshalb notwendig, weil bereit» jetzt le Gefahr besteht, daft sowohl bie Abwehrver- suche. die daS Bürgertum gegen eine neue kommunistische Aktion anstellen könnte, wie auch bie Abweh rv ersuche des Staates ins Leere hinein- stoften. Die kommunistische Partei von heute hat eine ganz andere Taktik alS bic kommunistische Partei des HahreS 1920. Wir sind In ber angenehmen Lage, daft bic kommunistische Panei nach wie vor bie Resolutionen, nach denen sie ihre Politik und Taktil einstellt, und die ihre Zentralen beraten, in aller Oefsentlichkeit bekannt gi^t. Man fön.tc auf die Absicht einer Irreführung bei der Veröffentlichung dieser Resolutionen schlichen, wenn nicht der ®runb darin zu suchen wäre, daft innerhalb der kommunistischen Partei selbst noch Meinunas- Verschiedenheiten über die cinzuschlagende Taktik bestehen, unb daft insolgedcs'cn bic Kämpfe zwischen den einzelnen Gruppen der kommunistischen PaNci In den kommunistischen Blättern auige ragen werden Die Taktik ber kommunistisch e n Partei von heute sicht nach dem letzten Beschluß des ZentralauSchu'ses der Partei vom 16 unb 17. Lovemrar so'.gendermaften aus Ruf der Grundlage ber wirtschaftlichen, po'.i i'chen unb sozialen Erscheinungen, dir im allgemeinen in der Oefsentlichkeit richtig beurteilt werden. will bie kommunistische Partei eine Vcrknabberungstahik gegenüber ber gewerkschaftlichen Bureaukratie durchführen. Sie sicht durchaus voraus bah He gegen die Gewcrkschaftsburoaukratl: nur dann auf- tomracn kann, wenn sie offen bic Schäden, die ohne sieht In der sozialdemokrai /chen Partei von beute I bie Hütenn der Lut ort tä: des bestehenden S au e-, | und He wlll, wie das bk Sozialdemokraten | 30 3abre lang gemacht haben, bie Lrbeitermassen hinter sich sammel« Duft He ihnen Verfptcchunaen und Hoffnungen macht, bic von bem bestehenden Staate niemals erfüllt werden könne t. So will sie, wie deutlich in genauer Formulierung der enucinen Programinvuntte ui ben letzten Beschlüssen des ^.entralausschusses ber Partei au> etnanbergdcbl ist. erstens bic wirtschaftlichen Kumpfe mit aller Gewalt ausdehnen und verstärken, sie will »um zweiten den Kampf um die Steuern zu einem Kampf für bie Beschlagnahme ber Goldwerte machen, wobei ’k ei e Kontrolle ber Steueroerwaltung burch bie Ar- beiter fordert, unb sie will zum brüten mit allen Mitteln dagegen anfämbfen. bah bie soziaidemo- kratische Partei noch einen kleinen Schritt weiter in bem Willen der Unterstützung der Autorität des Staates geht unb das Koalitionssystem von heute erweitert Das heiht: He will in Wirklichkeit bie an ber Verantwortung für bas 6 um te irden mtlaroeitenbe sozialdemokratische Panei mit allen Mitteln verhetzen, um ihr die Massen zu en^iehen. In den Hintergrund ihrer Taktik wird dann die Hoffnung gestellt, daft die kommunistische PaNci e n? rein sozialistische Regierung im Deutschen RNchstage unb in den Parlamenten ber einzelnen Länder unterstützen werde. Als Voraussetzung einer solchen Entwicklung wirb ausge-eichnet. ,baft die gesamte Arbeiterklasse aufterbalj bes Parlaments den Kamps um ihre Forderungen aufnimmt" In diesem Kampf allein könne, wie cs In ben Beschlüssen des Zentralaus- schuiscs ber kommunistischen Partei t>ei )U »ich dir Einheitsfront ber arbeitenden Masten voll entwickeln. Die kommunistische Partei will sich also mü einem Wort g.fagt zur Trägerin einer groben außerparlamentarischen radikalen marristilchen Bewegung machen. Sie will in dieser Arbeit bie nicht aus Wochen, auch nicht auf Monate, sondern wahrscheinlich aus Jahre hinaus berechnet ist. in Parallele mü der Häufung der wirtschaftlichen unb politischen Sorgen des Leiches die Massen, bie in einer ferneren Zukunft für eine Eroberung ber Macht im Staate durch die kommunistische Partei in Betracht kommen, langsam ben parlamentarischen Parteien entzic hen. Sie will bi fortschreitender Entwicklung ihrer Macht von auhen her bie sozialdemokratische Partei be» Parlaments im Sinne der rabJdlei maeristischen Ziele beeinflussen Das ist ein Plan von einer Grobzügigkeit, kaft man ihm mit den Mitteln, die man bisher der kommunistischen Putschaktik entgegengesetzt bat, auch nicht im geringsten betfom- men kann. Dieser Plan, ber In Wahrheit aus bie Vernichtung aller kulturellen Grundlagen Europas hinauslaust, kann nur bann zunichte gemacht werden, wenn sich die grobe nichtmarristische Mehrheit de- deutschen Volke- gleichfalls auf ihre Pflicht ber Sammlung beruft, unb wenn im einzelnen jeder und jede Organisation die in ber Ausbreitung der marfistischen Ideen eine Gefahr für Deutschland und Europa sieht, in dem einzelnen Winschastsbetrieb, in ber einzelnen Fabrik, im täalichen politischen unb wirtschaftlichen Kampf, sich konsequent und direkt auf die Bekämpfung der (5in.it Larbeit der kommunistischen Partei einstellt. Die Desahr. die durch die Taktik der kommunistischen Partei entsteht, erkennen, heibt sie schon zur Hälfte überwunden haben, an ber wirklichen Gestaltung ber kommunistischen Taktik blinb vorübergehen, heiht ihr zum Siege verholfen zu haben. Berlin. 29. Lov. (WTB.) Im Unter- fuchungsausschuft über die Vorgänge in Mitteldeutschland wurde über den Inhalt der verschiebenen Strasakten. insbe'ondere Derjenigen von Hölz Bericht erstattet. Ss wurde fcftgeftellt. bah von Hölz unb Genossen bie fürchterlichsten Mißhandlungen an Geiseln vorgenommen würben Die erste Begrünung waren Faustschläge ins Gesicht und Fufttntte, benen Erpressung von Gelb unb Bedrohung mit Srschicben folgten Daraus sei die Erbitterung bei ben Schupobeamten zu erklären. Der AuSschuft be- schieb, am Donnerstag nächster Woche noch mehrere Zeugen zu vernehmen. Lach ber Beschlagnahme ber kommunistischen Ak.en bei Tiara Zetkin befragt, erklärte ber Regierungsvertreter, bah bas Material Dem älntersuchm^saus'chah in Der nächsten Sitzung vor gelegt werden würde. London. 29 Lov. (Wolff.) Der Sonderberichterstatter Der .Westminster Gazette" auf Der Washingtoner Konferenz meldet seinem Blatte, es sehe mehr denn je Danach aus, als ob Die gesamten europäischen Fragen Demnächst in Washington zu rSrörte- rung kommen würden ES scheine, als ob Die Finanz- und Reparationsfragen ebenfalls auf« Tapet gebracht werben sollten In Beantwortung Des amerikanischen Vorschläge«. Daft DeutschlanD zu Den künftigen Konferenzen cingdaben werden, vielleicht sogar nach Wa'- hingwn cingdaben werden solle, bevor bie augenblickliche Konferenz fehlere hätten Die Franzosen zu verstehen gegeben, bah sie nur unter Der Bedingung ihre Zustimmung geben mürben, bah Die Vereinigten Staaten Frankreich bei der Snnr erbang der von Deutschrand gdchul- ntctu venranoen u>cda3i uMiuuiuimm* . deren Repavanonen jur Seite ftänbat. «taut tri von heute will nichts anderes als genau Die .Westminster Gazerae- besteht Die Möglrchkert. gleiche Taktik nachahmrn. mit Der bic t ^zialdmw- Daft 'ich bie Haltung Frankreichs ändert, wenn gatil^e ^irtci einmal gn>3 ist- ^ie > du deuischen Reparataowm «1 ben fran-östschen Schulden an Die Vereinigt en Staaten verknüpst würden. Lach dcm BerichtcrstaNer Der .Westminster ®a*ulciten. öd handle sich um nichts weniger, als eine neue Reparations- Politik an die Stelle der bisherigen yi setzm, bie der Vertrag von Versailles vor chretbe. DaS Blatt tod t Darauf hin, Dab Lloyd George niemals verheimlicht habe, dab zwei Mabnal'rnen eilig seien: Die Liquidation der Internationale! Schulden und die Wi.d?rhcrstellung eine» normalen Handelsmarktes In Deutschland Das Blaü glaubt auch, mitleilen au können, dab Balfour bei d« letzten Völkcrbundskonset enz in Genf einem französischen Delegierten die Franc vorgelegt habe, waS er davon denke, wenn ein Abkommen getroffen würde. daS Deutschland bie Verpflichtung abnchme. bic Pensionen zu bc-ahlcn unb zu seinen Lasten nur die Kofte.i für ben Wiederauf rau ber verwüsteten Gebiete las e DaS Blaü erklärt, bie Grundlagen deS Vorschlages von Lloyd George, wie er sic schildere, für wert, einer Prüfung unterzogen zu werden. London. 30. Lov (WTB.) .Daily Lews" berichtet, daft die Londoner Eity ein Moratorium für Deutschland gutheibe. London. 30. Lov. (WTB.) Reuter erfahrt, baft die britis che Regierung die deutsche Reparationssrage jetzt von allen Gesichtspunkten eingehrnd beleuchte. Paris, 29. Loo. Der .Tcinp t“ macht im Leitartikel die aufsehenerregende Mitteilung, daft England eine Lote an die Dotschafterkonfe- renz gerichtet hat, um di' Aufhebung der militärischen Sanktionen" am Rhein anzuregen. England schlägt in der gleichen Lote die Organisation einer weniger umfangreichen Kontro,,<'<'ft6roe zur Heber- trachung ter d utfchcn Abrü ung tor. Besprechungen RakhenuuS in London. Berlin. 30. Lov. Wie ber Londoner Korrespondent der ..Dossischen Zeitung- erfährt, haben zwischen Dr. Lathenau und dem Direktor der Dank von England, Sir Loben KinderSleh. zwei Konferenzen stattgefunden. Weitere Konferenzen mit ben ersten englischen Finanzfachmännern und dem Schay- minister Sir Loben Horne sollen sich unmittelbar anschlieften. Der 5konespondent hält eS für mdglich. daft Lathenau auch mit Lloyd George Zusammentreffen wird. Neue Mahreyeln gegen Teuerung und Preiswucher. Berlin, 29 Lov. (WTB.) DaS Reichs- ka b i n e 11 beendete heute nachmit:ag unter Tell- nahme der preußischen Mini!er Hine "Beratungen über Die durch die Teuerung g schafsene Sage. In Ergänzung unb Verschärfung ber bereit» be- fiehenden g - etzlichm Dockchriften zur Bekämpfung des Wuchers wird den gekfcgebenbc^ Körperschaften unverzüglich eine Vorlage unterbreitet toerben. welche Die Veröffentlichung s ä m t l iche r Verurteilungen wegen Schleichhandels und Preistreiberei durch die Presse vvrschreibt. Bei Beurteilung wegen schwerer Fälle ^Gefängnis über 3Monate ist auteibrai Beröffentlrchuna durch 2 nschlag vv'pcfeben. Ferner Ix-schlotz das Kabinett. Die test chrndra PreisprüsungS st eilen durch Kommissionen zu ergänzen, wie fk sich in manchen Städten bereits ge£-UD t haben. Dielen KommiPlrncn sollen neben Vertretern Der Verbraucher auch Vertreter der Dcwerfchaftra an» gehören Die Prcusprüfungsfteilen werden als- Dann Anweisungen zu ent’^iebenem Vorgehen gegen ben Wucher erhalten. Zur 2JeHerung Der Milchversvrguog öxrDcn in Dem Haus hast des Reichsmini'eriums für Währung und Landwirt'cha'r für 1920 auf 1921 403 Millionen Mark bereSzestellt werden und zwar für solche Gemeinden 'n Denen die MilchveNorguna besonders notleibet, das heisst. Der MlchdedaN nur dis zu einem bestimmten noch fest;u fetzen den Bruch test gedeckt ist Don ben 400 Millionen Marckfollen je ein Drittel Die in Brtracht kommen- Sterben Länder und Gvoeteden aufbringen. Soweit bte Gemeinden hierzu nicht in der Lage sind, soll kaS Leich auch bic von be i Gemeinden mch> auf zu biingenden Mittel übernehmen. Ten C-e- nxi;ib»n soll In Der Q3efive.it u g D r Mst ei bt ex- halb der gesetzlichen Bestimmung freie Hand gelassen werden, doch sind die Gemeinten darauf hinzuweisen. daft sich als Weg zur Be'fcrang Der Mllchvepsorguna. soweit sie unter ungenügender Anlieferung leiDct, tttebelnnDcrc Der A daul vv>. Futter, vor allem von ausländischem Kraft,utter und die verbilligte Abgabe solch-., Futters an die Kuhhaltcr empficdlt. weiche die Gemeinder. beliefern, unb bei Denen, wie tun DeUpiei den gimxcindHchcn 7ldmelk< wirtschaften, clat Sicherh, ir Dafür geschaffen werden kann, bat! Die Mehrerzcugung von 2JH14) auch Den Gemeinden zugute kommt. B e r l i n. 30. Lov Das Aachener Wucher- gc,icht verurteilte < t \ Verlaufs von Siern an Belgier zu oler Monaten Gefängnis und 5D00 Mark Geldstrafe Mehrere anDae Personen wurden wcaen ähnlicher Verne hen zu Gefängnis- und Geldstrafen ocrurtcUt. In Herlen sind Eier mit 23 Mark das Stück verkauft worden Die Washingtoner Konferenz. Französische (Erörterungen. Paris, 29. Lov. (WTB.) Der Sonderberichterstatter der Havasaqentur in Was()ingten hält cs für möglich, daft Diviani. wenn Beschlüsse über Die Adrüstungzur See bis dahin zustande kommen, am 14 Dcrcm'rar Die Rückreise an treten und Dem französischen Kolonial- Minister Sa r raut überlaflen werde, Frankreich igen des fernen Osten- zu vertreten. In denen noch feine Beschlüsse gefaftt wurden In englischen Kreisen In Washington glaubt man nicht an das Gerücht, daft Lloyd George zur Teilnahme an den Verhandlungen erscheinen werde. Die Tatsache, daft ber f.anzölilche Finanzsachverständige Eheysson mit B. land algere ft fei. betrefft daft die interalliierten Schulden von Der jetzige» Konferenz nicht besprochen würben. Ebensowenig denke man in Washington an eine bevorstehend« Zusammenkunft der deutschen Delegierten mit den Vertretern In Washington Präsident Hav ding habe offiziell keine Derartige Abstcht zu erkennen gegeben. Vei Dem letzten Journalisten, empfang habe er sich auf folgende Antwort beschränkt. Wenn eS ber Konferenz gelingt, bie zur Erörterung stehenden Fragen zu lösen, wäre es natürlich, ihr weitere Kon'erenzen folgen zu lassen. um bie anderen Streitfragen zu regeln, unb wenn Deutschland Dabei bteee fiert wäre, so könnte eS cingdaben werden. E- handle sich also, so fährt der HavaSbcrichterstatter fort, um eine Hypothese und nicht um einen Plan. Im übrigen würde diesranzösischeDelegatlon es ablehnen, bn gegenwärtigen Zeitpunkte mit den deutschen Vertretern in Wa Dingten zusammen zu treffen. Ihre Tellnahme sei nich: vorgeleben worden. unb die blS jetzt erörterten Fragen berührten Die Deutschen nicht, denn die Abrü,tung Deutschlands zu Waster und zu Lande sei. ebenso wie seine Stellung Im fernen Osten, durch den Versailler- Vertrag bestimmt worden ES bleibe die Repara- ti. n-frage. Dis jetzt sei sie als eine reine deutsch-französische Frage mit Deutschland als Schuldner und Frankreich als Gläubiger betrachtet ©o^'en. Wenn künstig die ganze Welt sich aüB tnter.fHert an ihrer Lösung betrachte, so müsse sie Dafür auch bte Mittel zu ihrer Lösung finden und sich am Risiko beteiligen. Lur wenn Frankreich solche Garantien geboten würden, körnte es an die Möglichkeit einer terartlgen Verhandlung denken und auch barm vicht, ohne zuvor die D. undlagen und den Rahmen der Derhanblung fest gestellt zu haben. „Esel") P a r i S. 28. Lov. (WTB.) Der Svndeck- berid)tcrftalt£r des .OHatln“ in Washington, dem man die Verantwortung für seine Mitteilungen überlassen muft, berichtet: In den Klubs von Deuyork würde erzählt, Balfour habe, als er die Lede Lu rson S kennen gelernt habe, sich über den Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten eines WvNeS bedient, das durchaus akademisch, aber ein wenig zoologisch sei. Das Wort bestehe aus drei Buchstaben und stehe im fran-ösischen Wörterbuch unter dem ersten Buchstaben des Alphabets. (3m Englischen heiftt das Wort w3mm, Im Französischen „Ine“, auf Deutsch bedeutet eS „eaterlcltung in ihrem anerkennens- Werren Bestreben, den Spielplan auf einer Diesten angemessenen Höhe zu halten, zu fördern. UnD gerade bei Heboel sollte sich diese 2lnteilnahme an der kulturellen Ülrbeit, die an unserer heimischen Bühne geleistet wird, in verstärktem Maste geltend machen —'t- und man versäumt heute ganz, mit dem Theater erzieherisch zu wirken. Das hat seinen Drund darin, datz sich das Publikum sehr geändert hat, und der gebildete Mittelstand mehr und mehr fehlt. Dafür macht sich eine Schicht breit, deren Unkultur eine ernste Gefahr für yiftt Theaterleben bedeutet. Dies zeigen besondere die — - — - - '* *"iwn nichtphysischen Personen bekunden sollte, lehnte mit allen gegen 4 Stimmen der äußersten Linken die Begutachtung deS vorliegenden Gesetzentwurfes ab und beauf- fragte den Oberbürgermeister Dr. RetkeS, diesen ablehnenden Beschluß mit einer Begründung als Beschwerde an den Völkerbund weiter zu leiten. •• „Offene Sonntage-. Auf Grund des § 105 d Absatz 2 der Reichsgewerbeordnung (in der Fassung der DeichSvervrdnung vom 5. Februar 1919) ist an den drei le tzte n SonntagenvorWethnachtensd. i. am 4.» 11. und 13. Dezember dS. IS.) für alle Geschäftszweig? des HanbllSgewerbsS der Ge- Werbebetrieb in offenen Verkaufsstellen und die Beschäftigung von Gehilfen. Lehrlingen und Arbeitern von 11 Ahr vormittags bis 6 Ahr nachmittags zugelassen. ________ heutige Stadtverordnetenversammlung, ihre Stellungnahme zu dem Entwürfe einer Verordnung der Regierungskommission bett, die Einkommenbesteuerung der Spiegelbild eigensten Erleben- in feiner Tragödie das auf Mürbe begründele Menschentum OHarlam- neS gegen die brutale Kraft des Herodes ringen und am Schluß des Werke» auS der 3crlrümmc- tung der todgeweihten Vergangenheit die auS der edlen Liebe MariamneS geborene Zukunft auferfteben. Aus Stabt unb Land. Dietzen, den 30. Rod. 1921. An unsere Leser! Mit dem 1. Dezember tritt neben anderen Verteuerungen eine weitere empfindliche Preissteigerung für Zeitungspapier ein. Wir können diese neue Belastung nicht allein tragen und stnd deshalb gezwungen, wenigstens einen Teil davon auf unsere Leser umzulegen. Der Bezugspreis für den Monat Dezember stellt sich auf ....••••••• Alk. 5.50 dazu kommt der Trägerlohn von „ 1.— Verlag des (Siebener Anzeigers. nur sechs wirklich Künstlerisches bitten. “MLin spielt aus geschäftlichen Gründen, ohne Rücksicht auf die Verwüstungen, die man damit an richtet. Dis Direktoren rechnen ja mit einem Theaterskandal. weil sie darin die beste Reklame erbllden. .Der Hühnerhvf. eine der schmutzigsten franxb- fischen Komödien, ist schon zwölf Abende vvrher völlig ausverkaust. Da ist cs P'sicht aller denen eS um die Zukunft ihres Dolles ernst ist, mit au helfen, diese Verseuchung der 'Volksseele unter dem Dechnantel .Freiheit der Kunst" zu verhilv dem Aus diesen Bw «gründen heraus wurde oer christlich-Tratwnale Dühnenvvll-dund gegründet. Sine örgantfatton Der Tteaterd.fucher ist notwendig, nicht als Konsumverein, sondem. um tatkräftig mitzuardeiten und milzi!verantworten an der SpielVlM'gesiaüu g Die Kunst ist frei und edel und unsere heutigen Dichter sollen wieder zur Geltung kommen. Die Bühnenkunst mutz als die fr*, Wilf te aller Künste von dem Vewutzsirin irnD dem Willen einer Kulturgemeinschaft getragen sein. Alles, was zerfetzend wirkt, mutz zurückgedrängt werden, und so aut man mit Hilfe Des Theaters Revvlutwnen vordereilen kann, rann man mit Ihm auch em zerrüttetes Volk mit einer neuer Seelenstärbr erfüllen Das Theater bart nicht in der Ctxrtile versinken. sondern es mutz ein Schaufpielplan ausrochterhaUen werden. Wir muffen aktive Theatcrpofitll treiben und das Theater- gefetz mutz neu geregelt toerben. — Die Vorbereitungen zu allem find getan und es ergeht nun an alle, die es emft meinen, die Mahnung, mitzuhelfen an der Erneuerung unterer Theater. Der ausländische sremdrasfige Ginsiutz mutz ausgeichaltet werden und ein chlln fich-nattonales DühneTTweien mutz neu erstehen Mögen auch in unterer UntDer- fitätsstadt die Bitten um Untedtübung und Beitritt zum Deutschen Bühnenvollsdund nicht unge- hört verhallen. «du Betriebr beschlossen heute vormittag, ha) Den bdit- männlichen Angestellten anzuschl netzen und um 2 llhc nachmittags die Arbeit niederzulegen Die Berliner Elektrizitätswerke liegen feit 2 llhr nachmittags still. Der Straftenbahnver- kehr ist eingestellt und die Stromversoraung der privaten und Geschäftshäuser hat aufgehört Die vtrahenbahnwagen blieben auf offener Strecke in den Straften stehen. Berlin, 30. Rov. (WTB) Auf Grund der zwischen dem Magistrat und den Werkangestelltcn erzielten Einigung wurde die elektrische Stromversorgung Berlins in Gang gesetzt, so daft es um Mittemacht wieder Licht gab. Die Mitglieder der ©enfet internationalen ArbeilLkonfrrenz beim ReichLkanzfer. Berlin, 29. Rov. (WTB.) Der Reichskanzler empfing heute nachmittag in Anwesenheit deS Reichspräsidenten die Mitglieder der Genfer Internationalen ArbeitSkonfrrenz, die zurzett in Deutschland wellen, um sich einen Einblick tn die durch die neuen Forderungen der interalliierten Kontrollkommission geschaffenen Lage der Deutschen Werke zu verschaffen. Die Abordnung der ArbeitSkonfe- renz setzte sich zusammen aus Verttetern der kanad.schen, südafrikanischen, französischen, belgischen, japanischen, brasilianischen. schweizerischen, schwedischen und spanischen Gewerkschaften, denen sich ein amerikanischer Han- delSkammervertreter angeschlossen hatte. An dem geselligen Zusammensein nahmen teil: der Vizekanzler, der Reichsschatzminister Bauer, Reichsarbeitsminister Dr. Braun, RetchStagS- präsident Lobe, als Vertreter des Allgemeinen GewerlschaftSbundcS die Herren Leipart, Grahmann und Kunze, die Direktoren der Deutschen Werke Funke und Hauser, und einige Vertreter der zuständigen ReichS- ressortS. Es war ein hohes Ziel, das sich unser Stadt- tbcatcr gestern gesteckt hatte. Hebbel erfordert, eben weil er alles Geschehen aus seinen Eharak» tcren entstehen labt. Darsteller, die faJ? voll in ihn einzufühlen vermögen. Richt allen Mitwirkenden gelang das. Umfo erfreulicher ist, daft die beiden Träger der Titelrollen das Richtige trafen. Da ist Herodes: ein Vulkan brennt in diesem Menschen, gewaltig und packend, jedoch zugleich sengend und vernichtend. Karl Juhnke war der Fürst, wie ihn der Dichter sah. Sine ebenbürtige Partnerin Kitty Franke, man glaubte dieser Mariamne ihre Liebe, ihre Verachtung und ihr Todess.'hnen. Zwei Gestatten, die tiefes fünfl- lerischeS Ginfühlen schuf Auguste MarckS gab ihrer Alerandra, zum Schaden ihres sonst grob angelegten Spiels, etwa» zu Megärenhaftes: die stolze Tochter der Makkibäer, die durch den Mord an ihrem geliebten Sohn ins Herz getroffene Mutter darf fluchen und hassen, aber nicht zur gurte werden. Richt ganz gelungen schien uns auch die Salome Slse Koops: die Begabung dieser Künstlerin liegt wohl auf anderem Gebiet. Schlicht und tieffenb als ausrechten Soldaten dagegen gab Georg Badura feinen Titus, auch der Svemus OSkar F e i g e l s gelang. Konnte man schließlich Georg Heding al# Joseph wohl gelten lassen, so wsikte umfo verzeichneter der PharisrerSarnca». Schon in der Sprache Der griff sich Adolf Teleky: was mag ibn nur dazu veranlaftt haben. diefeS peinigende, aezvgene Rrrr in seine Worte hinein» zuzwingen. Doch auch tn der Charakteristik wurde bet ihm au# dem Fanatiker ein Intrigant. Verdient dagegen hatte er sich als Spielleiter gemacht und das Werk tn einen würdigen Rahmen gestellt. (Bie^ener Stadlthealer. Aerobe# und Mariamne. Sine Tragödie von Friedrich Hebbel. Dietzen, den 30. Rov. 1921. Am Dnde der Nasisifchen Periode und am Beginn der deutschen Dichtung der Gegenwart steht daS Werk deS genialen Riederdeutschen Friedrich Hebbel. Dem klasssischen Kunstioeal der edlen Schönheit setzt er die Gestaltung der unerbittlichen Wahrheit entgegen. Das Ditterherbe deS menschlichen Daseins, daS oft Vergebliche edelsten Strebens, daS Tragische im Kampfe einzelner Groh?r gegen die stumpfe Masie, überhaupt das Ernste sind die Grundlagen des Hebbellchen Schaffen#. Echte Menschen fino es, die der Dichter zeichnet, und das gerade ist das Drotze an feinen Dichtungen, datz die Personen so. nur so und nicht anders handeln können. alS sie es Hebbel tun läht. Richt das Schicksal, nicht ein böser oder guter Stern leitet diese Menschen, sondern aus ihrem eigensten Charakter heraus folgert ihr Tun und ihre Schuld, ihr Aufstieg und ihr Fall. Die grafte Tat grober Menschen — sie ist es schlietzlich, die in die düstere Tragik deS irdischen Geschehen# das Licht bringt; .ES gibt keinen Weg zur Gottheit als durch das Tun deS Menschen. Durch die vorzüglichste Kraft, daS hervorragendste Talent, was jedem verlieben worden, hangt er mit dem Ewigen zusammen zusammen, und soweit er dies Talent ausbildet, soweit nähert er sich seinem Schöpfer."--Wurzel- echt dem wahren Wesen des Menschengeschlechtes entflammen HebbelS Eharattere, und so ist er der deutsche Dramatiker, der am meisten zu dem hinweist, der uns noch immer fehlt, und Der hoffentlich einmal kommen wird, zum deutschen Schikcspeare. Dühnenvolksbund. Dietzen, den 30. Rov. 1921. Siner leider nur sehr kleinen Anzahl von (Siebener Konzertbesuchern bot der Bühnenvolksbund auf Veranlassung von Frau Men» delssohn-Bartholdy gestern abend einen seltenen musikali chen Genutz. Kammersänger P. Daust- Derlin brachte mit feinem umfangreichen Tenor drei Schubert-Lieder zu Gehör dann eine Arre au3 Hatztes .Schöpfung". Ss folgeneinige Robert- Franz-Lieder, die leider in Dietzen so selten geboten toei:ben, und den Schluß bildete .Am stillen Herd" aus den .Meistersingern", wo die ganze bühnentechnische Begabung des Sängers voll zur Gelteng kam. Sine leichte Erkältung mag den Künstler veranlafu haben, besonders im ersten Teil, manche Töne etwas sehr nasal zu nehmen. aber die wundervolle Klangfarbe, die Weichheit und Innigkeit der Vortragsweise, besonders in dem Lied .Aus meinen graften Schmerzen", totesten vielfach Dagegen auf ES war wirkstpe Kunst und der Sänger hatte leinen Stof, ganz durchfühtt und durchlebt. Der überaus reiche Beifall kam Der kleinen begeisterten ^Hörerschaft von Hrrzen, so datz Der Sänger noch .Das alte Retterlled von Han» Herrmann zugab. — Dderhard Deip - Darmstadt hat mit Pinct klaren, sich immer an- passenden Begleite ng einen wirkungsvollen Hintergrund für Den ®e»ang geschaffen und an Dem öidngen des Abends hat seine Kunst einen nicht geringen Ante l. Generalsekretär ® e r g t - Sranff urt ft eit im Berlaus der Darbietungen einen Vortrag übet Den Zweck und Die Ziele Des Deuttchrn Bühnen- vollsbunDes Gerade In Dieter n Vlum stellt im .P o p u I a i r e" fest. Daft nach den ersten TageS des DluffS numnehr Die Oesientl ich leit und selbst das Parlament Den Witzerfvlg Driands Har zu sehen begännen. .WaS war daS Ziel DriairdS" fragt er. .sich von Amerika und England aufs neue die formelle Garantie unserer Sicherheit anbieten zu lassen, wie sie ehemals Wilson Lloyd- Georgs anbot? Durch welches Mittel wollte er eS erreichen? Dadurch, Saft er das Auditorium von unserem Friedenswillen und von den KriegSge- fabien überzeugte, die unS bedrohen. Mit anderen Worten, er wollte die Tatsachen forcieren, e r wollte schwarz malen. Gr sprach von geheimen Rüstungen Deutschlands, hat also Reden gehalten, die er in der Kammer zu - rückweist, wenn sie von AndrL Le - fövre gehalten werden. Ich weift nicht," fährt Bmm fort, .ob sich die Absicht Driands Mite verwirklichen lassen, ich bin aber ungefähr sicher, haft die angewendeten Mittel nichts taugten, denn dis Operation war doch ein wenig zu plump. Wenn Briand sich eingebildet hatte datz er eS vor der Washingtoner Konferenz ebenso leicht haben werde wie vor dem nationalen Block, täuschte er sich. Wir erhalten keine Garantien und überzeugten niemand Satron, haft unser Wille, unS zu entwaffnen, aufrichtig ist. Jetzt haben wir den Mitzersvlg. er ist bitter, daft der nationale Dlock bereit? anfangt, sich darüber zu epegen.“ Blum sagt ferner daft die Gegenschlage in Amerika ernst sind, aber noch ernster seien die Gegenströmungen in England und Deutschland. Schlietz- lich fragt Blum: Wem solle daS alles Rutzen bringen y Arbeite etwa Driand für Poincarh? Aus dem Reiche. Ein Vorschlag des Rctchsvcrbandes der deutschen Industrie. Berlin, 30. Rov. 3n der gestrigen Sitzung deS Präsidiums des ReichSverbandeS der deutschen Industrie erstattete Hugo S t i n n e S eingehend Bericht über seine Londoner Besprechungen. SS schloft sich daran eine eingehende Aussprache über die Kreditaktion der Industrie im Zusammenhang mit der Frage einer ausländischen Anleihe. Dem Berliner .Lokalanz." zusolge kam man schlietzlich dahin überein, den geschästSführenden Dor.itzenden des DecbandeS. Geheimrat Bücher, zum Reichskanzler zu emsenden. um ihm mitzuteilen, daft der ReichSverband mit dem Vorschläge Dr. Wirths einverstanden sei, eine aus OKtlflhcDern der Industrie und der Finanz gewählte Kommission von sechs Herren mit Den englisch-amerikanischen Wtrtschaftskreisen über die Kreditsrade in Verbindung treten zu lassen. Die Kommtssion selbst soll von Dr. Wirth bestimmt werden. Streik in Berlin. Berlin. 29. Rov. (Wolfs.) Der _D. Z. a. M" zufolge trat auf das beständige Drängen der link-radikalen Elemente im Zentralver- l band der Angestellten heute morgen ein Teil der städtischen Angestellten, kaum fünfhun- F dert Mann, In den Streik. Der Ausstand beschränkt sich einfttoeilen auf die städtischen Glek- $ trizttätSwerke im Ost Has em Sine Gesahr. datz durch ihn die städtischen Werke oder sonstige Betriebe zum Stillstand kommen könnten, ist bis heute mittag nicht vorhanden gewesen. Der De- mobilmachungSkommissar erklärte dem genannten Watte zusolge den Schiedsspruch bezüglich der städtischen Angestellten für beide Parteien rechtsverbindlich Das würde dem Magistrat daS Recht geben, diejenigen Streikenden, die nicht sofort zur Arbett zuruckkehren, fristlos zu entlaßen. Berlin, 29. Rov. (Wolff.) Die technischen Ange st rillten der Berliner städtischen Mit feinet Im Jahre 1848 vollendeten 5ra- gbbic „HerodeS und Mariamne" Ist Der Dichter auf der Höhe angenommen Hier fand er ?te Gestaltungskraft wieder, der einst ‘eine .Judith" entsprang. Im Stoffe diesem Erstlingswerk glct- chend ist die neue Schöpfung doch ungleich tiefer und gereifter. In feiner Gemahlin Shristine batte Heften einen tiefen, nachhaltigen Eindruck unb zeugen don der starken, poetischen Kraft des indischen MhUtters. Das zarte, dramatische Idyll griff mit letfer und doch unenuinobarer Gewalt an alle Herzen." — LlterarifcheGrfellfchaft. Für den nächsten Dichter-Aberrd. zu deut die Gesellschaft einlad«, ist ein erfvlggettönter Dichter — Will Vesp« aus Meiften — gewonnen worden, der in weiten Kreisen unterer hiesigen Litera tu rfeunde durch feine köstlichen und frilvollen Roseilen und Liebeslieder bekannt fein dürfte. Mit Begeisterung und Hingebung wird man immer und Immer wieder dir -artgebildeten Rokoko-Ro. eilen Will Bespers genieften. Von der Perfönlichkett des Dichters und von feinem Schaffen ist folgendes für untere literarischen Kreile von Interne: Der Dichter Ist geboren am 11. Oktober 1832 zu Bremen. Er geb zuerst die Lyrik .Der S^zen'. Tristan und Isolde" (Liebesroman). .Parzi ai (Abenteuerroman). .Spiele Der Liede" tSchwänke in Versen), .Vom graften Krieg" (Gedichte > und tefc: viele Authologlm heraus Rruerr Derösse uli^un» gen von ihm sind .Bücher zweier üheoenben" lGc>ichie), .Der blühende Baum, neue CiiDcr und Gedichte". .Luthers Iugendjahre", .Schön ist der Sommer" (ein Buch Liebeslieder). .Traumgewalten" (ein Buch Rovellen», .Mutter und Kind" (Gedichte). Der Dichter l!t der Herausaeder der bekannten literarischen Zeitschrist: .6.:mit Literatur" — Wiederum Ist ein genussreicher Abend zu erwarten, dessen Besuch wir dringend allen Lite raturs reu n den warm empfehlen. (Siehe Anzeige.) — Bund zur Pflege von Musik und Literatur. Der 3. VorttagSadend In der Reihe der Veranstaltungen mit oem Kaufmännischen Verein und dem Gewerbe-Verein kann als ein musik-wtssenschafllicher Einfüh- rungSvorttag in das deutsche Lied bei Schubert, Schumann, Brahms und Wolf angesehen werden, der aber fo gehalten ist, daft jeder — auch der nicht Musikbeflissene — den lehrreichen 2lusfuhrungen und Erläuterung« am Klavier mtt GesangSeinlaaen wird folgen können. Für den Vortrag sind 2 bekannte Musikkräfte — Kapellmeister Mörike vom Deutschen Opernhaus In Berlin und seine Gattin die Opern- und Konzertsängerin Ida MS- ricke-Batzler (Sopran) gewonnen worden. Die Künsller haben überall, im In- und Auslande, durch ihre lehrreichen wie sttmmunaS- vollen Musik-Vortragsabende reichen Beifall gefunden. (Siehe Anzeige.) KrciS Ariedberg. D o h n b a ch, 29. Rod. Am Sonntag beging der Turnverein „G>ui Hell" in feinen* Vereinslokal die feierliche Einweihung der Gedenktafel für seine im Weltkriege gefallenen Mitglieder. Eingelettet wurde die Feier durch Den wohlgelungenen Vortrag des MännergesangverelnS »Rach graften Opfern solche Sieber und eines Prologs, den Frl, Pauline Berg sprach. Die darauf folaenbe Weiherede hielt der 1. Vorsitzende, Wilhelm Sichel mann !!„ worauf der Turnverein in Gemeinschaft mit den Jungfrauen .Retters Morgenlred" fang. Rach einer Ansprache von Pfarrer Waldeck und einer Rede deS 2. Vorsitzenden. Wilhelm Huber, über die Tätigkett unserer gefallenen Mttglieder im Verein folgte der Chor des Gesangvereins ^Freundschaft und Liebe". Rach dem nun noch von dem Mitglied Gustav Kraft einige Worte deS Dankes den Gefallenen gewidmet worden waren, wurde die würdige Feier geschlossen. Die kunstvoll gearbeitete Tafel wurde von dem Steinbsidhauer Robert Werner in Hungen aSgeführt. Starkenburg und Rheinhesfeu. Dta. Da rmstadt, 29 Rov. Goldens Hochzeit. Generalleutnant Ma, Freiherr von Hehl und seine Gattin konnten gestern das rtrit Der Goldenen Hochzeit begehen D« Jubilar Ist der Bruder des bekannten LcDerinduftriel- len und Polt liker S Freiherrn Wilhelm von Heyt. Gr hat daS Paulusmuseum In Worms begründ« und im Jahre 1881 Der Stadt Worin- überaeden Freiherr Mar von Heyl ist ein gcvtzer Kunst- . freund und hatte enge Beziehungen zu Wagner, •• Zur Warnung? DaS Betteten Der teilweise zugefrouenen Lahn ist mit Lebensgefahr verbunden. Das Betteten und Befahren des Eises auf der Lahn wird daher vom Polizeiamt bis auf weiteres untersagt. •• Erhöhung der Hebammen- gebühren. Die Gebührenordnung für die hessischen Hebammen, die ün Juli v. IS. in Kraft trat, hat, wie das letzte Amtsveäündi- gungSblatt bckanntmacht, mit Rücksicht auf die herrschende Teuerung eine Erhöhung um 50 vom Hundert erfahren, und zwar mtt Rückwirkung vom 1. Oktober L IS. an. " Kriegerveretn Giehen. In seiner letzten am Montagabend im »Postkeller" ab gehaltenen Monats Versammlung hat der Kriegerderein, dem Wunsche deS Vereins ehemaliger ßeibäarbiftcn (ehem. 115er) entsprechend, beschlossen, die diesjährige Weihnachtsfeier gemeinsam mit den Leibgardisten am 3. Weihnachtstag auf der LiebigShöhe zu Der- anftaüen. Ter Vergnügungsausschuh des SL- V. hat ein vielversprechendes Programm dazu in Vorbereitung. 3m Kriegerverein Giehen herrscht überhaupt ein sehr reaeS Leben: weit über 500 Mark hat er in Den letzten Wochen als Unter ftütjung an bedürftige Kriegshinterbliebene auSgezahll und feit Oktober If. 35. sind 49 Mitglieder neu beigetreten. Arn kommenden Sonntagnachmittag beteiligt sich der Verein an der Gedächtnisfeier für die gefallenen Äameraben anläßlich der siebenten Wiederkehr der Schlacht bei Lodz auf dem hiesigen Ehrenfriedhof. •• D i e Markusgemeinde hielt am Sonntag einen 5amiüenabenb in Der Sladtkirche, der sehr gut besucht war. 3m Mittelpunkt stand ein Vortrag von Bibliothekar Dr. Koch über .Urchrist engemeinde und ®egcn- toartfc gemein b|c". In feinen und anschaulichen Schilderungen von dem urchristlichen Leben unb' in tiefem Eingehen auf die Rot unterer Gegenwart mit ihrer vielfachen Zerrissenheit wurden die Ausführungen zu einem packenden, ja erschütternden Aufruf zu innige ."er wirklicher Gemeinschaft unter denen, die Christen fein wollen. Organist Lehrer Görlach fpielte zum Eingang ein Präludium von Rheinberger und nach Dem Vortrag eine Bearbeitung über .Lobe den Herrn" von Radecke mit bekannter Meisterschaft: ebenso war es ein feiner Genust, Der von dem Quartett (Rluflllehrer Kruse Vater und Sohn, DaubertS» bäuler und Roll) mit der stimmungsvollen Wiede'gäbe von „WeihnachtSglocken" von Gade und „Rachtgesang" von Vogt geboten wurde. Frau Oberlehrer Pache» Wetzlar, die schon im Vor- mittagSgottesdienste die Gemeinde mit dem jubelnden .Mein gläubiges Herze" von Bach erfreut hatte, sang am Abend, von Organist Döllach begleitet, daS .Hlrtenlled" von Eornelius, „O Jesulein sütz" von Bach und .Mariens Wiegenlied" von Reger. Diese Lieder, von solch schöner unb warmer Stimme gesungen, sind gewltz allrn eine ganz besondere Freude gewesen. Sv war das Schlutzwvrt worin Kirchenvvrsieher Horst den herzlichen Dank an alle Mitwirkenden aussvrach, im Sinne aller, die sich zu diesem ersten SamUten- abenD der Markusgemeinde so zahlreich zulam- mengesunden hatten. Vornotizen. — Tageskalender für Mittwoch: Stadttheater, Z äthr: ^Der Detter auS DingSda '. — Lichtspielhaus. Bahnhof strafte, .Der vergiftete Strom". — AuS dem Stadttheaterbureau. Zwei Autoren, die in der Weltliteratur Geltung haben, kommen am nächsten Freitag zu Woll: Rablndranath T a g o t e mit feinem .P o sta m t“, Tolstoi mit .Er l st an allem schuld". Man wird sich noch deS graften Aufsehens erinnern, daS In vergangenem Sommer die Reise des indischen Weisen unD Dichters durch Deutschland machte. Die Vorträge, die er damals in verschiedenen Städten, so auch In Darmstadt, hielt, Haden das .Interesse für Rablndranath TagoreS Dichtungen in weiteren Kreifen erweckt und tn mehreren Städten wurde z. B. die eigenartige zwei- altigc Dichtung „DaS Postamt" mit starkem Erfolg gegeben. Wir entnehmen folgendes einer Berliner Besprechung: -Dir beiden Bühnenfpiel- bilDer TagoreS, .DaS Postamt" betitelt, hinter- Dtnnutl nonuncn. Schnupfen! Grippe! Erkältung! HUfsaug UQCUlldx rungen (gorilebung i Derhoftu»g einH Mörder Paares. Sberswald«, 29. Lov. (ö lootUL) Ater toutSt ein Iran verhaftet, ber sich durch einen DÖUifl burchnühten großen Noffer. den er mü ber • 3 u n b c von südafrikanischen Höhlenbewohnern. Skclen« und Dassen einer Siedlung von Höhlenbewohnern, die vor mehr alk 12000 Jahren gelebt haben ... ______Hyritz tfi ein ahgegangen. Der Schaden ist sehr bc- Sermifdites. Das 5 rvskwetier. Die die 'N Atter aus Stettin melden führen mlolge der starken ÄALu der legten Tage btc Ober und das Ottinner Hatt Treibeis fv bab SegellcheN« nur am Lchiapoerhllie Der- fbren (bauen — In der Umgegenb doo Der - (in fiel geßern bas Thermometer unter 10 ®tat Lelstus Beim Hchlittschnhians «iugebrvche» und et» tränke a. TZagbcburfl. 29 Loo (Dolfs ) Xif einem Teiche bei Len sind drei Linder un Xur von acht bis vierzehn Jahren beim Schliuschuh- Laufen ewgebrochcn und ertrunken. Eisenbahn Unfall. Pyrih. 29 Dov l Dolfs » Der gr^ern von Ären) kommende Abenbzug hibr zwischen Ptz» titz und Lmswolbe aus einen ®|l:enuajnebreTt Dngen gerieten in Drand Der Postwagen ist vollständig ausgebrannt. Don den Lebenden b|* an ihrem usaebrannl Don den wurden sechs To schwer verleit, bab a.iücmmen gegnxtidt wird Don Pv Db«kltn Ventzach LauDrch und anderen Xünfl- lern. ®t ist Dorrender des Derdandes der ÄunftfTrunbe in den bändern am Dheln. wat lange Jahre Präsident der Xri geriarr.e Hass« und tff Ikucan der Zeldzügs von and 1870/71. idal DormS. 29 Aov. Zwei schwere Einbrüche wurden bei der Quma Isar aus- gefübtl. Loweu bis setzt sestgesteüt werdrn tonnte, wurden insgesamt kür etwa 44 000 ML- Daren gestohlen. 3n überaus rafhnlertci Deise drang der Dieb in die Geschäftsräume ein und benutzte bann die Darenaufzüae. um ui den verschiedenen Abteilungen zu gelangen. Der TAlcr ist fetzt In der Person eines hiesigen Korkfchneiders ermittelt und festgenommen. Duschmännern SüdafrKa bewohnten, und es ist von grobem Interesse, dab diele Ureln» wahner n.^t. wie man bisher annahrn. eines Zo>crgwuchs hatten, sondern grohe Hann« und 5rauen waren. Die Hth'.cnwohnungen lieacn aus (Zeisen, die über ra.' 211 cci schaue» uno waren nur von der Seelüfte aus zugäng- ltch. .Ich habe Beispiele von allen nur er» benCidjcn Gegenständen in diesen Hdhteiurvh- nungen gesunden,' sagt ZigUmmono. .darunter eine grobe Anzahl menschlicher ÄntKbenj Di ei Hel aus Lnochen. Ahlen. Lndps« usw Die Höhlenbewohner atzen Schellfisch grubt» Fallen für Tiere, und ihre Zufluchtsorte iva- ren nur auf gefährlichen Pfaden zugängliche aus denen ein einziger Fehltritt sichern Lod brachte.' Miet geoach. sie nach ben Dvrie Drin bei Eberswalde grshaft: und (te dort mit dem Ao fer in einen Das ergraben versenkt Da er aber die Jntbedung fürchtete. Holle tr den Äolftr mii ber Leiche oieber ab unb wurde dabei auf der Da n verhaftet. Luch 3rau Halenthal wurde Icftge- Erseubahn ssrischafsen wollte, verdächtig machte. In dem Koffer fand Me Po i^i bü üeichr ein« Mannes mit Schußwunden und einem Kncbtl in Munde. Die 3r rtn.lungcn ergaben, da' b.r Der haftete bei »jibria« Kaufmann Ticke au» der Mcher Strafe in X-r'.tn und der Ermordeu: der *o Ithr« alte Ing nieur Hasen t oal war. bei dem Tld» wohnte aide hatte die Leiche bere-ts am Tage vorher mit Frau Hasenihal. mit der er '.Ittnb unicTvitlt in ben 7’n _ ~__K__ mnrt ffiiu, .Idr PAI.ATOI. habe ich o!8 wirkungsvoll sind von dem Direktor bey Don ullla- nueptoblfTI bellitnavirn unb(Brinvt. - - Sl." ’Ä MV ns in der Land Daily Mall behauptet. P„sa,i meiner $>roit nmr in I Tonen wen.’ wird durch feine Ausgrabungen bewiesen, bah Unini.’i au baten in ttvotdeken. Lrgerien und diese Höhlenbewohner vor den primitiven 1 **?etotn»uä »mn- otatrur m n- tu.ttc I IIUKIQ Salmiak VonnCOlfo die alte beliebte p LUnllU Terpentin l\Cl llbülsö Wäsche-Schonerln h jst jetzt wieder in den von früher bekannten Geschäften zu haben jobod Für Wiederverkäufen ist LU HKS bei den bekannten Grossisten erhältlich ttu* dem Vm14vcr1ü»dig«ng4blatt. •• Das Dmtsverkündlaungsblatt Tt» 171 vom 29 Lovember L'thail. Lehrmutel - Lufhtchung vert.hr ttvirtfcha't.lcher Lnord un- gen. — a nperbalofmlürlDrat. — ßanbarbeLer- Wohnungen. — Kirchen- und Stlftunq^Doran» |d)!äg« für 1922 — Termin für die Ein en düng der Kstrchearechnungen für 1920 — Erhebung der Statt Aorten Münihen Der Vorstand statt. (Es ladet ergebens! ein Für die 5.03 Lollar, hn November 1921. ALL ’* vernichtet txrütlfftno 5.40 ZelMs Bllitenmetil Ur. 0 9lan» 12568Ü Landzu terlungsveriabren tm Arbeilsbewirk Duckuaichssel0«l—Ae^skwchen. Der r. 12U25c frei Hau» .1 Holt versteigert: 1 Stämme, Fi ch 3 AL Schnl Der Ausschuh. IY82D tumUffeln Kamrrbwt 2 3. töctnnniiiiort)iiiiQ« Der Plan über die Duochführrrng des Der» Minen ,.WuBb... 5501ftottntöen 0.00 A. Rutzhol-. te: 2 AL 4 Std. ges zu FvrsthauS Daumgarten. Dieben. 29 Aovember 1921 Oberförftcm Schiffend«^ Trautwein. C. Haas jr. Äranffurtrt StraNe SO. Tclcvdou 16X16. (Erna Ammonn geb. Wolter Dr. Wilhelm Wodaege, Amtsrichter Verlobte Mandeln, Hafelnuhkerne, Anis, Umonlum, Vackoblaten, gimt, Zitronat, Orangeat zu bulifliten Lattesoreisen! Statt Aorten Für die anlüblich unserer silbernen Hochzeit erwiesenen 2lusmerksamteilen sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Georg Schwalm uni) Frau. 'm lii Unke-Mer, golopensingehi ikprao), M:o lerr Unart linke, 1. Sapeltoris'er an DeilechM Opero- hai» la Berlin **** Elitrllte-terrea sind lu der MaBlkallenhnndluno Challl r, Neuwest, rum Preise von 7. 6 6 Mk. zu haben. 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Dezember 1921, vormittags 9 tthr auf der Dürgermeisierei ju Aeiskirchetr Ich bringt dies btcrmü zur AemnmiS mit ben Hinweis daraus, bab im Plaruag von den am Terfabrai '3c1ci[Iülct Ginweitdungen gegen bee Plan erhoben werden können Dab Salzhausen, ben 23. 2ov. 192L Der Oanbamimann zu Dab Galshaufen. Drill. 12536B Färbe zu Hause nur mit Heitmann? Farben Marke.FuchsKopf im Stei n' Linfach-Prakrisch-Biilig! Erhlltlich tu al.en Drotreahandlungen und elnschll gehörigen und die ^unterbliebenen oeialL »ameraben ftnb freundltchst eingeiaden. HnB-u.BtennSoIjnetfteioetung. Montag den 5. Dezember, vormittags 9 älhr wirb, auf der Leervlenschnetse am 311 en- Dmmerbranb« Patent» Grudeherde mit beb- und lenkbarem QrturrlafieiL mit latent» «li t'che'der. da eni» Wrilrnabzua und mit gelt üsiem iRittel« und C»ioi rtobflli Ml trro'vek e «u Dtensten. Im Beiried an»uleben bet Fd ff 1 r Rnrrmann, ElfenvanLlung. Sieden. 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Aus den Waldungen der Stabt Giehen, Bezirk des Füchers Arst, Forsthaus Hochwari, und zwar aus den Äbtedungen 1, 2, 8, 11, la, 19, 20, 21, 26, 28. 29, 33. 88, Öl, 92 sollen am Montag, den 5.Dezember 1921, vormittag« •*, Ubt, beginnend, versteigen werden 0,9 Bin. Aiesernscheit _ ^nttthvh: 10 Stck. — Idchl Mttn.. a AL Dauhol.;: 12 ©tcf - 15,63 Fsttn., 4. ÄL 41 StL - 34.94 Fstm.. 5a ÄI. 30 ©td. - 20.29 Fsttn., 5b ÄL 3 Siet - 1.45 Fsttn.; Lutzscheiler, Fichte (3 Mtr. la*)- 13.6 Dm. vutzcuuppel, Fichte r3 Mir. Ig.): 12.4 2m. Noch thg!~A uf > hme für du füg. Winterkorn. Tapes- und Abend- unterr. m Stenopr, Hasch-, Scbönscnr., kaufm. gvw u. landwirt- schflL Buch führ. asw. Pnp.a.Aufnahmrsdt fr. Priiat-Handels- (Siebener Radsahrer» Derein 1885 e.v. Am 3. Dezember, abends 8 Uhr, findet In der Turnhalle am Oswaldsgarten unser diesjahr. Winterfest mit grobem sportlichen Programm und anschliebendem Ball iTiTTm-.....■■.■■■■....................... Die Geburt eines kräftigen Sohnes zeigen an Ferdinand von tzanneken Major im 3nf.«fRegL Nr. 15 Elsa Luitgarde von Hanneken geb. von gehmen Dieben (Wilhelmstr. 21 L), 28. November 1921 ............. .'^ft ' ' ------ntr^.rrrriTTTTrT^-----.......— 13 , Fichtenscheit 4,8 , Buche, knllppet 99,6 , Fichtenknllopsl 4 , Duchenreisig 03 e Buchensfödie 188 . sichte,istoche Die Dersieigerung findet in der TDti Stahl Lich-, Sicher Strafet 59 statt. Vlefeen, den 29. November 1921. Der Oberbürgermeister. /. Dezember Beginn neuer Tages- und Abend-Kurse in Buchführung Korrespondenz Kaufm. Rechnen Stenographie Maschinenschreiben u. and. Handels)äch. Auskunft lägt durch du Hansa- Schule Qießen Selters weg 73. Femr. 821 Priv.-Fia nddstehranstall von J. Kunzeimann. Prospekt frei, mu»J Vollei „3 Lier In der Düte" i'Olltötrilaet Ersatz 1 für teure Etcr, Valet.......... logpoongeöot: eolange Vorrat reicht: SfliiBeineffflmflli tu. 37,50 'S. 8 3. 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Personen leicht verletzt Die Unter* "g i't c.njcleitet Die Rettung wache brachte Iferlet t. -i n.,ch dem städtischen Äiunfrn» I. wo '< gcfteil! werden konnte, die ienungen mch! erster Matur ftnb Dte Derrn konnten sämtlich m ihre Wohnungen geht werden Dn- Verletzungen b.'tditben in der rtfnd> - in leichter Gehirnerschütterung Xer* t.v. ÄrpftKrU n.ngen >uvch Splitter usw.. schwanden Verstauchungen ufto Hcnen»--aüau. mc IranksurI a Mi 2o» Snsolgd Witte, ung mcbrcn itch in der neuesten Seit E.ckra ku^gen an Wafern und Scha r - ) in den frankfurter Vvlkrichulen Sntlvfonn werden Mc u 'toten Waffen Ix troffen. in de* oft 9 12 Kinder an Scharlach erkrankt find i einer Ep de nie im eigentliche Sinn« kann fedoch nicht sprechen, da in federn v\ibr um • Seit denariige Erkrankungen sich hänfen. fbctamUinadiunfl. 2e t r.: Die Wahl der Tkrtrauenemänner unb 3rfa(jmänner (§§ 145 f). de» Velficherungsgeietze» für Angestellte). Da die Amtsdauer der zu ben Ehrenämtern in der Angestell ten versichern ng Gewählten mit dem Ende de» Kalender- Platz 3. E» find zu wühlen sechs Vertrauensmänner und zwölf Ersatzmänner. Die Vertrauens- und Ersatzmänner werden je zur Hälfte aus den verficherten Angestellten, dre nicht Arbeitgeber sind, und aus den Arbeitgebern Der verficherten Angestellten gewählt. Die Vertrauens- und Ersatzmänner aus Den Arbeitgebern werden von den Arbeitgebern Der versicherten Angestellten, die übrigen von den versicherten Angestellten gewählt. Wahldciechtigt find vollfährige Deutsche, männlichen uno weiblichen Geschlecht», sofern sie zu den versicherten Angestellten oder Deren Arbeitgebern gehören unb im Dezrrle beS Lanbkreises Giessen wohnen. Wahlberechtigt als Arbeitgeber sind — wenn sie nicht als Angestellte wahlberechtigt sind auch 1. Die gesetzlichen Vertreter geschäftsunfähiger unb beschränkt geschäftsfähiger natürlicher Personen, 2 bet juristischen Personen bie Mitglieder beS Vorstandes, bei Gesellschaften mit beschrankter Haftung Die Geschäftsführer, bei anDcren Handelsgefellschafien Die perfönlich haftenoen Gesellschafter soweit sie nicht von Der Vertretung ausgefchlossen sind Sind hiernach für eine juristische Person oder Gesellschaft mehrere wahlbeiechtigte Personen vorhanDen, fo Darf nur eine von ihnen Da» Wahlrecht ausüben Wählbar find nur Versicherte, Die nicht Arbeitgeber sinD, und Arbeitgeber der versicherten Angestellten, die im Bezirke des Landkreises (Sieben wohnen oder beschäftigt werden oder ihren Ve- triebssitz haben. Wählbar al» Arbeitgeber sind — wenn fie nicht als An- gestellte wählbar find — auch . , ,, _ 1 Die gesetzlichen Vertreter geschäftsunfähiger und befchränkt geschäftsfähiger natürlicher Personen. 2. Die Mitglieder des Vorstandes einer luristrfchen Person. Die Geschäftsführer einer Gesellfchaft mit befchränlter Haftung. Die perfönlich haftenden Gefellschafter bei anderen Handelsgesellschaften. soweit sie nicht von Der Vertretung ausgeschlossen frnd. 3. Die bevollmächtigten Betriebsleiter Weber wahlberechtigt noch wählbar ist, wer 1 infolge strafgerichtlicher Verurteilung bie Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter verloren hat oder wegen eine» Verbrechens oder Vergehens. Da» Den Verlust Dieser Fähigkeiten zur Folge hüben kann, verfolgt wird, falls gegen ihn Da» Haupt- verfahren eröffnet ist. Bekanntmachung. Bett.: Landtagswahl 1921. Durch Den nach £ 28 Der Lande»Wahlordnung vom 14 Sani 1921 geotlbeten Krei»Wahlausschuß wrrD Die Prüfung Der Dahl- nieDaube» zu (Sieten ftatlfinben. Gemäß ö oO Der LanDe^ Wahlordnung, wonach Die du lamm ai- ftcllung in öffentlicher ciQung zu geichehen hat. wirD Die» hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht (Sieben. Den 25. Rovember 1921. Der Wahlleiter Welder. Ober-Regierungsrat Plötzlich lief der Apotheker zur Tür und fchlvh sie ab Sann »ehrte er wieder zu feinem Inhaltc-Lrdtlsicht: Landioqswahl. - Wahl der Vertrauensmänner und Ersatzmänner für die «ntzeftelltenoersicherung - Wohnungsnot und Ökeeuie6e. - Siedlungswesen - Felddereimgungen der Gemeinden Hau,en, Stangenrod und KabeNshausen Lrgednisse der Haupt- Körungen. (Fortsetzung). Für bie Angestellten Sonntag, ben v. Januar 1922. von 2'F Ubr nachmittag» 5 Ubr nachmittag», für Den Wahlkreis umfafienb ben Lanokreis (Sieben (ohne Die CtaDt (Sieben). Datz.lokak Kieisamtsgeoäude zu (Sieben. Landgraf-Philipp- n“ • XI t te» iten. O 2lmt$verfünöigungsblatt für die provinzialdlreltion Gberhefsen und für dar Kreisamt Giehen Lrfcheint nach Bedarf: Montag. Dienstag, Donnerstag unb Freitag Nur durch bie Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährlich. rm Darmstabt. 29. Avv Wegen H Ö ch st- iSüberfchreitung standen heute die Inhabei der Firma S. Duggen Heimer fe.-G«au vor der Strafkammer. Sie wurden rzeil vom Schöffengericht zu Geldstrafen von X*0 Mk und Einziehung de» Mehrpreise» ver- ilt weil fie Thomasmehl weit über Den fest- )ien Höchstpreis in verschiedenen Waggon» ab- )t hatten Sie haben hiergegen Bcr Nung ver- l. machen jetzt UnkenntnlS der gefetzllchen 7k- nungen zu ihrer Entschuldigung geltend. Da der Staatsanwalt Berufung eingelegt hat, de die Strafe auf je 5000 Mk. und Einziehung Mehrerlöses von 2948 Mk. erhöht, da der chtShvf nach der Begründung aus keinen Fall Dciatt gewiegten branchekundigen Geschäfts» >n die Au Kode der Unleimtnl» gelten lieb fit* Während sich die beiden so miteinander unterhielten. stand eine (Seftall Drauben auf Der Straffe. Ter Mann war vom Bahnhof getommeji. vermutlich mit Dem ötodbolmcr 3ng. Der vor einiger fi erzählt Sr meinte tootC Du könntet ihm helfen, nicht wahr?** (Fortsetzung folgL) Die beiden fuhren in ihrer Unterhaltung fort .3ch kann nicht ander» handeln. Kapitän." sagte der Apotheker. .Da» kann ich um meine» Gewissen» willen nicht, und auch nicht der anderen wegen. 3ch habe mir sowieso schon eine g roste Verantwortung auf geloben." .Aber c» ist doch nur menschlich. Vachficht zu üben," entgegnete Der mit Dem ’.ortlaen Schnurrbart. .Man kommt mit Der Herzlosigkeit nicht weit Du machst nicht nur ihn. londern auch seine bedauernswerte Frau unglüdlich. Und denke lt>t an die armen Kinder!" Der Apotheker machte eine bedauernde Handbewegung. .Tja. was soll ich tun? 'agte er. .Was würdest zum Beispiel Du an meiner Stelle tun ,3ch würde tun, was ich könnte, um ihn zu retten “ Der Apotheker lachte erregt auf. .Tun, so tu e» doch!" rief er. .Das lostet tz-ch für» erste einmal zwanzigtautend Kronen Hast du fie?' .Du weisst nur zu gut. dast ich ’te nicht habe, antwrriete Der Kapitän .Du hast leicht reden. So machen es immer die Maile. Die nicht» zu verlieren haben Natürlich könnte ich die zwanzigtaufend Kronen herbei- («taffen, aber welche Verantwortung würde ich mir Damit auf laben! 3ch kann ja morgen weg sterben, und Dann stunde meine Familie unDcrforat Da. Unb wofür? Dafür. Dah ich sorglos meine kleinen SriparnrNe einem Schwindler urö Fälscher überlassen hätte Das wäre ja einfach unsinnig!" Gtctzcncr ctroffninmer. Gtesten, den 25 Aov 1921. Der unbestrafte Buchhalter H^go B. au» merhaven ist der Untreue be1stSmutztg unterschrieben sind unD öcr Wahlberechtigte hat eine Stimme. Arbeitgeber, die mehr als sunszig. aber nicht mehr als hundert verstcherte An- gestellte beschästigen, haben zwei Stimmen. Fürje »eitne an- gefangene hunDert versicherte Angestellte erhöht sich die Zahl um eine Stimme. fe fo arg. bah gegen sie rin grötzereS Xom» Do Der LanDeOpolizri ausgeboten merDen le. wobei Der eine Hatzler erschossen würbe, andere. Der Z2jührige Storbma Per Kart Hatz- wurDe verlxtstet und gestand ein, datz et auch •er Umgebung von Würzburg zahl re 11> Oin- he u:iD Raubzüge tferübt hatte Rachtzem ihn VvlkSgericht Aschaffenburg schon zu fechS Dren Zuchthaus verurteilt hatte, erhielt ■?D' vvm Würzburger DolkSaericht Tür o obere totalen weitere sechs Zatzre Zucht» fort D c leb - ten Ben>.7u x x > ' ran verrieten, datz fie wichtige Dinge au verhan- ni*h ,,nh dein hatten Vie fuchtellen mit den HänDen. und von Zeit zu Zeit schlug der Apotheker mit der I 2 llk. Dem zu 19 . den Familie (Unterschrift der Gemeindebehörde.) 12563D Oroßen-Buseck, Oießen, Darmstadt, Zu Am 2r raner im Drudi der Br ühl'schen Unwerfitütt-Bsch- Sle*nbru*erei % Laag« Siefeen 13»»U aller Ari fault zu höchsten LageSoretsen 12566 12516V termin» erbittet Tchttnk & Ebe, Gieszen beuowiot. 12537V 0155« morgen». emofieblt 12KRc für sofort ob. z. 1. Januar Nrofvorfer <.tr. 16 v. E gesucht. 12551. -tn verkauf. 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Ungültig ist die Wahl einer Person, die zur Zeit der Wahl nicht wahlbar war. Ungültig ist ferner die Wahl einer Person, von der oder zu deren Gunsten von Dritten die Wahl rechtswidrig (§5 107 bis 109, 240. 339 des Reichsstrafgesehbuchs) oder durch Gewährung oder Versprechung von Geschenken beeinflußt worden ist, es sei denn, daß dadurch das Wahlergebnis nicht verändert worden ist. Gießen, den 9. Rovember 1921. Der Wahlleiter: Weicker. rie. Vrto. Einzeloorber. CberL l>r. Koeie, um Goethestrahe 34 Danksagun Für die überaus zahlreichen Beweise Y bei dem Heimgange unserer lieben Frau Marie Rühl gc sagen wir herzlichsten Dank. rAlijs. MWcu für Küche ob. Han» gesucht. FrauM.v.Harnmacher Hardtbof b. Gienen. irvM Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Hausen: hier: Grenzregulierung mit Watzenborn-Steinberg. Das Verzeichnis der Pachtentschädigungen, die infolge der Gemarkungsgrenzrcgulierung zwischen Hausen und Watzenborn- Steinberg bis -zur Ueberweisung der Ersahgrundstücke in der Ergebnisse der Hauptkörungen des Jahres 1921 (im Dienstbezirk des KreiSveterinäramtS Gießen. 8 25 Absatz 2 der Anweisung zur Ausführung des Gesetzes, das Faselwesen betreffend, vom 20. August 1920. Zräulein &rfe in zahnärztlichem Sprechzimmer gesucht. fccbriftL flnncb. unter 015662 an ben Glefp Anz. deutsch? , zölilchen erftiden würden 1 der dein lallte wie Wcb-autr deutsche! fnUtgen sich entfa do stell, kialistlsch, „ Der schlestens Der (Rame des Arbeitgebers) er wird bescheinigt, daß — regelmäßig mindestens einen (mehr sie als . . . aber nicht mehr als .) versicherte(n) Angestellte(n) nach dem Dersicherungsgeseh für Angestellte vom 20. Dezember beschäftigt. vänninger G.m b.h., Mingssabrik Giehen. Lüd Anlage 16 IL 015550] Fatt neues irtllslhallkklpskrü FricdenSw.. zum Fahren und Retten abnehmbar, preiswert zu verkaufen. Näb. Ritteraaffe IS 1. Meiranlel €ie*chart*bu reche (fiabtabrer) gesucht. F. M. S.Dulbof. lÄ42c Ttarfntrahe 4 Allen Verwandten und Bekannten die unsre liebe Schwester und Tante Frau Amalie Port gi Zugführerwitv >m 79. Lebensjahre am 27. November uner Die trauernden I. d. N. Karl Gelt Oießen (Mittelweg 16), den 29. November Die Beerdigung findet Donnerstag na< Neuen Friedhof statt. und Damemerw ßaMibtrwr. Sreitaa. hen 2. Tezbr.. b*, Udr. Vereinsabend tmPotzkeller. Verteilung her Ltolome rom Be- -irttwetttchretbea. u*v Koukiirren'lol. Versand unterncbuien. bat einen inonaiL 'J{erbieitii v mtn- beiten» HOtO Mk. aarant. ift lol verkäuN. Erforderl .Qaniial 50 000 l'.'k. Rab u. Nr, 1961 (in C»rrfa, TI. W.-tfrtk, «leiten. IZWIh i (Hohlen Saörraö »Inrfc,l Mer noc , ji unterer t-iVW- Ä Mädchen tagsüber für kl. Haushalt sofort gesucht 01.W8 Rcuftadt 19 (Ladem. 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Februar 1921 — ist die Inanspruchnahme von Wohnungen die zur Unterbringung von Angestellten und Arbeitern eines Betriebes errichtet oder bestimmt sind (Werkwohnungen) in der Regel nur für diesen Zweck zulässig. Don Gewerbebetrieben wird in letzter Zeit mehrfach darüber geklagt, daß solche Räume, die früher zu gewerblichen Zwecken gedient hätten, aber dann infolge des Geschäftsrückganges im Kriege oder nach demselben anderweitig benutzt oder vermietet waren, von den Gemeinden häufig nicht für ihren früheren Zweck wieder freigegeben würden und somit eine Wiederaufnahme oder Vergrößerung des Unternehmens regelmäßig unmöglich wäre. Das Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt verkennt ebenso wie wir durchaus nicht die täglich wachsende Wohnungsnot, die die Dehöroen veranlassen muß, möglichst alle erfaßbaren Räume für die Unterbringung von Wohnungssuchenden heranzuziehen. Andererseits darf aber auch dieses Bestreben der Wohnungsämter nicht soweit gehen, daß den gewerblichen Betrieben jedes natürliche Wachstum beschnitten wird. Die Genteindebehörden müssen sich darük^r klar sein, daß die Wiedereinrichtung oder die Vergrößerung eines Betriebes die Zahl der Arbeitslosen vermindert und hierdurch die Kosten der Erwerbslofenfürsorge herabdrückt. Auch hier besteht also ein öffentliches Interesse, ebenso wie bei der Bekämpfung der Wohnungsnot. Wir beauftragen daher die Gemeindebehörden, gegebenenfalls das Für und Wider genau abzuwägen. Es wird hierbei unerläßlich fein, die mit der Aufsicht der gewerblichen Betriebe betrauten Behörden, die zuständige Gewerbeinspektion und gegebenenfalls die Handwerkskammer gutachtlich vor der Deschlrg- nahme zu hören. Wir möchten noch darauf Hinweisen, daß dieses Verfahren auch in Preußen durch einen Erlaß des preußischen Ministers für Dolkswohlfahrt eingeführt ist. Gießen, den 25. Vovember 1921. ____________Kreisamt Gießen. 3. D.: Dr. Heß.____________ Betr.. Siedlungswesen. An den Lberbnrgermeister zu Gießen und.die Bürger« ineistcreien der Landgemeinden des Kreises. Wir sehen Ihrem alsbaldigen Bericht darüber entgegen, welche Kleinsicdlungsgesellschaften, Kleingartenvereine und gemeinnützige Baugesellschaften in Ihrer Gemeinde bestehen. Gießen, den 24. Vovember 1921. Kreisamt Gießen. 3. D.: S'ch mißt. M. Th. Mühlstein Sackgrostbandlung (Riehen, Seltersweq H8 Liter« Wein« Kognak« Flaschen kann i^v, Brauaaii£ 6. Wagen Ttroh zu taufen gesucht. 11253t Miiin, Ost-Anlage 12. Nr. 281 Zweiter Malt Gießener Anzeiger ^General-Anzeiger für Gberhessen) Mittwoch, "0. November 1921 WO bienroferentsir" rxr (i'-eblcte normaler Hörweite eine id>t für ander» Bon man Lide Schweigens besah, ber fich ein Hörbarkeit anfchloh. 3m Norden Bayerns lag er etwas näher an der Schallquelle, durchsch''ittlich in 170 Kilometer Entfernung, in Südbayern vüdte er weiter ab. Die Entfernung, an der Donau gebaut, war ihm doch eine gewisse nervöse Schwäche und llnraft anzumerken. Die beiden fuhren in ihrer Unterhaltung einer Ob be nie im eigen t(idv*n Sinne kann ledoch nicht sprechen, bü in federn Jahr um .e Erkrankungen an 211 a 1 e r n und Schar» l ach in den Frankfurter Volksschulen 3n#lwfonn berc werden die utteren Klassen betroffen. In de» non oft 9 -12 Kinder an Scharlach erkrankt sind WtcücHcr etroffftmmer. Dietzen, den 25 2kov. 1921. Der unbestrafte Buchhalter Hrgo B. aus Bremerhaven ilt der Untreue l^eschuldigt. »r war nie Buchhalter bei dem Laun itzbrunnen in Groft- Karden ange 'ell'. er hatte ali solcher Post- und wie möglich nach Hause zu kommen 2Ü» der Apotheker zufällig einmal auf sah. unb feine Blicke bie Wanduhr streiften, entdeckte er wie spät es geworden war. Er ging binaa» v“—. —• ■*-—- — „ unb setzte die Läden vor d.c .Fenster Dte Apo- arifen. datz er an den beiben andren FUl.gei. | triucht, da» öaargebtci zu tranAÖlihcren? Wer Ceftiamt» ftatt be; ^iEherig« 1 iner •. fdbdnt. Da gebt | :Dtll dem flciftiaen deut'ch.n Dolk den sauer er- die Dunstbe-etchnua- Ä — 1 Wer tyrannisiert die Rheinländer und läftt deren versetzt am 21 November 1921 der Mangenauf herrliche Tochter durch schwarze Franzo'en be- f.-ic XV <• o b m a n n in 1*'ner neuesten Stilbl Ansammlung sogar an un» Deutsch- Ameritaner z u wenden, bt’ ihm tnzwriche i wvhl tn ihren 3eitungen gebührend geantwortet und ben franzbsi'chen Staatsmann entfp:ca>c b Nureftigcirtflen haben .Heu Briand hat uns Deutsch-Amenlaner gerühmt, well wir aut den tianvh aft eine» Bnanb von den ®cfü*)Ien unb Taten ber Deutsch-Amerikaner unterbotet sind! Wir Deutsch-Amerikaner wissen ja langst, datz wir verkannt - Genie» sind, die weder im alten nach im neuen Vaterland nach Verdienst gewürdigt werden. Diese neue An von Berkanntsein geht un» Deutsch-Amerikaner aber doch gegen Sen Strich Wenn unfarc xpobne gezwungen waren, gegen das deutsch 'Satertanb zu Felde zu ziehen, so sind ihre Herren Däter noch heute nicht sehr stolz barauf bei Bet rieb-rätegesehe-). Es wurde ihr ausgegeben, hierüber ttnen förmlichen in ordentlicher Sitzuna protokollierten Beschluß de- gesamten Betriebsräte- herbeizuführen (§§ 32 und 33 des Gesetze-) und, fall- dieser Beschluß in ihrem Sinn auSfallen und sie dann die Er- der Zustimmung des Betriebsräte- durch den Schlichtungsau-schuh gemäß § 97 de- Be- tireb-rategesetze- beantragen sollte, dem Schlich- tuna-ausschuh Beweise beizub'-ingen für die geltend gemachten Kündigung» giünde. Weitere Kündigungsla-chen erledigten sich durch Bersländigung oder mußten vertagt werden Sitzung vom 2 9. Rovember 1921. 3n der Antragssache des Gewerkschaf t-bun- De- der Angestellten gegen dieDraunkvhlen- grübe Friedrich in TraiS-Horloff wegen Abschluss«- eine- Tarifvertrages wurde den Parteien aufgegeben, auf der Grundige de- AngeslelltentanfvertragcS für den Braunkohlenbergbaube-irk Staffel zur Klärung der Gehalt-verbältnifs«, einschließlich Rebenbezüge, der kausocäimtfchen und tochnifcheit Angestellten innerhalb 14 Tagen zu verbandeln 3m Küchen- und Ida schküchen betrieb der Landes-Heil- und PflegeanNalt in Gieße» ist grundsätzlich die achtstündige Ar- beÜSzett etnzuhallen. Bei pleberschreitung dieser Zett ist tarifmäßige Entschädigung zu gewähren durch lleberstundenentlohnung oder Gewährung entsprechender Freizett DaS Rähere ist mit dem Betriebsrat zu vereinbaren. — Den Wafchküchen- mätzchen ist nach 2jährtger Beschäftigung als AuS- JtiJcriimen beim Bügeln eine Zulage zu gewähren, die dem ttnterichttd zwilchen der Lohngruppe VI (Büglerinnen uftoj und VII (Wasch- llÄchenmädchen uiw.) des Tarifvertrag« cnt- sprrcht. In: übrigen ist eine etwaige Aenderung der Gruppierung bei Reuabschluß des Tarifvertrages doLoUnehmen. — Die^e Entscheidungen sind bttwend auf Grund einer Bestimmung des Tarifverträge-. Der Antrag eine- Angestellten gegen den Hessischen Ban kverein, FUiale Dießen, wegen Kündigung, wurde auf den ordentlichen Rechtsweg verwiesen zur Klärung der Frage, ob überhaupt ein Anstellung-vertrag zustande gekommen war. Die Kündigung war nur vorsorglich ausgesprochen worden. Da beim Hessischen Bankverein in Dießen kein Angestelltenrat besteht «weniger als 20 Arbeitnehmer) und die Kündigung nicht zur Verminderung der ArbeiMehmer.zahl erfolgt ist. konnte dem Antrag im Schlichtungsverfahren nicht slaltgegeben werden. vermischtes. ♦ Ein Schwefelberg im Stillen Ozean. Einer der bemerkenswertesten Schätze der südlichen Halbkugel, der nun ansgebeutet werden soll, ist der Schwefelberg der 3nfd Vatua Lava, von dem I. R. Frey in der Umschau" berichtet. Die ganze ungefähr 100 Quadratmeilen große Insel ist ein ausgedehntes Schwefellager, das aus einem sich 1600 Fuß über das Meer erhebenden Gebirg-stoä besteht. Das Gestein der 3nfel enthält bis zu 90 Pro-. Schwefel. Schon vor 25 Jahren trug sich eine französische Gesellschaft mit der Absicht, diese etwa 900 englische Meilen von der Küste von Queensland entfernt liegende 3nfcl* bank auszubeuten. GS waren bereits die nötigen Einrichtungen getroffen, aber plötzlich wurde der ganze Plan wieder aufgegeben, weil angeblich ein gefährliches Fieber den Aufenthalt auf der 3nfel unmöglich machen sollte. Der wahre Grund maa aber wohl der gewesen sein, daß bereits vor der französischen Gesellschaft sich ein australischer 3ngenicur das Recht zur Ausbeutung dieser Schwefel- schähe gesichert hatte. Runmehr hat eine eng- lisch-australische Gesellschaft den Plan von neuem ausgenommen und festgestellt, daß von einem gefährlichen Fieber auf den Hebriden keine Rede sein kann. Der große ^Schwefelberg von Danua Lava dient den Eingeborenen sogar direkt als Kurort, da die dort möglichen Schwefelbäder in 1000 Fuß Höhe sehr heilkräftig sind. Dieser 3nsel-Schwefelberg besteht aus einer Anzahl von Terrassen und reicher tropischer Pflanzenwelt, zwischen deren grünen Laubmassen der glänzende Schwefel grell hervvrleuchtet. Eine der größten Merkwürdigkeiten diese- seltsamen Berge- ist aber der sog. „goldene Dach", der über mehrere Wasserfälle ans einer Höhe von 900 Fuß herabftürzt und seinen Ramen von der goldenen Flut erhalten hat, die über die glänzend gelben Felsen hinwegflieht und dadurch einen goldigen Schimmer erhält. ♦ Da- unbekannte Wort. Herr Beutelschneider — so wird in der „Westdeutschen Wochenschrift^ erzählt — sitzt mit seiner Gattin tu der Parkettloge. „Wat jeden se denn T* fragt er seine Ehehälfte. Sie schlägt da- Programm auf, beschäftigt sich eine Weile mit dem augenscheinlich nicht ganz leichten Titel und ruft schließlich an-: „Sapp o." „Ach so, Sapok" nickt Deutelschneider mit vollem Verständnis, „bat is wieder so'ne neue Abkürzung wie Apo, Schupo und Sipo." ßanbeL Berlin. 29. Rov. 3n der Woche vorn 5 bis 10. Dezember finden Dollbörsenvettammllrngen am Montag. Mittwoch und Frettag statt, Wetter sind bis Ende Dezember al- Bollbörsenmge beflimnu worden: Monrag. 12. Dezember, Mittwoch. 14. Dezember, Frettag. 16. Dezember, Monrag. 19. Dezember, Donnerstag. 22. Dezember. Mittwoch. 28. Dezember und Freirag. 30. Dezember. Die Börsenräume werden um 11 llhr geöffnet und die KurSseststellung beginn: für die variablen Papiere um 12 Ufrc. der Ein- hettskursc und der Kurse für festverzinsliche Papiere um 12l/s älhr und der Dividenderrpapiere um 1 llhr. Berlin. 29. Rov 3m Deottengrichäst herrschte während des ganzen Dormitlags äußerste cu/.x'txiiur.g fettens der beteiligten Kreise vor, fo daß Umsätze nur vereinzelt, und zwar nur in den Hcniptdevilen, stattfanden. Die Preise waren dabei gegen gestern wenig verändert, aber überwiegend doch etwas fester. Die- trat auch bei der amtlichen Festsetzung der Preise in Erscheinung. Dom Es fetten verkehr ist wenig zu berichten. Soweit sich aus den gesprochenen Kursen ein Eindruck gewinnen läßt, war die Tendenz gegen gestern etwas fester. Fran ksurt a. M., 30. November. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Gelb Brief Datum: 28. Nov. 29. Nov. Amsterdam-Rotterd. 9793,20 9809,80 9840,15 9369,85 Brussel-Antwerpen. 1803,15 1806,85 1813,15 1316,85 Thr-Mania.....3911,.>5 3918,95 3946, 5 3953 95 Kopenhagen 5074,90 5085,10 5119,85 5130 1 = Stoa^olm 6438,50 6481 50 6488,50 6501 50 Helsingfvrs 498,50 499,50 449,55 450,45 Italien........1128,851131,15 1123,851126,30 London 1093,90 1096,10 1038,90 1101,10 Reuyork 274,22 274,78 275,97 276^3 Paris 1918,05 1921,95 1910,55 1914,45 Schweiz 5204,75 5215,25 5284,73 529 >30 Spanien 3790,20 3803,80 3828,35 3636^5 Wien (altes) .... —,- — Deutsch-Oesterr.. . . 8,73 8,77 7,23 7,27 Prag 2’7,70 288,30 293,70 294,30 Budapest 32,46 32^54 34,71 34,79 Dueno« Aires . . . 87,90 88,10 88,40 88,60 Bulgarien Marknotierungen. Für 100 deuifche Mack wurden gezahlt: Saturn: 1.7.14. 28 10. 29.11. Zürich Fr. 125.40 1,90 1,91 Amsterdam Fl. 59.20 1,02 1,01 Kopenhagen Kr. 88.80 ' 2,05 2,02 Prag..........Kr. 11780 34.75 Stockholm Kr. 88.80 1,62 1,60 Wien Kr. 117.80 2722,- London. ....... Sh. 97.80 1,09 1,09 Patts Fr. 125.40 6,25 5,25 Reuyork I 23.80 -,36 -,36 Züricher Devisenmarkt. 29. 11. 30.11 Wechsel auf Schweizer Frank« Holland 100 3L = 186. - 187.- Deutfchland 100 Ult = 1.90 1.90 Wien 100 Kr- - 0.17 0.16 Prag 100 Kr- - 5.50 5.60 Patts 100 (5t. — 36.25 38.45 London 1 Ä — 20.98 20u98 Italien 100 2. - 2L25 21.45 Brüssel 100 5t. — 34.60 34.65 Budapest 100 Kr. — 0.675 0.675 Agram 100 Kr. — 1.75 1.80 Warschau 100 Kr. — 0,15 —,14 Büchertisch. — Der Reichsstadt Ausgang. Sine Rothenburger Geschichte von Ettch Drunemann. Derlag von Gerhard Stalling, Oldenburg L O. — •rtnneruitgee und Grl eduiNa deS Kapitän- Unverzagt. Derlag Ott» Hillmann Leipzig. (3n einem Teil der Auflage wiederhoU.) Wann reist Lloyd George nach Washington? London, 29. Rov. (WTB) Sme Aeuter- note besagt: Die Bettchlc von dem endgültig« Plane Lloyd Georges für seine .Abreise nach Wafhmglon mu bi er. zurückhaltend aufgenommen werden. Die britische Regierung sei entschloss«, die amerikanische Ausforderung mchl in untefiime- ter Art zu beantworten, um dadurch die Well von der Bedrohung eines neuen Krieges au befreien. Da dreS die Absichl Lloyd George» te^hade er natürlicherweife mehr als je den Wunfch nachAmerikazufahren. Bevor jedoch dies« Wocve. die eine neue Periode in der irischen Cv1d>;d)te bedeute, vorbeigegang« wäre, fei rt vollkommen unmöglich zu sagen, ob Lloyd George England vertus!en werde oder nicht An dem Wunsche Lloyd Georges, an der Washingtoner Konferenz. die er für ein« möglichen Wendepuntt der Deltgefchichte bält. tetUu- nehmen, könne ein Zweitel nicht bestehen. Die Befürchtungen, die in verschiedener Richtung oeaen der Der band langen in Washinattm aasgedrüctt würden, werden in maßgebenden dttttscheo Kreis« nicht geteilt. Die Alliierten müsse» bezahle». Paris, 29. Rov. einer Tl<4* bürg der .Chicago Tridune" aas Washington hat gestern Schah Minister Mellon in aller Form die »lachricht bemeniiert, daß die amerikanische RegieruTig eine Herabsetzung der alliiert« Schaden um 50 Prozent oder um irgendeinen anderen Satz in Erwägung ziehe. Die „Gesellschaft der (Kationc**. Paris. 29. Rov. c str jrflH611 Wm tov M Iltgl abhllsm. . sstviesen. wett. strafe nu Höchl fit die ‘ «ichend erteilte 1 fit die ( ffr totib fttfonn \ so ersche un jvm fltbWti IX Scr kvrzen neue einen Cine W Srlvstmst fesung pc stwle übe ixdciL c den ünb ^tcunt fpnft eim trifft fett fortan au werben, lr ©erben k einen D01 ist durch Ö sm Falle feint Arb erfolgende trugen kar nur Qtonat gu erfe erreicht strafe nnb 2)ei batmis h Regenten stahl« kann. Die refchs- ten bei' tunaen । rnatisch ober Q3e minde iuntene fad)unq. nltfit be!c toirtte x tarn bad Straf len-7^ ein. Arbeit 1 Pyrite Mft,