ip der engen Zusammenarbeit und der gegen» eiligen Verständigung zwischen den Alliierten be- olgt hat. Sodann bringt die Note die Ueberraschung mit natürlich die sanitären Verhältnisse 'in unserem Lande außerordentlich gefährdet würden. And glaubt man wirklich, daß gerade Deutschland wirksam helfen könnte? betrachten. Auch wenn man sich bei dem Hilsswerk an der bolschewistischen Regierung nicht stoßen wollte, so hätte man doch so viele schwer zu erfüllende Bedingungen zu zu stellen, daß den hungernden Vollsmassen schwerlich rechtzeitig geholfen werden könnte. Die parteipolitisch.' Att, toi: un ere Radi- kalsozialisten in Deutschland unter dem Proletariat den Sammelteller für Rußland umgehen lassen wollen, wird dafür sorgen, daß in den leistungsfähigeren Kreisen die Zurück- Haltung nur noch mehr um sich greift. Rach dem unabhängigen und kommunisttschen Plan .Gerhart Hauptmann hat zwar in einer seiner neuen Werbekundgebungen einem amerikanischen Journalisten gesagt, selbst ein kleines Stück Brot sei teilbar, aber wie sollten die soll jeder Arbeiter einen Arbeitötagesver- dienst im Monat für das russische Volk abliefern. Russische Kinder sollen in deutschen Arbeiterfamilien untergebracht werden —wo- Aerzte und Medikamente, so heißt es. sollen aus Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Gegen den Hunger werden sie nicht viel auSrichten. Reichere Völker als das deutsche werden einzuspringen haben, um die Gefahr des OstenS einzuschränken. Die sogenannten Eiegerstaaten, die am ehesten die Macht hätten, Rußland wieder auf die Beine zu bringen, betragen schon bei wesentlich leichteren Aufgaben. Gewiß blickt Deutschland auf einen östlichen Rachbar als auf einen Faktor, den eS bei seiner Wiederherstellung notwendig brauchen wird. 0n diesem Gefühl wird wohl auch manches geschehen, um dem russischen Volke Sympathie und hilfreiche Hand zu bieten, aber der Gedanke, Dank für die Zukunft zu erwerben, muß doch zurücktreten, weil eben jede Hilfeleistung bis zu einem gewissen Grade der bolschewistischen Regierung das Leben fristen hilft, die innerhalb des früheren Zarenreiches heute sicher weit mehr Gegner als Freunde besitzt. — Die neue englische Note an Frankreich. Nr. 176 Der »ifttetr Snjdger mit frer Dlenstaqsbeilage „Spert-Hm|d?au- er- scheint täglich, autzei Sonn* »nd Feiertags. Monatliche Sem««»reise: 9Jer Aenderung der Haltung der französischen Regierung empfunden hat, die in den ersten Tagen dieser Woche sich von dem Prinzip der Zusammenarbeit entfernte, auf das Lord Eurzvn und der französische Botschafter dringend hin- getoiefen und worüber sie sich verständigt hatten. Die französische Regierung wird an die Tatsache erinnert daß nach dem Zwischen fall von Frankfurt im April des vergangenen Jahres der damalige Ministerpräsident Millerand die enbgiltige Zusicherung gegeben habe, daß die ranzösische Regierung in Zukunft keine isolierten Maßnahmen mehr in den Fragen treffen würde, die die gemeinsamen Interessen der Alliierten berühren. Die Rote drückt dann die Ueberraschung au«, die nicht nur durch die offenbare Absicht der ranzöfischen Regierung, von dem damals angenommenen Prinzip abzu weichen, hervorgerusen wurde, sondern auch durch den ungewohnten und offensichtlich unfreundlichen Ton der Mitteilung der französis hen Regierung vom letzten Mittwoch. Es widerstrebt der britischen Regierung, zu glauben, daß ein solcher Ton unfreundliche Absichten seitens d r französischen Regierung einschließt. Alle«, was Großbritannien verlangt, ist, daß eine Allianz, die durch die schrecklichen Opfer der Alliierten zusammengekittet wurde, auf der gleichen Grundlage gegenteiligen Vertrauens weiterbesteht. Die Rote seht hinzu, daß Großbritannien, um zu diesem Ziele zu kommen, der französischen Regierung schon viele Zugeständnisse gemacht habe, und bereit sei, solche zu machen, wenn Frankreich fortfahre, England vollständig betr. seiner Wünsche auf dem Laufenden zu halten. Was aber das Prinzip der gemeinsamen Verantwortung der Alliierten in der oberschlesischen und in anderen Fragen, die die Friedensverträge berühren, anbetrifft, so ist es Großbritannien durchaus unmöglich. Verhandlungen gutzuheihen, die unvermeidlich dieGrund - lagen der Allianz Infolge des durch den Ton der letzten französischen Rote hervorgerufenen Erstaunens ers'chüttern müssen. Die b irische Regierung fühlt sich verpflichtet, zu fragen, welche Erklärungen die ftanzös.sche Regierung ihr für ihr Verhalten geben will. Denn solange diese Frage nicht getlärt ist, ist es schwierig zu sehen, auf welcher Grundlage die Zusammenarbeit der Alliierten fortgesetzt werden kann. Paris, 29. Juli. (WTB ) Lord Hardinge. der englische Botschafter in Paris, überreichte heute Briand die Antwort seiner Regierung auf die letzte französische Rote. Die ■Unterrebung dauerte eine Drei, ririelstunde. London. 29 Juli. (Havas.) Das Reuter- sche Bureau erfährt, daß die Rote, die gestern abend von der britischen Regierung an Frankreich gesandt wurde, ein in versöhnlichem, aber gleichzeitig in energi sch em Tone gehaltenes Dokument ist. Sie wurde, dem Reuterbureau zufolge, von Lord Eurzon nach dem gestrigen Ministerrat ausgearbeitet und in der Rachmittagssitzung von den Ministern mit nur einigen geringfügigen Aenderungen nach ein- stündiger Debatte angenommen. Die Rote ist ein etwa zwölf Seiten langes Dokument. Der erste Teil enthält eine Prüfung der von der ftanzösischen Regierung vorgebrachten Tatsachen und wiederholt in klarer Form die Aufzählung der Ereignisse, die seit der Lieberreichung der französischen Rote an Deutschland am 16. Juli ohne vorherige Verständigung mit den Alliierten sich abgespielt haben. Das war das erste Anzeichen eines Abgehens von der Politik der Zusammenarbeit, ______________ ,_______ -„.Sie bisher befolgt wurde. Diese Auszahlung spärlichen Arbeitergrofchen dem russischen । bient nicht nur dazu, die französische Regierung General-Anzeiger für Oberhessen vn«l tmö Verlag: vrühl'sche Uniu.-Vuch- unö $tetn»mle Vernehmung deS Zeugen Kaufmann« Esch gestaltete sich Welter noch recht spannungsvoll. Wie der Vorsitzende konstatiert, hat der Zeuge bei einer Vorvernehmung ausgesagt, daß ein Rundschreiben an einzelne Mitglieder der K. A. P. D. bestand, worin mitgeteilt wurde, dah die I. K. O. ein Hemmnis für die Partei sei und ansaemerzt werden müsse Esch bekundet weiter, daß für die Zeit deS Kavv-PutscheS sich die beiden kommunistischen Parteien bereinigt hätten. Don militärischen Hebungen sollte In Versammlungen im Piederwald ober In der Ostend- stnaße die Rede gewesen fein. Auf eindringliches (Befragen verneint der Zeuge, daß er ter Polizei jemals Spltzeldlenfte geleistet bäte, ebenso, daß er Pulver ober Dynamit in Lehmanns Wohnung gebracht ober Lehmann (ingeboten habe. Der Angeklagte Schwarz erfHrt hierzu, dah Esch sich bei ihm erkundigte, ob er nicht russische Genossen kenne, denn ein Dekannter habe eine sehr wichtige Erfindung gemacht und wolle sie nicht Den Parasiten In Deutschland anbieten, sondern den russischen Genossen überlassen. Esch habe ihn eingeladen und ihm dann ein Pillenpulver und Sprengstoff gezeigt. Esch befreitet DaS Schwarz behauptet, bah ihm Esch angeboten habe, mit dem Pillenpulver hausieren zu geben; ter Sprengstoff habe grünlichgrau auSgesehen. Der ^getagte Dufraln bemeßt zu der Aussage E'chs, daß dieser Zeuge ihn gefragt habe, ob er nicht eine Vermittlungsaktion nach Gowjet- ruhland auSfübren könne zur Verwertung eines hon feinem Schwager erfundenen Sprengstoffs. Esch beftreitet die Richtigkeit dieser Darstellung DaS Gericht beschließt, den 6trafau6xug des Zeugen aus dessen Heimatsort telegraphisch einzuziehen. Inzwischen hatte der GerichtSarzt Dr. Roth den Angellagten Lehmann untersucht. Der Sachverständige steht auf dem Standpunkt, dah Lehmann trotz seiner Hysterie haftsähig sei. Rach kur-zer Derntung lehnt daS Gericht den gestellten HaftentlasfungSantrag ab. Der Vor sitzende erflärt aber, dah er persönlich Dafür Sorge tragen werbe, dah Lehmann Im Gefängnis die größten Erleichterungen sowohl hinsichtlich der Ernährung als auch Der Spaziergänge erhalten soll. Lehmann tourte toieDer In ten Sitzungssaal gebracht. Der Zeuge Kauern->nn Georg M ä ck e l äußerle auf Die Frage tes Vorsitzenten, ob ihm etwa- von einer K. O. bekannt sei. bah eS sich um einen Apparat g-hanbelt habe. Der sich mit Der UnterftüDung der Mitglieder befaßte. Man habe auch Gruppen gründen toollen. Die sich mit Der Bespitzelung bei Rechtsparteien belassen sollten. Vor!: Sie haben einmal bei einer polizeilichen Vernehmung gesagt Ausgabe Der K. O. sei Die Vekämvsung Dei Putsche? Zeuge: Ja, ter Au-Druck K. O. ist mir allerdings unbekannt gerieten. Der Zeuge Ist bei? Ansicht, Daß Esch eine eigenartige Rolle In Der Partei gefhrlt habe. Der Mechaniker PH. Groß hielt Die I K. O. für eine zwanglose Vereinigung Innerhalb Der Partei. SS bestanDen in Dieser Vereinigung etwa sechs bis sieben Distrikte. jeDe zu 20 bis 30 Mann stark. Wenn etwa- „vorkommen" sollte, Dann sollte eS von Distrikt zu Distrikt gemeldet werden. Die Aussagen tes Zeugen haben wiederholt gewechselt. Dermsschtes. Waldbrand. fpd. Kreuznach, 29. Juli. Auf noch unaufgeklärte Weise brach im Kreuznacher Stadtlvald Feuer auS, das mit rasender Geschwindigkeit um sich griff. Die Wehren beistehft, |o lasse sie wenigstens ruhig gewähren. Rainer. Sie versteht ja doch alles viel besser als du. WaS diele gute Dorothea mit dem lausten Gesicht anbelangt, |o habe auch Ich ihr von Anfang an nicht getraut und damit ja recht behalten Armselig und häßlich wie ein Rauhbeinchen tarn sie hierher und tat, als wagte sie nicht den Mund aufzutun. Aber sie hat sich unter Magelone- Leitung lehr rasch herauSgemaulert und, wie man sieht, sogar schon das Befehlen gelernt. Wir müssen uns also energisch gegen sie verbluten und trachten, fle beizeiten los zu werden, ehe sie Boden gewinnt. Ich werde darüber mit Rüdiger sprechen, Denn Papa halte ich, unter uns gesagt, überhaupt nicht mehr für ganz zurechnungsfähig. Sr ist eben schon ein GreiS, mit Dem jeder machen tarnt, waS er tDULT* „Aber Anneliese! DaS ist doch gar nich wahrl Wie kannst du so von Papa sprechen, der es an geistiger Frische mit jedem von uns auf* nimmt!" rief Rainer unwillig. Aber seine Schwester beachtete seinen Siu* Wurf nicht einmal. Sie wandte sich wieder ar die Gräfin. .Trachte nur recht rasch, einen Sri oh für die Miller zu finden, liebe Carola, damit am Sonntag alleS klappt. Ich erwarte Weudloh und einige Ieiner Kameraden. Auch Die KrackclSbergS unD Sepbwe von Lautereck Haden stch für Den Rach mittag angemettet." „So — nun will ich daun gleich nach bet Stadt fahren und' auch nach Wien an ein Bureau telephonieren. Ratürlich müssen wir |ch!eu- nigst Ersatz haben." (Fortsetzung folgt) * Mundwasser Möbel! In nur guter Verarbeitung liefere ich: Lcklariiwmee in Eichen tmti. M. 1 «50,— effill||l»niCC echt Eichen „ 3 500.- mit echtem Marmor und geschlissenem Tvieael M. 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Gericht. wW1'1 W" viel >och sanslev ’aulert °h'°" Ä* schon eJl ifflt .,, leine« »i»“ 1 . w sHs * di drt ch müll611 Mn Urgenschwarrg, SvaN, De brockt. Allen- Feld und Dalberg arbeiteten mit größter Dn-1 ftrenauna. um des Feuers Herr zu werden. 650 Morgen funqer Waldbestand sind vernichtet. der Schaden ist groß. Zu Fatz durch die Mosel. fpd. Koblenz. 29. Juli. Der Wasser, ftanb der Mpsel ist an der Mündung ^rettS soweit gesunken, daß man durch den Fluß waten kann, ein Vergnügen, dem geqen- Bärtig ungezählte Personen obliegen. Dieser Sport forderte allerdings ein Opfer, indem ein lunger Mann am Donnerstag an einer Stelle versank und ertrank. Wassernot in Stuttgart Stuttgart. 30. 3uIL Hier herrscht zur Hett eine Waff er not. wie man sie noch nie erlebte Grobe Stadttelle von Stuttgart sind ohne Wasser * 'DteZerstSrungeinerOderbrücke. Die die Blätter auS Breslau berichten, ging di« Eifenbahndorflutbrücke der öder zwischen Sqepanowitz "nd O p p e l n am fr d- tag tn Flammen auf Die Tisenbahnschwellen waren auf bisher unbekannte Weile in Brand geraten Der Eisenbahnverkehr zwilchen Ovpeln und BreS'au mufte über Droschowitz und KarlS- marf geleitet werden. Kunst und Wissenschaft. Gin neuer Goethefund. Ein Werk. daS mit Goethe im Zusammenhang steht und sich bisher noch in keiner Goethe- Bibliothek befindet, ist vor kurzem im Handel aufgetaucht. Philipp Rath, der darüber im ^Sammler" berichtet, teilt unS den genauen Titel des ohne Ort- und Druckanaabe erschienenen Buche« mit. Sr lautet: ,Bei Ällerhöchster 2ln- welenhei, Ihrv Mafcstüt der Kaiscrin-Mutter Maria Feodorvwna in Weimar. Ms Festspiel L h a r a d e. Benennung eine- Kleinode- älterer und neuerer Zeit in drei Snlben nach der Franken - Sprache. 3m Dezember 1818.“ Das prächtig gebundene Buch, da- den Tert für eine Fest aufsühru ng de- Weimarer Hofes enthalt, zeigt auf der Rückseite de- Titel- eine Liste von 52 Personen, die bei der Darstellung dieser Th ar ad« beteiligt waren. ES sind diesüben Mitglieder der Hofgesellschaft, die auch in dem Gvetheschen MaSlenzua bei derselben Gelegen- hett Mitwirken. Goethe selbst stellte In dieser Tharade den .TortzphaeuS" dar und hatte am meisten zu sprechen. Das Gedicht, da- hier in einem kostbaren Druck veröffentlicht wird, stammt von dem bekannten Hausgenossen und Freunde Goethes, Friedrich Riemer; es ist in seinen ,Gedichten" abgedruckt. Das von Riemer verfahre Festspiel war dreiteilig und enthielt erstens eine Tharade auf den Hamen de- antiken Malers Apollodorus, sodann eine Gemaldedarstellung und dritten- die nunmehr bekanntqewordene Lharade in französischer Sprache, deren Auslösung ^Toison d'or“ lautet Don dem Programmbuch der „®c- müldedarstellung" sind einige Exemplare bekannt: das der französischen Lharade kommt jetzt zum erstenmal in den Handel, da- der Apollodorus- Charade ist bisher noch nicht aufaefunden. Möglich ist es allerdings, dah sich die beiden Charaden in der auch an Goetheliteratur reichen Bibliothek deS Britischen Museums befinden, wo noch nicht nachgeforscht werben konnte. Jedenfalls ist dieser neue Fund ein interessanter Beitrag zu der Art, in der man in Weimar Feste feierte und in der Goethe daran entscheidend beteiligt war. — Line neue arktische Expedition. Der englische Polarforscher Donald B. MacMll- lan, dec bei der letzten glücklichen Rordpolexpe- dition von Peary 1909 sein erster Leutnant war, bricht jetzt zu einer neuen Expedition auf, durch die er hauptsächlich Daffinsland, die groste arktische 3nlel südwestlich von Grönland, erforschen will. Das Schiss dec Ervedition, die sechs Mitglieder umfaßt, ist ein 115-Tonnen-Lchoner »Dow- doin". Mac Millan hofft, DafsinSland Mitte August zu erreichen und ein Lager südlich von dem Eingang in die gefährliche Fury- und Hela- Stcaste zu errichten, wo vor einem Zahrhundert die Schisse der Kapitäne Peary und Lyon bei ihrer Such« nach der Rordwcst-Passage festliesen. 3m Winter 1921 zu 1922 soll die Küste von Das- sinSland erforscht werden, und der Sommer 1922 wird dem Eindringen in das Innere der unbekannten Insel gewidmet sein, wo nach den Gr» zahlungen von Eskimos sich ein reiches Feld für die Erforschung darbieten soll. Rach ihren Angaben befinden sich dort große Erzlager, hohe rum VcrkouL Während der Zeit des Ausverkaufs ist das Geschäft von 1—5 Uhr geschlossen. Rote u | Sommersprossen Gummiringe S2 L- 8127c Zum Verkauf gelangen nur unsere allbekannt guten Qualitäten in besten Ausführungen Mr Wnmhmks-u.TicdlWSbMil liefert Zimmertüren, fünfter, Haustüren, Suh- böben, iZubleiilen ufro. billigst 5248 6mil S. müllet, öslMtenWIl, Sietze«. flute Irrster. 4- 5 Woch. alt 5— 7 n n 7- 9 „ 9-10 , 11—13 „ 13—16 n n 16-18 „ 18-20 „ Ferkel flirMätter,Züchter 11 nb Händler Landwirte! rocr Stallungen neu- ob. umbaut überzeuge sich über RinnS Adftußriuneu Scheidewände und Bctonhohldcckcn. Wilhelm Rinn VIII., Heuchelheim, 78- 98 98—13^ 188-198 !(N—248 248-21'8 298-875 875—440 440-520 Sämtliche von Nichtstubitrenden aus der Universitäts-Bibliothek vor dem 1. Juli entliehenen Bücher ersuchen wir bis spatesten» 13. August zurück- zuliesern. Vom 15. August bis 16. Oktober ist die Bibliothek nur vormittags geöffnet. Diesten, 30. Juli 1921. Direktion der Universitäts-Bibliothek. 3. D.: Heuser. (83^0 garantiert la. FriedenS- aualität. 7911 Carl Schunck. Braät- d. ÄHflage- Matratzen eigener Anfertigung. C. Leisler, Jlibellnrer, 23 Neuenweg 23. Hochwertige WltemaseilH tzMMckiikk Zeoimi spaioie E Mi ter liefert als Spezialität ßearg Karl Reil, GisSen W^rkzeuffffiaschiDeflfebrk L- h: (/)« & o dJ u u p CLp M C Z3 es auf Grund langjährig. Erfahrung - im In- u. Ausland ausgeführt - übernehmen kurzfristig SieyerUnderDamptkessel- Wne UDd Bandel Neunkirchen, Bez. Arnsberg. Fernruf 98. Achtung! Maßarbeiten sonne sämtliche Reparaturen werden iu jeder Zeit noch angenommen. Gute und billige Ausfülirttng. Aug. Weber Slbubmacher, Waoen- gasie, gegenüb. Posckeller. Scbreibmasctiioen- Beparaloreo aller Svsieme werden fchnellstenSund billigst auSgeführl. 6336c Göbel 4 Appel, Inh. Bslnrlch Appel, LelterSweg 73. Prima weißes Kolonialhanf-Bindegarn, prima helles Langhanf-Bindegarn in bekannt. 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Juli, 10. nach Drinitatis Hundertiahrseier der Einweihung der Gtadtkirche. Zn der S t a d t k i r ch e. Dorm. 8 Ahr: Psarr- assislent Ramge 9> 2: Pfr. Becker 11: Kinderkirche s. d. Matthausgem. . Pfarrassist Ramge. — 3n der Zohanneskirchc Vocm. 8 älhr, zugl. Ehristenlehre f. d. Reukonsirm. cl d. ZohanneS- gemeinde: Pfr. Ausfew- 9 Pfr. DechtolSHeimer. 11: Kinderkirche s. d. LukaSgemeinde: Pfr. Bech- tolSheimer. 2lbds. 8: Bibelbcsprechung im Zo- hannesfaal: Pfarrassist. Muller. 31. 3uli. Wies eck. Dorrn. 9yf: Pfr. Sattler. 10»/*: Kinderlirche. Rachm. 1: Ehristenlehre. (Kvnfirm. weibliche Zugend.s — Sonntag, 31. Juli, Dorrn. 10; ' 11: Lhristenlehre f. d. tocibL (Zugend. — Rachm. i/>2: Mainzlar. Katholische Gemeinde. Kat hol. Gottesdienst. 31. Juli. Ltch, vorm 10, nachm. Vs3. — Hungen, norm. 8Ubr. Handel. — Holländischer Lloyd. Eine der erfolgreichsten Taten holländischer Schiff- fahrtS-Llnternehmungen ist die Gründung des „Koninklijke Hollandsche Lloyd" Amsterdam (Königlich Holländischer Lloyd). Gegründet mit einem Kapital von fl. 50 000 000.—, zum heutigen Kurs ungefähr zirka 1250 Millionen Marl, besitzt diese Sck)iffahrtSgesellschaft gegenwärtig eine Flotte von 16 prächtigen Schiffen, von denen einige wahre schwimmende Paläste sind, und fünf weitere Schiffe liegen auf Stapel, von denen zwei für den Passagierverkehr bestimmt sind. Alle Dampfer zeichnen sich aus durch Luxus und Komfort, die Küche ist ganz besonders berühmt unter dem reisenden PuVMmn Gleichzeitig krmrde von der Gesellschaft nicht- außer Acht gelassen, um die Sicherheit der Passagiere auf diesen Langen Reisen zu gewährleisten. 2>ie Dampfer lind versehen mit den allerstärksten^ Stationen ür drahtlose Telegraphie, einem System von wasserdichten Schotten, Stone Lloyds Unterwasser-Alarmglocken, ClaytonS Feuerlöschapparaten usw. usw., so daß die Passagiere sich in der Tat so sicher fühlen dürfen wie auf dem Festland. 3n kurzer Zeit werden der stattlichen Anzahl der Passagierdampfer noch zwei neue Schiffe einverleibt werden. Mil den Frachtdampfern wird von der Gesellschaft ein regelmähiger Frachtverkehr aufrecht erhalten zwischen: Amsterdam, Brasilien, Uruguay und Argentinien und ebenfalls zwischen Amsterdam und Aeuyork. StafcMWferä-W ». Bergmann • Co., Redebtul. totale l.Hi-eoeHebeeefe !. tarU, veiasc Maut und achöean Teint Überall tu beben 5er filn&er heftet SM gegen NtMeiken ist (luter Sauberkeit unb tlbbariunfl eine vmfutbe rcflclmuhtoe Ernabrtma. 8» letzterer wählt eine fluflc Mutter bad Nestle iche »tnbermcül eine natur- aetnahe, leicht verdauliche unb flcrn genommene Nahrung, welche ble SUelncn vor Darm- und Maflenkatarrbett schützh unb ba6 Entwöhnen be- beutenb ctlei.utert. l^'Ms» T> • L boraio-- ml-' bH Iftp • q mittag 3 Uhr statt. 010S56 steUk ein «361 8391c Gesucht zum baldigen Eintritt jüngerer tüchtiger Schwarzwald. 80W bat avrugeben 8339 von verkaufen. 010546 Flotte MM II.MWM an Dreiradfahrer per sofort für hier, Atzlar und Grotzen-Buseck gesucht. 010588 ver sofort gesucht 8367c Lichtspiele Zelterrweg GroücoLlndn Kaiserstraste 11. Ausführliche Bewerbungen mit Aufgabe Auskunftsstellen an 8318 D Schriftliche Angebote mit Gehaltsansprüchen an und Eisenwerke Asslar b. Wetzlar. Danksagung. 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Eil Die trauernd Hinterbliebenen: Smallie 8od) Sumin« znemch Benner, sieben inmliie ®ilöelm Benner, henivelbelin snmlite Srienridj Sdjnmlü, fjeutfjemelia. Heuchelheim, den 30. Juli 192L Die Beerdigung findet Sonntag, den 3L Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Sierbe- hauü, Vudwigstrage 16, aus statt. Von der Konfitüren- Abiellung einer bedeutenden Tcüo- kolade- und Obstkonservenfabrik besteingesührter Vertreter für den Platz, Umgegend und evtl. Teile der Provinz gesucht. Ausführliche Angebote und Reserenzeu gefl. unter Z. A. 581 an RA0, Hamborg 1. lucht für die lyiail Morgenstunden Arbeit zum Putzen. 8387 Weidengaste 7 II. ; Verkaufe | Vir Auftrag geb rr kleiner verkauf»- Anzeigen rerben eebe en, unter allen öer« ort aen '11 «rboten ihre Hör.B« (Streb', f5ouinHmmerun»5to** trerk)}ueer8tje ulicfcen. Soll Die Wbrrlb Dtrbtcfat bktken, le well» man Wjrtlidj. 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Der Vorstand. •brauchte, nut erhalt 5**' SM b vreiSwerl abzvgeben Edgar Bormann cilta, @Hen6onbluna. itfl‘ und lsüchenqeiäle »JBSijss «** «Bfc'i. i4,Ä 1 sgSgd klk°fser '. “IMiofiet audkosfer "A* bimdleder Juftiii jtbev* i? ««h»t Wündfüldjen fh^*rmen inycber Ä, ItiUnttef, yyr «Mm ^elterSwe^g^ Plüjd,=Bioans •MtlOIIJlies Heinr. Kreiling, Joliitt.$ßtr!itfltt«, rantiurier 6tt Ä H irtcile (trünblichcu ÄilmmIM mhl '■ naebote unter SSI an den MH. An> ilttintt d neue Möbel. [010521 Wetzlleinftrabe 44. (hiitibermilr.empfieblt j im 9lnierti«en non >rr.> ii Mnflb.-flnulaen. chbei mitflebr.2tonen. ?nfo im Umänbern und •nöeit Schr siiigeb. u. 512 an ben Weh Kn» •au emuMli fl4 im ünfertiflen ö. Waben tilgen. itbt. Ww M an b. T. A e\bet inMSL n. Herrn'/Eäir.Meb 010518 an b. MK Xn* ®ränunE9 ssffSS* Lf Ä SÄ'MK Anttlid). ^eidialdfl. SSma L?S»L HKL ISL Wn^,9hmcb. u. Mmtspcrlünöigungsblatt für die Provinzialdirettion Gderhefien und für das Kreisamt Gießen. Erschenit nach Beberi: Monte-, Dienste-. Donnerstag und Freitag. 3hir durch die Post zu beziehen gegen MK 2.60 viertel) Lhrüch. Nrl08 _________________28. Juli___1841 3nbalt$ Uebcrfid)t: Erhebung von Deckgeld. - Regelung der Ablieferung von Getreide aus der (Ernte 1921. - Fernhaltung unzuverlässiger Personen oom Handel. - 'Landespolizeiliche Prüfung des Entwurfs der Verlegung eines Uebergangs der Strecke Butzbach-Lich. - Wolldecken. - Dienstnachrichten. Bekanntmachung. betreffend die Erhebung von Deckgeld für Bedecken der Stuten. 2Üir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, 5afj für die Dectzeit 1921 das Declgeld für Bedecken von Stuten durch Hengste des Landgestüts endgültig auf 520 Mark für jede Stute festgesetzt worden ist. Reben dem in bar zu entrichtenden Declgeld sind für jede zu deckende Stute 50 Pfund Hafer guter Qualität beim erstmaligen Bedecken der Stute abzuliefern. Die in Hessen wohnenden Stutenbesitzer haben neben der Raturalleistung nach Schluß der Deckzeit zunächst nur einen Teilbetrag von 120 Marl zu entrichten. Der Restbetrag von 400 Mark wird ihnen gestundet bis zum Ablauf der Trächtigkeitsdauer. Wird nach dieser von dem Stutenbesitzer nachgewiesen, daß seine während der Deckzeit gedeckte Stute ein lebendes Zohlen nicht geboren hat, so wird der Rest des Deckgeldes erlassen. Ein Erlaß des Restbetrages (Fvhlengeld) tritt auch dann ein, wenn das Zohlen ein Lebensalter von 28 Tagen nicht erreicht hat. Beim Berkaus einer gedeckten Stute an einen anderen in Hessen wohnenden Besitzer kommt ein Erlaß des Restbetrages des Deckgeldes nur in Frage, wenn von dem seitherigen Besitzer durcy Vorlage einer amtlichen Bescheinigung nachgewiesen wird, das) die Stute bei dem neuen Besitzer ein Fohlen nicht zur Welt gebracht oder das Fohlen ein Lebensalter von 28 Tagen nicht erreicht hat. Für nach außerhalb Hessen verlauste Stuten wird dei Restbetrag des Deckgeldes auch dann nicht erlassen, wenn die Stute ein lebendes Fohlen nicht geboren bat. Richt in Hessen wohnende Stutenbesiher, die in Hessen Stuten decken lassen, haben neben der Raturalleistung das volle Deckgeld von 520 Mark alsbald an den Landgestütsdiener zu entrichten. Das nach der Bekanntmachung vom 6. Februar 1906 (Reg.- Blakt Rr. 5 von 1906) von den in Hessen wohnenden Stuten- besitzern zu zahlende Trinkgeld für den Landgestütsdiener von i Mark wird, wie bisher, mit dem ersten Teilbetrag des Deckgeldes erhoben, während die auherhalb Hessens wohnenden Stutenbesiher das auf 2 Mark festgesetzte Trinkgeld mit dem Deckgeld an die Landgestütsdiener zu entrichten haben. Deckscheine für Stuten, die aus irgendeinem Grunde nicht bedeckt wurden, sind der ausstellenden Behörde bis spätestens Ende Juli des Jahres, in dem sie ausgestellt wurden, zurück- zugeben. Unterbleibt die rechtzeitige Rückgabe, so wird angenommen, dah das Bedecken der Stuten stattgefunden hat. Das Deckgeld wird alsdann von dem Stutenbesiher beigetrieben. Spätere Einreden hiergegen können nicht berücksichtigt werden. Anträge auf Erlah des Restbetrages des Deckgeldes für Stuten, die lebende Fohlen nicht geboren haben, oder deren Fohlen innerhalb 28 Tage nach der Geburt verenden, haben die Stutenbesiher nach Ablauf der Trächtigkeitsdauer, spätestens bis Ende Juli, bei den Ortsbehörden zu stellen, worüber von diesen spätestens bis zu dem genannten Zeitpunkte besondere Riederschriften (Protokolle) zu errichten sind. Auf die rechtzeitige Stellung der Anträge und die rechtzeitige Errichtung der Rieder- schriften wird mit dem Anfügen hingewiesen, dah auch hier die Stutenbesiher die Folgen einer etwaigen Versäumnis zu tragen haben. Darmstadt, den 21. Juli 1921. Hessisches Landes-Ernährungsamt. 3. D.: gez. Schliephake. Bekanntmachung. B e t r.: Regelung der Ablieferung von Getreide aus der Ernte 1921. 3m Anschluß an Ziffer 1 unserer Bekanntmachung vom 15. ds. Mts. betreffend Ausführung des Gesetzes über die Regelung des Verkehrs mit Getreide für die Ernte 1921 (Amts- verNndigungsblatt Rr. 103) wird angeordnet: Die Erfassung der Umlage erfolgt wie seither durch unseren Kommissär, die Firma Vereinigte Getreidehändler in Giehen, sowie durch die zum Aufkauf zugelasfenen Unterkommissionäre. Giehen, den 26. Juli 1921. Kreisamt Giehen. 3. V.: H e m m e r d e. B e t r.: Wie oben. Dem Oberbürgermeister zu Giehen und den Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises wird empfohlen, vorstehende Bekanntmachung sofort ortsüblich zu veröffentlichen. Gleichzeitig ist darauf hinzuweisen, dah, soll die Belieferung der versorgungsberech- tigten Bevölkerung ungestört weiter erfolgen, die Erzeuger, denen das Ablieferungssoll von den Bürgermeistereien bis zum 1. August 1921 mitgeteilt wird, sofort mit der Lieferung von Brotgetreide beginnen. Giehen, den 26. Huli 1921. Kreisamt Giehen. 3. V.: H e m m e r d e. Bekanntmachung betreffend dic Abänderung der Bekanntmachung vom 5. Rovem- ber 1919, die Fernhaltuug unzuverlässiger Personen vom Handel betrefseno (Regierungsblatt S. 427). Vom 11. Juli 1921. Artikel 1. Die Bekanntmachung vom 26. April 1921 (Regierungsblatt S. 89) wird aufgehoben. Artikel II. tz 2 der Bekanntmachung des Hessischen Landes-Ernährungs amtes, die Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel betreffend vom 5. Rovember 1919 (Regierungsblatt S. 427), erhält folgenden dritten und vierten Absatz: „Der Kreisausfchuh kann für den Fall, dah dem Antrag auf Untersagung des Handelsbetriebes entsprochen wird, Gebühren und Auslagen von dem Betroffenen erheben. Auf die Berechnung der Gebühren finden dic Artikel 115 und 117 des Gesetzes, die Verwaltungsrechtspflege betreffend, vom 8. Juli 1911 (Regierungsblatt S. 265) und die §§ 1 bis 5 und 8 der Verordnung, die Gebühren im Verwaltungsstreitverfahren betreffend, vom 23. März 1912 (Regierungsblatt S. 188) mit der Maßgabe entsprechende Anwendung, daß für die Wertberechnung der Zeitpunkt maßgebend ist, in dem der Kreisausschuh mit der Angelegenheit befahl wird, und dah die Sähe des § 4 auf die Hälfte ermäßigt werden." Darmstadt, den 11. Juli 1921. Hessisches Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt. Raab. Bekanntmachung. B e t r.: Landespolizeiliche Prüfung des Eptwurss der Verlegung eines Ueberganges von Stat. 134+10 nach ©tat. 132+74 der Strecke Butzbach- Lich. Der Plan liegt von Mittwoch den 3. August 1921 bis Mittwoch den 10. August 1921 bei der Bürgermeisterei Muschenheim offen. Einwendungen sind bei Meidung des Ausschlusses mit denselben bei genannter Stelle vorzubringen. Giehen, den 27. Juli 1921. Kreisamt Giehen. 3. D.: Welcker. Bekanntmachung B e t r.: Wolldecken. Bei der Reichsvermögensstelle in Limburg befinden sich zu unserer baldigen Verfügung noch ca. 17 0 0 Wolldecken mit */6 Tragwert, die für Wohlfahrtseinrichtungen und dergleichen zum Preise von 20 Mark per Stück frei Lager angeboten werden. 3nteressenten wollen sich an die Reichstreuhandgesellschaft A.G., Zweigstelle Frankfurt a. M., wenden. Den Bürgermeistereien empfehlen wir, dies in geeigneter Weise zu veröffentlichen. Giehey, den 22. Juli 1921. Kreisamt Giehen. 3. V.: Dr. Heß. Dienstnachrichten des Kreisamtes. Der Vertrieb der Lose 1. Klaffe der 19. 245. Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie beginnt am 14. Oktober 1921. Die Ziehung 1. Klasse dieser Lotterie wird am 20. und 21. Dezember 1921 stattfinden. Druck der ®rül’fcfccr Universitäts-Buch- enh Sttrnbrudterei R Pang# Dietzen Taffen Die Ausschreibung der Oefen-undHerd- 11 e f e r u n g für die Reubauten an der Kaiser- allee bat ein Mindestangebot von 12 675 ML und ein nächsthöheres Angebot von 22 750 Mk., und zwar nur für die Zimmeröfen ergeben. Die Versammlung beschließt auf Antrag der Dau- beputation. dem höheren, aber in Bezug auf Art und Beschaffenheit der Oefcn vorteilhafteren Angebot. den Zuschlag zu erteilen, im übrigen aber das Stadtbauamt zu ermächtigen, die Lieferung der Küchenherde, für die 20 928 Mk. gefordert werden, auf die übrigen Gießener Firmen zu verteilen. Dic Uhrim st äbtifchen Schlachthofe ist infolge ihres Standortes über den Kühlräumen so ftarfen Temvcraturlchwankungen ausgesetzt, dah sie Schaden leidet. • Die zur Verlegung der Uhr erforderlichen 2000 Mk. werden bewilligt. Die nötig gewordene Verbesserung der Akustik im S t a d t v e ro rdnete nfaal hat zunächst zu dem Versuch geführt, durch Drapierung der Wände mit Fahnenstoff und Anbringung eines provisorischen Holzgesimes dem liebel abzuhelfen. Dies ist zum Teil gelungen, und die Daudeputation schlägt vor, die Wandbekleidung unter Verwendung eines geeigneten Stoffes ausführen und ein um den ganzen Saal gehendes Holzgesims anbringen zu lassen. Außerdem sollen zwischen den Sitzreihen Läufer gelegt werden. Windbekleidung und Gesims sind auf 13 OCO Mk., die Lauser aus 4000 Mk. veranschlagt. Die Versammlung stimmt dem Daudeputationsantrag zu, doch sollen vorher Versuche angestellt werden, ob etwa durch Ueberspannung des Raumes mit Fäden die Akustik auf weit billigere Weise verbessert werden fartn. Für bauliche Herstellungen im Hause Sonnenstrahe 2 werden 4500 Mart beteil igt. Es handelt sich um Schaffung von Räumen zur Unterbringung der Geräte der Freiwill. Sanität s k o l o n n e und Einrichtung einer Sani- 1 ä t s w a ch e für diese, sowie um eine Telephon- Verbindung mit der Feuerwache. Der ErhöhungdesUnterhaltungs- Kredits für die Schulhäuser in der West- Anlage und in der Schillerstraße um 15 000 Mk., Städte zur Lernmittelfreiheit zu verpflichten. Roch keine hessische Stadt, außer Mainz, habe die 2cm- mittelsreihett eingefübrt. Eine Ae derung des bestehenden Zustandes ist nach Ansicht des Referenten Dr. Seid daher nicht zweckmäßig, zumal man mitten im Schuljahre stehe und der Staat die Mittel zur Durchführung der Lernmittelfreiheit nicht zur Verfügung stcl'.e. Der Fl anzausschuß empfiehlt, bei Beginn des nächsten Schuljahres eine Erhöhung der Unbemitteltcn-Grenze zu beraten. — Stadtv. Beckmann oertii t den Standpunkt völliger Lernmittelfreiheit und betont das verfassungsmäßige Recht, nach dem jeder Staatsbürger Anspruch aus Cernmi telfreibeit habe. — Stadtv. Krausmüller wi d rhcl: s t e Ausführungen in einer früheren Sitzung, wonach ein Schüler seine Bücher viel bef er hält, wenn fte ihm nicht frei gestellt werden. Die Minderbemittelten sollen jedoch in größerem Umfange berücksichtigt werden. — Stadtv. Goerz gibt an, dah im letzten Zähre die Lernmittel für jedes Kind 38 Mark betrugen, eine Summe, die bei der Zahl der Kinder für die Finanzwirtschaft erheblich ins Gewicht fällt. — Stadtv. Kling stimmt der Ansicht der Vorredner bei. Stadtv. Detters der Ansicht Beckmanns, eben'o Frau Martin. — Stadtv. 11 r ft a b t hält es für eine Verhöhnung der Reichsregierung, von ihr jetzt die Beträge zur Lernmittelfreiheit zu verlangen. — Stadtv. Vlichel führt an, daß man im Falle der Lemnittelfreiheit der Volksschulen auch die Kosten für die höhere Ausbildung zurückerftatten müsse. — Stabtv. Kiel wundert sich- daß gerade die berufenen Volkserzieher sich der Lernmittelfreiheit entgegenstell en. — Stadtv. Beckmann beruft sich nochmals aus den Wortlaut der Verfassung. Die Forderung von 135 COO Mk. für die Lernmittelfreiheit findet er bei der Zahl der Kinder nicht zu hoch. — Stadtv Goerz hält es für richtiger, wenn die Unterrichtsstätten hygienisch verbeslert werden. Es sind noch 8 Herren zum Worte gemeldet. — Deig. K r e n z i e n weist auf die Länge der Tagesordnug hin und bittet, die Debatte zu verkürzen. Ein Antrag Krausmüller auf Schluß der Debatte wird angenommen. — Der Antrag Universitätskliniken werden erhöht. Die Mittel sind bereits im Voranschlag mitbeteiligt. Der Jahresbeitrag für den hessischen Fürsorgeverein für Krüppel in Darmstadt wird beteiligt, ebenso wird der Jahresbeitrag für den Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege auf 5000 Mk. (einschl. Kanalgebühren) erhöht. Als Beihilfe füi langfristige Erwerbslose wird ein Kredit von 6000 (Bll bewilligt, da dies die Bedingung ist für eine sechsmal größere Beihilfe des Reiches. Von den Gesuchen um Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirifchaft werden befürwortet das des Heinrich Dippel zum Betriebe einer Schanlwinschasl für West-Anlage 64. des Ernst Dunkel für Plockstraße 5 (Univerfitäts- (Safe). des Zakob Gerhard für Kaiser-Allee 27 (Zum Krokodil), des Karl Schuchardt zum Betriebe einer Gastwirtschaft für Bahnhofslr 91/33 (Hotel Lenz), des Georg Erhard zum Betriebe eines Kaffecausschankes für Marburger Straße 3' (früher Wellhöfer): abgelehnt das des Friedrich Ruppel um Erteilung der Erlaubnis zur Veranstaltung von Singspielen, gemäß h 331 der Gewerbeordnung, im Haufe Walltorftraße 33 (Eaf Leib), da das Bedürfnis nicht nachgewiesen fei. Die Stadw. ilrftabt, Beckmann und Ebel sprechen für die Befürwortung auch des letzten Gesuches. Die Anträge des Schanklonzes- sionsausschus es werden angenommen. Die Gebühren für Benutzung des öterilt- fa t o r 3 im städtischen Schlachthof werden festgesetzt. Außerhalb der Tagesordnung beantragen die Stadw. Krausmüller und D i n n, seitens der Stadtverwaltung der Errichwng von Bin* und Zweizimmerwohnungen in ge- schlollenen Heimen für alleinstehende Per'onen in allernächster Zeit nä herzu tret en. um hierdurch eine Anzahl anderer Wohnungen frei zu machen. Sie verweisen habet auf die Schritte, dte tn dieser Richtung in anderen Städten, z. B. Darmstadt. WormS usw. bereits getan worden sind. Der Anwag wird der Daudeputatwn überwiesen. Ein Antrag K r a i l i n g u. Gen. wünscht, bei der Vergebung der Schlosserarbeiten in Samstag, 50.Juli Ms r-Allee die nicht unterzeichneten Offerten »erücksichtigen. Vergütung für den Fortbildung-« terricht verbleiben nach der önt- des Ministeriums 6 Mark. v. S ch m a h l bezweifelt, ob das Ledens« berechtigt war, in ben letzten Tagen u beschlagnahmen Die Milch habe man mit Autos zu dem gleichen Prei- treingeholt, den man habe unterbinden Gin großer Teil der beschlagnahmten verdorben. Es sei dabei völlig planlof worden. ermeifter Krenzien wahrt den Stande Geschäftsordnung. wonach eine Anfrage toortet werden kann, wenn sie 24 Stunden ngereicht ist. :v. Beckmann hält die Handlung des ttelamtes für gerechtfertigt und spricht olkereien und Agrarier. Leider fei das i zu spät gewesen. Seid bestreitet die Angaben des Stabten S ch m a h l, lehnt es aber In An- )cr Geschäftsordnung ab, auf die Aus- \ näher einzugehen. ß der Sitzung 9*/s Uhr. Der Milchprei» in Hessen. rnbach, 29. Huli. (Wolfs ) Durch die ng in den letzten Tagen die Rachricht, ischcn Städte hätten den Landwirten illpreis für Milch von 2,60 Mark beliefe Rachricht ist, wie uns von zustän- itc mitgeteilt wird, nicht richtig Die schen Städte haben in Verhandlungen retern der Landwirtschaft lediglich zu- n Städtebund für eine Erhöhung des reises aus 2,50 Mark einzufeten. Krböhung selbst bleiben die Entschließun- äotcbunoes maßgebend DerStädtebund, l die Vertreter sämtlicher Städte de- »s Hessen und des WirtschastSgebieteS :, ist mit Rücksicht auf die Futtermittel- grundsätzlich bereit, über eine Erhöhung hpreises mit den Vertretern dec ländlichen Organisationen zu verhandeln. »em Amtsverküudigungsblatt. as A m t s v e r kü n d i g u n g s b l a t t om 29. Zuli enthält: Erhebung von Deck- Regelung der Ablieferung von Getreide Ernte 1921. — Fernhaltung unzuver» 3erfonen vom Handel. — Landespolizei- fung des Entwurfs der Verlegung eines gs der Strecke Butzbach—Lich. — Wol> Dienstnachrichten. ebung von Deckgeld für Be- der Stuten. Für die Deckzeit 1921 ist 'gelb für Bedecken von Stuten durch des Landgestüts endgültig auf 520 Mk. Stute festgesetzt worden. Reben dem iw ntrichtenden Deckgeld sind für jede zu Stute 50 Pfund Hafer guter Qualität) maligen Bedecken der Stute abzuliefern. Reffen wohnenden Stutenbefitzer haben c Raturalleistung nach Schluß der Deck- chst nur einen Teilbetrag von 120 Mk. )ten. Der Restbetrag von 400 Mk wird tunbet bis zum Ablauf der Trächtiakeits- )ird nach dieser von dem Stutenoefitzer :sen, daß seine während der Deckzeit gelte ein lebendes Fohlen nicht geboren hat, er Rest des Deckgeldes erlassen Sin Er- leftbetraged (Fohlengeld) tritt auch dann r das Fohlen ein Lebensalter von 28 cht erreicht hat. Richt in Hessen wohnende iher, die in Hessen Stuten decken lallen, ben der Raturalleistung das volle Deck- 520 Mk. alsbald an den Landgestütsentrichten. Das von den in Hessen woh- stutenbesihern zu zahlende Trinkglld für gestütsdiener von 1 Mk. wird, w e bisher, ersten Teilbetrag des DeckgeldeS erhörend die außerhalb Hessens wohnenden iher das auf 2Mk. festgesetzte Trinkgeld Deckgeld an die Landgestütsdiener zu ent- aben. Deckscheine für Stuten, die allem Grunde nicht bedeckt wurden, find der den Behörde bis spätestens Ende Zuli es. in dem sie ausgestellt wurden, zurück- ilnterbleibt die rechtzeitige Rückgabe, so enommen, daß das Bedecken der Stuten iiu^Ht-iw.-ben hat. Anträge auf Erlaß deS Restbetrages des Deckgeldes für Stuten, die lebende Fohlen nicht geboren haben, ober deren Fohlen innerhalb 28 Tagen nach der ®eburt verenden, haben die Stutenbesiher nach Ablauf bei Trächtigkeitsdauer, spätestens bis Ende Juli bei den Ortsbehörden zu stellen. Regelung der Ablieferung von Getreide aus der Ernte 192 1. Die Erfassung der Umlage erfolgt wie bisher durch den Kommissär des Kreisamts Gießen, die Fiinna Vereinigte Getreidehändler in Gießen, sowie durch die zum Aufkauf zugelasfenen Unterfommifionäre Die Belieferung der verforgungsberechtigten Bevölkerung soll ungestört weiter erfolgen. Die Erzeuger, denen das Ablieferungssoll von den Bargermeiftc reien bis zum 1. August 1921 mitgeteill wird, müssen sofort mit der Lieferung von Brotgetreide beginnen. Wolldecken. Bei der Reichsvermögen-, stelle in Limburg befinden sich zur baldigen Verfügung des Krei-amts Gießen noch zirka 1700 Wolldecken mit 4 s Tragwert, die für Wohlfahrt-- einrichtungen u. bergt zum Preise von 20 Mk per <5tüd frei Lager angeboten werben Interessenten wollen sich an bie Michstreuhanbgefellschast A-G- Zweigstelle Frankfurt a. TL, wenden Dien st nachrichten des Kreisamts. Der Vertrieb der Lose 1. Klasse der 19. 245 Preußisch-Süddeutschen Klaffenlotterie beginnt anr 14 Oktober 1921. Die Ziehung 1. Klaffe dieser Lotterie wird am 20. und 21. Dezember 1921 ftatt# finden. anflauin* Pastillen Ä“n i q । ä. h Orr Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer teuren Entschlafenen, forme für die trostreichen Worte de» Herrn Pfarrer Gombel am Grabe sagen ivir auf diesem Wege unseren innigsten Dank 8380 Sder-postschaffner hch. Schäfer und Samilic. Reiskirchen, 30. Juli 1921. Todes-Anzeige. Gestern morgen 5 Ubr entschlief nach kurzer», schwerem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegersohn, Schroager und Onkel All SOIl W im Alter von 44 Jahren. 0106U Die trauernd Hinterbliebenen. Somllle Kotz lamllit Srteötldi Benner, Ließen gamiile Bilöelm Benner, Kentzeltzeim snmllle Srleörifl Stzwntz, Sentzetzei». Heuchelheim, den 30. Juli 192L Die Beerdtaitng findet Sonntag, den 3L Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbe- hauv, Ludwigstrage 16, aus statt. Schriftliche Angebot Bedeutende Fabrik ft verkaufen. 010540 Vereine PFLASTER Flotte Meter MBeiWet per sofort für hier, Atzlar und Grotzen-Buseck gesucht. 0105M Münze sminliuig Lichlspiele Sdtmwcg. S für den Platz Teile der Pri liche Angebot unter Z. A. Sl 1 Wurf den'fck».S chcjrer- bMitbe, la Stammbaum, II Wochen alt, billig zu tlroOca-Llnd .-n. Kaiferstrahe 11. Bon der Ä Abteilung eit kolade und bes Wir suchen zum £ und Umgeg SeltcrSivea 39. w.mniofmmlöl, AyHNieker. 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Kurs Kurs Kurs 304, 262,76 522, 421 266,25 268, 344. 8,36 6.05 6 10 337, - 284,60 29. 7. 77,50 80,71 619,15 119,66 289,70 81,03 620,85 1321,45 9,23 101,60 21,37 29.7. 7,50 214,- 183,- 165,- 173,- 152,E0 28.7. 77,50 28.7. 7,55 4,03 8.70 282,- 880,- 406,- 339,50 833,- 864,- 409,50 400,- 420,- 639,75 321,- 292,- 558,- 269,- 589- 289,75 68,- 346,- 80,53 617.85 400,- 417,76 630,50 820,- 275,50 860,- 410,- 341,- 9,27 101,90 21,43 Kurs 29. 7. 77,50 79,40 77,- 70,70 170,25 303,- 28 7. 77,60 79,50 77,- 70,60 170,50 303,- 26350 214,- 183,- 164,- 175, -» 151,75 i)25, - 399,- 417,- 643,- 328,- 279.- 8 0,- 409,75 341,- 324,- 293,50 554,- 266,- 589 50 285,25 67,25 350,- Dörsenkurke Frankfurt Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief -,-1189,- 6,05 16,12 16,12 1,22 (Thriitiania..... Kopenhagen .... Stockholm .... * 5tl|ingfor$. . . . . tasten ..... London NeuyvrK Paris Schweiz Spanten ..... Wien (altes). . . . Veuksch-Oeslerr. . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel . . Marknotierungen. L7.ll. Fr. 125,4) ..... Fl 69,2) Kr 88,8) Kr. 117,40 Kr. 83,8) Kr 117,88 LH. 97,8) ......Fc 126,40 ......I 23,80 622,16 192335 1323,651326,35 Saturn: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag. . . . Stockholm. Wien. . . . London . . Paris . . . NeuyorK. . Datum- 28. 3uh 29 Just. rlmn-rv«m. Bosterd. 2477,60 2482,502485.- 2490,- Brüssti.A"twerpen . 607,36 668/16 599,40 6*0,60 1935,46 V 38,55 1036,46 1038,55 1228,75 1231,25 1224,75 12 27,25 1662,30 1656,70 1653,30 165«i,7O ----- 120,15 124,66 124,95 389,85 340,65 341,36 290,30 288,45 289,05 1023,95 1026,05 9J3 9,17 101,25 101,55 21,87 21,99 Datum: 5 •/„ Disch. Krlegsanl. 4 7, Disch. Beichranl. 37, Dtld). Beichsanl. 4 7, Preutz Konsole -DarmjtäMer Dank . Deutsche Bank . . Dtscottto'Geselstchast Dresdner Bank. . . Nattonalbank f. D. . Mitteld. Crebitbank. H.,Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch Gußstahlwerk . D.-Uuremb. Bergw.. Geljenkirch. Dergw. . Harpener ‘Bergbau . Oberschles. (Eifenb.»®. Dberjd)lej. Eisenind. . Phönix.Beryl» -Akt . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E G. . , . Lchuckert-Werke. . . Felten-Gmlleaume. , Daimler . Bud.. Lisenw.« 2lkt. . Aölerwerke 4'/. Hess.üiaatsanl Elektron Griesheim . Züricher Devisenmarkt. 29. 7. 30. 7. Wechsel auf Schweizer Franken Holland 100 FI. * 189.- 188.- Deutschland 100 Md. » 7.55 7.50 Wien 100 Är. = 0.70 0.70 Prag 100 Kr. = 7.70 7.65 Paris 100 Fr = 46.70 46.35 London \ £ = 21.80 21.78 Italien 100 ß. - 2k3O 25.55 Brüssel 100 Fr. - 45.40 44^0 Budapest 100 Är. =* 1.66 1.60 Neuyork ...1003 = 610.- 610.- Agram. 100 Är. = 3.50 3.50 Bukarest 100 ß. « 7.75 7.60 Märkte. Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt. 3 r a n l f u i-1 a. M , 29. 3uli. Die Zu fuhren au» dem Odstmapkt waren betenberi in Birnen und Aepfeln groß, andere t?büarten geringer und muiben zu hoben Preisen bei reger .Kauflust glatt geräumt Die . Zufuhren an Dem äse touren heute in auslandilchen Gemüsen etwas b.llcr. Die die ligen Gärtner hatten den M.trtl gering betchickt besonders in Bohnen und Salutgurlen tonnte bei Bedarf bei weitem nicht gebedt werden Die Pieste waren dementlprechend lehr doch An Ein- machgurleit waren größere Zufuhren uotbanbtn doch muhten auch hierfür hohe Preise atigelegt werden. 3nt Großhandel wurde bezahlt Bnnen 2 80 4.00 Mk.. Aepfel. gepfl täte, 2.50-3.50 Mk- Falläpset 0.45 -0.75 Mt Pstaumen 3.40-’4-00 Mark. Pfirsiche 7,50—10.03 Alt. Apnkv'en 9.00 bie 10.00 Alt. 3leireclauben 4-00— 6 00 Mi. Mirabellen 7.00 7.50 Tüt. Himbeeren 5.00 dis 6.60 Mt., Heidelbeeren 3.50- 4 00 Mt.. Tomaten in Steigen, brutto für netto 1.50—2 50 Mk. So* nieten, hiesige, 3.00—3.50 Ml ‘-Xotlraut 1.50 dis 2.00 Mt. wcißfraut 0,93—120 Ml., Wirsing 1 20 1.50 Ml., Dlumenlohl, doll-, 5.80—6 50 QRL, Blumenkohl, deutscher, 2.00—8.00 Mk.. Gurten, holl, 4 50 5.00 Mk , Gurten, deutsche. 3-00-8.00 Marl, (£inleggui1en in verschiedenen Lortjerun gen 0.12 0.40 Mk. Gelbe Austen LEO Ml . Kohl- rabi 0.60 LOO Ml.. Rhabarber 0.60-0.80 ML Salat 0.60-1.20 Mk, Sudivien 2.00 Ml -Rettiche 0 80 120 Mk. Zwedeln LIO—1.30 TUI Kartosseln 1.00-1-20 Mk., Bohnen 2-50—4.00 Ml (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Keine frühere Einberufung deS Reichstags. Q3er l in, 20. Juli. Die Meldung einer Korre spondenz, daß gegen Milte August mit Rücksicht auf die Lage In Oberfchlesien eine außerordentliche Tagung des Reichstags in Aussicht genommen sei, ist, wie die „Deutsche Allgemeine Zeitung ' erfährt, unrichtig. Die nächste Sitzung deö Reichs- tags ist für ben 6. Geb lern ber in Aussicht ge nommen. Ausschreitungen eines französischen Offiziers. Mannheim, 28. Juli. Die „Reue Va dische Landeszeitung" meldet folgenden Vorfall Vesteni abend 6 Uhr gingen auf dem RlannHeimer Marktplatz drei Zivilistenanzweifran zöfischen Offizieren vorbei. Da die Zivi* listen in lebhafter Unterhaltung waren, haben sie augenscheinlich die Ossiziere nicht gesehen Plötzlich sprang ein französischer Leutnant an einen der Zivilisten mit grauer Mütze — an scheinend ein Zollbeamter —. schüttelte ihn heftig und fragte ihn, warum er ihn nicht g y li ß e Der Beamte war so überrascht, daß eierst gar nicht verstand, was der Franzose von ihm wollte, bis dieser ganz deutlich wurde und ihm die Mühe vom Kopse riß. Ein Zeitung''verbot. Der Oberpräsident der Provinz Sachsen hat das Hallesche Kommunistenblatt „Die Tribüne", das in den letzten Wochen wie* der die Arbeiter zur Erhebung und zum Kampfe gegen die Staatsbehörden aufgefordert hatte, für 10 Tage verboten. Schiebungen beim Dolkrbekleidung-amt in Wien. Wien, 29. Juli. Den Morgenblättern zu* folge befinden sich eine Anzahl von höheren *&- amten des österreichischen Volksbeklei d u n a s a m t e S. der Leiter deS Amtes sowie eine Reihe von Geschäftsleuten, in polizeilicher Untersuchung. Sie werden beschuldigt, fett Jahren große Schiebungen in DolksbekleldungSftücken unternommen zu haben. behördliche Anzeigen Stätt. tebensmitklamt. Warenausgabe für die Woche vom 1.-7. August 1921 Richt rechtzeitig abgeholte Warc verfällt. 1. ® rot: 1850 Gramm Brot ober 1370 Gramm Mehl Kg 2.45 Mk. Brötchen 15 Pf. Weizenbrot ni ehl Kg. 3,10 Mk. Krankenbrot Kg. 2.60 Mk. — Krankenbrot- däcker: Barth ^kachf.. Lubwigstraße 44. Dippel. TBilh . Lredaerstraße 46, Muller, Heinr. Reuen« weg 2 - Mehl für Kranke: Kg 3,30 Mk (Tkrtoufeftellen flehe unter Ar. 2). 2. Mehl. Rährmi11el und Zucker tür Kranke H Jung Rachf.. Littergaffe 11. Äug Wallenfels, Marktplatz 17. H Plack. Reuen- b&ue 17. Konsumverein, Frankfurter Straße. Ecke Ätnüftrahc. 3. Sonderausgabe des Lebens- mittelamtS: Leberwurst in l-Kg.-Dofen 4 Mk. die Dose. Derfauf erfolgt bis auf weiteres von 8—12 Uhr vormittags und 3—6 Uhr nachmittags im Stadthaus, Gartenstraße 2. Zimmer Ar 8, an jedermann. SamStagS erfolgt Verkauf mir von 8 bis 12 Uhr vormittags Stöbt. Brennstoffamt. 1. Ausgabe' von Gaskok- für den Hausbrand und größere gewerbliche Betriebe. Gegen Abgabe der Marke 4 der Haushalruiigsko!)lenlarte (blaue Kartei können bis zu 8 Zlr. GaSkvks bezogen werden Die größeren gewerblichen Betrieb«, denen Gaskvks zugeteilt ist. werden aufgeferbert, die ihnen zugeteilte Menge umgehend au beziehen. GaSkoks kann durch das Städt. Gaswerk und durch bie Kohlenhandlungen bezogen werden. 2. Ausgabe von Braunkohlen. Gegen Abgabe der Marke 5 der Haushaltungs- larte (blaue Karte) können bis zu 3 Ztr Braunkohlen ober Braunkohlenbriketts von den Kohlen- händlungeii bezogen werden. 3. Verfall von auf gerufenen Kohlen mark en. Als Verfalltag für bie Marken 1 und 4 ist der 1. September 192! festgesetzt Beide Sterten werden nach diesem Zeitpunkt nicht mehr beliefert. 4. Verkauf von Prennholz. Die Abgabe erfolgt in beliebigen Mengen von V« Zentner an vvm Lager in der Gabelsbergerstrahe täglich von 8^-1! Uhr vormittags und 1—4 Uhr nachmittags. Bezugsscheine werden täglich von ?i/8—12 Uhr vormittags und V,3—SVe Uhr nachmittags im Brennstoffamt. Garten- (trabe 2. Rebengebäude (früheres Ortsgerichl) *%rcife: Hartholz, geschnitten. Zentner 14 Mk.. Weichholz, geschnitten, Zentner 12 Mk. Für klein- gehacktes Holz wird ein Zuschlag von 1 Mk. für ben Zentner berechnet. Bei 2lbnahme größerer Mengen, mindestens 50 Zentner, wird ein Preisnachlaß von 1 Mk. für den Zentner gewährt. G l e ß e n, den 28. Juli 1921. 83438 Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt und Brennstoff amt.) Der Herbstmarkt in Dietzen findet in der Zeit vom 25. September bis 2. Oktober 1921 statt. Reflektanten wollen sich wegen Ucberlal'ung von Plätzen sür Schau- und Der- taufsbuden bis spätestens 25. August 1921 an die Stadtverwaltung (Stadthaus Bergstr., Zimmer Ar. 12) wenden Die Bedingungen sind dort erhältlich. Angebote sind unter Derwendung des vor- gefchriebenen Angebotscheines schristlich mit der Aufschrift: „Angebot für den Herhstmarkt 1921“ an obenbezeichnele Stelle einzureichen 83548 Gießen, den 29. Juli 1921. Der Oberbürgermeister. _________3. D.: Klingspor__________ Arbeitsvergebung. Für die Gemeinden S t e i n h e i m und Rod- Heim sollen Donnerstag. 4. August 1921, vormittags 11 Uhr, auf der Bürgermeisterei zu Steinheim Fuhrleistungen oeranschl. zu 800 M. Verlegen von Zementröhren und Zemenckchalen . „ 748 , Grabenräumungsarbeiten „ „ 1835 , In einzelnen Losen vergeben werden Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess Bürgermeisterei Steinheim offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags, verschlossen. mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bie zum Eröffnungstermin einzureichen sind. ZufchlagSfrist 14 Tage. 83578 Gießen, den 28. 3uli 1921 Hessische Kulturinspektion Gießen. 3. V.: Krause, Reg.-Baumeister. Vullenverkaus. Di« Gemeinde Watzenk-m-Steinberg beebsichtigt einen fetten Bullen zu verkaufen. Schriftliche Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Mittwoch den 3. August ds. Fs., nachmittags 6 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen. Watzenborn-Steinberg, den 29. Juli 1921. Hessische Bürgerin risterei. Schäfer. 18353D Arbeitsvergebnng. Für die Feldberelnigung Langd sollen Montag, 8. August 1921, vormittags lOVe Uhr. auf dem Rathaus zu Langd Fuhrleistungen oeranschl. zu 1200 M. Chaussierungsarbeiten . , 800 , Verlegen von Zementröhren „ „ 1048 „ Liefern von Pflöcken , . 100 „ Erdarbeiten „ , 23576 „ in einzelnen Losen vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags, verfchlosfen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postsrei bis zum Eröffnungstermin einzureichen sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen, 8356B Gießen, den 28. Zull 192L Hessische Kulturinspektion Dießen 3. B.: Krause. Reg.-Daumeister. Vergebung von Bauarbeitern Zur Errichtung eines Schulhauses in Rommelhausen sollen die Arbeiten deS Rohbaues, b. i Grd-, Maurer-, Steinhauer-. Zimmer-. Dachdecker-, Spengler- und Grob- feblolferarbeit, sowie sämlliche erforderlichen Lieferungen. das sind Bruchsteine, Russensteine. Schwemmsteine. Lehmsteine. Sand. Schwarzlalk. Weihkalk. Zement, Tonrvhre, Tonplatten, Biber« schwanzzirgel, Dachlatlen usw. öffenllich vergeben werden. Angrbotsoordrucke und Zeichnungen können bei dem Oberbausekretär in Altenstadt ein» gesehen unb zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Die Angebote sind verschlossen, kostenfrei und mit der Auftchrift „Echu^hauSneubau Rommelhausen“ versehen bis zum Montag, 15. August, 3 Uhr nachmittags, bet der Bürgermeisterei Rommelhausen einzureichen, woselbst die Oeffnung erfolgt. 8370D Zuschlagsfrist 3 Wochen. Bübingen, den 29. Juli 1921. Der obere Daubeamte der Kreisverwaltung Büdingen: Ir«P ____ Bekanntmachung. Der vom Semeinberat bur<£beratene Doranschlag der Gemeinde Langd für 1921 Rj. liegt vom 2. August d. 3. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. düngen können während dieser Zeit schrtttluy lobzi zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird seitens der Gemeinde eine Umlage erhoben, zu dec auch die Llusrnärker beizuteagen haben Langd, den 29. 3uli 1921 WMP Bürgermeisterei Langd. Meyer. Bergeöung oon WssekleilüiWsrbeileii. Zur Erweiterung der Wasserleitung Ober Bessingen sollen die erforderlichen Arbeiten und Lieferungen getrennt ober zusammen öfsent- lich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen können in meinen Geschäftsräumen Landgraf-Philipp»Platz 3. Zimmer Ar. 22, ein gesehen werden. Angebote, deren Unterlagen daselbst käuflich, sind bis zum 16. August d S 3 S.. vormittags 1 0 Uhr. bei dem Unterzeichneten einzureichen, woselbst die Eröffnung in Anwesenheit etwa erschienener Bewerber stattfindet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. 83638 Gießen, den 26. Zull 1921. Der obere Daubeamte der KreiSverwaltung Gießen: C e l l a r t u s, Baurat. Zwangsversteigerung. Dienstag den 2. August 192b von nachm. 2 Uhr ab- versteigere ich im Cafe Leib, Walltor st rahe 38 zu Gie- 6 en, zwangsweise gegen Barzahlung: L 91 neue elektrische Zuglampen. 92 Armaturen, 7 Dafenlampen, 6 große Stehlampen, 14 Kronenleuchter mit mehreren Flammen (aus Kupfer, Messing und Schmiedeeisen), 6 Ampeln mit GlaSbrandmalerei, 1 Akkumulator, l elektr Heizofen. 1 elektr. Staubsauger mit Zubehör, 1 Schreibmaschine (Torpedo). 1 Theke mit Registrierkasse. I großen eichnen Labenschrank mit Dlas^eister, I Ladenelag r.schrank in Eichen neun Ringe blanken Kupserdraht etwa 60 Kg.. 1 Gleichstrom-Dynamo 1 84 KW., 2 Drehs)rvmmotore 1 PS. und 3 PS., 1 Drehbank mit Zubehör. 1 verstellbaren Zeichentisch und Schrank. H. 1 W fhe'chrank und 1 Kons?kfchränkchen Gven'l Fortse",ung der Dersteigerung Mittwoch, 3. August 1921. vorm 91 2 Uhr. 8365 Deckenbach. stellv Gerichtsvollzieher in Dietzen, Plockstr. 4 Bekanntmachnnq. Das Fahren der Leichen sowie die Instandhaltung des Leichenwagens soll an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Angebote sind bis spätestens 10. August 1921 bei hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Lollar, den 27. Juli 1921. Bürgerme sterei Lollar. Schmidt. (8349D all? kl wert