ttM*1 lks Zeichen, M chen D fejum, tr, toNb £ e*' ■■■'< Ä$ä MS 5* “u »Mm»w Äii" 'A5ÄS $=«.$• “ttflan '.duflcndrn" :fic l°00 kim. n. Gwße ®a; Lm hatten J®?, btt auch umlmgr bam, M Mr- in Sulhim. itutid)tanb? fahren iät ^Stätten Sb >°n Vi. ertraget, es nndttig, ü unser Land an Mswerlru $or - W'' luvbcr at Äfingaiberg '■Utfdtfante und Amkohlk, Tori igen tzauShalt icheren Mitt *tt Mengt it, Mchtn also nm in Drussck Mg elektrischer Minden Kilo- 52 M durch .im ganzen der 'eine Erzeugung »lensörderung ai nkohlensSrderung im lebten Aibrr eben. Tresen be- gegenübfr n* )hle bescheiden, r, d. b. 1,3 Pm tutschland, 2332 irischer 6nngit ng, werden durch *tn Iaften hat $u Meiern 3rotf rintq be? 8er> 1913 wurden 94 Mstonm xx bunten aber :ate schon bt inget ist die Benoit 0,85 Mil- Sroz. der dmt- zur Evugung Energiemenx ^ffrafttoerfe sind erk mi 125000 c von 32000 ri dient deshalb d und dann für ischen Wasser-- untzbar machen, -rast zur 5r^ Wattstunden gt* 2 u® erfen, in» M ännim dadim- biZ EN'VMMS au der Wasser- men. Mn«£ t öeranitW rben, s° mit ter 9rrnm* nten elektnM M Slevibhun- i erschöost A ^WtchllM P "leit lässt sich durch nichts fartint’t nühtd soildisputieren. Wir (xucti Die Ergänzung der miniftsriums. und int irregeführter Aufständischer. , Vie Lage in Gberschlefien. Die Volksbefragung in Salzburg. Salzburg, 29. Mat. lWTD) Die Volks» befragung wegen des Anschlusses ging nach b*n bisher vorliegenvenNachrichten im ganzenLande ohneZwilchen- fall vor sich. Die offiziellen Stellen beteiligten sich an dem Abstimmungsapparat in keiner Weise. Dach dem um 7 Uhr abends vorn Bürgermeister verbündeten Ergebnis sind in 85 Gemeinden, aus denen bisher Abstimmungsergebnisse vorlieqen, 68 210 Stimmen abgegeben worden, davon 67 533 Stimmen mit ja und 677 mit nein. Die Stadt Salzburg verzeichnet 20 135 Stimmen mit ja und 225 mit nein. Berlin, 28. Mai. (Wolff.) Die wir er fahren, steht die Sefefrung des Postens des Wiederaufbaumini st ers unmi telbar und Dingeldcy ernannt. (Es entspann sich dann eine längere Aussprache über die Frage: Welche Wirkung der dem Reichstag vorliegende Entwurf zu einem Reichsgesetz in Ausführung des Art. 146 Abs. 2 der Reichsversassung auf das hessische Volksschulgesetz haben werde, bzw. ob es angebracht sei, schon jetzt in die Beratung der Mote'-e einzu. treten, da nach Art. 174 dieses Entwurfs bfn Ländern mit bestehender Simultanschule die Erhaltung dieser Schule ..bis auf weiteres' zuqesichert ist F-nbet der Entwurf in btefer Form Annahme, so bleibt die Simultanschule für Hessen ggnädift aesichert. Der hesiische Entwurf hält an der bewährten Simultanschuft fest. (Ein Regierungsvertreter äußerte sich ou-ckührllch zu der Vorlage und erklärte auf eine Beschwerde, daß der Landeslchulbeirat um deswillen nicht mehr gehört worden sei, weil diese Körperschaft an der Besprechung des früheren Entwurfs teilgenommen habe. Es wird dann Art 1 de» Gesetzes beraten, der die Aufgaben der Volksschule im allgemeinen fest legt, der aber keine Aenderunq an dem bisherigen Gesetz vorsieht. Es werden verschiedene Abänderungen vor. geschlagen. U. a soll außer den Grundlagen relgiös. sittlicher und nationaler" Bildung auch .sozialer' Bil. düng beigefügt werden, ebenso soll der Gedanke der ^Völkerverständigung" aufgenommen und die Worte .bürgerliches Leben" durch die Worte .Gemeinschafts, leberseht werden. Eine Einigung wurde hierüber nicht erzielt und die Beratung bann auf Montag nachmittag vertagt. Aus dein desehl-n Gebiet Tie Fahrvreiserhöhung tm besetzten Gebier. Aachen, 28. Mai. Molff.) Wie bet Reich skornrnissar für die besetzten Gebiete auf eine Anfrage mitteilt, ist die Nachricht, daß die Rheinlandkommission die Fahr« Preiserhöhung auf den deutschen Eisenbahnen ab 1. Juni nicht genehmigt hätte, unzutreffend- Die gegenteilige Meldung war uns von dem belgischen Kreisdelegierten für den hiesigen Bezirk zugegangen. Demgegenüber erklärt der Reichskommissar, daß er die Genehmi- g u n g der Rhein landkommission in der &ajib habe« Die Zahlungen an die Entente. Berlin, 28. Mai. (Wolff.) TaS Reichsfinanzmini ft erium teilt mit: Tie deutsche Regierung ist verpflichtet, für dis- ienige Summe, die von den nach Abschnitt 5 res Londoner Ultimatums zu entrichtenden 1 Milliarde Goldmark bis zum 31. Mai in Gold oder Devisen noch nicht bezahlt ist, Schatzwechsel mit drei Monate Laufzeit zu liefern, welche die Indossamente genehmer deutscher Banken tragen müssen. Die Reparationskommission normte als die ihr für )ie Indossierung genehmen Banken die Tranken (Darmstädter Lank, Deutsche Bank, älS die Dolen sahen, daß diese Karte gegen sie ldangen würde, wollten sie fu* für ungültig erküren. Tas rst das Gegenteil von jenem fair plan, das in bi? en Wochen von b?m?tragende. Stelle in England für Obersdtlesien verlangt roor bat rft Tee Bevölkerung hat 'ich mit saft 3 < Millionen für Deuts chlan d crtäct. Siele aud) voll Ihnen, meine Lee ren, haben mit dazu beige tra-gei, bafe der 20. Mär» ein Ehrentag für Cbcrfdiejen und ein Ehrentag für daS g türmte deutsche Volk geworden ist, twtz des lxn den Polen vor und bei der Wsrirnming aus.teübt.n Terrors Tie vor aller Welk offenluitbigc Aus vrache des vbersd)lesises,en Vvllles für Tcutfcttanb und gegen Ml >f#»n f/iuf iirfi SirM» Ca«4K.i,| CT Tl Uttb OUTCf) O ppeln, 28. Mai (WTB.) Tie Lage ist allgemeinen, mit roenigen Ausnahmen, unverändert. Ter aus Opreln am 24. Mai mit Lebensmitteln für Glnwitz abgefahrene Zug wurde in Laband von den Insurgenten angebalten und daS Zugper'onol verhaftet. Ter Zug wurde von einem cnglrdm und einem italienischen Offizier und Wachmannschaften begleit«. Zwei der Leversmittelivagen deS Zuges wurden von den Insurgenten völlig ausgevlündert. Am 19. Mai erließen die Insurgenten eine Verfügung über die Neuordnung des Ei'cnbahnwefenS in Obersch'esien. wonach für die Verwaltung der Eisenbahnen, die von den Aufftändiscken besetzt find, ein Eisen bahnrat eingesetzt ist, der unter AuSfcftliestung der Eisenbahndirektion m Kottv- witz befugt fein tzoll, verbindliche Anordnungen au treffen. In der Vervrdiumg wird zugleich den (n’cnbahnbebiatfhrten der besetzten Lini' • unter A drohun > lv i Stafn verb tnt ich cn tie Cifer* bahndircilion mflatt? mir. -u mrtirn und rvn derselben crbaltene Befeh-le aus ^führen. Beim Eisen- babnrat ist eine Zentra^eisenbahnkasse gebildet, an rodehe alle Stackonskassen ihre Einnahmen ab» führen sollen, wahrend an die Kasse der Eistn- bahndirektivn in Kattowitz keinerlei Einnahmen übersandt werden dürfen. Tic llmgebunc von Rosenberg wurde von den Aufstär>ischen geräumt, die bei ihrem Zurückweichen Plünderungen und Drandschatzunaen verübten. A.rr- fei ei en an bet Bahn st rare O^vetn—G-r-.ß Strdhin ro-rden fette rlämpsc a meldet Am 23 u. 21 Mar abends wurde das Dienstgebäude der Eisen.barndirektion ” n sie'^-Een. Am 25. Mai vormittags haben bewa'fnete Insurgenten aus dem Bähnchen xatLrolg 3 ? Je.Ln n , Mul- unb Gütenvagen gestohlen und nadi der I'aroeiefv abge>'chlevpt Die Sagen standen au' den Gelei'en inrnrhalb des Stadtgebietes, das nach der Derein- bamng ^er F-ranrosen mit kn Inchrgemen von diesen nicht betreten werden durfte. Die französi- >chcn Wachen verhinderteit den Ticbilabl nicht obwohl sie rechtzeitib durch daS Eisendahnauf- tchtSpersonal verständigt worden waren Die auS* reichende Dasserver>^iung von S'at,'ivitz ist an- , s«in-n> ge i ch.rt Die von t)*r polnisch.m Pre se gemeldeten Greuelta^en, von Deutschen an Polin- egen Gef.rngamrr rn Neisse sind in vollem Umfange unjutrefienb und entbehren jeglicher Unterlage. Ein italienischer Vorschlag. Paris, 28. Mai. (Wolff.) Pertinax erklärt im „Echo de Paris", in feiner heutigen Sitzung habe sich der B v t s ch a f - t errat mit einem Vorschlag des Generals de M a r i n i und des Obersten Perceval über Oberschlesien zu befd)äf igen Die beiden Kommissare hätten den Vorschlag unterbreitet, unverzüglich die Bezirke, in denen D e u t s ch l a n d eine unbestreitbare Mehrheit erzielt habe, durch deutsche Truppen, und die Bezirke, in denen Polen gesiegt habe, durch polnische Truppen besetzen zu lassen. 17 000 Mann seien alSdann in dem strittigen Gebiet zusammengezoaen, um dann dort eventuell die neue Grenzlinie verteidigen mi können. Pertinax nennt dies eine sehr schlechte Kombination. Die französische Regierung werde sie ablehnen, weil die deutschen und die polnischen Führer erklärt hätten, daß sie bereit feien, die Autorität der Bolksabstimmungörommission an» zu er kennen. ES sei deshalb nicht zweckmäßig, eine Lösung anzunehmen, die den Grundsatz in sich schließe, daß der Kamps fortgehe. Auch habe die interalliierte Mi i'.ärwmmissivn in Versailles erf.ärt, die Soldaten seien in den genannten Gebieten gefährdet. Schließlich aber foenbet sich Pertinax dagegen, daß man die Bezirke V l e ß und R y b n i f ab- splittere. Gerade diese beiden Bezirke hätten eine sehr starke polnische Mehrheit, und wenn man sie ab splittere, dann werde das Stirn- menverhältnis für die Polen ungünstig. Außerdem lieferten die Greife Pleß und Ryb- nik nur etwa ein Fünftel der gesamten Kohlenproduktion. Frankreich müje sich also auf den Grundsatz der Unteilbarkeit der industriellen Bezirke festlegen. Eine britische Division für Oberschtesien. London, 28. M ai. Der Berliner Vertreter von Reuters Bureau meldet: Eine ganze britische Division wird umgehend nach Oberschlesien abgehen. Sie wird unter dem Kommando des Divisionsgencrals H e n n i k e r stehen, der sich im Kriege sehr ausgezeichnet hat. Die Division wird mit Artillerie, Pionie^ ren und Tanks voll ausgerüstet sein. Oberst Wauchup von Blackwatch, der eine der Brigaden kommandieren wird, ist heute auf seiner Reise nach Oberschlesien durch Berlin gekommen. ^iskonto-Gesellschaft und Die dner Dank) und bezeichnete damit deren Zndossament als eine sie befriedigende SicherüeUuiui Die goü nannten Banken erklärten sich auf Veranlassung der Reichsregierung im vaterländischen Znteresse bereit, die Schatzwechsel, welche einen Betrag von 8 4 0 M i l l i o n e n G v l d m a r k darstellen, unentgeltlich mit ihren Iw- dossamentS zu versehen, nachdem ihnen eine wirksame Entlastung für ihre Verpflichtungen von der Reichsbank zugesichert wurde und ihnen ein Pfand für die pünktliche Einlösung der Schatzscheine ohne Inanspruchnahme der Banken vorgeleat wurde Die Schatzwechsel sind am 28. Mai an die ReparationSkom»- Mission abgesandt worden. Mit der illebergabc der Schatzwechsel ist die Verpflichtung, innerhalb 25 Tagen von dem Ultimatum ab 1 Milliarde Gold mark zn bezahlen, rechtzeitig erfüllt worden. Die Garautiekommifsion. Paris, 28. Mai. (SB. B ) Wie die „Timet" mttteilt, ist die G a r a n t i e k o m m l s s i o n, wie im Londoner Abkommen vorgesehen, nunmehr beendet. Sie wird, wie bereits mitgeteilt, ihren Sitz in Paris haben, jedoch über einen stündigen JnformationS- und Kontrolldienst in Berlin verfügen. Sie wird sich anfjerbem jedesmal, wenn sich die Notwendigkeit dazu herausstellt, selbst iiach Berlin begeben und in ständiger Fühlung mit der deutschen Regierung bleiben. Tie Kommission hat den französischen Vertreter Mauelör zum Vorsitzenden, und den belgischen zum stellvertretenden Vor- sitzenden ernannt. Wiederaufbauberatungen. Paris, 28. Mai. (HavaS.) Die deutschen und die französischen Sachverständigen, welche mit der Prüfung der Pläne für die Lieferung von Holzhäusern durch die deutsche Regierung behaut sind, sind heute normit* tag unter dem Vorsitze von Loucheur von neuem jufammengetreten. Der Hauptgegenstand der Besprechung war die endgültige Regelung der finanziellen Frage mit Bezug auf die Lieferung dieser Häuser. 2hts Liessen rm. Darmstadt, 29. Mai Der Schub bevor: sie darf für morgen erwartet werden. Es handelt sich darum, eine bedeutende Persönlichkeit aus der Industrie zu gewinnen, die mit hervorragendem Organi- sattonstalent begabt ist, sich organisatorisch schon während der Kriegszeit hervorragend bewährte und auch im AuSlande SZerttauen genießt. DeS weiteren erfahren wir, daß ein Besuch der Regierungen der übrigen deutschen Staaten durch den Reichskanzler wohl in Aussicht genommen ist, aber ein bestimm- ter Zeitpunkt hierfür noch nicht angegeben werden kann. Es wird auch betont, daß unter keinen Umständen an irgendeine Diederaufrichtung des ZwangSwirtschaftS- s y st e m S gedacht wird. Berlin, 28. Mai. Nach der Mitteilung einer Korrespondenz könne eS keinem Zweifel mehr unterliegen, daß der Präsident der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, Tr. Walter R a t h e n a u, an die Spitze des durch die Annahme des Ultimatums künftig außerordentlich bedeutsamen Wiederaufbauministeriums freien werde. Tie Verhandlungen mit ihm seien so gut wie abgeschlossen. nenb hervorgedoben, unter den für Deutschland abgegebenen Arbeiterstimmen befüüen sich vorwiegend Stimmen der geschulten und damit ler- stutigsfähigeren Arbeiter. Gerade die gesamte hoch- sieilende Arbeiterschaft bat für Deutschland gestimmt, und ich füge hinzu, je größer der Stamm deutscher, gesdtulter und leiftungssährger Arbeiter ist, desto rascher rotrb DeursLland und damit ganz Europa von den schweren Stunden gen ei en, bte ihm der Krieg gefcNagen bat. Tas iitefne Lebensfrage Europas. Deshalb sollte gerade die Dal tun j ocr geschulten Arbeiter OberschlesrenS den Männern, denen die Gmtfdieibung oMi?gt, alS Fingerzeig gelten. Und ich sage weiter, eine Welt, in der die Tüchtigkeit deS Arbeiters als ein Grund zur pvlüi.chen Minderbewertung und damit als ein Matel gelten würde, eine solche Welt wäre eine verkehrte W^t. Ter ictzige Aui- flanb und feine blutigen Folgen können unS unser guteS Recht nicht nehmen. Wir empsmden auf das tiefste die unaiKiben Leiden, die das vberschlesische Volk durdrmacht. Seren Sie überzeugt, daß nichts, was in unserer 5kraft steht, unterlassen wird, was zur Besei tTung der Ävr- fantv-Diktatur führen kaim und die gesetzmäßige Wiederherstellung der £Drtmin:fl gewährleisten sann. Wenn die Polen geglaubt haben, die Welt vor vollendete Tatsachen zu stellen, so fa’kn sie heb getäuscht. Es wäre auch der Gipfel der Ungerechtigkeit, wenn brutale Gewalt dem Recht geopfert w.rden würde. Meine verehrten Herren! Obcrschleiien ist ett deu:sch-eS Land: deutsch ist seine Shzltur, fein soziales Lel»en, fein Empfindeir intb seine Wirtschaft. Nur mit TeutscRand vereint kann es blühen und gedeihen. Unser ist — und das betonen mir immer iwber, indem wir Hinweisen auf das demokrati chc Leben in Europa — die Stimmenmehrheit, unser daS Recht, unser die Gerechtigkeit: Und so lasten Sie uns Höften, daß diese Waften, aut roir binweisen, die Mehrheit und daS Recht, ficb schließ lich starker und siegreicher erweisen werden, als tne Maschinengewehre und .Bomben fanatiiterter aurschuß des Landtags trat am Freitag in die Beratung der Novelle über das Dolksschulgelet; ein Für die Derichterstattung zu den einzelnen Abschnitten werden die Abgg. fi a u l, Schorn, Reiber Eine Kundgebung für Oderschlesien. Die vereinigten Verbände heimattreuer Oberfchlesier veranstalteten gestern nachmite tag im Lustgarten t?inc fast beispiellose Kundgebung, an der weit über Hun - dert t aufend deutsche Frauen und Männer teilnahmcn und die ifich gegen die polnische Willkürherrschaft und die Tatenlosigkeit der Alliierten richtete. Von sechs verschiedenen VersammlungSplätzen marschierten unter den Klängen vaterländischer Lieder und Märschen mit weißgetben Fahnen und zahlreichen Schildern mit Jnschri'ien ungeheure Scharen Kommunisten und Deutsch-Nationale, Unabhängige und Anhänger des Zentrums einträchtig nebeneinander ihrem 'Ziel entgegen. Ein erhebendes Bild einheitlichen Willens. Redner aller Parteien, Gewerkschaftsführer aus Breslau, Kattowitz und Oppeln, ober- schlesische Kommunisten, sie alle sprachen im Lustgarten, allein von 40 verschiedenen Stellen, und alle 'waren einig in der Verurteilung der blutigen polnischen sGreuel und der .Haltung der Entente. Der Andrang war so ungeheuer, daß auch üm Nationaldenkmal und auf dem Schloßplatz weitere Redner sprechen mußten. Flugzeuge kreuzten ^vährenddcssen über den Straßen und warfen Flugblätter ab. Berlin 29 Mai. lWTB.l Bei der Kundgebung für Obersdibsien waren besonders bemerkenswert die Ausführungen b>3 Vertreters bet kommuni stifchenParteiin Äaltowitz. Tr. Weinberg Er sagte u. a : $n Oberschtesien Jcrrfrbt Mord. Vergewaltigung inw Toi schlag. Ter Dole herrscht im Vertrauen auf die französische Bundesbrüderschaft in der fürchterlichsteii und un» nunschlicbsten Weise. In uns allen aber lebt die Hoffnung, daß es nicht so bleiben kann, bass einst wmmen wird der Tag. an t>?m wir das Joch der Fremdherrschaft abschütteln. Und haben wir jetzt auch keine Waffen, so werden wir deutsche Arbeiter doch zeigen, daß wir noch Mark genug in den Knochen haben, um uns von der Tyrannei unserer Gegner zu befreien. Wir Oberfchlesier sagen ohne Unterschied brr Partei: Wir sind Deutsche, wir wollen bei Tcutf(Hanb bleiben! In der angenom^ menen Entschließung heißt es. Das oberschleftsche Volk hatte bestimmt gehofft, daß mit dem Tage der Abstimmung alle Not ein Ende nehmen wird. Statt dessen sind seine Leiden ins Uncmreßlid-e gestiegen, .stvrfanty regiert, trotz seiner Entwass- nur.gszusage Wir verstehen, daß das von allen verlassene, auf sich selbst gestellte ober schlesische Volk in höchster Berzw.nftnng und aus Selbst- erhaltungslrieb zur berechtigten Notwehr gegriffen bat, und fordern, daß dem Zustand der Gewalt byrd) die Garantiemächte sofort ein Ende gemacht roirb. Wir fordern an der Svitze der interalliierten Kommission endlich eine Persönlichkeit, die die Bürgschaft für eine ehrliche Durchführung des Friedensvlwtrages bietet. Wir fordern, daß durch die beschleunigte Entsendung ausreichender englischer und italienischer Truppen der ge etzmäßige Zustand in Oberschlesien sofort wieder her gestellt und tun die Gr?n;> gegen Polen lückenlos gesperrt wird. Wir fordern, daß di? deutsche Regierung nach wie vor mit dem größten Nachdruck' für das bedrängte vberschlesische Volk und für das Verbleiben deS ungeteilten Oberschlesicns bei Deutschland eintntt. .Nack lang anhaltendem B iiall zogen die Massen nach ihren Versammlungsorten ab, wieder mit Musik und unter Abiingen vaterländischer Steher. Berlin, 29. Mat. (WTB.) Im Anschluß an dte bereits gemrfbete gewaltige Stu Umgebung her gcanttem Berliner Bevölkerung heute nadmr.ttag im Luugarten gegen die Vergewaltigung ObersdrlestenS begab sich eine Anordnung von Ober'd/e iern in die Reick s an;!ei, wo sie von dem Recck s.anzler Wirth im Bei ein des Reicks- Ministers des Auswärtigen Tr. Rosen empfangen würd'. Der Führer der Delegation übe.r iduc fern Rcidrskanzler die int Lustgarten gefaßte Entschließung. Ter Reichskanzler antwortete hierauf mit wlaenden Worten: Mit tiefer Ergriffenheit bin ich dem Verte cn der Resolution gcfvl.it. Sic dürfen überzeugt sein, baR das gante deutsche Volk daS Riuacn des oberfdlefifdten Volkes, nicht wie man landläufig sagt, m t Interesse verfügt, sondern die Ereignisse in Cbendjfcficn geradezu mit wehem Herzen tief ergriffen hrtmimm: Zch habe mich von bieer Bewegung des deutschm Voltes, die ernc wahre Volksbewegung ist. auf m:-- ner Reise in Süddeutsch lau o über-.'j 'cn können, wo ich überall gefragt werden bin: Glauben Sie, ^err Reichskanzler, daß dem oberschlc- fifdKit Volke das Rocht zuteil wird, auf das e:- toirflid) Anspruch erheben kann? Ich bin des! alb auch von Tauf und Freude erfüllt über die gewate tigeÄüub'.ejung, di? Sie ftn Lust^tarten zusammen geführt 'hat, unr für das gute bc.itfche Reck auf die es alte deutsche Land ihre Stimme - i er fei :n, und mit Raddruck Ern'vruch geget die Vergewaltigung, welche unfere BolMgenossen txr.i hen xvl- nifdizn Insurgenten ,:u crdülden haben. Lwute modcke ich in Kür-e nur das eine zu Ihnen sagen. Nack? dem WunsckL der Paten i das Ai n 'mn nngs- gebiet Oberschlesiens aus der Provinz Obeiscklcsien herausgeschnitten worden, weü ne glaubten, bet der Abstimmung in einem willlürlich abgetrcimte: Telle er . sicher zu sein. Aus voln i'-cke Jmtiative hin ist ferner den nickt in Oberschtesien wohnhaften Abstimrn.ingsbe. ecktt'ten seftterzeit da-5 Stimmrecht tetercunr trorbeit .^mterber freilich. nichts sortdispuneren. Wir hal>en viel verloren in Tcutldtlamb: Rutsch'S Land, deutsch»? Stammes- genossen in Oft und West, die "Waffen, Schc'fe, v«ld und Geld, aber die Vaterlandsliebe, diese Liebe so bewährt, Hn? fic von allen O'.er- Sanb, wo man seine Jugend verlebt hat, lassen wir uns nicht nehmen! Und solange sich die e Liebe so bewährt, wie ft ertön allen Oberschlesiern in Oberschlcffen und im übrigen Deutsch« land zum Ausdruck gdkmmen ist, solange bür-J fen wir hoffen, da ß es mit imfercnr Vaterland wieder aufwärts gehen roirb. Oberschlesien hat sich für Deutschland erklärt, und' iroar aus sämtlicheir Schicküen der Bevölkerung ist die Mehrhei: für TeutMand gewesen. Tic von mandjer Seite ausgestellte Belxmvrung, dts Arbeiterschaft hätte sich für Polen erklärt, fteht im sckwoffsten W-'dersp-uch zn den Tadacken. Dtmdetttausende und Aleckhun^o.ttausende von 9lr^ beitern sind für Deutschland dngetreten. DaS etr.d aber ist richtu, wtb daS hat auch btlb nach der Abstimmmig ein gnobeS eiig.i dx3 B att '< lS lteteich- Hr. |25 Der 6itNtwer Lnzelger eit ber Dienstagsbeilage .Sport Umschau" erscheint täglich, außer Sonn- unb FeieNaqs. Monatliche Sezuororeise: Mark 5.- einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: sürdieSchriftlestung 112- für Druckerei, Verlag und Ge,chäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger Kietzen. Poßschecttonto: Frankfurt a. M. U686. m. Jahrgang Montag, 50. Mat 1921 ietzeimAiMiger General-Anzeiger für Gberhefsen iq. Goetz' feil: Dr für den übrigen Remhold Zenz- für den An,oh»e bob 3nzelaen für die Idgetnummer bi» zum Rachm Nag vorher ohne jede perdindl'chkeii. Preis für [ mm Höhe sür Äiizeiqen l) 34 mm Breite örtlich 40 Ps, au»wärti 50 Vf.; für Rekla«,- Anzeigen von 70 mm Breite I80P1 Bel «Platz- vorfchrcst20 .fluf|äfl$lrn Rr. 7 JreiSI 5d)Iai -«e Werve Reinh mit 2 2 häus von Schlo vochsl berA R ba durch Sw Aort Silai minbe 3Met Grhösi Mm, Älac NenP Kers Arrker Dre?r eine g te Wem Wcinqx ÄUS ^Seuf wst die toter) f s» te?. M £v? zu "* Kurze Nachrichten aus Lessen und den Nachbarstaaten. Im Göbelnrod kehrte die er Tage der MuSLeti-w Heinrich Kern als letzter nach öjahriger russischer Gerungen sind an die Landes holzstrlle tn Darm stobt, Fin an^miiri stcrium, zu richten. ** Eine Ersen bahn Idylle. Tei „Mainzer Anz." schreibt: Eine Gcsckndste, die an die humoristischen Glossen über die trüberen Klein- bahnidyllen erumert, ereignete sich, wie erst letzt bekannt ward, an den Pftngstserertagen auf her Strecke K ässe l—G ieße n—F rankfurt. Dort taudjte plötzlich an den Feiertagen v.n Fahrplan ein Personenzug aus, der freudig bcgrüA wurde, weil man irun endlich um die Mittagszeit in Frankfurt sein tonnte. In Gietzen aber mußten plötzlich alle Zuginsassen heraus, weil der Zug nicht weiterfufjr, und bie etwa hundert Frankfurter Fahrgaste ließen in Oivßen bei der Bolmverwal- huiQ keinen Zweifel darüber, datz es ein unwüiv diger Zustand ist, die Fahrgäste einfach aus dem Zug berauszuwerfen, ohne sich weiter um ft: zu bekümmern, namentlich dann nich t.wenn zwischen Dassel und Gresten den Fahrgästen von Eisenbahn- leumten versichert wurde, der Zug gehe bis Frankfurt durch. Auf einer Station wurde sogar aus ein Telegramm verwiesen, das angeschlagen war: „Personenzüge 773/74 verkehren ab 15. Mar Scnntags zwischen Frankfurt und Kassel". Biele der Betroffnen wollen Schadenersatzklage gegen die Eisenbcthndr eftiou Frank tert anstrengen. Ter ganze Vorfall stellt leider nicht oereinzeli da, denn e-2- tommt vielfach vor, baß man bet her Bahn selber über unbedingt Wissenswertes feine oer* läßliche Auskunft mehr bekommen Tann. ** Zur Umsatzsteuer liegen eim je bemec» fenswerte Entsck^rdungen dcs Reick>sirnanzhotes vor. Ausnahmswetse^ spricht dreser einmal eine Befreiung von der Steuer au-_-. Er ertennt die ausschließliche Gem-i tnütziqleit eines Schülerhenns an, daS bie katholische Erzic-norg, die Verpflegung *nilb die winschaftli-ire Förderung der in ihm imtergebrachren Schüler bezweckt, und bei dem >elbst der tolle Pensionspreis ijritcr den bet A;n- „Wenu wir in höchsten Nöten sein", „Ach. Gott, vom Stemmet fiel) darein", „Einer ist König" und „Mein schönste Zier und Kleinod" fangen. Pfr. Sattler-Wteseck hielt hierauf eine zu Herzen aehende Predigt, deren gute Aufnahme in dem folgenden Gemtendegesang „Ein teste Burg" am besten zum Ausdruck kam. Mit einem üieb des Kirchengesongverems Gietzen „Nach betner Macht", Gebet unb Segen des Lituraregeistlichm sowie einem weiteren Musiäwrtrag des Posaunenchors Klein-Lindcn schloß bt.1 echebende Feier. Wenn an sich aird) schon die alten ehrwürdigen fallen, in denen Tue Veranstaltung stattfand, bes-onders geeignet waren, diesen Gottesdrmst erhebend zu gestalten, so trugen doch neben den Worten bei beiden Geistliäxm und den Darbietungen des Po- aunenchors Klein-Linden, dir einzelnen Gesangs^ tor träge zu einer weihevollen Stimmung wesentlich bei. 'Abgesehen von bat Tarbietungen des Kivchengesangvereins Gießen, der auch diesmal wieder wirklich gute Leistungen bot, gelang es Pvof. Trautncann auch bei ben Gcsamtckwren trotz der großen Teilnahmerzahl (4—500 Sängerrnnc.': unb Sanger), die Sck w:em3Beiten in bester Weise zu uberwcndeu. Anschlietzend an den Gottesdienst and eine Nachversammlung statt, bei der Dekan Gustma nn-Kirchberg eine eindrucksvolle Ansprache hielt. Die Einzelchöre der Kirchengesangvereine Beuern, Burkhardsfelden, Großen»- Linden, Seuchelheim, Klein-Linden und Leihgestern sowie der Frauenchöre zu Wieseck und Annerod zelgten, daß auf dem Gebiete des Kinchengesanges auch auf dem Lande Gutes geleistet nnrb. Nack einem Schlußwort von Pfr. Schulte-Grotzen- Lin den trennte man sich in dem Gedanken, mit dieser Veranstaltung der Kirchengesangvereine^ fache unb damit auch unserer evang. Kirche einen wirklich guten Dienst getan $u Haven. ** Die Waldbühne hatte gestern mit dem Wetter großes Glück. Eine gewaltige Zuschauer- menge hatte sich eingefunden. Es brcrh.'lt säst bei Bühne Stützen. Eine Bank ist auch wirklich zum Opfer gefallen. Alles rvollte sich das „Marien" find" ansehen, das .Heinrich Frank von hier nach dem Grimmschen Märchen gedichtet hat, allerdings nicht getreu und darum vielleicht nicht garrz glücklich. Indessen verdient die Aufführung alles Lob. SMcfc Arbeit steckte in den Massen- szenen, die so frisch und lebhaft von ben Jüngsten unserer Säulen gespielt waren! Wieviel hebe* vo!les eifriges Studium masg das sv gar nicht befta* mierende Spiel des „MarientindeS", El. Glitsch, der Freundin, M. Schlüter, und der Himmelskönigin, Elis. Rink, ertorbert haben! Aber ^uch wieviel Freude und Begeisterung den jungen Darstellern gemackst haben! Der Verfasser und Spielleiter, £>err Frank, konnte am Schlüsse mit feiner großen Truppe — ca. 50 Kinder — und ben Musikern, die die Pausen und Segleitungi-n ausführten, stürmischen Beifall und ben Stolz so mancher Theatermutter auf ihren jungen Schau- spieler als Lohn einernten. ** ftammermufiT. In dem Konzert bericht vom Samstag haben fick einige sinnentstellende Druckfehler eingefchlickm Die 16. Zeile ist richtig zu lesen:.....eigenen Ausgaben in bezug aus Reinheit unb ." unb in der 38 Zeile muß es „abgewonnen" lnicht „abgemmimrn^ heißen. Vornotizen. — TagcSkalender für Montag. Stadttbeater, 5 Uhr, „Siegfried", Gastspiel des hessischen Lanbestbeacers. — Lichtsvielhaus, „Die verbotene Frucht" unb „Ein vergnügter Sonntag* nachmittag" — Lichtspiele, Sellersweg, wie beut)d)e Kamerad ein brüderliches foer* entgegen- bringe. Unsere Kameraden aus England habeit chr Kommen zugesagt. Wir, so führte der Redner aus, begrüßen die kämpfenden Brüder tenfeito de- Kanals, wir geben Obacht, bat; die Kohlen, bi* wir nach Belgien und nach Frankreich liefern müssen, nicht iiach England geschasst werden. Wir wvlleu aber auch unsere Brüder in England, 10- n>eit es uns möglich ist, unterützen unb werden büi uber heute noch beschließen. Auch unlerc Kameraden in Deutsck>-Oesterreich, die ebenfalls ui den Kampf getreten sind, hal»en unsere volle -Lym- vatlhie. auch ihnen entbieten wir unsere Grütze: er teilt bann noch mit, datz Präsident 111 r ich Bebauert habe, der Tagung nicht bvlwohnen zu fönuen^ al'er wissen läßt, batz er einen Vertreter öe3 heTiischcw ~taa6e3 ,vu ben Beratungen ent* ffnbcn r erbc Ter Redner fornfte 'den B'wtr^tern des ReiTswi *f)a.aftsamles für köc G.t7cf?üten, ebenso den Vorsitzenden Umbreit dorn Genwrk- schaftSbmtd mit seinen 8 Millionen Mitgliedern. ES fei erfreulich, datz Land- und Kopsarl eiter zu- sammengehen, dafür fei die Anwetenheit der Bei!* tretet des Bundes der testen scheu Angestellten unf des Werkmeisterverbandes Beweis. Husemann gab bann in großen Zügen ein Bild, toie sich bie Bergarbeiterorganisa:im unter schwerem Druck und unter großen Anfeindungen gebildet und seit 18S! t entwickelt habe. Leute zählt der Verband 167 000 Mitglieder, bte sich über alle Bergreviere verteilten. Im Fahre 1919 wurden 12*\ Mülronen an Beiträgen erboben, die sich in 1920 auf 331/4 Millionen steigerten. Ebenso günstig 'f&i der Bestand des Vermögens, daS sich von lö Millionen m 1919 aus 35' /. Millionen Mart in 1920 gesteigert habe. Groß inib schwer zwar feien bte Aufgaben, welche der Krieg gebracht habe Es mutzte versucht werden, was der .Krieg gestörte, wieder aus-ubauen. Wir wollen habet Mitarbeiten. nicht als Übrige unb Knechte, sondern als freie Männer. Kapitalismus, Fmperalismus unb Nauvini^mus seien internationale Erscheinungen. W«rn man bi-ic bekämpjen wolle, mutz auch bte Arbeiterschaft fick mtentatioiml organisieren. Wir' mpUen ücrf ua'xn, durch sachliche Äusspracku uni er öiel. den '':ensckcheitsgebanken in der Welt zu •- r'1! 5u et^'ickmi. Dazu aber fei notig Gescküonenheit unb Einigkeit gestern ...... ....................... — Aus dem StadttheaterbureLV.Es Äufnohme eines weiteren Torlebtmd ton einer fei schon heute daran, mngcwieien, datz am Frer- Million Mark fürdenAusbaudesEIektri tag, 3. Juni, em Gastimel des Neuen Thea- ' terS ftattfinbet mit Georg Kaisers neuester verband der Bergarbeiter Deutfchlandö. 23. Generalversammlung in Gieren. th. Gießen, 30. Mai. Gestern nachmittag gegen 6 Uhr waren Bergarbeiter aus allen Revieren Deutichlands im Saa e deS öot.ß Einhorn versammelt, darunter 150 gewählt' Delegierte unb etwa 80 Gaste, sowie bic Funktionäre be5 Verbandes. Vertre en waren ferner fcu Bergarbeiter Belgiens unb der Tschechoslowakei, ein Vertreter des Internationalen Arbei:samtes ^Baumeisters Genf, znxi Vertreter des Rcichswirtschastsamtes, Be.lin. Ver> treten waren ferner bet Reichs kohlen verband, Berlin, das Kalisyndikat, das Koblensyntekat und die Braunkohlensyndckate usw. Zugeiagl hatten Vertreter der Bergarbeiter aus ben Niederlanoen int) aus England, bie im Laufe der Tagung erwartet werden. Die französischen Bergatbeiter haben mit Bedauern wissen lassen, baß sie wegen eines jetzt ftattfinbenben Bergardeitectongresses tm eigenen Lande einen Vertreter nicht schicken konnten. Der 2. Vorsitzende des Verbandes, Waldhecker- Bochum, erklärte die Generalversammlung für eröffnet, worauf der Vorsitzende des Gewerkschafls- kartellS Gießen, Stephan, die Versammelten willkommen hieß. Es sei eine ernste und schwere Zeit. ES gehe in der Zukunft um das Wohl unb Wehe der deutschen Arbeiter, darum müi'ie man sich energisch wehren gegen eine Zersplitterung. Aller Zank mwStreit, jeder £>aß und ,ede Mißgunst müsse Unten angeMten, jede Meimmgsverschiedenhnt nüüffe überbrückt werden und bai-u seien die Gc- werkichaften das beste Mittel. Es schaut die ganze Arlusttersckiaft auf die heutige Tagung in Gießen. Kritik scL teötig, aber nur insoweit, als eine solche der Allgemeinheit Nutzen unb Vorteil bringe. Venrunft und Liebe *ur Organisation sollten die Beratungen durchdringen. Beigeordneter Krenzien. .dankte als Vertreter der Stadt Gießen stir die freundliche Einladung derselben zu der heutigen Tagung, er heißt He Vertreter der deutschen Bergarbeiter und bereit 6!afte in Gießen herzlichst willkommen und wüm'ckst, -baß die Beratungen erfolgreich sein mögen. hierauf nahm der erste Vvrsitzende des Verbandes, D u semann- Bochum, das Wort. Er begrüßte die erschienenen Vertreter, besonders bic aus dem Saargebiet, die bei der vorjährigen Gc- neraltierfammhmg nicht erscheinen tonnten. Leider seien heute die Sterner oben aus Oberschlesien wegen oct> polnischen Aufstandes ausgcblieben. Den Oberschlesiern sei die Ausreise unmöglich gemacht und man wisse nicht einmal, wie es dort ausschaue in dem nicht nur für gatu Deutschland, sondern für unsere -oberschlesischen Kameraden so wichtigen Zndusiriegebiet. Wir werden die Treue unserer -oberschlesisck^en Stimtcraben belohnen, Treue um Treue, wir werden sie unterstützen und wünschen, baß es den oberschlesifchen Bergarbeitern möglich gemacht werde, uns die Treue >zu bewahren. Öuse- marut dantt den VvrreLmern aus Gießen für deren freundliche 'Begrüstungsworte Man sei nach Gießen ge.Wmnten weil frter im! Mittelpunkt tx'sl Di11 - und LahngebieteS und dos Sieger lande s die Entwicklung der Gewerkschaft in letzten Jahren sich krüstig entwickelt habe. Nur langsam habe der gewerkschaftliche Geist bei den Bergbauarbeitern Eingang gefunden. Eämndeinhalbes -lAahr-eihnt hindurch fei hier mühsam gearbeitet worden. 1917 zählte der Verband tm stievier nur 147 Mitglreder, deren Zahl 1919 auf 4498 und 1920 auf 14 191 Mitglieder anwuchs, ,bannt te im Bezirk Greßen allein 8000. Tiefe Entwicklung brachte es mit sich, daß man den Wunsch des jüngsten Mitgliedes des Verbandes, bte Generalversammlung Heuer m Gießen abM- hakten, -nickst absckstaqen tonnte. Der Vorsitzende begrüßte bic Gäste aus bent Auslmibe, bencit brr Aus Stabt unö Land. Gießen, ben 30. Mai 1921. Heilfürsorge für Kriegsbeschädigte. Um Beschädigte während der Ueber- gangszeit zum neuen Gesetz möglichst rasch der Heilbehandlung zuzuführen, konnten bisher auch die Versicherungsanstalten und die Fürsorgestellen ein Heilverfahren nach ihren Grundsätzen gewähren, wenn sich die Beschädigten an sie wandten. Nachdem das Reichs- versorgungsgesetz mit der Herausgabe der Ausführungsbestimmungen in Kraft getreten ist, muß künftig die Heilbehandlung ausschließlich nach diesen Bestimmungen durch die Krankenkassen und Versorgungsbehörden gewährt und durchgeführt werden. Soweit Beschädigte in der Zeit vom 1. April 1920 bis Ende März 1921 durch Versicherungsanstalten und Fürsorgestellen Heilbehandlung erhalten haben, ist der Reichsarbeitsminister damit einverstanden, daß auf Antrag mit Rückwirkung vom 1. April 1920 der Unterschied zwischen den erhaltenen Warbezügen und den im Falle einer Heilbehandlung durch die Versorgungsbehörden zuständigen Bezügen an Hausgeldnnd Taschengeld sowie an Reisekosten ihnen nachgezahlt wird, unter der Voraussetzung jedoch, daß auch die Versorgungsbehörden ein Heilverfahren aenehmigt hätten. Anträge auf Nachzahlung dieser Gebührnisse sind durch die Beschädigten an die amtliche Fürsorgestelle zu richten, auf deren Veranlassung bic Heilanstaltsvflege aber Badekur bewilligt worden ist: bei Bewilligung der Behandlung ** Verbotener ff tnobef ud>j u r Kinder. Ern Frankfurter Kinobesttzer war nebst einer Kassiererin ya je 50 ML Gelttfrrafc verurteilt worden, weil sie Kindern, die nicht das Dorgefd/riebene Alter harten, den Zutritt zu dem ;txns> gestatteten. Ter Staatsanwalt, dem diese rom Schön engend# biLvrte Strafe zu genug erschien, legte Berufung ein und jetzt müssen tnc beiden Beklagten ihr Vergehen mit 700 Mr. bzw. 200 Mk. Geldstrafe sühnen, die ihnen bt? Straf» toutmer zudiktierte. — Zn Biebrich stellte eine polizeiliche Ncvisvmt der KüwS die Anwesenheit vieler jugendlicher Personen tt den Vorstellungen esl. Tie Jugendlichen wurden mis den Ki los entfernt unb bann zur Anzeige gebracht. **■ Die Schützenabzei'chen unb Schictz- au^aich.tungsn des alten Leeres bleiben auch im neuen Heere. An Stelle der Fang- sch.iure treten aber die Schießruszei hnungen der neuen Art. Mit den Anzeichen, die bet ben früheren Schießschulen und der Geivc'hrprüsunystoiro» rnisswn erworben wurden, war die verfilterte Eichel oder GtMtate Der bim ben. Tiese fallen weg- Wenn .Leevesangehörige zum Offizier -ober_ Heeres- beamten ausgerückt find ober noch aufrücken, io sind sie berechttzt, ihre SchießauSzeichnungen zur Offizier- unb Heeresbeaintenuniform weiter zu tragen. ** KirchengesangvereinSfest au 1 bem Schiffenberg. T« gestern txon den Kirchengesangvevemen des Dekanats Gießen aus dem S d? 1 f f e 11 b e r g abgehaltene Feier war von etwa 2000 Personen, darunter 4—500 Sängerinnen unb Sänger, besucht. Schon lange vor Beginn der Leranstaltung strömten die Besucher durch ben herrlicheit Wald, aus allen Richtungen kommend, dem Schiffenberg zu. Tie für den Nach- mittagsgottesdienst vorgesehäie altehrlvürbi 'e Kapelle tonnte die Teilnehmer nur zum Tc.il auf» ncljmcn, so baß viele Hunberte vor ber ^Kapelle, bie nach ber Seite ynm Hofe offen ist, stehen mußten. Zur Einleitung des Gottesbirnstes spielte ber Posaunenchor Klem-Linde-t „Du .Hirte Israels", woran sich ein Gesangs vor trag des K^rchenl- gesangVereins Gießen „Tas Flctnc Gloria" 'an* chlotz. Nach bem Gescutg der Gemeinde „Golt ist gegenwärtig" hielt Pfarrer Dittmar-Äau- fen die Liturgie, bei ber zwischendurch bte Ge* amtd/öre unter Leitung von Pros. Trautmann durch die Versicherungsanstalt hat die Vorlage an die für den Beschädigten örtlich zuständige Fürsorgestelle zu erfolgen. ^Anträge, die nach dem 31. Mai 1921 eingehen, können nur bei außergewöhnlichen Umständen;nod) berücksichtigt werden. ** Amtliche Perf'onalnachrichten. Am 19. Mai wurden die Regierungsbauführer Heinrich Günther' aus Gelnhausen, Lldolf .Knoblauch aus Frankfurt a. M., PhUipp Luley aus Friedberg .und Heinrich Wigand aus Kassel zu Regiernngsbaumeistern ernannt. — Errmmtt würbe am 23. Mai ber Vorstand ber Kulturinspektion Friedberg Baurat Fried- rid) Heyl zu Friedberg mit Wiciung vorn 16.Sep- teniber an zum Vorstand der Kulturinsvektion Darmstadt. — Am 23. Mai 1921 wurde der Landmesser Otto Modt zu Worms vom 1. Juli d. .I. an zum Oberlanbmesser bei dem Wasfer- bauamt Worms ernannt. — Ernannt wurde am 24. Mai der Kandidat für das landwirtschaftliche Lehramt Friedrich Schönheit zu Schot te n zum Lanvwirtschaftslehrer an der Hessischen Landwirtschcltlichen Schule zu Schotten. ** Verbilligtes Bauholz Nack» einer Bekanntmachung des hessischen Landesarbeits- und Wirtschaftsamts werben für das Dmnahr 1921 wiederum 5000 3eftmc.ec Bauholz zur Sicherung des Bauhol-bedarfs für Woh- nungsbautein ber Gemeinben und gc- ineinnützigen Bauveretne au§ sistolisckfen Beständen ju einem Vorzugspreis ziurücköchalten, bei etwa 20 Pvozent unter bem Tarifpreis steift. Die Preise für bie einzelnen Klaffen betragen 6iem<ä: Für Fichtenstammholz 1. Kl. 340 Mk., 2. .Kl. 300 Mk., 3. Kl. 270 Mk., 4. Kl. >240 Mk., 5a Kl. 200 Mk., 5b Kl. 170 Mk. Für Kiefern- siammholz 1. .Kl. 300 m, 2. Kl. 270 Mk., 3. Kl. 240 Ml., 4. Kl. 210 Mk., 5a Kl. 18G Mk , 5b Kl. 180 Mk. Tie Abgabe zu bienen ermäßigten Preiten mirb bann erfolgen, wenn im Ei izelfall "bie Bedarfsmernge nachgewiefen Wirb unb Genwhr besteht, daß bas .Holz zu bem bestimmten Zweck ver- lücnbet wird. Tie gleichm Vergünstigungen, die ben (nemeinben und gemeinnützigen Baumreinen ein» uiräumen fntb, können auch Ecbürfügen privaten Bauherren Mgebilli'gt werbat. Bedarfscuitordö- lichen Prioatanstolten^ üblichen Durchschnittspreisen ntrüdi Leibt. Di; Gemeinnützig keil wäre amb nicht zu versagen, Wenn ber bi lüge Preis unb bie iriitaefcnbcn Ermäßigungen und Beriet- - ur.«ien misschlief.ich durch bi: Vkimenbung unlxx» e zahltet Ordensperfönen ermöglicht fein sollten. _. r 7— uuuu« eine Schreibstube für f hgten eutkinnng zur Unterstützung der hui- dagegen der ?nun Ausüarch uchenden engllschen «ergarbei- • öqe5 Unter men im lern 1 Million Marl und von der nächsten Bi-! rragSzahluug eine Unterstützung t on 3 Mk y. , • Mitglied. ES wurde mi.geteiit, bau am Divis-1 tagnadxmittag bie Bergarbeiter einen AuSfbl,' nach Braunfels unternehmen und Donnerstag abend unser Theater besuchen unb bar eS Pflicht jebeS Teilnehmers der Versammln?'1 ,-i. cm diesen Veranstaltungen teilzunebmen. -----—----—- für Ausbau von Straßen als NotstandSar Komödie „Brr a uen 0 Vf c r", bt: vor Cm .cm bei beiten bereitge stellt unb angeregt, nochmal-? ihrer Erstaufführung in Frankfurt leuhanes Inter • Schritte für Errichtung nncs Finan -aintS in esse erregte. Wir kommen noch näher auf ben ~ interessanten Wenb zurück. Vorbestellungen bittet mau im Briefkasten beS Stadttheaters nieder;u- berg, folatt Deck ttün butd und ihrt die ' versa W W fiitig ■bürg Seit -men MM Wiet E Üng, «runi tionSf neuen und t L gtofoi Meim und m T' Mteili chemill der sl narrt fällig '"lrgri 1 dnm mm3, jeder Lichtb Vorsis die < Minis! mals Sxmtr Ttißii Regie der sorg yng ii6 w ÄÄ.1 bi stv 8u?fla' hmMii nachgk Gi hvffenl Mission fadjun niste. hielten einen Teil des besonders für bic Säugling--- pflege bestimmten Flanells. Kreis Lauterbach. la. Schlitz, 28. Mai. Am Mittwoch abend stürzte unter donnerähnlichem Getöse ein etwa 10 Meter breites Stück der al» t e n Befestigungsmauer an der Heinrich Hoffmannschen Mevyeret zusammen. Menschen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden, aber die schweren Steinmassen bt* chädigten schwer ein direkt unter der Mauer tehendes, unbewohntes HauS, das als Werkstatt und zum fllufbewahren von Möbeln br nutzt wurde. Kreis Schotten. sk. Schotten, 28. Mat. Die Verkehrszci:oi ber Kraftwa gen-Personenpost Ulrich st ein-Schotten- Gebern fmb Vorn 1. Zmn ab wie folgt festgesetzt: Ulrichstein ab 6.45 vorm., Schotten an 7.3d vorm., Schotten ab 8.00 vorm., Gebern an 8.40 vorm., Otebern ab 9.15 vorm., Schotten an 10.10 vorm , Schotten ab l.OOmadmi . Ulrichstein an 2.00 nachm. An Sonn tagen wirb ber Perfommomnibus bte Ankunst bes Zuges von- Stockheim 10.39 norm, tu Gebern m-rvarten, 1.1 Gebern 10.50 norm, abfahren unb 11.45 vorm. in Schotten antonrmen. Abfahrt in Schotten nach Ulrichstein rote an Werktagen. f. Laubach 30.Mat. Das LandeSsekretartat der Wolttorrcspvndenz („Wc!ko") verutslaltete gc stern im Schützenhof eine Kriegs-, Notgeld und Briefmarkenausftellung. Ausgestellt Waren unter anderem Nvtgcldschcinc $u einem, zwei und fünf Gulden aus beit strtegSfahren 1870/71, Kriegsgeldscherne aus WachsMdv österreichische Gddsdxtne auf Lebensmittelkarten jub- gebrückt. Tic gesamte Sammlung umfaßt rtnxi 12 000 Stück. Kreis Friedberg. □ Friedberg, 25. Mai Obgleich Frieo^ 6erg ourd) eine ©tifünig fd»n feit mehreren Jal) ren ein Krematorium besitzt, exiitierte bis her hier ntod; feiir „Verein für Feuerbe fl a 11 u it g", währeiid m oie'ot anderen Stabten. auch solchen ohne Krematorium, derartige Der einigunacn schon lange bestehen. 9hinmefn’ hat sich aus Anregung des Steuerrats Schmidt ton Homburg V. d. Höl>e, ber auch schon im bergan gelteit Jahre hier einen Lichtbildervvrtrag über tfeuctbcilattung hielt, ein derartiger Verein gc bildet, bem sich schon zahlreick^ Mitglieber an geschtofsen haben und dZfen torläußgen Vorsitz Budchandler Scriba übernomm. n hat. — Das Incfigc Krematorium ist auch hisber schon viel von auswärts besonbers von Gießen unb Bad Nauheim in Anspruch genommen worden, und es ist anzunehmen, baß dies noch mehr der Fall sein wird, wenn fein Bestehen erst in weiteren Kreisen bekannt geworden ist. Die Unkosten sind stier bebeutenb .geringer als in bett benachbarten Gwßstabten. fnn. B ab-N anheim, 28. Mai. In bet letzten Stadtverordnetenversammlung machte Stadtv. Kissel, ber Leiter der hiesigen ÄLetterstelle, die Mitteilung, datz eine K a t a - strophe in der Wasserversorgung bevorstehe, wenn nicht bald starker Regen niedergehen würde. In den letzten sieben Monaten waren bic Aeuchtigkeitsniederschläge mn 200Prozentniedriaer dls in den Vor jähren. Selbst das sIahr 1911 habe um diese Zeit höhere Niederschlagsziffern gehabt. — Die Stadtverordneten beschlossen einstimmig die Schaffung eines Spielplatzes für bic Schuljugend im Hochwalde. — Vorbildlich arbeitet die Stadtverwaltung in der Wohnungsfürsorge. Zahlreiche Woh nungen Hal sie fin von ihr angefauften grötze ren Hausern schon geschaffen. Auch gestern wurde für Einrichtung von 10 Wohnungen int seitherigen Restaurant „Wilhelmshöbe" eine größere Summe bewilligt. Kreis Wetzlar. dz. Aßlar, 28. Mai. Ein größeres Schadenfeuer äscherte dieser Tage das Gießerei- und Sdireinerügcbäude der Aßlarer Stahl und Eisenwerke bis aus die Urnta sungö- mauem vollständig ein. Die Ursache deS Brandes war bic Explosion eines Teeriasscs. Die Lösch arbeiten waren sehr durch Wasseemangel unb das Fehlen einer Betriebsseuerwehr baintcäditht Erst als die Motorspritze ber Buberuswerke von Wetzla' gegen '/.3 Uhr chtffen war, gelang eS, dec i^cuers Herr zu werben. Heiien-Nassau. U Mardnrg, 27. Mai. Auf bem Bahnüber gang ber Straße Göttingen Goßf.lben, i:i unmittelbarer Nähe des Ba.'mHofs Sarnau, fuhr bet 15jährige Insta lateurlek.rlmg?Nickael Peter aus Sarnau mit seinem Rab gegen ben ausfahrenden Zug, wobei ihm beide Beine und ein Arm ab gefahren wurde. Man brachte den Unglücklichen lofott in die hiesige Klinik, wo er fedoch bald dar aus starb. 0 M a r b u r g, 27. Mai. Dos L-andgertcnl verurteilte heute einen jungen Burraugeli.ten, der .)ier und m Gießen Wechsel s chwtnde leien begangen hatte, zu 9 MivnLtrn ©cfängn;? ’ — Ter Polizei gelang cs, zwet junge Lurschrn aus Frankfurt in bem Augenblia abzmaslen, als , sie mit Uhren unb sonstigen Sckmucksmhen bela den bie Heimreise ajürcten wollten Tie Wert fachen hatten sie einer Dorne 11 Rofentchal cm- rombet. — Seit etwa acht Tagen treffen tägltck hier, selbst aus ben entlegenen Tonern, Lehre! mit ihren Schülern eit, um bie in einem Stur? 1 rbeater norgefüTrrten Lichtbilder über bic Be : känipfung ber Volkskvankheiten, besonders her Tu- ' berkulvse, zu besuchen. Umsatz- höfvital, das ffinbä^im in Bingenheim, die Säug- lingsrürtorge fckroie die Krsntenpfleg?stationen er- iS gebet bte gewünsdKe schrei! ’ ’ l uJig Q^ictert. ivarc n-.^t : ■ 48ig, wer.r icut uno ixwci mciuvn. 01c V2?emeuuxn niu u.i- oeamren-vuno s narr, cr.m aus oen oret vrvvinzen '.lt i i Crügclte r>aJiunDig utn ver .-.an mgute b-itecb. oöllerung bdxidit. Auch das Mathilden- mehrere Öundert Derrreter bsimobnten — In unseren ffreis 14 große Ballot Flanell und 100 zurück. — Zn der Tiomhalle zu Bad-Nau- itidnc Ueberziedmiügi überwiesen. Tie Sachen heim fand --eiern der Bezirkstag des Bezirkes wurden durch den Ausschuß für Ämerikahilte rer teilt und dabei meistens die Gemeinden mit Ar Itertta 5lurt 69,26 ITO,50 825, 402,50 403, ncuxOit: Dalum: 1.7.U ■L 9,80 - Fr 125,40 . t 23,80 19,26 u von irteihcifl zur 522,45 523,55 520,95 aas. Wanderungen. rung errtfgt bnrm die Schloßn?achc. 168,- 166.50 148,50 28.5 77,60 27 A 77,50 331,65 332,35 330,65 242, M 243,36 242,84 61,93 62,07 62,30 röter nrünWtbm txm einer idxrift* 814,85 15*12 90,70 23,73 618,- 428,- 296,- 238,60 569,60 181,- 608,- 245,- 126,90 331,36 243,36 62,44 522,05 . Ar . Ar . Ar - Sh Wdmhirff. ftranffiirt Datum: Amsterdam. Rotterd. ‘BrüfitUÄnhDtrpen . Christi ania Kopenhagen Stockholm 125,10 59,20 88,80 117,80 88,80 97,80 Eine weitere Gewähr in dieser Richtung bietet hoffentlich die Errichtung einer ständigen stvm- nrission des Reichstages zur dauernden lieber» nmchung und Trüfimg der Zeitungspapi er Verhältnisse. 27.5. 9,10 4,62 9,20 110,26 7.05 924,- 28.& 9,10 4,81 9,20 W Braunfels, 28. Ton. Wie in: hören, til bis zum 15. September der und der 'Jtirrenanl mit Tci'ergano des S<ü_o -Ls Braunfels nur SmrwLgs. 5? rösrag 3 und Freitags zu bestimmter Stunden der Seitdztjung gegen Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen fökbi: Wien... London . . Paris . . . Neuyork. . 27.5. 77,60 77,29 73,10 69,90 181.50 308,- 253,- 225,- 181,50 168,- 167,76 148, — 449,- 306,78 3*20,75 468,12 298,- 286,60 099,- 614,50 430,25 294,50 240» 190,*- 603,60 247, - 72,25 402,- Verhindlunge» rwifchen Oesterreich und Unoeni. Wie», 28. Mm iWTB 15,28 15» 15,08 90,40 92,10 90» 25,77 25» 22» 1098,90 1101,10 109ar901101,10 814.15 815» 813,15 ----- gegen den Angeklagten eine Gesamcsmne 1 Jahr 3 Mn raten Gefängnis tagSabgevrdnerer Bfarprr Zkvrell über „Ultimatum und deutsches Boll" svrrnh, wurde dnfthmn.g eine Entschließung gegen die Berge- waktigung Lberichlefiens angmunnn ;n : an frei - willigen Gaben für bi. wotleident>m JDberfdXefier gingen 240 Mark ein. — Auch in Bu 8 bach fand aui Beranla'sung der Liga -um Schutze der deutschen siultur im ÄnickÄutz arr einen Borirag über daS Thema „Nach dem Ultimatum" eine ein drucksnole Kkmdgebung für Obers ck'esien statt, an der Männer und Frauen aller politischer Parteien teilnahmen - Die in Gießen wurde der Bortrag de» General» Francois über die Schlacht bei Tannenberg auch in Bad-Nauheim in der bi» zum letzten Platz gefüllten Turnhalle am SamStag mit stürmischem Beifall ausgenommen mib um eine Anion der Botschafter über bie strit- trgen Punktk ansucheu Tie ungarische Regierung erklärte sich weiter bereit, mit der BundeSveai»- rung in Verhandlungen über nn nnrti' Abtommen emzutreten. daS Ungarn gewiste Är- ferunaen an Ceficrrrith, namentlich von Getrn> und Futtermitteln, unter be'onde:» günstigen B-- bingungen dauernd gyr Pflicht machen nrfhtc, -»» wie aetigrieie Vorsorge zu treften, um der gewm- ten bet Ungarn verbleiderrden deutschen Bevölkerung ihre ungehinderte spvarViche, nationale und tvlhirdle dnhvüfd-.mg sichern Tir Sster reichische Rem.nmg brachte der ungarischen leie Mstller'schr Vadrinftalt, ^'srnvürme der Lahn am 30 Ma, 17«R Äbenlv Schluj»- Schind' Schlup- Äuri jhir» Besichtigung der M.-l. -r. Werk Augsburg durch die Zeitungöverleger. Rach der BerammTuna in d?m schönen Nürnberg. über die wir int AreitagSblati berichteten, folgten die ZeitungSverleqer einer Einladung b-^ Werkes Augsburg der Mafchinensabrik Augoburg- Rürnberg. Die Begrüßung begann bereits auf der Fahrt durch Flngzeuae, die den Sondenug begleiteten und aus dem Balmlwfe noch umkreisten Nach dem Empfange durch Direktorium und Beamte wurden "bie Teilnehmer in ihre Quartiere geführt und versammelten sich am Abend zu einer gemütlichen Aussprache bei Bier, Musik und sonstigen Unterhaltungen Der folgende Vormittag war der Besichtigung des Werkes, namentlich der in Augsburg bestehenden Abteilung für Flachdruck- und Zeitungsrunddruckmaschinen mit modernen HilfSav paraten gewidmet, um dem Fach- mami die neuesten Errungenschaften auf diesem Gebiete der Technik vor Augen zu führen. ES berührt eigenartig, in dem alten Augsburg, der römischen Siedelung Augusta vindeli- eorum, daS in der Renaissance- und Refvrma- nonSzeit zu besonderer Geltung gelangte, von neuem die modernste Industrie erblühen zu sehen und den PulS der Arbeit zu fühlen Ließ die Aufnahme der Gäste schon aus eine großzügige Organisation schließen, so wurde biric Meinung bei der Besichtigung deS Werkes vertieft und zur Gewißheit Die wolckdurchdachten Anlagen der einzelnen Abteilungen deS Werkes, die Einrichtungen von chemischen und technischen Labora'orien, von Lehrwerkstätten fo rt' eigenen Lehrlingsschulen, in de en der Nachwuchs von eigenen Lehrern und Ingenieuren für fernen besonderen BröusSzweig sorgfältig und gründlich vorbereitet wird, verbürgen eine AuS- und Durchbildung des Ein- ;clnen und eine LeistungSsähigk?ü des Unternehm men», bie den Wettkampf mit dem AuSlandc in ieber D^se getrost aufnehmen kann DaS ist ein Lichtblick in die Zukunft Bei dem nachfolgenden Essen begrüßte der Vorsitzende bei Vorstandes, Kommerzienrat Buz, die Gäste, tanintet den bayerischen Hanbels- minister Dr. £wntnt der m längerer Rede nochmals die Ausführungen seines Vertreters bei der Lauvtversammlung ausdrücklich bestätigte und bekräftigte Nack seiner Ueberzeugima haben die Regierungen unbedingt für die Erhaltung der Lebensfähigkeit der Presse z sorgen, damit ihre bisherige Unab bängigkeit gewahrt bleibt Wenn diese Einsicht von allen Regierungen geteilt und namentlich von der Reichsregicrung tatkräftig unterstützt wird, dürfen nrir hoffen, biß die bentsche Presse in ihrer Mannigfaltigkeit erhalten bleibt und ihrer Aufgabe, die Schwierigkeiten unserer jetzigen be» droblickien Lage beseitigen zu Helsen, ungehemmt nachgeben kann lidjen Notiz begleitet war In dieser erklärt die Bundesregierung, datz bie Anerbietungen Ungarn- nicht als Wfienleiftunfl für eventuelle terri onale l^ * runz erwkgt durch die Schlt»ßwacht. T." meldet, hat das Setzvurgericht m Torgau den Tumstknecht ixmbfr, der seine Gttrebte tnd Basier geworfen und so lange darin lestgehalten hatte, bis fie ertnpiflen -rm Tode v6 Auf brennen eines Baut den Vorderbu*en gekennzeickme: werden. Frrkel' oder fonftigr Biehmärltc werden nach einer Bekanntmachung des Sre Samte im Kreise Gießen wegen AuSbruchS der Maul- und Klauenseuche bis auf weiteves nicf>: ^ugelosten. — Keine Viehzählung am 1 3unt Mir Rücksicht au' den Abb.u der SftenLichen Be wtrtschattung hat das RröhSnnnistrrrum für Ernährung und Landwirrschasi au» bte TurchkrHrung der Viehzählung am L dben mit Tonvlättchen ober dergleichen start findet, bis auf eine Höhe von zwei Meter vvm Fußboden ab mit Zement, darüber mit autem Kalkmörtel glatt verputzt unb in den ein springenden Ecken der Wän>e und zwischen Wänden unb Boden nach einem Radius von nicht unter 10 Zcittimetrr abgerundet werden Ter Anstrich hat mit die Hök des Zement Verputzes mit Heller «nicht roter Qelfarbe. an den übrigen Teilen ber Wände tinb an der Decke, wenn nicht eine bessere Ausführung itorj.’to^n neird. mit Kalkfarbc zu schchen. — Der äi*cn' iküchemoäswrn, Zauche Schach-'- bau5 bzw, die Schachtü r tte alsbald gut zu m- mpen; insbesondere sind Boden und Wände mit beiEem Safier nein abzuspülen. — Wurstkück? ^hlükhtraum müssen, wo eS bie räumlichen x**€ oeüotten, noneinander getrennt iet Wegen Vornahme von Kanali-attonSarbei en Nt , die SlTe^irrofKnburclnabrt Harbach bis auf weiteres für den Turchyangsverkchi gesperrt. t i»ndwirt Hemii h Pauly zu Bettenhausen wurde Mint Stellvertreter deS Hauptmanns ber Feuerwehr zu Bettenhausen emeuuti und verblühtet. — Landwirt Wi.hclm Balser VIII. ouS Cppennob würbe als stvmMandant und Laithwiit flarl RlmfltrWfer and Oppenrod als Stellvertteter des fiem man bauten der Pflichtttwerwehr m Ov- pen rod ernannt unb verpflichfitt. — Heinrich Wrörurn von Annerod wurde alS Dolizeidifner für biz ®emrtnbe Annerod ernannt unb verpflichtet Giehencr Strafkammer. Gießen, 27. Mai 1921 I« heutige Sitzung war verhältnismäßig kurz unb fdxm tvr Ndirtag zu Ende; bic größte Zach, eme Anklage wegen Getreibesck^iebung, Ivar infolge Erkrankung des Hauptai'geklagten ausgefallen. Ein stellenloser .Kaufmann — er will alle feine Stellungen durch Schikanen n ieS früheren Chefs verloren txibai — hat, um sich Gelb »u> verschaffen, Betrügereien und eine Ur* Mundens älschung verübt. Er gab sich als 'ödjn eines zahlungsfähigen Mannes aui und eS adanfl ihm, ein Tarlechti von 300 Mk. zu er- falten, bic Quittung intterfdxn.b er mit dem fam ichen Namen. Ein anders Mal mar ihm ba> gleich Manöver mißlungen. Außerdem hat er auf ber Strecke von Gießen nach Lich, dem Du der Schwindeleien, die Bahn ohne Fahrkarte bc- nufrt unb sich bei feitet Borriihrung vor Gericht eines falfduat RamenS bedient e-trafitbärrait' tourbe berücksich'.igt, daß er wähveub feiner Militär- leil wegen Beihilfe zum Diebstahl an einem Bor- tefetzten mit Arrest bestraft nrorben wat Stroie: >ra Monate zwei Wochn Gefängm: jmb drei lagt Haft Ein Teil ber Untersirchu^igShaft mirbr ungerechnet. Kernen Erfolg hatte an Landwitt aus Zlbes- voufen, ber tvegcn Nichtabltef-rung von Milch vom Schöjieugericht Herbst-in zu 300 M7. Geldstrafe verurteilt morbea war. Er behauptete, es sei ihm unmöglich gewesen, irgendwelche Milch »u liefern, da seine stÜhc tröditn genxnen Teicrr unb bic Maul- unb Uauenseuche bei'ihm geherrscht habe. Tie Beweisaufnahme ergab, datz er, wenn Mich in geringerem Umfang als er Mite, Mch hätte liefern können Die Berusiing unrrbe verworfen. Zwei weitere net te BerufungSsälle, tnc mit Freisprechung endigten, fi ib ohne besonderes An- Einige falfdx Fünf^u ma ifRfictre nerrben ein» gezogen ICtinft und ZViffchfcbaff. frankfurter Theater. On ben tTTOMfhiner Shaonmcriptricn gelangte ^retzenschmidl» Leoendenspre: ,.D,e St x" a kv ds t a h r t" tzur Erurmstüh ung TvS Derk, l't N-aicr öoenidm önmbfnmtn .rng brr oaulerfngc und der Legeiche n.Hn armen Heinrich nabe verwandt mögt den Bettuch, nach einer alten Cueflf bes Straßburger, fiu-r* Hifunti dn i'nabd von Schuld, Rene und öntfübnimg des ..S(6rt>aben a?oS Hcigertoh" zu dramatisieren. Ta- dct ist ent? proiii Fülle von Handlungsmomenten ichammmAedrängt. bie ihre Herkunft auo rein x TT’T Chvonidiil nicht leugnen können Auf ber Bühne aber vermög allein der Heid, itnci* aon schwerer Versündigung tzur sühnenden Brichte getriebene „Scknvab", stärkeres Imcrrise zu erwecken ; bie meisten anderen Gestalten haben feine rechte LebenSfarbe gewonnen. Während der mütxi alterlich naive Ebavoller burd> den leicht archai- '.^Enden Spra chtvn ge tnc ff en werden soll, nöltet tn tim LtedeSszcuen. berat treibende Kr^'l ,cher $hrttn «TSchtettein^' ist. die ganze Leidatichasi und des ervvesfionisbisch-n ..SchreiL". — In der AusfLhrung waren bte ver 'dHeberren Fiqurengrurwm, bic ber Regisseur Tr. 2iel c In Letp-llg tagte nne Bersamm 1 ung von Bcrtrctern unb Freunden brr Derfdnebenm Wagner-Vereme, bee zuin großen £rii von ouSwortS kamen, fo daß fast alle gws.cn Städte deS Reiches vertreten waren, um eine Kunbgebungzur WiebcraufnahMe der Bayreuther Bübnenfeftsviele »u bera ten. IM engsten Einvernehmen mit Banwukh fdbft und bent Hausi Dalnfried -- txrtretm waren die Familien Wagner die Feslsvielverwal- tung, bn Magistrat der Stabt Baunmlh - nxr- man sich über die Notwendigkeit, die Fenimele tunlichst halb, vidTeiriit schon rrn Jahre 1923, wie ber aufzunehmen, einig Tie künlilertsche Leitung ruht, wie c8 bie ^,esmichttick>e Entwiclllimg gc bietet, auch ferne rinn bet ber Familie des Bai» reuthcr Meisters In 9brbctrad)t der gätrzlich ve - änberteu Z,ntDerbältnrsse schien eS notwendig, die toirtfchafrtwbe Sicherung auf bmt~rrr Grünblau aufzubauen: äbntirh wie sich 1876 und 18&? Freunde ber Vagnersche.i Kunst zjusommentaten, will man diesmal eine neue Stiftung aufbrinjai, bic daS selbstlose Unternehmen Var bem Driß- lingen schützt ---- Handel Ber li n, 28. Mat V ö rs en ft t >n m u it g »- bild Der Börsenverkehr bewegte sich wiederum tn recht engen Grenzen ohne das Hcrvodreien einer bestimmteu Tmdenz Die Unsicherheit über bic Lösung ber idyoebenhei; politischn und wirtschaftlichen Fragen wirkt lähmend. In einzelnen Werten tonnte sich zeitweilig dn angereates Geschäft entwickeln, so namentlich in Hoschaüien, die etwa 50 Prozent gewannen auf d, gcplonle AuSdehnuna bc4 Unternehmens Phöniiattien schwankten und gingen schließlich unter den gestrigen KurS herunter. Tlxrle (Üi'aüyütte gewänne?. 25 Prozent. Btsmarckhittte waren auf mc Mitteilungen über bat unbqriebifl(*rtbeii Ges^äsksgang ettoa 18 Prozent niebriger. Bon Schiffahrtsattien stiegen Deutsck-Austral'sche TampsittziffahrtSaesellschasi >m Zrckmnmcnhang mit dec gepianten Kapital-erlwh- nng 7 Prozent Andere glrichrrtt§e Papiere wurden Hcrtnird) mir wenig beemstußt. Arn Baakenm irf e .oaien. bic Aenrer ngen imbebeuLnb Ter Mureftattb der deutickten Anleihen war behauptet. Ausländische Tevisen waren vormittags auf beu niebrtperen ^.'karkkurS au8 Neuhork höher genannt, schwächten sich im Mittagsverkehr aber wieder etwas ab Frankfurt a M., 28. Mat Börsen trrnmungsbild Tie unklaren politischen Meldungen lxmrnteu auch am Wock-enschtutz di Unteimelnuungslust. Tie Spekulation verhorne t großer Untätigkeit und nur Vevei.tzeltt SpeziaL- rainrrc fanden vvrülergchenb bessere Beachtung Tie Gesamthaltung war jedoch vorwiegend gut bc- hauvtet. Buderus ncrlorcn zum ersten Kurs 11 IJrojciit. Phönft jedoch VluS 5 Pvoz. Auch für :sthemfE erhielt ftb gute Meinung Ober beb an aber schwacher Eleftropapiere lagst still unb btr KurSveränderungen nach oben und unten waren nur gerrngfüaig. Chemische Aktien schwächten sich etwas ab. öabifäjc Annm besser gehalten. Adln Äcyer crdffneien ettvas reitet Taimter 2 Proz mebnger. Leichafter war die Nachtrag« nachHrrsckx Kupfer. Zellftosi Daldbo' blieben behauptet. Später kam das Geschäft fast völlig zum Stillstand Merikaner lagen schwankend Heimische Anleihen rill. Ter Kursstand wa. zum Schlutz allaemem behauptet bei sehr stillem Geschäft PrivatoiStoni 3’/« Prozent Frankfurt a. VI., 30 Mol. Berliner Devisenmarkt. Schweizer Franken . 100 5L 197.25 197.- . 100 Mk. — 9.05 9.10 . 100 Är. — 1.375 1.375 . 100 Ar. — 8.175 8.20 . 100 Fr. =3 47.- 47^5 1 Z — 22.13 22.14 . 100 L. 3a- 3a- . 100 Fr. o* 47.- 47L5 . 100 Kr 2^5 2.05 . 100 r — 569.- 569-- . 100 Ar. — 4-40 *35 . 100 L. 2= 9.43 9.40 Gießen, den 29. Mai 1921. 07891 Die Einäscherung findet am 1. Juni nachm. 4*/4Uhr in Friedberg statt O Ilse Laqueur geb. Netto Wilhelm Netto Barbara Kluth geb. Netto Dr. August Laqueur Dr. Otto Kluth und drei Enkelkinder. im schönsten Alter von 18 Jahren. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Ludwig Römer I. und Frau geb. Kröck Ernst Römer Familie Philipp Römer Hl. Familie Ludwig Kröck X. Heuchelheim, den 30. Mai 1921. Die Beerdigung findet Dienstag den 31. Mai, nachmittags 3'/z Uhr, vom Sterbehaus Wilhelmstr. 2 aus statt (0788T Statt besonderer Anzeige. Heute nacht wurde unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Hedwig Netto geb. Freund von einem langen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst. Junger Mann 23 Jahre, erfahren in allen Bureauarbeiten, Buch- unthmn und Korresooudenz, sucht nnnencbme Dauer- ftedunn- Da Krastwagcnülircr, kann solche grelle mit versehen werden. Schriftliche Angebote unter 07867 an den Giehener AiiAelgcr erbeten. Ein sanfter Tod erlöste heute nacht von ihrem mit Engelsgeduld ertragenen, langen, schweren Leiden unsere liebe, herzensgute Tochter, Schwester, Enkelin, Nichte und Kusine Mariechen | Vermietungen | Wohii-».LSlgfzimllitr nebst Küchenbenutzung, ohne Wasche u. ohne Be- dienung au venn. Näh. Hausvesitter - Verein. Bahnhofstraüe. 6140v Möbl. Zimmer ab 1. Juni ah vermieten. O78G4 Hammstraste 4 l. Möblierte« Zimmer mit ob. ohne Verpffeanng von jung. Dames. baldges. 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Bürgermeisterei Trais-Münzenberg einreichen, die auch Auskunft über Derkaufsbedingungen usw. erteilt. Friedberg, den 25. Mai 1921. Hess. Kulturinspektion. 3. D.: Lorenz. 61350 r*9-^ Sie quälen sichisonötig wenn Sie das lästige unbequeme Feder« bruchband tragen! Meine ®ürt?lötalüönöet,flaßettt-öei]Deni‘a..lln?nel6r ohne Feder, Tag und Nacht tragbare Sverial- bruchbänder mit hebender Pelotte und Gummigurt, befreien Sie von dieser Qual und lassen Sie Ihr Leiden vergessen. Weitestgehenden Ausbrüchen genügend. Durch zahlreiche Dankschreiben als hervorragend bequem und sicher wirkend anerkannt. In eigener Werküätte hergestellt. Sager Sonitöts- nno ßanbngenbßus Srleöt. Bclflie Ballenstedt im Harz. 61320 Frühere langjähr. Vertretung für Mitteldeutschland. DT Mein Vertreter wird mit Mustern dieser Bruchbänder am 2. Juni von 3—6 Ubr in Lick, Hotel Holländischer Hof, am 3. Juni von 8—12 Ubr in Gienen, Hotel Kobel, und am 3. Juni von 2—6 Ubr in Wettlar, Hufnagels Hotel Luv, zur Annahme von Bestellungen anwesend sein. Lichtspielhaus i Bahnhofstraße 34 Erstklass. KUnstlerkonzert Erstklass. § 7 -5 In Vorbereitung: .Figaros Hochzeit* Heute b. inkl.Donnerstag: LÄ Lotte Neumann ö die hervorragende Künstlerin in HmdMM'Z Gesellschaftsdrama In 5 Akten. F Ferner: Hansi Dege und Gerhard DammannH in ihrem neuesten Lustspiel in 3 Akten 8 „Ein WtzM I Kaute - getragene Herren- und Damenfleider, Schuhe Wäsche, Möbel all. Art. L. Rosenzweig Gießen,SelterSweq58l Heute eintreffend la Kabeljau per Pfund Mk. 2.40 i. Ausschnitt Mk. 2.80 frische Bratschellfische Pfund Mk. 2.40 ls- Nauchschellsische Pfund Mk. 3.— Gebr. Berdur Bahnhosstr. 27. Brioat-ßoBOeis-Sönie Gietzen. Bahnbofstr. 60 Tel. 1097. - Gegr. 1909. Beginn neuer 22c Adens- u. lagestotio. BDchlühraog Schau-, Boni!- and Lack- schrill a.Handels!lchir. AnmeldJlgl. Prosp.lrel. „Barm zu empftbltn IQ Zucker*« Peteat-Medlzinal- Seife gegen unreine Haut Mitesser. 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Kohlermann Gießen/Düdingen, den 29. Mai 1921 .........................................A.rn: Statt besonderer Anzeige. Die glückliche Geburt ihres zweiten Jungen zeigen sehr erfreut an Oberlehrer Dr. E. Sehrt und Frau Gretel geb. Knehe Oldenburg, am 27. Mai 1921. Telephon 16S2, 4221c Zar gefl. Beachtung! Der Film 6147c Die schwarze Schmach kann auf ausdrücklichen Wunsch des Außenministers wegen der augenblicklichen politischen Lage zu dem festgesetzt Termin nicht gegeben werden. Lichtspiele Seltersweg. blendend weiße, großstückige Ware für Weißbinder and chemische Industrie stets frisch zu haben Carl Haas |r., Frankfurter StraDe 59 Für Gartcnbceitrer. verzintte Kefiel vorzüglich geeignet alS Wasserbehälter ver Stück ML 35.—. J. tt. HAower. Giehen, (5ifenrooren, HauS- und #1* Küchengeräte, Neustadt 56. tot 660. Moiigel* Emvfeble von frisch ein- getroffener Sendung Prima feinsten KabliauohnkKnl Pfund 2.40 Mk. Prima feinsten Kablimi «,7'chnit. Pfund 2.70 Mk. Prima feinsten geiöM. 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Verschiedenes. | ET Gäste willkomnien. 16158 Der Poriuurd«