'ismarck b chicytlöhner 1.50 Mk. Tie in ton einzelnen Stufen über und unter Tage bleiben dieselben. Für die Qfcbingearfeitcr roi:D der Grundlohn mir 27 Mk. erhöht. Tie bisherigen Zulagen von 4.50 und 2 bzw 1 Ml. je Schicht, soweit sie nicht durch die Erhöhung des Grundlohnes abgegolten sind, werden im Gedinge berechnet. Bedingung für dieses Abkommen in daß die Rcicbsreaierung auf die Abführung des Betrages ■ an 5 Mk. verzichtet, bin gegenwärtig vom &oh:eji.» vren'e für die Lebensmittelversorgung der Bergleute einbehalten wird und hierfür bei dem Wegfall der Ueberschichten nicht mehr in Betracht kommt. Bei diesem Abkommen wird vorausgeictzr, baß die Kohlenförderung nt der regelmäßigen Schicht so erl öst ttnrb, dgß die '«nietet Wirtschaft Deutscher Reichstag. 98. Sitzung , Berlin, 28. April. vau- unb Tribünen sind bei Beginn bet ^'vung nut schwach befeot. Am Ministertisch: ^chrenbach, Anions, Koch und Sdwlc Tic JBeibrednmg über die auswärtige Politik wird zunächst ausgesetzt und ein Wrfrrnfwurf der Negieruna-Zpaneien betreffend Vie Verfügung über Gold beraten. .. Wg Butlage (Ztr.) betont die troen« big fett. Aendenmgen noch vor dem 1. Mai Mr- zunebmen. Die Goldausfuhr w>nde somit nach bis zum 1. Oktober verboten bleiben Ter Entwurf wird schließlich m allen Lesungen genehmigt. In der sodann ßortgesetzten Besprechungtor auÄoärtigen Politik erhält das Wort der ---------------— Paris narb dem tyall in rüchfichtsvollster Wei'e behandelt hat. Frankreid, dagegen kann nicht mehr den Richm als ritterlidx Nation beanspruchen. Tie Reto« er Die Bergarbeiferberocg’ing in Engkonb. London, 28. April. (WB.) Tic Besprechung der Vertreter do gehen, wenn man ben Bergleuten der Ruhr die Ernährung unb ihre Bezahlung fidjerfteUtc. Aus .eben Fall müssen wir ein Unterpfand nehmen. Der Schwindel von dentschcn Varackenbauten im Ruhrgebiet. Berlin. 28. 9lpril lWvlff.) „O e u v r c" und „Echo deVaris" melden, daß man deutscherseits bereits Baracken baue für die Aufnahme der alliierten Truppen im Ruhrgebiet. Don znftändiaer Stelle wird dazu bemerkt, daß die Meldungen jeder Grundlage entbehren der Linken wenden sich gegen die Temanftraiumen tor Vaterlandsliebe Sie Holmen birübet, tatz Erben und Gstcenzeick^n beim Begräbnis ber Kaiserin wieder ans Licht kamen. Sie verfemten bte toutfdx Volks eele und tun io. als ob sic allem Vertreter der deutschen Volksseele feien linier Heer ist in Ehren untergegangen Seiner zu gedenken, bart feinem guten Deutschen verboten jein. Tas ist auch die Ansicht aller Volkskreife, vuh nur parteipolitische nnüd/rj r b es, die b> hindern wollen. ebner sch'de, t al.dann den Fr>e» teil von Brest-LitowSk unb d c "antofSfrrifrft, . tc wir Rußland etnräumleu, urb stell' dem heu Zwangsirieton von Versailles gegenüC. Tie Hoffnung der Sozialisten our die I. ter atw.^i.e i‘t tcHgefdKagen. Es sind wohl Der uche g-macl : worden, hier etwas zu erreichen. Aber aKe3 wir vergebens Ee!bst "Herr Auguft Müller har nach dem Waffenstillstand de Volkseauircagei en'ucht, das Heer nidrt aufzulösen, um und nicht wehrlos örtlich 40 *Pt. au»u>art» 50 Vf.; für Reklame Anzeigen von 70 mm Breite IßllPs Bei Platz» Vorschrift20 .Aufschlag, tzaupifchriftletter: Aug Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Ienz; für den Anzeigenteil: Han - Beck, sämtlich in ® iefoen. Kennworthy fragte, ob denn nicht seit Sonntag weitere Vorichlägederdeutschen er un g eing?troffen seien unb ob unter diesen Umstanben bi? Lage genau dieselbe bleibe unb ob das Parlament b?tragt n>erto. b?oor eine Aktion unternommen würde.-' Llovd George erwiderte: Wie ich nichlimtlid) hörte sind die Vorschläge der toutsch.-ii Regierung ber Regierung ber Vereinigten Staaten unterbreitet worden. Ich habe diese Vorschläge geiehen. Ich bedauere sehr, sagen >u muffen haft sie durch- öuß unbefrietugenb unb. Ich wünscht?, es wäre möglich gewe'en. zu erklären, daß sich die Ländert habe. Tie Vorschläge werden augenblicklich lehr sorgfältig von ben Sachverständigen aller Alliierten g c» vrü1t bte 3u die,er stunde in London sind. Zäher konnte ich nur sehr ungern eine endgültige Meinung zum Ausdruck bangen. Ich fürchte ie» doch, daß allgemeine Uebcr ei n fti m » mung über die völlige Unzulänali ck- keit der dentsch?n Vorschläge herrscht Wedgewood fragte hieraus, ob bie Erklärung des Premtermmiiters, daß bi» beutfdrn Vorschläge mibe friedigend seien (Rufe- Nein', bedeute, daß England zur weiteren militärischen Besetzung Teutschlands vervflich- tat fern werde? Lloyd George antwortete: Bevor irgend eine Befetzun g Deutschlands Itattf indet, wird das Haus volle Gelegenheit erhalten, fein Urteil über die F.rage ab zu geben. Ich erfahre, daß eure .^.isdinwn bei ber Beratung be^ g-tat« für das auswärtige Amt am nächsten Tonnerätag'statt - ftnton soll. Ich zwei ne. daß ber Beschluß to^ Obersten Rates vor Montag oder Tienstag bekannt werden wird. Lord Robert Cecil fragte hierauf: Soll dies heißen, daß das Land bis zu biei'ec Tebatic Zu keinerlei politischer Aktion verpflichtet wurde? Lloyd George erttärte: Denn vamil ge» meint ist, baß die Vertreter ber britischen Regierung das Land nicht verpflichten 1 offen, soweit erne Regierung ihr Land zu einer besonderen Ansicht mit Bezug daraus, welche Aktion unter- Noch keine Antwott aus Amerika. Noch ist alles in der Schwebe. Im «günstigsten Falle werden von Deutschland weitere Zugeständnisse zu erhandeln versucht. Bon größter Bedeirtung sind heute die Worte, die Lloyd George gestern im englischen Unterhaus über die deutschen Vorschläge gesprochen hat. Er nannte sie völlig unbefriedigend. Allerdings würden sie noch sorgfältig geprüft, aber bei der Ueberein- stimmung, die itnter den Alliierten herrsche, -komme die Besetzung des Ruhrgebietes, vor bereu Venrnrllichung das Parlament freilich unterrichtet werden solle, immer noch üt Frage. Lloyd George ließ durchblicken, rafi es noch unentschieden fei, ob mnb inwieweit Deutschland aufgefordert würde, seine Vorschläge zu vervollständigen. In Washington scheint man a 6 iv a r t e n zu wollen; wir dürfen uns von dem Eintreten bes Präfidenten Lwrding nicht gerade etwas Besonderes versprechen. 93 e r (in, 28. April. Wie die Blätter von »unterrichteter Seite erfahren, ist bisher eine IDntwort Amerikas auf die deutschen Vorschläge beim Auswärtigen Amte noch .nicht eingetroffen. Der englische Botschafter Lord d'Aber non, her gestern Be ssprechiengen mit Persönlichkeiten des Auswärtigen Amtes hatte, ist heute nachmittag nach London abgereist, um den Bera-1 langen der alliierten Staatsmänner am Sonnabend beizuwohnen. Wie die „Vossische Zeitung" zu wissen glaubt, habe d'Abernon ben Eindruck mit auf bie Reise genommen, daß die führenden deutschen Kreise geneigt erscheinen, die Vorschläge Deutschlands einer neuen, eingehenden Durcharbeitung zu unterziehen, um eine Einigung mit den Alliierten zu ermöglichen. Sine Erklärung KeyneS'. Paris, 28. Avril. Nach einer .ssavas- lneldung aus Neuyork verbreiten die „World" und andere Blatter ein Kabeltelearamm von Keynes, in dem dieser erklärt, Deutschland habe bisher noch keinen Vertragsbruch begangen. Frankreich treibe mit der SchwächeDeutschlandsMißbrauch. (Eine (irofoe Au;!prache im englischen Unlerhonr. London, 28 April. (WB.) Im Unter» banse erklärte Llovd George auf verid-.ie» chene Anfragen mit Bezug au' bie letzten Zusammenkünfte, betr. die Erzwingung des Frte- densvertrages von DerfnlieZ unb b.e geolant- Aktion der britischen und franzö'isd)eii Regienna gegen Deutschland, die a'f^e r ine Lmltu: g tor btitischen Regtertrng gegenüber ber gcafa -fe ■ B- setzimg des weftfälisdxm Kohlengebietes |et in ntner An Iwo ick vom letzten Montag anseinanderaefetzt WaS die genauen Pläne für die Besetzung bett-ste so würden diese augenblicklich von aner Konferenz der alliierten Sachverständigen geprüft- deren Berichte würden ber interalliierten ftomerem am Cvgrnabend unterbreitet weiden. Llarb Georg» sagte, er habe für den Augenblick dem, waS er dem Unterhaus bereits mitgeteilt habe, nil-is bLN- ^u^ufilgen. Xu» Sem Ueiche. Gin Erlaß drs Reichspi äsiventen über die nutze l ordentlich en Gerichte. Berlin, 28. April. (Wolfs.) Unter dem 24-d. M. ist folgender Erlaß des Reichspräsidenten über eine bedingte Aussetzung der Strafvollstreckung ergangen: Der Reichsminister der Justiz kann die außerordentlichen Gerichte, die auf Grund der Verordnung vom 23. März 1921 (Reichs- HeseHbt. S. 371) gebildet worden sind, er- mächtigen, die Vollstreckung der gerichtlich festgcs^ten Freiheitsstrafen von nicht mehr als sechs Monaten unter Bestimmung einer Bewährungsfrist aus zu setzen, die bewilligte bäringte Strafaussetzung zu widerrufen und Freiheitsstrafen von nrcht mehr als sechs Monaten sowie Geldstrafen, zu deren Ersatz solche Freiheitsstrafen festgesetzt sind, nach Ablauf der bewilligten Bttväh- rungsfrist $u erlassen. Der Reichsminister der Justiz Hum .ferner für den Fall, daß die Tätigkeit des außerordentlichen Gerichts endet, mit Zustimmung der zuständigen Lan- desjustizverwaltung die ordentlichen Goricl)te ermächtigen,. die in dem im Abs. 1 angegebenen Umfange bedingte Strafaussetzung zu tviberrufen und die Strafe nach Ablauf ber Beivahrungsfrist zu erlassen. — Der Reichsmrnister ber Justiz veröffentlicht nun obigen Erlaß eine entsprechende Ausführungsverfügung. Ter Reichstarif im Bankgriverbe. Ber lin, 29. April. (Wolff.) Wie der Allgemeine Verband der Bankangestell- ten mittet ft, haben die gestrigen Reichs- tarif - Revisionsverhandlungen im Reichsarbeitsministerium in spater Racht- ftunbe folgenden Schiedsspruch gezeitigt: Die Teuerungszulage der Faufipäraiifd)en und gewerblichen Angestellten wird um 1000 Mk. p.a., die 5>aushaltszulage um 400 Mk. erhöht. Die Kinder.zulage betrögt bei Kindern bis zum 7. Lebensjahr 1000 Mk., vom 7. bis 12. 1200 Mk., für öftere Kinder 1500 Mk Die Teuerung Zulage der Bureauburschen wird um .500 Mk., biejenige der über 20 Jahre alten Lehrlinge um 600 Mk. erhöht. Außerdem wird eine lleine Verbesserung der Be- rechitung der Berufsjahre der weiblichen Angestellten zuaestanden. Bis zum 20 Mai hüben sich bie Vertragsparteien (Reichsver- band der Banlleilungen, Allgemeiner Ser» I Landwirtschaft, ber Nahrungen-.11dinbus:rie ,o:v c bcnenigen großen zentralen WirtsdMiSverbänbe letlnahntcn, die mit bet Gmäbrung» ser Land unb tTorftroirtfdwt m Verbinbung stehen. Ter öweck der Veiyanblungen war, die anläßlich thr Eurnchtung des befonberen Zoll-, sowie t.s Ein- und Au s f u hr s y ste m s in ben besetz- . ^h^wschen Gebieten bereits getroffenen unb m Vorbereitung befindlichen Maßnahm n zu er orten', bie angc ichts ber besonders fdiroierigm unb gefährdeten Lage der be'etzten Gebiete bie ungeltörtc Bei ferung ber Beryllerung mit Rah- nutgdinittcln und mit Landivirt'chaflspcvb.iktivn^- Mitteln.ZcherNellen, sowie bie Gemeinsamkeit ber Emheitlickfeit des Wirtschastsl b?ns im besetzU-n mid unbesetzten Gebiet unter Belücksichtigiina des iwtwenbigen Schutzes ber inneideutsd/en Wirtsd ast gegenübec den Zwangsmaßnahmen tes Feindbun ,vt tollen. Die Aussprache ergab die Ucberemstinrmiing in Beurteilung ber bevvrstehen- beii -Lchwierigleiten im Vorfehr yviidxn bern besetzten und imbesetztm 'Gebiet. In emgebenber Er - örterung erfolgte bie Verständignng und Austtä-- rmtg über eine Reihe von ZwZselspunkten, bie durch bie Anordnungen des Feindbundes in ben beteiligten Kreisen über bi^ ALHilfemaßnäbmen ber Regierung entstanden waren. notwendige Kohlenmenge »ugefübrt narben kann. Sollte eine Steigerung ber Mohieitiörberuiifl in dem erforderlichen Maße auch bei irr Beachtung notwenbiger Betriebsvertosserunien niitu eintreten, wirb ein neues Uebersdnchtenabkoinmen hereinlxiit werben müssen, über das in ber Artoitsgemein- > chatt w verhanbckn ist. Jechemxrbanb. Verband ber 'Bergarbeiter xcutidjlanbe, Polnische Berussvereinigung. Abteilung Berarbftter Deutschland (Hen>e-feercin christlidrer Bergarbeiter Deut dilanbS. t^merk- verein ber Fabrik- unb Landarbeiter Arbeitslosenunterstützung. Berlin, 28. April (Privattel.^ Wie bie ..Freiheit" mitteilt, bat ber R-'ichSfinanzminister feine Zustimmung erteilt, biß bie für den Winter geltenbcn isafte ber ArtoilSlo enunterstützung über ben 30. April hinaus fortgezahlt werben. Abg. Stresemann (D.Dp): Man hat ber Regierung vorgenvrfen, baß sie im Ramen tx-4 beutlta Volles gespnoclren habe, baß sie aber txr$ putsche Voll nicht achort hat Jedenfalls hat baß im deutschen Lolfe kein Verständnis rür bie Rotwendigr.-it bestunden hat, dic für bie Regierung bindend nxroen. Mit Recht bat man gefaßt, batz nie bie Macht de- Parlamentarismus größer war als jetzt, laß ab -r auch i'iimials bas 9tmehen des Parlaments geringer ivar. Die Parteien ber Sinten wie ber Rechten tragen hieran m gleicher Weise die Sdvild, indem sie über bie Erfordernisse deS Augenblicks leicht hii'ausgehen. Eine Regierung, bie sich auf be» IHnrmte Parteien stützt, muß and) auf ihr voller Vertrauen rechnen _ föniien Nnn l>at man sich ba.über tollagt, daß der ausivärtige Ausschuß des Reichstags nid^ rechtzeitig über be i mm rifaniidy-n ^djritt informiert nx>rbcn sei. Di: FrakiionS» "ihrer tos ,>x-u''es laben damals bie Insormie» innig tos Plenums rorgeschaben Ter Redner ötj- teiiu-rt gegen die .v-altun,] her .Mehrtoits >>ial» toinjofraten unb insbe'ondere gegen den Abg. P?ül» ler-F-rwiken. Bedauerlich nxir der Partei politische Inhalt feiner Ausführungen, umsom hr, als die Mehrlx-iis'ozialdemotratit? im fttiege eine andere Haltung eingenommen hole Durch einen sold^en po.i'ischen Fla'gelcmtismus unti >• stützen^ wir nur bie Politik des tzerrn B i' d Wie Teutfchla.id einen gefdjagenai Fvind :<• n-» bett hat, zeigt das Jahr 1871, wo Bl- Fran zofen golb-i'.e Brücten bau e und ' au machen. Ter Sozalisnms hat geg ecr nicht mehr zu brauchen Für dir 7Iegiührung von Maschinen aus Feintosland unb bie Zerstörung der Fahrifen und Gr ben st d nur militärische Gesichispunste maßge e -d gewe^e i. Tie Darstellung, als ob die deutsche Industrie . in Interesse an oer Beseitigung dec Auslandskonkurrenz gehabt Habe, ist grund alsch. Tie T.mt>en; ber Linken geht auch jetzt dahin, aus der ichweren Verantwortung, die eine große Partei in der schwersten Zeit übernommen hat. Kapital zu schlagen für bie nächsten Wahlen Wir sind nicht mir ollen (rinydbeiten tos Schrittes toc Re^i-rung einverstanden. speziell hatten auch wir eine rechtzeitige Fühlungnahme mit dem Volk gewünscht. Im allgemeinen billigen wir aber toi Schritt der Regierung. Wir hätten nur gewünscht daß bei der j.atc mehr bi; augenblicklid-: ftonfe'fa i?.i gewürdigt worden wäre. Tas unerfchüt'-cliche^lechts- Dertrauen tos Ministers in Ehren, aber ob es dem Ausland, geaenüb'r angebracht ist, erscheint mir MTKüetbart. Ter Geist, tor aus dem Fritoen von Versailles fvricht unb uns allein cv. Schild an« dem Kriege gibt, muß bekämpft toerden. Wir bf»1 dauern deshalb außerordentlich, daß L>err Simons picht in London schon entsprechend feine Stimme band der Deutschen Bankangestellten und D. B. V. über die Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruches zu eittscheiden. Ein nkuks Lohnabkommen im Ruhrgebiet. Essen, 28. April. lWTB.) Zwischen ton unterzeichneten Verbänden wurde toule folgentos Abkomme n getroffen: Ab 20. Aorll treten folgende Lohnerhöhungen ein: Für Gedingearbeiter unter Tage 5.50 Mk. je Schicht gegenüber toin Dnrchfchnittslobn der betreten een ©cbingearb iter tor ein^lnen Schachtanlagen vom CFtober 1920, für Schicbtlöhner über 20 Jahre 8 Mk. ie Schicke, für 18 cknd 19 Jahre aLc. Schickälöhner 4.50 Mk., für 16- und 17jährige Schichtlöhner 2.50 Mk. und für 14» und 15jährige Der französische Standpunkt. Paris 28. April. iWolff. Die französische Regierung hat gestern dem Bet' hast *r I u 11 e- ra n d in Washington die Instruktion erteilt, dem Staatssekretär Hughes zu erklären, bas deutsche Angebot fei u n a n n e h m b a r. Me Pertinax im ,,Echo to Paris" mitteüt, wird sie wie folgt begründet: ^ett beutfefjen Vorschlägen könne bie sran- 5011(0)6 Jiegierung nur eine neue Anstrengung des deutschen Reiches ertemten, um sich hinter Anierika zu verkriechen unb sich ben Folgen tos Friedens- vertrages von Versailles zu entziehen. Die Zah- lungen, bie Deickschland leisten wolle, seien niedriger als bie im Abkommen von Paris vorgesehene Summe. Außertom fehle ein Gegenwert für iic zwölfprozentige Ex portsteuer. Tie beut)eben Vorschläge enthielten hinsichtlich ber Regelung tor Schuld weder eine Zeitbeschränkung, noch Zinsensestsetzung, noch irgentonte Bestimmung über bie Amortisation. Was die 12 M i l li a r d en anbetreffe, die nach Artikel 35 tos Vertrages fällig seien, so toerto ein vollkommener Verzicht daraus verlangt. Aber das fei noch nicht alles. Deiitscch- land mache seine Verfprechimgen, so ungenügend tic an sich seien, von unannehmtoiren Bedingungen! aller Art abhängig; so ben Ersatz der Reparationskommission durch eine internationale Kommission, Aufhebung tos Vorzugsrechts auf alles deutsche Eigentum auf Grund tos Artikels 248, Aufhebung tor Garantie, die durch die Anwesenheit tor Truppen am Rhein geschaffen werde, Aushebung tor jüngst erlaßenen Zwcmgsmaßmrbm m, Freigabe tos deutschen Eigentums im Auslande, vollkommene Freiheit des deutschen Wandels und vielleicht auch noch die Zusvrechimg Oberschlesiens an Deutschland. Tas französische Volk würde unangenehm überrascht fein, wenn in dieser Angelegenheit die Vereinigten Staaten Deutschland auch nur die geringste Nnterstützung leihen würden. Pertinar fügt hinzu, man habe mit Befriedigung die Versicherung erhalten, daß Belgien genau so handeln werde wie Frankreich. Ein Pariser Dementi. Paris. 28. April. (WTB.) Tas „Journal tos Tebats" dementiert bi* Nachricht einer Reihe von Morgenblättern, daß bie französische Regierung ihrem Bo tschafter in Washington Jtnftru Ff tonen für eine Darlegung des fran» höfischen Standpunktes zu ton neuen deutschen Vorschlägen im Staatsdepartement erteilt habe. tlr. 99 Der 6i*Nener Anzeiger mit ber Dienstagsbeilage ,Sp»kt-Umscha>- erscheint täglich, außer Sonn- unb Feiertags. Monatliche vezvasoreise: Mark 5.- einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernsprech-Anschlüsse: fürbieSd)rifileitung 112; •für Druckerei, Verlag unb Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Sineiaer Ließen. poftschecktonto: Sraeffurt a. M. U686. SSSeSsMSI »8# wvä S.Utn^Ät)?ICrC-n? $u 1cI*"L Mer habe ich am hi?1 w duftig festg-stellt welches bcr Jg.’«™»«! 'st: W.mn di? deutschen Vorschläge unbefrt b;genb sind (nicht mir steht cs zu, su sagen, ob Deutschland eine ,r - tcre Ge- legenficit gegeben mirb ober nicht), nni.ton wir ^ur Uftion verpflichtet fein, som it bie westfälischen Kvhlengebiete m Betracht tonnnen. e _ 171- Jahrgang Zreitag, 29. April 1921 GletzenerAnzelger General-Anzeiger für Oberheffen vi-uck »nd Verlag: vrühl'sche Univ.^uch. un!. Steinörutferei «. Lange. rchrWeitnng, Seschäslrfttll- und vrn-kerel: Schnlftratze 7. erhöhen HL £79 Deutschlänb die Lasten seines Angebots tragen kann, bleibt abzuwarten. Mit Sicherheit kann niemand darauf eine Antwort geben. Die Hauptfrage ist doch mir die, ob mir Mr Aufnahme der internationalen Handels- beziebungm gelangen können. Alle Mutmaßungen haben daher gar keinen Wert. Nur die Praxis allein ttritb die noch offen stehende Frage becmt- Worten. Es wäre viel gewonnen, wenn sich die Führer des internationalen wirtschaftlichen Svn- zerns mit einander verständigen würden. Wenn ». .B. die Herren Stinnes und Loucheur sich qn oen Verhandlungstisch setzten, dann könnte die aus den Fugen geratene Weltwirtschaft wieder ein- ;0ttenft werdm. Nirgends ist ein glücklicher Sieger, lleb.'rnll herrscht der gleiche Wahnsinn. Frankreich steht vor dem sinanzi'llen Ruin, England vor wirtschaftlichen Katastrophen. Nur eine Verständi gung, ein internationales Welt-Clearing-House, kann uns helfen. Die deutschen Vorschläge dürsten die Wege hierfür ebnen. Frankreich kann dann auch .ruhiger schlafen, als tocrm es seine Gewaltmaß- nahmen durchsetzt. Schon mehren sich die Fälle, daß französische Finnen sich insgeheim mit der deutschen Industrie in Verbindung sehen. Unsere wirtschaftliche 'Stäicke ist allein iMlande, Frankreich zu helfen. iDte deutsche Regierung wird noch auf Jahre hinaus lschwere Zeiten haben, selbst wenn der amerikanische Schnitt Erfolg haben sollte Deshalb wollen wir wolles Verständnis haben für die schweren Aufgaben, welche die jetzige Regierung übernommen hat. Tas Bekenntnis Tirols für uns wird ähn- (ttdy? Ergebnisse in ©teiermatf, Kärnten und esterreich l-aben. Die Entente mag sich überlegen, ob sie nicht lieber uns die Möglichkeit geben will, durch Zusammenschluß aller Kräfte uns in den Stand zu setzen, die Forderungen zu erfüllen. /Beifall.) Minister SiMons dankt dem Vorredner, ‘beffen Mlsführungen schon vieles seiner beabsichtigten Antwort vorweg genommen hätten. Er habe in London nicht gegen das Schuldbekenntnis Knotest erheben können, weil die Entente dieses Bekenntnis ja schriftlich in Händen habe, und ein etwaiger rhetorischer Erfolg habe die Gefahr schwe- fier Schädigungen für das deutsckie Volk bedeutet. Er habe aber den deutschen Standpunkt zur Schuld- ckoage schriftlich fixiert. Es wird das Bestreben Der deutschen Regierung sein, die fremden Arclftve öffnen und bann die Schuldfrage unter neutraler Kontrolle feststellen zu lassen. Der Vorwurf, daß die deutsche Regierung zu wenig Vorfühler nach Amerika ausgestteckt 'habe, trifft nicht Wi. Unter entsprechender Versuch ist gcftheitcrt. Für die Behauptung, die Form unserer Note sei Demütigend, ist mir kein Beweis »erbracht toori>en. Mir sind bemüht gewesen, der Psyche der Gegenseite gerecht zu werden. Herr Helfferich hat mich «äls den Kämpfer für Gerechtigkeit bezeichnet, natürlich mit dem Hintergedanken, ich sei als Minister nicht brauchbar. Demgegenüber sage ich, Daß ich zu lange Jurist bin, uM für die Politik der alten Schule in Frage zu kommen. Ich gebe Ke Hoffnnug noch nicht auf, daß wir doch noch zu Verhandlungen fontnten werden. Freilich muß »hier der Gerechtigkeitsgedarcke mehr als bisher berücksichtigt werden. Wie die Franzosen bei den Reparationen rechnen, wird bewiesen dadurch, daß unsere Sachverständigen die Forderungen von 179 Milliarden auf 132 Milliarden zurückschrauben konnten, und selbst dos ist zweifellos noch zu viel. Andererseits ist doch die Forderung einer Entsckstibungssrift Von vin- undzwanzig Stunden nicht geeignet, etne sach- Kctße Verständigung lferbeizusühren. lieber den alt der Note wolle er nicht sprechen, es mache laber den Eindruck, als ob sich her französische Außenminister der Wirkungen der gcplanren Sanl- ltionen nicht mehr so sicher Jet. Weder die Schweiz, •er-xl) Italien, noch Tschechö-Sbowaket 'wolle sich den Sanktionen anschließen. Daß Deutschland keine militärische Gefahr für Frankreich bebrütet, Nr d Mich von England anerkannt. Redner gibt sodann eine llebersicht über das Ergebnis der Wasseu- cbliefetung, die grandioseste Leistimg, die je ein Land geleistet. Wir lesitzen nicht cvunal 1000 Kanonen. Unsere Festungen sind ohne Geschütze. Aber ich habe noch nichts darüber gehört, daß nun auch die anderen mit der Abrüstrmg allmählich beginnen. Bisher hat nur Deutschland abgerüstet. Rur mit der baperischen Einwohnerwehr hapert es noch In der Frage der Luftschiffahrt verlangen wir ein SchiDsgericht. Gegenüber den jDersuchen dn Alliierten, uns Nickteinhaltimg unserer Verpflichtungen in der EndvaffnungSsroge torznhalien, muß 7estgestellt wedm, daß wir unseren Verpflichtungen gant nachgekommen sind Auch in der Frage der Kriegsscim Ingen stehen wir vor der Aufnahme der Verband ungen. Ok- genüber dem großen polnischen Heer von 600 000 Mann sind Besorgnisse im Osten Wohl 'lvrechsigt Die Aufregung der Grenzbevölkerung steigt, und es muh tttoad geschehen, um die Send Hennig zu beruhigen. Tie Vorwürfe reaktionärer Umtriebe smd. nicht am Platze. Eine Erkundigung bei der Botichafterkonferenz hat gestern die Antwort gebracht, daß Polen bereits feit Januar ab rüste. Tas trifft nicht zu und stimmt nicht iu unseren übrigen Informationen. Tie Maßnahmen der beutfdxm Regierung sind nur darauf gerichtet, zu verhindern, daß pie erregte Bevölkerung sich zu Zwischenfällen' Hinreisen laßt. Die Verhandlungen mit Polen werden fortgesetzt. Namentlich die ober- schlesische Frage bleibt Gegenstand der Verhandlungen. Tas Ostproblem ist aber so schwer, weil seine Lösung eine Schicksalsfrage für Europa ist. Tie Untersuchungen über die Unruheri üt Mitteldeutschland havm ergeben, daß ein Zusammenhang zwisckpn der Kommunistischen Partei Teutschlands und Rußlands besteht. Für eine Beteiligung der Sowjetregierung indessen hat sich kein Beweis erbringen lassen. Es besteht somit kein Anlaß, den Plan weiterer Verhandlungen mit Rußlano wegen der Aufnahme von HMidelsbeziehungen fallen zu lassen. Im übrigen vollzieht sich allmählich ein Wechsel in der Haltung der Sowjetregierung, die ftch allmählich wieder den Forderungen der Weltwirtschaft anzupasseu fud;t. Auch in bezug auf den Wiederaufbau müssen nrtr in die Zukunft blicken, wicht nach rückwärts. Redner führt Stimmen aus dem Ausland an, die ebenfalls allmählich den deutschen Standpunkt würdigen. (Bravo.) Abg. Gras Bern stör ff (Dem.): In diesem Augenblick verantwortungsooller Verhandlungen bedarf es der größten Zurückhaltung. Deshalb halten wir auch die scharfe Kritik von rechts und links an der Regierung zur amerikanischen Schiedst richterfrage für untzwLckmäßig. Ist das deutsche Voll irmerlich einig, so kann es alle Opfer tragen. Was die Schuldfrage anbetrifft, ist, es Pflicht joceS Deutschen, daran mitjuarbeiten, daß im Ausland sich darüber Klarheit verbreitet, daß wir den Krieg riicht planänäßig vorbereitet haben. Amerika ist nur wirtschaftlich, nickst politisch an den europäischen Verhältuisseri interessiert. Tos halb ist die Vermittlung dort in guter <£>anb. Es muß alles geschehen, um die Legende hu zerstören, daß Deutschland überhaupt nicht ^ur Erfüllung seiner Verpflichtungen bereit fei. Die mit dem Friedeusvertvag nicht ver- ebibarten Sanktionen bedeuten die Erneuerung des Kriegszustandes. Es entspricht bat Grundsätzen meiner Partei und auch der amerikanischen Regierung, daß man vor Eröffnung des Kriegszu- ftcrndes ein Schiedsgericht an ruft. Deshalb billigen wir durchaus das Ersuchen nuferer Regierung an Präsident Harding. Nachdem dieses Ersuchen abgefeimt Worden ist, dürfen die biplo-matilcken Verhandlungen nicht durch rein negative Kritik gestört Werden. Es ist schon ein Gewinn, daß wir der Welt gezeigt haben, daß Deutschland nichts unversucht gelassen hat, uM -zu einer Verständigung zu kommen. (Beifall bei den Demokraten.) Abg. Tr. Spahn (Zentr.), der auf der Tribüne nur teilweise verständlich ist, schließt sich dem Abg. Bernstorfs in der günstigen Beurteilung der bei Amerika unternommenen Schritte an. Er wendet sich scharf gegen die angedrohten Sanktionen, die es Teutschland unmöglich machen wür- ben, das einzige Mittel zur Wiedergutmachung anzuwenden: seine Arbeit. Abg. Ledebour (USP.) verlangt, daß vor allem die Kriegsverbrecher zur Verantwortung gezogen iverben. Tas Salbadern der moralisierenden Lldvokaten des Imperialismus sei gleich ekelhaft, ob es von Brianü, Lloyd George oder Helffe- rich ausgehe. Stinnes und Loucheur würden sich sehr leistet verständigen, aber die Kosten müsse dann die deutiche Arbeiterschaft zalsten. Tie Leute um Helfferich und die übrigen Kriegsschuldigen hätten kein Reckt, jetzt der Regierung Vorwürfe zu machen. (Tie deutschnationalen Abgg. Laverrenz und Berndt springen bei diesen Worten auf und nähern sich mit drohenden Zurufen der Tribüne. ALg. Berndl ruft: Lügner! Vizepräsident Dr. Bell 'rügt energisch das Benehmen der Zuruser.) Nach Erledigung Keiner Vorlagen vertagt sich das Haus auf morgen nachmittag 1 Uhr. Anfragen, Interpellationen wegen der Verfolgung der Kriegsverbrecher sowie Hehrere Vorlagen. Schluß 5Vi Uhr. Aus Statt unt Land. Gießen, dm 29. April 1921. Der Sport auf der Straße. Ta in letzter Zeit Klagen über Belästigungen des Publikums durch Fußball-, Schlagball- w d andere Spiele aut der Straße laut gervoifrni sind, sieht sich das Polizeiamt veranlaßt, darani brnzu- weisen, daß nach dem Reicksstrafgesetzbuch derrenige mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Hast bis zu 14 Tagen bestraft n>itb, der aus 'Stvaß-m oder öfseutlickxn Plätzen mit cteinen oder anderen dst- genftänben wirft, wodurch Menschen beschi.digt oder verunreinigt roedben können. Ist die mit Strafe bedrohte Hard'ung ton Kindern begangen worden, so weidm nach Artikel 44 des Pvlizeistrasgesetzes die Eltern oder andere aufsichlspflrchti'ge Personen, btc es an der e r so rde rl i chen Aussicht haben teilten laßen, beim ersten Fall polizeilich verwarnt, rn Wieder- holungssalle mit Geldstrafe bis zu einem Trittei der aus die Uebertretung selbst angedrohten Sttaie belegt. Bei eintretenden Körperverletzunaen können außerdem nach §§ 823 fr., 832 des Bürgerlichen Gesetzbuclsts sür den Täter und auffichtspflichttgc dritte Personen (Eltern ufro.) weitgehende zivil- rechtliche Schabenersatzterpflichtungen e.itstrhen. L. U. Die e r ft? f e ter 11 cfy e Jmma- tr ifutation findet am Samstag den 30. April, vormittags 11*/» Uhr, pünktlich im großen Hörsaal der Universität statt. ' , ** Ter Wartburg Verein hat angeregt, daß seine Mitglieder cn den nächsten Sonntagen gemeinsam das ll/cuseum de) O b e r he ssi s ch e n Gefchi'chtsvereinS besichtigen. Zu diesem Zwecke hielt gestern abend Professor Helmke, der sich auch bereit erklärt hat, die Führungen zu über» nehmen, im dichtbe'etzten Martussaal einen Vortrag über die Vorgeschichte Mitt cleuvo Pas, in» sonder heil Deutschlands. In lichtvoller Weist führte der Redner aus, daß für das deutsche Votk bi.* eigentliche, aus literarisckx.' Ouellen sick grün- deiide Geschichte erst ungefähr mit dem Jal>re 100 v. Ehr. begmut. Für die Zeck, dir vor diesem Termine liegt, sind wir auf Funde, die man im Erdboden gemacht hat, angewiesen. Man unterscheidet, indem man das Jahr 3000 v. Ehr. als Ausgangspunkt nimmt, nacheinander die Steinzeit, bst Bronzezeit, die Hallslatte und die La Töne-Zml. Tiefe beiden zuletzt genannten Bezeichnungen gründen sich auf die Namen der SiLKungen Hallstatt im Salzkammergut und La Töne in der Schweiz, bei "denen man bedeutende Bodenfunde gemacht hat. Dor. der Zeit vor 30l>Jäl)veri war der Zu- ftaird'der im heutigen Deutschland lebenden Menschheit sehr primitiv. Höhlen funde in Suddeutschlaub beweisen, daß die Menschen damals noch nickst in der Lage waren, sich Werkzeug und Wohnhütten IieiWehen, und daß sie in Hohlen, die die Natur inr Gebirge geschaffen hat, Unterschlupf suclsten. Zn der Steiuzeit 9erfertigte man Waffen und Geräte aus Stein, die Bwihstzeit ist dadurch cha- raTterifiert, daß die Menschen Kupfer und Zinn verarbeiteten. Erst mit der Einwanderung der Kelten von Westen her um das Jähr 500 v. Ehr. beginnt _in Deutschland die Verarbeitung beä Eisens. Diese einzelnen Zeitalter hat die Wissenschaft unterscheiden gelernt, indem sie sorgsam Gräber, Gerate und Reste von MLnsckstichen Wohnungen aus der vorgeschichtlichen Zeit imterjncht hat. Veichältnismäßig spät, nämlich um das Jahr 100 v. Chr., sind die Germmien, vom Nordoslen kommend, in das heutige Teutschland eingewandert. Indem her Redner überall an Funde anÄrnpftc, bis man in Ober Hessen gemacht hat, gestaltete er feilten Vortrag sehr awziehend. Umrahmt wurde bet Vortrag durch banfbarfl aufgewomMene Musik- torträge der Herren Karl Philipp, Walter Mattk, Lorenz Schmolz und Julius Schmitz. Pforrev Becker sagte in seinem Schlußworte allen Mit- wittendesi Dank imb gab bekannt, daß die erste Führung kommenden Sonntag, nachmittags um 2 Uhr, ihren Anfang nimmt. ** Neuanstrich der Briefkasten. In den nächsten Tagen werden Die Briefkasten in der Stadt neu gestrichen. Vorsicht bei ihrer Benutzung und beim Borübergehen ist daher angebracht. ** -Preuß.-Süddeutsche Klaffen- Lotte r ie. Tie Lost zur fünften Klaste müffen bis Mittwoch, 4. Mai, abends 6 Uhr, unter Vorlegung des Vorlla/senloses eingelöst werden. Für die in der 4. Klas>e gezogenen Gewinnlo'e mühen die Ersatzlost ebenfalls bis zu obigem Zeitpunkt eingelöst'werden. Tie Ziehung btefer SÄuMasst begimtt am 10. Mai und endigt am 6. Juni Zur Ausspielung kommen 180 000 Gewinne und d^ämien im Betrage von zufunmen 95 872 180 Mark. Bornotizen. — Tageskalender für Freitag: Großer Hörsaol der Universität, 8'1. Uhr, Lickst- bilbertortrag über Euripides aus der Bühne im Altertum und Neuzeit. — Hotel Eiithorn, b Uhr, Theater, Barietö. — Eafö Leib, 8 llll>r, Konzert einer Kölner Truppe. — Lickstspie^haus, „Ihr letztes Opfer" und „Wie ein Film entsteh. — Lichtspiele, Seltersweg, „Die Todessahct des wcißM Häuptlings" uiid,/)crrwana", 6. 2eil. Kreis Alsfeld. Alsfeld, 28. April. In der letzten Stadtvorstandssitzung wurde mügeta’lt daß d e Warenhaus- und Fllialstener vom Ministermm genehmigt sei, dagegen sei die Wohnungs- und Musikinstrumentensteuer abgelehnt worden. Ter Preis des elektrischen Stromes wurde mit Wirkung vom 1. April für Beleuchtungszwecke aus 3 Mark erhöht, für Kraftstvom auf 2,50 Mark für die Kilowattstunde. — Tas Gelände der „Hohen Steintrift" vor dem „Homberg", das bisycr der Firma Hofmann zur Gewinnung von Quarzitsteinen diente, soll in 10 bis 15 Parzellen von je etwa 600 Qdm. aufgeteilt und bis zur Feldbereinigung verpachtet werden. — Tie Differenzen mit dem Stadtürmer sind beigelegt. Tieier übernimmt torläufig das Blasen nach dem Gottesdienst für 10 Mark pro Sonntag, sowie das Maiblafen für 30 Mark für den Abend und daS einmalige Läuten für 1 Mark für den Abend. Von der Bürgerschaft wird es lebhaft begrüßt, daß die lieb- gewordenen Turmbräuch.* vorläufig erhalten bleiben und gehofft, daß sie auch für d« Zukunft gesichert werden twrneiL — In der nichtöffentlichen Sitzung wurde als zweiter Geistlicher für die Stadt Alsfeld Tekan Dr. Unverzagt-Kirwrs zur Präsentation torgeschlagen. Meis Schotten. Ungllmdl i che Ho lu» re ist. s. L a u b a di, 27. April. I)L heute abgcSatten^ Holzversteigerung brachte sehr hohe Pvnse^ Für 1 Meter Stöckelz wurden ungesähr 70 bis 80 Mk. bezahlt. 1 Meter Reisig kam im Durch- dinitr aus 10 Mk. zu stehen. — lieber all Ragt man Über die hohen Preise und hier, wo die Leute eS elbst in her Hand haben, wird i'o sürLhast teuer geiteigert. Und dabei hat Laubach Holz genug Aber keiner aönnt dem andern etwas. Ein Glück, daß das Scheitholz rationiert wird. Die diesjährigen Holzmackerlöhne her Gemeinde belaufen sich auf 150 000 Mk Wir haben versckiedenllich zu der Frage der Holzversteigerungen Stellung genommen und sind dabei dafür eingetreten, daß daS M e i st g e b o t abgeschafst wird. Wie segensreich eine anbemvitig« Regelung wäre, bewerft gerade wieder bie fteigerung in Laubach. Hessen-Nassau. Der FuDa—Muin-Konal fb. Frankfurt a. M., 28. Aprll. Für den Ausbau des geplanten Kanals Zwischen Fulda und Kinzig und damit für die Schaffung einer Verbindung der Nordsee durch Weser—Fulda—Rün zig—Main—Rhein inti> Nordsee, bewilligte die heutige Sitzung der Handelskammern Frankfurt, Hanau, Fulda 20000 Mark. Internationaler Verband der Köche. sd. Frankfurt a. M., 28. Aprll. Teck internationale Verbünd der Köche feierte heute das Fest seines 25jährigen Bestehens und verband damit die Eröffnung einer Lehrküche für Juaeud, junge Frauen und für Aeuzst zur Herstellung von Tiätspeisen. Die Einrichtmig der Lehrküche erforderte einen Aufwand von 200000 Mark. • ** Kurze Nachrichten aus Hessen und den Nachbarstaaten Zu Klein- Linden wurden in einer der letzten Nächst üt einer Höfte ist 6 Paar Strümpfe, in einer anderen ein Stallhase gestohlen und letzterer sofort an Ott abgeschlachtet. — Auf Anregung der Liga zum Schutze der deutschen Kultur spricht heute in Lollar Tr. Ehlbacher-Gießen über btc Einkorn mensleuererllärung. — Ueber die Preis Verhältnisse in La ubach wird uns gemelOet, daß Ferkel 350 bis 380 Mark kosten, Eier im freien Handel mit 1 Mark bezahlt werden. Für Butter werden 25 Mark verlangt, für Fleisch 14 Mark — Eine Familie in ^reicnseen erlftelt in Diesen Tagen die Nachricht' daß ihr Sohn aus einer Essener Fabrik verschwunden sei, um in die französische Fremdenlegion einzutteten. — Im Hauptgüterbahnhof Frankfurt wurde gestern der 26jährige Rangierer Friedrich Fiscl»er aus Fried- berg-F a u e r b a ch von einer Mrschinc über fahren und lebensgefährlich verletzt. — Bei Hanau, kletterst ein löjährige» Mädchen an der Hochspannungsleitung bo d), um sich durch den ekeklri. schen Strom iu töten, weil es von her Muttov schleckt behandelt worden war. Tav ML»ck>en wurde mit schweren Brandwunden ins Vanb- krankenhaus gebracht. — In Seehei m an der Bergstraße würbe das frühere großber^oglichp Schloß von dem Hotel Hufnagel und ,rührte zu Kurzwecken eingerichtet. — Auf dem Wege zum Standesamt erlitt zu Kitzin gen ein General- oberarzt am Arme seiner Braut einen Schlaganfall, dem er sofort erlag. — In Weil bürg wurde ein Oberasfistent beim Ueberschveiten der Geleise von Der Maschine eines EilzuaeS erfaßt und zur Seite geschleudert, wobei er so schve« Verletzungen erlitt, daß er in die Gießener Klinik überführt werden mußte. — In Selbach (Westerwald) zog sich ein 20jähriges Mädchen durch einen Nagel, der aus dem Innern des Schuhs lxuvorragte, eine lleine Verletzung zu, die infolge Starrkrampfes zum Tode führte. — Die Lehrer her Bürgermeisterei Kwfdon veranstalteten anr Mittwoch in Odenhausen für die in den Ruhestand tretenden beiden Lehrer Klotz-Torlar und Müller-Odcnhaußm eine Abschiedsfeier. Qod>febuliiad>rid?ten« burg, 27. April. Die wissen» ,“>men, bie für den großen Magier Ä ftabir Re flame machst, i Und ur fev'cn Zügen er- .'annte Phi.ipp soivri bie des (stuckten Taschen- b.cbti. Nachdem er einem der br izehn tzoanbwichmen einen Siockfchag auf die Ännoncen^fel versetzt hatte, um feinen Absclrcu vor dem Mann auSzo- drücken, dessen Bild er trug, und nachstm er Die wtigen Polizeibuhen hierfür erlegt hatte, stür-'e Lhilipp zu-dn angegerenen Ad'.ci.e, 118b Bo: d» cticet. Er rouebe von einem Tiener empfaneeii, der ihn fragte, ob er ein Rendezvous habe; er erwiderte mit ironischer Verachtung, sein Rendezvous sei schon über eine Woche alt, und wurde zu dem großen El Stabir eingelafjen. Zchn Mimtten später tvurbe er itadj einem peinlichen Auftritt etwas überstürzt aus dessen Wohnung herausgctvor- fcn. Drinnen LtaÄrS Tiener, der feine Stelle verlor, roeU er Pyilipo eingelassen hatte. Philipp rettete sich vor dstem in einem Auw, und bevor er noch P ccadckty erreicht hatte, war seine Rack/c- plan terrig. 2Tm selben Nacknnittaa enrhie.te-t die Zeitungen u^terder Ru ck „Vanteb" evst 2bmx>nce, in der cai Platz als -tienei bei dem großen El Kab-.r m 'A>no*stTcet cngcHt bigt war. Am nächsten Tage wurde für deie S^le ein scttvetgfamer, brauner Hindu angenommen, der aus den Namen Faiz Ullah hörte. Nach toter TLoch: war er der Liebling seines Herrn wie dessen Kunden, und wenig ahnte der erste, daß die bannte Hi-nt unb bie weiten indischen Kleider einen Mann Der* taigeii, cxm sem Todfet: d ivar, caod. iuris utnu^ que, Philipp Collin aiu üriüronshamn. Aber )o war es Uiü> während bic Ta« Dergmgen, !0($ai d.eie schnxrrzen indischen '2mgcn. bi' so oendUtg unb treu schienen, mit nie versage- b:r Autmerksamleit über alles, was sich im zweiten Stockiverk 118b Boud-^treet zutrug, unb ve- giitrierten alle verdächtigen Züge zur künftigen aantackachtung ein. Unb was Philipp von Anfang an vermutet Unte, nahm in seinem Bewußtsein bald flarcre ö-ormen an. Nücht zufrieden mit bem Gewinn beS jcttai Dahrsagergcschoftes, verwendeitn du beiden Brüder die Mitteilungen, bie ste ihren Kunden entlocken tonnten, zu Privat-wecken ganz spezieller Natur. Cine Woche, nachdem bi: inr.gc Mrs. Morris — Philipp hatte ihre Li,'ltenkarte selbst in Empfang geglommen — ihr Renbezvous mit CI fitabir gchobk hatte, wuche am helliclcke-i Tage m ihrer Do!) untg ein kühner Einbruch verübt, wob« Jitwelen fier mehrere Tnmbcrt Pßunb qefühl-n wui- b-cn und bie Einbrecher eine merito.irb-.gv Vertrautheit Mit ben Genuhnheite i des Hauses letaten d genvier^^unb MiliVV vatte nut strneu et jenen lauschtudru Obren gehört, rate der Magier ihr geraten hatte, an biciem Tage einen Ausflug zu unternehmen, . zur Vermeidung eines großen Unglücks". lFortjetzung folgte Hsgond versuchen das Feuer yi loschen Der Barrck ist vermutlich durch Funkenfiug eines Dawpfsbuges entstanden Eine Feuersbrunst in Lowno. Lotpno, 28. April. (SBjpftf.) Gestern nachmittag brock in Lowno eine große F euer-v ru,r st aus, bie etwa dreißig Häuser gLnrlich zerstörte. 300 Ioiui- fien sind oböadjlo». Der Sachschaden ist noch nrcht KÜflcflHIt Drei Menschen sind ums Levon gcfonmicn. Aus dem Amt-verkündigungvblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 61 vom 28. April cnibllt: LusfuhrcrlciLn- runden — Zusiellung d r oi tu end tri für Grund- en* öftrerteiXuer. — L'ffubcvpJhici-il'e Prüfung des Entwurfs iyr ArUoae eine- Schmaifpurgleiies der .<;X)'ftfäxn SternbrMe in London — Schul- zahnvilvae. — T-iensdiachrichlen. — Gern ein te- vichm^gc yi Bellersheim. — Belästigungen des Publikums durch Fußball- uftv. Spiele. — Schutz dec Vögel Sckul zahnvfl ege Noctidem Zahnarzt Dr. Persck als Lamlzahrarzt ausgeichodm ift, «recken die Kiicker dec Otte Alten-Buseck, Beuetn, Geil^austn, Londorf, Odenhauscn, Trobe und Wieseck, welche bisher die Wälst zwischen zwei Zahnärzten hatten, Lis auf weiteres nur von Zalmarzt Koch (Freitag 3—5 Uhr) lebandclt. Dienstnachrichten des MreisamteS Lotterie. Tas Ministerrmn des Innern hat dem Vorstand d s Thüringer Museums tu Eisenach die Erlaubui.' erteilt, 25 000 Lose der 3. Rnlie der 1. Gruppe der zum Besten d s Thiiringer Museums zu veranstaltenden Ge.dlotterie innerhalb des Boll.'-taaces Hessen zu vertreiben Ziehnngs- termin: 10. und 11. August 1921.' Kirchliche Nachrichten. L. U. Universitäts-Gottesdienst. Am Sonntag, 1. Mai, vormittags 11' > Uhr, findet in der Jiacn Aula ein UntversrrätS- Gottesdienft statt, tu dem in erster Lrntc die Dngcchorigen der Universität cvlgcladcu smd. SelbstverüLud ich hat ater auch selber m d-re Zutritt. Tie Predigt hält Prosesfor Dr. Schum. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik siebenden Artivel übernimmt die Redokttml d.m Publikum gegenüber firinrrlci Verantwortung) In Nr. 94 des Gießener An>zeigers vom 23. April ds. Js. wird in einer Bekanntmachung des Städti ch.m Breirnsdoffamtes darauf hingewie- sen, daß bet Abnahme von größeren Mengen Holz, Mindestens 50 Zentner, ein Pre snacklaß von einer Matt für den Seltner gewährt wird. Für tuen ift nun bicic Preisermäßigung? Doch nur für diejenigen, die nicht Mit ietem Pfennig bei der heutigen teueren Zeit rechnen müssen. Arbeiter und Beamte können miS obigem Angebot wohl keinen Nutzen ziehen, denn deren Löhne und Gehälter sind allgemein so gering bemessen, daß sie nicht in der Lage sind, für 50 Zentner Holz 650 Matt auf einmal auSKugcben. Wenn die Stadt eine Preisermäßigung eintnrten lassen will, soll lie sie so bemvffen, daß jedermann einen Nutzen davon hat. Wenn dicS nicht Möglich ist, sollte man daS fcdfe ohne Rücksicht auf die Menge der Abnahme zu einem Einheitspreis ab geben. m . Einer fü r viele. . Nach unseren Srttmdigungen beim Brennstoffamt sind die dott lagernden Borräte so erheblich, daß Ne der Gefahr des Verderbens ausgesetzt sind. Mau bat daher aus rein kauftnänm- schem Interesse auf die Abnahme von größeren Mengen einen Preisnqchlaß als Prämie gewähtt, iumfll da bei der Abnahme größerer Quanten die Arbeitsleistung geringer wird Um auch dem we- -mger ZahlmuisfSbigen den günstigeren Kauf zu ermöglichen, ift es ratsam, wenn sich mehrere Damilien nqarnmcntun und 50 Zentner gemeinsam abnehmen. Handel — Die 5proz Krupp-A.-G.-S chuld- »erschreibungen zum Kurse von lOV/g°/o, hypothekorüch srchergestellt durch Eintragung an erster Stelle und rückzahlbar zu 102»o, werden bis auf weiteres von der Bank' für Handel und Anüuftrie, Nirderlassung Gießen, abgegeben. Berlin, 28. April. Bärsenstim- inungsbild. Die Zeitungsmeldunqen über t>u ablehnende Haltung Frankreichs bezüg- >lich her deutschen Reparationsvorschläge beeinflußten die Stimmung an der Börse weiter Lußerst nachteilig. Der Vermehr stan- unter dem Zeichen hochgradiger Geschäfts- Unlust und dre Kurse bröckelten meist unbedeutend ab. Phönixaklien waren stärker gedrückt und 10 Protz, niedriger. Deutsch-Ueber- .see-Glektrizilätsaktten gewannen 30 Prvz. Die 4943c 6 Akte Lichtspiele Seltersweg Heute bie elnechL Sonnte*: L Der ffroßo Wild - West - Sensation« - Film: Dia Todesfahrt des weißen Häuptlings Jlrvina II. Teil 6 Akte „Diß SÜhnB 6 Akte Sichern Sie «ich zeitig Plktze! 3n 15funöe3DÄ. Arantie gopf-Ä foro. Brut tStiff», 'isan^ Flohe bei XIlllliC Menschen u. Tiere Kampolda, p. g. *'****1*' M. Wund, unsch. Berk, nur: 05039] Haus Göv, Friieur, Asterweg 1. Devsfeitturfe betoegten sich aufwärts, besonders für Holland und Amerika. Am Anlaae- markt vollzogen sich nur unerhebliche Lenderungen. Frankfurt a. M., 28. April Bör- senstimmungSbild. Im Dnllang des Devisenmarktes zeigten Mexikaner eine ruhige aber festere Haltung, öproz. Gold- mexikaner waren etwas reger gehandelt; der Kurs stellte sich auf 707, plus 7 Prvz Deutsche Petroleum 763, 770. Oesterreichssche Staatsbahn büßten 2 Prvz. ein. Deutsch- Uebersee gaben 5 Proz. nach, 1125. Das Geschäft in Holzmann «Aktien hat an Lcb- hafiigleit eingebüßt. Die Haftung war zu ermäßigtem Stande ziemlich behauptet, sic stellten sich auf 260, 270, 268. Clumische Rhenaia 697. Mäßig befestigt gehen Elektron Griesheim und Höchster hervor. Für Lath- ringer Hütte erhielt sich lveiteres Interesse, 425; sonst ist die Kursbewegung aus bau Mvntanmarkt bescheiden Harpener büßten 6 Prozent ein. Der Kassamarkt lag rzchig. HindrrchS Auffermann 318, Logen 3 Pvoz. au Maschinenfabrik Eßlingen 32o, nnucken lebhaft gehandelt, ferner fanden Spinnerei Ettlingen zu höherem Kurse Ausnahme, 350, 10 Pror. gesteigert. Es notierten ferner Fein- mecl)amk Zetter 560. Bleistift Faber 190, Metallw. Lüdenscheid 542. Boigt u Haeffner 345, sanden rege Aufnahme. Der Schluß gestaltete sich ruhig. Frankfurt a. M., 29. April. Berliner Devisenmarkt. 999,- 1001,- 1107,85 1110,15 1145,851148,15 884,10 885,90 916,55 918,45 16,93 87,15 24,34 136,65 309,35 252,55 63,82 481,50 16,97 87,35 24,40 140,15 315,35 260,80 65,94 498,- 16,77 87,97 25,28 139,85 314,65 260,20 65,80 497,- Geld Bries Datum: 27. April. Geld Brief 28. April. 2307,65 2312,35 494,50 495,50 1023,95 1026,05 119.,30 1198,70 1513,95 1519,05 Kopenhagen . Stockholm . . Helsingfors. . Italien .... London.... Neunork . . . Paris Schweiz. . . . Spanien . . . Men (altes). Deutsch-Oesterr Prag..... Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel Amsterdam - Rotterd. 2230,25 2234,75 Brüssel-Antwerpen . 483,50 484,50 Christiania...... 999,- 1001,- 308,65 251,95 63,68 430,50 16,73 87,77 25,22 1148,85 1151,15 143 ,50 1486,50 136,35 ----- Börsenkurse. Frankfurt Berlin Lbend- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kur- stur- Kur- Datum : 27. 1. 28.4. 27.4. 28.4. 5'/, Disch. Kriegsanl. 77,50 77,50 77,50 77,50 4*/, Dtsch. Reichsanl. 68,60 68,60 3'/, Dtsch. Reichsanl. 70,- 70,- 4"0 Preuß Konfols 68,75 68,- DarmHbter Dank . 180,50 180,- Deutsche Dank . . . 296,- 293,- 292,50 Dirconto-Gesellschaft 246.50 247,50 Dresdner Bank. . . 211,50 212,- Nationalbcmk f. D. . -,- 190,- 189,50 Mitteld. Creditbank. 179,- 179,75 180,- 180,- H.-Amerik Pakets. . -,- -,- 178,50 177, — Norddeutscher Lloyd . —r— 149,50 148,- Bock.Gußstahlwerk . 449,- 439,12 D.-Luxemv. Bergw.. 310,- 307,- 304,50 Gelsenkirch.Dergw. . 322,- 323,- 321,50 Harpener Bergbau . —442,- 450,- 446,50 Oberschles. Lisenb.-B. 291,- 290,25 289,- Oberschles. Lisenind. . —,- 268,25 266, - Phönix.Bergb -Akt.. 641,75 639,- Bad. Anilin- u. Soda 528,70 520,- Höchster Farbwerke. 438,50 434,- 439,75 435, - Llektr. A.T.G -,- 282,50 283,- Schuckert-Werke. . . -,- 241,60 242,- Felten-GuiLeaume. . 525,- -,- 524,75 528,50 Daimler....... 195,50 195,50 194,50 Bud.- Lisenw.- Akt. . 569,- 362,- 565,- Adlerwerke 235,- -,- 232,- 230,- t'/oHtst-Ttaatsanl. • 73,- 73.- 72,10 -,- (Elektron Sriesheim . 407,- 405,- 405,50 404,50 Züricher Devisenmarkt. 28. 4. 29. 4. Wechsel auf: Holland ........ Deutschland Wien......... Prag Paris London Italien Brüssel Budapest Neuyork Agram Bukarest Schweizer St an Een 100 Fl. = 201.10 209.90 100 Mk. - 100 Är. - 100 str. = 100 Fr. - 1 £ = 100 L. - 100 Fr. - 100 str. = 100 t = 100 str. - 100 L. = 9.- 8.725 1B25 1.50 7L0 7.70 43.40 43.65 22.69 22.69 27B0 27.70 43.60 43-75 2.20 2-25 574.- 573.- 4- 4- 9.25 9.25 Mirdrotiermtgen. 8ür 100 bartidx Matt wurde» geyitU: Darum: 1.7.14. 27.4. 28.4. Zllttch Fr 125,10 9,- 8,42 Amsterdam Fl. 59,21 4.50 4^5 Kopenhagen Kr 88,80 8,90 -, Traa Kr 117,80 114,25 Stockholm Kr 88,83 -,- Wien........'. . . . Kr N7L8 -.-1028,- London..........Sh 97,80 7,72 7,56 Pari» Fr 125,40 20,75 20,36 «euyork I 2330 135 1,52 Markte. Frankfurter Schlacht- und Bichmattt. fpd. Frankfurt a. M., 28. April. Der heutige Markt verlief in allen Abteilimgen schleppend und langsam, wurde aber ausverkauft. Aufgetrieben waren 2 Ochsen, 12 Färsen und Kühe, 603 Kälber, 263 Schafe und 319 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht: Färscu : wenig gut entwickelte 550—675. Kälber: feinste Mastkälber 600—800 Mk, mittlere Mast- und beste Saugkälber 500—600 Mk, geringere Tiere 400—500 Mk. Schafe: Masthammcl und Mastlämmer 550—600 Mk, geringere Mast- hämmel und Schafe 400—550 Mk., mäßig 1 genährte 300—400 Mk. Schweine: volltlct* schrge unter 80 itifoaiantm 1100—1300 Mk., von 80 bis über 150 Kilogramm 1200—1300 Mark. — Der nächste Markt findet des Him- metfahrttages wegen am Mittwoch den 4. Mai statt. Der Hauptmarkt am Montag, dem 2. Mai, bleibt bestehen. O Grüvberg, 28 April. Der heutige Schwcinemarkt zeigte einm statten Austrieb an Fetteln. Trotzdem aus dem dicht angrenicnben Kreise Msscld wegen Seucl-engesahr kcmeSchweinc auf getrieben ro erben durften, nxrr der Mattt mit über GOO Fetteln beschickt. Die Preise zeigten daher einen kleinen Rückgang mrd betrugen ic nach Alter 350—100-450 Mk. 450 Mk. nmrbcn für Fette! gezahlt, die ungefähr 10 Lüochcn alt waren. Ein Teil ter aiifgctriebenen Tiere wurde nicht verkauft. Der Krämermarkt, der auf dem Marktplatz im Fmrern der Stadt abgehalten wurde, wies nur wenige Stände auf, darunter auch zwei von hiesigen Geschaftsleutrn. Ihn Hotel „Hirsch" hatte eine Picmasmser Schuhstlbttk ein Schuhwarenlager ausgemacht. tIn einem Teil der Auflage wiederholt.) Line haoarnote über Haltung und Absichten der französischen Regierung. Paris, 28. April lWTB.) Havas verbreitet folgend? Note: Die ^creficuflidiang ter neuen dentscheu Vorschläge hat in allen Verbands!ändern den gleichen Eindruck hervor- gernfeu. Ucbcral! ist man der Ansicht, bat; iic unannehmbar sind. Driand Ixt! dem fran# zösischeu Bttfchafter in Washingt^on Mtt- teilung von dem durchaus ungünstrgen En d uck dieser Vorschläge gemacht irnb ibn beauftragt teu Slaatsdepattement davon halbamtiich in 5te nlilis zu setzen. Briand rreist in dieser Mitteilung da rauf hin, bat; bie Beurteilung dc r deutschen Vorschläge Sache des Obersten Rates sei, der sich in seiner demnächftigen Sitzung darüber au5|Vreden ireckc. Es Eönnc schon heuic gesagt werben, baß die deutschen Vorschläge in den Äugen der französischen Regierung in so weitgehendem Maße imgenügend sind, daß sie nidxt geeignet erscheinen, als Grund'age für neue V^handlnngen zwischen den Alliierten unb Teutt'chla ch xu bienen. Diese Austafsung bringe die ftanrösische ylcgiening m ihrer Mitteilung an Lughes sehr deut ich zum Ausdruck. Tie Zerglieberung der neuen deutschen Vorschläge dürfte nicht versch en, auch bie amerikanische Regierung davon zu überzeugen, daß 'd e neuen beutfdxm Vorschläge ungenügend seien uid daß die Besetzung deS Ruhrgebietes immer mehr zur Wahrscheinli chkei k werde. Natüttüb könne die Besetzung erft acht Tage nach der entsprechenden, gemeinsam mit ben Verbünde en getrof e en Entscheidung duvchgeführr werden. Iedensal.S 'eien alle Vorbereitungen für den Versalltag getroffen. Briand t>ilc bereits gc- stern eine Untcrrcfaung mit dem KriegSmuck'ler unb dem Ehei'des Generalstads gehabt. Eine englische Nachricht über die Haltung Amerikas. London, 28.April. 'WTB0.„Dailb Chro- niete" meldet aus Neuyott, £» u g b e s habe der deutschen Siegtenntg mitgeteilt, daß das deutsche Angebot zu unklar sei, als daß er es der Entente übermitteln könnte. London, 28. April WTB.- Die „Times" rerzeichnet in einem Leitartikel ben bevor- stehenden Beschluß ber amerikanischen Regierung, Deutschland mitzuleilen. •wfl da? deutsche Vnnnaiuna» gehen tntb vielleicht sogar Amerika nifvwU !jiw fultirrtn. Eine englische Varnnng an Frankreich. Londo n, 28. April. (WTB ) „D ai tte NewS" schreibt in einem „Was will Fran^ reick?" überschriebenen Artikel: Die bisherige Steltunguahme der französischen fReairtuno gegenüber den nenen deutschen Vorschlägen unterstützt die Ansicht, daß ohne Nücksichl auj die von Deutschland eingebrochteu Vorschläge FrankreichdicZerstörun g D e u t s ch< lands vollbringen will. Das Blatt fragt, ob Frankreich bereit sei, in dieser Frage allein zu stehen, und ob es sich da- leisten könne, die öffentliche Meinung in England und Amerika unberücksichtigt zu lassen, tnpem es grundsätzlich alles, was Deutschland am- biete, sogar als Grundlage für eine (Störte* ruug ab lehne. London, 28. April .ÄTB.1 Der Berichte erstattrr der „Daily News" in Berlin indtetj In mafigchiibcn alliietten Shri {en b Berlin ist mai- ter Ansicht, daß Deutschland rin Angebot gemacht habe, das nicht ohne weiteres verwöge» werden könnte. Die Haltung Llond Georges. Paris, 28. April. (Wolfs) Daö„Fouv- nal" schreibt auS London, Lloyd George habe nicht die geringste Absicht, die deutschen Vorschläge von sich aus auzuuchmen. Es sei aber nickst wo» Niger sicher, daß er fid) bei den Verhandlungen auf die Seite feiner Alliierten fteP len wolle Paris, 28. April. (Wolfs.» Nach etna „MatirL'-Meldung, aus London soll es dem belgischen Minister deS Aeußern, Jospar, go- lungen sein, Lloyd George von der Meinung, die neuen bcutf(f)cn Vorschläge könnten als Gripckloge für eine Rcaeürng dienen, abyu* bringen. Punkt für Punrt Ixtbe der belgische Minister die Qkfalrrcn geschildert, die darin bestellen, die 12 Paragraphen der deutsche» Rote zu cröfrtem. Jaspar habe die ursprüngliche Meinung des eng* lischen Mrnisterpräsiventen stark erschüttert. Der belgische Einfluß haba sich im Lause des gestrigen Kabinettsrates schon gezeigt. Biviani über feilte Ameriküreife. Paris, 28. April. (WTB.) Havas. Vi* Viani erklärte, er habe von seiner Amerikite reise die Gewißheit mitgebracht, daß in naher Zukunft ein sehr enges Handinhand* arbeiten zwischen Amerika und Frankreich zustande kommen werde, sowohl in diplomatischer, wie auch in finanzieller Hinsicht. Ferner werde damit gerechnet werden müssen, daß Amerikas Vertreter bald wieder ihren Platz in der Reparationskommis* sion und im Botschastcrrat einnchmen werden. Deutsche GewerkschaftsfuhrEr in London. London, 28. April (WTB0 Nach betif „Dailv Ehronicle" sind vier deutsche Gewerkschaftsführer, nämlich Graßmamt.Hues Tittmann und Silterschmibt, in London eingetroffen, um mit betöortagenbat Politikern und Arbeiterführern über die RepacationSq frage unb ben Wiederaufbau der »et* störte n Gebiete zu beraten. Beraubung eines EistnblchnzugeS. Berlin, 28. April. Wie bas ^,Berl. Togo- Matt" aus Beu t hen meltet, hielten gestern nachmittag vier bewaffnete Banditen bte fahrplanmäßige Berscmenmg Klltto.'vin—Br'-slan zwiscten ben Stationen Slarrentzitz unb Landrz« auf freier Strecke an unb raubten auf dem Postz- roagri vier Poftfäcke mit insgesamt über 500 000 Mark barem Gelte. Tret ter Räuber gelang eS, $1 entkommen, während ber vierte et griffen unb von ber Menge gelyncht wuroe. Sinner A.-G., Karlsruhe-Grünwinkel 4936h Fritz NowackFritz Keßler, ^..eg a. Carl Gaert'he, Wetzlar. glatt, aus starkem Kretonne. Stück M. 26.50 mit Fältchen, aus bestem Kretonne M. 33.00 ' YurrrrsiÄB au b ff. 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Hierdurch die traurige Nachricht, das, unser liebes Söhnchen, Brüderchen, Enkelchen und Neffe Otto am Mittwoch den 27. Avril abends SV, Uhr im Alter von 2*/, Jahren nach kurzem Krankenlager sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Brück, Gastwirt nebst allen Angehörigen. Groften-Buseck, den 29. April 1921. Die Beerdigung findet am SamStag den 30. April nachm. um 2 Uhr statt. 4969 Wegen Todesfall ist eine in tadellosem Zustand befipdl. Dreschgarnitur bestehend aus: 1 Lanz-Lokomobile, Marke I H, 8 PS, 10 Atm. Druck, erbaut 1910 1 60" Badenia Dreschwagen 1 Dadenia - Selbstbinder-Strohpresse und 1 Streubläser zu »erkaufen. Riemen sowie sämtliche Zubehörteile werden mitverkauft. Verkauf gegen Höchstgebot. Äaskunft erteilt: Gemeinderechner Steinmüller in Heuchelheim, Kreis Giessen. Tel. 908 Amt Gießen. Behördliche Anzeigen Stöbt Sebensmittelamt Sonderausgabe. Leber- und Blutwurst in 1-kg.- Dosen Mk. 4.50 die Dose Kernseife (300-Gramm-Stück) „ 4. - d. 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Endgültig letzte Gelegenheit LöhnungS» und sonstige Ansprüche erfolgreich geltend zu machen. 4957 ______________Ter geschäftSfübrende Ausschuss. Achtung! Achtung! Cale Xaeib Morgen Samstag: Wtz.MWMell der Kölner Kaspars- Komödien-Gesellschaft Es laden ein 06443 PH. Kaspar».Friedr. Ruppcl. Bavaria. Samstag den 30. April: Maikneipe. Sonntag den 1. Mai: AMig mitTamrn nndi Mnntroii=ßngtliariit ________Treffpunkt 2'/, Uhr Ludwtgsvlatz. 4941 Ächtung! Anfang 4 Uhr WMfln-MMa zu dem am 1. Mai stattfindenden Ball (Es laden freundlichst ein 4942 M LlSls. SüWIlk steuetnagel ll. fWW ► Lichtspiele Seltersweg Ab Montag den 2. Mal: Colombine 4944c die Geliebte des Apachen 6 Akte. Hauptrolle: Emil Jannles Tieften, den 25. April 1921. 47968 Ter Oberbürgernieifter 'L-bensmiitelomtl. Bekanntmach,eng. Montag, 2., und Dienstag, 3 Mai 1921, tuerben im Bvcnnstvfsamt, G ar t?n strafte 2, Neben- Wbäitbc tfrüherrs Ortsgericht) die Kvhlenkarten Tür Klentgeiverbetreibende ausgeg.'ben Atrsgabezrit von 71/2—12 Uhr vormittags und 2Vr—ÖV2 Uhr nachmittags. Ti? Bersorgungsberechtigten werden yebeteu, die Kontrollabschnitte bis spätestens 7. Mai 1921 bei derjenigen Kohlenhanblung ab- Sugeben, von der sie zu beziclien wünschen. Tie Liohlenhandluniren haben die emgegangc-- nen Kontrollabschnitte bis ^unt 13. Mai 1921 bei dem Städtischen Brennstossamt eftizureichen. G ieße n, den 27. April 1921 49198 Der Oberbürgermeister. (Brennstofsamt.) Stadt. Arbeitsamt Giessen West-Anlage 31, Teleph. 2054. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2ProvisionSreisende, 1 Zinngiefter, 1 Stfclcuv. 2 Friseure, 2 Weissbinder. Lehrlinge: 1 Friseur. 1 Bäcker, 1 Maler 11. Wei ft - m"der, 1 Stukkateur, 2 Lackierer, 1 Etnrahmer, 2 schmiede, 2 Gärtner, 1 Schuhmacher. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirtsch. .yurduc, 2 Schneider, 2 Weissbinder, 1 Zriseur, 1 Svengler »nd Elektromonteur. Lebrlinge: 1 Kellner. 1 Schmied, 1 Schlosser und Elektromonteur, 1 Schreiner. suchen Arbeit: Schriftsetzer. Buchdrucker- n erttreiner, .Qnufleute, Schreiber und M?elfeubc> wurer, HanSburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bnuschlosscr. 2 Schuhmacher, 2 kranken- v'leger. 1 Sattler und Polsterer. Bäcker und Metzger, 4 Kellner, 1 Krastiabrer, 1 Former, 1 Schmied, 1 Werkzeugmacher, 2 Buchbinder. 7U?,a,”fct' 1 Klavierspieler, 1 Heizer, 1 Küfer, 1 Wagner. 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