Ctftes Blatt Dienstag, 29. März 1921 .72 IN. Jahrgang nue|«< 3e>t:«te 3.^. See» ob'ib ii i ro ä r t i . •^nwbo'b 3«n; t*r be« HwjflQf’itril: f|. Sf*, grana tena tten tat txn krmmim nfcher Sntc die Trurftrri her fc* alle * en 3 <• i ? u n g, in beten i^cbiube rüfi tos L olfflnrvoau betn" ct cuftrr Betr et gesetzt. Zwei Leute uniroet erbeb.uh pet» wunder :hmj Bl»"91 -emäW ** ' fen durch Brustschutz getötet Auhige Tage in Hamburg. Verdate van Stratzenkuudgebungen in Vertin. Berlin. 28. Mär-. TV la 6erbredrni(be Elemente w e erholt 2?e.w-nmlimaen u-ttr rrrieri £)tmmel ;u StraBenbemomtm:u>r.e.i Im .ne*, -m uim flurrvb: yi Hetzen, dar der PoliKrivrätidenr cü au» werteres alle Ler' a mm lungen unter »Leiem Himmel und -tratzen- bemonnratunexüerbeien. Be^trerer der Berliner «iriver5±arÄbnunüTwn enb ber llSP haben. ttr< gemeldet, ben Pv iieiprä Ld-nten it:» iönlid) erklärt. Mb in der nächten Zeit Venamm- lun-rn unter freiem Himmel ’ettne Etrape-^ -n-üre nrttr arrlant »den. CMflt:- Verbot rüfitrt afb lcb a.it« gegen da « reifaf"mtgriiribrige Tret en g> Wis»enloser Sunmegler nadx Soeben, ttnnbe Eine Auseinandersetzung mit der interalliierten Luftiahrt'Aonttolllomniiision. Berlin, 38 MLitz. (VD8.)TerBorsrtzaidc brr interalliierten Luftfahrtkon- I6pll)ninn (! dem fommanbo der Polizeitruvven in " eldeulsch'.and Verhandlungen beantragt. - ü :bei mit Recht abgeroiefen worden sind ’T Waffen mufeten b e d i n g'u n g »l o S ab* l«ired werden, allerdings war damit für m klblieferer Straffreiheit zugesichert wor* Tie Volizeimaitnahmen. Berlin, 28 MLrz DTD.l In Mittel- brutkfjltnü' acht die Polizeiaktion rwter ort Da- Te.achement von Poninski vereinigte 'ich mit den lvmt> in trn Haupvorten M Aufruhrgeb ietoS ruhig iit treten aus dem Lande hier und M kleine plündernde Banden aus. Versuche. den Bohn- c8)- 35 TH . ei*elrt» 45 TH ; für Hella*«' Anzeigen een 70 irffl »rntf ISOV» Set Ties« •ed*rll .1)' . K>f-chl^4 AeBpHtrhlettrr S*q. Q »tx TkroetweriliA mil brr p.Tuv,üd>ni Regierung iidX r -gicrung militärische fi r d f l < Berlin. 26. März. »Solfi. ^n der vergangenen Rächt wurde eure Streite der Schutzpolizei von etwa Ä) Personen, die Hamburg. 28 Mär» MTB. In Ham- bürg und Uwg bung ist der Ostenomitag und bet Montag ruhig verlaufen CHu Vraiidftlstun.itzversuch im Frauksurtei Opernhaus. •f'ttSchifit,« oea 112; f Drickerei. Terlag ' II . znti (Br Drüdtnach- *fre Xawlttr •!«!«■. PHlljefleite: NifTari «. m. litte. hi“*:-J t rolIfototaiif io n hotte mit der 9ioie 10m Ergairzaug ber bereits am 31. Äug. durch die beuticbe Regierung auf Grund dar Spaa- • ttl I8«tid), eebrr y*rw unb Iitmtetz« jmUlMBetefi»rei1t: 5: * ^»schtichl'ch ;«qertahU. »er* bi« Sei' Geistes Linder die Ausrührer aller- ■ dt i find geht HU» ihren nciintülkischen » ruchlosen Taten hervor Brandstiftungen 26 Mär» ime Mflt geanttuniet „Tie Trutsche Regierung liebt noch iric tx>r aus dem Standvunkt. bau b»r Öertiai von Veis. ! letz den alliierten Regierungen nicht do« ffled k 7ibt. eine V e r l ü n g e r u n g der am 1 0 3 u 11 9 20 odgelau lenen Sverrfrist für den Bau und die Einsuhr non £nfi,ahrtrugfii und L«>! fahrt material »u sondern 2if ist dih r auch je v-i nicht in der Lage, dem diese Berlängerung a:i > sprechmden Beschlüsse der Konferenz von Boulogne eine nolgeju neben." Zum Stbhih toiib der Vorschlag nnct-rhoU. ein unparteiische- Schiedsgericht nut ber B ufung und Entscheidung de- Streitfälle# zu imu'tragen Philadelphia, 26 MLvz Hono- (5m Beamter ber Marinewersk fett m i bist i Är tilkriempenirurr von P-ü-. Ul g d e .3o r m e l en t be at 1>al>en, tercn sich ie De ntschen fu die H o u ft r n f t i o ii des Gerippe ( <- Zeppeline bebtnitcn, und b> laripr Uni' t- luduinim brr britiidiei und anterifaiu^vr.i Be Hörden veranlastt hatte,i H :rbmiimcit und Attentat^ mit z^andgrana 'S :nd stül'dschnüren bezeichnen ihren Weg ;* ifr S<1 aoen ist angerichtet worden, unb Ijt 'Smnnihigung des Volkes griff tveit um In der R iks Shatiptstadt sind Bersamm- ffcmrn unter freiem Himmel und Straften» |Äbicbungen allgemein fürs erste verboten ^wrten Ein Zeienen der Zeit, und immerhin Sichtbarer Iorfschritt gegenül»er der einst- Ätltifn Rätewirtschast in Berlin. DaS Volk Mr: abwehrl»ereit negemlber allen Putschen Mi ?n dem frfurrrgeängfiigtcii unb zum Teil ■Klimbfrtni EiSleben la' sich eine Ein- rctwhr gebilbet. und bi.’ Lehren dieser Mr^chevollen Tage werben auch weiterhin Är ffich greifen Auch in unserer 6k*gcnb s'anb auf ber Wacht Aber eS hat sich gezeigt. Wl. and) deisvielSiveis' ber Frautsurter Moni- Smu5 ben Einslust von einst heute nid)t ■i)i besitzt. Die Frankfurter Situbgebung •9'e freiem Himmel verlief nach den Zei* - - ni kläglich, bic Schutzpolizei, die "llen bedrohten Stellen aufgezogen war. Die Politik Der belgischen Sozialisten fei begannen die Sozialisten eine .stampagne für die kommenden Aommunalwahlen In der ersten großen Versammlung sagte Minister Banoervelde unter Hinwei . haft auch bald allgemeine Wahlen ftattfinnen. Drei Dinge stünden im Vordergrund: Erstens: die Einführung fojialcr Benicherungen. zwei lens: die Sozialisierung ber Erbreichtünier. beginnend mit der Sozialisierung ber .Kohlengruben. dritten-: sech.'monatige D'eiistie.t \1u der letzten Reform iei ihm am meisten gelogen. weil sie ine Friedenspolitikcharalferisici-. sich eine infolge btt Jlagc von W- incrl)alb der Zd werben. Wg an Gela« KonitäM'erl Nf uolizei entwaffnet und sich Dorübergtbenb in I wurde durch eine unbekannt gebliebene Per öffentlikhen Gebäuden festgesetzt In Sangerhausen wurden gestern durch eine (em- * muniftifdx Bande die Post und die Van imb ’Soore tu iäHzti. die elfter tn «tfun a- 3 9o(t nm 1000 Mavchövm lyc nvr * o ec aber in Teruichland aI3 in 3" ertast etwa ac± Ter Vorsivende ber InteraluieNm Vuit’otn: (ti'inrvNti'mnni'wn txn am 17. <\är> an bn* Au' wdrtige Amt folgend« Rote aendj t Ich beehr muh. Sie um ar>4llw< Mitieünng mi bitten ob di»' T- utsch. Reg r ins (nttrr tb A sicht über tue in WiOeripiu.tr nu: der e n I»<1i e t - bu n fl von Boulogne erfolgende H« üel- I u na von Luftsabr gerät «xAivbn bat Ich lege Wert darau', genau bonl’ r :erut> tet |u sein, ob dir Hersteller von Lu'tf h tat oi ■< jetzt noch bei ihren fortgesetzten Zmr-i!» h Xun ren gegen die Entscheidungeii ber allii r cti und aHou- ierten Mächte die Unterstützung i;ircr Rc-iienr g l e ii Brandherde An einer be'kc hatten d,r Täter Zündichnürr durch eine ber eifern en Tüten in dar Innere geschoben Tn- Zündstoffe waren irbod) abgebrannt ehe s» die tu unmittelbarer Räbe besindiichrn Kulissen unb sonstigen sehr leicht ent- zündtichi-n Äuorufnuigs^e ich Hä nbe erreicht halten Tenn hatten bw Brmidsti'ter ein an ber Nütkwand mtfl Dachte- tlei ie? ,'-e - er z nummert und durch die Oesfnung die Züntfchnüre in einen kleinen Raum geworfen, it» sie ein Svinett und einige irochene Blumen in Brand setzten In diesem Augenblick passierte der Bä du er die Brandl teste und alarmierte die Wache, der es bann gelang, in kurzer Zeit jede weitere Gefahr zu beseitigen Vorstchttzmaftregeln in Darmstadt. rm Darmstadt. 28 März Die kommunistischen Umtriebe haben auch Misere Regierung zu Borsicht-ma st regeln veranlastt. Die ö'fentlichen Gelände, wie Post, Ministerien. Banken ufro sind mit starken Sicherbeit>5posien besetzt, starke Patrouillen, teilweise im Auto mit Maschinengewehren, durch'uhren die lebhafteren Strasten. doch war in keiner Weise Beranlassung zum Einschrcilen gegeben. Tie Maßnahmen »ur Vorsicht haben jebeniall-5 zu den verschiedenartigsten Gerüchten, die in der Stadt umberldmrirrten, die Ursache gegeben Schutzpolizei besetzt. Die Kommunisten l?attcii ich unterdessen verwogen Im Bezirk Halle I?aben sich Zwischenfälle nicht ereignet. Zsä>er- noivitz streikt, ebenso Gol^. Die Gesamtlage in der Provinz Sa ch s e n ivirb auf Grund der getroffenen Maßregeln dahin beurteilt, daft der Widerstand ber 'Jtnfrüljrer in wenigen Tagen erledigt fein wird. die die Sozialisten wollten geicnübcr ber striegspolitik ihrer Gegner. Teutfdilanb habe eine geheiligte Schuld, die ed bezahleti mu v Frankreich unb Belgien hätten e n Anrecht auf Reparation. Man könne sie auf zwei Ar ten erreichen: durch btc Methabe , demokraten unb burd) bie Methobe ber Rationalisten. Tie Sozialbemokraten erklärten, Teutschland müsse zahlen. roa-> es fähig fei. zu zahlen. Damit man bas erreiche, wolle mau an die Arbeiterklasse appellieren unb mit ihr eine gerechte Methode suchen, um btc Schäden wieder gutzumachen DaS Proletariat muffe durch eine internationale Aktion in Crklx nung treten. Die Reaktionäre erf;. n, Deutschland miMfc Hunderte von Milltarlen bezahlen, obgleich sie wüßten, daß da- deutsche Volk nicht genügend produzieren könne, um eine derartige Schuld zu btiah'cn Um eine derartige unrealisierbare ead)t zu erreichen. hätten d>e Rationalisten zu Gewalt maftnahmen gegriffen, darunter zur Besetzung rechtsrheinifchtr Städte durch die Gewalt der Baionette Diese Besetzung werde bie Besetzung anderer Städte nach k,ch ziehen, denn gewisse Leute träumten von fer Bi ryui ' Berlins. Derartige Politik muffe zu ft :!eren Militärlasten führen. Deutschland zable 1 ben Alliierten für Besatzung »kosten :ähriut> eine Milliarde, also eine Milliarde, die in Frankreich und Belgien für Reparationen t r zahlt werden könnte Durch bie e Politik tön ' ten in Deutschland bie Reaktionäre br Haupt erheben, weil sie bir lächerlich ulrrt.-ie denen Forderungen ber Entente auciubeu!fn in ber Lage feien. So führe bie natwna "> fche Methode notwendigerweise rum i Ta- Proletariat werde biefe Äataftrorhc Dcrbtnbern wissen Ter Loziatistenkongreft in Antwerpen. Antwerpen. 28 März (8TB Der Sozialistenkongreß nahm rarfi Der Debatte über die internationale Politik eine Tagedorb nung an, bie den Dillen zum 2üi*brud bringt, die Frage der Enrschad'.. Zungen im Sinne strenger GerechNgkei.- ge löst zu sehen. Er befiehl daraus, daß die in “dnbon abgebrochenen Ber Handlungen wieder aufgenommen werden Sie Tagesordnung beauftragt ben G>ne- ralrat, sich zu bemühen, daß direkte Verhandlungen imilchen den Arbei'erc ia- nonen Deutschlands unb denen brr Aili er:en festgesetzt werben bis zur Aufarbeitung eines scifteiniamen Programms, das all Totev (ur.gen des internationalen Proletariats mit allen Kräften zu Dertctbigen hätten, damit verkrht binxli Berfttrunq der Sfcrfm.infaatn imb Brücken laljmMikgeii. können die Durchfübrimg Der Aktion wht aufltalim Im Einvernehmen einfleffiU werden soll«, fall- eS erforderlich ist. Mii Siü(ffk1>t auf bie Beruriie der luomnrunisten, die n.uicl >auidK* '2tifruhchenE-iuwi durch Put äe unb Unruhen n wderen LandeSteilen halten, baden bie Belüden überall Wei'mrg, fest durchzugreifen unb Okroa'trältgfriim mit ber Doste zu begegiien In Essen, ro? bie fltonmuntflat versuösten. eine BerfanNnlung im Freien burch- zufuhren, kam eS zu ri:tait Zusainmemivst mit der ^rtufi, ber eine 'JbtjalH Tote Hostete. Tie Rude wurde borl wstder hergestetll Siegen ben Putsch in Mettmoim wurde ebetfalW Polizei eingesetzt Tet Odei-pra ibent verhsiigic über den wi besetzt en Teil fc-r NegierunnSbezirrS Düsfeldorf und der Regierungsbezirks MüTrster und LmSberg den Ausnahmezustand Ein vleiecht bei Leipzig. Leipzig, 27. März. (Wolff.) In Möl- kau, einem Borort Leipzigs, hatten fid) am Sonntag bcivaffiiete Kommunisten onge- fainmeit Daraufhin wurden 101 Mann Schutzpolizei nach Mälkau entsandt. Es kam zu einem Feuergefecht. wobei bie Ihorn* muniften einen Toten unb Verwundete hatten. Bei ben letzteren itnxrbe eine Liste von Personen gefunden, bie an ber Bcivcaung beteiligt find und in der vergangenen Rächt verhaftet werden konnten. Leipzig, 28. März. (DTB. In der Nähe von Markranstädt ianb -wseben bewastneien Arbeitern, die von Leipzig nach ben Leunawerken logen, urtö tr nicht bekamst Bei dem estrigen Gefecht in Mölkau, das mit ber Flucht der Aufrührer endete, hatten diese, wie jetzt k-ft» Hebt, einen Toten, »toet 6(firner- unb zwei Leichtverwundete- Der LandeSpvliM sielen io Mrcirte Waffen unb M unition in die Hände Tic l .1, auf Dem Wege der Generalstreik- Iit je UnvulKlKib? AU fdxiffen. ehe bic Be- iiti ung in Mitteldeutschland zufammenbricht "ir polizeiliche Aktion in der Provinz t< h i e n wird inzwischen mit \arhbrua ffir efuhrt und steht vor dem baldigen Ab- iihjft. Tao Tetachement Graf vonmAfi ist «;|nim nachmittag, von Manö'cgb Inrnmenb. nt -iSieben eingerroifrn und iroiter mar- iitiert. Gröfteren Widerstand bat das Teil Ar ment nickt gesunden In dem MaitSfelder reiS und im Bezirk Ei.'leben ist cs ruhig. Siädclssührer sind entflohen unb machen Httlugenerc Törfer unsicher Ta? Zentrum if^r aufständischen Bewegung scheint letzt in- ;fbtr unb Unter-Röblingen und Mark für ausgeführtes tuhfafiiigerät eine weitere Zahlung von 23 Millionen Mark gefordert Der ouiberuna l»l eine Sdä&uiig fru* gnmbe/ roonadi bei K?lufüelhing ber erüt' Rci>- nung ie 1000 unb kirber lödzete 30<) Ilug^euge imb Mo rare al- an 5g c fahrt angenommen worden sind unij der Wen eine- jetet fHugxug-J mit Motor auf 50 000 Mark geftfabt wurde xie Reich-regiening hat sich bei bre ersten Zabliin.1. bic sie auf Grund de» Protokolls von Svaa leisten muUe, die fväterr Nachprüfung vorbehalteii Sie brantroortcle d e nxi:erc Forderung aus 25 Millionen Mark in einer Note vom 9 Tejemter batrin, tas; diese Forderung ymäd't durch geeignete Unterlagen zu begrün dm fei Der Bor- iitzende ter Ilonnollb'mnii i'ion stlilug darauf in einer Note vom 21 Januar rar. die Summe <<- ausgcführteii Maie^räs in be. ©eve abzu>chätz.u. das, die Ziffern des jur Zeit des Wal enmll- standeS m Teutirfitotb totfitm^enen Geräts zugrunde gelegt utb davon bie durch Sifiätzw gen tu ermittlnben Ziffern des nach dem Sa’icnfHlIfhirb abgegebenen oN-r an ten Fronten im Stich gelassenen Materials 'oitv die tatiLchiichen Zifi rn des an bic Lontvvll^mmö'wn in Deutschland ab- gclüferttn Geräte ibgejogm würde» Bald bor iuf gm-i tie bdtrmic Entwaffnunqsnote b« Obersten Rais vom 29 Januar ein. worin die 2ab'. ung von 23 Millionen Mark bis jum 31 Marz gefordert wurde B«rnutlich batte ber Oberste Rat bei feiner BeüttuFassung von dem Boricha^e der Lomrollkvmmi'um noch keine Ärnntni# Tie RrichSregierung annnortrte nach eingehenden Ermtttelangen am 23 3 trr ÄwitrjIIbm- minion, Nr sie amtliche Unterlagen filrr 01? lur ße t des Vafienmllstandes in Teutidianb rorfijr- bene THuoaetät zwar nicht ha>. ahrr den bin:j- l-gcn Beiwnd annähernd in der Veile mnitr^n könne. ba% tue Gesamrzabl irr r.alnrnb der letzten lahre .n Teunchtand gebauten. Ftug^uge und Mowre iu i*ncrbc gdegt unb däv.m der strieq-- rettiandi und wmdaer Abgang dir »jr Zeit brt Safrenu II »nde> sba »’Dci würde die,er S-.-mme auAgCbBto, to-rt» emc Berechmng oui- gent!:t, O-C unter Berüchichtrgung der von »er ftxm n*' U D m m if iwm vor geschlagenen Abrüge und rrtig» r roeveta Poster zu dwr Schluß kommt, each yn Zei: noch 337 Motore unb 136 Flugzeuge ajA noch n:dx aögeaalum verbleiben an orrrr Zadt nt nicht nur dos etwa anSaenkbrte Materiul. >andern auch da brsder in Deutschland der i£r.> betfcmg enr^ogene Material «sttzilien Ta* Au-' ' einigt Ao-, criadx ben Boriitzenden der stourro?.- miliidu um Äeu&enoM, ob btt Verechnur t j-er Corr:: wird .letre^cabm al’.i irü tr sich die geforderte Summe e n t f » r e tb f ■ b z v i t m 3 fe: g cn babeu Für den Fall, drtz HNiterr c Jiu'enmpö gewünscht inerten, erklärte 'ich btt ^reg-.enmg bereit, unter Vorbehalt ?er ent- y-Vv'c: Festsetzung sofort 25 Millionen Mark -y- n-.iütrm m ben Noten vom 25 ' Mtä gestell- :en Antrag all Errchäb'^ung für a'.’.c Fsu^euge GichenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen druck uib verlaß: Vrßhfsche Uuip.-vuch. enb Stefibrutferel H. tauge SArlftlefhiwt, Oefchäftrftele uud vruckerri: 5ch«!ftrahe 7. durch ein Hand r-ÄE '«ischränkimg der Putschgefahr AL t de,,qe, 9ork l> 75 r chlietzllch VesteLgeui «ru'prech-Anfchlks« Seiten Tote und Berwundete gab &il geftrm morgen if£ dir Stabt burd) 'bunb^u» k gehörende Shdüfarimi» entboftr h-utt nacht ttQ nach '£ Uhr em Feuerwehrmann an jwei 8 t el- 11 ein dauerhafter Friede auf Der - -runbla.. . er Völkerverständigung mbgülti- i I werde :i"'9“näS£ 155 SK «es» »SÄ ige ftil^ W LE biefSiF^ in. '■ uSwr.S; LI- heifguns so f'ti' g&f * &**•’ * * ■ J kätsch ental zu sein. Die erteilten Wei---- . : • iceien iidmn ein scharfem Zugreifen gegen laus einer kommunntttchen Venammlung ra- 'i^c'bewaffneten Banden In Birrer'felD men, umringt, wobei dem Umcrtoadumeiftrr Hin ein Trupp ortsfremder Leute die Orrs-I Lüdtke der Äatabtnet tmuifen wurde. Lüdtke l4*Hb JUllt U ™ mttn Nalk c ^S°fcftrr St «Ära W) • nexi 4..» ? ^cr aber sich eines Berbrechens ftbuU im auj remacht hil und dessen überführt werden < hr rf" triNt 3trair <5 bu inj mxf) k. ----- ‘ wiu&m'itttl in bc t nb btan es allrr 1 Wien bttätt i tntt Änlrmw Gd» mtreid) unb aut । fen geplündert, das Telegraphenamt ge- ipcengl und in der Nacht ein aus Württemberg herbeigezogener gepanzerter Strecken- arbeiterzug, auf gehalten Dabei kam es zu einem c^efecht, wobei es auf beiden vtt bolschtwMche weltpropagcmva. Tie Variier Presse bespricht eine Dar- fiellnng der bolfctzttvi frischen Weltprvpa- ganda, die in ihrer schematischen Klarheit erneutes Bild ber unermüdlichen bolschewistischen Bestrebungen gibt. Danach umfaßt die bolschewistische Propaganda die Welt mit einem Netzwerk Tas er sie Netz ist das offizielle Netz Es besteht auS den diplomafischen oder wirtschaftlichen Sowjet-Gesandtschaften, den PressebureauS, der Telegraphenagentur „Resta", den russischen Funkenstationen. Das zweite Netz ist das Geheimnetz A. Es besteht aus einer Anzahl von untergeordneten Gruppen und Agenten, die den Solvjet-Vertretungen im ÄuSlande zugeteilt find. Das dritte Netz ist das Geheimnetz B. Dieses Netz bestebt aus Agenturen, die von einer Zentralstelle im Ausland geleitet werden und miteinander in Serbinbuna stehen. Tas Zentralbureau der bolsche- Wistischen Propaganda wird geleitet von einem Komitee, das sich aus Sinowjew, Radek, Tschitscherin, Lunatscharsky, Litwinow, Krasfin usw. zusammensetzt. Das offizielle Netz mit fernen Verbindungen in aller Welt ist genugsam bekannt. Die Haupttvichtigkeit wird auf B e r l i n aeleat. Der bolsäiewistische Chef in Berlin rst Digbor Kopp. Sein Vertreter ist Ju- bowsky. Im Pressedienst unterhält die Berliner Sowjet-Gesandtschaft das Berliner Kommunistenblatt „Die rote Fahne". Sie gibt außerdem den „Kommunistischen Pressedienst^' Berlin heraus. Das Berliner Bureau verfügt über ungeheure Geldmittel und unterhält eine Armee von Agenten, Kurieren, Journalisten usw. Es würde zu wert führen, alle die Einzelheiten wiederzugeben, die der Artikel enthält. Die jüngsten Ereignisse im Innern Deutschlands erscheinen als eine traurige, aber unabweiSliche Bestätigung, alS eine Mahnung an alle ordnungsliebenden, arbeitsfrohen Dolkskreise, sich unter Zurück- jflellung trennender Erwägungen zusammen- ruschließen zu einem lebendigen Bollwerk, an dem die Doll und Staat zersetzenden Bestrebungen des Bolschewismus ebenso zerschellen müssen, wie die Bemichtungsaktionen der Westlichen Feinde des deutschen Vaterlandes. Eine amerikanische Botschaft an Sowjet-Rußland. London, 26. März. (Wolff.) Nach einer Meldung auS Washington hat Staatssekretär Hughes an den russischen Sowjei- ivertreter in Reval folgende Botschaft gerichtet: Die Regierung der Bereinigten Staaten betrachtet mit liefern Mitgefühl und ernster Besorgnis die Lage des russischen Kolkes und wünscht, alle geeigneten Mittel und angemessene Gelegenheiten zu fördern, durch die der Handelsverkehr auf eine feste Grundlage gestellt werden kann. Es ist der amerikanischen Regierung durchaus klar, daß unter den bestehenden Verhältnissen für die Entwicklung des Handels keine Sicherheit besteht, da die Sicherungen, die Rußland jetzt gleich gewähren könnte, völlig ungenügenb lein werden, um feinen Bedürfnissen gerecht zu tverden. Ein dauernder Nutzen könnte sich nickt ergeben, solange die augenblicklichen Ursachen der fortschreitenden Verarmung nickt behoben sind. Nur in der Produktivität Rußlands liege eine Hoffnungfür das russische Volk, uno es ist zwecklos, die Wiederaufnahme des Handels zu cwarten, bevor nicht die wirtschaftliche Grundlage der Produktion fidjer errichtet »vorden ist. Die Produktion -ist bedingt durch die Siclferhcit des Lebens, oie Anerkennung des privaten Eigentums, durch feste Garantien der Unverletzlichkeit der Verträge und direkte freie Arbeit. Wenn fundamentale Aenderungen geplant lind, um geeignete und angemessene Ltücksichten auf Den Schutz der Personen uno des Eigentums, sowie bte Bedingungen zu fdjöffen, die für die Au frech ter Haltung des Handels tvesentlich finb, so wird die amerikanische Regierung sich freuen, überzeugende Söcivcijc von der Vollziehung solcher Aenderungen zu erhalten. Bevor jedoch diese Bc- toeifc geliefert werden, ist die amerikanische Regierung nicht in der Lage, eine geeignete Grundlage für die (Erwägung der Handelsbeziehungen zu erblicken. Deutsche Kultur Im Spiegel der Sprache. In irr Sprache spiegeln fid) die Schicksale und Erlebnisse eine* Volkes bis auf die feinsten Emzel- tzüge nnebtr. und tt ist geradezu erstaunlich, wie viel man von duftänben und Einrichtungen der Ver- gangenh.it aus ihr erkannt hat. Tiefe Bedeutung der Spraäze für die ful turgr fdMtliax Forschrmg Itrirh besonder: betont von dein bekannten Svradf svrscher Pr.'s. Hennemn Hin in seiner ,,Et»)Mologie vcr nend-'chderitscben Sprache", dic soeben im C. S>. Beckschen Berlage zu München in zweiter vermehrter Anlage erscheint. Tic Sprache I bet urrs am fmnfältifi tm, daß nrir Erben uralter Str- aangenhii finb und unS nicht nur au5 den Zu- rJhsbm bed Mittelalters entwickelt haben, fonbent auch auf den Schullern der Griechen und Römer, ja t>?ß alten Orients unb der Indogermanen stehen. Mit Hilie des Wortschätze- ist es sogar möglich «wesen, die Kultur der Inbogermwien zu erschließen: so a hl z. B auS den ältesten indvgermani- jdjen Entl 'bnunaen der altdeutschen Sprache hervor, oas; diese Bor ahrru unseres Volkes schon dic wichtigsten Tiere kannten, bl* in unfern Ländern leben imb ebenso den Ackerbau mit Pflug und Wagen sowie die nxid'tigfttn Ku! kurvst an een Viel aber tritt uns aus dem deutsche'., Wortschatz Die bereits demlid» hochsteh nde fi'ultur der alten Germanen entgegen. Ebenso deutlich können wir den Tutturctleu Ein'luß der Griechen und Römer an bet Hand der Lehnworte nachw. isen Ta> Geiecki sche femnn nicht unmittelbar auf das Deutsche ae- toirft haben, und ba irir trotzdem un^v i elh ii eine Reihe uralter Lehnwörter aus dieser Sprache sui- Hu$ Gberschlefieu. Ka ttawitz, 26. März. (DTB.) In Miechowitz, Kreis Beitthen, wurde in der Nacht zum 26. März ein englischer Le- benSmitteltransport von polnischen Banditen mit Handgranaten angegriffen Die Engländer nahmen die Ber solgung ajif. ES gelang ihnen, einen stark bewaffneten bekannten polnischen Stoß- truppenführer festzunehmen, der mim mehr einer standrechtlichen Verurteilung ent- gegensieht. In Hobenlinde bei Beuthen wurde die Leiche des seit dem 24. März vermißten Reich^oberschkesierS auS Glatz, eines früheren Feldwebels, in dem Misthaufen eines Hofes gefunden. Als Tater ermittelte die Polizei zwei Mannte polnischeStoßtruppen- führer. Rybnik, 26. März. (WTB.) Aus dem Kreise aehen stündlich Nachrichten über eine Verschlimmerung der Lage ein. Tie Lage derer, die in der Kreisstadt eine Zuflucht suchen, wachst stündlich. Maschinengewehrfeuer und Gewehrschüsse setzten gegen l/s10 Uhr in Rybnik ein. In Smolna waren die I t a l i e n e r mit Insurgenten zusammen- gecaten, die sie nach kurzem Feuergefecht zer- sprenaten. Die Schlacht entwickelte sich in der Nähe des alten Bahnhofs an der alten Eisenbahnsttecke Paruschowitz-Egersfeld. Auf der einen Seite kämpften einige Apo-Beamte und Deutsche und auf der jenseits des Bahn- Weges gelegenen die Polen. Fünf Maschinengewehre griffen in den Kampf ein. Zum Schutze gegen die Maschinengewehre waren Schützengraben ausgehoben. Der Kampf mittete bts in die Morgenstunden. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verwundete. Au» bem Kelche. Die Bewirtschaftung des Zeitungspapiers. Serltn, 26. März. (Wolfs.) Das R e t ch s k a b i n e t t beschloß nach eingehender Prüfung alter in Betracht kommenden Umstände die Bewirtschaftung des Sei* tungSd ruckpapiers noch bis zum 1. lJuli d. I. festzusetzen. Maßgebend für diese Entschließung war der Umstand, daß die künftige Entwicklung des Druckpapiermarktes infolge der durch die Sanktionen geschaffenen unklaren Verhältnisse sich nicht genau überfein läßt. Im übrigen sprach sich auch oie Mehrheit oer deutschen Zeitungsverleger und der Beirat der Wirtschaftsstelle entschieden für die Fortsetzung der Kontingentierung aus. Imxben NokhUse bewachten, verursachten unter der Wetzlarer Bevölkerung einige Erregung, ohne daß es aber irgendwie zu Zwischenfällen kam. Heute morgen 10 Uhr rindet in Wetzlar eine Versammlung der Arbeiter statt, in der die Entscheidung fällt, ob die Arbeit zu den in den Sarnslagsverhandlungert festge- etzten Bedingungen wieder aufgenommen wird. Utter vas Eingreifen der Technischen Nochilfr erhalten wir folgende Nachrichten: Wetzlar, 26. Marr Wie nxr von der Bezirksleitung der Techaiiscken Nothilfe in Gießen hören, sind nach bet Karfreitag abeno 10 Uhr auf Beschluß der Arbeiterschaft er* folgten Niederlegung der Notstandsarbeiten in der Hebet landzentrale Wetzlar auf Antrag der zuständigen Stelle vom Landtat deZ Kreises Wetzlar N o t h e t f e r zum Einsatz angeforoett worden. Der Abmarsch bet Nothelfet von Gießen erfolgte Samstag morgen 5 Uhr unter Geleft der Schutzpolizei Weilburg. Es liegen bereits Meldungen vor, daß sich der Einmarsch in das Werk um ‘/,7 Uhr ohne irgendwelche Zwischenfälle vollzog. Ä i e ß e n, 28. März, 1 Uhr mittags. Wir erhalten soeben die Nachricht, daß nach gestern erfolgten Verhandlungen die Arbeiterschaft die Notstandsarbeiten in der Ueberlandzen- trale Wetzlar wieder auftunehmLn sich bereit erklärt batten. Infolgedessen verfügte der Landrat des Kreises Wetzlar für heule morgen die Zurückziehung der Technischen Nothilfe und Schutzpolizei vom Werk, die sich r-.ach dem Eintreffen der ablösenden Ar- beiter-NotsranvSbeleaschaft reibungslos in der achten Stunde vollzog. Die Ruckkunst der Nothelfer in Gießen erfolgte 9.30 Uhr vormittags unter Sicherung der Hanauer Schutzpolizei. AttA Stadt ttnb Land. : Unbeständig, kühl, vereinzelte Niederschläge nicht andaefcblonen, windig, westliche Dr de. Tie Wetterlage hat stich seit gestern nicht wesentlich geändert. Au» Hessen. Zur UmbitOimg Der hessischen Regierung schreibt der TarnMdter „Tägl. «n»nqtryy auf die Angriffe der „Darursk. Ztg", daß bte Meldung einem Aktenstück der Regierung entmemrmen sei, u. a.: Wir haben fein Aktenstück der R e- gierung in der Hand gehabt, und doch ist unsere Meldung zutreffend. Inwieweit gewisse Hintermänner der „Tarnrst. Ztg." Aktenstücke zu parteipolitischen Zwecken berrützen, wollen wir daber gar nicht imtmudxn. DaS ,£>ffenb Mendblatt" schreibt in einem Artikel, der die Ueberschrift führt „Kriselt es in Tavmftabt?" Ganz ohne Gnind durste die Meldung nicht fein. Jckensalls würde das Ausscheiden Tr Fuldas in Patteikreisen mit Befriedigung ausgenommen werden. vor der Beilegung des Wetzlarer Streiks. Gießen, 29. März. Nach zwölfwöchiger Dauer scheint der Streik in der Metallindustrie des Lahngebie- tes seinem Ende entgegenzugehen. Auf Grund der Antwort des Reichsarbeitsministers baden am Samstag zwischen Vertretern der Un- ternchmer und Arbeiter Verhandlungen stattgefunden mit dem Ergebnis, daß sämtliche Streikenden und Ausgesperrten wohl wieder eingestellt werden und Maßregelungen nicht stattfinden. (Ente kurze Verschärfung des Streiks trat am Karfreitag in Wetzlar ein, da die Arbeiter die Notstandsarbeiten einstell- tenL So waren denn Wetzlar sowie die an die Wetzlarer Ueberlandzennale angeschlossenen Orte am Samstag ohne Licht und Wasser. Auch der Wetzlarer Anzeiger konnte an diesem Tage nicht erscheinen. Diese Vorgänge sowie das (Eintreffen der Hanauer und Weilburger Sicherheitspolizei, die das Buderuswerkzum Schutze der von Gießen aus eingesetzten Tech- *♦ Das Osterwetter hielt leider nicht, was die ersten Tage der Woche versprochen hatten. Der Karfreitag war noch in Lichtglanz und Wärme getaucht, von Samstag ab wurde die Witterung jedoch bereits ungewiß und am Ostersonntag war eS bereitS ziemlich unfreundlich. Ticke grau- schwarze Wolken und ein leichter Regenschauer in der Frühe deS ersten Feiertages ließen schon das schlechteste Wetter befürchten. Größere Regenfälle blieben zwar auS, da ein scharfer und kalter Wind die Wolkenmassen schnell weitertrieb. Der Himmel war aber den ganzen Tag meist bedeckt, und es war im Freien wegen des Windes recht empfindlich kühl. Ter zweite Feiertag brachte so ziemlich das gleiche Wetter wie her Vortag. **DasGießenerBataillondes neuen Reichshce res ist im Lause des gestrigen Tages vollzählig zum Truppenübungsplatz Ohrdrufi ausgerückt. Das Bataillon wird dort mit anderen Truppenteilen be- rcitgeftcHt, um bei etwaiger Ausdehnung der Aufruhrbeweaung zur Aufrechd* erhaltung von Ruhe und Ordnung eingesetzt zu werden. ** Vornotizen. Die Baucrntnrppe Me- dick-Meibrnger hält am TonnerStag den 31. t>. Monats ihr fintiert mit neuem Programm. Am 1. Ap.ü zieht KoSparS BurleSken- truvve im EafS Leib ein. Tas EröfinungSkonzert ist am Freitag abend y>8 Uhr Landkreis ließen. W Lich, 29. Marz. Wü bekannt, sind durch den Postleitungsaufseher Ledermann in Lick leit 1914 bis Anfang des Jahres 1921 fortgesetzt Post- diebstähle be<>angnt wmten. Melncere Posten Grone, Wäschestücke, Uhren usw sind wir ihren früheren B»'sitzenr noch nicht anectanti. Geschädigte, b»m Wldx Personen, die über cinidne Stücke Auskunft gebar törmm, werden gd>?ten, sich sofort an das Amtsgericht, das Pvstarnt oder die Gendarmerro- Station in Lich zu wenden. Hessen.Nasstnt. Verfolgung eines Raubmörders fpd Frankfurt a M„ 28. März ersten Osterfeierlag wurde der Raablnörda- Ivsef Schneider aus Höchst a M Werhnachten 1919 in der Kaiserstraß.: de» Hausmeister Mehlmann erschoß unl^eraudt, und vor einigen Wochen aus bem Vrkungel Heimer Gefängnis entsprungen war, in etnr hiesigen Sttaße gesehen unb sofort dar» ein Polizeiaufgebot verfolgt. Die 3pur süh» nach Höchst, ber Wohnung ber Elreru w< Mörbers. Als bie Polizei in bas eiter; 14 Haus eindrang, war Schneider bereits verschwunben. Man fand aber in der Sej, nung die Geliebte des Schneider vor, du t aus Frankfurt mit Gewaltandrohung aä einem Boroell sich geholt und mitgenitn^f. hatte. Das Mädchen hatte eine tnt reckten Oberschenkel, die ihm SchUh^ nach einem Streit einiae Stunden ocrot beiaebracht hatte. Der Mörder selbst \$Tr. noch nicht ergriffen werden. H Friedensdorf, 28. Marz, In vr h, markmig Gönnern stieß man bei Erdacbrio aus hochprozentige Bleierze Bei metreten iorickungen hatte man dasselbe Ergebnis I, Linterländer Bergen wurde frühe-, > B. a Gladenbacher Gegend, schon özi und Kupfer p graben. K Marburg ,28 Mär». Ter kürzliche S sckluß der Stabtvkrvrdnetcn, je 200 Prozent no trägliche Stcuerumlage für Griverbe unb tenArfi «1 erheben, um damit einen Teil der durch h Leben 5 mittel Versorgung der Stadt entstände« Mehrausgaben ui decken, hat in den betrjipn Krersen großen Unwillen hervorgerusen. Am M» woch wird sich eine vom GTwerbevcr-i.'., bat-. des tzerverein, ^ömtbweJe bir b u b ftuvhn&-, scheu Verein in den Stadtsälen einberuicre tzc sammlung mit der Sache beschäftigen In der IrvT Zeit haben einige Stadtverordnete mib auch 3b gistratsmitglieder ihre Aemter niedergelegt. fpd. N i ede rnh a u sen i. T., 28.Ni-» Auf bem hiesigen Bahnhof fuhr eine Lok- motive, die Schiebedienste leisten sollte, 1 solcher .Wucht auf einen Zug auf, daß bie ten, stark gefüllten Personenwagen entgleiko Zahlreiche Personen erlitten bei dem Uimi: Verletzungen, die sich jedoch glücklicherwae alle leichter Natur erwiesen. kmarenen mutzte — .Disney , roricr, RegierungSmies'or Bi euer, rt rumv-.v' d?S Greises Biedenkopf e^raratt tnorM» öy die Kric ierchrung nmgen fn BieiaiW urd m rick-Shütte 303.) Mark (in; von Baltumne ft«« frühere Medenkopicr 1000 Mart — furt erschoß sich ein Oder Wachtmeister o> Augenblick, alS er wegen Zuhälterei verhaft« r den sollte. ** Kurtze Nachrichten au» Hess?« und den Nachbarstaaten Ter rfUrw Dolksbildungsvercin in TraiS-Horloff rü6» zum drittenmal daS VolkSslück „A.dreaL Lo r auf. Der den pat das Horauk Obbori- Hofen 206 Morgen Landon Lanodchür ft-gr gelassen — Zu Gonte rSkirch en sp ang eda" Sck-neiderlehrlina ein Hund gegen bai ifdbn> so dap er irnrfu-l, das SchlLfseldem brach u'ö die Ghrf euer ÄTati! verbracht wecken muhte - Unterhalb Gonterskirchen, im LorlosskinL Tarnt man täglich ein slolzes Gtcmitar fine# u\*w reiherS 6ex>bodXrn, nnet Vogel, bat man f)itr r». Jahren nicht gesehen bat. — Am troven CJr feiertag veranstaltete dec Bund der ^rvq-bn bigtm, Ortsgruppe Gevern, einen fKume ttc helfen Reinertrag bat Kriegsl-ei'chädialnt. Art a - waifen ustv. zugute kommen soll. — Tü Tc .r a DolkSpartri veranstaltet in Bad-Nauheirr morgen eine BiSmarckseier. für bie Öwo tel aus Maim ati Redner gewonnen ist Auch « Teutschncuionale VvlkSvartei wt d den ('Veburtjür) des ersten Rridvkau 'lcrS durch eine beknrb-rt am 31. März begehen Redner ut Prof Dr Se ncr^Butzbadi — Für die himacritbcn Ü1 vcr vQ hessischen Städte beabsichtigt der bei väx bund rn Kreise Lauterbach zum -r.art tage Bismarcks eine BrotgetreideammLung ju v— anstalten — Bei einem Gru, t» ückSvarau^ J Burkhards flam eine Wiese von ändert-»- Morg'-n Chcöfic auf 20000 Mark — In <2 veranstalt te ber Turnverein einer» autb”«^’ Untcrhalhmgdabcnb, an bem jrwi u. boo er’--] zur Dussühlung kamen. Auch ber Gerangverer „Harmoni ckres KnL'scheu" bot eme gute Lct- mtterbaltu'.g — Im hohen Dogel^ec - herrsckic in ben Oftmiädrtar sehr heftiger . der im Otnrwüd manchen Bmm entwurrd e abbrach. Aus^rDem schneite es wieoer, tag-über empfindlich kühl nxn, blieb ber W, liegen - Während der Osterfeiertag«, k« '; in Marburg auf dem Iurvlatz iiinxlrj « den, so müssen wir die Goten als Vermittler an» nehmen. Gewaltig groß loac ber Einfluß ber römischen Sprache aut bad Germanische, wie schon bie Zahl ber 497 aus bem Lateinisch-Romanischen entlehnten Wortfamilien bciveist Je enger bie Germanen mi! den Römern in Berührung lerne», desto stärker würbe der Strom von Fremdwörtern, ber nd> durch Jaluhunberte in unsere Sprache ergiefu. Wir begegnen solch lateinischen Worte» im xcut- sdren auf den verschiedensten Gebieten bee äußeren unb inneren Lebms, im Kriegswesen, der Verwaltung unb bem Recht, in Scklfsähet, Handel, Münr- W f n. Küche, äderliau, Di h ucht, Handwert, Kleidung. Wohnung, Heilkunde usw. Tie antiken Sitten unb Anschauungen wirken noch in ^Sendungen nach, die wir für urdeutsch halten So ist daS Bild des ..LebenSfabenS" ariechisd', ebenfo .,Za ckap'el" Wir sprechen von Acl ill.-s'erfe. TTmrrregt ebenT. Phrrsu.^ t g, Tanta- tu3aual:it uno Bon römischen Gladiatorenspielen stammt die RcS-mSart: Jemand oen Tcr-men baten Aus unserer eigenen Urzeit kommt bie Wendung ' Tie Tafel ausveben ober den Tifd» au’b'ben. Tie Tische wurbm nämlid) damals tatsäcklic^ hin- au5g.tragen. A dn £ bmooricn aufi bem Frai - zösisch-n können wir ben Ein'luß unserer westlichen Nachl'aril aus unsere Geschichte aLle eit. Dir stellen zuerst in ber Zit ber bö lichen Dichtung ein mäch» t a>5 Zultrömeri franso'i ch r Wörter i' baS Deutsche fest, bie yan großen Tci bmn Wicker verloren gehn. In ber Neuzeit erfoht bann im 17. unb 18. Jahr Hand rt eine neue Nebersdrvernmung mit I französischen Worten. Frankfurter Tdtater. AIS eine eitten- u. j> Müteuid^erung von starker 3t mimrigtf.aft und edi russischem G » präge bar» Lwniü AndreiewS Sdxufpid „Tage beS LebenS" StudenSellllehe) ange- Toch auch andere Frcindsprachen machen sich in ber neuzeitlichen Entwicklung unseres Wortschatzes bemerkbar, unb manchmal führt ein französisches Wort in noch sehr viel fernere Lande zurück Wenn wir heute „Jalousie" gebrauchen, so ist dies »vohl bad französische „Eifersucht". Dir bezeichnen aber damit etwas ganz anderes, unb oa wir nicht so eifersüchtig sind, um unsere Frauen hinter vergitterten Fenstern einzuschließcn, so Wick man naturgemäß nach dem Orient geführt, wo diese Vergitterung für bas Frauengemach üblich war. Tas bestätigt uns eine Bemerkung von Neh- ring, der 1710 schreibt: „In dem Tiwan yu Konstantinopel über bem Haupt des GroßvesirS ist ein Fenster mit einem eisernen Gitter, durch welche- der Gtoßfultan alles, was im Tüvan passiert, sehen kann, welche- man la Jalousie nennt " Die die Renaissance durch das Aufblühen der h-amanistischen Studien zahlreiche griediische und lateinische Dörte in die Sprache der Gebildeten einführt, so werden im Zeitalter der Entdeckungen Stnadyvlier au- aller Herren Länder und zugesührt. nicht nur aridem Nieder ländischen, bem Spanischen, Italienischen, fonbem auch aus dem Periischen, Ostasia- tifchen. Afrikanischen, Türkischen usw. Interessant finb auch die Einwirkungen der verschiedenen Kulturkreise auf bie Sprache. erare senden A^-en i^rn TM •Sprit tot L Vf, us -ern ve r letzt 40 Vf., «riefe «int auf der Rückseite befreien, untediegcu buck» 1 Mb Aäftd»tn 1 ML. Paket« Lckchen a f c i t bi.' 24 to! . mb on vv VfK Mk. «.00 Bratfchellfffkde Anfang 4#« Sommer • Same*teri 18?1 «le-VufeO, des 26 Mtr, 1021. VIK tot 1.00 Wl*r»frlctt4 ein 12 Ztri «dousvlatz 23 Örrn^Ktiter 43, MOD u. «»eitfätUchen Kalfoertrieb Zrttzlar. Lelephon 1X75 3o»cl*genc • 60 0*r iit*4 >eng Vorbei Nack>na - iau> f d>!« e>irb nicht «Hol e eie fßrEinschreid. brief gleichen Gewicht; strjeZWOML. Sink. von 3MSD Il!x an 13c |let, bce 34. Mir» 1921. WkMMMkMklbM öesBotfiLSranmttelnslBifsliiiOni für los iliölllflie ftHtnUis. u Olfc wBtfr« U € rbfnftltbe 1 -V/.pfba, »fb. TIt t.so Seblieu odneOosil-^vsdadiLMt.'t.oo im «iitlCbniit ML t.50 £tr tobt verurteilten Sd)nxn>er6r«6cr ein» i-erillt worden Damit Hot ein but<6 Iadrhun- l rt« geübter Brauch fein Ende gefunden 'Bofiinienxbüh I, für «eschästsvaviere bis 960 Ok Pf, über 230—500 Vr. 80 Pf, übet 500 btl 1 lg 1 TM, lchr ien etbalb t verm. Hab lv gende: - 60 Tf. für Vr tese 20 Gr 60 Sf. über 100 -LO Gr 1 iulkf chr umcrbaO de» Cn4- yn.it 200 W öäartft tntb Vie MQcn psft, Sd)ed- Heb td. t«B man tei ZK? 6&t; r^firitn iw* ^ülEnkdi crbiadjt Beim hrn, im 601I1 t&häofa’' IL-W K W oer r* eben, tt» M -v tt iwttt”6* ' : dir W jfifS HK eine iödöNlSII Ivtrcui c-na r, s-vgi 6® iot -9rC5J!fc 161 10“»ä0 M!, nach dem tondbesieltbe.tr! für eu« Bttrfintbimq 3 Mk, für rin Pabet 5 TM Neu tutgefübd wirb eine «ebübr von 50Pf für bas bx mieberbolter uita von ostaustrckgen und Hühnerzucht! Venen Sie #Hicn-91affauif(txn W Sri erwuchs einigecmasten aebannt rootben. der am 9 Ohooe« In er in Marburg ausammetztrai. In Äuifrbuk nehm einen Bericht über Stand und fdmutzietle Sagt be* ®ört -rhuchunternebmen» entwirn Tu sich anschlt^siende Berahinn battr das Seaebntt botz non N-t ffTdbemlf und dem BeHirWueedMch Laslei rinr Grtöfrmn ber vertraaSwckbtaen Zuschüsse »u- nichst kü- lai'f-rAr >,he tu lulfid't geOefll werben kou le: f>e ,st inz? i'ch^n »urers cul ckunDr - -lache navorbm Ferner n a Mc > c t Grt.'imrak Be-> t>iob i un* Bosfnuna auf Gie dener 3 u re t n • dünnen E ne erbeMiifie Summe bat in»wtiche» die Ohe ft Hier "od < t*nlstri--Nen, derrn tztlbebranb, dem ^prterbuch mit BerfüMMg oeftellt. Es bleibt k« b^fen. bak wich für die hmimenbcn >»hre M) ■ Wi mben ree men. um bi.' ertetf an Vörlrrbuch gleichmästia burtbiuleiten, dieser ffrnxirtime wurde MMo ien. den Truck nwf t- '.pvm für rertr frnfe bestimmten H>esfen-T?assau fchen 3bin’tfonA in die Sene yt leit n. neben reel- d -m trx TÄerbuttrr 3etlcl nu.rat alsst-t; denud- [•xreß W»rt.-ralcknv itzur J-nt 16000>5 revidiert Jctttll Itfnbia aaiiubaurt ist unb der wichtige >’• orte**e*Tr■xH!rftbe stvrienschatz weiter 'Schert wer» t bei Ädrterbu lrr.tr; Jahre wor recht so y-Mmdi gewesen rett im Boriav«, bit*n aber Dajür an innen« «rhalte (trnxmrzn r^sonders Teitfibaihnc Beisteuern lnfeo» fen u fl fhtb. phil Fabel aui ^rosbors, xantor (Samer m Dbermrlhmyn ynb H/brrrGtum^tn rrHyTTMIflben Tie dusche B^etwguni für fhTfi*unh- in (stiestan strebte durch M* rührig Ver» mittluna bei Pfarrer- Schulte wiederum kostbares Zettelmattrial vüchcrtisch. — Ter nationale (Mebanfe in der deutschen Oief chickte. Von Oberfjibtertei Tr Edmund Das senge. R. Boiatlürchers Ber- lag In Lcipzig 1921 — Ein für jeden völkisch denkenden Trutschen erfreuliches Buch. Trm Verfasser kam c-o bauotsSchlich baraui an >u »eigen, tme un» frr völkische» (beschick vor allem von brr Slörstk ober Schwache brt nflhmialm Gedankens entschei- trnb beexnflufcl worden ist, unb bie i^nsichr »u [dtbent. tah von bet (traft diel,Gedankens Tr-uischlanb» Zukunft entsprechend l-efHmmt wird. 8* Üi eine Freude unter tiefem (hrslchttvuvkke den femitnib- unb gerb reichen Dersasser au» seinem Gana durch tie Jodr^änderte »u beglättn, durch die vielen Tiefen unb über die wenfqai töhen ber Rutschen Geschichte ■tt abschl'ktzrnLer siaaU. Prüsaag, sowie »■ tzaaernder SMsiberg ber stranLeapste?« angrxoeiRriL Bei (Ein. tritt ta bei Derbaatz günftige Dehalta- unb Penfion». bettegungtn. 3135 luktifi erteil! Dberte Fr ei in van Pagern. Frische Fische! C* nie ei »treffens; SWc CtmMHVAofl e. Vorn Senkt, 29 März, von den ! ü^irBchoft tretbenben Favotj~m unserer |6 i re-rb da» gänslichr Ausbleiben brr i tch end der ^r rgszeit Je tr.d ynatmloi tmtttrtr begrüstr. andern teils aber auch nett Terra wenn bat maPaibafte ÄiH- llttn von Lebensmittel suchenden Ctebtte* HC ern txelfad) wodl als Plage eaipfunot:: ,M2e so waren sie es aber doch auch, bie in !W flauer-Hous n:4)t nur einen r-au,en^<^ ! --en, sondern auch sonst noch w mancher ! r> -rmittelten. was auf dem Dorfe schwer >u Ifcwmen war Iedeufalls geben die Preue >3 Lebensmitteln entschieden zurück, fett diese laf-lge ixnnsterei ousgehsrt bat. und der re- iiuitre bandel wieder in Erscheinung getre- ! w ist Sind erst Vrvtgetreibe und Mtlch -- • »emzigen. setzt noch begehrten T in« — and) •Ir geben, so bofit man, dost ber Diel» v -inte, vielgeschmähke. iett aber von nicht t ren auf om Lande miebtr berbeigefebnke jstmstergr bald nur noch eine trieflfierinne» , fug sein wird Lauterbad». 29. Mar» Die 1919 I itr Inbetc a n b wi r t ich a s t lick e Bin- in- chale m Lauterbach beschloß ihren thm Lehrgana mit einer öffentlichen chprPfmiq 22 Schüler der Lberklasse Ht-hen labet entlassen. — Die Landwirt. | t: firammer veranstaltet vom II.—13. April , i .? chliff einen Obstbaukursus für das f' perfand. nt Von tersürMen D. Mtrr. Bet mt . ba des Schäfers BCb Bi der kam brr feltrer i i vor. bah sie 4 febertbe Cfim r jur IMt Ijlfartt unb Ovar sämtlich mswuiLen GcschlechV. • — Hni nid r vugelassen!, foirie nach bem Gebier bet iVreini Stadt Tan»tg uw> bem toemelgebtet Tie ^n an bs gebühren für Bries entnregen gelten lern er nad) Luremdurg. Oesterreich, Ungarn unb West oolen: jtbjben nach Luicntdurg unb Ungarn auf 350 Gr beschrankt Hack bem übrigen Ausland gelten nn Dosrv.-rtehr ioigende Vebührenistze:_______________ b* fkMemmgarorre’ttioftet tour tWW bot Die ^olzrigirrten werdon dann um das ü^schua tu derselben Art ausge-ellt. nne die fttrnmierr tu Äirtlldrfn: fbrbrn würden, unb da» ÄlMeden beatnnt K'ack» icder Serie von Schüssen wird die „Schießscheibe' genau un» h-rfv.tu und der nr.(Kr.duetc Schaden fefb» ^ciirlli VTKiVqrr.X'Mttr Aufnahmen, toef^- I UN gen und andere Masrnadmen :;»«tbeit mit besonderer SorgfaU rsr-enoaioien )rber, N-r diese „QnteriudnmgttomnrifftcMi'' an Bord des deutsche c.tct < dann die anfdMiilid ftt stNustranon fui die zre stbrenden Wirkungen der modernen Groß- geschüye GeNÄdttlich sind bw ixHipuwtf «tte Zerschmettert und manche so^ar tn Ünnfbr Hwnbteile eifp* lauft einen bei der SoefheQxuig, daß Mer fmn der bemalten tzwltftguren Wesen au» Fleisch unb Blut gestanden Mnen d# werben meist nicht mehr alo drei oder vier Schüsse an einem Tage grfeuert Aber die genauen Berichte, die Über alle beobachteten Ciii»elheiren an bie AdmiraliiL abgehen, enthüllen Vieles, was uns biflber undeßanni tour, und werden auf den Bau aller neuen striegsschisse einen iuühri£en Siufluß au** üben ' Englische Lchießübungen mit dentfchcn Ätbifien. Die Lriegsschifte, die wir nach dem strie- fenSvertrag ausliefern mutz en, werden tn der engUsck>en Marine ;um gvosten Teil zu bchies;übtmgen benutzt, unb man sucht durch bie Zerstörung dieser toetfleChrrfe des deutschen Kriegsschifbaues bie Geheimnisse zu ergründen, die man bei dem Bau neuer cnge (ifdier Krieasschisse verwerten will Eine Schilderung dieser Vernichtunsp>arbett findet sich in ber „Daily Mail". „Die Beschießung der alten deutschen »Kriegsschiffe", heißt e» da. „ist eine sehr aufregende und spannende Ticbeit; abm es ist der änziae Uta, auf dem diese Schisse gezwungen werden können, uns die SchisiÜlonstrulttonsgeheimntlse unserer ehemaligen Feinde :u e.ithilfTen. 3n der Art, ivte dieses Bombardement aus geführt wird, erinnert cs stark an eine einseitige Seeschlacht, bei der die Granaten genau auf die Stelle gerichtet werden, an der man sie baden will, (rine wirkliche Schlacht unter ähnlichen Umstünden würde für die beschossene Sette die vollkommene Vernichtung herbei führen, denn cS handelt sich 6ri diesen versuchen darum. festzuskellen, wie die grüßte Menge Menschen mit der kleinsten Menge Munition geißlet rnnben kann Lebendige Seeleute kann man babri natürlich nicht auf die beschcksjenen Schiffe bringen. Aber Ersatz dafür wird gesunden in lebenden Schafen und sogar ringe sperrten Ratten, unb wenn eine bestimmte Anj^ihl von Schüssen abgegeben ist, barm irnrb geprüft, wie viel von dieser „Mann- sckmft" nixl) am Leben ist. AuS diesen Ersah- rangen zieht man bann Schlüsse auf das Schicksal, da» menschliche Wesen auf diesem Schiss erlitten hätten. Benn man mit der Sesaüeßuna erkennen will, nÄe groß die Zahl der Todes stille bei einem bestimmten Schuß mifoe. so nxTben Holzvuvpen benutzt. Es handelt sich z D Darum, festzustellen, welche Str- Lung eine befrimmte An von Granaten auf Maeaer B ae» = M> Vf., bei 10 Stück - 70 Pf. Nr 117 le bei n-bi*et •■«vti^e»* 8» beiteben bar4 hihiiD. Pjtrist-'btrNtigtriilils. Mttttvock den 30. «Äri l«l, ncrwhtoflt 11 Ihr, rersteigere ich a»s gerichtliche 2tnorbnung r i:.-i Barzahlung hr ber HofreUe Hammvratze 7 t »letzen i«2 RuffcPserdc (braune Wallache). Versteigerung bestimmt. . ^73 Hunker, Gerichtsvollzuch« in ötege*, Plockstraße 4 Auf Antrag der IustiibehSrde ift bie 24 TM , i li|r*‘brung derbenfersmablieitandie oder Zeu> Huri 931 sofort bestellen! Kalk und Mergel 40 « , über 20—250 ün i m 3c rceerfebt bu 2)—100 Or 80 „Ä*r I CnOunfrbi ist der oerfrl unb i-flitbbnfrl.bqitf» de. Äuigabepoftt) t» Tu k'irer-ir des lufgaben»'» 1» bim» men cm Mittwoch den 80. ÄätL »nch». 2 Ubr, im „Deut dre 6*»*". silds erst»., nachfolgende Qkeenftlnte »ur öl-ntiiäen nriwillige« Perfir c'rtng g*ge« fo ortije Boriabluna: 3 fomri Bett-n. kUriderichrünte, Änche chrLicke. 100 Ltühle mchrer- 7chc, Svas, Tilchdoten. rfcnürnnJntrL SdnrmfUeber, Metbrrbdier, ^troortagen. (Hetbinf*. 1 großer derb mu ttaSderv. kl-'ktr'che L'ü-ipm. rnriTtm smegei, 1 fetarier, Albet, ^ritnngshalter xnb ver» BrtMi-daitel« reichen. PabnboHtr Tel. IW. - Hegr. Ute Beginn neuer llöenö 0. logntiÄ WWW iLL Bebte-, Buil« ui Uh. •ckrilt 1. Huleliiuier. 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März 192| Den vfrubetid eine? durch bant-e! in Ine Weiter« roter lapi m ml Itt- erban b t * i ü t Al t e r t u m • f o r • Vor- 1920er Im L »nd jnfjit S?9f'unöcr. ' gSSb l u n g T brr "warte unb der mattymahf /h- Titeltet der VerC toiditia itt da? Grab Nachdruck verboten.) L Sortierung. rerbnnichen wollte sä ÄP*euag ' lÄfftg den 92efT\ welcher dieser engen Ttr-eriag t cndi. Als rmtximridr Warr dar ba. ■W Mis- fff- ftdffi Jtn W idff rl"^ iti in dauernder Iunadme bfgrutoi In bieiew Jahre wurden feit 1 Februar bereite über 1201 E^iucher getäbt! taruntn waren ^rrrtne und Schulklassen au? <*i:f«en und llmarbuitfl. sowie Geblar unb thrbenfoe’, Ne mit der ft et» am ge- währten Kitte um sachkundige Fsth una an die Ttrrhion brrengetrgm füib < nitht vertretenen tftagen- Hlem perfdiriraier Grotte, deren eingestrichene i>menvei z eiung da» Mül er ceilottener schalen indjabmi. la? Grad, eine Brandbestattlmg. g - Am der mittleren vallttaittert an (tun 750 vor Cbr. Geb : tote üderlxrupr in dieser jhtlhirverroX Tradw sich auch bet ihm der südliche Einslutz aufs nsrWe geltend. i'Hnter werden letzt die minbt aus £>ügel b iH Gräberfeldes in der Au bei Nieber-Mock- »ad t (ihr Büdingen) geteilt handelt sich atcrfaU# um em Brandgrab der mittleren £>jD- isttieit um 700 tvr Cor. Geb Au Bronze- m 1 iü. Hornung. Ausben Hollerii Herd«- liebenfawbtotttmb ging fr netrr dm schwatzen- den Tarnen her oundeitmal flau te le ibn |i Hben uns letrsmal füMie f» es wie efnen bn^n ström wn ihrem ixr^n durch ihre Gliche |utlDerrin. dkahrr^ über die Brr.nitallungen. tflc . er« auch >e u t1(fcc n Delegierten und der Re- -arattonskommission über die von Leutschland verlangte Rückzahlung der B e n 11 o ne n und EntlchLdigungen eiührt werden, wird amtlich folgendes miU leteiU: Am 22 Mürt bobeit die amtlichen Beih»n> ungen Teuischland. mü der ^eoalatirnwkommil um über die von den verschieoenen verbündeten '^ch«n vorgelegte« ^epalationssorderungen be« ftnmni Tie erste Berhandlun-i be*og lick auf die wR Deutschland »u fordernden Cntiie miltturld n Nviegeopier liefe Art oon Schä im ist durch Atfag f» de» Anhang« 1 zum Abschnitt IW Verfall!.r 4 iNgtmg kann von Teutfchlond txrlangl w.rden Aür Ilie Gesamtheit von r chiben der ^tachsteh-nd an- - 'Aslkern fvr alliierten und effotiierten Mächte zu . Llungen an die militärischen Opfer des Uriege. i SflbgNT, Marine und Luststreitkräfte', Verstüm- lecür. verwundete Kranke oder Invalide und an 'Zersonen, deren Ernährer tiefe Opfer marrn Al? Vtrag dieser den alliierten unt assanierten Re ewrungen geschuldeten Summen kommt für jet Regierungen der forrtalilicrte Der! der b; -ichncten Bensionen und Vergütnngen in Anschlag «Aei Umrechnung auf den Kapital, wrt werken Der Gleitpunkt be» Inkrainretens des gegenivärtigen 'Ertrages und die in Frankreich »u diesem Sntiunf: «kwichen Tarife au Grunde gelegt Die deutsche Telegation ist b:r Ansicht, hast nr Lchadl^haltung nur dann von gleicher An «e die Senfton fein könne, nunn Iie in der ftorm nner m rnjilmdfugen Zeitabschnitten Wiederkehr.m- dm lheldzahkung erlcheint Insbesondere ist Teutfchlond der Ansicht, dan k-,e verbünt. ten Mächte in ihre Pensionslisten nicht k^e gelegentlichen kosten non Scilirriabrrn und TirurgiKben Cpciatu>nen für militärische jhrieg« trfer die auf Pensionen Anspruch biben sowie die Mosten des „ofhee national" für die striegsbeschä mfu.nnaii tlich-n unh für die Unter Mtung der ÄYvgAtxnirri imb anderer aufnebrnm 'htnen. Teutschland stützt sich auf Artikel 232 Ab- "■* 2 des Xlrrttnrin Ikmagre, wonach von Deutsch- ot> die Dredergulmachung der im Anhang 1 aus- rrtdNten unb bemgemafi also der in Absatz ü be« -iwähiiiei" n verlangt t «eb. und bebanpiet, t-iü kein verbündete» Vanb 7»her tYrnnfind' irgendwelchen Crfav für Pen- I onen oder rdyiMoebaltungen gleicher Art verengen könne, die nicht gleichzeüig im französischen ab im (M.-kt» des betmtenten Lande« vorgefeh.n ad Bezüglich der Pensionen und Sckiadlosbal- ineen gleiktrer Art. die gleichzeitig beiberfrit l durch -nk> b-r Ansicht, i rnü die in Frankreich gültigen Tarife anzuwenden flnb. und »war in allen Iüllen. also ebensogut. - «in der srair»öfische Tarif tk'bcr als wenn er r teterigrr ist al» der des betreffenden Landes, so rx6 die Bestimmung Absatz 5 des Anhangs 1 eben- G «um Nachteil ime zum Vorteil Deutschland» gilt. Cie Neparationskvinmisiron wird alle von brr beut- »öen Wegirrung unterbreiteten Bemerkungen prüfen tnb in kurier Inst in der Pension»frage die Ent- rdndiing treffen Ein ^ugenbtraum Bon tz vonder Osten. vdnsikalifchen Institute zu fihrfcen In d.e Sammlung der A n l tebten von AIt-Giesten gelangte als OK-tthmf des ^*rm Mou maim 3 (bulbo i bte toobl^dungere Pd->t^- iraptiie eines in englischem Be iv befindlichen toc# inäfdes von Galbto, das den Gtestener Marktpis^ um 1822 zeigt. e» bringt die alten Otebäube unb bas Warfttttriebe malerii* zur (^ellm»q — leider cchne den Marklbrunnen erkennen zu Ionen. Eine farbige L itdog rav Vie tun 1842 tmrb Iran Emmerich vertäuh, eine anbeie einem (Gönner, der noch um Eintrag inne» Ramv-n.- gebeten wird. Tie Sammlung alter MahenndGetoichte bereidberte Sxxx Ofen<-ralmajor ttultma nn. Für die Teitilfammlun i fri’trte Fräulein Georgi den Jahrgang 9 der Allgemeinen Musten^itung von 1852 mit uUrrcpaanm farbigen Piodebildcrn Ter Münzensammlung konnte ein fyriebbtrgei Taler tvn 1504 in fetnrr fllcichzmtiger einheitliche Bestiminunaen für dos gesamte Bereich der $Rrid)4eifenbohnjingeorbnet. In ben Speisewagen mit : ** “------------ eme schon früher gefunbene Schale aus der L t r- bener Mark bei G; teil erinnert; tret!ich ist auch thert’ri füblisfer Ei^sru» imrerfennbar. Iir übrigen zevn Oriätx belieben in ein alrtea Schale, reischiedner Iorm, tzroveren T spien unb eine in zierlichen Spitzlecher Jedenfalls z igen auch die e neiuutfleftellte.i Jun de von Muschendeim urb ’Äiebet- Mockstadt, zum^l .wenn man s e sich in ihrer । um »en uriprihigluten Schrt ein Bud gege en vsn der Lage der geiamlni ^efropole bet ^’ieber- Mockstadt unb der btt-.vr dort awgedeckten Lüget Xkm t ineinander ftevend lea.e nxirc:,. o dm behandeln den > v veu- delbeim wurden Trichtergru'.en einer Wähnst alle eiicheimischer Vewolner aus btr römischen ManaKit angeidmitten. Sie enthalten t^eiutz- fcherben unb eint Brvnzemstnze. bereu fdüecfce Er- txiltimg gerabt noch erfritncn lättt. bar, es sich ioodl um em ssevräge des Aurelius Ve uo gelt 169 handelt Wenn ben Funden auch eigentlicher Sammelwert abgebr, so find sie dach tdrr bxbeui- tam wegen btr Lagt btr Siedlung an einem alten Wege, den man als £xuip,4u!a6rt?frraär zu der Tünotergbricfligung aitipftxu tau Sic wurden mu btii obigen SXuieilunfieu von dem Vezirko- denkmalpsleger dem O.eches'ssl^n Mmeurn ubei- wiesen: mit die Fundstelle hatte die Jrulturm>pef- lion in oft bewahrt.-m, bai'fenswerttm Entgegen- fommen auhnrrf m Von ben übrigen Museumsadieilnngen bat b*e nun schon z emiich Lelannte, letzt bereits nxnt über 100 'JZummmi umsafsende oammlung von Werten des ein der CbermiTblt bet Roderrn an der Bieber gelorenen stüte erstes er- I. Gg Wille »1715 bis 1808) durch eine eigenhändige aauarelltertc Fedtrzeicksiung de» Älhrftici« aus dem Iahte 175b eme btsonters wertvolle 'Öerert^rwig er atmen Sehr schönen Zuwachs bet an di die llni- pecfii&t<«Sammlung u beriet Malermeister Best schenkte eine erstaunlich »arte Radierung von der dand des lerühmten Pro- tefsors btr Botanik Hermann bo11m « nn (m Witttfli 1812 bis 1891): das Bild bietet Ansichten aus Rödelheim, dem Okturtltort .i)iftmanns. und zeigt baneten ben Gelehrten fclbft als Botaniker und als Fischer. — Erne ferne, au: dem Jahre 1840 stammende Bleistifr»ei des aeriduluben Verweis o Ein Handlungsgehilfe und ein Miki- täranwärter von hier haben al« Bevollmächtigte brr hiesigen Laqerstellr der Reich)treuhanb« r-frllfdiaTt an einen OHttttnrr Kaufmann unbefugt OO Röcke und 600 boten für 8000 Mark verkauft und ben Verkauf nicht gebucht, weil sie b-n Bet rar unter sich teilen wollten Nachträglich wurde erst da« 0Wb aut da- Bankkonto der ^-i'llfdxi't etn- gn>ab:t. ab die Leitung der t^tesell schall Verdacht (HdtoP’t und wegen de« dteldes tetephonifch an- hefrtkit hatte Segen Untreue erhitU icbrt Rn- floate 10 lagt Ofcfingnti DoE^s 31. abt^' Iftjj «<'■ LZ g* 1 idm an, et ttrar m fernen Qtebanfen weit ab van We n .mb Mrsteien Seme Srirn war umwSIll V'.ötzlich hab- dir eine Beichte a'nz.l-gen. Otel, denn ob denk- O^eroddeit unb Cf mheit ist der bette Weg z im Ziele " ikr g-rg mit Tangen Schritten m Zimmer aut vnb nieder lärm blieb er vor trm alten tterm ttrtm. der ü* behaiiich in fernen 3tuM j-j* rü.'facft”! batte Unter ben weichen Wimpern Uralten dir Augen schelmi'ch »u trm Ken en btrüber Ttt'tr neurite Tu np schien chm trr- rrjteii chwer gn werde:' Arian wunderte sich im Stillen darüber, b— • b:s öerren Aehrn, deren er rast etn Tu.ae.ib wß, vlegtai es als tw. bödft xigertdrt* Selbfi- *udK vor. hm ki ernp-inden, wenn er frin rmiH Einkommen ausnabmSwrist mar für >fch yvet Sbnferäumen ist der eine Roum grundsätzlich für Nichtraucher PoiAufd)m. Dieser Raum ist im Innern als — . _____ ____ ^ttfäiy mit foidn Caamtnuftooteii ’.ifl.e. v.ixt» 8erhtndlungen, b t augenblicklich zwischen den Tdi de» Main« noch nicht btlann: gnnarbn. es solcher ausdrücklich zu bezeichnen In dem zweiten Raume ist bafleaen daS Rauchen zu aeftotten: nur während der gemeinsamen Mahlzeiten bleibt es auch hier verboten. Es gibt icdvch aber auch Speisewagen mit nur einem Speiseraum, die sog Srüd)enipagen, die außer einem Lpriseraum und der Sttitbe nod einige gewöhnliche Abteile haben Tie 3aM dieser Sagen ist aber nicht sehr groß Pvstscheckverkedr. Vom 1 Amil 1TC?1 ab trtelleii bit VvstsdeckLmter nur Arttrai eine frbrtiihdt Bftätiguna über bte Ldh? d- him Aafdüun ti.ies öudknia«tag» vorhanden pttorenrn stonto<7Utharens gegen tn« Gchüvr oon 1 Mk., dir der AntragiirUrr durch Auf flehet von Freimarken aut btm Antrag m entnrttm hat Di der Br- ttmnnimg, dal; ben Vostsdeckttnchm ton jetrr Ze- wegung auf "bem Lvnw burri) einen -.r'.nchren- t iei«n StxxruoatoSiug Sdcnnttus gegeben wirv, ändert sich nicht» Für die fRüdfcntracu’ einer lleb-r» wtchmg ober eines Schecks, in bem d r 9?ame des . kibluna4 treten bet LTirilidjer lletymutedung die Orbübr für den nn- 'arten Emsdnei^briri. le d-lagraohi ther Urbrr- miHflunfl bie Otebübrcn für ba: Teleyra-nrn ‘nnyj Für poftagerrbe 3a ».-Aussiügler der Lrad» in den Vogelsderg gerockt streis Frleddetß : Vad-Raudeim, SS. Marz Unser g - Ick utzi vom Taiznuseand geiegentt Umidxi Babe- tlap »e,qte it4> zu C’fcrm schon in feinem Früd- hngetinbc, tertifl und nvttror.euritet luml-mp-anfl der i-irlen laufenbrn. bnia e bcrfiel« lang ist nod) «ich: u oaigeilh.me. . «ne es iü h.m iau.vrni un) freunbiidm 0< amth b1 pafien teil Strastenaibei en mußten länac r Heil lirgen 11eilen. So gebt der ruhige touiterhirtetrieb. ohne st cd ii telbtt i-tzt fdxm aani unv rmitiril hi bie tdeb:e sanuncrhir über. Zäglidi Irri'tn idxNi Äuigäüe ent. über 200 kamen bie letzte Sade a. Amre eub " d zur Zrit sdwn ra^eiu 7fXi Kinlebnrfiige Taui eJir tr sich unser Bad an tcu Ctter’aim, tro^bem hi« Itiet.er nibt gni| q/tohen, was <*. am tfarfreitaa unb Samstaa vei- nangsverfibrs aus nah und fern. Vie> f?otell - r ■ der ritt her an ben Fei it-ar.r i Leben Iie mit einem guten Anfam b gönnenc Vorsaison mag al« rin gutes Vorzridren für die Lochiaiwn anqrleben werden Leider sind die 300 Vier MC, Tue für die starwoche ibrri Besuch chsckLr7e rtr Der», alles war so still um sie brr. bat? <« u t ben Atem des Valdes Höven tonnte, an bri cn Saum bie von bat SoUmtv bewohnte Villa lag Auch Jesko schlitt nicht. Mit heißer Sarge ruhten ime Augen aui 3na» lidater, moridumstaiie^er (v^ttalt Ei naben »eiten Tel an den ge-eiligen Vergnügungen ihner Damen Ein eigener LfuiaÜ trat es. der an gerade bare der 5drxner lu bem C*artenirite olgen unb gerabe nt bem Moment ben garten trrrexn ließ, ttu stönigsmark sich iereit zur „VoLchscktzagb" erklärte Em Eteriwi iorr-ger Abneigung otgen bet Sprecher hatte bv e? Wort in ihm geweckt, unb bv*t Abneigung tau: sich verschärf, a.« er bemerkt, tote bet Fremde il* w rküich sown mit fridr. niißzUverited'n.e^ An - ick! eßlichlat feiner Scksoever gewidmet Sei-e-i I-.cbcgeidMriten Blicke war e» auch nicht entgangen. ird±en Zauber b-eier Mann ar:e er br>“ über ihr gewacht, wie übet ana tostbar« «Has, als Die Voder sollte ''ara Tcdxato and) roiften, 3ag es Lottes Bitten gerne ai waren, bie «in fo aft an tbrt Seite ge*riidt, daß Lotte, »e btt? GedrimniS iörer unglücklichen Liebe ernten tön aui bem Sterbebette gebeten, der Üju- fjne das Glück urteil werden zu la-sen, westjies brr rtetbitttr lob rtir icfinl iriAt gönnte ®r war zu Trtfüblenb gewesen, um es ihr |u gettrben, unb ha,»f sie ihn zu lenai veröchLichen Menxben arioMf hie sich letzt von allen Seiten an Itt txran- ±anq;en ,^la. bie Äömgemar!» nnb »Haue ledkier." Minna Tetbow murmelte es mit Manen Lrvven. als ite, in -brr Dodmuig rurückgekehrt. an röten ödxtibtiid> trat. Ihre »ittemben van>e !uamten unter ben <^v r< '. ne roten Vnet munden, den ihr Geschösts'ührer « rangen lagen geschrieben batte. Em oabai'mer Isabenfroher Andruck lag aui thron Zugen, als le das 'Barner iuiammai;a{trtc und aut ran en lunidlegte Sehr »ent auvraonnen. mein ^err stönigstnark, aicr es soll Nr u wrang ge- jngen, wie bei rem klugen da: er/ ipottete ne. Sät dem Sollanfdxii Gelbe wirst da dir dein Erde richt erhalten, da-ür werde ich wroro. ' Mir d t cm Enfichch'ie leit Minna Tecbcw fd> |um Schlafe nieder, a.t Mi: einem Angftidrrei rubr ne liirj um Mitternacht empor. En netzt starrte ne in fos, Tun fei. das mit schwarzen chatten da? Jimmer füllte. Ms ’ür* tue f.< bie tü.icc »Gestalt im langen Totenhemde, die ite un Traum sterbende^Mutter die 6ew ftr ba' Reine, nun gar» perrocnie 5dtae,rT‘*/en ihm. dem halbermicd- irren Ämaben, an ba» ixn griegi Frau solkan wvcht? nx*. gttvußi nabr*. wie roenn ihre 3dwpeüer gerortet mar, den Vater» unb mutterloten 8indem die Eltern mj eriepr-, bnm w kann man Liebe gebm mir foltern ./erzen. Iie traangen (hf.,ib:ur:ri frier eigenen 3vxnt hittrn ,eke weide GrMl in Minna Tecdow» Bin': gerötet urb nidvv vjrüifgelaiien wie vav unb Bitterkeit Sie glaüble Ären Bftrglmie.i einen Tim t tu erwroen, wenn ist tbrre-n brikiten bte Augea ön- nrte über ben Ewronutz und bet Äeldg.er der Meeschen. Ten yenbelÄerrr. batte s«e dadurch tritt- K tig iu einem todtiduetn. ruritd>{eri>*r- 5or- tn 1mg gemalte, unr Ina? Stonnte ite -ich bT Aufmerf'amtr.trr treuen, mit denen ht von allen Seiten überschüttet wurde, wenn sie den kett mutzte baB lebe £mlb neig nur eme Svek»!arton aui idr Vermögen war Aöniasmark war bei trn.ite, dem fte "trtt mü so niedrigem Verdachte geniv war. (fr Äart» in ihren Kuren yi horte um nach bem armseligen iHdbe su rragm, er. her m stinem Veritante. iemem Äöunen erw vir berieten hm Schatz be'tt» „Ten Mann bet 3utoaft," hmm d e 3a-' langen ihn genannt, bie dcki teinro tübnm F.v- ichur»»!ecken berichtet Sie httte isch für . t- ex Söniasmark interessiert ohne ibn mi kennen Im Traume ickevebte er ihr u abfö ' ror. Tai unr- t eit rannte «Vriut-t mit be.i tüfc en markantTn Zügen, der irikensckvi ei Atum we cke 'ich fl'» nein io hell autteucteroh in bie i^ron qrentt Aad» im Lachen träumte lie von ifrn. eil sie am nadwiet Morgen die lea.e uns Are Fieimdirinni bried/e. Reich 88', 5,. felbcfret, ntb:. vei Ztt. ch ■ Poiien Hermann,' Wtraigeori liefen 0. Site 3317 Zmfnte rrrrrrogrm~ £t|‘tn, .fr Gachn neu vnd nt Rmtawit- Jchöil RiraeM^ fiersS^ 20 OO'1 i dl# trift fr SR16l«tt» ■ len ilie. nie« istch t so. :acde tj*c Die llmsatzfteverpfltcht der freien Berufe, Beamten, Lehrer und Angestellten. In dem Aufsätze des Herrn Steuerinspek- lotä Lehr in Nr. 68 des Gießener Anzeiger vom 22. März 1921 nxiro in sehr dan^ kensmerter Weise die Auffassung der Finanzbehörde über die „Merkmale zur Begründung oer Umsatzsteuerpflicht" auseinander gesetzt. (Ls muß aber daraus hingemiesen werden, daß diese Auffassung die Stellung der akademischen Lehrer nicht genügend berücksichtigt. Bei einem Beamten wird unterschieden: 1. der Teil seiner Tätigkeit, der zu den Beamtenpflichten gehört, wobei der Beamte „bestimmte Arbeitsstunden einzuhalten hat, der Disziplin seines Arbeitgebers unterworfen ist und dessen Anordnungen und Anweisungen zu befolgen hat", 2. eine „selbständige, aus seinen Tienstverrichtungen höraussallenoe N e b e n b e t L t i g u n g", die „auf eigener Entschließung beruht": als solche gilt u. a„ wenn sich der Beamte „schriftstellerisch durch Schreiben von Büchern, Beiträgen für Zeitungen . . . betätigt". Für diese zweite Art der Betätigung soll die llmsatzsteuerpflicht eintreten. Diese Merkmale mögen für viele Kategorien von Beamten ganz gut gewählt sein, sie niögen auch für Universitätslehrer zu- treiken, wenn es sich um wirkliche „Neben- beJuigung" handelt, also wenn z. B. ein Mediziner, wie der .Hallenser Chirurg Richaro v. Dolkmann, Märchen und Gedichte schreibt, oder wenn ein Chemiker politische Leitartikel verfaßt, aber sie sind völlig unbrauchbar für die Hauptaufgaben des akademischen Lehrers sowohl des Privatdozenten als des angestellten Professors. Denn ein Professor hatte int Sinne dieser Merkmale überhaupt keine Beamtenpflichten. Es gibt ja keine Person oder Behörde, die ihm „Anweisung oder Anordnung"' darüber erteilt, wie viele Stunden er wöchentlich zu lesen hat, wann er seine Vorlesungen halten und was er zum Gegenstände dieser Vorlesungen wählen soll: alles dies bestimmt er ganz allein, im Einvernehmen mit seinen Amtsgenofsen uno unter eigener Verantwortung, ohne daß ihn dabei jemand überwacht, nur nach seiner wissenschaftlichen Ueberzeugung und nach den Bedürfnissen seiner Zuhörer. Und doch besteht natürlich eine „Beamtenpflicht" des akademischen Lehrers, nämlich die Pflicht, wissenschaftliche Erkenntnis zu fördern und zu verbreiten. Dieser Pflicht hat er nicht bestimmte Dienststunden, sondern fein Leben zu widmen, und wenn er „Bücher und Zeitschriftenartikel schreibt", die dem Gebiete seiner Wissenschaft angehören, so ist das feine „Nebenbetätigung", sondern ebenso die Erfüllung seiner „Beamtenpflicht"", wie wenn er Vorlesungen hält. — Ein akademischer Lehrer, der nicht zugleich Fachschrift steuer ist, ist überhaupt nicht denkbar, beim schon bei feiner Doktor- prvmotion und bei seiner .Habilitation als Privatdozent mutz er schriftstellerische Leistungen aufweisen, und bei ferner Berufung in eine Professur kommt in allererster Linie feine Bewahrung als Schriftsteller m seinem Fache in Betracht, lind so gibt es in der Tat keinen akademischen Lehrer, der nicht zugleich Fachschriftsteller ist, womit aufs deutlichste gezeigt ist, datz das Schreiben „von Buchern und Zeitschriftenartikeln" keine „Nebenbatärigung", sondern in gewissem Sinne sogar Die Hauptberufspflicht des Uni* versitätsdozenten ist. > Es ist darum ungerechtfertigt, die schriftstellerische Betätigung des akademischen Lehrers der llmsatzstcuerpflic^ zu unterwerfen, und es sind bereits Schritte erfolgt, um diese auf einer Verkennung der Berufspflichten des akademischen Lehrers beruhende Auffassung der Finanzbehörde an maßgebender Stelle zu besichtigen. Professor Dr. L. Schlesinger. vermischtes. * Ein gewaltiger T rinf löffel. Unter den merkwürdigen Trinkgefäßen, die in mancher alten Zanftstübe aufbewahrt werden, ilt ein besonders eigenartiges der Seligenstadter Ge- leitslöffel, von dem in „Uebex Land und Meer' Einiges erzählt wird. Tas Städtchen Selrgsmadl am Main, fünf Wegstunden oberhalb Frankfurts, das in früheren Jahrhunderten der Ausgangspunkt der beiden wichtigen Heerstraßen nach Nürnberg nnb Augsburg war, hatte zum Empfang der heranreisenden Kaufleute, die von hier nach Frankfurt enter sicherem Geleit weitergeführt wurden, eine fröhliche Geselligkeit entnrirfdt, bei der ein guter Trunk nicht fehlen durfte. Für die luftige Gesellschaft hatte ein Augsburger Kaufmann einen großen Trinklöffel gestiftet» Der Löffel hat eine Länge von 77 Zttn., eine Höhlung von 2b Ztm. Länge und 20 Ztm. Breite, die IV, Liter faßt, und dazu eine SVette von 1,20 Meier Länge. Löstet und Kette sind aus einem einzigen Stück Nußbaumholz herausgearbeitet. Ter Griff trägt einen kunstvoll umrahmten Silberschild mit Zierrat und Spruch. Wollte nun jemand in die lustige Gesellschaft vom Löffel ausgenommen werden, so mußte er zunächst eine Probe seines Könnens geben. Man setzte ihn auf einen StuU, gab ihm den Rieienlöfsel in beide Hande, legte ihm bi« Kette um den Hals meb füllte die Löffel Höhlung bis an den Rand mit Wein. Tann mußte der Bewerber den Wein auf einen Zug, ohne abzusetzen, austrinken. Die Ausgabe war nicht leicht: gelang ihm das Kunststück, so wurde ein Protokoll darüber ausgenommen, von zwei. Zeugen und dem Trinker selbst unterschrieben, und dieser war nun ordentliches Mitglied der „Kompagnie" Kam er mit dem Wein nicht zu (ftrde, so mußte der Bewerber unter aehörigem Spott der ganzen Gesellschaft eine Runde zahlen. Es gab aber, wie die Protokollbücher zeigen, recht viele trinkfeste Männer und sogar auch — Frauen die der schwierigen Ausgabe gewachsen waren. Die erste Eintragung stammt aus dem Jahre 1686, und in der Folge ist manche berühmte Persönlichkeit verzeichnet, darunter lein Geringerer als der Zar Peter der Große von Rußland, der als „Alexius Petrowüz" die Be- binyungen erfüllte und in die KompagnO auf» gekommen wurde. Heute wird bte Trinkprobe freilich schon lange nicht mehr gemacht, sie würde auch kaum wobl noch bestanden werden. * Wolfskinder. Seit der Erzählung Hero- bote von dem König, der zwei neugeborene .Kinoer ouSsetzen ließ, um an ihrer Entwicklung den Ursprung der Sprache mi er tarnen, ist man diesem Problem vielfach nachgegangen. Kann ein mensch- nches Wesen, das von ferner frühe!ten Stinbbeit an Niemals die menschliche Summe hörte, sich in verständlichen Lauten ausdrücken? Euren interessanten Beitrag zu dieser Fra« bietet tne Erzählung von indischen „Wvlsskindern", bte ein englischer Gelehrter, Srr William Bamphylde Fuller, m einem soeben erschienenen Werk „Tie Wissenschaft von uns selbst" gibt. Er sucht durch verschiedene gut belegte Fälle fcu beweisen, daß Kruder, die unter Tieren aufwachfen, weder aufrecht stechen noch sprechen. Während der letzten 8Ö Jahre sind wenigstens neunmal ganz kleine Kruder, dir von Wölfen geraubt Wochen waren, nachher wieder aurgeninben und in bit menschliche Gc. ent und wurde in der Nacht zeitweise br^. kmbern gab der Gen^almafor Ltlltam «l«- Man hörte eme Anzahl Hatter man tm Jahre 1849. Er whteltet zwet Kuwer, Einige PlundeMngsversucke, bie geilem ui ha bie mehrere >zahre unter Wolfen gewesen nmren, unternommen wurden, .erwachte tnc Bat™. unb bann geartet nnirben, a!5 zu groß ge- im Seim£ r, 3 'tiorM Handel. Frankfurt a. TL, 29. März. Mark Notierungen. Für 100 deutsche Mark rouroen gezahlt: Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien London... zeigte irgendwelche Spuren von menschlicher Art: s« liefen auf allen Bieren, hatten kerne artcku- lierte Sprecbfähigkeit und zogen die Gneilsckvn von Hunden der von Menschen vor. Bon eenem dritten „Dolfskind" bericht-te der indische Beamte Bennet: „Die .Haltung dieses Wesens war eme halb aufrechte: es schob sich auf den „Hinterbeinen" vorwärts und stützte sich gern mit den beiden Händen auf der Erde: es konnte fern artikuliertes Wort sprechen, harte kein Gerätst tüt Scham und Sitte und i«>g als Nahrung rahcs Fleisch dem gekochten vor." Selbst lang andauernde, beständige Gemeinschaft mit menschlichen Wesen ruft keine Veränderung bei diesen Wollskrndern hervor. Ern solches Wesen, oas in dem Agra- Gebiet gerettet wurde, befand sich vom Jahre 1867—1895 in dem Missionars-Asyl von Se- cirnöra. Man hatte das Noch unter Wölfen hockend gefunden am Eingang eines Wolfbaues. Fn den 2b Fahren, die es im Asvl zubrachte, kannte es nicht an eine vollkommen aufrechte menschliche Haltung dem Mmide auf$und)tnen. „Ein junger Hund, der von Hunden gesondert aufgezogen ist, os- hält das Benehmen eines Hundes." sagt bet Verfallet „Ein Kuckuck verliert nicht ine besonderen Gewohnheiten seiner Art, wenn er unter Spatzen aujwächst, aber ein Menschenkind, das unter Tieren heranwächst, gelangt nur keine Envvicklungsstufe, die die der Affen übersteigt." Abflauen der Kämpft in EisleBrn. Eisleben, 26. Martz morgens.. (A Gestern abend setzten die Schießereien n 23. L 9,42 4,65 9,35 121,75 6,95 24.3. 9,27 Fe. 4.62 Ar. 7.10 Ar. —Ar. Sh. 22.84 Fr. 1,59 I Heute morgen herrscht vollkommene Retz,, es fällt Tein Schutz Der Abftnnmmi-siieg in Ldrrschlrfte». Lppeln, 25. März Wolfs.) Aach ben fe» her en Zählungen des Ergebnisses bet Boiftzas stimmung in C bers chlcsten ist in 683 5t* ten und Gemeinden eine deutsche Mebrhett mv i> 597 Lttschanen etne polmick»' Mehrheit idVitili nwrden. Tabei muß berücksichtigt 1 verden, •B1 alle Stabte uiid größeren CrndyiTten bd $>. stiminimgsgcbietes eine überwiegende txnfc Mehrheit erhalten haben, während oft pvlmjtzm •'•'li- jt'it' firfi.iait durchweg auf .len« gemcmden verteilen. Hindenburg über den „moralischen tritt zwischen Deutschland und Frankreich. Paris, 26. März. WTB.^ Ein StonrittÄ bent 0« „Petit Journal" hat Gemwdckh. marschall von Hindenburg in Hanrwv« «0. gesucht. Ter Marschall hat ixm 5h>rrr webe» (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Tie mitteldeutschen Unruhen in englischem LMe. Paris, 26. Mär». iPSDB.) Havas meldet aus London: Während des gan>cti Tages hat man sich in London eifrrg mit den Unruhen m Deutschland beschäftigt. Die Zeitungen sind voll von Spezraltelegrommen. Man hält die Nach- richten aber, die nicht durchweg üüeremstrmmen, für vielleicht über trieben, da man etntmmt, Deutschland habe em Jitteressc daran, die Alliierten glauben $u machen, datz die Unruhen sehr ernstlicher Art seien. Vorsicht fei daher dreien Nachrichten gegenüber geboten. In diplomatischen Kreisen legt man ihnen feine allzu große Bedeu- timg bet, und man will äbwarten. Tie Unzu- ftiedenhett, die sich unter den Industriearbeitern in Frrm von Unruhen zeige, sei wirllich var- handen, gher man glaube nicht, datz diese Unruhen zu einer nationalen (irr he- bung führen könnten. leicht eine Entspannung und Besserung der beu erzielt werde, solange aber der Hatz fttaif. reichs sich gegen Deutschland so le.erbte m tote iebt, obivaht man im Frieden fei. sei bid w möglich, umsomehr als die gegen Tcntfchand o» gewandten Mittel auch auf deutscher Seite b Han verstärkten. Man lebe Vvar un Fri'ehoz, iuftanb, aber bet moralische Krieg bai« lÄlschaft Mrückgebracht worden. In Indien rauben bie Wölfe häung Kinder, ohne fte üi töten. Den ersten authentischen Bericht von solchen „Wolfs- kmdern" gab der Äeneralmaior WAlram 51«- ere weiter. Eme Note an den Gemral Leronk Berlin, 25. März. WTB.) Ter ßetaas des deutschen Bevollmächtigten ■ Oppeln hat gestern abend General SeronbW, gen de Note überreicht: , I Trotz des über bie Landkreise Kaikvnutz, 9t» then, Pftß und Rvbnck verhängten Bela enn^ zustondes tauten die Nachrichten aus änMüe Teilen dieser Bezirke immer ernster. In Nicoi, (Kreis Pleß) haben sich in den Abmdsttmben 30 gestrigen Tages starke bewaffnete Banden yic» mell, deren Führer sich an den Magistrat te Stadt mit dem Verlangen räinfcte. Dafür ju (w|a daß sechs namentlich bezch:'.nele deu'.sche Lo.n»s ner bis heute mittag 12 Uhr den Ort -u >r1a e hätten, w.drigenfalls die Stadt „etnflawmror würde In dem westlich von Nrcolm adegtne Industriegebiet ziehen auch am Halen Tage W wafsnete Banden herum Deutsche dinroobr« ■ Stadt und Land werden mib^anoeü und bd)»l Tie deutschen Beamten der iikrfr mußt« J■ sämtlich vor den Gewoltt wog!orten flüchten, v großen Betriebe sind gesen Jber stehen e der Schifttzung. Schon heute lugen allem ■ Äranfenbauic von 'Nioolat übet 20 Vermmte» Es besteht tne Gefahr, daß dort btndba stände entstehen roie in ben Landkreuen -euch» und Lattow.tz, n» bie deutsche Betwllema- e Scharen fliehen mußte unb wo in te» !aia Tagen unter ben lüdfovtriitite?ren ctm von Opfern zu beklagen ist. Tor onveui des denischen Bevollmächttgtcn.GGrof Pmihm«. beehrt sich ün An flvage seiner RegrenwL ”■ dem durch bie Sachlage gebotenen Ernst erneut te- Aufmerksamkcit der interalliieiten fiommtilbn ar diese Zustande zu lenten, ans denen dem Lande uv absetzbare Gefahren und Schäden erwachsen mühc- Er beehrt sich, unter Medecholuna seiner trüte» reit Erfuck-en, nochmals nadibaufitätet anSreicht» ben Schutz für die Bevölterung tzu verlangen. Utiuuyill. iUtLUX-H . VS LtHLLC UKIIUU3 IVLtlLX.il, IMW . . _______ — die AmiLhermi, an ben Mons-den, « ««» ä?«CJ“ *£f^*J* man er»ielU, war die. bau der Ungütflid* iml, =>'< qrranwen wti> LtimdJenfu6 bur6 *» den Fmzern ast, anftatt dic Nahrung ioprt mu Ü Datum: 1.7,14. 125,10 ' 59,20 . . . * 88,80 117,30 .... . 88,83 117,83 1119,- 97,8) 8,- 125,40 23,- 23,80 1,60 Behördliche Anzeigen Bekanntmachung. Sperrzeit für Tauben. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Art. 39 Abs. 1 Zifs.2 des Z-eldstrafgcietzeS vom 13 Juli 1904 aurgefbrbett, ihre Tauben während der Saatzeit vom 37. März bis 24. April 1921 einzulwlten, andernfalls sie zu gewärtigen haben, datz die Taubenhalter gemäß vorgenannlen Gesetzes bestraft unb bie Tauben von dem Feld- schutzversonal abgeschossen werden. Nach 8 2 des Gesetzes vom 28. Mai 1894, den Schutz der Brieftauben betreffend, gelten für bte narfffolgenben Besitzer von M ilitärbrieftauben ter erftat 10 Tage der Sperrzeit: 1. Forbach, Georg, Kaiser-Allee 11 2 Geißner. Erwin, Blockstraße 9 3 Hambach, Georg, Walltottttaße 35 4 Henkel, Heinrich, Walltorstraße 27 5. Kivver, Ebriman, Schift'enberger Weg 12 6. Kös ngee, Wilhelm, Landgra'^Phil.-Platz 1 7. Rosenbaum, Fritz, Löwengchie 20 8. Rübl. Ludwig, Marktplatz 13 9. Rem'ch, Konrad, Dftsecker Weg 3 10. Schmalz. Friedrich, BiSmarckstr. 40 11 Schombd-r. Willi, Walltorstraße 51 12. Schmidt, Huao, Wllbelmstraße 8 13 Vollmer. Gustav, Frank'urter Sttaßc 89. Gießen, den 22. März 1921. 3566B Der Oberbürgermeister. I. V : Dr. Rosenberg. Butter für Kranke. Die auf ärztliche Zeugnisse den Kranken zustehende Lutter wird ab Mittwoch den 30. März 1921 in der Molkerei Gebr. Grieb auf die Buttermarke 14, solange Vorrat reicht, verausgabt. Gießen, den 29. Mär, 1921. 36478 Ter Oberbürgermeister ,LebmOmttt«lamt). Bekanntmachung. Zur Vereinfachung des Geschäftsverkehrs werden ab 1. April 1921 Lebensmittelkarten für den Zeitraum eines Vierteljahres ausgegeben. Die Marken sind mit Rücksicht auf die lange Gültigkeitsdauer gut aufzubewahren. Verloren gegangene ober in Verlust geratene Marken werden für die Folge nur gegen die auf den Lebensmittelkarten verzeichnete Gebühr ersetzt. Am 31. März und 1. April 1921 fiirdet in den bekannten Dezirksstellen die Ausgabe der neuen Lebensmittelmarken statt. Die Bezirke 3 und 4 sind nach dem Stadthaus, Gattensttaßc 2, Nebengebäude, früheres Ortsgericht, verlegt. Gießen, den 29. März 1921. 36228 r Cberbürgermeifkr (Sebengmitttfamt). Stadt. Arbeitsamt Gießen West-Anlage 31, Teleph. 2054. ES können einaeltellt werden: a. bei biestaen Arbeitgebern: 2BrovistonSreisenbe, 1 Ziseleur, 1 Weltmeister, 1 Lacklaborant, zwei (Männer 1 Schneidmüller. Lehrlinge: 1 Schneider, 3 Fttseure. 1 Kaufmann, 1 Maler u. Weißbinder, 1 Kleinbauer, 1 Stukkateur. 1 Glaser, 2 Lackierer, 1 Cinrabmer, 1 Wagner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 lanbrotnicb. Änecbt 1 Schreiner, 3 Schneider, 1 Schmied, 1 Schweizer, 1 Küfer, 2 Buchbinder, 1 Sattler und 1 Polsterer, 1 Friseur. Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Gärtner, 1 Schmied, 1 Bäcker, tzs suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, 1 Schreiner, Kaufleute. Schreiber und Reisende, Packer, HauSburschen und Ausläufer, Maschtnen- schloster, Bauschlosser, 1 orth. Mechaniker. 1 Photo» gtapb, 1 Schneider, 1 Konditor, 2 Schuhmacher, 1 Heizer, 1 Krankenvileger. Weißbinder, 1 SHifct, 3 Tavezterer, Sattler und Polsterer, 1 .Küchenchef, Bäcker u. Metzaer, 4 Kellner, 1 Kraftfahrer, 3 Buchbinder, 1 Molkereiaehitte, 2 Bergarbeiter, 1 Dachdecker, 1 Koch, 1 Friseur, Mechaniker. Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen- genommen. Lehrlinge: 3Schuhmacher. 4 Schreiner, 2 Schneider, 3 Kaufleute und Schreiber. 1 Schmied, 1 Dreber, 1 Schreiner auf» Land, 4 Schlosser. 2 Soengler. 1 Bäcker, 1 Koch, 2 Mechaniker. 2 Friseure, zwei Drechsler, 1 Autoschlosser. 1 Schriftsetzer, 2 Elektro- «onieure, 1 Wagner, 1 Sattler, 1 Gärtner auf* Land Weibliche Abteilung: TS könne» eingestellt werden: a. bei biestaen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dlenstmädchen. Laufftauen und -mädchen für einzelne Tage, tüchtige Alteinmädchen. 2 einiatfce Stützen, 5 Lehrmädchen, 1 HauShällertn, 1 Kontoristin. 1 Hotelköchin. 2 Verkäuferinnen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirt- schasltiche Dienstmädchen, Dienstmädchen. Hausmädchen, Ziiiunermaüchen, Alteinmädchen, zwei Köchinnen. 2 Haushälterinnen, 3 Stützen. ES suchen Arbeit: 4 Berkäusennnen, 1 Büglerin. 1 Haushälterin. 2 Kontoristinnen. 3FUckennnen, 1 Lehrmädchen bei Schneiderin oder Modistin und 2 für Bureau. 2 Waschfrauen, einige Laussrauen, auch für .'(achiiullaa>)beschäfttguna, Mädchen für tagsüber. 1 Frl. erteilt französischen Unterricht, 3 Fabrikarbeiterinnen. 3H27B Bekanntmachung. Betrifft: Das CanbaeUüt; hier den Abgang der Landgestütsbeschäler nach den Dcckortcn. Nach Mitteilung^ der Landesgestütsdirektton sind die Landgeftütsbeschäler für die Deckort« Berstadt, Butzbach, Lich und Grünberg von Darmstadt abgegangen. Gießen, den 24. März 1921. 36288 Dxr Obrrbürsrrmetsta. 2.$-; Dr. Rosenberg. Bekanntmachung. Gemäß Beschluß der städtischen land» und forst« wirtschaftlichen Deputation vom 18. ds. Mts. wird mit sofortiger Wirkung da» Stockholzroden im hiesigen Stadtwald bis auf weiteres wieder verboten. Die im vorigen Jahr ausgestellten (Erlaubnis» harten verlieren damit ihre Gültigkeit. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot werden als Forst« frevel geahndet. 36298 Gießen, den 22. März 1921. Ter Oberbürgermeister. 3. : Dr. Rosenberg. Bekanntmachung. Laut Beschlich der Städtischen Brrnnstoffdevu- tatüm vom 23. März 1921 sind bte Holzprrise wie folgt festgesetzt: .üartholj, geschnitten, 14 Mk. für den Zarttier^ Weichbolz, geschnitten. 12 Mk. für bat Zentner. ab Lager. Für Nemgehacktes Holz wird ein Zuschlag von 1 Mk. für den Zentner berechnet. Ab Diarstag ben 29. März 1921 wird vom Lager an den Bahnhöfen wieder Hotz m beliebigen Mengen audgegeben. Die Aufgabe erfolgt von 8—12 lU)t Dorrn, und 1—5 llhr nachm. Bezugscheine werden im Brrnnstoftamt, Stadthaus. Gartenstraße 2 (früheres Ortegertcht), in der Zeit von 8—121/- llhr norm, und 3—6 Uhr nachm ausgestellt. 35428 Gießen, bat 24. März 1921 Der Oberbürgermeister. Srennftxnfkmt) Holzsubmission. Unter den beim Hessischen Staat üblich« Bedingungen werden aus den Domamalwaldungen der unterzeichneten Oberförsterei auf dem Submissionswege oergdxn: Vuchenfchnitthsl- 2. ÄL 6 St. — 8,83 Fstm., 3 Al 48 St. ----- 48,77 Fstm. 4 ÄL 104 SL = 72,61 Fstm. Vefl. Angebote mit der Aufschrift „Holzfubmissiou" werden bis 6. April vormittags 11 Uhr erbeten, zu welchem Zeitpunkt die (ErÖffnung der Gebote stattfindet. Dic Anfuhrkoken je Festmeter stellen sich auf 30 - 35 Mark Schott«, den 26. März 1921. 3626V Hessische Oberförster« Schatten. Eberverkanf. Wegen Inzucht wird der Gemeindezuchteber auf dem Wege des schriftlichen Angebots verkauft. Angebote sind bis zum 4. April mittags 1 Uhr bei unterzeichneter Stelle einzurcichen. Leihgestern, den 23. März 1921. Bürgermeisterei Leihgestern. r3531D Bekanntmachung. Das Wohlfahrtsamt, Afterweg Nr 9, Mrä. wegen Umzugs am Mittwoch den 30. unb Dorums« tag bat 31. Mär» b. IS. für bas 'Bubteten V* f(Soffen. . Ab 1. April 1921 befinden iuf) terTtenfM» des Wohlsahrtvamtes in bem „Alten Stabttexs Gartenstraße Nr 2, 1. Stock 35411 Gießen, den 24 Mär» 1921. Der Oberbürgermeister fWohlsahrtsamt) Dr. »l«» WWUWM Freitag ben 1. April d. I. und folget Tage, vormittag» 9 Uhr unb nachMtttaS» - 2 Uhr, versteigern wir im gefl. Auftrag te BuJ1 Homburg nachfolgende neue BeteleÜtttngsstsl^1 unb Cebensmittetoorrüle öffentlich« gegen gleich bare Zahlung: a) Bekleidungsstücke, tm Haufe Luisenftratze « 12 Ainder - Sweaters (®röfjc II), 30 Hemden, gewebt, 130 Windel», 360 Ersm»^- Zäckchen, 285 Lrstlings.Hemdchen, 220 Aabeldmü^ 52 Arbeitshosen, 100 Paar Strümpfe, 73 Unterhofen, 68 Meter Hemdenstoff, 105 Stück a**U M.litärmäutel, 15 Stallschürzen (aus 3ujö£4 9 KnabeumäMel, 139 jmtactL Anzüge, 35 te*“*? Anzüge, 285 Paar Halb schuhe für Tfiäxiui u* Frauen, 20 Paar Sanbaien, 210 Paar W®» Stiefel, 337 Paar Knaben.Stiesel. 6 Paar Ämfro Stiefel (Gr. 24), 24 Paar twsaL (Gr. »-»6 22 Paar desgl. (Gr. 27-31), 5 Paar des-l- (** 31 -35), 125 Paar Herrenschuhe. b) Lebensmittel. Montag, ben 4. April 1921 unb foIgenbtlAflti vormittags 9" Uhr unb nachmittags 1 UM Im Haufe Luisenftratze 76 20 Faß Schmalz, 53 Dosen BouilloniWürfel (1000 Stück), 43 Karton i 100 Pakete Backpulver, 25 Karton .i 50 Pakete Stärk«, .„At ca. 5000 Dosen Corned beef i 6 Pftmd (euMW 1423 Doien Blutwurst a 1 Kilo (deut'«. 1485 Das« Leberwurst ä 1 Kilo (deutsch), 1242 Doien Brounschw Lederw. a l Ädo (teupen 7428 Dosen Rindfleisch a 1 Kilo (deutsch), 3 Sack Pilze (trocken), 1 Sack Thymian, , diverse leere Kisten, Kübel, Fässer usw. usw ..Aukttonshaus Taunus“ UaapD&Gie,BcWöMO.i.k bceibiatcr Auktionator und Taxator Thomasstra'gc 1, Fernruf ls67. 3räJ- Vesichttgung: 1 Stunve vor berVerfteigernn