'ung ShJtfen btt Zahlung in 42 Annuitäten ob 1. Mai 1921 neben ist die illustrierte Wochenschrift ■ Uli «niu* in verlor l I'*' 6et gtmb< wochenrückblick. der 89.' wenden. mm i^ebruar 2 Wfüfjrttn teit auf die Abonnenten übergehen sollen. Die Bezifferung einer geringfügigen Erhöhung des bisherigen Abonnements bleibt demnach Vorbehalten. „Zport-Um sch au", die über das Verbreitungsgebiet des Gießener Anzeigers hinaus über Turnen, Sport und Spiel fachmännisch berichten nnd unterrichten wird, wie bisher sowohl durch Postabonnement wie im Einzeloerkauf zu de- ?• Februar Wmiftttti 1 der M- Beleiiiglen n:(6t ent* Da» Ergebnis der Aue schuh Verhandlungen. Paris, 29. Ian. (WTB.) Die Sitzung des engeren Ausschusses ging heute nacht 12.20 Uhr z„ Ende. Nach einem arbeitsreichen IerhandlmigS- tag gelabte der Ausschuß abends zu einem lleber- einkommen, das, wie Lxwas meldet, beut? morgen in der Vollsitzung zu einem endgültigen sich ge* diskutiert werden soll. Die um 11 Uhr begonnene Sitzung dauerte zwei und eine halb: Stunde. Die englischen Delegierten sollen erklärt haben, daß die er Plan einen ernfHidyn Fortschritt darstelle. Sie haben sich ihre Entschließung Vorbehalten, bis sie Lloyd George Bericht erstattet Haden. Der Aussämß hat sich darauf bis 31/. Uhr nachmittags vertagt. Nachmittags ist die Sitzung nicht pünktlich eröffnet worden. Ministerpräiident Briand hatte vorher noch eine Unterredung mit Lloyd George und Lord Curwn. Erst kur; nach 4 Uhr ist Br-and am Quai b’Crlat angekommen und mit ihm die englischen Delegierten. Die Sitzung hat alsdann begonnen. Wie von anderer Seite mitgeteilt wird, glaubt man nicht, daß die Konferenz h.'ute noch eine Plenarsitzung abhalten wird. Paris, 28 Jan. Tie Havas-Agentur berichtet um 8 Ifljr abends ni^offiziell, datz tue Sitzung deS Ausschusses, der die Reparationsfrage behandelt und nach 4 Uhr begonnen hat, um s/46 Uhr unterbrochen wurde, um den belg-lcben Telegierten und den englischen Sachverständigen Gelegenheit zu geben, sich mit Lloyd George ;u besprechen. Um 6,55 Uhr sind die Telegierten imb Sachverständen wieder am Quai d'Orsay eingetrosien Es habe den Anschein geda't, daß sie einen Text mitgebvacht hätten, der nunmehr MenisterVrä.ident B.iaich zur Annahme unterbreitet werden solle. nach folgender Staffelung: Die beiden ersten JahveSzahlungen zwei Mil- liarden Gvldmark. Die drei folgenden drei Milliarden Goldmari. Die drei nächsten vier Milliarden Goldmari. Die drei weiteren fünf Milliarden Goldmark. Die 31 letzten Jahrrszahlungen sechs Milliarden Goldmark. Andererseits muß Deutschland während 42 Jahren eine Tore von 12 Prvz. in Goldmark ab valorem von seiner Ausfuhr zahlen. Diese Taxe wird von der ReparationSkommitsion erhoben werden. Um Deutschland anzuspornen, sich möglichst rasch seinen Verpflichtungen zu entledigen, wird ihm ein Diskont ans die festgesetzten Annuitäten gewährt werden, und zwar biS zu 8 Droz, in den beiden ersten Jahren, 6 Prvz. in tm beiden folgenden und 5 Proz. für den Rest der Frist, wenn es seine Zahlungen vor den vorgesehenen Fristen auSführt. AlS Sanktion für die Ausfikhrnn« seiner Vev- pflichtungen sieht daS Uebereinkvmmen cisc X5er* vsändung der deutschen Zölle unter der Kontrolle der RepmationSkommission vor, ferner die L-est- setzung neuer oder höherer Taren cjre fRütfiirfN aut *ttne Maßnahmen, die die Alliierten Rearerim- gen treffen können, falls die voihergehend« Maßnahmen ungenügend sein sollten. Schließlich soll Deutschs b Trine miswäetige Anleihe ausnehmen können, ohne durch die Reparationskommission dazu berechtigt zu sein. Tie Konferenz wird heute morgen um 11 Uhr zu einer Vollsitzung zusammen treten. Ihre endgültige Billigung des gestern abend auSgearbeiteten Entwurfes unterliegt nach der HavoSmeldung keinem Zweifri. Wie der diplomatische Mitarbeiter der Agence §>ovas um 8.15 Uhr (französische Zeit) berichtet, ist die Sitzung des Ausschusses der Konserenz, der über den Refolutionsplan in der Reparatrins- smge Beratungen feit 4 Uhr nachmittags pflegt, noch nicht beendet. Es wird reden falls eine Nacbt- ) f6 u n g ftattiinben, um den endgültigen Plan testzusetzen, der morgen vormittag der Vollsitzung Konferenz unterbreitet werden soll. N»* Frage jeden Oderschlesier। den Du kennst, ob er seine vaterländische Pflicht erfüll und feinen Stimmantrag vollzogen Hot. Sonst mutz er sich sofort an die nächste Ortsgruppe der vereinigten verbände heimotrtrever Oberschlesler vorschrrs, 20* . Aufschlag flauptjd)riftleiter: Lug. Loetz Verantwortlich für 'Politik. Aua Voetz; für beit übrigen Teil: Dr. Reinhold 3en$; für bew Anzeigenteil: H. Bech, sämtlich In Dießen. Bei der Beratung des Justizeta ts im Reichstag sind wieder einmal all die schroffen Gegensätze emporaewirbelt worden, die ern Erbteil der Revolution sind. Kein Wunder, daß die alten Schuld fragen wieder au stauchten und daß auf die . Urteile deutscher ßavaria I » —’** ««SÄ*" -MS m.rz •Der Oteßener Ttjelget -richeint t -glich, außer Soinu unb Feiertags. Aonatlichr vezng'vreife: Ulk. 4.25 einichl Träger, iahn, durch M» Post Mk. 5.- einichl Bestellgeld. Mit.Sport'Umfchau- •JJUl 5.50 einschl Träger, lohn, durch die Post UMl f 25 einschl Destellgelb. Fernsprech. Anschlüsse: ür bteSi^riftleitung 112; 0erlag,Deschäftostelle51. Anschrift für vrahtnach- -ichten: Bnutger fielen. postscheSoAto: ’yreiffMrt a. M. 11686 V crlo^n. i I neben ffapp genannt, unb man heischte btc Hn liniere XCICt! Aburteilung der reaktionären Hochverräter. /. Die Antwort Dr. Heinzes Hieb nichts schul. 3n der (Erkenntnis, daß die pflege von big Kapp ist mit flüchtigen Mitschuldigen Leibesübungen in unserem neuen Deutschland geächtet- will man sie hangen, so muß man eines der Haupterfordernisse zur wiederaufrich. ,ie vorher fangen. Es war aber ein sozial- tuna unseres Volkes ist,beabsichtigen wir,einevon demokratisches Kabinett, unter dem die uns neu eingerichtete Sportzeitung künftighin ^^e"eler des Ausstandes enttmschterr Luden- U Donftänbigen Ausgabe öes Giefeenerk.aÄtfÄ 3eigers regelmäßig bei3ufugen. Die zuerst m ß ^g, wie der Minister sagte, Aussicht genommene Einnchtung einer Aus- ^in Grund vor, gegen den „verdienten Gene- (gabe des Gießener Anzeigers mit Sportbei« M[>/ gerichtlich vorrugeheii. Die Linke lärmte,. Sage und einer solchen ohne Sportbeilage hat aber Dr. Heinze ließ sich nicht irre barii Isich als nicht zweckmäßig erwiesen, da der machen, daß man dem General Ludendorff, Gießener Anzeiger eines gediegenen eigenen trotz seiner Fehler, große Verdienste um'c Sportteils überhaupt nicht mehr entraten kann. Vaterland nicht ab streiten dürfe. Zahlreichen wünschen unserer Leser entsprechend Man sollte sich nicht gerade ein Ber- wirb unserem Blatte infolgedessen fortan regel- gnügen daraus machen, mit dem alten ©tarn maSig Dienstags eine Sportbeilage fri6t" gesellt, der bie Aufgabe ^fallt insbesondere man -n gehen — und dazu gehört auch den sportlichen Interessen der engeren hje Erinnerung an Vergangenes — Heimat eingehend Rechnung zu tragen. Da- bedarf es dazu keiner feierlichen Zurustun- x gen. Wir haben am 2 7. Januar, wie zahl' tofe Deutsche, ebenfalls des früheren Kai- sers gedacht, der 62 Jahre alt geworden ist und in der Verbannung ein trauriges Leben führt. Es ist kein Anlaß vorhanden, ihn zu rühmen, ihm Huldigungen darzubringen, denn um seine Staatsmannskunst, auf die er pochte, war es schlecht bestellt. Aber er war zweifellos ein wohlmeinender Patriot. Er hat in der Glanzzeit des Reiches als mächtiger Repräsentant alles Ansehen und allen Stolz in sich vereinigt, die auch dem deutschen Die „Köln. Zeitung" hat vor einigen Tagen, um darzutun, daß die Weise vom Kyff- Häuser und entschwundener Kaisermacht keineswegs modern sei, vo rgeschlagen, der Reichspräsidenten Ebert bei her Neuwahl wieder als allgemeinen Kandidate n aufzustellen. Der „Pressedienst der Deutschen Bollspartei" hat demgegenüber^ jritgeftellt, General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck nnb Derfag: »rühl'lche Unte..Ba(f>. und Steinöralerei R. £- mmmqÄ(f)ri, der über die Wa*rrung der Interessen des Landes wachen müsse, nicht stvriclvn können, trotzdem er sich bemüht habe, die tyritfrehrnen Standpunkte miteinander in Einklang zu bringen. Deshalb habe er auch der KonfewnZ erklärt, haft der gegenwärtige Augenblick der schlechteste sei. den mau wünschen könne, um die Gesamtschule Deutschlands festzusetzen Wenn Deutschiland in den nächsten Jahren sich weder erbeb-'n würde, sei eß unmoralisch, daß die Kraft Frankreich- leide, indem es Reparationen zu leisten und Pensionen zu zahlen habe, während der Besiegte im IVbe^fbift lebe Deshalb habe auch Briand eine Ab wandern nosmöglichkeit in dem Zcchlungßsnstem vorae- schlagen, das sich auf die wirtschaftliche Wiederbelebung Deutschlands ftühe Geyen gewisse Gerüchte, die betonen, dast über die Frage des Fvr- fait zwischen dem Präsidenten der Republik und Briand Mrimngsversclnedenleiten bestehen, wird im Gegenteil erklärt, haft bad, rvS Dria-nd gestern mihretcilt Habe, sich mit den Worten Millerand in der Kammer, die er nach der Konferenz non Boulogne miSgeirwochen Habe, decke, nämlich: „Wenn auch in Boulogne kein Abkommen untev« zeichnet worden ist, so habe man horf> a-wiste Resolutionen geschaffen" Briand sei gvmd'äklich qt- stunden gewesen durch das, was feine Vorgänger rm Grundsatz angemmnnen haben, iedoch mü «’e man fanen, daß über bie Modalitäten die Diskussion offen geblieben fei. Der Vertreter der ,,Agence bavaS" glaubt versichern zu können, daß rm allgemeinen beute vormittag der Einbruch ein günstiger-r gewesen sei als gestern, und da stimm jetzt annimmt, daß die Kvnferew am Sonntag zu Ende gebt Auch nimmt man an. daß die sfrage^der Entwgsfming und der Entschädigung noch »llbonnnen geregelt wird Hetzereien der „Time»". London, 28. Jan. In einem Leitartikel appelliert bie „Time s" an den PatriotiS- mus der in Paris versammelten Staatsmänner, die Konferenz, die bisher Deutschland nur das Beispiel der Uneinigkeit geboten habe, nicht erfolglos auseinander- aehen zu lassen, da die Wirkung davon zu hrrcMbar sein und die Entente nur noch zu einer Form frage machen würde. DaS Blatt fahrt fort, die amtlichen Berichte über die Unterredung zwischen dem deutschen Reichskanzler und dem Minister des Aeußern sei der stärkste Beweis dafür, daß für jede Deutschland auferlegte Verpflichtung unbedingt Sanktionen zu fordern seien. Deutschland verkenne die Lage, wie sie General Hoffmann seinerzeit den Russen in Brest-Litowsk gegenüber verkannt habe. Er spreche zu den Alliierten, wie Tropft und seine Freunde versuchten zu Deutschland zu sprechen. ziehen. Manchem Leser find die Notwendigkeiten der Pflege von Leibesübungen bisher leider noch zu fremd geblieben, hat man sich aber einmal dazu entschlossen, dem regen Streben, das auf---o .... bitfem 6ebiet überall eingelegt f>at, mit Jnte. Solle zulamen, unb er ift ie»t, tme ein reff, und womöglich auch mit °KU°« Teilnahme ^^^l^^^n^^Solk^rnA 3U fo gen, dann wird es icbermann em ganz gebührt heute ein ganz natürliches natürliches Bedürfnis werden, einen fach- ^schliches Mitgefühl, zumal seine sympa- gemäßen Ueberblick über dieses wichtige wir- Gemahlin am Rande des Grabes fcungsgebiet zu erhalten, das die körperliche schwebt. Es ist recht merkwürdig, daß auch Erziehung unseres Volkes in neue Bahnen zu einige linkssozialistische Blatter an feinem leiten berufen ist. Geburtstag spaltenlange Artikel veröffent- Gleichzeitig oll, um die rechte Harmonie licht haben — um den alten Haß wieder au^ -»i'ch-n MrperWr unb fül bk 3U betonen fortan von un^enn.^Iöt^ ?cI,,cn schlagen. So schließt die „Freiheit" eine solche dem Sportteil auch eine regelmäßige veigabe, LLjstnnmg mit den folgenden Sätzen: „Umso- die der Kulturpflege dienen wird, heraus- mu6 e5 un|ere Aufgabe als Sozialisten gebracht werden. Vieser Teil, der aus den 1 durch die Aufklärung ' über die tatsächteten von Kunst, Wissenschaft, Technik und siche Rolle Wilhelms II. in den Abgrund gediegener Unterhaltung für die heutige Zeit menschlicher Verworfenheit hinnn- desonders geeignete Beiträge sammeln wird, zuleuchten, den dieser heldenhafte Hobenzoller (On reqetmäftiq der Samstagsausgabe ein« darstellt. Die p r e u 6 i s ch e n San d t a g s - gefügt »erben »«,»U "^o tonteiles erleidet wodurch keine Einschränkung. Augen zum Himmel auffd)Iagen und mit Die Bereicherung des Gießener Anzeigers die blendenden Glanze ihrer edlen Eigen- mit diesen neuen Beigaben eintritt unb Zweifel- saften unb ihrer Führertalente alle verlos von allen Lesern sehr begrüßt wird, er« h0TetIe Herrlichkeit des alten Reiches erfordert besonders auch infolge des vermehrten setzen. . Papierverbrauchs nicht unerhebliche Kosten, die indessen nur zu einem ganz geringen Teil Die Pariser Konferenz Paris, 28. Jan. (Wolfs.) Nach einem nicht- offiziellen Bericht der Daoasagentur haben sich die Mitglieder der gestern eingesetzten Kommission, der die Ausgabe gestellt war, den Kommissions- entwurfinderReparationssrage auszuarbeiten, um 11 Uhr am Quni d'Orsay veriam- melt. Den Beratungen tmchnten bei für Frankreich Briand, Loucheur und Doumer, für England Lord d'Abcrnon, für Belgien Ja spar unb Dheunis, für Italien Amelion unb Giannini, zwei japanische Delegierte und mehrere Saäiverstänbige. Die belgischen Delegierten Jaspar und Theunis haben, wie es heißt, gestern abend einen Vettragscntwurs auS- gaxrbritct, der als rin vermittelnder bezeichnet wird, unb der im Laufe der heutigen Vormittagsfitzung Dung erfahren, aufs neue einen geradezu ungeheuerlichen Vorschlag ans Licht zu bringen. Danach würde Deutschland tatsächlich 226 Milliarden Goldmark insgesamt zu zahlen haben. Es ist schwer verständlich, inwiefern in diesem Vorschlag irgendeine Annäherung an den englischen Standpunkt enthalten sein oll. Man darf gespannt sein, ob Lloyd George diese Komödie noch länger mitmachen wird, die ihn selbst zu einem Marren unb Phantasten stempeln würde. Dtrlag unö RtDnttion öea Wmc flnjtigcra... ___ frinp Partei bei der Neuwahl des Reichs- IIIIIIIIIIIBIIIBIHIIIHIlHHIllllHIHIIinillinhlllllllllllllllllllllllllllllllllllll OTäfibentra Tiuf)t boron bcnle, öerrn Ebert als Kandidaten aufzustellen. Der Grundgedanke der „Köln. Ztg." bei ihrem Vorschlag war wicht Übel. Er wollte dem lEmigungs- bedürfnis im deutschen Volle Rechnung tragen (unb bie Tatsache anerkennen, daß verr Ebert im allgemeinen bei seinen Kundgebungen einen wohltuenden Sinn für nationale Er- forbemiffe gezeigt habe. Indessen gerade die «iHuwfsvu uisv uuD uui uit-uuvtu . Haltung der sozialdemokratischen darleienin Gerichtshöfe die Traufe der radikalen Bolls- j>en Schuld fragen macht es den bürgerlichen tribunen niederregnete! Ja, die Urteile waren Parteien recht schwer, solchen Anregungen, wie rft hart und schroff, aber man muß sich eben I sie von der ,M)ln. Ztg." ausgehen, sich 8i> allmählich dran gewöhnen, daß aus der Poli- gänglich -u erweisen . . . tik nicht mehr die Toga für gewissenlose 9 , 8erbred)en zurechtaefchneidert werden darf. * Die beutfd>c Rechtsprechung hatte es häufig Die Pariser Entente-Konfe- recht schwer. Die Begriffe von Recht unb Teni feit einigen Klagen bei ber 2Irbetl Anrecht waren arg burd)einanber geraten. ;st, spielt sich wiederum als Richterin gegen» Nicht nur durch die neugeborene „Freiheit" ^b^r dem „schuldigen" Deutschland aus. Ein der Revolution, sondern auch durch das —a^zu abscheuliches Schachergeschäft um die Aebermaß der Gesetze und Verordnungen, das Zahlungsfähigkeit Deutschlands spielt sich t-orher schon die Geister verwirrte. Es mögen p^rt gegenwärtig ab. ine Ansprüche deo Fälle oorgetommen sein, wo unverhältnis- neuen Kabinetts Briand, das sich beim Boll mäßig harte Strafen diktiert wurden, aber Haftung der Rechtsprechung an den Geist der Sittenverwilderung unserer Tage nicht geben. Der Justizminister Dr. Heinze hat denn auch mit großem Nachdruck dem Ansturm der äußerlten Linken den rocher de bronze des gewissenhaften deutschen Richterstandes entgegengesetzt. Natürlich wollte der Sturm auch am ter den Gewaltigen des alten, zerstreuten Heeres feine Opfer suchen. Lubenborft wurde Erster Blatt 171. Jahrgang GiehenerAiijeiger , geführt, so lange hinauszuschrebe -1 Deutschlands Zahlungskraft gciDadüi , I und man wissen könne, was es au leisten vermag. Demgegenüber will Lloyb George auf der Grundlage von Boulognc stehen bleiben, wo ein Höchstbettag von 85 Milliarden in Gold in Aussicht genommen war. Man gelangte zu keiner Einigung. Die Sitzung wurde unterbrochen. Die Vertreter Belgiens erboten sich, zu vermitteln, und so tagte ein Ausschuß in der verflossenen Nacht, um, wie wir in einer nachstehenden letzten Mel- beliebt zu machen sucht, sind so riesengroß, i stallen wird. Da» für die deutschm RevaratumS- baß der erratische Wolkenerschütterer Lloyd zahlungen angenommene Softem ist das folgende: George mit feiner Abreise drohte. Der fron-1 zösische Finanzminister Doumer batte ein Programm entrollt, wonach Deutschland im Lause der Jahre über 200 Milliarden Goldmark zu zahlen hätte, wobei sofort mit kräftigen Raten begonnen werden sollte. Tie Festsetzung der endgültigen Schuldsumme Deutschlands sei, so wurde von ihm aus- lange hinauszuschieben, bis - * ' ' Jen sei IW d Samstag, 29. Januar 1921 ftr bi» Ta4»»0<»mmer bi» jum Nachm>.rag oorh»r ohne jede .'/?rbinbhd)i reger Aus p al* ewig, dus Wert unter allen Umständen zu halten. D« Mündestbeitvag für eine Famille wurde am b Mk. festgesetzt w'd man erwartet, da» alte Familiär st-;.., iiikK dem die Aburteilung deutscher Zivilpersonen I wegen Vergehen gegen die Besatzungsmacht und die Verordnungen der Interalliierten Rheinlandkommission obliegt, ist schon seit -November 1920 ein französischer Offizier schwarzer Rasse als Richter tätig. Seit kurzem ist dieser Offizier auch am Berufungsgericht in Landau als Richter bi Funktion. Der schwarze Offizier benutzt bei den Gerichtsverhandlungen lebe Gelegenheit, den meisten Angeklagten in sehr nachdrücklicher Form seine Verachtung und s-'-v-n Gvott zum Ausdruck zu bringen, ohne daß die-» feu durch die übrigen Rimcrr ixxl o... sitzenden der notwendige Schutz zuteil würde. Lohlenprekerhöhauq. Berlin, 28. Jan. WTB.^ Ter Reichs- kohl en verband und der große Ausschuß des Reichskohlenrats hatten sich mit den erneuten Anträgen auf die Ko hlenpreiserhö h nn q cn zu feickäftiaen. Für das Rfeinifch^West fälisch- Kobtenfynditat wurde eine Preiserhöhung von 25 Mk. vro Tonne beantragt, unter 3fezua nähme äden vermieden unb die Bedürfnisse der Bolkswirtscka't geichont werden." Für ben Vollzug des Gesetzes ist eine ausführliche Anweisung bcigefügt. ** Die Reichsgewerkschaft beut- cher Eisenbahnbeamten und -an- v ä r t e r, Ortsgruppe Gießen, faßte in einer Tagimg am 26. Januar im Fel senk, ller nad> stehende Entschließung: ,,Die heute im Felsenkeiler tagende, schr zahlnrch bemchte Mitgliederversammlung, in welcher die Teuerungsaktion. der Eisenbahner zur Beratung stand, ut mit der nach Ortsklassen gestaffelten neuen Rege lunq der TeuerungszufchüIsc nur deshalb cuioct- fianbtn, wü" ,r ge ehen w r>, ia", eg nroärUg ircht mehr zu errcich.m ist..Eine nochmalige -Staffelung nach Onsklassen wird nicht als gerecht anerkannt, da die Ortszuschlägc bereits nach ^Ortsklassen abgeslu't sind und die Beamten niederer Ortsklassen dadurch bereits bedeutend niedrigere Einkommen haben. Tie ursprüngliche Forderung dec Reickis-Gewerkschaft, die Teuerungzuschlä^ nach Besoldungsgruppen, abnebmend mit wachsendem Einkommen, to te tv g-rechteste Lösung gewesen. Nunmehr e hofft die Versammlung nur dann eine wirkliche Besserung ihrer wirtschaftlichen Loge, roenn der itelKmroeiS begonnene Preisabbau von Dauer ist und weiter foNschreitet. Natürlich darf es dann nickst Vorkommen, daß, wie m Gießen, seit Samstag vergangener Woche das Fleisch unb die Wurst um 1—2 Mark das Piund teurer geworden sind, wnst haben, alle Eilirommenverbesserun^.en der Fcstbc- soldctcn keinen Zweck! Eine schleunige, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende ander- weite Ortsklasseneinteilung wird nir ein dringendes Erfordernis gehalten.^ Der seither angewandte Grundsatz, datz es nur in großen Städten teuer sei, stimmt unter den heutigen Verhältnissen nicht mehr, da uack>ge- roicien ist, daß die Kollegen in den kleineren Städten und auf dem Lände gegen die Amtsbrüder (üirtfdMftiicten Gnm^stücken wurden irg'auWidx Dreite erzielt. Tv Verpachtung einer 19 Ar großen Ackerfläche ergab einen Jahrc-spackstbetr m von 1250 Mk -, ein nicht gxurz 5 Ar großes Bsum- slück wurde mit 3750 Mk. bezahlt. — Sur Behebung der sich auch in unterer Bürgermeisterei immer fühlbarer machenden Wohnungsnot hat die Bürgermeisterei un ehemaligen Durchging^ lager Wetz^ir efne Mannschrftsbavacke zum Preite von 24 000 Mk. getauft, die an 6 Wbhimnhs- suchende der Bürgermeisterei z>mn Bau von Ein-- familienhausern in gleick'en Tet'en atziegeben wot- den ist. Weiter ist die tzu dem Laser gehörige Wasch- und Bichcanstalt von der Bürgermeisterei zum Preise hon 4-5 000 Mk. am Abbruch an getauft worden. Ter Abbruch ist einem Unternehmer aus Wetzlar, als Wenigstforderndeu, übcrtcioen. Tie gewonnenen Baumaterial en werden auf Anweisung de? yilrgermci Rerxrm te? an bauPuHige Einwohner der Bürgermeisterei zu dem dem Unternehmer vorgefchriebenen Preise abgegeün. ^eften-Naitau. Der Kmnvf um den Maskenball. fd. Frankfurt a. M., 28. Ian. Die Stadtverwaltung hat der Verordnung^ des Polizeipräsidenten, die die M a L? e n b ä 11 c verbietet, ihre Genehmigung versagt, weil die Verordnung so spät ergangen fet, daß den interessierten Kreisen, die schon ihre Vorbereitungen getroffen haben, unverhältnismäßig hohe Verluste entständen. * fd. Frankfurt a. M, 28. Jan. Zum Andenken an seine verstorbenen Eltern $at Herr Henry Bndge in Lugano hier eine Stiftung mit einem Kapital von einer Million Mark errichtet. Zweck der Stiftung istdieFürsorgefürerholungS- bedürftige Männer, Frauen unb Kinder. in den Großstädten im Einkommen oft ganz empfindlich schlechter stehm, trotzdem sie bi: glcichm ober noch höhere Preise für ihre L'bensbedürfnisie anlegen müssen. Die Versammlung fordert daher den Hauptvorstand hiermit auf, die bereits aus dem Programm der R. G. ver'.eichncten wichtigen Fragen des Preisabbaus unb einer gerechten, gründlichen audecweiten Ortsklasseu- einteitung mit al'er Energie und Este ux erster Linie zu betreiben, um dir nach vorliegenden großen Hinten sobald als möglich zu benitigen, insbewndeve bi? Kollegen in den kleinen Städten unb auf dem Lande, m den Besitz des Existenzminimums zu bringen." ** Bankumbau. Wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich ist. befindet sich wegen Umbaues der Eingang der Mftteldeutschen Creditbank biS auf weiteres in der Goethestraße. * Ter Sor trag Plüschow ftndet am Mittwoch dem 2. Februar, abends 8 Uhr, in der neuen Aula statt. ,,Te r Fl teg er von T s i ng- tau" — unter diesem Namen ist Pluichow bekannt getoorben — nnti> von seinen Erlebnissen in dem Kumpfe um Kiautschau und seine abenteuerliche Flucht ans der Gefangenschaft berichten. Er hat seine rednerische Begabung schon wiederholt in den Tienst vaterländische Bestrebungen gestellt unb überall nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Näheres siche Anzeige. märtet ergab 194 Mark. A«S dem Amtsverkündi^nnasblatt. " Tas AmtsverkündigungSblatt Nr. 14 Dom 28 Januar enthält: Maßnahmen gegenüber Bcckriebsabbrüchn unb -4]i teguntf n. — Knunung von Leich'n zu wissen'cha'tlichen Zw<'ckw der Laut«suniverfität. — Bereinigungen Röthges unb Aesielbach Die R eicks maßnahmen gegenüber Betriebsabbrüchen und -stillte gun gen vom Nooember 1'323 sind den davon betroffenen Frnren durch frühere Berö's ntlichimS sowie durch Kommentare in den Fachbluttern bt- taruit Au? den bes'i'chcn '21 usr 1 htu11c vereine und Veranstaltungen. ,e Rödgen, 29. Jan. Der Gesangverein Eintracht 1888 Rfegen hält morgen abend um 71« Uhr in der Wirtschaft Baller eint AbenduntN> Halbung ab verbunden mit Gesang Vorträgen. Theater, Verlosung und anschließendem Tanz. (Siehe Anzeige.'» „ i. Jnbeibe«. 28. Jan. Am bortaen Sams-, tag, den 22. ds Mts, tienenftaftte der feevie Gesangverein . Erni atd" er^en gnmCtertaboib Durch Qkiang0ro*"t--'äic» Verla ung unb 3$nrt e'tu von GLichtm ustv. sowie Dar; routibe den Mft- fiftdiem reiche Abwechsümg in dem alltäglicho' LÄon geboten. * Nonnenroth, 28. Jan Am Samstag fand hier die diesjährige Hauptoersammlunq des Krieger vereins statt. In toürrtger W ist ge>> dachte man der im Kriege Gefallenen, sowie der in fer Heimat verstorbenen Kameraden. 6? wurde daraus Angewiesen, daß bereits 10 000 Mk. für ein T e n f m al gesammelt sind, das v'rauSficht'ich im Sommer seiner Vollendung entgegen si cht Hierauf hielt Lehrer Keil (Klein-Linden) einen Dor trag über Zweck der Kriegervereine. sowie Kriegs- beschädigten und Hinterbliebenen-Fürsorge. Lehrer Walter von hier gedachte her ReichSgrüistning und der Gesangverein Liederkranz trug einige Lieber vor. — Am Mifwoch freiten die Lehrer Lorenz unb Glück Don Lüü im Schulscufte einen Licht- bübervortrag über Oberschlesieu und feine Ichwrrr ( unb Del, Sebrüde Sä®" ^5^ Vtfni t-a' Z1|n» ji,Vretiet«dea Ornam I feiSigec gi«olben. KiflliW U UN atimbcTun Sßt ßtxne llnbetegte1 für 5d den vom Va«rr zu , belegte Spiegelgm WWk G lli Hi ■b mthr werden tin Inlnn«n2ieöü6er(iii ipirbadokii a 8vat klrtiLLde^lüü. i>l k •ual wm Sllibcwab hnütlti 'Mnr AL ElitUb. unb \q\ou s inkidlL XnbtobxL IteilolflimQ Xemldjl Ofenfebrlk 1 gesamten Bevölkerung unterschriebene Protest an erwartet, da» atie Familien kundgebung ersucht die Neich^lechunq. ’ürenic Lenen rniterstliedslo^ fee Wotzl- migehmderte Wahl m Oberfchlefteii eyizutreA. ‘ -L - \ 5nie Haussammlung für die bedrängten Ost- Au» Statt und Land. Gießen, den 29. Jan. 1921. Vorsicht in Briefen nach dem berctztcn Rheinland! Tie allgemeine Ueberwachung des Postvertehrs in ben besetzten rheinischen Gebieten durch bic Besatzung cbehörden ist nach fern Inkrafttreten des Vertrages von Versailles nxageiafleu. Tic Wim land Kvmmisfron in Koblenz fet sich aber das mecy: zugcspcock m. iederzeit die Aushändirnng wu Brre> fen und Posisendungen von den beulldym Bcyochcn zu fordern. Tie Kommission kann an jedem beliebigen Orte des besetzten Gebietes und zu leber beliebigen Zeit die Poftübern-achung ausüben las'ien. In letzter Zeit wird die UebcruMdsintg in gelinder Form ausgeübt. Tic Ausiührilng,licSt aber ganz im jeweiligen Belieben der obersten Be,atzungs- bcbör?c Tie Behörden sind deeh lb ersucht worden, bei ScOr ibeu nach Orten in dkm besetzten Gebiet stets oesieu eingedenk zu sein,, daß die Schreiben oon den Besatzungsbehördcn gelesen werden können. Es soll deshalb alles vermiefem werden, was dem R.nch' unb den Empfängern schrden könnte. Dies gilt mehr ober weniger auch für private Bnef- schreiber Beranstaltungen. Samstag: Stadttheater, 7 Uhr, ,x>m Meißen Rösil" (geschlossene Vorüellimg). —Gafo . .. Leib, 71/2 Uhr. Konzert und Vorstellung der Ehiem- rung ihre Haltung in der Kohlenpreisfrage ein--1 |eer Lichtspieltheater wie gestern. a-’fenb ferlegen teil Ter Antrag des niedersäch- Sonntag: Slad^hcater, 3 Uhr, „Zwangs- sischen Kohlensyndikats auf Preiserhöhung von einauartierung"; 6>/r Ufe, „Tie FoschingÄee— 18,40 Mk. pro Tonne toirtbe ebenfalls angenom- Neue dlula, 5 Uhr, 3. Abend zu Gunsten der Gemen. indes mit fer aleicben Begrüichung durch den I fiächkinesvende für die gefalleuen Angehörigen der Vertreter des Rbichswi'-tschgftÄninisters begnstan- Universität. — £ i < • • - • •. bet. Tie Anträge des Mitteldeutschen unb Ostelbi- — Stadtkirche, b Uhr, schen Braunkohlcusmidikats aut Preiserhöbungen Geistliche Ddusi'auwchrung des Evangcli cheu Ar- von 3.70 Mk pro Tonne Rofeohte unb 12.70 Mk. bcitervereius. — Hotel G^oßherzoa 8 Uhr, Licht- pro Tonne Briketts wurden schließlich unbeanstan- hjldervort ag der Zionistischen Ortsgruppe. — bet amvnommtm, nachfem der Antrag auf fine Stodtmission, Löberstra^. 3 Uhr, Bezirksversamm- weitevg^heiche Preiserhöhung von 16.— bzw. 19 701 (mtg Verbandes gläubiger Kaufleute: 8Vi Uhr, Mark mit Einspruch bebrbbt und Kurückgenommen Voitragsabeud. — Eafö Leib, 71/- Uhr. Konzert worden war.-- unb Vorstellung der Cbtemseer. — X'vbt' m^llMis, b(tm wie Sains tag. — Lichtspiele, Seltersweg, „Der Das Neichsverforstups^atfetz. Vampic » Berlin, 28. Jan. (Wolff.) Uebec das "Personalnachrichten. Am. 1. Februar Reichsversorgungsaesetz wurde ilN scheiden die Bcrmesmngsräte Bergauer und Zehner-Ausschuß des Reichstages eine Eini- Hiemeuz ans Alters- und GesuichheitsrückfMen aunq insoweit erzielt, als man übeceinkam: aus dem hessischen Bermessungsfeenße. Tie Ge- 1. hie Teuerungszulage zu erhöhen: 2. die ab- nannten Hafen sich um das teoikfe Mlg afeae (Mrentt narb S 63 bin auszusetzen wesen sehr verdient gemacht. Beide sind au» dem q Pnfür fen Reiua der pcaktisckx'n Mesfungsbienit hervorgegungen. unb är? Einkomntensgren^ MrdenBezugder lüutbcn iu verl)ältuismäßig iunoen Jahren m fei- Elternrente nach ? 45 ebenfalls zu erhoben. tcnbc Stellen berufen. BeÄc Bermessungsbeamte Der .Hauptausschutz bewilligte hierauf die be- ^ben hervorragenden Anteil an allen tzerbesse- anspruchten 400 Millionen Mark. | nrngen auf dem Gebiete des Bermeffungswefens Anträge zur Parlamentsreform. der letzten drei Jahrzehnte Die Herauscmbe der B-rlin 28 Nam-ns der »ÄÄTÄ« katllchen Reichstagsfraktwn stellt Abgeordne- geometrischen Arbeiten in Hessen" ist mit ihr Werk, terSchifser nach vorheriger Verständigung §€r Leitung des Fachvereins „Hessischer Geometer mit den übrigen Regierungsparteien eine 11. Masse" Hafen ne jahrzehntelang angehört, und Reihe von grundlegenden Anträgen fee Gründung dieses Vereins mit veranlaßt. SurParlamentsreform. Die erste ver- ** Aus dem Stad ttheater- langt den Erlaß eines Gesetzes betreffend die B ,, re au. Goethe's „Götz von Ber- iGeschäftsordnungdes ReichstagesUn- lichingen", der bei den häufigen Wieder- cker dem Nomen eines Äeltestenrates soll ein Holungen stärkste Begeisterung entfacht, wird Ausschuß von 28 Mitgliedern gebildet wer- nunmehr auch am Samstag, den 5. Februar, . den, dessen Vorsitz der Reichstagsprasident, in Lu ermäßig ten Preisen als Schülervorseiner Vertretung der Vizepräsident führen ftellung gegeben. Damit allen Schülern der soll. Der Aelteftenrat soll erstens den Reichs- Besuch ermöglicht werde, ist der Beginn der '-tagspräsidenten bei dec Führung der Ge- Vorstellung auf 4Vr Uhr festgesetzt worden, schäfte unterstützen, zweitens ihm durch Ge- Platzbestellungen — auch von Schulen — wer- setz oder durch die Geschäftsordnung zugewie- ben schriftlich „an die Theaterkasse Gießen", ifenen Entscheidungen treffen. Reichsge - l telephonisch nter Fernruf 930, erbeten, letze, die nicht lediglich oder hauptsächlich lei- ** Der Konzert-Abend zugun- tende Grundsätze enthalten, auch nicht aus> an- e n b e r & ftb ä t n । e n b c b e t u n j s ieren Gründen von ^ionderer Bedeutung ei f itä t, der, wie wir vor wenigen Tagen smd, sollen vom Ausichuß des Reichstags b e - berichteten, >auf Sonntag den 30. Januar verschlossen werden können Em von dem , werden mußte, wird uns mit Ausschuß beschlossenes Reichsgesetz wäre un- - bisher in Gießen noch nicht ge- verzüglich dem Reichstag vorzulegen und auf Konzertkräften bekannt machen, fem Verlangen aufzuheben. Dec Haushalts-k^En aus anderen Städten, wie Bec- Vlan^sott spätestens am 31. Januar leben Iah- km, .München, Düsseldorf, Cöln, Hagen usw. res dem Rnc^tag vorML^tworden. Der Ael-> in .guter Ruf vocangeht: Frau Palma von testenrat soll befugt fern, ben Zeitraum für die Pafthory-EiHmann (Violine) aus München, Erledigung einzelner Angelegenheiten und btel^ $ Scheuten (Cello) aus Mühl- Dauer der Redezeit zu bestimmen. [beim Dte Ausnützung der bayerischen Wasserkraft. ** Der Gießener Konzertverein München, 28. Jan (WTB.^ In der oeranftaltet Sonntag fen 6. Fefeuar, nachmittaLs L/I7ibtaasfitzuna wurde der Antrag I ö llhr in bet neuen Aula ein Sondertanzart Don L ä® MTeMtiT» M" metle zur Er- ** Ob exhessi scher Kunst verein. Zu richtung bei beiden Akliengcseuschaften Wal ber Uusfellung von Werken der Münchener Agua- chenseewer? und Mittlere Isar, so- nllisten ist noch unter anderem eine Kollektion wie die Bürgschaft des bayerischen Staates graphischer Arbeiten von fern bekannten Graphiker für die aus^igebende Obligationsanleihe er- Daniel Stafckas Königsberg neu cm-?gestellt wor- . bat, gegen die Stimmen der U. S. P. D. an- den Die Ausstellung ist^Sonntag, Mmitag, Mttt- aenommen woch und Freitag Don 11—1 Ulfe geöffnet, genommen I ** Liebeswert der Teutsch-Ameri- _ haner. Als kleines Kind wanderte mit feinen in Aus vem besetzten Gebier. Beuern ansSfügen Eltern anfangs der 70er Jahre « A r ü r Ü P n 9fi iWTB 'i Auf W Zörb nach Amerika aus. Wie viele D.-Lmeri- 'rtJrfen naA Mitteiluno kaner hat auch er feiner alten Heimat die ßiefe ben Saarqruben roerben nach MitteilungI junb miederholt die Not riner beutiefen bex franzoiischen Bergverwaltung zunächst zz^fHgnrosfen zu lindern versucht. Auch neuerdings am 31. Januar und am 5. und 7. Februar 1 er ber Kindcrhilfe in Gießen 403 Mk un» in Feierschich ten eingelegt tDerben, ba in-1T arm stabt 600 Mk., sowie eine Kiste Kiirferkl eifer Feierschich teu t M folge der wirtschaftlichen Krise eine Absatzstockung eilige treten ist und die Halbenbestände bereits überfüllt sind. Die Krise wird.. - - , ss sWSfid sös s emr-ere mit Deutschland sollen Verhaud.ungen schw^Z ächtet würfe, rekrutierte sich vorwiegend aus der hen, um aus dem Wege des Austausches von P^vinz Oberfesscn, so baßes wrchl Inne Gemeinde Ruhrkohle Südbeutschland mitSaar- gibt, ans fer nicht ein ober mehrere Mann bei fern ckoyle zu versehen. | Siegünent gedient haben. Ter Besuch der in Darm- Luvwigshafen,27 Januar. (Priv.- stadi stattnnfenfen Fefer wird Tank fer $orarfev Telcrr) Beim Polizeigerickt in Landau, ten der Auss«se nach Mög^ichkeik eil ich-.ert, doch - v. . — ■ •' a - '»•- - <• «ist hierbei Bedingung, daß sich dreienigen, die an der Feie^ tcilnefeicu wollen, spätestens bis 1. Februar b ä ben zuständigen Stellen m elfen **TieWarenausgabefe) )täbL2eben^ Ach Jetit lii b« ktite Ameln Eh gutgehand.Sp Nche kteleb,Q6|8.Nldda Giraatie •whermeisl em« Uittun« d gern. — Tvmtersbi.. 3 MRT- 3 e r 27. \ Fensterglas 81 Jn/i-A. HaboNandi Achtung! Achtung! gung versagt, veil bk Heute und Honta« rrangen sei, baß der die schon ihre Hör DAM 7 Akte 7 Akte 1154c 3ß Akte 22 Episoden [1164 Hochachtend L.5WM.Wei-elM.,SIM-Merl 01376 (V bctitrafecli 889D Kontor ZN Ostern oder früher gesucht. Rin & 61894 Ml StiWtiil \/elte/&u>eg Rchlarz |. aetmte/rn ix S?adi
    ut. sabschriften. Referenzen, sowie Angaben über Vehaltsansprüche und den frühesten Eltstrittstermin erbeten an 1069D Heyligenstaedt . Vertreter für den Bezirk Bietzen der in Trogen-, Material- und iZardwarenbranche sowie in der doruaen >arbtuarengroBbanüüina bei guter BerdienstmögUchdeu gesu cht. Angebote unter Angabe von Seierenien unter 1129 an die GeichattSitelle deS Geeit. Au^. erbeten. @btL Mädchen für alle Houdarbei en per sofort ob. spät, gesucht. iVrau D'r. ♦abeemane, DermiudL Heinrtchfrratze 143 L ü» r Bahnbofftrahc 2 TI. IHbUerte^ Zimmer F aermt tctt 01.166 tzPchNeider, Lahn'tr 9a Mietgesuche | /Wiiprtieraßj? Tnged geb. Baar lucht • iiuzmcr mit Riebe, iftm. ffochgel. Tchristl i U13. u Q1.U~> in d. G. An^. pdie für einen iungen (er'N 4UM 1. .vebr. ein fr4l. nxlbl. Zimmer tit o>er ohne Bennon inerten an Teatift bche11er, (Sieben, kebulürave n, n,z 8ni"netter 'ncht?» lä. 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Du i 46 u 19,28 3a„. ,,DTB. > «ui btt SeRenb in Dmzbutg Neibetich er. elfe auf der lechikn Sohle ein neuer Ge- «t,,»btuch, nnchbcm »ort schon am 7> Z inuar durch Zusammenbruch ciuec<3ttcdc Bergleute verichüilei worden waren.Die der verschütteten Bergleute IIÖ000 Mari leriraonl mb mehr werden tflnL in Backöfen alten GvltemS. ■rrtannen Sie daher ioL Beichreibg. 63 llb.T ritschler» tbarbartoteu u. Cvarfodiberbe in. (Llnrtcbtg. Aum Ktoibacken, de-gl üb. rdleischräucheravvorate, welch, Avni Aum «»(bewahren dienen u. vor Dteben u. ttucAleler IcbüUen. Alle Ärätz.- überall ohne weit Mitcab. und kolorl gebrauchsfertig. Handhabung 6berleid)t Audsllhrl. Beichreibg. von der grötzien Ekez'atsirina Deutschland»: 568 Ofenfubrlk Trlf chler, QHdtostenbnrg. Junger Mann aus der Mannkakturwaren-Vranche, der leine ifebre beendet hat. 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(Wolff.) gestern adeud ecschieu im Äontor ber iilip baltischen Kohle »werke in fflein-Rä'chcn eine Räuberbande. Die Banditen banden die Bcaurten an Stühlen fest und schlugen den Ardcrstand leistenden ftajsierer mit einem Gummiknüopcl nieder. Sie rissen chm dann die Schlüssel aus der Lasche und raubten aus dem Geldschrank 200 000 bis 250000 Mark. Auuae Tarne auS heuer ,>amilie. ro. d. Hau halt 3diu le beimfien w . lucht Ans. Marz b. Endc Aug. Wohssag n. Fsn.-AascliL b aut ftaut; a. liebit, wo noch erw. Tochter i. a Achtung! Meiner werten Kundschaft zur gefälligen Mitteilung, datz ich durch Umgestaltung meiner TBerfcftätte in der Lage bin, einen WaStMMiMMin für 280 Mk. anzuferttgen. Konfirmanden-Anzüge, Ulfter, Paletots, Gehrocke usw. zu entsprechend.Preisen. 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ÄM beantragt, bwj? tkmen $u erhöi Maßnahmen p flefanqnien in ftftobiftfrn B Ausnahme, die such in Karlskr daß wie in Ka totfv die Teuts irtf&ne fest hielte Lasser Sdjhxn Sinnbild der i 3m (fat siehen i M ffidutfrfpu.' te unsere Ehre Talkrfetf zu g Nlchs TM den hÄenlmr unsere qeleMkilen ver eine AnsnÄmed und halten ein j( für ausgeschlosst der VestabMu Ms herum sehen rüftat Sehr h deereskmdqet i|1 ■Bit broidnt ein ttt dmMärke twittro nicht au< ^usHrm. t «den uns die ' AmerterWch Mürben untf ^ryrfneg 'M 'm verdick y «t assen A ^^vchr Mttben. 2lf i,i, W't Neben if| 5 Miner Offii innersten Li S.ymgten SS-öerben. vor u der P Mtij !?0 7*^116 "Ar LrK SS Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Samstag, 29. Januar (92f nb halte schm Beisoll bei ber Mehrheit.) ter MMA nt Ainiwtü, 11.1J.W /iSfidi 8 Uhr, M- IlMtiorbn.: Llfmoit - b.9.ifienl'frl4ihv2‘ flcn. le 2» (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 2. i?ii lUOl leisten einen nickt batten, die sich larn ohne bap, mrn bod ar« 1311 der t N 15. flU* lupf rin lich näher t, Art sie ist It. au! icbev illdif il an iger Ml, üb’ hier tuet «itt. i""d Vizepräsident Bel l rügt bvfen Ausdruck. Morgen Samstag 12 Uhr: Mietssteuer, Wot* und Ergän;ungretat, Interpellationen und Wehr- gesetz. — Schluß nach l/i9 Uhr. U mti iitr na in*. in ’ieni fuj ütf« An« UL nuten >ul)r und woher sie kommt. Okm» als imnt man sitzt, nne ich vor kurzem noch qesesfm batte, und aus dte Sckritte eines Unbetoirntrn draußen un Gange lauscht . . . Ick machte mich von diesem Gedanken fm, nahm meinen Freund unter bat Arm und fing langsam mit ihm *bie Treppe hinab, während tck über allerlei nebensächliche Ti"-ge viauder'e. Ick ordnete meine Rechnung im Bureau der LetelS uTtb inzwischen ging er hi naus, um nach dem Pierh zu sehen, mal jedoch schon kurz daraus cnAer an. ^Fortsetzung fotot) ronbl b.8orimnbJM'|. IchledrneS. ® 1 lit vollzabli-r W. irlnflcnb rrlorberl . jilltflliebfrbüd). Jini itbt' tob' '•'S I»lb slro* V ob. [Itlß- zur- 11$ ;e"S rill« r»u W »lnz in dte meine nahm. „Ich tennc es sehr wohl, und ick sehe auch, daß du unglücklich bist. Und deshalb reise ick heute abend mit dir!" Gr drückte meine £xnti> und bedankte sich Gr drückte meine Land ein zweites Mal und bedankte sich neuerdings, und allmählich stiegen wrrk- lick geimbc Zweifel in mir aut, ob er meinen Namen nur rein zufällig aus der Loteltatel drunten geleint hätte-- Sollte das Ganze nickr etwa nur eine von vornherein abgekartete Sache sein, und war er nickt tnellntft überhaupt nur in bie Stadt gekommen, um mich aut sein Gut hinauszuholen? Gr hakte es ja von irgendwoher erfahren können, daß ick mich hier für einige Zeit niedergelaslen hatte, ja, er batte es sogar aus der Presse erleben können Gleichviel, dos stand fest: er hat irgend etwis auf dem Lerzen, und was auch daraus entstehen mochte, ich war fest entschlossen, leine Bitte zu erfüllen und ihm aut das Gut hinaus zu folgen. Nun aber gesckah etwas ganz Eigenartiges, das mich noch in der Ueberzeugung bestärkte, daß mein Freund stark nervös sein mußte. Ick sagte zu ihm, wir könnten ja zulammen bmurtergeben und während ick im Bureau des £otele meine Rechnung bezahlte, könne er io einmal nack dem Pferd sehen. Er war enwerfianten, und ich öffnete die Tür zum Gang hinaus und ließ rfm vorangehen. Kaum hatte er einige Schritte in der Dunkelheit getan, als er gegen mick zu rückdrän gl r. „SaCo?" rin er. „Nann?" fragte ich. ,^8as ist beim da los^ „Oh, nichts weiter," antwortete er etwas verlegen. ,Zch wußte nur nicht, daß der @kmg )o gen* Md 0U budti [ein Pnutr .. i i einen Okl ? öe- JO' » dem „Nun, das ist ja nur eine Ausrede. Ich will natürlich nickt in dick bringen, aber dein ganzes Gebaren madjt auf mich einen so merkwürdigen Eindruck, daß mir scheint, du hättest trgaibem Geheimnis vor mir, das dich bedrückt . . .?" Er machte neueckings Mühe, ousKustehen. „Ja, mm werde ich aber wirklich gehen müllen!" sagte er. Und kurz daraus zögernd: „Uebrigens könntest du mir einen sehr großen Dienst ermeiien . . „Nämlich . . .?" „Indem du jetzt mit mir fährst und einige Zeit bei uns draußen auf dem Gut bleibst . . " Dieser Vorschlag kam so unerwartet, daß ich unwillkürlich laut auflacken mußte. „Tu sollst em prächtiges Zimmer haben, niemand wird dich m deiner Ruhe stören oder dich sonstwie beanspruchen, und du wirst in jeder Beziehung leben, wie ein Prinz . . ." Er packte mich beim Arm. „Also entschließe dich!" bat er. „Oder meinst du nicht, daß du draußen bei uns schließlich ebenlo gut wirst arbeiten können, wie hier in bieiem Hotelzimmer ?“ Ich backte entert AugenAicr nach. Ich dachte en die Mißstimmung, in der ich mich b;c ganzen Letzten Tage befunden hatte, und ich wuß.e. daß ick nichts als Veränderung brauchte, um wieder tote vordem mit meiner Arbeit vorwärts zu kom- •men. Sollte ich womöglich einschlagen? Aber cs lte sich auch noch um etwas anderes, denn ick taä äeftün®teÄ Muchweishare Gejühl, dah Im Gang war es wirklich sehr dunkel. Tic Zimmermädchen mußten vergessen (xtbtn, das eiet* irisch Licht an zudrehen: es war, als stecke man nt einem stockdunklen Sack, und während ich nach dem Kontakt tastete, stand ment Freund unbeweglich im Dunkel irgendwo in der NLHe der Tür. Als das Licht endlich auf flammte und bis nt bie fernsten Winkel des Ganges drang, war tS mir euren Augenblick, als habe mein Freund erleichtert ausgeatmet, aber ich konnte mich ja auch geirrt haben, i eben falls hatte ich bis dahin nickt gewußt, das er sich nach der Art kleiner Kinder un Tun fehl fürchtete. Warum aber hatte dann aus dem ,L>allo", mit dem er in das Zimmer zurückgewichen wir, eine so ganz und gar eigentümliche Angst geklungen? Es war ganz, als hätte er im Dunkel des Ganges irgend etwa- gesehen, das ihn erschreckt hatte, und ick mußte unwillkürlich wieder an seine Redewendung von dem Vorausahnen einer Gefahr z irück- schn Ausführungen zu antworten. (Zuruf des Abg. Kuhnt: U-Boot-Derbrechr!) Das Geheimnis des Alten Roman von Sven Elveftad. 095 öle W pji- . u. lnz derartigen Zustand im deutschen R ichslag für möglich gehalten. Ws deutscher Mann er es unter seiner Würde, aus die Kuhnt- Fridtjof irgend etwas vor mir verbarg, daß er m der Zwischenzeit, in der wir uns nickt gesehen, etwas erlebt hatte, mit dem er mir gegenüber absolut nicht heraus wollte. , Tie merkwürdigen Redewendungen über seinen Vater und das Gut, die Unruhe, von der er sich, seiner Behauptung noch, nicht freimachen konnte, und die Veränderung in seinem knisteren, alles das zusammen genommen sagte mir, daß ich vielleicht irgend etwas Besonderes erleben werde, wenn ick mit ihm fahren würde. _ , „Also gut," ragte ich, „dann will ick eben mitfahren. Aber, firb mal, ich möchte euch anderseits auch nicht zur Last fallen . . „Was für ein Unsinn! Im Gegenteil: du erweist mir ja einen großen Dienst! Du tannfi dir gar nicht vor stellen, wie furchtbar einsam ich bin und wie mich der Gedanke freut, endlich wieder einmal ein anderes Gesicht um mich zu haben/ „Einsam . . .," wiederholte ick. „Die mett- nrütbig! Wie kann man denn überhaupt aut einem so großen Gute em am sein?" , „Nun," antwortete er, t vielleicht ist es nickt einmal allein das Eirsamkeitsgefübl, vielleicht ist es «"ick noch etwas anderes. x>rt du. zum Beispiel, sckan einmal das ganz bestimmte Gefühl gehabt, daß irgendeine große Gefahr, bie du einst- weiten noch nickt kennst, gegen dich im Anzuge ist i Tu weißt nickt, welcher Art sie ist und woher sie kommt, und du fürchtest sie doch und hast Tag und Nackt keine Ruhe vor ihr. Kennst du das Gefühl nicht?" Ich antwortete nicht, sondern rah um nur schweigend an. „Tu kennst es also nicht!" sagte er leise. ^jjxV islöonäX uU axbaa ich leckte ßjnb [_ Vereine^ Tie SDreMunboifin Dienstag um Donnerstag von 6 bl) 6 Uhr in MdcheMulr iSeir* tage) iiQit Wl Q.Door Dm M ILllBI 1891.1 ^utteroertellör llfrblenl bei THial M UubrolflJplöBÄ am!Ni tag ben 31.1. u Tin tag den I. 2„ d.9 L vormittags ab. / SÄ ä6"id)itl Ä d-n DK gäj4te,t Wtti U ML Deutscher Ucicbstag. Berlin, 28. ZarnZar 1921. Wwfwarn?*1 ^'aart°lrtnunt® zunächst flrirx der Abgg. Erkelcnz- nxxm der widerrechlchen rrokung des Landrats von Neuß Freiherrn txm aTf kiS? gchl Ministreialdioektor ?'«alb dvi Tatbestand zu Fvcherr von Lünmk ist.tofott, verhaftet worden. In brr Ben:fungs- onoten Festung verurteilt wordm Nutstbefvlgung belgifdxr Befehle y”1’ «^^brlufen die Rhein, IffrtMjommiffton. Demgegenüler ist bentfdxrfeiid LHl^fSI,Lh?tbcn' ba,’T txm Lünmk sich stets höflich benommen bat und bafj er bie Ansicht alS ob die deutschen Beamien nicht s-ndlings sich den Bef h en der Rh i ilandSkom" iss« i ; i rüget hätten, für berechtig ansebe Un - Protest ist leider erfolglos geblieben Dir haben g gen dir Auffassung, daß unsere Beamte zu willenlosen Werkzeugen her Besatzungslehörden gcnrackt werden können, miss Neue Protest erhoben und legen der Sacke große Bedeutung bei. ToS Verfahren gegen den Abg Thomas llkvnnnuttist'i wird gemäß dem Anttage des Aus- zckiusseS eingestellt. Präsident L ö b e entwickelt sodann, genützt auf den Vorschlag des Aelteüenrates. das Arbeitspro «ramm der nächsten Tage und bittet dir Redner, fick auf eine dreioiertelstündige Redezeit ju be- schränken Abg Geher dhmtm.) pwtestvrt g^gen diese $rixrh>.iIti(Timg und verlangt unter großer Unruhe deS Hauses die Einhaltung des geschästsordnungs- mäßigen Weges. Präsident Löbe wiederholt, daß eS sich nur um einen Wunsch deS Aeltestenrates handle. In der Weiterberatung des vvtreSrtats protestiert Abg. Brüninghaus (T. Vpt? zunächst gegen den Abg. Schöp'lin und den sozial- demokvotisck>en Antrag Radbntch, bedauert, baß bie kteereS- und Marineetats gleich zusammengelegt worden sind und geht bann auf Einzelheiten ein. Auch ihm habe angesichts der Meh-kvsten des Reiches dos Herz geblutet. Aber ein kleines Unternehmen arbeite mit denselben Unkosten wie ein größeres. Seine Partei habe mit Rücksicht hierauf beantvagt, die Sch'ußsumrne des Etats um 30 Millionen zu erhöhen. Ter Redner verlangt energische Maßnahmen zur Befreiung der beutfefrn Äriegs- ge rangen en in Avignon. Ter Redner dankt dem fckHvebischen Volke für bie herzliche und taktvolle Aufnahme, die nufere Schiffe dort bei einem Besuch in ssarlskro-a empfangen hätten und stellt fest, daß wie in storlSkrona, so auch überall im Auslande bie Teutsckien an her alten schwarz-weiß-roten Falme fest hielten. Zu Lande Schwarz-rot-gold, zu Wasser Sck»vorz-weiß-rot, bas sei so recht dos Sinnbild der inneren Zerrissenheit Teutschlands. Im Etat stehen die letzten Reste unserer Verwaltung von ffiautfrfmi. Tas gibt mir Anlaß, bet Tapferen, bie unsere Ehre in Ostafien verteidigt haben, mit Tankbarkeit zu gebenden. (Bravv3 Rkichstvchnninister Gtßlsr: Durch den Friedensvertrag von Versailles haben wir unsere Souveränität in militärifdxm Angelegenheiten verloren. Wir fassen dieses Diktat als eine Ausnahmel'estimmung für das Teutschturn auf und halten ein folcktes Ausnohrnerecht auf bie Tauer für ausgeschlossen. (Sehr richtig ) Den Webanfen der WeltadrÜflung würden wir sehr beqrüfcen Um uns herum sehen wir ein wahres fieberhaftes Wettrüsten Sehr wahr) Tas uns aufgezwungene iöeeresbudget ist für Teutfchfand nicht angemessen. Wir brauch n ein Milizsystem mit kurzer Dienstzeit. De Deeresstärke von LOO OOO Mairn reicht bei weitern nicht aus Wir bemühen uns, das Tiftat buvcknuführen. Bei der Aullösung der Freikorps haben uns die Führer der Arbeiterschaft in dankenswerter Weise geholfen, die Guflafteuen im Wirt- -schaftsleben unterzubringen. Tic Reichswihr soll den Bürgerkrieg nicht niederschlagen, lonfrrm fte soll ihn verhindern. Ich halte es nicht für richtig, bei allen Ruhestörungen und Streiks gleich die Reichswehr henanmieb*n. Sie hat andere Aufgaben. Tie Disziplin hat sich wesent.'ich gebessert. Wenn die G itwasttu-gss-aie lehimgslvS gelöst worden ist, so ist das dem loyalen Verholten unserer Offiziere und Mannfckra'ten und der loteten Mitarbeit geeigneter militärischer und amtlicher Ra'g ber zu danken. Mein Grundsatz ist: Ter Friedensverttag mutz tonal burchgeführt werben. Jeder Angrnst aui die Verfassung ist ein Berhrecken am Volke und am Leer (Unruhe aus der äußersten sinken.) An der Ausrechterholtung der unbedingten Disziplin im Leere muß sest- gehallen werben. Tie sachlichen Kosten sinb enorm gewachsen, vor allem durch die ungeheure Preissteigerung der Pferde. Tie Leeresan^hö r.en &?* Klrcbc «nd Schule. b. Ober la iS, 27. Jten. Im Jahre 1Ü?O wurden in unserem Zk i r ch s p t e » (Den Orten Oberlais und Glashütten) 16 Paare getraut, 23 Binder getauft, 20 Einder konfirmtert und 17 Gemelndegtieder beertnat An Gaben für V nrrne und Anstalten evangelisch-christlicher Mubeätctig«* keil gingen ein 587 — Mk Tie allgemein erbo- benen stirckenkollekten erboachten Dte Gesamt umme von 796 Mk, die Opfer und Gaben für Ke Orts- armen 383 Mk. Dazu kommen noch sonstige frei* willige Leistungen für kirchliche Zwecke nn Bo- trage von 1522 Mk. Tie Otelamtiumme aller dieser Gaben ergibt die stattliche Summe von 3288 Mk , das macht auf den Kop, der toeböL* lerung 3,14 Mk. -i-Ortenberg, 28. Ian. Im Jahre 1920 wurden in hiesiger engL Gemeinde 16 ''Ikiare getraut, 23 Kinder getauft. 23 Zfinder koniiriniert, 8 beerdigt, bet Lkirchenbesuch der Erwichienen betrug 28 Prozent, der Abend mahl besuch 63 Prozent, an milden Gaben für Vereine und Anstalten gingen em 4919 Mk., an allgemeinen Slicdjentoilet* teil 626 Mk„ an sonstigen Gaben für kirchllhe Zwecke 4017 Mk, zusammen 9762 Mk ober 16 Mk. aus den'Kops der erwachsenen Beoölkerung. -4- Kirch-GSns, 29. Jan. Nachdem in 1920 durch den Gemeinderat ein neues Geläute für bie Kirche beschafft worden war, soll nunmehr bie Kirche in ihrem Inneren neuhergestellt werden. □ Pohl-Göns, 29. Jan. Das durch Neuwahl sdes Bürgermeisters erledigte Amt eines Vorsitzenden des Schulvorstandes wurde durch die Behörde dem dienstältesten Lehrer, Lterrn Wenzel, übertragen. $w w v*s SSSSSejK* DM-- W BS SKS liM Abg. Ku nster (USP ): Auch unter der Republik herrscht noch der alte Kasernenton. Dos Öeer ist nach wie vor ein Instrument des Kapi» talismus. Deshalb ist es verständlich, daß die bürgerlichen Parteien an ihren öoercSiorbeningen festhalten. Auch die Sozialdemokraten sind zu Bewilligungen bereit. (Die Sozialdemokraten hatten inzwischen sämtlich den Saal verlassen. Die Reichswehr ist noch innen wie nach außen überflüssig. Die geforderten Mitte! sind eine Verschwendung. Der Redner kritisiert sodann die einzelnen Etatspositionen, bemängelt die zu große Zahl der Pferde, die zu Kinoaufnahmen vermietet würden und den Droschkenbeßtzern Konkurrenz machen und wlll beim Nachrichtenbureau den Posten von vier Millionen Mk. für besondere Zwecke gestrichen wissen Die Musiker sind größtenteils überflüssig, desgleichen Feldvröpste und Mili- tärpsarrer. Auch die 5 Millionen für Sportbekleidung sind ein Nonsens. Redner verlangt die Freigabe von Kasernen zu Wohnzwecken. Die Anordnungen des Ministers wegen der ©oIbatenbünhe werden von den Offizieren nicht beachtet. Wassien und Munition, die zur Vernichtung bestimmt waren, werden von den Reichsloehroffizieren versteckt. Unsere Aufgabe wird es sein, die Reichswehrsoldaten auf iu Hären. Abg. Tr. Haas (Tem.1: Wenn unsere Reichswehr auch nicht im Großen mittun kann, so brauchen wir doch ein Heer, um wenigstens im Osten gerüstet zu sein. Deshalb bewilligen mir auch die kleinen Kreuzer. Wir wollen damit nicht den Widerstand gegen Frankreich und England stärken. Wir wollen nur Mannschaften ausbilden, um eventuell, wenn ein kleiner Staat aus irgend einem Grunde uns überfallen sollte, uns wehren zu können. Leer und Marine wollen wir deshalb als eine Art Sckule betrachten, um gerüstet zu sein, wenn sich die Verhältnisse einstmals ändern sollten. Jede Leeresorganisation muß sich nach bestimmten GesickUs- fiagen fick über mangelhafte llnterbri igu-’g. Sie berufen sich aut Ur früher g.-ma.tiie i V.rv e- chui.gen. Tie verheioa rte.i Lee esa ge-örign und besoiLevs übel b ei u j> oul ach vo.i ihren Familien getrennt. Ttitd) die leniiLibue Dezei- tralüimr g werden nxr Beisein g tdxi. e.i täuru-n. Taj Sirhri4>gtbi.t der Miitarver.Gattung it» ban hi der Unterbriugungsl agc iukd dr testen Llbgrenzung Ich wundere m ch. bau b-T Abg. Schovilm bie ^rage der Ach dihLte z.i einer Frage der Republik ober Mo> archie g.mmcht h.t In Preußen hat die Sipo immer Ach dstüete getagt. Lmd bie Achtelstücte in Preußen vielleicht rum» bli'anftch und im Reich mo-iacchi ckjch'c (öeüerfdt.) Ten Mili.ärtopdien tonn man un.nög ich jebu außerdier.stiickx Spielen verbieten. T3n eingewick.lt roorbei öviterfeit.i Die Sozialdemvkvatte, dir selbst Aftttung vor den republikanischen SIbs an die Rechte. Tie Reick^nxchr soll sich von jeder politisch n Betätigung senrhalten. Dir lönnen vor. feinem Offizier erlangen, daß er seine mvnorchrsche Gesinnung ab legt Aber wir wollen auch nicht, daß einem republikanisch gesinnten Offiz er Schwierig- lei.en bereuet wttven Daß die Onijiert Wen auf oie Dieder.inführung der Lct^s.lsiücke legen, ist für uns kein Anlaß, dagegen au iutueten. Wir erklären den Wunsch für vrsiäiidlich und berechtigt Das Abreißen der Lick sei stücke chrt das Ehr-teiüh! der Offiziere auf das Sckrverste gekräntt Dir siech ihnen diese Genugtuung fdjutoin. Es muß cing.’fdjntten itKTbcn, wenn Brutalität sich gegen Wehrlose nin- L>et. Selbst Verbrecher nrürthii nick: nkißhandelt, sondern müssen ihrem Rickiter zugeführl werden Redner schließt mit dem Wunsche, daß die Kluft zwischen Reichswehr und Arbeiterschaft sich nicht verbreitere. (Bravo ) Abg. T äu m t g (titomm.): Meine Partei steht in schariem Gegensav zu dem mritalim dien Staat >- fhstem, auch zu dem der demokratisch n Republik. Taium lehnen wir den Etat ab, beionders aoer den Leeresctat. Tic Schwindelliachrichten über die Rote Armee werden nur sabriziert, um ein Druckmittel der En.ente gegenüber zu Haban. (Rufe rechts: Tas sagt ein Deutscher!) Abg. Emminger (Bayr. Volksp.): Ich bedauere, daß das Wehrg.-s.-tz und das Bersorgungs- gesetz nicht schneller erledigt worden lind. Tie ichwierige Aufgabe der Loeresverminderung ist in anerkennenswerter Wese bewältigt toorden. Etwaige Lärten für die Oftiziere und Mannschaften müisen dabei ausgeglichm werden. Wenn das Instrument der Reichswehr untmrglich gemacht werten sollte, so wäre das eine Sparsamst am salsckxn Platze. Man habe weder ein Berufsheer noch ein Beamtenheer. Damit scküießt die allgemeine Aussprache. Als Präsident Löbe den Etat zur Abstimmung bringen will, bejroeifelt Abg. Koenen (Komm.) die Beschlußfähigkeit des Laufes. Das Bu-teau schließt sich dem Zweifel an. Prä ident LLbc schließt die Sitzung und beraumt die nächste Sitzung auf 5 Minuten später an. Präsident Höbe eröffnet die 60. Sitzung des Laufes abends um 7 Uhr. Tas Daus fetzt die Beratung des LeereSetats beim Kapitel Manne fort. Abg. Kuhnt (USP.) stellt den Antrag aui Vertagung. Ter Laut der Verhandlungen habe gezeigt, daß kern Interesse dafür bestehe Ter Anf ai findet nickrt die enoiderttche Unterstützung kSckiallende Letterkei^., rDer Ausschuß hat 1 öiyubmiral, 2 Konter- ahmiräle, 4 Kapitäne zur See und 5 Korvettenkapitäne gestrichen und 8 Kapitänleutnants sonne 1 KapitänleutnMtt (Ingenieurj und 40 Oberleutnants neu erng-fefot Drei Stabs zahlmeister find abgesetzt, desgleichen ein Generalarzt und 2 G - neraloberärzte. Dafür treten ein Oberstabsarzt und 2 Stabsärzte hinzu. Außerdem 'ind 3 Jnten- hanturräte neu ern^esetzt Ein Ant ag sämtlicker bürgerlichen Parteien will den Ausschußantrag etwas abändern. Abg Giebel (Soz.) erflärt, besondervsVertrauen habe ferrte Paner -ur Marine nicht Das Reickswehrmmisterium nrüsse für eine größere De mokratislerung des Offizierkorps sorgen Der alte Geist habe sich besonders in den Koprstagen gezeigt. Die Marineofsi-zrere haben damals tnrimal das Vaterland ve raten, bevor noch der nrrmarchislisckx Lahn zweimal krähte Das 23ertrauen kann nur wiederkehnen, wenn mehr Leute aus dem Mann- sckastssrande Offi-ieve werden. Das Geld für den nutzlosen kleinen Kvebr karrn ben Erwerbslosen zugute kommen. Dir wollen nickt aus Umweaen weder zu einer statt licken Marine gelangen. Der Redner verlm-gt Ausnutzung der .Marinewerften in kaufmännischem Geiste für fßriDn tauf träge und eventuell ZuiMnmeickegung der beiden 2Berften. Der Redner bcgiünbet bann im Antrag Müller- kranken über bte Emsührung der kaufmärmischen Buckführung. ReickSmrnister Dr. Geßker bemerkt, daß nach dem Kavp-Putich alle Marineoffiziere in Berlin abgesetzt wurden. Die Ueberführung der Gesin- nungstückt'gkeit habe leider zu unhaltbaren Zuständen geführt. Ich habe sowohl Unteroffijtere wie namentlich jüngere Offiziere entlassen Die Osf-ziere müssen entweder auf dem Boden der Verfassung stehen, ober als anständige Menschen ihren Abschied nehmen. Kiek und WclHelmsbaven firn ja leider schwer gettoff en, was im Raume der Möglichkeit liegt, soll für beide geschehen Sw.nemünbe und Pillau sinb angettchts der Los^ tnnmmg Ostpreußens vom Reiche fetzt mubnger geworben und noch mehr können wir unieve fleine Manne nicht verteilen. 10 Pro» brr Cfiliiere finb b^rerts aus dem Mannschaf.sstande bervorgeganwr unb wir werben auf diesem Wege fvrtichrer.en. Er- wrdcrlich ift aber, bau die betreffenden Leute di: Offiztersiwulen besuchen und bte tedmiuben ScrnitniHc besitzen. Der Besuch her Cffuier-5- schailen bari aber nicht auf drei bis vier Wochen beschränkt bleiben, wie bas vielfach üblich ist. sondern der Besuch muß auf mn«.betens 6 Monate ausgedehnt werben. Der kleine Kreuzer ist doch wirklich eine beicbeibmr Forderung Unsere Schiffe sind alle veraltet. Wir müssen doch mindestens einen Fleinen Kreuzer Haden zum Schutze unterer Ausländsdeutschen. Der Schaltung einet neuen Flotte ftdit sckon der Vertrag von ^rfaiile» entgegen Die Anregung bezüglich der la ui m an» mschen Buchführung berührt mich svmpatdtsch üba Kuhnt (USP.) protestiert auf» neue gegen die Beratung dtest's zweckloiett Etattttels Tic Marineoffiziere seien stets pr Lerd bei Reaktion gewesen Sic waren mit ihiern Ti. ritz die üriegstieiber AIS der Präsident den Redner durch ein Glockrurzeickvn darauf aufmerksam modit, kaß die 45 Mllmten halb Deritrulxn sind, wird brr Redner von £ebdxmr aufg?forb.Tt, in feintt Rede sortzufahren Der Redner fährt fort: Meine Eindrücke von linieren früheren Sckntzgeb eim recht- fertigen in keiner Weist' das Loblick, bas der^llrg. BmniiralrauS gesungen hol. (Zuruf rechts: Das liegt an ber Auftrahmesähigkerl. > Nein, bas Ist-gt am Charakter Wahrend ber weiteren Ausführungen des Rckners verlassen fänttlidte Rcaie- tuihiäoertreter den Saal, gleickt^nttg viele Mitglieder der Reckuen Die übertretet der '?Dmrirali# tat unb bie fDiiiglicber her Rechten er sch inen wieher tm Saale, als ber Abg Oberfehren (D.- Natltt das Wott ergreift. Er sühn aud, wer über ^ie Person des Vorredners etwas näheres nn sen wolle, der lese bad Buch des „tosialbemofratudiat Lberpiajidenten Nosbe" Der ordnete Mulmt trage einen groben Teil der Schuld an den Niedergang unserer- ftlotte. (Zuruf links: Cbcrlebnrt* Weisheit.' Was wir von unserer Flotte habens müssen wir unter allen Umständen ei hallen, kenn wir können auf die übocersichscn 83eibinbuiigtte nickst verzichten. Als letzter Redner ergreift Abg Brüning- Haus (B. Vpt.^ das Wott Er erlläne, er hätte ägfflBii Ust «U. öcrbimbcn miiW KL-L - T-»l' 1 freunde und ■ teti* pS*: Verloren "uiberbtult «'wn m. H, em- AeIklu.A,nder««rt!L ■ ?ArrvC?C‘anbfnf,n * KäSSSZ Bcrlinrr Devisenmarkt. 419,55 420,-*5 (An einem Teil der Auflage wiederholt.) 180, 180, 4 5. 269, 4C0, Fr. 8,35 r 29.1. Schweizer Franken Plockstraße 7 1. 1133 BezirKssparKaste Gießen. I093D] Moselatraße 6 a Römer 2130 7110 uulge ändert wurde. 01026 BereinSblatt 569D 2,14 25,12 von von 184,50 185,- 329,- 333,- 450,— 294,50 560.- 270,- Geld Bries 29. Ian. 280,- 57u,— 266,50 Kurs 28. L 77,50 Kr. Kr. Kr. £ Fr- 17,27 77,60 11,77 Zürich . . . . Amsterdam. . Kopenhagen . Prag..... Stovcholm . . Wien London. . . • Paris . . . • New-Pork . Thrislmllia. . Kopenhagen . Stockholm . . Helsingsors. . Italien .... London.... New-Pork. . Paris..... Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). Dealsch-Oesterr Prag Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel >39,75 221,75 57,06 337,10 914,15 794,20 17*23 77,40 11,23 Kurs 27.1. 77,50 €8,75 65,30 67,75 301'- 240,50 214,- 201,- 182,- 183,25 187,12 459,75 323,25 332,- 451,- 291,50 278.- 575,26 520,- 405,— 300,- 250,12 453,50 279,50 550,25 268,50 75,50 1 £ 100 L. ioo Fr. 100 Kr. 100 $ 100 Kr. Der Gassparer u. Lichtverstärker ^Problem.“ t 180, 185, 186, 336* 341, 471. 297, 595* 533, 421, 305, 255, Datum: 1.7.14. ......125,10 . 59,20 .......88,80 .......117,80 88,80 [1075 D Kaufen Sie L Küchen ALTER DEUTSCHER WEINBRAND WE1NBR ENHERE1 LAN&fN 80 FRAMKfURl *-tl Vertreter für Oder dessen: Anton Küchler, Gießen Frankfurter StraÄe 6 O“70 d.BezirkSvcrbandcd d. Baucruichaft KurkestcnS Bezusovrers * ♦ robrL ivd l.*Ä Ärizctaen: 3eilc lOu Pf. Lnzeigenannavuie: Verlag oder Her Mo. Gießen« Pieckeiraße 5. . 138,80 . 209,75 . 2)5,25 . 5 ,44 . 399,63 . 8o 1,16 . 766,70 17*23 . 77,40 11,73 189,20 210,25 21575 55,56 400,s0 88',96 768,30 meistbiLienü versteigert. Bürgermeisterei Hattenrod. 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Besichtigung Sonntag und Montag 10-12 Uhr. Bad-Nauheim, 29. Januar 1021. [1103D Zchuch, Dsandmeister. Auktionator und Tarator. Geld Brief Montag den 31. Januar 1921, vormittags 10 Uhr, wird in Hattenrod auf dem Hofe des Eberhalters Konrad Münster der Gemeinde-Lber 211.75 10.65 1.70 8 45 42.70 2413 22 75 45 - 1.20 628 50 4.80 18j,20 210,25 222,75 5 ,18 38 ,90 915,95 79 »80 17^27 77^1 11.27 Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Pans ...... London. ..... Italien ...... örüssel Budapest New-Pork Agram Datum: 5 ®/6 Deut. Kriegsanl. 4°/e Deut. Reichsanl. 3 ’/, Deut. Rechsanl. 4 °/0 Preutz Konsuls Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconlo Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Luxemb. Bergw. Gelsenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . Oberschl.Eisenb.-D. . Oberschles. Lisenind. . Phönix-Bergb.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. (Llektr. A. T. G. . . . Schuckert- Werke . . Felten- Guilleaume . Daimler Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke 4 "/»Hess Staatsanl. . (Electron Griesheim . Neu-Eröffnung! „Malepartus" Wein • Bier • Likör Frühstücksstube 7Kaplaneigasse7 «** Inh.: Adolf Gehner langjähriger Ober im Lase Amend. Täglich Nünftler-Nonzeü. Markuotierungen. Für 100 deutsche Marl wurden gezahlt: Habe mich in Nidda als 1080 prakt. Tierarzt niedergelassen und wohne im ,,Ga*tha Zu haben zum Preise von >L L— per Stück bei: Karl Ang. Faber, Gießen, Marktstr. 1 Rudolf Ködi«er, Gießen, Walltorstr. 35 Friede. Uchüfer. Gießen, Dammstr. 42 Meiner werten Kundschast^Lur SennwiL. daß mein Fcrnsvrechanruf in Nummer 1680 100 Fl. =211.75 100 Mk.-- 11.15 100 Kr. = 1.90 100 Kr. 8.60 100 Fr. = 44.30 Bon sonstigen Jndustriewerten waren Stroh- stoff Dresden zirka 20—30 Proz. höher gesucht, konnten mangels Angebots nicht zur Notierung gelangen. Löher stellten sich ferner Zellstoff Waldhof, Zellstoff Aschaffenburg, Eisenwerk.Heyer. Deutsch-Ueberfee stiegen 30 Prozent. Gummiwarenf. Peter stark gefragt. Schtffahrtsaklien anziehend, ohne freien Verkehr wurden Deutsche Petroleum lebhaft gehandelt, 2060, Benz-Motoren 257, Mans- felder Kuxe 4675. — Der Schluß gestaltete sich fest bei regeren Umsätzen. Frankfurt a TL, 29. Fan. Börsenkurse. Verein für AerbennteMuiig Gießen. 3ahresver[ammlung Sonntag de» 6. Februar 1921, nachm. 3 Ubr, im „Pottkeller^. Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kastenbcrtcht. L Feüfetzung bezw. Erhöhung des Sterbegeldes, L. Erhöhung der Beiträgk», 4. Wahl des Dorfrandes und AufstchtsrateS. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung bitten wir um da» Erscheinen aller Mitglieder. 11490t Der Vorstand. vezirkrfparkaffe Gießen. Die am 1. Januar L Fs. fällig gewesenen Zinsen für Darlehen aus unserer Kasse können nur noch in den nächsten 8 Tagen ohne Kosten bezahlt werden. Bemerkt wird, daß eine wettere Iahlungsausforde. rung nicht mehr erfolgt ' Gietzen, den 27. Fanuar 1921. --- 24.32 --- 23.20 == 48 50 = 1.30 = 623 - — 465 Geschaftsverlegung. Steiner werten Kundschaft sowie der oerchr'en Einivobner'cpaik von Bietzen und Uuigeaend aut gell. Senntuis, üatz sich ab 1. Februar 1921 meine Herren- u.vamenschneiderei Loberftratze 12 befindet. Gleichzeitig halte ich mich tm Anferligen solider Herren- und Damenbekleidung beitens empfohlen. 01357 Mit vorzüglicher Hochachtung Fritz Ortweht, Löberstr. 12". Schafräude wird in einer Stunde geheilt in meiner leicht transportablen, heizbaren SGhalbenasoBgs-lnstalt Kein Waschen, Baden, t-chmien-n. Sicherste, schnellste Wirkung Unschädlich, einfach, sauber, auch ini Winter anwendbar, kein Verlammen, billig. Restlose Tilgung allen Ungeziefers. Größte Anstalt Deutschlands:Tagesleistungbls3üOScbafe Viele Tausende von Begasungen mit bestem Erfolg ausgeffl irt Siändige Adresse: Landwirt- ■chaftakammer Gießen. Diese erteilt auch Auskunft, f41) Tierarzt Dr. Kretzachmar. Vermißtes. ♦ Dessau, 28. Jan. (WTB) Heute nach- nrutog brach in dem Versandgeschäft von Seiler, in dem etwa 2J00 Arbeiter beschäftigt sind, G r o ß- feuer aus. Der Schaden ist beträchtlich. * Die er ft en amerikani scheu Milchkühe un t e c we g s. Ter Tampfer „West Arrow" mit bem ersten Transport amerikanisä)er Milchkühe hat am 20. Januar Norfolt verlassen, um direkt nach Bremen zu schreit. Der Dampfer wird voraussichtlich am 4. Februar in Bremerhaven eint reffen. Dem Vernehmen nach l>aben eckige junge amerikanische Farmer und Studenten sich freiwillig zur Verfügung gestellt, den Transport zu begleiten, fftr gute Pflege unb Behandlung der Kühe zu sorgen und nach Möglichkeit eine gute Nebers ahrt des Transportes zu gewährleisten. ------------- ) ßreiwillige Versteigerung. Dienstag den 1. und Mittwoch den 2. Februar, vormittags 9 Uhr und nachmittags 2 Uhr, otrfteigere ich auf Rechnung der Auftraggeber in Dad-Nauheim. Hauptsttatze 46 und Durgstratze 9 gegen sofortige Dar« Zahlung bestimmt: Dienstag den 1. Februar in der Hauptftr.46: 1 Nuhb -Düffet, 1 schw. Dertiko, Tisch und Spielttsch, 1 Thaiselongue, 5 Kleiderschränke, 1 Gisschrank, em Wäsche- oder Aktenschrank, 2 Küchenschränke, 12Tische, 14 Stühle, 1 Nähmaschine, 1 Nachtstuhl, 1 Nuhesesfel, 3 Spiegel, 1 Kleiderständer, 1 Waschkomode, 5 Küchentische, Küchenbänke, 1 Porzellanschrank, 2 Regulato- Uhren, 1 grotzer Posten Silber und Dilderrahmen, viel Bett-, Leib- und Tischwäsche, Herren-Anzüge, Stiefel, 1 Teppich, Steppdecken, Thailet-Decken, Bettvorlagen, Portieren, Porzellan, Glassachen, Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie 12 eiserne Personalbettstellen, 2 Holzbetten, Federdecken, 16 Korb- Rohrsessel, eiserne Dartenbänke, Tische und Stühle, * 1 Schiebkarren, 1 kleiner Küchenherd, 1 emaillierter Datum: 27. Fan. Amsterdam- Rotterd. 1858,10 1861,90 1913,00 1916,95 Brüssel-Antwerpen . 417 -55 418,45 419,55 420,-»5 . . 1051,10 )353,60 1073,40 1076,10 138^1)1091,10 11'3,25 1116,15 . . . 1223*75 1226,25 125L20 1233,80 ------ 184,80 117.88 1058,- 97,80 2,12 125,40 24,75 23,80 1,78 Handel. Berlin, 28. Jay. (Börsenftim- mungsbild.) Auf den heute in der bestehenden rückläufigen Änrrsbewegung am De- vifenmarkt eingetretenen Stillstand und die teilweise erfolgte Besserung nahm auch die Börsenspekulation zu Beginn des Verkehrs Deckungen und Rückkäufe, besonders in den in den letzten Tagen erheblich im Kurse gewichenen Papieren, vor. Es traten infolgedessen >lursbesserunaen von 5 bis vereinzelt 15 Prozent ein. Bochumer Gußstahl, Buderus, .Höchster, Deutsch-Uebersee gewannen sogar bis 20 Proz. Goldschmidt-Aktien stiegen ungefähr um 45 Proz. Diese Ansätze zu einer Befestigung konnten aber später nicht überall aufrecht erhalten werden, und besonders Goldschmidt gaben 20 Proz. ihrer anfänglichen Steigerung wieder her, da die Uuterneh- mi'.ngslust angesichts der unsicheren Lage wegen der weiteren Entwicklung am Devisenmarkt gedrückt war, wozu auch die geringen Ergebnisse der Pariser Konferenz beitrugen. Valutapapiere und heimische Werte verzeichneten gleichfalls leichte Kursbesserungen. Bankaktien konnten ihren Kursstand gut behaupten. Der Einheitskurs für Jnbustrie- ,verte war still bet unregelmäßiger Kurs- bildung. Die Börse schloß auf weitere Befestigung. Devisenpreise fest. Frankfurt ia. M., 28. Jan. (Bör - i e n ft i m m u n g s b i l d.) Mit Rücksicht aus cke (mäßige Befestigung der ausländischen Zahlungsmittel trat für vereinzelte Jndustrie- vapiere Kauflust hervor. Das Geschäft bewegte iich jedoch in bescheidenen Grenzen. Am Mon- tanaftienmarlt wurden besonders Harpener zu gebessertem Kurse aus dem Markt genommen. Höher stellten sich ferner Mannesmann. Phönix gewannen 14 Proz., auch Deutsch-Luxemburg gut erholt. Hervorzuheben ist auch die Festigkeit der mexikanischen Anleihen, welche zirka 20—30 Proz. gesteigert wurden. Oester- reichifche Staatsbahn, 128—130, wurden wieder um 70 Proz. gehoben. Bon Elektrv- werten waren A. E. G. sowie Licht und Kraft bevorzugt und höher, auch Bergmann faw> den Beachtung. Eine feste Haltung wiesen auch chemische Aktien auf. Gesuchter waren Scheide- Anstalt, Griesheim und Farbwerk Mühlheim. Alle Sämereien für Gartenbau und LaudwirttLatt empfiehlt wich Veite, Samenhandlung, Lick Butzdacker Str. A. Preisliste kostenlos^ Tel-, 12 ak nur die geschmackvollen und dauerhaften Fabrikate der Möbelfabrik Holzindustrie Cramer & Co. Mainz-Kostheim. Cfffll Nur echt mit auf der Rückseite W eingebrannter Schutzmarke. Bezugsquellen werden durch die Fabrikantin an allen Plätzen nachgewie&en. u«^s gegeben. Man müsse also vor allem Deutschland in die Lage setzen, zu bezahlen. In erster Lckie müsse das Fckanziystem in Ordnung gebracht werden. Es könne nicht geduldet werden, daß die deutschen Bürger wenioer Steuern zahlen als die Bürger der alliierten Länder. Was die Fest'ekung der Schulden betreffe, so besteh.' eck erhöhtes Instvesse daran, daß solxrld als möglich äu tun, im Einblick am ecke eventuelle Flüssigmachung. Nach meiner Ansicht müsse man sich an die Äbmaäutngen von Brüssel mrd Boulogne hatten. Seine Meinung gehe deshalb dahin, zuerst die Löhe der deutschrw Schuld festzusetzen, bann die Mittel, die man nnwenden wolle zur Gesundung der deutrchen Finanzen. Utter die Anwendung dieser Methode müsse man in einer gemeinsamen Konferenz mit den Deutschen verhandcln. Zum Schlüsse erklärte Lloyd George, bei ber gegen roärtiaen Lage Europas sei es vvrzuzieten, eine mittelmäßige, ater sofort anwendbare Methode anjumaiL'en. als längere Zeit dafür zu verwenden, um vielleicht etwas teueres zu schassen. Nack dein „Echo de Paris" hat Lloyd George nicht verheimlicht, daß, wenn die französische These sich nicht wandle, er bedauern würde, seine Zeit in Paris verloren zu haben. Diese Aeußerung von Lloyd George nennt s^rtcka; ein briti^ sches Ultimatum. — Toumar erwiderte - er sprach von seinen drei gefallenen Söhnen und von Sen Rechten Frankreichs, die man nicht aus- geben könne. Schließlich sagte Briand, datz die ihm iik gegangenen Mitteilungen aus ter britischen Delegation stammen. Ws er das Minilerrum übernommen habe, habe er nichts von formellen 95er- pflichtungen gewußt. Auch die Kammer fei der Uebcrzeugung gewesen, di« f-xt.iid'ifd'« N'grerung (xxbe die Binde rein gehalten. öfrcntltdie Meinung in Frankreich könne eine D«'.vtbfctzung erst in dem Augenblick zulasten, in dem der Beisls für die Zahlungsunsäligleit DeutsMa ids erbracht sei. Tie Reparationswmmisswn mutzte die Gesamtschuld sesstetzen. Wenn man zu einigen Opfern gezwungen fei, fo müste das aus einem "fühlbaren Grunde gesdrehen. Nach ter Abschätzungen von Boulogne hätte Frankreich 65 Milliarden Goldmart erhalten fo.Lrt. Tie ftanckstsche äußere Schuld betrage aber 25 Milliarden Goldmark und man könne nicht einschen, datz man ten Rett der schuld opfern solle. Nach ber ietzlgen r>ahlungsfähiqkeik Deutschlands könne man die Schuld nickt bestimmen Deshalb tritt Briand für bret ober fünf Annuitäten ein. Nack Pertinaur hat Briand Lloyd George mit einer französischen Ministerkrtie gedroht, woraus Lloyd George erKä.t bähe, das fei em Grund mehr, um ein für allein a L zu m S chluss e zu kommen. Er habe konkrete Vorschläge gemacht, die im Abkommen von Boulogne enthalten seien. Briand hake aber nichts Positives vorg bracht. Wenn man ber taten Meditationen bleite, werde bte englisch^ Teleg-rtton abreifen. In diesem Augenblick schlug der belgische Mr- > nifter Zaspar vor, fich aut'JahreSzahlun- gen von etwa drei Milliarden Gold- : mart'zu einigen. Erst später In ine Zahl dreier Jahreszahlw^gTu zu bestimmen. Tiefen Borsckkag^ . joroo'61 was die Mhe «tis auch tae Fahl ter Jähret- : zcchlimgen betrifft, soll in ter Sauvttache die go- ; ftem eingesetzte Mommisston formulier en. Tie nächste ; Vollsitzung söll Heute nachmittag oder heute oben» l'lattjinten. Motoren.^ OV G-m.b.H. Berlin N. 4 Die Meinungsverschie-enheiten zwischen Lloyd George und Yriand in der Neparationzsraqe. Paris, 28. Jan. (WTB.» davas. Tie Re- parationsfrage, die gestern nachmittag verhandelt wurde, wurde nackmütags in einer Vollsitzung der Konferenz erneut einer Prüfung unter» zogen. Tie Sitzung dauerte nickst weniger als x> \e r Stunden. Tie englischen und französischen Auf- fttinmgen wurden nacheinander von Ll^oyd George und von Briand dargelegt. ‘.tiefe grundsätzlichen Erörterungen waren ziemlich entgegengesetzt, daEngland die unverzügliche G e s a m t s e st s e tzu n g ber ^orbe rung an Deutschland verlangt, Frankreich jedoch die Schätzung der Rep.rationsbommiss.ou abwarien will. Ter bei gif dy Delegierte Jas Par brachte schließlich folgenden Vermittlungsantrag zur An- ; nähme: Verweisung der Frage an einen Aus- 452 - ! 1 chu ß, ter sich zusammeufetzt aus Lord d Abemon und Washington Evans für England, Soudjeur und | Toumer für Frankreich, Jaspar und Thoums für Belgien, d'Angelieo und Giannini für Italien und Kangomore für Japan. Ter Ausschutz wird morgen zusammentreten, um einen Entwurf zur Ausgleichung der gestern zum Ausdruck gebrachten Gegensätze yorzubringen. Tie Konferenz wird sodann zu dessen Prückng zusammentreten. Paris, 28. Jan. iWTB.^ lieber die gestrige Debatte in ter Reparationssrage bericksttt der „Ma- tin", Lloyd George habe feinen Standpunkt dahck gekennzeichnet, daß die vorherrschenden Mei- nungsverschietenheilen weniger die Sache betreffen, als die Methode, die in Anwendung gebracht werden soll. Man sei sich darin einig, daß D e ut f \fü n b bis zur äußeren Grenze der Mögllch- [eit bezahlen müsse. Tie Methode des Finanzministers T oun:er nannte Lloyd George eck unerfüllbares Ideal- Mar. fönnc ten Export Deutschlands nicht unbegrenzt erf;alteit und den deutschen Import nicht unbegrenzt herabfetzen. Für vieles Rohmaterial sei Deutschland vom Auslande abhängig- Man könne auch ferner die deutschen Eisenbahnen nicht mit einer besonderen Steuer belegen, da die dadurch erzielten Einnahmen bet ter augenblicklichen Lage Deutschlands Papier ohne großen Wert ergeben würden. Dagegen müßten die Wliierten entschädigt werten für ihre ungeheuren Verluste wahrend des Krieges, ganz besonders gvankreich das während des Krieges die größten pfer gebracht habe an YNenschen sowohl wie an Material. England habe ebenfalls hunderttausende von Menschen verloren und 10 Milliarden Pfund Sterling für den st^ricg aus- Frankfurt Berlm Aber.v- Avend- Schluß- Schluy- sturs 27.1. 77,50 Kinderwagen uiiinuiiiiiiiriiiiiiiiiuiiiri Brennabor u. and. Fabrikate Neue Koster Br 1921 Sehr preiswert tl geschmackvoll August Kilbinger • Seltersweg 79. ermöglicht bei einer täglichen Brenndauer fünf Stunden eine halbjährliche Ersparnis . . M. 65.— für jede einzelne Flamme. — Außerdem Ernst Petri Mater- und jBcibbtnbergcftftöft. IQtertoeg 31. Aurhejsijchc Bauernzeitnnq Marburg Ammonsiilfatsalpeter BASF mit etwa 27% Gesamtstickstoff, davon etwa 8% Salpeterstickstoff und etwa 19% Ammoniakstickstoff. 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Nm 75 70 die Vermieter: il der Sitzunge» 31 892 630 19 97,6 21 1,04 4,55 4,95 13,69 50,90 mit 2,56 Fm. „ 0,34 , , 1,17 , , 20,42 , , 33,78 , „ 40,72 , , 33,54 , . 41.43 , , 7,22 , „ 65,88 , ,68,56 , . 54,33 , , 5. Kl. 4. Kl. , 3 Kl. liefern grubenholz gemessen Stromge spätere my und Au« Dtmmeo» lianxii L> eicheldetm Fbrleu'-r thrr 100 000 T?f. anrv angenommen. Von den hinten ntu» in erster L»tir dre Gvadstätte erhalten werden. Die Rechnung der Blockschen ©t(>» tuna wrrd genchmtg. Die EmnaMnen betrugen 10035 Mk, die Lusgabcn 9599 P« Der Fürsvrgeschwe ste r nxrt> dir ©► oftemg um 600 Mark erhöht, do der gleiche 9»- txtü von der Tarrn ftÄtrr Zentrale be>'JXt wrtft. Dre Nanrraldezüqe werven nicht abge nt Tas VechnungSelerck» begütstrgt autrwt*!* sich daä Ätnbrrelr* iTuderkulote'. vier ernt» klären ist Au »ade jroner anbei vr Schwestern, fluch bi er »ft der Bmwkm m erhöhen der lnsder für beide Schwestern 3000 Mk. betrogt. Tn Betrag wich auf 10000 Mk mit Rückvergütung vom itfcrift „Lubmissiousholzoerkauf" veneben bis ftm- testens Larnslas den 19, Februar 1921, £1^^150.160 ‘ M. 58.- an brät Handlung Fcr*i* 2 teslelled. roten bnie 66 r Kiefern. QfieBeit Der Verland des Lwl-es außerhalb des Bezrrks der Oberiörstevri Gi'chen bedarf je nach dem Be» fhmrmmg^ort der Gerrebmcgirng der Cbrrfrfh*rri hin», der M misten al lorstabtnl un a fat Darmstadt. Wiefern den 28. Im«ar 1921. 1132B Der^Oberbü rgermris^-r. I. D : F>rJR o f enberg. Solzvkrßkigkmg UtrM ©iffern. Montag den 7. Februar 1911, vormittags S'/ Uhr beginnend, werden tn den Waldungen der Stadt (Bienen im Distrikt des Forstaspiranten Drück. Ttöbgen (Adt. 1. 4, 9, 10, 11) versteigert Eiche 'drrbstangen mit 3,00 Fstm. Mil* r Bauart Da bie tztadtverwalrima bestrebt ist. da» vor *r vereutzsrdtr Geid rruxrtvt? in ®rfecn tzv be*- lassen, um dir wirtschaftliche Stellung der hefigen (^enrrt*eftnin^dblfnbei ,u fhfetex, wMjten twr besonders auf «tlgcnbe# hin werfen: Die Bauhütte ist an txri Otiffteoden gr- aründetes Unternehmen und gwcrr m der £>auW- stiche von jroet berren, euem fcertn ans Kvostvrf rr iö einen Öerm aus DmHcnba ch. Die Bauhürie beschäftigt keme OhrjniT Än^itrilten, Kausteute, Techniker, kknechte, Arbeiter, zahlt terrrrla Steuer und baut nie ein $xm4 für etgmr Recherung wie alle Unternehmer. Etz liem frwrfä Nuhen bei deren Berücksichtigung für die Stadt vor Wir bitten die Stadtoerordnrren-Bkrstwan- Lnrrg, unseren Protest gütigst bcrucfiidyigm ai wollen unb dafür riiwutrctrn, datz auch der Zuschlag ymn yncitrn Bau der Berermgung der Bauiaurr- netorrrr Gietzartz altz billigster erteilt wird." Tie Stadt v Kinn uiA G rode bringen be- eu folmmden Antrag an: vormittags 11 Uhr, «n den Oberbürgermeister der Stadt Die feen.ein5»- reichen woselbst um die angegebene Zeit kt An- rorsenhrit rtrva erschrmener Bieter dtze ErSfftnrng der Angebote fiartimbeL Wegen vorheriger Befichtigwrgdes Lwl-es wende man sich an den obaigaenmtm Ftzrfter. Nähere Auskunft erteilt and) b* Oberftzrsterei Holzverfteiaerung Donnerstag den 1. frebruar 1921 lall tm Cang-®ön|er Aemeindewald Distrikt Haide nachstehen» des Holt versteigert werden: 139 Niesern »Stämme 1-5. ÄL mit 47,54 Festm. ,,Wir beantragen die Submission für die Maurrarbeiten an den Neubauten der Ifttiser-Dler au’jutycbcn und diese Arbeiten in Gemernsckiaft mit den Käufern an der BleiclLtrafee aus-uschreiben, damit einer grtzfecrrrn Anzahl Unternehmern (Megen- kit gegeben ist, sich an der Bevgebung tu beteiligen. Eine Verzögerung durch spätere Bergebunz tritt tridX ein. Tie Erbarbeuen können in-mtschen durch Arbeitslose fefrr gut autzgefüdrt werden, für »eiche wir doch für Arbeit sorgen müssen." Tie Submission hat ergeben für Wohngruppe II baugtnvrblirfx Unternehmer 133 127 Mk., Bauhütte 134 053 Mk . Dolrngruppe III Unternehmer 124 875 Mk . Bauhütte 126 071 Mk. Tie Daudepuiatum schlägt vor, bafe ben vereinigten Maurermeistern die Baugruppe IH, der Änrijütte die Gruppe II übertragen twrben soll Stadtv. Grobe vertritt den Svandpunkt, bafe nach ben Grundsätzen der Submission den Unternehmern beide Boulen übrrtmgen werben müßten — Stadt v. Mann spricht für die Bauhütte und betont, bafe diese in der aleichen Weise zur Steuer heran gezogen werde, wie der einzelne Unternehmer Im übrigen ist er mit der von der Baudernttarion uorgeschlaqenen Vergebung rinoerstaitden, glaubt jedoch, bafe die Baichü.te bei bet eigentlichen Aus- sÄhQmg der Bauten billiger sein werde — Stadto. Grobe rechtfertigt bec Haltung der Unternehmer. — Stadtv. Maier spricht für den Beschluß der Baudepntation. — Stadtv. Winn erklärt etz a!8 unyreds, bafe ein Unternehmer mit sieben andern gleidyteüelll werbe und recht fertigt seinen Antrag — Stadtv. kling beantragt bk Vergebung aller Arbeiten an die frefigen Bauunternehmer — Stadtv. Mann erweitert seine vorherigen Aus- steine« fftr bte Antza^ der Blrichstrntze wrd Zefstngstnatze werben 63 000 M7. bertnlrgt. 3« r Herstellung der Sttafeen- kanäle in bet verbindtmgtzstneche Müschen l'ud» und Friedrichftnahk nxrt> ein Strebt! von 65 000 Mk. sonne für den Autzvau der Starfee Mmschen Nai'er-ASee unb Lichrr Strafte |irr Hanb- msnn strafte r'Äati’ta nbflerberttn \ ein fotter von 205000 Mk bewilligt. 3er Benutzung der Straßenbahn werden an Änqefkllt-t der Stadt Mvmutzstrrten M 17,50 ML. autzgcgeben Stadtv. Kiel bevrtrog: die gleiche Srmäft-.- amtg für Arbeiter überhaupt, sonne für untere ■.beamte tmb Schüler. Be^r kkren zien teilt trat, bafe dretz noch der ftnanziellen Hoge der Straftenbrihn nicht müg- tütz ist. , Tie Erd-uud M anerarbeiten für btt DohramgHgruppon II itzaus Rr 53, 55, 67 und 59 an der fttmer-Ällee) unb III (dautz 9h. 61. 63, 65 und 67 an ber Lenser-Allee) sollen Dergbm werden. diertzu verliest Berg <*rer»ien folgende (St n- gabe de» Verbandes bcmgrioerllicher Unternehmer m inurtgevfracte Sereinigung der Bauunternehmer Güftentz, der sieben BangrichSste an- geschlossen sind, tnytriticrl dagegen, bafe sie ba ikurtrung von städtischen. Arbeuen her Gesellschaft Bauhütte gegenüber benachteiligt werden soll IÜi November rrrrigen ^ahretz ro.rrbr bei Vergebung des BaueS eines Sxnne» an der tttiftrallee bet ZuscÄag der Gesellschaft Barchütte der Mrntei't- fordernden gemäfe Artikel 127 der SlSddcorvnung für da» Grofther^gkmn dessen vom 8 Jult 1911 erteilt, das »weite £xni6 wurde der Veirini^ung in dankbar anerkanntem (rrugcgentDmmen seiteictz ....... FichlenstSeke. Iusammenkunft an ben Ochsenwlese«. RSdgener Strotze. Dietzen, ben 28. Fanaar 1921. Der Oberbürgermeister 3. D l Dr. Nolenbertz. . h,r Arölie f <«■ „»il ort' , Wiesenhobel „Mart“ Düngerstreuer I Häckselmischlnen IjMCtepi-P« eferstein .CH lObsrh»»»»1’ »c EruUtiW wirb auf drei erhtzdt. Dem Forstwartaspiranten in RSbgen wirb für km Fahrrad eure Abnützung »gebühr von 150 Mk. jährlich bewllligt. Dem Männerbadeverein werbei, weitere 37. Kubikmeter Fichtendeibstang^n kostenlos »in Befestigung detz Lahnusertz zur vcriügung gestellt. Die Wochenmarktordnung wird ab- aeändert. Die Schausteller beantragen eine Vev- längeruiig der Markttage. Beig ff l i n g f p o r gibt einer Messe ran bann BereckLigunq, wenn ftr Gelegenheit zur Arbeit-deschassung bietet. Krämev- messen hält er für nicht angebracht 3tnbtt>. Neuenhagen spricht gegen b* Einrichtung emeS Iurvlatzes auf Otzwaldaacken Stadtv. llr- st adtlst ebenfalls regen Autzdehnung der «rümev- mrfTen. Er unterftüpt ben Gedanken einer wirklichen Melle für Ober bei" kn. Er erftrnen an die Gewerbean-stellung 1914. stadtv trau« müllet schliefet sich den Au«lührungen der Vorredner an Beig Slingloor beaw- tragt bafe c« bei der frübrrm dandhadung der Märkte bleibt unb bafe die Einrichtung einer richtigen Indu strio- und bandel-messe erwogen werben soll ssnlr den Druck der Marktplakate mttb rin Kredit von 1050 Mk bewilligt Bon drei Wirtschasttzgesuchen nrr* ben jnri genriwnnt Da« Gesuch be« Otto Schmidt & Sck>an kwi rt scho ft-betrieb ün Haufe 9truev 2"2 wird abgrldjitl Entsprechend den Tanrnmg^ulajyn tu den ümbenulcnm detz Reiche« wirb für bw städtischen Beamten ern Fnbit von 42 000 Mk. bewilligt. Das Telegramm an den Erkaiser wird -um Schlüsse der Sitzung von 2tabm 1k, el abermvl« Mr Sprache gebracht Er nennt al« Namen der Lehrerin Frl Birnbaum. Da ifbod) zwei Lehverrnrren de« Namen« an he Schule tätig sind, werben abermvl« nähere Ango.ben verlangt. Tie öffentliche Sivung war gegen 8/<7 llhr zu Ende. _____ Fichtenberbstanqen , 61,04 Ficht,rrrs->stangen , 5,12 "* iktckenn uh Knüppel füßynmgm. — Stadtv Maier spricht gegen eine nochmalige Vergebung: Stadtv. Winn dafür.— Stadtv. Kra iling spricht tm Interesse der Ar» beitgeber. — Stadtv. Krau -mül ler roenbri sich eben all« gegen ben Äntta^ tkfl flaumdff^Te« unb trrimigt £rr-rebung gemüfe des Submisstontzergeb- nisses. Er schliefet sich dem Anträge Winn an — Sufl>tv. Grobe betont ruxipnal« die Grundsätze bt-r engeren Submission. — Stadtv Simon befürchtet, bafe durch den Antrag Winn die Baa- tätigf'-ii verzögert werde. Beig fkren-ien lufeert, bafe ba« Angebot der Bauunternehmer formell ungültig gewesen in, ca ihm ssu Anfang die Kvllulaion aeiehlt habe. Ten An'nag Wenn hält er für eine vertögerung Tie Wohnüngchwt fordere feotxrrtige Vergebung der Stabtvertvaltung übertragen. Bei der neuerlichen ©ergebuna von städtischen Neubauten soll, wie wir hören bte Bereinigung al« der Mindestfordenden, der .^uidiag «um Bou emetz dausetz ertrili werden, während brr Zuschlag zu dem weiteren £>aufe verweigert und der Genossenschaft Bauhütte erteilt werden soll. Tre Stadtverwaltung such hier m denkenswerter Weise einen Modus einer gerechten Berücksichtigen arbeiten für bie Wohngruppen U und UI (KaiseElee) ausgefüllt. Bei der letzten Ber- gedung war die neugegründete Bauhütte billiger al« die Vereinigung der Bauunternehmer Damals wurden jedoch die beiden (Gruppen an die beiden Submittenten verteilt. Diesmal war das Submissionsergebnts umgekehrt und die Baudepukarion schlug abermals denselben Modus der Verteilung vor. Hiergegen hatten die sieben vereiniaten Bauunternehmer eine ßnrgabc gerichtet, oie für jeden einzelnen Un> ternehmer Gleichberechtigung mit der Bauhütte, zum wenigsten nach dem SubmissionS- ergebniS die Vergebung beider Wohngruppen an bte vereinigten Bauunternehmer verlangte. Nach sehr langen Verhandlungen wurde die Vergebung nach dem Vorschlag her Baudeputation genehmigt. Zur Behebung der Wohnungsnot wurden oewilligt 270 000 Mark für Herstellung der StraßenkanLle (Notstandsarbeiten) in neu zu errickftenden Straften sowie 63 000 Mark zur Beschaffung von Groß- Pflastersteinen. Don besonderem Interesse war nvch eine Anregung be« Beigeordneten Klinyspor, an Stelle einer erweiterten Schaumesse eine richtige I nbustrie- unb La n b els messe nach Art der Äewerbeausstellung 1914 ins Leben zu rufen. Dieser Gedanke fand allgemeinen Anklang unb verdient bie weitgehendste Unterstützung. Städt. Arbeitsamt (fiirnrn »eN-vnlage 31, Teleph. 2054. (F« rennen elngeheni werden a. bei bleftgen Urbeilaeberw: 1 Gckiöstemacbee Rinnrren- und W'ckelmacder, 1 Gt ler 5 Vro- Difionerellrnbe, I Wärtnet. 2 »telnba ier tfebrlinge: 1 Bäcker, I Schneider. 1 f>rtleur. ein Kaufmann, 1 Soennler. 1 Maler u. Welfeblnbet; 1 (Härtner, 1 Kleinbauer, 1 Stukkateur, 1 Schrei« ner, 1 Wlaler. b. bei auswärtigen Vrbelteeberw: 1 landwirttch. .Knecht, 2 Echretuer. 1 Qdler. 1 Schneider, i oerh. Wagner für ®ut, 1 (Härener Yebrllnee: 1 Schriftfetzer, 1 fitifeur, 1 Gärtner @4 Indien Arbeit: Schrtitteyer. 1 5RflUerfnect)t, 1 Fabrsticbllüvrer, 1 CberlcbroeUer mit eigenen Hllsskrästen. Kaufleute. Schreiber und ^eiiende, 1 landwiriich Berroaicer, Docker. Hau-bnrichen und ?lu»ldiifer, Vinichinenlchlolfer, jlaiildjlolfeT, 1 Kondlior. 5 Schuhmacher. 1 Zimmermann, 2 Hetzer. 2 Krankenpfleger. 2 Schmiede Welfe- btnder und Anitreicher. I Küier. 3 Tapezierer, Sattler und VoMieier. 1 Küchenchef. Bäcker und Metzner. 4 Kellner. 2 Kraftfahrer, 1 Buchbinder, 2 Brauer. 2 Küche. 1 vamechntker. 1 Bandagist, 1 vdoioaravd Selenen bei t««r beiten werben eben fall» enigegei» genommen. Vebrlinne: «Schuhmacher. 8Schreiner. 1 Schneider, 2 flauneme und Schreiber, I b chmied, I Treber, 4 Schlaffer. 1 Soengler, 1 Bäcker. 1 Loch, Awei Mechaniker. 1 örileut, 1 Drechsler. gelbliche ftbiell ne#: Es können eingefrellt roerbeir a. bei bleftgen Arbeitgebern: Mödchen füt taav« über, Dienstmädchen. Vauftranen und -mädchen für einzelne Tage iddjiiee iililetnmädchen. 1 ein'ache Stutze. 1 Lehrmädchen. 1 Haughalierin, 1 Schneiderin für Herrenkoni ktion, 1 Kontoristin. b. bei anSwärtiaeo Arbeitgebern: 1 Verkäuferin für DamenkvlC'ektcon. 2 landcoir fchaftliche Dienstmädchen. Dienstmädchen. Hau»madchen. Zimmermädchen. AUeininadchen. 1 Köchinnen. 8 Han»' Hallerinnen. 1 Stutze 99 Ineben tlrbeit: 26ertänftrinnen. 1 Bibliothek«- flebllfln. l Büglerin. 1 Stütze. 2Haushäiiertnnen. 1 iViliallelierin, 1 Krankenoftegerin. 1 Kächtn. 2 Lehrmädchen bei Schneiderin oder Modistin und 1 für Bureau, 1 Schneioerin. I TSafchfrnu, einige Lauffranen,anchfürNachmittagbeichäNigung. ft werften: „ 1= 20 Eichenstämme 6. Kl. — J Eichenstamm 5. Kl. = 2 Dirbenstämmk 5. Kl. ‘ Kiefernschwellen 5L Kiefernbanholz 5 Kl. 8.-5. . . 75,34 Beginn btr Siwmg 4.30 llhr. Anwesend frnb Oberftürgrrmeiüer ft*eil er, bie Bria F re y, Klingspor, Krenzten, Rosenberg, Selb sowie 31 Stadtverordnete. Vor Ev^tritt hi die TagtSord inng stellt Stabro. Siel im Namen 1 einer Fraktwn tnr dringliche Anfraae, ob e« dem Oberbürgermeister bekannt sei, bafe am 26. Januar m der 5. "tafff der T?abdienfrfnde van der üdrrerm Wübrn&er ein TelegrammandenErkaifer diktiert worden fei Oberbürgermeister SPe Her stellt fest, bafe es eine Lehrerin des fJkrmcn« nicht gibt imb bittet um nfifeerc Angaben. Geschwistern wirft von mm an in bm höheren ©djulen eine Ermäßigung des Schulgrides gewährt. gan\ gleich, ob die Gechtvister bte alriche ober verschiedene staatliche oder stÄftische höhere Lehranstalten besuchen. Ten Förstern wirft für ©dxrrifxnrirtxtnt eine JuftresentschLdigung von 150 Mk. geroäbrt Ter Fehlbe 11 ag bei' der ffw dyebunn für Oberidilefren von 162,qO Mk. wird aus die Shab> tafle übernommen. Tie Wahlordnung für den Beamlen- 2lussämtz der Stadl wirft verlesen und genehmigt ZurBeschaffungvon GrofePilaster- 8u 5tr. L A. u. W. 283. Bekanntmachung. Auf Gründ des ß 9 der Verordnung über Maßnahmen gegen TBofenungsmangel vom 23. Sept. 1918 (N -Gef -Dl 5.1143) in der Fassung des Neichsaeseyes vom I I. Mal 1920 (N-Ges.-Bl. S. 940) wird hiermit mit Zustimmung des Neichsardeitsministeriums für da» Gebiet des Freistaates Hessen bestimmt, bafe Neubauten, die nach dem 1. Oktober 1920 bezugsfertig hergestellt sind, den aus Grund der obengenannten Verordnung erlassenen Anordnungen nicht unterliegen. Darmstadt, den 4. Januar 1921. Hessische« LandeS-ArbeitS- und WlrtschastSami. Naab. 10648 e'\ ^Ven-W1 : ti i 9 =140 , i= 2 St TBr^wniteliefet (1 — .J 4. Kl., 1 - 5. KI.) 1V1= 3 Fichtenstämme 3. Kl. |= 5 . 4. Kl. 11 = 26 , ba Kl. 12 *214 „ 5b ÄL Sämtliches vol», mit Äu-mahme deö -rr^en pr 1 unb 2, ist entrirrdet, rerei) mit der janbe Söiger •SeS®"' Holzversteigerung. Tonne re tag den 3 Fe b r» a r sollen tn bm Tifinttm Stangenwald, Sptzefe xnb ftatnbnch versteigere werden: 3 Eichenftämme mit 4,60 Kubikmeter Scheritthol», 3 Buck,.nstämm« von 42—47 Zentimeter Durch- messer mit 4,28 Kubikmeter, 2431 Fi ti>ten--Terb stanaen 1 —3 Äfaffc, 400 Rrn. Buchen- und Gichen-Rei«, 8.50 Nrn. Ficht en-Triitzrris in ganzer Länge trab 10 9cm. Buchen-Stäcke. Zusammenkunft vormittag« 9V» llhr «xf der Mar>..-g--r Straße an der Lebest «grenze. Fr.edelhausen, am 28. Januar 1921. Frech o. Rabenau'sches Revier Friedelhaufen. _________Schneider.__________1128 ^Jngd - Verpachtung. Montag den 31. Januar auf weitere 6 Fahre ver- pachtet toerbm. Zulamwenkunft nachmittags l‘/t Uhr tm .Hamburger Hof^. Blitzenrod, 21. Fannar 1921. 1092V Hessftrie Bürgermeisterei Blitzenrod._________ Jagd - Verpachtung. Samstag den 5. Februar lf. Jahres, nachmittags um 2 Uhr, soll in dem neuen Sckucksaal die der Gemeinde Burkhardsfelden gehörige Feldjagd, be» stehend aus 1720 Morgen Feld, öffentlich meistbietend auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Burkhardsfelden, am 26. Januar 1921. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. [1098D Schmidt. Zusammenkunft vormittags v Uhr am Dmduki beim Lüusberg. Lang-GSns, ben 28. Januar 1921. Slrgermriftere! Lang-Göns. -Belten. 1L30D Stäöt. Lebensmittelamt. DareiuuiSgabe für bie Woche vom 3L Januar • bis 6. Februar 1921. Nicht recht zeitig abaehollr Ware verfällt. 1. Brot. 1850 Gramm Brot ober 1370 Gramm Mehl. Brot Kg. 2.25 Mk Brötchen 15 Pf. Wei-enbroMnehl Ätz. 2.90 Mk. Är an tc n b r o t 2.60 Kr an kendrot- bädet: S. Kay, Neustadt: W. Kröck, Neuenweg; Ad. Deichert, Lieftigstrafee; G. Schilling, Bis mar ck- strafee. Mehl für Kranke: Kg. 3.20 Mk. /Verkau'sstelle siehe unter Nr. 2). 2. Mehl, Nährm ittel und Zucker für Kranke: Roh. Wietschel, Krofdorfer Straße; S>OTt« Krug, Wetzlarer Weg: £>d> ixpne, Walltov- fttafee; G.' Rudrtrsdorf, Bismarckstraße. 3. Kranken zivieback: Pret« für an Paket = 125 Gramm 1 95 Mk. B er kauf«- stellen: W. boetters, Frankfurter Strafte, B. Hchomber, 28alttorstrafte: E. Stritter, 9teuftabt 4. NSHrmi ttel: Aufgabe vom 26. Januar bis ernlchl 5. Februar 1921. 200 Grannn Tetgwaren ru 8 Mk. ba« Brunft geaen ?lbgabe der Lebensrntttelmarve 4, 100 Gramm Weizengr«ft zu 1.90 Mk. das Pfund gegen Abgabe der LebenSmiw-lmarke 5. 500 Gramm Weuen-rrieft zu 1.90 Mck für bas Pfund an Kinder vom 1. b» emiOM- 4. Lebensjahr. . , t , Lus gäbe der SZäbrmittcI durch die SuctTtixnwrt^» «schäfte. Die eingegangenen Lebens mittel m arurri sind am 7. unb 8. Februar 1921 dem LebatSmrttel- Xtmt. 8immer Nr. 7, emzstreichen. 5. Sonde r ausg abe im Lebensmittelamt: Schroeineschmal; 14 Mk. das Pnmd, Cortuftbeef 7 Mk. die Dose, Wurstkonseruen 9,50 Mk. bie Do»e, Erbsen 2 Mk. das Psund. Bohnen 1.-50 Ml. das P'Ltd, Aermeisc 5.20 Mk. das Pftmd, ln9 täglich frisch Bollbier ” ” n ii 2J| ” v ‘di, ” " 2.51 n unb aluiarmt) Bollbier WMMLU er Aril WTkWlll H ll ll ll irka '/„ Liier. frei HaoS. Die eifertest™ . D 1'1 * ü* * i1 u 1111 i*u U1 Ui iLummn Verlangen Sie die neuen E. 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