Zusammenfassung der Gewerbe und der Land Die Völkerbundsversammlung. derAbrüstung vorgesehen Die Kredithilfe derOnduftrie Don einem Fachmann wird unS geschrien Der kürzlich bekannt gewordene Plan der Industrie, dem Reiche ihre Hilfe bei der De- schaffung der für die Reparationszwecke not- wendigen Devisen anzubieten, scheint einen Weg zu eröffnen, der aus den augenblicklichen, durch die Reparationsleistung geschaffenen, schweren wirtschaftlichen Gefahren heraus- führt. Die Idee ist aus der ungeheuren Rot des Reiches geboren, die ihre Wurzel in der Unterzeichnung des Londoner UltimawmS hat. Deutschland hat sich dadurch verpflichtet, einschließlich der BesatzungSkvsten jährlich eine Summe von etwa 4 Milliarden Goldmark an die Entente abzuführen. Es gibt in Deutschs land kaum einen in wirtschaftlichen Dingen Urteilsfähigen, der der Ansicht wäre, daß die Reparation in der geforderten Höhe zu leisten wäre. Auch hie Regierung ist überzeugt, daß sie auf die Dauer das Reparationsprogramm nicht wird zur Ausführung bringen können ES kam ihr lediglich darauf an, vor der Welt zu beweisen, daß Deutschland in dieser Frage guten Willens ist. Sie hat daher ein Steuer- Programm entworfen, das eine nie gekannte Belastung der deutschen Volkswirtschaft mit sich bringen wird. Als weiteren Beweis ihres I guten Willens hat sie die erste Gvldmilliarde pünktlich Per ultimo August zur Ablieferung gebracht. Die Wirkung dieser übermäßigen Kroftleistung auf die Wirtschaft war allerdings geradezu vernichtend. Die Regierung hat seinerzeit bei Unterzeichnung deS Ultimatums vollständig den Unterschied außer acht gelassen, der besteht zwischen der Aufbringung der Reparationslast im Innern durch Steuern und der Umwandlung der papiernen Steuererträgnissein Gold. An dieser Transformierung droht der Erfüllungswillen der Regierung zu scheitern. Die Papiermark verflüchtigt sich im Augenblick der Zahlung förmlich unter den Händen. Theoretisch hatte man mit einer bestimmten Summe Papi^rmark gerechnet, während in der Praxis fast das Doppelte erforderlich war. In seiner ReichStaqSrede vom 5. Juli d. I. hatte der Reichskanzler Dr. Wirch unter Zugrundelegung des damaligen Standes der Mark mit einer jährlichen Papiermarkleistunq von etwas über 40 Milliarden gerechnet. Wenn man auf dem eingeschlagenen Wege weiter fortgeschritten sein wird, dann werden eines Tages 4 Milliarden Gvldmark vielleicht 200 oder mehr Papiermark gleichzusetzen sein. führen. In diesem Zusammenhänge gesehen bedeutet der Plan der Kredithilfe durch die Industrie eine Rettung aus der drohenden wirtschaftlichen und politischen Gefahr. Wenn die Industtie im Verein mit der Grvhfinanz und den anderen wirtschaftlichen Potenzen setzen. 3. Die Zustimmung des bayerischen Gesamt- ministeriums und des Verfassungsausschusses des bayerischen Landtages zu dem vereinbarten Entwurf der neuen Reichsverordnung und Aufhebung des Ausnahmezustandes in Bayern wird oem Reichskanzler r«htzeitig zum 28. September 1921 ihren Auslandskredit dem Reiche nutzbar macht, so ist sie in der Lage, der Regierung die so dringend benöttgten Devisen ohne va- Reuhvrk. 27. Sept. (Durch Funk, spruch.'t Die ..Tribüne" meldet aus Washington: Gleichzeittg mit der Versteifung der demokratischen Opposition gegen den deutschen FriedenSvertrag im Senat stellte sich heraus, daß Wilson sich her Ratifikation widersetzt. Ein Mitglied beä höchsten englischen EerichtAboses neuen den Versailler Vertraa. Diese Erwägungen haben insoziali st i- s ch e n Kreisen den Gedanken der Beteiligung des Reiches an den Sachwerten erzeugt. Sachwerte, d. h. Waren, Pro- I duktionsmittel, Grund und Boden, sind Werte, die im allaemeinen von der Geldentwertung wenig berührt werden. CS ist ganz natürlich, daß diese Güter im Preise steigen müssen, wenn der Wert des Geldes sinkt. Eine Wertsteigerung ist damit keineswegs verbun- den. Die Sozialisten meinen nun den Stein der Weisen gefunden zu haben, wenn sie das Reich direkt an diesen Sach- oder Goldwerten beteiligen. Das Reich brauche dann die Umwandlung von Papier» und Goldmark gar nicht vorzunehmen, es bekäme die Goldwerte direkt in Die Hand und könnte dann, ohne Verluste zu erleiden, die Reparationszahlung be- werkstelliqen. Man will auf diese Weise über die nächsten Jahre weakvmmen in der Hoff- nung. daß sich bis dahin die deutsche Volkswirtschaft so weit gekräftigt habe, die großen Lasten zu tragen. Dieser Plan ist außerordentlich bedenklich, weil er die Substanz be« deutschen V o l k S v e r m ö g e n S angreift, deren Vorhandensein überhaupt die Voraussetzung jeder auf die Dauer berechtigten Reparationsleistung ist, und vor allem deswegen, weil er zu einer Verschleuderung des Volksvermögens an das Ausland führt. Da ohne Unterschied jeder einzelne Besitzer von Sachwerten im Inlande zu Der Abgabe herangezvgen wird, so kann nur das Ausland als Käufer Auftreten. Außerdem wird das massenhafte Angebot der Be- siytitel geradezu zu einer Verschleuderung Stockholm. 27. Sevt. lWTB.s Auf der Äur Zeit fiter tagenden 11. Kirchenrersamm^ng hielt Lord Parm vor, Mita'ied des fiWen englischen Gerichtshofes und kgi'er'ichen nehmen Rates, einen vielbeachteten Vn^trag die Pflicht der Kirche in der «»"enw'irtigen K^iNs In dem er forderte, daß die 21 itortit der gesamten christlichen Kirche sich gegen den Versa iller Vertrag richt-n müsse. Der Vertrag der den Frieden und Versdh-'ung Herdeiführen hfi könne dieses Ziel nicht erreichet wenn e" gleichzeitig das Verlangen nach Strafe und Racke befriedigen toiP. Weiter trat Varmoor für eine durchgreifende Revision des Völl rr u-b<- statuts ein. die auf einer öffentlichen, von allen Rationen odne Ausnahme unter gleichen Bedingungen beschickten Konferenz beraten w^en müsse. Die wahrhafte Grundlage heS Völkerbundes müssen allgemeine reiflich überlegte Zugeständnisse sein und nicht besondere. als eine Folge des Krieges eingetret-'n-' B'din "ingen. London. 27. Sevt. lWTB} Wie berichtet wird, beginnt in London am 1. Oktober eme vom Rate zur Bekämvsung de'- Hungersnot und rum wirtschaftlichen Wiederaufbau stwie von der Fried-msgeselllchaft veranstaltet» inter- nationale Konferenz, auf der die F-ng-» b».r wirtschaftlichen Gesundung und des W"ltfried^ns erörtert werden sollen An der Konferenz nehmen Delegierte Englands. Frankreichs. fttz»n'‘n8, Deutschlands, Hollands, Ungarns Oelierr-'ws, Japans und der Schwein teil. In der nungssihung wird Lord Parmoor den V or- siy führen. Desgleichen nehmen u a Hendm-lon und Beauch-amv teil. Es ist auch -ine Kundge ung in der Zent-alballe von Westminster zugunsten Mittwoch, 28. September 1921 Annahme von Anzeigen für die lagesnummer bis jum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. 50 Pf.; für Reklame. Anzeigen rvt 70 mm Träte 180'Pi Bei Platz- Vorschrift 20 Auf chlag. Hauptschristleiter Aug. i^.oct; Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; . für den übrigen Teil i D.: Aug. Goetz: für den Anzeigenteil: Hans Peck, . sämtlich in Gießen. mitgeteilt werden. 4v Zwischen der RcichSregierung und der bayerischen Slaatsregierung besteht Llebereinstim- mung darüber, daß die Landesregierungen nach Artikel 48 Absatz 4 der Reichsversas- sung nach wie vor berechtigt stnd. bet Gefahr im Verzug auc^. tr*5en. Für Donnerstag sind bereit- zwei Sitzungen tage der Regierung unterbreitet, die soigenoen dU beseitigen. Es war auch tatsächlich eine vorgesefien. von denen die erste die Hungersnot Wortlaut hat: . meiner ersten Amtshandlungen, nach Berlin zu -Xn Rußland und das albanische Problem, ferner Am 24. September 1921 fanden m Dertin fa^ren unb bort mit dem Reichskanzler zu ver- die langwierige Frage der Organisation des Gene- zwischen dem Reichskanzler uno handeln. Wir sind aufgrund zweimaliger Rück- ralsekretariatS behandeln muß. Endlich muß die Reichsminister des Innern einerseits, uns Dem au dem heute vorliegenden Ergebnis ge= CDetfammlung noch zu folgenden Problemen Stel- bayerischen Ministerpräsident en uno ^mmen. Die Berichterstattung der Slaatsregie- lung nehmen: Zu der Abrüstungsfrage. Bertel- dem bayerischen Minister des Innern andererseits rung 3toci Teile, eine luristische durch Mi- sung der Kosten des Völkerbundsbudgets für daS neuerliche Bcrhandlungen wegen Aufhevung ocr Schweyer und eine politische durch mich zer- nächste Iahr, den Abönde'U''g«anträ-en ium Pakt Verordnungen des Reichsprasi Den - und der Wahl der nichtständigen Mitglieder deS t = nrom29. un6 3<1 Qlugufl 1921 ^r°ffmdhen Minister des Innern Schmeher: «nies. Aufhebunqderwirtschaftlichen ttXK1 „Sanktionen . MÄWÄfiS ®« mit-eldeuilch- Wflanb und tu ?°°nruhigung tagcs wurde vereinbart: 1 Die Verordnungen des Reichspräsidenten vom 29. und 30. August 1921 werden z u r u d - genommen und durch eine neue D e r o r d - ! nung erseht. Die neue Verordnung soll eine auS dem Entwurf, der gleichzeitig dem Landtag vorgelegt wird, ersichtliche Fassung erhalten und spätestens am 29. September 1921 erlassen werden. 2 Die bayerische Staatsregierung wird die Verordnung über den Ausnahme^ st an d spätestensamö. Oltober 1921 nut Wirkung vom 15. Oktober 1921 außer Kraft Ur. 227 Der Gießener Anzeiger mit der 'Dienstagsbeilage ,5port.Umschau- er- focint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Monatliche vetun.r'reste: «Mark 5 - einschließlich Trägerlohn, durch die Poft bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Ferniprech.Anjchlusse: für dieSchrifileitung 112; für Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Liehen. voftscheätouts: Krankfnrt a. M. 11686. Zu § 7 wünschten wir eine gerichtliche In - stanz im Hinblick auf das bayerische Vorbild. Die Herren in Berlin wollten aber w^zen des raschen und einheitlichen Vollzuges nur ein einziges deutsches Gericht ins Auge fassen. Der Aufhebung des Ausnahmezustandes wollte, wie gesagt, die bayerische Regierung von sich aus näher treten. Die Reichsregierung verlangte zunächst die sofortige AufhÄung des Ausnahmezustandes, im Hinblick auf den zu erwartenden Anttag im Reichstag. Wir erklärten, die sofortige Aushebung sei unmöglich, da die Spannung bei uns noch nicht genügend gemildert sei. Wir würden aber in kürzester Zeit der Aufhebung näher treten. Dazu kam der politische Grund, daß die neue bayerische Regierung von Berlin eine gewisse Rücksicht erwarten darf und die Reichsregierung allen Grund hat, die bayerische Regierung zu stützen. Endlich bestand Einverständnis darüber, daß die bayerischen Vvllsgerichte unberührt blei- ben sollen, außer wenn eine allgemeine Iuili-' gesehgebung im Reich kommt, die an den bayerischen Dolksgerichten nicht Vorbeigehen kann. Ministerpräsident Graf Lerchen- f e l d führt aus: Es gab für Bayern, nachdem sich der Reichstag auf einen bestimmten Standpunkt festgelegt hatte, nur zwei Möglichkeiten, eiMveder sich auf Grund der für und alle gültigen Reicks- Verfassung vergewaltigen zu lassen oder aut dem Wegee einer Vereinbarung zu einem friedlichen Ergebnis ju gelangen. | Ss £ nötig, sich iu hergegentoartigen, dav Dey rer als beispielsweise bad ReichSnowpfer I ^ndeszentralbehörde die ettorderllchen I 0^^ auch für ernten Lrden. Ube.,JSHe |ÄÄÄS Äm ist Di^^sckwerd? ist^beiÄr M^dnab^ StC^C ® M n ihr welche die Sicherheit und Ordnung zu gewähr- LandeSzentralbehorde einzurIch^n- D'ese ka. ihr imstande sind. Dazu kommt der weitere Um- ' 4 2 ^velfew And«n. Ausnahmezustand aufgrund der .werde unoerzug.ich bem oom ^Zz^ssung auch von der L a n d e S r e g l e - tauber im Falle des § falls hat sie die Beschi. v - _ ,, , । "xpicMDenaiiuna auaj von uvi uauvcBicun' Invufttle ausgegangene 1 ? i ch s r a t bestellten i ch " rung in dringenden Fällen wieder hergestellt kn uS einen SnttDurf auSg^rbettct, iet eine Sb %« sinoertrö« ^ben tonn. Aber ich hoffe, bat) bai boy.riiche Zusammenfassung der Gewerbe und der Land- ^ ^ des Ausschills^ und ihre t \ CBclf aus feinem Gefühl für die staatlichen Bedürf- MÄfd>aft in Angliederung an Die na gg aam zweiten Tage nach Empfang für das Gelingen deS Werkes, daß die Hilfe * Ersuchens mit Der Reichsminister freiwillig geboten wird, während eS sich• Innern ruft gleichzeitig eine Ent- -ei der Beteiligung des Reiches um eine fj^ibung des in 8 7 vorgesehenen Ausschusses Zwangsmaßnahme handeln würde, die an. Entscheidet sich der Ausschuß für das Verbot don den beteiligten Kreisen unendlich schwe-1 oder die Deschlagnachmen, io hat die (Erftes Blatt M- Jahrgang' NehtnerAnzelW ■» General-Anzeiger für Oberhessen vnick »!> Dedeg: SrSHI'Ich. Un>°..V«ch. unö Stetnörnderei B. gange. Schdstl-ilvng, ^IdfäftsHeOe und vr»<-°rd^ch-Iftr<-^ v____I* \ Frankfurt a. M., 27. Sevt. (Wolff.) nach der Ermordung Gareis und Erzbergers haben Wie wir ^US Höchst M. ÄÄ!?nen^unL die Aufhebung unmögiich gemacht. Trotzdem war ^ngeblich dle wirtscha^ und beabsichtigt, vor lern Zusammentritt des R.iä>s. damit auch die Zollgrenze am Rhem in Deo rats die Frage neuerlich zu prüfen. Bevor dies Rächt zum SamStaa um 12 alyr auf- rnöglich war, erschien die Verordnung d.s Reichs-1 gehoben werden. Eine Destätiaung von Präsidenten, in der wir eine besondereSplhe amtlicher Stelle war bisher noch nicht zu er* gegen Bayern erblickten, weil h er schon bet [)a[fen Ausnahmezustand bestand, der w.tier ging als cmitc ri.hnfifinn die Verordnung. Die Verordnung stellte für Bay- Wilson in der ^ vpofttton em einen unerträglichen Eingriff in gegen Harvlng. seine polizeiliche Landeshoheit dar. Die daraufhin eingebetteten Verhandlungen Haf en den Zweck, die Anfh.bnng des bat) r schen Au.: a m zustan- des über den Kopf Bayerns hinweg zu tr rfiin- i dem. Dieser Zweck wurde em ich . Die w illren Verhandlungen sind bekannt. Far die letzte Aus-1 spräche in Berlin waren die Beschlüsse des ftän» I digen Ausschusses die Richtschnur. Wir haben verlangt, daß unsere erste Fassung gewählt wird, da sie besser dem föderativen Piinzip entsprich:. Die Reichsregiemng erklärte diese Fassung für unannehmbar und ‘fafjte einstimmig einen dahingehenden Beschluß. Ich finde die neue Fassung, I auf die wir uns geeinigt haben, annehmbar, 1 da der Reichsminister des Inneren aus dem weiteren Verlauf der Dinge auszuscha'ten ist und Französische Verstimmung über Italien. London, 26. Sept. (Wolff.) Der .Daily Telegraph" berichtet aus Paris, daß trotz des allgemein in der französischen Presse gewahrten Stillschweigens die Zwischenfälle beim Besuch deS Marschalls Faholle und der anderen französischen Offiziere in Italien in Paris Verstim- m u n g hervorgerufen haben. Die Deutschen in San Salvador. Berlin, 27. Sept. (WD.) Rachdem die DeutscheninSanSalvador erst vor Kurzem 3350 Mark für Studenten Hilfe und 8000 Mart zur Speisung armer Flensburger Kinder gespendet hatten, überwies die kleine deutsche Kolonie daseDst neuerdings 20 000 Mark der deutschen Kinderhilfe und 10 000 Mark "ber Studenten- hllfe in Berlin. Der Streik in Nordfrankrerch. "Paris, 27. Sept. (WB.) Wie der .TempS" aus Lille meldet, wird der Streik in der Textilindustrie in Roubaix und Tour- coing in vollem Um arge weiter durchgeführt Heute vormittag durchzogen 15 000 Streikende Roubaix und Tourcoing. Ernste Lage in den Kohlenfeldern von Sud»Wales. London, 28. Sept. (WTD.) Eine ernste Lage herrscht in den Kohlenfeldern von Süd-Wales. Rach einer Versammlung in Cardiff 'beschlossen die Bergwerksbesitzer, eine große Anzahl Zechen au schließen. Wenn dieser Beschluß ausgeführt werden sollte, würde sich die Arbeitslosigkeit noch beträchtlich erhöhen. Der türkische Sieger. London, 27. Sept. (WD ) DaS Reutersche Bureau meldet aus Konstantinopel, daß die Ra- tionalversammlung in A.gora Mustapha Kemal Pascha den Rang eines M a r s ch a l'l s und den Titel „Chazi" verliehen hat. Mu- stapha Kemal erllärte, er werde die Waffen nicht eher ntederlcgen, als bis die letzten Griechen vom Boden der Türkei vertrieben seien. Aus dem Reiche. Der dritte Dand von Bismarcks „Gedanken und Erinnerungen". Berlin, 27. Sept. (Priv.-Tel.') Blätter- Meldungen aus Stuttgart zufolge gelangte der 3. Dand von Diemarcks Gedanken und 'Erinnerungen zur Ausgabe. Die Rachfrage war so groß, daß die Auflage von 200 000 Exemplaren bereits verlauft ist. Im Rvvember wird ein hoch- bemessener Reudruck zur Ausgabe gelangen. Streik in sächsischen Papierfabriken. Berlin, 27. Sept. (Priv.-Tel.) Blätter- Meldungen aus Halle zufolge brach in den meisten Papierfabriken Sachsens ein Streik aus. Bon 16 Fabriken sind bisher 13 zum Stillstand gekommen. ES besteht die Gefahr großer Schwlec^leiten in der Papierbelieferung der Zeitungen. Aus Hessen. Zur hessischen Landtagswahl. fd. D a r m st a d t, 27. Sept. Die Mehrheitssozialisten Hessens haben folgende Kandidaten zur Landtogswahl aufgestellt: Für den Wahlkreis Friedberg-Büdingen: Lux-Florstadt, Wittig-Butzbach. Rcchthien-Dilbel, Bund-Friedberg Knaaf-Büdingcn, RoSlec-Rauheim, Groth- Echzell und Scheid-Hirzenhain. Für den Bezirk Offenbach-Dieburg: Ulrich-Darmstadt, Widmann- Offenbach, Frau Steinhäuser-Ofsenbach, Kaul-Of» fenbcrch, Lang-Urberach, Stulm,els-Groh-Umstadt, Anthes -Spreiidlmgen, Weber-Offenbach und MauS-Riedermodau. Hkuptversammlung des Hessischen Landes- gewerbevereinS. ' rm. W o r m s, 27. Sept. Die Hauptversammlung des Hess. Landesgewerbeveretns unter Borjitz des Geh. RegierungZrates Roack erfreute sich eines sehr guten Besuches. Der Vorsitzende teilte bei der Begrüßung mit, daß der Landesausschuh für die Verunglückten in O p P a u 2000 Mark bewilligt habe. Es wurde dann beschlossen, die nächstjährige Tagung in Gießen abzuhalten. Rach eingehender Aussprache wurde der Jahresbeitrag auf 20 Mark festgesetzt. Das „Gewerbeblatt" soll weiter ausgebaut werden. Es wurde weiter beschlossen, eine Kranken- und Sterbekassenversicherung mit der Frankfurter Krankenkas,e abzuschließen. ES wurde ein Vorschlag angenommen, daß das Handwerk in Heilen bet den nächsten Land tags Wahlen zusammengehe, da jetzt in der Kammer nur ein Handwerker ser. Es soll'in eine Besprechung über diese Frage in Frankfurt eingetreten werden. Der Reichspräsident aus der Deutschen Automobil- Ausstellung. Berlin. 27. Sept. (WTB.) Der Reichspräsident besuchte heute vormittag in Begleitung des Reichsschatzministers Dauer^ des Reichswirtschaftsministers Schmidt, des Reichsjustizministers Schiffer, des Reichsverkehrsmini- sters Gröner. des Reichspostministers Giesberts, des Reichsernährungsministers Hermes, des Reichsministers des Innern Gradnauer, des preußischen Ministers des Innern Dominicus, deS preußischen Finanzministers Sämisch, des Staatssekretärs Lewald, des Ministerialdirektors Meißner und von Vertretern verschiedener Ressorts die Deutsche Automobil-Ausstellung am Kaiserdamm. Admiral Rommold und Geheimrat v. Opel hatten die Führung des Besuchs übernommen, bei welcher der Reichspräsident die besonderen Darbietungen der deutschen Automobilindustrie besichtigte und auch den Sieger des Grünewald-Automobilrennens beglückwünschte. Bei dem an die Besichtigung anschließenden Frühstück hielt der Vertreter der deutschen Auw- mobilindustrie, Geheimrat v. Opel, eine Ansprache auf die der Reichspräsident mit folgenden Worten erwiderte: Hochverehrte Herren I Darf ich Ihnen für die freundlichen Worte der Begrüßung, die Sie mir und den mit mir hier anwesenden Herren der Reichsregierung gewidmet haben, meinen verbindlichsten Dank aussprechen? Haben Sie auch herzlichsten Dank für die sachkundige Führung, mit der Sie uns durch diese große Ausstellungshalle geleitet und uns so einen guten Blick über die bewundernswerten Leistungen der deutschen Auwmobll-Industrie gegeben haben. Ich darf Sie, auch namens der anwesenden Reichsminister, versichern, daß die Besichtigung der Ausstellung auf uns einen tiefen Eindruck gemacht hat. Obgleich die Motor-Fahrzeugindustrie zu den jüngeren Zweigen der deutschen Industrie gehört, gibt die Ausstellung doch ein gewaltiges Bild von deutscher Schaffenskraft, von hochentwickeller Technik und großzügiger kaufmännischer 0r- ganisatwn. Wenn wir nach der über uns hereingebrochenen beispiellos schweren Katastrophe mit Leistungen, wie sie diese Ausstellung darstellt, wieder vor die Welt treten können, so muß uns das mit berechtigtem Stolz und neuer Hoffnung erfüllen. Der Kampf um die Zukunft unseres Volkes wird sich auf wirtschaftlichem Gebiet vollziehen müssen. Rur durch Steigerung der Leistungen unserer Industrie und durch intensive Förderung der deutschen Technik gesteigerte Veredlung unserer Qualitätsarbeit werden wir unseren Platz in der Weltwirtschaft wieder erringen und schließlich auch behaupten können. Hier liegt die große Lebensaufgabe unseres Volles. Wird sie in allen Schichten unseres Volles richtig erfarmt, leisten alle, Arbeiter, Angestellte Techniker und Industrielle, jeder auf seinem Platz, das beste, und konzentrieren wir all unsere Kraft auf die große Ausgabe: Wirtschaftliche Wieder» erstarkung unseres Vaterlandes, dann brauchen wir nicht zu verzagen, dann werden wir es schaffen! Daß die Motorfahrzeug-Industrie auf dem besten Wege ist, dieser Aufgabe gerecht zu werden, das ist die Ueberzeugung, die wir von der Besichtigung hier mitnehmen. Dank und Anerkennung allen denen, die an dieser Ausstellung im großen wie im keinen mitgearbeitet haben. Die deutsche Auw- rnobil-Industrie und ihre Hilfs- und Zubehörzweige beglückwünsche ich zu der wohlgelungenen Organisation der Ausstellung. Möge ein guter Erfolg baS Werk krönen. । । —«n——C—■ » —— Das Unglück in Oppau. Ludwigshafen, 27. Sept. (Wolff.) Die furchtbare Rot der Oppauer Bevölkerung machen sich, wie die „Pfälzische Presse" meldet, bereits gewissenlose Gauner und Gaunerinnen zunutze dadurch, daß sie in der Stadt Ludwigshafen uni), wenn ihnen nicht bald das Handwerk gelegt wird, wohl auch in den benachbarten Städten von Haus zu Haus gehen und sich als schwer heimgesuchte Bürger von Oppau ausgeben und so erhebliche Beträge einstecken. Ratürlich sind die Angaben Lug und Trug und die gegebenen Beträge sind für die wirklich Betroffenen verloren. Andere Schwindler verkaufen Ansichtspostkarten von der älnglücksstelle zu dem horrenden Preise von 2.50 bis 6 Mark mit der Angabe, daß der äleberschuh den von dem Unglück Betroffenen zugute komme, was natürlich in keinem Falle yi trifft Ludwigshafen, 27. Sept (Wolff.) Die vierte Totenliste weist 14 Ramen auf, so daß die Zahl der jetzt festgestellten Toten 414 beträgt. Die Zahl der noch nicht erkannten Leichen beträgt auch heute noch 75. Die Zahl der seitens der Angehörigen als „vermißt" gemeldeten Personen ist um 70 auf 160 gestiegen. Aus Stabt und Sano. Gießen, den 28. Sept 1921. Die neuen Gas- und Wasserprcisc. In der letzten Stadwervrdnetensitzung find die Preise für Gas und Wasser vom 1. Oktober d. Z. wie folgt festgesetzt: für 1 Kubikmeter Leucht-, Heiz- und KochgaS 1.50 Mark, für 1 Kubikmeter AutomatengaS 1.50 Mark, für 1 Kubikmeter Gas für Motor- und Industriezwecke 1.46 Mk., für 1 Kubikmeter Wasser 0.75 Mk. Die Miete für die Gasmesser und die Rabatte für Grohwasserver- braucher bleiben unverändert bestehen. Neue Kohlenhöchstpreise im Landkreis. Rach Anhören der Preisprüfungs stelle für die Provinz Oberhessen wurden für die Landkreise des Kreises vom Kreisamt folgende Höchstpreise festgesetzt: Fettkohlen: Stück 24 Mk.. Ruß 24.20 Mk., melierte 21 Mk., Eßnuß 2620 Mk., Anthrazit 29.50 Mark, Steinkohlen 26.50 Mk., Braunkohlen (rhein.) 13.50 Mk., Koks: grob 28.50 Mk.. fein 31.50 Mk. per Zentner. Vorstehende Preise treten ab 1. September in Kraft und verstehen sich in Fuhren ab Eisenbahnwagen bis vor das Haus des Käufers ober frei Lagerplatz des Kohlenhändlers einschließlich Umsatzsteuer. Die Preise für Brennstoffe, die streckenweise mit dem Schiff und der Dahn geleitet werden, erhöhen sich um die Mehrfrachten, die auf Grund von Frachtbriefen usw. von Fall zu Fall vom Kreisamt festgestellt werden. Da in den vorstehenden Sähen die Fracht bis Gießen zugrunde gelegt ist, tritt auch bei weiter entlegenen Stationen eine Erhöhung entsprechend der Mehrfracht ein. Wettervoraussage für Donnerstag: Rachts klar, Frühnebel, wolkig, vorwiegend trocken, tags etwas kühler, wechselnde Winde, Rachtfrostgefahr. Unter dem Einfluß der von der nördlichen Atlantik ostwärts ziehenden Depression hat sich das mitteleuropäische Hochdruckgebiet südostwärts verlagert. Für morgen ist mit wolkigem, noch meist trockenem Wetter zu rechnen. Immer noch auftretende nördliche Luftströmungen werden in der Rächt eine starke Abkühlung zur Folge haben. Heute Rächt war in Gießen der erste Rachtfroft bei einer Temperatur von 0,9 Grad unter Rull eingetreten. In Lauterbach sank das Thermometer auf 4 Grad unter Rull. Darmstadt hatte dagegen 5 Grad über Rull zu verzeichnen. • L.A. VonberLanbeS-Llniversi- tat Gießen. Der Ordinarius an der Uni- versität Kiel Dr. Fritz Klute hat den an ihn ergangenen Ruf als Rachfolger beä verstorbenen Geh. Hofrats Professor Dr. Sievers zum Wintersemester angenommen. •* Der Ankauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der Woche vorn 26. September bis 2. Oktober unverändert wie in der Vorwoche zum Preise von 450 Mark für ein Zwanzigmarkstück, 225 Mark für ein Zehnmarkstück. Für ein Kilogramm Feingold zahlt die Reichsbank 63 000 Mark und für die ausländischen Goldmünzen entsprechende Preise. ** Förderung des Obstbaues. Für Deutschland ist es gegenwärtig nicht mehr möglich, wie früher, Obst in größeren Mengen aus dem Ausland zu beziehen. Es wird daher unbedingt notwendig sein, daß Deutschland durch erhöhte eigene Obsterzeugung sich mehr und mehr vom Ausland unabhängig macht. Das Kreis- aml empfiehlt daher in einer Dekanntmachuna den Gemeinden, an allen geeigneten- Feld- und Gemeindewegen Obflbäume, und zwar Edelobst, zu pflanzen. *• Vom Deutschen Deamtenbund wird uns mitgeteilt, dziß am Samstag bei einer Zusammenkunft der Vertrauensleute der Ortskartelle des Kreises Gießen das Kreis kartell Gießen des Deutschen Deamtenbun- d e s gegründet wurde. Lehrer Westphal- Wieseck wurde zum Kreisobmann gewählt. Die noch rückständigen Orte des Kreises sollen sich mit den Gründungen von Ortskartellen beeilen und sobald dies geschehen, bann dem Kreisob- mann davon Mitteilung machen. Der Kreis» obmann wird nach der nächsten Deamtenbundes- vorslandssitzung eine Versammlung der Mitglieder des Kreiskartells einberufen, um über die Beschlüsse des Deamtenbundesvorstandes zu referieren und Tagesfragen zu besprechen. ** Reichsbund für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene. 3n seiner letzten Mitgliederversammlung wurde, wie uns geschrieben wird, auf Antrag des Vorstandes zu dem großen Unglück in Oppau Stellung genommen und einstimmig beschlossen, den Hinterbliebenen und Rotleidenden aus dem Heber» schuh des Volksfestes den Be.raz von 500 M k. zu überweisen. Der Reichsbunb für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene will damit fernen Kameraden und Kameradinnen zur Linderung ihrer Rot helfen. Sämtliche Mitglieder erhoben sich zum Zeichen der Trauer von ihren Plätzen. ^oriion^en- J — Tageskalender für Mittwoch: Hotel Schütz, 4 ülhr, Hauptversammlung des Vereins für Gastwirte. — Safe Astoria, 8 ülhr, Wohl- lätigkeitskonzert zugunsten der in Oppau Verunglücktem — Oswaldsgarten. Schaumesse. — Astoria-Lichtspiele, heute „Schloß Vogelöb", ab morgen „Karo Aß — Dem Tode entrissen" und ,Cde u. So.“ Landkreis Gießen. 0 Hausen, 27. Sept Wie an vielen anderen Orten, |o soll auch hier zu Ehren der im Weltkrieg gefallenen Krieger ein Gedenkstein errichtet werden. Die Vorarbeiten stnd fowrit gefördert, daß am nächsten Sonntag die (Su- wrihung des Denkmals erfolgen soll. 22 Söhne unserer Gemeinde hat der Krieg gefordert. y. Lollar, 29. Sept. Ein interessantes Dei- spiel von Selbsthilfe bietet ein von einem btefgen Arbeiter und Familienvater selbst erbautes Häuschen am nördlichen Ausgange unseres Dorfes. Plan, Maurerarbeit, alles, mit Ausnahme der Fenster und ver Schreinerarbeit, hat er in freien Stunden wahrend eines Jahres fertiggestellt. Das Heine, wohl leicht gebaute, aber völlig ausreichende Haus, steht auf seinem Grundstück. das eine „Wüstung' war und nun ein Garten ist. Er hat es während der letzten Jahre um- gerodet und zu hohem Wert gebracht. h. Staufenberg, 29. Sept. Rach dem Tode des bisherigen Durgwirtes wurde von der Ka- binettsdirektion des ehemaligen Grvßherzogs dem Wirt und Metzger Dierau, bisher in Wißmar, gegen entsprechende Pachtvergütung die Burg- wirtschaft übertragen. Der neue Inhaber eröffnete feine Wirtschaft am vergangenen Sonntag unter Anwesenheit von sehr zahlreichen Gästen aus der Umgegenb. — Arn gleichen Tage weihte der hiesige Gesangverein in entsprechend feierlicher Veranstaltung eine Gedächtnistafel für die gefallenen Sangesbrüder im Vereinslokal ein. X DerSrod, 24. Sept, ilnfere Dorf- kirche wird zur Zeit einer inneren und äußeren Wiederherstellung unterzogen. Die beträchtlichen Mittel, die dazu notwendig finb, hat der Gemeinderat zur Verfügung gestellt. Bei dem teilweisen Abbruch der schadhaften Hinteren Kirchenwand fand man, daß diese Wand aus zwei verschiedenen Mauern besteht, big durch einen Raum von etwa 40 Zentimeter voneinander getrennt sind. Der Zwischenraum macht den Eindruck eines Geheimfaches, das in Kriegszeiten zur Aufbewahrung von Wertgegenständen usw. gedient hat. Kreis Büdingen. r. Fauerbach, 28. Sept. Am Sonntag fand die Einweihung des Denkmal- für die im Kriege gefallenen G e - meinbegtieber statt. Die Feier wurde ein- geleitet durch einen Gottesdienst, in dem besonders der vermißten Krieger Theodor Kaiser und Heinrich Westerweller gedacht wurde. Dann begab man sich nach dem nahegelegenen Friedhof, dlif dem das Denkmal steht. Der Ortsgeistliche,Pfarrer S t r a ch - Wallernhausen, hielt die Weiherede Durch je einen Vertreter des KriegervereinS. des Gesang- und Turnvereins wurden Kränze am Denkmal niedergelegt. LiedervortrSge des Ge sangvereins sowie gemeinschaftlich gesungene Lieder verschönten die eindrucksvolle «Seiet, zu der auch von auswärts eine große Anzahl von Gästen erschienen war. Das Denkmal trägt die Ramen von zwanzig Söhnen unseres DvrfeS. r. Ober la iS, 27. Sept. Das Fest der silbernen Hochzeit feierten die Eheleute Karl Rach III. und Louise Rach geb. Edelmann. da. Bübingen, 27. Sept. Am Sonntag abend brannten in Wolferborn zwei große gefüllte Scheunen mit Stallungen nieder. Rur dem raschen Eingreifen der Feuerwehr au# Wolferborn und den umlieaenden Orten ist es zu verdanken, baß größeres Ll.ih il verhütet wurde Kreis Alsfeld. M. Flensungen. 26. Sept. Gestern fand unter zahlreicher Beteiligung von nah und fern die Einweihung des Denkmals für die 19 Gefallenen und Vermißten aus hiesiger Gemeinde statt. Die Festrede hielt Lehrer D a ch, der auch die Einweihung vornahm. Kinderchor und Vollsbilbungsverein wirkten bei ber Feier mit. Ansprachen hielten noch Herr Schumann und Bürgermeister Bräun in g. In der Rachversammlung wurde durch Schüler und Schülerinnen bet Oberklasse ein Festspiel mit Gesang in drei Teilen ausgeführt. Rach der Ausführung sprach Lehrer Schmoll- Elpenrod. Kreis Lauterbach. xDom oberenVogelsberg. 24. Sept. Die Kar tos feier nie bat h.er ih en Anfang genommen. Es scheint im allgemeinen eine mittelmäßige Ernte zu geben. Vielfach wird über Mäuse- und Engerlingschaden geklagt. Die Rothersteins. Rvman von Erich Ebenstein. Copyright 1919 by ©reiner & Comp., Berlin W 30. (Rachdruck verboten.) . (Schluß.) „So sehr, daß dagegen alle# Mißgeschick, da# vns traf, zu einem Richt# zusammenschrumpft," erwiderte Rüdiger mit innigem Ausdruck. „Ader nun fühle ich wieder Riesenstärke in mir und eine frohe Lust, das Schicksal zu zwingen, das mich niederztoingen wollte. Ja — ich werde fürs erste eine Anleihe auf dein Anthrazitwerl aufnehmen. Aber in kurzer Zeit hoffe ich, sie zurüct- erftatten zu können. Dann soll kein Hcller deines Stgcntum# mehr in meine Hände kommen." „So flöt» bist du — und liebst mich doch?" „Eben darum! Ich toll arbeiten für dich, und alles, was du wünschest, sollst du mir allein verdanken. Begreifst du dies nicht?" Do schüttelte ernst den Kops. „Olein 1 Wenn ich auch arm wäre wie eine Kirchenmaus — ich würde doch alles gerne von dir nehmen — weil ich dich liebe!" „Das wäre auch nur natürlich. Aber Männer lieben ander#!" Er schloß' sie lnchmd in seine Arme. „Laß mir meinen Mannesstoiz. Ich will ja doch sonst genug v?n dir: deine Liebe und deine Hilfe in ber Wirtschaft! Ist das nicht genug f ilnb nun komm, mein süßes Mädchen — wir wollen Papa mit der Freude.rbotscha.t unserer Verlobung überrafrf en. Der arme alte Mann bat in Nelen Tag n genug durch gemacht und toirb ur.Li diesem Sonnenstrahl aüj.b'.n!*-- Rüdiger hatte recht gehabt. Do, deren Hochzeit mit Rüdiger schon in vier Wochen ftatt- finben sollte, umsorgte ben alten Herrn wie eine Tochter und hatte bereits jetzt die Zügel des Haushaltes ergriffen. Denn G.äfin Carola hatte auf die Rach richt von Rüdigers Verlobung kühl gratuliert und geschrieben, daß sie vorläufig nicht nach Grafenegg zurückkehren werde. Ihr Katarrh erfordere einen längeren Aufenthalt im Süden, wo sie eine Villa auf Lussin für drei Jahre gemietet hätten, sie hoffe, Rüdiger werde Rainers Apanage erhöhen usw. Dieses Opfer brachte Rüdiger gern. Besonders, da Do ihm erllärte: „Ich hoffe die Mehrausgabe in bet Wirtschaft hereinzubringen." An dem Aufbau der neuen Fabrik wurde bereits fleißig gearbeitet. Rüdiger hatte dabei so viele seiner einstigen Arbeiter beschäftigt, als sich irgend tun ließ. Außerdem hatte er die Klage wegen Holzfrevel und 'Wi'.dsch.iden gegen Frau Scheibinger zurückgezogen und ihr eine kleine Pension ausgesetzt, die sie vor bitterster Rot schützte. Dies gewann ihm die Herzen ber Leute umsomehr, als Scheibinger die Brandlegung eingestanden hatte. Seine Verlobung mit Do tat das übrige. Sie wurde mit Enthusiasmus ausgenommen. Man war jetzt völlig überzeugt, daß Rüdiger sich nie mehr zu Härten hinrri'en lassen würde an der Seite dieses „guten Engels", ilnb da man nebenbei auch stillschweigend zur Einsicht gekommen war, daß man ben Rothersteins doch ein wenig Llnrectt getan hab?, beschloß man, es durch alürl- i Au m r s mkeiten a la Ich Rüdigers Vermählung wieder gut zu machm. Man plante einen Fackelzug zum Schloß mit Ständchen und Ansprache. Anneliese wollte nicht mehr zu längerem Aufenthalt nach Grafenegg zurück. Sie schrieb, fte wollte auf Obdensloh bei Tante Isabella bleiben, mit dieser 'Ende Mai für ein paar Tage zu den Ihren kommen, worauf sie alle nach Wien reisen würden, da sie ihre Hochzeit in dein dortigen Stadtpalais der Rothersteins fd:m möch c. Aus (Srafenegg war man auch damit einverstanden. Der Fürst war wohl genug, diese Reise wagen zu können und freute sich im stillen schon darauf, Do die Restdenz zu zeigen, in ber er einst als Dragonerleutnant fröhliche Jahre verbracht hatte. An Waldemar hatte Rüdiger einen langen Brief geschrieben, in dem er ihm sein Herz ausschüttete, um die alte Freundschaft bat und ihn zur Hochzeit einlub. Die Antwort kam umgehend und machte Waldemars Herren alle Ehre. Er gratulierte warm und herzlich, gestand aber bann ehrlich, daß er die Einladung zur Hochzeit nicht annehmen könne. Er wollte erst einen „kleinen Rutscher' um die Welt machen und hoffe dann nach zwei bl5 drei Jahren soweit zu fein, daß er freien Herzens wieder „Wolkenrieter ßuft" atmen könne. Gleichzeitig mit diesem Brief Waldemars kam ein Schreiben Magelones aus Wien, das alle mit Staunen, aber auch Erleichterung erfüllte. Sie teilte darin ihre Verlobung mit — Eugen Ruhlanb — mit! Es sei eine „alte Liebe", wie sie schrieb. Eugen, der es ja gottlob nicht nötig habe, den „Schmied" to.iter zu spielen. woll:e die Buchauer Werke in eine Aktiengesellschaft um- wandeln und mit ihr als Privatmann wc-eri-ven. Als ständiger Wohnsitz sei Wien bestimmt, doch würbe man vorerst für ein halbes Jahr nach Paris gelten. Wilhelminenruhe bllehe Frau Ruhland als Witwensitz. „Ra, viel Glück bazu!" lachte der Fürst, al6 er ben Brief vorgelesen hatte. „Eugen Ruhland hat mir ben Prozeß abgetoonnen, aber ich denke, in dieser Heiratsangelegenheit wird er dex Verlierende fein! Mögen sie nur alle in die Welt hinausfliegen! Wir vier bleiben In Orafenegg und werden es hoffentlich nie bedauern!" Sein Blick flog warm über das Brautpaar unb Hertha hin, bic ihm mit freundlichem Lächeln zunickte. Sie hatte es Do längst vergeben, daß biefe Waldemar abwies, unb lebte gleich ihrem Vater unter den veränderten frieblichen Verhältnissen sichtlich auf. Rüdigers Hand suchte unter dem Tisch Die Dos und umschloß sie mit warmem Druck. „Mein Lieb," flüsterte er weich, „bist du glücklich? Ober möchtest du nicht wenigstens zur Hrchzeitsreise einmal in die Well hinaus flattern, von ber du noch so wenig kennst?" Do schüttelte ben Lvckenkopf. „Rein. Ich mag sie gar nicht weiter kennen lernen! Sie ist nur schön in unseren Träumen, so viel habe ich schon gemerkt. Wir gehen nach der Hochzeit, wie geplant, ein paar Wochen nach Mon- repos. Das wird der Himmel auf Erden sein: Im übrigen denkst du hoffentlich lo wie ich: Für uns Rothersteins bedeutet die eigene Scholle die Welt! Der wollen wir leben und sie allein sva unser Glück tragen I" Si antwortete nur durch einen leuchtendes Blick unb einen stummen, langen Kuß, den die geliebte kleine Hand brückte W Im i»6 Ä 0118 hat bi^Lt * Veine * 8Ut N-iesen- " A Laad -:,r unter Shre-talel hi?" rö her Äs*” rjgznfa * 3 ßnSrom Em Sie §füiftc wäret MltKiH w. Aach dm D kiegervnenv tafeln der Ge folgten Kratt ben Sedemwr h. iHrid Ortsgruppe i deutschen Dinierarbeit r nogsabend. Re Hamsiadt, der trag das Thei Scheidevef Startti bta-TBo der vppa lassen sich seh als anfänglii in der Stadt Einzelne $ü: Nack zu verdat Einzelschi und in den sämtliche 2lnc men Vörden. tperbetrdbenk. mit ber Hand Staat für bte ‘ Hvche Trockenheit k Dasferml Ärunnen ha slühuvi 3al lich gutes 2 6tl|ör Gas-1 btt Preise für ® wie folgt sch für 1 cbm - 1 , 1 . v 1 . DieM Drohwasstn Dietzen Stäbti Wh 3us be Jorftwartei oartd II, n Jttftaartej werde U8,z SU Mtb Donner "Uhr^ Kuie, schin verkauf. ' Der Uer obere ! 2lt Del ^Oktobtt U 2( - Dietzen, ^Obttbü AreiS Schotte«. endet jinb, zu erwarten ist. Anrechnung gebracht. einer behördliche Anzeigen U-S-LINES -3 Darmstadt (Lukasweg 11), den 28. Sept. 1921. *)t den flrößten rwl.ehe* DeuleoMend den tnmminmmmmflnmnimiimn Heute il Seefische Der DorstrnUr zur Zeichnung auf. Der (Einberufer, 01» 18 ahU» laWinlerapIel (Sin' Sol Grunde hat man auch vor einigen fahren von! dem Bau einer Wasserleitung gemeinschaftlich mit unserem Dachbarvrle Dornhvlzhaus e n, wie er von verschiedenen Seiten angeregt wurde. etorftjo!w*ritfiafruna Der AM Wki. Aus den städtischen Waldungen und zwar aus Forstwartei I (Forstaspirant Brück-Rödgen). Forst- wartei II, Fernewald (Förster Arft.Hochwart) und Forstwartei III (Förster Geisel-Gtetzen) sollen ver- ..... Darmstadt, 28. Sept. Die strengen Anschauungen über die Eingriffe zur B e r h i n • a der Schwanger scha f t e n^ haben Laufe der Zeit zu s ._______ Wasser, bah sie unter Dorf vollständig hätte ver- ~ " i Kleebach ge- Lehramtsassessor Dr. Heinrich Justus und Frau Minni geb. Frech beehren sich, ihre Vermählung bekanntzugeben. Ihre heute erfolgte Vermählung zeigen an Dr. Curt Koch und Frau Anneliese geb. v. Grolman besten» pro Tag «nd Arbeitet 1^ " bet einer zwanzigtöpfigen Kolonne pro Tag m bestens 30-85 Stunden 3 fr iLl i'tung Diese Summe könnte heruntergedrückl werden, wenn die Arbeiter in den verschiedenen okadt- teilen in städtischen Gebäuden oder aus slädMchcn Grundstücken älnterstandöstellen sür ihre -oejen und dergleichen, und an diesen Stellen it^en Sammelpunkt hätten. Man gebe auch den Ko« Irnnenführern etwa» mehr Selbständigkeit und August Wallenfels 17 Marktplatz 17 prima Welterauer, tu guten baUbaren L-orien, gemischt, Zentner 140 Mk-, empfiehlt Weserstrage 20. 1042a Ortsgruppe (Siegen Wer von unseren Mitgliedern Georg» Wtehlngfon ,*mer'c» u. «. ■±> deutschem Hafen BREMEN -CANADA Auskunft und Fahrscheine durch GENERALVERTRETUNG norddeutscher LLOYD BREMEN und seine Vertretungen in SIsBsa: TheeierLeee. am Kirchen platz in Alsfeld: Job.Gsirg Kraft, ObergaB8e23 in Betxbath: Victor Angeil Kraft in Dillenburg: C. F. Psrtard (6860A in Qledenbash:W. Bekiff Loka, Burgstr. 18 Kartoffeln zum Selbstkostenpreis beziehen will, sorgt für schnellste Eintragung und Anzahlung. Die Liste hegt der unseren Kollegen Friedrich 4 Koenig, Schulftrahe 5, 'c I teure und Arbeiter, die hier die elektrische 2 ich t- anlage einrichten, haben nach breitagtaan Streik die Arbeit wieder ausgenommen, so dav Habe mich hier als Zahnarzt niedergelassen Dr. Jung jun Bahnhofstraße 46 Sprechstunden: 9-12 und 27,-5 Uhr. Telephon 1455. • An alle WSl.MWN! Alle ehemaligen 25er Pioniere werden ersucht, sich zu einer Besprechung bezüglich eines spateren Zusammentreffens am Sonntag den 9. Oktober, nachmittags 3 Uhr, in Diesten im Hotel „5ta t Mainz-, Kreuzplatz. einzufind-.n. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artilel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Etrahenreinigullg und Müllabfuhr. der Mehrkosten betragen. Gegen diese ungerechtfertigte Belastung unserer Mieter erheben wir ausdrücklichst Einspruch 3m 3nteresse der Mieterschaft beantragen wir weiter: Ton der erforderlichen Summe sind zuerst die Kosten für die Allgemein- heit in Abzug zu bringen. Die städtischen Betriebe, Gebäude, Grundstücke. Plä' e und Gärt«, dienen der Allgemeinheit, also auch den möbliert Wohnenden, oder nrubrrg hend hier A f rtthnU Rebmenden. Rach Abzug dieser Summe verdlcidt der Rest, welcher durch den Einzelnen auf zubringen ist Auch diese Restsumme kann nicht in gleichem Prozentsatz zur Miete von den 2ü,'gern vev- langt werden. 3m 3ntcrcsse unserer Mieterschaft beantragen wir. bah in sozialer R ü cksicht die wirtschastlich schwächeren und die kinderreichen Familien entsprechend berücklich igt. und datz vor allem diejenigen Kreise und Betriebe in demMaste stärker herangezvgen werden, als sie durch ihre Verhältnisse die Strahen und die Müllabiuhr stärker- benützen. Zwar ist den Müllfuhrwerken die Mitnahme gewerblicher Absälle streng ver- boten, aber wie es gehandhabt wird, davon kann man sich täglich überzeugen. Da die e Ücber- schreitungen doch nie zu vermeiden sind, bebe man die Paragraphen auf und lasse sich d.ele Extraleistung gut bezahlen. Auch wären bte auswärts Wohnenden und die Ausländer, welche hier in Diesten Häuser zu jedem Preise kaufen und dann sich an den Mietern schadlos halten und ihnen alle Lasten und Abgaben ausdurd^n, gan- besonders und ertra zu den Gebühren heranzu- ziehen. Bezüglich der Gebührenerhebung gehen wir mit dem Hausbesitzerverein einig, dast du etwaigen Gebühren direkt von den davon betroffenen erhoben werden. Mir resümieren unseren Antrag wie folgt- Bullenverkauf. Ein der Gemeinde Grotzen-Duseck gehöriger, erstklassiger fetter Simmentaler Dulle im Gewicht von 17-19 Ztr. soll im Submissionswege verkauft werden. Angebote pro Zentner Lebendgewicht find bis zum Montag den 3. Oktober d. I., nachmittags 1 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst auch die Verkauf rbedingungen eingesehen werden können. Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde, einen sprungfähigen Bullen derselben Rasse wieder anzukaufen. Angebote unter Angabe des Alters und des Verkaufspreises sind bis zum 5.Oktober d.F. an die Bürgermeisterei einzureichen. Drohen Bufeck, den 27. September 1921. Hessische Bürgermeisterei Grohen-Duseck. Gans. [10448D 1 DaS Stadtbauamt evhält den Auftrag, sofort unter Beachtung der von unS gemachten Vorschläge ernstliche Schritte zu unternehmen, um M« Kosten auf daS Allernvtwendigste herabzudrucken und nach 3 Monaten über die gemachten Anstrengungen und Erfolge ... II. Auf Grund dieses Berichtes seht die zur 'Beratung des Entwurfs gebildete Kommission die tatsächlichen Mehrkosten gegenüber dem Rechnungsjahr 1920 fest. 111 Ron der sich so ergebenden Summe wer» den vorschlaasweise etwa 25 Prozent von den Fuhrwerks-,-Pferde- und Autobesihcrn, sowie von 'Betrieben mit gröberem Stradmvertehr unb größerer Mülierzeugung einaezogen. Der Rest ist nach dem Maste der Veranlagung zur Einkommensteuer unter sozialer 'Berücksichtigung der wirtschaftlich schwächeren oder kinderreichen Familien, von dem einzelnen direkt zu erheben. IV Die 'Besetzung der beschlossenen xommtl- sion zur 'Beratung des Entwurfes bitten test btrart vorzunehmen, bat) die Mieterverlreter nicht in der Minderzahl sind. _____________ bd>c dadurch ihre Ardeitsfreudigkeit. 3ur 'Bemessung der von der Durger'chrft zu erhebenden Gebühren bemerken wir folgonbeÄ: 3n der Begründung des Entwurfs wurde angeführt, dast die Kosten der in Frage kommenden Leistungen gegenüber 1920 um etwa 160 C0> Mst gestiegen seien, bzw. steigen würden. Soll da- Ortsstatut nicht ein ver'chleierter Ersah für fehlende Kommunalsteuer sein, so kann es sich doch bei der Ortssahung nur um die tatsächlichen Mehrkosten handeln. ülnfcre» Eruch ent würde der lOproz. Mietausschlag ein nlelfadjct Hcssen-Nasfau. mc. Frankfurt a M., 27. ©epL 3n Der JwiMi» - rT . m.6T ,Ditbeler Straste stiest heute nachmittag der Ge- 'Bcranftottunn fand zu Gunsten der deutsch-bster- f ä n n l6 to ag e n mit der Strastendahn zu- reichifchen Oi'.?gruppe der Iugendgemetnschastl bie Deichsel brach und der llvagen statt und hatte vollen Erfolg. nod) verschiedentlich Beschäd'gt tourbe. Die aal' . Ulrichstein. 27. Sept. Am Sonntag gemeine Verwirrung versuchten die 3nla sen, -wer «nnx hier unter Beteiligung der ganzen Gemeinde .schwere 3ungent“. sich nu bar zu machen uno . Doch mistlang Der Plan ,da daS zuschauende Publtkum für schnellen Ruck- gift rat hat für sämtliche ©chulluider der Stadt während "der kommenden Herbst ferien Spiele eingerichtet, welche im Stadtwall» statt- finden und an denen sich dte^Kmder völlig unentgeltlich beteiligen können. Den Aischlust macht dann ein Kinderfest im Zoologischen Garten, fa. Fulda. 26. Sept. 3n die Wohnung der Gas- und Wafferpreife. In her letzten Siadtverordnetensihung sind die Preise für Das und Master vom 1. Oktober d. Fs. wie folgt festgesetzt. _ für 1 cbm Leu t t-, Herz- und Kochgas. 1.50 ul „ 1 , Automatengar . . . ... 1-50 . w 1 „ Gas für Motor- u. Industrie- zwecke........1.46 B w 1 „ Master........0.75 * "■Die Miete für die Gasmesser und die Rabatte für Grokwasterverbraucher bleiben unverändert bestehen. Dietzen, den 26. September 1921. (104368 Städtisches Das- und Wasterwerk Gietzen. Sie ding. steigert werden: 138,2 Rm. Fichtenfiockholz. Die Versteigerung findet am Montag det. 3. Oktober 1921, vormittags 10 Uhr, im Stadthaus, I trotz der gesetzlichen Verbote über das 2«chd am 1 eigenen Selbe durchgerungen, unterstützt durch wistenschaftliche und politische Erörterungen, 1 zählig sind daher die Verhandlungen, reiche vie Gerichte zum Schutze deS nun einmal bestehenden Gesetzes zu führen haben', am bedenklichsten juiD hierbei die Fälle, in denen die Eingriffe ver Frauen und Mädchen, die durch unberufene 4. er- Io en in m sachgemä <: Wie er olgen. Mtt Recht wieS der Vertreter der heutigen Anklage etaaw- anwalt Dr Callmann darauf bin, dast in wellen , Kreisen wohl allgemein die Mittel zur Beselltgung der Folgen bekannt, nicht bekannt aber die unzähligen Fälle von langer Krankheit, «lech- tum und Dod. welche die davon Betroffenen infolge der gewaltsamen Eingriffe au erleiden Huben, i wie die heutige Anklage beweise. Gr empfehle daher, von tem bisherigen Gebrauch, die vcf- i fenllichkell auszuschliest«n, adzuweichLn, zum mindesten aber die Vertreter der Presse zu- 8 u la |T en. Trotz des Widerspruchs deS Verteidigers fchlvst sich das Gericht dieser 21uffassung an. — Verhandelt wurde gegen die bisher unbestrafte 40 Sabre alte Lorenz Dill Ehefrau, Magdalene, geb. Rit'chrr auS Würzburg, wohnhaft in Offenbach. Sie hat in drei Fällen in Offenbad) und Ellingshausen Frauen und A^d- chim behandelt, von denen Atoci längere Zell, darunter eine über ein 3abr, am Rand deS Grabes schwebten, in einem vierten Fall ist bei einem Versuch die Th. Walter im Februar d. 3 infolge des Eingriffes gestorben. Die beiden fach- verständige i A.rzte Dr. M ier und Dr. Martin aus L>f>e.lbach stellten einwandfrei die Gefahr derartiger Eingriffe, die Todesursache der W. usw. fest Die Angeklagte lebt in ungünstigen Familien- und DermLgrnSverhällnisfen, verdient ihren Unterhalt sonst als Räder in, bot aber bet otefer Gelegenheit ihre Hilfe an. Sie ist im allgemeinen geständig, bestreitet aber. Geld für ihre Tätigkeit genommen zu haben, obwohl die Zeugen dies bestätigen. Die Geschworenen bejahen alle Dchuldsragen, verweigern aber mildernde Umstände. Die Angeklagte wird zu 3 Fohren 4 Monaten Zuchthaus und 5 Hohren Ehrverlust verurteilt und ihr 7 Monate älntersuchungshast in Der Giestener Mieterverem richtet eine gäbe an die Stadtverwaltung, aus der wir gendes entnehmen: Rachdem glücklicherweise der Entwurf Ortssatzung über die Erhebung von Gebühren für die Reinigung der Stratzen und der Futzsteige und für die Abfuhr von Hauskehricht in der letzten Stadtverordnetensihung nicht zum Beschluh erhoben sondern an eine besondere Kommission verwiesen wurde, schlägt der Diehener Mieterverein, in der Bereitwilligkeit, an her Lösung dieser schweren sozialen Frage nach Kräften mitzuhelfen, vor. das Stadtbauamt zu beauftragen, sofort mit einer rationelleren Verwendung der Arbeitskräfte, der Maschinen und des Materials, sowie auch mit der Rerrganisation in den Betrieben und der Llufsicht zu beginnen, um die Kosten auf daS Mindestmatz herabzudrücken. Es dürfte sich empfehlen, den Sparsinn auch auf den Kanal- und Kläranlagenbetrieb gleichzeitig auSzudehnen. Am erfolg e ch- ff en wäre dies durchzuführen durch Verschmelzung der drei Betriebe zu einer einzigen Arbeitsbetriebsleitung. Die ötrafjenarbeiter und die Strahenlehrer haben täglich zum Beginn und zum Schlüsse der Arbeitszeit auf dem Betriebs- Hofe an der Lahnbrücke zu erscheinen. Sind nun erschaften yaoen die Arbeitsstellen, wie es in Giehen der Falt ist. freierer Anschauung. I bis zu »/. Stunden von der Sammelstelle ent- Regelmäßige Abfahrten BREMEN Verpachtung. Die am 15. ds. Mts. anberaumt gewesene Der- Pachtung der Domanialwiesen in den Gemarkungen Staufenberg und Daubringen findet statt, und zwar auf 6 Fahre: .104341) Montag, den 3. Oktober ds. Is., nachm. 2'/, Uhr. Zusammenkunft auf der Wiese. Treis a. Lda., den 27. September 1921. Hessische Oberförsterei Treis. Schneider. Freiwillige Versteigerung Donnerstag den 29. September vormittags 10 Uhr soll auf Station Hungen ein Waggon Heu meistbietend gegen Barzahlung verfteigett werden. Hungen, am 28. September 1921. 10438D OH ort, Gerichts-Vollzieher in Lich. Zn-'.gtwitsTÄßariintie Soss-.WL"-- (>9 e» sow.Brutrspiegelungen zeichnet. 34 Olamen künden davon, wie schwer die .u einem Rachtschnellzug nach dem Bahnhos gelockt Verluste waren, die unser Dergstädtlein während tvaren, zwei Männer mit schwarzer Maske vor de de» Weltkrieges betroffen haben. Der Ortsgetst-, Besicht, ©ie bedrohten die wei Monaten Gefängnis und 100 000 Mark ver- Kreis Wetzlar. urteilt, während die anderen Sttafen twn iMonat • So<6el6etm. 25 6e»L Durch bl« große uti> 30 000 W«l bis 3 Tionaien unb 30 000 OHarf Trockenheit hat auch ein Teil unsere» Ortes an erhielten. Wassermangel zu leiden. Sine Anzahl J™- Brunnen hat vollständig versagt, während tn Qlnldjau srüheren Jahren bei größter Trockenheit reich- d e r u n lich gute» Wasser vorhanden war. Aus diesem sich im Gießen, den 28. September 1921 ......................................... b. Schotten, 27. Sept. Die Stobt hat zur Oirbcmnn ber Rot, die durch das Erplost- ....-------------- ------- - ö- . Ä nnÄunalüd in Oppau entstanden ist. 500 abgesehen. Die Quelle der Wasterleitung Dorn- Mark aesvendet. — Am 8. u. 9. Oktober holzlxrusens hatte auch in diesem Sommer so viel findet hier in der Turnhalle eine Kreisobst - Wasser, daß sie unser Dorf vollständig hätte ver- » nd Ackerbauausstellung statt, die nach fDtgen können — Bon den drei am Kle^>ach geben Anmeldungen gut beschickt wird. Die Stadt [Cgenen Mühlen haben in diesem Hahre zwei bat einiae Ehrenpreise (praktitchr Geschenke) ge- elektrische Mvtore angelegt Die britte, nur auf fiifte* auch Kreis und sonstige Stellen haben Mosserkraft angewiesen, kann täglich nur einige Gelder iü Ehrenpreise bewilligt — Der Schot- Stunden mahlen, da das Wasser deS Dache» teuer M ä n n e r ch o r. der sich vor Jahren in äußerst knapp ist OZeuhor t au« ausgewanderten Echottenern ge- up. Ru pper tenrvd, 27. Sept Die Mon- bildet hat hat in treuer Anhänglichkeit an die | teure und Arbeiter, die hier die elektrische 21 <91- alte Heimat wiederum wie schon öfter», der Stadt eine neue Spende von 50 Dollar (ca „,v w.,vv„ „,o------ 5000 Wk) zur Errichtung eine» Krankenhauses tDvhl bald die Fertigstellung unserer 214)10010^6, übertokfen. | ju ber bie Hauptarbeiten^ schon seit Wochen be- z\ Laubach. 27. Sept Am Sonntog abenb wurde von der .Deutschen 3wnö- gemeinschaff Korn«:- .Ach Wächter um, Kleist'» , Zerbrochener Krug auf gehört. Dre Dcrgstratze 20, Zimmer Nr. 6, statt Dietzen, den 21. September 1921. 10435B Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Rosenberg. Birnenverknnf. Donnerstag, den 29. ds. Mts. norm, von 8 bis 11 Uhr kommen in der Turnhalle der Stadtmädchenschule, Schillerstrahe 8, Dirnen (Neue Poiteau) zum Verkauf. Preis 1.20 Mk. für das Pfund. Dietzen, den 27. Sept 1921. 10418B Der obere Baubeamte der Kreisverwaltung Dietzen. Eellarius.___________ Urtoffellieferung. Die Lieferung von zirka 4000 Zentner ausge lesener Speilehartoffcln für die hiesige Anstalt soll öffentlich vergeben werden Die Bedingungen lieoen auf der Verwaltung offen. Angebore sind verschlosien mit der Aufschrift .Kartoffel-Lieferung" bis zum Eröffnungstermin, Montag, den 10. Oktober I. Is., vormittags 10 Uhr, einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen anzucrkennen und die Kartoffelfotten zu benennen. Die Kartoffelproben sind getrennt von den Angeboten einzusenden. Es bleibt vorbehalten, die Lieferung zu teilen. Iuschlagsfrist: 5 Tage. 10451C Dietzen, den 27. September 1921. Direktion ber Landes-Heil» unö Pstegeanftoll. DeU* 012920 10453 012921 weise nefudjt 10441 Seltersweg 81 Telephon 2166 Brater Posten Wäsche 10422 abzugeben tone, Ferner Ik Ferner: l0,M M Kurt Wolfram-KieBlich F in dem köaUiohen Lustspiel ’c Bieber, den 28. September 1921. 104*1 Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 3 Uhr statt. 10426 zu vermieten ( Vereine 012810 zuverlässiges iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Sonnenstraße 20. Meere« | Empfehlungen! Voon ncfitdir. 10424 sucht schlüsselfertig erbaut. — 10427 Lchrisil. Angeboie unter I StbrthL Angebote unter 012813 an den Gieß. Au». 1012906 an den ©leb. An». M * " 'M S i Zwirn-1 Klöppel- Spitzen &T- ZttlilllSMDsIMkMM Laden mit 4 Schaufenstern A' Hausmädchen gegen hoben Lohn gesucht. Nur solche in. guten Zeugnissen wollen sich wenden nn Frau Dr. moi. Mobr, (5oblenz, Novnnraüe 1. Ziing. 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U2UUU15 lUUUl JigultaiiBliq wo gen Donnerstag, 6.30 llbr nachmittags, im Aanariiim. Sämtliche Svieisübrer u. m.'itgiieder des SvielauS- schuffeS, alle Spieler der gemelde'en Mannschaften mi' Ersatzleuten Haden unbedingt zu erscheinen. NiitaliedSkarten sind mit« zubringen. l04"v PanluS. Wir eröffnen am Donnerstag, ß. Cftbr.» abendS 8 llbr, in unserem Vereinslokal „Znm Schivkavas,".Bahn- hofstratze 7, einen Ansiniltt'lliitkkriA für Damen und Herren Unterrichlsgeld, auS schlief, l. Lehrmittel, 50Mk. Anmeldungen zu Beginn deS Unterrichts ober an den 1. Vorsitzenden, Herrn Stadt« Oberfekre- tnr Karl Neitz, Nord Anlage 19, erbeten. Der Vorstand deS S'enograohen - Ver eins olze Schrey^e.B. Vogtsche Handelsschule Gießen Goethestr.32 Tel 2064. Am 93ooc 10. Oktober 1921 beginnen neue Halbjahres- u. Jahreskurse in sämtl. kaufmänn. Fächern. Frisch eintreffend: Schellfisch Kabeljau Goldbarsch Rotzungen : Seehechte Lieferung frei Haus. M MM Infolge Abberufunff des Films hente letzter Tag: Schloß Vogelöd Die Enthüllung eines Geheimnisses in 5 Akten sowie das Beiprogramm. Ab morsen: Karo Aß, IL Teil ,Dem Tode entrissen1 Amerik. Riesen-Sensationsfllm, 6 Akte. Sdiön Ml. Zimmr mit eleftr. Licht in Nähe der Stlmiren gesucht. Angebote nach Frankfurter Strafte 82 erbeten. IMM Gott dem Herrn hat es gefallen, unsere liebe, gute Schwester, Schwägerin, Gote und Tante Margarete Bender nach längerem Leiden gestern nachmittag im Alter von 70 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Bender. VO' M MMM evtl, größeres Einzelzimmer, luftig und heizbar, sucht Student (6. 5.) in nur gutem soliden Haus. Nähe Universität angenehm. Angebote mit Preis an cand. Rörig, Haus San.-Ral Dr. Rörig, Rc hrstühle werden gut und dauer- : hort geflockten, auck ■^olftcrftüblc werde« wie neu aufgearbeitet. Konrad Hohl, oitecej Lindengaffe 2.___ Damen- l Flur-Äpie schwarz. 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Todes-Anzeige Am Montag nachmittag verschied nad? kurzem schweren Leiden unser lieber Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Ludwig Weber Bauinspektor a. D. der Stadt Frankfurt a. M. im Alter von 75 Jahren. In tiefer Trauer namens der Hinterbliebenen: Wilhelm Weber, Amtsgerichtsrat grau Art itekt Hamann Bergstraüe 11. Crb., flciö. Mädchen, das Ersabruna im Kocken besitz', v. 15. Oki. b. gulein Votm gcs. Frau WLh. Horn, 10455 Kreuzvlatz 15. Danksagung Für die eitlen Beweise herzlicher und aufrichtiger Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Entschlafenen, sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: 10446D Elise Müller Wrve. nebst allen Angehörigen. Gießen (Schottstraße 7), 28. Sept 1921. »'tt und y viien ruf SÄ der ?^tc. fauln eu der Warl La mag ihnt dat sehr Der di abzurechnen. Stang, Vorsitzender. ____LudwigSvlatz 4 II. | Stellengesuche! ftlttt der Zlolontalw.-Branche möchte sich verändern. Schrift!. Angebote unt. 10442 an den Gieß. Anz. Junger Mann, verfett in Schreibmaschine und Sienugr., sucht Stellung z. I. Oktober. Schr. Angeb. unt.012891 a. d. (Äieß.Anz. 19jäbr. kraft. Bursche, der die Ackerbaufchule besucht bat, 2Ihr. alle Arb. mitgem. u. mit Pferden umgehen kann, sucht sofort Stella, als angel). Knecht Ausführl, Offerten an Wallenfels, Nürnberg, lvll3 Adamflraize 43. wird Ihr Kleid, roenr Sic e S m i t Art! Stosfarben färben. Die neuen »*>is irli-Sloterlr nad) dhem. Zllmnermün' geben immer giiteResiil ta e. Bor bild! in Schön bcitu.bcktheild.i>arben Eine genaue Anleitunr ZW SestzskfSrtzei liegt jedem Päckchen bei Achten Sie auf die Marke Ar-ti. In Drogerien und Avoiheken erhältlich ISSes* Freitag den 30. September abends '/,S Uhr bei Gastwirt Henkel. Dorstandssitzung. Tagesordnung: 1. Abrechnung von Regimentsfeier, 2. Unterhaltungsabend, 3. Verschiedenes. Kameraden, welche die Spendenlisten und Eintrittskarten noch nicht abgeliefert Hoban, werden gebeten, bis spätestens in der Vorstandssitzung Danksagung. Für die liebevolle, wohltuende Teilnahme bei dem uns io schwer betroffenen Verluste, für die reichen Kranzivenden und die Beteiligung am Leichenbegängnis, sagen wir herzlichen Dank. Familie Christoph Steih. Gießen, den 28. September 1921. [oi** Samstag den I.OKt. 1920, obbs. 8 Uhr feiert der Straßenbahner - Verein Gießen in den Räumen der Turnhalle, Oswalds- garten, sein diesjähriges 1045s ll. Stiftungsfest verbunden mit Theater und Tanz. Ts labet ergebenft ein der Vorstand. Seliersweg 24. Tel. 1667. Sciitfte lebendsrische Nordsee- i>. Anz. f~ Verkäufe ] vi; Austraggeb;r Heiner Dertanfs« Anzeigen werbtn o«b« «n, unter alten ver- art gen tingebotan ihre Adresse (Stra6e,f)au»nummetuub5todi« trerttljuDeröpe itlid>en. Sott via «drefik verdeOtt dletdei, Io wolle man Ichrutllch« Angebote unter der Anzeigennummer fordern, tluekurift über Adressen u. j. f. durch ole l0e>chLft»|tetle kann »Ich« erteilt werde«. Jrtiinh r. verk., sehr wachs. vllllU u. fckarf, Aortet- rier-Art, Nüde,2J., hübsch an Kette gewöhnt, auch Hundebüttc. Dr. Bang, Braun elsb. Wetzlar.'"^ 1,3 .25 100 Fr. 100 Xc. Kr. - 100 L. Landwirtschaft Märkte. Anfuhr alle HO bis 120 OHL, Eskarol 80 bis 120 Pf. die Staude, Kürbis 70 bis 80 Ollt Bei Obst wurde verlangt für Kelterobst (Aepfel und Birnen) 90 bis 130 QEt, Brcchobst: Aepfel 150 bis 230 OHL, Birnen 170 bis 200 OHt, Trauben 400 bis 450 Btt. Butter 100 100 Zu- ein- Ge- 1998, - 2002, — 21 7,802162,20 1513,451616,55 1623,651626,65 27. 9. 4,60 2,55 28.9. 5,- 2,91 5,10 4*17 4'58 12 25 0,82 423,95 117,62 830,85 helsingfor». . . Italien London Neuyork . . . Paris Schweiz. . . . Spanien . . . toten (altes). Deutsch-Oefterr. Prag Budapest. . . leit geführten Verhandlung zu einer Gefängnis- strafe verurteilt. ---- 88,80 117,80 97,80 125,40 23,80 7,67 125,40 18,52 471,- 124,13 83 VO 180,20 472,- 124,37 888,40 7,63 125, 0 13,48 den sind mit ansprechender Ware erschienen. Ole- benbei sieht man im Gewerbehaus noch den unzähligen Kleinkram der elektrotechnischen Schwach- strornbranchc. , Tas Goethe-Meßhaus enchält diese- Mal lung ihr neugeborenes Kind aus dem zweiten StrÄ in den Hof geworfen, und dadurch dessen %)ie Interpellationen Hergt (Deutschn.) be- tresfend Getreideverschiebungen und Dr. S t r e s e- manns (D.Vpt.) betreffend Ausschreitungen gegenüber Angehörigen nichtsozialistischer Parteien werden innerhalb der geschäftsvrdnungs- mähigen Frist beantwortet werden. Die Reichshaushaltsrechnung geht an den Rechnungsausschuh. Der zweite Nachtrag des Etats für 1921 (Neuregelung der Teuerungszulagen für Beamte) wird von der Tagesordnung abgeseht. Das Gesetz über den Luftverkehr wird einer besonderen Kommission überwiesen. Der Gesetzentwurf über: die Verpflichtung zur Auskunft über militarfrskalifche Gelder und zu deren Herausgabe wird in zweiter Lesung ohne Erörterung angenommen. Nächste Sitzung Mittwoch nachmittag 2 Uhr. Kleinere Vorlagen, Nachtragsetat und Interpellation betreffend das Unglück in Oppau. Schluß gegen 5 Uhr. Tod herbeigeführt Die geßändige Angeklagte wird nach der unter Ausschluß der O.sf ntäch- eingetreten sein dürfte. Abg Dr. Most (D. Vp.) erhalt auf eme Anfrage folgende Antwort der Regierung: Nach den vorliegenden amtlichen Berichten 11 die 15° Nötige Gertrud Svielmarrn am 10. t. Am Sonntag wurde hier ein Missionsfest veranstaltet, bei dem die Pfarrer D ittmann- Hausen und Groth-Rodgen erndrmgllch für die Bestrebungen der inneren -!ibwn warven. Berlin, 27. Sept. (Wolff.) Der 21 elieft e n r a t des Reichstags beschäftigte sich in heutiger Sitzung vor der Plenarsitzung mit seinem Geschäftsplan für die nächsten Tage. Morgen kommt das Unglück Oppau zur Aussprache, während der Donnerstag von der Plenarsitzung freibleiben soll damit der Auswärtige Ausschuß den a m e r i- kanischen F r i e d e n s v e r t r a g behandeln kann. Damit die Fraktionen zu den allgemeinen politischen Fragen Stellung nehmen können, beginnt am Freitag eine große politische Aussprache, Sie an die Verordnung des Reichspräsidenten vom 29. August und an die dazu gehörigen Interpellationen angeknüpft wird. Am Freitag wird wahrscheinlich auch der amerikanische Friedensvertrag im Plenum behandelt. Aach Abschluß dieser Aussprache soll der Reichstag bis zur 'Beratung bet Stcuervorlagen in das letzte Monatsdrittel vertagt werden. Das Reichstagsgebäude war heute m den Reichsfarben beflaggt, so soll eS auch nach einer besonderen Verordnung des Reichstagsprasi- denten L 0 e b e künftig an allen Tagen, wo Plenarsitzungen stattfinden, gehalten werden, eine ®e- pflogenheit, die auch von den Parlamenten anderer Länder geübt wird. r Die fünfte Frankfurter Messe. R.M. F r a n I f u r t a. M., 25. Sept, n. Den schönsten Meßstand, bei aller Anerkennung des in den übrigen Häusern geleisteten, lernt man dann in den Tabakhallen kennen. Wie sich bie Zigarre unb bie Zigarette in einem angenehmen Rahmen präsentieren soll, so haben bie Fabrikanten auch hier größten Wert auf Ausstattung gelegt. Meist überwiegen maurische, ägyptische unb türkische Motive. Um einen riesigen golbenen Buddha gruppieren sich bic übrigen Aussteller, deren Stände oft Wunderwerke intimer Raumkunst genannt werden müss.n. Selbstverständlich fehlen auch unsere Zigarrenfabnken nicht unb bie Fülle bes sonst zum Rauchen notwendigen Materials. von ber Pfeife bis zur Zigarettenspitze, ist ebenfalls vorhanden. Selbst die großen Zigarettenmaschinen sind im ^triebe tätig und erwarten die Käufer. Da am ersten Oktober bie Tabaksteuer wieber wesentlich erhöht wird, kommt ber biesmaligen Meße eine ganz befonbere Bedeutung zu, gibt sie bei dem ewigen Hm und Her von Angebot und Nachfrage ein wett beßere« Bild über bie tatsächliche Lage am Sröafmarft, Die langatmige Ausführungen in ber einschlägigen kurrenz macht. I Im GcwerbchauS hat sich wiederum die In -1 (BcriAtsfQGL b u ft r i c irkbergclaffcn Besonders stark ist dieses -st n r m ft \ t n7 wiä e ch to u T* -minl bip enhmicr OIM'erinbuftrie vertreten, auch rin Darmstadt. *7. Sept. öa)D>ut' Mt Ccute aus Sen »ergebenen StanneMdergeg.-- | mit der Anklage gegen bic 19 3abrc alte 21. M. Poth au« Ro'.dorf wegen Kindestötung. Sic ßit im Mai d. Zs. wäh^nd ihrer hiesigen 6tcl- Spielwaren unb Lehrmittel. Wie wird nun das Geschäft? Wenn der erste Tag nicht trügt, wird man zufrieden fein. Die Messe hatte einen Massenbesuch auszuweisen, bet bie Verkäufer zuversichtlich macht, zumal die Hoffnung auf die Aufhebung der Sanktionen gc-1 .v)Gi1.öCL schaftsbclebend wirkt. Selbstverständlich spielt auch I Frankfurt a M.. 28 September, die in diesen Tagen besonders schlechte deutsche l Berliner Devisenmarkt. Valuta eine nicht Heine Rolle bei Vergebung ®cIb Brief Geld Brief ber Ausländeraufttäge. In einigen Branchen be- $atum. 26 Sept. 27. Sept steht übrigens schon seit längerer Zeit größere «mllerbem, ^otterb. 362t,35 3628,65 3971, - 3'379,- Nachftage. bic nur sehr schwer befriedigt werden «rüssel.Antwerpen . 826.65 82<,35 866,60 868,40 kann. So sind die Tertilfabriken, um nur ein Bei- ffbn{l,ania 1448,55145 ,45 1570,90 1574,10 spiel zu nennen, mit Aus tränen hollfommen1 über- 2027,45 2032,05 2 0,25 2 34,75 lastet, so baß viele vor Frühjahr nächsten stodtbolm . keine Bestellungen mehr an.iebmcn können. Den | — - Dortell haben natürlich bic Grossisten und Detaillisten, deren Lager vohlsortiert sind, so baß Warenknappheit nicht eintreten wirb. Auch im Schuh- und Leberhanbel wird bas Geschäft wohl gut werben. Die technische Messe unb bie Messe ber Baustoffe liegt bekanntlich im Herbste immer schwächer wie im Frühjahr, doch wurden auch hier schon Absch'.üsse getätigt. Lebensmittel, Chemikalien, Artikel für die Gesundheitspflege werben immer ihre Käufer finden. Ein Schmeizenskind der deutschen Messen ist jedoch seit mehreren Zähren schon die 1 Bulgarien Bijouterie- und Schmuckwarenbranche unb in toei- Konstantinopel. ... terem Sinne bie Lukusindusttie überhaupt. Wie «marfneticrunaen es hier in den nächsten Messetagen werden wird, Marknotierungen, weiß man nicht. Soviel am ersten Messetag zu er- Datum. •'.*]• fahren war, sind einige Aussteller recht 8ufneben, Zurich .........12>,4ü andere dagegen (lagen über Mangel an Kauflust. Amsterdam Fl. n9,.O Mindere Qualitäten werden als besser gangbar Kopenhagen nt m.si bezeichnet. . ^raa... Ar. 117,80 mc. Frankfurt a.M., 27. Sept. Eine Um- I' 2r siage bei den Ausstellern über das b i s h e r 1 g e London Sh. Messegeschäft ergab in großen Zugen fol- «Qrls Fr. gendes- Tcxtil-Gebrauchsware gut, 2ufu«toare £tuoorh- . , zurückhaltend, Schuhe gut, Lederwaren billiger I Qualitäten gut, Luxusware weniger gut, Lvi- Icttcartifel besriedigend, Chemikalien gut, teil- weise geringer. Tabak gut, namentlich Zigarren goDanb . : unb 3:garet en. Rauchutensilien mittel, landwirt- Deutschland . ' schaftliche Maschinen genügend Baustoffe und W>en .... ähnliches schlecht, Hauswirtschaftsartikcl befne- Prag - .. . digend, teilweise auch besser, Möbel gut über Er- Pans . . . . ' warten, Schwachstromartikel ausreichend mit Auf- London ... ttäaen versehen, Spielwaren und Chnstbaum- ^taNen ... schmuck sehr gefragt, technische Messe mittel bis Drassel . . genügend. Dearbeitungsmaschinen sind gesucht. Ludapelt . . Der Einkäuferverkehr hat sich heute betrachttich l Neuyord . . . verstärkt. Bukarest , • kostete das Pfund 28 bis 30 Mk. L. Laubach, 27. Sept. Heute morgen wurde ßier ein Schweinemarkt, ber sogenannte „Wichelsmarkt" abgeßa'ten. Au g t t den waren nur drei Wagen mit Saugferkeln. Der Handel ging schleppend. 6—8 Wochen alte Ferkel wurden mit 50 dzw. 60 Mark für da« Stück verkauft Aufgetricben waren im ganzen 42 Stück, von denen wegen den niedrigen Preisen ein Ueber- flanb blieb. (In einem Teil ber Auflage wiederholt.) Die Zurückziehung der amerikanischen Des ahungtlruppen. Pari«, 27. Sept. (WTD.) Wie die ^Chicago Tribüne" auS Washington meldet, soll Präsident Hardina amtlich geäußert haben, daß es zwecklos wäre, Deutschland fernerhin mit den Unterhaltungskosten der amerikanischen Truppen amRhein zu belasten. Die französische Schuld an Amerika. Paris, 27. Sept. (WTB.) Nach den d'iplv» malischen Berichterstattern der ^Chicago Tribüne" wird in französischen Kreisen geäußert, daß die Vereinigten Staaten gewisse französischeKo- lonialbesihungen im Stillen Ozean zu erwerben suchen. Der Preis für diese Erwerbungen werde vonderfranzösischenSchuld abgezogen werden. Ein schweizerisch-rumänischer Terttag. Bern, 27. Sept. Zwischen ber schweize • rischen unb der rumänische nRegieruna ist ein Vertrag abgeschlossen worden, wonach die Schweiz Rumänien einen Kredit von 40 Millionen Schweizer Franken eröffnet, ber burch Ge- treibelieferungen. welche in ben nächsten Monaten beginnen und spätestens im Sommer 1923 beendet fein sollen, zurückzuzahlen ist. Albanien. London, 27. Sept. sWTD.) Laut .Daily Telegraph" ist ein Uebereinkommen zwischen Groß- Britannien und Italien in der albanischen Frage erzielt worden. Das Uebereinkommen berücksichtigt vollauf das vitale Interesse Italiens an ber politischen und territorialen Unabhängigkeit Albaniens. Desgleichen werde die wtrl- . schaftliche Unabhängigkeit Albaniens geMthr- leistet. .Dally Telegraph" zufolge ist die Hoffnung angebracht, daß bas Abtommen ern erser Schtttt zu dem Abschluß einer Entente zwischen Groß-Britarmien und Italien sein werde. Q Grünberg, 25. Sept. Die Ob st v er - Frankfurt a. M., 27. Sept. Die Anfuhr Weigerungen sind nun zu Ende. Wenn auch au^ Hem heutigen Gemüse- unb Obstmarkt war im die Obsternte diese« Hahr nicht so reichlich aus- allgemeinen gut Mit Ausnahme von Kartoffeln icl wie im vorhergehenden, so dürfte doch- oec foar bei allen Produkten eine PreiSsteige- Erlös bei den Bersleigerungen annähernd den r u n g wahrzunehmen. Cs kosteten bei dem ® r 0 ß- vorjährigen Bettag erreichen, da im allgemeinen handel: Kartoffeln 70 bis 72 Mark der Zentner, die Preise bedeutend höhere waren als oongc« -i&eißfraut 100 bi« 110 Mk., Rotkraut 110 bis Jahr Die hiesige Gemeinde erzielte eine Summe 12q Mk., Wirsing 130 Mk., Einlegegurken 10 bis von über 13 000 Mark gegen 17 000 Mark im 35 M^ das Hundert, ©alatgurfen 150 Mk. der Vorjahre. Bei der städtischen Versteigerung waren Zentner, Tomaten 140 Mk., Zwiebeln 100 bis Ne Preise noch verhältnismäßig annehmbar. 120 Mk. Von ben Erzeugern wurden ange- Durchschnittlich höher waren die Preise bei den h^ten: Bohnen zu 300—360 Mk., Spinal 150 bis Versteigerungen an den KreiSsttaßen. Das Höchte 170 M Wirsing 150 bi« 170 Mk.. Kohlrabi 25 aber, was an Obst preisen erzielt wurde, zeiLe 5^ 40 Pf. bas Stück, Tomaten (reichlich angeboten) niedergelegt. Am 5 September starb ferner ber Abgeorb- nete Reißhaus, Mitglied des Reichstags von 1893 bis 1906 unb seit 1912. Aber damit ist, die Lifte der Trauerbotschaften noch nicht erschöpft. Am 21 September durcheilte die Schreckensnachricht die deutschen Gaue, baß burch bas furchtbare Explosionsunglück von O p P a u Hunderte von Ar- beitem den Tod gefunden haben; Hunderte von Frauen und Kindern bes Ernährers beraubt worben sind, tausende Hab unb Gut verloren haben. Der Reichstag brückt den Hinterbliebenen sein Beileid aus und verspricht, zu seinem Teil mitzu- wirken um das Elend zu lindern, wo es gclinöert werden kann. In dem Ausdruck ber Teilnahme unb in dem Willen ber Hilfsbereitschaft werben Parteien des HauseS einig sein. (Allgemeine stimmun^.)gli^r neu in ben Reichstag Ö Schöne saftige Avsscim UCH DAS MESSAMT * FRANKFURT AM MAIN AeMelder MWeinii 11.00 »;&äii.O3 montasne V15H 13.50 Alle Preise verstehen sich einfcüL GlaS und Steuer. LLfitse« Frankfurt a.M.,West Gießen Extra billiges Angebot in utofahrten w-0. 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September 1921 vor Notar Justiz, rat Wilhelm Grünewald in Dietzen stattgesundenen Auslosung unserer erststclligen 4°eigen Teilschuld- oer|d)reibungen sind folgende 109 Nummern gezogen worden: 3, 28, 48, 82, 90, 143, 148, 194, 211, 223, 233, 234. 235, 243, 264, 273, 279, 352, 356, 367, 370, 372, 129, 442, 483, 490, 504, 551, 559, 560, 632, 649, 165, 666, 718, 738, 757, 782, 794, 837, 845, 859, 882, 897, 900, 901, 908, 932. 969, 987, 1021, 1050, 1148, 1161, 1162, 1163, 1168, 1178, 1186, 1505, 1512, 1581, 1594, 1604, 1611, 1631, 1643, 1656, 1684, 1709, 1764, 1771, 1778, 1791, 1812, 1840, 1881, 1927, 1961, 1966, 1970, 1993, 2006, 2097, 2105, 2123, 2141, 2230, 2246, 2255, 2261, 2269, 2286, 2343, 2423, 2535, 2573, 2576, 2590, 2592, 2601, 2633, 2694. 2710, 2740, 2764, 3014, 3029, 3032. Don unseren zweitsteMgen 47,'/.igen Teilschuld. Verschreibungen sind folgende 88 Nummern gezogen worden: 3514, 3569, 3583, 3815, 3619, 3621, 3634, 3659, 3666, 3673, 3679, 3697, 3736, 3743, 3750, 3767, 3775, 3793, 3797, 3813, 3817, 3827, 3865, 3882, 3885, 3906, 3922, 3948, 3957, 3969, 3970, 3977, 3999, 4016, 4035, 4118, 4213, 4221, 4231, 4263, 4294, 4341, 4342, 4352, 4360, 4362, 4402, 4410, 4442, 4450, 4458, 4484, 4517, 4523, 4593, 4615, 4628, 4643, 4649, 4659, 4667, 4704, 4715, 4717, 4735, 4750, 4753, 4754, 4769, 4775, 4776, 4796, 4804, 4839, 4841, 4903, 4907. 4942, 4949, 4954, 4961, 4967, 4990, 4997, 4998, 5242, 5247, 5248. Ferner sind ausgelost, aber noch nicht eingeläst von Anleihe I die Nummern: 568, 647, 1026, 1184, 1587, 2099 und 2542, fällig am 2. Januar 1921. Ferner von Anleihe II die Nummern: 3687, 3707, 3847, 3932, 3995, 4188, 4198, 4203, 4306, 4307, 4310, 4317, 4349, 4361, 4611, 4698, 4865, fällig am 2. Januar 1921, 3924, 4240, fällig am 2. Januar 1920, und 4105, fällig am 2. Januar 1919. Die Auszahlung der ausgelosten Teilschuldver. schreibungen zuzüglich des Aufgeldes von 5°/e erfolgt vom 2. Januar 1922 ab mit 1050 bzw. 525 pro Stück bei der Gewerkschaftskaffe in Dietzen. bei dem Hessischen Bankverein, Filiale Dietzen, bei dem Bankhaus Sal. Oppenheim jr. 8c do. in (Win, bei dem Bankhaus Louis David in Bonn. Dietzen, den 22. September 1921. 10410V 3 in Auftrage: Fustizrat Grünewald, Rechtsanwalt und Notar. Ämn,3torcto,toW Am 1. Oktober tritt eine bedeutende Stenererböbnng ein. Baldiger Einkauf ist vorteilhaft. Wir empfehlen unser gut assortiertes Lager ausgewäblter Sorten, ja^leiöe Havanna-Einlage m“. **“: 0.50 Itrnrorfnr beliebte Form aus reinen Heber» fi ftft yiUlcUUl see-Tabaten, mitlelkräittg.... OU üahha Sumatra-Decke mitßava-Einlage, ge- 1 f|ft UtppU fälliges Format, guter Brand . . . l.UU 5 p Ur 10 unsortiert, vollmundig, vor- 1 Oft L 3 M. U -llgltcher Brand.....1.4U „ Sti ■Wil Dr. K xrK /■ Hochwertig 30/o Fettgehalt. 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