Nr. J22 Der »IftteRet Hnjfigtr mit der Dienstagrbeilag« e$p»rt Umfd|aee erscheint täglich, anher Sonn- und Feiertags. Monatliche Ve^uarvrelse: Mar« 5.- einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 etnjchliehlich Bestellgeld. F er nlprech - Anschlüsse: für bit Sd)riftkttunq 112; für Druckerei, Verlag und «Leichüfisstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeloer Elehen. p Priester der Kultur und Gelehrsamkeit, denn als tatendurstigen Staatsmann kennt. Dr. Rosen hat sich eifrig mit dem Studium des Orients befaßt und selbst altpersische Dichter verdeutscht. Solches Wissen und Können wird ihm den Schochzügen Lloyd Georges und Briands gegenüber wenig helfen. Möglich, daß er auch noch anderes Rüstzeug des Diplomaten und Staatsmannes besitzt. Man darf ihm die Wege nicht sperren und ihm nicht von vornherein mit Mißtrauen begegnen. Wohl aber darf man wünschen, daß Dr. Rosen bald irgendwie hervortreten wird, um darzutun, wie er sein Amt aussaßt. Der deutsche Außenminister hat, auch wenn seine Tätigkeit sich im Rohmen der Grundsätze des Gesomtkabinetts abspielt, eine Fülle besonderer Ausgaben und Anforderungen zu erfüllen, bei denen es sich zeigen muß, ob er der rechte Monn am rechten Platze ist. Gerade von ihm wünschen wir, er möge nicht vergessen, daß dem mißhandelten Deutschland noch einige Würde und einiges Ehrgefühl übrig geblieben sind. Mit dem moralischen Schatze hat er sehr sorgsam und haushälterisch umzugehen, nicht nur um der Erziehung unseres Volkes willen, sondern auch um die Politik des Auslandes wirksam zu beeinflussen. ES ist nicht unbedingt notwendig, daß die deutsche Regierung bei jedem Anlaß in wortreichen und oberflächlichen Protesten sich erschöpft, aber eS ist eine der ersten Pflichten des Reichskanzlers und des Außenministers, daß sie sich bei allen Anlässen äußern, wo das Ansehen und das Interesse des Reiches draußen öffentlich berührt werden. Der Gelegenheiten, bei denen solche Anforderungen sich erheben, sind gegenwärtig außerordentlich viele. Nicht zuletzt gehört dazu die ungewöhnliche Art und Weise, wie heute das öffentliche Interesse auf die Leipziger Prozesse gelenkt ist, denen die Aburteilung sogenannter deutscher Krieasverbrechen obliegt. Tagelang beschäftigte sich die Presse des In- und Auslandes mit den Taten des Unteroffiziers Hey- nen, der in einem Kriegsgefangenenlager sich grober Mißhandlungen von Engländern schuldig gemacht hat. Es sind dabei empörende Roheiten ans Tageslicht gekommen, die mit Recht dem Angeklagten eine Gefängnisstrafe eintrugen. Einigermaßen beruhigend ist es, daß derselbe Heynen schon während der Kriegszeit sich zu verantworten gehabt hat und mit einer Strafe bedacht worden ist. Jetzt aber ist die oberflächliche Welt nur zu leicht geneigt, über dem unglücklichen Deutschland erneut den Stab zu brechen, eS wie mit der alleinigen Schuld am Weltkrieg auch einseitig mit dem Brandmal der barbarischen Kriegführung zu Mafien. Weitere Prozesse vor dem Reichsgericht werden diese Ungerechtigkeit vergrößern. Do darf denn doch nichts unterlassen werden, um mit dem größten Nachdruck das Bild zu vervollständigen. Wo ist das deutsche amtliche Material, das die unerhörten und zum Teil grauenhaften Barbareien unserer Gegner, besonders unserer westlichen Nachbarn, nachweist? Dem Fall Heynen können doch wohl, wie man aus den Berichten zahlloser Feldzugsteilnehmer weiß, ungezählte und weit schlimmere Fälle zur Seite gestellt werden, die den Ehrenschild unserer Feinde beflecken. Gerade jetzt kommen empörende Berichte aus dem besetzten Gebiet, wonach die dort massenweise angesammelten französischen Soldaten sich der schlimmsten Röheiten und Mißhandlungen friedlicher Bürger schuldig machen, unter den Augen ihrer Vorgesetzten und mitten im sogenannten Frieden! Es würde wahrlich nichts schaden, wenn aus berufenem amilitbeir Munde diese Feststellung hinaus in die Welt ginge, nicht nur in der Form einer einfachen Beschwerde bei zuständigen Stellen, sondern auch zu dem ausgesprochenen und berechtigten Zweck, den Kampf für deutsche Ehre, gegen die Besudelung des deutschen Namens, zu führen. In diesen Dingen ist die Organisation unseres waffenlosen, geistigen Wehrdienstes mangelhaft, und Herr Dr. Rosen würde sich ein Verdienst erwerben, wenn er mannhaft das Versäumte nachholte. Ein deutscher Beschluß über Zahlungen an die Entente. Berlin, 27. Mai. Die das „Berliner Tageblatt" hört, wurde über die Zablungs- werfe des Restbetrages von 850 Millionen Goldmark ein Beschluß gefaßt. Heute gehen zwanzig Schatz' ckstn? nac5 Paris im Betrage von je zehn Millionen T? mrs ab, deren Gcsanmverr rund 85U Trillionen Goldmark entspricht. Tie Schatzjcheine tragen den Londoner Bedingungen gemäß das Indossament anerkannter deutscher Banken und sind teils in London, teils in Paris und teils in Neuvork zahlbar. Die lieber gäbe dieser Schatzanweii ungen erfolgt wahrscheinlich morgen Damit sind die Bedingungen des Artikels 5 deS Zahlungsplanes der Re- oarationSbommission in Einhaltung der vorgeschriebenen Frist restlos erfüllt. Papern und die Entwaffnung. London, 27. Mai Weisst Wie HavaS meldet, schreibt die „Daily Mail", daß nach Nachrichten, die sie auS amtlichen Sonboner Kreisen erhalten habe, die 93er6anb5regierungeii die Er flärung abgegeben hätten, daß. wenn Bayern biS znm 80. Juni die Entwaffnung nickt durch- geführt habe. daS ganze deutsche Volk für diesen Verstoß gegen die Bestimmimw'n deS Lon- boncr Vertrages verantwortlich gemacht werde. Nach einer Meldung der „Boss Ztg." aus Münsten hat Dr Escheri ch dieser Tage erklärt, daß h sich ohne Einschränkung hinter die Regierung Kahr stelle, wie ihre Beschlüsse in der Ent- wafsnungsftage auch aussallen würden. Die VerbandSschuldcn an Amerika. London, 27. Mai. fDolffst Havas meldet: „Daily Mail" erfährt auS Washington, daß die m Entw rf des Prä ? en» ten Harding, über die R-gelimg der 6er- bandSschnlden gebilligt htt Nach diesem Entwurf sollen die fraglichen Schuldverschreibungen begeben werden und zwar von den» amerikanischen Exfxiframt. Die Finanzleute, welche die Begebung burdifübren werden, sollen gleichseitig den Erwerb der deutschen RrpavationSverschv.'ibuiigen an- empfehlen. Die tage in Sberschlefien. Oppeln, 27. Mai. Wolfs.) Im nördlichen Abschnitte deS AufsdarchsgebieteS wurden die Orte Radau und Lenke von polnischen 10,5-Zentimeter-Geschähen, die bei Zembowitz stehen, ständig unter Feuer gehalten. Polnische Iir- furgenten haben den Bahnhof Rosenberg und einige Privatgebaude in die Luft gesprengt, wie die polnische Zeitung „Tz'ennik Poznansn" selbst zn- gibt. Heftige Angriffe ber Insurgenten gegen Borek und Kiafetzna wurden abgeschlagen. Wiederum wurden diesmal bei Wyg^iolow Wachen des deutschen Selbstschutzes ron polnischen Banden mit Maschinengewehren beschossen. Die Besatzung von Leschna wurde heute früh von den Polen schwer angegriffen und tonnte sich nur mit Mühe halten. Die Insurgenten verloren bei diesem Angriff 29 Tote. Allen Anzeichen nach haben die Polen nördlich und südlich von Rosenberg sich bedeutend verstärkt. In der Gebend von Eosei wurde von den Polen stark geschossen. Tie Stadt Groß- Strehlitz ist mit Ausnahme des Bahnhofs frei von Insurgenten. 9tuf tyroß-Stein schonen die Aufständische von Ottmütz her mit Artillerie. Im aanzen Südabschnitt des Aufstands- gebietes herrschte heute lebhafte polnische Fener- tätigfeit. Bei fcobenbirton und Plania schossen die Polen mit Minen. Bei Ratibor sind Scharfschützen der Insurgenten aufgetreten, die ein Passte- ; Straße unmöglich machen. Ter Italic nische Kreiskontrolleur erhielt auf der Fahrt über Land sechs Schüsse in seinen fitaft- roagen. In der Gegend von Cosel war die Feuertätigkeit der Polen besonders über Nacht sehr stark. Groß-Stein wurde in der achten Abendstunde aus der Richtung Ottmütz mit einigen Artillerieschüssen belegt. Tie Lag- der von den polnischen Insurgenten ein- geschlosscnen Städte im Zenlralrewer des Industriegebiets i"l jo beben fiirix bau bei einer ire • teren Zunahme der setzt herrschenden Not mit einer Uebergabe der Städte an die Insurgenten zu rechnen ist. Tie .stvhlenftage tvtrb 'bedrohlich, weil fern geregelter Abtransport Rattiinbet, da bte Bühnhöfe mit beladenen Güterwagen verstopft smd und die Halden voll Kohlen liegen. Berlin, 27. Mai. Nach einer Meldung des „Oberfchlesischen Wanderers" wurde der von Ovveln tommende Lebensmittelzug in La- banb von den Insurgenten fünf Stunden seftge- halten. Zwei Güterwagen wurden beraubt Wafsenniederlegung Korfanty»? Paris, 27. Mar. Tie Agence Havas meldet: Ter Führer br- polnischen Insurgenten, Korso n t o, bqt mitgetelt .baß er die Dänen nieder- leae und die Amtsgewalt der interaüiirrten Kommission anerkennt. Polnischer Vandalismus. Berlin, 27. Mai. Wie die „Boss. Ztg." aus Breslau meldet, haben die Polen in der Gegend von Landsberg nach einwandfteien Feststellungen viele Prioatgebäude in Brandgesteck l und durck Handgranaten demoliert. Auch mürben verschiedene Mühlen von den Insurgenten oemo- lieri und angezündet. Tie englischen Truppentransporte für Lberschlenen. Berlin, 27. Mai. (Dolfs.) Tie Eisenbahntransporte der englischen Truppen haben heute begonnen. Sie dauern bis 1. Juni. Tie vier in Frage kommenden Bataillone werden in 10 Zügen, von denen täglich ein bis zwei abgelassen werden, befördert. Die Route geht über Mainz, Bebra, Erfurt, Leipzig und BreSlnu nach O b e r s ch l e s i e v. • Kein Vergleichsvorschlag Italiens. Paris. 27. Mai WTB) Ter ttalimtid* Botschafter teilte ber Agentur mit, bot die von einigen 3eitungei verStsentti \ Rrrchrstht über einen angeblichen BergIeit >v< r 11 a g der italieinfthcn Regierung in der oberschlestsckien ("trage burdxmd unrichtig fd Die Kreiskontrolleure ohne jede Autorität. Am Mittnxxfruidimrttng trat ber t n gl li Äreiifoi! trott tut von Ro ■ ben bei gegebenen fran»8ftfd)en und Halten t f eben ÄlriStontm:!« .i en tu O p- 0e In ent. Sie twnriicftm ^foicnlvri end ul i mit der Begründung, Xu si i t feien, um auch nur ben geringsten Schutz für bte Aufrechterhaltung der Ordnung in 9hcncnherg zuüben. Tiefes ist der erste Fall, bau ti? Behörde eines Kreis Kontrolleurs g 8 n > I x d> aulgelöst wird. Beratungen dentsch-franistsischer Sachverständiger über Wiederaufbau. Paris, 27 Mai (Wolff- Hettle nachmittag fand eine Zusammenkunft deutscher Sachverständiger und Vertreter der technischen Abteilung deS Ministeriums der „befreiten (Me biete" statt Die französischen Sachverständigen gaben den deutschen Delegierten nähere Einzelheiten über die Art und Qualitäten der Materialien, die zur Konstruktion ber 125 000 Häuser bienen sollen, deren Lieferung ber Reichsregiertmg vorgeschlagen imirbe Die deutschen Delegierten werden in der Lage fein, Loucheitr ein endgültige- Ang-bot zu unter breiten, ber dann das weitere veranlassen wird London, 27. Mai (Wolff s Heute imrrbt im Handelsamt eine Konferenz zwischen ben Vertretern ber Regierung, ber Berg- Werksbesitzer imb der Bergarbeiter ab gehalten. Lloyd George legte darin den Standpunkt der Regierung bar. Hierauf vertagte sich die Konferenz. Eine englische Deligation für Moskau. London, 27 Mai Nack dem , Daily Telegraph bereitet da« Foveign Office die Entsendung einer Delegation für Moskau vor. Die Delegation ist aut einer ärgsten Grundlage geplant Die für ihre Unterhrlttrng erforderliche Summe würde etwa 70 000 Pfund Sterling betragen. ES wurde beschlossen, den Leiter der Delegation als Hmrptag-nt zu bezeickium Diesen Posten wird Hodafon eimiehmen. brr 1019 der Regierung bes Admirals Koltfchak attackiert mar Die von den bisherigen D-rtretern miS Rußland mit- gebrachten Nachrickitni la"t m übrigens n i ch t se hr ermutigen b. ES sei so gut wie nichts zur Ausfuhr vorhanden unb nichts, um die Einfuhr zu bezahlen. Die -lufstandsbewegnng in Rußland. Ko n st a n tin o ve l, 2fi Mm HovaS. st'ücktlinge auS dem Süden Rußlands rn ld-n daß die Aufstandsbeweguna hort nock hrnn-t anbaurrt Budfennn, der mit derNnterdnickuna brr llnrufien beauftragt ist. muß ateifiieitia auf s ■ ' o :c’ känwfen D r cm < Seiten ,'ebr erbittert. Tie Aufstau bi s^vn sind be» so:'ders Hart in ber Umgegend von Äuro unb Ioka- terinoSlaw. Die zweite und dritte Internationale. Amsterdam. 27 Mai fWolft ) Der hont 18. bis 20. Mai tn Amsterdam versammelt gewesene Vorstand deS internationalen OlewerkschaftsbundeS erklärt in brr ron ihm angereommenen Entschließung, bat», bo1 'Bm* zip ber E t n he i t'ine unerläßliche Torar - >n ■ \ der Arbeiteraktio' i: imb daß "* 4 i Organisationen richt bad Reckt vme'.mben kann, jroei Internationalen *u g I e t *i mi mi gefrören Jede Ornorn'satton i b-mn,rch ihren Bei-riN ' t -m M os- ko ne r internationale etfa t stelle sich damit selbst außerhalb deS V’t?nt'i2ngreh ber dritten tnalo in 9Po?ai befaßt, verweist batxrrf. baß der hör- frrgefmb’ stongr-ß mit seinen 21 Bedmgimgen die sozialistischen Parteien in Europa gespalten habe, unb baß ber neie Kongreß neue f'^nrrni» ststck< .stilduncen aus ben gespalteten Gruppen herbei führen werde. Au» dem Neiche. Tie süddeutsche Reise deS Reichskanzlers. Berlin, 27. Mai. ung fand noch nicht statt. Beschlüsse deS ReichsratS. Berlin, 27. Mat. ^WTD.) Ter Reichsrat nabm heute eine Verordnung an, wonach die Ei.ilommnsg en^n inrReichsr'er'orgunas- gcseh enbpreäjrnb den Grbi/uncen ber Teuerungszulagen gleichfalls erhöht werden — Ange-» Kommen wurde ein Gesetzentwurf über die Abwicklung von Kriegsge'ell schäften unb Kriegsorganisationen des Reiches. — In UdtereimÜmmimg mit ter Reichsreaferuttg wurde ber neuen Tamvfettomv2 - .. ■••...«Win ji mm lux» 4jiPi. ,van-> idiiyciiuieaut üieneuc rc ' Dr-kessor Ten erfcn ®ntra> Hcfec JRrife ü' Erve versehen; twraraten Pro' joer na fein. btDcdamcnl, Toni wurde in den le&ren Tagen an den Bürgermeister ausbezahLt. Tie iährlid-en Zinsen sollen durch den leroeiltgen Sürgennciiter und Pfarrer zur Verteilung gelangen. — ©[etdyitig überfanbtä der ton Trier stammende Pastor Heinrich Heutzen- r ober dem hiesigen Psarrer als Liebesgabe 'einer Gemeinden aus Annandale niRum.) mehrere Padele neuer und alter Wäsche und Kleider xir Perteilung an Bedürftige aller Stände, ferner 500 Ml zur Verteilunq an van istm näher be» sntbtetc Personen. 2a diese Gabe fdxm btc zweite V ü n f 11 i d) beginnen, damit dir Darmstädter Gäste noch den T Zug 10,11 Uhr erreiche. Zu spat tfhntnwnK' fwifwrt X a P...... Au» Stadt und Land. Gietzen, den 2b. Mm 1921. FaNchverbindungen im Telephonverkehr. Nach dem (Entwurf des neuen Fern spreche Gesetzes sollen dem Teilnehmer je nach der Größe seines Ortsnetzes von den durch das Amt r fei die G genwart eine Versuchung zur 5*- OEig der ^eelenfraft unseres für künftige Äuigaoen. Ter Theologe habe letzt aus feine Der- Grundgebührenzuhlern geschielft, Falschver- btnbuii^en Zug um Zug Kur Kenntnis des Amtes zu bringen, damit Fehler dieser Art, die übrigens Wim nicht gerixigen Teil auf mangelhafte Zahlenaussprachc des anrufen den Teilnehmers zuruckzuführen sind, noch im ZeitMult des Entstehens berichtigt werden können. Solange der Teilnehmer, der eine falsche Verbindung feststellt, den Fernsprecher noch nicht auf die Gabel zurück gelegt hat, genügt das Geben des sogenamtten Blinkzeichens (dreimaliges langsames Niederdrücken und Heben der beweglichen Gabel, oder bei Wandgehäusen des beweglichen Hakens), um die Beamrin darauf aufmerksam zu machen, daß etwas nicht in Ordnung ist. Die Beamtin ist batnt auf Grund der mündlichen Mitteilung des Teilnehmers in der Lage, eine Zählung der Falsckwerbin düng überhaupt zu verhindern, so daß sie die Zählung also erst gar nicht rückgängig zu machen braucht. Hat dagegen der Teilnehmer den Fernsprecher bereits wieder auf die Gabel aelegt und meldet er erst fetzt der Beamtin die Falschperbiitduna. so berickriat hi trii' "hessischer Kunstverein. T.r neue Ausstellung enthält eine größere Kollektion des betaunteii Karlsruher Künstlers Prof. .\)aiiv in dem bl u m enge schmückten Sprisesaal der Fabrik eine Ansprache. *^'Der Verband der Bergarbeiter Deutschlands hat als Tagungsort seiner dres- rätrrigen Oeneralberfannntimg Greven asvä'lütz Morgen nachmittag 6> 2 Uhr wird tu Hotel Ei» Horn bie_ 23. Generaloersarmnlung eröftnet. Zu der Erönmrng, mit der auch ein Kommers verknüpft ist, wird bc Bevölkerung von Gießen, Wetzlar und Umgenb eingeladen. Tie eigentlichen Verhandlungen der Generalversammlung beginnen am 'Dtontag vormittag 9 Uhr. Es ist der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, den Verhandlungen als Zuhörer beiMwohnen. Voraussichtlich werden die Verhandlungen täglich von Sy» vormittags bis 12y» mittags und von 21/- Uhr nachmittags bis 6y» Uhr dauern. Boruotize«. — Tageskalender für Samstag: Dfälzer Hof, 8 Uhr, Hauptversammlung der Steinkohlenbezugsgesellschaft. — Gastwirtschaft Sauer, 8* . Uhr, kanieradschaftliche Zusammenkunft des Res.-Znf.-Negts. 222. — Lichtspieltheater, wie gestern. Wien für Gude Juli auf 2 Tage an gemeldet haben. Sie wollen unser deutsches Vneilar.b_femmi ler- r.'Tt, sie wollen aber auch ihre wissenschaftliche Bildung veniesen. Bei dem heutigen Staub der österreichi'chen Valuta ist es ausgeschlossen, daß bi? öfter rri-fnxbeii Stndmte» alles b--Een. Deshalb wendet mb der Sllchentenausichuß an die (VieBtnrr 'Ätrgeridxrft mit der herttäben und drin- ü enden Bitte, die Studenten taffen frei wahrend zweier Tage auftunehmen Bereiterflärungen wolle man bis zi m 1. Juni an den Studenten-Ausschuß, Universttätsgeoäude, richten. ^DerhentigeWochenmarkt war wieder mit allem feste gut befahren: bet Berkans mar laut, aber die Preise zeigten keinerlei Rückgang. Svargel kosteten das Pfund 4Mk.. die gering-ff? sisk»ls, da jte Hauptsache durch Räumung inzwischen erledigt wurde, in die nicht unbeträchtlichen Kosten heißer Instanzen verurteilt. ** 25jährigeS JubtlSubr. Die Feier ihrer 25fährig«n Zugehöriatett zur Firma Haubach u. Co., 3iganenfabrifen, Gießen, konnte die Zigarrenrnacberin Katharina Tie mann in der lwnee-Indianern aus- mc. Frankfurt o M., 27 Mai Da» em- .... i Gesamt zige ro«fm motivierten Ellen hüten unb auf Tonkultur bedacht fein. Dagegen gehört das lärmende Einstimmen der Instrumente auf dem Podium in das Gebiet der Aeußerlickckeitetr. In dem Streichtrio von Volkmar Andtrae, Opus 29, spielte man sich näher aneinander heran. Dieses 1919 erschienene Werk enthält originelle und fesselnde Gedanken, nicht mehr. Dem An- fangsnwtiv, das große Erwartungen weckt, ist sein voller, innerer Gehalt von dem Komponisten nicht abgenommen worden; es verläuft im Kleinen, trotz ber Wiederaufnahme im Schlußsatz. Der molto lento-Satz bringt fragwürdige Klänge, für deren abenteuerlichen aufschrcienden Charakter jedenfalls der Rahmen viel zu eng gespannt ist. Die Ausfuhrenden hatten viel Fleiß mit dieses Derk verwendet und mit erfteulichem Erfolg. Zinn Schluß kam Dvorak mit seinem farbenprächtigen E»-Tur -Klavierc?uartett, Opus 87, ju Gehör. Wie bei anderen seiner Schöpfungen be- gegne» auch hier gelegentliche Anwandlungen zinn Zuckersüßen und Spieldosenhaflen, ohne indes neben der gesunden Kraft der Eriindung und den mttreißenden Schwung der Durchführung in den Vordergrund gelangen zu können. Herr Telv zeichnete sich .aus durch die vorzügliche Sauberteit seiner Techntt und die tadellose Weichheit seines Anschlags. Kein unschöner Ton wurde laut. Im Verhalten des Pianos überschritt er zuweilen nahezu den Grenze, und e» war wohlgetan, den Flügel völlig offen zu stellen. Ter Streichkürper spielte sich in dem packenden Allgrv cvn fuccv vollends warm unb der Beschluß des Abends bart em- schieden ein sal,chverbutdnng, so benchttgt diese Cheini'ches Institut, Ludwigstraße, 111 \ Uhr, Bor. nn« trag über die Lahntalindustrie. — Schiffendecg, 2 Uhr, Kirchengesangvereinsfest des Dekanats (ließen. — Waldbühne, 4 Uhr, Marchenaufführung. I — Tas „Siegfried"-Gastspiel des Jncoertd)Iäge, I Lanbestheaters am lOtontag muß um 5 Uhr h H >1 F » I i An _____fL : \ . Wcltcrvoranssagc für Sonntag Bornnegetib bedeckt, leichte s kühl, »oestliche Winde. Randwirbel, unter dessen Einfluß trübes wuUt ilvu» um Gewittern vorherrschl, liegt heute über Kommende haben — Ostdeuttcriand. An, seiner Rückseite haben uns norbwcst liche Winde weseittliche Abkühlung ge bracht. . . „ i - L luuiia l u n g der Tonkunst von den ersten An- reickLiche Rtederschläge. Sehr stark vwß es auch tä n g c n b t d a u t b i c neue re Zertzu geben. im Taunus geregnet haltn, beim bie Ufa fuhrt Z~~ '7 ---- - -7s- ".7,v über „Wege unb I sett heute starte Wosfermasfen. Ztrie der nttislla.i ften Völkerkunde" hält am L 3unu,Bu.>i Tt fr M. v. Hornbostel, der Vessen-Nasftm. >e Direktor de» Berlünc Pbonograrnm-Ardr». In! mc- Frankfurt n. M., 26. Mai. ^hn '>'e»em Archiv wir e sett v-rtoa 20 Jahren an k»r ft-lad tischen Walde bei Rödelheim und dessen rrjnd-ung bei vrcmuroen Musik aearieitet, bas Umgebung ereigneten sich in ben letzten Ta- ,kd>n> bat iid; tanunlini!} wji W»il> ßcn nicht weniger wie sieben Selbstmorde TTi^b^i*^r’ir£idai iIer ^pITer ent- ES gingen 6 Männer und 1 Frau, freftrillia ™ d-n>d. SieJtraii ertrfnfte sich. nxU,r,n§ ” ud: ttbuitgten. «eschäftliche schwierigkeiten, Rahrungsforgen und Fa- mitienverhältnis s e veranbaßten bte Unglück- jcnfeit» ber Gren^riahle. Da-5 wird ber Bürger- s »veue ein Einblick tn ein sonst Taft unbekanntes ■— Ai:—— —ul rjx.---ru x« ' Gerier mkTrscklicher Kulturbetätigung gewährt, das durck ben Zusammenhang mit unserer heutigen nrü f* gfmzfBei, ben Theolog« airferfrn «a ndffa. (Äoxben unb Sriibet tragen fid> «d*d» jotig. Yfeu «de Kbc Äeajwn, 'rrudr'xxr «der fei die «ortrfhn'K mix fein Animfen doci ttriftenhun ans Jede Sdiqi>n habe ein Myfte- rurm. unb rede «ti» Geheim läse Ändolsit ans, d l Tenflnt und TW-en ut einem. Mysterium lo* Andacht boüai einen Tkinb tn der Sifknfaxrit b* bv (WbcLimtfie in der Rarur mit der 3cii befangen «olle Eine Menge 9Natur> aimona) starben schon an der Harumi -rnid-aft; tw Ranfte Naüirre!i^um sei der itubcnie lianäxtf-» nruS MoniSmnS) - unsere Ldilo.jLF: '>» tzculr seien lerne Feinde bet >Hdigtai, sie (xyidXKlei daS letzte Gichemmis als Öott. Fü r JesuS [et (Sott nicht etn E rwaS, sondern ein Jemand: er wirkt nicht nur aus die Andacht, sondern aus das Gewissen Tas (SaiMlt es. Tte Mr> Itif toette nicht: sie sei ihm ehrwürdig al» starke -StfttTfüb niL- mit den Doebern der Welt zu sättigen. lern christlichen «Unibcn aber nmrbe <*Dtt ErechniL sei für uns spürbar in tarier Ehrungen und Fügungen. Tic Ausgabe, die Gott itdr gestellt, fei unübersehbar: vtolleichL ist unsere Sri* die Baumschule für die GoctrsweU. Familie und Bog seien für uns da grohe Tinge. Untere »Laulwurfsaugen sehen eben nur Staub und Dunkel. Bit haben als Deutsche den Fluch aus uns aehgt, daß wir unS selbst verlassen haben. Glauben wir an Gott, so werden wir ihn abermals als Reifer erbeben. In der T t'rlus sivn nahm Dvofeswr D. MatrheS»Darmstadt den Dvrttag auf als 8er- mächtniL des greisen Meisters an seine Schüler ^id ging in tantxrainenhx)[ [er Weise vor gegen, ine „S tetnerleut^, Gras Leyserling, deren „Autosuggestion" eine Gefahr für unter« (Setißxttn fei. Einer milderen. Beurteilung der Mystik sprachen Svnssftvrtalrat D. Förster- Frankfurt ä. M und Pfarrer Mahr-Giehen das Wort. Senior D. Bornemann -Fnmkfurt a. M., ein Göttinger Schüler des Referenten, wies u. a. aui die itoltcootbe Wirkung der Mystik Yen und auf die Mängel des GemerndelebenS, Professor D. Meyer- Giesten verlangte den Kamps "be5 Theologen gegen das indische Gift in der neuen Mystik. U. a suchte Protesfor D. Stephan- M ar bürg das Werden der modernen Mystik aus der geschichtlichen Entwicklung des Pvotestantis- mus im 19 Jahrhundert |u verstehen. Aus dem sackenden Schlußwort de» Referenten gab besonders seinen zahlreich von weicher niiantmenge» strömten Schillern der Satz zu denken: „Sünde und Gnade sind Intimitäten, von denen man nicht immer redet". Erst gegen 3 Uhr schloß bv eindrucksvolle Tagung, eine der fchchchk» stchs fee ixno)d oc xxnperen^. V Gieße». 27. Mar Unter sehr »ablmdx*r Beteiligung aus Stadt und ?«rb tagte geKern nach mittag im Saale des Gast ho' vixbenburg die Pro oilyialmirgl lederver sam mlnng der evang^lisch- kirchlichen Frauenvereine Cbcrbcf- fen». JDie Dorsitzende des Gefe ml verbandet, Elisabeth Fürstin von Erbaai^Schönberg, übergai* De kan Gußmami i Kirchberg die Leitung der Berhand- luiiflcn. Tie Borsitzende erswuute dcn Jahresbericht unb taffenberitbt Dem Skrbasbe sind zur 3rit 97 Bereit»- Hessens angfcjiiebert. Rack» Erledigung des geschäftlichen Teiles und der Staffrcpaufe lneu Pfarrer Eßltnger (Auerbach einen interessanten Vortrag: Skrimtedidnmg und Heiligung der Stellung der Frau durch die Rei vrtnatuni. dem citu- rege ausiprachc folgte. Frau Lind Gnhen dankte im Namen der Gießener Frau, nvereine dem Vorstände für die Veranstaltung in Gießen W- Berlin^ 26. Mai. Das bisherige Mitglied des Evangelischen £bcrftrrf*imrf-3 im Neben- amte, o. Professor der systematischen Theologie an der Universität Berlin, Wirst. Ged. Thertonst storialrat D. Tr. Julius Kaftan, ist jum qeift - liehen Sycvtäfibcntcn dos Evangelischen Ober kirchenrats ernannt worden. — Reifeprüfungen Tür Stiebtfd)fiter und Nstchtschü lerinnen sülden ün Sch.> keucher statt. Der M ldung, die bn dem LMides- amt für das Blldungsrixsen, Abteilung für Scktztl- angel cgeicheiten. einzureiäzen ist. sind hinzusu- füflcii: LebenÄaui, LeumundszcugniS, Rachweis des Bildungsganges ‘unb der Borbereitung aui die Prüfung sowie die letzten Schul- unb Privat zeugmsse. Genaue Angabe der Anschrift in nötig — 9r itflSTCifeDr üt un gen Dämmen nur noch für btejenigai Lriogsreilnohmer in Frage- bte fo spät aus der Gefangenschaft Mrüchselehrt find, bat sie ohne ihr Verschulden die nach Rückkehr in die Heimat begonnene oder fortgesetzt Borberritmifl bis Ostern 1921 nick- beenden konnten oder die bereits in Hessen die Lftiegsrriieprst- fung erfolglos abgelegt halxm. Zu den Prüfsunge« wird üt der Regel nur zugelasten. wer durch Geburt oder Wohnort bet Eltern dem Volksstaat Hessen angehört ober feit mrndeftens 3 Jahren barm feinen ftänbt jen Wohnsitz bat oder feit inm- destens 3 Jahren die hessische StaatSangeliürrg keil besitzt. RichLhesfen bedürfen hlr br Zulassung dec Genehnngung der Echulverwallang des zuständigen Bundesstaates. Bei der Meldung für bce Prüfungen können Wünsckze wegen Zuweisung an eine bestimmte Anstalt trorgcbradl werden, btt nah Möglichkeit berücksichtigt werden svllen. Bei der Meldung für eine PrüTnngtzur Erlangung der Reise für Priina oder Cberfe- kunda genügt die Vorlage des LebenSgcm^es, LeumundSzaigimsses, deS letzten Schnlzengnrfes tmb deS Äeffee** Aber die Art der h*9. Für die SeLaffmeq gelten im astqemrr.,en dieselben Bestimnumgen Uwe für die fiin'emürung Mitteilung über dv ^lUaiumg. Ort «nb da. Prüfung erfolgt dmoch die für hie Prüfung rn Betvard: fcxmnenbc Tiuettvn Tie Gebühr ’u: die Reiftprü unq und btc Prusrulg »um NaLUwers der Reife für Prrma beträgt M ".IL, für d« Prüftmg rum RackvoeiS der Obersekunda reife 4(i Mark M cldef chlutz ist am 2\ Juni. 9. Lauterbach. 25. Dar Hier hant für*' sich eine Dekanat »Visitation durch den Euoerinrendenbot D. Petersen aus Tarmfbab: statt Im Anschtui daran hielt m eurer von samtlüben Pfarrern des Arei es besuchten Pfarrer Becker-Herbstein einen lehrreichen LvrNag über „Die A isnittsbewegung in der Kirche" Seine interessanten ÄuSführungea beruhten aut Erfahrungen, die er in einer anderen Pfarrer gcfamnedl hatte. Frankfurt a. M, 27. Mai Bei der diesjährigen Lsteraufnahme in ben Franksurter böbereu Schulen wurde eint bedeutende Abnadme der Anmeldungen für Sie unteren ülassen reft» gestellt. So waren bet einer oerta einer Höheren Sckmle, die imn't in jebem Iayi 50 unb mehr Schüler zur Ausnahme brachte. Heuer nur 20 zur iüinttlbung gekommen. Die hohen Schulgeldkostzn sowie die Ausgaben für Bücher unb Schulutensilien sind die Ursachen, datz viele Eltern, beiondcrS »olche aus ben Handtoerkerkreiien. die ihre Binder fönst dem Studium zuführtcn, nicht mehr in der Lagc jtitb, ihn böhere Schulbi iu geben. Auch sind die Aussichten der akademischen Berufe z Zen so wenig auSsichtsvvll, daß selbst gutbegabte Kinder in höheren Schulen nicht angemeldet werden. -------- Dermiicbte». Militärische Flulsinanöver in Elsah Lothringen । spd. Karl sru he, 27. Lai. Wie die „Rhein- agmhir" erfährt, bestthen augenblicklich in Elsaß- Lothringen fünt groß Flngzentren und zwar in Metz, Straßburg, SToimor. 3dilcttftabt unb MubiHansen. Im Laust dieses Jahr« werd £>k- Zahl dieser Flugzentten verdovvelt werden Im £>crt>i't sollen zum ersten 9)lalc groß.' militärische Flugmanöver abqebalten werden, an denen sämtliche in Eksaß-Lotdringen stationierten Flugzeuge sich beteiligen werden. Eistnbahnzusammcnswb Pötn, 27. $iai -Wolff.) Amtlich. tHefton abend gegen 10,24 Uhr frchr auf dem Hattvlbahnhof Köln Der von Trier Luianendc PenvnenLug Nr. 507 aut den auf Glei? 1 stehenden D-Sug Nr. 15. Neun Personen wurden leicht verletzt, einige Fahr^mgc erlitten unerhebliche Beschüd; guagen Ter Unfall mürbe durch ein Versehen des Fahrdienstleiters herbeigefühet Skevev Pinder ertruidnt Jamburg, 27. Dai Bei einem Ausflug von drei Lnadeaklassen Ut Volksschule um ■neten bam Baden in der Cbctdbc 17 ST. über in tw Weilen rinn? tvriibengi-biiben Dampf er*. Tw drei Lehrer retteten 10 Schiücr. bie itbngr« Ttnrtfc», Tic Leichen ftnb geborgen KirdtHdic Nachrichten. Crtmn|rlii*c Gemeinde. Sonntaa. 29 Mai, 1. nach Tnnüuti-. In der ötabtTtrcbe Vorm. N lllhr, Ml. CHrrstcnlriwe s. d Neabonfinnienen a d. ''.«n» ttzchr^emeinde Pferrrr Dodr '3l ? 'Ihr Beckor 11: stinderfirche f b Martusge - inde: Pwrrm Becker. — In der Johanne skir che Bonn. 8 Uhr, |Ql GbniioUctxv f b Nrui'rmnrmirrte» a. d Lufesaemerude: Pfr Bvchbol Eximer 9*/e? Ml Militäryottesdttnst: Pfr 3Ui*Klb 11: V- iber* kivche für tne Iohannesoemevd, Ptt "Au-irlba 29. Mm Dieseck. Bonn. OUttr* 4: Gele-ienH. zur hl Beichte /: Hl. Moste 8: 'Austeilung der U. Shmtnuieijn 9: Hochmut mit Pr ^igt. 11: Hl. Messe mit Pred^ft Rachu 2: Chn ich» ItDrr, darauf fafnnnenfaltfdr Andacht '"i'an,- Uig, Tiaiitiag, Mimvvch unb Tbnntb« 8: oaCramenlxiLifdx- Andacht Fnciwg, 01 - ^segeusmeste. ffat9i Gottesdienst. 29. Mai Litz, Norm > -8 unb nachm ' ,3 — Hungen, »?nn r/,10 Uhr Behagliche Stimmung verbreitet ein sorgfältig bereiteter Jrforgenkaffee. 2>ie Zugabe von Webers CarlsbaderJCaffeegewürz macht ihn besonders wohlschmeckend und bekömmlich und verleiht ihm den vielgerühmten, goldbraunen Ton. Jn allen einschlägigen Geschäften erhältlich / Bei Ruch a. »1- dia wirked FrbillUch 4e Apotheken 24* Der Vorstand Eintritt 1 Mk. 6125a L Angebote unt den Sied- Hua. Schrillt. Ai 6112 an bexirk sofort gesucht i\ Off. unt 2500 Hand-ls-1_< Zeitung Grabow i. Meck! Brf. Levsihloßkr Yersicherongs- Z6itsc?irifl6D-Re!sende nur solche, welche bereits mit gutem Erfolg tätig waren, gegen hohe Tages- und hohe lieber prorision und feste» .' o- natsgehalt von w Mark 2000 für hie» Stadt- u. Land- tiolonialioarcngroB- banblnng sucht geioisicu- baftra II. Buchhalter einen Lehrling möglichst mit Lber- sekuodn-Reife und einen gewandten Lagerarbeiter. ÄV«r|!trjtit!t für auswärts gesucht. Nähere» bei (fTSlS W- Zhriiebed) Löhne. Wetzsteingasta Tüchriqer Möbelschretner geluch:. Sari 4>abn. 589S Möbelladrck. (Bcreaiibter, felbOänbiaer Budiüfliiet um noiltt fiotrelpeooem von Qlntnfleiebener Tabu kfabrik Mitteldeutschlands »u fofoniflcm Ein- trtn aefucht. Aut-fichts« volle Sielluna f. arbeit»- freubiqen Herrn mit initiativer Beranlaguna Schristl. Be,verdünn mit 3euflnl»abfdn-v (^ebnlt»« anfprüdten, tom. Vtcbtbtlb um er 6052 an d-Gteb-An». Deutsche vslkspartei Oeffentl.VersammIuug Donnerstag ben 2. Juni 81/* Uhr abends in der Turnhalle Redner: Frl. Dr. M. Bernays-Mannheim „Deutsche Familie und Deutsche Politik". Landtagsabgeordneter Dingeldey „Rückblick «üb Ausblick". | Mietgesuche | Kelter. Student sucht aut Mlikttk $o5am| (1—2 8im.i fof. » mieten. S ch r.A n q.n.NB8t>a-b G Tiicht. Knecht für Landwirtschaft fof, g?- sucht. Derselbe mutz mit Pserdeu umgeben können. «>rih Hesie, Landwirt, 6057 Qnneex. Gesucht je ein Vorzeichner für Maschinenfabrik und Eisenkonstruktion ferner I Anreißer für Maschinenfabrik. Unverheiratete werden bevorzugt. (*»*0 Schrift! Angebote werden erbeten an die MEGUIN A.G.,Butzbach/Hessen Ein tüchtiger tn der Kur», unb Wollwarenbranche erfahrener Reisender für Hessen. Hessen-Nassau unb angrenzende Bezirke per L Ouli ent! später gesucht. Schriftliche Angebote unter 6106 a. b. Giehener Anzeiger erdeten. Tüchtige BlfllWWtin flotte Rechnerin für sofort oder 1. Juli von großer Fabrik in Dietzen gesucht (Dauerstellung). Schrift! Angeb. unter 56720 an den (Siebener Anzeiger erbeten. Erbaue seit Jahren zur Zufriedenheit der Herren Bäckermeister und Konditoren Backöfen aller Systeme und halte mich weiterhin bestens empfohlen. Valentin Schlich, Backofenbaugeschäft früher Schillerstraße 11 6:sm jetzt Löberstraße 7. Gebildete Herren üb. 26 I-, alS Wanderlehrer i. fRndibaltunfl u. Steuerkunde fof. gei. Aus- btlbunq kostenlos. Stellung ist angenehm und einträalich Vorstellung erbeten Montag ?on 11 bis 2 Uhr. WUhelmi. Zknifer^lllee UIL Generalagentur einer der gröhtce und ältesten Lebensvrrstcherungs-Eeiellschasten für den hiesigen Blair unb weitere Umgeduua ist sofort au vergeben. Geboten wird: Auskömmliche Bezüge, tatkräftige Unterstützung. Verlangt wird: 3uiüüruufl eine- guten Renaeschfift» sowie Dabrun« bei berechtigten Interessen der Gesellschaft. Angebote von ervrobien Iachleuteit ober auch von Herren mit bellen Be»iehnngen, bie glaubeu obigen Ansprüchen *u genügen, unter J- /- »613 an .«..v.ls Moste. Bcrltn NW 19 erbeten. 60»42 Arthur Graefe Ä Co.j Vilhelm'rraüe 45- rficht.Weiitbiuder gei. Rarl Ludwig Römer. Weihdtodermetrer, ^cut6e^b ciin, Dachftr.96. Wir beabftd)tigcn am hiesigen Plast» für die Provinz O berhessen eine Bezirks-Direktion unserer kotckutrrenzlosen Instituts zu «richten. Herren mit besten Beziehungen können sich durch Uedernohme derselben eine vornehme dauernde Position mit hohem (Einkommen sichern, keine Versicherung, kein Warenlager! Dorkenut raffe nicht erforderlich. Ausführliche Angebote an Herio, THttelb. Annonc.. (Epieb., (Biegen nut 01597 erbeten. [weeh TQwMwtWIMi dt unreif ole Rompott gekocht, verbrauchen f B riet Zucket. Dieser tfl knopv unb fturi. I || Süstft-ff erfüllt detrselden Zweck. <$r W \J isi flut im Geschmack, begurm »u oa- wenden, billifl unb bekömmlich, dr- A höstlich in Drogen- onb do^oniol- worenhanbluoflen. ZweitnöblicrteZtmmer möaL Nabe Sojaandier Garten geeckt- J*n* neb. u. 07ti85 an h G. Sua- Cut rer. pel.. Land- tui'.tvfobn, facht rür forort möbl. Zimmer. Schristl. Ängel-ote unter 07779 a. d. Gien. An», erb. Dauermietcr sucht möblierte» Zimmer. Betttväsche tonn geuellt werben. Schristl. Angeb. 'Beruf3tditße,foübf>. junge Dome sucht möbL Zimmer. mögt, im Zenttum. Schr- Angeb. unter 07821 au ix Gtev- Anz. erbeten. im Zenttum der Stadt au mieten gesucht. Schristl. Ang. u. 07S13 an b. O- Anz. | Wohnungstausch | Tausche meine schöne grose Mobn. mit HauKgariett gegen eine 4 Zimmer- Wohnung. ftaiirr-auee ober deren Nähe bevor- -uat. Schr. Angeb. unter 07727art d.Gtetz Äntz. erb. Wer tauscht seine 4= ob. S-Zimmer- Wobn. geg. eine 4 Zim. Wodn. m fchö.rer, freier Lage? Schristl. Angeb. unt. 6102 0. d. Gies- An> für alle HauSorsi iu kl. rub. Hautb- bet gut Behandlung gesucht. Knaeb u. 150* on Herfo, Mitt Änir-Err. Gietzen. e,*h RcwHdtes Mädcitgfl für hiesige» Lebensmtttel- gefchdst bei hohem Lohn gesucht, »oft kann gestellt werden. Schristl. Ange- boic unter üO(Uc an den wi esiener Sättiger. Wege» Verheiratung deS leyigen suche ich zum baldigsten Ltntrttt gut- emvfohleneS 07708 Hausmädchen. Fran Fabrikant E. Blialnrer Ludwigstrasie 73. Tüchtiere* Äädeken, am liebsten vom Lande, bet gutem Lohn für gam oder tagsüber gesuchi. 07592 kkreuzvla« 14. Verkäuferin. Snche per sofort ob. l.Iiüi iüiiflcrc, tüch lige, brnllchcknndigc Bertänferin KrikKiih Ichli Hur)«, Weiß- nab 6<>„ Wollwareu, 16 Markt 16. HomburS fucht %. 15». Funt gebildete NtOtee au» guter Familie, die »enntutsie iw Soeben u. in der Führung d Haushalt» besitzt. Morgenirau tuirb gehalten Bolte Behandlung, F^mtstennn- schlusi unter Gehast. Ost. unt. F. T. Wi an «hrek Lademann. Bad Hom bürg, Loutfenstrake *0, erbeten.__®MA an frauenlosen Haushalt zuverlässige Wirtschafterin gesucht. Borzuit. naebm. Ö7®0 ckioomstrasie H L mit vrakt. Erfahrungen in der Buchhaltung unb ftrm in allen sonstigen Sureauarbeitcu, von ordn- induitrielleu Unternehmen zu sofort gesucht. Schrif t Nugebore nnt ^engnis-Adschr. u. Bhot- unter 'E and.Gtetz.An». lEtetoWierfii) für dauernd gesucht. Schristl- angeb. rnn ^ hali 6 an gäbe unter u7>5£ au den Gtetz. Anzeiger. Fabriknii aus Ernp/eh- 100000 Zeituni r führenden eingeführter ein send en unU Geschiftet eile Lache Mädchen bei b* Vobn. Wemerbt madige Sie llcnver mitt luna e,w le»kle »euer, Reustadt ÖQ jiipr. Smeitailira per iofort gesucht. Ü7H5T« SudAulAge 111 ÄQidi« für HauL- unb Gartenarbeit 14 Monate gesucht '»'jBiicking.Süd.Anl.ll | Stellengesuche) Kaufmann 211. QlL IN. allen ins Kon- torfach einschlag. Arbeiten durchaus vertraut, kuck,' iweck-Perbellerung Stellung in Fabrikbeineb ob. sonstigem kttötz. Unter nehmen. SdjriffL Angeb. il 07573 a. b. (Steh, fln a. erb. Fung, Rädchen <26 Fahre, möchte zum 1 Juli als »J- Stütze "SB Ätir Mithil'e u. weit. Ausbildung in Haushalt, auch wo Sinder emrretCTrjV-r milienanfchlutzerw Schr. Kng.mtL07838a.b. ®. Anz. Hotel tenz am Bahnhof sucht eine O77SO Kochlernende ohne gegenseitige ver- guiung unter Leitung bH Süchemneiiterg._________ ärltcred, kräftigeck iÄÜAti na riik i b Barten» arbeit gesucht. 07785 “icbi66bdbr, «fetzen. ZiiMkkß Mlchtt von 9Ubr norm, bis 3Ubr nachm. für kl. HauSh. ges. -mt CH-Siilegc S8 L 9frou tfanb*cnd)t»rat Hirsch sucht zum 15. 3unt Mlig. Mö» i für Sllche ii. Hau». 60Ki ttailer-Allee k®. ?,ui>erldf|.. saubere» Niädchen iu robigen HauSh. gesucht. Särfter, toarteeftr.»I ÄustSnd., ebrl. Muck bilfc für vcniL gesucht. Aron Direktor Vogt, wee Br Tielnweg 28 IL , 3l. Mi^k» »j>. Ktm f. tagsüber sofort gesucht. Q7M2 Vlackttrotze HI. 8t,tu M» Lohn tiicht. Mädchen, da» gut kocht, in feinen S-Veri.» Haushalt 4. 1. >nnt oder spater gesucht. 6100 »rau Mar Reift, Mains. F'schiorol. 141 ■ ■ Gießen und Darmstadt, 28. Mai 1921. 6045V I W- >. Im Namen der Hinterbliebenen: Dr. Christian Roese Metzgermeister im Alter von 52 Jahren durch einen sanften Tod erlöst Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Anna Decker. 0 Gießen (Crednerstraße 34), den 27. Mai 1921. Die Beerdigung findet Montag den 30. Mai, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 6089D Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden iwj wurde gestern abend mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, M Schwager und Onkel Herr Heinrich Decker Tiefgerührt danken wir innig nur auf diesem Wege für die ergreifende Fülle von Liebesbezeigungen und Ehrungen, die unserem teueren Dr. med. Konrad Roese bei und nach seinem frühen Dahinscheiden zuteil geworden sind. Wenn etwas unser Leid zu lindern vermag, dann ist es die uns gewordene Gewißheit, daß mit uns so viele gute Menschen um seinen Heimgang in der Blüte seines Lebens und Wirkens von Herzen trauern. Mio. toloMn Wen Wir laden unsere Mitglieder und ihre Damen auf Dienstag den 31. Mai 1921, nachmittags 3*/2 Uhr, ins Hotel Schütz zu einer Sitzung ergebenst ein. Tage sordnung : 1. Weitere Sitzungen, Veranstaltungen und Ausflüge im Sommer 1921. 2. Vortrag des Herrn vr. Körte, Bad-Nauheim, über Steuerfragen und Landwirtschaft. Die Herren Vorstandsmitglieder werden höflichst gebeten, um 3 Uhr zu einer Vorbesprechung zu erscheinen. [6126 __Der Vorstand. MM« ÄK8Ä über abgelieferte Einkommenstener für Arbeitgeber, die vorn Markenklebcn befreit sind: Halber Bogen = 50 Pf., bei 10 Stils - 45 Pf. (für 49 Arbei nebnier ausreichend) (Lanzer Bogen — 80 Pf., bei 10 Stils — 70 Pf. (für 117 Arbeitnehmer ausreichend). Zu beziehen durch BriMsAUuinrsitW-M- u.Gtciniinirftrri Echulstraste 7. f Varkaufe | eu verkaufen. 07832 zu verkaufen. 07853 zu verkaufen 07829 Pritschen- i verkaufen, nmftrabe 15.1 87806) Hammstraste nud ein Glucke m. 8 flmftn sowie ein Einiipanncr* Magen nut Cimtcleitern 5 Hobclbänkt senspindel mit Werkzeug faü neu. vr. iSelm metitbletenb a. oert Schr. Ang. um. 07859 an den Gien. Anz erbeten. erbalteneS öiittiif 4U verkaufen. [07856 Rodbeimer Str, 51 i. Koinpl. Schlasztmincr u. Rüdie wegzuqobalber preiswert zu verkaufen Anzufeben Ptontag nachmittag 4—6 Uhr 6082h Franks. Str. 117 in. r. 2 iittiflc Saaner Ziegen, 1 Muttcrlamm, l Holzstall mit bopp. Wanden Grasmäher (einfvännig) tn.Tieffchnitt- balken, gebraucht, neu her- gerichtet, billig abzugeben W. Koaenthal. L'iebigftraste 13. [6124c 1 i'onhtoikn-SSüurn billig zu verkaufen. Wiünmr 07851 ___Sri edboftr aste 204. Olcbr. Herren- nnd Damenfahrrad preiswert au verkaufen 4) 816 waUtoratr. 48 (Wertitnti'. Pinscher-Biiodin äuherst wachsam, in nur gute Hände abzugeben. Ztcvbonftr. 24» v. Slrofborfer@traNc_8. Erstlingsriege au verk. bei Wilhelm Belloi in Virfi. 6127 Schneider Schi ffenbergerWegvl. 1 gluftrftfiTOfin ffljE Wafltorftr. 49a p. 2 Zi-gen 'SU" lamm zu verkaufen 078.31 Schanzenftrastc 1. ^ns^mclttnltc Siege Glucke in. 17fliirfcn zu verkaufen. Groben Linden, ««,1 Bahnhofstraste 13. l,Ou.O,l sranz.Widder, vrnni., u. massiv 4 «eiliger Hafenftall billig z. verk. 07815 Babnbofstr. 59II. .Mittelschwcre, srifchmelk. lErftling), oU -yt 11II verkaufen. wiefes, COSS Giestencr Str. 114. Ciu erstklnssiger. 8 Mon. alter, fvrungfäbiger Eber ist zu vcrfnitfcn bei Heinrich Menz 1L, 07810 Caasen. Startes Länstfschmiii kleiner ffunh SS zu verkaufen. 6120 Ebelsirafte » II lks. 1 tvachsamen Hofbnnd, 1V-. Jahre alt. bat zu verkaufen 0TMe l,ndwig Hahn 111.. Steinbach. Urtiit! mit sechs vier ‘V“"" Wochen alten Jungen au verk. 07854 ^iabrungSberg 12. Ödön dDoanW zu verkaufen Frankfurter Strafte 83. Neues 4xZ.Zimmerhaus mit Garten günstig zu verkaufen. Schr. Angeb. u. 07804 an d. (Vien. Anz. Einige fahrbereite fernere lüolirrööer neuester Modelle billig abzugeben. Mew Lndwig Nch land, War bentrirb. Fran Hurter gtr. 01 II. "1 AU verkauf. -1 OlCfie hei 07811 August Sänger, An den Bahnhöfen 80. WseiW zu verkaufen, Anzufehen "** RoouttraHe 84 i. Zwei reiuralfigedeutsche Schäierbuude tSlainm- hnttin). 6 Woch. alt, z. verk. WUb.Faber, Grefl.-Lladen, Babnhofftraste 12. (07775 Fast neues Fabrrad, Ovel-Halbrenner, preiswert zu verkauf 07817 Walltorftr. 13, Werkstatt Sl« flafftnniafltn u kleine eiserne Garten- Vumve zu verkaufen e77ee Babnbosstrahe 13. Eine fluterbaltcne eichene Holztrepoe preiswert zu verk. Henchelbeim. Marktftraste 10.(07837 Nriir Kölh.-Kinrißtü. preiswert zu verk. 6103 Steinftraste 78 v. Kinderwagen, saft neu, u. 1 kleiner Motor für Ventilator zu verkaufen Alicettr. 12 NI. 07MT Bcrkansc wegen NriegS- verwunduug 2 hochfeine H-Tromvcten tief.Stim- mnng tKrufve,Erfurt' für 350 u. 650 Mk., 1 Violine, 25 nröhere SoloS mit Orchester für Trompete, Schulen und Studien für Trompete und Violine. Otto Seipp Musiker in Leihgestern bei Gienen. _mii (totWr I 159x230, in Umrahmung u. Rolladen zu verk. Dberheffifdies öamenhaus. Massiv eichen. NnSzieb- tisch, reinw. Sommer- anzng f. ält. Herrn, feine Porzellantassen z. v. UT7M Frankfurter Str. 90 v. Fall neue ?lkkord;itber, nrofse aebr. Badewanne (FriedenSware) n. Fisch- aanariutn au verkanfen °77*1] Steinstrasre 53 v. Eine nebr. Dezimal u. eine nebr. Tafelwaage zu verkaufen. Km-I Schmidt, 07833 9teiienmen 42. VT* Jeden Tag “W frische C c it b u tt a e n Spargel, Obst, Gemüse bat zu verkaufen [07694 Händler Will). MannS, Crednerslrabe 41. Gemüsepflanzen zu verkaufen [07791 «roher Steinweg 9. GemiiÄnztii «ns Krofdorf. Str. 5 v. Sehw. eherne» Bett zu verkaufen 07797 __Stephan strafte 34 L Strebhut. Hll.-Wltlxae, 54. neu. Schuhe,41-43. Kragen. 4'1-41. HU.-üeherrock,. bl., neu f.Entaw.geeig .ZKelt- boaaa, 1 in Vbvbei. hellgr. Kante!,!! kl.Kasseusehr., ■H.-Kaniseh., 1-2 Z. Kartell. Blaearckstr. 43 IIL 2 Paar gotpag? Kinderschuhe lGr.32) zu verkaufen ["™* brednerftrahe 10 p. (. 1. Lied von der Sehnsucht. 2. Borivrnch.^O Karl Wahl. I Glichen, 28. Mai 192L 120 cm breit, schwere Ware, roelnrot, blond, üraun Meter 85 Mark reinwollene Cheviots Meter 35 Mark ca. ca. ca. ca. ca. ca. ca. Grau - Stückkalk stets frisch aus Lager u. ab Waggon. Nur Labnkalke, die am heften, ergiebigsten und billigsten sind. [”** kauft “■ zu höchsten Preisen Erich Beyer Juwelier Bahnhofstraße 1. 1K63-1913 50er Bereinigung, svilttwoch, L &, 8 Uhr, b. Alterdkollegen Trlakana. Svezlal.: ^leifchwiirst. OTßX) Ter Borftand. | Kaufgesuche | leichies halbocrdelk mit abnehmbarem Bock zu kaufen gelltcht, wenn auch reparaturbedürftig. Watzlar.PariaBr Bataa Z9. 1 Ü(uf[(6iiittiiioi(fiiiit Alt kaufen ges. Wetzlar, Pariser Gasse 22. 06841 Heute früh entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe, gute Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Kegelbahn noch einige Abende in der Woche frei [07807 Hammstrahe 15. Dealsdina'ieoaleJogsDd- ; und Slodealengroppe. Sonntag den 49. Mai Tagesausflug nach (Rretfcnftcin- Dianabnrg-BraunfclS. Abf. Gtesten 6*parfj Sinn, fliachzügler fahren l^nach Braunfels. — Treffpunkt dort Brauerei Wahls. ; giuckiahrt v.BraunfelS8^. Näheres stehe Buch- handlnng FreeS. .« ZieqenzBCht-Verein Men. Äonlag den 30. d. 8!. stndct bleAeklraagilerZlegea a. Llmaier v. Mitgl. d. Kreis- ziegenzucht-BerelnS statt. WerTiere nnneLbob.rolQ, must d.Meld. spät, um 12 U. beim 1. Bo s. X Weisel. Sonnensrr.Lfleuiochi hab. gibt unkündbare Hvvo- i.beken zur 1. Stelle aus -VQiner u. landw. Grund- ftucke. Anträge nehmen cntgenen O7HO:3 Lchanmberger & Sobu, Marburger Sttabe 22. BaQerscherGesaDgvBreiD a. ▼. 6078r Sonntag den 29. Mai, nachmittags 3'/, Uhr, Mlllen-WM mskivsai^niWs. B. Riibsamen Fernsprecher 1659. SräS-, Aobd= unö SBofirarticikn sowie Liefer. alazelsarHa- achlaentefla übernimmt «a-i 8eo.-q Karl Bett, Maschinenfabrik, Bleien. Ter Vorstand de^Stenogravhen-Ber einS ^Stolze - Schrcv" e. v. (Oieheii. lßl)j Mark dens teilt allen Leidens- —- ß,.fahrten kostenlos mit F. Erdmann & Co. Berlin Köniflgräver (Strafte 71. Wir beginnen am D on nerdtag den 2. Juni 1921 abends 8 Nhr in unserem BerelnSlokal »©dilptflpofi* Bahnhof» ftraüe 7, einen Anfänger- Unterricht für Tarnen u. Herren. Unterrichtsgeld 30 Mk. au-fchllekllch Lehrmittel. Anmeldungen zu Be» ginn des Unterrichts ode an den 1. Borstbender Herrn Stadtoberfekretär Karl Reitz, Nord - ?1n- lellDaön männern für sehr einträgliches bestehendes Unternehmen . it 20 Mille Einlage so- fort < such Betreff muh B> reaufa bmann fein u. die Bu Bauleitung über» neb men. Schr ?lngebote iint.07826 an d. Gien. Anz. Im Namen der tieftrauemd Hinterbliebenen: Wilhelm Weisel, Gemeinderechner. Bluscitröse.FrottHS geftrelfte a. tarierte Wollstoffe besonders preiswert, t. vernard, ^BiSmarsftratze 6. Betten ist Vertrauenssache! Bettstellen jeder Art Matratzen, Deckbetten, Kissen, Federn, Daunen, Steppdecken, Koltern, Bettbarch*nt in den besten Qualitäten. Ganz außergewöhnl.preiswert. Tftascfunen- schreiben > mit alten Fingern unter Ausschaltung des Gesichtssinnes erlernen Sie gründlich in der 7/ogt ’sehen Privat-Handelsschule, Gießen, Goethestraße 32. Tages- u. Abendkurse. 30 Unterrichts mosch. 15 verschied. Systeme. Hühneraugen u.Hornhaut verschwinden ffcher mit .Oorn' Hübner- nunenmitieliL 1 Schachtel 2Mk.,NlalcheMk. 2.80 nur Cenfral-Drogme, Sctiulslr. Offiziere, die ffch noch au der alten Anschauung von Ehre und Baterland bekennen und ffch in einem nationalen Verband zulammenfchlie- nen wollen, werden gebeten. ihre Anschrift unt. N. D. 0. 07802 an dem Gieff. Anzeig. abAugeben. färben; ♦pinsel: skulle. Watiisludie ufro. J ? kaufen Sie am besten? ^und billigiien Im ohm4 ♦ SueM-Iaueten- u.♦ Betten-Spezialbflüs Bucbdahl,Frankfurt a. M., Gr. Eschenhelmerstr. 10. ______________________1161C Schneiderin n. Kunden an. (07846 Tammftraftc 40 H. I. ediiitiiicrin ft- Schrisil. Angeb. unt. 07860 a. d. (^ieuener Anze>ger. (SleBenet '"v tzolvflvllllieselllltzM. Vortrag von Professor Dr. E. v.Hornbostel, Direktor des Bhono- grainmarchivS in Berlin: Ziele und Weie der musikalischen Völkerkunde (mit Lichtbildern und Phonogrammen) Mittwoch den 1. Juni, 8'/, llbr abcndS. im gro nen Hörfaal des BorlefungögebäudeS. Gälte stnd willkommen. 65 Vtr., paffend für kleine Vanbroivtc, einfatzlose Trommel, weit unter i Fabrikpreis. 6111 H. Boller, Maschinen. ■™ l?nun = GönS. —■ Fliiscli-Ilifaniini Chaiselongues - (?ine scftsttzende (Oluse geg. Vergütung zu lechen gesucht. Schr. Angeb. u. 07793 au den Wien. Anz. Meiler nagen' einzelne Näder in jeder j Gröhe, foln nge Vorrat, i billig au verk T. Baum, | Steluftrake 35. [07679 I in versch. Preis!, emvstehlt Hch. SrriliHQ Polstcrwerkftätte Frankfurter Str. 34 H. HüsiieOBare Boalefias Steaira flnb wieder zu haben zu blUiflften Preisen CügacSoccmomi.Gietzev Gifeuöanbliinfl 5286 HauS- und Küchengeräte. Herzenswunsch! Beamtentochter, v. Lande, 29$., cufll.. sehr häuslich, wünscht mit sol. Herrn, auch Wwr.. zwecks spät, bekannt z. wer- 4/1711 Ul öen. Nur ernstgemeinte schr. Angeb. u. '’~6ffi an den Gies,. Anz. Miete s Smsnlmns werd.sachgem. n.vreiS- wert gestimmt u.revar. G-Ebert, Baviermaclier SieLkv. Blofitr. 11. Stimmer u.Nevarat.d. Ya. Nudolph. Olicßen. Eine Wasenkette 3. Marienksnd. gefunden, dieselbe L geg.' Ein deutsches Märchen v. Erstattung der Unkosten Heinr. (Vranf. Preise der abgeholt werden. Huke, i Plätze: 2 Mk. l?iyvlatz). Lechgetzerner Weg 24. mHi 1 -u? ■. ?t-br1J Pr.Bartiaali Für die vielen Beweise der Liebe und Anteilnahme während der langen Krank, beit meiner lieben Frau sowie für die herzliche Teilnahme bei ihrem Hinscheiden, auch für den erhebenden Thorgefang der Neuapostolischen Gemeinde und für die zahlreichen Kranz, und Blumenspenden sage ich allen auf diesem Wege herzlichen Dank. Johannes Kind. Wartburg- Derein. Sonntag den 29. Mai. abends 8 Uhr, im (Br- mciudebauS, Ntrchllr. 9: WilikNlibknd. Eintritt für Mitglled-g und bereit Angehörige 50 Ps. jedermann herzlich willkommen. 6107v ? • * ?.,r f B. <-? le ts-ä^s. Kleine - wasserkrast mit etwas Ackerland zu pachten oder kauseu gesucht. Genaue schr. An» geböte mit Preis unter 5897 an den Gieff. Anz. Kriegerswitwe 32I. alt. cool, in. 1 Söhnchen. sehr schöner Einr. u. nennenSw. Vermögen, wünscht sich mit Herrn leotl. Witwer) in guten BerH. zu verheiraten. Ern'taem. fchriftl. Angeb. ii. O7794 an d. Gies;. Anz. Mitkl. Staatsbeamter, Wwr., anfangs 40, ven- sionvberecht., wünscht sich m. älterem Mädchen ob. Wwe. o&neSlinber roieber ju verheiraten. Cftro. Vermög, erwünscht. Tchriftl. Angeb. nt Vilb, das wieder »urückgesandt wird, unter 07789 nn den Giest. Anzeiger erdeten. ßitßtner greiro. KllkMthr. Montag abend 8 Uhr Hauptiiißung. Tas Kommand'o. aller Art sowie sämtliche MIM »et teflinlfdten ©umtniOvBnüje empfehlt Fritz Graf techn. Bedarfsartikel Gießen BleichstraKe 16 A L 61 Kontrollkasse für mehrere Kellner ges. Barzahl. PreiSaugeb. an J. Habermann,Blngerbrflck a.Bh., Koblenzer Sir. 50. Buchen- und Eichen- Reisig gebündelt zukansen gesucht. Sckr. Angebote per 8tr. frei Waggon unter 5896 an den Giest. Anzelger. Guterh^inkochavvarat ii. Eismaschine zu kauf, gesucht. Schr. Angeb. u. O7783 an den Giest. Anz. Reithose zu kauf. ges. Schr. Ang. u. 07748 an den Giest. Anz. Verein g) Rudersport Gieflen1913 <». V.) und akadem. Roderabteilung. Sonntag den 29. Mai, nachmittag- 3 Uhr: Bootstaufe und Konzert auf dem vootsplatz. 6121 Ter Vorstand. Mte BlelröSteii sucht zu kaufen Brönnöie Srullm! Schulttraste 7. »>.» G.R.V.M5 Sonntag, 29. Hal, 9V, Ukr verm. Abfahrt n. Wistmnr. Ecke Steinstr. — Ederstr. [omntlung. aut «um11 «ichM/tn tnitdxmS 9 den, dav ' vmb fieittttr,1 tätstan ÄSi Mt tot Ky ut pm dir Nr titti aber MndMN ^itionknm! fuMOi lidifin AiF nadl dem Äi aus bericbtel die Drami" meinscha rflreft auf Sritfdiriften, reibet, rodle literatur, Ha aus Untcrftü riiinribcbirii cTbdten bazi äneelncn H noig -es L 6iofu4 Hol Hilfe der Ach leinen M Kg tun tiot- «a aDen C, •SSä Freunden bt Gründung be dmtvisävft t Stelle, bK \ Geflmjsiudei ftridiaiten i vahMnchn unb Ws« iduden uni untcMhen schulen nch Stubrnterfa ütutenteniifi vmlMlij Wien Li äst undDoMi trust'chen S angegliedert Zur Föi unter bt hitbe ein d er wteitiLe-lm tung her iui tarnen Urin dessen en invlleben, ‘Pflbnbofabotel Venv jeden Moulaa von 10bis 1 Ubr Dr. a»l Alberti, zpedotorAL Berl’.aEWll. (rrTwrr/n nmörrrr^ \ Größte Auswahl und andere Eprackstörungen Beratung loßenlor 1 Täglich U bis I Ulft. Sietzen, Stephansttatze 26 pari Gib dies duiccat einem Evrachleihcndeu. innen am lerStag Juni 1921 9 S H6r Ser einSlotal Äa-ntzoi' en MN- rrricht n n. Herr«. )t?flelb N Mk. Ich Lehrmittel naen *ii 8* nerrikbiS ade Borfl tuender ^toberfelretär * Wjg Vorstand tburg- rein. ttn SS- Mai. ifiilnt LS 18 arflll111 1211 Verein >•£& p.Mi * »I LS- ’JwJ ifdbrt^berirt. SS Ss‘-. i&H Färbe zu Hause Kleider, Blusen.Tücher, Bänder, Strümpfe,Garne, Gardinen,Spitzen u.sw nur mit Heitmann? Farben Ullstein erschienenen Roman „Flammen" von Helene statisch treten als Episobenfiguren ein Direktor Ladrwig und Gattin auS Chemnitz auf. Tie Charakteristik dieser beiden Figuren ist humoristisch gefärbt Nun meldet sich aber der Tirektor einer Chemnitzer Aktiengesellschaft. Kommerzienrat LouiS Ladewia, der sich durch die Namenswahl getroffen fühle. Er erhob zugleich für seine Gattin Klage gegen die Verfasserin und beantragte gegen ben Verlag Ullstein den Erlaß einer einstweiligen Verfügung aut Untertasfung des Vertriebes deS genannten Werkes 3n dem gestrigen Termin, in dem über die einstweilige Verfügung verhandelt wurde, machte der Rechtsvertreter deS Berlages geltend, die namenSrecht- liche Bestimmung des 8 12 des BGB. könne keines- falls fo weit ausgedehnt werden, daß der Gebrauch eines bürgerlichen NamenS in einem Roman durch die Person deS Trägers verhindert werden könne. Ties würde zur Folge haben, daß eS überhaupt nicht mehr möglich fei, Namen aus dem bürgerlichen Leben in einem Roman zu verwenden. Eine unerlaubte Handlung könne nicht in Frage kommen, da die Persönlichkeit deS Klägers weder der Verfasserin noch dem Verlag Ullstein bisher irgendtoie bekannt war. TaS Gericht schon sich diesen Ausführungen an und wieS ben Antrag Klägers Ladewig zurück. landSgetreide Mir Borsüguna stehen, um den Uebergang bis zur Einb.r «gnng ber neuen Ernte zu ermöglichen und den Bvöt.'^an sicherzustestsn. Tafe diese Sicherstellung erogen muft, i t felbst- verstäudlrch. • Ttc ArbeiterverhSstnisse txrbrn fick nicht im Interesse der Landnn ticqaft unb der Allgemeinheil entwickelt. In einzelnen Teilen des Lmides ist der Bedan an Arbeitskräften, r sbe- svndere für die Viehnri-tschaft und ixmShnrtfdxitt auch nicht annähernd gedeckt, und eS wird rnfolgen dessen in vielen Betrieben, so tz. D in Rheinlelien, ci:re noch weitere Ern'.chränkung deS Viehbestandes die Folge fern. Aus der anderen Seite mutz Unter dem Mangel an Arbeitskräften die gesamte Wirb- toaft und nicht zuletzt die Kultur von Acker und Wiesen leiden. Tic Löhne Halen eine weiter- gehende erhebliche Steigerung erfahren. Ter Verlaut der Witterung war tm letzten Jahr zum Teil ganz abnorm. Durch den Mangel an Niederschlägen iöid durch das frühe Auftreten Don Frost wurde erheblicher schaden an dem Saaten stand und bet Ernte an gerichtet. Ti? Futterernte befriedigte nrht überall Strod- mangel trat besonders in den höheren Lagen des Landes und au, den leichten Böden in erheblichem Dia he auf. Außerordentlich schädigend war das Auftreten der Maul- und Klauenseuche, die unic> rem Vich'esbrnb ungdeure Verluste brachte. Ten wiederholten embrt tglixten Vorstellungen der L. K. in erster Linr? ist eS zu verdanken, wenn auch rt e nachträgl iche Be rgütung derSchä- ben, die durch die Scarche entstanden ftnb, erfolgt Unser Viehl-esband hätte, form überall ausreichende Futtermittel und Arbeitskräfte zur Bett- sügung standen, eine wei e» gün tie Omtvidiung erfahren, wenn nicht bie Ad'.i^erung an den Feint«- tnmb unsere LandnnNe oftSradj zur Abgabe ihrer besten Zuchttiere gezwungen Höne. Wtnzrrstreik. fro. Nierstein, 25. Mar. Tie Winzer sind in ben Streik getreten, bie Kellerarbeiter und Fuhrleute werden aufgefvrbertz sich solidarisch $u erklären. Die Zugänge zu den .Bernbergen smd durch Strei votterr gesperrt. Der französische Administrator hat sich erboten, die Streifenben durch sranzö suche Gendarmerie zu schü tzen , waS abgelehnt niirbe. Arbeiter, die evic Bchdx'migung beibringen, datz der yeforderte Lohn ab 1. 3. g^ohlt and), bünerr arbeiten. fpd. Frankfurt a M., 27. Mar. Tv Frankfurter Metzgerinnunsen haben bm den zuständigen AmtSs.elle.', ben dringenden ^Antrag aut Errichtung eines Mag^-u-r'h'.-o's in Frankfurt a M gerichttet Tie Mi td dazu sollen aus bnt Millione nüber schössen, die die B ieh - handelsverbänbe Frankfurt a. M. und Kassel während des Krieges erübrigt haben, aut- gebrxxbt werden. Wie wir erfahren, ftnb bie Bi erhandel ^verbände nicht abgeneigt, Mirel xur Vev- nnrflidxjng drries Planes Hern zunellem ^Le Lut- Kan't wr fiftTt allClfcCiaS bCl ÖCTlm. AlS (e.v-1 >--s iS Zwangswirtschaft strhrn Notwendig erfdxr t es, banaui hmMweiien, datz bür uiXDtgxim'f Veimrv- schaftung der Milch ot zu emer erheblichen Verteuerung führt. So erhält der Landwirt nur 2 Ml, der VekaussLnreis ist aber 3M für das Liter. Beinz Brotgetreide gebensr man das Umlagesvstem, nicht brr freie Wirtschaft chiPubädren. Txe Ao und i)öhe der rwrgestchenen Umlage ist aber » B für £*eiten, ko, datz mü einer Erlei irterung deS Vcrkehro mü Brotgetreide, Gerste uxb S.xi er 6mm zu redmen ist. Tie Umlage, bi* man vesien au erlegt ixrt, ist auvervrdenllich doch 5X’ Bcogliöüeit, die nach den neuen Bestimmungen dem Landwirt gegelten werden soll, bad über bie Umlagemenge bmauis zur Verfügung stehende Getreide im irtien Verkehr zu wdkmitit, ist praktisch ohne Enolg, denn dem Landwin in vesfen vjcrbai nur wei l e Mengen oder LberchauM feine yrm freien Verlaut zur Verfügung stehen. Tazu tvnuncn bie gerade ui drakonischen Giraten, welche dein Landwirt in Aussicht gestellt werden, der seine Umlagevsli!tt nidx erfüllt hat. TaQ mit der Fver.abe eine» Teils des Getreides auch ber Modlsarviznxnig fallen must, ist an sich iclhstverstänb.rch; in der Verordnung ist barii'er aber nichts entchaltcn Tiefe Fv.derung ist eine ber ersten, weicht erfüllt werven muh Tie L. K. hat bc5balb joroobi beim Verkehr mit Milch wie beim Verüchr mit (betreibe dir freie Wirtschaft gefordert, da nur aut dune Wteste ein entsprechender Ausgleich, auch erie ©tetg> nmg der Erzeugung müglich ist Es fl zu befürchten, bau das Umlagesyttem bet (Sctretbennrt» (haft im Laufe deS DirtjchrftS «chres zusammen- v richt, bann ist ber Gdxibcn austeiordenLi h. Unsere altbewährt in Qualität und Ausgiebig- keit, ist nur etwa 4 mal so teuer als früher, während andere Nahrungs- und Genuß- mittel heute mindestens das Zehnfache kosten. Vorteilhaftester Bezug in plombierten Originalflaschen Nr. 6. ileJflfsid- ;?SN öteuitii. >»Änn. „^nounlt .Cl Tadlz 'raulllkizg» •1913 eininung. Milbe & ’11 Trlakiu. li’lirbtöutii. L*Öorftgub, 1 Mi. Kjr. tnb 8 Ubt Übung. Rommenbo. <ßcricb(*iaal. Trr Anschlag auf bi? StrgeSsüult Berkin, B7. ®toi (tdt'iff Vor ben a stcer- ordentlichen Gericht des Von\imdjt5 I fand Ir.itr ber P r o % e & grp- ii den 25iäorigni .'«a.ifmuw m > Schrift steiler ötibdm gering stvtt. der id>ut inr Prozest über den Anschlag a üs bic Siegessäule unter hmt Nom,n e rr v' genannt war. Die Anlage laut t • aut Bervrecl^» gegen das Svrengstz»stafning gab Praf Kautsch- Frankfurt a. M., der sagte. Daß »war die Nvtgeiu iuschaft Helsen wolle, baß uns bired aber nicht von der Pflicht befreie, eigne Maßnahmen -zu treffen, die etwa in möglichster ^Rationierung, also Vermeidung von Doppclansä'af- fuuaen aus Lidischer Zeitschriften, und in mög lidjfbrr AuS-nutzimg aller prr öillichm Beziehungen nach dem Ausland geiehen werden können. — Hierauf berichtete Gehemrrat v Dyck - München über die Droaniiatimi und die Wsichten der No 1 gemein s cha f t, deren Tätigkeit sich außer anderem erstreckt aus die Unterstützung der Herstellung von Zeitschriften, Forise tzungÄverken, AbhandlimgS- reiben, weiter auf die Beschaffung von Auslands- (itcratur, hauvtiädilich rm Wege des AiiStausclns. auf Unterstützung ber Bescl»afp,lNji des Laboraw- riuürsbedirss, soweit er sich auf Spezialforschungs- arbdten hazr ht und endlich auf Unterstützung von einzelnen Forsclierarheiten bezüglich ber Erleidste- rung des Drucks usw — Weiter referierte Stu- btefud Holiwart über bie .,W irtschafts - Hilfe ber beuts chen S t ud en t en schäft". Nach feinen Ausführungen wurde befriLoisen: Ter tzweite deutsdie Hachschultag begrüßt cäe durch Zu- fanmtenarbeit von Dozenten, Studenten und Freunden ber stkdierenben Jugend ermöglichte Gründung der „Wrrtfdraflshi'.fe der deut schm Stuben tensdiaft e. B ". Er halt sie für eine geeignete Stelle, die wrrtschastlicl-en B.lange ber oeutidxm Gestmitstudentensdast gegenüber Behörden, Kör-- Herfchasten und Privaten des In- und Auslandes wahozuncchmen und die wirtschaftliche Selbsthilfe- unb OürfDcgcbefLveb ungen ber einzelnen Hochschulen und ihrer Studentenschaften wirksam zu unterstützen Ter Verband der deutschen Hoch fdiulcn wird die ,Mir1schaftshilfe ber bcutfdKn Studentemchaft e. V." als die von ber beulschen Studentenschaft gestliloisene Zusammenfassung der wirtfchaftlhch.-n Be'ttebmigen d.-r Studie, enden nach besten Kräften unterstützen. Der zweite deutsche $x>d*bultag eMhseblt ben einzelnen Hochschulen undDvz^n en len Bitritt »ur „SSirtfdxrf s itfe ter bcuridKu Studentenschast c. V." und zu den dieser I angegliederten örtlichen Hilfsorganisationen. — Zur Fö rder ung ber Leibesübungen unter ber beu tschen Studentenschaft wurde ein ständiger Ausschuß gegründet, der in Form d er R s- lutvon vom Reich und beu Lindern Bereitste.!ung ausreichender Mittel zw^chs Bestreitung ber wicdrigsien Ersvrbecrusse für einen wirksamen Uebungsbetrieb imb bie Einführung eines Gebühre izwanges für die Studentenschaft verlangt, auS dessen Ertrag bie lausenden Unkosten des Turn- und Svvrtbetriebes zu decken sind. — Außerdem wird im Anschluß der Göttinger Forderung an die Stiödentenschaft die Einsü brung regelMäßiaerLeibeSübungen für bie Stu bierpnden gefordert. Aus Antrag von Geheimrat Seeberg wurde folgenbe Entschließung über de ToTto r promot io ne n Mi genommen: „Die großen Aufgaben ber Gegenwart madien imeren Hvcl»schulen ba5 Festhalten an dem bewährten Geist deutscher Wissenschaft zur heiligen Pflicht. Tas schließt aud) in sich die Pflidst, in verstärktem Maße die Höhe zu wahren, welche ber akademischen Würde des Doktors all* kommt und Uikcnmnen soll. Wir bitten bie Fakultäten und Abteilungen ber deutschen Hochschulen, aud) im Wandel ber künftigen Entwicklung unentwegt stsltzuhalten, wie an dem ungeschmälerten Fortbestand der innerlich notwendigen Vorbedingungen zum Erwerbe unserer fum ui honoreS, so Cberraeticr’# Medizinal Hcrda Serie gegen einen Ausschlag am ganien Sörver angewandt und aänzticb davon befreit wurde laui Auen 3- Brück. Niederwetdbach. t»erba Seife zu haben in allen Ävoib-, Trog, und Hari. Be ianbt. d. Herbaüntderirall-Zutav : (£Je- matid 38 , t'erniana , Arnica 1H* » Saloia 1*r/. Landwirtschaftliche MMeiio.6tröleiiflet11tl kaufen Sie oorteilbaft bei MkWL.W,AweM8. Fernsprecher 10 Ausstellung von Motoren U'^2li^schinen mit allem Zubehör Mod. 9l«irintni*lontrti °. SfieritimM Berlaogeu Sie 2U»gebot. 47£ic Ausweis umfassender und eingehender Wissenschaft- . kicher Ausbildung sowie atblid) daran, daß unsere I deutschen Tiifcrtalwinen als Zeuanisse wi senschast- I lidrr Forschung vor aller Well zu aeltcn ver- : mögen." — Pros. Kähler- GeeifSwalo referierte I über die Rationierung der Hochschulen, worunter bildlich gestmochen eine Einschränkung ( nach Form der Kriegs»wcmgswrrrich2st mit der Gefahr der „llnterroidijnmfl" verstunden werden nuiß. Sorge der Hochschule muß cs sein, sich mit allen Mitteln ge^m einen derartigen, den Stand der beutsdien S&'tenttaft aufs fdwvcrite gefäbrbat- ben Abbau ^u we iden uni) ju wehren. Ter folgende Antrag rorbe angenommen. Der Verband der Deutschen Hochschulen mvtze veranlassen, daß alljährlich eine genaue Feitsdellung ber am Schluffe des Rechnungsjohres vorhandenen besetzten und ,richt beetzten etatSnräßigen Lehrstellen (Ordinariate, Ertraordinaiiate und Abte.lungsvor- ücherstellen i mit Eingabe der Fächer und bei ffinj* tig wegfallendcn Lehrstellen und eine genaue Feststellung ber rm Bericrus des RcchnungSiahres ein» ge^ogr.tcn, -usoMM ngriogten, umy wandelten und neu eingerichteten etotSmäßigen Lehrstellen ver- öffentlidit werde. Der öertxmb möge lich dafür einieoen, baß die mit persönlichen Ocdiucnien belebten planmäßigen Ertraordinariate (forocit fit nicht etwa als künftig wegfallenb von vornherein dnaeridjtet sind» bestehen bleiben und nicht bei Erledigung eingezogen werden, um eine Ber- sdLechterung ber BerusSinSDlichkeiten zu verhin- bern. — Nach Erledigung crniger kleinerer Punkte der TageS'rbmmg wurde bezüg'ich der Fahrpreisermäßigung bei IbucrridXdaudfLigen folgende Entschließung angenommen: „Tter -»veile Teutfdte Hocllsdtziltag ersucht das ReichMiviistr- rium im Verfolge der in» h fach seitens des Verbandes der Teutschen Hochschulen gestellten Anträge, es möge für afabemiicbe Untenichtsausflüge und -giri en ohne Erfordernis besonderer Erlaubnis gestattet werden, hi PeronenNtgen mit Gcsell- ichaftSkarten 4. Klasse, in Schnell Lgcn mit Gesell sd»aftskarten 3. Klasse tu halbem Preise zu fahren." Ter nächste, ber dritte Deutsche Hochschcütag, findet im Oktober in Aachen statt. Landwirtschaft. Die Tdtiflfcit der Landio>rtjchaftSfgmmer. AuS bem Tätig keitSbencht ber Landwirtschaftskarniner. ber dieser Tage auf der Tatimftäbter Hauptvenamnilung ber hessi- schen £anubroirh'd>aftdfdmmcr vom geschäftsführen- Xm Direllor OAmumitcat Dr. Hamann erfinttet wurde, tragen wir noch folgende interessante Einzelheiten nach: Tie Preise versck^chaier lcmdwrrtschafrlicher Erzeugnis,e sind erheblich zurückgegangen. Tv daraus hergestellten JerNgfabriSate als Noihrungs- mittcl zeigten aber wenig ober fernen Preisrückgang. Ter $erbncaud)cr, ber immer vom Abbau hört und lieft, ber ihm perwvochen wird, mertt nic^s davon und macht daher seinem Unwillen gegenüber ber Landwirtschaft Lust. Solche Ev^ gebnisse dienen ferner zum Beweis für die Aus- sassung, daß die Aufhebung der Zwangswirtschaft fernen Abbau ber Preise gebracht habe. Ein tief* sendes Beispiel hierfür sind Ne Häute und die schließlich daraus liergestellten Schul/e und <5tvTcl. Erstere zeigen ständigen Rückga. g, ie^t wohl vorübergehend wieder eine klci ie Steigerung, bei den. guten Schuhen aber ist kein vküchgang Kü bnobachten. Bei der Wolle liegen bie Verhältnisse äbn* | lich. Nack) einem Werst crf>eb'rii)en Ansteigen der Wollpreise gingen bi.-fe später gußerordent ich zurück und erreichen heute einen grvhen Tresstand. So war der Breis für 1 Kg. Schmutzwolle bei der Versteigerung in Beriu am 10 März 192G 10U Mark, während er am 11. März, 1921 höchstens nur noch 20 Mk. betrug. Der Rückgang -der Preise der Wollerzeugnisse, b. h. ber Ferngsab i ftte, ine aus Wolle hergestellt wurden, ist nur unbcbeutaib. Nur eine restlose Aufhebung be r Zwangswirtschaft führt -u dem Ausgleich von Angebot und Nachfrage unb yi einem W>- ban ber Preise. Ueberall dort, wo cme Art Zwangswirtschaft noch vorhanden ist oder wo taust ber Staat irgendwie eingreift, ist von ernem Abbau ber Preise nicht zu sprechen. Wir verweilen in er auf bie Preise für Düngemittel, wo man es fertigbrachte, bie Kalipreise außerordentlich tu erhöhen unb weisen darauf hin, datz rtne Steigerung bet Preise für S l ickstof, bereits befd)laifen ist und zwar ab l. Junt. Noch in der Zwangswrrtsdxut steht das Getreide unb bie M »Ich. Tie neue Ve rorbnung für Mr Ich . soll eine llebrngangsverordnun g sein unb br'3 O» , einem gewissen Grade den frci-m Derbchr wieder • l>erstellen. Tan'adx ist aber, datz nach dem Bort- . laut ber Verordnung ber freie Verstchr mnerhckll, . der Städte witerlmnbcn ist oder inttrrbimben wer- । ben kann unb datz auch die Mchrheft der L-nv- Turnen, Spiel und Spori. ** Fußball, fltommcitben Sonntag stehen sich 2 ll hr beginnend, tn bn Unrervssizierfchnlc Weylar drrrch !Öerrn Jacob Büttner eine große Airzahl nicht probemäßiger und unbrauchbarer Geräte wie Tische, größere und kl.rneve Svrnde, einig« Kommoden, Waschkommoden, Schilderhäuser, zwei Sofas, Wasserkannen, altes Eisen usiv. versteigert. Tu’ Besichtigung kann catr Stunde vor Beginn der Versteigerung stattfinden, wo auch dic näheren Bedingungen befarattgegeben werden. Arbeitsvevgebnng. Für die ^elbberemigung Etttngshaasen sollen Do nnerstag den 2. Juni 1921, oorm. IO1 Uhr, auf dem Rathaus zu Ettingshausen Fuhrleistungen . . veranschl. zu 806 Mk. LM-«.MsljiWkrmBkllttllH. e. G in. b. H. SWMZ1.WMM Aktiva. An ausgeliehenen Kapitalien und zwar: a) gegen Hypotheken...... b) gegen Bürgschaft...... c) zediertes Kaufgelb...... An Wertpapieren: a) 138 000 Mk. Reichsanleihe zum Kurs von 77l/,°L . . 106 950.- b) 18V0Mk.Kleinbahn zu 6Y"/., 1080.- Stäöt. £ebensmittelamt. Warenausgabe für die Woche vom 30. Mai bis 5. Funi 1921. Nicht rechtzeitig abaeholte Ware verfällt. 1. Brot: 1850 Gramm Brot oder 1370 Gramm Mehl Kg. 2.45 ML Brötchen 15 Pf. Weizenbrotmehl Kg. 3.10 ML Kranken- brot 2.60 Mk. — Krankcnbrotb ä ck e r: Konr. Witzner, Steinstr. 33: fccinr Fatz, >taiser- Allee 20; Gg. Paul, BahnlwN'trrttze 62. — Mehl für Kranke: Kg. 3.30 Mk. (Verkaufs, stellen siehe unter Nr. 2.) 2. Mehl, Nährmittel und Zucker für Kranke: Emmeri eher Wa ren -Gr pedition, SelterSweg 59; H. Jung Nacht'., Rittergasse 11; D. LubkinSki, Dammsttatze 41; Ludw. Gräf, Leih- gesterner Weg 7; Karl Jetiel, Marburger Stt. 25. 3. Krankenzwieback: Preis für ein Paket --- 125 Gramm 1.95 Mk. Verkaufs- stellen: D. Müller, NeuenwV 2; L. Kronenberg, Löwengane 23: K. Wistner, Steinstraße 33. 4. Sonderausaabe des Lebens- mittelamts: Leberwurst in l-Kg.-Dosen 4.50 Mk. die Dose, Kernseife i300-Gramm-Stück) 4 Mk. das Stück. Verkauf erfolgt bis auf weiteres von 8—12Vs Ulrr vorm. und 3—5 llhr nachm. im Stadthaus, Gartenstraße 2, Nebengebäude (früheres Orts- gerichtl an jedermann. Samstags erfolgt Verkauf xue von 8—12 Uhr vorm. 5. Sonderausgabe von Zucker Gegen Abgabe der Lebensmittel marke 22: 1 Pso. Zucker ^Rücklage für Einmachziveckc aus den Monatsanteilen für Jairuar, §>olz wird ein Zuschlag von 1 ML für den Zentner berechnet. Bei Abnahme größerer Mengen, min- bestens 50 Zentner, wird ein Preisnachlaß von 1 Mk. für den Zentner gewährt. 2. Ausgabe von Kohlen für den Lausbrand. Gegen Abaabe der Marken 1, 2 und 3 der- tzaushaltungskohleickarte (blaue Kartei tomten je 2 Zentner, insgesamt bis zu 6 Zentner, Kohlen bezogen werden. Zur Adgal'e [feinerer Mengen inickn unter V3 Zentner^ ab Lager ist bei DLndlcr vervslichtet. Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Brennstoffsorte. Zur Erleichterung bei Versorgung wird folgen- des bestimmt: 1. Vorstehend zur Belieferung ausgerufene Marker können durch jede Kohlenhandlung beliefert werden, ohne Rücksicht daraus, bei welcher Kohlenhandlung der Kontrollabschnitt abgegeben wurde. 2. Es wird den Bersoraungobereckstig t en gestattet, anstatt Kohlen aut btt Marken 1, 2 oder 3 Gaskoks zu beziehen: aut jede dieser Marken ent- mllen 3 Zentner Gaskots. Koks kann durch das Städtische Gaswerk und durck) die rkohlenhandtun- gen bezogen werden. 3. Ausb?bevonBrennstosfbesugs- scheinen tür Zentralheizungen und gröbere gewerbliche Betriebe. Montag, den 30 , und Dienstag, den 31. Mai 1921 werden rm Brennstosfamt, Gattenstr. 2, Nebenge- Mube (früheres OrtSgerichtt die Bezugsscheine rür öte Zndaber von ZenttalHeizungen und größeren geiverblichen Betrieben ausgegeben Ausgabe eit von 7*/.—12 Uhr vormittags und 2'/—51 2 llhr nachmittags. Die Ausführung von Anstrichen eiserner Brücken und Babnitetaüberdachungen auf den Bahnhöfen Giehen und Vo lar soll vergeben werden. Es find 3 Lose gebildet: Los 1: EiserneBrücke —lUeberbauren—inkrall5,732 ntii uhnhof Lollar, sowie 2 U. berdachungen de? Bahn leigtunnels daselbst (etron 900 qm». „ 2: Eise - ner Ueberban in km 135.5 auf Bahnhoi Gieren illnterfübruua der Kölner £»aitpt= gleise« «etwa 800 aml ,, 3: Badnsteigiiberdachiingeri der Bahnsteige 1, 5 und 6 auf Babnhos Giessen «Dberbefsischer Teil) «etwa 4000 qmL BerdingungShestekönnen, solange vorrätig, gegen Erstattung von 6 Mark m bar von der unterer ich- nelen Tieitststelle bezogen werden. Erönnnna erfolgt nm 4. ,j>unt 1921, vormittags 1! llhr, aur dem Beiriebsaml 1 (Sichen. Angebote und verschlossen mit der Aufschrift .Angebot ans Brückenau striche iw Bezirk des BelriekSamlS 1 Giehen" versehen -u , . gsberechtigten werden gebeten, bei der Abholung der Bezugsscheine Mtzugeben, non todSer stellt re den iu bejitben toüii« scheu. T-ie abzugebende Mc,rg>: und der ■■kinmnrt der Belieferung werden besonders s Zag*•or6Rung. 1. Vorlage der Rechnung. 2. Deschbchsaisunq über : Verwendung des Reingewii»»», 3 Vereins, aelraenheiten. bekannt ge- 60738 1 Butzbach—Licher Eisenbahn. Arn 1. Juni 1921 erscheint zum besonderen Tarif- heft B für den Binnenverkehr unserer Bahn der Nachttag I, mit dem die durch Anwendung der neuen Ab- rundungs-Grundsätze der Reichsbahnen einttetenden Erhöhungen des Personenverkehrs durchgefühtt werden. Dom gleichen Zeitpunkt ab werden Ardeiter-Rückfahr. harten nur noch auf Entfernungen über 20 km zu etwas erhöhten Fahrpreisen ausgegeben. — Nähere Auskunft erteilt die Bnhnverwallung tn Butzbach. Die Abkürzung der Veröffentlichungsfrist gründet sich auf die vorübergehende Außerkraftsetzung des § 6 der Etsenbahn-Verkehrs-Ordnung. Stammguthaben der Mitglieder ....... 20238.94 Zugang in 1920 . . . . 1515.64 Summa 21 754.58 Abgang in 1920 ..... 157 88 An Reservefonds.....13 155.78 Zuweisung aus dem Reinge» Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Pro- zenten des Voranschlags, verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum (Eröffnungstermin einzureichen sind. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 26. Mai 1921. 60986 Hess. KulturiLspektion Gießen. S>. S rei nbacht, Bauvat. 108 030.— 326 214.05 35 871.55 5 41'3.64 ____L- 1 066 450.07 Mk. 1 012 725.70 aus Bettstellen von ca. 1,90 Mir. Läng«, 24 cm Breite und 20 - 25 mm Stärke abzugeben. . ----u -.......................... Angebott hierauf mtt Pre»ca»:gobe für 1000 Stück ÜtlüT i * ***» •e<4ex**lei ün b bi, ,um >! gunl IBM bkrb« 61CeD 3tel*»nerm5»en»C M. 700.- mehr. 10773c Ri ^Nl«ikkttMiS57 schwär» gebeizt, Büien, JB llwWit fivebena. 5ifdx 4 StuUle M M. 5 boo.— Ke e'cbeiL dunkel gebeut, M ejJCIICjimfflrr bo'teb. 0. Düfe.t, cirebena, Zugnsch 4 Bolsterstüblen, 'J/.3 75O.— dunkel gebeut, LJj Bücherschrank. Divlomat, Ke 3 nestel, schwerer Herrenzimmettifch mit M Linoleumkockel.....M. 3‘440.— fiiidKi n Weih lackiert von M. 750.— an. iu Nedvine naturlnfiert mit Mefnnn- nernlat wo Ml 550.— 86T* Beuchttgung ohne Kausswang. | J. Jttmann .»^1 Giessen, Bahnhofstra83 29. ' WL Beriaud durch nana Denttchlnnd. Geschäftsverlegung. Meiner werten Kundschaft sowie eurer verehrten Einwohnerschaft von Dietzen unb Umgegend zur Kenntnis, dah ich mein Geschäft von Markt» platz 15 nach 2aben! Wolkengaffel6 Laden! verlegt habe und bitte ich bas mit seither entgegengebrachte Wohlwollen unb Vertrauen and) fernerhin bewahren zu wollen, unb Dterbc ich das mir gezeigte Vertrauen durch solide dauerhafte Arbeit in jeder Weise zu schätzen wissen. Achtungsvoll Heinrich Pfeiffer, Schuhmacher .KWcMalk Jur MjMMm reinigen Toiletten Gardinen Handschuhe Teppiche Portieren Federn schnellstens MW & Ml Gegcünller 1848 Geqrlwael 1848 Glktzen. Heneaffleg l. Mtersroeg 79a LeWr,DeiMiMiMN.Z Herren- u. Dmnenhüte aller Att werden zum Reinigen. Färben unb Umpressen ange- nommen blendend weiße, ffroßstückijre Ware für Weißbinder and chemleche Induetrie stets frisch zu haben Carl Haas jr., Frankfurter Straße 59 Telephon 1682. ...J2*10. liedlziaal • Drosrerie „Zain Kremplet!** firmiert jetzt: Drogerie WlHtsrtoff GIESSEN KreuzplatxSu.lO • Fernspis706 Modernes Drogenzeschäft mit vier Verkaufs- abteilnngen; Medizinal-Drogen. Photographie, Damen-Be- darfsartikel. Farbwaren u.Tieranneimittel Sämtliche mit dem Drogenfach verwandte Artikel sind vorrätig!!w-»c «D ntiniiiuiMimiiiimiuiiihiMtmmiiiuiiiniwmHiiiimHiiiuiHMmiiimir. einschränken. 00H6D Prof. Dr. Sommer, Geh. iiiH Reich« Auswahl in 6048 sowie sämtliche Rohprodukte Antiquitäten. 4)ie unterzeichnt« Firma hat ihr« Auflösung beschlossen und sind «oentl. Forderungen innerhalb 14 Tagen einzureichen. Giehen. den 25. Mai 1921. anf drei Wochentage, nSmlich Montag, Mittwoch und Freitag von 11—12Vt Uhr (in der Klinik) Lidckkckkttt'Ltrtnrl 8.«. b.h.i. LstiiS Christian Iughard. Wehren üeberlastune muß Ich die nervefisntilchMSpreciistunden für Oberhemden und Hemdblusen Meter von MK. 16.50 an „Hc Zahnarzt Reinewald Telephon Nr. 763 j PerKals uIephirs ■iHHiiiuiwuuTnnmHiuiiiiiiininimiiHümiiHninniHiiiinrHiiiuiig I J.C. Wallenfels, Bleien I Gegründet 1857 | Fabrik u.Laden: Kirchenplatz tl-83 | I Oampftärberel and I I Chemische Wäscherei | 3 Dekatur-u. BettledernReinigungs = Ich habe meine Praxis von Süd- Anlage 18 nach Friedrichstr. 15 verlegt und halte wieder Sprechstunden ab Montag, den 23. Mai Anstalt« Qardinenwäscherei auf Neu | Kassenschränke MmeWMe • SL« M Memm öh Sihteiö- MWei, SoSfltn emm zr.llrsamann, Sichen Kafsenschrank-Fadrik Vahnhofftratze 30. 6040 Telephon 1401. yiuumitiiMiiuumMiiiiniiiuiimiinutiiMiuiMuiiiiiuiiuiiiiiiiuitiMMm |Louis Rothenberger! 1 Gießen Frankfurt a. M.»West = = Neuenweg 22 AdalbertstraOe 20 = Telephon 170/2124 Telephon: Taunus 4004 . E | Alteisen Metalle • Lumpen Papier = Für das Ml in allen Größen zu mäßigen Preisen! Badc-Hoeen Bade- Handtücher lindem An tcl-Ntoff Bade-Hauben Bade- AneUge G.chen, Mai 1921. | VtrMIBuii lumiiai Statt Aorten! praktisch beweisen könnt 1 «WS Der StudenteN'Ausschuh (Bieben: Zimmer Bereiterklärungen bis Mittwoch, l.ßuni an den Asta. Univ.-Gebäude BeielawMntMme ?Uten-®u|<*. Droh mL hie za haben Im Angenrod bei .'llsseld Buk. Zablreicdeü Erscheinen erwünscht. Sonntag den 29. Mai: Bietzen 25 jätyrig. Stiftungsfest [ des Sojialöem. Wahlvereins Trohe 8106V im Garten von K. Schwarz Wwe. 16101 Dorlar («eumühle). Die MODE QNE Einhorn 648 Th. Bätilke, Tanzlehrer. oreo Weites Brauhaus Sieben Das Haus Das Werratal. 1 Letzte Vorstellung täglich 6U3c F i«4**g*e*a tlONZlß/ Ubr, Uhr. Hdr«heim bei Diehen. Gisela Levi Hugo Rosenbaum Derlodte Sonntag den 29. Mai 1921 abends 71 Uhr | in der großen Aula der Universilä den Plan der Oesterreicher Studenten ermöglicht: hier ist ein Weg, wo Ihr unseren Volksgenossen jenseits der Grenzen näher kommt, hier ist ein Mittel, mit dem Ihr Eure vaterländische Gesinnung Ihre Verlobung beehren sich an-uzeigen Else Euler Karl Hetz Seftreöner: Belüjstagsaüg. Düttmanu, Sumttart ES loben ein ^cstausichnk und Fostwirtin. Ihre Verlobung zeigen ergebenst an Dienchcn Stein Heinrich Freund Für die vielen «lkchwÜHsche und Geschenke anlühlich unserer silbernen Hochzeit sagen wir auf dies« Dege maseren herzlichsten Taok Heinrich Werner und Frau wiese», den 28. Mat 1921. uu Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Fritz Speier und Frau Elisabeth geb. Göbel Ein Frauenchor: Leitung: E. Felchner. Za in Vortraut kommen Werke von Schubert. Mozart. Chopin. Schumann. BrahutK Wolf. PaderewsH und alte deutsche Volkelleder jreseCzt von S. Ochs und Job. Brahma. Eintrittskarten: Mk. 8—. V-— and 4.— bei Ernst Cballier. Muaikalienhandl., u. abends an der K ässe Wir danken herzlichst für alle Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung Staatsanwalt Ludwig Fischer und Frau Dora geb. Hegne Bietzen. den 27. Mai 1921 Fünf-Uhr-Tee Neue* Orcbeeter. Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glück, wünsche danken wir herzlichst. Fritz Schudt und Frau Minna geb. Dieter. Nenmtzhle, Mai 1921. MM MM verschiedener Art 07733 gut Ml. Mr, Men mmtewiimiert. (Biegen, Frankfurter Strohe 114 Die Lagerverwaltung. neuesten modernen Tänze Shimmy Scottish Espaniole Paso-Doble .nerlrabar v. jebmnann. Netniguna il Reparatur fclbit aiiaübrbat, bei andere« Wnv.. durch ein (*cbetinniMÄeranrte»i»ci .tabre. Gröhe u S-tobiLl- tat w. alle deutsch d'iasch. ISkekeniett-Masch BreiS nur T»00 Mk., blühtet wie die.Qonfurxcruuialdhnen, trotzdem la Matena! alle Steuerniigeu. Beu» »auf iv. d Masch pcrfflnLübcr- flcbcn, um d. Handhabung usiv. nenau zu zeiaen. *oeD Mitin* Ickrslbmasehiae* Cat-step Tango (1920) Foxtrott One Step Boston usw. nach neuester Berliner Tanzart. Privatunterricht einzeln und in Kursen zu jeder Tageszeit das gansa Jahr hindurch. durch einfaches Mittel! gtibcatocrofle* gebe kostenlos Auskunft. ZM V. kölölli, SMMN E 257. Gchlietzlach 10«- Abendä 8 Uhr im ^rttenkellor: Jamilien-Abend. Ballepiel-<'lub Jlerkur 1904. Gmpkble mein hochprozent. Weizenbier Eigener Brauerei 2tuöichank Sonntag Frühschoppen-Konzert Berkaus in Flaschen über die G trabe, grobe Flasche M. 2.— und kleine Flasche M. 1.—. Derselbe Preis auch im Ausjchauk. Xw Qualen Der Titel sagt rM- Der Titel »egt alles was man an sensationeller Romantik sehen kann, and sagt doch den grüßten Teil nicht, wes den Beschauer in höchster Bewunderung erstaunen ikßt. Der Raum reicht hier nicht aas um durch eine Beschreibung diesen Film zu wür. digen, in dem sogar eine Gruppe von 26 Löwen eine Rolle spielt. —Mit kurzen Werten, wer diesen Film gesehen bat, wird zu seinen Freunden und Nachbarn geben und empfehlen sich diesen Riesenfilm anzusehen. Alle die dieses nicht glauben sollten werden In Lichtspiele Seltersweg erwartet, wo ..Haas der Qualen“ab Montag iknft- — Nur noch beute und morgen : Der unheimliche Chinese ------------ 6 Akte-- Pachtung* abgeben. Finanz- nnb Mrtschafts.AUsschuh. Fr. Kuhn, 1. Vorsitzender. [6087D Westdeutscher Mplelverband e. V. Sportplatz a. d. hardt öes 8.-2.1900. Countaa de» 29. Mai 1921: Futzball - Wettspiele US. 07 Siahn I—V.-L.-k.Mtrkllr 011 »(1I eHrhiencu -2'er 1ö0 3. Braun Vichwrne. Lngelhardt,». $üt)rer6urd)sIDttraMl 10®. derselbe, IDanöcrfarte der Werra.al- 6 M derjea«. Meitz^erführer 2.7-M. irvnre,W.Se«lo4i!che5lreitzSg«t»die lverralandschaft, gebunden m»/, Seinen 12 UL -ruh. AnSkunst üb. Sanberung. erteilt geg. Ruav«w hie Hauvtlenung des DerratalvercinS m Efchwege. $itnt6$i6kri)trtiaßitjtnn.llBig. Versammlung Sonntag den 29. Mai, nachmittauö 3 Ubr, bei Uralt, Frankfurter Ttr. »91. ragedordnuna: Der Schwarm: Sldnitiinneiuudit. letzte 'Jleitvancerbcb. — Äütfitänbe werden per Nachnabme erhoben. Nachdem wir auf Wunsch en. derOriffinjaLes, mdTexl- VerLanaen Sie rrorpddte' nonEJI. SEIz/YUINN, LEIPZIG Wasserbeschaffung nicht durch Schwindel und Wünschelrute, sondern durch fachgemäßes Untersuchen und UeberleKon. AufWnnsch trehe ich auch mltWünschel- ru e. um über den Unfug aller Wünschelrutensysteme aufzuklären. 54H0D Bergingenieur Weber, Gießen, Ebeletraüe 18. In jeder Preislage direkt ab Fabrik Darmstadt» Heidelberger Str. M-1L9V, Telephon 411 Darmstädfer Möbelfabrik Georg Schwab Spezialität: Brautausstattungen Zaponlack Heizkörperlack farblos Ofenlack9 geruchfrei Fahrradlack schwarz Gelgenlack sowie alle Lacke für Handel und Gewerbe liefert In bester Friedensqualitäl äufi. preiswert -« ■< >< Nordwestdeutsche =~ Farben-und Lackindustrie Filiale Gießen Fernsprecher 2134 Plockstraße 10 Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen) Ur. 122 Dritter Matt Der neue Auhenminifter als (Orientalin. Urtier neuer Außenminister, Friedrich Stofen, entflammt, rote schon kurz mitgeteüt wurde, einer Familie, m der ichon in der butten Generation diplomatische Tätigkeit und orierdaltftbc Gelebr- ftnnfirr! eine Personalunion emfrtganatn haben. Sem Großvater, cker „Äaniler", d. n leitender Minister des ^WtenTum-3 Lippe, war, ertemle noch al- Sechziger btt schwierige SanSkritsprache, fo daß er bo? altmdische Nationalevos, die Diaha- bhorata, in der Un'pracke im Familienkreis vorlas. Seme Begeisterung für die orientalische Lick- tung hatte km ältester Sohn in ihm erweckt, der gentote Orientalist F riebrich R o sen , brr nach einer glänzenden Gxlcfrtenlainbahn schon mit 32 Jahren alS Professor der Crrntalifht in London starb. Sein 15 Jahre jüngerer Bruder, Georg Rosen, der Vater deS neuen Ministers, wurde st» als Knabe bereits in die Wunderwelt ältlicher Lichtung einaesührt und wählte daher ebenfalls das Stubhim der orientalischen Sprachen, als er die Umnerfität bezog. Georg Rosen wurde bereits, als er mit 23 Jahren sein erstes wissenschaftliches Werk, eine neuversische Grammatik, herauSgab, von Alerander von Humboldt als „fabelhaft gelehrt" gepriesen und von der Berliner Akademie der Wissenschaften aus eine Studienreise nach dem Kaukasus gesch ' Tiflis schloß er innige Freundsftxift mit einem jungen niever- sächsischeu Lmrdsmann, mit Friedrich Badenstedt. Und dieser empfahl ihn als Lehrer im Persischen jenen Mirza Swaffv, der dann durch Bodenstedts Lieder so berühmt geworden ist. Tie Liebe, die Rosen zum Orient gewann, nnb ferne tiefe Versenkung in Geschichte, Kultur und Kunst deS Ostens ließen in ihm den Wunsch entstehen, länger in diesen Gegenden zu verweilen, und ine beste Möglickflrit dazu bot die diplomatische Laufbahn. Gr wurde daher zunächst Tol- metscher der preußischen Gesandtschaft in Kou- staMinopel, dann preußischer Konsul in Jerusalem und schließlich Generalkonsul in Belgrad. Ter langjährige Aufenthalt in diesen Ländern befruchtete feine ausgebreitete wissenschaftliche Tätigest, die ßch ebenso auf bas geschichtliche, wie bas sprachgeschnfrliche und künstlerisch.' Gebiet erstrecktc. Georg Rosen har der Orient al ifht Unvergängliches geleistet, sowohl als Sprachsorscher wie als Historiker. In der Allaemeinheit lebt sein Name noch fort in seinen meisterhLaften llebersetzungen, von denen die Urbertragunfl des türkischen Papageien- bucheS im Jnfel-Verlag neu erschienen ist und seine vorzügliche Nachnchtuna deö persischen Poe- tcn MeSncvr von seinem Sohne Friedrich bei Georg Müller neu herausgegeben wurde. Tie Laufbahn seines Sohnes hat viele Aehnlich- keu mit der des berühmten Vaters, ivomrglrich freilich bei chm die diplomatische Tätigkeit ebenso beherrschend im Vordergrund steht wie bei dem Vater doch lebten Endes die wisschrschaflliche. Auch Friedrich Rosen, der seinen dLamen von dem großen Onkel erhalten hatte, wurde früh in die Wunder orientalischer ovradx und Dichtung ein geweiht, wurde zuerst Lehrer am Orientalischen Seminar in Berlm, barm Dolmetscher im Dienste des Auswärtigen Amtes und ging in dieser Eigenschaft nach 'Ikriien, wo er das Konsulat Buschifr am Persischen Golf einrichtete. Darm verwaltete er daS ebenfalls von ihm geschaffene Konsulat von Bagdad, wurde 1899 Konsul in Jerusalem, wo er gerade zur Zeil der Kaiserreise nach dem HeUiaen Land weilte, war bann der Führer der deutschen Gesandtschaft nach Abessinien und an den Hof des König- Menelik im Jahre 1905, wurde im selben Jahr Gesandter in Tanger, war bann zwei Jahre Gesandter in Persien, bis er 1912 als portugiesischer Gesandter nach Europa -urückkehrte. Den Aufenthalt im Orient hat er zu umfassenden Stubirn der Länder, ihrer Sprache und Dichtung benutzt. Ten Spuren des Balers folgend und durch fernen länderen Aufenthalt ba^u geführt, ist er em besonders begeisterter verrhrer und amialer Rachtnchter persischer Poesie geworden. Tie tiefsinnigen Sprüche des Omar Khajian hol er, mit Schack roetleifentb, für die deutsche Literatur gewonnen, und erst vor kurzem ist eine andere reife Frucht seiner persischen Studien erschienen, seine Uebersetzungen aus dem „Gulisttm" des Saadi. In der Einleitung zu bieiem Buche iagte er in seiner bescheidenen Weise, was ihn veranlaßte, dieses berühmteste Weisbeftsbuch des Orients unter dem Titel „Ter Ratgcker für den Umgang mit Menschen" bei uns bekannt zu machen: „öemt ick geglaubt habe, tnr Nachfolgen- bat Berdeutlchungen der Oeffentlichfeu zugänglich zu machm, so kann td> hierfür mir den Ümstand anführen, datz sie aus Derfifdrm Boden und in persischer Luft entstanden sind. Als fie mir kürzlich wieder vor die Augen kamen, schien es mir oft, als leien viele der darin enthaltenen Lehren auf br gegenwärtige Zeit anwendbar Mit Rührung gedenkt er der Stunden, bte er an dem Grabmal ooabö in Schiras verweilte und gibt im Bilde *j*K ^GHeridjole wieder, hie ihm ein ■terroiim )eben ne, mit dem er am Grabe in ein Gespräch geriet. „Als birier bei dem Fremdling em warmes ^nlereste und Veritündtüs für den großen Sckiraier TickU-er roabmabm, schenkte er mu san zierliches Käsckkul Als i^gengabe für biejca immer bei wertvolle (beschenk wollte er nichts anbei es entnehmen als zwei bitter e Pomeranzen, br mu kurz zuvor ein anderer D^-wilch am Grabe vafiS' verehrt hatte." Schlichtungsauöschuß der Provinz Lberhesien. Verhandlung am 20. Mai 1921 Dem Einspruch des Betriebsrates der Butzbach- Licher Eisenbahn gegen die fristlose Entlassung eine» Betriebsrats in uglud«'s konnte tu du staNgegeben werden. Die ömncbeünmg ist endgültig nach §87 des Betrick-rätegeiD'tzes In der Lohnstreitsache im oberhessischen Braunkohlen- und (rifenftrir.bcrglxiu waren am 1. April 1921 vor dem £xmt Staatskommisfar für die wirtschaftliche T< mobil machumg Der Handlungen zwischen dem Verband der Bergarbeiter und dem Arbeitgckrrverl«nd. Auck» die Betricksrvte der Gruben hatten Vertreter gefdütft; da sie aber nicht vom StvatSkommissar besonders geladen waren, weigerten die Arbeitgeber sich, ihnen Lohnausfall, Fahrkosten und Auslagen als notwendige lkosten der Geschäfts führung der Betriebs Vertretung im Sinn des 836 des Betricbsrötegesetzes zu erleben. Der Schlichtungsansschuß erttfdncb auf Gvand der §§93 Z. 4 und 103 des BctrickSrätegefttzes an Stelle deS noch nicht bestehenden BezirlSwirtfchaftS- rates bindend, daß bei der 'Berinihmg deS 8er» handlungsgcgenstandes, bei dem die Verhältnisse jeder einzelnen Grube in Betracht gezogen werden mußten, die Teilnahme je eines Vertreters eines jeden Betriebsrates notwendig war und die Kosten für diese Teilnahme von den Arbeitgebern zu tragen find. Heber die Kostentragung für die Teilnahme je eines Vertreters der zu der Ber Handlung am 8. April 1921 und den Schlichtungsausschußsitzungen am 15. und 23. Kyril geladenen Betriebsräte durch die Arbeitgeber ergab die Verhandlung lieberem» ftimmung der Parteien. Den Arbeitern der Pflasterstein- und ©drotter- werfe deS Verbandes der Mitteldeutschen Süftn- industriellen soll zur Heranführung ihrer Löhne an die Löhne der anderen Industrien vom 15. Mai 1921 ab bis zum 30. Juni 1921 eine Lohnzulage von 12 Prozent für Arbeiter über 20 Jahren und von 6 Prozent für Arbeiter unter 20 Jahren gezahlt werden Einige KüttdigungSfälle erledigten sich durch Dmd&ufige Verständigung der Parteien Handel. Berlin, 27. Dtei Börjenst immun g s b i l d. Ter Verkehr an bet Börse gestaltete sich meist wieder trage, da die Nachrichten aus O berscht eilen und die verstimmenden Auslassungen Br and.' über diese Fragen sowie ferner die bevorstehenden steuerlichen Maßnahmen auf die Unternehmungslust drückten und teilweise Realisierungen veranlaßten. Tie Rückgänge hielten sich im allgemeinen in mäßigen Grenzen. Stärkerem Truck unterlagen PhönT-Mtien, die 14 Prozent verloren. Einzelne Werte, wie Bockptmer, Rhein- stahl, Lothringer £»ütte und Deutsche Waffen wurden dagegen Ku teilwei'e namhaft flebefferten Kuv- sen geteuft Budenus büßten unter Gkronurrtali- fierungen 18 Prozent ein. Auf einzelne Mbtouial- roerte wirkte die Meldung über die Ausschüttung bei der Deutschen Kvlonialgesellschaft stark kurc- steigernd. Tie Aktien des letzteren Unternehmend geroanncn 300 bis 400 Pvozcnt, Ctabi stellten sich jeitroeüig 30 bis 40 Prozent höher Bon Bankaktien waren Deutsche Bank begehrt und vier Prozent gebessert. Am Anlagemarkt hatten deutsche Anleihen keine gleichmäßige Kursbildung. Reichsanleihen waren eher etwas schwächer. Ungarn neigten gleichfalls abwärts. Devisen wurden infolge der Verschlechterung der Mark im Auslande vormittags höher umgesetzt, gingen bann aber roieber auf den gestrigen Stand zurück. Frankfurt a. M, 27. Mai. Börsen- stimmungsbild. Am'ftlftßend an die imfidtcrr Haltung der Mittogsnacftbörse trat im Abend- verkehr größere Zurückhaltung ein. Verstimmend wirkten die Vorgänge in Oberschlesien. Uebrigens bewies die schwächere Stimmung bei Mark im im Auslande, daß man in der Welt glaubt, daß Ine deutsche Regierung wieder vor erneuten Opfern auf Grund eines Entcntediktms steht. AuS- landswerte lagen fest. 5prvz. Goldmexikaner standen mit 720 in reger Nachfrage. Deutsche Petroleum lebhaft, 805, 808 Im freien Verl- br wurden Julins Sichel 609, 910 bezahlt Deutsche Maschinen schwächer, 298. Chemische Aktien uneinheitlich. Schetdeanstalt, GneShnm, holzver kohlung befestigt, Badifche Anüm büßten 3Pwz. ein Elektro Bergmann verloren 2, Lickt und Straft 2' ,Proz Momanaknen ruhig Öberbebarf gaben um 3 Proz nach Rheinftabl blieben gesucht, 157 Pdömr plus 2 Prozent Ätaffainbuüncpajnere bei beidxibcrtrn Umsätzen unregelmäßig Zement veidelberg angeboten Sckl^ußner FrankfttN 260, gaben 4 Proz nach. Äafdxnenfabrif Lvdro- meur fest, plus 18Prrnent Faber und 5d)Ltdxr wgen 4 Praz an. 6eüinbufthf Wolff mit 237 rationiert. Schiftahrtsaktien tonnten sich behaupten Ter Schluß gestaltete sich ruhig bei br haupteter Tendenz bproz Reich-anleihe 77»/,. 129,15 Italien 331,65 332,35 331,65 332,3 London 243,50 244,- 242,M 243,36 BeuvorK 61,98 62,12 61,93 62,07 Paris......... 522,45 523,55 522,45 523,55 Schweiz 1098,90 1101,10 1098,90 1101,10 Spanien 811,65 813,35 814,15 815,85 Men (altes) —, — Veutsch-Oesterr. . . . 15,23 15,27 15^28 15^2 Prag......... 90,40 90,60 90,40 9?, 10 Budapest ..... 26,77 26,83 25,77 25,83 Bulgarien — vörsenkurse. Frankfurt Berlin Abend- Abend- Schluß- Schluß- Kur» KrrrS Kurs flut» Datum: 26.5 27.5. 26.5. 27.5. 5'/. Dtfch. chneasanl. 77,62 77.50 77,50 77,50 4'/. Disch. Reichsanl. 77,60 77L0 3'/. Dtsch. Reichsanl. 73,60 73,75 73,10 4e/e Peeuß Konsols 69,90 69,90 Darmslütter Band . 182,50 182,50 Deutsche Bank . . . —305, - 308,— Disconto-Gesellschast 252,50 253,- vresdner Ban« . . . ——,— 223, - 225,- Nalionalbank f. D. . —,- —184,50 181,50 Mitteld. Credstbank. 168,25 168,- 168,- 168, — H .Amerik. Pakets. . 168,50 166,50 167,75 Norddeutscher Lloyd. 148,25 148,50 148,- 148,- Doch.Gußstahlwerk . —-,- 449,- D.-Luxemb. Bergw.. 307^0 306,75 Belsenklrch.Dergw. . -,- -,- 324,- 329,75 Harpener Bergbau . -,- 465,- 468,12 Oberstes. Elsenb.-V. 300,- 296,- 300,- 298,- Oderschles. Eisentnd. . 289,75 286,- 286,50 Phönix.Bergb -Akt.. 714,- 703,- 711,- 699,- Bad. Anilin- u. Soda 514,- 515,50 520,- 514,50 Höchster Farbwerk«. 428,50 428.75 430,84 430,25 Llektr. A.L.G. . . 298, - 295,50 297,50 294,50 Schuckert-Werke. . . —,— -,- 244,- 240,50 Felten-GuUleaum«. . 572,- 581,50 Daimler -,- 188,- 190,- 190,- Bud.- Lisen«.. Akt. . -,- -,- 622,- 603,50 Adlerwerke 250,25 243,- 251,- 247,- 4°/0Hess.Slaat»anl. . -,- -,- 72,- 72,25 Elektron Grierhetm. 399,50 404,— 403, - 402, - SRarfnotieranoen. ßfftr 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Latum: 1.7.14. 26.5. 27.5. Zürich Fr. 125,10 9,12 9,10 Amsterdam Fl. 59,20 4,61 4,62 Kopenhagen Ar 88,80 9,25 9.20 Praa Ar. 117,80 110,25 Stockholm Ar. 88,83 7,10 7.05 Wien Ar. 117,88 924,- London Sh. 97,80 6,05 Paris Fr. 125,40 19,- Neuyork 23,80 -,- Züricher Devisenmarkt. 27.5. 28.5. Wechsel aus: Schweizer Franken Holland........100 Fl — 197.— 197.25 Deutschland 100 MK. = 9.15 9jD5 Wien 100 Ar. = 1.375 IJ75 Prag 100 Ar. = 8.175 8.17h Pari» 100 Fr. = 47.30 47.- Conboit 1 £ — 22.06 22.13 Italien 400 ß. — 30.20 30.- Drüssel 100 Zr. - 47.30 47.- Budapest 100 Ar. ■ 4.45 2.33 Neuyork 100 $ — 562.- 569.- flgram. ......100 Ar. = 4 50 4-40 Bukarest 100 ß. = 9.50 9.43 !- 1 Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 29 Mm. Alba. Montag, 30 : Iphigenie auf Tau.r> D«nstug. 31. . Öe Jüdin Mittmmtz, 1. Juni: Der letzte Walzer. Donnerstag,^ 2.: Ter Wa^enschmted. öteiiag, 3.: Tosco. Samstag, 4.: T« Apacken. Samstag, 28. Mai 1921 oomrtag. 5 : Tk flyad en " jntag. 6 : Jphtgenu £?un’ Ttawtag, 7 ; itntudi b.: Sroemg^lb. — Schauspiel liautz Sinn» :ag, 29. Men. mrm 11 Ubr: K’rrrimng der ^Tor.fniT'fT Schauspielschule Abend? 6'. Ubr: ne sVt.ie, rwig des ftie^to v.>. "iir.ia Mfl. 3u : xie $crktetx)nnig de» Ftcsto zu o>enua. 4.renötag, 31.: Ea^t. un> Eloopatr.i 1. Ium: -»MApr.ri. '?In:ig 'ne Do nendtag, 2.7 4wnDi •, de.' F.. to zu r vnnd firetlng^ 3.: Tie Eerschmärwut bc Fie.'ko m vauuo Samck» tag, 4 . Mnma von Baruhelm Müller iche Badeanstnlk. Dassenvönne der Lad.» am 28 Mm 18 Grob 8t ‘ ---— 1 - LLMI (3n einem Teil der Au>läge mteberbolU Dos Veriravensvoinm für Brioob. Paris. 26 Mai DTD^ .Tie von bee Örupix Arag0 in der stamme', cmgebrachte TageSorb n ung lautet Die Sommer b©» trachtet bao von Tculfdilanb angenommene Londoner Ultimatum al da.» Minimum, da- bir Sicherheit und Wied r.chebung Fiankceichs unerläßlich garantier: Sie vertraut darauf, daß bte Rcflierung durch die streng tmitri'Uiertr Entwatz» tuntfl Deutschlands und durch btt von XeutfdP land anerkannte restlose Bezahlung der Sckmlo » :■ und daß sie ent predxitb ihvcn^Erklärungen die immütd* bare Anwendung der Sanktionen verlangen iiKtbc, falls Deutschland geg.m die von den 11 vrbünbeten uMerzcidmelen Verostichnmgen de» Lontvner Abkommens verstößt Tie Kammer vertrau: »veiler daraus, daß die 9tegienuig in brr oberscklesischt» Frage die strikte und loyale Ausführung der Bestimmungen des B.rfailler Vertrages nach feine» Geiste rote nach seinem Buchstaben sichern werde. Str lehnt deshalb iebrn Zusatz ab und geht ytl Tagesordnung über Die polllijchen etrciüräftf in Obkrschlesieu. London, 27. Mai >WTB' Ter „'.’Äw* ttütg Bost" zufolge wird von gut unteniJbteier Seile erklärt, bap. nach Cberf tig zu 10 Monaten Gesängntorrurtnlt worden sei, wurde diese Mittiilung von den Abgeordneten mit dem Rufe: Das tst eine Schon de: ausgenommen. Die englische Presse über das Urteil im Prozeß Hennen. London, 27. Mai iWTB. Tu gciauüt treffe erklärt das m Leipzrg übet oen llnln* on'izter Leonen gefällte Urteil, das nn Wi- Irrung der tStO» Handlung durch den Borsttzenden ftrbe. für unbefriedigend. „Daily LeKegvarch" schreibt, bieft octchältniSmäßrg minimale Bestrafung könne nicht als em befrfcbteatb« Ergebnis deck Beschlusses der Alliierteii, die Belcraftmg bet Kriegs beschuldigten den deutschen l'-ferichten jpi Überlassen, angeirfjen werden — Die „11 m e £'• sagt, der erste der Leirnuger Prvzesfe habe mrt einem skandalösen Benagen der ®e» re ckttflkrit geendet. Recht imb Merrftttlichkeit lietzeH es nicht Un, daß die bri:ische Regierung sich nur der Auferlegung einer sv leichten Bestrafung für em so abscheuliches Vergeben et.riM-ntnnbtn et* kläre. In einem Briese an das Blatt schreibt Eonan "tonte, die Deutschen müfjtet erst das Blut von ihren Länden abwaschen, bis man ihnen die -ung ferner Ankläger. ES wäre unklug, ja g©» jährlich, einen solchen Schrmpf yu wiederholen- Eine Menscheosolle. Wien, 27. Mai 22te bk Blätter auS Sten meiden, war letzte Rache am der Straße -zwischen Wiener Neustadt und Neunktr» dien auer über br Strasse ein sta r keS Draht» feil gespannt worden Ein Auto fuhr gegen daS Trcchrseil. Der Ehaufteur nmrbc schver verletzt, vermochte aber noch nach Wiener Neustadt *u fahren Lier wurde fcfbgefirlU, datz dem un Wagen befindlichen Besitzer des Autos der Sw glatt cügeschnittar war. Einige MftoNen später ftchr ein zweiter Kraftwagen gepen das Seil. Dcf (Tbmijfair wurde jckrver oraetzt Das Auw fuhr führerlos weiter u-ib stürzte in einen Graben. Zwei Insassen wurden fdxtrr verletzt ffßrrn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. 24. Fortsetzung. (Nachdruck verboten ) Fünf Minuten später flog Philipp ui icrnrm Attto für City und freit vor dem Kanwr ferner Bankiers Meßrs Dbarles und George Rvbrnsvn. Er verlangte, vorgeSassen zu werden und wurde zu Mr. George, dem Jüngeren, geführt. „Das ist Ihre Ansicht über bte Trgammj- aefelfidxrft, Mr. Robinian?" wagte Phüivv, ohne Platz yu nefrnen. „Meine Ansicht über bte Trgamrnageiell- cchaft'?" sagte der Bankier lachend. „Tte wollttt Sie hörst? Da Bamt ich Ihnen — bis am roev trres privat — nur sagen: der reine, aufgelegte SckBvmdel." Ptzilipp erbleichte 3000 Pfund waren der fünfte Teil seines Barvermögens, und bte pah? er in dieses Unternehmen gesteckt — dank Mr. Achns „Sie feben » ängstlich on," tagte Pfrlivv und ging. „Und um Gottes willen," her ihm der Banker noch nack, „verkauftn — Dorf outen — verkaufen Philipp blieb aur bem TrotVrr neben, mitten in Londons Vormittagsgcwübl in Ged-an'en ret- simken Serfau'en: Ja, das war 'eicht geiagt, aber ein Vergnügen war es wahrlich Trtdx, h um 1500 Pfund zu kommen, txi= war ü-rigms das geringiK, was er nach bem stursnurz verloren mußte, lind verkaufen' Wer zum Geter wollt«: ein solches "Papier kaufenSeme 3000 waren sicherlich rettungslos beim Teufel en Vorge^eis ;u verhaften? Eine Vollmacht, ihn mn d.vx .i.icher Gsvalt zu zwingen, seine Orrer zu en,t'd>ib!n?n ? Nein: tne Erlaubm«, am selben Nachni.rag Krnrx bilder in emei näher bezeichneten Straße ruf* zunehmen. Gegen Nachmittag wurde bas Dener ’dxmrr. (r-s war windig, tne Dalken flatterten über Den wimmel, rote Gardinen aus ri inn sZemter flattern, Den Sonnenschein ffreL’° m den Daflerpfützen, und lausend blaue Rauchivölkhen wirbelten zum Lerbsthiuunel hinauf. Sucherland Avenue ist eine Quergasft von Maida Vale im nörblidrn Lontoiv, frruptsächlrck Txn- Lperetren- und Var«'damen brrojlxtt; mtt Rocht erfreut sie fick evre zwer'rifrchen Ruf- Tack tzaus Nummer 26 ist eine rxxr Lfiegelvilla tum selben Tovus rote bte Iibngen Häuser der Skratze; und in seiner Erdgeiftwchnung toafrur tm Japvk 1907 Mr». Taish Bell. Ilm halb fünT Ubr deS besagten NachrniL»tz- bog ein emiach gekleideter, Lt.iher, dicker DUnct rott gutmütigem Aussehen um bet Ecke von Marda Vale linder bem enren Arm tru^ er rtn Misarnmew» gelegtes statt» und in bet txmb cm >chwar»es .stasaften, das rote «ne Kamera auSsah Vor bem .harnt Nummer 26 an gelangt, blick e: stehen, stelltc sein Stativ aut bem Trottoir auf, und pL> aertz sorgsam die .Kamera daraus. Tann Imutte er fernen Zigarettenstummel auS und zündete nra Vol-lbehagen eme neue giftig stinkende Zigarette an. Tret kleine Jungen aus ngenbetnem ber umliegenden Slams beeilten sich em en Kreis um bat interessanten Mann und feinen Apparat ssu bibber, und ein Poli»eikans1a'Ler, ber m Maida Vale tairourl r e, machte einen Ä »'lecher nach Sutherland Avenue, und blick mit den Händen tnt bem Rücken vor ihm stehen „Kinoaravh?" tragt? er lakmisch. „Fretlick," sagte der Ticke Jlri’an?" fragte ber Kmstabler. „Pelotard," erwiderte der Ticke, ohne tnt 3* garette aus dem Mund zu nehmen. „Kenne bte Firma nicht. Vamere in Ordnung?"' (Fortsetzung folgt.) Unterhaltung ♦ Erhebung ♦ Belehrung s-s-^ > nachher Schwarzwurzeln, Pvrtulock unb Blumen-1 f r ä b c, ein Bewobner rirtirnn ^hl hinrorzupflanzen^ (rr schöpfte den Dreck aus j bestände, non bmm Ss«^nttaSt bte^ «nr m e? ^anchesag, das rr mit einem treib efelder zu besuchen pflegt Zein wundervoll Wägelchen aus das umgegrabene Land brachte. abschattiertes ^ernrib ftdlt" d^^SniSma retten ©tro men über das von Blaugrün, himmelblau sattem Lasurblau imh 2e an derbem Zpas; unterlwttl Abschnitte aus dem vlämischeu SolMicben Londlckaft Klhrcozcft unb*olS f in hef empttmdenen und doch bei- Sner eotfl6tt- Goethes Prolog für öas Berliner Schauspielhaus. (Zum 100. Gedenktags Das Berliner Schauspielhaus hat am 26 Mai tn einer Festvorstellung die 100. Wiederkehr des Tages begangen, an dem der wundervolle Bau Schinkels eingewriht wurde. Am 29 Juni 1817 hatte das Feuer am Hellen Mittag das alte Bühnenhaus vollkommen zerstött, uno nach vier Jahren war nun trotz vieler Schwierigkeiten und Unfälle der neue Bau vollendet. Der damalige Intendant Graf Brühl wandte sich, um bei der Einweihung die würdigste Sttmme sprechen zu lassen, an Goethe und schrieb ihm am 24. April 1821: „Vielleicht bat Ihnen, höchstgeehrter Herr und Freund, diel Fmna schon verkündet, daß der König mir erlaubt hat,, unser neues Schauspielhaus mit Ihrer Jphi- genta einjutoeifr'n. Daß meine Freude sehr groß ist über dies- königliche Erlaubnis, barf ich Ihnen wohl mcht erst sagen und versichern, da Sie meine unbegrenzte Verehrung für Ihne Werke und meine Liebe für Ihr- Person kennen. Nun ist aber auch die Rede davon, daß ein Prolog gesprochen werden soll, und wer könnte es wohl wagen, einen Prolog vor einem Dichterwerke dieser Art zu machen, als Sie selbst." , bann los", sagte er und warf einen vausen Kupsercenten ins Gewimmel. Wie der Blitz lagen die Kinder aus einem Hausen unb suchten unb wühlten nach dem Geld. Pallieter lachte und ging seinen Kahn loszumachen, um zu rudern. Er fuhr gegen den Strom, bis an dem Park bon „Amgen" vorbei, so baß er schwitzte davon. I E,. angenommen, lleß er sich mit dem Strom |uriirftreiben, steckte sich eine Pfeife an und genoß ! so den milden Abend, der auf das Land nieberfanf. zu rÄL8 Acht der untergehenden Sonne M wie ©oQ» burdj bie 2BeIt, spülte über den Himmel, tncb bureb die Felder, tropfte von den Bäumen, Mvte aus den Stämmen und vergoldete die weißen Kühe unb die weißen Giebel der Häuschen, bereit I Fenster erglühten. Das Wasser war fließendes Gold. Kein Wölk- ajen war am Himmel. Fledermäuse gitterten schwarz über das dunkelnde Blau, in Dem zwei Sterne ichienen, und dünne Nebel kamen aus das Wasser stiegen über die Schwertlilien und die Wasserrosen, über den Terch, m die Wiesen hinein, die dufteten. Und m der heiligen Abendstille kam der' gelbe Mond herauf, und ganz in melte das Helle Beginenhofglöckchen. ' 90 'Braunkohlenvorräte schon in ^0 Jahren erschöpft fein. Viel geringer ist die B<^ „So bin ich doch für etwas da: was die Natur mir gibt, geb ich ihr wieder. Was für was und nir rur ML." . . ^^l^ch sich die Hände und setzte sich mit »einer $ reife vor die Tür unb sah biem Spiel der vielen .Kinder zu. Ein paar Buben kamen und baten: „Herr Nachbar, erzählt uns doch was .. Und Pallieter erzählte von den „sieben Kla- bautermännerr/en" und von der „höhle mit der gefangenen Prinzessin". Sie lauschten sich die Ohren vom Kopf, unb immer mehr Kinder kamen dazu und drängten sich, um vorne zu stehen. Ms das Schweinchen mit seinem langen Rüssel dazu kam, baten sie alle zugleich: „Erzählt noch eins ...", und sie zählten durck^ einander auf: von dem „Dummen von Rom", vom „silbernen Kreuzchen", vorn Turmhähnchen" und einen ganzen Haufen von Hintertreppengeschichten. ^^,,Nein, Kinder," sagte Pallieter, ,^in ander Er wollte ausstehen, aber sie schlangen die aermchen um seine Beine unb zogen an feinem Rock. ■ Dewi wir von Prachtvögeln hören, so denken wir gewöhnlich an die Itrahfenb bunt aefieirrtrn deiner der Tropen Ibt au st £>fimat kennt solche farbigen Wunder der Voael wett m immerhin nicw unbeträchtlicher Jobs In Westermanns Monatshesten erzablk Mulchs .^ockstädt von diesen deutschen Prachwö' ^whl der farbenprächtigste aller bei un« 1 für mich so viel Wünschenswertes", und es lockt ihn M beschauem wohin sich denn auch tätlich das Gespräch lenkt. Der Prolog, der in feinem Stil bartlicf) die Alterseigentümlichkeiten des Meitro Faust aufweist und die dritte des Dramas ™ erhabenen Sorten von Watt und Sinn der IWne xrätm laßt, machte großen Einbruch ^,,Nun trat imseve Sttch aus, das personifizierte beschreibt ein Zeitgenosse Men erften Teck der Feierlichkeit. „Ihre edle Gestalt offenbarte uns beim ersten Anblick, daß eine Milse vor uns erschien, und das Feuer, die Kraft, der Schwimg ihres Vortrages, daß sie ein wür- bigj Organ der Poesie des alten hvchbelobten Mei- ^S-rn persönlich in unserer ^5"- D« Jtee des vortrefflichen! £S^?„Vit«^Ln^r9cf^lffcn6rit b°6 sft bie beldnänFk Vortragsweise eines gewöhnlichen Pro- wgs mcht gestattet: sie macht vielmehr nach den vettchiedenen Glättungen des Schauspiels bie sie ^bn^^stungund Steigerung des TonS wesentlich nötig, und Madame Stich fand m ^äum MiNeln ihrer Stimme hinreichende ®<ötungen zu bezeickmen und zu unterscheid.-n. An der Stelle des Prologs, die so zart und angemessen der neuen und schönen Gabe erhabener Landesvater bie JCT^kDeiches geziert imb der Kunst ba^ lang zurückgehöltene Dank Sm in lautesten anhaltend d^"Ä^gs"^ UTtb md^ mtnbeT an dem Schlüsse vm, nut Genugtuung durch Brühl 5? und schreibt ihn, am Oktober: „?luch dient es zu größter Be i6oin Mft-n M? ^Ulernt, dasienige zu pro- SnÄ -‘»v boTt m einem doch st bedeuten' «n JJcomente schicklich und erfreulich warben sollte " L ®ton. schreibt uns: In diesen Wochen be- bemcht eine der zartesten Frühlrng-sblumen, das I r'L0 1Ü lo ckch e n, den Blumenmarkt. Sie er- std !5k.-5y Blumenabteilungen der großstädtischen Markthallen mit ihrem betörenden Duft und er- obern sich nne jedes Jahr von neuem aller Herzen. I ?• ka e^5Äen deutschen Vaterlandes zaubett Ue der Frühlmg aus dem Waldesboden: aber es gibt Stellen des deutschen Waldes, die mit ihrer relaxen Maiglöckchenblüte weithin berühmt geworden find. Zu ihnen gehört das ■ wohl den meiFten Rügenbesuchem bekannte Göhrens che h o v t im Osten des Dorfes Göhren, eine mit herrlichem Laubwald bestandene Hügelkette, die nch wett hinaus in das Meer vorschiebt und entzückende Aussichten auf die ©ee, bat Mönchgut uno. bietet. Ende Mai bedecken ^Lbett au sende von Maiglöckchen den Waldboden des hövts, einen tvunbervollen Duft verbreitend. Ein solcher Reich- tum an Maiglöckchen steht im deutschen Norden säst einzig da. Es gibt noch eine zweite Stelle am Lifjeegcitabe, die eine nrcht minder großartige Maiglöckchenblüte entfaltet: das ist die Halbinsel Gnltz, em Teil der viel zerrissenen Fnfel Usedom I ber nch vom Ostseebad Zinnowitz aus wett nach -»üben in das Achterwasser vorschiebt bis hinunter zum Lütower hövt. Zwischen dem 'ftiS. berge und der Buchberg-Förstewi dehnt sich der Neudorser Forst aus, der im Mai ebenfalls aber-» taumtbe von Maiglöckchen hervorbringt, die von Frauen unb Kindern gegen geringes Entgelt ae- vckückt und in großen Posten bis nach B.-rlin ver- fcknckt werden. Tickst 'an der scksteiisch-pvsenschen Grenze leuchtet aus Lesern Heide der Spie-iel des Pnementer Sees auf, der zur Seengruppe des schlawasees yehört. Mitten in diesem See erbebt sich die Maiglöckchcn-Jnsel aus den Fluten, die zur fetzigen Zeit mtt Maiglöckckvn übersät ist, eine ber vielen rast unbekannten Schönheitru der östlichen Landschaft. Leider ist diese Zdvlle fetzt in polnischer Hand Aus diesen Antrag ging Goethe am 30. April 1821 freundlich ein. „Fbr wertestes Schreiben, teuerster Herr unb Freund/" so antwortet er, „hätte mich heinah erschreckt: es sand mich zwischen meh- veven durchs Frülstahr aufgeschlossenen Mineralienschränken, eben in Betrachtung von Pflanzenresten der Urwelt, von da es denn freilich, als aus der düstersten Kohlenregion, ein weiter kühner Schritt diS stu dem Bettiner Prachtgebüude und allem, was man daselbst leistet und erwartet. Weil man sich aber m solchen bedenllichen überraschenden Fällen zu Er- mutigung und Stärkung mit wichtigen Personen der Borzett zu vergleichen pslägt, so dachte ich also- «ckd an Cinemnatus, welcher, aufgerufen, ohne Kudern vorn ländlichen Herde sich wieder in das Wttt-und KttegHgetümrnel hinauswagte. Die Ehre ünd Freude, die Sie mir erweisen, läßt mich keine verneinende Antwort finden: ich habe die Sache! sogleich überdacht, und Sie erhalten nächstens, was mir entstehen sollte." In der Zeit vorn 2. bis zürn 12. Mäi schickt ME^"rthe die drei vettchiedenen Wbteilimgen seines Prologes an BrM und fügt genaueste Angab-m über die notwendigen Dekorationen sowie über die 1^X1111 metenschen Aufgaben der Sprecherin hinzu, für die Madame Stich, die berühmte Tragödin der Berliner Bühne ausettehen war. Diese Bemerkungen gehen so ms Einzelne, daß er zu einer Stelle «UMbt: „Sie bleibt einen Augenblick ruhig stehen; nxümcbeinluf) wird applaudiert, sie nimmt es an-1 [tonbig auf." lieber seine eingehenden szenischen r^rderungen schreibt er zum Schluß entschuldigend: .,Gs heißt freilich: Eulen nach At^n tragen, wenn I id) das, was einer ven-hrten Intendanz, den wür- digen und gewandten anottmenden und ausführenden Künstlern sogleich beige hm würde, vorläufig ousspreche und andeute. Da jedoch die Zett zu kurz imid bie Wirkung in die Ferne manchen Bettpä- tungen ausgesetzt ist, so wollte ich lieber, waS mir > tm Sinne schwebt, zu weiterer Prüfung hingeben." Brühl batte den Dickster auch im Namen des Hofes eingeladen, selbst an der Festvorstellung teil- -unehnum. Aber Goethe kann fich nicht mehr dazu enttchließen, nach Berlin, das er noch einem kurzen Jugendbesuch nie wieder gesehen, zu kommen. „Das Alter mag doch eigentlich eine lästige Sache fern, es uns bindert, so wünschenswerte Güter zu gemeßen," schreibt er. „Ych bin diesen Winter nicht mis dem Hause und biefc5 Frühjahr nicht weiter als in meinen Hausgatten gekommen, wie sollte A..es wagen, mich zu einer solchen Reise zu ent- fckstiehen und emer großen bewegten Welt zu über-1 Sv wußte er, was er dann Micken und zurecht machen mußte, um den Bauern, den Beginen und den armen Leuten jmb jedermann helfen I zu können. L Von Zett zu Zeit blickte er einmal aut dem Fenster nach dem Mond. LrJ* 1!? »ehn machte er das Fenster zu, bttes die Lampe aus und ging hinauf, um zu Ichlafen. Chattot war noch dabei, mit halblauter Sttmme Gebete herzusagen. L war schon im Hemd und fertig, um ins ^ett ju üngen aber er fab erst noch einmal hmMis, wo alles voll Nebel und Moichschein lag. Der Abend war ruhig wie seines OeL rrÜ* ^ünde, jetzt zu schlafen", sagte, panirter, unb er sah weiter mit den Ellbogen aufs Fenster gelehnt in die Nacht hinaus Der Maidorn duftete betäubend in der Hellen Nacht. Da flötete wieder die junge Nachttgall. Palliter belauschte ihren Gesang. Erst kamen lange, ftdle Töne, so fein wie eine Nadel: dann EfUmR breitere. Klänge mit ttefem, öoUcm Wasserrauschen barm, unb auf einmal bra.K das aussteigende Flöten in lauter rollende Dritter auseinander. Und bie Stille ber Nacht, tf?nk!?e5-!^kr WiÜberholung lebte, war wie ein rührenden Ganges, der immer schöner und schöner wurde. ^r suchte seine Harmonika, setzte sich auf »äs Stnfler, uni, £ in', , er "" machngss Sieb, voll schwer N>°rd-, Triller von Men T knm Mittellönen. mtrnmeta buidirtnonfer ,u einen ftöb-ichen TOarfd», der well fenansNang. über bie nwnb, fefdnenmen Stlbet, m ber buftenben Nacht Unb bann erft (heg et m fem Bet, unb arachfe die Augen zu. y Maiglöckchen ist tm Laufe der letzten drei Jahrzehnte zu roter so begehrten Handelsware geworden, «itz sich die Gärtnerei mtt feiner Züch. timg belaßt Sv haben sich in gerrt >en dt&tot Mam^ckck'enkulturen größten Umsmiges ent- nn >clt, sog M a i g l ö ck ch e n t t e i b er e ien Es beitebr eine Bereinigung deutscher Maiblumen- , Züchter; auch em Verein deutscher Maiglöckchen- ickstvögeln. ermrtrure wurde begründet, gmgen doch deutsch» 6™ .'mege ui fenien Bürzel uM bas tieft^^"fes En-raievvrkmme,. bie^?' aufMIt. Besonbers schon jebvch ist bie benlitfe bet elektrischen EnerSewn® l°"i----'----‘ br,tragen. Groß.Torfkraftwerke sinb »iS™H?hmb l”CtI ™r nn Kraftwerk von 125 000 Kilowattstunden ^nC Moorfläche von qonnn Hektar mstwendig wäre. Dn Torf bimt teMb neine^^mJr^ Eiausbrand und bann für k«r?^?erke B"n den deutschen Wasser- Unh ffi.f Hälfte nutzbar machen, uw auf dieje Weise wurde die Kraft zur %ywu- gung von 3 8 Milliarden Kilowattstunden a» Wonnen werden. -Dies wären 62 i™ aSZ unseren Elektrizilätswerken, imb 5 1 Slctnkoh.en könnten dadillih . teerten. Bisher beträgt die Ersparung krärE^^^bn durch den Ausbau der bi^V/hSntA1^1Tonnen Kann also der e^. stärkere Heranziehung oer ^saiferrrafte nicht beieitigt werden so mürtvir boeb ine Wasserkräfte zusammen mll^fer &fe&UM"?o“ Eß L ÄiÄUi Wirf von deinem .Herrschersi^ mit gewaltgem Donnerprassat enng Göttlicher die Blitze in die ängstlich engen Gassen. Biele, die sich nach dem Lichte ängstlich händeringend sehnen, die mit grämlichem Gesichte sich an dunkle Manern lehnen, merken nicht, wie selbst im Kleinen ein erhabnes Wesen waltet, wie der Sonne schönes Scheinen zaubergleich die Welt gestaltet. Scblage zu, daß sie mit Bangen, mit Emittern und mit Grausen etwas Licht im Herzen fangen, wenn die Blitze nieoersausen. Schmettre auch die Wetterhelle, Herrgott, in mein Herz hinein, manchmal in des Lebens Welle ist die Sonne mir zu klein. /^^L^bme" dieses Gedicht einer Samm- lung von Balladen, Vfalmen und Liedern von ^?,)a " ”e f 2„c 1 n rich Brauch, einem talent- jollen imb rounbegabten zeitgenössischen Dichter L^ktror lebttDas W Ut un «erlag Müger Hn Duisburg erfchiMU. besonders der G r ü n's p e ch t und der Gwße Buntspecht em wahres Prachtgefieder. Bei dem Grün- specht l)erttcht auf der Oberseite ein gttbliches Grasgrün vor: Bürzel und obere Schwanzdeckfebern imb glänzend gelb, die handschwingen braunschwai^. Gegen das Grün des Körpers sticht uter den ganzen Kopf verlaufende breitd lenaitriie kam ber I “S5Iac^ri>tc mit bläulich-grauer Strich- S k.t£Ö,nni? wirkungsvoll ab. Auch der große — UH» ycuc ^r.«uw.g.oach^ b ..r dirch die M- Da ftrömte Pallieters .Herz über Es war zu Warben bei dem alten Männchen, ichön, um zu schweigen er mußte den tiefen ftriUlfR ^Brntetgaft erschnM gelegentlich bei uns ein den, das süße MmdgeMl^iit W^ttm ftck stufiallender Vogel, der Seidenschwanz, tobet tagen tbnr" äb^ fa^e- ein kcknorbischrs Tier ifl. Sein ^«benb läutet unb fe- Glocke schlägt fer"Äkb^^ei« 1 Em <^9e , bm die Wolke trägt. Zedern geschmückt: «T bunten FlÜ^ mih _ _ zme nJiana! blauicdwaue. aelhwim.mtP w. beitem Zimtbraun dar. Er ist ein Eindringling aus ber Tropenwelt, denn unter den 32 Arten der Rakenfamckie ist et ber einzige, ber bei uns brütet; er kehrt auch im Mai erst bei uns ein und Siem im August schon wieder ab. Der einzige m Deutschland brütende Vertreter der im übrigen tropiichen Familie der Pirole ist der Kirsch- ^iro ‘ ■ n. ^Eglückt uns nur in ber Hirzen Bert von Mai bis August mit feiner Anwesenhett, unb ferne prachtvolle Färbung, ber weiche, melv- duche Orgetton feines Paarungsrufes sowie die wunderbare Technik feines NesÄrues haben ihm m b^r VolksphoTttasie als „Pfingstvogel" oder „Vogel Bülow" einen besonderen Platz gesichert. Beim Männchen sind Kopf unb Rumpf hochgelb mit einem leichten Anslug von Drangcfarbe; auf Kren larntschwarzen Flügeln leuchten hellgelbe! kttecken: der Schnabel ist rnatttvt, die Iris blutrot, bie Füße bteigrau. Beim Weibchen herrsch ein mattes Olivengrün vor. Ein wahrer Pracht- vogel ist auch ber Gimpel, Bluttink oder Dom- ^stst/,.^en lebhafte Farben sich besonders im rttühllng gegen das fusche Grün der Fichten- ttiebe und im Winter gegen das schiwebedeckte Gezweig seht fein abheben. Oberkopf, Schwingen und Schwanz find beim Männchen glänsenb blau- I^üvcrrz, der Rücken aschgrau, Bürzel und Unter» bautb meiö, die ganze übrige Unterieüe lebhaft ffrafll,-,rrii!c bcfitz. Truttchlaud? Waldes kann man den Fichten kreuz-I werdro in den nächsten Jahren sehr Schnabel bezeichnen, nicht nur wegen ber leb» müssen mit allen unfern Kräften und mitten Farbe fernes Gefiri)ers, die beim Männ- ^orraten, um bie ungeheuren Saften zn ertragen to zwllchm Röllichgrou, Mattrot. Jvh