[lü* »«la i*.£* ‘ imt jAft n Koller afk Ä Echtere ..5*^ k»o*S ^en 3uao2 8r tä l6tW|f68, ' dar.d« k Keiler mbü* 5 Türen sLob scherte fi$ « tada $ 'nb btt Obe $ bai Jtraq % bei er ft efte eint Ith- «tote Qlmnlea ^Schlob. bu Schwäne totrf. be um ßtunbf feinem Leib igle Ifrn. aber “ttf D kosten inb, ber Debet blieben oft en ber Temächtt, monbert hatte, n Dämmerlicht er stiegen aui Die eine Letter, unb glitten ii Gütern Doms, em Gansbach' ett aus frauftn ein Lager unb kam ber Srubt er biefe lugen rt, m SmleM eiet, ber oon it Ihqtn m ul dem Stten* stch. Ein Licht : unb gespornt. ier von Seit* .A ist 3eü er Treppe." b sprang eoWee. - .Ihr kommt ht Such fertig. Durch bic gt* erblich. Schnell den Koller an. - .Der Herr ■ Fahrt bete- iben bort! 3br ps. .Seib Hr ber Hausfrau je Manner i» iften fchrll! ber - knirschten A gefangm1- [einem tnschnliche^ mb brannte otr t bic ib« ch geßeibeL <® pon AeierSpcrS f di 'tV w lichtem 8fl* ***Ä * T»* *w».g ti» C-5 ,c fnS 55c *f2tr »4 tn ' 3,, adr” Ra^ an , hrt tu* rzchreu- en. c^rfagt* Stimme iS- "ßAneebef die Shrist' erungj^itß d- SärttSL? Rät^ W®* vor ng erteilt wirb, bah ber Ausfuhrwert in 4uit- lanbSwahrung fern Reich zur Verfügung gestellt w.rb Der Rrichskomm.star für bic Au»- unb Einfuhrbewilltguna toirb durch bas Gesetz ermächtigt. Ausnadmen von ber angeführten Be- pazifistische Gruppe gebe, vor allem unter den Arbeitern, aber auch nicht wenige Finanzleute gehörten dazu. Sie hätten begriffen, bah außerhalb be« Frieden« nicht« geleistet werden tonne. S« scheine ihm aber, dah man oon dem Fried.-n noch viel weiter entfernt sei. als nach dem Hilfe zu schicken, wenn sie auch noch so klein ist. Geben Sie uns nur ein Etwas, auch Dafür werden wir dankbar sein und mutig und freu« dig Weiterarbeiten. (amte studierende Jugend ist in den i k cingetretcn. Zaglul ^atdia und die anderen verhafteten Rationalisten bleiben In Suez unter militärischer Bewachung di« eine Entscheidung über ihren künftigen Aufenthaltsort getroffen ist. Die Novelle zum Umsatzsteuergesetz vom 24.12.1919. Paris, 26. Dez. (Dolfs.) Wie HavaS aus Malta meldet, erhielten zwei englische Regimenter den Befehl, sich zur Einschiffung ch Aegypten bereitzuhalten. Der ..Aeuyork Herald" meldet auf Kairo: Gestern kam es wieder zu Un ruhen. Dabei wurden fünf ägyptische 6 tu- deuten getötet und zwanzig verwundet. Kairo, 26. Dez. (Wolff.) Fast die ge Die Not in Rußland. Dem Briefe eine« im Hungergebiet a n fäsfigen Russen entnehmen wir folgende Schilderung: Born Mai bis Mitte September 1921 ist kein Regentropfen gefallen, Gras und Kraut des Wiesenlandes vertrocknete unter den heißen Winden. Unsere einzige Hoffnung blieb noch das Obst, das jedoch bei und so wenig kultiviert ist. Die Bauern bemühten sich bei dem Mangel an Flüssen, Teichen und anderen Wasserquellen die Obstgärten vor dem Ter- trorfnen zu bewahren. DaS Aussehen der Leute wurde mit jedem Tage schrecklicher. Bei manchen schwoll daS Gesicht furchtbar auf. andere sahen vollst m- dig abgemagert mit aufgeschwollenen Bäuchen Tie Cebeiibiirgcr Abstimmung. Budapest, 27. Dez. (Ungar. Kort.- Bureau.) Die interalliierte Generalkommif- fion in Oedenbu rg veröffentlicht eine .Kundgebung, dah infolge 2lnerknnung des Abstimmungsergebnisses durch die Botschaf- terkonserenz im Sinne des Abkommens von Venedig das Abstimmungsgebiet in den Besin Ungarns gelangt. Die Uebernahme erfolgt am AeujahrStage. Rat in öarmrf befaßt werben Auf Wunsch de« TorHrenben bei Kammer- ausfchussc« erklärte Snanb. bic von ihm verlangten Xolamentc über die Oricntangelegenheiten werbe er demnächst unterbreiten. Aus Helsen. Sine Erwiderung v. Brentano«. rm Da rmstabt, 26. Dez. Der Minister Brentano erläht gegenüber ber Derbst ent- Die .Industrie- unb Handelszeitung' do richtet, bah im Ruhrrevier den Bergarbeitern bi» zu 120 Zentner Deputatkohle zu ..... — für [ommilfar, hier Abhilfe zu schaffen und die tiber- mähige Zuteilung durch eine vernünftige Rationierung im Wege der Verordnung zu regeln. Briand und Lloyd George. Pari«. 26. Dez lWTB.) Lloyd George. ber beute vormittag von London nach (Sanne« abgereift ist. bat um 5 Uhr nach- mi'lag« Par.« paffiert. 6r wurde namen« bei Tli i'terfräfibenten vom Unte- ftaatefefretär Tif- fier begrübt Pari«. 27 Dez (WTD) Ministerpräfidenk Briand hat gestern bei der Durchfahrt Lloyd George« durch Pari« mit diesem eine ungefähr halbstündige Unterredung gehabt L o n d o n. 27. De-z. (WTD) Die .Times" will toiffen. bah Lloyd George und Briand grundtätzlich beschlossen haben. Befprechungen mit ber Sowjet-Regierung aufzunehmen. Der Bolkskommtstar für auswärtige Angelegenheiten T f ch i t f ch c r i n sowie fein Mitarbeiter Litwinow würden zu diesem Zwecke für Anfang nächsten Zähre« nach London eingeladen wer- den. Al- wahrscheinliche« Datum für den Anfang der Besprechungen werde der 8. Februar an* gesehen. llr. 50.3 Der Gießener lajeiaet erschein« täglich, anher Sonn, nnd 5etertaqs. moealti*eBeiig«rti1r Vst» S^v «nicht. Träger- lob«, durch die Post VU». 7.50 einfcht gelb, auch deiNichtersch«. Ui cinjelntr Nummern kfolge höherer Gewalt Aernsprech-Lnschlütl«: ftrbieSdjnftlrttunq 112; für Druckerei, Verlag Hb 'S es chä,«.stelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten Anzeiger Gietze». pet1*Hfeite: Lrenksnrt a. Bl. II6M. Aus dem Reiche. Verhaftung von Kommunisten in Kastel. Kassel. 26 Dez. (WTB) Hier wurden, wie das Bolksblatt meldet, einige Mitglieder ber Kommunistischen Partei auf Grund eine« Haftbefehl« be« Untersuchungsrichter« verhaftet Die Verhaltungen merben in Zusammenhang gebracht mit versuchten Sprengver- brechen auf bic grofiten Gisenbahnvervin- dungsbrücken über die Fulda. Da« Spreng- i erbrechen hangt mit den Märzunruhen »ufamm n und sollte Truppen- ober Pvlizeinachzüge in b.i« mitteldeutsche AufstandSgebiet verhindern. Tas Tcputat brr Zcchrnarbritrr. versetzt werbe, bte Vorschrift des Zahlm-gs plane- über die unmittelbare Örbebung ber 25prvzcntigen 2ttgabc tal'ächtlch zur Durchführung zu bringen, sali« ba« Gauantiekom.tee lies al« noltnenbig betrachten unb ein entfprechenbe« Verlangen heilen tollte. Die Orjüllung dieser beiden Forderungen wurde dem Garantrekomitee von der deutschem Regierung xugetagt. Zw« Gesetzen twurse. bic bic Zu age eftüllen sollen, sind Egangen. Der erste der beiden vor. bat) bie Bewilligung zur en nur unter ber Be.ing ing Wafsenstillstande. Pari «^ 24. Dez. (Wolff.) Der .Gau- l o i«“ schreibt un:er ber Uebe schrift: »Bon ber Zttu ivn zur Wirktid'ef,d e öste..t'iche Meinung in Frankreich lei geneigt, von ber Schwäche derer zu sprechen, denen die Aufgabe zufalle, ihre Sache zu terteibigen. GS fei zwei cLo&ne möglich, das) urvtümer begangen werden, jedoch müsse man die tiefe Urfache der Enttäuschung in der Tatsache suchen dast man in Frankreich zu lange mit Bebar.l chleit die Wirllichkeit De.tinnte. Man habe geglaubt, bah bie Freundschaft Amerika« einen Beistand ohne Grenzen unb ohne Reserven nach sich ziehen werde. Man habe auch angenommen, bah sich ein Einverständnis der I Böller bei der Erfüllung be« Reparation«- und Li^erheitSprogramms für Frankreich zeigen werde Die franzöfifche Politik müffc, fo tage man, sich der europäischen anpafsen, aber man füge auch bah, wenn man von ber Rheinfrage spreche eher von den Reparationen, man bic Franzo'e r aU Imperialisten betrachte, die den allgemeinen Frieden störten unb sich der Lösung der wirtschaftlichen Krise wideisenten Wenn man allo nicht die Fensterscheiben einschla- gen wolle. waS zu nicht« führe, müffe Frankreich mit der Verteidigung seiner Interessen mehr Geschicklichkeit. Anpassungsfähig- feit und Takt, zeigen, was sich aber schwer mit dem berechtigten Gclübl von Gerechiigfct gegenüber bei französischen Sache und der Unantastbar- feit feine« Rechtes vertragen würde Ob man wolle oder nicht. Frankreich mühe bie notwendigen Folgen einer Umgestaltung tragen, bie bic menfch- Uche Widerstandsfähigkeit überschreiten. Ter Hetzer Poincar^. Pari«. 26. Tez. (Wostf.) Die _®re Aou- I pelle“, weift darauf hin. dah Poincars in feinem gestrigen Artikel im .TempS" Lloyd ! George anllage. Frankreich auf den Olymp I geführt zu haben, von wo au« man inmitten der I Wolken die ungeheuren Pläne für den euro- ! päischen Wiederaufbau erblicke. Dar- I über könne sich PvincarS nicht trösten denn er | halte unbedingt daran fest, dah die 3ntcvcHen Europas mit denen Frankreichs im Widerspruche I stünden Rach Poincarc könne sich der Wiederaufbau Frankreich« nur durch den R:ii Deut'ch- I land« wlliiebcn Für seinen patrioti'chen 2lppc- I tjt brauche er nicht den Ruhen der Arbeit, au« Ibem ter Sieger wie ber Bestente Gewinn ziehen I könne, fvndem das Pfund Fleisch Shylvcks. Briand im Kammerausschutz. den Zentner gewährt werden. 3n einer dctt. wo bic gesamte übrige Bevölkerung bc« Lande« nun schon feit Zähren an einer fast unerträglichen Kohlennot leibet und für da« wenige, wa« ihr ugcteilt wird, schier unerschwingliche Preise zahlen muh, erscheint ein Deputat in solchem Ausmahe als ein Unding, zumal man al« sicher annehmen kann, bah von blesen 122 Zentnern ein nicht unbeträchtlicher Teil verschachert wird ES Ware eine dankbare Aufgabe für den Reich«lohlen- Tir ^lottcnsragc in ÄVashiugton. Pari«, 26 Dez .Aus chlag. f>tiup:idrdtlcn beim Gnverbe von Automobilen. Die Ber- Eine formale Bedeutung. Das erste G. flünina soll nur noch gewährt werden, soweit setz soll an tem tatsächlichen Hergang Ler De- fcÄÄÄ*bcI 21u6übun9 b" ^5»"n-una.n u.d Tor- CUflyiblungen. Abgabe int VerordnungSwcge durchaus uh. en, fall« Hiernach hat der Steuerpslichnge inner-1^ Ilvtwenbigleit dazu ergeben sollte. halb eine« Monat« nach Ablauf eine« jeden Vierteljahres eine Borauszahlung zu leisten. Stimmen der (yrmid)terung m Oft der Steuerabschnitt das Kalenderviertel-1 Frankreich. fahr oder ein kürzerer Zeitabschnitt (Luxus- Pari« 24 Dez. (WTD.) Anatole France (teuer, Gasthoffteuer oder Onferatensteuer Erklärte einem Mitarbeiter bc« . Figaro" über lifm ). und ist die Steuer nicht Innerhalb eines fctnen Aufenthalt In Deutfchlanb: So- mfonäte noch Ablauf des Kalenderviertel, viel .r in ber kurzen Zeit habe beurteilen WÄÄ'ta'«Ä ‘XST1 fKÄjöß RÄÄuÄ UmSe^rüo hat ^L hab H in »«urtoianb eine bebeutenbe ber Steuerpflichtige innerhalb eines Monatcs nach Ablauf eines jeden Kalenderviertel jah-1 res eine Boranmeldung abzugeben und gleich-, zeitig eine entsprechende BvrauSzahlung zu leisten. , | G« ist bestimmt damit zu rechnen, dast al« Termin zum Inkrafttreten dieser Novelle der 1. Januar 1922 bestimmt werden wird, wenn auch die endgültige Derabschledung erst im Laufe de« Monats Januar 1922 erfolgen dürfte. Da auch bezüglich der Höbe des Steuersatzes. ob 2°, oder 2'/,°». die Meinungen iu«etnanberqeben, dürfte anempfohlen werden. den höheren Satz von 2'/»°» bei den Kalkulationen für die ab l.Zanuar 1922 in 5rage kommenden Umsätze zugrunde zu legen. Die Wiederherstellungs- zahlungen. Berlin, 27. Dez. Gestern vormittag fand in der Reichskanzlei eine Besprechung ber an der R e p a r a t i o n S f r a g e beteiligten Ressorts über die B e a n t w o r t u n g der drei Rückfragen der ReparativnS- kommiffion wegen des von Deutschland ersuchten Zahlungsaufschubs der Zanuar- und Februarraten statt. Zn der Sitzung, an der auch Reichsbankpräsident Havenftein teilnahm, erstattete Dr R a t h e n a u Bericht über feine Londoner Reife. Am Rachmittag besprach das gesamte ReichSkabinett In einer Sitzung den- selben Gegenstand. Rathenau berichtete hier gleichfalls über seinen Londoner Aufenthalt Wie die Blätter Mitteilen, soll eine schriftliche Beantwortung der Fragen der ^Repa- rativnskommissivn vorläufig noch nicht erfolgen, sondern die Beratungen über die Angelegenheit sollen in Fühlung mit der Repara-1 twnskommistion fortgesetzt werden. Berlin, 24 Dez (Wolf».) Der Zahlungsplan zum Ultimatum v. m 5 Mai 1921 sicht vor. bah bie Erträgnisse ber Abgabe pe-n 25 Prvz auf ben Wert aller *21 u « f u b r an ba« Garant.ekornit« adgrbeiur.g aur. du die vom Reichskommi i(Ii- aung in Verbindung mit ben Autzenhanbels'teilen befanden, ,wurden sie eifrig gesammelt und aufgegessen. 3m Oktober war auf den Feldern von GraS ober Kraut nichts mehr zu finden. 3n ben Dörfern stieß man immer häufiger auf Leichen, die Zahl der vor Hunger geftor- benen Menschen mehrte sich. Was für einen Anblick unsere Gemeinde jetzt bietet, das ist unmöglich zu beschreiben. 3n jedem Dorfe sind „Gebrüder - Gräber" auSoegraben worden, worin jeden Tag die vor Hunger Gestorbenen geworfen werden. Die Dörfer sind wie aus- gestorben. Ueberall sieht man Hütten mit ocr- ncgelten Fenstern, ba bie Bewohner in die Ferne gewandert sind, um irgendwo ein Stück Brot zu suchen. 3n der ganzen Gemeinde hört man kein Kinderlachen mehr, kein Lied bet Mädchen, kein lautes Gespräch. Ueberall' sieht man abgemagerte Gesichter, unb statt Red:n hört man nur ängstliches Lispeln von Essen unb vom Tode. Das Bieh ist schon längst verkauft, gestorben oder aufgegessen. Auch die Hunde unb die Katzen sind meist aufgegessen. 3m Rovember wurde die Lage unserer Gemeinde noch schrecklicher. ES ist ein gewöhnliches Bild in ben Dörfern unserer Gemeinde, daß die gestorbenen Kinder auf Straßen und Höfen verfaulen und von den letzten abgemagerten Hunden gefressen werden, weil es für die Aeberlebendett unmöglich ist, alle Gestorbenen zu begraben. Man kann mit Sicherheit vorher lagen, daß kaum 5 Prozent von allen Einwohnern unterer Gemeinde bis zum Frühjahr werden aushalten können. Die übrigen 95 Prozent find dem Hungertode verfallen und müssen unbedingt sterben, wenn in ber nächsten Zeit keine Rahrung bereit gestellt wird. Die Leute haben noch eine dunkle Hoffnung unb glauben, daß irgendeine Hilfe kommen wird und daß nicht alle sterben müssen. Zeder Ankömmling aus der Stadt oder au« einer anderen Gemeinde wird von neugierigen umringt, die Rachrich- ten von irgendeiner Unterstützung hören wollen. ES ist zu schwer, bie Wahrheit zu sagen unb die letzten Hoffnungen ber Sterbenden zu vernichten. Selbst die Meldung, daß bie Sommer- Saaten unter bie Bauern verteilt werben sollen, bringt ihnen keinen Trost mehr. Di« P a r i«. 27. Dez iWTB > Dor hem Stammet- au«fdfuh für auswärtige Angelegenheiten gab gestern Ministcrkräflbcnt Briand r.nc Sr- tlärung über die von der Konferenz in Wai ding ton diStut erten Probleme ab. D.i- anö entwickel le die Bedeutung dcs Adkr-mmenS zu Vieren im Pazifischen Ozean sowie die Stellung Frankreich« ’u der Frage der Abr-Ciung öec. namentlich fein Verlangen nach Unterfee- GiehenerAnMger General-Anzeiger für Oberhessen vnttk und Verlag: vtzühl'sche Unie.-BnA- mb Steinbniderei R. £aege. Schriftseitmg, SeschSflrsttllt unb Prutferci: 5chulftraße 7. actroffenc Tlahnabmc zur 20Xie art_ zu erkennen Als der Bericht der auf sein . Drängen eingesetzten Regierungs'ommi"io.i zur 1 Prüfung der Kirchenvorfchriften für Wales das Gegenteil von dem enthielt, was Lloyd George | erhofft hatte, wodurch der von ihm angeftreb'en Entstaatlichung der Kirche ein vernichtender Echiag versetzt wurde, schwenkte der .erbitterte Kirchen gcgner" von seiner Politik ab und folgte dem Ruf Sir Bannermans als — Handelsminifler Unb nun trat seine Wankelmütigkeit noch mehr zutage. War er bisher ein unnachgiebiger Opponent der f»genannten Vorzugsbewegung gc- wesen, von dem eine aggressive Frethandelsoolitik erwartet wurde, so bewies er durch die Unter- stühung des Handrlsfchiffahrtge eyes das Gegenteil. Auch die Annahme des Patent- und Muster- fchutzgcfetzes. das wie das Handcfsschiffahrtsgesetz im Sinne des Schutzzolles gehalten war. liest erkennen, baß Lloyd George sich als Diener der Krone plötzlich mit der Vorzugsbewegung befreundet hatte. Dallour erklärte damals, er habe einen glatten Umfall noch nicht erlebt. Lloyd George zog sich durch feine Unbeständigkeit, durch fein Opportunitätsprinzip eine große Gegnerschaft zu, aber er verstand es. wie z. B durch die Beilegung des Eisenbahnstreits (eine feiner bedeutendsten Taten als HanLelsminister), wofür ihm das Ehrenbürgerrecht von Eardiff verliehen wurde, die Gemüter zu beruhigen. Als Handelsminister begann Lloyd George sich politisch auch insofern zu mausern, als er gemäßigter wurde. *3r war wohl zu der Erkenntnis gekommen, daß wilde Hetzreden unvereinbar seien mit der Ausgabe eines Regierungsbe-am: '. Aus dem destruktiven wurde ein konstruktiver Vvfitifer. Aber der britische Premier hat eine für einen im öffentlichen Leben stehenden Politiker fatale Schwäche, er ist, wie es bei Parnell, Gambetta u. a. der Fall gewesen, nicht sattelfest in der Ge- schichtskunde und Geographie. Diese Unkenntnis, die insbesondere auch Wilson eigen ist, hat, wie Dillons Buch über die Friedenskonferenz offenbart, zu dem ethnographischen und geographischen Flickwerk des Versailler Friedensvertrages geführt. Ter irische Staatsmann Henry Grattan erklärte einmal int irischen Parlament, datz ein gewissenloser Minister leit Jahrhunderten bestehende Traditionen im Handumdrehen über den Hausen werfen könne. Dieser Ausspruch hat durch Lloyd George und seine „Ra genossen" während der Pari er Friedensverha.idlurgan und durch seine Rachwehen (Ob»erschlefien usw.) eine treffende Bewahrheitung erfahren. Felix Baumann. Um die nächste Ernte. Die Abgeordneten Cutw, Hepp Dobrich, Westermann Harte, Zeschke, die sämtlich der Deutschen Volkspartei angehören wünschen von der Reichsregierung Auskunft über die Verlo» gung der Landwirtschaft mit Stickstoff. Es tzetht in der Anfrage: Rach Angaben des Stickstoffsyndikats ist es in, den letzten Monaten nicht möglich gewesen auch nur annähernd die Mengen Stickstoff zum Abtransport zu bringen, deren die xiauuanct* schäft bedarf. Angefordert waren im September 15 700 Wagen, gestellt wurden 9000 Wagen oder 57 Prozent 3m Oktober waren die Zahlen 14 500 zu 6500 oder 45 Prozent. 3m Rovember 19 000 zu 5500 oder 29 Prozent. 3m Dezember ist die Zahl der gestellten Wagen noch weiter gesunken. Die Werke haben ungeheure Bestände, zurzeit etwa 200 000 Tonnen, die nicht abtransportiert werden können. Von der ausreichenden Versorgung mit künstlichem Dünger hängt in erster Reihe das Ergebnis der nächsten Ernte ab. Werden die Verkehrsverhältnisse nicht schleunigst gebessert, so ist die Ernährung des Volkes für das nächste Jahr gefährdet. Was gedenkt die Reichsregierung zu tun, um diese Gefahr zu beseitigen? Aus Stabt und Land. Gießen, den 27. Tez. 1921. •• Aenderung der im Fernsprech- gedührengesetz bestimmten Ge - dührensötze. Rach einer soeben herauZgekom- menen Verordnung werden die in den §3 3, 4 und 8 tes Fernlprcchgeduhrengesetzes bestimmten Gebührensätze (Grund-, Orts- und 5crngebüßten) um 80 vom Hundert erhöht Diele Verordnung tritt mit dem 1. Januar 1422 in Kraft. Jeder F.r.-.spre^tcilnrhmer ist berechtigt, feinen Anschluß bis -um 30. Dezember 1921 auf be.i 31. Dezember 1921 zu kündigen. •* Der Ankauf von Gold für ba* Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der Woch: vom 26 Dezember bd. Js. bis 1 Januar nächsten Jahres unverändert wie in der Vorwoche zum Preise von 720 Mark für ein Zwanzigmarkscück, 360 Mark für ein Zehnmarkstück. Für die auSländischrn Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt. •* ©egen bie6onberbefteuetung der Fahrräder tn Hessen hat der Vorstand des GaueS 9 des Bundes DeutscherRad- sahrer Stellung genommen und dem hessischen Ministerium folgende Entschließung übergeben: „Der Herbstgautag deS Gaues 9 des BDR. nimmt mit großem Bedauern davon Kenntnis, daß im Vollsstaat Hessen nach wie vor die Sonder- beftcucning in Kraft ist. Er erhebt gegen diesen unzeitgemäßen Ausnahmezustand gegen den Radsport lebhaften Protest. In einem Zeitalter, in dem der Sport in erster Lini-f zur Ausrichtung des Öeutfdyzn Volkes berufen .st und hierfür große Arbeit leistet, sind Erschwernisse gegen eine Sportart weder gerecht noch zu begründen. Der Herbstgautag bittet deshalb des hessische StaatSministerium, sofort Maßnahmen zu treffen, die die Sonderbesteuerung der Fahrräder in Hessen auf- heben." •• Landwirtschaftlicher Vortragskursus in Gießen in der Zeit, vom 3.-5. Januar 1922. Es werden sprechen: Geh. Hofrat Dr. Wagner. Darmstadt, über »Zeitgemäße Süngung6rragen" — Prof. Dr. Dade, Haupt- gefchästsiührer des Deutschen Landwirtschaftsrats. Berlin, über »Die sogen. Reparationsleistungen an die Entente und die Mithilfe der Industrie und der Landwirtschaft". — Prof. Dr. Fingerling. Vorstand der landw. Versuchsstation, Leipzig-Möckern, über »Der gegenwärtige Stand der Futterkonservierung sowie über neuere Fültcrungsfragen, insbesondere die Schweine- fütterung . — Prof. Dr. Brinkmann, Bonn, über »Betriebswirtschaftliche Fragen der Gegenwart". — Prof. Dr. K r a e m e r , Gießen, über »Fragen der Kaltblutzucht". — Prof. Dr. K n e l l, Gießen, über „Tierseuchenbekämpsuna". — Abteilungsvorsteher des landw. HniöerTität8-3nfti- tuts Gießen, Dr. B u r ck, über »Sorten- und Düngungsfragcn beim Karlo fsel bau". — W. Poenicke, Vorsitzender der Deutschen Obstbaugesellschaft Eisenach, über »Sortenzucht und Reinzucht in ihrer Bedeutung für den praktischen Obstbau". ZL Einer der ältesten Veteranen Hessens, Kreisvvllziehungsbeam- ter Th. W i n t e r st e i n, ist im hohen Alter von 84 Jahren hier gestorben. Als Berufssoldat nahm er an den Feldzügen 1864, 1866 und 1870/71 teil. ” Auf daS Schießverbot in der Silvesternacht, das auch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern umfaßt, fei nochmals ßingetriefen. Wie uns mitgeteilt wird,, soll das Verbot streng durchgeführt werden;'man hüte sich also vor Unannehmlichkeiten. ** Das Fest der silbernen Hochzeit begehen heute Straßenaufseher Karl Weller und Frau Dinchen geb. Pfeiffer. ’• T i e Freiw. Sanitätskolonne vom Roten Kreuz veranstaltete am 1. Feiertag eine Weihnachtsfeier im Hotel Felfenkeller. Aus dem reichhaltigen Programm find besonders zu erwähnen die Ansprachen von Landgerichtsdirektor Wiener und Kieiöseuerwehr-Jnfpektor T i ck 0 r 6, mehrere gut gespielte Klavier-, Violin- und JManboli nennortrage, ein flott auf geführter Einakter. Tellama:ionen in Wellerauer Rkunk» ait, und ein« Reihe deklamatorischer Vorträge von Kindern. Tk Kindeik». säduig ferne bl tnle die Verlosung für die Erwachsenen ihnen froh« Weihnach: s,limmung aus. Der Verlauf der Feier gab Zeugnis von dem Geschick, mit dem die Ver- • dhallet ihre nicht leichte 'Ausgabe gelöst haben. ^ornotitze«. — Tageskalender für Dienstag: Stadtthdater. 3 Uhr: „Der FrofchkSnig-, 7 Uhr: Das Dreimäderlhaus". — Aftoria-Lichtsptele, heute und morgen: .Lrfchendiebe" und ..Bauernhaß". — VicbtspielhauL, Bahnhofstraße. bis einschließlich Donnerstag: ..Das große Radiumgeheimnis" und „Es bleibt In der Familie". Landkreis Bietzen. ri. S? i Cß. 27. Dez Dor den Feiertagen »er* sammelten sich die hier in Pslege befindlichen Kinder aus dem Frankfurter Watfenhaus mit ihren Pflegemüttern in der Turnhalle zur Weib- nuchlsbescherung. Dom l$Si;ffnbau» waren außer Inspektor Deckmann zwei Herren deS Ausfichtsrats anwesend. Starkenburg und Rheinhessen. ‘ Darmstadt. 27 Dez. Ein Wohltäter. Seit zwei Jahren vollzieht sich hier, dem »Darms! Tügl Anz." zufolge, in alter Stille ein großes Liebes werk, von dem bi« Offen lttch- kichkeit bis jetzt noch wenig erfahren hat. Herr Sdm. A. Stirn ein Deutsch-Amerikaner in lltu- York. Heß voriges Jahr in LrndenjeiS. Odenwald, di« Villa Waldheim zu Kurzwecken «inrichren Seitdem werden immer 12—15 hiesig« hirbebud- tige Schulkinder jeweils 2 Monate lang auf seine Kosten darin untergebracht und In aufopfernder Weise gepflegt. Die Leitung liegt in Den sicheren Händen feines hier wohnhaften Freundes. Auch nach der Entlastung aus dem Waldheim werden die Kinder zuweilen noch versammelt So wurde tm Sommer, in Begleitung des damals unwefen- den Herrn Stirn, ein Ausflug mit Musik nach dem Oberwaldhaus unternommen Die Kinder wurden mit Kakao und Kuchen bewirtet. Ferner wurde heute mit allen Kindern und deren Ettern eine erhebend« W«ihnachtsfei«r veranstaltet, bei der praktische Geschenke «Nahrungsmittel ' und Kleidungsstücke), von Herrn Stirn gestiftet, verteilt wurden. Dem Vernehmen nach unter hüll der edle Stifter noch zwei Kinber-ErhvlungSheime. eines im Bremerland, das andere in Bayern Die bedeutenden Kosten werben einzig und allein von Herrn Stirn und feiner Familie bestritten. Diele hundert deutsche Kinder werden mit ihren Eltern des wackeren Mannes von Uebersee und feiner uneigennützigen Helfer m der Heimat dank- bar gedenken. Hessen-Nassau. * Marburg, 27. Dez. E i n Mißver» ständnis. Vor einigen Sagen fand sich, wie bie »OberHess. Ztg." berichtet, in einer Frauenklinik ein Wann ein und wollte an feinem Ohrenleiden behandelt werden. AIS man ihm klar machen wollt«, daß er sich geirrt habe, er müsse In die Obren« klinik gehen, schüttelte er -weiselnd den Kopf und fügte treuherzig hinzu, baß er draußen doch eir Schild mit der Aufschrift »Zum Hörfaal" gelesen habe (Derid)tsfaaL ro. Aus dem Hüttenberg, 26. Dez. Die Gerichtstage in Riederkleen werden im Geschäftsjahr 1922 abgehalten am 31. Januar, 7. März, 16. Mai, 4. Juli, 17. Ok- toter und 12. Dezember. Eine Versammlung der ober- hessischen Ortskartelle sand im Katholischen Verein-Hause in Gießen statt mit der Tagesordnung: Orte» klasseneinstusung der oberhefsischen Orte. Der Einbcruser und Leiter der Versammlung. Lehrer Westphal, Wieseck, wies in einer Ansprache auf da- große Unrecht hin, daS man mit dieser Reuauslage des OrtsklassenshstemS den oberhesfi- schen Landbeamten zugefügt habe. Trotz gleicher Teuerung, gleicher Vorbildung, gleicher Arbeits- Der Nestor der deutschen Afrika - Forschung. (Zu SchweinfurthS 85. Geburtstag, 29. Dezember.) Von den großen Erforschern des schwarzen Erdteils, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die bis dahin unbekannte Welt Afrikas uns erschlossen haben, lebt nur noch Georg Schweinfurt h, der am 29. Dezember feinen 85. Geburtstag begeht Sechs Jahrzehnte sind bald babingeqangen, seit er 1863 seine erste Forschungsreise nach dem Roten Meer und Abessinien antrat, und seitdem war er immer wieder nach dem ihm zur zweiten Heimat gewordenen Aegypten -urück- gekehri, von wo aus er seine kühnen Vorstöße vis inS Herz deS dunllen Kontinents unternahm. Erst der 'Weltkrieg Atoang ihn, wieder dauernd feinen Aufenthalt in Deutschland zu nehmen, dessen internationales Ansehen er durch feine kühnen Reisen und bedeutenden wissens«Haftlichen Leistungen gefördert. Schweinfurth hat erst vor kurzen im Verlage von Hoffmann und Campe ein neues Werk veröffentlicht, das unter dem Titel ..Auf unbetietcnen Wegen in Aegypten" Abhandlungen und Aufzeichnungen dieses Meisters der Ratur- ynb Menschenfchilderung sammelt. Diesen Aufsätzen stellt er eine autobiographische Darstellung seine« LebenSlaufeS voraus in der er mit der ihm eigenen vornehmen Bescheidenheit einen Rückblick auf fein an Arbeit und Erfolgen so überaus reiches Dalein wirft. Der in Riya geborene Balte betrat zum erstenmal tm Fruhiahr 1857 al« 20jähriger Jüngling Deutschland, da« sein Vaterland werden sollte und nachdem er in Heidelberg, München und Berlin vorzugsweise naturgcfdMtlidie Studien betrieben hatte, konnte er 1863. unterstützt durch ein Geschenk feiner Mutter von 10 000 Rubeln die erste längst geplante Reife nach Afrika antreten. »Meine erste Reite ins UnbetanKte", erzählte er, »brachte zahlreiche Stich- proben der Forschung zustande, die vom Roten Meer au«. M ich in kleiner Barte befuhr, mich an die Küsten von Aegypten und Rubien und in die benachbarten Gebirge führten Auf dieser meiner Afrikareife habe ich für bie Pflanzen- gevgraphie wichtige Tatsachen seslstellcn können; einige Beiträge zur Vervollständigung des Kcrrtenbildes der durchrci ten Gegenden wurden geliefert." Bald danach wurde Schweinfurth durch die Berliner Akademie beauftragt, die westlich des oberen Rils gelegenen Gebiete und die zum Kongo sich cvbfenkende Wafferfcheide zu erforschen. Mit Hilfe eines ihm befreundeten nubi- fchen Else'Beinhändlers. de« edlen Abd-es-Ssam- mad, gelang es ihm, bis zur Quelle eines der wichtigsten Rebenflüfse des Weihen Rils v)rzu- bringen. Obgleich Stanley zunächst an feiner Entdeckung zweifelte, erkannte er doch dann rückhaltlos die Verdienste Schtveinfurihs an, inD nach dem Erscheinen seines vorzüglichen, über die ganze Welt verbreiteten Werkes »3m Herzen von Afrika" wurde ihm die große goldene etif-.er- Medaille der Londoner Geographisä>en Gesellschaft zuerkannl. Lieber seine weiteren Reisen und Forschungen berichtet der Gelehrte: »Auch im Westen des 7111- tals unternahm ich ausgedehnte Streifzüge. Viele Karten (30 Stück) entwarf ich von den durchreisten Länderstrecken, die bisher nicht ausgenommen waren und die namentlich im Gebiet der östlichen Wüste zwischen 30 Grad und 26 Grad nördlicher Tfreite noch als Terra incognita gelten konnten. 30 Jahre lebte ich als Privatgelehrter in Kairo und beschästigte mich vorwiegend mit botanischen Studien. Ein große« Herbarium afrikanischer Pflanzen wurde in meiner Wohnung aufgestellt Die geologischen und paläontologischen Ergebnisse meiner ägyptischen Streiszüge wurden dem für diese Fächer in Berlin vorhandenen Institut ein- verleibt, wo sie noch heute 14 Schränke füllen" 5Hc Herbarien SchweinfurthS, die seine unver- gleichliche Sammlung ägyptischer Pflanzen bergen wurden bann später im neuerbauten Botanischen Wuseum zu Dcchlem in zwei großen Stuben unter- gebracht und tarnen dort in ihren 102 Schränken zur Ausstellung. »In den Jahren 1902-1907". berichtet Schweinfurth von seinen lebten Forschungsreisen, »war ich vornehmlich bemüht mit möglicher Gründlichkeit in die Geheimnisse' der ägyptischen Skrinzeil rinzudringen. Indes beschränkte ich mich auf stratigraphifche und morphologische Studien. Vor allem waren es die Hohen- und die Steinflächen auf der Westseite des Ril- taleS beim alten Theben, wo mir reiche Belehrung geboten ward und sich unerschöpfliche Fundgr-ubrn erfchlofssen für meine großen Sammlungen aller Art, die ausschließlich den archä- olithifchen und paläolithischen Epochen der Borzeit angeboren. Von 40 verschiedenen Fundstätten sind sie zusammengetragen worden und an 40 verschiedene Museen und Privatleute habe ich davon Mustersammlungen der Typen verschenkt . . . Von meinen 40jährigen Besuchen in Tiegypten bin ich feit 1874 selten nach Berlin zurückgekehri, ohne auch einige Kleinigkeiten von Altertümern mitzubringen. Meine Hauptaufmerk- famteit war immer auf pflanzliche Reste gerichtet, die sich m Grädern unter den Zotenbei- Qaben, aber auch an anderen Stellen vorfanden, und von denen ich Exemplare im Botanischen Muteum abfieferte, wo sie m einigen GlaSschrän- ken ausgestellt sind. Eine noch unpublizierte Zusammenstellung der mir aus dem alten Aegypten bekanntgewordenen Pflanzen umfaßt nahezu 200 Spezies. In verschiedenen Ländern bin ich Mitglied von 60 verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften geworden; ihrer 30 haben mich zum Ehrenmitglied Ernannt . . .“ « — Die »neue Gedankenflut" in Ehina. Die geistige Llmwälzung. die sich gegenwärtig in China vollzieht und die ein Kultur- cieiflni« von weittragendster Bedeutung ist, wird von den Führern der Bewegung selbst al« »die neue Gedankenflut" bezeichnet. Diese TUhoIution der Weltanschauung macht sich in allen LebenS- verhältnissen des Riesenreiches bemerkbar, und sie tritt daher auch in sehr interessanter Weise in dem kleinen Tlusfchnitt zutage, den die Tagebücher der deutschen Missionare in China darstellen Aus Grund dieser Mitteilungen gibt Missionsdirektor Knak in den .Berliner WisfionSberichten" einen Hebet bild über die »neue Gedankenslut'. bet auch die Missionen die größte Tkusmerkfamkeit zuwenden müssen. Eine ganze Reihe von chinesischen Zeitschriften steht im Dienst dieser 'Bewegung. Die eine heißt .Die neue Flut", eine andere .Das neue China", noch andere: .Der Tlusbau". »Die moderne Erziehung", .Die Frau im neuen China". Die einflußreichste dieser Zeitschriften ist wohl die feil 1915 erscheinende Monatsschrift .Die neue Jugend", deren Hauptmitarbeiter ein junger Gelehrter Dr. Fu ist. Dieser gilt al« Führer bet literarischen Revolution, seitbem in bet.neuen Jugenb" seine programmatischen Artikel .Vorschläge zur Reform unserer Literatur" unb „Sine aufbauenbe literarische Revolution" erschienen sind Vor allem kämpft bie Jugenb für bie Einführung bet Um- gang«fprache In die Litera tut, eine Umwälzung, die sich etwa nur mit der vergleichen läßt, die im 18. Jahrhundert bei un« etntrat, als kühne Reuetet wagten, an die Stelle bet allmächtigen Latein bei ihren Llntvetsität-votlefun- gen ba« Deutsche zu fetzen. Da bie so außer» orbentlich schwierige, biSber übliche Schrift bet Chinesen ein fast unüberwindliche« Hindernis für die weitere Verbreitung von Lesen und Schreiben blldet, andererseits der Drang nach Bildung bei den .Söhnen des Himmel«" seht stark ist. so wirb e« zweifetto« zu einer allgemeinen Vereinfachung der Schreibweise unb bet Sprache kommen. Im Lause bet letzten fünf Jahre sinb bereit« 150 Zeitungen unb Zeitschriften erschiene», die fich der llmgang«fprache bedienen. Eine andere Hauptforderung der neuen Bewegung verlangt bie Tknberung bet Verlobungsfitten unb die Gleichstellung der Geschlechter Die jungen TITänner unb Mäbchen fordern, baß nicht mehr von den Eltern eigenmächtia über ihr Leben«glück verfügt wirb, sondern daß sie selbst bei Verlobung unb Ehe mitzureden haben Die Frauen wollen nicht mehr nur Dienerin und Spielzeug der Männer sein, auch nicht nur Gattin unb Mutter, sondern sie wollen tm Berufsleben, tn Wissenschaft unb Äunff al« cjletchberechtigt neben bie Männer treten. In China, wo btc Sitte so fl reng Männer unb Frauen trennte, wird jetzt sogar bie gemeinsame Erziehung beider Geschlechter gefordert unb ist zum Teil schon bureß- cieführi. Lleberhaupt herrscht ein große« Be- bürfni« nach guten Schulen, besonder« noch Mittelschulen und Mädchenschufen Tiber auch die Wichtigkeit von Kindergärten erkennt man immer mehr unb an bie Missionare treten Wunsche von Seiten der Chinesen heran, sich mi bey Gründung unb am Unterricht bet neuen Schulen zu beteiligen. WUisM-NSM über abgelieferte Einkommensteuer für flrbehoebet, die vom ölarfentltbcn befreit iln. Halber Vogen = HO VL, bei 10 Btärf - 75 WH. (für ti ffrbeLneUmer cutreictenbi Ganzer Bogen-t rv Pf.. bei 10 Md - !!• >f. ihir 117 Ätbeiinebmer ausreichend». 3u belieben durch SriiHit Üiiimititi-Siifr lEttiiiritfrm LchulitraKk 7. igtmirien und Richtlinien für gegen die erhielt Wilhelm Luh, KlinikstraBe 22 13407»g Giehen zu erhalten. 133761) Küchen Herrenzimmer Lichtspielhaus . Astoria-Lichtspiele Femspr. 1505. Asterweg 53. al. nberg, 26. kq. teberOeen nxrir »alten am 31.3c- 4. 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Früher blühte auch bei uns die Hat-Industrie. de'onders Alle bis jetzt eingegangenen Werbebogen zAhlen mit bei dem großen 2OOOOO-R!k.-Preisausschreiben zum 31. März 1922. - Also weitersammeln I Werb^bogen beim Händler verlangen. Kühnheit und Verwegenheit: Daspffiiiwlim Alte Gebisse Zähne bis 90 Wik. Gebisse bis 1800 Mk. faste zu nie gebotenen Ureilen nurOonnerstag,29.Dezember im Hotel Schutz. LOTCA Ankauf 9 bis 6 Uhr! B2 Ca. 1000 kg la Sisalbindegarn ca. 370 Meter pro Kilo Ifd., offeriere weit unter Tagespreis. — Wegen der kolossalen Bruchfestigkeit eignet sich dasselbe auch für Postpakete. Ludwig Lazarus • 3m Iet-Bergwerr Sie Mode", die die Trauert ar de für das Äletb ebenfo wie für Inne Darnterung hat dem Verbrauch von 3et einen neuen 3uf- ichwung gegeben Wohl dte wenigsten, die diele Die Weihnachts-Prämie für GieBen beim Propaganda-Werbe-Ausschreiben für Nigrin“ Sctiuliputi uttnpulfer „Schneekönig Der größte Erfolg der Gegenwart t. Taschendiebe Mit rntcretütrung der Berliner Kriminalpolizei. G Akte. schon häufig vorher, schlug Um H® zu rächen, milchte fle tn gekochten Rotte hl Aattengtft Grippe-Plag« te Berlin. Berlin. 27 Dez 3n Bersin baden Nr Srlranlungen an Grippe größeren Um» < Ischen Ortt $(- rlammluM, 24” n einer Qk'pw as man mit dis^ lern- den obech^ - | abe. Trotz glnx I I, gleicher 2:^ Mittwoch den 2H. Dezember von io—r» Ubr Im Seroecnttjaftshaus. stharjeafti. 18 VerkansSfortsebnna rieVMmWettlZiiWl lllllllllllllllllllllllllllllljllllllllllllllllllllllllllllllllllllllHIIIIIIHIIIII und trübe. Da aber der spanische Zct billiacr! ist als der englisch«. Io hat er sich einen ziemlich | grollen Marit ennorben In den Fellen an der ftüfte in der 2läb« von Whitby wird «Urig nach dielen .schU'arzen Sdelst.nnen" gefchürft, die sich in leicht zugänglichen Höhen über dem Wasser- spiegel erheben Die lUt-Ctrelfcn, dic man in dem ®eft<*i findet, haben manchmal «in« Tiefe Glifaüeth'Sleintlaöechüale. Zwecks Enthebung oon NeuiabrSbeluchen und Mlückwünfkhen nimmt auch in tiefem Inbre obige Inhalt durch ihre unterzeichneten PoritnndSmit- glteder (Haben entgegen Tie Namen der 2penber werden rechtzeitig im .(Hiebener Anzeiger" bekannt' gegeben. 13^8ßU ttfiefjen, am 27. Dezember 1921. Der Vorstand her CHilabetb Nleiukinderichule. nrau fyQbrtfant Banutnger Wtoe^ Vubtolflhiafte, Pfarrer VechtolSbeiiner. Viebigitr. Frau Wetchen- fteller Bechtold. Budde trabe. ,>rau ffommerAienrat iVDltaenftneöt Wwe.. Viebiflitrabe. Bros. Br. taufet. Cft-Wniaae. ,)rau Schulimachermeiiter Heb. vtUc- brandftrahe Soarkafsekontrolleur Haas. Stephan- lrrabe. 1'andgerichtSrat Schudt. Ludwiastrahe. ?>rou Stadtverordnete Winn, frankfurter Strahe. ____ _ nftufung, Bildung einer Kommission tr Ausarbeitung einer Denkschrift, die an die nhgbar* ftaaten ttxtl lohnenb«re Beschäftigung, denn b«i Wienir Plan stellt nur grobe Auslagen, aber wenig Gewinn in Aussicht. Da» Wiener D c r b h erhielt mir 94 Aennungen gegen 215 Im Borfabre, der Auhria-Preis 133 gegen 233. der Stuten-Preis 62 gegen 122. die Drial-Ctakes 44 gegen M und das Sheihazd-chrinnerungsrent«» 117 gegen 213 Unterschriften im CVtbce 1921 I Berlin- Amsterdam In der nächsten Saison ist eine grobe Automobil-du verlässig» keitsfabrt tx»n Berlin nach Lmllerdam geplant Die Initiative dazu geht von hollänbischer Seite aus Der Plan wird sicherlich in deutschen Automobil kreisen viel 3ufiimmung finden — Die italienische Alpensabrt. die in diesem Jahre zum eilten Bla le veranstaltet worden ist, soll auch In der nächten Saison tote- berbolt werden Als Termin ist für die Xouren- sahr: um ben Alpenpokal brr 12 bis 20 August gewählt worden. — SrhöhteAutvmvbilsleuernauch in Wien Auch in unserem Aachl»arreich kner- den vom 1 Januar an neue erbbbte dufomobtl- steuern in Kraft treten, bte das Fünffache der bis- herigen Beträge ausmachen Bei Peisonenttast- wagen sind für jede Bferdeslärke bi» 'echs fr 10 000 Äronen au crtrlcL e i, für die 4)' o.gen- den vier (7 -10 PS) je 15 000 Äronen und für S sind allo nicht uxmiaer als 420 000 Äronen Steuern im Jahr zu zahlen. bei Magen- und Verdauungsstörungen Essen Sie wohlschmeckende, leicht verdauliche und nahrhafte Speisen, zubereitet aus in Württemberg Der fpantsch« Jet ist viel weniger wertvoll als der «nali'che. er erhält durch Polieimi nicht den schönen Glanz, der be i Schmuck- chorakter bes Steines auSmacht, sondern ist dumpf Beamten von dem Land nach den Städten einsehen. wie sie noch nie dagewesen ist Tlur noch verbannt« Sträflinge werden zukünftig ihres Amtes in den Landgemeinden walten. Cb das eine gerecht und sozial denkende Regierung verantworten zu können glaubt, müssen wir ihrem Ermessen anheimstellen. von 6—8 5uf! unb können bann leicht durch Sprengungen jreigelegt werden, wenn der Jet ganz seil in dem «seifen brtnfiht Cfetlagcr. die lockerer, mit dem Mtcin verbunden sind, werden mit Hilfe der- Picke berausgehauim. Das Ot-Bergwerk bietet dieselben Spannungen und Ueberralchungen wie ba^ Schürfen nach Gold und Gdelsleinen. Manchmal müssen die Bergleute monatelang den Felsen durchsuchen, ohne aenügende Mena en Jet zu finden, bann wieder flöht man plötzlich auf eine reiche Ader, deren Ausbeutung in wenigen Stunden hohe Gewinne abwirft. Äleine Holst ücke. die nur für Hutnaheln, Änöpse und dergleichen verwendet werden können, lind Verhältnis- mäf*ig billig Dagegen sind grobe Stücke, aus denen allerlei Schmuck gedrechselt und geschliffen nnrb. recht wertvoll unb rechtfertigen den hohen Preis, ben man beute bereits für schönen Jet- schmuck zahlt Beim Drehen und Schleifen des 3et muh die grüble Sorgfalt angewendet werden, denn er ifl fehr spröder Jlatar und zerbricht leicht Sin einziger falscher Schliff kann ein wertvolles grobe-- Stück zerbrechen, utxb dann sind Monate geduldiger Arbeit umsonst gewesen. — Deutschland bei den Davis- Pokalspielen 1023? Im TTär\ nächsten v\ibrc4 tagt in Paris der Internationale Lawn- DenntÄ-Äpngrcb <5ür denselben Hal die Schweiz einen Antrag eingebracht, bah vom Jahr« 1923 ab allen Nationen — also auch Deutschland — di« Teilnahme an ben groben internationalen Wettkämpfen wieder frei steht Jo erster Linie kommen hier die Davispokalspiele unb die Weltmeisterschaften auf Hart- und Gras- plähen sowie die Hallenrneisterichaften in Frage. «nc arte ehlt. Unerreicht sind Rleschel Patent- Wellsleb Grudeherde und Oefen. Vertreter: Emil PistorNacht. - Gießen. Den humoristischen Teil füllt Paul Heidemann mit seiner unübertrefflichen Komik iu dem Lustspiel „Er ittl io der Familie" (A A unb H «i 4. armen E-Xläflcr ein* Benachteiligung an *balt hts zu 6000 Mk Hierin erblicken bU ianbbeaeuen mit Aecht nicht nur eine finanziell« HAbtavM Innbern auch eine Gei.ng'chn,-ng frtr Arbeit, «ine ‘3fetle»ung ihres Ehrgefühls, •aen bu h« aufi 'chärfste 0>n'proch erheben i4itfn Hur völlige Unkenntnis der D^erung Dem Land« kann brüte no4> an das Märchen sn dem bUligen Leben auf dem ßanbe glauben -11«n Warum fällt «s denn der hellckchcn Ae- tu na ,v schwer. Beamt« für bu kleineren UnNiaMJxn und Dörfer zu bekommen? veldn >nn du aufs Land verietzten Beamten durch fefbrberung in ein« höhere Besoldungsgruppe jmmen. sind fte durch die w: Mng ' «i otk «in- «fung In «in« geringere vnsklafse um Dau- I mbe von Mark ge'chadigt^ Dt« Dauernng für W ßanbbeamien wachs' mit der »ntfernuna von vr ötabt Der heffifch« Beamtenbund und das >ll!fch .KrabHfanell haben den Berliner Herren chen bis zum Ueberdruh nachae'-nefen. bah ganz fel 8ii mieten. Schristl. An geb. unter 13406 uu den Gteh. An^. Lehrling aus besseres faiifmänn. Bureau sofort gesucht. Bedingung: anständig. Zuverlässig. Offerten unter 2014 an -Oerso". Mitleid. 2lnn - ^-Ped., (Sieben. 13401h hl s >dr> von 65 Jahren durch den Tod erlöst. 13403D wohlempsohlene Persönlichkeit als 'c Großen-Buseck und Melbach, 24. Dezember 1921. 131 t empfiehlt ErsobreneS. gut entvsohl. Erfahrene», aut empfahl. mW flflw- inäbdbeni ..... Hubn,Rlltergasse23. ---------------------------- in kl. Haushalt per 1. ob. 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Frae Brael Brfnkmaaa, -i- tbefer, ihn »um Prüfen gehabt hatte Hge Vermittler die von tzzm Gutsbesitzer gelieferten Kartoffeln verschoben, unb ob er 'ich de« bemühten Betrugs schuldig gemacht hat M t b b c. 2b Dez 3n der Hofrei e des Wilhelm Schul»e brach Fe 1 e r aue de energischen Oing-.ctlen der b.digen und benachbarten Feuerwehren ist es z 1 banken, dast das Fe 1er au, fei en Herd d.fchränkt blieb Der en. tandene Schaden ist grost. Mrctv Lautervach. Lauterbach. 27. Det Der Rest 0 r der Lehrer ^verhelfens. Ludwrg W i 11- mann, ist im hohen Alter von 32 fahren gestorben Er batte da» Lehrerseminar za Friedberg besucht und tarn 1355 als Vcbrer tu unteren Kreis, wo er bis za feiner Ruhe i rnhs- txrkhunfl zuerst in Hörgenau dann iy S: mmrl tätig war Richt nur als Lehrer, 'ond.r .uch als Landn-ili in B^v.rttchaftunz fein.'s Schälgutes wirkte er vorblldlich Mrcie Friedberg. Friedberg. 27 Dez Auch die S h 0 r - unb Gesangvereins-Dirigenten dr- ga ':ctc1 sich, um eine den bcatigen Teuerung«* vertältnisse i entsprechende Bezahlung R i er- reichen 2iachdcm schon in andern Degen de r Heften« eine Ikdammlang ber Dirigenten fiattg.'unten hat. ist auch hier ein? solche beabsichtigt Mrcie H)ctzlar. ta Wetzlar. 26 Dez 3n der jüngsten Kreistag« sitzung' wurde eine lleber'ichl über die Verteilung ber Kreissteuer auf die einzelnen Bürgermeistereien bee Kreis.S gegeben Dcr Fehlbetrag von 1 608 000 Mk des xrei«- ctats von 1920 würde fich nach dem früheren Modus wie folgt verteilt haben Astlar 33-1COO Marl. Braunfels 133 000 Älark. Dreifenstein 39 000 HXart. Hoben«olms 32 000 Mark. Kros- iD.f 134 000 2Hai!. Rechtenbach 120 000 Mark. Schösfengrunb 83 000 Mark und Wetzlar 690 000 Mark Rach dem neuen Gesetz vom 2ö. August 1921 haben dagegen jetzt zu tragen Astlar 215 000 21?atl. Braunfels 100 00? Mark. Dreifenstein 26 000 Mark Hohenfolin.» 28 00? Mark. Kroste rf U2 000 Mark. Rechtenbach 70 900 Mark, Schöffengrund 57 000 Mk unb ‘Wetzlar 975 000 M. Starkenburg und Rheinhessen. im. Darmstadt. 26. Dez Aus dem Gefängnis ausgebrochen ist in der letzten Woch? der gefährliche Gin- und Ausbrecher AloiS H 0 ck, ber in den letzten Jahren wiederholt ver- schi d-ene Teile von Starkenburg unb Obcrheffen unsicher machte. H bat mit einer Säge daS Fenstergitter durch^usägen gewusst und gelangte ins Freie- beim Abspringen von ber hohen Mauer verletzte er sich aber berart, bah er durch De- fangenaufseher wieder feftgenommen werden konnte. rm. 2lieberram ft ab t. 26 Dez Freche Diebe stahlen nach einem schweren Einbruch bei dem Metzger unb Wirt R. dahier in der Rächt zum SamStag etwa vier Zentner Fleisch- und Wurst- waren, sowie eine Partie Weine unb Liköre, ohne bah sie entdeckt wurden. Ein Knops von einem Damenmantel, den man am Tatort fanb. weist auf die Beteiligung eine« weiblichen Diebes hin und wird er hoffentlich auf die baldige Entdeckung ber Täter führen. Hessen-Nassau fpd. Frankfurt a. M 26 Dez. 2Jor zwei Jahren wurde hier ber Schutzmann Giesel- berg, als er in einem Leberlager der Franken- allee Einbrecher überraschte, von dem Schlosser Heinrich Adam erschossen. Adam wurde für diese Tat zum Tode verurteilt, dann zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt und zur 2kr- bühung der Strafe nach dem Zuchthaus Lichtenburg verbracht. Dem Mörder gelang es mit Hilfe eines vor toenigen Wochen entlassenen Zuchthäuslers sich Geldmittel zur Flucht auS dem Zuchthaus zu verfchaf en. Durch einen Zufall erhielten hiesige Polizeibeamtc Mitteilung von der beaosichtigten Flucht unb meldeten dieS der Strafanstalt mit einer entsprechenden Warnung. Trotzdem ist eS jetzt dem Adam und seinem Hellersheller. einem gewissen Gröninger, ge- tur.gc aus de . ach:! auS L'chtentzurg a u s z u » !' r . ch e n unb . . '.kommen 5\*r frühere Weinwirt Georg 2fr ü d warb.- unter bem bringende Tkrbachr. k.« Kiäbrige Ehefrau durch Gift g e 1 i' t c 1 au bähen, von her Äti- minalpolrzei Per ballet Die Frau kränkelte feil einigen Dagen unb wurde Samstag vormittag tot aufgc unten/' Die Levche wurde be'd/lagnahmt Kirche und Schule. br Weylar. 21 Dez Am 'vergangen« Samstag bieh Herr Geheimrat fl i < e » I u ♦. Direktor ber Landwirtschaftlichen Hochschule zu Giesten. im Kreislehrerverein unb de: Arbeit«- acmeinlch ft der Zunglehrer einen Bort rag über länbliJj« Fortbildungsschulen Der Ot.bnci schllber e eingangs d e ?^.deutung der dänischer unb ichivebtlch.Volkshochschulen und ging dann auf die hesfifa>en Fvrttuldungsfchul« uKr. be.cn 7iesonr u bekannt Uch vor 3abr« bui tgcfübrt Hai Diefe A.-sführangen aus berufenem Munbe fanden reichen Beifall unb trag« nrfientlich zur Hebung dee Fortt'ilbungsfchul- we'.-uS in unterem Z^reisc bei br. 2D c 91 a r 21. D^z Don bet Regierung zu Koblenz flnb in den letzten Tagen eine Anzahl Lehler^uDorsftzendendesSchulvot- st a n d e s ernannt worden. Lchosfcngcrkchr. fliehen. 23. Dez 1921 Jin angeblicher K a u f m a n n aas Kloster Reichenbach in Baden fälschte 2 Bescheinigungen. inhaltlich bei.'i er Fliegerleat- nant sei, infolge eiter schweren Lchädelver- Ichung eine Sill '.Platteneinlage habe mb an 2icrt>cnanfdUen leide, weshalb er au: feinen Retten eine« Segle lers bebürfe. Mtt Htlfe btefet Bescheinigungen inb infolge be» Mitleib». das er durch leine während feiner Reifen auftretenden Anfälle und einen Kopfvcrband zu erwecken wühle txrfki.iD er es auf einer angeblichen Reife von Berlin nach Stuttgart in Zuterb 0 a fich von dem heutigen Fahrdienstleiter eine 2>e , Reinigung z u verschaffen. daN er während eine« Anfälle« feine .tabrtarte verloren habe. Daraufhin wurde er über Ha lle und Kassel in der 2 Klasse auch ohne .TUhrkartc nach fliehen befördert. Al« er hier wegen ber grohe.t Hil e Ras« machte, schöpfte ein P 0 l i z eiwach l m e 1 st e 1 g legenllich der Feststellung leine: Persönttchkeil Erdacht und lieh durch einen Heilgehilfen f.flfiellen. dast leine Angaben bezüglich ber filternen Schädelplatte falsch feiert. Da der Angellagte außerdem 3 ötrafcntlal- fungSbefcheinigungen bei sich führte unb zur Verhaftung ausgeschrieben war. vcran- iahte er feine .Festnahme. Zn be. ttnlerfuchungshaft brach er mu mehreren anderen Gefangenen, die bereit» abgeurteilt find, ein Loch in den Kamin, am zu entweichen. Heute erhielt er wegen Betrugs, falscher Anfertigung von Ausweispapieren unb Zusammenrottung eine Ge- famtgefängnisstrafe von 7 Monaten. Zn ber Jladu vom 22 zum 23 März L ZS. kamen mehvere Studenten fmgend von einem JiaRbartiorf nach fliehen zurück Au ber Öde ber Rodbeimer u.rb Krofborfer Stratze würben fie von ei-icm Schul mann aufgeforbert, ba» Singen zu Untertanen Zwischen biviem unb einem ber ©tubenten kam eS zu einem Hanbgemenge. in helfet'. Verlauf beide hinfielen Daraufhin eilten cm anderer Stubent unb ein Sicherheitsmann hinzu AIS ersterer den tc.deren aufforbeitc, ber auf dem Boden liegenden Studmrten gehen zu lassen, schlug ihn der Sicherheitsmann i n < fle 1 icht unb forbette ihn unter Vorhalten rineS Revolvern auf. mit zur Wadx- zu gehen Heute irbiclt der SicherheitSmann, der inzwi- 14en entlasten worden ist. tvegen Körperverletzung und wegen Bedrohung 2 Geldfl rafen von zusammen 1 5 0 Mi Bier pinge Burschen von hier haben im 2IUt L Zs in Burkhardsfelden ein hort sie- ixnbc« Karussell dadurch beschädig!, bat) fie Stangen und Bretter abnffen unb einen Schaben Titer wie war dieser 2vechfel au8 der.Apotheke hinausgekommen? Zemand mu’jtc ihn verloren haben nachdem die Apotheke geschlossen war. und wer anders konnte das gewesen fein alS der Mörder? .Und wenn eS der Mörder gewe'en ist. fv hat er ibn verloren ober toeggetoorfen. alS er nach vollbrachter Tat zur Tür hinauSgegangen rst," dachte der Stafeitän. .Tiber bann ist daS ja wirklich geschehen, was ich im Traum gelegen habe," sagt: er halblaut vor fich hin. .Der TRörber ist zum Fenster ber- eingcfliegen unb hat die Apotheke durch die Türe verlafsen." Der Kapitän lehnte stch in feinen Stuhl Zurück und fann nach. Seine Augen starrten das [ T tmpfitilt ärtnerei Bede !M0 ielbjtgelcltertr ptinm naturrein.. WO wiebl! Uh. Kohlermni fer>chi6dene< üngert Junge Leu« rb. oorbfi fim'tl > ' I heknnfltl Eitibar- cbll. 111 1 Kl raueiTiuinäM' cibnlien uncntgri:. lg|OM l • uu alu’« | Rorftvue11^11-; . ntbm. a o* itfir Lilvkiirr ^b- > K n°» U A" 1 mi J4***Ä?- BWV.it' ' ——I w Punkt » y Itn * iienyh,. > B Ll»rE EE ahna|e,t relassen; den c^Asvtsn- KurhausHof heim i.Taunus 1 .Bahnstuode von Frankfurt aM Wlaterkar !flr Brbo vjigebi46rttlQe und nervli Erechttptt*. M&ß. Preise. Prosp.durch Dr.Schulze-Kableyss Deutsche und Orient- Teppiche Vorlagm, Säufer, Felle Divan- und Reisedecken Transmissionen:: Lederriemen Holzbearbeitungs- u.Werkzeugmaschinen neu und gebraucht. ®tei» Welegcnbeitfrtäufe. S. SüBkind, Frankfurt a. M. «utlcntitraiic *35, 3 Min vom Hauvtdabnbot Telcpbon Hansa 4314 und 1588. s 12800V in feinster Ausiünrung liefert Großwäscherei Edelweiß Telephon 1487 GIESSEN Schützenstr. 12 ÜiilfllllllllllHIlIllhllllliTlTrilltlllllliinillHHllllHllIHlllllllNHMhilllllilie |Louis Rothenberger | = Gießen Frankfurt a. 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Si ® 2,70 1.44 2,75 2'20 2947,- 8 02 6.60 -.52 Frankfurt a. M. 27. Dezember. Warknottenmgen. 6.75 Handel. Cßerlin, 24. Dez. (Wolff.) Wie wir erfahren, beschloß bet Börsenvorstand, im nächsten Ia h re bis auf weiteres 'Montags, Dienstags. Donnerstags uni) Freitags Wertpapierbörsen (Vollbörsen) statrfinden zu lassen. Jedoch fällt am 2. Januar die Wertpapierbörse aus. Es werden nur Devisen- und Rotenkurse amtlich festgestellt. Samstags werden nur Devisenkurse notiert. Züricher Devisenmarkt. 24. 12. 2.275 0.20 7.50 40.70 21.45 22.60 38-90 0L5 513.- 2.- 0,19 187.50 0.19 7.10 40.86 21.46 22.75 39.- 0.825 513. - 2- 0,18 Wechsel auf Holland...... . Deutschland .... Wien........ Prag........ Paris........ London ....... Italien....... Brüssel....... Budapest...... Aeuyork....... Agram....... Warschau...... A iininer Ziegel cefhM ineR'U'1 Sninö Ahnst erlasse" §e Hinten autzerh Aausto Zranks slempe D Der Rücksicht auf die unsichere Lage am Devisenmarkt war man allgemein zurückhaltend. Futterartilel waren nach wie vor gefragt, dagegen jaxir Mehl ruhig gewesen. In Hülsensrüchten sind die Erzeuger nicht gewillt, billiger abzugeben. Die Ten- denz blieb für diese «Artikel daher fest, trotz geringer Absätze. Rauhfutter war geschäftslos aber fester. Soweit Preise festgestellt werden konnten, notierten per 100 Kilo: Weizen 700—750, Roggen 550—625, Hafer 570—630, Futtergerste 680 bis 700, Inl. Weizenmehl 00 1300, Inl. Weizenmehl Spez. 0 1075—1100, Weizenmehl mit Auslandsmehl gern. 1175—1250 Roggenmehl 70proz. 800 bis 825, Weizenkleie ohne Sack 390- 430, Roggcn- fleior ohne Sack 390—435, Mais 700—750, Mais- schrot 720—770, Futtermehl 500—600, 3tal. Luzerne 5500—6000, Provenc. Luzerne 6000 -6500 Ital. Rocklee 6000—6500, Inl. Rotklee 4500 bis 6500, Weihe Dohnen 950—1050, Biktoria-Erbsen geschält 1000—1200, Diktoria-Erbsen ungeschält 900—1000, Durma-Reis II. 1300-1400,Auslands- zucker (versteuert) 1600, Haferflocken 950—1050, Graupen 900—1050, Wicsenheu lose 340—350, Wiesenheu gepreßt 370—380, Kleeheu lose 300, Kleeheu gebündelt 380, Haferstroh 100, Roggenstroh 80—110. Vermischtes. • Frauen und Uhren. Pünktlichkeit, die bekanntlich die „Tugend der Könige" sein soll, ist sicherlich keine Tugend der Frauen, und wenn die Dame den ihrer Harrenden wieder einmal eine unendlich lange Zeit hat warten lassen, dann ist die Ausrede schnell bei der- Hand: „Meine Uhr geht falsch." Und merkwürdigerweise ist dieser EntschuldigungS- gründ, anders als andere sSründe, fast immer triftig. Die Uhren der Frauen gehen sehr viel weniger genau als die der Männer. Ein Engländer Herbert Duke, der sich mit diesem Problem in ttefsinntgen Detrachtungen beschäftigt, glaubt ihm auf den Grund gekommen zu sein. Er hat beobachtet, daß ein und dieselbe Uhr, wenn sie von seiner Frau getragen wird, ganz ungenau die Zeit anzeigt, dagegen, wenn er sie trägt, vollkommen richttg geht. „Woher kömmt es nun," fragt er, „daß so viele Frauen einen solch unheilvollen Ein- fluß auf Uhren haben? Gewiß trägt dazu bei, daß die Uhr für sie weniger ein notwendiges Werkzeug des Lebens, als ein reizender Schmuck ist, daß sie viel mehr darauf achten, ob sie am Handgelenk elegant aussieht, als ob sie gut geht, daß sie leichtsinnig und sorglos mit diesen feinaearbeiteten Apparaten umgehen. Doch eS mutz auch noch eine realere Ursache dafür geben. Man hat behauptet, daß die Elektrizität, die sich im menschlichen Körper befindet, einen direkten Einfluß auf den zarten Mechanismus der Uhr ausübt. Vielleicht macht nun die besonders kleine Form der Damermhr sie sehr empfindlich gegen elektromagnetische Einflüsse, die vom Körper ausgehen können. Wie dem aber auch sei, Tatsache ist, daß auch bei Frauen, die die größte Sorgfalt auf ihre Uhr verwenden und sie immer wieder genau stellen, die Exaktheit doch viel mehr zu wün- 1 schen übrig läßt als bei Männern. f * Das leichte st e Holz. Das leichteste Holz, das wir bis jetzt kennen, ist das Holz (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Englische Berichte über die kommende Sitzung des Obersten Rates. London. 24. Dez. (WTB.) Der .Daily Telegraph- schreibt, die 6 o toie t r eg i er u n g werde auf der Konferenz in «iaaned nicht vertreten lein. Es sei jedoch wahrscheinlich, daß Deutschland, trenn auch nicht unmittelbar durch die Häupter der deutschen Regierung, so doch unmittelbar durch technische Delegierte »rrtreten fein werde, die sich zu Informationszwecken zur Verfügung deS Cberftcr. Rates halten wurden, ebenfo wie JU- tl);::au. der während der letzten englisch-fran- zvsischen 'Beratungen sich zur Verfügung des bri- tilchen Schatzamtes gehalten habe. Reuter erfährt, man erwarte, datz die Außenminister Englands. 5 r untre i d; e und Italiens zur Erörterung der Probleme des nahen Ostens am 12. Januar in Pari- au’ammentretcn werden. Wenn ein endgültiger Deschlutz erzialt werde, werde er dem Obersten Rate mitgeteat werden, der leine Entscheidung über die griechisch-türkische Frage zur Kenntnis bringen wird. Die deutsche Antwort an die Reparation^» kommission. Paris, 24. Dez (WDB) Rach einer Mel düng des ..Petit Parisien" ist die de u t s che 2 n t- w o r t an die Reparationskommission bereits fertig gestellt und wird unverzüglich übermittelt werden Ergebnis der Derhandlwtgen zwischen Lloyd George und Driand? Frankfurt a. M.. 24. Dez. (WTD-^ Der Londoner Korrespondent der Frankfurter Zeitung wlll zuverlässig erfahren haben, bafr Lloyd George und Driand sich darüber geeinigt hätte», datz die ReparatwnSfrage als ein Teil des gesamt-eurvpäischen WirtschaftS- problemS zu behandeln sei und datz sie allein durch eine friedliche Vereinbarung mit Deutschland auf der Grundlage einer vernünftigen Einschätzung der Deutschen Zahlungsfähigkeit zu lösen sei. Außerdem sei eine Gesamtregelung der Reparationszahlung für das ganze Jahr 1922 ins Auge gefaßt auf der Grundlage, daß Deutschland im kommenden Jahre statt der 16 IahreSzahlungen von 2 Milliarden GolDmark nur 500 Millionen in bar zu zahlen habe, unter die auch die Sachleistungen und die 26prozentige AuSfuhr- abgabc fallen sollen. Das Blatt mißt dieser Meldung außerordentliche Bedeutung bei. Märkte. Frankfurter Obst- und Gemusemartt. mc. Sranffurta. M., 23. Dcz. Der heutige Markt war aus dem einheimischen Gebiet gut befahren. Es kosteten beim Großhandel: Kartoffeln bis zu 130 Mk. per Zentner, Weißkraut 120 Mk., Rotkraut 160-180 Mk., Spinat 160-180 Mk.. Wirsing 140—160 Mk., Meerrettich Pfund 11 bis 13 Mk. Bei Erzeugern kosteten der Zentner Wirsing 150—170 Mk., Winterkohl 140—150 Mk.. offener Rosenkohl 110—130 Mk., Spinat 160 bis 200 Mk., Rosenkohl 600—700 Mk. Feldsalat 600—700 Mk., Schwarzwurzeln 500—600 Mk.. Cskarvl die Staude 80—140 Pf. — Der Zentner Aepsel kostete etwa 220—360 Mk., au« dem Ausland wurden in stärkerem Maße Orangen und Zitronen angeboten. Die ersteren kosteten in Kisten von etwa 300 Stück 550 Mk, das Stück wurde za 160—300 Pf. verkauft. Rüste kosteten im Pfund 12—13 Mk. Sehr stark war der Flußtischmarkt. Das Pfund wurde mit 4—12 Mk. bezahlt. — Lebende Hühner wurden per Stück mit 30— 40 Mk.. lebende Gänse mit 100—140 Mk. gehandelt. Sehr stark war auch das Angebot von gemästeten Gänsen. Das Pfund kostete 16—22 Mk. Mainzer Produttenbörse. Mainz, 23. Dez. Infolge der bevorstehenden Feiertage war das Geschäft auf der Börse in allen Artikeln ein sehr ruhiges gewesen. -Mit Ein amerikanischer Daumwollkönig über Deutschland. London, 23. Dez. (Wolfs., Einer der Baumwollkönige von Lancashire, Keith Trever. erklärte gestern nach seiner Rückkehr auS Berlin. Deutschland heuchle keineswegs Armut: ein allgemeiner Zusammenbruch Deutschland« sei unvermeidlich, wenn die Reparationsfrage nicht tn befriedigender Weise geregelt werde. Das bringende Problem sei augenblicklich die Wieder- berstellung der Kaufkraft Deutschlands und dieses Problem rönne nur gelöst werden durch Preisgabe dzw. praktische Abänderung deS augenblicklichen Reparationsplanes. 0 off re in Siam. Paris, 23. Dez. (WDB.) Marschall Soff re ist am 21. Dezember in Bangkok (Slam) angekommen. Begnadigung politischer Gefangener durch Hardiuq. London. 24. Dez. (WTB.) Aus Washington wird berichtet. Präsident Harding habe den Sozialisten Eugen DeebS, der im Jahre 1918 zu 10 Jahren ©cfängni« verurteilt worden war. b e - gnabigt. Harding habe auch die Freilassung von weiteren 23 politischen Gefangenen angenommen. von etwa 200 Mk. verursachten. Wegen Sachbeschädigung erhielten sie Geldstrafen von 100 bzw. 70 Mk. Ein weiterer Angeklagter wurde mangels ausreichenden Bewei'es fretge- sprachen. I Wegen Betrugs in 3 Fällen wurde etn vorbestrafter junger G o l da rbeiter von hier in eine Gesamtgefängnis st rate von elf Monaten verurteilt. Er war stellen- und arbeitslos und ließ sich mehrfach Llhren and Goldwaren zur Reparatur geben, gab sie aber nicht wieder zurück, sondern veränderte sie und verbrauchte den Erlös. Ein Eisendahnoberschaffner von hier war wegen Betrugs angetlagt, weil er im Januar l. Zs. auf der Eisenbahnstrecke Betzdorf- Gietzen beim Berkaus einer Fahrkarte aut der Stammkarte die Fahrstrecke Ehringshausen Werdorf und'den Fahrpreis mit 50 Pf. etntrug, während der dem Reisenden ausgehändigte Fahrschein auf die Strecke Dillenburg- Dietzen lautete unb 4 M k. kostete. Der Angeklagte, der sich eines sehr guten Leumundes erfreut, aber wenig intelligent ist. gibt die Tatsache an sich zu, ebenso die Richtablieferung der 3,50 Mk. an die Eisenbahnkasse. Er beruft sich aber auf ein Versehen und einen Irrtum und bestreitet jede betrügerische Absicht. Seine Angaben konnten in dieser Hinsicht nicht einwandfrei widerlegt und die ganze Angelegenheit nicht genügend aufgeklärt werden, weshalb mangels ausreichenden Beweises Freisprechung erging. des.Balsa-BaumeS, über dessen interessante Eigenschaften E. Küster in der „Umschau “ berichtet. Der Daum wächst, in den tropischen Wäldern Zeillral- und Südamerikas und hat ein sich sammetarttg anfühlendeS Holz, das dem einer Hellen Fichte oder Linde gleicht. Die Eingeborenen bauen sich aus diesem auf dem Wasser schwimmenden Holz seit uralter Zeit Flöße, und deshalb nannten die Spanier den Daum Dalfa, d. h. Floß. Ein Kubikdezimeter des Dalfa-Hol.zeS wiegt durchschnittlich 140—160 Gramm, also ein Drittel weniger als Holz; doch gibt es auch Stücke, bei denen der Kubikdezimeter nur 70 Gramm wiegt. Die außerordentliche Leichttgkeit kommt von dem Dau der Zellen her, deren Wände sehr dünn sind und große Mengen Luft ein- schliehen, die beinahe 92 Prvz. des ganzen Volumens bildet. Im gewöhnlichen Zustande fault Dalsa leicht, und dadurch konnte es zunächst dem Kork nicht erfolgreiche Konkurrenz machen. Rach langjährigen Forschungen i|t aber ein geeigneter KonservierungSprozeß gefunden worden, der das Holz gegen das Verfaulen schützt. Daraufhin hat sich eine große Industrie in Amerika, hauptsächlich während des Krieges entwickelt, und die Einfuhr stieg mit jedem Vierteljahr. ES bildete sich eine Gesellschaft zur Verwertung des Dalsa- HvlzeS, die mit einem Kapital von 50 Millionen Dollar arbeitet, und im Jahre 1920 wurden 51/» Millionen Kilo Dalsa in Amerika eingeführt. Deutschland hatte im Jahre 1920 nur eine Einführung von 360 Kilogramm; 1921 sind aber schon etwa 10000 Kilogramm zu uns gebracht worden. • Der „blaue Vogel" deS Mount Everest. Die Sammlungen von seltenen Vögeln und Pflanzen, die die englische Spedition bei der versuchsweisen Desteigung des Mount Everest zusammengebracht hat, ist nunmehr in London eingetroffen, ustd es befindet sich darunter auch ein eigenartiger „blauer Vogel", der von den Eingeborenen als ein Glücksbringer angesehen wird. Der Fund dieses Märc^nvvgelS, der die Erinnerung, an Maeterlincks Drama wachruft, erschien auch der Expedition als ein günstiges Omen für die glückliche Dezwingung des höchsten Der- geS der Welt. In der Sammlung befindet sich außerdem ein Sperling, der in einer Höhe von 18 500 Fuß gefangen wurde, sodann verschiedene Lerchenarten. Dachstelzen, weißköpfige Rotkehlchen, Dohlen, Rot- und Dlau- sinken. Außerdem gehören zahlreiche Kästen mit Vogeleiern, unbekannten Schmetterlingen und Insekten, Fliegen und Dienen sowie Frösche, Fische und einige Säugettere zu dieser Sammlung. Anter den botanischen Gegenständen befinden sich verschiedene zur Familie der Nelken gehörige Pflanzen, die in einer Höhe von 20 400 Fuß über dem Meeresspiegel gefunden wurden, verschiedene Primelarten uni) Zwergrhodvdendren. 116 Pakete mit Samen kamen in gutem Zustande an. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Latum: 1.7.14. 23.12. 24.12. Zürich.........St. 1 Amsterdam......31. Kopenhagen......Kr Prag . . ........Kr. ' Stockholm.......Kr Wien..........Kr. London......./. Sh ----- Paris..........3r. 125 40 Aeuyork........$ 6cnatt beiben d Pavie neuen feutldj rüeffid) kn et We hnnkt ’M toai b< srvkv, k> in flegeni e. OlfUfl frebü 3i dvil. «e I b«rs. Mur L lUsigK vehördliche Anzeigen Bekanntmachung. Detr.: Laufende Teuerunaszuschüsse an Schwerbeschädigte, erwerbsunfähige Kriegswitwen, Kriegswaisen, Kriegseltern, Altrentner unb Al trentner innen. Die seit August 1921 durch die Post bzw. die unterzeichnete Stelle bezahlten monatlichen Leuerungszuschüsse und besonderen Zulagen zu den laufenden Renten nach dem Reichsversor- gungSgesey kommen mit Ende Dezember 1921 in der seitherigen Form in Wegfall. Zufolge Erlasses des AeichSarbeitsminifterS vom 1. Dezember 1921, der gleichzeitig die früheren Bestimmungen über Teuerungszuschüsse außer Kraft setzt, wird mit Wirkung vom 1. Oktober 1921 ein Teuerungszuschuß nur noch an die Schwerkriegsbeschädigten, erwerbsunfäh. Kriegswitwen. Kriegswaisen. Kriegseltern, Altrentner und QUtrentnerinnen gewährt, die nicht im Erwerbsleben stehen, bzw. deren Einkommen (außer Rente) die Säue der ErwerbslosenuMerstützung nicht mehr alS un 1/3 überfteigt Der monatliche Leuerungszusclzittz beträgt nunmehr für jeden Schwerbeschädigten, dessen Erwerbsfähigkeit höchstens um 80 Prozent gemindert ist ... . 90 Mk. dessen Erwerbsfähigkeit um mehr alS 80 Prozent gemindert ift .... 130 „ daneben, wenn er für Kinder (§ 30 R.B G.) zu sorgen hat, für jedes Kind 30 .. für jede erwerbsunfähige Witwe ... 80 ,. für jede vaterlose Waise .... 40 „ für jede elternlose Waise.....50 .. für jeden Eltern teil..... 50 • Die sür die Monate Oktober 1921 bis Januar 1922 nach Abzug der durch Post und Fürforgestelle für diese Zeit gezahlten Teuerungszuschüsse hiernach mstehende Rachzablung gelangt für Schwerkriegsbeschädigte am 29 Dezember und für die anderen Empfangsberechtigten am 30. und 31. Dezember ds. Is. bei der unterzeichneten Stelle zur Auszahlung, zuschüsse monatlich im voraus, und zwar jeweils Zuschüsse monatlich im Borans und zwar jeweils an Den ^agen, an welchen ote .oenorgunge- gebühmisse durch die Post gezahlt werden. Gießen, den 22. Dezember 1921. 13396D Städtische Fürsorgestelle für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene, Asterweg 9. Dr. Fre y. Bekanntmachung. DaS im Monat Rovember d. Is. fällig gewesene 4. Ziel Kanalgebühren für das Rj. 1921 kann noch bis einschl. 7. Januar 1922 ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen, die mit der Zahlung noch im Rückstände sind, werden hiermit gemahnt, die Abgabe bis zu genanntem Tage zu entrichten. Am 9. Januar beginnt die Beitreibung, wobei die vorgeschriebenen Kosten erhoben werden. 133978 Gießen, den 24. Dezember 1921. Stadtkasse Gießen. Holzverkauf der Gemeinde Kirchvers am Freitag, dem 30. Dezember dS. IS., vormittags 11 Hbr, in der Gastwirtschaft Johannes Rücker öffentlich gegen Meistgebot. Distrikt Kramstrauch. an der Straße Kirchvers—Krofdorf (in der Rähe vom Waldhaus). 130 Festm. Fichtenstämme 4 Kl. 68 Festm. Siebtenftangen 1—3. Kl 40 Fcsttn. Fichtenstämme 3. Kl. 118 Rm. Buchenknüppel 16 Rm. Fichten knüppel 12 Rm. Swckholz 263 Rm. Buchenstammreiser 445 Rm. Fichtenreiser. 13392V Alle Tapezier-Arbeilen sowie Matratzen und polsterinöbel Neuanfertigung unü Ausarbeiten mit bestem Material noch zu alten Preisen. uw Zranz vor!, Tapezierer, tiebigstr. 95 MMMML Nr. 1*6 27. Dezember 1921 dient, ge^cningen. nachstehende Bestimmung auf 10 der Verordnung zur Behebung her bringenbüen mit Der QDeu anderer Sachbezüge wird von Kall zu Kall Zu grobe Mehrheit der Rcgie- die Arbeit wieder auf, doch von der deut- 4000 3600 Mk. Mk 200 400 150 300 140 10 9 men und tourte aiM dem CBcb-’b? von den De-1 selbst, merci bei Untcri ooi roblern in Behörden begrüßt Er begab sich darauf in De-1 shington nicht gelöst werden lärme, werde Ena- Mk. Ml. Mk. Ml Mk. Mk. Mk. Mk. fest- Die Konferenz in Cannes. Sannes. 27. De; < Wollt) Lloyd ® e- v - ] Für d i c Sonntag, den 8 Januar dis 12 Für die Sonntag, den 8 Zanuar land eine völlig irrige Anschau u.; schen Zahlunn '♦tiigrdi und dem deutschen Iah- lungswillen txr.wr^irufen. in Port Said, wo zwei Pedonen getöte: und drei Pedonen verwundet werden sind 3n Tantah zerstreute die Polini eine von Frauen geführte Demonstration Die \ *“ nrr**— ** *- rungibeamten nahm haben sich verschiedene AuSstände in verschiedenen Orten der Provinz weiter ausgedehnt. Wirkung von 1. Januar 1922 an, wie folgt feflgcfeh, Doste Tageskost: für männliche Personen für weibliche Personen . Hahreskost mit Wohnung, Brand und Licht für männliche Persone i . . für weiblich.' Personen . Ferner auf bat 3ahr berechnet a) Ginzel'immer ... b) Familien Wohnung (2 Zimmer mit 3ubebör) ci Hdrung für Einzelpersonen . für eine Familie . . . . . d) Beleuchtung für Einzelpersonen . . . für eine Familie..... Betr Gewährung einer anberordentlichen Beihilfe an langfristige Erwerbslose An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreiset. Dir erinnern an die altbaldige Erledigung unterer Verfügung vom 9. dt. Mts AmtSverkündigungsblatt Ar 178 vom 12 dt. Mts.). Gießen den 20. Dezember 1921. Kreitamt Gießen 3. D.. Schmidt. Pari s. 2S Dez. lWTB ) Wie dem „ TUu- york Herald" aus Washington gemeldet wird, ergibt die Statistik für die 11 ersten Monate des Jahres 1921, dah die Geschäfte mit Europa um 50 Prozent hinter denen des Jahres 1920 zurückblieben. Bckanntmachu Hfl. Betr.: Feldbereinigung ®rünlngen: hier die Versteigerung der Massegrundstücke Die Versteigerung der Massegrundstücke findet an Ort und Stelle statt: Dienstag den 27., Mittwoch den 28 und evtl. Donnerstag den 29. Dezember l. 3t. Zusammenkunft hierzu am Dienstag den 27. Dezember, vormittags 10 Ahr. am Rathaus Drüningen. woselbst auch die Der- steigerungsbedingungen bekanntgemacht werden Friedberg, den 18. Dezember 1921. Der Hessische FeldbereinigungSkommissär 6 ch n i 11 s p a h n, RegierungSrat Bcknnntmachunfl, betreffend Baustoffbewi.tschaftung bic; Ueberwachung der Ausfuhr von Backsteine' und Dachriegeln Rachdem 114) in den lebten Wochen die Duuftvsinot In Helfen immer mehr bemerk.-a. macht und besonders Dachsteine und Dach- bit 5 Ubr nachmittags Gießen, den 22. Dezember 1921. KreiSamt Diesten 3 D.: Welcher. Betr Die ILahl der Vertrauensmänner und Erfanmänner 145 f» des DerficherungSgeleyeS für Angestellte! An die Bürgermeistereien der Gemeinden Aldach, Bellersheim, Bettenhausen. Birklar, Dors-Güll, Gberstadt, Gttings- hausen, Hattenrod, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Lich, Münster, Wuschenheim, Aieder-Besstngen, Bonnen- roth, Obbornhosen, Ober-Bessingen, Oder-'Hörgern, Rabertshausen, Rodheim, Röthges, Steinheim, Trais- Horloss, Utphe, viülngen. Die Wahl der Tkrhauenemänner und Ersatzmänner für die Augestelltenmrttichcrung findet in Abänderung unterer Bekanntmachung vom 9 Arvember 1921 für Ihre Dienst bezirke mit duflhnmunq deS LandeS-Arbeits- und Wirtfchafttamtes im Xat- baut zu L i ch statt, und zwar Ticnstnnchrichtcn bce Mrcionmtce. Das Ministerium deS Innern hat dem Badifchen Krtegerbund in Äarltrubc die Erlaubnis erteilt. 5000 Lvfe der 4 Reihe der VII Badllchen ÄriegergelNotteric zugunsten bedürftiger Kriegsteilnehmer und deren Hinterbliebenen innerhalb deS Volks- staateS Helfen zu vertreiben Ziehungstermin 3. März 1922 Aach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Der- losuugsplan dürfen 55 000 Lofe zu je 2 Mk auSschliehlich Reichs fiempelabgabe au »gegeben werden Zum Vertrieb in Heften dürfen nur mit dem hessischen Zulassungsstempel versehene Lose gelangen Während der Zeit des Vertriebes der Lose zur 1 Klasse einer Preußisch-Süddeutschen StaatSlotterie ist Ankündigung. Ausgabe und Vertrieb der Lose in Hessen nicht gestattet. gefetzt. Abwcichunaen von obigen Festfetzungen in besonderen Fällen bleiben Vorbehalten Diesten, den 23. Dezember 1921. KreiSamt (Sieben (DersicherungSamt - Dr. Ufingen Ergebnisse der Hauptkörungen im Jahre 1921 im Dienstbezirke der Amtsveterinärarztstelle Grünberg. § 25 Absatz 2 der Anweisung zur Ausführung des Gesetzes das Faselwesen betreffend, vom 20. August 1920. (Fortsetzung.) Arbeitgebci 1922. von 10 Ubr vormittags Uhr vormittags Angestellten 1922. von 2*, Uhr nachmittags Inhalts-Uebersicht: Vauftostbewrrtfchaftvng. - Einsendung der unt lagt» ... Festfetzonq t« wertes der Sachbezüge Gewährung einer außerordentlichen Beihilfe an langfristige Erwerbslose. - Wahl der VeNr-uen^männer und Ersuywänner fsr die Angestellten. Versicherung - Wegsperre Aufhebung - Dienftnachrichten Ieldberem guna Grüninge Ergebnisse der HauptkSrungen m Dienstbezirbe der Amtsvetennürarztslelle (Brünberg (Iortfetzung). Aus der französischen Kammer. Paris, 27. Dez. (WTB) 3n der heutigen Kammersltzung ergriff Ministerpräsident Driand daS Wort, um auf die 3nterpellatlonen über die Sanierung der Ban gue industrielle de Chine zu antworten. Sr be- schäftigte sich im einzelnen mit den gegen den abgegangenen Generalsekretär Philippe Be r - t Helot vorgebrachten Beschuldigungen und erkläre. das Xclcgramm, daS Bert Helot dem französischen Finanzagenten übermittelt habe, sei kein osiizielleS Telegramm g-*toefcn. jedoch habe Drr- th-lot geglaubt, er sei im Unrecht und fei deshalb gegangen. ES fei em Unglüf für daS Land, einen derartigen Beamten zu verlieren. Die Lage der Danque 3nhuftrieIIe de Chine werde jetzt durch den Defeyentwurf. den er heute, in der Äanrncr etngebra4ü habe, gerettet DaS hindere nicht, dast. wenn Fehler begangen worden feien, die Schuldigen bestraft würden. Sine Untersuchung fei im Gange 3m Laufe der Debatte, di.' fortgesetzt wird, sprach der Abgeordnete P a i n I c o e den Wunsch auS. dast bi Zukunft die Regierung über alle bedeutende Bankunternehmen eine Kontrolle auSüben möge Abgeordneter Xeiltinger, der die Anklagen gegen Bett Helot am Samstag erhoben hatte, ergriff nochmals das Wort um ferne bona fides fest- z ; st eilen. Er fei nicht stolz darauf, dah Phlllppe Berhelot tem ffioniert habe, den er jedoch mit 7B.'rgrtügcn davon gehen fehe. Als der Abgeordnete de Moro G a'fett ctnqrei’en wollte schrie fre Stemmer: Lan dru' Der TTgrorb'ee Ze t- tinger fuhr fort und erklärte, der Untergang der Ban' fei erfolgt weil nach umlau’enben Gerüchten da» Ministerium für auswärtige 3ngelegen beiten die Bank habe retten wollen, wäh- reib der Finanzmini^er sie habe --".ergehen lassen wollen. Die Sitzung dauert fort. § 160 ABO und y 2 deS Augestellten-Detticherungsgesetzes, der Wert der Sachbezüge für die Landgemeinden deS KreifeS Die Unruhen in Aegypten. L o n d o n, 27 Dez. (WTB ) Die .Time»" hechtet aut Kairo: Die Lage wurde Ende letz- r Woche k r l t i f ch e r. 3n Kairo traten R e- ierung-beamte in den AuSstand. 3n st allen Schulen Aegypten» wurde gcftictfL 3n ort Said und Suez trafen britisch. KriegS- h l f f e ein. Die Gattin Zaalul PaschaS. der In ez Interniert ist. lehnte die Aufforderung Allen- )S ab, ihren Blami zu begleiten, und erklärte, rs Werk Zagluls In Kairo for fetzen zu wollen. ßon bon, 28. Dez (WTB ) DaS Auswärtige ’ant veröffenllicht eine Mitteilung mit der Liste er Opfer der Unruhen in Kairo. Da- ich wurden 11 Aegypter gelötet und 14 verwun- »t. Engländer b finten sich nicht unter den Olfern, ic Rude in Kairo ist noch nich völlig wteder- ngestellt. 3n Oberägypten ist es rubU Kairo. 27 Dez (Wolsi.) HavaS meldet: luch in Suez ist es xi Meu tereien getom- icn, wobei ein M ru erer gelötet und ein Mehrer verwundct wurde. 3n Port Sild w irden rcl Meuterer getötet und zwei verwundet. 3n •ort Satd selbst herrscht gro e GL tu g Atem unteren Aegypten ire den ebenfalls ihlreiche Sabotageakte gemeldet 3n Kairo orft der Be kehr vollständig Die Strahendah- en fahren immer noch nicht. Aach die Zarameter nd die sonstigen Mietwagen haben seit geltfrn m Betrieb eingestellt Die Menge scheint id)t geneigt zu fein, sich mit den Lravven in n Handgemenge einzulassen. doch wurden vor- eftern im Lbdin-Biettei vrn den D tchern deine egen das Militär geschleudert D c Lrupven rangen In die Häuser ein und nahmen 15 -Der- aftur.gen vor Die Flotten inheiten tMben ihre Stützpunkte In Suez, 3fmailla, Pott Said und Alerandrien. Kairo, 27. Dez. (Dolfs.) Reuter Der gemeldete Aufruhr ereignete sich Im Viertel Sakheldfchedld. wo Bar ikaden errichtet traten öine Patrouille auf einem Lastauto eröffnete das Feuer, tötete zwei und verwundete vier Aufrührer. 3m ganzen wurden vier Personen getötet. 3n Zifta feuerten ägyptische Truppen auf die Volksmenge. Öle töteten zwei und. verwundeten eine ‘Perlon. Weitere Unruhen gab es siegel kaum zu beschaffen find, bin ich zwecks Sicherstellung des hessischen Bedarfs füi Kleinwvhnungsbauten u ä und zur Be- metdung einer Abwanderung obengenannter Baustoffe nach austerhalb Reffen» gezwungen nachstehende Bestimmung auf Grund deS tz 10 der Verordnung zur Behebuna der dringendsten Wohnungsnot vom 9 Dezember 1919 lRGBl S 1968 0 • zu erlassen Der Verland von Dachziegeln und Backsteinen Vor- und Hintermauersteines auf dem Bahnweg in Wagenladung nach austerhalb HeffenS hat nur auf Grund eines von der staatlichen Baustoff-BefchafsungS- und Beratungsstelle für Heften. Sitz in Frankfurt a. M Obermainstr 51. Fernruf Hanfa 7734 gestempelten Frachtbriefes zu erfolgen Darmstadt, den 16 Dezember 1921 Der StaatSkommllfar für die wiitfchasiliche Demobilmachung In Helfen 3. D.: Dr. Bernheim Paris, 27 Dez^ (WDB ) 3n der «am- *. x wurde nach nochmaliger Kontrore.fe zwilchen Inisteiprafident Brlan^uad dem Avgevrd- en ieitt Inger, der wiederholt verlangte, b die Deranttovrtlichketten in der Angelegen- t der Banque industrielle de Cblne igcfteUl werden, und dast nungen eingebracht. MinisterprüsiLent r la n b nahm die Tagesordnu ng deS bgeorbncien Outrey an, in her getagt rb. man vertraue her Regierung, bah sic daS eilige unb ben Kredit Frankreichs im fernen ;en nich: Ocrminbern läse, und bah sie alle orberlichen Blastnahmen hierzu ergreife, auch e Verantwortlichsiiten in der 2,ge!egenheit r Banque Inbuftrlelle de 0hin< le ft ft eile, um inhloncn gegen die Verantwortlichen zu er- elfen. Zu biefer Tagesordnung stellte her Abordnete Herriot den Zusay^intrng, jedem rrlamentSmitglied und icbein Staat beamten e rbielen. in ben Auffichtsrat von Finauzgefell- •aften einzutreten Den gestellten Antrag, eine iquetefominilflon einzusetzen, lehnte Briand ab. ie Kammer lehnte ebenfalls mit 390 gegen 3 ^Stimmen bic verlangte Uniertuchung ab. egen die beantragte einfach Tagesordnung Ute Minister L o u ch e u r namens der Regie- ng bic Vertrauensfrage. Die einfache TageS- dnung wurde mit 373 gegen IM C »gelehnt. Hierauf folgte bic Abstimmung über c Tagesordnung Oulret) und über den Zufatz- itrag Herriot, ben Driand ebenfalls angenom- en hatte. Paris. 27. Dez > streite n ' Xf M drrlicd SS Pf, auswärts 4 \ \ [4 6S . Ä Anzeigen von ran □ >r platz- ▼ ü orn verantwortlich für Polin! lug. Goetz; für den übrigen leu: Aarl Walther; für ben nan* T'eJ^ H: Zchtziftraße 7. in 7. EttingShaufen. Gemeinde «Gemeinde). Bulle Simment. Reinz.. gelbfcheckig, 2'/ Zahre. Prinz Maz. Rähr- zustaud: gut. Hautpflege gut. Gesundheitszustand: gut, Körperbau : gut. Gemeinde lGemeinde), Bulle, Simment. Reinz., gelbscheckig. I-1 . Hahre. Armin. Rährzustand gut, Hautpflege gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau: gut. — Heinrich Statt iGemeinde), Eber, Vered. Landschwein, weih, !>,. Zähre. Albect. Rährzustand^ gut Hautpflege: gut. Gesundheitszustand gut, Körperbau: gut. — Wild Diehl II. lGemeinde, Ziegen- ood, Saaner Reinz., weih, 1*/, Jahre, HanS, ^lährzustand. Bckanntmachunfl. Betr. Einsendung der Hand- und TagcbuchSauSzüge An die Gemeinde-, Mark-, Kirchen- und SttfttrngSrechner sowie an die Rechner 6et israelitischen Religionsgemeinden deS Kreises. Unter Bezugnahme auf unfer Ausfchreiben oom 5. Februar 1917 an die Gemeinderechner deS KreifeS machen wir auf die Einsendung der am 1 k Mts fälligen Tage- und HandbuchS- auSzüge aufmerksam und erwarten bestimmt Vorlage bis fpätcstcns 15 k. Mts Eine Befreiung von biefer Auflage kann nicht ettolgen. G l e h e n, den 19 Dezember 1921. KreiSamt Giehen Dr. U fing er. Betau «t»ach»g. Betr Festfetzung des Wertes der Sachbezüge <8 160 der Rejchs versicherungS-Ordnung). Untci Aufhebung der Bekanntmachung vom 27. .)ali 1920, Amtsverkündigungsblatt Rr. 107, wird hiermit auf Grund des Bckantttmachu itfl. Rach Fertigstellung der Kanalarbeiten wird die Sperre deS Leihgestern'r Weges wieder aufgehoben Giehen, den 22 Dezember 1921. Polizeiamt Gicsten. 3. B i< H e st. 133960 haben, un *411 6X1 stch unter! tangifdbil der Sch" DevetS r seyungen । Sc b .Srbcdc' gcfLhrt, £ veil gunll mch! an ix talitn 6rai ferne Dev U.LM. T Herr 6d DMarde hatten C die Aepa mari tröll bd Lond Pflicht Aoch über dir Frankreir flärt er, «= 32 H IBifliarb txrte de heran, vi btt Inne Lasten un nur der rung ma Leuifchlo lich grob einen Äi flcnomme ein Amr vergleich und 5 ongesicht! über dem rifa auf < schrumpfe irreführen rungrn z ziehen. 21 hältnis tri auher D ftarf gefi die in 2 Milliarde hältniS i Mchen Tleic Senator beiden 1 «chnel a Nf Zrarrkstli Genien Ja« baoo in $ Pavimn "fluen ne putsche ronittdei rücksichtj, 1401,70 j ten 6tcu Einst b a ist «’* lulk w^gung 'K «llfÄlfc $1 nut a gfisnnunff rtrb. Off der 6tan( dah De^ auch M artte T nr.3" S*1 aud)‘ «Ver niPT betra^g gugten, ^_2n s,”tt JW tri pMW Dari $ M tanbj , Eching W>en pet 3 tFortsetzung folgt.) Punktlichke Könige“ se der $raue Vermischtes. • Stauen und Ähren, die bekanntlich die „Tugend der 2 — Rährzustand i. g gut. Hautpflege gut. Gesundheitszustand gut. I Körperbau gut. Der zweite 3icgcnbod fehlt. Gemeinde (die- I selbe. Schafbock, Beredelt. oberh. Landschaf. schwarz. 2-Hahre. I Konrad Rährzustand gut. Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: soll, ist sicherlich keine Tugend und wenn die Dame den ihrer Harrend« von etwa 200 TU. verursachten. Wiegen Da befchädigung erhielten sie Geldstrafen I 100 bzw. 7 0 Mk. Ein weiterer 2lngdlag würbe mangels auS reichenden Beweies frei sprachen. ) Wegen Betrugs in 8 Fällen ton ein vorbestrafter junger (So(barbeiter t hier en ein« Gefamtgefängnisst rase t elf Monaten verurteilt. Er war stellen- j arbeitslos und V\ftS sich mehrfach Ähren j Voldwaren zur Reparatur geben, gab sie al nicht wieder zurück, sondern veränderte sie u verbrauchte den Erlös. Ein Eilenbahnoberschaffner t hier war wegen Betrugs angeklagt, well er 3arruar l. Hs. auf der Eilenbahnstrecke Betzdorf Gießen beim Erlauf einer Fahrkarte aut 1 Stammkarte die Fahrstrecke Ehringshaus Werdors und' den Fahrpreis mit 50 s- eintrug, während der dem Reisenden ausgehö digle Fahrschein auf die Strecke Dillenburg Dieven lautete und 4 M k. kostete. Der A geklagte, der sich eines sehr guten Leumundes < freut, aber wenig intelligent ist, gibt die T< fache an sich zu, ebenso die Richtablieferung t 3,50 Mk. an die Eisendahnkasse. Er beruft s aber auf ein Versehen und einen Irrtum u bestreitet jede betrügerische Absicht Seine A gaben tonnten in dieser Hinsicht nicht einwandf, widerlegt und die ganz« Angelegenheit nicht g Trügend aufgeklärt werden, weshalb mangels a u reichenden Beweises Freisprechun erging. baUHfl'|Uarba$. Heinrich Münch I. (Gemeinde) Bulle, Simment. Reinz., gelbscheckig. 3 Hahr« Hermann, Rährzustand: aut Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut. Äorpetbau gut - Wilh Stark (Gemeinde), Dulle, Simment. Retnz., rotschecktg, 13/t Hahre. Fritz, Rährzustand: genügend, Hautpflege: genügend Gesundheitszustand: gut, Körperbau: i. g. gut Mer Albert (Gemeinde) Eber, Bered. Landschwern, werb 1 Hahr, Franz, Rährzustand gut, Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut. Körperbau gut. Valentin Weppler (Gemeinde) Z rege n - bock Saane? Reinz.. weist, l'/2 Hahre, Bismarck, ^äustmtd gut Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut, .^orperbau gut. — Ludw. Weber (derselbe), Schafbock Okreb. ober& Canb- schaf toeist 1'/.. Hahre, Ludwig, Rährzustand: gut, Hautpflege gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau: i. g. gut. 12 Hattenrod. Heinrich Sehrt (Gemeinde), Du l l e, ^m- ment. Reinz . gelbscheckig. 2Vs Zahre Borwärts Aahrzustand. sehr gut Hautpflege: sehr gut, Gesundhettszustand. gut, Körper bau: 9gu't. — Heinrich Rau IV. (Gemeinde) D u l l e, Srmment. Reinz. gelbscheckig, 2> > Hahre, ,Max. Rährzustand: i. g. gut. Hautpflege: sehr gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau gut. Konrad Münster (Gemeinde). Eber, Beredelt Landschwein. weiß. I1/4 Hahre, Aar, Rährzustand: ggd., Hautpflege: 6Zd-, Gesundheitszustand: gut, Körperbau: ggd. Heinrich Munster (Ge meinde), Ziegenbock. Saaner Remz., werh 1' 2 Hahre, Rudt,_______ — UnhxtptäU-Se*. and 5tet*Dr**ern *R. ß*M« wieder einmal eine unendlich lange Zeit h« warten lassen, dann ist die Ausrede schnell b der Hand: „Meine Ahr geht falsch.“ An merkwürdigerweise ist dieser Entschuldigung, gründ, anders als andere sAründe, fast imm> triftig. Die Ähren der Frauen gehen sehr vi weniger genau als die der Männer. Ein En; länder Herbert Duke, der sich mit diese, Problem in tiefsinnigen Betrachtungen b< schäftigt, glaubt ihm auf den Grund gekomme zu sein. Er hat beobachtet, daß ein und di« selbe Ahr, wenn sie von seiner Frau ge tragen wird, ganz ungenau die Zeit anzeig dagegen, wenn er sie trägt, vollkommen richti geht. „Woher kommt es nun,“ fragt er, „da so viele Frauen einen solch unheilvollen Ein sluß auf Ähren haben? Gewiß trägt daz bei, daß die Ahr für sie weniger ein nol wendiges Werkzeug des Lebens, als ein rei zender Schmuck ist, daß sie viel mehr barai achten, ob sie am Handgelenk elegant aue sieht, als ob sie gut geht, daß sie leicht sinnig und sorglos mit diesen fetngearbettete Apparaten umgehen. Doch es muß auch noc eine realere Arsache dafür geben. Man hc behauptet, daß die Elektrizität, die sich ii menschlichen Körper befindet, einen direkte Einfluß auf den zarten Mechanismus tx Ahr ausübt. Vielleicht macht nun die be sonders kleine Form der Damenuhr sie seh empfindlich gegen elektromagnetische Einflüss« die vom Körper ausgehen können. Wie bei aber auch sei, Tatsache ist, daß auch bt Frauen, die die größte Sorgfalt auf ihre Ah verwenden und sie immer wieder genau stel len, die Exaktheit doch viel mehr zu toün schen übrig läßt als bei Männern. F * Das leichteste Holz. Das leichtest Holz, das wir bis jetzt kennen, ist das Hol genügend, Hautpflege: genügend, Ge»u,ll)heitszustand.aut Kör- perbau: genügend. Ziegenbock ist abgefort. unfruchtbar. Em Schafbock ist anzuschaffen. z_ . . , 8 Geilshausen. Peter Wagner IX. (Gemernde), Bulle Simment. Kreuz., gelb'checllg 3‘ 1 3at;re, 2dl, genügend. Hautpflege gut. Gesundheitszustand: gut Körperbau i a aut — Wilh. Wagner (Gemeinde), Dulle, Simment. Remz. gelbscheckig. I1/, Hahre. Graf. Rährzustand: gut, Hautpflege: gut, Gesundheitszustano: gut, Körperbau. t. g. gut. Konr. Decker .Gemeinde-, Eber, Dered. Lands^wem Deitz Hahr, Aron. Rährzustand: gut, Hautpflege:.gut. ^mrdhells. zustand: gut, Körperbau: L g. gut — «Sd. e), ^ieaenbock Saaner Reinz., weih, 1V1- Hahre, Hans, Rahr- zustand gut, Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gilt, Körperbau: i. g. gut. - Schäfereigesellschaft (dieselbe), ch a f b 0 ck. Bered, oberh. Landschaf, schaxtrz. 1* - Hahre. stmon. Rahr- zustand gut. Hauwflege: gut, Geiundheitszustano gut. Körper- gut. Körperbau: t g gut. 13 Kelsclbach Wilh. Faulstich (Gerne,nde,. Bulle.Simment. 0. Abstnw.. gelbscheckig. 2 Hahre, Ales. Rährzustand: gut. Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut, Körperbau gut Wilh Decker I. Wwe. (Gemeinde). Dulle, Dogelsberger 0. Abstnw.. rot. 1 ; Hahre, Moritz, Rährzustand: unggd . Hauwllegc gut. Gesundheitszustand: gut. Körperbau: gut. — Wllh. jaul- stich (Gemeinde). Eber, Beredelt. Landschwem. wein. 1 Hahr, Max, Rährzustand gut. Ha.itPslcge gut, Gesundheitszustands gut. Körperbau: gut - Hohs. Stein II. (Gemeinde-, Ziegenbock. Saaner Reinz., weiß. P ■ Hahre, Max, Rährzustand: ggd.. Haut- pslegc. gut. Gesundheitszustand: gut. Körperbau: gut. 14 Lauter Fr. Tröller Wwe. (Gemeinde). Dulle. Simment. Reinz., gelbscheckig. 2 Hahre, Illo, Rährzustand: gut. Haut- pscge: gut. Gesundheitszustand: gut, Körperbau: gut. Ph. Pfaff «Gemeinde). Dulle. Vogelsberger Reinz., rot, 4 Hahre, Anklang Rährzustand: gut. Hautpflege: gut. Gefundheitszustand: gut, Körperbau: sehr gut — Hohs. Röder (Gemeinde). Eber. Veredeltes Landschwein, weih. 2*.» Hahre. Pansa. Rährzustand gut, Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut. Körperbau: gut. Ph Pfaif (Gemeinde). Ziegenbock. Saaner Reinz., weih, 3* ■> Hahre. Lorgus, Rährzustand: gut. Hautpslege: gut, Gesundheitszustand gut Körperbau: gut. — Gemeinde (dieselbe). Schafbock, Veredeltes oberh. Landschaf. 1* 2 Hahre, Magnus. Iiährzustand gut. Hautpflege, gut. Gesundheitszustand: gut. Körperbau: L g gut — Gemeinde (dieselbe), Schafbock. Veredeltes oberh. Landschai. schwarz. P 2 Hahre, Robert, Rährzustand: ggd., Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut. Körperbau ggd. 15 Linden st ruth. Pct. Zinkann II. (Gemeinde-. Dulle. Vogelsberger Reinz.. 'vt. 3' 2 Hahre. Gerber, Rährzustand. sehr gut, Hautpflege: sehr gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau sehr gut. - Ludw Dräuning (Gemeinde), Eber, Veredeltes Landschwein, weih. 2 Hahre, Titus. Rährzustand: sehr gut, Hautpflege: sehr gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau, lehr gut. — Peter Fink II. (Gemeinde), Ziegenbock, Saaner Reinz.. weih, 1 < Hahr, Roland. Rährzustand: gut. Hautpflege: gut. Ge- sundheitszustand: gut, Körperbau, gut. 16 Londorf. Heinrich Lich VII. (Gemeinde), Dulle, emv ment. 0. Abstnw., gelbscheckig, 1 1 Hahre, Ali, Rährzustand. gut. Hautpflege gut, Gesundheitszustand: gut. Körperbau: 1. g gut. Der Vogelsberger und der zweite Simmentaler Dulle fehlen z. Z. - Georg Decker (derselbe), Eber. DercdelteS Landschwein, weih, '.Hahr Georg, Rährzustand: gut, Hautpflege: gut. Gesundheitszustand gut. Körperbau: ggd Heinrich Oppcr (Gemeinde». Ziegenbock, Saaner Reinz., weih. 1* 2 Hahre, Alarich. Rahr° zustand: gut, Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut Körperbau: ggd. Zur Sprungzeit ist ein zweiter Ziegenbock ersorderlick) 17 Lumda. Wilh. Kratz (Gemeinde), Dulle, Simment. 0. Abstnw. gclbscheckig, 3V* Hahre. Georg, Rährzustand gut. Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau 1. g gut — Wilh. Kray »Gemeinde). Dulle. Simment. Reinz.. gelbscheckig 2i 4 Hahre. Max. Rährzustand: ggd.. Hautpslege: gut. Gesundheitszustand: gut. Körperbau ggd. Heinrich Seng H (®e- I meinde». Eber. Veredeltes Landschwein. weih. 1 Hahr. Oskar. I Rährzustand: gut. Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut. Kör- I perbau: gut. - Hoh. Host Orth (Gemeinde). Ziegenbock. I 1 2 Hahr. Hans. Rährzustand: gut. Hautpslege: gut, Gesundheits- I zustand: gut, Körperbau: gut 18. Münster. Wilh. Hetz H (Gemeinde). Dull e. ntm- ment. Reinz.. gelbscheckig. 2- . Hahre. Friedrich. Rährzustand: I aut Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut, Körperbau, i g I QUt* _ Heinrich Klöh II. (Gemeinde). Dulle. Simment. Retnz., I gelbscheckig, 3 Hahre. Hork. Rährzustand. gut, Hautpslege: gut, I Gesundheitszustand: gut. Körperbau: l g. gut- Abgekort wegen Antai glichkeit im Sprung. - Konrad Heh IL (Gemeinde), öle- 1 genb 0 ck Saaner Reinz., weih, 2» 2 Hahre, Zecher, Rährzustand I ggd Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut. Körperbau ggd I _ Ferd. Krauthan (derselbe). Schafbock. Veredeltes ober!) I Laudschas schwarz. 3 , Hahr. 5ert, Rährzustand: gut. Hautpflege I gut Gesundheitszustand: gut. Körperbau: i. g. gut. I 19 Rieder-Dessingen. Kaspar Dill (Gemeinde). Dulle Simment. Reinz., gelbscheckig. 2 Hahre. Moritz Rahr- I zustand: genügend. Hautpflege: gut. Gesundheitszustand gut. I Körperbau: genügend. Karl Weber (G^netndeX Dulle. I Simment. Reinz., rotscheckig, l3, Zähre. Marschall, Rährzustand genügend, Hautpflege: gut. Gesundheitszustand: gut^ Körperbau I genügend Heinrich Steuernagel II. (Gemeinde). Eber Vered Landschwein wcitz. 1 Hahr. Albert. Rährzustand: genügend. Haut- I pflege: gut.' Gesundheitszustand: gut, Körperbau L g. gut. I Hohs Sch'.öder IV. (Gemeinde). Ziegenbock Saaner Reinz . I weih 1 ’/. Hahre, Fritz. Rährzustand i. g. gut. Hautpflege gut. I Gesundheitszustand gut Körperbau: L g. gut. baU'9.L(f‘öbUeLlnrob. Wilh. Stech (Gemeinde), V-u ll e Simment Reinzucht, gelbscheckig 2-1 Hahre, Oskar, Rährzustand. .Tut Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau: gut 'Christian Schultheih (Gemeinde), Dulle, Vogelsb. Aemz.. rot 2(4 Hahre, Paul, Rährzustand. gut, Hautpflege: gut. Ge- »un'dheitszustand: gut, Körperbau: gut. — meinde), Eber, Bered. Landschwein, weih 1* 4 .^dre, Anfang. Rährzustand: gut, Hautpflege: gut, Gesundheitszustand gut, Körperbau gut. — Gemeinde (dieselbe), V ch a f b 0 ck, Dered. oberh. Landschaf, weiß 1 t Hahre, ^^.^^u"and: gut Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau. gut. Keine Sprungregister geführt. Heinrich 'Vellen ^IH. (öerfclbe). Dulle, Simment. Reinz.. gelbscheckrg 1* » Hahre- Ortlteb Rahr- zustand: gut. Hautpflege: gut, Gesundheitszustand gut, Körper baU 10 G?ünberg. Christian Büchner ((3^111^^ -011 He, Simment. Reinz.. gelbscheckig. _33/4 Hahre, ^Tritz, Aahrzustcmd ungenügend, Hautpflege: genügend. Gesuichhettszusland. gut. Körperbau: gut. — Christian Duchner (Gemernde) D u l l e, Simment. Reinz., gelbscheckig, l3/i 3abre. ^ohrzustand ungenügend Siautpftege: genügend, Gesundheitszustand: Hustet zur Zeit, Körperbau: i. g. gut. — Karl Ehrist Hl- (Gemeinde), Dulle Dvgelsb. Reinz., rot, 3*/, Hahre. Fritz, Rährzustand ünaenügend Hautpflege: genügend, Gesundheitszustand: gut, Körperbau genügend. — Karl Crist III. (Gemeinde), Du le, Vogelsb Reinz., rot, P/4 Hahre, Hans, Rährzustand: ungenügend, Hautpflege: genügend, Gesundheitszustand: gut, ^o*:perbau flu . Bausch (berldbe) ®6er. Seteb. xianW«>«n »gfc IV, Sabre, Heinrich, Dahrzuslanb: gut, HauiPilege gut Ge sunbheitszustanb, gut, Sinpertau. gut. Hemnch 3utauf (®e meinde) Ziegenbock, Saaner Remz., chew, 3'> Hahre, Veo, Rährzustand: genügend, Hautpflege: genügend Gesundhells^- stand: gut. Körperbau: gut. Abgekört wegen Gefahr der Inzucht. - Heinrich Zulauf (Gemeinde), Z t e g e n b 0 ck, Saaner Aeinz., weif' V/'i Hahre Rudolf, Rährzustand: genügend, Hautpflege, genügend'Gesundheitszustand: gut, Körperbau : t. g. gut. - Hemr. Zu lauf (Gemeinde), Ziegenbock, Saaner Aemz., *vech, , - Hahr, David Rählzustand: gut, Hautpflege: gut, ^esu.rdheitsziistand. aut Körperbau: gut. — Wilh. Schmitt (derselbe) Schafbock Vered oberh. Landschaf, weiß, 3A Hahr, Max, Rährzustand. gut, Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut, Körperbau: gut. Will) Schmitt (derselbe), Schafbock, Vered, oberh. Landschaf, weih, 3 t Hahr, Moritz, Rährzustand: gut, Hautpflege., gut, Gesundheitszustand ; gut, Körperbau: gut. — Otto Eifert (derselbe), Schafbock, Bered, oberh. Landschaf, weiß, 3/-i Aahr° zustand: gut, Hautpflege: gut, Gesundheitszustand: gut, Korper- in feinster Austunrung liefert Großwäscherei Edelweiß Telephon 1487 GIESSEN Schützenstr. 12 |Louis Rothenberger | | Gießen Frankfurt a.M., West = = Neu en weg 22 Adelbertetreße 26 = = Telephon 1762124 Telephon, Taunus 4904 = Alteisen Metalle • Lumpen - Papier sowie sämtliche Rohprodukte Antiquitäten. 1Bn | .................Illllllllllllllll.....IIIIUIIIIII..................................... !! Horridoh! !! Rauchlose Troisdorfer ZagdpatronenMarle,Tiger' garantiert Versager' und rostfrei, vorzüglicher Durch, schlag, größte Gleichmäßigkeit des Schusses, hervorragende unübertroffene Patrone- desgl. Marke.Sichel', eirotrijuliitr empfiehlt zu Original-Fabrikpreisen nwc August Kilbinger Transmisfionen:: Lederriemen HolzbearbeitungS'U.Werkzeugmaschinen neu und gebraucht. Stet» lüelegenheitskäufe. S. SüBkind, Frankfurt a. M. öutlciitflraiie ‘3o, 3 Min. vom Hauvtdabnboi Televdon Hansa 4314 und 1599. 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