Druck und Verlag: vrühl'fche Univ.-Such- und Zteindruckerei K Lange. Zchriftlettung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstrahe 7. von »Berliner Mittag aug einem Artikel die Dauern gesammelt hätten, um sich vor einer Hungersnot, wie der augenblicklichen, zu schützen. Der Welt habe keine furchtbarere Lehre von dem Wahn- inn der Sozialisten und von den Folgen gegeben werden können, die entständen, wenn man ihnen un- i gezügelte Macht überlaste. Die Sozialisten in England । >ätten alles getan, waS in ihrer Macht gelegen Hütte, um die Wirksamkeit der Arbeiterschaft herabzusehen. Sie hätten alles getan, um Streit und Streitereien in der Industrie zu verursachen. Lenin und Trotzki hätten vier Jahre gebraucht, um Ruhlanb in seine augenblickliche Rot zu bringen. England würde etwa vier Monate gebrauchen, um die Lebensrnittel zu verzehren, über die es verfüge, und nach dieser Zeit würde der größere Teil der Dcvölkerung Englands eine neue Welt aufsuchen müsten, um dort zu leben. England sei gezwungen, seine Flotte aufrecht zu erhalten und könne auf das Mindestmaß der militärischen Streitkräfte nicht verzichten, die notwendig seien, um die Ordnung in den brittschen gesetzbuchs den neuen staatsrechtlichen Verhält, nissen anpaht. Dabei wird auch aus einen roirf- sameren Schuh der verfassungsmäßigen Staats» form und ihrer Repräsentanten Bedacht genommen werden. Reben diesen Gesetzentwürfen gehen die Arbeiten an der allgemeinen Reform bet Strafrechts weiter. Der im Anfang dieses ^ahres veröffentlichte Entwurf zu einem* neuen Strafgesetzbuch hat Anlaß zu einer Reihe mehr oder minder eingehender Kritiken gegeben; gleichzeitig sind die Landesregierungen ersucht worden zu den Vorschlägen des Entwurf i Stellung zu nehmen. Die Ergebnisse der öffentlichen Kritik und die Aeußerungen der Landesregierungen werden dir Grundlagen für die Aufstellung der Regierungs- Vorlage bilden, die mit größter Beschleunigung fertiggestellt werden wird. ‘ gebrachter Auszug irnes" »Das unsichb- rinnayme von Uiijeisen für die lagesnummer bis 3um Nachmittag vorher ohnejede Perdindlichlreit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breit« örtlich 40 Pf, auswärts 50 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite !80Pf Bei Platz- vo. tzr>ft20 »Auf chlag. Hauptfchriflleiler Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil i.D : Aug.Goetz; für den Anzeigenteil: ihans Beck, sämtlich in Gießen. bare H«r" bringt phantastische und gänzlich un- zutresfende Darstellungen über angeblich in Deutschland vorhandene ungeheuere militari- che Rüstungen; der genaue Wortlaut des Artikels muß abgewartet werden, jedoch kann chon jetzt aesagt werden, daß sämtliche Mitteilungen wieder in krassestem Widerspruch zu den tatsächlichen Verhältnissen stehen. Deutsche Auswanderung nach Amerika. Paris, 26. Sept. (Wolff.) Rach einer Meldung der „Chicago Tribüne" aus Washington wird mit einem sehr starken Anwachsen der Einwanderung aus Deutschland nach der Ratifikation des Friedensvertrages gerechnet. Offizielle Kreise erwarten deshalb, daß die deutsche Regierung auf gesetzlichem Wege die Auswanderung nach Amerika einschränken werde. Nr. 226 Der Gießener Anzeiger mit der Dienstagsbeilage .Sport-Umschau" erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Monatliche Vezi'orvreife: Tfiarh 5.- einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernlprech - Anschlüsse: für die Schrift leitung 112; für Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Lietzen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686. rische Entwaffnung Deutschlands, die seit vielen Monaten hätte vollendet sein sollen, sei cs nicht. Die Aburteilung der Kriegsbeschuldiglcn habe Veranlassung zu einer Iustizparodic gegeben Ionnart sprach auch vom Bankerott des Obersten Rates im Hinblick auf Oberschlesien. Er beklagte, daß Frankreich von der ersten Reparationszahlung noch keinen Ruhen gezogen habe und sagte ferner, daß der Friedensvertrag von Versailles über allen Verträgen stünde und Frankreich in den Einnahmequellen des Deutschen Reiches zur Regelung der Liquidationspflichten ein Privilegium gegeben habe. Soll aiich diese Garantie zu Gunsten der Geschädigten aus- gegeben werden? Jur Zurückziehung der amerikanischen Truppen vom Rhein. R e u h o r k, 26. Sept. (Wolff.) Der Pariser Berichterstatter der „Associated Preß" meldet: Die amtlichen französischenKreise sind ehr beunruhigt über die Berichte aus Wa- hing ton, daß die amerikanischen Truppen am Rhein nach der Rattfizierung des deutsch-amerikanischen Friedensvertrages zurückgezogen würden. Das Ministerium des Aeußeren erhielt noch keine Benachrichtigung darüber, aber der französische Botschafter in Washington, Iusse- ranb, wurde angewiesen, die Entwicklung der Dinge genau zu verfolgen und im geeigneten Augenblick darauf hinzuweisen, daß Frankreich die Zurückziehung der amerikanischen^ Truppen tief bedauern würde, da die französische Regierung die Anwesenheit amerikanischer Streitkräfte am Rhein als eine Grundlage der alliierten Svlidarttät und als große Hilfe bei der Durchführung des Versailler Friedensvertrages ansehe. „Times"-Schwindel. Berlin, 26. Sept. (Wolff.) Ein von der Dominions aufrecht zu erhalten. Zum Schluß seiner Rede sagte Churchill: Wenn man den Schwierigkeiten der Rachkriegs- perhöbe entgehen wolle, so müßte ein friedliches Zusammenwirkenzwischen den führen den Rationen bestehen. Es gäbe zwei große Gruppen von Rattonen, von denen jede notwendig sei für das Wiederaufleben und die heutigeWelt. Erstens ei notwendig, dasZusammenwirken Englands,Frankreichs und Deuftchlands, um die Wohlfahrt Europas wieder aufzubauen. Zweitens sei notwendig die Zusammenarbeit der Vereinigten Staaten, Groß- britaniens und Japans, um den Wettbewerb in den Rüstungen zu verhindern und um den Frieden im Stillen Ozean zu sichern. Churchill erklärte, England habe eine äußerst wichtige Rolle bei dem Zustandekommen dieser Kombinationen zu spielen; es müste jedoch in unbedingter Ehrlichkeit und Billigkeit allen gegnüber handeln. Ein Zusammenwirken zwischen Großbritannien, Frankreich und Deutschlanb würde niemals zustande kommen, wenn England mit Deutschland auf Kosten Frankreichs Freundschaft halte; im Gegenteil: Rur dadurch, daß England Frankreich fühlbar mache, daß eS immer noch fein Freund fei und ein Freund in der Rot, werde England die stetigen Beziehungen für dasDer- trauen in Frankreich und Europa fchaffen.die es in die Lage fetzen würden, die zwischen Deutschland und Frankreich bestehende Spannung zu mildern und eine einträchtige gemeinsame Aktton dieser drei Mächte zu fördern, von denen nicht eine einzige ausgelassen werden dürfe, wenn Europa seinen früheren Reichtum und Ruhm wieder- gewinnen wolle. Gleicherweise könne England keine ftiedliche Zukunft im StillenOzean sichern oder den Rüstungen zur See Einhalt gebieten, wenn cs die wohlerprobte Freundschaft mit Japan beifeite würfe. Es müsse ein größeres Einvernehmen zwischen den drei Seemächten des Sttllen Ozeans zustande- gebracht werden auf der Grundlage gemeinsamer Interessen und gegenseitigen Vertrauens. Churchill erklärte schließlich, er sehe große Hoffnungen auf die Washingtoner Konferenz. Diefe Kon- ferenz bedeute ein wirksames Eintreten der Vereinigten Staaten in die Verantwortlichkeiten und Schwierigkeiten der Weltpolitik. Eine internationale Konferenz für Geldfragen. London, 27. Sept. (WTB.) Das starke Fallen der Mark an der gestrigen Börse findet in der Presse besondere Beachtung. „Daily Mail" meldet, daß eine internationale Konferenz für Geldfragen, die von dem „Verband gesunder Währung" organisiert worden sei, anfangs Oft in London stattfinden wird, ein Programm der Maßnahmen entwerfen werde, die notwendig find, um die Währungen der verschiedenen länder und Goldstandard wiederherzustellen. An der Konferenz nehmen unter anderem Regierung möglich wäre. Berit n. 27. Sept. Reichskanzler Dr. W i r th hatte gestern nachmittag mit dem Führer der Deutschen Dolkspartei Dr. Stresemann eine Be- sprechuna über die Frage der Kabinettsneubildung im ReicA. Der „Vossischen Zeitung" zufolge find gestern auch die Führer der Zentrumsfraktion des Reichstages beim Reichskanzler erschienen, um die allgemeine politische Lage zu erörtern. Die Sozialdemokraten folgen heute. Heber die Aussichten der Kabinettsbildung äußert sich der „Vorwärts" nicht gerade sehr hoffnungsvoll. Das Blatt schreibt: „Ob eine Verbreiterung der Koalition zustande kommt, ist noch ganz ungewiß. Auch in Intriguen gegen Wirth lassen wir uns nicht ein. Eine Verbreiterung der Koalition kommt nur bann in Betracht, wenn das Kabinett Wirth dadurch gestärkt und nicht geschwächt wird." Das Krcditangebot und die Beteiligung der Landwirtschaft. Berlin, 26. Sept. (WB.) Heute trafen auf Einladung des Reichskanzlers die führen- den Vertreter der deutschen Landwirtschaft und landwirtschafllichen Großorganifationen in dec Reichskanzlei zusammen, um die Möglichkeit einer Hnterstützung der von der Industrie und Banken geplanten Aktion für Die Re para - tionsverpflichtungen zu erörtern. Die Erörterung hatte den Charakter einer Vorbesprechung und wird fortgefeht werden, nachdem sich die Vertreter der Landwirtschaft mit ihren Organisationen inS Benehmen gesetzt Haden. Bayern nnd das Reich. M ü n ch e n, 26. Sept. (Wolff) Amtlich wird mitgeteUt: Das Ergebnis der zwischen der bayerischen Staatsregierung und der Reichsregierung gepflogenen Verhandlungen über den Erlaß der Reichsregierung vom 29 August und über die Aufhebung des Ausnahmezustandes in Bayern wird am Dienstagnachmittag der Gegenstand von Beratungen im Verfassungsausschuh des Landtags sein. Hm der verfassungsmäßigen Entscheidung des Landtages nicht vorzugreifen, wurde bisher von der Veröffentlichung des Wortlautes der Abmachungen Abstand genommen. Bedauerlicherweise wurde, da durch eine Indiskretion eine unrichtige Veröffentlichung der Abrn'chun^en erfolgte. der Eindruck ertoedt, als ob nach den jetzt getroffenen Vereinbarungen der Aeichsrninister des Innern selbständig Verfügungen erlassen könne und daß den Landesbehörden das Recht der Beschwerde an den Reichsratsau sschuh ^ftepe. Das ist falsch. Es wurde im Gegenteil tatsächlich vereinbart, daß die Landeszentralbehörde allein das Recht zum Erlaß von Verboten hat. Dem Reichsminister des In- | nern ist lediglich das Pecht eingeraumt, an die Landeszentralbehörde das Ersuchen um Erlaß | von Verboten und Beschlagnahmen zu richten. Ftnanzpolitisch decken sich seine Forderungen mit den deutschen Wünschen, und darum be- , grüßen wir eS, daß die Erkenntnis von der wirtschaftlichen Unmöglichkeit der uns auferlegten Bedingungen auf dem Marsche ist. London, 25. Sept. (Wolff.) In seiner großen, bruchstückweise schon bekannten Rede in D u n- bev befaßte sich Churchill'nnch Erörterung der irischen Frage mit dem Riedergang des Welthandels, mit dem Bolschewismus und mit der Washingtoner Konferenz. Churchill sagte dem ausführlichen Bericht der „TimeS" zufolge, der Riedergang im Welthandel berühre eng die Lage der englisches» Arbeiterklasse. Die großen Rationen der Well böten augenblicklich ein merkwürdiges pathetisches Schauspiel. Amerika, England, Frankreich und Italien — alle hofften riesige Geldsummen von einander ober von Deutschland herauszubekommen. Schuldeneintreiben sei eine Hauptinbustrie geworben und nehme in den Köpfen zahlreicher Politiker und in den Parlamenten und sogar in den Dolksmafsen den Hauptplah ein. Wenn alle Schulden und Entschädigungen zwischen Ration und Ration bezahlt werben würben, dann toürb ejedes ©lau» bigerlanb gejumpte Waren erhalten unb zwar in Mengen unb zu Preisen, bie für den geordneten Betrieb seiner Industrie verhängnisvoll fein würden. Infolge der aus diesem allen entstandenen Währungeverhältnisse sei die Kaufk ras t ber Schuldnernationen vollkommen erloschen. Ein Beispiel dafür fei der größte Schuldnerstaat Deutschland unb der größte Gläubigerstaat Amerika. In Deutschlanb arbeiteten bie Inbustrien intensiv. Deutschland würbe durch feine Ausfuhr in die Lage versetzt, fast jeden Markt .den es beschickt, zu erobern. In den Vereinigten Staaten fei die Lage ganz anders. Sie verfügten über Berge von Gold. Der amerikanische Ausfuhrhandel fei jedoch sehr eingeschränkt. Die amerikanische Flotte sei ein vollständiger Fehlschlag. In Amerika seien dreimal soviel Erwerbslose wie in England, unb ein Steigen ber Kurve für die Lebenshaltung in ben Vereinigten Staaten werde für die unmittelbare Zukunft angetünbigt Dio Ge^q'nsähe bewiesen die unbebingte Rotwendigkeit. daß Staatsmänner aller Länder sobald wie möglich zusammenkommen, um sich von neuem diesen Problemen des internationalen Handels zuzuwenden, damit die Ströme des Angebots und der Rachfrage wieder frei über die Oberfläche der Welt fließen können. England habe versucht, soweit wie angängig. Deutschland eine Möglichkeit zu sichern, seine eigene Wohlfahrt wieder aufgu bauen , mit ber die Wohlfahrt Frank, reichs und Englands so eng verknüpft sei. England habe sich erboten, zu vergeben unb alle Schulden zu streichen, die ihm europäische Rattonen schuldeten, vorausgesetzt, daß England selbst von der geringeren Schuld befreit werde, die es für seine Alliierten bei den Vereinigten Staaten ausgenommen habe. Das Heilmittel liege jedoch nicht in der Hand des eigenen Landes. In dieser Frage seien andere Länder enttcheidender. Sie seien in einer günstigeren Lage als England. Es würde zum Vorteil der Welt sein, wenn alle internationalen Verpflichtungen, die aus dem Kriege entstanden wären, auf praktische Dimensionen herabgesetzt und in eine Kategorie für sich gestellt würden. Ob diese jedoch möglich sei oder nicht, unmittelbar notwendig sei ein Mittelding von internationaler Währung, das von finanzen zu beseitigen. In Heidelberg wurde ein Ausschuß mehreren Mitgliedern eingesetzt, um die Voraussetzungen zu prüfen, unter denen die Mitwirkung der Deutschen Volkspartei bei der Besprechungen beim Reichskanzler. Derlin, 26. Sept. Heute vormittag fanden zwischen dem Reichskanzler und den Führern der Koalitionsparteien Desprechungen statt, in denen Rathe- n a u über die Verhandlungen mit L o u ch e u r Bericht erstattete. Später wurden auch dir Führer der Oppositionsparteienübci die Wiesbadener Verhandlungen informiert Die Besprechungen waren vertraulich. Die Frage einer Regierungsumbildung wurde nicht erörtert. Blättern zufolge findet heute nachmittag in der Reichskanzlei eine Besprechung der Führer der Koalitionsparteien mit dem Reichskanzler über die allgemeine politische Lage statt. Wie die Blätter glauben, werden Erörterungen über die Verbreiterung der bisherigen Re g i er u n g s k o a li- t i o n im Vordergründe stehen. Heber die Haltung der Deutschen Dolkspartei zu der Verbreiterung der Regierungsbasis berichten mehrere Blätter, daß die Forderungen der Deutschen Volkspartei, falls man an sie herantritt, weniger in Personal- oder Ressortforderun- gen, als in der Forderung einer Aufstellung eS sachlichen Programms zur Lösung der aktuellen Fragen, namentlich auf finanziellem Gebiete liegen. Man würde sich zur Mitarbeit nur bereit finden, wenn energische Mittel angewandt werden, um das Elend der Reichs- Thurchili über die Entwicklung in der Nachkriegszeit. Einen Beitrag interessanter Art über daS Programm und die Möglichkeiten der Washingtoner Konferenz hat Herr Ehur- chill, der in außenpolitischen Fragen neben Lloyd George in England den Haupteinfluß besitzt, mit einer ausführlichen, an alle beteiligten Mächte gerichteten Rede geliefert, die vom Wolfsbureau heute mit Recht noch einmal ausführlich mitgeteilt wird. Churchill spricht dabei schon ziemlich offen darüber, daß eS ratsam sei, oie finanziellen FriedenSdiktate auf vernünftige und durchführbare Forderungen zu beschneiden. Hm die Wirkung dieses Vorschlags auf Frankreich abzumildern, setzt er sich für ein dauerndes Freundschaftsverhältnis zu den Franzosen ein. Das kluge England hält den Finger an den Zünglein zweier Wagen: dem deutsch-französischen Verhältnis und der amerikanisch-japanischen Rivalität. Strafrechtsreform. Berlin, 25. Sept. Aus dem Reichsjustizministerium erfahren wir: Der Wunsch, an ber Rechtsprechung ber Straf ger ichte Laien in weit größerem Umfange als bisher zu beteiligen, erscheint berechtigt unb so bringlid), bah er schleunigst unb noch vor ber Durchführung ber großen Prozeßreform erfüllt werben muß. Diese Erwägungen haben schon vor einiger Zeit bah in geführt, Die Tagegelber ber Schös- fen unb Geschworenen zu erhöhen, um baburch allen Kreisen ber werttätigen Bevölkerung, namentlich ber Arbeiterschaft, bie Teilnahme an ber Rechtsprechung mehr als bisher zu ermöglichen. In gleicher Richtung bewegt sich ein zur Zeit dem Reichsrate borliegenber Gesetzentwurf. wonach ben von ben Selbstverwal- tungslörvern in ben Ausschuß für bie Auswahl ber Schössen unb Geschworenen entlaubten Vertrauensmännern Tagegelber gewährt werben sollen. Ein Gesetzentwurf, ber ben Frauen ben Zugang zum Schöffen- unb Geschworenenamte eröffnet, liegt, wie bekannt, bereits bem Reichstage vor. In Vorbereitung befinbet sich ein Gesetzentwurf, ber eine Umformung ber Strafgerichte bringt In ben Sachen, in benen bisher bie ausschließlich mit Derufsrichtem besetzten Strafkammern urteilten, sollen künftig Schöffen mitwirken. Auherbem soll in biet m Sachen, ebenso wie es schon heute gegenüber ben Urteilen ber Schöffengerichte ber Fall ist, bie Berufung zugelassen werben unb auch bie Berufungsgerichte sollen mit Schäften beseht werben. Die Wahl ber oben erwähnten Vertrauensmänner soll künftig nach bem gleichen unb geheimen Wahlrecht unb nach ben Grundsätzen per Verhältniswahl geschehen. Die Mitwirkung des Landgerichts bei ber Aufstellung ber Zahrcs- (ifle ber Geschworenen soll wegfallen; bie Iahr^- liste soll vielmehr unmittelbar von bem zur Aaswahl ber Schöffen berufenen Ausschüsse aufgestellt werben. Auf bem Gebiete bes materiellen Strafrechts liegen zurzeit bem Reichsrate ber Entwurf eines Iugendgerichtsgesehes unb ber Entwurf eines Gesetzes vor, ber eine Erhöhung ber ®elb- strafbrohungen, eine Ausbehnung des Anwendungsgebiets der Geldstrafe und im Zusammenhang damit eine wesentliche Einschränkung ber kurzzeitigen Freiheitsstrafen voriieht. Beibe Entwürfe werben voraussichllich in kürzester Zeit im Reichsrat zur Beratung gelangen. In ber Aus- arbeirung begriffen ist ferner ein Entwurf, ber die politischen Strafvorschristen des geltenden Straftet!: Karl Deauchamps, Sir Felix Schuster, Sir Hugh Dell, Sir Georges Pasch, Sir Daniel Ste° venseus. Unzufriedenheit in Frankreich. Paris, 26. Sept. (WB.) Heute haben 26 Generalräte ihre Herbsttagungen begonnen Im Generalrat des Departements Somme erklärte der ehemalige Finanzminster Klotz in seiner Eröffnungsrede: Gegenüber einem Frankreich, das das gemeinsame Heil der freien Völker habe retten wollen, sehen wir ein intaktes Deutschland, das, um sich die Sympathien ber Alliierten Frankreichs zu sichern, demokratische Allüren annehme unb ben Ruin Vorschüße, während seine ganze Tradition sich auf eine militärische Revanche richte unb seine Bürger sich bereicherten, ihre Kapitalien fortschafften und außerhall» Güter unb ungeheuren Einfluß erwürben. Dabei vergessen sie, daß der Friedens- oertrag von Versailles Frankreich ein Privlegium ersten Ranges auf die deutschen Werte gewähre, das bis jetzt unausgeführt geblieben fei. Der Abgeordnete Klotz sagte: Deutschland wage augenblicklich Ben Wunsch nach einer Revision des Frie- densdertrages aus'MsPrechen. Wenn man in Frankreich nur ein Viertel von bem Eifer, mit welchem man den Friedensvertrag kritisierte, darauf verwandt hätte, den Friedensvertrag au-führen zu taffen, bamr würde Frankreich die Wohltaten deS siegreichen Friedens v r püren. Erster Blatt 171. Jahrgang Dienstag. 27. September 1921 GjchenerAMger General-Anzeiger für Oberhessen Kriegsverpflichtungen unbeeinflußt fein würde und wenigstens zeitweilig unb während ber Periode ber Gesundung den Verkauf von Waren zwischen ben Rationen auf einem normalen unb natürlichen Riveau sichern würbe. So wichtig auch bie Konferenz fei, bie bemnächst in Washington über die Frage ber Abrüstung ftattfinben sollte, eine Konferenz über bie Schaffung normaler Währungen würbe wertvoller sein unb fei noch bringender. Man bürte vielleicht hoffen, baß sich bie eine aus ber anberen entwickeln werbe. Hierauf wandte sich Churchill ber sozialisti- fchen, kommunistischen unb bolschewistischen Agitation zu, bie ebenfals große Schuld» baran trage, daß die Gesundung der Welt verzögert werde. Er erörterte weiter bie furchtbare Lage, bie bie Bolschewisten über Ruhlanb gebracht hätten. Trotzki unb Lenin hätten einfach von bem gezehrt, was von dem Regime des Zaren übrig geblieben sei. Sie hätten von dem Geld gelebt, das sie v)n ber Im Generalrat des Departements Pas de Calais erllärte der französische Botschafter beim Vatikan, Senator Ionnart, der wiederum zum Vorsitzenden gewähll wurde, u. a.: Man hatte erwarten dürfen, daß die fortbestehende Einigkeit der Alliierten Deutschland bie stritte Ausführung seiner Verpflichtungen aufzwingen russischen Staatskaffe oder von ben Rumänen genom- wird. Was zeige sich aber? Die Mäßigung men hätten. Sie hätten von ben Juwelen gelebt, bie I Frankreichs sei nicht nach Wunsch von seinen sie ben Frauen gestohlen hätten, die sie ermordeten. Alliierten anerkannt und sie fei von den Deut- Sie hätten ferner bie Getreibereserven aufgezehri, bie I fchen als Schwäche gedeutet worden. Die militä- U des keine la. V Volpertshausen. 23. Sept. Unser Ort, 1 M schließen. (Nachdruck verboten.) 64. Fortsetzung. ■f hat und l Landtages gebracht. Aus der sozialdemokratischen Partei. Gebe also jeder, was er zu geben in der Lage ist! Zahlungen sind zu richten an die von den Regierung und den Finanzausschuß desLandtagS, an alle Volksgenossen die dringende Ditte zu richten, waS in ihren Kräften liegt, zur Linderung der entsetzlichen Rot und des furchtbaren Elends beizutragen. Schnell und möglichst ausgiebig zu geben, ist eine Ehrenpflicht aller Kreise, an die wir appellieren. ES müssen große Mittel flüssig werden, um dem Entsetzlichen, das sich vor unseren Augen aufgerollt, nur einigermaßen zu steuern. Seitens der Reichsregierung sind Vorbereitungen für eine gemeinsame Hilfsaktion mit den Landesregierungen von Bayern, Ba- . den und Hessen im Gange, die die Einheitlich- a n l a g e. Die Ausführung der Hausanschlüsse ist der Firma Schimmel in Kleinlinden übertragen. Reichszentralstelle sowie den Kriegsgefangenen- teilen auf die örtlichen Hilfsausschüsse übergegangen, die nunmehr ausschließlich hierfür zuständig sind. Es macht hierbei keinen Ilnterschied, ob es sich um rechtzeitig oder nicht Völkerbund und Blockadesrage. Genf, 26. Sept. (MTB.) Heute vormittag trat die Vollversammlung nach Derlchl- rrstattung durch Schanzer (Italien) in die Beratung über die Blockadesrage ein. Da rinige Vorschläge der Kommission eine teilweise Abänderung des Artikels 16 bedeuten, wurde beschlossen, über diesen Tell der Resolution erst aad) neuer Berichterstattung der Kommission für Abänderungsanträge zum Pakte abzustrmmen. Um die Tagung nicht allzusehr in die Länge zu ziehen, wurde die Redezeit auf 15 QHinutcn beschränkt. Heber die voraussichtliche Dauer der Völkerbundstagung wird heute nachmittag d<:s Präsidium der Versammlung beraten. Genf, 26. Sept. (MTV.) Die Volker- bundsversammlung widmete heute ihre ganze Sitzung der Blockadesrage, ohne zu einem Abschluß zu gelangen, so daß dre Abstimmung erst morgen erfolgen kann. Die Sitzung war zweifellos eine der wichtigsten der bisherigen Tagung. Der Berichterstatter Scha n z e r-Italien setzte mit großer Klarhett den Sinn ter Kommissionsanträge auseinander. Man wünscht u. a. die wirtschaftlichen Sanktionen sehr streng zu handhaben, vor allem für die blockierenden Staaten selbst, Ausnahmen zuzulassen und Modalitäten über Ort und Zeit der Teilnahme. Auch soll zu Gunsten des blockierenden Staates eine mildernde Anwendung stattsinden. Der Abbruch der wirtschaftlichen und anderer Beziehungen soll sich nur auf die Bewohner des betreffenden Landes, nicht aber auf seine Staatsangehörigen in der ganzen Welt beziehen. Auch soll die Aushungerung der Zivilbevölkerung nur in den äußersten Fällen angewandt werden. Die meisten Redner, so Poullet-Delgien, Motta-Schweiz, Mamino Rios-Uruguay stimmten im wesentlichen dem Berichterstatter zu. folgendes bestimmt: Mit Wirkung vom 15. August 1921 ab,ist die Bearbeitung und Bescheidung der Anträge der Kriegsgefangenen auf Rachbewilliaung von Löhnung und Entschädigung für bei der Gefangen- ! Gegenstände von der formte. Verden abgMachlet I Aufblühen war frage nach Fer Preise immeri Die Nothersteins. Roman von Erich Eben st ein. Copyright 1919 by Greiner & Comp., Berlin W 30. Auch dec Oberbürgermeister der Stadt Gießen bittet unter Hinweis auf vorstehenden Aufruf die Bevöllerung der Stadt Gießen, sich nach Kräften durch reichliche Spenden an dem Hilfswerk zu beteiligen. Gaben nehmen entgegen die Banken, die Geschäftsstellen der hiesigen Zeitungen, die Dezirkssparkasse und die Stadttasse. Oberbürgermeister Keller. Die Entschädigung der Kriegsgefangenen. Das Reichsfinanzministerium, Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilgefangene, in Berlin hat nunmehr die Abgeltung der Anträge der Kriegsgefangenen auf Äachbewillig- gung der Löhnung und Entschädigung für die infolge der Gesängen- nahmeerlittenenDerluste endgültig geregelt. In Ausführung und Erläuterung dieses Erlasses wurde, tote uns von der Gießener Kriegsgefangenenheimkehrstelle geschrieben wird, La is. Steinb Rartoffeler trag ist durchs Durchschnitt muri 30 Zentner aee ernte ist sehr an mana Dv schlechte Ä ■juttertnanyl x darunter die Regierungsvorlage: Die Erhöhung der Teuerungszuschläge zu dem Grundgehalt und Ortszuschlag, sowie zu den Kindrrzuschlägen betr., erner Mitteilung des Staatsministeriums, Ersatzwahl für den verstorbenen Abg. Seel "betr.. Die Errichtung einer Försterschule und die Aenderung des Landwirtschaftstammergesehes. Weitere 45 Punkte (als letzter die Schulgesetznovelle) werden nach Art. 32 der Geschäftsordnung zur Kenntnis gegen 11 Uhr brach hier Grohfeuer aus. Die Anwesen von Luft, Hansel, Schwarz, Köhler. Rick, sowie die Dreschmaschine sind nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen vollständig nieder- gebrannt. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt. Wassermangel beeinträchtigt die Löscharbeiten der herbeigeeilten Feuerwehren auS um» liegenden Orten außerordenllich. Kreis Schotten. Up. O b e r - S e i b e r t e n r o d, 27. Sept. Bei einem hiesigen Landwirte hatte sich ein durchreisender Handwerksbursche, der Arbeit suchte, anstellen lassen. Rach einigen Tagen verschwand er jedoch mit der Brieftasche eines Reichswehrsoldaten, der bei dem Landwirt zu Besuch weilte. Die Brieftasche enthielt 400 Mk. Außerdem nahm er Uniform. Stiesel und Paß des Soldaten mit. Kreis Wetzlar. Do trat dicht an ihn heran und ergriff eine seiner schlaff herabhängenden Hände. w6o darfst du nicht reden, RüdigerI Ein Mann entsagt nicht, sondern tämpft! Komm, setze dich zu mir hier auf das Sofa und laß uns ruhig über die Sache reden!" Ihre Stimme hatte einen weichen, bebenden Klang, sie glaubte ihn ja nun ganz zu verstehen. Was ihn so tief bedrückte, waren nicht die pekuniären Sorgen allein. Magelones Abreise und die Befürchtungen, die er offenbar daran knüpfte, nahmen ihm Mut und Kraft zum Weiterlämpsrn. Aber Magelone würde ja wieder- kommen, wenn nur erst wieder Ruhe in Wollenriet herrschte, und die Geldsorgen beseitigt waren. War ihre Liebe weder tief und edel — so wollte sie doch einst Fürstin hier werden . . . und Do fuhr fort: „Sieh, Riwiger, die Fabril muß aufgebaut werden. Du bist das schon den Leuten schuldig, weil nur so die Möglichkeit besteht, mit der Zeit alles wieder in Ordnung zu bringen. Um das Geld brauchst du dich nicht zu sorgen. Du verläufst Monrepos und nimmst mein kleines Erbteil dazu." .Dorothea!!" „Run? reicht das nicht?" fragte sie bang. Ist Monrepos so ganz wertlos?" „Wertlos!!" Rüdiger starrte sie verwirrt an. Dann fuhr er sich über die Stirn. „Za so — du weist noch nicht . . ." stammelte er. „Ich wollte cs dir ja gleich Tagen, aber dann kamen all die widerwärtigen Digge dazwischen." .Was wolltest du mir sagen?" .Daß du reich bist, Dorothea! Biel reicher wir anderen Rolhersteins zusammen. Ich Aus Hessen. Einberufung deS Landtags, sw. Darmstadt, 26. Sept. Soeben Kreis Lauterbach. Großfeuer. D t r I a m m e n, 26. Sept. Heute morgen an" Stellen. DaS hessische Gesamtmini st erium: Ulrich, Henrich, v. Brentano, Uebel, Raab, Reumann, Dr. Sttecker. *- 4 Aus Stadt und Land. Gießen, den 27. Sept. 192L Das grauenhafte Unglück von Oppau die ganze Welt in -Erregung versetzt erschüttert. ES veranlaßt die hessische Wenn die Landeszentralbehörde glaubt, einem solchen Ersuchen nicht Folge leisten zu können, so tritt eine schiedsrichterliche Entscheidung der föderativen Instanz, des Reichsratsausschusses em. fr £5 deutende Draunkohlenlagerungen angegeben. Im Laufe des Sommers wurden nach dessen Angaben an verschiedenen Stellen Bohrungen vorgenommen. Doch lieferten dieselben praktischen Erfolge für den Abbau. läufig verlautet nichts darüber, ob sie auch ihr Reichstagsmandat niederlegen oder sich einer an- berufenen Hilfsorganisationen bezeichneten deren Fraktion, etwa der Unabhängigen, sehen willst, würdest du mich nur zwingen, inS Kloster zu gehen, damit es euch zufällt. Aber nicht wahr — dazu wirst du mich nicht zwingen?" ' Er antwortete nicht auf 'diese Frage. Seme hellen Augen bohrten sich forschend in ihr Antlitz. Warum kannst du Waldemars Liebe nie erwidern, Dorothea?" Trug er und mühte sich vergebens, den bebenden Klang feiner Stimme zu verbergen. Dunkle Röte stieg jäh in Dos Gesicht. Ihr Blick glitt scheu von ihm ab und irrte am Boden hin. Eie schwieg. Sin Bild hilfloser DestürzunA stand sie vor ihm. Er aber erriet plötzlich alle-, was in ihr vok- gtng und eine trunkene Freude übermannte ihn. Mit einem dumpfest Laut stürzte er zu ihren Füßen nieder und preßte sein Anllitz auf ihr^ Hände. „Do . meine süße, liebe, kleine Do . . ." stammelte er immer wieder, während seine Lippen ihre Hände mit Küsten bedeckten. „Darum al|d< Darum l" Do konnte vor Schreck und Seligkeit zunächst keinen Laut hervorpringen. Erst als er. die Arme zärtlich um ihren Racken schlang und ihren Kopf zu sich niederziehen wollte, wehrte sie ihn, sich gewaltsam ausraffend, ab. Rüdiger — was tust du? Wie kannst du .” .? Denk an . . . Magelone . . ,!" Aber er lachte nur sorglos. Was kümmert uns jetzt Magelone? Merkst du denn nicht, wie fie uns trennen wollte durch Lügen und Intrigen? Wäre es nach ihr gegangen, hätte ich nie gemerkt, daß du meines Lebens einziges Glück bist!" .Bin ich dies denn wirklich?" murmelte Do, leise," von Glücksschauern durchbedt. (Schluß folgt) zu Grunde gehen möchte, als von Waldemar Ruh- land Gefälligkeiten annehmen." Totenstille folgte diesen Worten. Do starrte ihn in grenzenloser Bestürzung an. Endlich raffle sie sich auf. .Wer hat dir gesagt, daß Waldemar Ruhland je mein Gatte werden soll?" fragte sie bebend. „Magelone und — meine eigenen Augen. Er liebt dich doch, er hat dich doch geküßt." „Das ist wahr, und gegen meinen Willen und während ich schlief. Er war mir ganz unbekannt damals und ich konnte ihm die Dreistigkeit Lange nicht vergeben." „Aber dann — lerntest du anders denken über ihn. Jener Abschied in der Eremitage — und ihr schreibt einander doch so fleißig." Do sah die atemlose Spannung nicht in seinen ^"^,Auch dies ist wahr," nickte sie ruhig .Ich überzeugte mich, daß er ein guter, edler Mensch ist. Magelone hatte diese Zusammenkunft in Der Eremitage ohne mein Wissen veranstaltet und ich war ihr sehr böse deshalb. Dann aber sah ich ein, daß es doch gut war — schon damit es endlich klar werde zwischen Herrn Ruhland und mir Er durfte nicht länger Hoffnungen nähren, die ich nicht erfüllen kann. Er war sehr gut zu mir, obwohl ich ihm sagte, daß ich seine Liebe nie erwidern würde. Wir schieden dann als Freunde Ich versprach ihm, zuweilen zu schreiben, und er mir — nicht eher zu rückzukehren, als bis er mir nur wie ein Bruder nahen könne . . Sie blickte mit unsicherem Lächeln zu Rüdiger auf und schloß zaghaft: .Ich weiß von Magelone. daß es dein Wunsch war. ich möge Waldemar heiraten. Aber ich lami nicht, Rüdiger . . und nun ift es ja gut so, denn du brauchst nun in ibcjug auf mein Eigentum keine Rücksicht zu nehmen. Ich werde nie heiraten. Unb wenn du Monrepos nicht ganz wie dein Eigentum an- Bel Sind) Drift WjentialH in 'Bulin nom wehr bitlbylh auf DnchbrwiHii ftir die infolge lüfte endgültig Nach diesei gefangene, die oder Entschädi. «ahme erlitte: gegenwärtig in Anspruch auf e entgangener [ stände bei der Notlage gelte« ie,t- anhalten! £fl9Mers ob ^erzähl od ""ttelbar jufar. Anträge v gt'nSb dieser e S‘*ne einma ^bezirk ® °°tz 26. Sepie t^Ngenf lÄbtt 5ü Ä S?«lkn, U Dttbtaut U besieht, i ^ligt werde Kirben, b ____(Än • Xi und Ä und Nb artige n« le 'Na>-b SÄ S t MS5' Ein Rcvolveranschlag ans Pilsudski» Paris, 26. Sept. (Wolff.) Havas meldrt aus Lemberg: Auf Marschall Pilsudskt wurde ein Revolveranschlag verübt, als er sich vom Festessen der Gemeindebehörden nach dem Theater begeben wollte: nur sein Begleiter, G.as Grabowsky wurde verletzt. Pilsudsll selbst begab sich nach dem Theater, wo er lebhaft begrüßt wurde. Der Urheber des Anschlags versuchte Selbstmord zu begehen, wurde jedoch daran gehindert. ■■ Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 17. August der Lehramtsassessor Heinrich Klingemeier auS Bab-Rau- heim zum Oberlehrer an der Realschule zu Gangen Ernannt wurden am 17. September der Iuslizbureauinspektor Wilhelm Reff zu La u t c r- bach zu einem geschäftsleitenden Iustizdureau- inspektor bei dem Amtsgericht Beerfelden. Am 20 September wurde dir Versetzung des Forstmeisters Otto Kratz zu Worms in die Oberför- fieret Eichelsdorf auf Dessen Rachsuchen zu- rückgenvmmen und der Genannte zum Forstmeister der Oberförsterei Feldkrücken ernannt. Ernannt wurde am 24. September der Krersami- mann Gustav Emil Dittmar aus Gießen mit Wirkung vom 1. Oktober 1921 zum ständigen Hilfsarbeiter im Ministerium des Innern mit der Amtsbezeichnung „R e g i er u n g s r a t". I 2lm 20 Septenrber 1921 wurden ernannt: der XDber- förfter Wilhelm Reih zu Beerfelden zum Forst- meister der Oberförsterei Grebenhain: der Oberförster Richard Schäfer zu Laub ach vom 1 Januar 1922 ab zum Forstmeister der Ober- försterei Eudorf: der Oberförster Wilhelm Jochem zu Storndorf vom 1. Januar 1922 ab zum Forstmeister der Oberförsterei Storndorf: der habe am Dichelberg ein Anthrazitlager von ungeahnter Mächtigkeit entdeckt. Dies war auch der Grund, warum ich solange in Monrepos blieb. Ich habe die Sache von Fachleuten genau prüfen lassen, und nachdem sie die äleberzeugung aussprachen, daß sich Mlllionen daraus gewinnen ließen, auch gleich die nötigen Schritte getan, um den Betrieb zu gewinnen. Es wird bereits mit den Vorarbeiten begonnen dort. Ein Konsortium von Geldleuten streckte die Mittel dazu vor. „Uni) das sagst du mir erst jetzt? ^knd da läßt du noch den Kopf hängen?" unterbrach ihn Do, die seinen Worten erregt gefolgt war, mit strahlenden Augen. .Aber dann hast du ja Gew genug, um hier alles zu beginnen, was du willst. Wenn das Lager so wertvoll ist, wird man dir doch Geld darauf vorstrecken." „Mir? Das Lager ist einzig und allein dein Eigentum, Dorothea." „Ach, sei doch nicht so kindisch, Rüdiger! Mein oder dein, das ist dasselbe. Bin ich nicht auch eine Rotherstein? Willst du mir denn weh tun? Ganz Monrepos gehörte doch einst der Häuptlinge und sollte ihr ja wieder zufallen, wenn ich . . . EM brauchst du nur zu denken, ich lei wirklich ms Kloster gegangen. Ach, Rüdiger, wie bin ich glücklich. Run hat ja alle Rot ein Ende." Ihr Antlitz strahlte, ihre schönen blauen Augen leuchteten zu ihm auf wie Sterne. Einen Augenblick sank versank sein Blick darin, heiß, zärtlich, selbstvergessen. Dann stand er auf, den süßen Dann gewaltsam abschüttelnd. .Rein," sagte er, beinahe rauh. ,Rie würde ich einen Pfennig davon annehmen, und wenn mir das Wasser noch zehnmal mehr an den Hass ginge. Sprich nicht mehr davon." Do war erblassend zu ammenge chreckt. .Und — warum sagte sic endlich l ife. Rüdiger fuhr sich über die Stirn. „Weil cd nicht dein Eigentum allein ist, so.rdern auch i daS deines künftigen Gatten, und weil ich lieber ristgemäß gestellte Anträge handelt. Alle bis zum 15. August 1921 von den Kriegsgefangenenstellen noch nicht erledigten Anträge gelten für die Reichsregierung und die Kriegsgefangenenstellen als erledigt: die Antragteller haben sich nunmehr an die zuständigen Hilfsausschüsse zu wenden. Zuständig ist der Hilfsausschuß, In dessen Bereich der Heimkehrer einen Wohnsitz zur Zeit hat. Lieber die Qlnträge auf Entschädigungen für entgangene Löhnung und abgenommene Gegen- tände wird von dem örtlichen Hllfsausschuh unter freier Würdigung aller ümftänbe nach sozialen Gesichtspunkten und den wirtschafllichen Der- hällnisfen eines jeden Kriegsgefangenen entschie- i>en werden. Unbedingte Voraussetzung für die Gewährung der Unterstützung ist gegenwärtige oziale Rotlage. Kriegsgefangene, bei denen eine gegenwärtige Rotlage nicht besteht, können daher Anspruch auf Unterstützung wegen entgangener Löhnung oder abgenommener Gegenstände nicht erheben. Weiterhin kommen Kriegsgefangene, die bereits von den Truppenteilen, (Srfat)- ober Auf- Hesscn-Nassau. Die Vorgänge in den Höchster Farbwerken. fb. H ö ch st a. M., 26. Sept. Rachbem bieStref- tton auf Anweisung bes Arbeitgeberverbandes der der Chemischen Industrie die Höchster Farbwerke am Samstag nachmittag geschlossen und die gesamte Belegschast fristlos entlassen hatte, haben die Arbeiter am Sonntag morgen das Werk beseht. Die Beamten und Angestellten deS Werkes, die heute vormittag zur Arbeit erschienen, wurden, sofern sie nicht im Besitz eines Ausweise- des Betriebsrates waren, von starken Arbeiter- wachen am Betreten des Werkes gehindert. Der franzöfische Kreisdelegierte erließ an die Arbeiterschaft einen Aufruf, in dem er mitteilt, daß er sich nicht in den Streit zwischen Direktion unb Arbeiterschaft mischen werbe. Gleichzeitig aber fordert er die Arbeiterschaft auf, sich aller Gewalttätigkeiten zu Enthalten. Die lebenswichtigen Betriebe der Farbwerke arbeiten weiter. Die Ruhe ist bisher nirgends gestört worden. Der örtliche Betriebsrat verhandelt heute mit der Direktion über die Lage. Auch die städtischen Behörden versuchten es zu ermöglichen, daß 60 Beamten der Zutritt zu den Gebäuden gewährt wird. — Die Chemische Fabrik G r i e s h e i m - G l e k t r o n ist gleichfalls geschlossen. Auch hier verhindern starke Arbeiterwachen den Beamten den Zutritt. — Wie ■Tn d«* II iwäirg- *Sr hat durch leine bistungsW 5d 0 linier begannen t i6rDDrff5ur Ss tourben ii v Areis-Mt * Minzen veruvr die SchuldfrM Annahme * Staatsanwalts non sieben Mn vertreten durch Verteidigung fw Aus dem Reiche. „Teuerung und Kriegsbeschädigte." Die Geschäftsstelle des KreifeS Gießen des EinheitS - Verbandes deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliebenen, e. V. — Sitz Leipzig — teilt uns unter Bezugnahme auf die Zuschrift des Reichsbundes der KriegSbefchädiaten in unserer letzten Freitagsnummer mit, oah der vom Reichsbund in seinem Artikel beschriebene Vorgang eine gemeinsame Verhandlung der sieben im ReichSauSschuß der KriegS- beschädigtenfürsorge Vertretenen Organisationen, darunter auch des EinheitSverbandeS, mit der Regierung unter dem Vorsitz des Reichs- arbeitsministerS darstellt. Auch die Erklärung .der Unannehmbarkeit des RegierungSvor- ^schlags sei von sämtlichen Organisationen ge - Fm einsam abgegeben worden. Eine weitere gemeinsame Sitzung in dieser Angelegen- ^heit habe am 22. d. M. in (Berlin stattgefunDen. Austritt DäumigS und Hoffmanns auS der K. P. D. Berlin, 27. Sept. DaS „Berl. Tageblatt" ... < ss^erstellen meldet: Die kommunistischen Reichstagsahgeordne- Der $ll'c stcyerfletten. ten Säumig unb Adolf Hoffmann haben soeben, einer Korresponbenz zufolge, ihren Austritt aus ber kommunistischen Partei erklärt. Vor- Gegen die Bevorzugung der hessischen Städte bei Aufltellung der endgültigen sozialdemokratischen Kandidatenliste zur oemnächstigen hessischen LandtagSwahl richten ich Protestkundgebungen sozialdemokrattscher Orts- und Bezirksgruppen aus allen LandeS- teilen Hessens. Es wird z. B. darauf hingewiesen, daß sechs der bei der letzten Landtagswahl gewählten sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten auS der Stadt Mainz waren, während die sozialistische Bevölkerung der rheinhessischen Landgemeinden ohne Berücksichtigung geblieben fei. Ebenso sei eS in Offenbach und Darmstadt. Ein zum Landesparteitag der hessischen Sozialdemokraten gestellter Antrag fordert, daß mindestens die Löhnung unb Entsthw Hälfte der an sicherer Stelle plazierten so- | na$e abgenommene zialdemokratischen Landtagskandidaten in Landgemeinden wohnen müssen. Auf Mainz, Offenbach und Darmstadt sollen nicht mehr tote je drei, auf Worms und Gießen je zwei sozialdemokratische Mandate entfallen. Ein weiterer Anttag geht dahin, svzialdemokrattsche Parteiangestellte, z. B. Parteisekretäre, Redakteure usw. als Landtagskandidaten nicht mehr aufzustellen, da sie in ihrem Parteiberufe notwendiger seien als im Parlamente. Bezüglich des LandtagSpräsidenten Adelung wird mitgeteilt, daß Herr Adelung mit Rücksicht auf seine berufliche Tätigkeit als Bürgermeister der Stadt Mainz auf eine Wiederaufstellung zum Landtagskandidaten verzichtet habe. Auch der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Bauer-Mainz soll, laut „Mainzer Anz." nicht wieder kandidieren. Als aussichtsreiche Kandidaten der sozialdemokratischen Partei in Mainz werden genannt: Engelmann, Piehler, Schildbach und Ibing. lösungsforrnationen, Kriegsgefangenenstellen usw. ihre Gefangenenlöhnung oder Entschädigung für die infolge der Gefangennahme erlittenen Verluste erhalten haben, nicht in Betracht. Anträge von ehemaligen Kriegsgefangenen, die aus dieser Verfügung einen Anspruch au eine Llnterstühung herleiten, müssen in der Zeit vvm 26. September bis 15. Oktober 1921 bei dem zuständigen örtlichen Hllfsausschuß (für den Landkreis Gießen bei dem Hess. Krersamt Gießen: für den Stadtbezirk Gießen bei ber Kriegsgefangenenheimlehrstelle, Stadthaus in D i o e 11» y u u । —— — ber Süd-Anlage, Gartenstr. 2. Zimmer 14 schrift- b^mmt jetzt auch eine elektrische Licht lich eingereicht werden, unter Darlegung der ge- - ~ ---- ‘ ~ nauen wirtschaftlichen Verhältnisse des Heim- kehrers. (Siehe auch Bekanntmachung in der heutigen Rümmer.) hatDerFinanzauSschußdesLandtagS: TÄuMÄÄ 10* Ä Ennert. Bauer. Brauer. Dr. Büchner. berufen. Die Tagesordnung umfaßt 7 Punkte, Herbert. Dr. Osann, Reiber, Schorn. nan fc „Pfeif1' ochie c W Oberförster Albert Bechtel zu Lorsch vom 1. Januar 1922 ab zum Forstmeister der Oberför* terei Sichelsdorf. "DieneuenSLtzederErwerbS- I o s e n u n t e r st ü tz u n g, die in der letzten Stadlverordnetensitzung beschlossen wurden, und rückwirkend vom 1. August dieses Jahres gellen, werden in einer Bekanntmachung des 1 heutigen Anzeigenteils veröffenllicht. '* 3n dem Bericht über das Son - derkonzert Szigeti muß gelesen werden in Sp. 1, Z. 7 statt gewertet geartet, in Sp. 2, Z. 16 statt immer einen, Z.22 statt freien feinen, in' Sp. 3, Z. 12 statt Ruhe Rähe. Der Rame be£ berühmten österreichischen Geigers ist K r e i fiter (nicht Kreißler). Vornotizen. — Tageska lenber für Dienstag: Aquarium, Mitgl e^erversammlung ber Demokratischen Partei. — Oswalds gar ten, Schaumesse. — DieAstoria-LichtsPiele bitten uns mitzuteilen, baß das Cxplossionsunglück in Oppau neben dem vollständigen Programm eingereiht ist und nicht, wie vielfach angenommen wird, für den Film „Schloß Bogelöd" erscheint. Beide Films bleiben bis einschließlich Donnerstags auf dem Spielplan. Landkreis Gießen. u. Steinbach, 26. Sept. Hier sind Bestrebungen im Gange, eine Genvssenschafts- Müllerei ins Leben zu rufen. Dieser Gedanke dürfte für unsere Gemeinde nur von Rutzen sein. Wenn man allein schon die Transportkosten in die zumteil zwei Stunden entfernten Mühlen rech-, net, würde es sich schon lohnen. Bei einem Jahresverbrauch von 2000 Zentner für etwa 700 bis 800 Selbstversorger, den Zentner zu 2 Mk. Fuhrlohn für zweimaligen Transport würben allein schon jährlich 4000 Mk. an Transportkosten gespart. u-o. Beuern, 26. Sept. Durch einen Rutengänger würben in hiesiger Gemarkung be- n. rod, 21. 6tpt. : hatte sich ein ursche, der Ar- ich einigen Tagen Drieftasche eines «m Landwirt au enthieU 400 Äl. Stiefel und Pah . Heute morgen vhseuer aus. Lchwar?,, Mer, ind nach den bis Wänöig nieder- Landes ist noch 'ächtigt die Lösch- iwrhren M uuv pfaä; dÄ?*« n. fr r¥ De- ’lWMU- Wtt Gedanke ^Duhen lein. «IX er für etwa mer zu 2 Dk Mort würden Transportkosten ^rch einen Au. : Drmariung bedungen an» wurden nach in Stellen 2vh- chrten dieselben )w Abbau. ich. i -v. * <*& m ^den in Sp. 2 '^len fe: ’ . tzepi. Mrivä irische Licht- er Hausanschlüsse Enden übertragen. lU. ster Zarbwerken. Aachdm dieDirck- ^eberverbandes der »öchster Farbwerke offen und die ae- issen hatte, haben -rgen d a s A) e r k Angestellten deS • Arbeit erschienen, ,h eines Ausweises i starken Arbeiter« les gehindert-.Da eß an die Arbttter« mitteilt, dah a M Jirektion und eichzeilig ata st-r« sich aller SeM' ebenswichligen orden. Ser E mit der Direktion schenMörd-nw- ßg Aewnlen da LSZ ich M MNgen^ KK°A» j'fStSW’'*“ KL «*•* sspSs ebe, oähr-nd^m eckten. »^ ■ 5 &. Zj, Olli |» I'-'UU l II* . *. r I. zunehmen. Die Bankdepot o werden ans 25 bl» 30 Millionen geschäht. Die mit den Grammophon- Behördliche Anzeigen Achtung! Achtung! ge- 10364D und und und C D E F G 5000 7000 9000 12000 15000 3000 5000 7000 9000 12000 gesellschasten auf die Dauer von 10 ^hrvn abgeschlossenen Verträge allein brachten 200 000 Berlin, 26. Sept. (Wolfs.) Der ReichS- minister des (Zinnern sandte unter Zustimmung der bayerischen Regierung den Direktor von der chemisch-technischen Rcichsanstalt, Oberregierungs- rat Dr. L e n h e, der ein hervorragender Fachmann in allen Srplosivfragen ist. nach Oppau, um bei der Aufklärung der Gründe des Srplo- sionSunglückS mitzuwirken. Die Hilfe für Oppau. Berlin, 26. Sept. (Wolfs) Der Reich«- hilssausschuh für Oppau macht darauf aufmerksam, dah sämtliche Liebesgaben für die Opfer des Oppauer Unglücks aus der ReichSeilenbahn ftajtfrel befördert werden. SS enrpfiehlt sich, die Sendungen im Frachtbrief alS .LiebeSgabensen- düng für Oppau" kenntlich zu machen und dieselben zweckmäßig an den Stadtrat in Ludwigs- ! »äsen zu richten. Berlin. 26. Sept. (Wolff.) Aus Beran- Täflung des deutschen Gesandten in Stockholm wird unter den Deutschen in Schweden eine umfangreiche Sammlung zu Gunsten des Reichshilfsausschusses für Oppau veranstaltet. obiger Anzeigepflicht. Der Vorstand. Adam Volz. 1. Vorsitzender. [10385c DaS Erbe Carusos. Rom, 26. Sept. (WTB.) Die Zettunacn geben eine Depesche aus Florenz wieder, der zufolge die Erben CarusoS angckommen ftno, um das Verzeichnis der von Caruso hinterlassenen Güter in Villen, Palästen und Grundstücken auf- •CrlühkwpeTA 25%®as-£rsparnis Kurhaus Hof heim i.Taunus l/iBahnstunde von Frankfurt a. M. Sommerknr [Ar Brholuaibidarrtlgs und Mrv5i Erschöpfte. Maß.Preise. Prosp.durch Dr.SchuIze-Kahleyss MIM für Kannrien, Hänflinge. Distelfinken. Zeisige. Dompfaff ob. Bluisinken. Papageien usw- empfiehlt in nur [012851 erstklassia. Mischungen öbethen. Samenhaus Linbenvlah. Televhon641. Durch das Gesetz vom 23. Juli 1921 werben nunmehr die der Invalidenversicherung unterliegenden Personen nach der Höhe ihres Fahresverdienstes in folgend« Klaffen eingeteilt: Klaffe A bis zu 1000 Mk „ 8 von mehr als 1000 MK. und bis 3000 Mk. SmlWler - WlWonosftele des loten Sternes im Dolksfanatorium Weilmünster (Taunus) fuchlfürWinterhalbjahrschulentlasfene Mädchen für Haus und Wirtschaft. Freie Station und kostenlose theoretische und prakl. Ausbildung. Einstellung sofort. Anmeldung an die Oberin. Tie höchsten Preise für Bekanntmachung. Durch Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 23. September 1921 sind die Unterstützungssätze aus der Erwerbslosenfürsorge der Stabt Bietzen vom 1. August 1921 an wie folgt festgesetzt worben: H „ 12.- „ Diese Beiträge sind zur Hälfte vom Arbeitgeber die andere Hälfte vom Versicherten zu tragen. Das Gesetz tritt am 1. Oktober 1921 in Kraft. Dir ersuchen die Arbeitgeber, für alle bereits angemeldeten Personen unter Benutzung der bei uns erhältl. roten Formulare bis spätestens 10. Okt. 19-1 Anzeige über die derzeitige Lohnhöhe zu erstatten. Behufs Ersparung demnachstiger unliebsamer Weiterungen bitten wir um restlose Erfüllung Bekanntmachung. Zum Stellvertreter des bis zum 14. Gilt. ds. Fs. einschließlich beurlaubten Gerichtsvollziehers Dem in Gietzen wurde der Gerichtsvollzieher-Aspirant Stang in Gietzen bestellt. 10390 Gietzen, den 26. September 1921. Der Präsident des Landgerichts der Provinz Oberhesien._____ Eber-Verfteigerung Donnerstag, den 29. ds. Mts., nachm. 21,', Uhr, wird der .Gemeinde-Eber in Geilshausen auf der Bürgermeisterei versteigert. 104051) Geilshausen, 26. September 1921. Hess. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. OltMl Flügel,Harmoniums Miet-Instrumente Aug. Förster, Darmstädter Theater-Brief. 6t. Darmstadt, 26. Sept. Nachdem bte erste Woche der neuen Saison ausschließlich der arotzen Oper gewidmet war, hat nun auch daS Schauspiel eine Reihe von wertvollen Erstaufführungen und bedeutsamen Wiederholungen herausgebracht, die den umfangreichen neuengagierten Kräften Gelegenheit gab. sich vorzustellen Gustav Hartung, der mit „feinem" Stcan in München und Verlin Riesenarbeiten leistete (wahrend andere sich verdienter Erholung Hingaben), die ihm Triumpfe als Regisseur brachten in umgekehrten Verhältnis zu der Tatsache, wie sie den Rachschöpfer des Kean, Edschmid, in starke Ge- ' fährdung seiner literarischen Position im jungen Deutschland brachten, hat im ewchaufpiel noch nichts Reues herausbriitgen können. Die Zusammensetzung seines neuen Schauspielpersonals aber ist eine Tat. die sich im Laufe der Saison noch in einer Weise auswirken dürfte, die Darmstadt in den Brennpunkt des deutschen Theaterlebens stellen werden. Datz er das vollbrachte in einer Zeit stärkster Gefährdung des Theaters überhaupt, dah er ein neue s. zweites Schaufptet- haus für Darmstadt durchsetzte in einer Zeit, da immer noch viele Theater von Ruf vor der Frage ihrer Existenz stehen, ist ein neuer Deweis ferner beispiellosen Energie und feines — Optimismus. Das neue Ensemble ist künstlerisch »D" einem Gust. Vewundernswert ist sein Scharfblick, bewundernswert aber auch seine Fähigkeit Künstler zu formen in seinem Sinne, die bisher se,ii Tempo nichts weniger al« gewohnt waren. Sine ganze Reihe von Kräften au« dem Anctenne-Re- aime fügt sich seinem neuen Ensemble trefflich ein. Bisher können nur Hauptmanns .Einsame Menschen" und Unruhs .Louis Ferdinand as Beweis für das Gesagte gellen, aber als Beweis von unerschütterlicher Hebe^eugungSkraft. Walter Rehmer al« Louis Ferdinand stellte den Frankfurter George, der bekanntlich im Bonahr konlraltbrüchia wurde, um bet Z^jig die e Rolle zu spielen, in den Schatten. Als ein Künstler von gleich ernster tiefster Hingabe an seins Ausgabe erwies sich Hoseph Gielen al« Johannes Vockerat in Hauptmanns Hugenddrama .Einsame Menschen".__ vir hören, erscheint ein Uebergreifen der Bewegung auf andere große Werke des frankfurter Wirtschaftsgebietes vorläufig aU ^sge'chloflvi. 3n den Adlerwerken zu Frankfurt a. W. ist e« ruhig , [1 Marburg. 26. Sept. Aus dem soeben berausaegebenen Verwaltunasbericht de« Kreises Marburg für 1920 ist V* men datz die Einwohnerzahl sich tn>n 49 890 In 1910 auf 59 980 in 1919 vermehrt hat. Die Kreis- bahn Marburg—Drei Hausen neigt wegen der erhöhten Fahrpreise einen Rückgang im Personenverkehr von 53 600 Köpfen aut, trotzdem sind die Einnahmen um 92 000 Mk. gestiegen. Der Guter- verkehr hat sich etwas gehoben. Für Unterhaltung der durch die KriegSzeit vernachlässigten Landwege find 424 403 Mb ausgegeben. Von den 89 Kreisgemeinden erhob das Dorschen Hermershausen mit 1150 Prozent bte hot. Dio weitere Entwicklung dieser Spiels fehlt döllia. Dr. Lert hat versucht, die einzelnen Szenen in besseren gedanklichen Zusammenhang zu bringen, indem er Umstellungen an Pusch' kins Dichtung vvmahm und die gesamte Dimitri- Handlung gleichsam als gewichtige C ?ifrte zwischen die Borisatte einschob. Leider bleiben auch da noch reichlich Unflarbcitcn bestehen immerhin darf die Frankfurter Aufsuhi-ung als eine erfreuliche und in mancher Hinsicht bedeutsame künstlerische Tat angesprochen und geschätzt werden! Aus dem Amtsverkündigungsblatt. •• Das AmtSverkündiaungsblatt Otr 138 vom 26. September enthält: Verordnung des Reichspräsidenten. — Mieteinigungsämter. — Benutzung der Bohrgeräte der Geologischen Landesanstalt. — Reuregelung der Höchstpreise für Sohlen — Einteilung der Dienstgeschäfte am KreiSveterinäramt Gietzen. - Einkommensteuer- anteile. — Die Exterritorialität der Mitglieder der internationalen Kontrollkommissionen. — Reisen unbemittelter Personen durch den sogenannten polnischen Korridor. — Verkehr mit Obst. — Malzarbeiten. — Gebühren der Feuervifita- toren. , Wegen Vprnahme von Walzarbeiten ist die Ortsdurchfahrt Lollar deS Strahenzuges Die- hen —Marburg bis auf weiteres für den Fuhrwerk-Verkehr gesperrt. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs erfolgt über Daubringen Staufenberg. Dollar«. Kunst und Wissenschaft. MussorgSkh: „Boris Godunow-, tt Frankfurt, 25 Sept. 1921. Das Frankfurter Opernhaus bat wieder einen groben Tag gehabt: Die Erstaufführung des musikalischen VolksdramaS ,DoriS Godunow" von M. P. MuszeraSky (bearbeitet und in- ftrumentiert von M. Rimskh-Korsakow). lange schon geplant, wurde für alle Mitwirkenden, Sänger, Orchester und Regie, ein starker unbestrittener Erfolg. Das Dublikurn rief mit den Künstlern, unter denen die Herren vom Scheidt, Gläser, Schneider. Breitenfeld, Häger und Frau Gentner- Fischer die tragenden Hollen ausgezeichnet verkörperten, den musikalischen Leiter Dr. Rottenberg und den Regisseur Dr. Lert zu wiederholten Malen hervor. Ein verdienter Erfolg: denn die Wiedergabe der Oper vermochte in jeder Welfe vollauf zu befriedigen: auch in der Inszenierung war — ohne irgendwelche störende Aufdringlichkeit — eine Fülle des Schauenswerten geboten, und die Bühnenbilder, von Ludwtg S t c- vert entworfen, bezeugten in ihrer lebendigen Buntheit und Pracht feinstes Kunstverständnis. Das Werk selbst ist jetzt etwa 50 Jahre alt und flammt von einem führenden russischen Komponisten, der als jüngerer Zeitgenos^ em De- wunderer Richard Waaners war. Die Musik, oft von nationalen, volksmähigen und religiösen Klängen durchwoben, ist von vornehmer Innerlichkeit. Die melodischen Eingebungen, ohne Muhe zu entdecken, werden nach der Wuse deS modernen musikdramatischen Stil« verwertet: mit Dissonanzen ist bescheidenes Matz gehalten Die orchestralen Klänge entsprechen den Vorgängen auf ; der Bühne, zweifellos den Höhepunkt stellt d.te grobe Liebesszene des 6 Bildes dar Datz ein . solches Werk nicht dauernder Besitz auch der: deut- >. schen Theater ist. mag an ter Uneinh-itlichkeit des dramatischen Aufbaues begründet fern ES flub in Wahrheit zwei Haupthandlungen, deren Vermischtes. T3 Luh 1W 2. Horch 3. Horch lidjen Ms Aussteller! Mch hier und tourt der Hand chendem, ■ Nor Manchen Ansicht d ma^n i1 Dessestäö msbesontx genstönde. Schlitz terlandes 4 & r Deutsche Automobilrennen auf der Automobil-Verkehrs- u. Uebungsstraße (Avus) im Grünewald 25. September 1921. Gruppe VI Ai Sieger: Aga (Fahrer Philipp) Gruppe VIII Ba Sieger: Dinos (Fahrer Dnnlep) Gruppe XAi Sieger: NAG (Fahrer Blecken) 4. NAG (Fahrer Zerbst) oer KS nrU9®tirli» das ^t Ke SÄ- Rutschen d-s ^31 KkrittS^ '*5**5 Ä licht! * rfl' S-Ä KkL eine wvhlbere -Hit den «! S* adüirt. Au- Halle hat m< men. Einige überbaut um Ausstellung^ man ausgebc aber die M Erricht »N! tourte. Wer S-lände wirst lommenben j abtzche^dr wirt und Um ichE WeMler, sei noch mi flraße, unw privates Ai Fahrzeug- statt zu btei Einedc amtes war in Leipzig d Aufziehung mit grofem frantfurtnu W« ha ran gewöhn! Vorteile eric Dofanter, to als wenn d ehe er jemm die annäher zwei Duhen Durcheinand tiufer, wem wenn er de Schritte zu er braucht. Die M nalat Fran! Erwartunae l'md bem - Gruppe Will Ai 2. Neckarsulm (Fahrer Klöble) PETEPS UNION Zahnradreiten beendeten sämtliche Rennen ohne jede Panne! PETERS UNION Zahnradreiten nahmen zum dritten Male an Rennen teil und siegten! schenk vertreten «ngesang to * unn« d L Dienstag, 27. September 1921 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger snr Vberhefsen) 372, „ Pößneck Hessen-Nassau. Marknotierungen. ,91 Handel- 27. 9. Schweizer Franke» 100 5t. 100 Ar. Paris Ärztlich empfohlen bo i 100 100 241, 237, 715. 711' 797 1000 6r diese Fr 125,40 Fl. 59,20 Ar. 88,8) Ar. 117,80 Ar. 83,80 Ar. 117,80 Sh. 97,80 Fr. 125,40 1 23,80 harpener 'Bergbau . Oberschles. Lisenb.-D. oderschles. Lifenind. . PHSnix-Bergd -Akt . Bad. Anilin- u. Soda höchster Farbwerk«. Elektr.A.L.G Schuckert-Werke. . . Fellen-Guilleaum« . Daimler Bud.- Eisenw.. Akt. . Adlerwerke g'98 9^02 7*88 7,92 122,10 122,40 122,85 123,15 16,43 16/47 17,23 17,27 zu lindem. Offiziers- und Deamtenwitwen, Blinden und Schwerkriegsbeschädigten solle in der. ------ - . - - •. Spitz en industrie eine Existenzmöglichkeit geschaf- kaufe der Spekulation Am Markt der u?"^ierten en werden Dazu sei es nötig, dah die Arbeiten Werte bestand eine vorwiegend feste Stirnmung^ ihrem Werke nach bezahlt würden. Das aber sei Es wurden genannt Denz-Moto^n bis 410, (Ra I^nZich wemi E nur Qualitätsarbeit ge->------------- ™ «io 5X>r Devisenmarkt la( leiftet werde, sondern auch neue Muster geschaffen. würden die noch nicht in der Fabrik verarbeitet wenig verändert. 3m Verlause waren aber diese werden Dann seien auch die Materialkosten Werte lebhafter, besonders Mexikaner Zü leb- aufiCrorbenttid>>r einer passenden Aibeitsgelegenfreit die große Rot ^gen. Anterstüht wurde bie rege Ze KUftatig ... «• nnh nR-wTmtch° mit feiner Samilie hn Waldhan« »u t (Befucfr- _ . I 4'/^ Dtfq. Reichsanl. 3«/e Dtsch Deichsanl. 4Preuh Aon|ols Darmstädter Dank . Züricher Devisenmarkt. 2i. 9. Ratürlich springt ber neue - - .Wer kb und" mü seiner rotbraunen Hffade im maurischen Stil ganz beson^rs Ausstellern' ber" il fr r e n i n b u ft r i e. - ■n®" uneben non biet barf.ellt, waS wir bisher belltzen^Gr^ Uorzheim.'das mll einkr unendlichen Fülle von unb luftig bie Raume, mit rafrlreichen Fenstern, W W Galanteriewaren vertreten ist. Aber babei in tei bas Nachbarliche Hanau hat seine Gold- «tt£brt t“« tomiebelunff nicht unter den Scheffel g-st-Nt und -de Ihnen ist mit reichlich Dore -rfch'-n-n Zutritt gewährt werben konnte. Kitsch wurde , ..... — unter allen Umständen zurückgewiesen. Vorerst ?„cn&6iÄ» jg Aus Stabt unb Canb. einen äußerst vornehmen Eindruck machen. Aber Giehen, den 27. Sept. 1921. damit sind die Vorzüge des er-1 .. ^o-deschau in Dieben. Die nam- schöpft. 3m Keller frat man ein kleines wtinuS mobefchöpscrischen hiesigen Firmen wer- ThLr eing-b-nt.^s fÜr L°^rng«,w^-nnver. '"^LnLigung im gestrigen 2ln- J.-bentlid) geeignet ist, ^eiaenteil am Dienstag, 4. Oktober, nachmittags Schäube nicht nur für Messezwecke gebaut ^c ^n4 bi« ? unb abenbs von 8» .—11 Ufrr, in samt. Kunstausstellungen sowie Mer üdfren Sälen bes Hotel Einhorn eine Mobenschau Schausachm werden w nächsten Jahren h -Lahmen einer gesellschaftlichen Veranstaltung eine toofrlbcreitete Stätte finben. unter Mitwirkung eines preisgekrönten Tänzer- Mit bem Haus .Werkbund' ist bie Aeifrei^ bie neuesten Herbst- unb Wintermoden Der Frankfurter Reubauten keineswegs zu ^oe lebende Manneguins vorführen lassen. Hier- geführt. Auch in ben Hallenanbauten der Sest- wirb uns geschrieben: Der Gebanke, beim Rach- fralle hat mancherlei ein anders Gesicht mittagstee bie Schöpfungen unserer neuesten Mvbe men. Einige Höfe zwischen ben HaUen wurden k $ degante Künstlerinnen vorführen zu lassen überbaut unb geben einen wesentlich besitzt zweifellos eine befonbere Werbefrast. Es Ausstellungsraum, auch die T a da k fr al le n yai I ftU erwarten, dah bie Veranstaltung man ausgebaut. Eine Glanzleistung voM>rachte|^ gleichen Beifall begrübt wirb wie m aber bie Bauleitung des Meharntes mit der, ätschen Städten, wie Bad-Rauheim, Errichtung einer großen Au Sst et Wiesbaden, Mannheim, Frankfurt usw. Es sollen lungshalle hinter deni ehemaligen Cafe Oe| Luxusmodelle gezeigt werden, sondern innerhalb vier Wochen fix und fertig erstellt ^Nodelle, die hier von der hiesigen Damenwelt wurde. Wer von frier aus einen Blick in das gekauft werden. Cs werden aber nicht nur Gelände tofrjt, fiefrt ^on bfr ^sma^ zum Gcsellschaftslleider gezeigt. 3n den unteren GRaum- kommenden Fruhiahr entstehenden I [icfrteUen werden Ausstellungen erster frteffger abgesteckt, bie in Riesenausmatzen gefrallen sem Spezialgeschäfte arrangiert, wie Schmuck-, Leber- wirb unb freute schon als Erfüllt gelten kanw Schirme, Herrenmoben, Hanbarbeiten, Kor- Um schließlich eine vollstanbige Mifzäfrlung der Damenstrümpfe, Damenwäsche, Stickereien, Meßhäuser, bie neu erstellt werden, zu geben. Seidenstoffe usw. auf modernen künstlerisch aufge- ,a1 nr'*‘ bah man auch in der Elbe-1 ^auten Dekorationen gezeigt. RurhiesigeGe- schäf te können für die Modeschau aufgenommen werden. Die Veranstalter der Modenschau sind lichEdaß keine Spottpr^se für die Spitzen erhoben wo namhafte “ 'ö— und duften. ÄÄ Ä ÄÄ * Die neuen Deitragsklassen und o ausgesprochene Kurssteigerungen zur Beitragswerte der 3nbattbenber- ' » • hatten Pluszeichen bedeckten die Maklersicherung, die am 1. Oktober in Kraft treten, o » ^Rationierungen müffen auch freute viel- werden in einer Anzeige der Allgemeinen Orts- ' Crorflenommen werden. Sehr gesucht sind krankenkasse betaimtgegeben. Die Arbeitgeber sind L < ( Spiegelglas, Dinglersche Maschinen, verpflichtet, für alle bereits angemelbeten Per- t — Oberursel. Ferner fanden Elektro Lafr- sonen spätestens am 10. Oktober die derzeitigen (Bergmann, Selten u. Guilleaume zu 7iei- Lohnhohen anzugeben. hen&ii Kursen Aufnahme. Die Börse schließt fiveiä RüVinncn I aus allen Gebieten sehr fest. Die nächste 3örle Ätetö ^UDingen. f±t 28 September statt. Devisen und Roten A Ridda, 24. S^)t. Am 17. ds. Mts. rI>cn in Zwischen tagen notiert. starb in Düdingen im H^/e ferner Etem der Frankfurt a. M.. 27. September. Lehrer an der hiesigen Volksschule Wil heim i o ® a u L Der Verstorbene stand erst im 33. Le-1 Berliner Devisenmarkt. bensjahre und war nur P/s Oafrre in Ridda als ®elZ) Dries Geld (Brief Lehrer angestellt. Vorher wirtte er in Watzen- Datum: 24. Sept 26. Sept bom Beuern unb Grohen-Buseck als Schulver» Dotterb. 3456,50 3463,50 3621,35 3628,65 Walter, bis er 1914 in Usenborn definitiv ange- ^rüssel-Antwerpen 7RQ9n 770 «n 82« 65 828.35 stellt würbe. Von letzterem Orte kam er hierher Q^rjftianja nach Ribba. Aopenfragen .... Kreis Alsfeld. Stockholm .... ■ ,.. . -y x - (mAnö I auch in Verbindung mit bem Textilhandel der Die fünfte Frankfurter diesse. I 0 j> c werden, die hauptsächlich durch R M. Frankfurt a. M., 25. Sept. Frankfurter, Berliner und Wiener Firmen, ver- , I treten ist. Hier sind eS die Wiener Werkstätten, Tlehaelänbe ist seit die' in ihrem eigenen Pavillon einer verständigen innn Deränderung einge- Schar die neusten Schöpfungen vorführen. wo- oer ^2^ rtrnhiäaiaen Geist deS Frank- durch sie besondere Beachtung verdienen In w- 3^iä äblcgt Es ist erstaun- nigstem Zusammenhang mit ber OHeffe ^eb«" IQ frier die Bauten in auch die großen Modeschauen, bie im Laufe ber L-4, fh!bfl unb nodfr weit bewun- Woche im Reuen Theater stattfilchem d'e Luft gewachsen sind, u o w Meßaml 3m Hause Offenbach herrscht in ber ^^^rlick^veÄefrt^ür^leubauten immer die Berkehrshalle ein gewaltiges Leben und Treiben es meisterlich versteyi, tue mäbrenb die weiten SSallenbautcn grovtenteus nftigen Gelber fluffig #u haben Hauses be? Lederbranche übedSffen ’Hnb-.^^artitel stellt natürlich in ber Hauptsache Offenbach aus. 3m Weiterschreiten kommen wir bann zu Den ... *- r* -: (Hamen Für 100 beutsche Mark wurden 1.7.11. V'W-S" v-SW-- A °r |d®«®J’nf Mt. ®'e ? m Deicb^ ! Veutschl &*»’ HuMe von die Entente land kaum MllsMtz' ar-varation mre. M \\t aus die1 nickt wird §s kam ihr in beweisen, guten Dille Programm e Belastung o sich bringen guten Dillen pünküich Per gebracht. D Aichieistun? W Die zeichnunq Unterschied Wandlung Gold. An ErMungs Die Papie blick 5er 3t HeoreM Glimme Pap Praxis säst' seiner Deich der DeichSd legung des einer jäf)i[ was über 4 auf dem ei geschritten | gcS 4 Milli oder mehr i Diese ®' schen Kreis gungdes ten erzeuqi duktionSmitl die im allc> wenig betü dah diese wenn der Dertsteigei den. Die ( der Weiser ‘Reich direl deteiliqen. tvandlung nicht dorzi direkt in d lüste zu er werkstelliq Die nächste twng. daß Wirtschaft I Lasten zu t llch bedenk! Deutle «ttlft.t ^vrausseh ten Deparc ?e9en. tDei «Ho r land führ ^Nt r Abgab .6m ««, Dem wich sthtitel qe stihren.9 . 3n h »ttttt d, Güstritz ?.lrtschafti dleOndu, ch? öen Äs hA q^er $ pQnn6 i0"ben 5, Am Sonntag früh verschied plötzlich infolge eines Schlaganfalles unser lieber Vater, Bruder, Schwiegervater, Großvater, und Onkel Johann Ohlenschläger im Alter von 62 Jahren. In tiefem Schmerz: Peter Gaub und Frau geb. Ohlenschläger August Gisse! und Frau geb. Ohlenschläger Heinrich Jüngst und Frau geb.Ohlenschläger Theresia Ohlenschläger Josef Ohlenschläger. Oießen (Bahnhofstr. 43), Hadamar, Dillenburg, Montabaur, den 27. September 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 012868 «arme Für dir vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unsrer teueren Entschlafenen zra»VabktteLAeii>krW!s. sage ich in unsrer aller Namen innigen Dank. loaeiD Paul Seng. Siegbert Daniel Heil. ES ladet freundlichst ein 012893 Heinrich Rusch, Kanzleiberg Kaiser-Allee 24 II. ien Für die anläßlich meines 70. Geburtstages mir in so reichem Maße zuteil gewordenen Ehrungen und Aufmerksamkeiten sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank. Verloren Sonntag, 18.9., auf dem Wege Steinberg Gießen o.MocksWiese sich. Artsfcandshr. Gea.Bel.ab- zug.Süd-Anlage 14 L Die glückliche Geburt eines gesunden Jungens zeigen hocherfreut an Adolf Abraham und Frau dlemi geb. Meyer Rhythmische Gymnastik Körperbildung Kurse für Erwachsene und Kinder Frau Hella Zenz, Gießen «ick« 10. $pider= Versammlung Donnerstag abend 81/, Ahr Mnmnl sauer. Erscheinen sämtlicher Soleier erforderlich. 1 ’*v Fußballabteilung« Der heutigen Stabtauflage liegt ein Pro» svekt der bekannten Frauen- und Moden» Actttorift „Taö Blatt der Hausfrau" und der Landauflage ein Prospekt der „Modeuwelt? letz auf die wir unsere Leser besond. ausulerksam Kefiflotiiiiessnioli Täglich großes Konzert de- beliebte« Dameu-Blas-OrchesterS BerlorenSonntag nachm. wß. geb- Klitlerllekeh. m. bL Krag. iriebigstr.—Sch. Aussicht ! Geg. g. Bel. ab- zug. Loltkaatr. U H. BIMW Am 96. d. MtS. aus der Str. Großen-Buseck-Nöd- gen Bali verlort». D-ehrl. Rtnb. w. geb., dass. geg. g. Belohnttug abzugeb. [Ol1**4 b. €». Schwarz, Trohe. [verschiedenes | grauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Hot uns AN°Wl In Rechts-Angelegenheiten im alten NathauS Marktplatz 14 Mittwoch nachm. v. 6'/,—8 Uhr. -*d Gießen, den 26. September 1921 ——..................................n.7.u Die Beleidigung geg. Frl. Anna Hö6, (Wichen, Neuen Baue 10, nebmeu wir hierdurch mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Marlo Bratfl«ch auS Salmllnster-Sooden Dr. Wllh. Krtltner, Gienen, Lubwigstraße39. con» ncEüj^rrjjuoccoooa *ot-Ms beginnt am Montag, 3. Qktbr., im !Del8iit!öeii.3ufd)n?löni, ünsöcflernlflnioarot E. Schott, Walltorstraße 24 I. Energische NachbilJe in Sprachen u. Mathematik für Obertertianer gegen freies möbliertes Zimmer gesucht. Schr. Angeb. u. 012889 an den Gieß. Anz. Nachhilfe in Griechisch für Obertertianer gesucht. Schriftl. Angebote unter 01W88 an den Gieß. Anz. Suche für 3 Abende der Docke je 2 Std. e. älteren fanfm. jeöilö. Htm zur Erledig, der Korresp. für ein kleines Geschäft. Schrift!. Anged. u. 012772 an d. Gießener Anzeiger. Empfehle mich im s°'»'3 Krautschneidcn Pfitzner, Asterweg 18. Entlaufe» D.Tchäscrh«nd,schwarz- pelb. Wiederbringer Be« ohnung. [10375 Krause * Co., <9 roßen-Linden. 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