• ***** «•* «wn hi* OtalMitt tMWI bCAtM Samstag, 26. November 1921 ohltoo ®ic Washingtoner Konferenz. ein: glimme _ fb*nJlDn- 25. Rov. (HavaS.) Dor dem ü teilnahmslos an dieser Wahl vorübergeht, wer r „ | V VIV1 UUIVI- DEschlands gegen da- en l^ine Polemik des „Temps". die pathetische Rede des Franzosen in '"Da 41 derschast, der er sich verschrieben hat — aber ist der Verkündiger des Esperanto, der unbe- wissen in ihm lebendig sind angesichts der schmachvollen Verachtung und Bedrohung, der die deutsche Republik jenseits ihrer schwarzrotgoldenen Grenzen auch im dritten Etterritorialitat ausgesprochen und den Sena- kor Lodge zum Präsidenten eines Unteraus. Suisses ernannt, der einen Bericht über diese Frage vorlegen soll. Die Venreter der Mächte ollen einstimmig der Ansicht gewesen sein der Standpunkt Ehinas durchaus berech^ ligt ist. ' Reuyork, 25. Rod. (MV ) Der französische Minisierp äsident V r t a n d ist brüt" mittag an Berd deS Dampfers .Paris- von Tluiüod abflereifi. ß o n ö o n , 25. Rov. (WTB.) Das Reu- wrsche Bureau berichtet aus Washington, ein Teil der amerikanischen Delegation bet der Abrüstungskonferenz sei der Ansicht, dah jedes Ucbereinkommen über die R ü sr u n- gen zur See die Gestalt eines Der* träges und nicht nur eines Einvernehmens haben müsse. Lond on, 25. Rov. (WTB.) Der Son* derberichterstatter der „Westminster Gazette" meldet seinem Blatte aus Washinqwn. die Engländer und Italiener hätten ihr Mög- ttchstes getan, um zu t>erhindern, daß die Meinungsverschiedenheiten zwi* schen den europäischen Alliierten für die Amerikaner ein Skandal werde. Es sei jedoch zwecklos, zu verheimlichen, dah sie in vcr* sck^iedenen fundamentalen Fragen mit den Franzosen uneins seien. Lord Curzons Rede. Paris. 25. Rov. (WTB.) Der z-ttwei* -rge Mir isterpräfl ent Bonnovav hat peutc ake d den italienischen Bot* Rachdem die chinesische Delegation auf einer “-*'**3 bcs Ausschusses für die o/a ge be s fernen 0st e n s ein ausführ. Gin neuer »tarfen;id).fT(nt3Öfifd)er gDischenfall. Turin. 25. Rov. (WTB.) Etwa 100 Stu denten. die durch die von einigen Zei- tunqen verbreiteten Rachrichten über die a n - geblichen Aeuherungen BrtandS erregt waren, drangen heute morgen i n b i e Raume des französischen Konsu- I a t S ein und beschädigten Möbel und Fensterscheiben. D e aus ßafhraen heraus brachte Polizei z rstreure die Smdenten. Der Polizei* vräfctt har nach einer sofortigen Untersuchung, durch welche eine Dachlässiekeit von sei* ten des Distrik kommi srrs. in dessen Bereich lM das Äorfulat befindet, fest gestellt wurde den Kommissar auf unbestimmte Zett seines Amtes en holen. empfangen und sich mit ihm über die falschen Meldungen unterbauen, die von einigen italienischen Blättern über die «ton* serenz von Washington veröffent* licht wurden, sowie über die Zwischen* fülle in Turin, die dadurch veranlaßt r. orden sind. Ohne Onftrutonnen seiner Re* gierung abzuwarten, hat Graf Bonin Longaro dem Ministerpräsidenten sein lebhaftes Bedauern über diese peinlichen Zwstckien fälle ausgedrückt. Bonnovav erklärte, dah er erwarte. dah die italienische Regierung die durch die Zwischensälle gebotenen Mahnah* men ergre fe. Dem Turiner Zw'scherTsM l'egt ein Bogang zugrunde, über den in folgender Tlclbung bet lebtet wird: vm. 25. Rov Der .Tempo" berichtet aut Wast>'muon über einen bchtaen 3 u ’ cm AuSrufe DrlandS gegenüber dem Italic- niprn -alerten gipfelte .Wn bib! Ihr e gent- Uch Feinde? Ihr sprecht nicht au - Friedensliebe von der Abrüstung, s andern ,e,n Heer auf Heilen könnt und Suei Acer zerfällt." SchNefUlb rief D-ianb and. .Da Finntrrich die gewünschten Garantien nicht erhält, forderte e- selbst 'eine Sichert e t. r»hne den Rat cber die Kontrolle seiner Freunde oder Frinde besorgen zu können." Eine Abschiedsrede Briands. t ei - » ---। * um in 2or- 'Ml?ge unterbreitet D.r Ten 'a t unglucklichenveis' bV;e Surjtn ge er ki ciPan der ftanzost ch-brttl'chen en Eifer am Weltf i den zu arbeiten wie bie anberen Staaten. Wenn er gesagt habe Frankreich müsse bewaffnet bleibrn, trotz ter Lasten und der Wunden deS Krieges, so sei eS deSbakb, weil eS sich betmiht sei. bah eS nicht allein um seiner Sicherheit, lonbern auch um der ganzen Zwilisativn Wille i bewaffnet blei*- ben müsse. SS sei nicht Frankreich- Schuld, ineno bie Ratur eS durch leine geographische Lage zum Soldaten der Welt gemacht ba be der über seinen Ruhm erröte. Driand erinnerte an die friedliche 5>alwng Frankrri^ nach 18tO und dann an die Marn» und an Der dun. Frankreich habe, um Q?Inh> rgief.en zu vermeiden, zugegeben, dah der Frieden auf feinem dienen Boden erzwungen wurde Ss habe bem .Feinde erlaubt, sich in allen Ehren mit voller Bewaffnung ».urückzuziehen unter würbevollen Boin- gungen also, die 50 Zähre vorder vem> igert wvr* tx-n seien. Man habe also kein Recht. Frankreich alS räuberische Ration hinzustellen. Schließlich wandte sich Driand an bie Deutsch-Amerikaner die auf den französischen Schlachtfeldern zusammen mit Amerika (Karn baS imperialistische und militärische D u sch* land der Hvbenzollern gekämpft hätten. Driand fütterte sie auf. Deutschland zu,ureben unb eA auf den Weg be# normalen Geben«, eine» fl rohen demokratischen Deutfchland« zu führen. Nr. 278 Der ♦tegeetr Lnzetoer er'djemt täglich, nutzer Sonn, und Feiertag«. Bleia (id^f Remofpre fr UIn 5.50 etn'djL Träger* lohn, durch die Post Ulk. 6.50 emtchl Lesiell* gckd. auch bei Richterlchei- n«n ein einer Nummern infolge höherer Dewall. Aerniprech.Lnschluise: ffirbieSdinftkttunq 112; für Druckerei, Der lag »nd tbe.chaft,stel!e 51. Unichrist für Drohtnach* richten: Ln^ei-er Lietzen. PoNlibf atonto: Sranf urt a_ HL H686. angebliche Kriegspropaganda — die nur aus ein paar soldatischen Aussprüchen besteht — geschwungene Messer mit nacheifernder Ent*s lWTDl lieber di-gestrige Bede 2orb EurzonS schreibt der .Temns" wenn er die von Lord Surzon grschi'drrte Politik ver- "ehe. bestehe sie hauvtsäch'ich darin, von Frank- reth zu verlangen, bah eS nicht die Isolierung sondern die Union suche Gr habe bal Recht' eorfle darüber zu haben, denn bie Interessen GiflMnh« forderen die Union. Gr habe auch daS Recht. Frankreich daoon zu sprechen denn die Ilvlierung war« auch für Frankr ich nicht vorteil- haft. Er habe erklärt, der wahre Säuh für £ranPrd$ sei der b?n ihm das Wrltgewillen biete. Was Frankreich (Bebau-rn einslöh-. fci ntebt. baf) 2orb Eurzon bie Ginigkei! em^fc^Ie fonbem dah bie Pv'i'ik Gng'and- seit bernWa'len- ftiUftanbe bteses Beispiel nicht gegeben habe Der .Ternvs' toeiri auf den Schnh-»ertrag hin der vorn amerikanischen Senat abge'ehnt wu'de aber Llotzd George habe trotzdem keinen sranzofrsch-bri tifchen Vertrag a >- geschlrs en. Frankr-ich könne man nicht den D;r- wurf machen, fcah eS getrennt in De uschla d vorgehe. RiemalS habe ein fran,öfi- scher General mit General Guben, dorff verkehrt, niemals habe ein ,franzölischrrDotschafter d-mReich * Äa.na^j.* o?« Anzeige«» für bie laqetnummer b<« »um Nachm ildg oo'her ebnejeb# tieibiiM.4)kfiL Stell für I mm höhe für njflgeio 34 mm Prcüe 6r:ü4) 55 Pf. euetPdrl» 65 pf.: für äirklame» Sn , eigen von 70 nm Dr. ite 250 Pf. 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(WTB) Der Gonboner des .Petit Parisi en" schrctbt: Die Bedeutung, die den Worten deS GetterS vom Fvreign Office in Gondon einmütig zuerkannt würbe, liege darin, bah e« sich um eine besonders reiflich überlegte Rebe handele C_ine polnische Persönlichkeit, die an einer ge- nugenb hohen Stelle stehe, um darüber urteilen ju_ können, sagte abends zu dem Berichtersfat'er- Tauschen Sie sich nicht darüber. eS handelt sich um einen Regierungsakt. den daS ganze Kabinett unterschrieben habe. Gondon 25. Rov. (WTB) Der ,Eve- n ng Standard" bericht t bah die an Frank- tei*. aerfch-eten Worte Gorb Curzon- In seiner gestrigen Rebe in der Titay vom britischen K a b t n c 11 gcbiLl^t worden war. aige Wahl letzten Togo sind beinahe die wichtigsten. ---——n» Schicksals-1 denn sie zeigen einen restlosen aufammen. lJten ‘Xangeü in Darmstadt erle- druck) der ade^nwelt. die sich so hä, erhaben dlgl würden, der ist anf gnindfal,cher FSHric. über den alten „morschen" Sian, hinrusg^sen! Mit seinem Stimmzettel legt der hessische I ^crr Stresemann hat uns vorgestern ^"ch'-d. oor aller West. °r ha! »u Ä KÄ1ÄM ob er aus den Ereignissen, den Nöten und der Feind nach dem Waffenstillstand be- Klagen der letzten drei Jahre etwas gelernt (rcttcf ~ J?« bcr Weggabe unserer Waffen, un- hat, ob er einen Willen besitzt, sein Schicksal unserer Ko- 7i>!„ toanbem lassen muhten - aber das bitterste KbIcibl unö noch Über die nie Erwachenden in unserem Volke, die noch an o»e Vertrauenswürdigkeit der Gegner Sr,edea«lahr- aoch immer a^ istVÄer!Ü"nd X. ^N^Lwefst^" teilnahmslos an dieser Wahl vorübergeht, wer ^es Grfullungswillens, immer wiederholte sich nicht entscheiden kann, in welches poli* ,n demütige Bekenntnisse unserer tische Lager er jetzt gehört, der ist ttefster Ver* Harmlosigkeit und Unterwürfigkeit - -fonnten uns zum Heile gereichen. ..Leibst wenn wir euch Glauben schenken wollten — eure Kinder und Gnkel werden anders denken" so entgegnete der französische General Nol* l.Et deutschen Arbeitern, die ihm ihre friedlichen Gefühle bekunden wollten. Unb Herr Atand seyt seine Politik der Bedrohung und UI. Jahrgang 5u.il>lUg, zo. GletzenerAnzeM General-Anzeiger für Gberhessen Perlag: Brf,NW Mn6 ?ttlnön|tf(rd H ffll|j( smu un6 Drldwl: : TI ^^»lWolst.j Die .D. Z a. S 5255®°” lh em Co-Iboner Be ich:erb2tter ________________ ’^afrer ©rafen Donin Longarolf^um bteTe durchs Ä.aer gro^ • V» a v mncrpoil- t.fajen Kampfe noch einmal von „Deutschen" ausgenuyt werden gegen unseren angeblich gefährlich erwachenden Rationalismus Da-^ ganze deutsche Volksgefühl muhte sich auf- baumen gegen Briands Heyerei und gegen seine demokratischen Schleppenttäger in Deutschland. Was an deutschem Walten im Auslande wirklich noch Achtung findet bas ^den wir ja jetzt am Besuch? des Herrn stinnes in London, der einem seiner Schiffe <------------- - . ~ ~, wu,, ei M m . ben Damen Ludendorff gegeben und auch tagSabgeordncten Str fentai lonst bekanntlich den feindlichen StaatSmän* ------ nem nicht gerade geschmeichelt hat. Achtung gewinnt das deutsche Volk nur. wenn es den verlorenen Schatz seiner Würde wiederfindet. Die Friedensreformpläne der englischen 3n* buftriellen sind auch alles andere denn vazi* nsttsch angehaucht. Mit Recht sagt der .Tor- DärtS" darüber, dah dem deutschen Volke die Rolle des Weltkulis zugedacht sei. Aber die Konsequenz daraus zieht die sozialdemo- kratische Parteipolittk nicht. Wollen wir bei der morgigen Landtagswahl nicht ein- mal kundtun, dah die kalten Schauer der nack- ten Real* und Onteressenpolittk. die von ben Völkern in Washington neu inszeniert wur^e uns ernüchtert hat? Geht eS wirklich um Uni- lormknöpfe und gegen alte Wappenbilder. um republikanische Bilderstürmerei und Hen legen die Kapitalisten? Und wollen wir bie .Sachwerte" aus Hah gegen unsere Besitzen, den ben fremden Herrenoölkern auSli.fern? achtung wert. Denn heute ist der völlig un* politische Mensch zugleich ein charakter* loser Mensch. Vom Chor der RichtwLhler hören wir bas g a r st i g st e Lieb, bessen heute ein Deutscher fähig ist, denn unbewußt treibt Unb zwar bie jammervollste auswärtige Dünsche nicht erfüllt worben sind. Dieser Herr Politik, nämlich diejenige, die da sagt, dah ja die Schleier der moralisch-demokra* wir wirklich das Kulischicksal verdienen, das 5”^" Programm^ mit denen so viel inner* una der Feindbund auferlegt hat. deutfch^Vo'i^^^ Deutschlands gegen das m, .. . M 9 ocutsche Volk geeifert worden ist, gründlich Aber schauen wir zunächst einmal auf die ^rrissen. Er würde Deutschland in jedem 5T^nbel?n. der hessischen Politik zu* ^lle verunglimpfen und als europäische Ge* i UnÄ .^^^ktigt haben, seit, nach der ^hr hinstellen. auch wenn wir die lamm- ni On ‘T ^nuar 1919. die hessisck)e frommste DolkSgemeinde wären, die man sich Volkskammer In ihrer jetzigen Zusammensey* ^nken kann. Denn Frankreich sieht schon die ung gewühlt worden ist. Der Geist des Zu* kommenden Geschlechter, es pocht auf seine sammenbruches hat bis in diese Tage sck-.wierige geographische Lage! Als ob diese hinein fortgewirkt. Die bisher regierende Ko* Feindeshand offener ausgesetzt wäre als alttion der Linksparteien mit dem Zentrum hat diejenige des früheren oder gar des beu- €r geschürt, das immer wieder die alten tlgen DeutschlanLs! Aber die Frankfutter 3ei* Aschenhaufen durchglühte. wohl hier und da tung hat das von Briand gegen Ludendorsfs auch eine Flamme neuartiger Demonstration ------- ^ttnpvrlodeni und den Himmel voll roter Theorien erleuchten lieh — aber die ÖB e r f* i b* i^^uhhvhv E,ier mir nachelfernder Ent* Jta tt des Volkes blieb dunkel und kalt. Man Ostung ergriffen und es dem deutschen Volk wollte mit vollen Händen Rechte verteilen. Herz gestoßen. Es stellt sich heraus daß aber es waren magere Rechte, mit denen nichts die pathetische Rede des Franzosen in Wa- anaufanflen war Der Lands.etelungsgedanke, fdington am Konferenztisch keineswegs durch* *P prinzipientief und weitschauend auf das fcklagend gewirtt hat. im Gegenteil, unb bem Hefsenlanb angewendet, ließ in der Volkswirt- Rausche in Frankreich folgt ein nationaler Itraft und -emahrung nichts ReueS auf- Katzenjammer. 2Tber der dürftigste Klovf- bluhen: der gesamte Staatshaushalt miirbe fttf)tcrfd)Iag mußte im kläglichsten innervoli- — nur mit mehr Schwierigkesten — so schlecht **"—' ' ' unö recht beziffert und verwaltet wie früher auch. Aeußerllch blieb, dank einer biederen Anpassungsfähigkeit der neuen Staatsleiter dank aber auch eines dienstwilligen Beamtenheeres der alten Schule, alles so ziemlich beim alten. Allein jener Reiseberichterstatter des „Berliner Tagebl.". der vor einigen Wochen tn der hessischen Residenz die Werke und Um* Wandlungen der Revolution suchte und sie nicht fand, sondern alles alwäterlich unberührt erschaute, hatte doch nicht ganz recht Der Rovembergeist rüttelte doch sehr statt am alten Gefüge, und der sozialdemokrattsch? Minister Dr. Fulda muhte sein Amt verlassen, veil er die Staatsämter nicht hinreichend mit „Genossen" besetzte. Und einiges war doch in dieser Beziehung geschehen! Die Partei- potttstche Gesinnungstüchtigkeit war in Darmstadt entschieden regsamer als die Sachleistung und das (ZachDissen. Blicken wir doch einmal hinein in den Spiegel der Regierenden, in die amtliche „Darmstädter Zeitung", die uns das Witten und Streben, Erlisten unb Erraffen ber neuen Geistesherven enthüllt. Herr Dr Ltreckcr der Präsiden, des neu ge- schaffenen ..Bildungsamtes", war die Seele der Sprechminister des Kabinetts. Er suchte bei jeder passenden unb unpassenden Gelegenheit Schule. Haus und Volk seine Bildungs- Ideale aufzuzwingen. Der demokratischen Partei, die in ihm ihren begabten Führer schätzte, versetzte er zuletzt durch seinen Ueber- tritt zur sozialdemokrattschen Partei einen lebensgefährlichen Schlag. Herr Dr. Stteck- wußte also gar nicht so recht, was er wollte unb wohin er gehörte all die Jahre Hindu-ch? Er hält jetzt Wahlreden für die neue Bri: Der es wü-fcht, daß eine arbeitsfähic^ deutsche TolkSaemeinschaft zum er- olgreichen Zusamt e rschluh gegen den Drur Auslandes wirk.ich gedeihe, ber muß mor- ien seinen Stimmzettel abgeben für eine de- Rechtsparteien. Eine deutsche Po.'i.-ik der Be- onnenheit, ber Versöhnung innerhalb ter lehrbare Sänger'und Schaukünstler des"Pa-1 muh Vi/ -isisums überhaupt ein Mann, ber Herz wiblSen feirU N WWn Canbtag*. Die Note Englands an Frankreich. Eogland sendet ein Kriegsschiff noch Mersinn. Gondon, 25 Rov. (WB) HavaS Die Role der e n g (j | e n Regierung an d r fra nzöfische Regierung Ist von t«m eng- ltfini'che- S:nu>e>-amcnt,, seine rnelA? cmpftnMame ^t 'ast « - vor aka- Toden Versailler werden. flJ?orbnnM)laq fltif einen titanischen Minister. bemlf^r Stn/.:i6«U txirotlll J'M '»riKb HnUi all. In in . (G/2HdU(, 18t«) weiterleben, ba« als ein wirllich | Der unfehlbar sicher« Deutschland sei. Entschlossene Mahnahm«: aeaen oie innere Defizitwirtschast im Ttctcp, besonders bei den R e i ch S b c t r i e b e n, seien daneben mit größter Beschleunigung in die Wege -u leiten. Di« Bedrohung der Deutschen Werk«. Lote gegeben. Aus dem Reiche. Der Kredilplan der Industrie. Berlin. 25. Nov. (13213.) Der daS Delleid au6. Italienisch türkische Verbandlnnqen. Pn r i S. 23. Nov (WD ) HavaS berichtet au« Äannantinopel, eS würden in Angora Mishcn italienischen und türkischen Bert re- teruDerhandlungen geführt, deren Unter- zei^mung End« November bevorstehe. > Regentschaft in Japan Tokio. 25. OIdd. (WTB.) Der Äron- prinz ist zum Regenten gewählt worden. Die Unruhen in Bombah. Bombay. 25. Nov. (WB.) Während der U n r u h 9 n in dec vorigen Woche hat eS 48 parattonsausschuh drZ ReichSwirt- s ch a f t S r a t S fahte einstimmig eine E n t - (chließung, nach welcher die unverzüg- ltchc Durchführung der Kreditaktion der Industrie eine Lebensnotwendigkeit für Genf. 25. Rod. (TD'B) D.e deut, ch- polnisch« Konseren, erledigte heute bte wesentlichen dorlcius'.gen Aulgadin. d. h. die endgültige Aussl klung des Arbeitsplanes^ und kam da^-ei ,u d m von deutscher CHr- befürworteten Besch lull, datz die Unterausschüsse S.hun- gen in Oberschlesien abhalten sollen Sls Unter- auSschüss« werden sich In die Ausgaben teilen und alle treten am S. Dezember In Obr schlesien Zusammen, mit Ausnahme der ÄommiHlon für den Schuh der Minderheiten. die nach Gens berufen wird. Später soll noch eine ilntertommifflon berufen werden, v-elchr die Funktionen der ge- rn?ch'en Kommiffi-m, da« Schiedsgericht und di« anderen zwischenstaatlichen Organe zu prüfen und die Au?f drang deS Abkommens zu kichern hat. Vorau-stcht ich Wird diese auch In Gens tagen. 31 den ÄuZschtls n führt abw-ch- lelnd ein Deutscher und ein Dole den Borsttz. GL wird €)t>i0o geha en. bah der PrSspent Sa» sonder über die Arbeiten her Ausschüsse auf dem Lausenden bleibt. Sie sollen die Arbeiten so früh fertigt ellen, daYamlbIanuardie Gesamtkonferenz der Regiert! ngSbevvll- mächtigten wieder In Gens zu einer -weiten Tagung zusammen komm en könne. Die deutschen und polnischen Devollmächtigten werden bann dem Präsidenten Vorschläge unterbreiten. Wie eine kurze abends hon der Konferenz abgegebene Mitteilung feft(teilt, wird der Tert deS Abkommens dann gemeinsam von beiden CDkrtretungcn mit dem Prüf Identen Salonber a'ifge^tellt. wobei der Präsident bar'iber zu wachen hat, dall dieser Tert dem 'Mt'uh der alliierten Mächte entspricht 3m Falle einer Uneinigkeit zwischen beiden Parteien soll der Präsident fefi/t den endgültigen Xert feflkgen Damit hätte die Konferenz die wichtigsten Arbeiten abgeschlossen. Sie wird daher nur noch am Samstag vormittag 11 Uhr xu einer Schiubfinung zusammen tret en. tu der allerdings sedensallS noch einige Sinxei- fragen erörtert werden können Dann wird s-.s sich sofort f U 15 Januar vor a-pm waS natürlich nicht auSschkiedt. bat) die Zusammenkunft nach Genf früher ar beraumt werden kann De deutsche Ador'mu 'g pf> t am SimS'ag gleich nach der Sitzung nach Deutschland zurück. und Orchesterklang f arbenreiche Harmonik und Instrumentation, blühende, warm«. wenn auch nicht sehr lies gehende Melodik, die nur bann und wann einmal an das Danale (kreist (wenn auch entfernt nicht in d m Mähe wie etwa Almbergs phi ist L e Komposition, die hoffentlich jetzt auch «ndgültia auS den Schulen verbannt bleibt). Der Höhepunkt erreicht Bruchs Partitur in den S^nrcn und den mcbrftimmlqen Gesängen, während die Sologesänge doch, trotz aller form llen Kunst, dagegen zurück- treten: auch daS kompofitionstechni che Problem, Reflexionen in Musik umzusehen, hat Bruch — wenn er auch durchweg eine glückliche Hand bt- weist — nicht restloS gelöst, weSbali) fein« B?banb- lung beS Rezitatl?« und vor allem die Horte des Meisters mannigfachen 2lngrifitn auSgefeyt ge- Dns^he in den Stand zu fetzen. die notwendige GavanllL für die toeikre (Sriullu'g ter R-pa^a- tionSvr pslichtu-.gen zu übernehmen, verliefen bts- ber du-4fiuä zusriedenslellend. Die Kreditgewährung an die deutsche Indufirie würde so erfolgen, das) die englilch« Regte ung und die beteiligt-n Krei'« unmittelbar am W t e heraus b l ü he n der deut! chen Industrie interessiert würden, uab zwar durch 'Beteiligung, n i cht aber durch eine F i - nanzkontrolle. Es würde hdj um eines, bie englischen Interessen berücksichtigendes dem Wiesi^vrurr Abkommen an die Decke zu stellendes Sachleislungsabkommen handeln. taten, die Bernhard Scholz und Mar Bruch auS der Dick>.ung geformt haben Die Krone gebührt unftrritbar Mar Bruch. beT'cn Derdi.nsl um die Pslege ter wolt.'ichen Kantate, in der er etwa an G. Bl-rlinq (1SÜ0—158 ) anzurcihen ist, wir heut.' — trenn auch mehr historisch aU fünft- irisch — durck au5 nicht gering einschänen dü 1en. Innerhalb dtS Kreises der Berliner QTa* emifet. btr auc der Nacfneomantik k« vorgewach en. dennoch Parten Sinwi fuagm bei* Mode'-ne nicht ver- SLngerkranz Giehen. Mar Bruch, DaS Lied von der Glocke, Gis tzen, 25. Nov. 1921. AlS man im Oktober 1920 xum Dedüch Nis M Im 83 SebenSjahre verstorbenen Meisters in der Thomas kirche zu Leipzig die Glocke zur Aufführung brachte, konnten felbft drei Wiederholungen des Werkes dem Andrang nicht wehren. Die ungeheure Kraft der Volkstümlichkeit. die Schillers goldenen TDorten ewig bleiben wird, die untMbar in .ige Verknüpfung mit dem Leben drängle nach Darstellung in itbet Richtung (durch den Stift des Zeichner«, den Pinsel des Maler«, durch lebende Bilder; auch di« Parodie blieb nicht auS). sie trug und ertrug auch bis heute all die vielen Versuche brr Vertonung von LindpaintnerS an den &uh ’cn SpannungSverhältnisfen ges^ei- tarten Melodram biS zu den grollen Kvnzerkkan- Auch unserem altangcfebenen Gi« llen « r Öängctfranj bedeutete die Aufführung der O(o le mehr als ein nobile officium. Man mag muflkästbetisch die ftäiLten Iwe f-l beaen o5Jl- dalti'chr und epi'che Pce'ie überhaupt (ich der Gesang kornvo i i n e schließe, man mag ge enB uchs Kompo i ion manch ri«, tü .stlerische Si ^tränbe ha- aufmerksam gemacht. __ , . - Familtenabend. Am Sonntag ar'enb 8i/4 Uhr v ran st l et die MariuSgemei »de ei en Zrm Ilenabenb in der Stad kirche au b? n Bi Lo- thckar Dr Koch von der Uni e t t t- bibliotf et einen Vortrag hall und tüchtige musckalisch« Kräfte miwi.k n (S QI ^Ic« ) - Der Tlännt gesangverein Add- gen veranstaltet Sonntag. 4. D z^nker. im ©aa'e von H Baller ein Ko y?rt, an be n .^rt Küb.l-Gir iSopra-) und Hr.r Delp-Darm- flabt (Piano) Mitwirken. KrciS Viwlnaen. )( Ortenberg 23. 'Ito-». A-n nfltbnen Dienstag f iert Be geordneter Aackwirt H'i 'brich Pfeiffer mit sei icr Dem ah in di« ' bou) (e b«r erkrankt ist, daS Zeft der silbernen Hochzeit. __ . flrei» Westlar. ra. Braunfels, 25. Aov. Der 1902 gegründete Svlmser Sängerbund, der zuletzt ^.ur noch 5 Vereine zählte, ist w neuern Leben erioacht. Gs sind nunmehr acht weitere Vereine dem Bunde beigetreten; für den letzten ^ultsonntaa n. 3- lst in Bieder- GirmeS ein WertungSslngen in Aussicht genommen. Starkcnbnrq und fNsteinstci'en. fpd. Mainz. 25. Vov. Der 38 |abrtat Phvwgraph Albert Aunser im nahen Dei- senau lernte die dort zu Besuch weilend« Witwe Mathilde D a l d e n m a i e r auS KU* lingen kennen, verlobte sich mit ihr zum S Berlin 25. Aov. (Prw.-Tel.) Wie die Blätter mitteilen, fiel dem Vorstand deS Deutschen BankbeamtettvereinS ein vertrauliches Rundschreiben der kommunistischen Partei- zentrale In die Hände, in dem dazu aufge- fordert, überall kommunistische Afa- Fraktionen auf'ubauen und hierbei besondere UntCTabteUunqen auch für Bankangestellte zu bilden. ES. müsse versucht werden. Material über Ftnanzoverationen zu beschaffen und der Dewerkfchaftsabteilung zu übermitteln. Besonders seien die Flamen derjenigen Kapi- tallften festzustellen, bi« durch Banküberweisungen und Fonds die Rechtsparteien Grdv-Derau. •• Oberhessischer Äun ft herein. Mor- gen (Sonntag) wird die neue Ausstellunn, die diesmal W.rle bck n ter Meister z igt cr5f.net. Tom Bund zeichnender Künstler D.u sHlardS ii.vd F Schoen, A O. Hofsmann .MR a b e s , & Mickelait, O. Delling. D Pierson und W. Krain mit ca. 50 Arbeiten vertreten. Von Münchner Künstlern haben 3- Duchn er, H H a b c r t, Gmilie von Hallavanga.R K a i s e k . I. R a u p p und F. S t a 11 l e r grbd- tenteils mit elften Arbe ten die AuSst llung be- schickt Die bekannten Ka Umber Kü ift.cr Hckr t ch- tobt und T. Ritter wer.en mit ihren ein- g sandten B.l ern „3n Eiw .rtung". Därmen und 3m Schmuck der Pe lsn" ebenfalls allseckigeS OntereHc finden. Olga H a s s e l m a n n - K u r tz ist nach Ung:r Paus' w'e.e m t zwei Ar.ei ei ,Jn- tcrieur" und ..Stlallenst.e e" vertreten, eb nso hnt (S FrteS drei neue Arbe.ten auSgc teilt Sirer der besann- sten Kar tat^nsten Franz S ü l t n e r. totcb mit feiner ausaestellten Kollek lon ei ie Ao- wrchs u ig bieten. Kobe t onen un) E n-e we k v n 6. ® im er, 5 Link. O Popp. W Willge i o 6 t und andere vervollstäi di «' d.e de ma g? Weihnachisausstellunz Während der kalten Wi.- tetung ist die Ausstellung Montag. Mittwochs Freitag und Sonntag von 11—1Uhr und auch noch am Mittwoch nachmittag von 3—5 Uhc geöffnet. ♦♦ Der Pianist Walter Gieseking teilt uns mit B'.zug auf di: vor e n grr Zeit non uns einer Berckner Zeitung ent lonm-n- Rotiz über die Verhillung des Sisrrnei Kr uzes ai- lülllich eines f?n>r Kmzerte in Honiover folgendes mit: .Ich habe auf die Herrichckun, deS Konz r sael s tc-nm Sin lch g habt, konn e da auch Liren Wu sh Luhem DaS Tuch i't ledg ch angebracht worden um ct i«n a fchllellenden Hintergrund zu schaffen. 3'J>e A'ficht. daS nationale Empfinden irgendeines Zuhb ers zu verletzen, hat davei femjelegm Herr G i e! eking bittet uns weiter, zu veröffenckichen, datz « sich durchaus al« deutscher Mu.i.'er fftjr«. *• Verhaftungen wegen Geheim- bündelet. Aus den verschiedensten Teilen des Reiche« Hegen Mest u gen v r. dall eine Rel e von Personen unter bem Vorbach'.e ber Teil- nähme an verbotenen Deheimorganllationen verhaftet worben ist, fo z. 2 in Bremen und in Breslau Die Ve Haftungen fte’ei im Zusammenhang mit ber Aufdeckung eines (Seheimbundes, her kürzlich sestgestellt uab über ganz S ddeut'ch- [anb verbreitet sein soll. SS wir) sich bei der Untersuchung ergeben, vo die Beschuldigungen .utressen ober ob e« sich, wie bies schon mehr- fach geschah, wieder nur um allzu grohe .Put ch- AuS Draur.schweig. Braunschweig, 24. Aov. (Wolff.) 3n der heutigen Sitzung der Landesversammlung wurde an Stelle des gestern zurückgetretenen Ministers Oerter der Abgeordnete G r v t e w o b l (1L S. P.) mit 30 gegen 25 ungültige Stimmen zum Mitglied des SkaalSministeriums gewcchlt. Die Fraktionen des Landeswahlverbandes und die Demokraten beteiliaten llcb an der Wahl nicht, sondern gaben weihe Zettel ab. Der Landeswahl-- verband gab die Erklärung ab. dah angesichts der im 3anuar bevorstehenden Neuwahlen zur Landesversammlung eine Ersatzwahl unzweckmäßig sei. Die Demokraten sprachen sich in ähnlichem Sinne aus. Die Putschtaktik tat Kommunisten. Weiter« Enthüllungen aber ben kommun ist s Heu Wärzaufstand. Der „BorwäNS" setzt d.e letöfsemlichung der kommunistischen Dcheimberichte über den Märzaufstand fort. 3n einem Bericht des Kommunisten Schmidt an die Zentra.e heißt eS, daß am Karfreitag in einer Sitzung der kommunistischen Führer tm ..Dresdner Hof* in Hall« di« Parole ausgegeben wurde: Prodozi«renum1«d«nPr«iS! Sturz: Straßenbahnwagen umlSchmeißtHand- g r a n a t e n ! Als Beweis, wie die miadbeut- chen Kommunisten von der Berliner Zentrale reloaen worden find, führt Schmidt an, daß (ie 2krid)te über die Lage im Reich bekamen, die außerordentlich günstig waren. Berlin sollte im Generalstreik sich befunden haben, Leipzig. daS Ruhrgebiet, und selbst Nordbayern sollten damit angefangen haben. 3n Wirklichkeit war nirgends an einen Generalstreik zu denken. Der ..Vorwärts" teilt weiter mit, daß auf gründ des von ihm mitgetcilten Materials Strafverfahren eingeleitet worden fei. \ ______ angst" übereifriger AmtSorgano bandelt. 2u^ In ®leben IN. wie uns mitgeteiü wird, eine Festnahme erfolgt. Auf Ve^antastung bet StaatSanwailtchast in KarlÄrube trurbc der am hies gen Gvmnallum tätige Dc. Blank vcrh f et unD nach Kar s.uhe übc.füjrt. * ®tn Ginbruch wurde in der Aa^: ZUM 25. November In der Liebigs!ratze verübt bd bem ben Tie^ oerW.-bene Kleidungsstück«. Schuh« und Wüsche im Gesamtwerte von ciwa 11COO Dark in die Hände st^en Di« Sachcn haben sie in zwei braunen Hrndkollenr bie ue ebenfalls entwendeten, fort geschafft. Bvr Ankauf wird gewarnt. . •• Aus einer Werkst ä tt« «ntDen« bet worden ist ein in einen ötabfbalter at- fafter Diamant zum M-drchen von Walzen. Der Ratter ifl etma 183-2CO TttUtmrtn tong. unb 19—20 Millimeter breit Er ist nicht mit einem ülaferbiamanten zu verwechseln, unb Hal seh' ho-en Weit Bvr Ankauf wirb gewarnt. Sach- bie.dUx Mitteilungen nimmt bt« Ädminalabtef Lung entgegen. " Falsche,ckTaubstumme. 3n lebtet Zett ziehen vielfach auf den Dörfern Hausierer herum, die mit Stempeln verladene Empfehlungen deS 3nhalteS mit fich führen, daß Iben, in einer f.> bgs.st:rten und begeisternden Hin. ich? mt.b gäbe an da« We.k. wie wir (ie gestern erlebten, feine« JtiDetLren toefen ist. Die Stacke unferer auUn deut'chen Lhorvet- cinigungen beruht einmal auf der feste naewurzel- ten Liebe zum Gefana und dann auf dem ausdauernden Fleiß der Dorbrrsitang, der ji unter Umständen ein« Gefahr für ben AuffuhrungSiag »erben kann. Unter btefen Au'pizten rermochte auch tat Sang«. Iranz der «ig«ntllZen Phhf.og o- mie des B uchfchen Werk s. ben (fcbören - ckl.es in allem - zu lehr gun^gem «indrnrck zu vor- h Ifen. Schon gleich im A fang ft ü)rte di Ausarbeitung be« melodid en Shores .yenn ml. der Freude Zeierklange" recht sympalhifch. weiterhin - um nur einiges bervvrzudc>ei - ber m Heil ge Ordnung oder der vicklelch' doch «lwaS übersteigerte Schlutzch^r Doch es soll hier nicht von Ei z lbeiten b e Re>e fein, nicht ü e Lho e nfäre Orch sterret uche, Biäf.r usw r«P t>)'i tb^rbei; — teber Dfriarnt kennt bie Ruten und Lchwuchm 6nfcmb'e3 unb ?isht da - erster Treffer des 27iährigen auch beute noch neben dem Beethvv'nkonzert und Me.td:l«svhn« op 64, dessen Einwirkung eS. ohne dadurch zu verlieren, nicht verleugnen kann, sehr häufig ge- spicll wird Der Instrumentalkornponist (u. a. zweier gediegener Streichquartette) ist beute schon bi« auf wenige« (Kol nidrei usw.) beinahe völlig m g sfen Wenn untere Ehotve eini u ig?« Bruch als einen ihrer eigentlichsten Meister betrachten unb feine Ehvrwerke (Friihjof: Schön Ellen: Lbysleus. Arminius: Achcklus ufw.) Aum Vortrag bringen, so verdienen fte vollste Anerkennung allein schon deshalb, well Bruch in einer Zeit, in welcher der Sinn für daS (Mangdmähigc verloren ging, die Kultur eine« edlen Gelangst ilc« mit Temuf.tfcln und heiligem Ernst gepflegt hat. Eewill ist B^uch feiner der ganz Grollen: Mendelssohn, öd/imann auch Waaner haben auf feine nicht sonderlich starke Individualität ein- gcwlrkt. Und doch trägt der Stil Buchs seine gewinnende Züge, dte nur ihm eigen sind Volkstümliche Melodik, ctae Äunf! der Hairmo: i L-rung, bie aus ganz unauldringl ch-n Mitteln (Vvrbalten, BotauSnahme, rnclod scher lü'tunq von Ball und 0Nil:«l'.immen) te uht. tri kungSvolle S eiqcrun- gen übrrrafch^.rde. aber- im:n r lo if ch vor' ereltete Lon tttenwechfel. SS ist dieGinsachh.il deSMcister«. Aus Stobt unb Land. Dietzen, den 26. Rov. 1921. •• Amtliche Personalnachrichten. Der evangelische Pfarrer Dr. Georg K och gu Langd wurde mit Wirkung vom 16 November bs. 3- aus fein Nachfuch.-n zwecks ilebernahme ebia Dibliothekarstelle an der B.bllotdek der Lande«. Universität (Sieben aus dem Dtenste der he,st- , schen Landeskirche entlassen. Fr «ie Dienft stell« n. Erledigt ist die Stelle des Verwalters der Vordruae bei dem M in i st e r 1 u m de r F 1 na n z «n. Mck der Stelle ist ber Be-ug einer de anderen Vergütung von 300 Mk. verbunden. Bewerbungen hnb bis spätestens 10. Dezember 1921 ^,da^.?i' nifterium der Finanzen zu richten. -- Srlebtgl Unv je eine mit einem evangelischen Lehrer zu ve- fetzend« Schulftelle an der Volksschule zu Ob er - Saulheim und Partenheim, Kreis Oppenheim, zu BermutShain Kreis Lauter-" hoch, und eine mit einem katholischen Lehrer za besehende Schulstelle an der Volksschule Za Berlin, 25. Nov. Die als Sachverständige für die Angelegenheit tat Deut- schen Werke nach Paris entsandten Mi- nislerialrat Schäfer vom ReichSschayministe- rtum unb Direktor Funke von den Deutschen .Werken trafen wieder in Berlin ein. Sie haben den Eindruck gewonnen, daß die Gegenseite gewillt sei, sich sachlich In die Anae- leoenheit zu vertiefen. Die Darlegungen der deutschen Vertreter sind mit Interesse ausgenommen worden. Die Entscheidung wird von der Botschafterkonserenz nach Anhörung der Militärkommissürn genossen ber Vorzeiger des Schriftstückes taubstumm, aus Oberschl3ten ausgewiesen unb dort ver- chütret gewesen sei. Zum Schluß wirb gebeten. diese „Armen" zu unterstützen. S,n« Nachforschung hat ergeben, baß eS (ich um geriebene Schwindler hanbelt. 2>ornotizen. — Tageskalenber für SamStag: Ginhornsaal. 8'/, Ubr. Wthlerversamm'.ung der ;en an Sch nbeiten reiche Orche torpart ie laxife -Aber- pichend gut zur 0e'un], B bh lebendi i« Schilderuna ber ZeuerZbrunst Wir wü fchen bem ernflftrebenben Verein ben frischen fuftrom stimm- begabter Damen und Herren, bamit sich Hn dnnamisckxr Ausgleich ber ÄtIntmen erretxw fällt. Den bedeufamen Erfolg verdankt der Verein vor allem ber ztelbewutzt.n Willensstärken Dr igentenverfönlichkeit feines Le ter« bei Herrn Albert Kasten ber sich n* der chirakier- Lchwlchtn, vollen 3n:erprf ailon eines der bemerke «weNO- . WIiiCT..u ™ T- - fien Idet e ber n*uertn ^^rlLetitur bte eJoOfte pewavrr. ah ii un.u . Huve un mw xvc... *27’ sint-r ben Ö*Lft;n rag- und freudige Anerkennun» der JÄulUjteunbe efr feinem ersten Violinkonzert rücken dic bebenllamen Vorzüge tn helles Acht au« feine Leh «. unter oen Ak!- worden bau HR. cteben ba« aU «in wirklich I Der unfehlbar sicher« Sinn Kr wirklichen Ehor- ten ganz besonders bie Vertreter btr Alt-l worven pou Svau. Ibm bt*4 | 6»Tnrtfl<. 4 . no4rn 3 Ubr: Wilhelm Trfl a^r*^ JMifs — zwei I 7 > llbi 3m gl3tfl4x Xam. 'BlDntaa. 5 *'« k 'Befticn. nor | Dtr’Jwbiuno be» F.e^ko »u ecnud TtcMtoo. <4- J; 1 Jxwiung he* A.e^tv zu etnua * icnsu Ocbigcnie auf Xaurl». Muuooch, l>: al« und Ziel« der im Aassauischen ßanbtxrbanbe TüigvrZapitan. bcnn wild war. fern ennt. •—*• MAGGI* Fleischbrüh Natürlicher, feiner Fleischbrühgesehmack ist ihr großer Vorzug IfflAOc Werner Breuer 5» Paral'e'schraubstöcke friedensqualltSr. Fabrik: Köln Rodenkirchen. Gegr.löOO Fried enynj al,"rä L GIESSEN 4»6c Werkzeugmaschinen-Fabrik. 123J2id am Mala wenden. Gelbftias keilifaOe • von 1UÖ Mark, bi« im U idnbringlid). Kaufmännische» Bureau gejucht. ')!. X Iriirr, iRefliintn'ebrif, Srttat bd m de. ' 17.219 erzielte auf der ke chsiah t Berlin—Heidelberg über 800 km mit 1535 Punkten gegenüber der bebten Konkurrenz 1371 D. IL W. errang in knapp einem Jahre über 50 erste und zweite Preise, ein Beweis der Schnelligkeit 12430D Würfel geben kräftige Fleischbrühe zum Trink n, Kochen von Fleischbrüh- Suppen, Sofien, Ragouts, Gemüsen usw. Zschora erMotoren-Werke j. 8. Rasmusen, Zschopau I. Zrzßoh. 64#61 eng«.ich, 'p’e^tr.txim zu 50 Mark ®f in (Ui irs. flöt bl Lladtteii besorg machen zu lassen. Die 9li4)t gNdt der Ahlchrist der Urteileform#* wirb beglaubigt und di« Dollstreckbarkeit de» Urteil« bescheinigt. Liegen, den 11. November 1921. L S. gei Keiyer, VdersuMzseKretLr. Gerichts ch eiber de« Amtsgericht». FRr die verSsieniiichung - Ma^, ^uiuzra'. Keitsfalle mit 10 Tagen Ißefdngni» zu oerduhen ist. und zur Tragung der Posten de» Verfahren», ein» schl'eyitch der d«r PdooiKILaerln entstandenen notwendigen Auslagen, verurteilt. Die vdoatMägcrin ist berechtigt. die Verurteilung aus flofltn de» An- gekl gten einmal Im Gtehen« Anzeiger bekannt» lusatT-.menqcschlos'ene.t Teiwss.nschaften über Die Larluago und ten Bezug landwirrichaft- »Ich« Bedarfsgegenstände durch die Lager- Häuser, über Daß genoiienschaftUch« Cd« Id- aeschäft und diele andere brennende (D«nossen- schaftsfragen verbandelt wurde. fpd. Frankfurt a. 2L. Ä. Bov 3n der xtrchgass« wurde ein Spbrlgcfl WLdchen wi einem großen Hunde üder fallen und so schwer am Kopfe zu gerichtet, daß es sofort dem Krankenhaus« U ßudor -ich: ohne 3u!abungxr.aubnU ctn^e,ü>rt Derben bad. dtb PfedderAhei«. 24. Aev Hafer- I reffende Löwen und *2)4 r c n , m.t dieser is jcM noch -acht dagewese.ien Aäubtiersorte hat ein „3irru4bire!lorM eine hiesige Landwirts' Lpiripian der frankfurter Theater. Opernbau» Sonntag. 27 Aov.: Lohen- Srln. 2IiDn:aü. 25 ; UnDine l»:enilag. 29 Die ttohwttwr. MUtwoch. 30.. Xietlanb. Honnersrag. 1. Dez Ter ^igeu. e.tarvn F.draa 2 Tte Bo- hörne. Samstag, 3.: Xrtitan und Isolde. Sonntag 4.. nachm 3 Uhr Spul uvi ncheo, da» Sonn- lagstind: abend» S> ? Ubr: «seinen. DKoniag^ 5.. Der Zieif^ty Ticniiafl. 6 : Die Walküre Äill- wvch. 7. Die StrvhwitDe. — Schauspielhaus. Sonntag. 21 Aov. nadxn, 3 Ubr: Der M h der Dun tim Kamm r. abetb» 7», Uhr: Der alte Bürgertapitän TBonlag. 28; Llt-Ziankfurt. Tl.m»ta enUnrt W..ibrlbmälinHr.5O I.iflL II-1,5-7 Ubr t,w,e»il ' onni.X) I. Uhr einen tüchtigen Beamten al» MWnten Fachkundige, aber nur ltlftung»fdt)fge Herren, wenn auch bisher nur im Nebenamt In der Versicherung tätig, wollen sich um diese au»- sichtsre.che, gut bezahlte Std ung unter au»- 'ührlich-r Darlegung der VeihLltnisse unter J. V. 5021 an 1 loallöetiöantt, Jranhfud und schwindelte Ihr die ganze Aussteuer im Den von mehr al» 50 000 Mark sowie 2200 Mark bare» Geld ab und schütt« den Hausrat uad) Stuttgart. Dann reiste er mit der 22l2hriaen Katharina Junker aus Gderstadt bei Darmstadt, die er als seine zweite Shefrau ausgab, und der 14jahrigen Klara Dunser aus DieSbaden, but er als Tochter aus erster Lhe be*eid)nere, nach Stuttgart und loste hier mit ..Arau und Tochter" und dem 23jOhrigen Photographen Äarl Hartman n aus Weisenau das erschwindelte -eiratSgut am Bahnhof aus und verkaufte es. Dte vier Betrüger sind sodann von StuNgart in der Bichtung nach Kirchhain adgerctst. Sie werden vom Mainzer Polizei- amt wegen BerdachtS der Täterschaft an einem heilten orderen ®mbrud>6bkbftabl gesucht. Albert «unser ist auch an verschiedenen Orten unter dem Namen Ronsio auf- getaucht. Hesten-Nasta«. ra. Biedenkopf. 25. Hob. -Jn diesen Tagen wurden «i Gladenbach und Holzhausen a. d. Sder die Lagerhäuser der landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft eröffnet. 3n Anwesenheit deS BerbandSdirek- wrS P e t i t 1 e a n und des Direktors S h e • ! iuS der landwirtschaftlichen Zentralaenos- senschaft fanden im Anschlust hieran auheror- \ Vermietungen | ßut möbl. Simiurr mit zwei Briten en oenn. EelterSweg 40. 5iöbL mteer 01'4V>, Ni^gclvlab 2L or. Bahrs Zahnpulver „Nr. 23“ vom /. .hu.nr,i verordn» * „da» rechte Zahnpffegemittel*1. lmu4kWkk tt. kn i linitrM »lkHvM dentltche AreiSverbandStage für die zahlrei-, freu hineinzelegt Gr bat Md« 1 chen landwirtschafdtchen ^enosseaschasten M | f-r hin« Tkrt — Cbtoen und ÄMlfrt ri«:«atopf [UH tn txr.cn u6er Zw«r» «ck» A0’” »“ 1 “■ ' • — — Hunger tr-iicnb, Warden ihn nab'W umji.ng.n_ Dl« 6u!cläublj< 3rtw gab dem Tiann ichltestltch aaxl flad Hafer und er hielt al» D)gen1etUung um gan « QkcUk 8i.it It'JwleR für b«a i-i Monsheim ga lUrenbvn 3k Tu# 2ll» bl« $rau bann oon .PfedherShelm nach Monsheim pir Borstel- luag rvihe, fand sie gar keinen 3»rtas vor. auch keine ®Lbeii IL-re. fpnb.m nur einen Dvhnwagcn mit einer ha .vei jungerZi>ge di« altes ante;« MüllersPalmitin- Seifenoulver in langen Friedcnijehren bewlhrt. ueoeran ernanicni Generalvertreter: Automobil-Centrale, Gießen Fernsprecher 157 Vereine Krieger- verein. ß » B « Mnentäü - jFNfUMATir kl al war ifrr g< jaf M ol* -ort «■fr 6t t: 2liür ~ un ers, i der । hinge ßduti lange tcteit- laru> flOTU Eh dericä wenn Drz dich b Schicks Ars, desi h war b 6 nachb« barer parier lich Feind« beten Tlx« t 6tnbei Ti« *3 Im ai M t zialdc Scutf fiuiie an S den. I dem Q ni-dr i hati! Marktvlat, 11 III. MMen ober «roii von niovfl 8 Ubr bis über Mittag f. ■C'nubnrb.gehabt m Mn Q-Ctzst ein sfr. 38 II '«"lLll»lu»>«»k„f. Berliner beirldinf'l. -danSb <4 Hers.1 a. IX Terbr. ob. 1.0nn.nef. Melbunaen in Bvo orr.ii. (flrbaliöanfDt. an Dir. G jh-. Bat Homberg v. S.S.. Hölderiiniveg 10. 3ieiBlg7ürnnes möoajen 10—17 3ajre. nm heb ten vom Lande, au fofortiacm Eintritt gehübt. 123'1 Uran Basiert. Veben'- mitlelielchan Weylar, Eilenmarkt 2.______ Für lanbw. HauSbait auv Un eritüuuug b. .trau geeignete flrait tSYhiue nut t Uinrnicht a --aeichl.t fofon ob. alsbaib chi Cff ii. 1958 a. «i>crso. SJhti. 2lnn.-(iru,l'lod tr.X,„.,h einfache Köchin für fofort aeluchi. . .iveit» madchen uorb Cobn vobn ^ran 1H. 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Nicht Zersplitterung in mehrere sozialistische Parteien kann den Einfluh im neuen Hessischen Landtage mehren, sondern eine starke sozialdemokratische Partei. Die Kommunisten und Unabhängigen wollen keine ersprießliche Arbeit in den Parlamenten leisten, wie ihre Tätigkeit in den verschiedensten Parlamenten bewiesen hat. Beamte! Wer war noch immer der größte Feind der Beamtenschaft: der Hessische Bauernbund und die Deutschnationalen I Wer tritt nach wie oor ganz entschieden für die Beseitigung jeglicher Standesvorrechte und Standes- vorurteile unter der Beamtenschaft ein? Die Sozial- demokrattsche Partei. Kleinbauern! Gebt keine Stimme für die Deutsch» nationalen (Hess. Dolkspartei) und Hessischen Bauernbund ab. Gebt ihnen die Antwort auf ihr Verhalten bei Beratung des Landsiedlungsgesetzes. Dort haben sie nicht die Interessen der Kleinbauern und Arbeiter, sondern die der Standes^erren,Grobgrundbesitzer u.Gutspächter vertreten. Merkt es euch, wählt sozialdemokratisch! Arbeiter, Beamte, Kleinbauern, Frauen und Mädchen! Laßt euch nicht durch Verdächtigungen noch durch Versprechungen täuschen! Wer für die Republik, für die Demokratie, für den Sozialismus, für Freiheit und Frieden,für den Wiederaufbau, für Fortschritt der Wirtschaft und Kultur im Dolksstaate Hessen ist, der wähle am 27. November die Liste der Sozialdemokratischen Partei. Unser Stimmzettel lautet: Sozialdemokratische Partei (Mehrheits- partei) Karl Ul rieh, Staatspräsident. ~ .AkX, Montag 2H. Vovdr., ebb' '/^ Ubr. Peatkeller: TlonntObr rfrtmmlung. T.-Crdn Milleilungen, Wcibn.-3elrr, Ber (hieb Hnblt. (Evfcheln. erwart 12412v Der Vorstand. neuern mühelos. WAscheleineu-p inner ..Lelne- SiraflT“ spart Arbeit. Nur bei Carl llcnmel. W»||toi-*tr.i"e 10 (71 t: Möbel-Industrie 3. Ittmann, Inh.: A. vrumlil Gießen, Bahnhofstraße 29. Kostenlose Aufbewahrung für spätere Lieferung. Nutzbaum- n. 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Io ivolli man Ichr lllche angebote unter der U telgtimimimer forberit Uuehunft über Mreilui u |. (. durch oie 2| Die Wahlbewegung. ©leben, den 26. Rsv 1921. • Die Deutsch-nationale Volks- Partei ti ü g fte n im uh r ü.Ilen JinBor Uafc litt letjte TBab’.Mrfammlung ab. Fräulein 3 Zander- Berlin, die zuerst sprach, bellagte es als frühere Ausländsdeutsche aufs tiefste, das) Deutschland. auf das man früher fo üol, fein Konnte fo in den Staub gefunten sei. Seit 1918 zerfleisch? iich unter Volk gegenteilig in den Parteien. Fremde Rationen hLtten heule in Deutsch- land zu befehlen, und leider gäbe es in diesem Lande noch T.:. 7t'±>;n. die darüber lachen und die Schmach nicht fühlen. Wan höre im Parlamente, vielfach nur Dorre und Phrasen 3s scheine, als ob es vielen aan, einerlei fei, doh eine deutsche fkoDfou nach ♦er anderen verloren gebe. Gerade durch die deutsche Frauenwelt gehe eine liefe Sehnsucht nach Führern^ 3s müsse der Tag tom» men. an dem alle Deutschen wieder einig sein mühten damit sie die Achtung des Auslandes neu erringen könnten. Dir hätten schon vor dem Jtrieae unser Haus mehr hüten und die vielen Ausländer nicht hereinlassen sollen. Untere Kinder trügen mit unS das schwere Leid Doch lebe noch einer, der uns wieder emporhelfen und aus der Schmach heraushelsen werde, auch wenn die Dell voll Teufel wäre. Diese Dörte einer uner- schrienen deutschen Frau machten einen tiefen Eindruck und lösten großen Deisall aus Prof Dr. Derner, bei seinem Erscheinen auf das lebhaftefte begrübt, knüpfte an ihre Ausführungen an und wies darauf hin. bah alles, was man einst von der Internationale erwartet habe, heute am Boden liege. So habe selbst die.Ober- hessische Dolkszeitung“ fehgcftelh, bah nur noch Barren und Betrüger an die Weltrevolution glauben könnten Die auv.anbikb.-n eo,talificn wollen nichts von Deutschlanb wissen unb seien mit dessen Zertrümmerung einverstanden. Das solle uns au denken geben. Der Aedner erörtert nun die Ursachen, die zu dem Zusammenbruche geführt, und der das 3rgebnts einer unterirdischen Wühlarbeit von Jahrzehnten gewesen sei. Die frühere kaiserliche ^Regierung trage feine Schuld am Kriege. Das habe der Sozialist Koutskp. der mit der Durchsicht der Akten des Auswärtigen Amtes beauftragt war, ausdrücklich fest gestellt. Deutschland habe dem Feinde mehrmals den Frieden Angeboten. Als 1916 die FriebenSmöglich- keil mit Aubland bestand, habe sich gerade die deutsche Sozialdemokratie gegen einen Sonderfrieden mit diesem Lande ausgesprochen Die Diederaufrichtung Polens sei von ter Linien auf- lebhafteste begrubt worben. Der Slar- bes russischen Zaren fei ein Kriegsziel der €>o- jlafbenrolratcn gewesen Die Devolution In Deutschland ist Manmäblg von der Sozialdemokratie vorbereitet worben. Man suche den Mord an 3rzderger den Deutschnationalen aufzudür- den. von den Meuchcllchüsscn auf BiSmarck, von dem Münchener Geiselmorde u. a. spräche man nicht und man habe ja stet- In der sozialdemokratischen Dresse den Mord an dem politischen Gegner verherrlicht Dr. Demer erwähnte weiterhin furz das SiedlungsgeieN und wie- darauf hin, bau gerade der sozialdemokratische Land- tagAabgeorbnetc Bomemann erklärt habe, bad es eine Dummheit sei, den Drvhgrunddesih zu zerschlagen. Die OrisNassenelnteUung mü |e beseitig, werden Sine Sck-ule ohne ReligionSunter- richt fei zu verwerfen. Die Schaffung einer Volksgemeinschaft. zu der auch der deutsche Arbeiter gehöre, müsse angestreb: werden und sie müsse kommen in Stadt unb Land »um Dohle bet deutschen Volkes unb des deutschen Vaterlandes Mit stürmlfchnn Beifall dankte bk- Versammlurg dem Aedner für die von hohem sittlichen 'Ernste getragenen Ausführungen. Aachdem noch zwei Vertreter der Krieg-beschädig! en ihre Dünsche wegen einer besseren Ünlerftubung der Kriegshinterbliebenen vorgetragen unb Dr. Werner versprochen hatte. Im Falle seiner Wa^ hierfür einzutreten, konnte der Vorsitzende b.e Versammlung nach dreistündiger Dauer schlieben. 'DieDeutscheDolkSparteihat während des Wahlkampfe- in einer groben Anznv! von Orten Versammlungen abgehalten, um übci ihre Ziele unb Wege aufzuklären. Don hessischen Kandidaten sprach n Landtage abg. Dingeldey in Bübingen. Schotten. Laubach, Butzkmch und Dab-Raudeim; Landtagtabg. Köhler In Friedberg Ulr ch'lein und (Sichen; Frl. Birnbaum in Drünbeeg. Hungen. Romrod. Homberg, Büdingen. Bad-Aauh"im Lch'itz. Laukach. AlSfrld; P ol S ch , a n in Gictz.n, Grotzen-Buseck, 5ro en- Linben. Lich D.o -Felda. Romrod. Kirtorf. Altenstadt. Dauern'e m Michel-au, Ridda Bab- Rauhe-m Grob« ihain-Evatnse'd Freienstcir.au, Laubach. Laute bach Alsfelds Lehrer Dollin- a e r In Zell, Burg-Gemünden. Ehringshausen, (Srebenau, Sicheihani. 3/gelr.b. Pfordt. Qutrf. Mnter-'liVgfurtb. Arbeite. e.r.tAr Lauser in Ruppertsburg und Äillingen Bon Re.chs a;s- abgeordneten sprachen Dr Strefemann in v-ie kh. Admiral Brüning aus in Schlitz unb Büdingen. Srz Becker in Grünberg u:xb Hvmb« g, P'a.rer Luther tn Aur.gei und Als'eld. F.au Wende tn (Sichei. THaie m ifler Havemann tn ti>ie!xn und a*bem. Lokomotivführer Seibert in Friedberg. Ridda unb Lollar. Erz Schoch in Friedberg. Adg. Adams in Hirzenhain unb Onenberg Der preuhitche Landtags- abaevrdnetr Kalle sprach in Lauterbach, der badische LanbiagAabgcorbneie Dr. Martes in Reich.Isheim. Dübels,«un unb RiBer-Dei ei. • Deutsche demokratische Partei Gestern abend fand im Hotel Droh Herzog eine von dem BeamtenauSschus; der demokratischen Partei einberufene Deamtenverfammlung statt. Rachdem der Vorsitzende W e i t die Versammlung eröffnete, sprach Reichs tagsabgeordneter Delius. Vorsitzender des Reichsbefoldungsaus- schufses, über Reichsbes^ldungsor^n »ng und Orts- lalfenfragen. Die Schuld der nicht alle Teile befriedigenden Besoldung gab der Redner den Spitzenorganisationen, bte ip Gemeinschaft mit der Regierung die Desoldungsrnaterie bearbeiteten Dee Reichstag hätte aeöiffermahen, da auch ein Hinausziehen der Desoldungsordnung unmöglich war. bei Beratung nur Ja und Amen sogen müssen. Bezüglich der OrtSllaffeneinteilung sei die demokratlfche Partei für eine Verminderung eingetreten Der zweite Redner. Eifenbabnsekretär D e t r 6 e, sprach über die he'sischen Landtag-- wählen. An der Aussprache beteiligten sich Die Herren Höhn. Landlagsabgeorbneler Loos. Wagner unb Erie. Rach einem Schlußwort bes Herrn D e t r s e würbe die Versammlung gegen 12 Uhr geschlossen. • Deutsche Demokratische Partei In der Woche vom 21. bis 28 Rooember fanden bzw. finden noch folgende Dählerverfarnmlungen flatt: 2s waren rednerisch tätig: Frau Finanz rat B a l s e r - Darmstadt in Friedberg Landgerichts- birektor Brodaus- Ehemniy. Ar d. R.. in Butzbach. Posts, kretär Delius- Halle. M d. R.. in (Sieben, Eisenbahnsekretär Detrse - (Sieben In EhtingShausen. Bruchenbrücken. Obermockstadt. Oberfchmitten und Ribba. Staatsminister Dietrich - Karlsruhe, M. d. QL, In (Sichen, Lehrer Dietz- Lich in Rönnenrvth und Steinbach. Kaufmann Ehrlers -F'.ankfurt a M In Grünberg. Rektor Fischer- (Sieben m Bübingen. (Srofjcn- Duseck und Alsfeld. LanbtagSabgeordneter Goll- Frankfurt a M in AlSield. Parteisekretär Heller- Wetzlar in Diebach. Ober-Mockstadt. Gonterskirchen unb Ruppertsburg. Finanzminister Henrich- Darmstadt in Alsfeld unb Lauterbach. Lehrer Hus - (Sieben in Okarben. Lang-Gons und Affenheim. Rektor Kinkel- Lauterbach in Dal- Icnrob unb Eralnseld, Rektor Koch- Friedberg in Burg-Gräf en rode, Rendel und Steinfurth. Ge- nerallefretär Körber- Frankfurt a. M In Rod- Heim unb Münzenberg. Lanbes Parteisekretär Kuhlmann- Darmstadt In Grebenau unb Wölfersheim. LanbtagSabgevrdneter Loos- (Sieben in Hungen. Schlitz, Ulrichstein unb Ribba, Dr Mayer-(Sieben in Bad-Rauheim. Landwirt Reinhardt- Geib-Ridda in Bisses, Ober- wtddersheim und Rainrod, Landwirt Triesch- mann- Oberellenbach. M d. R.. in Laubach, Herchenham, Ober-Seemen und Lang-Don-. Prä- fibent Dr U r st a d t - ©leben in Friedberg. Storndors, Windhausen. Drob-Felda unb Dieben, Pfarrer Welbner - Ober-2ai6 in Ranstadt. Ober-Landmes'er Weith - Dieben in Haufen. Die D rsamml ingen der lezten Woche erfreuten sich durchweg eine- guten Besuches unb nahmen einen würdigen Verlauf. )( Ortenberg. 25. Rov. Am Dienstag- abend sprach im Hirzellchen Saal für die Unabhängige Sozialdemokratie unter Leitung «rinc» auswärtigen Herrn der Partel- kandldat Schaub auS Büde'h im Etwa 33 Zuhörer waren anwe'end. — Für heute abend hat bte Deutschnationale Volkspartei mit Dr. Shrbarb auS (Sieben als Redner noch eine Versammlung in der .Post" einberuiei. Für die Deutsche Volk-Partei wirb morgen abenb in d m efben Lo'al Reichs tag^abgeordne er 2ldam. ber heute abenb in Hirzenhain spricht, reben. )( Usenborn, 25. Rov. Arn Mittwochabend sprach hier in einer von Buchhalter Weitzel- Hirzenhain geleiteten deutschnationa- len Derfarnmlung DelchäftS üchrer Riedel auS Sch'.eflen über die hessischen Wahlen und das dcuischnationale Programm. Eine lehr bewegte Aussprache schlob sich an. die biS nachts i'f3 Uhr dauerte und in ber GewerkschastSfekretär Hchelb - Hirzenhain unb Pfarrer Schult- (Rachdruck verboten.) 48. Fortfewina ferner Unterhal ung mit ihr angelegen fein, ihr Freude zu schenke. S« hatte ihn sogar einer .Kur. mit dem Herzen eS nicht Mim heften, begleitet. schaltete uib toal ete jetzt so gut wie selbständig auf dem schönen Gute . . . Bei einem Gr g? durch daS Dors hatte fte einen jungen Maler bei der Arbeit gesehen Da war ihr ter Gedanke gekommen, Großvater »u seinem Geburtstage ein Bild deS Hainbuchen- gonge« mit dem .LuginSland" zu schenken. Der Maler batte sich mit Frcu)en bereit er.lärt, und sich zugleich als ein ausgezeichneter Geschäftsmann gezeigt. .3a, meine gnädige 5r*u “ hatte er g sag', ich würbe den Tu t ag furchtbar gern üt«-- nehmen. Aber ber du Le Hainbuchenganz und ixiMi den LuginSland auf einem B4de — na ja. es geht not rlich — aber ich meine, es würde vorteilhafter sein, ich mach e zwei Bilder daraus die Wir'.u-g käme da b'ffer zur G lwng and über dem S ire.b .sh des H rrn Crf rum er.r:s würden He sich wahrscheinlich ganz ausgezeichnet ausnedmen!" Mar a war sofort etrDe"ffa-b;n gewesen. .DaS müssen Sie befer willen! Rui liegt mir aber sehr viel daran, bah m in Sckrri ger- vater vorher nichts erfährt. Wie wäre das wohl zu erreichen ?" zurück. Sr war ihr dankbar für bte Abende un Mus-.i,immer. war von großer Herzlichkeit in und lieh es sich machen durch Dena ch Rnuhrim zu Grotzvaters ftanb Ihr Mann aber Der Schuh im Blut Roman von Horst Dobemer. Sv war s gekommen, bah mit den Schwalben die ersten Kunstmaler erschienen, — Fritztar im Dlütens' unuck war ja ein b zaubernd r Anblta — unb mit den lebten Schwalb.n zogen ste auch erst wieder fort Die Einwohner ter Stahl u th der weiteren Umgebung freuten sich über de Jungen Künstler, die nach deS Tages Arbeit, die Laute in ber Hand, beim S hopoen iahen a.tb fangen. Oft auch in den DoriwirtschaNen . Maria hatte sich endlich ml: ihrem Schicksal abgefunben. Ein Besuch ihres Bruder- Ernst war von grobem Ruhen gewesen. Er hatte za ihr gesagt: .W-aS willll bu denn? Deine Kinder scheinen gan.; p ä-tilge Me schon werden, dein Mann hat sich hochgerapvelt, ber Alte ift jetzt auch ganz verträglich geworden. Lah dir einmal bürd' *~n jtopf geben, wie dein Oeben beute aa sehen tr '^>? wenn dir der Henner Wärbahn nicht üb.r «xn Wez gelcusen wäre. Wah sch i lich e äuc i bi dich in einer abhängigen ötcduig. Alle, fei dem ©i-idfal bantbar. datz alles so gekommen ist. Wärst tu ein bi chen g ö-mbt.r g w.s n, ständest bu heute sch r noch besser da. Aber das war deine Schuid!" Sie batte nick^S erwidert, war aber f^r nachdenklich gemorben. 3vcifellos war Droh- pater em schwieriger Tlarm. In der lerten .-ett, leit sich die Alterserschetnungen bn ihm :ebt bemerkbar aemack-t hatten, war er in fei-er gar- *en 2Ui faffung vom Leben müder geworden, ^obl aber in erster Linie deshalb, well er Jab. hab bas, was er sich eriämpft Hute, ot t auch fest Im Wärha Haschen Familien besitz bleiben würde Der HanS. er war von Halle an die Landwirtschaftliche Hochschule in Leipzig über- gefiedelt. machte sichganz ausgezeichnet Er würde einmal ein ganzer Mann werden. Und die Grete hielt hier bte Zügel feil in der Hwtd ... Dawirkte nun bei Drvhvater günstig auf Maria hels - Gelnhaar das WvN ergriffen Die Ber- somrnlang war sehr gut besucht. Am folgenber. Rachmittag 'prach ber cJbe Redner in Eckarts- Bern abends in 2 i h b e r g. auch hier schlo' sich eine Aussprache an. 3:n DvnnerStagabcnt fand tn Selters eine gut besuchte bculf®nationale Versammlung mü demfc ben Redner statt Für die deutschnavonale Partei sprach ferner in Bergheim und Bleichenbach in vollen Verlamm- lungen Amtsgertchtsdli ektvr Schmäh! au» Dieven wb pallende, Er twürfen bereit erklärt unb diese tum Teil ' l-zwischen die A - gele-enheit ein guteS Stück gefördert. Die &leH en Bildhauer und verschißene auswärtige Interessenten haben sich zur utentgeltllchen Dorlage Nordische Gastfreundschaft. Don Pros 5>r. Paul Hildebrandt. .Ist es nicht ein Skandal, bah so etwas deut noch gedruckt wird?" fragte nuch ei i guter Freund, als ich ihm einen eben bet 5>.edemch» bereut-» gekommenen Band: .Briefe deutlcher 3 e< rfenkinder aus Skandinavien- seigx den Walter Georgi berauegwben bat - und da ich feine Ueberzeuganz von ber wichtig- (eil bei .Gekgenbeilsbacher" tonnic. das I>u4) telixr aber noch nicht gelesen hatte, fo 14>uxg ich Hcu^ wurde ich ihm antworten, bah dies Buck) eine Tat ist. denn eS bedeutet in seiner .Zwecklosigkeit' viel mehr fiir bie Wiederan^ näberur.g Deutschlands an bie nordischen Van- ber unb bamlt für bie Herbeiführung eines wirklichen BerständniffeS für b^-utlch s Wesen auch im Auslanb. als grolle 2lu#eine ber Pflegeeltem kehrt tn ber rührendsten Weise vom einfachsten bl» zum komvllzlertesten AuS- hiuck wieder (.Liebe Ehristell Hier Ift viel Bonbon. Dein Lieber Han-." .Wenn ich auch die Sprache nur teilweise verstehe, so fühlt man sich doch zu jedem Menschen hinge,ogen denn aus edem Auge leuchtet die Liebe für un« beulte t So bekomme ich dafür ein Paar 3tiefeL“ ^Hter ist ein s:hr guter Oikrl, drr sch:nll mir immer Buhschukolade... ülid... am Frei:ag fomrnt er. und sagte Zu mir.... wir wollen an Deine Mutter schreiben, da') sie un3 zwei Deiner Brüder schickt." Unb in jedem Brics wird der überreichen Geschenke gedacht, die die Kinder erhalten. Aber sie vergessen auch ihr deutsches Wesen nicht. Bon jenem Jungen an, der erklärt, er sei zu stolz, in seinem Ruderboot unter sremder Flaige zu fahren, Bater solle ihm doch eine kleine deutsche senden, bis zu dem Mädchen, das klagt, es sei so schwer, jetzt Deutsch? zu sein und öfter hören zu müssen .Dein Vaterland ist an allem schuld", sind sie stolz auf ihr Deu.schtum — und all die Rordl.inder verstehen daS CBenn es einmal anders ist, g eifer die Jungen auch zu drastischen QHitteln: .Mich schimpften die Kinder hier immer .Lyskland unter Borge'. bis mir einer zu bunt wurde und ich ihn verdrosch das) dir andern keinen Mut fanden, ihm zu Hellen Seil der Zeit schimpfen sie mich nicht mehr .Ty kland unter Borge" Aber das sino AuSnahm-n Die Erwarte- nen lassen sich wohl von den Kindern über Deutschlands Verhalten im Kriege erzählen und bebauen, das) es unterlegen ist: sir fordern sie immer wieder auf, ihre Vaierlandslieder zu fingen, namentlich .Deutschland, Deutschland über alles". — .Erst iträubien wir uns, doch dann dachten wir. hierdurch den Schweden etwa- von unterer Dankbarkeit au »eigen. Wir deutschen Kinder standen auf und die Jungens nahmen i,re Mühen ab. da standen auch a'.lr Schwede' schweigend auf; das werde ich ihren nie vergessen... da durften wir deutschen Kinder in einem fremden Lande unter Bationallied fingen und sie dankten i unS. Hef>?raU waren dis Deutschen oerhrht f ier aber liebten sie uns." Diese Freude am Vaterland geht durch alle Klassen hindurch eia sehr grober Teil der Briefe 11 von Arbei erkindeim geschrieben, die augenblicklich in den traurigsten Verhältnissen leben — auf Deutschland aber lasten sie nicht- kommen. Ss braucht nicht gesagt zu werden, dah die Briefe auch nach der psychologishea Seite hin eine reiche Ausbeute geben, die das Jnterefse der Jugendps-cho'ogen besonder- erregen wird; vor allem fällt bei einem starken Bruchteil auch der 14-, ja schon 13jährigen eine erstaunliche Frische der Beobachtung auf. Wenn ein Juny? schreibt, die Schweden oerfauftea ihre eigenen Jü.id ölzer in« Ausland, hüten selber aber immer engli che, weil das die besten seien, oder ein anderer einen Zyklon beschreibt, so lebendig, datz man glaubt, ihn rnitzusshen. wieder andere ihre Wohnungen, bi? Landschaft, die finnst hrn, norwegische i schwedischen Sitten, da siehi man. dah diese Kinder nur -Erlebnisse" haben müssen, am gute Aufsätze zu schreiben. Aus de« Amtsverkündigungsblatt. ” Da- Amtsverkündigungsblatt Br. 169 vom 25 Bovember enthält Maßnahmen gegen Wohnungsmangel. — Rund änge der Fcld- ge chworrmen. — Statistik des Wein- und Obst- crtrage«. — Konferenz mit den unständigen Lehrkräften. — Vorschriften über die Beschäftigung weiblicher Angestellter in Gast- und Schankwi.t- schaften. — Auswanderung von Landwtr en aus Polen nach Deutschland. — Abänderung des Hu ndesleuergeseyes. — Dienstnachrichten. — Gr- gebni se der Hauptkbrungen. Dien st nachrichten de- KreiSamtS. Christian Avemann zu Lang-Göns wurde als stellvertretender Wiegemeister für die Gemeinde Lang-Göns derpflichret. Geschäftliches. Der bekannte Kunstverlag S. QL Seemann in Leipzig zeitzt in unserer heutigen Bummer seine Kunlipublika.ionen an, welche von ersten Kritikern längst eingehend gewürdigt worden sind, und auf deren Beliebtheit als Wllhnachtsgabe an die«er S'ellc. nochmals ausdrücklich hingewiesen werden soll. Wcihnachts-Büchertisch. Imperium mundi. Roman von *.*. Verlag Richard M ü h l m a n n, Hc.lle. I. Band gebunden 26.40 Mk., II. Bund 36,30 Mk (cinfa^L TcuerungS- Zuschlag). — Dieser nunmehr in zwei Tellen vor- , liegende Roman eines ungenannten Bellassers gibt ! aus packenden Augenblidsbilern zusammengestellt i in ErAählungsform eine Schiloerung der weit- । g.-schichtlichen Ereignisse der letzten 30 Jahre. Mit Dem Sterben des alten Kaisers beginnt er, leitet von da an den Leser durch die internationalen Verwickelungen hindurch und zeigt, wie sich der Knot.n zur Katastrophe schürzte. Gin interessantes Wcrk, das von einem geschrieben ist, der anscheinend genauere Kenntnisse von dem besitzt, was hinter den Kulissen der geschichllichen Vorgänge geschah. — Alte Kinderreime In neuem Gewand gibt Charles Dtell mit feinem ,Schweinchen schlachten, Würstchen machen, quiel-quiJ-qutefI Lustige Kinderreime für Mutter und K nd heraus. Bürnberger Bilderbuchverlag Gerhard Sralling, Oldenburg L O. — Der „Blumengarten" nennt sich eine vortreffliche Reihe Volks- und Jugendbücher, die der Verlag von Gerhard Scalling, Oldenburg t O. hsrauszibt. W.ll Vesper, der bekannte Volksschrift.eller. hat drei Bande bearbeitet: Geae.i und Talen des scharf.innigen Ritters Don Quirote von Migne! de Ce vantes, mit 120 mehrfarbigen getuschte i F?derz:ichnu.ige.n von Hans Pape, dazu 10 Vollbilder Immer spricht Cervantes selbst, und nur das für die Jugend Unverständ'ihr und llsberflässig? ist entfernt Die Wirkung beschränkt sich daher nicht nur auf Erheiterung, sondern auch auf tragische Erschütterung. Auch die Bibelungensage neuerzahlt von Wi'l VeZper mit vielen farbig getuschten i'Federzri hnungen von G. R Vogenauer. Darunter 30 Vollbilder, ist ein Juaendbuch ersten RangeS. „G u t e G e i ft e r" Mä rchen Gl -ichniste und Legenden von Will VeSper lg-schmückt mit 87 farbigen Federzeichnungen von Hcrrha von Gumppenberg), sind mitten auS dem Beben der Gegenwart herausgeris en oder frei unj phantastisch erfunden und bereiten der Jugend auf- richtende Lebensfreude. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, 27 Bov 1. Avvem. Kollerte für die Kirchentasse. 2n der S tadt kir che. Dorrn. 9 } Uhr Pfr Becker. Beicht u Feier d. hl. Abendmahls für Matthäus- u. Mar.usgem. 11 Kmde.krrch« s d. Mar.usgem.: Pfr. Becker Adds. 5: Pir Mahr. — Montag, 28. Bov, adds. 8: Bereinigung d. kvns. we.bl. Jugend d. Markusgem. — Drenstag, 29 Rov., nachm. 4 Frauen-Millionsverein (Mis- fionsprediger Spaich). — DvnnerSiag. 1. Dez., adds. 8: oulammentunft d Frauenvereins der Markusgem. — In der JohanneSkirche. Borm. 9' 2: Pfr. Ausfeld. Beichte u. Feier d hl. Abendmahls f. Lu.as- u. Johannesgem. 111 Kinderkirche f. d. Johamnesg^cm.: Pfr. AuS elü Adds. 5: Pfr. Bechtolsheimer. 7'/,: Berei.ilga.tg d. kvnf. männl. Jagend d. JohanneSgem. — Montag, 28. Bov., abds. 7V,: Jageirdrereinlg iig d. Lukas gern, (männl Adtlg). — Sonnet* ag, 1. Dez., addS. 8: Kirchliche Bereinigung d. Johan nesgem. im Johanncssaal Gemeindeabendmahl in der Adventszeit. Matlhäusg-mer.tde am 2. Advent im Bvr- mittaflÄg o t ted Diem t. Mar u g,md.i2>e am 2. Advent im Adend- grttedbie.ift, Lulasaemeinde am 3. Advent im Adend- gvttesdienst. Johannesge-meinde am 2. Advent un Ade.id- gottesdienst. Militärgemeinde am 3. Advent im Vormittagsgottesdienst. W i e I e d, 2Z. Bov. Borm. 10: Hauptgottesdienst (Schülerchvr).- Abds. 7. AbondgnUcsl ienst. — Donnerstag. 1. Dez., adds 8: Mädchenabend Sonntag, 27. Bcv 1. 2U> eil Doun. 10 Kirchberg. — 11: Hl. M-e.idmahl f. Rut- tershaufen. — Bachm. ly,: Lollar. Katholische Gemeinde. Samstag, 26. Bov.. nachm. 5 u. abdS. 8 Uhr: Gelegenh a. hl Beichte. - Sonntag. 27. Bov. 1. Adventssonntag Borm 6 : ©eiegenb z hl. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: Austeilung d. hl Kommunion. 9: Hochamt m Pr. 11: Hl Messe m. Pr. Bachm. 3: Christenlehre: Öaräuf Andachl 4: Hausangestellten-Berein. — SieUag ? ülhr ist Segensmefse. Diaipora-GotteSdlenst am 27. Bov Gründer g, Dorrn 912 Ahr. Kathol Gottesdienst 27. Bov. L l ch, vorm. «/-v, nachm. */»3. — Hungen, vorm. i/,lö älhr. Turnen, Sport und Spiel. — Internationaler Luftkongreh. Unter dem Chrenovrsitz des Kö llgs von S.aüen l sand in Madrid der Kongreh der Federation Aervnautlque Internationale der die Staaten Argentinien. Belgien. Br-as.llm, Aegypten. Dänemark. Spanien. Dcre.n ate Staaten, Frankreich. ®cobbil!annivn, Italien, Japan, Borwegen, Bie- berlanbc, Polen, .Portugal, Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei und UragnaT) angebären, unter Vertretung fast aller d.e-er Staaten ftart Beu ausgenommen wurden die Aerv-ClubS von China. Ch lr. F nnland und Oesterreich Die Vorschriften über Freiballon- und Flugzeug- rckorde sowie über Signalgebung wurden teil- we.se geänb.rt. M.hrere Berichte und ein inter» efianter Vortrag über Kartenweseu beschlösse» die Tagung. — DaS Fuhballspiel in England verboten, feite crgätz ich? 5 Ufte Ung wurde kürzlich, wie uns aus England gllhrieven w.rd. in einer Versammlung von Fuhballivrfch ra ge- machi Sie berieten deS laigm u.i) br.uc.i ü er die Entstehung des Sdiels und wann es wohl Allgemeingut des englischen Bo k s geworben wäre. Der eine Sachverständig.' wo it* is aus 217 n. Christi zuriidgehen Damals so Uen englische Soldaten den Kops eines oifiegten Dänen als Ball benutzt haben <3e >r geschma kooll Bun wissen wir aup wrnig'tens. w:r »a nt.s 1414 de» bösen Hunnen in Belgien alS übles Vorbild aeJienl Hal) 21 .-er die richtige Verbreitung kam dann erst tm 12. Jahr Hunden als sich Schüler in den Pausen während der UnterrichtSstir de» deS Spiels annabmen. Prompt kam natür.ich auch das entsprechr.nde Verbot, wt.- bet allen neuen Sachen König James l erlief) sogar 'ehr strenge Maßregeln dagegen. Juwi.erhandelnde hatten Defängnis'trafen au erwarten. U id bann kam eS zu Tage, dah dieses alte Verbot noch im .Statute Boos' enthalten ist. also niemals ausgehoorn wurx Mithin i t das Fuhba.ls ie. in England verooten, worüber die Herren lehr erstaunte Gesichter gemacht ha ei so..en äln^ wundert dies eigentlich nicht. 3m Grunde genommen ist doch das Berbotene stets a n met len verbreitet Beispiele bi.tet das tägliche Leven beute genug dafür. Und der Saort erst recht Buchmachen, Welten, Zi.h'N von Mi g.i.bcrn, unerlaubtes S.ar.en im Auslände, v« kapptes Le» rufstum usw. u>w. seien als einige Kostproben genannt — Jeden,alls Haden wir es. was das Fuhballspiel anbJa.igt, bejer. Bei uns Ifl eS nicht verboten. 2Iber damit die B lume nichi in den Himmel wachsen steh.-n w nig tens ei ilge Beworben und Dienststellen demseu-e^t verständnislos gegenüber. ocrsdxrounden elnd alle Hiuturveinig-e-te» u KautauMchMge. wfe M imff, Pickeln. Blütchen uv*- durch tlgl Gebrauch d. allein ecb «a Hedtmoterd-geasduütfcl-j’elfe von Bergm.iuu dt Co., Radebeul. 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NNN Wien ieoeiM ffiJÄS»’» neu uie bMri.De Uflid.-aruJfce- ä. £jqj.’. iif jfi Die Regieiung wollte Euch des Wahlrechts berauben, geb! ihr am Wahltag die richtige Antwort! Wählet Mann für Mann die deulschnalionale Liste, beginnend mit: issßv iMtüOlDr.MIBm Hr. 278 Dritter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für DberWen) Samstag, 26. Novemder (921 A.teitswilllgkeit bat genommen wie beni Ta tum: Imftcrbam.'Jtolitrb. 10114^10135,1 IO63*\3 10660,6 1,56 25. 11 Schweizer Franken Jtr. Märkte. Mainzer Produktenbörse, bericht vorn 2 5. Not». Ma rktb 1921. Feinschmecker Hc40rd CavolieröOPlCobindMk.125 Chlorodont m erfreulichem Matze zu- n auch da» 2lrbcli«U>fen- mittd war weiter fest. In Braugerste war Angebot nicht wesentlich und da« Geschäft langsam anziehenden Preisen etwas fetter. 1,14 5,— 1.7.14 125 40 59.20 88 80 11780 88 80 117.80 97.80 125 40 23 80 810,35 32,4 4 97,10 Fl. Kr 5tr. ÄT. Är. Sb Fr 9,02 2V'.^0 »>54 94,- 100 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 dabei Die nur un- L. - Fr. -= Äz. = Dell» Brief 24. Kov. Mb B. 24 Hon. Fl. = OEt = Är. — Jtr. — Fr. =* 18 1.85 0.17 5.55 36.35 21.07 21.55 36.50 0.55 528.- 1.70 8^ »3 8*67 Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . IDien .... London. . . Pari-, . . . Reuyork . . gegen ub4gn fflyndjtrm! 8.98 23 ,70 30.46 93,80 25 10. 1,85 -.95 1,95 33 37 1 53 2297,- 1 17 4.99 -.34 187.- 1.75 0.17 5.60 36.10 20.88 21.10 34.55 0.60 523.- 1.70 339,65 32,36 96,90 Prag Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . . Konstantinopel Züricher Dediscnrnarkl. 25» 11. Handel. Frankfurt a. HL. 25. November Berliner Devisennvrft Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris London Italien....... Brüssel....... Budapest Reuyork....... Agram....... ][ Marburg, 24. Rov. Heute wurde hier der letzte diesjährige Schweinemarkt abaehalten. Bei einer Zufuhr von rund 280 Stuck und reger Nachfrage schnellten die Preise in die Höhe. So kosteten 6—8 Wochen alte Ferkel 140—200 Ml., größere 300-400 Mark, 3 Monate alte Läufer 600—800 Mk. und Ginlegeschweine 900—1500 Mk. das Stück. 22 11. 1,85 0,99 2,- Waren tm Betrage von 116 Milliarden Papier- Itonen im Jahre 1 20 stan) ein; Au.'u'rr vo.i nur 63 Milliarden gegenüber. Die Bew gung der Handclsstatistik im Zahre 1921 ergibt für b.e bereits vergangenen Monate ein; grobe Zunahme der Kopien- und Aodstoff.-insuhr während die Ausfuhr an Ferugwarc u n rund LV Prozent höher M als in der gleichen Periode des Vorjahres Oesterreichs Hauptausfuhr- artitel sind Holz und Ho zwaren, Erz:. Roh- erfen, Ma chinen, Metallwaren, Mineralien. Magnesit, Lederwaren Papier und Pacie waren. Gummiwaren. Xertiü m und ®r>eugn fle des Aunftgetoerbei. Die B rrhUtnisse auf te n Handels- und 2fct>eii6marfte Haden sich leit den Revolutionszeiten zwar schon mr’e.it tt> gebe1! rt Die Aus der heutigen Börse war die Stimmung für Weizen und Roggen etwas fester. Das Angebot in Weizen war weniger stark als in Roggen. Futtermittel waren bei steigenden Preisen sehr gesucht. Besonders begehrt waren Mais, Aafer und Kleien Mehl sand starken Abiah. Insbesondere da- mit AuslanbSmehl gern! che Weizenmehl. Die Tendenz für sämtliche Jutter- Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Sie weist daraus hin. datz nach Art. 17 der Arichs- verfallung auch den in Hessen wohnenden nicht- hes'tlchen Studier.nden das Wahlrecht zum helli- schen L'anbtag zusteht, was ja auch durch die Entscheidung des Kreisausfchu'ses in Darmstadt bestätigt worden ist. Zu ihrem Bedauern mutz sie feflfteüen. datz Herr Prof H.itebroe^tec doch als Demokrat aus dem Boden der Verfassung steht, tron dieser Tatsachen den ntchthesttschen Studierenden tas Wahlrecht nicht zubi lige.i u .d dadurch aus ihnen Staatsbürger zweiter Ordnung machen will. A i na e n w a l d. Dorsitzender des All gern. S tud.-Ausschusses. f>ochf vielen Plan heftig bekämpft habe. ®r habe gezeigt, datz angesichts seine« Gegners Frankreich schien seit langem l*iie Streitkräfte um Z3 Prozent berabgdent habe, und p*xir v"rch Herabsetzung der breiabrijai Wnugrx Dciarb habe! ton scheine daS daraus hinzudeuten, datz eine zweite Konseren; Im nächsten Ithre wahrschcin- 14) sei. Das sei um so wahrscheinlicher nah dem Ausspruch, den der llali nllche De egterte Schanzer in der gestrigen Sitzung des Abrüstungsausschüsse« gegen den französischen Anspruch betreffend die Vorherrschaft zu Wal er und zu Lande erhoben habe. Schanzer habe erflärt Italien könne leine Unterseeboote und Jtreuier gegen Frankreich bauen. .Daily Sipretz" schreibt: Denn der sranzösische Vorschlag zugelasten werden solle, so würde Frankreich 1931 ein grobe« Heer besitzen. da« in ter Lage wäre, die Aheingrenze dauernd zu besetzen, und eine Flotte, die in der Lage wäre, 7a« gesamte TlltteLmcer zu beherrschen Laut .Daily Urpreb" beutete die ge- lamie Aal tu g der Franzosen daraus hin. datz sie nach Washington gekommen seien, in der vorgefassten Ab'lcht, die Konferenz zum Scheitern zu bringen, wenn 0 glanb und Amerika nicht die Bedingungen Frankreich« an- nähmen. Diese D.d.ngungen se.en wahrfcheinllch gewesen eine Ahelngrenze, bzw. garantierte Allianz, oder vielleicht auch bet bei. Briand wird ironisch. Heu Port, 24 Aov. (WTB) Die .Reuyork Time«" meldet aus Washington: AI« Briand erzählt wurde, datz die Engländer der Ansicht seien, dis sranzösische Forderung nach einer groben Unterlceboottonnagc sei anscheinend gcaen England gerichtet, sagte er: .Wenn die Engländer 500 000 Tonnen Drotzkarnpsschisse behalten, läge ich nicht« gegen England Gerichtete«; vielleicht brauchen die Engländer die Grotzkampslchlsfe zum Fstchen von Sardinen. Qlun schön, wir brauchen bk Unterseebvotc, um die Flora auf dem Meeresboden zum Butzen unserer botanischen Gesellschaft kennen zu lernen. England wünscht die Unterseeboote abzuschissen, wir lehnen es ab. Wenn aber England die Dtotzlampsschisse abzu'chafsen wünscht, werden wir das fofort annchmen." Wiedereröffnung des württembergifcheu Landtags. Stuttgart 25. Aov. (WTB.) Bei Oröff- nung der Herbstsession des württember- gischen Landtage« hat Präsident Waith« eine eindrucksvolle Protesterklärung gegen bU Zerreitzung OberschlelienS abgegeben und sich bet Rechtsverwahrung der Reichsregierung angelchlos- sen. Zugleich protestierte er gegen die feindlichen Absichten gegen die Deutschen Werke und die Die- fclmcteren. Präsident Dr v H l e b e r schloh sich der Kundgebung namens der württ em berg! schen Regierung an. In ehrenden Worten wurde des verstorbenen srüHeren König« gedacht. Der Befreiungskampf der Karelier. Hclsingfors, 25. Rov (WTB) Di, Haupttruppen der Karelier operieren gegen Repola und Peraja, andere Abtellungen gegen Powenez. Die Eisenbahnbrücke über den unta- Flutz ist gesprengt worden. Die Dahnstationen ParandowSkaja und Lokale wurden von den Kareliern genommen. Oestlich der Murmanbahn nimmt der Ausruhr zu. SS gehen Gerüchte über Unruhen der Sowjettruppen in Archangelsk um Widerstände gegen das neue österreichische Börsenqefetz. । W i en, 25. Rov (WTB ) Da trotz neuerliche» , Vorsprache der Vertreter der Vörsenkammer bei der Regierung eine Aenderung der neuen Steuer nicht zu erreichen war, legten sämtliche Mitglieder der Vörsenkammer th» Mandat nieder. Für den au« den arbeitsreichen Gegenden, die von Rhein. Ruhr und Wupper umsäumt werden, mitten In Oesterreichs Montan- und Eisrolndustrie- gebiet gleichsam im Fluge verhetzten Beobachter toar e! s lb tverständ Ich ich über die Leistung - fähigkeit der wichtigsten Erwerbszweige zu unterrichten. au« denen neues wlrtschaslliches Leben erbiühro soll. Rur daS Wesentliche kann hier angegeben werden. Die österreichische Ei'enindu- prie beschäftigt gegenwärtig rund 10)003 Arbeiter mit einer JahresleistungSsäbtrkeit von 6 Millionen kupferarmem Rohesten (q), die zum grötzten Keile tm Inlande verarbeitet werden. Die Tefftil- Industrie umfatzt 61 Betriebe mit 47 Millionen Kilogramm ZahreSerzeuzung, tt? Papierindustrie 190 Betriebe mit einer Produktion von 70003 Können Pappe und 180 00) Tonnen Papier Hochentwickelt ist die Lederindustrie, die mit 250 Fabrikbetrieben und 21 030 Arbeitern mit an erster Stelle steht. Amtlich wurde verstchert, datz feine Kohlennot mehr bestehe. Der Monats- bedarf an Kohlen beträgt 1.1 Millionen Tonnen enb 110 003 Tonnen Koks, von denen nur zwölf Prozent im In'ande erzeugt werden können Der Äuswand für die Kohlenemfuhr. den Oesterreich tm Jahre machen muh. beträgt (zum September- fürs berechnet) rund 15 bis 16 Milliarden Kronen. Das alte Oesterreich bat tm Frieden 55 Millionen Tonnen Kohle jährlich seldst gefördert. Die Einfuhr betrug 15 Millionen, die eigene Ausfuhr etwa PI, Millionen Tonnen. Ober- fchlcllen lieferte der Donaumonarchie im letzten FriedenSjahre (1913) 11,1 Millionen Tonnen: daneben war die Einfuhr au« Rbeinland-Wettfa'en ohne Bedeutung Gegenüber den 15 Millionen Tonnen eingeführter Kohle war also die Einfuhr au« Oberfchlesien ausschlaggebend Man erfewnt also auch die Wichtigkeit deS oberschleli- schen Problem« für da« heutige Oesterreich, die um so gröher ist, well der ZahreSbedarf an Kohle hei Vollproduktion der Industrie und Vollbeirieb $cr Bahnen sich aus 15 Millionen Tonnen beläuft Denn Tschechien, da« sehr wohl gröbere Mengen Kohle liefern könnte, gibt nur em bestimmte« Kontingent ab. und zudem müssen die KokSlieserungen von der österreichischen (Si cn- induttrie verlragZgemäh durch hochwertige Rohstoffe crtault werben, Oefterr ich« Di'Be auf au hängt nich: zu'etzt pvn der reaelmätzigen und ausreichenden Versorgung mit Kohle ab. die allein eine Steigerung der Produktionstätigkeit und somit eine Vermehrung der allgemeinen Ausfuhr xu ermöglichen vermag Denn die 55anöcl«?ilaiti ist, wie durch die rSerhäUnisse bedingt, pafftn. Siner Einfuhr von der bevorstehenden Frachterhöhung sehr stark geling. S« notierten per 100 Kilo Weizen 760 bi« 783 Mk. Roggen 620-675, Hafer 625-650, Gerste 740—793, Futtergerste 700, Int Weizenmehl 00 1225-1400. Int Weizenmehl Spez. 0 1125—1200. Weizenmehl mit AuslandSmehl gemischt 1275—1300. Amerik Weizenmehl 1400, Roggenmehl 70 Proz. 875—900, Weizenkleie ohne Sack 420—425. Roggenkleie ohne &ai 420—425, Mais 720—775. MaiSschrvt 753—780, Futter- meht 550— 575, 3taL Luzerne 5500—6030, Provenz. Luzerne 6000-6630, 3tat Rotklee 5600 bis 6400, Inl RvMee 4300- 7000, Deutsche Linsen 1450-1600, Weibe Vohnen 1200. Viktoria- Erbten, geschält, 1400, Vlktoria-Srbsen, ungeschält. 1200. Burma-ReiS 11. 1750, Haserslocken 1000—1050, Graupen 1100—1200, Die^enheu, lose. 310—340, Wiesen Heu, gepretzt, 330- 340, Klee- Heu, lose. 370—330. Kleeheu, gebündelt. 370—350, Haserttroh 130—140, Roggenstroh 100-140 Mk Ueberheblichkeit empsunden worden wäre. 3m alten Oesterreich war man in dieser Hinsicht feinfühliger und zurückhaltender. In Deutschland aber fehlten den Singewanderten diese Eigenschaften schon in der Zeit vor dem Kriege, und in der Gegenwart werden sie erst recht vermistt So ist es verständlich, bah der Vund der Reichsdeutschen, der seinen Sitz In Wien hat und den Zusannnenschlutz aller in Oesterreich lebenden Reichsdeutschen, der einzelnen wie der Vereine, zu einem V -rbande bezweckt, an bt* gute TraNllon anknüpst, die als erste« die Erhaltung und Der- tiesung des Desühls der Zugehörigkeit zum Heimatlande mit allen daraus entspringenden Pflichten verlangt. Reben diesen Iboalen Zielen verfolgt öer Bund auch soziale und wirtschastliche Aus- gaben. Er arbeitet an der Förderung und dem Ausbau her gemeinsamen Interessen Deutschland« und Oesterreich«, indem er für die "Beseitigung der noch bestehenden Hemmnisse im Handelsverkehr und für die Stärkung der wirtschaftlichen Lage (a. V durch finanzpolitische und Warenkredithllse. Schasfung neuer Absatz- ober Arbeitsmöglichkeiten) bemüht ist. Rach der Umwälzung in Oesterreich, durch die dar Staatsgebiet stark verringert worden ist, scheint die Zu ammen- faffung aller Kräste zum Schutze und zur Erstar- lung de« Deutschtums, namentlich der Heranwachsenden deutschen Zugend, eine noch dringender notwendige nationale Ausgabe al« vorher in den guten Zeiten, wo die Gefahren für da« Deutschtum in Oesterreich, überwuchert au werden und zu verkümmern, längst nicht so grob gewesen find. Und deshalb berührte unS reichsdeutsche Gäste in Oesterreich, die wir da« Land und sein behagliches Leden noch vor dem Zusammenbruche gekannt, die herzliche Aufnahme durch die deutschen Vereine in Wien, deren Angehörige im geselligen Deisannnrosein so aufrichtig von ihren Sorgen und Röten, Hoffnungen und Wünschen erzählten, so überaus sympathisch und wohl- tuenb. Die gleiche landsmannschaftliche Anteilnahme fanden wir In den anderen Städten, in Graz. In Klagenfurt. Salzburg und Innsbruck, überall, wo ReiHSt^utsche sich in gröberer Anzahl niedergelassen und mit der Anhänglichkeit und Treue -u dem alten Heimatlande die Liebe zu der Volksgemeinschaft Pflegen, durch die wir Deutsche im Reiche und in Oesterreich so eng miteinander verbunden sind Der Austausch zwi'chen Deutschland und der Donaumonarchie, soweit nicht Waren und ®ü:er, sondern Menschen In "Betracht kommen war In den Zeiten vor dem Weltkriege schon Immer sehr rege. In allen gröberen Städten und wichtigen ^ndcl-plötzen Oe'terreich-Ungarn- lebt n reich deutsche Äauflrote. Ingenieure, Gewerbetreibende. die als wirklich wertvoller Volkszuwach« lern gesehen waren. Umgekehrt beschränkte sich )ic Einwanderung auS Oe Herr eich-Ungarn nach Deutschland meist aus Berlin. daS eine merkwürdige Anziehungskrast gerade aus die Elemente auSübte. die In ihrer Heimat. In den einzelnen Kronländern nicht bodenständig waren ober kein rechte« Fortkommen fanden. Gan, auf- allcnb war die .Bevorzugung" der deutschen ReichShauptttadt durch Shri'tfteller und Io ir- nalilten. so datz manche deutschen Zeitungen säst au«schlietzlich oon österreichischen Slaatsangchö.i- gen geleitet und beeinflusst wurden, die aus rein natürlichen Urfachen für die deutsche Politik und die Interessen des Reiche« nicht daS VersiändniS und die Hingebung haben konnten wie eingeborene Deutsche. Dle'er Zustand hat. nicht zum Vorteil für un«. den Krieg überteuert und nach der Revolution konnte diese fremde Veelnflusfung — au« Gründen, die offen zutage liegen — noch stärker und ungehemmter ihre Wirkungen aus- üben. In Oesterreich haben sich die dort lebenden Deutschen stet« in den Grenzen Ihre« kulturellen Volkstum« gehalten, wie dies eben dem mehr bescheidenen deutschen Tharakt er entspricht. Ihr Ehrgeiz beschränkte sich daraus, nützliche Wit- alieder ihre« stamrnveNvandten Adovtivvater- lande« zu sein, ohne eine politische Stellung zu erstreben oder sich anzumatzen, die mit Recht a!« erflärt. Frankreich würde die Berpsslchtung «i» gehen, 'eine Streitkräfte weiter herab u'eyen. wen» die antr*eicnben Mächte bereit seien, durch einen Kontrat, in regclmj*-iger 5?nn seine Sicherheit zu garantieren. Sc tx.be gefragt: .Sind Sie geneigt, eine derartige Garantie zu übernehmen T* Sin lange« Schweigen sei die An'.w.n gewesen 2lach dem .Blattn -Korrespondrnten soll der» lenige. bet die Frage her umgehenden Ti«lu|- >ron über Ne Sustchränkung der Rüstungen zu Lande, namentlich der Stärke der Heere, angeschnitten dabe. Baisrur gewesen sein. Das Stillschweigen sei dann durch Hughes unterbrochea worden, der mit ernster Stimme erklärt habe .Die Frage ist erledigt “ London 25. Rov. (WTBll Wie ans Wo» shington gemeldet wird crf.ärte Briand 11 einem Imerview, die franzbsi'chen Rüstungen se.en zu Lande gegen zwei leiilie gerichtet. Deutlchiand und Rutzland. Frankreich rnüsle den grötzten Teil der Truppen stellen die in Europa erforderlich feien, um die Frieden?Verträge dutchzufühien. Bikand gab feiner 2'licht Au-bruck. test diese Frage nicht Wieder auf mgtoncr Konferenz vorgebracht werten wird Die meisten fian- zölt'chen Delegierten glauben. Innerhalb ro > drei Wochen abreilen zu können Rach An'lcht des Berichterstatter« ter .Daily Etpretz In Woshing- Käufer bewilligten die erhöhten Forderungen ungern. In Hülsenfrüchten war dar Geschäft rcgelmäbtg. Trotzdem hält die Rachfrage nach fast allen Artikeln an. Rauhfutter war infolge Alt- und Neuösterreich. Eindrücke auf der Studienfahrt reich«deutscher < Prrs.evertreter. Bo« Dr W R. Doerkes-BoP pa rd II. 3n den AlpeulLuderu Paris ist Frankreich. Berlin ist abei nicht Oeutfchland und noch viel weniger befreitet Wien ganz Oefterr ich Zwar umfatzt die Bundeshaupt- ftadt — Vie man jetzt sagt — mit ihren 1J Millionen Einwohnern beinahe ein Drittel ter Eefanubevölkerung Oesterreich«, dir nur noch 67, Millionen beträgt, jedoch führen die einzelnen Länder ihr eigenes Lebet, intern fie fich von den Wiener Einllüfsen. die fich nach der Re.rolution Port nicht zum besten entwlkelt haben, unabhängig zu hal'en verfuchen. Für den .Wasserkopfs an her Don tu in dem die fremde Einwanderung ihr Unwefen treibt ohne bah Ne sozia- Nstisch« Stadlregierung ihn zu st-uern tragt, Fa’ man in den deutschen Ländern Oe terreich» nicht mehr riel übrig zumal auch al« politische Zentrale Wien brüte längt nicht M? au Ischia ige' ende Xolfe spielt wie srüher Das wirtschaftliche Echwerge' l (ll liegt auhertelb W en« wenngl. i ch die Sta istik nachweist, datz 70 Prozent aller in Ii,frust Ze Handel und Gewerbe Silben auf die Aauptfiabt entfallen Mete noch al« ftklher lAei- de, der Semmering die ÖDoenlänter oon Wien Aber e« Ist von Vorteil, diese Scheidewand zu Überwinden um zu sehen, tetz Wirtfchtst und Wiederaufbau g*rabe im Süden Oesterreichs keine feeren Begriffe find. Auf der Fahrt über den Semmering eröffn t sich eine andere Welt. Die grohe Zahrmarktsstabt Wien ist vergef en. Die ruhigen, arbeitsamen Provinzstökte der ehemaligen Kronländec mit Ihrer echtrassigen deutschen Bevölkerung dir von dem Mi ch ingStretden — In Wien und In Budapest vor und nach dem Kriege gleich unangenehm bemerkbar — so gut Die vollständig verschont geblieben sind, erwecken nicht nur durch die yerbe Reinheit be*- 2,hen(ult ein.n b ppe t ang nehmen Eindruck Da« herrliche Era, an der Mui — von Ripoleo t I. du.ch ein mir im FratAösischen mög iches seinslnniges Wortspiel la Ville de» Grace« aur borM de l'Arnour genannt — entzückte die deutschen Besucher nicht allein durch die Herzlichkeit deS Empfange« (verschiedene Dastbiuler prangten sogar tm Schmucke schwarz-weitz-roter Fahnen), sondern auch durch die echt deutsche Traulichkei' de« Städtebilde«. Eine Garten- und Handelsttadi heitzt Graz die schönste Blume der grünen Steiermark. inmitten de« Kranze« der Hochwälder, denen die silbernen Bergcgueilen entspringen, frisch und sröhlich wie der Eharakter der Bewohner Die Tage und Stunden in Graz. In den Döhlerwerken bei Kapfenberg. In dem bergteu- beflissenen Leoben, der Besuch der Donawitzer Eisenhütten und des berühmten Erzmasstvs von Eisenerz umschllehen nicht nur unvergehliche Eindrücke und Erinnerungen, sondern auch die ör- fenntni«, test diese« Land überreich an natürlichen Schätzen und ZukunslSmög'thk Uen ist und tron einem werktätigen Volke bewohnt wird, da« auch ter Aeitwelllgen Rot zu trotzen vermag, hart wie da« Eisen feiner Erde und unbeugsam wie die Riesen bei Berae. Kreu, und quer durch Oesterreichs Alpenländer führte un« die Dahn. Heber die lauern hin und zurück, von der Stadl Mo- tirt«, dem festlichen Salzburg, wo ter Fürsterz- Ischos Dr Rieder die buntgetoürfelte (ehenlv Heterogene wie beterobore) Reisegesellschaft mit allumfassender Liebenswürdigkeit empfing, und am Tische abend« im kleinen Kreise kluge wohlbedachte Worte mit seinen Gästen wechselte, nach Kärntens Hauptstadt K'agensurt und vom Wörther See (teilen Liebllchk.i! ter AbstimmungSsieg tm vorigen Jahre für künftige gern gesehene Sommergäste au« Deutschland bewahrt hat) nach Innsbruck, wo Andreas HoserS Grabmal und Kenkspruch den leitenden Deutschen dieSseit« und jenseits ter Grenzen Mahnung und Trost bedeutet. Brüssel-Antwerpen 192 <,06 1931,96 1946,55 1949,(5 Lhristiania 3>96,- 4PO4,- 4185,4 41 4,23 «openhagen 5219,75 52 0,25 5(54,50 54*5 50 Stockholm 6J4:'^5G6 6 65 6*93,10 656 ,50 Heistngsors 539,45 540,5-» 5>l«,l5 55» ,55 Italien 1161,30 1163 70 1! 38, 0 1191,2 • London 113/5 113 ,15 ll7t»,80U8 ,30 Reuyork 2 4,46 2<5X)4 294. 0 29 ,30 Pari« 1983,- 19.97, 2037,95 2342,60 Schwei,.......5104,45 5-«'5,4» 6 >69,1055*',60 Spanien 3J2b,O5 3933.95 4030,'j5 4039,05 Wien (alles) . Veutsch-Oesterr. ' rauchen noch wie vor UUEMt IKON GOLD ZIGARETTEN » Unterhaltung ♦ Erhebung ♦ Selehrung bann darauf, lieber das Gröhenverhältni« der 20fteUigen Bismarck - Erinnerungen eines amerikanischen Malers gefallen hat: Doch ein Erwachen kam. das alle froh binaiv Elt: Auf Oloäb Schulter |ah fllbertocif) geschmiegt die lichteste Taube. Ein drängendes Gurren war ihres Morgen- ungeduldiger Grub „Itun du?" sprach da der Drei-, und ihr weicher Leib wärmte ihm die welke Wange .Hat unser Herr, dein Gott, dir eine freundliche der Verständigste, die Macht im Rücken, sich mit dem Regieren befasse. Man pflegt bei 'Beurteilung der verschiedenen Regierungsformen nicht genug zu beachten, bah in allen, wie sie auch heihen, Freiheit und Knechtschaft zugleich polarisch eriftleren. Stehl die Gewalt bei Einem, so ist die Menge unterwürfig; ist die Gewalt bei der Menge, so steht Anzahl Kubikmeter. ES fläch.' von unb die der Niederlande (35 000 Quabratfilome- her nicht ausreichen zur Unterbringung dieser " ibikmeter ES gehörte noch die Ober* Oesterreich (625 000 Quadratkilometers berühren unb von denen einige hier nach der I chronologischen Relhenfclge hier mitgeteilt | seien. 3m Juli 1826. Goethe mündlich: Die beste Regierung ist doch die Ministerregierung. Sin Minister müsse daS Beste besorgen, weil er sonst auS dem Sattel gehoben werde. Derstand und Einsicht und guter Wille treffen hier zusammen. Da wir unS die Fürsten nicht machen könnten, wie wir wollen, so mühten wir Golt danken, bah Öo flteh er sie ab von seiner Hand, der Alte, in grober Bewegung und mit einerJtltfam irun- fenen Gebärde. Srlbern klirrte das Defiede- ihrer Schwingen, und sie zog einen selig unruhe- vollen Kreis um die Häupter der Frauen unT schwirrte hinaus, schnell und gewandt des Fen- sters Oeffnung durchquerend; und brausten noch nicht so viel Weizen vorhanden sein konnte, und bah ber König Ehrhram daher gar nicht imstande gewesen wäre, diese W nje Körner oder den Immensen Geldwert derselben auszahlen zu können. Auf bas §4. Feld kämen nämlich allein schon 9 223 372 036 854 755 806 und auf die 64 Felder da- her 18 446 744 073 709 551 615 oder 2'L-1 Werzen- lörncr. Hier haben wir also eine 20stellige Fahl. Welchen ungeheuren Raum eine solche Meng« Körner einnehmen und welchen Werl dieselbe de- sitzen würde, davon machk sich so leicht niemant eine Vorstellung. Hiar folgt daher eine Berechnung möglichst mit abgerundeten Zahlen. Auf ein Kubikzentimeter gehen etwa 15 Kör» ner (soviel wie Wassertropfen >, auf 10)3 Kubikzentimeter ober 1 Liter daher 15 030. Divitiert man diele letzte Zahl in die obige Anzahl Körner, so erhält man 12 mit 14 Rullen Liter ober 12 mir 12 Rullen Hektoliter gleich 12 mit 11 Rullen Kubikmeter Letztere entspräche dem Inhalt eines Raumes, der 30 Kilometer i4 Mellen) lang, X Kilometer breit unb 2 Kilometer hoch wäre, denn 1200 Kubikkilometer sind 1300 - KC0<10ä0xl2\» Kubikmeter -= 12 mit 11 Rullen. In Kubik» klang das Klirren ihre- Gefieders wie ein Lied I voll Trost und junger, froher Zuversicht .... | Dann aber brach ein trunkener Schrei von allen Lippen —: Wohl stand deS Hauses plumper, schwerer llmrih vor silbergrauer Wetter- wand. prunkend aber In Überirdischer Schönheit schlug ein Bogen. auS wunderbarem Licht gebaut, eine leuchtende Brücke in himmelhohem Kreise bis zur Höhe des AetherS hinan. Unb sie warfen weicher m warmre lVm uit u«»v .die Arme empor in bingerissen jubelnder De- .Hat unser Herr, dein Gott, dir eine freundliche bärde; 'aereinigt und entsühnt betraten> lhre Gewistheil inS Blut gesenkt, bat) ich so unruhe- Herzen diese S°"geschaffene. Drucke des Bundes, voll deines Herzens Klopsen und Hüpfen an auf der eS grünte wi^ fruhlingfvischer^ Raten und V* v|lC4 Hi * U । vvi **1 •• "ö ' schlaff und tatlos hingen: nun flieg hinaus, unb I mit dem sanften Gurren deines «KropseS locke die Gräser hervor, bah Wieber GotteSlanb uno grüsten möge, wenn du heimloinmst, uns zu holen und jubelnd die Stunde der Befreiung uns zu künden." (Unb liebevoll nahm er sie von der Schulter und hielt sie sest und freundlich In der Stoib.) ..Du warst die Trösterin, die mir das Herz erleichterte mit ihrem Grust. damals, als ich in den schweren Kasten eintrat, in der Rächt, bevor wir die todgeweihte Erde verliehen. Nun tröste die Meinen. Flieg hin. deine toeihen Segel ganz in Sonne zu tauchen. Und dann kehr heim unb fülle auch fit mit SonneI" meinem 'K»ls5'Mlen ,vltt 3a. unermüdliche I gilbte wie fommerrelfeS und »» rötet«- wie Seglerin du. der allzu lang der Schwingen Segel schimmernder Sew-n Herbstes -. Dort oben ...... .... c.— - -—*> । t)ort im himmlischen Raume ertchlon ttch tonen, verhetstungsvoll vom Herrn bingeftcllt. das nie- geschaute Bild überirdisch schöner Gefilde und eines paradiesischen Frieden» - Sie sanken hin, anbetend beugten sie die Knie, und wahrend sie ihre Häupter tief zu Boden neigten, rerblahte In langsamer Feierlichkeit das himmlische Gesicht büchse? Antwort: Der Vater hätte 10 737 418 Mark und 23 Pfennig auSzuzahlen. Hätte derselbe den Pfennig aber schon bei der Geburt des Sobnes. also nur ein Jahr früher eingelegt, so wären es gar 21 474 836 Mark und 47 Pfennig, also em Pfennig mehr als daS Doppelte. DaS Ge» wicht dieser Anzahl würde da ein Pfennig 2 Gramm wiegt. 4 294 967 Kilogramm und 234 Gramm, also 85 899 Zentner betragen und ber Raum, den sie einnähme, wäre 695. Äubumeter grob Sin Pfennig hat einen Durchmesfer von 18 Millimeter und ist 1 Millimeter stark- Von in Reihen gelegten Pfennigen muri* |e&urtstag machen lasIen. Wir bemerkten gemein- der wildsrohen Buntheit farbigen Rausches war bah es bei aller Technik doch ohne - . ein Blinken und Perlen, war em Schimmern und „ Kunst sei. ohne etwas Därgestelltes, ohne und- Zunkeln und Leuchten, bah Ihnen die Augen weil ^^eutung bloh kostbar und teuer. MU einet '“‘'Srt oon Scfveration fügte er binju. bah nun einmal die Engländer jetzt von aller Kunst ent- blöht waren, und bah sie schon so und fo viel ter) dazu. Also erst die ganze Oberfläche von Deutschland, Oesterreich und die der Riederland« zusammen wäre imstande, diese nebeneinanber- gereihten Kubikmeter Körner auszunehmen. Wenn abet gar die Körner einzeln nebeneinandergeleal würden, fo reichte nicht einmal das ganze fest« Land der Erde, zu 136 Millionen Quadratkilometer gerechnet, dazu aus, denn auf ein Quadrat» Zentimeter gehen etwa, 5 Äömer, auf ein Quadratkilometer also 100 000x100 000 mehr, da« sind 5 mit 10 Rullen Körner Die oben berechnete Wenge Körner beanspruchten aber (5 mit 10 dividiert in 18 mit 18 Rullen- 36 mit 7 Rulle» Quadratkilometer Da die feite Oberfläche de» Erde aber nur 136 mit 6 Rullen Quadratkilometer hat, fo find 136 mit 6 Rullen 360 mit 6 Rullen oder etwa 2.6 solcher Srdslächen zum Bedecken nötig, oder die Körner muhten 2- dis schichtig übereinandergelegt werden. Wir hatten nun berechnet, bah diese Mengs 12 mit 14 Rullen Liter beträgt. Rechnet man das Liter nur zu 10 Pfennigen, so würde die Menge Körner 12 mit 13 Rullen Mark an Wert entsprechen, da« sind 120 000 Milliarden Mark. Würden diese unter die gesamte Menschheit Der- teilt werden können, so erhielte jeder Mensch auf der Erde — eS gibt rund 1,5 Milliarden Men- schon — 80 000 Mark. Zum Abzählen einer solchen Menge Körner im einzelnen gehörten, wenn in jeder Sekunde durchschnittlich ein Korn gezählt würde (daS Au-sprechen einer 3 20fteIHaen Zahl nimmt aber mehr als 1 Sekunde In Anspruch), 584 940 M l,Ionen Zahr^ Das Jahr hat 31 526 (X» Sekunden Dividiert man diese letzte Zahl in die Anzahl der Körner, so erhält man die angegebene Zahl Zähre Beteiligte sich die ganze Menfchhett an der Abzählung, so würde letztere erst in 389 Zähren beendet sein; eS hätten also 7 bis 8 Menschengenerationen, In je 50 Zabren sich ablösend. ununterbrochen daran zu zählen. Die« ist da« Resultat der Gröhenbercchnung einer 20stelli- gCH diejenigen, die sich eine Tabelle, wie oben erwähnt, anlegen woll n, seien einige Scherz- aufgaben gegeben, die durch einfache« Ablesen de« in Betracht kommenden Postens schnell gelöst sind. 1. Cm Vater legte am ersten Geburtstag« seines Sohne« 1 Pfennig in dessen leere Sparbüchse. am -weiten 2 P ennlge, am fcrit’e i 4/X fen- nige und jede« Zahr immer die doppelte Meng« Pfennige de« vorangegangenen. Was hätte der Vater am drelhiastcn Geburtstage dem Sohn« auSzahlen muffen? Wie grob wäre da« Gewicht dieser Anzahl Pfennige und wie grvh die Spar- Drei harrende Tage — und drei selig all- verwirre.ide Rächte, in denen sich die Erde empor- hob in ihrer Träume wunderreichen Wahw Dann geschah«! Dann ward der Schwingen silbernes Klirren wieder laut, drauhen an der Wandung der Arche----und sie schoh herein, trunkenen Fluge« schoh sie wieder herein, strahlend wei'), wie gebenedeit vom Licht de« Himmels —: Die Taube! Die Taube! Hub die Männer jauchzten laut ein heihss »Eiahl", und lachend llatschten die Frauen in die Hände: denn im goldgelben Schnabel trug sie ein Oelblatt. frisch, silbergrün und zart, älnd trug e« zu Roah. der es mit zitternder Hand entgegen nahm und Zi^ka reichte. Da stand bi^ Alte leuchtend, grvh und ergriffen, da« Haupt emporgewandt zur Fenster- b'inung; die Hande taten eine seltsam unge- de,. Einzelne im Rachteil. Diese« geht dann durch schickt lich hebende Gebärde, ihr Antlitz adea[lc 0tujen durch, bis vielleicht irgendein Dleich- war so verklärt al« strahle neugeschenkte Sonne jebDä) nur aus kurze Zeit, sich sinden kann. ! ihm breit in die sechshundertzahngen Furche . Geschichtsforscher ist es kein Geheimnis; in — — — — — — — — — — — I bewegten Augenblicken de« Lebens jedoch kann e « man darüber nicht in« llare kommen. Wie man * denn niemals mehr von Freiheit reden hört, als Zedoch die Erlösten drängten sich nicht in wenn eine Partei die andere unterjochen will und wirrem Eifer zu der Pforte, die ihnen des Herren c$ auf weiter nicht« abgesehen ist, al« das) Gewalt, Macht entriegelt hatte. indeS sie 1d)lafenbjagen: und Vermögen au« einer Hand in die Scheu standen fie, gebannt, mit zagem andere gehen sotten. Freiheit ist die leise Parole und sahen nur und tranken nur das LU)t, oaj Deischwvrener, da« laute Feldgeschrei der seine breiten Fächer m den Raum ergo'). öffentlich älmwalzendcn, ja daS Losungswort der mitten in des Lichtes Bann stand Noah, groy .^öpotic selbst, wenn sie ihre unterjochte Masse und ftraff, und verschmähte die Hü e oes zer- anfü^tt unt) jhx von auswärtigem brochrnen Stabe«. Mit ZiSka, der selig Lächeln- Eilösung auf alle Zeiten verfpxicht. den. Hand in Hand gefugt schritt er hinau«. ^llle Regierungsformen I Metern Wunderba^r"Reicht waren die Schritte der werden mit der Zeit unzulänglich. | peiden Alten und hingenommen folgten ihnen 30. Oktober 1828. Es macht einen Unterschied die Paare der Kinder, mit keinem letzten Blicke von welchei Seite her man in eine Wissenschaft mehr die finstere Behausung grühenb, die welk heineinkommt. Goethe sagte mir: Er sei von dem und verbraucht in ihrem Rücken blieb, erfüllt Thüringer Wald her, also von den Gangarten von feinem beklemmenden Dunst, in dem der dtjses Landes in dte Mineralogie und Geolog^ Tieraeruch sich mit den Düften des letzten Weih- überhaupt gelangt. Humboldt habe nur seine rauchopferS fühlich mischte. amerikanischen Buckane im Sinn und sofort. Unb bann traten sie über die Schwelle, Paar 2. Zanuar 1831- Mittag bei Goethe. Wie um Paar actoaltia ben dürstenden Busen deh- man sich gegen die Verwundungen herstelle unv nend sich'volltrinkend mit der Luft des Himmels; abhärte, die wir täglich von anderen erfahren, und der tiefe, reine Trunk erfüllte sie mit einem Wie man sich gegen das Wetter arrangiere ent- neuen Rausch, so dast sie über die Schwelle wan- weder sich durchregnen lasse ober sich notvUilttg beiten wie durch eine Wolke von Seligkeit--: Dagegen schirme, im ganzen aber doch immer da- I »s r rft« xip »rfphnte Erde 1 gegen wie gegen das Wetter verhalte, b. h als Fruchtbarkeit ein Rausch ber Erneuerung muhte foucaulbs Marimen, bah eine Regteruna, Jobalb ben ganzen Erdball ergriffen haben: Gemästet vom man sie laut tadeln könne, verachtet sei. so ec- Duna der Leichen unb ber verrotteten Pflanzen, wiberte Goethe: Das sei so gewi'), bah, wenn von Schlick unb Schlamm, von ber Verweiung und Ofen und R. R. den Kotzebue nicht so verntchtiget Sa, TXarmnnMunrt nfTpÄ Fleisches, batte das weite | hätten, bah er verächtlich geworden, er nicht er- Metern untergebracht und neben- unb aneinander- gereiht, würde diese Menge 12 mit 11 Hullen Quadratmeter oder 12 mit 5 Rullen Quadratkilometer Erdoberfläche einnehmen (1 Üuatral- Lhmctcr 1000x1000 Quadratmeter). Deutschland hatte nun vor dem Kriege 540 030 Quadratkilometer in Europa, seine Oberfläche würde da- bekommen, vergleicht man diese mit vorstellbaren Gröden. Sin Beispiel hierfür: Gs ist wohl allgemein die Sage bekannt, bah b«r Erfinber des Schachspiels, Sessa Sbn Da^r. vom Könige Shehram von Indien für feine Erfindung eine Belohnung In der scheinbar bescheidenen Form erbat, das) ihm diejenige Menge Wet- -enkörner ausgezahlt werde, die zusammenkäme, wenn für bad erste Selb bet Schachbrettes ein Weizenkorn, für bad zweite zwei unb für iebee folgenbc immer bic hoppelte Menge des voran- gegangenen Selbe« gerechnet werbe. Wer diele Fabel kennt, wird willen, datz eine sehr grobe Menge Körner sei dieser Abzählung zusammen- gekommen wäre; wie grvh dieselbe aber ist, wissen wenige, unb eine Berechnung berfetben werden i.och wenigere vorgenommen haben. Der Mathe- matttev berechnet die Summe, die auf die 64 Felder lUfammcnläme. nach ber Formel 2" 1 mittels ber Logarithmentafel. Diejenigen, die nicht mehr mit bev letzteren umzugehen verstehen, mögen sich eine Tabelle anfertigen, indem ft« die Anzahl der Kor- ner bic auf ein Feld kommen, ftetia. und »war inial verdoppeln; hat man auf diese Welse den o l. Posten berechnet, so ist nur noch die ASHttlon der 64 Posten vorzunehmen, und vor dieser Arbeit würde bd) mancher scheuen, wenn sie nicht gar w einfach wäre. Ein aufmerffamer Rechner. o«r Jid) eine selche Tabelle anlegt. wird bald herausflnden. bah bic Summe mehrerer aufcinanbcnolqenoer Posten, aber stets vom erften anflefangen. Unmcr um eins Heiner ist als ber nächstfolgend«. Lo ist zum Beispiel bic Lumme von 1 - 2 -b 4 T 8 gleich 15 ber nächste Posten ist 16. allo eins grober Die Summe der 64 Posten ist habet um dni1 Heiner als bas Doppelte des 64. Po'tens Die Summe, ble man bei ber Berechnung erhält, ist ganz Der- blüffenh grob, I» au>b. bah auf ha ganzen CrU .Männer, ble ich malte“ — so nennt der amerikanische Maler Z. Mc. Lure Hamilton ein reichhaltiges Erinnerungsbuch. das er soeben bei Fisher Urtoin verössentlicht- Hamilton bat eine grobe Anzahl berühmter Persönlichkeiten im Bilde sestgehallen und besonders verschiedene herDorragenbc Porträt« von Gladstone gemacht, mit dem er eng befreundet war und dessen Tochter auch die Vorrede zu dem Buch geschrieben hat. UnS interessiert aber vor allem, was Hamilton über die Entstehung feine« BlSma rd- Porträts erzählt. 3n Kifflngen war c«, wo der .'.mecikanifche Meister den kühnen Berluch unternahm. oon dem Reichskanzler die Erlaubnis zu üner Porlrätfitzung zu erhalten. Seinen ersten »indruck von Bismarcks Aeuherem beschreibt er 'vlgendermahen; „Der Fürst Ist ein schönet Mann, lehr grvh gewachsen unb gut proportioniert; er hat ein gutmütig auSsehendes, frisches, rosiges Gesicht uno einen Kops wie ein Baby, nämlich nur iüt ein wenig weichem lockigem Haar bedeckt.' tiefer freunhliche Herr mit den Dabyhaaren zeigte 'ich ober Hamilton bei Ihrer zweiten Begegnung von einer ganz andern Seite. Der Künstler hatte auf Bismarck zu warten, wenn er von feinem Morgen'tziziersahrt zurückkäme. Der Wagen kam iud) im Galavp daher, wurde aber beim Hatten von einer dichten Menge umdrängt. die ben Kanzler mit stürmischer Begeisterung begrühle. BiSmarck trat In ben Saal, unb Hamilton näherte ■ ich ihm nun, inbem er ble Hoffnung aussprach, bei Fürst werde Ihm jetzt seine Bitte um eine Sitzung erfüllen. .Run aber brach ein Donnerwetter los," berichtet Hamilton weiter. „ES ist | wahr, ich erlaubte Ihnen, wieberzukommen, aber nicht zu einer Sitzung." rief der Fürst. „Ist eS denn nicht schon genug, wenn ich von aU ben Menschen ha brauben belagert werde? Muffen Sie noch kommen und mich ärgern? Ich bin hierher gekommen, um Ruhe zu hctben, damit ich meine Kur gebrauchen kann. Hören Sie den Lärm ha brauben? oie wollen, bah ich zu Ihnen sprechen sott." Auf diesen temperamentvollen Ausbruch hin wollte sich Hamilton gekränkt fort- begeben, aber ber Serretar Bismarcks, Dr. Lhry- fanber, hielt ihn zurück unb sagte ihm: ^Der Fürst wirb sehr böse sein, wenn Sie die Villa verlassen, ohne mit ihm gefrühstückt zu haben.' „Frühstücken sott ich mit ihm?" antwortete der erstaunte Künstler. .Aber ich bin doch nicht direkt von London hierher gekommen, um mit dem Fürsten zu frühstücken. Sch bin gekommen, um ihn zu malen." „BlSmarck ist sehr gastfreundlich, begütigte Ehrysander. .und er wirb die Gesetz- ber Gastfreundschaft nie verletzen. Frühstücken Sie mit ihm, und atteS weitere wird sich schon machen." So führte er denn Hamilton zurück, unb her Fürst, uun «..v - v- — ,------- . --- Aelfltc sich nun wie umgetoanbelt, war freunblldt) I t>cr Verwanblung alles Fleisches, hatte bas weite hätten, hab er verächtlich geworben, und liebenswürdig, und gab sich nach dem Früh- Gelände, fiebernd unter der Glut der neu hervor» mordet worden wäre. Wir kamen l stück bereitwillig zum Modell her, indem «t f" 1 ' * ~r 1 — ------------------------ mtt einer 3tgarre bereitsetzte und die Zeitung las. Hamilton berichtet, hab BlSmarck auch wäh- renb seiner Kur einen erstaunlichen Appetit entwickelte. „Die Aerzte hatten ihn damal« aus eine Eierdiät gesetzt, und er nahm nun dieses Nahrungsmittel in den verschiedensten Formen zu sich, gekocht, gebacken, geschlagen unb in Eierkuchen Dübel verspeiste er zum Frühstück eine ungeheuer- liche Menge, die, wenn man sie In Dutzenden ausdrücken wollte, ganz unglaublich erscheinen würde. Er plauderte von Getränken, von Cocktail« und Weinen und erzählte mir, bah sein Qlbt gesagt hätte, ein Mann durse zwischen feinem 20. unb feinem 70. Zahr 50 000 Flaschen ESampagner trinken, ohne bamit seine Gef auiliee„ „ ----- - hüt zu schäbigen unb hie Gesetze ber Mäbigkeit würben vor Lust. Ah! unb wie hustete ba« zu verletzen. Ich bürste wohl biefe Zahl über- wunbergut! D« lebte Frische, ba wogte Frucht- jArltten haben." geftanb er mir vertraulich, .gai barleit; da hoben sich wallende Schwaben kost- micht zu reden von anberen Flüssigkeiten, wie I itcher Gerüche unb labten ihnen die Nüstern 1 gänzlich zurückgegangen. Likör und Bier." DeS weiteren berichtet noch unb füllten ihnen hie Lungen mit unbegreff- 009 Januar 1832 Das Alter verliert eine« Hamilton, der „preubische Kolob" habe mit ihm Die Erbe war entsühnt, war 3 A^uar .L)as Er vernerc 1 « Xr die Neaersrage gesprochen unb sie für eine .nieder rein unb jungsräulich geworben unb schim- der VSaie^en^eu^Ut“& sehr ernste Angelegenheit erklärt. Deren einzige mcrte geschmückt wie Gottes Braut. von seinesgleichen oeurtcui. Lösung für Amerika Darin bestehe, hab eS die ^llS sie sich aber umwandten zur Arche, stand —- Sllaverei wieder einsühre. H^us, da« sie geborgen hatte, verwittert und _ verwettert' Der Regen hatte es rauh gemacht. Interessantes QUS unb von ber salzigen Flut war seine Farbe ge- nirifhmpfik gebräunt, wie von Rost verfressen; und her oer urnymerr«. uruje - treibenden Baumstämme Wucht hatte die ge- yc£)cr das Gröbenverhältni« der 20stelligen GinP hphciitenbe poetische Behandlung wattigen Balken zerbeult und die Planken und $ veröffentlicht in Nr. 8 der 3eiffIan, Lbwen> raste. Ä «'n- OHübkaHc, Prinz ®ad. Selter-:vea 40. Kreuzplc lan^nftrafte. Tiefenw»'g gaffe, Waigaslc, Mäu-burg, Ätticrjaf iostlverordneter Franz weg. Teuselolustgärtchen, QBettergaff< le, Selters- weg,' reufelSluslgärtchen. Wettergasse, Wolken- Hieronymu- jtrad 12377 (flut bürgerlicher Billige Kleider und Blusen niitiäästii* erholten Sie durch Bolb.tnirb,, wie neu mit | |flt mit Wiki - Haushaltfarben Naturgemäße. Spezial-Arzt Dr.med.Bäumges KelaeEerulsslörnng Ml. 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Warenausgabe für bie Woche vom 28. Rov. bis 4. Dezember 1921. Dicht rechtzeitig abgehvlte Ware verfällt. 1. Brot: Wochenmenge 1850 Gramm Brot • oder 1370 Gramm Wehl. 2 Sonderausgabe bei VebenSmittelamtS: Trockenmilchpulver 90 Gramm 5.40 Mk Stadt. Brennstoffamt. Verkauf von Brennholz: Abgabe In Menaen von '/- 3tc. an vvm Lager in der Dabelsberger- straste. Bezugscheine werden im Brcnnftoffamt au-gegeben. Diesten, den 24. Rovember 1921. 123998 Der Oberbürgermeister. (LebcaSmittelamt und Brennstoff amt.) runa-stedüude, Lar galfe, Brandplah,----. Dflufergaffe, Drlengaffe, Äansleihcrg. Äaplanei- nnffe, Landgrafenstraste, Landara »PHUipp-PlaN, Rlarktlaubenstraste. Reuen Baue, Schlostgalle, >un\Lu?,e, Sencfenbergstraf'e. vonnenftraste, __llergaife, Dagengalfe. W.idengaf e. Dablvorfteber Verwalter Wilhelm Riebel. 6t€l*i>ertrc:tr: Landgcrich:Srat HanS Küchler. Bekanntmachung, Bete.: Di« Landtags wohl. Die Wahlen zum HeMfchen Landtag find auf Sonntag den 2 7. Rovember 1921 •efia. fthL Die Wahlhandlung beginnt um 9 Uhr nenn ttagS und wird um 6 Ühr nachmittag- ge» ichlollen. Die Stadt Diesten zerfülli in folgend« Wahl- Wahlbezirk. Wahlraum: Alte- Rat» baus Rkarttplast 14 Ruf der Bach. Burggraben. AunMaale. K rchenpfah. KirLstra^e. Linden af < Andenplay, Rlarrtplag. Walltorstraste, Weyfrein- gaffe, W<-:cktrinstraste. Zozelsgaffe. Wahlvorsteher Wehgermeister Ernst Ludwig SaL Stell vertret er Sven gier- und Inftallations» meister Rudolf Rüdiger. 2 Wahlbezirk. Wahlraum StüdNfcheS Dienstg-ba-de. Asterweg 9 Astcrweq. Dammstraste. Ederstraste, 3m Dartfeld. Schtllerstraste 'Seferfl raste. Wahlvorsteher Fabrikant Karl Stückraih. Stellvertreter gabrllant Karl Deorgi Zreiwillige versteigenmg. Wegen Aufgabe de- Fuhrwerk-betrkeb- versteigere ich Vlvntag den 2 8. Rovember von vormittag - 9 Uhr ab in meiner Hof- reite zu Orfflabt: zwei gute Pferde (Füchse). drei Paar Pferde» gefddrre, ba unter ein cielbeS Sir'aefchlrr, ein Li ifpänner-Pferdegefchirr einen A derpritfchen- ttxiflen mit Patentachfen. falt neu. einen komplexen Bauern wagen, ein Break, auch als De- fchaftSwagen geeignet, ein Paar Patentachfen mit vier Rädern eine eiferne Sage, Pflüge, eine Häckselmaschine, verschiedene Ärcuiriemen, eine Ackerleine und verlchi.dene andere Degen- stand«, lWagen und Geschirre find im besten Zustande Und können jederzeit besichtigt worden.) Ocfflabt b. Friedberg (O e h ). 23. Roo. 1921. 8 Wahlbezirk. Wahlraum. De^erbe-, hau- Kirchstraste 16 Rn der Hardt, Krofdorf er Straste. Rvrd - Anlage. Robhcimer Straste fast am Dlenetig. den 29. November 1911, oof mittag» 10 Uhr, im Stadthaus. Beeqstraste 20, Zimmer 6, öffentlich vergeben werden Dte Beb nqunarn kbnnen bortfekdst am 29. Roe, von U Uhr bi» 10 Uhr eoimtUag», cmgr'ehen werden. (Biefitn. b#n 22. Rovember 1921 123478 Der Oberbürgermeister Die Wahlhandlung beginnt um 9 Ubr vormittag- Um 6 Uht nachmil« igd dürfen nur noch die Wähler zur Stimmabgabe -ugelaflen werden, bie ^u diesem Zeitpunkt im Wahlraum fchon an- M send waren Air dann crtlart der Wahlvorsteher die Abstimmung für geschloffen. Ungültig find Stimmzettel: 1. die nicht in einem amtlich abgestemvelten Um- schlag oder in einem mit einem Kennzeichen versehenen Umschlag übergeben worden lind: 2. die nicht von weistem oder weiblichem Papier find: z. die mit einem Kennzeichen verfeben find: 4. die entweder mit einem der zügel Irenen Wahlvorschläge, insbesondere auch hinsichtlich der Reihei.folge der Bewerber, nicht vollständig übcieinfnmmcn oder nicht den Ramen de- an erster Stelle stehenden Bewerber- eine- Wahl- vvrschlag- als einzigen Ramen tragen; 5. die auster der Angabe einer Partei weitere Angaben enthalten; 6 denen ein Druck- oder Schriftstück beigefügt ist. Cmcbrere in einem Umschlag enthaltene gleich- lautende Stimmzettel gelten als eine Stimme; in einem Umschlag enthaltene, auf verschiedene Wahlvorfchläge lautende Stimmzettel find ungültig. 122428 Betanntmachnng. Detr.: Behördlich: Defch;inigung über gewerbliche Derauherung uon Luru-gegenstän» den des 21 de- UmfahsteuergcfetzeS vom 24.12.1919. Demast 8 201 Abf. 2 der 2lu-f.-Dest zum Umfat)ftcuetflcfcn vom 24.12 1919 bringen w.r zur Kennmlck. dast alle für bat Jahr 1921 auf- gestellten Bcfch-inigungen über bie gewerbliche Wcueiverckusterung von den li § 2! vorgenannten Ge estes näher be?,e;d> eten LusuSae enstäaden am 31.12.1921 ihre Gültigkeit verlieren Anträge auf Äll-steÜuna einer neuen Defch'inlgung sind bis spätestens 10 Dezember 1921 hei den unten i netei Unfiß teuer mtetn ein ureichen. Die Delchei.iigungen werden stempel- und gebührenfrei auvgefertigt und find In den ersten Sagen deS MonrtS Januar 1922 unter Rückgabe bei- alten Befch Imgungen bei den unterzeichneten Umfabfteuerämtctn tn Dmpfang zu neh neu. Diesten, Dustbach, Drünberg. Hungen, den 23. Rovember 1921. 123848 Die Finanzämter (Umfahsteuerämter) Wkt-AM zu häufen gesucht. Schristl- Ang. unt. 015283 an den Gieh. Anz. Sämtliche la*l$Mlliclei Maschinen Mßlsrailagsn ttrolitei o. liefern Dreiewert Fuchs & Co. Maschinenfabrik igiyr) Marburg an der Lahn tertr.: 11*11111,htateti Möbelfabrik Georg Schwab rjpr Spezialität: ^Brautausstattungen in jeder Preislage direkt ab Fabrik Darmstadt, Heidelberger Str. 129-1291/» SchAstenftraste __,. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Hemrtch Stimmer. - Stellvertreter: Kaufmann Heinrich Becker 4 Wahlbezirk- Wahlraum Sch-.ilstgu«, Schillerstraste 8 2m Rodberg. Bück ngftraste. TMarburger Straste, vchottstraste, Oteinfttabe heim ine Kramer Stll Vertreter: Stadtverordneter Heinrich HLhn 12 . Wahlbezirk. Wahlraum HandelS- lamm ergebt ube. Lonystraste 7. Bletchstraste, Dvethestrafie, Henfclftraste, Lonystraste. Wahlvorsteher Stadtverordneter Professor Bttchsi- ?k l v Ct:eter: tanb IS anmrr Synd kuS Dr. -s«. , 13 Wahlbezirk. Wahlraum Oberreal - schule, Slngang Stephanstraste. DtSmarckstraste, Deorg - Philipp - Dai st aste. ®utenbcrgfr.ac3c, He«fenstraste, Keplerstraste. Landmannstraste, RahrunaSberg. SLtstenbergcr Weg. Demarkung Sch'f'enoerg. Woltftraste W-hvorstne er Emil v mon. DWahlbezirk Wahlraum: Ännfimuinben- faal, Cteblgftraf)e 56. Rulweg. Ebclstraste. Grb- kauterweg, Ceibgeflcmer Weg mit Bergwerk, Cieblgitiahe, Wckfonstraste. __ Wihlvorftehcr. Lehrer Wilhelm Rlichel. Stellvertreter: Fabrikdirektor Peter Thome. |0 Wahlbezirk Wahlraum: Realgymnasium. Ludwigstraste 11 Ludu ,gstrahe. Am Rleaelpsad. An der Warte, Drüninger Pfad, Wtlhelinst raste. ______________________ lieberron-t'imn der ädnil- aitlnaben 2*r. Angebots u. i'i -42! an den D An^ pu Plätze und Strümpfeftrfden werden noch nnaenomm. II Inlrrlan*. 9inlan5iaflc 3> p. 01M39 w l i ir (Mrbe '• rich iae LSfunnen nta- tdlung #r 6 ?chr. Wiig. iii Ol~>437 a d. Anz. ^rZnlein, iLn'-le Üs^nbrL snchl bie Beknnnt>chast eines älteren solid. Herr« C&itroer n cht au^nefliLI flla ebelftcftnnt. «eben» flrfnbrten. MSbel Qnl oorbnnben. LLr Anaeb. u JH5392 an^. vfted «az. luntte rHerr.K i chnäa^er, n'. oetichrrr, VebenSltelL Witte der M «rüuscht mit einem eint i>rL aeL Altere bef. zu werd. fnät heirat. CH. unt. lfF>l an Inn. M Diesten. Gerieten bunt l arfln rot ar'ir Siilee^eeL m. meist. lieilenaiL..*uiier ar. 2au 13.1L Vubroiaitr. ob. Unia ä'Igtc, Kriegervitwen Fricdens- rentencmblänger und Rltpcnlionäre werden für den Mon^il Dezember wir folgt bei der unterzeichn neten Stelle gezahll. Dien-tag den 29. Rovember 192 1, vorm. 8—12 und nachm. 3—6 Uhr für Schwer- beschädigte und Friedensrentenempfänger; Mittwoch den 3 0. Rovember 1921. vorm. 8-12 und nachm 3—6 llhr für Är-eacr- Witwen und Altpcnsionare. -3868 Diesten, den 21 Rovember 1921 Städtische Fürforqestelle der Kriegtbclchidiäten und Kriegshinterbliebenen Alterweg 9. M Felle und Pelze aller Art werden rum Gerben und Fhrben angenommen. Läden: Gießen: Neuenweg 4 -*c Seitenweg 79a Wetzlar: Krämerstr. 10 Färberei Braubach & Fischer Chcm. Waschanstalt Gegründet 1848 Preis das Paket Wik. ?■— Tß/eifinacht'S Brenn- 9342 Isolierboxen. SoDderanssiellung lürOelen n. Herde Rodheimar Slra0e42. 12402c iIIIIlIl!IIIIIIIII!IlIIIIIIIIIlIIIIIII!IIRI!!!!III!IIIIIIIIIIIIII!l!III!IIII!I!IIIIIII!I>IIIIIIIIII!II!II!I!IIIIIIRIIW 11702 nrniiö Filiale Gießen. frei HauS 12025c klarer 5 । Pk fllrinnio^miibn.Eirölnnnsbunkn MrlündN G. - bJL i—w Modelle - w F. 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SSi beteiligu machte, ES toutl gegeben tagswah im (Zahl Bureau der Tßa BeichStc heutiger Dir ge digen A len tDkt bundes deutsche den, tDdj Nt bat unb Ba ^307 e Men be Eimunen Ltini von 94 6i Nägt 72 ta?» venLgt. gegen m Diesten 63715.- 9^9 bc also öd tnfolflc redjtAeitfnen Ein* tuuf» noch fpotibilllfl. Aug. Lotz, ■ fOfrlcrf. TeL E r-Erfindsr-t Um fa.t die Hälfte 2288V PlockatraBe 10« wurden ytioi Zolkz 85 453, ??cbtl nab] m u n i [| baren ,, ( Hr.2< 5o"n;liA s» &» ,ac«[ rin-ej [st *)° v.bester.stuch'.schnellwtich- fine 2t aste. Innnncnrrtfte. breitbucki Tlere.die besten zur Zucht u. 111 afL Sehr flute Brester. Mark 6- 8 Loch, alt 110-110 v. Stück, t'äufrrfcbroeine von HO Pid. n ftöririfl per l'fb. 11 Mk. ab bier oenen -tachuabiue. Garantiere iür‘4nlmn Tiere und ar- funbe Ankunft. 10295D Zr. 3of. Kochmann iifiinnftflbt(t'cn.). Born mUble. reL 11 r. 99. MM von 5 Ztr. an frei an» Hau». 11247 j. weither#—, (V.r^löftcbec .»3. 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