17J. Jahrgang Erster vlatt 65 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Brei,e250P>. Bei Platz« Dor|d)nft2O Aufchlag. Haap.fchr»f1Ieiler: Aug. Q)oet3 Dcranttoorllich für ‘Pofitik: Aug. ©oct}; für den übrigen Teil i B.: Aug.Goetz: für be* Anzeigenteil: .Hans Peck», fämllich in Diesten. m. 251 Der Giestener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn» und Feierloas monailld?nig a ii8 dem Wittelsbacher Geschlecht v r.sih A ch er Ira d e sich nachdrücklich gegen die Dergcwal Uung vb:r- schlesiens Er führte aus, in dieser schweren Stunde soll das ganze deutsche Doll wissen, dah wir Bayern treu zu ihm Heben, und dah wir Hand in Hand mit den übrigen deutschen VolkS- stämmen gehen. Die bayerisch' StaatSregierung weih sich eins mit der Dollsv rlr.tung i i der Verurteilung deS Genfer Spruches und des Diktates der ehemaligen Gegner im Kriege. Vor dem Forum der Welt erheben wir Protest ge rn die Lösung de od:rs FiiedenS- vertiages entsprech.nd a )‘ife!,e i v.rm g n Ich fasle den Begriff der Gerechtigkett vom Standpunkt der christlichen Weltanschauung auf. Dieser Begriff steht auf unverrückbarer Rech SdasiS. Er tennt weder egoistische noch Irgendwelche, dem Misitarismus bierenbe AuSlegurg n w der po- (itifac Ziele noch willkürliche Absichten. Wtr empfinden seine Derletzung um so tiefer, weil sie sich hinter Sophismen und hinter dem Sch ein te£ Rechts verbirgt, w il f e sich mit einem auf Täuschung der Well bwachneten Schein umgibt. Wie kommt es, dah überall da ängst llch auf die Selbstbestimmung auch d r nationalen Minderheit Bedacht genommen wird, wo es zum R a ch t e i l der deutschen Sache cln- schlägt, während man umgekehrt entweder die Abstimmung ausschlieht oder, wo ei e deutsche Minderheit sich sindet, diese unberückfichtigt lähf. (Lebhafte Zustimmung.^ Dem Genfer Spruch fehlt die schiedsgerichtliche S cherheit. Er i t von politisch gerichteten Regierungsvertretem gefällt, ohne dah uns die Stellung einer Partei elnoe- räumt getreten wäre. D e E ts t.e oft behandelt wurde, und die gerade in der A .bciterschast die größte Beachtung sand und Millrid für bas russische Voll erregte, soll hier tnn einem Augenzeugen in ihrem Verlauf geschildert und ihre wirtschaftlichen Ursachen und Fv'grn ifargri-gi werden. Di: Part, ip I ich "5 Ta ne R u ra' > ll der Liga verbürgt dafür, daß hier jede harter Politische Tendenz ausgeschaltet wird, sondern es Icmmt ihr nur daraus an, die völlige Wahrheit über die Zustände in Rußland b:n breitesten Masten unseres Volles zu vermitteln. .Ärcis Büdingc'.:. -)(- Setters, 24. Ott. Gestern war ein Doppel-Feiertag für unsere Gemeinde, galt es doch am Erntedankfest der Gemeinden Seilers und Wippenbach, die beiden neuen Glocken der Gemeinde einzuweihen. Die Glocken waren bereits vor 8 'Tagen eingetroffen und in feierlichem Zuge und mit festlicher Ansprache des Ortspfarrers und Gesang vom Bahnhof eingeholt und Mr Kirche gebracht worden. Rachdem sie dann an Ort und Stelle aufgehängt waren, wurden sie gestern feierlichst in Gebrauch Genommen. Der Männergesangverein, der Madchenchor und ein Gemischter Chor unter Leitung unsere- Lehrers toirtten bei ber Feier mit. Rach enl- svrechender Handlung des Ortsgeistllchen am AI tar wurden die Glocken erst einzeln, dann M- samrnen geläutet Die Glocken sind ein Geschenk der Gemeinden Setters und Wippen doch an dre Kirche, sie wurden von der Glockengießerei Rinker in Sinn gegossen und wiegen zusammen etwa 9 Zentner. Kreis Schotten. § Herchenhain. 24. Oft Gestern abend fand in der Wirtschaft von Karl Adolph ein sehr interessanter Vortrag über Hercheohatn und seine Entstehung durch Profellor Röschen, Laubach, statt Der Redner führte uns doch nicht zu dem gemachthaben, was wir i sind. Warum?--Und den Menschen in diesen Tiefen aufzuwühlen, ihm solche Fragen auf die Lippen zu zwingen, das vermag nur ein Großer. Ein Großer ist Hauptmann hier auch in seiner Technit. Aach der „Versunkenen Glocke" und ähnlichen Werken kehrt der Dichter wieder zum „Raturalismus" zurück. Das Drama auf der Bühne könnte sich fast so auch irgendwo im Leben abfpiclen. Und nicht zum letzten ergriff das Werk so stark durch feine Erbenschwere unb Menschennähe. wenn's sein muß, durch feinen ..Raturalis- mus" Jedenfalls standen auf der Bühne wirkliche Menschen mit gemeißelten Zügen und scharfen llm- riff en, nicht bloße Schemen oder sprechende Puppen, wie sie die Modernen leider so häufig hin- ft eilen. Zunächst Henschel: zu Beginn des Dramas ein Hüne, ein gerader, zuverlässiger Mensch, der allgemein geachtet und dessen Rat gerne gehört und befolgt wirb, bis dann ein Dunkles. Unbegreifliches in sein Leben greift, gegen das er sich nicht wehren kann, und das ihm schließlich im freiwilligen Tod den einzigen Ausweg sehen läßt. Die Unentrinnbarfeit dieses Schicksals wurde von Georg B a- d u r a überzeugend gestaltet Heber die gütige Knorrigkeit und Herzenseinfalt Henschels lleh er gleich zu Anfang einen müden tragischen Schatten gleiten, und nach der entscheidenden Szene des vorletzten Alles war er ganz der Schicksalszer-- schlagene, für den es keinen Eigenwillen mehr gibt. Auch die große Rolle der Hanne lag in bester Hand. Rose R u 6 u e r ist schon äußerlich wie kaum eine zweite Schauspielerin für diese Gestatt geschallen. Die stramme Bauernmagd mit ihrer profitwütigen ur* skrupellosen Zielstrebigkeit, dann mit ihrem gemeinen Triumphieren unb am Ende mit ihrem grellen Aufflackern und Zusammensinken stand so wunderbar „echt" auf der Bühne, daß einem kaum der Gedanke aufkam, das werde ja nur „gespielt". Die Schar der Aebenperfonen ist recht groß. An einigen konnte man seine wahre Freude haben. Der gute Siebenhaar, der mit Lauen Phrasen Henschels Röten abbelfen zu können glaubt, wurde von Karl V ol ck gegeben; diese Rolle bietet ja kaum Gelegenheit zu besonderem Hervortreten. Auguste M a r ck s war als Molchen Henschel,dem grüblerischen Ebenblld ihres Mannes, mitunter etwas schlecht verständlich, wodurch die ergreifenden Szenen des ersten Alles manches verloren. Glanzleistungen waren der schwindsüchtige Komödiant Wermelskirch (Richard Hellborn), feine abenteuerlustige, naseweise und tanzwüiige Tochter ((Cläre T ü r f), der zotiae unb geschniegelte Kellner George, der nur an P.nke-Pi üe" denkt (Fredy Döring) und als köstliche Wiyblatlfigur der fieine jiddische Handelsmann Fabich (Paul 0H e fr- nett). Weiter sind noch Karl Z u fr n f e als seind- lichir Schwager Henschels und Heinz B e ch st e i n als alter,DerbUterter Hausse h^vorzuheben. Die Regie Adolf T e l e k h s verstand eS ausgezeichnet. die ganze Bildfrast und Lebensfülle des Dramas lebendig werden zu lasten. Kleinere Streichungen halsen leichter über manche Längen hin- weg.die eben der „naturalistische Stil" bedingt, die aber dem wertvollen Stücke keinen Abbruch tun. Das sichtlich ergriffene Publikum kargte nicht mit herzlichem Beifall. gk. • - EincLeuthoLd-Grinnerungvon Wilhelm Steinhaufen. Wilhelm Steinhaufen, der greife Frankfurter Meister, erzählt in der Schweizerischen Zeitschrift „Das Werk" von seinen Münchener Zähren, in denen et viel mit Thoma verkehrte. Eines Tages befanden sich beide in einer Künstlergesellschaft. .Ich kam In die Rachbarschaft von Leuthold, dem Dichter, zu fitzen", schreibt Steinhaufen. .Er war eine Lange grobknochige Gestatt, fein bartloses Gesicht hatte etwas Mephistophelisches. Er sprach seine oft sarkastischen Sätze im reinsten Schuoeizertvn, gurgelnd und krachend. Er schien seine Malerfreunde zu bewundern und zu beneiden, tote Leute, die cs mit der Kunst leichter hätten, als er mit der feinen. Richt weit von uns saß der Maler Pigl- heim den Kopf nachlästig-träumerisch auf ferne Hand gestützt Leuthold stieß mich an und sagte, bewundernd auf ihn hinweisend. „Ist der nicht ein wahrer Antonius?"' Und wirklich, Piglheim war ein auffallend schöner Mensch, fein Kops mit dunkellockigem Haar, den großen dunkeln Augen konnte wohl an den eines griechischen oder eines römischen Jünglings erinnern. Ich glaube, Ccut- holb sprach dann weiter, wie schön der herrllche Jüngling sich im Gefolge des Bacchus, den Thyr- fus fchwinaenb, machen würbe, unb zitterte dabei feine klassisch gebauten Verse. Man weiß, wie schnell Piglheim zu einem großen Erfolge kam unb wie man ihn auch als Maler und KünfUcr bewundert hat; um so mehr war sein früher Tot traurig, der ihn schon im Anfang der 80er Iah» ereilte. Die Erinnerung an diesen Wend ist mir wohl nur im Gedächtnis geblieben durch die Gestalten Leuthvlds unb Piglheirns In ihren merkwürdig tont rafl terenben Erschiinungen. Der Tot ha: beide saft zu gleicher Zeit unter die Erde gezogen." 11 vl. <)1 jUttnun vurdeverh & -LZ Sie jt-besten Sb 2b- «Ui«" Bart hak die Sorge a^genomm finde m »erb-los Fran -rat gaJ oung zu Dache an! fotf auf die jrtiÄ wird 4MCOO M gn. E börsernB ber ÖOiäfrt mordet Sührfrü in 'Ittoi eeatiltfr auS den 3® 000 risch ix "San e wertere ber 6 tung tigen 6 Parte« WQ iif auf nafcou । bie prr' zwe Sas ton Dz- Schnei luffie tut schon Dom •UMie, s Hi >ion V1W Mr •uinn i ^9« Defa ItoS11 L^; ^ufe.ä? HütOlN). Werl Original' auch Xifong i 12. uni 11 n Gericht Bui Vmter onBerem öert. vielleicht <1-13 Qtnbbcün und 6c*jft feit 25. Oht 24.0ht Saturn: 2247,75 2252,25 2227,15 2232,25 8^28 26.10. Schweizer Franken 2,75 gtgenuEcr der Hauptwachc bewilligte man 3 Mark. Die Bauten sollen sich architcfto» cd tfl ja jeben'aH? ein starkes Stück, wenn man > I VekKSulS I 24.10c 3,20 1.74 3,35 1,81 3 25 100 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 Qlmsterdam-Rotterd. 5894.10 5805,95769,20 5750,80 Druffel-Antwerpen. 1223,751226,25 1186,301183,70 . . Fr. . . Fl. . . Kr. . . Kr. . . Kr. . . Kr. . . Sh. . . Fr. . . $ Darum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Dien.... Loudon. . . Paris. . . . Reuyork . . Cyristiania . . Kopenhagen. . Stockholm . . . HelstngforS . . Italien..... London .... Reuyork .... Paris..... Schweiz .... Spanien .... Wien (alles) . Deutsch-Oesterr. Prag...... Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . . Konstantinopel 185.25 3.325 0.23 5.65 40.05 21.65 21.65 39.50 0.75 549 - I 85 3 95 mc. Frankfurts. M.. 25. Ott. Clöf Frankfurter D lehh o f findet künfNg auch ein Pferdemarkt statt, auf dem ahn« Hd) wie auf den Bichmärkten amtliche Preisnotierungen vorgenommcn werden. . eftem M er-" r^»K,n 6 Drosestm fett füM Wechsel auf Holland..... Deutschland . . Wien...... Prag...... Paris...... London ..... Italien..... Druffel ..... Budapest.... Reuyork..... Agram..... Bukarest .... 8,31 169,70 23,03 53,10 Mcntl.Wchcn Anm 1. November gesucht 11398 Babnbojitr. 14 IL ■ 360 000 Mark. Die Bauten sollen sich architektonisch der Kirche und dem Straßenbilde einfügen. Man erhofft, bafi binnen vier Jahren durch die Pochtertrögnisse die Baukosten gedeckt sind. An Winterbeihilsen für Bedürftige werden vorerst monatlich 645 000 Mark ausgeworfen. Auf Antrag des Wirtschaftspolitischen Ausschusses werden auS den tteberschüssen der Gasgesellschaft dem «Wohlfahrtsamt eine Million Mark überwiesen. Me zur Berteilung an wirtschaftlich schwache Bürger zwecks AuSaleichS der hohen Ausgaben für Das kommen sollen. Dz. Hachenburg. 24. Oft. Der erste Schnee zeigte sich hier am Montag morgen auf den Dächern, nachdem die Temperatur schon in den Tagen vorher sich nicht weit vom Dullpunft entfernt gehalten hatte. auS Herihenhain wurde 1283 urkundlich genannt in» 12. 3abrhun- drS 1L Hahrhun- 3231,75 3238,25 3^66,10 3873,90 257,70 255,20 644,35 645,65 656,80 658,20 165,33 165,67 119",80 1201,20 3021,95 3028,05 2177,802.82,20 1 Zimmermädchen, 1 Hans- mälch. ;.bob. Vobn flef.*1*®'’ Betel Prius Carl, CleSe». Word. gn. Ssch wege (Werra). 24. Ott. Auf der Landstraße zwischen den benachbarten Ringgau- dbrfern Metra und Röhrda wurde heute vormittag der 60jährige Arbeiter Sauer aus Röhrda ermordet auf gefunden. Der Ermordete war gegen 6 Uhr früh von zuhause nach seiner Arbeitsstätte m Qld.ro gegangen. Die Tat muh zwischen 6 und 7 Uhr, als es noch dunkelte, begangen worden sein, her Täter ist noch nicht ermittelt Vermischtes. Zwei Schafherden gestohlen. fpd. AuSdemSpessart.25. Oft.Den Schäfern Läpple und Rinker aus Oberndorf wurden nachts ihre ganzenSchafherdeu fortgetrieben. Läpple konnte unter Lebensgefahr auf Mainstockheimer Flur seine gestohlene Herde wieder zurückhvlen. Die Gendarmerie in Kitzingon ist den Tätern auf der Spur. 3,50 8,25 -,62 er. erzählt -fflerT wp zt viel mit fanten IjJ kam in die 'Dichter, jv - eine lange zckch-r-u- ch seine ost Gerichtssaal. fpd. Landau. 25. Oft. Das französische Kriegsgericht verurteilte die Dirne Grete Ulrich aus Ludwigshafen, die einem 0 ffizier in dessen Zimmer 900 Franken gestohlen hatte, zu fünf Jahren fen gestohlen hatte, zu fünf Jahren Gefängnis. Züricher Devisenmarkt. 25. 10. 0140 bei BaadS. 1.7Q4. 125 40 59.20 88.80 11780 88.80 117.80 97.80 125-40 23.80 174,30 175'20 169,30 19.98 20*02 22,97 54,90 55»10 52,90 2uche für fofort SS BetWtin 1 MMgUK. Moritz toreqori, ________(Sichen. 014073 Tükbt, annänd. MonatS- mäbcben bi» nachmui<-qs gesucht 014091 fflr. Steinweg 23 IL (rin Cüern fonrirnt werd Mädchen icQt schon für einige Tidn. in SteUg. gef. Mtw Goetüettr. 31 I. Aus dcrrr 2LvttsvcrküuvigungHblatt. ** Da» AmtSverkündigungsblatt Ar. 151 vom 25. Oktober enthält: Bekanntmachung über Höchstpreise von Zement — Auslosung von Obligationen — ErwerbSlo>enfürivrge und Ge- Werbeaufsicht. — ErwerbSlofenfllriorge. — Gebühren der SchornstEinfeger — HauvtDrungen. — Straßensperren. Bon dem zur Deckung der GeländrerwerbS- kosten für den Bahnbau Gcünberg—Lrnbosf durch den Kre^S Gießen ün Zähre 1835 ausgenolumenen Kapital von 80 000 Mark sind auf l.März 1922 zur Rückzahlung auigeloft: D.e Obligationen Lit B Qtr. 3d 503 All.. Lit. C Qlr. 15 und 13 zu je 200 Bll. und Lit D Qlr. 11 und 50 und 96 zu ie 100 QM. Walzarbeiten. Wegen Bomahme von Walzarbeiten werden nachtrhendr Krrisstraßen ür den FuhrwettSverkehr gesperrt: Seien- raufen—Muschenhe.m vom 23.-29. Oktober. Dettenhausen—LangSdorf vom 29. Oktober bis auf weiteres .Sotmir SW-i» 7 Ctanif Äütuieic °vew ikfoU den-. Ämtft. Alraft ans Nt waren ein. Um «®. Kr sich enllchlosfen. n, uni M, E nächsten i, KartowN. lleuenweg 9, m Schutz, m Srj .ifl. e [ über bat XußUnb lSen-syre- äibat wÄ rkrhrt. ter ibcamto ;• Mnisse ie M- mm 's cjiMe ir M h;r iMrtriischer !r Inlerrssk rt in Uth. t drtMdeli trrschaft dir für Lis allem 2Lign» l unb i!)u ' 5-rrzrl g/ 1 mal All fäu VMw , svrdern ci je BaWt :n breiter In. rn toai du de. galt et Sen Stile» i Glocken xfen waren ü in feier- spräche der >vs eingeholt Mtan waren, Mt iuch aeluw- Mädchemo' Mg unserer MH ent- chen cm 21 n, dann 9f ein Teschs idach an ö* ifjerci Rinkv nnmtn z®6 MK5 2122,- 8.25 - ,53 e W L i er nut.der Jaler H ch auf rs& Jaube, s* ;«s Für hiesige Großbank-Filiale ordentlicher Bureaubursche mit guter Schulbildung gesucht. Bezahlung nach Tarif. SchrifUiche Angebote unter 11379D an den Gießener Anzeiger. X «. Ocu. wJ2e Murray, Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: .... 25,1g. (In einem Teil der Auflage wiederholt) Amerika und die „ReparationS"-Zahlungetz. London, 25. Oft. (WTB.) Laut .Dailv Telegrapb" haben die amerikanischen Bankiers den Präsidenten Hardmg überzeugt, tah die Delegierten der anderen Länder aus derW a 1 b i n g- toner Konferenz wenig D.geiflerung für eine Beschränkung der R^stcmg.n zeigen w r>en. wenn nicht auch internationale Finanz- fragen zur Erörterung kommen. Zahlte ch: Ratgeber des amerikanischen Präsidenten feien der Ar ficht, bah die Regierung der Bereinigten Staaten Frankreich irgendeine m i l i t ä r i ? ch e Garantie gegen einen deutschen '21 n- griff geben müsse, durch die die tI.Narung gemildert werden könne, bah die Bereinigten 2.aalen keinen Anteil bei der Garantie der Reparationszahlungen nehmen würden. Cd w r c vor- geschlagen, bafj die ameri'.anische Regierung, falls Deutschland die an Frankreich geschuldetenReparationennichtzah- Ien könne. Frankreich einen gleichen Teil seiner Schuld an die OZereinigten Staaten erlassen werde. Aus der französischen Kammer. Par iS. 25 Ott. (WTB.) SS ist wenig wadrfcheinlich. dast die InterpellattonS- bebatte, die heute, DienStag. nachmittag« wieder ernsetzt. heute beendet wird. (!•' stehen noch zwei Interpellativren der Kommunisten Sachen und tiafont zur B ratuna. Herauf b ginnt die Debatte, für die bereits 16 Redner gemeldet lind, darunter Tardieu. Barre« u:.d Arago. GS wird allgemein angenommen, bat) sich von nun an die Debatte in der Hauptsache um Fragen der inneren Politik dreht. Sin Streik in Bochum. B o ch u m. 24. Oft (WTB.) Heute nachmittag wurde der gesamte Betrieb des Bochumer Vereins für Bergbau ft tilge legt. Der Grund liegt in dem Stteik von 82 Maurern beim Bochumer Verein wegen Sarifftreitigfeiten. Da fein Ersatz für die Streifenden beschafft werden konnte, mußte der Hochofenbettreb gedampft werden. Dadurch wurden die Kraftwerke infolge des Fehlens der GaSkräste außer Betrieb gefetzt. Der Betrieb im Bochumer Verein mußte ftillgelegt werden. Annähernd 12 000 Mann sind ar- beitSloS. ZeitungSverbote im besetzte« Gebiet. ""Speyer. 25. Olt. Die .Köln. 3tfl.“ u«> das ,Rheinifche 03olUblatt“ sind durch die französischen 03ehörden auf bcct Tage, vom 24. Oktober ab. verboten Handel. Frankfurt a. M. 25. Olt Aach Beschlich des BörfenvvrstandeS blieb die Börse für den Wertpaplcrhanbel fl e s ch l o s s e n. Von Bureau zu QLureau werden einige Ab ucht zur Kübrnnq feines Handballs etn tidttioed Mädchen 4. 1. ?Ioö. oder fpäter. Lchr. Lna. nrBild um-11332 a. d. (Sieh. Anz. 8ü möbl. jfimmtr Mi fofort ob. z. L 1t. von gebildetem Herrn gesucht. SditiftL ^naeb. unter 014062 an den (Siirft. An». Ouimer Manfmoutt sucht IriL Ml. iw mit Rin er n'ion. Lchr. Anci u.0N D u. d.A.An». (OittniöbLS'inmcr, cütl- mit voller Venüon per fofort äu micicu ßefueb:. LüiriNt Anoeb. n. 014103 an d. (fiten. Aut, erbeten. Student sucht für sofort 3 im nie wt Lcktrctb- tifch. Lchr. Anaeb. unter (>14071 an den (flieh. An^. i?ectcd3immcr x. Unter» stellen von Möbeln ae» sucht. Cchr. Ang. u. 1888 an Herio» Miueld. Ann.- Exp, Vlockstr. 5. 11330h aenhatn unb dem QL5t von Fulda, durch b^en Bi-ranLiOung iuch Herchen^ain vom Kaiser Jtarf VX". erlaubt wurde, jährlich einen Qllartt ab- »nRnrfgn welcher früher auch lehr bedeutend war. AaSen bamlaa^jr der HaupwerkeArSstrahe noe Fvrntturt—Leipzig, bie heute noch recht deut- stch zu sehen ist. und eS ist daher auch erklärlich, warum der Zohannimartt «nrn so groben Besuch hatte Wetter berichtete Professor Röschen über Vie 3erftömng deS tzvischni Herchenhain und Goe- henhatn — eluenfalls an der Strafte Frankfurt— Leipzig gelegenen 2<^r«hain — im Dreihtgjähri- flen Kriege durch bie Schweden. Hebei sonstige wichtige Punkte der näheren Umgebung wie Alte- hurg. ®rnfr6crg (genannt SnnelSberfl), welcher Ausdruck heute noch tm Dialekt der Bewohner non Sichenhausen gebraucht wird, wuhte er sehr Lehrreiches zu berichten. Äreis Aricdbsrg. va. Friedberg. 25. Oki. Borgestern kam es am hiesigen Bahnhof zu einem Zu- sammeastoh zwischen Schutzpoli- zisteaundlärmeadeaDreschmaschl- nenarbeitern. Einer der Ruhestörer roorbc verhaftet. Hestzeu-Naftzau. Die Hot der Studentenschaft. mc. Frankfurta. Qll.. 25. CIL Angesich S ber großen QIxrt unter der Studentensch ist tat die grarffurter sozial tudentische Zentrale eine Organi'atLD i irS Leben gerufm. die es armen Stubenten erm g icht, ihren tag ichen Mittag- un b Abendtifch unentgeltlich in Familien einzunehmen, dir sich dazu berät erklärt haben Damit wird manchem Mudemik.r die Sorge umS tägliche Brot vermindert oder ganz abgenommen. / Die Hauptwach« verpachtet. Sranff urt a.QH., 25. Oft. Der Magi- ftra t gab heute seine endgültige Zustimmung zur Derpachtung der Hauptvach e an den Allgemeinen Q3anftierein in Düsseldorf auf die Dauer von fünf Zähren. Als Pacht- vreiS wird die jährliche Summe von mindestens 400 000 Mark genannt. Dazu kommt die hohe Abfindungssumme an den bisherigen Pächter der Hauptwache. Auch die etwa 40 Angestellten des bisherigen Tasäs dürften entsprechend abgefunden werden, wenigstens solange, als sie erwerbslos sind. * Eine Frage an Cadorna. Die italienischen Blätter durchbraust ein Entrüstungssturm über eine ministerielle Anfrage an den langjährigen Oberkvmmandanten der italienischen Armeen während des Krieges, den General Cadorna. Dieser erhielt eines Tages einen Brief folgenden Inhalts: .Der Minister bittet Sie, ihn wissen zu lassen, ob Sie bereits das Kriegsverdienstkreuz bdinen. 3m Falle, dah Sie eS noch nicht haben, wollen Sie bitte angeben, ob Sie an der Front gewesen sind, wie lange Sie sich m der Feuerzone befunden haben und an welchm Schlachten oder Gefechten S.e teilgenommen haben." Unterzeichnet war dies Schreiben im Auftrag des Ministers mit der üblichen unseserllchen Unterschrift Der Gene- ral begnügte sich damit, nachdem er den Brief sehr erstaunt gelesen hatte, ihn an den Minister mit dem Bemerten zuruckiuschicken: .Zurück in der Annahme, das) das Schreiben dem Adressaten durch einen Irrtum zugestellt worden iß." Die italienische Presse will sich aber über diesen sehr erheblichen Irrtum nicht so schnell beruhigen, und Ponnefeldt'sTee JL 3t rcnstuih urt ausgiebig tüllglm Yerbraut;. Niederlagen 1 n allen Stadtteilen taten 4 b? der gesamten ÖtrcttfräHc eines Landes, der Mehrere Oa^re seine Heere geführt bat, austvrdert, anzugeben, ob er an der Front war und schon daS Derdienstkreuz besitzt. Die Sache führte zu einer Anfrage an den Krieas- mlniftrr im Parlament, und dieser wußte nichts anderes zu ferner Entschuldigung anzubringe». alS baf) der Brief ohne fein Wilsen von einem .unter- gerrbecten Organ' abgefanbt worden sei. Dieses .unlevfleordnete Organ“ kann aber gar nicht so untergeordnet sein, wenn eS int Ra men deS Ministers zeichnen kann, und die Blätter fordern daher die QSeftrafung deS Schuldigen, .wenn man nicht will, baft dir Burraukratie die Minister weiter zu lächerirchen Figuren macht, indem sie lie zu ihren Zwecken mtftbraui):“. Der beiftge BureaukratiuS bat sich da wirklich ein starkes Stück geleistet, aber ähnliches soll auch in anderen Ländern Vorkommen. Märkte. Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt. Frankfurta. M., 25. Oft. Der heutige Gemüse- und Obstmarkt war vvm Grohhandel und von den Erzeugern aus Frankfurt und Umgegend überaus gut beschickt. ES kosteten im Großhandel: Karwffeln der Zentner 98 Mark (rm Kleinverkauf wurden für das Pfd. 1—1.10 Mk. bezahlt), Weißkraut 80—85 Mk^ Rottraut 85—90 OHL, Spinat 80—95 Mark, Wirsing 90—100 Mk^ Kastanien 250—300 Mk. Beim Erzeuger wurden bezahlt für Weißkraut 80—90 Mk. der Zentner, Rotkraut 85 bis 95 Mk., Wirsing 90—110 Mk., Spinat 100 bis 120 Mk., Tomaten 80—90 Mk., Blumenkohl 2—450 Mk. der Kopf, Kohlrabi 30 bis 50 Pf. das Stück, Eskarol 1—1.20 Mk. die Staude, Kopfsalat 70—90 Pf. der Kopf, Kastanien 250—260 Mk. der Zentner. — Der Ob st markt war reichlich beschickt: Aepfel 170—260 QHL, Birnen 140—240 Mk., Trauben 400—450 Mk., Rüsse 750—800 Mk., Butter 36 Mark das Pfund, Sier das Stück 2.60 bis 2.70 Mk. Bülvertisch. — Goethe und daS Welträtfel von Kurt Geucke Concordia, Deutsche Der'agsanstalt. Berlin. — Geucke kommt unS in dem k.cinsn Buch als Gvethriorscher^ er stellt Goetlres Glauben an Seelenvanderung in den Mittelpunkt von GoctheS Weltanschauung unb gibt hochpoetifchen Aufschluß über fein westöstlicheS Diwangedichi: Selige Sehnsucht, von da zum Faust überleitend. — Die neueste Rümmer der Leipziger .Illustrierten Zeitung“ (Derlag 3- 3 QBcbcr) überrascht wieder durch die Fälle ihrer Illustrationen Dazu kommen inhaltreiche Auf- fäve über daS Geld, Dostojewski unb daS russische QZvll, Eugen Dühring. Die Franse In der Mode, reichbcdilderte Beiträge über die neue Point- Dahn in Qiortocgcn. Antilopen, die zum erstenmal verofsenllichten deutschen ethnologischen unb archäologischen Forschungen in Äolumblei, den ü.el- versprechenden Leipziger Künstler Ernst Kaufmann. eine prächtige humorvolle Legende .-Hieronymus und Paula" vvn Franz Adam Beyeriein und sonstiger interessanter Lesestoff — Die QL in ter-AuSgade 1921 22 von Quentin-MablauS ^rnvem Tasten- fahrplaii st oeben ün OJer age v.m Mahls i L Qvaldschmidt, Frankfurt a. Q1l. trotze c-ul1u»- strafte 3. in der bekannten und beliebten Aufstallung erschienen und bei allen Buchhandlungen unb ZeitungSvettaufsstellen zum Preise vvn Z Mk. erhältlich. sd. Frankfurt a. M.. 25. Oft. Die vom Magistrat eiug.brachte Dorlage auf Besteuerung des Aepfelweins fand in der heutigen Stadiverordnetensihung bei a'l n Parteien Ablehnung und wurde, da man die rechtliche Grundlage der Dorlage anzweifelte, an den Hauptausschuh zurückrerwiesen. Auch die geplante toeiierc Erhöhung der Rachtzus ch läge ber Slraßenbahntarife fand keine Bll- Ilgung. Dagegen stimmte man einer dringenden Dorlage auf Errichtung deS Hauses derTech- n i f auf dem Festhallengelände für Messezwecke nahezu rinstimmia zu. Dio Baukosten betragen 1L2 QLillümen Mark. Das Gebäude wird 160 Meter lang; hiervon sollen 100 Meter bis zur ; Frühjahrsmesse fertiggefleHl sein, ter Rest im Herbst 1922. Für Ladenbauten an beiÄatbarincifc- | Vermietungen | Höbt. Zimniar; reift tu. neg. 1 Stb. Oilfe i Hnnsbalt zn Perm, ««frotlstr. 3 l. M | Mtetgesuche | 2tiibcn:m mcht fofort möbL Zimmer in vefs. Haufe. Scbrirtl. Änneb. unt 014014 a. b. Gieh Anz. (fbepoat sucht möblierte* Zimmer per fofort. Sckr. Angeb. unt. 014080 a. d. Gien An». Welche ebclbenfcnic «>a- milie gibt einem Dor bem Examen stebenden Mediziner ein helsb. Zirnnttr biS Ende März? Sdrriftl. grtfl. 11.014087 a. d. (S.Anz. ■Ul Wahi- ui SehUf- «jmnter mit 2 Ben en w mieten qesnchk. Rüdiger, ll-Sahlmefter, Kaserne, L Batt J.'R. 15. ou*s FI. = 18485 QKt = 3.25 Kr- = 0.25 Kr- = 5.60 Fr. — 39^5 £ - 2L50 L. = 21.50 Fr. — 3K80 Kr. = 0-65 S - 545.- Kr. = 185 ... 100 2 = 3-95 Marknotierungea. Zu oe, taufen 2 Einlcne' frfitocitic, 1 fireidfänc mit Welle, R- L-. 1 Beu SOlioH, 300 L OJrohr»’ ^iuden,Bakml>bli>7.g,4,^ Wobn»a« 4 Etaiens auS privater Hand sofort 4u oert Wohnnna wird frei Zn etfro.ien Wildelmtzraste | Stellengesuch^ Itmaer Kaufmann sucht ^tcUii. in Solonm Immen qef cäft. ^chr. Angebote un l.013932 a. d. Gieß. An4. Fräulein sucht Ctellunn in 2teno» nraobie und Maschinenschreiben per sofort 2d)rffiL Anned. unter 014036 an den (fliest. An,. T r i n g e n d sucht Stubent zu fofort ob. 1. November gut mdl. jimnitr. Lchriftt Annebote unter 014 63 n» ben Gtefr^An^. | Wohnungstausch | KohnMStaust. 2-Z immer-Weh nu ns aeg. gleiche z. taufdjen aei. Lchr.Ang. U.014IK1 a A. I SteHenengebote I Suter iiiMnrider auf Stück- od. Wocheulobn per sofort gefuctot eie« M. £>artb, Selteröweg Schrcinergeselle gesucht H391 E. Hch. Müller. lüäfiütr $of«6rittr d. noch Stücke mitmachen kann, gefacht. Ang. u.1880 an Cer io, M. Ann. -Ero. Blockftraste L lltö'h jüngeres Siirfdufien wirb gefacht 11401 Marktplatz 21. 14—Ifljühr. seiunb.. will. Mädchen m !L büraerl vauoo. aef- 'flutcr £4obn. chüs; Gocthettraste 31 L Tüchtigen Bierbrauer stellen fofort ein 014050 (tzcrlach Sf Euler, Wevlar. Louleurüiener im Nebenberuf von schlagender Soroorotton gesucht. Schrtst t An ged. unt 014048 a d-Glev-Anz. (Empfehlungen Vcs er f sehe Handelsschule Gießen Goethestraße 32 Abend-Kurse in Buchführung Stenographie Maschinenschreiben Beginn 1. Novbr. r.nfi 6?^ * ,K auf t _ »Die 'Nacht I r 6h? ""'n ölte sS1 I jefien MSI mM .11^1 jitl* [Statt Karlen Mariechen Hetz Anton Hümmer I Verlobte Gießen (Riegelpfad 40) Bad Äiffingen Oktober 1921 Kräftiger Stammhalter angekommen Lucian Becht und Frau Marie geb. Naumann Gießen, den 25. Oktober 1921 014076 i Astoria-Lichtspiele Telephon 2166 Seltersweg 81 Heute letzter Tag! 2. Artur Imhoff 11375c Ab morgen: r. Koese, ..Mi Goethestrane 34. Für einen Lchüler der U III des Real-Gymnaf. wird eine energische Nachhilfe namentlich in Sprachen, gesucht. 3u erfragen in d. GeschftSN. d. G. Ä. 11348 WM schneiden werden angenommen ouo« Walltoritr. 37 H. Gießener Konzert-Verein Sonntag, 30. Oktober 1921, nachm. 5 Uhr in der Aula der Universität: 2. Konzert Walter Gieseking aus Hannover (Klavier). 11318v Werke v. Reger, Debussy, Scott, Marx u. Korngold. Einlrlltaprelse: Mk. 9—, 8.—, 6—, 4.— bei Ernst Challier und abends an der Kasse. Studentenkarten Vk. Z.— nur beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte. Sicht»,Freitag öen 28. ftober, abcniiä 8 Ufjr, öffentlicher Vorttag „Die Sonoerml M116W unö Ute niirtftoafli .Wn“ Rediicr: Sngenieur Alb. Grttl, SotDjctbcainter _______Der Vorstand. Uebernebme das 2luS bessern von Wäsche und Neuanfertigung. 0141'70 Walltorstr. 65 III H. ES werbtii 5000 biö 10000 Mark gesalbt für eine SickerungS- byvothek von 20000 Mk. Schrift!. Angebote unter 014078 an den Gieß. Anz. s.h.ioo“: Brief zn spät erbalien. bitte nochmals Antwort unter gleich Adr. [014102 DaS durch mich verbreitete Gesvräch, dafi die Schafherde d. 2. Schäferei in Saasen rändeverdlch- ttg sei, iieüme ich als unwahr zurück. Ludwig Weber, Harbach. 0HU*1 Der ifl. Herr, d. Dienstag nachm. 2 Ubr im AmtSac- richtSgart. d. weiße Katia mitnahm.dam. b.ö.'Diolttc- ür.ging, w.geb., u. f.Unniv nebmlidit a. erfp., d. Ost- Aal. 121 abz. Gute Bel d.. der dies. Hrn. namb. macht. Weinzivicl verloren. Wen. Belohn. abzug. 01*061 Marburger Str. 26 v. | Vereine | „6ütoito“. Versaw ml.Donners tag abd.8Uhr.VereiusbauS Gießener Turnerschaft. Sonntag, den 30. Oktober, vormittags 10 Uhr, im Stadt-Theater zu (Stehen Wiederholung des Kunstturnens Eintrittspreise: Loge und I. Rang-Dorderplatz 10 M., I. Sperrsitz und I. Rang-Miltelplatz 8 M., II. Sperrsitz und I. Rang-Ruck- platz 6 M-, 111. Sperrsitz und II. Rang-Vorder- und Mittelplatz 4 M., II. Rang-Rückplatz und Galerie 3 M. ii389v Der Verkauf der Eintrittskarten findet nur in der 9Jtufi= kalienhandlung von E. Challier in Gießen, Neuenweg 9, statt. Ata eignet sich, für alle Küchengeräte besonders auch für Öfen, Badewannen, Klosetts,Marmor, Steinböden. Hersteller .Henkel &OC Düsseldorf. 014084 Gießen (Steinstraße 12), den 25. Oktober 1921. nachmittags 4 Uhr, statt. 11 SSO Theo Dürbeck Ilka Dürbeck. Die Beerdigung findet am Freitag, den 28. d. M, nachm. 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute früh TI* Uhr nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden unsem innigstgeliebten, herzensguten Sohn und Bruder Carl Ludwig Dürbeck Buchhändler im Alter von 25 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. In tiefer Trauer: Wilh. Dürbeck Christel Dürbeck geb. Finger Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß heute morgen 5l/2 Uhr mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Philipp Schreinermeister nach langem, schwerem Kranksein im Alter von 48 Jahren entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Sophie Philipp geb. Schneidmüller Katharine Philipp Karl Philipp Emma Philipp. Watzenborn, den 25. Oktober 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 27. Oktober, i 1 1 i au verkaufen. 014056 3Kra«tfätzchen zu verkaufen [014092 Juwelier ktür.Midttsgiml^ 014069 Walltorttr.37 H. Gebr. Bücher für Ober-Sekunda zu kauf. ges. Schr. Angeb. u. 11384 an d. Gieß. Anz. Wirtschaft H. Schäfer. Steinstraße. 6 wiener Stühle, 2 Rohrsessel, 1 Robr- bau k, 1 Rohrtischchen. 2 Türen zu verkaufen Walltorstrafie 34. .1 1 Benzol-Motor, 8 PS, Tickten-Hobclmasch., komb.Aräie mit längt Bohr- u. Kreissäge, aut. Hobel- u.Sckleif- masch., 90 cm Schleift, ERICH BEYER . Bahnhofstraße 1 Juwelen, Platin-, Gold- und Silbergegenstände kauft jederzeit zu anerkannt höchsten Tagespreisen IP.br.Tameu Spangenschube, fast neu, Gr. 36, preiswert zu verk. I01'*83 Frankfurter Str. 29 II. llliipv billig zu ver- per kaufen 014090 _ Ebelttrafic 9, H. p. Einige getragene, gut erhalt. Damen-Wintcr- hüte preiswert zn verk. wo*l Löberstraße 11 v. Landhaus mit gr. Wohnung, etwas Stallung, Garten u. Obstanlagen, unter günft. Bedingungen, sofort beziehbar, zu kaufen gesucht. Schritt Angeb. u. 014086 an d. Gießener Anzeiger. 372 PS. H. S. D.-Molorrad, auch für 2 Personen eingerichtet, gebraucht, guter Steiger, sow. Flottwe«- 914>tor-Fahrrad A. verkaufen. Schrisil. Angeb. u. 014031 an d. Gieß. Änz. Klavier oder Sfulzflllgel zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. mit PrelSang. n. 11397 an deu Gie'luz Steuer heller Damenbut -egen Trauer preiswert ui verkaufen (014082 Bleichstratze 42 v. 1BIUKU «x an den Gieß. Anzeiger Zinkenavvarat, _ gr.VeimosenmitRohr, Transm. Riemen und Vorgelege sofort zu vert H. Hildebrandt, t«roßcn-vinden, M4M4 Alte Heerstraße 5. | Kaufgesuche j MM verkamt??? Wir suchen überall verkäusl. Häuser mit oder ohne Geschäft, Villen. Ganhöse, Hotels, «vQbrlfen2 Ziegeleien, Mühlen, Vandwirt schallen usw.zwecksUnterbreitung an vorgemerkte Däuser. Benchtiutng kostenlos. C. H. Htllßo & Co., Angs- durg, Annastr. v 200. Eine gebr. Dezimal- wnage zu verkaufen 014074) Neuenweg 42. Fast neuer Räuchcr- avvarat mit Trockenein- rirbtnng preiswert z. ort 014072 Bleichttr. 16 p. Babnbofttraste 31 v. Ein sehr gut erhaltener Kinderwagen mit Gummirädern und ein GteiUger HasenstaU mit Zinkböden pretSw. z. vert in Krofdorf, Wiesenstr. 2310 Gut erhaltener Kluder- Wagen, 1 Vogelkäfig auS Messing m. Ständer. 1 Sofa zu verk. Anzus. von 2—4 Ubr nachm. 014025 Süd-Anlage 181. Kommode mit Glasaalaatx u. 1 kompl. Bett, bcibcdgut erb., zu vk. Anzus.v. 9 bis 5 Ubr Sedlllerslr. S. $l »kttjiclle, Matratze, zu vert 014058 Walltorttrake 32 p. Natlonal-Kaeee! echt amer. Fabrikat, Frie- denSw., wen. gebr., f. neu, bis Mt 99,99 zähl.. Umstände halber z. vert bei Frau L. Karl Wwe., Wareubandl., Breiden- «ein, Kr. Biedenkopf. ll3** 1 gebr. amerik. Ofen, 1 gebr. (6aSmotor zu verkattlen 11396 EelterSweg 44. Kleiner irischer Ofen wenig gebraucht, billig zu vert Kaiser-Magazin, 014075 Seltersweg 2. ReueKentrllnge, sow.gebr. Brennab..KladerwagJT t und Gen., bett das Siedtungswelen. da trugt der Aussch ttz, der Regierung ta* Mnt r.al zu ubeiw.ifen, in übrigen aber das S.e.lung w.sen nach Möglich- leit zu fördern. Der Antrag wird angenommen. allgemeinen Unterricht teilncbmcn so hat die Schull'ehördc e.ne den c iehungsledürfnissen des entsprechende e.Eichung zu veranlassen" Artitel 26 Aos. 1 erhalt folgende Fassung: .Der Staat ist verpslichlet, den Bolts' und ^ot'bildungslchülern die Lernmittel kostenlos zur ‘Beifügung zu stellen Zu Artikel23 'M ä dche n s o r t lr i l d u » g S- sch " le) wird der Antrag Hieran (5Y Dp.) angenommen. nach dem für Mädchen, die bereits eine fortgeschrittene Bildung haben, Zortgeschrittenen- Kurse eingerichtet werden. * . Abg. Köhler (D. Vp ) stellt se'', das; dielet Artikel nicht mit dem Artilel SO i.b r.i mimmt, und baß er auch dem Reich: qe,?n nicht entspricht. Redner ü.. d.t sich b i. b r.i gegen die Bestimmung, ta* bi- (Scnuib n wenn d.e eitern sich trx g.r.i, Lcrnm.ttel deschrss n und de Gelder dafür bei den Eltern eintr.Iben sollen. Das muh za unerträglichen Zu ä den und zu einer Ucb;rlaflung der Grm.i >bc, führen. D..S Geaebene wäre die Uibcrnabmc der Grsam.kosten den Staat, ter sich scinerseits w.eder an das > zu halten hat. 2lmt$Dcrfünöigung$blatt für die provinzialdirettion Gberhefsen und für dar Kreisamt Gietzen. Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährlich. 9ir. 151 25. Cftobcr 1921 ZnhallS-lleberftcht: Bekanntmachung über Höchstpreise von Zement. - Auslosung von Obligationen. - Erwerbslosenfürsorge und Gewerbe, aussicht. - Erwerbslosenfürsorge. Gebühren der Schornsteinfeger. - Hauptkörungen. - Straßensperren. Bekanntmachung über Höchstpreise von Zement. Dachstehcnbe Belanntmachung des Reichskommissars für Zement in Berlin teile ich zur öffentlichen Kenntnisnahme mit. Die staatliche Baustrffbeschaffungsstelle für den Volksstaat Hessen, Sitz in Frankfurt a. M., Obermainftraße 51, Telephon Amt Hansa 7734, ist in der Lage, bei etwaigen Zweifeln in der Preis- geflaltutfg ober Beschaffung sämtlicher Baustoffe kostenlos Auskunft zu erteilen. Bei etwaigem Mangel an Baustoffen hat die genannte staatliche Stelle Interessenten günstige Dczugsmöglich- keiten kostenlos zu benennen. Darmstadt, den 22. September 1921. Der Staatskommissar für die wirtschaftliche Demobilmachung in Hessey. 3. D.: Dr. Bernheim. Bekanntmachung über Höchstpreise für Zement. Auf Grund des § 1 der Bunbesratsverordnung vom 25. Januar 1917 (Reichs-Gefehbl. S. 74) wirb bestimmt. Die burch Bekanntmachung bes Reichskommissars für Zement vom 5. Huli 1921 (vergl. Deutscher Reichs- unb Preußischer Staatsan,',eigen Dr. 155 vorn 6. Juli 1921) festgesetzten Preise werben mit Wirkung vom 1. September 1921 an durch Zuschlag infolge der am 1. September 1921 eingetretenen Kohlenpreisver- tcucrung in nachstehend angegebener Weise erhöht: die Preise gelten für 10 000 Kilogramm Zement ab Werk ohne Verpackung und für die Gebiete sämtlicher deutschen Zementverbände und find Höchstpreise im Sinne des Höchstpreisgesetzes vom 4. August 1914 (Reichs-Gesehbl. S. 339) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1914. vom 22. März 1917 unb ber Berorbnung Dom 17 Januar 1920 (Reichs-Gefehbl. 1914 S. 516, 1917 S. 253, 1920 S. 94). Zement im Sinne biefer Bekanntmachung sinb Port- la ib.’.cm nt Ei'envortlanbzeire it .Hochofenzement. Schlackenzement unb zementähnliche Binbemittel, bic in einer Mischung von 1:3 bei Wasserlagerung nach 28 Tagen eine Druckfestigkeit von mehr als 140 kg qcm haben. Die Umsatzsteuer ist in biesen Preisen mitenthalten. A. Für Lieferungen an private Zementabnehmer. a) 3m Gebiete bes Dorbbeutschen Zementverbanbes: Höchstpreis vom 1. Chili 1921 ab..... 3470,— Mk. neuer Zuschlag für Kohlenvreiserhohung . . 146,— Mk. Höchstpreis vom 1. September 1921 ab . . . 3616, - Mk. b) 3m Gebiete bes Rheinisch-Westfälischen Ze- rnentverbandes, einschließlich ber Berkaufsver- einigung Rheinischer Hvchofenzementwerke: Höchstpreis vom 1. Juli 1921 ab..... 3280— Mk. neuer Zuschlag für Kohlenpreiserhöhung . . 146, Mk. Höchstpreis vom 1. September 1921 ab . . . 3426,— Mk. B. F ü r Lieferungen an bic Staatsverwaltungen für Staatsbauten gelten bementsprechenb f o I g e n b c Preise a) 3m Gebiete bes Dorbbeutschen Zementverbanbes .......... 3100 146 — 3546 Mk. b) 3m Gebiete bes Rheinisch-Westfälischen Zementverbanbes ...... 3210 4- 146 = 3355 Mk c) 3m Gebiete bes Sübdeutschen Zementverban- 3493 146 3c39 Mk 3n Zukunft eintretende Koblenpreiserhöhungen bedingen eine Erhöhung ber Zementpreise bcrait, bah jebe Kohlenpreiserhöhung für 10 003 Kilogramm mit 55 v. H in Anrechnung zu bringen unb den Zementpreisen zuzuschlagen ist. Hierbei sind die vom ReichSkohlenverband für den Bezirk des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats für Fettkohlen festgesetzten Höchstpreise (einschl. Kohlen- unb Umsatzsteuer) zugrunde zu legen. 3n Zukunft auf den deutschen Reichseisenbahnen eintretenbe Kohlenfrachterhöhungen sollen ebenfalls eine Erhöhung der Ze- mentpreife bedingen, die auf ähnliche Weise berechnet wird. Zu A wird bemerkt. Die Zementverbände sehen für ihre Privatkundschast in den einzelnen Verkaufsstellen Stationsfrankovreife fest, bic nach den tatsächlichen oder den Durchschnittsfrachten bemessen find. Bon der Reichsstelle für Zement werden diele Stations- frankvpreisberechnungen vor ihrem 3nlrafttreten auf die Zulässigkeit der angewandten Berechnungsarten geprüft. Berlin, den 12. September 1921. Der Reichskommissar für Zement. __________3. B.: Deddersen, Regierungsbaumeister.__________ Bckautttttialknlttft. Bon dem zur Deckung der Geländeerwerbskosten für den Bahnbau Grünberg—Londorf durch den Kreis Gießen im 3ißrc 1895 aufgenemmenen Kapital von 80 033 Mk. sind auf 1. März 1922 zur Rückzahlung ausgelost: Die Obligationen I it. B Ur. 36 500 Mark, Lit. C Dr. 15 unb 18 zu je 200 Mark und Lit. D Dr. 11 unb 50 unb 96 zu je 100 Mark. Giehen, ben 17. Oktober 1921. Kreisamt Giehen. ___________________________Dr. Usinger.__________________________ Betr.: Erwerbslosenfürsorge unb Gewerbeaufsicht. Au 0»r Würarrmriftcrricn brr Vmibflcnifiiibrn hrö Qrr Das abschriftlich nachstehende Runbschreiben deHerrn Reichsarbeitsministers vom 7. Oktober 1921 III. C. 11630 21 teil n wir 3hnen zur Kenntnisnahme unb unter dem Empfehlen mit, uns gegebenenfalls Bericht zu erstatten, damit wir uns mit der Ge- wet-beinspektion wegen Begutachtung des Falles in Verbindung fetzen können. Giehen, ben 22. Oktober 1921. Kreisamt Giehen. 3. V.: Dr. Hetz. Abschrift. § 9 Abs. 2 ber Reichsverorbn ing ü'ier Erwerbslosenfürsorge vom 26. Januar 1921 (RGBl. 6. 98) sieht vor bah bei vorübergehenber Einstellung ober Einschränkung ber Arbeit (sog. Kurzarbeit) ben bavon betroffenen Arbeitnehmern ein Zuschuh zum Arbeitsverbienst, bie Kurzarbe'ternnterstü ung, gewährt werben kann. Voraussetzung bafür ist, bah bie Kurzarbeit aus rein wirtschaftlichen Grünben. welche sich als Kriegsfolge barstellen, eingeführt wird. Die Erwerbslosenfürsorgestellen ber Gemeinden klagen neuerdings in zunehmendem Maste darüber, dost sie bei Anträgen auf bie Gewährung solcher Unterflühung nicht in ber Lage seien, bie Dotwenbigkeit unb bie wirtschaftlichen Voraussetzungen ber beabsichtigten Arbeitsstreckung ber bie Anträge stcllenben Betriebe zu beurteilen. Häufiger wirb über ben Versuch berichtet, auch bei regelmäßig wiederkehrenden Betriebs- stillstänben, z. B. in Glashütten unb ähnlichen Betrieben burch Ofenreparaturen, wie sie auch schon im Frieden notwendig und betriebsüblich waren, Den Arbeitern bie Kurzarbeiterunter- ftüf.ung zu verschaffen Es erscheint baher ersorberlich. für Zvei- felsfälle bie Möglichkeit ber Heranriehung einer sahverstänbigen Stelle zu haben, an welche sich bie Erwerbslosenfürsorge um Begutachtung entfprechenber Anträge wenben kann. 3ch halte bic Gcwerbcausfichtsbcamten, welche bie Betriebe ihres Dienst- bczirks in wirtschaftlicher unb betriebstechnischer Hinsicht so genau kennen, dah sic auch ohne Vornahme befonberer Dienstreisen oder Besichtigungen sich ein Urteil über berartige Anträge bilden können, für bie einzigen in Frage kommenben Stellen, unb würbe bitten, sie mit einer Anweisung zu versehen etwaigen Anträgen nachzukommen. Mir ist bie auherorbentlich: Belastung bei Gewerbeaussichtsbeamten burchaus bekannt 3ch qfaub? aber trotzbem biefe Anregung geben zu mässen, ba voi der Herbeiführung derartiger Gutachten unter Umständen in größerem Maße Ersparnisse für das Reich unb bie Länbrr abhängen können.______________________________________________________________ Bctr.: Erwerbelesenfürsorge: hier: Dachweisung für den Monat Oktober 1921. Au bir 'Pnrimnrntrrrifn brr 9anhnrmrinbt*n br-a firmt* «5 Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 25 Oktober 1920 (Amtsverkündigungsblatt Dr 155 vom 28. Oktober 1920) sehen wir der Einsendung ber Dachweisung bis spätestens 6. Do- vembeV 1921 entgegen. Gießen, ben 21. Oktober 1921. ____________Kreisamt Gießen. 3. V: Dr. Heh.____________ Bckan ntntachunft bie Gebühren ber Schornsteinfeger betreffenb. Vom 13. Oktober 1921. Auf Grund des § 43 der Schornsteinfegerordnung i>om 4. März 1921 (Reg -Bl. S. 48) wird hinsichtlich der Gebühren für die Schornsteinreinigung das Folgende bestimmt: liupy xuuit^xyu -auiviu an itmie -uvuji, iivyjie sie auf ben RütÄn und sagte: .Die größte Freude hast du mir heute gemacht! 3ch danke dir! Unb nun will ich mich eine Stunde auss Ohr legen nach den Anstrengungen. An solchem Tage spürte man doch, baß man älter wird!" Den Blick sach er nicht, ben Maria mit ihrem Manne wechselte . . Erst gegen Abend wachte Christoph Wärhahn auf. Verdutzt sah er aut seine Uhr. So hatte er noch nie bie Zeit verschlafen . . Den ge° wohnten Gang durch die S.älle während dc4 Futtersch'ittens machte er. Heute abend feierten ferne Leute im Gasthofe, da wollte er mit Maria ici gen reuet, ure (yeniicu in {jnyiur iiunuen une in Glut. Wenige Minuten nocy, unb die Glut war auS den Fenstern verschwunden, keine Halde Stunde mehr, unb der Gold^aum war von ben Bergen genommen. Dann standen noch ein paar Federwölkchen am Himmel im Purpurfchein — und dann kam die Dacht. Mit lechzig Jahren stand auch sein Leben im Abendglühen Heute war ein solcher Sonnentrg g w fen Doch k rzc Zeit, dann kam für ihn die Dacht, bie letzte Purpurglut am Himmel war nichts anderes als das sreundliche Erinnern oder die Dankbarkeit der Mitmenschen. Auch das sank bald in die Dacht, in Vergessenheit. Den es Leben ging im Osten auf und wirkte, solange es Tag war . Schwer lug lyiem -tauiute tuiuiet uzioa-i ut ven u-iytoi. -Ein hoher Dreißiger bist du — unb nicht selbständig! Wenn wir einmal t>ermfei wollen, müssen wir Großvater erst um das Geld dazu bitten!“ Der Heimer versuchte sich wenigstens schwach zu wehren. »Aber er gibt uns doch immer, um was wir bitten — meistens mehr!“ Dann tanzten Maria die Derven auf ber Stirn. .Fühlst du denn nicht, w.e peinlich es für einen Mann in deinem Alter ist, ben Vater um Geld zu bitten? 3ch muß ja den Mund halten, weil ich nichts mit in die Ehe gebracht habe! Adg. Kaul (Soz.) meint, das Vorliegend; die einzig möglich.- Form, alle wib,r 1 reden- Meinungen in das eing.sch ag.mc Kompro- zusammenzllfassen. 3m Gru,.b.- wird fein •r gezwungen tue eben können, Lernmittel zu Dien. Adg. D. Dr. Diehl (Heft. Vp.) stellt baß der Antrag 26 I. ausgenommen werdni weil wir sonst bic Verfassung g vrochen m. Daß man die Kosten, da ber S aat sie tragen kann, den Gemeind-n auferlegt, tft Vergewaltigung ber Gemcinben unb stcbt ber Verfassung im Widersp-uch. Der Ar- 90 ist auch unsozial. Es bleibt nur übrig, der Staat die Kosten für bie wirklich armen >er übernimmt. 2Ibg. Schorn (Ztr.) erflärt, in Mainz habe eine Schwierigkeiten gemacht, die Gelder von Eltern einzutroiben. Abg. Kohler (D. Vpt.) stellt nochmal- fest, die Gemeinden eine weitere Belastung nicht igen können. Der Staat muß so ober so bir ei zur Verfügung stellen. Der Artikel 26 angenommen. Degen ben Artikel 67 c Absatz 1 (Aushebung Schulgüter usw.) erhebt Abg. D. Dr. Diehl f. Vpt.) nochmal- schwere Debenkcn, boch wirb Artikel angenommen. Der Artikel 81 a wirb nach bem Antrag K a u I rr Fassung ber ersten Lesung bes Ausschusses »berherstellung ber ersten Fassung) angenom- Er ist eine Einigung aus ben Artikeln 26 90. Das gleiche erfolgt mit Artikel 83. dessen ■m 7 und 8 gestrichen werden. Abg. Reiber als Mitunterzeichner hält Antrag aufrecht, der nur den Zweck haben ben Uebergang zu erleichtern. — Abg. Din bet) hätte gewünscht, baß sich ber Schill- chuß mit bem Antrag befaßt hätte. Wenn Antrag Härten ausgleichen soll, muß man über formelle Bedenken hinwegsetzen. — Der trag wird angenommen. Artikel 90 Abs. 2 erhält folgende Fassung. Di- zum 1. April 1924 sind die Gemeinden weniger als 3000 Einwohnern von ber Beratung entbunben, Fortbildungsschulen für >chen zu errichten. Die bestehenden erweiterten -schulen nach Artikel 18 de- Volksschulge- i von 1874 sind jahrgangweise abzubauen, t des Artikels 26 gelten bis zum Erlaß -gesetzlicher Vorschriften, jedoch längstens bi- Beginn des Schuljahres 1926. folgende Bettungen. „Soweit die Gemeindevertretungen allgemeine Lernmittelfreiheit für Bolls- Fortbllbungsschülcr cinsühren, sinb bie El- ober bereit Stellvertreter üerbunben. ihren >em bie nottoenbigen Lernmittel zu affen Leisten sie dieser Verbind- :it nicht Genüge ober erscheint eS zweckmäßig, so können bic Lernmittel von Gemeinde beschafft unb bie entstehenden Kosten ben Eltern wiebererhoben ober auf bem oaltungswege beigetrieben werben. Für bie er unbemittelter Gcmeinbeeinwohner find bie mittel auf Kosten ber Gemeinbe zu beschaffen, zum Erlaß rcichsgesehlicher Vorschriften über Lehrerbildung, längsten- jedoch bis zum Zahre kann die zur Aufnahme in die ßehrer- ingsanstalt nottoenbige Vorbildung durch bc- »re Prüfung nachgewiesen werden. Schul- die nach den Bestimmungen dieses 0c- ■ abgetreten werden müssen, aber für diS cjahr 1922 besonders angebaut sind, werden 3nhabem biS nach eingetaner Ernte belassen. Das Gesetz wird im ganzen an- o m m e n. Darauf wird die Sitzung auf nachmittag- hr vertagt. Dach solchen Worten zog ber Henner die Klippe zwischen die Zähne. Maria hatte bann » lang mit ihm umzugehen, bic. ohne daß e- heftigkeiten kam, doch unausstehlich war — kd sie allein waren. Befand sich Groiwater .hnen, war f e von glcichbleibender LiedenS- rigkeit. Er merkte nichts. Eines Tages kam der Henner wütend nach e. 'Warf die Mütze auf den Tisch, ging mit chter Stirn im Zimmer auf und ab. Maria c nicht. Sic faß auf dem Austritt unb bel- Kinberwäschc aus. 3hr Mann behielt leinen ier ja doch nicht lange bei sich. -Dr'.“ polterte er endlich los. ,ich habe heute hcft-.gc Auseinandersetzung m’t Vater gc- 'N«!-' Maria hov den Kops, legte lr«_. nv Ochvß, sah ihren Mann fragend .Denke bir nur, meine Einteilung auf den _-rn hat der alte Starrkopf zum Test über den en geschmissen. Er wird norglich, es ist nicht igen!“ CHlaria zuckte mit ben Achseln, sagte trocken: ,Er ist der Herr!" Det Hieb faß! Die Fäuste stieß der Henne? m die Hackentaschen, ftetlie sich breitbeinig vor seine Frau, seine Mundwink.l zuckten. .Und ich hab's satt, den dummen Zungen zu spielen. Ein Wori gab das and re, schließlich meinte Vater noch, wir sollten die Kinder etwas ß raff er halten, vor allem Hänschen entwickele sich zum vollkommenen Rüpel, wenn wir bie Zügel nicht fester anzögenf“ (Fortsetzung folgt) 01 4044 Gießen (Steinstraße 12), den 25. ( i in in 3) Bahnhofstraße 14. Theo Dürbeck Ilka Dürbeck. in in 1 1 1 6) 6) ijokn fit. Ä lich sein seitS M täglich s diese dc ien 'M Dort N nitb; Benzol-Motor, 8 PS, Titkten-Hobclmasch., komb.Aräse mit längl. Bohr- u. Kreissäge, aut. Hobel- u.Sckleif- tnnfrb.. 90 cm Schleisll, Die Beerdigung findet am Freitag, 3 Uhr von der Kapelle des Neuen des Rechners, Ersatzwahl br6 Bor itandeS und Wahl der RechnunaSorüser, Auslosung von Anteilscheinen, Antrag auf Abändc runa deS § 15 der Satzungen, 1 • 1 tiefer, Arbeit Seima: Annahn laut toui ichen 2ndchr lanb q] ErUlve^ noch d ichen Lande >urch' 'en tu W äah tr Äapiti der L Arbei Teflch "eistu cenö t Dettrc schen 2 sichrer Scvis' Z'/z PS. N. S. D.-Molorrad, auch für 2 Personen eingerichtet, gebraucht, guter Steiger, sow. Flottwec- Motor-Fahrradj. verkaufen. Schrift!. Anaeb. u. 014D31 an d. Gieß. Änz. Klavier oder SlulzflUsel Alt kamen gesucht, «schrisil. Anaeb. mit PrelSang. n. 11397 an den Gleit "'hu Bekanntmachung. De t r.: Walzarbeiten. Wegen Bornahme von Walzarbeiten werden nachstehende Kreisst rast n für den Fuhrwerlsverkehr gesperrt: 1 Bettenhausen—Muschl>nheim vom 27. 29. Clto&.-r ds. (38., 2. Dettenhausen -Lannsdors vom 29. Oktober bis auf weiteres. Gießen, den 24. Oktober 1921. Kreisamt Gießen. I. D.: W e l ck e r.___ 2115m .Ai drechte dn 2 erhö! r ’UUTM bc((e lutn e, Meg« datier ™ auf .T wacht! rtne S gungen Wan q| *£ QUf Lnod Mrrte Mers lern? L Bekanntmachung. Detr.: Straßensperre. rr , Wegen Auswechslung eines schadhaften Schrankenbaumes an der Schrankrnanlage des Wegüberganges der Ltebigstraße über die Oberhessischrn Eise bahnen wird am Freit a g, den 28. 08. M t s. der genannte -UebcTgang von 8 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags für den Fuhrwecksverkehr gesperrt. Gießen, den 24. Olteber 1921. . Polizeiamt Gießen. Lauteschläger. il yiertanetitarninß, 2) RechnungSablaae, " Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung Zinkenavvarat, . gr.LeimosenmitRobr, TranSm.-Nicmcn und Vorgelege fofort zu oert mittags in Ronnenroth: 31 Uhr nachmittags in Ober-Bessingen: 5 Uhr nachmittags in Aieder-Bessingcn. IV. Samstag, den 29. O t t o b e r, 9: Uhr vormittags in Göbelnroo: 11 Uhr vormittags in Saasen: 12* > Uhr nachmittags in Lindenstruth: 2 Uhr nachmittags in Hattenrod: 4 Uhr nachmittags in Harbach. V. Montag, den 31. Oktober, 9*/_- Uhr vo.mi! ags in Lumda: 11 Uhr vormit ags in W.itershaii: 1 Uhr nachmittags in Rüddingshausen: 3 Uhr nachmittags in Odenhausen: 4 Uhr nachmittags in Geilshausen. VI. Donnerstag, den 3. Rovember. 10 Uhr vormittags in Ke.s.ibach: 11 Uhr vormittags in Londorf: 12' . Uhr nachmittags in Allendors a. d. Lda.: 2 Uhr nachmittags in Elim- bach: 4 Uhr nachmittags in Treis a. d. Lda. VII. Samstag, den 5. Drvember, 10 Uhr vormittags in Allertshausen: 111 Uhr in Deuern: 1 Uhr nachmittags in Bersrod: 2 Uhr nachmit ags in Winnerod: 31 Uhr nachmittags in Reinhardshain: 4' Uhr nachmittags in Deltershain. Wir empfehlen Ihnen, die Termine, soweit sie für Ihre Gemeinde in Betracht kominen, ortsüblich b.lanntzumachen, die Faselhalter rechtzeitig von dem Termin in Kenntnis zu sehen und sie ai zuw isen, das Eintreffen der Körkommission abzuwarten und wahre >d der De'ichtignng zug gen zu sein. Es wird gewünscht, daß der Dürgermeister oder dessen Stellvertreter dem Termin beiwchnt. Sämtliche Körscheine und Sprungregister sind zur Prüfung bereitzuhalten. Die Körkommission wird bei den einzelnen Terminen eine Desichtigung der Stallungen, Sprungplähe und aller mit der Haltung und Pflege der Faseltiere zusammenhängenden Einrichtungen vornehmen. Diejenigen Diehbesiher, die beabsichtigen, Faseltiere zur Körung zu b ingen, hab.n diesbezügliche Anträge umgehend an den Vorsitzenden der Körkommission, Kreisveterinärarzt Blume in Grünberg, zu richten. . Dei der Hauptkörung sollen auch die Schafbocke durch die Körkommission begutachtet werden. Wir empfehlen Ihnen, zu veranlassen, daß die Schafherden in den betreffenden Gemeinden am Tage der Hauptkörung in erreichbarer Bähe gehalten werden. Gießen-, den 21. Ottcber 1921. Kreisamt Gießen. 3. D.: Schmidt. 7) Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet ll376v bet Vorstand. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute früh 71/* Uhr nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden unsem innigstgeliebten, herzensguten Sohn und Bruder Carl Ludwig Dürbeck Buchhändler im Alter von 25 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. In tiefer Trauer: Wilh. Dürbeck Christel Dürbeck geb. Finger Juwelen, Plath Gold- und Silb gegenstände kauft jederzeit zi anerkannt höchs Tagespreisen Juwelier ERICH BEYL Bahnhofstraße 1 J Gelüngv. Weiterleit. Donnern., 27.19., Singst. Sonntag, 29.10., ab-7', U. i. d. Turnb., OSw. Garten Wtabunttrfiiiltm. Nur THtnl it eingel-Gaste bab.Zutri l. EinladungS- karten sind bei unserem Vorfitzend. Hrn. Bb- Eise. VöberS Hos 8. abznbolen. 014U8S Ter Vorstand. saajroi in der dustriej n7u.il öer Srühl'scheu Un.v«rsitätL-Buch. nnb Stttnörudwiet R Lang«. Etttzan nachstehende Termine bestimmt: I. Dienstag, den 25. Oktober, 9 Uhr vormittags in Grünberg, 11 Uhr vormittags in Stangenrod: 1 Uhr nachmittags Stockhausen: 3 Uhr nachmittags in Weickartshain. II. Mittwoch, den 26. Oktober, 9'/.- Uhr vormittags Lauter: 11 Uhr vormittags in Queckborn: 1 Uhr nachmittags Ettingshausen: 3 Uhr nachmittags in Münster. III. Freitag, den 28. Oktober, 9'/.- Uhr vormittags Röthges: IP/2 Uhr vormittags in Villingen: l1 . Uhr nach- v^**T?Ur||er. Flechten verschwinden meist lehr schnell.wenn man denSchaum von Zucker’» Patent« Medixlnal-Selfe abends eintrocknen lätzt Schaum erst morgen- adwaschen und nilt Zuckooh-Creme nachsiceichee Großartige W rkung, von Tausenden bestätigt Fn allen Apotheken. Drogerien, Par- sllmerie- u. Friseurgeschästen. An (rtieften In der Tran. Winterboff, Kreuzplay 9 10, Löwcu-Troacrie 1 unb Dicroria-Drogcrie. Wildleder tmit. u-Trikot Serie I 9 75 Serie 11 12»75 Enorm billig. W Giehener Turnerschast. Sonntag, den 30. Oktober, vormittags 10 Uhr, im Stadt-Theater zu Dietzen Wiederholung des Kunstturnens Eintrittspreise: Loge und I. Rang-Dorderplatz 10 TL, 1. Sperr» sitz und I. Rang-Mittelplatz 8 M., II. Sperrsitz und I. Rang-Rück. platz 6 OE., 111. Sperrsitz und II. Rang-Vorder- und Mittelplatz 4 M., II. Rang-Rückplatz und Galerie 3 M. U389v Der Verkauf der Eintrittskarten findet nur in der Musi- Steuer Heller Damenbut \jenen Trauer preiswert ui verkaufen [014082 Bleichltrake 42 v. um bv genmil Reihe icm, fr disen z neiden gen. D' freutet ’inb gei m De Kapilc .'ich!ä Aoltzb zusthr mann Todes-Anzei Verwandten, Freunden und Be Mitteilung, daß heute morgen 5 Mann, unser treusorgender Vater und Onkel Karl Phil Schreinermeist nach langem, schwerem Kranksein ii entschlafen ist. Die trauernden Hint Frau Sophie Philipp j Katharine Philipp Karl Philipp Emma Philipp. Watzenborn, den 25. Oktober 192 Die Beerdigung findet Donner: nachmittags 4 Uhr, statt. I. Die mit unserer Dekanntmachung vom 30. Januar 1920 (Reg.-Bl. S. 29) veröffentlichte, durch § 49 der Schornstcinfeger- ordnung vom 4. März 1921 aufrechterhaltene Festsetzung der Feggebühren wird dahin abgeändrrt, daß die Ziffern 4 und 5 unter I dieser Dekanntmachung folgende Fassung erhalten: 4. Für das einmalige Deinigen eines engen russischen, in das Gebäude eingebauten Zentralheizungs-, Wäscherei-, Schreinerei-, Metzgerei-, Schmiede-. Hotelküchen-, Gast- wirtschafts-Schornsteins, sowie eines russischen Däckerei- oder ähnlichen gewerblichen Zwecken dienenden Schornsteins ohne Rücksicht auf die Stockhöhe . . . 2,00 Mk. 5 Für die Reinigung von weiten, steigbaren, in das Gebäude eingebauten Zentralheizungs- oder Bäckereischornsteinen und Schornsteinen für größere Feuerungen zu gewerblichen und ähnlichen Zwecken, welche in ihrer Höhe ganz oder teilweise freistehen, für jeden laufenden Meter.........50 Pf. II. Auf die Gebühren der Schornsteinfeger, wie sie unter I der Dekanntmachung vom 33. Januar 1923 (Reg.-Dl. S. 29) und oben unter I festgesetzt sind, werden hiermit unter Aufhebung des durch unsere Dekanntmachung vom 1. Dezember 1920 (Reg.- Dl. S. 345) zugebilligten Teuerungszuschlags bis auf weiteres folgende Teuerungszuschläge bewilligt: 1. Für die Kehrbezirke der S.ädte Darmstadt, Mainz, Offenbach, Gießen von 153 vom Hundert. 2. Für die übrigen Kehrbezirke des Landes von 243 vom Hundert. Soweit Schornsteinfegermeister keine Gesellen oder Lehrlinge beschäftigen, dürfen sie nur die Hälfte dieses Teuerungszuschlags erheben. Die hiernach von den Zahlungspflichtigen zu ergebenden Gesa ntgebuhrenbeträge können auf volle fünf oder zehn Pfennig nach oben abgerundet werden. III. Dorstehende Bekanntmachung tritt mit dem 15. Oktober 1921 in Kraft. Darmstadt, den 13. Oktober 1921. Ministerium des Innern. LI l r i ch. iiiniiiiy""*'""---* — - iir.flino, w.geb.. u. f.Unnn- nebmlidif. z. erfv.. d. Ost- An!. 131 abz. Gute Bel. d.. der dies. Hrtt. nanth. macht. Weinriviel verloren. Wen- Belohn, aknug. ol4n»l Marburger Str. 26 v. | Vereine \ „Wo“. Vcrsamml.DonncrStag abd.8Ubr,VeremSbauS ÄKrantfäßchen zu verknusen [014092 Bahnhofstraße 31 v. Ein sehr flut erhaltener Kinderwagen mit Gummi« rädern und etn Steillger Heienstall mit Zinkböden vreiSw. z. verk. in m.7 KrosdorstWiei'enstr.NIC Gut erhaltener Kinder- wagen. 1 Vogelkäfig auS Messtng m. Ständer, 1 Cosa zu verk. Anztts. von 2—4 Uhr nachm. 014025 Süd-Anlage 181. Kommoie mit Glasenlsaix u.l kompl.Bett, bcibcöfliit erh.. zu vk. ?lnzus.v.9biS d Uhr Sedlllernlr.S. o>. Stttiitiic, Matratze, zu verk. 014058 Walltorttrabe 32 v. Ltür.AlcidmMiikK 014069 Walltorstr.37 H. Lntmnm. Braeenm. Main- mm. Priv. Einzelvorber. Oberl. I»r. Roose, lmi Goetheürane 34. Für einen Lwüler der U 111 des Real-Gvmnas. wird eine energische Nachhilfe namentlich inSvrachcn. geinmt. Zu erfragen in d. GeschflSU. d. G. A. 11348 Ällslröge ^schneiden werden nnflenommen M4ÖC9 Walltorstr. 37 H. aoaooooaDäcxxÄODcxxxx» Gebr. Bücher für Ober-Sekunda zu kauf. ges. Schr. 2lnneh. u. 11384 an d. Gieß, r'lnz. aTrrncrarrxflWxgaoaQ Wiko»5 I Ul UHU unlet 01 an den Gieh. Anze 6 wiener Stüt 2 Nobrseffel, 1 1« bank, 1 Nobrtischc 2 Türen zu verka Walltorstraste 1 i§rannno?l]o:i Ä'c 014057 Ltndengafie 1 Sehr out erh. schtva Tantenmantel zu kaufen Seltersweg IP.br.Damen-Svan, schnbe, inst neu, Gr preiswert zu verk. I Frankfnrtcr Str. 21 liltiov billig zu Ulfier kaufen 01 Ebelstrahe 9, € Einige getragene, erhalt. Damen-Win bütc preiswert zu 1 vkoot) Lüberstrahe 1 H. Hildebrandt, Grohen-Linden, »Ko». Alte Heerstraße 5. Nation al-Kanne! echt anter. Fabrikat, Frie- denSiv., wen. gebr., f. neu, bis Mk. 99,99 zähl., Umstände halber z. verk. bei ftrou I Karl Wwe., Warenhandl., Breidcn- ttein. Kr. Biedenkopf. >13M L gebr. amerik. Ofen, 1 gebr. (YaSmotor zu verkaufen 11396 SeltcrSweg 44. Kleiner irischer Ofen wenig gebraucht, billig zu verk. Kaiser-Magazin, 014075 SelterSweg 2. Eine gebe. Dezimal- wnnaro zu verkaufen 014074) Neuenweg 42. Fast neuer Räucher- avvarat mit Trockenetn- rtchtnng preiswert z. vrk. 014072 Bleichttr. 16 v. Neue2entrilnge, sow.gebr. Brenneb..Klnderwag.i'Bct)= digrobr)z.v.Lnln.-/Ul.SS». Gut erb. Handwagen zu verkaufen. 014056 Wirtschaft H. Sckäfer, Steinstraße. B e t r.: Wie eben. All den Oberbürgermeistee zu Gießen und die Büraer meistcre'en der Landgemeinden des Kreises. Wir verwaisen auf vorstehende Bekanntmachung des M. d. 3. und empfehlen, dieselbe in geeigneter Weise zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Gießen, den 19. Oktober 1921. Kreisamt Gießen. 3. B.: Dr. Heß. Betr.: Hauptkörungen im Zähre 1921 im Bezirke der Amtsveterinärarztstelle zu Grünberg. An dir Bnraermriitrrritii der Landgemeinden des Kreises. Für die diesjährigen Hauptkörungen int Dien ft bezirke der Amtsveterinärarzt stelle zu G r ü n b e r g wev^-n I Kaufgesuch ??? Wir verlaust Wir suchen übern vertäust, hau mit oder ohne Gesc Billen. Gasthöfe, vo .vabriken, Ziegel« Mühlen.Vandwtrtschc usw.zweckSUnterbrei an vorgemerkte Kä> Benchti mng kostenl C. H. Httlßo & Co., A dnri, Annastr. l) 200. Landtzat mit nr. Wohnttug, et Stallung, Garten u.£ anlagen, unter giinst. dingungen. sofort be, bar, zu kaufen ges Schrifil. Angeb. tt. 01 au d. Gießener Anze Ata Henkels °S ebener pulver reinigt Alles! Kr. 25| Zweiter Blatt Sietzener Anzeiger (Genial-Anzeiger für Gberhesscn) Mittwoch. 26. Sltoder (921 Der Schuh im Vlut. Roman von Horst Bodemer. 21 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Als das Menuett zu Ende getanzt war, brachte man den Wärhahns in reichlich über- ichwenglichen Morten die Verwunderung ob solcher Leistung zum Ausdruck. ^Breitbeinig stand der Alte da und lachte. »Ja. ja, die Kinderchen machen sich," sagte er höchst zufrieden ein über das andere Mal. Der Henner empfand ach groste Genugtuung, Maria nahm die Wo^üe wie eine Huld- volle Königin hin — und dachte, heute eigentlich zum ersten Male feit langem, wieder an Adalbert Züschen. Einen verstohlenen Blick warf sie in den Spiegel. "Menn der heute hier gewesen Ware, hätte er sich doch die Finger geleckt! -Die Gäste bestellten ihre Wagen, und als der letzte durchs Hoftor gerattert war, zog Christoph Wärhahn Rlaria an seine Brust, klopfte sie auf den Rucken und sagte: »Die grösste Freude hast du mir heute gemacht! Ich danke dir! Lind nun will ich mich eine Stunde aufs Ohr legen nach den Anstren- gimgen. An solchem Lage spürte man doch, dast man älter wird!" Sen Blick sah er nicht, den Maria mit ihrem Manne wechselte . Erst gegen Abend wachte Christoph Wärhahn auf. Verdutzt sah er aus seine ülhr. So hatte er noch nie die Zeit verschlafen . Den gewohntem Gang durch die Ställe während des Futterschüttens machte er. Heule abend feierten ferne Leute im Gasthofe, da wollte er mit Maria und Henner noch hin. Dann wanderte er, die Hände auf dem Rücken, durch den Garten, nach seinem sieben Hainbuchrngang . . . Köstlich war nach solch anstrengendem Lage die Kuhle hier und die Dämmerung. Langsam wandelte er auf und ab. Hier irrten die Augen und die Gedanken nicht ab. Was er erreicht im Leben, — so deutlich wie heute hatte es noch nie vor seiner Seele gestanden, — verdankte er wesentlich mit diesem Hainbuchengang. Hab wenn andere darüber lachten, mochten sie. Er wusste es besser. Hatte er sich noch so geärgert, betrat er Öen schattigen Gang, war ihm die kühle Ruhe sstmell wiedergekommen. Da nidte er den knorrigen Stämmen zu. als wären sie alte Freunde . . ülnd als die goldenen Strahlend, schel der unter- gehenden Sonne schräg durch das Dlätterwert drangen, stieg er hinauf zu seinem Luginsland am Südende des Ganges. Drüben, zur Rechten, über die Waldecker B.rge, halte die Sonne vor ihrem Scheiden noch einmal ihren goldenen Mantel gebreitet, die Fenster in Fritzlar standen wie in Glut. Wenige Minuten noch, und die Glut war aus den Fenstern verschwunden, keine halbe Stunde mehr, und der Gold'aum war von den Bergen genommen. Dann standen noch ein paar Federwölkchen am Himmel im Purpurschein — und dann kam die Rächt. Mil sechzig Jahren stand auch sein Leben im Abendglühen. Heilte war ein solcher Sonnentag g.to sen. Roch k rze Zell, dann kam für ihn die Rächt, die letzte Purpurglut am Himmel war nichts anderes als das freundliche Erinnern oder die Dankbarkeit der Mitmenschen. Auch das sank bald in die Rächt, in Vergessenheit. Reu es Leben ging im Osten auf und wirkte, solange es Lag war . . Schwer Der Abg. Ruh beantragt, der Landtag wolle die Regierung ersuchen, unverzüglich in Verbindung mit der Reichsregierung und den Landesregierungen in Bayern und Baden in geeigneter Wecse dafür Sorge zu tragen, dah die durch die Oppauer Katastrophe verursachten Sach'chären unter allen Umi'tänben von dein Fiskus bezahlt •Derben. 2lvg. Zilch (Ztr.) beantragt, um gegen derartige Schäden in Zukunft ohne weiteres ge- sicherl Hu fein, das Brandversicherungsgesey entsprechend abjuänbem. 2Ibg. Dr. Osann (D. Dpt.) als Berichterstatter beantragt, die Anträge für erledig! zu erkläre«, soweit ihnen bereits entsprochen, sie im übrigen der Regierung zu überweisen als Material. Zum Antrag ül r st a d t und Gen., betr. das Siedlungswesen, ba tragt der Auvschifr, der Regierung das Mat r.al zu ubei'w.isen. im übrigen aber das S.e. lung w.sen nach Mögi.ch- leit zu fördern. Der Antrag wird a'.genommen. Zum Antrag Reh und Gen., die V e r p a ch- tung des Selge n Hofes d t ., beantrag! der AuSfchutz. die R.gienrg welle v.r 2lb d) ug dcS Pachtvertrages ei e gröbere Fläche Ri sen und Ackerland abschneiden und an lanbbebüritige Anwohner abgeben. Abg Hahn (D. D.) wendet sch dagegen, weil, wenn eine gröbere Fläche — ehedem war nur die Rede von 20 Morgen — abgetrennt wird, die Landwirtschaftskammer von der Pacht abstehen würde, weil der Hof dann unrentabel werde. — Der Ausschubanttag wird angenommen. Die Vorstellung des Kreisvereins aller Landbewerber im Kreis Schotten e. V. in Gonterskirchen, Landzuteilungsverfahren betr., wird für erledigt erklärt. Rach der Pause folgt zunächst die zweite Lesung der Dolksschulnovelle. Generaldebatte ist nicht erwünscht. Gs wird sogleich in die Epezialdebatte eingetreten. Zum Artikel betr. die Mittelschulen führt Abg Dr. G a n n s (D. V.) aus: Wir hatten hierzu beantragt, die Mittelschulen so zu erhalten, wie es ursprüng'.ich die Regierungsvorlage wollte. Für unseren Antrag stimmten nur 5 Abgeordnete. Wir verzichten darauf, unseren Antrag wieder einzubringen, stellen aber fest, da!) wir die sachlichen Gründe für die Beibehaltung der Mittelschulen durchaus b i'?e!xtl'en und darum gegen den jetzt vorliegenden Kompromib- antiag stimmen. Redner legt die Gründe nochmals dar und verweist auf die Darlegungen des Rektors Lösch, der als Schulmann und Demokrat für die Beibehaltung der Schule erntritt. Ich darf noch anerkennen, dab hier gerade eine Frau den Mut gehabt hat, gegen den Parteizwang aufzutreten und für die Beibehaltung zu stimmen. lFrau Abg. Balser. D. Red.) Abg. Reiber (Dem.) stellt fest, dah in dieser Frage kein Parteizwang geherrscht hat. Der Artikel 3 wird dann angenommen und erhielt folgende endgültige Fassung: Artikel 3 Absatz 2: „Grobe Schnlkrper sind auf Deschluh des Schulvorstandes mit Genehmigung des Kreisschulamtes nach Begabung und Leistung der Schüler zu gliedern. Die Mebcr- weisung der Schüler in die Klassen mit erweiterten Lehrzielen, die im Rahmen der einheitlichen Volksschule weitergehende Bildungsbedürfnisse befriedigen, ohne jedoch die Ziele der höheren Lehranstalten erreichen zu wollen, in die Förderklasien für Kinder, die In den Rormalklassen das Ziel der Schule nicht erreichen, und in die Hill-klassen für Schwachbefähigte geschieht durch den Klassenlehrer unter Mitwirkung eines vom Cebrerrat gewählten Ausschusses, dem der Schulleiter angehört. Die üleberweisung in die Klassen mit erweiterten Lehrzielen bedarf der Zustimmung bei Eltern. Bei der üleberweisung in die Hilfsklassen sind der Leiter der Hilfsklassen und der Schul arzt zu hören. — Heber Beschwerden entscheidet der Schulvorstand. Gegen dessen Entscheidung ist weitere Beschwerde an das Kreisschulamt zulässig." „Für die Schüler der Klassen mit erweiterten Lehrzielen können weitere Schuljahre, so mindestens ein neuntes Schuljahr eingerichtet werden Die näheren Bestimmungen über die Einrichtung und den Lehrplan trifft unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse die oberste Schulbehörde." Artikel 22a Abs. 5 erhält folgende Fassung: „Die Kosten der Unterbringung fallen der Gemeinde zur Last, in deren Bezirk die Eltern oder deren Stellvertreter ihren Wohnsitz haben, soweit sie nicht von den Eltern oder deren Stellvertretern oder aus den Erträgnissen des Vermögens des Kindes bestritten werden können oder von dem Staat getragen werden." „Kann ein Kind wegen dauernder Krankheit oder körperlicher oder geistiger Gebrechen nicht am allgemeinen Unterricht teilnebmen. so hat die ochulbehördc eine be i c ichungSbedürsnissen deS Kindes entsprechende Eiziehung zu veranlassen." Artikel 2o Abs. 1 erhall folgende Fassung: .Der Slaa: ist verpflichtet, den Volks- und Zoi'bildungsschilern die Lernmittel kostenlos zur Beifügung zu stellen " Zu Artikel 23 Mädchenfortbildungs- schule) wird der Antrag B i e r a u (D. Dp.) angenommen. nach de-n für Mädchen, die bereits eine fortgeschrittene Bildung haben. Fortgeschrittenen» Kurse eingerichtet werden. * . Abg. Köhler (D. Vp ) stellt fc't, dab dieser Artikel nicht mit dem Artitel 90 r.b r.insttmmt, und dah er auch dem Reiche'get.'n nicht entspricht. Redner w.. d.t sich b L d.rs gegen die Bestimmung. In* dir Genri.id n. wenn d.e Eltern sich ire g.r i. Lcrnm.tt.l beschaffen und de Gelder dafür bei den Eltern eint reiben sollen. Das muh za unerträglichen Zu ä den und zu einer llcb.rkiOung der Gemeinde, führen. Das Gegebene wäre die Ihbernabme der Gefam:kosten auf den Staat, der sich seinerseits wieder an das Reich zu halten hat. Abg. Kaul (Eoz.) meint, das Vorliegende war die einzig möglich: Form, alle wid.rstrebei- den Meinungen in das eingesch.agrne Kompro- mib zusammenzufassen. 3m Grund: wird fein Vatei gezwungen ivecden können, Lernmittel zu bezahlen. Abg. D. Dr. Diehl (Hess. Vp.i stellt fest, dah der Antrag 26 I. ausgenommen werd.n mutz, weil wir sonst die Verfassung g'brachen hätten. Das; man die Kosten, da d:r S aal sie nicht tragen kann, den Gemein dm auf erlegt, ist eine Vergewaltigung der Gemeinden jib ftebl mit der Verfassung im Wibersp'uch. Der Artikel 90 ist auch unsozial. Es bleibt nur übrig, bat) der Staat die Kosten für die wirklich armen Kinder übernimmt. Abg. Schorn (Ztr.) erklärt, in Mainz habe es keine Schwierigkeiten gemacht, die Gelder von den Eltern eiazutrciben. Abg. Köhler (D. Vpt.) stellt nochmals fest, bah die Gemeinden eine weitere Belastung nicht ertragen können. Der Staat muh so oder so die Mittel zur Verfügung stellen. 'Set Artikel 26 wird angenommen. Gegen den Artikel 67 c Absatz 1 (Aushebung der Schulgüter usw.) erhebt Abg. D. Dl Diehl halt, verladebereit, au» Vorrat sofort besonders preiswert lieferbar. Theodor Lewald Zabrii für Held- und Normalbahnbedarf, Produktion von Holzfchwellen, proieftierung u. Bau von Anfchluhgleifen Filiale Dortmund, Hagenftr.48 Telephon Nr. 8380. LhhD Si A H 4 für Anzüge und Paletots l V | | v hübsche, moderne Muster