Erstes Blatt M- Jahrgang Donnerstag, 26. Mai 1921 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Dmrf vffd Verlag; vrühl'fche Univ. Such- und Stetnörnrferei H. Lange Zchriftleitung, Sefchastrstelle und vruckerel: Zchulstratze 7. Nr. (20 Der -iestener Nnzelqer mit der "Dtenstagsbeilagt .Sport Umfd?atr er« scheml täglich, außer Sonn« und Feiettogs. Monatliche Bejnqsprtife: Tlarh 5 - einschließlich Trägerloh», durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich vestcllgeld. Fernsprech-Anschlüsfe: fürdieSchristleitunq 112; für Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: HiielGtr Gieße». pofischelttonto Swrffirt a. M. U686. Annahme »oi Anzeigen für die lagesnuenn« bis ■ um Nachmittag vorher obncjcbe Verdindlichkeu. Preis für l mm Höhe für Anzeigeno 34 mm ‘Brette SrtUch 40 Pf, auswärts SO Pf.,- für Reklame. Anzeigen von 70 mm Brette IftOPs Bei Platz« Vorschrift 20*. Aufschlag. Hauptschriftletter: Auq. Goetz Verantwortlich für Politik: Auq Goetz: für den übrigen Igil: Dr. Retnhold 3*ny für den Anzeiaenteü. tzansBeck, sämtlich in Gießen. Eine Rede des Reichskanzlers. Karlsruhe, 25. Mai. (WTB.l Reicks- kanzler Dr. Wirth hielt hier heute folgende Rede: Ich bin nickt hierher gekommen, um Ihnen ein politisches oder wirtsckxirtliches Programm zu entwerfen: ich bin irach Karlsruhe gegangen, um in freier, offener Auss.p rache in einer ernsten Stunde zusammen mit meinen ehemaligen Ministertollegen die politische Lage zu besprechen und die Hauptrichtlinien Per ReichSvolitik einer Kritik unterziehen zu lassen. Die Aussprache ist erfolgt. Lch bin glücklich, in meiner Heimat Männer gehmben zu haben, die in allen lvesent- lichen Punkten mit dem einig sind, was wir in Berlin erklärt haben: ich hoffe, daß, lvenn ich in den nächsten Tagen Gelegenheit haben werde, die Regierungen weiterer Länder auszusuchen, ick dort dieselbe einmütige Auffassung übey die Notwendigkeit der Stunde finden werde. Wir haben das Ultimatum mit „Ja" beantwortet. ES war notwendig, und zwar not- werckig um der Freiheit des deutschen Volkes willen. Es war kein an Formelkonstruktion ge- Vnüvstes Ja — es war ein aufrichtiges und ein -deutsches Ja, das nicht etwa akad.mische Gr» örtertlngen abschließen sollte. Akademische Erörterungen sind ein Jahr hindurch gerade genug auf allen Konferenzen der Welt gepflogen worden: sie haben zu nichts geführt. Es war ein Ja, das ein Zeitalter der Leistungen einschließen sollte. Leistungen allein können die Welt von dem guten Willen Deutschlands überzeugen. Es gibt draußen ffi der Welt, man kann es freimütig ,unb offen aussprechen, wohl fast niemand, der Deutschland nickt grvße Leistungen zutraue. Nun gut: Die Tatsache stellen wir fest, daß die Welt an ein wirtschaftliches Erstarken Deutschlands glaubt. Und nun müssen wir auch selbst daran glauben und die Hände anlegen, diesen Wiederaufbau zu beginnen. Wenn wir um zwei Jahre zurückblickcn, dann wäre eS wirklich unrecht, rricht anzucrkennen, daß inzwischen sick doch einiges gebessert hat. Gewiß sehen wir auck jetzt noch Not und Elend um uns herum, aber cffvas hat sich die gesamte Lage des beutfd>m BvlKes doch wieder gehoben und wenn es uns nur glückt, dirrch Wiederbelebung der Wirt» sckaft und des Handels, durch Förderung der Pro- duktion, insbesondere auch der landwirtschaftlichen Produktion, in Deutschland dem hungernden deutschen Magen genügend Nährstoffe zitzuführen, so wird, davon bin ich überzeugt, das deutsche Volk auch freiwillig beachtliche Leistungen aufbringen. „Um der Freiheit willen", so habe ick mich eben ausgedrückt, haben wir „Ja" gesagt. Ich tomttc mir nichts Schrecklicheres vor stellen, als das große Industriegebiet Deutschlands, Rheinland und Westfalen, wo doch das Herz unserer gamen Produktion schlägt, unter die Gewalt fremder Bajonette gestellt zu seh.-n Ich glaube, daß die beutfrix Arbeiterschaft, insbesondere die Arbeiter selbst von Rheinland und Westfalen, tuns für dieses „Ja" dankbar sein wird, w.'il wir ihnen dadurch die Nröglichleit gegeben haben, in freier Arbeit als freie politische Staatsbürger das deutsche Volk gerade an der Stelle mitretten zu "helfen, wo es am Dcrrounbbarften ist. „Um der Freiheit willen" haben wir „Ja" gesagt und dabei bandelt es sich um frie itnrt-» schafftiche Frrilreit der lebenden Generation, wie der Kommenden Wohl weiß id\ datz das „Ja" Ungeheuerliches in srck sch 11etzt. Es muß daher an den Willen aller appelliert weroen, die überhaupt den Gedanken der Frellwit m sich aufnehmen körnten. Die Wasfrn werde,t nnr zu in gvoßen Teil aus den Händen geben. Um so mehr aber werden nnr in jedem Augenblick der kommenden Monate und Jahre den Standpnnlt des Reiches für das deutsche Volk betonen. Von dte- fem Gedanken ausgehend habe ick auch tut Reichstag erklärt, daß für uns unerträglich wäre, toenn die ob e r sch lesische Frage durch oie Diktatur eines volniichen Jnsurgerucn gelöu werden sollte Wir verlangen, dop 'das durch den Friedensvertrag, der uns doch ioahrlKift an Frei- heiten und Reckten kaum etwas gibt, gewährte Recht zur Geltung komme, monad? das Plebiszit in Oberschtesten ab> Ausdruck des tntimftcn demo- kvarischen Lebens in Deutschland von allen Völkern geachtet werden muß Denn Europa nicht aufs neue entern Völkerbrand ausgesetzt werdet sollte, ist eS unerträglich — so habe ich erklärt —, wenn die Gegner mit uns kein faires Lviel treiben. Wir haben das Echo gehört, das insbesondere aus England gekommen ist, daß mit Deutschland ein iaires Spiel getrieben werden sollte. Wir nehmen das Dort " ->r wollen '.msererstits jagen, daß wir gewillt jtih, auriidytig und ehrlich aus klar vorgezeichucter Balm Politik zu sichren, unten- stützt von dem größten Teil unseres Volkes. — Nun kommen in den nächsten Wochen die Beratungen des Reick^toges. Sic werden neue Belastungen uns aufzeigoi müssen. Alle Äretie werden Cpfer bringen müssen. Ich weiß nickt, ob alle streife dee- beuriibCTi Volkes während des Krieges und nach dem Kriege wir »ich Opser gebracht haben. Wenn man da und dort durch die deutschen Lande gellt und den frechsten Luxus — es gibt keinen anderen Ausdruck dafür— ick breit machen sieht, dann darf man süglick ver-^ langen, Daß in der begürnenden Sri: der Ark-tt, wo der Hammer entscheidet, der tun den Amboß nickerfällt, wo die ytugi'dxir aitick erdet, die den Acker durchziebt, alle Kreise unteres Voltes ftc, was die Lebenshaltung betritt, in solchen Bahnen bewegen, daß es erträglich ist gegenüber den Leistungen, die alle am 'sich nehmen münen Ich glaube, es ist eine Bahn möglich.^die zur ßrrifjCQ führt, toie führt nickst über Schlachr- felbn-, dort stehen Kveuze genug. Mr wollen der Loten nn Gebet gedenken, nicht auf neue Ä’rtcge sinnen. Auf jeden Fall wollen mir letzt dte Freiheit die uns die Arbeit gibt. Das tu der gvoße Gedanbe, wie man durch Arbeit zur Freiheit wieder kommen tarnt, zu diesem föftr hälften Gut, das der Mew'ck hat. Ich rufe also: nicht auf zum Schmieden neuer Massen, sondern ich rufe auf zu einem Bekenntnis des Reckte und einem Bekenntnis zu einer freien und großen Arbeits- leist u na Wir wollen sie zu organisieren versuchen. Wir wissen, was von uns Dorian gt wird: ©elb« und ^adiefftimflcn. Es ist gewiß ein großer Teil des Volksvermögens im Kriege verbraucht, es sind aber die Produktionskräfte im wesentlichen noch vorhanden. Und nenn eint verständige Politik die Produktionskräfte zu förbrnt und gewillt in den Dienst her Allgemeinheit zu stellen vermag, in einer Form, die erträglich erscheint, so sehe ick nicht ein. warum nicht aus diesen Pwduktwn»- Mitteln wieder, wie es im Kriege war, große Werte herausgeschafft werden können. Damals sind sie auf die Schlachtfelder gegangen, als fin Werk der Zerstörung, als ein Werk des Schutzes der Heimat, jetzt gehen sie zmn Schutz der Heimat teils ins Ausland zum Wickerausbau der Volkswirtschaft Europas und damit zur gesamten Weltwirtschaft. Gewiß hat man den Deist scheu mitunter Vorwürfe gemacht, daß sie ko s m v po l i t i s ck denken. Wir wollen uns nicht in kosmopolitische Träumereien verlieren, wenn mir auch dem Gedanken des Reichs in der feierlichsten Weise dienen und einem Ausdruck verleihen wollen. In diesem Sinne wollen wir die Nation nicht preisgeben. Im Gegenteil. Die Gedanken der Nation, ihrer Führer, ihrer Würde, sie sollen uns auch jetzt leiten, wenn wir durch Arbeit einer neuen Frühest entgegen gehen wollen Ich bitte Sie alle, die Sie guten Willens sind, auf diesem klaren, wenn auch steinigen und dornenvollen Wege zu unterstützen, und wenn ich weiß, daß ick in der Heimat Männer und Frauen hinter mir sehe, die dem Gedanken der Freiheit durch Arbeit dienen ivollen, bann wollen wir bk begonnene Arbeit durch alle Stürme und durch alle Fähr- niffe der nächsten Wochen hindurchtragen. Jeder ist willkommen, keiner ist ausgeschlossen. Tie Türen sind Tür niemand zu. wer an des Vaterlandes Freiheit durch Arbeit mitarbeiten will. Aber irgendwelche nnlben Formen des Ausdruckes poli- tifdier Betätigung, außerhalb, des Rohmens des Gesetzes gar. die uns außenpolitisch nur in Sckioie- rigkriten bringen, müssen wir unbedingt ablehnen. Aus dem Boden oes Rechtes, auf dem Boden der Arbeit vorwärts! Und so Gott will, wicker einmal aufwärts einer neuen Zeit entgegen. (Beifall.) Die Aussprache in Karlsruhe. Karlsruhe, 25. Mai. (WTB.'' Reichskanzler Dr. .Wirth ist auf der Durchreise noch Freiburg heute vormittag 10 Uhr hier eingetroffen und hat sich in das Staatsministerium begeben. Zunächst sand im Präsidialgebäude eine Besprechuna des Reichskanzlers mit den Ministern des Staatsministeriums statt. Eingehende gegenseitige Darlegungen hinsichtlich der innen- und außenpolitischen Lage und der dadurch gestellten Ausgaben ergaben vollständige Ucbereini'timmung der Auffassung. Daran schloß sich beim Staats- präsidetsten in erweitertem Kreffe in Anwesenheit des Präsidiums des Landtages, der Fraktionsführer, der drei KoalitionSparieien und den Vertretern der schaffenden Stände eine ausgiebige politische Aussprache. Staatspräsident Trunk begrüßte den Reichskanzler und führte u. a. folgendes aus: Die Entscheidung, welche vor zwei Wochen zu treffen gewesen ist, war leidvoller als der Sumpf, leidvoller als das Opfern und Dulden wahrend der Kriegsjabrr. Sie bedeutet Unterwerfung unter fremden Willen, uno als Deuffche hat sie uns ins Herz getroffen Die Entscheidung ist gefallen. Es gilt jetzt, durch Friedensvertragsleistungen, tyirck Arbeiten, Entbehren und Dulden weiter be_m Vater lande zu dienen und zu verhindern, daß deutscher Boden besetzt wird. Vertrauen zu s.ucken nach außen, das ist die Ausgabe der Reichsvegierung. .Wir wollen sie darin unterstützen. Dazu ist nötig, Vertrauen zu schaffen im Innern, die Bevölkerung zusammen zuschließen. Dann folgte die Rede des Reichskanzlers. Nachmittags 3 Uhr fuhr der Reickstonzler nach Freiburg weiter, um dort seiner Mutter einen Besuch abzustatten. Er wird das Fronleicdnamsfest in Freiburg begehen und dann nach Berlin zurück- kehren. • Rücktritt des Staatssekretärs Albert. Berlin, 25. Mai. (Wolff.) Staatssekret är Albert m der Reichskanzlei hat bei der Neubildung des Kabinetts seinen Posten zur Verfügung gestellt und eine einstwellige Versetzung in den Ruhestand erbeten. Vie wir erfahren, hat der Reichspräsident diesem Ersuchen entsprochen und mit der Führung der Gesckäfte bis auf weiteres Geheimrat Brecht beauftragt. Die Aussprache in der französischen Kammer. Paris, 25. Mai. (DDB. Fran-Zsi'cke .Hammer. Der heurige 4. Tag der Beratung über die Interpellationen über die auswärtige Politik in der Kammer begann mit der Rede des Adg. Noblemaire, der an enter -stelle die Lage in Oberschler-n besprach. Es 4et gut, daß alle Welt wisse, datz Deutschland stets begreife, wenn statt lagt und vernehmbar mit ihm spräche. Das müßten auch die Engländer verstehen. Aber vielleicht bau- dele es sich hier nur um eine vorübergehende Lösung Man müsse die derschickenen Zivi ätensälle in Betracht ziehen, tnc die Politik Deutschlands k 'X'al,mt dxnxiftt'Tirinc, und immer bedenken, datz die oberfdileiifdK Angelegenlxti nur ein neuer Zwischenfall sei Der Redner, der eine lamtrjllauigabe beim Völkerbund in Gent aus.- geführt hat, erklärt, man habe in den Kreisen' des Völkerbundes oft gesagt, Frankreich jet durch seinen Heroismus der Lenchtturin gewesen, der es gestattet habe, bat Sieg zu erzwingen Man werfe jetzt Frankreich vor, es dte anderen Alliierten jetzt etwas aufgegeben habe und daß es firi) mehr sich selbst überlaste. Man werfe auch Frankreich vor, daß es sich zu sehr vor England' gebeugt habe namentlich was den Friedensverttag anbetreffe. Tatf Schild) habe der Vertrag ja auch England alle Befriedigung gegeben, während Frankreich für seine Tapfer Petr und seine Opfer, die viel schwerer gewesen seien, heule noch auf das ivartc, was man ihm schulde. Frankreich müsse befanntgeben, daß es mit England Freundschaft auf dem Fuße der Gleichheit pflegen wolle, aber man dürfe nicht mehr sagen, die französischen Staatsmänner seien int Schlepptau Englands. Der Quai d'Orsay müsse zur traditionellen europäischen Politik Frankreichs zurückkehren. Man habe treue Freundschaften, namentlich unter den Völkern, für deren Wiederauftichtung man gesorgt habe, aber der Wechselkurs zwinge diese Leute, Handel mit Deutschland zu treiben. Der Redner bespricht sodann die Wickeranknüvfflng der diplomatischen Beziehungen zum Vatikan und geht bann zur Wiederaufbaufrage über, sie sei nur zu lösen unter der Mitarbeit aller. Er spricht auch von der Polllik Rußlands in Frankreich und es kommt zu einem Zwiegespräch mit dem Kommunistm C a chin, dem Noblemair«v vonoirff, er habe seinerzeit in Straßburg mit Tränen in den Augen erklärt, daß sei der schönste Tag seines Ledens. Eachin erwidert darauf, nach zwei Jahren französischer Politik habe das Proletariat von El saß-Lothrin gen nicht die gleiche Zuneigung zu Frankreich bewahrt. Eine ganze Amahl elsaß-lothringischer Abgeordneter, darunter Wecker le , protestieren gegen diese Worte und sprechen zürn Teil von einer bolschewistischen Propaganda, die durch Deutschland bezahlt werde, so vor allem der Ab;-ordnete Frey. Der Abgeordnete 9M>Iemaire fährt fort und spricht von den Schwierig Hellen einer Besetzung des Ruhrgebietes. Er sagt, man wisse nicht, vb man es nötig haben werde, bis zur fcfbe ober bis zur Oder Vvrzugehen? Wenn man aber Gewalt anwenden wüste, um dem Recht zum Siege zu verholten, dann hünc man biefc-j Mittel mrr gebrauchen, wenn die äußerste Not es gebiete. Noblemaire unterstützt Taibtcu und Forgeot, die Zweifel darüber geäußert hätten, daß DeuffckLand bis jur letzten Serie inne rxfiuk den bejahten werde. Er empffehlt schiießli'ck cm Zusammenarbeiten mll 'TeutsckFand und wrinl, die Zukunft gehöre Amerika. Es habe den Flic densvertrag zwar noch nicht unterzeichnet, aber es fyibz ein Wort mitzurcken . . . Der Abgeordnete Peyroux erhebt sich und erklärt, er wolle auf das Wort verzichten, wenn ihm der Ministerpräsident zwei Fragen beantworte, 1. ob er dasselbe Vertrauen fcu den deutschen Ministern von Rosen und Rathen au habe wie zum Reichskanzler Dr. Witth, 2. ob es richtig sei, was in der „Vossischen Zeitung" veröffentlicht wurde, datz Dr. Stresemann erklärt habe, man habe günstige Versicherungen hin sichtlich Ober» schienens erhalten. Minffterpräsident Briand sagte, er glaube, daß in einer Debatte von so großer Bedeutung es besser märe, nicht Zeitungs- artifrf Mir Grundlage für die Argumente zu neh men. Was die Aeußerungen S t r e s e m a n n -5 anbetreffe, so erklärte er, daß nach der Londoner Konferenz man Deutschland tne Beschlüffe der Kon^ ferai» übermittelt habe mll der Erllärung, es müsse ja oder nein fügen. Er habe gestern Loixil Migegcben, daß Dr. Witth öffentlich erflärt tobe, es fei ^vtwrndig für das besiegte Deutschland, seine Verpflichtungen anzuerkennen und zu erfüllen. Er müsse ferner sagen, daß alle Antworten auf die gestrigen Forderungen befriedigend gewesen seien. Es möge Alldeutsche geben, die XJuv tergebanfen hätten, aber er wolle keinen Tendenz« Prozeß rühren, sondern er wolle nur Realitäten seben Es sei Zeit, daß mar. aus den Formeln berauskomme und zu Tatsachen ^urüzftoyre. Tic französische Regierung habe ein sehr klares Programm und ihre Entschellmngen seien getroffen. Sie ''eien Deutschland übermittelt worden. Die Sanktivnenkönntensvielen. DerReicks- tan habe das Ministerium gebilligt und ffch bereit crCärt, die Verpflichtungen Deutschlands au^u führen. Wohl gebe es Hintergedanken in Deutschland, aber es seien keine Staatsmänner und alldeutsche Industr ielle an der Macht, die sich den Berollichtmigen eittzieh-m wollten Man habe die erforderlichen Vorsichtsmaßregeln getronen und wenn sich Deutschland morgen seinen Verpflichtungen enriiehen wolle, dann werde FrankreichdasNötigeausführen Beifall . Briand sagt, er hoffe, daß nun endlich _fc npig jei aus Männern zurammLNgrietzt, die ver-1 'ucken würden, sich ihren L^rm'lichttmgen «t ent- -reden Er habe aber auch nicht das ihre Aulgale zu erschweren. Auch sie würden Schwierigkeiten mit der Reaktion haben. Das bcutidx Volk beginne die Augen zu öffnen. Die Mckrhell be> Reichstage» habe txm R.'ickSkanzler Verttmien entgegenu glauben. Briand betont, es gereiche Frankreich zur Ehre, wenn es einmütig jur Mäßigung anrege. DieS sei gute Politik. Man müsse an ihr iefthahen. Diese Erklärung beS Ministerpräsidenten findet einmütigen Beifall. Der Abgeordnete P e h r o u r crlärt sich von chr befrickigt. Es spricht sodann der Abgeordnete 2arotte von der äußersten Rechten, der sich gegen die englische Politik rwnbd, woS eine Stritif des Kammerpräsidenten zur Folge hat. Auch Ministerpräsident Briand sagt,' bu* Alliierten Franfteichü seien klug und klardenkend genug, um gewisse Aeußerungen «wwisser Remitierter auf bad rechte Riaß zurück»usühren Der Abgeordnete Lacotte fährt jedoch fort. England stark anzugreisen. Er wird deshall vom Mommrr- präs ident en zur Ordnung gerufen, aber diese Ein- n>cnbungen des Präsidenten haben keine Einwirkung auf den Redner. Er fährt fort, Elemei. _u und den Präsidenten Wilson anzugrrisen, so daß der Kammerpräsident gezwungen ist, den Artikel 60 der (YeschäftSordnunn verlesen, der dem Präsidenten das Recht guu, nach zweimaligen Ordnungsrufen in der gleichen Sitzung dem Redner das Wott zu entziehen. Lacotte anH wortet darauf, er werde seine Pflicht bis zum äußersten tun. Schließlich erflärt er, daß er und seine Freunde der Regierung das Vertrauen verweigern. Das Wott ergreift darauf der Abgeordnete Barthelemn, der erklärt, man müsse die Tatsache, daß Deutschland das Ultimatum angenommen habe, als ein ernstes Ereignis ansehen. Redner findet es nicht recht, datz man fick bet R epara tionsbommisft m bebiene, um eine Schride- wand zwischen der Regierung und der Paria wem S- verantwortlichkell zu errichten. jJtinifterpräfibent Briand erklärt, daß dies nicht-sear Gewohnheit sei, aber er habe ja der förnuncr erffätt, baßu wenn man zürn'Vertrag zurückkchoe, dies nicht nur Vorteile bringe, enthalte dock; der Vertrag einen Paragraphen, der der Reprwations- kommission das Recht gibt, einen Dell bet Schuld Deutschland zu stunden und Ah änbmmgen an den Zahlungsbcktngungen vorzu4 nehmen ^lbaeordmter Barthelemy behauptet, Ministerpräsident Briwid habe die stummer vor ein lait accompfi gestellt. Ministerpräsident Briand widerspricht. Er erklätt, heute fei *ja die Kammer souverän und fw tonne ihre Verantwortlichkeit übernehmen. Der Abgeordnete Dar- theleimv ervennt die Richtigkeit des Gtonb- punktes des Mrnnterpräiidenten an, aber erwünscht Aufklärung, ob das Abkommen von Londaiu für bu* Zukunft Sanktionen voriiffht, im Falle, datz De.ickch» land noch einmal seme Bewslichtnngen nicht erfüllt. Minifterpräsident Briand gibt folgende Erklärung ab: In London bWi wir eine Erklärung abgegeben, die Deutschland mit- geteilt werden -wußte, und die alle ©erfeWungat des Schuldner- seststttlt. Es war genau bestimmt worden, daß Teidl'cffanb mit einem Ja ober einem Nein antworten mülfe, und daß, wenn Deutschland eine her Bedingungen Nicücktveff'en würde, die Alliierten alle ihre nkilitärischen und maritimen Mittel bereit stellen, um Genugtuung zu erlangen. Jetzt frage man, was geschahen werde, wen» Deuffchland noch einmal ferne Verpslickstmigen nicht erfülle. Man fragt, ob eine neue Zusammenkurfft des Obersten Rates notwendig sei, bevor man btt Sanktionen ausführe. Wenn es sich um eine Verfehlung handele, von der in der Erklärung von London nicht die Rede fei, dann ja: denn das sei eine Notwendigkeit des Vertrages. Wenn der Botschafterrat nickt zu entern Entschluß t urnen könne, dann müsse der Oberste Rat die Entscheidung treffen. Ader wenn es sich um Tatsachen handle, die in der Erklärung vet-vichnet seien, hinsichtlich deren Deutschland Beweise der Nichtausführung zeigte, dann mülle Frankreich wie die anderen rixliierten diese Verfehlung fenffcrften, und 'dann bestehe für jeden von ihnen das Reckt, zur Ausführung der Sanktionen zu schreiten, '(rin Abgeordneter ruft dc^wischn. Das ist ein Recht, aber ferne Pflicht! Briand .fährt fort: Erschweren Sie mir nicht meine Aufgabe Wenn also die deutsche Verfehlung an der Erklärung von London fest- gestellt sei, dann werbe die ftan^ösische Regie» gierung an die englische und belgische Regierung telegraphieren und ihren Willen zum Handeln ausiprechen und sie ersuchen, das gleiche au nm. Durch dieses Telegramm werben die Verbündeten in den Stand gesetzt, mit Frankreich zu banJdn. 'Von der rechten Seite wird gerufen: Uno wenn sie nicht marschieren?) Briand fährt fort, er habe nicht das Recht, daran zu zweifeln, daß die Truppen der Verbündeten sich den Truppen der französischen anschlössen. 2lber selbst wenn sie sich in einer Lage befinden würden, die ihnen nicht gestatte, dies zu hm, bann könne Frankreich aus eigenen Mitteln, also allein, vorgehen, ohne dadurch gegen jeme' Verbündeten zu handeln. Das sei der großmUnterichied zwischen der Politik ver Regierung und einer anderen Politik, die verkündet roorbdn fei. Dieser Unterschied fei gewaltig Man, erhalle dadurch,bie Kohäsion der Alliierten auf* recht, und das sei vas wesentliche. ich berg run a8e in Schlesien „ich. b-I. allen Man Der bb5berigc Geheimer Re 2 dir n t । u ixnn l. 3uni <'andeS-Hrnäh°- wie im abgetaufenen Jahr. Kauft nur deutsche rSareu? Tiefe Mahnung wird unbebütgt in deurschgesinnten Herzen Widerhall finden. ferc LandesuiriverfilLt als Nachfolger R. Bultmanns erhalten; der alttestmnentliche BZcttcrvoraussngc _ v für Freitag: -oCDCrft, zeitweise leickste Niederschläge etwas luhler, loefthche Winde, Gewitterneigung. * lieber Deutschlmid und llLardrrankreich liegt eine Uache Depression, die fid) langsam ostwärts bciucgt Es ut daher weiterhin mit bedecktem Dtmmel und warmem, regnerifckxnn Wetter, sowie mit Gewittern ^u rechnen. Aus StaOt un- Land. Gießen, den 26. Mm 1921. 3uv Kohlendersorgung * Kurze Na chrichten ans Hessen i und Seit Nachbarstaaten. In Wetzlar I wurden mehrere Gartenhäuser der KVlome Stoppel- I bergerhohl von I*?ben brimgesucht nnd allerlei I Gerätschaften und sonstige Dinge daraus entwendet. I — Für die von der Stobt Friedberg geplante I Ättcgerebnmg gingen bis jetzt bei der Stabtfahc I über 17 000 Marl an freiwilligen Gaben ein. hh die Säuglingsspende mürben an betfelbtm Stelle nach und nach ichon nahezu 8000 Mark gezeichnet (Gestern sand auch in Friedberg im Saal bau eine öffentliche Protestveriammlung gegen die Pergenxrln'gung der Obericklesier statt, welche von | sämtlichen politischen Parteien cinberufen war | IHebner war Sennnackchrer Tr Weiner, der I Einspruch gegen die ungerechte und parteiii'thc Be I Handlung dieser für Deut'chland io wichtigen An- 1 gelegendeü »ribob; die vorgeschlagene Resolution wurde emnimmtn amieTtnrninen. — Der Vorstand Lnskrankentosse Büdingen beschloß, die Beiliage rtb 1. Juli von 6,5 auf 5,5 Prozenl * öu den Märchcnspielen auf der Gießener Waldbühne wird uns geschrieben: einmal! Ob jung oder alt: wem weckt dies Wort nicht Erinnerungen an frohe Stunden, da uns tiefe und innige Geschichten erzählt wurden, sei es von Schneewittchen, oder sei es von Dornröschen?! Märchen! Sind sie uns nicht bente noch wie LiiAgvdanken, die über uns fluten an innen Wenden ober in schweigsamen Mondnächten ? Als Kinder traf man sich mit Freunden und Jreundinnen im trauten Stübchen einer guten Mutter, an trüben Wintortagen, am heimlich flak- kernden Hechfeuer, um ’ ' ’ iiuu c nimmt •• Zwei Berusu des französischen Ministeriums der befreiten Gebiete und deutschen Technikern stattfinden, die besonders zu eiesem Zwecke von Berlin herkamen. Man habe davon gesprochen, Deutschland einen bestimmten Abschnitt zu überweisen, dessen vollständigen Wiederaufbau es fest übernehmen sollte. Im Ministerium der befreiten Gebiete hatte man hierfür das Tal der Ancre zwischen Arras und Amiens im Auge, wo man deutscherseits Wohnungen für deutsche Arbeiter würde errichten lassen. Tort sollten die Deutschen an Ort und Stelle die Angelegenheit prüfen und schriftliche Pläne und Preisangaben aufstellen. Dann würde man sich entscheiden. Reichskommissar für die .Kohtenversorgung bat zwar zugesagt, in erster Linie die öffentlichen und lebenswichtigen Betriebe mit Kohlen zu versorgen. Ob er bei den herrschenden Zuständen in der Lage sein wird, sein Versprechen durc^uführen, wird die Zukunft lehren. Jedenfalls sind die Aussichten für die Kohleno er sorgung nicht die besten; sie nrirb wohl nicht so durchgeführt werden können. ' ■’ lfr ZHcef d>u(e feg innen am ric ncw'ii Kurse ui Schneidern, nfldn, Handarbett und Kochen Landkreis Gießen. ichlestschen Polrttkern einen geschäftsführenden Ausschuß, dessen Mandatar als Führer der Selbstschutz- vewegung General 'Hoesri ist. Wie der „Vorwärts" Meldet, hat sich bte mttrainierte Kommission nach dem Gefangenenlager toteloro bet Kottbus begeben, um dort fest> zustellen, welche Bewandtttis es mit der Internierung b:r polnischen Oberschlesier auf sich hat, bte durch den -butschen SWstsckmtz bei Kämpfen mit den polnischen Insurgenten gefangen genom men worden sind. Nach einer Meldung der „Vossischen Zeitung" aus W a r 1 ch a u sind an allen Straßenecken Aufrufe angefoeftrt, in denen Frei willige für übend:leiten geworben werden. Aus dem Reich». rernöen Heickfeuer, um den Märchen zu lauschen bte — abseits von Raum und Zeit — wie in blühende Gärten führten. Unterschied der Stände gab es da nicht: alle fühlten ja dasselbe, das gleiche, und alle Kinderherzen taten den nämlichen Schlag. — Es war anmal —. Wäre es nicht vielleicht jetzt gerade an der Zeit, unter dem Banner meses Worbes jenen Geist der Gleichheit und Bruderliebe vor ätlem bei unseren Kindern zu pflegen und zur Gntnjidlung zu bringen ? Was uns, den Erwachsen.m, unnwglich und nicht zu gehngen sckrint, weit wir vor Hader und Zer- rtssenheit nicht zu uns selber kommen können: Btellachl gelingt es uns, spätere lZsefchleck'ter au beiseren, glückltchi-ren Weg zu führen. Es war darum ein überaus glücklicher Gedanke uns auch der Herzenswunsch des Leiters der „Gießener Waldbühne", tm Laufe diese-e Jahres emo Reihe hon Märchemviricm durch Kinder aller Gießener Schulen bet auszubringen — O ihr müßtet sehen, mtt welchem Eifer die Kinder bei der Socke sind' Jyr müßtet die Dielen strahlenden Augen bewundern und die wichtigen Miaien bestaunen! Alle geben sich diesmal ganz besondere Mühe, well sie in ter bevorstehenden Kinderhilfswoche um Besten ihra notleidenden Brüder und Schwc- lern spielen wollen, um so ihre — wenn auch noch geringe — Kraft zur Verfügung zu stellen, wenn es gilt, Gutes zu tun. Ihr aber, ihr Großen, ihr, bte ihr eure Kinder so einig und eifrig beim Spiele seht, vergeßt einmal alles was euch nie bet» drückt, entzweit und am Boden Heben laßt' Tut. daß eure Kinder gesünder' Bahnen gehen lernen^ nnc ihr gegangen seid! Tarnt werdet ihr auch sehen, bap das viele Gute, was einst war, auch wieder werden wird. B Pf Besserung tm Strait Deutschlands erfährt, I den Lehrstuhl des Neuen Testaments an un* dann ist mit einer Kohlennot zu rechnen, -*a CT'--z^-r— M deren Folgen noch nicht abzusehen sind. Der Der Wg. Bar the lr»rn p fahrt fort, die in London vorgeschene Zahlung weist und das Annnri tätenshstem einer Prüfung zu unterziehen. ZGr furchtet, daß Deutschland versuchet werde, feinen Export zu verschleiern. Er glaub: auch, oaß es tchr schwer fein werde, die Obligationen unter» rubriugen. Redner verlangt Aufklärung über den Diskont dieser Obligationen und mochte wissen, ob England Frankreich nicht ins Schlepptau genommen habe. Ter Ministerpräsident verneint das. Abg. Barthelomy erklärt jedoch, ein Teil der äffend lrchen Meinung glaube es. Schließlich spricht der Abgeordnete noch von dem Wiederaufbau Ter ffi». Regaud interpelliert albann über die ober schlesische Frage und beschwört den Ministerpräsidenten, energisch den sranzösischen .-Standpunkt berzubehalten und den deutschen Forderungen Widerstand zu leisten. Schließlich spricht er von deutschen Manövern, die angewendet worden leien, um die Volksabstimmung zu fälschen. Nach dieser Rede wird die Weiteroerhandlung auf morgen nachmittag 3 llhr vertagt. Eine deutsch.franzönfchc Wiederaufbau- kouferenz. höre: Nach deutschen Angaben haben wir von Anfang Juni bis 12. September 1920 aus Frankreich bezogen: Für 40 240 000 Mk. Seide und Tüll, für 60 309 000 Mk. Pelze, für 17 780 000 Mark TM- und Seidengewebe, für 127 000000 Mark Kognak und Spirituosen. Nach der französischen Statistik wurden 1920 nach Deutschland ausgeführt: Für 88 Millionen Konserven, für 40 Millionen Seifen und Pariümerien, für 390 Millionen Kognak, Weine und andere Spirituosen. Bis Mai 1920 wurden vom Landesvolizeiamt Schmuggelwaren beschlagnahmt: Für 3092250 Mk. Kognak, Weine und Spirituosen, für 206 400 Mark Schokolade. Nicht einbegriffen ist der Teil der Schmuggelwaren, die französische und deutsche Schieber über die Grenze brachten, die wahrscheinlich einen recht erheblicknm Wert darstellen. Ein Mahnruf und Wamungsruf müssen diese Saften für alle Deutschen. Männer und Frauen, fein! Kauft nur deutsche Waren! Verhaftete Straßenräuber. Gestern morgen gegen 4 Uhr wurde einer Deutfch-Ameril'anerin vor dem Bahnhof Dillenburg von zwei fangen Strolchen ihre Handtasche mit Schmucksachen und Geld gewaltsam aus der.Hand entrissen. Die Tater ergriffen die Flucht, begnügten sich aber nicht mit der Beute und ovr-- suchten auf den in der Handtafckie befindlichen Ge- päckschetn das der Dame gehörige, am Bahnhof Gteßen lagernde Gepäck einzulösen, wobei einer der Räuber von der inzwischen benachrichtigten Polizei fest genommen wurde. Sein Genosse wurde kurz danach ebenfalls in Gießen festgenommen. Das gestohlene Gut Horatte der Dame bis auf etwa 20 Mark wieder übergeben werden. Ferner wurde rin Dienstmädchen, das früher hier, und zuletzt in Frankfurt a. M. in Stellung war, fest genommen und dem Gericht übergeben. Es hatte feiner .Herrschaft und einem anderen Dienstmädchen Schmucksack-en und Kleidungsstücke gestohlen. Beschlagnahmt wurden zwei weiße Bettbezüge mit Monogramm G. in der Mitte, die jedenfalls von einem Diebstahl herrübren. Der Crigeniünier kann sich bei der Kriminalpolizei melden. Hauseinsturz in der Schloßgaste. Der Polizei wurde gestern mitgeteilt, daß )as Haus Schloßgasfe 6, das schon lange nicht mehr bewohnt ist, einzustürzen drohe. Tatsächlich ist inzwischen bereits derhintereTeil des Hauses z u s a m m e n g eb r o ch e n und hat allen möglichen Schaden angerichtet. So wurde von den Trümmern das Glas- )ach der WerkstattdesSchreinermei- ters Hainer in der Kaplan ei gaffe eingeschlagen. Zum Gluck! war die Werkstatt gerade leer, so daß wenigstens keine Verluste an Menschenleben zu beklagen find. Nachdem der hintere Teil des baufälligen Hauses eingestürzt ist, besteht Gefahr, daß das ganze Gebäude, das sich bereits bedenklich zur Schloßgasse überneigt, nun völlig zusammenbricht. Deshalb wurde die Schloßgasse gestern mittag polizeilich abgesperrt, um irgendwelchen Unfällen vorzubeugen. Das einsturzende Haus ist mit dem Nachbarhaus, Schloßgasse 8, konstruktiv so verbunden, daß b e i d e H ä u se r gleich zeitig abgerissen werden müssen. Die Bewohner des Hauses Nr. 8 werden daher wohl oder übel ihre Wohnung räumen müssen. Wir erfahren weiter, daß bereits vor einem1 halben Jahre ein Polizeibefehl zur Niederlo- gung des Hauses Nr. 6 ergangen ist, der aber nicht ausgeführt wurde, weil sich herausstellte, daß man das Nebenhaus ebenfalls hätte abtragen müssen. Zum Brand in der Neuen Kaserne , . gen in die Giene n e r theologische Fakultät Wie i ‘'örW Beil.,.,, erlahmt wir noch: Die dienstlichen, in Verbindung nut der Staatsanwaltschaft Gießen angestellten Er- nnttlungeu haben ergeben, daß mit Sicherheit Fun ke nübertragung als Ursache des Dran des angesehen iverbcn darf. Das Ergebnis der be- Ittminungsgemäß sofort auf Sabotage, Brandstiftung oder Diebstahl gerichteten Untersuchungen ergab in keiner Hinsicht Fahrlässigkeit oder i8err?h- Iirngen irgeatdwelcher Art. Zur weiteren Klärung I '^biroch mit geteilt, daß die aud geb rannte Kammer I lediglich Ersatzteile, Gewebrreinigungsmaterialien »nd alte.Gasmasken enthielt und datz die Truppe I durch den Brand, roeiut auch geschädigt, so poch nichts an ihrer Kampfkraft verloren hat Dank des rasctvii und cnergiftfam Eingreifens der Gießen.m freiwilligen Feiwriveh. und dar FrriNTilligen Gail- icbcn ^cuewebr sowie der Truppe blieb der Brand aut feilten Herd beschränkt. Bornotizen. — T a g eskale n de r für Donnerstag: fltene Aula, 8 llhr, Lichtbilder des Generals fron Franc ois über die Schlacke bet Tannenberg — Lichtipiritbeater, wie gestern. — Bund zur Pflege von Musik und Literatur. Morgen abend frnbet in der Neuen Aula der 1. «unftabenb des Burwes *u Gunsten der Gedächtnisspende der Universität statt Nicht nur ht Anbetracht der guten künstlerischen Sriärte, die hierzu gewonnen wurden, sondern auch der überaus aatlreich’ sstnvruch aus allen Kurilen ukh lerer Bürgerichaft verspricht, den Abend rntoerum zn einem noilat Erfolge werden zu lassen. — Ter Kriegerveretn veranstaltet am Sonntag einen stormlienausflug btird) den sopbenwald nach Rödgen und rastet tort bei Oktfl, nrirt Wagner. Spiele und Minberbetuftigungen sind wieder tergrh-b n Aus Gberschlesten. Berlin, 25 Mai. (Privattel.) Nach den in gCThn vorliegenden Nachrichten aus Oberfc^esicn bestätigt sich die Räumung Landsbergs durch die Jniurgenten. Die Plünderungen der Polen sind dort außerordentlich groß. Ein-> groß- Anzahl Ober, schlesier ist mrsckchpvt. Samiliches B -eh ist von den Polen weggetrieben worden. Bei dem zurückgeschlagenen Angriss auf Groß-Stein mußten die Pol-n mnen Panzerzug zurücklassen, der mit einem 10,5 Zentimeter und einem 7,5 Zentimeter Geschütz Iriirft mar BeiLeschnütz haben neue polnische Angrif f e ftetrgefunben. Der Ort ist gesterii wiederholt von polnischer Artillerie beschosien worden. Die Lage der oberschlesischen Industrie ist überaus trostlos. Die Produktion ist ettva auf 50 Prozent herabgesunken. Zahlrriche Werke weichen infolge des Rohstoffmangels noch ht dieser Woche schließen ntfiffen. Die Folge wird eine ungeheuere Arbeitslosigkeit fein. Auch bte Bergwerke werden, wenn diefe Zustande andauern, in etwa zwei Wochen zum Erliegen kommen müssen, weil sie keinen Platz mehr für die «förderte Koblen-Haben. Der Abtransport der Kohlen vertagt vollkommen. Der von den deutschen Par- gruppen traten geschloffen im Festzuge an. Der Festzug war in die vier Jahreszeiten eingeteilt. An der Spitze des Zuges der Frühling, daran schloß sich der Sommer, daran der Herbst, den Schluß bildete der Winter. Ferner war dem Zuge ein Ernte- und ein Svinnstubenwagen angegliedert. Die Pausen wurden durch Borttäge aus- gefüllt, für die acht Herren, darunter Dorsch von Wölfersheim, gewonnen waren. Das „NiederlSu dische Dankgebet" bildete die Einleitung zu den. Festlichkeiten, den Schluß das „Deutsche Lied". Tu- Wabl Babenhausens war sehr gut. da Boben- hausen em noch unverdorbenes, echtes Vogelsberg- darf ist. f. Aus dem Vogelsberg, 25 Mai Trotz der großen Temveratur'chwankungen treten jetzt,die Maikäfer in gewissen Gegenden fehr Irrung aus. An den Eichenqehölzen hei Gonterskirchen (zwischen Laubach und Gonterskirchen!.wer deit sie von ben flinbmt zu ftinberten gesammelt Die Maikäfer sind rin sehr gutes Hühnerfutter. Ferner sind die Maikäfer massenhaft im Horlofftal anzutreffen, besonders an der Straße nach Schotten. .An der Straße nach Lauter konnte man ichon tm April Maikäfer sehen. Kreis Friedberg. 4 Bad-Nauheim, 25 Mat Für unser Bad ist jetzt die Zeit gekommen, daß fast täglid) Lchtckklassen fron auswärts kommen. Um die Anlagen und die nähere Umgebung zu besichtigen, Wn der Bado- und Kurverwaltung wird ihnen dabet das größte Entgegenkommen gezeigt. Sdju Int der näheren und iveiteren Umgebung feiern bawuf mifmerksam gemacht, daß sich ihnen von> nächster Woche ab hier eine weitere Sehenswürbta- keit bietet, ein Ko kstinial museum . das brr alte Ostafrikaner Major Fonck im NorP-Hot-l cm - 'gerichtet hat, und das dieser Tage eröffnet weiten wird. A^tck die hiesige Volksschule war heut? mit allen Klaffen unterwegs. Ausflugsorte warm WtntnRein, Eapsburq, Saalburg, Münzenberg, Kloster Arnsburg u a Kreis Wetzlar. ma. W aldg rr mes, 25. Mai Die'er Xagf wurde in der bieftgen Zigarrenfabrik emqebrcchtm und etnxi 3000 Zigarren entwendet Die Firma Rinn u. Cloos, der bte Fabrik gehört, hat eure Belohnung fron 500 Mk. für dir Entdeckung der Täter ausgesetzt. Auffallertderwnse wurde in derselben Nackt wick rin Einbruch in der D o r Tar c r Filialfabrik beriefben Firma versucht. Der Versuch blieb aber erfolglos Paris, 25. Mai. lWTB. i .Ucber die Aw« Selegenheit der von Deutschland für ben Wivrer-- aufbau in Nord- und Ostfrankreich zu liefern» den 25 000 Holzhäuser bringt der ,,Jn- tranfigeant" fofgenbe Mitteilung: Ucber die Auswahl der Häuser, d. h. über ihren Plan unti Preis, fei bis jetzt weder etwas bestimmt noch verhandelt worden. Am nächsten Fretta".'werbe in Paris eine Konferenz zwischen Technikern Lehrstuhl (an Stelle von Prof. Hölscher) wurde dem a. o. Professor Lic. Hans Schmidt in Tübingen angeboten. — Karl Ludwig Schmidt, geb. 1891 Ku Frankfurt a M., studierte in Marburg und Berlin, erwarb 1913 den Lstzenriatengrad auf Grund der Arbeit: „Das Problem der literarischen Einheitliche krit des Johannesevangeliums". Im gleichen Jahre wurde er Assistent am neutestament- lichen Seminar der Universität Berlin bei Pros. Deißmann und erwirkte 1917 dort seine Zulassung als Privatdozent mit einer Schrift „Der Rahmen der Geschichte Jesu. Siterar- kritische Untersuchungen zur ältesten Jesus- überlieferung". 1917/18 war Schmidt Stadtvikar in Berlin, 1920 erhielt er einen Lehrauftrag für Geschichte und Sprache der Sep- tuaginla. Schmidt ist seit 1919 Schriftleiter der „Karteltzeitung Akademisch-theologischer Dereinri". — Hans Schmidt, der aus Wol mirstedt bei Magdeburg gebürtig ist, bestan die theologischen Prüfungen, war 1901—03 Mitglied des Predigerseminars in Wittenberg, dann Hauslehrer in Hamburg und pn> monierte 1914 in Berlin zum Lic. theot. 1904 bis 1907 war Schmidt als Studieninspektor am evairgelischen Predigerseminar in Naumburgs am Queis tätig, wurde später Pastor an St. Maria Magdalena in Breslau und erhielt 1909 bort^bie venia legendi Michaelis 1914 wurde Schmidt Extraordinarius in Tübingen. - **Die Kirschenernte hat begonnen. In den bekanttten .Kirschorten am Rhein (Camp, Kestert, Osterspai, Filsen) hat die Frühkirschenemte ihren Anfang genommen. Der Großhandelspreis betrug 4 bis 4,50 'Mk. pro Pfund. Die Bäume der Frühsorten hängen voll, die Spätsorten weniger. Stellenweise haben die Frühjahrs froste, sowie Raupenfraß viel geschadet. Im allgemeinen fällt die .Kirschenernte in Deutschland gering aus, da dieselbe in den Hauptgebieten erfroren ist. Billige Kirschen wird es daher nicht geben. _ , ** Silbern e H o ch z e i t feiern beute Schuhmacherrnnster Ludwig Wacker und Frau Martha, geb. Druschke, Ebelstraße 9. , _ ** D^e Milttär-Bersorgungsge^ b u b r n 11 f e (Heeresreitten > für Juni werden ben tn Gießen wohnenden Bezugsberechtigten am 28. und 30. Mat vom Postamt qe^aftt. Am 28. erhalten die ll-Empfänger (Kriegsbesckädtgten), am 30. tue H= und? -Empfänger (Hinterbliebenen unD Pensionäre, ihre Bezüge. Wiederaufbau der Licher Dampfziegelei. Ltck,^). Ma, Nachdem fror einiger 3eit eine ^betellfcha f terversammluna her 2i*or TriitorrFr M m b.H. ftattfanb, wöbet man au, einstimmigen Beschluß das Gefellschaftslapuai rwn 90000 Mark auf 300000 Mk. erhöhte und zu diesem QiWp , - 210 hcik «nttite zu je 1000 M. ausg'ab, ff, I Sw. des K retses Frii ü rrisdirettor des KrefleS gtkriumsrm Herrnawi S dilvriu 4 bc r g, mit um Cbcrregiermm4rüt 'Ärn Hiebe Perfonalnachrickten I Aer «rti£>bir:ftk)r des Kreises Dieburg, Heinrich Montao icsnbarb Grae f, wurde -um Ä r e i »bi t ef to r |nähen. nrit dem ^ieb er auf b a u der im Oktober niedergebrannten Dampfziegelei begonnen worden. Die Arbeiten schreiten rüstig ooran, so daß das Jndustriewerk, das für die weitere Umgebung als Baumateriallieferant von großer Bedeutung ist, noch in diesem Ctohre den Betrieb aufnehmen wird. Das Derk erhält Mim Teil ganz neuzeitliche Einrichtungen, die die Aufrechterhaltung des Betriebes während des ganzen Jahres ermöglichen. Q Grün berg, 23. Mai Am Sonntag fand die diesjährige Gesellenprüfung für den hiesigen Bezirk ihren Abschuß. Lehrer Denzel nahm die schristlicke Prüffmg ab, wAhrend die einzelnen Prüfungsmeister über Berufslennttitsse prüften. Die praktischen Arbeitsproben und die Gesellenstücke, die ^um Teil Vorlagen, waren schon früher angefertigt worden und 'bewiesen Fleiß und saubere ^lusiübrung. Der Prüfungsausschuß fonnte daher famtliche Prüflinge für bestanden er klären, 8 davon erhielten di' Note „Gut bestan den", einer die Note „Sehr gut bestanden" An be rPrüfung beteiligtcn sich 3 Schlosser, 1 Schmied 1 Spengler, 1 Elektvo-J nstallateur, 1 Schuh- macher, 1 Bäcker und 1 Metzger. Wieseck, 26. Mai. Goldenc Hochzeit feiern morgen die Eheteutc Michael Stern. Kreis Alsfeld. Araudstiftuug. va. Kirtorf, 25. Mcn In den frühen Morgenstunden brannten am Riontaa Scheune und Stall des Sckneiderrnristcrs und Landnnrts Heinrich Lather II. nieder; auck ein Teil der Scheune des Nachbars wurde vom Brande zerstört. Aus voraufgegangenen Aeußerungen sowie dem Gebaren eines bei Lather bereits 17 Jahr, im Geschäft tätigen Gesellen, der anscheinend Shu reit geistiger Störung zeigte, schließt man, daß dieser das Feuer gelegt hat. Im Wohnhaus war der Treppenaufgang und die Werkstatt mtt P e - troleum übergofkn worden, offenbar sollte das Abbremten der Treppe die im oberen Stockwerk befindlichen Leute am Fliehen hindern. Der Ur bebet des Brandes hat zuerit die Scheune in Brand gesteckt, barm die mit Petroleum getränkte Bettdecke angezürrdet und auf die Treppe geworfen. Hierauf fttt er sich zu Bett gelegt und sich erschossen. Im Wohnhaus kam das Feuer nickt zum Ausbruch, dagegen fiel ihm die Scheune zum Opfer. An der Löschung des Brandes beteiligten sich die Feuerwehren von Kirtorf, Wahlen und Ober-Gleen. Kreis Schotten. f. Babenhausen (Vogelsbergi, 25. Maf Das vom Dessisckren Bauernbund in Babenhausen veranstaltete Vogelsberger Bauernfest hatte großen Erfolg. Besonders half das herrlicke Wetter an dem günstigen Verlauf des Feste-.v Schon vor Beginn der Festlichkeiten waren ettva 8000 Eintrittskarten verkauft Am Festtage selbst wellten nahezu 10000 Personen in den gastlichen Mauern des reickgeschmückten Stäbtcbai-5. Die Gäste kamen mit etwa 400 Pferden an, für die Stallungen beschafft werden mußten. Zur Umzäunung des Festplatzes mußte jeder Landwirt zwei Pfosten und zwei Meter Draht stellen. 92 Ons^ iSir^-r!on cb!e,m Mitglied des Rheinisch 23cfiialt)rf)en Kohlcnsvndikäts auf der Jahres Vereins für Gas und Koffer arfunganeurc in Bochum u. a. fol Ueb^riririrf^11Infolge Fortfalls der and) teil tm Ohlenberg bau seit Mitte bc" verbundenen Förde KoblenvÄ^ fwb die Aussichten der ^ngu n ftiger geworden. Durd) d.o Wirren un o^rschtesischen .Kohlen revter munen große Laudgebiete, die früher ausschlievttch nut ober schlesischen Kohlen Ar sorgt wurden, nut Richrkohlen beliefert wer oen.^gerner nnrft der sehr niedrige Wasser stand des Rheins ungünstig auf den nord deutschen Kohlenmarkt. weil hnrm Die nnbnu lahmgetegte Schiffahrt alle Kohlen die -üp deutschland erhält, auf dem Bahnwege' m transportieren find. Die Kohlenvorr.tte ch, Ruhrgebiet schmelzen zusehends •miammm Wenn der Forderungsrückgang anhält und hie 2c~‘ "• Kahr zur Entwaffnungsfraae. an" ^.C r "b ^iax. Wie die Blätter aus München melden, hat sich ut der Bespreckmn., der Regierung mit den Fraktwnsführern der Koali- twnspacteien über die Frage derEntwassnung der bayerischen Einwohnerwehren völlige U e b e r e i ii ft t W m it n gbarüber ergeben, baß bte Entwaffnung «ns Einllang mit den Entente- forberungen itattrinbm müffc. Nrinisterpräsident p. .Kahr legte die Maßnahmen bar, die das Kabinett in Ausnckt genommen hat. und nab Eriläruiwen ab über bte Mittel, bte zur Duffchführuna dieser Maß- nehmen angew-mdet werden sollen Die Tvruf- tllmSführer erhärten sich mit den -?lusführunqen oe§ MrniiterprLsidenten voll ettiverstanden. Am Ävnnaberck wird der Miniterpräsidenl int Haus- ftütsausickutz des Landtags über die Einwohner- nwjriragc Erklaumgen abgeben. Einst wir! ^fenad; I - I iiirmn. * iwW« täten. Äuda -LD-reaft)- I fuWi* ständen rontt Diktats Sam W» sw inen i«^ iioi DU/'/ri 2 ^tieuttnb W -riß M "a «rben ßnnflt- nMs siehe toi «m dies sa « 'tmlüten und r M biet ■ übrigens iämtb «sen in der . Mie habe dur aüätet las sm, ixftnmg der l «cke 3er rf dann tostan iiin UM Mi fürgaüdjci M Der Redner I langen, aus mtj I y^btn, was ft I riMUÜMg bra I möiüe Patent, ? I 6int srilix Unc I 'atöcndtat S I tob Mute eigt ! Jramen za-lm. I -0 Miaräin liHr der ganzen 1 wurde von bat t 2l, was sie nu I rifueng sei es I haiflt&cn 'M Die Und I matums sa I llntlarhm, ob | mV *n tm ^anaSiebnai I WtMmtnm l I letz werden. I W Äüm I tobroirtidyrils «W zu erl I lange die Mr I ‘riat ten. M I mb^Mhg aifgi I wen sich I M näftr fon Rein Derfhu I 'M daß sich ^Mnmenbruch I J® den Glaub I Voraussetzung s. ^.Gegensätze \ Mtoausstach jwfemtigen ^den. Durch 5Mw öm kleine Dir ntod Geßmdh, schränken > zuduw ®17ls ^^v^uei tßS Mb ‘Wianben" <, tCUT' 1 SGh. !ü-ueb°t H^bi$ dD"^' D°s 8et!“’" dE-B-T Wiifa." UN Jäte Äii- Dv Cs. *nI* stufe« antofl Zcheun, Landnnn- bra Tal brr vr ^eppc gawrftn. und sich er» b^JJtuc nicht ne Bdjtunt tum attdri beteiligten is, Dahlen und ibtrgi, 25. Rsf । in Sobenbauitn : ^aueinff« hals bas herrliche lauf des fitttt? Hten waren etwa Im Festtage selb'! in btn gaftlitfrit Städtchms T-e eben an, für bi? uBten. Zur Um- »er Sanbroirt jwn stellen. 92 Crtf- rcW an. l Anträge aus* unter Dorsch von Das „Merlin inleitunn » '■ „Deutsche L'^ r gut, ba doben- chtes Logelsberg- erg, 25 Mai panfungen treten »nlcrskirchen^tM dertrn ^rnrndt tes SühnttluM. nbaft im öorloft, berßtr^J b Lauter vimi? eben. W. M irfj i, batz^.E men, iim dtt [hing wrv. cn c>eM ir « b-' r ' em S-Aut-^ i!f PjLi roarm J^wnbtrg. 4i*Ä Mus Lptantf -dber^Lst iei -.tt ru* ?•&*> SS statt, eijibe^Kr, f t» lage^ r aul T*mvr t* «rVffdi el Pft. Kahler aus Werter»- brniiö» unb de-. '".HUfllrilwfeirr Bst Bader Ter Jungfnniauix>r brr Anstatt. xmxe der Pv- Xnmatdiötc von k»sdauferr-No«d raittrai tri her 'tfewi mit Bancrft »ei, baß der ü» fahrtbtk" i ihm ft «nd Wiffcnf*aft. (jkirrfllmtfibirrfter Balling. Darmstadt, 26. Mai Dir amtliche „Darrn* MMMewWlemsmll. 5000 Kleine Schachteln Raucherheil umsonst. Dir möchten gerne jedem, der baS Rauchen aus Gestnchhertsrücksichten oder auS Sparscunleit rinschrLnken möchte, eine Probe unseres Raucher- heiU kommen lassen. ES macht das Rauchen leicht entbehrlich, selbst dem leidenschaftlichsten Raucher. und rin Jrall locgni dcs Werjenc mit 3teuren, die als strafbar an^usehen kten. Zugunsten des Angeklagten spreche, dax er al- tüchr.g, zuverlässig und brauchbar betenbnet werde und ein fürsorglicher svamilienvater sei. Auch sei er sehr btenu- eifrig und strenger gegen sich selbst als gegen andere gewesen. falsche FünfzigmRrNchctllt. mc J-ranksurt a. M.. 24. Mai Ter f\> liyer .*00031 (WumAburfl i würbe habet erwisch^ nne er yun ial>dx '^ünutamarfidictnr, von denen sich weitere 15 in der Patetovaschr »einer Äetiedten befanden, für 70 Ml verkaufte Später gab er freilich das Geld nwebrr »urück. Er tttuh fern ..Geschäftchen' mit 3 -Jümuhcji Gefängnis hüben. mc iVrantjurt a. M.. 24. Mai. Ter Retchna-tsabgeorbneie Dr. X'cm , heften Aus- einambc qe^ung mit der bomnuuivnikbat Partei toraiid» soviel Aussehen machte, batte die breiige MeihrheilSfog:aIrsnsRxxrdxrr. Der Geschmack rft angenehm und erfrischend. Er be- volle 24. Düai. Im weiteren Verlaut Handlungen referierte Prof. Zscharnack genommen. Lchr. Angeb. unt. 07710 a. d.Gieh. Änz. Berthold Michel darrt) Michel geb. Salm Vermählte 28. Mai 1921. (T8In auf stieg, dann tonne man auch an glauben. Juftizrat Weidemann von kratischen Partei, dankte der selbst die Berrveter bst freien ^Gewerkschaften zum Brifmel zu der Ueberzeugunz gekommen, daft du Sozialisierung des .stohlcnbcvabaueS heute unmöglich fei. Wenn dies auch btt Masse dar moovn'd* n Arbeiterschait rinicbr bann fei rin groster vornan- ,ur Einigkeit getan Reden oirkn gnitigen rrü^rem de Sozialiömus fömu man sich auch auf Lenm berufen, der die merkwürdigen Worte gesagt habe, aus dem Zusammenbruch brr russischen Volks- winschaft führt nur rin Weg der stavftalismus Wenn wir zu solcher WiNschrsiserfnmtnis. zum Arbeitsfrieden kämen, »venu alle Beru'sstände zu- sammemvirNcn, bann könnten wir uns aus dem Zusammenbruch wieder enuorarbcitzn, föimtni wieder zu wirtschaftlicher Blüte kommen, bemt das beuticbc Volk sei eines der arbeitsamsten Völker, das in seiner industriellen Entwicklung stets allen Völkern der Well vorangegangen fei. 9?eben dieser Einigkeit müßten mir aber auch wieder zu einem geordneten Staats Haus- Ha l l kommen. TaS ErzdergerscheSteuer- I n ft e m könne uns nickt aus dem Ruin berau*- b.lien. Die Steuern durften die Wirtschaft nicht totschlagen, indem sie auch das B?triebskavltal weg- ftcucrt cn. Los kommen mühten wir von dem Schema der Allgemernfteuern. Die winschaflllchen Bedingungen erforderten für die Groftinduftrie ganz andere Steuern als der Hand l, oder die Laubwirt- schäft, ober die Arbeiter- -nb Beamtenschaft Von den "Älgemeinsteuern müsse man zu sogenannten Steuershndikaten lomm.n, inbeui ;cben V< .u!Sftand sein eigenes 3 teuer Datei oufaebürbet werde Dann körne auch wieder eine gesunde Steuermoral, denn der ganze Berufsstand sei daran inteejffiert, daft sein einzelnes Mitglied vor der Steuer sich «nicht drücke. Denn das Schicksal der Gegenwart vorn deutschen Volke richtig erkannt werde als ernste Prii- Dezimal- und Strumpfe V Kettenwaagen zum StrrckeU-werden an- kmvnehlt Karl Schmidt, 07692 Neuenweg 42. Famtlienausflug «s Rödgen zu Gastwirt Wagner. Abmarsch 2 Uhr Eck« «atser-Allee-Moltkeftrah. durch den Bhiloloobenwald. Sur Rtnoerunterbal' tung ist gesorgt- Der Wirt enwnehlc gute Speisen und Getränke Zahlreiches Erscheinen ver Vereins- Mitglieder nut Angehörigen wird erwartet- General musikdirrkwr BaLchg hab« rjn.it 'Xnftrf- ümg^inttag nack Treibern erhalten, tbn an- oenvmmen und in einer Sitzung der . Theater- tfommrfiton'' hiervon Thariheig gemacht. 29 die deüüillunücu der l! teste- nottz unzutreffend. Denn weder ihr mxt) b.c Tboateriritimg ist eine Mfttrilmm über verhand lungen und Entschliestunorn BaWngs dezugttch Dresden gemacht worden. übrigen in die Nachricht nx-grit ?nssöcn übetchaupt tmzutwstend iHidb- tig uitd der .stvmmisswn bckntm gnwwen ist mef- mehr, iKktt .ixrr Bvllmg einen An t rag von den Bereinigten Stadttheatern Duisburg-Bochum erhalten Hal Bei der Verwal hing des ThratcrS ist nichts drinnrnder gioimscht worden, als eine Fortsepung be< bi#be eigen Ver HLl tnisses Tire ist Derrn Ballmg auf das genaueste bekannt, denn es ist bei den Ber ljanbtiinflm über den Fall Scetl nickt nur in Porten, sondern in einer ganzen Anzahl von BerglrichS- txirsuchcn aut dar rindrorckickste zum Ausdntckae- kommen. Ferner hat ber Intendant deren Ballina die Erneuerung seines Vertrags auf drei Jahre angebotrn, also auf eine Uingerr Zeit, als sein eigener Vertrag lLuft Dieses Angebot hat $>err Ballina i«doch adgelehnt Ls 'st hiernach alles geschehen und versucht worden. Derrn Balling in Tarmftodl zu hallen, uns es nicht der mindeste Grund vor zu trg.-ntwelch.'n Angriffen aut dic Venvaltuna. ebensowmiy zur fottgefeßten SScrbreitunq ooet Nachri,cht»m, die die Verhältnisse unrichtig ober schief ’iinrtvrgcben und nur den Zweck ober mmbrile Beunruhigung und Ariftsrimmung zu erzeugen. X>ermif4>tOe £pfer des Waffett. fd. Diez. 24. 'DäaL Beim Becken in der rrnffl Vnbn ertränk am Samstag abend 6r idiähnne (Rcric^Ufaal. Die Leipziger Protist Leipzig. 25. Mai (Wolff.) Im Prozeft tzeynen führte Oberreichsanwalt Eber- meyer aus: Die politischen Betrachtungen seien streng aus geschloffen. Es fei nur zu prüfen, ob das geltende deutfche Strafgesetz verletzt sei. Bei allem, n»as zu Gunsten des Angeklagten spreche, müsse zuqegrrän werden, daß seine tzandlunasweisc nickt zu billigen war. Er hätte nirr die zulässigen Mittel innerhalb der gesetzlichen Grenzen anwenden dürfen. Tie Anwendung des Gewehrkolbens, des nalen Partei, daß sie anstelle ber ewigen nieder- reißenden und ncrh'benben Parieipvlüik einen solchen klaren und sack>licken Borttaa über Wirtschaftspolitik geboten habe Es sei auch richtiger, auf die Folgen ber Unterzeichnung des Ultimatums, bas er im übrigen für durchführbar halte, hinzuweifen und nicht immer auf die Folg«!, die eingvtreten wären, wenn wenn wir abgelehnt batten, wie es am Vorabend erst Staatspräsident Ulrich getan habe. Mit den Ausfühnmgen des Herrn o Braun tri er im Wesentlichen .inverstanden. Er bitte nur um dlufklärung über eine Reihe von Fragen, die der iDoaH)rrebner nickt erwähnt oder nur gestreift habe. Auch er halte die Erzbergersche Stenern für verfehlt, auch er sei dafür, daß für Sozialisierung heute durchaus keine Zeit fei. Sein Partrivorfitzen - der, Senator Petersen, habe mit seinem temperamentvollen Ausdruck, Sozialismus ist Sckwindel, jedoch nur sagen wollen, daß alle die der Arbeiterschaft Schwindri vormacken. ine die Sozialisierung unter den heutigen Verhältnissen für möglick halten. Iuftizrat Werde mann imterftridi dann den April zur Einigkeit: er hoffe, daß nicht nur die Deutsche Bolkspartei, sondern auch bfe Deutschnationalen bald regierungsfähig würden. Nach kurzen Ausstrhmngen der Herren .stvHlHase unbSfrutntn gab £>crrDon Braun int Schlußwort die gewünschten Auskünfte und betonte vor allein, daß man wirtschaftliche Fragen nicht mit einem Schema abtun könne, wie es Grober gcr, Rat Henau, Wissri usw. taten. Im übrigen habe Stinnes darrck Tatkraft unbDrgamfationiä- txücnt das in die Wirklichkeit übersetzt, was der Sozraldemvkrat Wffsel schematisch ausgeklügelt habe, imb trotzdem werde Sein Munn pon der SoMldcmvkratte sv gehaßt, als gerade ^ttnnes. seife lang ber Gefangenen und bv Anwendung Schimvnvorten verletzen bfe nationale Eber der Gefangenen. Im ganten feien es 28 Fälle von M.fchandtungen. drei Fälle von Bei id'gimaen Siegfried Zweiter Tag aus der Trilogie „Der Ring der Nibelungen" v. Rich. Wagner montG8öen3O.M51ll)t. Gnöenw. Der Verkauf an die Nichtmitglieder des Theater; Vereins beginnt Samstag, 8 Uhr, in der Muftkalien- handlung von Ernst Challier. (6015v Seite Dameßströmpfe in Schwarz,Weiß u. vielen Farben Halte krankheitshalber bis auf weiteres keine Sprechstunden ab. Zahnarzt Fischer Lelterswe« 77. *” Derlftt über bfe Frage ber Dozentenkam- m c r n. Seine Ausführun»m klangen in dem Wunsche aus, daß die Nichtordinarien eine ihrer Stellung cntftxredxmbe Berttemng im Sri tat unb in ber Fakultät betimmcn müßten: ]ic ivürbn? aber, ihnen diese Berttetung aut anderem Wege nicht gesichert mürbe, selbst dem Ged an len der Bildung bmt stammern burdtalie ablcbnenb gegenubcriiebai. Die Privawozenten hätten beschlossen, den deutschen Hochschulen, die nock- feine Reform ihrer Berwaltungskörper vargenommen hätten, xu empfebfen, batz Senate unb Fakultäten aus eigener Enlschlteßung heraus hh eine Beiräetung der Extraordrnarum unb ber Prv- va tbosenten Sorge tragen möchten. — Nach einem Referat von Professor Tr. Fr ischen en-st öh- Icr in öafle über die Organisation des iwchiufulr verbandre wurde beschlossen: Tas Organ des Ber- Handes ist der.riochfchullag. Tie laufenden Geschäfte werden durch den neunköpfigen 'Borstand geführt, ber fei mickrigen Fragen auf "bat Wkövftgen vaupd- ausschuß erweitert wird. Diesem Lauptausschutz gehören Vertreter aller Arten der twxhidndldyraf und Fakullaten und soweft trgenbmögttch, aller Lwchfckmlländer an Turck geheime Dahl wurden gewählt: Zum Vorsitzenden Geheimrat Prvtcfsvr Schenck-Münster. Gehrimvat v. Dyck. München, Poos. Seebera -Berlin, Pros. Sck 1 rnck- Tantrflabt, Pro' Tt'llmann-Bonn, Pr^effer 5>edemaiin-Zena, Professor Schapet»Iena, Prof -dickesang-Hannover, Prot. Zschar- n a ck - Berlin. Kird>e unö Schule. Marburg, 22. M« Unter BeieUigung von über 1200 Feftgäsrrn aus allen streifen Obe t Hessens wurde heute bas Iahresfest der ZnnerenMissivn abgehalten. Bm dem ,ent- MttteSdienft fer ber lutherischen stricke txrcbrgtr fertigt jeden üblen Mundgeruch und wirkt den schädlichen Folgen des RauchMs, besonders dem giftigen 9ä6*m, entgegen Raucherheil ist DoUfuribig unschDlrch und kann mit gleich gutem Erfolg angewendet werden von 3igarrat-, Zigaretten- und Pfefeenrauckern. Tas Aller hat dabei nrchts zu fegen. Rauckierhril ist allen M empfehlen, ixmntbcr Tabakgennß «'ck mrr tue grririgftm Brichwerden verursacht, ober be das Rauchen aus sonst einem geflogen war ♦ Harbke b. Helmstedt, 26. Mat. lDTB.) Seit heute mittag steht die Ueberland- zenttale in Harbke in Flammen Das Feuer ift auf das Turbutenhaus uberaefprungen, das vollständig außer Betrieb ist Die an bfe lieberlanbyntralc angeschlossenen Ortschaften imb Betriebe bis nach Magdeburg hm sind vorläufig ohne £id)t und ohne Shraft. Grurcke ohne^ unnörige Entbehrung rinschrckckm wollen. Eme Schachtel nnt 160 Pastillen, für *afa einen Monat reichend, kostet in bet Apo theßr 13 50 Schrecken 3fe sofort eine Postkarte und verlangen Sie Gratiszu sendung einer kleinen Schachtel Raucherbeil von der 5xrupftoederfege für Rauchheil, Bikwria-Arothefe. Berlin B. 202, Friedrichstraße 19. Zu haben ix Gießen: Engel-Apotheh. Am MarV. Ml» Luise Fiskris. _ „ .. . fb. Bab-Enis, 24 Mm Örtnuttar ist beim Rudern in ber Nähe ber Balmhofsbrücke ber au-5 Frankfurt gebürtige Semtwanst Paul LM' Lehrerseminar in K.’J?xmtdbaur. Die Leime Unftnn. Dic Teutschnanonal.m batten^ ia nuhts ruriter getan, als Soweauent an dem Standpunkt festgehalten, den vorher sämtliche Part-irr, ein genommen hatten, auch die Sv^aldeiivotratu. auch hie hessische Regierung, die doch alle den Pariser ‘.Bon(fragen cm c-inmütfees Niemals entg- gengrietzt hotten. Zudem ginge das Ultimatum in Kiner schwere unb Trag,»rite noch nxtt über die Pariser Beschlln e hinaus. Ten 226 Milliardm von ba* nmls üänbai heute in den Endsummen des Lon- hontr 2tfiat-3 etwa 300 GolVmilliarÄm gegenüber. Wenn Regierung und Rrickstag von vornherein igt gewesen wären, dan sic sich vor ber brutalen Mackt schliesslich dock beugen müßten, dann hätten sie einfach die "Pariser Bedingungen aimeh- men müssen. Dabei wäre das deuffche Volk noch l>cbeutenb besser gefahren, obwolst auck diese Unter- Don Deutschland niemals halte eingriöft ioerbeu können Rach der Annahme des Ultima» nmiS siebe Deutschland vor neuen Katastrophen, denn bfe? sei fein Untergrund, auf dem wir uns rinricksten unb wiederaufbauen könnten. Nock drei Tage vor ber Unterzeichnung seien übrigen» sämtliche bürgerliche Parteien einig gewesen in ber Ablchnung. Auch bi? Sozialdento- fratie habe durch den Rrichstagsprasidenten Loebe erüäven laifen, baß auch sic bei einer ablehnenden SXännig ber bürgerlidm Parteien Nein sagen werde. Ter Pariser Botschafter Dr. Maner habe eS dann verstanden, in kurzer Zeit bas. Zentrum .pim Unfall mi bringen, wonach auch die übrigen bürgerlichen Parteien langsam abbräckelten. Der Redner besprach bann an der Sxrnb gc- wichtiger und hochinteressanter Zalhlen die Folgen her Unterzeichnung. Tic Gegner könnten verlangen. aus unserer BolkSwirtschaft alles heraue- iziräebeu, was sie für ihre Zwecke, ihre industrielle Entwicklung brauchten, jede Maschine, jedes che- mislrä PateM. Bieh, riallfabrikatc, Rbhswffe usw. Eine solche llngeheiierlichkrit kenne die Geschichte fett den alten Sklavenkriegen nicht mehr. Teutsch- lanb Mine eigentlich nur mit seinen örportqc- rotnran zahlen. Es Müßte aber jShrlich für etwa 70 THliarcttn Werte auSfübvcn, alfo dic Werk- foatt ber ganzen Writ werden. Txre sei unmöglich, raube von bei Gegnern, die überhaupt nickt wüßten. was sie mvllten, auch nicht geduldet. Geradezu irrsinnig sei eS. di? Golbmilliarden etwa aus der deutschen VvttSwirtschaft herauspiesfen zu wolleri. Die llndurchführbarkeit deS Ultimatums sei erwvsen- Es herrsche sogar nach Unllarhcn, ob wir überhaupt nur bte erste JahveS- rate noblen ©unten. Bevor Deutschland afib an fernen Wiederaufbau bcntoi könne, müsse bas ©c* waltabkommen durch ein solches ber .Vernunft ersetzt werden. Erste Bedrngiorg deS Wiederaufbaues fei, die Imrdwirtschochüche Erzeugung so vfek als irgend möglich zu erhöben, mal wir wohl nicht mehr lange bfe Gelder für «ne große Einfuhr aufbringen torattm. Mit ber Zwangsrarffckaft müsse zuvor cnbgülttg aufgeräumt werden, Stadt und 2anb i nutzten sich durch ivritgehendsten Znteresfeiiaus^ gleich näher 'kommen. Rein verstandesmäßig gebe es zwar kerne Soff* luatg, daß sich Deutschland sc wieder aus feinem Zusammenbruch erheben könne. Und benrtod) dürst man den Glauben an die Zukunft nicht verlieren. Voraussetzung fei allerdings, daß das deutsche Voll riniaai Willens fei, sich als Volk zu erhalten. Ein gräßes Lemmnis der Einigkeit sei die Politik, die die Gegensätze bewußt vergrößere und die Lriden- schaften auf stachele. sJ)äan nütffe die politischen Dogmen beseitigen imb rein sachlich und wirtschaftlich die Vräsiändigung aller Vollslckichten erstreben. Im RrichSwirtschaftsrat sei hiermit ber Anfang gemacht worben. Durch rein sachliche Erörterung seien bort Dirndlstoffe, Täglich Eingang von Neuheiten ; Fritz Nowack• Ö968c ! ♦ AuS ber Pfal», 24 Mm Kampf *roif eben einem Fuchs einem Dahn konnte man in der Rahe der Feilen fabrik Elrnckoben beobachten. Ein dahn les Zigarrenfcckrikanlen Goger marschierte mit feinen .vühnern in den am vause anstoßenden Wingen Dort lag em großer Fuchs auf der Lauer und sprang auf den Ipahn w, worauf sich ein kurzer heftiger.Klomps entspann. Der valm herb fortwährend mit dem Schnabel auf den FrickS ein, _bi^ dieser ihn von hinten am Schwanz packte Ter lötibn, ber sich al-3baim nicht mehr verteidigen konnte, flog hierauf hauShvck, empor, rnoba der Fuchs, ber fest iugebb’fen hatte, fast färntluty Sckwairzscber:' rm Maul behirit und ein vcrtmtztrs Gefickt machte, daß ihm der schöne Braten davon- 6007 | Mietgesuche | Aelter. Student fucbt zut möblierte Wohnung (1—2 Sim.) sof. a. mieten. Schr.Ang.ii.07690a.d.G.A. ZwcitnöblierteZimmer inönl. 9inbc Boianischer Gurten nefudjt. 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N|ch langem, schwerem, mit größter Geduld ertragenem Leiden wurde heute unsere liebe, gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frau Marie Lyncker Ww., geb. Enders im 78. Lebensjahre durch einen sanften Tod erlöst Die tieftrauemden Hinterbliebenen: Johanna Heuser, geb. Lyncker Friedrich Lyncker und Familie. Offenbach a. M. (Ludwigstraße 12), Schiffenberg, den 25. Mai 1921. Werke von L. v. Beethoven, Andreae und Dvoräk. Eintrittskarten zu M. 7.—, 6.— und 4 — (sämtl. numeriert) sind in der Musikalienhandlung E. Chailier und an der Abendkasse zu haben. Studenten erhalten im Vorverkauf gegen Vorzeigen der Ausweiskarte auf allen Plätzen 1 M. Preisermäßigung. — Die im Abonnement für den L Abend ausgegebenen (roten) Karten haben Gültigkeit. Der Reinertrag des Abends fliesst der Gedächtnisspende der Universität zn. «euer WMWe. Sonntag, 29. Mai: Anfang 4 Uhr, Ende nach 5l/3Uhr,flaftcnöfmung31/y 1. Lied von der Sebu- sucht. 2. fBorfprnrfj.“*D 3. Marienkind. Ein deutsches Märchen v. •vetnr. Frank. Preise der Plätze: 2 Mk. (Sitzplatz». 11)1(2 tebDLj-Dr.Berabiik Nachruf Durch ein tragisches Geschick wurde am 23. ds. MtS. in Ausübung seines Berufes unser lieber Kollege, der Monteur Gerstenkorn 160X150 gr. "»c Stück 39.50. Ilice-Scbule. i Allen denen, welche unferm lieben 5ohne während seiner langen Krankheit Liebes erwiesen haben und uns tröstend zur Seite standen, ihm bei seinem Heimgange die letzte Ehre erwiesen und ihre Teilnahme bezeugt haben, sowie für die vielen Kranz- und Dlumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. Emilie Friedrich Römer. Gießen, den 24. Mai 1921. 07707 von 1900. Freitag, den 27. d. M > »dends 8Vs Uhr, im Cafo Amend (Nebeu« zimmer): Versammlung i).£6niiinm-H6ti(ii| Mitglieder, die sich der Abteilung noch anschlle- ßen wollen, werden ge» beten, sich dort etnzufinden G. S. Q von 1900 lSchwlmm-Abtl.) 5S99v Ter Leiter. 3ür Oie uns ja unserer filüemen öoöjjslt erwiesenen Ausmett- famteiien Oanten wir Oerjiidjn. (ßörtnennelüer W. DeHnhardt undFrau Snmflmler strafte 110. HockeyAbtlg. beite Doiiereleo ehee/ 8 Uhr pUkUlch im Aquarium Versammlung wegen deS am 5. Juni Ä’ Hockey-Turniers. Erscheinen sämtlicher Spieler u. Spielerinnen Pflicht, ««v Der Leiter. jetzt 6027c [Vermietungen | Gut möbliert. Wobn u. Schlafzimmer z. vm. 07«, frankfurter Str. 43 p. wagen 60 Zoll, tvabrifnt Panz, Mannheim, sowie Strob- vreffe bill. zu verkaufen. Barl TiBmann & k«. Maschinenfabrik 11M Hitbsl«. M. Leichter2rädriger Hand wagen zu kaufen gesucht, schriftl. Angebote unter O7P21 a. d. Gien. Anz. erb »'U Fahrrad SU kaufen gesucht 07722 ______Marktplatz 6 III. j (Ein tüchtiger, in der Farben- und Lackbranche erfahrener Reisender zum Besuch der Malerkundschast für den Bezirk Hessen-Nassau und Hessen für sofort gesucht. Schriftl. Angebote unter 5943c an den Gieh. Anz. erbeten. 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Bei Be- sprechmrg des Kapitels 8, Landes thea- t e r wird die Absicht vorgetragen, das alte Interimstheater audwbauen und dort Aufführungen Pi veranltalten, damit die Dor> handenen Kräfte mehr ausgermtzt und bessere Einnahmen erzielt werden können. Die Aufhebung der Stande-vorrechle des Adels und der Stmldesherren beantragt der Aba. Bvrnemann und Gen. (Soz.) durch einen sehr „wichtig" klingenden Ini- tiativ-Gesetz-Enttvurf, den er der Kammer vor gelegt hat. Darnach sollen auf Grund der Verfassung vom Dezember 1919 alle Vorrechte des bisherigen Adelsstandes und der StandeSherrlichen Familien sowie des Groß- herWvgS aufgehoben werden, insbesondere das Recht auf die Titelbenennungen chrer Besatzungen, Grafschaften, das Recht auf bie* Anrede wir, Königliche Hoheit, Großherzogliche Hoheit, Prinz, Durchlaucht ufh>, das Recht auf besondere Ehrung ,wie Kirchengebete, Trauergeläute, eigene Hausgesetzgebung uftv. Die Dispositionsbefugnisse der Stan- desherren über die Einkünfte milder Anstalten sollen auf den Staat übergehen. Der Adel icnb die StandeSherren unterstehen dem allge- mdtten bürgerlichen und öffentlicher Recht. Als Namen gilt die Bezeichnung ihrer Familie. Die ehemaligen standesherrlichchi Familien und das bisher in Hessen regierende Fürstenhaus und seine Mitglieder haben aus den bisher geführten Namensbezeichnungen eine solche auSzrrwählen, unt> mit Ermächtigung des Jirstizministers zukünftig zu führen. Ter SchulauSschuß des Hessischen Landtags trat am Montag unter dem Vorsitz des Abg. Kaul (Soz.) zusammen und beriet zunächst die Frage der Aufrechterhaltung bzw. Erhöhung des St aal Zuschuss es an die Städte und Gemeinden, die höhere Büraerschuleu unterhalten. Einstimmig wurde beschlossen, die Regierung zu ersuchen, durch geeignete Vorkehrungen, durch Derstündigung mit den Gemeinden die Erhaltung der bestehenden höheren Schulen auf dem Lande zu gewährleisten. Dann wurde eingehend Über den Lehrplan der neuen Deutschen Aufb a uschule verhandelt. Die Vertreter der D.B. P. und des Zentrums sprechen den Wunsch aus, dem Religionsunterricht eine dem Zweck des neuen Schultyps hinsichtlich der Gesinnurrgsbildung rechnungtragende Ausgestaltung yu geben Die Gleichstellung des Religionsunterrichtes mit dem Turnunterricht wurde beklagt. Die Regierung hält eine Aenderung des Lehrplans aus praktischer Gründen jetzt nicht mehr für nrögtich, will aber bei dem pädagogischen Kursus wie auch bei den Auf- vauschulen die Zahl der Religionsstunden vermehren. -------- Landwirtschaft. Die Tagung der Landwirtschaftskammer. rm. Darmstadt ,24. Mai. Die Hessische Landwirtschaftskammer nahm in der Rachmittagssitzung den Vtntrag auf Abänderung der Sayung für Versicherung der W-.nde-, Ausstellungsund Jmporttiere an icnd erhöhte die Prämien für LrtS- rmd Sdallscbauen auf daS Doppelte. Auch tourt* her Vorsiand ermächtigt, nach An stören der >bnnMission und der Ausschüsse in den Provinzen loeitere Verbesserungen zur Förderung der Tierzucht und der Bodenkultur vorzunehnren. Hierauf unirben die Kommissionen für Wirtschaftspolitik, Gesetzgebung. Landesrecht, für Handel, Verkehr uitb Versiä*rungswescr, und für Pferdezucht um je ein Mitglied auS den drei Provinzen ergänzt. 6üte längere Aussprache schloß sich an die Anträge des Vorstandes über die Stellungnahme zum Reichs- notoofer, die Einkommen- rmd die Umsatzsteuer. Zn eingehnder Berichterstattung deS Direktors Dr. Hamann wurden bte Forderungen der Landwirtschaft seslgelegt Aus der Versammlung wurden eine Reche von Wünscheu rmd Berchwecden laut, aus denen die vielfach unqcrtrfnc Besteuerung öjcd» falsche Einschätzung des landw. Ertrags, des Umsatzes ufw ber_orimieS Geh Jinan-rat Müller forme Fr.anzvai Um- d e nftruch bte genriorschtat Am kl ärungett und wiesen au£ die SäZtrieri,teir all dieser Berectmungeir hüt. Sie forderten bie Landwirte zur Mitarbeit und rNarsiellung der vielen »weisethaften Fälle aus. Ob die landnrirtsch. Buchführung unter allen Umstanden bei der Veranlagung duvch die Steuerbehörden anerkannt werde, nnrffcn erst bie Prüfungen ergeben. Tie Jahresrechnung für 191b wurde dann genehmigt und dem Rechner Entlastung erteilt, auch eine nachträgliche streditge,- nehmigrmg gu'geheißen. Ter HauproovanfchLag für 1920 wurde für 1921 verlängert; hierbei gab die Hauptversamm. lung ihre 3irfrimmung, datz ab 1. Oktober das amtliche Organ der Landwirtsätaflskammec, bte „Hess. Landw. SritL rift", allen VerlandsMigehörigen geliefert tvirb und die MAridsten van ,emxt 870000 Mk. durch eine entsprechende Er- ' lMung der Umlage gedeckt werden. Tic Haupt- versammlung genehmigte iveiler bte Getzmurnehu- fvrderunq an Staatszuschüsten in Höhe von 551 000 Mk. Bet der Aussprache über bie Bester- tclhmg eines Landwirtschasts- und Wernbrurn- pektvrs entstand eine scharfe Auseinandersetzung, xi die Landwird'chastsücmnner anfdteuwnb durch die Regierung nicht hinreichend gewürdigt, fan- dem yrriiefgefe^t werde, obwohl sie nach ihren Satzungen selbständig sei und bie Regierung mir ein Einspruchsrecht habe. Von Regierutigsvertte» lern wurde daraus hrngewiestn, datz man den Landwirtschastskammer jederzeit das größte Interesse entgegenbringe. von einzelnen Kammerna> gliedern wurde ein besseres Zusammenarbeiten beider Teile gefordert. Aus einen Bericht über bte Wünsche der Landwirtschaft bet dem zu erwarten- den torttwrnl ernes Landwirtschastskammergesetzes durch Direktor Dr. Hamann erklärt Präsident Uebel, dach eine Aussprache hierüber setzt versrüht sei, man werde die borgetrugaren Wünsche beachten. ReichSgetreidestelle und Getreidehändler. Betreffs der Uebernahme des restlichen Saat- qetreides durch die Reichsgetreidestelle hat der Der. band der (Betreibe- und Futtermittelhändler Deutschlands zusammen mit den Genossenschaften eine (Eingabe an bie (Betreibefteüen gerichtet mit fol- genben Forderungen: Die gestellte Frist für Abgabe der Erklärung soll vom 15. auf den 25. Mai ver. länger! werben. Die Zurückzahlung auf Oriyinalsaat« gut von Drotgetreibe unb Gerste soll auf 1800 Mark erhöht werben. Die Bebingungen für Drotgetreibe unb Gerste sollen auch auf Hafer übertragen werben. Die Reichsgetreibestelle soll grundsätzlich bie Genehmigung erteilen, baß biefertigen Firmen, bie einen entsprcchenben Antrag stellen, ihre Restbestänbe an Saatgetreibe einschließlich Hafer in bas neue Wirt- schaftsjahr mit hinüber nehmen können. Die Reichs- getreibefteHe soll grundsätzlich ihre Zustimmung dazu geben, baß in ben Fällen, in benen Saatgerste ober Saathafer zu höheren als ben gesetzlichen Höchst, preisen im Konsum abgesetzt werben können, bie lieber» schreitung ber Höchstpreise gestattet ist. Handel. 8ereiniflnng von Brauereien. fpd. Frankfurt g. M., 24. Mai. Nachdem die Hofbierbrauerer Schoilerhos erst vor enn- gen Dtonaten dte hiesige Bürgerbrauerei *atilge- fauft hatte, übernahm sie heute in ihrer außev- orbentliclZm Geueralversammlimg wich die alw bekannte Brauerei Binbtng und fügte diese ihrem Betriebe ein. Das neue erweiterte Ibtirv- nchmen führt fortan den Namen „Schöfterhos- Bmdmg-Bürgerbrauevei A.G. Frankfurt a. M". Gleichzeitig erhöhte bie GesellsciZaft ihr Aftren- kapital bon 6 Millionen Mk. am "17 'Utinkmen Mark durch Slusgabe von 1 Million Vorzugs- afltcn unb 10 Millivuen Mk. Stammaktien. Tas neue Brauereüoiiernchvien ist nunmehr das be* beutenbfte seiner Art im Marw- unb Mittelrheingebiet. * — Commerz-undPridat-Banf, 9L- G., Berlin Hamburg. In der Auffichtsratssitzung wurde dte Bi-wrz imb das Gewümergebnis für das Jahr 1920 ovrgelegt. Die ausg?wiesenen Brutto Überschüsse habeu sich gegen das Vorjahr irmtriäbt verdreifacht unb sind auf 211 Millionen gestiegen; hiervon entfallen auf Zinsen 129 Millionen. Nack Abzug der Abschreibung und der Unkosten, von denen die letzteren um mehr als das Dreifache g: stiegen sind, verbleibt em Reingewinn. von 6o' । Miilivnen. Es wird eineDivi den de txm zwölf Prozent gegen 9 Prozent auf daS erhöhte Kapital von 200 Millionen vorgeschlagen. Den Reserven werden 20 Millionen jugfwiffei, tortdx bieibtmb am 70 Millionen anwachsen. Die Bank dar im rergwigenen Jahre eme große Ausdebmng genommen und «tu große Anzahl von neuen Filialen aegrünöet In Gießen ist die Commerz- und Pnoat-Bank bekanntlich vertreten durch den loschen Bankverein, A-G. Filmte Gießen. Berlin 25. Mai Börsenstim mungsbild. Da die hinsichtlich des Ber lauf:- der .geflrigni französischen §stumner- sitzung in einer gewissen Hinsicht gehegten Befürchtungen nicht Tatsache geworden sitw, war die Börse geneigt, etwas hoffwuiaS voller in die Zukunft zu blicken. Daraufhin konnte zunächst im allgemeinen eine feste Stimmung Boden gewinnen, zumal auch die Besserung des Markkurses im Auslande und die hiesige Abschwächung ber Devisenpreise der günstigeren Auffassung der Lage eine Stütze bot. Bei etwas lebhafteren Umsätzci zogen die Preise fast durchgängig, allerdings meist nur jpenige Prozent an. Phönix unb Mannesmann notierten 8 Proz. höher, ohne indessen später den Gewinn voll aufteclü erteilen zu können Rheinische Brauniohicn gewannen 10, Rhein stahl 7 Proz., Felten u. Guilleaume 9 Pro^. Am Bankenmarklc nxiren Commerz- und Privatbank auf den günstigen Jahresabschluß gebessert. Deutsche Anleihen gaben weiter etwas nach; auch ungariscl>e Anleihen gingen weiter zurück Die anfängliche Festigkeit blieb bei dem ruhiger werdenden Geschäft späterhin nicht in vollem Umfang bestehen. Frankfurt a. M., 25. Mai Börsen- ft t m ntu n g ö b 11 b. Infolge der großen Zurückhaltung, die vorherrscht, vollziehen nd) die Umsätze in bescheideneii Grenzen. Es Waren an der A lendl>öise nur wenige Papiere, welche eine größere Kursbesfernng erzielten. Fest lagen Seana- rndustriepapiere und einige Spezialwerte, in beim! beronbere Transaktionen vor sich gehen oder qüjvI stige GeschaftSabschlüfx zu erwarten sind. Tic Aktien der Julius Siedel tonnten ihren an der Mittagsbörse erzielten HöchsttorS zwar mdn behaupten, wurden aber zu 617.— rege umgesetzt Pff. Holzmann 295. Montwipapiere lagen ruhig. Höher bezahlt nmrben Budevus, Phönix, 9ihern- ftabl 442. Bochmiier mit 431. Badifcht: Ai i.m stellten sich 2 Pooz. höher, Holzvertohlung 4 Proz. uiedrfgei'. von fonftigcn Industriepapieren schwäch- len sich Adlerwerbe Zkleyer 2 Proz. ab. Hirsch Kupfer beieftigt 339. Rege dtochsragc stellte sich für Wesldemiche Jute ein. Eine toteigemnifl von 90 Pnvz. ersuhren Teutjärc Asiatifche Baus nut 480, letzter KurS 390. (Eaffder Fatz lebhaft 474 bis 480. Mexikaner Biteben bei bridxibawn Um- ätzen bchauolel. 3 Prozott Reichsanleihe 73s/8 chwScher. Ter Schluß würbe für Julius Siedel chwankend 611. Hanswerke Füssen wurden mit 440 raironiert '30 Pvvz. gejlcirert. Bleistifftabrrt Faber 530. Der Schluß gestaltete sich fest. Frankfurt a. M., 26. Tlal Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Bries Datum: 24. Mai. 25. Mai. Amsterbam- Rotterb. 2167,80 2172,20 2137,85 2142,15 Brüssel-Antwerpen . 514,45 515,55 523,45 524,55 Thristiania 954,- 956,- 930,05 931,95 «openhage» 1096,40 1098,10 1084,901087,10 Stockholm . . . . • . 1418,551421,45 1411,051413,95 Helsingfors 126,35 126,65 125,60 125,90 Italien 330,65 331,35 331,65 332.3' Conbon 241,50 242,- 239,50 240,- Neuyork 61,18 61,32 60,35 60,44 «Pans......... 514,45 515,55 521,95 523,05 Schweiz 1092,65 1094,85 1081,40 1083,60 Spanien 809,15 810,85 799,20 800,80 Wien (altes) —,- Veulsch-Oesterr. . . . 14,58 14,60 14,58 14,62 Prag 89,00 86,20 88,90 89,10 Lubapest 27,57 27^3 26,97 27,03 Bulgarien — Konstantinopel. ... — Züricher Devisenmarkt. 25. 5. 26. 5. Wechsel ans: Schweizer Franken hollanb 100 Fl. = 199.- 198.- Deutschlantz 100 MK. = 9.15 9.15 Wien 100 Ri. = 1.375 L35 präg 100 Rt. = 8.20 8.20 Paris 100 Fr. = 47.70 47.20 Jonbow ....... 1 4 — 22.16 22.10 Jtalicn 100 ß. — 30.45 30.20 Brüffel 100 Fr. — 47.70 47.20 Bubapeft 100 Rx. - L55 2.475 Jleuqorfc 100 $ = 559.- 561.- .•(gram 100 Rx. = 4 53 4.50 Bukarest ..... 100 ß. = 9.55 9.6G Börsenkurse. Cranffurt Berlin Adem». Schluß- Schluß- SchlnH- Rurs Rurs Kurs Kurs Datum: 5 Disch Mnegsanl. 4 •/, Dtsch Reichsanl. 3e/e Disch. Re.chsanl 4 •/, Prenß Aonfols Darmsiä.ter Sank deulsche Dank ... Oisconlo-Gesellschast Dresbntr Dann. . . ?naibanh f. D. . Mmelb. llrfbiibnnh. ft.- Mmerik Pakets. . Rorbdeutscher Illoyd. Bog Lnhltablwerk . D,.Üu[emb. ‘Berge.. Gesteukirch. Berg». . Harpener Bergbau . 0dcrlch1es. Effend.-B. OberIdjlej. (Eifentnb. . Bob. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke, iklektr. A. E. G. ... Schucheri-Werke. . . Fellen.GuUleaame. . Daimler Bub.- Lisenw.- Akt. , Adlerwerke 4'.. Heff.Staotsanl. . Elektron Griesheim. 24.5 25. \ 24. S. 25.6. 77,60 77,60 77,50 77,60 -,- 7<50 77 73,50 73,50 74,60 73^0 70,- 70,. 183,50 182,50 181,75 304,- 303,- 252,50 252,- 220,50 221,50 222,- -,- -185,- 185,- 168,75 168,- 168,- 168,- -,- 162,75 165,- 147,63 146,10 147,- 434,- 432,- 434,75 305.25 306,- -,- -,- 321,- 325,— -,- -458,- 460,- -,- 285,25 285,- 285,- 284.75 284,- 705,- 715,50 706,- 706,. 519,- 518,- 518,- 523,60 432,25 428,75 434,50 430,- 298,- 297,- 298,- 241,- 240,- 242,26 570,- 573,- 678,75 193,- 192,- 191,- 193,- 581,- 598,- 675,50 59(\- 247,- 253,- 249,50 250,- -,- 73 75 399,75 -,- 400,50 403,- Marknotietunße«. Für 100 bcutidx Mark würben gezahlt 1 Datum: 1.7.1L 24.5. 25.6. ch Fr. 125,13 9,15 9,27 Amsterbam Fl 59,20 4,62 4,66 Nopenhage» Hr. 88,83 9,25 9,35 Prag Ar. 117,80 111,75 -,- Stochholm Ar. 83,8) 7,15 7,15 Wien Ar 11738 940,- Conbon Sh 97,8 ) 8,05 -,— Paris Fr 125,40 19,50 19,- ReuyorK | 23,80 1,61 1,65 lJn einem Teil der Auslage wiederholt.) Ekne deutsch-englische llntfrhdlrunfl in Vonhon. London, 24. Mai >WTV.) Du Reuter erfährt, stattete der deutsche Bott chatten in London, St Ham er, aus Wunsch Lord Curzons gestern abenb im AuSwärtrgen Amt ehien Besuch ab, wobei Curzon hervorhob, wv sehr es emriknfefit fei, datz die deutsche Rk-gieruop alle R^aßnahmen trefse, um yt verhiiidern, daß beutfdv Streitkräfte, insbeiondere Fomrat»onen des Selbstschutzes, Freiwilltgenabteilungen unb betgl. bi L berscht esien rin rüden, um dort Feind>eligketteu> mit den polnischen Insurgenten tzu beginnen. Bedrohung eines englischen Offizier- durch die Polen. London, 24. Mai. Reuter erfährt, dah die polnischen Aufständischen enteu eng* lischenOfsi'zier, ben Ätomnuxnbanten Dvrvell, der zur Interalliierten .stvmmissrvn von Oppeü» gehört, gefangen geraommai Ixiben. Ter Ost»- zier sei von den Aufständhehen äußerst rücksichtt- l-vs rehandell worden. Tie Aufständischen hatte« ihn auch mit Erschießen bedroht. PnoeL ist sä4ieA1ch aus EiTinreisen etnti wm»Sfischei» Osfiziers hin sreigelassen worden. Er befinbdt fid> aus bei Rückreise nach Londvn. Ite englische Regierung wird Genugtuung fordern. Noch keine Aufhebung der i^walrmatznähmev. Berlin, 24. Mai. HBcthj Bm einer angel-ich beabsichtig len Au she bun g der Zollgrenze und ber Besetzung ber drei Rhein st ädte TüsseLdvrf, Du sburg und Ruhrort ist bei den hiesigen atnSichen Stellen nichts bekannt Es scheint welmehr, daß bte Fra» zvsen sich in Düsseldors und ben anderen Stäbtai noch für längere Zeit niederlassen tooflen In Düsseldorf wurde der Bau einer neuen Äa* ferne gefordert, der etwa 12 Millionen Mark er* rorbern würde, außerdem imirben neue StolIungflL verlangt Auch bei Tuisburg sollen eron neue SchießÄätze im Werte von anderthalb Millimar 'MIclt! angelegt werden. Tie Reichsregvrung stellt sich selbstverständlich aus den Standpunkt, baß die Aufhebung ber Zollgrenze und ber Beseßuna ber drei Rhemstädte nach Annahme des lUtau* tums unbedingt erfolgen muß. Bayeni und bk Entwaffnungsftogk. M ü neben, 25. Mai WTB.- Blättermr? düngen zufolge verhandrile gestern abenb bet Mch, nifterrat unter dem Vorsitz des Mvnsterpräsidentr, Kahr über die Sn twa f fnungs sra ge. Mov» gen findet eine Besprechung mit ben Führeru or Kocriitionsportcren statt. Herrn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. 23. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „A poopos, Dissorschaft/' fügte PhilwP. ,.es st doch wwidervar, waS für Fortschritte die Tech- nik heutmiage macht. Nach dem, N»s ich heute morgen m ben Zeitungen las. scheint ja cm neues Dvoblem definitw gelöst M fern — Die Frig', hi, »ran der MeereSwellen auszunützen. Ta ist ein funger Ingenieur Marwell, der hat tbe-i irgendnv an ber Destkwte ferne Appar-rte fertig qebradjt. Nack der „Tmln Mall" fctemen lerne Serfudx über Erwarten gut ausgesallen zu tun. T^Dacll' Mall" hatte Lire Nonz allerdmgs aus hem' Frncmeull Leader" auSgesämitten, fo datz «ns dvn ds^igesr^mtt ad» arfafct war- aber man bekam doch am leben Fall «n d-SE ®m artiges Unternehmen, M^. ^vuns. Mr J-vhns beeilte sich, innerlich eine Danksagung über die Presse zum Hunmel^u senden. „Ern großartiges sagte er und fügte mit Bewnung btn$u: „2Ud> ötonomisch!" . g- „Tas kann ich nur barten, fegte Ste «E- «Ser® torbtt ®«Utoart?' iiür. Jvdns Etinyte erjtaixÄ rra&K ixt Wfeffjr mML r.jn _ietnem »erd^vns zu ber Gesellschaft' Man denke, wenn sich da ttrvas St W Mit einem fmünget Aufleuchten m fernen hochgenwlb?eri Augen beugte er sich ü.er ben Tisch M WIfW vor ber eben dabei war, ernen PHrllch iii schälen, und sagte htit seiner besten ’fcnqy dte GesEchaft gut, Pivsefpr, und Wenn Sie meine Ansicht darüber lutsten wollen, kann ich Ihnen nur sagen, daß diese Aktien als Spekulationsvcuner was Einziges find. Sie »ibei ben Arnkel in der Zeitung gelesen; schön, ich 'ehe wie Sie Wissen, hinter die ihiltücn, und ich kann lernen sagen, der ArttSel war viel zu «midXiq gehalten. 2Beim das große Publikum die Refuttate von Maxwells Bersuchen eriäyrt, bann wird es einen Sturm aus bk Börte geben; em solches Svekulattonspavier xrnc br Tigammaanien werden S« einfach aus der Börse nicht finden!" Philipp betrachtete ihn forschend; nicht eine Miene in Mr. Johns Gesicht verrrcr ixe Zweideutigkeit ferner Worte; alles hatte ben Ian bei Aufrichtigkeit eines klugen unb enahrenen Mamies, der seine irmmtt Meörung ausge'prochoi hak „Da geben Sie mir ;a einen glänzenden Tip/ sagte Vnlipp. ,^Ich spekuliere selbic ri.i bißchal „So! Sre spekulieren, Drose'sor?" Mr. sah auf eine Traube hinab. Um den bemebigtm: Glanz zu verbergen, der ba Phllivvs Dorren tn seinen Augen aulleuchtcte. ,La, was ist dal-ei zu verwundern? Man muß heurzutaae praktisch sein, ber zerstreute Prwsestvr taugt nicht mehr —" Phllivv lächelte bei bem Gkbanfsn. nxe gut bie Zerstreutbeit ’iti für ernen Professur, den er konnte, gelohnt hatte. „Lunn, ich habe Lust, Ihre Worte über bie Tigcunrna- geselifchaik zu beherzigen, Mr. Johns!"' Mr. Johns legte das Obstmesser mit rin cm innerlichen Segenssvruch über den Zufall, ber chn mit diesem Icttf^gläubiget Gelehrten zusammen- griiärrt hatte. ,L)ören Sie zu, Proseswr'" sagte er und begann zu sprechen, wahrend Philipp amnerLam lauschte unb mir hie und da einen Blick aus Mrs. Bells emzückaiden Hals man. Tret "Tage später, einen Tag vor Mr. AXmö, fuhr Phüipp yetm nach England, als Befttzer von 500 Aktien der britischen Ttgammigeielb- sckoft. Mr Johns war sein Cvup über Erwarten negtütfL In gewöhnlichen Fällen hätte Phllipp sich nie in cta Geschäft ringelns,en, von dem er wenig ober nichts wußte; aber wie er da an Dem lauen Sommerabend als Gast am Tische bes Finanzmatadors -aß, wäre es ihm als ein Ver- brechni erschienen, den glänzenden, uneigercrüfctgrii Tiv nübt zu benutzen, den dieser ihm gab. lötet*- leicht hatte er sich auch von Mrs. Bell becmflik sen lassen unb chrer sichtbaren Bernunberung für einen Mann, der Geschäfte von 3000 Psund beim Mittagsnsch rildngte. Genug, beim Kaftre hatte Mr. Johns an sein Kontor trlegraohtert, lne A^i n ber Tioarnmagesellschaft, die er „für einen Freunb' ttme batte, Protesfor Petotarb zu dem Sune von sechs Pfund per Stück zn überlasen; unb gleichzeitig batte der Prvstssor seme Banlurs tüe* grauhrd^ angewiesen, den Betrag aus Mr. l^hns Erber bin auszubezahlen. Beim Abschied war Pbllivv für einen Augenblick von Mrs. Bell beiseite gerufen morden. „Sir müssen mich einmal besuchen/' hatte sie gesagt. ,^Zch wohne p hübsch. In Sutherland Avenue 26. Aber bitte, kommen Sre twriOTiq. Ernte ist so furchtbar dferfürfm, unb er will jeben Tag um 5 Uhr bei mn ben 2et nehmen/' Philipp hatte bereitwillig verspvochen, zu kommen. Einen Tag nach seiner Ankunft tn London erschien Mr. Johns offiziell aus Begtjpten /mb wurde von der liberalen Presse mit grorxm Wrpen- gentrr empfangen Am nidytrn Tage wacbe er offiziell ;um sreFrnnigen Kandidaten für L>outy Warsvrd pnyfiamtert, wo nach dem Tode ves srü-- Heren Kandidaten dne Erganzungswahl iwörew big genorden war. Tret Tage später begann Philipp den ersten Begrifs von Mr Johns Geschäftsmethoden zn bekommen. Es war ein regnerischer, wmbtger 3pätfeptembermorgen unb Phllipp batte kaum lernt Morgen Zeitung aufgeschlagen, als fern Blick aui denen AniSel fiel mi' der Ueberschri t: Ehrliches 3tritt oder nicht? Und bte Untertitel waren: SB* ist He üage der bri ifchcn Digammogesellschiftk Wir wünschen Klarheit. Philipp verschlang den Artt'tel mit artgertk jenen Augen und ließ dte Zeitung mit einem erstaunten Fluch sinken. Ter lang- Artita neß sich in einen kurzen Satz unammariaften: er war gemellt worden, und das so grünNtd), als er nur wünschen tonnte. Dte Tigammagriellschoft war Txm Är. J^ns begründet ; höchst verdächtig tn diesem Fall, dar, er ihre Aknen „für einen Freund^ verkaufte' lieber die Versuche ber vorigen Woche war nichts publiziert worden, doch von Mund zu Mund flüsterte man sich zu, datz sie gerabeta den Ruin der Gesellschaft bedeuteten. Neue Versuche waren nicht gemacht warben, und bte Leitung der Gesellschaft schwieg hartnäckig. — JA das ehrliches Spiel/ fragte bie Sritung. Ober ''ind bte Mitglieder der Direktion rückiichtsloS ge» nug, bat privaten Vorteil dem allgemeinen SM rorangeben zu lassen — verkanten sic insgeheim? Bie dem auch sein mochte, am oeftngen Tag batten bte Aknen emm Stursfall erlitten, der als täte- strvrchal bezeichnet werden mußte von 6 Dsund nur 3 Pfutid 10. Dte Leirunz ber Gesellschaft müsse •‘rrretben, schlotz "bte Zeitung. Wir wünschen Mw» (Fortsetzung folgt.1 Behördliche Anzeigen 9 «■ nem Gewerbebetriebe, nie Für das Bail LSzWelilstiickkalk &tn Be ZU je Ve An an 192 6014 Walter. 5996V I Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 Erstklass. Künstlerkonzert BllnhJUtaZKrkind Künstlerkonzert Ferner: 6001c Dietzen, den 23. Mai 1921. 58836 Ter Oberbürgermeister (Ledensmittrlamt), 6 500 9 500 6 500 14250 B C D E F Nc bie 6000 1000 in allen Größen zu mäßigen Preisen! Jul los« Tiei IN de An in sch Sa vor der bei Te in G, Bade-Hosen Bade-Handtücher Bademantel-Mo ff Bade- Hauben Bade-AneOge eine Rei zug sehe Dili ien zeil so jii ball ten imb Stiftungen, 6, nicht vechtssähige Person, Eichelsdorf, den 20. Mai 1921. Hessische Oberförsterei EichelSdorf. bau 31. Ges vM mac sich 2ic obe un ge Di Zweckvermöoen m ___ Handelsgesellschaften, der Kommanditgesellschaften and der sonstigen Erwerbsgesellschaf- izn, bei denen die Gesellschafter als Unter-, nehm er (Mitrmternehmer^ des Betriebs aiv* In Vorbereitung der große dreiteilige Harry-Piel-Film DerReiter ohne Kopf Von der Reise zurück Dr. Stuhl. mittenten erfolgt. Die Bietenden find drei Wochen ihre Gebote gebunden. gute Qualität, reiche Musterauswahl Meter Mk. 14.50 5987c lichen reine. Heute letaler Tag: Lya Mara in üas Haas dsr OnsGbuld Sym ein Rai c der Ane anderen! Bürde lähr-g L fachen, v s-ssi gttous f fe S'S der Zh Graf Zorn bock Lustspiel in 3 Akten. Letzte Vorführung tägl. 6 Uhr. Ab morgen bla ©inaehlleßl. Sonntag: Murata Gesellschaftsdrama In 5 Akten nach dem gleichnamigen Roman von Hedwig Conrtha-Hahler. Ferner. Der Sonne des Lebens beraubt Sittendrama in 5 Akten. a Vari K i**®1 K W sfijj bt" $79‘" cm^ehalffm, auch Borat dem Steaervstichtigen ein Zuichlag bts zu zehn v. L). der endgültig festgesetzt tat Steuer anferlegt werden (§ 170 Abs. 2 und § 202 Lbs. 2 der ssteichSabgabenordnung). Wer die Kärperschaftssteuer hinterzieht oder zu binterziehen versucht oder wer eine derartige Handlung seines Dorteils wegen begünstigt oder hierbei hilft, wird mit einer Geldstrafe brs zum zwanzigfachen Betrage der hinterzogenen Steuer bestraft. Die Steuerpflichtigen werden ferner darauf hingewiesen, daß für ine nach dem 31. März 19 21 aügelaufenen Geschäftsjahre die Steuererklärungen binnen zwei Monaten nach Zustellung deS SteuererklärungsVordrucks, wenn jedoch ein Vordruck nicht zugestellt wurde, binnen drei Monaten nach Ab lau' des Tages, an dem das Jahresergebnis (der Jahresabschluß von den zuständigen Organen festgestellt wurde, absugebcn sind. II Die unter I, 1 bis 4 genannten korver- schaftssteuerpflichtigen Personenoereinigungen und Zweckvermögen werden auf gefordert, gleichzeitig mit der Körperschaftsstrueverklärting die auf Grund der Verordnung vom 3. Juni 1921 über die Abgabe der Kapitalertragsteuererklärung (Zentralblatt für das Deutsche Reich S. 411 vorgeschriebene JtapitalertragfteuererMärung abMaeben. Die Steuererklärungen müssen umfassen folgende in der Zeit vom 31. März bis 31. Dezember 1920 fällig gewordenen Erträge: 1. Diskontdeträge von Wechseln und Anweisungen einschließlich der Schatzwechsel, soweit es sich um Kapitalanlage handelt, 2. alle Erträge aus ausländischen Kapitalanlagen (auch aus Wertpapieren). Gleichzeitig ftnb zum Zwecke der Nachprüfung einer richtig borgntommenen Besteuerung die in der genannten Zeit fällig gewordenen Kapitalerträge der in 8 2 Nr. I, 4 bis 6 des Kapitalertragsteuergesetzes bezeichneten Art (Zinsen von Hypotheken, sonstige Forderungszinsen, auch aus Warenforcherungen usw.i pnzugeben. Grundsätzlich sind hier der einzelne Zinsbetrag und der Name des betreffenden Schuldners gesondert auszuführen. Bei Steuerpflichtigen, welche Handelsbücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs führen, genügt es jedoch, wenn die in der genannten Zeit fällig gewordenen Zinsen in einer Summe ohne Nennung des Namens der einzelnen Schuldner angegeben werden und ferner eine Erklärung darüber abgegeben wird, ob die genannten Zinsen versteuert sirw oder nicht. Die Vordrucke für die Steuererklärungen können erst vom 1. Juni d. IS. ab von dem zuständigen Finanzamt bezogen werden. Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen. Die Finanzämter. 5981V Heute leteter Tag des fabelhaften Kolossal-Programms Stuart Webbs erstes gefährliches Abenteuer George Bully 6 Akte. Schwarzwaldmädel Filmoperette in 6 Akten. Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Duderus'sche Eisenwerke, Aktien, gesellschast Wetzlar, Zweigniederlassung Lollar, ein. getragen: 3n der Generalversammlung vom 17. Dezember 1920 wurde beschlossen, das Grundkapital durch Ausgabe von 2000 auf den Inhaber lautenden Vorzugsaktien zu je 1000 Mk., die vom 1. Jan. 1921 ab divtdendenberechtigt und durch Ausgabe von 14250 auf den Inhaber lautenden, vom 1. Januar 1921 ab dividendenberechtigten Stammaktien zu je 1000 Mk. um 16 250 000 Mk. zu erhöhen. Das Grundkapital ist um 16 250 000 Mk. erhöht worden. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 17. Dezember 1920 ist 8 4 der Satzung dahin geändert: Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 48 750 000 Mk. und tst eingeteilt in Stabt, tebensmittelamt. LonderauSgabe. Leberwurst in l-Kg.-Dosen Mk 4 V» M. tiaL. Verkauf erfolgt bis aus weiterer von 8 dir UUhr nachmittags 'm Alten Stadthaus, Dartenstratze 2, Nebengebäude (früheres Ortsgerrcht) an jebennann. Samstags er. folgt Verkauf nur von 8 bis 12 Uhr «neben sind. DreAbaabederErklürunsliegtob: bei furistiichen Personen ben gesetzlichen Vertretern, beiPerionenvereinigungen mck> Zweckvermögen, die eigene RechtSfäliigkeft nicht besitzen, den Vorständen oder Geschäftsführern und, soweit solche Nicht vorhanden sind, ben Mitgliedern oder Beteiligten (§8 84, 86 der ReichSabg aberaytbmmg). Prokuristen und Lxmdlunflsbevollmächtigte sind zur Abgabe der Erllärung nicht berechtigt. Steht nach der Satzung, Stiftung oder sonstigen Verfassung die gesetzliche Bertretmrg nur mehreren Personen gemeinsam zu, so ist zur Abgabe der Steuererklärung die Mitwirkung Der für bie Gesamwertre t ung vor geschriebenen Anzahl von Personen erforderlich. Zur Abgabe der Erklärungen find bie Per- i sonenvereintgungen und gweckvermägen ver. pflichtet, deren Steuerpflicht am Tage des Inkrafttretens des Körperfchaftssteuergefetzes (15. April 1920) bestanden hat. Die Steuererklärungen müssen Umfassen: 1. das Einkommen der GeschäftSiahre (Wirtschaftsjahres, deren Ende in die Zeit vom 1. April 1919 bis 31. März 1920 fällt, oder, wo ein besonderes Geschäftsjahr nicht vorliegt, das Einkommen des Kalenderjahrs 1919 (£.20 des KörperschaftSsteuergeseheSb 2. das Einkommen der Geschäftsjahre (Wirtschaftsjahre), deren End« in bie Zeit vom L Avril 1920 bis 31 März 1921 fällt, oder, wo ein besonderes Geschäftsjahr nicht vorliegt, daS Einkommen des Kalenderjahrs 1920. Für jedes nachdemZl. Mär» 1919 ab- gÄrufene Geschäftsjahr ist eine besondere Steuer- erHärung abzugeden. Die Steuererklärungen sind in der Zeit vom 1. Juni bis 31. guli 1921 soweft jedoch am 31. März 1921 der Geschäftsabschluß durch die zuständigen Organe «Mitglieder, Gesellschafterversammlung'' .noch nicht feftgefielU ist. binnen drei Rrvnaten nach der ^efcfttllung bei dem zuständigen Finanzamt schriftlich einzureichen oder zu Protokoll deS Amtes im Dienstgebäude abzugeben. Die Erklärungen sind mit der Versicherung abzugeben, daß die darin enthaltenen Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht sind. Die Einsendung der schriftlichen Erklärung durch dft Post ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr des Absenders und deshalb zweckmäßig mittels Einschreibebriefs. Mündliche Erklärungen werden von dem zuständigen Finanzamt an den AmtStagen, während der Geschäftsstunden, zu Protokoll entgegengenommen. Der etwaige Geschäftsbericht (Jahresbericht^ uno MitglrederversammlungSbeschluß sind amu» schloßen. JMIS Bücher im Sinne des Handelsgesetzbuchs gerührt werden, ist eine Abschrift der unverkürzten jas Gesck)äfttiahr 1920 einzureichen ß 174 der ReichSabgobenordmorg). Ist eine Gewinn- mrd Vcrlustrechnung ausgestellt» so ist auch diese berzumgcn. Liegen Teilte kaufmännischen Abschlüsse vor, 5 jjjJ sonstigen Nechuungen, Wschlüsse. meckenichaftS- oder Geschäftsberick w anzuschließen. Aus der \3daiq oder ben Erläuterungen soll %XUDL^cn. tote Gegenstände des (Brauchs und Lagerbestände bewertet und welche Beträge und auf rweisclhaste und uneinbringliche Sordmntgeit oder sonst obgeschrreben worden ftnix. , ‘T^flübqt für Anlagen als Unkosten iüf’ßl?» » ^ctta9 ® Steuererklärung “ro dm Milderungen anzugeben pfcafrf’öjte«» Vefalltgvntsakzepten und bereichen uxcbcn. mein in LückanffSrechte berückuchtigt jrnd Di- «-rt«t-r d«S Stc^vilichngm beten auf Leckangcn bie Richftgkert chrer Angaben ttachzu- wetsen: sie können von dem Finanzamt und dem Steuerausschuß zur mündlichen Vernehmung vor- geladen und mit Genehmigung des fianteruum> anttS zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung über die von ihnen behaupteten Tatsachen angebalten werden. Wer die Frist jm Abgabe der Steuererklärung versäumt, kann mit Ordnungsstrafen zur Abgabe Lotte Neumann in ZnMFM" 2 000 Stammaktien Buchstabe A 4 000 NW US« NWWl auf dem SubmissionSwege. Don der letzten Winteifällung sollen aus den Forstwarteien Rainrod, Stornfels, Ulfa, Langd und Eichelsdorf nachgenannte Nutzknüppel auf dem Sub^ missionswege verkauft werden, und zwar 3 Rm. Ahornnutzknüppel, 37 Rm. Erlen, nutzknüppel, 85,5 Rm. Fichtennuhknüppel 1. ÄL (über 10 cm Zopfstärke) und 94,75 Rm. 2. Kl. (bis 10 cm Zopfstarke), 34,5 Rm. LLrchennutzknüppel 1. Kl. u. 51,4 Rm. 2. ÄL Die Ahorn- und Erlennutzknüppel (1,25 m lang) itzen in der Forstwartei Langd, die Nadelnutzknüppel (3 m lang) in den übrigen 4 Forstwarteien. Zehe Holzart bildet ein Derkaufslos für sich. Die Knüppel ind mit Rinde eingesetzt. Die Nadecholznutzknüppel ind zum Teil dürr. Man wolle das Holz vorher ansehen, da spätere Reklamationen wegen der Qualität unberücksichtigt bleiben. Nähere Auskunft durch die Förster Zimmer in Ulfa, Jakob in Stom- eis, Buch und Schmitt in Eichelsdorf und die Forstwartaspiranten D i l l e m u t h in Langd und Sarnes in Schotten, die das Holz auf Verlangen vorzeigen. Kaufliebhaber werden ersucht, ihre Gebote, mit deren Einreichung sie zugleich die in Hessen Üblichen Submiffionsbebingungen anerkennen, ver. chlossen und mit der Aufschrift „Submissionsholz, verkauft versehen bis zum 6. Juni dS. IS. vormittags 10*/2 Uhr an uns gelangen zu lasten, zu welcher Zeit deren (Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Sub» Der MMe Chinese oder: Oie M will beirogen sein Kolossal- Sensations- Film in 7 Akten. unb men Arbeitsvergebung. Die für den Neubau von Kleinwohnungen an der Kaiser-Allee erforderlichen (Blaferarbetten (6 Lose) sollen Mittwoch den 1. Juni d. Js., norm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeilsbeschreibung und Bebingungeu liegen bei uns zur Einsicht offen. 3ngcbote auf Lordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. — Zuschlags, frist 14 Tage. Gießen, den 25. Mai 1921. 60006 ______Stadtbauamt Gießen. Braubach.______ Bekanntmachung. Durch Beschluß des LandessiedlungsaintLs vom 14. Mai 1921 ist bas Lanp; uteillmgsversabven in ber Gemarkung Nonnenroth eröffnet worben. Gemäß § 25 ber Dollzugsorbnung -arm Land- gesetz sorbere ich sämtlich: "Personen, bie sich $m bem Verfahren ber Landzuteilung beteiligen wollen, aber noch nicht in ber Liste ber Lanbbewerber eingetragen sind, auf, sich wahrend ber Offen» legrmgssrfft in bie Liste Ctntragen zu lass«!. Tie Liste ber Landbewerber liegt in ber Zeit vom 27. Mai bis esirschließlich 4. Juni b. Js. auf der Bürgermeisterei Norrnenroth während ber Täenst- stunden offen. Tie Wahl ber Vertrauensmänner ber öanb> beroerber findet am Sonntag, ben 5. Juni 1921 statt. Tas Wahllokal und bie Stunde ber Wahl wird durch die Bürgermeisterei in ortsüblicher Weise bekanntaegeben. Bad Sal zhausen, den 24. Mai 1921. 6009B Ter Landamtmann zu Bad Salzhausen. ________________Brill._________________ Verkauf einer Molkerei- Einrichtung. Wegen Aufgabe der Gemeinde.Molkerei werden Maschinen nnd Nnrichtungsgegenstände derselben im Wege schriftlichen Angebots verkauft. Angebote find bis 10. Juni d. Z., vormittags 11 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst auch die Verkaufsbedingungen offenliegen und An. gebotsvordrucke nebst Verzeichnis der Linrichtungs. gegenstände erhälllich find. Die Einrichtung kann bis 1. Juni d. Z. noch im Betriebe besichtigt werden. Lindenfels L D., am 19. Mai 1921. Bürgermeisterei Lindenfels. Schn ellbächer. 5916V Körperschaftzsteuer unb ttapilalertragsteuer. Öffentliche Aufforderung zur Abgabe der Tteucrcrtlärungen zum Zwecke der ersten Berautagung zur L'rSrperfchaftSsteuer und zur Kapitalertragsteuer. I. Die nach K 1 des Kärverschaftssteueraefetzes ber Körperschaftssteuer unterliegenden Steuerpflichtigen, bu im Bezirk? der unterzeichneten Finanzämter den Ort der Leitung ober, wenn der Ott der Leitung im Ausland liegt, ihren -sitz, einen nach § 71 der Reichsabgabenordnung bestellten Vertreter ober ben größten Teil ihres inläTtbischen Vermögens haben, werden auf- gefordert, die Steuererklärungen für die Veranlagung zur Körperschaftsfteuer abzugeben. . Körperfchaftsstcuerpsktchttgsrnd: 1, die EnverbSgescllschasten sAkriengesellschaffen, Kommanbftgefellschaffen auf Aktien, Kvlonial- «sellschaften, bergbautreibende rechts^hige Vereintgungen und nicht rechtsfähige Berggewerks chaff en, Gesellscl>aften mit beschränkter XXrftung, sonstige Personenvereinigungen mit wirtschaftlichem Geschäftsbetriebe, deren Zweck bie Erzielung witt, cha sicher Vorteile für sich ober tbre Mftglicker ist), 2, die Erwerbs- und MrtschastsgeTVssenschaffen, Bersicherungsvereine auf ötoenfeitigfeit und die politischen Patteien und Vereine mit eige- Dorzugsaktien (Nr. 1-6000) sämtlich l. " Mk. Das gesetzliche Dezugsrecht der Aktionäre wird sowohl für die neuen Vorzugsaktien als auch für die neuen Stammaktien ausgeschloffen. Der Vorstand wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Auf- sichtsrat die neuen 2000 Vorzugsaktien zum Nenn, betrag zu begeben und mit dem Uebernehmer bzw. den Uebernehmern ein Abkommen wegen der sonstigen Uebernahmebedingungen zu treffen. Der Dorstand wird ferner ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Aufstchtsrat die neuen 14250 Stammaktien zu 165«/ zu begeben und mit dem Uebernehmer bzw. den lieber“ nehmern ein Abkommen über die sonstigen Heber- nahmebedingungen zu treffen. In diesem Abkommen wegen der neuen Stammaktien ist dem Uebernehmer bzw. den Uebemehmem die Verpflichtung aufzuerlegen von den übernommenen Stammaktien die Hälfte mit 7125000 Mk. den alten Stammaktionären innerhalb einer zweiwöchentlichen Frist derart zum Bezug an, zubieten, daß auf vier alte Stammaktien eine neue Zum Kurse von 165'/, bezogen werden kann. In dem Abkommen ist dem Uebernehmer bzw. den lieber, nehmern ferner die Verpflichtung aufzuerlegen, die verbleibenden 7125000 Mark neuen Stammaktien vor dem 31. Dezember 1925 nicht zum Verkauf w bringen und von dem Gewinn, der bei einem inner- halb weiterer fünfZahre, also bis zum 31. Dezember 1930, erfolgenden Verkauf erzielt wird, neunzig Pro. ^nt an die Gesellschaft abzugeben. Vorstand und Aussichtsrat werden ermächtigt, Angebote sowohl auf bie neuen Vorzugsaktien als auch auf die neuen Stammaktien abzulehnen, wenn solche von Personen und Firmen ausgehen, von denen nach dem Lrmeffen von Vorstand und Aufsichtsrat zu besorgen ist, daß sie b« in ihren Besitz gelangenden neuen Aktien dazu W'n •®eJbem ^den Fortbestand oder die Selb, st^gke« der Gesellschaft zu gefährden. Die durch, geführte Kapttalerhohung muß bis zum 31. März 1921 r 5e 9,^crr ‘Tragen sein. Sollte wider Erwarten der Kap'ialerhohungsbeschluß anqefockten dle durchgefühtte Kapitalerhöhung hei kbr“ Monaten nach Erledigung des RechtsstreUs und der etwaigen Eintragunas. schw.engke.ten tn das Handelsregister eingetragen sL Gießen, den 19. Mai 1921. s^ß _______________Vessiscke- Amtsgericht. Emoiehle diese ^-oche 5990 prima Rindfleisch M. 11.- .. Kuhfleisch 1.9- tieitr HeiscMIi, MIorMt L S. sonstige junstische Personen des bür> Rechts, insbesondere cmaetragene rechtSsäbigl' Anstalten und Stiftungen, 4. iuttstische Personen des öffenllichen Rechts, tnsbesondere kirchliche Körperschaften, Anstal- Versteigerung. „ Freitag ben 27. Mai b». gI. nachmittags 3 Ubr versteigere ich für Rechnung dessen, den eS angebt, auf dem Güterbahnhof in Gtehen gegen bar einen Waggon Heu. Versteigerung bestimmt. - ae».: Ltang 07726 GettchtSvoll-iehersiellvertreter in Gießen Baumwoll-Musselin blendend weiße, großetückige Ware für Weißbioder und chemleche Industrie stets frisch zu haben Carl Haas jr., Frankfurter Straße 59 Telephon 1682. I221o Äuf unseren Versuchsfeldern an der Ärosbarfer Ehauffee, etwa 1 Klrn. vorn Ausgange der Stadt entfernt, findet Sonntag, ben 29. Mai, vormittag» 9 bis 1 Uhr, eine 6004D WWW MIL WWkll 086 SM statt. Interessenten find freundlichst eingeladen. toömMWIjBWWen GrSserei-Verpaihtnnft. Samstag den 28. Mai I. Is.,vorm. 10'/, Uhr, soll in der Gastwirtschaft »Zürn Treppchen- bet Ferdinand Krelling zu Heuchelheim die Grasnutzung an der Lahn in den Gemarkungen Dietzen und Heuchelheim für das laufende Jahr oerfteigert werden. Mainz, den 17. Mai 1921. 5807V ____________Heff. Wafferbauamt Mainz.___________ In der Generalverfammlung vom 1. Mai 1921 wurde einstimmig beichloffen. die Genoffenschait in eine solche mit beschränkter Haitostichl um»uwandeln. — Die Gläubiger werden hiermit aufgefvrdert, sich zu melden. yygi Steinbach, den 2. Mni 1921 Landwirtschaft!.Konsumvereiu e. G. m. u. H Herbert, Direktor.Balser, KontroQeur.