Nr. 211 Der H.etzener Iijetcer rr<4)etnt tiglid), «*B« Senn, und Jnertaös. »oeflili* Btie«*e<1r. Mk. 5.50 efx|d)L Tröget, lohn, durch b«e Polt ML. SLü ein!4,L SeiuB- «ild. auch bei Mchkerlchtt. nm fin?eln«r Hummern infolge höherer ®emalL gtrnlpred).W*|d>inne: Kirbte Sdjrihkttunq 112; für Druckerei, U er lag und «Lelchafioflelle 51. lnld)rifl für Drahwach. ridjt.n Snjriger »letze». Po|f*etftento: freeffwrt e. BL 11696. Srcitag, 25. November 1921 171. Jahrgang Erstes Blatt 3MMQ*< für bie Taqeonummer bte zum tzachm naq oorher ohne jede Uetbinbltd)heil. Srtit fir I mm höhe für nzeigen o 34 mm Brett« bnhd) 55 Dl . auooatt» 65 pf.; fir ‘Helilamew An,eigen von 70 mm Stet,e 250Pf. Be> Platz- »odArh 20 Aufschlag. Haup.jchrifHeiler: Slug, (boet, BeranlwonUch für Politik: Lug- Goeg; für den übrigen leih Karl Walther; für den Xnjeigenied: Han» Beck, fSmtlich in GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drud unö Verlag: vrihl'sche Unio.'Budf nnt> Steintnidtrei R. lange, rchrisllettnng, 6tfd>äfis#tnt -ad vrnderei: 5chnlftra,e?. Lord Curzon über die üuhere Politik Englands. London, 24. 7lot>. (Meuter) 3n einer Lede, btt Lord Curzon heult b i einem Früh- flürf in der City hielt, gab er eine bedeutungsvolle »rflh-ung über die Ludere Politik Englands ab und kennzeichnete die Washingtoner Konferenz als einen groben, bemerkenswerten Schritt auf dem Wege zum sittlichen Fortschritt der Menschheit. Die 2b- rüflung werd« in das Gebiet praktischer Politik aerüdt, wenn die Gröhe der Flotten gewisser GrohmLchte endgültig begrenzt werde, und in noch höherem ®rabe, wenn eine diefer Drotzmächte auftrete und ankündige, bah sie die Äbrüsiung in ihrem eigenen Falle mit der Einstellung bereits begonnener Schiffsbauten beginnen werde. Gin froher Teil der Spaten arbeit fei aber noch zu Erledigen und, fo fuhr Lurzon wörtlich fort: Ich möchte gerne ein Wort der Vorsicht aus- .1breiben, und gewisse Bedingungen anregen, die noch zu erfüllen seien. Cs ist nicht ratsam, die Rüstungen zur See zu beschränken, wenn wir mitansehen müssen, wie die Anhäufung au » ge - Dehnier Lüftungen zu Lande sich höher und höher türmt. Sin Beispiel darf nicht von «einer Lation oder foaar von zwei oder drei Rationen gegeben werden; es muh von allen ■Rationen hn Verhältnis ihrer Lage und Fähigkeit befolgt werden. Für England ist eS nicht angebracht, Opfer anzunehmen ober sich ihnen zu unterwerfen, wenn die anderen sich ihnen ent- Hiehen. Sine dritte Bedingung ist. wenn wir al» grfthte Seemacht der Welt, deren Sristonz als Ratton tätlich von der Beherrschung der See abhängt. willens sind, unsere Floltenstärke zu beschränken, es anderen Mächten nicht gestattet sein darf, neue Maschinen ober Werkzeuge für Luft- ober U n t c r f eea n g r t f f c zu lauen, die unsere Opfer nichtig machen könnten und die, well entfernt davon, uns in der stolzen Lage derer zu belassen, die ein Beispiel gaben, uns tn der gefährlichen Lage lassen können, bah wir uns einer unverhültnismählgen Desahr auSsetztrn. Lord Curzon erklärte weiter, die bargetegten Punkte seien die einzigen Vorftchtsmahnahmen und Bedingungen, die er an die Washingtoner Verhandlungen zu knüpfen wünsche. Gr betonte ft bann das Bedürfnis internationaler oufam- menarbtU zur Wiedererlangung des Friedens unb führte aus. In Washington wurde ein Fortschritt erzielt durch gemeinsame Beratung und gemeinschaftliches Vorgehen, ein Fortschritt, der zu seiner Verwirklichung Jahre erfordert Hütte, wäre er der Initiative einer einzelnen Macht überlassen worden, die aus sich selbst hera>ls handelte. Ich Möchte diese goldene Methode gern überall dort anwmden, wo wir den Frieden in Europa wieder herzustellen wünschen. Das kann nicht dadurch erreicht werden, bah man den Zauberstab schwingt, sondern lediglich durch die Methode, die ich beschrieben habe. 2lur durch gemeinsames Vorgehen wurde die ober- schlesische Frage, die von neuem Europa in einen Krieg zu verwickeln drohte, in den Bereich a u S- ftchtsvoller Lösung gerückt. Hur durch gemeinsames Vorgehen legte Italien in der Frage der Adria seine Dchwicrigkeite.i zu beit Nachbarstaaten bei Rur durch gemeinsames Vorgehen kann Deutschland dazu gebracht werden, noc einmal, wie eS doch schließlich tun muh, seinen Play als friedliches Glied in der Gemeinschaft der Ola t ione n einzunehmen. Vezngnehmend auf die türktsH-griechi- s ch en Feindseligkeiten erklärte Curzon, es sei viel richtiger, bah keine der Parteien gewinne und bah ein Friede zustande käme. Dies liege im Interesse beider Parteien und sei wichtig für Drohbritannten. England habe, trotzdem es gegen die Türken kämpfte, keinen dauernden Streit mit der mohammedanischen La'se. Wenn man nur den Argwohn töten könne, der zwischen den Türken und Griechen »werde man Ne überreden können, beide Platz im nahen Osten sei Diese Öffnungen könnten sich jedoch nur erfüllen, wenn man diese Frage anfasse mit einer gemeinsamen Politik, einem gemeinsamen Ziel und einem gemeinsamen Plan. Lord Curzon richtete eine Warnung an Frankreich und erklärte, die einzige Gewähr für die Wiederherstellung des Weltfrieden» fei nicht die alle Idee von der glänzende.i Isolierung irgendeiner Macht, sondern die h.ti-monifche, fruchtbare Zusammenarbeit aller Mächte Der Friede werde niemals erzielt, wenn eine Macht veriuche. einer anderen zuvorzukommen und auf eigene Rechnung ein ilebereintommen abzuschlienen. Wenn Frankreich versuchen würde, ein? dosierte ober eigene Politik anzunehmen werde es auf die Dauer nicht Deutschland schaden SS würde ihm auch nicht gelingen, sich selbst zu schützen. Worin liegt die wirklich? Stärke und der wirkliche Schutz unsere- grohen Alliierten? Sie bestehen nicht In der Tapferkeit seiner Soldaten, wie grob sie auch ist. oder in der Stärke seiner Armeen, so mächtig sie auch find, sie bestehen nicht in dem unerschöpflichen Geiste 'eines Volles und auch nicht in der Gerechtigkeit seiner Sache, vielmehr bestehen sie in der Tatsache, bah daS Gewissen der Welt und die oerrtnig-cn physischen Ärähe der Welt — und unter die akl der groben Mächte Europas rechne ich auch die Vereinigten Staaten — nicht zulassen werden, bah im Herzen Europas ein: grobe gefährliche Wach: wieder erscheint, die immer mit dem Schwerte in der Schride raffelt und die eine immerwährende Bedrohung be* europäischen Friedens ist. Wir werden Deutschland nu- dann zu «inan friedlichen Mitglied des internationalen europäischen Hofes machen wenn die groben Machte sich dazu verbinden, nicht bloh um die Durchführung des Vnnoages zu erzwingen, son. bem Klarheit darüber zu schaffen, bah keine Politik ber Vergeltung ober Lache von ihnen liebulbet wird, und bah sie Deutschland dazu ►elfen werden, feine Lolle zu spielen, vorausgesetzt, bah es Aufrichtigk.it unb guAn Glauben zu erkennen gibt. Don der Washingtoner Konferenz. Die ftrage der Abrüstung zu Lande. Paris, 24. Rov. (WTB) De- Sonderte rfta :cr te- Havas-Agen ur in W- s i itt n benotet über die geurigen Verhandlungen betreffs Einschränkung der Landherr c und ber modernen .Kampfmittel noch folgendes: Im Fünserausschuf; fei eine gewisse Tendenz zutage getreten, die Frage ber Abrüstung zu Lande im einzelnen vorzunehmen und bis zu einem po'i'iven Ariionsplan durchzuarbeiten Tiefe Reigung habe sich befonbers gezeigt innerhalb der italienischen Delegation, die auS Inner- politischen Lücksichten unb wegen der 180 000 Wann starken jugoslawisch?» Armee, die Italien Besorgnis cinflbT.e, gewünscht hätte, bah eine Art Play über bie Einschränkung ber Rüstungen ausgearbeitet werde i wär', dem später, wenn die Umstände es erlaubten, auch Frankreich hätte beitreten sollen Ader dieses Verfahren hätte Frankreich indirekt im Lichte der einzigen curvpäischen Macht erscheinen lassen, die sich weigere, abzurusten. Deshalb habe eS Bria nb energisch bekämpft. Gr habe darauf hingewiesen. bah die Lage zum Beispiel Italiens sich mit der Frankreichs nicht vergleichen hasse, und der italienische Delegierte S cha n z e r habe anerke:men müssen, bau ^übslawten keine feindliche Macht sei, wie Deutschland. Auher- dem könne cs den beteiligten Mächten wie Süd- slawien. Rumänien, ber Tschochoslowalei unb Polen nicht zugemutet werden, sich von ber Konferenz mill Lrifche Sinschränkungckt aufetlegen zu lassen ohne bei den Beratung^» vertreten zu fein. Schlichlich seien bie Streitkräfte einzig unb allein bestimmt, feine Sicherheit zu gewährleisten. Der Berichterstatter spricht von g e w i s se n G i n- wenbungen beS kanadischen Vertreters Sir Robert Dorbon, die Briand mll dem Ermweis daraus beantwortet habe, bah die drei grohen Seemächte untereinander verbündet seien, während Frankreich stet- daS drohende OeutWanb zur Seite habe. Ds sei schliehlich beschlossen worden bah bie Frage ber Gssektiv- beständ? und des Kriegsmaterials nicht mehr auf dieser Konferenz erörtert werden solle. Briand über die U Boote und (tzrostkampssriiifsr. Paris. 24. Rov. (WTB.) Sine Rach- richtcnagentur verbreitet folgende Meldung auS Washtngton In seiner Erklärung im Fünferausschuh habe Briand in bezug auf die Unterseeboote ausgeführt. man wolle Frankreich da» Recht nehmen, die Unterseeboote zu verwenden, die es brauche, aber welche Aufnahme könne ein solcher Vorschlag finden, wenn andererseits eine einzige Ration 503 000 Tonnen Grohkampsschiffe verlange? Man habe sich auf den Grundsatz geeinigt, die Rüstungen tatsächlich einzuschränken. Die Grohkampf'chifse bienten aber keineswegs dazu, Angriffe abzuweisen. sie seien vielmehr Offensivwaffen, wobei Im voraus an Krieg gedacht werde, und die eine Aufforderung zum Äriei darstellen. Deshalb könnten nach der fl-anzölischen Ansicht alle Grohkampfschiffe in der gan’en Welt verschwinden, dagegen seien die Unterseeboote zu Defensiv zwecken bestimmt. R e u t) o r f. 24. Rov. Hava». Der französische Ministerpräsident Briand ist, non Washington kommend, hier ein getroffen. Gr begab sich nach ber Columbia Universität, wo ihm das Diplom eine» Ehrendoktor« bet Rechte verliehen werden soll. BriandS Abschirdsrcde. Washington, 24. Rov. (Wolff.) HavaS. Am Schfah der tjeftrigen letzten von den fünf Drohmächten abgehaltenen Sitzung drückte 2 r i • an b sein Bedauern darüber aus, bah er gezwungen sei. bie Zusammenarbeit mit ben Mitgliedern ber Washingtoner Konferenz zu unter- drechen. Er betrachte eS als höchste Ehre leine» politischen Qtivn». tah er während einer ZeU den Arbeiten dieser Konferenz habe folgen tonnen und möchte noch einmal wiederholen, ton» er hn Laufe der letzten öffentlichen Sitzung aussprechen konnte, wie banttxir er seinen Kollegen für die Worte fei die die Konferenz für Frankreich geboten hätte Gs tei sicher, bah ber 2hi»- tausch ber freundschaftlichen 'Beratungen, ber vor ber ganzen Welt stattgefunden habe. Europa einen grrhen ©divtlt auf dem Wege zum Frieden wcitergedracht habe Die Konferenz habe in der Tat eine moralische Wirkung gehabt, ohne bie es schwer wäre, entscheidende Arbeit zu let- st en Riemand ckönne jetzt noch lagen, bah die Rüstungen Frankreich» Angriff »ndf chten v rber- gen würden. Offen gestanden habe e» Frank re ch fast nötig, bah diele Rote getroffen wu'de SS lei fo stark angegriffen worden und man habe ihm so viele Hrntergeda-cken unterschoben, bah man im Ausland« über leine wahren Absichten im Zweifel lein könne. Morgen — und da» ist einer der Gründe, warum er (Briand) nach Paris zurüÄehoen müsse — würde Regierung und Parlament in Frankreich an die Prüfung be» militärilchen Problem » herantv? en, wie es sich nach bem Kriege barst eklen muffe. Sie würden daran hevantreten mit dem Wunsche, zum Höchst mah ber möglichen Verminderungen an den militärischen Lasten zu gelangen. Wal hlngtvn, 24 Rov. (Wolff) Havas Der Abschiedsbesuch, den Briand dem Präsidenten H a r b i n g abstattete. bauer:e mehr als eine halbe ötunbe. Die Unterredung war — wie ber De. ichterstatier ber HavaS-Agernur bin- zusugt — sehr herzlich, fast freundschattlich ♦ Reuyork, 23 Rov. (Wolff., Funkspruch Geitartttel ber ,Rew VvrWor 1 b - be- schäftigl sich mit ber französischen Polt- tlt gegenüber Deutschland, mit ber bie einsichtsvollen Amerikaner wenig sympathisierten und mtt der lde sich in offenem Gegensatz befänden. Da» Blatt betont bie Vereinigten Staaten hätten dazu bei getragen, die gegenwärtige Lage zu schassen, denn Frankreich sei berechtigt getocfc'-1, anzunehmen. bah bie Vereinigten Staaten in den TölNHninb eintreten tnüroen LtinneS in Loudon. ßonbon, 24. Rov (WTB) Wie die Blätter melden, wird amtlich in Abrede gestellt, bah irgenb ein Zusammentreffen zwischen Lloyd George unb St inne» vereinbart worden sei. StinneS reift heute nach Berlin zurück. Ein Finanzbeschluh der französischen Kammer. Paris. 24. Rov. (WTB ) In der bcutlacn Kammerfiyung Hal nach Beendigung der Finanzdebatte das Ministerium eine Tagesordnung Isaac angenommen G» wird darin von ber Regierung verlangt, über die strikte Ausführung der Verpflichtungen Deutschland» zu wachen und alle notwendigen Mah- nahmen zur Dewae-rung ber Schuldrechte Frankreich» vorzunehmen, vom Lande fdneriel neue Steuern irgendwelcher Art zu verlangen, bevor nicht das gröhtmöglichste Ergebnis aller derer erzlell sei, die bereit» bestehen. Die Tagesordnung verlangt ferner, bah der Rotenumlauf nicht vermehrt, bah die öffentlichen Ausgaben auf daS Rotwendigste beschränkt, bah bie An-ahl der Beamten auf den Stand von 1914 zurückgesührt und bah alle Mahnnhmen getroffen werden, um bie wirtschaftliche Snrwlcklung Frankreich» unb einer Kolonien zu fördern. Schliehlich wird noch die Umgestaltung der Staat»mono- p o l e geforbert und der Regierung da» Vertrauen ausgesprochen Die Priorität bei Tagesordnung Isaac ist mit 350 gegen 197 Stimmen angenommen worden. Der fachliche Inhalt ber Tagesordnung wurde mit 347 gegen 183 Stimmen angenommen Mit 393 gegen 172 Stimmen wurde ber letzte Absatz ber Tagesordnung, ber eben Zusatz ablehnt, angenommen. Gs fte.jt nunmehr nur noch die Abstimmung über die Gesamt- tagesordnung aus. Der Skandal im preußischen Landtag. Berlin, 24. Rov. (Wolss.) Die gestern nachmittag begonnene Sitzung des preuhischcn Landtage» hat bi» heute früh ','»6 Uhr an- gedauert Die Obstruktion ber Komm 'nisten gegen die Wciterberatung ber Geschäftsordnung wurde durch 64 namentliche Abstimmungen niedergekämpft. Schließlich wurde die neue Geschäftsordnung un'er grohem Lärm ber Kommunisten endgültig angenommen. Im Laufe der Atzung kam cs ?u slürmischen Auftritten, wobei die Kommunisten den Präsidenten ßehrert mit Beschimpfungen über häuften, die ber Präsident unbeach'et lieh. Ein Komnrunist mari auf der rechten Seite des 5)aufe» eine Stinkoombe ab, die nicht erplodierle Während der Sitzung wurde mit Trillerpfeifen und auf HauSschlufrin ein betäubender Lärm veranstaltet. Gin kommunistischer Antrag, da» Rauchen zu gestatten. wurde abgelehnt Trotzdem wurde entgegen dem Einspruch de» Präsidenten von männlichen und w aus Berlin melden: Wie dem ..Vorwärts" von unterrichteter Sette mitgcteilt wird, find in den letzten Tagen auf Veranlassung der badischen LandeSvolizeibehörden verswiedene Persönlichkeiten verhaftet worden, die einer rechtsstehenden Geheimorganisation angehören. Die Verhaftungen sind wegen De- »eimdündelet erfolgt. Qläberc Ginzeiheiten Mirübcr liegen noch nicht vor. Hierzu erfahren wir von zuständiaer Stelle, eS sind in den letzten Tagen durch badische Kriminalbeamte in verschiedenen deut- chen Städten Verhaftungen voraenommen worden, die tm Zusammenhänge stehen mit der Verfvlgung der im Anschiutz an die Ermordung 6^-dergers aufgedeckten D^heim- organisalion. In Baden sind Verhaftungen in dieser Angelegenheit nicht erfolgt Berlin, 24. Rov. (Dolfs.) Rach einer Mitteilung de» Polizeipräsidium» nahm dieses vorgestern 7 Personen, meist frühere Offiziere und ehemalige Angehörige der । weiten Marinebrigade Shthardt est. Sie stehen unter dem Verdacht der De- feimbündelei bzw. Begünstigung der Mörder Grzberaers, jedoch hat der In Berlin weilend« badische Untersuchungsrichter nur die Verhaftung eines Feftgenommenen aufrechterhallen. Die Auflösung angeblicher Militärvcrbänd«. D e r l i n, 24 Rov Amtlich Die Reichs» regierung sprach aus Grund des Gesetzes vorn 22 März bie Auslösung ber Otganl- atlonen Rohbach, Hubertus, 2 ulock, Heydebrock unb Oberlanb aus Pie Auslösung war von ber Interalliierten Militärkon- trvllkommission aus Drunb des Ultimatum» vom 5 Mai wlederbolt unb in»besonbere burch bie Roten vom 9 unb 28. September unb vom 12. Rovemder ausbrücklich verlangt worben. Die Reichsregieruna muhte ber Forderung emtlprechen. wenn der Rachwei» erbracht wurde, bub diese Verbände nach ihrer Tätigkeit unter da» Gesetz vorn 22 März in Verbinbung mit bem Ultimatum fallen Die Erhebung, insbesondere die Berichte Der letzten Wochen, erbrachten diesen Rachwei» E» steht nunmehr insbesondere fefL bah bieje Derbänbö, wenn sie auch zum Teil gleichzeitig wirtschaftlicheracht werden tonnen. In der am Freitag vormittag stat'findenden Sitzung wird die Neuwahl des Ministerpräsidenten hOLgenommcn. Bayer sche Etrc fmdrohuagen für Derschiebung von Lebensmitteln. München. 24 Nov (DD) Der Wirt- Schaftsauzfcvutz des Landtages beschäftigte sich mtt dem Antrag aus Einführung von schweren Zuchthaus st rasen, im Rückfall aus Ein- führung der Todes st rase, bei Verschiebung von Lebensmitteln ins Ausland. Der Tcrtrelcr des Iustizministers teilte mit, datz für die Verl chiedung von LedenSmittein nad) dem Ausland bereit» test vÄrchthauSstr.i. von 1 bis 5 fahren und Eeibstraf« von 20 000 nTTnrf b.S zu unbegrenzter Höh.' sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte vorgesehen seien. 3n einer Aussprache wurde die Einführung der T o d e s st r a s e als nicht zweckmäßig bezeichn« Bon so'ialdemotratischer Seite wurde als av- schredendes Beispiel ZwangSarb^tt von 10 und mehr OaVicn empfohlen» Die Vorschläge der britischen | Industriellen zur Revision des RepcrrationsabLommens. London, 24. Nov (Wvlst.)^In der Denkschrift des Sonderauöschuf >es deS Bundes derbritischenIndustrien hellst es weiter: Wir sind der Ansicht, da) die Eintreibung der Leparatwren die Indutrie Gwydrttanmens ernstlich erschüttern würde, sofern nicht besondere Maßnahmen getroffen werden, um die Form der Zahlungen zu regeln. Wrr stimmen darin vollkommen oberem, datz Deutschland bis zum äucerftcu Matze seiner Zähigkett zahlen soll. Wir sind jedoch ter Ansicht, dah, um unterer Industrie Den geringstmöglichen Schare.! $u,u üren, die alliierten Regierungen neue Vereinbarungen such« sollen, um die Bedingungen in verschiedenen Richtungen adzuändern, und. wenn mog.ich. d i e Last z u erleichtern, die Deutschland auferlegt wurde. Im gegenwärtigen Augenblick toirfr die gesamte wirtschaflliche Zukunft der Welt überschattet von der riesigen Last der Schuld, die während des Krieges u.td der Nach'negs- peciode zwischen den g.otzen Nattonen euigegongen wurde, und es ist unmöglid) zu erwarten, datz der internationale Handel in die Bahnen wie vor dem Ärtege zurücSehren wird oder neue Beziehungen auf einer dauernden Grundlage erreicht werden können, bevor nia-t die Methoden, durch die diese Schuld liquidiert werden soll, auf einer vernünftigen Grundlage erreicht werden können. Diese Frage, so heiftt eS in der Denkschrift Vetter sei von besonderer Bedeutung für die Fabrikanten und Arbeiter Englands, die zum gcof.-en Teile englische Waren erzeugten, dir die Deutschen und sie nach denselben Märkten ausführten. Deshalb sei es von arötz.er Wichtigkeit, dah der Charakter und der Umfang, der dmttschen Warenfabrilate zur D^ahlung der Reparationen den Bedürfnissen der alliierten Industrien angepatzt werde und ihre Entwickelung fördere. Es sei wesentlich, dah die Bezahlungen über einen weit gröberen Zeitraum verteilt würden als in dem augenblicklichen Abkommen vorgesehen fei Das Memorandum der bri.i chen Indust reellen schlägt eine Revision des Reparationsabkommens auf folgender Grundlage vor: 1. Ansehung von Forderungen an die deutschen Industrien und Unternehmungen '/i Stelle der augenblicklichen Derbindlich- teiten an die Regierungen; 2. schärfere Anordnung der Klallen von Waren und Arbeitsleistungen, die Deut.chland liefert, um dadurch soweit wie möglich eine Schädigung ter alliiert« Industrien zu vermeiden. Alle bcutfdei industriellen Unternehmungen konnten beispirlSweise angewiesen werden, dne besondere Klasse von ersten Bor'uns arbeiten zu schassen als eine erste Forderung (First Charge) an das Geschäft. Don den Inhabern von Grundbesitz könnte ebenso vc * gt werden. Last sie ähnliche erste ForderuNo-u bis zu einem festgesetzten Verhältnis des Wertes ihres Desirs schaffen. Dringliche Hvpotheteu oder erste Vorzugsaktien sollten geschaffen werden für Unternehmungen. wie deutsche Eisenbabnen, banale, Schiffahrtsllnien usw. und möglichTrweise sogar für die deutschen Tanken und Drost Handels Unternehmungen. Diese Sicherheiten soll.« dann von der dculschen Regierung den alliieren Regierungen ausgeh and igi werden, die sie, wenn sie es wünschten, Privatpersonen verkaufen tonnten. Das Memorandum fügt hinzu: Ein Plan in der Art wie der eben erwähnte, sei in verantwortlichen Kreisen In Deutschland tatsächlich erörtert worden. Als Vorteil für diesen Plan wird angeführt: Ec würde bis zu einem gewissen Maste eine automatische Anpassung der jährlichen Lasten an Deutschlands Leistungsfähigkeit ermöglichen. Nach dem vorgeschlagenen Plan würden die Zahlungen eine erste Sorberung für alle privaten Unternehmungen werden. Zinsen würden jedoch von keinem Unternehmen in keinem Iahre gezahlt au werden brauchen. Durch Umwandlung einer Schuld, die innerhalb eines beschränkten Zeitraums bezahlt werden must, in eine Dauerverpflichtung wurde dieNotwendiglett der jährlich« Sorge für die Amortisation for.fallen. Die vorgeschlagLne Mah- nahme würde austrrdem denA l ierteu eine gewisse Kontrolle über die deutschen I ndustrien geben, die grvst genug wäre, um sie in den Stand zu sehen, einen beträchtlichen Ginflust auf die Entwicklung und Leitung des deutschen Handels auszuüben. Schliestlich würde, wie in dem 'Memorandum her- vocg: hob en wird, eine wett bessere Sicherheit für die Bezahlung der deutschen Schuld gef^r f en werden, indem eine Vereinbarung zwischen den Regierungen, die letzten Endes von der Tätigkeit der Allii ilen abhänge, ihre Forderungen durch militärische Mittel zu erzwingen, verwardelt werde in eine groste Zahl von geringeren Dervslichtungen zwischen Privatversonen Deutschen. All ier:« und Neutralen. Diese Be ps ichmngei wlr ei mit dem deutschen finanziellen und kvmmerz>el.en System so eng verknüpft fein, datz eine Aich tone ckennung unmöglich würoe. Es würde ungeflhc aussehen, als wenn Deutschland ein unentwickelles Land wäre, das mtt H.lsr ausländ schen .^api'als eit- wickelt worden sei und weiterhin Zinsen für d e es Kapital zihle. DaS Memorandum fährt fort: Da es klar sei, dah selbst, wenn durch dir Arnahme dieses Bewahrens die jährlichen Zahlungen wesentlich vermindert werden konnten, Deutschland immer noch bet rächt iche Iahreszahlunge i zu rerrid en habe und Waren au8fü.)r:a müsse, sei es sehr wichtig, dah die deutsche Produktwnslraft soweit wie möglich in einer Richtung gefördert werde, die sie entweder für die britische Industrie unschädlich oder ihr sogar dienlich mache. Das bestehende Repara.ionSabkommen sehe bereits die Leistung von wesenttichen Zahlungen in Waren vor, und dieser (SamMag sei erweitert worden durch besondere Aomachungen. i L rv i den a lii r- ten Läirdern separat mtt Deutsch an) aba sch ossen worden seien Dieses Berirhern fd jedoch nicht fian\ einwandfrei. Er vederlich sei ein umlallendes Abkommen zwischen allen Alliierten, tat Waren und Leistunaen je tsetze. die Deutsch and zu Ii *ern habe, unb oie Richtung fe'tlege, i.i der sich die deutschen x nOuftrien entwickeln könnten, ohne i.gendwie den Industrien der a3l ert.m Rationen ernstlichen Schaden zuzufügen. D.u schan'' könne den Xluertcn liefern; Stof e die nütz tu) seien zur Emwillung der Industrie oder Land.virtlchaf.' in den alliicr.cn Ländern wie zum Be ioicl .^aü, Holz unO Kohle: außerdem ßmc der ta sächliche Wiederaufbau des zerstörten Debie- tes Deutschland noch i.nmcc ub.tajet werden. Das Memorandum schlagt als wettere Art der Betzahlung die Ausfühimng von Bauwerken in den alliierten Ländern oder in anderen Ländern un.ee alliterter Lettung vor. Die Bauten müstcen selbstverständlich unter der Gewähr, ausgefüarr w« den, dah Deutschland sie dazu benutze, um du Lä d.r. in denen sie untetnoaunen würden, fried »ich zu durchdringen. Zu bleiern Zwecke mühten sie u.tter ausschüeulicher ßeitung und 2UH ut>t von Ingenieuren und anderen alliiert« technischen Sachwtrudchcn ausgeführt rxx_-en. Als Beb' 'Piel für eine solche Konstruktionsardett fuhrt das Memorandum an erster Stelle an die Wiederherstellu der E.fe.Bch'.e.l und andercr Beroindu.igswege in Mitteleuropa und mögltztzerweise in Zukunft auch in Rutzland. Deutschland fei viel näher gelegen und viel besser geeignet für diese Arbeit als dte Alliierten, und, wenn Deutschland nccht diese Arbett verrichte, so bestehe keinerlei Aussicht, datz irgend jemand in den anderen Ländern fein mürbe, diese Au,gab« in der unmckieLbaren Zukunft zu erfüllen. In dem Memorandum wird zum Schlutz ausgeführt, die Durch, ührung dieser "Vorschläge würde umfass«: Abänderung des Friedens- Vertrages unter Mitwirkung Deutschlands. 3n Deutschland gewinne die ^Überzeugung Boden, datz die deutsch« Finanz« auf eins gAunde und dauernde Grundlage gestellt werden mühten. Die deutsche Regierung sei daher berett, eine Revision der Reparationsbestimmung n des Fri densvertcagsauf ve iriti i er Grundlage anzunebm«, da sie beurebt sein müsse, die Mlttoirkung deutscher finanzieller und Wirt- schafllicher Inter ess« für die Durchführung des abgeändert« Lleberett.kommeus zu gewahr«. Wenn ein solches Uebercinfonxmcn eine dauernde Ermäßigung der alliiert« Forderung« an Deutschland einschlletze, so wäre die notwendige Derzichtleiftung gerechtfertigt, ttxmn sie zu einer rascheren Rückkehr der Welt zu annehmbaren Derhaltniss:n beitrage. Ilm jedoch diese Ergebnisse zu erziel«, sei es weseittlich. datz jeder Derartige Ausgleich geschehe unter der nachdrücklich« Bedingung, datz te deutsch« Finanzen in Ordnung gehcllt« wür- Den und datz Deutschland die Bedingung« auferlegt würd«, die die fortgesetzte 3nflation der deutsch« Währung und die daraus folgende Entwertung der Mark unmöglich macht. Sius Stabt und Land. Dietzen, den 25. Nov. 1921. Winke für die Landtaqswayl k 1. DaS Wahlgeschäft beginnt um 9 Uhr vormittags und endet um 6 Uhr nachmittags. 2. Schiebe die Wahl nicht bis zur letzten Stunde auf. 3. Ehrleute gehen möglichst mit ihren wahlberechtiglen Famllie7.a..gehöckgen gleichzeitig zur Wahl. Dies erleichtert das Wahlgeschäft autzerordenilich. 4. Steäe den richtigen Stimmzettel in den Umschlag. 5. Stecke keine zwei Stimmzettel in den Umschlag. 6. Unterschreibe den Stimmzettel nicht. 7. Gib keinen leeren Umschlag ab. 8. Versuche nicht den Wahlumschlag zuzukleben, denn er ist nicht gummiert. i " Amtliche Personalnachrichten. Am 15. November 1921 wifde der Regierung r. bauführer de5 chochbausachs Dr.-Ing *an Söder aus Berlin und am 18. Novembei 1921 der Reaierungsbaufuhr.'r deS Hoy'aufah^ Peter Schönberger aus Rodau Kreis Dieburg, zu RegierungSbrumci>.ern ernannt — Erna.nt touroe am 19 Novrrnbrr 1921 der Äanzl ig hi se Georg Philipp Kaiser in Darmstadt zum Kanzlisten bei dem Ministerium der Justiz. — Er.rannt wurde am 21. November 1921 der Lch-anus- assessor Franz Ott aus Main) zum Stu ten at — Am 17. November 1921 rourxit die Forstwarte: Ludwig Diehl zu Rüsselsheim (Ob.>rförie ei MLnchb.uch). Hermann Eckert zu Wolf (Ober- sörsterei Büdingrn), Heinrich Karl Pfaff ?u ForsthauS Wri;«stein (Oberförsterei Aluy), Heinr. Rasch III. zu Freiensteinau (Obarförfterd Dceb«hain), Ivhanu Eeorg Schäfer zu Fallenyesäh (Oberforsterei Be-rfelden), Xam Schmitt zu Cb r-Sch^r ach r ör'tereiWall - Michelbach) Johann Grora Sief er t z^r Dan- melsbach (O-erför te ei Rothenoera). Heinrich D i l l h a r d zu 'Wald-Amorbach (überföriierci Höchst), Leonhard Walther au H'ttt n hal (Obeckörste ei Teer^e'bm). Peter Ailmann Steinau /Oberförftemi Ern:hof«) unter der Amtsbezeichnung „5er"ter“ vom 1. Aprll 1921 ab in den Staatsdl«st übernommen. •• Die Rrichsbanknoten zu 50 Mark dvm 30. November 1918 (kenntlich an dem Oval auf der Vorder fette und an der hellbraunen Farbe — sogenannte Bilderrah- men-Note -—) sollten von den Reichsbankstellen bis zum 31. Ianuar 1921 eingelöst werden. Trotzdem die Reichsbank sett letzterem Tage zur Einlösung dieser Banknoten in keiner Beziehung mehr verpflichtet ist, hat sie doch neu, so ist eS der 50-Erm.-Schern (5 Tff.) der Go f angenengemeinde Llvignon-Zlanckreich. Ueber 60 deutsche Brüder fronen dorr noch als olla- Den eines fremden DolleS und lassen hier ihre Anaehörigen, alle Eltern, Frauen mtt 3—5 ÄinöCTn größtenteils in traurigften Verhält- nissen .zurück. Im Auftrage des HllfsauS- sch. sseS gibt das Avignon-Kornttre N.-uhauS L Westf. (Dr. Huestedde, leit. Arzt des St. Andreas-Kranckenhau es, Q. eg.-Medizinalrat Dr. Walz, AmtSrenlmeister Ioh. Dee) den Notgeldschein heraus. Kein Geringerer als Rudolf Herzog hat auf Bitten der Gefangenen dem Scheine einen flammenden Appell in Gedichtform beigegeben. Dieses Gedicht ziert die Rückseite des Scheines und die eigenhändigen Unterschrif^n sämllicher Avignon-Gefanae- nen. Dies dürfte schon genügen, dah er oct erste und der Ehrenschein jeder Notgeldsamm- lung wird. Llber auch der Nichtsammler wttd gern diesen seltenen Schein erwerben, um dazu beizuttagen, Len 2Icrmflcu der Armen eine WeihnachtSfreude zu bereiten und das Komitee in den Stand zu setzen, da überall in den Familien zu helfen, wo Hllse dringend not tut Man wende sich rasch an daS Avignva- komitee Neuhaus L Wests, oder an bie Ge« msindckasse. •• Die Ergebnisse bet Haupt- kvrungen deS Iahres 1921 werd« hn Amts- verkündegungSblatt in Nr. 169 und den fo^enben Nummern veröff«llicht Jnterefknten, t>w auf daS AmtSvertünoigun^sblatt nichl abonniert sind, können gegen Erstattung der Herstellungskosten Abzüge der Lift« von unterer Geschäftsstelle ** Zahlung von Vorschüssen an EmpfängcrvonMilikärversorgung^- gebü br n issen P. u n b H 0 urchdasPost- a m L Alle ruhegeh^llSberechrtg:« f über« aktiven Offiziere unO Beamte iei H ereS. ber Marine und der Schutztrupp« sowie Die W.twen ber früher« aktiven Of^Uierc unb Beamt« bes Heeres, der Marine unb ber tzchuytrupp« er- hott« alS Dors Huß auf die aus cer später« Umrechnung ber Dersoigungsgebübrnisie insoigr der Atnberung der Bes.l ungSorbnunz lly er,lebenden Mehrbeträge Die für November 1921 nach der Stammkarte fälligen laufenb« Beträge noch ein- mal. Die Zahlung deS Bo. schusseS ist von ber Vorlegung eines NuSwrlses (M.ttellung der Per sw s- abteilung deS Reich^ministeriums £eJ Iu er» ober ber Kownial-Zertralverwaltung des Reich mini- >:is für Wiederaufbui) abhän ig Die Empfänger, bie den Vor schuft bar ab hebe.*, leg« eine Quitamg über d« Novemberbetra^ uid Den Ausweis vor: dir Dagegen, bie Den Vorschub auf ein Dank- oder ScheLonto ubsrw^sen hi ei wv'l«, werden ersucht, den Ausweis at ber Rer-.teizalck- ftcKc oder auf Dem Amtszimmer des Postamts (Dahnhofstrahe) abzugelen. Die abg«omm«« Ausweise werd« den (Jm.fingern von ten Ver- sorgungSbehord« später zurückgegeben. tt Der Verband e van gelikch-kirch- licher Frauenvereine hielt gestern seine Herbst Versammlung für Oberhessen im Gasthof .Hindenburg" dahier ab. Nachdem Dekan Vu tz- mann- Kirchberg die Derfammlung mit einer Begrünung der Anwclend« eröffnet hatte, bei sich Frau Kindt hier im Namen der hiesigen Zrauerrvereine ansckilotz» berichtete die Vertan ds- Idretürtn Frl. Storck-ttederau über die Tätigkeit deS BerbandeS, der durch Neu gründu ng ton Vereinen zugenomm« hat. Darauf hielt Pfarrer Schneider -Offendach a. M. ein« eingehend« Vortrag üb*r de Frage .Was können die evangelischeri ^rauap unb öle eoan- gelifchen Frauenvereine für irre Kirche tun?“ Die Antwort war eine Dcwissen^schärfung für bie evaMgelifch7 Frau, mit ihrem Glauben nach all« Seit« rechten Ernst zu mach«, und damit sowobl ihrer Famllie wie ihr« ^kachdarrnn« gegenüber mit gutem Beispiel voranzugeh«. die Ee- mütSwerte, christliche Sitte und .Zucht und christliche Liebestatigk^tt zu pfleg«. Die Tätigkett ber Frauenvereine soll daS leibliche unb geistige Wvhl der ganyrt Gemeinde im Auge friton und eine ©cftnnungÄ- und 2rb?tt-gemeinschift fein, bie eine KerTtttnppe ber eoangelischen Gemeinde bildet 2tn ben Vortrag schloft sich eine lebhafte Aurache an. In ber noch manche Anregungen für bie Verein-leiterirm« gegeben wurden. Fri. Storck wirb au y in blc|«t Winter in den DelanatSgemeind« Vorträge hall«. Boruotizen. Tage-kalender für Freitag. Stadt- tbcater, Z Hör: .AU-Hcndeld.-rg". — GrvY« Hörsaal be*- Ilniver'ttät, 8 tthr: Dortvag ber Gie- Yener Hochschulgesellsch — Hotel Eitchorn 8>4ilbr- Wahldettammlung ter Deutsch atio al« Docks- bartel — Hotel Oroftherzog. 3»/, cklhr: Oeffcai- liche Beamtender'amm'u g ber Demokratisch« "Hartei. — Lich tspieltzaus, Bahn hofft va**, heute diS einschließlich Sonntag: .Lederstrumpf unb .Zwei GvLbsisch^. Wettervoraussage für Samstag: Dorwieaenb heiter unb trocken, Frost, we-ch« felnbe Winde. Das über Ruhlanb gelegene HochbruckgeLiet wirb von einem übtr Nordsbweben erschienenen Tief sädllch gebrönat Uc6er Mitte'eurora herrscht unregelmäöiger Luftdruck Wech'elnle Winde auS Nord« unb Ost« haben stärkere Ablühlung gebracht. Landkrei- Gietzen. x W i e s e ck, 24. Nov. In dem Bericht über ben Xotrn'ormtaq ist infolge Druckseblers bk Zahl unserer Kriegstoten mü fall 150 angegeben. eS rauf’ richtig 100 heihen. noch m besonderen AuSnaymefällen, in denen die Unmöglichkeit einer rechtzeitigen Vorlegung ber Noten — wie z. B. in GrbschaftS- angelegenhetten — nachgewiLsen wurde, einen Unnau sch dieser verfallenen 50-Mark-Noten bei ihrer Berliner Hauptkaste vorgenommen. Sie macht nunmehr darauf aufmerksam, daft auf eine Fortsetzung dieses Gmgegenkommcns über den 31. Dezember 1921 hinaus nicht zu rechnen sein dürfte, und empftrylt dringend, die Geldbestände sorgfälttg nachzuprüfen und etwa noch vorhandene 50-Mark-Noten genannter Art unverzüglich der Reichsbank- Hauptkasse in Berlin unter Nachweisung ber Unmöglichkeit einer rechtzeitigen Dorlegung zum Umtausch einzureichen. ♦* Das Notgeld der Rot. Denn ÄrcU Alösctd, ohz. Homberg. 24. November. Sine 22 Pfund schwere Kanonen kugel wurde unlängst im Gebüsch des SchlohbergeS versteckt aufgefunben. Sie dürfte aller Dabr- scheinlichkeit nach von ber Beschießung 6er Stadt im Jahre 1Q6 unter den Generälen Götz und Holzapfel herstammem Die Stadt lltt damals sehr, so dah fte am Ende des Krieges aünalkf» verarmt war und langer Jahre bedurfte, ehe sie an Wiederaufbau den- ken konnte. Arci- Friedberg. • Münzenberg. 23. Nov. Die hiesig« Ortsgruppe berLigazumSchuyederbeut- schen Kultur cer-n caltiU gLitera ein« Vor- s ttagSabrnd, auf dem Dr Brönter (Darm'mbü le ein Notgeld Berechtigung harre zu erschein ‘ über den .£taatAbanferpuM Iprach. Der 2ax * 6a Fays ier Minera .nun- ihnerfdjrtften vor. Sehördliche Anzeigen L [orSTx emofieblt Aktien Ober ie nom. M UM® unter Ausochluü dra geoetzucnen d* nr»r0< bin der Aktloulre . B«*avhluUfuiaun< über die Fesateetzung dei MindastbetrurM.su d,m die Aktien auesupeben sind und Em Ichtüruug des AuhlchUrate* sur Fesfeetrun< der näheren Modalitäten der Aktienausgabe. In O mtUhefr des Beschlusses unter Ziffer 1 notwendig werdende Aenderun-- der Statuten, und zwar des Z 5 Absatz 1 Über die Höhe 1 Prospekt 729 portofrei L wald*: 12353c 180 annt, Pfd. 5 JO, oemablen, Psd. W 12»4v erwumd t Wiiiiii»iffliiiiinnminnnnnniiuuiiiiiinn!iiiiinmiiiinii!iiiiiiiiiiiiini:iiiiimimnnni!iinHiiii»iii!fnnMi Ter Vorhand. Filialen in allen StaötteUen. genanntem Termin an einjureiden. Angebots Der Lortzmih. i Bohnen Bonnen Bohnen weihe II . weide I . 2.90 3.40 5.00 3.50 I — I . Pfunb . Viaud . Pfund malsgrleh . Eene SrMerne AiQunflcn Lcrm es erst TtiLct ergx b UC.IMeo. ■k, Cometag.d. ■ 26, 91 o ubr., V 8', llbr, im .Philosopbaa- ilamilleuabcnb 5. Saftubcnts. 12867 empfehlen: braune, gut lochend Pfund lendbaufee. 24. Lot» Äoifchen irr zu ©trtl! unb ter eine dn bald)- Bckanutmachuug. Wegen DornaHme brhtgtnbcr 3nftaable%nng>> arbeiten wird bis StromDerforgung im Ueberlanb. gebiet der Stabt Stehen am Sonntag den 27. b.Ä van 8 Uhr oormittags bis 2 Uhr nachmittags eht. geft« L Stehen, den 22. November 1921. •Direktion der Llektri-ttätswerk«, Uebwlanbaulage unb Strohe abahn der Stabt Stehen. Stolts. 12355B Größerer "Ä" Hotel 159 , 5b . 42,10 . Das Holz ist extrinbet, jedoch mit %nbe messen. Anoebot- sind getrennt nach -lassen, mit1 lchrffi verletzen, bis zu oben y* 6\X 6 gegen Husten u.Heiserkeit I mal *. Vrobe brt urf*' fenb. o ML 850 Vor o u. Pack. frei. 8 tim lei 'ttnL ti'ebar92 dlvldendenberechtigten Aktien über je nein. M louO unter Ausschluti des gesetzlichen Be- Bene ärmuftlaea . Pfund 18.00 tzMMe.....Sfunb 16.00 und Daaeniertiii öonntag, 27. Hobbc,: ZuOWSWeii AlMiIei. Abfahrt 3.48 Uhr. u**v Sie Dorstäave. iSchade & Füllgrabe 6nm#trt2)uibcrniA(idlteu vom Soryiort «gleich den Herren 2 u. L v. Dernderz ün Zlachornnfporr I bclbeboUcn. Trog Erhöhung tar 2lennprd1? loaitte ober der vorsührig« Leiord von t>#8 3b0 Hart nicht ganz erricht werden. ScinobsnA, Xembcrg unb Dr*uA trugen toi AcuXH« d.rn't an bat Cicoirai. ber nur ermdglichi wurde, weil Inxtrcr TB. ötrelt unb XItim. ix Keller, der fast alle Statch-llchen Pferde heuerte, mit seltener £)tnfleoe arbeit den Ser Stall Heinz Stadl t>ax fid> mü 490 350 HI. gegen baS Lonatzr etwa» verbessert. Ttimcnxir u d Ttolenfcl» haben den gr-bten 3ntcil an dieser öjnvuc. Trainer Campbell hat seine Senxnnlumm? lat aud* schlieb.ich Juftanefla zu danken, die für feite Serben nicht tvetiger a.» 13 X niat ud .38 O? W'. gewann. folgen rat 2.’1 U^TB*. der Stall Bollensüorf, ter in 221armolal4, '2ücrtD, Laubfrosch und «MJioc recht ff ite Pierde zur Terfüflunj hrtte, unb jSrau 9 Ä or n 6 lu m mit 2to (Lu .LIL Hier bat f»4> in her Hauptsache Lor- far verdtrnl gemacht. Sie P erde de» ® c ft ü t 6 «lchenhos Haden ir.»n samt 255145 UH. in d> r m. ifirt)t.'ilt>eruortr-3o: Jborherenel und DtofeL ütumaifd) h Uhr vom Juitizgebäude. 12354v Union \Briefordner SchneOhefferfaller u.sm Sei! Jahr zehnten bestens eingeführt fljnridi Zässakiciuri» > Frankfuii*!! KaiseKtüb Vereinigung ehemaliger Kriegsgefangener Gderhefser.s Ortsgruppe Sietzen. Sm Samstag, den 26. d. Mts, abends 8 Uhr, findet btt Aameraö Hermann (Aaifer-SIIet) unstrt MM-VOMlllllll statt uad bitten um ratzirr tch^s Erscheinen. PraKttsche Weihnachtsgeschenke: Woll-Decken (Halbwolle, Wolle, Kamelhaar) in allen Preislagen 1. Perltssn des Protokolls 2. Umgänge unb Seschäftliches 3. Datzl der 'Delegierten zum Sertreteriag. 4. W itznactztsiest arttiie» TTcTcr unb mat e damit feinen Qteguer durch einen Stich in die Herzgeaeud katuhfunfätzi^ Hilslo» und he-ua blutaw lag ter Älrüie auf dem Rücken, al» chm ifcaxKb'cne ben erflea 2o virbanb anlegii-n Däre bad "lEeT er cUdoA u.fer gegangen^ so Hütte tae» eine Der» Lrjun-j 6c* Herzen» unb lomtt bee Tob zur Zvlge gehabt. Sr-Mei MM SKÄÄ&SSKffi! veo tu Banyi3e Mio.-baiitett- 1 Cjij?. birjti Fritz Nowack WSschefadrik unb Ausstattungshaus 12223s a rb u t g, 24. 2U». j)ter tfi man fon»66iebungen auf die 6pm K. L V. G. ! OamStan, 20. Novbr.« aucabd 8 Ubr: Persaminluttg bei Fr Ising. TaneS-Crönuno: L Pcrvand^AuSsteUuns, Mkideldrluh. 2. Dei. ntufittfeier. .Rabheit6C3 Erscheinen Deutsche Vereinsbank. Die Akllonlre der Deutschen Vereinsbank werden hiermit au einer außerordentlichen Generalversammlung t)le *«ia<. dem 6. Peaember 1021. vormittag« 11 1Ch», gn Krankiuri a. u , Im BankgebAade, Janghofstraße u. ataltfludeii wird. Verein der Innthaler Anfang 7*/, Chr. 013TB unter|eid)nett BLrgermeisierei mit zasoinmeagezogene» Älaflen oder mir Bemerkungen versetzen, merbtn nutzt derüchsrchttgt. BedingnngsR hegen auf der Pkrge^meisteret offen. Slle-dors a. d. Lda. den 24 November 192L Hessische Bnigermeifterei Msnborf a. d. Lumda. XeiA 1Z372D ‘Soaunlajc im Cbcrbar^ Aur Eni'ch.idt.>lg gc- Innfli. lvird eine feiten grv^ 'B.teili/.ung finben. QtoeitS heute liegt eine Ai-senzal-l ovn . gen vor, da -unter die der beut ^ji Meister Da» w e.-Ojcr&bod v. L ster. tb-Hom u g unäAdol. h- Cxh et '.rhau 2luch au« der Lch i»eid Jlo/toegin, Schweden. Turnl und der rschschoslorvakei liegen (PIorte aot Dersügung stand, aut nar 218 530 Wart brachte und unS ef en gerb t Weilerdin gdnau.itii: 3. Daniel 214 830 M, G »cif ft 189 350 QEL. Prinz 2teufj und Oilttm Z. n Zodeltlh Ü9O4O 211!.. L. ßetnin 1Z484O OKI,® rßfin Oft beim ICSy.O OHarl, 5ta(I OB i 11 tg • Ä ü r t c n 159 9? M!„ D. Teil 152 550 OHt. L. Sohl» 149 530 TBL. H Ci ft manu 149 130 QHfl u b 2111 gern c i n c t Leuifcher 6 p o r t • *23c r cin 142 430 JET. — Die sechste deutsche Lodelmei- ft e r s ch a f t, die am 28. unb 29. (Zanuar in flctommen. LS sind auch schon D«hafruuge» erfolgt, die grotzeS Aufsehen errege». Sie 21a# aelegenheil wird viel besprochctt — Die G i n# brechet, die kürzlich eine Darnenschnctderei cuUplunberten, sind in den Personen zweier lunger Leute von hier ermittel! worden. boA Dassel, 24. ÄotA 3n der letzten Stadt# verordnetenlitzung muri? mizgeuill, dah daß Gehalt des Obe r b ü t g e r m e ift e r • nach der neuen ^doCbungdorbnung dem eines Sum^sekr.-tärs im Leiche entspricht Cd beiißal IZ500D JLart — 3n ber 'Bcdammlung des Hessischen Deich : isvereins wurde bvr Dvrlchlag gemacht. in Odenberg in der Lühe von Durend.rg. u.ie he,lisch.' Sagenhallc zu errichten, die das Lnbenken Der bei*ifchr.i Lagen wachhalten soll. Tefaznflf; ift b*T Otenberq für He fc» daS. was der Ayss Häuser für das ganze Leich bedeutet. Au8 bem AmtHvcrlünbiaung«blatt. •• Das Lmtsvertündigungsblatl Lr. 183 vom 24.2overnb:r en.hrü Di- 2U.Heilung von Dander^ewerL.'sch. i en — öemeroe- eeflutma liond'a-. ten. — Lanowgswahl 1921. — Älau enDiebmarfi in Dietzen. Alauenvichmarkt in ©leben. Das ÄrriDaml genehmigte für Witttvoh den 30. Lo- nember die 2L>baItung einrs Shoei-te- unb 3ertdmarLe8 zu Dietzen. De- Ltitrirb begt-.m um 8 Uhr vormittags Lach 10 11.jr Werder tei e Tiere mehr AugJtfiex Ds büren nu aufgctri.bm werdeni) Schwein.' von Zühtrr.t aus bc x ftrcil ®ie!kn, soweit er nicht Sperr- obe g.-fä)rb::e3 Debiet ist, sowie aus u.ntxrseuchren hessisch n Kreisen, b) Schweine von Hi olern Die eunxber tm Kreis Dietzen, in nicht S »err- o e gefährdetem Gebiet ober In seuchensreirn hessischr.i Äreifen aus gekauft ober die nach Hes en eingeführ: sind. mögt Bahnhofs- ober erste Lage Giehens von raschentzchlostenem Selblthäufer sofort zu kaufen gefucht Ausführl. (Eilofferte mit Dreis i an Immobilien-Büro Zelter, Wiesbaden, Roders trotze 42, erbeten- 02357az > mgtt Dar, was dieses Tboet tn TBapcoei! ,u be- Deulzn Hal und »etgre an gefchichtlichen B i p.eken. wie die grw jen SjunAtnfyi vertäuten Hnb. unb Die man chu^n «ttgegena c5ei len kam» §ü das deutsch- Doll sind, um es vor einer Äalaftronbe zu b-wa-cen. bring mb notmenbig eite He ung der ^LobutiDn mr jeDem W^chan^g ibiet un) «u.t rJtödr der S.e« tt» drohen Stuten-Jagbrennen zu 5tar.4bodL Ihr VtallgeiLhrie Harlekin galoppierte in 1« Titanen 136 »50 TBL zusammen. Tüt terorn gcmanne» □tombeeg 124 960 TBL. Dorf ar 123 8*0 TBL. Ocu- fd>ertn 118060 TBL. Lharlatan 108 400 OHL, Opanke 106 580 TM. Liebermann II 106 060 TBL, Lol berg der erfolgreich,te Dreijährige 103 320 OHarf Tan, 100 800 M: unb Laafbald 100 560 □Hart D.s zu C5 030 TBL herab vermochten sonst nod) Lid. Sch'wtzchnigl.i. F iegenber Lar, Pflaster» treter, 21erich. Lnros, Slipper, Ltdersianb und D»sch«ut zu gewinnen. Karl sehallst, Neuenio 42. | Vereine | d s Grundkap ta'es. , ,, . n . Diejenigen Herren Aktionäre, welche an der außerordentlichen General- vereammhnier tcilneh-nen wollen, werden ersucht, Ihre Aktien, and zwar ISte.iene »m BHtwoeh, dem 30. November l»2l, bei einer der nachgeuatiiiten blellen, nhinlich: Deutsche Vereinsbank, Frankfurt a.M. sowie deren Zweiganstalten, b;:,”.,äi- Deutsche Bank, Berlin, Dresdner Bank,Berlin, Berliner Handels-Gesellschaft,BerLn, Herren < henevltre A. Co., Genf. Herren Gebrüder Nlern. Hanna. Herren Kronenberger A < o.. Maina und Kreeeanach. Aligenirlnr I>eatecue Creditanaialf. Lelpelr. IChrl ilache <'mlI bank, Mannheim und deren Zwelganetaliiienrc. 8 schreiner. I Kornalec unb dnitaOateuT, 3 Dreher. IU ßtmmetex, 2 an- streiche r. VcbrHnae: 1 «loser. 1 Schmied, 1 Schreiner, zwei Ort feu rc, 1 Schlaffer. (»S (nd’en llrbeih «ArftHeter, FndtlnrutfeT. Slanfleiite. Schreiber unb Miet enbe, Packer, CnuObiirfcben unb «n#Mnfet. Molchlnensch!« ler. tHnufdiloffer. Dlnuret, Srt-iblnber. Schuhmacher, 1 »rnnfenvficnrr. 1 Sattler u. Vplhexer. Bäcker unb Dironer, mebtere SleHner, 1 .»armer. 1 lüng. Schmied, I Biichblnbei Mechaniker. 1 »och. ein Banner. 1 Schälrr, 1 nrvbeirnteter «ohneioer, 2 «ärmer, 1 €>nnb1d)i bmodjer, Beranrbeiter, Atnofchsosser. 1 ^"Itallateur u 2 venoIer. 1 Monteur. 1 Bandoqtti, Dlnldilnflten unb Hciser. 1 Loaditor. 1 ßeidnier, 1 rie'bautechnlker. 1 Verwalter, ein Photo travh, 1 Delüeret unb Taoellerer. MeleneiibeltSarbciien werden ebenfalls entaege»- genommen. Lehrlinge: 2 Mechaniker. 1 ffleftromanteuT. eht (tlcLroietbnifer. 1 Schuhmacher. 3 Suio schloff er. 1 Maschtnenlchloffer. tV e t b l i * * ttbtelleee: G* können etnaestell, meTbnr a. bei biesine»' *1 rbeltnebern: Mädchen Mr rnas- über, Tienftmäbdjen. yjulfrttuen und -mädchen für einzelne rage, lüdi lflc »Ueinmobcheu. 1 fl8llckerstt. 2 Said)trauen, einige Kauffrauen, and) für stach- mittaqAbrf-tattlTina. Diäbtben für tnnsQber, ei.ie Büglerin. 1 Aräuldn er'eiii ‘ran^öf. Umerricht, 2 Sonioriirinncn. 1 Schneiderin aU Beihilfe. Tie Bernfcbcratnng nnb -lrbeikS Bermltt- (ana für Mnsrker hübet werktags von i" bis l£ Ubr statt._____________________________1LI-L8 Holzsubmifsion. Dienstag, ben 29. Roocmbet 1921, vormittags i io Uhr, werben aus ben Waldungen der Gemeind« Allcnbors o le. be Ver< Inwbank, München. M un lemnergi-cnr Verelnibnnk, «tmagart und deren Znelxnnaialten, M li rt cm brr« loche Ban k»n*(att vorn». Pliaom A Co., Sinn gart . C. II. Keller*- Mhne Zwei «teile Menten- anatelc. N ul igurt, Herr n Ha- cee Beels A Co., 44 leabadeo, IksbwrUerloche Kredlfan-lalt. Zürlcli. -n biniorkge . der dir Hlntcrleirio,' bei einem Notar rechtzeitig nach- guweUen and dagegen de Ein tritt »karten In Empfang zu nehmen. Frankfurt a. M., den li November 1H2L -—■ 12S31D Der Anfslchtsrat der Deutschen VerelnsbanlL Ed. von Grunellna._____Alon. Majer.____________ iiiiuituiuiiiiiuiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiniiuiiuiiiiiiiiiiuiuiiiiuiiiuiuiiiiiiiiuuiiuiiuiiiuüUUUiiiuuuiUH Ük.?I «us Todes-Anzeige Ernst Himmler baber im 28. Lebensjahre. Frau Marie Rühl geh. Schmidt Gießen (Schulstr. 7), Allendorf (Lahn), den 24. November 1921 Die trauernden Hinterbliebenen 12359D Suche ein Großen-Buseck, Gießen, Darmstadt, den 24. F^vember 1921. Zlügel H Hi W im Alter von 20 Jahren Leopold Blumenthal Die trauernden Hinterbliebenen: Ankauf Der Planet Mars Berta Blumenthal und Kinder. Gllllllllilllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllä fJeder Herr W findet bei mir reichhaltige Auswahl in Kg Ri neuen u. getragenen Sakko-, Smoking-, Frack- und Gehrock-Anzügen, wie auch BMMtBMHtNfldt Luiaways, Ulster, Paletots, Covercoats. 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Gestern früh entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unser lieber Sohn, Bruder und Neffe Herr Ludwig Kuhl Der r 47 M .Dc «beül d», ad, V1_ Der Und fQ äfften unb bet den dielt. 2 W auf i ^nna& und der neulich SÄ Ä w • {?&• bängkn u"' vÄrvr • Londorf, Kesselbach und Wittelsberg, im November 1921. 0lM:T Wyandotle-ZDchthaliD la weist, verk. billig 11Wl MingelbSfier, (vailstr. 5. i ani, Smnl 5 Zimmer, (innen billig z oert Or*u Baer, L'f Slnlage 2t>. । Mietgesuche | Junge- kinderl. Ebeoaar sucht möbl. Wohn- und Schlafzimmer. CdirthL Vlnneboie unter 015189 an den (Liest Änz. Suche für mich und zwei Sinder 2—3 gut möbl., beizbare Zimmer mit Pension ob. Küche. O1W>, frrllllllllllllll!lll!!III!lllllllllllllllllllllllllll'lIllilll!!!!ll!8 d 2^» tu llr. 277 Zweites Llatl Siehener Anzeiger (Sencral-Anzeiger für Gderheffen)Freitag, 25. November 1921 Aus den Steuerausschüssen. "Berlin. 23 HtDember. 3m Reichstagsausschah f ü r 6 t c erfragen tyirf fcv.iv 4>t OtaaUfefvctär Zapf ba- bin bah bie Umfaijfieuer in Höbe von 24 ? Uinrben auAbrüitii) als Derbrauchssteuer m der Utberft* ange'ührt fei 3bg Dr Bernstein So;.) begründete eingehend bie Sorbetung nach iSrfaffung btr 6ad)tnerte. Die Ersaffung könnte qefch hei du'ch Beteiligung be# Reiches an den Sinnabmcn d tnbuiiriellcn Untemcbmunge ' bie in Antellfch«'. nen 11 hergestellt toerben mühten Abg Dauch lD. Bp.> kritisierte bie ©teuer* oorfagen die einer ÄxmfiStil ton gieiiilämen u?b das Ausland abkhrcdien Aapi'.al in* 2inb zu bringen und der P ivaltolrfschast Kredite zu gewahren Tbg. Dr Helfferich «D B.i warnte i>oc dem Eingriff in da-* Prlvai iqrntum. er wü^f^-e und er hoffe auf eine allmähliche Sanierung der inneren Finanzen Unfern Einkommensteuer tei bei valutarischer Parität bedeutend höher als in England. Amerika und FrankrZch <3inc An- paffuna der Besteuerung an bie jeweiige, Ber- möaenswerte sei zu forbem Die örfaHung ber Äachwene wo sie am leichtesten mönltl) sei. nämlich bei industriellen Aktiengefellschaf ten. könne uni ber Entente gegen übe nur eine Atempause do* etwa einem halber nern. Paqevien fei man mit einer Besteuerung in erträglichem Bkaste einverstanden Leide: hab. man gar keine Ueberficht. wie hoch bereits durch Länder und Gemeinden, Grund und Boden Gewerbe. Handel und 3ubuftrie vorausbelastet leien Es fei burch- aus unzulässig, nunmebr eine völlige Verwirrung in bie althergebrachten Steuer begriffe zu bringen Der landwirtschaftliche und städtische Gruibdefitz sei und bleibe Grundvermögen Sine Besteuerung «ruf Betriebsvermögen ft werden, ba sonst bie Grundlagen des Einkommen- sienergeseyes und die ganze Arbeit der Steuer- bebbroen ins Schwanken geraten mühten. Die Pavagraphen 7 und 8 des Dermögenssteuergeseh- entwurs» mühten deshalb völlig beseitigt werben. Auch der andere Regierung-Vorschlag. da» landwirtschaftliche Vermögen künftig nach dem sogenannten gemeinen l$>ert zu besteuern, sei undurchführbar, denn bei den heutigen verworre- nen Verhältnissen lasse sich überhaupt keine einwandfreie Feststellung dessen machen. waS man als gemeinen TBert ansprechen kann. Für die Landwirtschaft sei nur der Ertrag-wert geredet- fertigt. Abg Dr Hertz fit) hielt es nicht für zutreffend, bafj die Desihsteuern aufs äusterste an- aespannt feien. Vlan muffe unterscheiden zwischen ©teucrmarl und Veranlagnngsmark Die Steuer- mark sei wegen der mangelhaften und rückständigen Erhebung der Steuern geringer als die Veranlagungsmark Diese Vergünstigung treffe aber nicht mi für bie Lohn- und Del-altsempfänger. bet denen ber Steuerabzug sofort eintrete Abg Scholz (D Dp s führte aus, bah Mast- nahmen, wie fie in ber Erfassung ber Sachwerte vorgesehen seien, nicht als Steuern gelten könnten, sondern eigentlich Konfiskationen seien. Zu ber Erfassung ber Sachwerte kann erst beim Vorliegen genauerer Unterlagen Stellung genommen werden, aber sicherlich wirb die Hossnung ber Anhänger ber Erfassung ber Sachwerte auf eine Stabilisierung ber Mark Infolge ber Erfassung nicht in Erfüllung geben. Die Sachwerte find zunächst auch 3nlanbswerte, die nicht ohne weiteres aus da- Ausland übertragen werben können. Vimmt man aber biete Sachwerte heraus, ohne dadurch eine Abbürbung ber Schulden zu erzielen, etwa lediglich um einzelne Raten ober Zinsen der Auslandsschuld zu tilgen, so muh ba« Vertrauen des Auslandes zu dem Inneren Wert ber deutschen Wirtschaft abnehmen und in diesem Rückgang bes Vertrauens liegt ein Druck auf den Kurs der Mark. 3n den Steuergesetzen, sowohl den Vermögens- unb Einkommensteuergesetzen, wie den Sibfchaftsfteuergesetzen muh man grundsätzlich von der Xariflerung nach Papiermark abfehen and so zu einem auf Goldmark auf gebauten Tarif schema übergehen Rur so kann man bie ständige Abänderung dieser Gesetze durch Rovellen verhindern. Dem Gedanken ber Vermögenssteuer als solcher steht meine Fraktion nicht ungünstig gegenüber. doch sind viele Schwierigkeiten zu überwinden. insbesondere in der Frage des gemeinen Wertes. Es muh ein objektiver Ertragswert gefunden werben, ber mit bem richtig verstandenen g an einen Wen gleichbedeutend ist Weiterberatung morgen. 3m Rcichstagsausschuh für Verbrauchssteuern, Zölle ufw wurde heule zunächst der Gesetzentwurf über Erhöhung von Zöllen behandelt Die sozialdemokratischen Mitg . ie- • er gebe : -ber ihre Mitarbeit i< der ber Verbrauchssteuern fo.gcnbe Erklärung a. . An den vor regenden Steuer- und Zo.lvvrlaget werben wir sachlich Mitarbeiten oh 'c uns jebcch durch unsere 2ü>’.lnvnunafür geaunben au bal*e l Die Haltung unserer Aus ch lstmitglieber wird davon ab hänget*. ob bie Besitzbesteuerung in so ausreichendem Maste erfolgt, bah eine spätere Heranziehung de» Verbrauches sich rechtfertigen lästt, und ferner ob die 3nbu(lrtc sich zu annehmbaren vorübergehend« > Cet'tungen für ba« Reich bereit erllärt. ohne an bide Hrlfe unannebmba.e Bedingungen zu knüpseir Solange über bide entscheidenden Punk e kerne Klarheit herrscht, müllen such die sozraldemokratilchen Ausfchustm t- gliet-er ihre endgültige Stellungnahme Vorbehalten" Sie Abstimmung über bie Zollsätze für Kaffee, ÄafciD. Tee ufw wurde zunächst ausgefetzt. Dagegen würben bie nachstehenden Hummern des Zollatnss angenommen, wobei bie Zahlen ben Zollsatz ir Rlark für einen Doppelzentner bc tragen Bananen, frisch, getrocknet ober einfach Aübereilet 10 Mark Datteln getrocknet: Trauben- rofinen 60 Rlark. Paprika «panischer Pfeffer) sitsch (grün) 10 TRarf getroAiel ober in Salz- toaf’er eingelegt 50 Mark. Gewürze. Karbamome, Sternanis. Vanille ISO Mark anbere. z. V Gc- tpürznelle-'. Zngwer Muskatblüten. ReUenrinbe. Pfeffer. Zimt ufw. 50 Mark. Für Gewürze in gemahlenem oder gepulvertem Zustande erhöht «ich der Zoll um 50 Prozent. Gewürzezur Gewinnung fluffiger «ätherischer, Oele sowie Muskatnüsse und deren Samenmäntel zur Gewinnung von Muskatbutter unter Zollsicherung frei Deiterberatung morgen Berlin. 24 .'lov < DB.) Der Reichs - tagsauStchust sür Verbrauchssteuern lefmte bie Zollsätze des Regierungsentwurfes für Kaff«. .Kakaobohnen. Kakaomaste. Kakavpulver and T« ab Für diele Artikel bleibt es bei den alten niedrigen Zollsätzen. Dagegen wurde der neue erhöhte Zollsatz für Schokolade, ochvkolade- ersatzmittel sowie Waren daraus, vom Ausschust bewilligt Für Schokolade soll demnach für den Doppelzentner ein Zollstttz von 200 Mark wirksam werden Auch bie Erhöhung ber Zündwaren - steuer wurde vvm Ausschust angenommen. Die Wahlbeweguny. Giesten, den 25. Vov 1921 • Für die Deulfche Volkspartei sprach gcflern abend in einer Versammlung, die von Professor D r g e n e r mit einigen Worten der Begrüssung. die den Erschienenen wie dem Referenten galten, eröffnet wurde, der 'Parteiführer Dr. ©trelcmann über die politische Lage Deutschlands in der Gegenwart. Eingangs Ieiner Ausführungen bezeichnete es der Redner al« grundfalsch, noch immer fruchtlose Erör- lenmgen über bie Schuld an unterem Zusammenbruch anzustellen Wir waren zermürbt und gingen letzten Endes daran zugrunde, das) weite Kreise unseres Volks den lügnerischen Deo- «pi-eHungen ber Feinde und namentlich deS Prä- sidenten WMvn Glauben schenkten Von allsten her würbe ber Zwiespalt in unser Voll, bas im August 1914 durchaus einig da stand. b( nein- getragen, bis unter Widerstand erlahmte. Vichts bat sich von den Hoffnungen, die Sozialisten, Demokraten und Pazifisten auf die angebilche Milbe unb ben an gekündigten Verstäubt gungs- toiUen ber Entente setzten, verwirklicht. 3hre Antwort war Versailles war Spaa unb ba« illtte matum Vichts hat fo kläglichen Schiffbruch gelitten wie die 3llusivnspvlitik der Rovember» leute. Für die Feinde gilt auch heute noch aus- schiiestllch der feste Wille. Deutschland jede Möglichkeit zu nehmen, wieder in die Höhe zu kommen. Aus diesem Gesichtswinkel heraus must man auch die gegenwärtigen Verhandlungen in Washington bewachten 5Xe Abrüstung, über bie dort angeblich beraten wirb, ist bloste Heu- chelei unb Blendwerk. 3n Wahrheit geht cS auf ber Konferenz um neue Bünbnisse: neue Mach tegruppierungen künden sich an. Für uns ist wichtig, dast man sich sicher in Washington auch über die Lage Deutschlands unterhalten wird Mm selbst unser Schicksal noch mit zu bestimmen, ist uns als einzige Machtquelle nach der >Zer- trümmerung unseres Heeres, nach bem sich mancher letzt zurücNehnt, ber früher gegen den Militarismus wetterte, untere Wirtschaft geblieben. Wir sind noch immer ein Volk von SO Millionen Erzeugern unb Verbrauchern. 5km Rückgang unterer Kaufkraft merkt man besonders in Amerika recht stark, wo es jetzt 6 bis 7 Millionen Arbeitslose gibt. Da« eigenste 3ntereffe wird Amerikaner wie «Engländer zu der Mcberlcgung zwingen. ob sich der Friedensvertrag und seine Rach- wirkungen aufrechrerhalten lallen. Es fragt fich nur. ob es den angelsächsischen Staaten gelingen wird. Frankre. L auch auf diesen ttand- punkt zu t ringen; bas Ist bie Zu tuns:ss rage ber .tt.l Bctl asig nZrd 6 c Iw'. •' Staalslettung r.o^, gauz bestimmt vor. Item <>i i gegen Deut« 4anb und namentlich gegen P ca’ c Daher die französische llntedlützu ng m.narch.sti- 'ch--r Krecke im C-^en unb kommunistischer ,m Rorben .3 chhln Monarchist und bleibe e s." erklärte Dr Stresemann. .aber we» icrt im Laben invnarchi'ltsche Zonderztele betreib:. beforgt Fcanlreich^ GdchäfteF De lente Giund für Frankreichs Politik »st die Furcht, die es noch vrr dem wehrlo cn. entwaffneten Dcut«ch- !efizit im deutscheii 3er- lehrswelen beseitigen lassen, das behoben werden muh. weil wir mir fo eine Herabminderung unserer x*)tib:unflen von ber Entente erreichen können. Mnmögllch ist. die Schlbeträge in unserm Finanzweten in der Gegenwart durch die 'Besteuerung ber Sachwerte au-gleichen zu wollen, da hiermit das Letzte, was uns Mied, untere deutsche Wirtschaft, dem Feinde ausgellesert wird. Die (Bctundang Deutschlands kann nicht das Werk einer Partei sein, sondern nur eine- Zusammenwirkens möglichst umfaffenber Voskskreise Ein grober Block aller derer, bie zur Erreichung dieses Zieles Mitwirken wollen, muh angestrebt werden, eine grobe Koalition. Richt bars Rechts- f^od gegen Linksblock flehen, sondern eine starke nationale Vvlksgemeinschasl must unS einen. Alle Kräfte muffen eingesetzt werben, um das Reich zu retten Mit einem festen Vetzennlnis des Glaubens an eine deutsche Zukunft, endete Dr Stresemann seine Darlegungen, für die ihm die Zuhörer, die den Saal bis aus den letzten Platz füllten, mit anhaltendem Verfall dankten Die Versammlung schlob mit dem Gesänge des .Deutschland -Liebes v ♦ Dersamm lungen bet D« v ts ch - nationalen *3 oltspartet fanden in der letzten Woche bl« auf den heutigen Tag fit ganz Oberhessen unter erfreulicher Teilnahme aller DevdlkerunaSfchtchten in Stadt und Land statt. 3a Schotten, Gedern, Lauterbach, Sschenrvd, Grün lugen, Stangenrod, Großen- Buseck, Äirtorf Freienfeen, Bvbenhausen, Rudingshain, Burkhards, Romrod, Saasen, Swckheim, Drvh-Felda, Dauerrrheim, Atzenhain , Allendorf, Mufchenhefm, Ranstadt, Merlau, Treis a. d. Lda.. Berstadt, Grünberg, Friedberg und anderen Orten fanden sehr gut besuchte und erfolgreiche Versammlungen statt. GS sprachen Professor Werner, AmtSgerichtSdirekwr Sch mahl, LandwiN G i s e r, ReichStaqSabgeordneter B u d j u h n n, Abg. Pastor D o h, Schä- fer, Haseloff, Rüffer.Dr. Lenz, Generalsekretär Klett, die Geschäftsführer Baller, Riedel. Hesse, Dr. Steinbruch, Lehrer Kling, Studienrat Kauer, von Schor lernet, Arbeitersekretär Kube und Lindner. • 3n her sozialdemokratischen Wahlversammlung im Cate Leib sprach gestern abend Oberbürgermeister Scheidemann vor einer groben Zuhörermenge 3m ersten Teil seiner Ausführungen beantwortete er bie Frage: .Wie kam Deutschlanb zu seinem jetzigen Zustanb bes Glends?" und kam dabei zu den nicht ganz neuen Behauptungen von den deutschen Kriegshetzern. die da» deutsche Voll in den Krieg hin ein- geflohen unb bann noch 1917 eine, tote er sicher behaupte i tön ne. wirklich lesteh m San W itkriege, n'.en ;Tnteref|enten tatsächlich vollkommen aufgeklärt waren, ura so in Feetbett entschließen zu können Der Minister habe üb* gens inzwischen erfahren, bah der hohe Beamte, der unter den Geschädigten ein« neue Umfrage DeamHaltet«, tn den ersten Dörfern sehe schlecht empfangen worden sei. Die .Sre QiouDell«" glaubt tn der Lage u sein, sich darüber auüsprechen zu Birnen, daß der Gewerkschaftsführer Jllanef Laurent schon denrnächst nach Deutschland reifen werde, um mit den deutschen Gewerkschaften den Vertrag Äbtr den Wiederaufbau endgültig abzu schließe». DaS neue österreichische Dörsengesetz. Wien. 23. Rov. (WTB.) Rach dem hent» vom Finanzausschuß beschlo senen Gesetz über bi< Dörfenbesucherabgao« wird die Teilnahme an Winkelbörsen und die Derössentllchung von an solchen Börsen betätigten Abschlüssen mit Arrest bis zu einem Jahre und mit Geldstrafen bis zu einer MUlion Kronen geahndet. Ans Irland. D u b l l n. 23. Rov. (WTB.) Im Gefängnis von Gallway unternahmen heut« 4 0 politische Gefangene einen Ausbruchsversuch. nachdem sie zuvor einen Brand angelegt hatten. Bei dem entstandenen Kampfe wurden fünf Gefangene und fünf Wärter verwundet. London. 23. Rov. (WTB.) 45 Defan- aene sind aus dem Gefängnis von Kilkenny durch einen von ihnen gegrabenen unterirdischen Gang ausgebrochen. Beratungen über Ulster. London. 24. Rov. (WTB.) Die Sinn- feiner-Dertreter trafen mit Lloyd George unb den anderen Ministern tn Downing» Street zu einer Besprechung über die neue bogt zusammen, die infolge der Haltung Ulsters entstanden war. Der Alkohol tn Amerika. Washington, 23. Rov. (WTB.) Präsident H a r d i n g hat eine Bill unterzeichn«!, die die Verwendung alkoholischer Getränke zu ärztlichen Zwecken beschränken soll. . Oeffentliche am Gonntag den 27. November, nachmittags 3 llbr, im „Coss Leib". Tag eSordnung: MU MM fleOen Oeoot? Referent: Abgksrdiickr h. hiltz, ^ranTfutt a. Main. Urin Werkmeister, kein Angestellter darf blrftr __Vcrfammlung fern bleiben! 122441) JMeMvllklei Wähler und Wählerinnen Hessens! Helft verantwortungsfreudig amAufbau! toi Wk VMM! Sorgt, daß sich niemand feige der Wahlpflicht entzieht! Diejenigen Wähler der Dolkspartei, die nicht zur Urne gehen können, fordern Wagen In den Wahlbureaus: 12379D Bergstraße 21 Fernsprecher 2195 Gewerbehaus „ 1535 Gasthaus Hindenburg „ 145 Richt Herrschaft eines Einzelstandes, Das Recht des deutschen Bürgertums, Das Wohl des ganzen Vaterlandes, Die Wiederkehr des alten Ruhms, Lm neues Deutschland, stark und frei, Das will die Deutsche Dolkspartei. Wählt Liste Dingeldey! Ml! SWw SelemM Ich zahle nur diesen Samstag, den 26. No. vemder von 9-6 Uhr in (Bleien, Hotel Schütz, für künstliche Zähne u. Gebisse (wenn auch zerbrochen) bi« TO. 100. - per Stück, günmer ist angejd)riebe». ,,Mtss 3L Nähr. Billige Kleider und Blusen erhalten Sie durch SolbetfÄrben wie neu mit Wiki-Haushaltfarben Waschechtes Schwarz auf wollene Strümpfe. Rehttnete Gardinenfarben. Herrliche Eierfarben. 40jAhrlffe eigene Fachkenn'nlsse der Hersteller. Beete Qüte. Verlangen Sie nur „W! k 1" und Sie werden zufrieden eain. veulsche ßraiien, deutsche Mütter, Zrauen aller Stände und Berufe! Wie wählt Ihr? Rechts oder links! Links: Dann gleiten wir weiter hinab in die rote fflut. Erst Sozialismus — bann Bolschewismus wie in Rußland. Sozialismus heißt: Abschaffung des Privateigentum», ftuflö« svng der (finzekwirtfchaft,1-tnsüyrnng des Einküchenhauses, Nnterßringnng der Kinder vom dritten Jahre ab in staatliche Kindergärten und Erziehung in religionslosen Schulen. Schon jetzt verbietet man in der Schule das Einüben von Weih- nacht-liedern. Sozialismus bedeutet daher Zerstörung de» deutschen Heims und des deutschen ffamilienlebens. Bolschewismus heißt: Bürgerkrieg, Seuchen und Elend! Hungersnot und das Ende jeder Kultur. Sine traurige Zukunft Eurer Kinder! Barum wählt rechts! Wählt die Partei der Frauen! Wählt die Deutschnationale Volkspartei. Sie ist die Partei deS gesunden Menschenverstandes! Sie will den christlichen Ordnungsstaat und die christliche Schule! Eie schützt die ffamilte, sie fordert die Erhaltung des deutschen Heims. Sie will eine geordnete und gesicherte Zaknust unserer Kinder! Nud Fhr deutschen ffraueu, Fhr bestimmt die Zukunft Eurer Kinder. Fhr könnt sie retten! Fhr habt die Macht! Fhr habt die Ueberzahl. Vereint schlagt Fhr den Feind! Tn 8mi> ßehl link! Din» »M rett! wählt recht;! Wählt deutschuatiouall llnrcr Stimmzettel lautet: 12»▼ Dentschrratioirale (hessische) Bolkspartei Lludienrat Professor Df. Ferdinand Werner-vutzdach. f GasherdeN Sicherhei:$8chrsser Oefen und Herde billigst. »“•«’ l H. Schön a Marburger Str. 22 ist das einsUc beliebte Favorit-Album, j Auch oiie Schnitt - loiier sind vorrfttig Im ( Hansa-y Schule O/eßen Ssii£rsveg73. Femr. 821 Prtr.-Handeislfhranstall von J. Kunzelmann. Prospekt frei. tar?cj heu undi haserftroh einqetroffen. MMN, ©leBen Bahnh 'ßrr. 4x l«L 156U nSöömT Sotiponlimis werd.«achgrm. iLorci» rorrt «eitimmi u.rr vor. G. Eherl, Klartermaclier I ölrteiL Blotfm. 11. | 2nmmer u..*NfD irat.6 | ho. Rudolv^ dienen. Hühner-Eier garaatrerl echte (Her. ausgefchlagen, in Krüge abgefüllt, enthalt. 3, 4 und 8 (Eier, Preis pro Ci Mark 1.50, enwfleblt lMMe I.M.Schulhof"Ä,^ grauen u. Mütter hestens! Wählt die veutfche Volkpattei denn sie setzt sich ein für sittliche Gesundung unseres Volkes für Erhaltung des deutschen Famllienlebens für Ueberbrfi&ung der Klassengegensätze für Wahrung der Erziehungsrechte der Eltern für Erhaltung des Religionsunterrichts in der Schuh für Wahrung deutscher Würde gegenüber dem Ausland für Pflege nationalenGeistes in derIugenderziehuug für Milderung der Rot der Kleinreutner für Erhaltung eines selbständigen Handwerker» und Gewerbestands für gerechte Wertung der Frauenarbeit in allen Berufen. 12173D Frauen und Mütter Hessens so seht Ihr Eure Wünsche und Interessen am besten vertreten durch die Deutsche Dolkspartei! Liste Dingeldey,Schott,Schian,Frl.Dirub«u«x. Achtung, Landtagswähler! wiewähltderArbeiteru.privataugestellte?-Deutsch-national! Warum? Weil er erkannt hat und angesichts des Dernichtungswillens unserer Feinde erkennen muh, dah die ihm von vollsfremden angepriesene Internationale zusainmengedrochcn ist; weil der Ulassenlamps sich als Zluch und nicht als Segen erwiesen hat, und weil der Sojiahsmus auf allen Gebieten versagte. Denn nicht Klassenkamps kann uns retten, sondern nur Volksgemeinschaft auf der Grundlage der deutsch- völklschen Gedankens, zu dem sich die Deutsch-nationale Dolksparlei einmütig bekennt. In unseren Reihen stehen die bekannten Führer der nationalen Arbeiterbewegung! Auf unseren Wahllisten stehen in allen hessischen Provinzen Arbeiter und Angestellte! Darum wählen denkende Arbeiter und Angestellte, wie alle Wahlen gezeigt haben, immer mehr deutsch-national, wie wählt der hessische Sauer? - veulsch-natioual! Warum? An der Spitze unserer Liste stehen die allbekannten, bewähtten Vorkämpfer der vauernftander, Werner und (Eifer, die schon zu Dr. Böckels und Köhlers Zeiten für vauernrecht und nationale Bedeutung einer gesunden Bauernstandes rückhaltlos eintraten. Dauern Oberhesiens, namentlich ihr Bauern des ehemaligen Wahlkreises Giehen-Grünberg-Ridda, denkt an die Wahlkämpfe von 1896,1898,1903,1907, 1911 und 1912! Denkt daran, wie mannhaft euer Dr. Werner für euch allezeit im Parlament gestritten hat. Bauern Oberhessens, denkt daran, mit welchem Undank man ihm gelohnt hat und beherziget das Dichterwort: „Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu." Bauern Dberhessens, haltet die Treue, wie euch Köhler und Werner immer Treue bewahrten! Noch lebt Vank- barteit, noch lebt deutsche Treue! Denkt an die vielleicht bald kommenden R nchstagswahlen, die ihr niemals ohne eure Freunde aus der Stadt siegreich bestehen werdet! Denkt daran, dah die Deutsch-nationale Volkspattei eure Partei war und ist, und dah es nicht gilt, zur landwirtschaftlichen Berufsvertretung in der Landwirtschastskammer zu wählen, sondern zur politischen Vertretung im Hessischen Landtag. Im Landtag aber können nur politische Parteien zweckdienliche Akbeit leisten, und eure Partei, hessische Bauern, ist und bleibt die Veutch-nationale (Hess.) Volkspartei. wie wählt der beamte? - Deutsch-national! Warum? Seht unsere Listen an, wie sie auch eueren Wünschen reichlich Rechnung tragen! Erinnert euch, was Dr. Werner im Reichstag auch für die Beamten und Staatsarbeiter in rastloser Tätigkeit getan hat! Hunderten von Bauern, Bürgern, Witwen und Waisen, nicht minder aber auch Beamten hat er das Recht er» stritten. Keine Gelegenheit lieh er vorübergehen, wo es sich um eure Lebensfragen gehandelt hat! So schrieben selbst gelegentlich einer Reichstagsvcrhandlung die nationalliberalen „Berliner Reuesten Rachrichten". Beamte! Denkt an das verbitternde Grtsklassenfyftem des sogenannten Gleichheitsstaates, dieses Staates, der euch in der neuen Besoldungsordnung zum gröhten Teil noch nicht das Existenzminimum gibt! — Wählt deutsch-national! wie wählt der Gewerbetreibende, der Handwerker, der kaufmännische Mittelstand? - Deutsch-national! Warum? weil erprobte Meister des Handwerks und Gewerbes an leitender Stelle unserer Liste stehen! - Weil unsere Partei in Handwerker- und Kaufmannsfragen führend ist! - Weil wir die Sozialisierung und Kommunalisierung des Gewerbes am entschiedensten ablehnen! - Weil unser Spitzenkandidat ein anerkannter Mittelstands- Vertreter des Reichstags war, wie mahgebliche Fachzeitungen des Handwerker- und Kaufmannsstandes, des Mühlengewerbes usw. wiederholt geschrieben haben. - Fragt Bäcker, Metzger, Schmiede, Schneider, Schuhmacher, Müller usw., ihr werdet nichts anderes hören. - Darum wählt der Mittelstand geschlossen deutsch-national! wie wählen unsere Zrauen?-Deutsch-national! Warum? Die deutsche Frau ist überall unsere beste Dorkämpferin. Denn sie ist auf Ordnung gestellt und hat am meisten unter dem Hexensabbat der Revolution gelitten. Die deutschen Frauen Oberhesiens werden daher am 27. November einmütig deutsch-national wählen. Mio mnhlt hfo üoniiclio mir wissen es und sind stolz darauf, dah das heran» vVIv lUUlJll Vlv vvUlJUJv ^llyvllv e wachsende Geschlecht, die deutsche Fugend, allen voran die Fungmannfchaft auf Deutschlands hohen Schulen, unseren Fahnen folgt, die die alten, ruhmreichen Farben und die deutsche Hoffnung tragen. — Unbeirrt, standhaft und treu wählt alles im Lande, was deutsch, national und völkisch empfindet, die Liste der Deutsch-nationalen Volkspartei, die beginnt mit dem Namen: Dr. F. Werner, Butzbach. Deutsch-nationale (Hessische) Volkspartei. flatoir»*» oft L fwet.