fofüTt *■ 4ws ^3^5 }T&"» «L-s'Z SjJüafe '* :>-& * tn DftaÄ?"<* ringt :di Ä! '.Schvtz^tv.n " *nKerun jJ! WJxa s.*ä-s Uitbußfamteü ©j, 1 ^-skonfn-enz L^Di-bnä. V '»Waq« durch £&«* ■** to ? lerne LusW^ fern zufolge auch t>ii ^ge behandelte,nach- m (Wolff) In bet Mtmerminisser bei chte Mnstvn Thur. Wbi$.enfl[ifdiei nach Bedüriuic iiiiiiabmi aiiigt cadjöeriüiibigtii ed des Schied- Ges.) r» -vöbleu. feiten» ber Ae- beteiligte Grünt», evoltmächtigt ist. e Mehrheit von er Voraussetzung >lich. Beteiligter »gesetzes isi, ,>ver r Snöber einer fc ijlciiyitdlt. oöer Mannte itW dn Br- des $eutW" ter zu erachten, gung de» Orts- st, so siiröet die xs entsprechende -dar! der Du» udstück zum einer Einwilligung haben gehörig-' uui. n Besätüise r» -n und Schi^ loripStei11' M Grundergen- ,rn ivohuaidt" XK Zuschrift"" ]t mehr erfolgt. Nr. M Der Gießener Injelqer mit der Dientiagsbtilage .Speit Umfdfau- er- scheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Monatliche ve,ng?rreise: «Mark 5. - einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernsprech-Anschlüsse: für die Schriftleitung 112,' für Druckerei, Verlag und tSeichäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger ckietzen. Postscheckkonto: Zranksurt e. M. H686. e» Annahme von 3i für die lageonumi Erster vlaü M Jahrgang Samstag, 25.3uni 1921 SietzenerAnzeiger TvV »orfchr.ft20 .Aufschlag. r.'ür.ifr lug. General-Anzeiger für Gberhessen 8-ßW _ . . - , „ , Aniei <• v.l >»in» Beck. vnick unö Verlag: vrühl sche Unw.-Vuch- und Stemdruckerei R. Lange. Schriflleitnng, Geschäftsstelle nnd VrnSerel: Schulstrotze 7. sämtlich tn an.tz.n. wochenrN ckbück. Dem deutschen Volke sind in oen letzten Dänen Schauspiele geboten roorbcir, die seirrem Ansehen und seiner Würde weder im Ausland noch im Inlande dienlich sein können. Ein nichtswürdiger Berbreckser, der mit ben gemeinsten Mitteln des Terrors wochenlang Mitteldeutschland in Angst und Schrecken hielt, benützte mit einer Frechheit sondergleichen die Anklagebank zum rebrtrrifArn Feldherrnhügcl und svielte sich xum Ankläger der bürgerlichen Gesellschaft auf, indem er mit Kaschemmenwitz, dem Unflat der Gosse, kommunistischen Phrasen und nriftverstandenen Schillerntaten versuchte, sich selbst ihr al? reinen Helden gegemiber^u- stellen. Wer die BerhandlungSberichte las, konnte sich bei dem Gebaren des modernen SchinderhanneS Mar Hol;, der aus ein wenig Räuberromantik unb Verbrecher- sentimentalität sich ein scheinheiliges Mäntelchen zusammen flickte, der Empörung und des ElclS nicht erwehren. Dieses Gefühl muhte sich ober noch steigern, wenn man in Vlät- tern, wie dem „Berliner Tageblatt", der „Dossiscken Zeitung" und auck in der..Frankfurter Zeitung, ein widerliches Literaten- geschnruse las. das unter dem Anschein völliger Obfektivität dem Verbrecher den Stempel des großen Mannes aufzudrücken versuchte. Daß die Kommunisten den „roten General" als einen der Ihren reklamieren und als den rücksichtslosesten Vorkämpfer des Proletariats neben Karl Liebknecht und Rosa Luremburg stellen, kann man ihnen nickt verdenken Der ..Vorwärts" weiß aus diesem 'Grunde derb mit ihnen abzurecknen. Blätter, die sich bürgerlich nennen, sollten jedoch größeren sittlichen Ernst ausbringen unhnicht ihren geistreichelnden Feuilletonisten zuliebe seelisch Haltlose mit dem Heroenkult eine# Verbrechers verwirren. Richt minder trostlos war da? Schauspiel der Baherndebatte im Reickis- tage anläßlich der Interpellation zur Er- mvrdimg de# unabhängigen Laüdtagsabge- «ordneten Garei? in München Schon die Rede des Reichskanzlers trug nickt dazu bei, die vergiftete politische Atmosphäre, von der er sprach, zu entgiften. Auf welchem Tiefstand der Parlamentarismus heute angelanat ist, bewies aber ein Zwischenfall, wie er bisher nur in der Tschechoslowakei üblich war. Die Gewitterschwüle entlud sich in einer beschämenden Prügelei., bei der der Kommunist Remmele aus einen Zwischenrnfer der Deutschen Volkspartei losstürzte, ihn unter Wutgeheul an der Brust packte und Jfim einen heftigen Stoß versetzte. waS ein wüstes Durcheinander anslöste. Und dies alles der polisischen Ausschlachtung eines Mordes wegen, für dessen politischen Ursprung sich noch keinerlei Andeutung ergeben hat. Was nack Ansicht des Reichskanzlers die politische Atmosphäre reinigen sollte, hat die Spannung zwischen Rechts und Links, zwischen Nord und Süd gerade in dem Augenblick verschärft, da s'ine Unterschrift unter das Ulsimatum unserer Friedensgegner ein- mütialtes Zusammenstehen des ganzen Volkes erheischte. Der Opitimismus des Herrn Wirth zeigte sick auck in seiner großen Essener Rede die nur durck einen glücklichen Zufall vor Radauszenen durch die Kommunisten bewahrt blieb. Man entdeckte nämlich im letzten Augenblick, daß die Linksradikalen, die in der Wahl ihrer Mittel nicht gerade wählerisch sind, an ihre Genossen gefälschte Eintrittskarten verteilt hatten. Da sie jedoch dabei die Angabe der Drucksirma vergessen hatten, konnte eine scharfe Kontrolle die Störenfriede fern- halten. Der Reickskan^er hatte auch seine Rede vor dem Deutscknm Gewerkschaftsbund christlicher Gewerkschaften nur sein Programm Verständigung, Wiederaufbau und Versöhnung eingestellt. Tie ...Kölnische Zeitung" be- merkt zu seinen Ausführungen: ,.Tic Cf feit- heft, die urrfere Gegner bisher an Dr. Wirth so hoch anschlugen, war auch das Kennzeichen dieser Rede. Ob solche ..demokratische" Offenheit wirklick höchste Staatskunsl darstellt? Wir konnten uns manchmal eines Kopfschüttelns nicht erwehren, wenn Wirth es so hinstellte, als ob die Erfüllung des Ultimatums gar nickt so sckwierig wäre, wenn wir es nur wollten. Und doch sieht man, wohin'man in deutschen Landen blickt, gegenwärtig nichts als krisenhafte Erscheinungen im Wirtschaftsleben! Optimismus ist schön, und wir Deutsche brauchen ihn, wmm wir nicht ganz verzweifeln wollen. Aber Wirth hat davon denn dock eure gar zu große Portion. Was nützt uns aller Optimismus Und was nützt uns aller guter Wrlle, wenn -nicht dieselben Voraussetzungen auf der Gegenseite Vorständen sind, und wenn aus unserm guten Willen uns jedesmal ein neuer Strick gedreht wird." Daß an ein Ent immer fornhvlx’nk’ginifl tu fördern, gleichzeitig aber auch diese, dem Völkerrecht widersprechende und den die -luflSsnng sämtlicher Selbstschutz- verbände. ß an ein Entgegenkommen der Entente I sämtliche Gefallenen angenommenen Papiere ha- noch nickt zu denken ist, besagte die den da-Z sorgfälligst narbgepruite Material ber höhnische Antwort Fran!'rcick)s auf die Ober- > Anlagen geliefert. Damirs ergibt sich das ziel- schlesiennote der Reichsregierung, die Der- bewußte Streben der polnischen militärischen frntblungcn des VÄr-rbmidsrat-s in Gens ^Lnttcn. m W-'k-d« potnifAc Ans. Berlin, 24. Juni. ^WTB.) Wie Blätter hören, wird in Kürze eine Verordnung des Reichspräsidenten erlas- fen werden, die die Auflösung sämtlicher Selbstschutzverbände verfügt, um den Bestimmungen des Ultimatums gerecht zu werden, nach denen die Verbände bis zum 30. Juni aufgelöst werden müssen. Eine deutsche Protestnote gegen die polnische Unterstützung der Aufrührer. Berlin, 24. Juni. "WTB.) Die deutsche Regierung bat an die Sonthaftertonrennu noch- fteftenbe Note übermittelt, die auck dm Regienm- gen in Lontvn. Paris und Rom üblichen wurde: Die deutsche Regierung beehrt sich, anbei eine Zusammenstellung von Nachrichten zu übergeben, wodurch bcmc'en wird, daß die vvInt, che Armee den Aufstand in Obers chlft:en mit allen Mitteln unterstützt. Bei dem Um Tang, den diese Unterstützung angenommen bat, ist nuöt beton zu zweifeln, daß die Vorgänge auch m den mch^- Militär.schm amtlichen Kreisen Polens bekannt ^Tie Aussagen von polnischm Gefangenen und Ueterläufern — zum Teil ausgmommen von Major Croday, Lia'ön Cfiicer rottb tbe gtrman Figfsting Organisation in Kreuzdurg — tonne Reichskanzler auch ber hessische Staatspräsident Ulrich .zu Beginn der Generaldebatte Mim Staatsl-aushalt in der Volkskammer. Zn der Parallelstellung zu Dr. Wirth konnte es sick auch das hessische Staatsoberhaupt nicht versagen, sick als politischer Wetter- mtid)er zju (betätigen, wobei ihm ber sozial- bemotratische Abge-ordnete Kaul eifrig sekun- bierte. Die Haushaltsdebatte aeriet dadurch ins politische Fahrwasser, unb die unausbleibliche Folge war eine kraftvolle Abwehr der Rechten, als deren Sprecher Dr. Osann auftrat. Besonders dankenswert ist es, daß er dabei die ungerechtfertigten Angriffe gegen bin Landesuniversität scharf zurückwies und die bleiche Furcht vor der Person des früheren Großherzogs, in dem man den monarchischen Gedanven verkörpert sehen will, der Lächerlichkeit preisgab. Während man sich bei uns dergestalt im Parteihader verzettelt, zeigt London ein Schauspiel von we!tpolitisck>er Bedeutung, die britische Reichskonferenz mit ihren dabei angeschnittenen großen Fragen. In seiner Eröffnungsrede hatte Lloyd George sehr vor- sichtitz und zurückhaltend die Umrisse der künftigen inneren Ausgestaltung des britischen Weltreichs sowohl wie die großen welh- politischen Ausblicke an gebeutet, die für die nächste Zeit die Politik beherrschen werden. Das war mit kluger Berechnung geschehen, um den Vertretern der großen Dominions die Gelegenheit zu geben, sich freier auszusprechen. Diese Gelegenheit ist nicht unbenutzt oelasseii worden, und mit ungeschminkten Worten haben namentlich die Vertreter von Canada, Australien unb Südafrika daraus hingewiesen, daß vorläufig Europa nicht mehr die erste Rolle in der Weltpolitik spielt, sondern daß der Stille Ozean zum Gegenstand des Widerspiels der Weltgroßmächte geworden ist. Die Eröffnung des Panamakanals hat es Amerika ermöglicht, seine gesamten Seestreitkräfte im Stillen Ozean zu. vereinigen und mit Nack^rruck auf seinen Anteil an der Herrschaft zu bestehen. Das allgemeine Einvernehmen, das zwischen dem britischen Weltreich und Amerika heraestellt worden ist, mag von längerer oder kürzerer Dauer sein — schließlick; wird doch einmal die große Auseinandersetzung zwischen beiden Ländern kommen müssen, in der endgültig entschieden werden wird, welches von beiden angelsächsischen Reichen die Oberherrschaft über die Meere antreten wird. Zunächst aber haben sich beide verständigt, weil als Dritter Japan einer Teilung im Wege steht. Allerdings ist J-apan Englands Verbündeter. 9£ber schon vor dem Weltkrieg hatte bei der Erneuerung des japanisch-englischen Bündnisses der Vertrag eine Klausel, wonach England in einem etwaigen Kriege zwischen dem verbündeten Japan und Amerika zur Teilnahme nicht gezwungen werden konnte. Jetzt bestehen Australien, Neuseelatid und Canada mit vollster Offenheit und Rücksichtslosigkeit auf einer Aenderung des Bündnisvertrages in bem Sinn, baß jede Möglichkeit einer unfreundlich n Handlung gegen Amerika beseitigt werde. Das heißt mit anderen Worten, in einem etwaigen japanisch-america- nischen 5Meq wäre England nicht einmal zu wohlwollender Neutralität zugunsten Japans verpflichtet — wahrscheinlich wurde die zu beobachtende englische Neutralität wohlwollend nur für Amerika sein. Dieser Gedanke mag in England selbst nicht allzuviel Zustimmung finben, er wirb der eng- liscken Negieruna aber aufgezwungen durch die Stimmung in Canada, Australien und Neuseeland. Erklärungen ber polnischen Regierung en wegen- iKkbtt Tätigkeit nach Möglichkeit zu versctreiern. Bisher konnte die Teilnahmc von Angchöriarn nächsteb.mber polnischer Truppenteile an drin Aufstand einwan.frei itftccfielü nxr at: Zollbata llon 5 (früher Etaprendll 4/3) Jns.-Rgt. 27, Inj Rgt .b8, Jnf. Rgt. 73, Inf. -R.it 155, Radr.>-Lelegrapl>n- Batl. 23, wib Telegraphen-Abtlg. deS Ul.-Rgls 15 ökjangene sagten aus, daß auch geschlossene polnische Trupv.mteile nad> Obersckencn netanbt tviit« ten, von denen das 2. Batl. Ins -Rgt. 27 nnd eine Esk. des Ul.-Rgts. 15 genannt nrrtxm. Ferner ist festgestrllt daß in polnischen Truppenteilen Vorgesetzte ihre Untergebenen »ur Meldung nach Ober. kNeiiai ausgefordert und sich nickte gescheut haben. Befehl ntm klbmarsch geschlossener Einheiten nach ObersckLesicn &u geben, nxitn die Zahl der Frei- nnlhgen den Erwartungen nicht errtftraub. Heute, die sich ftcinnllig nach Obersckitesüm melden, entfernen sich mit Wissen ihrer Vorgesetzten von der Truppe ober erhalten unbefristeten Urlaub. Beim Gen er al fc) nrnumbo in Posen empfangen solche Leute Zivilkleckung Geld, falsche Papiere und Marsch- befchie. Tie ?lngel>örige der polnischen Armee müssen, soweit sie nicht von der Militürver- toalhmp in Zivil einqekleidet sind, die polnischen mllitärisck)en Abzeichen von der Bekleidung entfernen. Das Ucbmcfrtxnfen der Grenze nach Ober- schlesien vollzieht sich für cinidne Leute, geschlossen eingesetzte Truppenteile und für den Nachichick noch immer ohne jede Schwierigkeit, obwohl nack) der Erklärung der polnischen Regierung gegenüber den alliierten Regierungen die Grenze völlig gesperrt sein soll. Beßniders muß hierbei auf die Tatsache hingewiesen werden, daß nach Aussage eines An- g.'hörigen der 25. polnisckxm TÄegvaphen'Abtcilung chte für militärische Zwecke neu angelegte unterirdische Fernfvrkchverbindrmg von Sosnowice nach dem obersckslesischen Gckbiet hinüber besteht. (Anl.7.) Auf Grund dieser ermvandfvci erwiesenen Tatsackien erhebt die deutsch.' Regvruntz erneut nachd rück- lichst Einspruch gegen Die Unterstützung des polnischen Aufswndes tn Oberschlesien durch die Dienststellen nnd Angehörige ber poln ischen Armee. Sie en'ucht dringend, daß die alliierten Regierungen nunmehr durch geeignete Riannalimen die endgültige «SiXTnrng ber ober» schlesisch-polnischen Grewe sickrstrllen und damit dem vvrstrhmd qeschüderten Uebertritt polnischer Soldaten und Truppenteile unb bem Nackrschub üil'er die GVmre ein Ende bereiten. Gleichzeitig bars sie erwart n, daß seit-ms der allii.-rten Regierungen der polnischen Regieeimg nacknnuklich't wirksam jebe ientere, wenn auch nur verschleierte. Unter- s!Ätzung des Aufstandes in Oberschle'ien untersagt inirD. Der Note sind eine Reihe von Anlagen beigefügt, die den sckfü'sigen B'weiS für die Behauptungen der deutschen Regierung liefern. Annahme des RäumungSplaueö. B e r 1 i n , 24. Juni. (Prio.-Telegr.) Ter oberschlesische Berichterstatter des „Tageblav- tes" erfährt aus Oppeln, daß der von General Höfer und General Henneker ausgearbeitete Plan einer Räumung Oberschte- siens durch die Insurgenten und den deutschen Selbstschutz von der interalliierten Kommission angenommen worden ist. Der Abschluß der Verhandlungen werde augenblicklich nur deshalb verzögert, weil die interalliierte Konick Mission noch mit Korfanty verhandele. Tie Wiederaufbauverhandluugen. Paris, 24. Juni. lWolff.) Wie der , Petit Parifien" mitteilt, werden in der kommenden Woche Zwischen Staatssekretär Bergmann, Reichskommisfar Guggenheimer und Minister Loucheur Verhandlungen über den Wiederaufbau geführt werden. Dabei werde auch die Frage der sYeteiligung deutscher Arbeiter am Wiederaufbau, die Minister Rathenau in Wiesbaden ang»' schnitten habe, besprochen werden. Die erstck Unterredung fei für Dienstag angefeyt. Ter „Petit Parifien" sagt: Mit anderen Worten: kommende Woche wird die Reparationsftage in die Phase praktischerAbmachungen ein treten. Tie Taktik der Sowjets. Loudon, 24. Juni. DTB.) Zu den Meldunaen über vermißte amerika- niscke'Sckif fe teilt die „Daily Mail in einer Depesche aus Neuvvrk mit, seit Januar feien schätzungsweise Zwanzig ^ahrzeuac ^darunter auch Hochseedampfer Ünd Segler verschiedener Natt>nen spurlos verschwunden. über die Verwaltung des Saargebietes, die neuerlich versuchte Losung des Danziger Problems und die nock immerwährenoen Sanktionen. Gegen diese protestierte neben dem Au» dem 2Uid><. Rrichskuratorium für ®lrtfdiahliebung der Wirtschaft- lickkeit, der industriellen und gemerblidyn Produktion gerichteten Arbeiten zusarnrnen- zufassen und weiter au-zugestalten. • . München, 23 Juni. (Wolff) Der Ge- schäftSordnunaSausschuß deS bayerischen Landtags lehnte den Antrag ber Unabhängigen auf Haftentlassung der Abgeordneten Toller, Nierisch, Eisenberger, Sauber, Hagemeister und Schmidt mit den Stimmen der bürgerlichen Parteien gegen die Stimmen der f* zialistischen Parteien ab. Dr. Hilpert (Mit- telpartei) betonte, daß ber Landtag sich selbst aufgeben würde, wenn er diese Leute, biie dem Parlament daS Lebenslicht auSblasen wollten, in die Möglichkeit versetzen würde, ihre verbrecherische Tätigkeit fortzusetzen. Au» Oesseu. Beanstandung deS hessischen Besoldungsgesetzes. Darmstadt, 24. Juni. (WTB) Nach einer gestern dem hessischen Finanznsiniste- rium aus Berlin zugegangenen Nachricht hat die ReickSregierung das von bem hessischen Landtag genehmigte Besoldungsgesetz auf Grund des Sperrgesetzes beanftxuibet Deutscher Aetchstag. 122. Sitzung, nachmittags 1 Uhr Berlin, 24. Juni 192L Auf bet Tagesordnung stehen junArfift Qriie Anfragen. Auf eure deutschovikSpartrilicke VLnfraflfl wegen Mißhandlung deuts cher Staatsangehöriger durch franfr'fiidx iDffiyen unb Manns^Zrften in Oberschlesien wird regio* runq:-fciriq geantwortet, daß ber latbnüanb uv* treffe nnd daß die Rogrerung Verwahrung dagegen ehdegte. Abg. Hesel (D.-Natl) fragt, wie eZ mck der Entsckiadlg>rng der dmrh den Mafsenübertritt von bvN'ckrewisiicken Truppen im Vlugnft 1920 übet die oslipreußische Grenze geschädigten Einwcchner stehe. RegiennrqSßrtia wird erklärt, die beutfde Regierung ihrerseits tonne eine Pflicht^»um l'Vab nicht anerkennen. ES sei Sache ber Sowjetregiv- rung. Aus BÜligkeitSaründen habe die deutsche Recner^ma indes«, 2 Million en Mark ("■'• Prvtz des SckubenS- angewieß.'n, die der Oberptäsident von Cfarrrußen >u bertälex habe. Auf eine weitere Anfrage der Deutsckmation« len wegen der Entschädigung für bat durch die Polen in Oberschlesien angerichteten Schaden wird erklärt, daß die Ncgier.m,i sich mit Rücksicht auf die noch schweben dm B-rhra^ lungen eine Antwort ttorbcbaltat müsse. Auf eine Anfrage ber DeutsckmatVmalen wogen des Aust-nthattes Rabe7S und anderer füfr renber russischer DersönlickLeiten in Deutschland wirk» regierungsseitig geantnwrtrt baß Heb Me Meldung bisher nicht bestätigt l«be. Richck habe sich Mir fraglichen Zeit jedenfalls in Rußland aufgebatten. . w m Auf eine Anfrage deS «vg. BeuermannkD. Bvt) wegen der aaisJ^rräingm gegen d e Teut- schen in O st rvwo erwidert Mmisterwldireknn «m Malt zahn, die Dor^nne seien der Reinerun« brkannt. In Ostrowo wurden etwa 50 --inr.lwt tx-troffen. Greise und Per'onen weiblich« Ge- schlechts seien mißhandelt und die Geschäfte geplündert worden. Die EntschädigungSfrage regele sich in diesem Gcktetr nach der dort rwch geiwrüen alten preußischen Bcrordmoig von 18>' Tne Reichs- regierung W- m Warschau Protest erhoben und gefordert, daß eine Wiederholung solcher Vorkommnisse verhindert und der ber Mörder beiten gewährleistet werde. Glerck^ittt sei bei der Bovchaf- terkonseren» Einspruch erhoben tonne m Darrs unb London auch durch unsere Bottckofter Lrötest eingelegt worden. Trotzdem dauere die Hetze fort. Lii eine Anfrage des Äbz. M a red k y (D. Bvt 'wegen des Ansuchens ber mnudltfajen Regierung, die Filme „Sckwcrr^ rchmachr und ‘Xbenteuet eines Fremoenlegronars' ju verbieten, wird rtnndert, bie Tattoche fei richtig. Daß Auswärtige Amt W- Schrttte getan, bie ,n!ms bei ber Lb.nprüfungsstLlle nochmals n^chpruten »u lassen. Wegen der mit geteilten Tatsache übn in Frankreich lauienbe Hetzfilme gegen Deutschland werd: die Regierung ebenfalls eine Prümng vor- nehmen lärm. .__ _ _ Tas Gesetz über den Uebergang der Daster- straßen aur das Reick» gebt an ben Düfsw-rt chaw- lichen Ausschuß. Tas Gesetz wegen Ueberleitung von Reckt-angelegenheiten der Sonsulargert^ btrrfeit wird ohne Debatte m zwerrer und drittes Lesung genehmigt. ,__ Tas Gesetz über bie Verlängerung der Höckt- zeitdauer des Kohlen sten e rg e se tzes JrJ rum 31. März 1922 ruft eine Debatte hervor Ter Ausscknß bat bie Bestimmung gestrichen, bat> rtne Ermäßigung der Stit/.mftniei ^r emjelne Bezirke durch eine Erhöhung der allgemeurLN Steu«. gesetze ausgeglichen werden mua. ' into?aulrtid)en Beweglichkeit und ibc. Wie em Federball über die 42. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) im Alter iwnr allmiii/.tA wu mi als Donnerstag i entschlafen j< Nachricht, vater, Urg Großen, Die RPP, der Eaff? Mitz Ddil- Heuchelheirn Dic ^eerdiwi fchtufooifähig. Näckxste Sitzung 2S/* Uhr. Schluß 2 Uhr 35 Minuten. M-k $inbt. Das öodjbiud Intensität und tu über dem Kanalei daß das warme, t anhält. Uebermorg von R. Stvaußens Salome eingefdwten wurde. Fini Gradel vertrat dagegm die leichtere 9Jhrfc, ebenfalls mit einer - ----- — Mich schied « Achten ** Luxusst Luxusgegenstände Luxusgegenstände i haben über ihre D zeige zu erstatten, d der Betriebserössnr Wenn ein Betrieb Vertrieb von ßu; oder einschränkt, so Bekanntmachung t griff, mich da zu vergessen. Wollen Sie mich wirNrch an Ihren Tisch einladen? Wagen Sie, Ihr Ansehen bei 'Ihren Freunden fo aufs Spiel yn setzen? Natürlich komme ich — mcnn Sie die Verantwortung übernehmen wollen/' c„, „Kommen Sie nur," sagte he ruhig und jülrrte ihn dem Tisch, nu ihre freunde saßen. Ccenft ungezwungen nahm sie die Vorstellung vor: r. "^TLfütri: tyrnmb and Schweden, Mr. Eol- lni — Miß White, Miß Armstrong, Mr Philpott. ' Herrn Collins Abenteuer Roman von Frank Heller. TaS Gesetz rohb fodcvrn at der Ausschnß- foffimg angenommen, ebenso in dritter Lesung. Die Entschließuna aus sofortige Sozialiiierung deo Bergbaues erfordert Abstimmung im Hammel- „Meine Tarnen und Sie, Mr. Philpott! Sie baben mir viele seltsame Beispiele von unerwarteten Wiedersehen erzählt. Selbst habe ich auch allerlei 'm dieser Richtung erlebt, jtnb ich hatte nicht mAn viel von denen erhofft, die mir noch ’r'1'"**’" Sr lächelte innerlich bei'dem Ge- WM rythmischer Hingabe. Wie cm Fedetball über die Bühne ranzend, fand sie das größere Entzücken der begeisterten Zuschauer, so daß beiben Tänzerinnen nährend des langanhaltenden Beifalls ein herz- lidrö „Wiederkommen" zugerufcn wurde. Es wäre sehr b.grüßen, wenn Tänzerinnen von so großer Musikalität öfter nach Gießen verpflichtet würden e«r 5® «!<»*, »roch mit der he e&sr- yti J * 9o ^inn w SB® afai ssS» aftßrSf dc- !* das to ^Mrgermnster M ssS bssä sjä! aride bann «mW Ort Mawluamrre sü dem ErfaMaA W Wem daume durch Tausende von hellten Statt, J* die siL gegensktig d' baS Gettmge so g® filrS vorwiegend he nordöstliche bis Mi Philipp verbeugte sich leicht, die Tischgefell- ldiast rioch l^Eer Und er nahm mit einem mnerlichen Lächeln Platz. Wenn Fräulein Hotten NQr um» verblüffend war, so komite man das von flyyen yrcomderi nicht behaupten. Im selben Augen- blick, üi dem er sie sah, hatte er schon drei der Typen erkannt, die oaui verurteilt scheinen, die englischen Boardiiutbänser auf cnng -u bevölkern: die ältliche kantige Miß mit den zwei toten Flectai autlxm Wangen — die Männeriägenn: die kleine Na,ve, niedlich, beschrankt, eigensinnig , der ältere Herr f^iestlich dm- die gmizen Mahlzeiten hindurch über Politik, Börsoifranen und Skandal- mit der gleichen Sachkenntnis penoriert dcr Daily Mail ober der Daily News vc> In Wieseck nrutbe die KinderbiilfS» wvche am letzten Scnintag mit einem feierlichen Gottesdienst eingeläutet, in dem der Ortsgeistliche die Geschichte von Hagar mit ihrem Sohn Ismae! in der Wüste als Gleichnis für DeutscÄand und sein Kinderelend deutete. Tiefen Eindruck machten die musikalischen Einlagen des Bariwnisten stud. theol. Grete r: Ein Wiegenlied (Fr. Schubert), „In dem Himmel ist ein Tanz" nach einem vlärni fdicrt Volkslied bearbeitet von Arnold Mendelssohn und „Wenn Kindlein süßen Schlummers Ruh"' (C. M. v. W^beri. Die Haussammlung durch Schulkinder der Klasse des RekwrS Düll ergab bald 900 Mk., in die Opferteller der Kircbe wurden 45 Mark eingelegt, die auch nach neuer Verfügung des Oberkonsistoriums dem örtlichen Aussckstiß zur Verfügung gestellt werden. Einen schönen Schluß der unter der Heuernte still verlaufenen Woche ver- spricht ein vom WieseckerOrchesterunler Leitung von Ph. Groß für heute abmd angesetztes Gartenkonzert bei Krieger, bei imgünftigem Wetter im Saal von Braun. Die neuen Titel bei der Eisenbahn. Die neuen .Amtsbezeichnungen nach der Neid^sbesolvnngsordnung werden setzt bei den Nei d^seisenbahnen nach einer Verfügung des Reichs- verkchrSmiin'sters durchyeführt. Mit Bedacht und mit Gesd)ick sind lange Wortbildungen vermieden. Besonderer Beliebtheit und IRcrbreitinig erfreut fidi aber auch lster der Zusatz Ober. Der bisherige Packmeister wird ein Eisenbahnobersdiaffner. Es gibt ferner Seemasdnnenrbwauf'cher, Lbermaschi- nisten, technische Ei'enbahnroberhkrctäre, Oberbdlm- meister, Schtffsobeima.chinisten, Eisenbahnobn- sekret ä ne. Ter Obersekretär wirb dagegen Enen- bahninshektor, der Bckhnmeister 1. Klasse ein Oberbalmmeister, der Oberbahnmeister dagegen Eifm- bahningenieur. Der gewöhnlid« Eistmbahninspek- ter wird ein Eisenbahnoberinspekwr, der Eisenbalmingenieur ein Eisenbahnoberingminrr usw. Besonders beliebt Hst der Zusatz Negierung. Dcr Chemiker wird ein Regierungscliriniff-r. Auch dcr RatS- titel kommt vielfach Mir Anwendung, der Regie» rungsbaumerster wird ein Negienrngsbaumt, ebenfo wie die Vorstände der Betriebsämter, wahrend die der- Verkelmsämter Regierungsräte werden, ein Titel, den auch die RechnungSdivekwrrn erhalten. Der Weidrmsteller wird ein Weiden wär ter, der Nangierfuhrer ein Rangieraufseh-r, der Kanzlist ein Kanzleiassistent, der StellwerkssdLosser ein Aufseher im Sidtcrungsdienst usw. Die alten Ehrentitel sollen ebenfalls weiter gebraudü werden ein erstes Dübnendebüt unter der künstlerischen 3* tintg von Rudolf Goll viel horausqehvlt. Besonders die Darstellerin des Baslien Gretel Linkmann umwarb mit emzückender Ungezwungenheit die Schäferin Bastienne Maria Müller, fitorl Bollerals Eotas war am lösten in der humoristischen Beschwörung^szene. Die ganze Süße Mozart'scher Melodien blühte aus dem freiwilligen Orchester, das unter der feinfühligrn Leitung von E. Delp an Zusammenspiel und musikalischem 9luS- druck man dies Berussorchester überbot. Auch die sonstige musikalische Begleitung des Abends wurde mit Geschmack und Sicherheit ausgeführt. Bastien und Bastienne wurde zum ersten Male und »war ebenfalls von freiwilligen Kräften, 1890 in Gießen gegeben und mit dieser Aufführung bet Grundstock zum Theaterbaufonds gelegt. Die lebenden Silhouetten, von C. Mues gestellt, illustrierten bekannte Volkslieder. Entgegen der sonstigen Gepflogenheit befanden sich diesmal die Personen vor der erhellten Leinwand, wodurch die Silhouette eher noch schärfer erschien. Den größ - ten Beifall fanden „Groß Mütterchens Traum aus der Zugendzeit" und bet „Rattenfänger von Ipamein", bei dem eine begeistert agierende Kinder schar, zuletzt vom Beifall auf offener Szene begrüßt, ein kleiner zweijähriger Bud, vor der Leinwant vorüberzogen. Den Höhepunkt des Abends bildeten die Tanzdarbietungen zweier aus Fvanffurt berufener Tänzerinnen aus der Tanzschule von Manny Hildenbrandt. Was geboten wurde, waren abgeschlossene künstlerische Leistungen. Besonders D o l l y W e rn e ck e, die tragische Tänze bevorzugt, zeigte sich als ernt Tänzerin größten Stiles. Ihr wundervoll gebauter Körper verfügt über Betre- gunasMöglichkeiten, die nur eine überragende Technik h.wvorzuholen vermag. Dies gilt zumal von der fabelhaften AusdruckMhigkeir der Arme, die bisher noch bei keiner Tänzerin so überwiegend in Er- scheinimg trat. Ihr wirkmigv vollster Tanz war der indische Brauttanz von Rubinstein, der an Stelle Phil-PPS mißtrauisches Herz schlug einen xrontmelnxroel von Protesten. Stürze dick, nicht tn unnötige Abenteuer: Fürchte die Frauen, auch wenn sie dir Geschenke bringen! Fürchte sie, Philipp Eollm auch wenn du die Männer nicht fürchtest. Seit fünf Minuten stimmte in seinem sanft fo vcaen säiarfsmmgen Hirn ein curyqtr lockender es möglich ? Weitz sie wirklich nicht, ? ^bt es u>ch lemaitb, für den ich Nochtsanfvatt (ürlltn bm — nicht der durch- flcbraimtc ^chttrindler und Fälscher? lind sollte dieser jananb sie sein? Ihre Augen sind fo tre.l- m ihrem ganzen Wesen ift auch nidrf b« ^battcm emrr Andeittung, datz sie etwas wffstn kSimte - aber bah! Lächerlid»! Sie mutz Hechört haben — s« mutz wissen . . . Ctau Scheve- den mutz davon gesprochen haben aber sie toay *nod> so jung . . . Mädchen lesen doch me Witwen . Bvlleiäü txtt sie dod» nichts ge- hört viel leicht bm ich für sie nod» RechtSanwal k Golliii, mit dein sie aus einem Boll bet Konsul Bboch^getmizt hat . . . Rattten tn dieser Sturmfi it von Gedantcm begegneten seine Augen plel i > denen Fräulein Hottens, d.e ihn mit einem evfui in tat Lächeln bctnidKcicii: fte haue tlxn aufgerordert ffrrai Ttsd» zu kommen, fagtai sie bcurfil 'r Worte, und er hatte nod) nicht ,a gesaor Er errötete leicht und beeilte sich zu sagen _ „Frchllei^ Holten, ich bin der unartigste langt: waS für wunderbare Fälle von unerivar- teten Wiedersehen Mr. Mslpott auch erzählte, dies 'war doch das wunderlichste, das er erlebt hatte. Wer war diese junge Schcvedm? War sie dte, für die sie sich ausgab? Rach all dtesen Jahren sollte sie ihn erkannt haben? Es war richtig, er hatte seit seiner Anbmft in London alle BerNei- dimgen abgelegt und zeigte meist fein wirkluhes Aussehen, aber doch auf jeden Fall . . . und war eS möglich, datz . . . sein Gdl^irn fteNte sich zum tausendstenmal die Fragen^ bie es sich seit einer Viertelstunde unablässig gei.ellt batte. Seine Aug.'n hingen an ihr. War dies Schauspielkunst, me sein mißtrauisches Herz beteuerte, so war sie erstffaffig. Nicht mit einer Miene verriet sie, datz er etwas anderes für sie war als ent Iugaidbcvannter, den sie ftdi freu«, wieder zu treffen. Ein Jugend- bekannter ... ich habe Sie immer in guter Erinnerung gehabt . . . Plnlipv errittrrte unwillkürlich Aber natürlich war das Schauspielkunst. Und gerade heute abend kam sie, wo er tn bk- sellschast )enter Erinnerungen die irreparable Ver- -Tangenheit feierte, wo dte Festpttel für die Schatten seiner Jugend gedeckt stand! Äötzlich tönt ihm eine Idee ui vtno veritas heitzt es doch — und in lebent Fall war der -lbend mit ihr etwas anderes wert als bie bescheidenen Gettättke, drr Mr. Vbilpott keiner Gesellschaft bot. Er erhob sein Glas und sagte mit einer artigen Geste : A«» Stadt und Land. G i e tz e n, den 25. Juni 1921. Jugcndfest. Das vom Landesbildungsamt für Hessen angeordnete Jugendfest wurde in Gießen gestern abgehalten. Weil nun morgen das Volksfest für die Kinderhilfe unter hervorragender Beteiligung der Jugend stattfindet, hatten sich die Schulleitungen der sieben hie- siaen Schulen geeinigt, diesmal das Jugendfest einfacher $u begehen. Alle Schulen sammelten sich moraens auf ihren Schulhöfen, zogen dann einzeln nach Philosophenwald und Trieb, wo zwei Stunden mit Spielen verschiedener Art, Gesängen und besonders turnerischen Hebungen verbracht wurden. Um 11 Uhr sammetten sich sämtliche Schulen im Sportplatz aut dem Trieb. Unter Musikbegleitung wurde das Bundeslied „Trennt uns Glauben, Streben, Meinen, eins soll uns vereinen" gesungen. Tamt wurden zwei Ansprachen gehalten, eine für die jüngeren Jahrgänge uno eine für die Mei «oberen Klassen, die in einem Hoch auf das deutsche Vaterland aus klangen. Zum Schlüsse wurde bemeinschaftlich und wieder unter Musikbegleitung „Deutschland, Deutschland über alles" gesungen. Alle sieben Schulen «ordneten sich dann zu einem Zuge nach der Stadt. Unter den Klängen zweier Musikkapellen, die von der Stadt zur Verfügung gestellt worden waren, zogen Lehrkräfte unb Schüler heim und gingen in den einzelnen Schulhöfen auseinander. An die Gießener Engend! Die Gießener Jugendorganisationen, der Jugendring unb die Arbeiterjugend richten folgenden Aufruf an die.Gießener Jugend: Morgen wird im Philosophenwald ein großes Sommerfest stattfinden zugunsten der hessischen Kinderhilfe. Ihr Jungen und Mädel, wir wollen alle versuchen, den Tag aus unserem jungen Geist heraus zu einem Tag der Freude zu machen, der uns den Alltag übersonnen soll! Wenn an jenem Tage mittags um 2 Uhr unsere kleinen Scharen mit Liedern zur Zupfgeige durch die Straßen ziehen, schließt euch alle an, die Mädel mit Kränzen, die Buben mit Fahnen! Im Fest- zug soll's vom alten Stadthaus hinaus in den Philosophenwald gehen! Draußen wird euch der deutsche Jugendbund ein Stück auffuhren, und die Wandervögel wollen mit euch unsere schönen Volksreigen tanzen, lustigen Zirkus spielen, Märchen erzählen, singen, und ein Kasperletheater wird fragen, ob ihr alle baf seid! Es wird auch draußen allerlei Gutes zu kaufen geben, darunter auch Bücher über Wandern, Singen, Tanzen und Schauen. Die sollen euch.sagen, wie wir jungen Menschen auch ohne Geld froh und festlich chnd reich sein können, und wie wir gesund bleiben anJ Leib und Seele! Denkt daran, was davon für unser Volk und unsere Heimat abhängt! Helft uns mit! Tic Veranstaltungen der Kinderhilfswoche. Samstag den 25. Juni, 4 Uhr: Wassersportfest an der Lahn. 8 U h r: Gin- Horn-Fcstsaal, „Bunter Abend". Sonntag den 26. Juni, V,4 Uhr: Kinderhilfsfest im Philosophenwald. Auf den Bunten Abend, der zugunsten der Kinderhilfe heute abend im Hotel Einhorn stattfindet, sei nochmals hingewiesen. Die Darbietungen der beliebten Mitglied der unseres Stadltheaters (Richard Hellborn, Heinz Bechstein, Karla Keller und Cläre Türk) versprechen heitere und abwechslungsreiche Unterhaltung. Ein Abend der Kinderhilfe. Wie wir bereits gestern mitgeteilt haben, nahm der von bei, vereinigten Frauen vereinen unter selbstloser Leitung von Frau Sanitätsrat Schliep- hake veranstaltete Albend in jeder Beziehung einen guten Verlauf. Dies glt auch von den künstlerischen Vcranstaltimgen, bie größtenteils von Dilettanten getragen wurden, ohne daß Dilettantenhastes merklich in Erscheinung trat. Den Auftakt bildete bie Heine Mozartvper Aaftien und Bastienne, ansgesühtt burdj Kräfte der Gesangsscbule von Ftt. Th. Kübel. Man hörte gutgeschultes Stimmaterial, das mit bemerkenswerter Ausdauer die umfangrridxm Ge- sangs Partien durch hielt. Aud> darstellerisch war für Besitz durch die Geldentwertung um 85 Proz. heruntergedrückt worden ist, haben bei dem Nvt- opfer ein großes und doppeltes Opfer gebrach«. Mancher der Herren Kvllegen hier im Hause, twe früher sehr wohlhabend waren, müsse heute ein geradezu rocht bescheidenes Dasein führen. Die Kreise, die ich hier im Auge habe, ber gute bessere Mittelstand, bie sind die eigentlichen Opfer der großen pvlttischen Katastrophe. (Sehr richtig.) Diese Greife sind nicht verschont geblieben, unb beute stehen wir vor der neuen großen politischen Aufgabe, nachzuprüfen, ob auch die Träger von Besitz in Realwerten, man hat das Schlagwort Goldwerte geschahen, ich aber will das Wort in Zukunft nicht mehr benutzen, in Realwerten, die ich einmal als Produktfvniittel bezeichnet habe, gegenüber den anderen, die bereits Opfer gebracht haben, einer neuen Seftzueamg unterwerfen werden müssen. Glaubt man bteie Frage lösen zu können, wenn man von links nach rechts einen groben politischen Kamps entfesselt? Bon diesem Strndpunkte ans wird das Haus die großen Probleme nicht lösen können. Es wird bayu guter Nerven und erheblicher Objektivität bedürfen. Emer ruhigen Objektivität, und wenn der richtige Weg gesunden ist, aud) der feste Wille, durswehr- ministeriums fotbert der Abgeordnete Künstler (U. S. P.) größere Sparsamkeit. Der Etat wird sodann angenommen, desgleichen eine Reihe von TLusschutzberichten. Es folgt die Fortsetzung der ersten Beratung des Gesetzes über die Aenderun g des Versicherungsgesetzes f ür Angestellte. Abg. Lambach (D.-N.) weist ebenfalls darauf hin, daß der Widerstarw der Angestelltenschaft gegen die Vorlage wädfft. Man Tolle ab.t die Bedeutung der Angeftelltenversicherung nicht untersd-ätzen, denn z. B. im letzten Jahre halv sie eine Einnahme von 410 Milliarden gehabt, also genau so viel, wie die Viel gerühmte Jnvalidenversicl^riuig. Dazu komme, daß sie noch nidtf so viel Ahnten zu zahlen habe und demgemäß bedeutend besser dastehe. Aba. Andre (Zentr.) gibt M, daß das Gesetz Verdessenungsbebürfltg sei. Die Verschmelzung mit anderen VerTiäierungen könne ent im Rahmen der großen Sozialresvrm erfolgen. Abg. Thiel (Deutsche Volksp.): Auch wir sind schon in der Nationalversammlung für eine Aenderung des Angestelltengesetzes einaetteten, im Sinnet einer Erhöhung der Leistungen und einer strikten Selbstverwaltung. Die Angestellten müssen sich nur klar darüber werden, daß erhöhte Leistungen audi erhöhte Aufwendungen erfordern. Abg. Aufhäuser (Unabh.) protestiert gegen diese Reform, die nur auf Mehrleistungen und Mehrbeiträge hinauslaufe. Die Atfo gestelltenschaft sei damit nicht einverstanden, baß sich an der Verwaltungsart überhaupt nichts ändern solle. Die Vorlage sei Flick- wcrk, sie steuere nicht die Not der Angestellten, sondern der Not der Versicherung selbst.' Abg. Bartz (K.) schließt sich diesen Ausführungen an und fordert eine umfassende sozialpolitische Reform unter Verschmelzting der Einzelversicherungen. Ministerialdirertor Simon betont nochmals, daß von einer Ueberrumpelung der Angestelltenschaft keine Rede sein könne, diese sei vielmehr rechtzeitig verständigt worden. Die Vorlage geht sodann, nach einer Reihe persönlicher Bemerkungen an den Sozialpolitischen Ausschuß. Morgen mittag 12 Uhr kleine Vorlagen. Schluß 6 Uhr 15 Minuten. fbtung. Gegen die Entschließung-» stimmen 122 Abgeordnete. Dafür 99. Das Haus ist fomü be* ,, eie werben zugeben, datz es um fo angenehm Sie bitten, Sie als meint ©afte au jeben t Mitz Holten, wenn Sie wirklich fo erfreut srnd, Jhre.i alten Freund, Mr CoNtn wiederzusehen/' er hielt eine Sekunde inne unb betrachtete (ie . . . „ . .'Hütte ich ihn fcmft Tax seinem Tische auf- ac,udu ? sagte fte auf Sckiredisch mit einem ff einen Enworziehen der Augenbrauen. Er hätte dte Am- 'vort für seine eigene Person etwas bcutlidvr wünschen können, aber verbeugte sich leicht uno lUyr fort: T • • P bitte ich Sie, ein Wort bei den $yt»ott für mich cinxttegen 3d) bm übrigens Ihres Erfolges so sicher, datz cine Minute entschuldige, um mit dem CberMlner zu sprechen/' Mlipv verschwand und kehrte nach einer Mi- nute yi der Gesellschaft zurück, die cchne sichtbares Zögern die Einladung eines so flotten .Herrn wie yfrilum angenommen hatte Osten bar, t«chtc Pdi- lwv, tstdaS Eisen in ihrem Boattnng-Hpufe ir dein Genre derjenigen, die ich tarne. Gleich daraui nrnroe gemribet, datz serviert war, und Dhilim ffäile drm Tisch, bat rr mrt viert patte. (Fortsetzung folgt.) In diesem Falle hetz d.e Män Wlntc, die Raine Mist Armstnang Pott leseittgte fofort leben Zweiiei tität, indem er ein Äeswaed ü 123. Atzung Warn 24. Juni, na (fort. 3 Uhr. Die Absttmmung über die Resolution wird auSgesetzt. Dr. Hertz (USV.) erinnert die Demokraten nochmals an ihr früheres (rintreten für die Sozialisierung, zieht die Resolution aber bann zurück. Es folgt die dritte Lesung des Gesetzes über ten Staatsgerichts ho s. Bei bttiem Gesetz ist bie Amresertl^eit von zwei Dritteln der Mitglieder des Reickiotages crforberlidk da es sich um eine Verfoffungsänderwig handelt. Tie Scklutzabslimmung wird ausgesetzt. Es folgt bie Vorlage über das Reichs- jnotöpfer und über bat Vermögens-u- ^waa-s. Abg. Helsferich (Deutschnat.) betont, daß, nachdem inzwischen das Gesetz über die befdtfeunigte Veranlaguna unb Erhrbuna des Reichönotvpfers 'vom letanrer vorigen ^ayves zustandtgekommen sei, die Vorlage sich auf bie Abgabcpslicht der Aus- landSdattsdien in erster Linie beziehe Dr. Helffe- rich erffätt, seine Partei verzichte auf die Wieder- embringung bet im Ausschuß abgelehnten An- träge, weil die Regierung bie Wünsche ber Ausländsdeutschen erfüllen wolle. Die starre Veranlagung des Reichsnovopfers wirke auf schwächcre Existenzen wie eine Guillotine. Abg. Ryffel (U.S. P.) erffätt sein Einverständnis mit ber Vorlage. Abg. Dr. Becker (D. V. P.) betont, baß es sich mir um eine Klärung der Besteuerung für Reffende unb Monteure handele unb alle Parteien feien einig getrefen, diese Frage erst aufzuffären. Bedauerlich sei es, baß bie äußerste Linke in so skrupelloser Weise die Rednertribüne zur Pattei- agitation ausnütze. (Proteste links.) Abg. Geyer (Kvm.) macht die Rechte dafür oeranlwottlich, daß das Reichriwtvpfergesetz mit seiner Ausdehnung auf 30 Jahre ni einer neuen Besteuerung geworden fei. Jedenfalls feien die Arbeiter und Angestellten durch das Lobnsteuer- straffer hevangezogen, als die besitzende Abg. Dr. Hertz (Unabh.) meint, die Rechte habe es in der Hand, den Bedeicken ber Linken über bie Lohnsteuer gerecht zu werden. Abg. Helsferich (D.-N.) betont, daß der Antrag feiner Pattei nicht die Besitzenden schonen wolle, sondern nur die Kleinrentner. Die Behauv- fung, daß bie Besitzenden nod) keine Opfer gebracht hätten, ist eine Unwahrheit. Sie haben im Jahre 1920 allein 15 MUliarden Papiermark aufgebracht. Reichskanzler, Finanzminister Dr. Wirth: Ich hätte wicht geglaubt, daß gerade die Bercchschie- bung des Notopfers Anlaß zu einer derart weit- iniS^rbefortcn Debatte bieten könnte. Wie das neue Lolwsteilergesetz eine Verschärfung des Einkommensteuergesetzes bedeuten kann, ist mir unverständlich. (Lachen bei den Kommunisten.) Sehen Sie doch Esttte den Tarif an, in wie weitgehendem tlJtefce ber Reichstag bm Angestellten und Arbeitern, insbesondere wenn deren Einkommen sich unter 24000 Mk. bciregt, entgegengefommer ist. Ich glaube, was mir damals beschbosfon haben, ist in den Kreisen der Angestellten und Arbeiter als ijöchstes imb weitgehendstes Entgegenkomirten angesehen worden, unb fid) heute nun bierherzustellen und zu behaupten, daß dies nicht der Fall fei, sollte man nicfo für mensduenmöglich halben. Bezüg- lich des ß 45 soll ja em Unterausschuß die ganze Frage durchdenken unb cs würde niemand lieber sel-en als wir, wenn in das Gesetz einet gidjenmg eingebaut loerbcn könnte, dagegen, daß die Lofoi- und Gehalts^mipfänger nrchr als gcredjt herangezogm meiW Aber dagegen muß fid? die Fmartzverwcckvimg aud) sichern, daß nicht Auf- wendungsgetder usw. verschoben werden. Das tonn in niemandes Interesse liegen, am wenigsten im Jnterefie der Lolm- unb Gehaltsempfänger. Sie werben in Kür-e GMegcnljcit haben, biefe Debatte fortzuscyen, und zwar in einem Maße, wie eS glaube id), niemand in diesem Hol-en Hause sehr romfontmrn fern wird. Die Frage ber Erfassiina unb ber fleutriidjm Befoscimg der Besitzenden ist cmc ter nrö&tei telitifdrit Rragcn, fe biefcö •vohe Haus beschäftigen rann. Mr wollen an bie feo? Verantreten mit Verständnis unb Sad>- hdfeit. Ich stehe nicht an, »u erklären, daß jener Sttdftag vvm 31. Dezember 1919 ein Unglück VL Lch sage das frei unb offen, mag daö Gesetz gemackst fern von wem es will unb um nridKrt Partei es nül. Wir haben das unS Wlcht, bie üerobfdnebetcn ©teuer» gefe» auch kritisch zu würdigen. 'Siejenigen, deren irr errötete lcia.it unb beeilte sich zu sagen- Wiedersehen rerfdirh ’ ber.'"'artigste leitete. So all mal n J. । cn )d) der MärchTnspDele aus Jena auf ihrer diesjährig'N Svmmrrveise, die sie nach Greifswald, Rostock, Lübeck, Lauen'ourg, Kiel. Hamburg, Bremen, Däruibrüif, Hcrmm, Wln usw. geführt hat, m unsere Stadt zu zweitägigen Cast) vielen Tie aus diesen Städten vorliegenden Kritiken sind voll des Lobes und des Ruhmes, den die Spiele überall bei ihren Gastspielen gefunden haben. Die Festspiele greifen auf die mittelalterlichen Mysterienspiele zurück. Wie die deutsche Romantik zum ersten Male wicbcr nach langer Zeit den Geist des deutschen Mittelalters für ihre Gegen - wart — die (Yegenn>art des deutschen Idealismus — wieder lebendig gemacht bat, so will Haaß-Berkow und feine Mitarbeiter für unsere Zeit dasselbe leisten, toas die Brüder Grimm und die 'Seinen für ihre Zeit taten! Hessen Nassau. mc. Frankfurt a. M., 24. Juni. In der Weißadlergasse hatte ein Mann sein! Haus neu renovieren lassen und beauftragte einen der ersten modernen Künstler Frankfurts mit der Ausschmückung, die allerdings tn expressionistischem Stil geschah, was die Nachbarschaft anscheinend ärgerte, denn heute früh war das Haus über und über mit schwarzer Farbe besudelt. Marburg, 24. Juni. Die Frankfurter Kriminalpolizei hat einet Hehler verhaftet, der 174 Edelsteine bei sich hatte, die aus dem im vorigen Jahr verübten Einbruch in der Marburger Elisabeth-Kirche berrührlen. Die Verhaftung erfolgte, als der Hehler, von England kommend, wo er die Steine seit Weihnachten vvri- aev Jahre- verborgst halt-, die deutschchovän- difche Grenge überdjratrn wollte Insgesamt find damals 194 Edelsteine und Werten geraubt morden. • * Ä’u rjc Na chrichten o u* Hessen und den Nachbarstaaten. In Rödgen wird morgen m der Kirche em Mrs rvnsfest veranstaltet, bei dem Pfarrer Schulte aus Großen- Lürden iatb Misisonar Daltder cu> fe iern sprechen werden. Der Postumench-r Mdn-d'inhrn wird ebenfalls inimxrf.-i — ?-.c .lonavartci in Burkhards ist, nachdem sie teil Herbst ix>ngni Jahres verwaist war, rtv.t dem Fön ter Ludwig Iüngel, bisher in Hirschhorn, beetzt worden. Can^tvirtfebaft. Die Erntcaussichten mc. Fran ksurt a. M, 24. Juni. Jetzt lassen sich die Ernteausfrchten für Getreide einigermaßen übersehen. Oberhessen meldet mittrl, gkhenchessen gut bis mittel, Starkenburg mittel bis genügen!», der goldene Grund gut, Maingau mittel, teilweise geuügrnb, Bergstraße mit bis gntügartb, Fvngerrckt genügend, einige Orte banmtcr, Taunus genügend, in der .HShe geringer, Vogelsberg «nngend. Rhön einige Orte gut, fünft mittet. Die Gerste ist vielfach fdvn eingefahvrn und ergab mittleren Ertrag Der Milchpreis. fpd. Aschaffenburg. 23. Juni. Die Bezirksbauernkammer Aschaffenburg setzt ab 1. Juli den Milchpreis ab Stall auf 2 Mark das Liter fest und verpflichtete sich^ für diesen Preis nur einwandfreie Milch zu liefern. Ein Ueberschreiten des Preises will» die Kammer mit allen Mitteln verhindern. ^ocbfcbtilimcbr lebten. Leipziger Universitütswoche. fieibjin, 24.Juni. (WTB.) Narb einer zweitägigen Vertagung, die hauptsächlich Besichtt- gungeii und Ausflügen gewidmet nxrr, wurde vormittags in der Aula der Universität die Leipziger Universität-Woche feierlich eröffnet. Steden etwa 1000 Deutschen und 390 ?lusländern aus allen befreundetem Ländern Eurovas nehmen Gäste aus den ehemals feindlichen Staaten Italien, Japan und den Bereinigten Staaten teil. Nach einem Gesangsvartvage hieß der Rektor der Universität, Richard Schmidt die Erschienenen herzlich willkommen, wobei er insbesondere die Vertreter der Universitäten von Madrid und Sofia begrüßte. ICirdye ttttö Schule / Watzenborn, 24. Juni. Am 19. Ium, dem letzten Sonntag vor seinem Abschied ans dem Pfarramt, bat unser langiShriber Seclwraer, Pfarrer. Svmvrerlad, noch an schönes .s-eft veranstaltet. Im Gottesdienst, in dem der Po- saunenelvr mittoirfte, predigte Psr. Schrim ps- Hirzenhain über die Ausgabar d?S Evangelisch.-n Bundes, ebenso m der Nacktverscmrmlung unter den prächtigen alten Smbcn vor der Bucht. Pfarrer D i 11 m a r - Hausen erzählte Vvn dem erschütternden Bnderelerrd tn ferner früheren Gemeinde Offenbach. Nackrdem noch Warrer Weber-Grü- ningm gespnocben batte, sc^oß der Ort5gnftlW die Jeter, die der Kirchcn-chor Leihgestern mit töbrflM ndunflenet tWflBML unv d> dev der Posarrnenchvr die Licker der >dbtrrt7hik^ 254 SÄetf DermiffMts. TGm Akademiker zum Kaufmann. • Frankfurt o. SR., 23 Juni Der Ord - narru-.' der Physck an der Greifswalder Universität, Sßrofeffcr Dr Adolf Bastelmever, ist vom Lehranii Mrückaetreten und siedelt nach Frankfurt a. M über Hwr übernimmt er m d^rH«t- menm k Brann A G bas Amt nnr« BorlV«bS- mitgliedeS, ein Geschäft, .das uveiiello- einträglicher ist al- das mnr-5 pcruüi’drr UniversttätS- prosesforS tn den bärtigen Zeiten Darum soviel Papiergeld? Wie „Der Nvtgeldmarkt" berichtet, bat die Stadt Eisenberg in Thüringen Zehnpfen- nig-Schenie gedruckt, die bte Umschrift tragen: Papier, Papier, nicht- al- Dapier von Preußen bi- nach Scywaben, weil wir im lieben Vaterland die vielen Lumpen haben. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik gebenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei ^antwordMU.) Sonne für unsere Kinder. Anläßlich der frinbrrbilfÄrudr m-chte ich alle, die Interesse und Vcnrändais für die Wich- ttgkeit ber Gestmduna und Ck-jünbrrtxübmg an* seres '?uirtmidn'e<- haben, insbesondere bte Vchör- den, aut ein kleines Heft von Shrrt Klare mümerf- sam matten, da- unter dem Titel „üur Sonne, zur Ecame!" kürzlich im Im'el^verla i aschienen ist. Etz zeigt, wie nächtig für daS fDnxrlidx und geistige 2^Mlii'inden unseirr lreranwachsenden Jugend die Liewegung in X!idl und Lust ist. Tic nnncnidxiitlidr)! Grundlagen der «in* Wirkung ton Licht und Lust au» den mntfdiidxn stör per Idxmbelt Professor Iesimck, eine bekannte Autorität an bleuem Gebiet Tie prak- tiidm Ergebnisse fdy.Ibem mchrere Aufsätze Besonders in FraiNurl bat man, wie rmi daraus ersehen, diesen Weg mit gutem Erfolg be schritten. Hier in üHcfjen ließe sich in st geringen ?.1stlckn an einem städtischen t'Vninbftikr an der Lahn eine sehr geeignete derartige Anlage schusten TaiTirftaM bat, wie m einer ZettungSrrottz gemcldn wurde, 100 000 Ml. für Bäder kuren bedürftiger Muiba bewilligt ein Kapitol, da- ikher mehr Segen geftiftot hätte, wenn eS für Anlage von Luft- und Lichtbädern ausgegeben wäre. Tenn io segensreich auch im Ein-zelsaU eine Badekur wirken kann, so kam wegen der großen Kvsken dock» nur einem kleinen Test der bedürftigen Kinder baturd) geholfen werben. Auck) hält der Erfolg nach Rückkehr m die alten unhygienischen Ver- hälMisse häuftg nickt lange vor. lemgegenüber kam burrti VLnlaiie txm Licht- und Luftbädern noch FvanNurtrr Muster eine itWieilc Quelle der Gesundung und Wlftigung leschrften werben, die oNen Kmdern, nick zwar dauernd, zur Verfügung steht. Pros. Dr. Huntemüller. Familie Ludwig Schmidt IV. Wwe. . Schling*) mann / Ovale, viereckige u. runde emvstehlt in größter AuS- 7083 wähl Frankfurt a. M. Telephon 8628 Hansa. r ■_____________ Familie Familie Familie Familie Heinrich Schmidt IV. Georg Nesseldreher Ludwig Volkmann VII. Wilhelm Hahn 4 T. £. Uohlermann, Bleickttraße 12. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Jakob Freitag Familie Jakob Schmidt III. Gieße«, Dahnhofitr. 00 Tel. 1097. - Kegr. 1909 Am 4. Juli iiiimiiiiiniimniiiiimimiii Beginn eines neuen Halbjahreskursus. Anmeldungen läglich. Prosoekte frei. w Heuchelheim, Gießen, den 23. Juni 1921. Die Beerdigung Findet Sonntag nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause Gießener Straße 37 aus statt 7074D Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel Jakob Schmidt 1. Donnerstag nachmittag 8 Uhr im 82. Lebensjahr sanft entschlafen ist Anffnst l/«1«.Wicseck. Televbon 1079. 7135 Alle Groß, stets am Lager. - - - KonserT.-Do*eTiöffher..Bonie»t** n. >Konserv.-Glasöffn. „Heelsekttzer“ ____Jöffnen Desei u. 6lUer spielend leicht Gasanxflnder „Zündntelneparer“. Stein erneuern mühelos. WäscheteinenEpanner ..Meinest raff“ «part Arbeit Nur bei Carl HeneeL Walltoratraße 10. (7124c Es hat Gott gefallen, mir mein über alles geliebtes Töchterchen, Schwesterchen, Nichtchen und Enkelkind Melodia Ngoso im 16. Lebensjahre nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden zu sich zu nehmen. In tiefem Schmerz: Amalie Ngoso Wwe., geb. Klappert nebst allen Angehörigen. Gießen (Schillerstr.23), Berlin, Darmstadt, Bad-Nauheim, den 24. Juni 1921. r**D Die Beerdigung findet Montag den 27. Juni nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Nach kurzem, mit Geduld getragenem Leiden verschied gestern meine innigstgeliebte Gattin, unsere liebe Tochter, Schwester und Schwägerin Frau Emma Mohr geb. Müller im Alter von 24 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Theodor Mohr. Großen-Buseck, den 25. Juni 1921. Die Beerdigung findet Sonntag den 26. Juni nachmittags l1/, Uhr vom Sterbehause aus statt. MOSS Montan früh ein renend: Schellfische, gr., Wit 3.80, Kabeljau im Ausschnitt Ml.4.60, Goldbarsch o. K. Mk. 3.50, Rauch-Schell- fifche, groir, Mk. 4.—, Lacksberinae, Pfund M. 3.50 emvneblt 7117c Scorj Safienjelö, gegenüb^Eogelapothekc. Zwiebeln 400 Zentner prima weiße und rötliche Chioggia'3wlebeln, 3entner 140 Mark, bei mehr Litte um telephon. anfrage. Knoblauch 3. ____ Weicker, LberregierimgSrai. /123D bempsing, Luise Hof SehSM Bekannt Bekrn Es-Srnahmngsamte zur ösfentli^ Ä dsi 2( «t Iter&utgmeiii - Bekannt Ty^tbmnio ül 16. An M vom l(u des Ä ®< loivA ®*t«. 4 sA*^ SitMä-ffe «Mibcmui W ***» . Ai, £“',lW|)J MKS Men nach ° fes- S?Ss & b-SÄ Mr den 20 Ubach, ■J^e‘nun &{, " -Hd' . <6 ^sd -ÖQ Margarethe Fritzel, Schäfer aus SiMai Wieseck, Ottilie Mait Mtt aus Wiehert m3 Wtiitrtfeim befta '/L1 Kta>t @ie6 $rei«“u- r«Ä fifesi nidjtJ ob SS“*? KÄftS die ö^Älieft UnzuoerläM ' $ 1 btt Bekannt" i^;sS* ’S » »«'»' ' m Verkaufsraum !Ld »6* «erkaufspreis bet «u rojf ein etwa vorgefÄ bringen der Verlauf einzelnen Waren oi M sich dieWare ^iefe VorschrNt gu mii Gegenständen 0 auf dem Wschenmark Um Zweifel aus mcdt, datz mit wenn Daren als Gegen! digen Lebensbe Außer Lebens- und G Spirituosen, Heiz- i 7abak und Tabakwar und Kovfbekleid §eb' und Strickwaren und Küchennwbel und Schulartzkel, Lederwai fachen u|fo. als Arlik bensbedarfs anzuseher L.U. Von der tat Gießen. Der i Staatswisfenschaften hat den an ihn ergan wirtschaftliche Höchst angenommen. Meister-ll mcn sck> neid er in wth, Anneliese Gröbl sabeth Knorr, Emma ArtluirGraefe&Co.) Wilhelmstr. 45 GieBen Fernspr. 2028 r! Kunstgewerbliche Werkstätten für Metallarbeiten Sonderanfertigung von künstlerischen Grab- und Kriegerdenkmälern, Ehrentafeln in Figur und Ornament aus Kupfer, Bronze und Schmiedeeisen, sowie alle dekorativen Metall-, Treib- und Ziselierarbeiten für Innen- und Außen • Dekoration. 7114c Ml AMU Mn, WeWr. 45 ■ Durch Lize>nziibernahme der patent. ; I Autogene Aluminiumschweihungsind , wir in der Lage, alle Aluminium- schweitzungen jeder Art auszusühren. Gleichzeitig empfehlen wir uns in : allen autogenen Schweihungen von Tifenguh-, Kupfer-, Bronze- und Messingteilen. 7115c [Vermietungen | Freundl. möbl. dinimcr zu öcrmfeteu O!N)46 Wetzsteinstratze 36, H. Möbl. Zimmer nn solid. Herrn u verm. 09054 frankfurter Str. 43 Ur. | Mletfi^auch» | 2-Zimmer-wohn. mit Küche evtl, auch 1 Zimmer mit Stil die, möbliert ob. unmöbliert, ver bald von solid. Ehepaar zu mieten nefuebt Scbristl. Angeb. unter 6968 an d. Gietz. Anz. 2-3 möbl. Zimmer von Daucrmieter zu mieten flcfutbt. lEvtl. können auch Möbel oe» stellt werden.» Schr. Ana- unter 6969 a. d. Gietz. Anz. 2 möblierte oder unmöbl. Zimmer sosort oder später von Dauermieterges. Schriftl. Ana u. 048<»7 a. Wien Anz. Junges Ehepaar lArzt) sucht s. Ans. ^lunuft 2 bis SmübLod. unmöbl. Zimmer mit Studienben. Schriftl. Ana. u. 0902s a. Olietz-Anz. Höherer Beamter, nach Gietzen vers., sucht sofort 2 oder üiidi 1 inoil beficrcJ Simmet. Schristl. Sinnebote unter 09067 an den Gien. An». 2 gut möbl. Zimmer in schöner J/nne (möglichst Sonnenseite) von »'"r"' (Taucrniitttr) gesucht. Echristl. An- geböte unter 7133 an den (Mick. 21uz. erbeten. Dau er inte ter sucht zum 1. Juli ob. 1. August möbl. Zimmer. Schriftl. Angeb. unter 7007 an den Gietz. Anz. Eine belle wertstatte evtl, mit Vaden, etwa 60 qm grob, gesucht. Schriftl. Angeb. unter 7136 an den Gietz. An». Laden ob. geeigneter Raum für Bttreanztvecke zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. unterQQQIO a d. Gietz. Anz. [ Vi0stNllNQ8t3U8ell [ wer tauscht 3—4 Zimmer-Wobn. in (rtleneu gegen gleiche In Aldseld? Schr. Angeb. unter 7036 a b. Wien. Anz. öoljnongsw. Schöne 3-Zim.-'Wobn. mit Stäche und Maus, in guter Lage, Nähe Warten- itrnfte, gegen gleichgrohe ob. 4- bis.'»»Zint. Wohn, »u tauschen gesucht. Schr. Angebote unter 09020 an ben Gies;. Anz. Laden m. 2 angrenzenden Zimmern u. 3 Zlm.» Wohnung gegen nur 3 - Zimmer • Wohnung su taoHchen gesucht. Schriftl. Angeb. unter "9017 a.d. Gien. Anz. Tausch. Wer tauscht seine 5- bis 6 Zimmer Wobn. gegen eine schöne 3—4-Zimm.- Wobuuna? Schiistllche Ang. um. 09038 a. d.G. Anz. Kleine S-Zimm.-Wobn. m. GaS u. eiektr. Licht geg. etwas gröbere so tauschen gesucht. Umzugskosten werben gern erstattet. ^Schriftl. Angeb. unter 09044 nn ben Gien. Anz. Ruhiges Ehepaar mit dreiiähr. Stinbe sucht möbl. evtl, leeres Zimmer. Schriftl. Angeb. unter 00012 an den Gietz. Anz. Wohnungetanweh. Schöne geraum. 3 Zjm. Wobn. in der Nahe der Klmiken-Franks. Str. geg. gieichgrotze ». tauschenges. Schr. Ang. u. 09029 a.G. A. 4 Ausstellung fertiger Wohnräume m. über 100 Musterzimmern in 5 Stockwerken (Personenaufzug). Kostenlose Aufbewahr. IQr spätere Lieferung. Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll zu bedeutend her hqesetzten Preisen! Geschäftsgründung 1880. Erstklassige neuzeitliche Aufmachung. ----- 8„1A Die Qualität unserer Möbel ist derart, daß eine jede Lieferung eine weitere Empfehlung darstellt! Conr.SauerSöhne G. m. b. H. Fulsla Möbelfabrik mitDamplbe'.rieb. MMdMWI«M I ®ut erhalt. Halbverdeck I Stefiencesuchejl mit abnehmbarem Bock _ _ _ zu verkaufen. 7129 llausmann Beuern (■9032 Verkäufe bis 12 Uhr. 7125 ab Versand- verkaufen [09000 verkaufen 108996 Ludwigstratze 6. verkanten 09025 08! >98 ab amiuen. 12-2 Uhr. 139 verkaufen 09039 | Ver» ine Brioni), urtiönitrt! 4 PS Drehst™-Nolore Wagener&Schlötel Frankfurt a. M. Goethestr. 9-11. 7097c Neue Reise-Mäntel u. Kostüme 430-500 500-570 140-190 190-250 250-310 Stomvl. Schlafzimmereinrichtung mitFacettc- svicgel u. Marmor zu WÖch. wöch. Hcrrenschneiderei lief. Anzüge v. gestellt. Stosse nimmt Aenderung., Aus- besi. tt. Bügeln an bei besr. AnSführ. Karl Bender, Bahnhosstratze 29 IH. 8-10 10-12 12-14 Aüt meinen Sohn, der lin Herbste die Primareise bekommt, suche ich v. Oktober Lehrstelle i.Banks-, Grotz- bandl. oder Fabrik. Schr. Angeb. u. 08918 and. G.A. AeUere* Frilnlcln bad kochen kann, sucht AuSbilfe, evtl, als Haushälterin in gutem Hauke. Schriftl. Angebote unter Qs.i97 an den (»liefe. Anz. ca. 14—16 ca. 16-18 ca. 18-20 ver Stück wöch. wöch. Tapeten L-L u. nenest. Muttern. Man verlange kostenfr.Muster- buch Nr. 24. Gebrüder Z, 1 e k 1 e r, Ltaflbf. iW Gegen Belohn, abzugeber Walltorstrabe 18 p. Das wundervolle Geheimnis ihresVersch windens teilt allen Leidens- K führten kostenlos mit E.Steraherg, BerlinSW68, Juukcrstraße 254 B. I4*’* K. Hohl, früher Lonystrahe L jetzt Liudeugafie 2. 2 Benzinfässer ä 400 Liter fassend, zu Nü Klavier-Dnlerrlcht bei angemessenem Preise. Schriftl. Angeb. u. 08951 an d. Giehener Anzeiger. Gf|g,^ Zwerghühner 1920er 93rur z. verkaufen. Weierstrafte 27. 00062 ÄX 8ahrrad mit Toroedofreilauf und neuer Bereisung billig abzugeben. Meininger, Gut erhalt, länglicher Waschkorb zu kaufen gesucht. Schr. Angebote unter 09057 an den (Sieg. Anzeiger erb. Lndwigstrabe 42. Ein vollständiges zwei- schläfrigeö gutes Bett zu Ost-Anlage 14 II. Bettstelle (Nubbaunll m. gestepptem Strobsack u. gestepptem Kovskeil zu Schreibmaschine sehr., aber flut erb., Sichtschrist, vretSw. abiufleb. 09035 Löberttr. 14 II. tonaooimiDoit sucht geb. i\rL, im Nähen bewandert, während der Sommermonate a.Hofaut ob. grötz. länbL Anwesen mit georbnet. besk. Haushalt ohne gegenseit. Ber- gütg. geg. Mithilfe i.HauS und Garten. Schriftliche Angebote unter 09022 an den (Siegener Anzeiger. tfiiffliiiiiiiiiiiiiiiiiiiaNmiiiiiiimg radenlokal od. Geschäft zu mieten od. kauf. ges. Delikatenwaren, Konfitüren, Südfrüchte u. bgl. in guter Lage GieftenS bevorzugt. Wetzlar, Weilburg, Limburg, Nassau- (5mS nicht aiiSgeschlossen. Schristl. Angebote unter 6735 an den Giest. An^ ssfll"'"'lllNMNINMM11MM'NN> ,>ran, 33I., m. Kind, tücht^ HauSfr., Schneiberin, w. mit eins. Herrn bet zu w. zw.Heirat. Ww. rn.Kind. n.auSgelchl. Schr. Angel». unt. 09059 a. d. Gien. An». Brav. alleinst.Mann,AakI 50r, tn.fl.Bd., sin-Wwe. aä. Mäd.m.Hm. eötLm.1-2Äb^ Bktsch. z. so. Asiens. Schr. Ang, u. 09071 a. d. G. Anz. Moren Wege Reich» bank—Gewerbebank 500 Mark zu 5-Mk.-Scheinen gebün* beit. Der cbrl »Vinbet wirb um Abgabe auf der Polizei gegen Belohnuna gebeten.____________09060 Tcutf'tc0rf)äfer6flabia Wolssviv. auf den Namen »Tilly" hörend. Juwelen,Platin, Gold- und Silbergcgenftänöe kauft jedes Quantum T. Kaminka Uhrmacher [09061 MarkivlaO Tel. 1407 WaligenÄkrArl werd, eichsäbig hergeftellt LneISebml4s.9teuenweg42 Junge Frau iudit Bcschästigniig im Sticken, n. I. sürGeschäst. ,>,oi Stcinstrane 52, H. «djöiie 3RiIrf)]icße vert 09063 strahc 14 I. Wo kann junge- Nfrän- lein daS Bügeln erlernen? Schr. Ang. u 09003 an den Gieh. An». station. Läuferickweine voN öOPsd. aufwärts ver Pfd. 13 M. Lebendgewicht abStall. s>üriaSchweine lebende Ankunft Garantie. dlachnahmeversand. Bahnstation genauangeb. $r. Zos. Hochmann PfungstadtiHess ». Borumüble. Tel. Nr. 99, Station Ebernladtb. D. Gte Ferkel v.besterZlicht,schnellwüch- stge Rasse, langgestreckte. breitbucki.Tiere.die besten zur Zucht u. Schnellmast. Sehr gute Fresser, kerngesund. [526GD] Mark Stühle können wieder geffochteu werden. 09004 Aeldartillerie- Regiment 205 Sonntag, ben 3. Juli, nachmittags 3 Uhr. Zusammenkunft ehemaliger 205er ir Friedberg im Ratskeller, .Raiferitra&e 19. Zweck: Aussprache wegen Gründung eines Vereins. 08954 I. D. Weber, Kliniker. Sofort zu oert: ein 3teiliger Garderobe schrank, mihbaum, innen eiche, m. L>viegel, 1.70 in breit, 1 AuSzielitiich, 100X130 cm, m. 2 Ausz., dazu 6 Lcverstüble, ein Cbaiselonaue, alles wie neu, keine Kriegkarbeit. Ferner ans der gut. alten Zeil: 1 Schreibsekretär lSvinettsorm) sowie eine Bettstelle m. Matrave. Zu beslcht. SamStag bis 7 Uhr, Sonntag von 8 4 junge Hunde Kreuzg.,9 ehhaarvinscher, sowie einFahrradrahman- baa dann. 13 Pfd.» z. verk. Lieb, Llredgasas 1. am Laaer. Nächster Ausgabetag: Montag, n. SfelnloBlen-Beiugs- (üelellfflolt (Sieben. Zchaftrhullde Ziegerdlut! Verkaufe einen Wurf 6 Wochen alte, rassereine deutsche Schäferhunde, welche nach dem „Drusni von der Hansa P. H. 71192" (vielfach ausgezeichnet» u. „Gerta Sommerlai 89330" wöch. 310-370 wöch. 370—420 [Empfehlungen] Sommersprossen ca. ca. ca. ca. NölorlahrradFlöta sehr guter Läufer, fabelt erb. fof. zu verk. Näheres E. AH h flff, F ar b nr 3. S t r. 29. Bin Bist j. BtrlMftii. <**• Schüülcr. Bleich«. aoote - SmitmtMs werd-fackgem. u.vreiS> wert gestimmt u.revar. G. Ebert, Klanermacher Sieben. WM. 11. Stimmer u.Revarat.d. Fa. Rudolph, (Sieben. Verkaufe 1 1 neuen grauen Anzug f. grone. kräftige Person. BcBdar/öobnbofftr.29 III. 1 P.weifte Kinderfchube (32—3'ftbilltgzu verkaufen. ^7., Walltorstrafte 361 \ Kaufgssuche | Gut erhaltenes Schleisr.Ank.,220/380Volt, Kuvkerwicklg., Friedens» auSrllstung, neu, nt Fabrikgarantie, komplett m. Svannschienenu.Anlasser 37 0 Pik. foiort ab Lager Dillenburg. Hch. Budde, Dillenburg. (ffill h Ein Benzln-SIetor (1 Psi, eiaeKarosserleiürrleinen LteferungSwagen (Aiitoi, ein Deppelatelipnlt, Pot- teil an-Lampen sch‘rtrt.eii elektr. Hit er, dir. Celea und Oleurohr, eine Feld- sehxlede, höre Kisten, eine T&r wlt Bahnoa «Grütze 2,15xL95m) billig abzugeben. gronffurtec Str. 113. Anzufeben wochentags VON 8—6 Uhr nw Ausarbeiten von Matratzen und rrto Sofas C. Leisler, Möbellager, 23 Neuenweg 23. in den modern, und doch praktisch. Homespune-Stoffen. Vorteilhafte Preislagen: 365.-, 465-, 645.-, 1050.- usw. l' inc oute trächtige l09061 Fahrkuh zu verk. Nodbcim Bieber 137. Sdireibmaschinen- Reparaloren aller Systeme werden schnellstenSund billigst auSgefllhrt. 6336c Göbel & Appel, Inh. Heinrich Appel, SelterSweg 73. Union« Urifetts Schneiderin nimmt noch Kunden an in n. anher dem Hause. Näh. 09055 Liudengasse 10. Fräulein empftehlt sich im Kleidermachen. 09031 Hammttrahe 4. ww. Der neueste und billtgjte Preis für Hcrrensoblcn und Abs. von 13 Mk. an Tamensoblcn und Abs. von 34 Mk. an wird Ihnen nur gewährt in der Sckub-Revaratur- und Matzwerkstätte Stau] öoMliiM Schuhmacher. •*** ______Bleichstrahe 3. £? ?rlr- SHtplirroitii billig zu verkaufen. 3O8U Fritz llnfninnn, Lollar, Steinstratze 12. Wcie-Mil in allen Körnungen liefert in Wagenladungen u. einzelnen Trommeln Carl Gaetthe, Wetzlar, ,J*h Carbid - Gros,Handlung. Ästöckig. Hans mit Stall^rnd Garten, sowie 2710 flhi Land weg- ziigShaiber zu verkau-en Preis 65t>00 Mk. Schriftliche Angebote unt. 099tifl an d. Gietz. Anz. erbeten. 1 neuer Deppelipluner- Wagaa.SO ,'Ur. Tragkraft, 1 Pferd (Fuchs», Siäbriß, 1» u. 2-svänn. ncfnbr- zehn 7 Wochen alte Ferkel zu verkauf, bei Karl Keller. Eisernhand bei Erda. Te7e sucht Stellung per 1. Juli auf Bureau oder Lager gleich welcher Branche. Schriftl dlngeb. unt.O Oll a. d. Gietzener Anzeiger. Tücht. in. Mann, Ober- Realschüler und ebemal. Schüler z. See, s.Stllg. als $0 ontär aU Ätiftitrtrtkr Zigarr.- od. Grotzhandlg. bevorzugt, ©dir. Angeb. u. 09007 an d. Gietz. Anz. HerrschastSktttscher, verfekt. Fahrer n. Reiter, in jeder Arbeit gewandt, wünscht d.Stellg. Prima Zeugnisse. Schr. 2lnneb. u. 08910 an den Gietz. Anz. Kontrollkasse für mehrere Kellner ges. Barzahl. Preisangeb. ait J. Habermann. Bingerbrück a.Rk., Koblenzer Str. 50. 2 Schauicnsterschciben, Gröhe L>3xi57'/, und 160x1577. cm, zu kaufen gefacht. Schristl. Angeb. u. 09050 an d. Gietz. Anz. Ein 2,15 m langes, starkes Regald" £eirc h"£ Selte'rsweg 43. [09034 Eine transportable Fabrradbütte, 1 Reit böse, 1 Paar Reitstiefel [Gr. 42) zu verkaufen. Crednerstrahe 10. Anzusehen mittags von Salon-Einrichtung lFriedenSw.): Sofa, zwei Sessel, 2 Hocker, 1 Tru- meau, 1 Vertiko, 1 Tisch tbell Eichen), z. vk. Zuersr. bei Herso, Piockstr. 5. «^h Umzugshalber billig ab- zugeben: 1 Sofa mit Ledertuch -Bezug, eine Partie gebrauch. eSchnbe 1 Paar neue Fnsanterie- Stiefel, 1 Paar neue Herren - Schnürschube, Nr. 42, 1 Partie gebrauchte Flaschen. Liebigstratze 58 II. ÜSadiÜintr HoshMd zu verlaufen bet 08999 Ludwig Belloff, Bahn- arbefter, Beuern. Preiswerte Hauser mit 3-, 4-, 5- u. 6-Zimmer» wobnungen zu verk. OOjOS Eim, Friedrichftr. 14 I. Zwei Häuser m. Lädeu Alt 40» u. 48 000 Mk. bet kle'ner Anzahl z. vk. O9W6 Eim, Friedrichftr. 14 l. Ein doch- E3 ■ n trächtiges rC I 10 lä zu verkaufen. Wieseck, Gieüeuer Str. 87. [7110 Ein erstklassiges, schönes, starkeS.Wallach-Foblen, 15 Monate alt, Abitamm einer sehr guien Mutter, verkauft I. Walbrecht, Fronbauien (Lahn). Berk. 3 Enten mit je 6 bis 7Jungen, 1 Enterich mit 5 Enten (1 jäbr). Hilz, Allendors a. d. Lda. 70»« Wilhelm Magel, Metzgerei, Beuern bet Gienen. Eine zweijährige scharfe WolfSbündin und ein 9 Wochen alter Wolfshund zu verk. Wieseck, Gienener Strane 120. ML Anwesen mit WobnhauS, Hof, Stallungen, Garten und 3 bis 4 MorgenL md. i d.Urngeg. von Gietzen, Dlarburg, Ftiedberg iBahni'tation Bedingungs zu kaufen gefuchl. Schriitl. Ann. u. 09041 an den Gietz. Anz Lin poften | Arbeiterschuhe s: 125 Mk. ssms Ntsnieicr Sonnenitr.20. Tel 1212 Marburger Str. 30 v. i)L Balkontttr«, 2H., 150/280, ZFenater, 0.75-200 u. Stahl- apäna z. v. floethaatr. 37 p. fll. Gartentisch tt. Vier Stllble billig ztt verk. 09030 Moltkestr. 2 p. or-@utgel}6nöe-ea Bäckerei zu kaufen gesucht. TieeA Gustav Mönch, Immobilien, Friedberg, Hessen, 18 Hanauer Straiie 18. (erfjueb, Bad-Naubeim, Wa enltttfiererel, Wilhelmstr. 7, Tel. 411. '43 in HO 'adell.Fnstru- r U1,,u ment, voller Klang, preiswert zu verk. dkäb. bei Herio, Mitleid. A.-Erv., Plockür. 5. [^h [Stellenangebote j Brandvlatz 1 I. 7015 Lebensslelleng taalsl'rofiiöiireiiiiiiiiiiiF erhalten den Vorzug. [7088 A Grasetlstrane 23'; IL 71O4ss Aushilfe Larl Frensdorf. I 7126 für den Bezirk Oberheffen gesucht. Briefe von geeigneten Herren unter genauer Darlegung der Der» höltnisse, möglichst mit Bild, sind umgehend an Ala- Haasenstein & Vogler, Cassel unter K. L. 2123 B zu richten. Bewerber aus der Landmaschinenbranche Gesucht ver sof. od. l.Juli eine heitere weibliche gum Vertrieb eines in der Landwirt, schäft unbedingt erforderlichen Artikels wird ein bei Landwirten eingeführter seriöser die Hausarbeit übernimmt, zu zweiKindern gesucht. Madchett vorb. Frau Ferd. Wilhelm. Hanau a. Yi. 7017 Svefsartstratze 15 I. reWSWei suchen zum sofortigen Eintritt Brüder Schmidt, 7134 SelterSweg 83. llüchenmäüchen ober Frau für sofort ge sucht. Studentenbeim, 9043 Btirggroben 9. für meine Abteilung Wasch- u. Knabenbekleidung per sofort gesucht. 3g. Kaufmann und Kontoristin mit gut. Schrift, gewissenhaft arbeitend, in Stenographie und Schreibmaschine ausgebildet, per sofort in dauernde Stel- Hing gesucht. Schr. Angebote mit Zeugnisabschriften u. Angabe seitheriger Tätigkeit unter 7137c an den Gietz. Anz. Suche Mädchen gegen hohen Lohn. GewerbSmätzige Stellenvermittlung Sovbie Dstlfer, Neustadt 50. McniWs »MWn für kleinen Haushalt »nm 1. Juli gesucht. 09026 Schadt, Stepleritv. 1 I. Anständiges u. zuverläss' Mädchen bei hohem Lohn per sofort od. 1. Juli gesucht.—" 10 p. Itüät.ftiiitnhrbtittr gesucht. Ludwig Braun, Grotzcn-Lindcn. 09042 Eleklro-Monleure die an selbständiges, fau» beres Arbeiten gewöhnt sind sofort gesucht. Schr. Angeb. m. Zeugn. u. 08960 an d. Gietz. Anz. WtiMlente die mit Montageleitung inLandgemeinden bewandert sind, WWM die gute Erfolge nachweisen können. Hoher Verdienst bietet sich bei kurzer Tätigkeit, auch im Neben» beruf, tüchtigem Werber für eine gesetzl. gesch. vornehme Reftameneuheit. Schristl. Angeb. unter 09023 a. d. Gietz. Anzeiger. ßeroiiniit.lmrjiinflt sofort gesucht. Ernst Nau, MöbelhaBdlg. Wallt aratraBfl 37. Mädchen daS gut bürgerlich koch, kann u. sauberes Hausmädchen das servieren kann, bei hohent Lohn in vornehmes Haus so- £ fort gesucht. 08809 Fran K. Kanpns ’j Cffenbad) «. M., Tulpenhosstratze 40. 1 Zwei SWIkvegefMil gesucht. Lindenstrntb, 09070 Tiefen weg 6. Tabak- Vkzirksvkrtretkr für Obkrhessen gesucht. Offerten unt. F. 1 H. 4811 an Rudolf Mo**e, Hanau a. M. 7127ss WkVvtiklDMIkil bietet stch redegewandten Damen und Herren lebem. Offz-, Beamte, Kleinrentner) zum Vertrieb eines äutzerst nützlichen HauSbaltungSgegenstandeS an out situierte Private. Pensionen ufro. MN.ISMerMWllI.MR! Alleinvertrieb für einzelne gröbere Bezirke in der Provinz werden noch an tüchtige, kautionSfähige Bertreter vergeben. Zuschriften an den bevollmächtigten Direktor Herrn Weiuert, Darmstadt, Junger Kaufmann gewandt und tüchtig, firm in all. Kontorarbeit., dovo. u. amerit Buchführung, abfchluhstcher zur selbständigen Erledigung der Korrespondenz imstande, nutzerdem guter Maschinenfchreiber. sucht passende Stelle. Schriftl. Angeb. unter 09015 an den Gtehener Anzeiger erbeten. Tüitzi. MSSllikii für tagsüber oder für einige Stunden d. Tages per sofort für bürgert. HauShaft gesucht. 09058 Stevbanttratze 34 I. Ehrliches, bessere- Mädchen für ■ ormittngö gesucht. Frau Direktor Vogt, ,u, Gr- Sieiniveg 23II. Modes. Tüchtige 1. Arbeiterin u.Zuarbeiterin per bald gesucht. Schriftl. Angeb. mit Gehaltsansprüch. unt. 09018 an den Gietz. Anz. Für länbL Haushalt mit Kurgästen wird ein ew ehrlichen, ce-undc* ergl. Kräulcin gesucht, das kochen kann u. die Hauösrau in jeder Wetse unterstützt. Gehalt nach Leistung. Angebote an Gastbau- Bruunct, Fraueub rg b.2)«arburg AeUere, -uoerläinge einfache Stütze die in allen Hausarbeiten, sowie im Nähen, Flicken u. Kochen bewandert ist, für sofort nach Darmstadt gesucht. Mädchen vorh. Näheres beiHochstätter. >WohiiWsiliO. 2 Zimmer, Kabinett und Kiiche fBahnhofstr.) gegen 3—4 Zimmer zu tauschen gesucht. Schr. Angeb. u. 09068 an den Gietz. Anz. Person gesetzten Altetv, die gut bürgert, kochen 11. ben HauSh. vollst, selbst führen kann, zu ein. alt. Ghepaar, oriv., 0. Kinb, in eine kleine Landstabt KrieaerSw. 0. Kinb erro. Direkter Familienanschl. Schr.Ang. u.7081 a. d.G.A Dienstmädchen für fof. ob. fuäier ges. 7nMB Univ. Kinderklinik. Kleiner HanShalt. Hoher Lohn. Solibcä fleiß. 3Jlättificn bald od. später in angenehme Stelle gesucht. *674 Goettzestratze 35 II. JnnjccM JlHdclicn für kleinen Haushalt von 9-3 Uhr gesucht 09008 Ost-Anlage 38 I. Nr. H6 Zweiter Blatt Gietzener Anzeiger (Eenerai-Anzeiger für Gberyeffen) Samstag, 25. Znni 192t ————————————— ter fonft schon bat Ion werk oettrcten ’o» scn in Fühlung treten inrt> die Gründung Bei Behördliche Anzeigen DDK von bis von 2 bis d. 7116B Kopfschmerz 1 eher wirVid. Lrhlltllch la Mk Juni 1921, 1921, 1921, 1921, txm 8 Bekanntmachung. Nachstehende Bekanntmachung des Hessischen Landes Ernährungsamts Darmstadt bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis, soweit |ie für die Stadt Gießen maßgebend ist. Gießen, bat 20. Juni 1921. Der Oberbürgermeister. I. V.: De. Seid. 8—12 Uhr horm , F—K Donnerstag den 30. 2—6 Uhr nachm, L—C Freitag kn L Jull 12 Uhr vorm.. werden. Zuschlagsfrist: 4 Wochen. Gießen, bat 25. Juni 1921. Hesfist^s Hochbauamt Gieß». Z.B.: Kuhlmann. LoS 4. Svenglerarbeiten: «. M0 Mtr. Dachvandeln, ca 130 Mtr Wßallroh«, ca. 90 Cmtr. ^tnSabbexbrngm. 2od5 Dachdeckers rbeiten. ca. 1000Qnckr. Dachsckiiung (fällt eveml. aus), ca. 1000 Qmtt. Dachssläch: zu beschiefern, ca. 60 Mtr. Kehlen. Los 6. Grobschlosserarbeit: oa. 1500Dgr. Dseirzeug. Bedmgungen, Ang-botsunterlagen und Zeich- ramgrn liegen von Donnerstag, den 30. d. Mts., aui unserem Amte, S'.ephowtratzc 18 '1. stock), während der Dienststunden zur Einsicht orren. Angüw tsuntcr lagen, feine Zeichnungen, können, ” ’" ---" —- der Bekanntmachung. Ludwig Hofmarm zu Gießen ift als Hilfs- feldschütz bestellt und aut den Feldsttzi- vervsltchtet to0T^1tefeen, den 17. Juni 1921. ^71188 Ter Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Rosenberg,. R—Z Freitag den 1. Juli 6 Ubr nachm. Nachstehende Markenausgabestellen itnd xxr* Oberbes! des Pwvinziolkortells alöbald her1>?iführen soll. Ter Ausschttß besteht aus Amtsrichter Muhl, von ber Arbeitgeberin aufiubringatte Bttraa erstattet, sondern em Zr iltetm.i von 10 Mr. trt eine ArbeUerwodlfadrlskaiie br' Betriebes finge* zahlt werden Ter 3 Arte itgr ber* ivrtxmte' ber Jndustne in Cbertxi rn al7 Beisitzer ab. weil em Angestelller tes .1 rtx11 jeterhertuntbe», L. U. Von ber Lanbes - universi - tüt Gießen. Der ordentliche Professor für Staatswissensckaften Tr. August Skalweit hat den an ihn ergangenen Ruf an die £anl Trinitatis. Mollefte für die .-va> gelt scheu (temeutteit im Osten. In ber Stadtkirche. Bonn b Ubr, zngl. Christen lttwe f. b. Neulvmirminten a d tl)ffuMcmcinbc: Pfr. Mahr. 91 $: Pkarrass. fRintgc. 11: .\iinterfirdx f. b. Marku sgernemte. Ptarrais. Atomar — In der Johanueski r chc. Barm. b Uhr, Augl. Chttstenlehre f. b Neuk.mftrmietttt, a d. ^ukaSgemej,tbe. Pfr öerbDtflnmer. 9',: Pfarrer AuSield. 11: Zttnderkirche t b Jotennes- gemefnbe: Pfr. Auskelb 26 Juni. Wies eck. Borin. 9 V»: < Gottesdienst — Lmntag, 26. Junr, vorm 10: tt t r berg. 11: Christenlehre f. b. Ibnnnn. manm Jugend — Nachm. l*/>: Lollar. Katholische Gemeinde. Samstag, 25. Imst. Nachnr. 5 u. adbs b Ubr! (Mcornt) z. hl Beichte — Sonntag, 26 Junt 6 Sonntag nach Pfingsten. Bonn. 6'/,: Gclegeuh. iur W. Beichte. 7: Hl. Mossa 8: Ausle lnna d. hl Kommunion. 9: £xxtnml m. Pr. 11 Hl m Pr ^adm 2 : Christenlehre: bar an I '1-stocht. Abds 8: Äloismsandacht — Freitag, vonn. 6‘/,: SegenSnZesfe. Diasvora-GotteSbtenstam 26 Ium: Grünberg, norm. 9i/,. — lkathvl Gottesdienst. 26. Ium. Hungen, bann. 8. — Llch vorm. 10, nachm. ’/>3 Uhr. wird ein Zuschlag von 1 Mk. für den Zentner berechnet. Bei Abnahme größerer Mengen,, mindestens 50 Zentner, wird ein Preisnachiatz van 1 Mk. für den Zentner gewährt. 2 Ausgabe von BrennstoNen tut denHausbrand Gegen Abgabe ter Mark 1, 2 und 3 ter Hauslalttmgsloblenkarte (blaue Karte je 2 Ztr Kohlen oder 3 Ztr. Koks. Gießen, den 23. Juni 1921. 7075B Der Oberbürgermeister. sLebensmittelamt und Brnmstoffamt.) Nidda, Obertiostsekretär Wahl, Büdmaen, tust» Bahirmeister Struck, Nidda. Ferner soll Die Organisation aller £anbbeamtat und Gründung weiterer Ortskartelle angestrebt werten. Es wurde dann die O rls klassem? in lei luna b.stpwchen. All feitrg wurde beroorgeboten, baß die jetzt bestehende Ort.klasseneinteilmtb unter all.n Umständen ver- fdjnnnten müsse. Die Disstrenz zwi chen dem Ein- kommen ter Beamten ter niederen Ortsklassen und dem Einkommen btt Beamten ter höher ein gestuften Orte ist keineswegs tevechtigt. Vom Deutschen Be- amienbimb verlangen die ßanbb?am:en Ober- Hessens, daß er bei den demnächst stattsindenten Verhanblungen wegen Neitregelung ter Ortsklasseneinteilung mit allen ihm zu Gebote strhen- ten Mitteln dahin wirkt, daß die unerträglichen Härten des Besoldungsgesetzes, die biird) die Staffelung ber einytlnen Zuichläge nach Ortsklassen hervorgerufen sind, so schnell wie möglich befeitigt werten. Auch von den Abgeordneten ter politischen Parteien wird erwartet, daß sie für die durchaus berechtigten Forderungen der ßanb- und 5kleinstadlteamten eintreten. Kreis Friedberg. * Bad-Nauheim, 24. Juni. Die „Bad-Nauh. Ztg." schreibt: Wie unS zuverlässig mitgeteilt wird, besteht die Aussicht, das) die staatlichen Arbeiter des Bades in den nächsten Tagen die Arbeit einzustellen beabsichtigen. Der Grund hierfür ist darin zu suchen, daß die seit Monaten schwebenden Tarifverhandlungen bis jetzt zu keinem Abschluß gekommen sind. Wir hoffen, daß die Sache noch auf dem Verhandlungswege erledigt werdenl kann. Auf alle Fälle soll Vorsorge getroffen sein, daß der Badebetrieb ungestört weitergte führt werden kann und zur Beunruhigung liegt kein Anlaß vor. Schlichtungöausschuß der Provinz Obcrheffcn. Verhandlung vom 21. Juni 1921. In ter Einspruchssache des BetriebSobmanncs ber Hessischen LnttstosNndustrie in Lauterbach gegen fristlose Entlassung wurve gemäß 5 86 Abi. 2 bet Betriebsrategesctzcs aus 'Antrag ber Artettgeterm das Verfahren zur Herbeiführung einer gerichtlichen Entsck^ibung über die Bevechtigung ber fristlosen Entlassung ausgesetzt. Die durch die Teilnahme eines Betnebsrats- mitgli^>es brr Matratzenfabrik Zaist>?rs in Gwß- Kartei an ber Verhandlung vor dem SchtickstMigs ausschuß am 12. April 1921 entftxmbenen Kosten (Lohnausfall, Fahrtauslagen ufroj wurden als notwendige von Der Arbeitgeberin zu tragende Kosten der Geschäftsführung ter Betrietevertw- tirng im Sinn des 8 36 des Betriebsrätegeseves anerkannt. Da jedoch bet Betriebsrat und bas zu feiner Vertretung in Gießen bestimmte Mitglied die Arbeitgeberin über das Fernbleiben dieses Mitgliedes von ter Arbeit am 12. April 1921 nicht vorher unterrichtet haben, soll nicht bet ganze Bekanntmachung. Betr.: Verordnung über die Versorgungsregelung vom 16. April 1921 (Reikys-Gesetzbl. S. 486) vom 10. Juni 1921. Auf Grund des Artikels 1 ter Verordnung Äer bi? Vrrsorguugsregelung vom 16. April 1921 ,ifb einen Strafbefehl über je 50 Mk. erhalten. Heute nahmen sie ihren dagegen eingelegten Ein- fprud) wieder zurück. Die Privatklage eines Lokomotivführers i. R. von hier gegen einen Bäckermeister und einen Rentner von hier cnb-te damit, daß ter Rentner »n einer Geldstrase txm* 30 Mk., ber Bäckermeister zu einer solchen von 100 Mk. und ter PrivatNägrr auf erhobene Widerklage bin »u einer solchen von 150 Mark verurteilt wurden. 1. Berkaus von Brennholz Tie Abgabe erfolgt in beliebigen Mengen von */• Ztr. an vom Lager An den Bahnhöfen tiglim von 8—11 Uhr vorm. und 1^4 Uhr nachm. Bezugscheine werden täglich von 7*»—12 Uhr dotttl und 1/^3—51 2 Ubr nachmittags im _ Stermfioramt, Arbeitsvergebung. Für den Erweiterungsbau ber Frauenklinik ui Gießen sollen unter Hmweis auf den Mmt- sterialerlaß vom 16. Juni 1893 unb dessen Er- gänzungsvorschristen nacholgende Arteuen durch öffentlidxm Wettbewerb vergeben werden. Los 1. Maurerarbeiten, bmmler: ca. 1200 Kubikmeter Sarfffirnnaucrroerf, ca. 1500 Cuabraimeier HohlstrinteckeT'^ca. 70fibmtr. \xnrftrme zu versetzen, ca. 420 Omtr. Gebotkk auszusvaken. Los2. Trägerlieferung: ca. 32 000 Kilogramm I-Träger N. P. (fällt enercl aus). Los3. Zimmerarbeiten: ca 110 fltentc Holz ।u liefern, ca. 4900 Iftentt. Holl werk abjubinten und aufjuidjlagen. ca. 1000 Cmtr. Tachschllung (irr t fällt eventl. aus). Angebote sind verschloßen., mit mtt'pvechenter Austchrift vergehen, bis späteitens Donnerstag, den 14. Juli b. Js.. ovrmrttags 11 Uhr, postfrei bei uns e-.n^urerchm, wo. tte in Gegenwart etwa erschienener Bewerber ecorniet OaODDaDOODDOODaDDOÖDOODOOOOOODa IMOev ieöet All 'ib5fi?tUeg^:?e^Bü.DD?eS mefl die BrüUHdje UDio.-Dniüerei H. taage. ©ieaei Matratzen in jeder Ausführung Beste Derarbeituny! Billigste Preise! K. Bohlinq. Kaplansgasse 14 Werkstatt« für Polfternröbel u. Betten Gegründet 1S7S. Äadt. tebensmittelamt. Darrn ans gäbe für die Woche vom 27. Juni bis 3. Juli 1921. Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot: 2000 Gramm Brot ober 1480 Gramm Mei^ Kg. 2.25 Mk Brötchen Z5 Pf. Weizenbrotmehl Kg. 3.10 Mk Kranken- brot Kg. 2.60 M. — Krankenbrvtbacker: Konrad Wißner, Stemstt. 33; Heinr. Faß, Kmser- Mlee 20: Gg. Paul, Bahnhoßw. 62. — Mehl für Kranke: Kg. 3.30 Mk. (Verkaufsstellen siehe unter Nr. 2.) 2. Mehl, Nährmittel unb Zucker für Kranke: Emmericher Wa'en'Exvedttion, Selterswcg 59: H. Jung Nachf., 9httcrgaffe 11; H. Lublinski, Dammstraße 41; Ludw. Gräf, Sette gesterner Weg 7; Karl Jekiel, Marburger Stt. 25. 3. Sonderausgabe be5 LebenS- mittelamtS: . Leberwurst in l-Kg.-Dosen 4 Mk. bte Dose, Kernseife ^3"X) Gramm-Stück» 3.50 M das Stück. Verkauf erfolgt bis aus weiteres von 8—12'/, Uhr vorm. und 3—5 Uhr nachm. im Stadthaus, Gattenstraße 2, Zimmer Nr. 8 an tttermann. Samstags erfolgt Verkauf nur von 8—12 Uhr Gattem'tr'aße 2, Nebengebäude frühes Otts- . Angebo:sErwgrn^me « ä-s« 30 12 Mk für den Stoma. Für kleing-ba-kl^ Soll! Ml-, ab oez-g-n «A®. . , Gegen Lrankbetten und Blebleuchen schützt rechtzeitige Anwendung bewährter 7082 Desinfekiinosmittel.fr Crcsol, Lysol, Creolin, Chlor und Formalin vorrätig In der Adler- Drogerie. Seltersv. 31, QttoLchaafNachfolaer Gasherde u. Gaslampen empfiehlt billigst Gg. Dahmer Neuenweg 40. "" ßtftntliifit Äoffordmni, jnr ÄMkidirng lliriissikiicrvßilttilikr Vctrikbk. Alle Betriebe, die gemäß 15 des Umfatz- steuergefetzes vom 24. Dezember 1919 Luxus- aegenstände Ixm’teUen, oder nach ß 21 bestimmte Luxusgegenstänte im Kleinhanb.st vertreiben bzw. Leistungen der im K 25 bezeichneten Art ausMren, haben nach § 30 des Gesetzes über ihre Tätigkeit ihrem zuständigen Finanzamt Anzeige au erstatten. Die ?lnzeigen müssen innerhalb 14 Tagen nach Betrieb Eröffnung eistger eicht wer dem Bei bestehenden und bereits zur Anmeldung gebrachten Betrieben bedarf es innerhalb der gleichen F^itt einer Erganzungsanmeldung, weatn ber Kreis der erhöbt umsatzsteueroilichtigen Gegenstände oder Leisdmgoi erweitert ober oerminbert wird. 7084B Die Unterlassung der Anmeldung nt ittawar. Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen, den 20. Juni 1921. Tie Finanzämter (Umsatzsteuerämter'. Bekanntmachung. Montag, den 27. Juni,, nachmittags l.llhr, wird auf t>er Bürgermeisterei Oppenrod 1 diemt-- tauglidjer Ziegenbock wegen Inzucht öffenllich meistbietend oetstcigett. Oppenrod, den 21. Jwn 1921. 7043D Bürgermeisterei Oppenrod. Balser. leistet Sühstoff eflcrtellt Dienste. Gr ist vSM» rdn »bne Iledengeschmach bequem »u venvevbcn, diMß unb bekömmlich Cfine H-patfun®, Ul. -,15, tn(fpnd)f ter Süßkraft von 1 Pfund Zucker Erdäktllch in Rolonwltporro- unb OrMaMM urv (im Kreien) tm Emtig öeu Lk.Znnt, uthrittogS L'/-llst. Redner:^ie Prediger ttreutztamp-Ham- bürg, PeterS-Gietzen u. Stahl-Grünberg. Posaunen- und gemischte Thöre werden mitwirken. 08976 -—- Jedermann ist herzlich eingeladcu. -- — heute Hotel Einhorn Hotel Schütz Sonntag den 26. Juni Familienkonzen Anfang */t8 Ohr abend« 7128c EiNHORN *■<. HD6E8.B Sonntag nachmittag 5—7 Ohr — Fünf-Uhr-Tee =: Neues Orchester. 06842 Ausflugsort Textors Terrasse (Hardt) Gießen Inhaber Heinrich Decherl empfiehlt den verehelichen Vereinen, Gesellschaften und Jtub. Korporationen seine Lokalitäten. Kleiner Saal (vollständig neu renoviert) nebst Terrasse u. groher Gersten- saal zur Abhaltung von allen Festlichkeiten und Ausflügen. - Für gute Speisen und Getränke ist bestens Sorge getragen. Um geneigten Zuspruch bittet Heinrich Dechert, Gastwirt, Fernspr.1056. Sonntag, den 26. Juni 1921 Tanzkränzchen Düste willkommen. Anfang 4 Uhr. CafeXieib Sonntag den 20. Juni, Anfang 4 Ubr: Ws lonioeignogtn Der Reinertrag ist bestimmt für Kinderhilfe. 68 ladet ein (09014) Friedr. Nuvvel. Nur noch heute und morgen: lvl Harry Piel m a lrtw n ■!«», „l__irÄWt IN fs 'I A In Vorbereitung: Lilly und Lillys Ehe Ein Sitteneemflldo nach dem gleichnamigen Roman von Jolanthe Man1-3 10 Akte. Vach lOmonatigem Verbot von der Zensur freigegeben. Harry Piels schwerster Sieg Ferner Henny Porten in: Der Liebesbrief der Königin Ein Lustspiel in 475 Küssen u. 3 Akten. Ab Montag: Der bekannte und lang erwartete HennyPorten-Zyklus l. Film: Ole Faust des Riesen 2 Telle. 7 Akte. 7112c Beide Teile gelangen in einem Programm zur Vorführung sowie das lustige Beiprogramm Gegründet 1901 Fernsprecher 697 Mäusburg 1 zu haben. Empfehlenswerte Marken: 1 Große Auswahl in Zigaretten und Tabaken Mk. Mk. Mk. 60 Pf. 70 Pf. 80 Pf. 1 Mk. Meiner werten Kundschaft zur Mitteilung, daß meine Filiale Ludwigstraße nicht mehr besteht 7122c Mk. Weißbrand Nr. 4 milde Qualität Erfolg. . . . Palacio . . . . Weltruf . . . . Mäusburg Sandblatt. Weißbrand . . . . Gießer Bub . . . . Höchste Leistung . . würzige Qualität Herberts Zigarren iniiHinhhiiHHihHHMniiiiniiHHi'ihi'iiiiiiiiLiiiiiiiiiiiiiirTiniiiiiiiiiiiiiiiiiihiiiiiiiiinnniiHiii'iniiii in bekannter Güte sind für die Folge nur noch . 1.20 . 1.50 2 7108v 6677c 6500 M. Smmlmei« Tische Stühle Bettel Da» Festkomitee. ES ladet ergebend ein echt eichen oder nutzbcmm ftüher bis 11800 M. jetzt. 120, 150 M. usw. . . von 38 M. an AW Wetmbet Der Ueberschutz kommt zum Besten der Kinderhilfe. 09033 Der Vorstand. (etlöifoiiitimor echt eichen oder nutzbaum von 3500 M. an 3|iCI|CjlUI!UCl schwere Speisezimmer, reich geschnitzt, 6500 M. BootHe Vllvarsmivelsschllle Sieben 32 Goetbestrahe 82 Telephon 2064. 11. Juli beginnt ein neuer öfllölaiites- kllMs in Buchführung Stenographie Maschinenschreiben und allen HaudelSsüchern. AuSsührl. Druckschriften kostenlos d. d. Schulleitung. Anmeldungen werden täglich entgegengenommen. ein Posten echte Lederstühle.....150 Schreibtische....... 550, 750, 1250 Bettstellen........ 180, 250, 350 Palentrahmen........von 110 M. Schonerdecken............. 18 7105c 3200, 4000, 5500 M. M. M. M. an. M. gegen T.-V. Dietzen 1846 I wo gehen wir nächsten Sonntag und Montag hin? Nach Grohen- Linden zu dem 30. Stiftungsfest des Radfahrvereins verbunden mit einem Nennen innerhalb des Bunde» Wanderlust, einer Dauerfahrt der ^lchtbundeS» vereine, sowie einem Preiskorso für alle Vereine. Ueö.BorfOhmng 0. BaOtoOrrElaen grobe Bolteöelumgang Eintritt 2 Mark pro Person. 09040 Für gute Svetsen und Getränk« ist besten» gesorgt. vuchenftammholz vnchenscheitholz SlibengarteiiDlolten frei Wald bei (Sieben sowie frei Hauö ab-ugeben Carl Haas jr., Frankfurter Straste 59, Telephon 1682. 6388c schöne Modelle 750, 1250, 1500 M. 2türige Kleiderschränke ....... 450 M. Nachtschrünke.............105 M. Waschkommoden mit Spiegelaufsatz 650 M. Vertikos................ 450 M. Fachmann kann Vollwertig, leisten. Wer daher eine wirklich gute A usbildung für den kaufmännisch. Beruf erstrebt, wende sich an die Hansa- Schule Qießen Seltersweg73. Femr.821 Priv.•Handelslehranstalt von J. Kunzelm&nn, Diplom-Kauf mann und Diplom-Handelslehrer. Einzige Schule am Platze, deren Inh-zugLSchulleit., Lehrer u. Fachmann ist. Halb].- u. Jahresklassen. 4.Juli äs’™ Kurse. Anmeldung täglich. \ Prospekt frei. J □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ 4-Zlmmerwohnung iosort beziehbar ! (9L3N2) In wunderschöner Laae eine» Ladeplätze» deSSreiseö Wcylar maffioe» Landhaus mit Garten ufw. bei 30 Mille Anzahlung au verkaufen. 7121A Walls, Moos h (Sa. (V. m. b.H., BcuSbeim. WM am WoW. Sonntag den 26. Juni, nachmittags 3Vs Uhr Fußballwettspiel T.-V. Berghausen I Vergnugungsverein Thalia. Sonntag den 26. Juni von 4 Uhr ab auf der Liebigshöhe flioBes Smmiell mit M An die Kinder DretzelausteUung unter Beisein der Eltern. WUIIegMOWM Sonntag abend 7'/, Ubr 09052 fiomert bet lirolet Sänger- nnö SiSiiWlgkklertnime *on 11-1 Uhr: Gemütlicher Beisammensein mit Tanz sür Heische Kinderhilfe. ES ladeteinHauS Mrzmg<.r,Weitz.BrauhauS 3teilige Auslegemattatzen, echter Stoff (kein Ersatz), 290, 350 M. Divans von 600 M. an. Veranden, und Dielenmöbel sehr billig. Destchttgung ohne Kaufzwang. Langjährige Garantie. Lieferung ohne Kosten Bahnstation oder Fuhrwerk. Möbelindustrie J. Ittmann (Inhaber A. Drumlik) Bahnhofftrahe 29 . (Sieben • Fernsprecher 1570 5oo6ei'Hilliel'Mol infolge baulicher Veränderungen vom 25. Juni bis 15. Juli gu bedeutend herabgesetzten Preisen in nur guter Verarbeitung liefere ich eichen ob. nutzbaum lackiert von 1650 TL an WWllMl -Z!- ' ecyt nußoaum polten ... „ 3800 UJu „ Dietzen Lich Laubach Juni 1921. Trais-Horloff, Juni 1921. Boonsttatze 16 Dietzen, den 25. Juni 1921. «a. Aenne Lamberth Albert Nold Meline Raab Max Degen grüßen als Verlobte Verlobte t Frankfurter Sttatze 94 Elise Schmidt Heinrich Oßwald Dermeffungsabersekretär Verlobte Manschen Forbach Wilhelm Gruber Verlobte Frankenbach. Juni 1921 Statt Karten! Albert Weißmann Lina Weißmann geb. Levi Vermahlte Dietzen Mannheim Trauung: Sonntag, 26. Juni, Bad-Nauheim Adlers KurhoteL ...........................................-LAL Hlldegard Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hocherfreut an Aug. Siebert und Frau Toni geb. Hagemann. Gießen, den 24. Juni 1921. Hillebrandstt. 14p. 09021 Die glückliche Geburt ihres zweiten Jungen zeigen an Beigeordneter Dr. Frey und Frau Elfriede Frey Gießen, am Johannistage 1921. .................................................. Für die uns anläßlich unserer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlich Fr. Mandler und Frau Lollar, den 24. Juni 1921. Für die mir erwiesene Aufmerksamkeit anläßlich meiner Jubiläumsfeier sage ich herzlichen Dank Hch. Angermüller Bellersheim, 23. Juni 1921. .................-...............-................??», Weißes Brauhaus Giesten, Wetzsteingaffe. Bef.: HanS Kirziuger Eigener Brauerei Ausschank Gmufetjle mein Mnroientlges BeUenblet Verkauf in Flaschen über die Skratze v. Flasche 1—2Mk. ohne Pfand. Die alei.ben Preise im LokaL Noch einige Abende: [09051 Hrolet Sänget- unö stWonier-lrninte Eintritt frei! Eintritt frei! Sonntag Frühschoppen-Konzert. □ aDCLDCaDOaDDOnöaDDODDODDUaDDDDn Gau-Sommerfest 1921 Gissten SffiS unter dem Vretefsexet bet Herrn ikbeimcrm» Dr. llftneer, Orwoinitalblrthwr imWkl IM Mm MWn-rmii M e. ö. n 2„ z. m i W m in firtWt = -■■ Feftfolge: ..........-- Eyon abend» " SiortltiOt AbeMnleWlW mit äinjert bb! Innj II von 6 l.br nachmül. BiilportL AWürmskv In 3ngnBinwpe. Billill- a. HulioliliWf de* 3. Jett Gröhe radsportliche Wettbewerbe IW* auf der Liebigshöhe. Vormittags 8—10 Uhr Gmvfang der Teilnehmer an der Dauerfahrt (3tcl Äasttmrtschast Boller, Babnhofstrade». 9 Uhr: Begin» der >Bar öettbetaerbe. •Udtmlttaofl 1 Uhr: flefttelone des €d)tnu - - - - - Konzert, Tanz« und Dergnügungsplatz. ...... — CinlviMenpaiea« Dauerkarten (nut im Vorverkauf» 6 3J1L Tageskarten: Samsian t Mk.. Sonntan 5 Mk.. Montaa 2 Mk Vorrerkaof; j^af* Amend und lUastwin Voller. Bodnbos- Einiritlopi “lew? ■ (trabe, Bäckermeister Bende, Bahnhofjttahe 12, riigarrenhandlnngen Herbert. Mäuvburg, Noch, Delterdweg, Möler. SelterSweg, Ortfeur Schmidt, Vubiölnftrehe T Auf dem steftuia- grobe fdabrradgardexobe. "MA 7087v Der rMtaambal. lllllinillllllllllllllllllllllinillllllinilllllMMBBMBMBMMM J.C. Wallenfels, GleBen Mer Das Werratal Gummilager 7098c Küchen s •••••• WW Mts na-eres nehmen 1745D wende sich an 7019 AWlSMlWWIlS Moll. zu haben im 7027V Größerer Landsitz 7103c h r r Q ß I. A-: Leo, Ortsgerichtsoorsteher. mit partanlage, Treibhaus, Sarage usw. zu Kausen gesucht. Schrift!- Angeb m. Beschreib u- Preisang. unt. 7039 an den Giehener Anzeiger erbeten. Braunschweig. Landesbaugewerkschule Errlehtet 1831 HolzmindCll- Errichtet 1131 Keü- and Tlelbaa-AbteUui. Baosoruterrleht Anlaai April, Wtateranlerrlelit Bitte Oktober. Auskunft kostenfrei Die Anstalt gehört tu den anerkannten Bangewerkachtilen. (7080A Eigene Herstellung. Billigst W W, «LK » Georg Dahmer Spengler- und Installationsmeister. Dienstag den 28. Juni abends 6 Uhr soll im Neustädter Feld an der Wollspinnerei das Gras von 8 Morgen Wiesen, in Parzellen von je einem Morgen, öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden. Zusammenkunft am Hoftor der spinnerei-Gebäude. Der Elnkael von Betten ist Vertraueneaache! Bettstelle* jeder Art Matratzen, Deckbetten, Kissen, Federn, Daunen, Steppdecken, Keltern, Beltbarobeat m den besten Qualitäten. Ganz außeriewibnl.preiswert Bechdahl.Fraakferta.il., Gr. Eeohenbelmerstr. 10. 1181c WWeMWen der Deutsch-Amerikanischen Petroleum- Gesellschaft OR9ÖO UMiw ioo le* Sorte .Mio* (Ipej. Gewicht cxl 0,730) in flamten ä 20 u. 40 ßlter. Preis z. gl. Mk. pro Liter. äonwirtte Dohmiügs - E nrlWiM inö Brimöüel Schlafzimmer Patentstahlmatratzen Speisezimmer Auflegematratzen Hpielkrauf »» Sporleder, Bonn, Troschelftr. Asthma kann geheilt werden. Svrechstunden tnlSieheu, Bebnboisbotel tfeai. jeden Montag von 10 b’O 1 Uhr. Br. «et Alberta, Spezialarzt. Berlin 8 WIL Achtung! Wer gröhere Spengler-u. Installa- ttonsarbeiten auszuführen hat und bei solider Arbeit Geld sparen will, !! Die Ratten fallen wie die Fließen !! Wir sind In unlerra groben Betrieb bei arosten Vorräten von 'samtn und Saatgetreide sehr von RattenundMausenbeimgesucht wegen der Nähe eine» sVettspeicherS und fällt diele» lästige Ungeziefer »ach dem Genüsse ihre» Arävarai» wie die fliegen. (7 */< */» /> /-______________2«____________ '» ,__ Mk. 8V Mk. 50 Mk. 100 Mk.200 OTL4Ö6 Dlpl.-Ing. Fritz Schilling (Ä Telephon ninOnn Frankfurter Nr. 2040 UICDClI Straße 23 > Mk. 10 ML 20 Mk. 40 Spieibetelltgung bei den die „Patentein allen Knlturetneten“ TNiiiiiim der beste Wir empfehlen fürdie Reisezeit zur Aufbewahrung von Wertgegenständen jeder Art, auch in größerem Umfang, unsere neuzeitlich eingerichteten für direkten elektr. Antrieb toi Bandsägen Hobelmaschinen Herren- u. Damenhüte aller Art werden zum Reinigen, Färben und Umpressen angenommen sichern Sie sich -ei tg nebmern in (Mieden: Buchacker Reuen Baue 11 Frruivrccher 877 Postscheckkonto 6743 Frankiurt a. M. Für fileiniDoIjmflM. Strbfunuöbanfrn liefert Zimmerrüren. Fenster- HauSlüren, Fuh- böden. Fubleiften usw. billigst 5248 Gmll S. müder, 6o(jworenfaötU. Siede». ffär Kleine Kinder in m S Flimm Walltorttraste 63 Fcrnivrechcr 2186 Postscheckkonto 15349 Frankfurt a. M. Weiger“ Strohpressen 'ti£sr.- r • ; Der billigste Kraftwagen sowohl in Anschaffung wie Betrieb. Vorführung jederzeit. Kurzfristig lieferbar Hauptgewinn im krümligsten l‘/i Millionen Mark. LoSvreiS 1 Klasse: Klein &Stiefel Fulda GA Färberei Braubach & Fischer Chem. Waschanstalt Gegründet 1848 Jetzt tot das Wasdicn wieder eine Lust; Im Nu tot die Wfisdie fertig, blendendweIß. wie auf dem Rosen gebleldü. Dabei grobe Ersparnis an Arbeit, Zeit. Seife und Kohlen. tot das beste selbsttätige W aschmittc!! Ober all erMlflkh nur br Original-Packung, niemals lose. Alleinige Hersteller: HENKEL Ä CIE, DÜSSELDORF 68560 Legler Elld Anlage 5 ^crnivrectier 82 Posticheckkouto 15312 Frankfurt a. M. unö Händler Dentfdie Sicatetfro. märte: Salm. Ben- erbarn. Gatbofii.Uia- noll, torgll n. San. 3fl5mai!L3iiü6BBiro. zu OrtBlntil - Soörlt- orelfen lebes Luau- tum etDöllliffl. ’»>h 6n»t teöulf, Gründers In Selsen. Alsfelder Sttnde 10. vromoler poftoerfanö. (impf, mein gron. Lager in Scfen und Herdt» ?entriingen Taftl-uDcziuialinagcll ßeitenuuflen zu billigen Preisen. Holzrecheu v.2,50M.an $. Dnrbtik Raids. Weneaweg 18 u.DIäosbarg B Telephon 2104. «n Mitteldeutsche Creditbank Filiale Gießen UM Grau - Stückkalk stets frisch auf Lager u. ab Waggon. Nur Lahnkalke, die am betten, ergiebigsten und billigstcu sind. P“1 C. Rühsamsn Fernsprecher 1659. " Versicherungspflicht zur Angestellten- verslehernng nach Reichsratsbeschluß auf M.28000 jflbrL Einkommen erhöht! Sefrelung f. Angestellte von der Beitragsleistung durch eine Lebensversicherung bei der Stuttgarter Lebensversicherangsbank a. G. (Alte Stuttgarter) Automobil-Centrale Wilhelm Hamel 275000 ewinne und 4 Prämien über 172 Millionen Mark. - ..... Salle ............................................. Kassenschränke kimmWMe • SAtte zm WmMea an SWd- mWim, AWea «am K.Nrogmann, Sichen Kasienschrank-Fabrik Bahnhofstrahe 30. 6040 Telephon 1401. 2 'ramken zu le 750 000 Mark 4 Hauptgewinne zu je 500000 Mark Vorauszahlung für alle 5 Klallenr Läden: Gießen: Neuenweg 4 ""c Seltersweg 79a Wetzlar; Krämerstr. 10 Wo soll man spielen? In der besten und größten deutschen, PreuOlwch-Süddeatechen, Klaeeen-Lottcrie. dann haben Sie die bellen AuSsichien, zu gewinnen. Ziehong*fbeginn: 12. ond 13. Juli 1921. j* ii ii ii ii ii iiii iiii in im uh ""■111111111111111111111111111'1111111111111'11111111! ine |Louis Rothenberger | | Gießen Frankfurt a.M.,West | = Neuenweg 22 Adalbertstraße 26 = Telephon 176/2124 Telephon: Taunus 4904 = E Alteisen Metalle - Lumpen ■ Papier E | sowie sämtliche Rohprodukte Antiquitäten. ,„v | äiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiimiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiuiiiiiiiiiiiiiiiniiifi • «5 «KS “Sä SS KZ:S wnäigm ffJtS um«,. -M atto '«X rung des & patet aul iW Mcn, aber cS mu> Mier 5m -Wc bessere UntcrW oer Erhöhvn.g des öd !ann man ntfflt WJW fäung bet Megciatz niti zu emfeyM, n jrwiMtaL Aas trifft, so W W Lattd?shildMgsMt« \ nid't betftimmen. Die 3 flto barj m hiner Wri vor Mm barffrtfen' emn nicht die Bern Mitt unmöglich fltirt M Mg. MI vor । Mig unbegründet, e ^rivrnsier. ^Mg. Kc richt recht!) gmanzmrmster H .dorn die Fman^lag machtet, sich, möchte Angesichts der Un'ic lmr. mm die BeM 'Machten Einige Z fichüich etwas höher ^.gckdl, da walfm verlMtnisse geandett gewisien Nnsglttch f M rötgefebte "''■W-' bewibcü aufgt dmnnrileüer fiel, aöe W wn «sinvm D bet (Mr :u erwmen, da sche -e»ms bis zu 24 000 ofe Staffelung also | Won. W eine höher "aeremnahmea föm d-umrd. Nur hl da Ä bezug nur J ™ gehmgen. Taß ^.bknuöle 'sirundbe sulcht M 5elbft wöen, tau das fw ®»i”h mm? iUL mPörtol- 1 M hat für Hutung wfahr^b t"™'« tab ZUMogramm beschäf S"? "'°°neZ «•2« l sSSft, rrutzS KZrü D Word. ?eI b’ÄÄ1 tah ^nieten ‘ SÄ ^egierunq Ni & mit A !in?ten v^Uer g ■ä s AW UM sLtzx Louis Treff & Cie. Gegründet 1827 Spezial-Tuchhandlung Walltorstraöe 17 7076c DDenncvet'S Mrdizlnat- bringend iu empfeOL A — - sie wirkt geradezu f/|/ jV M Art e o Wunder. I. cerM'sen, BFri Irr 1/ Br'vWlr Oremt oef. 1U tmpfehL / w a Zu hab In all. vooth., LA W Droaer und Darsüm Schnille ondAlboins ----c bei Pchmffl Salomon, Schol&trafip. Saison Räumungsverkauf beginnt am Montag, 27. Juni, und endigt am Samstag, 9. Juli 1921 Wir haben die Preise für Herren-Anzug- und Damen-Kostümstoffe bis zu 50 Proz. ermäßigt, darunter 1 Posten Reste, per Mtr. von 40 M. an Hier Möbelfabrik Georg Schwab Spezi alltlt: Brautausstattungen in jeder Preislage direkt ab Fabrik Darmstadt, Heidelberger Str. MMV, Telephon 411 fttr Stiften- bzw. Schmaldreecher. Breitdreecher. Motor- und »ampfdreecher lieferbar. Gebrüder Weiger Wolfenbüttel. 3S8A Auskünfte durch: Oberinspektor Alois Petzei, Gießen. Ludwig- straße 27II.; Hauptagent Karl nenzerling, k Gießen, Neustadt 46. 6977V A LandwirtschastlichL Wldimu.SeMMkU| kaufen Eie vorteilhaft bei MW k.M8. GMklg 1.0. Fernsprecher 10 Aufstellung von Motoren u. Maschinen mit allem Zubehör Mod. Mosldinküsckloiicm n. Stmrituronüalt __________Verlangen Eie Angebot.4765c NorHtanFara-nDiibnuTiii Filiale Ließen 2288c Fernsprecher 2134 PlockstraBe 10 Brennholz ofenfertto, von 5 Zir. an frei anS HauS. 6258 ' J. wellhöfer. Porio 70 Pf. Listen für alle 5 Klassen Mark 5.— bei freier Zusendung. Die Lose der lebten Klassenlotterle waren vollständig audoerkautt, *• -' ' ....... ' ' ‘ staatlichen Loiterie-Ein- ^Hl E Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhehen) Samstag, 25. Juni 1921 M. M Drittes viatt hrsfische Volkkammer 98. 3i B in a. St. Tarmfiabi, 2-1 3uiti. Am lu'i’rtiinqetifcfr: Staatspräsident Ulr.ch, Finantzmouner Henrick, Minister des 3nnem Tt. Hulda, 9ufti*mrntfter von tVrcnlano, die Präsidenten irr Lcutt-esämter und WcgtetungAtoerttcter. Präsident Adelung eröhnet btr Atzung um 9’/< Uhr .In frortietzung der Generaldebatte tum Staatsvoranschlag spricht zunächst Mo. Brauer '»di. Vp Herr Kaul isl m - raten Ausmhrungen, 'oweü sie allgemein poli rischer Natur waren, «ei w weit gegangen 2_ Abg. Stauf den früher betonten fdw> fen Strick zwischen der Me'-rheits- und llnab- «icn S^ia demokatic r*ani6t. Sluck- gegen mmuniflifdxn verbrech» bal er lein Wort '^habt. fflttul: fteine Ursache dazu!) früher haben Sic stet- betont, bab Sic sckrari gegen Umsturzoersuche von rachtS und links Vorgehen- Dtc V.'sctzung der wichtigen StaatMmter darf nicht roeitci- nach bem Muster S.Heängs erfolgen. Ten Ptticklcn, die unS das Ultimatum au fett egt, gegenüber sollte man ÄlleS Trennet* m tben. 6?egat bv Besteuerung deS ländlichen Besitzes mit einer 300pr.u. ftßpjtbcf aus btt FnedenSwertt wird sich der aller - schärssie Protes! erljdr.'n. Wir sind und klar darüber, daß Besitz und Vermögen flarf l^rangczogen werd.n müssen, aber eS muss sich m erträglich n Mrenwn ballen Zum Kapitel Torsten bittet b r Redner, rflr bessere llnte.-fmift brr fröntet zu wegen. An her Erhöhung des Schulgeldes für höhere Schulen tarnt man nicht Vorbeigehen. Hingegen ist dir Erhöhung der Pfleg.-sät* an ben ' ranken inst alten nicht zu empfehlen, mit Ausnahme vielleicht der Irrenanstaltcn. Was btt Universitäten betrifft, so hat ALg Kaul grösseren Einfluß des Lanbesb'ldungsamtes verlangt- ?em können wir nick't beffHramen. Die Wis enfzfxift muü frei bleiben und bars in keiner Weise Einschränkungen erfahren, vor allem darf Hesen biet nicwals allein norgehen, wenn nicht die Berufung beroorram'itber Lehr- käste unmöglich gemacht werden fottT Tre Angü bei Abg. STaul vor orgeschxrrtigen Umtrieben ist völlig unbegründet, er sieht da am frtfen Tage Gespenster, ^kbg. Kaul: Hoffentlich behalte ich nicht recht!) frtnanzmrnisler Henrich: Somtlirhe Redner laben die frinantfage ziemlich ves imiftifd* bc rraeftet. Ich möchte dein nicht eutgegenarbeiten, Angesichts der Un ickerl-eit der Lage int Reich kann man die Vsrh.il tnisse nicht v-'rsichlig genug bcrracknen Einige Steucr.Hhcm werdm voraus sichtlich etwas höher werden, als im BoranlchLag ,-ingesetzt, da roälfrtnb des Druckes sich manche Berliältnisse geändert haben. Da kann man einen gewissen Ausgleich schaffen für an Irre, etwa zu Hoch eingesetzte Bosten. Ich habe bet den Reden immer besonders auf gebot art, wenn das Dort Ein- fomntenffrirer fiti., aber ich mutz sagen, ich habe nichts von ccfttiürn Vorschlägen getort. Von einer Staffelung der Eintzommrsrsiener ist Taum etwas •,u erwarten, da über 90 Prozent Steuerzahler Hessens dis zu 24 000 Wort Einkommen haben, für die Staff chmn also kn.rvv 10 Prozent ut frragc kämen Wh‘ eine höhere Beteiligung an bat Reich?- üeuereinnalMen kckmvsen wir natürlich felvst dauernd. Rur ist da bisher wenig zu erreichen gewesen. In bt.uig aur die Krsnpenckaftssteuer z B. ist da» gefimnen Dost in Hes'en der lcmdwirtsck att» litt benutzte Grundbesitz am ftärffxii belastet ist, trifft nicht zu- Selbstredend wird Sorge getragen werden, ran das Handwerk nicht steuerlnh erdrosselt wird. Dv die Länder nicht zugreifen, kommt io fort das Reich. das ist vor allem bei ber Grunde steuer zu erwarten. Die frrage ber frörsterwoh- rtimgat hat Nir uns ietzt allerdings eine erhöhte Bedeutung erfahren, da 900 .ÜonNnunalforstet hin iirtommen. Wir weiden uns bennadyfi mit dem Bauprogramm beschäftigen müssen. Um die Erhöhung der Bennessungsaebühren werden wir nicht herumkommen. Auf die frrage der Krrchm^schüsie möchte ick nicht eingehen; nur so viel, daß die Regierung einen Rechtsanspruch in Höhe der gan zen Summe nie anerkannt hat. Staats vräsident Ulrich: Der Verlaut der Debatte hat mich eigentlich bis *irm gennlien Grade befriebigt. Wenn die Staatsmaschinerie fo läun, datz keine andere SritiT daran zu üben ist, Jtne es r von den berufenen Volksvertretern geschehen so läuft sie eigentlich recht gut. Ter Boran schlag hat unS m der Regierung schwere sorgen bereitet, und wir sind unS darüber flat gf roden datz die immerhin hohen Ziffern An;iriffSgrün->e bieten könnten. »Eber e4 ist doch wohl allgemein die Sinsickst durchsedrunaen, datz wir mit anderen Ziffern rechnen müsen wie ehedem, wenn wir nicht untergeben wollen. Ein Borwuri ist allerdings wieder erhoben worden, nämlich ber, datz die Re- n'eruna selbst zu teuer ist, datz die Ministerien zu viel EoUcn. Ich meine aber, die Herren die da kritisieren, werden es auch nickt anders maam können, wenn es etwa zu einer anderen Koalition tarne. Herr Dingeldev, der fick schon öfters mit dieser Frage beick^ftigt bat, hat früher einmal gesagt, er habe nölten Verständnis dafür, datz der Regierung einmal die Nerven durchgehen. Das war auf mich «münzt. Ick werde bemüht fein, datz mir heute die Nerven nicht durchgehen. (Heiterkeit., Herr Tingeiben hat aber auch anertanm, daf- Mc R^ qienntg heute mehr Arbeit zu leisten und mehr Verantwortung zu tragen bat, als früher ber Tat sind die Arbeiten heran gewachsen, datz wir mit Tanger TZtitifomcn nickt auskommen lärmen Tie Resforttdess müßten lid) tonst ganz auf die Herwri Geheimräte vertanen. Ick >ag? dieses Wort in durchaus gutem sinn.. Tenn bav ist sicher fü angenehmes Arbeiten wie meine Vorgänger habe ick nicht, und hat es keiner meiner Wegen Zmiächst habe ich st'tzustellen, datz ick durch diese Ausführungen meinen alten ^tanr^ runtr, datz ein Mini ster für Hesien genüge, nicht verlasse. Aber an '^lle nister müssten dann eben andere Resior^chess tteten. Meine erste Regierung wardur^us ru d:' rat einstibi nambaite Besserungen erzielen A-.i ck ckemi'ck.' Werte waren reckt les». 'Bon elektrischen Pavi.r.i stellten sick Helten u GuiHeoumc '• Pro? hörer Auf oem Markt ber Zpeiial papiere wurden Teutidx Dafien, Zellswft Waldhoi und Ctcn« stein u. Mappd tnranat' nv ent.ich HS!er bezahlt Im späteren Verlaufe geriet ledock bas t aes- nhxmt infolge txnt Gewvmrealiiierungra, waiu bk bevorstehende zweitägige Unterbreckun., des Börfemn rkehrs den Anian gab. etwas ins Lckw'.n fen Dagegen ihegen aber Phönix, die anfangs unter Abgaben zu leiden hatten, bet lebhaften Umsätzen nock um o Pro, über ben gelingen Kurs In Taimlerorr.nl entwickelte sick gleick- >alls bedeutendes Geickaft zu anziehenden 5turkn Ter Anlage markt blieb gut behauptet Srnvimt. Otcidvci leibe gcnxmnen •/, Prozent, stell en kich aber späterhin höher. Frankfurt a. M . 24. Juni Tie Haltung war «ick an der AbendbSrfe fest. Es vollzogen fick in ÄffffoiTtt-ufrriaxi Pieren vedckiedcntiick itärfea PreiSerköyungeu, rod ehe sick in ber Hauotjache auf Brauerei- und Masckineniabnfäktren erfttceftrn. Ledevaktien b fonder« Sebert. Südd. Ingbert höher gesuckrt- Hanfwerke Füßen zirka 10 Pro; an- Äicbmb. Im freien Verkehr waren Benz-Motoren bei iirötzeren Umsätzen bis 217.— gesteigert. Daimler nnigc Aktien 193.—. Lekchast wurden wieder Pb. .Holzmann umgesetzt 351 Vi, 352 Deulfcke Via icknien 351.—, Rastatter Waggon 333.—, Neckar Hilmer Fahrzeug abgeidwnädrt 323.— Auf 'bem Montan markt standra Phönix Bergbau 7G8 in Notiz, fest Tagen ferner Mannesmann, Deutsck- Luieniburg. Ricbeck Montan zoa^m bi» ol8.— an. Elektropapiere verzeichnen mäßige Aursaufbeffe ruiigen. Bergmann wurden bis 324> bezahlt Ede mische Werte verkehrten nickt dnhdllich Farbwerke Höchst wurden höher bezahlt. Elbeneldet Farben 351.—. DaS Interesse für Hirsch Kupfer bidt an 373*2—373.—. AuslandSwerte i'eränberten sick: wenig. Der Schlich gestaltete sick lebfaft bei fester Haltung. Ehern Rütgerwerkc lebhaft 113.— plus Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 23. Juni. 24. Huni. Amsterdam. Rotterd. 2366,63 2371,40 2370,10 2374,90 Brüstrl-Dntwerpen . 582,40 573,60 570,40 571,60 Thristiania 1024,95 1027,05 1025,95 1025,05 Kopenhagen 1216,25 l?lti,75 1213,25 1215,75 Stockholm 1597,40 1600,60 1603,35 1806,65 5ess,ngfor, 119,86 120,16 117,10 117,40 Raben........ 345,65 366,35 342,16 342,85 London 263,20 268,80 269,37 296,67 Neuyork 71^4 71,70 72/M 72,20 Paris 671,40 572,60 673,40 574,60 Schweiz 1200,251202,751213,75 1216,25 Spanien . . 945,05 946^5 TOien (altes) Deuisch-Oesterr. . . . 1^72 22,77 13,48 13^2 Prag......... 97,40 97,60 98,40 98,60 Budapest 27,97 28,03 27,57 27,63 Bulgarien — Konstantinopel. . . . — vörftnkurft. Frankfurt Berlin Abend- Abend» Scklutz- Schluß- Lur» LurS Lurt LurS Datum: 23.6. 24.6. 23.8. 2..6. 6e-. Dtfth. flnegsanl. 77,50 77,50 77,50 77,50 4',', Disch Reichsanl. 77,25 77,25 3'/. Disch. Reichsanl. 75,50 4e, Preutz «onfols 70,10 70,25 Darmhä^ier Pank . 177,76 177,25 Deustche Bank ... —320,— 321,- 322,50 Disconto-Desellschaft 270,60 —269,76 270,50 Dresdner Bank. . . 226,75 227,- Nationalbank s. D. . 182,50 18?,- Mitteid. Treditbank. 167,75 166,- 167^0 166,50 H..Amerib. Paketf. . 170,50 170,12 170,50 Norddeutscher Lloyd. 152,- 150,60 150,- 150,- Boch.Gußstahlwerk . f05,- 466,- 480,- D.»Luxemb. Bergw.. 326,— 339,50 325^5 322,75 Delsenkirch.Bergw. . 369,- 355,- 366,- Harpener Bergbau . 534, - 543, — 519,76 536,— Vberschles. Eistnb..B 310,- 311,- 311,- 30",. Obtischlts. Eisenind. . 269,- 270.- 272,- Phönir-Lergb .Akt.. 767,50 760,« 768,- Bad. Anilin- u. Soda 630,- -,- 640,- höchster Farbwerke. 322,- 328,— Elektr.LL.G 284,50 295,- 292.- Schuckert»Werke. . . 250, - —252,— 261,50 Iciien.Guilleaume. . —, — —,— 577,50 585,- Daimler 210,- 220,- 213,- 224,84 Bud.» Gisenw. Akt. . —, — —, — 575, - 575, - Aolerwerke 274,- 280,- 270.50 280,- 4'/. Hest.Staatsonl. . 73.10 73,- Elrktron Griesheim. 301^0 305,- 305,25 308, - Züricher Devisenmarkt. 24.«. 25. 6. vechiel am: Schwerz« Kraut« koLand 100 frl = 196. - 19b. - I)e.itf&Ianb......100 Mk. -- 8^-5 8.22 Wien 100 Är. = 1.16 L07 Prag 100 Är. -- 8.05 8.15 Paris 100 Fr. -- 47.40 47.50 Lantzo. 1 * -- 22.18 22.23 Italien 100 C. - 28.75 28.65 Brüste! 100 Fr. - 47.25 47.30 -Bubapeft.......100 Är -» 130 249 Neuyork . • 100 S — 533.— >94.- Agram. .••••••• 100 Ät — 4OS 4.10 Bukarest.......100 ß. e= 9.20 Marknolierungtn. Datum: 17.IL 23.6. 24.6. Iürich Fr. 125.13 8,25 8^5 Amsterdam frL 59,23 4,22 4^1 ttopenhagea. . Ar 33,83 8,40 8,40 Prag.....••••••• Ar. 117,39 —, — Stockholm Kr 88,8 J 6/J5 -,- Wien............kr 117.88 956,- 960,- London ......... 8H 97,8) 7,28 7,33 Paris Fr 125,49 17,36 17,75 Neuyork I 23^9 1,39 1,38 durfte. Frankfurter £b^ unö Gemüfemarft. Frankfurt a. M.. 24. frunt Der Mark mar sehr gut brfuhren und ^igte das gewöhnliche Bild einer überhasteten «feuiluü der hidijm und auMPäntgrn Händler: gutc Cualimiai lebe iihudl geräumt, geringere longiamer Miridvr U"*1 nock immer von allen Cbüortrn oorberrickeiid Bon i* e- müse srnd besonder» Ervieit rdcklick augelalxtn. von altem Nachlassen ber Preise ronii.t ui jtetfen Es wurden im Ostotzhondel d. zahlt füi Kitschen 2.7O-~3.7O, Himbeeren 4 50. 3vliuuu. betreu 2.UO bis 2 .90 Stachelbeeren 'unreife I 7u—2.--4.bO lomatat lO.Oü, frrjiai l 40— 2 00. iHJbr Äilbai 0..50—0.80. ^vhlTdbi') 40— 1 00, Wirsing 1 ?1 btt 1.-50. Bohnen ö 00- ^.00, Blurnenk.'bl b ll b.M. l :s 6.00, deutsch 2.00—7 00, Gur.'at h. H 3 5T bw 4.50, ideursck 1.50—8 00. Zwiebeln ägppt 2 10. deutsch ' 1.40, Pack 0.50—LOO Müller sche ’^abainftolt. Wa»,erwärme der Lohn am 83. Juni. 15*K (3u einem Teil ber Auflage wiederholt.1 Aus dem Reich5wirtfchaftSrat. Berlin, 23. Juni lWTB Bei der Be tatunp des SauSbalts des Rcichswitl- fckaftsrales im HauvraitSsckutz de - HeW tage- erklärte Geh. Ra: Tckrwarzkopi, die frrn faorfartc ber Muglicba oefl Reick, ivirtschafts- ratf-S beruhe aul einer Veroibnung her Reichs icgterung. Sie sei unbedingt notwendig, um bei» Mitglietera die nötige Fublung mu xn dem ihnen vertretenen Orgcmi'a'ionen v.i nnu sticken Taß für den Dorläuftjm Reickswirtschastö.al an gekaufte frühere Wst^elmsgomnasium tn bn Bellevue ^Ltraste müske für die Zwecke bt? ReichSwirl- schaft-rares noch (teroihe Umbauten rria'nen, bst poc6iv(ichtlid) zu ?ln;ang 1922 beendet fein würben. Zu einer lebhaften Debatte führte bet Ve fckluß des ReichSrateS, bie in ocr Rciierun«v»r- läge angesetzten Beiträge des Rackes für die M u st e r me sf e n in Leipzig von .5 "turnen auf 12 Millionen, für h* Messe in Breslau von 400000 Mark auf l Million, für die Messe in Frankfurt von 300000 Mark auf 2 Mill tonen und nir btc Messe in Stuttgart von 303 000 Morl auf .500 000 Mark zu erbten Mmistenold ektor v. Schlicben trat namens des Reich»,inarnminlste riums diesem Befchlu se entschieden m gegen To* Messewesen müsse möglichst konzentricn werben. Durch eine Erböbung ber ReickSzuschüife für di, bereite beflehenben Messen und ber daraus zu erwartenden Forderungen anderer $:abte für nnu Messen, entsteht die Gefahr der Zeriolitterung und des (Megenananberarbeitcnt ber einzelnen Messen, !vas im Hinblick auf das Ausland und im Interesse ber größten Kutschen Messe in Leipzig oer mieden roerbat müsse. Refevcnt Dr. Ouaas .'T. Bp bcontragte, ben Betrag für bie Mdke in Leipzi.i auf lehn MUltonen Mark fefhmeöen und eine Erlwhung 6er Bä trüge für Breslau, Frankfurt. Stuttgart abzutehnen. Tiefet Antrag wurde vorbehaltlich 'Aendcrungen im Plenum angenommen. Proteste gegen da» Urteil im Hülz-Prozest Beilin, 23 Juni. lDolff.) Gegen bie Scham? rustiz und die verurbestung be4 .'tommu- nisten führet^ Hölz Deranftolteicn nochmittaq- bst v. 51. T T. anb bu- fl A. P. D. auf dem Lchloh- vlay am «-trott halbstündige TemonsftationSver (ammfitng, du? auffallend schwach brfudX wat Lediglich die Fahrstratze zwischen Schloß und hem Neptun brunnen wat von den Anhängern bei bei Parteien besetzt, linier ben wenigen meist imbe- kannben Rednern bemerkte man auch einen halbwüchsigen Burschen Auch an ber Loiser-Wilbelm. GedSchMiskirche versammelten sich twy de» Verbotes bes Polizdprasibemai einige Hunden flam muniften imb Neugierige, die von d^r Schutzpolizei zetstratt wurden Eine Rede BriandS. Paris, 24. Juni. Dolft) Heute nachmittag wird der >1ammerausschuß für auswäNige Angel?gen heilen eme Sitzuna abhaüra. in der Ministerpräsidem Brianb sich Über die Ange- legen baten bet äußeren Politik, namentlich auch über die oberfcklesifche frrage, be Zant- ho nm im Rheinland und dst Cnertiftny auf- sprechen wird Chinesisches Mißtrauen gegen 3onac6 mfo'.ae von Wolken bruazn mehrere Flüsi. ans ihren Ufern getreten sind, io daß es zu find)1 baten Uebeachwemmun-« gekommen ist 22 D ö r f e r s. n b v o l l st ä n b i g unter ben bluten verschwunden, öimbedt von Häusern wurden von dm ratzenden Wassern tytflflerjien und 200 Menschen haben dabei den Tod gefunden. Peulenpest in Meriko. Paris, 23 Juni. Nack einer HavaeMeldung aus Havanna bmdiirt der kubanische 'lonful in Taminco, datz ivahrenb des MonaiS Mai in Dam- pico 37 Tad.-s'älle infolge Beulenpeft gerne! bet wurden In ben ersten Wochen brt Jun roat an Tob?Sfall oro Tag zu verzeichnen. Hebei anbrre menkanische Pwvinzcn äußert sich bet Bericht nicht. — .i । ■„■■■■■■ Mundwasser - Zahnpasta Unterhaltung ♦ Erhebung ♦ Selehrung für die 1 in wni '• vvi u «feil' xv* ’§ 2. 2er Be den Die Mystik der Atmenr. gleichgesttzt, und bi auch äh einer andä> Unter dem Schnitt seiner Sichel rauschte e b r a n d t unter Der Knabe sang zu den silbern btitzen- Streichen der Sense: „Tod, komm Vyrc, ick fürcht' dich nit. Eil bafr.T in einem Schritt. Werd' ich verletzet, so werd' ich versetzet in den himmlischen Garten, aus den alle wir warten. Freu' dich, schön's Blümelein!" den Inder die Aufspeicherung der wertvollsten Kraft, und er roibmrt 'ich diesem Geschäft Mil tiefer Andacht und Hingebung Die hygienische Bedeutung des tiefen Atmens und einer guter Atemtechmt ist aber auch von unserer m.ibcmeu Medizin anerTatni worden, so daß diese indische „Mvitik des Atmens" nvht Nacba!«ung verdient. Ausgrebiaes Atmen ruft eine Art Massage der inneren Organe hervor und wirft auch auf daS Nervensystem beruhigend. Die Muslttn der Atmungsorgane werden zu ihrer hochsicn Stärke aus gebildet, und eS kann auf diese Weise die gcnv Lebenskraft erhöht werden. tragungen aus den Brahmanas und Upanischaden, die der BroSlauet «°tk.:Mchen Stang, Stangenrod ttnrb $ftt: SöntnoW An dnS Pch Wir haben mhrungsvvrschrij M sink», Kbntrvl Händlern das P. otttv^echandlung Gießen, 2 --Krei tragt er es, p ;n erteilen- ihr viel färbige RSselcin, ihr stolze Schwertlilien, ihr krause Basilien, ihr zarte Violen, man wird euch bald holen. Hüte dich, schön's Blümelein!" Die fetten, haarigen Berghummeln brummten herbei, flogen um den vlattgedrück- ten, sonderbar kleinen Kopf des Mähers und läuteten ihm in die wächsernen Ohren: ,Hüte dich, schön's Blümelein!" Er lächelte verles gen, seufzte dann tief und schneuzte sich voll- Schwermut in sein rotgeblümtes Taschentuch. Da fang der erste Mäher, der braune Knabe mit den Hellen Augen, und seine sil^ berne Sichel flog klingend über das hohe Sommergras. Er sang mit seiner tiefen und vollen Stimme, die der Bergwind aufnahm und mit leichten Händen hinübertrug in die von Tau und Sonnenglanz erfüllten Morgentäler. Von den Felsenwänden der Berge löste sich das Echo, und die tausendfältigen Stimmen der Alpeneinsamkeit erwachten, hoben sich auf und brausten wie der friedliche Sturm einer Orgel über die von Morgenwolken überflogene Hochwiese. _______________ ______altmdischer Philosoph" soeben in der bei (Eugen Diederichs M Sena erfcfiinenb.it Sammlung . Religiöse Stirn#» men der Völker" veröffentlicht. Die Gottheit des Atmens ist verkörpert in dem „Prana", dem „Stauch", dem Lerm deS Ms Stimme überschlug sich, so ba% er gnälend der Fistel weitersang: ,Lhr hjchsck Lavendel, RoSrnarem. ttgen Tätigkeit geführt. Der Jnhw versteht meisterhaft eine bestimmte „Atemtechnik" austzuüben, und wie ^utc unsere Besten bewundernd zu den Füßen des indischen Weisen TaZore fitzen, um von ihm bie Harmonie öfüidjen Weltgesühls *u erlernen, sv könnten wir auch in Mehr praktische Hinsicht von den „Vogts", die die Geheimwilsenschaft des Boga ausüben, manches übernehmen. Auch unsere Aerzte empfehlen „tiefes Atmen" und besonders jetzt, h» die Lungenerkrankungen so furchtbare Opfer fordern, ist eine Hebung imb Stärkung nnse- rer AtnrungSorgane besonders an Platz. Aber während der aufgeklärte Europäer im Atmen nur eine „Sauerstoff Frage" sieht, ist es für den indischen Weisen eine mystische Kunst, biarh die er stärkste Konzentration b.-r geizigen Kräfte, Selbst- zuckt. Glück und sogar ©ittlidtfät erlangt. Diese Mystik des Atmens, die doch einen so wichtigen hygienischen Hintergrund hat, tritt uns entgegen n einzelnen wichtigen Stellen der schönen Heber- Der Atem, das Zeichen für das Leben des Mensckien, genießt bet allen Naturvölkern befcmbere Verehrung und wird vielfach für den Sitz der Seele gehalten. Die Inder haben bteic Lehve vom Atem beonbers eingehend und ttefsinnig ausgebildet. Das Wort „Attnan", das Eltern und.yi^ gleich Seele bedeutet, ist in den Hpanischaden, den heiligen Büchern der indischen Religion, mit dem „Brahman", dem Begriff für das höchste Wesen Verehrung des Atmens hat Das Lied vom Schnitter Tod. Von Carl Martlaun.*) Da der Morgen kam, rastete die Nonne Gudule auf einer blumenüberblühten Hochwiese. Mit der Sonne kamen Berghirten, die Wiese zu mähen. Unter der Sense ftel das zitternde Rispengras, der rote Klee ' verwelkte und der hochmütige, blaue Rittersporn zerbrach wie Glas. Die Nonne saß und schaute den schweigenden Männern zu. Heber ihnen stand die Sonne grell und gelb im klingend klaren Himmel. In grünen, rauschenden Garben fiel das Gras den Mähern vor die Füße. Einer von ihnen, ein sonnenverbrannter Knabe mit blauen, fröhlichen Augen, begann zu singen. In die zugleich trotzigen und schwermutsvollen Worte seines Liedes siel der graustämmige Hochwald und die unter den Sicheln verwelkende Wiese mit Rauschen ein. Die wil- den Hummeln läuteten ihr Silber dazu, und goldgeflügelte Bienen summten um die well> ferne, verzauberte Morgenstunde. Der Mäher fang: „Cs ist em Schnitter, der heißt Tod, hat Gewalt vom höchsten Gott. Heut wetzt er das Messer, es schneid't schon viel Miet. Bald wird er drein schneiden, wir müssen's mit leiben. Hüte dich, schön's Blümelein!" Aus dem unter der Sense rauschenden Gras flog eine Lerche auf. Sie warf sich hinan in den blauenden Morgen und schickte ihren fiebenfarbigen Triller mit vielen Grüßen dem» wehenden Wind nach. ,Hüte bich, schön's Blümelein," sang sie. Unten klangen die krummen Sicheln zusammen, und der zweite Mäher, der ein kleiner, ausgewachsener Mensch mit einem Strunk von schwarzen Barthaaren in dem gelben Gesicht war, sang: „Was beut' noch grün und frisch dasteht, wird morgen schon hinwvayemäht: Die edlen Narzissen, die Sterben der Wiesen, die schön' Hyazinthen, die türkischen Binden. Hüte bich, schön's Blümelein!" ein Flug junger Wachteln auf. Sie flogen klagend und erschreckt über die Wiese und verbargen sich am Rain unter dem blühenden Klee. Heber die Sichel des Mähers rann ein dünner, roter Blutfaden, und die Wachteln schlugen im Klee: ,Hüte dich, schön's Blüme- letn!" Da hatten die vier Mäher rund um die ganze Wiese gemäht und nur das Plätzlein verschont, auf dem die Nonne Gudule mit wunden Füßen und weinenden Augen in ihrem weißen, vom Nachttau benetzten Habit saß Sie schulterten ihre Sensen und gingen schweigend einer hinter dem anderen hinunter ins Tal, aus dem schon die Mittagsglocken herausklangen. Und da es wieder still wurde, flogen die Bienen in goldenen Kreisen um die hohe Sommerstunde, und das von Bitternis und Angst erfüllte Herz der Flüchtigen schlug laut. Um sie welkten die hundert Farben der Wieser, und sie selber saß in den weißen Kamillen, dem rotverblühenden Klee und dem blau zur Erde heruntergebrochenen Rittersporn wie auf einem Grab, um das rings die hohen gelben Königskerzen brannten, Da erhob sich die Nonne Gudule. Sie trocknete ihre Tränen und ging, auf ihren Stock gestützt, den Berg hinan. Sie fiel über die Steine, die auf ihrem Wege lagen, raffte sich auf und floh weiter. Sie wußte nicht, was ihr Sinn war. Sie flüchtete vor ihrem voll Unruhe schlagenden Herzen. Die Nonne Gudule, die ausgegangen war, die Welt zu suchen, klomm auf den Fußpfaden der Jäger und Hirten zur Einsamkeit empor. siäierungsamt 1 amt entscheidet mit enti'MllM § 5. Für di 125, § 127, § aerlichmmjM'd! § 6. Mr dc frfrriftcn der Rei< vor Dem Versicb biv 1686 iniö §1 ckvas anderes vr 5 7. Ter W gestellten Entschä numgen über bi vember 1912 uni angewiesen. § 8. Führt I geschriebene Prüf nehmern intb Be ren Ergebnis, h fo bat ihm bet der Reichster sich Für das wc und das Spcnll sichermtgsordnun § 9. Dir V Kalenderjahr 19 Das Ergebnis Reichsbersicherm Berlin, den Tas Seidt&erf; So wirb der Atem als Sitz und Ursprung des Lebens in der in bi f (bat Philosophie vor allen andern Dingen gepriesen. Das große, dem Le- benshauck gewidmete Lied be» Atbarvaweda feiert ihn als den Herrn deS MlS. Auf üm beruhe alles. Im Mutterleibe atmet bei Mensch aus imb ein. Wen der Lebens bauch anrr eibe, der werde wiedergeboten. Wie Ohr, Auge, Manos ihr kosmisches Gegenstück in den Himmelsgegenden. in Sonne und Mond haben, fo der Hauch ‘im Wrnde. Immer wieder wird die Ucberfegenbeit des 'Atmens über alle andern Sinne borgeiteilt. So nimmt der in Müdigkeit ve:wandÄtt Tod alle Sinnes- organt der Reihe nach in Blitz' nur ben tn bei Mitte befindlichen Hauch verschont er, weil bieser der wichttaste ist. Ebenw ist es im Kosmos: Feua, Mond und Sonne erben zur Rast, aber me der Wind Qm Wind fahren die Toten aus dieser Welt und gelangen in den Himmel Wer das weiß, wer tn dem Hauch bcrs Bo täglichste er- kennt und des Hauches teilhaftig wird, dessen Wesa' Erkenntnis ist, der geht in den Wind ein unb gelangt, ymr Aetber geworden, in die Htmrnciswklt, wo die unsicrblichen Götter sind. erreicht er das, was die unsterblichen Götter boL£n. Es wird unsterblich, wer das weiß. Die Mitnahme des w^uma" m ben Körper bedeutet -W luinöten £du ^ers 3* =•«< I ^en Sn'fL 25’: $n»e ^°Nchaf * d e?°H°K ben । S der t Eine vorgeschichtliche Aextesabrik. Daß das Steinzeitalter schon große Fabrikanlagen gekannt hat, in denen Tausende von steinet- nen Geräten angefertigt wurden und aus denen sich rurgeichichtllche Morschen in weitem Umkreis mit ihren Arbeitswetfjaujot versahen, beweist ein hoch« bedeutsamer Fund in England, der in den wissen- Kreisen das größte Interesse erregt. Der btahmonfCT H. Warren entdeckte durch Zufall am ?lbhong eines Berges rn Eamarvonshire etrnren steuizertlicher Aextc und legte dann in fovg» laltt^i. Au-tzrabungsarTeiten eine vorgeschichtlich öxifrru frei, die sich über ein Gelände von mehr als Mlndeit Hektar ausdebnte. Man ftteß auch auf ^bitten von Anlag?n. in denen wohl die Verfertiger oer Aexte g'wohnt haben mögen. Eine ganze Anzahl englischer gelehrter Gesellschaften hat sich bei der ^H^^mtung des Fundes beteiligt, und man hat be lebten en,Jxm den überaus zahlreichen Gegenständen kleinere Sammlungen in andere Museen Eng ands des Festlandes ab^ng -ben, danrit auf diese Weise me Werkzeuge der Fabrik mit anderen steinz-ntlichen Gatten verglichen n-etben können. Man bi näm h* bereits einzetnc Fabrikate dieser großen pcä Mstoriichen Anlage in ziemlich weit entfernten Gegenden gefunden, und so besteht kein Zweifel, daß solche grofajL steinzeitlickni Fabrikanlagen weithin bekamtt wo nen,und daß die Urmenschen von überolk. her herbeikamen, um hier die Geräte zu erwerben, die sie brauchten. Insekten-Athleten. .Ein Pferd, das 1500 Pfund wiegt, Tarnt durch, ichnittlich ein Gewicht von 2*/? Doniven ziehen. Die Ladung, die es ßonbringt, ist also etwa fünfmal so gwß.als fein Gewicht. Aber das Pferd, das wir für ein sv hervorragendes Zugtter baltai, ist nichts Segen eine Bi.'ne, die zwanzigmal so viel wie ihr Gewicht ^u tragen vermag, oder wie eine Raupe, Von bet man nachgewiesen hat, daß sie das Fünf, undzwan zig fache ü-res Gewichtes bavonschLepot. Eine Sckmeißffiege, die man auf ihre Tragkräfte hin geprüft hat. zeigte sich sogar fähig, mehr als das loOfadje ihres geringen Gewichtes fortzu^ schleppen. Alle diese Tiere übertreffen nicht nur das Pferd, sondern erst recht den Menschen ba weitem, und daher gibt es noch andere Insekten, die noch stärkere Kräfte entwickeln. Eine Küchen, schabe,, die zwei Gramm wvi, war imstande, ein Holzslück ävrtzubewegen, dm- 200mal so viel wiegt. Gäbe es einen Menschw, der tm Verhältnis eben^ viel Kräfte hätte, wie dieses kleine Insekt, so würde er imstande sein, eine mit 8 Tonnen Kohlen beladene Lore emporziuheben. Was die Beweglichftit anbetrifft, so ist das Insekt ben Menschen ebenfalls sehr überlegen. Es gibt einige kleinere Arten von Heuschrecken, die 200 mal soweit springen, als fit lang sind. Um die Heuschrecke hei ihren Sprung^ leistunaen zu übertreffen, mußte cm Mensch fast einen halben Kilometer weit springen. Wir betxnm* bern bie erstnunlick« Flugkunst mancher Vögel, wie her Schwalbe ober der Lerche. Aber cs gibt Fliegen, die sich viel schneller fortbcroegai, fo ickneff, daß wir ihr Schwirren durch die Lust kaum mit den Augen verfvlaQt können, und dtc bei biefer Füughewegung eine Muskelkraft entwickeln, wie lern wideres lebendes Waffen. Auch was Baukunst und'Ingemeurwesen anbetrifft, skehm manche Insekten den Menschen nicht nach, >a sie übertreffen sie sogar, wenn man ihre Kleinheit in Betracht zieht. Die Termiten ober weißen Ameisen errichten Hügel in einer Höhe von 16 Fuß, btt so roibew ItanbsfälKg sind, daß sv schwere Tiere wie Büffel auf ihnen herumtramPeln können, ohne fie w zerstören. Die Ehvops-Pvramide hat eine HöL' etwa 90 mal so groß wie dm eines Menschen, aber bie Termitenhügel sind mehr als 600 mal io hoch als ihre Erbauer. und Deutichland versieht, der zurzeit täglich 80000 bis 100 000 Worte beträgt, arbeitet das Versuchslaboratorium von Telesunken auf demselbenGrunb- stück bereits mit einer Antenne von nur 8 Meter Seitenkante und ist ebenfalls bis zum Schreibempfang gekommen. Ein besonderer Vorteil der Rahmenantenne liegt darin, baß man mit ihr genau die Richtung der gebenden Station ermitteln kann. Steht per Rahmen so, baß er der Geberstation die Kante zudreht, nimmt er gar nichts aus, dreht er ihr die Fläche zu, empfängt er am meisten. Eine praktische Anwendung dieser Erscheinung ist der Telefunkenkompaß, durch den es möglich wird, bei Narht und Nebel vom Schiff aus die drahtlosen Landstationen genau anzupeilen. Eine andere praktische und immer mehr Verbreitung finbende Anwendung ist das b r a y i l o s e Zeitsignal für Uhrmacher. Der einzelne Uhrmacher bekommt einen winzigen Apparat, kaum größer als eine kleine Schwarzwälder Uhr, und ist dadurch in bie Lage gesetzt, bie täglich mehrere Male von ben Senbstationen gegebenen Zeitsignale auf Bruchteile einer Sekunde genau auszunehmen und seine Uhren danach zu richten. Eine andere zurzeit geplante Anwendung wird ein regele mäßiger deutscher Zeitungsdienst sein, der von der Großstatton Königswusterhauscn aus bedient werden soll. Tie einzelnen Redaktionen würden dabei auch nur eine sehr kleiiie Station mit einer im Zimmer unterzubringenden Rahmen- antenne erhalten. Es ist geplant, diesen Dienst mit Hilfe der drahtlosen Telep^onie durchzuführen, so daß jedes Redaktionsmitglieo die Nachrichten in deutlicher Sprache abhören kann und es nickt eines besonderen in Morsezeichen geübten Telegraphisten bedarf. Auch diese Organisation dürfte in sehr absehbarer Zeit ihre prattische Äroch- führung finden. Neuer von Telefunken. Die Leistungen der dralstlosen Telegraphie sind einerseits durch die Stärke, das Ausstrahlungsvermögen der Sendestatvonen, anderseits durch die Empfindlichkeit der Empfangsstationen bedingt. Es bedeutete einen erheblichen Fortschritt, als man nack brr Entwicklung her tönenden Funken baju übergehen konnte, bas Telephon als Emv- fangsapparat zu benutzen. Aus dem Grunüe, weil das Telephon für die hier in Frage kommenden schwachen Wechselströme so ziemlich der empfindlichste Empfangsapparat überhaupt ift Ein richtig dimensioniertes und zweckmäßig eingestelltes Telephon gibt, wie Hans Dominik -Zchlen- dors int „Technischen Tag" (Verlag August Scherl, Berlin anschaulich schildert, noch einen deutlich vernehmbaren Ton mit einem Energieverbrauch von einem zehnmMivnstel Watt. Diese Energiemenge ist *iir unser Vorstellungsvermögen unfaßbar klein. Zn der landläufigen 25 fertig en Glühlampe verbraucht man 25 Watt, die elektrische E'^rgie, die eine solche Lampe zum Brennen bringt, würde also genügen, um in 250 Millionen Telephonen gleichzeitig hörbare Töne zu rnzeugen. Durch die Benutzung des Telephons als Empfangsapparat kam man dazu, Entfernungen >wn Nauen bis nach Sayville von rund 6400 Kilometer unter Verwendung gewaltiger Senve- antennen und ebensolcher Empfangsantennen zu überbrücken. Der nächste große Fortschritt wurde bann durch die Erfindung und Ausbildung der Elektronenröhren erzielt. Die Elettronen- nöhren ähneln äußerlich etwa elektrischen Glühlampen. In einem bis an die Grenze des heute Möglichen evakuierten Glasgefäß befindet sich ein glühender Wolframdraht, dem eine kalte Metall- olatte gegen übersteht. Unter dem Einslusst der Glut werden bie kleinsten Teilchen negativer Elektrizität, die sogenannten Elettronen, zum Teil ans dem glühenden Draht hinauSgettsteben. Sie umgeben ihn in Form eines Elettronenschwärms, der sich äußerlich als negative Raumladung doku- mentiert. Man legt nun ben negativen Pol einer kleinen Hochspannungsbatterie an ben glühen den Draht, den positiven Pol an daS kalte Meck Unter dem Einfluß der Batteriespannung wird die Glekttvnenwolke m der Glasrölw' vom Glühdraht zum Blech getrieben, es findet eine elektrische Strömung durch daS Röhrenvakuum hindurch statt. Damit allein wäre natürlich gar nichts erreicht. Der Witz der ganzen Erfindung liegt in der Anwendung eines dritten, gitterförmig aus- aebilbettm Poles, bet sich in der Mhre zwischen dem Glühdvaht imb dem kalten Blech befindet, und an den bte Spannung der durch die Luft ankommenden und in der Antenne der Empfangsstation eingefangenen geringfügigen elektrischen Energie her Sendestation gelegt wird. Diese Span- «ungsschwankungen am Gitter beeinflussen nun heu Elektronenstrvm in der Röhre sehr stark. Sie wirken gewissermaßen als eine ' steuernde Kraft, welche bie cruS her Hvckifbannimgsbatterie am Em!> fangSort stammenbe Elektrizität genau im Rhythmus bet ankommenben Fernwellen pulsieren läßt. . Man leitet also diese geringe Fernenergie nicht ' mehr direkt in ein Telephon, sondern man benutzt sie in der Elektronenröhre, um dort größere, aus einer Lokalbatterie stammende, Energiemengen zu steuern. Deshalb bezeichnet man die Elettrvnew- röhre auch geradezu als ElettrvnenrelaiS. Mtt einer Röhre läßt sich etwa eine Verzehnfachung der Wellenevergie erreichen. Die Technik ist aber weiter auf den Kniff gekommen, mehrere Elettronenröhren hintereinander zu schalten, und zwar in der sogenannten Koskadenschaltung, bei der sich die Leistungen der einzelnen Röhren potenzieren. Zwei Röhren verhundertfachen also die cmthmwnknde Energie, bm Röhren bertaufeni^ fachen sie, vier Röhren verrehntausenbsachen sie. Man kann btefe schöne Schaltung freilich nicht ab infinitum fortsetzen, weil bei ber Verstärkung neben ben telegraphischen Zeichen naturgemäß auch allerlei unkontrollierbare Raumschwingungen verstärkt werben, bie überall in der Welt im Aether umher- sckwirren. Es ist vielmehr nötig, zwischen die einzelnen Verstärkergruppen Schwingungstteise zu setzen, btc nur die wirklichen Telegraphierschwingunyen durchlassen, hingegen alle fremden Raum- schwrnaungen abdrosseln. Mit solchen Anordnungen ist eS dann aber möglich, die an kommende Energie doch noch ohne störende Nebenerscheinungen zu verhunderttausenbsachen. Für die Praxis bedeutet bas enorm viel. Unter Beibehaltung her bisherigen großen Sendestationen ant ihren gewaltigen Luftleitergebilden wird eS möglich, die Empfangsstationen unwahrscheinlich Vein zu gestalten und mit Luftleitern für den Empfang aus Amerika oder Afrika auszuftmmen mit denen man ftüher kaum die Zeichen über wemge Kilometer hätte aufnehmen können. Bevor auf diese Verbesserungen näher ein- gegangen wird, muß noch der dritte große Vorteil, me Verwendung fogenannter Rahmenanten, nen für ben Empfang, erwähnt werben. Die Antennen ber Senbeftattonen sind offene Draht- gdiübe, DrM)tc, die in möglichst großen Höhen über dem Erdboden auflgefpannt sind und die blind m der Luft enden. In ihnen schwingt die von den Maschinen der Station kommende hoch- rrequente Energie und strahlt dabei elettrische und magnettsche Wellen aus. die nach allen Rich- tungen mit Lichtgeschwindigkeit durch ben Rwlm JorteUero. Lange Jahre hindurch benutzte man für den Einpfang dieselben Geb.lbe, die durch die auf Ne trettenbe elettrisclie Energie in ähnlicher Weise Sunt ganz leisen Mitschwingen gebracht ipuibat, nnc etroa eine Stimmgabel, wenn eine Gabel in ter Nähe angeschlagen wird. Znzimlchen ist man nun dazu über gegangen, für den Empfang nicht mehr foldx offenen Luftdrähte sondern einen gesckloisenen Draht zu verwenden, der tn mehreren Windungen übet einen auavra- Dolzrahmen gewickelt ist unb an dessen betben Ercken bie Emvfangsapparate angescklossen Yverdon Em berartiger Rahmen mit 40 Meter ^eitenkantc, 57 Meter Diagonale steht in der flT0t$cn Deut)(Den Zron.^rGbiocntFfdUfl^fiQt on in Alt-Geltow bei Potsdam £ie ankommende Energie in dieser vethal:ni.>m.ißig Nkinen Antenne (im Verhältnis zu den 260 Meter bokm Funk n türmen in Nauenl genügt bet ber Verwendung der erwähnten Elektronenröhren, um -Ogar auf bas empfinbliche Telephon zu verziänen und einen hetriebsmäßigen SckreibemtKang durckzussthren bei dem Morsefarhschretber die Depefchcn unabhängig von ledem Hörempfang niederfchreiben Währeno Transrtidio in Alt-Eleltow mit dem 40Meter- MaHmen den ordetMichen Bettieh zwifcheu Lmerika I Gesang unter den Sternen. Bon Victor Meyer-EckHardt*1 Mich Hat ein Fr enden schein befangen, seit ich der Klagen all vergaß, zum ersten Male sonder Bangen, o Herr, yi deinen Füßen saß. Seit ich nicht mehr in eig'ne Vein und eig'ne Lust dein Walten binde, ward mir das ganze Leben linde und froh bin ich, dein Kind zu sein. Da du zum dunklen Bett der Schmerz« den wilden Wand'rer bingebcuat, da hast du mir van Her^ zu Herzen all deiner Wege Sinn gezeigt. Du löschtest alle Lampen au3, ich sah nicht Nähe, sah nicht Ferne — da Avgen oben deine Sterne und brachten mich zu dir nach HauS. Nun dünkt mich: zwischen allen Winden hast du dir Boten aufgestellt, die sammeln treulich und entzünden au? tausend Seelen deine Welt. Nun weiß ich: tiefster Liebe bar ist keine Qual und keine Wanne — du Sturm und Nacht, du Gütt und Smme, in allem bist du wunderbar. Der du den Schweigenden beraten, hen Kindlichen geadelt haft, nimm an zu deinen Sternentaten der süßen Tage Rest und Last Nimm alle, die du heute gönnst, die Lieben, voll in deinen Willen: mit Tod und L-eben laß uns füllen das.Firmament, in dem du brennst. *'■ Wit entnehmen diesen gehaltvollen Hmmm» hem Gebtckttxutd „Der Bildner" ton Victor Mara>Eckbardt (Eugen Dteberichs Verlag-Zonal Am das Versbuch des hingen tbrinsichen Dichter* werden roir noch besonders zinhpGi'M'U'n gültig -mb, wen seiner Wte etulegt. ^as tz amt ist zu bezei Zuständig 1 seiden IM t btidieib hes $e § 3. Der 135, 136 h § 4. Gegen einem Monat i -1. Führt rcchniing » :Hente dem w“ Der dritte Mäher war ein alter Mann: der Sommerwind spielte mit seinem weißen £>aar, und die Sonne brannte sengend auf Femen von der Last schwerer Jahre gekrümmten Rücken. Der Alte hielt die Sense in den harten, knochig um den Stiel gekrallten Händen wie ein Grabscheit. Seine saft ousgelösch- ten Augen sahen klar in die brennende Sonne, und er fang mit seiner tiefen, zitternden Gre^- sensttmme: „Das bimmdfatb’nc Ehrenpreis, die Tulipanen gelb unb weiß, die filfrmnt Glocken, die goldenen Flocken sentt alles zu Erden — was wird daraus werben? Hütt bid), schön's Blümelein!'' Vor feinen Füßen schlug ein Rabe mit Krächzen empor, und der Alte mähte wie über Grabhügel. Der Rabe ruderte mit auS- aewannten Flügeln zum dunkelstarrenden Wald und schrie: ,H)üte dich, schön's Blümelein!" Der nun fang, war ein komischer kleiner Wichtelmann mtt einem Bart von färb- 10-5 verfilztem Flachs und einem ungeheuren Buckel. Er mähte mit einer unschicklichen und gänzlich nutzlosen Eilfertigkeit, und feine ■ Erntestvmmmgsbüd aitircfonm wir erner |dyr rttnen Legende wn Carl Marila.in- „Die Nonne von Saint-Saphonn" die in dem E-ammolvuck neuer deutscher Amniboi Der SSwSySf* (Vertag Waltet Sttfen, -Ltuttgan-