Donnerstag, 24. März 1921 Erstes Blatt M- Jahrgang a «leihen uiw einiutranen fhtb £*irr»:i "*rft ball alle Einnahmen au» tüilei! brr 7tri ‘ *3xe Guanterc imüd^oga. axt ux ber SdmbncH'.Ki bet eman dantoediel mrirrr lote und ^enainbcte. iw Statuttr auf löten brr fltt-gtrvrr ’inb unfxfanm Aur Stunde in frin 5:r gebären Do» Arbeitseinkommen mindert ädriger Kinder m (Frgän*unfl tiefer Tmficbnft r.a.tr er ritten nr-.- teren Unrrriaien Die beitidr 91en-rang ut bereit, für btt in ffrrer Tetfidxitt nrtbaLmm An- gaben idbrifnüti unb mündlich weiteren BewetS anuntrtm Senn auch über eirietne ber cuf Grund be» ÄrriM» 23ä von Teetidlmib getätigten tufenm^oi Beipteckungen zwi chen b-t ReparationSbnnrn'. ion und der Srieg^a mv um stattgeiutchrn baren, o ist turfj über bw wemtbrü dieser fiirferangm bir beut’Cb' Regie- nmg von ber StejxnmiorJVmmi’ibn noch mit gebert n»rbm. 2« Note ber Reparuxxtüonunifhon vorn lo. b. Mts. io den be Zahlung non 12 Milliarde» Die Einnahmen der freien Berufe au» dem I zahlen soll, roäbrenb die Gesamtsumme von •afenbrriabr 1920 erscheinen unter Ziff 2. Diefe 12 Milliarden spätestens am 1. Mai zu ent* Lstichtigen werben im allgemeinen berechtigt fein, richten ist rmr dir tad'ächlichveminnahmtm Beträge ein tu- Das „Petit Journal" nimmt Kenntnis ^n^nH'^rinrr^ft'dMrnti’irfi^brr^rflhrtv»I bon einer Meldung der „Täglichen Rund- benmrfl ’ann aus einer gelegentliw teröeratungl _ j, k-«.h4v* «.'..„«rnnn rrfLirt te» Ein'vmmenstniergefetzer a b-w g i beiten Reaie- ,lhau »wonach die deutsche Regierung erklärt - naSerkl irung birer -Schluß geio-ren nrrbm Die l'abk, st e sei N id> t i n Oe r Ufle, d ief C Zulässigkeit obigen Beriahren» sollte hiernach dann1 3 Ä f " ** ” °*w ^Aa snut! ast sein, wenn angenommen werben könne, hifi tue Außenstänbe am Anfang um Ende eine» Sabre» etwa die gleiche Höbe höben Die bi? heute roch au»flcfcenb.*n AuSfüdnmgsb st mmun en zum Einfrmmcnfteurrnefeb sollen bie en Fall besonder» rrgchi. doch bürte nicht» dagegen einzuwenhen nrin, wenn bw betreffenben Pflichtigen in der Seife schon setzt verfahren. kaum mögliche Au-gäbe barstellt, schon wegen der Hüne der Frist unmöglich. Selbst Berlin, 23 März. (Wolfs.» von deutschen strieg»l a sten ko m m t ssio n in Pari» vt Heute ber Reoarationslvm v i> s rin cme Note Übergeben worben, in ter es Heiu gefotzt worden und Habe zu einem Meinungsaustausch zwischen den Alliierten geführt. Man müsse damit rechnen, daß die Weigerung, zu zahlen, eine Verschärfung der Zwangsmaßnahmen nach sich ziehen würde und datz die Alliierten keinerlei Ber* hr drittle. bie er an feinen in flfu»bCbcm-l be'uxb» I cheu Sohn leistet nicht an 'rmon_ Einkommen Air «en. wie auch andererseits ter ^obn bitrnnt richt besteuert werden kann. Ander» hegen tedock xc Verhältnisse, wenn der Vater im Tenhcbcn Reich überhaupt nicht ober nur beicftränn neuer* .'süchtig wäre. In biedern Falle mützte ber liehI m Teulleben Reiche aufbaltenbe sobn ben erbal- CTten Zuschutz versteuern. E n Auslän!« z. B . ber m Teutfchev. Reich ftubiert. wirb wnach mit den I •mpfangenen Zuschüssen steuerostichtig. Leistet bin.wgcn ein Vater an eine oerbetrarere lochter Zuschüsse, die zur BestrriQma des r.ede"- -' xnterbalte» bereiften bienen, so in ber Ab^ug xim Vater zulässig und damit die VLwrvsticht ki ber Tochter flojeben. iftrer Note Nr 13/184 vorn 15. Mar» bwic» habte» die deutsche Reaierung auf. ewidert, m Erfüllung br» Artikels 235 des Friebensvertrages ben durch dir bisherigen deutscher Lriltunaen und Li'ferungen angrb üft nicht ohgebedten Steft öon 12 Milliarden WoOmarf vor dem 1 Mui 1921 in Gold ctxr fr.-mben Devisen au «Nichten und für di, Zagrsneeerr m» lag ei?n, |rb, »rtii tlr I m* Hötze ftr *-i"U'» I4m’r. Brette »Nl'ch 3S Vf . ae*»ärtt 4S VI; ftr tUhleeee ü e ,,iq< " eee TO "'M Vmi, IhOV V** Vlaft« »erf^rh 20'. Km1 AUg. Aaup >' t ' IrhfT He®. »rtl lUrantwoftli» ftr V»IH1 Weg ®<*t; sdr br* übllq,* T#tt: O. Krmboib 3**i; ftr Me In)tktnkil h. Vedl, Zahlung z u lei ste n.Das Blatt bemerkt dazu: Falls sich diese Meldung bewahrheiten sollte, wäre das eine neue Verletzung der Vev- sailler Vertrages. Diese Möglichkeit sei bereits auf der Londoner Lonferenz ins Auge roirlfcboi tl i» bmtt abmb nbljl ergebe i werte werbe man bie Stabt an allen Ecken angflnben Zn her Nähe ber tfrugbütte-tHenr fUtrf1 'am H glelft- fall» pi 6-n Ärei5* fparfaffe imb Shri»hDmmii n af&ifI c 1KI< 00 Mk. ( in IV Ni! -r be '-ixirli. se w selber Zritmig mdbcl, durch ciuat Beinschutz ver- ivunbet Mansfeld, 23 Mär» Wvlst., Km b m jWaulnug m ba» hteige La-idnat»amt b gab sich bie Naulerbande noch brr Station l’iai'4netmi| verschwände i die Ikurbiten, ohne bah man fbrer bi»ber bib xi t getojiften ist. T re» ben. 23 Mäi^ 1ff) fcrntr m ttag ereignete sich am Vantyrri1n-v e äude nm M ü n- durch eine unter ben Oerba-iMung» ail gd-gte Bombe mtftxmbei ist. TnriKhn Terc-en winden verletzt Ter Sachschaden ist »ianlich be- bcutmb Tie Täter sind entkam neu fiettstedt, 23 Mär» (Atsst.) Auch Hst» tritt bir Verhetzung bet BevälkeruiE m Besorgnr» erregenber Weise »utage Nach einer? Meldung ber „fiettflrbter Zeitung" drängt sich gegristvärtig, 1 lli/r nachmittag», vor bem Schulgebäude, worin bie Schutzpoliiri unterirrbradii ist. ehre arofr Menge unb oerlangt bie Auolieserimgs ber Waffen Eine «borbnung wurde »ur 8er- banMung m ba» Qkbäube entsandt — Zn der ?str igen Stadt verordneten sitzung ivähl ten bie 1 3» ommun,sten hi ?l ■ litftm unb der reM»so»ia1istiscf»n Stabtverordneien ben wegen Beraubung eine« LehenSmiNellagrrs unb nx*gen versuchter Verleitung eine» Beamten ium Memrib tm Mai vorigen 3abte» vsn bet fsiebener Straikammer tu einer Zucht Hauäst r a s e verurteilten Bürgeruinüer Albert Gert cke wieder zum Bürarrmrifter der Stabt ficlbra, 23. März Wollt Tn Näubev- dande, b e ftai e vormittag d e fbri» parRi t in Mansfeld überfallen u b wat in der 'Jln-dn zuvor in £) e l b r «j batte die vollsbank und du» 5hn4 peramt aul* geraubt Atet berg (Satftfen), 20 Mär» kWollr) fieute vormittag wurde aut da» btefty ^■eridt»- geläube em schwerer Anschtftg i-rübt An- schemend war eine Bom'.< in eine Abartanlage des Änu»lend’!> im etilen Wefdx>H narben. ES erfolgte eme furch» < e Ervlofian, tu grotzen ^xftoben an richtete Tte 8mvü u-fl rt. besonder» m unmtUr.,'on um sie gekürzt sein, fiter sei »1 welcher Stelle die Einnahmen au» Städte- besonder» aus die Abzug»säbigkett ber notwewriaen 1 «leiben uiro eimutragen fmb fiirrzü sei be- Nostrn sür Fahrten zwilchen WoHnunz unbArbetts rrrft. datz alle Einnahmen aus Anleihen ohne stätte bingeroieien. Rücksicht daraus, ob es um Reich»-, Länder- ober Soweit einem Arbeitnehmer die Versickerung»- B abtanlrihen sich bandelt unter Zifs. 3 aufiu- beiträge unter Ziss. II bereit» an feinen Bczüg n Ihren lind Ta dem Pflichtigen die Kapital- gekürzt werben, n mithin in seiner Sieuererllä- mragsstener in der Regel beim Empfang brr rung nur bie tatiächlich nrbalttncn Beträge unter Zmfen in Abzug gebrockt wird hätte er nur bir [V 1 einstellt bat ihre Ausführung, wie unter IV •r tsäcklick erhaltenen ßinfenftdräge aufiuiühren bereit» au»gefübrt, hier zu unterbleiben, währenb Jn diriem Falle wäre bie unter Ziss 7 hierzu h>ie übrigen nach Zifs. 12 bi» 16 »ulässigen Abzüge I gestellte Frage zu fciaben, unb es ist gleichzeitig I allen Steuerpflichtigen an ben vorgesehenen i* fisbe der adgefsthrten AavitalertragSsteuer an- Stellen erichrinen müssen »geben I Siunntcn in vorstehendem auch nicht alle fia m du r g. 24. Mär». (DTB.^ Ter THes brr 0rtnumg»poli»ri teilt mit: Gegen 3‘- Uhr nad>- mittag» txrftid trn etwa 1500 Arbeiter ber 8 u I - kanwerst über ben Rotzdamm-Ell'tunnel in die Stadt Mi gelangen. An der Ellem-fiol»drücke tourt* bi-r Vhifforbenina, an ber Sperre fialt zu maden, nickt s^olge geleistet 8irinubr forderte ein fietzer trotz br» LusnaHme»ustände- die Menge au., gewaltsam in gescklossenem Zuge b u r di» u b r e d) e n." W» sie sich hierzu Derleiten ließ, nrutzte bie Macke von der Sck u tzwa sfr Ok^ brauch mach.m fiierbn hatten die T^monftranten ctnxi 1 Tote und 10 verwundete Tann wurde ber Aufforderung, in klemen Trupp» nxiter zu gehen, nachgekommen Ein Teil Vkx Menge zog Über die Dilh lmSburg Veddel in die Stadt. Um 4*/< Uhr nacknnttags War bir Merit non ben aufrührerischen Elementen, bie sich hinter Barrikaden HU verteidigen suckten, gesäubert Bei ihrem fier ausdrän gen hatten bie Anfrüüwer mehrere 8 t. Mundete. Sie zogen bnrd) ben Elbtunnel nach dem MiHcrntore. vier kam es zu einem Zusammen- "t0ß mit bT SQjfpcrning. Ter Zu g Wachtmeister Adler von ber 11 fiunbertfdiaft der kasernierten OrdnnnasPolizei würbe von rückwärts au» einem Hause ersckossen AI» bie Ordnung^ polriri daranibin zur Waske greifen mußte, traten out leiten ber Diderstwck lriüenden Menge fdfrnere Verluste ein, etwa 16 bi» 20 Tote unb Verwundete, stur; darauf ereignete fick om CluftügcMube ein weilevr Zusammenstoß, hierbei bitten bie Temonüwnten etwa seck» Verwundete. 6,45 Uhr wurden die noch in der Vulkanwerit be- findkicken Ausrührer herauSgedrängt. Abend» um 10 Uhr herrschte in ber Stabt unb am fiasen Ruhe Der Streif in Mitteldeutschland. EiSleben, 23 Mär». Wolfs.) Nachdem gestern nachmittag ravitalver Ausführungen ihren 3iped erfüllen bem «teuer nägen gilt br» Gleicke wie vom Grundbesitz (Be- pflichti^en feine nicht immer einfache Ausgabc 'tcuerung beim fiautzbaltungsvorstand). I bei Ahsafsung der Erllärung zu erleichtern. TV. Einkommen au» Arbeit. -——*^w***—— Alle birirniaen Struerpsticktigen, welche iml ?\u Crtrhmtnrtfn Wntbrnabt 1920 Geholt»- ober Vobnanriänntr k ew, »?/VrUn9Cn „ 5 imrm. haben, soweit sie zur Abgabe einer Er- der wiederherftellungzausschufier. Tirana verpflichtet sinb (fiehe (Einführung), unter - > gn;, Ziff. 1 einzustellen: sämtliche tm üalenberiabr 1920 a a r t s , 24^ Morz^ iVTB,) -Wik Da- rialtnvn Bezüge, wie Gehalt. Besoldungen. Lohn. vaS meldet. Hat die Rcparatwnskommisswu -inickließlick tr» Naturallohns Trn.-r -ngSzulagen. 'N ihrer gestrigen Nachmittagssttzung den Sirtfrfiaftäbetbilfen u. a mehr. Tie erfolgten Wortlaut lder an die deutsche Regierung zu ?!nierabzüge iwm Lahn büren hieran nicht ge- richtenden Antwortnote bezüglich deS Rest- ’ir»t wnbm Der beispielsweise nach Abzug pon h e t r a g e S der bis zum 1. Mai zu zahlenden | 1800 Mk Steuern noch 23 000 TZ! an Lohn ober 2 0 Milliarden G 0 l d m a r k festgesetzt. ±,1«>q,nm‘-n24 ÄX) qvV SSlSJll®V5'*ferner die Vorschläge erörtert, die imn 23 000 mck 1800 - 24800 Mll «mfnebmen. fic a((iierUn Regierungen in Berbüidung ^„5mUntSrXhät^r S Q^rSUnlmit dieser neuen Vertragsverletzung Deutsch- ^ramten al< auch ber PriPatangestellten find nicht 0" därz kVolkf > Öavas irit anzugeben: fie unterliegen ber Vestr.iening VartS, 23. März (Wolff) DavaS erst in 1921 Sind an bm hier einzustellenden schreibt: Heute, am 23. März, ist bekanntlich Annahmen berrit 5 die WerbungSkostrn abgesetzt. dec Termin für die Zahlung deretnenMil- fe bat ihre Ausführung unter VI (gefehltdx Ab- l iacde G 0 ldmark, dte Deutschland an »>ge).zu unterbleiben. t)ic Reparationskommission auf deren Geheiß Iprter'kai im Gegensatz rum Einkommen aus vtruxbft- 19 unb Kapitalvermögen nicht beim fia » , -■ ~— -— ----7 --- •'allunlv5pornanb. fonbent bei diesen fhrvem selbst al» Anzattung tneraus br:-»um 23 btfe» Iwnfli ier Allenerun 1 fiat nun em solches Jhnb neben ben Betrag von 1 2R tTI iarbe C4e 1 bm ar t x-m Arb-itSeinkommen auch Einnahmen an* pi zahlen. Die ffteparaiwn»fommil 1 wn ttuM wie Grundbesitz unb ÄarualoermäTen so wäre erstere» ihre JWbenmg. e n e t- Verein sieben unter Leitung irir - T.n- amten £emt Musiklehrer W Gernhardt. F, Schmk gehört nach den zahlreick'en Kritiken auz vielen deuticken Städten zu den besten Der-.e^rn fe.neS Faches und besitzt mit einem ga'iegmei Können die unbedingte Herrschaft über bic inobetie Orgel. Frau Dr. stickhesel wirkte 114 ge chätzt- Kvn>ertsänaerin in Berlin. Sie verfügt über eu< umsangreiich.', wohlklingende Altstimme und uhtt einen überaus sympathischen Borlrag. Be ontorn« Reiz besitzt das Kvn-ertprogramm durch du- iKu* Wirkung des Gießener Lrchester-Berruis, der zwei KonrpoittWnen — die eine von Mozam, die artbne von W. Schenk — für Orgel und Orchester ja» Vortrag bringen werd. Näheres siehe 'SiiKijt — Ter Stenographen - Verein „Lwije» Stören" e B. Gießen, beginnt am Donnerstag den: 31 Müüz 1921, in seinem Vcicinswkal „Sch.vkavab", Bahnhofstrahe 7, einen Anfänger- Unterricht für Damen und Verven. KrtiS Alsfeld. Np Ruppertenrod, 23. Mürz, Hier blieb über Nacht eine Schafherde von 400 Stück, die auf dem Dege nach Fulda sich befand. Als sie am Morgen den Weg antrat, begegnete ihr vor dem Ort das Dost, auto. Die Herde wich nach der Ohm zu aus Das Postauto hielt und die Herde zog vorbei x)iun kurbelte der Wagenführer an. Da scheute sie Herde und sprang in die Ohm hinein. Ls bestand die Gefahr, daß etwa 00 Stück ertrinken lvürden. Durch das Eingreifen der Leute der benachbarten Mühle und anderer Straßenpassairten ivurden die Schafe bis auf eins gerettet, bad ab geschlachtet und bei, Helfern in der Not geschenkt lvurde. öüt guter Osterbratcn • •* Kurze Nachrichten auS §e|)ei und den Nachbarstaaten. Am 5)ten gheber des AufsidüSrateS wurden sviesergewählt Landwirtschaft. Ein Zuchchof im Vogelsberg. Eine Regierungsvorlage fordert für d e Herstellung des Selgenhofs im oberen Vogelsberg, in welchem zur Erhaltung und Verbesserung der Vogelsberger Rutvvichraise ein befonberer Zucht Hof eingerichtet i verbat soll, lpobei man auch die Sclxrs-. Sduveine- der aufnehmen. ** Vornotizen. Aus dem Stadtthca- terburcau: Am Karfreitag bleiben Kasse und Bureau des Stadttheaters geschlossen. Dagegen wird am Sonntag die Kasse von 11—121,'? Uhr geöffnet, selbstverständlich auch am Samstag zu den üblichen Kassenstunden. Am Ostersonntagabend wird „Käthchen von Heilbronn" wieder - lwlt. Am Ostermontagnachmiltag wird die hübsche Operette „Wenn Liebe erwacht"^ die bei d.-r Erstausführung eine» so starke» Erfolg ge- funben hat, zum ersten Male wiederholt. Abends gebt RößietS beliebtes Lustspiel „Die fünf Frankfurter'^ in Szene. Für den Dtenstag abend ist eine Auffühnrng — außer Abonnement (Gutscheine haben Gültigkeit) — ^Der D o r s - caruso" angesctzt. — In der Stadtkirche veranstaltet der Berliner Konzertorganist Fritz Wie uns der Lahnarbeitgeberverbanb hierzu mitteilt, sind die Betriebe wegen der langen Dauer des Streiks und der inzwischen eingetretenen Verschlechterung der Wirtschaftslage nicht mehr fähig, die gesamte Belegsck-aft wieder ernrustellen. Aus lech- niscksen Gründen könne daher zunächst in der Mehrzahl der Betriebe nur mit einer allmählichen Diedereinsteltüna gerechnet wer- den. Dieses liebergangsstaoium werde fid) jedoch voraussichtlich nur auf ganz kurze Zeit erstrecken, so daß die dolle, wenn auch gegen früher eingeschränkte Wiederaufnahme der Tätigkeit bakd beoorstehe. Obwohl durch die Entscheidung des Reichsarbcitsministers einer tveiteren Fort- seyung des Streiks der Boden entzogen ist, fordert die Streikleitung, wie aus einer Anzeige in unserem heutigen Blatte ersichtlich tst, die Streikenden und Ausgesperrten aus, der Aufforderung des Arbeitgeberverbandes zur Wiederaufnahme der Arbeit solange nicht A-otge zu leisten, bis ein Bescheid der Organisation vorliege. Eine entscheidende Versammlung der Streikenden soll am Samstag vormittag in Lollar stattfinden. 21 u» Stadt und Land. Gieren, den 24. März 1921. Beranstairungcn. Donnerstag: Cafs Leib, 7»/, Uhr, Konzert und Vorstellung der Medick-Mei- dinger. — Lichtspieltheater, nric gestern. Freitag. Sportplatz Trieb, 3l/i Uhr, internationales Fußballwettspiel. fetter voraus arc für Karfreitag: Vorwiegend heiter, tiodtn, ivarm, Nad>1lem- peiahtren um null Ohab, wechselnde Winde. Die Wetterla-w hat sich nur unwcsent.ich verändert, so baU wir vorläufig noch mit Fortdauer der btflcbenbcn Witterung zu rechten haben. * *♦ Amtliche Personalnachrichten. lieber tragen wurde am 19. März bon Sck>ulamtsanwärter Karl Lehr aus Münzenberg eine Lehrcrstelle an der Volksschule zu Riwdingshausen, Kreis Gießen. vir Littscheidung öts Heidisarbttts- Minister; im Wetzlarer Streik. Die wir bereits kurz mit teilen konnten, hat das Reichsarbeitsministerinm die von den Arbeitnehmern beantragte Verbind lich- keitserkläruna des am 23 Februar 1921 gefällten Schiedsspruches abgelehnt. Wir sind heute in der L^ge, nachstehend die Begründung der Ablehitung wiederzugeben: Abschrrft zu VI. G. 2361. Berlin, den 21. März 1921. Beschluß. In der Lohnskreitigkeit deS Tisch- Metallarbeiter- verbmtdes, Bezirk Frankfurt a M. gegen den Lahn-Arbeitgeber-Verband in Wetzlar wird die VerbtMickkeüserflärung des durch einen besoitderen Schilichtuugsausichutz am 23. Februar b. Js in Wetzlar gefällten ScknedsspruchS abge- lehnt Die Entscheidu»g erfolgt mir Grund ixt §§ 2b, 25 der B. O. vom 12. Februar 1920. Begründung: Tie Parteien fachen seil Nvvbr. v Js. im Lohnfareit Ter S-üücktungsaussä'u », Wetzlar l>at am 17. Tez.r 1920 einen Schieos spruck gefällt, den beide Paclri-u adgelohut habe». Weitere Eun- gungsversucl'e stnb erfolglos geblteben. Tw Ai- beitnehmer traben daraut die Arbeit »tcdergelegt; die Arbeitgeber die Arbeiter ausgesperrt. Im wertere» Verlaufe habe» die Arh.ituehmcr ihre ursprüngliche Fordermrg aut Erhöhung des Stundon- lohnes um 1,50 Mark für jcöe» Arbeitnehmer ermäßigt und eine nach dem X'e'.eneatter gestaüclte Loh»,zutage von 1 Mark, 60 uitb 40 Pj. für btc Stunde gefordert. Ter am 23. Februar von ernent besonderen Schlichtuna^ausschuß gefällte Schiedsspruch ist von be» Arbeitgeber» abgelehttt, von be» ArbeiMchment angemmtme» wtb feine B>.- bindlichkeitserklärung beantragt wvrdeit. Tw Arbeitgeber tviderspreckLit der Berbmblichstit - erllärung, tveit im vorlwge>tben Falle überhaupt fein Raum für ein neues StKichtuttgSrerfahren gegeben sei und weü bk wirtschaftliche Lage d r Arbeitgeber eine LohnerhShung nicht gestatte. Demgegenüber hallen die Arbeitnelnner bas neue Vr'r- falwen für gesetzlich zulässig, die fragliävu Unternehmer für lerstungsfä'lng und bie bewilltgte Lohnerhöhung angesichts der Entlohnung gleichartiger Arbeiter für billig. Angesichts der Tatsackv, bah über die Lohnstreitigkeit bereits im Dezember 1920 ein Schiedsspruch gefällt ist, toirrde eilt neues Einigungs- verfahren nur baiut zulässi» fein, tvemt in deut Streikvevhälntis oder in den für die Beurteilung der Strettiakeit maßgebenden Verhältnissen eine erhebliche Aenderung eingetreten wäre. Daß b.r Ausbruch eittes Streiks, die Verschärfung desselben unb die Ausswrrung der Arbeiter cbcufo wie die mit dem Streik verbunde.te Heinere uno grösere Beeinträckstigung der Allgemeinheit grundsätzlich nicht als eine solche Aenderung angesehen w'rden kann, steht nach der stättdig vertretenen Auffassung des Reichssatcheitsministeriums fest. Ebenso wtrd die Aufftellung einer neuen ermäßigten F-ordermtg eine neränberte Sacl>lage grundsätzlich nur dann frbaffen, roenn bnniit bie Gntud- lage des ganzen Streites derart geändert ist, daß die Einleitung eiiles neuen Einiguirgsverfahrens nadi venrünst gem Ermesse» nicht ohne Aussicht erscheint. Müssen aber diese Grundsätze anerkannt wer- ** Tie TeuerungSzahlen tu 19 hessischen Gemeinden betrugen, laut Tatmfl. Zta, im Monat Februar 1921 (3w nuar> für Mainz 874 0)15). Darmstadt 817 (8b7>, Offenbach 914 (.905), Wonns 9öl 887), Gieße» 954 r930), Neu-Jscirburg 835 (849), Friedberg 923 l917), Lompertiniut 898 <9021, Bad-Nau- beim 953 (914), Viernheim 857 '893); Durchschnitt der 10 größten Gemeinden 897 (898); Bensheim 900 '8901. Bingen 813 (875), Alzey 837 (894), Rüsselsltzün 897 841), Gvotz-Gerau 854 (819), Alsfeld 771 <762), Lauterbach 742 (778', Opvenkxim 963 (968) ünd Scku'tlar 845 (777); der Durchschnitt der 19 Gemeinden be trägt 875 (874). ** Kleine Mitteilungen. Tie Erhebestelle für 5^^1041 iäabflaben am Selters- tor wirb vom l. April 1921 an aufgehoben Die Bcrbraucl>sabgal>en sind von da an bei der Sdadt- kasfa an ben üblichen K'assestundei, zu entrichten. — Tie ^lizeiverordnung über die (i t n t u l) r und Du rchfuhr von frischem Fleilch hat eme Abänderung erfahren, die aus d m Anzeigenteil uiTfeitd Tjeutigcn Blattes ersichtlich tst ** D ie Jugendgrupve der Deutschen Volks Partei hielt am Montag ihre diesiährige Hauptversammlung ab. Die Vorstands- wähl ergab Feine löcfentlidK Aenderung Ter Jalnesbcitrag wurde auf 5 Mark erhöht. Im Sommer soll jeden crflen Sonntag im Monat ein Ausstua ober Spaziergang gemacht werden. Im dlpril sollen die neugebildeten Jnteresseugemem- febaftrn ihre regelmäyigen Zusammenkünfte mieden, so bedarf es im Einzelfall einer sorgfältigen Prüfung, ob trotz Vorliegen eines Schiedsspruches die Einleitung eines itcucn Schiedsver fahrens an- S‘ tfiig ober gar geboten ist. Daß im vorliegendui) [le angesichts der eingetretenen Verhällnrise im leresse des allgemeinen Wirtschaftslebens eine baldige Beendigung des Streiks dringend erwünselit war, muß zugegeben loerbcn. Trotzdem Fann die Zuläisigkeit eiws neuen Schiedsveriahrcn> b<’i gewissenhafter Prüfung Zweitelhast crfcbcincn Diese Frage Fann aber im gcgciuoärtitjcn Verfahren unentschieden bleiben, weil auch aus materü.stleu Gründru von der beantragten VerbindlichFeits^ erkläruna Qbgcfefieu Iverben muß. Die dem Lahn- Arbeitgcberverlrand an geschlossenen mewllindu- ftriellcn Untemebmiingcn betinben sich gegenwärtig in einer schweren Wi'tschaftSkriiis. Angesichts her Itttiadx, baß gegeuü'-er rnbeiten Beucken d.e MetallauSbeute des von deii Lahn-Arbeitgeltern p verarbeitenden Erzes verhältnismäßig gering ist und bei der örtlichen Lage der Unternehmungen zu den fioblenb.'dcn bie >iohlentransvortfofaeti erheblich höher sind, sind die Finne» gegenüber der Konkurrenz nicht nnbebeutntb bcnaditciligt unb daher in beionberent Maße aus AuSlanbstrans- porte angeiüieicn. Sie fachen habet btuF der Londoner Sanktion mind.-stens vor einer Un iiterheit, die größte Vorsicht geboten erfdKinc» läßt unb cs daher unmöglich mad>t. sie — nicht zuletzt auch zum Nachteil der Arbeitnehmer — zuLohnerhöhun- gen z,l zwingen, deren Erträglichkeit nicht nachzu- »vcisen ist. Unter diesen Umständen ist rin staatliches Eingrciien nicht geboten; vielmehr muß es ben und Geflügelzucht cntfbrcdxub fördern unb auch praktische Scrfudyc über Sorten anbau unb Züchtung von Saatgut anstellen imU, den Betrag von 325000 Mk., die im Voranschlag 1921 eingestellt werden soll. t Lich, 23. Marz^ Die hiesige Fand» wirtschaftliche W i n t e r s ch n 1 c be* schloß heute ihre dicSnnnterlichc T.itigFett durch eine öffentliche Prüfung, der außer Mj. Ockoiwrnierat Müller (Darmstadt, Rs- rierungsrat Dr. Heß (Gieße»', bem Lehrer- Foltegium und Aufsichtörat and) ^Ingehörige der Schüler und Freunde Der Anstalt bei- wohnten Die Prüfung, die in versdnebenen landwirtsd)aftlick)en Fachern stattfand, gab ein erfreuliches Bild von der geleisteten teißigen Arbeit. OcFonvmicrat Muller, der td) über den hohen Wert der lanbnnrfri chaftlichen Sdnlleit verbreitete, sprach ben DanF der Regierung dafür aus. Die Schul« in beiden Klassen von ctmaa üb: Sdmlern bciudit Der Schul teil-er, Dr. Nav» gab den aus bet Ober klasse scheidendes 11 Sdftllerit beherzigenswerte Worte mit auf den Weg. ------- ^ericbt*faal Der Raubmord bei Soden Salmünster Donau, 23. Mär». In einer |übcr IVt Woche währenden Verhandlung ibatte sich das Schwurgerickl mit be™ i ruberen Lehrer, jetzigen Händler, Philipp Josef Wolf aus Soden-Salmünster zu besauen, der angeklagt war, am 24. Februar 1920 be» Am." bestimmt hört, steht eine Neubildung der hessischen Regterung bevor. Die Ministerien sollen sich wie folgt gliedern: L Staaisrnmisterium und Inneres .(Präsident Ans dein AeLche. Eln EcholungHnrlaub des Ministers Dr. SlmonS. Berlin, 23. März. (Priv.-Telcgr.) Wie t>ic Blatter erfahren, begibt sich Reichs- Minister Dr. S i m o n S zu einer Erholungskur auf kurze Zeit nach einem Kurort Des Südens. Lloyd Seorge über das verhilltni; zu Ruhland. Paris, 23. März. (Wolff.) Den Blättern zufolge sagte Lloyd George gestern im Unterhaus in Erwiderung auf mehrere Anfragen, das englisch-russische Handelsabkommen sei ein reiner Handelsvertrag. Darin werde die russische Sowjetregierung als de facto-Regierung anerkannt, was sie auch unbestreitbar sei. Die Sowfetregierung übe über so ausgedehnte Gebiete eine Herrschaft aus, wie es irgendeine Regierung unter gleichen Umständen tun könne. Der Vertrag sei fein Friedensvertrag. Lloyd George sprad) fein Bedauern aus, daß die Sowjetregierung seiner Zeit bie Einladung der britischen Regierung, alle auf Polen, die Ukraine und die baltischen Staaten bezüglichen Fragen mit den West- mächten zu beraten, abgelehnt habe, indem er bemerkt, es sei von großem Vorteil gewesen, daß Frankreick) damals dieser Einladung zu gestimmt habe. Wegen dieser Weige- rung — sagte er — haben wir uns auf ein «ines Handelsabkommen beschränken müssen. Alle gegen die russische Regierung gerichteten Ansprüche, sei es wegen Anleihen und vorgeschvssener Gelder oder erfolgter Warenlieferungen, sei es lvegen der Forderungen unserer Staatsangehörigen roegeit ihnen zu- gefügter Schaden, bleiben Vorbehalten. Diese Frage ist sehr wichtig für Frankreich, weil französisd-e Staatsangehörige Rußland beträdftlichere und weit größere ^Summen vvrgestreckt haben als andere. Wir haben der französischen Regierung bie V ersicheru n g gegeben, baß, wenn es sich um eine allgemeine Erörterung zum Abschluß eines Friebens »wischen Rußland und Westeuropa handle, ihre Forderungen von der britisd-en Regierung unterstützt werden würben. Lloyd George sagte weiter: Die Voraussetzungen, baß bas Ende bes Bol- schewismus bevorstanbe, hätten sid> als falsch erwiesen. Indessen sei im Augenblick in Rußlanb eine Aenderung zu bemerken Man beginne dort einzusehen, daßdas kommunistische Systemun- durchführbar sei. Gewisse, kürzlid) gehaltene Reden Lenins hätten auch von Chur- ‘rfn0 gehalten werden können (Heiterkeit.) Lenin habe geglaubt, den Staat nack) ben Theorien von Marx regieren zu 'können. Er lyibe sich aber der Teuerung unb ber Hungersnot wie ber Verwahrlosung gegenüber »gesehen. Morn könne keine Lokomotive mit den Doktrinen von Marx reparieren. Lloyd George sagte, er hübe niemals daran gezweifelt, daß Lenin unb bie anderen russischen Führer fähigeMänner seien. Einen Beweis dafür biete bie Tatsache, daß er heute diese Doktrinen aufgebe. An dem Tage, wo sich bie Sowietregieruna darüber klar werde, daß ihr Land sich nach den anderen Ländern richten müsse, um zu bestehen, an diesem Tage werde sie ifarc unvernünftigen Plane nicht viehr fortsetzen. Lloyd George schloß, indem er den Arbeitermitatiedern des Parlaments empfahl, den russischen Beispiel zu folgen. (Heiterkeit.) „Am Gründonnerstag gelegte E er sind schon in ber Henne gen eiht, »och ehe sic gelegt sind." Soldiergcfialt envadwn uralte beibnifdx Anschauungen innerer germanischen Ahnen, durchsetzt mit ehrwürdigem d)riill(dK*n Kult, am Gründonnerstag in Kirche. HauS und Garten mit jedem neuen Leiiz zu neuem Leben. Seutneton. GründonnerstagSwmtder. Die Bezeichnung tzlründonnerstag leitet sich turon brr, daß in der Osterzeit bk Natur neu zu nrün<*n fr'ginnt Sie kam etwa um das Jahr 1200 auf. Vorher nannte ihn die Kirche zuerst dccS cocnac domini (Fest deS Abendmahls), dann dies absolutioniS (Tag der LoSivrechung) oder, waS bai'iclbc bedeutet: dieS öirtimm (Taft der Grünen': am Gründonnerstag enchicnen die Büßer — mit fnoi'vcnbcn Weidenruten umgürtet — vor ben Srirdicnhlren. um mieber in die Gkmciitoc der Gläubigen aidgenommen zu tverben; daher heißt er auch Anllafttag. Die Glocken, die tvährenb der Fastenwochen fchwrioen muhten, nanbem am Gründonnerstag nach Rom. um am AuierstehungSmor^n desto Heller zu erklingen. An ihrer Statt riefen früher — eS ist nodt nicht lange ber — Klavvern und jRaHdicn am Gründonnerstage lur ,,9himttel- oder Pnmvermesse": rin heilloser Lärn, der sich an vielen Orten bis in bie Kirche» fort lebte, bim diese primitiven Musi'instrument: be anben sich in den Händen der 3hutv ;t ’ gdiUidk-r Deutung wurde dadurck. der '?i ber Natur beim Tobe Christi UcninnbUblidu . ; Dabrhrit I-anbei: eS sich aber b'i alledem u.u weit älteren heidnischen Brauch. Nach der GründonncrStagSrnei'e zog bie Fugend unter eben'olchem Gelärm mieter burd^ Dorf. Dabei geleitete sie ben Hirte», b.» Glöckner unb den Totengräber, die sich. Daus b.n Haus, ihr Deputat abhotleu. — KarfrettagSzaubei. Ter Karfreitag ber Tag, an dem der Heiland im Grabe ruht, wird in ernster Trauer und Andacht verbracht. Aber der Volksglaube» verlangt, daß an diesem Tage die Menschen h.fondcrS auf der Hut seren, denn gerade oi btefen düsteren Stunden sollen die Mächte des Zaubers und Wrmters besonders wirksam sein Wenn auch eigentlich alle Arbeit verboten ist. so sudü man dock die ^beuhmg dieses «wheimniS- reid>*n TaaoS »ach Kräften auSjitnupen. Vklerorts wird am Karfreitag mit dem eäen unb Pflanzen begonnen, weil tonnt besonderer Degen aus der Saat ruht Auch den Obstbäumen wendet man große Aufmerksamkeit zu: man schüttelt sie und schlägt sie. um sic dadurch zu reichem Tragen an- au regen, unb m mand>?» i'kgtnbnt klopfen alte Leute am Karfreitag an btv Obstbäume, um au- bem dangt zu erfahren, wreviel Obst eS in dem Jahre geben wud. Um Ungeziefer zu vertreiben, soll fehl Taz geeigneter kein, als der Karfreitag UeberHaupt wird viel gekehrt und gefegt, unb im Schwarzwald gilt b*i Glaube, wenn man in ter Narfreftagnach: um 12 Uhr mit einem ganz neuen Lesen b$ Stube fege und ihn bann auf rinen Bor allem aber kommen am GrünbonnerSkag allerlei 5rüblingSgerid)te auf den Tisch. In elfter Linie darf eine Suppe au) lieben-, neinv oder zwölfeÜei Kräutern nickt fehlen; ihr Genuß ge währlrifaet Okiunbbctt für- gan|c Jahr. Datei lü namentlich au di die „Tvnnerweisel" nicht zu verbissen; sie erinnert mit ihrem Namen an den Wertergvtt. weil sie „breivnt". Ferner wird am GründomwrStaa Honn auf« aetisckt, dessen ;eyt die Bienen nicht mehr zu.ihr r Nahrung bcbüricn. „Er schützt gegen Huntebiß unb giftige- Gewürm. ' Deshalb gibt das Landvolk sogar dem ^cb ctivaj davon tn» Futter unb in Böhmen tut man auch ritte Peinig feit in bie Brunnen, um ihr Wastec ommerSüber schmackhaft zu erhalten Kein Wunder, daß man diei'en Okriditcn allerlei Heilfri tc zu ckrieb Man martete lauge darauf! Mit dem Gründonnerstag gingen en lick wie ter die langen Fastenwocken in Ente Nmi endlich durfte man wieder alles jieniefkn tva- von Tieren abstammt: Honig, Milch. Butter. Kä'e Eier: nun endlich konnte man mteter die Suppe fügen, nun endlich wieder teufen Unb man tat das nach Herzenslust. Am wicktignen in dreier Hinsicht — so reckt ein Snmbol des Donnergottes, iveil fein Dotter dessen brandrot.' Leib arte hat — ist ba? Ei. Deii<7.t Genuß während ter Fastenzeit war früher ganz befonterfi streng verboten Am GrünbonnerS- Itag burite man endlich wieder Eier efien und richtige 0) rünbo:i »ne tagtet er galten als betonter.' gesund, in SüdLeutschlond wenigstens sagt man: ft'truirocfl lege, so bleibe baÄ Hau- imnyt^trvt. Hebt man den KehridL in dieser Weihestze^e auf. dann ist immer viel Geld im Sinne. Dock nicht nur Schmutz und Unrat werden mit dem Befen autejefcbrt, sondern auch Hexoi und l^eister müssen dann auS dem Haufe weichen »* Vornahme von Krankenbeilungcn am Kc-lllkNai soll von größter Wirksamkeit fein, unb brtbel» verschob der Bauer früher wichtige Dinge, me Aderlässen ufw.. auf btefen Toi Der am xer- frertag Speck ißt, stirbt vor Urnern 30. Bet dem Besuch der Kirchhöfe am Nackmüws diese- Tage- werden Gelirbde abgelegt, die ui** dmgt gehalten werden müssen. Noch beute lebt t* Baoent der Glaube, daß man kein rhtem**- lerne bösen Hänve und Füße befbmmcn Fann »n» man sch am Karfreitag die Nage» an und Füßen schneidet. Wer sich deS Waisertr-.nwn enthält, leibet den ganzen Sommer über, au« m der heißen Ernte zeit, keinen Durst. Am Tc- tage deS Herrn darf man fern Tirrfan ifr,*’ nicht einmal eine Fliege Achtet man nickt * so wird man im Sommer sehr von rh geplagt Dem am Karfreitag geleiten wwrj f ne ganz b-tontere ftraft »u^ichr.chen, u. -*mchtcit Schalen solcher E«n werten <• (reibet gesteckt, um da- Wachstum anzuregen Der Karfreitag bte«auck to - Gelegenbeft, um eine Wünschelrute ober ;aubcrbaftc Werkzeuge zu gewinnen. tnrn. 6. tlnetn alt r>.' <^W iy *ät> in» Crt-,r~ ir«k L ?nt,nX H am *h«Z*< K°fherde» Bey nach u borgen ber"' €m Ort ba§ k her ju_ zog ec: ceran. Ta |fc e Ohm Ijütth uva 50 3tüd • l?JÜngtti|en. ühle unb üny die Schafe bü_ hlachtel imb _■ tWe.®n^ :tn au- fttr en. Äm le;. MverfammliL > G. m. b. i)„ l trug ter Um« oucn gegen 2?? .' Rang«mn 11. MS belteim iiti :r Mitglieder kh Jirc* nmtir 5 au, mehr ftÄmkosien für • i mstlge bei :e. Tto8» b ■ i tipredtiiX' Aiiy • AiSscheibechr'.. uiict ivfotri.r. ^aal' *5^' Händler'^,, liniln»" ^Fcbrua^ & in die- inrot ,4. »iE. Ä -r c"„ in > '* £5^ di- ss4v Sch M Ä < Ä Icbdft KoMr«. im füEÖcrt für i ihoss im ober lui ErhaUwL. einsienchtr! w* hwb iörbr - über Som^- :gut anitcu" Mk., die ic 9 werden soll Die hiesige la,' ntcrschul- > intcrlW W tifnng. der au ’et ießcch, oem W- tüt and) 5»# de der W bie in her» |hu von brr e. omicrot MM- Scrt der breitete, M für oiuv - • von etwas 88 bleuer, >crlla>se f®^ Sitte®»«1'“ Tunten, Spiel unb Sport. ■EK^EV i I 1910 622 23 unter den 40 Tu*l an <44 42 491 C* fei u etz- 23 371 80 162 PonnefeldfsTee lk vwtutt »h iitfiü* Mmi w vmriM Lor 1. in ßos 2. Cos 3. Lo» 4. Coe 6. 163 Nm. in der 3U91C Emil Karn IN Sdxr ober 3 r(mxUtnm Elektromotoren 3459A 6 — SI62C (Sieben den 23 Mär; 1921 Central-Drogerie 319 167 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1911 1912 1913 1915 1918 1919 1930 111 300 82 105 122 133 163 40 41 42 45 41 313 279 184 212 208 309 327 364 279 3M 377 344 391 -|!|-»»-i6;n-»l3O-eoi«) tc, Hüte für Damen und Kinder in großer Aas- wähl zu besonders vorteilhaften Preisen Echte Strauß-Halsrüschen in Schwarz und den neuesten Farben Gr. Stfinvfg 15 F. Mandler Tätern 2/59 M*0 Empfehle zu Ostern feinste Taselmarganne zu billigsten Tagespreisen ortsfremde 46'21 21 ( 80; 162 28 |jll6|32| 36 118 ! 262 1 87 120 769 Tie SterblichkeitSjis er der 398 ein heimi- 5infolge Selbsttnorbe-S ftbifbet au? dem Leben 13 Personen (1 männliche unb 6 nx-tbiidr . infolge tödlicher Üörpervrrlcvmtg endete 1 Ünvaritfe- ner und 1 Ncugeborene) fei einem Mndeämord zum Ci>fer. d Personen. banmh*r 2 iVfitber, bauten ih Leben infolge eine» UngiackSfalleä ein. Pan d'sondarem Anderes e dürste eme 3 fammenftellung der staitftifchen Ergebnisse des lr Int Jahrzehnts sein, aus welcher die ^uötLrungb- brtöcmmo in der Stabt (Liehen tn diesem Zeitraum imb der gewaltige (Einflufc de» Skkgeö unb icmcr Folgeerscheinungen ersicksticp ift Bei anders fei auf die schon vor dem Kriege beobachtete stete Almatnne der Äeburtenzifter unter gldtbvriiigrm Ansteigen der St<-rbli(b! iUiiffrr V»ncmmcfen, eine (ErfdKinung, die für die Jahre 1917 und l.)18 sogar in einem Sterbe Überschuh ihvrn «usdruck habet; allerdings können wir in den Jahren 1919 unb besonders dem lebten Jahr eine beträchtlich Gedurren zun ahme verzeichnen, die trotz verhält in.' rnähtg dober Sterblichkeit »u efamn. Akburten- Überschuh fülrrte, wte er den Friedens 1 abven 1910 und 1913 rntxi entsprach Lin nicht germtcr Leu der Geburten ist durch di« austerorventUche Zu- vievevölktrunyzdewegunginrbesondeik ök $terblid)tcit in der5tadt Giehen im Zahre 1920. Im Jahre 1920 sind in Liehen von ein« heimischen Müttern 362 Knaben und 336 Mädchen, zusammen 698 lebende fftniwr. darunter 77 irneheliche, geboren worden, das find auf eine durchichnrttlick)« Einwohnerzahl von 33 20Ö Herr chret 21 Geburten auf 1000 Emwohner Lin- schlrechlich der zumeist in der Frauenklinik geborenen «chrder ortsfremder Eltern kamen in Oftechrn im ganzen 119'» lebende Kinder zur Welt. lot« geboren wurden im ganzen 35 eheliche und 11 unehrliche Kinder, davon entfallen auf Giechener Pdütter 22 eltelichr und 5 uneheliche Äinder Tie Zahl d>r Äeftorbenen betrug im Berichtsjahr einschliechlick der 371 Ortsfremden, welche in den hiesigen Kliniken und anderen Kranken« an statten ttorben, 769, die sich in folgender Weise auf die einzelnen Altersklassen verteilen: LS starben im Alter von: BdltofTer Ludwig Schwarz aus Rstsfels-eim 'chüfte- nach iebergefd)dtte betrieben, in deren Verlauf «r in Frankfurt am Main den Ermordeten ennen gelernt hatte An dem fraglichen !4. Februar hatte er den Schwarz telephonisch ach Frankfurt gebeten mit dem Bemerken, das idolzge'chäft zum Abschlüsse zu bringen. 3ttb ihm bedeutet, sich mit genügend Dell) zu »ersehen Der Ermordete mar auch gclom, ittn, mit dem Angeklagten nach Soden- «Zalmünstec gefahren und war dort am Morgen des 25 Februar nach dem Walde nach Katholisch-Dillenroth ju gelangen. Unterwegs war er mit Schwarz *>01. einem Färster betroffen loorben, dessen Bekundungen sehr belastend für Wolf waren Tarrn I>at aller Wahrscheinlichkeit nach, alo ich der FSrster wieder von beiden getrennt 5atte, Stolf den Scwvarz meuchlings er« (hoffen, beraubt, die Leiche zerstückelt und in »en Salzbach versenkt Dort hatten sie spie ende Kinder, in einem Sacke verpackt, auf- funben. Die Verhandlung, die heute nach einem vierstündigen Plädoyer des Staats- < nwaltes, in dem er den Wolf als den Täter tcxeid)nett, zu Ende aino, hatte als Er- febnt», bafi er wegen Raubmordes nach dem Spruch der (beschworenen'zum Tode Derer teilt wurde Der Angeklagte hatte bis ^um Schluffe feine Unschuld beteuert unb rxif bei Verkündung des WahrfprucheS der Vefchworenen auf Bejahung der Schuld- jen unter Weinen unb mit den Worten: ,^d) bin unschuldig und werde wohl 6a (b den Sckstvarz Wiedersehen", zusammen- ccbnxhen. Er I,atle sich während Der stanzen Verhandlung in äußerst geschickter Weise ver- teibiat und an die Zeugen sehr oft Fragen 6. Älafif; 2. Nutzscheiter (rund, 2 m lang, 15 cm M.«Iopf): 26 Nrn. Aspe: Nutzlchrilkr (rund, 1,50 m lano» 9,4 Nrn. (18 cm M -3 ), 4,6 Nrn. (16 cm M.-Z ) Fichte: Kur,-Drudenholz (1,00 m lfl.,| 5 en M..F ) 130 Nm. Weymulhsklefer besgL (1,00m 1g, 5cmT?.-3 ) 23 Nm. Co» 6. Weqmuthsklefer : Cellulofehol; (2,00 m Ig. 8 cm M.-Z.) 23 Nm (»ntrinbet). (Bebote (schriftlich und verschlofsen), mit denen die Snbmiiftonabtöinaungtn anerkannt uxrdrn, find bis zum 10. April bei uns einzureichen, und zwar «trennt nach Losen und innerhalb derselben nach Sortimenten s che n Verstorbenen — nur diese sind nachstehend berücksichtigt — von denen 171 männlichen und 227 weiblichen Geschlechte waren, berechnet sich auf 11,7 aus 1000 Einwohner. Die aeringste 3aM der Sterbe fülle wiesen die Monate «pril. Juli und Oktober mit 25. die höchste die Monate Januar mit 42, Februar mit 44 und März mxt 54 auf Don den 97 Verstorbenen' der letzten Altersklasse hatten 28 das 8Ö unb 2 da» 90. Lebensjahr (90»/, bzw 92 Fahre» überschritten Dem Säug- Berlin, 23. Mörz arnoTjanc 15 Todesfälle <^?hirnschlag führte nt 28 Fällen zum Tod und 40mal ist Altersschwäche al- Tod sursache angegeben. Akutem Diagen-Taimratanb erlagen 9 fluiber und anderen Erkrankungen der Verda:>ungSorgane 8 Personen Blinddarmenrzündung endete in nnem Fall tödlich. KrebS führte in 33 und andere bösartige Neubildungen in 9 Fällen »um Tob SchlinK & To. usw. Sterner: Schweizerkäfe Äo» u. 9.75 Edamer Käse '/.Pfund M. 5.50 Goudakäse ,.viUnb m. 5.00 und verlchtedene Lorten Hand- u. Eamembertkase le bester Cealltit 04519 auch beste frische Buttermilch Thr. Pfund Molkerei-Vrodukte, Neuenweg Kircblicbc nadiridytcn. Svai'grli'che Gemeinde. flarrreiiai, 25 M äiz In der Stadls, rche 4Psr AuS'eld. Beichte u. Feier d bi. «bei*, mahl» f. XfufttA- u 3ot*im(*iemembe 11»,: llinderlirche v d. Johannesgemen de Btt. Aas- telb «bd» 6: Btt. veckMolShe,mei 25. März Vorm. 10:frtrd>berfl. — B?rm. 10: Lollar Feier d heilig. A e dmal iz. — W »eseck Vorrn 9 .-: ^npt ioft s ie " Tnrauj Feier d heilig «bendmablo Kutholi'che Gemeinde Freitag, 2» Ää.v ff ar frei tag -borm. 7'.,: Beginn d. An^e u igailunden 9 B«rii-rle Mefte m Vredigt 10 l nadxn ti: Stuk An- lerunasstunden. Narben 6: Andacht 3am hin, 26. Mär, Karsamstag B,r^ mitlo.y 7: Vl Wecken 8',: £wd»mt 2.>. Marz. ich, norm. 10 unb nachm. i.b# Uhr Israel. Äehgtoniaemtiehe «ttäes dienst in der Snnagchic (Sü»-Anlage. 3amMdfl. 26. Mär» ^.4 und 7.30 Uhr 3itaei Siel tflioni • ®tlenid.ali. Sabbatseier, 26 März F.ritai ai>d t, 15, -canu*- :ag nonn 8 30, nadwn 4.00. ©abbaiauM mn 7 3" Wockxngöltest»ienst: morg 6.45, abbs. 6 00 Uhr . Sr>an:erkel 1 Kilogramm 'leifdi Tarladk rhanfungen, d-r nodi den bei unS em gegangenen Mel dunsten tn t-hibcn auftraten, ist 1 Todesfall zu verzeichnen, an Mo'ern starb ein sind und den Folgen von Keuchhusten erlagen I Inder Tage gen ist b* erireuliche Tatsache zu Nidda (Hessen), den 21 Mär; 1921 Hetz Oberförfteret ‘Jiibba. ^IrücitdUrrncbunfl. tu guMdibmgen für dv' jkniebMatir 1921 sollen öffentlich pcrgelxm werden _. n Tie Bedingungen find ivä'irenb der Lvnn« stunden in b-m Amrsz>mm^r der totterzetcknulrn Berk. Lastnstrasir 2», r.nzufeh ' ^^tc. unter Benutzung bei tk'rt«<Üni erdr.Uichen Vordrucke, find ins zum 30 d M. vorminags 11 lldr. verschloßen unb mit e Mio rechen der Xurdnih der« icben. ar. genannter Stelle r.njuneubc’’ urrne Auswahl des Unternehmers bleibt vorbeca'ten. Tie in 6 7 brr vorgenannten Poligeioerortmuny oorgefAnebenm O^-dübrvnfLtze nxTben aufgehoben unb durch die nachstehenden Gebührensätze ersetzt: Tie Bef', au gebühr beträgt für Stück Rindvieh zu Waldgirmes. T icnsta« den 89 März d». Fs. vor- m-tta-T» 9i- Ubr beginnend, kommen au» ver« fdiebmai tiirJttit ar Crt und Stelle zum ^frtG*iden: ca 150 Seck Wpit mu 58/» >Vm Neunter eiron 2 > ämme von 0,5 dis 3 F-'m Fndatt . ca Sl Stck. Stangen 1 unb 2 Al . 45 Role sdxu und SnÜrw^ 2 Mtr la-g 3 Rm Scheuer. grpaUm I SO '^Buchen: 6 Ltck. 5tStrom- mü 5L2 Üjm Nadelbolz: 50 St- ^tatmm mt N.M Fstm . 255 Sttk 5 t an gen 1 Ät. 258 S.d am 2 • 85 3:ck. Stangen 3 tL. 14 »m Nutzkn-v l 2^tr larfl . 8' R« Nu?rri er 2_fil RiiictrnnentU' ft 11 der Stzbach. etwa SCO Mir ndrblui) 'er SdJpalbcrauüt^e Daldgirmes. den 23 nl 1921 a.' auf« hoben Tx Be.drauchsabgaden find von da an bei der Stad:kaffe an den üblichen )lai>ffonü*n H tntrübten . _ G । e 6 .* n, Den 10. Mär) 1921 ? r Cb-rrtürgcnncilter: Keller Heinrich l-~ Ti - DPtihrb-nben VesnmnrunE.m treten mit dem läge Nrr VÄ fcntNckvm« in Rra t Gi-tzen. bcii 22 März 1921 34818 Ter CkTbürgcTmeiner I V » li» gspor. ^rmsisölzvcrstkigernng der verem für Bewegungsfp^le Qhrben für morgen, flarfnertag. den 25 März 1921. b* Ciga- mannscha't des F C Black Stare. Vr'tl zu e.nem Fveundschaftzfr l au! seinem Sportplatz Trieb verpflickL-t Tic Laf^mannichall r-prs- sentiert erste Schwerzer Älaf e und bg: in letzter Zett durch ihren 3:0 unb 4:1 ©va gegen Zürich unb Gen! eben ene;i Tt Sckwnzer p'Irgen em rahozKliH Fustballime'. unb oerfüaen über em gut**, tladx-j Zusammmspiel B f B OHeben tritt mit >r.ier tompletten lliigamannldjah an. bie durch Lotz unb Ada wesentlich verstärk! ist Tas 3d .1 bat über Gretzener flwe hinaus eine grobe Bedeutung, ist es doch das erstemal, haft schweizer Fuhballer hier »um Freundschaitosp»el an treten und dadurch zum Ausdruck brrnien. dost fte trotz der Sperrt von fetten der Entente du L)-edermik.i..ptungen internationaler HV.icbingtn |u Deutschland m bie Dege leiten wollen Schlief;- Itd) dürfen wir nicht veraeffen. ba§ r^rabe die Lckßvetter es waren, bie sich im L3 ht neuen und getragenen Herren- Anzügen, (stehrock- u. 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Citcrrricrtaa Ze* ■•mmenknnriaufbent LA Sw. io um1 Die Beerdigung findet Freitag den 25. März, nachmittags 2 Uhr, vom Stcrbenause in Heuchelheim, Bachstraße 40, aus statt. CT °n fcXer• Bohrmaschine s. Schmiede geeign.. zu vL 041 Sä Nau, Neustadt 57. ÄeitLföMfc gebr., tadelloser Gang. aii verkaufen. Atzmann, Schtsienberg. Weg 18.*HM6 ’inlefl; 3 •Wdeh Wir beginnen am Donnerstag, dem 31. März 1921, abends 8 Uhr, in unserem Vereinslokal Schivkavatz". Bahnhof- ftrnbe 7, einen Anfänger- Unterricht für Tomen u. Herren. Unterrichtsgeld 25 M. auSschltenlich VcbrmitteL Anmeldungen'zu Be« ginn de» Unterrichts oder an den 1. Vorsivenden Herrn Stadtobersekretär .Qnrl Reitz, Nord -Au> läge 19. 3466v Ter Vorstand deSLtenogravben Vereins »Stolze Scheetz" e. V. Bietzen. "(bei' onÜTid Movl.'jmimer per Anfang Avril gesucht. Angeb. an Earl Horn, Marklslr. M, erbcten. M5t, | Wohnungstausch | Wohnungstausch 3-Zimm. Wobn. gegen 4—5 Zimm, rvobu. au tauschen gesucht. Schristl. Ang, u. 04508 an d. G.Anz. 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März, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause Ermelgasse 2 aus statt. •Won-ttn 39,; 1 - ; • G gjIden toü Heute morgen 11 Uhr entschlief nach kurzem, schwerem Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabethe Hammel * geb. Krieger im Alter von 79 Jahren. Heute mittag 1 Uhr entschlief nach langem Leiden unsere liebe, unvergeßliche Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Auguste Reh geb. Volkmann , Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Christian Volkmann Familie Ludwig Reh. StMöMl- unö WlWWkMeii in allen Qmaliiäien und gangbaren Gr ätzen stets vorrätig. Anfertigung v. jedem Ma: schnellstens. (Wiederverkäufer Rabatt! Ernst Rau Siahiöroöi-matrahenfaörtt Wall oritt. 37 ret 168 Einziges Unternehmen dieser Branche am Platze. 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Mürz 16738 236,75 242,25 61,93 432,05 309,- 331,- 296,25 298,- 645.- 311.- 320, - 460, - 302,50 300,- 653,- 165,20 244,25 244.75 61,57 435,95 werden. - In den Groszen Rat der Universität wurde, wie die „Gemeinde" meldet, der Iesuiteiuxiter Browe von der Stadt verordne- Pros. Dr. zum ordent- luri 22.3. 77.50 Veit* Ruders?:* Gieienc (41.1 Ort Qk- mit !flb 23.3. 9,42 Ir. 4,65 FI. 9,35 Nr. xv-ubcbri und r inni derarllg tHrn md'tftma h esiaen Universität soll, wie nnr hären. Lehrnuhl für kalholtfchc ifthik rrriditn Är. Rr. Ar. otfrfnlhdx BflterleUmg bn Stimmen ■ÄUfrttnai' nvkiten bk Polen lichen Professor in der Rechtswissenschaftlichen Fakultät *rüi' Handelsrecht und deutsche Rechts- geschichtr als Nachfolger von Professor Planitz ernannt worden — Wegen ihrer Verdienste um die Förderung der Wissenschaft ivurden zu Ehrenmitgliedern für Virlschaftswii'sen- schaft der Universität Frankfurt ernaimt: Prof Albrecht, Berlrn-Lichterselde, fromme r- zienrat Eduard Beit, Speyer, Bankier Heinrich Emden, Prof. Dr. Ernst Franke, Berlin, Äonsul Karl Lodenberg, Geh Justizrat Dr Oswalt und Rentner Sxrmann Weil. wichtige I, du'tri-b>r'e ebenso geteilt nxjrtrn Ter „Higa ro ’ und ber mniten Keine' Blätter ik [treten *bnt DtMidpunkt, datzdas m men reiche Gebiet an Polen fallen müsse Gustav £xrt>6 sagt in der ,Bi c toire" der Friedensvertro i von BkrsaLle' lä se die Teilung CbeddMd'CTi» nicht nur gu. fonbern ordne Ye so- 168,20 237,25 241,- 62,07 432,95 bien- 1C. Schwel«« 8ii.fl.80 *»»}[■? Situ* I Auri ?2. 3. 77.50 68,25 67,40 67,60 1*0.- 299,- 251,50 218,- 207,- 179.75 186,75 166,- 444,75 306,- 324,- 444,75 292.- 295,25 607,- 520,- 407,- 272,- 233,25 192,50 586,- 235,- 71,60 385,- l)ati0eL Berlin. 23. März. Bö^senbe r, chl. Tie gestern begonnene Steigerung der Phöniraktien iepte sich heute aus bad bereits gestern erwähnte Gerücht fort, so daß der Kurs geg^i den gestrigen amtlichen Schluß werter um 50 Proz. stieg Tod) konnte die ganze Besserung später nicht aufrecht 100 - 100 Mir - 100 Rt. - 100 Ar. - 100 Je =■ 1 £ - 100 2. - 100 = 100 Rt - 100 | 100 tu. - Die nootllt jum Volk Ichutgtittz. Zu der BolkSschulgesetzesvorlage. die dem chen Land tu.; zugegangen ist, nxrb in c amtliche» „Darmstädter Zeitung" ge ■heben: bolo cn Reichsschulgesetz tat alU 117,88 1081,25 97,8) -,- . ......125,40 23,36 23,80 1,63 Züricher Devisenmarkt. 23. x Sh. 23, - Ar. 1,60 I 77,50 68,30 67,60 68.- 180,- '299, - 250,50 218,- 205,- 179,75 183,- 165,50 460,- 31'2, - 328, — 462, - 306,25 302,- 618, - 524,75 401^0 271,- 235,75 485, - 196,25 610,- 238,- 73,- 383,- Karfreitaz: Qemntor 'Wfy Sbmnrfcb: 1 Ubr t iaaioriit/^orb-flu 1. DfttrieitrU; Ubr pünkllich: )- >ovvrn 1 Verein 2. Dilerftiertii Ubr PÜnlilltb: sovvkn bei Pt Bert W I n 1468 Der Vom, beiirf wtb ciHarten, bm dänen (ie emc sw-tzr A d hnt.wäbrenb sie in Sirflictfrit von fomtluben Summen brt ^anOrt nur 40 Prozent mnit txlttrn. Iie aut Ibrrnmenho vuiri schrien, versuchten in brr ganzen Welt bte Ä'einun i zu bterrflufTm Sie bitten tatfäd'hdi eine starte Provagandr nanontbia, um die rb$' tu trr mbiwn. bah birfe» Ober- 1 testen, w.' 170000 r ür Polen abgeftimeU butten und in dem Tmlfttilanb fnne M ln < t nur nähete Hammel und Schafe 460—660 Bkk; Scywei ne, voUfteischige, von HD—IW txlo* iiramm H00--13ÜU iRf unter 80 Silogram» k'10—1000 vri von 100-1® Xilvgvam» 1100-1800 «t. non 130-150 Äiloflteme 1100—1300 2»! ffarlreilag n oar nach i*eni bD 2134^51145> 2149,16 451,50 452,50 455,- 454,- «W9, - 991.- 999. 1001,- 1073,90 1076,10 103^90 10*1,10 1443^5 1446.45 14 46,05 1448,96 politische P txMogir Ter Petit Parisien flknibt bte Irr ' iribdru |u f.itk Bad-Hauhelm _D Hupfelds Kurpark-Casino, Diele, Bar, Weinstuben und Hotel auch im Winter In vollem Betrieb. Ein Iugendtraum. Von L oonder Osten. Nachdruck verboten) 1 in bas 5rr.!m Altem flftrt. S-«-r »u« Thutot 'M-S^ nm«, iLpnitr mit brr elettnidxn -ixrgbeen nerauu. ännniri. ^rochdem die ®epen SpgeriS verfstmgen, bet nmgr Äanfmmri Sxmen den «mdtag, x. m dem nahen vottL prfommen ,u «eiben Eine lustige iWndlkteTt txrör w fi3*erbarriirt-r waren' dee vmtn m fW Iz vrMbl fo beiN es eougen rung« Vtrafleutrn X3t gelungen war, eine Tänke.vi iu fmden ??wartn tSbalb m den OforTr: aodMmbert imb Kia sich aus der Terra, e mcoerg*i)fai, um n Leuve Clicmot Trost F-i hidjni. „Tn. Retww. ist berx ^rrunb [Skiernort?" her Mötzlich einer der verr«- ^r Kreic er txrtig aut den Ti^h rurutt inro nr Lvntqsmart! wahr und wabrba'tig! ist nnr.- cä die netteste Uel:erraschuna, die nnr brr,batnx Eo» bringen konnte!" versicherte er bein ffteunbe Iffng^marf schien auch angrnetrn 'erubn durch >tart «nettr'atte e Wiedersehen mit bem etninv:: «Mlvwrevaden, werrnglcuh er jevieu m Tatum: 1.7.14. 125,10 59,20 ' * ' ' 88,80 .... . 117,80 . . . ' 88,80 In einem teil ber Au '.aie rmrOerboltO Die freu»iikbc Presst zur oderichlesischrn Adstimmiing Paris. 33 Dtbru* brr PUt-adsummung in LtwdctU'im lutneben iü. dah iich eint ouftrr- beide um rund 20 Pw» stiegen, wiederum ^nter- essenkäufe beobachten. Auch dst übrigen rheinisch- westfälischen Montanwerte lagen bei Besserungen bi? iu 10*Pro» und vereinzelt darüber auSgc- sprvchm fest 3n obersclzlesischlNi Montaitpapieren erfolgten nach den letzitägigen Rückgängen Rüd- käuse und T«finigen und tnfvlgedefstn HkirS- erhoUmgen von 5—10 Proz und für Bismarck- Hütte von 25 Poo». Abgesehen vom Montan markt aus dem rt zeitweise ziemlich lebhaft herging, blieb auf den anderen Gebieten im allgemeinen dst Geschäfts Alle vorherrschend, so datz tne Äurt- Veränderungen kaum über 5 Pooz. »rach oben und unten hinausgingen. Alte Reich^anleihe tmb Pren- fetfdr Kvnsol» setzten ihre st-ursbesserung fort. Auch ungarische Renten und Xfo mbar denprio nl al en lagen weiter stift Dst Devistnoreist zogen mätzig, an. gar an „Lre Nouvet le"n«cht daran auNnerflanr dah man den deutschen ^tambterntt in Betracht ziehen nrüsst Äirtlch«sNich und geogra- pH,sch gehöre das Gebiet, daS eine polnische Mehrheit erhalten habe, doch zu dem Gebiet, das eine deu t, che Mehrheit er daltev habe Man mLfle atto eine aewftst Rücksicht lefoncn an Den wtrt- schafti tchen Sufommenbang. der stchMich zeige in den DerbchrSetnrsckstungen, irttnr tn allen Vilfsmirteln, bte rür txr 3n6uftne mmöOiMg sind. Londrrlagun« beo arnerikLnischen «onßressts. Washington, 22. Mär». iZxwas.) Präsident tzarding hat den skongretz zu einer Sondertagung auf den 11. April einberufen. Das englische Baugewerbe London, 23. März. lWTB.) »teuer. Die englische Regierung bat iuf> an die Arbeitgeber ,m Baugewerbe gewandt und fte ersucht, wahrend dreier Jahre 50000 demobilisierte Soldaten zu beschäftigen. Dafür bat dst Regierung den Arbeitgebern für jeden demobilisierten Soldaten, ber beschäftigt wirb, eine Beihilfe von 10 Shist ling pro Woche für die ersten sechs Monate, und von 5 Shilling für bte nächsten sechs Monate zugesichert Die Arbeitgeber haben diesen Vorschlag angenommen. Datum Imrtrrbai. RoNrrK $ruikl-7tntwei>t" . Cbnfo.aNte...... Ä0fxnbe|ea..... Stock AeHingfer#...... jtalirn ....... L’onfcen van» - Spanien Dien (altes) Dettllch-Oesterr. . . . Prag Budapest ..... Sulgancfi ..... Äsn|tenftr.op KderM Ges^v- „Tstst Saft, birc Äugen'" .Und ba* -h nicht allem braufon lasten to-jibc. e* er de andern nicht tn ihrem ^tergtrügen stöven wellst, fo erflirtt rr sch bereu uir „Gvldfistbea'K»" ..^retltte,* nannte er gutgelaunt *i, ..folch @machte:- bwc anwäemja» Gestalt gar nicht. t*e sich hfl ben SeiZustii der Ärirsr beüzSe, als nie rtcvra i’Trflnrr an ihm vorüber schritten fR^binmab iab Vn gSinark am Zerrten gaettn r ÜftGmgsViriikle für künfftge Natbilbungfli zu ge- btr ixdj bei dem komu»e.iden Bau ber ütttt-* jk 11 # f 4) u l e al 3 tragfähige ^-unbamente, als bittvolle Bamten e ermerfm fihuien InMrischeri Ti» em neuer >4ent im Bolt auskommeu, ber *ra>enbifl ift, rvemt ein neucS Gesetz belebt unv niefjar gemadx weiden soll. Rrehdem bte Novelle l^raits sertiagestellt war. fctfce fe t folgt der mtBrrm 11. Augmt 191'j felhemlKtiL-n neuen Roich-'venassimg einer Nei!- Imbnhnm unterzogen werden. Tabet mufetr int Ir e*4xi-e .estlose Aunbwmmfl der gemenname ' Hmu(taiw) Schule nnmeweii tn diesen fragen künftig fler- kimom möglich ober nottvendig sein werben, |c44i von dem nach Arft tel 174 der Reichsverno- Kgiu erlassenden Äridisgefc» ab Trr aus dieser Gruiidfooe ausgestellte Ihit» tri des l_' zur R - ^rangsiwilage ert» 8at der «oltefrhule mit die Staat vafte (Ar- 2, 4 5, 6, 7. 10, 42, 47, 6d 81, «2, 84, 87) ; 2 Zula^iunG von '^tenabtrn- unb MHMassat iArtikel 3 : 3 Deval^etzung der ^«üierzahl (Ärtetel 3); 4 Berreiwig Von Bt Brthhoinia am Religionsunterricht i- Lehrer imd Schüler (Arftifol 4); 5. Uebe - gbe» :Heli(non*unterrid)te (Anitel 12, 6d); tv ^enenbauer an Bolks- imb (foneren Ariifoi 14): 7. ÜTtoettenmg ber Jyor: ^dxile für Ibinbrn, iSnfflbnuur der PNistst- r’gtirtotter ober rmt <4ktmertr.i behafteter STmbei I *flhfet 22); 10 Erstehung taubstummer und blft:- h Ihr’ber Artikfl 22 a); 11. ttrböfnmg der ©dm!- f errn für unentidjulb gte Versäumnis^ (?lrtifel 1; 2ö); 12. YniNituntenidi imb P riva t- 1> »len; Aickhebun i der Vorschulen: aememstim^ « ItxnbKl-ulr .'-.rttlel 2kt: 13 Reform ber Lehre.- $ Äamg iArnkel 29 31 33) 14 Au-d?bung brt iwunrn.ten i?tben Txiraiinu*cn (Artete! 3^ ; 15. ‘ffriinma der P r äsen tationsrechte kAr- i«r 39.: 16 Be'krmmungen übe» bic Anstel lm,g k: Lehrer (Artikel 40) unb ber Vanbar beite- Itrtnnnm - Artitel 42); 17. Umterasko :en bei Ber- • sioen i Artikel 43 ; 18 Reuiestietzung der -Icht'ttri.be-i^a'ul ber Itetnrr (Artikel 47); 19. ber Berpflichtun»i yir Uebemabme ‘nxitdrr Dienste durch die Lehrer (Artikel 50); Ä_ Ur.'ertni eng der für die Staatsbeamten gül- ineat Tis 41. p! war Bestimmungen aui bte Lehrer r.lr- fc 52—61): 21. 'Abfoiduna der inwlge ihrer barfoit Cbed-;nm .c'ifdvn G>en»e 0444444444 Hi M Franflart ----- Abend- Abend- 6d)luh- -chluh- «arftkirs, SllQß^x Wg tf, 1* am ”btni5 8 Uu" «»•sitiimV «benbe 8 Ub- y™?lBDh BflL 6&6IA otmittag51,). ■ v ^OODül toi- tz ö®l9 dBlimuj Abends 8 Ubr ilijniteii nm ß» 1 IflDl fiOlfl A M Polen Ritten die Pervlid hing, in guter panwiw miteinander zu arbeiten, wenn fte nicht einen der orosttfli Bodcuscliäve der Welt oemidUrn wollten. Tie Alliierten bitten nicht nur die Verpflichtung, die Otten»ttage zu regeln «pniäst tni öünfdtcn brr Bioslkerung sondern sie mühten auch i». rmnhrix, hast em Vcnb. das »vble. Zink unb Blei »um geübten Teil für beit eunovuischen Avnstnent lieseie. zum ^ci«uvfotz einev endlosen und furchtbaren Bidger- fnege? werde Penina^ ivirst im „Ecko de Pari 4". nad»« dem er den xtanhautft. Drrtvrtn, hat man künne nicht dem polnischen Staat» dadurch d*en das; man iktiu Clxrldkürn alt* einen einzigen 'Sktilbnirf betrachte, die Uraae auf, ob bie tvrtnnburw, bir (Slonr» unt» fc1/e Regierung dir Untxniubl^fcil begangen. in einem "JU'fommoi, das ihnicbcit iVranf* reich icrtb tiigUiitb abgeschlossen wurde, biefoi sttt- banfen anjuitcbmai Wenn man sage. Tcutfdilanb nx i'tx um so mehr bezahlen, je reidjrr es sei. so be- hx-ifc man tne grdi tc llnlcnntni» mit Beprg aus die rrxn ailrttnng^ JidleidX :u>d ^adie vergehen. ,-7O»stchen aber ba.i tat Schu»ge^etz^bung r.ichi \ i - iteVcii. Aaiiienilich wir in 0flf« k-nnen ilJB fo lange warten Tom unser »iU»schu.- tt Mt 1374 cwb bei aller bte m fach unb xm Uergleich mit den fteichgeitigen lUrigrieteii aräcir: Staates verteent. «uS v e r- i c i hege ick» e: werden 2dx>n vor ter Um» Hur.g tjurue txcher von deren Staatsrat öüfo d eine Newman br> Gelehrt in Ängnn emneu, bic rmt dem stmLmm etnrt neuen vwi entrx, obto.<> sie in der yauphady |tMÜ)tn an ,chen haweto iWtwibiagm ■ ve Ajr i letisuq ans dem 6du!benti enüassenra ft ehre rinnen ^Amtet 61 ftft.iveÄmng bet ftehrer m die ’iaalliAt ite-cltnci rx>vb.iur.a ä:- nfti 62—66,; 23 Bo« Sckall Krn-ft^fli, ben Iienjte nobnunge« der Lehrer, bei S-1ckllgü:ern unb dergleichen Irtilti 67 a, b c 21 Au,'a'.en uäT Jufannnoiteteuii-i des Crt#'"^-4tx)r’ia bc.- u >d örtlichen 64$ulieinm.i Artetet 6**. 69 7- 71), 25. Ausgaren unb ^ufommoncfrj:.fl b. «re - scksckomte-» unb des -cUbtHtal-imtr Art Tel 75, 76); 26 Tae Ctemerue, als Irä-e. oe: lad#- lteben Sckmlkosten Attifel 81a _'7 Tr: Eta't als Träger ber prrö-.ilrdbe t -chullonen Ärtifr 83;: 28. Aushebung des Sckckttqc! >es an ^.-n ät» tencktchen P^uhtschulen, Verbot ber t'erlitufr.i Ar- tiket 8»! . 29 Uc-erMyrung ber b ei Pro nizta!- schuftands m die Staat»ka (Artikel 87) Tw Asvelle gebt, hw bir Cx bet gegebene <*burn etiüetfenb ausssthrt, ion ber lkrtenntnts cfl, bau bet br.t ie»gen unfertigen BerchälMisien i' ' Schaftunq eines neuen Gesetzes noch zurück» -,Mit hxrorn mute Ste befchräntt sich daher auf h-tadem Punk», deren Acnderung am brng» 'Uten eddxint Ter st^Qvun des Verrn 3tAit> .!• 6ä1fon wurde dabei soweit als mSgltch be- * X. Taneben bemüfo sich bie Rvvelse, Anerhalten werden. Im übrigen wollte man auch ... .. hierin, wie in Mannesmann und Buderus, di« Etecnoa Uiriobtte . Amsterdam. Kopenhagen Kk»: Wien . . . lfo atza». . . geboten. Frankfurt a M. 23. März Sörfen» skimmungSbild TaS Gescl^ft hielt sich nach ber lebhaften 2Uifmört»ben>eflung aus dem Montan- aftienmarft in engeren Gvenzen Man bemettrr, daß aus den Reihen der Svekulattem. einige O'taufte ihm gen oorgenvmmen würben, bie einen jeuts- brutf ausübten Auch die Nähe der Cfterfeiertage veranlage die <>ttschä'tSwe1t. sich nicht übermäßig wj engagieren, zumal bic Börse vier Tage hinterem- ander grtetiofim tein wird Aw dem ?nbmtnrt gebiete blieb bie Tendenz wtberstanbsfobig und fest, inenn sich auch bie Umsätze in engen Ott^mzen hielten 5tbr gefront waren Gummiwarensabnk Peter plus 25 Prvi Zellstoff Dolbhos bei gröberen Umsätzen 9 Proz gesteigert, auch Zellstotft Aschaffenburg höher. Brauerei Löwenbräu Sinn er stellten sich mit 175 — plus 5, Slfo'st-rbos 206 —. Maschmens Mrtnus-Stamm sollten zirka 20Prvz. höhkr, mutz' tm aber mangels Angebots gfltndm werten Jin freien Verkehr war geringer Verkehr Deutsche Pe- trolaim 69? Manstelder fiürc 5175—, ffbem Rbmania 710—, AuSlanbSPapierr lagen ruMr Tmtfcb Uebersee Tert unb Deitert. Cnctedmstalt lagen bei lebhafteren Umichvn höher 3m ^^rlaufo Montanaktim schwächer Pbönrr ^benb, Mannesmann 4, Gelsenkirä>en 3, Rbernsiabl 8 TwKnt nach Taro auch Oberbetern mit 306, 302. 303 bebautet Tdamone Arrnawerk 630 plus 6 Ptog Der Schlus war ruhig aber test . minder begeistertet Weste Aufdruck vestich rut.ger J-reundlichkeil ena*ert er dre zabtreichen dändedrücke brt btonben Prokurttten, ber ttn un Zrmmtitx zu dem Tische geleitete, wo rdmg8man mehr nne einen alten deflanntm mebmaup. tu er auch die »antonschicke tn Thir beiud* ,.R>m erzähle ausführlich, wie rt btr m bwien t an gen Jahren ergangen ist," txu Rettow. al# bte vorstelttNi.Tsfortualuäten vorü.ter urchman l»ch wieder genrückich um den Beinen, nowen Xtlm gruVvrert hatte „Willst bu nidX hebet deine Erleimifle wir besten geben?" ftogte skönipsmark Rettow aber sträubte sich energisch. . Mein Bericht würde gar St langwellig au5onm>ck anx Btei'uraucn iri> dornte»- eine Vostchttschai- wchrr *xxf> Paftug ^3e waren tbrn gleichM.ng Mevr ober weniger -oar Rudi ixran «llerbengs roomto tat ganze Sell gletchgülttch archer der efnat en^igtr: Ina Ä««, Frankfurter Vieh- und Schlachtmarft spd. Frankfurt a M., 23. MLrz. Auf dem hrnttigen Markte trat für Ikälber ein Preisrückgang von 25—60 Mk für bie besseren und von 100 Mk. für die geringeren Ziere ein. Auch bei ben Schweinen trat ein weiterer Preisabschlag von 50 Mk. ein. Die Preise für Schafe stiegen etwas «ngetrieben nxrren: 7 Cd>feii, 2 Bullen, 22 Harfen und -nihe, 638 »älber, 227 Schafe und 234 Schweine Der Schweinehundel verlies schleppend und zeigte geringen Llcberftanb, Lül- ber und ächafe wurden ausverkaust. Es unirben bezahlt für einen Zentner Lebend gewicht: fr alb er: feinste Äastckälber, 750 bis 900 Mk . mittlere Masb- und beste Saug kälber 600—700 Mk, geringere Tiere 4ä 16 m " j»'8 itd Statt Aarttaf 9505D ganisation oorllegt. ettspiel Hockey-^ Philoiophenwald 1. Ofterfeiertag: 3465 ? gehört? ? k und | 2. Osterfeiertag Tanzkränzchen verreist 04508 Otto Rudolph. Dentist GroBen Linden jij d s. Der neue Weg christlichen Kultur liefert T. Biübiamqu 3317 Fernforccher 1650 «DoOi tt)T b« Menschen t>Bd)ftee ®ut, Den »taub«, fest erhalte«. LlLhl Urr ibn aud) brr flrU (ad* Ui* »rlhetlelixN «eftalt«! Hockeymannschaft I.-R. 15 — D.f.B. HockeyabteUuZig. Verein für Bewegungsspiele Gießen. Vogtsche PWflaodtiwhiMele •oetkestrsSs U. Das neue Schuljahr beginnt am 11. April. Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 »owie die berühmte Frauen- schönheit domelie (Boeres Dr. jur. Friedrich List Verlobte Es darf sich also Keiner schristlichmelden. Versammlung Samstag den 26. März vormittags 9 Uhr in Lollar. Eintritt nur gegen Vorzeigung der StteiKKarte. Die Streikleitung. Dahnhofstr. 40 Ludwigsplcch 10 März 1921. An die Streikenden und Ausgesperrten! Die Rechtsverbindlichkeit des Schiedsspruches ist ab- gelehnt. Der Arbeitgeberverband fordert die Arbeiter auf. sich zur Arbeit zu melden. Wir ersuchen Streikende und Ausgesperrte dringend, der Aufforderung des Arbeitgeberverbandes nicht Folge zu leisten und sich solange nicht zur Arbeit zu melden, bis ein Beschluß der Or- Heute unwiderruf!. letzterTag: Die Mi-Hlln; Der m Hel. Fritz Schink, Orgel (Berlin) Frau Dr.KäteKickhefel-Klare Alt (Frankfurt a. M.) oik» Orchester-Verein Gießen Dirigent: Herr Musiklehrer W. Gernhardt Karten im Vorverkauf: S.-, &50, 2.50 Musikhaus Busch (Telephon 073), Lindenplatz. Nahen Sie schon von der kubistische.". Teufelsburg Sw! ennMunö SMe liefert bi (Haft M. Qi. Mühlstein Lietzen. swoMOin. SellerSwes 88 Xelebbou 1538. LZ Un aut der Llehlgshöhe Anfang 4 Uhr • Gäste willkommen Die Karfreitagnummer der neuen Zetttchrift Lebenskunde" bringt den Artikel: „Seine Majestät ö« Krieg“ hat abgedanki! Dem Gebote der Siebe und der Gerechtigkeit bat er die Führung übergeben zur Wetterentwicklimg der Religion, jur vildung der fittlichen „Lebenstnnde", die den „weibischen alten Glauben" und da» „männliche sittliche Setn^ aller Religionen jetzt in sich vereinen soll! Das rorzigl. Feslpropmi öerfcfflBliro Hervorragender Monumental- film In 6 gewaltigen Akten. MkS SllkiWjkl! der Äntlt des L Bdtl. Änsant.'RkßtS. $r. 15 Leitung: Obermusikmetster Löder. Anfang 3^, Uhr. Eintritt 2 Mark. Anfang Sf, Uhr. sicher ctl UmbeU । «ch btr jMchitd ftünberr A I fcc doch «ntftitffu Jrc'Wt J’eleni < trJid) ‘"Ä'n" v. Drni! E?w'i bi L>e, •s? Torfstreu woggonweife und Mnbi( aul Lager. W® Gebr.Kahl. ASM W-MZkll In der Turnhalle am Oswaldsgarten Asichek« rer* b.- ggs M StadtkircheGießen Mittwoch den 30. März 1921 abds. 8 Uhr Konzert Ferner: Das glänzende Beiprogramm. AbWonta«: Der sensationellste Original-Wildwest-und Cowboy- Schlager aller Zeiten, sowie Ker rad Dreher In seiner hervorragenden Film posse li der Honerto*. Das Haus des Schreckens Sensationstragödie, 6 Akte. Dieser seehetelL Monumental- fll m iet In ailmlllehen fünf Erdteilen aurgenommen und ver- *chlang mehrere Hllliomen Her • telluogakoaten. 3483c Ab 29. März halten wir für unsere Geschäftsfreunde von Lieh und Umgebung Sprechtage dortselbst ab. Unsere Vertretung hat Herr Bürgermeister a. D. Fuhr in Lieh übernommen Hessischer Bankverein, Aktiengesellschaft 33^, Filiale Gießen Es ladet ergebens! ein _ , Haus Kirzinger, Weihes Brauhaus, Wehfteingasie. Verkauf von Weizenbier in Flaschen über die Strohe. Ab morgen bis einsohließl. Sonntag: Der 1. Teil des großen 6teill®eB Sensationen 1ms Iö6ei6oiti altbewährt u. iehrunaSf., kein Sb»ablung4geicvaft. liefert Einrichtungen und üinAelmöbeL auch auf tetUabL nach Uebereink. Anfr. erb. uut. F. B. lt. S55 an Rudolf Stoffe, Frankfurt a.M. (3463ss »b hie öki rin(5[if, obt Bttd greifI ttitn flibt ei etn gtzeigf feie Dorfltbei Mihfen ül mir |« in I Begangen icö I i e mit küien gege »it Srundia l'.libflffc Tie Boll 'm diese au W Verlege! tofttn - fi batfl und \ umnifhldK ten|eniflni, * Hennen ton Indische \ i'tlkresvrm 4«f die heil aternit der hl noch ei M stört j«"j empfi Irr llnabfjt Nolelai Elementen ln rot j in der irrcherhim Aparte Neuheiten in weissen Damenblusen (sehr gut sitzend) empfehle ich In grofler Auswahl Elegante Voll-Blusen mit geschmackvollen Handarbeit.m In allen 6rö6en vorrätig C. A. HARTMANN AusstattungegeachSft — Wischefabrik Billige Strümpfe la Baumwolle, dicht gewebt M. 9.50 3300c la Baumwoll-Flor . . . . M. liöO ___ — Guter Seiden-Flor . . . . M. 35.— ^Ji/ocMjcnKL^akxnCJn. Reine Seide......M.75.— w/s Atww Besonders preiswerte gute grau u. schwärzt K Strickwolle *““"a£ 3u beziehen durch alle Buchhandlungen. 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Für di« zahlreicheu aufmerk}amfcdttn anläßlich unserer Vermählung danken herzkchft Wilhelm Becker und Frau Anna geb. Klinke! Bietzen (Dahnhofstr. 8 H), 24 Mir, 1921. für die Halbiahres-, J ah res- und höhere Handeleklaiae werden schon jetzt ent geeen genommen. Prospekte u. nähere Auskünfte durch die Schulleitung. “*c Eltern! deren Söhne u. Töchter ane wirklich gute Ausbildung für den kaufmännischen Beruf erhalten sollen, wenden sieh am besten an den Fachmann a. erkundigen sich daher bei der Hansa- Schule Gießen Sdtersweg73. Femr.82J Priv „Handels lehr anstatt von I. Kunzeimann, Diplom • KiufmtLttn und Diplom - Htnddatehrtr EinzigeSchule amPlatze, deren InhaugL Schulleit.. Lehrer a. Fachmann isL Halbj.- u.Jahres klassen. 11. April pr™ des neuen täglich. Prosp. frei. S. Osterfeiertag Tanzmusik bei Gastwirt H. Bergen Allcndorf a. d. Lumda. Großen-Linden u. Umgebung Bin 25. bla elnechl. 80. HMn 1921