nr.29 Der H-.egenn Dizelqer «Ichein: täglich, außer Senn» und FO«Mche Beine«»re |r. Ttii. 4.25 em1d)l Träger» lohn, durch bU Post Mk. A elnkchl. Selieöqefb. Mit .Sport U m{d) öm“ SJÖL 5-50 einschl Tränet» lohn, durch die Post Ulk. 6.25 eiujchl. Befiellyeld. AerNiprech.Lnich lüste: fürdieLchriftleiiung 112; V erlag, «BefchLftufielle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Lietzen. potzlcheafonto: Sranffirt a DI. 116X6 Erstes Blatt UL Jahrgang Dienstag, 25. Januar 1921 GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Gderheffen vrrck nnb Verlag: Vrühl'fche Univ.-Vuch- und Steinbruderei R. Lange. Schriftleftung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulffraße 7. 3h .-^ne oo« Bmelie« für bu laqesnummer bte zum Nachmittag vorher ohne jede Verdindlichtielt. Preis für l mm Hage 'Lr Antigen o. 34mm Vielte örtlich 3> Ps^ auswärts 45 Df.; für Nedlame. Anzeigen von 70 mm Breite ISO'PI Bei Platz. Vorschrift 20*, Ä-Hcha- Hauptschnj Heiter: .'lug. choetz Berantworilich für Politik Aua Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Ne.nhold 9> "Bcd^ 1Lmtlich in Sieben. Vie schwankende Mark. Ziemlich überraschend ist in den lebten tagen der Aufstieg der deutschen Mark vor sich gegangen, ohne daß darüber völlige Klarheit herrscht, auf welche Umstände diese Tatsache zurückzuführen fei Daß in erster Linie dabei Amerika tvieoer einmal seine Hande im Spiel hatte, lag aus der Hand, denn es ist jo nicht das erstemal, daß sich dieses Spiel mit der Besserung unserer Valuta vollzieht Aehnliches haben rott bereits im Frühjahr des üerqangciien Jahres erlebt. Die jetzige Steigerung unserer Mark ist mehr oder weniger eine automatische Wirkung der Herabsetzung des Dollar- kurses, die von Neuyork aus zu dem Zwecke elngeleitet würbe, um die Valliten der curo pä-schen Länder zu heben und diese für die Aufnahme amerikanischer Waren, in denen die Vereinigten Staaten mefyr und mehr zu ersttckcm drohen, kauskräfttger zu machen. Von vornherein nxir aber anzunehmen, daß die Besserung unserer Valuta sich nicht in dem raschem Tempo fvrls.tzen würde, in dem die Bewegung begonnen lfatte. Denn schließlich sprachen auf amerikanischer Seite doch auch eine Reihe spekulativer Gründe für die letzten Markkäufe mit, da man jenseits des Ozeans mit Rücksicht aus die bald bevorstehende 2Bie> derhersdellung der normalen Beziehungen mit Deutschland und auf die alsdann zu gewährende Kredithilfe an Europa an eine Besserung der Mark glaubt. Allein auch Amerika wäre nicht in der Lage, aus eigener Straft einen erhöhten Mark- kurS aufrecht zu erhalten, wenn es nicht gelingt, die lange Reihe der anderen Momente auS der Welt zu schaffen, die bisher Wochen das Charakteristikum der deutschen! Mark bleiben, je nachdem die neuen Verhandlungen der Entente die letzten Hoffnungen auf eine vernünftige Durchführung des Friedensvertrages zertrümmern oder em schu'acher Hoffnungsschwimmer auf bessere Zeiten von Paris aus aufleuchtet. In R k u Y o r k hat sich die Mark, die im Mvember bis auf 1,13 Cents zurückg aangrn war, unb damit nur den zweundzwanzißfirn Teil ihres Friedenspreises also etma 4‘/» Ps. wett gewesen >oar, auf 1,65 erhöbt, und bannt auf ctiva den viei-ehnten Teil ihres Friedenswcttes, gleichetwa 7 Pf. In Berlin ist der Dollar, der Mitte November bis auf 81 Mk. emvorgrfchncllt »vor, auf etwa 59 Mk. zurückgeganaen: der holländisch' Wulhen von 25,42 Mk Mitte 9?vvemb?r auf 3,75 9,20 6,70 8,50 5,10 10,10 8,75 11,75 Amsterdam Zürich Stockholm Kopenhagen 59,26 123,45 88,RO 88,80 4,96 10,67 7,75 8,60 7,50 15,10 12,45 16,40 19,92 Mk.. .die schwedisch* Shrcm? von 15,95 Mk. auf 12,86 Mk., ba* enqlifdie Pf mW von 296 auf 225, der sran;ö'ische Franken non 4,91 auf 4,21 der Scl)wei-er Fraaven von 1*2,92 auf 9,35, die spanisch? Peota von 9,60 auf 8,00. Du Kürs- cntmirfhnia der Mark an den wichtigsten europäi^ schm Devisenmärktm zeigt die folg nde Tabelle: Friedensparität Ä.Funi 24.9100. 12^Fan. jetzt Paris, 24. Jan. (WTB.) Nach einer ,,Matin"-Meldung aus London wird aus Washington berichtet, daß in den ersten zehn Tagen des Januar die Einsuhsr von Gold in den Bereinigten Staaten 5 898500 Dollars betragen hat. Bon dieser Summe kamen 1 338 000 Dollars aus Frankreich und 4088000 Dollars Gold aus England. ben Mar7kurs unter Druck gehalten haben. Dazu gehören vor allen Dingen die passive Handels- und Zahlungsbilanz, unsere rettungslos verfahrene Finauzwirtschaft, die er- (schreckend anwachsende Inflation, und vor falTem der Versailler Friedensvertrag, an Hessen Auswüchsen von vornherein alle Be- mÜlpingen für den politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau Deutschlands scheitern müssen. Nun hat sich das neue französische Kabinett durch sein Mitglied Loucheur, der auf- fallend fdjarfe Töne gegen Deutschland anschlug, and) im Ausland sehr ungünstig ein- geführt, und man wird sich daher im Zusammenhang mit den wenig hoffnungsvollen, kommenden Pariser Verliandlungen darauf gefaßt machen können, daß die Amerikaner ikhre spekulativen Markkäuse wieder ein stellen unb damit unsere Valuta einem neuen Druck nach unten äusseren. Denn man darf nicht vergessen, daß bte Amerikaner nicht etma geneigt finb, Deutschlanb um seiner selbst tzoillen zu Hilfe zu kommen, sondern daß die von Neuyork ausgehenden Markmanöver nur Lazu bienen sollen, ben Abschluß von ge- imnnbringenben Geschäften mit Deutschland zu ermöglichen. Bringen die neuen Pariser Verhandlungen nur iunerschwin gliche drückende Lasten für Deutschland, so entfiele auch für Amerika das Interesse an der Herstellung regerer wirtschastlick)er Beziehungen Allerdings ist nicht zu übersehen, daß sich die ammPaififcfje Finanzwclt an der deut schen Jndusttie auf dem Wege bedeutender Aklienerwerbimgen in weitgel^endem Maße mit der deutschen Wirtschaft verknüpft hat, und die Hoffnung ist banun noch nicht vollständig geschwunden, daß die amerifanifdx Gesck)ästswelt im eigensten Interesse ihr Veto gegen eine Ueberfpannung der Friedensver- tragSbesttmmungen einlegen wird. Die Besserung unserer Valuta ist unter ben gegenwärtigen Verhältnissen.für Deutschlanb selbst ein »weischneibigeS Schwert. Denn ifte bedeutet schwere, verlustreiche Erschütterungen für bie beutsche Wirtschaft, die nur bann einigermaßen fibernninben Derben könnten, wenn beschleunigte Bemühungen ein- setzen, endlich eine Stabilisierung ber deutsch enWährung herbeizuführen. Tie schwankende Mark, die heute steigt und mor» fällt, ist für Deutschlands Wirtschaft der schlimmste Feind. Denn sie macht jede Kalkulation der Geschäftswelt unmöglich und iftellt die deutsche Wirtschaft vor Aufgaben, die sie in ihrer gegenwärtigen hilflosen Lage zu lösen nicht imstande ist. Vorläufig eröffnen Markbesserunaen keinerlei erfreuliche Aussichten für die deutsche Wirtschaft, die wieder einmal gerädert wird. Nun scheint es allerdings, als ob die steigende Tendenz der Mark, für den Augenblick wenigstens, ihren Höhepunkt erreicht habe, und eine rückläufige Bewegung wieder einseyen wollte. Aber die deutsche Valuta ist doch zu Lehr der Spielball des größten Geldgebers der Welt, als daß man auch nur mit einiger Sicherheit ihre weitere Entwicklung Voraussagen könnte. Schwankungen nach oben muen werden au6) ben nächsten Line Hebe des Ministers Dr. Simons im hauptausjchuh bcs Reichstags. Berlin, 24. Jan. (WTB.) Im LxwvtauS- schuß des Reich-tags erklärte bei der Beratung des Haushaltsplans des Auswärtigen Amts Reichs- nnnister Dr. Simons u a.: Was die Paß- gebühren an betrifft, so sind bte hohen Einnahmen durch eine Reform.zustandcgckommen, die nicht nur im Ausland, sondern auch im Inland vielfach Mißstimmung erreiche. Eine Rückwärtsrevi dicrung der hoben Gebühren wird eintrrten und ein dementsprecheiwer G-s-tzentwurs dem Reichstag demnächst zugchen. Bei der Verwendung konsularisch-r Beamter in den dchomatrsch'n Dienst müssen Hebertreibungen vermies werden, fd>on mit Rücksicht darauf, daß die Tätigkeit in beiden Dienst- kreisen verschicken ist. Aber dn: Vorteil eines gemeinsamen Regimes der beiden Lauslahnen muß erhalten bleiben. Der Frage der mittleren Beamten und ihrer Hebern ahnte in den höheren Dienst wird besondere Aufmerksamkeit zugewandt, da gerade die mittleren Beamten das Skel tt des auswärtigen Dienstes finb. Die Zusammenlegung der Botfck>aft in Paris und der Frie ensdücgation erfolgt in den nächsten Monaten, sobald die enbgültig? lieber’ nähme ihres an sich selbständigen Arbeitsgebiets durch die Botschaft möglich ist. Der Bcrttag zwischen dem Wolffbureau imb der H a v a s- a gen tu r wirb in einer S^zialbeba'te b'hmbejt. Das Zusammenarbeitender einzelnen 2tv- teihmgcii im Amte roirb bnrrfi bie Direktoren- konferenz. die ich täglich in Anwesendrit der beiden Staatssekretäre abhalte, garantiert Bei Be- fckwerdcn über die Besetzung einzelner Posten, ist der Auffassung d-irchaus zuzustimmen, baß icbcr Beamte, de^es nickt über sich bringt, d-r heutigen Verfassung zu dienen, seinen Wschied nehmen muß. Tke Frage der Kulturpolitik im Aus- lande Wick mit besonderer Sorgfalt vcrwlgt Allerdings können wir eine >kulturproganba nach ftxmzösifchem Muster nickt betreiben. SStr munen uns damit begnügen, durch besonders gute Leistungen auf fach'ichnn, auf wisiensrhaftlrckem und technischem Gebiet und durch Festhalte n an der deutschen Art bas Ansehen des Teutichen Reiches im Auslande toieirr herzu stellen. Besonders madje ich auf die erfolarrtbe Tätigkeit beu t- scher Aerzte im Auslände,-. B. m China, aufmerksam. „ . , ., In dem Schluß der AusMrwigen wendet nck der Minis.er zur Reparationsftege und gibt einen Uebcrblid über bu? bisherigen Verhandlungen und die Grunde, bte Tür ein Eingehen auf t«n_<-orlalag der Festsetzung von Annuitäten für .tuns Jahre tnafjgebcnb waven. Er betont, baß wir auf die ^«stsetzuns der Gcsamtsckulltzumme, bic Deiilscklanb nach dem Friebens^ettrag lis 1. Jtm 1921 erwarten du se, nur verzichten können, wenn wir unv vorher mit unterem Gegner über Erleichterungen der uns. auf-erlegten Last verstckibigt haben, über die wir ui Brüssel au verbanbdn (►'gönnen haben Stammt es nick' zu einer Berständigung über die bekannten Boraussetzungen unserer^.ei- ituncvunfäbigteii unb über die Methode der Leistung, mutz es bei der Festsetzung der ©e'amt» schuld zum 1. 5. fein Bewenden haben, da bte deutsche Reg erung ein unbilliges Diktat einer unerfüllbaren Verpflichtung vorziehen würde. Aut der anderen Seitedrntte die Regierung nichts versäumen, roe3 der Zusammenarbeit mir den bisherigen ®egnem jun gemeinsamen Siebe: bcrilKhrig der eurovärlchoi ftiremb« unb Dirischafrskra t dienllck >en ’ärnm. Sie müssen ebenso wie ihre Ge-rner stch Emrdirrm* gen las>en von dem Aewußoein ber ?niadftn* Die pariser Konferenz. Paris, 24. Jan. (SBolffJ Haras meldet zu der heutigen Eröffnung der riteralliikTtei Mönfe* reuz nod folgendes: Die Aonserrnz wird sich nach der Erledig lnq der Entwasfnungsftage mit tkr ßtagv der Kohlenlieferungen lefaHm, rotil bekanntlich das btsüglklr Abkonrn'en neu Spao am 31 Januar abläuft und es sich für die Mliierten emDHAIt, bis dahin neue Entsch-ibunri.-n getroffen 8ii haben, bie Teutfctianb zu «legcner Zrit mitgeteilt werden können In den solge:idm Sitzungen wird der Rat die Hauvtstogm b.*r Revarati o n anschtueiden Haoas meint, die Anwesenleit Louis Dubois auf der .Konferenz lasse baraut schliesvn, baß bie Bor czfce des Wiedergulmachungs- aussckusses vollständig auinxlü erbet en wür> den und diesem di/? Außtabe belassen bleibe, d.n grfamien Reparations'.vtrag feftyuieten, der von Deutschland am 1. Mai 1921 geschuldet ro.rbc. Wem', schiießlich von ben M.iienen eine Pauschal- summe angenonmtrn wecken sollte, lierc 05mnb vor, aiTwunelymeti, daß diese Lösung nickt vor der endgültigen Festfetzung des Gutyaberrs der Alliierten eintreten roerbt. Hrugegm Wrine es, baß man sowchl auf svanzösischzer wu aus englischer S?üe für Jahres-ahlungen in bar und in SBarcn für eine vorläufige ^eüfvanne von fünf Jahren sei, ohne jedocki die in Berlin ausgei'ell'.en BedinMm.Ten anzunehmen, wi? W gfall der Absftmm'.ing in Ober- schlesien, Zuimckgabe emes TeUes der Hande's- flotte, fBer.-L-umma der Besatzungsloßen unb Gewährung ber Handelsfreiheü Der Oberste Rat wirb sich bann auch mit ber finanziell en Lage Oesterreichs belasset, unb mit ben Möglichkeiten, ihm zu brifen. Es liegt also Grund zu ber Annahme vor. baß die Orientfrage nicht verabschiedet werden kann. Havas füflt hinzu daß das erste 3u"ammen- treffen zwischen Driand und Llond George besonders herzlich gewesen »ei unb ein gütistiges Licht auf den Verlauf der Verhandlungen to?rfe. Beide Ministerpräftdenlen halten sich gegenseitig versprochen, alles aufnubi»ten, ,Nimit bi? W-ferenH im gememfame!» Jnteref e b f bnden oerbünts-tm Nationen, sowie zur Wiederherstellung bes Friedens in ber Welt gleich Mh’rh'r Ergebnisse zmftge. Da au hät n ?ie tr?i ftanzösischm im> engli ch n Staatsmänner einen i oi-uuf-igen Meinungsaustausch über das ArbeftSProgramm des Obersten Rates begonnen. P a r i S, 24. Jan. lWTB Die interalliierte K on fercn- ist heute tvrmittag nach einigen BegrüsrungsWorten Brianbs in bie Tagesorbnimg cinflctretm. Es wurde bie Frage ber En t wasfnu ng Deutsckilanbs bisku- tiett Marschall Fock fnfre bie Festsrik^ungen bes Berichts bes interalliierten militärischen Ai's- sch^suses von Versailles nm 30 Dcsemlvr 1920 zusanimen. Er setzte alsdann die mkgenblicklick' Lage Deutfch/ands hinsichttlick der Trupprn unb ber Entwaffnung auseinander lieber erntzes«-« Vnnktc gab Genrnal Rollet A's'unst. De w.i- terc Tiskussron imirbe auf nachrirfttags 4 Uhr vertagt. i Paris, 24 Ian. ^WB.) Tas am Abend ausgegebrne offt'ziclle C o rn rn u n i o u 6 hat sol- gmden Wortlaut: In einer Sitzung, die von 4 bis 7 Uhr nachmittag; bauerte, (>at die Konferenz die B?'- Saäwerständigm für ö.nr, Man-e imb Luftsck ffabrt lick morgen vormittag Irrtet Vorfitz von Ma-lckull Fock 'u'ammensinden toten, um dic Maßnahmen fcfty.rlegcn, die dirch TeuritHarb getrosten werden '/llen, um be vö'- l g? Ausvlhru^g l-^er F ickensverk ags7a Vein le- trefreno die Entwaffnung durch , i uh e". Tie verstänbigrti sollen der Konfe c z a'sdnri le idv len. In der mo^rn Bormit ai ft t fr* ber.fr n Sitzimg wick zunächst über die L-age in Oesterreich gefprocktn. Alsdann wick in eine Prüfung der gtieclstschen intb der Dnentrrage euigetreten. Zollunion zwischen Litauen und dem Memelgebiet. Kopenhagen, 24. Jan. Die hiesige litauische Gesandtschaft teilt mit: Am 10 Januar ist zwischen Litauen unfr dem Me- melgebiet ein Abkommen getroffen worden, wonach zimschen den beiden Ländern eine Zollunion mit gemeinsamer Grenze gegen Deutschland errichtet wird, die sich längs dar Linie Schmallening- ken—Memel—Ruß unb des Skirwreth- Beckens bis zum Kurischen Haft' unb weiter längs der Ostsee bis an die «litauische b;w. lettische Grenze erstreckt. Die näheren EurAel- heiten des Abkommens, namentlich des Zolltarifs, werden von einer besonderen Zolltarif- kommifsion ausgearbeitet, die chre Berhanb- lungen am 20. Januar begann. Drohender Lchulstreik in Lcfterreich. Berlin, 15. Jan. Nach einer Meldung der „Boss. Ztg." aus Wien hat der Verband der österreichischen M i t t e l s ch u l - Professoren an die Regieruny ein bis zum 31. Januar befristetes Ultimatum gerichtet, in dem bie Gleichstellung der Mittelschulprofessoren mit ben anderen Staatsbeamten gefordert wird. Bei Lblehrrung des Ultimatums soll vom 1. Februar ab in sämtlichen Mittelschulen Oesterreichs ber Unter-» richt eingestellt werden. Auch bte städti- fßöx 2LngetyHtEn luuzr naiexli^er S:reikandrohung die sofortige Durchführung einer Gehaltsregulierung gefordert. Die Wahlen zum lippischen Landtag. Delmold, 24. Jan lWTB? Bei den Wahlen zum lippisaien L.iiidtag wurden abaegeben: Für die D'.ufck Rationalen 17 600 «stimmen (bei ben letzlen ich-« tagswahlen 18000), Deutsche Voll ans bie Sozialdcmvkruten 7, bie Demokraten 2, bie Deutsch-Rationalen 5, bie Vollspartei 4, bie Oleiverkschaften 1, bie Kommunisten 1. Die Uiiabbänflifltm gehen mandatlos aus: sie verloren dic Stimmen größ- teils an die Kommunisten f6*’;! Mandat steht nod) aus, bis die Erge.br :ii.- >?t bricflidKrt Wahl, die zum ersten Male ’’ Diutschland durch Lippe eingeführt ist, morgen betamüae* geben werden. 7fu4 bem lleicbc. Ct' i.'e. pflicht unb .KriegSan echen. Berlin, 24. Januar. (WTB.) Im Steuerausschuß des Reichstags hat bei der Weiterberatung des Rotopferg^-setzes bet Reickssinanzminister Wirth l)iiisichtlich ber Annahme ber selbstgezeichneten Kriegsanleihen eine entgegenkommende Erklärung abgegeben. Auf ben BerorbnungSwoae soll bestimmt werben, baß bis zu einem Monat nach Zustellung bes vorläufigen Steuerbesck>eideS die nachweislich selbst geyidyneten Stücke Kriegsanleihe zum Renmvert in stahluna genommen werden. Für bie an Ankömmling« geschenkte Kriegsanleihe soll bie Vergünstigung bei Zahlung des Reichs iw top fers nicht ein treten. Die Ekbe^chiffohrt. Dresden, 24. Jan. (WTB ) Die internationale Elb e ko m m i ffi o n ist heute mittag im alten Landtagsgebäude zu ihrer dritten Tagung zufa mm enget rcten. Ihre Aufgabe ist es, einen Entwurf für die neue Elbe»Schisfahrtsakte gemäß Art. 313 des Versailler Vertrages zu soffen. Die «Atzung ber Kommission würd' du ch eine Ansprache des Ministerpräsidenten Buck eröffnet, der die deutschen und ausländischen 23 er tretet namens ber sächsisd>en Regierung begrüßte und den Aickeiten ber Kommission besten Erfolg wünschte. Außer Rutsch- taub und ber tschecho»slowakischen Republik haben auf Grund des Versailler VerttageS Enaland, Frankreich, Italien und Belgien Delegationen entsandt. Ferner nimmt ein Vertreter des Völkerbundes an ben Beratungen teil. Äfbie KmDgtburg b'S BimdeS Deut'chkr Mielerve reine. Der.Gesanttvorstand bes Bundes Deut* ''ck)er Mietervereine beschloß in seiner Sitzung in Berlin nach eingehender Ausfpradie mit Vertretern sder Gewerkschaften unb Parteien einstimmig die Ablehnung der geplanten, ebenso unzulänglichen wie volksfeindlichen M i e t st e u e r und fordert dafür die Ausgabe von Heimstätlen-DarlehnSkassen- scheinen für die Bauperiode 1021 zur Bereitstellung von Mitteln für Neubauten. Wei- lerhin lehnt er den neuen mieterfeindlichen Entwurf zum Neichsmietengefetzab- und fordert die Wiedeteinbringung des früheren .Entwurfes, freu die Mieterschaft mitbera- len jund mit geringen Abänderungsvorschlägen anzunehmen sich im «September bereit- erklärt hat. Der Vorstand hält ferner durch? greifende Maßnahmen zur Verhinderuiig jeder Spekulation und unangemessener Preisforderungen auf dem Baustoffmarkt für dringend noiwendig. Im Gesamtvorstand herrschte Einmütigkeit darüber, daß, wenn die Regierung unv pie Mehrheit der Parteien diese Forderungen nicht erfüllen, durch eine Volksbefragung der Wille des deutschen Bolles festgestellt werden soll, weil Regierung und Ncichswirtschaftsrat die deutsche Mieterschaft bei der Beratung dieser beiden lebenswichtigen Gesetze übergangen haben. Frauen im Iustizdienst. Berlin, 25. Jan. Nach einer Verfügung des preußischen JnsttzministerS können F r a u e n , die die erste furisttsche Staatsprüfung bestanden Haden, zum Referendar ernannt worden, jedoch dürfen Personen weiblichen Geschlechts zur fetbüänbtgeu Wahrnehmung der Dienstgeschä'.e eines R ch- ters, Staatsanwalts ober eines t5* I schreibers sowie zu Vertretern eines Rechts' anwalts nicht bestellt werden Aus Stadt «nd Land. G ie ßen, oen 25. dun. 1921, Aur Elektrizität-verso: gnng der Provinz Oberhesse« wirs uns von unterrirf)toter Seite mitgeteilt, Laß hie nunmehr vorliegenden Entschließungen der noch nicht versorgten Gemeinden der Provinz in der Frage ihres Anschlusses an die elektrische Uebeclandanloge der Provinz folgende abschließenden Bemerkungen gestatten. Eine sehr große Anzahl der Gemeinden hat sich zum Anschluß unter den ihnen mit* geteilten Bedingungen bereit erklärt, so daß, wenn das Unternehmen zur Ausführung kommt, die Kreise Gießen, Friedberg, Büdingen und Schotten wohl vollständig, und der Kreis Alsfeld zum allergrößtenTeil versorgt sein werden, Während im Kreise Lauterbach sich eine immerhin erhebliche Anzahl von Gemeinden entweder ganz ablehnend verhalten oder ihren Anschluß von Vorbehalten abhängig gemacht Laben, «auf die einzugehen die Provinz nicht xn der Lage ist. Leider mußte festgeftellt werden, daß vielfach Unberufene durch Ver- brertuna unrichtiger Angaben Verwirrung in Gemeinden getragen haben; denn nur so kann deren ablehnende Haltung erklärt werden. Dadurch aber wird weder dem Unternehmen als solchem -gedient, noch werden diejenigen Gemeinden, die sich durch unrichtige Ausstreu- -ungen haben beeinflussen lassen, daraus irgend welche Vorteile erreichen. Sie können vielmehr in «eine sehr mißlicheLage geraten, wenn es ihnen nicht gelingt, sich von anderer Seite Elektrizität zu beschaffen, da die Fernleitungen im allgemeinen ohne Rücksicht auf sie gebaut werden, so daß, wenn sie später Anschluß an die Ueberlandanlage der Provinz suchen sollten, sie mit weit größeren Kosten rechnen müßten, als dies jetzt der Fall .wäre. Auf Grund der eingegangenen Gemeindebeschlüsse «ist (nunmehr das Projekt für die Fernleitungen ausgestellt worden. Es unterlag der Prüfung des Provinzialausschusses, auch hinsichtlich seiner finanziellen Tragweite. Trotz der sehr erheblichen Mittel, die die Provinz aufzuwenden Men wird und trotz der schweren Bedenken, die der Uebernahme des damit verbundenen Risikos heute entgegenstehen, hat sich der Provtnzialausschuß für die Ausführung des Projekts ausgesprochen unb beschlossen, es dem Provinzialtag zur Annahme zu ^empfehlen. Wenn der Provinzialtag, der etwa Mitte Februar zusammentreten soll, die Mittel bewilligt, und die Regierung dec Aufnahme einer Anleihe in der erforderlichen Höhe ihre Genehmigung erteilt haben wird, dürfte her Ausführung des Projekts nichts Mehr üm Wege stehen. Diese soll alsdann m i t allen Mitteln betrieben und dadurch zu beschleunigen gesucht werden, daß möglichst gleichzeitig an Mehreren Stellen des Versor- gungsgebiets mit dem Bau begonnen wird, so daß ein großer Teil der Gemeinden schon im kommenden Winter Licht haben kann. •Io find Unterstützungsgesuche von Kriegs« befchädigten und Hinterbliebenen anznbringeu? lbnterstützmtgSan trüge von KriegSbeschädchten Vnd Hinterbliebenen gehen in großer 3dT)I dem ReichKarbeitsminiitermm selbst von BersorgungI- behörden zu, ohne daß die vorgesehenen Möglichkeiten ettchöpsr sind. Vielfach haben sogar Ber- sorgungSbehörden Kriegsbeschädigten urd Hinterbliebenen geraten, Anträge an das Minifte turn Mi stellen. Dieses kann die Gesuche in der Regel «auch nur weiter geben. Ilm das überflüssige Schreibwerk uitb eine Verzögerung zu vermeiden, wird daraus hingewiesen, daß für du Anträge von Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen von 1914/19 allein die Organe der sozialen Knegö- beschadisten- und Htnterhli benenfür o ge zuslä.mg sind. Dies gilt ohne Rücksicht mit den früheren militärischen Rang. Das Ministerium und der ReichSausschuß nimmt Anträge aus Spendemittel nur aus der Hand der .Hauvtfürsorgestellen entgegen. Für Kriegsteilnehmer von 1914/19, tue nicht KriegSbttch'ädigte sind hat bi5 Ministerium überhaupt keine Mittel. Mriilärversorgungsberech- tigte auS der Zeit vor 1914 haben sich auch an die zuständige Fürsorgestelle zu wenden. Für du BetevanenLcfsnlse ist die Ortsbchö.de, In letzter Anstonz die La dHerntrachh ib ?u 5 d g Anträge roegen des früheren Al.erl>öchften DiSpo- siLionSstmbS gehen an das Bersorgung.temtt D« neue berliner Oberbürgermeister du Gießener. Am vergangenen Donnerstag wurde bekanntlich der Berliner Stadtkämmerer Böß mit 109 Stimmen gegen 95 Stimmen, die auf den Vorsteher Dr. Wehl entfielen, zum Oberbürgermeister von Berlin gewühlt. Wir erfahren nun die sehr interessante Tatsache, daß das neue Oberhaupt der Reichs- Hauptstadt ein geborener Gießener ist. Böß wurde am 11 April 1873 in Gießen geboren studierte in feiner Vaterückdt Kamerun und bestand 189s b.T6 Astessorcxamen. Er ging tour hcss scheu Fl ü zee.wa tu g, verwalt te tut « lZeil das Rentamt in Gic ßr n und war binn zwei Fahr« tm Finanzamt in M am z tätig, wo et sowohl © aal - wie G m i 'dcisteue^m btarbrt tete. Von Mainz ging Biß 1901 zur preußisch- chessischen Eifttlbamv'riva.tu g Er mar -uuäkbst itm Jahr bet der irifenoapndueltwn tätig, wurde .bann nach BreSlau verletzt und nach einem weiteren Jabt zum Storflia d des lkisenbalmverkehrsanit'- tn Altena in Westialen b.'sprdert. das er im. t 3a! d leitete. Am 1. Januar 1905 wurde er nach Berlin zurückberufen, um in der Eiscnlxümdirekiion ein tondjfiaei Verkchr^ezrrnat zu übcrnchmcn. Im IMai 1905 wurde Böß zum Regierungsrat et- [nannt und im Herbst dess lben Fabres in bi* Stelle eines Obersinanzrats beim Finanzministenum in Darmstadt berufen. Böß lehnte aber ab, blib in Berlin und wurde am 1. April 1903 zum etats- BÄBifitn Mitglied der Eisenbahndireition befördert. Lier Fahre später wurde er von den Schöneberger Stadtverordneten einstimmig als Stadtrat für das jdamals naugeschafftne Verkehrsdez «nmat gewählt Am 2. Mm 1912 wurde er zu« Lmdrkämmerer von Berlin gewählt und am 23. Mai in sein Amt em-esührt. Wettervoraussage für Mittwoch: Vorwiegend bedeckt, nE toxfcrt, vvuüber- gchend etwas Täter, nördliche Winde. Das über Frankreich liegende Hoch dehnt sich zwischen zwei Deoves innen etwas nach Norden aus und verursacht vorübergehend wieder kälteres und trockn eres Wetter. Eine neue Depression er* "cheim wieder im Nord westen von Großbritannien. Veranstaltungen. Dienstag: Stadttheatcr, 6V2 Uhr, „Wo die Lerche singt". — Neue Aula, 8 Uhr, Vortragsabend des Bundes für anthroposvphifckr Hochschnl- arbeit — Großer Hörsaal der Uninerfitat, 8 Uhr, Vortragsabend der hessi'Äen Bereinigung für Volkskunde. Lass Leib, 7*/2 Uhr, stvnzert und Vorstellung der Chinnseer. — LickLspiLlbaus, „Das Mädchen aus der Ackerstvaße", 2 Teil, und „Bobv auf Reisen". — Lichtspiele, Seltersweg, „Der Sturz in die Flammen" und „Dorrits Vergnügungsreise'^. ** Bonder La nbesuniverfttät. Ter erste Projektor der Universität HeSelberg, Dr. Kurt Erze, hat den an ihn ergangenen Ruf an untere Landesuniversi.ät a's planmäßiger auxe - ordentlicher Professor und Projektor am anatomischen Institut angenommen unter gleichzeitiger Ernennung zum außerplanmäßigen ordentlichen Professor. *♦ Erledigt ist eine Reallehrerstelle an der Oberrealschule zu Gießen. Die Bewerber müssen Unterricht im Turnen erteilen können. Bewerbungen sind an bas Landesamt für das Bildungswesen, Abteilung für Schulangelegenheiten, zu richten. Meldeschluß: 15. Februar 1921. ** Die Zulassung i m Finanzfach. Wie uns von zuständiger Seite müatteilt wird, lausen heim Landessinanzamt Darmstadt noch zahl- reiche Gesuche um Zulassung zum Vorbereitungsdienst für die mittleren «-tollen tm Finanzfach ein, die aber eine Berücksichttaung nicht mehr inben können, da der Bedarf an Anwärtern 11 r das Jahr 1921 längst getetft ist. Außerdem hat der Reichsminister der Finanzen bestimmt, daß bet dem starken Angebot von Bewerbern bis aus weiteres Anwärter mit einer die allgemeinen Anforderungen (P t i m a rei f e'» übersteigenden Schulbildung in erster Linie zugelassen werden sollen. ** Die Tochter des hessischen Volksschriststellers Rudolf Oefer, genannt O. Glaubrecht (1807 bis 1859) wurde gestern aus dem hiesigen Friedhöfe still zur letzten Ruhe gebettet. Die wenigsten werden es gewußt haben, daß Fräulein Lina Ccfer die Tochter des Mannes war, dessen Geburtshaus in der Somrm- straße mit einer Gedenktafel geschmückt und nach Dem eine Straße unserer Stadt benannt ist. (Eine ausführliche Biographie des trefflichen Volks dich«- ters aus der Feder von Prof. Dr. 'Roeschen findet sich in dem Sammelwerk Hessische Biographvm Band 1, Heft 3). Die Vevewgle pmr geboren am 6. September 1848 zu Lmdheim tn der Wetternu, weilte mehrere Jahre in England und war bis M ihrem Lebensende trotz körperlicher Schwäche geistig durchaus frisch. Ihre einzige Freude war, wenn junge Leute dyr aus der nigrischen Literatur vorlasen, da sie selbst nicht mehr lesen konnte. In ihvem Bekanntenkreise wird dir liebenswürdige alte Dame in ehrendem Gedenken weiterleben. ** Aus dem Stadttheater- Bureau. Die heutige Aufführung der Lehar- schen Operette „W 0 d i e L e r ch e s i n g t" ist die letzte für längere Zeit, da eine neueinstudierte Operette, „Tie Faschingsfee", von Emmerich Kälrnän, dem Komponisten der „Csacdasfürstin", bereits am Freitag in Szene geht. ** Oberhessischer Kunstverein. Ite Ausstellung ist morgen, Mittwoch, ointzn: von 11 bis 1 Uhr auch nachmittags tn>n 3 vis 5 Uhr geöffnet. Im Laufe bteler Woche wird noch eine Saphische Kollektion hes beEamtten GiaMkers aniei 'Sbaschaus-KönigSberg ausgestellt. ** Literarische Gesellschaft. Waldemar B 0 n s e l S, der am nädyflen Dicht' rabend der Literarischen Gesellschaft aus seinen Werken vorlesen wird, ist durch folgende Werke bekannt geworden: «Leben, ich grüße dich" (erschienen 1905, 65 Tau,.), „Blut-Erzählung" (1907, 15. Aust), 1910 r Dichtungen, betitelt: „fteuer" und ein Jahr später: „Ter tiefste Traum^(37 Lust.) In demselben Hcrhre erschien die Sch'oßgescbichte „Warta- tun" uno im Jahre 1912 der phantasievolle Roman „Die Diene Maja und ihre Abenteter". der 210 Austagen erreicht hat. 1913 entstand die Erzählung „Das Anjekino". Ein weiteres vielgelesenes Buch schrieb Bonftls 1914, das bis jetzt feine 150. Auflage erlebt hat: „Himmelsvolk", ein Buch von Blumen, Tieren und Gott. Weiter find noch ans feinen zahlreichen Werken zu nennen: „Menschm- w.'ge" (erfrf) 1916/17, 35. Ausl \ eine dramatische Dichtung „Norby" und eine epische Dichtung „Don Juan". -e. Die sehr alten Steinbilder an dem Ki r ch e n p 0 r t a le zu Großen- Linden haben schon sehr vielen Kunstverständigen und Laien schwere Gedanken gemacht. Was bedeuten diese Männer, diese Wagen, diese Pferde und so mannigfaltigen Tiere? Offenbar ist zwisck>cn den Bildern ein Zusammenhang. Man vermutet fast eine Heiligensage, eine Legende. Aber welche? Ein Professor der Marburger Universität, Dr. Mnthcr, hat die Lösung gesunden und wird sie heute Abeno im großen Hörsaal der Landes- universität, im einem Vortrage in der Hess. Vereinigung für Volkskunde, zu dem Jedermann freien Zutritt hat, bekannt geben. ** Die Wahlen zum Kaufmannsgericht fanden gestern statt. Gewählt wurden Heinrich Friedrich, Karl Mecke, Heinrich PagSS, Heinrich Wahl aus der Zahl der Handlungsgehilfen; aus der Zahl der Kaufleute: Franz Holterhoff, Jakob Maternus, ?Ü». Noll, Kommerzienrat unb Moritz Strauß. Im Ganzen wurden 261 Stimmen abgegeben. Das Ergebnis der Gcwerdegerichts- wählen ist aus dem Anzeigenteil unsere- heutigen Blattes zu ersehen. ** DaS jt ä 01 i f d e LebenSmttte l- a in t hat eine -Sonderausgabe ton Lebensmitteln vorgesehen Näheres sie Anzeigenteil. igem itixn, tvami- deutsch-fnanzöfftchen endgültigen Sitzungen wegen der Aufstelluno Albend mit Liedern xur Laute gibt, besitzt einen, cndgülügen Sv köstttchen Humor und beherrscht die platcheu^.che I der Listen statt. stände unmöglich. ** Die Geistliche M usikaufführung, die am Sonntag, den 30. I. Mts, in Irr Stadt- kiöche vom Evang. Arbeiterverein unter Mitwirlu a bewährter mu'ilLiscker ff fi te beton- ftidltct wird, bringt Werke von Boch^ Mozart, DrahmS, Händel, Beethovm. MeNdelslohn urb anderen, so daß für die Besucher der Beranstal- tintg ein genußreicher Abend bcoorfW. Die Aufführung ist allgemein sugäng'ich. (Sirche Anzeige.' usw. in Paris ansässig gewesener Auslandsdeutscher, in ckllernächster Zeit zur Versteigerung gebracht weiden sollen. ES ist nun eine namentliche Liste derjenigen Betroffenen erschicnen, bereit Eigentum tm Februar zur Versteigerung kommen wird. Tie hiesige Ortsgruppe der 9IuS.ä b£cut"d>en ist im Beffi- ditfer Liste und gt'U allen Fvankreirl> TeutsdMt, die bereits davon unterri htel sind, tub sich chr Eigentum in den Magasrns GSnSvaux befindet, schnftlich. unter Bttügmrn von Rückporto, Auskunft, ob ihr Name am der Liike steift, damü fie, falls es noch nicht geschehen, foteirt Antrag stellen können am 'Herausgabe der persönlichen E - fekten, Gegenstfinde von «tingem Wert, Fami- (icranbenfeit uftv., gemäß des deutslch-f'anzöffXüen Abkommens vvm 6. Februar 1920. Anträge mfl - len durch den Brnäd der Ausl>atbibeutidten gehen unter Benutzung der ba'ür borg b uckten Formulare, die in der Geschä.tSstelle dec Ortsgruppe Gießen, Ludwigsffa^e '4, cbmiallS schriftlich, unter Beifügung von Rücüwrto. a izuwrdern >t b. Ohne diese Formulare ist eine Rückerlangung ter Gegen- *• „Tie Gefährdung des beuti then Geisteslebens durch bad Iuden tu m". lieber dieses Thema sprach am Sonntag den 23. Ja- nuar m einer öiteatid.en Bei ammlung tn.s Teutfchvölktschen Schutz- und Trutzbundes Prioatdvzent Dr. Rüge aus Heidelberg. Zu Anfang feines Vortrages ging der Redner kurz auf die Entziehung feinet venia letzmdi ein, die auf eine An^ig. des LberrateS der Israeliten einer Zeit erfolgt sei, weil er gegen die Zusammensetzung des bekannten Parlamentärtschm Untersuchunasausschu.ses Verwah ung eingelegt halte. Er stellte dann die Dehauprung aus, nicht die rabitalen Elemente hätten uns in den Abgrund geführt, sondern unsere „führenden" Kreise, die nicht geführt hätten. Nicht nur die politischen, auch die geistigen Führer hätten versagt. Die Zeit der Fühterlosigkeit habe angefangen mit der Entlassung des Fürsten Bismarck, als neben dem Byiantinertum auch das Judentum maßgebend geworden wäre. Tiefes System, das nur von materialistischen Rücksichten bestimmt würde, mü'se ge brodln werden. An die Spitze seiner weiteren Ausführungen stellte der Redner die Behauptung, drei Krankheiten hätten das deutsche Volk in den letzten Iahrrehntk-n befallen: erstens der Intellektualismus, und damit die Erhöhung bet Verstandestätigkeit. Durch den Willen, immer ten Skrftanb sp echen zu las en, fei die Ra - buliflif zu ungeahnter Bedeutung gekommen: iner am besten disputieren könne, sei heutzutage oben. Tie besten Rabulisten aber snen die Juden, die damit über ein? falsche Weltanschauung zu Führern deS deutschen Volkes geworden wären. Daneben habe uns der Individualismus befallen, der alles, was dem Einzelnen in den Weg trete, als Hindernis ans?h?, das beseitigt werden müsse. Als die dritte Krankhnt sieht Rugc den M a t e r t a l i s m u s an. die We'tanschauung, die dem Menschen etnrebe, es gäbe nichts anderes, als ivas wir fühlen, fassen, greifen können. Diese drei Krankheiten, die durch das Judentum hervor- gerufen worden seien, gelte es zu bekämpfen. Das Ziel der völkischen Bewegung laute: Uns treibt nicht ErobeTUngssucht. wir wollen den Platz bewahren, auf den wir gestellt sind! — Ten mit großem Temperament vo g tragenen Aussüh- rungtn des Redners folgte lebhafter Beifall. In der Aussprache trat Herr G i l e t s ch k i der- chiedenen Behauptungen Ruges entgegen, worauf der Redner in seinem Schlußwort näher einging. Mit der Mahnung: Hasse das Arge, hange dem Guten an! fand die Versammlung ihr Ende. ** Der 2. Vor trag des Bunde- für Anthroposophische Hochschularbett, Ortsgruppe Gießen, behandelte das T ema: tllrwis 1 enfck>äsl und Anth r 0 po 1 0 ph 1 e Tie Rednerin, Frl. Tr. Vreede führte etwa folgendes -aus: Tic heutige Naturwiffenschast zersplittert in Spez anstcn.um, dessen Erfolge (eme> wogs bestritten werden sollen, das aber wefentlich dazu beiträgt, die Wissenschaft dem Leben zu entfremden. sSie ist zudem bet ihrer vorherrfclxmd mathematischen Einstellung stark einseitig aui das Quantitative gerichtet Sie vernackfäffigt den Mew- chen als Ganzes und bringt sich dadurch vrelficki um ihre soziale Auswirkung. Dagegen will die Anthrovofnph.e oder GetsteSwiffenschaft den ganzen Menschen einbezidhen, sie toill ihn über die Grenzen der Wisfensckvtt hinaus zu höherer Erkenntnis führen. "Dabei benützt sie natürlich den ErkeimtniSinhalt und das Tat-Lchcnmrle.ial dw txmtiflen Wissenschaft. Sie ändert nur bieTZe- th 0 de. Ihre Anfänge liegen bei Goethe (Meta> morpbeseniden, Farbenlehre). Sie ist auf das Quantitative gerichtet, der „Seinsgcchalt"soll erlebt werden. Schilluna ist nötig urtb möglich: Konzentration, Meditation. 3 Stufen des Erlebens, um diesen 2lusdruck hier zu gebrauchen, werden unterschieden: 1. Imagination, bas- Aut- treten objektiver MDer, die tt3ec b.it Setn-gsffa.'t anssagen. 2. Jttspivaiion, das B.'wus^re den d.S Zusammenhangs der Dinge. 3 Intuition, das sömlich-übersi^rnlldre Sck«men, bet dem die Er- lebniSiichalte iit Begriff- ormen umgefLtzt nerlen. — Der heutige Bort.ag über die Relativitäts- chrorte dürfte der Rednerin Gelegenheit bieten, ihre gestrigen Ausführungen weiter zu entwickeln urch zu begründen. ** De utsche Wohnungseinrichtungen in Paris. Ende des vergangenen Jah.eS ging durch die deutsche Presse die Nachricht, Cafe alle nach den Magastns GSnLraur FraneaiS. 236 tue Gkampienet, Paris, verbrachten Möbel ** Tie Vereinigte K om munistische Parier Deutschlands (Ortög rppe Giesen) hält Mittwoch abend um 8 Uhr eine öffentliche Volksversammlung ab. Der hesiiche Künsster und Schriftsteller D. T. G r e i n e r. JuAenkx im wird sprechen über „Evanlgelium und Sozialismus". Der Vortrag findet mit Lichtbildern statt (Stelze Anzeige.) ** Krießerverein. Heute abend spricht im Kriegerverem der 1. Vorsitzende IkLibgeridM:- rat Trümpert über „Der Frieden von Veriatl»es". Der Vortraa ist so wichtig, datz ein vollzählige- Erscheinen der Mügltecer mit ihr« Angehörigen ganz am Matze ist. **" Niels S ö tu (en, bet am Sorin tag. den 30. Janirat, im Großksetzog von Hessen einen Sprache so sicher, daß auch seine drastischen Bor- träge zündend ein schlag en. Landkreis Gikhkn. * 21 ( e n b 0 t f a. d. Lahn, 21. Jan. Unsere Gemeinde hat zur Zett 813 EHrwohner. In 1920 sind geboren 22 Kinder 11 Knaben und 11 Mct (ten; gestorben sind 9 Personen: getraut 9Paare. — Der hiesige Genteinderat bewilligte dem 'Nach- Wächter Johs. Luh V. anläßtuü ietne» 31. TieM- jahreS und treu «leisteten Dienste en Ehrengeschenk von 200 Mark. x Großen-Buseck, 24 Jan. Arn8. Januar 1920 wurde eine ältere Frau aus Ovven- rod, Kreis G:eßen, auf ihvem Heimweg tn>n Großen-Buseck nach Ovvenrod am h?llen Mittag von einem jungen Burfchm vergewaltigt und beraubt. Dieser Tage ist eS nun endlich bat Gendarmeriebeamten der Station ReiSkirchn, Wachtmeister Glaub und Schade gelungen, den Täter in der Person des jetzt 17 Jahre alten Heinrich Harbach zu ermitteln und ihn nach lieber- fühnmg von Beweisgegenstfinden, des bei ihm vorgefundenen, bei Ausführung der Tak geraubten Portenumnaies, der Staatsanwaltschaft zur Aburteilung zuzuiudren. Wies eck, 23 Jan Dem Mämierauartett „H a r m 0 n i ist es gehmgen, einen in jeher Be ziehung genußreichen Abend im Braun schm Saal zu veranstalten Schon die Auswahl der Stüde bürgte fttsr vollen Ersolg unb jeder Musikver ständige mußte die Technik des Vortrags bewundern. Dirigent Mank leitete da- Konzert in trefflichster Weift, die Begleitung cmi Klavier lag tn den bewährten Händen von Herrn Gutjahr aus Gießen. Das Orchester, das seine Ausgabe in vollendeter Weift löste, bestand auS btntg.it, Gft ßener unb Fvankfurter Künstlern. Ten Mittet und Glanzpunkt de- Abends bildete fihnrmcttnr tuose Kümmel aus Darmstadt, dessen Sohn mit feinnn Verständnis das Cello am Harrnvnrmn er setzte. Das Programm zerfiel in drei Teile, in welchen Mannerchor, Crdxrter unb (Somd-*äolo ab wechselten. Em schönes Zusammenspiel zeigtm Mannerchor und Orchester tm Bikkringer Marsch von Thomas Koschat imdtin dem bekannten/Walzer - lieb van I. Strauß „An der schön«, blauen Donau". Tie im Ton des Volksliedes gehaltenen vier Mätmerd'öre sanden bet tadelloser Darbietung ungeteilten Beifall. Variationen über ein Thema von Nkvzart und Melodien aus Purcmis Oper „La Boheme" waren ton fTammervirtuofen .Kümmel für Corni-t-Solo und Orchester umgearbei tet amb wurden, toi? die beDm feurignL ungarifdin Lieder meisterhaft zu Gehör g-bracht. Der Künstler mußte sicht zu einer Zugabe des Voll-lftdchens „Guten Äbatd, gute Nackit" verstehen. Den Schluß bildeten ^.ivet Stücke des Cttfer,er4, das sich besonders in der Ouvertüre zur Over „TituS" von Mozart auf der Höhe zeigte. Das Haus nm völlig ausvetckauft. Kreis Lauterbach. — Wallenrod, 24. Jan Auch in unserer Gemeitche fand am 16. Januar eine Gedenkfeier an den 18. Januar 1871 statt An dem Gottesdienste beteiligte sich geschossen bet fftfeger- verein. Am Abend hielt der 5ri:gerherein im 8er- etnslokal noch eine Feier und seine Generalversammlung ab. KreiS Schotten. S Lau b a ck, 23. Jan. Der befrmtte Orgel- c A W i e 0 e r auS Halle a. d. S. wttd $ier in Gcmern schäft mit der beliebten O vo i c"-i en schicke rin Elft Vebarg aus Hannover am 3. Februvar konzertieren Der Künstler, der sich auch durch ve-schaedene bedeutende Komrv oroit einen Namen gemacht bat, ist ein früherer Schüler untere- Gv- mnasiumS. Kreis Friedberg. Im Kampfe mit Einbrechern. Q Butzbach, 32. Jan. gn dem Ult» weit der Grenze auf preußischem Gebiet gelegenen TaunuSwolddorfe E s p a kam es gestern zu einem Zusammenstoß zwischen Schutzpolizei und zwei unter dem Verdacht schwerer Einbrüche stehender Einwohner, der Gebrüder Albert unb Karl Haßler Hauptmann Kröyl von der hiesigen Sicherheitspolizei kam mit verschiedenen Beamten tm Auto in Espa an. Die Tür der Behausung wurde auf Befehl des Hauptmanns ahrt geöffnet. Die Gevrüder Haßler verriegelten hinter ihm aber gleich bte Tür und gingen mit Hammer unb Messer auf den Hauptmann zu, der den Albert Haßler in Notwehr durch einen Kopfschuß ntoderffreckte. Auch Karl Haßler wäre feinem Schicksal nicht entgangen, roettn im Augenblick, als Hauptmann Kröhl, gegen fibn den Schuß richtete, nicht gerade die außen stehenden Leute die Tür eingeschlagen! hätten. DaS Ufinger Gericht war baL zur Stelle. Man fand in der Behausung der Gebrüder Haßler gestohlene Gegenstände, auf Grund derer ihnen eine Reihe von ferneren Einbrüchen zur Last gelegt werden muß, so im Ziegenberger Schloß, auf Forschaus Winterstein, in Kröffelbach, in Kahl im Spessart. Karl Haßler wurde sofort nach hier in Untersuchungshaft gebracht. Hauptmann Kröh l war früher Schutzmann in Bad-Nauheim, Kriminalbeamter in Darmstadt und nährend des Kriege- Feldwebelleutnant beim Landwehrregiment 116, wo er sich als furchtloser, pflichttreuer Soldat auSzeitv- nete unb sich all Vorgesetzter großer Beliebt» beit erfreute. Hefsen-Nnsfau. [ ) Marburg, 23. Jan. Eine gestern hier abgehaltene, stark besuchte Vertrauens männer-Versammluna des H e s s i s ch. Bau ernvereins beschäftigte sich tn vierstündigen Verhandlungen mit den bevorstehenden Kreistags-, Koinmunal-LandtagS- und Preu- ßenwahlen. Bezüglich der Kreistagswahlen beschloß inan gemeinsame Listenaufstellung mit sämtlichen bürgerlichen Parteien, für den Kommunal-Lanvtag wurde der zweite Borsitzende des Hessischen Bauernvereins für den Kreis Marburg, Landwirt Mink-WolfSbau- fen, als Kandidat bestimmt. WaS die Btcuwei*- wohl anbelangt, so soll von einer eigenen Bau^ ernliste abgesehen werden, wenn die auf den Liston der rechtsstehenden Parteien an bevorzugter Stelle strittig gemachten Plätze für die von den Landwirten vorgefchlagenen Namen bereit gestellt werden. In den ersten Tagen dieser "Dockte linden hier und tn Gieße n die 'flu$U3t Jacobi .Seifenfabrik Rergestefft aus den ▼ reinsten Rohmalenerien, Oroßen-Unden, den 23. Jimiaf 1921 Die Beerdigung findet Mittwoch den 16. Januar, nachm. 3 Uhr, statt. kleine »um n. Pfund M. 8.80 lm tiefsten Sehnten: Familie W. Hofmann nebst allen Angehörigen Frische Fische! Ueiuste Clfltldnbcr flnerbBctennfdie lW~ZufÜnbi(L Pfund M 5.50 Prima bcntidir flentlelfe. bürte ab flelaflcrtc. per MO* -Dovvelnück M. K.— 3 Doppelstücke M 17.— Eckte Snulick» Leife. p Doppelst. 7.50 C-A.*eei:ciipuivcr, ', Pck B. TL 1.85 Br, Ibomvlon eeifcnvuivcr, Marke L i roan. '/,-Pmn> Pakei TL 8.— Henkele« Perfil, >>Psund- ^ak. TL 4.— Henkels Bletckkoda, itafet TL 1.60 HcnkelS Sil. Paket TL 2 - Gebrüder Berdux, Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß es dem allmächtigen Gott gefallen hat, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel lernt Friedrich WiOner, Teleraa f.1SB6/70f7l nach kurzer Krankheit im 78. Lebensjahre durch einen sanften seligen Tod zu sich zu nehmen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Melchior Wißner Familie Johannes Wißner Helene Wißner Wwe. und Kinder. Olmbach, Wiesbaden, Biebrich a. Rh., Detroit (Mich.). Die Beerdigung findet Mittwoch den 26. Januar 1921, nachmittags 2 Uhr, statt. oiik Pa. Nordiee nablta», o. Movf TI. 5.20 Arikckc kiickkatetette>. Mund TL 6.- Rauckickellfiicke, Plunü M. 5 — Bucklinae, Mund TL 7 - 040c Sonntag abend 1! Uhr verachtet! sanft nach schwerem mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere innigstgeliebte Tochter, Schwester und Enkelin Anna Hofmann Im 9. Lebensjahr. FJft» - tuttn in » «uff sSS Sä**** blauer (rbclknc WtahW Darbtz. terbaitz. . M «4 (n msrvk- Januar eint Qtbtit? ar 18 <1 Halt. In te- gtlH'ossvi bet fryr- r ffri getöerein im :r uni) (eine ftuttn.' fioften. it. Dn btfmntt Or» Mk a. b. 6. Md fr täten Cmfnrienlhf towt reußi|chem ft* malddorfeSspakM tsammenstvß MW unter dem vndaLr mbtr Einwohner, der Karl Haßler HM- hiesigen Sicherheit^ (ebenen öeomten or. Tür der Behaufun: )auphnflrtiti *r P fiter verriegelten hi>^ Tür und gingen mu lUf den Hat^tmM er in W£rb15 Uredte. 64 ”• cksal nicht entE s Hau-hnann » statt, nW gerKbil le Tür eingeWE AtariAt Ivar fsk »stvhlene uÄife von M s«si Ä LM setztet grv^ Ml» «ine -estZ 18. E Lertrav^ xLnr SS'-St «fl&en v1“: wrf- fknetwnm über ri RtlobOT fllß AkriNr Wn flummeruinarn nb Orchester umgecf^ ybWte]bln> M M VMiklch^ Dcrfid)en. Den Cttfer‘erf, das sch fr, tur Oper „ttir ter i. Das Saus nm vöL'-' eßen. ft«* uH ÄZL r^habe lebt n unb ISA Verlangen Sie die neuen Qualitätszigaretten Dicke Armin 30 Pfg. (10 Slilok.Paokung) Agra . . . 40 „ Nero . . . 50 „ Zigarettenfabrik „Agra“ Frankfurt am Main. die von an! aut den (hl sind In ttu4notrnfW.cn tarnt ba* Ausladen der Tie« und ihre Einstellung vor der Untersuchung, lilllllllllllll!i!ll!!l» !llllllllillllll|l|lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllll!llllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllll|llilll Karten bei der Firma Ernst Qsnlllgr. [MB Lanz Wery-Mähmaschinen Zum Ostend Tanzkränzchen Genosse D.D. Greiner Jugenheim spricht über Stammtisch SL 01174 im alten chaibaue Marktpla» 14 Alle mit Wletenhebel „Hara“ DQngerstrewer Häckselmaschinen Jauchepuepen tbunn rtx-ntudT itimid*) weiter- grauen u. 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Januar enthält: Verordnung Über Kunsthonig — Straffreie tibliefcrunn von strieas- luflsa-rifeuggerLt — Prüfung der MineraÜvasser^ avvarate — ^rtibaiuHac Bergebmta von ®e» metndriagden. — Tie Reinigung der Scknlväume — Pslegekinder unter 6 Jahren. — Wntkung non Landwirtschaft. Ge-rn die hohrn ^leischprrisf mc. Fulda 23 I«n. Die Fleischerinnung,m von Kassel, Fulda. HerSfeld, Hünfeld und Dach, l>aben ihren Mitgliedern den Vorschlag iwmacht, eine Zeitlang die Schlachtungen ein zu stellen, um so dir Viehhändler zu zwingen, mit den Dreifen hetunterzugcben. TS fei ftit btc Zukunft ein Ding der Unmöglichkeit, daß.die M.'tzger ui diesen un^ aeheueren Pretsen einkaufen könnten, da sie, um leben zu können, auch etwas verdienen müßten. Weh Fusttzr« Rö orb^d, das von >ren B -id » Schweirern eindnuksvoll gesungen wurde. m. Steinbach, 23 3hn. Kür»lick wnv in »mserer Geweint . in 0berschte ischer ^bent statt, bei rea: gut besucht war L^hr^r Hauser legte in eutu ömrirrt Lnm^ami Vortrag tue Hofe 6- bninntfl Obenchtesien^ unb leine UnentbArlicNed rürinun Vaterland überzeugend dar Tie mit lcbhailrm Be.wil auigmommme :He>c wurde rwn ^emitaarlehr^r ^oreny.<'ich durch ein, »lecke schöne» Lichtbilder rraänzt, welch- bauvt schlich Verobaa unb Fnüuurir k-r bedreckten L?snnad veransckau- hd ten. Len Text zu daussammlung hat begonnen; m m hofft auf ein gutes Ergebnis. tt TreiS a L., 23. Jan. Seinen im Weltkrieg gefallenen 12 Mitgliedern errichtete unser M Snnergesangverrin Vi-derkmnH in fernem Vereins lokal bei Bürgermeister Benner eine 'ehr ff?- sdmiadvolle Ehren täfel, die heute abend unter en te sprechender rinwfccr Feierlichkeit enthüllt würde. Verbindlichkeiten. — VaVken itiml MitgliederaussdZutz der vrisiscden Beriicberungs- aniialt 'ür gemeindliche Beamte — Ertränkung de, tz reisveterinärarzte» Pro' Tr fh-.til —I Maul und JHautnieudx — TiensmachrtÄten. — ,3ribbetrinignnfl Steinbeim. SlraftreieAblteferung von striegs- luf tfahrzeuggerä t. Turck bte Betanntmack ung des Retd--sickatnnmister«. tn'M :s0 2luftlahrzeuggerät nodt b i s .um 3 1. Januar 1821 nraffreiabgelietetl werden kann und bis do hin bei der Reichstreu. banbgefeUfdxift Zweigstelle Frankfurt a. M, Bür» gerfiröfce 16 zur Ablieferung ongemeldet werden muh. dlack Ablauf dieser neuen Frist Irrten fite wettere Zurückhaltung te»he Strafen \^eiän.mta dis 1 Fahr und 100 000 Mk Meld strafe in tfraft Es liegt ivegen der Bestimmungen des Friedensvertrags im dringenden Interesse des bcutfthrn Luftverkehrs und d?r Lustsahrzeugindustrie, das; die Ablieferung nunmehr restlos burdyiffilbri wird PrüfungderMiuerolwasserappa rate. Unter Zustimmung des stteis-anssch.isfe» unb mit Äenebmigung frei) Ministeriums des Innern vom 10. Tezember 1920 ;u dir M b. 3.31207 werden die Lätze der Gebührenordnung in Xnt. 2 zur Polizeioerordnung über die Verstellung kohlen saurer Ästränte und den BerkeHr mit solchen Ve- tränten vorn 19. Februar 1920 auf dos Fünf, fache der dort bezeichneten Saye erhöbt Abdeckung von schweizerischen Ber b i nb 11 d) f e i t c n. Nach dem Abkommen zwischen dem Teutschett Reich und der Schweizerisch n Eib- genossenscnaft. betreffend schtveirerisclie OfoldHnvo chrken in Deutschland und gewisse Ärten von Fran- kenforderungen an beuHd* Schuldner vom 9 Dezember 1920 tReich>^Geteyblatt Rr. 231 2. 202-1 , hat sich die Schweizerisdv (hbgenoffrnfdyift bereit erklärt, sich dafür zu verwenden, dah von einer überstürzten Veittrilmng von Frankenforserungen schweizerischer Banken gegenüber in Deutschland wohnenden deutschen Beamten, deutschrn Internier» ten, beittfdx’n Wrihrmänner-Familien, deutschen Sdaalsanglckörigen, die »ur Ermöglidmng b'» Ve- fliehst sch>vriz?rifcher .^eilanftalten Frankendarlehen ausgenommen haben, ?lbstand genommen wird Wahlen zum MitgliederauSschust der Dessifchen Versicherungsanstalt für gemeindliche Beamte. Tie Wahlliste des Kreises Girsten liegt eine Woche lang, rom 25.1 Mts stb, während der Bureaustunden des streisomtS Gietzen offen Kreisveterinctrarzl Professor Dr. stnell ist erkrankt und wird hurdy .^errn Amts-- veterinSrarzt Tr. Stein vertreten. Gingesandt. Sflr Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik den den Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.» Die Mtla-s der Altpensionäre In dieser Leitung eridxen unlängst e,n« „Klage", welche die Notlage der Alwensionäre ous- führte. Diese inierträg;id)e 9k>tl Prozent, die des Alrpensionärs um 85 Prozent. Wenurtb, wenn er überhaupt noch ethen Funken von t^tereckU gteit.'^efM hat, pefct gfridra'llli-, an diesen iahten vorüber, beim er möge Detern» ken, hast es item herernst auck so gehen tonn, datz er deremst, .oenn er alt gewocken ist, auch, ta rücksichtslos bctanMt werden rmrb Sin oerbitterter Dltpensumsr. vorgängiger Untersuchung bet Tiere durch den beamtete» ober einen besonders ermächtigten Tierart! gestattet Die Anzeige von dem ^lettpunh de» tftetlabcn», »cxrie des Umladens oder Einladens von *^xuaim4>rtnn>oorten ist dem beamteten oder hem besonders ernmcvngten Tirraru saL< der vbetterisisckrn DauritsMiben tvr Sck eds pruck, ber den Arbeitent die nntffeteilten ;Jufdjäae ,,|u bütigte" unb ber ivie in allen foldrn Fället, Ul» ein BevglleictSvorfdüag an b» Pattevn zu denken ist, Vvn '’intraflftflleririte angenommen, von Ar» beitgeberieüe icbodi sown abfltldml morden ist Dst- Anaeleffirheü ist alobann an den Llaalskom - miffar rür dir wirischostliche Demobilmachung in „Evange'ium und Sozialismus“. Der Dottrag findet mit Ctd)tbilbem statt. Eintritt M. 1.-. JugenbL ent. 18 Jahren freien (Eintritt Öeeca taenoNleruue des Laden» p6erlleoiigslii$i*iii 8«9-un6 tltttr.P(kHitntiii|lfirimi, fytreL- iifilflffi t., 8cf loditrii, SiHtd- g.Mtrki "iw. zu bedeutend betobflcfctiteu Prellen Z. iiöritt, iniwijür. 40, Zostbcc Äarl Rill aowle «Ile eonet Matchln-n u. Oerlt«- f Or die Landwirtschaft liefert preiswert Gg. Schieferstein ■iiekliufikrlk, LI CH (Ohrktim) lefaraterea **c IrsalaleUlaaer Tentes, Spiel unb Short. — Männerturn verein Bad-Nau Helm, (tt war ein f:fx>nzr Oiedanke des Männer^ AirnVereins, die 50. Wiederkehr der OHntuni b*; T-ut-'tten Reiches duro» eine etnsach: Frier rour-» bifl w 5nirizn. einb e» doch flctab? .3abn und wBe Jünger und spöter die Turnvereine aetoeien, t* den l^jnhrtt-qedanken in fick g«mgen haben und um friretnnllen viel Schweres erdulden muh' ten. Ter erfir 3er* schiiedenen Britabf(tenüte Stein-'. KH»fer-, Dvonze , !dallstatt- unb La Tön/tzeil wurden in kurzen Aus Ährunflen überikttlid) üorgefüfrrt. Anschließend wurde ausführlich die Steinzeit behandelt Am -Hchlusse stellte ber Dortragende weitere Vvttragr Uber die an deren Zeiten in Aussicht unb lud die Ztchörer Aum Besuch des Oiefjener Museums ein, dessen sehenswerteste Stücke aus Lekhgesterner riten Bungen stammen A Nidda, 23 Ian Gestern abend hatte *et hiesige Zwergven-in deS V. L>. C. seine Mit «lieber mit Familien einem Winterver-' wnüflen in ben „GarnbrinuS" ringelabcn, das Te6r stark besucht war Der Bor sitzende des Zwe g »Vereins, Geridas-Oberinspektor Geiger gab frinei i Freude über das Wackxsen des Zw.-igvereinS Ausdruck Die Zunachmr der Müglieder beträgt im 'letzten Fach« 44. FLr anflenchurste Unterhaltung ' der Gäste halte der Vorstand durch eine sehr geschickte Auswakik von musttalifchen unb Arian glichen HBortrlgen io wie eines kleinen Theaterstücks vor-- Hüfflich unb reklilich gesorgt Für regt Teilnahme an ben öanberunaen des letzten Jahres wurden 52 D.-V.-C. Schwestern unb über mit Wander finden mi-aeßetactei Gwsten Anklang fand noch das neue B^-v -Lied „Frohe Wanderithost" von Verengte tamistte Partei Deutschlands ..... —■ OeffenlLVolksversammlung i|8» MMei tm alten tnatboue _ ' , - Mittwock SdbriftL Anaebme unter Uhr. D* 01130 an den Äleß. An». Frei ag den 28. Januar 1921, abends 8 Uhr in der Neuen Aula der Universität Waldemar Bonseis aueAmbach amStarnbergerSae Vortrag eigener Dichtungen. Eintrittskarten ra«, 6 und 4 M. elnd In der1 MusikAlienhandlani E. Chall er and an der Abendkasse zu haben. 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Januar 1921 Oie Falkner aufLinüenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. ^Nachdruck verbotet Fottsetzur.g 91. „Tu also bist der geheimnisvolle Gast, dem zu Ehren idi am Onkel Bernhards Geheiß die Taia mit Rosen schmücken fall? Tenn er mutzte doch, day du kommen würdest — nicht wahr'?" .Natürlich! Ich bin sa durch allerhöchstes Handschreiben ein geladen. Einfach zu Ti ch gebeten rcic irgeich ein hervorragender Fremder, der zu- fällig in den Mauern TiefenbrunnS weilt. Ist das nickt drollig?" „Ich finde, datz es sehr schön ist, Erich! Ich kann dir nickt sagen, wie glücklich ich darüber bin." ,Hch hätte es dir vorauslagen können. Alles Geschchen m der Welt vollzieht sich aui Grund nnabändcrlicker Gesetze Datz -wer Leute rtne der Vater und ich einmal wieder Zusammenkommen mutzten, war von vornherein außer allem Zweifel Aber mit unzei.igen Sentimentalitäten ließ es itch nicht erzwingen. Düben so wenig wie drüben. Nut Ting will Weile haben. Sollte das nickt am Ende auch aui uns beide -utrefsen, Erikas Sie beschäftigte sich angelegentlich mit der Aosenfüllc in ihrem Körbchen. „Ick weiß nicht —. — Aber das Schlimme ist, daß du zu früh gekommen bist. Außer mir ift Überhaupt niemand zu Hause." „Ter Baler ist ausgcgangen? Stern er sich das tarn schon wieder konnten?" „O, er behauptet, ganz gelund zu icin. Nachdem er den Sanitätsral zum zweiten mal verab- schiedet hat, will er überhaupt nichts mehr von entern Arzt wissen Aber mir ist doch ein wenrg bange, daß er sich zu viel zumutet. Er wollte nämlich zu Futz in den Ort hinunter." „Bis nach Ticsenbrunn? In besonderer Ab- sicht?" . , „Ja. — Er wollte Herrn Dr. Germering nnen Desuck macken. Denn ein anständiger Menfch einem andern Unrecht getan hat, sagte er, dort er nicht nach Altersunterschieden oder nack etwarger körperlicher Mühsal fragen, sobald er Gelegenheit hat, es wieder gut zu machen. Hier gehört sich s, daß ich den ersten Schritt tue. — Und er liefe suh nicht davon abbringen " „Es sicht ihm ähnlich. Aber es ist auch ganz in der jörtmung. Ter andere hätte auch, wie tch ihn kenne, den ersten Schritt schwerlich getan." „Natürlich hast du bereits mit dem Doktor gesprochen ?" „Ich habe mucks. wie du dir denken kannst, nicht nehmen lassen, ihn aus seinem fckauerlichen Kerker, dec übrigens dank der Humanität des Amtsrichters Eberly ein recht erträgliches Zunmer gewesen war, selbst abzuholen. Seine Entla lung verzögerte sich ja um einige Tage, weil er setbn den Wunsch geäußert hatt, datz vorher auch die letzten Unkla. heilen beseitigt sein sollte r. Im großen und ganzen hat er ja bei der Geschckte et* I ftaintlid) viel Glück gehabt Wer weiß, ob lieb ahne das bereitwillige Geständnis dreies B a dt nid4 | immer noch einige Schwierigkeiten ergeben hätten." Deutscher Nelcbstag. Berlin, 24. Ian. 1921. Hau- und Tribüne sind sehr ickchach besetzt »Uif der Tagesordnung steht die ov^Köung der i.rabbängigen Inlerpellanon betreffend Auslmbme f ec dtplomatischen und wittschaftluhen Veziehun^m von K enrn itz iD Bp ) erTIärtfüfi mit btr Grundtendenz der Interpellation ernverstmcken, (Dauert, datz wir tnc Bahnen der Brsmarcksch-n stuften Politik verlasjen baten unb ftelll fest, bcife Deutschlands unb Rußlands Interessen Parallel |laufen. Aber daS alte Rufstlw'b besteht nun mehr 'ftcilü würde der Bolschewismus äußerlich rem i-lrunb sein, nicht mit »m zu verhandeln. Da der solschewismuS aber nach fernen etamm Worten stie Deltrevoluiion herbe,süh-.en wCl, llt zwischen u*8 kein «erhandeln pwgitch Dazu kommt, bau .niemand verlangen Tarrn, datz rmr 23aren noch tufelcnb schicken, n» keine Garant« für Gegen- eiüungen besteht Als b« äußerste 2tn!e bunt chhoftt Zur schm rüst gegen txde Aeufeerung cko- •efriert, cntgcgmrte der Redner, « habe nichts bcflMCTt wenn die gesamten Somntuntncn unb Un» bdnmgcn nach chrem geliebten Moskau au8> canbntcn. Mit der Einleitung von Vorarbeiten Hur Wiederaufnahme der SSejirhungen zu einem ärgerlichen Rußland, dessen Wiedereritchen binnen furzem zu erwarten sein wird, sei er einverstandat. 31 werbe aber lange dauern, bis man mit Ruß- mb zusammen wieder eine Stütze des Weltfriedens 1 üben könne und daS wecke der Tag'sein, an dem iöir rtrieber ein geeintes Volk ralrbev Abg Gothein (Dem ): Für Fürst Bismarck u Rußland erst in zweiter Jdinte gekommen. DeS- leichm schienen ihm die Aeutzerungen von dem künftigen Verhältnis zu einem bürgerlichen Zu« kunttsrutzland noch stark illusorisch. Tie knplo* matischen Bezierrungen könnten wieder autgenom- iitot werden, aber der betreilenbe Gesandte mühe i-erpflichtet sein, sich nicht in untere Politik ein» Zumischen, sonst müsse chm der Stuhl vor die Tür ersetzt wecken. An die unabhängigen Möglick- fotten der russischen Reichtümer, die der Abgeordnete Erispien schilderte, könne er nicht recht glauben. Tie frühere große Getreideausfuhr war nur niöglick, weil das Boll die Steuern m Form von Getreide zahlen mutzte, selbst aber hungerte. Ter Redner gibt sodann seine Kritik der Kohlen* mdustric und der Eisenindustrie, die er als völlig darnieder liegend schilderte. Tas Eiienbalm- mtien Rußlands vertagte volllommen. Ter Abg. Enspien sagst, Rußland könne alles gebrauchen. ??t>mit wick Rußland aber bezahlen? Tas Gold ist auch in Rußland knapp. Wir haben selber kein Geld und können auch der russischen Bolkswirt- (dxift nickt borgen Tie Holzkonzessionen Ruß- .ands bedingen kostspielige Anlagen von Eften- bohnen und enthalten soviel Einengungen, bafe daS Ueberschreilen dieser Bringungen förmlich her- ausgeforbert wick In dstiem Falle ist die Konzession aber versall-m. Unter die en Umständen !>at niemand Lust, sich solche Konzessionen zu er- werben. Tas Einzige wäre die Schäftung einer Irrufxrnbg ftllschaft, di« im Elearing-House-Bec^ sehr die Wiederaufnalnne des Handels mit Rutz- s«md betreibt Ta es in Rußland aber keinen Prirvttandel gib;, tnelnulyr der einzige Hande'.- treibentx die Sow:etregie.ung lelbst ist, erscheint auch dieser Weg nicht ausreichend. Trotzdem mufe versucht werden, die diplomatischen und wiitschofl- lidten Beziehungen zu Rußland wieder aufzunehmen. Abg Frmi Zetkin (Komm): Tie Politik der jetzigen Regierung steht wie die aller früheren Hegimingcn im Zeickgen des „Es wird sortge- wurstelt!" Tie Riffsenpolllik der Regierung richtet sich nach den Wünschen der Entente, wenn sie sich auch viel darauf ein bildet, sich an der Blockade Ausstands nicht beteiligt zu haben. Gegen Frankreich hätten wir uns mit Russtand verbinden 'müs- (cn Wir werden doch nickt gleich pc^ifistisckte Anfälle bekommen, wenn wir das Wort „Krieg" hören. -Heiterkeit.) Die Rednerin wmdtt sich> jo* bmm gegen die Unabhängigen und hält ihnen chre antibolsckewislisckte Agftalimi vor Die Rede kxs Ministers war die Gabe des „Mädchens aus her Jremde". ?2üif einen Zuruf des Abg. Ledebour »erbittet fidi F-rau Zetkin jede Ernmiscknng Die Rednerin weist darum hr.r, daß infolge der Richc- aenehmignng der 6tnn ise rufii'rfrr Sackwerstän- viger große ton Vertretern Rußlands abg-.sästossene Handelsgesstkäfte wü'der gekündigt worien sind, io z D Adsckzlüsie auf lanbmirtid^afilidK Maschinen m Höhe von 65 Millionen, über elektrostchnisäst 'Ärtttel im Betrage von 36 Millirmen und über pharmazeutische und chemische Produkte in Höhe von 20 Millimen (Hön. hört! bei den Kom- m-unifrrn.) Wenn jemand sich in russisch;« Angelegenheiten gemischt bat, so war es Gras Mirbach, der den Kurier und das Rost Kreuz benutzt lhat, um das Vermögen russischer Aristokraten bei Konfiskation zu nuyelwn (Hört, hört! links? Tie Rednerin versucht sckl etzlich nachzuweisen, daß die Wlederaufnahme der Beziehungen mit der Sowjet- Äb». Breidscheid (US' ftmfiettrrt, datz auch bn den bürgerlichen Parteien vielfach eine Zustimmung »ur Grundtendenz des Antrages her- Dorgetreteu fei mü all.rnrger '.In*. td>me der Teutschnarionalen. Aber die Xlubcnburfie unb Ge- noffen Hütten mit ihren Anerbietungen zum gemeinsamen 5bamp-e aller Böller gegen Rußland wieder einmal bewiesen, bafe immer Unfern heoousernannag nk>- gelehnt. Das Amnestiegefetz muß genau angewendet werden. Ausnahmen dars es nicht geben. Als der Redner bei Erörterung eines Falles die Justiz schmutzig nennt, ruft Dftepräsident Bell ihn zur Ordnung. Ein zweiter Ordnungsruf wirb ihm zuteil, als er in Beantwortung von Zurufen erklärt, bic Justiz sei schamlos. Ter Dbg Adolf Hof-mann beantwortet ben feinem Parteifreund mLünerten z.rei en Ordnungsruf mit bem Zuruf: Teslxrlb bleibt btr Justiz doch schamlos. Er erhält dafür ebenfalls einen Ordnungsruf. Wte steht es mit der Aburteilung ber Krtegs- veckrechrr. Das Gericln hat hier ausgerechnet brn Arbeiter, frühere Untervssniete, hevansgegriften unb abgeurteilt. Aber man sucht nur bei ben Arbeitern, bei den Wommuriften rach Hochverrat, nickt bn ber Reaktion ?lber fahren Ste nur p sott. Sie sorgen selbst da ür, ban die Arbcistr- fchaft sich selbst ihr Recht suchen wick Morgen mit tig 1 Uhr Weiterberadnng. Ai - fragen, Äenbe'.ungen der Geschäft ord ung, (Genehmigung zur St afee folgrii g Er le g rs, Fortsetzung der Etatsberatung, kleinere Vorlagen. Schluß gegen 8 Uhr. Die Bcfämpfung der Geschlechtz- trantheiten in hcffcn. Gießen, 23. Jan. 1921 Die starke Veckrettuna, die dir Geschl^chts- krankheitm in den letzten Jahren auch in Heil«m grfunben haben, gab bem Ministerium des In ne n Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege, per Landes versickerungSanstalt und den (ei', en hei fischen Krankenkassen verbänden Beranlafsung, eine Versammlung an ber Bekamps ng e. Seuck^ inler- es ierter Stellen und Persönlickckeftm etniuL fassenverbcmben unb dem hesiischm Aerzteverband. Zur Geschäftsstelle des Beckands wurde ■( ic Landes- versicherungsmisialt bestimmt. Den Schluß der Veranstaltung bildtte ein Vottrag non Geheimer al Dr. Dozi, Bielefeld, über die Bekämpfung der Prostituttm durch soziale Maßnahmen Dr. Bvzi trat insbesondere dafür ein, daß das bisherige polizeiliche Verfahren geg.m Prostituiettc in ein Für- sorgcversahren über geführt werde, und zwar in der Weise, daß der Vollzug der auf Grund des'Reichs^ st rafgesetzbucks verhängten ^Teik i*5fhxife und UeLernk-ifung an die Landespoftz i ehörd.' aufgesetzt werden soll, wenn sich die betreffe;,bj Prostituierte ber Schutzaufsicht per hierzu bestellten amtlichen Fürsorgerin und ihrer Mitarbeiterinnen unterstellte An die Ausführungen von Gehcftnerat Dr. Bvzi sch)loß sich eine längere Aussprache, an der sich die Her.en Dr Roesannann, Dr Müller, Dr. 3erionel und Fräulnn Keller beteiligten. Gictzcncr Strafkammer. Gießen, den 22. Jan. 1921. Eistitbahttdifbslähle. Unter großem Ano a g von Zuhörern, besonders aus Eisenbahnertreffen, wurde vor ter Strafkammer g gen den Eisenbeh a.beiter Stirl strombochvou Gießen und 34 Mitarbeiter mögen D iebstahls und Hehlerei rerHande't Tie Verirr i>:ung ia d im Sckiwurgerichtsiaal sda t mW dauerte 2 Tage, davon am 1. Tag bis gegen 12 Uhr nachts. Ein Angeklagter war infolge Er- iDanhrug ausgeblieben. Tic 31 übrigen wurden von b bieiigen Anwälten vettew.gt. Tic Vorgeschichte des Prozesses ist wollt noch bekannt: Der Angeklagte Krombach lebte seit längerer Zeit mit feiner Frau in Dftferei'zen unb bat i(e mehrmals mi^xribelt, so daß stchließlich her Frau oei Gebulssaden riß urtb sie ihren Mann anzeigte, weil er sortgeietzt Eistnbckm'-iebstähle b.gche. Die Fwlge der Anzeige war die Vechmtung .strombackfS, oer nad) seinem umsaftenden Geständnis weitere Leckastungen folgten. Ern Teil ber Verl» teten wurde nack einiger Zeit ans der Hast entlasten. Krombach, Spcmg!er unb PH. Faber blieben in Haft Diese 3 Mann waren auch in der l-eutigen Hauptverl«:w(img gestäickig An Einwirkungen von Mtia igeNagten aus bic Frauen der drei Ge- lumnten, diese zu veranlassen, datz sie alle Schuld aus 'sich nckmcn unü ihre Geständni'ie widerru'en, lat es im Lause oer Voruntersuchung nicht ge» feizlt. Diese Bemüinr gm hatten axr keinen Erfolg. — Rach ihren Angaben habe im Jahre 1919 und Anfe,g 192U faft Jedermann an der Bahn gestohlen, es sei vieS offenes Geheimnis an der Bahn gewesen. Die zur Aburteilung stehenden Fälle seien nur ein Teil aller Diebstähle, deren man sich wegen ihrer Menge nicht mehr alle erinnert — Wie die Verhandlung ergab, nrntik1 alles gestohlen, nxi5_ man nur rrgrnötptr gebraudien konnte, meist Sachen, an denen oi der übrigen Bevölkerung Mangel war. So z B Weizen unb Gerste, Erbsen, Mehl. Zucker, Seife unb Seisenpulver, Strci2»HA7zcr. Ker^e >, Schmalz, Speck, Schuhe, Leder, Mäntel und ganz beion- ders Zigarren, Schnaps, Wein unb Sekt u a m. Die Haup tfter waren außer «ttombach Philipp Spengler, Phstivp Faber, Wilhelm Jung mw Gg. ©nfe aus Großm-LdDen. T« decken letztere» leuyteltn hartnäckig Die TirbMlXf imirtm m der Regel m der An aasgeiührt. tus man tne Sogen öfnite und das, was man brauchte, kisten- unö sackweise bevausschaffte unb im NvÄeniiger ober Aufmtha'.tsnaum unter die Ttebc uick de Miwrdeiter verheilte Frucht, Mich, unb Zucker wurden zentnerwerse gestohlen, »i en ooll Zl- egarrrn imo Wem und Sekt, einmal auf einen schlag 35 Mäntel (Ulster), und sogar nn ganzes ifeB Wem, te-5 im SMXenLagvr regelrecht ichZe- »apst jjAittv Wein unb Exki klxuifit im Kohlenlager nicht ausgegangen ui int, ettitttiche Zeck», men warm die Jolge Aut EinzeÄie ten emzu- geben erübngt sich Die «er.anoüing 5ot ent anschauliches Bild, wie es bamiB nn der tViljn zugewmgen ist und wie begrünbci ba-5 Mißtrauen des Publikum- gegen die (Hfenbabner war Wahrem» em Teil der Angeklagten mehr otx-r wenige« geständig axir beschränkten sich antkte bariuf, bic ®lautntnirtngleü dr>S HaupttätrrS Vi omlach anzuzweifeln und zu leugien. Tic Verhandlung ergab aber nrchts. waS Ote Angaben .^.mn'.achs im luelentlidm erschüften hätte Trotz aller z I. scharfer Angriffe der Mltangeklagtni Xteo er rutng mw sochlrch verteidigte sich getJM-tt gegen Vtcun row Cuerfrogcn brr Vertech-.ger unb nwhKr durch» aus nicht, wie ein Verteidiger bebaue ete. den Sind ruck eines Beck oochis In der Ve .chanbl ung trat nichts su Ta^c, aus dem geckiloffen nx-rtvro konnte, daß er ferne MuangekloMm mi Uuieti belaste Seme Darstellung btr einzelnen Jällä war klar und natürlich. Bemerkt sei "babet. bafe er, der mm angeblich seine früheren Kollegen unwahrer Weise ber Teilnahme an Dieostählen bezichtigen soll, früher deren Vertrauensmann und sogar Mitgliedder Bohn Polizei bar! Schftetzlick kam noch unteniützenb für ferne Angabe» hinzu, bafe bic MilangeUagUm Spengler und Jaber seine Auslagen im weienllicken bt- stättglen. Die Beweisaufnahme ging gegen 7 Ubr abends zu (Silbe. Von ben Ang flotten grl-cke e Leu- mungszeugen hatten ihnen allen, auch Kckmbrch, über ihr Votteben uno ihre bisherig- Jührung bet ber Bahn ein gutes Zeugnis MlSgestellt. Um 7*/i Ubr begannen die PIaidogerS. Der Vettreter der An klag , ^taat San walt Neuroth, schick alle Fälle, soweit sie tu der Hauptteckank» tung in rechtlicher oder tatsächlicher ztckung zweifelhaft geworden warm, aus uitb b«Lir.unte, 6 2tngeftagte ganz freizu procken eini e andere zum Teil. Soweit er aber dre Änktag-.' aufiecht eckielt, beantragte er hohe Stva'ei Wien Tr.k>- stahls unb Hehlerei, indem er ausführte, drtz ba bent rieftgen Umfang ber Diebstähle aui br Esten- bohn energisch üorgegingcn werben mflf e, iafe bic schleck>ten Elemm e unter den Eise:il»ahnenr entfernt wecken müssen, t«amit der gante Berufsstand wieder zu dem hohen Anfchen gelange, das er früher besessen l-abe. Die Veckeidlaer, Justrzrck Katz Justriral Jung, Leun, Fischer, Hornberger, Schneidsr, Dr. Katz imb Dr. Aaron plädiertm teils für mildere Strafen, als wie beantragt, teils für Freisprechung, da fie in einer R>-she von Fällen den allein aus die Aussagen der Mitanaellagten Strom* ; lad), Spengler unb Jaber beiuhcnden ÜSeioei# für die Anftag«', die ber Anktaieve.t eter a.S bind) btrfe Ausiagm für herbiitsLhtt an e chen hatte, nicht für ausreichend erklärten, um ihre Sfltmten zu verurteilen. Das Urteil haben wir in unserem gestrigen Blatte dcröftenllichs. ICtrdyc »nd Scbrrle. — Vom Stand ber hessischen Volksschulen. Die 97b Volksschulen Hes- sens worben zur Zeit in 4141 Schulklassen von 199 981 Schulkinbern besucht. Davon sinb 100 432 Knaben unb 99 519 Mäbchen. Der Konfession nach sinb 132 375 evangelisch, 64 258 katholisch (runb 32 Pro»), 1348 israe- litisch unb 2000 sonstige An diesen Schulen wirken außer ben Fachlehrern und Fachlehrerinnen 4152 Lehrpersonen, nämlich 3371 Lehrer und 781 Lehrerinnen. Die durchschnittliche Klassenstärke betragt also 48 lim preußischen Regierungsbezirk Wiesbaden 45). In ben fünf größeren Stäbtcn (Mainz, Tarmftabt, Offenbach, Worms und Gießen) befinden sich von den 4141 Schulklassen 957, und diese zählen 39 282 Schüler und Schülerinnen, die von 639 Lehrern und 353 Lehrerinnen unterrichtet werden. Hier betaust sich die Klassenstärke auf 40. Dazu kommen noch drei erweiterte Volksschulen, sogen. Mittelschulen", zu Darmstadt, Offenbach und Gießen mit 122 Klassen, 4728 Schulkindern, 84 Lehrern und 46 Lehrerinnen. „Mir graust, wenn ich an diesen Mann denke. Daß ein Mensch so schlecht fein kann!" Erich war ernst geworden. „Nickt zu bart, liebe Ettta! Ich glaube überhaupt nidtt an eigentlich schleckte Menschen, )o wenig ich an eigentlich gute gtaube. Ich glaube nur an finge oder dumme, an glückticke »oder unglückliche Unb der Marrn in der Tiefenbrmmer ?lpotbeke, der sich setzt selber nüten zu muffen glaubte, gehörte wohl sein Leben lang zu den unglücklichen. Um ihn erbarmungslos verdammen zu dürfen, müßten wir wohl erit einmal hn paar Stunden lang in seiner Haut gesteckt haben Mir, das gestehe ich offen, mir tut er leck, obwohl ich ihn nie gemocht habe. Und es hat mich gefreut, dafe Germering, als man ihm seinen Tod mitteilte, noch wärmer unb mitfühlender über ihn gesprochen hat." „Hast du auch davon gehört, bafe gegen den San u äcs rar ein Versichren wegen Anstiftung ern- geiertct wecken soll?" „Daraus wick kaum etwas wecken. Du Anhaltspunkte sinb, juristisch bttrachret, za schwach. Es ist rmr nicht einmal recht verständlich, wre das Gerückt entstehn formte. Der Gericktslckreiber mutz wohl gn-stsoatzt ch-ben. Hrer in Tiefenbrunn fchavatzt roen alles." „Hältst im and* den SanitätSvat nicht für einen schlechten Menschen?" „Nein, ich btdtr khn nur für dämm. Dabei rck nickt Untertassen will binzuzufügen, dafe die Dummen immer die Geiähtticttz«» fee. Dchon ckrer- nxgen könnten nrr zu unserer Sicherheft Die Gv- fängniffe nicht entbehren " „Er soll auch bic Absicht haben, Tiefenbrunn zu verlassen und zu feiner verheioateten Tochter an den Rhein pi ziehen." „Sehr vernünftig. Tarnt wick in Tirfmbrunn acho Watz für zwei neue Aerzte werben Datz auch Germering die ttrben-würt^ Errwoh ersckaft gründlich fori bat, kann man ihm lau in verübeln. Wennschon ich fürchte, dafe er eS anderswo nicht besser findet." „Dar es Nicht ein wundersam glücklicher Zufall, datz wir hier die Arznei noch aufbewähtt hatten, die der Onkel damals wegen ihres schleckten Geschmackes nicht hatte werter nehmen wallen?" Erich schüttelte den Kock Tu meinst, well dadurch der Nachweis er* brockt werden konnte, datz ihr wirklich etne Tos iS Baldrian beigemischt wocken war? Ich wollte, ue wäre nicht mehr vorhanden genrien. Zu Germerings Rechtfertigung hätte es dreies letz:en schlagenden Beweises für Signes Schuld ni'n mehr bedurft. Unb schon um Ach-ms willen hätte ich gewünscht, befe uns wenigstens die Möglichkeit eines Zweisels offen gtbliebei wäre. Aber wo ist er denn? Unb wo ist Äecka?" „Sie rooQtnt den Vater natürlich nicht allem gehen lassen und ihn wenigstens bis an t>i5 Eiche des Lmdenweges begleiten. Ich dolle, dafe sie mrt ihm zurückkebcen werden." iSchluß folgt) iMdenhxrk. LurS Kurs n.io 281, Stockholm . . Schweizer Frank» 100 Fl. = 212.- 100 Fr. 100 äe. Ar. --- 422/5 42 ,45 22 ,75 «im wenden Einsluh aus Valutapavieoe aus. Wie«> (<ütej)..... ©rfjOTituiifl, Baltimore, auch Staatsbahn gaben Dettlfch-Oesterr. . . . nach Aus dem Montanmtirft waren Mannes- Prag. ........ mtum stärker gebrückt minuS 17 Pwz. PHSnix Dadapest....... Bergbau, Oberbedars gaben ebenfalls erhebliche Bulgarien ...... Aonftanimopel. . «acb. Schwache Lwltung wie'en Daimler Mo- iuiuuiuiiiiHiiiiiiiiiiiiiiuiiiuiiiiiiiitiiiiu]iinßuiiiHiiiwiiflniuiiiiiiii!iroiTiniiiiiiiiniinuiiiniiiniiiiiniiiiiiiiiiirnDiiiiiiiiiiiiiniiirii Inventur-Ausverkauf Sonderausgabe: 618D Ich biete an: 9.60 Mk. Ich bitte um baldige Besichtigung meines Lagers. Bei der am 21. d. M. Sbibwee, Schrenre' Wilhelm Ctamert Hans Köv. Frllcur, Atterwea I. 089] y'iniuimnnmimiiimiHiHiiimiMiiiiimiiMuiiüiiiiiiiüHeHiiHiinuiwe 12. MOD Billig« und gute = 8. 9. ML ML ML ML 100 100 £ 2. 8,65 123,75 7,75 7.50 9.50 2.— 1.50 das Pfund die Dos« die Dose die Dose das Pfund das Pfund die Dose 190/0 194,- 1 100 Kurs 22. L 77/0 211.65 10.85 1.80 8.65 46.50 24 07 23 60 48 75 130 635 - 4.50 4,96 86» 122 75 7,76 1012,- 2.37 23,- rfeit dieser nrar 1921 um die 357,- 3ti5,50 493,- 812,- 292,50 100 Mil. 100 Ar. 100 Ar. 100 Fr. 16,02 »>,15 10,57 230,75 81,18 40%'>5 961,- 616/5 13*48 80,65 11,48 Zürich - . - Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . 218,76 226,50 60,18 414/5 ».3.05 803,15 l>/8 75,95 13/3 10.55 1.60 8.45 43 60 24.07 22. VO 45.50 115 637 50 3 3,- 5Ä 4°7/0 307/U 14.50 Mk. 7.— Mk. 226 62 60,32 415,*5 944,95 f 10,85 432,- 305,- 260/0 810'- Behördliche Anzeige«. Stöbt. Sebcnsmiitelamt. 25. L Itenen Dahl i Gießen für 182, - 18 ,50 199/0 485,- 24.1. 10,67 Bürgermeisterei Beltershain; Zimmer. Alteisen Metalle Lumpen Papier sowie sämtliche Rohprodukte Schwei «schmalz Cornedbeei Sterilisierte Boll milch Wurstkvnferv« Erbsen Dohnen Ävndeusierte gezuckerte 22.1. 77 . >0 67 ?5 66 60 65,10 199,- 320,- 246,- 2'0,- 203.75 182.50 1SX>,- 190.- 480,12 363,- 362,50 500,- 399.- 289.50 606,50 64',25 434, — 307,75 26 <, — 492.- 299.- 621,- 289,- 75,25 416,- 22. L 10 65 5,02 Jagd - Verpachtung. Samstag den 5. Februar l . Js nachmittags 2 Uhr soll in der Wirtschaft von Emil Lxuh Züricher Devisenmarkt. 24. l Kurs 24.1. 77,50 88.63 67,30 67,- 184,- 305,- 246,- 219/0 203,- 182,50 188,- 189,50 487/4 345,- 3i7,- 493,- 310,- 286,50 6>1,50 533,50 429,- 809,- ■258, - 498.- 297/0 «38, - 278,— Wechsel auf: Holland . Deutschland . . . . . ®ie*......... Prag Paris Conbon Italien . ...... 8rüi ........ •Bubapcft ..... •PcCQ.'jjork ...... Agra»..... . . | Louis Rothenberger | Gießen Frankfnn a. M^West ! g Neuen weg 22 Adalbertstraße 26 Telephon 176/2124 Telephon i Taunus 4904 hirt Berlin Viizrirt* Schluß- <^chlud' Elektro-Motore für Gleich- und Trcbftrem. verkauft teils ab Jakob Hem.uerich, Hessische Elektro - Industrie, Bensheim d. B PcrerffdfrttSt • Berlin, 24 Jen. Unter dem dringenden Aerdachte m der Nacht oom 7. -nm 8 Wbcmbrr beujtr genen den Po'.r/riwachtmeitter Behnke erschossen fu hoben, wurde ter wo- betjjolt mit Kichchw-s aorbeserafte Schm cd Erml Breitmann verhaftet. Güstrow, 24. 3an. Die „Mecklenburgisch- Tageszeitung" meldet aus Kl üd: Am ^-Sonntag wurden der KolonialwarenhSndler unb tBapfaqtnt Döring und seine Frau nebst Schwiegermutter in ihrer Wohnung er» nicrdcl aufgesunden. Es soll sich ursprünglich *um einen Einbruch gehandelt haben. An> ilah flab der Umstand, daß für Döring auf dem ^Postamte 70000 Mark zur Auszahlung bereit lagen, die aber am Mordtage noch nicht abgeholt worden waren. Als des Mordes verdächtig wurden ein Fischhändler und feine beiden Sühne verhaftet. helsingsor» Italien . . London. . New-Porb Part». . . Schweiz. . Spanien . Einige bessere Zimmer (Speisezimmer) zu bedeutend herabgesetzten Preisen. der Gterrtembe BelterSl-ain juitebenbe Jagd, bestehmd aus 1300 Morgen Feld, -sientlich meistbietend aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. ES ist zu bemerten daß der Haltepunkt BelterS- hain der Nebenbahn Grimberg—Lollar in der Mitte deS Jagdgebiets gefevrn ist. 912D Beltershain, am 22. Jruruar 192 L Zur Zeit: Große Auswahl in Küchen-Einrichtungen fit. Kr. fir. £ F-. $ 23L25 61/2 402/5 964,55 818,/ 13/2 80/5 10,52 Grossist mit gröberem Kundenkreis lucht Beteiligung!; r>tt einer mittleren. cotL kl ineren ZigarrenlabrkL Lchriktl. fln.ieb. unter 01040 an den Gie c An»etger. Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden ge-ahlt: 230, 270, 3u 1Stunde e°S ©srontle Ronf-.te OXuCa f°,D- £xxu Wan^, Flöhe bei 11Q11 |P Menschen u. Tiere Kampolda, o. a. ****** M. Wund, unlch BerL nur: 1171,30 1173 70 1193/0 1196,40 137« HO 132 t 85 197 80 198, JO >>2,25 “* find zu Beisitzern des Gewerl die Dauer von 3 Jahren gewählt roorbot: A. Arbeitgeber. 1. Schneidermeister Albert £>anbrüft, land beteiligten Finnen ist die Unterstüttung dieier neuen deutschen Verkehrswe-.se b i: ge, d'l an* Kumten, lieber die $>äien, welck-e von den deutschen Linien in Spanien und Finnland angelaufen werden, sowie über die F nchtverhällnisse erteilt, b?r SveDiteur-Berern Herrmann & Dlteilitehmer in Bremen den Interessenten Auskunft. 5 tonhlurt a Ul., 25. Ian. Berliner Devisenmarkt. Frisör. Paul Schaefer Möbelfabrik Telephon 198 Marburg/Lahn Bahnhofstr. 13 ©ejibn-ere g-gm vj* R.chtSgültil Wahl sind bis späteren- zum 21. Fel Bnllenvcrkaiif. Die Gemeinde Allendorf a. d. Lahn beabsichtigt aus dem Submisiionswege einen Bogelsberger Bullen zum Schlachten zu vergeben. Interessenten wollen ihr Angebot pro Zentner Lebendgewicht bis zum Mittwoch den 36. Januar nachmittaTS 3 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei schriftlich einreichen, wo auch die Belangungen zu er abren sind. Allendo rsa. d.Lahn. den 21. Jan 1921. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn. VolL 9070 Vollmilch ---- --- - „ ^Abgabe nur an Milchbezugsberrchttgte gegen Bor* Berlin, 24 Jan. BSrsenftimmungs- bttb. Die gestrige AbselpuLchung des MarkkurseS rn Weunort tat zwar die Abgvbencigunq etwa- zurückgedrcMot, die tzaltung war aber unsicher bet geringerem Geschäft. Schlikch tÄaltten hKmrg Dt.* hmm auf, welche S Proz. berttnen. Irn fmen Berkehr unterlagen Bent-Mooren einem Kurs- rückc.ana 262, 261 junge Benz 238. Mansseloer fiu;c schioächer 46jO, auch Lechnerk lagen im flu» gebot ca. 210. Zu niedrigem Eurie wurden Ma- ichmens. ÄttrUrul«, doch iuti> Ltesbau angeboten. Chem. Th. Goldschmidt mit 773‘/i bezahlt verloren 27 Proz. Auch tm werteren Berlaus hielt die i'chwcchere Tendenz an. (Skttroaftiei ft.’llten fttb ebensalls niedriger. Bergmann verloren 8 P70Z. Metallbank behauptet. Deitert tlreait gegen «chuv 72‘/t, 72 und 691 /<. Staatsbahn 130 buhten 9 Proz. ein. „ Frankfurt a. M., 24. Jan. 0 t- treioemarft. Am heutigen Getretdemarki herrschte tvieber ein recht lustloses Geschäft. Unangenehm cmpfunden werden die andauernden Schwankungen der Devisenpreise: die geringe Kauflust wird dadurch noch mehr eingeschränkt. Preise wurden nicht genannt, da sie doch zu feinen Abschlüssen führen, weil lie noch zu hoch stehen. Mais lag schwach, ^jn Hülsenfrüchten war die Marktlage still, -oxt» toriaerbien sind zu ermäßigten Preisen unterzubringen. Geringere Ware wird als Futtermittel verkauft. Für Seradella zeigt sich fast fein Interesse. In Futterstoffen hat sich geschäftlich nichts gebessert. Aclerbohnen und Peluschken wurden im Preise ermäßigt. In Oelsaaten und Raps mehre« sich die Angebote. Stroh ist billiger zu haben. Heu ftüL Säubert. Frankfurt a. M, 24 Jan. Börsen- stimwungSbild. Das Geschäft war auch an Abendbörse recht ruhig. Die Kursgestaltung wurde dadurch etwa» beeinflußt. Bei Verhältnis» mäßig geringem Angebot trat eine schwächere Terdenz in verschiedenen Industrie papieren ein. Gur gehalten haben sich heimische Anleihen und Oesterverchiiche Crebitanstalt. Die schwankende Dal- tmtfl der ausländischen Devisen übte einen ver- DanöeL Frankfurter Schlacht- und 93«Warft. fb Frankfurt a M., 24 Ian lern frutinwi Biehma rkt nurrn jugetnelen 282 -Ochs-u, 4b Dullcn, 565 FZtten und SW, 13b ttälber 2.5 Selche und 68b Sckpverne. Ter Markt Tcdin 'fdJevvntb. Br Rindern ve blieb en lieber- ■farrtt). ES wurden bewIXt für ehren Ientner Ve- hendgerm'chl: Ochsen: Bollfleischige, au'grma- fiete 900—100') Mk. hr gr nicht auSgcmästete imb ältere ausgrmästete 800—90t) Mk., mastig genährte iuntre, gut genährte ältere 6'>0—750 Mk.: Dullen: Bollfleischige misqewattqene. hocken Sck)'«chboerteS 800—900 Mk, Do(If(ciffxge jüngere 700—800 Ml : Färsen und Kühe: Boll- sleistt'ige, ausnemästete Färsen höchsten Schlacht- wertes 8 ’0—975 ML, vollstessch-ige auSgemästete Kstlrc Lüsten Scküachkwerlcs bis f>'\ stoben Jahren 7.50—850 Mk, wenig gut entwickelte Färsen 750 InS 850 Mk, ältere «usgemäst-etr Kühe und roentg mit entwickelte jüngere Kühe 550—650 Mk, mäfetg oenä’bTtt Kühe unb Färsen 450—550 Mk : Kälber: Feinste Mchikälber 910-1050 Mk, mitt* irre Ma'1- und beste Saugkälber 7 K)—875 Mk, chrn:g" Ma - imb Stiug'älber 65V—700 Mk; S cho s e: Mastlämmer ir o Dtasthommel? >0—800 Mark, geringe Maskh-immel und Schare 600—700 Mark: Schwein c: Vollst'i'chige Schwrne von 80 bis 100 Klogwamm 1300—1500 Mk. wll» ileiM^ge Schw,chie unter 80 Kilognamm 1000 bis 1200 ML, vollsteistln« von 100 bi; 120 KUo- fltanrm 1400—1550 ML, vollstoiscküre von 12U hi- 150 JlVcg-yrmm 13 ’0—1500 Mk, Fettschwetne über 150 Kilogramm 1300—1500 ML tragen konnten. Amerika and die Abrüstung. Paris, 24. Jan. kWTB.) Nach einer SRtfe düng des JSdto de Pari-" aus Mario in Obw soll ein Mitglied der amerilaniichen FrtedenS- delegation erklärt herben, die Stunde der allgemeinen Abrüstung sei gekommen. Tie Bereinigten Staaten müßten die Jnv- tiatioe zu einer derartigen Bewegung ergreifen. Spaltung der iralienisthen Sozialisten. Livorno, 22 Jan. (Stefani.) Auf dem gestrigen Sozialistenkongreß wurden bei bei Abstimmung 98028 Stimmen für die Unitaristen, 58 783 für die Sezes- sionisten und 14635 für die Konzentra listen abgegeben. 981 enthielten sich der Abstimmung. Nach dem Ergebnis verließen die „reinen" Kommunisten ben Kongreß und begaben sich in einen anderen Saal, um eine kommunistische Partei als italienische Sektion bet dritten Internationale zu begründen. Der Kongrestpräfident crtlärtc unter dem Beifall der Versammelten, daß der Kongreß der sozialistischen Partei weiter» arbeite. Schließlich ernannte der Kongreß die Mitglieder der Parteileitung und bestätigte S e t r a t i als Direktor des „Avanti". Alsdann erklärte der Präsident den Kongreß für geschlossen. arge und Lord Ywr>on erieömt WBew, Bn> der Zweck dieser Unterhaltung geroeen fa, ja ev» fahren, rn welchem QXn;u’ naxn öoü beiden Seiten zur Konferenz gehe Die kurze Aus'p.'ache habe gezagt, daß die Konstrenz sehr gute Ergebni fe letrigr"- könne. Der Kvrresponde^u har von gut unlc- ter Seite erfahren, baß man tn der fcn :. a > r n u n g i 11 a g e sicher glaube, ohne btt gerr -g... . Schwieligleiten ci..e B.T.iL.idigung M erzielen. Zu der PeparalionSfrage Hal« Lloyd George erQdrt, er Jet nidjt nach Uo ris gekommen um seinen Standpunkt zu ändern. Mach dem „Motin" soll auch Lord Curzon erklärt haben, baß die Franzosen mit dem Ergebnis der Jftmfereiri jutneien lein würden. Amrrikamsche «ufsassungen über Jtrteai- Verbrecher". WMWW-MM über abgelieferte Einkommensteuer für irbdtfleber, die vom MarkenNebea befreit find: Halber Boaen — 60 UL bei 10 Stück — 45 Bi. (für 49 Arbei neumer aiisreichendl Ganzer Bogeu - ko Vf., bei 10 Stück - 70 Vi. (für 117 »rbei nebmer au»ret4>enbk Zu beziehen durch ©rn^ n^t nni5frfitüt9-SnÄ« n.Stcinlirutferci Lchulttratze 7. Datum: 1.7.14. ......125,10 ...... 59,20 88/6 .......117 89 88,80 4. Bäckermeister Fritz Schreiner jt, ü. Metzgermeistcr fiarl Möht, 6. Sclreüxermeifter Willi L)ahn, 7. Sckubniachei-meister Karl Berg fr.. 8. Schiossermeister vermann Pvö chold, 9. Geschäsisführer Jakob Gündervth, 10. Frisiur ^ari Muhl, 11. W< ißbin^rmeister Ludwig Best, 12. Elcktrotechniier Wilhelm K. Schmidt. B. Arbeitnehmer. 1. Buchdrucker Jakob Moutard^ 2. Maurer Philipp SchmLt, 3. Kellner Karl Dusch, 4. SchneitaaL 3*1, *D
    u> b S^iitr Dllbelm den Krieg verursacht hätten. Aber sie seien nicht einmütig darin »'wesen, $u entscheiden, ob die Kriegserllärui.g rat Berbrechen tati «Pe oder nicht. Die in den Vertrag eingeschriebene Entscheidung sei von Wilson abgelchtt worben. Wilson haben itbem Propst gegen Kaiser Wilhelm seindielig geaemüergefta ’£en, aber nicht lLoyd George Scvite erklärte weiter, die aHhcrten Wädte hätten sich nicht gescheut, von der.holländisckven Regierung die Auslieferung des Kaisers zu verlangen, vielleicht irret! sie geg'aubl hätten, die Macht würde :z da siegen, wo kein Recht vorfxinben sei. SVtne der 'L i alliierten Großmächte habe mit .Holland einen Ver- [r : trag über die Auslieferung von PeNonen, die pv- '1 lüischer Serbrertm angefiagt seien. Paris, 23 Jan. Zum Sckrluh seiner vom „Mockin" veröifentiick^en in Wt-abeV ta gehaltenen Rede erflärte Scott, die Alliierten seren hmstchtlich der Kr t e y s besch u l drg t kn an5 einer nnangenehmen Lage befreit worden, als sie beten Beft.ailmg der deutschen Regierung Über- Büchertisch. — Das Abonnement auf bie Meg- genborfer-Blätter kann jederzell begonnen werden. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung und jedes Postamt entgegen, ebenso auch der Verlag in Münckxm. Perusastraste 5. Der Abonnements- preis beträgt vierteliährlich nur 12.60 ML, die einzelne Nummer lostet 1 ML lohne Portos. Die seit Beginn eines Dierteljahres bereits erschienenen Nummern werden neuert Abonnenten ans Wunsch nachgel iesert. (In einem Teil der Auflage tvtederholt.) Die Pariser Kvnferenz. Paris, 24 Jan. (WTD.) Ter .,Jntv-n- iigeanf' will über die erste anderkhalbstünbige ll n- terredu^gzwischen Brian d, LloydGo *• Wiederaufnahme deS deutschen Schiffsverkehrs mit Spanien und Finnland. Mil Beginn dieses Jck'ireS hoben zwei der führenden Bremer Reedereira wieder einen bedeutenden Schri t zur Wied? belebung der deutschen Lxmdelsschisfckhrt getan, ir.bm regelmäßige Sck'isssverbi 'düngen mit deutschen Dampfern zwisckvn Bremen und Spanien und zwisckem Bremen mA Finnland entgtrit4ct wur- ven. Tie nach Spanien sahrenih- 2inie te-tigt Dampfer in regelmäßigen 10—14tL igen Abstön-, den von Bremen aus ab, während b-*r Berkelir; *"itn . . . nach Finnland MnLM dr.iwöckteirllich statt- Lonöon. . findet: im kommenden Früh er mi d a'.>er • • dieser Verkehr noch weiter auZiedcklmt wechen, so- 3WDev c bald die finnilck'en Dä'en nn b:r sämllih eisfrei sind. Diese betbnt l!i iten fi d zwei neue Bausteine für den Bieberau "bau unserer Lanb.cksflo tte, und allen an dem £>anbe( mit Spanien und Finn-