m. Jahrgang Erst« Blatt März flott 20 von Lehrau'tragen on To jetten ^Vertretung Äff f^tÄTWiitaJe nebenbei^ riebigt aufgenonrmen Die Konferenz -er Lrnährungr- Minister. Vie volkrabftimmunq in Gbcrschlesien am 20. März! Oppeln, 23 Fete lei .m vom 23 Februar 1921 findet die TMMflHhmnrung für alle ErnnmberedihGtai am Sonntag, oem ebne |
enen neben gen A u »bau Ter «»stritt «meriko» au» der Wiedergutmachunastom misfion. Wien, 24 Qebr (BTTO.) Nach den TTbrntM blättern verlas her offttidfc Vernerrr bet amen- kanifchcn Telegatnm in der österreichticke« Dekt ion her ReparationSkommisfiou tn Wien, EoloneU Smith m der int i en Sitzung der Sektion eine Erklärung, tn ter er daraus hntwieS, bafe die omentajudje Trkga- tion schon bisher nur offi^ösen Cd^oster Hane und bah cs seiner Regierung aus Rück ick» aus den künftigen Präsenten geziemend encketne, auch dreien offn en Eharakler aurzuge e, Er lobe daher von lernet Regteruitg den Au trag nwltrn, die Telegatjon au» der Wiener set- tionderReparation-komm's tv" zurück , u z i eh en. Rat) k in k Irr te a fdnAtmg verlieh die ammtoiiifdy Te.ega;ron den X«* ruugSiaal. Die tngliidien und v'r sranzSsisch» pidnc im Orient. Par,». 23 ifcbr DTB Der Sonde» berrckeerstaf.er ter Ägenre fbaoa» nrlbi ! e-.tr rx>» m tlai aus London, man bahr tn engl- ch7 sich aniduzte. ihre Truppen aus Silizien zurü-kzuzie'ei. DL> rend aber die Engld^-er die Läiung :<6 Crif t» problemi m ber Errichtung eines panarabi - (den Reiche» sähen, an beTen 5vUy (hnit Hr-al stehe. woLren bie ^-tnn*rai bi rritnaen Aeiule unter be- mrki'chen Scmvränüät brlm en. £ trrau» erkläre sich auch das von dem Cmir tc tu ^orrign Cffue formell erkrobene Verlangen, von der Lor.fevenz gehört »u roetben Das L rlan^eu nrutbe von det enaÜKfcn leiega*im urrerilübt, vor. dem frxnaröiixfjen Berrreter aber w der femMdiTen £>olrmr tr» Emirs qe-enüder fronte t*id) 5*?ciw:t Tie Tot ale, da», drr Em r nutzt V';: rt wird, we de in französischen Stiei en de- Sur $rage 6e$ forftliifen hochschul- i nnterrtebts In tfeflen. (6<6tu6.) Dock nun zu dem wenigen Sachlichen, da» ber Aetitel be» derrn Borgmann nebenbei enthält? 7 Seit der Strafeburger Versammlung be» I Deutschen Forstverems im Zahrr 1907 habe ich vnter der Zustimmung de-5 woitaü» aröfeten leite» ber b-utfcken ^rorfanänneT die Änficht vertreten, bafe b re t forstlich irodiftfmten für da» Reick vollauf g-nfinen. Die meisten übrig n europäischen Staaten befihen sogar nur je eine b-Mjere Fortt- tedranstalt. In Strafeburg nannte ich M ü n che n. ftreiburg L Br oder Leide l berg und Ä ö 11 i n n e n. Diese Ansicht vertrete ick heute | noch lebhafter als da mal», denn bas deutsche Volk ist arm g-worben, unb wir können und Mich in bm Wissenschaft hnfe nicht mehr leisten al» vor dem Kriege. Dafe für Mittel- unb Wett-^ beutschland nvck eine meiterx- ^orsttehranualt nötig fn. mus» "ich entfdxcbfli be'trriw. Es tfbt tu' eine Tb ori* der Fvrstwssenickafl. unb für bte Erwerbung ber zur fAusübuug ber ssorst- wirtschaft erforbrr!i(he': thoorettsckcn >Trnnt» niffe ist deskalb iehellnirer ität geeignet,die ein voll- roertig ausgebaute»s^orsti tsttkut be ivt und in deren Röhe genügend grobe Waldungen luiwrn. Gewife ist e» gut. wenn auch bie heimatlickZen SSafbroirt- {(fwU«*betriebe m der Umgebung W Ortes der Hochschule vertreten sind, aber notwendig ist da» eiligen. Bei ber Bes pveckun g über bteyleischver- s o r g u n g -oigtr es sick bafe die ÄuSoehnung der Berorbnung vom 19. Sevtembrr Km tchtlrck be» Scklufescheinzwanges für den BteKverkehr unb bei Äonvef'ionöjroanneä für den »y.etfartö;a‘'r wurde von ter überwiegenden Mehrheit brr Versammlung^bu- völlige Freigabe ent vveckeno bmi Bvr- schlag der ReichSkarto felttelle em"w^lev Be- ,'chränkuntcn sollen nur bei be anderen Rotstand.ri mit Zustimmung de» Retchsrnvustenums zulä»ig fein. Ansckliefeend erfolgte eure em geben be Lus- spräche über die gegenwärtige Laie ber Mi 1 ck - »wangswirtschaft und bte zur Verbesserung trr legenroirt -tben v>A E» beftent (nrnxTiiär.tni» darüber, bafe alle Mittel ang^nm>t werhrn mü.ien um zu einer Steigerung der Milck- "wdukt em und besseren Belieferung bere-rfraacM-' zentralen mit Milch zu w'atvjex Reicksemäb- rung-mmistrr 6er me» schloß bte »on e au wn Sorrm derzl cken Tante» ai txe bioen ^e» atenmg und den birm'äet 2an"wtrr(tc s- mrunter für die ber -vaierenz zul.-il gewordene Leben4roürlx?e AumaKme unD t-te ausae^ -. ^ete 10x61 ckc Norbert;Uno der fonVen» Dw naimt Konferenz ber ErnädrungSmir .'T- nnbet eru« März in Bremen statt. Siaotsforsten in einem Zohre mit ganz abnorm hoben Ru tzbol-preisen erzielt wurde, bafe aber inzwischen ein gewaltiger Sturz der leRteren ftatrgeiunbm hat. und bafe bei steigender Valuta mit einem weiteren Rückgänge ber Lwlzpreiie zu rechnen ist. Ob aber bie Ausgaben bet üorftroiiienfcba t sowobl wie die für die Einrichtung unb den Betrieb wis'enschaitlicher Jnstitutt sich andererseits im gleichen Verhältnis vermut- dem toerben, das ist doch sehr zweifelhaft. Sxrr Borgmann hat dabei ferner nicht berücksichtigt, bafe bie Ncineinnabmen aus den Staats- forften. bie zu erfahren doch allein intcref u*rt, wohl kaum die .välite ber ML'!>eiiinahme betragen hat, benn ber sogen. Betriebs'ostenkoesiizioit stellte fid) im ZabrM')13 für bie hegi.cken S aat-fvrsten aus rund 50 Prozent und hat sich seitdem eher gelegt werden können, denn— -.ck wiederhole e» — die wenigen he'si'cken ^orstbrfli'ienen können sich die für ihren künftigen Beruf erforbcdidxn theove- tn'di*n Komtnifre mmdestens ebenso gut an den bereit» vollwertig offnuna bafe sie trotz der unerauialichen Form, bie bvu Auseinandersetzung durch die persönlichen Angrine Donnerstag, 2|. Scbruar 1921 le*eN*f we lejeteee für bi» lege*"**"«« »>• ,.m 51a*ei tag vo'her S tagten über bieMandatssraae fhnwtt ÜK Zn dieser SRittriiang erti t die Neg eru « bi .«renn um Staat.1', sie < ’uy btr O^.e e b tt. Dem «dllerlnnM.en Inseln i m stillen O|ean nör ick des Aenna- tors, die dem staifer von Japan überlas en ro.nten seien, erhalten liefet Text sei von dem Volker- 1920 genehmigt roorben Tie Neuenmg ter V r- »migtm S aalm erkläre, sie ha'-'e niemals idre Zustimmung dazu gegeben, tefe bie3n- sel^apunterdieZapanzugewiesenen it i:. e, iirre daran, bafe ’ie bereits die englische, trauid.iidx, itiar iidx unb lomitdx Regieruiig davon i i ternn:n»> ge etzt täte, bar dnie Vorbehalte sitz aui die Anintzt stürm, c-ah b e Insel Vap notwmd.gerivri e bei ,edem Plane ober idrm_ trah f • «nuem für hi' ii'crb-nbimnen im ftenm E tfckev> dang Kenntnis nehme Vie bitte gtrid» t tg den Rat teilen Vorgehen offenbar aui einer ungo- nautn Auslegung ter Tatadm zurückznführe» fei, ter Frage einer Prüfung zu umenieten, bte bte Bortedingung einer gevechttn Regelung tei amtrfla gegen DdHerbnnOsmadie! . ,'SCT. d> ct gen Aushau teS Giefeener ForfttnstittttS nick^ angenommen werten kann, bann würden die Kosten fu^n> laufenden Betrieb tes ^ilnn'k^ck crwa; rÄW» „ «,™,,ÄÄÄ-ä:!»'.'.«? «OBi auck Lew;ig -mffuchen °°n in i*mfr verständlich, rote unter Dillen ter wrstlichen votanil. IV ' Umn®nt> :< h. Ire: w in ä <> »eieen m»1b« writWb« be-ra* fall I cd bin fest überu'int. biB i- im Laufe ter nehmen und nicht au W« =D,fcm. nächsten Iadrc nock roext.-r stark nnken wird. Der Befuck ter 5?ochstmlen dän.;t aklerdmz» von tew I ab. waS sie den Studierenten in roi lenfQaTtitaxr I Bez ebung zu bieten vermögen, ater » fmelen batei aick noch eine Reihe unterer FaTwvlli ein- mindestens ebenfo grofee Rolle. Atz brmicke daS kten oivenig näher auszu üb«n als aut tr.e Frage einjugeten. ob ein n i ch l lwllwerngaus- gebiutes Forstinititul in öresen te.t ö^ub^wten all daS zu bitten vermag. wa> ihnen die zcttgematz auSgeitat:e:en Sckwesteran al en dielen. *9 Die Univeriitäl Freiburg i. B, undj ihr forstliches Institut ba^ °llerbvigS mick vrn- vate Millel für w.i'ensckaMtcke Zn81ts,tene und Cmderel: Schulftraie l. cn unu niuji uw , ten. die sich intolgetenen ent rn ckre Rete auf gäbe ei''arbeiten müi’en unb tn ninen ori-rau men wtckfeln. weil sie diese Dertvttnig nur al» ein Durchgangsstadium ihrer Lau bahn teraefitrn. würde feinen „Ausbau be deu t en Rur die Schaffung von planmatz «g >en Profeffu ren au ch für diese in wer S rte feere Bedentu n g erlan senden Facher verbürgt einen Fortschritt tn Der Forstwissenschaft unb damit auck in , der Forstwirtschaft. . _ . . Ätzt irfelÄtz ist zu beackten, tefe ter Re.,»inna> men aus den hessischen SraarSwrstm zu anderen unbedingt notwendigen Ausgaben gebrauch: werben. Voraus iollen denn alle ttaal-- norrocnbtgm Ausgaben bestritten werten, wsm bz Staatskasse auf die Einnahmen au» den Staatsforilen. die heute das Rückgrat ter SjuMft. ber Lander hüben, von Dornterrm )u crnem ttct unerheblichen Teil verzichten soll rür eine ßci' r.ätunq. br im kleinen Ltaa'z eben o über- •TÜHig ist wie in ten Staaten Mecklenburg, Teo- nngen. Eltenbura m'w.? , 1 Es torm rrich: d:: genug tetottf nrrten, datz teure an allen Ecken unb Enden gespart n*rten mufe Unb em mal muß mit tem svaren [x-gtrnnen werten. ES geht mchr an. m irdon „ ... _______ Sm-elfalle zu tagen: te: bieicm Poiron mnn & Bölkcriunt-ivat von s■ 1 -Ä- «««« 5ec Das nUfibrucf verboten.) Fortsetzung 24. wir ia »rr nicht. Ich iverbe aber doch noch kleinen Gang um daS £xm# madicit: halt einen Hanen wir nicht i nnr DcrNtnbcn. „9?a, allo/' saqte Fridttos befriedigt, „mehr wollen wir in-----f'i —*■* *c~ k i GS« Umftnrr in Teheran. Paris, 23. Febv. (WTB.1 Nach einer Im „Echo de Paris" veröffentlichten Nachricht auS Teheran soll der persische Genera! Reza Chan von stzoSwin an der Spitze von 2500 Kosaken in der Nacht vom 20. auf *XV Februar vor Teheran eingetroffen fein. Er bemächtigte sich der Stadt Tel-eran. vhne einen Schuß ab zu geben, stürzte die Regierung und bemächtigte sich der allgemeinen Verwaltung und trat sofort in Verhandlungen mit dem Schah von Persien ein. Reza Chan hat dem französischen Gesandten die Versicherung gegeben, daß er die Garantie für die Sicherheit aller Franzosen übernehme. schließlich, bevor er mich verlieh, noch an da# Fenster ju treten und den Vorhang beiieite zu ziehen. Das yrnve Saud lag im timten Dunkel; demnach war also auch der Alte zur Ruhe gegangen. südöstliche 2Bb.bc. Die Wetterlage hat sich nicht verändert, heitere 2Bctter wird vorerst nod) andauern. Veranstaltttn^en. Der neue prenstisch^ taitbftm. Berlin. 23. Febr. (DTB.I Nach den amtlichen Berechnungen des Lanbesivabl- leiters wird sich der neue preußische Sanb- ta g aus 4 28 Ab geordneten zusammen- setzen Davon entfallen auf die svzialdemo- >kra"fche Partei Deutschlands aus den .a," sagte FrHchoi, indem er mich kräftig aus die Schulter stopste, „siehst du. daZ laste ich nur gefallen! Nun bin ich bereit, wenn es lein mutz, mit der ganzen Welt aufzunehmei: Urb werde ich auch Klarheit in die ganze Gefctu'chte bringen und -sollte der Teufel m persona dahin ter stecken!" . . . Ich sehe, daß e^ schon spät ist und bte'e Notizen, die ich nur für Asbsörn 5t ui mache, damit er alle Vorgänge in lonTdjet Re'hcnw''ge überblicken kann, hiben mich ein wenig ermüdet, 4ch wist sie a'ter dennoch iortietzen. Ich sprach mit 'Fridchoi etwa eine halbe ** Dm tliche .Personalnachrichten. Uebertragen wurde am 17. Februar bent Schulamtsanwärter Wilhelm Siegfried aus Großen- Buseck die Lehverftelle an der Volksschule zu Bo- benhausen I, Kreis Büdingen. L U. Von der Landesuniversität. Forstossessor Tr. H. W. Weber, A'sistent am Forstinstitut, der sich an der Lundes Universität für Forstwissenschaft zu habilitieren wünscht, wird Freitag den 25. Februar, 12 Uhr c. t., in der Heinen Aula seine Probevorlesung halten über: Der Austenhandel Deutschlands •• Zum Tode von Prof. Dr. Hans H a p m in Elberfeld wird uns ergänzend mitpeteitt, daß der Verstorbene nicht nur Dirigent de- Kirchen- chores in Öftesten war, sondern vom Ende de- Jahres 1888 bis August 1890 auch Dirigent des hiesigen Sängerkranzes. Tas Aufblühen des Sän- gerkrawLs in jenen zwei Jahren ist allen alten Sanyesbrüdcrn noch wohl im Gedächtnis. Zur Beveinsgcschichte ist es von Interesse, daß Dr. Haym zum Abschluß feiner Tätigkeit auf Einladung des Ehrenmitgliedes Eugen Fath im frurfaaf zu Wildnngen ein stzonze^t veranstaltete, das dem Verein und feinem Dirigenten auch außerhalb Gießens einen geachteten Namen erwarb. •• Im Verein der Freunde des humanistischen Gymnasiums sprach am Dienstag abend Professor Dr. Wrebe aus Marburg über die Antike und die deutsche Sprache. Gegenüber den phantastischen Anschauungen von der Originalität der deutschen Shiltnr führt eine genaue Kenntnis der Sprache zu einer richtigen Bewertung des großen Einflusses, den Da8 auf der Kulturwelt deS Hellenismus beruhenoe Römerreich seit seiner ersten Berührung mit den Germanen auf diese ausgeübt hat. Ein untrüglicher Gradmesser dieses Einflusses ist die Sprache, auf brren verschiedensten Gebieten sich zeigen läßt, wie die Einwirkung römischer Zivilisation die Wano- lung vom Natur- zum Kulturvolk hervorgeruseu bat, ohne die das germanische Volk spurlos verschwunden wäre. Ueberaus groß ist die Zahl der Lehnwörter, die in alle Zweige d"s täglichen Lebens seit jenen Tagen eingedrungen sind imb die ebenso das Kriegswesen, den Handel, das Bauliandwerk, den Acker- und Gartenbau, wie die Körperpflege, 5ftt* dem Ueicbe. Dom RelchSwirtschaf^rut. Berlin, 23. Febr. (WTD.) Der vor- Tfluffae RkichSwirtschgftsrat nahm 4>ie Vorlage betreffend M ietsteu er mit einem Antrag Wisfell (keine Zuschüsse zu Spekulationsbauten'' und einem Anträge Henke (Beseitigung der Steuerfreiheit der gewerblichen Zwecken dienenden öffentlichen Gebäude an. — Morgen vormittag nimmt der ReichSwirtschaftsrat Stellung zu den Pariser Beschlüssen und der Londoner Konferenz. Deutsch amerikanische Mfe. Berlin, 23. Febr. (WTB.) Heute vormittag Tarnen aus Dresden 15 deutsch-amerikanische Farmerföhne an, die Milchkühe von Bremen brachten. Es find junge Leute, teils Studenten, die von Bremen. Essen, Heidelberg, Frankfurt a. M., Stuttgart, Nürnberg und Dresden reisten, um sich von der deutschen Not und deutschen Friedensarbeit persönlich zu überzeugen. Die - Farmersöhne bleiben voraussichtlich 8 Tage ■tn Berlin, um dann die Heimreise nach * Amerika anzutreten. Verband mitteldeutscher Industrieller. Frankfurt a. M., 23. Febr. (Wolfs.) Im Frankfurter Hof fand gestern nachmittag die V e r sch m e lz u n a der beiden großen Jn- dustrie-Verbände des Frankfurter (hessischen) Wirtschaftsgebietes, des Verbandes Mitteldeutscher Industrieller und der Industriellen - Vereinigung von Frankfurt a. M. und Umgebung statt. Der neue Verband wird den Namen des älteren der beiden Verbände, „VerbandMittel- beutscher Industrieller", tragen. Die Leitung wird in den Händen eines Präsidiums, bestehend aus Herrn Fabrikant Theodor Böhm, Herrn Generaldirektor Landsberg, Herrn Kommerzienrat Haefsner, Herrn Dr. W. Braun und Herrn Remey .Etißen ials Schatzmeister, liegen. Die Geschäftsführung bleibt bei Herrn Tr. Linse, während Herr Dr. Frhr. v. Droste, Stzndikus der Handelskanv- mer, feine Arbeitskraft dem Verband alsSyn- dikuS zur Verfügung stellt. Der Zusammenschluß, der als Vereinfachung der Organisation zu begrüßen ist, bringt zweifellos eine Stärkung der Interessenvertretung der Industrie mit sich und wird auch die Bedeutung unseres Wirtschaftsgebietes in gesteigertem Maße geltend machen können. Donnerstag: Saal 30 des alten Justrz- gebäudes, 5 Uhr, Mitgliederversammlung! des Vereins gegen den Mifrbrauch geiitigec Getränke. — StichttHeater, 6'/ Uhr, Künstlertest. — Pvsckeller, 8 Uhr, Oberschlesier-Versammlung. — H-tel Prinz Earl, 8 Uhr Vortrvg über sparsames Kvckxn und Hei'en — Pbv ikal sckres Im ittit 8>', U' r D"r- t agsa en> * e ob he srs e < c ellsch f fü Na uruni) veilkurwe - Hörfaal 44 der Universität, 8'/c Ulyr, Vortragsabend des Oberhesfifchen Ge- schickp'sverei.is. — (Saf6 Leib, 7'/-Uhr, ytonyert ’imb Vorstellung der Einern feer — Lickrtspielhaus, wie gestern. — Licht spicke, Seltersweg. ,,Das Helden- mäbd)en der fßräiie" und „Maulwürfe". Aus Statt und Sand. Gießen, den 24. Febr. 1921. Raubüberfall. Gestern abend gegen 7 Uhc wurde ein junger Mann der Firma Rinn u. Cloos in Heuchelheim kurz vor Waldgirmes von einem noch Unbekannten, der aber Bescheid gewußt haben muß, überfallen, mit dem Revolver bedroht und beraubt. Dem Täter fielen dabei 73 000Markin Scheinen, die zum Auslohnen bestimmt waren, in die Hände. Wie aus einer Anzeige der Firma hervorgeht, setzt diese für Angaben, die zur Ermittlung des Täters und zur Herbeischaffung des Geldes oder eines Teiles desselben fuhren, eine namhafte Belohnung aus. Von der Fremvenlegion. Wie wir erfahren, hat die Französische Regierung bisher die Entlassung aller über 18 Jahre alten Personen, welche sich freiwillig zum Eintritt in die Fremdenlegion verpflichtet hatten, grundsätzlich abgelehnt. Hierin ist jetzt eine Aenderung emgetreten. Nach einer Verordnung vom 21. Juni 1920 dürfen noch nicht 20jährige Minderjährige nur dann angeworben werden, wenn sie eine schriftliche Eimvilligungserklärung ihres gesetz ichen Vertreters vorweisen. Anträge auf Entlassung solcher Legionäre, die vor Vollendung des 20. Lebensjahres und ohne die erwähnte Einwillv- Aung nach dem 21. Juni 1920 angcroorben find, dürfen somit Aussicht auf Erfolg haben. Wettervoraussage - für Freitag: Heiter irtb trocken, tagsüber milde, Nachtfrost, Stunde, während welcher Zeit er, eifrig gesd-, viiien u kpl'.ervw, im Zimmer au? Inti) ab ging, um! gemacht. (Fortsetzung folgt.) X Hanau, 23. Febr. Der neue Kreistag des Landkreises Hanau wird sich zusammensetzen au5 8 Soz albemo traten, 5 Kommunisten, 1 Unabhängigen. 1 Demokraten, 2 ZentrumSmit- gliebem und 7 Mitgliedern 0er hessischen Arbeitsgemeinschaft. Es stellen also den lö bürgerlichen Abgeordneten 14 sozialistische gegenüber Der alte Kreistag zählt 17 sozialistische und 8 bürgerliche Abgeordnete. Der neue Kreistag hat nur 24 Abgeordnete. •• Kurze Nachrichten auS Hessen und den Nachbarstaaten. AlS Grenzspende für die Volksabstimmung in Oderichle ten wurden gesammelt in Atzbach 33.50 Mk, in Dorlar 114.30 Mk., in Dutenhofen 142 Mk., in Garbenheim 44.50 Mk, in Kinzenbach 252 Mk, in Krofdorf 67 Mk., in Lavns- bach 157.50 Mk., in Obenbaufen 141.60 Mark, in Salzböden 129 Mk., in Vetzberg 56 Mk., in Wißmar 199.95 Mk., insgesamt 1657.25 Mk. — Die Maul- und Klauen'euche ist in sämtlichen Gemeinden de- Kreises ® e£l a f erloschen. — Die erste die-1ädrige Nutz- und Werk- nach ferner Vermögen-lage erkundigt Ich Hofe, du bist in der Lage, ihm W bestätigen. t»tz temr Vermutung aus einem Ir-tum beruht" (Ich glaubte nämlich^ Fndtsvs Qibc Idbft die Nachsvr- schungen angestellt.) Mein Freund sah mich erstaunt an tat» schüttelte den Kvpj. ,In den Banken . . ." nurnntüte er. ^Ia wer sollte denn gewagt haben . . ." „So warst alte auch du es ntdyt?" fragte ich „AllerdrngS nicht. Ich würde mir etwa- derartiges nie ertaubt hiben." Ter Alte sah ratio» von einem jum andern „Nun gut," sagte er, .Jpemt rt denn also ferner von euch gewesen ist, io mutz er woht ober Übel ein anderer, ein Tritter. aewesen sein . . Fridtivs schlug mit der Faust am den Tisch. „Sehr richtig!" rin er grimmig. „So muß eS toof)( ein Dritter gewesen sein: Und wenn ut diesen Dritten setzt hier hätte, fo wahr ich lebe ...!" Ter Alte lächelte spöttisch ganz als wolle er sagen: „Du irrst, mein Sohn, berjentge, an den bu vielleicht denkst, ist es nicht? Und plötzlich fragte Fridtjof: „Sag mir, Vater, wer ist eigentlich HowkeS?^' Die Veränderung, die bei dieser unerwarteten Frage mit dem Alten vor sich ging war w Mötzlich und verblüssend, w:e für ihn die ge'ommen sein mochte Er war vorher bereit- aufrallmd kkatz gewesen: mm aber wurde er kreidebleich Und er ging drohend auf den Sohn gu, indem er mit heiserer Stimme fragte: „Wo hast bu diesen Namen h-r?" .Da- kann ich dir caigen&lüfitd) leider nickt sagen." Hvgiene, M«di;rn, fttoie die AechtSlLlege. daS staatliche und kirchliche Leben an gehen. Hierher gehören Wörter wie Bieil, Pfahl, Wall, Kamps. Zoll, Speicher, Kaufmann, Münze, Pfund, Mauer, Half, tünchen, Kohl, Kappus, Rettich, Psau, Fofan, Mühle. Koch, Spiegel. Beck-n Arzt, Fieber, P la ster. Büchie. Forst, Meier, Bi 18, Kirche, Dsafte. Bischoi, Teufel, Engel uht». Neben diesen steht omerisches Gelächter ei heben, aui'fletoärmten Kohl vorsetzen u a. sind uns als griechische und römische BolkSweish.it bei den alten Schriststellern erhalten. Aber noch auf einem andern Gebiet der Sprache ist der antike, besonders lateinische Einfluß, lahchundertclang wirksam gern sen. dem des Satzbaus. Ja, man kann die Geschichte des deutsckten Stils als eine Geschichte der allmählichen Emanzipation vom lateinischen Stil bezeichnen, eine Entwicklung, die auch in Miseren Tagen noch nicht abgeschlossen ist. So zeigt auch die Betrachtung der deutschen Sprocke ebenso wie der anderen Seiten der deutschen Kultur, daß ein Verständnis und eine gerechte Würzung d 'selben nur aus der eingehenden Kenntnis Ixt Antike beruhen kann, und nichts ist, nach Ansicht des Redners, unwahrer, als der in neuer Zeit konstruierte Gegensatz zwischen fyumaniftitoer und germanistischer Bildung, der im Grunde nichts anderes sei, als ein Deckmantel für die Angriffe gegen daS Giimnasrum, beffen Eigenart in Wohrhnt gerade in der engen Verbindung von Deutsch, Lateinisch und Griechisch besteht. *♦ Einbrucksdieb stahl. In brr verflossenen Nacht w 'rde mittelst Einbruchs aus einem Zigarcengeichäst cino^s o'ss L.ln^xchl Ztearren^ Zigaretten, Zigarettenetuis wib ein MaSkafuchSp.lz geftohlen. Vor Ankauf nnrb gtroanU. ** Kleine Mitteilungen. Das Lebe:'-- mittelamt läßt nochmals auf di? heute und mor- en cvou 8'/t bis 12 Uhr und von 2 bis 6 Uhr) statt- finbenben Markenausgabe Hinweisen. — Ein öffentlicher Jmvf lermin ist auf Mittwoch den 2. Mär;, nackrmittags 3 lllyr, in der Turnhalle der Stabtmadeiisch.ile anberaumt. — Tie 'BekWmtmackumg über Ddaßnah neii gegen WohnungSmaiigel, deren neue B stimmun- gen vor einigen Tagen in unserem Wnte übex* sichtlich zm'ammongesaßt waren, ist jetzt im Anzeigenteil der heutigen Nummer veröfsentlicht. ** Vornoti»en. Die Litera rische Gesellschaft wird nächsten Samsteg abenb im großen Hörsoal der Unroerfitä einen nrusikalisct>« literarischen Abend geben. Das Pix>gramm wird eingetalmit durch emo Sonate von Bach unb eine Sonate von Bvahnis Datznnschien wird Frl. Inga Russell aus Bonn aus ihren Tirlitlingen vorlesen. — Von beutsch-demokr Seite wird uns geschrieben : Der Vortrag von Pfarrer Ko r e l l am Freitag abend im Hotel Gvoßherzog wirb bad Interesse aller Parteimitglieder aufs Höchste anspannen. Unser Abgeordneter, der eben von Ostpreußen beim* feint, der vtelfache Erfahrungen im besetzten Gebiet gesammelt bat, ist in der Lage, die augcnblick* licke politisch^ Situation wie kaum ein anderer, au beurteilen. Wir empfehlen allen Freunden, an oer Hauptversammlung rvl.zälilig teiljunebmen. — In der Hessischen Bereinigung für Volkskunde wild am nächten Freitag beit 25. Februar, abends 8 Uhr, Professor Dr. Gundel über das Tl)ema: „Die Sternwelten und ihre Bewohner im Sternglauben des Altertums und der Neuzeit" üroericn. Tie Frage, gibt es in bcn Steinen Lebewesen, (jat die Menschen zu allen Zeiten lebhaft beschlftigt. Unsere modernen Volks- tümlijrfxm und plnbvsophischen Idcen sind ebenso wie die religiösen und gelehrten Ansck'amingrn' größtenteils als Wei.erbÜdungen oder Umformungen antiker Vorstellungen anzusprerl-en. Der Vortrag wird m großen Zügen bartun, mit welcher Zähigkeit sich geivine tbinidjc Gedanken reihen durch Jahrhunderte und Iahl Zausende l indiirch in Volksglauben, Religion, Philosopl ie unb Asttunomte erhalten haben Der Vorttag findet tm gnoßeii Hörsaal der Universität iftxitt unb ist auch Nichtmilgliedern zugängig. Smrkknburg und Nbeinhesfen. rni Darmstadt, 23. Febr. Der Mörder Utz chmidtmer. der im vorigen Frühjahre oie ledige K. Schneider, mit der er nerTobt war, mtJ einem Rast ermess er durch eitlen Schnitt durch een Hals tötete, ist nach längerer Beobachtung in der vmiian''iait Heppenheim für geisteskrank erklärt worden, und wird dementsprechend außer Ber» foicamg geketzi. Sckpni.dk mer htt schon Brüher Spuren geiftiger Minderwertigkeü gezeigt, bu sich jetzr verstärken. Er wird wohl dauernd in einer Anstalt untergebvacht werden Heffkn-Naffau. Auflösuns deS LedenSmittelamlrS^ hi Frankfurt. fpd. Frankfurt a. M„ 23. Febr. Unter Führung dcS Frankfurter Kon u nverein- über- nimmt ein Konsortium von Großliändlern ben Verkauf der noch beim städtischen Le^ensmittelamt lagtrnden Restbestäube üo:lLeden-niit.eln. ES lagern bei bem Amt u. a noch ca 2000 Zentner Reis, 7300 Zentner Scb’cn, 1600 Zen nxr Bohnen, 1600 Zentner Re slocken, 1180 Zenner Rci.^mehl, 400 Zentner Ha erflocken. 30 000 Pakete Kerzen, 200 Zentner Kafseemifchung, unb 4000 Li er Kognak. ba5 Liter 46 Mk. Die geämte Ware stellt nach ober lächlichen Schätzungen einen Wert von etwa 1 500 000 Mk. bar Dte Ware wirb vorerst auf 14 Tage her stäbtischen Beoöllerung zum allgemeinen Verlaus angelvten. Die Stabt mußte nach ben M i l l i o nen v erl u sten. bü He vor einigen Monaten beim Lebensmit ela nt erlitt, «im schleunigen Abbau des Lebensmittel am les schreiten, wenn sie nicht weiteve neue ungeheure Re&l» b'tcä ie infolge bet schwankenden Valuta aufbmifen will. Riesen schwindel mit gefälschten Saa rgedietS- marken. fpd. Frankfurt a M., 23. Febr. Ein Millionenschwindel mit gefälschten Saargebiet-marcken nxurix1 hier aufgedeckt. ES hrndclt stch um Saar- gebietSrnarken zu 15 Pfennig, die als lieberbmtf das Wappen deS Saargebiets mu> die Prri-angabe 10 Mk tragen Tie Oberpostdirektion Saarbrücken hatte die Originalplatte, die «um Uebetbcurf her Marken verwendet werden sollte, bei der Saarbrückener Klischee abrik Burgard u. Schneider an» fertigen laffen. Ohne Mikwifsen feines Teilhaber- ließ Schneider eine »weite Platte Herstellen unb verschaffte sich große Mengen unüberbrueftet 15 Ps.-Marken. Diese überdruckte er und lieft sie durch einen gewissen Hans Maas für 10 Mk. da- Stück umfcftcu. Maa- fuhr nach FranEurt unbVev« lin, wo er die Marken absetzte bzw. an HelferS» h-lser abgab. Schneider wurde in Saarbrücken verhaftet. Er bitte bereits für 20 000 Mk gtfä schter Marken an einen Bankbeamten wrfruft Ferner Wurden in Frankfurt große Mengen der Folsch- marken beschlagnahmt. Auch MaoS wurde unmitteb bar nach s iner Rückkehr aus Berlin sestgeiiommen. Er hatte in seinem Besitz noch große Mengen unüberdruckter Marken. Gin GrohskadtbUd. fb. Kassel, 23. Febr. Z wei Schülerinnen begegneten in ber Witt ich straße einer gu taekke i deten Schülerin, überwältigten das Kind, zogen eS bis auf# Hemd aus unb verschwanden mit den Ktek em. Die jugendlichen Straßenräubeginnen sind bereit# ermittelt unb ber Polizei zugeführt worden. In letzter Minute gevettet. t mc. Fulda, 24. Febr. Einem hiesigen Uebenvachungsbeamten gelang es nach längerer Beobachtung, in Frankfurt einen Trans» von von 5 jungen Mätzchen, die au» Berlin stammten und die in französische Freudei.Häuser verschleppt werden sollten, $u befreien. In ihrer Begleitung befanden sich auch einige junge Burschen, die anscheinend für die Fremdeulcaion bestimmt waren. Die jungen Leute mawten recht erstaunte Gesichter, als sie erfuhren, was man mit ihnen vor hatte Der Führer des Transportes wurde verhaftet als wir die Tür zum Speisezimmer öffneten; vor un# stand, mit ber einen öaub am die Tischplatte gestützt, in feinem langen, grünen SchUi- rock, ber Alte. /r3d) habe euch um ba5 Hau# geben hören," jagte er Langsam. „Wo bist bu |o lange gewesen ?" „Ich habe mehrere Besuche gemacht," antwortete Der Sohn ruhig. „Beim Amtmann, beim Doktor und scÄießlich auch bei bem alten Major, den Du ia wohl auch kennst. Uebrfgm#, haben wir dich etwa aus dem Schlafe geweckt?^' „Turckzaus nicht. Ich (aq ohnehin ivach Ich konnte wieder einmal nicht ich'aten." „Jo. du siehst auch recht al'ge^pannt au#/' „Ich fabe heute öiti gnrteitet Aber nun habe ich, gottlob, alle# soweit in Ordnung gebracht." _ „Wo# host bu in Ordnung gebracht?" „Das wirst bu vielleicht jchon ichr bald erfahren. Jedenfalls liegen alle meine Papiere an ihrem Pbatz." Ter Sohn trat mir ben Vater ju. „Du sagst da# so sonderbar?" fragte er. „Ist womöglich gar ein neue# Unglück gesch Heu?', „Nein, axr ich habe einen schwerw-.egenden Entschluß gefaßt. Jnneihalb von gtoet Tagen werde ich alles zu Ende führen." „Was au End-: führen?" „Alles. Mehr kann ich dir in diel em 2lugen- blick nicht tagen." Er machte Miene, sich in tetne Zimmer zurückzuziehen, al# ich e# für rat am tieft, ernzu- greifen. Ich wandte mich an F ibt.or „Fridttof, sagte ufx, ,chein Vater hat mir bm Seorn rr gemache ich HLwe »ich in ben Banken Heute u. M IK UHuirl -W kiunn JWr We S£s *Wlrni ?lf W " gewillt, Qllerle DiSivi JL1** Vtdßiv dei ben Wübnm-i i6 )ii btn 1 fr. Sc-üftet liier „Ueberfi 3» oertV BttfclmSbdrr mV. Läufen armAtentb l lid) 8-9 T zirtsiÄule i drnte Zabl ernt Stabil Mfklhmg tdriHermne ftetlten Art tarn men, u SÜinlutfeit Sdjültrn »utte übet Uxiung m tunen mitktiinien tn oon bei finden die ine ihnen u iffiwen, Md jhiltut JJdan «ebuni g Kdfrflden 2ien8ta9 noÄ’ 2L(bbartt «« ®°’ M 3">Ä Sache W Men Ei' 3*. ff, bit out Hiituiu . Einem -iesi-rv ig es nach länge- i iollttn, jefanbtn hdinudi scheinend fflr die en. Die jungen le Gesichler, als ihnen vor hatte. <18 itmrb? mnnitL- irlin ftfimomnirtL gwhe Nmgm tm- 8 roei Schilfe- teilhafct einer rin, LbcwLtigm Hemd aus in* . Die jugendlicher 8 mntltck wd da MF und <000 fii Mtll C*n r‘. Mwi im r ^°d! iS, l-n. die fg SAL n jhiwk i- W (fii jfc ^ton oQürbnlda ® Udrönnf der te, bei der Sarw- > u. Schneöer an. mes Ttilbabni uatte Wltfla ien unübechniclter te n und ließ sie 6 für 10 Ml. das tyrcn^nt imb¥ ML «J'Äuff 15Slt. i»*?5 inte*- Ä in« agW®B' «'s? M69 l; . lNUk ÖÄ-* &r> tt«uW8i ft ^!'L? im mm. Reinlichkeit sorgfältiger fiberroaAt Unter den Hchülern der Bezirk«- unb Stabttnabenirfnile wurde überbau# nur ein einziger Fall von Ber- Uuiunn mfolfle de« jetzt dort allgemein üblidrn furzen fc* o a r f d> n i 11« brobotttet. Läuse- tnleftiontn (offen sich baber bei den A'nnben leitb- trr von ben Eltern erkennen unb befeitioen: auch sinken bie sehr rpärnwbedürftigen Läuse hier nicht bte ihnen »u'agmbm Temperaturen nne unter dem langen, dicht anliegenden Svpshaar der Mädchen. tzieksichule lWefb-Antage) belief sich bie entsprechende Zahl nur auf zirka 2,6 Pro». Diele für eme Stohti?8bdimfdnile au6erorbmth imb au en cukrersomteA In Wltenbe.r. Ei.be. »ach®. Llchrnwb, $we. t> bürg unb Stofen «efe !T:et« odytW) tW d»e tX«V und Äloirrn euthe nStfta. Iw oewnetm Gemarkungen wurden habe: au« dem etrrrgetwr W Wnt nZiiiiNi W Die roinenftbahUd) erprobt«gab* pflege inluel M nach gnbnnrM Hahr. WD’ Kreei-Droairli, Bdbrtbohtr, Dregtrte nalr»i«yl»t> Utberhandnthmenve Ungtsltferplage. Sieben, ben 24. Febr. 1921. WebfjWnat Tr Vötticher schreibt un4: Ikt dem allae meinen Interesse, welche« seit (tmfübnmn trr Elnheüsschnle der Ungezieferplage tn den Volkoschv en entgegenss-bracht wird, möchte ich zu den Ausführungen bc-8 Derrn Amt-arzte- Tt. Scstüvver! tn Nr 43 de« Qheftener Anzeigers über .,lieberlxmdnebmende Ungezteierplage"' noch folgendes ergänzend bemerken: Im nerfl offenen Jahre betrug ht der (Gießener Stobtmädclr-nfchule (todullerfhahe) die Äabl der mit Läufen ober Läufenilfen behafteten Mädchen annächrnd 11 Pro» 4U: Lieterung van «BotmdfcUe’iegrfn für den 2Siederaufdau tn Frank- retd) unb Velmen. — Bekämen >« der Violen* platte. — 'JJtaub* unb STlatim eudx. — Tienn* Nachrichten. — Fechlerevüprrigen Mardon cm der Lachn. Wo batborn^ temberg und Echmgo- l >axr)en. Die BekSmVf«"g der Schnaken- Plage. Im Otarf-tm «ur 2>tamttrtttnr.:g vvm b. Februar 1921 i Äm t#nerFünb-^unndUah Vtr. 19) wird txrraut te-nflnmeitn, da»; Schuakemirritzen bn Friedrich ö. Weid tn ®nht*m kam «oder leib* roene w haben sind. Weitz'liiert auch kn? nötige Mebl chiedungen rv Lei pH itz, 21 yedr Da« Landarzt» Slenen hat am 11. Inn» v I den ‘Uriootmeen dernrich gering meom Schieichbandel« und Prristrrrberei »u bm Monaten (fki&ngnU unb 10(XX) Ml. Geldstra e reruikUt, außerdem wraen eine« weiteren Falle» von Srri3treibrrft p, IbOOD Mark Qklbünrr Ferner »ft bei Mübiendeiitzer Vom« Sc le bei wegen Preiotieiberet «u goet Monaten Veiängni« unb 25 000 St SelbOtoW Denirtolf worden. Endlich ist gegen ftetag au, öinjifbintfl eine» Ueberqewtnnee von 14OOO Mk und gegen dbnil aut Einziehung eine« fol itn b Däde von 14500 Mk. erkannt worden Seite« MitangeNagte find ebmfoll« berurtviit worden, hoben sich aber bei dem Urteile beruhtit bering war früher Bauunternehmer und roa tfre iltb, da fein (Bewerbe darnieder liegt, dem Schteiddandet mit 2eben«mitteln zu. den er hauptsächlich mir brw Zustande und dem besetzten Qkbwte betrieb Im Laufe de« Jahre« 1919 trat er mit dem MU angeklagtrn vorgall in Herbtndung, der nach feiner Entlassung au« dem beete flcquifitenr bei einer Speditnir Irma in Frankfurt a M. geworben wat Durch die 2krmittluna dorgall« war vertng mit dem MitangeNag en Christ !»-kannt genn'chra, und er fautie von bie em 1OO 3tr Weizenmera »um Preise von 4 Mk. für das flilonramm. Öbrift hdrrte dorgall eine verml-tlergebühr von 20 Pf iur da« ihlogramm zu. bering verkaufte drrm die zunächst erhaltenen 50 Aentner mit erheblichem (Heimnn an einen Bäckerm-n'ter in Frank urt a M Al« bering (dili hich aus sein Drän .«' von Christ die testierenden 50 öeni.iec erhalten hatte, wurde tu« Auto, welche- »um Trantzvone tneive. an- gehalten und das Mehl beschlagnahmt. Auf die Revision der Angeklagten denng und übrtfl hob de« Nelchägericht da« Urteil gegen bdbe auf in’b Denr-.cd de Sache an das Laud rench zurück, weil dieses untrrlo'fen batte, irn Urteile aniugcbcu. welche Berlel)r«.e.telungsio3chn ten Übertreten worden sind und welche vächstvveiie für Mehl in Frage kommen. (Nachix. Dcxb.i Kircbticbe n. Samstag wrm. 8.30, nachm. 8.30. -^a.-tKitnu^mg b.50. — Wochengottesdienft: nwrg. 7.00, abb« 5.30 Ubr. lefllÄTOfi'Tmmq in ten TifhrtftBr bet Frtihtirsich Kbrtel'den Salbungen bn Riederohmen eeigte einen Rückgang ort lnSheriwn Preisstand^«. Auch das Brennholz 'K tm Prei'e «urüdgeebt worden Ter Raummeter Buchenfcheit kam auf 60 Mk. gegen GS tm vorigen Iah« — In Ulrich st e i n 'and am vergangenen Dien-tag eine front Protest urbicbmi aller Parteien gegen du Pariser Seidilü ke statt Redner war derr Ceüri«. Franf-urt. von bet Ikiga jjum Schuhe der deutschen Ihltut An die RrichSregieruni routbr eine Kundgebung abgefanbt — Der bienMltefte Bürger- meister de) 2teilt« Schotten. W. ^tli-umna, der 38 Indre lang der Gemeinde Feldkr Ücken voraestanden hatte. feierte am Dienstag seinen 70. Geburt«'ai,. — S«beend noch vor einem Halden Iaht in Sch l i d nur zn> i Aetiie ansässig waren, deren Tätigkeit sich auf die 16 Ttrfer de« Schlitzer ÜaiM und einige benachbarte vrtustilche Ortschaften erstickte, sind letzt vier Amte vorhanden. — In Merke n f ri t sand am Sonntag vormittag eine öerkimmlung bei Bentrolorrbonbe« der Arbeit «in validen und Binnen Deutschland« stall, in der Vaukassierer OfottfWl au« Cifmbad) sprach. Alle anwesenden Invaliden traten dem Verband bet Nachmittags erwach der Redner in Ortenberg Ter Leiter her Ortenberner Musikschule, Chorkapellmeister Ackermann, üdenmhm die Leitung de« h esiaen Gesangvereins Frohsinn: der Verein hat über 60 aktive Mitglieber. — Bei Sprengungen in der Grube Baulendera bei Siegen wurd- ein Be g- mann von niedergehenden O^stfinsmassen getötet. — In den nen. vinsichLich der (Ein- schrünkmig der Anfteckung«ge'ahr in der 6dmle laßt sich wobt manche« dadurch erreichen, b U rote z B in Berlin verlauste Kinder einfach vom Unterrichte auSieschlvsten und die (Filmt gleichzeitig zu einer umgehenden (knvaumng aufgeor- bert werden: kommt da« (fttrnrbau? hmerbafb emer angemessenen Zeit dieser Auiw-derung nicht nach, so erwlgt Anzeige und (WMtraje wegen SchulversSumnifle« Am leiten haben sich noch lei der (hnschränkung der Läuiesucht die «chul- (tntlausung«anstalten bewährt, in denen im reine >Tinber während der Schulzeit durch Schwestern entlauft werden. Die« hat sich auch bet her hiesigen Reinigungsanstalt gezeigt, welche nach mehrmonatiger Unterbrechung im Mai verslosten en Jahres weder bi Betrieb geietzt nrjroe. Tie im September vor genommene Sfo ntrofl unter- hubmifi ergab bereits eine we'entliche Abnahme her Verlausungen in der St d.mädd'en sch.de gegenüber her ivontrolle im Mai Jedoch auch bieten (smllauluiigtzaiistalten sind bei der Ausrottung her Läuse in der Schule bestimmte Vrcnzen gesteckt. da die hier gründlich gereinigten Rtnher sich immer wieder «u Öauie an khren verseuchten, md< fdmlrflid>riani Angehängen ansterven (z B. keim Zusammen ,cdla'en in eiwrn gern ein tarnen Bett' imd dadurch wieder ihre Mitschülervmen ge- sähtden. Ster Hl efl» noch etn fertmn,Tb br der . Bekän^pim.i her SchuÄäufeolage oten, da» u - Uhmgt ae chwifen werven muu. wenn wixt af.e Schulmotznah ^en au’ e.ntn toten Punkt kommen teflHi. Zu erfhe - • t in erster Lwie bte VeIei- Itgung bet häuslichen Inteknon «- Herde. £)tenu leben ei oder msprechender io- NitätLpolizeilicl'er Berordmmnen, welche einen wirt- farnen tfmgnr in die häuslichen Berdälviifte er- m-glühen Tieier Lrngnfs (zwangsmeie (hitfrj* duxng aller Lausettägcr m einer sZamLre, wenn diese aut keinem anderen Se;r zu end en ist) rrfdxmt uilefem durctau« geretbifertigt, al« mit Läwen ober lebenden .Qiflm bebauttr Perwnen als JnfrkuonSträger aniirebm sind, bte ^derzeit durch Uebertragung de« Unaezie er« in her Lage (mb, nicht nur ihre ttttmrndjen in ttrrem Lohldefmden schwer zu bedntrldfharo, Korbern auch zur Weiterverdreiimg von x-rnürn 3niehwn«fnmrbeüfn bet»utragen örroabnt fei Un Meier Gele-teidit, bat) Läufe auch beim sagen. Fünftagefieher, «sien Mnrttn kürzlich in Deutschland bec-badKct wurde, al» Zwlfchenttüger fungieren. öa« die Bordargamgsmaßreqeln in bei Schule anbelangt, so sind verlausten ödxiirt-ibeni — getrennt von den reinen — besondere Plätze anzu- weisen: außerdem nrun ihre Reinigung fortlaufend überwacht werben. Nölig erscheint auch eine öftere UnteriMfunn her Kinder sruens de» Clternbausr» auf Läuiefrnfein. damit etwa txwneVmimene lieber* traflungen tcdiexitig erkannt werden. Läuseinfck- honen !Verlausungen) machen sich — nebenbei bemerkt — au her idurch Jucken und strotzen meist auch durch rtnl Vlnfdmxllimg der obecslachttdvn £hiU- und Nackcndrü en bemerkbar. Schliestlich ist cs näht ratsam, Mädchen mit .offenen" paaren tn gefährdete Schulen wu schien Kleiderlau«- ^nfeftionen flta^e cm Lalle, ztviscben den Sct^iltechlättem und in der Tai.le ss-g-.md sprechen fük die Anwesenheit von Kldderläusen. Krätze trat in ben letzten fairen so wo kl unter ben 6dülem, als auch unter ben Gdxlle* rinnen etwas gehäufter auf. Eine auffallende Zun.ihme ntm TOaben* wurm-Infektionen machte sich während der KriegSiahre und noch dem Mrirflv auch bei der (Siebener vottSsdMlwgend bemerkbar BW fLi-Se 500 neue Kumte 90 150 neue Umgänge RaoÄti! Bin unter Nr. 121 Amt Wetzlar S Gießen Setters*-eg 73. Ferne. 821 an daa Ferorprochneti aneebreleLa.eLl‘/.—.90 soweit Vorrat reicht, o» hoben bei; Georg wallenftlr TTTTTrot tu TeL 94t gegenüber bet (fcnael- opotbete. LS7 Zriedr. Groh. Sattlermeifter Neuenweg. »b SnoDHitels Pfund 2.60 DoOrels . Pfund 2.70 Iofelrel5w5.OOJ.7O SiDleöeln «,„»» 75«. Sllronen 6rtW45.55«. Drangen 2t 65 «u LOO Besonders preiswerter MM meöot'BoröeonilH 7. AL einlchlietztich I 11= «la» und Steuer Die GlIenüatineT-DrtsgniDiie Wringen ist gewillt, ihre eefcnderstchen notroenbtgtn Bedarf»- artiheL zum Beispiel: ,-w allerlei Düngemittel, Heu, Strol), Dickwurz sowie Saat=Kartoffeln gu beziehen. 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Oderschles. Eiseuind. . Phönix-Bergd Skt. . Bad. Snilin. u Loba höchster Farbwerke, ttltktr. S. E G. . . . Lchuckert« Werke . . „dien. (Buültaiime . Toim.er Bud.- Eisen«.. Skt . Adterwerk« 4 ’ .Hess SuaUanL . Etectrun (brtefcbti* • douchrur über die Londoner Verhtinolungen Pari«, 23 frbv EBl Wie da» ,.«ch- be Paris" mitteilt, Hal Minister Laucheur. bet gestern in London augekommen ist. V«»r seiner Abreise in Pari- erklärt, er, forme Bria nd würden in London niemals von der einmal ‘ SntschSdiaungSsumme " ung-moda- Czingsborf, den 23. Februar 1921 2212D P'lrctiTvüterei £au4- anfleitel-tr. So dm btift Mw . al- Vorläufer der beab'ich taten sie.orm hei so naiver ut» rung Tu Angesnü.tenver^ irherung solle tn g-w. se.> Puntten etxniall» abgeäntkri toerben. Redner gibt m weiteren em auSiudrliche- Programm bekannt über die bcabiidtt^i en Reformen aui dem (H.-b.ete be» Ber^:cherung6weim c- Er etfiärv ich für em un- beLirngte» Feil ballen am Ach stundentag und betonte. hast nettf vorliege Ferner bendiuif Redner über d»e groben 3diro.eiigteilen, irexdx die grohe Bittle Der Pers.ich-rungeiragen dem ÄrbetiLm n,- iienum machten und b.e nur ein lanasame- Fon- idTrtiten Lu lassen. Nachdem nunmehr aber der criorbcrlubc Beamtenapparat um stelle sei. fame em tünoroe iür Amber von Geschienen und Beschtd.gL-n In UW i gelangt : -idbauer (7 3mDanb!un«ii ngruber den, bes Serths. ’ii^fmitglifber) )b .^rni(?.^ollier, »v»^1 tkteß* gründet 01^ 3Mib 7 Ufer. ----— Datidel ag - ,8«»bel. $l,. !!*** vechiel aus: Holland ...... bruiNblenb..... Bitn . ....... Trag ........ Pari» . . London. Italien ..... Früfid........ Du ravest ...... si-a».1)ork...... (fniofeble niid) 'm »rfifltn von fimbrr- v wnfirmanbcnklkidtrt. pdiriiil- 2i)9 (in ben da- ihnen zu steht ~ , ?tbg Dr Fick ,'Tem.s: Tie Berschmeltung i der Angestellten- mit der Invalidenversicherung : erscheint auch uns »iveckmäbig. Bei der Erwerbr lofenfürsorge darf nicht dem Arbeiter jede Verantwortung für seine Familie abgenommen werden Tie Arbeiter müssen bereit fein, auch »u einem neuen Beruf überleben, wenn der alle Beruf ihnen nick' mehr auSrei.hende BefchäftigungSmög- lickkeitm bietet. Tiefe Umstellung sollte gefördert werden Dagegen haben sich die Mastnabmen der TemobilmackungSämter zur Streckung der Arbeit wenig bewährt. Redner bespricht daS Arbeit-- Programm deS Ministers wohlwollend, bo ft aber, ba6 eS nickt auf die Schaffung eines neuen $*a;fer- fopfes von Behörden hinauslanfen wird: speziell die Arb.n:Svermitilungsvläne find ihm fympathiick. Er hofft jedvck, baft die bisher in den privaten Vermittlungsbetriedeii Befchüingten in irgendeiner 3.0rm in den Reichsdienst übernommen werden Tie Tätigkeit des Schlichnmgsausichuf e-r erkenne er gern an. Tie Fülle der gewaltigvi«chied4'vrücke scheine ihm aber zu beweisen, dav die Tanntn tröge nickt das Allheilmittel feten. als das sie von der Linken hingestrllt würden. Dem Achtstundentag stehe auck feine Partei treundlich gegen über, aber sie müsse verlangen, da «die amt Stunden auck wirklich ausgenützt würden, vier müsse eine gesetzliche Bestimmung vorgesehen werden. Redner fdilirftt m der Lw siung. daß die Bergarbeiter das nationale I>i ere )e wahren und ihre eigenen Forderungen »urückstellen werden. Morgen mittag 1 Ubr: Detterberatung — Berlin. 23 Febr 1921. Lo« tzemS ist fein 'ckwutz besetzt, bag-^en sind । Tribünen ziem ick deiuckl <{m up; Lttniidi Äl Braun in Sntray her StaatsanivaltfdTast auf Ge- ™ Strafverfolgung Abg Erz- tvr rncyrn Sie «.chinter i hung und Aavital- l't mU> ein weitern auf xstranjerWg nfl de- r ÄS» (SU wegen T% b?tob'. llntendXaguiw atfunbenfdlUlunfl. werden bnn i^d>itteo7^ ^auAkfuP. übemneim Der Entwurf eines y -xH> b." i reffenb *eittr i e Auske.un-i der Er- Lrrn ber JBerfcbr^cuet aut den namrlichen i «erlaufen de- ReuJ» -vi d m ölen drei Le- him angenommen ES folgt bte Becatung des ^^ShattZ bey Reick»grbel:^mini e.rums. Re'ch-SarbeikSminifter Dr. Braun Der Etat M ReickSministeiimn- Wiefel a& |, «Komteß ,onn^™^±^la^ erf 3n dieser Summe fielen gnvaltige Juit- L tmngen für die All emeinAu D» find cWT-1 L tOO Millionen Rerchtztufckufe für ^nbO-ibm- kif^runa 120 Millionen für bt* Wochaihilu ib DSLnennnen^ü-fv ae, 500 Mi lin^n ftr d e krforeunn der strieg-dekchädiiten und ÄY«g6- Vtxtb\vbn*n und 925 Millw en für neue Dob- Der Mi ister betonte barat nadtbriuflid) r Rotnvnd'ikeit. die örroert4'o:enfüdorge an- der schlechten^Frnan,laae des Reick s mog- Kl probuf'.iD tu gestalten und tritt brr im faufi- qeltenb machenden irrtfim icken Anlicksi bäfe der de.ilscke Arbeit8marfl nicht so zu bei et tiger. Das neue amerikanische Ministerium Paris, 23 Febr. "DDB> Rack n^er Radio- Meldung aus Dalhington ist da- Ministerium de- neuen Pr2 sidenten mehr gebildet ES setzt fick folge - T.rn: Staatssekretär Marl bu/ihe-, -kaat«srkr«är ort Sckare- «'red William Mellon, de- strieges John Wmgate, für Sckerbau beim) Wallore, brr \ujhi laugbrrtr. de- Innern «bett Fall, der b«»4. brr brr öffenilidm Srbeüen Iame- Folm und bell haben, ihre Amber kostLiilo- der Impsung unter* ziehen lassen können. . . Zu dem Termin haben nur folcke imot- pslickt ge Linder »u erscheinen, die im Jahre 1919 und früher geboren sind Rückständige ^mvfpslicktitie, deren Zurück'«* lung aus gesundheitiichen Gründen ?qrirumd« irnro. können in dem Termin dem Jmmarzt oocgeittlit werden. Tie Jhnber müssen rein gewaschen oder gebadet und Mit frischer Leibwäsche »ur ynwhing gebrockt werden. In dem darauf folgenden Termin STtnoop. 9 Mär» nackm-tta-S 3 Uhr f nb die am 2 Mürz Geimvftrn zur gesetzlichen Nadndrau unedelvo^ zustellen. -ISSö Kiesten, den 22. Februar 1921. Ter Oberbürgermeister. >rursverändrrungen entsprechend den ^ringen Umsätzen unbedeutend. Südbadn-Pnoritäien eyteii die gestern ausgenommene fteiaenbcjBe- rceaui’i fort Unter dem Druck der (Geschäft-- , stille konnten später die vorerwähnten Kursgewinne nicht aufrecht erhalten bleiben. Frankfurt a. M., 23 Febr B ö t - s eil st i m m u n g 6 d i ld Die (veschäitStälig- ken war.fvie auch an der MittagSbörfe. meisten- nur gering, etwas lebhafter in einigen Mentanpavieren, wobei sich die Umsätze aui Lber'chles'sche Aktien beschränkten Da-> Ptib- lifum verhält sich bei der heutigen »onstella- t'on ber politischen Lage überaus zurückh^l- tenb. Die im freien Verkehr geh andern Bergmann schwächten sich erneut ab. Für ^?chan- tnngbafyn stellte sich Kauflust ein, wodurch der Sturö etn?a4 gehoben wurde. Die mastige Befestigung der Devisenpreise batte am Markte der Balutatverte ein leichtes 2In*ieben der Kurse zur Folge. Baltimore, auch fKbci im Kurse. 4vroz. Eisenbahn-Bank-Oblt qaimnen waren mit 50, 6pro» und 4vroz . iLifenbahn-Rentenbank-Oblig mit 50 t Pro- gebefiert Daimler-Motoren bei einher Nach nage fester. Chemische Aktien vorwiegend behauptet. Chemische Rhenania lebhaft 710. Der Kafsaindustriemarkt lag ruhig. Eiieniverke Hener lebhaft, 495 plus 20, Schuhs. Aua. WtsselS plus 10, Siemens Glas 600 plus 10, Chemische Albert 564 (— 6 Pro-.), Armatur Hilpert 246 plus 8 Prozent. Jronhlirl a M. 24. Febr. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Veld Bnef Datum: 22. Febr 23. Febr. Amsterdam- Notterd 2092,90 2097,10 2072,902077,10 DruIIel-'Aniwerpen . 460,50 461.50 457,50 458,50 ffbriftianiaT^ .... 105890 1061,10 1061,401063,60 AoJnhag« 1098,901101,10 1098,95 1101,10 SUAboÄ 1366,101368,90 1359,601362,40 LZ ßoebon........ 237,— New-Tork...... 6033 Taris......... 441,05 Lchwelz 1006,45 1008^5 Spanien .... Wien (alte«). Deutfch-Oe>ierr. Trag..... Budapest. . . Bulgarien . . Aonjlantmopel gtaf.-Dbil-Dlat); tformt)aus), kkkv;p!av ibtn bit Saahüren qt bfqinnt um 7 Uhr c / uviv« •< • •»>. ■ v—■■■> ■ — -. — ■: öfriung 1 Uljr. Te.ember 1929 349 282 unb stieg am 1 wer b F aui 432 281, die der unterstützten ; lamihenmitn(irt>er tu den gleichen Zeitpunkten 5)3000 res-.' 495 009 Während im Januar 1920 h ErwcrbSlosenunterstüyungen 51 Millionen Darf a 11 ögegeben wurden, mußten un Januar 1 ie« IabreS für bemelben Zweck 113135000 Rar! aufflcinenbet werden Minister Braun be- h rrte, bah die Cntente noch immer auf Lieferung ir im Abkommen von Svaa fcftadeglcn noblen» hnäen besteht, anstatt Lrleichterunaeii ju gr- »jhien. Worten de- D.inke) unb berJl^^nnung fer die deutschen Bergleute, die cne Erfüllung de» Mommen? t on Svaa ermöglicht haben, fügte der Ofener die Erwartung hinzu, dast die gewrrttchatt I lh organiiierten B,rgard.-iter Einsicht gnuig haben r hben. durch friedliche Beratungen mit den in - tracht kommenden Ü6rverschaften da» Reick in h* 9a(K yu versetzen, feinen Berpslicktungen na di «wen unb at.sien nachkommen »u kömvn Eine ^Mhunq de» LodlenvreiieS sei bedenklich, da ole Weltmarktpreise die Tendenz zeigten, fick unseren rbustriepreisen zu näliern Redner verbrntet fick nSann über die Förderung oer Arbeitslosen- ■jrorge auf anderen Geb eten,. namentlich auf der Urbarmachung von Ledlän^reien, schildert iiy» Pcftrebcn, die Lohn'rage überall mit den rfrtfdia tlicbcn Forderungen brt tn Em- ':infl zu bringen unb regt mit Rücksicht auf tnc rfdikbcnaiti vn TeuerunggverhäldMe im Reiche men Ausgleich der Lodntan e an diese an. indem t die Arbeitgeber zu älmlicheii- Mastnahrnen auf- »t»r» wie bei ber OrlMlaheneintetlung für die r!7mt^n An der Löfung dieser Aufgabe hätten ■t Führer ber Arbritgeber wie ber Arbeitnehmer, jrn'o n» e der Reicks-oilchchastSra' ba» a-dh’e I7- trif e kenn nur au bi f m Weg' könnte t die l'ebnflttitiäfri en mb«« ii 6f miet ranben. f Mlang habe da» ArbeitSrnmistermm fenie rcauvt- au« dem Gobi.t der SAhtoung jltfcr Strcitialeitrn leisten müven. Der Tarif- et^mke bat*; iick nunmehr durch geatzt ES feren -reit» 9,3 Millionen Arbeiter vom Tarif - «nam im B'*gbangrbtrt unb auf den, Lande fei ■erlauft orge b * Mmiste i imS. NStii ist ater -hie Berbit.^ung ber Baurohstoffe W-.mn ber ^oai aber wenigsten- br Berriniung d-r Bau ’rfrrn aorautiertn soll, kann er dreS Nick' ohne die retsteuer iu erbebm. Aber bte berrt Dau? ia eme Codwe uygalKni .st Für 1921 bat ba> Re^ck Vfo 50ilUarbtn für Fördern m ber Bautatrnkert als k^fdmfe u«r D r'üguni gefielli. de-:g.eichen wer Ll. Y’i Milliarden iür Wohnungen IM Berg- 5mal ibenuer, idirunfl . mflf’ten ncrid m -izen werden Tic Seiitungcn der Sngrfienteiiwriu'eimq itnb durcha- - uugeitgüeiib, mir halb so l»ch als die der Invalr enoeriicherung. 1 Die Beiträge und Leisttingm müssen erhöht iverden. DaS Gesetz über die AibeitSlofnifürsorg mutz bc- id’lnmigt werden. W.r ivollen die produktive Für- 1 orgr für die CriverbS'o en und für die Crwe bS- befduanhen Die stinderzulage darf nicht abge- üf'afft iwrben. Bei der Strbeutoermtttelung mutz die BenlsSberatung und Lehrfiellenvermitttuna mehr beiüdiideigl werden Ten Betriebsräten must endlich allgemein das Recht emgeräannt werden. eem#ten ben 2G. Februar, von dormittasS 10 bl# l« llbr, werden Brcnidiatze 3 lliöbel aller Art Mniflft abfleneben. 3n»befcnbere l Vertiko, I Mtnt«laknivrfidvrung soll so fdmeu MM ich herbeiflcfütrt werten Die Zahl ll >iiSlosenunterstützung?.'Mp änge. betrug 1 Dezember 1923 34 9 282 und stt Totem: 1.7.1«. -'LL , . * * e 88.90 117,40 . . , RR.to Sonberausgabc WA«-.......... st*. ?!»«» lohnen Semfeif« . . • • <_onbenfierf« geackerte ^Dettzaaf im Ledensminelamt jeden Wo<^Mtag ton 9-12 Ubr norm, unb 2-5 Uhr nach« , -Q -• PanS, 23 Febr (STB.' Nach de, amtlichen Statistik hat L^tikreich tm Mpnat Januar ei n a e f st hr t für 1 d82 468000 Fr Daren, da* bedeutet gegenüber dem gleiche,. Monat de- BoriahreS eine Verminderung von hat Frank ren im Vene von B. NHvlMjstMBBÜ. Montag ben 28. Februar 1921 Kommen tm ®e*nrinbea»Glb Langsdorf nochstehenbe ^oblorttmente Bnter ben bei ber Terfteigemno bekannt ju gebenden Sebmqunctn iür Ssienttichen ‘Derlteigeruxg: 1 EichenstLmm 2. AL — 0,44 Fftm ^cnb^le Noower ___________________ MWM 31. DeiEinto 1920 Sbttoa. MK. Sbgegangen horch lob bi 1920 4 Sdgegangen horch Tob tu 'rüheren Fahren Es gingen he Fahre 1920 zo 9 Mithin Stand bet Mttglrebet Ende 1920 Bewm, ben 22 Febroar 1921 »tiiBirtii. Äoahi-Strtii D |i Starrt «iazerr.Genosienschatt». n»bef*c. HafiPkttchi Lodwig Stein H Aarl tzaberkorm Direktor Lagerhalter «ilh Walther U 219t. Märste. Linkende Piehpreife. ,vb. F r a n k f u r t a. M.. 22 Fetze^lgnü- 'ame Vermr- riing ,n der Zumhr dänischen Biebr auf bim Aianffurtei Martt wirkt unrnerkl'ä vrciSienlcnd aut bte deutsche Ware, veil etwa vrutck<:^blckum alS S)auptinierefiierter etwas von dieser Erleichterung -u spüren bekommt. __ (In einem Teil ber Auflage wieberholt.) Pom Völkerbund. Genf 23 Febr PkDB.i Ta» Sekretariat be» Bölke'rbunde» bat «taHe Bundes eme Umfrage gerrdOck in bnti tiue- fünf! verlangt über de in lebem Umb gegen- wartig in .Vraft befindlichen «orschnttrn »ur jbe- käm psung de» Frauen- und Binder- Handels, Wwie über die ^ckatzbesttmmungen, Oic diele (Staaten für twe Zukunft vorgesehen haben 139 Fichten berbsiang. Ij6 Sm Fichteo-Sotzlcheit. Zo ammeoKonft Dormtnags 9 , Uhr Q” SÄmerkt wirb noch, bofe falt familtches ben Sbtrieb, zirka 'Staub« von, Bahnhof «nvernr, ar Versteigerung kommt, -ob bafe be Abfohrmeg Bekanntmachung. Tie nachstehende Berotimung bringe E zur 'Kenntnis. rieften, den 18. Februar 1921. Ter Oberbürgermeister. I. V: Krenzien. Verordnung Über Maßnahmen gegen Wohnungsmangel. Auf Grund der Bekanntmachung über Maßnahmen gegen Dohmmasrnangel vom 23. September 1918 IReichsgefetzblatt 'S. 1143) m der Fassung des Gesetzes vom 11. Mai 1920 Reichsgesetzblatt 3.949wird mit Zustimmung des )Keichsorbeitsministers für alle Gemeinden des Landes folgendes angeordnet: Erhaltung des verfügbaren Wohn- ra u m s. tz 1. Es ist untersagt, ohne vorhergehende Zustimmung Mr Gemeindebehörde Gebäude oder Teile von Gebäuden abxu- brechen, bt Räume, die bis zum 1. Oktober 1918 zu Wohnzwecken bestimmt oder benutzt waren, eit anderen Zwecken, insbesondere als Fabrik-, Lager-, Werkstätten-, Dienst- oder Geschäftsräume zu verwenden, c) mehrere Wohnungen zu einer zu vereinigen oder Wohnräume in Geschäftsräume zu verwandeln Die Zustimmung darf mir versagt werden, wenn das Einigungsamt sich mit der Persagungi einverstanden erklärt hat. Anzeige- und Auskunftspflicht. A. im allgemeinen. 8 2. Der Bersicherungsberechtigte hat a> unverzüglich, spätestens binnen 3 Tagen, gegebenenfalls auf dem vorgeschriebenen Formular Anzeige zu erstatten, sobald Wohn-, Fabrik-, Lager-, Werkstätten-, Tienst-,Bureau-, Geschäftsräume, Läden oder sonstige Räume aekündigt, unbenutzt sind oder sonst frei werden ober wenn bet Inhaber seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt hat, auf Verlangen jederzeit über die ZaU, Lage und Größe der Räume einer Wohnung sowie die Anzahl der Personen des Haushalts Meldung zu erstatten, c) den Beauftragten der Gemeindebehörde und dem Mieteinigungsamt über Wohnungen und Räume sowie über deren Vermietung Auskunft zu erteilen und die Besichtigung den Beauftragten der Gemeinde sowie dem von ihr zugewieienen Wohnungsuchenden, sofern Kieler - einen Ausweis der Gemeindebehörde über die Zuweisung seiner Wohnung vorzeigt, zu gestatten. Als unbenutzt gelten Wohnungen und Räume der unter a> bezeichneten Art, wenn sie vollkommen leer stehen ober nur zur Aufbewahrung von Sachen dienen, sofern dem ; Verfügungsberechtigten eine andere Aufbewahrung ohne erhebliche Härte zugemuter werden kann ober wenn die tatsächliche Benutzung eine widerrechtliche ist. B. bei Doppelwohnungen. 5 3. Jeder, der außer seiner Wohnung noch eine ober mehrere andere Wohnungen in oder außerhalb fernes Wohnorts besitzt, hat der Ge- memdebehörde des Wohnotts Anzeige zu erstatten und dabei anzugeben, welche Wohnung als seine Hauptwohnung angesehen werden soll. Die gleiche * Verpflichtung ailt für Mitglieder- eines gemeinsamen Haushalts, die außer der mit den übrigen Haushaltsangehörigen gemeinsamen Wohnung noch eine eigene Wohnung haben. Wird in der Anzeige die in der Wohrwrtsgv- meinde gelegene Wohnung als Haüvtwohnung bezeichnet, so leitet die Gemeindebehörde die Dn- . zeige an jene Gemeindebehörde weiter, in deren Bezirk sich die anderen Wohnungen besinden. Wird m der Anzeige Deine Wohnung alS Vanptwohnung bezeichnet, oder wird die An-,rite unterlassen, so ist die Gemeindebehörde berechtigt, zu bestimmen, welche Wohnung als Haupt- wobnung anrusehen ist. Liegen die Wohnungen in den Bezirken verschiedener Gemeinden und Hot jede Gemeinde die in einem anderen Bezirke liegende Wohnung alS .Hauptwohnung bezeichnet, W steht dem Verfügrtngsbevechligten innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung der Mitteilrmg her letzten Gemeindebehörde die Beschwerde an das Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt zu. Falls die Wohnungen hn Bereiche verschiedener Lander liegen, ist die Beschwerde an den ReichSarbeitS- mtnifter zu kicksten. Beschlagn ahme vvn Räumen. § 4. Zur Unterbringung wolmungsuchender Personen kann die Gemeindebehörbe beschlagnahmen: a) unbenutzte Wohnungen oder andere unbenutzte Räume im Sinne des 8 2 Absatz 2 mit Den notwendigen Zubehörräumen, h) Wohnungen, die nach 8 .3 nidjt alS .Haupt- wohnung anursehen sind, v) unbenutzte Fabrik-, Laaer-, Werkstätten-, Dienst-, Geschäftsräume, Läden oder sonstige Räume sowie unbenutzte Gasträume ui Hotels, Fremdenheimen (Pensionen, Sommerwohnuu- gen'i und bergt, d) Räume oder Nebenräume solcher Wohnung«,. Die im Verhältnis zur Zahl der Bewohner und Berücksichtigung ihrer berechttgteu Be-- dürfnisie (tz 6) als übergroß anzuseben sind, derwtzte Räume der unter c) bezeichneten Art, fofern nicht dem Inhaber der Räume durch ihre Beschlagnahme bte Fortführung des Betriebes münbilli^ Wsise erschwert wird. Riume der mtter c) genannten Art können auch zu dienst- llcher, gee Räume einen Wohnungssuchenden als Mieter oder Untermieter zu weisen. Atom ml in letzterem Falle zwischen ben Ber fügung-berechtigten und dem Wohmrngssirchenbm ein Mietvertrag nicht zustande, so setzt auf Anrufen der Gemeindebehörde das Einigungsamt einen Mietvertrag fest, falls dadurch für den 93er» fügung-berechtigten Bein unverhältniSmäßigerRach- teil tzu besorgen ist. Der ©ertrag gilt al- geschloßen, roam der Wohnungssuchende nicht innerhalb eurer vom Einigungsamt zu bestimmenden Frist bei diesem Widerspruch erhebt, lieber ben Widerspruch entschecktet das Mieteinigungsamt end- ffültia. S 14. (Gemeinnützigen Bauvereinigungen sollen möglichst nur Dtitglieder als Wohenoigssucktende zugewiesen werden. Tie Inanspruchnahme von Wohnungen, die zur Unterbringung von Angestellten und Arbeitern eines Betriebes errichtet oder bestimmt sind (Werk- wohmmgen), ist in der Regel nur zur Unter- brmnmg von Angestellten und Arbeitern des gleichen Betriebes zulässig. Die durch die 3nmvpruchnahmr von dffent- liehen (Hcbäuben imb von Dienstwohmmzen i'S 5) aenonnnwn Wohnungen sind zunächst an Beamte des betreffe nbat Drenstzweigo^, dann an Bocunlr überhaupt zu vergeben Wird eine Wohnung infolge Benetzung eines Becmtten, Ossiziers ober Unteroffiziers frei, so ist dem Nachfolger tnu Amt oder Dienst, solange er nickit aus bie Wölbung feines Vorgänaers verzichtet, die freiwerdende vorzubehatten. Hausbesitzer sind bei ber Vergebung frei- werdender Wokmuru.m chres Anwesens nach Mög lichkeit zu berücksichtigen. Entschädigung des Verfügungsberechtigten. 8 15 Für btt befehlagmtimuen Räunte bet die Gemeindebehörde dem Ber'ü.timgsberecht:gten von dem Beginn der Be'ckuagnahrne an § 7j ernt cn gemessene Entschädigung zu gewähren, souerl ihm bunt die Beschlag-iahme bie selbstrnd.'gc Derwer hmg der Räume entzogen wird Stomnu eine Emi gitng hierüber nicht zustande, so narben die Hübe brr Entickäbigung und bte Zahlun^b?bchgunaen von dein Einuiungsami itifcßriät. V^rmiröü die I Gemeindebehörde bro Räume mchr selbst werter, so 1 endet bte Enischät^hungsver pfttrhtnna mit dem In fr atmeten des Mietvertrages zwischen bem yi> gewiesenen Dobnunassuchenden und dem Ber- rügungsberechtigten. Bei Festsetzung ber Verfügung sind auch bte durch eine Räumung entstehenden Kosten zu berüdfiebhgen. < Wohn raum Vermittlung 8 16. lieber bte Vermittlung von Wvbnräumen durch private Wohnunasnachwrife ober die Veröffentlichung von Vodnimgsangeboten und Bvh- nungsgefuchen in Zeitungen und Zeitschriften kann btt Weme-inöebebörtte nähere Anwerbungen erlassen. Derartige Vorschriften beDürfen der (Genehmigung des Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamteü. Ueberlassung von Wobnräu men. § 17. Wohnräume, insbesondere auch möblterre Räume, dürfen mir mit vorheriger Zustimmung der Gemeindebehörde vermietet, Überla)fm oder in Gebrauch genommen werden. Jeder Wechsel im Eigentum oder im Besitz eines Wohnhauses ist von dem bisherigen Eigentümer oder Besitzer, bei Erbfällen von Erben ber Gemeindebehörbe unter Heilung ber genauen Anschrift des neuen Eigentümers ober Besitzers mit» zuteilen; bte Anzeige ist spätestens binnen zweier Wochcn von dem lieber gang des Eigentums ober Besitzes ab zlu erstatten. Zum Beziehen der durch Den Eigentums- ober Beiitzwechfel freiwerbenden Wohnuitgen ist die vvrh rige Zustimmung der Ge- rnrördebehörde erforderlich. Verteilung beß vorhandeuen Wohnraums. • § 18. Ter Zutzug in eine Gemeinde darf nicht versagt werden, loroeü nicht Sonbcrbefthnmungen eingreifen. Jeder Wohnungssuchende ist bei der Verteilung des vor Händen en Wohiivaumes oorbe- tzältlich der Bestimnrung ber §§ 19 und 20 nach Maßgabe bei Dringlichkeit und bei gleicher Tring- lichkeit des Zeitpunktes feiner Anmeldtorg zu berücksichtigen. § 19. Die nach 8 17 erfmLettiche Zustimmung ist Personen zu erteilen, bie der Gemeindebehörde von ben obersten Landesbehöttten innerhalb ihrer Zustärckrigkeit zur Unterbringung zugewiesen sind. § 20. Bei der Unterbringung ber Wohnungssuchenden sind mrcyug^neifc zu berücksichtigen: 1. Deutsche, die unter den Einwirkungen des Krieges aus bem Ausland oder aus einem besetzten oder infolge des Friedensschlusses aus dem Reichsgebiet ausscheckteickten oder röter anderen Verwaltung unterstehenden Landesteile geflüchtet ober vertrieben ntotix. il sind, sowie Deutsche, die sernrrzett zur Erfüllung einer Wehrpflicht aus bem Auslande nach Deutschland -urückgekehrt sind, imö Daten jetzt von ber trustacknschon Regierung bie Rückkehr nach ihrem Wohnort verboten ober erschwert wird, 2. im Einvernehmen mit den Kriegsgefangenen-Heimkehrstellen zurückkehrende Krieg S- imb Zitoilgesangene, 3. die in den GemencktebAirk versetzten Beamten, Beamtenanwärter und Misitärversonen, 4. zuziehmde Personen, bie in der Gemeind« unteMützungswohnsitzbereckstigt stick oder, falls sie keinen Unte^tüNunoswvhnsitz haben, zuletzt unter* stützungswohnsitzberechtigt gewesen sind, 5. zuziehende Personen, die auf Grwck der Vorschriften über die Erwerbslosenfürsorge ober Arbeitsnachweise in ben Gemröckebvzrrk überwiesen fütb, 6. zuziehende Personen, bie auf Grund ber Verordnung über bie Freimachung von Arbeitsstellen während der Zeit ber wirtschaftlichen Demobilmachung vom 25. April 1920 RerchS-Gesetzblatt S. 708) aus ihrer Arbeitsstelle enllassen stock, in der Gemeinde, in deren Bezirk sie am 1. August 1914 ihren Wohnsitz hatten, 7. Personen, bte nachweislich zur Pflege scvwev- erfranfter naher Angehöriger ober aus ähnlichen Gründen längere Zeit in dem Gemciudebezirle verbleiben wollen, 8. neu zuziehende Personen, wenn röt Dvh- nungstausch vorliegt. Ziffer 1 findet ton besetzten Gebiet auf Anordnung ber Interalliierten RhröllandSkommisston keine Anwendung. Versuch gütlicher Einigung. § 21. Eingriffe auf Grund dieser Verordnung dürfen nur erfolgen, nachdem ber Versuch einer gütlichen Einigung erfolglos geblieben ist. Zuständigkeit. § 22 Zuständig zur Ausübung der Befugnisse dieser Bekanntmackümg ist. soweit nichts anderes bestimmt ist, die Gemeindebehöide Unter Gemeindebe Hörde tm Sinne dieser Verordnung ist in ben Stickten mit Städteordnung der Oberbürgermeister ober Bürgermeister, im übrigen Bürgermeisterei imb Gemeinderat zu verstehen. In ben Städten mit Sttckteordnung können die nach dieser Bekanntmachung der Gemeindebehörde zu- stehenden Befugnisse und die Durchführung ber aus Grund dieser Bekanntmachung getroffenen Maßnahmen ober Anordnungen einer besonderen Dienststelle Wohnungsamt) übertrpgen werden. Beschwerde verfahren. 8 23 Gegen die auf Grund dieser Verordnung in ben Fällen fcter §§ 4, 6, 10, 12, 17,. 30 getroffenen Verfügungen ber Gemeindebehörden Mohnungsam ter) können die Beteiligten innerhalb fünf Tagen nach Zustellung der Verfügung Beschwerde entlegen. Die Beschwerde ist, bei der Gemeindebehörde (dem Wohnungsamt s. 6 22) ein- zureichen: diese kann der Beschwerde abb.I’en Dv Befchwetite hat httrsichtlich des Vollzugs ausichiebetcke Dirkuttg. 4ie SefcrtoctiefteUe — s. Abs. 3, 4 — kann jedoch om 23 September 1918 m Der Fassung des Äetekte> vom 11. Mai 1920 vervfl i chtet. die nachbtetet Verordnung zulässigen Maßnahmen zu treffe». wett es zur Bekämossntg des WotmungSma»Uk notwendig ist. D« von den Gememdebedördev «r Dur^ fühamg bietet Verordnung erlassenen Votschristzn bedürfen m ben Städten mit ^taDtcortronea N| Genehmigung des Landes Arbetes und Avtz fchaftsainlre, im übrigen des .'(uetsamtS. §28. Dritte Verordnung tritt mit bem DNc ihrer Bertündicmng in .«ttaft. Mit dem gleichen Tage güt bte Dessffchtz 8b» otdnung über Maßnahmen gegen WodnungA» mangel oom 12. Mai 1919 Reg. Bl. S. ^62) als aufgehoben: tue auf Grund Dieser Berotünung und Der Rei chsvervtdtmngen über Maßnahmen gram Wobnunasmangel vorn 23 September 1918 Rrichssisetetzbl. S. 1143) und 22. Juni 1918 Reich: Gesetzbl. 3. 592) erteilten Ermächcigun«» werben urrütf goto muten, soweit sie durch ben halt dieser Verordnung getroffen werden. Darmstadt, ben 1. Fröruar 1921. Hessisches Landes-Ardeitö- und Airtschaftsamt. Raab. 20538 holzsudmWonsverkaus. Aus ben Waldungen bet Gemeinde Annerod soll folgcnbes Holz auf dem Submisstonoweg verkauft werdens Fichten stamme. flbt 1 l Fichtenstamm 3. ÄI. l,O6F«p«. Abt. 2 t Fichtenstamme 3. ÄL 6^6 , 2Ibt. 2 u. 3 14 M 4. ÄL 14.24 „ 20>t. l,2n. 3 30 5. ÄU 19^5 Abt. 1 Los 1 Nr. 3-147 84 Fichtcnstämme 5. ALb 21,18 F-stm. Abt. 1 Los 2 Nr. 148 - 260 81 „ 5-Äth 22,46 Festrn. Abt. 2 Los 3 35 Fichtenhainme 5. ÄLb 10,55 Fest» Abt. 3 Los 4 130 5. ÄLb 35,61 . Fichteuderbstangen. Abt. 1 La» 5 170 Stuck 1. Kl. 22,60 Festm AbL 2 Los 6 59 „ 1 KL 7,16 „ Abt. 3 Los 7 Nr. 363 - 509 102 St 1 ÄI. 14,88 Fst». ALL 3 Los 8 Nr. 510 - 536 87 St. 1 AL 11,78 „ Abt. 1 u. 2 Las 9 8 St 2. ÄL 0^5 „ Abteilung 13. Langmos. Abt 13 Los 10 6 Frchtcnstämme 4. AL 5,44 Feftm Abt. 13 Los 11 Nr. 589-749 31 Fichtenstämme 5. Al.a 14,76 Festm. Abi. 13 Los 12 Nr. 764 - 887 28 Fichtenftämnv 5. ALa 1339 F«stm. Abt 13 Los 13 Nr. 583 - 750 111 FichtEnstämm, 5. ÄL b 2631 F«stm. Abt 13 Los 14 Nr. 751-888 83 Fichtenstämme 5. AI. b 20,33 Feftm Abt 13 Los 15 123 Fichtenderbstmiß. 1. ÄL 12,95 Festm Abt 13 Los 16 25 Fichtrodtbst«^. 2. AL 1,14 Feftm Das Bolz ist mit Nnide gemeßen, der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Gebote find nach Alasten unD Losen attmmf zu halten, da keine Zusammenrechnuna JUttfinbcL Die Äanfbebingungen können vorher auf unterzeichneter Sürgennetftere: eingesehen werben, auch werben bieieiben vor der Eröffnung der Offerten bekanntgegeben. Die Offerten find verschlossen mit paffender Auf» schrift bis zum 1. Mürz 1921, mittags 2 Utr, auf bet Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo « Gegenwart erschienener Dieter die Eröffnung statt» findet. Vorherige Besichtigung bes Hohes Ist erwünscht, da spatere Einsprüche nicht berücksichtigt werden. Bemerkt wirb noch, bah an dem oben an» geführten Hoh 12,65 Festmeter en tr mb et find. Annerod, den 22. Februar 1921. 2198D Vürgermeistere; Annerod. ?> otx. Holzsubmisfion. Die Gemeinde Oppenrod verkauft im Wegs deS schriftlichen Angebots nachstehendes Holz: 1 Stück 4. £L Frck'eir-S amm 0,48 Fsttn. 14 Stück 5a Kl. »ridnen^S ämme 8,tl Fstm. 142 Stück 5b Ä. Sichtcn^tämme 42,03 Fstm, Die Angebote sind getrennt nach malten pt» Festmeter mit der Ausschrift versehen verschlösse« biS spätestens Dienstag den 1. Mär, L 3U nachmittag- 2 Uhr, an unterzeichnete Bürger» meisteret einzureichen, roo alsdarnt Die (Eröffn™ bet Offerten erfolgt. Dte Gemeinde behält sich die Genehmigung im einzelnen rote tm ganzen vor. Verkauf-bebtngungen liegen auf hiesiger Bürgermeisterei offen. • 9*2280 Oppenrod, den 23. Februar 1921. Bürgermeisterei Oppenrod. Balser. tu ansgcftal i r.r tH1««'."1’! Lfttliung, in ßimnragi Ll Smltilvng er müsse; Erittf tldstukN, ErnlMhit. «» rsnäd|ft" * ■ Dmri ui tex gtgtmvi feßtuift hatten, ijt $unr Volk unb d , : jahunfi "" iS%Ä nnb N fc’gr? 5.7 r. ■ , ,unqll2 Jer’a e. T^'h-g, 5: Kl DL H6» ■her MciSk von pern^-?< m^cutlüh trötlttl 9h N und inoe l r»el Älll Dtt J ttm iti lirni und bri abg-j btaii Aus Vrd iltll tiin iiud und dies! ffuj fltn Ei ein Mr DtC ' dn Wohnhaus mit Scheune, Stallungen, Werkstatt, hofraum und Garten in ttlnjendach wird am 26. d. M.. 4 Uhr nachm., in ber Gast- wirtsch. Peusch daselbst meiitbietenb versteigert. K. Schreiber, Niederlaasphe. Boöilflü-Berfleioeniofl Freitag den 25. Februar von 2 Uhr ad versteigere ich Dleichstt. 11 1 Sofa mit 6 Polfterstdhlro. 1 Seffel (grün), 1 Schreibtischstonnuode, 1 Nipp- kommobchen, 1 gutes Tafel«Älavter, 1 Bettstelle mtf Mattatze und 3teiliqer Mattatze, Oberbett, 2 Aiffe». 1 Nachttisch, 1 Nähtisch, 1 Stehletter, 1 Marmorn ht. 1 Wanduhr, 1 Schränkchen, 1 Küchenschranst sh Aussatz, 1 kleinen Teppich, Tische, Stühle, (Etageren. Silber und Biiberrahmen, Regale, Messet, 1 (deinen Gasherd, Tee- nnb Schmuckstästchen, Bücher, (Blas- lachen, Porzellan, Aleibet, Wäsche, Strtmpfe sowte Haushaltungsgegenstände aller Art, 1 Bowle. UM- Versteigerung bestimmt. "WW H. Benner II., Auttümtsl, ftrofbörfer Straße 9. Annahme »cu Versteigerungen aller Arn, auch einzelner Stücke. 02824 nä iw