M. M Der ftir,ener Bnjefger mit der Dienstagsbetlage .Sport Umschau" erscheint täglich, aufjer Sonn- und Feieriaas. Monatliche Ve;na«vreffe: T ar; 5.- ein'chliehlich Trügerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 eiNichlieblich Bestellgeld. Ferniprech-Anschluise: sürdieSchriftleitunq 112; für Druckerei. Verlag und Geschäftsstelle 51. Anlchrisl für Druhtnach. richten. Anzeiger letzen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686. Drurf und Verlag: vrühl'sche Unlv.-Vllch- und Steinöruderei K Lange. Zchnflleitung. Geschäftsstelle und vruckerel: Zchulstraße 7. Xnnülime von Anzeige» für die laqesnummer Die tum Nachm ttoq i’nrber ebne|ebeTetbinbli bauten auS, daß ein großes Deutschland niemals pazifistisch fein könne, und daß man des - Hal b die deutsche Einheit brechen müsse. Man habe aber die Politik gewählt, bte deutsche Einheit aufrecht zu erbauen. Die wesen tlicl en Grundlagen des Fri.dens fe.en die Reparationen und die Entwaffnung 5 sei nur ausführbar, wenn die innere Politik Deutschlands sich in der gew n schien Weise entwickele. Für die Reparatvoren habe man entsckn den, daß Deutschland Schuldderschreibun^n übermitteln soll, die man auf den verschiedene i Märkten der W lt verkaufen ne:le. Aber man werde nur Käufer finden, wenn Deutschland für ein Mensch nalter eine Regierung besitze, die keinen aMvessivn Gedanken habe, und die entschlaf en sei, zu zablen. SBeatn die Absichten Deutsch an s ^ro.i e haft blielen bai n müßten die SCIiiertm clbit den Käufern Garantien bieten. Tas Matt stellt nun de Frage, ob es nid4 be'ser sei, sich von Deutschland Warenlieferungen und Jncu'trtebeteiligungen geben *u lassen. .Auch hier steht ter „Temps" auf dem Standpunkt, es hänge wiederum aileS von der inneren Lage Deutschs an ds ab. 23 am eine monar- chil'ti che Wiederaufrichtung in B.-rlin e.folge, w.-nn ein Ministerium gebi bet würde, dessen Tendenzen iur Revanche trieben, bann würde t zahl eiche Schikanen auch bald diee Zahlungensmech.de komplizieret bis zu tem Tage, an dem Kanonenkugeln an die Ste le der Goldmark treten würden. Die Entwaffnung töime, sagt der „TcmpS", nur dann dauernd fein, nenn die überwiegende Mehrheit deS deutschen VottkS dem Revanchg -danken feindlich gesinnt Je. 3n ten letzten 14 Tagen will der „Temps" die Uebevzeugung gewonnen hoben, daß nur durch eine Br)rohung m Deutsch, ach etwaS fru erreichen sei. Deutsch'mch spekuliere aber im übrigen darauf, daß England Frankreich in den Arm falle. Die Gefährdung der deutschen Kohlenversorgung. Berlin, 21. Mai. (WolffO Die deutsche Kriegslastenkommissionii Paris fat der Reparationskommission folgende N o te übergeben: „Seit Ausbruch des Aufruhrs in Oberschlesien »u Anfang Mai hat Deutschland von dort aus keine Kohle mehr erhalten. Die üvhlenlage in den östlichen Landesteilen Deutschlands wird dadurch von Tag zu Tag unhaltbarer. Ter Eisenbahnverkehr, namentlich der filein- bahnverkehr, hat eingeschränkt werden müssen. Zahlreiche Gasanstalten steten vor der BetnebSeinstellung. Die aus dem Westen vorgenommenen Aushll'slieferungen tonnen das Erliegen selbst von wichtigsten Betrieben nur noch wenige Tage aushalten. Auf einigen oberschlesischen Gruben wird zeitweilio etwas gefördert. Diese geringen Mengen werden aber auf Anordnung der Leiter des Aufstantes teils nach Polen, teils nach Ungarn, der Tschechoslowakei und den von den Ausrührern besetzten Teilen Oberschlesiens befördert. Deutschland erhält bisher keinen Zentner oberschlesischer Kvble und muß sogar dem von Aufrührern freien Teile Oberschlesiens mit niederschle'ischer Kohle auShelsen. Dieser Zustand [teilt nicht nur eine schwere Schädigung der deutschen Wirtschaft bar, sondern! widerspricht auch den Zusicherungen, welche die alliierten tmb a'soziterten Regierungen im Friede n s v e r t ra gv on Versailles Deutschland gegeben haben. Die deutsche Neuerung muß batet dringend ersuchen, daß ter interalliierten Ple- biszitkommiision die erforderlichen Weckungen zu- geben, um die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, welche die Wiederaufnahme ter Ävhlen- transporte nach DeutscAand ermöglichen. Die deutsche Regierung bittet um Mitteilung des in dieser Hinsicht Veranlaßten." Lloyd Georges Abreise. Paris, 22. Mai. (Wolff.) Der Londoner Berichterstatter des „Journal" drahtet seinem Blatt, Lloyd George sei ganz plötzlich mit unbekanntem Ziele abgereift und nur drei Menschen der Erde kennen seinen augenblicklichen Aufenthaltsort, ort General SmutS über die Friedenspolitik. Kapstadt, 22. Mai. (Wolff.) Reuter meldet: Vor feiner Abreise zu der Londoner Konferenz der Ministerpräsidenten der britischen Dominions erklärte General Smuts in den vereinigten Häusern des Parlaments, daß die Politik Südafrikas nur darauf gerichtet sein könne, einen wirklichen Weltfrieden zu sichern: dem Vertrag von Versailles sei ein solcher Friede nicht gefolgt. Bezüglich der Reparationsfrage hofft Smuts, daß diese nun endlich geregelt werde und daß das aufrichtige Bemühen Teuffchlands, seine Verpflichtungen zu erfüllen, den entsprechenden Teil deS FriedenSvertrageS auS- ar machen werde. Tie Besetzung eines Teiles von Deutschland auf lange Zeit hinaus und die Möglichkeit, daß weiteres deutsches Gebiet künftig besetzt werden könnte, scheint einen AnSblick auf endlose Unruhe Alt eröffnen. Die beabsichiigte Regelnng im Osten, besonders hinsichtlich Palens scheine noch mehr Kritik zu verdienen. Tie Regelnng der westlichen wie der östlichen Fragen durch den Friedensvertrag sei eine reiche Onelle von Beunruhigung. Wenn nicht in elfter Stunde ein sehr ernsthafter Versuch gemocht werde, die Lage richtig zu erfasse», iinb den wahren Frieden in Europa anfznrichten, dann sei in der Tat die Zukunft der Zivilisation in Europa sehr trüb. SmutS hob hervor, daß es für das britische Reich unmöglich sei, sich weiter in diese europäischen Wirrnisse zu verstricken. ES sei dessen gewiß, daß jetzt die Zeit gekommen sei, wo das britische Reich die größtmöglichen Anstrengungen machen müffe, um sich diesen Unruhen zu entziehen und danach zu trachten, die Friedenspolitik auf dem Kontinent zu fördern. Tic Europareise de» japanischen Kronprinzen. London, 21. Mai. Die Europareise des japanischen Kronprinzen wird verlängert. Der Prinz wird Frankreich einen Besuch abstatten. Sodann wird sich der Prin» nach Belgien und Holland begeben und wahrscheinlich auch nach Italien kommen, i DaS Auswärtige Amt über da» „Freikorps-Unwesen". Berlin, 22. Mai. (Wolff.} .Da» Au 4« wärtige Amt hat auf die Note der interalliierten Mitt ärtontrollkommifsion vorn 14. Mai über Rekrutierungen für Schlesien folgende Antwort erteilt: Die deutsche Regierung teilt vollkommen bte in Ihrer Note vom 14. Mai auSgesprorfttie Auffassung, daß die Anwerbung von Freiwilligen für Schlesien und die Bildung von „Ftei- wrps" ober ähnlichen Formntiontti ans solchen unzulässig sei. Sie eiÄvehnnin:ster bv zuständigen militärischen Stellen nachdrücklichst an- gewiesen, daß die Bildung etwaiger Fnnwilligen- formationen mit allen Mitteln zu verhintern sei, um ein Wieterausieben teS Fr-eikorps-Un- we sen s im Keime zuimterbrikfen. Ten in die en Kundgebungen ausgesprochenen Grundsätzen entsprechend werden die deutschen Dee hörten m i t größter Strenge gegen solche Amrerbimgen und Zufommenschlüs'e vorgshm. En- Hanl habe dazu bitten einmal br Paragvaphm 127 und 110 bte deutschen Strafgesetzbuches, wonach imtefunte Bildung bewaffneter Hausen und Anschluß an solche sonne öffentliche Anforderung zu gtt'etzwibrig.m Handlungen mit Gefängnis bedroht, fern'-r das Gesetz vom 22. März 1921, das die Auflösung ntm Bereinigungen gestattet, die mit ten Vorschriften ter Artikel 177 und 178 des Dettmg^S ton Verfall- les in Widerspruch stehen. Die Polizei und bi - Gerichtsbehörden sind angewiesen, von ten angen>- giten Besimmung-m ds Strafgesetzbuches unroch- sjchtlich Gebrauch zu machen und zwar namenllich auch gegen Zei tu n gen, in bmen Wertei l^ue erscheinen. In Fällen, in tenen sich unzrllässig.-r- weise angewortene Freiwlllge bereit- z, Freikorps znfammengeschlofftti hiben follt-m wird ter.m Aus» löfung durch die LanteSrrgterimr erfolgen Um ten Zuzug von Freiwilligen narb Cter'rftfefi n zu Per- frntern, find Maßnahmen im Gange, rooburrfi bte öyvxxy des AbstimmungsschictcS für solche gesperrt wetten soll. Tie Uaruhen in rleaypten. Alexandria, 21.Mai. (Wolff.) Havas: Die Kundgebungen zu Gunsten Zaglul Paschas dauerten den ganzen Tag über an. Tie Menae griff vier Polizeiposten an und steckte mehrere Zollpolizeistellen in Brand. Tie Polizei schoß auf die Aufrührer und lötete einige von chnen. Am Bahnhof wurde ein Mann der britischen .Gendarmerie durch einen Schlag mit einer Eisenstange getötet; auch britische Soldaten, die in die Stadt einrückten, wurden angegriffen. Um 10 Uhr abends war die Ruhe wieder hergestcllt. Die wiederausbaufrage. Zuweisung e.neS Abschnitts des zerstörten Gebiet- an Teutschland. Merlin, 21. Mar. Im Wiede» aufbauminifterrum and. ct e Be Ure ung ter beteiligten Reichsresorts rr.it Arbeitgebern und Arbntnehmern über den ~ tmb ter Wiederausteu ra e statt. Ter Ve t e er stes deraufdauMinisteriums bei der Kriegs'a ten.om* Mission in PaM, Wolf, bettchstte über die nu^ Tagung der Handwerker Arbeitslosenliste betrug am 30. April mit einem BegrüßungSabendim „Mozart' Zahl der Arbeitslosen in Großbritannien Zitfinem Beo rühun >0 700, was eine Zmmhme um 63 000 SLfÄÄl die 199i V JtolM Landerparteitag der Deutschen Demokta:ischen Partei Hessen;. St. Darmstadt, 23 Mai 1921. Ter Lmibespattoitag der Deutschen Demokratischen Partei Hessens würbe am Freitagabend Berücksichtigung der in dem neuen Beamten- rälegesetz voraussichtlich zu erwartenden Be- ülmmungen in engster Anlehnung an das Betriebsrätegesetz. Bei den Eiscnbahn-Ge- un b G c Die Flaggenfrage. Bremen, 21. Mai. (Wolff.) Aus der dritten Mitgliederversammlung des Nautischen Vereins an der Unterweser in Bremerhaven wurde eine Entschließung angenommen, worin die Flaggenordnung vom 11. April abgelehnt und die Wiedereinführung der alten schwarz-weiß- roten Handelsflagge, gegebenenfalls durch eine Volksentscheidung, gefordert wird. Aus dein Ueiche. Die Beamlcnverttcillllg bei den Neilbsciscndabncu. Berlin, 21. Mai. (Priv.-Tel.) WiHdie Deutsche Allgemeine Zeitung von zuständiger Stelle erfährt, wird der Reichsverkehrs- Minister durch einen Erlaß die Beamtenvertretung bei den Reichs eisen bahnen Um 107? Uhr eröffnete Landlagsabgeordneter Maurermeister Sam es die _ jet bebro tf begrüßte die zahlreich erschienenen auswärtigen und Darmstädter delegierten und wies auf die Bedeutung der diesjährigen Landesparttitagung hin. Im ylcmer. der Gäste erwiderte Frl. Pöppetling- Alzey uitb Mann gegenüber der Vorwoche bedeutet. Außerdem arbeiten 129 000 Mann in verkürzter Arbeitszeit. In den genannten Zahlen sind die streikenden Bergarbeiter nicht einbegriffen? An allen Tagungen nahmen Finanzminister Henrich imb die Landtagsabgeordneten teil. Nachmittags fand dann der Provinzialparteitag für Starkenburg statt, der wiederum sehr stark besucht war. Beschluß tm Interesse des parlameMorischen 2*i stems und um den Beamten das Vertrauen -am rückung der Sekretäre von (He wegzu fallen bat, twb des St waren wir als Reich ttagsabgoordnete stolz ange- sichts der großen Tat adt, um die er ging. Jeder war aus sich selbst gestellt, es gab leinen Fiakttons* zwang, Unb wir wollen uns den Stolz aus Dtc große und ehrliche Tat nicht tauben lassen durch bei» Geschrei, das jetzt schon im Lande üneder ertönt dem fvan^Mchen Mrnr^er Lauchenr rt dreier Angelegenheit ge abte persönlibe Beprochurg E. tourbe mitgeteilt, daß Loucke.r aus 'das in rer deu scheu Repa a i n5rot? e thaltene Angebot der deu.schen Regie ung a.if Lieferung ro' 2 3 000 Provisors scheu Häusern rmowei einging, als er sich bereit erklärte, über die Ll eru-ig vor. 25 000 Tauei'häusern z i ^-handeln, und zugleül- habe er sich die sofortige E t'enbu..g txni Sachmr- ftänbigen erbe en. Die Sachverständigen wurden bereits in den nächsten Tagen nach Bärig abrct'en. Aei'eichin wurde m:t;e.ri.t, daß Loucheur grün - sStzlich- mit der Z n w e r s u n g r n e s A b s ch n i les in den zerstörten Ge'.itten an Deutschland sich einverstanden erklärte, worin Deutschland rt erharberlickren Hoch- und Tikf'bauten und Auf'sorüungsarbeiten a ssüh.en lonne Das Mederaufbauministerrim tret sofort mu dem Reichswirtscha'IZrat wegen der Benennung von Sachverständigen in Derbmbung. deren Ausgabe es sein wird, die B 'ichdigung des von französischer Seite noch näher zu Zeichnenden (vcbiN-* teile vorzunehmen, sowie bte ersten grün du tz i den Bevhcrndlungen mit der Gegenseite zu führen. ————— u Tschechischer Einspruch gegen den Anschlußgedanken in Oesterreich. Prag, 21. Mai. (WB.) Tas tschecho slvwalische Preßbureau Meldet: Das Ministerium des Auswärtigen hat bei der hiesigen österreichischen Gesandtschaft in Angelegenheit drs Plebiszits, das in Oesterreich stattfinden soll, einen Schritt unternommen, m em cS an die Gesandtschaft die Anfrage richtete, was der Gesandtschaft von der Bolksabstim> rnaing brfrsmt ist, und welchm Stcmdprmlt bic österreichisch? Regierung m derselben einnimmt. Ter Vertreter der österreichisch e Regierung teilte mit, daß die Regierung der österreichischen Rcvu- blik die Aktion als Privatunternehmcn betrachte, woran die österveichischen Behörden in keiner Weise beteiligt sind. Die Arbeitslosen in England. London, 21. Mai. (Havas.) Nach der neraldirektionen werden Bezirksbeamtenräte gebildet, beim Reichsverkehrsmimsterium ein Hauptbeamtenrat, bei jeder Dienststelle, die mindestens 20 Beamte beschäftigt, ein ort® icher Beamtenrat. Die Beamtenräte haben das Recht, bei der Regelung der Dienstverhältnisse mitzuwirken. Die weiteren Wünsche der Beamten sollen in dem neuen Beamtenrätegesetz Berücksichtigung finden. Reichstagsabg. Tuch t. Leipzig, 21. Mai. (WTB.) Der Leipziger Reichstagsabgeordnete Wilhelm Tuch lT. Vpt.) ist in Bad Mergentheim gestern plötzlich an einer Herzlähmung gestorben. Als Nachfolger im Reichstag kommt, da Frau Voigtländer das Mandat abgelehnt hat, Landgerichtsdirektor Dr. Wunderlich in Betracht. Die Lage in Sderschlesien. Berlin, 21. Mai (Wolff) Die Lage in Oberschlesien bildet dauernd den Gegenstand der Beratungen der Reichsregierung ; insbesondere in der heutigen Beratung über diese Angelegenheit in der Reichskanzlei. Die Bildung von Freiwilligenkorps wird nicht geduldet. Wenn Ansammlungen trotzdem auftreten, wird dafür gesorgt, daß hierdurch keine Gefahr entsteht. Entgegen den Meldungen, die besagen, daß sich in dem Lager Sielow bei Kottbus polnische Geiseln befinden, wird von zuständiger Stelle mitgeteilt, daß von Geiseln nicht die Rede sein kann. Es handelt sich um Personen, die mit der Waffe in der Hand von der Apo ober dem deutschen Selbstschutz im Aufruhrgebiet festgenommen wurden, dort wegen der unsicheren Derhältniffe aber nicht untergebracht werden konnten und deshalb nach dem Lager abtransportiert wurden. Eine Feststellung der deutschen Parteien und Gewerkschaften. Kattowitz, 21. Mai. (WTB.) Die deutschen Parteien unb Gewerkschaften Oberschlesiens schickten an die interalliierte Re- aierungsplebiszitkommission, an die Generäle Se Rond und de Marins folqenbcd Telegramm zu Händen des Obersten Parcival: Die Oberschlesische Grenzzeitnng, die mit ihrer Sonderausgabe oom 1. Mai das Signal zum polnischen Aufruhr gegeben hat, bringt jeden Tag aufhetzende, wahrheitfälschende Artikel, Berichte und Bekanntmachungen der Behörden von den .Aufständischen, ohne daß die Zensur die Zeitung verbietet oder sonstwie gegen sie einschreitet. Zu gleicher Zeit weisen die deutschen Zeitungen große 3 e n f u r I ü cf c n auf und werden oei*otcn. Wir wollen der inteiaUiieiten Kommission glauben, daß sie infolge ihrer Haltung im Aufftandsgebiet nicht.foerr der Lage sein kann, fordern aber von ihr, daß sie in den Städten, worin sie der deutsch- gesinnten Bevölkerung gegenüber sehr wohl bie Regierungsgewalt auszunben weiß,vollste Unparteilichkeit beobachte. Die bisher geübte Handhabung der Zensur muß auch den letzten Rest des Vertrauens zu der interalliierten Kommission töten, der noch jetzt etwa in der deutschgesinnten Bevölkerung vorhanden fein könnte. Ei» Vertreter HardingS in Deutschland. Varis, 21. Mai. (Wolff.) Die „Chicago Tribüne meldet aus Washington, Prä- ttdem v ar ding habe gestern Alanson B. $ 1 °Ji j V1 ei”cr Sondermission nadj D e utschland gesandt in der Absicht ihn spater zum Botschafter zu enlfenden.' Houghton ist, wie das Blatt sagt, seinerzeit in Deutschland erzogen worden. mokrati scher Handwerker und Gewerbetreibenden xu gründen. In den provisorischen Vorstand wurden Landtaasabg ordneter und Stadtverordneter Maurermeister Sarnes, Bildhauer Klein, Photograph st ü b e l e r, Schneidermeister Fröhlich-Gr.Zimmern und Zu- schneidelelehrer Scheidt gewählt. Der Vorstand soll zugleich als ständiger Beirat der Landtags- fraktion in gewerblichen Fragen fungieren. Unter dem Vorsitz des Pfarrers Weidner versammelten sich die demokratischen Land- wirte, um einen Vortrag des Reichstagsabgeorb- neten Landwirt Trieschmann eMgegenzuneb- men. Hier wurden namentlich Sicdlungsftagen und die Stellung zur Zwangswirtschaft erörtert. Ter Redner sprach sich für energisches Vorgehen aus. Die Siedluno wie aum die restlose Abschaffung der Zwangswirtschaft sei eine Lebensfrage für das deutsche Volk. — An der Tiskus- sion nahm eine ganze Reihe von Landwirten teil. Eine im Sinne des Referenten gehaltene Revlurion soll dein Landesparteitag unterbreitet werden. tat Noack von der Zentralstelle der Gewerbe herzlich willkommen. Obermeister Kniest besprach zunächst die allgemeine Haftung der demokratischen Partei den HandweekerorgLnsalionen gegenüber. Er geißelte die Haltung benötigen Handwerker, dir aus Gescbäftsrücksichtm nicht oan nöligen Mut aufbrächten zu den Parteien Stellung zu nehmen. Alte Zeil und Zunft könnten nichts mehr Helsen. Die Geltung des Handwerks werde am besten durch die Leistung sicher gestellt. Dazu sei die Hebung deS gewerblichen Nachwuchses nölig. Vor allen Dingen sei aber die Organisation nölig, die ihren Mitglcedern u. a. Aufklärung über die zu ihrem Besten erla'senen Gesetze vermitteln sollen. Ausiührlich beschäftigte sich der Redner dann mit der Kommunalisierung und Sozialisieruno des Handwerks, die er unbedingt verwarf. — Nach der Aussprache wurde beschlossen, sosort einen Landesverband beging oabei namentlich auf die Betätigung der Frau, in der Politik hm. In launiger Rede brachte schließlich Finanzininister Henrich ein Hoch auf ■bie Frauen aus. Dann folgte eine Rellse von künstlerischen Darbietungen. Am Samstag früh 9 Uhr begannen im ,Miser-Saal" die So nder tagungen der Frauen, der Beamten, dec Handwerker und der Landwirte, die sehr gut aus allen Tellen des Landes besucht waren. Die Frauentagung eröffnete die Vorsitzende der Darmstädter Frauengruppe Frl. Ro- h a u s Mit Begrüßungswarten. Dann sprach Frl. Uth-Berlin, die G-esckzäftSsühri-rin des Reichs* frauenaussclmsses der Temoftatischen Partei über Organisationsfragen. Sehr ringChmb unb voll liebevollen Verständnisses für die Nöte unb Sorgen der herailwach'enden Jugend war das ^Referat pon Frau Naegeli - Maücz über „Erziehungsfragen", an daS sich eine sehr lebhafte Diskussion schloß Zn dem Referat Kleinrentner unb Mittel st and brackste Landtagsabgcvrdnete und Stadtverordnete Frau Balser viel des Neuen und Interessanten. Auch an bieen Vortrag schloß sich eine kurze Ansprache. Am Naclimittag f an bat zuerst Beratungen über Vor bereitun gen zur künftigen Land^ tagswahl statt unb baran anschließend hielt Frl. Keller, die Referentin im Ministerium, einen Vortrag über Wohlfahrtspflege unb soziale Gesetzgebung. Nachdem noch zu diesem Thema unb anderen die Besucherinnen interessierenden Fragen Stellung genommen war, schloß die Vorsitzende diese interessant verlaufene Tagung. werbetreibenden imb hieß bic Herren Reichstagsabg. Obermeister Kniest unb Ge ei n- t c t ( n n g beiettigt unb durch folgende Einrichtung eretzt w.rd: 1 Deutschland ui in Zeur- runpdbexirre evrzutellm, 2 Hessen in als gescdlvsi seneS Wirtschaftögebicf er Rcichsregierung zur Erltdig-.mg gebracht wirb, und in dem owohl )aS Mitbeil 'mmungöreciu al auch deisen Sicherung durch paritättsche Schlich tungsausichusse verlangt wird. Von der befiii"dx:i Regierung soll bis -vur Erledigung des Beam tenr ä tegesetzeS die vorläufige Regelcmg der,_________ — .-------------U1WJV. Beamtenvertretimg gefordert werden. Parteileitung Manche draußen, bie heute schon tapfer schimpien, unb Mncastaasftaktlon sollen ersucht werden, bei j haben in Berlin gefcxn, um Gottes Willen nur der ReicnSregu-rung mit ^len Mitteln dahin zu! Ja zu lagen. Herr Tr. Sttefemarrn hat die Welt wirken, dast bic veraltete OrtsNassenein-i zunächst m ben Glaul-en gelassen, datz er auch .«.k ?a jagen nxtrbe. Tann har ers nicht getan. Ick l abe. Das Verhalten des besetzten Rheinlandes ist Den Fimnzosen ha.tn wir mu dem Ja sicher bt nxniger gvoßc J^ccube bereitet Wu ftiW überzeugt, batz bie Schäden des Neinsagens größer gewesen wären linier^ Ja wir nn testen Zinne nationale "l>olitik. Dann oert btgt der Redner die Haltung der «rxrttnmg in der Lberschte iscken Frage. Rheinland entc utbe es heute schm als B - * lcidtgmtg. roenn gefragt werde, ob der Scharlatnt und Hochstapler U Dorten Aussicht auf 'ikrfolg habe Tas Verhalten des besetzten Rbrütland ist de- !•? te ur na tonale LedeuSsädi-- fr : des baitxrr.t V stke^ Zch komme heute ttec» • • - von den Kmvv che.t Der.e t. Was dort geä hrte: unb geleistet wird, ist bewundernSwerl. Tas peiTnittelt aud- den Glau en an bie soziale Wieder- errufamg des deutschen Volles Wir können Host- nun-j haben, die ersten Jahre bic Forderungen des tccung zur Durckfü Zeinofratiicfr Partei soll nxitei regierung verlangen, daß b.e'cr gegen bie Stimme der Teutschen Vvlkspartei im Reickstaa gei'iu D-e öffentliche Versammlung am Samstag abend fand in der Turnhalle am Woogsplatz statt, bic fick als nicht unerheblich zu groß erwies. Prof. Heybebrock begrüßte die Versammlung unb rechtfertigte die Unterzeichnung des Ultimatums durch die demokratifch^ Partei. Erste Rednerin war Mitglied des Reichswirtschaftsrates Frau Kromer-Mannheim. Sie führte etwa aus: Die Ausführung des Mti- matums ist nur möglich, wenn sich jeder Deutsche der Größe der wirtschaftlichen Aufgabe bewußt ist Heute helfen nicht mehr schöne Reden, heute muffen Taten folgen. Es ist zwecklos, heute darüber zu streiten, ob das Abkommen mit Recht ober Unrecht unter schrieben wurde, man muß sich mü der vollendeten Tatsache abfmden. Unternehmer unb Arbeiter, Stadt und Land müssen zuiammen- strhen, um die ungeheure Aufgabe zu lösen, aus dem deutschen Wirtsckraftsleben ^econs-.uholen, was eben he rauszuholen ist, Tas Wtrtschaftsparlament, das der Reichswirtschaftsrat darstellen soll in Ausftckrung einer schon von Bismarck gefaßten Id«, sott bas einigenbe 9Jlomcnt hüben. Landwirtschaft unb Industrie, Arbeitnehmer mtb Arbeitgeber sind darin gleich vertreten unb ebenso bie Efttuppc der Verbraucher, unter denen mich zwei Hausfrauen als solche berufen sind. Wenn der stteichswirtschaftsrat etwas leisten sott, muß er m das parlam-entarische System cingeorbnct werden. Ter Reichstag muß ihn anerkennen als eine Dt> ganifatioTt, die bic großen Fragen für das Parlament vorbereitet. In oiden Dingen hat der R. W. R. schon positive Arbeit geleistet. Dianches ist sabotiert worden. Wirtschafttiche Fragen dürfen nicht vom Parteistandpunkt mis geregelt werden. Im weiteren wendec sich bie Rednerin scharf gegen den von gewissen Kreisen getriebenen Lupus und vor allem gegen den Bezug entbehrlicher Waren aus dem AuslMide. (Beifall.) Sie er- innerte daran, daß in einem Jahr für über vier Millionen französisch: unb belgische Haarnetze und kürzlich mehrere Waggons fratrzösischer Cognac eingeführt wurden. Mau sollte Propaganda von Mund zu Mund treiben. In der Bekämpfung der Auslandsware lr gr cin estl/ellichcS Stück produktive Erwerbslosensürsorge. Aus die Jugend lollte man eimviriten. Die Jugend muß bav Geld wieder achten lernen. Wir müssen uns selber Helsen, das Warten auf den starken Tlann ist zwecklos. (Beifall.) Senator Petersen spraclz bann über bas Thema „Gegenwart unb 3 u tun f t Den t schlanbs". (lieber die scn Vortrag, den Herr Peterien heute a.ctib auch in Gießen hallen wird, werben wir im An- l'Äuß an bie Gießener Versammlung morgen ausführlich berichten. D. Red.) Pfarrer Korell sprach bas Schllitzwort: In dm schweren Tagen, in benen es um die Lebensfrage des Volkes ging, Ultimatums zu tragen. Wenns später nicht möglich sem sollte, hajen Wir den garen Stilen ge* zeigt. 4,ic Welt witd uns bann anders beurteilen. Dm Glaudm an das Volk dürfen rutr nicht aus* geben trotz des ParteHaders, der sich nneber breit macht. (Beifall). Nach Da:ikeswo rten an die Redner schl-otz bei Vorsitzende bie Seiiammlung. Au- un- Land. Gießen, bet 23. Mar 1921. Zu dem Brande in der Reuen Ha ferne ist im Anschluß an unteren Bericht m der Sams. tag-Nummer noch nachzmragm, taR das Feuer gegen V>10 Uhr vormittags fcfon so ziemlich abga- löschr war, ,o baß der größte Teil der Feuer- wehrmannschaften gegen 10 Uhr ent jx ien werden toimie. Ter JRefl wurde mit Aufräumunasarbeitm beschäftigt. Tas Feuer wurde. Idü nicht anders 5U erwarten war, auf fernen Herd beschränkt. Von den im Dachgeschoß äu ge rtatxl.cn Vorräten nur allerdmAs jo gut wie nid,ti zu retten. Außerdem ut das a^uh selbst beschädigt Erschwert warben die xoscharbei.'en durch die Ävnstru.t.on des Daches. d,as Ho.zzementdach hielt das Feuer im Innen- raum zu>ammm, so daß es sich dort mit ganjet k wäh.md anderseits auch dem ^.ozchwasier der Zugang erschwert wurde. Erst verhallnismäßig spät schat te sich bad Feuer aus ocr einen Seite Luft, Was dann auch das Ab- öschen erleichterte. Auch die schmalm Seitenluken warm einer schnellen Bekärnpung sehr btn- derlich. Schutz den Hautzschwalbea. Noch nie ist eine derart erschreckende Abnahme unserer Hausschwalben sestgestellt worben, ^IC_, m bie em Frühjahr. Kaum noch der zehnte Teil der früheren Schwalben ist *urü-fgefefrrt Biele Saite verwech ein bie Hnusichnralbe mit derR a u ch- schwalbe. Tie Hausschsvalbe ist leicht kcnnllich an dem weißm Bürzel, ter der Rauchscvvalbe fehlt, wLhrmd riefe an dem ,'pitzm sehr verlangenm, gabelartigem Schwanzfedenorlsatz zu erienne.i ist. xa£ Feh en der Schwalben bringt eine Ueberhand- nähme der schäclichn Insekten mit sich. Es wird darüber Klage geführt, daß die Schwalben in vielen Gegenden unsere- Landes trotz der günfligeu Lebensbcdingungen aus Mangel an Brutstätten oerfebwunben sind ober gb- Wanbcm. Nicht *mtit Unrecht wirb bie Schuld hieran den modernen Backstein und Betonbauten zuge- schrieben, da diesen bic schützenden Tachüb rstündc fthlen, die von dm Schwalben mit Vorliebe als Nistplay auserwählt werden. Es Wird anger gt, den Nestbau dadurch vorzubereitm, daß an gceijneten Gebäuden das Dach vorgezcacn wirb, und daß einige Zentimeter unter dem Lachvorsprung stäche Vertiefungen ausaefparrt werden, terner muffen bei Reparaturen die vorhandenen Brutstättm geschont werben. Auch wird empfohlen, ben Schwalbm den Nestbau badurch zu erleichtern, indem feuchte, lehmige Erde in der Zeit des Nestbaues bereit* gestellt wird. ** Tie Kommunisten veranstalt et m am Lramstag abend im GewerkschaftsHause eine Versammlung, bi der an Stelle von Dr. Meyer, Benin eat LVrr Wag ner aus Esstu über die Annahme des Ultimatums und die Jolgerungm für bie Arbriterschaft sprach. Die Forderungen der Entmle sowie auch bie Annahme durch bie deutsche Regierung seien nach ihm nur von kapitalistischem Interesse diktiert. Bewnders die 2ln- nabine gü>e ber Regierung nun Geleaenheit, der Arbeiterschaft ben yauptanteil an Saften unb Truck aufzuerlegen. Die Arbeiterschaft müsse, ehe zu 'Dät sei, nach Ärivjet-Rußland, Bvrbllb dm Kapitalismus und die alte Ordnung zum Teufel sagen. Angesichts ber durch die Erftlttung ber Ententeforberungm brohmbei, Verelendung der Arbeiterschaft nef Wagner bie Arbei'erschaft auf -ur Bereitschaft, auf ben Waffenruf bin ben Kampf mit dem Kapitalismus zu eröffnen Vornotizcu. — Tages kalender für Montag: ötabtibeater, 61/, Uhr, „Cosi fan bitte", Gast- foiel des hesssichen Landestheaters. — Hörsaal des Botanischen Instituts, 8 Uhr, Vortrag über Far- dcn, und Farbenwechsel im Pflanzmreich. — Felsmketter, 8 Uhr, öffentlich Bersammluna der Wohnungsuchendm und Wohnungslosen. — Öotet Einhorn, 8 Uhr, Tegemseer Sauend Egtkioiisches Vereinshaus, 8V* Uhr, vstmtliche, Beriammlung ber TmEotisörn Par- ^L”a Lichtspielbaiis, wie gestern. — Lichtspiele, ^elkersweg, „George Bully" und „Pumps und Co." — Bund zur Pflege von Musikund r 11 f r a 1 ’??/ ®le nnr am Freitag bericktm kmntm, gibt der Bund im Lause der näckstm «eit 3 Sunitabaibe, deren Reinertrag der Gc- d achln isspenbe ber Unioeri ität zu* niesen o(l. Zer erile Wend - Kammer- mufif*2lbenb bcs Stuttgarter äam- 1 — wirb. Wie man uns mit teilt, *MT, jungen, aber erfolgreichen Künstlergruppc bekannt matten, bie sich jur Aus* O^de gesetzt hat, das stark vernack^ässigte Streich- L« wieder eingehender zu pstegen. Ter jwerte Äbenb em deutscher Abcnb betitelt — fcyfl zunr unserem bmtschen Wesen, uni er er deutschen »cusik unb unserer beurieten Literatur gewibmet xen gcsanglickLn Teil hat die bekannte ^pern* unb Konzertsängerin El'c Landshoft aus Beklinubernommm, bie Lieder von Weber. Schi* ^'Brahms und Strauß singen wird. Für Den rrMtatoni dxn Teil ist der Bort ra gs meist er D. aiafiernunin aus Karlsruhe gemomm worben, der au£ ben Serien von Goethe, Schiller, Tehmcls, ^ttiencoon usw. zum Vortrag bringen rrttb. Ter 3. 2Ibenb aus der Reihe ter Vercmftaltungen witi> mr innere Gieftmer Kunsdrmndc ton höchstem Intmciie lern, indem cs dem Bunde im Zulammen- IxuB Mit anberat Vcrcirsigungen gelungen ist. die weltberühmten Festspiele fxer Haas-Ber* n?JrL- € V- •i^c fällt i r den Rahmen bet drei Rubfiätipen Kunsdabende bc5 Bundes mit dem ^>p.cu»lan: Theoppilus 'nicderdeut- ickes -schampicl aus dem 1.4. Iahrhunderr^ und Totentanz Bilderszmen nach ben Truck aus dem lo. Iahrh. Zu ben 3 Kmrstcllenben wird j-i er* m-ä^,cn Preisen ein A'v nemmt herausgegebm *31» Mittwoch erfolgt der Verkam von Einzelplätzm. Kurze Nachrichten aus Hessen und den Nachbarstaaten. Als der Land» wirt Gaorg Selten I. zu Langd in ber SLaune ^rrob hetobwerfm wollte, stürzte er selbst so unglücklich aus einer Höhe von etwa 7 Meter Dom Gerüst auf die Tenne, baß er sofort tot war. — Der Landwirt Adam Arnold m Eich wurde von entern Zuchteber angesallen. 6i gelang ihm schließlich, sich des ttrilbgenrorbenen Tieres zu er» wehren, doch erlitt er schwere Verlegungen. — Ter Gast- und Canbioirt Christian Mang aus Schlitz wurde int Walde von extern Unwohlsein befallen, dem ein Dchlaganxrll folgte, Bon hilf»- bereiten Leuten nach Hause gebrach:, ist er nach wenigen Stunden verschieden. Gestern erst nahmen feine beiden Tdcher vom Elternhaus Abschied, um auÄroäxH in Lr^tlung »u gel>nt. — Am Freitag wurde em au6 der Landesbmtk in Tiez beschäftigter junger Mann der täglich von und nach Schörrborn, feinem Wohnorte, fährt, unter» weg- an Walde von vier deuten mit einem vor- gehatterrm Revolver zur Hergabe fernes Fahrrades und seine- baren Geldes im Betrage von 80 Mk. gezwungen. Einer der Räuber wurde gestern fest genommen. 3ur Tagung für Altcrknmrforschung in Sieben. Gießen, den 21. Mat 1921. Zum ersten Male wieder feit Beginn des Sriegrt hatte der Südwestd^tsche Verband iür Altertums Forschung und fein nordwcstdeutsclvr Druderverband zu feinem 15 bzw. 12. Verbands-- taa eingeladen. Al- Tagungsort war Gießen gewählt worden, weil Oberhessen als Schauplatz wichtiger vorgeschichtlicher Ereignisse weit über feine Grenzen hinaus Beachtung zu finden beginnt und weil bedeutungsvolle Denkmäler vor- und frühgeschichtlichen Dölk^- und Kulturleben- in seltener Reichhaltigkeit im hiesigen Museum dem Forscher dargeboten sind. Hervorzuheben ist, daß auch die österreichische Forschung vertreten war durch Hofrat Pros.. Tr. Reisch, Wien, den Vorsitzenden des Oesterr. Archäolog. Instituts, der besonders herzlich begrüßt wurde. Von Interesse dürste es ferner fein, daß, wie Prof Dr. Wolfs Franko surt in längeren Ausführungen barlegte, vor jetzt 30 Jahren die Lime-forschung mit Nachdruck ein- setzte. Nachdem am Nachmittag de- 18. Mai die geschäftlichen Verhandlungen zwischen den Vertretern bet Körperschaften, bte den Verbänden, angehörcn, erledigt waren, vereinigte ein Be- grüßunaSabend die auswärtigen Teilnehmer und zahlreiche einheimische Geschichtsfrcunde im Hotel Gwßherzog. Bros. D r Ä n t h e S, Darmstadt eröffnete den Abend mit kurzer Rückschau ut die letzten Jahre, mit herzlichem Gedenken an die Mitarbeiter, die Alter und Krieg aus den Reihen der Verbände gerissen haben und mit trotzalledern iuTunft5freubinem Ausblick Er banTte dem Vorstand Ober hessischen GeschichtSvereins, der dir mühevollen Vorbevertungen der Tagung übernommen batte, ber Universität, b* bentier- Handlungen ihre Räume öffnete, und ten zahl- mtben Mittlichern des Ge chicht-verein-, btr in bewahrter Gaftsreundfcha.l irreiguarriece zur Ve - nigunj gtfteLt batten Geheimerat Prof D^. .Behaghel grüßte im Namen der tbu- oeriual. des Ober Hess. Ge.'chich:sveieins und der Hess. Beremrgung rür Volkskunde Im Auftrag der .Stadt, die in dankenswerter Weife einen Beuraa ut ben Kosten der Tagung geleistet bat, tiefe »urgermeifter »rennen die Gäste will» kommen. Dann sprach M u s e u m S a f f t ft e n t Assessor Kunkel über den Stand der Vorgeschichtsforfchung in Ober - Hessen. jVn großen Zügen entroarf er ein an- ziehende- Bild der älteitcn Geschichte unterer fc*ei» mat und bereitete so die auswärtigen Teilnehmer aut den Besuch des Museum- am folgentm Tage vor. ,, Dieser Tag brachte die eigentlichen wissenschaftlichen Verhandlungen, die unter der Leitung von Geheimrat Pros. Dr. Schuchhardt. Berlin und Prof. Dr. Antl)es. der Vorsitzenden der Verbände. Uanben. Der Vormittag mar einer Reihe von Vorlräaen Vorbehalten, die das gesamte Arbeitsgebiet der Verbände umschrieben, das alle Kulturverwden von der Steinzeit bi- in das frühe Mittelalter umfaßt. Ein ausführlicher Bericht wird demnächst im ftorreffcon« benjblatt des Gesamtoereins der deutschen GeschichtS und Altertum-Vereine erscheinen, vier näher auf ihren Inhalt einzugehen, verbietet leider der Raummangel. Nur ihre Sdofie feien angeführt: Dr. Ament, Bamberg: Fragen der Altertums orschung un Bereich der alten Hofhaltung und de Tom- in Bamberg — Dr. Bremer, Marburg: Zur Gefchichlc der Bönen feramif —Pros. Dr. Gö f> ler, S tuttgart: Zu unserer ältesten alanwin. Besiedlung. — Prvf. Helmke, Gießen: Tas Prcitvrium der Kapersburg. — Prof. Dr. Ja- cvb-Friesen, Hannover: Ds meriw. Gräberfeld Änderten bei Hannover — Baurat Jacobi, ©aalburg: Du? Bedeutung der Flurnamen für die heimische Alle, tu ns künde. — Geh. Rat Dr. Schuchhardt, Berlin: Das Kastell Karl- d. Gr. Hohbuoki bei Lenzen (Elbe) — Dr. Steiner, Trier: Rin-nrä^e im Bezirk Trier. — Dr. Veeck, Marburg: Hautbestaltungen in Grabhügeln. Tiefe Aufzählung genügt rodbl ld.itten Sammlungen, Major a. D. Pros Dr. Kramer £W öorre, die Gehe imrar Prof. Dr. Schuchhardt, der Direktor des Völkerkuridemuseums m Berlm, im Namen so tne.er be.uiener Fach» latte an Poos Tt Kramer richttte, mögen bur ihren Platz finden, weil ft: sich nut vollem Recht iniD bof entiid) nicht ahne Enalg an btt weiteste Lesfentlichleit un e.er Stadt wenden: vockver-chrter Herr Prase' or' Wir Wen alle ba« lebhafte Bedürfnis, J.«en herz.ich zu danken für die auSoezeickxiLe Führung, bic miS ctien Lr-jiMid veZcha si hol in Ihre ..'^ii*en Bodensorschung tätigen Kräfte --.ufamme.^ufasien und den durch bir btn - schende Teuerung und btc Beschränkung der l>< amtlichen Mittel nicht nvehr arbeil4fäli.ttn .'lnsial- ten und Vereinen bir Löiung ihrer Ausgabe i ,u erleichtern. Mitglied kann icber Teulsck» Herben. Ter Fahr.»Mittag b trägt m ndestrns 2 )"klt Tie beneiti verfügbaren Mittel sollen nach dem Beschluß der Versmwilung baw bienen, die Ver- öffentlidnutg eines BilberatlaS der rö- mjsch-gei manischen Fvrschung, den hol Archäologische 3nfrihii vorbereitet, zu ermögliche« und ein grofies den gesamt ri monumentalen Nackllaß b.T Germanen auS brr 3 it ber '^c- «iebungeii zu Rom umfassendes Ten jnälruwrf zu fördern. Ter Atlas «Hl im Lause diese» Jahres wi erfdieinm beainnen, den Mitgliedern des Bundes zu einem sehr niedrigen VorzugSpieiS zugänglich fein; er wird ohne Zweifel grigivl fern, beim Bund zohlreicix Fremidr zu iD-Tbcit Anmeldungen sindzu richten an da - Archäologische Institut Frankfurt a. Main, Escher-beimerLanbstraße 107. Hoffentlich erwachen diesem Bund zahlreiche Gömirr. Unten* heimische A!tett.'m-fv slumg isk mit in erster Linie beruten unterem Volk.' geistig und seelisch feine Heimat und feine $otKnftänaigfrü finden zu helfen. Sir sollte beffxxlb von den irn testen Äreiten geliebt und gefördert werden Dr. We rn ec. Behördliche Anzeigen Bekanntmachung. In unser Handelsreoister Abteilung B wurde heute bei der Firma »Lichec Tonwerke, G. m. b. H. in sticht eingetragen: Durch Beschluß der Geselfichafler' Versammlung vom 9. März 1921 ist bas Stammkapital ura 210 000 Mark auf 300 000 Mark erhöht. Lich, den 13. Mai 1921. 5878B HefsÜLeS Amtsgericht. Stäöt. Lebensmittekamt. Sonderausgabe. Leberwurst in l-Ng.-Dosen Mk. 5.— die Dose Kernseife (300-Gramm-Stückig . 4.— b. Stück Verkauf erfolgt bis auf weiteres von 8 bis 12*/, Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags im Alten Stadthaus. Gatt-nslraße 2, Nebengebäude (früheres Ortsgericht) an jedermann. Samstags erfolgt Verkauf nur von 8 dis 12 Uhr. Gießen, den 23. Mai 1921. 58933 Ter Oberbürgermeister (ikbcnörniitelamt). Bekanntmachung. Dett.: Ausgabe von Kohlen für den Hausbrand. Auf Beschluß der städtischen Brennftoff-Deputation vom 19. Mai 1921 können gegen Abgabe der Marken 1, 2 und 3 der Haushaltskoh'-enkarte (blaue Karte) durch die hiesigen Koh enhandlungen je 2Ztt., insgesamt bis zu 6 Ztr. Kohlen bezogen werden Zur Wgabe kleinerer Mengen, etwa 1, Ztr. ab Lager, ist der Händler verpflichtet. Die Kohlen sind von derjenigen Kohlenhandlung tu beziehen, die im Besitz der Kontrollabschnitte ist. Gießen, den 23. Mai 1921. 58923 Der Oberbürgermeister. (Bremttzoffamtll Todes-Anzeige. Gestern nachmittag entschlief sanft nach langem, schwerem, mit srro 1er Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, die treusoruende Mutter ihres Kindes. Tochter. Schwester, Schwägerin. Tante und Schwiegertochter Frau Karoline Kind geb. Becker im 85. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johannes Kind. Gießen (Crednerstraße 38), Grebenau, den 23. Mai 192L Die Beerdigung findet Mittwoch den 2\ Mal nachmittags 3 Uhr. von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 58S7D Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger An- teilnahme, blt uns gezeigt haben, daß dem lieben Entschlafenen ein ehrendes und treu« Andenken gesichert ist. sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank. 3m Namen- der Hinterbliebenen: Frau Anna Fischer. Gießen, Vttgstraße 7. 07539 Ocntr Montag und Dlenötag ciutrcffcnb: Horö|ee=KabeijßU ohne Kooi "Bit S.— Nortsee-Seelachs ohne Slopf Mk. 2.80 NorSsee-Schellfijch Mk. 2.80 Ulcdan$ Mr. 2.20 cnipfieblt 8003c Georg Wallenfelm gegenübd-Engelaoocheke. WaMiillkrArt werd, eiebinbifl her gestellt KarISehmidt,:Qeucniuefl42 Katoo garantiertrein,vorzügliche Qualität »erPsd. Mk. 17- emvsteblr ‘"c Heinrich Driesch Seltersweg 70. Ermäßigte Preise für gute Haar-Netze! EiclacbeBaiibeMelzejelztlL2 Stirnnelze......jetzt 13 DoppeMboteDDetze jetzt 13 Die Netze sind in allen Farben lagernd! uec W Heute ^»0 frisch eingetroffen: feliiler itler Kabeljau per Pfund . Mk. 2.00 im Ausschnitt per Pfund . Mk. 2.30 L.G.Minhenn SSBahohofstraßeSS s»oi xeltp^on 66. MW»«'*“.'*?1 Kam QÄ jDnt zihrtwAf O llht» z z Donnerstag den 26. Mai abends 8Uhr im Katholischen Vereinshaus in der Univerfitats-Anla Lichtbildervortrag Oeffentl. Vortrag von General ti. lei. M Francs ehern. Führer des 1. A.-K. über Oie tilaeh! fiel Taoaealierg. Numerierte Einlaßkarten zu 5, 4 und 3 Mark in Ehalliers Musikallenhandlung, Karten für die Iugend- gruppe zu 2 Mk. in der Ferber'schen Buchhandlung, Stubente karten zu 2 Mk. bei Hausverwalter Ritter, Schülerkarten unb Karlen für Stehplatz zu 2 Mk. an ber Abenbkasse Wir laben zu zahlreichem Besuch ein. 5758D Der Vorstand. Ann-».beinamputierte ttriegzbeichädigte! Am Dtmstag den 24, Mai, abends 8'... Ubr, Anbei im Saale des Hotels »Grokberzog von Neffen", Gießen, eine öffenUiche ImMaliMseklmiiiiW statt. Borgefübrt werden: DoS echie Markobein, sowie der Lauerbruch und Krefierarm. Da die Borstibrnngen für die gesamte Ccfrentlid>teit von In le vefle unb, so laben wir btermtt iebermann, befonberä btc Herren Aerzte und orthopädischen Jnierestenien, ein. Aniragen ber Srlcgdbeschäbia- ten und anderer ffnteresten en werben bereitwilligst in ber Berfammluna erledigt TfT Eintritt frei. ^reie AuSivracdc. Qhreic AnSivrache. Reichsbund der Kriegsbtfd^äöigten, Kriegs: Hinterbliebenen unb ehemal. Kriegsteilnehmer Ortsgruppe Gießen. MTI Versammlung. Sämtliche Dreh- und Fuhrrverksbefitzer ber Stadt Gießen werden Mittwoch den 25. d. Mts. abends 8 Uhr zur Besprechung der diesjährigen Heuversorgung im Restaurant Melchior Schäfer Wwe. Kaiser-Allee eingelaben. 07S7,__________Der Einberufer. Bekanntmachullg. Die Persteigerung vom 9. bs. Mts. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können gegen Leistung entspreche'-ber Sicherhriten bei ben Ortsbürgermeistereien in (Empfang genommen werben. 59O5B Gießen, ben 23. Mai 1921. Der Oberbürgermeister. 2.V : vr.Rofeubers. H65iinitrfloflSftlret(irsflj).6öl«oooBim Präsident des Reichswirtschastsrates M:Jege Oes Wleierooffiflots“ (Eintrittskarten zu 2 und 1 Mark bei (E. Challier, Neuenweg und an der Abendkasse. «73v Zahlreichen Besuch erbittet Der Dorstand. SMe ZISlrgWe Ml Oeffentliche Versammlung Montag den 23. Mai, abends 87* Uhr, z= im Katholischen Dereinshaus ■ Vortragender: Herr Senator vr. Petersen, M. d. R., Vorsitzender ber deutsch-demokratischen Reichstagsfraktion „Der staatserhaltende Gedanke der Demokratie" 5713-- Der Vorstand. Prlüai-öfliiOelS'SHnle „Fernes“ Rieften, Bobnbofstr 00 Tel 1097. - «egr. IWl Beginn neuer 22c Hüenö- o. lagestorfE. ßiicMtag 1Ä. Schis-, Bui- ui Lash- schrill Lluiilillchn. Anmeli-tioL Presp.lreL f TtchMimg > BAUER *ülttBlT22ffflBjr.l669 l Qualitätsware j V Zu bllllgeo P'eisen Bohnenstangen verlaust 5338c Carl Haas jr. Frankfurter Straße 59 Teleobon 1682. IMt 311»! Erste Sendung beute elnlteffcnb. giinfie Zülliüiir-AiizklftckW l‘/«-2ufünble, Pfund Mk. 3.20 Pkllüll EMfijit Pi?°dEslvo^im Ausschnitt Mk. 3.50 Frische Sntjlicljiiie ÜTk Kabliau ÄSäS schnitt Pfund Mk. 2.40 Frische Fisch-Koteletts per Pfund. 2—4 Stück, Mk. 3.00 geinter «»ristt-Libliai ‘Ät «fb.SW.2.S0, Im AuSschn. Psd.Mk. 3.20 ooVxoAx* ohne Kovs, im Ausschnitt 'wceqeujl — Pfvad Mk. 3.20 - Alle» bletfrifd) ie starker EiSvackuug Gebrüder Berdux Bahnbofstraße S7. gferufpreefier 23"i 3nm jaflen ieöet Urt well Ole örLöl slhe HDio.-SnidereL L fange. Girzen b d1 5907 Winnecker, 1. Vorsitzender. 5. Mobilien Schulden Ende 1919 6961 18 Tnde 1920 5882c 5906D Ab beute bis Donnerstag: daselbst ein-«tauschen. Schriftl. Angeo. un unter 5900v an den Giek- An-. S Stand der Mitglieder Ende 1919 . . 35 7. !5 D 8 zur 9. Mannheim. 5883D Vertreter 5888V natsgehalt von me* eiogesiibrteu 5854A sofort gesucht. 07555 Vertreter 5880V Selbständige aesncht. R2R baldigen Gintritt aesncht. fluter Behandlung und Srau Schwarz, i hohem 9obn gesucht. Srredrtchstraüe 7. | Schnltbei», Markrftr. § Gegründet 1882. 6876A in 3. 4. 12 30 1. 2. 3. 4. In 1920 gingen zu 3n 1920 gingen ab Stand Ende 1920 . 38.60 1.90 1. 2. 3. 4. Mk. 14 215.73 Güterkaufgelder..... Wertpapiere nach Abschreibung für leistungsfähige Wein- und Spirituosen- Handlung gesucht. Nur seriöse, in den in Frage kommenden Interessenlen-Kreisen gut eingeführte, absolut vertrauenswürdige Persönlichkeit kommt in Frage. Fachkenntnisse und Möglichkeit einer Kautionsstellung erwünscht. Schriftliche Angebote unter 5833 an den Giehener Anzeiger erbeten. b) c) Mitgliederstand Zugang 1920 Abgang 1920 Mitgliederstand Vciftunndfäüine seit 1835 bestehende Wein ßrohhnnbhinn u.Branntweinbrennereisucbtaut Do schüssen ...... Reichsschatzanweisungen . . Guthaben beiKassen u. Danken Güterkaufgelder..... 40 865 97 6 708.06 1 425 667.89 723 620.87 400 995.54 944.00 240 452.00 48 981.17 10 637.61 Dipl.-Ino. Fritz Schilling, Men Telefon 2040 General-Vertretung Frankf. Str. 23 Suat- und Bo Wtz-Meln Beuern l eing ©. m. b. H. Silenz M 31. Stornier 1920. 547 952 34 10 253.97 111 000 — 433 621.43 104 346.90 404 676 90 4 925.01 160.- Bewerbunaen mit kur-aehaltenem Lebens- lauf unter Beifügung von Zeugnisabschriften und Lichtbild sowie Angabe des frübeitcn Eintrittstermines u. d. G ebaltsansprüche an RhciliisltjcklcktrizitSts-ülktikngkscllsitiiist Vermögen Kasienvorrat (Rechnungsrest) Ausgeliehene Kapitalien a) an Hypotheken . . . Die Haftsumme beträgt pro Mitglied 2000 Mark. Die Rechnung liegt 8 Tage lang bei dem Rechner Einsicht der Mitglieder offen. Beuern, den 20. Mai 1921. Kassevorrat . . . Ausstände . . . . Mobilien . . . . 5°/0 Abschreibung . brauche u. a. auch solche mit Svezial- kennlnissen in elektrischen und sonstigen ArbeitSmaschinen sür Landwirtschaft und Kleingewerbe. Branchekundige Beamte für die Pro- vagandaabteilung. Abrechnunadbeamte für Ortsnetz-. Anschluß-. 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Der Verband der Bctriebskran- kenkassen für Südwestdeutschland cssen den Beschluß gefaßt, auch im laufenden Jahre den Markt des Frühobstes und Frühgemüses hinsichtlich der Preisbildung scharf zu überwachen, um eine Ueber- Vorteilung der kaufenden Bevölkerung zu vermeiden Das Publikum wird schon jetzt daraus aiifmcrfam gemacht, daß die Preisprüiungsstclle, sobald der Frühobstverkauf begirmL lausend in jeder Wock>e die angemessenen Verkaufspreise verö'fentlick'rn wird, und es wird gebeten, jede Preisübersor^- rung der zuständigen Preis prüsungsstelle oder der Provinz-Preisprü.ungsstelle Oberhofen, Gießer, zu melden. ** Der Korbmacher Karl Haßler aus Klein-Karben, der beftmntlkb ror Tunern gleich nach seiner Verurteilung aus dem Gießener Gefängnis ausgebrachen war, Hal nun in Württemberg zwei Landtäger, ine tjn wegen Einbruchörebstcrhls verlosten wollten, mit einer Armeepisüole erschießen wollen. Tv Schüsie verfehlten ihr Ziel. Daßler ging flüchtig: er hat geäußert, er werde jeden Beamten niederschießen, der ihn sestnehmen wolle. * * Zur Fremdenlegion haben sich in letzter Zeit im Frankfurter Vorort Rödel beim nicht weniger als 14 Leute meist jüngeren Alters anwerben lassen. Der Polizei ist es jetzt gelungeir, den Werber dingfest zu machen. * * T ie Zuckerbezugsscheine können von den Kleinhandelsgeschaften mor.ren auf dem Lebensmittealm t, Zimmer 8, in Empfang genommen werden. * * T ie teueren Frachtko sten find wohl mit ein Sxnuxgrinib der hohen Lebensrnittel preise. Tie Güter'oadntarise bedeuten mol l sehr wenig für an sich teure Lutzuswaren, belasten aber unerträglich he schwerwiegenden und verbältnis- mäßig wenig Boüetten LedenSmitkri Zunächst bat brr Zufuhr mro tem UuSlmche etkolidi cmge idnänft to-rben nun fern. Wie in Berliner Blattern ju lesen ist, kostet ein Eilgüterwagen von Soltau d bi5 naä Bert ■< n ie?i jngeiäbr 8800 Mk. Fra'l't Eine bollänbifckie Gurib wird mit einer Fracht von 1,50 Mk. unb ein jtloblfopf gar mit einer rracht rem 2 Mk belegt. Ein Bund Radies cden verteuert ich durch den Transport inn X Ps Um das doppelte ixrteuert sich der Transport au? Italien. Ein Eilgüterwagen Löstet 16 000 Mk Lransportgeld. ** Beihilfen an Ltaa tsdienstan- Wärter im Vorbereitungsdienst Tas hess.fche xsinh in i e üun la ne e.di gS A o:i- nirngen getuoj.en, nxmach int V^r.ereitimgsbicnsl '.enndlicbe Staat ^diensirniwäi ter, t-te Kriegsteilnehmer ivaren, mit AnsuäLn imtcr gewissen Voraussetzungen U.ntcrtxilL'iriuiltcn gewähr, werden können. TicS gilt nidxt nur für bie Rete r e n da r e, sondern auch für im Borlerrittlngs- dienst befindliche Staatsdr.'nstanwärter anderer Art. * * Silberne Lo chtzeit feiern morgen dir Eheleute August Kalbfleisch, Straßenbahn wagen ührcr und Frau Eli ab.tta geb. Pstanz, Rodberg 1. Kreis Büdingen. na. Ntdda, 21. Mai. In der Lohnfort» rungsangelegen.hrit der ooerl^-> ischen Sägewerksindustrie ist der von den Arb i nehmern gestellte Antrag aus Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruchs des Sck'Iichtto,gr-an-stx>m 14. April vom Staats komm isiar abgelehnr worden mit Rüch'ichr aus die z. Zt. sehr ungünslup' wirtschaftliche Lage der Sagen e fd'xtrtcbc lejo >- derü in Ooerliessen. Eine Gleichstellmtg mit den Sägewerken in S.arkeubnrg und Rheinhessen lei nicht mtgezeigt, da dort ganz andere Produkttons- imd Absatzverhältnisse beständen. vesstn Nlikiau. mc. Frankfurt a. M., 26. Mm. Vers.ttie- benc hiesige Vergnügungsstätten smo 11 Zahlun gsschwie rigkeiten geraten, da der Besuch nicht mehr in dem i'eit(;ea icn Maße fT> vierte. So verteilt %. B. ein Kabarett tn der Schäfergasse lnrnderte von Freikarten, um mir Leute zu l< kommen, die das Lokal füllen und Wem trinken. Auch mit dem Tiele--au'.er geht es zu Ende. Zahlreiche diefer Stättcn des Lasters sind sckvn dnnegmtgen oder in bürgerliche Restaurants umgewandelt worden, andere werden nachfolgen, wenn jetzt erst die um 50 Pvoz. erhöhte Vergnügungssteuer mit ihrer ganzen Härte wirkt. (ficricbi»iaal. Gewcrkschaftskartkll und Schuhhändler verband. pi. Fran kfurt a M., 21. Mai. Gleich Meßen hat auch Frankfurt seilten „Schuhkr.eg" Seit einten Mochgen weiden durch daS Gewerk- fdxiftörartcU unb den Konsumverein Schuhe aller Qualitäten, die durch den Kaufmann Max Emanuel direkt von den Fa'oriken in großen .Rasim eingekauft roerben, verkauft. Gegen diesen Verkauf f.'chren der Verb-md der Sclnil-warenHändler und die Scknihmack-erzwangSinnung etnrit crLt * terten Kampf. Tie Vertreter des Schuhw-iren- handcls beantragten den Erlast einer ernstwrili.eu Verfügung bei 'Getickck gegen Gnverksck^rftskattell, .Konsumverein und Emmiuel, in der sie bxe Einstellung des Verkaufs begehrten, ern Verbot verlmtgtm, wonach die Wire als girt und billig bezeichnet werde, bi? Entfernung eines Plakat forderten, in dem die Angabe entfalten war, die Preise beweglm sich bald unter dem Fab-r- katioiispreiS irfro. Emanuel hatte seuieru'its rine ernstweilige Verfügung gegen die Gegenseite beantragt, die es dm Vertretungm des Handels untersagm sollte, ifyn, wie es in dfient'rbrn An- zeigm geschehen war, als Schieber und Wucherer, der betrüge‘ritten Bankerott gemacht habe, nx-gen einer Sttafveniolgung in die Sckrvei; gefLÄen ^11^., zu be eichnm. Die Verhandlung über de Anttäge sirrd in er icr Ärndersitzung der Zirnlkammer des Lemdgeri-chs statt. Rechtsaniva.'t Pros. Tr. Si'-Heimer teq:e als Vertreter des Ge wcrkschastskertel s. des Sto,firmle eins u d Emanuels die Geschä lsor.nrni'ation des ^chuhverlausr dar. Aus Gru? d eidcssta.t.r'er Berjichrr-. ng m s er nach, daß Emanuel weder in Teutschand testrafl, noch wegm ei es Strarreriah'.ens ans Teutschland geflüchtet sei. Richtig sei nur, daß er in der edwii wechrmd des Krieges beim (ryitoiT von Waren, die für TeuiyKaaib bestimmt Wurm, Be.ordnungen deS schweizerischen Bimde-rrns zur Bekämpfung von Preissteigerungen üaerorten tyabe und deshalb mit anderen Schweizem unb Taut schm zu emer 0>efängnisstrafe von 5 Monaten unb einer Geld- str-ase von 5000 Frauken mit Landesverweisung be- Montag, 25. Mai m straft wordm sei. und tztoor in zweiter Fnsta»» unb ohne seine Anweim^u. unb ohne datz rr vertreten geivrint fr. Rr'cht San wall Tr Katz Bertre:er her Sdnibroa.e.lmnbhT evflä tc. bitz die BeUratung Enumuejs in der Schwei; fcEM Aezeichenmg ms Sch..- er und Wucherer r< cbrserhfle v.’ian müffr das VnXikum vor solchen Existen-M warum Txc Unteriagiwg br- ganzen CkidWiit#* l*runeben recM f.hrtc jt v idxm an - 'inifnedM'.tivit Gründen Ter Anwalt teure i’hiudwm diesiger LxbRlhhänbler, dir den ^chubh.ind.eri'e.bmib vertreten, vor, wonach bran Einkain ei gner Strube die Mrndenrern.ibi bei Ware fefhd eilt sei Ins- lefonderc hob? fkh bei einem Back t ct >cl>uh nath.m, datz die .i?Tntrrkunx aus Pawe gewe,m )e.ichr wies die Anträge des Schnlnvarrnhändierverlianbes sämtlich ab mit Au v nähme einer Eingabe in der ?lnvL c* des ibrwerl- schaitskartells, ivo cach Ba'ksischfcliuhe ..'emlteiOua- litdr* verkauft werden. Tie Nntersaaung eines Geschäits.'etnebs könne von privater Seite nrt't otrltrugt werden Tie Anzeige, dov unter dem Falrilationspreis verkauft nnhte, käme nicht tu Betvackst, weil sic schon turlvr fm": i lig ntfernt worden sei. Nur die Anga <■. dan die Backfisc!» schuhe von „feinster Quali.ät' seien, sänne nicht geduldet werden, weil "Niv ’^todiutbeiifctn einer solä'en hochklassigen Qualität nicht anzunebmey sei Die Schuhhandleo-Organisattan nage neun Zehntel, die Gegmseitr eüt Zehi.tel der Mosten Tic Entscheidung ü er den Anttag EinairuriSl Erlatz Tiner eiustw.i.iren Verfügung am llnte» lassimg beschimpsmder Aeukerungm gegen tim, wurde ans TÜttuod) vertagt i Die Entßlhrung aus d/rn Kloftzer. mc. Frankfurt a. M., 20. Mai. Dek 28jähriye Schlosser Johann Besse aus Budwriler im KrciS Trier, der hmte vor der Strafkammer wegen umfangreicher Diebstähle stand, die er mit Bandm ausgesülM hat, ist nicht nxmiger al» schon achtmal aus dem Gefängnis au.'gcbwchm. Seine 18jahrige Geliebte, die SchnriVrin Katharina Be nitz, die zwei uneheliche Kinder von ihm besitzt, bat er mit dem Automobil durch einm kühnen Handstreich auS eurem Kloster bei .Kvbletiz geraubt, wo sie von ihren Eltem untergebracht war. Auch hier in Frankfurt bat er daS Älädchen mit Gewalt aus dem Monikahcim geholt, indem er bcu Pförtner mit Niederschießm Probte. Dann hat er eine Unmenge toller Einbrüche in der Um* gebung von Frankfurt ^Resbadm, Kvblmz. Mainz usw. verübt, teils allein, teil- in Begleitung von Komvlizen. So erbeutete man in der cbemifdjal Fabrik Flörsheim 12 Schreibmaschinen, neben einer Unmenge anderer Sachen, die dann abend) nach der Polizeistunde m einer Derbrecherkasck'emme in der Moselstroße in Frankfurt berfchache.t wurden. Wurde B.'sse oder „Ro'enhanS", wie er in seinen Kreisen genannt wurde, einmal erwischt, dann brach er sofort aus Da die Gesellschaft hart^ nackig lmgiiet, ist ein großer Zmgmapparat auf geboten. Die Verhandlung dauert noch an • Mainz, 21. Mai. fDolff.) Die Strafkammer oerutteilte sieben Eisenbahndieoe au- deideShrim und Dackmheim, die längere Zeit hindurch aus den Güterzügen auf der Strecke Mainz— Binom ganze Ballen Weißzeug und andere Stoffe stahlen, Mi Gefängnisstrafen von vier Uärnalen Mf zu drei Jahren. L eip-i g, 21 Mm 'Wosff) Der Straf senat des Reich-gerichts verurteüte dm früherm Offizierstellvertreter G-v'g Brunning e r aus Rcu-Ulm und den Rrismdm Abraham B a i k e r wegen versuckr mVerratSmili- tärifcher Geheimnis c wtb iwien Tteb> stahlS m je zwei Jahren ZiickitbauS und fünr* jährigem Ehrverlust, i'errer den Scklosfer Iouph Grötzinger ine gen Unterhaltung von Bezieh- irngm zum Ententespionagebureau in Main- zu l*/< Jahr GejangniS Kircbc ttnb Schule. — Gegen privaten Einjährigen- ersatz. Als Erfaße für bie Einjahrigenprüfuna sind vom NrickBrerband deutscher freier Unterrichts- und Er,iehungsanstalten Schl ußprü- jungen empfohlen taorben. ES wurden mich junge Leut- aufgrijrbrrt. sich da-u zu melden, die keine Privatfchulr- besuchn. Ter preußische Mi. nifttr für Wl sew'ckist, Kunst unb VolkSbildima har icdoch die i t -,iolid)ullbllrgten ersucht, die Leiter und LehveNo.leg'en der unterstellten An staltm m geeigneter Weise daraus hin-zuweisen, daß nickt beabsichtigt ist, die Zeugnisse der Prüfungskamnrern die er Bereinigung staatlich an Herrn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. 21. Fortsetzung. (Nachdruck nerboten.) Dort war die Frmdc über Mqen reidien Kan- bibaren, der bereit war, alle Summen zu oD’cm und alle Versprechungen alzuoeben, groß: unb mit Paukm und Trompeten w.irde Mr. Johns als konservanver Kandidat für Sturewich mit der -politischen Rennbahn lanciert Shorewib, war eine Stadt an der Westküste die in den legten Jahren einen beinahe amerism i cbm Auttchwung gmom- men hatte und bar aut unglaublich swl; war. Einige Dechen vergingen, in baten Mr. Jotms iria> lässig damit beschäftigt war, Reden zu halten. Verftwechmtgm absugebai und Fühlung zu gewinnen, der liberale MtotbÜKtt, Mr. Walsh, des- gleichen: und endlich brach der Morgen des großen Wahltages an. Fahnen wehten, Wagm rollten herum die Stadt war blurnengeschmückt: endlich, • gegen 9 Uhr abends, gaben die Transrarmte der Zeitunqm und Wahlbureaus das Resultat kund: Mr. Johns, konservativ, 9001: Mr. Walsh, liberal, 13 276: liberale Matorirät 427o. De G rünte b-S BoNeS hatte gesprochen; für Mr Zohns! - sie wie ein schneidendes Lwhngetächter, und er ging in fern Kämmerlein, nm seine Plane zu retrüneret. Ein rascher Ueb-erscklag zeigte ihm, daß i n die WaUkoinp-tane mit dm Schecks du Pari, i- lasse an 10 000 Pfund gekoster hatte. 10 000 P'und harte er hinausgeworfen! Fortgeschmtsim ohne Sinn und Zweck! 9Ln eine unfähige Partei und eine Gesellschaft idwlischer Wahlmänrer. Er, der viele Jahre hindurch für em l'runi) 11? Woche ge- -arbeitet batte, der bat größten Teil seines Lebens fiijchr tn der Lage gewesen war, mchr als emc Mahlzeit im Tage ernzunehnien, er hatte zur Bc- luftigimg dieser 10000 Pfund hinatisgeivorrm! Fest entfkamp'es? Nichts: st» ist es t.t: Anbeginn gewesen, und io wäre es geblieben, wenn es nicht in diesen Za-en einem urigen Mamie gelungen wäre, daS Problem zn lösen, dreie gigantische, ungenütz'e Energie zu rerwe.tm " Es folgte eine beredte Beschreibung de? jungen Erfinders, Mr (Seoftren Maxwell rin Efutirmer Ingenieur, der, unbekannt, Mr Iobns Dege gekreuzt hatte. Kann er sich von diesem Finanzgeilu Geld ausgeborgt hoben? Man weiß es mbt;} und nach einem kürzere:! Erpose be- Tbeone — Tigammatheorie —, nach der er sein großes Problem lösen wollte, fährt der Zeitungspro-oe.t fort: „Unsere Stadt ist mit Rertz stolz mir idrm „amerikanischen" 9lufsc5".vung tn den letzten Jahrzehnten; durch diese Unternehmung m d sie erhöhten Grund zum Stolz haben. Tie Wellen zu imtersoch-en, die ungeheuren Kraftressoureen zu verwerten, die in ihnen gebunden liegen, das ist ein Unternehmen, würdig der gvvtzeri Lepublik auj der andern Seite jenes Ozeans, den Mr. Maxwell benvinqen will, ein Unternehmen, daS zeigt, bctz nick'-: alle Tatlrait und Energie am jener Serie des Weltmeeres zu finden ist." Ter Pvoheck ist nn den le'anntesten Männern in 2b Terii' u 6 Umgel-img un erzerchnet, deren '"«lan: l !ost Mr. Johns bei der Watck- tanrr:gr -? gemack l .Art, unter andern auch von Du. Walsh, M. P Für sich selbst trä te der diskrete Börenmcnm einen P^itz in der Imfen unterra Ecke gut gomg gefunden. Tie Aktten wurden zu einem Preis von zwei Pfund per Stück Umcvrt, die Be eisrevung m der Stadt war allgemein, und binnen zioei Tagen wat das Äkttenkupi^u — 30 P^nnö — gezeichnet Mr. Johns selbst war mit 1000 Aktien engagiert Gehl es, dackste ct — einige Autoritäten hielten es für möglick» —, so ist es gut, im andern Falle hat em alter Börsen-uchs raxf) viele Dege aus seiner L'öhle. Während Mr. ?l?arwellS Bvrarbeilen ihren Ansrnig nehmen, und während Mr Johns Agenten au' 'eine Hausse in den Aktien der neuen Gesellschaft hinarbeite.en. machte dieser m e Rechnung mit der Sonferva'iven Partei Das >ni ±en 3>m imb ihr vorging, ist von berben Seiten streng geheim gehalten worden: aber zwei Wochen .-.ach- bem fein Name mir eigene > Verlangen aus den konservativen Klu'.s gestrichen wo.den war, verließ Mr. Johns England. Anstatt in den konservativen Listen sand man fernen Namen li den liberalen: ein einl .i ender Scheck war der liberalen Kasse übergebe", worden, und mi: einem Sekretär mit garantierten ‘lantnuffen über Englands Kolonien verfehen, reiste Mr. Johns nach Afrika ab. Sein Wan nm ein dovrel'er^ Vergessenheit Über die nnZlücklich: Kampagne 11_ tore- nstch zu breiten unb sich langsam ecie Ltell.mg m der lloeral'n Panm. m nipdm. Zu bicjem Belnifc wurde eben Irr Sekretär Mr Baß, mit* genommen, dessen Artikel üjct „die .‘-.Dlwnen vom liberalen Gestch spuntt betrachtet" di- Sache machen sollten Artikel waren nämlich Ernefi Iichns signiert. Lange Monate i-inbuvch wurde Mr. Johns von verschrtdcnen DewrderungSmitteln von Afrikas einem Erd? zum andern qenrrgt. Tie prittrieten. den Sürnr ' und Urwälder A^statrikas wurden von den südafrikanischen opjcs abgelöst, vo.i vorüberrollenden G.e m und unendlichen Lwrizonteu, denen neu: Walbaünei und Iagdgrün e 'olgten, „Rbodesia", verkündete Mr. Baß — bis sich Mr Kohns endlich mit einem Seufzer der Erleichterung in flentnrttn nneberfanb. Nach Studien rohrten dem Nil entlang landete er schließlich tm Augmst in dem ausgeslorbenen V1 airo: und i~t Shepherds Hotel ereilt- ihn 'ein sdih'al in Gestalt einet jimg-n engln-ten SchampiUerin, Mrs. Tarn Bell, du dort hängen geblieben war. Weiche Mächte Mrs. Bell bewogen, Mr. John- Flehen Gehör zu schenleu, wissen mir fie »elbü und das Kaivokontvr von Parts Baaik, was für Mächte es hingegen waren, die Mr ?ohns-zu ihr V>gen, ist leicht zu sagen Allerdings war Mrs. Dell ein bihcheu frei, unb t yrc Rede alles eher als ja, ja, nein, nein, aber in Mr Io^is Augen war sic ohne Makel. Ermge irirje Tage 'würben ui Kairo verbräche; bann fand ..!ir- B-?1l die Stadt zu gräßlich unheimlich, ein Llonddampser gtng gerade ru gelegener Zeit von Alexandna ab, und Mitte Sevtemb-er finden wir das Paar vn „Hot« de Paris" in Monte Carlo, wo sie sich ganz beruhigt ernüogfert harten, da die Stadt ausgestor- ken war. Mr. Baß war und) England voran s- geitfaidt worden. (Fortsetzung fsloti Schweiz hergestellt werden, so Berlin—Basel. Mannheim—'430^, Frankfurt a. M.—Zürich. aijriumicrs tcu. x*r Lvtnter wurde zur chulung von Pferd und Reiter in der Bahn nach vor. Heute bis inkl. Donnerstag Lya Mara Preiswerte ungebleichte Nessel = per Meter M. S.25 u. M. 10.75 eingetroffen. Fritz Nowack. Lichtspielhaus Bahnhof strafte 34 Erstklass. Künstlerkonzert 10 G £?• d. Mlz üit ß. Wermi Er Vm d ‘Wigter tV°nd-e Gerste £ «äS ML 8"**« teatoafi ij»? ('Ä LH Sw r^L 149. Handel. gezahlt! 7,20 8,30 1,69 Züricher Devisenmarkt. 21.5. ten die wachhabenden bereien vorgeworfen Absturz eines französischen Flugzeugs. 17» R. 107 <,40 799,20 Gießen, den 21. Mai 1921 Statt Karten! w-r-ji Spargel I iSnlld) frisch nchocbei ÄBjewWr w cmoneblt au blUinue Ulf ' * Vl 5301 Wlrflet. BlQlrn W. Sanhel ' ^odbeim tct Hn-gen 323,65 237,50 811,65 14,23 87,80 28,47 14,93 88,15 27,67 800,80 14^97 88,35 27,73 Die glückliche Geburt eines gesunden Jungens zeigen sehr erfreut an Zahnarzt Buchinger und Frau 100 100 100 100 100 i 100 100 100 100 59,20 88,80 117,30 88,83 117.88 97,83 125,40 23,80 Mr. Mr. Mr Sh- Fr r 21.5. 9,40 4,69 9,40 332,15 238,25 59,44 124,40 329,35 233,- 59,56 518,55 308,50 321,- 459,50 291,50 709* — 519,50 292,*75 243,- 561,- 20.5. 77,75 80.25 79 50 60,50 20.5. 77,90 80,75 78,10 72,75 178,50 265,— 247,50 211,50 183,75 167,75 168,25 160,50 332,85 238,75 59,56 Fl- TUL Mr. Mr. Fr- £ 2. Fr. Mr. Datum: 1.7.1t. . . . Fr. 125,10 21.5 77,75 80,25 77 25 72,25 Schuckert-Werke. . . FeUen-Guilleaume. . Daimler....... Bud.- Lisenw.-Akt. . Adlerwerke...... *o/o5eII-Staat5anL . (Elektron Griesheim. * Görlitz, 21. Mai. (Wolfs.) Einen erneuten Ausbruchsversuch unternahmen die Gesan- aenen bc4 hiesigen Zuchthauses. Sie durch- vracl>en die Wand des SckLtfsaales und überwältig-» 247,- 211,50 167*- Berlin, 21. Mar. Im allgemeinen war heute an der Börse wiederum die Geschästsftrlte im Groß- und Kassavcrlchr vorherrsäxnd, rojbei im Zusammeichang mit dem Dvck)eiischlutz meist Für alle anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichsten Dank. Ottilie Weinrich Heinrich Norwig Lotlar, im Mai 1921. verwendet und in diesem Frühjahr wurde» bisher schon drei gemeinschaftliche Distanzritte unterrwmmen, von denen vor allem der nach Brandoberndors mit einer Strecke von zirka 77 Kilometer recht beachtliche Anforderungen an Mensch und Tier stellte. Ten Höhepunkt der diesjährigen Sommersaison wird jedoch ein Reit- und Fahr-Wettbewerb bilden, den der Club am 12. Juni auf VichlerK darbt bei Gießen abhalten wird. 14,27 88,20 28,53 Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Otto Zimmermann u.FrauLulugimmermann geb.Geifle Giehen, i* Mai 1921 199.75 9.375 1.375 8.20 48.55 22.18 30.90 48.50 2.60 554.- 4.50 9.80 Müller'sche Badeanstalt. Dasterwärme der Lahn am 23.M»i: Freibank B-rkaufvoulUhrab 323,- 461,50 295,- 287,- 705,- 522,- 434,- 290,- 240,12 561,- 191,— 570,- 230,25 74,50 399,- V ' 't ÖTIykVU ÖO 1083,90 1086,101083,90 1086 10 1411,05 1413,95 1400,95 1402,05 127,35 127,65 124,10 " 20.5. 9,27 4.67 9,35 111,50 7,- 941,- 7,32 18,84 199.50 9.40 1.40 8.20 48.55 22.80 30.60 48.40 2.60 554.- 4 50 9.70 Geld «rief Geld Brief Datum: 20. Mai. 21. Mai. Amsterdam. Rotterb. 2147,85 2152,15 2132,85 2137 15 DrüssedAntwerpen . 521,95 523,05 519,45 520*55 Christiania...... 954,- 956,- 944,05 945 95 Mopenhagen . ------------ - Stockholm . . Helsingfor«. . Italien .... London.... Neunork . . . Varis..... Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). Deutsch-Oefterr. Prag..... Budapest. . . Bulgarien . . Marknotierungeu. Für 100 deutsche Mark wurden 288,- 695,- 523,- 433,50 293,- Wien . . Prag . . Paris . . London . Italien . Brüssel . Budapest NeuyorK. Agram. . Bukarest Zürich . . . Amsterdam Mopenhagen Vraa . . . Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . NeuyorK. . Wechsel auf: Holland........ Deutschland...... yueiTernim oder gar dm Inhaber« der Zeugnisse die Berechtigung jum Eintritt in eine bestimmte Klasse der öffentlichen höheren Lehranstalten zu- zusprechen. in dein hervorragenden Film- Schauspiel In 5 Akten „Das Haus der Unschuld“ Börfenktnl«. Frankfurt Berttu Aben^- Schluß- Schluß- Schluß- Kur- Kur- Kurs trag der Boftrls'txnckasse und einem Zuschuß der VolrSbanf der Reinertrag der Wohl tätig Lei tsvor- stellvng der Turnge'ells<6ast sowie einige irvate Zuwendungen, so daß hierfür mehr als 60CKj Mk. nrr Verfügung stes)en — Das lL^rgeüniS des Kirchen So, rze ries, das die deuLsch-chrisU i lM VolkB- flemernfdxrft küi'z'ich 'veranstalteie, ergab ernen Reinertrag von 392 Mark zaun Besten der Zklem- tmderschule. Turnen, Spiel und Sporr. Reit- und Fahr-Wettbewerb. Der bisher unter dem Namen „Gießener R e i t e r v e r e i n" bekannte Club ist dem Neichsverband für Zucht und Prüfung deutschen Halbbluts als korporatives Mitglied beigetreten und hat schon seit Jahresfrist seine, eifrigen Arbeiten im Nahmen der ihm gesetzt ten Ausgaben wieder ausgenommen. Bereits im vorigen Sommer nahmen einige Mitglieder mit Erfolg an verschiedenen Wettbewerb den gelegentlich des vom Wetterauer Reiter-- verein in Friedberg veranstalteten Reit- und Diene (Eingänge tn Bettdecken= einbettig und jmeibettig, in Tüll und c°rbsulll Neue billige Preise. 57^ bo. Büdin gen, 21. Mai. Aus dem Ertrag der Nvtspende für Innere Mis sio n, die dn letzten Winter erhoben wurde, sind dem Ma- Lhilden-Hospitale 13 200 Mk. -u gewesen worden. Im fltei e Büdin«n wurden jirr Notspende insgesamt 12000 Mk. bei gesteuert. Tie Sum me, oie dem Mothilden^Hospital yigrteilt wurde, wird ebenso w.'e das ojn * *"* * Verlangen Sie überall Pilo-Extra 5717», (friedensmäßig hergestellt). Shus 21.5. 99,70 80,50 76,75 71,- 180,- 304, - 253.12 219,- 185.- 169,- 165,- 149,- 432,50 309,75 320,25 460,- 289,50 287,- 715,- 520,50 433,- 293,- 443,- 562,- 192,25 580,- 232,- 7425 399,- Rentenpapieren, die nach der starten Aufwärts bewegioig der letzten Tage ihren stinssland tast durchweg ermäßigien, beispielsnxi'e bei ten alten Reiä>s° und preußischen Anleihen bis ziu 1 Prvz. Tagegen fand bei steigenden Kursen ein größeres Geschäft in ungariscl)en Rentenvapieren statt. Ausnahmen von der unlustigen Gesamtl^altung machten Moni;, die bei großen Umsätzen über lö Pro- stiegen. Fest waren auch Lo.hriiiger Lütte und Nombacher, wogegen Kaliaktien und 9'11X111 mrtoll ungefähr 10 Prvz. verloren. Am Tevijenmartt waren die Umsätze bet wenig veränderten Kurien wenig erheblich. Dietzen, Rodberg 1 Schütz (Hessen) 22. Mai 1921. 1075,601077,65 1074,85 813,35----- ----- 59,44 522,95 524,05 517,45 • Berkin, 21. Mar. Nach einer Meldung aull Halle ist gantz Mitteldeutschland und , Thüringen von schweren Gewittern mit Dagclschlag he.mgesucht worden Ter größte Teil der Geunrst- unb Obsternte ist vernichtet. DaS Gewitter hat auch größere Telephon- unb Telegraphmslörungen hervorgeruxm. In Hopfgarten bei Weanar fhth pari Größe Gehöfte durch Äitzschlag eingeäsLl^rt worden. * M a i n F, 21. Mai, (Wolfs/ Nachdem zwei an dem Totschlag des Weingutsbe« sitzerS Winter m Oppenheim Beteiligte hier aus ein^m FrachtschM, das yur Abfalnt nach Lolland bereit lag, verhaftet wurden, sind nun sämtliche fünf Täler seswenommen wurden. * *®logau, 20. Mai. (Wolft.) Gegen I Uhr mittag- ereignete sich in der Munitionsfabrik des nahe Glogau gelegenen Dorfes K l a u t s ch eine - . - — ---------— ,-r—v —>,t Phönir-Bergb »Abt . sJteaIi)ahön»nngung bet leicht nachrebenden Kursen I Bad. Anilin- il Soda utenuog. Trcs gilt besonders den hämischen Höchster Farbwerk«. " " ' ' " ‘ Tlektr. A. E. B..... _ _Ltilgen geivährie unverzinsliclL Darlehen von 10000 Mk. dLuremburger sch-väck^r. IValtiveite waren rückgwigig. Oberschlesische Werte lagen jcl-wach. Elektrowerte bchaupt^teu ilnen stiirSsländ. Ttsch- Ueberfec gingen etwas zurück. McLilaner ceniad>- lässigt. Teutsche Anleihen schwäcksten sich ab. Unter den Industriewerten, die sehr still 'lagen, gaben Adler Kleyer 4 Proz. nach Zellstoft Wckdhot letch gebessert. Anilinwerte behauvtet, im Verlaufe aber abgeschwächt. Scheideanstalt hatten etwas regeren Dertehr. Mangels teglicher Anregung zeigten sich auch im Verlaus nur geringe Kiirs- befierungcn. Montanpapiere blieben sclxwach Ter Ertcheitsmarlt ließ gut bel)auptete Tendenz erkennen. Pnvatdisbont 3s/< Proz. Frankfurt a. M., 23. Mai. vrrlinrr Dkvitenmartt. (In einem Teil der Auslage wiederholt^ Dir Konferenz des Obersten Rates in Boulogne. London, 21. Mai. .ÄTB.) Tee interalliierte Zusammenkunft wrrb Mrtw nächster Woche in Boulogne stattsrnden. Lhuv» chill wirb Lloyd George wahrscheriilich b» gleiten. Italien, Japan unb Amerikr werden ebenfalls am *ber Avnserenz bertreten fein. Der Widerstand gegen den Anschlutzgedankea in Oesterreich. Wien, 21. Mai. (WB.) Wie d« Politische Korrespondenz erfährt, unternahm heute der ru< manische Gesandte Cantacucene bet Bundeskanzler Ti. Ma y r einen 6rijri:t wegen der Anschluh'.'ewegung. Ter Ge'andte b achte dem Bundeskanzler naniend seiner Regierung zur Kenntnis, Rumänien könnte der Bewe^ aung nicht gleichgültig gegenüber- stehen, da es an ber AulreckÄerbaltung der Unabhängig feü Oesterreichs in Sinne des Friedens vertragt von St. Germain größtes Intereste habe. Ter französische Ge sch ä 11 s t r ä ger Maugras besuchte den Bundeskai'zler, um etrv» gehende In formatieren über die Borgrnge m 3il>» bürg einzüholen. Dir Millionenschrrbungen der italienische» Militärmission in Wien. B e r l i n, 21. Mai. iPriv.-Tclrgr.) Nach den Nachrichten italienischer Blätter, daß in Florenz der italienische.General Segre mit 13 Offizieren der Wiener italienischen Mil-- tärmission wegen LebenSmittelschiebungrn verhaftet worden ist, melden die Blätter auS Wien, daß eine Inspizierung der Lebensmü- telmagazine der italienischen Mission in Wien einManko von vielen Millionen Lire ergeben hat. Reis, Zwieback und Makkaroni, welche für die Wiener italienische Kolonie und für humanitäre Anstalten bestimmt waren, finbi von den italienischen Offizieren zu Wucherpreisen in den Handel gebracht worden. Weiter werden den Offizieren noch Balutaschi> d?s Scktgfsaales und übermaltig» den BcMnten, die glücklicherweise nicht verletzt wurden, entrissen ihnen die Schlüssel und öffneten die Türen der Zellen. Sie drängten dann weiter vor, bis sie von Sipobcamten mit Feuer empfangen wurden. Verletzt wurde niemand, und die gtube . konnte nricbcrbergefleUt werden. (Segen die Rädelsführer wurden die strengsten; maßregeln ergriffen. Keiner der Gefangenen ist . . 100 Mr. . . 100 L. nxxTttgt Tx vlosion. Einige Hundert Minen sollen in die Luft geflogen sein. Wegen andauernder weiterer Explosionen war eS bis heute abend unmöglich, die Unglücksstätte zu erreichen. Bisher wurden sieben Verletzte geborgen, von denen drei schwer verletzt sind. Die Feuerwehren von Gloaau und den benachbarten Ortschaften sind mit den Rettungsarbciten beschästigt. * Eigenartige Vergiftung Don Weidevieh. In eigenartiger Weise ist in Leichlingen und in den anderen Gemeinden des Kreises Solingen Weidervh Vergifter morden. Tas Rindvieh wurde von einer Flieg en- art in den heißen trockenen Tagen der letzten Woche durch Stiche verletzt und vergiftet. Eine Anzahl Tiere, die nicht sofort geschlachtet wurden, sind verendet. Ctimmunr. Denken. Tätigkeit sowie jede ~ Beweuuna des Körpers sind abhäuffis: vom Gehirn. Mattigkeit, Niederueschla^enhoit, Er- Khöpfuna. Nervenschwäche und allxemeine Körperschwäche sind Zeichen mangelnder Nervenkraft- Wollen Sie sich munter fühlen, mit klarem Kopf und kräftigem Gedächtnis, wollen Sie Arbeit und körperliche Strapazen leichter ertragen, so nehmen Sie Kola-Dultz es bringt Lebenslust und Tatkraft, die Erfolg und Glück verheißen. Nehmen Sie Kola-üults eine Zeitlang täglich, es wird Ihre Nerven erfrischen, Unlust wird verschwinden und unter seinem Einfluß werden »le von Unternehmungslust erfüllt sein. Verlangen Sie Kola-Dultz umsonst! Jettt biete ich Ihnen eine Gelegenheit Ihre Nerven kraft zu beleben. Schreiben Sie mir eine Post karte mit Ihrer genauen Adresse, und ich sende Ihnen sofort umsonst nnd portofrei eine Probe Kola-Dulte, groß genug, um Ihnen gutzutun und nm Sie In dlo Lage zu versetzen, seine wundervolle Kraft au würdigen. Wenn es Ihnen gefällt, können Sie durch jede Apotheke mehr beziehen. Schreiben Sie aber wegen der Gratiiprobe sofort, ehe Sie es vergessen, direkt an E. Schwarz, pijv Apotheke. Berlin A. 564, Friedrichstraße ms Kola-I>ulti ist In allen Apoth- kon zu haben, insbesondere in Gießen in der Niederlage: Engel Apotheke, Am Markt 5867D bi flrohen u. kleinen ®e» Jdnbeii nn Wine gibt ab Rudel, Gastwirt Datum: 5 e/e Dtsch. Mnegsant. 4 •/, Disch. Reichsanl. 3*/e Dtsch. Beichsanl. 4 •/, Preuh Monfols Darmflädter Sank . Deutsche Bank . . . Disconlo-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Treditbank. H..Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch.Gutzstahiwerk . D.'Luxew.b. Bergw.. Gelsenkirch. Bergw. . harpener Bergbau . Oberschles. Lisenb.-B. Oberschles. 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Freitag, 27.: Die Journalisten SamStag, 28.: RvsmeiÄ- holm. Sonntag, 29., vorm. 11 UTjr: Vorstellung der frtoitfirlcr Sckzauspie.'schule. Lll^nds 6^/, Uhr: Dir Berschckirmig des JieSllo Genua. Dienstag, 31.: Cäiar und Clvopatva. ÄlLttwoch, 1. Juni: Sophokles Antigone. Dermifcfcfo* Ausbruchsversuche aus dem Görlitzer Zuchthaus. 23.5. Schweizer Franken Alzey, 21. Mai. (WTB- Ent bet Bech- teldsheim abaestürztes sranzösrichet Flugzeug wurde stark lvschädigt, währmch Dte beiden Insassen mit leichteren Verletzungen davow- kamen. Neue Fernfprechleitungen. Berlin, 20. Mai. (Wolff.) Im Saufe dieses Jahres werden verschiedene großet Fernsprechleitungen heriestellt roer* den, um den Verkehr zwischen Berlin und den anderen großen deutschen Städten sowie zwischen den letzteren untereinander zu erleichtern und zu beschleunigen. So werden neue Leitungen legt werden von Berlin nach München, Regensburg, Freiburg, Stolp, Chemnitz, Mainz. Erfurt, Karlsruhe, desgleichen von Mannheim nach Essen, von Knln nach Frankfurt a. M., von Frankfurt a. M. nach Lörrach. Außerdem sollen neue Verbindnnaen mit ber Ferner. Reinhold Schänzel und Conradi Veldt in dem gewaltigen Filmschauspiel in 5 Akten „Wahnsinn“ Statt Marten! Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Otto Kalbfleisch und Frau (Büffel geb. Schmidt Für das W in allen Größen zu mäßigen Preisen? l$ade-ll oaen Bad e- Handtücher Usdemäntel-atoff Bade-Iiauben Bade-Anzüge