tt. 69 ' •itfrcntr leitlerr « Hf t)ire»tagebfi lagt ,Spart'Ue|d)tae et» rtptuU tsalich, aab*r uu Jdertaq» Tretiti^e Brief!»ff le ''eh 6 - eieschlietzlich eiqfrfoba, di, P ift br)egen Mark 5.75 Üchli-tzNch Sefttagtih. 1 t -r Riprtd). JlnfoUfle: ä ; bit5*riftUitunq 112; |b vracker ei, Verlag l at «Ächaffft-lle 51. ■ I4)rift f6r DrahNiach. »Ire: Stnelatr Po|1d>ffffono: irtefferl a. M. litte. Erstes Blatt UL Jahrgang Mittwoch, 23. März |92| GiehenerAnzeiger Seneral-Anzeiger für Oberhessen t>ni< int Verla«Brlh!'|d>t UiIi.Guch. nnb Steinöruderei R. fang». sgrlftleltnie, AtfihäftshtBe nnt »reArtl: $d|alttraf)e 7. eaatz« wi la>«laea f*r bie Ieqrenu**rr btt j*m Vach» itog r- rbrihleitfr »■«. eefl »eraatmarlNch flr Tofitili »ug »pfh; fsr ben tbrtqee Teil: Dt. »einbolb 3 ! vom Lvhn Äiid) fönnen t* FV die grfbltrtxn lungtn gdririd fein ohne Börficgen figen strei '«t der x> bm U'n?. x wären somit nur bee Rein«: nähme.« ml»-:-’ Seen. Emcn htrsen Senne.f ..nach vT.^ui von . . Mk. lli'.terhcklttmgskoneii" m?fle man bee macheri. Nicht aagugssL-nz fetb dre fcofkni Vrbmntn besticht für afte Personen, die im St> fciferiabr 1920 ein (Hitfcatmcn ton metrr als ;tei bersch 1 fflßOOO Ms gehabt haben Bei Steuerrflidtfiacrt, **• (tu vom fimmtentibrr abrorirlenbe-. $?titfdvh*« angnarminnt haben, ist das Ergebnis dieses »it ainfommtnfttnertrflärnngen 6« i(mürlid)tnpcrfo:.tRfür6kDeranlagting für dar Ncchnungrjahr «920. Äom Finanzamt Gießen tmrb uns gc- . trieben: Tie endgültige Veranlagung d*r Üuiftnnmav rwr für das tRodinunfpiatn l'.«Ä0 barn noch ee Timfrfübmng Sontra lieber für diesen Zeit- iT’ rtnr Steurrfdrefciing erMflte, ist wiche als ■jty vockäuftge anm >ebcn Runm hr hoben die Amm^Arnrrr tue Öffeiit- ckfen »uffotbrantgn« erfassen, nach teicn die rttueterflärungen bis Ende tes Monats März »- Is rtnxunidjm sind Auf Wnmb dieser Er- ^lamgen wirb bv aibgülti.e 4WTan(ao.mq sich 'ifvmrn und an Anschluß tivam icbem Steuer« >1 ckuiien der Betrag 'einer Steuerschuld für »O mit dem 81 März 1921 endende 9iednntn ?- ttr befnmtfgegeben werden Aus tiefe Steuer* r xlb lom : en die BetrLae |ur Anrechnung, die rr-iii gezahlt wurden Erne Wdr Sforau -iib*- Vitf Tomi erfolgt sein, einmal auf Gnmd eines tf häufigen Steuerbescheids, sodann aber auch Tie Verpflichtung zur Einreichung einer etturrrrfUiruna auf Grund der öftmJilen Auf- kitflrbnib Naci) euirm soeben ernuonmge^ien arrrtlichen Mrt ftnb infolge der vom :ürui>Btaa beschlossenen l.chnsteuer alle bider Lohnsteuer unlerlkgötben i t3rm Wer nm z B. m flambrfnabr 1920 15000 Mk. Irbn oder Gehalt be»jg und aufeitym wesentliche < f^-nrücnabma« hatte nxe Amsv«. Miete, Pacht, kah Grteflung von Unterrijit ui'ro., der ist zur 5. gäbe der Erklärung verpflichtet ^ür alle übrigen Staierpslichtigen besteht die k lcht yur Abgabe der Steuererklärung nur dann, brm im Einzelsakl eine besondere Aufsordernng nrr Mnanzamt bi-nix erg.h: und der Pflichtige t ffalmbmahr 1920 nn Einkommen non mehr Ql» 3000 Mk. hatte Bleibt dieses unter 5*tro|r. dann genügt im Falle der Aufforderung ex em fache Mitteilung über die tzöhe deeselben. Ter freiwilligen Einrriclmng einer Steuer-« rfljnmg steht, soweit nicht eine solche aut ör.mb br öifentlichen Aufforderung abzugeben ist, nicht) ^etfcacn. '?ll!»nums rstand und feine A .-ehöirgen Alle le-tcrm in Au sicht fiebentN.ni Aend rungen h er (Aufübmi. verbietet der Raum. Cbne Rücksicht ■d bie im einzelnen mu B nnrmtbe i noch n dx Iflnmten Aenderungen ist die Erklärung nach txn hejrtü geltenden Bestimmungen ai zu assen 29ciwen nxr u s nunmehr dem r.-ientti-brn krhnul zu. ter, das w voransgesch baraui b-schränk! werden, Iti Wichti gste tterma? tu ’.wntf.xdr , l'C on.e s t~» tecii, als ba dessen Ausfüllung Zwn et berrf±cn ■ ■So wie das Ed'kommen au» den verschiedenen iCutlen md ergi bt, di in dem Vordruck au*nn- ber Instancoetzung, b h Ausgaben für vM»ernte Vcrlesierungai Sobanr gehönm weiter unter Ziffer I b*e Einnahme.i ein Ib trrmietc ;’,unmrr.e mutui-■> und Untraxxtx An büfai Ei malm*n ist ab* ziehbar der Tal der Miete nrr Pacht, nvldyr an beit Vcrm e:er ctex ZeDulirr z i e t üb:e*i «st, soweit er au» du totilcroriir.irtrteit Jintirer ur». entfallt. Ma« >.«hme aiuh vier g eich c sag vor Wer ein auShalrunqsvorstand gleidr-eitij mit seinem eigenen Einkommen zu deklarieren und auch von ihm *u versteuern. II. Einkommen auS Gewerbebetrieb. Ter unter Ziffer 1 ersi eimmbe Grsckiä itsgrwinn — man stelle auch hier den Nettogewinn ein — ist woht in txm weitaus meisten Fallen auf Grund von Duchabschlüsfen ermittelt. Vielfach lassen die Gewerbetreibenden sämtliche St u.xn über Unkosten laufen Sie sind in Nv' geHal!en, diese mit Ausnahme der hier abzugssähigen Gewerbesteuern und Umfabfieuern, sowie unter Umständen m Betracht komiGmde Grundsteuern, soweit letztere nicht unter I berücksichttcN sind, dem sestqestel'.ten Einkommen wieder zuzuseyen, was auch bezüglich Int etwa unter Unkosten verbuchten Entnahmen für den £xu«»ha!t zu geschehen hat Siegt Mir Zeit ein Abfchlust noch nicht vor, dann ist das Ergei'nis im Dege Int Schätzung $u ermitteln In diesem Falle wird ein vorläufiger Bescheid erteilt und die Veranlagung berichtigt, sobald der Abschluß oorlt gt. Insoweit das Einkommen durch gänUidK« Fehlen ber Buchführung ron dem Steuerphiditigen gefdVitÜ ist, bat er gleichfalls Angaben ?u machen, auf Grund welcher Unterlagen diese Schätzung erfolgte. Einkommen aus aus^ndisckiem O roerbebetr.eb unterliegt im Deutschen Reich der Besteuerung. (Schluh folgt) Der Sieg In Gderschlefien. Berlin, 22 Mir, sPnv-Tel.) T< B'.Ster reiäftentjcben die von der interalliierten .Qommtffion in Cpvcln'ieftgr :eilten AhstimmungsLiffern. la a1) rid ab;.- geben inorben für zeur^la b 71 0», für Polen ■171 10b Stimmen. Tie 2Lu> i tnnig von oen beutf'terle t> gegol-enen Zokilei it al o nur ganz gerntg. Auch nach der Stotinik der t:uenta:ionilen stommiffio.i baLoi Beutlien (stadt und Sait immer noch eine deutsch- Mcch.-ieit, ®ra6-Strvhb eine geringe polni che Mechrchrft Eine Ansprache des Miitifters Tr. Limo is. Berlin. 22 März lWolff. Auf dein Schlesischen Bahnhof trat ein Zug Oberf4leiier ein. die von der Abstimmung -n Ickkeheten. Eine Muslkkapelle spielte beim ttinlauim des Zuges „Lobe den f« -n zie Schiachi ist g iu lagen Cber'tie ißt hat ich für Teutfd'Ianb nnidut-ben und Ihr bürt euch agen. Ihr hobt tre Seb acht yirinnen b l en Ter tank dafür sei Euch gesagt tyreilid) auch Verluste sind eingetrien. Verluste durch unerhörten polnischen Terror, der wäd end der^ letzten Boche in Oberschlci'ien wütete Aber drr Sirg ist unser, und nie grost der Sieg ist, ba* können wir so rech» erkennen, wenn wr bänit. wr un ere C* c g- ner diese Abstimmung aufkren, wieerfchreckt und wi e bestürzt sie sind darüber, baß die oberfd-leivcbe Bevölkerung fiA in so arover Medrh it für das deutsche Vaterland ausgesprochen bat Für Re hrndelte es 'ich darum etnen Ofrynb zu finden nir Cberfdlrfini vom Reil», zu reisten. Ader bte Bevölkerung Cberfd L irnc und Ihr habt in diesen Tagni Zeurni abgrLgt ’ür 6u e: Dillen : Cbrri* !Him of! idit arg -l stn n» eben icrr. Reiche. Lbersch enen soll und n ur beim Reiche He - ben. t'tcbe. be-.mattrrue Obers le irr! Euch gilt unser Tank für diese (Fntideibu-'g Euch und manchen anderen Er gilt all den Organ san 'nen d e sich in dm Dienst brr deutschen Sache stellen, an ibrrr Spitze brr Deutsche Sdvmbunb Ich nenne dir Ramm nicht alle ich nxl nur b:rui»ügen. die Angestellten und dir BeHüL«n der : anüalten. di Ei endabn und Tdrgrcx^e b amten, di.- Tag und ?sacb: auf dnr Pocsten roirrn T " T auch dm Frauen. ?te den Spelle und Trank brachten, m L ui stör e t auf iär< ' Dege Ihnen allen auch names der Rei chcregieru"^ un'eren der-1 übst en Tor* Mü beionber m Sanft und mu be> u>ers warmem Empmnda: ki leite Itvrie^igen Cbeddieie: gebabe v rt ihrer itW ;urücklüehcn und die ric. eicht a.cch serr-er -o-ä Gefahren und mandyn Bol>rotzun4lL ausgestyr find Mögen ftr alle mit uns den AM hoch halten und bai xxr> hoch tragen n bmi fer> und mit franb, dem Land von Lieb tue Leden. Ion britfdx i Vater land Tie Musik spielte das B.'stelied: .^Ich hab midi ergebet", da- olle Anweenle i b*g ist en ::it- fangen Vertreter der Zweigstelle Brnubmburg txx5 deutschen Sctiutzverbandes und t ir nereinighm verband: detmt:treuer Cberfdjle irr tieseci bic benlfirrenben ebenfalls öülljinmei Sie b.ackuon Sx^.xrjfe auf ba> Vrteiüand aus und die Munk spielte dazu ..Tcutidüntb Tr.'.ndlnnb über alle)", a le fangen m t Ein Cbrndir ier lief; d n Reicl* müiifier Tr. Simons t??O(K) beubdie Stimnnm fi I ■ i mir 460000 iVlnisthe Stinrnun Tie'ceu'irtr Me!»rleU beträgt über eine Virr:e. Mllli n Tie fix ma: üt gesichett! Stehu* Macht brr Welt darf es wrgen, gegen den klar aiiöqrimxxüencit Wi len der üb r- nargrnbeii Mehrheit bieseü Laich au» dem Jahr« bunbrrte allen Zu >amnnm Kang,' mü Dentscküai d *n löten Ttr St-ig ist unser! 'jLbcr audi wr empfingen Wunden Tie Äretfc Tarnomi >, Plest und Rodnik stimmten überwiegend vv kni sch Tarin liegt eine Gefadr Ihr Amber von Tari^wz. Plest unb Rplmik' soll der Oberste Rat aus Eurer Abstimmung entnrhn.e.i, dast Zhr Euch von uns trauten nHIt? Ihr gabt polninoe Stimmtetlcl ab. ober nrnfmenrelyr, um das Band *u *ert ri ,ci, tnridy'ö Euch mit ^i ober- toefifAen Brüdem vervuuch Oberschte um ist eit einiges, unteilbares Ganzes Es lebe dos einzige, unteilbare Oberfdiciitn! Tiefe alten Forderungen erheben wir fetzt au's neue. vor den Augen brr 9? Minderheit gesduivt irät mutz gegen iede ZuTückfetzung Dir Tcs-c:i unsere polnischen Brude. ber*.ütft unb mit tiefster Aimn'cttg- ke-t ein, mt-s die >>rnde zu reichen unb mir uns zusammenzuarbeiten an ten Siele a lau desfen, was 5krieg imb Ab^immimgskempff verwüstet«'. Wir wollen iwamnien eine Republik Cterfrblefien als freien Bundesstaat i'mGe , ügedeS Deutsche n Reiche < er ir?»» tr*. Wir ipol’.ri zusammen eine gerecht Lank- verteüu g durdifübr en die D^chnur gSnot briet* tigen imb dre fr* ale Fürzonge auSvauen Ter B mderkamp' 'ist iu Ende Di' twn_br:i bart<('m Pan ei «Kmrfertr Amriette i t gritdiert Reid'en wir uns als freie Männer die Sxt’ b pi Ärb'i'her, fiudtbrniflflder Arb-it jum Segen ber t>nr*at Gott schütze b05 einige und umal.-are Obersckües.en. Ein polnischer ?lufftand. Berlin 21 März Ueberei*;r:immenb melden die Blätter ou-3 MattoroiB, hon in fern Gebier östlich und füdtich der $ta>t der po'ni'chr Terror unumidjrä".rt herdebt T*:r iwerall.irrten Be'ö dm neraim ben Deut chen j-hnt nnr5a-nrn schütz. Auch die Abstimmun'Srolizri Der a t vollstLnhig Bewaffnete polnische Abteilungen m t voller militäri -ber Auslotung Derrrr’en gestern die Grenzt und babm ein Anzabl von Otreni orten besetzt Die O'rrcha ten Birk.m- thoi. Schovp Nitz Zanow unb Ri'i chchacht sind völlig in ihrer i'fer>alt Tv deufche Einwohner^ fra t i.ächtet nadi jtrtttormtz wo sich beim dorischen 'flrbiHirtommuar berrtfl über 1000, »um Teil übel joig richtete deutsche Flüchtlinge gemottet biben. Zn anrrrrn <* er.yren so in d hm ow und Boingoir i-ub L a 11 e r so l da t e n. ri- al.' Ab- st.mmun.gH -rrchngte brr ein tarnen, retzt plötzlich in Dollot* : ow. tz und vernichteten das gesamte ®tm- matmal. Ka11owiv. 22 März 8TB Die Geywb östlicv unb iudöst uf> von tax.rm:. br'onher» rie CTT£hahcn Fonow, Gleichen«!) Dist Aschas' RoS>rm. Schoppimtz unb andere mu'fen von irtr-rniem polnischen Terror bn-TrL’t*'! $ '.bar^eitr flüchtige Teutstd au* i-nrr Gr" > r reffen dauernd in -attowrtz ein Dar fletfe •: kommisfanar stellt nähere örmttleiungcn an Dem Ärr;:!r>rtrol!tin ist Meldung erstatte- 2er Standpunkt der Pariser Gönner. Parts, 23 März. (Solff. Die Pariser Lbendpressk vertritt im ellqemeinen die Ansicht, daß in Berlin heule über das Ergebnis der Volksabstimmung i s Oderschlesien nicht mehr die sileick»Be» geisternng wie gestern herrscht Man stecke zurück Rach der .Liderts spreche inan ntdü mehr von t>3 Prozent deutscher Mehrheit ianbern nur noch von einer Mehrlteit vv» »7 Prozent. Allgemein vertritt bie Press« bei: Standpunkt, dost die Austeilung von Sverschlissen nach dem Friedensverlrag möglich fei. unb daß eine andere Entscheidung gar nicht getroffen werden könne Der „XcnuRV sagt, der Vertrag sehe tveise voraus, daß Cberfd)leften nach der volksod-i ftimmung geteilt werden solle Englische Presseielmmen. London 22 Mörz Wolft 3'« brm (fr- grbn e dr Volks«bniminnng inO.crfdb'.e t n h:eibß bi« ..time#': Die Abstimmung habe e.ne allgemeine Mehrheit zugunsten be# FestdallenZ an Deutschland ergeben Da» Batt weist barau* bin, dast sogar bir «jfegenvorschläge die ber :Heid>t« Minister Tr Simons auf brr Lonbiner stonseren- imtfrbrntctc. vorn verbleiben Cl« schlesiens lei n Tnititbcn Reiche abhängig gemacht feint Jetzt, nachdem bir '.Ibstiiiiinung rorüber fei. werbe anerkannt. hab eine Teilung brr Bergwnkspromns iinvermriNtd) fei. nicht nur infolge der Abstimmung. wnbrrn auch im Lnnbtick aut dir allge nrne winfchaftlikhe Lage in Europa Die tkomml'iion müre br’rirbigenbe Grenzen finden und erwägen, ob bir neue Grenze sofort in fl*raft treten soll ober erft nach einer Reibe von Fahren Der Sonb-rtcndrtedtnt'.er ber „Times" in Beutben meldet, die polnischen Vertoner txr- fud.kn keineSwe^,» tdve Enttäuschung ülvr die uoben deutschen Mehrheiten zu verbergen Sie fchrirlxm bie« ber grosten Zahl der iuirreiftm Stimmlx rrditigtrn zu fforfontt) bafe ledoch seiner Befr'.evigung über das ÄHttmmunffierntbnii Anebruck gcgebim Er habe dem „Time»"^feiid)t- erftottrr versichert, die Polen hätten in neun füb» östlichen Bejirken. al« Block iwammengra&t. in 65 Prozent tk*r Gemein den gewonnen und Pofe« müsse daher ein sehr wichtiges Stück brr ProostiH erhalten Ter ..Daily Thronicle"" fdptibt: Tie Zahlen brr obcrfdMefildm Abstimmung würden dem Obersten Rat wahrsckznUuh beträchtliche Sdimrrigfriten verursachen Fn brm gesonNr" ('fe- birtr betrage bir Mehrheit brr beutfam Stimmen 253 000 Da tebotb bir Zahl ber zugemszenStimm- berrd)!;gtot, von kenen tne nmfirn überhaupt feine wirklichen Beziehungen zu Cberfdirftai hätten, ---tragen soll. Je fei bir beut'dr Mehrheit bntrr t>T anfdf igen Beoölferung nich! gtvft Wmn dir Stimmen ber Anfäsfigen in ben ein ^nen Ab- fi mrmmflobeürfrn für sich gvvähll hätten, so er- 'chnne es möglich bah alle öitiid) gdraenrn Landesteile eme Mehrheit zu Gunsten Polen« auf- weifen würden Es würde btt Ausgabe des Cberften Rates sehr erschweren, bah b» bra Bezirke, btt polnisch stimmten, nicht symetrisch »uem-mbeH unb zu brr polnischen Grerrzr ober zu den vaupfe Mitlelpunklen. bie beulid) stimmten, liegen. — • Oesterreich» Freude über den Oie» in Oberschlesten. Dien, 22. März (Wolff.) Die Freude über den deutschen Abstimmungs- sieg kommt in der Presse Wiens unb ber Länder Deutsch-Oesterreichs sortaeseht in un- eingeschrätiktester Weise zum Ausdruck Zn spaltenlangen Meldungen berichten die Blätter an erster Stelle Uder die Einzelheiten der Abstimmung In zahlreichen Artikeln mit dem Leitmotiv: „Das ungeteilte O bersch l e s i e n mußdeutschbleiben?" nrür- bificn sie das weltgeschichtliche Erclanis. Die „Reue Freie Presse" schreibt: „tienn sich der Oberste Rat den Gefühlen de« Skechles und der Billigkeit" nicht verschließt unb wenn er ben Willen bet BevSlkerunq nicht mißachtet, bann muß er die Zugehörigkeit Ober- schlesiens zu Deutschland anerkennen Der 0 schlefien zu deuteln versuchten Sie haben bei der fcarntner Abstimmung den Volksentscheid. brr nicht so überwältigend war, strikte ini.egehalten Sie werden auch bad Selbst- bc'i mmungSrecht der Oberschlesier achten müssen — In der „Arbeiterzeitung" heißt es Es wäre die schmählichste Beugung be» offenkundig gewordenen BolkSwillenS unb überdies eine ökonomische Torheit von solgen- schi.erstem Verhängnis, wenn die Entente eS .«gen sollte, die Gebiete zu zerreißen. — T^r- „Deutsche vallsblatt^" schreibt: Eia tnniqc» Dank gebet steial heute aus allen deutschen Herzen zum L>imrnel Wir freuen unS, daß dieses Land Deutfchland treu geblieben ist Die Abstimmung ist nicht mir eine Option für Deutschland, fonbetn eine ~^rion für die Arbeit, an bet allein die Dell genesen kann. — Die „Deutsche Tageszeitung" schreibt: Denn ber GruTÜrfatz des Sellfwestimmungstechtes, bet für Ü bersch leiten als mtfcheiber2) angesprochen tourt«e, nicht völlig mit Füßen getreten ‘mtb, bann ?ann eS über ben Spruch des Obersten Rates' teuren Zweifel geben. — Das „Wiener Journal" sagt: Der Sieg in Oberschlesien sollte auch von den Ententemächten, einschließlich Frankreichs, begrüßt werden. Denn dieser Sieg sichert der Entente weit mehr als alle Strasaktionen eine Reparation durch Deutschland, wenigstens soweit als diese nicht die unverhüllte Absicht haben, Deutschlands Wirtschaftsleben unter alten Umständen zu vernichten. Aber auch "Voten fkit keinen (Vrunb, mit dem Resultat der Abstimmung dauernd zu grollen, denn es wäre gar nicht imstande, einen so fetten Bissen wie Ober- schlesien zu verdauen. Alle historische Erfahrung läßt es ausgeschlossen erscheinen, daß Polen selbst bei den besten Absichten in die Lage kommen würde, den unter deutscher Herrschaft erlangten Wohlstand auch nur zu erhalten. Diese den Polen gewiß reicht unbekannten Motive des deutschen Sieges sollten sie selbst belehren, daß der Abfall Oberschlisiens an Polen weniger ein Glück denm ein Unglück wäre. Acußerungei der «ngarischen Presse. Budapest. 22 März Tie ungarische fresse begrüßt lebhaft das Ergebnis der ober* schlesischen Abstimmung Ter ..Bester Lloyd yrfyrcT.bt: Tas oberschlesische Beispiel beweist, daß das St-aatSgriühl ein stärkerer Tfaftor ist als die Stammeszugehörigkeit. Jetzt werde bie Entente das M Ungarns Unglück im Triononvertrag begangene Unrecht emsehen müssen. TaS „NeuePefterJournal" sagt: Seit Neben Jahrhunderten ist Oberschlesien deutsches Gebiet mck mit d.n^ übrigen Deutschland aufs engste trrfidiöft. Die tri-frfic Arbeit machte Oberschlesien nicht nur wirtschaftlich sondern auch kulturell zu einem Teile Deutschlands. Durch das Ergebnis der Abstimmung kommt die Entente in die Lage, ben in London abgerissenen Faden wieder anAuknüpsen. Die Neqelunq bes Warenverkehr; zwischen dem besetzten und unbesetzten Gebiet. Satellit, 22. MSr,. MTB.) Der 'BoltSwirtschaftsausschuß des Reichstags nahm heute einstimmig die Verordnung betr. Regelung des Warenverkehrs zwischen dem unbesetzten und besetzten Gebiet, die bereits heute mittag die Zustinv- mung des Reichsrates gefunden hat, an. Rach 8 1 dec Verordnung wird der Reichskommissar für die Aus- und Einfuhrbewilligung ermächtigt, für den Warenverkehr von und nach den Gebieten, in denen er die Anwendung der deutschen Ein- und Ausfuhrbestimmungen in- fvlge Besetzung für beeinträchtigt hält, Vorschriften zu erlassen. Zur Begründung der Verordnung führte der Regierungsvertreter hx. a. auS: Die Besatzungsbehöwen beabsichtigen, leine Zollgrenze rechts des Rheins ru errichten und die deutschen Ein- und Aus- fuhrbestunmungen für das besetzte Gebiet außer Kraft taten zu lassen. Der Beauftragte des ReichskommissarS für die besetzten Gebiete sei von den BesatzimgSbehörden bereits dahin unterrichtet worden, daß er der interalliierten Rheinlandkommission lunterstehe. Es werde daher die Hauptfrage des Reichskommissars sein zu verhindern, daß notwendige Jn°^ lanvSwaren (über das besetzte Gebiet ab- sirömen nnb daß unerwünschte A uö- laildswaren durch das besetzte Gebiet eindringen. Eine Erweiterung der bestehenden Vorschriften der Außenhandelskontrolle werde sich Nicht vermeiden lassen, insbesondere werde eine deutsche Rheinkontrolle stattfinden lmüssen. Au» dem neu besetzten Gebiet. Berlin, 22. März. (Wolffs Gestern Wurde der Bahnhof Osterfeld bei Ober- Hausen, welcher für die Verbindung zwischen Oberhausen und Essen wichtig ist, durch franAösischeTruppenbe setzt. Die Verhaftung des Bürgermeisters und Polizeiinspektvrs in Walsum ist erfolgt, weil im Besitze des Bürgermeisters sich ein chinesisch^ Dolch bcffunden traben soll. Die beiden Herren wurden nach 2*/,tägiger Haft wieder entlassen. Da» Wiederaufbauproblem. Paris, 22. März. (Wolff.) Die vom UEgemeinen Ardeiterverband (C. G. T.) ein- bemfene Konferenz hat gestern nachmittag ihre Arbeiten fortgesetzt. Zu Begum der Sitzung wurde ein schriftlicher Bericht der C. G. T. verteilt, in dem gesagt wird, welche Lösung manid er Frage des Wiederaufbaues geben wolle, ob Reparationen von Deutschland ober internationale Finanzhilfe. So sei es unerläßlich, einen Wiederaufbauorganismus zu schaffen, dem man alle technischen Hilfsmittri zur Verfügung stellen müsse, um einen bis jetzt noch nicht bestehenden Gesamtplan auszuführen. Jou- haux erklärte im Verlaufe der Debatte, die augenblickliche Lage könne nicht andauern, sowohl national wie international. Man müsse das Wiederaufbaupvoblem wieder in Angriff nehmen, obzwar es schwierig fei. Es handele sich hierbei nicht um ein politisches Problem, sondern um ein Problem auf Leben und Tod. Seit dem Waffenstillstand sei außer von Privatpersonen nicht viel für den Wiederaufbau geschehen. Die geschaffenen Organismen hatten fick» durch ihre Zusammensetzung und ihre Verbindung m, i den politischen Interessen als nid)t fähig erwiesen, eine praktische Lösung herbei- rusühren. Deshalb habe sich der Allgemeine Arbeiter-Verband entschieden, eine Enquete zu veranstalten und hierzu die Hilfe der Geschädigten selbst angerufen. Es hänge nun- niehr von den heute versammelten Personen ab, vb das verwüstete Gebiet wieder zu neuem Leben erweckt werden könne. Der Mgevrdnete Le bas erklärte,-die Wiederaufbaufrage hänge von der Mitarbeit anderer Völker, hauptsächlich aber von der Mithilfe Deutschlands, ab. Schließlich wurde eine Organisationskommission eingesetzt, deren Aufgabe darin besteht, praktische Vorschläge zu machen zu dem Vorschlag Marcell Laurent. Die Kommission besteht aus Vertretern der einzelnen Departements und setzt sich aus 17 Personen zusammen. Am Abend wurde dann einstimmig eine Resolution angenommen. ÜU9 »em Belebt. Die Wühlerei der Kommunisten. Berlin, 23. März. (Wolfs.) Den Blät- tern zufolge hielten die Berliner Kommunisten gestern vier Versammlungen ab, in denen die Lage in Mitteldeutschland besprochen wurde. Es wurde erklärt, im Augenblick sei eine Aktion noch verfrüht. Gegebenenfalls müsse man den mittetdeut- sck)en Arbeitern Solidarität beweisen. Sowohl der „Vorwärts" wie die „Freiheit" verurteilen aufs schärfste die kommunistische Hetze. Rach .einer Meldung der „Roten Fahne" ist es in Eis leb en und Hettstedt gestern zu Zusammenstößen zwischen Schutzpolizei und Aus ständigen gekommen. Im sächsischen Provinziallandtag erklärte Oberpräsident hörsing, den unhaltbaren Zuständen in der Provinz Sachsen müsse ein Ende gemacht werden. Das sei der feste Entschluß der Regierung. Es solle dadurch keine Partei getroffen werden, sondern nur die Elemente, die sich außerhalb des Gesetzes gestellt haben. Berlin, 22. März. (Wolff.) In der Angelegenheit des Anschlages auf die Siegessäule erfahren wir weiter, daß die gestern abend feftgenommenen elf Per- sonen nach den bei ihnen gefundenen Mitgliedskarten und nach ihren eigenen Angaben zum Teil der kommunistischen Arbeiterpartei angehören. Die vorgefundenen Pistolen und Revolver waren sämtlich geladen. Außerdem wurden mehrere schwarze Masken gefunden. Line neue Wendung im Wetzlarer Streif. Wie uns vom Labnarbeitgeberverband mit# geteilt wird, ist bei ihm soeben folgendes Telegramm eingelausen: „Berlin, 40, 22. März, 9 Uhr nachmittags. Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruchs -m Wetzlarer Lohnstreitigkeit abgelehnt; begründeter Bescheid unterwegs. Reichsarbeitsminister 6 C 2361." Wir verweisen gleichzeitig auf eine Anzeige des Lahnarbeitgeberverbanoes in unserem heutigen Blatte. Are» Statt und Land. Gießen, den 23. Mär» 1921. Nordische Gäste. Trotz des milden Sinter 3 zeigten sich in diesem Jahre sehr viele nordische Winter- Vögel. Die auch sonst auftretenden Bergfinken erschienen in großen Schwärmen. Die Ztverg» taucber, die vereinzelt bei uns in Deutschland brüten, wurden durch nordische Zuzügler verstärkt. In den letzten Wochen wurden in vielen Teilen Hessens große Flüge von Seidenschwänzen beobachtet. Dieser etwa drossel- aroße, in Nordeuropa brütende Vogel, dessen Kopf durch eine Federhaube geschmückt «ift, ernährt sich von Beeren. Mit Vorliebe frißt er die Beeren der im Vogelsberg noch häufigen Mistel. So wurden zwischen Münster und Laubach mehrmals große Flüge dieses nordischen Wintergastes festgestellt; die Zutraulichen Vögel ließen sich aus ziemlicher Nähe beobachten und erregten die Aufmerksamkeit der Naturfreunde. Billiges Fleisch. Die Fleischer-Innung Gießen hat mit Rücksicht auf das Anhalten der hohen Viehpreise, um dem kaufenden Publikum den billigen Ankauf von Fleisch zu ermöglichen, prima Rinder-Gefrierflei'ch und prima Schweinegefrierfleisch gekauft, das noch vor den Feiertagen zum Verkauf kommen soll. Es soll sich um prima Ware handeln, die in Bezug auf die Qualität usw. dem frischen Fleisch nicht nachsteht. fpd. Frankfurt a. M., 22. März. Zum ersten Male seit fünf Jahren veröffentlicht die Fleischereinung wieder Höchstpreise für Schweinefleisch. Es sollen kosten das Pfund Schweinefleisch mit 20 Proz. Knochen- beilage 17 Mk., Schnitzel, Frikandeau 25 Mark, Fleischwurst 18 Mk., schmale Blutwurst 16 Mk., hausmack)er Leberwurst, breite Blutwurst, Preßkopf, Gelbwurst 20 Mk., Leberwurst, 2. Sorte, 12 Mk. Wettervoraussage für Donnerstag: Vorwiegend beiter und trocken, nachts kalt, tags warm, wechselnde Winde. Tas über Norddeutschland gezogene Teiltief hat untere Wetterlage nicht beermlußt. Der an der Westküste herrschende tieie Druck wird uns voraussichtlich in den nächsten Tagen ernenWiUe- rungsumschlag bringen. Vcranstaltttnaett. M i ttwoch: Stadtkheater, < Uhr, „Rosmers- Holm". — Cafo Vei(h 7' Uhr, Konzert und Vorstellung der Mcdick-Äeibmger. — Lick-tsn'e theater, wie gestern. * ** Ein Jugendtraum betitelt sich unser neuer Roman, mit dessen Abdruck wir in der nächsten Kummer beginnen. Der Roman zeigt, daß nicht nur eine Verkettung nWbrigcr Umstände die .Verbindung eines süreinander bestimmten Paares verhindern kann, sondern eine allzu sck-crrse gegenseitige Prüfung edler Charaktere. Dem Adel ilrrer Gesinnung bleibt besonders die Heldin des Romans treu, womit sie svch die Sympathie aller Leserinnen erwerben wird. ** Amtliche Personalnachrrchten Auf Anordnung der mexikanischen Regierung bat bet mexikanische BizcUonsul in Pdamz, Bernhard Sauerwern, aufgehöit, seine llonsulariickien Funktionen auszuüben — Ernannt wurde am 18. März der Kreisschulrat bei der Kreisschulkcm Mission Darms.adt Jo eph Lulcy zum Studien rat an der Ludwigs Oberrealschule zu Darmstadt mit Wirkung vom 1. April 1921 an. Ernannt wurde tmt 18. März der Studieurat an oer Real^ schule zu Gernsheim Friedlich Uhl zum Studienrat an der Realschule zu Bad-Nauhctm mit Wirkung vom 1. April 1921 ab. ** Die Todesfälle in Hessen im Jahre 1920 Nach den vorläufigen Ermittlungen ereigne en sich im Jahre 1920 insgesamt 17 973 Todesfälle. Aui'bie ci zelnen AlterSIlasien entfallen: Unter 1 Jahr alt 2916, 1 bis 4 Jahre alt 742, 5 biS 14 Jahre alt 667, 15 bis 29 Jahre alt 1851, 30 biS 59 Jahre alt 4318. 69 bis 69 Jahre alt 2719, und 70 Jahre alt und darüber 4730 Todesfälle. AlS Tob.^ursackni tarnen zur Feststellu g: Angebote/e Leb. ssck.wä.le und Bi> dungsfehler 1006 Fälle, AlterSsMväck-e 2235,5litt> bettficher 58, andere Folgen der Geburt 54, Sckur- lach 44, Maseni und Mrin 81. Diyht!'rie und Srupp 158, Keuchhusten 191. Tno'.uJ 23, übertragbare Tierk-aukheilen 0, Rote 67, andere Wund- mlektionskraiikhi en 18'), Tu.eckulvte ter Lu>- gen 1723, Tu trtnlose anderer Organe 394, akute allgemeine Mi ürtu^erlu o e 76, Lungen ent-1n- dung 1474, Jnsluei:-a 1007, anbere übertragbare venerckche ustv.) Kvankbrten 155, frarfei - Atimmg^organe 792, Kvankb iten t. <> r..r , organe her, uftv.) 2020, 5^-hirnschta' 3 AranÜKitcn de- Nerre u strms 7:0. c - u k Taimiatarrh, Brechdur^ f 11 555 a t< - Ht-H, He ren der Skrbauungi-orgaite 533, Blü y cnt-,unbung 49, fitanlbeiten bet Harn- und fe, ichlechtsaigmie 406, Kre.s 1277, cn.e e .eu oungen 19, Selbstmord 250. M> td u b Tv? loro.e lö li.be > - pet.e le,re g >9, Ve uni ober andere oenxLtiainc Einwirkung 449, a.*<" benannte Dode^iriachen 505 und Dodosunache angegeben 347 Fälle. ** Zahlungen auf oaS Reich- notopfer Tonnen nach einem Erlaß cer Reichsfinanzministers in be anderen Fälien zur Vermeidung außergewöhnlicher <}aritn nunmehr auch bewirkt werden durch Hingabe von Kriegsanleihen, die nicht burdi Selbitz zeichnung erworben wurden, wenn der irr- werbspreis »licht mehr als 1 v. h hinter bem Zeichnungskurse zurückbleibt. Außerdem mci der Erwerb vor dem 9. November 1918 «• folgt sein und cs müssen ferner diese Sfo- lechestücke seit dem Enverb ununterbrochen im Besitz der Abgabepflichtigen sich befuitden haben. Anträge, mit eingehender Begründung versehen, müssen spätestens bis zum AblaLf eines MonatS nach Zustellung des vorläufigen Steuerbescheids bei dem zuständiaen Finanzamt eingereicht werden. Wurde ötr Steuerbesck>eid ioor dem 15. März iugestellt so muß per Antrag bis zum 15. April ge- stellt fein. •* Die Benefi--Vorstellung otr u ter le u t ci, unc sich las Zirku-Drama uni! i, das im LicktPrelbause, Bahutvsstlaße, a rollt, v. einer der iixui.ienbi'icu Filme, bn? »eü langer 3eu über die LeiiUoand gingen. Ter Film lohnt sick» m, an eme Novelle von Hermann Bang au, der w fern anderer die seltsame Welt der Arti ten n schildern wußte uno gerab? in ber Er-ch ung v» den vier Teufeln ein Meisterwerk ber Erz uilwi-tz fuitft geliefert hat. Ter Film muß, wie inner, aus einige psychologische Fnnheiteu v«. zi 'Nen, höht aber bie Spannung ber Geschegnisst. iv sich in ber Kuvvci eines ZirkuZ in den £** svrüngen der vier Teusel abrollen. Der Ei bis in bie Welt des ZirkuS ist m bezeichnenden fchnitlei' gegeben und durch entzückende <üut> züge belel't. Die Darftellmig i », abgesehen t»n den an^iordentlicben Ak.o >a e -leisrnn^en b-r urt Teufel, vor, g!ick>, besonders bie ?lu' ajfmtg tw Margarete Siegel at- Aimöe, Ernst Wnur 14 Fritz imb Vera Hella als Grä in. Ter Ail» wird ben l-öchstcn Aniprückien gerecht. •• Kleine Mitteilungen. Der auf Grund bet von bet ärztlickren Prü ungssrelle ar> geg.b ncn Butterbczug» scheine noh Melken über den 27. Vkürz 1921 hin au) zu c hi.ten hat, Tarnt Sicfe crus Zimmct 7 des LedenSmüte!amt4 ab bo le it gegen Bor war deS Butterbe-uasscheme- — LiebeSgabensenbung. Ein in Miiwauk« Wis, U.S.A., wohnenndcr Gicßner, Herr «tail M ootz, hat bem Wehtiahrtsamt in bochberiigtt Weise 250 Flasck^n 2eberlnut und ein Faß pulren- fierte Milch unentgeltlich überwiesen zur Venm». bung für die not leidenden Kinder in bet ktaki Gießen. Tic Verteilung hat ftattgefunben. lern Spender wurde der Tank ber StadtverifaltUn-Lu-- gesprocken. — Evangelischer Ar-ei'ter- ve rein. Bei her ersten Aufführung bet eibbaucr" ergab sich ein Ueberschuh von 700 T?! welcher der „Kinder er hilf«" in Gießen überwkn tnitbe. Ter Ueberschuh ter -weiten A,i>führun« mit 600 Mk. nxutbc ter ..Glockenspende' zugesühtt. — In der Zeit vom 29 März bis 2h Aon! b. Js. iverben die sämtlickien stäbr Strotzen- ran a le gespült. Während breer Zeit find rv Rückstauveischlüste au bie Grund iückSe rtwästeiAr- gen verschlossen -u halben. — Tre Schafmer in ba D» 3ügc n fino aigewieren worden, u engst rl aus die Freihaltung ber Gänge -u ackert, i^en» nun ein Reisender sein Gevack in den Gang Mit und sich nicht weitet darum kümmert, erfdrtnt stillschweigend bet Schaffner und befdrbert da» Ök* päck in ben O^eväckwagen. Ter Reisende hat b nn natürlich Sckiereteien intb Mühe, bi) er glückli» lerne Sachen wieder hat. — Denen de) u "t* beuten tocrbraudid von Fahrkartenpavve wirt |ir Zeit rn Berlin ein Versuch zwecks VerwindennV der Au-gabcn gemacht, indem man Bahnftei«- macken a u 8 A lumintum in Größe eurH Zweimarkstücks au8gibt. Dte Marken weden »M Schalter -um Preiie von 50 P, beiF mit iow fmb bei Verlaßen des Bahnsteigs an der LßkM veni Schaffner adzwieben. ** Dornotizen. Der frühere CbrrfrieTf'*'« des Gießener Stadttheater), Hermann Bakot, gibt am 29. März im Ginborn einen feiner bekannten Dortraa habende Mitwirkende sind buswai Dans <5i>'o!t und Rosa Eisolt°habler a n verr 3uliu8 Hahn-Gießen wird am Flügel begkeueu. RühTteS siehe Anzeige. Zruilleton. Uraufführung von Fritz von UnruhS: „Louis Fewmand Prinz von Preußen." Tarrn ftabt 23. MärH 1921. Man schreibt uns: lieber Fritz von UnruhS btditcrifdie Mission sind die Akten nock) nicht qn'cküossen. Unmöglich, Uber einen Dichter ein abschließendes Urteil zu fül (m. ben da« Schicksal in eine Zeit der Gärung, der Umnvlzung binnngeftelll, die ibit und sein Schassen restlos eriüNt. Nur da8 kann sickwr gesagt Werden: Kaum einer der jungen Tetitsckicn ist so tk*f in feiner Zeit verwurzelt, so restlos von ihrer jGröße burdibrungnt und geht so Mist und von großem reinen Dollen beseelt in seiner dichterischen t’Jbf ion dem Problem dieser Zeit -u Leibe, wie 11 im^) Er ist Trcufx. entstammt altem pitußisck en OifizierSgcschlecht und bad topische Preußentum ist tp tief in ibm ocranfcrt. baß sein ganzes brama- tisckies Schassen (in Form und Stil auch ,,G> Lc!stecht" und „Platzt von diesem Preußentum bestimmend becdislußt wird. .LouiSFerbinandPrinz von Preußen", das gestern am hessischen Sanbedtfr'titer in Darmstadt intter Gustav Wartung feine Ur- vmffübnmg erlebte, ist eigentlich nicht) als eine freudige, üderzeu ende Bekenntnis -r m Preuß. nrum des grc>ßen 5ricbn(b, dessen ,.ini (jkifte o>rh ver- hxmbtcr" Nachfolge r Louis Feidinand ist Das Drama war bekanntlich vor dem Kriege einem Ailsfübningsverbok ver allen, das woh' aus Kaiser Slm znrückzu übten war. Da um ist nicht reit lick). Di- Tendenz kann, soll) sie ri ,t miß. vorstarrden nxirb, b.i'5 Verbot nicht recku > tigen. ücber Friab.icki Dilh.'lm F\’. Hit die G s i :c g xxfjLii und Unruh bicüd btricm Sckrlvächluiu auf bem Preußen thron durch seine starke Religiosität „einen Mantel menschlicher Majestät" um feine Schultern. Louiü Ferdinand erscheint in dem Drama gegenüber dem historischen stark ib.alii'icrt. Das Twma selbst ick eine dichte mische Arbeit von stäckster Gesta.tungskraft T.eic Gesialtunas- traft sckpfft allein durch be;t Tieck'g. ber die Eda- rnftetc zeichnet, burck die soruikghaf.e buirfxnbe S-emniolge eine Atmospbäre dynamischer Soan- mmg und deckt txn Mange, an icqiiixT Vantlung. In ungemein geschickter Stcigeruni baut sie. von Szene zu Szene wachsend, uni bie tragende Gestalt bj^S Ptwzen Fe diiianb den steile i Weg der iljn einen Augenblick auf eine ent ck» idonse We.ibuna PeiMr^nbe Stellung der Gefcknchte Prouseus, viel- Liviu der Welt, bringt Den Weg, wie Unruh selbst jagt, „in denen Begri. ermm und Le.den i in dem Prinzen die Preuf^nk.one reidien", bie irnt bargebnacti wird auf den Ba oTeiten ber Arme Der Piiir^ aber batte kvrhet krii es inneren Lebens höchsten Augenblick errci.bt E' batte Napoleon ge» sehen, der berufen war, die Welt nm iigefinlten. ?n ber Stürbe ber Cnti'dx'iremg tTieel ich i: m die TradUroii bet Pflicku und er gebt in den Tod. In dem '2£ugtnbli'f. ba die höchstgefnvuckc Atmosphäre -Mir Eniladmig biäi^t durck» ine be freiende Tat. burd) evte haud.ung, schließt oas T nrma. Oranien strebt hinter ber S«ie und Prinz Louis Ferdinand, der sich den Ftanzoien bet Saalfclv mr: ieiner Reiieti entgegen; inxfri, stirbt ben gehKbren Tod, ber in zwn Sätzen dem König g.m.lbet wird. In dem Sckilust allerdings ofienoan fich bann blitzariia die Tcnbciti des Drama.- Cs ist ein starker Protest ge:e.i bie P licht G.-^en b.c starre traditionelle Pflicht. * alletdmgs eine d«r stärksten, vrägnanteston Dugendoi be-J a'ten Preußentums ist. hervorragend & die Zeichnv? ba einzelnen Charaktere, auch der nebensächlichsten, und gleich groß bie ber Atmosphäre am Hofe deS vierten Friedrich Wilhelm, bie am heften Avisiert wirb durch die wieoerkchrenbe Frage des «taats- kanzlerS haugwitz. „wenn ich nur wüßte, wie der Wind oben weht." Unaufdringlich hinein- vetflochten die Lichtgestalt der Königin Luise in zurückhaltender reiner Gestaltung chreS Derhält- nisscs zu LouiS Ferdinand und tn wenigen, aber charakreristi chen Szenen bie der zweiten unb letzten weiblickwn Rollen des Dramas, baj „Weibchim" Pauline Wiefel, bet einzigen Gestalt, bie nur Memck, nur Natur ist, und die Unruh einen Weg geben läßt von Ferdinand zum Paien und zu c«n ftan öiischen Marf chollcn. Einzig Ung taub!, altes in diesem Drama, daß ein Louis FeroinaM diese Pauline geliebt haben konnte. Für einen Regisseur wie Gustav Hartung bietet bas Trama willkommene unb lanfhart Au'- gaben, obwohl rin so freies Walten eigener Gcstal- tuNLSmöglichkeiten. wie bei S anheim ober Hamsun nicht gegeben ist. historische unb bekannte Stätten, wie das Berliner Schloß, Erfurter Ratbau- usw., legen Fes eln auf. wenn sich hartrmg auch in keiner Weise beengen ließ. Die Größe seiner fRecjv.lriftum liegt in ber Dcrsimüichung ber vom Dichter bewußt geschaffenen Atmosphäre, hierin zeigte sich Hartung wieder souverän. An der starken Suheren Wirkung bes Dramas hat Regie unb Ausführung erheblichen AmeiL Bei der Uraufführung errang bas Werk widerspruchslos stärksten Er'olg. Die hervorragende Inszenierung unb Darstellung in Verbindung mit ber glänzenbm D krion übten stärkste Wirkung au5. Tie Tendenz beS Dramas bi ich bem PuLiküm scheinbar verborgen. Darsteller Rogifenr unb ber «rwrscnde Dichter wurden unzählige LLale geruidl Der fnchrre Großhrrzog als Tramatifer. Hamburg. 22. Mörz. „0 st r r n", ein Wr fterium von E. K. Lub!>,irb Großbc^ Lubwig von Hessens /rzieltc bei seiner Urauffü> ning am Deutschen Sck^a ispielbaus in fi-ambeti tiefste Wirkung Das Pub ikum begleitete b e Da» stellung mit wachsender Eririn'e i5.it Der E.coH- Herzog wohnte mit seiner Gemahlin bei Dulütz rung bei. • Ausgrabungen in der hrrSfelder StiftSftnbe. Tie Stabt her-felb, ote um die Mitte bes 8. JahrbunbertS gegründet würbe, besitzt at iorer ehrwürdigm StiltSkirckie ein küniitteisch bor> bedeutendes Denkmal, das wahrscheinlich nur Die Erweiterung er er alten ka olingi chn Vofilffh dar- ftefft. Tie kuliurgeickricküluben und tunft e litten Probleme, bie mit diesem Vai re knüpft sind, können nur durch eine so'temati'che Grcb'in- gelöft werden, unb deshalb soll diese- Unttmettnc letzt in Angriff genommen ireröen Die in der Zeitschrist ,L»es''enlanb" beridüet wirb, bat b* Mus nm-komw.i sion eine Entfck>li.'ßun i an-klommen. der zufolg- mit ben Ausgrabungen betet» in diesem Frühiahr begonnen werde» fo'.l- 6rgcbniiic werden nach ber An icht ber Sack»«' ständigen nicht mir für bie älteste Si^-ngs-e- ichickNc her-seld-. sondern auch für dir xvn’T* schichre von unermeßlichem De.tc sein Ve> der lostemati'chen Dodendurchforschung sol.en die öre fahrunqen veckvertet werden, by bei bei nor rntcer Zeit von^mommen« Grabungen m 5»lba gc* sammelt wurden. ir.tfolhmi bernatn. ibrvr oan>rt Todx >ur IVontiic Ok «iugnu urb »iwr tnrk ttnf e Rogtrn torgm 'tafeht tut tünltanmafcvnf. *ben. ÄrrH ÄrlrDbtra an 1 fljnf tritt e (I f i r dien UHfl d. odeVualitAtowelne. mmrr m. ent. Früh- Soeben erhalten wir von dem Reichsarbeitsministerium folgendes Telegramm Berlin, 40, 22. März, 9 Uhr nachmittags Derbindlichkeitserklärung des Schiedsspruchs in Wetzlarer Lohnstreitigkeit abgelehnt: begründeter Bescheid unterwegs Reichsarbeitsminister Anzeigers vom 19.1.1921 bekanntgegebenen Bedingung 3462D Wetzlar, den 23. März 192L Lahnarbeitgeberverband - «a, .Die Wiedereinjtellung ist lediglich Sache jedes einzelnen Werkes. Sie erfolgt unter Berücksichtigung der jeweiligen Betriebsverhältnisie und unter Zahlung der bisherigen Löhne. Sobald bei allen Werken eine genügende Zahl von Meldungen Arbeitswilliger eingegangen ist, werden die Arbeiter, die eingestellt werden können, durch besondere Ausweiskarte schriftlich von dem Termin der Wiederinbetriebnahme ihrer Abteilung benachrichtigt werden.- tx. tkicbtr ü>/,. 7. 7',. unb 8: Au tt. ühimntunttm V: Hochamt. 10 14* etile '2I.i!et Mrffnmrtirr ßertimanb Philippie uns» -etne (Jbrfrau VtiM geb Phkipme — In einem ftaialtbnub bet Ottrau (dasselbe würben burdr brr, WaTit» Hegen «6» grfetr aHhbm nun m hrrjer Heil btr lat aut ---u Moibüiiidjr WrmdnOe. Mittwochs 23 Msrtz. nedxn .1 u aMX. Hllbt! (Megc D i W Dorniert'txur 21. März, (brun bon iietita *" fntbm hier am zweiten Currtad fbett In Mrmaten Wpril unb Mat nnxb da- Phrftfrid versch ebenen Orten CbrrtKfwi wiederholt 57*'■ Eine BrhenewürdUrkell! Dar tieirvirlukc und Liköre. Mokkaetybe. ninlo ttmanurbond. GeeeUechaftUehe Ver- UlCIö amtaltune #i.in 6d*ibe bet deutschen IMiur her im ÄWare Strnf arbeitslos gtitnnbene frühere Ätomtmmtfl nVbrdtttVr^e (Xe^einsmaFat brvt Trbrtxr Idrarr darb -Ite bet ' Ä® 2c?, ■ M olt-^SZ #* j> «» i** '0«l ('"tm (t,!s ®ji°nbtrtiL töen durch "'cht durch r. 7 wenn > : tes. 1 ntiMirrbtth., in "ch btiimj Ktoer «bi, .LH ^ung des i».6 1 dem tufiä" t»CIL fcito lo. ^ärz tc-n» zum 15. Lvi' BerttHiij । dirtii-Dtent mhoiskogc, q cL E, die |tü lui-r w Um leh.u »4 M ei, k Well d.i ini, m her Er» ll> Nverl der frqiä üm muß, nn. u uifcitai ve.zidrr btt Qkftttaft Bure in den 5 ürolien. Der t- m bijtidu ch cMjüämde ä mg ilt, abgtAci n e.;Iei"tunjrr y-i Ci die AU'Ls m^e, En.st t ■ . i Gräsin. ic < en gerecht ilungen. &: «i Prü'unM« t iSscheine ivr f *21 binfflL' iS ti; 7 deS teriwr S texuvi i ng. tiibiV-Di w i Ittiflüti in iniri'nnHp Ibemeim M ^7 ftW m 6r. i at fatwwte ' ■ ßMomvaH.' ifdttt Är tvÄtiKung M Leämuh - in ©ifBffl-r Mten fld'M"’-' jtioiiw*'»’r. Mir, bu 2b !r- 6 d-eer ... Ä wr^Jcv. Dill 'N Ter • äwbj ; - Denen »r *m num 8^. Eit MarM , i 50 P' \nchmlttilgetrei Mittwoche Semetag* <• Bom.tng. rnltTant und Vorführungen. IMglleh abende: Heitere Ktineth-raplele und vorzüglich,- Kom. rte der Uanekapelle. O. Vab-Navheim. 21 fQär» Au» der hndr afrrballeren Stabtoerorbneteneet» a m m l a n g dt fefdmhrf tu bedtfiirn: (Mein* um fluNFifjnq von Öklänbe unb (*m>abntn t von flwafcftmiufdr.if tn ber tfa'inerwfienfdn't ..Cmeu- Vim". bet 3 et»!unaiifi<-lUdiaft , Leut chk Oiartcn- MW unb Archrtm Certxm werben vorerll ajir- ehrt, ba die Hnan.lkllr fege ber Stadt e* nicht Kftaltrt. berarkuyen ProjeOen näher tu torten ter Veih-hrSfommikfton wirb fflr da» Jahr 1920 rtn weiterer Zltfckwb von SOOO ISarf kiviihqt — Ttf fR t ammluM «nehmtat. ball |n5 zu 200 000 Mark RAbtrirfr wurr bei Der hefigen Yvlksdank mirlfflt wrden — Die Verlegung des NSbtifchen t;rfbauamle< in die Räume be-j (Kairoerfei unb bei? i?otf)bauamlel m bas alte Rathaus, wird Uchtas en Ferner feilen im Rathaus zwei Räume {ür b>* Oberförstern rtnnerirfüei werben — Ter meOnfheen Verbältnioen der Vunbach—Sich r Li en bahn gesellschalt entftntdimb erklärt sich die Versammlung einverstanden, ball für die nächsten 5 )ahre kerne Ämortiiatio t he* geiiebenen SUpi* als rrialnt unb bas vip tol selbst nur mit 2 Protz i be* (Bem rtaaisarbeitervrrbandrs. dir Stöbt möge aus beul Den' -Rais Wirtschaft*verband auffdbnben, wirb ibgelcbnt. Oefftn.Aaffau Bknmdungrn tm Pofwmt. spb Frankiurt a M, 22 März Die sihon kurz gemeldeten veruntreuunaen tm kostaml 9 nwchlen sich auS Fünf lang- fahrige Poüschoffner unb zwei Poftaushclfer twiben nachts, wenn „bie Luft rcin iwir" fett dem Jahre 1917 systematisch die ihnen anvertrauten Postpakete beraubt Die erbeuteten waren, Lebensmittel. Äteibcr, Schuhe, Stosse und unzählige andere Sachen, wur- von den Dieben auf dem Börneplah oevs^rchert. Für etwa 60000 Mk Waren Sonnten noch beschlagnahmt und der Post lurüdgeflfben werben. Für die Beraubung ier Pakete batten die inzivlschen verhafteten rLfebe ein förmliches System ausgeklügelt, Las erfl durch Zufall ent deckt mürbe und bann flix Entdeckung der Täter führte. Strdf tHMw«. • 84gelt. 23.Äln t>«rr nerbeetne THn- 'Aerftmn flddn*ou Frau. tx?n brr (Benbemrd- trg-m Bergeben - grgen 6 21A p-chr trl enb tn bas ttAic'inflni* Ätbba ei -g lief-d Ftzw an- rtrntr 2dn4aftte. die 20).bei t lense « au* dem nehm B, dtol*beimrr iVid* u. Feier b U. LbendmodlS f. Lusao- u. Johannes- gemembe. _ Ä _ 24 Mär» »irchbera. vorm. 10: 5hnw dDttr#bieiifl - Wreseck Vorm 9; Beichte. Pcrtnilcbrc». Berd reche rischer Ulnidjlae fegev rincM tfifae- Calle, « yfin^eetlf.i Ein der- irecherischer Anschlag. uNe bat' küth- lich bei Arnsdorf durch Lockerung des Geleises verübte Attentat, wurde oestern abend nneber tn der Püde von <>ilL bepait^yn.. «n Dieskau und Vrüders hatten die her die 5 if e n ba b n l a f d)e n gelöst Als der 10.8# Uhr abend* von volle abgefahrene v- Hug 151 um 10.45 llbt die betreffende Stelle erreichte, entgleisten drei Per sv ne nwa iie n ber Postwagen unb die Maschine Qhn Postbeamter, der Lolomotivstdrer und zwei Reisende wurden verletzt Sofort nach dem Un» 6lud ging ein \'U|*Auß mit Aerzten an die nglücksstelle ab, gleich daraus ein zweiter mit einer Abteilung rkriminalbeamter unb Spürhunden mant- unb t^chsUTÜndunEsftie: not: bei der Paos Okwrg Benber-^rankfÜN u 8rn.I*Kimletjr.c zwa lYabe .ilci unterricht'«. nmxbe im akgrf'urmen SdrJljabr von 56 31 u2et# besucht ti itr enb 10 3dxt.tr icHi entlasten Uwrbrn, Honntttl 19 neu aur* om en werden — Ter Ba e fche Gefan^.e ein bt Reellen lead'ichti«. «dfif-JiA eine» für b-n tzerdft o* auf dir Burg £>etb unb 107 fcefiar Da d, wuL-c c.t den le»:ei Taocn auf die Tauer von 9 Fahren öffentlich oemachtet Ter vachtpreiö bdrägt 3710 Mark t»faal. Zum Mo t-pro;eh in da neu Wb. San au. 22 März. Der Sckwur- aerichtSprozell gegen den ehemaligen Lehrer W p l f wegen Ermordung des Ludwig Schwarz ans Rüsselshe m. bietet, fo nnrb uns von beteiligter 3e : eilt, eine schier un- erschöpsliche Menge psnwologischer Momente uno Rätsel. Der AnaeNaqte verteidigt sich mU einer ifabechasten t^nhickltchkeit uno versteht es meisterhaft, aus icder Zeugenaussage bie für ihn günstigen Momente herauSzuichälen unb sie in meisterhafter Weise unb oft keckster Art gegen se>ne Belastungszeugen als 2lnariff4» Waffe zn benutzen. Heber Lage ist der Mann gewachsen, seelisch scheint er überhaupt keine Ermattung trotz der nun schon zehn Tage dauernden Verhandlungen zu kennen. Den Sachverständigen begegnet Wolf mit einer Kühnheit in seinen Einwänden, wie man es vor (Gericht kaum gehört haben dürfte Trotzdem hat sich das Netz der Indizienbeweise um den Mann schon so engmaschig verstrickt, datz an seiner Schuld kein Zweifel mehr herrscht. Wolf selbst stellt jede Täterschaft an dem Raubmorde nutzer Frage, und erwartet unter allen Umständen seine Freisprechung. Das Urteil in ber Eberbacher Entfudrungs- sache. Mosbach. 22 W.r. (T3T1BJ fcaitt abend wurde in der Cb erb a wer Entsührungs- s a ch e t>as Urteil gefällt & lautet geont den 27 Jahre alten amerikanischen fftüninalbeamtoi Naef loegm AmtSanmatzung, versuchter Nötigung und fahr ästiger IkörperVerletzung au- ein« Oie- samtaesängniSstrase von 1 bMonat en. lernet roirtbe erkannt gegen bat amerikanischen $i* Ärei* Wetz'.ar 1 nmst süjäb iger Amtstätigkeit in bnt iÄubeftimb Seine Dmsboklege, au-> dem Büro« m ille eilxtzirk Rechten' a h veranstaltete» für Uri cm Mmmvch eine fditd>‘c Ab sch eb-?fner. Mehr als 30 Ü.iegewereine hatten ihre B-r- tirtcr xv« Lreiskrt n Tt»i nach Wetzlar «ii'cnbt. SNidienrat P of Drall legte au* Ulterärilckfül^ar bm Vorsitz rt.ber An iene Stelle wurde Dank- «divrtvor Tt. 9iofb als Vorsitzender gewählt — Die Okmembcrowien mi dem TSrnmerfefbe der 0kmeinbe Motten der Rhön iind im Umfang von ehna 70 £>ehar avg-brannt Die anarenxenden Staat-waldunaen tonnten vom Heuer geschlitzt werken. — 3m Orte be chlsheim bei Mainz fand bei verschiedenen Landwirten eine Haussuchung statt, twe zusammen 32 ZeiNner Zucker zutage förderte. — Zn einem Koblenzer Lotes wurden einem Fremden De. Ovaren im Werte von rund 275 000 Mark gestohlen — Im Kreise Simmern (Hunsrück) nimmt bie Lungentuler- kulofe immer gräberen Umfang an. Im letzten. Jahve allein sind ihr 75 Personen zum Opfer gesallen. -- Landwirtschaft. # Echge l l, 23. Mär*. Zur Zeit findet hier ein reger Verkauf von Saatkart oiseln statt hierbei ist es zu vertouirdern, dah solche Mengen flirtoffein bei den einzelnen Landwirten lagern, während im verbst he Städte knapp beliefert nnrfben. *m Aus der närdl ichen Wetrerau. 22 März Trotz der warmen Tage ber letzten 2h>dxii ist in der Vegeta krön ein kaum merklicher Fortschritt zu bemerten Feld und Wald liegen grülltentecks noch in starrer Wtntrrrrche Ttt noch sehr kallen Rächte, die oft den (Sesri er punkt erreichten. Helten btfljer die Eirtwicklung ti der Rarur aut In den (Wirten ist man schon eitng mit der Aussaat beschästgt Die Wintert«1« zeigen etntn schönen Stand unb nun ist auch bie Aussaat der Hommerfrud# grötztm^eLZ beend« Der Der hat guten Ansatz unb stecht sechr dicht 'Ein burchgreifeu- lürcbc unO *cbtttc. Stetlftif der rvanGelitzchrn Kirche 1919. Evgl ^etlni^aji vei en» 1919 «17?1 Zar rtnfl Vl jhrrhe 18h. i«n ton tjgeu Gcmernlchaltzm 20. »je den Fuden 6 Lu- bei «vgl V«nhr?htdje VM» getretene zur tanvl Kirche 23 zu kxrihea C*- memschasren 2U8. ui den 3*r.. 2 ohne UdXTtntt 104 jromTruTiitanrrn: mbntvhr 161831, »i.* licke 221 48^ 'M .xrtiSe (F <-fti*-»r gw rem «vL l>hen 99*8, M.sthehen iTaibohtm: fflann manfldifcb 1291, Fau «vangrllsch 183ti. mu en» Vern: Mann eoangrtisch 8). 3txiu tix.mgr.id) 9b. 9 Oberlars. 22 März Lu* An lall der 4OO,Lhr.gnr 2Bwterlrbr tze* RrrchStoges von Worms wird ba> hefanr* Lutder sests viel von Dr. i>ans deewrg dusch Mädchen unb ?suna* imge au5 der toffigm Okmnnbe iirr Ausführung kommen unter Munntkuna von Oskar ,Te>ar! »om Stadnheater m Grellen Die ersten Äuffubnmam hl> Danksagung lie mW Friedrich Junker. rückhaltlos einzulreten, voll und ganz bewußt. 3419D 5—ßfluteScgcbühncr Kiitkrh.MidkHmk Gießen, den 23. März 1921. 3446D V4451 iv-: id'fcittn tttaßher-Nasch. Giehen, den 22. März 1921. 34*54 (Linner), lanqarm. An* Undermasch., los. mit Ga- 3412 rnntic abzugeben 21tterwea «4, Tel. !?'/> 1144» Dorigiiller ibtntfi V < ie.ee* •seeeoeeei »ei ßebei 2 12.50 Palmin I-Ptiind-Tafel 3429m Strane 53. V. meines 3417 Kunsthonig Pfund 4.50 F- Familie Familie Familie rttr lot LM 4 Wochen alt, Kreuzung Schäferhund und Tober- mann, au verk. C f6 Lckmidt in Hungen. Slei-fia Gabeiüwrw o. DamenaM. Geßeo e.1 In tiefer Trauer: Friedrich Weller Wilhelm Lindenstruth Gustav Junker nbt >hlun Ier. u Mkmi» fi «B Milliarde I ediHditidiiDtin Berkaus in Olarbenteich, Gawandier, lachkun iger Verkäufer KilifkttcrHammel siebt z. Verkauf b. Ludwig Düring i. Beuern. Uw wubctr l der nn kmtprof -pen -5d Nillinrd Bern di ist es n zu verkauf. Lebrmund. Kapluusgaffe 10. 04413 imerSchweine-^ Ofi schmalzPfund I I.Qy Kondens. Milch, gezuckert 6.50 Konti. Vollmilch, gezuckert 9.59 Konti. Vollmilch, üngezuck. 8.75 Frische Landeier...Stück 1.50 1 zu verkauf. Schr. Angeb. I unt. 04414 a. d Gien. Anz. Gießen, den 22. März 1921. Die Beerdigung findet in Berlin statt Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin« scheiden unserer lieben, guten, unvergeßlichen Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann W.vietz u.Zrau. IpWg't yDang^ntie I 6tDenhf Danksagung. Ällen denen, die in diesen Tagen der Trauer teilnehmend unserer gedacht haben, danken wir herzlich. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen : Ida Koehler geb. Carl. fllr erstklassige» Zigarren- Spezialgeschäft zum möglichst baldigen Eintritt gesucht. Zchrifll. Angeb. unter 8403 an den Giehener Anzeiger erbeten. 10 lobwesler« ad. Pflege- rlaee« foi- ges. Geb. 1502)1. monatl., freie Station. Äebweatereleh« Senftas, JlaaBkelm, Lchivetzinger Die Ortsgruppe Gietzen des Reichsbundes des Textil-Einzelhandels e.B. 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Es kann dem Herrn Stadtverordneten Wachtel jederzeit der Beweis erbracht werden, daß Textilwaren in Gießen nicht teurer verstaust werden als in irgendeiner Stadt des Freistaates Heffen. Eher ist das Gegenteil richtig, nämlich, daß Nachbarstädte sich den billigeren Gießener Preisen anpafsen mußten- Wenn Herr Stadtverordneter Wachtel für die Beamtenschaft Gießens für eine günstigere Ortsklafe eintritt, so ist gegen dieses Bestreben nichts einzuwenden, nur dürfen keine Behauptungen aufgestellt werden, wofür der Beweis niait erbracht werden kann. Wenn in nächster Feit eine weitere Senkung der Preise für Textilwaren (speziell Daumwollwaren) eintreten so ie so ist sich die Ortsgruppe ihrer volkswirtschaftlichen Aufgabe, hiersük Unser herzensguter Sohn und mein lieber Bruder Curt ist in Berlin im 29. Lebensjahre plötzlich verstorben. In tiefster Trauer: Albert Schroeder und Frau Wally Schroeder Empfehle in bekannter Qualität Zur Festbäckerei la Weizenmehl m 4.45 Tafelmargarine, le:cht ges. 9.50 Tafelmargarine, ungesalz. 10.50 KQtuito JwIHl und Dameove.elj GaÄrgef. Karfreitags. * Wanderung. < «bin. 8 U.U. JaeUigeHaU Turnverein Olellen. Karfreitag den 25. Marz 1921: Turngang Hangklstein-Daiidrillß^ (tzrohcu-Bustck. Abmarsch: pllnkil. 1 Ubr Zrcffpnnh: Marburger Ltr.,t5cke Nord-Anlage 34tsv Der Voritaob: Der Vertrieb meiner gesetzlich geschützten Massenartikel die in jeder Familie in Stadt und Vaitb gebraucht werden, ist für den dortigen Bezirk zu vergeben. 3430s» Gröstte Berdienftmöglichkeit. Zur Heber- nähme eines Warenlagers sind 2000- 40->0 W. erforderlich. Ernühafte Reflektanten wenden sich an C». Schupp, Offenbach am Main, Lefsingstraste 35. Pr. Gummiabsätzen bei hoher Provision für den hiesigen Bezirk gesucht. Offerten unter 099 an die Annoncen-Expedition der Aachener Lese-Gesellschaft Aachen erbeten. giRob. Stuhl Nacht vO: Inh. Fr.Koseleck,Neustadt21-23 ' Wieseck, den 22. März 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Möserstraße 6 ai> statt. 8450 Cm i.m.e.es. traves M ti d «■ h e n la atü "tv »itr van. «art eit I gesucht. Aa'leres * Vahudojttr-täe 65 (Snt eiugcsübrter PIM* von BerkausSkontor grober bekannter SkiskWlil gesucht. Offerten unter F. H. T. 1607 an Rudolf Stoffe, Frankfurt a. M. I '-ülhs Länserschwein zu verkauf. Steinbach, Hauvtstraste 64. s0440) 1 Saaaer Ziegeniammc jca z. Zucht ii. 2 Ziegenbock- eben, 16 Tage alt, zu vk. '^Marburg. Ctr. 40 v. Wegen Aufgabe der (9c- meindefcbäieret verkaufe 4jahr., festen, vertrauten sjh Seltenhand. Griff, Rivve und Genirk garant.ohn Schaden.Hün- binJcbr roacbf.ain.Marvcn, jed Mind kann dam. bü en. Cito Nabu, Schäfer Fre enseea, Mr. Schonen. Reiuran. Schäferhund (Rüdes, 9 Wonate alt, mit Stammbaum im Zuchtbuch cingctr., zu verk. 04436 Walitorstr. 23. Schöner Hnbnerftall zu verkauf. 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Möge daher aud) dieser Ded- und Mahnruf gehört werden, ehe eS gu spät ist un* Irbtn — x> lanrJa. an rman Trema <> -um l^trn 34*a.’ geschö.e.r ..Ver x d. orbnunnrn allen bcreduigtrn Aniorderunaen entspricht, sollen die Entwürfe durch o är lamtu u. hcm Ununid)i»flfli> > 1 anmtkwn ■ 'erben wniirt) bete ibel -tzalkcn. 6 :ato ober» nnbeMlnieniii: yt a c bi t .• Aorbicb-uc von Sxrrn t schäften der Aauardeiter sich eingehend mit biefen neuen Vorschlägen beschäsl be iter'jenben L'woen, — <9ott 11 '» gut! — ligen. 5ir alle müssen sich für die Durchführung eines Leben und Sterben Skizze von E. D e ld t 'Nachdruck verboten- i (Schluß.' bat ich die ’ian&öiiidx Negiernnt bisher de- faniulJt aölchnend verbalicn. ü« ut dah»r auch bis jetzt dcr umrithtung amtlicher Arbeitsnachweise für dielen V,e?erausbau nicht näbee «getreten worden Sollten beutidv Arbeiter wirklich 'chon jetzt in das Wiederauidau gebiet au-gew.uderl sein und dort Befchäitt- gung aeiunden haben, so kann cs iich nur um <£ntu-hälk handeln Amtliche Lprachpflcge. lieber die Amtssprache hat das Neubs- ardeit-ministerium eine bemerkens« und be adllcneinerte Verfügung erlassen Der sprach üd>e Ausdruck beißt es bann, must Har und unzweideutig sein Vorschriften, oic beachtet nerden sollen, müssen so gcjatzt sein, oatz sic eder, auch der weniger Qkbtlbtlc, verstehen kann Wer klar denkt, drückt iich auch klar aus. Die Sprache soll einfach sein (hn slanLletsNl, der sich tn veralteten und per- chnorkelten Formeln gefällt, ist ebenso abau- lehnen wie icbe andere Stilkünstelei Tie richtig gehandhabte Sprache ist ein >hinit ■ werk. Wohlklang der Worte must sich mn eitennirtfi int Satzbau verbinden Hange Schachtelsätze zerstören daö Ebenmaß ebensosehr wie zerhackte Sätze. Worte, die fehlen lönnen, ohne den Sinn des Satzes zu ändern, sind fortzulassen shlrgc ur unnngebrndw. wenn sie Unklarheit verursackü. Je länger ein Satz ist, de ho sorgfältiger und übersichtlicher muß er aufgebnut sein. Zur «Yewähr, daß der ivrachliche Ausdruck bei Gesetze und Verübet sie: •, Tbfta. BtetB iam. divbend bo «k Mür. leihe, die in der zwo na-weisen lieber» iiehut von Bauland, Materialien, Geräten, Lridportmitteln, Betrieben ufro. in dem fOUh 2 1921. 3«r Preissenkung. Die Preisprüfungsstelle für die Provinz Oberhessen teilt mit: Nachdem auf dem Gebiete der Artikel deS täglichen Bedarfs feil mehreren Monaten em langsamer aber stetiger Preisabbau sowohl im Großhandel wie auch im Mlehütanbel statt- gefunden hat, fordert nunmehr die Preisprü- fungsstelle £berbeffen den Kleinhandel auf. seinerseits auch in den Verkaufspreisen diefen Pteisobfdslog zum Ausdruck zu bringen. In erster Linie handel: es sich hierbei um daSGv die der Oel-, Fett- und M argarinc- e r z e u g n i s s e. Tie Preise für diele Erzeugnisse sind im Lause der letzten drei Monate derart gesunken, ban heute der Mar - §a r i n e p r e i s pro Pfund höchstens zwischen — 12 Mk. liegen kann, wobei ausdrücklich betont list, daß der MargarinepreiS für die einzelnen Marken seitens des Reichswirt« sckw ft-Ministeriums vorgeschnebeii iftl und deist her Kleinhandel zu dem Großhandelspreis nur einen Aufschlag von 10 -12 Prozent zu nehmen berechtigt ist. Tie Abstoßung älterer Warenvorräte dürfte nunmehr auch feiten» des lleinfynntjelö erfolgt fein, und r> w rd bet den tvoschäftsrevifionen in der nächsten Zeit unbedingt l verlangt werden, daß die neuen Margarinepreise heute allgemein innegehal- ten werden. Schmalz, vaS heute in bester Quälte tat vom Großhandel für etwa 11 Mk. pro Pfund angeboten wird, kann und darf ebenfalls nur um den KleinhandelSzuschlag von 10—12 Prozent erhöht im Kleinhandel seil- gehalten iveroen. Die Preise für Oele, bo- soiiderS frür Tafelöle, sind ebenfalls beträchtlich herabgegangen und eS muß auch in dieser Richtung vom Kleinhandel nunmehr veilangt werden, daß er seine Preise so regelt, daß sie nicht mehr als einen etwa 10—12 Prozent betragenden Zuschlag zum tatsächlich bezahlten Großhandelspreis enthalten. Dasselbe gilt von den Preisen für R e i s, Maismehl, MaiSgriest, bis zu ge wissem Grade auch für die Preise für K a - f a c . Schokolade und Kaffee. Auch au f dlesem (Gebiete ist ein großer, allgemeiner Preisabschlag vorhanden, uub eS wird dem lleinhandcl nunmehr zur Pflicht gemacht, nachdem er mehrere Monate Zeit zur Ab- stcßung seiner alten Vorräte hatte, die jetzigen Preise so zu kalkulieren, daß sie den heutigen Marktpreisen Großhandelspreisen), zuzüg- l.ch eines entsprechenden KleinhandelSverdien- steS, entsprechen. Werbungen zur Fremdenlegion In der letzten Zeit sind an amtliche Steller. von oen verschiedensten Seiten Muteilun- gen gelangt, wonach junge Leute unter der Vorspiegelung, eS solle ihnen im französischen Wiede rousbaugebict lohnende Arbeit verschafft werven, in die Fremdenlegion verschleppt worden sind. Es kann nicht dringlich genug davor gewarnt werden, solchen Einflüsterungen Gehör zu schenken. Zn der Frage mit zu erleben, Gertrud!" Ern Ne« Schmerz verdunkelte ihre Züge. „Ach. und id> mußte mei liegen — w elend! „Thea.' antroortete ®ertru? mit träne- erfüllter 3t mnu Xcrdbe Gedsale bat mitb m memer höchsten Freude betrübt!" „Der Feitsoal bei Üejete ‘ fuor die fftanfe flüsternd fort „Und izne wirb eS dort Hm? Erde uz Erbe, 3imtb ;u Staub? Cher ..‘X* Delig testen m der rrembe.i Welt, wo ich alle renmrm muß, bxc ick> liebe! — Ach. der Dob' Die letzte Statt fühlt: ti? seine Aätt. er tuno am Faßende beb Beiteä innrer dem Vor ang — er tarn näher unt näher — GrabeShanw um» Td>te inrd> — da schrie t.1 am ' ..TbetL Theo ’ ' m tet Freunbrn. von Griuen :«enden neuen Wohnungen wird im reinen brr Flackchau in Vorschlag ae ihr, "tur ,n der Groststodt soll da- G- vis > ilrenhaus in offener Bauweise zuge« gramm der weiteren Durcharbeitung bedarf — der Verfasser will mir skizzenbast und in aroßen Linien einen Weg zeigen, per pral- lisch beschritten werden fann und zur gründlichen Beseitigung dcr Schnungrnot führen muß - so sollte doch jeder, der für die Schaffung neuer Wohnungen mttverantwon. lick, ist, insbesondere jeder Politiker, führende Bauyenossenichaftrr, der Vorstand von Mietervereinen und schließlich bii (Veroeit Eie rückte mit Anstr^nnmg da- bleiche (Mutt an be* Mübenbe, leav tbtr hl toi L'weei an br nyf. njm letzten LicbeSkust tnarmen — und u tau'd’tei d e Fremchrrmen atm letzte Lebewohl Seife urb baini eilte das tasuns-loie Mädchen dann b nn»q au- brm txxu < beb lobet zn ■bni ujrüd, b' unten im Waqen unNbußri drr»i barrtc inib tbr mi: ber^iden Dl »Murren ttc Irenen von ben Wangen küßt- T »erar?» V 5 mir- Aun«idlicke allem. rrd'-r: ter* der ctttiuji sank ft in einet f.'elti-4 :umr»r. .'Ihr war, c . bc .mne b* Palme j.xr '"m ■'«nr: 1 m raui-te Wellet mur- m-> -.4*. * nui‘e. w -»adcL-grrr .n.ircht, nc- - t G-'-'nu'4! enb beige Wim «tt (hn t-erbü!» • e!»ckkefer ’enhr fick mzücr und qok "• eben . aer sie am> Tann, icmg er und üb« •j. pirmtr ich der &im’r . bUu und ttxit Am ■xjr yri d mwerre <-% in.mexqnn Ta roaru- **e uch^.iqet Iwdn Siärfer a.-n'-öne.'lflib trieb her ström sie dar nm ui anb am U?er i'iartd eine wodllelwrnte, gdtebte Gestalt — 1 Biri Übung, ’ür die 1920 etwa 1 Milliarde MBjevandt wurde, kommen, weiter die EUfTzahlungcn der jetzigen llnterstützungS- «Hv:>:ngcr, und schließlich wird die Gesamt- hr DeS Volles Lasten auf sich nehmen müf« 1) •9*» n,iltT uor »i erdröhne! ' Ich rouBic eS. ich wußte e-.' unterbrach 5Ix. Er.i ftobMyi Lächln verschönt tbr Ok- -■Tt 3n thTCTt Auren Icuck^err ci aut rtc Hebend ;nb Liet-e-glück. „Und d.r Ticker? IL-th iürxalin? Dar er ganz 5enid*igt, gan, glück- . Ikemwalbr?" begann Gertrud Una^tm und cäüTia, b lld aber au'S neue lürtgci c.-.,A1S 5ublüuni inbclnb i'emen Starr-:n ric». eü- der Was rhu in k*tn-* Loge bmr. da eigtr t: i.ix fffctit so lebend.-, einfach u-b warn Mb T_m il TtHb m-ür liebvn — ich ?i«ne, vnmer mehr WRMt rrtuülv," fdtlö« sie herro.r: ..Lelch ent Tag für ihn' sag « pWnrlon Kämpfen em großer Siegl Unb *p ,,cdtv4- nicht io, sagte sie werne.nb, „it bin nur -rnrrt"'! weil bu n»*’i von allerr sckön«- * Vnuer- mrrm fas: L«r fre itm u • ceix ’? bojv- ' Dir marer. immer wnyrtr.n •./'h in der c-hXU. ibü. 3c mein Corbü?, ’□ mel be^rt irnh flüger, e?t ich Und nun — ist e4 mir »n :j: ergangen utb hu’ — Ddea. iebe liebe Zhea?" - Dann wr-ücchove he ccn> st en ' r^.gtN!.: <-ntw.ch.n fbiu B glelen. Kachew- iS- •"* * LMM Za* Aiichtz der *ranten «chellrr ivh» bie er- - _____ yoten-: vaub Mal nieder, öfid träum rc ne vor itdier: C,*?iec sagne dem iffiütf .** cnueltrtr Auestrümi tt 11<| d> u l r man 0 neue v xn. ! erbaut werden. Für die zu l{ird>c unb Sdnile. 2 m (‘infemt rat vorgrnimmen Danach beträgt b * Schulgeld iür oü bo nge votiere l'Zai?. itmdxlc bei rtn.-m C*iilammen b\t l'* 000 Mf . bis 20 00H TM 280 M7. bi» 25 0*0 S». 40-J Mk, bii 300l»Pll 52'T bi? 3.5 O O M 720 M! , bis 40005 Ak 960 AI. bi' 5000* M! 120" Mack, über ;X)000 Mk 1500 M* Für außeryalb Znenbach» wotmcnde ReichSdeiuiben. Bei mehreren Bindern am Familie ermatt 1"^ 7: tefn danach!" — Wertrub frrviiftl’t (etft ihre L«nd ..Der Bunid) n rti dir erfüllt weichen," anfinoae-e ne mv derzicher 'Sartre Etwa, stockend rutt iie h?n: . Rrnusald: merntr neu'ich, baß rr hr tj gern lerne Freude - über btinr — baknuip cn#irtec'-1 möchte und das er AenaM morgen — rc"Tt:afl — nck» persönlich nach dir erfunt*»en trürt: ..(jkitrub!" M t »n^tdrT SöDegenq ichta' 4 t e Srj.-fr l>.m Arm un den ^al» ber Frermd-n: „Ich dank' irr’' tycrr-u^- .^mafr brock» Mfunmen, Irenen fcüty» en au ? ’bret An gen. „d»r-ibe»rrehe«," tiu-tfftt 3?es: tarxx • ; tbr *nr r eher Df ^reunötn war» sich mir inbrr- ■ - ,'Uvangsfyndikates unter weitgehender jr-rkung der Archeitnehmor und ver- tder. Kaufmonn berechnet, daß Htfi VAt h?eiten der I)ciüige ZiegelpreiS von u.. M 'lf für 100' )i. - . ;ic d.i . rrabfenrnt Iah’ Nach >?orrcn fall I U 1 llP3 L .< nt für etwa 00—100 Mk. pro könne nach dem T », len la'sen Gegenüber dem heutigen binarlch ? M von .<00—1000 Ak Weiter werden ^-der Vn rj ■ über bie Organisation itaunen nun nnh die nur der Au-biltz tg «ns An« reeung bedürfen--- Can^wirtlcbaft Lutz dem oberen Ve ei - be 1 , 21 Wän Der Deck ul ber Back stet, an be- rauhninn: „Ackern mnchen spitz tu Li ar mrr nm 10.1101 wir «m Acker 'ahr harre fr-ne Dir ! >i.j nicht xrffhli T’.rte Baueraeme untere« C>enmb bultr- vorige 'Mz um ersten mal tbr anflrifr'.niu, um mit den Voraibeil.m brr Jndletrtlubia ui beginnen la» Weucr nur aud- oetubtiu ve.locken^ Die Frauen uub dm bannt iich. burf dir itu.m n L^ n rnnraht« anTr.oaen. auf die Biese» bege^.a und fd*jn lud*- tig bu4e von bet im Sinter ail’iaibcei Mau! nnri^üM” und dergleichen befreü >xuie nun. in ünlb.. g-an'ang mbi alle A t*ü ni eher Tu tfrbr ist burd-nx-g mü einer dünne» L ttiee. v-tiA. halb zu dem Bild Die ffc Dstick^Z gebär xxt, seitdem er ihr in schwerem Sedcnfemm Retter erkbieie.i iÜ. ime fw ein ®rger.« h«t Kbofft bat. Immer heißer unb leiden mat- *-16: ivrad- ite unb al- fit rfäßlid) bei Arm 3 ‘x«e Bild schlang urb b’ • strm bannt nic^er- b mir praktisch- Arbeit gtitKrtr mitb, jetzt ganie Lerm.ttagc mit Malen zu verbringen, mu Mairn, bas austcr .ie;t aucü £cinn»anb unb teuere Farlien kostet, nt bas rt(tt' — Man kann wohl mit Bestimmtheit fugen, von allen den vielen lunger Damm, bie mit V-i«iftcrung und emftem C,'7t fid, bem Malen bing-bcn, wirb kaum rmr eine roirtlidr Äünfllerin; dtc meisten Irtraien und kommen bann bei ben Anfvrberungcn, bte al* fiauvfrau unb Mutter an 'ie gest'llt merbrn, nicht mehr dazu tndere rr:'i dm iudbi f:c sehen, nne he ttoy aller Anstrengung nicht über eil ztwiste» erlernbare^' Mdnnen H.NL! ^kommen unb legen den Pinl-l beif-it: 2mb da mm nich' Müde unb R01L11. tir »d.u hd-baren Erfa!t ^r ifgeivendet kuiben, m bedauern? Man könnte ocrsuch' iein, ,ja" tu fagrn und müßte e> «mbebutgt. wenn bie Mal stund- mir den Zweck hätte, Malerinnen au* ^ulnlben ober Malm tm höheren 2*m zu lehren - \KI>-r auch ein sehr guter Maluntemcht kann tnrrt Biel ganz außer acht tasten unb doch ein großer (Meremn fein für die, die ihn genießen — Malen lernen soll Sehen fernen fehl. — Den empsänglichkn lungrn Gemütern bte Augen öffnen idi alles cetörw, <;e bewußt und richtig sehen lehren, was sie bisher nur oderflächktch geschaut: ihren Blick, ihre Auffassung erweitern, auch da noch bte Schönheit zu hnfw-n, wo sie ungeschulten Augen nicht licht bar ist Die- muß bte rrftr Aufgabe eines einigermaßen guten Untern(ftt# fein Unb grrabeui verblütf'nd ist e- oh, wie tafch bie* geschehen kann. Sie ganz anbei* werben in diesem kirnte g-öfhtete Augen auch Die .stunstwetlc m sich au ta'hm en. , So sonst ein unb wnNte*. mehr tnMnknv^ I ff allem am Stofs he an u>i, sehen ’ir jetzt Hewns-I. "i ! wirklichem Genuß Aich ba) Da - bildet nun fiauvtiach'. fonb-ni das Sie, bas einem b «ber ieMcnbni Verständnis begegnet Ganz ante. tiefere Freude aud" an b-r Technik eines ir.-e. hat b x. b-r irtbft mit Dechvk» aerunge,, 2b l n-.ä - ulletn bte e große, t>odk Lebentz- terrrung ist ort Gewmn der Wxtlihuibe, auch pratir’d -oirfi He Gutes sie bildet ungemein -n Gefck.mack, ben Farben- unb Formens am ?tr gut n Aai uiterrudt prniefir, nxcb an sich Ibft bald merten, wie oiti cmohnHuber lei» .lug: dadurch für Farbendifsonanxn geworden, trüb keine (ve"'drn ackwstakernm bei "einer Sleiburi b-gehen unb wirb aud» in keinem >xim leinen peticmerteit Sdyinb iwiuui iut uielunw bringen ? roohltuenc iü ein* geschmackvoll einornchtetr Wohnuna' Da hän?-n keine Cel rudb ibn au< 1 ckne.enben lap^-ten, stehen [rote Staffeleien mit <.lüfdä»rbti«g • »-g, fehlen alle bie wblloiai llemeu Sck. uß.ichsrnten, mü denen fo viele lud tommoben trtb T:fdr vollsteUen. und bie Grauen erregen können bei Denen, bie gebildeten Gdchrnack haben Und nndt ber kleinste C*cmroi ift c* aud). lq!^ u * rk >eut|d)tBüuprcgramm 1921—1924-1 "!-«” N'ungxltnd ,u u«um>. Sin. 3 e rortoen ni .: y n nod) über 'm tatdustriedeomt. p erlig bt-fun- t>fn Organiiatwnsausbau. die . ^euh'bdu jer icchntschen 5 igeste.'.k-i und Be irtfdvsf 1 ' flemadit t. Berlin 2® 5-. ist um er diesem Titel Wenn auch manche* in biefem Baupro- iteierm, rrl< er **-41 an en em schönen Abend iiannt. < E- - nofc?' ber unmittelbaren Beteiligung deutscher Ar- tick' tv 1 r «im hrr irrttittMii A/ n1 f tf Ufll _Mt^ hon ter Decke 3 - _ itickreckr. nock Dorrcn. süßend, nammdte Ge-rr-. ‘ -t und v.4*e oer-'-e. :i ;.3t cH-' -$n M ..Irr fragte cudi nah dir, Dhea vnb er iäy tdäanfe». 3n bi< em ?.uger£..-4_tmr*aro ne wt Sich — berr.ist arünen, ferne öeritäiAmSbolire riicdes, rrub:? all eine ''mj-er --- — - - Qofc -;ui!ilierung-- 'Mg btt3u Archiiett . irich »au« mann- ^>'kr SteQt i,. ^fyuiDtfa? I -.e*b#a, ».rtaßte Bro ^sanleihen Mittel dereitzustellen, um Msamde Lapitalgüter, unb daS sind in erster Hin Dolmungen, herzustellen und dadurch un-in di schuf ngungSlosen Arbeitskräften Vr.-I»Möglichkeiten zu geben. Läßt fich der Usts^lag Kaufmann vielleicht nicht sofort tzarnrrklichen. so gibt er doch deachtens- WK4 Anregungen und eine Grundlage, auf tm eäwaS geschehen kann. Zu beachten ift ul il» Gegemvert ber Mietwert der Doh riUß.m zur Verfügung steht, der nach Durch- 86t2i_ig deS Programms jährlich über eine tontn die jungen Damen durch die Malsirrnde besä- gt werden, sich so manche Zeichnung sür Stickereien selbst zu entwersen, größeres Geschick für Landarbeiten aller Art bekommen, auch einmal einen S)ut selbst aus stecken und wenn auch vielleicht nicht selbst chre Kleider machen, so doch ganz anders ihre Schneiderin dazu anleiten. — Deshalb wollen nur den jungen Mädchen, wenn sie so sehr den Wunsch haben, Malen zu lernen, eS nicht verdenken und es nicht für eine zwecklose Zeitvergeudung halten. Wenn sie darüber keine anderen Pflichten versäumen, jo gönne man ihnen die Freude: alles Sternen beceuhert und Malcnlernen besonders. --------- Handel Kurzfristige Reichsschahanweisungen. Tie RkichSbank gibt zur Zeit neue Merkblätter über unverzinsliche ReickS'chatzanwei ungen heraus, ni denen Luster den üblichen Verkaufsbedingutigen die Fälligkeustermine der Stücke für die nächste Zeit bcfomugegvbat werden. Tie Vorteile einer Navitalsanlage in Schatzanweisungen smd in der Lesfcntlichkeit noch immer nicht hinreichend bekannt Tie besonderen Vorzüge bestehen: in der grösttmöglickren Sick>erheil der Anlage, die durch .Haftung des Deutschen Reichs gewährleistet ist: in der AusschaStung jedes KursriftkcS, die Gefahr, Aursverlusle zu erleiden, ist gänzlich ausgeschaltct, da fällige Stücke stets ohne Abzug zum Nennbetrag cmgelöst werden: in der cm gerne jenen und redlichen Verzinsung, der gewählte Zinssatz ist je nach der Lange der Laufzeit abgestuft und beträgt: 4 v. £>. bei einer Laufzeit von 14—29 Tagen, 4*/i v ö. bei einer Laufzeit von 30—90 Tagen, 45/e v. L- bei einer Laufzeit von 10—13 Monaten. Bei Abnahme größerer Beträge sonne an Banken und Sparkassen werden noch günstigere Zinssätze bewilligt: in her sofortigen Greifbarkeit der Anlage, die angelegten Kapitalien können sofort flüssig gemadft werden Tic Reichsbank kann Schadanweisungen jederzeit vor Fälligkeit zurückkaufen, soweit die Laufzeit btn Monate nicht übersteigt. Tte Tartlelwskassen bet erteil Stücke mit einer Laufzeit bis zu 6 Monaten bis »u 95 v. L , von mehr als 6—12 Monaten bis 92* zt v. $). des NemiWerts: in der vollständigen Gcbührenfreiheit seitens der Reichsbank, weder bet Ankmif, noch bet Verkauf, bet Beleihung ober Einlösung erwachsen irgendwelche Unkosten wie Provisionen, Eouttage, Sünrpriabgabe usw, endlich in der mtentgettlick)en Aufbewahrung der Stucke, die auf Wunsch des Käufers erfolgt, falls beim Ankauf auf Nuntmersaufgabe und gesonderte Verwährung vernichtet imtib. ES kann die Vereinbarung gc troffen werde», dast die Reichsbank bet Fälligunt ohne weiteres den entsprechenden Ersatzankauf unter Vergütung der Zinsen txratfmnrt. TaS verzweigte Filialttetz der Reichsbank und die Ausgabe von SchatzanVeisuitgen in kleinen Abschnitten biS herab zu Remckieträgen von 500 Mk. bieten weiten Be- oöTTcrung-lfrciiat bequeme Geloaenhett zur Kapital San läge.. Zu TiSheren Auskünften sind sämtliche R eicfSb mck stell en bereit Gedruckte Merkblätter zur Aufklärung können kostenlos von diesen Stellen bezogen werden. Berlin, 22. März. Bö rsenftim- ntuiTg db 11b. Hinsichtlich der von den Alliierten 0ti treffenden Entscheidung in der ober- schlesischen Abstimmung hegt man an der Börse gewisse Besorgnisse, wodurch sich auch erklärt, daß die Realisationen in oberschles»- schen Papieren heute noch anhielten. Außerdem «erfolgten darin auch Tauschgeschäfte gegen rheintschm>estfälische Montanpapiere, wodurch weitere Rückgänge bis zu 10 Prozent, für Laurahütte bis 15 Pro-., für Bismarck- Hütte sogar bis 50 Proz. bervorgerufen wurden, wogegen für rhetntsch-westsälische Papiere Kurssteigerungen bis 10 Proz. und darüber hinaus sich ergaben, für Darpener, Mannesmann und Phönix über 30 Proz. Auf den übrigen Märkten hielt sich das Geschäft bei uneinheitlicher und zumeist schwächerer Kursgestaltung wieder in recht engen Grenzen, doch erreichten die Kursperänderungen nur vereinzelt 5 Proz. und ganz selten darüber. Am Rentenmarkt lagen heimische und ungarische fest, Mexikaner scywäck>er. Devisenpreise waren still und leicht befestigt. Polnische Noten zu 10Vi b's 11 Proz. waren wieder lebhaft gehandelt. Frankfurt a M, 22. März. Börsen- stimmungsbtld Tte Gründ stimm uwt war mit wenig Ausnahmen fest. Tas Gechisl war ruhig, da die Spekulation aus ihrer vorsichtigen Haltung richt hevcrusgehi. Tie Kurs^'knltung der Mantanpariere war wiederum lebhafter Bei einzelnen ^-aooriten nrackKe lick» ein lebhafter Verkehr bemerkbar Znteressenkäufe rvlftogen sich in einer ganzen Reihe von Werten. Pl/önir Be gbau erzielten eine Steigerung von 40 Prozent, und ferner stellten sich Ma.rneSmann um 16, Qarpener um 18, Rhein stahl um 11, Gelsenkrvckien'r um 7 Proz. höher. Oberbedarf leicht erholt. Nordd Lloyd De- zugsrecbte au» neue Aktien notierten 16 bar und Gad Auslandswerte tagen still. Oesterr. Credit- Anstalt lebhaft, auch Ihtgarraticn gefragter Mexikaner waren ziemlich gut behauptet. EleTtrv Voigt u. haefsner Vorzugsaktien wurden mit 255 rationiert plus 15Proz. GelsenkirchenerGuststnhl wurden zu höherem Kurse gesucht. Ehenwche Albert 633 fliegen 14 Pvoz. Ter Ernheitsmackt lag fest. Mansfelder Kuxe gebessert 952,25. Zum Schluß war der Montanmarkt weiter sehr fest. Phönix Bergbau zogen um weitere 5 Pnvz auf 645 an. Oberbedarf notierten 295,50 bis 298 bis 296,50. Frankfurt a. M., 23. März. Börfenkurse. Frankfurt Berlin Abend- Abend- Schluß- Schluß- AurS KürS KurS KurS Tfltnrn: 21.3. S */, Deut ÄriegsanL 77,50 4*/e Deut Reichsanl. 3 */» Deut Beichsanl. — 4*/0 Dreutz Konsul» Darmstädter Dank. Deutsche Dank ... — Disconto Gesellschaft — » — Dreedener Dank . . Nationalbank f. D. . 209,- Mltteld. Lreditban». 179,75 H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . 168,- Doch.Gubstahlwerk . D.- Luxemb. Dergw. Delscnkirch. Dergw. . — Harpener Dergbau . — Oberschi Eisend.. B. . 311,- Oderschles. Eisenind. . 306,- PHSnix-Dergb Akt. Dad. Anilin, u. Soda — Höchster Farbwerke. —« — Elektr. A.L. v. ... Lchuckert. Werke .. — Felten. (Bulfletmue . Daimler 194, - Lad.. Eisen».. Akt . Adlerwerk« 237,- 4 */.H«ss Staatennl. . 72,- Elettron Griesheim . 389,- 22.3. 21.3. 22.3. 77,50 77,50 77,50 68,- 68,25 66,75 67,40 66,75 67,60 180,- 180,- -,- 288,- 299,- 251,- 251,50 251,50 -,- 218,50 218,— 209,- 207,- 180,- 179,50 179,75 -,- 186,50 186,75 -,- 167,50 166,- -,- 445, - 444,75 309,- 301,75 306,- 331,- 317,50 324,- 460,- 434,- 444,75 296,25 314,75 292,- 298,- 307,25 295,25 645,- 667,50 607,- - - 524,- 520,- 409,- 410,28 407,- -,- 274,- 272,- 230,25 233,25 -,- -,- 485,- 194,50 195,- 192,50 595,- 581,- 586,- -,- 238,- 235,- 72,10 71,75 71,60 -,- 392,- 385,- verlioer TetHkmnntTt Paris, 22 März DTB. , Ere Roovellx- 2130/10 2134,65 berichtet, bte interalliierte frommt (ft 451,50 452,50 i gniter dem Borfitz von General Lerrmt habe \ 1073,901076,10 1443,55 1446,45 167,89 168,20 TeilderBergwerksbejirkewürdesls 226,75 237,25 .wischen ben beiden Ländern gttet' «teilt werden. Pari-, 22. März WTB.> Die Pargas gezahlt: Datum: 21.3. 22.3. Einfachheit 121 195.25 935 1.75 7.65 40.15 1833 82,02 20,59 9,37 4,75 1.7.14. 125,10 59,20 88,80 117,80 88,80 100 Ft --- 100 Ma. x» 100 Kr. =■ 100 «r. 100 3rC = (3n einem Teil der Auflage rtnebectoU.) Frankreich unb Oderfchieslea. 248,75 240,75 61,69 430,45 242^5 61,93 859,10 860,90 18,48 18^52 82,10 82,30 19,35 19,39 Geld Brief 22. März. Bezirke, die Polen ^ugefprvchen werten und dir, de bei Deutschland bleiben wollen, zu bcftimmtiL i$le Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden iehen tonnen und die Tmge sagen, nke sie u Tic Erinnerung an die Beinxxituitgtmeibcta die deutsche Ordnung seien in ba al» 243,- 62,07 ........ 117,88 1081,- ........ 97,80 -,- 125,40 23,10 23,80 1,65 Züricher Tevifenmarkt. Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien . . . . London. . . 1.70 7.75 40.65 22 95 22.40 42.50 2.05 587.- 4.10 Geld Brief Datum: 21. Mär^ 9/40 Fr. 4.68 Fl. 9 50 Ät. 121,75 ür. 7,10 Ar. 1081,25 Ar. Ein Franzose über deutsche Ordnung und polnische Dirtfthoft. Paris, 22 Mär; 23 TD. Gturonb ®e|, nil schreibt im „Rappel", der moralisch, Erfolg und der materielle ®en>m Deutschlands feien unbestreitbar. Hütte und Kattowitz hätten die meisten Bergattei« verlangt, hu Polen zu kommen. Tie Eisen- jy, imb Erregenden seien ausgesprochen po!msch Dericbkfici# txs 18,27 polnische Mehrheit, die ziemlich beträchtlich 82,22 1 geben. Mit Ausnahme der beiden Städte frjri* 20,65 ( imX rtWiiti MHmi Ker u : Märkte. L i ch, 21. März. Ter auf den 29. d MtS. Dor» gemerkte Schweinemarkt in Llch darf mit Rücksicht auf die im Kreise Gießen noch nicht erloschene Maul- und Klauenseuche nicht abgehalten werden. Erzfunde im Fichtelgebirge. Berlin, 22 März. Ton Bert Tagrdl' zufolge sind bei Münckcherg im Fichk.gebirge n* tige ürifunbe gemacht worden. Die Erze hü« 38 Prozent Schmef^ ferner Kupfer, Gold d gutes Silber. Tie Vorkommen smd von gwfe Ausdehnung. Mit dem Abbau nnrd tenrääi begonnen Schweres Brand Unglück. Berlin, 22. Mär^ Tem „Berl. I««X* zufolge sind in legefcto bei Stargard tn mern durch Grotzfeuer vier BwlerngehSftr ui sämtlichem Vieh imb Stallgebäuden vevnch« worden. . “I gewundene Polirik würde daraus Nu! ,'7? vr- Man müsse aber auch der Wahrheit 1 £ -- 22.55 100 2. — 22.60 100 Jt = 42.- 100 - L80 100 1 = 575.50 100 Ot. — 4 - 23, 3, l________ _ _ ____ Franken rvn der deutschen Regierung verwalteten GeÜE benurnmern vom Verlage kostenlos. Progerie Noll. B»hnhof»trafle 51. « ühneraugen SE Behördliche Anzeigen Achtung! Wichtig! Lesen! 5a 5h 2,95 3406V wissen, wxs dem geehrten Publikum fehlt, und in haben keine Kosten gescheuti können sogir behaupten, 3449c der nur in Teleobon 66. 04448 Ungesalzene ab Freitag gegeben wird tm Distrikt Oberholl Zwammenkmttt da'elbst am Kapital ousgefd)lagen S4rinbruch 3434D beizutraoen haben Wir Wir Wir auf der Straße, im Büro, zu Hause, in der Kirche und in der Schule, im Schlafwagen und überall sprach man: Wann gibt es wiedereinmal einen Film wie „Die Herrin der Welt"? bringen noch einen wie „Die Herrin der 40 24 9 . *Ä . 4 25 180320 . 1050 frischeste besseren Film WelV'l lichen Bedarfs an Ochsen mischter Wurst und Brot Llafeld, den 21. März 1921. Der ftr eis bau infp eiter. sehwetn-eflersch, ge- :binguug&Degc ver- Schollen. . . Leebecht . . 2 r 11 a cfa d . . riluidecht . . Stur beste und 4 R m. Bu chen-Rutzi chat. An sang der Versteigerung vormittags 9 Uhr Treis a. d. Loa., den 22. Wärt 192!- Hessisch« DLrgermetsterri Tret» a. d. Lda. »« Oft Oft Oft 1 Fichte «1. 2 25 Fichten , 3 das Allergrößte, das Allerbeste, was je gegeben wurde, -*----°- c"—r,~ —----' “8 Akten VergebungvonNutzholz. An der flreisftrafee Homberg - Dühfeld sollen vergeben werden: Bellersheim, den 22. März 1921. Bopp. Marttucmrr. ■ B Jeder Mann, Jede Frau, Urahne, Groö- mutter, Mutter und Kind, ein Jeder ^J| wünscht zur Auffrischung selnerPhan teste ein.Film wie „DleHerrln d.Weit'* M4H444M444444444444444444H44444444 wurden wir gefragt: Wann bringen Sie wieder einmal einen Film wie „Die Herrin der Welt" 7 hörten wir: Einen Film wie „Die Herrin der Welt" glbts nicht mehr? Birke: 1 Rm. Nutzrvllen. Erle: 16 Abschnitte mit 9,20 Fstm. 142 Rm. Rutzrollen 1 und 2 Meter Fichte: 69 Stück Tecbfttmgot 2. Äl., 1 ReiSstangcit 1. und 2. ÄL, 15 Rur m S dnck^haufttt, 53 Rm. Rupreija 1,39 Fftm. 34,68 . 34,96 , 12,98 , Vergebung. Für das Landgerichtsgefängnis zu Gießor soll für die Zeit vom 1. Avril 1921 dir 31. März .1922 die Lirieruna des er förter» stets frisch Psd. M. 11.- Heinrich vriesch ScUetsBtg 70. l1Kc ^lordleeware kommt zum Verkauf. L.G.ttleinhenn Vabnbofstrabe 59 futn atluntx» Fleckche» ball« n« auf dem Leide. Durch ZecXer'i Peteet- ÄedhloAJ-Seife wurde» die stlechien tn 8 Woche» beseitigt. Dies« Seile tft Lausend» wert 8 kS * Dazu Zockoeh Creme nichtfetterid und Ikllhattig). In alle» Upolbetcn, Droarrien «nd Parfümerien «HLttttch. Das Holzverzeichmr liegt auf meinem Dienst- zimmer zur Einsicht offen. Schriftliche Angebote sind bis spätesten» 1. April d». I»., vorm. 10 Uhr, einpireichen. Iuschlagsfrist 14 Tage. Die Aufmahe meines Verzeichnisses sind für die Wrechnnna matz- gebend. tRefclamatwnen werden nicht berücksichtigt. Durch Delchluh der (RcneralDfriammlwi 23. Januar 1921 ist die Spar, und LechKall« " r Göns, eingett. Genoffenschaft mit unbeschrönkva V , pflicht, in eine solche mir beschränkter hasrvn« gewandelt. Gläubiger, die diesem Be,chlus|t sprechen, wollen sich bei der Genossenschaft • Lang-Gon», den 22. März 1921. /■■*)» DerDorstand d Svar.u.LeihkaffeLang^d»» <■ 5? • Zteivmllch Bleöelellöes Heuler Oöeram Nutzholzversteigerung Montag den 4. Avril 1921 in fcenfc> schen Saale zu Engelrod von hör«::• taaS 10 Uhr ab Distt. Dörner, Röders. ÄöLLxmtx thc, Münchewhain, “ Hrrdehain, Spitzriternslopf, Gr. fltoblüod, käÜL, Kaup, E, chmbolz. Ob. Lerrnhaag Herrn Haag, Lörq. alt. Schlag, 8 ftufcbalt, frrtrc&brud), Rothettiekor^. wirienzipfel, Eick»ckb Lenielder u. a. Buche: 63 Abschnitte mit 49,02 Fstm. 2-4 » 72 Rm Rutzschriter (bie Nummern brr P« Lerstergerung kommenden lbsästntte uns Scheiter sind blau mrterstrichen). Eiche: 19 Abschnitte mit 6,89 Fstm. 2^—6 " Ahorn. 173 Absctzlttte mit 8*34 8M 8 6. M., 40 Rm. Rutz rollen. - Esche: 62 Abschnrtte mit 35,26 Fstm. 1.—® " • 25 Rm Rutzrollen Ulme: 7 Abschnitte mit 2.09 Fstm. 4 —5 xi Linde: 1 Äbidpütt mit 0^8 Fstm. 5. XL frirs chbaum: 1 Abscksiitt mit 0,64 Fstm ’ *■ reifer in Losen »um 3c Ibitmifarf>aim «rigcvr^- Nähere Auskunft durch dir llittrrreutt«^ durch die Frrihcrrlichcn Förster. Letzttve K?r auf Verlangen das Holz vor. Engelrod. den 19. Mär» 1921. Fuecherrlich Riedesclschc ReuwrvettP»blM Egger s_________- geben wekden Versiegelte Angebote sind boflmfnri bis zum Eröffnungsi-rmin Donnerstag den 31. Mär» 1921, vormtttagS 10 Uhr, auf der Kanzlei der Staatsanwaltschaft dabier — Justriyebäude, Zimmer Rr. 43 — mederznleaen Die Bcraelmna eriolgt unicr den in Anlage A iu dem Mimsterialerlah vom 16. Iünt 1893, das Verdingnngswejen bctr., enthaltenen allgemeinen und den von dem Untertzrickmeben ausgestellte besonderen Uedmgung«, welche «ruf der frttnzlei eingesehen und gegen Trstatttmy der Schreib- gebühren bezogen werden können Der Zmchlag bleibe 3 Tage vorbebalttn. Gietzen, den 22 Mär» 1921. 3438V Der Oberstaatsanwalt am L>ess. Landgericht der Baxnn» Oberhess«. Holzverfteigerung. M il twock den 30. Mär» kommt tm Vcllersbeimer Markwald folgendes Bo»- und Rutz- hoi'. zur Versteigerung: 241 Eicken-Stämme. 14—38 Ztm Durchmesser, 5—16 Meter Länge, Rri. 117^6 Fstm 168 Fichten Stämme, 13—24 Ztm. Durchmef'er, 10—20 Meter Länge, >uf. 43j21 Fstm 374 Fichten-Derbstangcn, 18,60 Fstm 18 friefernStämme. 6,20 Fstm 8,2 Rm Eichen-Rutzbr-lr Bekanntmachung. Der vom (Bemeinberat tn der 21. März 1921 festgesetzte Voranschlag ba Treis an der ßumba für bas Rechnvngssah liegt von Samstag den 26. März an währ Woche auf bem Amtszimmer in ba Doh^»» Ä unterzeichneten Bürgermeisters zur Lmfchma, Onterefjcnten und Torbringung von münciupn schriftlichen Einwenbungen offen. *flx (Fs wirb Umlage erhoben, welche or bet (Bebdube unb Bauplätze, lanb- nnb lich genützten Grundstücke >owie Inlaae unb ' i wirb, wozu auch bie W6 • bebartrt. Stets ftischgedrannter Graustückkalk vaukalk . SeintaH in Waggonladungen unb I Fuhren ab unserm i Werk Bieber bei Sieben prompt lieferbar. Bergwerk- u. 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Die glückliche Geburt eines gesunden Jungens zeigen hocherfreut an Dankvorstand Hermann Schnell und Frau Annemarie geb. Mohr Vie Verlobung ihrer Kinder (Erika und Heinrich beehren sich anzuzeigen Frau Clara Dacherer Ww. geb. fiebert Med-Rat Prof. vr.Walther u. Frau fiena geb. Müller (Erika Dacherer Heinrich - H. Walther verlobt« arebtn 2v h' trntr Ädn, M bntmat finb ar • Wiu wb te randiniM \ lem „Ars. Ii > bei ctirerf* aj via teiflä’ SMMS W In Feinster friedens Qualität Ist wieder überall zu haben. Man achte darauf,dafi man die echten^äbnkate mit der SchutunarkejÖctkoi Hdlköpf erhalt. r?o*. flabnbcrttr g I. tzerreAloser ZchSfer- buBÖ und fioflerrier bette Vati «ei an« etn ae Udert. G-aen ^dtaituno bei Änteiaenaebübr bart abtubolen.3443 = 13,00 . - <23 . -22,50 . liriknA II. Mi laUiM- = Tilokn 1141. = fthn-rrtbrlm 3?bdldbe bet Laufe * • 08391 <>an» iSSg, Srifene, Atterwaa U Kinötrl. Ehepaar an« dem Panbe atoNU Ihnb «egen einmaliger 6tAlebunn»bfttT8fl d ca. M00 Hart al» Eigen an egal welche» Aeschlecht -v Mttch. etrrege n 1 jXS -oA in Folgende« Hol, aus dem hiesigen Demeindewald Tiftrüit Aspenstrauch unb Hainstrauch soll hn weg, schriftlichen Angebot» verbaust werben. 1 (tidxn-Stamm 1. Alafie = 1,45 Fst« s ZO1 . sGlalerhol, erste Irild) elütreWesb In la Nordleeware: Sd)tOhl(ti Kabeljau Seehecht Schollen Rotzungen Seezungen. Vtdrrwwe ttd chass» Emil Fischbach 14 eeltertwea »4 reUoston 1667. 44Zi sVsr»ehtGdON«I Ztaatl. aepr Pebrerim in Wonit. m. kl »eteil f. L Lchuljabr erOftn. «ibt auch nachbiUell. l a. «>4- mm WIMW W. 10 BIL mmwtlloiigf-Botlimflt über oboelieferte Einkommensteuer a- Atdetgeber. die vom Warfen Oe ben befreit stnd f»«Iber Bogen - M W- bet 10 Stück - « >t Calber rf .,f]U1L । Lu beheben durch Srijl’idt iglriilniftrri empfiehlt für Ostern und Konfirmationen Sil mlleile MllleilOIm ferott Mneulroaiiet nnö Mulm. 8lefenine irei €ant._________34^ mm NIMW Diese Woche eintressend, verkaufen wir: M MfiMWeW ’Vr 0.50 |Mfl SWMeSksrlEWSir.50 Fleischer Innung Gießen Prima Mgeilmi ab bteügem Vaeer ob ftet lßete X Die unterzeichneten Banken geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Geschäftsräume am Samstag den 26. März 1921 für jeglichen Verkehr geschlossen Bank für Handel und Industrie Niederlassung Gießen. Bezirkssparkasse Gießen. Deutsche Vereinsbank Filiale Gießen. Direction d. Discontogesellschaft Zweigstelle Gießen. sind. Gewerbebank zu Gießen e. G. m. b. H. Hessischer Bankverein Aktiengesellschaft Filiale Gießen. Mitteldeutsche Creditbank Filiale Gießen. Reichsbankstelle Gießen. 8526D ^,llllll!llllllllll|llllllllll||llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll!ll!!llllllllllllllllll!l|l|l!lll!!llllllllllllllllllllllllllll!llllllllllllllllllllllllllll^ [ WMS MlMlke WWke! | Wivtschastswasche Tischwäsche § U Wischtuch, Baumwolle, biaw-weitzKariert M. 8.50 Tischtücher unb Seroietten I Wischtuch, Reinleinen, rot-weih Karictl M. 11.75 beste Friedensqualitäten, alle Gröben D g Handtuch, Baumwolle, grau . . . M. 11.50 in vielen Mustern J Z Handtuch, reinleinen Gerstenkorn M. 19.50 Farbige Kaffeedecken 34210 = U Küchenhandtücher in halbleinenen u. reinleinenen xoße Auswahl in nur W ’ Frtedensqualitäten haltbaren Qual, von JJi.OO.UU an = j Fritz Nowack Ausstattungshaus g Verreist Dr. Wolf Wnlltorwtraße 48. •«“ Vertreter in der Wohnung en erfragen. 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[3388 J5rioor-öanöP Zchutzverein der Lebenrmittelhändler, Glehn Hessische Steinbrüche,G.m.h.H.,Londoi! Fernruf Vr. 1 <> Oberbe»** Mattierungen Schellackpolitur Spiritusbeizen Wachsbeizen in hervorragenden Qualitäten liefert Mordwestdeutsche Farhen-ynd Lackindustrie Niederlassung Gießen 22886 Plockstraße 10 empfehlen ihren - g Basaltlava (Lungsteml für Hoch- und Tiefbauten Laufend lieferbar; Schichtsteine, Ecksteine, Bordstein#*. Treppenstufen. Pode»tp!atten. ge-kgte FuObodenplatten, Onroe * ungen. Schweinetrög«-. Spü. steine, K eit erste i ne. Ein mach f 4 wer. Torpfeller. Grenzsteine. Kuh- und Flerdekrippem Treppenstufen laufen sich nicht giatt, Tröge sIuref>w. Mauersteine (infolge ihrer Porösitlt wanne, trockene w auo» ItohmateriaL Grabeinfassungen, Denkmäler. Hflgelstein» batun Kriegerdenkmal er Hu x pyraralden f. Friedhöfe. Cbft*. Ooch- u. .3rocrnbai:nic. Rhabarber u. Htmbeer empsiehll btüia bbr. Pfeiffer. LEerrb. Weg 3a [*” *ner1 RrtthilA» IlBin -hrwiterfl h. ffliat-