Donnerstag, 22. Dezember 192( Ul. Jahrgang Erstes Blatt Hr. 300 U|tt>. in ba» er bei jeder Lohnzahlung Lohnhöhe und die Oanuar- und Sebriarrate zu befahlen, den Versuch bedeute, sich feinen Verpflichtungen zu seren t 'Die weiter berichtet wird, können die auflen bitdTid;e i ‘Beratunfl *n zu feinem endgültigen Be- sch lud sühren iS» wird eine Zusammen k »ns des Obersten Rates für Januar ein. die endgültige Steuerschuld hniausgehon. so sind die entsprechenden Beträge bei der endgültigen Veranlagung bar zu entatten. Rich ohne Vcr- anlagu.g kann beim steuerbaren tSintommcn unter 24 000 Mart ii c Erstattung ei> d:l-al'.ener Steuer- tcirüqc stattftiden. wenn in olgc teiltoeiler er- werbslosig'.e.l iie Sreuerennatzigungen nicht boll in 2buc t lung geb rod) - sind; hierzu ist ein besonderer Art ag notwendig, der erst nach Ablaus eines Aaknb:rbkrlcliab e4. Ipälestcns bis zum entheben. Von britischer Seite sei dargelegt worden, bah Deutschland grwtzc Müde haben läufige Stcucrsd.ald für das bcttessenbe ^ahr nach fern recmuUichen 3a hre^bet rege de» steuerbaren Einkommens fest Aut diese borläufigc Steuerschuld ist nur der Betrag zu entrichten, um den diese Steuerschuld den bollzrgenen Steuer- ab;ug über leigt. Ergibt die B.ranlaßung, batz die durch Steuerabzug ein bc halte.ic.i Betrage über men batte Es tonn letzt endgültig milgeteilt werden, bah tat dieser Krage EPmutigkeit nicht herrscht. Die Franzosen verlangten energische Mahnabmen gegen Deutschland Die Engländer seien jedoch der Meinung, bah. wem diese Politik befolgt werde, der Sturz der deutlchen Regierung invermeidlich sei, was die chaotische Lage Europas nur noch verschlimmern würde. im Starre diese« liberalen Schritte« bähen nach dem Blatte Ministerpräsident Briand und Ha»- delssekretär Hoover gespielt. (Kin (Gesetz gegen Rnhestörer in >et Schweiz. Bern. 22. De^ (DTB.) Der Rationakr« nahm nach langen Debatten die Vorlage betret- fenb die Revision des Bundesstr afrechte^ welche Strafe für Ruhestörer im Landesinneren vorsieht. an. Das ® setz umsaht neben d« Teilnahme auch die Vorbereitung zu Unruhen. Der Steuerabzug in seiner endgültigen Form. III. Die wird der Steuerabzug Dorgenommen'f Bleiben die Abschlag, zahlungcn b nicr dem wirtlich adzus.chrenden Betrage erheblich zurück, so leim das Finanzamt die 0cncbmigung zur biertel- lährlichen Abführung zurück-.re6. viectdiührlich ahzu schließ, bes Konto angelegt ist. Tk 2li bei:geber müssen die Ucbcnrei- rngsblätter viertel;üb lich abichliehe.t und neue ‘ir das folgende Kalende rvierteiiahr anlegen Die Summe der Steuerbet.äge der einzelnen Ucbcr* Tcifungeblätter sind in feg. Rackgoei.mgen und txm diesen weder in eine sog ufammcnflcnJng y übertragen. Uebcru^e;’angoblälter, Vachweisungen und Zusammenstellung müssen späte lens bis ym Ablauf des aus den Schlutz des Kalender- Dterteijabre« folgenden Monats geordnet dem Fi- runzamt eingeliesen werden Der Arbeitgeber! hat dein Arbeitnehmer auf dessen Verlangen vierteljährlich ober bei Ausscheiden auS dem Ar- dritsverbältnis eine Bescheinigung über den cm behaltenen und abflefübrten Steuerbetrag au«iu- Nellen. — Das Finanzamt überwacht die ord- nungsmä^ige Durchführung des Steuerabzuges Iie Arbeitgeber find verpflichtet, den RontroII- beamten Einblick in dir Steuerbücher. Lohnbücher utw. zu gewähren Entsprechende Verpflichtungen liegen den Arbeitnehmern ob. IV. Dann erfolgt trotz deS Steuer- abzugeS eine Veranlagung', Steuerpflichtige, deren gesamtes fieueibart« Einkommen in einem Kalendrria^r den Betiaq oon 24 0» Mart — mit Rücksicht auf die fortschreitende (Geldentwertung wird die Grenze Der- mrcklich auf 50 «>X) Mark Hinausgrse t tt>.r?cn — md>t überfieigt, brauchen, keine Steuererklärung werde. Geld zu erhaltet. Die beiden einander gegenüberslchenden Ansichten zu beretnigen. Habe sich weit schwieriger erwiesen, alS man angenom- Efn kommen steuer beantragen, wenn seine Der- bungskosien den Betrag von 2Z00 Mark über- sie.gen und nicht schon beim Steuerabzug berücksichtigt worden sind, ferner wenn besondere, die Leistungsfähig leit des Steuerpflichtigen wesentlich beeintruchngcn.de wirtschaftliche Verhältnisse jtz 26 Sink. St. ®ef.D vorliegen ober Anspruch auf Anrechnung der Kapitalenragssteuer jtz 41 S.nt. Steuer-Gesetz 1 be lebt. und endlich. wenn de zulässigen Ermähigungen b.im Steuerabzug nicht voll berücksichtigt worden sind Findet eine Veranlagung auf Antrag des S ererpslichtigen statt, so wird stets das gesamte steuerbare Einkommen 3ewn. und Feiertoqs «k. chLO einschk. Träger- ob*, durch die Post Hfc. 7.50 eiuschl SefteD- «kd, auch bei Nichterschei- ■trw cinjelner 71 um ment ■folgt höherer Gewalt, s.r,sprech-»uschlüNe: 'irbieSAnfilett»nall2; •tr Druckerei. Verlag ■d Gefchäffstelle 51. chischrist f*r DraHtnach- ichten leieiger EletzeR. PoN1d?edIonlo: tateflun e. !H. UtM. chyugeden, toenn dieses E ntommen nur aas Ar-1 deitslodn und einem sonstigen Sinkommon bis I jem Höch st betrage von 603 Mark bestrdt. Zedoch knn jeder Steuerpflichtige leine Bcraniaguns $ur| Cf in neues Cpfer der französische« Besatzung in Cberfd)lefien. Kreuzburg. 22 De». «PrioattelegramM.> Sestern nacht wurden 2 Mädchen in Begleitung zweier französischer O f f I • ziere auf dem Ring von Zivilpersonen anae- lp rochen. Die Offiziere fühlten sich dadurch bedrängt und gaben zwei Schreckschüsse ab, durch Idic ein Unbeteiligter einen Lungen- schuh erhielt. Die Folge de« Zwischenfalle^ waren Ansammlungen von Menschen, C*t ey» Problems einzusühren. mobei seine Ansicht keineswegs von der Lloyd Georges so weit abweiche, wie angenommen werde Die Schwierigkeit für Lloyd George bestehe darin, dah die britische össentlichc Meinung beute Frankreich viel kritischer gegenüber st ehe als vor einem (Zähre und dah finanzielle Zugeständnisse nur gemacht werden könnten, trenn Der „Cbrrftc Nak". London, 21. Dez. (HavaS.) Der Son- derberichlerstatter der Havasagentur meldet, dah Briand und Lloyd George in ihrer Unterredung, die heute abend in der Downing Street slattsand, beschlossen hätten, den Obersten Rat zu einer Tagung ein- zuberufen, die während der ersten Januarwoche 1922 in Cannes abgehalten werden soll. Die Konferenz der Auhenmtnister von Frankreich, England lind Zralirn würde einige Zeit nachher, wahrscheinlich in Varis, statt- finden. Bezüglich des britischen Planes, eines internationalen wirtschaftlichen Kongresses sei nichts festgesetzt worden. Diese Frage solle auf die Tagesordnung des Obersten Rates gesetzt werden, der darüber, wie auch über alle, die verschiedenen Probleme entscheiden werde, die in London gestreift worden seien. (?in Vries Vriands an Hughes. Washington, 21. Dez. (BJXB.) 3n ber Antwort BrianbS auf den Brief von Hughes bciht cs: Sie befürchten, bah die Beibehaltung der französischen Forderung ben 2ß>- schluh eines Abkommens zwischen ben fünf Droh- möchten verhindert Der Wunsch ber sranzössschen Regierung geht dahin, alles au tun. waS sich mit Len Lebensmleressen Frankreichs vereinbaren Iaht, um untere Anficht in ber Frage der Flockcnrüstun- qen in lieberemftinnnung zu bringen Frankreichs Befürchtungen gehen nicht von bem Ecsschtspunlt eines Angriffes, fonbern von bem einer Verteidigung aus. 3n ber Frage ber Schlachtfchiffe habe ich unterer. Delegierten Messungen in bem von Ihnen gewünschten Smne gegeben. WaS jebvch bic Hilssfchiffe anbetrifft, so ist es ber franzö- fischen Regierung unmöglich, sich mit bem Beschluh der Kammer in Widerspruch zu fetzen, bic Bet- ndnbcrungen anjunebmen. die denen ber Schlachte rrch Entert alt und Erziehung ber Kinder, durch Der- Einzahlung ober Ueberweisung cr- ^l^ u-g z-.im Unterhalt mittellos-r Angehöriger. |9lgt, isl ber Arbeitgeber verpflichtet, für jeden durch Krankheit. Verschuldung, UnglückS,alle Jlrbdtncbmcr ein Uebewesungsblatt zu führen, schiffe entsprechen. Der leitende Eekuinke auf ber Konferenz von Washington ist die Verminderung der kostspieligen Zlottenrüstungen. die Aum An- griff bestimmt find 3* glaube nicht. M bas Programm dahingeht. einer Ration wie Frankreich, >ic eine lange Küste und eine grobe Anzahl weit entfernt liegender Kolonien besiyt. die Blind zur Verteidigung seiner Verbindungslinien und feiner Sicherheit zu verweigern. London. 21 Dez >ische Sowietregierung vor bem 1. Februar eine o e r f o ’ • tunggebenhe Berfammlung ein berufe, werde, auf der alle politischen Partien vertreten fein sollten. Die Einberufung wvde von Bereinigten Staaten und Frankreich als conbitio fine qua non für die Anerkennung bai der Arbeitgeber für den dibebaltencn I Mcucibetrag e t e u e r m a,r f c n In die loten Cinlagebogen d-s St u rbuckeS ein» rkleben unb| durch ir.ieLerschrift des Dages der Verwe.rdung z i trftoerttn; In eine andere Spalte deS Bogens n4rt> t«i Verdienst des Arbeitnehmers und der! 2dert der verwendeten Marlen eingetragen. Dies b® Lvi ,eder Lohn-ahlung zu ctfolgcn. Doch kann das Fina »amt auf Antiag Aibeiigebern geftat- ten, die Steuerwarten nach Ablauf oes Akonats, fedvch spätestens bei AuSfcheiden deS Arbeit- -ehmer« aus bem Arbrit/verhäitnis. eiuzuNebeN und zu entwerten. Bei einem Wechsel des Arbeit- aebers ist ein neuer Einlagebogen zu verwenden. Id unflär.big beschästigten Arbitern kann die- doch unterbleiben. Der Arbeitgeber hat nach 2(b.auf des Ka e b?iT rteliahres eher bei Aus- schech 34mm vrfitt öNstch 55 Pf., au»u>ärts 65 Pf, für 31«hlamt< 7lnjtig«n von 70 mm Stritt 250TI Sei TM* vosschnstso SuffAlag. ßaupilAr ttkiter: Sug. Siottz TtrantwoNlich für Tolhih: fluq ®o«h; für b«n übrigtn Itu: flart IDallbtr; für btn ln)«iqtnt«tl: Ban» Beck, fämtlld) in ®itbtw. berufen werden, der ber Vorschlag bezüglich der Frage tev Reparationen unb der allaerneinen wiitschaft.ichen ODiebertKr .eilung Europas unterbreite: werben soll. Es fei möglich» dah diefe Zusammenkunft in Paris oder in San Remo stattfinden werbe. l^ine wettere Schwierigkeit. Lonbon, 22. Dez (DTB.) Wie ber .Manchester Duarbian" berichtet, ist eine weitere Schwier igkeit baburch entstauben, bah bie Franzosen von neuem bie Frage ber ersten Milliarde aufgeworfen haben und einen Anteil daran als Kompensation für ihre Zustimmung in ber Frage bes Moratorium- beanspruche-,. Bon britischer Seite wurde berngegen- über geltend gemacht, bah bas WicSbabener Ab- kommen Frankreich desonbere Vorteile sichere Das Blau schreibt, bic Lage Brianbs feinem Lanbe gegenüber werbe beträchtlich erleichtert werben, wenn er der fran.^silche', Oesscntlichke; ein kon- - • lanbe als Einleitung zu ber Reuregelung ber Reparationsfrage verlegen könne. Ein solches Zu- gcstänbniS werbe cS auch Brianb ermöglichen, mit gröhTrem Bertrauen bic französssche Ocssenllich- feit in bie umfaHenbe Frage bei europäischen Die Washingtoner Konferenz. Washington, 21. Dez. (WTB.) Die britischen Delegierten haben ihre Fahrkarten nach London, die bis zum 31. De- ,'>mber gültig waren, abbeskettt, da sie der Meinung sind, daß bie Verhandlungen eine Abreise vor Mitte Januar nicht möglich machen werden. Die ^lottenfragen. Pari«, 21. Dcz. (Wolss.) Rach einer Meldung des .Malin" au6 Reuyork soll England baraus rerzichtcn, die völlige Abschaffung bet llnterlcebootc zu txrlangcn. wie eS die Abssch; hatte Die englischen Delegierten sollen einen Plan für die Einschränkung der llnlersecbootstonnage und ihrer Verwendung ausgcurbcilct haben. Das neue Programm sehe aber sür Frankreich eine bedeutend Heinere ilnter- sccbool^flotte vor. als Frankreich sie toünfdjje. ^Icichzessig malbcl der .Blatin“ au» Lonbon, bic italienischen Delogierten hätten zu verstehen gegeben, bah sie sich mit keinem niebri- gcren Flottenprvzentsatz als bem sranzössschen cinnerfianbcn erflären würben. Die Militärkontrollkommtsston. Berlin. 21. Dez (Wolfs ) Zu der Berliner Blättermeldung, bah General Rollet beabsichtige, bie interalliierte Blilttärfon- trollkommlssion in Deusschlanb aus ein Drittel bes bisherigen Stanbcs herabzusetzcn, wirb an zustänbigcr Stelle erklärt, bah b beut» i<5cn Regierung davon nichts bekannt sei Da- j gen eiTIärle der Ches der interalliierten ß u f t- iahrtskorn Mission, ber englische i^cncraf BTaftermatm, bi« sc Kommission anfang- beS nächsten Zahres abbauen zu wollen. Frankreich feinerfeitS einer rabikalen Bebunblunq ber Reparattonsfrage zustimmc Sowohl Brianb wie Lloyd George hielten eS für richtig, dah die Frage deS Moratoriums fofort geregelt werbe. Die Mitwirkung Italiens. London. 21. Dez. (Havas.) Aus wohlunterrichteten Kreisen verlautet, dah der i t a - ltenische Botschafter in London.Mar- tino, nachmittags bet der e n g l t s ch e n Regie r u n g einen freundschaftlichen Schritt unternommen habe, um ihr das Znterefse auSeinanderzufeyen, das die int Laufe der Londoner Verhandlungen gestreiften Fragen für Italien Haden. Lloyd George soll von diesem Lchriu den französischen Ministern Kenntnis gegeben haben. Lloyd George und Briand. London, 21 Dez (WDV.) Die Abend- Presse verösscntlicht In Sperrdruck eine Meldung, dah Lloyd George aus feite Weihnachts- ferien in Ericcith inso gr t*ec Shwie i ssci'en, bie bei den Verhandlungen mit Bria n d in der Downing Street entstanden sind, verzichtet. Die Erörterung soll, wie gemeldet toub, am Dou- ncrsiag und Freitag weitergesühr! uciDcn. Bua. b werde kaum früher als am Samstag abrd c, können. Lloyd George werde vielleichi nach Ehc- quers fahren, vielleicht aber auch in London bleiben. PariS. 21. Dez iDTV.) Wi' der Sondcr- bcn können. Am Mittag habe eine e i n c i n • halbstünbige Unterrebung zwischen Brianb unb Lloyd George staltgesunben, bei ber beibc Premierminister bi * Berbanblutiqm ber oorautg benben Tage sortgeicyt hatten. Die Sachverstä'ndigen bie um 10',, Uhr zu- fammengetreten seien, hätten bis l1 , Uhr Der- bandelt. Heber den Fortsch itt ihrer Ardril Der- laute nicht- bestimmtes 3iu Lause des Nachmittags findet eine neue Besprechung der Sachverständigen statt und Brianb und Lloyd George batten sich für beute abend 6 . Uhr verabredet. Dec letzteren llnterrebung würden Loucheur, Sir Robert Hornc und Diel leid; t noch andere englische Peclönlichtcite:, beiwohnen Bei ber Rückkehr in sein Hotel habe Brianb sich bahin geäußert. dah seine letzte Zusammcnkanst mit Lloyb George morgc.i vormittag statt- finden könnte. Brianb tverbe unter biclen Umständen morgen nachmittag 2 Uhr von London abrcHen und gegen 10 Uhr in Paris dntrcfien. Loucheur würbe wahrscheinlich einige Stunben länger bleiben ober sogar seinen Ausentball In London noch weiter ausbehnen, um einige der auf feine Veranlassung verhanbellen Fragen zu klaren. ätcuerbetrag cinträgl. Da* Finanzamt kann aas , < Eintragungen erst am Dle Lonooner Schlutz d«S KalendervtcrteliahrcS. and zivar fpa- bis Aum Adlan, des dara ss folg ben Mo- 'BCTUGnhlUHCICn. ratf, Dorgenommen werden. Die Einzahlung oder I ' ö lltbei !ivilu'.:g ber et”.behaltenen Olcuerbelrägc an Lonbon, 21. D-'z. < DB ) Dem .Evcnirg t* Zinanzlasse hat in kürzester Frist nach leder Standard' zufolge versuchten dieSachver st ä n- Lohnzahlung zu erlolgen. und zwar In einer bigen nachmittags, die einander gegenüber- Summe, ohne Bezeichnung der elrrzelnen Ardeil-1 stehenden Ansichten in ter Reparationsfragc zu nehmer Das öi an» uni kann au, Antrag g?- versöhnen. Smc Hebereinhimmung sei nich cr- nehmigen, dah die Ueberweifung er t innerhalb zielt worden. Die gemeldet wird, ist die Lage der ersten 10 Tage nach Ablauf deS Monats ?der folgende: Die Anfich: der Franzosen ist es, KalendervieNeliabres erfolgt v3cbxt sind die bah Deutschlands Erklärung, es sei nicht imstand«. Arbeitgeber im Falle b;e: icliäbrli ber Ucbcrwei- *“ ** lange., ve»pslickt t monatlich- Ab ch!'gS-ahlun- g«n in Höhe von einem Drittel des üier chi igig H berech tenden Vierleli h Sbctr geS zu leisten. SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Vmck and Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- and Steinbrudcrci R. £aege. SchrifUeittzng. -efchöfirftelle und vrnckerei: Zchnlstraße 7. Der Arbeitnehmer ist verpsUchtcl, sein Steuer- Hd; bem Arbeitgeber bei leter Lohn- ober ®c- beltSzahlu-ng vorzulegen Detgert er sich. k> hat Mt Arbeitgeber ben Steuerabzug ühne ‘Berud- ’.ics dem Finanzamt anzuz igen und Rieben von 6 teuer matten erfolgt, 'o ^^ia? eitig die in feinem Belitz dessudlrchen Oin- lagclogen mit entwertclen Stcu.rmarken cinzi- rcichen. Das Zinanzaml fetzt hierauf bic vor- wurde am Mittwoch Eine Rede Stab vor eine Ansteckung an einem erkrankt, war er noch tätig: eine Hirnhaut am vergangenen Sonn. kt«b der hat Rede ? ‘ j ftcxt haür tm btktättigt w •cud Haut ülltgtldrs i Snind und n Archnung to4runölah ver vaverrschen Polll't ist die Erhaltung des Reiches, ein Grundsatz, der über allen staatlichen Gesichtspunkten gr- bieterisch herrschen muß. Schon der Gedanke daran, mit wieviel Opfern an Gut und Blut unsere Dorsahren, die Reichseinheit erringen mußten. erfüllt-uns mit der Pflicht, die Reichseinheit hochzuhalten. Dieses Bekenntnis schließt aber jenen gesunden Partikularismus nicht aus, der in dem Wesen und der Art der deutschen Einzelländer begründet ist. Hier liegt es besonders an Bayern, seine alten Rechte zu wahren, soweit diese durch bi? Länderart und Tradition des bayerischen Volkes verbürgt sind. Unter allen Umständen müssen die Machenschaften eines Dorten und S m e e t s auf die Errichtung eines rheinländischen Pufserslaales unmöglich gemacht werden. Für einen Staat von Entente- gnaden bedankt sich jeder anständige und ehr- liebende Deutsche. Mit der heute maßgebenden Weimarer Verfassung hat man in manchen Punkten Erfahrungen gemacht, die eine Revidierung und einen Ausbau derselben auf gesetzlichem Wege dringend notwendig machen. Diese Revidierung muß vom Standpunkte Bayerns besonders dort erfolgen, wo das Versassungswerk von Weimar zu augenscheinlich und einseitig vom Gesichtspunkte des Unitarismus beherrscht ist. Zugegeben. daß em Einheitsstaat wie Deutschland in gewissen Angelegenheiten der auswärtigen Politik, der Landesverteidigung, der Wirtschaftsgeseh- gebung. der Zollfestsehung usw. von einheitlichen Gesichtspunkten geleitet fein muß. so heißt das noch lange nicht, daß aus den durch ihre Länderart zu einer gewissen Selbständigkeit berufenen Ländern Deutschlands Provinzen des Reiches gemacht werden müssen. Besonders nachteilig hat sich die Unifizierung im deutschen Finanzwesen erwiesen, ein Vorgehen, das nicht nur etatsmäßig zu einer Mißwirtschaft im Reiche führte, sondern insbesondere durch die immer weitergehenden Uebergriffe auf das Finanzgebaren d?r Länder, Selbstverwaltungskörper und Gemeinden in einen katastrophalen Ruin getrieben hat. elften Stickel, des Arztes und Fvrschungsrei^^^^ Ernst Diesfenbach, dessen Jteifen Reuleelanb. da» noch alS ziemlich unentdeckt gelten konnte, der europäischen Kultur erschlossen, de- Staat-recht» lers Thvrbecke. nachmals führender holländisch« Staatsmann und Minister, und des Me- diziners Heger mit 23 Zähren schon ordentlicher Professor, noch nicht 25jährig al* Opfer seines Berus» dahingerafft. Dann sind zu nennen der unermüdliche Turner und Mitbegründer der Gießener Feuerwehr, Rübfamen. der auch am Gießener Gymnasium tätige Philo» log E. Schneider. Wilh Beneke. Arzt in Dau- " beim und Universität-Professor in Marburg, dessen Untersuchungen über den Einfluß kohlen- , s^rer Solbäder auf Herzkranke den Weltruf Bad-Rau Heims als Herr b^rd begründeten, bei Budinger Pfarrer und Baumeister Schmidt, der 'n Obererlenbach geborene katholische Pfarrer Weber und die beiden au» Riedergemünden stammenden Brüder Friedrich und Georg Münch, beche al» amerikanische Politiker befannt Rder auch au» den beiden anderen Provinzen finden wir Hamen ton gutem Klang, so den Pkilantrvpen iSmil Hoffmann, ten Philologen Rodnagel, beide au» Darmstadt, die beiden Mainzer Grvßkausleute Rah'er und Humann. her Michelstädter Rabbiner Wormser, den Organisator der hessischen Artillerie, Hahn. un> den Wolfslehlener Pfarrer Luck, durch »eine Beziehungen zu Friedrich Hebbel äuch weiteren Kreisen nicht unbekannt. So bietet auch da» neue Heft Anregung und Belehrung in Hülle und FullL Hoffentlich findet e» den Weg zu recht viese- hessischen Familien» t c r. Infolge einer Grippekranken selbst einige Tage ärztlich cntzündung raffte ihn tag dahin. Als Sohn des Pfarrers Ferdinand f R. in Alt-Wildungen am 14. September 187n geboren, besuchte Dr. Richter' das Main- zer Gymnasium und seit 1895 die Universität Dießen, wo er beim Korps Hassia aktiv war studierte weiter in Göttingen und war bann längere Zeit Assistent an der Lhi rar gischen - Klinik Gießen. Im Herbst 1903 ließ er sich hier als praktischer Arzt nieder und ver- heiratete sich im April 1904 mit Gltse Geyer aus Rüsselsheim- der She sind ein Sohn und eine Tochter entsprossen. Im August 1914 als Regimentsarzt im R. 3. R 80 ausgerückt. : wurde Dr. R. auf dem Dormarsche verwundet. erlitt später im Felde einen Unfall, in- folgedessen er in die Heimat zurückkehren mußte, und tat hier Dienst im ßa^arett Sv. Schwesternhaus. — Dr. Richter ist in bet Dolkskraft seines Schaffens abberufen worden. Gr war ein vorbildlicher Arzt von reichem Wissen, geschickter Hand und von idealer Auf» sassung seines schönen Berufes. Das Vertrauen seiner Patienten besaß er in hohem Maße, er war stet- hilfsbereit, hatte ein freundliches Wesen und die Gabe, Leidende zu trösten. Vielseitig gebildet, pflegte er rege wissenschaftliche und künstlerische Interessen. Mit warmem Her-en betätigt: er sich für bi? öffentliche Wohlfahrtspflege. Mit seiner Gat- tin und den Kindern trauern die vielen, die ihm Gesundheit verdanken, und wohl iebet, Der ihm näher getreten ist. Diese Verehrung kam bei der Trauerfeier und Bestattung zu erhebendem Ausdruck. Es war ein Fehler der Weimarer Verfassung, daß sie die Begriffe der gesetzgebenden und vollziehenden Gewalt vermengt und durcheinandergeworfen hat. Beweise dafür sind die Eingriffe des Reiches in die bayerische Justiz- hoheit. Jede Regierung hqt heute auf der Hut zu sein, daß ihr wenigstens die Polizeihoheit und die Zustizhoheit nicht angetastet wird. Einen weiteren Vorstoß des Reiches gegenDayern bedeutet die mit kleiner Stimmenmehrheit eben erzwungene Aushebung der Verordnungdes Reichspräsidenten vom 28. September 1921. Ministerpräsident Graf Lerchenfeld bezeichnete dieses Vorgehen als das neueste Weihnachtsgeschenk Berlins an Bayern. Wir in Bayern werden mit gesundem Menschenverstand Den politischen Standpunkt suchen und uns auch in Zukunft von Berlin in keine Lage hinein- und auö keiner Lage herausmanöverieren lassen. München, 21. Dez. (WTB.) 3m Landtag fanden abends bei der Beratung über die Anträge der Unabhängigen «und Kommunisten auf eine Amnestie für die voll- tischen Gefangenen erregte Auseinandersetzungen zwischen dem früheren Zustizminister Dr. Müller und dem Unabhängigen Blumtritt statt. Dieser wurde zweimal zur Ordnung gerufen, tz'zuch Dr. Müller wurde gerügt. Die Anträge selbst wurden abgelehnt. Der An- I Das Urteil im Prozeh Iagow. Leipzig, 21. Dez. (Wolff.) 3m Zagow- prvzesse wurde heute mittag das Urteil verkündet: Der Angeklagte v. Zag och wird wegen Beihilfe zum Hochverrat unter Zubilligung mildernder Umstände zu fünf Jahren Festung-Haft verurteilt. Das Verfahren gegen die beiden Angeklagten Dr. Schiele und v. Wangenheim wird e i n g e fl e l l t, da fie nicht al- Führer anzusehen find. Die durch das gesetzliche Verfahren entstandenen besonderen Kosten werden der Staatslasse auferlegt. Die übrigen Kosten fallen dem Angeklagten v. Zagow zur Last. In der Begründung des Urteils führte Präsident von Pelargius u.a. aus: Zagow sprach seine Bereitwilligkeit aus, sich an der von Kapp geplanten Reuregelung der Dinge zu beteiligen. Als der Einzug der Döberiher Truppen ei folgte und Lüttwitz die höchste Gewalt in Händen hatte, erklärte sich Zagow Kapp gegenüber bereit, das preußische Ministerium des Innern zu übernehmen. Eine Flut von Proklamationen wurde nach dem Einzug Kapps in die Reichskanzlei verfaßt und zu verbreiten gesucht. Zagow war von Kapp zum preußischen Minister des Innern ernannt worden. Wangenheim war zum preußischen Landwirtschaftsminister, Schiele als Reichswirt- fchaft-minister in Aussicht genommen. Zagow nahm eine Reihe von Amtshandlungen vor. Wan- aenheim hat keine Amtshandlnguen vorgenommen, sondern suchte den drohenden Eisenbahnerstreit ckb- zuwehren. Schiele ist nicht als Minister tätig gewesen. Er hat nur an den Besprechungen teilgenommen. DaS Vorgehen Kapps und des General- Lüttwilh stellt einen vollendeten Tatbestand eines hochverräterischen Unternehmens im Sinne des Paragraphen 81 Absatz 2 und . 82 Dar. Die Aenderung wurde gewaltsam erstrebt, wie sich aus der Verwendung von Mili- l tär und aus der Besetzung der Ministerien er- ■ gibt. Der Einwand, durch die Revolution vom ■ 9. Rovember 1918 seien diese Bestimmungen des Strafgesetzbuches hinfällig geworden, ist unbegründet, denn das Strafgesetzbuch schützt jede bestehende Einrichtung. Belanglos für die Schuldfrage ist der Umstand, daß Kapp und Lüttwitz sowie Zagow nur im Interesse des Vaterlandes • Fran logischen ttfitn, den di singen im 3 viw noch hoi tofon m portiert worden ist, wird es nun nicht leicht fein, diesen Zoo wieder einzurichten, wenn eines Tages der Wille dazu sich zeigen sollte. Das Eingehen 'dieses Zoos ist fein Ruhmesblatt für Schlesiens Hauptstadt, und hat auch in DreSlau selbst nicht allgemeine Billigung gefunden. Die einzige Großstadt im deutsch gebliebenen Osten, die noch einen Zoologischen Garten besitzt, ist Königsberg i. Pr. Sie hat ihn bisher zu halten verstanden und wird ihn voraussichtlich auch weiterhin durchhalten können. Von den mittleren Städten Ostdeutschlands hat sich Beu- then (0.6.) einen Tiergarten geschaffen, der die Freude des ganzen oberschlesifchen Industriegebietes wurde und der Stadt Beuthen viele Besucher auS Oberschlesien zugesührt hat. Zu seinem Tierbestande gehörten neben Bären, Wölfen Adlern ufw. auch Wisente aus dem plefsischen Revieren. Leider hat dieser kleine Zoo während des Krieges schwere Einbußen erlitten, da man Vorläufern der heutigen Zoo» gehörte als größte auch hier, wie in den großen Gärten, mit Sr- nährungSfchwierigkeiten zu kämpfen batte. Zu den Anlage Dieter Art im ganzen Osten der Tierpark. den die Hochmeister des Deurfchen Ordens in Marienburg hielten, in dem sich stetS auch stattliche Eremvlare deS inzwischen längst auSgestorbenen Auerochsen befanden. Mit dem Verfall der OrdenSherrfchaft und der Marienburg ging dieser Tierzwinger leider ein. W. M. S i n Schöpfer des neuen Kanada gestorben. Mit dem englischen Lord Mount Stephen ist eine der wichtigsten Persönlich- ketten dahmgegangen, die die Erschtießuna Ra- Danzig und das Reich. Danzig. 21. Dez lWB) Der Obertom- mitfat be£ Völkerbundes in Danzig. General Haking. ist von der Danziger Regierung er- sucht worden, eine Entscheidung zn der Frage Der unmittelbaren gerichtlichen Beziehungen zwilchen derDanzigerRe- gierungundderRegierungdesDeut- Ichen Reiches abzugeben. Die Porsche Regierung ist geneigt, die Bestimmungen des zwt» schen der Freien Stadt Danzig und dem Deutschen Reiche geschlossenen Vertrages über diele Beziehungen soweit gelten zu lassen, als cS sich um Ostpreußen handelt, sie aber nicht gelten ui lassen, soweit sie sich aus das übrige Deutsche Reich beziehen. 2üid) Haking scheint nach Ansicht der Danziger Regierung der Meinung zu fein, daß es lür Danzig von Rachteil ist, mit Deutschland durch engere Beziehungen verknüpft zu lein alS mit Polen. Richisdestoweniger fordert die Danziger Regierung, da die Grenzen DanzigS die Deutschlands in gleicher Weise berühren wie Die Polens, daß es Danzig gestattet wird, ähnliche rechtliche Beziehungen mit Deutschland zu unterhalten, wie sie zwischen Polen und Danzig geschaffen worden sind oder geschaffen werden loden. Haking entschied auf dieses Ersuchen der Danziger Regierung, daß die polnische Regierung Danzig biclelben Erleichterungen für das Zu- . standekommen eines Vertrages mit Deutschland, Der die rechtlichen Angelegenheiten zum Gegenstand hat, bietet, wie sie sie für ihr eigenes Abkommen mit Deutschland vorsieht. Dom Pflegepersonal der Heil und Psleaeanstalt wird unS mitgcteill -Das Hess. Ministerium deS Innern da: auch dieses Zahr wieder dem Pflegepersonal der Heiland Pflegeanstalt rn Ane ckennung seines schweren Dienstes bei Geisteskranken ein Weihnachtsgeschenk in der namhaften Höhe von fünf Mark gespendet. Leider vermag da» Personal in diesem nicht mehr zeitgemüfen Ge'chenk eine Anerkennung nicht zu ermüden und hat der.halb diese 5 Mark zu einer ^deihnachtsgabe für ba ? Säuglingsheim in Gießen zusammengelegt und den Betrag von 550 Mark dorthin übertoie c r Vielleicht lösen unsere 5 Mark bei den Kleinen ein- Freude aus, bei unS hätten fte e- jedenfalls nicht verntocht. Wir haben so nun von unterer Gabe wenigstens die Freude, den Älcin.-n eine wirkliche Freude gemacht zu haben." Man kann sich beim Lesen dieser Zulchris- nich. Der Verwunderung darüber erwehren, daß seitens deS Herrn Ministers, dessen Gehalt dv>ß ktvhtn erst auf einen sehr anständigen Betrag sestgefey: wurde, den Angestellten der Pflegeanftalt eine zu ihrem schweren Dienst in so schreiendem Mißverhältnis stehende Weihnachtsgabe zugemute« wurde. Weihnacht»- und ReujabrS- dienst beim PostamtGießen. Beim P^st amte sind die Schalter an den beiden Weih- nachtSfeiertagen wie am 1. Zanuar vormittag« von 8—9' L. Uhr geöfnnet. Ortsbrlefbcilel lang findet am 1. Feiertag vormittag» und am Reujahrstage je eine vormittag- und nachmf a statt, am 2. Feiertage fällt fie au» Pakete werden am 1. Feiertage sowie im Falle de» Be dürsnisses auch am 2 bestellt, am Reu^ahrstage nicht. Landbestellung erfolgt am 1. Fric-r tage fBriefe und Pakete) und am ReuiahrSlaar (Briefe). " .fl Ü1 u Sb» s Aus dem Aetche. Beamtenforde rangen. Berlin, 21. Dez. Die der „Lokal- anzeiger" mitteilt, haben sich heute mittag Die Spitzenorganisationen der Beamten in da» Rcichsfinanzministertum begeben, um einen legten Versuch zu machen au Grund der eingereichten Forderungen deS Deutschen Beamtenbundes zu Verhandlungen zu gelangen. Ueder die gestrige Versammlung der Der- liner Post- und Tclegraphenbeamten wird von den Blättern noch ergänzend gemeldet, daß die Resolution, die em 24 ft ü n • DigeS Ultimatum vorsieht, in später Rachtstunde durch eine Vermittlung»-Entschließung ersetzt worden ist, worin es heißt: Die Versammlung beschließt, daß die Bezirks- gewerkschast Berlin der Post- und Tele- gräphenbeamten bei dem Deutschen Beamtenbund dahin wirkt, daß bei Ablehnung der Forderungen des Deutschen Bearntenbun- deS eine Urabstimmung unter der Beamtenschaft eingcleitet wird. B e r l i n, 21. Dez. Wie der „Lokalanz." hört, hat sich das ReichSkab inett gestern mit der Frage der Beamtenbesol'dung beschäftigt. Dem Blatte zufolge ist gestern vom ReichSfinanzministerium eine neue Verfügung an alle Dienststellen ergangen, wonach die bisher nur der Besoldungsklasse A zugebilligten Zuschuhzahlungen auf das Za- nuargehalt auf die Besoldungsklafsen B, C, D und E erweitert wird. Die für gestern nachmittag in Aussicht genommenen Besprechungen der Vertreter der Beamtenorganisationen mit dem ReickSfinanz- Ministerium wurden auf heute vormittag vertagt. Dem „Vorwärts" zufolge werden die Beamtengewerkschaften zwar auf ihrer Forderung, die Gehälter zu erhöhen, bestehen, jedoch wollen sie an dem Umfang der von ihnen aufgestellten Forderungen mit Rücksicht auf die außenpolitische Lage nicht festhalten. Sie sind bereit, gemeinsam mit dem Finanzministerium andere Sätze festzulegen. Mitglieder des Deamtenausschusses des Reichstages erklärten den Blättern zufolge, daß auf eine Anfrage die Regierung mit-. geteilt habe, fie werde im Zanuar dem Reichstag eine neue Befoldungsvor- lage vorlegen, die den Wünschen der Beamten in weitestem Maße Rechnung tragen werde. Berlin, 22. Dez. 3n einer Versammlung Der Funktionäre des deutschen Eisenbahnerverbandes wurde eine sei. schlägt nicht durch er» waren auch noch weitere, in der Zukunft liegende Ziele geplant Der Senat erachtet es für ausgeschlossen, daß sich Die Angeklagten über diese Ziele im Irrtum befanden. Zagow wurde nicht zum unverant- wonlichen Wertzeug ober nur zum bloßen Boten, wenn er das von Kapp ihm angebotene Ami an nahm. Das Amnestiegeseh vom 4. August 1920 sieht unter den Führern alle Personen vor. die sich an leitender (rroorragenber Stelle an dem hochverräterischen Unternehmen beteiligt unb auffällig betätigt haben. Zagow stellte fein großes Missen und seine reichen praktischen Erfahrungen in den Dienst Kapps und ebnete Kapp so den Boden für das Unternehmen Da er aus selb st loser Vaterlandsliebe handelte, und in einem unruhigen Augenblick dem Ruse Kapps gefolgt iß. tr urden ihm mildernde Umstände zugebilligt. AndercrfeitS ertchien mit Rücksicht auf die schweren Folgen des Kapp- Unternehmens. die zum Teil bis heute noch nicht gänzlich beseitigt sind, eine nicht zu gering zu bemessende Strafe angebracht. Die beiden andern Angeklagten spielten nur eine nebensächliche Rolle. Aus Stobt unb Canb. Sieben, den 22. Dez 1921 Bornotizen. — TageSkalenber für Donnerstag : Aftoria-Lichtfpiele, ab heute: „Der qe. heimnisvolle Dolch", 3. Teil, und „Knopp- chenS Frackhose-. — Licht,ptelhaus, Bahnhofstraße: „Das große Radiumgeheirnnis". -Der Svang Arbeiterverein hält am 2 Weihnachtsfeiertag im Einhorn feine Weihnachtsfeier ab. Da» sehr reichhaltige Programm verdient insofern Erwähnung, ali Pianist Hahn und MusiNehrer Gernhardt mit musikalischen Darbietungen auftnarten werden Außerdem sind GesangSvvnräge. Theateraussüh- rangen. Deklamationen usw. geplant. 1872 — 192 2. Die im Hotel Lenz ab- gehaltene Besprechung war sehr zahlreich be- trag dir Unabhängigen auf slnfegung" ei^'t i -T.* “n Unter,uchungäau-fchuffes in Nieder,»Snefeld Älefler? k gute erimmliSg m" an tPurPc dem VerfassungSauSschuh überwiesen.' herrschte, wurde durch musikalische und humo- DusU uni> ad Die QBjfti Öudjt IkrtDcnbunfl tinixm /X__/ ' ? rauchen noch wie vor d Destattwj # 124^4 L, feier LUI Gießen BahnhofatraSe *4 Rlmtchaaepie! In 4 Akten. Frankfurt a.M.,We$t Adafbertstraßc 26 1 clephon 176 "2124 Telephon. Taunus 4404 Alteisen Metalle Lumpen Papier sowie sämtliche Rohprodukte Antiquitäten. ,, Turnen. Sport und Spiel. - S) i e erfolgreichen QHotorrenn- fahret 1 m 2 1 Toben tiben M.t ihm sollte bet TcutKiu brrgeUetll werden. Dieser hätte bann cinerkü« »ur Folge gtbeb:. Mh d e genormte Summe restlos der xTnOuitnc und den Arbeitern zugute tarn, und anbei eil« eint Wohnung frei UMirte Borstchtssalder aber fragte der Architekt crit bei der Bewerbe an. ob er mit Amtlich: aut bx Verhältnisse einen Dopens von der Wertzuwachssteuer erlangen konnte D.e Lnt- Behördliche Anzeigen Arbeitsvergebnng. Die nachstehenden Arbeiten für den Ausbau der Strotze am Eulerschen Grundstück nächst der Stein- strotze sollen Mittwoch, den 28. Dezember I. 3s., norm. 10 Uhr, unter Torbebalt der 3u|d)lagserteilung öffentlich ver- geben werden. 1 flanalbauarbeiten: 2. Straftcnbauarbetten; 3. Lieferung der Nohrmaierialien; 4. Lieferung Son Eisenzeug. Die Unterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, stnd bis zum genannten Termin an uns emjureidjen. — 3u| uni Onnern bet t: Personal der ng feind in Uklbnaiuj: höhe mit? wg M 'en Se'chenk tr. unb bat ddhcht i^tägabe für bc imengdegt unbk den Äleinen r ftc et iebafafi nun von v'-- de, den Äm chl au haben." In 3uf4rif* n*4 ehren, dass fevr. iball M txMhi- egeanftalt eint seiendem Mhre: gabt zugemm d Oleuiabrl' • Den. Tcim<'•*• den beiden 5e.> Januar vornmup tßbrlcfbt':«- omittagt und c s und nGffm i'.i? ic aui. im Folie am Hw.fltrtJF big: am 1. fr* am Aeuiahrt-k lehr «b.r^,-* • Ä* M unb bum> Lonr> 8AiJ •• J?» 5 4^36454 B''3C'4EMt<3 NC4M WMNM.M SiSflttniqtomi iptS nett sie Brtiöline Biio.-DntUttei. H. £ine?. -Sie-^v NN&4N teO6s3$s3te>l UN&4 mm» 8azbtenrr«n einiger Ttttglteber noch er jöbL 3r*rxi .'Vraiar soll Me erste TNtglteder- xrtannnlung s.atttt'den Tläheres wird durch noch bekannt gegeben. " Bet derXanarienauesteNung. Q5cr die wir am Dienstag berichteten, erhielt S Hünermund den Ehrenpreis für beste DefatnUeiskung. Landkreis «ießen. • »reifen- ßinben. 21 Dca 3m —xnen Sonntag btrit die Ortsgruppe der skrieg s beschädig »en inb $» n Ittjl »•* benen ur Schuumschen Saale Ihrt dt^läh.nge Weibnacht.fier mit Ät-i*irbdd>enma ab auhtr ben buhgen. tnarni Hörnsheim sowie Diele C^dftc erschienen, so datz ■ !e«S ter.» | unb der. wu Qi ' 00 Mtarüd- tncn Unfall, n. MlSkhr« nn ßa^aren fr *r 11 te Stufen vochtt ■W Von rttdx- bon idealer 4«. Das Qjt, i6.tr tn freit, haue r °ke. Leidende. M er re» 'che Jntmfla. i - « Nch für di. ; feiner J 1 Mt bWtn, t»l unb vvhl i«> > Stnbt. Arbeitsamt (ließen kiebigftratze 16, Teleph 2054. CM können rlnaehedt werden *. bei diesigen Arbeitgebern: 1 Loenaler. ein 2dmbinad)er. 1 Ttenorravb u. Matchinenichrelder. I Konditor. 2 Brovinonereisende. 2 Baufchloller. Z Slöbellcbieiner. 2 flernumtber. Lebrlinae: 2 klriieure. 1 Slbloffer. 1 Kaufmann, 1 ^chuhmochkr. t ('»later. 1 Lackierer. 1 llbrmadtet, 1 Pdotourauh. 1 ttartner. 1 Autoschloner. b. bei aofllrartiaen Arbeitgebern: 2 Proolsions reNende 5 Crlekiroiuonteure. 1 Lottler u.dolnerer. 4 .QefiendJintrbc. 3 Stbreiner. 1 Lvengler. ein InitaUnieur. 1 allerer ilaufdjlenet. 10 .gimmerer 1 S^crfieun’ctlctfcr. 1 aeor. (freier. 1 »chneider. 2 jüngere lanbiv. Knechte. 2 ELunebe. 2 Dreher “ebrlinae: 1 OMater. 1 Schmied. 1 2»reiner, zwei Friseure. 1 Schlosser. 1 Mechaniker. Indien Arbeit: Buchdrucker, »aufleuie. Stbreb ber und teilende, linder öburlcheu unb Auölauter.L'iafchlnenschloi^Baulchlofser. Maurer, '»üeinbinder Schuhmacher. 1 verd 1 udw. Knecht, 2 firanfcnnfleaer. 1 Sattler u. ttelfterer. Bäcker und Mevaer. mehrere Steflner. 1 .joruier. 1 tün#. tzchmicd. 2 Buchbinder ISetbantfer. 1 2?a«ner. 1 Schäler. 1 cetbeirateter Coimd ter. 2 Männer i Handschuhmacher. Beraarbeiter. BuiofifcloRer. iJnnallateur u-Soengler. 1 Monteur. 1 Bandam't. Mafchini ten und Heizer. 1 Zeichner, 1 L-erroalier, 1 Bhotooruob. 1 Krater. 1 Muller. Bauhilfsarbeiter. iLrdarbeuer. 2 Dachdecker. fluffig 'Das älteste Ruhrlohlenbergwerk Die Steinkohle war in der Tubrgegcnb Ichon im Anfang des 15. Iahrhunderts Gegenstand des Binnenhandels 3n Bartholomäus wn der Lakes Tagebuch aus der Zeit der groben Soester Fehde wird aus dem CW 1446 berichtet, bah die Soester mit zweihundert Wagen «betreibe nach Hamm zogen und von dort neben allerlei Lebensmitteln auch Steinkohlen zurückdtachten. Wann man an der Ruhr auf diesen Ld>ay des Bodens zuerst aufmerksam geworden ist unb ihn zu heben begonnen hat. Iaht sich urkundlich nicht nachweifen, es wird aber lange wr dem 15. Jahrhundert gewesen Irin Aach alten llcberliefcrungen ist das Bergwerk Ov der Blutte Zwischen Hattingen und Langen berg da« älteste Auhrkoblenbergwert. Dort hatte ein Hütejunge in einem Loch. daS ein Mutterschwein (OHatte) gewühlt hatte, ein Feuer- chen angezündet, das dis zum 2lbend lustig brannte. Am nächsten Morgen sand der (Zunge zu |einer Verwunderung eine grobe (Mut, die sich nicht durch HoU. sondern durch schwarze Grde erhielt. Sr erzählte seinem Dater von der brennenden Orbe. Der Alle ging der seltsamen Erscheinung nach und begann daraus .Op der Mutte" die erste Strinlohlensörderung in Westfalen. BZcilfnochts-Bücheri.^ch. — Silber! Kleinschmidt 3 m Forst- Hau« Falken hör st. Geb 20 Mk. Derlag von (imtl Roth, Giehen. — Seinen 8 Vorgängern reibt sich dieser 9. Band würdig an. Wieder werden muntere Knaben während der Schulteren ins Gebirge geführt unb mit Qlalur und Tierwelt bekannt gemacht Das Leben des Förster« und Häger« ist mil höchster Anschaulichkeit gezeichnet. Heitere unb ernste Erlebnisse sind in die Qlatur- schilderungen hineinverw bt Die spannende Darstellung wird dazu beitragen, dab das Buch von unfern NnadenweU mit Heißhunger .verschlungen' wird. Beit Valentin. Deutschland« Auben- Politik 1890- 1918 (Deutsche VerlagSgesellschast für Politik und Geschichte. Berlin W 8). — Veit Valentin, dem für seine Arbeit die Akten de« Deutschen Auswärtigen Amte« zur Verfügung standen, erfiärt m seinem Vorwort selbst die Entstehungsgeschichte seine« Buches, seine Aus- sasfung und Einstellung. Er .findet alle Versuche der Dölkerversöhnung und Völkerverständigung fruchtbar und zukunftsreich, und alle Mächte, die sich diesem Ztele entgegenstellen, ar- chaisch" Uns dünkt dagegen, day sehr viele Versuche der Völkerversöhnung wohl schöne Worte, aber nicht volle Aufrichtigkeit auf der Zunge halten, und bah die Nachprüfung dieser Fragen nicht nur historisch-thevtetische übichipi- töt, sondern auch geübten praktischen politischen Blick er1 erben Brn dirirm Standpunkt au« er- schernt uns das vorliege.tbe Werk in feinem ma- tcndlen Inhalt »war als interessant und an- r.genb in seinen Schlußfolgerungen Ober gar oft als an'echtbar Es > t. wie der Verfasser lugibl auch keines weg« ein abgefchlvlsenes Werk der Forschung t or.be m trvd feiner *X) Xeitleitcn eine ES können eingestellt werden: *. bei biefineu «rbellnebem: Mädchen kür lag«- über, TienüinäbcteiL vaufhrauen und -madchen lut einzelne Tage, tüchiiae Alleinmädcheiu 1 Lüchin, 1 Lehrmädchen in 4>lumenneschast, 1 Zimmermädchen i Süchenmädchen, 1 Köchin iIsraeliiinr b. bet auswärtigen Arbeitgebern: 2 lanbroirt- schaflliche Dien tmädchew Dienstmädchen, Atlem- madchen. SlmiuetmäbcbnL Mütbenmribeben, eine Stüve, 1 KSchiu. 1 Hotelköchin 1 Seroierfrduletn, 1 Büfettfräulein, 1 Hauohälierin. tf« suchen eirbeit: 2 Berkäuterinnen, 1 Flickerin. 2 Vaschteauen. einige Vauflrauen, auch für jiacU- mittag deschniti^iing. Mädchen für tagsüber, eine Büglerin. 1 Iraulein erielli ‘rantöf. Unter richt, 2 Kontoristinnen, 1 Schneiderin al» Beihilfe bei Herrenschneider. 4 Berkäuterinnenlehrmadchen. Xie Beruisberatnug unb «rbetts vermitt lang für Musiker bubet werktags von io bi» lü Ubr statt.1M16 *Ttr Wirte! die Feiertage emvfebte Münchener vürger-vräu 15% Weihnachtsbock sowie )ubilannir-Bock qu» der Ervoribrauerei I. Hildebrand, Pfungstadt. Lieferung frei Keller und nach feder Bahnuation. i** Emil Schmall Blergroiibcnbluns Leleobon 83 Kieaen Sronki. Str. 7 ' - ihkun Kreis -riedberg. ML. Friedberg. 21. De*. Der Heizer 5vcnu Schaffner, Lm nahen CNbenstadt wohnha't. der die Gelder de« dortigen sozialistischen Verein« verwaltete, hat 10 000 Ml unter- schlagen und ist mit der Weihnacht «- lasse flüchtig gegangen Da auch Vichtmil- Glieder des sozialististden Verein« hei der «affe Gelder batten, mutzte der Vorstand bet Landwirten Anleihen ffmchm. um diese aus^u^ahlen. Die Mitglieder dagegen besamen nichts und können den Schaden tragen Ltarkcnburg und Rheinhessen. fpd Bingen, 21. Dez Oh* «irchen- räubetba nbe macht geaenwärtiz den xret« »Ingen unfldxr. 3n A>« »e r - S > I b , r« - >«im erbrachen sie die evangelttdre Kirche, beraubten den Opferstvck unb nahmen mehrere Decken mit Au« her SrbauungsHalle der beutfd)- fathvlischen Gemeinde tn Ober-Ingelbeim fta&l die Bande neben anderen Gebrauchgegenständen sämtliche Decken. AuS der evangelischen Kttche in C ber - 3n ge l be l m raubte die Bande heilige Geräte, die Deppiche unb plün- berte den Opserstock. Schlietzlich entwendeten sic aus der evangelischen Äirdx zu Klcin - Win - ternbelm Teppiche unb wertvolle Geräte Aus bte Ermittlung der Täter hat die Mainzer Staats- onwaltichasi eine hohe Belohnung auSgesetzt. Hessen-Nassau. • Frankfurt a M.. 21. De» Dom Zoologischen Garten. Sin grober Tran-Port Rtesen>chl<:ngcn. Krokodile und andere grvtze Aep- ttilen. den die Firma Äari Ha ge n de ck - Stellingen im Zoologischen Garten in Pfleae stellt, tnico noch vor den Feiertagen hier eintressen unb sofort im Aquarium zur Ausstellung gelangen. wort, Ue er erhtelt. lau ete .Für die Steuerbehörde ist mahgrbenb. batz Sic einen Mehrerlös vor. 200 000 Mark Haden. H-. r^un betragt die Wert-uwachssteuer mit cki -lchlust der neuesten von der Stad: Ctuttgar. bet^lo’te. en lOOprvzen'.igen Ech5hurg 79 000 M-rt. □(adb. euerang für das Arichsnotopter 35 000 M'-ri, üu^xrbern mutz der Betrag von 20 000 Mart '.och als Einkommen ver- I steuert werden mit 91 003 Mart, herzu kommt noch die normale UmfanftciteT zu 6 Pro ent aus 230 000 Mart, g:e 12000 Wart, mach! zu- lammen 217 000 Mart. — Kommentar über- .vorläusige Skizze „ _ . - .? b Ziehen, Lehrbuch ber Logik auf pohtitHliUdX'i G:u d'.agc mit Beiücksichtigang der D.'chichte ter Cogt! A Marrus u. 3 Webers Bert'aa. Trnn.) - Tiefes neue Wert dtebete (vrd Prote'sot in Haves ist em .Lehrbuchs lm besten Sinne, weil es vor allem eine klare lieber- hd-t aller m« Geb-.ri der Logik gehenden Forschung. aller einschlägigen Pr. bfemaussasungcn und Etnzelstrritsragen, gibt anO dem geschichtlichen Teil mit Xei t gro’-e Au-führilchkeit widmet 2Lu, biete Weise wtrd der Eingang in die übrigen grundlegender Mapitel aaherorbcntlit erleichtert Eine tehr klare Sprache, die Verstandnts sucht und sich nicht wissenschastlich verschachtelt, wird da« grobe Wert bet CtuiRercnben und in Fachkreisen groben Anklang sinden lassen. ALTER- Ä Ä D!- D Öm HEihJßflEiWERE! HEWßMND OVfl WOD1 lOO0 ^'TUTTGlftT- Cnfnrf Dfritlflt unter (Öerantie lamt Brut rnfnrf □U|UU unb 9!iffrn 'lopf-, Qteibet un ,'iU bUfüll MßMSVMkll .terkouf nur bei HonSGöt». >rtleur,Auermegl. '' ' an Bedeutung. Sv gab es in der vergangenen Saison eine grobe Reihe von Buhn» und Skratzcn- txianftaliungcn Dct allen war der Düsseldorfer Muller, der auch in Aürnberg die Deutsche Metsterschasi gctixinn, mit 9 ersten und 1 zweiten PrciS am e solgreichsten Wci ere siegreiche Fahrer waren noch .Urban (Löbau» 7 erste. ? zweite, 4 drille, 3 vierte Preise. Glöckler (Franlsurl a. M.' 6 erste. 1 zweiten Preis. Fischer (Münchens 5 erste. 1 dritten Preis. Schuster lSbemniy) 4 erste. 3 zweite. 2 dritte. 1 vierten Prei«. Fr. v. Opel (Frankfurt a. M l 4 erste, 1 zweiten Preis. Pui- lrwekv (Berlin) 3 erste. 4 zweite Preise. Wölls (Tiümbcrg) 3 erste, je 2 zweite, dritte unb vierte. Halmh'lbci (Düsseldorf) 3 erste. 1 zweiten. 1 vierten Preis. Schulz (Altona, 3 erste. 1 zweiten. 1 sünjten Preis. Cfrnft ,Breslau) 3 erste. 1 zweiten Prei«. 5)ömcke (Berlin, 3 erste Prelle. Wilhelm «Barn- berg) 2 erste. 2 zweite, I dritten Prei«. Ebstein (Berlin, 2 erste, je 1 zweiten und dritten Preis. Beyer (Themniy) 2 erste, je 1 dritten unb vierten Plrt«. Austerdem gewannen noch 34 Fahrer ntln- tKften« je einen ersten Preis. 3m ganzen fanden Arhängei-n nicht weniger als 2442 10 dÄWQflflÄ, Diele Quote bedeutet nvch beule einen Tu für Berliner Bahnen, bis dahin balle Bo an. d:-. Sieger im Hoppeaartener ö'-riTuntrr-jng«* Ou*nn«i 1900 den Auhm inne, die höchste Quote gebracht zu haben Di. glücklichen Gewinner konnten damals 1778: 10 am Tote cinfunteren Drachenkopfs Lieg im Preis von Strauiter 1916 wurde mit 1720:10 honoriert, auf Harchurg gab es 1918 im ToolIhena Ausgleich tm Grünewald 1494.10 unb auch die Erfolge von ei'cm(1292 :10) tm Sichenhain-x>agdrennen und HundingtlblS 10) im Herkules-Zagbrennen zu Zkarishorst im QUaufi 1919 werden nrch in aller Erinnerung lein. Die bisher unerreichte höchste Quote in Deutschland aus Galoppdahnen gab es in Franken a. M 1911. als Baro unter Lt Frhr v Wallenfels den Preis von Sankt Georgen gewann unb dafür 2924: 10 einbrachle. Aoch höhere Quoten ver- ! zeichnet die Trabrennbahn, wo (Somtdfc mit 3502 10 lm Zahre INI in Hamburg-Mühlstkamp I immer noch den Rekord hält. Die : i.- P l a d- guote in Deutschland gab es 1915 im Andre- E.innerungsrenneu zu Hoppegarien aus <*clbl^a<6 mit 16.8 10 Amerika, das Land der anbogn-nA- ten Möglichkeiten, bat jedoch wie überall, nach mit leinen Totoguoten alle Aekvrde gestürzt In ümemah gewann 1913 das Plerd Wtibina King, auf dessen Sieg 9000: 10 ausbewblt tvurbri «r. Deutsche Sportausstellung lh22 3m Aahmen der mitteldeutschen Aus'tellung s,r Cicbclung. -3pezialsürsorge und Arbeit t: Magdeburg 1922. .Miama genannt, findet vom 1 Zunl bis 30 Scpteml er eine grofmng. legte S. nderaus- stellung Sport unb Spiel statt, btr einen umfassenden UcberbUck über die Gatwick.ung den Stand und die Leistungen des deutschen innen« und des deutschen Sport« geben toll Für die Ausstellung macht sich rin lebhafte» Zntereffe in der Sportindustrie geltend Sntsprechend den Cbarafier bei .Miama al« Wiedeiau b^u-Aus- ftcllung werden die Leibesübungen In allen ihren Sonnen unb Arten würdig vertreten fein. - Wolfgang nach Deutschlandvet' lauft Der österrctch.sche Detbvfleger Wollgang, der im 3-iOre 1923 in der wertvollsten .,ucht- Prüfung des Aachdariande« H<'rtona hinter sich liest, ist aa den oUbreut'i’djcn Züchter von krimp- fon re lauft worden. Der Hengst foll in der Philosophenwald I. Wcihnachtstaq großes SW-wWl = brr Militärkaprllr. - - Vettunn: Cbermufifnteiher V ä b e r. Anfang 4 Ubr.i-eJtB Anfana 4 Ubr. irschung-mstl^e Qtculttlaw. ve eilen foniüt. J des SwalstrS und w nchl Viahng 3k tiu? kohl-- mk y n» ®“r8 K.I. K-s 102 Rennen statt. — Aucst Benz im ®roßen Pre 1 von 3fallen. DaS grösste automobUiftifLhc Ereignis in Europa nxtr bisher der Grand Prix des AutomobUklübS von Frankreich. Wie eine führende franzosifche Sporfzeitung zugibl, ist dieser Russm auf den Drossln Preis von Otalien über gegangen, und zwar lediglich 'durch die Teilnahme deutscher Wagen. Beben den Daimlenverken hat. wie man in Paris weiss, auch Venz zu dem be- deutendslen europäischen Automobilrennen genannt. das am 10. September alle Welt in Spannung halten wird. — Die UeberraschungSfieacr deS Zahres 1921 waren verhältnisrnästig höher al« in den vorhergegangenen Zähren, lrvydem die höchste Quote „nur" 601:10 betrug, die Solomon« Glory am 22. Zuli in Harzburg brachte, Aich: weniger al« 8.6 v. H. aller Aennen wurden von Pferden gewonnen, bereit Sieg der Totalisator mit mehr al« zehnfachem Gelbe auszahlte. 3m ganzen waren e« 124 Sieger, die 120:10 und darüber einbrachten GS lies jedoch fein zweiter Fra Diavolo. der 1918 unter dem damals feinen ersten Ritt absolvierenden Xarra« seinen wenigen Das große Radiumgeheimnis ; L Teil i #••• eeaae h« au Ab morgen bla Ink I. I. Felrrta< I Lj a Hara In ihrem hervorragenden Fllmroman In 5 Akten Die Erlebniaae der berOhmlen Ilnzerin Fanny ElOner Ferner: Der Vogel im Käfig \ Äj.V.v.1846 MW Weihnachts- •Zn -1L <1 Spezialität: h Gießen (Stephanstr. 30), den 21. Dez. 1921. 13287D 8 im Oicßcn, den 21. Dezember 1921. 018183 empfiehlt 12711c H toteo wohlempfohlene persönlichfeit als abzugeben 010542 Zu erfragen 010545 Stiii-hriteii Itflit ab 13294 13290 »u verkaufen Seltersweg 91. 13270c I i* j 0$ ■* & f- Biere li 50DÜ01S oon 5 unö 10 liiere für direkten elektr. Antrieb rAkiücrNöhmiislfiiiik Fangschiff, neu, gibt bil- Bandsägen Hobelmaschinen IEBBIII. G. Butzbach Hessen, Abt. Sekretariat. einzeln und kombiniert Die Beerdigung findet Freitag, den 23. Dezember, nachmittags 3 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt Von Blumenspenden bitten wir absehen zu wollen. Die Beerdigung findet Samstag den 24. Dezember, nachmittags V,1 Uhr, aut dem Neuen Friedhof statt. Tackflickerin für dauernd gesucht. •«*» , M- bb.^Mtibltteiu. (fliehen, ^-eltersweg 83. Stadttheater Leltnni: H. Steligeetter. Freitag. *23.Tetcmbrr: 11. ,Tteuae*abon.«2. weg. Mangel an Be- schäftlg uiü abumeb. i* w (^nou Ueinirbmibf, illtenieelbad) bei Neun- Archen, Bez. SrnSberg. Frau Chr. Noll III. Wwe. Katharine geb. Münch 78. Lebensjahre zu sich zu nehmen, w Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen: Mathilde Noll Familie Georg Dörr Familie Emil Dörr Familie Adolf Staudt Familie Jean Scholl und 16 Enkel. (Er war tapfer im Felde, pflichttreu und ein guter Kamerad. Die Angehörigen des Stabes werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. is^d lVöüwarth Oberft und Regimentskommandeur. E I Am 19. Dezember verschied nach kurzer Krankheit Gefreiter Adam Menges vom Stabe der Jnf.-Regimtnts Nr. 15, W Inhaber der Eisernen Kreuzer II. Klaffe, ■ bis zu 40 000 Mark pro Fahr haben, sind innerhalb einer Woche von de« Arbeitgebern bei der Kaffe anzumelden. (13286c) Der Vorstand LOolkengasse 17. Foxterrier, «Jahr,schön gezeichnet, kehr wachsam, scharf, ah verkaufen oidv.i Vudwiqstrane 12. Heute nachmittag um 1 ,2 Uhr ent. schlief sanft unser lieber Vater, Schwieger, oater, Großvater, Bruder und Onkel Heinrich Zecher im 84. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Zecher Familie Heinrich Opper Familie Heinrich Zecher, Oberschaffner Familie Karl Kimmel. Daubringen, Großen-Duseck, 21.Dez. 1921. Die Beerdigung findet in 'Daubringen Samstag den 24 l. 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Innigen Dank allen für die während der Krankheit erwiesene Teilnahme, den Schwestern des Evangelischen Schwesternhauses und der Frauenklinik, den Herren Aerzten, die ihr Wissen und Können einsetzten. Gießen, Dezember 1921. 01654< 4m Namen der Hinterbliebenen: Martin Kloß. gesucht. Herren, die bereits als Vertreter in der Lebensversicherung tätig waren, bevorzugt. Angebote an die Direktion der Concordia, Cölnische Lebensver,icherungs-Gesellsch., Cöln. Schuh-Filialleiterin allererste Kraft, per sofort gesucht. Erforderlich sind 5000 Mk. Kaution. Es wollen sich nur Damen aus der Branche melden. Romeo Schuh-A.-G. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte Frau, unsre treusorgende, gute Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Marie Birkenbeul geb. Eimer von ihrem schweren Leiden durch einen sanften Tod zu erlösen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Friedrich Birkenbeul, Lokomotivführer. 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Da« alle« Haden Sie im Zranm gelb* vor Ich auch« Terftorbenea und warmes Weihnachtswetter trir tül cm Unglück geholten: .Weihnachten leucht und nah. gibt leeren Speicher und leere« Fas». 3ft das Wetter bi» Weihnachten gut. dann kommt es nachher ichlecht .Ti« Weihnachten Juchhe, nach Weihnacht o weh!" - .31« Weihnachten Cped und Brot, nachher kommt Külte und Not " Ta» °S4 ift wahrscheinlich, datz der Uebrrfill in der Apotheke geschah und bah Frykmann in ta« Nein« Nebenzimmer »urüdgeörängt worden ift Dabei hat er den Tuf au4geft»hcn. den bte Frau gehört hat: »in Wahnsinniger. rn Der- rüdtet: oder ettoa« Aehnltcch«. Dabei hat auch bin bet .Wenn'« windig if: an Weidnachtsta^cn. sollen die Bäume niel Früchte trai auf ibn 7* ,3a. 2lder zuerst hob er den Tctwtoer." .Wc«hald lieh er ihn bann wieder sinken?" 'Weil er den Menschen tonnte, der zum gefunden hatte _____ ... .Doktor Flodrn" sagte der Kapitän, Sine Te le herrschte vchwe gen. .Haden Sie ihn deutlich ges.hen?" Der Kapitän barg da« Gesicht in landanntchal tlrchen Erzeugniften gekehrt wuide. und ste rih ichltehllch eine faktisch- Kontrolle über an sich Degen Ende Arzt. -3a." .Und .3a." .Und khen?" .3a." .Und gewählten Session M len hat sln entweder der Mrrdc-r oder Frykmann Idbfl im Halbdunkel bie Säu res lasche herunter geflohen; Sie Haden ja selbst gesehen, bah sie zerbrochen am Boden lag" Der Mörder konnte bet dem herrschenden Halbdunkel nicht« leben." tagte der Kapitän, der gclit««aba*’enb vor sich htnstarrte. ,E« ist also der Morde« gewesen, der die Säureslasche beruntergeftohen hat?" fragte der der'Apotheker auch da« nicht gebärt Haden?" .Sie vergessen den Lcvolverk" Derblüfkt und fragend schaute der Arzt den Händen. .Enttetzlich deutlich'" hörte der Arzt stöhnen. .Ich meine, ich sehe ihn setzt noch mir. und ich meine, ich rieche noch den Geruch der Apotheke Doktor Mo bin hatte ttnlbfladetnbe Augen und feine roten Haare stauben ihm wie Flammen um den Kopf Doktor Flodin hat rot» Kapitän an. .Ich verstehe nicht, was Sie mdnen" kigte er „ , , * .Der Bogt hat doch ben Revolver auf bem Die gegenwärtige politische Lage in den Vereinigten Staaten. Don Birgt’ Jordan. Spuren im Schnee. Roman von Sven Elvestad. Ermächtigte ilebcrfehung. 19 Fortsetzung. fRachbruck verboten.) .DaN ist eine eigentümliche Schluhfolgccing, mit bei Sie da kommen." sagte bet Arzt. .Dollen Sie nicht lieber gleich tu beweisen suchen. Dan Der Mörder ben Schornstein heruntergekommen sei? Wir wollen un« nun einmal klar- machen, nxi« wirklich geschehen ist. mein lieber Herr Kapitän Der Apotheker war^ nachdem er die Apotheke geschloften hatte, im Rebenstübchen belcbaftigt Au» den Papieren, die er aus bem Lisch hinterlassen hat. ist zu entnehmen, bah er bähet war. die Verrechnungen der Bank durch- \ugcbcn 3r war sa doch Revisor. Um zwöls Uhr ries feine Fran herab und fragte, ob er noch nicht halb fertig sei. .Rich« vor einer Stunde.' gab er zur Antwort. Da« ist tatsächlich vvrgegangen Daran zweifeln doch auch Sie nicht, Herr Ra- pitän?" .Rein, daran zweifle ich nicht," erwiderte der Kapitän giftig. .Da» paM aber ebensogut tn meinen Kram Lasten Sie un« nun doch einmal da« al« feststehend betrachten." - Run gut. Unmittelbar daraus kommt der Mörder in die Apotheke . .Unb da hörte die Frau unten Stimmen." fiel ber Kapitän ein. .ötc hörte den Apotheker und ben Mörder sich unterhalten." Der junge Arzt hob abwehrend die Hand, und wie ein Lechtsbeistanb. der fcinc Sache verteidigt. sagte er: - .Warten Sie, wir wollen Punkt für Punkt nehmen. 3eht kommen wir zu 3beer merkwürdigen Re Häuptling wegen de« Fenster« Wir wissen asto. bah Frnkmann. in feine Papiere vertieft, im Redenzimmer sitzt. Die Dur zwstchen diesem und der Apotheke steht osten und die Apotheke liegt in ci^m dämmerigen Halb'.icht. bau getan werden. h Au« dem vhmtal. 21. D« Gndlbh ist die lange Drockenhcit gewichen, und eine Periode ber Riederschläge scheint sich eingestellt zu haben D D rocken hei de« Boden« ist allmdings noch nicht auögeglicb'n. aber bet Wintersaat sieht man Ne B?> uchiung an Ueber den Weizen ist mit einem Mal das Wachstum gekommen ör hat trodjenl\ng in ber »rbe gelegen u "b könnt: nicht ausg bcr ?eht keimt und !prvf,t»die Weizensaat. und ber Roggen grünt üppig Heute ist Sonnenwende Knüpfen wir daran die Hoffnung, bah nun der An-gleich für die da» ganze 3ahr anachaltene Zrodenbeit, die zuletzt die 'Brunnen txrsiech .i lieh, kommt. j h Ruppertenrod, 2l Dez Da« elektrische Licht ist nun doch zu in« gekommen, wie wir schon vor Wochen vermuteten, al« ein ü-irklichc» — Thristkindchen. Heute mittag 12 Uhr bianntcn zum eilten mal — freu big begrübt — Die elektrischen Strahenlampen ftreie Schotten. Gedern. 20. De» Die Vorbereitungen zur Provinz lal'Deflügelschau arn 14 unb 15. 3anuar 1922 haben begonnen Die Ausstellung wirb. sowell zu ersehen ist, gut beschicht. Ungdunbc deo warmen Wcihnachtswelteis da« auch die nwbernt Hygiene an. rfannt bat. findet I leinen AuSbruch in bem auf durch die Wärme verursachte Seuchen hinweifenden TDort .Dräne I Weihnachten, fetter Kirchhof" Daaegen .Weihnachten klar, gute« Weins ähr ' Andere dieser aut Weihnachten bezüglichen Bauernregeln lauten . Wenn um Weihnachten tu*- Wein im Fast er hebt, dem Winzer die Hoffnung auf e i gute« Weinjahr belebt" .Weihnacht»ferkel und Öfter kälber machen die Bauern reich ' „du Weih- nachten backt jedermann, zu Oftcrn. wer es kann, zu Ptingsten selten ein Mann " .Am Weihnachts- tag wächst der ‘Tag. soweit die Mücke gehen mag; am Reujahr«tag. so weit ber Hahn tratschen nag. am heiligen Dreikönigstag. so weit der Hirfch springen mag." . •• Tßa r nu ng vorAuSwanderung Da« RcjchSwondcrungsctmi gibt bekannt: Ds liegt Tkranlatfung vor, erneut darauf hinzu- weifen, dast mangelhaft vorbereitete Auswan -1 berung die AuSttxrnderer im fremden Lande in schwierigste Lage bringt, zumal Rricysmittel zur Unterstüyung deutscher ReichSangedöriger im AuSlande deS schlechten Stande« der deut- scheu Währung nur in ganz geringen Grenzen zur Verfügung stehen, infolgedessen können mittellose Auswanderer im fremden Lande in die schwerste Notlage kommen, besonders wenn, wie es vielfach der Fall ist, auch Unter- ftütjungen von fetten der angesessenen Deutschen infolge starker Inanspruchnahme nicht oder nur in geringem Umfange möglich sind. G« muh deshalb vor unüberlegter AuSwande- rung mit unzureichenden Geldmitteln oder ohne feste Stellung tm AuSlande dringend gewarnt werden. Frühling i.brrhaup. .Sind Weihnachten^ bic Kiumc weih von Schnee, so find Ire tu Fr». ,ahr weih von Blüten — Jft Weldnachk kalt, kommt der Winter hart unb bcr Frühling halb Kalte» Wetter vo Weihnachten unb zu 2Drih- ndd-t»fctrr bedeckt mit Schnee bic Ostereier 3u Weihnachten Cbro«. zu Oftcrn St» ober Io — Wenn cu Weihnachten hängt Si» an ben Wei bett, so lann man zu Ostern Palmen schnei- Ausdeutung gilt für ben .Sind Weihnachten die Bauer aregei zum Ausdruck Dräne Wei ach:e - n>c'.‘A- Ottern Jüan lagt auch . Weihnachten Schnee. Oiiern K.ee Hai Wei' nachte.> Fließen Io ha: Ollern Eis'chollen Sind die I^at- nachten grün lanni» du Ostern den Pelz anztehn — 3ft Weihnachten grün ohne Schice und Ei», so werden fern bic Öfter:i weist Grüne Wc»h- Haare." .Hattet" sagte ber 2r»t .Hatte?" fragte bcr KavitLn und sah auf etwa» verringert Dieser Uebergai'.g bet bestimmenden ttinfluMc» 1 innerhalb bei repul lltanlschen Partei von den 1 oorzugsweife inbufiriclicn auf die lanbwirtfchait- tidvn Elemente unb bic wachsende Reigung ber ( icrueren. im Kongreste mit einer Gruppe demokratische. Repräsentanten «lammen ^arbeiten, qebt parallel mit allerhand Anzeichen dafür, bah Nch im Publikum eine we'tgehende Reaktion gegen d,c republikanilchc Panet bemerkbar mach: wie z B in den jüngsten Genuinbe- unb Staatenwahlen. bei bcr.cn im ganzen Land bic Republikaner Riederlagen erlitten, deren unmittelbare Aedeukung noch gering sein mag. die abn alt Anzeichen recht schwerwiegend find. Die fDemäch- lichkeit. Selbstzufrieti-nheit und ^uvelstchllichlrit. die die republikanische Parte» feit ihrem Stege un letzten 3ubre an den Dag gelegt bat. beginnt den anfänglich auf die öffentliche Meinung qc- machten Sind ruck allmählich zu verfehlen. 3u einer Fett, wo die Arbeit»lofennot alle Demüter vewegt. Iaht bcr Präsident eine eindrucksvolle Konferenz Aufammcntrften. bic Reben hält, bit- futtert unb sich dann vertagt, wonach alle« beim alten bleibt, man sieht wohl ein, bah unter den gegebenen Umständen nicht viel erretchi weiden '.onnte. ist aber doch feyr zu der Aniicht geneigt, bab bic Regierung mit sehr wichtigen Fragen ein rein politisches Spiel treibt Ls wird aus jeden Fall immer schwerer, da» Publikum unb vor allen Dingen die Geschäfts unb 3nbuftncfrcife mit Wonen unb schonen Vesten an Stelle von Taten zufriedenzustellcn. Don diesem Standpunkt aus betrachtet, lann bic Abrüstungskonferenz daö entschei- benbe Srcignis sur bic Regierung werden. Sin Mihlingen würde für die republikanische Partei einen Schlag bedeuten, von bem lic sich niemals wieder erholen dürfte, unb manches in bem Tor- gehen von Hughes auf bei Konferenz ist zweifellos auch auf bic arnertkantsche Oeffentlichlett berochnel aewesen. Der Wunsch des Amerikaner« nach dem Weltfrieden ist über jeden Zweisc! binau« aut- richtig und echt, und soweit sic diesem Wunsch entsprechen. sind die Dorschläge von Huglxes ehrlich, aber bic Regierung Harding hat daneben noch gewisse politische Interessen im Spiel, die stc bei dieser Gelegenheit nicht auslassen will. Dieser Umstand - weit davon entfernt, ben Erfolg bcr Konferenz in Frage za stellen — kann vielmehr bic Regierung sehr leicht bazu bewegen, intensiver aus bie amerikanische ofsentliche Meinung zu hören unb beren starken Wunsch nach Führung in bcr Frage des Wcltsriebcns sich mehr anzuegnen. al» es vielleicht ursprünglich In ihrer Absicht gelegen hatte. So könnte also bic gegenwärtig etwas prekäre Lage ber Republikaner sich als ein Legen für Amerika unb bie ganze Welt erweifen Löst sich bic Deriammlung tn Washington in Phrasen unb Allgemeinheiten aus. Id wirb bas amerlfa- i nische Volk (fo gut wie jebcs anberct nach bem > Warum? fragen, unb auf biesc Frage wirb bie , republikanische Partei eine Antwort nicht fchulbig > bleiben können. letzten Frühjahr von dem eben neu- Prullbenicii . inberulene bdenbeu b< Kongresse« der Deieinigten Slaa- vor kurzem vertagt t-amit kommt rtne achtmonatig. Regierung der repubstkanifchen Panei zunr Mr'chluh. die vor ieichlich einem 5äbrc nach einer schweren Rieder»age de» Dcmo- haten ans Ruder gelangt war Die leatslativcn Leistungen während dieker Sondcrlrif'on. d,e rangkest Harbins«, die Resultate ber kürzlich er- folgten lokalen Wahlen ueb die Sntfchc,bangen im Zusammenhänge der TBafbintonrr Konferenz liefern reichliche» Maierü>l für eine Untcriuchung über die nunme6riac Stellung unb die Aussichten bcr Republikanischen Partei unb für die Frage, ob und welche neuen politiichen Dcwegun- gen unb Verschiebungen in den Dercmtgten Staaten tm Gange sind. In erster Linie darf wohl kaum behaupte» Fenster herein stieg." .Unb dirier Mensch?" fragte bcr Arzt der ......Lächeln wieber- ba*’ die legislatorische Initiative vom Präsi- bcnk.i an einen militanten und einigermasten iortlchcittstchcn J?lcd ton D Nreter» mehr landwirtschaftlicher al» indulimcller Staaten ubrr- gegangen war In den letzten Dagen bcr Sestivn hat dreier Stock noch bet Regierung eine fchwe:: Atederiagc babuid) beige''räch: bah ei eine Herabsetzung ber Steueriäoe für die groben Einkommen in bem Mähe, ane der Präsident ?« rerlangt hatte, verbindet:e. so bah die ihliehstch angenommene 2teucrrcrilion fakst ch im Fall der grösteren Sinkommen alle« beim alten beläht unb dagegen die Belastung der kleineren Einkommen _3a. veil Sie sich wieder von Ihrem an- glückseligen Draum beberen fassenk" ries der Arzt, offenbar von feiner eigenen Beweisführung hin- gcriffen. .Ader leben Sie, daS reicht nicht au«. Mir aber sagen alle Tatsachen, bah bic Tur vorn Zimrncrchcn der Apotheke offen gewelen fern muh. Sic wiffen. bah die Frau berunterfle- rufen und Antwort erhalten hat. Da« bcwri.it. dah die Tür offen gewesen ist. denn wenn sie ge- schloffen gewe'en wäre, fo hätte weder der Apo- theker die Frage feiner Frau, noch hatte he feine Antwort vernommen. Und daraus schtiehe ich weiter, bah bic Apotheke, in der die Lampen gelötchg waren, im Halbdunkel lag Unb nun komme ich xu Ihrer Annahme. Herr Kapllan Während also der Apotheker dasint. fängt der Mörder an. braunen an der Sifcnstange. die den Laben ' festhäll, zu rütteln. Meinen Sie berm c« fei wahrscheinlich, bah bcr Apotheker ba» gar nid)1 gehört ^tte? Run gut. toir wollen alfo einmal aimcbmen. bcr Apotheker sei so eifrig in feine Regungen vertieft gewesen dah ihm diese« Geräusch entgangen fei — obgleich bo« etwas auffällig MXint Tarnt steck'.^ alfo bcr Mörder fein Mester zwischen de Fugen ber Fensterslügcl. um die Riegel Oollte Derben, bah bie Administration Harding imstande gewesen sei. die vielsach lehr weitgehenden Tkr* ' sprechungtn auf dem Gebiete der wirtfchastiichen Gefctzgebung eiazulöfen Zur Zeit de» Sieges der Republikaner im letzten Jahre stng b»e schwarze Wolk« der Depression in Industrie und ttztschäst gerade an. sich unheilverkündend am Horizont adzuzcichnen, und bei vielen D.rtretern gerade de» Dinschastsleben» hat danach sehr stark die Uederzeugung mitgespielt. die einzige Möglichkeit, ein wirstchastlicheS Unaluck zu vermeiden. läge in einem Siege ber Republikaner Desonder» um diele Kreise zu gewinnen, hatten bie Republikaner eine weitgehend. Reform der Steuern unb ber Zolltarife unb eine finanzielle Unterstützung ber Eisenbahnen unb bcr Farmer in Au-Iichl gestellt Sie hasten die Stimmen bcr «trk-fltieUncbmeT baburch gewonnen, bah sic ihnen bte Dereitstellung grober Summen im Staat»- baushalt lür Pensionen unb den «ogenannten War-bonus. eine einmalige Auszahlung an alle Rrieg»teilnehmer, zusagten Sie hatten ferner eine baldige Wiederkehr normaler DcrhälMissc zu- gesichert, die dadurch erreicht werden 'olltc, bah die Dcrcinigten Staaten allgemein allen Jorclgn entanglcmcnts". allen auswärtigen Verwicklungen, ablagtcn unb sich auf die inländischen wirtschaftlichen Probleme konzentrierten. Ratütllch cröiefcn sich diese Versprechungen al« illusorisch als bestcnsalls aufgestellt in unzi:- länglicher Erkenntnis ober gar Unkenntnis der eigentlichen Derhälkniste. und konnten nicht in .xm ernxir!ct(n Umfange burchgeführt werbe" Die Wirtschaftslage verlchlcchtcrte sich zunehmend unb warf alle folüilajcn Dcrcchnungen über den Haufen Tatsächlich ist denn auch die Gesamtleistung der Administration Harding recht gering unb wenig wirksam geblieben crwieS sich au» sinanzietten Gründen als unmöglich, bte drucrbclaftung stark zu verringern, ohne aus bic ganze Frage bcr Schuwci der auswärtigen Staaten einzugehen, nxldx ihrerseits bic Frage d<-r .entanglements neuerbtng« heraus beschworen hätte Es crwic« sich ferner als unmöglich, von Staats wegen Mittel zur Verteilung an bic 'XriegetcUiicbmer bereitzuftetten: obwohl bcr Kongreh dies verlangte, war bcr Prällbcnt aus rein finanziellen Erwägungen herau« genötigt, einzufchrciten unb von ftch aus eine Gesetzgebung zu verhindern, die seine eigene Partei ben Wählern versprochen halte. Angesichts bcr jähen Schwankungen im Austenhanbcl unb in bcr Wirt- Ichaftslage im Innern erwies e« sich als unmöglich. eine 3ollgdri\g:bung zu schassen, ber eine Mehrheit bcr Geschäftswelt ober bcS Kongresse« einiges Vertrauen entgegengedracht hätte, unb der Kongreh muhte sich bamit begnügen, ein einstweilige« Olotackh unzunchrnen, da« für eine wirkliche Vofung bcr Schwierigkeit, gegen bic e« bestimmt war, von nicht eben erheblicher Dcbeu- rennefkn. Am vergangenen Sonntag hielt tn bet Gastw.: ich ast rn Hach au' Ikranla’lana »edlerer 3 ntcieft enteil 3cd)!*.innxilt Lind au» Grunberg einen Vortrag über .Da» ,iclbbevein<- gung»vertah:cn^. der gut befucht war. n v o :: a r 21 Dez J»nc Anzahl ober* ' chlcs»' che Kinde uxircn einige Zeit in hrri.gen Fair.stten un:.rgebracht Die Vcretttvll- lIglet! tiefer . ’milie.i zu vielem edler Werke bei bient sste". ch: Anerkennung cu-nal biet keine bequemen Oclbhixr* rgervci hält niste Herrichen. • Watzenborn-Steinberg 20. Dez Am nächsten Sam«!^g 24 d M findet tm oberen 5aale bcr neuen Schule eine Weihnacht«» frier bei Kii gSb.-lchUngten und Krtegshinter- [ bltebcnen Ortsgruppe Wat' nnnrr-etelnberg an- g. schlosten an dc > R -ich»bund. statt Die Frier | b.-flinnl abend» S Uhr und ist verbunden mit | et.it D.lcherung für die Kinder flrei» *NUfcl». I. Elbenrod. 21 Dez »Sestern land hier auf Dcranlallung der b.'gndwirtlch.aft»kammer durch Obstbau Inlpe.'tor W i einer von nach- Tittag# 2 Uhr an onc prak»ifche obflbau- I i * t rl n t e i we i f u « g hat- Ve cht'g« aaarden du Semernd« obstanlagen unb einige PrivatdatzAM stucke Dabei zeigte unb erklärte Herr Wiesner in Ich. anschaulicher unb leicht ittrstaüblicher Weise Ni» Vclchirtiben ber jiing.n Väume Wieviel gerade in dieser Vcziedung gclui bigi unb bcrläumt nnrb. war schon jeder.»amt klar, nachdem er eine Viertelstunde den Ausführung.-1 zugehdrt hatte Sur all. Teilnehmer neu uxir icbcnfaU« die Tat* fache, schwächeren Aest.n ti hinter ben ande rn ilcbr iuiückgeblieben find al'er zur Kroncndildun- I i-.icht entbehrt weiden tonnen, durch da« Schropkn' nachzuhelscn. Die» geschiiht. indem nton v? - bcr c?m. bce> Aste» bi» ein Stück tn I ben Stamm hinein die Rinde in einem Schnitts— stet» um die Knospoi herum — aüffchneidet Ve- reli« im nächsten Jahre »’t brr Trieb den andern an Siärke gl. ich. Don allgemeinem Interesse war nuch der Xat deö Dori , agenden. auf die Stelle, ne ein Apfelbaum gestanden hat, nie wieder einen 2Iplplbaum zu ictzen Einmal strid bte gerade sur I Sen Apfe'baum notigen RährstOsse alle verbraucht, unb auherbem scheinen bic verwesenben Wurzeln I ^e» alten Baumes für den neuen direkt al» Eist \u wirken C« wlre um mi.ibeften eine völlige Umar beit um >ee Dvdcn» von K.m im Geviert I nölig unb eine Entfernung aller alten Wurzel- tetlc Aul'erb.m mühte sich ber Toben erst einige 3abrc erholen uiüa gut norbeteitet werden Einen Timbaum kann man sch!i.-st!Ich nach Aepfeln nach- I pslnnzen. am besten gedeihen Zweischen Da in unkrer Gegeilt der Kred» den Väuinen viel Ichadet. empfahl Hern Wiesner bk Anpflanzung t on griunbftämmig.-n, rauheren Sorten Wie intcr- eflunt die UnteNveifung war. beweist die r'-atsachc. bah trotz strömenden Regen« zwei Stunden tm Freien ..usgehaltcn wurde Abend« 7' : Mbr Ichlof) sich in der Wirtschast Georg Decher ein ebenfalls von Herrn Wiesner gehaltener Vortrag I über ObstsortcnauSwahl unb VaUmschnitt" an Für unsere Gegend wurden al« Acpsel besonder» der .Ialob Lebe!" unb der Vvikcnapsel" empsohlen. die auch aus trockenem Tot-cn unb In kälteren Lagen gut gebeihen Oelber tnar bcr Besuch beiber Veranstaltungen nicht so wie c» ihre Wichtigkeit erforberic Zumal In unserer ©emeinbe muh noch viel mehr sür Obfl- lung ist Aber bas Bemerkenswerteste an bem Bericht über die gckhgcbcrtf4>cn Leistungen der Administration ist nicht fo sehr die Unzulänglichkeit deffen. wa» fte an Gesetzentwürsen durchgebracht bat. alS ihre fortgesetzten Riederlagen im Kongreß einer wachsenden Opposition gegenüber, eine Gruppe hauptsächlich ben Weststaaien ange- börenber Kongrenmitglieder. eine Art Farmer- Block. erzwang gleich ansangS der Session von bcr Administration ein Gesetz, durch welche» bie Farmer staatliche Unterstützung bei ber Sinan- jicrung bcr Ausfuhr landwtrtfchattlicher Erzeug- Msse erhielten, und brachte e« zuwege, dast der AoistandStarts wesentlich gegen die Einfuhr von •• Die Vereinigung deutscher! Wohnungsämter ncoanftaltet In der Woche vom 20 bis 25 Februar 1922 einen Lehrgang für kommunale Beamte und Angestellte von Woh- I nungsämtem. der die Teilnehmer namentlich mit I ben praktischen Fragen auf bem Gebiete des Woh- nungSwefcns bekanntmachen soll, bk zur Zeit im I Vordergründe de« Interesse« flehen So f'md I u. a. Vorträge über .Mieterschutz und Zwangswirtschaft". über die verschiedenen Möglichkeiten der Wohnungsbeschafsung, die Organisation und Finanzierung deS WohnunaSbaucs. über Rot- Wohnungen, über die besonderen Aufgaben bei! Wohnungsämter. WohnungsnachweiS. Zivilein- guarticrung. Wohnungsauflicht unb Wohnung»- pflege in Aussicht genommen DaS Programm. I da- auch Besichtigungen umsastt, sowie bic Be-1 btnaungen bcr Teilnahme burch bk GcschastSstelle bcr Qkieinigung. Berlin W 50. 2tog»burger ötrahe 61. i'anbtreie Gietzen. • BeltcrShatn. 20 De> Die Felb- beretnigung bat auch In unserer Gemarkung ihren Anfang genommen unb 2 Fluren sinb bereits Sofa de« Rebenzimmer« gesunden. Da« stützt meine Annahme Aber gehen Sie weiter." Der junge Arzt strengte sich augenscheinlich gewaltig an. um zu begreifen, wa« der andere meinte, und Plötzlich ging ihm ein Licht aus Er fiel ein: Ach so, Sie meinen, der Apotheker habe da« Geräusch wodl gehört und habe einst wellen nur zum Revolver gegriffen, um vorerst abzuwarten, was weiter geschehen werde" Der Kapitän nickte. .Aber da hätte er doch ben Mörder durch« Fenster hcrcinst.'igen leben müssenI Vielleicht Hal bei Kerl noch dazu einen langen, spitzen Dolch zwilchen den Zähnen gehabt!" .Da« kraucht er nicht gehabt zu Haden," bemerkte der Kapitän." .Aber jedenfalls muhte doch Frykmann begreifen. bat) e« fich um «tn Verbrechen banbeitet“ ries der junge Arzt halb überlegen, halb ärgerlich .Er soll also ganz ruhig bagekllen unb gewartet hoben, bi« bcr Mörder hereingesttogen war? Unb danach soll er — da« ist ja höchst merkwürdigerweise Ihre 2ümabmc — den Revolver beiseite gelegt Haden unb bem Mörder cntgcgcngcgangcn sein, um sich ni«Periiechen z^ lasten! Mir scheint. Ihre ganze Beweiskette sollt Glied um Glied zusammen. Sie werben nie- manb von etwas anbe.em überzeugen, al« bah ber Wörter zur Tür herein gekommen ist unb bah ibn ber Apothe!er selbst Hereingelaikn bat. weil er ihn für einen Kunden hkft. bet Arznei holen wollte. Während fic mm einige allgemeine Werte wechselten, hat ihn der Mörder über- nachten sind überbauM ein: günstige Vorbedeutung .Wenn j« zu Weihnachten slockt u-ib stürmt auf allen Wegen, ba« bringt den Feldern Senen." Teller btr Weihnachten knistern als hah ftc llüftcrn." bciht eine Regel, womit getagt werden 'oll dah kfu; Schnee zu Weihnächten brikr ilt dl» lauer Wind Andererseits wird wieder ver- Aus Stabt und Land. Dicken, den 22. Dez 1921. Das Wcihnnchtswetter im Lprichwort. Die besondere Bedeutung, bk ber Weihnacht im Volksglauben beigdegt wirb, zeigt sich auch in ben zahlreichen Bauernregeln", bie vom Wcih- nachtswetter auf die Witterung der kommenden Zeit schlichen wollen Die Einzigartigkeit de« Thriftfcste« betont das folgende Sprichwort: Ueber Weihnachten kein Fest, über des Adlers fetn Rest." Besonder« eng hängt daS Weihnach!i- tnettcr nach dem Änlkglaubcn mit dem Öfter- Wetter zusammen 7Das kommt in der bekannten Der Kapitän bestätigte eifrig mit Kopfnicken. ,3a, jo," sagte er. .Da« ist richtig " Der junge Arzt hielt inne unb sah rasch und beinahe spöttisch den Kapitän an. .Worau« Wichen Sie nun bas?" fragte er. .Dell ich cS weih." erwiderte ber Kapitän unfijer. Er sühfte sich augenscheinlich überrumpelt. A KUSCHt altern. 'Format unb bekannter OuELt- SMborf. 9Lsf»ria 3id[ar»tt8 k 21 Dez. 20. Del. Schweizer Franken Fr. = Är. 100 Är. eS sich um ba8 ausgeplättete Geld handelte. dab 3m Flugzeug zum Wintersport. Die Schweiz, das ideale Land des Wintersports, hat den hohen Wert erkannt, den das Flugzeug 100 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 senk» Lied V - Fr. - Är. = Fl = Mk. = Är. = 18< - 2.^0 O.iB 6.50 41.50 11.62 23 60 40.- 0.775 51350 2.- 0,17 Datum: 2( m ft er öam-7tott«rt. Drü^el-Antwerpen. Ehristiania Äcpcnbagtx..... Stockholm Helstngsvrs Italien London Reuhork ...... Paris . . . Schweiz Spanien . . Wien (altes) . . . . Deutsch-Oesterr.. . . Prag Budapest Buenos Aires . . . Bulgarien Konstantinopel . . . 2,40 3497,- 7,37 7,12 —,57 Wechsel auf Holland Deutschland . . . . Wien Prag Paris London Italien....... Brüssel....... Budapest Reuyork....... Agram....... Warschau und dann sich die Zahnen über das Dlld len, während die ganze Gemeinde das .Ich bete an die Wacht der Liebe" sang. 21.28 23.20 39.40 0.80 513.- L- 0,18 Kirche und Schule. • Eine Kirchenkollekte für Oppau war von der Kirchenbehörde für den Oktober ausgeschrieben worden, deren Ertrag durch den evang. KirchenauSschub dem evang. Kirchen Vorstande in Oppau zur Unterstützung bedürftiger Gemeindeglieder überwiesen werden wird Diese Kollekte ergab im evang Dekanat Giehen die Gesamtsumme von 5690,90 Mk. 188.50 2.975 0.18 Vermischtes. Ein Mord. München, 21. Dez. Der Kaufmann Für- mann, der unter dem Verdacht, den Warenagenten Schöppingermordetzu haben, verhaftet wurde, hat eingestanden, das) er Schöpping am Sonntag nachmittag in den Keller eines Hauses gelockt, aus der Kellertreppe mit einem Stück Eisen erschlagen und beraubt hat Die Leiche des Ermordeten wurde im fünften Stockwerk des Hauses hinter den Kaminen in zwei Scnken verpackt ausgesunden. Hochschulnachrichten. • Professor D r Otto Günther, der bisherige Direktor der Danziger Stadt biblttsthet, ist zum Direktor der Staats- und Unüxrfttäti- biblrorhet Breslau ernannt worden. Gunther, der I. Zt. nach dem Ructtrttt von Geheimrat Haupt von der Leitung der Gietzener UiriDerfüatöbibl io- thet leitens der Universität Gietzen in erster Linie als ^lachfolger in Vorschlag gebracht worden war. hat sich um die Förderung des Deutschtums in Danzig hoch verdient gemacht. ]( Marburg, 20. Dez. Die Privatdvzenten an der hiesigen Universität Günther (Theo!.). Schu lz-Schaesfer (Jur ). Rieländer. Kirstein, Iahrmärker. Grüter. Frey, Esch und Bu rkhardt (Med), sowie Aribert. Schwantkr Glaser. Take, HarmS und v. Dalwigk (Phil.) wurden zu auber- ordentlichenProsessoren ernannt. — An Stelle des aus seinem Lehramt geschiedenen Geh. Rats Pros. Dr Birt ist nunmehr endgültig der Greifswalder Professor Lommatzsch an die hiesige Universität versetzt worden. • Butzbach, 21. Dez Als Arzt hat sich hier Dr. med. PH. Frey niedergelassen :: Pohl-Göns. 21. Dez Am 4. Advent faiib dahier in der Kirche eine Gedächtnisfeier für die 21 Gefallenen unserer Gemeinde statt, bei der eine Tafel enthüllt wurde, aus der eingerahmt die Bilder der Gefallenen mit Ra- mensangaben, Tag der Geburt und des Todes angebracht sind, und die für alle Zeiten ihren Platz in der Kirche haben soll. Der erhebenden, auch auS der Umgegend besuchten Feier wohnten Die Vereine mit umflorten Fahnen bei. Der Gesangverein trug zwei Lieder vor Den Höhepunkt erreichte die ernste Stunde, als Pfarrer Rau - mann die Rainen der Gefallenen verlesen hatte *WoranderEchneidermeistersein Geld erkannte. Reiche Deute hatten Einbrecher bei einem Schneidermeister in Berlin gemacht. Auher Stoffen usw. war den Einbrechern eine grobe Geldsumme. 87 000 Mark in Kassenscheinen, in die Hände gefallen. Die Art des Einbruches lieh darauf schlichen, dah Personen dabei ihre Hand im Spiel gehabt haben muhten, die mit den Gepflogenheiten des Meisters und auch mit der Oertlichkett genau vertraut waren. Bei den Verdächtigen wurden Haussuchungen vorgenommen. Dabei stieben die Kriminalbeamten aus eine Menge Papiergeld, das ausfallend glatt war, trotzdem ihr AeuK^es erkennen lieh, dah es gar nicht mehr neu war. Dieses Geld wurde beschlagnahmt und dem bestohlenen Schneidermeister vorgelegt. Zu seiner freudigen Ueberraschung erkannte er Papiergeld im Betrage von 25 000 Mark bestimmt als sein Eigentum wieder. Der Schneidermeister hatte die Gewohnheit, wenn am Sonnabend abend die Arbeit eingestellt worden war, sein Papiergeld zu sortieren und dann alle Scheine, die durch Den Gebrauch unansehnlich geworden waren, mit dem Bügeleisen auszuplatten. Sv hatte er Tausend- und Hundertmarkscheine, fein säuberlich geglättet, beieinander liegen, als die Einbrecher eindrangen und ihm fein Geld raubten. Die beschlagnahmten Scheine liehen keinen Zweifel darüber entstehen. Handel. Frankfurt a. M. 22 Dezember. Berliner Devisenmarkt. Geld ‘Brief Geld Brief Marknoticrungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: 21 iS 2,95 1JBB 3,- Ktrchliche Nachrichten. Ifrael.ReligionSgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage» Samstag. 24 Dez Doradd. 4.30. TRorg. 9.00. Abds. 4.40 und 5.20 Uhr. Israel. Religion- - Gesellschaft. Sablxttfeier. 24 Dez Freitag abd 4.05. Samstag trorm. 8.30. Rachm. 3.30. SabbatauSgang 5 20. — Wochengottesdienst nwrg. 7.10, abdS. 4.00. 6343,65 6256,35 6293,70 6306,30 1351,101353,90 1336.15 1336,85 2737,25 2742,75 2707,25 2712,75 3646, 5 3-353,65 3'56,40 3563,60 4355,60 4364,40 4 >55,60 4364 40 332,65 333,35 331,15 331,85 794,30 793,80 779,20 780,80 731,65 733,25 731,75 7-3,25 174,32 174,68 172,82 172,18 1411,551413,95 1393,60 1396,40 3391,60 3393,40 3 366,60 3373,40 2582,40 2587,60 2557,40 2562,65 ~.— “i ~ 6,93 6,97 6^6 6,62 221,25 221,75 232,75 233^6 26,72 26,78 26.27 z6»3J 58,15 58,35 57,66 57^ da täglich Anmeldungen entgehen ES sind zur Ausstellung gröbere Beträge von Privatpersonen, Ärdern und Vereinen zu Ehrenpreisen zur ung gestellt. Meldeschluh für die Anmeldungen ist am 24. d. Mts — Gleichzeitig findet bei der Ausstellung Berkaus von Rasse- geflüge! statt, und es ist jedem Züchter Gelegenheit gegeben, sich hier gute Zuchtstämme zu kaufen. d. GonterSkirchen, 21. Dez. Am Sonntag sand vn Saale des Ganwarts Graf die diesjährige Weihnachtsfeier ces Gelang- vereinS statt Durch die Schulkinder wurden drei kleine Theater tucte ausgefuhlch die vielen Beifall sanden. Eine von Mitgliedern des Vereins dargebotene Ausführung aus dem .Freischütz", um die sich namentlich der Dirigent Lehrer Molter und der Vereinsvorsihe"Be, 'Bcngeordneter Gras, verdient machten, gelang gleichfalls trefflich. Dre Feier wurde weiterhin verschönt durch musitalische und gesangltche Borttäge der ^tapeHe Kröll (Gonterskirchen) und des Ge- sarrgperetns Ginarts Hausen. Mrcte vauterbach. rr Schlitz, 21. Dez. Eine Ortssatzung für Gcbebung einer Wohnungslurussteuer wurdebvn unserem Stadtrat einstimmig genehmigt. Danach tritt Steuerpslicht ein. wenn die Zahl der bewohnbaren Räume eines Hauses. um mehr wie einS gröher ist, als die Zahl der Haushaltungsangehörigen beträgt. Kinder unter 10 Jahren gelten dabei als eine halbe Person. Wohnungen unter vier Zimmer find von der Besteuerung frei. Durch die Erträgnisse der Steuer soll die Wohnungsnot gelindert und dem sozialen Gedanken Rechnung getragen werden rr. Willofs, 21. Dez. Rachdem kürzlich unser seitheriger Beiaevichneter Konrad Döring zum Bürgermeister gewählt worden war, wurde nunmehr Landwirt Andreas Oben h ack zum neuen Beigeordneten erkoren. Rttt 73 Stimmen trug er den Sieg davon, während der Gegenkandidat' Konrad Siebert 67 Stimmen erhielt. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Früchte der Londoner Konferenz für Deutschland. Paris, 21. Dez iDTB.l Der Berichterstatter des .Petit Journal ' in London will er- fahren haben, bah die Machtbefugnisse des Garantieausschusses ertoettert werden und dab jedenfalls eine Kontrolle über d i e deutschen Zolleinnahmen und die verschiedenen Staatseinnahmen, folri e'.n< Kontrolle über bic ausländischen De - Visen eingerichtet werden soll. Man spreche auch von einer internationalen Anleihe, um den Dienst der deutschen Schuld im Falle eines Moratoriums sichcrzustellen — Rach einer Meldung der »Chicago Tribüne" aus London soll die englische Regierung wie die frinzöfische Regierung auf Zahlung derOanuarrate be- stehen, jedoch zu einem Aufschub der Februarrate bereit sein Der Schiedsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz. ( Bern, 21. Dez (WTB > Der BundeSrctt veröffentlichte den deutschen Sch'cdsvcrtrag. bellen Bestimmungen vorsahrn. datz alle Streitigkeiten zwischen Deutschland und de Schweiz, die nicht binnen angemessener Zeit diplomatisch geschlichtet werden können, einem schiebt g richt sichen Vergleichsverfahren zu unterbreiten t nd Die Vertr-aqsdauer beträgt 10 Jahr-. die K'lndi- gungssrist 6 Monate mit automatischer Weiteidauer von 2 Jahren. Amerikanische Spende für die Hungerleidenden in Rußland. London, 21. Dez (WTB - Au<^ Wash rg- ton wird gemeldet Der Senat bat den bereits vom Repräsentantenhaus genehmigten G sitzent- wurf angenommen, bur.t Den 2? 2Hlt(tonen Dollar zur llnterltühung für Hungerleidende in Rußland gewährt werden. Bestrafung einer Schmugglerbande. Freiburg, 21 Dez iWTB | Die hiesige Strafkammer verurteilte gestern ehe gröbere „ Schmugglerbande, die Ubrenfchmug gel an der badisch-schweiz Nischen Grenze in gröbtem Stil betri ^ungnisslrasen von inSgesantt 2 • Iahen An Geldstrafen wurde auf über 1 Million Mart erkannt Kreis Friedberg. 75 Jahre Dad-Aauhrimer Sprudel. Dad-Rauheim, 21 Dez. Unsere Badestadt begeht morgen einen seltenen Gedenktag. Der Grobe Sprudel (Quelle VII), dieser wertvollste Besitz, dem das Bad seine ungeahnte Entwicklung verdankt, feiert seinen 75. Geburtstag. In der Bucht vom 21. zum 22 Dezember 1846 kam er während eines orkanartigen Sturmes — Zeitgenossen berichten von einer Grderschütterung — mit elementarer Wucht ganz unerwartet zum Durchbruch Roch heute befindet sich der Fünfundsiebzigjährige im Vollbesitze feiner Kraft. <3r verspürt noch nichts von greisenhafter Altersschwäche. In jugendfrischem Uebermutc schleudert er noch täglich und stündlich seine warmen Wassermassen zur Erde, ein Raturschauspiel, an dem sich der Besucher Bad-Rauheims immer wieder erfreuen kann. Der heutige Gedenktag hat nicht nur lokale Bedeutung. Tausende und Abertausende von Menschen aus allen Teilen des Vaterlandes und der weiten Welt, die an den Wassern des segenspendenden Quells Heilung oder Linderung ihrer Leiden gefunden Haven, werden seiner gern dankbar gedenken und ihm zum Geburtstage einen besonderen Grub aus der Ferne entbieten. Alle werden damit gewib den einen herzlichen Wunsch verbinden, dab der grobe Sprudel und seine später geborenen Brüder bis in die fernsten Zeiten öegenfben&er für die leidende Menschheit bleiben mögen, getreu deS am Becken der neuen Sprudelernsassung von Künstlerhand ctngemeißelten Wahlspruchs: »Aus Gottes Geheist aus der Tiefe geboren, der Lebenden Leiden zu lindem erkoren? — Die ^.Bad-Rau- kcheimer Ztg." hat als Sondernummer eine Zest- Ichrist herausgebracht, die sachkundige Beiträge *bon Oberbademeister Kissel und Oberlehrer ,Dr. Knieriem enthält. Zur Erinnerung an den 'Tag hat Dr Sn teriem auberbem ein recht ansprechendes Schristchen versaht, das sich „Bad- Rau heim, sein Untergrund und seine salzhaltigen . Quellen" betitelt Züricher Devisenmarkt. 2L 12. 22.12. ebenso rvmcuuische wre schnelle Beförderungsmittel benutzen werden, um dem Wintersport zu huldigen Die Schweizer Hotels haben umfassende Vorkehrungen getroffen, um den Winterbesuchern alle Annehmlichkeiten zu gewähren. Wenn nun auch freilich bei dem Stande der Valuta nur wenigen die Freuden des Schneeschuhlaufes in St. Moritz oder des Schlittschuhlaufes in DavvS vergönnt fein werden, so ist es doch immerhin interessant, zu erfahren. wie bequem und schnell man im Flugzeug zu diesen Stätten winterlicher Lust gelangt. Die Londoner, die eS besser haben wie wir. sucht man damit anzulocken, dah man ihnen ausmall, wie sie am Sonnabend morgen noch zu Hause frühstücken und sechs Stunden später bereits das Wochenende in den Schweizer Alpen verbringen können. Der Lustdienst London—Paris hat direkten Anschluh an den Luftdienst Paris-Lausanne, und man gelangt nicht viel später in ba$ Herz des Hochgebirges. als man von London nach Wales und Schottland kommt, um dort Wintersport zu treiben. Da das Flugzeug von Pans in Lausanne um 2 llhr mittags ankommt, so kann man noch an demselben Tage, an dem man von London weg- geslogen ist. eine Skitour machen, bevor man sch in Gala wirst, um in einem der eleganten Schweizer Hotels in internationaler Gesellschaft die Hauptmahlzeit einzunehmen • Die gröbte Schrei bmaf chine ber Welt. Man schreibt uns: Es versteht sich von selbst, dab sie in Amerika gebaut worden ist. Die Amerikaner treiben überhaupt eine Art Kultus mit den Schreibmaschinen Eine Fabrik, deren System auch in Europa sehr verbreitet ist. hat so vor einiger Zeit eine Riesen-Schreibmaschine kon- struiert. die in allen Teilen genau ihrem bekannten Modell entspricht, aber nicht weniger als 1728 mal grober alS dieses ist: sie mihi von der Grundfläche bis zum obersten Rand IZVz Fub. also etwa doppelte Manneshöhe! Die einzelnen Buchstaben tasten haben annähernd die Gröhe einer normalen Stuhl-Sitzfläche. Allein der Wagen wiegt 13/< Tonnen und jede Type 2' .» Pfund Auf dieser einzigartigen Mammutmaschine, die natürlich im amerikanischen Stil lediglich für Reklamezwecke hergestellt wurde, sind übrigens im letzten Sommer während des bekannten Dorkampfes zwischen Dempsey und Earpentter die aus der Arena telegraphisch übermittelten Resultate der einzelnen Gänge öffentlich niederge- schrieben tooeben. Bei einer photographischen Aufnahme des Maschinenmonstrums, tote sie in amerikanischen Zeitschriften toiebergegeben wird, nahmen auf den Duchstabentasten 6 Personen Platz, darunter zwei toeibgcflcibcte niedliche Tipvmamtells. während oben auf dem Wagen der Maschine noch zwei junge Leute mit herunterbaumelnden Deinen sahen. . . . • Durch einen Zahn getötet. Gin Zahnarzt, der beim Zahnziehen den Patienten einen Zahn herunterschlucken lieh und dadurch Tod verursachte, wurde vom Obersten Reuhorker Gerichtshof zu einem Schadenersatz von 4000 Dollar verurteilt. Das Opfer, eine Mrs. Minus, lieh sich in der Detäubung verschiedene Zähne ziehen. Als sie nach Hause zurückkehrte, wurde sie von einem furchtbaren Husten befallen, muhte in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo sie starb. Die Sektion ergab, dah der Tod durch einen Zahn veranlasst worden war, der sich in einer der Qyngen befand und eine Entzündung hervorgerufen hatte. • Zunahme der Selbstmorde in Amerika. Rach den neuesten statistischen An- gaben der Reuhorker Lebensversicherungen, die I. P. zum Busch in der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift" mitteilt, nimmt die Zahl der Selbstmorde in den Vereinigten Staaten wieder stark zu. Sie betrug während der ersten sieben Monate des Jahres 1921 bei 13 Millionen versicherter Arbeiter 7,3 auf 100 000, das sind 26 Proz. mehr als in demselben Zeitraum 1920. Besonders sotten viele frühere Soldaten Selbstmord begehen. Die Selbstmordstatistik, die sich von 1911 1915 in Amerika ziemlich auf derselben Hohe erhielt, wies mit dem Aufschwung der amerikanischen Kriegsindustrie immer geringere Ziffern auf. Jetzt aber, wo durch den sog. Friedensvertrag von Versailles die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten ungeheuer Angenommen hat. ist die Zahl der Selbstmorde wieder sehr angewachsen. für die bessere Erschttehung seiner groben Winter- sportplähe besitzt und schon im vorigen Winter einen Flugdienst zwischen Zürich und 6t Moritz eingerichtet, den viele Reisende benutzten, denen die gewöhnliche Fahrt im Zug zu langsam und zu prosaisch war. Auch zwischen Lausanne und Gstaad wurden zahlreiche Passagierflüge ausgeführt, denn die Luftfahrt über die vereisten Riesen der Alpen bietet dem Touristen eins der wundervollsten Schauspiele, die es gibt. Der geübte Flieger hat keine Schwierigkeiten, wenn er im Winter im Hochgebirge landen toilL In St. Moritz ist ein grober Teil des gefrorenen Sees für LandungS.zwecke reserviert, unb auch der harte Schnee bietet überall eine vortreffliche Gelegenheit zum Landen. In diesem Jahre wird nun der Flugverkehr noch Wetter ausgebaut, unb man hofft, dah zahlreiche Reisende aus allev Welt dieses Saturn: 1.7.14. 20. 12. Zurich........ . Fr. 125.40 1,00 Amsterdam..... - Fl. 59.20 1,57 Kopenhagen ..... . Kr. 88 SO 2.85 Prag......... . Kr. 11780 2,30 Stockholm...... . Kr. 88 SO Wien......... . Kr. 117.80 737 London........ . Sh 97.80 Paris......... . Fr 125 40 7,06 Reutzork....... . $ 23.80 -.55 U-. ' Seibftgetelterten prima naturreinen MW» empfiehlt 13116 WUh. Kohlermann, StÄferet, Neustadl 12. ut iiUL-onrn-rTn P. 35.00, 25.fr) u- 20 t?. Dee praktische Weihnachtsgeschenk! Ein Pnar gute Gummihosenträger liefert 13252 Ich war Ä kahl! XLa Notar -Urkund, beweis. JJOjlbr. erfolgr. Praxis Proepfr. F. 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