Dienstag, 22. November 1921 c UL Jahrgang Erstes Blatt er ver- au« tootben. 'Brianb erklärte, er wende sich an das große arnerikanische Doll. daS so für bu Derechngkeu eingenommen fei und sage ihm: Setze voraus, day du eine Ration an deiner Seite hast, die un Laufe rechtzuer hallen Die Deutschen Werke. Berlin, 22. Rod. Nach einer Meldung des „D.T." aus Paris verhandelten gestern nachmittag Ministerialrat Schäfer vom Reichsschatzamt und Dr. Funke von den Deutschen Werken, die als Sachverstän- d i g e in der Frage der Deutschen Werke nach Paris entsandt worden find, mit den militärischen Sachverständigen der interalliierten Kommission von BerfailleS. Eine Neihe technischer Fragen wurde von den deutschen Vertretern ausführlich beantwortet. Die Der- sailler Kommission wird über die Unterredung an die Dotschafterkvnferenz berichten, die danach ihre Entscheidung treffen wird. Die deutschen Sachverständigen treten heute die Rückreise nach Berlin an. Laut „Deutscher Dllg. Zig.- ist gestern eine Delegation der Genfer Arbeiter- schuykonferenz in München eingetroffen. um die dorttgen Deutschen Werke zu besichtigen. Die Spandauer Betriebe wurden gestern von einer Anzahl ausländischer Pressevertreter besichttgt. Berlin, 21. Nov. (Wolff.) Am 9 Uhr vormittags erschien General N ollet in Begleitung seines Stabes in den Deu tfchen Werken, um sich persönlich zu orientieren. Die Borstände beider Werke im Verein mit dem Vertreter des ZentralbettiebSratS gaben Rollet und seinem Gefolge Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, dah die von den Deutschen Werken erhobenen Beschwerden in allen Teilen voll berechtigt sind. Nollet erklärte zum Schluß, daß er irgendeine Entscheidung nicht treffen könne, und dah hierzu allein der Botschafterrat ermächttgt fd im preußischen Landtag. Berlin, 21 Nov. (WTB.) Aus der Tages- orbnung tn der Abendsitzung des Landtags stehen dir kommunistischen Anträge auf Umgestaltung bestraf Vollzuges und au! Entlassung der politischen Gefangenen aus Lichtenburg, auch Die kommuntsti- Ute große Anfrage über die Zustände m den Ötwxfanftaltcn. Auch ein fozia l demokra- tische r Antrag zu demselben Gegenstand ist Eine Rede Briands aufderWashingtonerKonferenz. Das erwartete rhetorische Meisterstück Briand« auf der Washingtoner Konferenz Hegt nun vor. SS ist jedoch kein Meisterstück, sondern nur ein oberflächliches Geplänkel mit Vorgängen und Erscheinungen, die keineswegs die Grundlage des Friedensproblems bilden. Die Amerikaner und die Engländer müssen vielmehr fragen: Das will denn der Wahnsinn Frankreichs aus dem deutschen Volke überhaupt machen? Steht auch Herr Briand noch auf dem Standpunkt: ES sind 30 Millionen Deutsche zu viel auf der Welt! Wann würde man denn in Paris sich zufrieden geben? SS gibt ja zwar wohl noch viele Deutsche, die auch diesmal wieder nach der Rede des französischen Ministers diel wütender Herrn Ludendorff als ihren Gegner anfallen denn die Pariser Säbelschwinger. Hoffentlich aber wird man in Washina- t o n endlich genug haben von jener moralischen Zermürbung Deutschlands, die der große .Demokrat" Wilson bei einem großen Dell unsere- Volles so erfolgreich ins Werk leitete. Wir wollen abwarten, welche Wirkung oder Gegenauherung die Rede Briands in Washington zur Folge haben wird. Pari«, 21. Dov (WB.) Der Sonderberichterstatter der Agentur Hava« meldet au« Washington: Briand sprach sodann von der Sicherheitspolizei. die aus 150 000 Mann bestehe. fast ausschließlich zusammen ge'etzt au» Berufsoffizieren. Man habe ihre Auslösung ‘ langt Aber sofort sei die Schuh polize Dieser Schuft! Runter mit dem Henk mit den Gefangenen! Vizepräsident Dr erteilt verschiedene Ordnungsrufe. Sin zweiter Regierungsverrreter erklärt er fei zu den im Hungerstreik befindlichen politt- tchen Gefangenen gefahren, um fle zur Ausgabe ihres Vorgehens im Interesse ihrer Angehörigen zu überreden. Die Gefangenen waren in weitläufigen Räumen untergebracht. lRufe bei den Kommunisten: Der humane Olnfta£:*ar»t ist ab- gesetzt worben.» Olein! Aus feine Veranlassung ist der Kreisarzt (Ruse bei den Kommun ist rn. Gin Deutschnationaler!) hlnzugezoaen worden. (Rufe bei den Kommunisten: Das ist eine Lüge- Ter Staatsanwalt hat es gemacht!) Olach den Berichten der Olerzte Haden die Leute keine Be-iTage langt Ader sofort lei oie ©qjuijpoiijci mit denselben K ad res gebildet worden. Deutschland babe also insgesamt 250003 Mann zur Verfügung. Es sei täalich möalich. den Krieg wieder zu beginnen. Older noch mehr! Diese sieben Millionen, die ins Zivilleben zuruckgekehrt seien, seien in Organisationen gruppiert oder Okretne der ehemaligen Kriegsteilnehmer, die sich bet jeder Gelegenheit zu Festen und Jahrestagen versammelten. D.e Fvanzo'en wüßten das a les Als die vberschlefische Angelcgenhett einen be- brohlichen Charakter angenommen habe, hätte sich in wenigen Tagen ein 3 reiw i l l igen - k o r p s von 40 000 Mann gebildet mit Gewehren, Maschinengewehren, Kanonen und Panzerzugetr Das sei eine nachgewiesene Tatsache. Zeichen zum Beifall gegeben.) Briand fuhr fort Aber man sage, so liegt die Gefahr nicht, denn Deutfchland habe kein Material mehr. Gewiß, die Kontrvlllommifsion habe viele» getan. Man habe aber wahrend des Krieges gesehen, in welcher Geschwindigkeit ungeheure 5)een: gebildet worden feien, ausgerüstet nut Material. Deutschland habe eine große Industrie, und feine Industrie habe während des Krieges voll gearbeitet und sich seitdem noch entwickelt. In Deutschland sei noch altes vorhanden, um Kanonen. Maschinengewehre und Gewehre zu fabrizieren. Während einer gespannten tLloma'i- fchen Lage, die man nach Wu tsch um einige Wochen ocrUngctn rä.ink, konnten alle diese Fahrten sich wieder instand setzen und Kriegsmaterial Herstellen. Man könne auch Kriegsmaterial im AuS- In der heutigen Vollsitzung der Konferenz berichtete Staatssekretär Hughes übet? die Arbeiten der Konferenz und über die Fortschritte der Äonferen». die seit der letzten Sit ung in der Frage der Entwaffnung zur See und in der Frage deS fernen Osten» erzielt worden seien. Hughe» ging alvdann zu der Frage der Entwaffnung zu Lande über und erklärte, für die Bereinigten Staaten werde die Frage nicht gestellt werden, berat sie hätten, nachdem sie bei Abschluß des Krieges 4 200 000 Mäner unter den Waffen gehalten hätten, zur Zeit nur 160 000 Mann reguläre Streitkräfte. Die Vereinigten Staaten legten fit aber Rechenschaft ab von bei, Schwierigkeiten und den Ansichten anderer Länder und seien bereit, sich vor jeder Rücksicht auf die nationale Sicherheit zu beugen. Darauf ergriff der französische Ministerpräsident Briand da« Wort Rachdem er feinen Kollegen gedankt hatte, daß sie dem Vertreter Frankreichs gestatteten, die Lage seines Landes vor ihren Obigen und vor ben Augen der ganzen Welt in ihrer wirklichen Gestalt zu zeigen, erklärte er. Frankreich fei mehr al» jede« andere Land geneigt, der Welt den enbgiltiflen Frieden zu sichern. Gr wäre erfreut, wenn er sagen könnte: Wir frühen unsere Sicherheit in un« selbst! Wir legen die Walsen nieder und wir sind glücklich, dadurch. bah wir diese Tat unternehmen, zur Wiederherstellung b*« endgültigen 5tleben« beitragen zu können! älnglürtticheiweise haben wir dazu nicht daS Recht. Ich werde die augenblick- solchcn Gefahr verschließen? 3n dem Wunsche, dein Leben zu retten, wirst bu dich schwäch n ? (Jn diesem 'Olugenblick hatte General Pershing das Gefangenen enthält. Olbg. Menzel- Halle (Ä.) begründet hie große Anfrage Diele Leute seien vollkommen unschuldig ins Gcsängni« gekommen. Sie hätten Nachweisen können, daß sie an den Straftaten nicht beteiligt waren Older ihre Zeugen feien nicht gehörst worben. Die Gefangenen seien drangsaliert und gefoltert worden. Rur um bitfen Folterungen zu entgehen, hätten viele Leute das Protokoll unter- schrieben. Auch Ma? Hölz sei ein Ehrenmann. (Stürmische Heiterkeit.) Der Redner schildert den erbarmungswürdigen Zustand der Hungernden, die in einer Hölle lebten. (Hört! Hört! und stürmischer, wachsender Lärm auf der äußersten Linken.) Der I Redner führt bann noch weitere Beispiele für die Drangsalierung der Strafgefangenen an. Ministerialdirektor Klein (von stürmischen Zurufen empfangen) erklärt (von Zurufen häufig unterbrach m. in Deren Verlauf der Abg Schulz- Reukölln (Komm.) zweimal zur Ordnung gerufen wird >: Die in Licht en bürg verwahrten politischen Strafgefangenen sind von den Sondergerichten verurteilt worden Diese unterstehen der Reichsjustiz die allein über ihre Begnadigung oder über Ltrasaus'etzung au befinden bat. 93 her Hunger- streikenden befinden sich in Lichtenburg und von ihnen haben alle, bis auf 25. den Hungerstreik aufgegeben. (Rufe bei den Kommunisten: Das glauben wir nicht.) Schwere GesundheitSschäbi- gungen find nicht festgestellt worden. (Don den Kommunisten werden diele Ausführungen durch Rufe Lüge! unterbrochen, die vom Vizepräsidenten Dr v. KrieS durch Orbnung«rufe gerügt werden.) Die meisten der Leute haben auch nicht vollkommen gehungert (Hört. Hört!) Der Straf- I Vollzug ist Sache des Reiches, und das Reich wird jetzt diese« Gebiet durch ein Gesetz neu I regeln. Seine Vorbereitung wird jetzt durch eine Kommission bearbeitet, an der Vertreter aller Parteien beteiligt find. Wenn wir der übrigen Bevölkerung nicht mehr Brot geben können, bann I tonnen wir den Gefangenen auch nicht mehr Brot geben (Lärm unb Rufe bei den Kommunisten: Der Kerl hat eine erlerne Stirn.) Als der OUbncr schließt, brechen die Kommunisten in lärmende Rufe aus Dieser Henker! Uche'Lage Frankreich« erläutern. Um Frieden zu schließen, muh man zu zweien sein. Man muh h i c Rachbarn betrachten. OB genügt nickt, daß man das Kriegsmaterial vermindert. denn eS gibt eine andere Rücklicht, die man nicht vernachlässigen darf und die für den Frieden vital ist OS ist notwendig, bah im Laube eine Atmosphäre be« Fr lebenS herrscht. Die Entwaffnung muh nicht materiell, sondern auch moralisch erfolgen, unb ich hoffe beweisen >u können, daß in d?m Europa, wie c« augenblicklich ist. noch ernste DeunruhigungS- elemcnte vorhanden sind. Es bestehen noch 03er- hältnifle. die Frankreich verpflichten, sie im Interesse seine-. Sicherheit in Betracht zu ziehen. Diele Amerikaner sind zu uns gekommen in den ernstesten Stunden des Kriege« Sie haben ihr Blut zua'cich mit dem unfrigen verzollen Sie haben Frankreich seinen Schmerz unb seine Wunden gegeben. Sie haben Europa kennen gelernt und haben sicher dazu bclgctragcn. das große amerikanische Volk aufzuklären. 3d> danke Ihnen für alle« bas. wat sie getan bob:n um di' giftigen Gase zu vor scheuchen, durch die man versuchte, die Gestalt Frankreichs zu entstellen und zu maslieren. Hier In diesem ungeheueren Lande, wo es keine verwickelten Grenzen gibt, wie in Europa, wo man keine Grenzen zu verteidigen hat. kann man sich nur schwer eine Vorstellung von Europa nach dem Kriege und nach dem Siege machen Er gebe zu. erklärte Briand. daß ein amerikanischer Staatsbürger sagte: Der Krieg ist gewonnen, der Friede ist unterzeichnet. Deutschland ist mit einem stark verminderten Heer besiegt, sein Kriegsmaterial ist vernichtet! Warum behält Frankreich ein? beträchtlichen Armee, die Im ileberfluh mit Material versehen ist. was verhindert, daß der Friede in Europa einziedt? Viele verlockten, so fuhr Briand fort, von Hintergedanken Frank- reich« zu sprechen. es wolle eine Art militärischer Hegemonie aufrecht erhalten und sich an die Stelle des alten imperiali^schen Deutschlands setzen. Das sei der grausamste Vorwurf, den man den Franzosen machen könnte. Frankreich befinde sich nach diesem schrecklichen Kriege in der Rotwendigkeit, sich einen Anschein au geben, der seinen Gegnern gestatte, ihm so perfide Olbsichten zu unterschieben. Es wäre traurig und entmutigend, wenn man nicht Vertrauen iu denen hätte die Frankreich kennen und wüßten, daß alles nicht wahr sei. Wenn es ein Land gebe, das mit allen feinen Kräften und mit Zukunft werde der Krieg das letzte und entscheidendste Mittel in der Politik sein. Südlich gebe es auch kriegerische Eigenschaften, von denen das dsrtche Doll bei den blutigen Zwischenfällen Gebrauch gemacht hätte. Das sei das deutsche Doll, das nach einem blutigen Kriege Millionen Menschen unter die Erde gebracht hätte, so unterrichte man vor den Toren Frankreichs Wie wolle man also, daß Frankreich sich desinteressiere? Briand sprach dann von der materiellen Seite der Dinge. Er gab zu, daß e« für ein Boll nicht genüge, schlechte Olbsichten zu haben, um sie zu realisieren. 3m modernen Kriege müsse man ungeheure Gsfektendestände mit ihren Starre« haben, ebenso beträchtliches Kriegsmaterial. Man dürfe den Wert des deutschen Soldaten _ nicht unterschätzen. Die sranzösischen Soldaten wüßten, mit welchem Heldenmut diese Soldaten fähig feien, zu kämpfen. Diele Millionen, die aus dem Kriege hervorgegangen feien, feien vorhanden. Sie feien zwar nicht in Regimenter inzwischen ein gegangen. Der interfraktionelle Ausschuß erflaticte zunächst durch seinen Dorsitzenden, den Abgeord- neten Oppen hos (Z.) Bericht über seine Untersuchung in der Lichtenburger Angelegenheit unb stellt fest, daß bie Gefangenen keinerlei Beschwerden wegen der Behänd- lung erheben. Dur gegen broi Wärter werden Beschwerden wegen a^rtoettiger 5-fic erhoben. Don einer Fahri nach Lich:enbura hat her Ausschuß angesichts dieser Sachlage Olbftanb genommen. (Zuruf: Banditen!) Der Vertreter be« ZustizmmisterS hat dargelegt, daß in her Sache völlige ileberetnf! Immung mit den Reichsbehörden bestehe unb eine eventuelle Aushebung der Strafe Sache be« Reiches sei. Ein Antrag her Unabhängigen ist inzwischen I eingegangen, der ähnliche Forderungen über da« Niederschlagen des Strafverfahren« der politischen der Anträge beschlossen. Um 12" . Uhr nacht« dauert die Sitzung noch an 'Berlin. 22 Rov 3m Bezirk Halle-Merse- bürg wurde gestern in 18 graben Dersainmlungen die Freilassung der politischen Desangenen von Lichtcnburg verlangt. 3n einem Telegramm an daS preußische Justizministerium wird erneut mit dem Generalstreik gedroht. Die Belegschaften der industriellen ‘Betriebe haben den Generalstreik beschlossen, sall« die Gefangenen bl« freut# nicht freigelassen werden. (*tnc Verwahrung der „Bayrischen Ltaat-zeitunq". München, 21. Rov. (WTB) Zur Srklä- rung des ReichSjusti^ministers Rabbruch über die Desangenenanstalt Riederschönfeld bemerkt die »Bayerische Staatszeitung": ES wird dringende Ausgabe der bayerischen Gtaatsregle- tung (ein. tn Berlin unmißverständlich aus- zudrücken, dah die bayerische Regierung bfi allem Bestreben, mit der Reichsreaierung im heften Einvernehmen zu bleiben, an iorer Zustizhoheit nicht rütteln Oft '*'• ' nW*“’”’inlffe si-'d rach her Helfe deS Ministerpräsidenten u n so auf- fälliger, als jetzt aucy ver -ui^diag einen Ausschuß eingesetzt hat. der die unhaltbaren Zustände tn den Strafanstalten untersuchen soll. S« wird auch hier Aufgabe der Landesregierungen fein, darüber zu wachen, dah die Tätigkeit diese« Ausschusses nicht In die Verwallung-Hohett der Länder eingreift. Die innere Lage. Berlin, 22 Rov. Der St e i cfr «ta n * I e r hat gestern nachmittag mtl den Führern des Zentrum« und der Sozialdemokraten eine Au«sprache über die durch die Xeueruna«- ?ulage geschaffene innere Lage gehabt. 3m Anschluß daran fand eine Kabinett« tyung statt, die sich voraussichtlich mit der Finanzlage, und der inneren Lage be« Reiche« beschäftigte. Der Reichskanzler wirb vvrauSsichttich tn de- heutigen Sitzung des Steuerausschusses be« Reichstags über den Stand der ReparationSsrage nach den Besprechungen mit der Reparattonskoirnnission eine Erklärung abgeben. 2luch die preußische Regierung hat sich tote das .B. T." auS parlamentarischen Kreisen' hört, mit den Vorgängen der letzten Tage auS Anlaß der gegenwärtigen Teuerung beschäftigt. 3nnerhalb de« preußi'chen Äabinett« sieht man keine unmittelbare Gefahr tn diesen Vorgängen und feinen Grund zu Vesorgntffen. Man erwäge Maßnahmen, die nötig.-nfallS getroffen werden sollen, um die öffentliche Orbnung auf- cingeteiU. aber e« fei möglich, sie morgen zu mobilisieren. Oll« Sichre« bezeichnete Brianb bte deutschen Polizeikräf te und die Reichswehr. Die Reichswehr besteht au5 100 000 Mann, aber auS solchen Männern, die saß alle al« älnteraffiziere unb Offiziere in der alten Armee standen unb stellt also bte möglichen Kabres für baS Heer von morgen bar. Diese Ärmer, beschäftige sie sich, tote ber Vertrag fie verpflichtet, einzig unb allein mit bem1 Wirken ber Polizei? 3n ben geheimen 3n- struktivnen beS Krieg«ministeriums wirb bie 'Aus- bilbunfl für das Heer vorausgesetzt. Older noch mehr: Seit bem Kriege unterhalte Deutschland Einwohnerwehren in einer folgen Zahl unb mit einer solchen Bewaffnung, bah es eines Ultimatums von London bedurfte, um fie aufzulösen Der bayrische Ministerpräsident habe jüngst sagen können, daß er eine Armee von 300 000 Mann zur Verfügung habe, mit ausreichendem Kriegsmaterial versehen. Dewitz feien diese aufgelöst An der Spitze der Regierung be- finbe sich ein Mann, den er für aufrichtig unb loyal halte. Da» fei Dr Wirth. Seine Anstrengun- gen seien verdienstlich, um bie unterzeichneten Verpflichtungen zu erfüllen. Older eS handle sich um eine schwache (Regierung. Frankreich werde alle« tun. um ihre Ausgabe zu erleichtern. x Nr. Der eicbcntt erscheint «»glich, außer Sonn, unb 5*itrtaqs. KtnatHA«Beira#ptn, durch die 'post 1R|l 6.50 rin‘d)L Beste«, geto, auch bti Kichterichei. einzelne ttummer» «folge höherer Gewalt. 3«rn prech-Lnichlüß«. ftrbttSd)nhlettunq 112; für Druckerei, Verlag und chaft» stelle 51. »nlchrift für Drahtnach. richten: Lnzeiger ckiehed. pegschettewo: Sieeffirt a. M. 11686. totnerben über ben Strafvollzug vorgedracht (Lärm bei ken Kommuni'ien. > Die Olerzre dc- richteten. daN eine Otuffrebung des Hungerstreik« nur erreichbar sei. wenn bte Hungerer getrennt würden (Lärm bei bei Äommumticn > Der IVr- irvtcr deS Reichsiustizministers hol einen Straferlaß abgeUfrut «Pfuirufe bei ben Kommunisten.) 2tuch nicht die leifest« Anbcutung einer Mlhhanb- lung ist bet ber Trennung ber Gefangenen vor- gekommen Ein dritter Regierungsvertreter qebt auf btt einzelnen Punkte der kommunistischen OL‘.frage ein und bestätigt im wesentlichen die 'Angaben seiner beiden Kollegen. Auf Antrag de« Olbg. Dr. Mevcr. Ostpi (Komm ) wird Die Besprechung der Anfrage und äaaa^uir »oa Rezeigeg für die Taqernummer bi» aup‘|d)ritiUtia 'Muft. Uoetz 1 erantwortlich für VoUhh: ?luq. Doetz; für den übrigen Teil: Karl Walther; für b#n gtnjeigenie,!: Hano keck, sämtlich in ®lefrtiu Ein ZeitnnqSverbot. Stuttgart, 21. Olov. (WTB.) Die Schwäbische Tageszeitung" ist wegen veräch'.llchmach^ng ber ReichSregierung auf acht feinem ganzen Willen den Frieden wolle, fo fei deiner Geschichte mehr blu tgt ^nllitte g^bt das Frankreich! Veit bem Waffenstillstand habe er bat unb bie auf ihren Wstchten befrarri« Was auf die örf üllunflen gewartet. Ein wirst bu tun? Wtrft bu betne 2luflai dot einer ganzes Zahr hindurch habe Deu t f ch la n b über seine Olerpslichtungen diskutiert und sich geweigert, für ben Wiederaufbau zu zahlen unb zu entwaffnen. Frankreich sei aber lall geblieben. ES habe nicht« unternehmen wollen, was die Lage er- fchweri hätte Es habe feinen Ha»i bn Herzen. SS werde alle« tun. damit zwi'chm Deutschland unb ihm bie Reihe der blutigen Konflikte beendet werde, bamtl die beiden Doller Seite an Seite leben könnten. Frankreich habe nicht das Recht, zu vergesse.i, wer es sei und es dürfe sich nicht dadurch auf geben, bat) eS gewiffe Hoffnungen erwecke unb durch ferne Schritte ftlbst gewi'sc Leute zu neuxit blutige i K leoen ermutige. Er habe vorhin von der morallschen Sette gesprvchcn Sr wolle nicht ungerecht sein. LS gebe ein Deutschland, daS aus mutigen und vernünftigen Männern besiehe, bie im Frieden demokratische Einrichtungen aufbauen wollten. Man werbe alleS tun, um diesem, |lww.. „.. ----- ------ ... . Deutschland zu helfen. Older es gebe noch ein lande kaufen. Ein cd)iff könne man nicht ohne anderes Deutschland, das durch den Krieg nicht« Kenntnis der Well auf der Werft Herstellen, aber gelernt habe, und ba« feine schlechten Oldslch.en Flinten. Mitrailleusen unb Kanonen verteilt über wie vor bem Kriege betbcbaltc: bie Ambi - ganz Deutschland, wer könne da« kontrattieren / ttonen de« Deutschlands der Hohen- Briand erinnerte schließlich an die napoleonische jollern! Wie könne man das überleben, wenn Zeit. man diesen Evolutionen folge, die diesen Ber- ----- — ■■ --- suchen innewohnten? Keiner dürfe sich über den Staatsstreich Kapps täuschen Wäre er Der ßichtetlburqer Sunqcr|trCtR gelungen, dann wäre das alte Deutschland wieder j ' - - - erstanden General)eldrnarschakk Ludendorsf habe soeben ein Werk verössentlicht. Gr habe eine große Autorität und er sei der 3nsplrator der großen Partei der Prvsessoren, Philosophen und Schriftsteller. Was lese man tn diesem Buche? Es sei notwendig, so beißt eS, daß wir verstehen lernen, daß wir in kriegerischen Zeitläusen leben. Der Kamps sei Immer die Regel für ein isolierte« 3nbltHbium, sowie für den Staat Ludendorff gebraucht auch noch da« schreckliche Wort von Mvltke, der ewige Frieden sei ein Traum und nicht einmal ein schö- ncr. Der Krieg sei ein Teil der von Gott geschaffenen Weltordnung. Ohne den Krieg würde , bic Wclt In den Sumpf des Malerialismus ae- raten. Etwa« wei'.er schreibt Ludendorff. In 6- MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck uwb Verlag: vrßhl'sche Univ.-Vach and Steinfrrudtrei H. Lange. Schriftleitang, -efchüflrftelle und Druderei: Schalstrahe > Die Bildung einer berg. Kirchenchor verschölle tie Fei vollen *3DCtraa einig« Chöre. Kirche und Schule daS und während die Kapelle „3cfi großen Marien st IftSkirche, die seicher Kameraden" spielte, richteten sich durch Oefen sehr mangelhaft geheizt war, wird die Die Kreis Büdingen. im / nachten auch dort das neue Licht eingeschaltet wer- iTtti Die I DI» ih Krai mut I 0-1 in 0 I Z 5 8 Z •um mehr auf, der Gefallenen zu gedenken, alle Stein und von dem Männerquartett unter männlichen Teilnehmer nahmen die Kopfbe- Leitung von Lehrer Dörmer. — 3n unserer deckung ab, und während die Kapelle „3^ ' ' *** Leib statt. Zu der Versammlung steht nicht nur den Werkmeistern, sondern den Mitgliedern aller Organisationen der Zutritt frei. — Liga zumSchutze der deutschen Kultur, lieber „Die deutsche Not" spricht Generalsekretär Mauve am kommenden Donnerstag. abends 8 Uhr, in Dieder-Weisel (im „Löwen") und am Freitag in Griedel (im „Taunus"). 3n durchaus objektiver Weife werden seine Ausführungen die Lebensfragen des deutschen Volkes bettachten und die Folgerungen aus unserer gegenwärtigen Lage h D e d e r n, 49. Dov. Die älteste hiesige Be- wohnerin, Frau Konrad Gerlach Ww., vvll- endete dieser Tage das 9 6. Lebensjahr. tzGedern, 19. Dov. 2luch in IS t> LI art 4- ha in wird fleißig an der elektrischen Lei- Dernnschtes. Liebe und Plünderer. Berlin,, 21. Dov. (WLB.) Die Menge. h y Büdingen. 19. Aov. Dom 10.-12. Dezember findet im Saale des Fürstenhvfes dahier bi5 9. Oberhesiische Provinzial-Geflügel- unb Kaninchen-AuSstellung statt. KrciS Schotten. Aus Stobt unb ßonb. 0 leben, den 22. Aov. 1821. • • Amtliche Personalnachrich- ten ernannt wurde am 15. November der evangelische Geistliche Dr. Georg Koch aus Langd mit Wirkung vom 16. November 1921 zum Dibliochckar an der Universitätsbibliothek in Gießen. — Ueberttagen wurde am SfI 15 M 3MX --VJIV H ■ 1 scheu Finanzen zu sanieren. Die (^rhebiittfl in brr Ukraine. Kopenhagen. 21 Dov. (WTB.) Wie „BerlinaSks Tidende" aus HelstngfvrS telegraphiert wirb, erhielt der dortige ukrainische Vertreter die Mitteilung, daß die Srhe- bung in derUkraineaegen dieBol- s ch e w i st e n aroße Fortschritte gemacht hat. Die Bolschewisten hätten die ganze 'Dnjestt- linie räumen müssen. 3m Gouvernement Tschernigow sei ein Aufruhr auSaebrvchen. durch den die NückzuqLlini« der Bolschewisten von Kiew bedroht werde. Die „BerlinaSke Tidende" meldet weiter, daß auch die Erhebung der Bevölkerung in Karelien an Umfang zunimmt. Die Äarefisr hätten sich in den Besitz der «Stabt Kem gesetzt, wo die Bevölkerung sich fast einstimmig ihnen anschloß. 3n Olonez sei ein Aufruhr ouSoebrvchen. Die bolschewistische Straferte^fion. die die Otb* nuna wieder Herstellen sollte, sei überrumpelt und bis auf den letzten Mann nkberaema*t worden. Die Gisenbahnbrücke über den Fluß Swir sei In di: Luft gesprengt worben, so daß die Verbindung mti Petersburg unterbrochen sei. I '■SÄ - *1 ' 9 u Lana-DönS, 21. Dov. Das 3nntee unterer Kirche erhielt einen neuen Anstrich und elektrische Licht wurde angelegt. geschäfteS in der KdntgSstraße auS- raubte, zog auch nach der Gerttaudtenstrahe und plünderte dort ein Herren gar de rvbege- fchäft. Eine Anzahl der Plünderer kleidete sich in diesem Geschäft neu ein. Die Polizei konnte etwa 40 Plünderer, gegen die das Publllum eine drohende Haltung einnahm, fest ne hm en. Die Festgenommenen wurden in einem Polizeiauw zum Polizeiprästdium gebracht. Berlin, 22. Aov. Aach einer Meldung >eS »Lokalanzeigers" plünderten in den gestrigen Abendstunden junge Burschen ein Lchuhwarengeschaft gegenüber dem Deu- kbllner Rathaus. Sie zerschlugen die beiden großen Schaufensterscheiben und raubten die ausgestellten Schuhe. Wie die Blätter Mitteilen, ereigneten stch die gestrigen Plünderungen im Anschluß an eine Erwerbslose nver sammlung heute nachmittag die Schaufenster einer Konditorei und eines Herrenartikel- Enlente" in Washington? Paris.21. Aov (WTB.) Aach einerHaraS- Meldung auS Washington macht 'ich in französischen Kreisen in bezug auf den fernen 0 ten der Gedanke geltend, daß die Konferenz ihren 2D- schluh durch dir Bildung einer 3rt,0ro!> Entente" finden sollte. Diese Entente müsse dungSlursuS in der ersten Hilfeleistung endete die EheleuteDg Sch»a ln.un am 18. d. MlS. mit einer Wlchluhprüfting, zu Iran. 2-chab-r des Saf6.2teflauranui .Zum deut- der sich je ein Vertreter der Stadtverwaltung | ’$cn Daus . ~ und des Kreisgesundheitsamtes eingefunden hatten. Die Prüfung ergab, daß sämtliche KursuStellnehmer theoretisch und praktisch gut ausgebildet sind, was in erster Linie dem ausbildenden Kolonnenarzt Dr. GroS zu verdanken ift drr sich mit voller Hingabe seiner Ausgabe widmete. Sehr wirksam wurde er von älteren Kolonnenmitgli^dern unterstützt, die namentlich bei der praktischen Ausbildung, Anlegen von Verbänden usw., als Lehrmeister ta ÄÄ I ge^edtet'unb tnan Wit. Sah 614 Wech- t>on denen ein Teil der Kolonne als ullitgt eo ». f o;*» »inaeschaltet wer- Wie die pvlizellichen Feststellungen ergaben, sind die Plünderungen von Leuten veranlaßt worden, die seit langem im Gegensatz yir aanifierten Arbeiterschaft stehen. ES Hai ri. Lich, 21. Aov. Zur Erinnerung an die Gefallenen fand gestern am Totensonntag auf dem Friedhof am Kriegerdenkmal unter Teilnahme der ganzen Gemeinde und der Vereine eine schlichte Feier statt. Stiftsdechant Lenz führte in einer Ansprache aus, wie das Leid um die Gefallenen uns alle eint und die Blicke zur gemeinsamen ewigen Heimat richtet. Stiftspfarrer Schorlemmer erinnerte in einer zweiten Ansprache daran/ wie das Gedächtnis an die Gefallenen uns „ : Pflichterfüllung aufruft. An die Ansprachen schlossen sich Chöre, dorgetragen von der Cyvrschule und Förderung bei Turnsache und deS Sports zur ng von Kö per und Gellt unserer Jugend. j Dang auS in der Mahnung an die Turner, die Toten in gutem Gedächtnis zu bo halten und in ihrem Geiste Wetter zu wirken. Bürgermeister Fendt übernahm alsdann btt Gedenktafel mit einer längeren Ansprache und stellte ste in den Schuh der Gemeinde. Treue, Hornung und Glaube stellte er alS Devise für unser Boll und zur Erhaltung der Aation auf. Der Gemischte beitreten will. — Bertreterversammlung deS Hess. Landgemeindetages. Am Mittwoch. den 23. November, vorm. 11 llhr, findet in Frankfurt a. W.. Restaurant Löwenbräu, Gröhe Gallusstrahe 17, die erste Bertreterversammlung deS Hess. Landgemeindetags statt. Die Tagesordnung weist u. a. folgende Punkte auf: Finanznot der Gemeinden, Errichtung einer kommerziellen Landesbank in Darmstadt, Aufhebung der Zwangswirtschaft. Bornotize«. Ilgen. Die Rcparationskommission. PariS. 21. Aov. (WB ) Wie der .TempS" Mittellt. ist der französische Delegierte und B o r- tibenbe der Ac Parati onSkommts- j ton, LouiS DuboiS. beute nachmittag von Sem Präsidenten Millerand und dem zeitweili- . gen Ministerpräsidenten 'Bennehai) embfan^en worden. Er wird ihnen bas Ergebnis der Mst- f fton der Acparationskommisfion in Berlin auS- etnandersetzen. Der _Temps" glaubt behaupten 1 zu können, dah nach gewissen Aachrichten die Mitglieder- der Acparationskommi'sion darüber einig gewesen seien, von Deutschland die Ae- gelung der nächstfälligen beiden Zahlungen am 15. Ckmuar und 15. Februar In vollem llmfange und zum fe^ gesetzten Sag zu verlangen. Es sei j ebe Diskussion mit der deutschen Ae- aierung hierüber, ebenso wie über die Möglichkeit einer Aevillon des ?ab(ungSstatuts nach Ablauf der beiden Fälliakellstage abgelebnt worden Unter den Mitgliedern der Kornmit- sion möge es newisse Mei-U"gsverschi eben beiten über das einzuschlagende Berfahren geae'en bähen über die Siche selbst habe es ebensowenig Meinu"gsversck'.-d-nhetten g-^ben wie über d e Prin.'.ip'en Nachdem — so sch'ie^t brr ..Temvs" — die am 15 Januar und 15. fießniar fälliaen •Beträge ciesich-rt seien, werde die buW 'Regierung mehr Zeit haben, über tongfrtlitte Anleihen im AuSlande .zu verbandeln und die deut- alle beteiligten Mächte umschllehen. dir 'ich verpflichten werden, gern .infam die au' drr Washllg- toner Konferenz nicht behandelten oder später auftauchenden Fragen zu lösen. Die amerikanischen Kreise schienen einer günstigen Aufnahme dieser Anregung geneigt zu fein, die auch dem am Schlüsse des chinesischen Memorandums auSge- sprvchenen Wunsche entspreche, das fernere gc- Tncinsame Dorgehen aller Beteiligten zu qe3;äErleiden und ein praktisches Wtttel zur Regelung der Schwierigkeiten zu bieten, die sich für dte Politik gegenüber Chinas ergeben könnten. Die Bereitwilligkeit Englands. Parts, 21. Dov. (WTB.) Dach einer HavaSmeldung cuis Washington wird aus amerikanischer Quelle bekannt ba& England im Anschluß an die gestrige Unterredung Hughes mit Balfour und Kakv das Verhältnis von 5 zu 5 zu 3 des HugheS- schen Planes für die Flotten der drei Länder vorbehaltlos annahm. Diese Annahme sei formell, allerdings nur grundsätzlicher Art denn die englische Delegation wünsche die vorge- schlaoene Abänderung der Annahme in bezug auf die U - D o o t e und den Flottenbau durchzusetzen. Aegypten und Indien. London, 21. Aov. (Wolff.) 3n Kairo ist. wie gemeldet wird, die Aachricht von dem Abbruch der Derhanblungen zwischen dem britischen Auswärtigen Amt anb der ägyptischen Delegation ruhig ausgenommen worben. „ London, 21. Aov (Wolfs.) Siner Er- chan ge-Meldu ng aus Bombay zufolge hat ssch dort die Lage verschlimmert. Die Berluste an Toten haben zugenommen. Frauen und Kinder bleiben von Mißhandlungen nicht verschont Eine englische Note an die Türkei. London. 22. Dov. (HavaS.) Dem „Daily Telegraph" zufolge hat der b r l t i s ch e O b e r- kommissar in Konstantinopel der Negierung des Sultans eine sehr energische Olotc übermittelt um festzustrllen. ob sie im Einverständnis mit Anaora handle. Bejahendenfalls hätte der britische vberkom- missar nur eine einzig« Politik gegenüber den beiden Negierungen zu befolgen. Diese 3nter- ventton soll in dem Augenblick erfolgt sein, als offizielle kemalistische Vertreter in Kon- stanlinovel weilten, um vom Grvßwesir die Anerkenn'Ni les frLnzösifch->maNstisch«nAbkommens zu fordern. Der Grvßwesir habe diese Anerkennung verweigert. Ferid Pascha habe eine Erklärung veröffentlicht, daß der Sultan sich weigere, die Regierung von An- gvra anzuerkennen und deren Pollttk zu bil- aanisterten Arvetterscyan stcyen. ö» yanbell sich um die gleichen Personen, die vor einigen Wochen die Arbeitslosen zu gewaltsamem Vorgehen gegen die städtischen Arbeitsnachweise aufgehetzi haben. Der Hauptbetelliate. der ehemalige Steinmetz Fichtmann, ist bereits vor einigen Tagen festgenommen worden und wird dem Gericht wegen Landfriedens- bruchZ vorgeführt werden. Die Feststellunae» nach den weiteren Drahtziehern der Plünhex' Velnhausen. 20. 2lov. 3n d-r tzestera abgehaltcncn Siiyung deS Kreistages 'u. den Kreis Gelnhausen wurde die Ein ü )rung einer KreiSve. ^rrügung.st.ue.-. einer Zuwachs uer u-b einer Jt:d. jagbftaicr bescho s.n <,ustlmuutng fanb bic 2ufnah.ru: eines Darlrans in H>he von brti Millionen für ben 2Li35au prs elekrriswen ULberlandwerkeS des Kre.se» Delnharnen als 4. Aale, nachdem durch frühe« B.-i-) üse des Kreistages bc-citi 10 Millionen Ma. . r4> bet Kreis beledigen. Für diesen Zweck dewüllgte bet Kreis- tag 300 ooo am. Marburg, 20. Dov. Bei dem Kriegerkreuz auf dem Ehrenftiedhof im HabichtStal fand heute nachmittag im Beisein der Kriegervereine, der gesamten Studentenschaft der Garnison und einer großen Menfckenmcngc eine Totengetzenkfeier stari^ bei der Konfiswrialrat Prof. Dr. Bornhäufer die Ansprache hielt Eröffnet und geschlosien wurde die Feier durch Vortrag« der Garnisonkapelle und der vereinigten Marburaer Mäunerchöre. 1L a. legten Vertreter der Stadt, der Kriegervereine, des Offtzterbundes, der ehemaligen Kriegsgefangenen, der Kriegs- befchädigten und des Volksbundes zum Schutze der Kriegergräber 5kranze nieder. gLüöes 2d. Steller ergriff Pfarrer Gockel das Wort zu einer die Bedcuruag des TageS her- Die Gedächtnisfeier, die die vorhebeaden 2ed«. Ec betont^ dÄ wir. w«n wir rÄRÄ» Sirs tage auf dem Denen Friedhof Fall wur. 3m ®uite des Turnvaters Zahn müsse hatte eine nach Tausenden zahlende Schar zu- Verein weiter arbeiten an bei Pilegc und sammengefühn. Der ganze Ehrenftiedhvs so- ^rderunü ~ ' ' "—' wie dte benachbarten Dege waren mit Teil- Krafrigun« nehmern, die sich dicht anetnanderschlossen, be- Die 2Ube eyt. Die Stadt hatte In dankenswerter Weise das deutsche Shrendenkmal mit grünem Neisig täfel ihren Platz im Schulfaal der Oberflaffe, in dem die Gottesdienste stattfinden, gefunden. Starkcnburq und Ryeinhesien. bla. Darmstadt, 20. Aov. Sin großeS Ad f ch^chten de L A in dvieb best an beS macht sich zur Zett in wetten Kreisen bet Landwirtschaft bemerkbar. Die Futtenwt, die im kommenden Winter erst in ihrem vollen Umfang sich bemerkbar machen wird, veranlatzt sehr viele Landwirte, ihren Biehdesiand. soweit es irgerb angebt zu verringern. Wir hörten in selbst Heinen Landgemeinden, bah dort Dutzende von Landwirten Kälber, Rinder und Kühe selbst schlachten, um sie zum Teil Im eigenen Haushatt zu verwerten, und zum andern Teil das Flrisch im freien Berkau) im Dorfe abzusetzen. Ss ist nicht zu verkennen, dah hierdurch unserem etnhetmi- schen Biebbestand eine erneute große Gefahr droht Allerdings muh zuaegeben werden, bab Die beispiellose Futter not den meisten Dauern keine andere Wahl übrig lädt Hcncn-Nasiau. mc. Frankfurt entkommen. rungSattwn sind im Dana«. Berlin, 22. Dov. Wie das .B. I Hütt, ist aus Anlaß der Plünderungen in Berlin vorn Pollzeiprästdenten ein Verbot von Umzügen erlasien worden. Berlin, 21. Dov. (Wolff) Heut« vor« mittag versammelten sich mehrere hundert Arbeitslose in der Rosentyaler Straße vor dem Warenhaus Wertheim, so daß sich die GeschiftSlettung veranlaßt sah. die Türen zu schließen und dte Läden herunter» zulassen. Die Demonstranten zogen darauf darauf weiter und hielten in den Sophtensälen Versammlungen ab. Dachmittags Ein Trupp vom Aleranderplay durch die Künig- stiahe. Er zertrümmerte die ed)er Liebe .... Der Geistliche fordette nun- dem Cäcilienverein unter Leitung von Lehrer Die Wahlbewegung. Die Wahlvorschläge zur Landkaiewahl. Deutsch« Demokrat'lch« Park«i. Provinz Starkenburg 1. Konrad Henrrch Fi7«nzmini irr in Darmstadt — 2. Dr Georg Büchner. .Sa EH ton t In Darmstadt — 3. äoidIuw 'Baikr geb. Sbmternr m Darmstadt — i- Watt« Donat Apolbek« ziehen. -- TageSkalender für DienStag: Stabttheaters 7 Uhr: .Der Briter au3 Dingsda . — Hotel Einhorn, 8 Uhr: Vortrag der StaatS- wissenschaftlichen Bereinigung. — Katkolisck.es BereinshauS, 8 Uhr: Wahl ersamm'una ber bbt£au — 5. Heinrich Game*. Laurer- meiste: In 9anaftabt — d 2Dom 4. Bei- aeorbnettr unb JUufmonn In Oanipcri^cn — 7 Otto Lerroth. Zabrikam in Grdach l O-Xr — 8 Ludwig palml)!, Zentner in »u.ibetnbau! en — 9. «Beter Xrautmünn, Be g ordnetet. Land- und <9aftiput bi 2Wf»iied>ad) L Öd®. — 10 Hetnrich Äcoc ia.i2> In Benshetm. - ti Tlarib-i Hantel geo. Heuler. Hausfrau in Ottenbach a. TL — 15. 3>c-3nfl Onno Heidebrret Professor an der Techntlchen Hochschule in Scnn- Provinz Lhelnhessen. 16. Philipp Obaxauer ü_ Lan-virt in Lieder- Flbrshetm. — 17. 3uliu4 Arid«. Lehrer in '2 < inj. z. 3t Li Darmstadt. — 18. Johannes £.1, reibet. Lechrsonwait in Obtr-OnaeTbeim — 19 Philipp eedzr. Landwirt in Vonse-nheint bei r'-;jini — 20. Johann I iJcder. Burgerrnct'tor in Weisenau -i 21. Doulied Dtchelm Ubinf. C X neibenneUur In 31*0). — 22. Adv s L tchordt. ' ^«geordneter und Aausmann in ILevietn — 22, Hermann Lechlal, Vewetlscha l -sei r. tfit in Worms a. Ah. - 24. Äarl Hern. Wctnguts- bescher in Oppenheim a. Lh. — 25. Jean Scholl 2., Lanowin in Aspi^heun. — 26. 2Uflafl 6tauf 2. Landwirt in HettnetsheuL — 27 7EißPd 2 . Schm:cdemei ter in rhttch tem. — 33 A Wllhelm Hell, Zadrilanr in Bu-V>ach. - 40. 3al»5 Berfer. Larrdwin unb Lpartus entechner it *e !eL ach — 41. Eduard Pauly. Land®«« in Lavgadoei. Ledisionspartei. I. Schncider. Veorg. Hande»s^etteeter Sann- Habt e * Die Deutsche demokratische Par- t e i entfaltete in bet Dachr ovm 14. bis LÄ. Lov. etne rege Bertam.’ulunaiUlialetL Ser Beriamm» lungÄbdiub war Überall beirLxaend LIA Leb.« mären tätig' Sisendahnsetretär DelrSe in Lauter. Dells hausen. Grün.ng.n und Fauerbach. 3-2* tot Fischer m Homberg. PrvfeNor Heide- brvek in Dietzen. Lehrer Hut va JUrnbod n b. 2b.- wahlderechtigten TZdnntr nnd Frauen ein* gdaben smd. So werden sprechen der 'Bodincnbc der 3enminüpar:ei in Hel en LechtsanwaU Dr. Bockiu --Mainz und Frau Landtagsabgcord- ncte Hattemer-Darmstadt. 12 Lang-S5n 5, 20. Lov. QMiem hielt die Deultchaatior.aie Bolts Partei eine kbc start beluchto Qkr'acuntitnQ ab. Drn Lodiy führte Landwirt 'Alfred Rompf 2s sprachen Dr. 61 e i n b « d und dvt frühere Leich^tagoadge* ordnete Bin bewald über btt politische Lage. • Saasen. 22. Lov. 3n gut besuchter Ber- sammlu:’.g der DrutschnativnalenBviks- Partei sprach a^irrn Dr. Lenzübet bi? politische Lage tm 3eiche und die Bedeutung der hessischen La;.btagswachiex Feinschmecker I ( Hc 40^50?^ 2> Z5” 5Ö 5Ö 80 w. Covoüe/öOPtCobinet Mkl25 rauchen noch wie vor Mtfl* l/UHKVM Vgoid 1\ ZIGARETTEN Das erste größere deutsche ^riedensierikon. •Crc WM 1'»<*•« V XXX Buch andlunz Ä • r I 951 e 12*9 hat beschlossen 222L in Treis a. d. Lumda statt imi 1 5tt0h M All! Bekanntmachung. WtnrnwUflH Demäh § 151 A O. mach« ich hiermit bekannt, mW Wenljro vehördliche Anzeigen Die TDahlhandlung beginnt um S Uhr vor» = und ■inimniiin.'niiuiiniiiiimiiinttfliiiiiniüi’ninimuiiimiruiBiiigiiiiiriiiiiininiin'ii: 'iiiiii'iiiHMüihMi Höherer imr hanrdesiherverein. Sahnhosstr. 46 1 I anm- efttT- ten MJUaret* u. * beut» te*i xi »ar.fn Wien tn. Hansa- Schule Gießen Selten weg 73. ter tu. 821 Pnv.Ha ndeistehru nstal: von J. Kunzeimann. Prospekt frei, izuit Otto Oroth, cand. forest, Oießen, den 21. November 1921. Wir freuen uns, die glückliche Geburt unserer kleinen Erika anzeigen zu können Frau Thekla Stein geb Emmerich Dr. med. Heinz Stein Ihre Vermählung zeigen an Walter Nehm Emmi Nehm geb. Knieper =2 I Hanau a. M, Gustav.Ldolf-Strake 2 I _______________,............. -rii Letzter Tag Ausstellung,Der Mensch' Hotel Einhorn Donnerstag, 24. ds. Mts. Kamel, Hauten. Garbenteich, den 2L November 19EL Die Beerdltrnna findet Mittwoch, den 23. Norember, narh- 9 Uhr. in Hausen statt. 12257 Restkaufgelder jn größeren Betrögen werde« fiberiOBnei. 01^848 Liadengaste 2 Bekanntmachung. Betrifft: Die Landtugswahl am 27. Aovemder 1S21. Die nachstehenden Bestimmungen für die Landtagen«hl bringe ich hiermit gut Ätnninli der Wahlberechtigten. «letzen, den 18. Lovember 1021. Der Oberbürgermeister. In Ttücken und gemnhleu. Carl Haas |r., frankfurter etraheLt» Stelfiben IE KurhausHofheim i.Taunus •/ Babnetundp von Frankfurt a.M. Wlaterkw tflr Erho naisketirltlce und aarHa P.ricblsfte. Miß. Prrier. Proep.durch l>r.Schu te-kahl-yse HieWseOi.MMds.Zs.lini WMW esWieWd 9 ettttn. Die neue Preisliste ist im Druck. Nach Fertigstellung werden bw Mitglieder zum Abholen benachrichtigt. Der Dorstand. M!!Wr MM-StsM Handtücher Feine Aussteuer-Qualitaten in reicher Auswahl Fritz NowacK Ausstattungshaus Heute nachmittag entschlief sanft nach kurzem Kranksein unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau KarolineWetzstein geb. Harth im Alter von 74 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Levi Wetzstein I. Treis a. d. Lumda, Kesselbach, Oambach, Laasphe. Zimmersrode, Essen a. Ruhr, den 21. Nov. 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 2'/, Uhr datz ich da« bei der oarzunehmendeu Abschlagsoer. teilunq von 10" , ausgestellte Verzeichn» der zu be- rüdlsichtiqenden Forderungen auf der Gerichtsschreiderei de« Hess. Lmt»ger,cht, Dietzen zur Einsicht aller Beleb liglen niedergelegt habe. E« sind zu derlldisichtiqen: A. an festgestellte» Forderungen Dt!i. S49 524,28 auf die l »ür IReuaer »de: tdtne. 1 Blechkasterte. 2 Briefkasten, 2 Celfannen, 10 flettbf«6m)lf*lrtm. 1 Seaprnhube mit D/öd^a. einen liuntwnlpoTiroaoen l Ul er. i Cuiaroothfliu ia. Ueberate er. Äikfe. 9!n .lae. 2tbube, riefel ufm.. 1 a:ohen tanf, eimn? -Sorrellan. vnas- neaenhanx. 1 Var le rafchrnlamoen. Lpiraldobrer. N:iRadien und viele» andere. 0U» st Senner IL lahicnater rnb leralot. Ktofd. Sfr. 9. Äö 10 Uhr BefichNgunq n.?L4ade^u» Tarasts^r-prei;. C ’ hTM'M ^404^4^9 54b3Sk354 M trX'flnen Me t. *BW t«t D.nu^pv*. Sw'*Bestellschein nUUpo "^hut Mvl'lUe nedenstehend. A, Berlin c-® 68. 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Teleohon tt 122^6 . < 1 u I -yrft.-rfTyrwn । 0-rijdlf Sanbeier cmnneblt txx-fend waren. 2Cbbann etun der Wahtoorlteher die 2U)fti:".munfl für geschloffen. Unaüüig sind Gtünm^dtef: 1. die nicht in einem anulich adgest em pellen Umschlag oder m einem mit einem Stenn-eichen Der- schonen Umschlag üb ergeben worden find'. 2. die nicht von weihern oder wettzlichom Papier rmh; 8. die mir einem Aenn-eichen Dorf oben flnb; 4. die er:weder mit einem der ydßdafienen TDabb Vorschläge, insbesondere auch hinsichtlich der Leidenfolge der BetDcrber. nicht vt-l^ ständig üha ein ft immen ober nicht den Bornen des cm dfier Steile stehenden Bewerber- eines Dahl- vorschlagS als ein^iaen Barnen tragen; 5. die au her der Angabe einer Partei weitere Angaben enthalten; 6. denen ein Druck- ober Schrill stück beigelLgt ist. Llehrere rn einem Umschlag enthaltene aleich- lau linde Cttrnm^ettef gelten als eine et Imme; tn einem Umschlag enthaltene auf verschiedene Dahloorlchläge lautende Slunm-errel sind un» gültig. 122 B B. an ftteitiqen Forderungen Md. 52 839,40 worauf also ;u 10 , UUl B 283,94 entfallen. Letzterer Betrag wird von mir bi» zum Austrag der streitigen fragen aus Separathonto hinterlegt. 9m übrigen weife ich auf die Bestimmungen der §§ 152 - 156 ft O. hin. 12274V Gietzen, den 21. November 1921. Der klon hur »Verwalter im Äonkurs über da» vermögen der GewerbebankLollar (E. ®. m. u. H. Dr. Spohr, Rechts anwalt and Botar. Bersteigcrnna. Mittwoch de» <3. -lovember. von 2 Uhr ab. K 14.21 .sott'iikrßtt'km«. SMkM.MiMMS.LS.) IMvMUle BOllSDOtteli $reitag, Öen 25. tloocmber 1921, abeniis 87. Uhr, Oberbürgermeister im Cafe Leib 122MD veutjchevemokratischepartei Eintritt frei, der Dorstand. im Hotel Einhorn Grss-ntllch- wähler- versammlung BhifiVroftffK r.Mlm 6.5oo6ei-Beilio D deutsche Volkpartei Oeffentl.Versammlung Reichstagsabgeordneter über die politische Lage Die werktätige Bevölkerung wird zu dieser Versammlung eingeladen. Zur Deckung der Unkosten wird 1 Mk. erhoben. Der Dorstand. Freie Aussprache. 12248V Zu zahlreichem Besuch ladet ein Mmm spricht am Donnerstag, den 24. November, abends 8 Uhr or. Str cf mann spricht am Donnerstag, 24. November, 8 Uhr abends in der Turnhalle am Oswaldsgarten Mill. verimM Samstag öen 26. Bouemüer, aüenös 8*/« U8r. im Glu Waal Redner: Wähler und Wählerinnen sind herzlich eingeladen. Der Vorstand. Karten im Vorverkauf in Thalliers Musikalienhandlung und an der Abendkasse, Sitzplatz 3 und 2 Mk., Stehplatz 1 Mk. i2238v MM Urftaöi, mmiiter WM, Sotistuje. [‘"‘M Der Vorstand. 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Etwas Bermög. erwünfckt D'Skr. Ebren- focke. Schrtsil. Angebote möglichst mjt Bild unter 01*216 an den fstiestener Anzeiger erbeten. Ter heutigen Ausgabe bei Giestener Anzeigers liegt ein Flugblatt der Teutickeu Volksvartei bei. 1L14Q. Dienstag, 22. November 1921 Lietzener Anzeiger sGeiural-Anzeiger für Gbertzesfen) LI. November Baron ni$t erstaunt an. — Zug um berungi .2llso bitte — die Frage?" .Stnb Sie mein Tater?“ Eine halbe Minute konnte der antworten. (3r sah Hans Märhahn Unb der musterte Züschens Gesicht Anlatz hierzu vorliegt, zu ihrem eigenen Schaden rornimmt 4inc Menge von Aufkäufern und Vetrtcderüten, besonders von industriellen Werken, ziehen nackr den rleberschuhgebieten für Kartoffeln und überbieten hd> dort im Preise. Durch diesen unreellen Handel wer- Gesundere Steuerpolitik. Der AeichstagSauSschuh fürSteuer- fragen hat die allgemeine Aussprache über die neuen Steuervorlagen der Regierung besonne.i Aus der taheltoriWw* Nr. 274 Zweites Blatt ^Ufl' Töte kommen Sie auf den verrücken Gedan- ken? Schwerer kann doch ein Sohn seine Muttes nung der Befitzbelaftung etwa durch Erfassung de: Lachwerte die Lage unausbleiblich noch schlimmer gestalten mutzte. Der Unzufriedenheit, die aus der vorstehenden Stritt! selbst eines Sozialisten spricht, . ^oud) in der grundver- Hans Wärhahn» Augen hatten Adalbcrt Zü- fchenS Geficht nicht (oegelaffen. Schritt um Schritt kam er näher, blieb dicht vor ihm flehen. unb dann brach bet ganze Kammer aus zerwühltem Herzen durch seine Augen. .Ich muh das wissent Ich mutz! Richt um Ihnen Ungelegcnhriten zu bereiten — Dort bewahre!“ Fest wurde der Blick. .Ich muh cs wissen, ob Grvhvater auch mein leibhaftiger Großvater ist! Den hab ich auf feer Welt - weiter niemand! Wilsen Sie. was das hciht, als Mensch in meinem 2Uter nur einen einzigen zu haben, an dem man hängt, aus den man Nolz ift, bah man Blut von itinem Blute!“ Es war kein Zweifel, hier rang ein Jüngling von achtzehn Zahrcn einen bitter'chweren Stampf, an dem er zerbrach oder M a n n w u rot. Hier hatte höhere Gewalt die Hand un Spiele. Also den Jüngling als Mann behandelt .Sehen Sie sich! Tein, ich will Ihrem Blüte nicht ausweichen, noch viel weniger will ich Sie einwickeln Ich will zu Ihnen sprechen, als waren Sie mein eigener Bruder, auch mit grauem Haar Ich verlange bann von Ihnen nur eins, das) auch Sie ehrlich fmd, wie ich ehrlich zu ^hren war. .Herr Baron, ich bin achtzehn, &e können er ftecftc'Tür alle Fälle einen Revolver in bte Rocktasche. Mer wilderte, schreckte wohl auch vor Gcwalttättgkeiten nicht zurück, wenn einer in solche Lage kam Bor allem, den Zungen von oben herunter adgekanzeli - und bann den Oetcnomie- rat durch den Fernsprecher angerufen. damit Per hier, vor ihm, bem Enkel dic höheren Ftoten- tbne beibrachrc Schämen muhte sich der HanS, so schämen, bah er künsttghin lieber inS Wastcr ging, als sich selch peinlicher halben Stunbe noch einmal auszusetzen. Die Hände in den Zackentafchen trat der Baron ein, sah an Hans Wärhahn vorbei, fragte Kochmütig: .Sie wünschen?“ , . _ |M Die Antwort auf eine einzige 5rage_ Da sah Adalderi Züfchen den lurgcn 2Hen- |uKn Unterwurde er bei seinem Vorgehen von dem •igen Kaufmann Martin Verlach aus Lohr >effen 23jäbrigcm Bruder Dinzeni Ger- ebenso non feiner Tochter Bertha Totzauer, er Hehlerei beschuldigt wird Die Straf- ?r oerurtcUtc Fromm, der leuanete und anderen bereit« verstorbenen Eisenbahner zu ner-Mdtttgen suchte, zu 5 Zähre« >auS und 5 Zähren Ehrverlust. Martin Ger- rhielt 3 Zahre. Vinzenz Verlach 2 Zähre ie Totzauer 1 Monat Gefängnis er Verstorbene Verwandte der aufsteigenden Linie. Geschwister. Geschwisterkinder oder P ege- finber. deren Ernährer er ganz oder überwiegend gewesen ist m Bedürftigkeit hinterläht. oder soweit der Rachlah Nicht ausreicht, um die Kosten der letzten Krankheit und ^ decken Denn auch in diesen Fällen ist nicht die Bedürftigkeit der Hinterbliebenen ober die Geringfügigkeit des Nachlasses, londern d,e frühere Dienstleistung des Verstorbenen der Grund und die Dor- auSsetzung für die Zuwendung der Gnadengebuhrnisse Steuer sreihest nach tz 12 Rr. 11 des Einkommensteuergesetzes durste dahei I diesen Bezügen nicht zukommen. Inwieweit von der Vorschrift I des 8 26 Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes Gebrauch zu mache" ist muh der Entscheidung der Deranlagungsbehörde im einzelnen I Falle überlassen werben. . ... I AIS einmalige Einkünfte unterliegen bie Gnadenbezuge nicht I der beschränkten Steuerpflicht deS § 2. II des Desri^A die I Anwendung dieser Bestimmung die regelmahtge Wiederkehr bei Bezüge ober Unterstützungen zur Voraussetzung hat. Bei dieser Rechtslage unterliegen die Gnadengebuhrnissr I auch dem Steuerabzug nach §§ 45 ff. des Gesetzes in seiner jetzt geltenden Fassung, wie nach den erst später in Krall t™^\bcn I Bestimmungen der §§ 45. 46 des Gesetze« über die Einkommen- I steuer vom Arbeitslohn vom 11 Zuli ds Zs (ReichA-Gesehblatt I © 845) soweit sie an Personen geleistet werden, bte unbeschränkt I steuerpflichtig nach 8 2,1 des Einkommensteuergesetzes sind. Unter Hinweis auf Artikel 28111 des Dersicherungsgesehes für I gemeindliche Beamte vom 30. September 1920 lReg -Bl S 3091 I geben wir Ihnen hiervon Kenntnis. I Giesten. den 15 Rovernber 1921 KreiSamt (Sieben. Dr. U fing er. Betr Den Termin für die Einsendung der Gemeinde-. Mark- und Stiftungsrechnungen für daS Rj. 1920 An die Gemeinde-, Mark- und Lkiftungsrechner des Kreises. In unserem AuSschreiben vorn 19. Zuli dS. Z« kündigungSblatt Ar. 105) hatten wir darauf btngetoiefen bah bie Gemeinde- ufw. Rechner spätestens btS zum 3ll Oktober jeden ZabreS die Rechnung für daS abgelaufene Rechnungsjahr nach vorgeschriebener Form zu stellen und dem Bürgermeister zu über- geben haben. Trotz dieses Hinweises ist ein «roher Teil der De- meinte- usw. Rechner mit der Fertigstellung und Ablieferung der obigen Rechnungen noch im Rückstand. Begründet wird die» teilweise damit, bah die Fertigstellung durch bie Erhebung bei Rachtragsumlagen für 1920 verzögert worben sei Eine derartige Begründung kann aber als stichhaltig nicht angesehen werden, weil die RachtragSvvranschläge für 1920 und die die Erhebung ber Rachtragsumlagen genehmigende Verfügung schon vor JIio- naten in den Besitz ber Bürgermeistereien gelangt find. Soweit noch nicht geschehen, veranlassen wir Sie hierdurch die Rechnungen umgebend serllg.'-,usteslen ur.b . >s - " ng - an die Rippen gedrückt, an einem Baume Ein lchmerzliches Lächeln zuckte um feinen Mund, die Rasenslügcl bebten, aber tiefe Falte i gruben sich auf feine Stirn. Er forderte Wahrheit: wenn es notig war. erzwang er fie sich — und wenn er die Wahrheit kannte, dann würde er zu handeln wissen. Entweder bewies er dann der Welt, bah er ein echter Därhahn war — ober ber liebe, gute Mann, ben er achtzehn Zahre .Grvhvater“ genannt, sah ihn (ebciib nicht wieder: Adalbert Züschen war sehr unwillig über die Störung. An seinem Bett stand früh halb sechs ber Tiener und meldete .Der junge Herr Wärhahn ist da und behauptet. den Herrn Baron sofort sprechen zu müssen!“ Das der wollte. lag ja auf der Hand. Den Schaden enuurenfen! Leicht füllte ihm das nicht gemacht werden. Sonst hörte bte Wilddieberei ja doch nicht auf. .Scheinfs verdammt eilig =u haben.' brummte ber Baron. .Führ ihn in mein Arbeitszimmer, -ch fahr nur schnell in die Sachen!' Der Diene', blieb zögernd stehen. .Ich würde ten jungen Herrn Därhahn nicht allem empfangen. Sein Anzug ist zerrissen, war Bekanntmachung die Gebührenordnung für Hebammen betreffend Vom 10 Rovember 1921 Die Sätze der Bekanntmachung, die Gebührenordnung für txbammtn betrrfftnb. °°m 28 pull 1920 ©erben mit Rückwirkung vom 1 Oktober ds ZS an allgemci um 50 vorn Hundert erhöht ’lur™XX«nummer3 öet »jbuO^ncrbHunä. lautenb _5ür den Beistand bei einer Fehlgeburt . eingeschaltet, ^bis zu 3 6 tunben Dauer", unter Orbnung'9 e r---- Betr Die Reuregelung der Vergütung sür bie Bürgermeistet I und der Beamtenbefoldung in den Landgemeinden, hier Erhöhung ber Teuerungsbezüge An die Bürgermeistereien der Landgemeinden deS SreiseS Soweit unsere übergedruckte Verfügung vom 13. Oft ober I bs. ZS noch nicht erledigt ist. erwarten wir die umgehende I Einsendung Ihrer Berichte. Diehen, den 16. Rovember 1921 KreiSamt Dieben ________________Vr. Usinger. Betr ' Die Äusstellung der Gemeinde». Mark- und StiftungS- I Voranschläge für 1922. «N die Bürgermeistereien der Landgemeinden mtd die Mark' und Stillungsvorstände deS Kreises. Soweit noch nicht geschehen, empfehlen wir. mit der Aus- flellung ber Voranschläge für Rj. 1922 alsbald zu beginnen. Im allgemeinen gilt daS in den 2lusschreiben »er früheren Zahre Gesagte Wir wollen aber auf folgendes noch besonders b'nT’&bbem bezüglich ber Gehalte unb Vergütungen der Ge- meinbeÄn Richtlinien erlassen sind, ist in ^'lage 7 bei jedem Beamten der Beginn des BesolbungsbienstalterS ^r ch hiernach berechnenbe Drundgehali. die Ortszulage, gegebenenfalls bie Äm I dcrzulage sowie ber Teuerungszuschlag aufjufuhren, ber dem Be amten zu st eben würbe, wenn er voll beschäftigt wäre. .Jeener ist int*r äugiunbckaung ber tatfä kflgeleblcn veschälligungsbauer bann die Vergütung »u berechnen und eben falls einzusetzen Zutreffendenfalls an deren Stelle der vereinbarte $>ktS?fönlierung»^e'eyeS Miozahlung der DehaltS- . — Erwerbslosen sürforge — Dtenstnach» ' — Selbbeieinlgung Gntmngen — Gesun- °°m 1921 eurttn thCT gefunbtn KHicfclubrhllt 1 6 • 1 silberner Fingerring. 1 Kapuze, Full- l aus Messing. 1 neue» Hu,ib:hal»band. 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Einmal, da glaubte Ihre Mutter, ich hätte ihr zu nahe treten wollen. Kein Wvri von mir hat da» Verlar gen zum Au»druck gebracht, e» war nach ber Derilimmung. von der ich vorhin sprach. Da tft mir das Ternütigendste zu gefügt worden tn meinem ganzen Leben Vor Ihrem Vater unb Grvhvater hat mir Ihre Mutter die Tür gewiesen und stolz getagt: ich bin eine Wärbahn Also selbst wenn ich daraus au »gegangen wäre, Ihr« Frau Mutter zu verführen, an ihrer Frauenehre wär'» gescheitert! Ich stehe da vor Ihnen nicht in gutem Lichte, aber ich hatte Ihnen versprochen, ehrlich zu sein, sind Sie nun zufrieden?“ Viel mar in ben letzten zwölf Stunden aus Hans Wärhahn eingestürmt bih die Zahn« auseinander Seine Zugend brauste Zeit, bte Eindrücke zu verarbeiten Uebe^eugt war er nun. an der Frauenebre seiner Mutter haftete kein Makel. Ter ihm da gegenüber satz, war etn Lüstling gewesen!" Äan« Wärhahn erhob '.ch jS sehe gawt klar. Es fällt mir schwer, ich hübe" zu danken (Fortsetzung tnlflQ spricht am Donnerstag, den 24. 5oMOmft.W@ieWO.*x Oberbürgermeister ßrftoihmtiflhh Zreitag, -en 25. November 192|, abends 8'/4lII)r, im Hotel Einhorn im Cafe über die polt Die werktätige Bevölkerung wird zu 1 Zur Deckung der Unkosten wird 1 M E Deutsche! Oeffentl.Ver Reichstagsabc m.Strese spricht am Donnerstag, 24. Nover Turnhalle am Os Wähler und Wählerinnen sind herzlich Karlen im Vorverkauf in Thalliers M Abendkasse, Sitzplatz 3 und 2 (Für die lieben Kleine | Vermietungen | Möbliertes Zimmer an tzräulein z. vermieten 01 Vudwigttrake S II. I Mietgesuche | Junges besseres Ebe- vaar such! 1-2 mW. Zimmer mit Küche, evtl. Küchen» benntzung. Möbel können auch gestellt werden. Schrifil. Angeb. unter . 015135 an den (tileff. An». Schön möbliertes . heizbares Zimmer (ernt auch Wobn-u.Schlaf» l zimmert in rubl i.Lage u. out. Hause von uud.Herrn F‘ lebem CifUteri . Der sofort ju mieten gesucht. ' Nabe b. Landw JnnttutS bevorzugt. 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Kreisamt Gieffen. • Dr. 11 f i n g e r. e Betr.: Wie oben. “--- An die Bürgermeistereien der Landgemeinden und die Mark- und (Stiftungsvorstände des Kreises. Wir verweisen Sie auf obige Bekanntmachung und empfehlen Ihnen, bis zum 15. f. Mts. zu berichten, ob die Rechnungen für 1920 an Sie abgeliefert worden sind. Sobald dies der Fall ist, sind die Rechnungen dem Gemernderat bzw. Dorstand zur Prüfung und Begutachtung vorzulegen und. nachdem dies geschehen sofort an die Oberrechnungskammer einzusenden. Daff dies geschehen rst, ist uns ebenfalls anzuzeigen. Gieffen, den 14. November 1921. Kreisamt Gieffen. Dr. 111 i n fl e r. Gesetz die Abänderung des Hessischen Dersicherungsgesehes für gemeindliche Beamte betreffend. Dom 28. Oktober 1921. Das Dersicherungsgeseh für gemeindliche Beamte vom 13. August 1920 (Reg.-Dl. S. 221, 301 ff.) wird mit Zustimmung des Landtags wie folgt abgeändert: Artikel l. 3n Artikel 14, Absatz II, Ziffer 2, ist vor dem Wort „Staatsbeamten" einzufügen „hessischen". Artikeln. In Artikel 45, Absatz I, Sah 2, ist an Stelle der Worte „6 Monaten" zu sehen „eines Jahres". Artikel 111. In Artikel 70, Sah 1, ist das Wort „Burger- meister" zu streichen und dafür einzusehen „in Artikel 3 Absatz I bezeichneten Personen". Rach Satz 1 ist als neuer Sah einzufügen: „Das gleiche gilt für diejenigen Personenklassen, denen das Ministerium des Innern nach Artikel 3 Absatz III ein Beitrittsrecht eingeräumt hat". Artikel IV. Soweit in dem Gesetz vom 13. August 1920 und in der dazu erlassenen Ausführungsanweisung vom 12. Oktober 1920 (Reg.-Dl. S. 319) Fristen gesetzt sind, deren Dersäumung mit Rechtsnachteilen für die Dersichcrungsberechtigken verbunden ist, werden diese bis zum 31. März 1922 erstreckt. Alle Personen, die bei Inkrafttreten des Gesetzes vom 13. August 1920 nach den Bestimmungen des Fürsorgekasscgesehes vom 29. Juli 1908 bereits versicherungsberechtigt waren, von diesem Recht bisher aber keinen Gebrauch gemacht hatten, sind beim Dorliegen der sonstigen gesetzlichen Doraussehungen bis zum 31. März 1922 zum Eintritt in die Dersicherung berechtigt, wenn ihre Anstellungskörperschaft ihrem Antrag zustimmt und die in Artikel 3 Absah II Sah 2 vorgeschriebene Erklärung abgibt. Artikel V. Dorstehende Aenderungen in Artikel I bis IV treten rückwirkend vom 1. April 1920 an in Kraft. Darmstadt, den 28. Oktober 1921. Hessisches Gesamklninisterium. Ulrich. Henrich, von Brentano. Reumann. B e t r.: Wie oben.-- An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir Ihre Aufmerksamkeit auf das vorstehende Gesetz lenken, beauftragen wir Sie, die in Betracht kommenden Gemernde- beamten und Gemeindebediensteten auf die diesen Personen nach den Bestimmungen des neuen Gesetzes zustehenden Rechte besonders hinzuweisen. Gieffen, den 11. Rovember 1921. Kreisamt Gieffen. 3. D.. Hemmerde. Betr.. Die Auszahlung der Gehaltsbezüge. An die Schulvorstände des Kreises. Das Ihnen mit nächster Post zugehende Ausschreiben des Staatsministeriums vom 10. Rovember 1921 in obigem Betreff ist alsbald sämtlichen Lehrkräften bekanntzugeben. Gieffen, den 16. Rovember 1921. Kreisschulkommission Gieffen. I. D.: Hemm erde. B e t r.: Erwcrbslosenfürsorge An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. In Rr. 263 (Beilage) der Darmstädter Zeitung von 1921 ist eine Verordnung vom 1. Rovember 1921 erschienen, betreffend die Abänderung der Dervrdnung über Erwerbslosenfürsorge vom 26. Januar 1920. In der gleichen Dummer der Zeitung ist sodann der Text der ganzen Dervrdnung, wie er sich unter Berücksichtigung der eingetretenen Aenderungen ergibt, veröffentlicht Worten. Wir lenken Ihre besondere Aufmerksamkeit auf di« neuen Dorschriften und empfehlen Ihnen zugleich, gegebenenfalls 'nach den neuen Dorschriften zu verfahren. Gieffen, den 17. Rovember 1921. Kreisamt Dieben. 3. D.: Dr. Heff Dicnstnachrichten des KreisamteS. Das Ministerium des 3nnern hat der katholischen Kirchenverwaltung in Kottern die Erlaubnis erteilt, 5000 LoSbriefe der ihn zur Erbauung einer katholischen Kirche in Kottern genehmigten Geldlotterie innerhalb des Dolksstaates Hessen zu vertreiben. Rach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Derlosungs- plan dürfen 111 000 Losbriefe zu je 2 Mark ausschlichlich Reich-- stempclabgabe ausgegeben werden. Zum Dertrieb in Hessen dürfen nur mit dem hessischen Zulassungsstemvel versehene Losbriefe gelangen. Während der Zeit des Vertriebes der Lose zur 1 Klasse einer Preuffisch-Süddeutschen Staatslotterie ist Ankündigung. Ausgabe und Dertrieb der Losbriefe in Hessen nicht gestattet Bekanntmachung. Be t r.: Feldbereinigung ® rüningen; hier Entschädigungsverzeichnis für Zaunversehungen. 3n der Zeit vom 19. bis einschliefflich 26 Rovember 1921 liegt auf dem Amtszimmer der Bürgei-meisterei zu Grüningen das Entschädigungsverzeichnis für Zaunverfehungen zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen find bei Meidung des AuSschlulfeS innerhalb der oben angegebenen Offenlegungszeit bei der Bürger meisterei zu Grüningen schriftlich und mit Gründen verleben einzureichen. Friedberg, den 15. Rovember 1921. Der Hessische Feldbereinigungskommissär S ch n i 11 s p a h n, RegierungSrat. Bekanntmachung. 3n der Zeit vom 1.—15. Rov. 1921 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Rickeluhrkette. 1 Silscheit, 1 silberner Fingerring. 1 Kapuze. 1 Füllbleistift aus Messing. 1 neues HundehalS- band. 1 hellgrauer Filzhut. 1 Paar Kinderhandschuhe, ein Krimmerhandschuh mit Lederbesah, 1 Double-Damenring mit rotem Stein. 1 schwarzer Krimmerpelzkragen, verschiedene Portemonnaies mit 3nhalt, verschiedene Geldscheine: verloren: 1 zweireihiges Kettenarmband. 1 silberne Halskette mit drei durchsichtigen Steinen, 1 Geldmäppchen aus Leder. 1 Ledcrhandtasche mit 400 Mark Inhalt. 1 Damenregen- schirm, 1 goldener Kneifer mit Futteral, 1 Reisepaff, ein braunes ledernes Geldmäppchen mit Inhalt, 1 Wander- gewcrbeschein auf den Ramen Jakob Müller, 1 Damenhandtasche (gelblich) mit Inhalt, 1 grünlicher seidener Damenhand- beutel, 1 Kinderportemonnaie mit Inhalt, 1 Dausendmarkschein. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der ^gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4 -5 Uhr nachmittag» bei der unterzeichneten Behörde, Zimmer Rr. 1, erfolgen. Gieffen, den 16. Rovember 1921. Polizeiamt Gieffen. Lauteschläger 4 Trcm örr örti HI'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei R Lange, Biehen Sflbl'tän’h. Zptngltr 06er ^iladotcur sofort „«sucht. 12266 Ga.Da bmer, Neuenweg. Mgere »WIM gesucht. 12277 Arthur Graefe & Co., Wilhelmüraffe 46. ckut emufoblcnet Schlosser 11. Heizer an» Gieffen sofort ges- Vobn it Tarif 12156c Sell und Ufiegeonftalt _______(Biegen.________ MiiM 8 MfMött sofort für dauernd aefucht. Georg Leib & Sohn. Junger Hausdiener gef. eiM« Hotel Prinz (Sari. Öaoöeres. eorl. ülöDdien tagsüber ob halbe Taae in kl. HanSb. gef. 015844 Gocthettrake 311. für Schreibmasch arbeiten auf hai gesucht. Schrift! ansprüchen unt. 12zro an 0 oneflener Anzeiger. Jüngeres, gut einosotzleneü gsosmilidjeg (Zwettmädchenwer 1. Dez. ob. 1. Januar aefucht. 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Etwa» Bermög. erwünscht. DiSkr. Ebren- fache. Schrifil Angebote mägllchf« mit Bild unter 01'2« an den ffllebener Anzeiger erbeten. Ter beutlgen Ausgabe bei ffllebener Anzeigers liegt ein Flugblatt der Tcuticheu Bolksvartci bei. i22ui> Dienstag, 22. ItoDcmbcrJ921 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für GberiMn) träge das find 42,1 Prozent der ©efamtbclaftung. 1 n * kN be- j (Nachdruck verboten.) 44. Fortfroung. 1 Baron nicht erstaunt an. — Zug um )cm jg< k V in le le 6. "tuiern beträgt rund 95 Milliarden Mark Im 3ä bt; die ®e(amtbelafhing pro Äopf iL^rbe somit etwa I 583,80 Mark au«- machen. Die künftige Belastung des De berung! .Also bitte — die Frage?" .Sind Sie mein 3ater?“ (Jine halbe QHinute tonnte der antworten. Gr sah HanL rind der musterte Züschens Gestchr Adalbert Züschen war sehr unwillig über die Störung An seinem Bett itanb früh halb sechs der Steuer und meldete: .Der hinge Herr Därhahn ist da und behauptet. den Herrn Baron sofort sprechen zu müssen!" Das der wollte, lag ja auf der Hand. Den Schaden einAurenfen! Leicht sollte ihm daS nicht gemacht werden Sonst hörte die Wilddieberei ja doch nicht auf. .Scheint'« verdammt eilig zu haben," brummte der Baron. .Führ ihn in mein Arbeitszimmer, .ch fahr nur schnell in die Sachen!" Der Diene', blieb zögernd stehen. .Ich würde tei jungen Herrn Wärhahn nicht allem empfangen. Sein Anzug ist zerrissen, war kchrsministerium Maßnahmen zur baldigen Kartoffelversorgung der Dcdarfsgebiete durch bessere Wagengestellung getroffen hat, zu erträglicheren Preisen kommen, so muh hierbei die Derbraucherschaft vor allem mithelfen und die unbegründeten Angstkäufe unterlassen. Die einzelnen Werke und Unternehmungen müssen ihre Aufkäufer zurückrufen. Jeder einzelne Landwirt must sich bewußt werden, dast er sich nicht mitschuldig machen darf, durch eine weitere Preissteigerung neue Unruhen auszulösen, und muh feine über den Bedarf hinausgehenden Karwffelmcngen baldigst auf den Markt bringen. Nur so können wir wieder gefunden Derhältniffen im Kartvffelhandel entgegengehen. e ♦♦ Amtliche Perfonalnachrich- ten. Der Steuerrat beim Landesfinanzamt Darmstadt Peter Dörr wurde zum Steuer- direklor ernannt. — Ernannt wurde am 11. November 1921 der Militäranwärter Konrad Münz zu Groß-Gerau zum Gefangen- auffeher am AmtSgerichtsgefängni« Droh- Gerau mit Wirkung vom 7. Dezember 1921 ab. — 3n den Ruhestand wurde versetzt am 12. November 1921 der Gerichtsvollzieher Heinrich Klo st zu Bingen auf fein Nach- suchen mit Wirkung vom Dienstantritt feines Nachfolgers an unter Anerkennung feiner dem Staate geleisteten Dienste. ** ReichS-Off izier-Dund 1 920. Die Offiziere aus dem Mannfchaftsstande ha- ben sich zusammengeschloffen. Mit dem Deutschen Offizierbunde und dem Bunde deutscher Militäranwärter wurden Arbeitsgemeinschaften abgeschlossen. Parteipolittk wird innerhalb des Bundes und 'einer ilnteroerbänbe nicht geduldet. Der innere Ausbau des Bundes gliedert sich in mehrere Groh- und Landesverbände. Für den Freistaat Hessen besteht eine Ortsgruppe in Darmstadt. Äreie Schotten. Ilr. 274 Zweites Blatt ist WI. en- ein ber- >nd- mb- ariden Besitz vers chärsen ungemein den Konzentrationsprozest des Kapitals, so dast die Magnaten der Industrie und der Finanz alles zusammenrasten, während die Mittelschicht en. die stets die Hauptträger der btrehen Besteuerung waren, aufgerieben werden. — infolgedessen leidet der Steuerertrag." Man wird diesen Darlegungen bei klarer Mcberlegung zustimmen, jedoch hinzufügen müssen, dah natürlich eine weitere ileberfpan- qani 'chmutzig. auf de-n Hofe hat er sich au«- burften lassen Unb dann, er hat so etwas an sich alS ob ihm die Berzwcislung im De- nick sähe!" .Ach waS. alter Angsthase! Unb nun geh!" Adalbert Züschen war auf em schönes Theater gefakt Aber vielleicht war s doch bester, er fitdtc für alle Fälle einen Revolver in die Rocktasche. Wer wilderte, schreckte wohl auch vor Gewalttätigketten nicht zurück, wenn einer in solche Lage kam Bor allem, den Zungen von oben herunter abgekanzelt - unb bann ben Detonomie- rat durch den Fernsprecher angerufen, damit der hier, vor ihm, dem Enkel die höheren Flöten- töne beidrachte. Schämen mutzte sich der HanS. so schämen, bah er künftighin lieber ins Wasser ging, als sich solch peinllcher halben Slunbe noch einmal auszusetzen Die Hänbe in ben Zacken laschen trat der Baron ein. sah an HanS Wärhahn vorbei, fragte hochmütig: .Sie wünschen?" Die Anlwvn auf eine einige Frage! Da sah Adalbert Züschen ben jungen Senkten doch mit groben Augen an. Sin Sünder ,prach nicht so. Das Hang ja tote eine — Fvr- Der Schuft im Blut Roman von Horst Bodemer. ibt ng. lt- ein mit ?nc nicht begreifen, wie es in mir auSsieht. reden Sie ehrlich, antworte ich ehrlich!" Sie fa'jen sich gegenüfrir. Adalbert Züschen erzählte, wie er ost zu feinen Eltern unb zu ®: o'jDater damals gefahren sei, bah et Hansen« Mutter .liebe Frau Marie" genannt, wie durch feine Heirat und eine Verstimmung, die feine Frau veranlaßt habe, der g^elllchattl.che Derkehr notgedrungen hätte unterbleiben müsten. .Ich Ixrbe Ihrer Frau Mutter nur die Hand gefüht nicht« hat sich ereignet, wa« ihre Frauenehre auch nur hätte verdunkeln können, einmal, da glaubte Ihre Mutter, ich hätte ihr zu nahe treten wollen. Kein Wort von mit hat da« Verlangen zum Ausdruck gebracht, e« war nach der Ikniimmung. von der ich vorhin sprach Da tst mir das Demütigendste zu gefügt worden tn meinem ganzen Leben Dor Ihrem Vater unb Droh- txüer hat mir Ihre Mutter die Tür gewiesen and stolz gesagt: ich bin eine Wärhahn' Also selbst toerni ich darauf au «gegangen wäre, Ihr» Frau Mutter zu verlühren. an ihrer Frauen- ehre wär'« gescheitert! Ich stehe da vor Ihnen nicht in gutem Lichte, aber ich hatte Ihnen versprechen. ehrlich zu fein, sind Sie nun zufrieden?" Viel war in ben letzten zwölf Stunden auf Hans Wärhahn eingestürmt Er bist die Zäh« aus einander Seine Zagend brauchte Zeit, die Eindrücke zu verarbeiten Heber)eugt toar er nun. an der Frauenehre seiner Mutter haftete kein Makel. Ter ihm da gegenüber sah, war etn Lüstling gewesen!" H .Ich s«he ganz Nur. Ss faltt mir schwer, tch bube zu taufen." (5trrtfe»ung fnltfL) °U9 .ODie kommen Sie auf ben verrücken Dedan- | len? Schwerer kann doch ein Sohn feine —üittefl überhaupt nicht beleidigen, als bah er - völlig ohne Grund — an ihrer Frauenehre zweifelt!" .Sie sollen vor meiner Geburt eine Liebschaft mit meiner Mutter gehabt haben!" .Sollen! Unb so was glauben Sie ohne weiteres! Schämen Sie stch! Nicht etn Wort ist wahr!" Hans WärhahnS Thigen hatten Adalbert Zu- fchens Gesicht nicht losgelallen. Schritt um Schritt kam er näher, Hieb dicht vor ihm stehen. Und dann brach der ganze Zammer au« zerwühltem Herzen durch seine Augen. .Ich muh das willen! Ich mutz! Nicht um Ihnen Ungelegenhnten zu bereiten — ®oit bewahre!" Fest wurde der Blick .Ich muh e« wissen, ob ©rohhatcr auch mein leibhaftiger Großvater ist' Den hab ich auf der Welt — weiter niemand! Willen Sie. was daS Heidt, als Mensch in meinem Alter nur einen einzigen zu haben, an dem man hängt, auf den mar. stolz ift, bah man Blut von itinem Blute!" Ss war kein Zweifel, b;er rang etn 3üng- ling von achtzehn fahren einen bitter ^toeren Kampt. an dem er zerbrach ober Mannwurde. Hier hatte höhere Gewalt die Hand im Spiele. Also den Iüngling als Mann behandelt .Sehen Sie sich! Hein, ich will Ihrem Blicke nicht au-weichen, noch viel weniger will ich Ste cintoiddn. Ich will zu Ihnen sprechen, als wären Sie mein eigener Bruder, auch mit grauem Haar. Ich verlange dann von Ihnen nur eins: bat) auch Sie ehrlich smd, tote ich ehrlich zu chren toar!" .Herr Baron, ich bin achtzehn, Sie Birnen :tn ""L litt u-Y1 it! 5 H K» werichtssaal. mc. Äranffurta OH . 20 Nov Die Kriminalpolizei Würzburg entdeckte mh bei Sllendahn- kriminalpvllzet Frankfurt im Frühjahr umfang- reiche Düte r Verschiebung en unb ermittelte als deren Urheber den örjährlgen Vorarbeiter Jakob Fromm aus Lohr a M. der feit 1900 bei der Güterabfertigung in Frankfurt beschäftigt war. Aus Grund gefälschter Frachtbriefe unb anderer Schwindeleien gelang es ihm innerhalb kurzer Zeit. Güter Im Werte von einer Mi11ion Mark zu verschieben Durch seine betrügerischen Handlungen wurde er allmählich ein reicher Mann, konnte sich Hauser in Zellingen und Aschaffenburg taufen unb soll auch Kapital nach Oesterreich verschoben ha^m Unterstützt wurde er bei seinem Vorgehen von dem 2t jäbrigen Kaufmann Martin Verlach au« Lohr unb dessen 23jähriacm Bruder Vinzenz Verlach. ebenso von feiner Tochter Bertha Totzauer, die der Hehlerei beschuldigt wird Die Strafkammer verurteilte Fromm, der leuanete und einen anderen bereit« verstorbenen Äisenbahn- arbeiter zu verdächtigen fuchte, zu 5 Zähren Zuchthaus unb 5 Jahren Ehrverlust. Martin Verlach erhielt 3 Jahre, Vinzenz Verlach 2 Jahre unb die Totzauer 1 Monat Gefängnis fpd B a d - R a u h e l m, 20 Rov. Mit be» tounber«toertcr Geschicklichkeit holte ein Frifeur- qcbilfe. während er mit der rechten ^>anb rasierte mit bei linken Hand einem Herrn die goldene 11 br samt Kette neben anderen iXlciniglelten au« der Westentasche heran« Der Diebstahl, zweifellos ein origineller (Unfall de« jungen Manne«, wurde sofort bemerkt Der Taschenküist- ler wurde vom Schöffengericht für seine Fingerfertigkeit zu drei Wochen Gefängnis ver- urteilL Aus Stabt unb Land. ® i c h C n, ben 22. Nov. 1921. AatroffdDrrfocqung und Kartoffelprets Man schreibt unS: Die durch die Presse gelangenden Nachrichten von einer großen Kartoffelnot, besonn derS aber die außerordentliche Preissteigerung in den letzten Wochen, haben in den Kreisen der Verbraucherschaft Beunruhigung hervorgerufen. Die Angst, dah die deutsche Bevölkerung in diesem Winter nicht mit auSrei- chenden Korwffelmenaen versorgt werden könnte, ist jedoch völlig unbegründet. Die Ernteschätzunaen haben ergeben, daß mit einer durchschnittlichen Ernte von 80 Prozent der Ernten *ber letzten Jahre gerechnet werden kann. In einigen Gebieten, so besonders in der Rheinprvvinz und in Hessen, ist die Kartoffelernte allerdings in diesem Jahre so schlecht ausgefallen, daß man von einer Mißernte reden kann. Zum Ausgleich aber hierfür sind Anbaugebiete vorhanden, welche eine sehr gute Ernte zu verzeichnen haben und ihre lleberschüsse an die anderen Länder abgeben können. Von einer Kanofselnot im Sinne deS Mangels an Ware kann daher kaum gesprochen werden und eS liegt zu Angstkäufen durchaus kein Anlaß vor. Die Preisentwicklung der letzten Wochen hat sich für die Ver- brauckerschaft sehr ungünstig gestaltet. Gehen wir den Ursachen dieser außerordentlichen Preissteigerung nach, so ist eS nicht der Mangel an Ware, der die hohen Preise gebracht hat. sondern eS müssen hier andere Gründe mitspielen. Mit ein Hauptgrund, der zu der starken Preisanziehung beigetragen hat, sind die getätigten sogen. Angstkäufe, die die Verbraucherschaft. ohne daß. wie schon erwähnt. 14 Januar 1»22 u ib 1 April auf ben Hoherobs- Irr', am 27 unb 28 Mai zur Hauvtt>er wird Lehre: Sie in mann einen Vortrag über Heimatgefchichte ballen Rach Vr- Ubigung der umfangreichen Tagesordnung melde- ten fich noch zwei wettere Wikglieder -um Beitritt an, f-> bah der Verein nun 103 zählen kann Sine Mebcrfidjt über dieBefiy-undDer- \ mögen« st euern zeigt einen genauen Vergleich de« SteuerbekraqeS im Rechnungsjahr , 1913, im Reichshausbalk 1921 und im Reichs- < havchalt 1922. Eine Gegenüberstellung der , Belastung durch einzelne Steuern in Deutsch- । Laub und im Auslände erweist die steuerlichen , rlotzerschiede für Deutschland. Frankreich und (Sagkmb in den Jahren 1913, 1920 und 1922 unb jelgt, dah die steuerliche Belastung deS ObrfDmmen« au« Lohn- oder GehaltSbezüqen, namcnflld) aber auch die des Besitzes in England wie in Frankreich unvergleichlich geringer ist al« in Deutschland. Die neuen Steuern greifen tiefer In das Wirtschaftsleben deS deutschen Volle« ein als jemals zuvor. Es ist etn Trugschluß zu glauben, man könne durch ein brutales Anziehen der Steuerschraube das Gleichgewicht im inneren Budget oder gar einen Preisabbau und damit eine allmähliche wirtschaftliche Wumt dunq erreichen. Einen Beweis dafür, wie mari diese Tatsache auch in Kreisen erkennt, die man wahrlich nicht „kapitalistisch" nennen fatyt, bildet die nachstehende Kritik, die der bekannte Sozialist Parvus tn seiner Zeitschrift „Die Glocke" bringt: .Unter Steuersystem ist bereit« ganz zufam- mengebrochen Die Steuern, einerlei ob Verbrauchssteuern ober Besitzsteuern werden durch Preissteigerungen abgewälzt, wozu das Sinken ber Valuta eine leichte Handhabe bietet. So hak beim bieimal schon in Voraussicht der kommenden Teuerung eine AufwärtSbewegung der Warenpreise und der Löhne eingesetzt Die Beamten und Arbeiter der Staatsbetriebe rührten sich vor allem und verlangten ange!id)i« der Geldentwertung und der voraussichtlichen wetteren Preissteigerung Gehalts- und Lohnzulagen. die auch bewilligt werden mußten. Die Sachausgaben der Staatsbetriebe unb der allgemeinen Staatsverwaltung stiegen infolge der Preissteigerung Da« Ergebnis ist. bah noch bevor die Steuern votiert wurden, die man zur Deckung de« Defizit« in Aussicht nahm, diele« Defizit infolge der Teuerung auf da« Mehrfache gestiegen toar WaS nun? Weitere Steuern mit ihrer unausbleiblichen Folge der Warenverteuerung und der Geldentwertung? Da« ist bi? Zagd nach dem fiskalischen Perpetuum mobile." Herr ParvuS sagt weiter an anderer Stelle: .Deutschland hat eine ausreichende Auswahl von Steuern, unb die Steuersätze sind nicht zu gering. sie sind vielmehr zum Teil zu hoch, so ban sie den Steuerertrag beeinträchtigen. Das hak stch bei der Diersteuer und Tabaksteuer durch den gewaltigen Rückgang des Konsums in einer eÖatanten Weise gezeigt. Die übertriebenen Steuern auf den Kapitalverkehr und Aus dcm rlmtSverründigungsblatt. ** Da« AmtSverkündtaung«blatt Ar 166 vom 21 November enthält Gebührenordnung für Hebammen — Vergütung für bic Bürgermeister unb die BeamtenbZoldung. - 2lul- flellung der Gemeinde- ufto. Voranschläge. Steuerpflicht der Gebührnisse de« Gnadenvierteljahrs und -monats. - Sinsen düng der Venveinde. ufto Rechnungen — Abänderung des Höfischen VeisicherungSge'etzes - 2ll.szahlung der GehallS- hezüge. - SrwerbSlofenfürforae - Djenstnach- richten. - Feldbereinigung »rümngen. - Vesuv- ben; verloren In der Zeit vom l.-l^ Ro^ 1921 wurden in Dießen gesunden: l Dickeluhrkette. I S - schett. 1 silberne Fingerring. 1 Kapuze 1 Full- bleifftft «us Qllcfflng. 1 neues HundchalSband. 1 hellgrauer Filzhut. 1 Paar Kmberk-andfchuhe. 1 Krimmerhandfchub mit Leberbefatz. 1 Double- Damenring mit rotem Stein. 1 fchwarzer Krim- merpelzkragen verfchiedene Portemonnaie« mtt Inhalt, verschiedene Geld'cheine, verlo re n. ein zweireihiges Kettenarmband. 1 labern^.E>ol»kette mit drei durchsichtigen Steinen. 1 Geldmäppchen aud Leder. 1 Letze. Handtasche mit 400 Mk. Inhalt, 1 Damenregenschirm. 1 goldener l'Änetfer mtt Futteral. 1 Reisepaß, 1 6raunes lederns Veld- mäppchen mit Inhalt. 1 Wandergewerdeschetn auf den Namen Müller. 1 Damenhandtasche (gelblich) mit Inhalt. 1 giünlicher seidener Samen beutel, 1 Kinderportemonnaie mit Inhalt, 1 Tausendmarkschein - Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald geltend au machen. Die Who.ung der gefundenen Gegenstände lann an jede u Wochentag von 11—12 Uhr vormittag« und 4—5 Uhr nach mittag« auf dem Polizeiamt Dießen. Zimmer Ar. 1. erfolgen. _______________________ mmg der Bestßbelastung etwa durch Erfassung der Sachwerte die Lage unausbleiblich noch schlimmer gefüllten müßte. Der Unzufriedenheit, die aus der vorstehenden Äritil selbst eines Lo-taUsten spricht, bat ihren tieferen Grund in der grundverkehrten Steuerpolitik, die gegenwärtig von unseren Regierenden getrieben wird. Eine vernünftig auf gebaute Steuergesetzgebung muß auf bie Denkweise de« Steuerzahler« Rud- sicht nehmen und ihm vor allem die Gewähr dafür bieten, daß die Steuerbezweckentsprechende Derwen- find Und al« nach fast zwei Stunden Drohvater ihn wieder mit besorgter Stimme rief, lehnte er mit versch änkten Armen, die Ellenbogen fest an die Rippen gedrückt, an einem Baume Ein schmerzliches Lächeln zuckte um feinen Mund, die Nasenflügel bebten, aber tiefe Falte ' gruben sich auf feine Stirn, ör forderte Wahrheit: wenn es notig war. erzwang er sie stch — und wenn er die Wahrheit kannte, dann würde er zu handeln wissen. Entweder bewies er bann der Welt, bah er ein echter Wär bahn toar — oder der liebe, gute Mairn, den er achtzehn Zähre .Sroßvateck' genannt, sah ihn lebend nicht wiederi verlangen kann. Der Staat muß weiterhin, wenn er gezwungen ist. bis zur äußersten Grenze der Leistungsfähigkeit Steuern zu verlangen, auch eine Gegen leiftung dafür in der Hinsicht bieten, daß er seinen Pflichten zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung, zum Schutze von Leben und Eigentum bester und tatkräftiger nachkommt al« bisher. Und schließlich muß dafür gesorgt werden, daß eine Besteuerung, die nun einmal infolge unseres Niederbruchs hart und drückend fein muß, sich nicht zu einer Bestrafung derSparsamkeit und einerErdros- selung jedes Aufwärts st redens auswächst. Daß die kommenden Jahre hart fein werden und daß wir in nie vorher gekannter Weise werden auch wirtschaftliche Opfer bringen müssen, darüber ist sich wohl jeder vön uns klar geworden. Aber es ist ebenso sicher, daß eS im wohlverstandenen Interesse deS Staates liegt, auf die Psyche des Steuerzahlers Rücksicht zu nehmen und ihm die Erfüllung seiner Pflichten als Staatsbürger nicht unnötig schwer, ja unmöglich zu machen. <• Anlaß hierzu vorliegt, zu ihrem eigenen Schaden voroimmt. Eine Menge von 2lufkäusern und Betriebsräten, besonder« von industriellen Werken, ziehen nach den Ueberschußgebieten für Kartoffeln und überbieten stch dort im Preife Durch diesen unreellen Handei werden die Preife in« Ungemessene herauf- geschraubt, so daß Teile der Bevölkerung lieh mit Kartoffeln kaum zu versorgen in der Vage sind. Die landwirtschaftlichen Genoslenschas- ren und der Handel, die im Frieden die Bevölkerung ausreichend mtt Kartoffeln iKrfcrgcn konnten, sind auch in diesem Jahre hierzu wieder in der Lage. Soll kuher dieser ungewöhnlichen Pretsstetgerung für eines der hauptsächlichsten Nahrungsmittel Einhalt geboten werden. so müssen vor allen Dingen diese wilden Aufkäufe aufhören, die allein die Schuld an dieser ungesunden Preisentwicklung tragen, ein weiterer Grund, der noch die Preisstekge- rung begünstigt, war der. daß von feiten der Eisenbahnverwaltung den Anforderungen wegen Wagengestellung nickt voll Recktnung getragen wurde. Durch einen Erlaß de« Rcicks- verkehrSministerS unb dem Ernährungsministerium ist hier Abhilfe geschaffen worden. Die Gerüchte, die in der Bevölkerung umhcrgchen, daß große Kartoffelpeeschiebungen nach Frankreich stattfänden und hierdurch der armen Bevölkerung das wichtigste Lebensrnittel entzogen wurde, entsprechen, nach der Bekanntgabe des Reichsernährungsministeriums, nicht den Tatsachen. Wollen wir, nachdem nun das ReichSver- Gesundere Steuerpolitik. Der ReichStagSauSschuh fürSteuet- fregen hat die allgemeine Aussprache über die neuen Steuervorlagen der Reaierung begonnen. 2lufl der tabellarischen llebersickl. t* den Abgeordneten von der Reichsregierung überreicht worden ist, ergibt stch folgendes Bild: Die Gesamtsumme der veranschlagten fe'S Ä - H1 ___, Die künftige BelastungdeS Be- düng finden. Alic nicht unbedingt Notsitze« würde nach den Regierungsvorlagen endigen Ausgaben müssen unterbleiben. ES rund 52V» Milliarden Mark betragen, da« sind ,«ht nicht an. daß entgegen Dem Interesse der 51,1 Prozent der Gesamtbelastung. Die Der- Allgemeinheit Mir Befriedigung von Partei- brauchSbelastung durch Besteuerung ent-, freunden und zur Erfüllung von Paneipro- behrlicher Genuhrnittel würde fast grammpunltcn immer neue Beamtenstellen 7 Milliarden benagen, das sind 6,8 Prozent > geschaffen werden. Wie soll, wenn man da der Gesamtbelastung. Die Besteuerung de«»mit nicht aufhört, der Steuerzahler da« Ge übrigen Verbrauches würde einen Gesamt-! fühl haben, daß die von ihm mit schwerster betrag von rund 43 Milliarden Mark ergeben, Mühe aufgebrachten Abgaben auch wirklich so da« find 42,1 Prozent der Gesamtbclastung. verwendet werden, wie er es mit gutem Recht d» Herchenhaln, 17. Nov Am 14. Nov l hielt der D. H. C., Ztoeigvereln Herchenhain. seine diesjährige Hauptversammlung ab. ES hatten sich über »/, ber Mitglieder in der .Schönen Aussicht" zusammengefunden. Nach einer kurzen BegrüßungSanfprachc des l. Dorsthenden. Lehrer Bernhard - Sichenhausen, schritt man zur Vvr- standstoahl. Die seitherigen Mitglieder tourten fast sämtlich wicdergctoählt. Als zweiter Punlt stand die Rechnungsablage auf ber Tagesorbnung. An Mitglicbern zählte bei Verein 101. Die Einnahmen betrugen 980.10 Mk.. bie Ausgaben 568,20 Mark, verbleibt ein 'Beflanb von 411 90 Mk.. dem noch ein Sparkos'engutlxrben von 232,15 Mk. nebst Zinsen und ein Stück Kriegsanleihe von über 600 Mk hinzuzurechnen sind Als Wanderungen wurden fcstgelegt: vier Pslichtwanderungen, am Rorthclisfe über die Sinkreifuug Zapans. Stenffndet Schlachtviehmarkl. Frankfurt a. 1. 21. Rov. (Amtlich.) Bei Rindern reger, bei Kälbern und Schafen leb- 5)a tum: Rrulcl-Rntwerpen. 1938,65 1811,96 rvzent. Züricher Devifemnartt. Wechsel auf 21.11. 2X11 Schweis« Franke« St 100 Ar. \\demeinbenebh> Dinner. 100 100 100 100 100 100 100 100 100 Är- Är L 3r. Är. S Är. 9,48 279,70 29,07 88,40 750, 720, 550, 85, 975, 3S5, 485, 465, 690, 605, 598, 445, 440, 1075, 1000, 970, 1025, 1520, 1050, 1330, Holland. . . Deutschland Wien . . . . Prag . . . . Paris London . .. Stallen . . . Brüssel . . . Budapest . , Reuyork. . , Agram . . . Bukarest . . Schuckert-Werke. . . Ädlerwerke...... Daimler....... 4*/. Hess. Staatsanl. Electron Eriesheim TWeinibant 532,45 533,55 1083,90 1088,10 10 3,901066,10 270,47 271,03 19 8,- 1962,- 3996,- 4004,- 5054,90 5065,10 64OJ.5S 6476 45 559,40 560,60 1156,301158,80 1113,85 1116,15 277,72 278,2 i> 2003,95 2008,05 Shrifnania . . Kopenhagen. . Stockholm . . . Helslngfors . . Italien..... London .... Reuyork .... Paris..... Schwei- .... Spanien ... Wien faltet) . Deulsch-Oeüerr. Prag...... Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . . Konstantinopel Kurt Kurs Kure 820, 740, 1005, 1245. 780, 670, 577, 82. 1050, 5245,75 5255,25 5024,90 5105,10 3836,15 3843,85 3721,25 3728,75 Kurs 21.11. 77,50 78,— 97,- 72,90 649,75 464* — 465,- 661,- 597,- 560,- 438,- 438,- 1298,- 1020,- 1670,- 1100,- 1565,- 1045,- 1360,- 1390,- 915,- 880,- 1012, — 1351, — 816,- 849,50 750,- 80,- 1075,- , i 9,73 9,77 295,70 295,30 29,22 29,28 90,50 90,70 186.75 1.90 0.18 5.60 37.70 21.21 21.90 3640 0-56 532-- 1.70 9^2 280,30 29,13 88,60 19.11. 1,90 1,03 2,10 Teo 10*95 5,- -,35 17.11. 77,50 75,- 101.- 70,25 665.- 670,- 460,- 455,- 680,- 392,- 570,- 445,- 460,- 1.7.4t. 125 40 50.20 88 80 117 80 88.80 117.80 97.80 125.40 23 80 17.11 77,50 76 75 105,- 70,10 18?.- 1.925 0.19 5.80 38.40 21.25 22.10 37.15 0.571 531.- 1.70 21.11. 77,50 76.- 98,- 71.25 640.- 690,- 465 - 450,- 660,- 585,- 550,- 435,- 436,- 1200,- 1100 - 1100- 1C90 ,- 1500,- 1060,- 1390,- 1340,- 890,- 880,- 1040,- 1200,— 825,- 847,- 748,- 80,- 1090,- 400,- Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Reuyork . . Boch. Duhstahlwerke 1095, Bud.-Sisenw.-Akt.. 1000, D -Luremb B«gw.. 960, Delsenkirch. Bergw.. 1050, Harpen« B«gbau. 1410, Oberschl. Sisenb-B. 1000, Oderschles. Sisentnd. 1255 Phönir-B«gb..Att. 1300. Bad.Antlin-u. Soda 800, Höchst« Farbwerke. 790, Allg Glettr.-Ves. . . 995, Felten & Guilleaume 1100, 21.10 1,96 r.15 1*65 10*85 5,12 -.37 Sr. Fl. Är. Är. Är. Är. Sh. Fr. $ Datum: 5 •/. Disch. Krieg sanl. 4' .Dtsch. Reichsanl. 3'/. Disch. Reichsanl. 4e/e Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Rorddeutsch« Lloyd Lomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsch« Bant . . . Disconto-Gesellschast DreSdn« Dank. . . Mitleid. Sreditbank. Rationalbank f. D. . . . . 100 V = Marknotierunge». höhnisch, die Bereinigten Staaten brauchten keinen Stützpunkt im fernen Osten, auch wenn sie im fernen Osten bedroht werden sollten. Lord Rotthcllff« betonte zum Schluß feiner Ausführungen. Großbritannien und Amerika müßten im fernen Osten zu sammengehen, da sie sonst früher oder später getrennt und gehängt würden. Rach der Regelung der irischen Frage werde seiner An- sicht nach ein festes Zusammenalbetten ä!dI- Frankfurt«. 1, 21. Rov. Börsen- stimmungsbild. Die Erwartung, daß die Börse wieder fest werden würde, hat sich zum Teil erfüllt. SS lagen zwar auch heute Verkauf So rdreS vor. aber die Spekulation nahm zu den niedrig stehenden Kursen Material auf. 3m Zusammenhang mit dieser Erscheinung konnten verschiedene Spezialwerte KurSerhö- hungen erzielen. Die Schwankungen am Devisenmärkte hielten an. Der Dollar stellte sich im Frühverkehr auf 270, bet Eröffnung der Börse auf 267. Auslandswerte zeigten keine einheitliche Haltung. 3m freien Verkehr war das Geschäft bei Eröffnung belebter. Man schritt zu RücÜäufen, wodurch die Kurse teilweise airzoaen. Die Tendenz gestaltete sich aber unregelmäßig. Man nannte Deutsche Petroleum 2425, Benz 1020-1005, Hanse Lloyd 635, Ufa 405—410. Rastatter WaagonS ca. 900 Für chemische Werte machten sich Rückkäufe bemerkbar. Anllinaktien sind aebessert. A.E. G. ruhiger. Lahmeyer anziehend. Auwaktien wäret, stark gesucht. Montanpapiere lagen fest. Westeregeln 1500, + 200; Rheinstahl 1600, -s- 125; Buderus 1100, 4- 100; Mannes mann 1550, 4- 100 Prozent. Die Börse schloß fest. SS machte sich wei- tere Kaufneigung bemerkbar, und die Kurse 'erzielten weitere Erhöhungen. SchiffahrtSak- tten sind gesucht. PrtvatdtSkont 4 Prozent. hinter laHcn bei langsamen Geschäft Ueberfianb. . . riehen waren lö95 ötüd Großvieh Davon ___wn,ne 335 Och'en. 98 Bullen. 1262 Färsen und Kühe 5re»nbf»aft nötiger gewes^i als äugen- ferner 350 Kälber. 840 Hammel und 1126 Schöne dltclltch. Amerika, Kanada, und Tau »ende von jDuatftite -TUarfto a! Amsterdam-Aotlerb. 9815,15 9834,85 9515,459534,65 -----1838,101891,90 3846,15 3553,85 4935, 5 4944,4= 6333,656346,35 Börsenkurse. Frankfurt Berkin 1-Ubr- 1-Ubr- Schluß- Schluß 2n Preisen wurden gezahlt per Zentner Lebendgewicht: für Ochsen 700—1000 Mk.. Bullen 600 bis 900 OHL. für Färsen und Kühe 400—1000 OHL k Backpulver M M GH h PARA, CqraQao, \ I tl£ Sherry-Brandy, g LrllXUl V Vivat j | zustande kommen. Japans Flottenstarr«. London, 21. Rov. (WTB.) .Dallh Telegraph" berichtet, daß Staatssekretär Hughes, wie verlautet, in einer Unterredung mit Admiral Kato ein wesentliches Zugeständnis an die japanische Forderung nach einem höheren Prozentsatz in der Flottenstärke gemacht habe. Die Flotten Frankreichs und Italiens. Bonbon, 21. Rov. (WTB.) Reuter meldet aus Washington, eS machen sich unter der Oberfläche der Konferenz Einflüsse geltend, um die 5rage der Flotten Frankreichs und Italiens in Den Bordergrund zu rücken. 3m Zusammenhang mit dieser Frage werde in amerikanischen Kreisen die Ansicht ausgesprochen, daß die Bereinigten Staaten und möglicherweise auch Groß-Brtlannfen und Japan ebenso jedem angemessenen Baupro- gramm, das Frankreich und Italien in Angriff nehmen wollten, zustimmen werden, da anerkannt werde, daß diese Rationen in ihrer Stärke zur See zurückgeblieben seien, da sie gezwungen gewesen seien, Ihr Flotte npro- gramm infolge deS Krieges aufzugeben. L o n b v n, 21. Rov. (WTB.) „Dallh Erpreß- berichtet aus Washington, bte Flottengrenze für Frankreich unb Italien für Großkampfschiffe werde wahrscheinlich auf je 200 000 Tonnen festgesetzt. Die Zustimmung Italiens dazu sei sicher, die Frankreichs wahr- scheinlich. Peking. 19. Rov. (Wolff.) In einer —-------- Ansprache im englisch-amettlaniichen Verein haft« Handel. Ö6 nxrb r. Mar Homburg«, Fabrikant Io'ef Krapp und Fabrrkant Max Schelloerg, sämtlich in Karlsruhe Berlin, 21 Rov Börsen slimmungs- b i l d. Die riyllcherheit am Devisenmarkt infolge der Wittr-ilung über daS Grgebnis der D-«hand- lungen der Reparationskvm.nilsivn lähmte daS Geschäft. Immerhin glaubte man die Hoffnung hegen /pi dürfen, dah für die nächsten Zahlungen deS Reiches an daS Ausland ein wesentlicher De- Difenanfauf nicht notwendig sein werde. Die Londoner Reise von LlinneS stärkte diese Erwartung. Daraufhin fchtoächten sich die Devisenkurse bei geringen llm!ätzen ab. Zurückhaltung zeigte sich auch an der Fondsbörse. Seitens des Privatpublikums lagen vielfach BerkaufSlimite, alfer- dings meist 7Ai hohen Kursen, vor. Don der Spekulation bevorzugte Werte, namentlich des Montan- maiktes unu w» LlmlatzgebieteS der Malchinen- fabrrkaktien, «fuhren aber mehr als hundertprozentige Steigerungen, so u. a. Ilse Bergbau, Laurahütte, Mannesmann, Rheinstahl, Adi«- werke. Korting, Thal« Eisenhütte, West«- egeln und Rütgerswerke. Dalutapapiere waren meist höh«, insbesondere Mexikan«. Am Anlagemarkt war die Kauflust wenig« lebhaft, jedoch Festigkeit entschieden vorherrschend. Zprvzentige Reichsanleihe bühte aber 6 Prozent von der voraufgegangenen starken Steigerung ein. Bemerkenswert besser stellten sich öst«reichische Anleihen. D4e Börse schloh bei wenig lebhaftem Verkehr in ziemlich fest« Haltung. 2m EinheitSmarkte überwogen bte Abschwächungen. Starke Steigerungen «fuhren Petroieumatticn. so insbesondere Deutsche Petroleum und Deutsche Erdöl um mehr für beste Färfen, bis 900 Mk. für beste Kühe, fern« für Kälber 700—1050 Mk., für Hümmel 300—600 Mk., für Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht 1500—1700 Mk., von 80—100 Kg. 1702 biS 1900 1, für alle schwerere Lorten 1700 bis 1900 Mk., für Sauen und Sb« 1500—1700 Ml. Dte Marktpreise liegen um so viel üb« den Stall- preilcn, alS sie die nicht un«heblichen Eewichts- nerlufte, Spesen und Händl«gewinn in sich toliefoen. Frankfurter Getreide markt. Die unsicheren Preisbewegungen der ausländischen Zahlungsmittel war hauptsächlich der Anlaß, daß das Geschäft einen ruhigen Verlauf nahm. Die Käufer legten sich größere Zurückhallung auf unb nur dringender Bedarf fand zu höheren Preisen Aufnahme. Die Grundstimmung für die meisten Arttkel blieb fest. Für Wetzen laaen Offerten vor, welche höher liquidierten und teilweise bewilligt wurden. Roggen lag ruhiger und gut behauptet. Gerste bleibt gefragt, und eS ist gute Qualität stark gesucht, Hafer fest. Mehl läßt leichte Abschwächung erkennen. Hülsenfrüchte haben geringe älmsätze zu verzeichnen, bleiben aber vorwiegend preishaltend. Futtermittel fest. Kleie bleibt erhältlich. Heu unb Stroh bleibt gefragt. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Deutschland soll zahlen! P a r 16, 21. Rov. (WTB^ Der Berllner Berichterstatter deS .Petit Parisien- weih über die Ergebnisse der Reise der R e p a - rativnSkommission nach Berlin folgendes zu melden: Don Anfang an stimmte die Kommission darin überein, von Deutsch- land als nächste Zahlung am 15. Januar 2 00 Millionen Gold mark und am 15. Februar 100 Millionen Gold- markzu fordern. Diese Ueberetnftlmmung Jet um so bedeutungsvoller, als die Kommission in dem Augenblicke in Berlin ankam, da die innerpvlltische Lage Deutschlands sehr krittsch war und sich infolgedessen Meinungsverschiedenheiten in der Beurteilung seiner tatsächlichen Finanzlage hätten ergeben könnest. In ihrer Besprechung mit dem Reichskanzler und dem Staatssekretär hat die Kommission die Derhandlungen zwischen der deutschen Regierung und der Grohindustrie Wiederaufleben lassen, die auf dem toten Punkt angelangt waren. Wenn auch daS Schreiben WinhS an die Reparationskommission gewisse Dorbehalte macht, so ist man doch überzeugt, daß der Kanzler unverzüglich die notwendigen Kredit- maßnahmen prüfen wird, um den Zahlungsforderungen gerecht zu werden. In dieser Hinsicht ist zu bemerken, daß eine kurzfristige A n leihe zum Zwecke der Zahlung von 600 Millionen Gold mark für Januar und Februar wahrscheinlich bei der internationalen Finanzwelt eine günstige Aufnahme ftnden wird und zwar zu wesentlich günstigeren Be- dingungen als eine langfristige. Berlmer Devisenmarkt. Geld Brief Delb Brief 19. Ror. 21. Kov. |lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll^ 3 E | | öngettagme öeutfdie ünna taaft | 1 «alle I I MlialW | I IWOMffiJMM | I (WgenMt) | । anö ölltet om ausffltirlKDe Ungehote | I Djio. lleöericnöung oon SatalogFu u. I | AMe Nl. A. 33 an öl? Unnouren- | | ßoeöliton Gatl Pofflei. Bttlln w 35, CflBoiDltrait 42. = = ! i = 11090D | SUllUlllllllllllllllllliUUlllllUlUUlllililUllllllUlllllllllllllllllllllllllllllirn Mitteldeutsche Creditbank Frankfurt a. M.—Berlin. Bezugsangebot auf Mk. 30,000,000.— neue Aktien. Die außerordentliche GeneralTereammlun» unserer Gesellschaft vom Ist November 1921 hat beschlossen, das Grundkapital um Mk. 50.000,00a- auf Mk. 140,000.000- en erhöhen durch Ausrabe von 50 000 auf den Inhaber lautenden, vom L Januar 1922 ab dlvidendenberethtirten Aktien zu je 1000 Mark. Unter Ausschließung des gesetzlichen Beaugsrechtes der Aktionäre sind die neuen Aktien an ein Konsortium zum Kurse von t«O*lo frei von Stückzinsen mit der Verpflichtung begeben worden, einen Teilbetrag von Mk. 80.OuO.OOQ- den alten Aktionären derart zum Bezug an lubieten, daß auf je 90U0 Mark alte Aktien eine neue Aktie von 1000 Mark zum Kurs von 180*/. zuzüglich des Schlußnotenstempels, jedoch frei von Stückzinsen bezogen werden kann. Nachdem die erfolgte Erhöhung des Grundkapitals in das Handelsregister eingetragen worden ist, bieten wir namens des Konsortiums in Gemäßheit der Be-chlüsae der vorerwähnten Generalversammlung den Inhabern der alten Aktien die neuen Aktien zu nachstehenden Bedingungen zum B®*Yn?n3000 Mark alte Aktien kann eine neue Aktie von 1000 Mark zum Kurse von 1807, zuzüglich des Schlußnotenstempels jedoch frei von Stück zinsen bezogen werden. 2. Das Bezugsrecht ist bei Meldung des Verlustes in der Zeit vom 23. November 1921 bis einschließlich 10. Dezember 1921 bei einer der folgenden Stellen geltend m machen: in Freak fort a. H. \ «... und } bei der Mitteldeutschen Creditbank In Berlin ferner bei «amtlichen Zwelgnlederlaeeungen der Hitteldenteehen Creditbank an anderen Platzen außerdem: In Ceblens w Köln bei der Frma Leopold Seligmann „ _ . . - , bei der Allgemeinen Deutschen Credltanstalt (Abteilung Becker 4 C Astoria-! chtspiele 4 ik ■ ■ • — ‘ ty War noch heute and morgen: y Der phänomenale Erfolg! lady Godi va: Mr E Ferner: 12254c K FernAndra.AlexanderMoissi Ä Hans Mierendorl ii :> Die Nach! der Königin Isabean < AI DeaaersUe isr peli ■Isrlatfla isrUla: XX ty Ein? Nrcht ohne Morgen Amtrveriündiguiigrblatt für die provinzialdireition Gberhesien und für dar Kreisamt Liehen. Erscheint nach Seöarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Jrettag Nur durch die Voft |u beziehen gegen Mb. 2.50 vierteljLhrllch. Nr. 167 «4. Novl-mbcr 1921 Z»haltS-Uebersicht: Landtagscoahl 1921, hier Mitteilung des Wahlergebnisses - Eintommensteneranleile der Gemeinden für 1921 Wochen Hilfe. Famtkenwochenhilfe und Wochenfbrforge. - Viehseuche. letr: Landtagswahl 1921. vier TRiltellung des IBablergeb- nifses «n die Bürgermeistereien 0er Landgemeinden de-r Sreises. Dir machen Sie nochmals besonders auf den § 52 der Landes- wahlorbnung aufmerflam und machen den Dahlvorftehern xur Pflicht, die aröhle Sorgfalt auf die rasche Uebermittelung des Wahlergebnisse« au verwenden Die Zentralstelle für die Lanbes- flatifiif wird in der Nacht vom 27 auf 28 November für den Nachrichtendienst Nachtdienst einrichten Es find ihr daher die Ergebnisse auch während der Nachtzeit mitzuteilen lFemfprech- nummer 2657 h Die vorläufige Uebermittelung der Dahlergeb- ntffe hat fo bald wie möglich -u geschehen. Die vollständige Sevtig- flellung der Dahlniederfchriften ist nicht abzuwarten die Nach- richt ist vielmehr sofort zu veranlaffen, wenn festgestellt ist. wieviel gültige Stimme., auf die einzelnen Dahlvorfchlage ent- fallen find Um die rechl»eitige Abfenbung der Telegramme über das Dahlergebnis ficherzustellen. haben bie Wahlvorsteher (Bürgermeisters fich schon vor dem Dahliaq mit den zuständigen Postämtern in Derbtndung zu sehen, damit die ^«legr^hoi- anflalten auf die jederzeitige Annahme und ungefäumte Detter, fendung dieser Telegramme vorbereitet und cingcri^tct lind Dir eiwarten. bah das vorläufige,?rge^ts^testcns bts zum 28 November ds Zs. mittag« 1 Uhr der Zentralstelle für die Landesstatistik mitgeteUt ist. Die Dahlakten müffen fpätestens am zweiten Tage nach der Dahl uns vorliegen ba am « Tage nach der Dahl die von uns anzuferltgende Zusammenstellung durch den Krciswahlausfchuh geprüft wird Diesten, den 21. November 1921 ÄrcUamt Diesten 3. D. C© c l d e r. Detr Einkommensteueranteile der Denteinden für 192J «n drn Lberhstrgrrmeister zu Kietzen und die Bürger meiftereien der Landgemeinden des Kreises. Laut Terfügung des Ministeriums des Innern vom 5 d Mts >u Nr M d. I 30 363 ist die Hauptstaatskalle angewiesen worden, den nachstehenden Gemeinden alsbald die beigefehten Betrage ab- schläglich auf die diesen für 1921 zukommenden Ginkommenstener- anteile zu überweifen. Den Nechnern ist entfprochende Sinnahmeanwetfung zu erteilen. Diesten, den 18. November 1921 Kreisamt Diesten 3. D: H e m m e r d e. Aldach 400 NN Allendorf an der Lahn 4300 Mk.. Allrndorf an der Lumda 1100 Mk. Allertshausen 840 Mk.. Alten-Buseck 3500 Mk. Annerod 1700 Mk Bellersheim 2200 Mk., Belte cs- Hain 1500 Mk Bersrod 320 Mk.. Bettenhaufen 1100 Mk., Beuern 630 Mk Birklar 2600 Mk.. Burkhardsfelden 2200 Mk., Climbach 520 Mk.' Täublingen 4000 Mk. Dorf-Güll 2200 Mk., Cberstadt 1800 Mk.. Gaibe.tteich 3500 Mk.. Geilshausen 1000 Mk.. Diesten 656 000 Mk Göbelnrod 1500 Mk.. Grosten-Buseck 3100 Mk. Drosten-Linden 25 000 Mk.. Grünberg 12 700 Mk. Grüningen 2900 Mk Harbach 700 Mk.. Hattenrod 420 Mk.. Haufen 2200 Mk.. Heuchelheim 34 100 Mk.. Holzheim 3600 Mk.. Hungen 16 300 Mk.. Inheiden 1200 Mk. Kefielbach 1800 Mk.. Klein-Lindcn 16 100 Mk.. Langd 1500 Mk. Lang-Göns 6100 Mk.. Langsdorf 1800 Mk.. Lauter 1200 Mk.. Leihgestern 7600 Mk.. Lich 12 900 Mk.. Linden- ftrutb 1600 Mk. Lollar 32 800 Mk.. Londorf 4400 Mk., Lumda 1200 Mk. Mainzlar 8800 Mk. Münster 1300 Mk., Mufchcnheim 2500 Mk . Nieder-Bessingen 700 Mk.. Nonnenroth 340 Mk.. Obbornhofen 2700 Mk.. Ober-Bef fingen 920 Mk.. Ober-Hörgern 2100 Mk Odenbaufen 750 Mk.. Oppenrod 600 Mk.. Queckborn 2300 Mk . Nal>«rtsbausen 690 Mk. Rcinhardshain 860 Mk.. Reiskirchen 1700 Mk.. Rodheim 1200 Mk.. Rödgen 2800 Mk.. Röthges 450 Mk.. Rüddingshaufen 1400 Mk., Ruttershausen 1200 Mk.. Saasen 2700 Mk.. Stangenrod 1200 Mk.. Staufenberg 450 Mk.. Steinbach 3100 Mk. Steinhcim 1900 Mk. Stockhaufen 2600 Mk.. Trais-Horloff 3600 Mk.. Treis an dem Lumda 2600 Mk.. Trohe 680 Mk, Utphe 1900 Mk.. Billingen 770 Mk.. Datzenborn 11500 Mk.. Weickartshain 2800 Mk.. DeiterShain 1500 Mk.. Dteleck 16 100 Mk. Dinnerod 280 Mk Bekanntmachung. B e t r Ausführung des Desehes über Dochenhilfe. Familien- wochenhilfe und Dochenfürforge. Aach dem Defetz über Dochenhilfe und Dochenfürforge vom 29 Juli 1921 'Reichsgefehblutt 1921. Seite 11891 ist mit Wirkung vom 6 August 1921 ab bestimmt worden A. Wochenhilfe (§ 195a RDO) Weibliche Bersicherte. die im letzten Jahre vor der Niederkunft mindestens sechs Monate hindurch auf Grund der Reichs- Versicherung oder bei einer knappschastlichen Krankenkasse gegen Krankheit versichert gewesen sind, erhalten als Wochenhilfe 1 . ärztliche Behandlung, falls solche bei der Entbindung oder bei Schwangerfchastsbeschweiden erforderlich wird Tiefe Vorschrift tritt jedoch erst in Kraft, sobald der Reichsarbeitsminister den Zeitpunkt bestimmt bat Bis dahin erhalten die zum Bezüge der Wochenhilfe oder Dochenfürforge berechtigten Personen austerdem eine Beihilfe bis zum Betrage von fünfzig Mark für Hebammendienste und ärztliche Behandlung, fall« solche bei Schwanger- schaftsbefchwerden erforderlich werden 2 einen einmaligen Beittag zu den Kosten der Entbindung in Höhe von einhundert Ularf; 3 ein Wochengeld in Höhe des Krankengeldes, jedoch mindestens vierundeinehalbe Mark täglich, für zehn Wochen, von denen mindestens sechs in die Zeit nach der Niederkunft fallen müffen. Das Wochengeld für die ersten vier Wochen ist fpätestens mit dem Tage der Entbindung fällig. 4 solange sie ihre Neugeborenen stillen, ein Stillgeld in Höhe des halben Krankengeldes, jedoch mindesten« cln- undeinehalbe Mark täglich, bis zum Ablauf der zwölften Woche nach der Niederkunft. Neben dem Wochengelde für die Zeit nach der Entbindung wird Krankengeld nicht gewährt! die Wochen nach der Niederkunft müffen zufammenhängen. Wechselt die Wöchnerin während der Leistung der Wochenhilfe die Kassenzugehöriakeit, fo bleibt die erstverpflichtete Kaffe für die weitere Durchführung der Leistung zuständig. Stirbt eine Wöchnerin bei der Entbindung oder lvährend der Zeit der Unterstühungsberechtigung, so werden die noch verbleibenden Beträge an Wochen- und Stillgeld bis zum satzungsmähigen Ende der De/ugszeit an denjenigen gezahlt, der für den Unterhalt des Kindes sorgt. B. Familien wochenhilfe (§ 205 a RDO ). Wochenhilfe erhalten auch die Ehefrauen, sowie solche Töchter. Stief- oder Pflegetöchter der Derficherten, welche mit dielen in häuslicher Gemeinschaft leben, wenn 1. fie ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland baben, 2. ihnen ein Anspruch auf Wochenhilfe (§ 195 a) nicht zusteht, und 3. die Derficherten im letzten Jahre vor der Niederkunft mindestens sechs Monate hindurch auf Grund der Reichsversicherung oder bei einer knappschastlichen Krankenkasse gegen Krankheit versichert gewesen find. Als Wochenhilfe werden die oben unter A. Wochenhilfe bezeichneten Leistungen gewährt: dabei beträgt das Wochengeld drei Mark und das Stillgeld einundeinehaloe Mark täglich. Die Familienwochenhilfe ist auch zu gewähren, wenn die Niederkunft innerhalb neun Monaten nach dem Tode des Derficherten erfolgt. Wechseln die Versicherten während der Leistung oer Wachen- Hilfe die Kassenzugehörigkeit, so bleibt die erstverpflichtete Kasse für die weitere Durchführung der Leistung zuständig. Antrag auf Wochenhilfe oder Familienwochenhilfe ist unter Vorlage des Geburtsscheins des Neugeborenen und einer Still- beschcinigung bei der zuständigen Krankenkasse oder bei der örtlichen Zahlstelle der Krankenkasse, der die Versicherten angeboren, zu stellen. C. Wochenfürsorge. Eine minderbemittelte Deutsche, die ihren gewöhnlichen Ausenthalt im Inland hat und für die nach den vorstehenden Vorschriften kein Anspruch auf Wochenhilfe besteht, e-hält auS Mitteln des Reichs eine Dochenfürforge roav Mi ooove um# 1,3 Millionen Tonnen SuperpdoSvhat. 1,3 . . ThomaSmehl,» 2.0 „ . Kalisalze 0.178 . . Ehilesalpet'r. 0.300 . . fch'weself Ammoniak In diesen Düngemitteln find schähungsweife enthalten. 420 Millionen kg Pbvsphorsäure, 400 . . Kali. 134 . . Stickstoff. Terrft man sich diele Mengen gleichmähtg auf die 32 Millionen Hektar umfaffenbe lanb- wirttchaftliche .Kulturfläche Deullchla.rd« verteilt, so entfallen auf das Hektar rund 13 kg PboS- bbodäurc, 12,5 kg Kali und 4L kg Stickstoff Bei Preisen (in Doldmark) von 0.3 Mark für 1 kg Pdosphodäure. 0.2 Mark für 1 kg Kali mtb 1,50 Mark für 1 kg Stickstoff ergibt sich somit ein Auwxinb von 12.70 Mark für HanbelS- bänger fe 1 Hektar im Durchschnitt der ganzen landwirtschaftlich genunten Fläche. Da aber in intensw betriebenen Wirtschaften der Aulwand für diese Düngemittel 40—60 Mark K Hektar- beträgt, fo darf gefolgert werden, bah bisher kaum ein Viertel der deutschen Kulturfläche aus- reicherrd mit HanbelSbänger bedacht worben ist Bezüglich des zweiten Punkte« lehrt die Betriebsstatistik von 1382. 1845 und 1907. dah Damvf- und Motvrpllüqe fast ausschließlich in Drostbetrieben Verwendung finden, und au herbem liegt c« auf der Hand, bah die Kräfte eines Kubgespannes nicht ausreichen, um den Boden so tief au bearbeiten, wie es für intensive Kultur nötig ist. Wollte man z B. die Höchstqaben an Handelsdünger, wie sie im -.ntensiven Grobbetrieb üblich sind, auf kleinbäuerlich.- Aecker streuen, die entsprechend der Zugkraft eines Kuhgefvanns wenig mehr als hrndtief bearbeitet sind, (o würde Lagerfrucht die Folge sein Für Punkt 3 und 4 fehlen statistische Erhebungen aber es tst jedem Landwirt bekannt, bab hochgezüchtete« Saatgut schon feines hohen Preises wegen nur langsam in bäuerlichen Wirtschaften Eingang findet, und dasselbe ist bezüglich der Hackkultur der Fall. Der Zuckerrübenbau liegt fast auSschlictzlich in den Händen der Grvtz- xuiurrromepnrree zernort ri «zur oen minder- wenig bewiNschafteten Grvbbetrieb soll mit diesen Ausführungen selbstverständlich keine Lanze gebrochen werden. Die Masse unserer gutgeleiteten Grohbetriebe aber hat die Führung auf dem Gebiete der landwiNschastlichen Technik und wird sie naturnottoenblg immer haben, trotz aller gegenteiligen Beteuerungen mancher theoretischen Volkswinlchaftler. — Meberlaffen wir es den Russen, Polen. Tschechen, Ungarn und Rumänen. ihre Landwirtschaft in ihrer Entwicklung zu hemmen! Nutzen wir die Zeit, indem wir auf dem Best h nden organisch wciterbauen um untere Ernährung sicher zu stellen. — DaS schliefst nicht aus. bab wir Neuland gewinnen, durch Urbarmachung von Oedland und Roden von Waldland. Auch in dünnbevölkerten Landstrichen mögen neue Dörfer erbaut werden, aber das muh geschehen ohne Schmälerung und vor allem ohne ständige Beunruhigung der intensiven Guts betriebe. Nur durch ruhige, stetige und auf da« äußerste angespannte Arbeit — also in Notlagen wie der augenblicklichen auch durch rücksichtsloses Durchsetzen de« als unbestritten anerkannten Fortschritte« — können und werden wir den Zusammenbruch de« Reiche« verhüten, nicht aber dadurch. dab wir in leidenschaftlicher Voreingenommenheit den Stand der Gutsbesitzer und GutSpächter beseitigen. Da« Allgemeinwohl mub den wirtschaft«, ober parteipolitischen Liebhabereien übergeordnet bleiben. Der Reichskanzler über das Finanzproblem. Berlin, 22 Nov. (Dvlff / 3m Steuer- auSfchutz de« Reichstages beridtte’e beute der Reichskanzler über die Reparanvns- frage und führte au«: Die RevarationSkommission kam auSfchltetz- lich nach Berlin, um die Sicher Herten für dte Geldzahlungen vom Januar unb Februar feit» zustellen. Alle bieicnigen, dazu zählen auch wrr die meinten, dab das grobe Problem der Re-1 paration. welches bas Deltwirt'chaftsproblem ist. erörtert werden mühte, lind enttäuscht. Auch über j e r 11 n. zz. zioo. t-Mvrfi) x>m orcucran»- schrrb kam Dr Hertz auf die Londoner Reife von StinneS zu sprechen, die er ein sehr gefährliche« Beginnen nannte, denn StinneS sei der Vater der die Kreditaktion erschwerenden Bedingungen, und er habe die Kreditaktion dadurch vereitelt. Dr. Spahn glaubt nicht, bah untere Schwierigkeiten so grob wären, dab wir schon jetzt unsere LeistungSunsähigkeit erklären mühten. Der Reichskanzler warnte davor, die Katastrophe von heute auf morgen anzukündigen In allen Privatgesprächen mit Mitgliedern der Reparationskommission sei die Ansicht von der Prosperität der deutschen Wirtschaft und der deutschen Industrie zutage getreten. Sin Mitglied der ReparationSlommission erklärte, es müsse für die deuttche Industrie ein Leichtes sein, durch ihre Guthaben im AuSlande den fraglichen Betrag von 500 bis 600 Millionen Mark sofort zu entrichten Der Kanzler wieS demgegenüber auf die Schwierigkeiten hin. diese Guthaben festzustelllen. Er habe angeregt, bah bie Industrie durch eine freiwillige Tat ihren Kredit zur Verfügung stellt. Nur ein solches deutlich sichtbare« Opfer könne nach feiner Auffassung auch zur Beruhigung der innerpolitischen Lage beitragen. Die Reise ©tin- ne« nach London fei die Reife einer Privatperson, auf die die Reichs regierung natürlich keinen 6in- flub habe. Maßnahmen gegen Wucher. Berlin. 23. Nov. lPriv^el.) Wie da« ,Derl Tagebl." mitieili, wurde gestern sowohl im Reichswirtschaftsmini st erium tote auch in der Reichskanzlei die durch bie Teuerung und die Plünderungen von Geschäfts lüden in Berkin entstandene Lage besprochen An den Beratungen nahmen der Reichskanzler, der Reichsminister des Innern Dr Köster, der Reichswirtschaftsminste Sch-i •! u Ö ber Reichsmst zmr i er Radd.-uch LU Don b n preußischen Staatsministern waren erschienen: Ministerp-äsident Braun und der Minister drs Innern Severing. Das Reichs lab: nett wird, dem Blatte zufolge, vermutlich jetzt auf Grund der gestrigen Informatwnen bie zu ergreifenden Ma tz na hmeu gegen den Wucher erwa» ttwoch, 25. November 1921 Sdfulfrrate 7. .'irtiidone ooe ünzetae» für dir lagetnumm« bi» jgm Nachm:ta-i l erher ot Hijtbe ttfrbinMir Körting, Thaler Eisenhütte, We egeln und RütgerSwerke. Dalutapapiere w meist höher, insbesondere Mexikaner. Am Anl markt war die Kauflust weniger lebhaft, je Festigkeit entschieden vorherrschend. 3prvzm Reichsanleihe bützte aber 6 Prozent ton der aufgegangenen starken Steigerung ein. Bemerk wert besser stellten sich österreichische Anlei Die Börse schlotz bei wenig lebhaftem Der tn ziemlich fester Haltung. Am SinheitSmc überwogen die Abschwächungen. Starke St< rungen erfuhren Petrvteumaktien, so inSbeson Deulsche Petroleum und Deutsche Erdöl um r als 100 Prozent. Sofern nicht Tatsachen die Annahme rechtfertigen, datz eine Beihilfe nicht benötigt wird, gilt eine Wöchnerin als minderbemittelt wenn ihr und ihres Ehemannes Gesamteinkvm.nen oder, sofern sie alleinsteht, ihr eigenes Einkommen in oem Jahre oder Steuerjahre vor der Entbindung den Betrag von zehn auteno Mark nicht überstiegen hat. Dieser Betrag erhöht sich .ur icdeS vorhandene Kind unter fünfzehn Jahren um -unfhuad:rt Aiart. AlS Wochenfürforge werden die für Wochenollse bezeichneten Leistungen gewährt. Dabei beträgt daS Wochengeld drei Mark und das Stillgeld einundeinehalbe Mark täglich Antrag auf Wochenf ü r s o r g e ist bei der iur den Wohnort zuständigen Bürgermeisterei zu flehen. Auszahlung bet >5urf jtgc erfolgt aus unsere Anweisung in allen Fällen durch die Allgemeine Ortskrankenkasse deS Landkreises Dietzen in Dietzen lKaiserallee 3) oder deren örtliche Zahlstelle. Dietzen, den 8. November 1921. '—KreiSamt Dietzen (Versicherungsamt). 3. D.: Dr. Hetz. Detr.: Wie oben. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie ortsüblich veröffentlichen. Die Antragsteller auf Wochenhilse und Famil.enhilfe sind an die für die Versicherten zuständigen Krankenkassen zu verweisen. Bekanntmachung. B e t r.: Scheidekatarrh in Rod he im 3n Rodheim ist der Scheidekatarrh erloschen. Die Sperrmatzregeln sind aufgehoben. Dietzen, den 19. November 1921. KreiSamt Dietzen. 3. D.: Welcker grantfurt a. OIL, 21. Nov. 03ftrh sttmmungsbild. Die Erwartung, datz Bftrse wieder fest werden würde, hat sich Teil erfüllt. GS lagen zwar auch heute 0 kaufsvrdres vor. aber die Spekulation iu zu den niedrig stehenden Kursen Material 3m Zusammenhang mit dieser Erschein konnten verschiedene Spezialwerte KurSet Hungen erzielen. Die Schwankungen am Visenmarkte hielten an. Der Dollar stellte im Frühverkehr auf 270, bei Eröffnung Börse auf 267. Auslandswerte zeigten f< einheitliche Haltung. 3m freien Verkehr i das Deschäft bei Eröffnung belehter. 2 schritt zu Rückkäufen, wodurch die Kurse 1 weise anzvaen. Die Tendenz gestaltete sich c unregelmäßig. Man nannte Deutsche Pei leum 2425, Benz 1020-1005, Hanse Ll 635, Ufa 405—410. Rastatter WaagonS 900. Für chemische Wen« machten sich R käufe bemerkbar. Anilinaktten sind aebesf A.D.D. ruhiger. Lahmeyer anziehend. Ai aktten waren stark gesucht. Montanpapiere gen fest. Westeregeln 1500, -s- 200; Rheins, 1600. 4- 125; BuderuS 1100, + 100; M neSmann 1550, + 100 Prozent. Die Börse schlotz fest. SS machte sich v ter« Kaufneigung bemerkbar, und die K, erzielten weitere Erhöhungen. Schiffahrtt Uien sind gesucht. Privatdiskont 4 Prozent. I eingetragene öeutfflje Slnna tauft । । Letzter Tag Ausstellung.Der Mensch' Hotel Einhorn Donnerstag, 24. ds. Mts. i roetliolle I I HOMO I I insbefonDete 3ttunaheln l | (DlrgenMe) I | naö bittet um ausiwiw Angebote | | bim. lleberlenöung oon fiataiogeu u. 1 | öjlffte M. A. 33 an öle tonnten- | | eoeöltlon earl Boltlei, Bettln w 35, Cbbomftrabe 42. = — I I = 11M0D = auiuuiiiiiiiiiiiiiiiiuiiuiiuiiiuuiiiiwiiiHiiMiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin: 1>ru* btt Drahl'schen Untversitäts-Buch- und Steinbrudterei. N. Lange. tBiefjen. zum Mitteldeutsche Creditbank. 12287m außerdem: In Coblene a Köln bei der Firma Leopold Seligmann gegeben werden. den ’S. November l*t. uni uw r i rni a ijcup' 'm otumui.uu .... ,, n i • r> < bei der Allg-melnen Deutschen Creditanstalt (Abteilung Becker A Cal bei der Hank für Thüringen vormals B- M. S trupp Aktiengesellschaft bei der Firma II. Aufhfluser bei der Firma Doerteubacb A Cle^ G. m. b. H. in Meiningen in München In Niottgnrt In Tübingen In Hechingen und BLtUAn?n9000 Mark alte Aktien kann eine neue Aktie von 1000 Mark mm Kurse von 1807. anzüglich des Schlußnotenstempels jedoch frei von Stückzinsen bezogen werden. 2. Das Bezugsrecht ist bei Meldung des Verlustes In der Zeit vom 23. November 1921 bis einschließlich 10. Dezember 1921 bei einer der folgenden Stellen geltend zu machen: In Frankfurt a. M. \ und } bei der Mitteldeutschen Creditbank in Berlin I _ _ ferner bei eBmtllchen Zweigniederlassungen der Mitteldeutschen Creditbank an anderen PIMtaen Bezugsangebot auf Mk. 30,000,000.— neue Aktien. Die außerordentliche Generalversammlung unserer Oeeellschaft vom 18. November 1021 hat beschlossen das Grundkapital um Mk. 50,000.000.- auf Mk. 140,000.000.- zu erhöhen durch Ausgabe von 50 000 auf den Inhaber lautenden, vom L Januar 1922 ab dividendenberechtigten Aktien zu je 1000 Mark. Unter Ausschließung des gesetzlichen Bezugs rechtes der Aktionäre sind die neuen Aktien an ein Konsortium zum Kurse von E^krel von Stückzinsen mit der XerpÖichtung begeben worden, einen Teilbetrag von Mk. 30,0-0.000- den a ten Ak onAren derart zum Bezug an zubieten, daß auf je «00 Mark alte Aktien eine neue Aktie von 1000 Mark zum Kurs von 180*/. zuzüglich des Schlußnotenstempels, jedoch frei von Stückzinsen bezogen werden kann. Nachdem die erfolgte Erhöhung des Grundkapitals in das Handelsregister eingetragen worden ist, bieten wir namens des Konsortiums in Gemäßheit der Beschlüsse der vorerwähnten Generalversammlung den Inhabern der alten Aktien die neuen Aktien zu nachstehenden Bedingungen l| bei der Bankcommandite Siegmund Welt ?n pt^TiTsübrnig des Bezügerecbta sind die Aktien, für die das Bezugsrecht auageübt werden soll, ohne Gewinnanteil und Kmom rungsscheine mit einem doppelt ausgefert ig*en Anmeldeschein, für den Vordrucke bei den Anmeldestellen erhältlich sind, einzureichen. Mit der Einreichung ist der Bezugspreis von lH0e/e mit Mk. 1800 für jede Aktie und der SchlußnotenstempeT einanzahlen Ueber die Zahlung wird auf einem der beiden Anmeldescheine, der dem Einreicher zurückgegeben wird, quittiert. Die alten Aktien werden mit einem die Ausübung des Bezugs rechts kennzeichnenden Stemj- laafdruck zurückgegeben. 4. Die Ankündigung der neuen Aktien an den beziehenden Aktionär erfolgt g. gen Hück gäbe des mit der Quittung über die Einzahlung versehenen Anmelde-chemes bei derjenigen Anmeldestelle, die über die Empfangnahme des Geldes quittiert hat, gegen Empfangsbestätigung. Der Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien wird bekannt- wnv Astoria-’ chtspiele 4 |h .. ' ----- - *.nr noch heute und morgen: V K Der phänomenale Erfolg! iHadii Godiva 1 iär Ferner: 12254c K FernAndra.AlexanderMoissi Z Hans Mierendoil io •> Die NacM dar Königin Isabeaa < IW. Ab Deusrstai ter |rsls Bloristilsi IsrUla; XA 9 Ein? Nrcht ohne Morgen T