nr. [43 Der chietzeier Anzeiger mit her O.enttegsbeilag« _5p»rl Umschau" er. sch, in -glich, außer Soui». unb feiertags. Menu llcheSezu^rpretse: ‘L - lnung zu kommen. Die Gewinne, die sich hieraus erzielen lassen, sind Aktivposten unserer Zahlungsbilanz Wir wissen heute, daß die deutsche Schiffahrt unter deutscher Flagge wieder im Kommen ist. Die tage in Gberschlefien. Das Räumungsversprechen KorsantyS. Berlin, 21. Juni. Die ,§Bchs. Ztg." schreibt, daß sich der Präsident der Absttmmungskommrino.r in Ovveln, l'e 3knd, mir ’bcit Staiidvunkt stellt-, daß die Räumungsversprcchungen üar-- f a n t v s ernst zu nehmen seien. Erhandele sich um eine srcbentägiae Frist, in der die (rntente- lammissron -eigen ioll, ob es ihr nnrfivh gelingt, ohne Anwendung von Zwang b:c Ligui- dierung des Aufstandes zu errridvn. Es in an- Annehmcn, daß der Zwöl fern.issduitz im Ern vernähmen mit dem Führer des deutschen Selbst- «ämtzcs den Fütterungen der Entcntckommv'wn Ttad>?jnrmcn nxrte. Sowohl Der sranw ^che Botschafter in Berlin, Laurent, als auch der eng- fifdw Geschäftsträger hären gestern in rreuno- schrstliä.-er Form der Reichsregierung den Rtt qeqeb.m aut den Zwöl'erausschm; m Gumten Oer Ännahn'ic der B.rschläge der interalliierten Kvm- missran etnjunnrfen. Die Berbolschewisicvung der oberschlenfchen Ausstandsbcwegu.ig. Berlin, 22. Juni. Der oberschlensche Berichterstatter des ,.Berl- Lokalanz." beriduvt au^ sühttich über die immer weiter um iun grarenöe Vcrbolsckewisierung der oberschlesischen -lu'ttands- bewegimg. In Gledvitz befinde sich eine kommun i sti sche Z e n t r a l e , die mit mwechrmu- ten Mitteln arbeite. In den letzten 10 Worten seien nmb 15 Arillttnen Mark für wmnrunvn'che Propaganda ausgegeben worden. An siebenen Otten seien sog nannte Verfügungen des Arbnter- iomüeed ergangen, auf keinen Fall die Wagen aüzugcben, ba in kurzer Zeit die Befreiung von I her Kapitalrsteicherrsdjaft vor der Tür stehe. Biele der auf Anottmung der Entente neu errichteten | Orts wehr en, die sich aus polnischen Jnsurceutm tzusamutenictzen, trugat rote Falmen und lnzrich nen sich als die Herolde der kommenden Räterepublik. Vertagung der JnterpellationSdebatte über Öberschlefien. Berlin, 22. Juni. Die „Bosnsche Ztg." teilt mit, daß tm EinvemelMrn miit der Iiridrs- regierung die Interpellationen über Oberschlc- ien und über die ?üifbebuitg der Sanktionen vorläufig vertagt nvcdett seien Reichöhilse für Lberschlefien. Berlin, 21. Juni. C$823.) Nach einer Mitteilung der Blätter ftdlte die Reich? regierung zur ßinbenmg der dringendsten Not in Ober- chlesien lOOMtllionen M^ark zur Der- ügung, die durch einen besonderen Staatskommis- ■\r an die bedürftigen Kreise der in deutscher Hmtt, »ciindliäien Gebiete Oberschlesiens vetteilt rocrbei) ollen. Die zur Untersuchung der Zustande in dem Internierungslager Sielow bei KottbüN bcftdlte Varia mentariscbe Kommission des Pceußi- dten Landtages stellte einmütig fest, daß die Unterbringung und Ernährung der polniscl-en Interniere ten als den VerlMmisstm entsprcätcnd burrf>au-:1 günstig zu bezeichnen ist. Nur in drei Fallen sind Klagen über schlechte Behandlung berechtigt laut geworden. Gegen bie beteiligten Beamten wird betf preußische Minister des Jnnertt auf das strengste einschreiten. Ein Bettcht der englischen Kommission kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, daß keine erheblichen Klagen über die Zustände im Lager berechtigt seien. Durch Vermittlung des internationalen Roten Kreuzes ist übrigens die Heimsendung der Jnternietten im Gange. Am Freitag wird das ganze Lager geräumt sein. Auch Xlfeneral Höfer erklärte, daß er alle Gefangenen freilassen wirte Die polnisch-deutschen Beziehungen. Wien, 21. Ium. (Wolff.) Aut der Durchreise von Rom nach SBaridyni empfing der neu- ernannte polnische Minister des Aeu- ßern, Skirmunt, emen 23crtrcter der „Neuen Freien Presse" und aufccrii' sich vor diesem über die Richtlinien der auswärtigen Polittk Polens. Bezüglich Deutschlands erklärte Skirmunt: „3m Veri-clltnis zu unserem roefdidjen Nack-bar ivünfdjc ich im Rahmen des Versailler Friedensvertrages und her realen Mögliclikeiten und 'Notwendigkeiten keine GcfüNSpolitik, sondern eine Intevesienpolitik _ cintziuleiten. Da ich bie Uebcrjcugung habe, daß der Hoh.p:mft der ober- schlesischen Krise übersckiritten ist, ba wir uns auch hort auf dem Wege zu einer fr redlich e n Losung befinden, so dürfte das die ool- nisch-deutschen Deiningen am meisten trübende yZxmtcnt bald aus der Welt geschifft sein und bie Bahn für em normales gutnachbarliches Ber- hÄtnis^ret werden." Die deutschen Reparationdzahlunge«. Paris, 21. Juni. lWolff) Der „Neuvork Hera Id" erklärte in encr Meldung aus Neu- t>ork, das Staatsderxitternei: t stelle amtlich die Nachricht in Abrede, bau die Vereinigten Staaten t>n der Reparatioi skoinmr,sion Vorstellungen echben hätten, um Deutschland zu Verbindern, bei der V^chlung feiner Reparations schuld Wechsel auf Neu Yorker Banken zu ziehen. Tatsächlich hätten mehrere GroNxmken beim Staalsdevattement gegen das Verfahren Einspruch erhoben, das bei der Tätrgung der deutschen Dollarkäufe ür die Zahlungen am 1. Jinir befolgt wurde. Turch ihren Vertreter in der ReparattonAommission Boyden seren dte Vereimgten Staaten ferner von der Ablicht unterrichtet worden, den Wiedereintritt einer Lage wie der vorn 1. Ium &u verhindern Es seien jebod) weder im ersten noch im mnten Fall SÄrrtte unternommen wetten. Vontellungen bet l>er yte- paratronskvmmtssion würden auch Vicht tn Erwägung gezogen. Washington, 21. Juni. (WTB.) Nach einem Funkspruch erklärte der Handels- minifteT Hoover, das Borgehen der Repcrra- tionskommission, bie Zahlung der gegenwär- tigen Rate der deutschen Enlschäbi- gungszahlung in amerrkanilchen Dollars zu verlangen, habe einen scharfen R ück- g an g an der Börse verursacht unb eine Schädigung des Handels zur Folge gehabt. Hoover forderte, daß bie Kommission eine derartige Politik nicht weiter verfolge und regte an, bie Kommission möge die Rate der Entschädigungszahlung entweder in alliierter Währung sestsetzen oder der Ankauf von Dollars möge über eine beträchtliche Zeitspanne ausgedehnt werden. Berlin, 21. Ium. Zu Beginn der morgigen Sisung des ReubSivirt chofisrrtt^ wird Reichskanzler 2r. Wirth die Beratung der tem ReickZwirtsä-afisrat bereits Mgegangeucn neuen Steuervorlagen mit enter Rcde üoer tas Problem der Tefiing der Reparationsver- pflichtungcn eröffnen. Der ^levaratt.msa-.is- schuk des Reichswittschaftsrates hat, wie mir föret, btc Deratting der Jndexsr a ge einem unter- crusschub'überwieseit und wird nach der für morgen angesetztett Rede des Kanters bie Kör per - sch.aftssteue-r einem weiteren Unterrus;chutz überroeifen. Ter Streit um da- Löwensell. Pari-, 21. Juni «Wolff? Wie der „Pettt Parisien" mittrill. Ixn eine gante Reüte kleinerer Staaten Aotstnuch auf einen letl her von Deutschland tz>u leistend«: ersten Reparationszahlungen crijoben. Ttr Repa- rarixAdtommifinnt hat bereits folgende Staaten mit ihren stordermtgen ab gewiesen: Bolivien, China. Per« i nb P > . c n. In Be rückstct.tigung gezogen norden »int» btc Forderungen Mgiitber Staaten: Brasilien, Ä u ba, 'Griechenland, Liberia, Rumänien . Serbien , Siam und T s chechos 1 o w a k'' i. Tie Reparatione-biinmis^ion ist übrigens Nimit be fdiäftigt, gvntdÄtzlich ein für allemal die Verteilung fcstzusveib-n Die größte Scl-wierigkril be reitet setexh der PnoMttsav von 6’/■ Prozent der Gesamtentfckädigrmg, der unter bie fietnat Staaten zu verteilen ist.' Paris, 21. Juni. (Wolff ) Wie der„Temt»S" mitteilt, tjabni folgende Machte keinen Anspruch auf einen Aittril der von Deutschland zu zablenden Entschädigttngsftunme, teils we>l iic keine Schaden- ersatzattsplücke stellten, teil5nxii fiefichn it Tentsch land vor dem WaffenstÜlstMch nictu ,m Kriegszustand befunden fxibet, es si:td des: btc Vereinigten Staaten von Südamcr ika, Bolivien, Chile, Cuba, Ecuador, Guate< mala, Haiti-.Honduras, Nicaragua, Panama, Peru und Uruguay. • Die Verwaltung des Saargebietes. Genf, 21. Juni. (Weift Nachdem der Volkerbundsrat versckeedcnc öftenti’.dv Sitztmgen abgtchalleit hatte, bch.^nlelte er htutc tu geheimer Sitzung die P r >o t c st c d e r d e u t s ch e n Regterung betrefienb de ?lnn> endrit rian- iöitkl'er TruVven, d« Gerichtsbatkett trH. Die Durchführung birier Entlassung wird derart geregelt roebm, daß die entlassenen Mannschafien bereits an den ©mtearbeiicn werden teilnehmen können. Oesterreichs neue Regierung. Wien, 21- Juni. (WTB Die Natfenalver- femmluna roä^Ite mit 98 chriftlich'fe^alen und gvvßdeurrchen gegen 62 fetziaLennckratische stimmen rie n eue Regierung Der neue Bundes- Tanger Schsber erklärte tm eigenen Namen fenrz namens der anderen MÄglieder der neuen Regierung, die 2BaM an^oickhmen. Wien, 21. Juni. (Wolff.) Die von der Nationalversammlung genehmigte M inifter- liste fetzt sich wie folgt zusammen: Schober, Lanz- ler und Aeußerrs: Dreiskv, Vizekanzler und Unter- ritftf: Haber igioßdeutsch Inneres: Vau-win (Cbr.- So; Heer: Grimm, Fmanren: Gnrnberger, Er- näfmmg: Paltauf, Justiz: Ministerialrat oermet, Ackerbau: Seklionschef Rodler, Verkebr: Sektton- ch-7 Angerer, Handel: Sekttonschf Jßaur. 'oyalc Verwaltung. Das neue Kabinett bntebr aus Beamten und Fachmännern und ie einem Vertrauensmann der Christlichsozialen und der Großbeutt'chm AuS Rußland. Kopenhagen, 21. Ium. DDB. Der „Serlingete Tuende" wird aus Hetnnai^s tele- gravl'.ert: Nachricktten aus Rußland b«a e.L taß der Bauernaufrubr tm oülufrr Rutzlend e.ite ernste Waldung genommen hat. Die^r^)wz:t- regierung iah fich gezwungen, bedeutende ^ruotxm ttansrorte tört/ri ab ufenden. General swürnn übernahm den Cberbefeb: über iamtliche Tnynxu iijr Urtterdrückung des Auiruhr» Aus Moskmi itnrb belichtet, daß alle Stu* deuten den Befehl erhalten haben die Stadt fefert au verla sen unb vor dem 16. 9. nicht wieder zu betreten Der Besetil irirb amtlich mü dem brrrfdruben Le^enckmtt. >mangcl l< irundet, der nniflidx* Gtund koll teoch in eine unter den Studenten bestehenden 0>ir:mg zu fudet sein. Nach einem lx>a dem tvmm^ ariat für mtfl* märii ic Angrie.te'nle.t.n x>.t. frjixhd iß rot kostümiert, mit dem Hakenkreuz an der TVabne. Die Arbeiterschaft werde gezwungen sein, sich mit einem Selbstschutz zu umsschen, lolangr diese Legierung am Mhiber sei Was in Bapern h-rrsche, sei nicht Ruh: und Ottmung, sondern Anarchte-. 2er Redner verlangte zum Sd llist, daß endlich auch in Bayern wieder v-riasfungsmäßiqe Zustände l>ergestellt nnrrben und forderte auch die bürget* luden Parteien dazu auf, müuibclfen. Die Interpellation bet Mehrheit-so;ialdemo- ftaten, in der die Rttgrerung aufgeferbert wird, c.mt Zuftande der Rechtsunsicherheit ein Ende zu tKTeiten, begründete der Abgeordnete Saenger, err babi aus führte, daß ferne Partei wohl bereit! wäre, die Folgerung aus dem parlamentarischen Skistem zu ziehen und den auf sie entfallenden Anteil der Verantwortung in der Regierung zu üfrr- nehmen, daß Tie afrr die jetzige Regierung nnv jebe ändert R« gferuna, die in der Frage der Bnfehmg« zum Reich und in kulturellen und wirtschaftSpoli- tischett Fragen nicht einen anderen Weg einsckchwe, bekämpfe. Auch dieser Redner erklärte, daß es stch bei dem Mord an Gareis um einen politischen Mord handele. Er richtete im Verfirufe feiner Ausführungen heftige Attgriffe gegen die bayerischck JusnzVerwaltung, an deren Spttze ein Mann stehe dessen Partei dem ärgsten Antisemitismus bulbige. Ministerpräsident v. Sfabr habe oft von der Versöhnung der Alafven gesprochen, aber mit nega- nvem Erfolge Das komme dah-r, ,oeck die Regie, rung >tabr nicht mehr frei fei und die Geister, bk sie rief, nicht mehr los werde. Die Sitzung wurde hieraus auf Mittwoch, vormittags 9 Uhr, Dcrtaat. Als erster Redner wirt Ministervräsident v. Lahr morgen die Interpellationen beantworten. Aus dem Reich». Da» Gesetz über die «etreidebewirtscha^tmrg. Berlin, 21. Juni. lstSspiel mit ihren Gießarer Namens- Die Leipziger Manns dicht befindet sich Kur Zeit auf einer großen Fußballreis.' durch Süddeutschland und die Schweiz und wind morgen abend 7 Mir auf dem V. s. B.-Spor t pla tz Trieb -Mm Spiel gegen die Ligaelf des V. f. B Gießen an treten. Der liebe rf dm & des Spieles wird der Gießener Kinderhilfe zugeMhrt. (S. Anzeige.) I die Beförderung tzum außeoetatsmäßigcn a. o. Professor. S *♦ Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 15. Juni die Lehrerin an der Schillerschule zu Friedberg Antonie Naumann zur Lehrerin an der Eleonorenschule in Darmstadt mit Wirkung <*>m 1. Juli 1921 ab unter Belassung in der Kategorie der Bolksschullehrerinnen. Ernannt wurde am 16. Juni die Bibliotheksgehilfin Eleonore Brück mann zu Gießen mit Wirkung vom 16. Juni an zum Sekretär an der Universitätsbibliothek zu Gießen. Uebcr« tragen wurde am 15. Juni dem Schulamts- rnroärter Friedrich Ruhl aus Alsfeld eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Maa r, Kreis Lauterbach. ** Die Post nach Oberschlesien. Nach einer dem Reichspostminister ium zuge- aangenen Nachricht wird der Inhalt der Post- läcke, die in begrenzter Anzahl in das Aufstandsgebiet Oberschlesiens befördert werden, von den Aufrührern regelmäßig geprüft und zensuriert. ** Fahrraddiebstähle. Durch Einbruch wurde am 6. Juni aus einem Keller der Crednerstraße ein Fahrrad ge stöhlen und als Töter ein hier wohnender, schon mehrfach borbeftrafter junger Mensch ermittelt. Als man sich das Fahrrad näher ansah, konnte man feststellen, daß es im Oktober v. I. aus einer Gartenhütte in der Bahnhofstraße ebenfalls gestohlen worden war. Ferner wurde gestern hier eine Person festgenommen, die am verflossenen Montag in Fr ie d b e r g ein Fahrrad gestohlen hatte. Bei einem Radsahrfeft in Oppershofen wurden am verflossenen Sonntag nicht weniger wie sieben Fahrräder g e sto h l e n. Gestern gelang es nun, einen Siefer Diebe mit einem dort gestohlenen Fahrrad festzunehmen. ** Die Ki'rs chenpreisc halten fich bei guter Mittelernte nach wie vor aus einer Höhe, die wucherisch zu nennen ist. Man zahlt z B. in Frankfurt für erstllaisige Kirschen 3.50—4.50 Mark im Pfund, während die fußen Früchte z. B im nahen Baden für 2.50—2.80 Mark zu In* ben frrob. Und auch dieser Preis wird in Baden noch für übermäßig gc-haltm. Einzelne Otte laben ziemliche Einna^ncn durch den 5ttrschenverkaai erzielt. Vornotizen. — Tageskalender für Mittwoch: Hotel Großherzog, 8 Uhr, öffentlicher Studier- abenb des Bundes für Dreigliederung des sozialen Organismus. — Gewerbebaus, 8V4 Uhr, Haupt- oeilam'm'üimg des Or t s gewerbeorreins und Handwetterbundes. — Lick-tsp clt.-eatcr wie gestern. Die Beranstaltungeu der Kinderhilfswoche. Mittwoch ben 2 2. Juni, 3 Uhr nachmittags: Lichtspiele Seltersweg, „Möve-Film". 4 Uhr: Rosenfest im (Safe Ast 0 ria. 6 Uhr: Fußballwettspiel auf dem Sportplatz an der Rodheimer Straße. Donnerstag den 2 3. Juni, 7 Uhr, im Stadttheater: Theaterabend der Gießener Frauenvereine. Freitag den24. Juni, 7 Uhr,im Stadttheater: Turn- und Sporlabend. Samstag den 25. Juni, 4 Uhr: Wassersportfest an der Lahn. 8 Uhr: Einhorn-Festsaal, „Bunter Abend". Sonntag den 2 6. Juni, V-4 Uhr: Äinberfeft im Philosophenwald. Wohnungsnot und Selbsthilfe. Tcc,,Mietervcrein Halle am Montagabend im Postkeller eine erweiterte Vorstands - sitzung em berufen, zu der eine Anzahl auf wirt- schaftlichern und sozialem Gebitte besonders erfahrene Persönlichkeiten zugezogen nwen, um über die „Förderung des Wohnungsbaues b ur d) Selbsthilfe"' zu beraten. Es handelt sich hier um den Bau von Eigenheimen, bei denen die Siedlungslustigen selbst alle möglichen Arbeiten, soweit es sich nicht um vein fachmännisch? handelt, in Gemeinschaft ausführen, wodurch eine Verbilligung der Baukosten erzielt werden soll. Nack) einer kurzen Einleitung durch Ingenieur Weber machte Skadtverordneter Winn eine Reihe praktischer Vorschläge. Besonders interessant waren auch die Ausführungen des Stadtverordneten Mann, der schwere Bedenken gegen die Errichtung von Eigenheimen nach dem System des Hauptmanns Schrnude, das zur Zeit auch in Wetzlar und Burgsolms praktisch durchgefühtt wird, äußerte. Die übrigen Redner teilten diese Bedenken meist nicht, obwohl die Schwierigkeüen der Durchführung eines derattigen Planes durchaus nicht verkannt wurden. Zur weiteren Beratung der Angelegenheit soll innerhalb des Vorstandes des Mietervereins eine Kommission gebildet werden, zu der noch die Herren Grünig, Hamann, Kirchner, Dr. Krausmüller, Mann und Schuhmacher zugezogen werden sollen. Später wird sich eine Hauptversammlung mit der Angelegenheit befassen. Sommer» Anfang. Gestern war die Sonne auf dec Höhe des Jal/res angetangt und der Frühling hatte kalender- mäßig seinen Abschied genommen. Um 12 Uhr mitternachts trat die Sonne in das Zeichen des Krebses, kam uni Mittag dem Scheitelpunkt am nächsten und brachte den längsten Tag: es begann also der Sommer. ?lber welch ein Somtner hielt seinen Einzug! Wo sonst um diese Zeit Hinrmel und Flur um die Wette blauten und funkelten und grünten, schieben sich heute schmutzige Regen- und Nebelgardinen über die Welt, allen Farbenglanz müde, grau und stumpf machend. Wv sich sonst das lichte Grün der Wiesen als weicher Teppich über die Erde legte, übertnpst von den tausend urtH abertausend bunten Farbenspritzern der Blumen und Blüten, da welkt heute dürre Steppe in gelben und braunen Mattfarben, darinnen es kaum lohnt, die Sense an.vuieten. Wo die Lust sonst voller Lerchenfubel und fröhlichem Drücken g esu mm hing, da hört man heute nur Regentropfen müde zur Erde plätschern. Die Smne, die sonst alZ große reife Frucht auf dem goldenen Wolkenteller am WeMnrmel lag, ist jetzt, wo es doch noch weit ist zum späten Sonnenuntergang der Juuiabende, immer früh verschwunden (wenn sie überhaupt mal eridjeintj, als sei sie von den grauen Nebel- und Re.iengeistern mitsamt ihrem goldenen Untersatz geraubt worden. Obwohl der Himmel rft weithin fall unbcteift f-feint, fängt meist ein eigentümlich graues und bleiernes, fast unwittliches Siebt über der Welt. In Häusern mit) Bureaus sieht man die Mensd^en, wie im November, sich fröstelnd ein warmes Blätzchn luden ,00er Herrichten. Weiß Gott, es läßt' sich beute idüedü im imgcbeüten 3immer sitzen, wenn die Äälte wie mit Eisfingern an den Beinen empottastet. Möge bald ein breiter, lauer Südwind über die Erde weben, um seinen rauhbeinigen Bruder in die nordische Heimat üirrücfyiitrcibe?, um in frifdiem Sommertanz die Nebel weg-ufegen und alle Grauwolken vom Himmel zu jagen! 'Klette n>i>raiie)n- gesmittel für Juni 16,5 Grad beträgt. Lauterbach hatte 14 Grad Höchsttemperatur und 4 Grad niedrigste Temperatur. Die Niederschlagsmenge betrug in Gießen gestern 1 Millimeter, in Sauten» bach 3 Millimeter. Aus dem Vogelsberg wird gemeldü, daß tort eine bedeutens größere Tem perat-i r- sd,wankung als bte der Vorwoche letzt rtnge - treten ist. Während in den tiefer liegenden Gk1» genden meist kühle Nredersdiläge niedergingen, madü sich m dem höbenm Vogelsberg eine erheb- liäie, ungttwhnte Kälte bemerkbar. 3dx>n wannt ber ffadxbieit, der seit der letzten Zpinnstad.' nicht benutzt werden niar, tue .tmte Bauernstube wieder. Und habet macht man Heu: ber Gemarkung Sachsenhausen bei A-ranrnrrt sind in der letzten Nacht auf mehreren rreiliegenden und an Wiesen gren-^nden Göttn^ reum empundlidv fMnuen erfroren ober haben ichweren \sdxrben gelitten. — Gießener Waldbnhne. Am Freitagabend fmdet noch eine öfiettlidn* Vorstellung bei Märchenspitts ,^Jlsstatt, d?s. wie bekannt, in zwei Vormittagsauffichningen bje-er Woche zum Besten der Kinderhilse hiesigen Schnleti zugänglich t wird. Es handelt, nne uns niitgcteilt wird, von dem Unglück des reichen Märclrenprmzen, dessen Herz tot ist, der, der Liebe entbehrend und entsagend, feine Aufgabe bann erblicken muß, andere glücllick. zu madxm. Die 'Geschichte einer hoch- mu'igen Prinzessin enthalt ein anderes Märdvn- spicl, VZer Kesselflicker", dao am gbeiden Abend mit „Ilse" zusammen im Ka thol. Vcre ins- haus gegeben wird. Anfang 7 Uhr. (Näher.s siche Inserat.' — DerGleibergverein veranstaltet am Samstagnachmittag gemeldet wird, sind die Täter, zwei in Büdesheim bedienstete Knechte, inzwischen ermittelt und verhaftet werden. Starkenburg und Rheinhessen. Leichenfund. rm. Offenbach, 20. Juni. Im Biederer Walde wurde dieser Tage eine Seiche gefunden. Nach den Ermittlungen dcr Staatsanwaltschaft und des Gericktschemikers Tr. Popp steht zweifelhaft fest, daß sic schon wochenlang gelegen haben muß. Man fand sie in einem Graben schon stark verwest. Hierzu wird nun seftgestellt, daß feit Anfang Mai ein etwa 20jübrig. Dienstknechl Kein aus Bik> der vermißt wird, der damals mit einem Knecht von einem Nachbarorte nach Homburg reifen wollte. Dieser andere Knecht ist bald darauf wieder zu seinem früheren Diensd- herrn zurückgekchrt, während Keins Auseni^ halt bisher nicht ermittelt wurde. Ter andere wurde jetzt festgenommen, leugnet aber, von K. irgend etwas zu wissen. Vessen-Nassau. Aus dem Amtdvcrkündiqungsblatt. ** Tas Anitsverkündigungsolarr Nr. 89 vom 21. Juni enthält: VewlDnung über die Einfuhr von Wein. — Gewährung von Teue- rungszulagen an die Empfänger von Ru1«g^haltm und Hrnterbliebencnbezügeii dcr Le-,sisd^n Vcr- [td.^enrngv-anftalt für gememdssch Beamte Lö.l'stsatzc für Ettv-rbs!?.c''für o.ge. ^.'ach-itz bei H'olzvertäufe>'.— Säocnst. lii ewrnieister-Ltcll- vertrnung. — Apparat zur Vettügung non Un* gejirer. — Tiensmackrichten. Teuerungszulagen für Gemeindebeamte. Tie Gemeinden und Genie iid.'i'ei bänt-c sind verpflid^tct, ihren vor dem 1. April 1920 in den Ruhestano versetzten Beainten und Bediensteten uiib dc>en Linlerblielenen ojm 1. April 1921 ab bis nui weiteres TeucruN'^s-ulagen zu geioähren. Tic Teuelungszulagen beief’tn ui einem Zuschlag zu den auf 'Gnmd des genaratlcn Gesrtzes verliehenen Rülregchalten und Lintevbticbenai- trügen, der iür die ersten angcangenen vollen 250 Mk. der Verforgungsöczüge = 200 v. L beträgt, iür die weiteten angetangenen oder vollen 250 Mk ber Vorsorgimg: b-züge --- 150 v. L., für die wn'teren angcmngenen oder vollen 500 Mk. ber Vcrsormrngsbczügc 100 v ü- und für die wcitrven Teile ber ^rgmigsbrzngO über 1000 Mk. -- 50 v. L. Ter Mindc-cketrag der Teuerungszulaiic betragt iür ^Richeieia!t?empfmi- ger 450 Mk. jährlid), für Witwen und Volln»aife.i 600 Mk. iübrlid), und für Lalbwaifen 300 Mk. jäbrlidx Eine Aufremnun, der den Beuigsbeied>- tigten aus b noch in Schul ober Berufsausbildung befinden unb etinauic Hätten, die sich bet der Ausführung dieses ergeben 'vllten, dur!> einmalige Beihilfen an^ilgleickeii ober zu mildern Zic Rttchsregiclung hat bcschosien, Vic zur Zeit flt'ltenben Höchstsätze der Erwerbslosen fursorge zunädzst njd^ einen wcitcr-n Monat, alro bis zum 31. Juli 1921, in Geltung zu lassen. Nadzdcni rrckorn steinfcgcrmeister Wilb. KZl zu Gies^m ixm'tötbm in, wurde der 3d>irn'"trimt' Kircfec ttnö Schule A Stockheim, 90. Juni Im vorigen Jahre fanden vier Fortbildungskurse für die Lehrerschaft deS jkreises Büdingen durch.Bergrat Schottler auS Darmstadt statt, der die geologischen Berhälnirsse der Heimat- provinz und insbesondere den Vogelsberg behanvelte In diesem Jahre sollen Schul- undErziehungsfragen behandelt werden. Cbfrfdyulrat Prof Dr. Messer aus Gießen wird am 2. 6., 13 und IG. Juli hier in dem Weitzelschen Saale folgende Borträge für die Lehrer unb Lehrerinnen des Kreises hatten: 1 Einheitlichkeit und Differenzierung im Schulwesen und in der Lehrerbildung 2. Die WeltanschauungskrifiS der Gegenwart und die Erziehung 3. Sittliche und religiöse Erziehung 4 Erziehung im Geiste des deutschen Bolkstnms unb der Bölkerversohnung. Gerichtsfaal Bremen, 21. Juni. (AB.' Die lMesigeSeros- fcuraner wmrtrüu drei Angel»brr Neirbs- wedr wogrn Widerstande■> argen dir SnratS- gonalt und einfachen Landsrirden druch, beqdl*>cii, auch wurde eine An»cht vni Personen verletzt Es sind nun ein AuShÜssweicheusteller, der das in Betracht toimnrntx* Stellwerk bediente, und der LovvNMtio unb der Zugführer bc5 Leer- MsrS wegen fahrlässiger Eisenbahn- transportgefährdung angekioM Ein fahrlässiges Berhalten konnte den beiden letzteren nicht nachgewiesen werden, weshalb 'tr hngntmodicii wurden Dagegen wurde der Weichensteller, der das Umlegen eurer Weudr oergesten beut , so daß der Ikufinoti mlaayig auf da> G!ei - d^> etnfab- ernben PersonenMgeS geriet, »u einer Gr*.dstra» von 600 Mark lerurtrüt Ein Gdegcndeitsarbeltrr von her bai als rückfälliger Dvb nut'. Wrlwe einen i?anditlter wagen und einem üvbtendänrier rin Pfrrdekmn . r >!-..• ii d I Sprmn- Teiten gestodlen mb nnrd dechalb zu einer Ukfamt gejängnissrrast nm 1 Jahr 1 Monat verurteilt Bersäuedene anbei S«1»n bietm für die XU* gemeinheu Tem befonderrs Intevckjc. *»ew\ Drogerie Moll. Hohnhofetrafle 51. **iHv idvwt «r vMwem Hühneraugen Haaß-Berkow-Fest-Spiele aus Jena. 1. Tag; Dienelag den 28. Jenl 1921 abends 7'/, Uhr iss Stadttheater: Paradeisspiel (Dm Spiel vom Sündenfall au» Oberufer bei Preßburg In Ungarn — 14. Jahrhundert — mitgeteilt von C. J. bchröer) und Totentanz . (Bildert zenen nach den Drucken aus dem 15. Jahrhundert, bearbeitet von G. HaaS-Berkow, mit Musik nach deutschen und italienischen Meistem). 2. Tag: Mittwoch den 29. Joni 1921 abends 7'/, Uhr im Stadttheater: Die kluge Bauerntochter (Schwank von M. Gümbel-Seiling, getreu nach Gebrüder Grimm) und Die zertanzten Schuhe (Ein fröhlich Spiel mit Gesang u. Tanz von Gümbel-Seiling, n. Gebr. Grimm). Eintrittskarten zu 8. 7, 6, 4 Mark im Vorverkauf in der Musikalienhandlung Cha 111 er. Studenten gegen Ausweis 1 Mk. Preisermäßigung. Preisermäßigung. 6972v 1 Tan • vom •116 lv POege vea Baaik aai Literatur Im *• 1 ay • Abonnement ausgegebenen (gelben) Karten für den 8. Kunstabend zugunsten der Gedächtnisspende der Universität haben Gültigkeit. 2 Ton* Mitglieder der Lilerariaehea Besellaehaft erhalten gegen . I ay. Verzeigen der roten Mitgliedskarte auf allen Plätzen Der Bund zur Pflege v. Musik u. Literatur. Die Literar. Gesellschaft. B.f.B.SporiplatzTrieb Morgen Donnerstag abend 7 Uhr Ligaspiel Leipzig V. f. B. dreimaliger Deutscher Meister gegen B. f. B. Gießen-Liga Der Reinertrag wird der (Siebener Kinderhilse abgesührt «MSv Verein für Bewegungsspiele Gießen. Großer hslilll für sämtliche Manufaktur Weißwaren Alle Preise für Sommerstoffe Dirndlstoffe Musseline Kleiderstoffe j° Bettkattune Hemdenstoffe bedeutend herabgesetzt Kaufhaus Katz. wohmmgr- einrichtungen polftermöbei L. 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Alle Renten, »ür Unfälle. die fid> nach dem 1. Januar 1923 er tinrt haben, Imb nach den neuen Sätzen umzurechnen. Bergunglück auf her Serbe 9Jä»nt Cenis. S viele Fäden, in# dien m.r dem alten L'anbr verknüpften, und es gab Augenblicke, roo man sich Hertz nach sriier Natur sehnen bnnte, nach tzem Rauschen in den Nadelwäldern, dem Noch- mittagslinL i' einem Sirfertfcin, darnach, seine eigene 2r rache zu Höven . . . , Es itetrf der Beiden mich, mich >ichm de Sterne. wo ich al Sind aesp eu . -Di Kindlseit new, olln. Die ftanb tn einem Sr x dbergscken Lichte vor ihm.. Ab-r die Jugend ah e! Nach dielen ,'?n t).*n, Herr it±en, törichten Jahren sebntt er si n> rklich, tr ihnen nani) Zckr-edrn in "etter schönsten Gestalt wr chm. Ec hob sein Glas zu eixem Trinkspruch tnn diese vergessenen und buch unvergeßlichen Stunden mrt bv alten Kameraden: Edle Schatten, r-erechitc Familienväter, ih grübe euch Das wür bei ihr uorigenS zu rrtr. dem oe brenen schwarzen Scha', iaren, waS 51t: ihr gesagt Bennittllck nichts -Schänd' Er dachte an die 'Zcitungsnatl-en bei seinem -Aerfckrmnden, d e er in Cafss tm Au-land gelesen Hit»: Bet*r 0 ßc r s ck l c f i s chen ("• rn»r und ber FriedenSschluh mit ber Türkei Mit Bezug auf beide Fragen sei er sehr hoffnungsvoll. Lwyd Gwrge fuhr fort: Die Grundbedingungen für den Frieden, den stetigen Frieden, und den Wiederaufbau sei, dost man zu feinen Verträgen stehe Die Motionen und die Völker der W"lt hätten ihre gaienseitigi Abhängigkeitin einem w i aröfnxm Ma' e als *e vor dem Kriege eingest'Yen und der Völkerbund bestehe als Zeuge für diese Wahrheit. Lloyd George erklärte, es könnten keine Vorschläge für die Miede ich achtel 1 ung Europas und für einen! dauernden Frieden gemacht wecken, eS sei denn auf ber Grundlage ber Annahme ber Frickensreri träge oder eine Erz wingung der Derttäge. Hier mid dort könnten infolge des Eintretens neuer Der, hälkniffe mit Zustimmung ol'er Partonen Erleick- irnmnen vorgenomnnm wecken. Man habe z. B. Deutschland mehr Zeit zur Bezahlung und mehr -Zeit zur Entwaffnung gwährt. Auch in der Frage der deutsäten Kriegs Verbrecher hrbc man cirt Zugeständnis an das deutsche Nationalo-chüül gemacht. Die Verträge selber mühten jedoch bestehen bleiben: kein Unterzeickmtr habe das Recht, fick über irgendeinen Teil des Vertvagc5 hinweg zu setzen, den er unterschrieben habe. Lloyd G-orgc erklärte dann, das britische Reich van einem Ende bis zum anderen fei durch feine -Ehre und durch feine Interessen an die Ber- -träge gebunden, die es unterzeichnet habe. Er wolle Lock Curzon nach seiner Rückkehr ersuchen, der 'kvirferenz eine umfaffenbe Uebersickt über die auswärtigen Angelegenheiten zu geben. lieber die Beziehungen -.mischen dem britifdKn Reiche und Örn Vereinigten Staaten sowie Japan erklärte Lloyd George', es gebe feinen Teil *>er Welt, wo das britische Reich entschiedener den Frieden und fair play für alle Nationen aufrecht' erhilten und einen Wettbewerb ber Rüstungen vermeiden wolle als den Stillen Ozean und den fernen Osten. Japan habe sich als treuen Alliierten be- 1 viesen. der England wertvolle Unterstützung in einer Stunde ernster und kritischer Notwendigkeit g*teten lzrbe. D.r Premierminister fuhr fort: „Dir urihti'dxn diese wohllttprvbte Freundschaft beizubehalten und ftc auf die Lösung aller 3ragen im fernen Osten anzuwenden, wo 3 ar an betone bete Fntevessen hat und wo mir eberrso wie die Vereinigten Staaten, Weiche Möglichkeiten und die offene Tür wünschen." Unter diesen Fragen sei nicht die geringste die ber Zu'"'ft Chinas, das von England ebenso wie von 8? t Bereinigen Staaten eine ivohlwollende Behanolung und Lair play erwarte. , Lloyd George erklärte dann, es könne ber Sielt kein grösteres Unglück widerfahren als eine wertere Versttärfung in ber SrfKtbimg der Well nack Rassen. Ein freundschaftliches Zusammenwirken zwischen den Vereinigten Staaten und England fei ein Karbinolgrundfatz. „Wir wünschen mit der größten Republik in allen Tci'cn ber Welt zusammen zuarbeiten. Ed^'o wie bie, Bereinigten Staaten wollen wir Stetig eit und Fri.den auf Oer Grundlage ber Freiheit und Gerechtigkeit und etenso wie Amerika wünschen auch wir das Anfchwcllen ber Rüstungen zu nenneiben. sowohl im Stillen Ozean als auch an anderer Orten. Wir find bereit, mit den amerikanischen Staatsmännern^ "eben Borschlag zur Herabfetzutrg ber Rüstungen izu erörtern, den biefe vorzubringen wünschten, und wir können uns verpflichten, daß keinerlei solche raufrfJten keucht Ter Bc^en in den Wäldern nng^ umher war voll Pilze, und über die Holpe trm Land strafen rollten btr Erntewagen, von hantigen Halmen schwer Er sali d-s Ganze so deut.,ch vor sick, daß et läckeln mußte. Dis kl-nne Städtchen träumte unter den aurjcigcnbcn Rauch äulen im Srmnenneb l. die Tlüb.cn am Flusse fm.’ge.'ten sich im heckst!ich dunkeln Vaster und b-i? summen ber Treschmaschinen drang anhlngenb -inS rmäber advllend zu ihm Irren, w> er da rn seinem Sanior am ostenen Feaster fak Plötzlich wurde er aus seinen Iräumereun gerissen.' Cbnf rett au>wa'fen, von brt Enn- nerungen hopiwt, irrt, die in seinem 3nn:rn_ xxp ftetgen, war er Er3 nii Eckc van CriortPirrtet r.elannnr, und wäre air em Haar bas Oper fine* tudi är:: Autobus cyrvrbcn. Ein la.t nchr btenft* Irret: ans Trocmr heran, aber er i-chstttel:. la> ch-tnd den stow und bog links ab Rack erntnn Sckrtttsn stand er vor Fräs a* s rvttr .;r:-c.Ti » »ab? und ging an dem sich verbeugenden 2?ar t r r.nbet in das Restaurant trug tne Zahl ber im Beil l-tssahr anoem< Detriebstrnf lle 26.35. Aus lern Vorjahre 1445 Uns lle übernommen worden, so datz insgesamt 4100 Unfall fachen neu yi b arbeiten warm. An Entschädigungen für Renten an Verletzte, Üosten des Heilverfahrens usw. wurden 1 299 333 Mark gezahlt und 4025 Rentenbe-scheide erlas!en. Tie Summe der erstmalig tm Rech ungS'älwe g> »ahlten Entsch.ädigungen frtrug 212 730 Mark. Tee Mittel der Rücklage bezsern auf 3 019 872 Mark. An gesetzlichen Zulagen für Renten wurden in 1919 irtö 1920 413 620 Mar7 gemäh t. Tie "bei BerusseenoTenschrist a’tge->h'ii>'r,e HaF, 7Fkchwer7 frfieirdicb im Westen und Osten triumphiert bitte, bevor die amerikanischen Truppen am der Front eingetvosfen wären. In diesem Falle würde Lock Curzon, bet zur Zeit mit Brtand die Ausfüllung des! Sieger »Vertrages erörtert, jetzt darüber beraten müssen, wie die von den trnrm» phierenden Kriegsherren Deutsckstands uns aufert legten bemütigrnben >Bedingungen auszusührfi, seien. Die Herrschaft ungezügelter Gewalt würde am Ruber fein, und die jetzige Generation würde ihre Tage damit verbringen müssen, tü verhängnisvolle Tatsache auf allen G bieten der menschlichen Tätigkeit zu crbnlbcn. Die zwanglose Eiicheit deS britischen ReichTS bat Frankreich. England und is. Steinbach, 19. Juni Daß hi«*7 f.utb dort bei der Heuernte von einer fruten Mittelernte geschrieben wird, trifft in unserer Gemeinde und auch in der näheren Qlmflcbunfl nicht ml, denn wir haben hier nur eine halbe Mtttelernte Den Ausfall kann sogar eine gute Grummeternte nur zum Teil ersetzen. Wenn aber nicht bald ehr durch weichender Regen den Wiesen frraft zu neuem Wachstum gibt, muß man die Hoffnung auf eine gute Gnunmeternte jetzt schon auf^eben DaS Fruchtfeld z"igt einen besseren Stand als im Borjahre, es ist hier eine bessere Ernte zu erwarten. Der Futter stand ist knapp, da der stlee durck die dauernde Trockercheit und kalten Nächte nicht wächst. Die Karts f sein sind zum Teil schön, zum Teil auch zurückgeblieben, auch die Rübenfelder brauchen unbedingt einen guten Regen. • AuS der mittl SBetterau, 18. Ium Dank der günstigen Witterung fchr llen die Ar- lviten des Lw'd.irarmes gut romrirt. Zur rechttu Zeit kam ber Regen, io daß — ftit rukn Fahr--' wieder ptr.i ersten Male — die TiLourz ahn? das zeitwuber dc 23aifDolfs.) LliNd George erklärte m der Rede, mit der er bte brt- rifdte Reickskonfer^mz eröffnete, eS würden noch Jahre vergehen, biJ die Folgen bes .'Kriege# überwunden feint Trotz vieler entmutigender Dinge sei es eine stber-rus ermutigende Tatsacke in der internet tonalen Lage, daß eine wachsende Ungebulb gegen üb r denjenigen bestehe, die au) irtpmbwelckcn Beweggründen v-rsuckten. die Welt in einem Zu- nani) der U n ru he und Spannung zu erhalten. (*A sei eine irnm-r stärker werdende Uebci^.-ugung vorhanden, daß die D-lt Frieden haben müsse, wenn £anfru>irtfcbofL 300 Milliovtn Mark für landwirtschaftlicht SitdlunqSzwkckk. Berlin, 21. Zum. sPriv-Tel.) Wü Dte Blätter hören, beschoß das preuyifde Stw's mhiii'tcnum gestern, einen Shrbtt tun 300 Millionen Mark für landnnrrckoftlühe S.evlungs- iwecke zur Verfügung zu stellen. Land- und forstwirtschaftliche veross- flcnnffenldinfL 8ms dem beschien (fiebkt rm. Griesheim, 20. Juni. Fast täglich kommen neue Truppen auf den UebungS platz. Dor Herbst wird dies voraussichtlich kein Ende nehmen und auch die Gewalt- maßnabmen der Franzosen wegen Stellung von Wohnungen ebenfalls nicht. Zu was dieselben eigentlich ihre Fami.ien zu den Scharsschießübungen mitbringen, ist nicht ersichtlich, eS könnte nur sein, daß sie durck unsere schlechte Valuta ihnen einen billigenSommer- ausenthalt verschaffen wollen. — Ein m a - rokkanischer So I b at Tarn auf bent UebungSplatt an bieStar? str 0 m lei t u n g und war sofort tot. bringt die neueste 'Ihinuner ber Mitteilungen ber Hessischen Zentralstelle für die Landes* tatistik eine .iusainmensrellung hiernach ist die Andausläche mit Ausnahme des Sommer» weiretrs und Sommerroggens bet al.en tik- treibearten gewachsen, was besonder- vom Winterroggen um 7100 Hektar und Hafer -um 910t» Hektar» gilt Die Aickauflächc ber Kartoffel hat sick von 44 300 auf 55900 Hektar bte der Zuckerrübe von vjüO auf 6500 Hektar per mehrt, während die des fflee» um 11500 gefallen ist Hinsicht ick der Ernteerträge steh! bie Kartoffel mit einem solchen von 719.5 001 Doppelzentnern ar. ber Spitze, was gegenüber dem Jahre 1919 ein Mehr von 2 L» 1000 Doppelzentnern ausmacht. Dann folgt die Znckerrill>c mit 2603 000 Dopp^lzenlnern (Mehr. 1 1’33000 mib Hafer mit öl" rend der Ertrag be- ülees sich um mich ein Drittel auf J 33Ö000 Dopprtzentner vermin bert hat. Dagegen ist bei den Wiesen ein Mehrertrag von insgesamt 600003 Doppel Zentnern zu verzeichnen. Das den durch schnittlichen Ertrag vom Hektar betritt, so bat sich derselbe vermindert beim Winter« roggen von 16,8 auf 16 Dopp l zentrier, beim Haser von 15,5 auf 14,7 und bei bem fllee von 55,7 auf 53,8 Dopp.l^mtner, wäljrenb er bei den Kartoffeln von 102,8 am 130,2 und beit Zuckerrul>en von 271 auf 3)6,7 gestiegen ist. Dagegen sind bei Weizen unb G.rste bie Veränderungen nur unbedeutend Hinsichtlich des Weizenbaueo steht Lberhesfen mit rund rtvei Tri.t In des Lande.ertrag obenan, und auch seine tzaserernte war etwas größer, als die der anderen Provinzen zusammen, roährenb Gerste vorzugsweise in RheinhZlen gebaut wurde, wo diese (tetreibeart auch en HSck)sten Ertrag pro Hektar lieferte Das Erträgnis an flartoffdn war in Starken bürg und Oberhessen mit rund 2 600 000 Doppelzentnern annähernd gleich gegenüber 1 931 000 in Rheinl)essen, jedoch erzielte letztere Provinz auf den Hektar durchfckmittlich 141 Doppelzentner gegenüber 135 in Ober- Hessen unb 118 in Starkenburg Aehnlick war das Verhältnis bei der Zuckerrübe Der frrcid Friedberg war der reichste an Weizen, Hafer und .startofseln, Dieburg an Roggen. Worms an Zuckerrüben, Gießen an Jtlcf, Lauterbach an Wiesen. Zn allen diesen Zah len ist zu bemerken, daß im Berichtsjahre ber Anbau der Gemarkung im ganzen durch den Bürgermeister geschätzt wurde, während rm Jahre 1919 die Erhebung bet den ein zclnen Landwirten stattgefunden hatte. Die blauäugige Lüge. Herr Collin, dessen Schicksale tb in bieten Erzckblungen schildern versucht habe, war troS ferner Bergangenleit unb ia .er fcjbämearticen Tristenz ein Mann von sehr rciclmärtgcn G - wohnbeiten. Denn nickt t gcnbeLie b.sonoers in - keresstmtc Affäre ?ber ein anderes wichnres Vor haben ihn daran binderte, stand er eben,') vüntt lick auf aß trank unb leite sich rot'ber wie nur irgenbem aller Hafrat. Sitte Anftcht nach muß:.' man sick geanffe Lebens.egeln f(bauen uno genau darnach leben, gerade weil ihre UebertreLing bann um io große es Bergnugen bereitet. 12ad?ft Kr.., immer prmzi-tentreu zu b eiben, pflegte er zu iiigtrt, gibt es Nickis Langwrt.rgeres, als immer Sjrrnyj t nlos zu leben. Tem.zufolge bcwback-rte Herr Eotlm, wann nd> nicht gerade das staatliche Ge>etz, so doch U'.n n mehr seine sich selbst auierleiten Gebote, unb nv- rnand kannte mü gröfeerm Euer -a^ er tt. icbr- licken Gckenltage feiern. Auck stt:e r.gatcn b.j obacktett er, roerm er, wie Phüeas Fogg -ag.e, Zeit hatte, und einen davon versäumte er nie. Das war ber 29. Septcmfrrr. Dar ber 29. September Herrn Eollms Geburtstag? , . ... . Nein, es war der Tag, an dem er im 1904 nach miLungenen Spelltlattonen stfcre en werließ, von fünr Paragraphen des Ätraigc ctz^. beschattet. Seitfer hatte er iedes Jahr ®i biejem lick wr wrttfckattllcke Zwecke owe für Zweck der Industrie und des Wandels bienm, au.i bn Abgabe zu befreien, dock we.-den bitte Antrag von den anderen Pa rrten unb b.sonders von dem Ncickisla.v>ler belantpft Dbg S 11 b c r f a> nt 1 b 1 3. benutzt tne c Gelegenheit, um für die Soziali'i.'rung dös Woi> nungswesens eira4itrr:ei, di: allein imstandc fei bem Dolr.: ungseiend etn Ende zu barücn. Auck die Redner der dui>e.itnt Satten find der Mei umg. daß diele Vorlage das Elend ber CbttidLoien nütt mildern L^tnc und t.rtei eben falls iür die $ollk ,tah 1 irrmtg ru:. Der Aba Baht Tem gibt ml daß dü-se Vorlage noch allerlei Märoiel m sick be ae, tvck würben da urck 40 000 Lvch Zungen -reschafsen, in denen innne.hm 100 0 0 Menf en leben konnten So kämen w.r Sch üt für 2dTat'z. Der § 1 ber 3.'o läge wird mü ewigen redaktionellen Aenderunyen gegen die Stimmen bei lozia istiscken Parteien ratge oinmen. Der Rest des Gesees nnrb dann unter Ab- leh rung der von den Re chtSvarseien cingebrmhkn Vorschläge einen Mangel an Emgegenkommen unb Dereitt'ck»fl auf unserer Seile finden werden. Zn- «oischen können wir auch nüte ocrgessen, daß das ieben des Vereinigten Wnig eick^ ebenso roic das Australiens und ReuserlandS, ja tatsächlich das deS I e f a m t c n Reiches auf die Seemacht gegrün- >yt ist und daß die Plackt zur See notmenbigemxiie die Grundlage des gesamten Bestandes des Steid e# bedeutet. Wir müfien daher bie Maßnahmen in Betracht jiehm, die unsere Sicherheit erfordert. Mehr wollen wir nicht, wir können jedoch auch nicht mit weniger nufrictett fein." London, 21. Funi. (Wolfs.) Reuter. Im Berlaufe feiner Rede auf der britischen Reichs- k 0 n f e r e n z erklärte LlopdGeorge noch: Die Deutscher Reichstag. 119. Sitzung. Berlin, 21. Jwn 1921. Aus der Tagesordnung stehen heute die betb.m ?nterp.l a v nen ber Deut'ckm ttonalen u d ber euticken Brl.spar ei, wes(a b die Rcid/S.eg'er.ing den Befckt^s en des fR i^x-tige» über die A nhebung ber SeTretdrtnüiing beim lieber gang von Masse 6 nach fftahe 7 miriü entiprockm hat. Ter deutsch a:ionale Ab'eoldnete £aroerj renz und der Abg. M 0 r a t h von d InterpeNa- non der beid.-n Rechtsparteien einen Tag zu spät komme. . Einem Antrag am Schluß der Debatte nnrb dann Kugestimmt. Berscknckn:e belanglose Anttage wecken an d.e zuständigen Ausscküsle verwiesen, dann folgt die zn'eite Beratung des Entwürfe.' über tr.e Erhebung etner 9lb^ab.' ytr Förl^e ung des Deteiungsl>an-s ReickÄrrb itsn i ster B raun b gr n e bin Antrag und erklärt, daß die Uede.-ze.igung tnn her ?Latwendigeeit einer Wohnung.'adgrbe inzw - scheu ('kTncincut al er gewr.cn fei . Ter p.ttvate Wohnungsbau löni:e durck die Fnngabe de- Woh- nungomarktes tii.it gefödei roe bei. oshg Gutkne cht von der Tcutt'cknaiionalen Partei begründet bie Anttage f.iner Partä, die barauT h naus'aufen, rt? Gebäude, d e auslcklten- ^äge Zwiegespräche mit si b selb 1. gehalten und mit ferner Vergangenheit angeiofkn. Unb seil et sich in London niedergelassen frittr, pflegte er den Tag in einem ber Restaurants y.1 begehen, iw er am efeeftei Ausiichi fetn^Landsle.ile yi ttesten manchmal in Oddemnos ^^mw.til in Regent-Stttet, manchmal bei tytadrat: 11 C$br- Stteet. Am Abend des 29. September 1910 gim £vrr Eollin langsam durck Tottenham Eou t Rott der Lrwrch-Stteet zu. Er trug, einen Lammer- überzikher und darunter einen sma.i lg, denn tr war auf dem Wege za Frascati, um feine g> wähnliche Gebenlßner adzrn:alten. Und am 1 r besseren Appetit dazu vjl verschallen, hatte er eui:n Spaziergang durch Regent-Park gemacht. Er ost:: gehasst, vor einem der Ta re ein z a ttnpeii , ater diese Hofnung nur vergeblich gen>2|?n E: war ein Samstag abend, und nicht rii Tart nickt einmal em Lmniteas war »a entdecken. E: war beiß wie 11 der Sat-ara, der -taub anr- teile ttocken und steckend le.um, und es fianf tun Tabakrauck, Bratenkett and Denz:n Tu Fndast: rfafatc der Ab., la ä:ter flat er ei m nner me- 'arbigen Smc an den Trotwi.rändern. Hier r'.fr tuet an der Kreuzung eines Gaßckens ertönt.n bte nasalen Laute eines Leier lastens, der Dt: Dollartwi Kessin wertelle. Etwas ermüdet von dem Zimiergang schtfii- öerte Pd-.lwp über di. brein-: Cuibcrteme :ud- wärts Sein Sain war wellenw:i van dem trifun Londonerabend cnisemt. Bar seit ime.-er .luge batte er das Bild des alten Är. t ns amn .- zaubert, wie er tS ans ent"drtnm>enrn Sfi-tembtt tagen in Erinnerung hatte, gI"? es rt martern unter einem duften vimmel ma Ec fafc aui die Uhr, es war stetem, aber er batte noch- keinen recken unger Er fiö' v.m Leer’ kellner, bestellte fern Souper, das er tu 0« Vierttlslundcn icrtrert wünschte, u;iö mc n das Eais, um sich durch einen Ave.rtti Llppettt zu Wahrend bie Musik, tne ebm begninL i balle, ben Doppeladler intonierte, Der anf er rrte^er tn Gedanken -n Srfnnöm. _ Schare e , Sch.'.-a-m Lckve.e-, - rote sagte dock der Dich er' — niet Heim, mem All aui Erven . . uviite I Feinste tttfc I iarke Hoherodikopl Äglich frisch mpfiehlt m Fritz Seilet ludwlgeplati. MM! tan-Seide ite Qualität, kariert ler gestreift, völlige reite, in vielen Mus- im, Mtr. Mk. 35” ÄtlW1 empfiehlt M. hUt Trlün»! TiHüj dennon, 60&L®“ t Dame mttiL Suerf, »orL, Vwe.m-kl.Sm-- rn u^Betm. 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Volles deutsches Pfundgewicht! 23,52 9 ,97 28,58 73,- 306. - 13,48 9 ,77 28,52 in der wasserlöslichen, also wirksamsten Form liefert. 100 $ 100 Ar 100 ß. 297,75 255,- 589,50 195,- 580,- Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). Veutsch-Oeslerr. Prag..... Budapest. . . Bulgarien . . . Konstantinopel 204,75 573,- 282, - 108,15 354,- 262,92 69,69 568,60 Ar. = Ar. = Fr- - £ = ß. - 20.6. 8,47 4,34 850 104,- 6 50 119,65 354,40 262,80 68,94 570,60 21.& 8,47 4,30 8,50 103 36 6,50 991,- 7,48 17,75 1,42 8.475 1.175 8.15 47.95 22.27 29.85 47-40 245 589.- 4.05 9.25 . Paris, 21. 3wtt iWTB/> MarreN Hu- ttn erflöTt im ..EckZo be Paris", es entsp äche nicht ben Tatsachen, vast, wie geilem in Paris belZauptet nx>rben ist, eine erneute ZusanNnrnkünft ber Mi° 332,50 354,50 518,- la blatureHtrelfte Bauernsäcke 55/138 cm »roß. l’SZtr. f amen d.enmflrh Itzum hillUrsten Ta^espieis Ludwig Lazarus Asterwcfr 53. Fernsprecher 6(Xk LurS 2 i.6. 77,50 77,60 74,75 70,- 178,-0 323,- 266,- 228,- 182,50 168.- 167,84 474*84 331,- 353,84 528,50 306,- 268,- 711,50 ingspflcimmeris. Suppen.TLinken.Torten us.w. verwende man stets Kurs 21.6. 77,50 77,50 75,25 70,25 178,25 321,- 267.50 227,50 183,- 16',50 171,50 150,- Lürlcher Devisenmarkt. 21. 6. 13,72 95,70 2733 59,2) 83,8) 117,80 88,8) 73 - 306,50 Marknotierungen. Für 100 beulfdx Mart wurden Datum: 1.7.1 L Wegen Trauersall bleibt mein GeschästDonnerstag von 1 Uhr ab geschlossen. Franz Bette Wechsel auf: Holland Deutschland ..... Wien . . . Prag Varis London ....... Italien ....... Brüssel Budapest ...... Beuyork. ...... Agram. ....... Bukarest .Qeoege We«"l*etoe" „Am.rica*' ». e. ab deutschem Hafen Iürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . Neuyork. . 639 - 335,- 298,75 PREZIOSA atiRO-EINRICHTUNCiS-HAW JrasiAfuH WZ. yGu/erftr5c> * ^or^ufJGznfc.z » Märkte. sw. Groß-Gerau, 21. Juni. DerFerkel- marft zeigte einen sehr großen Antrieb. Gelöst wurden 80 bis 250 Mk. Ar. Ar. Ar Sh. Fr Regelmäßige Abfahrten BREMEN HE WORK Vor i ügl ich e Rei sage lege nhelt ■eh de« grflSISn ■■ eohe* O.uteoMeed Amsterdam. Rollerd. 2307,65 2312,35 2317,65 2322,35 Brüssel-Antwerpen . 556,90 558,10 560,40 561,60 Christiania......100^,95 1011,06 1037,95 1010,05 Kopenhagen 1198,801201,20 1198,-10 1201,20 Stockholm 155 ,90 1559,10 ------------ ßelpngfor». .... 119,35 jtalien 353,60 London 262,20 Neunork 68,80 Paris 569,40 117,83 1012,- 97,3) 7,45 125,40 17,60 23,80 1,45 wandern und Nelsen, NSder. 4- Gedern, 20. Juni. An der VHC- Linde bei Wenings hielt .Herr Lehrer Heu- srchn au5 Lorbach einen äußerst interessanten 23-ortraß über da4 frühere Dorf Werninqv und die Sck^cksale seiner in den vierziger Jahren deS vorigen Jahrhunderts nacb Amerikla auS- aewmidertcn Bewohner Viele VHCer unb Wirftine Heimatfreunde lauschten mit Span- irung den interessanten Ausführungen. Schön vor getragene Cl-öre des Gesangvereins We- mings unter Leitung seines nefrfyüftcn Dirigenten Lehrer Vogt und gemeinsame Lieder verschönten die Feier. wurden Ern Wogen Heu dürste sich auf rund 1000 Marl stellen. Dre hohen Preise erklären sich daher, daß infolge der langen Trocken l>cit aus vielen Wiesen nur sehr wenig Heu geerntet wer den kann, während anderseits aber fehc viel Vieh vorhanden ist Bielen Landwir!en war schon früh das Trvckenfutter und die Tickwurz ausgegangen, eie mußten daher aus Futtermangel vom Heu- gvaS mähen △ Nidda, 20. Juni. Auf dem Bahnhof Nidda wurden in letzter Woche eine grbyere AnHahl Fohlen aus der Um gegen d verladen. Die Preise dafür waren sehr hoch: Hengstfohlen, 13 Wochen alt, kosteten durchschnittlich 5000 Mk., Stutenfohlen 6000 Mt Bürgermeister Schleuning in Wallernhausen, der vier Fohlen gezüchtet hatte ,erhielt sogar für ein 14 Wochen altes Stutenfohlen 7500 Mark. — Der Heuhandel geht jetzt auch wieder reger. Fast allwöck-entltch werden in Nidda etwa 6 Waggons eingeladen. Der Zentner altes Heu tosbet 50 Mk — Zur Herbstdungung. Durch die ein- seitige Amvendung von S i ibof'bünger bei de» Halmfrück-ten hat sich besonders in ben letzten Jckhren erneut gezeigt, daß das Getreide vttllach lagerte wid zugleick) mfolge von mangelnder Phos- tflpriäure keine genügenden ÜSrncrerttäg« ?rgab Es dürfte halber g^witz angebracht >'t:n. n'rber zu deniemgen Düngemitteln, nie Ammom'al-Super- phosplxU 5/10, 7/9 und 9/9. nrrfm. Tie neben Stickston auch Dhosvhorswrre enlhckten. Bon letzt ab wird zudem dre Phospl^rsä «re im Dupec- stl^rsstl-at u"d Amrnoniaf-S'U'erphosplxit .vred r •329,75 352,12 518,- 299,- 268,50 711,. 640,50 339,- 297,- Tatum: 5 •, Dtsch. AnegsanL 4 •/. Disch. Rrichsanl. 3*/, Dlsch. Re chsanl. 4 °/e Preug Aonsols Darms.S ter Dunk . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Dank. . . Rationalbank f. D. . Mitleid. Treditbank. H .Amerik Pakelf. . Norddeutscher Lloyd. Doch Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Bergw.. Belsenkirch.Bergw. . ^arpener Bergbau . Oberschles. Tisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönix-Bergb »Akt.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr.AE.G Schuckert-Werke. . . Felren-Guilleaume. . Daimler Bub.» Eisenw - Akt. . Adlerwerke 4'»Hess.Slaatsanl. . Elektron Griesheim. Tit NeparationSiahlungen. Paris, 21. Juni. (WTD.) Die „Chrcagv Tribüne" erfährt aus autvrisierter Quölle in Wa- fljinnton, bah bas Staat sdepatternent bet "ber Re^ t>aratiion8tbnnnifjii>n Bvrslellungcn e hoben hat, um zu verwildern, das; Deutscktland große Summen für Reparationen mittels Wechsel auf 92eu- Yorker Banken zahlt. Die letzten brutschen ßalAungen hatten ben Wechselkurs in Mickridcn- sctiast gezogen unb infolgedessen dem amerikanischen Handel gcfdxxbti. # Bcschlnsst des NeichSratS. Berlin, 21. Junr. (WB.) Ter Reick^rat nalM den Gchetzentwurf bett, bie RechtSr^rhält- Ttijfe ber ehemaligen e l sa ß-lo 1 h r t n g i - schen Beamten unb ben Entwurs einer Be- svldmtgsordnung für bie frühen l)thrmgischen Lattbesbcantten nach ben De.chlüssen inner Aus^ süsse an. haft So fetzten Thale Eisenhütte 45 Proz. iM-er ein, wovon jedoch 15 Pro», wieder verloren gingen. Die Akliengesellschaft für Anilinsabrilation gewann 13, Adlerwerke Kleyer 10 Proz. Am Giitheitsmarkte herrschte wieder starke Kauflust, da das Prioatpubti-- kum sich wieder lebhaft beteiligte und namentlich für Maschinen-- und Tertilwerte Interesse bekundete. Der Anlagemarkt war ruhig. Deutsche Anleihen zum Teil gebessert. Mextlanische Anleihen etwas nachgeoend. Devisenkurse im allgemeinen fest, aber wenig verändert. Frankfurt a. M., 21. Juni. Börsen- stimmunasbild. Bei ruhigem Verkehr zeigte die Abendbörse eine behauptete Tendenz. Tas Geschäft in Einheitswerten gestaltete sich ruhiger bei bescheidener Kursbewegung Gefragter und höher wurden Maschf. Gritzner auch Armatur Hilpert fest. Spinnerei Ätlingen 20 bis 30 Pro-, höher gesuckst, konnten mangels Angebots nicht zur Notierung gelangen. Adler werke Kleyer befestigt. Chemische Aktien unregelmäßig. Montanpapiere behauptet. Mexikaner schwäcl)er. Deutsch Uebersee fester. Im freien Verkehr lagen Ludwig Ganz und Gebrüder Fahr im Angebot. Der Schluß war ruhig bei behaupteten Kursen. Frankfurt a. M., 22. Juni, verliner Devisenmarkt. Geld Brief Gelb Brief Datum: 20. Juni. 21. Ii-ni. Börsenkurse. Frankfurt Berlin Abend- Abend- Sehlutz- Lchlub* Kur» Lurs Der ReichSrar genehnngte ferner eine An-zaM von N acht ragse tats für das Jahr 1921. Im Etat des Auswärtigen wurden zehit Millionen gestrichen.. Zum Etat des Mmt e.iums des Jtt- nem erklärte bie streu bische Regie ning, weim der Reich-britrag zur -schutzo.stizei nicht über d e Etatsans ätze hinausgehe, werbe Preu hin voraussEirch außerstande sein, die Organisation gemäß ben vom Reich gestellten Austorie.ungen au recht zu erhalten. Mrnrsterialdtte.tor von Schitebe.t e.tiür e namens der Reichsvegierung, bar. eine Erlwtzung ber in den Etat eingesiel ten Ausgaben für btt Schutzpolizei nicht in Aussicht gestellt wett^.i könnL. In den Etat dos ReichÄaroeitsmiuiste^ntms wurden für die Erwrrbslo.ettsürsor e we tcre "200 iRul Mark ernffcftrid, jo bat; die Gesamtausgaben im Etatsiahr 1921 für diese Zwecke aui 1203 M:D. Mark sich belaufen. Im Etat des Ernährungs- Ministeriums jpr Berbillrgung von Auslands- getreche und Meist wurde i n^> 7'/z Milltardtn Mark bennlligt. Der Berichterstatter zum Hauvt- etat, Mrnisterialdi.ektor §ac!L, hob l'ervrr, ber Rächtragrelat b^chige Mehrausgaben von rnSxiamt 17,7 Milliarden Mark. Tie G.samtanS mben für bie allgemeine Re.chSr'erwal'ung 1921 stcsgett barch ben Rackttagsekal aui 108,8 Milliarden. Tas Gleiä^gewicht im orte tlichen Etat sollen erst bie Mehrbeträge Ber neuen Steuern Bringen, dre noch in beschltesten finb. Insgesamt wirb bas Rrich einen Kredit von 49L Milliarben Mk. in Anspruch nehmen müssen. Ttc Ge'amtruSeaben Ser Poitver- roathmg für 1921 steigen auf 111,2 Milliarden Mk. -ter Zu schütz aus allgemei en Rnctrsmitteln erhöbt sich «tut 4,5 Milliarden Mk. Bei der Eisenbahnver« waltung steigen die G samtausgaben aut 41,9 Milliarden Mark, ber Zuschuß aus Reizmitteln erhöbt sich auf 14L Milliarden Marl. Der Gesamt fehlbettag bes Etats für 1921 einschließlich ber Be^ tnebsverwaltungen betragt 49,3 Milliarden Mark. Durch bie Annahme des Ultimatums sind zunächst zusammen 31/» Milliarden Gold mark gleich rund 53 Milliarden Paviermark ersordc-rlich. Dazu kom- men noch die laufenden ZahlungSpflichten an die Bertragsgegner, die ttmt der Reichsbrnk auf !>/, Milliarden Goldmark iährlich geschätzt werdest. Sollen die Reparationsleistungen voll erfüllt werden, so beträgt ber Iahresbedarf 106 Milliarden Pastiermark. Dazu kommt ber aesamte Fehlbedarf für 1921 mit 53,5 Milliarden Mark unter Hinzurechnung des Fchlstedarfs des außerordentlichen Etats. Vorausgesetzt, daß der Kursstand b*r Mark sich nicht ändert, müßte also für 159,5 Milliarden Mark Deckung gefunden »verbat. Der Reichs rat nahm sodann noch einen Gesetzentwurf über bie Lohnsteueran. Danach ist bei einem Einkommen bis zu 24 090 Mk. bie <5 t e u e r durch Lohnabzug von 10 Prozent als getilgt anzuse Herr. Nur bei einem höher«tz Gnkomrnen firüret eilte besondere Veranlagung statt. Die Verrechnung der einbehaltenen Beträge gegeu- über ber endgültigen Steuer findet spater statt. Die Expedition Amundscu. * Kristiania, 30. Juni. (Wolfs.) Beim Stvrthing lief nachfolgendes Telegramm von Roald Amundsen ein, bas aus Nome vom 17. Juni bat rett ist: „Ersuch: bas Stotthing um Gewährung eines Betrages von 300 000 Kronen für die Exp^ition." Im Anschluß an das Tele gramm erklärt- Pros Nansen, er hätte bis letzt nichts davon gehört, daß Amundsen lurürf* gekehrt sei. DaS Telegramm habe vielleicht nur die Bedeutung, daß er wieder im Eise eingeschlossen fei, wie man befürchtete und daß er aus diese Weife^nvch ein Jahr verloren habe. Kurz bevor das Stotthing im vorigen Sommer aufgelöst wurde, erhielt die Regierung die Ermächtigung, einen Betrag b:S zu 500 000 Kronen für Amundsen zur Verfügung zu stellen DaS Telegramm Amundsens wurde der Regierung über- wiesen. Dom Stotthing wurde Amundsen telegraphisch mitgeteilt, daß bie Angeleaeicheit in den Nächsten Tagen ihre Erledigung finden werde — ------------- ^jiete erwarte den Staatssi-fl-etär V'rgrnann am Freitag aus Berlin zur,ick, um ihm' die ?lntwott auf die Fragen zu etter en, bic Minister Loucheur bem Mi ister Rathenau gefeit b^be. Außerdem verbau de l tcn jetzt zwei fran zö si che Sachverständige in Bcrlru, bie vom französisilM Botschafter unterstützt würben, brr sriiierseit? lange mit Rathenau verlwnbelt fxtbe. Erst nach den Vechandlungen, bie zwisclren Bergmann und Lvuckieur zu erwarten seien, könnte man km Laufe der kommenden Woche wchen, ob eine neue Unterredung zwischen dem sranzösiiclien und dem deutschen Wüderauf- baumiuisler statt finden werde. Knabensatinsi! Große Auswahl Beste Dorkriegsqualitäten | Fritz Nowack S’Ä“ von einem n>e Ich bwrtß Scka»maufla-e von Overmvyerl Vcdtzt» (Jp M «POW- Trog. a. Port- handel. Zurilckqehkndtr Tabakanbau. mc. Frankfurt a. M., 21. Juni. Im Frri- Sericht wie auch in den obrtbabifthen Tabakgebitten Srcirjt sich ein wesentlicher Rückgang bed mit Tabak bebauten Flachen, eine Tat- sache, die auch in ber Pfalz in Erschrinung tritt Man sürchttt unter ben Tabakpslanzern eben eine Msatzstvckring. zumal bei ber bevorstehenden Befreiung ber To da kwitt schäft Won allen Zioangs- maßnahmeni. Für Tabak vorfähriger Ernte, der übrigens ziemlich gesucht ist, wird je nach Qualität im Zentner mit 1100 bis 1500 Mk. bezal-lt. Riv- Hven sind ebensaNs reick»lich aiiocbotcn, doch fehlt hier die rechte Nachsvagr. Berlin, 21. Juni BSrsenstim- nm n qSb i ld. An der Börse bot der Markt der zu schtoankcnben Kursen notierten Werte ein Bild ber Uneinl^eitlichkeit mit dkeigung zur Abschwäck)iung. Die Kursrückgänge waren aber wenig erl^eblich. Ange bl ick) sucht bie Spekulation äh realisieren ivegeu ber Beuu- ruhigung hinsichtlich ber kommen den Steuern. Einzelne Werte stiegen jedoch wieder nam- gfuiHmiiiiiiiiiHiuiiiiiHHniiiinMiiMiumumiiiimmuiujmuuuiuiiiie | Lou is Rothen b er ge r I = Gießen Frankfori a. M.,We$t = Neuenwee 22 Adalbertetr«a< 26 X i eiephon 176'2124 Telephon: Taunus 4904 = Alteisen Metalle Lumpen Papier = sowie sämtliche Roliprodukte | Antiquitäten. ,„D nrtiiiMji.uiuiuiim.iwuuiHumum.wuwiNuuuMiuu4UMjiiujuuiu.fi Auskunft und Fahrsoheine durch GENERALVERTRETUNG ■ NORDDEUTSCHER ■ LLOYD BREMEN 5 und seine Vertretungen j| in (Heften: Theodor Loos, nm Kirchenplatx ■ in Ale.’e 4: J)L Georg Krall, Ob rg&»»e23 In Büisbacl: Vlc’or Aagmt Krall In DUlenbarg: C. F. Gerhard 6860A ■ In eiadsabash: W. Seilt! Soia. Bursstr.18 D * e ♦