Attähm”^ natfiunfl hm klotzb Ärortie. faa von Kn* (H e» Bor neuem mit den Sanktionen unb ihrer Wendung befassen müssen. Sodann rag iff Herr io k das Wort und erklärte, die Entwaffnung DeutsckilandS fr in erster Lmre ersorderlick», damit Frankreich seine Stüitimocn ein schränken und feste Fmanien dct-> beffeni könnte. Bereich der Reparation brauche bte Regierung writgelxirtes Dertra:>en Im übrigen fei die Erledig mg dieser Frag? een? Angri Qx-nbril der Sachverständigen. «u denen er volles Vertrauen habe, auch, zu Brumd und Loucheur. Tarauf wurden die Tagesochnungen verlesen. Briand erklärte, er nehme die Tagesordnung Aragv an. In dieser Tagesordmmg werden die Erklärungen der Regierung gebilligt. Tie Kammer bad? das Vertrauen zur Regierung, daß sie die Rechte Frankreichs im Einverständnis m l feinen Alliierten vertreten und eine Politik weitgehender nationaler Einigung unter allen Revublikanern in vvl'er Achtung vor den Gesehen der Republik sicheritellen werde. Tie Kammer lehnt jeden weiteren Zusay ab und geht zur Tagesordnung über. Diese Tagesordnung wird schließlich mit 475 gegen 68 Stimmen angenommen. Hieraus vertagte sich die Kammer auf Dienstag. vke öfterkelölschl Zkraqe. Innsbruck. 21 Jan (DTB^ Dm Land» rat stottfinden, in dem man die von PfohhCVorgie und Curzon auf der Pariser Konferenz genstänc»r bv idicn. . ,nn (Ul llfjr nAchniil- r. 1, erfolgen. Vie Antwort Brinnis auf Anfrage in der französischen Kammer. Baris, 21. Ion. (DB.^ In der heutigen Sidung der ffnmmer, die um 3 Uhr nad> mitxrgs eröffnet wurde, e~grin sofort Ministe-# präsLem Briand das Dor: und erklärte: In der emüat Sckrndc, in der man sich befinde, mrr Stunde, in der das Geschick t>S Landes am "terai viele siehe, würde er eine JJta’e auslrrechen, wenn er bebauten wollt', er <.e:irrte lieb nufr: in Erregung Tie Reciraung werde der Mammer klar und deutlich die Lage auSwra ^»ireven, in der man sich b.si?che, ir.4> die Tatsache da6 fr das ganze y-ertramm der Ätrmner bci'ebe, micke cs möglich, das Ziel zu erreichen, das sie 'ich gesetzt bat Man grhe morgen yi einer neuen Konferenz in ei er AtTrw'phire voller Xe- Stt« dem Neicbe AvS dem Hnup^ansschuß des Reichs^ys. Oiefigtr Smbl mcric mit 3’1 lilWbe, ein lathlfLin^vom Hon in Zrüni wochenrLlkblick. Während das deutsche Volk in den Städten und Dörfern der schöneren Schicksalstage gedachte, die unS vor 50 Jahren beschert wurden, wodurch die strengen Herzen sich mild und weich fühlten — blieben wir doch in der ______- - , .. . _ . . i R ratens iagen an Empiänger von Invaliden-, derausbaus Europas unbchuigt nolwendig fei, I Witwen- unb Altersrente, London, 20 Ian f®No(ff3 Llond orge ist gestern nach London yirü/fg Mrrt seiner Abreise nach Paris wird rin ung wurde em lo-ial^ewokrvtilcher Trinhs^trit - 7n- hxtn wrgrieat, m dem bi? am» gefnrbetl w'td, mit bra ba nerisch-n regierung wen en MiLernn n t^r (tz -enz. kontrvlle zwilckrn Tinol unb Bar ran in 9>r- Fwmhfimgnt zu treten, sonne ein .Hu^tyrnftan, m dem die Bu'des^e-u-q t ■ P< r« fw-hfun^em mit Irr dratschen R gi'»nr*a a f*e- fnrbert w damit di- an Banera onr--" v,ric<*n Tiraler B-z r'smarms^o'tm als Zl>nen und Frankreich lmgegrinen hat, sich her Bestvamng entziet-eil laife. .SBmn Deutschland, das mit unver- Bergwerken und Fabriken auei bem Krieg berporgmg, sich alle We.tteile bifuen ^ömite.würden biejenigen, die es ang g.i fen habe, ibm Dcriallen (fiebbafter Bei all.) Tas .ranwiisch.- volF roiife, baß es bte Macht Hal unb diele auch :ung von Interpellationen hat der französi- che Ministerpräsibent gestern weitere Eingriffe in innere deutsche Angelegenheiten in Aussicht gestellt: Deutschland habe zu viel Beamten und noch zu viel reiche Privatleute! Man versteht es ja: Herr Briand mußte, um. das Vertrauensvotum für sein Kabinett aufzurichten, alle Register ziehen und auch leere Mühlen klappern lassen. Aber die beutidje Staatskunst sieht heute nicht mehr völlig vernebelte Wege vor sich, wie noch vor einigen Monaten. Herr Briand gab bei seiner letzten Rede zu, er befinde sich in Erregung. Desto ruhiger, kaltblütiger und üb erzeugender muß bie deutsche Diplomatie jetzt an die Konferenztische treten. erklärt, daß daS republikanische Frankreich nicht zu dem letzten Mittel, zur Gewalt, schreiten will, sondern vielmehr Deutschland überzeugen statt zwingen will. Wenn aber Deutschland diesen Bersiub zu fdutHcrig macht, wird wohl bie Konferenz sich FNÄt U Mt glaub- E «mfr ü th F.w» ■' yoni^btn du ■ Wto mht, [ot. 9rt allen F. lÄ« be- « Wer Rerot ä ibt,n Macht mehr Ler inm Irbiter, so ihr vertrauen un» Dllarmmeldung des „Echo de Paris", die alliierten Sachverständigen hätten sich auf die Weigerung Bergmanns, 3 Milliarden Goldmark jährlich zu bewilligen, bereits entschlossen, ein Gewaltprogramm aufzustellen, ist durch die inzwischen bekannt gewordene Regierungserklärung heS Kabinetts Briand als völlig unwahr erwiesen. anniwenden versteht. Es erwarte von seinem Parlament unb ferner Regierung, daß sie ihm utnair *efl unk Ergebnise der Si-'ges zum Bewußtsein brmgen. Heißt das si)ft»mati,chk An- rocitivng von Geivalt? Es gibt Leute, bie be° baupten, daß Frankreich ferne Forderungen noch nicht bekamitgegeben härte u id bas, um bie Zal>- lung m imveriatistischer Absicht zu i»rtvm. Ich 'preche es laut vor aller Welt aus: Das ist nicht wahr! (fiebhaiter Brisall.) Frankreick hat niemals mehr das Vertrauen ter tinbeven Länder erzielt als im gegenwärtigen Augenblick. Deutschland hatte vor dem Krieg 500 000 Bea m te. Jetzt sind e s itoei Millionen. Tas wird erschwert werden müssen. Es wäre rin Skandal, wenn es einen Bankerott geben sollte, der nicht aus sriten der Besiegten fei! Während des Krieges hat Fnank- retd) Geld im Ausland geliehen, TeutsÄanb hak ftd) aber rnchrs gelreden. Wenn bie Kaffen leer sind, fo haben sich die Privatleute bereichert Deutsch- lanbd Privatleute müssen jetzt solidarisch sein, daß seine Verpflichtungen erfüllt werden. — 9Iuf einen Zuruf, tme _ das geschchcn solle, erklärt Briand, btt fran» -sstschr Regierung wäre im besonderem Maße (eitf)> fertig, toenn sie nicht alle Mittel crsckwvsen würde, beoor sie ihre Zuflucht zur Qfenxtlt nehme Die Alliierten haben keine Bedingungen angenommen. Es wärt a(>fr gefährlich, seine Zuflucht zur Gewalt i u nehmen ohne Gin* o e r st ä ndnis mit ben Alliierten. Gr sei überzeugt, daß die Alliierten sich imter- einenoec Dentänbtgcn inüibcn Wenn sie nicht die Erichen heS Hmibelns bewiesen, so würden sie Deutschland die Möglichkeit bieten, sich einem großen Teil sehier Sckulden zu entziel>en. Wenn aber du Forderungen fei'dgefcllt sind, unb wenn bie ZahlimgSsaln^eil Deutichlonds festgestellt ist, das muß Deutschland sicher wissen, daß es dem Zwang nicht entgehen würde, wenn es t>erfud>m tmlrte, sick seinen Verpflichtunc^ra ^u entziehen. (Lebhafter Beifall.) Unfcnen AI irrten mnß verständlich gcmadU werden, das; das im Interesse aller liegt, bannt mir der Wohlsahrt eines bauer- haften Friedens teifixiftig werden rauhen Wirklichkeit. „Von außen düstert's, wo <8innen glänzt." Tie Wolke der sogenann- t e n „W ledergut machung" zieht vorn Westen her gegen uns heraus. In Paris wurde im geh-imen verhandelt, und den gewöhn- lichen Sterblichen bei uns blieb es in Dunkel' gkhstllt. was Staatssekretär Bergmanti, der Haiiptsackiverständige für Brüssel, dort für Vorschläge cntgegennahm oder selber machte. Wir hörten einiges aus Pariser Blättern, aber dies wurde dann dementiert. Zuletzt demen-- tierte auch Herr Bergmann selbst, es sei nicht richtig, daß er namens der deutschen Regis- rung unter gewissen Bedingungen zunächst für fünfyahre eine jährliche Wiedergutmachungs- summeDon 2 Milliarden Goldmack, die allerdings mur zu einem kleinen Teil in bar zu Zahlen wäre, zugesagt habe. Richtig ist aber, daß letzt von Paris, vielleicht auch, was wir noch nicht sicher wissen, von London, der Vorschlag gemacht wird, man möge die im Frie- bcn8Mrtrag für bie Festsetzung der Gesamtent- fehadigungSsumme auf den 1. Mai 1921 bestimmte Frist weiter hinousschieben und sich einstweilen mit Leistungen und Zahlungen Deutschlands für die nächsten 5 Jahre begnügen. Die gestern veröffentlichte Berliner Meldung von einer Unterredung des französischen Ministerpräsidenten Briand mit dem deutschen Botschafter Mayer klärt uns darüber auf, daß die deutschen Vertreter trotz (wichtiger Bedenken nicht abgeneigt sind, auf Gründ der neuen französischen Vorschläge unb der deutschen Grundbedingungen: günstige Abstimmung in Oberschlesien, Freigabe des deutschen Eigentums im Auslande,' Ermäßigung der Besatzungskosten, Freiheit des deutschen Handels und Rückgabe des notwendigen Schiffsraums — zu verhandeln. Eine Dllarmmeldung des „Echo de Paris", die alli- daß (über diese Vorausfetzunaen vollkommene Klarheit erzielt wird. Herr Bergmann unrb voraussichtlich in den nächsten Tagen mit teil Unterhändlern der Entente über bie Sei dour- ichen Vorschläge zur Durchführung der S a (fr- lei Run gen in Unterhandlungen eintreten. Diesen Verhandlungen werden formu- liertedeutsche Vorschläge zu Grunde liegen. Die Konferenz der Nkgierungeckiess in Paris am 24. Januar wird sich Voraussicht lich auch mit vorläufigen Berichten ter Elt tentedelcgierten überdas Wiede,gulmackiungS- problem beschäftigen. Rach Mitteilungen nu8 Paris ist in Aussicht genommen, daß im Anschluß daran die Unterhandlungen in Brüssel ihren Fortgang nehmen. Paris, 21. Jan (Wolff.) Zu der Erklär un g des deutschen Botschafters in Paris gegenüber Briand sagt das „Petit Journal": Deutschland verlangt von unS für seine Opfer neue Zugeständnisse Diese Zugeständnisse, bie die Besiegten dem Sieger abverlangen, sind einfach fürchterlich Unter diesen neuen Forderungen befindet sich nur eine einzige, die eventuell einer Untersuchung unterzogen werden kann, nämlich die Verminderung der Besakunaskosten in den besetzten Gebieten Alle anderen Forderungen aber stellen eine Revision der wesentlichsten Bestimmungen des Friedensvertrages zugunsten Deuts chlandS dar. Die französische Regierung hat soeben Wir wollen es hoffen, daß mit dec Aera Briand die herausfordernden Schikanen auf- hdren, denen Deutschland von Frankreich bisher immer auch da ausgesetzt war, wo es sich nicht um Wiedergutmachung oder Entschädigung hageln konnte, sondern nur um Rache und Gehässigkeit. In der Entwaffnungsfrage will Frankreich weiterhin unerbittlich bleiben. Briand sagte wörtlich: „Fern liegt uns der Gedanke, Deutschland Hindernisse zu bereiten." Dem widersprechen Frank- re i ch s b , s h e r i g e T a te n. Das Kabinett Briand weiß wohl, warum es sich mit so beweglichen Worten an seine Verbündeten, vor allem an England, wendet, denn diese haben begonnen, Un der fraulichen Politik des Größenwahns, des Säbels, mehr als ein Haar zu linden. Die historischen Reminiszenzen, die den Amerikanern vorgehalten werden, vermögen drüben kaum irgend ein gutmütiges Haustier hinter dem Ofen hervorzulocken, zumal die respektvollen Hinweise auf Völkerbund und Militärbündnis mit den „edlen Belgiern" im Grunde nur als ein unÜuges und herausforderndes Füßescharren gedeutet werden könnten. Die an Thesen und Antithesen reiche Rede Briands berührt auch die innere Politik Frankreichs nur so flüchtig mit oem Staubtuch, vaß man versucht wäre, auch "an das Kabinett Briaiw einmal 41 Fragen zu richten wvn der Art, wie sie die BrüNeler Konferenz Deutschland überwiesen hat. Frankreich hat „unvergleichliche Quellen", die unvec- 'ehrt geblieben sind, in seinen Kolonien, seiner eniporgeblübten Handelsschissahrt: es mag diese Quellen, die Deutschland genommen worden sind, benutzen. Das ist schon eine ergiebige Entschädigung. Wenn es ferner eine ruhige und besonnene Arbeiterschaft besitzt, die „von der ganzen Welt bewundert" wird, so muß es sich Der* geHemvärtiaen, daß Deutschland ganz andere Krisen durchgemacht hat und noch durchmacht Sind doch erst dieser Tage wieder die Führer einer kommunistischen Kampforganifa.ron in Westdeutschland festgenommen worden, die ss auf Aufrichtung der Diktatur desProletariats abzielte. Bayern bedarf noch der Aufrechterhaltung des Ausnahmezustandes, und der Reichstag hat vorgestern mit 181 „bürgerlichen" gegen 124 sozialistische Stimmen einen Antrag der Unabhängigen auf Außerkraftsetzung des bayerischen Ausnahmeparagra- Phen abgelehnt. Gewiß, Briand hat Recht, Deutschland wird sich wiederaufrichten aus der Unordnung der Revvlutionstage, aber noch hat cs nicht alle schiveren Gefahren innerer Erschütterungen überwunden. Dazu bedarf es staatlicher Macht- und Schutzmittel, bereit dürftigen Rest die Entente ihm weg- zunehmen beabsichtigt. In der Beantworte r l i n, 21. Jan. WTD.' Der Hovvt- autzschuß beS Reichstags bntn fiirr sämtliche Positionen über die Sozial Versicherung. Darunter briinten sich 121 M'l i men für ___x r.-—■ TA am ___ Italien unb bie Pariser Konferenz. Rom, 21. Jammr. (Wolfs) Hm- sicht'«!» der Pariser Konferenh n>rih (n hnesiaen politischen Kreisen vrafichrai, Prinnb fxtbt- Lloyd George irrtb Golitti rrfurfi, IvemgÜens einigen Sitzungen v^rsänlich bei- ^uwohn en, in denen die wichtigsten Fragen er# örtrat wüchen. Tazn schreibt der „Mesfegerv". efl fri w»chl möglich, daß sich Giositti Für rinige Tone nach Paris begeben könne, ohne daß teswegra bic Eröffnung der Kammer vraschos-en werten müß'e. .Daris 20 Ian ^WolfsI CH t r f i f f t s eh Briand durch ben ital'e^kschen Botschafter in Pa is davon m KknntniS fetten, test es ih n> yi Criwm Mußten Brixruran unmöglich fei. te^ Konse - renz deS Ober^emr Rates be ' r " wohn en, ha er yj biritr 3rat in Rom binrf’ b'rÖv'te'm-b’^fmre der parlamen ta-i^ch'n Arten'en nfr-v*(rteften werte lDas itelienifche Parlament wird heute eröffnet.) lauten seine phra'enreickien Ausführungen ins Prosaische übersetzt. Und er malt der Welt ein Bild von der — günstigen Lage Deutschlands! Des Volkes, das feiner Milchauctlen beraubt, einen großen Teil feiner Jugend dahinfiechen ficfot! Deutschlands produktiven Kräfte seien wt Gegensatz zu denen Frankreichs ganz geblieben. Weiß Herr Briand nichts von der schweren Rot unserer Industrie, von der be-1 ;u stimmte Zweige überhaupt nahezu verdorrt rot Inti), von -en vielen Betriebsstillegungen, von | Te W* 3<ü?rgang Samstag, 22. Zanuar 1921 GietzenerAnzeiger V General-Anzeiger für Oberhessen UHÖ Dtr,e<: Brllfn*c Um.- vuch- u,» $i««6raX X Die 9S mustergültige Leistung der Reichsdruckerei, wird der »oL/. «RpirfUf no'cü Falfchmünzer nur mit Wehmut bet achten tonnen. i Stags- ^ntnoim wie diese sind das zuverlässigste Mittei Berlin, 21. in Beginn der Bei- n e r mit kurzen. neu auSge^bme Fünfzigmarknote mit dem Aus- gaüedatum 23. 7. 20, eine in seder Beziehung kaufmännischem Betriebe beschäftigt oder zur Zeit stellenlos smd. Demnach sind nicht wahlberechtigr alle diejenigen Handlungsgehilfen, die zur Zeit in einem nicht kaufmännischen Betriebe Beschä tigung haben, also solche bei Behörden. Als Wah.crus'.veis sind müzubringen: Eine Besch-in.gung der Kran- letzten «dfcr« hat auch unsere afodemiiche Jugend gcitxmbelt, fxti ihr oor allem viel Ueberschoano irnd Uebermut genommen. Unsere Studenten sind Htid)sgrfln6nng$ftkni Fackelzng 8er «ie&encr Studentenschaft. Aeußerlich sah man gestern abend wohl daS gleiche Bild wie in den toelten fernen SSorfrieg* »eiten: ein endloser Zug Buntröcke, deren Farbenpracht durch schr viel eüu5nigc8 Zivil freilich ettoafl verblaßte, wcchmde Fahnen, flotte MilitärmusiL als Geleit viel Volk, besonders junges, und daS garoe bunte Schauspiel in das Flackerticht von Umbert und aberhundert Fackeln getaucht. Aber es war doch ein anderer Geist, der beute auS dem studentischen Festzug sprach Tie Erleb nirfülle der gäbe. Sen Rose Kühner war eine glänzende Verkörperung der Bertha zu erwarten. Sie (vielte das Spier ‘ dieser Frau mit aller List und Ser- schtagenheit. mit aller Niedertracht und Gemeinheit. die Strindberg ihr zumutet. Adolf Teleky machte untecrnm au* dem Doktor Drftermarf eine sei» AfireBeriJrtie Studie. Als Frau Hall mar cud) Änmiste Ward« in der seltsamen Begegn rn»g md ihrem früheren Gatten vom Geiste Strachheegs erMlt. Den wechischeu Literaten Wil- mer ftwlie Rühach Hellbora vielleicht mrd etwa« je fbzder 3urfctxrftung. 9« Netz« rollen füztu sich dem mustergültigen siu'smmenspeel Kurte Keller, Cläre Turf Sera Boudziej, Hilde Nischan. Gteorg He* d in« und Hans Silvester B u » se l ein. Dieses Zusammen pri und daß der Strindberg eigene To» so meisterhaft getroffen wurde, bleibt der Regie Adolf T e l e k v S zu danken. u. GelreTebewirtschastung in Bälden. Berlin, 21. Jan. (Wolff.) Im badischen Landtag erklärte der Minister des Innern, es werde jetzt von den zuständigen Stellen ein Plan ausgearbeitet, nach dem jeder Landwirt nach Maßgabe der Anbaufläche und nach der des Ernteergebnisses eine be- stimmteMengeGetreideabliefern müsse, das andere könne der Landwirt bann für sich behalten. Ein Rückzug KautskvS. Berlin, 21. Jan. (Priv.-Tel.) In den Mitteilungen der deutschen Liga für den Völkerbund begrüßt eS Generalleutnant z. D. Graf Montp as, daß Kautsky in sei- ner Schrift ,.Delbrück und Wilhelm II." nunmehr zugestehe, daß er der deutschen Regierung früher Unrecht getan habe und daß er nach Einsicht der Akten seine frühere Ansicht nicht aufrechterhalten könne. Deutschland habe nicht planmäßig auf den Weltkrieg hingearbeitet und ihn schließlich zu vermeiden gesucht. Erzberger. * Berlin, 21. Jan. (Wolff.) Der Geschäftsordnungsausschuß desNeichs- tages beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit dem Anträge des Justizministers auf Zulassung der Strafverfolgung gegen Erzberger wegen Eidesverletzung. Dabei wurde die Frage erörtert, wer der Träger der Immunität sei. Der Ausschuß stellte sich auf den Standpunkt, daß nicht der einzelne Abgeordnete, sondern der Reichstag in seiner Gesamtheit der Träger dieser Immunität sei und daß es daher ganz gleichgültig sei, ob der betreffende Abgeordnete die Strafverfolgung selbst wünsche oder nicht. Da jedoch die Erledigung der Angelegenheit Erzberger auch im dringenden Interesse des ganzen Reichstages liege, beschloß der Ausschuß, dem Plenum vorzuschlagen, die Strafverfolgung freizu geben. Die Verhaftung von Kommunistmfsh ern. Münster, 21. Jan. (WTB.) Zu den Ver- haftungen Vvn Führern der Roten Armee im Industriegebiet erfahren wir noch folgende Einzelheiten: In Düsseldorf und Dortmund war die militärische Organisation der Roten Armee am weitesten fortgeschritten. Eine genaue militärische Einteilung in Regimenter, Bataillone, Kompagnien und Züge war vorgenommen worden. Ern umfangreiches Material über regen militärischen Schriftverkehr zwisclicn den einzelnen roten militärischen Stellen wurde vorgefunden. Bis jetzt wurden sieben Verhaftuw- 8en dirrchgesührt. Einer der Insistierten mi5 ilberseld wurde» auf Gerichtsbeschluß vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt. Dafür wurde ein weiterer Haftbefehl gegen einen gewissen Heßler aus Elberfeld erlassen. 6ic§etitr StetttiHOter. Kantenden. Komödie von August Strindberg. Gießen, 21. Jan. 1920. Strrndbera ist jetzt acht Jahre tot. Obwohl -er hi Deutschland so eigentlich erst nach dem Kriege Mooe wurde, erschrnten die „Sanievabcn" rn vielem unjerm 'Gefühl sehr fern gerückt. Daß ^ein Dickstergenius Weiberlxch preoigte aus Rach: ssür sein: eiq-ne t^schtechtströeigkit, erschüttert als trag hebet Etnzelsall, entbehrt aber les allgemeinen Interesses. Der Kampf der lsleschlerltier, der zu einer Menschheitsirage ausgebauscht wurde, jch umpft zu einer Pa an -oteaenheit zusammen, deren AuSaang von gauj kerjä.ilichcn Verhälttlis.'en abhänat. Die »Kameraden" sind in Stiindberas smiatischster Epoche geschrieben Worten, als er ui einer gatt-en Drammserte -Der Bat r utch Kameraden 188/, Els Einakter-, daru tter Fräulein Ju ic arnd Gläubiger 1888—1892) seinen Kampf mit txm Weibe aussocht. Als einer der größten B--- ckemrer der Wltliteratur tobte er s-ine eigene Ent- läuschtrng, fernen eigenen Haß in Pamphleten gegen tric Frau ans — wobei er, Ironie und Tragik feines Schicksals — unbewußt mit den Mitteln kämpfte, die er bei der Frau als Grundüocl be- lämtrfte und bloßstellte: Dialektik, Verlogenheit, Feigheit, Haß, Bosheit und Schadenfreude. Er geigte die Feindin in krassen Beispielen, die tcinrrla Anfpruch aur Mgennnngeltung inndxn tonnten, beleuchtete das Exemplar in seinen scÄcck^ teilen Eigemchatten und triumphierte: „Cosi fan tutte" — So sind sie alle. 9iid)£ anders in den Kameraden. Auchhier ein Sondersall als typisch abgeslempelt. Ein Maler ist eine Kameradscha.tsehe mit einer Malerin einae- gangeiL Sie beschlagnahmt sein Atelier für ihre minderwertigen Matübuagen. Ihren Haushalt läßt sie zum Teil von einem andern bestreiten, fälscht das Hansl)«ltungsbuch, bringt feine Grundsätze ins Wanken, malt mit seiner Hilfe ein Bild, das Erfolg hat, spielt sich als die Ueberlegenc auf, weidet sich an fernem Mißerfolg, demütigt seine Männlichkeit und will ihn zur Maskerade in Weiberrleider stecken. Bis er endlich die Augen ausreißt und Abrechnung hält. „Der Mann ist im Grunde feiner Seele böse, aber das Weib ist schlecht', sagt Zarathustra. Aber bei Strindberg ist das Opfer des Weibes nicht weniger schlecht. Der Mann rechnet ab et genießt seine Rache, er weidet sich in ferner Schadenfreude, er kostet den Triumph, daß sic ihren Erfolg nur einer Rum meinerweckn lun g verdankte und daß i h r Bil^ das zurückgmnesme ist Er zwingt sic aus dem Hause und nimmt sich eine Geliebte, die ihm nicht Kamerad, nicht Frau, sondern Weibchen werden soll, lind hinter ihm steht Strindberg und reibt sich bte Hände über den Sieg, den der im Leben Unterlegene aus den Brettern über die Fvau txnwngefcxignt tat (5cer fcmnui! tr u nvhiert er unb e-aveststrt mit Wedekind die Schußworte Faust: „Da E iz^W-ib- liche zieht uns hinab." llito übersteht in seinem monomanen Haß, daß er bi; Partner ungleich gewählt, daß seine Dtafettif aus Trugschlüssen auf» ** Wechsel in der Leitung der Düf-, feldorfer Kunstakademie. Tie Einf.'ch u :g der Altersgrenze für 6 »ttSbemnr itnrb aud? einen Wechsel m der Leitung der Düsteldorer Kunst- alademic Mr Folge haben. Zum 1. April tritt der bisherige Alademiedirektor Prof. Dr. p.iL Fritz Roeber Mrück, da er schon 63 Jahre alt ist Zwar sind Abordnungen der Pro,e form und Schülerschaft der Akademie beim preußischen Shri* tusmwistermm dahin vorstellig gewordm, Roeber noch weiter im Amt zu betonen. Doch ist eine Ausmrdme von den neuen ZwangspcuswmerungS- befttmmnngen nicht zugelastm worden. kenkasse, der der betreffende Wahlberechtigte angehört, ober eine Bescheinigung des Polizeiamtes, ober eine Bescheinigung des Arbeitgebers. — Tie Ortsgruppe Gießen des R. d. B- hielt am Donnerstag im Hotel Großherzog rhrr Monatsversammlung ab. Z sammlung beutete Kam. Roß .... kernigen Worten aus die Bedeutung der 50jährigen Wiederkehr der Reichsgründung und ford:rte alle Kameraden auf, ihre ganze Krall als echte deutsche, nationalbewußte Männer für den Ausbau des •* Eine Bersam mlung für die im Transport-, Haudels-undBerkchrs- gewerbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen findet am Tienstag den 25. Januar, nachmittags 5 Uhr, im GOvcr'.schisishaust statt. •• „TasDeltbildderZukunft" furfce der geftnge teste Bortvag des Gen.-Sekr. Pfarrer Lorentz ün Stattrnissionsfaale zu zeichnen, Tie Waffen haben uns den ersehnten Friesen nicht gebracht, auch der Völkerbund und dir Diplomatie haben versagt. Ebenso kann die Aeltrevottmon den LebensvernichlttingSkamps nicht befcitigen. Dennoch dürfen nxr hoffen. Unser chrisUich-r Glaube ist gegründet auf die Wahrhaft nicht bloß einer Bergel-, tung, ob auch erst jenseits des Gvabes, sondern auf ehur durchgreifenden Umgestaltung aller Lobens vechältnifse — ein neuer Himmel und eine neue Erde. ** Der Verein für BewegengS- spiele veranstaltet morgen Sonntag, oben bä adends Vs8 Uhr, ein Konzert des gesamten Mit- glieder^)rchesters. ** Lionella, bad L ö wenwei b, halb Weib, halb Löwe, ist wie man uns schreibt, auch nach Gießen gekonrmen. Tiefes 26jährige junge Mädchen tarnt als die seltenste und beteutenbfte menschliche Abnormität bezeichnet werden Lvnella wird nicht wegen chrer Bcl-a^rung das Löwenweiü aenMnit. Da Oberschenkel und Beck.nknochen zusammengewachsen sind und K'nie^hhb^-n fehlen, so ist auch Lionella nicht rnrftanbe. wie ein Mensch auf zwei Gliedmaszen zu stehen. Hände und Füße sind bei ihr katzenanig eMwickelt. und bie hinteren Tatzen nxxjen ie acht Zehen, die vorderen sechs Zehen aus Lionella ist im Restaurant Gambnnus feüber „Reue Welt"), Wetz'eiiK»af e 10, vom 22. vis einschlieizlich 26 Januar zu sehen. LandtreiS Gießen. Die Dürgl-rmefsterwchl in Lich. K L i ch, 21. Jan. Ter zweite Wahlgang für die Bürgermeisterwahl, der als Stichwahl die Entt'chciduntz bringt, findet am 30 Januar statt. ES stehen «ich, wie schon mitgeteilt, die beiden Bewerber Stadtsekretär Völker (Frichberg) und Bausekretär Walz (Vilbel) gegenüber. 11 000 Mar! berlercn und wieder erhalten. O Grünberg, 20. Jan. Ein Bewohner eines Rackrbarortes hat e dieser Tage 11 000 Mark hier von einet Kaste für das ReichSrwtovser abgehoben. Den Betrag verwahrte er in einem Zd- garrentiflchen das er in ein weißes Tuch gebunden hatte. Im Wartesaal des Bahn Hots stellte er daS Kistchen neben sich und warte e aus den Zug. Als die er ein fuhr, veroaß er in der Eile beim Ernsteigen das Kistchen miiytnebmen. Unterwegs merkte er seinen Verlust. Als bei Zug nun vor Mücke vor dem Einsahrtsiignal hallen mußte, .'prang er kurz entschlose.i heraus und eite spornstreichs nach dem Grünberger Ba!mbof. Allein ferne Geldk.ste war verschwundm (Eine Frau aus dem Lumdatale l»atte daS hervenlote Päckckien entdeckt und es an sich genommen in der Meinung, es gehöre jemand von den Leuten, die mit dem Londoner Zuge fahren. Da bieS aber nictit der Fall war. behielt sie es zunächst Zu Hause entdeckte sie ihren wertvollen Fund, den sie dann sofort zur Bürgermeisterei brachte. Durch eine Anzeige, die der Verlierer im hte.igen Anzeiger erließ, klärte sich die Sache auf und er Eam nun wieder in den Besitz seines Geldes. (& gibt also auch noch ehr- lick-e Finder. is. Steinbach, 20. Jan. Ein auswärtiger Schi rm fl tcker fragte in einem Haust naSt Arbeit für sein Handwerk. Kurze Zeit darauf merkte die Frau, daß rin im Hausflur ausgestellter guter Schirm verschwunden Nxrr. Ihr Verdacht siel sofort aui den <5dirmflitter. Sie eilte ihm nach und erkannte auch bei ihm sogleich ihren Schirm. Ms er leugnete und ihn nicht gutwillig hergab, faßte die Frau zai und nahm .ihr Eigentum toteber in Besitz Mlerdings büßte sie den Griff ein, denn bieten hatte der Schirms!uker entfernt, jedenfalls damit der Sckgrm reparaturbedürftig auSsah und nicht mehr erkannt werden sollte. Htsskn^Rassau. □ Fronhausen, 20. Jan. Hier wurde enter Witwe ein ÄMckrn mit P aPiergel d. man spricht von einer sehr hohen Samme, gestohlen. Dlluch einen Polftzcihimd ist ein Iun^: in Verdacht der Täterschaft grfontmaL, baut, baß er, um nochmals M'ammenMtos'en, einen Einzel fall konstcuiett hat, dem jebe «llgemcinc Bedeut mig abgeht Und doch sind die Kameraden das Werk eines genialen Dichters, gwß in der Verbohrtheit des Hasses, gewaltig rm Wurf imb reich an Emsällen, wie sie mir ein ganz überragender Dichter haben tonn. Es ist lange her, seit ein Strindberg über unsere Bühne ging. Dte gestrige Aufführung war s, geschlossen, so tul endet, daß man sich fragen mu«, warum er nicht häufiger gegeben wird. Strindbergs dramatiscktes Werk ist so reich, daß nicht gerade seine zersttzendsten Dramen gnvähll werden müssen. Man toll die Schauspiel kräfte da an setzen, wo sie sich am vollsten au-wirken können. In ivenigen Ausführungen formten sie i«5 jo, mte rn Kameraden, die unbedingt als eine der besten Aussührun- gen dieses Winter- zn vet^eichnen sind. Kräfte, die bisher saft brach lagen, fanden hier übertufdrnbe Auswirkung. So vor allem Else Koov, deren Sbd ernc onrtentte BerwweÄte der ®rä^n G fch»ch aus »eMmba „tirir' MuKeALi/w-g darßellte. Bon her Äkoske an. hatte sie dieses seltsame G-s chom bis in das leiseste Minen spiel mit solcher Jntemnät des Ausdruckes durchdrungen, daß tro beffece Berkärp^rung laum denkbar ist- Ederüo w» sie zeigte »ich Dtoonnir v r a n d e S in ganz neuem Lichte <15 ALpcL Auch hier fühlte man ein ganz atebeiti in e*cr Aufgabe, d'.e dem beuhgm Schauiovler e-sg«g«komm'.. Hier war schLnerüches Rachichaston. ^var Erfülltem vorn Willen des Dichters und leibensichaftliche Hin- Z. am Mittag" me ausschuß für auswärtige Angelegenheiten tritt am Samstag vormittag zusammen, um M aktuellen Fragen der Außenpoitik und der Stellung des auswärtigen Ausschusses innerhalb oes par/ztrnen-» torischen Systems Stellung zu nehmen. A«s Stadt und Land. © i efeen, beit 22. Jan. 1921 Falschgeld. Der Leiter der Falschgeldabteilimg dei der Reichsbank schildert im ,,B. T." das Unwesen u 'd biß Bekämpfung der Falschmünzer und schreibt iu. a: Die Gesamtsumme der im Verkehr befindlichen falschen deutschen ReichSbonknoten und Dar- leh isfosjenschnne stcllt, hochgegrifien, etwa einen Zehntoirsendstel Tell umercs Ge'amkpapicrgeld- wnlaufes dar. Um eine genaue Zahl zu geben: auf 500 CO(j Mk. rn ReichSboiikiwten kommen 50 Mk falsches Geld. Tie Fälichungen treten aber dadurch viel stärker in Erscheinung, hiß sie sich auf eirryhie Nottmarten zuämmeiidrön en Unsere FriedenSnoten sind bisher nur in urerfieb- lickvr Anzahl nachreahmt worden. Das Haup'- ttmthigmi der Fälschungen stellt die braune Z-ünfzigmarkhilsSban knote vom 3) 11. 18. Dieser mit allen Schwachem einer Notlxmknote beTtoftcte Geldschein wird jetzt ans dem Verkehr jgenommen und damit dm Banknotemälsclungen ein guter Teil ihres Bodens entzogen. Tie Ein- teiCTrunfl der grfrnen Fünfzigmorknote, die sich ebenfalls als nicht genügeiüi wixrstandSfähig gegen Racknhrnnng gezeigt hat, wird später solgtM. Eine gute Banknotc muß sich vor TtadtaInnungen selber schützen. T-ie gcvade vom Reichsbmikdirektonum der Leiter der Bettammlung, Rkaier-Gießen, die - k redners zurück. ___________________________1 geisterung nicht fugend.'ich übertrieben heraus, fon- zur Eindämmung von Fälschungen, roeü sie an das technische Können der Falschmünzer Anwrberun- gen stellen, denen nur wenige von ihnen gewachsen smd. Beranftaltuugen. Samstag: Cafe Leib, 7V, Uhr. Konzert und Vorstellung der Chiemfoer. — Lichtspieltheater wie gestern. Sonntag: Felfenkeller, y/t Uhr, Hauptversammlung Der Vereinigung ehemaliger Leibgardisten im Kreist Gießen. — Hotel Kobel, 1 Uhr, De.samrnlung der ka n währ für eine spätere Lieferung nicht übernommen werden kann. ** Kohlen-Höchstpreise. Infolge Erhöhung des Zechenpreises wird der Höchstpieis für Union-Äriketts auf 12 50 Mk. p. Ztr. stst- gesctzt. Die üblichen Zuschläge bleiben unverändert. ** Holzausgabe. An die Bezugsberechtigten wird Brennholz nv-ß zum bisherigen Preis in b lieb der Menqe xur Bevrnradmg ausgegebon. RSheves siehe im Anzeigenteil. Wie wir erfahren, ist eine bedeutende Erhöhung der Preise für rationiertes Brennholz gegenüber dem Vorjahre ein* getreten. So betrug B. der Preis für Buchen* icheitholz 1. Kl. im Vorjahre zwischen 50 und 60 Mark pw Rm., während der teesjahrige Preis fick zwischen 90 und 100 Mk. bewegt. DaS ist eine Erhöhung von rund 80 Pro». Aelprliche Preiserhöhungen bestehen für fast alle anderen Brenn- Holzarten. Die Kleinverkaufspreise, denen noeb Fuhrlöhne. Frachten, erhöhte Löhne für die Holzbearbeitung und sonstige Geschäftsunkosten zu gerechnet werden müssen, wer dm eine wesentliche Erhöhung erfahren. Dieselbe Preismtwicklung ist bei den össemlick-en Versteigerungen der benachbarten preußischen Gebiete zu beobachtm. ** T i c Warenausgabetabelle des Lcbensmittelamtes für die Woche vom 24. bis 30. Januar ist im Anzeigenteil der heutigen Nummer veröffentlicht. ** Diebstahl. Aus einer hiesigen Krankenanstalt bzw. aus der Privatwohnung eines Kranken derselben ^Anstalt tvurben von einem entwichenen tränten Strafgefangenen nachstehende Gegenstände acftobten. Ein Photographischer Apparat (Filou) 9><12, eine gestreifte Hose, ein hellgrüner Hut, ein Nachthemd, eine Normalunterhose, gq. R. C., eine schwarze Ledermappe. ein brauner vrereckiger neiner Handkoffer, ein weißes Schließkörbchen mit LcbmZmitleln und Wäsche und verschiedme Bück>er. Vor Ankmtt wird gewarnt. "TieWahlderBeisitzerzum Ka u f- mannsgericht findet Montag den 24. Januar 1921 in cen Stunden von 6 bis 9 Uhr abends in der Bürgermeisterei. Gartenstvaße (Zimmer Nr. 11) statt. Wahlberechtigt sind alte männlichen und weid lichen Handlungögelstlien, sosern sie am Tage der Wahl das 20. Lebensjähr vollendet und in einem Vaterlandes einzusetzen. Im weiterm Ber'auf der Versammlung wurden verschißene Ausschüsse ge^ wählt und es tonnte, dank der tatkräftigen Mithilfe des Chrenvorsitzendm, Kam. Gmsh imer, und d s itoeiten Vorsitzenden, Kam. Fink, die Franengrnppe des R. d. B. ins Leben gerufen werden. Als weiterer Erfolg ist noch die Gründung der Fachgruppe für Versorgungswesm zu verzeichnen. **Jn denvomBundfüranthrvpo- sophische Hochschu l arbeit veranstalteten Botträgen tritt eme kleine Ätendernng ein. Der Vortrag vvn Fräulein Kreede, Phil doct., über „Anthroposophie und Naturwissentehast" am Montag den 24. Januar findet im Hörsaal 44 der Universität statt. iBeginn 87» Uhr.) Der zweite Vortrag.Frl Kreedes über die „lieberroinbang Der Relativitätstheorie durch die Anthioposophie" wird, wie angekündigt, in der neuen Aula am Dienstag ben 25. Januar abends 81/» Uhr aehalten. ** Höhere und Erweiterte Mädchenschule. Tie Anmeldungm für das kom- rnende Schuljahr werden Samstag, 29. Jan., von 9 bis 12 Uhr, im Schulhause, Dammsttaße, für alle Klassen der Höherm und Erweiterten Mädchenschule enlgeingenommen. Für die Vorschulklassen fl. bis 3. Schuljahr) finden Anmeldungm nicht statt. ** Ter Flieger von Tsingtau, Ka- bitänleutnant Günther P 5ü scho w spricht am Mittwoch, dm 2. Februar 1921. abends 8 Uhr auf Eintodung der O r tsgruppe der Deutschen Volkspartei in der neuen Aula. (San Thema tou'et: ,,Als Flieger rm belageren Tsing- üau und Flucht aus erräti^yer Kriegsgefangenschaft. Plüscltow ist, 'wie und geschn'bm wird, ein fesielnder Erzähler. Nur nrn-.ge Menschen haben solche Abenteuer erlebt, rote er. Er machte den Heldmkamm um Äautidxrj mit ent:ii g mit fernem Flugzeug der Gefongmscha't, suchte ü'e Amerika m die Heimat zai gelangen und geriet oui dem Schiffe in Gesairgenschift Bon E g'and ans gelang ihm bann unter großen Dchnnei igLeiten Die Aucht nach TeutfchLarrb auf einem neutralen Schiff. Seine Erlebnisse hat PlüsckDw in dem berühmten Buch des . Fliegers von T7urg0au" geschildert, das eine Anlage von 600 000 Stück erlebt hat. — Seinem Vortn-ag wirb das größte Interesse entjc^ngeb’.a B sonde. s die Jugk»d wird nicht veriäumm wollen, ben kühnen Monn von feinen Taten erzählen zu Iiömt. *’ U. S. P. Jin Eaftz Leib sprach igestern Zwehl-Frankfurt a. M. über bie Reichsgrün- dungsfeier unb ben Aufmarsch der Orgeschbataillone. Vvn ben Erlassen bc« Reichspräfidmtm übet Abzeichen im Heer und übet bie Reick'-sgründmigSfeier, die er als Wasser auf bie Mühlen der Reaktion bezeichaiete, aus gehend, imtcrroarf et das rnonatchifiisthe System und btc Person Wilhelms II. einer emgehmden Kritik. Dann schilderte er rückblickend in seiner Beleuchtung die Votgrsckück^e des Krieges, der durch Deutschlands Vetdaltm auf den Haagcr Konferenzen unvermeidlich gewordm sei, entwarf rin Bild des Elendes der Massm, das eine Folgo dirfes Krieges sei. Die deutsche Revolution sei viel zu spät eingetreten. Dann ging er zum Versailler Vertrag über, dessen Bedingungen er verwarf, dabei aber die moralische Pslickü Mm Wtederauf- bau der zerstö'tm Gebiete betonte. Die Revision dieses Vertrags werde allerdings nicket durch nationalistische Demonstrativ um etr^ atinukm. - ft-gnorf tote D-kwrv^Llwar £ W @ri« IN vorn i'-riiii6 ®°is6<‘ g) i l tv *• 1 *• WZks L? T-XZ» t Mn n Mroieilore^ & 1 8^dkl-d- :it :ft & liS’S'* Sezsfmnbe «ck> T«rtrim gntentatm öb tmgertügenter | ®rr berat, bafc ött bei sckleckrer Ern Veibroäf* twtrodt nnchttg ö bei allewt. nw ft Sri ter cn^ix. um txc äutunit grbetyu nrorben. Lerztttckc LLnterrudiung bat allen 3d*ulen bie SdooääHten axhMtoJbü; aver m I Sigarrenfabrit mw, McvNei«aasse 33. MT?Mif^,"rrn Sßthiefiroifiöthen gesucht 891 Hotel Grotzberrog. I aitccitr. 1311 41/25 an den GteH. na* £ebrrr ß i n d - fFurin-f ai i tan'te Veranstaltern ttnb Mitwirkenden im Namen der Gäste. Cassel Gietzen. S-Zim.-Woba. in bester Lage LasfelS aeacn eine 4—B-Zimmer LZobn. in Gienen m< tauschen ge- ffuttt Lchrift l. finaebote unter 0948 a. d. Gietz.Anz. Äm die Hockt Sehl»fxi**vr von (»ess. jung, Gbeoaar itinbcrl.) ab 1. !>ebr. auf läm. Zeit gesucht. Qo- flcleaenbrit erw- ScbrlftL «ng u.0ff-7a.d.»tert.AnM Vereine und Dcr«nstaltungen. ♦ Düdelsheim, 21. Jan. Deraaustemn Samstag abend mürbe hier eine politts chc Versammlung abg^halten Narlttxm land' mitt Denrr. Wilh. W o l s die (rridiawen begrubt hatte, hielt Dr Blank aus Rieften feine «wo LV.flünbtgc Rede, in der er zu bewasen das, unser deutsches Volk und $aterlcriD nur nncter ypaibat können t«nd> den 3u über den Becher, um den angenehmen Esienäbrist beu^r emzuschnuopern. Gi er sp i < dao Ti chgebet: ..Komm üerr Jesus fei unser Gast und segne uns. was bn bescheret hast." Tarnt teigen die fletncn tzimdc nach bem Lössel und dem Wecken. Bei drm Eifer, mit dem gegessen wird, braucht man nidS zu fragen, ob eS schmeckt. Erstklassige Vertreter gesucht mit besten Verbindungen bei Konditoreien, Konfitüren-, Kolonialwaren- und Feinkost-Geschäften, sowie Einkaufs- und Konsum-Vereinen in den Bezirk (Liehen und Umgebung für den provisionsweisen Verkauf von Gualitäts-Erzeugnissen altrenommierter, bedeutender Kakao- und Schokoladen-Fabrik. Es wollen sich nur Firmen melden, die bestens eingeführt sind und über erstklassige Referenzen verfügen. Schnftl. Angebote unt. 854D an den Giehener Anzeiger. «nach. u.0l0Ma. d. G.Anz. MvsWlgllsöi. Der tausch' gegen meine 4-Zimmer-Wobonug In Weimar eine gleiche ober 5 Zimmer in Ölehen ? 2(tmhL Angebote unter 06'7 an den Gietz. An». Lebensmlttclffroßh»*aian< sucht für ihre Markeniiikel bet «olontalwaren. Telifatefien« und etnichlaat-ien Selchasten durchaus gut eingcführten Bexirkivertreter Offenen unt A. 18010 an A ■».•Exp.D.Frea« ti. m. b. H. Hein». 873m im „L ö lo e n" im Neuen weg, b< nrrbetbc und stillende Mütter, sowie noch nicht schulpllichtize Siir her versorg*, kommen verschiedene fri ibrr für ihre jüngeren tz^-schwister die Siurt abfeolen. „Tie Sck werter Hal keine Schuhe", heikt es. Vrmzipiell darf keine Speise mitgrgeben werden und so hat private Wvhttitigrrit in verschte- benen Fällen (xxtxti eingetjriffcn, um die erforderlichen ©diabc zu bx-fiaf en. Vieles ist noch zu tun eo mutz auch die Frage der Schulbäder erneut artfg*grfreu wedm. er Seit in erw lichde« Zukunft zu rSwew sZuhe des Vismar-ckdenkmalS s^a-fen sich Itigrr zu einem dichten Ring Jfot rauGer • fand mit den hr/'jernben FuchnarrüMern zu halten. Turnen. Sviel und Svort. (5amtta), den 23 Januar, kommen am dem B. s. D -Sportteww.ni' tt-trüber. 3kvbe Mamusckir'ten düsten in irirTi er Aickstrilung antreten. Um 12 Uhr spielt bte zweite Tiamrfdrrft von .Merkur" g^gm die dritte des L. f D Der beider ^lele ist imgeivih Vormittags von 9 Uhr ab fcxrtai aut dem gleichen Vatz sämikliche 4 Inat*ri>nwntk,M'trn des V. f R. 1900 gegen die gleichen des V. f. B. Auch bter dürfte es fparmende Lkämpft grien. — „U n e r f e'/ Scliulbüchev- 0 reife. Don fachmännischer Seite wird uns ae- f(brieten: Vielfach orien neuerdings durch bte Dresse Not zen. bie sich über die angeblich unerhört holten Drrie ber Schulbücher entrüsten, ja von einem Bückerwncher" sMafien Demgegenüber mutz darauf bingeivirien werden, datz gerade die Srlrulbüclwrvrrise hei weitem nicht so gestiegen sind, wie e5 durw bas Sinken des Aet-wettes eigentlich bedingt wäre. Die StfuHmilmfrkqer find ohnehin schon bemüht gewesen, iftre Laderprrise so niedrig zu halten, wie e3 a'mriickts bet ungeheuer gdtiegenen .'öerstellu'igs'oi en möglich war Tatsäckl ch sind die Schilbüllwr rn gratjen Durch- schnitt auf bas Bier- bis Fünffache, nur in Aus- nabmcfillen auf das Füctstacke und mehr ge- ftiegen Wenn man sich D'.naegcmuärrüjt. batz z. B. 9inggenbrot auf bas llfache. Kar offeln auf bas 22fache Eier auf das 25fad>c, Stvrichhölzer auf bas 40fatbe. Nähgarn auf das HOfocho gestiegen sind, so wird man erteilten, datz sich br Steigerung der Schulbuchs reife in verhältniSm ästig bescheidenen Grenzen gehalten hat. Das Publikum wird fick allo damit abfinbrti mitfkn. da st auch bie Schulbückervre se allmäblich ter durch das unaufhörliche Sinter des Geldwertes bedingten Teuerung folgen. Es möge auch überzeugt »ein. bau ber ©chufbucbrertag alles hiL »oas in feiner Kttast stecht, um diese auch für ihn HE unerfreulufv Erscheinung in den erreichbar engsten Grenzen Bürstenfabrik lucht für Gierten und Umgebung (beim, ganz Cber- bestem tüchtigen, beitens eiugefnbrten WD Provisroiisreiscnden SES.;* ®Änr:^K! Wertbeini a. M. -r—p —___________verstehen und achten lerne» Rur baduach !aim bie Frage -rvtzgügig g-löst (Drrtxn kann, da es sich ber Änfang »um Diedeuausbau unsere» BaL.i- bei alle», iw oft Äv^er angdx, um Ixe 3uhin;t Landes und zum 8vbetaufftlcg des deutsthoi X»l« i. Schotten. 20. Inn ReichSgrün- dnn gS feier. Vergangenen D en tag ab.nb fand 4id) eine gröbere Auzaist von Män -ern uno grauen rin desfilch-m vaus cm. um gemciniam btt Gr- emerung an bie v’örihibuTtg des Deut chen Reiches Feiettich m begehn. Oberlehrer Dr W»tttz gab in ■feiner Ge ächtn so-de einen kurzen liebe bfkl über bie Ginbai: beftrelutngen des deutsch.-n Volkes und betonte, datz fetzt m-hr alS je es nötig iit an der Neicktsembrit ftstzuhalten. Derr Direkwr Sertfd) genommen haben. In vielen Fällen te.lt leg* liehe Leibwäsch', oder eS ist ttur ein Ua-pxn inn den hageren Slö -.Der gesteckt Wevieft Kinder mögen mit nassen Fützen im Unterricht sitzen, da bte Schube zerrissen sind. Bei einer Besichtigung der QnSkersveiiestelle Jetzt kann man mit Riche bte Einzelnen be- hxxbten. Ter Anblick ist schnerz^ich Zarte dünne Kerlchen, zumeist, denen ma i ohne ärzllil» Untersuchung die UntercrnÄym 6 an sehen muh. Schmale blasse, hohlwangige Ge ichtchm, in denen die Augen tief eingelagert sind T,e Zeit der Ouäkerspri'nng wird firnen sichtlich nützen. Ob aber dann alles ihnen getxt ist, was getan werden mutzte? Nein? Hier ist noch ein weites Feld für private Hilfe ofen. Tie Quäker speisen mit ihrem Lieberett Xauirnte von Kindern in Teu fdi'aib. Sie können iridrt allen zu Hilfe kommen Mwt hofft zn»r, datz sie auch in Dietzen die tW ber zu Syciienben vergtö- tzcrn werden Aber auch bann ist nicht allen geholfen: es sind ihrer zu triele. Wft in wider en St übten eine grotzzstgige .L' inde r hil f e" or- ganifiert wurde, so wird sie auch rn Greyen durch- geführt werden müssen. Tie nie versagende Opfer* bereitfchast der GieHaier nrid> auch diesmal nicht r 11 ?tnelnfttbenbe Dame |VermletunaenJ ^„Zilll«» Leeres Zimmer a. verm.' mit voller Pension. §chr. Suche Vertretung einer ersten Fabrik, bie nur reine Ueberfee«Xabahe fabriziert, für Grossisten und Spezialgeschäfte. Schrifll. Angebote unter 01021 an den Gietzener Anzeißer erbeten.__ jüngerer, durchaus zuverlässiger Chauffeur nach Dietzen gesucht. Nur tüchtige Leute von altem guten Schlage und allerbestem Nufe wollen Lebenslauf ein» reichen unter 8220 an den Gieh. Anz. Auf das Kontor einer hiesigen großen gigarrenfabrik wird ein Lehrling mit Reifezeugnis für Obersekunda ge. sucht. Schriftliche Angebote unt. 821D an den Gießener Anzeiger erbeten. umsonst an gerufen nrrben. Gme Quäkerip i ung ist kein ©dxKifrirf. Und dock würde manche Sxrnb geöffnet werden beim Anblick unseres Kinderelendes. Nftcht an der ter* nfibrung allein mangelt es. Wer dft Kinder genauer an siecht, mutz erkennen, datz ein großer Teil giv.*«—.____. _______ _ _____ von ihnen keine Leibwäsche trägt. Kein $)e m b gedachte ber fliirgrr von 1870/17, bie dft Reichs- mehr am Leibe in den flürmifdien Siegen* rinheil erkämpfI haben, der S)efallenen im Welt-1 tagen diese- Januar Tft Lehrer kön.ien es bekriege unb r chtete ermunternde Worte an hie an- i tätigen und die Aerzte, bte dft Untersuchung vor- sende Jugimb. Musikalische und anbeve Bor-1 age ofjlaltetm neben gern infamen vaterländischen Gesänge i den ?lbend sehr abwech^elungsrrick. Ohne Unterschied ber Parteizugebörigkrik hotten sich die Teilnehmer eüigehinben. — Äm Mittwoch nachmittag veranstaltete dft Volksschule in ber Turnhalle eine eindrucksvolle Reichsgrün- 4tnni(’4feier, au der trotz des wüsten Schneewetters eine ganze Anzahl von Schu'ka'sen aus der Umgegend teilnabm Rektor Ä" r ö 11 hielt eine für ic Ansprache. Gut vorgetragene Lieder und Gedichte tarnen zu Gehör. Dann spielten Schüler ber Ofter- klasse für die .ruswärtigen Kinder das nun schon Wtoeimaf reieberbolte Stück „Aschenbrödels Weihnachten" und ernteten rerhen B i'all. getötet und sechs mehr aber weniger schwer tn- letzt Sämtliche Drefibänve. etwa 30 an ix-r Zahl, tre dort amorrtellt waren, wurden durch bn- Ervlo- fum vollständig zerstört Infolge des Luftdruckes ringen die Fensterscheiben in Trümmer Einer ter Toten ist vollständig m Stücke nennen worden, so datz selbst dft GesichtS»üge nicht zu erkennen finb Die ’Bemnmbeten wurden nach bem Span Uxuer Krankenhaus geschafft. st». Neustadt a. Rh., 21. Jan. srinem Landwirt, der jeden Morgen seine Milch hi die Molkerei fährt, war eine Milchkanne ent» zwei gegangen. Aus der Eriatzkanne, die dos Mädchen vom Boden, geholt hatte, kamen nun beim Entleeren in der Äiolkerei 75 000 Mk. in Dapftrgeld zum Vorschein. Die Kanne hatte als fSvarkasse gedient. sd. Gösch Witz, 21. Jan. Zwischen OHschwitz kund Maua wurde auf den Schienen ein ,Liebespaar" tot aufgefunden; er war 15 Jahre, fte 13 Jahre alt. Kird?li*e naebriebten. Evanaeli^che Gemeinde. Sonntag, den 23. Januar. Septuagesimac. Kollekte für bas vesfifche teüpvecheim In der Stadtkirche. Barm 91, Uhr: W. Mahr. 11: Kinderkirche f. d. Matchäusgem.: Btt Mahr. Abds 5: Bft. Becker. — Mv-udag, 24. Jan . o(>bv. 8; Bereinig, d konf. werbt. Jugend b Mar- lusaem. — Tonnerstag, 27. Jan., abds. b Uhr. versammelt sich d. Frauen verein d. MarlU'-gem. ■ In der I odan n eski rche. Lorrn. 9'/, $fr. Beckttolsheimer. 11: Zttuderftrche , d LukaSqem.: Pft. Bechtolttheimer. Abds. 5: Pfarraft. Müller 8: Bibelbefprechung l Jvhawics«il: Pftrrasi Müller. — Montan, 24. Jan., nbdS i/?8: Bereinig. b. konf roeibl. Jugend b. LukaSgem. - ’ Freitag, 28. Jan, obdS. Vi6: Bereinig b. kmn »eibt Jugend b Johannes«em Am kommenden Sann tag frribd in beiden Siechen tm «bendgottes- dicnst Deichte und Frier des hl. Abendmabls ftott — Sonntag. 23. 3an., oorm. 10: Zbirchberg — 9tehm. iy2: Mainzlar. — Sonntag. 23. Januar. Wieseck. Bvrm. 10: Htmbtüit Brandäu-Gfttzen. ÄbendS 6‘/t Uhr : Pft. TöU- Wallenrod. Aatholi'che Gemeinde. Samstag, 22. Jan , nachm 5 u abds 8 llnr* Gelegen- r. hl. Beichee. — Sonntag, 23 Jan. SerttimgesinRae. Bonn. 6>/,: Gelegenh z Ist Deichte. 7- tzl. Messe 8: «usteilg. d. hl Stbmmun. *3: Vockamt m. Pr. 11: Dl. Messe m Pr. Rachm. o‘/2: Gh.ilftnlehre: darauf Ärftacht Äd>^.8: Beisamm- lung m. Bortrag über o. Schule. — Tiaipor.i- Gottesdftnst am 23. Jan. Gründerq, vorm. . gi/,. — jkathol. Gottesdienst. 23 Jan. L ich wem. Vj8. Lungen, vorm. V»W, nachm. V..3 Uhr. _______________________________ ^anbro > frei Nleacl >fdb 10, Eins, links. ;w> 2 $frfinfipmmfT |90 unb 100 Perl lastend) irei SLrilti. flnaeb. unt. 01047 an den niefv Aii^. 4 MHtgesuche | Aunges, flnb'Tlofce Gbe* jtaar (Kfabemirer) fu. Mwwöbl. S tnmer. eetl nr vfickenden, tzung. Wälcke nnb Bedienung kann gestellt werben, -ckril l Anqrb. unter TSR ae d. Stiert An». kes gemacht werden. I)ocfoicbuliiadiricbUtt. Gegen dft GrbMnmQ ber BorlesungSstcdührrn. P Marburg. 20. Jan. Der Marburger 5rnbentcn-Äuriduß verösfent.icht eine P rötest' erklärung gegen die Absicht des preutzifcheu (yinan»minirtert, bte Borten g >g büdren um me r als das Dreifache tu erböten Es wird u a. auf die grotze Nottage ter 3tu>t.Ttttben und daran lnngewieftn. datz weiten S'trikn des Volkes m Zulunil bet Zugang jur Hochschule verschtosi.it und schlfttzlich der beutidm Bi kniebaft und dem deutschen Volkstum grotzer Schaden wgefügt wirb. Tas Mnnsterium und dft Warteten mäch en sich für ter F-rd..ungen der £)od*6ulcn aus Stoals- mittdn umfthen. Ptrmi’cbfet, Berkin. 21. Jan. (WTB.'i In der Maschinenfabrik der Reickswerke tn Soandnt cm Hauptbahn test entstand gegen 71/, 11 br früh aus noch nicht aufgeklärter Ursache in einein kleinen Jabrikraurn. in welchem etwa 20 Arbeite. Mcl4ftigt roanm, eine Sauerstoff explo s j o n. Die Folgen waren auherordenllich fdmrt Von den Arbeitern wurden zwei aut ter Sarfb' zureichenden Gmälnrmg in ber Vialz m ersstwecken- der Weise Milch ist für die Ä\ cher >ast gar Nickt mehr oorla-chen. Arntlickien F st ei u .gen |uf zum 1. Juni fortgesetzt. (& bandelt ai um fast 6000 Sinter, darunter 1300 aus Stete en j. ie ------, , , 2CU*e nn> Schule. tmb dem irz.r<.r2m Fackrigeilamm eine cyen- tril.'we Meted» als herbe Aegleimn^-u beut o[;tn fytrfmtManj ber Deutschen: „Der ®ott berGten wachsen liefe . der in Detbaltener Begeuterwig tum Dimmel gesungen nr-r^ Guten öunnwi «mr, dessen Sterne, glrick/sam al- Symbol der Zeit, von bufen Wolftntüchem oerhLll waren, dinier deren Lücken nur hin unb wieder em bleicher Mono wie ein Lpuckböd rorübcrrilte. Pwfestzn Dr Dornefser hvlt eme kurze aber ev'.dm^Stteft Dispnack« Dft fdtfenrt Sragr- aekfm stLnden dft B smarcktürme heute tn bnxt- tricn £a Den vom Gescheckt der G^Knnxtrt %it* roort unb W«tr4rf»fi te-ikbnb Mft eme-mTvteel- antltn des Stolzes und teS Kummers starre unS der 18 3ammr an. Mü Stols betn Rückschrmen auf das crofr Wert. daS Bismnrrck vor einem k alben Jtchrhundert gelungen Mit filrnrnrr beim Anblick all des EftndS unb ter Zknockrickaft ber Zeit. «Denn wir Deutsche feien setzt Sklaven Roibuolithen sei. liege eS beerünbei, datz ihm alle Giitbrudb Iburgai so schrver wurden, und datz tzweitausend ^abre erst oe:^gchen nnitzten, bis ter deutsche Cinhri s:aat rnlftx.nb BichNBarck, ter das Lstunderwerf vollbrachte, dft Deutschen zu enrnn Staate *ufantmen»ufdamrifvn, lahmte und warnte ouck lckon von dem Unheil, an bem die deutsche Seele leide und verblutet nrrbc: dem Darteftteist. Dft deutsche Juaend, dft schon cirvnal nach einem HreiheUSr.ftqe |ur dft beutkte Cinbdt kämpfte tinb litt mülle heute, nach einem verlorenen Frri- Heftskrtese den Kamps »'gen ten Parteig ist auf- nehmen Sie müsse im Geben Ln an den eisernen Jhxnaler »-loben, bat femininen Geist au8 Unserem Dolle ausrurotten, den Geist her Schwäche, ber unser Doll nermfte. 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Aor Eintritt in die Tagesordniotg erteilt Präsident L ö b e der Gefchästskvmmillivn den Auftrag, ihre Arbeite« im Sinne einer Revision der (Sc- st^stSordnung recht bald in Hngrift zu nehmen Auf der Tagesordnung fttfm tuTuidtft 25 ficinc Anf vagen. aitS deren reicher Fülle eine Anfrage des «Hz- Leopold (D-N.) meZen ungenügender Wagengest«liung im rnilteldeulschm Braunkohl en- reoier besondere Beachtung findet, weil ein Regie- runfl< vertretet die erhöhten Anforderungen der Entente dafür verantwortlich macht. Aus eine Anfrage des Aba. Taubadel (S.) wegen Auifindung i>on der Reichswehr versteckter Gen»chre und Munition in Görlitz und Umgegend gibt ein Vertreter des KrtegsrninisterS die Richtigkeit bet Tatbestandes $u und erklärt, daß der betreffende verantwortliche Reickrsmechrofsizter entlassen warben sei. Aba frdfrl (D. Bp.) stellte fest, daß ein gewisser Weirick», der angeblich aus französischer (Sc* fangen sck»rft durch eine Bleistiftnotiz in einem beulscknn Eisenbahnwagen ein Lebenszeichen von sich und seinem Freunde Rarmo gegeben hat, tat- tidXtzti auS Rohrbach bei St. Ingbert in txr Pfalz stamme und seit Tezember 1914 vermißt werde. Oberst Bauer erwi ort namens der Reidözentral- stelle für KricgSgeiangene. daß sich die Richtigkeit ves Tatbestandes noch nicht habe feststellen lassen. Es soll sich zwar ein Kriegsgefangener in einem französischen Lager befinden, der die Papiere deS vermieten Weinch besitzt Da er oöer italienisch ftmdv, so ist artzunehmen, daß er diese Papiere gestohlen hat. Aus eine Anfrage des Abg. Pieper (U. S.) wegen der Nicht Verwendung der 5 (Soldmark- ÄWrruraimte im Interesse der Bergarbei er stellt ein Regie rungs vertret er fest, daß die Aufwendungen der Reichsregierung die tzöhe der Prämien bei weitem übersteigen und daß im übrigen die Arbeiter durch eine besondere Kvmrnis'ion in der Lage sind, die Verwendung der Prämiensumme zu kontrollieren. Abg Mumm sD.-Ratl.f fragt, was die Regierung gegen die Uebcrgriffe des Regierungspräsi- oenten König in Arnsberg g^flen die persönliche Freiheit zu tun grbntte, der Masseichoussuch4tngen tm Sif^rrtonb veranlaßt hab« Staatssekretär Le- wald oedmieN, noch nicht antworten zu können, da die amtlichen Berichte noch nicht vorliegen. Eine Möalickck-'it. den pveußisdien T?nrir«r des Inno.« zu einer beschleunigten Stellung-ahme zu zwingen, bestehe nicht. Auf eine Anfrage deS Abg M u Nr m (D.-Rtl.) betont RegiernngSrat Scheer, daß der Hamburger Senat die Wiedereinführung des Religions- witfrridjti an den ös'erlil«en emerkbar. Tas dürfe die deutsche Regierung nicht mitmachen. Ter russische Zar dürfe niemals wiederkehrcn, ebensowenig wie der siuchbeladene Hobenzoller. (Große Unruh? reck^s.s Tie Interpellation solle bi' Unfähigkeit der kap'talistisclxn Rcgtcrung, ben Arbeitern zu helfen beweisen. flkWmintfter drS Arußern Dr. Simons erwiderte Mlerdings handelt es sich um eine Lebensfrage. ES ist «ruch niche Schuld der deutschen Regterrmi, wenn sich bte diplomatischen Bezikhun- gcn zu Rußland nicht günstiger ennvickelt haben Ter War'Maustausch ist durch die Fo.geti der russischen ütevolution unterbunden worden, durch die Äusiehnung der unteren Gesellschastsklassen gegen die oberen. Tie neue RegierungSwrm aber hol versagt, sie hat an thitofratie zugenommen. Rußland konnte keine (Segenldiningen mrhr bieten. Tamm scheiterte febe Austauschpolitik. Im Vorfahre lagen mir zu kunstsfreudige Pchne der rus iichen Regierung vor, die neue Kvaftauellen ersdTießen sollten und geeignet matxnt, Rußland eine große Zukunft zu eröffnen. Tüfe Pläne sind aber Plane geblieben. Somit bat sich auch werte Ansicht änbern müfint. Freilich ist Tcutschland das alleinig« Durchfuhrland von und nach dem Cftcn. Deutsch «ntb würde gerne mit Polen ein U eher einkommen tnnren. Aber dazu gehört gegenseitiges Emp'inden intf> die Ereiguifse der letzten Zeit ließen erkennen, daß von einer Berstäitdigung noch keine Rede sein kann Immerhin wolle er zu geben, daß Berhand- lungen zur Zeit fduvebten. Tas Gleich' sei auch mtt Litauen der Fall. Ter Zusammenbrtlcki des rtisit'chm L.ransporttve'ens sei notorisch Es bleibe etn Sur bei, wie Rußland mit diesen Bruchteilen Uvch stin Heer so beivcglid) halten konnte. Für den pnrtschafrliehen Wiederaufbau fei das Eisenbahn- Siebener Anzelger (General-Anzeiger für Vberhessen) Samstag, 22. Januar 1921 system aber unzureichend. Tie größte Sckrvierigkeit lieg« in dem Tränge, ba^ kapilalisttsche Svuem mit bem Sowjetsystem in ei ten g wi sen Ausgleich iu bringen. Ter Irtaderts verwog hindert uns zwar nicht an dem Abschuß von Verträgen mit Rußland ötr wißen aber nicht, ob ein solcher Vertrag allgemeine Anerkennung finden würde. Tie Sowiet- regierung ist noch nicht allgemein anerkannt. 3m übrigen ist es klar, banv so lange uns noch ketne Geimgruung für di« Ermordung Mirbachs gegeben wurde, die Beziehungen nicht wieder so ausgenommen werden können. (Zuruf . Unglaublich'!) Ich selbst habe mehrfach mH Herrn Kopp über diesen Punkt gesprochen und er hat meinen Standpunkt nicht für unglaublich angesehen Wir haben gar keine beirmrmlen Forderungen an Rußland gestellt, ilym vielmehr die Seime.lung über- lassen, wenn eS die Täter gefaßt hat Rußland hat hierauf nicht geantwortet Wenn die russische Regierung 150 Men schien hat erschoßen lassen, so loaren daS Feinde der fRtgimmg, nicht aber die Mörder Mirbachs Es ist verständlich, daß wir mit Rußland unter diesen Umständen nur mit Hilfe besonderer Samten verhandeln können. Ich würde einer Verstäiibigung ülxnr die Ostfraaen mit den Desttnächten arm die Wege ebnen TXSHalb lege ich auf die rrvn-essionsiägerri keinen Wert. Andererseits lege ich grgen den Vorwurf illegaler Verschiebungen nach Rußland Verwadruna ein Den nihiidxen Kommi^ionen halben wir keinerlei Schwierigkeiten in den Weg gelegt, während die Russen die Geyenfeitigfriten sehr enchrverten, v B ist anstelle ctiirr bcuifdrn t«ckmisch>m Kommission nur einem einzigen Herrn brr Einlaß gestattet worden Sobald also Rußland Gegemverte stellen kann, die Tvansporte erleichtert und aushört, ein ständiger Kl-iegSschauvlatz zu fern und den Krieg zu schüren, sobald es cor allem aufbört, seine unerwünschte Propaganda in Deutschland zu betreiben, wird sich eine neue Verständigung an bahnen. (Die Rede des Mriüsters wird unter allgemeiner Aufmerksamkeit des Hauses angebört und vielfach durch BeisallSäuszerungen unterbrochen. Dte äußerste Linke protestiert nnrberhoU.) Minister SimonS schließt mit der Mahnung keine Angst zu spüren, daß wir etwv von den anderen Mächten überholt werden Kimen. Ibeinr f embr Macht könne ohne uns mit Rußland Abschlüsse treffen Wir baden keine Vevanlossuny. dte Sowfetherrschaft zu schützen und kein Recht, an ihorm Sturme mitzu- arbfiten. Wir wollen nicht Schauplatz etntfl neuen Ürioges werden Das HauS tritt sodann in die Besprechung der Interpellation em. Gestützt auf eine Aitordnung des frtdrren Pn scheuten B>tllesrrem, ordnet Vizepräsident Dr. Dell an, daß der Raum zwischen dem Tisch des Hauses unö den ersten Sitzungs- bän'en freizuhalten ist, um dadurch die Arbeiten der Stenographen und die Würde des Hause» besser zu schützen. Abg. Wels (Soz.) betont dte Notwendigkeit des engerm Zufammenschlu ses mit Ruß'and. Im übrigen halte er dte Rote Armee nicht für so unbesiegbar. Jedenfalls gäbe der Steg der Polen zu denken. Aber den Beweis habe eS erbracht, baß fern m fremdem Solde fbtrnber General Sowietruß- land schlagen Vnne. Der Redner schildert bi« Be- strcbungen der Sorortrcgtenmg, sich in dte deutschen Verhältnis,e einrumiichen. Sollten wir die Au nähme der Han'e sb-zi bungen mit einer solchen Einmischung erlaufen mü sm. so wären mir dagegen. Wir müssen einmal mit Rußland zusammenkommen. Es bat aber keinen Zweck, auf bte mangelhaften Tna'Sportverbältnisie zu ichimpsen. Best-ftfgm läßt sich der Bol'ch-wismus nur durch eine Erstarkung kvs Wirt'cha t^lchenS U-brif?en6 sei er bereits auf dem Wege des Zerfalls, denn laut Lcmins Bctenntnis sei er zum. Paktieren mit den bürgerlichen Regierungen bereit. Abg Fleischer lZentr f mrtnt, wenn bte Lösurrg dteses Ausgleichs neit Rufstand gelinge, so werde das eine befreiende Tat ftin Lerdm habe die Debatte bisher keinen Den grtteigt, wie das zu machen sei Mit Polen, das ein vorzügliches Bindeglied mit Rußland sein könnte, sei unter dem Einfluß der Entente keine Biffaeirmenarbeit möglich Ter dnttsche ffrnimuitn werde svstenmti ch beseitigt. Solange aber keine Transwrtmöglichkeiten vorbanden feien, sei an einen Handelsverkehr mit Rußland nickst zu denken Ueberhaupt werde Rußland Garantien für bte sichere Abwicklelnnq de- Verkeh-s geben müssen Zur Zeit würbe kein Kaufmann fein Kapital *u riskieren wagen, um in Rußland Handel -u treiben. Abg Neuhaus iL-N^: Die brutfcfim Arbeiter hie um kommunistischer Ideale willen nach Ri ßland ge^anaen sind, sehnten sich ba(b nach der Heima, zurück. Praktisch sehe man nur das E end als Bilanz. Tie Aktiva, die die zariftisk» Herrschaft ausgesammelt hatte, find aufgebvaucht Tas Gnsd geht zu End«, .(tony-ftontn werden auSlän- disckten Kapitalisten angeboten Denn nun die Konzessionen nicht Hannen und die russische Regierung die fremden Kv^zessionsinhaber enteignet, wo sind da die Sicherheiten, um in Rußland Geschäfte machen zu können. Wenn rote: russische Aufträge brauchen, tneHeitfit brauchen wegen unserer Arbeitslosigkeit, so sollen die russischen Nntrthöndler wenigstens so mis-iewählt werden, daß ft' nicht daneben anderes Unheil anrichten. Auf Treu und Glauben mit Rußland Geschäfte zu machen, ist unmöglich Einem neuen, geordneten Rußland gelten die Snmprtchien her Bürger, Bauern und Arbeiter Teutschlands. (Zuruf links: Es Lebe der 8m!) Hierauf vertagt sich das Hans Samstag mittag 1 Uhr Novelle zum Einlvrnmensteuergcfetz, Fortsetzung der heutigen Tagesordnung. Schluß 6Vi Uhr. f^attdeL Berlin, 21 3 Lichte Grund für die vorherrschei.de reite Tendenz Ter Bönen- spekulation schloß sich das Bub ifum mit Kauten um so bereidoilliger an, als auch heute bte Haltung gm Tirfimmarft ziemlüh fest war Das Geschäft mar * ber veThäl tn-Sm ästig nfig urtb auch bei zu Ei hei^kunen g4a ik'Ltn Industn ixr i - ren gab sich die Kauflust des Bubliftrms nicht io stürmisch kund wie gc’itm. Tie Kursbesierungen erreidteen nur renckuzelt 10 Prozent, vers -'Lk^ent- lick) waren aud) stirrS.lachläsie geringm Umfanges feststellbar. Tas tesckrä't sme'te sich im we- scmtlichcn infolge der Käme der kxuip.inreresfterrrn Gruppen, in benot das Publicum und Bönen- spekulLtion als Mitläufer gern Griolgschajt leisten, onnefeldtsTee k bMlnfluO" des Woh'btflMr- In qOni*lgit«- Weet bteie 15 bt> 45 vto^nt frifg-.ii. S - im waren burc'arg etmo_' schwteher. B>mk.trat unb hetmistde werte warm mäßig y-ves ert ^a-iteLp inrrr waren roniig verändert. Unter den S^temanku.gen ;c.t* weise zunedm ender irtb abne' .me bei Geschä t * tätigfeit prä^-.e sich tne feite G.vd rmmung für einzelne Pamere in weiteren ^ücSdei'ei'ungO gegen den geuriegn Kurs mit 300 rund 49'/, Prozent gefie;(Krt Chcnrische Aktien unterlagt inäftign Absckstvächmm Darncker-Motmen geben 5 Proz. nach Der Schluß gestaltete sich ruhig. Mexikaner gefchüftSloö S^tkellerei Ieist 384, ftitgen 14 Prvz. ** Teutsche Vereinsbank, F a >kftir> am Main. Wie und mitgeteiü wird, hat die Bank in Gießen und Lauterbach unter Uebemahme der BMiksirma Joseph Herz Zweigniederlasiu'igen unter der Firma Teuksche VereinSbauk, Fi.'t.ile Gießen bzw. Teutfche VerernSl>a'ik Tepo itenko >e Lauterbach erriästet Für die Filiale Gießen zeichnen der bisherige alletiiige Inhaber des Bankhauses Joseph verz, Herr Moritz Herz als Td- rektor, sowie die Herren Roth und Earl Skvem- berget als Prokuristen, für bte Tepositenkasie Lauterbach die vorgenannten für die Filiste Gießen zeichnungSberechtiaten Herren, ferner die Herren Adolf Flitz und Karl Weimer al- Leiter. Berlin 5 */, 182,50 182,50 866,50 311, 415, 420, 7,75 Fr. Züricher Devisenmnrkt. Al 182.60 191,- r,93 80,20 13,23 Ar. Ar. 438, 316, 100 Fl. 100 Uli. 815, 287, 367. 615. 290. 43^,- 314^0 SO 1,50 640,- 8 L. 190,70 220,26 332.25 21.1. 10,35 4,05 8 65 123 75 7,75 100 103 100 1 100 100 100 100 10U 222.75 182,50 192,60 13,62 80,85 10,52 39',90 96«,- 810,85 50u, 356, 3H8, 495, . 1119,85 1122,15 1118,^5 1151,15 . 1311,65 13”,35 12,07 8 \45 10,27 494,56 310, - 618,- 29V.75 73 90 419,50 21 1. Franken 19.55 1.55 8 45 43.50 24 12 23 - 45 50 150 637 50 4.10 22 ,75 23 ,25 61,32 402,95 964,55 818, >5 Datum: Deut firiegsanl. Fr. Fl. Ar. Ar. Ar. Ar. ÜurS 21.1. 77.50 67.60 66,70 64,90 185,- 320, _ 240,- 221,- 203.50 183.- 189,50 193,- 494,50 356,50 36 i,-- 504,- 316,25 2<4,- 622,50 545,- 434,- 814,- 265,- 497,- 307^0 612,- 245,- 422/5 42 ,45 1171,30 1173 70 1181801198,40 1278,60132! 35 197 80 19.8,20 Wechsel auf: ßeCaeb ....... verlisch la atz..... 'Die*......... Prag......... Paris........ ■2on6o«........ Italien........ räsfel........ Duöapeft....... Aee-Derb...... Igratx........ . 190,<0 . 219,76 . 231,75 . 61,18 . 397,10 . 959,- . 809,15 Börsenkurse. Frankfurt Zürich . . . Amsterdam. Avpenhagen Prag. . . . bioaü)olm . Wien . . . . London. . . Pari» . . . Rew-Vork 122,25 23Q,75 61,18 40',95 961,- 616,65 13,48 89,65 li,48 20. L 10 42 4.72 8.ov -,-1217, 2.30 -, 24,71 25, 1.62 Abend- Abend- Schluß- Schluß- LurS Kur» KurS ‘ Amsterdam - «otterb 2017,95 2022 05 2335,45 2139,05 Brüfiel.Antwerpen . 418/5 419,45 Schweizer = 212.- -- 10.35 46/e Deut. Reichsanl. 37, Deut. Reichsanl. 4e/e Preuß Konsuls Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . . Disconlo Gesellschaft Dresdener Dank . . Rationalbank f. D. . Muield. (Lrebitbani. ft .Amerik Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Dutzstahlwerk . D.» Cu^emb. Serge, löelsenkirch. Dergw. . aerpener Bergoau . be.schl.Eijenb.D. . Oberjchles. (tlseninb. . Phönix.Drrgb Akt. . Vad. Anilin, u. Soda Höchster Farbwerke. Eledtr. A. E. G. . . . öchucherl. Werke . . Felten- Guilleaume . Daim er...... Bub.» Eisenw.. 2UU. . Adlerwerke...... 4°/«.Hkss ölaatsanl. . Electron lbnesheim . = 8 30 = 41 75 --- 24 08 = 22.70 = 43.75 = L16 = 639 - Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Ehristiania. . . Aopenljagcn . . Stockholm . . . Helsingfor». . . Italien..... London..... New-Portz. . . forie...... chweiz..... Spanien . . . . Wien (alte»). . Deutsch-Oesierr. Prag...... Budapest. . . . Bulgarien . . . Konstantinopel. 20.1. 2'. 1. 77,50 77,10 Saturn: 1.7.14. ..... 125.10 ......' 59.20 .......R8J5 .......11789 .......88.80 .......117.88 .......97,80 .......125.40 ......23,80 Frankfurt a UL, 22. Jan. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld «rief Tatum: 20. Fan. 21. Fan 20. I. 77.50 67.75 66.50 65,- 184,50 320, - 245,50 221,- 202,50 181.50 194.- 195.50 495,- 361/0 363,60 508,- 312.50 288,75 614,- 148,- Tbeatervvrftib-un i verbunden wir (^4 kam zur Vorführung Der Glixkrnguß tu Br s'du und Tal CMer ber Fremdenlegion Dv 6:neler c-nteten für ihre vorzüglichen Leistungen reichen Bc> all. iS Steinbach. 20 Jan. Am oatnuaf feiert brr Okfangtv rti Geniauua sim *um Ritter sein dieSfähriyes Wintnvr xrt. Zur Aufführung kcmimen gute Jlrat«TVüA’ • > wechselnd mit .'lonvrt unb Gel an- > nonrä-ir-i unb darauffolgendem Vast — Trr btefux MYk-ter- veretn baguxn bte Reichs gr ü n d u n g »fr ie« mU eurem kameradschaftlichen ftirdjgang. -v- G roßen-Li nden 2*) Fan «nsifwoch ,'bend nahm derVvlkShochfchusverein -«ine VortragStäsigkeit roteber auf ')Iartibrin tn bri Kar ..Mut er und Kind' Frau Dr mrb Plarr GVirixn in drei Borträgen vor Deibnachren über ,.0i-i,i,tb. beititpftegt" für Furten ge prvchen bat «, iw-namt Eleoiwvenschtvester Marie Nagel von der Univ.- Kinderk inik ihre Vorträge ülr: ..Säuglings- pfleg e". An Hand von rridvn ^>t>k1taiiintr>s- matfral in Natur und BUd forow b-tr b prahifdw Vorsühning führte sie in ihren Stasi em 3nri weitere Vorträg« werden sich amdük-im Dadurch ist jedermann Oklegenbeit geboten G-w^'bnb.n!en und Sitten aus eitlem so wichtigen Tätigtei'sgelneite wie dem der SäuglingSpfteie uiucr iart>fimbi-ltfl Führung z:mr Segen für daS 5umiliedt1xn ivubur einmal nalhzuprüfQi. a Lauter, 19. Ian. Der h esirr Gesangverein Arion, der erst vor e nigon Monaten durch Lehrer Dender g■grünbei wnrde. veranstaltete am verAm mn Großen Beifall sand her Dreuikter „Deor läinr will, nmK leive" von Otto Sck'irxn^-Trais-chort»>sf Ober- hessische Mundart, Volkslieder, Sitten, Otetnäud* und her köstliche Humor des oberbefii'dxni Dialekt- dichter- Peter liteibd hielten bte Auf uei Naink it von Anfang bis Ende gesirngen Auch bte betvn Einakter: „Wie bu mir, so ich bn^" und „Eliefdd not" wurden beifällig ausgenommen (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Oesterreichs Kampf gegen die Hunge tblockade der Valuta. Dien 21. Ian. (WTB) Dte Konferentz »urPrüsung von Maßnahmen für den Preisabbau, hielt gestern ime Gdxufrfiinmg ab. in der eine Kundgebung angenommen wurde, auf die sich alle Gruvven geemiat haben. Tte ftimbgebimg weist bansuf hin, datz die Republik Teukfkh-Oesterrrich durch den harten F ledm-ner- trag, desien Abänderung mit aller Knick S Pwg amm darstellt. Tie Regierung werde mit aXer Energie an tte Durchführung der ihr gestellten Au'gaben bera** treten. ES gehe nicht länger an, daß etn so vep>te'ist-' liches. wenn auch lleines Boll mfitten tn Euwvg infolge der schleckten Valuta von einer H ungerblockade umgaben ist. bte härter ist, al- sie im Kriege war Wien, 21. Ian (WTB.1 Wie bte Hocksckus- korresvondenz bericht ck nckhm in den letzten Tagen m Dien die Sterblickkei» bet be n S ä nölt n g en und Kindern a''brvdntltch Darf nu, besonders bet den Säuglingen von 6 bis 12 Monaten. Ein polnisches Waffen lager in Cbtrfdtfdirn entdeckt. Kattvwitz. 21 Ian 'WTB.'' Am Mitcknvch wurde durch die AbstimmungsPolizei in dem Tarte Makoschcru bei einem polnischen Mitglied deS paritätischen Ausschusses «in Waffenlager entdeckt. Beschlagnolnnt mrrbot 176 Grtvrt»te und mehrere flirten, bte Gew- hnnuni- fton unb Handgvannten im Gewicht von mehr al5 vier Zentnern enthielten Eine neue Parte! in Danzig T a n z i g. 21. 3art (WTB.^ Tie beutscke ^^mnfrotifdY Partei und die frei wirtschoftsiche Veveiniguno in Danzig schlossen sich zu einet neuen Partei zusammen mit dem Namen deutsche Part«» für Fori schritt und Wirtschaft. Dte neue Partei will in erster Linie eintteten für dte Erhaltung der deutschen Kultur in Danzia und für den Aufbau bei Wirtschaftslebens im Freistaat. Deutsche Schifft unterm frommer. Brüssel, 21 Ian WTB.l Gestern nrrrt*n oierbeutscheSchisfe, dte laut Vereinbarung zwischen den Alliierten Belgien zugelprochrn worden waren, öffentlich versteigert Zwei Schift'« fanben keinen Käuter. Tte beiden anderen sind vorläufig zu Beträgen, bi« weit unter der Taxe liegen, zugescklaaen worden. Eine neue Offensive Kemal PofchoS. Paris. 20 Jan fDTB.' Rack e:nrr Meldung der ..Chicago Tribüne" aus Knustantinovel haben die Truppen Kemal PnickaS in Analol en emc allgemeine Offensive n e a< n j i e G iechen begonnen Sie sollen btrte gezwungen baben, Ismid zu räumen unb Drutz betetzt baben Tte Kemalisten blvu-ten 43OD Gesängen« gemacht unb 17 Feldgeschütze erbeutet zu haben Die türkischen Blätter sind über bi? Wendung begeistert. Vereine und Vcranstaltunqen. Lang-Göns. 18 Jan. Der Gesangverein „Froh,hm" veroau'ialtete am Swn-lag unb Sonntag abend cvu» Familicaabead, weite mix 8708 Kranker, brot 2.60 Mk. Kranken nachstehend Bezi den Reihetrfolge: Zollkontrolle statt. 8230 soll ar. »ar. 868V Klinket. 7490 von 8698 560D Tvse, 825V Tr. Roller. und nachm. 2—4 Uhr 833B Man achte auf den Namen „MAGGI“ und die gelbrote Packung. 824c Gutgehendes 01087 UtasmiltiiiescH ■chnfUkammer diesen. Diese erteilt auch Auskunft. [•*•] Tlerant Dr. Kretzechinar. 6 Römer 2KX) Moselstraße 6 a 71 iC l JnAAHab^rtond, • ■ r Manage. Anfang« Wochentags */,4 Uhr Sonntags 2 Uhr. 882c Sichern Sie sich zeitig Plätze! 1.90 Mk für das der LebenSmittel- Ter Berkau, erfolgt hom 24. bis eirrschl. 28. raiar im LebenSmittelamt, vormittags 8—12 8: DienSta, 9: Mittwoc Hülwen frucht mehl billigst. -WB ...c 8 Mk. für das der Lebensrnittel- bis emschl. 5. Februar 1921. 200 Gramm Teigwaren zu P und gegen Abgabe marke 4, 100 Gramm Weizengrieß zu Piund gegen Abgabe marke 5, Tie Gemeinde BerSrod beabsichtigt einen sprungfähigen Gießen den 22 Januar 1921. Der Oberbürgermei ster. _______(Städtisches Brennstof-amt) mittags an sämtlichen Wochentagen. Gießen, den 22. Januar 1921. Städtisches Brennstvffomt. Erfinder, Vorwärts- strebende'. Die Industrie sucht Erfindungen. Verdienst-, Anregung*- und aufklärende Broschüre .Deutschlands Aufbau* sendet kostenlos Patent- kontor Ä.Wtaiel, leaaever, Ferdinandstr. 11. [248sl westpreuhische Holländer - herdbuchgesellschaft in Marienburg. 8 7. Zuchtviehauktion Freitag den 4. Februar 1921, 10 Uhr vormittags, in Marienburg (Train* Bürgermeisterei Dattenrod. N ee b. Runde und ovale Waschkorbe au d. billigst. TaaeSvrell. Zutter-, llohlen- a. Kartofitlförbe in priraa Qualität liefert Die fiorbmaDerjnnaiig Beiseförth osou tKreis Meisunaenk Steinba ch, am 11. Januar 1921, Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. Säemahöinfn ssnttlShieii w GlllMSM SettkiSewüher in erftflefl. Autzsühruna A. J. Tröster Butzbach 5701- 3aürir unrtm. mahOinn 6D6 ÄlmgiröfTtl Aus betriebstechnischen Gründen hat das Amt meinen Fernsprechanschluh von 354 in 1354 geändert. § MeW m SANA 11 mittelamt: Sterilisierte Dosenmilch 7.50 Mk. die Scbwcinrschmalz 15 Mk. das P und, Wurstkonservcn 9.50 Mk. die Dose, Bohnen 1.50 Mk. das Pfund, Erbsen 2 Mk. das Pfund, Kernseife 5.40 Mk. das Stück. Sröe.Mrtts MlBtnen*. emefiebli Bechtboib, ®litm*nbinberel Brandgaste 6 IVabenl Weier- «raße 9 lWobnunal. C*1* Frauenhaare Kaufe ich und zahle für 100 gr 6.50 M. Georg Wahl,Jriseur, Neustedt 33. Vogt'sehe Privat - Handelsschule Gießen. Ooethestr. 32. Tel. 2064. «”c Teilnahme an den neu begonnenen Kursen in Buchführung Maschinen- schreiben Stenographie bis Ende Januar noch möglich. Prospekte kostenfrei Ruttershausen, den 17. Januar 192L Bürgermet'erei Ruttershausen. Jagd - Verpachtung. Dumslaq de.i 25. Januar, nacksir ttagv 2 Uhr, die der äcinxrinbe Nutlershausen justchende Slaolete i Sotmalöro roerbJacbnem. n.vrelS- rueri gestimmt u-reoar. G. Eberl Klaimacber filzten, nioctt. il Stimmeru-Retwratd. Ja. Rudolph. Gienen. GrauMkaik Weihstückkalk Düngekalk in Wanaonladnngen und ab Vager bleiet an Carl Haas jr. Gießen, Franks. Str. 59 releobon 2R2. Iß Jagd - Verpachtung. Samstag den 29. Januar l. I , nachmittags 3 Uhr. soll die der Qfenternbc Steinbach zustehende Jagd in 2 Bezirk oui dem hiesigen RathauS auf weitere 6 Jahve öffentlich verpachtet werden. Elektromotoren Gleich- und Drehstrom, */< bis 50 PS. Kino-Umformer u. Dynamos General Vertretung und Leger: GeorgT renn , F rankfurt/IW. Behördliche Anzeige» Stitt. iebensmiitdamt. SBarencusga5e für die Woch: vom 24.—LO Jan. Nicht rechtzeittg obgeholte Ware verfällt. 1. Brot: lb50 Onamm Brot oder 1370 Gramm Mehl. Brot Kg. 2.25 Mk. Brätchen 15 Pf. Wt izenbrotmehl Kg. 2.70 Mk. Auftrieb zirka 30 fprung atxjc Bullen, 56 tragende und hvckstvagerche Kühe, 50 tragende und bockt ragende Färsen. Arckttonsverzeickrirsse mit Angabe der MilH, Icühmgen und Abstammungen Bottento-3 durch be Geschäftsstelle Danzig, Gwße Gerbev. gasse 12. — Es werden nur von Banken bestätigte Schecks an Zahtungsstatt angenommen. Bei 23errutaing der D-Züge ab Berlin-Fried^ richsttaße 9.01 Uhr vormittags und 8.49 Uhr nach» mittags genügt Persot,enausweis mit Lichtbild —• ohne polnisches Visum — und findet keine Kohlen-Höchstpreise. Infolge Erhöhung deS ZeckörpveiseS wird der L>Schstpres für Union-Brikt.S mit Wi.kung vom 20. d. Mts aus 12.50 Mk. v. Ztr. festgesetzt. Die üblichen Zuschläge bleiben unverändett. Höhensonne. öchwihbäder- la^jjeisezini^r.Eicii« fl üetjenei «tritt tnn(i.roet& RlubkÖcL 2-tiible vretsivert au verkaufe». Ang. Böcber <*n StbreinereL SonnenftrJ). 'Jefte/oiveg jakobMatemus Telephon 1337. Koffee-Röftcrei stets frisch gebrannt Vfb. 28, 25, 28, 80 M. Roh . Kaffee. 20, 22, 24 M. Rüböi , feinstes, Liter 22 M. Barssrlne, tinaefaU* ".Ich, ild. 14 DL Voll-Hel». Psd.M.870. oll • Heringe , Nvr» roeaet. 2irt HO Pf. oll - Heringe , Holländer, Stck. Dl. L-0. Für vrehlialtcr „MaMtfulter“. Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Dattrnrod soll das nachstehend verzeichnete Holz auf dem SubmisiionSweg verkauft werden: Los 1: Eichen stamme: 4. #L = 7,38 Fstm., 5 Kl. = 12,54 Fstm., 6. Kl. -- 22,43 Fstni. Fichten stamme: 1. 3H. — 7,88 Fstm., 2. Kl. = 32,93 -Fstm., 3. ffL = 105,32 Fstm., 4. SH. --- 42.77 Fstm., 5a. SN. = 36,41 Fstm., 5b. SN. — 12,84 Fstm. Los 2: Fichten stamme: 2. Kl. = 11,89 Fstm.^ 5a. Kl. -- 5,4 F?stm. Angebote find getvenrtt nach Sottiment und Klasse, pro Festmeter, verschlossen tnü der Aufschrift „Lwlzsubmission" bis spätestens den 28. Januar 1921 an unterzeichnete Bürgermeisterei einrureichen, wo alsdann um 21/« Uhr nachmittags die Eröffnung der Offerten erfolgt. Die Gemeinde behält sich Genehmigung vor. Zu Los 2 wird noch bemerkt, daß das dolz im Frühiahr 1920 gefällt und entrindet wurde. Hattenrod, den 18. Januar 1921. MWiM aller All mit Lastautomobilen werden prompt und zuverlässig zu mäßigen Preisen beiorgt Insbesondere Vermietung von Laükraiiivogen aus Dauerkommando. Ein- richtung von Omnibuölinlen. *2401) Stift. SkWMM, iinwit Kreuztal, Kreis Siegen Fernsprecher 83, Amt Kreuztal. Prima zu baden. 875 Fritz Keßler Mfoenwfi 33. ItrI 1: Montag, 24. Januar, „ 2: Dienstag, 25. Januar, „ 3: Mittwoch, 26. Januar, „ 4: Donnerstag, 27 Januar. „ 5: Freitag, 28 Januar, „ 6: Samstag, 29. Januar, „ 7: Montag, 31. Januar, brotbäcter: HoniiimDerem in sämtlichen Filialen: Joh. Müller, Sellrrsnxg. Mehl für Kranke: Kg. 3.20 Mk. (Beckaufsstelle siehe unter Nr. 2j. 2. Mehl, Nährmittel und Zucker für Kranke: Hch. Jung, Rittergalse: Hch. Reuter, Lu)wigSvlatz, Ehr. Schönhals, Nord- Anlage: Th. Schlietttach, Frank ucter Straße. 3. Krankenzwieback: Preis für ein Pakt — 125 Gramm 1.95 Mk. Verkaufsstellen: Gg. Forbach. Kaiser-Allee: Ao. Deichert, Liebigftraße: PH. Lange, Neustadt: Ad. Neurath, Astcrweg. 4. Nährmittel: Ausgabe vom 26. Januar Hötztrev.kmckkileMSSlliciiMt zu Giesjen. Die Anmeldungen für das kommende SMl- jachr 1921/22 nxrtben Samstag den 29 Januar 1921, von 9 bis 12 Uhr, im Schu.Hause, Tamm- stvaße, für all« Klosten der £) oberen und Trweiler- ten Mädchen schrie ent geflenficnom men. Für die Vorschul llassen (1. bis 3. Schuljahr) sindcn Anmeldungen nicht mehr statt. Vorzul<-gen sind Geburtsurkunde, JnuHckein und für Kinder, die aus einer anderen Schule kommen, ein Abgangszeugnis der letzteren Anmeldungen nach der oben festgesetzten Zeit können nur insoweit berücksichtigt werden, als in den einzelnen Dassen noch Platz vorhanden ist. (Netzen, den 18 Januar 1921. Tie Direktion der Höheren und Erweiterten Mädchenschule. Kohlen-Auteilung. Ans Nr. 5 der 8 (D«rshaltungs-)Svarte werden 3 Ztr. Koks und 2 Ztr Kohlen ausgegeben. Auf Nr. 4 der kXEinzelpersanen-)Karte 1 Ztt. Kohlen oder Koks. Ten Bezarasberechtigten wird empfohlen, die freigegebenen Kohlen alsbald bei den Handlungen abHunehmen, da eine Gewähr für eine spätere Belieferung nicht übernommen wird, auch weisen wir erneut vorauf hin, daß ev' Anspruch auf eine bestimmte Kohlensorte nickst besteht. Gießen, den 22. Januar 1921. 8718 Städtisches Bvennstoffamt. ZFilin 8isf\ f dann kaufen SleA reich »of. 1 Schachu' O.WistertorsJuslfl“ v nur in der V IreezM-Orogerle i Eber anAuschaffen. Verkäufer können sich bei unterzeich» ncter Bürgermeisterei melden. Bersrod, den 20. Januar 1921. 820D Lx-ssische Bürgermeister i BerSrod. ■ehr günstige Lage, krankheitshalber *»?. Rittergasse 11. ■«■■■MMnnHni Qen besten Beweis für die gute Keimkraft unserer Sämereien bringt der im Schaufenster aus«? stellte Stmenkelm- apparat. Darum snlltees niemand versäumen.denselben zu besichtigen und seinen Bedarf an sämtlichen Sämereien bei uns einzu- d ecken Oberhess. 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Die Ausgabe bezweckt, die Bezugsberechtigten zum seitherigen billigen Poerst zu bevorraten und können evtl, gvötzere Mengen alS bisher bergen werden. Die Zahlung erfolgt auf dem Brennstoffamt in den Vormittagsstunden von 8—12 Uhr in der Mannesmann-Mulag-Aachen Motoren- und Lastwagen Akt.-G. Zweigniederlassung Gießen a. d. Lahn Süd - Anlage 7. Ersatzteillager für alle Typen. Eigene Reparatur-Werkstätte für Automobile aller Systeme, sowie für Motor- und Fahrräder. Vermietung einzelner verschließbarer Garagen. Für gewissenhafte und pünktliche Ausführung aller uns übertragenen Arbeiten werden wir bestens sorgen und empfehlen kostenlose Voranschläge. A. Keppler & P. Koslowski. A I ■ .. ' - _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Oeffentl.Vorträge Am Montag den 24. Jan. 1921, abends 8»/, Uhr im Höreaal 44 der Universität von Frl. Dr.Vreede (Holland) über Am Dienstag den 25. Jan. 1921, abends8*/< Uhr in der neuen Aula der Universität über Ueberwindung der Relativitätstheorie durch die Anthroposophie. Batrlttikarlei im Vorverkauf in der Musik al ien- handlnnir von Cb al Her in M 2JM, für Studenten beim Hausverwalter der UnlvenitAt zu M 1.60. An der Abendkasse zu M.S-, L Studenten zuM.2.— Bnni lör :n"iropoMphi$clie Rochschnlarbell O1O1S Ortwgruppe Gießen. ©Voranzeige Der Flieger von Tsingtau Kapitän-Un. Plüschow spricht Mittwoch den 2. Februar, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula. Näheres folgt M7v Der Vorstand. Gießener Konzert-Verein 0Mn(ac den 83. Jan. 1981. nachm. 6 Uhr. in der neuen Aula niiiminiumi Klavier-Abend mmmn Paul Schramm ans Berlin. Werke von Bach-Busoni, Beethoven, Brahms, Chopin, Mozart u. a. lletrlttikerlw: M. 7.-. 8.-. 6.-, L— bei Ernst Cb -liier und abends an der Kasse Studentenkarten M. S.30 beim Hausverwalter der Universität und im Vorverkauf geiren \ orzeigung der Aueweiskarte. Ola llr «lebente Konzert aesiegebeisi Alennenentakarton kabea Otltl|keit. ilhrWe'ISafflDie,WM Sonntag,2 3. Januar,abends 8Uhr im Braunechen Saale Konzert unter Mitwirkung des Kammervirtuosen Herrn L. Kümmel vom Hess. Landestheater Darmstadt Hartes Im Vermerkst! M. i50 bei Herrn Adolf Kü.'mm*l, L. Kirchner, Friseure Michel und "W. Schäfer. Abends an der Kasse M. 8.—. OeiiMer TraiispoMtiler-leM Bezlri Ober: essen. Vorra«: Schanzenstrake 18. — Televbon 18. DienStag dr« 25. Januar, nach». 5 llbr, finbet tut (tieiDcrfidjaftdbauie, Lchanzensrrahe 18 Versammlung für alle tm Tran#nort*. Handels- und Verkehr erwerbe befdmfttnten «rbet er u. Srbeiterinnen statt. „ T ageSordnnng: Stcunuguabme au den einnerriebten Lobnforde- pmitcu und BeichluKinnnug des Schiedsivrnch- oe-Lchlichtungsansichnnc-vom 19. Ian. 1921. ÄoQeninnen unb Aollcaen, bie Versammlung ih von nrofeer Wichtigkeit und iit oollräbligeS Gr* scheinen unbebinnt erforderlich. In Rücklicht aus die nusiDäris wohnenden QoQencn können die iZuhr- leute etwas früher ausspannen. 8&D Die Bezirksleitung. ßült- nnö SuitraUini-Bftftii Sletzeo ®ifgliti)ti«$tr|QniinlnD5 a» Mittwoch, bee 86. fjm«. sbenbd 8 llbr, le .VfcklAer C>oT, SchaueenstraKe. L Vorttag von Gartenmeister Reat »ch.^^bbera' Der «ndau nxfetrr wichtigsten toemüfeerten. L «erichiedenes. RBM Der Vegetand. ^enersl Betfammlnng des Sletzesei ZlkWzOlvereliis e. B. Lonntag »en 30. Ja«, nachm. 3 Uhr bei Gastwirt König (Stadt Kastel) Tagesordnung: 3 obre* bericht RechnunaSablage. r>estsetznng der tkiabluna bei Bocthalters. der Sprung- gelber, Aeruebonorar: der Tersationsgebüh' rett, sowie sehr wlchiige Besprechungen über BereMsangeiegenhriten. Um recht »a hl reiches Erscheine» der Mitglieder wirb dringend gebeten. SÄv Der Vorstand. Sonntag den 22, Januar 1921 Konzert des gesamten Mitglleder-Orchesters 874v Erda an. EINHORN Sonntag nachmittag 5—7 lihr 648 Neue» Orchester. Theater-Cafä Ernst Ludwig Musikverein Harmonie. 01015 01037 Sonntag Morgen | rBäfte herzlich willkommen! V. K. D. 01008 KONZEIJi Lebend* Privatdozent Dr. (Emge Paula Emge geb. küch Schöne Aussicht MksrWelWgeii im großen Saale des Hotel Einhorn Einführung gestattet n Anfang 7,8 Uhr Der Vorstand Wir teilen die glückliche Geburt eines Knaben mit Ihre Verlobung geben bekannt Anna Paulus Wilhelm Bernhardt Für bie anlötzvch unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten banken herzlichst Cloti göckler Otto Zimmer ii Wolle - bis Ende Februar wegen Aufgabe dieses Artikels zu bedeutend rtgeselzlen Preisen. Diezstraße 6. Steckbrief. Gegen unten abgebitbete „ßloneHa* bas Lowenweib (halb Weib, halb Löwe) wirb wegen Gefährdung der Sicherheit folgender Sie* brief erlas.en: Frankenbach 22. Januar 1921 „Zum Ostend" Sonntage Tanzkränzchen Marburger Str. 110, 20. Januar 1921 . , AJ."H Befsnöer» xeMn3c.«Mcn; Ist bas einzig weibliche Wesen, welches als Weib und halb Löwe zu bezeichnen ist. Oberschenkelknochen ist mit Deckenknpchen zusammen verwachsen, Kniescheiben fehlen, vordere Tatzen weisen rechts wie links 6 Zehen, Hintere je 3 Zehen auf, im ganzen 28 Zehen. Kann infolge ihres tierischen Körperbaues bloß auf 4 (Blieb* matzen sich fortbewegen, ein Teil des Körpers ist behaart. Alter 26 Jahre. Gesicht normal und hübsch, geistig hochgebildet, kann (so gut es mit ihren Tatzen geht) schreiben, soll sich vom 22. bis einfdpL 26. Januar täglich von 11 Uhr norm, im Restaurant (Bambrinus (früher.Neue Well), Wetzsteingasse 10, zur Schau stellen. 01008 1OOOO Mark Belohnung zahlt die Direktion demjenigen aus, der ent zweites Wesen von genau derselben Körperbe- schaffenheit wie .fiion la“ zur Stelle bringt. Die Aussteller des Steckbriefes: Philipp Hofmann, Restaurateur. Der Unternehmer. Cafe Leib Sonntag den 23.Hangar, abends 7'/, llbr 2tonzert der Chiemseer Ein recht abenbau0iflQen> beS Programm wird geboten. Auster den Mnnt- unb McsaugS Vorträgen werden noch vrtra-Einlagen ooractTaflcn. Zu bemerken lei noch: Ein großes «bkrdaycr.Lcbrusdild und eine lustige Baurru-Komüdie bilden den Schluh beS Kon-enS. ES labet freunblidiii ein Friede. Rnvvel. Hotel Schutz Sonntag den 23. Januar 192! Brote tailiwioiDl An*ang */t8 Chr abend« 880c Anlählich der Bundesversammlung bet Dill- Vahn-Taunus-Vegelblinbed am Senntar, «len 23. Januar Im „Franks. Has" veranstalt-wirdaselbst großes Preiskegeln ES ladet ein 01029 Kegelklub V. D.H.1920. Ter Varstand._____________ Liebigrhöhe Sonntag de« 23. Januar: WWMN ««sang 4 Uhr. Derei« EScilia. gegenüb. d. Stadttheater. leier Besitier: C.WIruer (Täglich nachmittags und abends 864c erstkl. Künstler-Konzerte fT. Biere und Weine. Gute Konditorei. AeWSZWIlS (beiderlei Geschlechts) ist herzlich eingelaben »u den MMklsMMlMW am Sonntag den 83. Mannar, nachmittags 8'/, Ubr uub abends 8'/. llbr, im Stobhntffionsfaal, Löberstratze 14 Thema nachmittag»: „Der Jugend Kamps um ihr heiligstes Gut". Thema abends: Sonnenausgangsmenschen Jkednee: vnndeSfekretLr Tornemann. Hage« i. kV. (Eintritt frei! 885D Eintritt frei! (Brünberg L tz. Lindenfels Januar 1921 885 DEUTSCHE VEREINSBANK Hauptsitz Frankfurt a. M. Wir beehren uns hierdurch anzuzeigen, daß wir, unter Uebernahme des im Jahre 1901 errichteten Bankhauses JOSEPH HERZ, Gießen, mit Filiale in Lauterbach i. H., in Gießen eine Zweigniederlassung unter der Firma: Deutsche Vereinsbank Filiale Gießen sowie in Lauterbach eine weitere Zweigniederlassung unter der Firma: Deutsche Vereinsbank Depositenkasse Lauterbach errichtet haben. Unsere neuen Niederlassungen halten ihre Dienste für alle Zweige des Bankgeschäfts bestens empfohlen. Frankfurt a. M., im Januar 1921. DEUTSCHE VEREINSBANK. Unter Bezugnahme auf obige Anzeige der Deutschen Vereinsbank gestatte ich mir mitzuteilen, daß meine Firma JOSEPH HERZ in Gießen mit Filiale in Lauterbach auf die DEUTSCHE VEREINSBANK übergegangen ist und von dieser als Zweigniederlassung unter der Firma: Deutsche Vereinsbank Filiale Gießen u». Deutsche Vereinsbank Depositenkasse Lauterbach in meinen bisherigen Geschäftsräumen Gießen, Neuen Bäue 23 und Lauterbach mo fortgeführt werden wird. Das mir bisher bewiesene Vertrauen bitte ich auf meine Rechtsnachfolgerinnen zu übertragen. Gießen, im Januar 1921. Joseph Herz. WllWMW Am Montag, dem 24. Januar 1921, nachm. von 6 bis 9 Uhr findet im Stadthause, Gartenstr. 2, Zimmer Nr. 11, die Wahl der Beisitzer zum Kaufmannsgericht statt. Die nachstehend aufgeführten Kollegen der Vorschlags! sie I sind gelernte Kaufleute, deren Persönlichkeit und reiche Berufserfahrungen da ür Gewähr Mieten, dah die Interessen der Handlungsgehilfen in gerechter Weise vertreten werden. Wählt daher geschloffen die Liste I des Deutschen Handlungsgehilfenverbandes, enthaltend die Namen: Heinrich Wahl Heinrich Friedrich Fritz Hirsch Konrad Lichert. Wahlcrusweis nicht vergeffen! Wahlzettel am Wahllokal! Deutschnationaler Handlungsgehilfen - Verband Ortsgruppe Bietzen. seßv KWWSMlS'Wl! Zu der am Montag, dem 24. Januar 1921, abends zwischen 6 Ms 9 Uhr in der Bürgermeisterei (Zimmer 11) stattfindenden Kaufmannsgerichts-Wahl bitten wir unsere angestellten Mitglieder Rud. Sack'» Drillmaschinen Schubrad (Ober- und Unterauslauf) und Wühlrad Marotte Modelle. Einfachster SA- apparat Absolut gleichmäßige Aussaat auf jed. Gelände Universalpflüge Wendepflüge Zwe echarpflüge Ackereggen Wieseneggen Düngerstreuer Putzmühlen Dezimalwagen Kultivatoren Obstmühl.u.-keltern Schrotmühlen Häckselmaschinen Rübenschneider Viehfutterdämpfer Jauchepumpen u. -fässer Kreissägen Mähmaschinen f.Gras u. Getreide für 1 und 2 Zugtiere 292c Vorderwagen — Schleifapparate Ermässigte Preise Permanente Ausstellung Eigene Werkstätte Ersatzteil-Lager M. Rosenthal Lieblgstraße 13 Fernsprecher 77 IW geschlossen die Liste des D. H. V. Liste Rr. 1 mit den Namen Heinrich Wahl Heinrich Friedrich Kritz Hirsch ' Konrad Eichrrt gu wählen. — Wahlausweise (Bescheinigung der Polizei oder der Kraukenkass«, bzw. des Arbeitgebers) mitbringen. Wir erwarten vollzählige Beteiligung. L S.V. Beteln fit Soll. Meile uni Bernie. MUi *r IH I ;ä-ä wtlieSrWsabeUalv.-BrMaereLÄ.Uage. Welei find Zinker, «aitwirt, ****e*»*e***e^***^e^* aAxsMcia.tais *4 ©flöWO ? M0LZ-F08BACH GaaG&jö QGra Giessen Kreuzplakö Gies—n 965h Zu beziehen durch: K. Köhler, Lieh (Oberh.), Fernspr. Nr. 7 Na’ronsaipeter I6,00°/oS ickst Schwefsls. 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Fabrikate Im Mos! er IQr 1921 elnui’.g der Abiturienten, bte nur rnveüer! into au.'gebaut zu werden braucht, um bie fluü» bißJung des Lehrerstand.s solang? aui dec je&igen Dove zu erixrftai, bis bessere Berten btc Erfüllung wettgarender Wunsche erm ca i en. *— Eine große Zuchtviehversteige- run wic ui £>eilei wollen zu Ostern mit einem Verluch b<* ginnen. Tie Zeil ist besonbers günstig banlr Voc- Mlssichttich werden wir fdxm i n neuen Schuliahr einen starten UebctfluB Ln Leh.krättei b kommen, brr einige Jahve andauern wird Deshalb bc* ajfict8 Jahre ^die Seminare abgebaut werden und an ihrer Stelle in densetben Räumen nach uns nach Ausbauschulen entstehen. In ihnen w?rden begabt? Bollsschüler aus dem ga. z n Laich gefamnielt. Auch den gan» Unbemittelten darf die Schule nicht verschlössen bleiben, wenn sie nach Eharaktec und Fähigkeiten die Gervähr bieten, daß sie daS Biel erreichen. Es sollen daher auch die mit X*n Seminaren verbundenen Inter a .einrich u igen erhaltai bleiben und nach TZöglidjieit — freilich tn modeniem Geiste — noch weiter ausgebaut itK-rben. Für die Unterhaltung unb.-mtttelter Sdülcr muH in wen gehendem Maste durch Stchcntxen gciorgt werden. Tie von uns geplante Ausbauschule soll seclS Jahrgänge umassen. Tamit die Schüler nicht ruviel Zeit verlieren können sie schon mit dem dreizehnten Lebens ayr, also nach dem 7 Volls- fchiLabr ausgenommen werben. Sclbstverstä -blich sind solche, die die gc-iy Volksschule durchlaufen haben, ebenfalls willkommen. ES frxigt sich noch, wie die Kosten für dme neue Art der höheren Schulen rruszabrinigen ftnb, und ob auf sie das Gesetz über die Kosten der höl)eren Schulen vom 21. März 1914 angewenoet werden soll. Wir sind der Meinung, batz davon abzuschen ist. Tiefe Schulen kommen nicht den Kindern einer Stadt und ihrer näheren Umgebung zugut, sondern sie beziehen ihre SMter au4 dem ganzen Land. Sie sollen dem Ausstieg der Begabten dienen. Wir sind dchcr bet Ansicht, dast sie. wie seither die Semi rare, durch den Staat allein erhalten werden müs en. Tic Kosten werden die für die Seminare nicht übersteigen, sondern später noch geringer werden I-i dix Schüler im allgemeinen aus unbemittelten itretfen stammen werden, halten wir es auch für richtig, dost vorerst, wie bei den Seminaristen, auf die Erhebung eines Schulgeldes verzichtet wird. Erft wenn die Ausbauschulen ausgebaut iind imo sich über das Schülermaterial besser urteilen lästi, wäre eine Entsdreidung über das Schulgeld zu treffen. Von den Söhnen bemittelter Eltern könnte ein solches dann erhoben werden. Jeden falls empfiehlt es sich solange di? letzten Semrnarllanen nod) mit den Aufbauschulklassen in d^mielben Gebäude vereinigt sind, an dem jetzigen Zustand hin- fidftlich der Aufbringung der Kosten nichts zu ändern. ES lästt sich dies auch schon deswegen ver- antroorten, weil in den ersten Jahren naturgemäss der größte Teil der Mfbauschüler doch den Lehrer- beruf ergreifen wird. Wir beantragen daher, der Landtag wolle ferne Zustimmung dazu geben, dast die Seminare abatbaut und von Ostern 1921 an unter den vorstehenden Bedingungen zw i Auchmischu en errichtet werden. Ta es nötig ist, alsbald mit den Vorbereitungen zu beginnen, insbesondere die Eltern aufiuflären und zur Anmeldung aufzufordern, er- fud>en wir ergeben ft möglichst bald eine Ent- sct'llebung deS Finanz- unb bei EctzulauSichuiies herbei führen zu wollen. Tarmstadt, den 10. Januar 1921. Hessische- Landesamt für das Bildungswesen. Dr. Strecker. ElttS dem -lmtsverkündiattnasblatt. ** Da» Amtsverkündigungsblatt Nr. 10 vom 21. Januar enthält: Spruchkommissw- nen für Auslandsschulden. — Abstimmungen in Oberschlesien. — Desinfektoren. — Viehseuchen. — Beihilfe an ehemalige AriegStellnehmer. — Berfaus von Kasernenbet mellen usw — Beschlag- nalTme von Wohnräumen — Dien stnack richten. — Feldbereinigung Steinheme. — Gefunden; verloren । Abstim mungen in Oberschlesien. Die 23ü rgenncifiereim der Landgemeinden sind an- geroiefen, bei der UrlaubSerteilung ihrer Beamten zur Abstimmung das weitgehendste Entgegenkommen zu zeigen. Der Urlaub ist unter Weiter- geroäbrunq der Bezüge zu erteilen. Die hierdurch lieber die Umwandlung der Seminare in deullche Aufbauschulc» ist dem Hessischen Landtag eine Regierungsvorlage, Unterzeichner vorn Landesamt für das Bildungswesen. zugegangen, der wir foIgcnM entnehmen: Alle Bestrebungen jur Reform der Lehrerbildung in dm letzten Jahrzehnten gingen daraus hinaus, eine völlige Iren tung der allgemeinen Bildung von der eigenthdjen Berufsausbildung bet- bei-usühven. Die Frage der grundlegenden allgemeinen Bildimg für den Lehret ist nun durch die deutsche Reichsversassuna entschieden worden. In Artikel 143 hecht eS: „Die flebterbilbung ist nach den Grundsätzen zu regeln, bic für die höhere Bildung allgemein gelten " Ungefähr ein Vierrel unserer jungen Lehret ft seither schon nicht im Seminar auSgeb.ldet mor» den, sondern bar beveitS der Forderung der ReichS- öerfafiung hinsichtlich der Vorbildung genügt. Die'e An der Lel)tecausb>lbuna. die seither die Ausrahme mar, soll nun die Regel werden. Am ein fadesten wäre da» zu erreichen, wenn man btc Seminare abbaute und fernerhin nur Abiturienten der jetzigen Mieren Sdjulen »um Lehr erbe eure zuliebe Tas hätte freilich große Nachteile Ernmal bekämen wir so niccht genug Lehrer. Tann aber sichlössen wir dadurch vom Lehrert'lvnd alle jene begabten tütbt g-.m Jungen vom Lande aus, die die volkssdmle durcchlausen und aus den verschiedensten Gründen eine höhere Schrie nicht dc- fnd’en können. Tas wäre schr zu beba-jern; denn gerade aus den Volksschulen d.'s Landes hat der Lehrerstwid seither seinen beten Nal>wuchs erbauten. Wie ist eS nun möglich, beiden Forderungen »u entsprechen, einerseits als Vorbildung für die Lehrer die Reifeprüfung zu verlangen und andererseits den tüdxigm Volks,chülern die Lehrerlausbahn offen zu falten? Tas kann nur geschehen durch eine Aufbau- schule, d h durch eine Sdjule, die auf die Volksschule aufbaut und ihre Schüler in verkürztem Gang, etwa in d 'Jahren zur Reifeprüfung fülyrt. Erne solche ©dürfe muß selbstver,ländlich hohe Anforderungen an ihre Sd)üler stellen. Sie kann daher nur wirklich begabte fl'fnöer mit starkem Arbeitswillen aufnehmen. Tie Ausbaiisdmle ist also eine verkürzte höhere Schule, die ihre Schüler rur Reifeprüfung führt und wie die anderen höheren Schulen auf d e verschiedenen Zweige der Hochschulbildung vorbereitet Tie völlig veränderten ^ritoerhilt.iisie drängen letzt gebieterisch zur Schaffung einer foaenannten deutschen Obetschu le, die b*m Ueüergewicht bei fvemdsvtad-lichen BildnngSgu es gemmüber bemüht den im eigenen VollStum wurzelnden Slultur- und BildungSwerten gu ihrem RedN verhilft Tiefe Schule soll auBerbAn mehr a!5 die anderen khre Schüler stets mit dem Leben Fühlung nehmen lassen, ste zum Nennen und Verftel)ei aller Jtrei'c de- Volles achllten, in ihnen Gemrinsdastsgeiüh! wecken und sie zu Gegenwart-mensdxn er rieben Tie Schule nimmt eine lebende Fremd prache tn ihren Lehrplan auf, nicht nur aus praktischen, sondern aus biDungswifsensd-aftlichen Gründen, al- Gegenbeispiri zur deutschen Sprache und Kultur. Tie Zeit, die durch Verzicht aus eine weitere Fremdsp-ad^ gewonnen wi.d. soll Raum geben für Teutsd-tuude, Werkunterricht Kunftpflege, Voll w r sl a 15. h e, €taa ertunl€ mti> p i* losophische Propädeutik. Eine solche Schule kann aud) eine soziale Ausgabe erfüllen. Sie wird t>> zu beitragen, die Slluft in tnifercm Volkskörper »u Überbrüden, die seither die Gebildeten grundsätzlich vom Volle schied. Die deutsche Obersckmle krm als neun stufige Anstalt, polllommen parallel mit den anderen höheren Schulen einoeridrtet werden. Aus den oben angeführten Gründen brauchen wir diese Sckn.'e aber ^rnächst al- Aufbauschule. Ta- entitrndit auch ihrem eigenen Wesen. Sie soll grodlintg die m der Bollsschule gepsleate BildrmgSrichtung fortfübrm. In dieser Hrni'id?t ist sie ein unentbehrliches Glied in der b?utjdm Einheitsschule. Sie schließt sich an die Volksschule an und führt ihre Schüler bis zur Pforte der Universität. Diese Aufbauschule mutz aeschoffen werden, zpu» loSgelöst von der Frage der Lehrerbildung. Ihre Abiturienten sollen auch jeden anderen Beruf ergreifen förnien. Frrilch mutz vorausgesetzt lverden, dast die beutfd* Aufbauschule dieselben Berechtigungen erhält wie die übrigen höheren Schulen, so dast ihre Abiturienten mit den etwa notnn'ndia nx'ib.T.b.m Erganzungsp^ üsungen tedes Hochschulstudium wählen können. Bei der Ucbet- füllung der meisten gelehrten Bernte und bei den letigen Teuerungsverhälti;iiicn ge'en eben fdon viele Abiturienten direkt in bürgerliche Berus? über. Für sie wird die .Aufbauschille eme besonders geeignete Grundlage fein. Tie Abiturienten «ler höheren Schulen, die den Lehrerbernf ergreifen, werden nach der Reifeprüfung gemeinsam ihre eigentliche Berufsau-. breitere jfranfirit, daß es für tririe Schafbesitzer von grös,tem Jnteresst sein dürste, eine naijnt lidte, cmcchau) w.rkiame Bebanoiunqsan kennen zu lernen, weich' atle bisherigen Behandlungsarten weit Übertrifft. Es ist die Behandlung mit Schweseldiorvdgas, mddK fid» bei der Tilgu iss der Bieraeräude glänzend bcivahit bat. Den bisherigen Behandlunas- arten hasteten exbebliche Rachteile an. Tie Lchmierkur erzielt nemaii, bau eine Derbe Döll.g rein wird, sondern ber Schäfer mntz dauernd sdnniercn, verhuldert aber damit bestenfalls das ;n starke *äu:treten der Räude. Die Badekur ist nur bei warmem SBctter, also im Sommer, anwendbar; lie_ ist lebr un ich.'r in ber Wirkung und hat Ber luite, auch Verlammen im Gefolge. Tie Gasbehandlung hingegen weist die erwähnten Nachteile nnh! aus. Ste ist jederzeit sicher in der Wirkung, auch im strengsten Winter obn< lebe Nachteile anwendbar. Sie ist unschädlich, selbst Lämmer von nur entern la«, sowie hochtragende l’iutiertiere m.Tbvn ohne schäum b gast. Bei der Begasung wird außer den Räuderntlden auch alles anoere Ungezieser abgetöt.t. Sie ist leicht und idynril durch uhrbar, ohne daß ein; Unter- bredni ig deS W.ideganaeS erfolgt. Mit einer Tovvelzelle für zwei schase toimen an einem Tage ungefähr 18 Stück begast werben. Da aber zur Errielnna von Wirksamkeit bie schnelle Durch- suhrung der Begasung erforderlich ist. so ist bic Be Nutzung einer großen Zahl von Zellen nötig. Ich selbst verfüge mittag- 3*A Uhr: Prinzeß Tamrndt-ändchm AbenbS 7 Uhr: Mignon. Montag. 24.: Fidelio. Dien Nag, 25.: Die Bo-HS rne. Mittwoch, ?6 . nady mittags 3V, Uhr: Prinzeß TaufendH Snbchen. Abends 7 Uhr: Die Rose von Sbambul, Donnerstag, 27.: Salome. Freitag. 28 : Tosca Samstag, 29.: Margarethe. Sonntag, 30., nachm ttngs '.Ufo Uhr: Prinzeß Tauscndhä. ddten. Ah.i d^ 7>/, Uhr; Salome. Montag. 31.: T-te Rose von Stambul. Dienstag, 1. Feoruar: Zar und Zimmermann. Mittwoch, 2.: ATda. — Schauspielhaus. Sonntag, 23. Januar, rwchmittugs 3'/, Uhr: Im weißen Röss. Abends 7 Uhr: Ter 5Tdntg der dunklen Kammer. Montag, 24.: Robert und Bertram. Tiendtag, 25.: Glüt^peter. Mit'woch^ 26.: Maß für Maß. Donnerstag, 27.: Neunzehn- hundert-neunzelm? Freitag. 28.: Roden und Bertram. Samstag, 29 : Judith. Smrntag, 80., nachmittags 3'/, Uhr: Pygmalion. Abends 7 Uhr: Roben u. Bertram. Montag, 31.: Maria <5 tu art. Tienstag, 1. Februar: Der König der bunb» len Kammer. Mittwoch, 2.,nad>niittag4 2*/> Uhr: Wilhelm Tell. Abends 1l/i Uhr: Orpheus und Eurydllc. •B n i- WUT ’J Kopfschmerz! Die Kalkner aufLinüenhöhe Roman von Reinholdvrtmann. fPachdruck verboten.) Fortsetzung 89. Ein höhnisches Aufwachen Brand:s klang in lerne Rode „Ausgezeichnet! Die Rechtspftegk in Tiefen- bnntn itebi aui der vohc der Zell. Zeugen Haden nichts mehr zu bedeuten, auch wenn es gleich ihrer breit sind." „Tiz drei Beugen, von denen Sie sprechen, sind heute mittag dem in Betracht kommenden Derrn gegenüber gestellt Wochen, auch sce haben übereinstimmend angegeben, sich geirrt zu haben. Sie hatten den tofieebrmnien Ueberrod des Dr Gennenng für daS emzigc KleLmngsftück von bteier Farbe in Tiefenbrunn artalten. Und sie verloren sofort ihre Sicherheit, aLl sie den andern Derrn in einem ähnlichen faden." „Wunderschön! Jetzt fehlt nur noch datz Herrn Tr. Germering ein Fackelzug gebvad* wird, und daß man ihm das Ehrenbürger recht von Iietcn* bnnrn verleiht. Tann wäre m der Verrücktheit wenigstens Methode. Aber ich frage noch einmal, was mich das alles eigen tHd) an geht. Um mir buir mteressanten Neuigkeiten mtuitii.en, hätten Sie mich wahrhasrig nicht durch Ihren Schergen verhaften zu lafien braudjen." „Ich habe Eie nicht verhaftm lassen, Den Brandl! Aber ich hatte es allerdmgS eilig. Sie zu sprechen. Tenn eS gibt in dreier Sache nur noch einen einzigen unaufgeklärten Punkt Un^ da kann die Austlärung nur von Ihnen kommen. Bleiben Sie dabei, daß aus Ihrem Giftschrmk em erhebliches Cucuituni Eoniin auf rät.elhafte XBei e i verschwunden ist, und daß eS nach Ihrer Heber-1 ker aus. Die Stimme deS Amtsrichters war plötzlich messerscdan geworden. Ihr schneidender Klang rüttelte den Äpothes an dem Schranke zu schaffen mzd)te ?" „Selbstverständlich bleibe ich dabei Wie oft soll ich es eigentlid) noch wiederholen „So lassen Sie mich Ihnen sagen, Derr Brandt, dotz Sie für mich auigehört haben, ein unverdächtiger Zeuge zu sein." „Tas ist — das ist eine Beleidigung. Ich mutz mir daS verbitten." „Sie können sich ja über mich beschweren, wenn Eie Grund dazu »u Haden alauben. Ein Zeuge, der von Daß und Eifcriucht gegm ben Ange- schuldigten erfüllt ist, kann eben nicht mehr für unoerbädtig gelten." ^Eifersucht? Woher nehmen Sie das Recht, von Eifersucht zu sprechen?" „Daren Sie nicht selbst in Frau Falkner verliebt? Sie haben es dem Sanitätsrat Varentbin ia unumwunden zu gestanden. Sie Haden ihm g- sagt, daß Sie Tr. Germering DtrherfkTi wolltcu, well Sie ihn für einen bevorzugten Nebenbuhler hielten." Tas Gesicht des Apothekers entstellte sich zu einer Grimaise ber Wut. ,^Mi er Ihnen das erzählt — der Schwätzer — der Deuchlkr — der Schuft?" „Mäßigen Sie sich! Ich mutz Ihnen derartige Ausdrücke auf das Eirichicbmste unter'agen Tr. Barenchm hat nur seine Pf.icht g:tan. Er bit mir übrinr:B auch angecheu.et bau er sich über bad Verschwinben bei l£oni(n au» Ihrer Apotheke i>iz>vischen schon ganz eigene GLanken ge- nrachs nachsehen, ob etwas davon fehlte. Unb er war sehr enttäuscht, als ich feftftellte, batz noch olles vorhanden war." Ter Amtsrichter hatte den Kopf in die Hand gestützt, vielleicht, well er sürchtete, lein Mienenspiel nicht mehr tn der Gewalt zu haben und dem andern die Erregung zu verraten, bie sich leinet bemächtigt hatte. „Es war also noch alles vorhandeic?" fragte er scheinbar ruhia. „Unb mit erklärt eS sich, datz bei Dem Besuch des Krimtnal-KvmmllfarS |o tnn davon fehlte T* Denn Derr Dr. varenthm sich seine Gedaw» km darüber nacht hat hat er sic Ihnen dena nicht mt ? CS wäre doch ein Leichtes für chn ge cn." ..Dollm Sie banitt etwa sagen, batz et cn dem Verschwuren bei Giftes beteiligt geme* len sei?" ./Er hat mir nicht geraten, eS zu beseitigen — o netn, fo dumm ist der Santtätsvat Bormthm, nicht. Er wird mit gutem Gewissen beschwören, daß er mir nicht dazu geraten har. Er hat nur gefagl, daß mll der Auffindung bvS unoerminder- ten Vorrats der wichtigste Ver.-achtsgrund gegen Germermg hinfällig werden und wo rfdxtniüb doS ganze Gebäude b'S Jnbizienb^wri t3 zulammen stürzen würbe. Er hat nur gesagte „Es bleibt natürlich unter uns, B andt! Ich habe Ihnen nicht- mitpetetit — und ich wciß n-cht- von Ihrem Eonim. Wieviel oder wie wenig davon bei ber polllellichm Nachiuchuna poegeftmden wird — ich weiß nichts — gar nicht- £>«ben Sie mich verstanden?" — Und ich bafx ihn »er tanbm, ben lächetnden Biedermann Was an meinem Eonfto- ootrat fehlte ich hatte es w?ggeschüttet. Stab Sie rum zufrieden, Derr LuusrillEer Eöerty^ (ForrfeLuus plgLJ körperliche Schmerzen leidet, und babei krampften sich seine langen knotigen Finger lnrinander, als ob er xroifderi ihnen etwas zerdrücken wolle. Plötzlich schnellte er auf unb trat an den Tisch, hinter dem Eberky faß. „Ter Schuft — sage ich. Unb noch einmal: bet Schuft? Werl er fürchtet, batz die Sache nicht nach leinen Wünschen geht, versucht er, den unlchuldigcn Ehrenmaim zu soielm. Um sich weißjuwaschen. will er mich prri-geben. Ah, bet elende Feigling!^ „Sie zwinaen mich, gegen Sie voriugehen, wenn Sie so sortsghren. Von Verdächtigunaen, w,e Sie sie da ahSsprechm, wird ber SanttätSrat Barenchlu nicht berührt." „Er steht zu hoch — nicht wahr? Er ist ein Ritter ohne Furcht unb Tadel. Tatz ich nicht lache, Derr MmtSrichtcr Eberly — datz ich nicht lochet Dillen Sie denn nicht, datz bte ganze Dehe gegen Germermg von keinem anderen ausgegangen ist al# von ihm ? Denn ich den Mann taue, er haßte ihn ledeni'allS noch viel mehr. Nur das leine Gründe viel erbärmlicher sind als meine. Von Anjana an bat er mir alles zugetragen, was er erfuhr. Unter Vertetzuna des Berussg-He'.mnisses, ten Amtsrichter ! Nur damit ich wüßte, was ich zu tun und S agen habe. Oder war er nicht rrnxi verpflichtet, rüber zu schweigen, datz 6n her chemischen Unter* l'uduiig Eon.in tn der Leiche gefunden awrben war? So fange darüber zu fd>t»r^en, bi- es ge- r.cht-seittg be'a ’.nt ymorben war? Und er Ur| unm ttclbar ned: Emp'an^ der Mittrilung spornstreichs ui mir, um es mir unter dem Sieget des tiefsten Geheimnisses zu cnäbCen. Er wollte wissen, ob ich Eonim in meiner Apotheke hätte Und als ich bejahrte, aaö er sich gar leine Mühe, letr.e I Freude zu ververgen. In fernen Beisein nui&te ich' zeugung nur an dem Abend entwendet worden rem I Konrad Brandt wiegte auf seinem Stuhl ben kann, an dem sich Dr. Germering nach Jhrei > Oberkörper hm und her wie einer, der furchtbare Beobachtung und nach seinem eigenen Zugeständnis “ gibt blendend weiße Wasche. ersetzt die Rasenbleiche. macht Woll wilsche locker und griffig. schont und erhält die Wäsche geiiiiee^^ Inventur-Ausverkauf 8