Nr. 299 Öebt öartri die Truppen in diese Zone I barm Mittel zur Wiederaufrichtung ^blanb« [fe von den übrigen Parteien darau» Der- Dcrwenben würde, wie könne es dann Arantretch werden. Für Deutschland bat diese Beu-1 begabten ? einer beu Verwalter» Fvrderung rat einem größeren 5 -»ttenrc hältni» aufgc^ebcn habe, gebe Lloyd ®e->rge nit: w i? genug ©einer Ansicht nach müsse Frankreich auch seine U-Boot- und Zerstörerwaffe folgen wird. . Laut Manchester Guardian" erwartet man von dem augenblicklich ftattfinbenben Erörterungen zwischen Brianb und Lloyd George die Sin - berufung de» Ober ft en Bäte» für Beginn de» nächsten 3abre» »uv Regelung de» getarnten europäischen Problem» und der Frage de» nahen Osten». Frankreich hält sich an „(Yarantieen". London. 20. Dez. e Betngtpreifr Tlk. 6^0 et»|d)L Itäqtr- lohn, durch die Post Md. 7.50 einid L Best,«, ftlb, auch deiNichteriche«- : ftMMn Infolge höherer ®e»alt. Aernfprech-Lnschlüsle: fLrdieSchnsileUuno ll2; |tr Drudurei, Verlag und ’ D (taÄ. Frankreich und 0rDhbriUnniei jno i oopiungin ^cuimHum» ui-w ' * möglicherweise auch von Belgien garantiert I würden. Wenn da» .Deutsche Retch leine vettug- Pari». 20 Dez. (WTB.» Der Sonderberichterstatter der Agentur Hava» meldet au» London. Loucheur habe einen Plan au-aear- »u ergänzen ^"e"gl'schm Kreist £( Mat ? ; Plan ausgestellt worden sei. ein Garanliekomitee £ "rn! i $T. r^'^TuTr unnV«H*£ Zahlungen zu l«sten. wozu » 'M crTIärc weiter, e» müßten «Garantien dafür gc- 'S JE/SreS sä' easjwsws « so Äanckestcr Guardian" war die genaue Art der bereit« überzeugt Menn Oie» y . ron F^ntteib geforderten Garantien noch nicht würde "^E» Irlmtter»'weitern^ß I festzustellen. Von srnn-ös sche^ Seite werde jedrch Meldung de» S°n^rberichterstatte^» wei'er. daß M Mc rwrgeschlag.nen Garantien Maßnahmen au»gear6c niA'tcn umfaßen - Die Kontrolle über d George« folgend.: Gr)V- eröffnete englisch-franzosl'chr Konferenz gewahrt drit^men ist bereist dst- fr.miöstsche mtütär.lche wird. Reuter erfährt daß R a the na u ge- Sicherheit cuf folgende A.1 zu giraruercn denken, rme der bnhfd« ein fruchtlos Retxirat-onStvstem aelchsi enen 2t- wiederrinden tonne, noch, w« ^d,e Wechsel.uric nwfpbarc ist. Großbritannien stellt ied>ch B e - verbessern konntert wenn dte bingungen. Die erste und wi-tttgste Be- | lowict.strichen Ab^ng^e tmge^rm Äaptialim Mngurg. auf bk. wie verlautest Clont» George teMen bte für d,t bringe:? werde, fest daß Frankreich f o - nötig feiet, öngtanb wohl zu Lande al» auch zur See ab-1' ' r ü ft e. Die Mitteilung, daß Frankrrich f ine Das unhaltbare Verhältnis zwischen Danzig und Polen. Danzig. 20. Dez tDDB i De Präsident der freien Stadt Dan,tg ersuchte den C ' rfom- missar be» Böllerbunbe» für die freie Stadt Danzig. General Hakking. eine Snttchechaisii ab- zugeden über die Art der Führung betau«- toärtigen Angelegenheiten der freien Stadt durch die Xcpubiif Polen. Der Cbcrfommiffar entsprach diesem Erluchn und haf »tachstehendc Entscheidung E» erübrigt sich für mich, die von jeder Regierung oorgebrachtrn Gründe im einzelnen miebcr^uqcbcn. da sie l>c- kann, find. genügt, bar\ulegcn daß vom panischen Gesichtspunkte au» Polen gemäß d-m oben erwähnten Artikel durchaus ein Recht bat, bte auött'ärtigen Angelegenheiten Danzig« so zu führen, wie e» ihm gut dünkt, sogar, wenn bieder auswärtigen Politik, die die T^nzize» Regierung befolgt. direkt entgegengesetzt ist. daß sie aber gleichzeitig bereit ist. soweit irgend möglich, den Wünschen der Danziger Regierung entgegenzukommen und die auswärtigen Beziehungen Dansig» zu fördern. Ss ist batet ganz klar, daß die Entscheidung in keine Weise auf die politischen Nlaßnahmen Pvleno störend einnrirten darf. Polen muh vollkommene Freihrit behalten hinsichllib be Leitung seiner eigenen auswärtigen Bz e' ung<*n, selbst wemt die» \rid)t mit ber auLw. r i e i '$>• lltit Da z'gS i brrcinftImmen w rd ®3 ist n ch meiner A .fM gl ichfall» Har kaß der Ar ik 12 bett Abkommens zw.ftien Dansig und Polen bie polniMx Regieru-"g nicht dercchtiet. 2Xmzia feine auswärtige Politik i zu zwingen, eine auSwärttge P^lit-.k einzufst: gen. die feinen — Danzig» — W^mscl.en und feiner Wob!fuhrt al« freie Stadt zuwider ist Polen erbebt darauf auch Trinen Anspruch ist g’e d)- fall» ganz klar, daß Danzig lrin-7 ri enc i au - ti'ärtlgin Beziehungen nicht |c b i leiten lann, unb laß Polen die» für Danzig tun maß. Ich entscheide daher, daß. wenn Polen v n Dmzlg aufgeforbert wirb, irgotbiri-? die a t.uvärtigeu Beziehungen der frrien Stadt wuhrumefm n e8 ba» Reck t hat. da» Ansuchen adzuw i> n. u> nn die detr.- fend- Ang lcg-noeit of .nlxir zum BiiiteU wichtiger Inlev-ssen be» polnischen Ctiat » w re, unb daß die -polnisch? Regierung auf ha3 An- •u-ten der Danziger Regierung, irnenboxl be ui- wärügen Begehungen der freien Stodt zu leifn. sofort, wie c» auch 8ug:fagt hat, von dem Ersuchen Kenntnis zu nehmen hak unb entw er Danzig» Wünfche ohne 'Verzug un‘ in erid) P4 n- d. r. loyaler Weise auSzuführm oVr tV fr.ie Stad» fnbatb wie möglich d. h Innerhalb ri er Frist von 30 Tagen, xu b: :a rrch ig n ba1' be polnische Regierung nicht im'.an?r ist i W ' - sche der Danziger Regieiung auSzus.ihren. P len wird auch bte Gründe für seine Weigerung angeben und di? Danz ger Regierung w sien la 1 n. wie weit sie zu gehen bereit ist. oder trcld-en anderen Vorschlag sie ann-bmen würde um der Danziger Regierung in dieser Angeicgenheit entgegen^ u kommen. Die Verhandlungen I . n K I tncl’cn werden. Für Deutschland _ . . Hl vonoon. I tralitat. laut .Manchester Guardian- den .Reiz . _ _ .... daß die französischen Truppen unver- London. 20. De^ iWTB, 2sinl^, züglich au» der Rbeinzone zurud- Konferenz tagte von 12 Uhr mittag» bi»1 ««zogen werden Für Frankreich habe e» den nachmittag« Vie setzte bte Pru'ung de» Standes ^vneil. daß e» eine endgültige Garantie für feine der RepavationSfragc fort unb »og babei Die JKt- Erhalte fall» Deutschland die Neutra- Mtalffe 'n D^I'chland unb McS>il«4udlenln Uiat^onc bcrlcI>^ (1>nte Betracht, die Deutschland »ur Erfüllung feiner Die .Manchester Guardian' weiter berichtet. Verpflichtungen zu Gebote stehen. Außerdem ®corae nach ber Regelung der Re- erwog die Konteren» die Mtttel zur Derbeerung pgration»- und Abrüstungsfrage die Frage de» der allgemeinen wirtschaftlichen Lage I n a b e n Osten» In Angr.f nehmen, «ne Die Konferenz nimmt morgen vormittag Die De- Z^^^^hung ber britischen Streitkräfte au« eatungen wieder auf. iKlelnasien soll nach der Politik, bie man jetzt MU°ung-»«schi,d'nh«.,n ÄÄ S London. 20. Dez bollt | Je I ^|ten in Kleinasien, nicht nur in der Smyrna- Berichterstatter der .Evening New»' totll Misirn. sondern überall in Kleinasien Mit diesen .*-«•* < - k »ava-' Darantien solle wahrscheinlich der Völlerbund betraut werden. Nach dem Plan Lloyd George» soll die Freiheit der Dardanellen flcn>ähr- leistet werden. Bezüglich Rußland» soll Frankreich endgültig ersucht werden, dte augenbltaliche Sowjetregierung de jurö anzuerken- n en. Man erwartet, daß Lloyd George Briand erklären werde, Großbritannien sei grundsätzlich entschlosien, Rußland sofort anzuerkennen. Laut .Manchester Guardian'' sei die französische Regierung bereit, bie Sowjetregierung unter ähnlichen Bedingungen attzuerkennen, wie sie sie für die Gewährung be» Moratorium» an Deutschland stellt, nämlich daß Garantien von feiten her : Sowjetregierung gegeben werden, daß auf die Anerkennung der russischen Schuld deren Bezahlung Erstes Blatt Kl- 3<ü?rgang Mittwoch, 2s. Dezember 1921 1 . Ä hi Snzk'ee, ^■■1 MM * für bte lagfsnummer W GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen tzW vntck *nb Verlag: vrühl'lche Univ. Vvch. und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, ^efchaflrpellt und siruckeref. Schullrraße c. stzm.uch h Spuren im Schnee. Roman von Sven Elve st ad. * Ermächtigte lleberlchung. 16. ehunq. (TMhrvd verboten.) .Wer auf leinen Hall kann es ein Toter gewesen sein, der ihn umgebracfct hat," sagte der 2lrat, immer nM) lächelnd. »Tote können keinen Mord begehen " „Hern, natürlich nicht," gab der Kapitän -u. .Aber in dem allem ist doch etwa-, das durchaus nicht stimmen will." .Und was ist da»?" .öt hat mit dem Mörder gesprochen, unmittelbar, ehe er tödlich aetrossen wurde." antwortete bei Kapitän. .Dielleicht hat er sogar lange mit ihm gesprochen. Und mit einem Verrückten löt t man sich doch nicht in ein lange« Vcfpräch ein." Zehnte- Kapitel. Ter junge Artt fing an, den Aussagen de« Kapitän» mehr ■Mkuiung teUunv’ffcn, und unterdrückte die Müdigkeit, die ihn b:lm An- bören des verwirrten Reden leine» Gastes überkommen war. Ter Kapitän sprach cuhcrorbcnt- und au» seinen bleichen AnUlh strahlte Innere Glut, deren Einwirkung sich der junge .2lrzt nicht ganz zu entziehen Der- ©le mcklnen, der unglücklich: Mann habe sich mit festem Mörder unterhalten, ehe er den Todesstoß e^pNng?" fragfc er .3a," cx^'^vte der Kapitän. .Davon bin ich seit überzogt. CHMmn s»ch diese Ohre Ucberzeua..ng nur auf XSpren TrauiN gründet, so mstfsen Vie zugeben, das) sie für andere nicht sehr überzeugend ist," sagte der- Arzt. „□lern," entgegnete der Kapitän scharf und augenscheinlich von dem überlegenen Ton deS anderen unangenehm berührt. .Ich sehe dabei jetzt von meinem Traume ganz ab. Ich bin wohl etwas nervös, aber Ich bin nicht abergläubisch, und ich gebe zu, bah mein Traum nicht« mit der Wirtlichkeit zu tun bat; er ist nur eine eigentümliche psychologische Erscheinung. Diel- leicht kann er als eine Art Fernwirkung ober Gedankenübertragung crllärt toirben. Ap.the'er Frykmann war ja mein guter Freund, und ich fände e« nicht unbegreislich, wenn er in seinen lebten Auacnblicken an mich gedacht hätte Ich laste also den Traum ganz au« dem Spiel und rechne nur mit den vorliegenden Tatsachen." Ter Kapitän sah auf die Aufzeichnungen, die er sich gemacht halte. Auch der Arzt beugte sich darüber, konnte aber nicht« davon verstehen ®r sah mir. das) an einer Stelle .Kops" stand und an einer anderen .Telegramm'. Ter Kapitän fuhr fort. .Ich rechn« allo nur mit den Aufklärungen, die die Frau de« Apotheker» dem Dogt gegeben hat Aber wenn ich diese mit allen unteren Um« ständen zusamme «halte, fo komme ich zu mcrl- würdiaen Qvgcbniffcn." .Ich bin >u keinem anderen Ergebnis gelangt. als zu dem, bah ein Verrückter in die Apotheke cirgcbruiigrn fein muh und b.n 2 ?- theker ermortet tat." tagte der ju ige Arzt ,2icr vielleicht können die Austlärungen. die Sic mir geben wollen, meine Atifich.en ändern. Allo lasten Vie hören." .Tie 2pottc!cirtür stand offen, nicht w^hr?" .Ia." beitoftrafen wurde ebenfalls kein Sinschrmtz er« pobeiL DerchSlninifter a. D. Dr. einton» gegen Aelcherungen Hindenburgs. 'Berlin, 20. Dez. (WTB.) Reichs- tmntfter a. D. Dr. Simons veröffentlicht durch das TRoIffbureau einen offenen Brie cm General seidmarschall v. Hindenburg, in dem er unter Hinweis auf den vorgestern in Der Presse veröffentlichten Brief Hindenburgs dessen Aeußerungon über Dr. Sitnons Haltung zur Schuldfrage auf der Londoner Konferenz als eine schwere ülngerechtig- keit bezeichnet und erklärt: „In Versailles haben wir die alleinige Verantwortung für den Krieg auf uns genommen. In London habe ich hiergegen Derwahrung eingelegt und mich auf ein gerechteres Urteil der Geschichte berufen. Gegenüber der damals von Lloyd George aufgeworfenen Frage: Wann beginnt die Geschichte? habe er (SimonS) erklärt, bah die Geschichte ihre Arbeit in der Schuldfrage schon begonnen habe." Wechsel tm Reichstag. Derlin. 2l. Dez An Stelle de« verstorbenen Abgeordneten v. Delbrück tritt in den ReichS- tag Frau Hedwig Hoffmann (Bochum) ein, die als nächste auf der deutschnationalen Liste steht. Der 9. November als Feiertag! Braunschweig, 20. Dez. (WTB.)Die LandeSversammlunA hat mit 29 Stimmen der Linken gegen 27 Stimmen der Rechten beschlossen, den 9. Rovember als gesetzlichen Feiertag zu erklären und den Buhtag als gesetzlichen Feiertag aufzuheben. Aus Stabt und Land. Diehen, den 21. Dez. 1921. Steuererleichterungen bei Ansiedlung Kriegsbeschädigter. Der Rc-ichSbund der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegerbintcrblicbcncn schreibt unS: Auster der Im §84 d«S Reichsverforgungs- gcscche« vorgesehenen Kosten- unb S.'empelsreiheit sind den Kriegsbeschädigten unb Hinterbliebenen beim Erwerb von Grundstücken nachstehende Vergünstigungen eingeräumt worden: 1. sind sie von der GrunderwerbSsteuer auf Grund deS § 21 Abs. I deS Grunderwerbüsteuer- gesetze« vom 12. Dezember 1919 unb somit nach § 37 diese« Gesetze« von allen Abgaben befreit. Die vor dem 1. Oktober 1919 nach den Vorschriften deS ReichSstempelg-.'setze«, der Lande^geletze unb Satzungen der Gemeinden bei GrundstückSüber- tragungen erhoben worden find. Da die AuSsüh- rungSbesttmmungen zum §21 bisher vom Rcichs- rat noch nicht erlassen sinh, hat da» Reichsfinanzministerium angewiesen, einstweilen die Grund- erwerbssteuer zu stunden. 2. Der §29 de« ReichssiedlungSgesetzev vom 11. August 1919 sieht eine Stempel- und Ge- bührenfreibeit für alle Geschäfte unb Handlungen vor, die zur Durchführung deS SiedlungSversah- ren« im Sinne diese« Gesetze« bienen. 3. Die gleichen Vorteile wie zu 2 bietet der J 36 de« Relchöheimstättengesetze« vom 10. Mai Zu 2 und 3 handelt e« sich jedoch nur um sächliche Stempel- und G'bührenfreiheit. Abgesehen davon sind bei Grundstücksübertragungen jedoch noch persönliche Stempel- unb Gericht«- ga»ühren nach Mastgabe der Auftänbigen Landes- gstetze zu entrichten. Wegen Der Riederschlagung bitfer Gebühren, soweit Kriegsbeschädigte unb Hinterbliebene in Frage kommen finden noch Verhandlungen mit den Landesregierungen ftalL Wettervoraussage , für Donnerstag: Wolkig, vorwiegend trocken, kühler, westlich- nordweslltche Winde. Bei vorwiegend westlicher Luftströmung wird da« feucht kalte Wetter vorerst noch anhalten. Vor- flöhe de« südlichen Hoch« können zeitweilige Aufheiterung bringen. • ••®in BerbotderNebenbeschäf- kigung im Handwerk. Seit Einführung der achtstündigen Arbeitszeit werden unausgesetzt Klagen darüber erhoben, bah Gehilfen unb Arbeiter nach Llbleistung ihrer hauptberuflichen Tätigkeit anderweitig Arbeiten (Pfuscharbeit) selbständig verrichten oder bei anderen Gewerbetreibenden gegen Bezahlung Arbeit leisten. Auf Veranlassung der HandwertSkammer Darmstadt hat daher da« Hrs- sische LandeSarbeitS- unb Wirtschaftsamt empfohlen, daß fünftig in alle Tarifverträge Bestimmungen herüber ausgenommen werden sollen, wonach jeder berartige Mthbrauch deS Achtstundentage« zur Kündigung be« ArbeilS- vertrages ober gar zur sofortigen Entlassung berechtigt. Jeder bekannt geworbene Fall wäre überdies der einschlägigrn Gewerkschaft oder dem Betriebsrat mit dem Ersuchen mitzuteilen, durch Cinwirlen auf den betreffenden Gehilfen ober Arbeiter Abhilfe zu schaffen. Zweckmäßig würben von diesen Instanzen auch AeberwachungSauSschüsse gebildet, deren Hauptaufgabe e« sein müßte, ausklärend zu wirken. Kein Arbeitgeber dürfte sich dazu verstehen. Aufträge an solche Personen zu erteilen, die oft nur Pfuscharbeit ausführen und mit Material arbeiten, das nicht immer in einwandfreier W'ife beschafft sein wird. Ein Unfall, den jemand bei Pfufcharbeit erleidet, dürfte von dem Arbeitgeber zu entschädigen sein, da die Berufsgenossenschaft in solchen Fällen nicht haftbar sei. "Warnung vor Zuzug in da« rheinisch-westfälische Industriegebiet. Im Industriegebiet Rheinland« und Westfalen« wird von privaten Arbeitgebern unb von öffentlichen Körperschaften über die neuerdings wieder lebhaftere Zuwanderung ungelernter Arbeiter aus allen Gegenden Deutschlands stark geklagt. Die planlos Zugewanderten werden in den meisten Fällen, da bte Industrie unb der Bergbau sich weiterer Ausnahme Ungelernter verschliefen müssen. in Aot geraten unb der Oefsentlichkeit zur Last fallen. Da« Aeichsamt für Arbeitsvermittlung warnt baher Im Interesse der Arbeiterschaft davor, ohne Zuhilfenahme der öffentlichen Arbeitsnachweise das Risiko einer Zureise in jenes Gebiet zu übernehmen. " D i e Schlafwagen 3. Klasse. Vor einiger Zeit bereit« meldeten wir. daß von feiten bet Eisenbahnverwaltung geplant sei, Schlafwagen 3. Klasse einzustellen Nunmehr wird mitgeteilt, daß zunächst zehn solcher Wagen vorn 1. Ianuar ab dem reisenden Publikum zur Verfügung stehen werden. Die Wagen dienen vor allem dazu, dem weniger bemittelten Reisenden für bte Rächt eine Lagerstatt zu bieten, die es ihm ermöglicht, nach einer Ruchtreife frisch unb arbeitsfähig am Reiseziel anzukommen. Selbstverstänblich bieten die Schlafwagen 3. Klasse nicht alle Bequemlichkeiten der Schlafwagen 2. Klasse. Im allgemeinen wird bei Reisende nur Schuhe unb Obcrflclber ablegen können, da die Derwenbung von Bettzeug nicht vorgesehen ist. Auch Decken werden nicht gehalten, da sie in den meisten Fällen von den Reisenden selber mitgebracht werden. Ueberhaupt ist, um den Preis niedrig zu halten, alles in den Schlafwagen einfach, aber außerordentlich zweckmäßig au«- gestattet. Heber Wagen enthält 12 Halbabteile sowie an jedem Ende einen Waschraum und einen Abort mit Waschgelegenheit. In jedem Abteil sind drei Schlaflager übereinander angebracht. IebeS einzelne Lager ist mit einer mit Plüsch überzogenen Matratze unb einem ebenfalls mit Plüsch überzogenen Rosthaarkellkissen versehen. Eine weiche und ausreichende Liegestatt ist also geboten. Der Preis für eine Bettkarte 3. Klasse beträgt 40 Mk., wozu jeweils 10 Prozent Vormerksgebühr hinzutreten, gegen 140 Mk. in der 1., unb 70 Ml. in Der 2. Klasse. ♦*3nberOrt«fa6ungbetr. Aende- rung oe r Verbrauchsabgab- für Branntwei n.die im vorgestrigen Anzeigenteile veröffentlicht würbe, hat sich ein Druckiehler eingeschlichen, der heute richtiggestellt wirb. •* Stellt Flüchtlinge ein! Die Aufnahme der aus den abgetretenen Grenzgebieten geflüchteten und aus dem Auslands ausgewiesenen deutschstämmigen Familien und Ledigen ist ein unbedingtes soziales Gebot. Eine namhafte Zahl solcher Familien und Ledigen ist bereits seit längerer Zelt den verarmenden Folgen der Arbeitslosigkeit auSgr- etzt, die durch die unproduktive Unterstützung keinesfalls erfolgreich gemildert werden kann. Den Betreffenden können daher wohl zu Recht gewisse Vorzüge bei der Unterbringung in Arbeit eingeräumt werden. Zur Wahrung der Belange Hessens, der Provinz Hessen-Rassau und Waldecks wird die Arbeitsvermittlung der sehr gesuchten Fachleute unter den Flüchtlingen mit besonderer Aufmerksamkeit vom Landesamt für Arbeitsnachweis beobachtet. Zur Zeit befindet sich in dem Lager Zeithain noch eine Anzahl von Familien und Ledtqen, )ie der Landwirtschaft und verwandten Berufszweigen entstammen und für die versucht wtrd, ahnlrcye Berufsstellungen zu ertasten. Die Erfahrungen mit den Flüchtlingen sind in der Regel durchaus zufriedenstellend. " Der Alice-Frauenver-"in hevof- sen Nicht im h u'igen Anzeigenteile Die Gew in n- e über Die von ihm veranstaltete Berlo ung. Tie Gewinne können am Freitag gegen Rückgabe ter Lote in der alten Bürgermeisterei, ®aiten'irah« 2. vorm.tt.tgs von 10—12 unb nachmittags von 3—5 Ahr in Empfang genommen werben. * Vornotizen. — Tageskalender für Mittwoch: Stadtthearer, 7 Uhr: „Börfenfieber". — Astv- ria-Lichtspiele: ..Das geheimnisvolle Telephon'" und „Der lebende Propeller-. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, heute und morgen: „Das große Radiumgehcimnis-. Krciv Büdingen. )( Ortenberg, 19. Dez Da« Konzert, da« am Samstag abenb Kapellmeister Ackermann im Mauergartenfaat veranstaltete, war leider infolge verschiedener Mmftänbe nicht so be- sucht. tote e« dasselbe verdient hätte. Sa» Konzen hatte eme wesentliche Bereicherung durch die PistonsoloS von Herrn Kauh erfahren, der ton- rein unb ansprechend .Die Post im Walde" von Schäffer, und die Lavatine von Hasfelrnann vor- trug. Den Höhepunkt des Konzert« bildeten die Trio-Sonate von Sandberger, vorgetragen von Herrn Ackermann fen, Ctt und Frl. Ackermann, weiter da« Violin-Solo des Herrn Ackermann jun. Man weih nicht, wa« man mehr an diesem ,ungen Künstler bewundern soll, die leich e u.td doch in jeder Lage gleich sichere Bogenfüstrung, oder die beseelte Wiedergabe des bcticffcnben Werte«: es tarn daS Vlolln-Konzert Qir. 6 von Rode zum Vortrag. D.e Zuhörer spendeten für alle Darbietungen reichen Beifall. - Gestern nachmittag um 5 Llhr fand, wie bereit# angekündigt, in unserer von zwei Tannenbaumen hell erleuchteten Kirche die WeihnachtSdc- fcherung der Kleinkitderschulc statt Heller strahlten die Augen der Kinder, als fic unter dec Führung ihrer Sch veiler Lhlotilde unter fröhlichem Weihnachtsgesang betet nm.rr- schierten unb die Violen Lichter und die auf weih- gedeckten Tischen aufgabaulen reichen Gescheute sahen. Zunächst tragen die Kleinen einige ®e- dichte vor unb fangen bte alten schönen Lieber, dann folgte die Gefchenkvertcllung. Die Eltern ater sprachen der Schwester und ihren Mi'.h.l- ferinneä für die wochcnlange Mute, die die'e 3g, al e Monat einmal ein Familienabend statt. Kreitz Lauterbach. rr. Schlitz, 20. Dez. Förster W i 11 - Hardt vom nahen Forsthaus WehnertS hatte das Glück, nachts auf dem Anstand einen kapitalen Keiler im Gewicht von fast V/t Ztr. zur Strecke zu bringen. — Der hiesige Stadtrat setzte mit rückwirkender Kraft vom 1. Dezember an den Preis für das elektrische Licht von seither 3,50 Mk. auf 4,50 Mark für die Kilowattstunde herauf. Mrcib Schotten. wg. Au« dem vorderen Vogelsberg. 20. Dez. Der Naturfreund hat in diesem Iahre die eigentümliche Beobachtung machen können, daß Bäume und Sträucher trotz der strengen Kälte der letzten Zeit noch da- h c r b ft - liche Laubkleid tragen Das Laust der Wald- bäume ist erst zum Teil gefallen; Sträucher und Buschwerk haben vielfach noch vollständig grüne Blätter. Allem Anschein nach muh diese eigentümliche Erscheinung mU den anormalen Witte- rungsoerbältninen dieses Zahres in Zusammen» Hang gebracht werden. Kreitz Kriedberg. * WölferSdeim, 21 Dez Am 1 Weid- nachtsfeicrtag begehen d?r Veteran Heinrich L e ck • unb feine Ehesrau Katharine, geb Dauemheirn. in voller Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. Ltarkcnburg und Rheinhcsieu. * Offenthal, 20. Dez. Sine Zi- geunerbandc macht seit einigen Tagen den südlichen Teil des Kreises unsicher. S« sollen im ganzen acht dichtbevölkerte Wagen sein. Am LamStag sollte einer der gefähr-, lichsten Burschen dingfest gemacht werken. Aach mehrmaligem Kugelwechsel flüchtete er jedoch in der Richtung nach Darmstadt. Al« gestern wieder einer sich hier beim Wein gütlich tat, telephoniene man der Gendarmerie, die dann auch den Zigeuner hn Wald verhaftete. Gestern abend wurde hier ein Wagen aufgehalten. Es sanden sich, nach Angaben der „Offcnb. Ztg.-, ungefähr 2 Zentner Schweinefleisch, zwei Schwcineköpfe, ein Kalbskopf und anderes Gut darin. P^ord und Wagen wurden einstweilen beschlagnahmt. * Don der Bergstraße, 20. D^ C i n Darmstädter La st automobil, da» mit einer Cabuna Zigarren nach Mannheim fu ?r. flieh an der Sulzoacher Landstraße bet Weinheim beim Ausweichen gegen einen Baumast, wobei drei mächtige Kisten auf die Straße fielen und «w4- fprangen. Eine rasch sich sammelnde Menschen menge — darunter viele Kinder — stürzten sich, dem .Darmst. T-agcbl." zufolge, über die Vorräte her unb fchlepptc die Zigarrenpakete weg Die vom Ehausfcur berrachrichtigte Gendarmerie konnte einen Teil des gestohlenen Gute« wieder bcrbei- f(baffen, doch ist ein Verlust von gegen 10 000 Zigarren festgestellt. Ocae.i verschiedene Per o: en ist Strafanzeige wegen Diebstahls erstattet. Henett-Siasiau. mc. F r a n k f u r f a. M.. 20. Dez. Dom Obermain wrrd ziemlich starkes Steigen des Wassers gemeldet. Dir Haden also Aussicht, daß in den nächsten Tagen, wenn die Webre wieder völlig aufgerichtet sind, die Schiffahrt aufgenommen werden kann, um die fast zusammenbrcchende Kopien- Versorgung mit neuen Dorräten zu beliefern. Im Ruhrrevicr wird nun schon seit Wochen die geförderte Kohle auf Halden gelegt, weil der Abtransport infolge DagcnmangelS und Bereifung der Flüsse nicht möglich war. mc. Frankfurt a. M., 20. Dez. Dach« dem erst am 1. Dezember die Fahrpreise für die Straßen - und Waldbahn erhöht wurden, soll am 1. Januar abennal« eine nicht unbeträchtliche Steigerung der Fahrpreise eintreten in der Art, daß künftig die billigsten Fahrscheine 1.50 211. kosten. Der Aachtzuschlag soll von 25 Pf. aus 50 Pf. erhöht werden. Außerdem siebt sich der Magistrat veranlaßt, zur Deckung der erhöhten Arbeiterlöhne den Strompreis auf 4.80 Mk. pro Kilowatt zu erhöhen und di? Gebühren für Schlachlhos-. Lagerhaus- und Hafenbahnbenugung beträch'lich zu steigern. F r a n kf u r t a. Ai, 20. 5 z iWollf.) Doch» dem das bl« zum Frühjahr als Operettentheater dienende Schumann-Theater wieder in ein Varietöunternehmen umgetoantelt wurde wird jctzt Frankfurt ein neues Operettentheater in bk-m bekannten Gtablüsement Groß- ^rinl- fuit am Eschenheimer Tor c ballen. De Di r.'tirm liegt in den Häntei der Herren Dewald und Glock. Zur Erstausführung fommt die Otdefte _Wenn Lieke erwacht ' von Haller unb Rideamu«, Musik von Eduard Künfiele. * Fulda, 20. Dez. DaS seither an bi« Demokratische Partei verpachtete .Fuldaer Tageblatt" geht nach einer Mitteilung be« Verlages vom l Ianuar 1922 al» freie« kVolk» blatt wieder in dessen Hände zurück. Gerichlssaal. Mainz, 20. Dez. (Wolff) Im Oppen» Heimer Mordprozeß (wegen Tötung des Winter) bejahten die CMditoorenen bei den Angeklagten Heinrich Schmitt unb Melchior Ze fite l die Frage nach Totschlag ohne mildernde Um- stände und bei August unb Iakob Schmitt die Körperverletzung mit Tobesfolge Da« Urteil, da« erst in später Abendstunde verkündet wurde, lautete bet den beiden ersten auf je 15 Iahre Zuchthaus und bei den zwei letzten auf je 10 öapre Zuchthaus. .Wa« schließen Sie darau» V* fragte der Kapitän. »Ich schließe selbstverständlich darau», bat) der Mörder zur Tür beretngetommen ist," antwortete der Arzt. »Aber die Apotheke ist um neun Upr geschlossen worden, unb Frhkmanns F au behauptet bestimmt, sie habe nach dieser Zeit die Aachtglocke kein einzige« Mal läuten hören. Sie war wach, al« der Mord begangen wurde, unb sie sagt, die Aachtglocke sei im ganzen Haus zu hören. Da« könnte daraus hindeuten, bah der Apotheker den Besuch erwartet unb in aller Stille hereingelassen hat." .Ein sonderbarer Schluß," sagte Der Arzt .Metten Sie nicht, e« sei wahrscheinlicher, daß der Mörder geklopft und der Apotheker ihn daraufhin berelngelaffen hat? Sicherlich ist es öfters porgefemmen, bah die Leute die Aachtglocke nicht gefunden und darum an die Tür geklopft haben. Da# hätte für Frykmann gewiß nicht« Ausfallende« gehabt." .Unb trotzdem glaube ich, daß der Mörder nicht zur Tür hereingekommen ist," erflärte der Kapltan. .Wie wollen Sie kann seine Anwesenheit In der Apotheke erklären?" .Er ist »um Fenster bereingeftiegen." Der junge Arzt lächelte wi der. .Da« haben ole wohl aetraumt.“ tagte er Ader er hörte auf zu lächeln, al» er da« ingrimmige Deficht be» Kapitän« erblickte, da« sich ihm langsam »utoanbte. ,3a," sagt? der Kapitän .So ist die Sache ätt'-klich in meinem Traum wugegangen Te. Mörder (am durch« Fenster he reim durch da« Fenster links. Ader ich brauche mich mit dieser Behauptung nicht allein an meinem Traum zu halten." „Sie sollten die Fenster selbst aber doch auch ein bißchen in Betracht ziehen." bemerkte der Arzt. .Haben Sie nicht geloben, daß alle geschlossen waren, auch da» linke, von dem Sie so viel zu sagen wissen." .Zawohl, aber die Fenster lassen sich auch von innen schließen." .Ader jebenfall« nickt von außen öffnen. Id lange die Läden davor befefllgt sind Unb bat waren sie alle miteinander." .Aber nicht der Laden vor dem Fenster link», der war feit mehreren Tagen nicht mehr in Cvbnung. Ich weih das beni der Apotheker hat davon gesprochen, daß er einen Handwerks- mann au« der Stadt erwarte. Run allo, der Ver- fchtuß diese« Gaben« war so lose, daß er geöffnet werde konnte, wenn man nur von außen ein wenig an der Cifenflange rüttelte. Unb alle Fenster in der alten Apotheke schließen auf eine Weife daß man sie ganz leicht von auhen öffnen kann, wenn man eine Messerklinge zwischen bte Fugen steckt." Ter Arzt war stumm vor Uederratchung Reugierig betrachtete er den allen Kapitän, ^nd von dessen gebeugtem, fahlem Gesicht glitten feine Blicke über besten Arme und Br rst. bi» sie leim Handgelenke und Hände trafen Mll der nrr- vösen Ucberempfinblbtfelt, die dem Kapitän eigen war. fühlte er den forschenden Blick und versteckte unwillkürlich feine Handgelenke in den Rvckärmelfi. Er tegr-s' wohl, was der Arzt dachte und wonach er schatte. (Fortsetzung folgt) Man l4#-.etbt uni mit TBiefcd: da» her *3 r 8 o weiter mit der An n die 6*68 Ml 6,72 Marknotierungen. 2». 12. Schweizer Franken sind jetzt wieder in altbekannter Güte überall rrhiltlidl 232,75 233,25 27,97 Z8»O3 59,90 60,10 aul ein 0L U 221,25 2b, 72 58,15 6,97 221,75 26,78 56,36 20.12. 1,57 2,85 2,90 1.52 2,70 2*20 8447,- 6*84 — .54 worden 5h* Verordnung war da der nicht anwendbar, und dem Ginspruch konnte nicht statt gegeben werden. 2,30 7^47 7,0G -,55 (legen Husten und dienst Sin Schiestm.lster der Hessischen Dau Spanien .... Wien (alteL) . Deutsch-Oesterr. Prag Budapest. . . . DuenoS AireS Bulgarien. . . Konstantinopel iCpftamt G testen gegen Kündigung wurde stattgegeben Der Antragsteller ist veiler zu be- schasiigen. oder eS ist ihm eine Gnlschädiguna von Wöehrgeld len tonne und »ablen müf c ,li?efhnlnftir Aiwte" bdlt ce- sür möglich, das» Frankreich au' den 50 Millionen P'unb Sterling der Reparationen. aeS und Zahlung ,.w einem Plane zu - TB i c b c r 6ie r 0 e I\ u n fl Curona« anzulchl testen. Aach 3 u h • lanb müsse an diesem Plane beteiligt werden: denn ohne 3uhla>ib tonne Suropa niemals wieder- Herges!el'.l werden t'aut .Westminster Gaetf»- lol! auch die Bezahlung in OB n r e n und Mate- ria lien. sowie die Arbeitsleistung von selten ahlungSwilli Ivie A Glied i (3e einem Zeil der Auflage wiederholt.) Die Konferenz m London. London. 20 Dev et .Schwarzen Ferkels". P fantastische Graählung Derlag von Albert Langen in München. - Sörre» al S politischer Publizist. von Marlin Berger (Kurt Vchrveder. Fr 125 40 51. 59.20 Ät. 88 80 Kr. 117 80 Kr 88 80 Kr. 117.80 Sh. 97.80 Fr. 125 40 S 23.80 QEinnelanbt. lFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik st«-henden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zweierlei Mast für körperliche und für geistige Arbeit. Bei der Grube WölserSheim wurde aus einen Schlag eine Lohnerhöhung von 16 Mk sür die Schicht bewilligt, das macht im Jahr ein Mehr an Loh» sür den einzelnen Arbeiter von 4803 Mk. auS, bei den 150 Arbeitern somit eine Mehrbelastung deS Staates und somit des Steuerzahlers von 720 000 Mk. jährlich London . Italien . Brüssel . Budapest Aeuyork. Agram . Warschau Züricher Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Datum: 19. Dez. 20. Dez. Amlterdam-RoNerd. 6618,'V» 6631,65 6343,65 6256,35 Brussel-Antwerpen. 1358.60 1361,40 1351,10 135' ,90 ghristiania 2807,152812/5 2737,25 2.42,75 Kopenhagen. . • • . 3U06, >5 3613,। 5 364'-, 5 3 '53,65 Stockholm 4445,55 4454,45 4355,60 43<»i, 40 HelstngsorS .... 346,65 346,35 332,65 333,35 Italien 81665 818.3, 794,30 795/0 London ..... 756,70 758,30 731,65 733,2-> Aeuvock . 181,06 181,44 174/32 174,'>8 Paris 143^,55 144',45 1411, >5 1413,03 Schweiz 3'96,53 • >03,50 3 191,903 19«,40 2637,.15 2642,65 2582,40 258 ,60 SanbcL Frankfurt a. M.. 21 Dezember. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Deviferrmarkt. 20.12. Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag . - . Stockholm . ... London.. . von denen England einen beträchtlichen Teil be- anfprüfet beffeben bl-iben werde, und bist c* für ben Fchlbe rag cntfdVibifll werden tonnte Sngland sei bereit Frankreich, sowett ixr eng'.ich ..n.etl in Betracht komme, zu unterstütz?» Llvyb George sei bestrebt, m'.t Briand über die künftigen Reparationszahlungen zu einem UebcrHnlommcn zu gelangen Die britische Regierung lei der Ansicht, dast Deutschland die gesamten Forderungen nicht bezahlen könne, und dast eine Abänderung der ReparationSforde- rungen ftattflnben mässe Die britische Regierung wüns-Dt mit Frankreich zu einem HebetcLtfomme« zu gelangen da» die Ftanzosen daran verhindert, die militärischen Sanktionen in Ärafl treten zu lassen und da» Deutschland eine Aiempause ge- nähren würde Die» würde die gesamte Revara- tionssraae aus eine Grundlage stellen, die e» eimegltche. Deutschland al *’ " Tchlichtungöanöschuf; der Provinz Lberhesicn. Berhandlung vom 20. Dezember 1921 Die Spinnerei und Weberei A Godosar. Georgenhommei bei Lauter, soll von der laufenden Lohnwvche an dirselben Stundenlöhne zahlen tote die Weberei Ä. Schmidt I. in Grünberg (Webern über 23 3abr. n 6L0 Mk). die ©ruhe Drtma der Lbces-elsischen Bergbaugesell'chast m b. H in Homberg a d. Ohm vom 1 Dezember an diesrlle Löhne wie die benachbarten Quarzit- brüdx (Mrbetratctnt Arbeitern über 21 fahren fi Mk. ledigen 5,80 M7 ). 3n zwei weiteren Lobnstreitscuben verständigten sich die Parteien. Dem Ginfpdich eine» Post Helfer» beim Otnt ktt'ame Wdhnach.r übe-rafchung unser Gemeindera c vermiede en y.or^r- schalten bereitet intern er hi tdner lebten Sitzung ihnen ,um l. Oanuar 1622 die Benutzung Ker ftdiulräume aussaa'«. tte Ge.neinde- Vcihnachtv-Büchertisch. — Greta von Urbanihky, Da» andere Blut. Derlag: Rainer Wunderlich. Leipzig — Der überragend« Roman ist ebenso atemlv» spannend wie tiefschürfend, von reicher Phamasic durchglüht. wie mit reifer Gestaltungskraft geformt. Jede Tendenz liegt diesem Werke einer begnadeten jtünftlerln weltenfern. Ader mit einer unerhörten geistigen Äraft sind die Wurzeln deö Geg.nwartsLebenö blostgelezt. so dast ein zeln de» Gegenwartslebens blohgelegt, so dast ein unentrinnbarer Zwang zur Bestimmung und Skel- lungnahme den Leser erfahl. Da» Buch wirkt klärend, befreiend, erhebend: eS auf sich wirken MWM» im Jloub Werkbund » nar.kfuPf a M **' ab 2O Dczou stellen Io fei dazu mindestens das adamt« Frankfurter Mdlgelände notwendig Direktor Oilo 8mft Sutter vom Mrstimt gab feiner Xreube darüber Ausdruck, bah eS bem Mehamt griunflen sei. bie Wanb.-raussteHung zuerst vor a£tei anderen detillchen Städten nach der Stutt- tra ter ^rsch^ustell ng zu bekomme > Me'lragen unb AuSlandsd -utsch um berühren sich ja mebdad^ •ine wei'ere Bedeutung gewinne die AuSstellun,, noch dadurch, dast sie die erste fd. die im Hause .Werkbunb statlfinde Der Redner fchlost mit dem Wunsche. iafi c* gerade bie stillen Tage zwischen den fahren sein möchten, bie zum Besuche ber Ausstellung onreizen möchten Bevor man sich der Besichtigung der ungemein stattlichen Schau bin- fiab. erörterte der Generalsekretär be« AuSlandS- nftitute*. Dr Wertheimer (6tuHg-irt) in Längeren Tkidagungen die Deschich'e deS AuS- landsdeutschtums vor. während und nach dem Krieg«, wobei er ausführlich auf die Psychologie de» A'„la"l>«heu'|cht'^m» zu lpiechen kam da» beute durch Vnlchulden de» Heimatlandes sehr oft nicht mrbr |o fest zum Vaterlande Halle, wie nach dem Kriege von 1870. Hier zu Helsen. Aus- Üärung durch Wort und Schrift zu schaffen, muffe Bomebmfte Ausgabe der Heimat fein. Deutschlands erörtert werden. Der diplomatische Berichterstatter de» „Dulin G,prcst" äufjcrl sich keineswegs optimistisch 8r Mirctbt dast die neue Äontcreiu sruchtl>arere Gr- gebniflc zeitigen to rbc al» die früderen, erscheine nicht ,i ost Die Zukunft der Gntente fei iedoch mit dem Srsolg oder Misterfofg der Konferenz verknüpft. Dem ParlamenlSbenchterstatter deS .Dulin Tlpteff zufolge, ist es fest, möglich, dast Rath«» n a u zu Rate gezogen wird, bevor bie Knnferen.z zu 8nb< geht Der diplomatifche Berichterstatter M .Dallt) Fhronicle" schreibt über die gestrige zweistündige Beratung, die G-örterungen seien allgemeiner Art gewesen und hüllen insbesondere die wiederbrl'en Krisen txrübrt, die in diesem Fahre die englilch-sran.'ösische Entente in Mille de'-schaft gezogen haben. Qllun habe auch bk Haupiprobleme tn Si.ivpa und die deutschen Reparationen be- fbrod>x-n. Llvtzd George habe darauf hin- gewiesen, das) die bisherigen Versuche zur Rege- lung der Beziehungen zwischen Frankreich unb önglanb nicht so crfolqreid) gewesen seien, wie man gehofft habe Llo, d Georg.- nahm Bezug auf bk MisistSnde urtb Krifen noifchen beiden Lindern und wie» daraus bin. dast eS wünschenswert sei zur Vermeidung solcher Dorkommnisie eine neue Methode zu befolgen. g «fellfchaft beim Talsperrebau bet Hirzenhain erhob gegen seine G itlafsung Ginsp uch unter Berufung auf die Verordnung vorn 12 Februar 1923. GS ist jedoch nicht zur Verminderung der Arbeilnehmerzahl en Haften LrSffnuny Der Ausstellung „gwLile Heimat". nu Frankfurt a. M 20 3e b* fknd« .W erkbund" auf den- ,vr U>iflergi Knb heute vormittag im Tktfdn zahlreicher gt- [abenzr Gäste bie Gröllnung der vom Ttobaet In tx-rgi^L * De» Märchen» neue Sendung Don Man« WaiSed Mit Schattrnbildern von Therese Brabt Kc'lelringlche Hotbachhandlung. Derlag 8 v Mayer FranNun a M GS ist em Märchen, unb IrbbUdK? De'chichtenbuch. davon lung unb alt gern gelesen letn mag. Freilich Derben Grwachlene den leinen Witz unb den gt- mütltchen Humor, die sich in den unterhaltsamen und hmfi!enld>en Erzählungen bewegen, noch besser geniesten al- bit sagend — Knut Hamsun. Die Weiber am Brunnen Roman Vertag von Lbert Vangcn in München - .Kann iramhein Gebeimnl- be- wahr werden? Durch bie Wändc liiert es steraul. bie Psiastedteine reben davon alle- Stumm» bekomm! une laute Stimm», ein junger Handels- mann wirst ei vielleicht als einen guten Witz dcn Menschen lachen> hin" So heiht es in Ham'un» neuem Roman in dem «r uni von ben Weibern unb Männern .am Brunnen' erzühll. bie über Ne Angelegrnheitcn ihrer Mitmenschen, wie über Leben. Gott unb Schiksal schwayen unb bertn manche unfltbuLbifl in bas Walten der Vorsehung efcngrdkn unb bie Welt nach Programmen bessern wollen Hamsun ist ein Meister der schwer- mutvollen Vision unb damit ein Ofscnbarer des 4000 Mk zu zahlen Gin etwaiges Abkeörg<-ld ist Hk-auf anzuroch non. Die Entschr-idung Ist dn< endgültig'» nach tz 81 des BetrkbSräkgesetze- Der Antragslell^r war fett sieben Fahren im Post- ataTTffeiwfl deutsch« Hochschule st«-»n be» 55 Ml- bdolbeien Hochlch»!iehr«n b3 Sc-»«nie-. gegenüber welch» feine leite pensi-»-berechtigte solbung b-*rm!rm Ein T«ll vv» t&M» Ist einen Lehramt'.raa läyrach 7530 Wl. ober 6 itpen bi um, lährZch 4JO3 Mk.. angewte'en. Für 100 beulsch« Mark würben gezahlt: 1.7.14 19.12. “ 100 3L 188.- 188,26 100 Mk- ■ 2. 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St. Darmstadt, 20 Da- 1921 5he Tribünen sind tovdcrum überfüllt. ®» berrkt-.1 rite ötructtzxi bodj'ier Spannung Auch boS J)fu ifl XxAl belebt ’5:u';Dent 21 b e I M r fl crbfTmi fee Sitzung fee oul 10 Ubr anbetauirrt ttxir. um >,,12 Ubr T^xtbern fee ‘jkirtrim sich endlich über bie 2te- t.erunflfkCbu-Q gevt-dgi tagte nrxb bet 21dtt* stenvat etwa eine ©tuulk lang Präsiden« Adelung ttetUnM: Lach 2U» hld 37 bet wird der Staat-Präsident durch M. geaxi alten '2hXImertreter qetndblt Dc ©timnu.t:.-. 1hib verteilt Bevor ttHr »ur Wadi Rcetten. bat bae Won der 2ldg D O I a n n. VrNäruugen der Parteien Deutsche Vvl kspaetei 2ldg Dr Clann: Der Herr Ciaatipiällbeni cnrb kn* Legierung aui berfrubeten Ä oa • Anon bilden. Dte'e Legierung»feldung mtberflreitei auf Da» schärfste dem burdj bte irafeen fervrrgctre- iznen lötUcn i>4 befischen Bolte» (©ehr ridj- t g!> De Schwächung bei Mihrfentslozialfemv- trat*. Der Rieberbruck) der S-emctratie bat auf fee Legierung»bi^Dung feinen Oinfluf) gehabt ®u Harte Dermchrung der Lachten um die doppelte hg' ■ 3brc Zufammcnsettung entspricht nichtdemBbl!• len de » Volke» (6ebr richtig!) Die Fraktion de» Tauet nbunbe» ist daher nicht in der Lage, bei Legierung ihr Vertrauen zu schenken. (Bravo' recht».) Kommunistische Partei. Abg Link: Die gegenwärtige Lage ist voll Gefahren für die Arbeiterklasse. Die Unternehmer rüfier. zu einem Denerv lang riss gegen da» arbeitende Doll, da» unter der kolossalen Teuerung und einem gewaltigen Steuerdruck schwer zu leiden hat Der gegenwärtige Zustand, der durch ba» Wob- nung^flcnb. in dem die Massen leben, gekennzeich- v 't ist. ist auf die Dauer nicht aufrecht zu erhalten j?n rufen deshalb die Lrbeiterklafse auf zum < jjen eine Regierung, die nur der Geschäftsträger der kapitalistischen Parteien ilt. Die einzelnen Minister. insbesondere der Er- nafnung»nuniftcr. haben vollkommen versagt' wir bUiachten den Staatspräsidenten, selbst wenn er sozialdemokratisch wäre, sowie da» gesamte Ministerium für überslüssig und versprechen unS von einem llcbcrgcben des hessischen Staats al» Provinz in da» Reich den besten Vorteil Da wir feine Wirkung der Arbeit in den einzelnen Ressort» sehen können, lehnen wir die Wahl sowohl de» Staatspräsidenten wie de» gesamten Ministerium» ab Redner verliest eine Lethe von Forderungen, die im wesentlichen da» Programm der Kommunistischen Partei barftcllen. Sie gipfeln in der Forderung eine» Selbstschutzes au» den Leihen der Arbeiter. Beamten Deutschnationale Volkspariei Abg Dr Werner: Für die Deutschnationale Volk»Partei Habe ich folgende» zu bemerken Der Hessische Landtag von Heute Hat eine bemitratifdt- sozialdemokratische Mehrheit wie der Landtag der Vergangenheit nicht mehr Früber hatten wir 44 fozia.demolratilch-demokrattlche Abgeordnete tu der Koalition Heute würde es nicht mehr gelingen. auch selbst wenn man die Herren non der Kommunistischen Partei und von der USP »u dieser Menxp hinzu rechnen würde, eine Mehrheit sür den sozialiststch-demokratischen Gedanken oerauszurechnen Unb auf Grund dieser Fest stel- lung trete ich dem bet was der Herr 2lbgeord- netcr Osann vorhin erklärt hat. SS kann fee R> gierung. wie sie jetzt beabsichtigt ist. nicht dem g der Koalition»- minthtdqK im Larcknag nl4x fo scharf geichrffen wird, wie da» nun der Fall ist. wo die Koalition )u*animeninti 9» ist ganz eigenartig, bat) t*e (Zentrums Partei sich geweigert hat, eine Koalition lediglich mit der Sozialdemokratische, Partei zu hüben. unb bah s« gewünscht hat. in ber Demokratie gcnnl'ermuben ein verschämte» Feigenblatt Si haben, um sich durch bte Rachbarschaft bei oz>aldemvkra:ischen Partei nicht alb,u stark voll- ti'ch kompromittieren zu lasten (Höri! 6brt! rechts - Ubcnn aber von der Seite der vZentrum»- Partei betont worden ist. e« sei eine llnmoglich- ktt, die stärkste Partei de» Landtag», die Mehr- hettsloziallslen. auszuschalten, dann erlaube ich mir die bescheidene «Gegenfrage: Kann es da» öentrum bei 1 einem nationalen Gewissen vereinbaren. die Rechte, die mit 24 Abgeordneten genau so stark ist wie die mehrheitssozialistische Fraktion, von der Betätigung innerhalb be. Regierung aus-u schalten unb sie bem- geinäb politisch wenigsten» für bte positive Arbeit in weitgehendstem Matze hevauszunehinen unb an die Seite za brücken, Wir verlangen angesichts ber Tatsache, hab trotz der Versprechungen, die von ber Mehr- heitSsozialistischen Partei, lnvdefonbere von bem Herrn Ministerpräsidenten Ulrich in her Oesscnt- lichkeil gemacht worden find eine weitgehende Vereinfachung ber Staatsverwaltung Herr Ministerpräsident Ulrich hat, wic feine Gesinnungsfreunde im Lande wi^erholl bei der Agitation erklärt: bte Hessen sollten nur brav sozialdemokratisch wählen, bann würbe die Staatsverwaltung schon ganz von selber vereinsacht werben. Run haben wir eine Mehrheit inneihald ber Koalition, auf benwkomischem Boden stehend, und die Dereinsachung der Staatsverwaltung sieht so aus. bah wir statt acht Ministeirn lieben haben iqjb einen Minister im wohlverdienten Ruhestand (Heiterkeit rechts«, ben ich nicht zu nennen brauche. Gegenüber den Herren von der K o m m u nist i s ch c >, Partei treten wir für die Erhaltung de» FöbtialiSnius innerhalb be» bcutschen Staatsvcrbanbe» ein (Sehr gut! rechts.) Wir find feine»n>cge damit einverstanden, bat) die Ginzclstaaken ihre Selbständigkeit aufgeben Wenn wir von Berlin aus regiert werden wollen, brauchen wir Mot) die Selbständigkeit des Staate» auszugeben Wir werden unS mit aller Macht ben Bestrebungen entgegensetzen, die darauf hin- auslausen. b.m hessischen Staat die Selbständigkeit zu nehmen Ganz im Gegenteil. Dir sind der Anschauung, bah der hessische Staat viel zu viel von seinen HoheltSrechten abgegeben hat (sehr richtig! rechts), so aus bem Gebiet ber Steuern, der Schule unb überall. Dir wehren uns gegen biefen übers lässigen Zentralismus, wie er sich jetzt im Deutschen Reiche geltcnb macht. Wir verlangen eine Revision deS Ministerpen- sionsgeseheS. DaS Unerfreulichste. waS tn MinisterpenfionSgefeyen im Deutschen Leich geschehen kann, ist bei uns in Hessen zur Tatsache geworben. Ss ist eine unbedingte Aotwcndiakeii. diese» Gesetz schleunigst einer Wieberdurchsichl zu unterziehen Wir verlangen eine Revision bes Wahlgesetzes, das eine ganze Leihe von Schlingen unb Fallen ausweist Wir verlangen auch eine Verringerung der Zahl der Abgeordneten. Wir sind nicht de> Anschauung, bah unser kleines Helsen la nb 70 Abgeordnete zu besitzen braucht. (Sehr gut! rechtS i 3m übrigen treten wir basür ein, bah eine Politik des sozialen Ausgleich» getrieben wird, auch in der Wohnungs- unb Steuerfrage Wir wehren uns gegen die Diktatur jede» Stande», mag fic kommen, von welcher Seite sie will. Wir können mir in einer Zusammenarbeit cIler Stände in Stadl und Land die Zukunsts- bÖffnung de» deutschen DolkeS erblicken Wir wünschen, baf) Autorität unb Disziplin toenig- f;cn» in der Verwaltung und vor allen Dingen auch im Verhältnis der Regierung zu den Massen biauhen im Lande herrscht Das da im Wolsers- beüner Streik geschehen ist. da- will unS nicht bebünfen. als sei es besonbers bazu angetan, ben Arbeitern klar zu macheii. bah auch fie Verantwortungsgefühl gegenüber bem Staat zu tragen haben DaS. was bort gesagt worben ist — .meine lieben Freunde' 'He.tei-feit und lonffiqc schone Dinge J>a# scheint uns nicht dazu angetan, ben Arbeitern klar zu madien, bat) in einem lebenswichtigen Betrieb unter keinen Umständen gestreikt werben bad. «Sehr gut! rechts ) Wir verlangen. bah die Staatsgewalt alles aufbietet, derartigen Streiks mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. Wir verlangen nicht, alle» in den groben Städten zu konzentrieren unb bem flachen Lanb leine Bildungsmöglichkeiten zu nehmen Wir verlangen zur Hebung der Dollskraft eine starke Berücksichtigung des slachen Landes, eine stärkere Berücksichtigung der kleineren Städte und vo: allen Dingen die Abschaffung des Orts- llassen«ystems. daS geradezu eine Prämie «ür die Flucht vom Lande in bte Stadt ist (Sehr richtig? lechts.« ÄuS diesem Girnnde werden wir uns mit aller Macht dafür cinfehen. bah eine iallch urb ungerecktte Crtötlafereutieil mg auf das schleinigste befettigt wirb. Wenn wir bange mäh in v.eler Btz'- hang in Opposttion stehen werden, fo werte«' tr*;r ans pratt 3-cher pvlltilcher Mitarbeit tn bei ne: Wei'e cntAiehen. weil wer. wie ich vrotzm fch>n t<- tonte, döm derg fondt worden llnd Wogtgen wir unS aber wehren, dos ist die'Korrumpier ung ter Bean-.te-Ickxcki dadurch, ta" man tei Par e - politifch Tücht.gen an die Spitze stellen will, bah man nur den parteipolittsck Tüchtigen tn führende Ctcl’ung hmcmLr.ingen will. ?ah man durch die Korrirmthenmg der Beamte «iaft unter ger'.zes immer nrch nwralHd) intakte» 'Beamtentum tegradiert Wir verlangen. daN nicht da» Strebertum als der allein maßgebende Standpunkt in der Zukunft 'ein wird, das wollen wir nicht sondern wir txrkmgen unter allen ülmständen. daN der btnifüd) Tuchtiger' Ohre Frage nach der pslttifchen Innung geOxiMt wird, unb bah bte Futterkrippen- unb Schieberpolitik, tn i e I i e ' m Shst em Strecke' geherr'cht hat. unter allen. Um- fiändcn zu beseitigen fei. .Dravc. rech^.' Wir tebtwn ben ®ctfl bet 3ntemotionale ab der he-ui» ttn beurfchen Baiericndt herrscht Wi. ton «n SUcl t cm von h.u.e nich ändern, bofk-t aber au >:e Koalition von morgen und übermorgen da» i! nicht zeitlich gc- doch« G» w.r> tV C:unbe kommen 1 Dei heutige xianhaia i’l nur eine Bodtafe zu tiefer cknt- wick.utg bat het gezeigt. daN der 'starke Rick ie44> au _> 1 irch aul?r tzeffi ch » Jkitcr anb hendurch^evr Und mögen die Wahlen a-i»iallen. wie fie wollen. S e werbe, ben gleichen Zag o!) Wenn wir bb? ÄtxHition von heute abiebnen, so hoffen wir au, Vie Koalition von morgm, die den deutschen, ben nati^mcLm, bte ben völkische i Se barten zum Siege führen wirb. (Lebhafter Beifall rechts > Mehrheitssozialisten Abg Kaul Rachdem die Oppofltions- bartnen etwa» voreilig, wie mir fcheint. gc- friodxn haben, bleib: an» nicht» andere» übrig, als ebenfalls eine 3 r f lä ru n g abzugeden Rach wie vor stehen wir auf bem Boden be» bemokra- tisch-sozialistsschen Staate», indem wir auf der Grundlage der bisherigen Koalition mitzuarbeitei, bereit find Da» Ergebnis der Lanbragswahlen ciflibt keinen Grunb zu einer Erweiterung der bttbertgen Koalition Unfere Fraktion erwarte, von ber neuen Regierung tatkräftigen Schutz und 2tueba i der Retrivlik, fch^eunigstc durcpgreifende Demokratisierung aller Berwaltungszweige. Be hiilgung ber Ltanbesvorrechte, Aufhebung ber Fidelkommüfe. Durchführung bes Lanbgeolittf brauchen wir heute kein besondere» Bekenntnis abzulegen Sie wirb die Richtung des bekannten Zentrumsprvgramms einhalten, ohne bah wir unS von recht» ober link» leiten lassen Demokratische Partei 2lbg. Reiber (Dem i Unsere Partei hat aus Grund be» WahlauSsalle» ben Standpunkt vertreten, baf) sie nicht verpslichtet ist, weiterhin eine Verantwortung in ber Regierung zu übernehmen. An diesem Standpunkt bat die Fraktion bei den Verhandlungen über die Regierungsbildung unbeirrt festgehalten und demzufolge auf die Gestaltung der neuen Regierung keinen Sin- fluh au»juübe;i gesucht Zu einer aktiven Beteiligung an der zwisthea ben SozialbemKiaten und dem .Zentrum rcr.u-,5 Hat sie sich edt bereit erklärt, nachdem ein- tixmbfrei teftftanb. bah ohne ihren Eintritt eine Regierung überhaupt nicht xuftanbe kommen würbe. Keine ber rechtsstehenden Parteien ist gewillt gewesen, an bet Bilbung einer Regierung ohne Sozialdemokratie und Demokratie teilzunehmen Lediglich diese Umstände und die Rücksicht auf das Staatswohl veranlassen un», auch gegen die in weiten Kreisen unserer Partei bestehende Meinung weiterhin einer, parteipolitisch betrachtet, unerwünschten Verantwortung unter voller Währung unserer Grundsätze unb dem Eintritt eine» unserer Mitglieder in die 'Regierung (Zurus: Zwei' Zwei!) zuzustimmen. Unabhängige S P D. Abg. Kiel (USP.): ES wäre richtiger gt- wesen, trenn der neugcwählte Staatspräsident ameii unb Herren.' 3ch bank 3bnen für mir entgegen- gediachtc Vertrauen ,)ch trill leine Propag.. ,ba- rede halten W<-n Kb da» täte muhte iä> auf alle die feer vz rgebrachten Wu fche d gehen. SXi» kann ich nicht 3ch w.U ivr chern, tkih ich in Gerne, r.fchü't mit tm tixn KM.e en in be Legierung die 3M treffen de» Lande» na eilen Schulklasse am Raummangel. Dieser ist jetzt behoben unb, wie verlautet, wirb in Kü damit zu rechnen fein, bah bie Schule eine zt, tc Lehr- kraft erhält — Eine vom Genieinbera zur Anschaffung neuer Klrchenglr den norgenomni cne Hausfamwlung hatte Da# vor «ufig. 8rgeb- ni» von übe- 5000 Mk. Weitere Schenlungen stehen in Aussicht. -luv dem -Imtoverküttdistungdblalt. •• Das Amtsverkunbigu.igsblatt Rr. 183 vom 20. Dezembc, enthud Hrüsunm n für ben SHulbienst Die Ausstellung ber CS'cucr- bücher. (SinlonuncnfteueranieUc ber Gemeinden CrtoerbÄlofvnfürlora? Schweinemarkt in ©ieben Dienstnachrichten Verkehr mit Feuerwerkskörpern DaS Ministerium be» 3nnc, , bat ber ft ä b t i f 4) c n Pferdemarkldputation in Gictzen die Erlaubnis erteilt, anläßlich des im Frühjahr 1922 daselbst stattfindenden Pserdcmarkte» eine Verlosung zu ucoanftal- ten mit her Mastaabe, bah crfnrberII4>cnfall» bic Gewinne nach Dem vorgelegten Tferlolung*- plan in bar auSbezahli werben Dürfen. Ziehungstermin 30 März 1922. eii einer Zahnfüllung für langet« Zeit erhellten werben, fo dürfen sich bU Krankenta'fen mloh hättet- QQ 19er Brnttiger 1K (V) (Mosel) .... iJ.vv 8.50 9.50 Vasen. Artige, Dosen, 2lsch«nbecher, Wandteller. Tintengeschirre usw. in reicher Auswahl empfiehlt ZI.OQ »L 23.00 n. ql 28J)0 N»QL 33.00 *ft ql 37.00 1179 1186 11 Ni 1189 1351 1265 1276 1280 1290 1396 1367 1366 1374 1407 1414 1423 1426 1430 1446 1454 1474 1403 1500 */< Pfund 7.59 und 810 812 817 827 847 851 859 893 900 906 1*23 925 926 977 1063 1073 1107 1112 1143 1144 1173 in prima Qualitäten und allen ©tönen sehr preiswert frisch etngerroffen. SL Rosenzweig LelterSweg 58 L 2 Etng, liefe BolkSbad. ; s&S-DJelnötanö 51.00 WMM-MWN 8L 43.00 jamalla-Bnin-Bptldinltl .-lfn 53.00 BataDlfl-Hnal-Betlaaltt ...... Sranjöl. Sogaat ... 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