Nr. 168 Der -iekener Anzeiger mit der DienstLqsbeilLg« ,5P»rt-UmIcha>- er- scheint täglich, außer Sonn, und iyeiertaas. Monatliche Vezuarvreife: Mark 5. - einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fern sprech. Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Verlag und Betchäftsstellc 51. Anschrift für Drahtnach« richten: Aateiaer S letze». poßschecNsnto: Zraotturt a. W. 11686. Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breit« örtlich 40 *Pf, auswärts 50 Vf-i für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breit- 180 Vf Bei «Platz. Vorschrift 20 °, Aufschlag. * Hauptschriftlecler: ‘21 ug. Doetz. Verantwortlich für Volitik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Ienz; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Ul- Mrgang Donnerstag, 2’. Juli Ml GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen vr»ü und Verlag: vrühl'sche Um». Such- und Stein»ruem Stande vom vorausgegangenen 1. Oktober 8U rechnen hat, dieser Personen wegen die ©teuer- Km}1 nDes Ortes wurde schwer mißhandelt und ortgeschleppt. Die beiden Verhafteten waren )ie ganze Rächt rm Freien an einen Pfahl gebunden, obwohl Dr. Kroll heftig aus! einer Kopfwunde blutete. Am andern Morgen schaffte man beide nach Oppeln, wo es! Aus dem Reiche. ReichStagSabg. Prof. Dr. Hitze f. Münster, 20. Juli. (WTB.) Wie der „Westfälische Merkur" meldet, ist der Reichstagsabgeordnete Professor Dr. H i h e in Bad-Rauheim nach längerer Krankheit im 71. Lebensjahre gestorben. Hitze, katholischer Theologe, war ein Zentrumsparlamentarier, der schon seit 1882 dem Reichstag an- gehörte. Eine neue ßofunq der Wohnungsfrage in H Mannheim. Mannheim, 20. Juli. (Wolff.) Die gestrige Sitzung des Bürgerschaftsausschusses genehmigte eine Vorlage des Stadtrates, nach der die Stadtgemeinde Mannheim die Bürgschaft für die von der gemeinnützigen Mannheimer Baugesellschaft aufzunehmenden Darlehen von 6 Millionen Mark bis zu 90 Prozent übernimmt. Es ist dies eine gänzlich neue Form der Wohnungsherstellung. Die wirtschaftliche Lage der Werften. Berlin, 20. Juli. Rach einer Meldung des „Berliner Tageblattes" aus Kiel ist infolge geringer Aufttäge die wirtschaftliche Lage der dortigen Werften sehr ungünstig. Die deutschen Werke und die Germaniawerft müßten Arbeiterentlassungen vornehmen und Feierschichten einführen. Auch bei den Howaldsw'erken ist mit ähnlichen Maßnahmen zu rechnen. Das neue sozialdemokratische Programm. Heber den im „Vorwärts" der Oeffentlichkeit vorgelegten Entwurf eines neuen sozialdemokratischen Programms schreibt die „Köln. Ztg": War das Erfurter Programm noch die Erklärung eines stürmenden unb türmenden Idealismus, so offenbart sich in dem neuen Programm der politische Krämergeist der heutigenRegierungs- sozialdemokratie. Das Programm kenn'eichnet sich als eine Sammlung von mehr oder weniger oft wiederholten Parteitagsanträgen (Zeder sozialdemokratische Abgeordnete in Reich, Staat und Gemeinde braucht aus dem Programm nur ein Stück herauszuschneiden, um ohne weiteres einen fir und fertigen Initiativantrag zu haben. So sehr geht das Programm ins Kleine und Kleinliche. Die Verfasser empfinden offenbar diesen Mangel und versprechen, zu dem Programm einen Kommentar herauszugeben Die Tendenz des Programms kommt in seinem ersten Satz zum Ausdruck: Die Sozialdemokratische Partei Deuffchlands ist die Partei des arbettenden Volkes, sie erstrebt die Hebertoinbung des kapitalistischen Wirtschafts- nachts Noch immer kein Rege«. Vorwiegend heiter, trocken, warm, etwas kühler; nordwestliche Winde. auf in Spanien erlegt. Das Erklettern der hohen und dornigen Storchnester ist nicht leicht und wegen der Höhe des Standortes meist gefährlich; natürlich fehlte es nicht an Zuschauern. Sv erzählte Mayhoft von einer Storchberingung im Ohmgrund: .Während ich im Rest hocke, hat sich unten eine Wenge Leute angefammelt, die erregte Fragen ft eilen: .Wieviel Störche sind denn bnn? . . - „Ieyt ist ja noch ein dritter oben." Wit dem .dritten" war der hagere Forscher gemeint. — Die durch den um den Ringdersuch verdienten Lehrer Balzer über den Zweck der Beringung unterrichteten Einwohner, und beton» ders die Kinder freuen sich, wenn sie Rester zeigen, Leitern schleppen und heine Handreichungen cun können. Sie werden dadurch zur Raturbeobach- tung erzogen, schützen .ihre" Aingvögel und verfolgen aufmerffam ihr Wohl und Wehe, ihr Kommen und Scheiden. — Zur Erforschung des Vogelzuges und anderer zoologischen Fragen ist es im Interesse der vaterländischen Aaturkunde wün- schenswert, wenn auch andernorts in Hessen sich Naturfreunde an der Beringung beteiligen; Anleitung und Ringe dazu liefern die Vogelwarten Helgoland und Vos sitten (Ost- Preußen), oder W. Runkel in Marburg (Hessen), dem für seine geplante Arbeit über die Wirbeltierfauna Gesamt-Hessens auch stets Tier-, besonders Vogelbeobachtungen aus der Heimat willkommen sind. düng diese zurückgenommen und dem Absender zurückgeschickt. Dieser lehnte die Zurücknahme der Sendung ab und verklagte die Post auf Zahlung des AachnahmebetrageS „Beringte" Vögel. Wie schon früher, hat auch Heuer der hessische Zoologe W. Tunket in Schwems- berg In Oberhessen, und besonders in unserer Stcwt, junge Stare, Schwalben u. a. Vögel in den Restern mit numerierten Alumtniumfutzringen der Vogelwarten Helgoland und Rossitten (Oft- preuhen) gekennzeichnet. Geraten solche .Singvögel" zufällig wieder in Menschenhand, so labt sich manche Frage aus dem Vogelleb-n beantworten (Wanderstrahe, Zugziel, OrtSbestän- digkeit u. a.). Z. B. wurde ein vom verstorbenen Marburger Ornithologen H.Mayhoff 1912 inKlein- seelheim (Kr. Marburg) beringter Storch kurz dar- wie gestern. Landkreis Gießen. ne. Bellersheim, 20. Juli. Die Sammlung für das Hilfswerk in Oberschlesien ergab 627 Mk. Für die Kinderhilfc konnten 541 Mk. abgeliefert werden. Die Orhösammlung zur Errichtung eines Denkmale für die im Kriege Gefallenen ergab ungefähr 13000 Mk. u. Heuchelheim, 20. Juli. Die in der letzten Tagen zu Ende geführte HauSsammlung zum Besten der „Kinderhllfe“ ergab 2507 Mark Kreis Büdingen. f. Wohnseld, 17. Juli. Gestern abenk fand in der Gastwirtschaft Wenzel eine gut- besuchte Versammlung der Landbewerber statt, in welcher der KreisverernSvorsitzende Bei' geordneter Graf- Gonterskirchen über das Hess Landgesetz, Siedlungstätigkeit, sowie Zwecke und Ziele der Organisation sprach. Die Ausführungen des Redners fanden allgemeinen Beifall. Zum Schluß wurde ein Zweigverem mit dem Anschluß an den Kreisverein aller ßanbbetoerbcr im Kreis Schotten gegründet, dem eine gröbere Anzahl Mitglieder beitrat. Für den Landerwerb tommt eine größere Wicsenfläche in Betracht, die dem hessischen Staat gehört. Roch am selben Abend wurde ein Antrag auf Landzuteilung gestellt. Kreis Alsfeld. Up. R u p p e r t e n r o d, 20. Zull- Das Orts' netz unserer Lichtleitung ist fertiggestellt. Zugleich sind die Lichtanlagen in den Gebäuden bis auf die Einmvntierung der Lampen bewerkstelligt worden. Eben hat man die Erbauung des TransformationshäuSchen begonnen, das dreistöckig wird und sich über dem Wasserbett des Dorfoaches am Westende des OrteS erheben soll. Kreis Schotten. Up. Stumpertenrod, 20. Juli. Aus den Revieren der Freiherrlich Riedeselschen Waldungen, namentlich deS Zetlwaldes. gehen zur Zeit jeben Tag umfangreiche Brennholzlieserungen nach der Mihnstation Rieder-Ohmen, um nach Den Städten verfrachtet zu werden. Bon hessischen Städten wird namentlich Offenbach damit beliefert. f. L a u b a ch, 20. Juli. Unsere Gemeinde war trotz der großen Trockenheit der letzten Aus Stadt und Land. Gießen, den 21. Juli 1921. Annahme vsn Anzeigen bis zum Adens vor dem Ausnahmetage. Seschastrstunden von 8—VU u. 2—V26Hl)r. ♦ . * in Kraft getreten. Dieser willkürliche Eingriff der interalliierten Kommission in den Fahrplan : der deutschen Eisenbahnen hat für das deutsche i Verkehrswesen sehr unliebsame Folgern Diese plötzliche Fahrplanänderung, die binnen 24 Stunden durchgeführt werden muhte, hat an den i tarf besetzten Strecken die Verkehrssicherheit sehr tark gefährdet. An den ülebergangsstationen aber zeigte sich die ülnsicherheit der ganzen Maßnahme in besonders grellem Lichte. Die Zollrevision der Personenzüge ergab selbstverständlich ebenso wenig wie früher irgendwelche nennenswerte Einnahmen. Das pelllniäre Fiasko der Zollgrenze, soweit sie die lleberwachung des Personenverkehrs betrifft, wird nach den neuen verkehrsstörenden Bestimmungen nicht geringer sein. mc. Höchst a. M, 20. Juli. Mit dem heutigen Tage ist die verschärfte Zollkontrolle eingetreten, die mit rigoroser Strenge gehandhabt wurde. Ohne Rücksicht auf den Arbeiterverkehr muhten die Züge oft über eine halbe Stunde warten und die Zollkontrolle beschränkte sich nicht nur auf Pakete, auch die Eßtöpfe der Arbeiter wurden für staatsgefährlich gehalten und hochnotpeinlich untersucht. Der Erfolg lohnte natür, sich kaum der Mühe. Auf den Landstraßen wurde die Kontrolle ebenfalls verschärft, u. a. wurden mehrfach Doppelposten aufgestellt. Es ist federn Besucher des besetzten Gebietes anzuraten, sofort auf Anruf stehen zu bleiben, da die Posten angewiesen sind, auf Flüchtlinge zu schießen. „Schwarze am Rhein" — ein Weltproblem ist eine Broschüre betitelt, die, herausgegeben von der .Pfalzzenttale Heidelberg", für welche Prof. Dr. Ritter von Eberlein verantwortlich zeichnet, dieser Tage im Verlag von F. W. Schröder, Heidelberg erschien. — Die Veranlassung zu dieser Arbeit .bildete eine im Verlag von „®. Marechal & Cie., Mahence" erschienene Broschüre „La cam- pagne contre les trouwes noires", die zwar anoym ist, die aber inhaltlich unschwer als den eigentlichen Verfasser die Interalliierte Rheinlandkommission resp. deren französische Abteilung mit Herrn Tirard an der Spitze erkennen läßt. In der von der Dfalzzentrale herausgegebenen Broschüre ist der Text von „La Campagne contre les troupes noires" in deutscher Llebersehung wörtlich zum Abdruck gebracht und ihm die deutsche Erwiderung unmittelbar zur Seite gestellt. Dadurch ist jedem Leser die vollste Möglichkeit gegeben, sich an Hand der beiden S^te ein eigenes Urteil zu bilden über eine Frage von weltproblematischem Charakter, die weit über die deutsch- französische Interessensphäre hinausreicht, zumal die Broschüre eine große Anzahl von Aussprüchen bekannter englischer, amerikanischer, ja sogar französischer Persönlichkeiten enthält, zu denen noch viele Stimmen aus dem neutralen Auslande hinzutreten, die ganz besonderer Beachtung empfohlen fein sollen. Aus dieser Tatsache dürfte Wohl schon hervorgehen, daß die Broschüre „Schwarze am Rhein'" sich wesentlich von allen bisher zu diesem Thema verösfentlichten Schriftwerken unterscheidet, denn sie bringt in der Hauptsache nicht deutsche Anschauungen zur Kenntnis, sondern solche aus den Reihen unferei: Feinde und der Reutralen, schließt dadurch also auch jede irgendwie parteipolitische Tendenz sach- und inhaltgemäß schon aus. Was die Schrift an Tatsachenmaterial enthält, ist genau auf seine Richtigkeit hin geprüft, denn sie will in erster Linie der Wahrheit dienen und tritt auch gegen ilebertreibungen und Unrichtigkeiten auf. wo sich solche in die deutsche Presse oder in irgendeine Propaganda-Aktion ein- geschlichen haben. Aus allen diesen Gründen glauben wir, daß die Broschüre „Schwarze am Rhein" — ein Weltproblem im Interesse der Wahrheit allgemeine Verbreitung verdient. mit Erfolg. 3n der Begründung wird auSgo« ührl, daß der Absender mit der Einlösung gegen die Post einen Anspruch auf den Betrag nach ven Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches, §§ 667 jino 675, erhalte. Der Absender habe auch ein Recht darauf, daß dem Empfänger >uir zwei Möglichkeiten gewährt werden: die Sendung einzulösen oder den Empfang abzulehnen. •• Die verbotene S o n n t a g s a r b e it in Konditoreien. Der ReichSarbeitsnnnistcr hat in einem neueren Bescheide dahin erkannt, daß das in der Verordnung über die Arbeite zeit in den Bäckereien und Äonbitoreien vom 23. Rovember 1918 ausgesprochene Verbot sich auch auf alle Arbeiten und Vorarbeiten. Erstreckt, die in Gast- und Schankwirtschaften, öbeiieanftab ten aller Art, Warenhäusern, Mühlen und an deren gewerblichen Betrieben xum Herstellen von Bäcker- und Konditorwaren dienen. AlS Gast und Dchankwirtschaften find auch diejenigen Betriebe anzusehen, für die eine Konzes fivns- pflicht nicht besteht. Zu diesen Gewerben rechnet nach der Überwiegenden Rechtsprechung auch Rordwestliche Witwe haben in der Rächt weitere Abkühlung gebracht. Im übrigen ist mit keiner Aenderung des Witterungscharalters zu rechnen, dal das atlantische Hoch die Wetterlage beherrscht. * ’• Heimatkundliche Studienjahr t. Dom 24. -30 Juli nimmt in Gießen eine vom Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht veranstaltete, von Universitätsprofessor Dr. Ernst Küster geleitete „Heimatkundliche Studienfahrt durch Hesten" ihren Anfang. Der Lehrgang will seinen Teilnehmern eine wissenschaftlich begründete Anschauung des hessischen Landes und Volkslebens vermitteln und wird nach Wetzlar, Büdingen, Gelnhausen, Mainz, Darmstadt führen. Vorträge haben außer dem Leiter des Lehrganges die Professoren Harrassowitz, Helmke, Kramer und Rauch (Gießen), Dr. Röschen-Laubach, Pfarrer Schulte-Großen-Linden, Professor Red- Mainz u. a. angekündigt. Dr. Alft. Bock wird Proben hessischer Heimatdichtung vorlesen. Der Lehrgang wird wahrscheinlich sehr stark besucht werden, es liegen etwa 115 Anmeldungen aus allen Teilen von Deutschland vor. ** Die Oberschlesier-Versamm- 1 ung am vergangenen Mittwoch im Pvstkeller war start besucht und nahm einen guten Verlauf. Rach einer regen Aussprache wurde Dr. F. A. Whneken zum ersten Vorsitzenden gewählt. Die weitere Reuwahl ging rasch von statten. Ein Beschluß über Zusammenarbeit mit der Dezirks- grvppe Gießen der V. V. h. O. fand die Billigung der Anwesenden. Die Teilnehmer sprachen sich für ein Verbleiben im Verbände der V.V.H.O. aus. Dadurch wurde die rege Anteilnahme an den Vorgängen in der Heimat bewiesen, da erst am 10. d. Mts. der Beschluß über die neue Konstruktion der Vereinigten Verbände in Breslau gefaßt wurde. Der Festsetzung eines geringen Monatsbeitrages zur finanziellen Unter- stützung folgte die Bestimmung des Versammlungstages, als welcher der 1. Donnerstag im Monat ausersehen wurde. Das dem Deutsch- Amerikaner Dr. Wyneken geschenkte Vertrauen findet nun auch durch vollzählige Beteiligung an den Versammlungen und seine Betätigung, zu mal auch die Ausgestaltung der Zusammenkünfte zu Heimat- und Landsmann-Abenden vorgesehen ist. Dieser oder jener, der noch nicht an der gestrigen Sitzung teilgenommen hat oder tellnehmen konnte, wird auf die weiteren Zusammenkünfte aufmerksam gemacht; denn der Zusammenschluß ist dringend notwendig, damit der gute Wille neue Betätigung findet. ♦* Eingelöste Nachnahmesendungen werden pon der Poft jetzt nicht mehr zurückgenommen, ^noch auch der bezahlte Betrag zuruckgegeben. Zu dieser neuen Anordnung haben gerichtliche Entscheidungen den Anlaß gegeben, durch die die Post an» gehalten worden.ist, eingezogene Aachnahme- beträge unter allen Umständen an den Auflieferer der Sendung abzuführen. In einem ' Falle hatte die Post aus Gefälligkeit 15 bis ’ 20 Minuten nach der Aushändigung der Sender Ausschank von Kaffee. Das Verbot der Sonntagsarbeit findet daher auchauf Kaffee- Hauskonditoreien Anwendung. •• Paßverke hr zwischen Deutschland und Deutsch-Oesterreich Gntspr.'- chend den im Aus toärtigen Ausschuß des Reichstags geäußerten Wünschen soll der Paßverkehr zwischen Deutschland und Deutsch-Oesterreich auf das allergeringste notwendige Maß herabgesetzt werden. Eine völlige Beseitigung des Paßverkehrs scheint noch nicht angängig. Der Wartburgverein veranstaltet» am Sonntag abend einen Familien» Ab end im Markussaal, wobei Kaufmann Scholz einen Vortrag hielt über „Kraft und Schönheit". Eingehend auf die Rot unseres Volles zeigte der Vortragende, wie auch aus der notbedrängten Gegenwart durch rechte Pflege deS Leibes und der Seele wieder ein Weg aufwärts führen könne, und wie es ernste Pflicht des Einzelnen fei, darnach sein Leben gew ssenhaft einzusttllen. Die Herren Kia Holz und Daubertshäuser erfreuten die Versammlung durch den hübschen Vortrag mehrerer Musik- stücke auf Klavier und Violine. Bornotize«. — Tageskalender für Donners tag. Handelskammer, Ausstellung. Der Frie- densdertrag von Versailles. — Lichtspielhäuser Systems durch eine die Wohlfahrt aller Gesellschaft smitglieder sichernde sozialistische Gemein- -wirtschaft und damit zugleich die allgemeine höchste Steigerung der geistigen und sittlichen Kul- 21.88 21.86 Italien 100 2. — 27.60 27.45 Brüssel 100 jr. - 46.- 46.- Budapest ...... 100 Ar. = 1.95 1.9g NeuyorK 100 | --- 606.- 607— Agram 100 Ar. -- 3 90 3.90 Bukarest 100 2. --- 8.35 8.35 Büchertisch. — Georg Hirth, ein deutscher Publizist, von Franz Earl GndreS. Verlag Walther 6. F. Hirth, München. — Karl von Perfall: Der Spielgefährte. Roman. Verlag von Egon Fleische! & Co., Berlin W. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 21. Juli: 20° 2. (In einem Teil der Auflage wiederholt.^ Die deutsche Antwort an Frankreich. Paris, 20. Juli. (WTD.) Der .Petit Pa- rifien“ will aus Berlin erfahren haben, datz die deutsche Antwort auf die französische Dole betr. Oberschlesien morgen, Donnerstag, dem französischen Botschafter Laurent übergeben werden würde. Die britisch« ReichSkonserenz. London, 20. Juli. Die Premierminister Der Dominions hielten gestern Vollsitzungen ab. Vormittags wurde die Frage der Washingtoner Konferenz unb nachmittags die Frage der Reichsverteilung erörtert, lieber die Verhandlungen wird strengstes Stillschweigen bewahrt. Die englisch-irischen Verhandlungen. London, 20. Juli. Heute wird eine Ka- binettssitzung abgehalten, in der Lloyd George über die Besprechungen mit den irischen Vertretern berichten wird. Die -Unterrebungen zwischen dem Premierminister und Devalera werden fortgesetzt. Die „Republik deS fernen Ostens" auf dem Kriegsmarsch. London, 20. Juli. Reuter meldet auS Chav bin: Die Truppen der Republik des fernen OstenS nahmen am 15. Juli Ur ta ein und brachten den Truppen des Barons von Ungarn eine Riederlage bei. Seine Truppen erlitten schwere Verluste. [NP kindermehP1 " «anthzrlf RaEVo Alnanmilrk enthält befte Alpenmtkh lieber SMchMM Auf Einladung des Rektors der Landes- Unlversit&t hält Herr Dr. P. Bosch-G i m pera Professor an der Universität Barcelona einen Vortrag: Oie spanische Elbnologie im Lichte der neodemtilogisctaMap Der Vortrag findet statt Mittwoch den 27. Juli, abends um 8V, Uhr, im großen Hörsaal der Universität. 8027v Zu dem Vortrag haben die Lehrer und Studierenden der Universität, die Mitglieder der Hochschulgesellschaft und BAste freie» Zutritt 010132 Wo gehen wir hin? Wo Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 Erstklass. Künstlerkonzert Heute letzter Tag: Benny Porten uJoeHs Ab morgen bis inkl. Sonntag : Mia May die hervorragende Künstlerin in ihrem besten Gesellschaftsdrama in 5 Akten: Der Leidensweg der Inge Krafft Film aus der Serie 20/21. Ferner: Konrad Dreher Leo Peukert In ihrem ausgezeichneten Lustspiel in 3 Akten: Hasemanos Töchter. In Vorbereitung: „Zigeunerblut“ eine Film-Oper, von der ganz Gießen sprechen wird Kurzfristige Hypotheken zu verkaufen. »II. Hypothek von SOL 61600.—, III. Hypothek von M. 95000.—. Angebote unter F. T. 4568 an Ala Haiienstaln ft Vogler, Frankfurt a. HL (8015A amüsiert man sich? Am 23., 24. und 25. Juli alles zum Schützen- haus! Buntes Leben und Treiben! !! gum ersten Male hier!! Telephon 1682, 4221c chtung. Eine grobe Sendung Einmach- und Salatgurken, Weißkraut Rotkraut und Zwiebeln eingetroffen, Verkauf Freitag von 8 Ubr an am Felsrnkeller. Bahnhofstraße. Fran Fra• ch. Tel. 1051. J±:WelBstückkalk blendend weiße, großstückige Ware für Weißbinder und chemische Industrie stets frisch zu haben Carl Haas jr., Frankfurter Strafle 59 8 MM WlMMill Samstag, den 23. Juli, abends 8 Uhr: Kommers im „Hotel Felsenkeller" anläßlich des Besuchs des Gesangvereins Rheinland aus Toblenz. Sonntag, den 24. Juli, vormittags 10 Uhr: Frühschoppen im Dereinslokal. Sonntag, den 24. Juli, nachmittags 4 Uhr: Satnillen-ülusfluB nM hem Mllofopöenroaih. Unser Sommersest findet nicht wie ursprüngl. geplant am 24. Juli, sondern am 31. Juli auf der Liebigshöhe statt. Beginn nachm. 31 * */, Uhr. 8028v Der Dorstand. Neu eingetroffen IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII ßmen-SkieselS gute Qualität 140 Mk. i Franz Neumeier Sonnenstr. 20 Fernruf 1212 Empfehle prima Ochsenfleisch Nuhfleisch M. 7.- Gietzener Fleischhalle Walltorstraße 32. 8034 Walltorstraße 32. Pa. neue Zittauer Speisezwiebeln auf Lager. Fritz Rumpf, Gietzen Telephon 1375. 010154 Beste Bezugsquelle für Wiederverkäufer. Bin unter 1540 an das Fernsprechnetz angeschlossen. Hans Atzmann Fahrrad- und Nähmaschinen-Handlung Neustadl 20. ZrischeMe beute eintreffeud: Pa. Nordsee-Schellfische mit Kopf 2—3psündig, Pfund 2.50 Mk. Pa. Nordsee - Cabliau ohne Kopf Psd. 2.20 Mk., im Ausschnitt 2.50 Mk. Bratschellfische, Pfund 1.50 MK. 3 Pfund 4 Mk. Pfund 2.80 M5, 3 Pfund 8 Mk. 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Der Nachttagsvoranschlag der Gemeinde Allen- dorf a. d. Lahn für 1920 liegt von Freitag den 22. Juli eine Woche lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Während dieser Zeit können Einwendun. gen erhoben werden. Zu der beschloffenen Umlage werden auch die Ausmärker herangezogen. Mendorf a. d. Lahn, den 20. Juli 1921. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lahn. __________________Volk._____________8011D Bekanntmachung. Ein Nachttagsvoranschlag der Gemeinde Eber« stadt für Rj. 1920 liegt von Freitag, den 22. Juli 1921 8 Tage lang zur Einsicht auf der Bürgermeisterei offen. Ts ist die Erhebung einer Umlage beschloßen worden, zu der auch die Ausmärker beizuttagen haben Eberstadt, den 19. Juli 1921. 8024O Bürgermeisterei Eberstadt. Löbrich. | Vermietungen | Eiet. Zimmer mit 2 Betten an Herrn mit Pens. sos. zu vm. Ludwigatr. IIII. 0l0l>7 Gut möbl. Wobn- und Schlafzimmer zu verm. 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