Nr. U2 Oer *if»fntr Sirjelaet mit ber Oienetogsbeilage .Spttl'Unl^ai* er- scheint täglich, aufoer Sonn, unb jeierlaas. Mo„rliche»ezf'«v5e!sE: T ar* 5.- einschließlich Trbgerlohn, durch di» Post bezogen Morl, 5 75 «faschließlich vestellgelb. ft«rt> prech-Anschluis«: ftr ble Sdtriftleitunq 112; für Orudterei, Derlog ■ab <ßeid)aii»ftr(h 51. Anschrift für Drohmach« richten Heteleer ♦irfeen. P-Rschegfont». Kraatlurt a. M. ||M6. trftes Blatt M. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhessen Drwd vnb Verlag: vröhl'sche Unlv.-Vuch. und Stelnönirfcrel R. Lange. Schriflleltnng. SeschSstrstele und vruckerel: 5chulftraße 7. Kfinbelb 3enj; für brn ini»ia»nifit: Hans Beck, sämtlich In b Nuq Voetz; für ben übrigen Teil Dr. 85 Italiener unb 144 Engländer. Trr volkSioinidtaftlnh? unb der soziale Un» fegen dieser SliKt oermifdrn sich zu einem Die Vermittlung im nahen Osten. Paris. 20. Juni. (Wolff.) HavaS meldet: Nacktdem Don in -Lon g a re Briand und Curzon davon in KrnnlniS geletzt hatte, boß Gras Sforza mit dem ins Auge ge atzten Bor- gehen für einen gemeinsamen Sd>rtf in Athen einverstanden ist, haben die dv-i Regierungen gestern abend ihren Vertretern telegvaph:sch An- mrintnq erteilt, unverzüglich in Alben dieien ge- mein kirnen Sd ritt yu unternahmen. Er dürste sich darauf bcschrän^n, den Siut.dj der Grosz. Mächte aus Wiederherstellung t><*5 Friedens im Orient zum Ausdruck zu bringen und die Ber- mittlungSdienstedTr drei Großmächte anzn- bieten, für den Fall, daß Griechenland damit einverstanden ist, seine Interessen in ihre tzände -,u legen. Laut L«oas wird man der griechischen Regierung nicht verhehl.-n, daß sie auf smyrna werd' verzichten müssen, das im ubrig-n unter Trkth:idrr Oberhoheit blriben »olle, und daß unter Umständen auch noch andere Abänderungen bc? Vertrags von Sevves vorgenommen werden müßten. In alliierten Kreisen g-ht der Eindruck dahin, daß die Untrrrebungen d.-r b.-iden lebten To r ihre Früchte tragen würden. In duriomatifchm Preisen hält man es nicht für unmöglich, dost Griechenland unb die Türkei die Vermittlung der Derbands möchte annebtnen werden. Senn diese Verhandlungen fchritern sollten, so würden die Verbandsvegierung-rn damit ihre volle £xmo= lungsfveiherl wiedergewinnen. In diesem Falle werde man damit ced>nen müssen, daß die Engländer die Veriorgung der Griechen mit Lr ie gsmoterial erleichtern und die Blockade über iw türkische Küste verhängen werden. Vie Zleuerpläne des wirtichastsministeriums. lie Stcuei^een deS ReidÄwirt cda'tSministers fdirtnni sich ui Planen unb Gesetzesvorlagen ver- bübten W sollen To sollen dem städtischen unb ländlichen Grundbestr 20 Prvz Golburnrt enteignet werden. Bei,tnrl : Ein Lwndmerfer, Arbe t r fi[ i :re it i;r besitzt an Einsamil enlious. Fr e e Starot 16 000 Mark Rach dem Plan rtri t> nun b^r Pa vierwert mit dem I5fadm ui 240 0)1 Mark errechnet. Icivri werden 20 Proz. — 48 OX) Mark ent- et'met. bw bar zu zalsten ober als Zwangshppv- fbrf zu verzrisen fmb — zu 5 Proz also mit 2400 Mark lätyrhd). Hebn Id) ergeht es oem Mieter, der zu seiner mtgenb iklickxn Miete Den drei fachen Betrog der FnedenSmiee zu zahlen hat. Woher nun der Arbeiter, Angestellte usw. diese Summe nehmen soll, satt der $yrr Minister Schmidt nicht Wer in Stellung ist. wird sich in Üahnkämpse stürzen, die llnienie mer nxrien letzten Endes bewilligen müssen, eine gewaltige Entwertung brr Mark infolge weitev-r Uebetlaftung brr Noten presse ist die selbstverständlich.- Fäige. Alle Preise mertxm rasend in bie Löhe getrieben, auch bie für Jnlandvrodukt- (ber Bauer mit einer von 100 0:)0 Mk Friedenswert muß 15 000 Mk. ZwangShnpothriszinsen zahlen). Der Schacher um Gberlchtesien. Paris. 20. Iimi. (Wolff.) Der divlomatische Srriditerftaiter brr ?lgentur Lavas will nris'en, daß der englische wir der französische MiniLf r des WrtiBeni bei be: Besprechung in Paris die politische Seite der vberschlesi'drm Frage kmim «eftreiit bitten. Die Zugestäudinfie der englischen Megiermtg .in bezug auf die Teilung Ober- sdilesiens durften sich darauf bfdnünken. Polen wohl das Eigentumsrecht au; das In» builriebeden zuzusvrrchen. dagegen die A u s - beutung des Bezirkes Deutschland zu überlassen. London. 20. Juni. (Wolff.) Die „Times" meldet aus Paris: Nach der Absendung der Note an Griedtenland wurde bie oberschlesische Frage erörtert und ein Beschluß von beträchtlicher Bedeutung griaßt. Man kam überein, daß ein Telegramm an die I n te r a l l i ie r t c K o m - Mission nach Oppeln gesandt werden soll, worin Fortsetzung der Wiesbadener Verhandlnnsten. Pari's. 20. Juni. (Malst., LwvaS meldet: Ter ..Petit Parisien" meldet, daß die in Wiesbaden jtthfdm Ra thenan u b Loncheur b gönnenrn B.rlxrnd!ungen heute in Beilin fortgesetzt werfen. Tie f.anuHifd« Regierung habe fftrein Bot dxi’ter zwei Sachverständige zur Keriüiuitfl gestellt, und »war EhreZ Lefebre und Eh e D f f o n. T,rie hätten am SomS ai Paris verlassen und n>ü ben sich h ute mit Bergmann unb seinen Sadwerständtgen trefien. Berlin, 20. Juni. Zu ber Pariser Zei- tungsmeldung, daß die iranzösischen Sachoerstön- bigrn Les vre unb Ehensson nach Berlin abgerrist fi tb. um die in Wie ba en beg«-nnencn Berlrandiungen über die Wieberauibau- trage fortzuseyen, erfährt der , LokalanZeiger", gaß diese Beivrechungen auf deutscher Seite von dem Bofbeiiten Guggen Heimer gcL-.t t roe - Den. Auch Stoa ssekretär Bergmann werde an ihnen teUnehmen. Nun zu der20prozentigen ZwangS- b e t e i l i g n n g an tarn Un'ernebmlmgen^Die rif- ternmästig zum Te.l sehr hahen Dl>.denden fd> t» nen zwangsläutig auf bie Steuer lnnzun^'iV'n, Tast oi manckren Fällen eine etchShle Körper.dnsts- ftcurr wohl möglich ist. soll nicht in Abrvde jx lirilt werden, ab'r di e es hat oorfid* g unb iu- bnnbnell zu geschehen, denn erstens soll man dach Wbrhaftifl heute nidx dem mublen Kvv.tal fx*r Vrvdustiven Intelligenz bie Lust zur tännung ntchmen uich bmn ist tneThfb bie Lage nidN entfernt so glänzend rote €s den Ät'fdrin fxit. hierfür ein Beispiel: Erne Fabrik mit 6 Mi lionen ?0tien Kapital wirb bvu fünf Sperren tnwrlen, tre di- Hälfte der '?ffticn seiner- »eit billia zum Nennwert lausten: bc andere välfte allerbntgs mutzten ste teuer erwerben, denn htrf ^'äirzend rentierende Werk Ixittc in ben bri- ben letzten Halmen 50 Pnoz. D-vi e>vde bezal.it intb die Aktien wurden wlalich zu 8 X) notiert. Die Hhif Herren litten arfo für bis Derk Ix’- faitf t. die fällte von 5 Millionen für ti). investiertes Kapital von 22'/, Millionen mir eine Verzinsung von rund 1,78 Proz (ohne bie 20 Pwz Zwangsbeteiliguny wären es 3,'> Proz.). Tvs ist natürlich kein lyvischer Fall, b-r aber ähnlich oft genug liegen mag. Um den effektiven Nutzen des Aktionärs zu errechnen, muß die Divi- dendenzisfer gnwni /nne bei ber Zwaugslchpothek multipliziert nvrben mit br Berhaltuiszahl Gold- W Popi rmark, also etwa mit 1 n. wenn b.T Aktionär feine Anteile vor dem Krieze mit Gold faulte. Bei dem späteren Käufer muß bie Divi benbe durch den Eilvrrbskurs ber Aktien geteilt taxrben. Das Bestreben, bie Lebensm ittel- und K o h l e n v r e i s e im Inland auf Weltmarktpreise zu bringen, ist schlecbt.rdings unverständlich. werden dadurch doch mit zwingender Notwendigkeit Lohnkämpfe hervorge rufen, bie sich fainesfalls auf bie Kommunisten b.schränken, sondern auch die national gesinnte Arbriterschäft mit« reißen werden. Letzten Endes retten kann uns nur bie E r - böbung ber Produktion: hierzu ist ent- sprechend ber jewrilS wcch'elnden Lage erforderlich daß unsere Industrie bcw-gluhcr, umstellfähiger wirb. gefragt, wird, ob bie Kommission es für möglich h-ilte, in kurzer Zeil eine einstimmige Empfeh- lung einer Okmrinne umfdien DeutidNonb untl Pmen zu unterbreiten, damit die Kommisiion von Sachversiänbigen entsandt n>-rt>eii könne. Der ,.Times"-Derichtrrstatter erklärt, bie Wichtig frit dieses Sd rittrd liege in dem Worte „eine stimmig"'. LloydGeorye habe in st iuer Rede über die oberscl lesische Streitfrage ron der Notwendigkeit einer Enti'clxnbmig durch eine Mehrheit gesprochen: ber ..Times" zuiolge ist jedoch der fian» jösisd e Standpunkt stets gewesen, daß nach dem Friedensvertrag die Entscheidung einstimmig er-, folgen müsse. London, 20. Juni. (WB - Im UnteichouS liditete SbninMrtbt) die Fra^e an Llovd 0>evrge «der bet jetrem ©icbererfdeineu in Hauie mit Beifall begrüßt wurde), ob er eine Erklärung über bie ougeiib.kH d« Loge in Oberschlesien gl>- geben könne, und nvlde Schritte letzt re mi nvrb.’n seien, um eine Regelung be.be zu ü rin. Lloyv George erwiderte: Ich glaube nidx. bist es wünschenswert fein tcü b". aug-nb i flub eine (hf äiung über bie olerschiesifde Frage abzuge en. Au, öl* Anfrage, ob in dem Gebiet, m dem sich bte bmtfdxit irregulären Tatppen zurückgezogen h'beii, der Beiden in bte Hände ter polni.elen Insulge ten gefallen in, erflöite Vionb O'e'rge, er la e ki?s- bezüg irije L i weise ce*> rt. glaubte jebvck» nicht, baß diese druwcisc vollfammen iüt)hi leien. Darmsn-orkh emnbeite im Uuterlau.e a it ein* alliierten Kommission in Zweifel gezogen wurde überall in ben von Insurgenten geraum:en Orlen polnische Ortswebren zurück Die ocut- idten Parteien unb Gewerkschaften haben in einem Telegramm an tne interalliierte Kommission gegen diese osseniichtliche Legalisierung deS Ai.s- ttandes Verwahrung eingelegt. London. 20. Juni lWolif.) Die „Times" meldet aus Oppeln: In Ob rid lei im »ei iederma'-n des Ausstandes ovllfammen üb rdrüsiig und setzte sich danach, daß nornmle Berhälmisse zurü.^kebre Korso n tv sei barülrr sehr erfr«- ' Der Aufstand hch- Jein.m 3n> ck vel kom cn erfüll un1' d e Alliierten so gut wie völ iz gez.vu.lge>>, oie .»o e r r« scha ft der Polen über das 3 n b u fl r ie* gebiet anzuerkennen. verschleppte Deutsche. Oppeln, 20. Juni (Wolff.) Aus dem Kreise R a t i b o r sind immer noch 80 Deutid* verschleppt. Das Schicksal der meisten dicier nnnlütflidien Männer und Frauen ist unbekomu. 30 davon befinden sich in Nö erZhof in eurem Keller, der nur als mittelalterlidres Verließ be- zeidmet werden kann In dem Keller ist keine Sitzgelegenheit und er stebt voll Wasser: wenn eS sich auch nicht um ein Mar'erlokal bandelt, wie es ein berüchtigtes Lokal bei Kaktowitz ist, so ist doch d er An der Gesangenlwltnng von Männern, deren einzige- Verbreclten ist, daß sie sich freubig zum Deutsdüum bekennen, ein Hohn auf alle Begriffe von Kultur unb Menschlichkeit. Die Unglücklichen müssen durch ihren Ausenthalt in dem geschlossenen Keller eine ernstliche Schädigung an ihrer Gesundheit davontragen. Berlin. 20. Juni. (Wolff) Don zuständiger Seite wird mitgeteilt: Der Reichstag-- abgeorbnete Bia -, der vor einiger Z.rit von ben Insurgenten festgenommen unb verschleppt worden war, wurde auf die energischen Vorstellungen deS Vertreters der deut- sck>en Regierung bei der interalliierten Abstimmung- k o m m i s s i o n am 18. Juni früh wieder freigelassen. Drei Milliarde» Schäden in Obcrfchlesien. ©erlin, 21. J«nr Die die V'ätter ans Oppelu meldrn, be'anfcn sich nach aurt.id> r Feststellung der zustäudigen L»M^elokänben ber Insu rgente.i z i belasten. TcShalb tö nm mir die e ^ritun'sme.dong nicht mehr als ga z mntMlir.dxin i h an "eben. W r mü.- jen den al ec schachten Einspruch auch nur geg.'n bis '?£bfidt foldx-r ?ldmadxmgen er lieben. Ein sol.cheS Yfb'ommm wirb dem f a en Wort.aut be? FltedenS.e träges zuwide lmi en. Mit ber Zu al- fung ber vvlnifd)enMiliz,mit der Auf recht erhaltmig' der Verfügungen ber iogenannten Beiiö.ke i b:r Insurgenten unb mit der Belassung des wulstigsten Ez'enl»achubez'rkes in frei dänden ber Am- ständi dvn, nnrb bie tulnifdr ©enxilfie ridwit a - crfaimt werden. T*' interat i e te Kommission merbe sich dem schiver ei Irrtum h:'ngrb n, neun ite durch em foldtes ^lbstmiiueii be Pazl i terung unb die W:cbe,aufrichtimg les Wirt'hältsteb.'.ts zu erreich!'» hofft. Tie Pan'sizieomi und d.e Wie^«eraufiierf Ue'iri b faf.te. fand eine Befpreck».ntg zw scheu dem Reichska z8ier ge em dnn engHfdrn General f?eim fer den tem tem Zwo fercmsshu t der >eut f t:i Part ien ausgearleit t~n neuen Ränmun.rs p an über richt. In bem Plan nrirb bebont, daß trr Se bstschittz m bem Ang eine Gewö.n für Rul-e und Orb* irung in Cberfdic fcm geboten ist. In Bev eckLmnen mit tem Bor' ^den des Zwölfe' aus f dm i es Ulitzka ertöte d s italeikV Mritg ied ber iuteraTIiie tet Sonrnrii' rn, General be Ma ini, daß die beutf m Vo ck» äqe im gctnei als eine geeignete Grundlage für weitere Ber haudungen angesehen werden kön ten. Tie 8er bairbrimgen werden heute fortgcsetzt werden. Tie polnischen Ortswehren. Berlin, 20. Juni. Blättermeldungen aus Oberfchlestcn zufolge bleiben auf Grund des Befehls des Generals Le Rond, dessen Gültigkeit mangels der Zustimncung der gesamten miet» Frage m Obersdiesien te.önben jidi zur Zeit -r !<«# flu । aU Mitgl eher der intevalliierten Kommission fürdirrrlidien Chaos. Wenn die Regierung der-. insgesamt .520 Per vnen, btrom 294 Fran^oscm. artige Pläne tatiädilich emitbaft verfolst, so treibt oc --—“ '=—,e-‘— fie mit Währung. Steuer unb Inflation ein necki skheS Spiel, das an das Frivole grenzt. Eröffnung der britische« SieichSkonseren;. London. 20 Ju> i «Wolff Cwii’e m dunter bem Vorsitz non Llovd George die Eibifn Inder britischen Reichskonserenz statinn- briL Die bie Blwcrr melden. brrKichrigt Lloyd Geor^ge eine Anspuawe von weitgehender tkbeunmg zu Hilten. Alußer den Pp-mierministeen non Südafrika, Canada. 9?euhxnblanb. Australien. Ne«- Seeland und einem Vertreter Indien- werden auch Ch.rrdill. Rlontacnie. Cbonrtxrtnin und 'iXölfnm; an ber Erölfnunp^sitzung teilnehnwn Curzon wieh ivabridvinlid) mdx neck, zeitig crus Paris »urück sein. Die Konserrniz nrirb sich hauptsächlich befassen mit b-r Frage desenglifch-japanisches Bündnisse-, her V-n-idicnsna des Rei tx* der gemeinsamen krnt"'ch» Partei einen Antrnn en. her vom St^atchninisse- rium AuSfunft verlangt, was in AnSfüstimg bei La'dtagsbesctsu ses rom 1 TM gefdrlTi ist^ birrd) welchen ba5 preutzisd« Staat'mmiftertirm auigefartKTt wurde, beim Reiche dahin zu mit* ten, bah tie i n I e r a 11 i ie rten Mächte ih-en Ve^pf.i.lttirngen in OberschIefien nadch'm- meu imb alles tun, um die s Ijrue e Lage der obev- Idifefifdirm Vevülkencng zu e l ktitem ferner ver- 'a >gt ter Antrag, bah ra5 Stanisrnmi!enuiri dinch die Ve mut ung deS flridr1 b i der internl i er en stonrniis iou radib ürflid) dah n rortfe. bah diese, ß) lange iie Rul»e Si *< te.t und Ordnimg nicht selbst geroälnlrtftm be mag txm durch die Lage u ibfbingt geletenen Selbstschutz t*r ober» fdt'e iidxm Beo.'lfarimg nirfjt le mträ^tige^ für die Beffei'mg ber ve s iS ppten Deut dm sorge trage uno imroifdxm deren La^e erträglich ge- state. Tas St atsmi isternnn ß ll mtrer feem fjiridx auf trie Sdiahb^Iwltung ter m ihrer P'i> fon ober itrem Ciientum ne dribigteu 5> ul’drn tnrrrf) bie Po'en bie intrrallue t u 5)lod*e a 5 tie derzeitigen Jnha'e' der Staatsgewali txn- wi ken, bie ivrläufige Abhiffe de au- N fm SdA* den üch rrflebm^ei N> t'tänd- aus Reich mitteln iKtbrimbren imb 'infuve Lm 3> tuh f 1r Mifte! wir Verfügung zu stellen Siffienlid) »oll daS otanti» mi i ter tum fr-ba b wie möalich das für die F^ft- stellung her Schäden poln11ch- n Gewalttaten er^' de li Ick Mcterial pur Vrr- wertirng durch daS Rrid» sarnme n -nd iichien unb daS Ergebnis dem Lawriag mitte len. ffnoerb-'osen-Tsmonstrntion. Berkin, 20 Iimi. Vor trm Berliner Ge- werkschastSgebäude fan^i h-ntr vormittag erneut von den 8’nrnnBTi'p Im Crroerbslol'N- rätrt angeordnete Demonstrationen statt. Ti- Tcnrrnftranten drcmoen bt bad ein und vers uchten bie gerade tag*nbe V t-ririsr !te- veriammiuug zu sprengen Iw S^itzpolizei drängte tie Erwerb-rasm au3 tem G bdjtbe trr- ans und nahm einige Derchffturigen **r. Ta- Gebäude ist noch jetzt tem eine- nach Tausend"-- zäh.euben Menschrnmenge urtagert. An» Hessen. Dkllfftbk Lokomolivrn fnr fefftt. mr. Tarmflöbt, 20 Juni Wer h diese» Tagen bett liri gen £xnmtbalnthof |n'ert. nrirb fei' b'aues Wunder erleb u. stehen tob hort min- be en • en halbe- hundert Lokvmo tive» mi- dem S< i d ,.Z ur 8b l i e f er u n a o n Po- l f n" -nd ti-s m den Tagen, ha unser- oben» id»'e i djen Bn'ider auf bas i)ärir e von p kni che« Iirs rgenten bedückt we-ten Dir können also bei bn rt>?b' it bei näch'ren Tagen -rst-lg-nderr Ad i f'T’mn her Maschinen b-e b*redjtinte Hoff- nimi I*if w rilst wi' utts-re Bebrü^er mit Tre is- m r-ct? - ireimutig nerfe'e i, weh-end ich >ie rein noch unzählige, die den Verlust.ersetzen. Als Rittersfrau gibt sie dem Boten des reuigen, ihre blürftcbr erstellenden Lanzelot im Svmbol des Blü.enzwei ge» und Edelialtcn di« verdiente Absaie. Weil er me vrstigkeit der Liebe in sich selbst mochte, stößt fcch Lanzelot dawui den Dolch in die Brust. Damit konnte das sinnige, symbolisch so durchsichtige Smel nilng ausNingen: für die einfachen Men- fchen des Mittelalters mag „Dies epische Ikrfon", int tue Moral ici Geschichte predigt, vielleicht nötig fltrocien sein. aic Waldbübne mübtr sich mit gutem Erfolg um den poetischen Duft des Spieles, ver natürlich nicht m eine dürre Jnlwltsaugabe zu bannen ist. Warmi Beck war schlicht und rührend als sch.anke, gold'.warige Sanderein. Kurt Knreper ein lc.densckaiUicher Lanzelot, und Dr. bans Kling ein Ritter voll gütigen Verstehens. Shi Ne- benrollen wirkten Ria vochstetrer, Gisela vorst, Karl Straft und Dans Arbeit Wolfgan, Mikter maicr fang zu Beginn alte Land.'kuechtlieder zur Laute. g£ kvcttcrvai-anoiage für Mittwoch: vorwiegend kbeeft, zestw.-ise schwache Nieder- schkäte. kühl, nordwesttichr Winde. Dv Wetterlage hat sich nicht geändert Tas Loch liegt noch vor den brüifch-n Jnieln, wähnmd ein stationäres Tief über Skandinavi-ni und der nördlichen Ostsee lagert. 3nfoLr’beiieu wrcd der Kontinent dauernd mit kalten, när^idum Viiüsan Lberstutet. Auf dem Brocken fiel bei 1 Grad pünktlich, im Bavariazimmer des S>otel Gwß- IXTM>g statt. Gegenüber den immer dxwtifrirr sich gestaltenden Verhältnissen ganz Europas dürften die Anregungen von biefet Seite nicht ohne weiteres von der Hand gewiesen werden. Arris Schotten. f. Laubach, 20. Juni Gestern fand im großen Saale des E>astwirlS D.'sch eine Generakversammlung deS Kriegsbeschädigten- und Hinterblicbenen- b un deS, Ortsgrupi»e Laubach, ftatt. — Bei landwirtsrlmftlichen Arbeiten verunglückte die Frau eines hieji-ien Landwirts schwer. Sie stürzt« von einem £)ctt» gerüst ab und brach den Arm. Wnßrscheinlich l)at sie auch schwerere innere Derletzuttgeu davongetragen. j>effrn.Nnssgu. Ei» Nnnbüberfgll. X. © a n a u , 18 Juni Auf den Großkaus- mann Karl Frohwein in Lwnau ist kürzlich aus dem Wege zwischen Eichen unb Dftbeim im Lano- kreise Danan ein Raubüberfall verübt worben. Er tmirbe nicoergeschlagen, schwer verletzt und seiner Barsckwst von etwa 13 00) Mk beraubt Vom Regien,ngspräsidenten in Kassel ist für die Ermittlung der Täter eine Belolmung von 3000 Mark ausgesetzt worden AlS verdächtig erscheinen der Dienstkivcht Karl Ecklmrdt aus Wols im Kreise Büdingen und der D:enstku«cht Adam Kämmerzell aus Mittelsinn in llnlerfranfen, gegen die ein Steckbrie, erlassen worden^ ist. Frankfurt a. M., 19. Juni. Der vom Deutschen Bankbeamtenrerein nach Frankfurt a. M. einberufene Deutsche Bankbeam- lentag wurde k-eute erösfnei. Nach einem Meferat von M. Perret°Münck)«n, der über das Thema „Die Tarisidee und die Bank- Nngestellteu" sprach, wurde eine Ent- schließung angenommen, in der eS u a IriBt: „Der erste Deutsch-? Sa-tfbeamtentnq hält an der Id« des Reichstarifvcrtrags für das deutsche Bantgcworbc fest. "Namens der deutschen Banl^aintens.choft gibt er die feier- liche Erklärung ab, auch vor einem stainpfe nicht zurückzuschreckten, rociui versucht werden sollte, bie n» ttere Berwirk.i.chung des Rei.chs- -arisaedanöenS yi v^rhindem,. Der erste Deutsche Bankdeamtentag bedauert d^tß von der Derbiiidlichk.i.senläiun > be Reiche, tgrij. Vertrages bi« B^rufSgenossen bet den Hupo- I Lhekcnbaltten ausgcfchlos.en wurden.' Die Vankbeamien schäft Deutschlands ist entschlossen, sich mit allen Kräften an dein wirt- scyaftlichen Wiederaufbau D.u.sch a.ndS zu beteiligen, sie erblickt aber in der Erfüllung ihrer Tarisfvrderungen eine wesentli he Bor aussctzung, um ihre Mitarbeit auf di fern G? biete zu ermöglichen." K. Decker-Frankfurt sprach über „Die Bankangestellten und der Rätegedanke". st M a r du r g, 19. Juni. In der Nähe von Mickeldrch traf hmte früh ein Forstschutzbeamter mit zwei Wilderern zusammen. Bei der Gelegenheit wurde ein Wilderer angeschossen, woraus sich sein Genosse ebenfalls ergab. — Deute früh stürzte hier ein Zunge aus einem Fenster und Mg sich solch? Verletzungen zu, daß man ihn in die Klinik bringen mußte. e ' " KVrze Nachrichten aus Dessen nm b ben Na rttva r staa te n. Jv Lang- Göns v^-rve unter dem Vorsitz von Albert 3d)mibt cm Nod'ahrerverein gegründet. — In Bellersheim Mert morgen Sdx Nngermüller sein 25)jäbriges Jrchiläum als Gastsvirt unb Ver- tr’tcr der Brauerei Mclclmvr Butzbach — Ans T rais-Dorlosfzvird gemeldet, daß di' Grube o-riebrid) von der G03 Manu zähl eichen Beleg sdwl't L',0 entlassen hat. — In Oberursel i Tm^ius erkletterte ein Srluljunge ben Mast ein t tt-.ktrisdpen Z>od kspanwungslcitioig der Ucbrl anbient rate und mad-.te sich dort zu scktaffen. Er wurde vom elektrisden Slvom b.-rührt und erlitt so schwere Dranpnmnben, daß er stimm Verletzungen nach kurzer Zeit erlag. — Zwisdfm Svrendlinge^ nndWolssheim stieß drr35^ährige verh.iratete Arzt Dr. Baumeister ous Sprendlingen an einer steilen Stelle der Landstraße mit einem andevew Radsabrer, einem Landwirt aus Wvlsshcim, mit svidxr Wucht zusammen, daß der Arzt sofort mit gcbrodienem Gmick liegen blieb und der Landwirt am Tage daraus ebenfalls stacd. t»faaL Neviston grgen bas Urteil im Prozeß Tnlait Pascha. Wie das Berl. Tageblatt erfahrt, hat der Staatsanwalt gegen tM5 Urteil im Prozeß gegen den Ntörder Talaat Paschas Revision eingelegt. f] Marburg, 17. Juni. Die hier schon so viel umstrittene Frage, ob bie Vereins- Häuser der Studenten als öffentliche Wirtschaften unter die Bestimmungen der ^reierabenbftunbc fallen oder ob sie, wie immer wieder behauptet wird, als Privat- tyäufer gelten, beschäftigte heute daS Landgericht. Der erste Chargiert« der Studentenverbindung „Wingolf" war wegen ziveimali- gm Uebcrtreten5 der Feierabendstunde mit trafmandaton in Höhe von 200 Mk. bedacht nyorben, und auch das Sd)öijcngericf>t hatte dies für richtig befunden. Die Verteidigung Ivar der Ansicht, daß es fraglich sei, ob die Verordnuna noch Geltung hab«, ferner gingen bie in den Studenten Häusern verabreichten Speisen unb Getränke auf eigene istechnung, unb außerdem liege auch eine MeichsgerichtSentscljeidung vor, daß diese Däuser als Privatbefitz zu betrachten seien. Werm di« Stuben len um 11 Uhr nach Hause gingen, verbrauck-e jeder einzelne Licht unb Feuerung. Dies zu sparen, sei doch der Zweek der Bestimmung. Das Gericht war «anderer Meinung und erkannte auf Verwerfung der Berufung. Ob die Verordnung zweckentsprechenb sei ober nicht, darüber habe das Gericht kein« Entscheidung ^u treffen. Mainz, 18. Juni. (Wolff.) Der zum ^Tvbe verurteilte Schuhmacher Roth, der (Nörder des Ehemanns D ö r r r a p f, hat gegen das Todesurteil Revision beim Reichsgerick^t ang'meldet, wie bekanntlich auch die El)«frau Dörrzapf. Essen, 18. Juni. (Wolff.) Dor dem außerordentlichen Gericht wurde der Dortmunder Komnrmnstenführer Adolf Weinberg wegen Hochverrats, begangen in Äußerungen bie er anläßlich einer Rede in Buer getan hat, gestern zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Gießener Strafkammer. Gießen 18. Juni 1991. Die gestrige St-afTamnrTf.pung bn 11? mit einer kurzen Mittagspause fast zwölf Stunden. Die fcaiLptyit iKibnt ri « ißitbanKimg wegen Steuer hinterzteduug in Anspruch Der .'Taufmann W. S. m Gießen war mmeklatt. xu Gießen im Laufe deS Japres 1920 vorsätzlich rih Zündwaren Ht Steuer ga^ »er t t.Weife I.i-itnrygen und habet in her Abstdit her Steuer- biiiterjiclmng br^nibc c Dorf hrungen zur Täu- fdning der Steue fr börte get offen yi haben. Er hatte im Iadr 192-.) d en Zmidiva^egrhersidlunas. betrieb gegi'ünb.-t. in te.n Vlatin^ü dn für Gas rrgrugt wurden Er will das Ges Irift im August an d ien gew s en Isidor G. ve kauft haben, im Sevtcmber ist es ab« von ihm auf eine G m. b d überncna'igen nni G. ab 0>ef toft füly er: tm November wurde G. als Geschäftsfüh «.- ob gesetzt und an serne Stelle kam der AnyAagte, der üb- ligenS na taveislich seit Gs Ab e e (nach Argen- H ien) Enfr- Oktober talsäckilich bie ®e diiftsfilb* mng inne hatte imb in dem Ges hast norf> Gut- büiiten fdxt tde und waltete Nach der von anderen Zeugen unterstützte.« Aussage rinn Kvnw- risttn | nb nimmrb » n brm Angeklagten Tau ende von Züridmi ni.lst TNTftf*vrt und zum Teil jur Täus-,ung ber Fr a 1.6 tv b i «rte geschgsft worben, auch wurde rin Po rt 1 eteruNg-buch ver- nidrtet Der — von zwei V« te fr gern unterstützte — Angeklagte sudse tv Haupr e gti als tmglaub- tvürbii hi »«stellen: er le r.tt :«> s Ve.schulden unb will für ben Bet reo nidM ocranttivrllirf) gewesen inn. Die StaatSanwa tsdnsi naVin fre Aus age al« erwiesen an unb heant a it eine Geld^ strafe oo i füirtiigtaiifmb TOcrf vwte te i Neben st a en nnb dien Ndon tt Gefängnis: die tiger bä vrten au) Frnsv elumg . Sch neun Monate der zur Zeit t i PreUngeSheim ©traf« V.rbüßenot S. R. eia 5Zahr drei Monate Gesänanis. Ein paar k eine B e r u s u n g s sa chen verdienen keine btponbert Erwähnung. AitS dem NmtsverkuttdsllttNgSbkalt. ** DaS AmtsverkündigungSblatk Nr. 8b vom 20. Ium enthüll: Verordnung über die Derjorgungsregelang. — Gesetz über tue Erhebung roiläujtger Grund- und Gewei bei teuer >ür ba» Redmungsiochr 1921. — ©t i bradMtrieb. —, Jmrfungen gegen SckZvtLnerotlaui. — Gesiuwen, verloren. Glcfnnben — otrlorcn. In der Zeit vom 1.—15. Juni wurden tn fro* f gcr Stadt g efuti btn: 4 P^rlenr miaies. 1 Z>l- luloidpuppe, 1 STortöcrfctien, l Ltttck.aat, 2 ul« bcrne ^alsllettd-en, 1 Marktförbd< , einige Geldscheine, 1 Nickel biill«, 1 Regen sdnrm, 1 ginoer- KbuT): verloren: 1 rote Leit.tajdjt mit 79 P.'f. Inhalt, 1 Paar Turn sch kf;e. 1 golbere SxTtenuhr* fette, 1 Podimonnaie mit 5-Maik,d)ein, l gjfbme Damemihr mit Kett«, litt Mk. dabei tm dnnderd- maikichtm, 1 rotbraune Br res tu sch mit 50 J—TQb Mark, 1 goldener Manscht en knöpf, 1 Biie'tasch» mit 25 Mk, und einer Stadentenauswi'iskarf. 1 braune Lodednsch mit etwa 43 'MIT., 1 idberit Armbanduhr, 1 Nadel (Ruderrerem W.R.V.), eut Fünsmarfichin. • Vorläufige Grund- und Gewerbesteuer für Vas RechnuNgsiaht 19 2 1. Durch Art. 1 MH. 2 des Gesetzes, das and) ber Fmanznvt der Gemeinden Ne.imung tagen soll, ist besttmmt, daß wenn d te Gemei.tde bte «rrte- tnmg von Grund- und Geratrbeslentr für oai Rech nungsicrhr 1921 btsdiießl, btt Vorsdpist des Ad 1 Abs. 1 sinngemäß auch aus dies« Gemci ibeumlagtn Ainvendung zu finden l-ai. Öterju bemerkt bii KreiSamt, daß ent Beschluß in Sinnt des Art 1 Abs. 2 sdion dann als vorliegend anzus«hen tfl, wernt bei der Berotting und De.diußiassung über ben Gemeindevoranschag für 1921 die Erhebung von Gtm rinden m la gen brinft der Exp'ofton war so stark, daß auch tne dritte und vierte Sohle erheblich In Mitleidenschaft aezogen wurden. In ber Grub« befanden sich zur Zeit der Erplosion 300 Mann, von denen erst 1 20 t a g e gefördert sind. Die Rettungsatbeiten ftnb f'hr erschwert, weil ein großer Teil bet Strecke zu Bruch gegangen ist. Herne, 20. Juni. lWTB.) Eine amtliche Mitteilung von 7 Uhr abends besagt: 23 Tote uno eine große Anzahl Verletzte, vorwiegend Leichlverletzle, sind geborgen worden. 14 Mann sind noch v e r m i tz t. Herne, 21. Juni. ,'WTB.) Bon den 6d der Schlaawetterexp'olivn auf der Zeche Mvnt Cents Verunglückten sind nach einer amtlichen Meldung bis gegen 2 Uhr nacht- 6 8 Tote unb 73 Verwundete, darunter 26 Schwerverletzt«, geborgen. verrniscHte». * Wttzenhausen (Werra). 19. gurrt (Dolfs.) Die erst vor einigen Jahren mit allen modernen technischen Einrichtungen erbaute R i tz s ch e Mühle ist in ber letzten Obacht bis auf die Grundmauern nieder- gebrannt. Der Ausbruch deS FeuerS wurde von vvrüberzieheuden Wandervögeln zwischen 2 und 3 Uhr nachts entdeckt, wodurch es gelang, den Brand auf oie eigentliche Mühle zu beschränken. Der Schaden ist sehr groß. Viele Tausende Zentner Mehl unb Klei« Ittb verbrannt 70 000 Ztr., bie abseits der Muhle lagerten, konnten gerettet werden- Die Entstehunasurfache de- Brandes ist noch nicht festgestellt. fpd. Würzburg, 19. Juni. Bei ein« Hochzeitsfeier in Untmkben in Bayern sind nach dem Geiuiß von PceßVopf und Blut- Wrrfk [tung itMft |»ntiger als 70 Personen enrairft, unter diesen etwa oO sehr schwer ICIrcbc nnd Schule. j. ®le|jen, 20 Juni. Die Kreislehrer. Versammlung war am Sameiaq von den Lehrern cu» alle» Orten de» Kreises zahlreich befwd)! Kreis« fd)»linlpehtoT Prof. L)r. Alles leitete die Verhandlungen Prof Ur No u ch hielt einen sehr interessanten Dortraa über .Bilderschmuch Im Pefebutf)*. Das Lesebuch fei das Kernluch des deutschen Unterrichts und in Zukunft - infolge der Teuerung wohl dos einige Buch In der Familie, deshalb müsse es nach Inhalt und fluspattunq das beste Buch sein. Sein In .alt müsse völkisch.deu sch und geeignit {ein, den Vitz im Volke zu Überbrüchen. In die Erziehung gehöre mehr Kunst hinein mb deshalb fordere er einen guten Blldtzhmuck Er verlange mehr Kenntnis der deutschen Vergangenbeit. Die deutsche Oberschule, sei zu begrühea, weil sie dos Deutsche >rn Volk und Vergangen ,eit betonte. Der Redner zeigte zum Schlusie eine Anzahl Lichtbilder, die sich zum Bildschmuck für dos Lesebuch eignen Der Vortrag des Lehrers Hofmann Lang-Göns über .Der Heimatgedanke im Lesebuch' mutzte für die nächste Versammlung ver- tagt werben - Der Beitrag zur Kreislehrerdücherei Wurde auf 4 Mark für jeben Lehrer erhöht. Auf Antrag Vausch.Ve'skirchen wurde beschlossen, in Erüa- berg, Lich, Hungen und Londorf Verleihstellen einzu. richten - Tie Vrennsiostversorgung der Schalen hat so rechtzeitig zu geschehen, datz Schulschlietzunoen unter allen Umständen vermieden weiden - Der Friedensvertrag von Versailles kann für Ober- Klassen zu unterrichtlichen Zwecken benutzt werden, eln diesbezügliche» Schachen wirb von dem hefMchen Londesomt für Bildungswesen empfohlen. Vektor Fi'cher.Glehen macht darauf aufmerksam, datz von der Handelskammer la Eietzen eine Ausstellung de« abstchtigt sei. die b'e Wirkung de» Frieden »vertrage» zeigen soll. - Ein Foribildungskurfus soll etwa im September abgeholten werden, falls sich genügend Lehrer melden. Pros. Behaghel ist bereits gewonnen. - Der heimatkundliche Kursus verbunden mit Studienfahrten, den Prüf. Dr. Küster abhalten will, soll am 24. ?nli beginnen. Es meldeten sich etwa zwanzig Damen und Herren, zahlreiche Wohnungen wurden für auswärtige Gäste zur Verfügung gestellt. Lehrer aus vberfchlesien werden frommen. - Zur Kinderhilfswoche bittet der Dar sitzen de die Lehrer um tatkräftige Unterstützung. 3n Gietzen findet für Schüler die Aufführung .Warienkind auf der Waldbühne bzw. Im Katholischen Dereinshaus statt. Aus Anfrage de» Vektor» wnWHet Mu mefMen ffch mehrere auswärtige Schulen sofan zum Besuch wanden, lad Rciki, Mbcr. Äeint Rkiskschkck» io Tirol. Wien, «1. yknt Der örfdbhil des IHM« Landtags auf Etnsühruna her ioomanniei Reifes check» wird tpabndxnniuh »u r fl * - Kaufhaus Katz. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unsem herzlichsten Dank. Großer Preisabbau beim Hinscheiden unseres lieben sowie sür die vielen Kranz- und Blnmenlpenden, Insbesond re für die tröst- Qrmut mein arok. Lager in ftfen m) 6trifi tntri:i|rn IifthnTriimilHitita grikrinita Au bi!1 Inen P.eilen. Holsrecken t>.S,501N.tin fi. ?ürH $t6f. ■•••■weill i lliüvil ttlevbon 2IVL DIE HILFE für alle Kleidernöte da* beliebt#- Fi>oril-HcdeD-llham und alle (Tj64c Pnorlt-Sctinittniuster finden Sie vorrltig Im Für die vielen Beweise herzlicher Teil- iKme beim 91 d)tu Hfl. Smvleble mich Aur Oer» Ä. Macrer-lrte.ten. Annehmbare Vreile. Philipp M e h in I «I t. S«i los,gaste Ifi II- f(HHB la seidene « Strümpfe leMertrel. In Schwurt tt allen KleldorL-rb«- > vorrfltlg. Paar KOOG ML <15*- und ML JU Alle Preise für Sommerstoffe Dimdlstoffe Musseline Kleiderstoffe f Bettkattune Hemdenstoffe bedeutend herabgesetzt DIE FREUDE OER FRAUENWELT ■Ind Favorit-Schnitte Favorit-Albums Nur au haben Im la Heu, Klti und Stroh ost. inm billigsten Zaget» -rel» roonnonmeif« s— fiiablolterbau Neolaid, Filia, LindenstraBe 28, Teleoblm 270. Zelear.: Neuland Ltndenstrahe. Konzessionierte HB-Hall Hnh.. Dans Kran, ^tilia ö.Ü.3uli 1921 nÄmiüiiil Ä U|t fiodel die BeMentng der bi- zu biefem Inet Dcrfflücnrn und nicht rinfldöftrn Pfänder im Aultiouslskale der Anstalt 0RH8ß Brandgaffe 8 östeutltch mfiftbieteib argen Barzahloll- Ö«tt fimtntn ;vm Ai». nrbotMolbn.eUber. flcgen ft änbe,Herren anö TamenuhreN, aleiduna-ftücke, Etofie,«Siche,»elv, ectt, V.öbel nl». Hans Kratz. Statt jeder besonderen Anzeige Heute entschlief nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater und Schwiegervater Geh. Justizrat Wilhelm Wehner im 77. Lebensjahre. j^j.nna Wehner geb. Köllner Polizeidirektor Dr. Wilhelm Wehner und Frau Liesel geb. Jockel Amtsgerichtsrat Franz Gros und fünf EnkeL Gießen und Darmstadt, den 20. Juni 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch den 22. Juni, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abzuse^en. 09711 > Danksagung. Für die Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutier herzlichen Dank. «857 Fom Ne Müller. tfifibgen, Dietzen, 21. Juni 1921. Befoaötts Dtehiuerl! HeeMMeM* ■*« iiwhim iimiwmiwwi Zegelleinew Sanbaien Gröhe 24-29 16.50 ig 5Q Hausschuhe In Tuch mit Leder fohle m Domen 1650 löi Herren 2150 vamen- hausschuhe 2 2550 die sc Iben mit IC Efl Lvange MI.JV Fr® tamier 5onne«stratze 20. Fernruf 1212. 6*M2e' feinste Sützrahm Butter auS der Molkerei €>«■• Arn, täglich frisch empfiehlt 6792c Eeiehth Driesc'i, SelterSwes 79. Brennholz klelnaemnchl, vonJ.‘trnfn. ab sed. Quantum frei and Hau«. Zul. WeUdöler, Fernsprecher 74a. ** für ilmlllehe Manufaktur und WelBwaren Neben Entschlafenen, für die zahlreichen Llumenspenden sowie für dl« trostreichen Worte de» Herrn Pfarrassistenten Müller sagen wir auf diesem Weg« unfern herzlichsten Dank. Im Domen der trauernden Hinterbliebenen: , Ludwig Grötzer. reichen Worte de» Herrn Plärrer» Köhler am Grabe sagen wir hiermit unseren innigsten Dank 3m Barnen der trauernden Hinterbl»«b«neu: Zamille Ludwig Belfer VI. Mb ach, den 20. Juni 1921. Die Amateur- Photographie bele t * ch wieder I! Verte!»dens kibilei •ind rorrÄfnr!! **c Lrliüi Arbei'.en werdon vom Fach- photogr«ph kl»Mlg«uMr’’fflhri ’* Groqeris üiüi'riicli Abteilung Photo K reuüi 'atz ft a W Oedrauchrferlize Milch- §utz-5peise beste Vachtdetle MSntileo otzllklSUch >/, ‘Pfunh 5J1L 3.50. Reformhaus, Lreuzvlav 5. 6431 G R Ab- Statin®: ®tS*«s£ g? xr Äfeirn?en ( de tzA Ibtt jjyir n d-Htz» 54j j‘ (3r. WlM3 fr Mfc Atzullg, SntMrs? *M#-» *Ü * ’.n P® L" . J;f he £fÄS*! LOiS SFbSi** &MT £Ä#' vellatioL Der !it«> K 8«@J” d it! m Benin it» btt HÄ IW jj rfta. Was Mw öS MioMtishsche Pk Attentat ans den Set tag sugdd* W ftänbiq irnangemachte kozmlisnick-r Abg-oM bezeichnet habe, W r einer Zeit MÜam fclj des Uftin [panrant? imieves n brtar. Diese gan; inrnnöe Kamp^sweise 5» einet Irreführung LMendZ (MMjter Ä mifortat Riff viü lernen tonnte.) 1 tetn ihre wHeümrb« Wckieg habe neue 9 Argem im SieaeSr« i'ein gekommen seien, kommen, vielmehr ! Hegensätze tasämlt. öü 3trrcifang aller ßerstc Linke pvovagie. men aber be: allen CkWitc beweise (. Garns ty tun?) Tv zu tun, als er den l die Reaktion, a's imb 3u einer Reaktwn g! W* eine Mm bei oeutfcTtanb imb das' We in München get uv'ld unserer front Mn9 Serljabe baf mtfitfrooefsnem Uüges te faß.) Ae Linke 1 t 1'S di- M h e he Entwaff m Auslosung der btf Herr $ GralsÄter der Staatsf ■'.■cjmam ruft- । ÖW^!) weil ®! ^e Lu'ke rufen tvi Skä?*5^ aber S* sei dls A S, D hätte erkläre m'svT^iege, c' Habe trr »S bienXfS^^^er r-lML srsws, Sitten ÄK« ntzfw Ssy^lij Ma** ?«ki SÄ «B 6. « MÄ. w S" wlv® ’H’b S? be Dirndlstoffe Täglich Eingang von Neubeiten in den e modernsten Karierten u. geblümten Dessins Fritz Nowack Bnool-fioaCels-Sdule „Fernes“ Clirhcn, Babnbosstr. 60 rel. 1(Ti7. - ffleflr. 1909. Beginn neuer 22c Meoll- u. lagestntle. BocMübnng i'Ä Sehön-, Band- and Leet- •ckr.lt u. KudeliUcbir. laeelLtlgL PreipJrei. weiterführen. Ich sichere zuvorkommende und gute Bedienung zu und bitte um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll «« Frau MinnaWachenschwan geb.Oeorgi Geschäftsanzeige. nnirmiiiiiriniiiiiiiiiniiinirTiniinhriHi'iiiinurn'iiiiinrniiiiiiiiiiiiiiini Ich habe das seit Jahrzehnten am hiesigen Platze betriebene Kolonial Warengeschäft • H. F. 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Bazille ^Deutschnat. memt. solange die Untersuchung tuxfi bei der Polizei rube und der gerittü! ch'n Aufklärung harre, liege bei der Fülle des Ma:erial4, daS dem Reichstage ohnehin zur Ertedicprng vorliege, kein Anlaß vor, 'ich schon jetu mit txrr Interpellation zu brichäf- tx(rn Dac aber habe die Reicksvegterung dazu beftimnrt, in einem Augenblick, iüo Oberschlesien und du Meinlande zu einer Entschridung drängen, dieser JntrnrHotion den Vorzug zu geben? Tine sachlich? Förderung habe der Reichskanzler mit seiner Rede nicht erreicht. Zweck und Ziel der U 5. P sei auf dem Diener Internationalen Part-' Alus l) Die weiteren Angriffe des Redners auf die Linke rufen dort stürmisckw Hetackril hervor. Ungewöhnlich aber uni) ohne Beispiel in der Geschicke sei das Auftreten des Reic^kan^ lerS. Er hätte erklären können, daß, so lange keine Spur frrrfiege, c auch dritte Bcrdächtigimgen aukspreckien könne. Statt dessen s i aber seine Rede eine sta-ke Verbeugung nach links gewesen. Habe der ReiäiSkairzler etwa andmten wollen, daß die Untersuchung in Bayern nickrt mit de? erforixt- licken Gründ! ickk.rit Vvrgen^mrnen Worten wäre? Er habe Brechungen zwisckie.l drm Morde und seiner Partei an geben t?t. Er l)abe von der Sck-as- hmg einer Atmospl)äre _ der Verwilderung der Sitten aespvdjeu und seiner Partei den Mord an die Rvcksclüße gehängt. Für Artikel, die mit vollem Namen mtterzeich et erfcl.icnen seien, schiebe der Reidtskacrz'er frir.er Partei die Verantwortung zu. Die Angriffe auf den ReickiSpräsidenten gingen aut eine im Mai vorigen Jahres in Wittenberg erschienene Satire zurück in der die Szene in Auerbachs Keller re sistiert w.mde. An eine Beschimpfung des ReickZSvrä identen habe dabei kein Mersch gedacht, am wenigsten trerbe habet seine Partei betroffen. Du Red-' des Rcick-skanzlers sei somit eines der traurigsten B isptele der Partei- politischen Bertvilderungem De gesältrlichste Kampiesweise bi de stets die aus dem Hinterhalte. Redner nimmt dann den General Ludcndvrss, den Stolz und die Hoffnung Deutschlands, gegen die Verunglimpfungen der Avgcordnet n Unterlci.Mcr in Schutz und bedauert, daß der Reichskanzler kein Dort des Bedauerns dafür gehabt habe. Lu- dendorst werde wZjl roch tit Iapnaustnieu gefeiert nxrb.-n, wenn das Zwergengesä Locht, das dji beute bestlnmvfe, »dioti lang« v rdorn fri. (Gelächter links » Red.wr g e.ft sodann die gestrige Rede des RridrSkan^ecs vi Es en an, in Der er Don Vorgängen in SüiHeutsckrand ge prvchen habe, die die Einheit deS Reiches gefalwkxn kömileu. sthm feien 'olche Vorgänge :mb«kannt, aber in Ber-in kämen Dinge txn und dazu grchüre auch die Rede des RetdtskwtÄl'rS, dte in Süi.-deulsck lanb fdjroerc 5mncn geschaffen habe. Dte Rede des Kanzlers sei Wa'ser auf die Mühle unserer Feinde, die auf di« Zertrümmerung der deutschen (lincheit hofften. Zwei Mil.ionen LmtdeskinSkanzlers nicht eine Gehäsiigkeil gegen rechts sehen Na, na Hätte er nur so geredet wie Man kann die t\u,r- viidKU Veri ältni se em icnteyen, wenn mon weiß, icnc die bayeris.se Regierung für die Au>rechter t.a'tung brr Ordnung gekämpft hat Nickt zv redttfcrtiflcn ist die p'.umpe Hrtze, die fick' icp! gegen das Reick» und seine Elnrickümifpn breit mackch. Mit Unbildung, Herzlosigkeit und Roheit wird gegen das Reick gehetzt und gan; her gefien, daß dieses Reich unser Reick ist. Mviu D-n ist scharf genug zur Berurteckiuig des nmüen Treibend de» „Völkischen Beobachters". Wir treten ür dir Versölnuma ein. '?Cber was bat d.c Partei des Herrn Barste gegen di: SciVinuntg getan9 Sie bat den nrüiten Radauantileni.t.SmuL gefördert uTtO sie hat nisüs getan geger' vöd lhaften und müsteii Trcibc.eicn, gegen die 9lridtiirt)icr^ng. tic zur Schädigung des Rtick-sgedantens hib.en. 'Sehr wayr! li-ckS.) Der mißglückte Generalstreik war ein Scküag gepai dir Staatsordnung. Er konnte itinr eine Befestigung des Austiahmezuslandos biingen, den and) wir abbaueii möck :en. Be säst in der Mitte. Avg. Remmele (Ä.): Die Auffassung, daß die bayerisd)« Regierung den Verhan>lunyen im Reichstag keinen Wert beimißt, lecken nnr, doch bed.-utet dies Die Bankerotterklärung des Paria mentarismus. Auck) wir sind überzeugt, daß es nicht bie Reden sind, die Morde, uxie den an Gareis, aus der Welt schassen, jonbarn oaui ist nur die Macht des Proletariats berufen. Wenn wir heilte Anlaß zur Heiterkeit hatten, so liegt das an dem, was uns heute hier vorgerragen wurde, z. D. daß die bayerische Regierung vom Land gewählt sei. Die Vorgänge während dieser Debatte hier im Haute kennzeichnen dte Situation, in der wir uns in D ukickland befinden. Sie kenn zeichnet, was wir von dem Bürgertum zu erwarten haben. Die demokratischen Vertreter ürchten, als der Abgeordnete eine Schilderung der bayerischen Presse gab und die ganze bayerische Atmoivhare aufroHte. Die Selbstverwaltung der Einwohnei- wehren ist ein Märchen und was wir von dem fortfebreiienben Abbau deS Ausnahmezustandes zu erwarten haben, wird durch die Vorgänge hier illustriert. Abg. Pfeiffer (Ztr.) sprtckt das Beda^:ci ferner Partei über den Mord an Gareis aus und gibt der Erwartung Aasbruck, daß es gelmgci ivrrdc, den Tater zu finden, llns sind jebenfalls Beweise dafür m3ü besannt, daß Die Rechte die Scbuld trägt. Auch in Bayern ist man der Ansicht, daß die Reichseinheit daS höchste Ziel ist. Tie Rätezeit hat Bayern in zwei Lager gespalten. Truck erzeugt (Gegendruck. Tbcr auck in Bayern ist München nicht das ganze Land. ‘‘Uten imfl Ruhe im Lande haben. TaS mögen sich auch die beiden. Recküspartcien merken, deren t'teMrwrben bei der Bayer,>ck>en volkSpattei doch sehr jf enfuubin war. Wir hasten jedenfalls, daß die Debatte dazu btt- tiagen wird, die Dc-r^mmung beide ziführeu. Nickt in der Prrußenhymne, nicht im Bac-ernlied oder im Scktvabenl.ed liegt uniert Za tunst, sondern nur in der gemeinsamen Arbeit zum Wahle unseres Vaterlandes. Abg. Eisenberger ^Bayr. Bauernbund) wendet sich gegen die Angriffe des Abg. Gruber auf seine Partei. Wenn b.e Sozialdemokratie wäl>- rend 'des «apv PutscheS sich nicht versteckt hätte, hätte sie ja selbst bei der Regierwigsbckdung mitreden kännen. Die Ba ern sind gute forte Die Räteregierung, die Da ern fo in Mißkredit ge« bradx l>al, bestand nicht aus Banerii. Unsere Crnwohnerwch en s nd durch frrmr'.c El mente Der- huicht worden Präsident Kahr war zu vertrauens- se'ig und bat den reaktionären Einflüsterungen ickckt genügend Widerstand entgegengetetzt. Tie Parteien, die in Ba ern imter dem Borwonde, die Juden zu bekämpfen, am Decke sind, sind von den Deutschnatwnalen anges:ist«, tarn die Latzc läßt das Mausen nicht, tr-äitm un'e e damalige- Da ^fen tragen den mcchr Sdeieib gehabt, hätte tir Reooliction verhmdert we.den k-nn«. Auch w.r Dtrurirflcn bi? Ernwrdung Ga es Dir müs'en ab warten, was dte Untersuchung ergibt Tei Pro- vi i^äußerungen soll man nicht 'o viel Bedeutung beilegen, denn ein unbr fierter Hund beißt auck seine eigenen Suite. Der bayerische Bauer tpill inckrt, vaß im Fallt eines neuer konmumistischen Putsdies wegen der ..Entwaffnung ter Bürger weh en man nxfrL>c tast ehr Das haben wir den iDrddeun'lhen Lackels zu verdanken, die zu uns g.'krnnmen sind. ^Stürmische Hciterteck - 2£fr~r n***i bat man den Einwobni-rwelnen den mili« täriikben iSbonoftrr gelten ? Was sollen btt "vcirtcmixibm und die iVufiftTanct»? Der fompf gegen die Juden ba: fern n Zweck, denn w soll man dte WrtiLiz jilr.r zw.sd» n hni Bc dmiltare mid Unbtf ei'.itimm ? ' Stürm i dir fein Tiit) Zv» Jährt 1848 waren dte Brnern noch tewr Juden.« tat er, erst das preußische Junker, um bat wieir Hoi: Ifrvorgerufen. Redner schi ßk mit einer ^ckernck gegen dte :Red*r, der -r Partne,gen n utz rwrwirft Es g£tr dte Aufieckteetaitima der Republik. Abg. So 1 dmann U c P hat dal Sditafc* wort Er fühn auS: Di? IJne der Versöhnung, die hier angeschlagen wurden, passen ichlccku zu den Presseäußerimgen, die sich ketbst in .emvkrati- ldx*n Blättern finden. Die AeußtriM'i des Reichskanzlers über drt notwendige Zuruckliallun., ist crklärlick, da er die baoerhdxn Sdnoieriakeite» genau kennt: bat dock btt tMhcriidy Neuerung dicklich auf den Begleiter Gracis' den tteit a4t gelenkt ttaltii Leon, und Rufen dai man binnen 24 Stiinden daS Urteil fertig gehabt 2öarum gebt das nidu b:i Gare,»? Retarr polenrifiert ge«rß die Rechte und liezeichnet enc EntwaifiiungSakiwn in Batieni als eint stvniödie, dte dem rcaftio- närtn Geiste der baneriichen Regierung entspicche. Tie Arveiterschafl wisst nichts von der Frtideü. die der Aba. Schwarzer angeführt habt. Seine Partei verlange <ü irbc< Reckü für alle, daher ihr Aamof gegen das System ?labr Ter eealtio- näre Geist in Bayern dehne sich stäub:g au» Fn allen Eitenbahnzügrn könne man ihn büren. Ganz offen werde gegen das Reick unb bie Reichsrt-ie- rung gehetzt und kein Swatsanwall geeite i*n. Der Belagerungszustand werde einseitig wgen dte Ailxnteru! all angeiuanbt. Ter Rücktritt der Regie-« rung Mahr sei das einzige Mittel, um zu friedlichen Zuständen zu gelangen Damit ist dte Besprechung ta Interpellation beendet. Näckiste Sitzung rnor-ten nachmittag 1 Uhr: Kleine Anfragen und fleint Vorlagen. Schluß 8‘/. Uhr. Can^mirtfcijaft ed. AuSdem Vogelsberg, S1 Ilmi Erst in der vergangenen Vorwoche hatten die höher gelegenen Orte des Südwestabhang- bev VogelSbergS den feit Monaten erfehnten dnrchlveichenden Regen. DickltTurz utto Eohl- raben konnten gefetzt werden Man begann schon mit bet Heuernte, die in diesem Jahre noch lveit schlechter anSsällt als in den letzten Jahren Die Fruchternte hin- fgegen verspricht gut zu werden Infolge des Temperatursturzes vertSrert sich Die Heuernte allerbincrs etwas. Die letzten Rächte waren so empfindlich kalt, daß Die Mäher mit Handschuhen ausrücken mußten In diesem lIahre Tann der BolkSwitz wieder einmal recht behalten, bet bebauotet, auf dem Her- chenhainer Johannismarkt (20.—22. Juni) fei einmal ein Jude erfroren. sw Dar m ft a b t, 20. Juni. Gro ßer Frostschaden ist durch oie fkälte von Samstag auf Sonntag im ganzen Ried entstanden. Man konnte stellenweise starken Reif auf den Felbern feststellen. Ganz be- sonberS gelitten haben ffartoffefn. Vollen sind Tomaten DaS Thermometer war auf 6 Oteab EclfiuS über Null gefallen. Nur ein rasch folgender Regen und anhaltende Därme könnten den Schaben wieoer bcfeltifjen. Im lwrigen Jahre mar fast um die gleiche Zeit ein Frost einnetreten, doch erholten sich in- folge des sofort einsetzenden günstigen Bet« terS die erfrorenen Gewächse. Die Ernte war auf den betroffenen Feldern trvtzoem gut. [j Marburg, 17. Juni. Der Hoch schul- ring und die Freie deutsche Gruppe haben einen Aufruf zu Sammlungen für Errichtung eines Standbildes für die gefallenen Universitätsangehört- «gen erlassen, das im foeuwinfl der Universität ausgestellt werben soll. Eine große Tafel mit den Namen der Gefallenen ist bekanntlich bereits dort neben derjenigen von 1870/71 angebracht. Heidelberg, 17 Juni. Die wir hären ist der Lehrstuhl der Anatomie in Heidelberg an Stelle rxm Pros Ö. B.au» dem Geh Mebi- z ins trat Pwf. Tr. Ernst .EalliuSinBreSlau an geboten worden. SolliuS, ein gebotener Ber (int, ftubterte in Freiburg und Berlin und war später einige Zeck als Pwscktor in Gießen. Möqlickerweue ii bieses Tagebuch auck nur ein Bluff. Aber tonn jemand dieses unbegretTt he Ereignis er Härm ? Eine lii'tt, versiegelt mit den Sie« L)errn Collins Abenteuer Roman von Frank Helle'r. (Rackbruck verboten.) 39. Fortsetzung. Jr*'e ck Üh pc-trau nSiü btgen Ä pitän cbgt enb1 iNrvtzmrw n*rh auf bn» Liraiamile bcnxid)?. und als 11 wurde. was er einen SDlü.-djuf an ^rbC,ar.e;-n-a t Tat nod). öie Tocks in der Nähe der »SntoreE oTpanin", nickt volle Zklarheit über dessen Iden.icät erlangt. |p daß Svpitcm sekby mich iah. llnt be-chald speit-, d mu fte nxrb auf das forgiamite bcnxuhr, uno als lie geäfmet w,rd alferb ng-3 wn einem (yinbrutMbieb, aber er kann kaum mehr als eine Brettckstunss tu Verwahrungsraum jugebradü haben) — als ;te geöffnet wird, finden fick unter den Siegeln in grln der Bank von England, gefüllt mit den ioc- ziellen Schackucln ber Bank, rmrb ni einem außer wurde. Außerdem teilen imr folgendes kurroses „Tage unter Eid, 3 bat "bet Kapitän btc ffTte und Die Vellen Sck-ackteln ber Bank (Sadxrenlänbtge bereit, ihr-- Echthci: 511 .befcfawrei) anitrtt Gold mit Bte klumpen gefüllt fand, 1 Daß daS Gold von Mr. James Hoxtem. Direktor der Bank von England, verpackt wurde, 2 datz die Oe, it her K abwiandt absolut kern em anderen Attentat ausaeseyt war als dem Großmitbs — Sachoecstäudtge tatct.igcn dis buch" mit, das sich i 1 Großmiths ftajülc vvrg.n in- den hat und aus dem hervotzu^hen scheint, daß den Schädeln mir Blcnk.umpon üdt ^Sherlock Holmes an bie Front!" Ät Laveni se urttbrad) ferne Lektür jno narrte nneber mit t an Ausdruck dec lebhaftesten Bewundetuna Pbckchv Collm an, der ruhig lä- chclnd (em Eharnpiguerglas leerte Tas Schwerste," sagte er dann, „nachdem ick dtc 3tee mit dem Grablei.i bät e, war der Austausck mit ber Gold "e ibung D e t h Ih> en fdx?n sagte, Laverticke, eS mär: eine ftl i ngkc't g> wesen, einen Teil des Goldes zu nehmen — das scheut! ia auch Mr. Gwßmick)s An. i 1 gemeint zu sein. Alles zu nehmen, da lag b:r Haken. T:r Grabstein gab mir «’ne G legenheit, aber der Lus^ tausch machte mir Kop zerbceck— namcnlltck so lange ick glaubte, bar. dte äi'jc in ber ge.c.chn- licken Güter:b: i.ung t rmsp- r tt_re ??e i würde. Darum madüe ich ern voac kl ttc Streu'züge durch 4. verweisen nur nod> einmal auf Üas, wir oben über den Raum gesagt haben, m dem die Kiste au, ber „Enuweß of Cceanu" verwahct Dir gebet, an anderer Stelle des Mat' bte zunächst folgenden Bechöce mit C-------- meder, d.e zu tvi'.em wie immer gearteten Resultat gcfülTrt 'haben, er fdxmt so yem.i t) sturnw- fimtig zu fix Hier begnügen wir und Damit, $i konstatieren: lieb er btc sti'tr in Dem Raume unterbringen, wo ich ite haben wallte. Ich entdeckte diesen Raum, als ich als Verlader an Bo cd dcs Dampfe cs Tznit macht:." „Aber verzechen Sie, 'Bnofeffor, warum hey Aapnän Selkm die Lifte harr unterbringen — n?cü er Sie »ab?" „Ja, wissen Stf, Graham, rr iah mit) ebn, m entern bescmderen Kostüm. Ich hatte mich alS Aegyptec gekleidet." Mr. Graham süeß einen Psick aus „Ibit da glaubte er, datz . „Ja, da glaubte er, daß btc Natonaliken mtfleidx Darnach itimirrten und beschloß, d e List' an entern sicheren Ort unterzub t -gen, als tm Lastenraum Das Resultat sehen wir in der „Dar y Maü". „Und als Sie das Lrankenz mmer neben Dem anderen Raume saG», kam Ihnen b-.e Idee mit dem Pastor?"' Herr Eollin nickte. „Mit seiner Jfranllxr, ia. Tann >vac >12 ander fa sonn en klar. La verrisse hatte ,a dafür gesorgt, bar wir genau wußten, wie bt: Kiste und Dte Sckachteln aus ahen. Es handelte^ich barm nur Darum, das Met in dte salscken -schachteln zu packen — eine Leute Aofetr: t ‘, wi: ick Ihn^t sagte, Lavertisfe — und die falsche Äi le und iu au terstcgcln. Sick Si gel zu Deqdp im, ist »1, Goll sei Tank ferne fcmü. Und ebenso itfbiL» verständlich war es, daß die falsche Kicke mit Dem Titel: Gröbstem für den Pastor aus Malta, tn eckte größere verpackt wurde DaS SdD mmfL war, die echte Kiste und den ialicken Grab.'l.it tm Ber- trahrungscaum m tcuuinter zu Dt.tan/hm, Gull sei Tank war ja b:e Dach' an5 Dem Dege, und Laverti st hustete, mbes ich arbeitete, rote sei ganzes Sanatorium." „9hm aber ber andere, Gratzmith? Vte, aLai ten Sie, hatte er nun der Sendung erfechten Pwfesfor?" „Ach, eS ist nahezu unmözltch, rfit solche Sendung geta'm zu Y-a'.tm. Tas ist Tat'acke. Vrel- IridX batte er Verbindungen rrt Der Bank - wir wer-en es wohl me erfahren. Aber tD hat! ihn gleich tm Berdadst. En lickticheues Inin cibuum . . . Ich legte seine Züge und dtes: Ge'vemtermaSSe zun Svaß an — '5erfr.ite si.a> ja immer aberglaubich . . . mri i Gott, ane ick jagte, ein gant ordentlicher Mensck, der aus Ab- wegen geraten ist. . ." Herr ttolltn sah gedankenvoll vor sich bin. „Nun, und wes werden Sie setzt tun, 'ßr>» frifor ?" > „Dir fahren w.rder nach E g^and zurück, La' verriffe, m t der Jacht die Graham uns ver'chaf't hat. Und da will ich ci'e Sckmlung machen." „Ein- Schenkung, Professor?^' „Ja, Laretei'se, ein Alt ber Taukbark'ü! Tausend Pfund für die Gei'tlih'eit in Malta.' (Fortsetzung folgt.) 1,44 1176,301178,70 11 -?,801185,20 Börsenkurse. 179, l 302,- 305, Züricher Devisenmarkt. an. I Eine größere Kurssteigerung Anilin^, 650 plus 15 Pro-. 9.15 in W Wadenpfuhl und Frau 69318 Gießen, den 21. Juni 1921 Rein. 6948V MAS BrouooM • Wo Besitzer: HauS Kirziager Wetztteiugaffe billige Wenbezüge (Sieben, den 7. Juni 1921. 6610B J 3 Uhr, 3 Uhr, 3 Uhr, 100 Fl. 100 Mk. 922,55 13*68 95,50 28,77 165, 147. 650, 335, 298, 167.75 169 60 149,75 Für die hins anläßlich unserer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzlich 106,15 349,35 262,<0 68,69 570,60 196.25 8.475 1.175 8.15 47.95 22.27 29.85 47.40 2.45 589.- 4.05 9.25 100 100 10U 1 100 100 100 100 59,20 88,83 117,30 88,8) 117.83 97,8) 125,40 23,83 198, 28L 297,75 255,- 589.50 195,- 580,- 73,- 306,- 579,- 193,50 358, 531, 306, 18.6. 8,52 4,36 8,60 6*95 7*09 119,35 353,60 262,20 68,80 569,40 Mittwoch den 15. Mittwoch den 22. Mittwoch den 29. 105,85 348,65 261,70 68,55 569,40 1-9,65 354,40 262,80 68,94 570,60 . Ar . Ar. . Ar . Sh - Fr 100 Ar. ä 100 L. -= 916,55 13,*58 95,65 27,67 195.75 8.55 1.175 8.15 48.15 22.29 29.80 47.15 135 586.- Datum: 17 ii. . . . Fr. 125,10 > 335 - 359,- 531- 307 - 269,- 716,75 610,- 324,50 295,- Hosreite-Versteigerung. Samstag den 25. Juni nachm. 5 Uhr laste ich mein Wohnhaus, Neustadl 53, nebst Scheuer und Garten im hiesigen Rathaus- saole öffentlich meistbietend versteigern. 6695D Otto Lein, Grünberg. Tie Teueru aus Grund des - ^interbliebenenbi für die erste sorguiige für die ivcite jvMNgs für Die wcitei sorgimB imD für die 1000 Mc Tn Mindest! für Ri h'gehaltse für Witwen und unö für .^a!bwc Eine Aufreck stefeblicken Arbei Teuer luigsbeihilf Teueriuigsznlage Der $eiroalh Wie tarnte wird beteiligten vor 1 in Artilc beamte beznc beamten und ^erfvrgimgsbi Teuerungsznh bezeichneten U 2 a" h'e Ruh lu unterhalt 360 Mark j Einkommen ausbildung ( etwaige tzän ergeben $u mildern. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 21. Juni: 14» R. 924,45 13/72 95,70 27,83 Kurs 20.6. 77,50 77,60 74,75 70,- 178,50 323,- 266,- 228,- 182,50 168,- 167,84 474*84 331,- 359,84 528,50 306,- 268,- 711,50 Tie Festsetzn durch die Anstel! der von der Hess! zu liefernden Un Tie von Letz gezahlten Teuer, " von den Gmein lagen anzurechne Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . Aeuyork. . Wechsel aus: Holland Deutschland .... Wien ........ Prag........ Pan» ....... London ....... Italien....... Brüssel....... Budapest ..... ffeuyork...... • Jlgram..... Bukarest 20.6. 8,47 4,34 । 8 50 104.- 6.50 1012,- 7.45 17,60 1,45 918,45 13,62 9 ,85 27,73 Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wird am Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Münnich L Althoff in Gießen eingetragen: Tas Geschäft ist auf dre Firma Müir- ntd), Alt Hoss & Go., Mftteldeutsckx ElektriritätS- 555,40 5 6,60 556,90 558,10 994, - 996, - 100^,95 10'1,05 1183,80 1186,20 1198,80 1201,20 1548,45 1551,55 1555,90 1559,10 Gesellschaft mit beschränkter Haftung in über gegangen. Gießen, den 16. Juni 1921. Hessisches Amtsgericht. Brüssel.Antwerpen . Christiania...... Kopenhagen Stockholm Helsingfors London NeuvorK Pan» Schweiz Spanien . Wien (altes). .... Deutsch-Oeslerr. . . • Prag......... Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . Ar. = Ar. =x Fr. = £ = L. - für M I 20. 6. 21. 6. Schweizer Franken von sjchxriittgsanMt Tie Gemeini [Cli 2 Absatz 2 amte sind verpm llanü versetzten btiebenen ix>m 1 lagen zn gewahr Gießener Turnerschaft. Wir richten an unsere Mitglieder die brinöenbe Bitte, sich an dem Freitag den 24. Juni abends 7 Uhr im Stadtlbeater ftattnnbenöen Turn- u. Sport-Abend recht Zahlreich zu beteiligen. Nicht nur der gute Zweck, den diese Bereu* fialtunfl oerfolgt sondern auch da- Anierelle für die deutsche Turnsache erfordert, daß die Turner >n möglichst großer .3ab' erscheinen. 6960v|Ter TurnerichaftS An-schetz. unserer oü$een lc ^ut!che/"'!,ch« men it. im Imvslokale — Turnhalle der Stadtmädchen- schule. Schillerstraße 8 — abüehalten. Imp pflichtig im lausenden Kalenderjahre sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder sowie die rückständigen auS früheren Jahren. Die hiesigen Einwohner, welche imvfpflichtige Kinder haben, wertem zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken eingeladen, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung w e r k st e l l i g e n lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine vierwöchige Frist j_ur Nachholung per Impfung unter Strafandrohung ' ctnes pflichtigen Kindes biS zum Jahresschluß auf seine Kosten be- gefetzt wird. Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, J.aufenben Jahre geboren sind, aus Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder muffen in dem acht Tage später abgehaltenan Tcrmlne zur Nachschau nochmals erscheinen. Ktnder., deren Zurückstellung von der Impfung wegen Krankl,chknt beansprucht w.rd. Tonnen gletchfalls dem Jmvfarzte in den öffentlichen Ter- mmm vorgestellt werden. Die Impflinge müsien mit reiner Wäsche und rem gewaschenem Körper zur Impfling gebracht wi-rden Es wird nur an einem Arme mit Lymvlie aus dem Landesimvftnstitul geimpft. Rtrber auS Familien, in dmrn ansteckend- Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. Frankfurt Berlin Schluß- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs «ui Sein w>n &■■■ ®ie Vewrdw 1918 . Berlin, « Ter Reilhsv ICunft und Wissenschaft. Hessische LandtS-Wonderbühue. Der Weiterbestand der im vergangenen Fahr ins Leben gerufenen H ssischen Landes-Wanderbühne ist gesichert. Hat doch schon in vergangenen Fahre, als das Unternehmen gewissermaßen noch in den Ainder- schuhen steckte, die Bühne große kulturelle Werte geschaffen, und allseitige Anerkennung gefunden. Die Erfahrungen der ersten Spielzeit, auch der zahlreichen, über das ganze Reich verteilten gemeinnützigen Wandertheater, die untereinander in regem Gedanken auslausch stehen, weisen neue Wege in organisatorischer und technischer Hinsicht. Bon dem Standpunkt aus- gehend, daß Unterstützungen nur in unbedingt not wendigen Grenzen in Anspruch genommen werden sollen, mußte für größere Einnahmequellen gesorgt werden. Eine wesentliche Erhöhung der Eintrittspreise kam nicht in Frage. Man entschloß sich daher, den Gedanken einer besseren Ausnützung der Spielkräfte durch öftere Zweiteilung zur Tat werden zu lasten. Wenn z. B an einem Tag am Ort A ein großer Klassiker aufgeführt wurde, der das gesamte Personal in Anspruch nahm, soll tagsöarauf im gleichen Ort mit der Halste der Künstler ein weniger personenreiches Stück vorgeführt werden, während die andere Hälfte ir benachbarten Ort *B gleichzeitig ein Lustspiel zur Aufführung bringt, das ebenfalls nur verhältnismäßig wenig Mitwirkende erfordert Der Vorteil liegt auf der Hand: doppelte Einnahme- Möglichkeit an ein und demselben Tag. 3n den Werk statten des Landestheaters Darmstadt wird nach den Entwürfen der technischen Vorstände dieser Bühne, eine Stilbühne sowie eine kleinere Lustspielbühne (für die Zweiteilung), über deren technische Einrichtung demnächst von berufener Seite berichtet werden soll, gebaut. Als Gberspielleiter wurde Walter Jensen, früher Direktor des nunmehr polnischen Stadttheaters in Graudenz gewonnen. viertel mit 650—675 Mk. cto Ztr. Dchlach» gewicht. — Die Marktpreise liegen um ko viel über den Stallpreisen, als sie die nüyt unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen unh Händler gewinn in sich schließen. illittiM U. 3nni, obenDS 8 W liinltliifi. in Bavariazimmer des Hotels Großber»os: 1. WlWl WIMM der Ortsgruppe Gietze» de- Bunde- für Dreigliederung de- fozialen QrgaaiSmnS, Es forW Dr. S. Pmeldnin, «mnfinrl t R. Gälte stnd willkommen. Eintritt fret Bund für vreiglledenmg der foz. Grgantrmm (Grtrgruppe Gießen). behördliche Anzeigen! Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen : die Firma Münnich, Althofs & Go., Mitteldeutsche Elektrizitäts - Gefellsck»aft mit beschränkter Haftung zu Gießen. Gegenstand des Unternehmtnä ist der Bau und die Entrichtung von elektrischen Anlagen jeder Art und Größe und insbesondere der Fortbttried der zu Gießen unter der Firma Münnich & Althoff bestehenden offenen Handelsgesellschaft. Das S'.ammkavital beträgt 400 000 Mk. Ter Gesellscl>astsvertrag ist am ?. April und am 20. Mai 1921 festgestellt. Geschäftsführer sind: Oswald Münnich in Gießen Und Earl Heinz Sck)arfsch2er in Bad-Nauheim Gesellsclxifter sind' Oswald Münnich zu Gießen, Emil Althoff xu Rödgen, Karl Tietz zu Buchschlag, Karl Sckwrischeer zu BadMauheim. Tie Gesell- ubaftn: Aiünnich, Althoff und Tietz bringen als 'Sxidrintagr ihren Anteil an d?r von ihnen in Gießen unter der Finna Münnich & Althoft betriebenen offenen Haftsregister wurde heute bezüglich der R:ebecksck: Arbeits und Sichlungs- Genos'enschaft, etnqetrag tu* Genos^nichrft mit bc- irfsränltcr Lxrftvs ick-t. Gießen e n -e:ragrn Der cvrtz der Gemossenschaft ist nach «Halle verlegt. Gießen, den 16. Juni 1921. 6932B Hessisches Aints^ritht. Bekanntmachung 3n unser Genostenschaflsregiftcr wurde heute bei her Spar- und Darlehnskaste e. D. m. b. H. in Lich eingetragen: Die Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genostenschaft jetzt im Hestenland. Lich, den 18. Juni 1921. 6954D tzeisisches Amtsgericht. Hengvasversteigerunft. Donnerstag, den 23. Jvni 19 21, vormittags 8 Uhr anfangend, wird das Heu gras der hiesigen Gemeinde versteigert. Die Törnbachwiese, Rtllctbunuxmmicfe und das Baum stück vor dem Berg werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommen in der Hvf- wiese zum Ausgebot. Zusammenkunft bei der Ziegelhütte. A l le ndor s a. b. Lda., den 19. Juni 1921. Heflische Bürgermeisterei Allendors an der Lumda. > . tage \ “>■«> WM JRonb, ’Z §9tn f, Gerung L Mnen uer Putzes ben1 bie '/Arl WM KW ' Huf Eigener Brauerei-Ausschank Empfehle mein ff. Weizenbier Verkauf über die Straße per Fl. 8 Mk. ohne Bfand Heute sowie noch einige Tage: 08852 MzeMlMlelGesllWstllMtz.öMr Giutr tt frei! Es labet ein Haas ttirzinger. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Pariser Beratunqen. Paris, 20. Juni. (WTB1 Die bet „Marin" mitteilt, haben Ministerpräsident Briand und 3ord Curzon den Beschluß gehaßt, die drei alliierten Kommissare in Oppeln mit Nachdruck aufzufordern, nun endlich ihre Berichte über die Grenzfestsetzung Ku erstatten. Sie werden aufgesvr- dert werden, sich zu einigen, und man habe ihnen sehr ernstlich mit der Entsendung von Sachverständigen gedroht, die an ihre Stelle treten sollten, wenn die Kommissare nicht dazu gelangten, sich ihrer Aufgabe zu entledigen. Einzelheiten über die Unterrebune sgibt Pertinar im „Echo de Paris" dorö Curzon habe erklärt, daß nach der Ansicht seiner Regierung dae Industrie^ gebiet O be r s chl e s i e n s unteilbar fei und daß angesichts der von Deutschland erzielten Mehrheit seine Zuerkennung an das DeutscheReich nicht verhindert werden könne Er habe gegen General ßeronb nochmals einen alten Protest geführt itnb vorgeschlaaen, daß an seine Stelle eine hohe Persönlichkeit, die außerhalb des Heeres stehe, treten solle. Dord Curzon habe hesagt, durch die Ernennung von Sir Harald Stuart habe man diesen Weg gezeigt. Man habe sich schließlich dahin geeinigt, nochmals in einem Telegramm an bie Kommissare in Oppeln diese aufzusordern, das Grenzproblem zu lösen. Wenn nach einer gewissen Zeit bie Kommissare sich nicht einigen könn ten, bann werde die von Briand vomeschla- gene Sachver st ä neigen ko mmission, Die nach dem Vorschläge von Lord Curzon in Oppeln, nach dem von Briand aber in Paris und London ihre Aufgabe erfüllen solle, zusammentreten. Der „Pettt Parisien" bestätigt bie Aeuße- oungen von Perrinax und fügt hinzu, es scheine, daß Lord Curzon noch weit davon entfernt sei, bie vom Grafen Sforza vor- «geschlagene Lösung, also die Teilung txm Oberschlesien, anzunehmen Paris, 20. Juni. iWTB.) Wie Perri/ nag im „Echo be Paris" mitteilt, ist bet der gestrigen Beratung auch über bie Sank- itioncn a m Rhein, die in den Monaten März unb April unternommen wurden, gesprochen worben. Lorb Curzon habe gesagt, man müsse sie auf heben Briand habe «aber geantwortet, mit bem guten Willen allein werde man nicht bezahlt. Die (Mebigung der Frage sei bem Obersten Rat Vorbehalten worden, der höchstwahrschein^ lich.gegen Mitte Juli zusammentreten werde. Der halbamtliche „Petit Parisien" bestätigt, daß Lord Curzon der Ansicht gewesen fet, bie int März gegen Deutschlanb er* ?riffenen Zwangsmaßnahmen hätten eine Daseinsberechtigung wehr. Der kälteste Tag im Juni seit 70 Jahren. Berlin, 20. Juni. lPrivattel.) Dee gestrige Sonntag war in Berlin mit einer mittleren Tagestemperatur von runb 10° Celsiusber kälteste Tag im Juni seit mehr -als 70 Jahren. Der kälteste, 19. Juni seit 1848 fiel mit einer mittleren Tagestempe* natur von 12,6 Grab in das Jahr 1886. Normal sind für dieses Datum in Berlin 17Vs Grad Celsius. — In Gießen betrug gestern die Höck) st tempern kur 14 Grab, bie Mindesttemoeratur 9 Grad. Tagsüber wurde durchschnittlich eine Temperatur von 11 Grad festgestellt. feste Haltung konnte sich auch an ber Abend- hörse erhalten. Es herrschte besonders zu den lyu Einl^itskursen notierten Werten ein lebhaftes Geschäft, wobei Maschinenfabrikaktien lebhaft geslicht 6“ .ebhaft gesucht blieben. Stärker war die Nachfrage in Maschf. Karlsruhe sowie Maschs. Klein. Für Berlin-Frankfurter Gummis, und .Gummiwarenf. Peter hielt das Kausinteresse Feinlnechanik Jetter sehr fest, 10.55 taxiert, letzte YLotiz 890. Eine größere Kurssteigerung erfuhren Bad. l QatidcL Berlin, 20. Juni. Börsenstim- mungsbilb. Die Geschäftstätigkeit an ber Börse war abnehmenb, obwohl bei Beginn einzelne Werte infolge fehlenden Angebotes namhafte Besserungen erzielten, so Bochumer Guß, Buderus unb Harpener um 5—6 Proz., Hösch um 13 Proz., Katdowitzer um 6 Proz., Vaurahütte um 8 Proz., Badische Anilin um 20, Felten u. Guilleaume um 10 unb Abler- werke um 37 Proz. Am Sckstffahrtsaktien- martte waren gleichfalls bemerkenswerte Besserungen zu verzeichnen. So fliegen Hapag unb Llotii) um« 5 b^w.« 4 Prozent. Im Verlaufe .Zeigte sich eher Neigung zur Abschwächung bei stillem Verkehr, aber ohne wesentliche Znirs- neränderungen. Schantungbahn waren emp- ftndlicher gebrückt, nämlich um etwa 20 Proz. Mn Anlagemarkt blieb der Kursstand be- Haupte.t Die Devisenkurse waren wenig verändert, was mit dazu bei trug, bie Geschäfts- ’tärigfeit einzudämmen. In den mir zu ®in- heitskursen gel^a adelten Jndustriepapieren gestaltete sich schließlich das Geschäft infolge des starken Kaufandranges des Privatpublikums wieder außerordentlich umfangreich bei wesentlick-en Kurserhölhungen. Die Kursfeststellungen wurden hierdurch wieder außer- 'ordentlich verzögert. Frankfurta. M., 20 Juni. Börsen- stimmungsbild. Die Umsatztätigkeit war -stuf allen Gebieten ziemlich lebhaft und die Elberfelder Farben notierten 340 ausschließlich Dezugsrecht. Scheideanstalt 608 büßten l Proz. ein. Höchster, auch Holzverkohlung befestigt. Ehern. Albert gingen zu 600 um. Am Montanmarkte waren Obertxeüaidf 3 Prpz. niedriger, sonst blieben die Kurse vorwiegend behauptet. Etwas Nachfrage trat für Nordd. Lloyd, 149'/t, Hapag 169l/z hervor. Elettro- roerte blieben vernachlässigt, Lahmeyer 3 Proz. befestigt. Motoren Oberursel fanden regere Beachtung. Schriftgießerei Stempel fest. Im freien Verkehr trat etwas Abgabe- neigung hervor. Gebr. Fahr ca. 315, Coneler Faß nannte man mit 690. Julius Sichel 620, volzmann 353. Benz Motoren bei größeren Umsätzen 205. Adlerwerke Kleyer blieben weiter gesucht 2893/4 In Auslandswerden blieb der Verkehr weiter sehr still. Ter Schluß gestaltete sich borroiegenb fest. Frankfurt a. M.. 21 Juul. Berliner Devisenmarkt. Gelb Brief Geld Brief Tatum: 17. Juni. 20. Juni. Amfferdam. Rotterd. 2297,70 2302,30 2307,65 2312,35 Datum: 5e/e Disch. Ariegsanl. 4 */„ Dito. Rrichsanl. 3*/e Dtfch. Rrichsanl. 4e/0 Preuß Aonsol, Darmft6)ter Dunk . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Vationalbank f. D. . Mitleid. Credilbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Bergw.. Gelfenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . Oberfchles. Eisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönir-Bergb -Akt.. Bad. Anilin» u. Soda Höchster Farbwerk«. Elektr.A.E.G Schuckert-Werke. . . Felten-Duilleaum«. . Daimler Bud.. Lisenw.- 2ttt . Adlerwerke 4*/. Heff.Staotsanl. . Elektron Griesheim. 18.6. 20.6. 18.6. 77,50 77,50 75*- Ter Oberbürgermetiter I. B.: Kren z ie n. Pnfnrf unter (floranric fäint Brut vU|Ull un) -Stille» .QoDf-, Kleider- unb .'ilv SOfflU fooltssSS ®OOitO 1 «erlauf nur bet Haus wö», dnfeur, Sftrrwegl l^ Mattnptierun-eu. Für 100 deutsche Matt wurden ge-achü: Märkte. Frankfurter Fruchtmartt. Frankfurt a. M., 20. Juni. Die Unternehmungslust ließ auch heute trotz des regen Besuches zu wünschen übrig. Bei lebhafter Nachfrage sind Futtermittel zu erwähnen, deren Preise weiter fest bleiben. Für Viktoria- Erbten, gute Qualität, wurden per Kilogramm 3.50 bis 3.75 genannt, für Linsen 4.50 bis 4.75, für Rangonbohnen ca. 1.40 bis 1.50 W. Für Herbstsaaten macht sich Nachfrage bemerkbar, wobei Lupinen und Winterwicken bevorzugt blieben. Mais lag still. Auch in den übrigen Artikeln zeigten die Preise nur geringe Veränderungen. Heu in alter Ware fest. Neues, gutes Heu findet zu höheren Preisen Käufer. Stroh fest. Frankfurter Obst- unb Gemüsemarkt. Frankfurt a. M., 20. Juni. Der heutige Markt war besonders stark mit .Kirschen Und Erbsen befahren. Bei Kirschen blieb infolgedessen ein starker Ueberftanb, den der Straßenhandel nach Mqrklschluß zu billigen Preisen übernahm. Bei Erbsen wurden trotz starker Zufuhr höhere Preise verlangt. Die Vorräte waren sehr schnell geräumt. Erdbeeren waren nur in geringen Mengen zum Markt gebracht. Die Zufuhren von Johannis- und Heidelbeeren werden größer, doch ist noch keine Preissenkung wahrzunehmen. Die Zufuhren in allen anderen Gemüsen waren, wie es Montags üblich ist, geringer. Die Vorräte wurden zu hohen Preisen schnell geräumt. Die Zufuhren von Kartoffeln sind ■gering und die Preise steigen. Es wurden tm Großhandel bezahlt: Kirschen 2.50 bis 3.50, Pfirsiche 8—12, Birnen 5, Heidelbeeren 4.20, Johannisbeeren 2—2.50, Stachelbeeren, unreife 1.50—2, reife 2—2.50, Erdbeeren, große 8—9, kleine 4—5, Tomaten 10—12, Erbsen, Feld- 1.80-2, Garten- 2.20 bis 2.50, Blumenkohl, holl. 5, deutsch 2—4, Gurken, holl. 3.50—4.50, deutsche 2—7, Zwiebeln, äghpt. 2.30, deutsche 2.50, mit ftraut Pack 0.50—1, Wirsing 1—1.30, Weißkraut 1.20—1.50, Rhabarber 0.50—0.70, Gelbe Rüben 0.40-0.70, Kohlrabi 0.40-0.60, Salat 0.50-0.80 Mk. Frankfurter Schlachwichmortt. , Frankfurt a. M., 20. Jurri. Amtlicher Bericht. Bei lebhaftem Handel wurde der Markt geräumt. Qualitätstiere in Großvieh waren gesucht. Beste Ochsen und Bullen zogen daher im Preise an. Schweine zogen bei schwachem Auftrieb ebenfalls im Preise stärker an. Die Kalberpreise dagegen gaben nach. Ausgetrieben waren 1127 Stück IGvoßvieh, davon 215 Ochsen, 84 Bullen, 828 Färsen und Mhe: ferner 302 Kälber, 69 Hämmel und 648 Sck)weine. An Preisen wurden angelegt pro Zentner Lebendgewicht für Ochsen 500—850 Mk., für Bullen 500-700 Mark, für Färsen und Mhe 200—800 Mk. für beste Färsen, und bis 800 Mk. für beste Mhe; ferner für Kälber 550—850 Mk., für Hämmel 300—575 Mk., für Schweine unter SO Kg. Lebendgewicht 1200-1275 Mk., alle schwereren Schiveine einschließlich bester Qualität 1300—1350 Mr., Eber und Sauen 1100—1175 Mk. Gefrorene Schweine wurden für 1150 Mk. per Zentner Schlachtgewicht lebhaft gehandelt, desgleichen gefrorene Rinder- alati Mk. 26.50 feftoniett Mk. 35— cuisgenaht Mk. 35.50 I Fritz Nowack gggasgtg AmtzverlMigungsblatt für die provinzialdirektion Gberhesfen und für dar Kreisamt Stehen. Erscheint nach Stbarf: Montag, Diensteg, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Pop ju beziehen gegen Mk 2.50 vieNeljührlich. 'Jir. SO 2L Juni 1921 Inhalts Uedcrficht: Verordnung über die Einfuhr von Wein. — Gewährung von Teuerungszulagen an die (Empfänger von Vuhegehallen und Hinterbliebenenbezügen der hessischen Versicherungsanstalt für gemeindliche Beamte. - Höchstsätze der Erwerbslosenfürsorge. — holzverbauf - öchornsteinsegermeister-Stellverlretung. - Apparat zur Vertilgung von Ungeziefer. - Dienstnachrichten. lAcrorbnuitfl betreiieno Aufheb mig ter Pervrcnung über Die Einfuhr ovn Beim vom 23. März 1918 R. G. Bl S. 147 vom 14. Mai 1921 Aus Grund des 8 9 der Verordnung über Die Einfuhr von Wein vom 23. März 1918 R.-G. Bl o. 147) roiro vewrtniet: Tie Verordnung über die Einfuhr Von Wein vom 23. Marz 1918 R. G.-Bl S. 147) tritt mit dem 1. Iimi 1921 arider Kraft Berlin, den 14. Mai 1921. Ter Reichsminister tor Ernährung und Landwirtschaft: Dr. 5) ermes. Gesetz betreffend die Gewährung von Teuerungszulagen an die Empfänger von Rul-egehalten und vinterblielnnenbezügen der hessischen ®cr- sic1)erungsanslalt für gemeindliche Beamte. Vvm 20. Mai 1921. Artikel 1. Tie Gemeinden und Olemcindeverbände im Sinne des Artikels 2 Absatz 2 des Persiä^erungsgesetzes für gemeindlich Beamte sind verpstichet, ilynit vor dem 1. 9lpnl 1920 in den Ruhe- stand Vf liebten Beamten und Bediensteten unD deren Hinterbliebenen Vom 1. April 1921 ab bis auf weiteres Teuerungszulagen zu getvahren. Artikel 2. Tic Teuerungszulagen bestehen in einem Zuschag zu den aus Grund des genannten l^seluS verliehenen :Ru Hegehalten und Hinterbliebenenb^ügcn, weldier beträgt: für die ersten angefangenen oder vollen 250 Mark der Versorgungsbezüge = 200 V. h ., für die weiteren angefangenen ober vollen 250 Mark der Ber- sorgungsbezüge = 150 v. h., für Die weiteren an gefangen en oder vollen 500 Mark der Ber- sorgungsbezüye — 100 v. h. unö für die werteren Teile der Bersorgungsbczüge über 1000 Mark = 50 V. h. Der Mindestbettag ter Teuerungszulage beträgt: für Ri hegehaltsemp äng.r 750 Mark jährlich für Wit Iven imd Vollwaisen...... 600 „ „ und für Halbwaisen......... 300 „ „ Eine Aufrecfmung der den Bezugsberechtigten aus der reichs gesetz'iden Arbeiter- ober An g c fiel I tcnVen" icherun g zu stehen den Tcucrungsbcihilfen auf bie nach Absatz 1 unb 2 zu gewährenden Teuerungszulagen findet nicht statt. Artikel 3. Tie Festsctzimg und Auszahlung der Teuerungszulagen erfolgt durch die Anstellungskörperschasten von Amts tycgcn auf Grund der von Der hessischen Versicherungsanstalt für geineindliche Beamte zu liefernden Unterlagen. Tie von Letzterer über den 1. Llpril 1921 hinaus vorlagstveise gezahlten Teuerungszulagen sind auf bie nach Artikel 1 unb 2 Von beu Gemeinden und Gemeindeverbänden zu gewährenden Zulagen anzureclmen unb Von diesen zu ersetzen. Artikel 4. Ter Venvaltungsrat ber Versiä^ermrgsanstalt für gemeind- liklie Beamte wirb ermächtigt, aus eigenerr Mitteln auf Antrag ber Beteiligten vom 1. ?lpril 1921 ab: 1. den in Artikel 3 des Versicherungsgesetzes für gemeindliche Beamte bcjcidjneten Bürgermeistern unb beitrittsberechtigten Beamten unb Bedienstet cn sowie ihren Hinterbliebenen, deren Verfvrgnngsber.üge Vor dem 1. April J920 festgesetzt wurden, Teuerungszulagen bis zu dem in Artikel 2 dieses Gesetzes bezeichneten Umfang zu gewähren: 2. an He Rühegehaltsempsänger, die Minber unter 18 Jahren zu uiitertelten haben, Kinderzulagen bis zum Betrage von 360 Mark jährlich zu zahlen, wenn bie_ftinber fein eigenes Einkommen haben unb sich noch in Sckml- ober Beruss- ausbilbung befinben: 3. etwaige Härten, bie sich bei ber Ausführung dieses Gesetzes ergeben sollten, durch einmalige Beihilfen auszugleichen ober zu milbern. Artikel 5. Em Rechtsanspruch aus bie in Artikel 4 bezeichneten Leistungen bereit nicht Tie Entschlnstungen d.s Verwaltung orales brr hei fit den Versicherungsanstalten können binnen Vier Wochn nach Zustellung mit Beschwerte an das Ministerium des Iimern. nelcbeö endgültig entscheidet, angefochten werden Artikel 6. Das Ministerium des Innern wirb mit der Durchführung dieses Gesetzes beauftragt unb ermächtigt, Richtlinien für die Durchführung des Artikels 4 zu erlassen Darmstadt, den 20. Mai 1921. hessisches (Nesamtministerium ll l r i d) Henrich l)r. Fulda Raab. U c bei. An dic Bürgermeistereien brr Landgemeinden des llrdfrö. Tic ReidiSregierung hat besck-loffen, die zur Zeit geltenden Höd/stsätze der Erloerbslosenfürsorge zunächst noch einen weiteren Monat, also bis zum 31. Juli 1921, in (Geltung zu lassen. Go darf icdoch auch in Zukimft der Berechnung der Unterstützungen das vorläufige Lrtsklaffenverzeidmis vom 12. Mai 1921 (Reichs Gesetzbl. S. 513) nidit zugrunde gelegt werben. Gießen, bat 20. Juni 1921. Kreisamt Gießen I. V.: Dr. Heß. Bctr.: .Holzverkäufe: hier: Ersudzen bcs Verbandes Mittcldeut sder holzmbustriellen in Frankfurt a. M. um Preis- nadstaß. An dir Bürgermeistereien brr Lanbgrmrinbrn des Preises. Wie uns aus anbeven Kreisen zur Kenntnis gekommen ist, hat sich ber Verdanb Mitteldeutscher .Holzinteressenten in Frankfurt a. M. an einzelne (fk*meinb.*n gcnxmbt mit dem Ersudien, auf bie bereits abgcfd)loffetten Holzverkäufe an feine Mitglieder einen crbcblidxn Nadstaß zu gewähren Unterstützt würbe biefe Forde nmg durch den Hinweis darauf, daß bei Ablehnung des Gesuchs ber Verband sich genötigt febe, „um bie wirtschaftlichen Inter essen seiner Mitglieder zu wahren, die Angelegenheit als seine eigene zu betrachten und dieselbe juristisch zum Austrag zu bringen". Sollten glcidxirtige Ansinnen auch an eine ober bie andere Gemeinde unseres Kreises gerichtet worden sein, so empfehlen wir Ihnen bringend, bevor Sie irgend eine Entschließung treffen, uns bie Akten mit entsprechenber Darlegung des Sacherhalts vor zulegen. Gießen, den 17. Juni 1921. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. h e ß. Bekanntmachung. Radidem Schornsteinfegermeister Wilh. Keil zu Gießen verstorben ist, haben wir gemäß § 18 ber Schrnsteinfcgcvordnunti vom 4. 3. 1921 ben Schornfternfcgermeister Tabacs als Stell- vertreter bestellt. Gießen, ben 20. Juni 1921. Kreis amt Gießen I. V.: Dr. Heß. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, bah wir beim Stadtbauamt Gießen einen Apparat zur Befreiung ber Wolmungen von Flöhen. Wanzen unb Läusen aufgestellt Imben. Tie Einwendung dieses )?lpparates ist jebermann im Kreis Gießen gegen En'atz ber Unkosten zugänglid) gemacht. Minderbemittelten gegenüber findet Niederschlagung der Kosten in gleicher Weise wie bei ben Desinfekttonskosten statt Gießen, ben 17. Juni 1921. Kreiöamt Gießen. I V.: W e lcke r. Ticnstnachrichtcn des Mreienmted. Tie Maul- unb Klauenseuche untei dem Viehbestände des Landwirts Wilhelm Lepper in Bieber Kreis Biedenkopf- ist er loschen. Die Schutz- und Sperrmaßnahmen sind aufgehoben worden Druck der Brühl'schen Unti>erRtäts»Snd)- uni Stetnbru*erri V Bangt. Gießen schäften ausgerüstet werden, erlauben uns, wieder in das Frachtgeschäft für fremde Rech nuitfl zu kommen. Die Gewinne, die sich hieraus erzielen lassen, sind Aktivposten unserer Zahlungsbilanz. Wir wissen heute, daß die deutsche Schiffahrt unter deutscher Flagge wieder im Kommen ist. Die Lage in cvberschlesien. Das Räumungsversprechen «orsantys. Berlin^ 21. Juni. Tie ,,Voss. Ztg." schreibt. Daß sich ber Präsident der l'lbsttmmungskommi inoa in Oppeln, Le SRonb, aur bcu Standpunkt stellte, daß bicRäumungsverfprecbungenKor- s a n t v s ernst zu nehmen seien. Erhandele sich um eine siebentägige Frist, in der die EMente- kommifsron -eigen icD, ob es ibr wirklich gelingt, ohne "Anwendung von 3nxmg b;c Liquidierung des Aufstande-' zu erreichen. Es sei an- zunehmen, daß der Zwölfera.isscttutz im Emmr- nchmcn mit dem Führer des beutfto Selbst- ben Forderungen ber Entcntckommtt'ion Nachkommen werde. Sowohl der sranw ische Bott tdxrfter in Berlin, Laurent, als auch ber eng* tische Geschäftsträger hätten genem m treu-w- id\Tft(id^*r Form der Reichsregierung den Rit qegekm, aus den Iwöl erousschrm; ui Gumren Der Annahme der Borchäge der interalliierten Korn* Mission emzuwirken. Die Verbolschcwisicrung der oberschlefischen Anfstandobewegu.ig. Berlin, 22. Juni. Der oberschlesische Berichterstatter des „Berl. Lokalanz." beinchtel aus- füIjüLid) über die immer weite.- um iidi grnrenbe Vcücholsdiewisierung ber ooerfcblcsischn ^lumands- beweglmg. In Glettvitz befinde sich eche kommun i st i s ch e Zentrale, bie mit unbe chrantt ten Mitteln arbeite. In ben letzten 10 25ud>m seien rund 15 Ädiüttmen Mark für komniuninr'che Propaganda ausgegeben worden. An ve 1 Siebenen Orten seien sogenannte Verfügungen des Arbeuer- Lomüees ergangen, auf feinen Fall die Wau.cn Dänen, um reutfcoianb zu 'oertniibcnt, der der Bezahlung seiner Reparationsschuld Wechsel auf Reu vvrker Banken zu ziehen. Tatsächlich hätten mehre.e Gro8>anken beim ^>taatsbevartemeut gegen das Verfahren Einspruch erhoben, das bei der Tätigung ber deutschen ToHarfäufe für die Achtungen am 1. Jmn befolgt wurde. Turch ihren Vertreter in der Reparattonskvmmission Bvvden seren bie Vereinigten Staaten ferner Von der Absicht unterrichtet worden, den SBidxrreintritt einer Lage wie der vom 1. Juni zu vertontem. Es feien^jebod) weder im ersten raxb im zweiten Fall Schritte unternommen Worten. Vorstellungen bei "ber Re- parattonskommission würden auch Vicht tn Erwägung gezogen. Washington, 21. Juni. (WTB ) Nach einem Funkspruch erklärte ber Hanbels- minifter Hoover, das Vorgehen ber Reoara- tionskommission, die Zahlung ber gegenwärtigen Rate der deutschen Entschädi- gungszahlung in amerikanischen Dol- larszu verlangen, habe einen scharfen R ück- aang an der Börse verursacht und eine Lchädigung des Handels zur Folge gehabt. Hoover forderte, daß bie Kommission eine derartige Politik nicht weiter verfolge und regte an, die Kommission möge die Rate der Env- schädigungszahlung entweder in alliierter Währung festsetzen oder der Ankauf von Tollars möge über eine beträchtliche Zeitspanne ausgedehnt werden. Berlin, 21. Ium. Zu Beginn ber morgigen Sitzung des Reicbsnoirt cvaftsvots wird Reichskmizler Tr. Wirth die Beratung der dem RcicLSwirtsd)af:srat bereits ^gegangenen neuen Steuervorlagen mit e:nci Rcde über tas Problem der Tedimg der Reparationsver- pslichtungcn erösmcm. Ter Reparan.msa-.ls- ,-rf-uH des Reichslrnrttcüattsrates hat. wie wir börei, ine Beratung der Jndexfrage einen: Unter» au5fd*uB*übernnefen und wird nach ber für morgen angesetzten Rede des Kanzlers bie Körper- scl.a ftssteue-r einem weiteren Unter aus; chutz überweisen. ber 3 albt gang 1921 bereit? btnÜngfi^ au?- gebilbet jet, um in (Gemeinfdjaft mit dem Ial/r- ganq 1920 mit voTfflcnrtmenrr Sicherl'ttt alle etwa nötig werdenden Maßnahmen zur Wahrung der Rechte Frankreich? ins Auge faf'en zu können. Im Verfolg dieses Vvrtrages bat ber Ministcr- rat den Kriegsminister ermächtigt, sofort Maßnahmen zur Entlalsung des Jahrganges 1919 au geben, bie bereits am 25. Juni beginnen x>TL Die Durchführung dieser Entlassung wirb derart geregelt roerbm, daß die entlassenen Mannschaften bereits an ben Ernteorbetten werden teilnehmen können. LefterreichS neue Regierung. Wien, 21. Juni. ^WTB Die Ratttmalver- Knranlunq rollte mit 98 chrötlich-io^alen unb gvoßd-nitschen gegen 62 foVialdemokrattsche Lttm- men oie neue fRegterung Der neue Bundeskanzler Schober erklärte im eigenen Nomen iowe Ttamen? ber anderen Mitglieder ber neuen Regierung. die Sktbt anvouchrnen. Wien, 21. Juni. (Wolff) Die von der Nattmialversammlung genehmigte Minister- liste setzt sich wie folgt zusammen: Schober, Kanzler und Aeußeres: Dne^skv, Drzekairzler unb Unter» ridtf: Haber (grvßdeutt'ch Inneres: Baugvin (Ebr.- So; Heer: Grimm. Trinomen: Qhxmberger, Er- näbrung: Palwuf, Justiz: Ministerialrat Hennet, Ackerbau: Sektionschei Rodler, Berkebr: Sevionr- drr Angerer, Handel: Sektton sch?' Paur. fozmle Verwaltung. Das neue Äabinett bn'trbt aus Bc- armen und Faden armem und je einem Vertravens^ mann der EhriAichsozialen unb der Grvßdeuttckrn Aus Rußland. Kopenhagen. 21. Juni. DTB. Der „Berlingske Tidende" wird aus Heltum^s telegraphiert: Rackrichten aus Rußland dem e t. caR Der Bauernaufrubr im östlichen Rußlcnb emo ernste DÖirdung genommen hat. Die covov-V regierung iah lieh gezwungen, teb.utenbe Truppetr- transrvrte dorthin ab\irfenben. General Swsttjin übernahm den Lberbe'ebl über sämtliche Truppen ^ip: Unterdrückung des Ausruhr» Mllwoch, 22.3nni W2J •I: Zchdlftraße 7. Mnnal)mc von Anzeige» für bif logfinummeT bts -um Vachm Nag vorder ohne |tb< verbindlichste il. SrtU fite l mm hShe fstr njeigeno 34 mm Breite örtlich 40 Pf. aufwärts SO Pf: für Restlame. Anzeigen von 70 nwn Breite I80P! Bei Platz. Vorschrift20' ,A»fschl»tz. Hauptschriftleiter: Aua. ihortl 'verantwortlich für Politik: lug. Goetz; für ben übrigen Teil: Dr. Reimold 3«nj; für ben Anzeigenteil: 5>ana Beck, sämtlich in Gietzen. Aus Moskau nnrb Iwiihirt, daß alle Stu< n t e n den 'jVfdM erteilen tedcii bu otabt >rt au verladen und udt Dem 15. 9. nicht ber zu betreten. Der Befehl wird amtlich mü bcrqdmben £öcnÄintlclmangcI liciribthct, nnrTlidv Oh unb foN iexxi) in eme mita: Studenten beiiebcnbat iteruni zu fudet sein. Rach einem \x>.\ dem vvimnef,arbit für mi** tiae Anaelagautettm VTi>fTaiUi(lerteftfl. 14 bingerxdiiet, 9 AgenUsttz Uten nxgen mitzbraudilicher Veiiormdung float* er Mittel verabschiedet iverden. Die Interpellation Careis im bayerischen Landtag. München, 21. Juni lWolff) Landtag. ■ ber Tagesordnung des Landtage:, her am itstaguachmittag zu einer Vollsitzung zu- i men trat, fee ben als Hauptpunkte ine Inter- Kationen ber U. S. P und b-*t MehrbritS- albrntoftaten wegen Ennordwig des LMibtagS- corbneten VareiS Ten Platz M Gmror- n im SitzmigSfaal schmückten Blumen und ein beerfran\ mit roter Sclstetfe. Bei Beginn bei ,ung iwrni alle TriWtnen dicht besetzt. Am nificrtifd) hatten ber Ministerpräsident । bie übrigen Minister Platz genommen Präsident Königsbaiur eröffnet* die Sitzun- einem herzlich gebaltnunt, ben Toten ehrenden tb r u f, den das HanS, auch bie Vertreter her alsregieniug, stehend anhörten Er gab bei lartuna Ausdruck, baß es gelingen werde, den bcedjer ausfindig zu machen und der u- irchten afc juÄii’iihmi, Damit auch die Motive Der restlose Klärung fänden Abg Reumann (U. S. P.) b-grün bete die erpellation seiner Partei in längeren AnS- ■ungen Er geißelte die Methode, politisch auf m anderen Standpunkt Stehende butrb Mord Der Welt zu schaffen. Ter Ministerpräsident • einmal gesagt, unsere Staatsbürger müßt« frei betätigen können, er fei aber offensichtlich t imstande, dieses Versprechen «i halten. Redner irteilt in seinen weiteren Aussübrun^m die . wie man ben Politiker und Menschen (teveiL >nt redstsstehenden Blättern mit Schmrtz bösen habe Abgeordneter Neumann erklärte eS für eine (eumbunq, daß Gareis Entmteoffizieren Mit- ingen über LÄasstmlaaer gemacht und einet tut Bezüglickien Artikel im Ternps «schriebest l Man stehe jetzt unter der Diktatur scstworz- ,-rot kostümiert, mit dem HaAmkveuz an der ne. Die Arbeiterschaft werde geznnmqen [em, mit einem Selbstschutz «r umgaben, lotanqt diese irrung am Ruder sei Was m Bayern herrsche, nicht 9tub? unb Ordnung, sondern «narAfa. Redner verlangte »um Schluß, daß endlich in Bayern wieder omnasfungsmüßige Zustände estellt würden und forderte auch die bürgert n Parteien dazu auf, rnttuchelsew Die Interpellation ber Mehrl>eitssojialdemo- m, in ber bie Regierung ausgefordert wird. Zustande der Rrchtsunsicherheit ein Ende zu ten, begründete der Abgeordnete ©aenger, dabei MlSfühtte, daß ferne Partei wohl bereif •, bie Folgerung au3 bem parlamentarischen cm *u ziehen unb ben auf sie entfallenden An- Der Verantwortung in der Rogierung zu über- im, daß Tie afrr die jetzige Regierung wie jede rv ^girrmut die in der Frage ber Bnv. bmgen zum Reich unb in kulturellen und wirtschaftspolitischen Fragen nicht cinat anberen Weg etnfdtoye. bekämpfe. Auch dieser Redner erklärte, daß es sich bei dem Mord an Gareis um einen politischen Mord handele Er richtete im Verlau'e seiner Ausführungen heftige Angriffe gegen die bayerische IufttzVerwaltung, an deren Spitze ein Mann stehe dessen Tart ei dem ärgsten Antt femitismuS huldig». Ministerpräsident v. Kahr habe ost von der Versöhnung brr sNafsen gesprochen, aber mit nega- noem Erfolge Das komme daher, weil die Regio rang itabr nicht mehr frei sei und die Geister, bie sie rief, nicht mehr los weite. Die Sitzung wurde hierauf auf Mittwoch, Vormittags 9 Uhr. vertagt Als erster Redner wtttz Mttttsterpräfident o. Lahr morgen die Interpellationen beantworten. Aus dem Reich». Tas «efetz über die Getreidebewirtschaftuug. Berlin, 21. Juni. iWB.- Im ReichSrat erhobm qeqrn bie Beschlüsse des Reichstages Zu dem Gesetz übr die Getreidebewirttchaftung bfe Vertreter von Bayern. Braunschweig unb Sachsen Widerspruch. In der Absttmmung wurde der Ettr- fprudi mü 46 gegen 18 Stimmen atedetet Das Gesetz Tann aCo bemnädft m Kraft treten. Ter Stand der sozialpolitischen Arbeiten. Berlin, 21. Juni. (WTB) ym Reichs« tagsausscbuß für Sozialpolitik bildeten die Gesetzerrtwürfe über die Aenderung deS Versicherungsgesetzes für Anae< stellte unb über die Gewäbrnng von Bei- hüfen an Rentenempfänger ben Gegenstand der Verhandlungen. Der Reichsarbeits^ Minister gab einen Ueberblüf über den St and der sozialpolitischen Ar. beiten. Danach seien folgende Gesetzentwürfe fertiggestellt und schon zum Teil dem Reichswirtschaftsrat bzw. dem RetchsraL unterbreitet worden: Ein Gesetzentwurtz über den Arbeiterschutz und das Arbeiter- recht, eine Schlichtungsordrmng Fin Ärbeits^ ICtttiff und Wissenschaft. Hkssischt ^alidkS-Wandcrdühuc. Der Weiterbestand der im vergangenen Jahr Leben gerufenen H ssischen Landes Wanderbühne S «sichert. Hat doch schon in vergangenen Jahre, as Unternehmen gewissermahen noch in den Ain schuhen steckte, die Bühne große kulturelle W geschaffen, und allseitige Anerkennung gesunden. Erfahrungen der ersten Spielzeit, auch der zahlreici über das ganze Reich verteilten gerneinnüh! Wandertheater, die untereinander in regem Gedanl austausch stehen, weisen neue Wege in organisatoris und technischer Hinsicht Bon dem Standpunkt c gehend, daß Unterstützungen nur in unbedingt i wendigen Grenzen in Anspruch genommen wer sollen, mutzte für größere Einnahmequellen geh werden. (Eine wesentliche Erhöhung der (Eintrittspi kam nicht in Frage Man entschloh sich daher, Gedanken einer befferen Ausnützung der Spielkr durch öftere Iweiteilung zur Tat werden lasten. Wenn z. B an einem Tag am Ort A grober Klassiker aufgesührt wurde, der das gesa Personal in Anspruch nahm, soll tagsdarauf gleichen Ort mit der Halste der Künstler ein wen personenreiches Stück vorgeführt werden, währ die andere Hälfte ir: benachbarten Ort B gleichze ein Lustspiel zur Aufführung bringt, das ebenf nur verhältnismätzig wenig Mitwirkende erfort Der Vorteil liegt auf der Hand: doppelte Einnah Möglichkeit an ein und demselben Tag. 3n den W stätlen des Landestheaters Darmstadt wird nach (Entroürlen der technischen Vorstände dieser Bül eine Stilbühne sowie eine kleinere Lustspielbühne di« Iweiteilung), über deren technische Einricht demnächst von berufener Seite berichtet werden gebaut. Als Gberspielleiter wurde Walter Jen früher Direktor des nunmehr polnischen Stadtthea in ©rauben} gewonnen. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 21. Juni: 14' V#.- Handel. Berlin, 20. Juni. BSrsensti mUngsbild. Die Geschäftstätigkeit an Börse war abnehmend, obwohl bei Beg ein-elne Werte infolge fehlenden Angebr namhafte Besserungen erzielten, so Bochm hhiß, Buderus utib Harpener um 5—6 Pr Hüsch um 13 Proz., Katdowitzer um 6 Pr rLaurahütte um 8 Droz., Badische Anilin 20, Felten u. Guilleaume um 10 und Ad werke um 37 Proz. Am Schissahrtsakt mailte waren gleichfalls bemerkensw Besserungen zu verzeichnen. So stiegen Ha uni) Llol)O um« 5 b^w.' 4 Prozent. Im Verlc zeigte sich eher Neigung zur Abschwächung istillem Verkehr, aber ohne wesentliche Kl Veränderungen. Schantunabahn waren e sördlicher gedrückt, nämlich um etwa 20 P Am Anlagcmarkt blieb der Kursstand Haupte.t Die Devisenkurse waren wenig ändert, was mit dazu bei trug, die Geschä tätigkeit einzudämmen. In den ttut zu ( cheitskursen gel^a adelten Jndustricpapii gestaltete sich schließlich das Geschäft ins des starken Kaufandranges des Privatpi kums wieder außerordentlich umfangreidj weientlicl-cn Kurscrho-hnngen. Die Kurs Stellungen wurden hierdurch wieder au 'ordentlich verzögert. Frankfurt a. M., 20. Juni. B ö r s 41immungsbild. Die Umfafotätigf’cit ■(ruf allen Gebieten ziemlich lebhaft und feste Haltung konnte sich auch an der Ab 'börse erhalten. Es lserrschte besonders zu tyu Einlseitskursen notierten Werten ein yaftes Geschäft, wobei Maschinenfabrikal lebhaft gesucht blieben. Stärker war die 91 frage in Maschf. Karlsruhe sowie Mo Klein. Für Berlin-Frankfurter Gummif. Gummiwarcnf. Detcr hielt das Kanfinte an. Feinmechanik Jetter sehr fest, 1055 tax letzte 9Lotiz 890. Erne größere Kurssteigei erfuhren Bad. Anilin;, 650 plus 15 T Behördliche Anzeig Bekanntmachnng. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: die Firma Münnich, Althosf L Co., TRittcltrutfdx Elektrizitäts - Gesellsdiaft mit be- schränktrr Haftung zu Gießen. Gegenstand des Untenicl)nten5 ist der Bau und die Emrichtung von cldtriidym Anlagen jeder Art und Größe und insbesondere der Fortb.trieb der zu Gießen unter der Firma Münnich & Althosf bestehenden offenen Handclsnescllsdiaft. Das Slammkavital beträgt 400000 Mk. Ter Geselisd)aftsvertrag ist am 5. April und am 20. Mai 1921 festgestellt. Geschäftsführer sind: Oswald Münnich in Gießen Und Earl Heinz Sdxtrfschrer in Bad-Nauheim. Gesellsclxiftrr sind: Oswald Münnich au Gießen, Emil Althosf au Rödgen, Karl Tietz zu Buchschlag, Kart Sdwrsscheer zu Bad-Nauheim. Die Gesell- sclvfter Münnich, Althoff und Tietz bringen als Sad^inlage ihren Anteil an der i*on ihnen in Gießen unter der Firma Münnich L Althosf betriebenen offenen Haich.lsgesellschait mit Zubehör dergestalt ein. daß daS Geschäft vom 1 April 1921 an als aus Rechnung der GescllsdKU't mit beschränk- ter Haftung geführt angesch n wird. Der Wert dieser Einlagen wird bezüglich der Gesellschafter a) Münnich auf 60 000 Mk., b) Althosf aus 70000 Mk., c) Dietz an, 120 000 Mk. festgesetzt Gießen, Nrn 14. Juni 1921. 6933B ______________Hefsiidvs Amtsgericht.______________ Bckanntnmchnng. In unser Eleno's7nsd«ftsregister wtirde heute bezüglich der Riebeckfd»- ArbeitS und Siedlungs- Genos'ensäurst, eingetragene Genosmuchast mit beschränkter .Haftr.s idii. Gießen e n e rwren Der Sitz der Geuvssensdtast ist nach. Halle verlegt Gießen, den 16. Juni 1921 6932B __Hessisches Amtsgericht_______ Bekanntmachung. 3n unser Genoffenschaftsregister wurde heute bei der Spar- und Darlehnskaffe e. G. m. b. H. in Lich eingetragen: Die Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genoffenschaft jetzt im Heffenland. Lich, den 18. Juni 1921. 6954 D Hessisches Amtsgericht. vusjuijnyi v I I l n i i i uj t ut V I u ■> V N der Stadl Gießen wird am Mittwoch den 15. Juni d. I., nachnr. 3 Uhr, Mittwoch den 22. Juni b. 3., nachnr. 3 11 he, Mittwoch den 29. Juni d. I., nadnn. 3 Uhr, im Jmvslokale — Turnhalle der Stadtmädchen- chule, Schillerstraße 8 — abgelialten Imp pflichtig im lausenden Kalenderjahre sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder sowie die rückständigen au2 früheren Jahren. Die hiesigen Einwohner, welche imvfpflichtige Kinder haben, werden zur Benutzung dieser össent- liä^cn Termine mit Dem Bemerken eingeladen, datz alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung werk st ekligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten JahreS eine vierwöchige Frist zur Nachholung der Impfung unter Strafandrohung setneS pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluß auf seine Kosten be- geletzt wird. Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, welche tm lausenden Jahre geboren sind, auf Wunsch chrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder musten tn dem acht Tage später abgebalterum Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder. deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht w.rd, können gleichfalls dem Jmpsarzte in den öffentlichen Terminen vorgestellt werven. Die Impflinge müien mit reiner Wäsche und rem gewaschenem Körver zur Jmvning gebracht werden. ES wird nur an einem Arme mit Lmnvhe aus dem Landesimpsinstitul geimpf: Kinder aus Familien, in d.men ansteckende strankbeiken herrschen, dür'en nicht in die Ter- mme gebracht werden Gießen, den 7. Juni 1921. 6610B Ter Oberbürgerrnetster I. B.: K r e n, i e n. ^aki»rk veriilai unter (Barantie kann Brn, CU|Ull un) Nisten Qopf*. fileihet- nnb ?vi(\. vOfOll £00|t Berkaus nut bet Haue Götz, öttfcut, Afterweg 1 ['**• It UJtfll U.ÜM4.VU VWV. *x «ni-** bezüglich der Firma Münnich L Althosf in Gießen einffotraaen: Tas Geschäft ist auf dte Firma Müir- nich, Althosf & Co., Mitteldeutsdie Elektri^itäts-. Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen uberfleQanpCTL 16 1921. 6931B Hessische- Amtsgericht. Hengraöverftcigernng. Donnerstag, den 23. Juni 1921. vormittags 8 Uhr anfangend, wird das Heugras der hiesigen Gemeinde versteigert. Die Törnbachwiese, Kellerbrunnentviese und das Baum stück vor dem Berg werden bei her Versteigerung nicht vorgezeigt und kommen in der Hos- nrie>e zum Aus gebot. Zusammenkunft bei der Ziegelhütte. A l le ndorf a. d. Lda., den 19. Junt 1921. Hessische Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. Rein. 6948V MUS Mü • SlkSeo Wenfteingaste Besitzer: HanS Stirilieer Eigener Brauerei.Ausschank Empfehle mein ff. Weizenbier Berkaus über die Straße ver 2 Mk. ohne Bsand Heute sowie noch einige laset 08852 SoniertöetlltoletöefangstrttppeQ.BaueT Ciatr tt freit Es tadel ein HaaS Ktrziuger. hosreite-Versteigerung. Samstag den 25. Juni nachm. 5 Uhr laste ich mein Wohnhaus, Neustadt 53, nebst Scheuer und Garten im hiesigen Rathaus- I iaale öffentlich meistbietend versteigern. lt$95D Otto Lein, Grünberg. Für die hnts anläßlich unserer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzvch W. Wadenpfuhl und Frau Gießen, den 21. Juni 1921 illittmorfi, 22. Juni, obrnDö 8 Uftr jünfttirfi. im Vavaeiazimmer deS HotclS Großberzog: 1. WlM siiiöienoDeoo her Qrt-gruvve Gießen deS Bundes für Dreigltederung deS sozialen Qrganisnnrs. 8s ipriiit ßr. S. Pmcldim, 8nnfiurtt.$. Gäste sind willkommen. Eintritt frei Bunö für Dreiglieberung der foj. Grganirmm ___________(Grtrgruppe Gießen). Gießener Turnerschaft. Wir richten an unsere Miralieder die dringende Bitte, sich an dem Freitag den <4. Juni abends 7 Uhr im Stabtibeater stannndenden Tum- u. Sport-Abend recht Zahlreich zu beteiligen. Nicht nur der gute Zweck, den diese Beran« ftaltuno veriolgt, sondern auch da» Jniereste für die deutsche Turnfache erfordert, daß dir Turner 'N möglichst großer Zah> et scheinen. 6!<6fh-| Ter TurnerichaftS-An-schntz. ! Billige Aisienbezüge: glatt..........Mk. 26.50 festoniett .....Mk. 35 — Z ausgenäht.......Mk. 35.50 o | Fritz Nowack