frnd an» Dtrfnj: Untn.-Bn*. and Stti«.nn1WraV t u tun. Die .Sunkxitz Ti Der Reichskanzler an die Reparationskommission. Dte'ReparativnskDmmission fyol sich Unit- lt* von Berlin wieder entfernt nachdem sie auf Bezahlung der nächsten Trrminver- pflickttungen bestanden und von der ReichSre- gierunq eine entsprechende Zusage erhallen harte. Hinter den Kulissen hat das Kabinett Wind dem Druck der Fremden gegenüber die alte Grsüllungspolittk fortgesetzt Das geht auch aus dem Schreiben hervor, das der Reichskanzler den ausländischen Kontrolleuren überreicht hat und in dem wir nur die schüchterne Ankündigung finden, dah Deutschland bei der späteren Einlösung seiner Krediwer- pflichtungei Schwierigkeiten haben werde. Wie eS in der AeparationSkommission im einzelnen aussah. erfahren wir durch eine Meldung des .Marin- Frankreich wollte uns schon jetzt in einer Rote eine .sehr ernste Verwarnung- zu- kvmmen lassen: aber die übrigen Mitglieder des Ausschusses waren dagegen, nicht etwa, weil ste uns etwas schenken oder erlassen, son- dern weil sie. tote wir auS der nachstehenden Meldung schliehen müssen, nur „falt wie eine Hundeschnauze- fein wollten. Ss Ist ein Hammer, dah wir jetzt keine stark gefestigte AeichSreqierung haben, die aus unserer furchtbaren Wirtschaftslage auch noch andere Konsequenzen zu ziehen vermag als die Formulierung wachsweicher Ankündigungen und solche unzulänglichen „Aufklärungen" über das Gisenbahnprvblem, wie sie heute daS Wolff-Bureau, offenbar im Auftrag des AeichSverkehrsministeriumS. veröffentlicht. B e r l1 n . 19. Rov. (WTB.) Anschliehend an die Verhandlungen der deutschen Regierung mit dem Darantiekomitee Ende September und Anfang Oktober war die Repa- ratlonSkommission nach Berlin gekommen. um die Frage zu prüfen, tote die nächsten Zahlungen nach dem Ultimatum von London bewirkt werden könnten. 3n den Besprechungen mit den Vertretern der deutschen Regierung stellte sie die Forderung auf. dah bie Zahlungen nötigenfalls durch Inanspruchnahme ausländischer Kredite bewirkt werden mühten. Der Reichskanzler über- gehen werde? gitnrinoff als Lowjetvertreler in Washington? Paris. 19. Rov. (WTB.) Rach einer Meldung aus Moskau, die der .^TernpS" veröffentlicht. soll der Sowjewertreker des Auslandes. Litwin off. nach Washington gehen und dort mit beratender Stimme zur Abrüstungskonferenz zugezogen werden. (?) Die Washingtoner Konferenz. London, 21. Rov. (WB.) Der Sonderberichterstatter deS .Observer- in Washington meldet, die Schnelligkeit mit der sich die Konferenz ihrem Ende nähere, gehe über alle Erwartungen hinaus. Man tonne den Schlich wohl innerhalb von drei Wochen erwarten. Die« sei zum größten Teil auf die Politik deS Staatssekretärs Hughes zurück zuführen, der sich jedem Versuch, zu feilschen, widersetze und auf die Zustimmung der anderen Staaten, insbesondere Englands und Japans, zu dieser Politik. Crin LlommüsionSbeschinh. Die frnn ösisch-enqfischen Ansetnandcrsettnngen. London. 19. Rov. (Wolff.) Der dwlo- matische Berichterstatter deS .Daily Telegraph- schreibt, die Antwort BriandS auf die Bemerkungen des britischen Auswärtigen Amts zu dem f ran zö sisch-ke Ma li st ifchen Vertrag werde als höflich, aber nicht als Überzeugend angesehen. Man sei der Ansicht, dah die Rote BriandS den Streit nicht beende Auherd^m hätten seit der Abfassung deS britischen Memorandums die Ereignisse im Osten, wie z. B. die Vorgänge in der türkischen Gendarmerie. eine rasche Entwicklung genommen und drohten, eine voll- kommen neue und bei weitem kritischere Lage zu schaffen, als sie vor einer Woche bestanden habe. Diese neue Lage stelle alle juristischen und akademischen Beweisgründe in den Hintergrund und trage den Streit aus dem Bereich der Theorie in den der praktischen Politik. LtinneS in London. Berlin. 19. Rov. Der „Lvkalanzeiqer" meldet: Hugo StinneS sei bereits in London eingetroflen .Er werde mit Lloyd George verhandeln. Die Unterredungen Dürften sich hauptsächlich um die Fra^e der Kreditaktion drehen. Auch über die deutsch-russischen Wirt- lchaftSbezirhuneen soll verhandelt werden. Der Aufenthalt StinneS in London dauere ungefähr eine Woche. Die Unruhen in Bombay. London. 19. Rov. Reuter veröffentlicht weitere Einzelheiten über die Unruhen in Bombay am Tage der Ankunft des Prtn- zen von Wales. Die Demonstranten hielten Wagen, Kraftwagen uno Sttahenbohn- EDO/'en an und belästigten alle Perso- qab heute der Reparationskommission vor ihrer Abreise folgendes Schreiben: Die deutsche Regierung geht davon auS. dah es an und für sich nicht dem Sinne der Bestimmungen deS Zahlungsplanes von London entspricht, zur Aufbringung der ZahreS- annuitäten zu dem Mittel des Kredits zu greifen. Sie ist aber, um den Beweis des guten Willens zu geben, bereit, eine solche Kreditvperatton vorzunehmen. Für die Frage, unter welchen Bedingungen der Kredit angenommen würde, kommt eS in erster Linie auf die Vorschläge deSjeniaen an. der das Geld herleihen soll. Die deutsche Regierung ist bereit und tat auch bereits Schritte, um sich Kredit zu verschaffen. Sie bittet die ReparationS- kvmmifsivn. sie hierbei unterstützen zu wollen, fühlt sich jedoch verpflichtet, sie schon jetzt darauf aufmerksam zu machen, dasi für die Zeit der Rückzahlung deS Kredits eine auhervrdentlich schwierige Lage mit Rücksicht auf die sonstigen Verpflichtungen deS Reiches entstehen wird. Sie erwartet von der Reparationskommission, dah He dieser besonderen Lage Rechnung tragen wird. (Vinc beabsichtigte Drohung Die Abrüstung zu Lande. Pa r lS, 21. Rov *rtrat den 6‘anbrunft, dast aus die gestrige Erklärung der deutschen Regierung augenblicklich keine Antwort zu erteilen fei ES bandle sich um eine Zahlung, die in acht Wochen, aber nicht in acht Tagen zu erfolgen habe Wenn man setzt Deutschland eine ernste Rote Überfenbe. laufe man Gefahr, denen einen gu*en Vorwand zu liefern, die die Alliierten an- flaaten. die vorgesehene Anleihe zu einem THih» erfolg zu führen. DubviS meinte, Deutschland verfuch? du-ch den Vorwand einer auhcrorbent- sichen Anleibe 44 feinen Verpflichtungen zu ent- ■leben. Infolgedessen schlug er vor. ihm eine sehr ernste Derwa rnung zukommen zu lasten. wurde nicht dementsprechend entschieden. (EntftaatFd)ung der Eisenbahn? “Berlin 19. Rov. Zu der Frage be- Abgabe ber Reichsellenbahnen ai die Pri- Jatroirtfdjaf t wird u. <1 mUpctcUt: ®te Frage ob die Rerchs^tfenbahncn der ihnen gestellten'Aufgabe gerecht werden können, sei auf Grund der seitherigen Erfahrungen zu brfaben. wenn auch die Schwierigkeit der Lösung nicht zu verkennen sei. Ss to ine gejagt t^yben. bah auf dem Gebiete des Detried.^ die .^lla-n des Krieges grvhten.ells ulxriiunbca seten. Was Allianz, mehr oder weniger fade formuliert, erlangen. Wenn es Sicherheit Haden müste, dann müsse es die Rhetngrcnze nehmen. Rach Baruchs 2ln(i(ht würde das Diel weniger ernste Proteste tn Amerika Hervorrufen, als man annehme. Aber, so fügte er hinzu, verewigen Sie nicht den militärischen Xumuk, der unfern Beziehungen stört. London. 20. Rov sWTB.) Da« Rvrih- dlffeblatt »WeeÜv Dispatch" m« bet aus Washington. eines der gröbten Ereignis,e der Konieienz stche jetzt bevor, nämlich dieAbrelfeBrlands nach Frankreich Der französische Premierminister sei ganz zweifellos seh»-enttäuscht Er sei nach Washington gekommen In der Hoffnung, dah die Konferenz etwa» für Frankreich tun werde Er habe jedoch ein Amerika vorgetunden. das Europa den Rücken kehre und fein Gesicht nach dem Stillen Ozean gewandt habe. Briand werde da- her morgen vor der Vollsitzung der Konferenz er- klüren. dah Frankreich nicht In der Lage sei. sein H,«r weiter zu verringern, da Amerika und England nicht veranlaht werden könnten. Frankreich. daS als der Gendarm Europas angesehen werden müsse, gegen weitere Angriffe ficherzustellen und den Kontinent vor weiteren Kriegen zu schützen Briand sei der Ansicht. dah Frankreich im Augenblick von dem 21b- rüstungSvorfchlag Hughes nicht besonders berilbrt werde, denn Frankreich habe seit 191? keine Flottenbauten vorgenommen und die einzi. e Wirkung der Annahme des amerikanischen Berminde- rungSplane» werde für Frankreich die De ran- laHung sein, mit dem Bau von neuen Schissen zu beginnen, um feine Flotte auf den von der Konferenz al» angemessen erklärten Mahstab zu Hr. 273 Der eieieier Sijetoet trfd»et*l täglich, autzer Soun- unb JeierUGS. «»»etliche Sezv,«pee'se: Mk 5.50 einschl Träger- leb», durch bie Post UUl 6.50 ein'djL Bestell, gtto, auch detRichlerschei- n.2lnkt,lü|)e: ftrbirSAriftUuung!12; für Druckerei. vertag unb Ee chaftsstelle 51. e»1*nft für Drahtnach. richten Injetgcr 4letze». vo«1chesto,to: (rnttirt e. «. IlsSs. Washington, 22 Rov. (WTB.) Havas. Uebcr die Arbeiten der Abrüstungskon- f e r e n z wurde gestern folgendes offizielle Kommuntguö veröffentlicht: Der Au«schuh für den Stillen Ozean und den fernen Osten hat gestern fehle zweite Sitzung abgehalten Admiral Kato gab dabei folgende Er- fläiang ab: ... Ä . 1. Gs erscheint der japanischen Delegatton, dah die in Shina bestehenden Schwierigkeiten nicht geringer in seiner inneren alS in seiner äuHeren Carte sind Wir wünschen den Frieden und bie Einigkeit so bald alS möglich wieder her- gestellt zu leben. Wir wollen jc-deS Vorgehen vermriden, das als eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten EhimS ausgel'-gt werden kann. Alles, was diele Konferenz tun kann, wäre — so scheint un6. die auswärtigen Beziehungen Thinas zu regeln und den Chinesen die 'Aufgabe zu überlasten, ihrer inneren Lage Herr zu werden. 2. Die japanische Delegation toill der chinesischen Delegation und der ganzen Konferenz versichern. dah der Wunsch Japan« dahin geht, d t e besten Beziehungen mitEhina zu unterhalten. Wir stimmen bedingungsweise und vorbehaltlos dem Grundsatz der offenen Tür und den glcichen Erleichterungen für alle zum Handel in China zu. Wa» die Frage der Esterritorialität betrifft, die vielleicht der wichtigste Punkt in den Vorschlägen ber chinesischen Delegation ist, so dsabfichtlgen wtr, unsere Bemühungen mit denen der anderen Mächte zu vereinigen, um zu oerf idte.i, zu einem gerechten und zufriedenstellenden Abkommen für alle Parteien zu kommen. P a r i S. 19. Rov. (WTB.) Der Londoner Korrespondent des .DempS- bestätigt, dah Japan in Anbettacht des Schwindens einer Allianz mit England sich mit dem Gedanken eines englisch-amerikanisch-japanischen Bündnisses trage. Da aber dieser Plan auf amerikanischer Seite auf hartnäckige Gegnerschaft whe, scheine es möglich, dah die japanische Delegation demnächst den Theatercoup voll- ühren und Zapan alS Vorkämpfer Ehi- i a s präsentieren werde. Japan würde China sehr vorteilhafte Bedingungen machen, um ein Bündnis zu erreichen. Japanische Pressesiimmcn. Tokio, 19. Rov. (Wolff.) HavaS. Die japanischen Blätter „Kv ku m i n", „S h i m - bun“ und „Asah i" erklären in Leitartikeln die Einschränkung der Rüstungen für wünschenswert, sagen aber, Japan müsse so gestellt werden, dah ein militärisches Gleichgewicht zwischen seinen Seesttcitkräften und denen der anderen Seemächte bestehe. ($iitr japanische (Erklärung über China, Paris. 19. Rov. (WB>. Rach dem Sonderberichterstatter der Havasagentur ist von einer aus fünf Admiralen bestehenden Kommifsion. unter Vorbehalt der Zustimmung der Konferenz, die England und den Bereinigten Staaten zustebendc Droh-Schisistvnnage wie folgt angefetzt worden: 18 Panzerkreuzer unb 4 Schlachtkreuzer für Grohbritannien unb 18 Panzerkreuzer für die Bereinigten Staaten. Diefe Zistern becken sich mit den von Hughes vorgefchlagenen. Der amerikanisch-japanische (Eeqensap. London 20. Rov. (WB.» Dem Sonder- berichterstattcr ber Drange Telegraph Eornpagny in Wafhington zufolge fcheint jetzt bie erste Spaltung auf ber Wafhingwner Konferenz ,u drohen. Trotz ber Warnung ber 'Bereinigten Staaten bah sie auf der Durchführung ber Hauptpunkte bet Hughesfchen Borfchlägc bestehen, stellte sich 3a p o n auf ben Stanbpuntt. bah feine Groh- larnr'tonnage 70 Prozent statt ber von Amerika vorgefchlagenen 60 Prozent betragen folle. Die amerikanischen Delegierten unterstützten das Programm des Staatosekretärs Hughes unb wiberfetzten sich energisch bem ihrer Ansicht nach unnötigen Feilschen. Bon mahgebcnder japanischer Seite wirb dagegen mitgetcilt, bah 3anan in dieser Frage einen dem Standpunkt der Bereinigten Staaten scharf entgegengefetzten Standpunkt einnimmt. Paris. 20. Rov. (WB). Der Conbetberuht- erstattet bet Havasaoentut meldet aus Washington^ Staatssekretär Hughes habe gestern mit Admiral Kato eine lange Unterredung übet die Kwanifchen Gegenvorschläge gehabt. Obwohl bie antenla- nische Delegation als ©ninblagc für bie Tonnage bie augenblickliche Stärke ber brei ^«en beche- halten wolle, scheine Hughes mm berot m b« Be- rechnung des Berhaltnistes. das bekanntlich für England und Amerika 5 gegen 3 für Japan fein solle, eine Revision zuiulasten^ m dem als Grundlage nicht die Tonnage fe.bst. fondetn beispielsweise bie Bewaffnung und bie ext)neü(gteit । bet Schiffe angenommen werbe. Hughes babe aucv mit Balfour konferiert und man tonne annehmen, i dah die Unterredung sich auf die englischen Cm- Wendungen in Bettest der Aufrechterhaltung der die finanzielle Seite anlange, so bube die Ber» waliung auf die Höhe der ItKblutxn Ausgaben I immer nur einen geringen Wnfhib- Der allge- 1 meinen Preissteigerung könne die V^waltung * nichr entgvgentrcien. Hi ifichtlich b*x Kc-ftlen leibe die Bahnverwaliung heute noch unter der zu ge- i ringen Förderung. Dah das Perfonal zu hoch . bezahlt fei, werde niemand behaupten Die Verringerung der Kopfzahlen die feit 1919 um 50 000 Köpfe abg?nommc.i hatten, sioye auf Schwierigkeiten infolge der noch geltenden Demobtlmachungsvorfch i tau Die Au h-'bung dieser Dorfchnften sei beantragt Da» Arbeiis- zeitgeletz fei im Entwurf fertiggestellt und solle unter grundsätzlicher Wahrung des Acht- stundentaaeS einer gZechten wirttchafUichen Verwendung des Personals ten Weg ebnen. In Verbindung mit anderen Mahnahmen würde in ver- hältniSmähig kurzer Zeit erreicht werden, dah der Aufwand der zu leistenden Arbeit entfpricht Die Angleichung Der Einnahmen an die Ausgaben fei nur zu erreichen, wenn in der Tarif- Politik die frühere Zurückhaltung aufgegeben werde. Die Gütertarife werden nach der bevorstehenden Erhöhung das Zwanzigfache deS Frfe'ensstandes betragen Bei den Tarifen für den P e r 1 o n e n v e r k e h r beträgt die Steigerung der erften Klaffe etwa daS Zehnfache, der dritten und vierten Klaffe das Siebenfache des FickedenspreifeS Unter der Voraussetzung, dah den weiteren Ausgabesteigerungen begegnet werden kann, wird der Haushaltsplan für 1922 ohne Defizit durchgeführl werden können. DaS ReichSverkehrSminist erium ist davon über- zeugt, dah ein privatwirtfchastlicheS Unternehmen im to fcntllchen nicht anders norgehen würde. D'h t>e Ct n ab e t Privathandel eiervte- Ichatt.ichen F ührung und den avtrag- l i ch c n Einflüssen der inneren unb äuheren Politik mehr entzogen wären, sei richtig. Die völlige Befreiung von diesen Rücksichten wäre aber n^cht zu erwarten. Das Reich würde sich der Einwirkung aus den wichtigsten vrlkSwirtsch^if lichen F.ck'vr nichi völ ig ent- (d,lagen können. Die Frage der Entpolitisierung ber Reichsbahnen Im Sinne einer Erhöhung ihrer wirtschaftlichen Freiheit lasse sich aus anderem Wege erreichen. Rach bem in Vorbereitung bef löblichen Eisenbahnfinanz- gesetz wird bie Lösung ber Betriebsverwaltung von der eigentlichen Ministerialinstanz die ständige Brrück ichiigung pvlirischer GefuhtSpunkte ersparen können. Durch die Annahme Privatwirt» schastlicher Gi-undsütze kann die hi 1'/.jähriger mühevoller Arbeit ungebahnte Gesundung der Reichsbahnen beschleunigt werden, ohne dah die Uebergabe der Bahnen in Privalhänbe unb damit die Pr i.-gäbe der politischen und volkswirtschaftlichen Vorteile, die dem deutschen Volke aus dem Reichöbctrfeb erwachsen sollen, notwendig ist. Bonbon, 21. Rov. (WTB ) In einem Leitartikel schreibt die .Sun dah T i rn e S" Durch die Abrüstung der drei grohen Seemächte werde zweisclloS der Sinsluh der Mächte zur See al» solcher im Gegensatz zur Landmacht in der Welt- polilll vermindert werden. Die Hauvtlandmacht sei jetzt Frankreich. daS ben Schlüssel zu Ersparnis en in Händen halte, die vielleicht noch wichtfaei seien al« die S s.xnr. i le. die sich au» der A inähme deS AbrüstungSvv. sä>lages »ui See ergäben la4)bem England und Amerika und vielleichi auch Japan bereit seien, in grobem Mähe zur See abzurüsten, sei jetzt Frankreich anPerReihe d a S - selbe zu Lande zu tun. Die .Sunkxitz Times' 'drockt die H o f f n u n g aus. dah die V e r - einigten Staaten jetzt dasProblemder Weltfinanzen in Angriff nehmen würden. Wenn Amerika die Lasten nichl übernehme, die nur diese« Land tragen könne könne nur durch ein Wunder die finanzielle Katastrophe verhindert werden, die Immer näher rücke Wenn Deutschland nm 15 Januar ferne Verp'sich tun gen nicht erfüllen könne werde Frankreich viel eicht ins Ruhrgebiet einmarfchieren. Wer könne bann lagen, ob ber Abrüstuigsvorlchlag. leie - Annahme Hute fast sicher scheine, nicht in Rauch und Krieg auf- .UMumt »ei für bie laqesnnmmer bis jun flach« ttag vorher ohne jebe tlerbmblid)heiL Drei» lär l mm Höhe sur Anzeigen v 34 mm Breite br.iih 55 Ps. auswarte 65 pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 nun Breite 250-pi. Bei Platz. »orfAnhW Aus chlag f>aupi|4)nftleiter Aua. -oetz PeranNvorrltch für Volinh Aug. ®oe»; für ben übrigen leil. ftarl Blalther; für ben Anzeigenleü »>an» Bock, sämtlich in Äieben. U-Boote und ber Einstellung ber Schiffsbaulen bezogen habe. Der Staatssekretär habe die Unterredung. bie er gestern mit Briand über die Entwaffnungsfrage haben sollte, auf Sonntag verschoben Die Sachverständigen Englands. Japan» unb Amerikas seien bereit auf Der von Hughes abgeänderten unb angenommenen Grundlage ein Erstes Blatt 171. Jahrgang Blontag, 21. November 1921 GietzenerÄMger General-Anzeiger für Gberhesfen Der Kommun^stenspektakel im preutzischen Landtag Ohi Dentz- W Itfrtertt» ganzen De- des nist den gen. An zahlreichen Sttayenecken wurden ausländische Stoffe verbrannt. Die AuSschrel- Äreis Alsfeld. △ Ruppertenrod. 20 Rov. mal für die Gefallenen de- wu de 6m4e unter Beteillgung der ll-rell zu mrvern. 3a> hoffe und vertraue, dah die Verhandlungen im «Seifte der Versöhnung -um Delien der vderschlefischen DevöLerung verlaufen und geeignet find, auch darüber hinaas die -Gegensätze der beiten anetnanderg enzentcn, bis zu einem gewissen Grad« aufeinander angewiesenen Böller au zugleichen. 3d) nehme an. dah In Genf nur über den Ort und die Art der Verhau Xu-Den eine Vereinbarung erzielt werden 10LL 3d) würde ung der Re^iervmgStxro d ungen ab^e- lehnt. Eine Erklärung wurde mit 29 Stimmen xegen 5 Stimmen der Kommu i'ten angenommen, in der es heiht: Dieser D.schluh findet seine Begründung in der polltifchen und wirtschaftlichen Hand'ungSweife te- Regrecunaskv-m ffion. Dicke habe fett ihrer Einsetzung nach Ansicht der Bevölkerung nur das eine Ziel, di« Aotrermung des Saargeoietes von dem Mu terland-r ,u bettcil’cn Es ist allgemein bekannt, dah die Saarregierung in ihrem bisherigen Bestreben, das Gaargeöiel politisch und tri tchaftllch aEwt,rcnnen. a ich noch di ■ kirchl ch: Abtrennung ferSe fü re i to L Kci e der von d r Te amtdevölk^rung ausgestellten Forderungen ,habe Gehör gefunden. Dagegen bat die R-gie-ungSkvmnck sion entgegen den cinmü:i gen Wi l n des Kr i ta.^es ®nd vorstellig »,u werten, dah ber elbe ebenso von dem veckasfungsmähigen Rechte deS § 17 Absatz 2 ter Anlagen 7ai Artikel 45 bis 50 des Versailles Vertrages Gebrauch macht unb die jetzigen Mitglieder der Kommcksion nach Aolauf der ein- jähngen Amtszeit abberufen und sie durch n^ue erseht werden. Der Präiideill der Regi'rungs- kommission soll einem neutralen, am Saargebiet uninteressierten Staate entnommen werden. Er soll der deutschen Sprache tn Wort und Schckst mächtig sein. Die jetzige Regierungskommisswn des Saargebietes hat sich durch ihr bisheriges Verhaltm jedwe^eS Vertrnuen der Bevölkerung verscherzt. Der Kreistag beschsi h', datz diese Entschließung im Wo ilaut dem Völkerbund mitzu- tc len ist und spricht die dringende Bitte an jenen auS. Vertreter des Volke tu nach dem Saargebiet zu entsenden, damit diese sich in persönlicher Fühlungnahme mit den Volksvertretern, sowie den Te.tvetem d r Wi tsch fts- und Berus sgruvpen von d t Rotwendigkell der erbetenen Mahnahmen überzeugen. Die deutsche» Interessen im dänischen Reichstag. meinde cingetocibt Auch b'r Pv'aunenchor aus S inerten rod wirkte zur V« ckchön^rung der Fck^r mit. Der Kri^gerverein nahm ml' Fahne daran teil und legte einen Kranz am Dmkmal nieder. DicseS ist nach dem Gntwucke des Dmkmalvflegers Prof. Wölbe- Darmstadt errichtet und hat seinen Platz auf dem Frledbvf an der T-r-asi«, ble den oberen und unteren Friedhof durchzieht. Kreis Friedberg. A Aus der We11«rau, 20. Rov. Rach- dem die Riederschläge der letzten Wochen dem Boden einige Feuchtigkeit gebracht haben, sieht man jetzt viele flelblgt Landwirte hinausecken um die Stoppeläcker zu stürzen, was im RachsvTTtmer und Herbst infolge der Trockenheit nicht möglich war. Starkcnbnrg und fNhcinheüen. btb. Darmstadt, 19.Rov. Für 2500 Mark Strümpfe. 3n einem hiesigen Geschäft kaufte in diesen Tagen eine Dame für 2500 Mk. seidene Strümpfe. Andere, die ein oder zwei Paar kaufen wollen, haben dann das Rachsehen. Wen trifft hier die gröbere Schuld, den Käufer oder Verkäufer? btb. Darrnstadt. 20. Rov. Einsturzgefahr beim Res idenzschlost. 2ün Rest- benzschlotz werden zur Zeit umfangreiche Arbeiten vorgenommen, die in erster Linie der Erhaltung des allen Bauwerks dienen, denn bei den Umbauten für die Unterbringung der Landeski l okh«k, ke? ©trat*- un'' bei De k.nalsarchlos, Hal m in uberr sch« terwelfe «ststcl en muffe t, * ab in dem Mauerwerk gew-l.ige Selige und Senkungen pprhanden sind. Das Schlei i’t auf einem Pfahlrost erbaut, der Darmbach umiloh daS Schloh und die Stämme des Rostes wurden vom Grund- toaffer umspült. Vor Jahren wurde der Darmbach abg leitet und durch die Kanalisasionsmabnahmen taS Grundwasler gesenkt, so dah die Eichenstämme des Rostes tn kurzer Zeil verfaulten. Di« Folg- davon tn-iren Senkungen und man muhte sich nue entschlichen, gröbere Erhal ungsarbei en vornehmen. wollte man den baldigen Einsturz vermeiden. Das Schloh ist bekanntlich bei der Aus- elnanderseyung mit dem Grvhherzog in den Besitz des Staates übera»gangen. oh. Offenbach, 23. Rod. Der .stille" Teilhaber. ®tnc hiesig« Lederwaren strma muhte schon ftit längerer Zell die Wabcnebmuoo ertrag der Dohltätigkeitsvorftellung für Rlög- | Oppau auf rund 280 RU-, die der Mitteld. Credit- tungen richteten sich besonders gegen die Personen, die von der Degrühunq deS Prinzen von Wales kamen. Sttastenbahnwagen wurden mit Pettoleum begossen und angczünder. Die Polizei konnte der Demonfttanten nicht Herr werden. Militär muhte herbeigerufen werden; es kam zu Strahenkämpfen. Einzelne Führer suchten erfolglos die Menge zu beruhigen. Zahlreiche Personen wurden verhaftet. Militär und Polizei patrouillieren jetzt in dem Stadtteil, In dem die Ausschreitungen stattgefunben haben. London, 19. Rov. Einer Reutermeldung aus Kalkutta zufolge wurde aus Anlatz her Landung des Prinzen von Wales ein Streik Ins Werk gefetzt. Durch Flugblätter wurde eine heftige Propagandatätigkeit entfallet und In einigen Fällen die Ladeninhaber mit der Plünderung ihrer Läden bedroht für den Fall, dah sie sie nicht schlie- hen sollten. Onfolgedessen bot die Stadt ein ungewöhnlich stilles Dill). Lloyd George. L o n d o n, !9. Rov. (Wolff.) „Daily Telegraph" zufolge hofft Lloyd George noch immer tn stände sein, sich vor Weihnachten nach Washington begeben zu können ven, die europäische Kleidung tru-s SPD. einen Brief, worin auf die Rotwenvig- --- ._tr—Kit gemeinsamer Aktionen in Fragen her Teuerung. Steuern und Lohnrege- [ u r. g hmgewiesen wird. Das Schreiben ladet zu einer gemeinsamen Desvrechung aller politischen. und gewerkschaftlichen Spiyenorganl- sationen ein. Die Besprechung findet vermutlich am Mittwoch statt. tesienrat des Landtages beriet nach Mn» tcrorechung der Dvllslyung über die Geschäftslage. Es wurde beschlossen, am Montag vormittag eine neue Sitzung des Aeltesten- raies einzuberufen. Man war der Meinung, Vah es sich bei der Angelegenheit des Lichtenburger Hungerstreiks um eine Reichssache handele. Sollte eine Besprechung darüber Im Reichstage heute nicht erfolgen, soll die Angelegenheit als Bericht des interfraktionellen Ausschusses am Montag als erster Punkt auf die Tagesordnung gesetzt Verden. Berlin, 19. Rov. Die Parteileitung der USPD, richtete an den Parte Vorstand der teil rodle an einen frteft traopbl.ei Ätzern taten noch 'richt g mügend I(d)en haben belastet 5>iL Der Dieb sowie btc bd-, ta > es uns doch gelingen mu.. toenn wir uns nur mcht leib t auf- geoen. — AaL>darn rexter Beifall der Xubnevtn geJantt, sp ach der hessische Vanbtagsabgevrbi-te Cberbürgecmciher Äöbler (Worms) ü.er d.e eöflyrn daß fle fortgesetzt erheblich bestohlen wurde.' In den letzten Zagen wurde wiederum ba« Fehlen gröcher« Wo enbestände bemern. Qlad) £auc der Terbältnifle tonnte nur ein 2Lnge» fMlux oder 2fcbetier der Firma als Dieb in Frage kommen. Als Dieb wurde nunmehr der 5xui«>?ur che cntlaiDL D e er hat das gestohlene tgen 5tau‘mann und einen ÄanAleiaebUfen Fritz Nowack Ausstattungshaus " Deutsche Bolt« Partei. Io ösfenl llcher Iterammlu g sp ach am S ms t a Be.chstageab^eordnet^ Men de übvr d 11111 4 c Lage Im Ae i che. Zwecklos ist e«. sonwührend In ter Vergangenheit zu wubl.m und nach der Schrld zu fachen; flau dessen sollen wir lieber an u lere 3-iiunft Dentin. Uns« Vcit- tooit nut') die Tat unb der Wille *ur Dal lein, positiv sei unser Wirken, um unsere trostlos- Lage bessern. An einzelnen Beispielen au« der äu‘re.sv«ba,d zühlt gegenwärtig H Deruinc mit etwa 403 Mitgliedern m. Katzenfurt. 19. Aov D e Gemeinden an dec D.ll lind dfrig bemLHI. neue Kirchen- gloden zu beschaffen D.e Diode far Bech- [Ingen trügt bie Inschrift .0 Land. Land höe d«s Herrn Wort V Dte für Dreisbach die Worte: .Aach Kriegsnot und harter Zett ruf Ich emeul zur wpigfeitr Katzenfurt bat zwei neue Dioden cifr-l en, die Reine hat al« In'chrtft .Gins ist not!" und .Ich bin in sch oerer Zeit geboren, Ich hab' Im Krtez bie VH o.ster verloren Aus ter gioffen ®lode stehen die Worte. .Den d-efan.me i um Eedäch ni« " sowie .6 id einig, einig, einig I"4 .Dine feste *Äirg ist unser Gott!' Wiiit,! &W Erstklaistae feine Jin fr arbeit bei nur auiem Mnterial. leroie NepM ratnren emoneblt n t» \\ a-Mllf Iteeheneko 6 dmbma'Let meiner, ©leben. Neustadt 22. nerjn. wie fle und ihre Partei sich die geforderte Bvtätlfuna denken. Aach au en »erlangte fie Stetigkeit u 5> <1 Ibctouhtlein und bezeichne e al« bie einzige Aich u xg, nach ber sich ansera Austenpolitik orientieren könne and mü se. den Offen, Ausland, wo über kurz oder la xg ja doch wieder geordnete Derdültnisse eintreten müssen. Auf dem Debiete der Inneren Politik will die Aednerin bie Zersplitterung beseitigt sehen, man mu*' jeden willkommen Heinen als Mitarbeiter, der Deutschland ixtten will. Die Aot der Zeit mutz unser Boll gestalten zu einer grvst:n Arbeitsgemcinschast zum Olcubau de« Reiches. Al« brinaenbfle Ausgaben für bie Zukunft nannte Frau Wende die Grziehung zum Aattonal- dewutzt ein und ba« Wiehere wecken de« Ikr- ständnisseO für bie höhere, geistige Kultur ent- 6od)fd>ulnad)rid)ten, Dien. IS. Aov. (Wolff.) Die tnfrlgc btt ölrtfd>af:lidxn Lchui.ti ,ke».en schon (eit lan» □em äuffeift schwierige Lage der Diener Üniversitüt war ütflcrn der t^egcnfianD von Beratungen einer Versammlung rrn fes'vren und anderen Benretern dee geisn^e» Leden« und mast ebender finanzieller Krei.e. So wurde feftgefteUu baff die staatlichen Zuwendungen für die IlniversitÜt nicht mehr auS» reichen und daher noch auf anderem Dege au» verlässige Hilfe geschaffen werden müsse, ^i« Versammlung beschloß d c Gründung eines Hllfsperein« zur Srhaltung der Wiener Mnlnerfttät mit den Filialen in allen Kulturländern. Durch Derdetättgkeit de« Vereins ollen die nötigen finanAielien HIttel aufgebracht werden, um den Fortbestand dieser alten Pflegeftüne deutscher Kultur und Wissen- ld)ü V r(WDB.J Heute normitug fand in feierlicher Welle die Promotion G erhärt Hauptmann« nun Shrenboktor ber Philosophie ber deutschen Unteerlltüt llatt Achten Sie beim Einkauf genau auf den Namen ..MAGGI» und die rotgelbe Packung. Andere Würfel stammen nicht von MAGGI Drehen, Walllorstrahe 13. OlKfM len 2000 OHL bewilligt. — Die L e r n m i t t e l- freiheit der TollsfMlcT soll aufrecht erhalten werden, wenngleich sie nach neuerem Ministerialerlah nicht verpflichtend ist. —v— Drosten- Linden. 21. Dov. Seinen fünften 61 mentartudu« hat ber Bolk«hoch- schu 1 verein unter Leitung von Rektor Dach (•caonnen Der Unterricht in Wchncn (Alt.eb a) unb Aussatz wird von nafre-.u zwanzig jungen Leuten le ucht. Am Sonntanabexh begann P v- se lor K o ob-Di hm im ech.umlchmi Saale vor einer groben Zutzorerschar eine Dortrag«reihe übternHimmel Zunächst sprach er über berr Mond und seine Landschtsten in selselnder, volkstümlicher Wci e ©eine Worte ergänzte er durch eine Reihe vr ch voller, scha f r Licht. Uder, 'u in und alt la >'ch e in gdvannter 2luhncrfiam- feit fdnen Ausführungen, die phantastisch« An- schauun.'.en auf da« wisfenschasttlch Erreichbare Aurüdfübrten und mit wohltuender Wärme die (Lhdurcht vor den Wundem de« Weltall« und ihrer Wi s.nschaft betonten._______________ Stlcine«. aber gmaedenbe«. erilteozberechltgte« Geschäft mad)Sif Nichtigkeit ber Abschrift der Urteilsformel w'rd beglaubigt unb die Vollstreckbarkeit bet Urteils befdteinict Diesten, ben 20 Juni 1921 n $) gei tzlllendranb, ' Gerichtsschre'ber bes Hesi. Lanbgenchts. ^ttr bie «b'djnft: Scharmaun, Oberfekretär 12233D der Innecpol.t sche.t Laar D u sAlands zu und v rwarf die K r e d i t a k t i o n, bie da« e.txbcn ber Schwe industrie nach der £e T'chaft über ben S^aat entb'HIe uib auch In austenprllt.scher Hinsicht unhellvvll gewirkt habe. — In der S t e u e r- unb Zinanzpolitik müßten noch viele Un- gerechti.dei'.en b Uitigt toerben; ber.n bie wirklich vm 9 Uhr Dormittags. Diesten, ben 19 November 1921. 12213V cidteVc’ mögenSamt. Premcr in Essen, früher Pfarrer in Gladenbach. wurde in gleicher Eigenschaft an die Regierung In Düsseldorf berufen. ra. Biedenkopf. 19. Aov. Mm da« Zustandekommen de« landwirtschaftlichen Lehrgangs hierseldst zu ermög- n bte Stadtverordneten einstwci- Z 12224s ttHlllll^'JlllllllilllllillllllllllllllllHHIIIlllllHlillllllllllllllllHIIII'llllllllinillHIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIill'IIIIIIIIM Vermischtes. Weitere Plündenmgen hi Berlin. Berlin 19 Aov iu- fenitcr im Werte von 30 000 Mark unb rat)tat alle crr€.A weiterhin die Ausgadut de« kommenden Landtag-« und die Stellu g ahme seiner Panei zu den wichtigsten 5ragen, mit deren suh die neue Kammer wird bj^äft.aen trtüflen. and 'chlotz mit der Mahnung, am Wahltage daran zu denken. bah heute mehr denn )e Wahlrecht auch Wahlpfttch« bebtutei. •• Dr Str efemann spricht am Tonr.e-«- tag in ber XumbiUe am O«waldsgarten für bie Deutsche Q3olf «Partei • Deutsch-Demokratische Partei 3m nur schwach bele )Un Saale bU Ktth Tkr- ei'rshauseS sprach am Samsta; abetb Pro e sor Heldcdroek- Darm'ia bt ü er b^« Pr. gramm ber Deut'^-n Tcmolratd0 Uhr beginnend, sollen im SSgewerk der Ftrma August Schäfer in Hungen auf Rechnung besten, den es an- aeht zirka 2» cbm fofort gedrauchsfähtge trockene. 1*/ Hahrs gefchnit ene, 25 mm starke E'chendretter aus Rundstämmen von 25 bis 35 an Durchm.ster ytonitten, öff nilich, ft-u-i-ig 0*9«« fcWjjR versteig-rt werden 1Z21ÖD Versteigerung bestimmt. I jenflflrnber Hungen, den 20 November 1921. I dtnaungcn Mori, Vetichtsoollzieh« i- Luch. völliaer Irtirtung beider FoLoren — Hel- Rfde habe grlrffct tna« man von Ibr hätte verlangen tonnen, und besonders bic schulen unter tü^t »Alm fo mehr fei e« «u bc- bauern, datz die Studentenschaft in Myvcr THcbnaDl noch Immer pvlitllch so falsch cingeneut sti. S.i jerjerung des Wab.rech.« twn feUwt der nrchthef!.scher' Studenten et eme ^-deichet- berbv • ' gele enbaten de« ®augetxc« milchen trodten. oane 'afar Verständnis zu bellhen — Q i n iglett und Mitarbeit des ganzen Dolles, an der BeNvaltu ta de« Staates Id bte erste gor» berung gegenüber ben au eren Desahren. die uite vor allem von Frankreich drohen. — De- ncraDlrcfti>r Körber wie« b lürg ren Aus- fubrungen auf die Bedeutung der Wafhingtonev Konferenz unb da« 2Die*babe.ic. 3 komme» btt. er sehe diese weniger in den Resuttaten, sondern darin, da st über aupt tn diel er Weise und über wich« Fragen v.-rvaudeU wer.xv Er ergänzte d.e Aussüh.unaer! des 3orrebner« üb r d e Wirt- schafft'.chen Probleme unb betonte. daN bte grdtzie innere Sefahr für ta« deu.sch: Bvll in den Be- flretunflen zu erbllden lei, die an Stelle ber Politiken Parteien wirtschastliche Interellen- acmeinschafte" au ' den ver.uchen. — D, leine Au «sprach: zustande tarn, wurde die Qkrfamm- luna um 11'. Upr geschlossen. g Gehern, 18. 2lot>. Unser Ort steht sehr stark Im Aeichen der Wahlverfammlungen Wäh.end am Freitag aacnb Präsident Dr Ur- stobt au« Darmstadt für bte Deutsch-Demo- traten warb, spr.cht am SamStag abend für bie Deut'chnalionale Partei der p Esstische Landtag«abgeordnete Bost. Im ganzen fanden b.« ie^t am Orte fünf Wählerverfamm- lunflcn flott WM I JMlilisAWklel Wir bitten alle Freunde und (Befinnungs- genoflen unserer Partei, vor allem Studenten unb Studentinnen, ebenso die Vertrauensmänner unb bie ßugenbgruppe, welche uns am Wahltag bie so bringenb nötige Wahlhilfe leisten wollen, sich zu einer Besprechung Dienstag. 22. te, nadjnt. 6110t im Porteibureau MWgeZiwoniIeLlSlO emfinben zu wollen. ,2Aiv_______________Der Vorstand. CDDCCOOOOOOOODOnLir',DOODOOOOOCDDO Sudjeti Tie! eine «nte Dertretuua? L Im Nebenberuf - ! Tann schreiben -sie : ansl ltfföutkertnnvvel.Snn. Ero- Brrtin reget I DODDDaDOOaODöaQQat2ODOOODDDDODDQ vzäfche Mort ?u ach; <5etn|pr< S*n, n «ft 5?ä «> MwjJ“ ^Ql Der 51 ßw ■ - ?«(»$ d . Di, die 2ri , .H der A Snkel t >chavp wahr । S" qTY i-fl” E K eW g N* fiiijj M F* iS fff ÖH !O1« W,V aut 2£ -VI MO L * S > 5n*£ ■■ 5 V> >•. <»* Ä x.e uiux-n Dir S< La.ru- $n S- frttiU. Sie St ffeHong W övei-en d 00NR. hikm ' der Dch-udli 5.e£'M: ntinificr » >e cufläni Dg. • 2erMni!' ten Ivüec tavito. o dem bay seine Frc :n Lichien flürf )u 2 rüH-tdun gemdcn G sei» auf ttd}icrbalu langcnen t tamtr Au! 2fl > Stbentc.i krominfsc UntttmdjuT yuoährm k bur- bax; Dotbtn V für dir Hu 'ich die ' XadXJaua Reich Td)tntour1 ton Seger ferne 2na tägigen baherichen 1U nötig । tebutg i( «btobtt rod) ungt Irnti (®r «lloaS bei früheren Äotnmun tenbvn ei trieb bett «ine Äla Ächt ctj Nation, fer aber besteht f nicht ge, ubetanft übrigen o^'< ba bewi bq Jn allen einfchlägigen Ge/chäfter. 6ch»n, Tel. 2074. 3flam>uiaer ©ndbrrb in. Backofen, gr. Mavve f. Zeichnungen, gr. Bügel tiich z. v. Löberftr. 19 I. ?lmuf. 10—12 Ubr. l°""' Eisernes ßinSerbell zu verkaufen 015210 Babnbofttraste 33 p. Zicherheitsschloh, f jede Tür vaflend. z. ut H. Schön. Tel. 2u7L 1 Violine K B)csneiugane 13p DlissersiisMkleiii SeUss ß. B Hof statt. aps statt 015103 Die Möglichkeil des nahen Die Beerdigung findet Dienstag, den 22. November, nachmittags 4 Uhr, vom Portal des Neuen Friedhofes 12227 Der Dorstand. im jugendlichen Alter von 11 Jahren zu sich zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Peil. Jagdschlößchen Dutenhofen, 21. November 1921. 016301 Die Beerdigung findet Dienstag vormittag 11 Uhr statt. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Sportfreundes Herry SkimmmmW. geziemend in Kenntnis zu setzen. Deerbtgung findet Dienstag den 22-Nov. 1921, nachm. 4 Uhr, auf dem Neuen Fried- Gestern morgen 8 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet nach einer sich im Felde zugezogenen Krank- Q heit unsei*lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel ■ Herr Heinrich Baumann jr. i Die trauernden Hinterbliebenen Gießen (Walltorstraße 33), Gummersbach, den 20. November 1921. im Lichte der Bibel" ist das Thema, über welches am Dienstag den 22. November, abends 8 Uhr, im Felsenkeller, Dahnhofftratze, gesprochen wird. Federmann ist freundlichst eingeladen. ou,ee Jur Deckung der Unkosten wird 1 Mark erhoben, für Minderbemittelte nach Belieben. Redner P. Kretz. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern nacht meinen lieben Sohn Heinz Lichtspielhaus Bahnhofstra3e 34. Ab heute bis einschl. Donnerstag: Der heilige Haß 2. and letzter Teil: „Die Flucht vor dem Tode“ In 6 Akten. — Ferner: Das Kind der Diva Lustspiel In 2 Akten. 12211c In den Hauptrollen: Richard Alexander, Sabine Impekoven zu verkaufen 015192 zu verkaufen 015211 Cafe Am end c HanssMIlliM Stadttheater übernimmt 015218 oeoeoeeieieeeeee® Astoria-Lichtspiele große* Prachtprogramm /1. Lady Godiva der bekannte Großfllm In 7 Akten. 12222c kiinftl. Landfchaf ^gärien. Dien oterung all. Garten foivte allein' Wdrtnerfad) einschlägigen Arbeiten. Dienstags und Freitags nachmittags Kammermusik-Soli Von heute ab: Täglich nachmittags und abends Künstler-Konzert Gärtner. Ein in all. (Gartenarbeiten erfahrener ©ärmer übernimmt die llerwtellang RkiMqmMastJküAkrkisciibihiibtililistii unb iliiroärtcr, ß. $. • krtsgkmt ßiefitn Oeffentliche Eisenbahnbeamten- und -Anwärterversammlung nm DonuerStag, den 24. 'Jlovbr. 1921. adendS 7*/i Ubr im Felicnkcller zu Giesteu, Babndofstr. Tagesordnung: 1. Die Privatisierung der Eifenbabn und Post. 2. Die von der Verwaltung beabsichtigte Einführung des irciiuiUin n Ba nschnueS. Referent: (Etfenbabn-Cbetinfveftor Boutetller. Alle dienstfreien Veamten. Veamitnnen und 'Slntvarter der (Eifenbabn und ‘43oft, insbesondere Wetzlar, Vangaafsc 51/&t Televdon Wünsche zwecks Ein» labunqen zu der DWlWleiel sind bis 7. Dezember zu richten an 12221 v SU Dött. Schiffenberger Weg 2. bie nnoiuari» wohnenden, sind bierDurdi elnaeladen. 0[älH4 Der Vorstand. /.Barm r. 7 DtenStag-Adonn. K«rft. Ser Dellet m 6 ßinasöa Ci’eTettc von »änneke. Anfang 7, Ende 91/, Uhr. Kaufe getragene Herren- und Damenkleider, Jchube und Wasche. 0111467 L. Rosenzweig (Niesten. Eelteröwcg.-»8l Pempfehlungen | WWW «mögt latlenal ob Anker) kaufe sofort ab Standort geg Barzahlung. Preis- angeb. li.»>adr.-Nr.erb. an A. Lchloner, Broelai 2, Nendorinr 3/ a. 1 13S (r ■ - wteln. Wagengafle 8. 2000 Mark geg. monati. Rückzahl. u. Zinsen zu leib. gei. 9 10, Vöweu Drogerie und Pictoria-Drogerie. SängerkranzG ießen Donnerstag, den 24. November 1921, abends 8 Uhr präzis, in der Neuen Aula derUniversitH mit einer öffentlichen Hauptprobe Vu twoch, dem 23. November, abends 8 Uhr, ebendaselbst Das Lied von derGlocke Gedicht von Friedrich von Schiller komponiert von Max Bruch für Soli, Chor u-Orchestet. Ausführende: Frau Maria Harffen-Barton, Cöln (Sopran) Frau Emma Schudi, Gießen (Alt) Herr Hans Harffen, Cöln (Tenor) Herr Kammersänger Emst Everts, Cöln (Baß) Der gemischte Chor des Sängerkranzes Die hiesige Reichswehrkapelle und andere geehrte Künstler. Leitung: Albert Kasten, Gießen. Eintritts k*arten: 1. Platz M. 10 -, 2. Platz M. 6.-. Am Montag, dem 21. November, beginnt bei Ernst Challier der freie Verkauf. ,-^.v Karten zur Hauptprobe: M. 3. —, für Schüler M. 2. —. Dammstraiie 46 L Grotze Featuns mit । Soldaten au verkaufen CUul Walltorstratzc 19J Klavier aus Prtvathand zu kaufen gesucht. Lchriftl. Ang u. 12220 an den Gies;. An». Kognakflaschen werden angckauft (015199 UahnhofNiraSe 40 iHinterhau-i. . Fern Andra, Alexander Molsi > Hans Mierendorf in > Bie Nachl der Königin Isata Monumentalfiim. h Akte. \ Ak Deaaenteg »er grele Kertaflle derüta: er Eine Nacht ohne Morgen Peniamilu.li ibiik., Peterk., leekeaeeick. u. verseh, and. Spiel waren billig zu verk. 015UO ^chahtratte 6 IL Tehr gut erb. schwarzer (tzebrock Anzug f.Gr.1,76 zu verkau'en. An zusehen Dienstag 2—4 Ubr. 0, Kaiser All c 50, links. Herren Lchaststiefel Gr. 42. zu verk. t>i5ifl6 Dammi'tratze 50 v. •“•*1 Elea n eS braunes Tüllkleid für junge Dame zu verk. Bestch'tgung 12—2 Ubr. Vabnbosstrafee 4 l. Ein neuer Covercoat __T n m m ft ra st e^29. Kaufgosuche~~| Geige 4Ut^l Bahnbofstraste 57. Cdelnietall• Einkauf. Gold-, Silber Platinbruch kauft ständig zu höchsten Preisen «»c G. Gümb/ein Juwelen Bruchstraße 19 IL Kein Laden — Der Wahlausschuh 12226v b. Zimmermädchen gesucht. 015137 T'averischer Hof. Xxfiüiarg IL 1221ÜA gutem t'obn sofort ges. Albert Wacker (ttrebenbain 1J-,SD iKretü Lauterbach». Zwei selbständige Glthromoiittiirf für istcht- u. Kraftanlagen KlHilseliiiiiüMliislilchcki und Jugendgruppe Alle unsere Mitglieder unb Anhänger sowie die jugendlichen Mithelfer, die sich zur Wahlarbeit bereit erklärt haben, werden gebeten, sich morgen Dienstag, 22. November, nachm. 6 Uhr, zu einer Besprechung im Eisenbahn-Hotel Hopfeld, Fried- richstrahe 4 — Zimmer 3 — einzufinden. Gut emoiohlener Lchlosser n. Heizer auS Gienen sofort nef.; Vobn n. Tarif. 12155c Sell- unö ünegeaaftoll Sieben. | Mietgesuche | ^eingeS bessere- Ehepaar sucht 1-2 M Zimmer mit Küche, evtl. Küchen» benuhung. Diöbel können auch gestellt werden. Schriftl. Angeb. unter "> an den Gien. ?lnz. Möbl. beizb. Zimmer von belf. Dauermieier für l.Dez. iiefucht Babnbof-- näbc bevorzugt. Dchriftl. Ang, u <>15145 a. d. G. An». Junnev kinderl. Ebeoaar sucht möbl. Wohn- und Schlafzimmer, bchriftl. 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Alle, die von den „Segnungen" der „neuen Zeit" nicht Überzeugt sind, sondern zu der Einsicht Kommen, datz sie nur gewissen „Parieitüchtigen" zugute Kommen, alle, die des Druckes, der Bevormundung und des Terrors in den Betrieben müde sind, alle, die von dem „internationalen Schwindel" ge» heilt sind, wählen die Kandidatenliste der Deutschen BolKspartei Dieselbe enthält an hervorragender bzw. sicherer Stelle Arbeiter und Angestellte, Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbundes ufro. Damit dienen sie einer wirklich nationalen und sozialen Politik. Die Wahl ist geheim. Jeder kann also nach seiner Ueberzeugung wählen. Der Stimmzettel trägt außer dem Namen der Partei nur den Namen des ersten Kandidaten : Dingeldey. 12173D Auf zur Wahl! (Hefige MnWvlulig nno LMM sucht für sofort oder alsbald einen tüchtigen, erfahrenen Buchhalter mit allen Kontorarbeiten verttaut, der auch die Schreibmaschine perfekt bedienen kann, sowie einen Neisenden füi eingeführte Landtouren. Für den .Reiseposten wollen sich nur Herren melden, die Landkund'chast mit nachweisbar gutem Erfolg bereist haben. Aus führliche Bewerbungen mit Lichtbild und Zeugnis- abschriften unter 12232 an den Gietzener Anzeiger. Arbcitrsreudiger,flott.,sicher arbeitender Buchhalter absolut bilanzsicher und mit guter Allgemeinbildung von industriellem Unternehmen zum baldigen (Eintritt gesucht (Es kommen nur Herren in Frage, welche obigen Anforderungen voll undganz entsprechen. Angebote mit Lebenslauf, Angabe von Referenzen, des Alters, (Eintrittstermins unb Beifügung von. Zeugnisabschriften erbeten unter 12129D an den (Bießener Anzeiger. ZM. jnnfltr Mai» der die Handelsschule mit Erfolg besucki hat, sucht TtcUung als Volontär auf flontor ob. Bureau: a. lieb i. Rechnungswesen Schr.Ang.u.01ä159a G.A. Jchwerkrieadbeschä- bigter iBein be'chadlgl), durrttauS zuverläfs., in ht Heimarbeit f. dauernde Eriiteuz. Schrifil. Angeb. unt. 015191 a. d. Gieft.Anz. Juns Eindrucks ni-'t erwch en können. ia3 ttc nr« lichtcil.bes Empfindens und Fühlen- — sovx-li überhaupt im Keim vorhanden ist — weit hinter der Lieberstcigerung alles Artistischen zurück- verfahren worden. Aba. Koen en (L1LP ): Der Minister hat sich al» der typische Stinnesminister gezeigt (stürmische Heiterkeit». alS ein Vertreter der alten Klassenjustiz Er hat sich den traurigen Auhm erworben, durch sein Verhalten in der Lichtenburger Zrage in bic Valerie der Blut Hunde und Reaktionäre eingereiht zu sein D.e Provokation des Proletariats wird nicht ungehört ver- hallen. Abg Ledebour (L1SP.) verurtellt die terroristisch« Politik Aadbruchs genau so wie bte der Sowjetrepublik, und wenn Lüddring in einem Zwischenruf von Schwindel unb Linterschrislen- sälschung gesprochen, so fei er von Arbeiter- ixrtutern aller sozialistischen Parteien bevollmächtigt worben, der Empörung Ober daS Auftreten bes Minister- unb dcw Verhalteir ber Mehrheitssozialisten 2lusdruck zu geben. 2ü>g Müller- Franken (Soz i: Der Reichs- lustizminister weist. waS Vesüiig-.iS l.a en bedeuten. Er gehört lange genug unserer Partei an. um daS 41 wissen, unb er ttxrih auch, bah von uns noch niemand zum Hungerstreik gegriffen hat. Wir als Fraktion decken ihn ledensallS vollkommen und teUcn auch seine Auffassung über die Llnmöglichkeil einer allgemeinen TLnneflie. Dre AuSdehnuitg der Deguabigung entspricht dagegen auch unserer Ansicht Abg. Lris pien Abg. Ma retzki (D. Vpt ) hält bie Besserung ber wirtschaftlichen CBe-.t. Lungen für wünschenswert, um so mehr. alS bic Sowselregic- rung ihr kommunistisches Programm zu rcvi- bieren beginne unb bic Privatwirtschaft toicbcr aUlü^bg. Barh (Komm.) weist In feinem Schlust- wort bie Derbächtigung, Nie russischen Schiffe ständen im Dienste bolschewistischer Prcp.'.ganrrn, zurück. Wir verlangen für Rutzlanb nur bis gleichen Rechte, die allen anderen Rationen eln- geräumt werben. Hieraus vertagt sich da- Haus Der Präsident wird ermächligt. bie nächste Sitzung, zwischen dem 6. unb 13. Dezember anzusetzwglichenhett der Realiter vermag selbst Iukiöpolitionen siegreich au bemeistern. Der Vortrag ist e!lendete AuSdruckSforrn tielsten seelischen Rachem» fiubene unb IRitcilebcn» Fräu- Irin Gehersbach umrahmte die problemallsGe Moderne mir vier Klebern von Mahler, der |a in seiner Lyrik wenigstens völlig naiv geschassen bat. darunter d.tS im wahrsten Sinn de» Wortes wundervolle .Ich ging mit Lust Im grünen Wald" und das für des Meister- weltverlorene, Himmels- sehnsüchtige Stimmung so charak'.enstische .Ich bin der Del! abhanden gekommen" tRüwa!d Straelzer Stücke von Keilwelle starker persönlicher Rote und gediegener Faktur. H. R. ganzen Handelsslotte RuhlandS In Zutun t die örtcrritonalität mit allen bei Feieritchl^'.en des Cmpfange* unb ber Behandlung rinzuraumen Wenn der Interpellant lich über die ume.lchied- Uche Behantlung der rustlichen Schiffe belchwe t. Io find wir brre.l. btefen Schisien Die gleiche 3c- Handlung wie allen übrigen Rationen zu geben, zumal einmal bic Mafle.itransportc deutscher Kriegsge angener aufbdren unb Hamit un'e c V.r- pflichtui.g. auf dir sanitären Mast ahme t zu achten. Im übrigen gleiche t unsere po!.-eillchen *-rt • Ichrtftcn in der Behandlung der tulliichen Swi' e auf ein Hier den russischen Bestimmunge i über untere Schiste. Was man von unseren cccku.c i tpibcrt, muh auch Ruhland sich gel-illen lallen. Rußland stöhnt unter Hunger und Se ichen, da mülsen wir uns gegen Ansteckung schützen Auch hier werben wir nicht lleinlich km. aber wir haben Europa zu schützen Das Verhältnis ;.u Sow» jctruhlanb bat bic politische Linie burchtroche.t unb ist in ein Stadium wirt ch is i cher ou amn c :• arbeit getreten. Ic rascher sich dieses Stadium en - wickelt, desto schneller werden Zwllchens ille tote Mc in Stettin, Hamburg und Lübeck verschwinden in Lichten bürg seien ein echt Preu frische- Gegenstück zu Bayern. Der Redner verlangt die Zurückziehung der Schupo, welche gegen die hungernden Gefangenen auf geboten wurde. Gr verweilt auf die (Mähren, welche mit einer Auf- vochterhalung betr rigorosen Behanblung ber Gefangenen verbunden seien, unb droht mit gewaltsamer Aufl.hnung der Arbeiterschaft. 2 g Koenen (Komm ha .be falls schwere Bebenten gegen den Entwurs unb fchllbert Dor- tommmfle in Berliner Gefängnissen, welche bem UnllriuchungSauofchuh ausrriche ides Material aewähren könnten. Der Hungerstreik in Lichten- bürg beweise, bah bie Qualen unerträglich geworden seien. Die Arbeiter seien entschlossen, für die Hung.rnden einzuireten. Jedenfalls werde llch die Arbeiterschaft bei dem Gutachten be- Roch^uSschustes des Reichstage- ntcht beruhigen. ReichStustizminifter Raddruch Der Gc- ietzentwuif bringt Milderungen, kurz eine Fülle von Segen Wegen bes Htiafvoll.-,ugcs habe ich keine jfiitoetiu ig erteilt, eine Revi'ion ber einschlägigen Bestimmungen vorzunchmen. In bic bayerst chen Angelegenheiten will ich nicht mehr als nötig etngrdfen. Der Hungerstreik von Lich- ttnburg ist eine heroische Torheit, aber er bleibt eine Torheit. Angesichts ber zahlreichen noch ungelühnten 2krl rechvN' von rechts gegen link» (Droste Unruhe) ist diele Torheit vielleicht Falls sie aber ein Gnadengesuch einreichen, soll sofort die Angelegenheit geprüft werden (Zuruf Unks. Kerne Gnade!-. Im ädrigen sollen die ein- zclnen Fälle im nächsten Lpril und von da an wiederkehcend In einhalbiahrigen Paulen aus- neue geprillt werden Dae Iegnadigungsrech: soll namentlich im Hinblick auf bte Mi Lu er werter ausgebehnt werben, baher die vielen ^iachpru- tungen. Der Hungerstreik will die vom Reichstag abgelehnte Amnestie erzwingen. Diese erscheint mir auch heute noch nicht möglich Solange Sie. auf ber äußersten Linken, nicht aus das Kampfmitlel ber Gewalt verzichten, können Sie von uns nicht einen Verzicht auf Strafverfolgung verlangen. < Llng.heurcr Lärm. Zurufe.) Abg. Rosenfeld afle an ber Forderung > Amnestie sest. Er wolle [«.ine Gnade, er wolle Recht RcichSiustizminister Dr. R a d b r u ch stellt nochmals f st. buh er celagt habe, auch für Bayern fei eine Amnestie zulässig, nur sei es aix* politischen Gründen nicht angebracht, darauf zu de- ftLben Redner schlteht mit der Frage Sollen wir ,lwa unseren Feinden durch eine Amnestie das Spiel erleichtern? (Stürmischer Lärm.) Dr Levy (Kcmm. 2 beitSgemeir.fch.)^ Was der Minister über die Ausführung bet Amnestie getagt bat. ist auch ein Beweis dafür, wie wenig haltbar das Ltillagcmatciial gewesen ist. Jedenfalls ist mit Zuchthausstrafen sehr freigebig ch c.-< des mobcrr.cn Konzertliede- rich- :ur.g' . > geworben Ci igcrung. Umsetzung der riefu ir.hc.ltc in dynamische cre»cendi ist Haupt- dem Höhepunkt beinahe Gesetz dieser Epigoniden, trenn ich fo sagen bars. Aus Stabt unb Canb. Dieven, den 21. Rod. 1921. Wie erkennt man falsche UO'Mark'scheine? Bekanntlich sind sehr viele falsche SO-OHL» Scheine mit dem Saturn vom 24.6.1919 im Umlauf. Einem amtlichen Merkblatt, in dem die Merkmale für echte und falsche Schein, zusammengeslellt sind, entnehmen wir nachstehende Anleitung zur Erkennung der Fälschungen: Man präge sich da- Bild des echten Scheines ein! Erscheint das Aussehen eines Scheines zweifelhaft, dann prüfe man wie folgt: P a p i e r: Ist es fest, in Stärke und Färbung abweichend? — Fälschung: Lappig, brüchig, dich gefärbt, um dem Falschstück etw gebrauchtes Aussehen zu geben. Vorderseite der Zeichnung'. 1 Zeigt der weibliche Odealkopf ein jugendliches. reines Gesicht - -Fälschung: AlteS, unreines, stark beschattetes, oft entstelltes Gesicht: mürrische, grobe Züge, schielend« Augen, starrer Blick. 2 Sind die 5 Sterne vorhanden und gut sichtbar? - Fälschung: Einzelne Sterne schien. An Stelle der Sterne sind weihe unförmige Flecke. 3. Treten alle Telle der Zeichnung, insbesondere daö Ziermuster, die Schriften, Stempel und Llnlerschriften klar und scharf hervor? - Fälschung: UnHar, verwischt, mit abweichenler Wiedergabe der Zeichnung. An Stelle der Grundmufter willkürlich gewählte zeichnerische Unterlagen. 4. Verlaufen die Wellen des gezähnten braunen Randes regelmähig d — Fälschung: Rand nicht scharf gezähnt, meist dick, Wellen ungleichmähig verlaufend. bt' würden, hierbei behilflich zu sein. Für bedürf- | 17622 l?7 000 Fr ttge Kinder, deren Eltern nicht in der Lage Zeitperiode i OHart wurden gezahlt: 21.11. Schweizer Franken \ Rr. = 100 L zu erwerben, und um Detny. Strafe (unter Annahme mildernder Umftänbe): je ein 'Monat Gegen Angel Mark bzw. 100 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 Fr. 51. Ztr. Kr. Rr. Kr. deS von von der mel- aus. 1.7.14. 125 40 59.20 88 80 11780 88.80 117.80 10,95 5,- — ,35 18 10. 2, - 1,03 2,16 36 60 1,70 2247,- 19.11. 1,90 1.03 210 1*60 Kr. - Kr. = Fr. = £ - L. - Fr. — Kr. — Frankfurt a. TTL 21. November. Marknotiernnge«. Für 100 deutsche Datum: Zürich......... Amsterdam...... Kopenhagen...... Prag....... • • • Stockholm....... Wien.......... London......... Pari«.......... Aeuyork........ glück ereignet, feine Rangierlokomotive fuhr in voller Geschwindigkeit In eine Streckenarbeiterkolonne. Fünf Per- Berlln. 18. Dov (WB., Der Relchs- rat beschäftigte sich mit dem dritten Dach» tragSetat für 1921. Wie der Berichterstatter ihält der Aachtragsetat zum ersten Handel. Der frcmzSf^He Handel. Versammlung bie volle Verantwortung für sich daraus ergebenden Schwierigkeiten. Die (Befreiung der Osikarelier. Helling! vr«. 19. Avv. (WTB.) Zentralkomitee der v't karelischen Frei scharen det: D-.e Volkserhebung drnch feno« Oktober fönen wurden von der Maschine überfahren; drei wurden so schwer verlegt, daß sie bald starben, die beiden anderen wurden schwerver» legt inS Krankenhaus ein geliefert. An ihrem Aufkommen wird gezweifelt. Das Unglück wurde verursacht durch den Rauch einer anderen oorbeifahrenden Lokomotive, der die Kolonne völlig einhüllte, so daß sie das Heran- nahen der Rangiermaschine nicht bemerkte. Paris, 19. Don (WTB.) SS wird die ___t - und Ausfuhr Frankreichs in den ersten zehn Monaten des Jahres 1921 veröffentlicht. Hiernach hat Frankreich eingeführt: 27615 983 Tonnen Waren im Werte von 18 080 479 000 Franken. Das *~- deutet gegenüber dem gleichen Zeitraum DoijahreS eine (Verminderung 13 040 773 Tonnen im Werte Sh- 97.80 Fr. 12540 1 23.80 187. 1.85 0.19 5.50 38.30 21.23 22.10 37.15 0-675 53O-- 1.90 187.- 1.925 0.19 5.1)0 38.40 21.25 22.10 37.15 0.575 531 - 1.70 Der Neichshaushalt und der Reichsrat. Angeklagten au Selbst afen von 20 000 :t bzw. 5000 Mark DerurtellL 5,06 -.36 23 718 885 000 Franken. Die Ausfuhr ersten zehn Monate des Jahres betrug 11 979 289 Tonnen im Werte von 17 622 !£? 200 F^., was gegenüber der gleichen Zettperiode des Jahres 1920 eine Vermehrung um 1 750 506 Tonnen, aber eine Verminderung des Wertes um 5 042 585 OOD Wechsel auf Holland....... Deutschland .... Wien........ Prag........ Paris........ London ....... Italien....... Brussel....... Budapest...... Aeuyork....... Agram....... Bukarest...... U. -I 3*3 9." r \ s ■ & ^xv,VA nd)ttn;3RJ (In einem Teil der Rustage wiederhoU.) Die Iustizrefonn. Berlin, 19. Aov Der neue AeichSfustiH^ Minister Professor Dr Aadbruch Luderte sich einem FraktionSgenosfen gegenüber über die Grundsätze der kommenden Iusttzreform Gr machte Ausführungen über die kommende Straf- prozeh- und Strafrechtsreform, über da» sogen. Gesetz zum Schutze der Republik usw. Zum Schluß kündigte er eine grobe OB es na bi« gungSaktion an, die sich auf die von ben Sondergerichten gefällten Urtet'e erstreckt. Sämtliche auf Zuchthaus lautenden Urteile der Sondergerichte sollen nachgeprüft werden, auch wenn kein besonderes Gnadengesuch vorliegt. Grundsätzlich sollen alle Personen begnadigt werden. die als Mitläufer des Rufstandes an^u- sehen sind. Don der Washingtoner Konseren-. Washington, 19 Rot». lWTB) Otoatfe- fetretär HugheS Hal für Morrlaa, den 21. Do- r*cmber, vormittag- 11 Uhr eine 'Vollsitzung der Abrüstungskonferenz einberufen. Man glaubt, day in dieser Sitzung B r l a n ö den Standpunkt Frankreichs tn der Frage der Rüstungen zu Lande darlegen toirb; denn weder Der Ausfchub für die Abrüstung zur See, noch der für die Frage des fernen Osten- werden voraussichtlich an diesem Tage ihre 'Berichte fenu» gestellt haben. Bestätigung Drcfels, Washington, 19. Dov (WTB) Durch Funstpruch. Der Senat bestätigte die fernen* nung DreselS -um DeschästSträger der Dev» eintgten Staatem in Berlin. Der Abschluß der Derhandfnngen mit bti Reparationskommlfs.on. Parts, 19. Rov. (WTB.) George Blum, bet Korrespondent de« .Journal ", berichtet au« B e r- 11 n: Innerhalb derReparationskommif» j l o n chabe die fetnheitSsront diesmal noch aufrecht erhalten werden lönnen. fe« bleibe die Frage offen, ob das auch so sein werde anläßlich der nächsten deutschen Offensive. Wenn die Kommission sich einmütig tn diesem Augenblick einer Revision der Reparationszahlungen, was die Schuld selbst anbet rtfft entgegengesetzt habe, so scheine eS doch sicher daß sie nicht zu Gunsten einer Abänderung der Ausführung-Modalitäten und der Zahlungsbedingungen sich auSlprechen werde, sowie sie in London sestgeseht worden lei. Aach dem Korrespondenten hat die Rcparatton-kommiflion, die heute Berlin verlädt, von der deutschen Regierung die Versicherung erhalten, bab die am 15. Januar 1 92 2 fälligen 500 TI I Hl o- nen Dvldmark be-ahlt werden würben. Die Frankenwahrung hn 6aaroebiet * Saarbrücken. 19. Rov (WTB ) Der Prä- Zllricher Devsteumartt.^ sind, das Geld für die Speisung aufoubringen, wollen wir nach Möglichkeit Freistellen schaffen. Um dies zu erreichen, bitten wir um Gaben. Eine Freistelle für dieses Schultahr würde 120 Mark kosten. Geldsendungen bitten wir an die nachstehenden Anschriften etnzu- senden. Bei ihnen bitten wir auch diejenigen, sich zu melden, die bereit sind, uns bei der Verteilung und beim Kochen behilflich zu fein. — Direktor Baur, Direktor Roller, Professor im fetal für 1922 die Reparnilvn-last tn vollem Betrage crkbcinen wird Wir to-r'«en bann mit einer Ja hreSa bga de für die Reparationen von 234.2 Milliarden zu rechnen beben. Dazu kommen nvch btt Mftungtn auf Grund te-S Wi Sbudentr Ao ko men«. Unfe.e Lage erfordere um^ch.ichMche Spa^ famfexl im Groben wie im Kleinen Der Retchs- rat könne nur den Dirn gen Den Wunsch errwuerw bab die Reichsregierung bet 'bet Aufstellung bei StatsentwurleS für 1922 an eine durchgrtifendO feinfchtä.tkuas der Derwattungsausga^en beton- trete 5kT Tkrtrvter Der ost preußischen Provinz tah. Verwaltung tm Reichsrat. Freiherr von Gaul, richtete an bte R^ichSre^ieruag die Bitte, den berechtigten Wünschen aus ausrttchende Vegrüv- Dung so hoher Ausgabeposten volle Beugung kt einer Scnrferung brr ganzen Situation zu kommet. Zur Frage be» n^etirren Adixiu- Der Tttnlftt riete betonte der Minister, man müsse sich davor hüten» Den v,uf;anb vor Lern Kriegt und ben tKuUge» auf einer zu schematischen Gtundiagt zu tKt- gleich^m. Durch Hinsehen art tuet Rücksichtslosigkeit auf dem Gebiete ber Grsparnisse schasse man eine belfere Grunblagt für die unbedingt kommende weitete Diskussion mit ber fentente über di» Fragt uirfcrer 'verpsDichtungen aus dem UUk matum. Entsprechend ben Beschlüssen ber Ans'chäst, wurde Der Rochtrag-ttat vom Plenum be- Reichsrat- angenommen. Abgelehnt wurde der Geseg- eittwurs betreffenb die Kürzung der Ruhegthälte, und Wattegelber bei den Berforgung-bnechttg- ten, "btt ein Einkommen au- gewinnbringender Beschäftigung auberbatb de- Reichs- ober viaats- bienfte» beziehen (PensionSkürzungSgesey) Angenommen würbe der Gesetzentwurf über ein» Mmderung ber Bestimmur-en über die Lohn- psändung. Danach ist künftig der Lohn dis zaM Betrage von 8000 Mark unpfändbar and burubif hirnruS jeder Lohndelrag nur bis zu tkatsu Drittel. 5. Zti'rem Rekhett— uitb Kvnttvkktuunine in Wwelchungen? — Fälschung: Gleiche Zahl bei mehreren Geldscheinen. TfeftHiante Re hen- und Konttollnum- tnem als Kennzeick-en der Fälschungen anzu- nehmen ist irrig, da die Fälscher absichtlich weist Reihen- und Kvntrvllnummern echter Scheine benutzen. Rückseite der Zeichnung. 1. Oft der Faserstreifen, der aus braunen, tn das Papier eingewirkten Fasern besteht und das Dild der Rückseite von oben nach unten durch- zzteht. vorhanden? — Fälschung: Faserftreifen fehlt. 2. Sind anstatt der einqewlrkten Fasern Nicht etwa braune Sttlche aufgedruckt oder ge- l-eichnet? Sind etwa Fasern. Haare nur auf- yefiebt ? — Fälschung: Die Fasern sind rnetst durch aufgedruckte Striche, vereinzelt durch aufgckleble Fasern, Haare vorgetäuscht. 3. Sind alle Teile der Zeichnung, insbesondere Grund schuymusler, Zierstücke, Blüten, Ranken, Buchstaben und Zah'en regelmähig gezeichnet und klar hervorttetend ? — <5 ä l schung: Falsche Wiedergabe der Zeichnung, oft unrein, fleckig und verschwommen. Bild auf dem Kopf stehend. 4. Ist der Sttafen-Druck gut lesbar? — Fälschu n g: Unklare, verwischte Sckirist. 5. Besoffenheit des braunen Randes? — Fälschung: Vergleiche Vorderseite der -Zeichnung, Zisf? 4. , Geschäftsleuten und Angestellten, die ständig mit Banknoten zu tun haben, wird empfohlen, die Bekämpfung der Rotenfälsche- rel durch genaue Kontrolle des eingehenden Papiergeldes zu unterstützen. Diese Anleitung wird -weckmähigerweise dazu aufbewahrt. zu leiftenben Reparationszahlungen, diL nunmehr im orbentlkbcn fetat 95,1 Mtlliarbtn. im autzervrbentlichrn 17.1 Milliarden erforbern. Bei weiterem Sinken ber Blatt fei mit einer fer- Höhung biefer Summen zu rtdyncn. Im Sinzelnen ,ollen im fetal c*S ReichSpräslDenten die Bezüge DeS Reichspcäfibenten um 450 000 Mk. erhöh« werben Der fetat des Auswärtigen Arn- t e S bringt bie Statt sierung ber Tert ret u n g in Mo-kau kl.- Ausgaben von 20,8Millionen für ben fei werk. Ausbau und bie AaSstattuna de« Hau'eS in Paris für bie hort bestehenben Kommissionen usw. 3m fetat beS "ReichsmInistettumS beS Innern werben 10 Millionen geforbert ;ur Abwehr ber auS dem Osten droh-nben Seuchengefahr. - Fär bie Lpler w Oppau wirb ein weiterer Reichszuschütz von 10 Millionen verlangt. 6000 Millionen linb im fetal ber ah- g eine men Finanzverwaltung vorgesehen zur feil t- Ichäbigung ber Gemeinden für Ausfälle an fern nahmen kmrch fentziebung beS Msteu- erungS7rc Alle- in allem ergibt sich f -» Leipzig, 19. Dov. (WTB.) Heme vor- 192 1 ein Fehlbetrag von 16 1.6 ' * ' ' * 3» liarben, Q-vbci zu beruckstchiigen iß, dav erH Franken bedeutet. — PharmazeutischeSDerk A.-G. (PHarmwerk) zu Barmen. In der außerordentlichen General-Versammlung, in der sämtliche 01 Men vertreten waren, wurde eine Erhöhung deS Aktienkapitals von 300 000 Mark auf 2 Millionen Mark beschlossen. ES werden abgegeben: 200 000 Mark Vorzugsaktien mit vierfachem Stimmrecht, die gesperrt bleiben; ferner 1 500 000 Mk. Stamm- aktien zu 112 Prozent an die Düsseldorfer Industrie-VerwalrungS-A.-G. zu Düsseldorf, welche davon 300 000 Mk. den alten Aktionären zu 120 Prozent anbietet. DaS neue Kapital dient zur Verstärkung der DettlebSmit- tel. AuS dem Aussichtsrat ist Freiherr von der Recke, Werder an der Havel, ausgetreten. Deu hinzugewählt wurden Ernst TeweS, Kaufmann zu Düsfeldvrf, Generaldirektor Ewald Zimmermann, Barmen, Direkwr Schomburg, Barmen. Als Vorsitzender des AuffichtSrateS wurde Dr. med Richter, Schwelm, zum stell- verttetenden Vorsitzenden Dr. phil. Mayer, Bochum, zum technischen Direkwr Otto TeweS, Apotheker in Hamburg, gewählt. Dach De- richterstatttmg deS Direkwr Karl Höfler ist die Fabrikatwn und VerkaufSorganisatton des PharmwerkS vollständig ausgebaut und ist somit ein rentabler Betrieb bald zu ertoarten. Voraussetzung handelte es sich uni Urkundaciläl- auSsuhtte, enth— chung mit ber Olblicht, einen VermögenSootteil ’ Male ben 'Betrug für bie auf Grund ber An- »u erwerben, und um 'Betnm. Strafe (unter Rn- nähme bes Ultimatums im Rcchnuugstabre 1921 v r . , r. - rrr>___. /U. . . n...k__ «x> - . t . n i । n h I ii n n « n bi _> auf^rj N I 1 fxgf nun ■ feiern nM fcje MLtwM Die pielntcb1 j sinn '5Ta1 übcrhauvW npdi auf W nen Dürbe mV ben6? ES I die auchj sranzösisl Cubcnbo] denn Ni llch ab ton enb frfxn Zei .Deinoltz unseres 2 Dir voll Vegenäuh hingwn z Pari Daitzir 3n b serenz die 2rk Idritte de in der Ft der Frage ftlgft- a vaffnu die Lcreii geb eil', ex LW»V ben W Dam reg Staaten lei ber unb auf bient Lara der stt das Doi batte, da toten, die und vor virkli-ten rtid) fei ber Del 6r teere finden u bie Dc durch, Dieder tragen dazu n liche'L zu fchl mutz trügt i minder man ti Friede eine Q Sie 5 den, . vejsen augenb elemcni bältnill esse sei, 7-- tU Me ä hader M» nufii da? scheu Frai in d dick! keine nur Äricj etflä bürg, ist ui denn! ist de Nach, rial t in tz. *®riar reick larifck an bi Janbg den 5ranl Jtrieg perfid ^9 u, ? Land »»OberheffifcherGeschichtsverein: Karl Ware, der Mann und fein Werk. .«Herüber sprach in der fetzten Sitzung Univ.-Prof. Dr. Fttedttch Lenz im überfüllten Hb cf aale des Pbhf.kalifchen Instituts. Gr schtldette zunächst die Persönlichkeit von Marr den Dämon" der ihn auS dem Vaterhaus in bie sunaradikale Politik ber 1840er Jahre führt, feine geistigen Herrscheraaben im Kamps wt^r baS ^chttstlich-germanische Pre ißen Friedrich, Wil hclms IV. 2116 .wahrhafter Charakter von histvtt- 1d>em 6tU“, wie Hermann ^Oncken ihn nennt, sehen wir Äare die Hegelsche Philofophfe den sran^ös.schen KnmmuniSmuS und die Hberafe'IDlrt- schastSfebre Ricardo- seinem revolutionäien Machtstreben dienstbar machen. Seine schovfeci che Verbindung des älteren Klassenkamvsaedanfens mit der jungen Arbeiterbewegung bewährt sich m ber Stoßkraft der marttstischen Patteien gegen die Kaiserreiche der .Heiligen Allianz Mit derem Zusammenbruch 1917/18. haben Mar? und seine Theorien ihre geschichtliche Misston erhallt. Anschließend an sein Buch ,6 t a a t u n b 0H a r j U- mus" konnte Prof. Lenz u. a. zeigen, daß feneS berühmte Wott .Proletarier aller Länder vereinigt euch" nicht von Mar? stammt, sondern au« dem älteren Kommunisten- kreise, ein früherer G i e ß e n e r S 1 u d e n t un d Pf arrerSs ohn au« i « d « r k l ee n, Carl Sch» pper, dürfte es geprägt haben! Wit Wor- teii über nufere Pflicht, durch neu« Gedanken einen Wiederaufbau nicht der Phrase, sondern der Tat fröoubereiun. schloß der Otebner. Die xistvvlfen, trotz der knappen Zeit in den reichen Stofs ttes- »indttngenden Ausführungen des Redners ern- •teitn ben dankbaren Beifall der Zuhörer. — Dach dem Doitrage leitete der Schriftführer dte l Kleinen Mitteilungen- ein, die nach - Lorstandsbefchluß einer alten S/te entsprechend r btt allen Veranstaltungen deS GeschichtSvereinS auf die zusammenhängenden gelehrten Darbietungen zwanglos folgen sollen, um Gelegenheit zu möglichst vielseitigen Anregungen zu geben, ör legte mit erläuternden Wotten eine Auswahl von Dokumenten zur seindlichen Kriegspropaganda (Ballon» unb Fliegerabwürfe zur Be- arbdhing ber Stimmung In Front und Heimat) vor. tote sie die Abteilung KttegSnruseum des Dberbefsischen Museum- in Sammelmappen und xnif AuSlagttischen bewahrt. — Zur Dtteiliauna gn diesen .Kleinen Witieilungen' ist Hebermnim ehigelaben: eS wirb ßcb babd uor laflcm handeln um neue geschichtliche Dachnchten Istber Orte ober Familien, soweit sie allgemeines iInteresse beanspruchen können, ferner um unveröffentlicht« Sagen mit histvttfch bedeutsamem Un- tergrunb besonders verdienstlich wären auch Hin- tottse aus gesährdete Denkmäler ber heimischen -Vergangenheit, mögen ste dem Zahn ber 3«tt Aum Opfer zu falten drohen oder mag ihre Verfchfep- dning aus unserem oberhessischen Kulturgebiete beabsichtigt fein, dem Vereine oder dem Ober- hessischen Museum wäre bann vielleicht Gelegen- heit geboten, erfolgreich ttnzu greif en Durch diese Kleinen Witieilungen" hofft der DeschichlSverttn tdnen dein öffentlichen und allgemeinen Interesse dienenden Zielen in besonderem Waste gerecht au werden, nämlich der Aufgabe, geschichtlichen Sinn zu verbreiten, der gelehrten Forschung Watettal zu bieten, ber Denkmalpflege zu Gunsten ObcrhessenS sich anzunehmen Zur Mitarbeit sind beshalb auch Dichtmitglleder deS Vereins herzlich willkommen: bvch ist tn federn Falle einer beabsichtigten .Kleinen Mitteilung vorhettge kurze AnAeige an den DeschichtSverein erwünscht. — Der Dezembervorlrag. über ben noch DähereS tn biefer Zeitung angekündigt wird, soll die Geschichte deS WaldeS. der Forst- toirtschast und der ForsNvirtschaftSlehre In Ober- Hessen *um Gegenstände baden. — K 11, d e r s p e i f u n g. Dir werden um Aufnahme folgender Zuschrift gebeten: Unter den ungünstigen ErnährungSbedingungen und bei der allgemeinen Preissteigerung, die es auch den Besserflwierten unmöglich macht, die Kinder fo zu ernähren, wie eS für den wachsenden Organismus am zweckmäßigsten wäre, haben feit dem Kriege die Rhachitis und die Tuberkulose erschreckend zugenommen. Unsere Aufgabe muß eS sein, diese beiden, das ganze Volk durchseuchenden Krankheiten zu bekämpfen. Hierzu gehört neben anheim eine ausreichende Ernährung. In vielen Orten hat man günstige Erfahrungen mit der Verab- folaunq ei es warmen Frühstücks an die Schulkinder gemacht. Auch nach her Quäkerfpclfung haben wir hier in Gießen Erfolge gesehen. Leider mußte die Zahl der von den Quäkern bereitgestellten Portionen auf die Hälfte ver- fängniS. feine Urkundenfälschu na ähnlicher Art brachte dem schon bestrasten W. M. von Frankfutt sechs Wochen DesängniS ein. Vom Schösfengenchl Friedberg war das Verfahren gegen Awei La> dwirte wegen Zuwiderhandlung gegen die Rcichsgetreideordnung für da» Zahr 1920 auf Grund deS 8 7 deS GefeyeS gegen Schleichhandel eingestellt wotten, da die Gct^ideordnung für 192) durch bie für 1921 aufgehoben, folglich Bestrafung nicht mchr möglich fei. Auf bie Berufung ber StaatSanwa'.tlcha't wurden die Angeklagten unter Aufhebung de» Urteil- zu Geldstrafen verutte.lt: die Getreideordnung für 1920 besteht für die Ernte auS diesem Jahr noch fort und ist insoweit durch bie neue Ordnung nicht aus gehoben. \ (Bertd)tsfnQL Berlin, 19. Dov. (WTB ) In dem Verfahren gegen den Bieöermann-Wett- k o n z e r n wurde Btedennann zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis und 53 003 Mk. Geldstrafe. Meder zu 6 Monaten Gefängnis und 20 000 Mark Geldstrafe und die beiden übtt- mM*rt Derben, so daß mrr noch an dte Vow»- I Vermischtes. schulen und twetttne Mäbchenschnle etn war- r 0 . x w„., ________ :nes Zusayfrühstück ausgegeven werden lvnnte. f hat sich auf dem Rangierbahnhof En Aber gerade hiben anbem Schuten, die m>n geIaborf ^.pzlg em schweres Un ben Kindern des MittelftonbeS besucht wer-. .--- ben, der bekanntermaßen am meisten unter ber augenblicklichen Teueruna leibet, sind viele Binder, die eines ZusatzfrüystückeS bedürfen. öS haben sich deshalb mehrere Familien der Stadt zusammengcfunben, um eine Speisung in diesen Schulen in die Wege zu leiten. Es vll morgens nach 21rt der Quäkerspeisung ungefähr i/3—Liter Suppe, Kakao oder Brei verteilt werden gegen eine Bezahlung von 1 Mk. für den Tag. Wenn, was sehr wahrscheinlich ist, die Quäkerspeisung ganz aushören wird, soll die Speisung auch auf die Einheitsschule und die Volksschulen auSgeh- dchnt werben. Wir wenben uns nun an die Bürger unserer Stadt, um ihre pekuniäre und piakttsche Unterstützung. Wir brauchen Geld, um die sachlichen Ausgaben so gering wie möglich werben zu lassen: denn sollten dies@tn aufrechtzuerhalten. Wir bitten aber auch Lebensmittel im Preise weiter steigen, so wird es nicht möglich sein, den Preis von 1 Mark Damen unb junge Mädchen um praktische Hilfe beim Kochen und AuSteilen der Portionen. Die Suppe wird im Studentenheim gekocht, sie wird von dort durch die Schulen in großen Kannen abaeholt unb tn den Schulen an die einzelnen Schüler ausgegeben. ES wäre uns sehr lieb, wenn sich Damen bereit finden sident Der Regieruna»komm:s Ion richtet« an den Büruermttster von Saarbrücken ein Schreiben. In welchem er ihn auff jrberte. da der Belchlub deS V«rwaltungSau»fchus!eS mit Bezug auf die Frankenbefoldung zu Recht bestehe, alle» Erforderliche anzuordnen, damit biefer Beschluß unverzüglich zur AuSfühTunz gelangt, nachdem die Beamien die Arbeit wieder auf genommen haben. Hinsichtlich ber Angestellten und Arbeiter f«b< flch ber Präsident Im Hinblick auf bie wirtschaftlichen Folgen ber Fortsetzung be» Streik» gezwungec^ bie Genehmigung zur Grböhuna ber G«uä ter unb Löhne ber Angestellten und 2lrbeiter in Mark zugeben, überlaste aber ber Stadl verordnet en- alle Kampflos gelang eS, mehrere Kommuner zu be- _ .. freien. Di« Stimmung ber Karelier ist begeistert, den Rep..irattvnSau»g''b«n an'laufende- Be- Dic Wurmanbahn würbe an mehreren V ellen tanun