Fr. 236 Der (Siebener 2-zeiaer trfdjeint täglich, außer *5 cm n. und Feiertags llre»allicheye;vg,preise: Dtt.5^0 eiaschl. Träger- Lstn, durch die Post Stt. 6.50 emschl. Bestellgeld. auch beiNichterschei- ie» einzelner Nummern nlolge höherer Gewalt, j Fern,prech-Anschlüsse: Mr die Schrift leüung 112; n.T Druckerei, Verlag artb lSechaslsstelle 51. | ischrift für Drahtnach- achten: Anzeiger riebe«. vostschecklonto: sceprfvrt a. M. U686. Donnerstag, 20. ©ftober 1921 IN. Jahrgang llnnahme von Anzklge« für die lagesnnmnur bi» zum Nachm ttag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Dreis für \ mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 55 Pf, auswärt» 65 DL: 1 ür ‘.Reklame« Anzeigen von 70 mra Breite 250 Pf. Bei Platz. Vorschrift 20 ..Auf,chlug Hauplschriftieiler: Aug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil i.D.: Aug. Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Diehen. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drtfd nnb Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Oruckerei: Schulstratze 7. Wie's in der französischen gone gemacht wird. Man schreibt ums: Die Wahrheit über die politische und wirt- ftxaftliche Lage in der französischen Zone deS ftsitzten Gebiets. über die zahlreichen Lieber- Izrsffe. Geuxllttaten und Drangsalierungen oer sivtschen Zivilbevölkerung durch weihe und strbige französische Offiziere und Mannschaften setzt sich auch im Auslande immer mehr furch. Die wahrheitsgetreuen Schilderungen tob Berichte über diese Zustände haben die französische Propaganda zu einer Gegenaktion cuf den Plan gerufen. Das offizielle Organ ki französischen Besatzungsbehörde, das .Scho du Rhin". das französische Nachrichten- Matt, daS angeblich zur Bekämpfung und Be- kichtigung von Falschmeldungen über das besetzte Gebiet ins Leben gerufen wurde, in Dirklichkeit aber nichts weiter als ein ftan- fbsischeS Prvpagandaorgan in deutscher Sprache ist. und die von der französischen Be- sttzungSbehörde nicht nur moralisch unter* fützten Organe des kleinen Klüngels der soge- lannten rheinischen Separatisten, mühen sich tit Wochen vergebens ab. die Wahrheit zu rerdunkeln und die wahrheitsgetreuen Berichte mb Schilderungen in der rechtsrheinischen und cuSländischen Presse abzuschwächen und zu Emtleren. Nicht genug damit, sind ge- nlose Verräter im besetzten Gebiete geworden. die den deutschen Zeitungen sich Berichterstatter aus dem besetzten Gebiet bieten versuchen, um auf diese Weise chte und Artikel mit französischer Tendenz te Zeitungen zu landeten. Sin solcher .lf im Schafspelz" ist der Dolmetscher der s französischen Besatzungsbehörde in Schiffer- liabt in der Pfalz namens Georg Forster. C-r bot vor einiger Zeit rechtsrheinischen Zei- rmgen einen Arttkel an. der sich mit der t Warzen Schmach beschäfttgt. und der für iic unbefangenen Leser zunächst ganz harm- vS aussieht. Die ersten Abschnitte des Ar- ttfeld könnten sogar den Eindruck aufkommen assen, dah er gegen die schwarze Schmach erichtet sei. 3n dem Artikel werden Fälle )on Vergetvalttgungen aufgezählt; zum Schluß v!rd jedoch der Pferdefuß sichtbar. CS wird mSgeführt. daß die Schwarzen nur durch das Verhalten der deutschen Frauen und Mädchen fti ihrem Treiben veranlaßt würden, daß sie elsv gewissermaßen die Schuld für die we- ilgen Ausschreitungen der Schwarzen trügen, interessant ist es, daß der Artikel teilweise dörfliche Auszüge aus einem kürzlich in der .Neuen Badischen Landeszeitung" in Mann- ktm veröffentlichten Aufsatz enthält, in dem He Anlage von Besatzungsbüchern gefordert burbc. welche die Namen aller der Männer int Frauen der Nachwelt überliefern sollen. Ma ihre nationale deutsche Würde verletzt baten. Durch geschickte Auslassung von Sätzen utb durch Hinzufügen anderer Gedankengänge fft von Forster die Tendenz des Artikels der .Neuen Badischen Landeszeitung" im fron* Mschen Sinne geändert worden. Daß Forster im Dienste der französischen Propaganda steht, geht auch aus einer Veröffentlichung hervor, die er in das Schiffer- ßadter Blatt lanciert hat. 3n dieser Ver- »ffentlichung. die zugleich ein Musterbetsptel -für die französische Kulmrprvpaganda ist. for- bart Forster die Einwohnerschaft auf. ihm Material. Dokumente usw. für em ..Schiffer- ftflbter Heimatbuch" zur Verfügung zu stellen. ‘ Der mit ^en Verhälttrisien im besetzten Ge- - biet genau vertraut ist. weiß, daß das söge- nannte Heimatbuch eine französische QRacpen* sHaft ist und dazu dienen soll, künstlich htsto- rische Zusammenhänge der pfälzischen Be- tölkerung mit Frankreich zu konstruieren, um toraus den Nachweis zu führen, daß die Ä'alz und das Nheinland eine „keltisch-romanische Seele" haben, und daß also diese Gebiete historisch zu Frankreich gehörten. Der Eingeweihte weiß, daß die französische Be- ■ ^mungsbehörde mit dem Ersuchen auch an die ^ilzischen Bezirksämter herangetreten ist. ihr Stznlichc Nachrichten und Dokumente, wie sie Morfter verlangt, zugängig zu machen. Man wird daher im rechtsrheinischen Marschland gut daran tun. Angeboten gegenüber. wie sie Forster einigen rechtsrheinischen Leitungen gemacht hat. äußerst vorsichttg zu sein und alle Anerbieten von unbekannten Personen genau zu prüfen, damit nicht die französische Propaganda ungewollt durch das rechtsrheinische Deutschland unterstützt wird Wd damit nicht die NechtSrheiner ihren links- rheinischen schwerbedrängten Brüdern bei 5:em schweren Kampf um ihr Deutschtum un- beabsichttgt in den Rücken fallen. Eine Konferenz zur Senkung I bet Kartoffelpreise. Berlin, 10. Oft. /WTB.) 3n einer im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter dem Vorsitz des Ministers HermeS abgehattenen Besprechung wurde die augenblick- liche Lage der Ka r t o f fel ve r s o r g u n g und der Preisentwicklung eingehend besprochen und anschließend die Maßnahmen erörtert, die geeignet sind, eine Verstärkung der Anlieferungen und eine Eindämmung der Preise herbeizuführen. Seitens des Ministers und seines Vertreters wurde entschieden darauf hingewiesen, dah im Interesse der Konsumenten die Senkung der Kartoffelpreise brtngenb notwendig sei; die Vertreter der Landwirtschaft und des Handels wurden ersucht, im Hinblick auf den Ernst der Lage fein Mittel unversucht zu lassen, eine Preissenkung herbeizuführen. Weiter wurde dringend empfohlen, die bereits in vielen Teilen eingeleitete Hilfsaktion, durch Abgabe verbilligter Kartoffeln die Notlage der Minderbemittelten zu lindern, und die bereits in einzelnen Landesteilen mit anerkennenswertem Erfolg durchgeführt wurde, in noch größerem Umfange möglichst in allen Reichsteilen durchzusühren. Auch die Frage der Festsetzung einheitlicher Höchst- und R i ch t p r e i s e. die die Konsumenten vielfach fordern, wurde eingehend besprochen, von der Landwirtschaft und vom Handel aber einstimmig mit der Begründung abgelehnt, daß eine solche Maßnahme lcbiglich geeignet sei, die Ware vom Markte xu vertre.ben und dadurch >,ur Verschient.rmg der Versorgung zu führen. Die Vertreter der Landwirtschaft und des Handels stimmten den Ausführungen des Ministers zu, daß auch sie die augenblickliche Preisentwickelung in Anbetracht der starken Belastung der Konsumenten für beklagenswert hielten und versprachen, durch Einwirkung unk» Ohifftärung innerhalb der Berufs-- gcnossen auf eine Preissenkung hinarbeiten zu willen. Desgleichen wiesen sie darauf hin. daß bereits in vielen Bezirken von den Kommunal- verbänden Hilfsaktionen zwecks Belieferung der Minderbemittelten mit verbilligten Kartoffeln eingeleitet seien. Sie versprachen, in Anbetracht der Notlage der Konsumenten nochmals die Deruss- genossen auf die Wirksamkeit derartiger HilfS- aftionen Hinweisen zu wollen. Uebereinstimmend wurde die Ursache der unglücklichen Preisentwicklung in dein mangelhaften Abtransport der Kartoffeln gesehen und insbesondere die stockende Abfuhr aus den Hauptüberfchußgebieten Pommer i. OftVreu en und Mecklenburg beflagt. Seitens des Vertreters des Reichsverkehrsministeriums wurde entgegen- gehallen, dah vom 1. September bis 14. Oktober insgesamt 128 663 Wagen zum Abtransport der Kartoffeln gestellt worden seien. Rechne man mit einer Wagenbeladung von 10 Tonnen, so ergebe sich, daß in diesem Jahre bis 14. Oft 25 732 600 Zentner den Bedarfsbezirken zugeführt wurden. Diese Zahl bliebe hinter dem Vorjahre lediglich um 1 Million Zentner zurück. Nicht berücksichtigt tist hierbei der Stückgutversand, der nach der kürzlich eingeführten Frachtermäßigung be onders umfangreich sein wird. Das Reichsverlehrsministe- rium beabsichtige jedoch, noch durch weitere einschneidende Maßnahmen eine Verstärkung der Wagengestellung zu erzielen. Im Schlußwort des Ministers wurde die Landwirtschaft und der Handel nochmals mit Entschiedenheit ersucht, sich der Notlage der Konsumenten nicht zu versch i:h;n und in gemeinschaftlicher Arbeit mit den zuständigen Behörden und Organisationen darauf hinzuwirken, dah biejeni- 8en Derufsgenossen, die in Verkennung der Notige der Konsumenten durch zu hohe Preisforderungen sich ungerechtfertigterweise bereichern, rücksichtslos zur Rechenschaft gezogen werden. Er bitte, im weitesten Umfange durch Aufklärung in der lokalen Dresse und durch Rundschreiben an die unlerfteluen Organisationen die Landwirtschaft zu einer verstärkten Ablieferung zu angemessenen Preisen anzuhalten und durch lokale Verhanb- lungen die bereits eingeleiteten Hilfsaktionen zu unterstützen und auf eine breitere Basis zu stellen. Was die Transportlage anbelangt, hoffe er, dah es dem Reichsvcrlehrsministerium gelingen werde, das günstige Verladewetter noch zu einer möglichst starken Abfuhr von Kartoffeln zu benutzen Er müsse anerkennen, daß der oben angegebene ®e» famtoerfanb als unbefr edigend nicht anzusehen sei uni> daher auch für die Bevölkerung zu übertriebener Besorgnis kein Anlaß vor'iege Lloyd George über die Arbeitslosigkeit. London. 19. Ott. (WB.) Lloyd George hielt nachmittags feine mit Spannung erwartete Unterhausrede über die Arbeitslosenfrage. Er sagte, das Land mache die schärfste Periode von Arbeitslosigkeit seit 200 Jahren durch. Im gegenwärtigen Augenblick seien in England 1 750 COD Erwerbslose. Die größte Arbeitslosigkeit heri-sche in der M e t a 11- Industrie. Die Ursachen cinschliehllch der Störung der Har.delsmaschinerie und der Schwankungen der Wechselkurse könnten in dem Worte .Krieg" zusammengefaht werden. Zwei Arten von Politik seien möglich: Entweder tue der Staat nichts, oder er biete, soweit es ihm seine beschräntten Mittel gestatten. Unterstützungen. Niemand trete ernstlich für die erste Politik ein. Sie würde, ganz abgesehen von Erwägungen menschlicher Art, auch nicht klug sein. Sie Regierung empfehle ohne Zögern die zweite Politik. Es entspreche nicht den Tatsachen, dah die Regierung bisher nichts unternommen habe. Lloyd George gab eine Uebersicht über die bisherigen Maßnahmen der Regierung zur Wiederbelebung des Handels und zur Behebung der Erwerbslosigkeit. unter anderem durch Förderung der Ansiedlung von Kriegsteilnehmern in den verschiedenen Dominions des britischen Reiches. Der Premierminister erklärte, die Regierung werde weitere 300 000 Pfund Sterling beantragen, um es noch mehr KriegUcilnebmern zu ermöglichen, auszuwandern. Lloyd George sagte, dir Behauptung, dah für Rußland genug Arbeit vorhanden sei, um für Zedermann Erwerb zu schaffen, sei vollkommen irreführend, denn der Handel, der unter dem englisch-russischen Handelsabkommen In der Zeit zwischen dem 1. Januar und 31. August .zwischen Rußland und England getätigt worden sei, belaufe sich auf 3 150 000 Pfund Sterling. Lloyd George fuhr fort, es beständen zweifellos Anzeichen, die auf ein Wiederaufleben einiger der wichtigsten erg lischen Industrieen deuteten. Andererseits g es einige wichtige Handelszweige, die lemerlci I Besserung aufwiesen. Eine grofe Besserung tm Handel könne vorläufig nicht eintreten. und es müsse beträchtliche Elwcrbslo igteit he.rächen Das Beste, was man hoffen könne, sei eine langsame und gleichmäßige Besserung. Inzwi chrn würd' Erwerbslosigkeit in großem Umfangs bestehen und man müsse sich entsprechend einrichten. England sei ein Ausfuhrland und hänge vom ^Überseehandel mehr ab als irgend ein anderes Land unter der Sonne. Soweit der Handel in Betracht komme, beruhen Englands Intercs e i in seiner Wiederherstellung, in einem Wiederaufleben des Handels, der Indus! r ie und der Kaufkraft des Auslandes, denn, dah englische Waren benötigt werden, darüber herrsche kein Zweifel. Die Regierung beabsichtt.ge. den Exportkreditplan abzuändcm. Es sei klar, daß weder der Exporteur noch der Importeur auf einer »akrobatischen Grundlage" der Wcch.el- hirfc aufbauen könne. Wenn überhaupt der Handel wieder in Gang gebracht werden solle, müsse das Risiko bestehen. Die Regierung sei jedoch zu dem Entschluß gekommen, dah das Risiko viel gröher sei, wenn sie die Hände in den Schoß lege und nichts tue. Es sei geplant, die Garantie für die Kaufleute von 85 auf 100 Prozent zu erhöhen, und für jede Fabrik ein Maximum festzusehen, das von einem beratenden Komitee bestimmt werden solle. Bisher sollte daö Cxpvrtkreditsystem nur auf die Länder Anwendung finden, deren Kredit durch 'den Krieg so gut wie zerstört ist. Jetzt werde vorgeschlagen, den Cxportkreditplan noch auf andere Länder einschließlich des britischen Reiches anzuwenden Es bestehe kein Zweifel daran, dah die Produktionskosten zu hoch seien. Die Regierung würde für neues Kapitel für Unternehmungen, wie z B Eisenbahnen und Elektrizitätsanlagen, die dazu bestimmt feien, das Erwerbsleben zu verbessern, die Bezahlung der Zinsen unter gewissen Bedingungen garantieren. Rach dem Plane solle je» doch'die gesamte Garantie des Staates die Summe von 25 Millionen Pfund Sterling nicht überschreiten. London, 20. Olt (WTB > Nach einer ergänzende Reuter-Depesche sagte Lloyd George in der Tlnterhaussihung unter anderem noch: Die politische llnruhe hindere den Handel am Wiederaufblühen; ein Beispiel dafür biete Deutschland, wo das ungeheure Fallen der Mark, das bereits drei Wochen andauere, keiner wirtschaftlichen Ursache zuzuschreiben sei. Wenn politische Ursachen vorhanden sind oder militärische Putsche drohen, kann der Handel nicht wieder aufgebaut werden W i r müssen uns von einer Atmosphäre frei machen, in der man nicht als Patriot gilt, wenn man über Deutschland anders als mit Stirnrunzeln spricht Groß- Britannien tritt für Freiheit und Ruheein. Was auch immer über unsere Motive im Ausland gesagt werden möge, wir haben keine anderen. Sowohl zwischen den Nationen als auch den Volkern müsse ein guter Wille zur Zusammenarbeit bestehen Asquith trat dafür ein, daß die ganze Frage der internationalen Verschuldungen und der Reparationen erneut erwogen werden sollten Er begrüßte das kürzlich abgeschlossene beut ch-^ran;öfische Abkom- man als ein gutes Beispiel dafür, wie der Repara- tionsprozeh ohne die geringste Storung des normalen Verlaufs deS internationalen Handels vor sich gehen könnte. Die Kritik des Genfer Spruches. London, 19. Oft (Wolff.) Der Sonderberichterstatter des „Daily Ehronicle" in Oppeln meldet seinem Matte, in Oppeln, dem Sih der interalliierten Abstimmungskommission, wo sich zahlreiche wirtschaftliche Sachverständige befinden, herrsche zum Teil Erstaunen und selbst Entrüstung über die Vorschläge des Völkerbundsrates zur Teilung Oberschlesiens. Man hege die schlimmste Befürchtung wegen der wirtschaftlichen Folgen der Döllerbundsentscheidung, soweit diese bekannt fei. Für diese Befürchtungen würden berartig zwingende Gründe angeführt, daß man die Entscheidung des VolkerbundSrates nur bedauern könne. Einige Sachverständige seien der Ansicht, dah. abgesehen von der Ungesehlich- keit des Döllerbundsvorschlages, der Erfolg der Empfehlung des Bundes davon abhänge, ob Deutschland mit vollem wirtschaftlichem Sinne mitwirken wolle, was man selbst von Engeln nicht erwarten könne, und ob die Polen bereit feien, mit den verhaßten Feinden in Freundschaft zusammenzuwirfen. Der Berichterstatter weist darauf hin, daß Polen nicht über genügenbe Transportmittel verfüge, um den Anforderungen des ihm ^geteilten Gebietes gerecht zu werden. Au Herdern würden alle deutschen Beamten, selbst Angestcllle, Ingenieure, gelernte Techniker, Offiziere und Lehrer nach und nach auSwandern. und obgleich sich vielleicht an ihre Stelle eine beträchtliche Zahl französischer Beamten in diesem Gebiete niederlassen werde, .davon verschieden« Mttg ieter bc: Opp Incr Komm ss cm", so herrsche doch allgemein die Ansicht, dah bas oben^-xestsche Dreieck wirtschastlichundkulturellab- sterben werde. Die Sachverständigen erklären, die Empfehlung des Vollerbundsrates trenne wirtschaftliche Realitäten von politischer Macht; die Vorschläge mühten entweder zum ChaoS führen. beschleunigt durch dirttsche Passive Resistenz, oder dazu, daß Polen durch Deutschland gezwungen werde, einen derartigen Wirtschaftsvertrag mit ihm abzuschliehen, durch den die pvlttifchen Zwecke, die der ursprünglichen Absicht. Oberschlesien von Deutschland wegzureißen. zugrund« liegen, hinfällig werden (?in Bcschlttsi des Deutschen StädtetageS. V e r l i n, 19. Olt. (Wolff.) Der Vorstand des Deutschen StädtetageS hat in seiner in Berlin abqehaltenen Sitzung vom 19. Oktober nachstehende Entschließung gefaßt: Der Städtetag gedenkt mit schmerzlichster Empfindung der deutschen Städte in O b e r s ch l e f i e n. Ein G c w a! t a k t, der sich über den Verttag und über den Abstimmungswillen hinwegfetzt, will Oberschlesien zerreißen und zahlreiche rein deutsche Städte, die von jahrhundertelanger deutscher Kulturarbeit zeugen, von Deutschland trennen. Durch den Versailler Vertrag seiner Machtmittel beraubt, kann Deutschland sich gegen die Gewalt nicht erfolgreich wehren, aber das Recht kann durch Gewalt nicht ewig unterdrückt werden; die Hoffnung bleibt, daß der Tag des Rechts schließlich kommen wird. 3n dieser Ueberzeugung wird das Deutschtum in den vberschlesischen Städten treu auS- harren. Die gesamten deutschen Städte werden ihnen in ihrer Not tteubrüderlich zur Seite stehen. Die (Kntscheiduna der Botschafterkonsercnz. Pari-, 20. Oft. (WTB.) Wie „Petit Pa- rtfien" mitteilt, wirb bie Lösung, die die B o t - s chaf terf onf erenz gestern in dec or*er- schlesischen Frage gefunden hat. morgen veröffentlicht, zu gleicher Zeit mit dem Tert der Empfehlungen des VölferbundsrateS. Das B'att schreibt, bah man entschieden habe, sofort bieGrenz- festsehungsarbeit vorzunehmen, und zwar nach ben Bestimmungen von Genf, ohne zu warten, bah man sich zuvor über die vorgesehenen wirtschaftlichen Maßnahmen geeinigt hat Die interalliierte Verwaltung in Opveln werbe erst zu Ende gehen an dem Tage, an dem die wirtschaftlichen Kompensationen ausgeführk worden sind. Auf Grund dieser Entscheidunz gab man zu erkennen, daß es nicht genügt auf der Karte eine Grenzlinie zu ziehen, und l>iß man erst dann von einer endgültigen Grenzbestimm'-ng fvrechen könne, sobald an Ort und Stelle minutiöse Arbeit geleistet worden fei. Die Grenze könne also erst nach dieser Arbeit als endgültig bezeichnet werden Dadurch gewinne man die nötige Zeit zur Schaffung der vorgesehenen wirtschaftlichen Organi'ativn Die Mitteilung der DotschafterkoTlferenz erf ärt ferner, daß im Falle, bah bie eine oder andere Partei 'ich weigere, bie vorgesehenen wirtschaftlichen Abmachungen anzuerkennen, die Mächte sich Zwangsmahnahmen vorbehi'lten Man glaubt sogar zu wissen, daß es sich nicht nur um eine Drohung handele, sondern dah man sich jetzt schon über bie Mittel, die anzuwenden feien, geeinigt habe. Aus der französischen Kammer. Paris, 19. Oft. (WTB.) In der heutigen Kammerf'ihung werben die Beratungen über die Interpellationen und über die allgemeine Politik der Regierung fortgesetzt. AIS ersterRed- ner ergreift das Wort Maurice B a r r tz S.^Durch die Aufhebung der Zvllinie am Rhein habe man die Sanktionen Frankreichs gegenüber dem besiegten Deutschland geschwächt. Wie könne Frank- reich Cßertrauen in die deutsche Demokratie haben, wenn der Abgeordnete Oberkirch (?) ganz richtig bemerke daß Deutschland niemals verpreuhtec gewesen' fei, und daß der deutsche Minister' für auswärtige Angelegenheiten em Minister bet ancien r6gtme fei. Man habe viel von dem Abkommen von Wiesbaden gesprochen. Minister Loucheur dürfe aber nicht aus dem Gesicht verlieren, dah die Konstituierung eine- Syndikats rheinischer Unternehmer notwendig sei. Frarikreich könne sich am linken Rheinufer nur in Sicher heft fühlen, roerm es wisse, daß zwischen Frankreich unb Preußen eine Zone moralischer Entwaffnung bestehe. Die Ausfüh- i*ng des Vertrages müsse garantiert werden. Minister Rathenau dürfe nicht mehr sagen: Kom- Men Sie nochmals nach Wiesbaden, alles ist «rchmals "3 Geraten! Ministerpräsident Driand erhebt sich zu einer ' Zwischenbemerkung: Die wirtschaftlichen Sanktionen hätten llch nur auf die Weigerung Deutschlands, die Rejxxrationszablungen vorzu- nehmen. bezogen. Der nächste Interpellationsredner, Abg. M a i l l a r d. spricht über bie oberschlesifche Frage und wirft Driand vor, daß er die Regelung dieser Frage als eine solche bezeichnet habe, die nur burd) die Sorge um bie Gere ch ti gk eil erledigt werden könne, während Frankreich sich Aus dem besetzten Gebiet. heben. Gerlchtssaai von diesem zu die rrm 3enti*unx und bei den" Demokraten soll der-1 ging Ltzristen'en mit viel selben Korrespondenz zufolge, starke Strömung • jedoch an der Routine des Europameisters vcc- Lruppenübungsplahes gekommen. Protest der Lehrerschaft des besetzten Gebietes. fpd. Mainz, 19. Ost. Sn einer Vertreter- Versammlung des Hessischen Lehrervereins wurde erklärt, daß die gesamte Lehrerschaft des besetzten Gebietes durchaus deutsch sei und den L o s - lösungsbestrebungen aus dem Deutschen Acichsverband allen nur möglichen Widerstand entgegensetzen wird. Es wurde heftig gegen eine etwaige beabsichtigte Löslosung Rhein» hessens zugunsten einer DHeinischen Republik vro- testiert. _____ Die Elektrizitätsversorgung der Provinz. Die Natifiziernnq der Kriedensverträqe in Washington. Washington, 19. Okt. (Wolff.)Funkmeldung. Wie zu der Ratifizierung ter$ r r e - LenSverträge durch den Senat ergänzend gemeldet wird, wurden die Verträge ‘mit Dem Deutschen Reich und Oesterreich mit 66 gegen 20, und der Friedensvertrag mit Ungarn mit 66 gegen 17 Stimmen angenommen. Washington, 19. Okt. (Wolff.) Bevor Der Senat zur endgültigen Abstimmung über Hie Friedensverträge schritt, bet der «ine um acht Stimmen höhere Mehrheit erzielt wurde, als zur Zweidrittelmehrheit erforderlich war. versuchten die Demokra- t e n, an Stelle des Vertrages mit Deutschland Den Versailler Vertrag mit den von Lodge vorgeschlagenen zwölf Vorbehalten zur Annahme zu bringen. Der Versuch mißglückte, mnb es wurden die vom Ausschuß für Auswärtige Angelegenheiten vorgeschlagenen Vorbehalte angenommen, wodurch untersagt wird, daß die Vereinigten Staaten an der Reparationskommission oder an irgendeiner anderen internationalen Kommission ohne Zustimmung des Repräsentantenhauses sich als Mitglied beteiligen. Rach der Zustimmung des Senats zu den FriedenSverträgen steht nur noch bie formelle Ratifikation aus. Lonbon, 19. Oft. (WTB.) Einer Ex- changelmeldung aus Washington zufolge hatte vor der R a t i f i z i e r u n g b e r Friedens- Verträge mit Deutschland, Oesterreich und . Ungarn der Senat mit 56 gegen 12 Stimmen den AbänderungSantrag des Senators Mac Kellar a b g e l e h n t, wonach Deutschland . gezwungen werden sollte, anzuerkennen, den Krieg verschuldet zu haben. --" für eine Kanöidarur des deutschen Botschafters in Paris, Dr. Mayer vorhanden sein. Mayer soll bedingt zugesagt haben und morgen in Berlin eintreffen. Der Berliner Druckerstreik. Berlin, 19. Okt. Die Lage im Berliner Zeitungsfampfe ist weiter unverändert. Die großen Druckereien ruhen nach wie vor. Der Kamps droht, der „Freiheit" zufolge, noch auf andere Druckereien überzugreifen. So ruht seit heute der Betrieb der Druckerei der Filmfachschrift „Der Filmcou- rier", die gegen den Willen des Druckereipersonals während des Fehlens der großen politischen Blätter als politische Zeitung auf dem Markt erscheinen wollte. zur FS ta °°r Aus Stobt und Land. Gießen, den 20. Okt. 1921. Wettervoraussage für Freitag: Dunstig, wolkig bis meist trocken, Temperatur wenig verändert, wechselnde Winde. Die Wetterlage hat sich seit gestern nicht wesentlich verändert. gum Tode des früheren Königs von Bayern. München, 19. Okt. (Korrespondenz Hoffmann ) Die bayerische Regierung richtete anläßlich des Ablebens des Königs an Den Prinzen Rupprecht von Bayern in va° bar nach behendes Beileidstelegramm. . Die Rachricht von dem fern von der Heimat erfolgten Tode des unvergeßlichen Königs weckt in ganz Bayern tiefe Trauer. @m Borbild treuester Pflichterfüllung, hat er, das eigene Gluck im Glücke Bayerns suchend, sein ganzes arbeitsreiches Leben dem Dienste deS Vaterlandes gewidmet. unermüdlich'die Wohlfahrt des Landes gefördert, gerecht und beharrlich die Zügel der Regierung geführt und in allem Wandel der Zeiten seinem Volke die Liebe bewahrt. Das Gedächtnis deS treuen deutschen charakterfesten Mannes und hochgesinnten v?r-chrungswürdiaen Königs wird in der aufrichtigen Dankdattett des bayrischen Volkes immer fortleben. Eurer Hoheit und den Mitgliedern Ihres Hauses bitte ich. namens des bayrischen Gesamtministerrums die innigste» Teilnahme aussprechen zu dürfen." gez: ®raf Lerchenfeld. München. 19. Okt. (Wolff.) Die Korrespondenz Hoffmann meldet: Die Leiche des Königs wird nach den von seiner Familie ge- itrossenen Bestimmungen nach München über- aef ü b r t und in der Domkirchr telaefetzt toer- Den ■ Voraussichtlich wird gleichzeitig die in Wildenwart!) beigesehte Leiche der Königin Maria Theresia hort Mn üb-rgeführt werden. Das bayrische Gesamtministerium b t an der Bahre des Königs in Savar einen Kranz sniödcrlegen lassen. Aus dem Reiche. Krämermarkt. • (. Allendorf a. d. Lda., 19. Ost. ®ine Haussammlung, die dieser Tage für die Opfer der Katastrophe in O p p a u vorgonommen wurde, ergab 3256,50 Mk. Es ist dies für unser etwas über 1200 Einwohner zählendes Städtchen eine stattliche Summe. Der Gemeinderat bewilligte außerdem noch 2000 Mk. aus dem Gemeindesackel. Kreis Lauterbach. • o Schlitz, 18. Okt. Bei Ackerver. Pachtungen, die in Pfordt und Willofs stattfanden, wurden aussergewöhnlich hohe Prei'e erzielt. Die Maß kam bis zu 300 Ml., das bebautet für den Morgen rund 1000 Mark. Sv-ä1 tag wurden in Gießen drei Fahrräder gestohlen. ES handelt sich um die Marken „Torpedo", „Anker", und eines mit unbekannter Marke. Vor Ankauf wird gewarnt. " A n l a g e n m u f i k. Morgen. Freitag, von 12 Uhr ab. spielt bis Kapelle des 1. Batl. 3nf.- Rgt. Rr. 15 bei guter Witterung in der Süd- Anlage folgende Musikstücke: Armeemarsch Rr. 27, Coburger Zosias-Marsch, Ouvertüre zur Ober „Die lustigen Weiber von Windsor". O. Ricolai, Solvygs Lied a. d. l. „Peer Gynt-Suite", E. Grieg, Große Fantasie a. d. Over ..Lohen- grin", R. Wagner. Victoria-Marsch Frz. v. Dlon. •• Die WohltätigkeitsVeranstaltung im Eass Amend, die am Freitag Abend zu Gunsten der Oppau-Spende abgehalten wurde, ergab einen Reinerlös von 1145 Mark, die an die Stadtkasse abgeführt Gießen, 20. Okt. 1921. 3m Mai dieses Jahres wurden die Arbeiten für den Ausbau des Baugebietes A l s- feld — Lauterbach — Schotten für den Anschluß an die elektrische Ueberlandanlage der Provinz Oberhessen in Angriff genommen. Große Schwierigkeiten waren zu überwinden. Teilweise lagen sie darin, daß Gemeinden, deren Gemarkungen durch eine Hauptleitungslinie durchschnitten werden muhten, zu keiner Entschließung hinsichtlich der Lichtversorgung kommen konnten oder gefaßte Beschlüsse wieder umstießen. so daß einzelne Hauptlinien zwei-, dreimal und öfters umgelegt werden mußten. Roch bis in die letzten Lage hinein haben Verhandlungen mit solchen Gemeinden stattgefunden. Teilweise traten Sck)wierigkeiten in der Beschaffung oder im Transport von Materialien auf, wie denn die plötzlich eintte- tende Zollabsperrung des besetzten Gebietes es wochenlang unmöglich machte, dort bereit- liegendes Material heranzufchaffen. Teilweise lagen die Schwierigkeiten auch in den ganzen1 Zeit zu rechnen. ■ MHLm uni) ifl ■ I I wirtschafttühen Verhälmissen, die der Aus- Ährung eines so großen Unternehmens ent. gegenständen. Gleichwohl sind die Arbeiten unter Anspannung aller Kräfte so geförden worden, daß mit Sicherheit eine große Zahl von Gemeinden bis zum Beginn, sowie int Laufe des Winters auf Anschluß rechnen können. ES ist vorgesehen, daß folgende Fernlei- tungSsttecken mit den zugehörigen Ortsne^en noch im Laufe dieses Winters in Betrieb genommen werden: 3m Baubezirk A ls f e ld —Scho 11 e n . Die Strecken Laubach — Freienseen — Weitartshain — Lardenbach — Klein-Eick>en — Stockhausen — Flensungen—Ilsdorf—Solms- Ilsdorf — Ruppertenrod—Wettsaasen—Zeil- bad) — Klein-Felda — Ermenrod — Groß- Felda — Kestrich — Windhausen — Storn. dors — Vadenrod — Renzendorf — Hopfgarten — Altenburg — Leusel — /Billertshausen (mit Abzweig nach Angenrod) über Kirtorf nach Rieder-Ofleiden; ferner die Streac nach Freienseen — Altenhain — Wvhnfeld —Babenhausen—Alrichstein. Wenn es sich ir- gendwie ermöglichen läßt, soll auch noch die Strecke Vadenrod—Ober-Breidenbach—Romrod nach Billertshausen sertiggestellt werden. 3m Baubezirk Lauterbach: D Sttecke: Ober-Seemen — Volkartshain - Bermutshain (mit Abzweig Herchenhain Hartmannshain — Sichenhausen — Kauls — Burkhards) — Grebenhain — Ilbeshausen Herbstein — HopfmannSfeld — Hörgenau — Engelrod — RebgeShain nach Ulrichstein: ferner die Strecke: HopfmannSfeld — Dirlammen — Allmenrod über Lauterbach — Maar nach Drauerschwend. Auch im Baubezirk des Kreises Büdingen sind die Arbeiten so fortgeschritten, daß sämtliche Gemeinden mit Eintritt des Winters auf elektrisches Licht rechnen können. 3m Kreise Friedberg kommt in den nächsten Tagen die letzte Gemeinde zum Anschluß. — Turnen, Sport und Spiel. — Der Internationale Eislauf» kongreh Dom 20. bis 22. Oktober in A in» sterdam führt zum ersten Male nach dem Kriege wieder deutsche Vertreter mit Vertretem des feindlichen Auslandes an den Verhandlungstisch zusammen. Der schwedische Oberst Balck, der Gründer der Internationalen EiSlaufoereini Sie Kabmettsfrage. Berlin, 20. Okt. Gestern haben Reichstagsfraktionen des Zentrums und der Deutschen Volkspartei getagt^ Laut ..Vorwärts" hat die Deutsch: Volksparte^ den Eintritt in ein umzubiltendes Kabinett Wirth abgelehnt. Rach dem 'gleichen Blatt wird in Zournalistenkreiscn behauptet, daß die Verhandlungen des ^entrimls für das Verbleiben Wirths als Reich-cknnzler aünstig ^rlnifen seien. Wie eine c t soz al stilch: Korre p ndmz er! ä 1 alte bie 0ck’.iaio.ini>lraii.e an der Kanzlerschaft Wirths fest allerdings nicht in dem Sinne, daß die Sozialdemokratie gleichsam mit Wirth stehe und falls, Lber doch so, daß sie seinen Rücktritt innen- und außenpolitisch als einen schtveren Fehler ansehe. gung, hat als Vorsitzender derselben auch Deuilb land zu dieser Zusammenkunft eingeladen Der vom Deutschen Eislauf-Verband zu den Verband' hingen entsandte Herr Wendt-Berlin ist selbst Mitbegründer der Eislauf-Vereinigung. Von teutfefoer Seite aus sind keine Anträge gestellt worden, da erst die Stellungnahme der Eng- länber, Belgier und Franzosen abgewartet werden soll. Rur Oesterreich wird in Die Verhandlungen eingreifen. Besondere Aufregungen erwartet man nicht in den beteiligten Kreisen Allgemein ist man der Ansicht, daß dem deutschen Vertreter keine Schwierigkeiten erwachsen »erben, da wir neben Schweden und Oekterreich ten besten Teil der Läufer stellen und Meisterschaften ohne deutsche Beteiligung zu einer Farce werben würden. — Der Kamps unserer Reiter um öie Führung in der Tabelle gestaltet sich immer interessanter. Auf der Flachen hat -11 Ientzsch seinen Vorsprung wieder etwas vergra- Üert, denn er führt mit 6s Siegesritten vor O Schmidt und Olejnik, die je 58 Rennen gewannen — Auf der Hindernisbahn ist der Ehampionreiter unter Oertel. Bismark und P. Lell^ti zu suchen, die 28. 26 bzw. 25 Erfolge zu verechnen haben. — Bei den Herrenreitern liegt der Ausgang lediglich zwischen Herrn v. Pelzer und Rittmeister v. Keller mit bisher 34 bzw. 33 Siegen — Herrenreiten in Uniform. Wie uns vom Verband Deutscher Herrenreiter mit beteilt wird, ist für Sonntag den am » Helden - Gedächtnisrennen" in Karlsruhe teilnebmcnbon Herrenreitern die Erlaubnis erteilt, Uniform anzulegen — Der Lichtbildervortrag oes Vereins Rudersport Gießen 1913 e V findet am Freitag den 21. d. Mts., abends 8 Uhr, im Hörsaal des Physikalischen Instituts (Eingang Stephanstrahe) statt. Zur Vorführung nelangeu Bilder aus dem Ruderleben des Deutschen Ru- derverbands sowie Rennaufnahmen, Meiste'- schastsregatten, Wanderfahrten usw., die auch bar- Interesse Der älteren Ruderer finden durften Das Material ist vom Deutschen Ruderverband zusammengestellt und für einen Abend dem veranstaltenden Verein auf Anfordern ü. erlassen. Die Bilder sollen Lust und Liebe zur Rudersache wecken, um die Rudertätigkeit, die in Gi ßen statistisch hinter anderen Städten zurucksteht, zu Die Kapp-Prozesse Berlin, 19. Oft. (WTB.) Im Kapp Prozeß ist eine Aenderuna der Sachlage dadurch eingetreten, daß vier der flüchtiaon Angeschuldigten, Oberst Bauer Korvettenkapitän Ehrhardt. Major Pabst und der Schriftsteller Schnitzler sich bereit erklärten. sich dem Gerichtzu stellen, wenn sie gegen Sicherheitsleistung mit der Unter- suchungshaft verschont würden. Das Reichsgericht bewilligte ihnen durch Beschluß vom 17. Oktober sicheres Geleit, jedoch nur unter der Bedingung, daß sie sich ungesäumt dem Untersuchungsrichter In Leipzig zur Vernehmung stellen und daß sie an einem in Benehmen mH dem Untersuchungsrichter zu bestimmenden oder von diesem zu oezeichnenben Orte im Inland Aufenthalt nehmen. Ferner, daß sie diesen Ott ohne richterliche Genehmigung, außer zur Wahr» nehmuna gerichtlicher Termine, nicht verlassen und daß sie jeder Ladung zu den gerichtlichen Terminen folgen. Auf diese Weise wird ermöglicht, daS Verfahren gegen den größten Teil Der Angeschuldigten in der Kappsache, nämlich außer den Vorgenannten auch gegen die Rngeschuwia- teil v Iagow, von Wangenheim und Dr. Schiele einheitlich durchzuführen. Der gegen letztere bereits auf den 27. Oktober angesehte Hauptver- handlungstermin mußte daher aufgehoben werden. Das Verfahren gegen sämtliche Angeschuldigten wird nach Möglichkeit beschleunigt. Mit Dem I Stattfinten ter Hauptverhandlung ist in naher > xu rechnen. . ;n hmer Frist aus zahlreich war schon der V i e h m a r k t te- mb WÄ Awdvich waren, nur einige Stuck aus. " ■ getrieben, Dagegen wett über 1000 Schweine. Da auch 'die Zahl ter Käufer groß war. entwickelte sich bald ein flotter Hantel, so daß die anfangs niedrigen Preise bald stark in die Höhe gingen. 6 Wochen alte Ferkel 100—120 Mk., 10 Wochen alte 200—250 Mk. Der Markt wurde ausverkauft. — Rach Schluß teS Viehmarktes entwickelte sich auf dem Krämermarkte, ter mehrere lange Reihen Stände auswieS, sowie auf dem daneben liegenden Iuxplatze ein bunttewegtes Treiben. Der Andrang war so groll, daß es stellenweise zu Stauungen tarn, eteafo beängstigend war das Gedränge in ten Straßen, sowie Läden und Wiickschaften der Stadl. Zum ersten Male nach dem Kriege wies auch ter Markt wieder ein großes Wirtschaftszelt auf. worin wie in alter Zeit Speisen und Getränke üi reicher Auswahl zur Verfügung flauten und eine Musttgeselllchast für Unterhaltung sorgte Am zweiten Tag, am Donnerstag, ist nur noch »Äe ■ W «io U6r- M wurden. , m _ ** Ringkämpfe im Einhorn Gestern abend fand die erste Begegnung zwttchm Hitzler und Christensen statt. Das lechafte Tre fen endete nach 20 Minuten unentschieden. Wie immer " I Temperament vor, das «»die fitligj »ick au fouri fridi bar L b>»" b-r W Irl- hlT'Ä' iSBunÄ, i7r das 5 Wnuelen j t?? «•««n. . Ofl-rlA, Qm ii ItJ, 9 fut WUich ■ •• Amtliche P e r f o n a ln a ch r i ch t e n. Der Iustizbureauinspektor Johannes Schmidt in Darmstadt wurde zum Hilfsarbeiter im Ministerium ter Justiz unter Verleihung ter Amtsbezeichnung „Iustizrat" ernannt *♦ Der Provinzialausschuv tritt am Samstag, vormittags 8V2 Uhc, zu einer öffent- Hc^eN-Nassa«. lieben Sitzung im Sitzungssaal des Regierungs- mc. Frankfurt a. M, 18 Oki 3n einem gebautes zu Gießen, Landgraf-Philipp-Platz 3, rheinhessifchen Dorfo O fordert der Lehrer vom mit folgender Tagesordnung zusammen: Berufung Bürgermeister die Anschaffung einer n e u e n bes Gemeinderechners Schaub, Uellershausen, des Karte von Afrika, da die alte infolge der Feldschühen Ruppel, Eichenrod, des Polizeidie- politischen Veränderungen zum Zweck: des Unter- ners Roth Eichenrod, des Polizeidieners Volp, nichts nicht mehr zu gebrauchen sei. Doch ter Herr Engelrod, und des. Feldschützen Volp. Engelrod, Bürgermeister ist anderer Meinung. ..Deß iß nrt gegen Urteile des Kreisausschusses des Kreises notwennig," sagt er, „unse Kinner komme doch do Lauterbach. Inet hin!" Gegen solchen Einwand war der Lehrer "Volkshochschule. Auch in diesem De- natürlich machtlos. mester sollen wieder Elementarkurse ge- [j Marburg, 18. Okt. Die hiesige Um- Xilten werten, in denen von erfahrenen Lehrern versität hat ten bekannten Hessenmaler 011 o Unterricht in Deutsch, Rechnen. Französisch und Ubbelohde in Goßfelden im hiefigen Kreise Englisch erteilt wirb. Für sämtliche Kurse findet und den Vorsitzenden des Univerfitatsb'rntes morgen Freitag, in ter Oberrealschule eine Be- Marburg. Generaldirektor Geh. Reg.-Rat Dr. sprechung statt, in ter die Kurse eingeteilt und Häufe von den Höchster Farbwerken in Höchst, bie Tage festgelegt werten sollen. Da in letzter Ku Ehrendoktoren ernannt Ersteren liegen Zeit von verschiedenen Seiten auch die Abhaltung feiner Verdienste um die hessische Heimatnmst eines Lateinkurses angeregt wurde, werten und Dr. Häuse wegen Bemühungen um die För- Interessenten für einen solchen ebenfalls um ihr berung und Unterstützung ter Universität — Erscheinen gebeten. Siehe Anzeige. Am nächsten Sonntag findet in ter Aula der Um- * Dezirkssparlasse Gießen. 3m oerfttät die feierliche Amtseinführung dritten Vierteljahr 1921 betrugen die Einla- des Rektors ter Universität, Professor Dr. gen im Sparverkehr 6 300 000 Mk., im Scheck- @ a b a m e r. statt. — Die Marburger Herb stund Ueberweisungsverkehr 8 200 000 Mk„ zusam- schwurgerichtssitzungen beginnen am men 14 500 000 Mk.: die Rückzahlungen im Montag den 7. Rovember. Zum Vorsitzenden Sparverkehr 4 300 000 Mk.. im Scheck- und Ueber- wurde Landgerichtsdirektor Krenzien teftimmt — Weisungsverkehr 7 600 000 Mk., zusammen Inr nahen Dorfe Michelbach starb im Alter 11 900 000 Mk. Mithin ergibt sich ein Einlagen- non 58 Jahren ter weitbekannte Unterverbands- Überschuß von 2600000 Mk. Der Gesamt- direktor ter Raiffeisenvereine deS Kreises Mar- einlagenbestand bezisfert sich Ente Dep- bürg. Psarrer Friedrich Dörr. — In ter heu- tember 1921 auf 56 500 000 Mk. tigen Stadlverordnetensihung wurde ter Antrag. Gestohlen wurden in den letzten weitere 175000 Mk. zur Beschaffung von drei Wochen aus einem hiesigen Kaffee wie- Winterkartvffeln fur Minderve- derhoft die R o l l h a n d t ü ch e r aus den m i t t e l t e usw. zu bewilligen, einstimmig ange- Toiletten. Es handelt sich um weißleinene nommen. ....... Tücher mit teilweise roten Streifen an Leiden Kanten. Bor Ankauf wird gewarnt. ** Fahrraddiebstahl. Am Diens- ■ hililck ■ gkrci> na m?vr myin Leo Lenz. mUttärpersonen ist bei sofortiger Verhaftung das Gilettetl. Betreten des Platzes auch außerhalb ter (Srzr- Grünberaer GalluSmarkt Sierzeit aufs strengste verboten. - Inzwischen r ünb e ra l9 Ott V^günstigt vom wurde mit ter Anlage eines wetteren und wett DV runde r g^lä. gjjimnw o «EEeWta6? M ta m Sa"f,™«ÄtCTto^ Ä der Besucher ut4c; if^6O0? Mm-aen Waldg e bi et traf alle Erwattung l>e ? earluhcnätcn > Entwirf fcner vMrn'A MMt. Mrd 1 •j: txtrc^ii bi ■tibau in gcid) nicht pr S".!' Me von k Mrinulichen 2k Hilgen nicht ent I etnei Äonu-mm i ncrer Kompro I DÄen an den Kttk* w rüber Kn bleibt lichvlischiui 2 ! -dnch' ba fi | flitfa-jMjuk n | mir in diese I ■ Mdjeckonnnen, m | immer toi Im Tninden glimmen, inte $tn War llictnabmc bc | Lliaislchule toi Ifov't Unter rfler märe da hr Stabte und I •Jx$r|i 3m übi mit ter "wchl toirb. D« tkü er mit ber Seele be» Äin- I sehr bei weiteren QbiÄboue» QL (Sehr nt^tifl! im Zentrum.) einer bulchorganisierten Berufs nicht mehr iKungAtommtlfare. Präsident Adelung eröffnet die Sitzung 9,40 Ufcr. ®os S)aii8 setzt die ®entra[bcbnitc zur Volk-schukgesetznoveH« den Handel. 8t- Preisbewegung Bei Beginn bi •er Börse wurden bereits wieder Frankfurt Berlin Auffassung, daß der Staat Rechl ble Hand über die Schule zu h: 1-U&r-1-U&r- Schluß» Ans. Kurs Kurs Kurs 19.10. 77 50 80 349, 370 380. 400 880 678 650, 580, >t und Pflicht hat, alten; sie muß in 1.7.14. 125.40 59.20 88.80 117.80 88.80 117.80 97.80 126.40 23.80 1080 810 809 1040 Un- aus- Ein und Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm . Wien ... London. . . Paris. . . . Reuyork . . Die Kartoffelversorqung. — Kartoffelpresse. Am Montag vur- im Großhandel für den Zentner Kartoffeln 500, 8N>, 549, 18.10 2,85 1,59 2.90 2,55 BaS.Anilln-u. Soda Höchster Farbwerke. E. V . . . Schuckeri-Werke. . . Felten-Guilleaume. Daimler Bud.» Eisenw.- Akt.. Adlerwerke 4’. Heff. Staatsanl, Elektron Griesheim. 8,25 -,61 380, ~ 324,75 254,- 317,- 298,75 378,- 417,25 860,- 755,- 780,- 950,- 655,- 655,- 930,- 580,- 554,84 606,25 558,- 895,- 464,75 846,- 530,- 62,10 585,- 7,66 -^5 Datum 5 •/„ Dtfch. KriegSanl. 4*/.Dtsch. Reichsan l. 3'/, Disch. Reichsanl. 4*/e Preuh. Kovsols Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gefellschafl Dresdner Bank. . . Dtsche. Vereins bank Aationalbonk f. D.. Mitteld. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd Doch. Gußstahlwerk. D.-Luxemb. Bergw.. Gelsenkirch. Bergw.. I die Privatschulen unterbinden Ramens t'-ner Partei erkläre ich daß wir uns nicht Mzeugen lassen, daß der letzte Satz des Sperr- c*(i so auszulegen sei, daß Ernzelstaaten diese folgende Preise notiert Königsberg 50. Hannover 50—60, Nürnberg 50—70, Stettin 64—68, Hamburg 60- 75, Dresden 68—70. Breslau 68 bis 75, München 70—75, Chemnitz 70. Kassel 75, Elberfeld 70—75, Öfen 70—80 Mark Harpener Bergbau. 1050, Oberfchl. Eisenb.-B. 764, Oberschles. Eiienind. 785, Phönir-Bergb.-Att. 1016, Kurs 17.10. 77,50 19.10. 3,25 1,78 3,20 51.50 2,75 1747,- 17.10. 19.10. 77,50 -,- 71,75 79,- 63,30 318,- Derinischtes, * Der 15. Deutsche HandlungS- gehilfentag in Essen ist, wie man und mitzuteilen bittet, nicht vorn Deutschen Hand» lungsgehilfen-Berband, sondern vom Deutsch- nationalen HandlungSgeh l en-Berhand Hamburg veranstaltet. 1 Spiel. e Siileui- 5er in 3a. 4c nach ix, lil Ikrtreteri •cn e OMt ^MauhttR. n auch Jas ingelaieÄ i den Dttjtini- «lin iß ton inigung. T>on Inftägt gestellt )ne bet -rz. iflttoartti ®tr- Die Äerhanb ihtyunoa er» n Stellen Alldem beut!^* rlvachsen Marrf'4 ta Aeislerschcl'-e» Satte tDtrbfi Kr Kr. Kr. Kr. Sh- 3t. in die Familie sind übermäßig mehr Luft gepfropftem Religionsunterricht werde t wir scharf bekämpfen. Wir stellen^weiter das nationale dem '*«6 trD Raum Tür unser Schulideal, was eine durch- cfl demokratische Forderung ist Einstweilen soll d bei der bisherigen Rechtslage bleiben, und KS kann lange dauern. Adg. Kaul Hal vom srMistlschm Beharren auf dem Programm fest- f'lellt, so bah es also sicher zu gewaltigen 5/ rrpfen kommt, da die Gegner das gleiche tun txxben. Mas dann mit unserem Gesetz von 1874 frWebt, dleibr noch ganz ungewiß. Wir hielten d Hir politisch klug wenn von jeder wichtigen IfcBbening in Schulsachen vor Erlaß deS Reichs- st^lgefetzes abgesehen würde: j.doch waren die Sagietung und manche Parteien anderer Ansicht, liniere Regierung kann sich immerhin darauf br- tbah sie den Entwurf als Erde der vor- tonären Zeit Übernommen hat. Der Sus- Entwurf war für unS unannehmbar wegen völligen Beseitigung der letzten KvnsessionS- Wird der vorliegende Entwurf Gesetz, b betrachtet das Zentrum ihn als provisorischen Cmbau in das 1874er Gesetz, das dem Reichs» eW) nicht prSfudleren kann. Er dringt zum Jrt! die von ber Reichsverfassung gebrachten un- erreulichen Aeaderungen, während er die gün- lljm nicht enthält. 3t>m haftet der Tharaktcr ««s Kompromisses als Folge des zweiten Wei- •vitct Kompromisses an, und man ist auch in ftflcn an den Forderungen der Stunde nicht ratlos vorüdergegangen. Die bisherige RechtS- erhöhtc Rotierungen genannt. Ein sehr lebhaftes Geschäft entwickelte sich am Markte der unnotierten Werte. Die Tendenz war auf diesem Gebiet außerordentlich fest. 3m Vordergründe standen DeckeoLstahl 780—L00. Hanla Lloyd l.d- haft, 450 - 475. Ferner stellten sich höiier: 'Benz- Motoren, anziehend, 580, Zunge Ufa 310, Mans- felder Kufe 19 000, Dtsche. Petroleum 1510, Opiag 8900. Zuckeraktien gesucht. Ferner Daimler und Reckarsulmer Montanpapiere notierten höher. Sehr gesucht Rheinstahl, 1400. Harpener 1080. Bantaktien leit. Sehr fest lagen Elektrizltäts- ntlien, Lahmeyer, Felten u. Guilleaume. AEG 678. Au-landswerte waren ruhiger, aber fest Schantung gewannen 30 Prozent, 5proz. Gold- mcfitantK schwächer. Adlerwerke Kleyer kamen auf 580. Bei Schluß des Berichts konnten sich die Schifsahrtsattien befestigen. 3proz. Reichs- anleihe ist gesuchter. 83J3. Der Schluß gestaltete sich fest. Privatdiskvnt 3s/< Prozent. Frankfurt a. M.» 20. Oktober. Börsenkurse. Stimmungen illusorisch machen könnten. Die i «fftiffe des Staates t-tz die Elternrechte Q-tr bageyen wollen Markuotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: nennt, sollte wohl ein stärker ausgeprägtes nationales Scfb'lgefü&l Haden. Gerade der oft hier genannte F.chie sollte auch studiert werden ui der Zeit, in der er geradezu ein Priester des deutschen Rationalismus war, nicht nur in der Zeit, in der er Revolutionssch Würmer war 2fach an Arndt und Humboldt sollte man nicht voruber- gehen. Der alte Turnvater Zahn sprach von der Erziehung des deutschen Bolles in ftreng nationalem Sinne. Wir sollten die harmonische Ausbildung der sittlichen und körperlichen Ausbildung Hand in Hand gehen lassen. Den Wert der körperlichen Ausbildung mit 'einer Erziehung zur Willensfestigkeit haben wir lange Zeit unterschätzt. Die Begabtenauswahl wird nach unserer Ucbergcugung Enttäuschung bringen. Jedenfalls sollte man unbedingt fordern, daß rein pädagogische Gesichtspunkte sür die Auswahl der Bcgaoten maßgebend bleiben. Man soll e ernsthaft und eingehend Erfahrungen sammeln und s prüfen. Die Fortbildungsschulen bedürfen noch des angujangen hat. (Sehr richtig! im 3en------ Auch in der gragc der Fachausbildung, Der Stan- deskiellung usw. hätte ein wenig mehr Dorsicht nicht gektabet Es ist noch zu viel auf Schlag- Hessische Volkskammer. 115. Sitzung. et. Darmstab t. 19. Oktober Am Reglernngst-.sche Staatspräsident Ulrich, e Präsidenten Reumann und Urstadt und Re- 'Keiler ui rstallti fi5 ir" .(t>cn lai 3 etwas üt«r5' rsritlen »t ' men gewinnt’ ist bit Shan- ixnb D. gt zu Leitern lieg! eint v. Pelzet ;rr 34 bzv. 33 nifprm. > streit« mit'f i am .Seite" teilnebwnte II. Ibiiionn an- rag tei i 1913 t 3 abends 8^ Wts ftniM MF Sriüschei? imen, D-. MtauH; ilS55 ßejti te1 n fltetiflW; SNerl«* vk Siehrn flc- Jrüdftebt. -° leegt sich das aus in bezug auf Ausbildung, kbcndesgcltung und Jachaufsicht. Alle Derartigen Ä..-tfchritte bedingen aber nicht einseitig Bor- ttit. wenn man sie unter die Lupe nimmt. Es ran*, der Gefahr vorgebeugt werden, daß der Kolksschullehrer, der den Weg zur Seele des .iindes zu finden wußte, ausstirbt und durch einen KLfli ersetzt wird, ber vor lauter Wissenschaft h Bayern und in Württemberg ber faX Rur der hessischen Jugend wird he Religion vorenthalten DaS Problem kc Fortbildungsschule brennt unS au fcn Rägeln. Alle Mittel, dieses Problem zu Ifan, waren bisher erfolglos. DaS Problem wird Ha durch die Einführung der Mädchen-Fvrt- i-Itzunasschule erweitert. Daß man hier gleich br Zähre festlegte, ist ein Schuh, der sicher I5*r das Ziel hinausgeht. Der Frage der ver- fctraleten Lehrerinnen werd« wir stets ableb- icnt» aegen über ft eben, ebenso der Lernmittelfrei» ' m‘ "*.beit der Ferien stimmen wir zu. .... . halten wir auf Grund alter Ortungen für zu kurz. Für uns bkeib: ber Rrli- s.c:isunterricht nach wie vor Sache der Schuir. liÄ zwar Hauptsache. (Zustimmung rechts. Lachen Inti) 3m übrigen werden wir unter* Anstände ich den einzelnen Kapiteln machen. Der Redner iesdr-cht dann die Lehrersragcn. Ls wird zu btnig beachtet, daß die Zeit einen starken Stan- iqeiicg für dis Lehrerschaft gebracht hat. Sv- h-1 in der Verfassung wie in dieser Rovelle & Hittu 'Db - & Bildungsideal in den Vordergrund, mit leider viel Unfug getrieben wird, serem Boll fehlt leider ein scharf geprägtes nationales Bildung« ideal. Volk, das so ungeheuer viele geistige kulturelle Werte und Eigenschaften sein eigen der Hand des Staates bleiben und darf weder auf die Gemeinde noch auf die Kirche übergehen. Wenn Herr Lenhart meinte, daß dir Simultan- schule zu einer reinen Lernschule wird, so scheint mir das doch stark übertrieben. 3m Gegensatz zu Herrn Kaul stehen wir auf dem Standpunkt, daß der Artikel 1 nur dahin aufgelegt werden kann, daß eine religionssittliche Erziehung in Frage kommt. Religion ohne Bekenntnis ist aber ein verwaschenes Ding Wenn je ein Kulturkampf entstehen sollte, werden wir auf der Seite stehen, die die christliche gegen die weltliche Erziehung verteidigt. Unsere Simultanschule soll bleiben eine Gemeinschaftsschule nfit der christlichen Grundlage in allen Unterrichtsfächern. Eine SH ule mit auf- Frankfurt a. M., 19. Oki. Börsen- stlmmungsblld. Auf die sprunghafte Steigerung der fremden Zahlungsmittel erfolgte tm Früh-Verkehc eine stärkere Abschwächung Die war jedoch lehr unregelmäßig. e: für uiw um «nue iwd mun t ff-entlich würdigen wird unb das katholische : r,ctf steht hinter uiiS. Die Schulartikel ber Reichs- rafalfung gereichen unS nicht zum Entzücken, (i sie das katholische Schulideal schwer gefährden tporte, die tn den Revolutionszeiten geboren wurden. Gewicht gelegt unb Rü^tchl genommen worden. Freie Rektorwahl und dergleichen sind Tinge, nicht dapi angetan, ideale Vertzältnlsse zu bringen Wir and a*ch die kommenden Genera wnen werden ce nicht erreichen, baß im Rahmen ber Demokratie allgemein die freie Wahl ber Vorgesetzten durchgefühn wird Daß den Geistlichen ber Vorsitz tm Schulvorstande genommen wird, bekämpfen wir nicht nur auä prinzipiellen, sondern aus sachlichen Gründen Daß die Privatschulen noch weniger Wohlwollen in Hessen erfahren wie In Preußen, bedauern wir ehr. Wir werden nicht davon ablassen, für katholische Kinder auch katholische Schulen zu verlangen, unb hoffen, baß ber Reichstag uns untren Wünschen näher bringt. Das Gesetz von 1874 wird nie uglere Zustimmung linden. Wir wissen, baß wir uns vorerst nicht durchsetzen können, wir wissen aber auch, caß einstmals unsere Wünsche erfüllt werden. Gott wird letzten Endes Sieger bleiben. (Beifall tm Zentrum, Abg. Dingeldey (D. Dp.u Die großen Gegensätze der Weltanschauung traten schon beim Gesetz von 1874 zutage. Doch war das Gesetz ein bedeutender Fortschritt, namentlich hinsichtlich der Stellung des Lehrers. Auch die Dertretcr der katholischen Kirche haben sich damals nicht in tulturlampserilcher Abwehr befunden. Die Reden auS dielen Zähren atmen vielmehr durchaus den Geilt der Versöhnung <$» ist darum sallch, das Gesetz als unter die kulturkämpserischen der späteren Zähre zu stellen. Wenn hier ein Dank ausgesprochen wurde an die Regierung, namentlich an den vormaligen Präsidenten des Landesamtes für das BildungSwesen. Io mbch.e ich dazu docy darauf hinwet en, welche ungeheueren Verdienste der ehemalige Staatsrat Süffett an dem Gesetz hat, und möchte weiter fest stellen, daß Her- Dr. Strecker in Inner einzigen Sitzung des GeletzgebungS- und Schulausschustes anwesend war ar; kein Mensch konnte sich aus dem, waS er sagte, ein klares Bild vom s o - zialistischen Dilhungsideal machen. Er bat unter anderem gesagt, die Schule soll in erster Linie dazu da fein, das Verständnis für den Produktionsprozeß der Gesellschaft zu wecken: das ist allerdings das, was auch der Sozialismus bekämpft, die Vernachlässigung ber Persönlichkeit und die stark materialistische Ausprägung der Lebensanschauung. Wir halten eine geschloffene religiöse Weltanschauung und eine nationale Lebensanschauung für die einzig gesunden Grundlagen der Erziehung, nicht den Materialismus. Rur die drei immateriellen Grundsätze der sittlichen, religiösen und nationalen Erziehung werden zum kulturellen Fortschritt führen. Auf das Thristenturn alS Grundlage der Erziehung int Staate kann das deutsche Volk nie verzichten. (Lebh. Sehr richtig!) Aus dieser grundsätzlichen erhebt sich dann die zweite Frage, ob konfessionelle oder Simultanschule. Wir halten auf Grund der geschichtlichen Entwicklung und Erfahrungen an der letzteren fest. Wir sind der (ifentommen, müssen aber diesen unseren Stand- Mift immer wieder betonen Rur au- prakti- ‘tCT Gründen können wir daher der Vorlage pH Immen, indem wir Gewehr bei Fuß stehen. Den Zustand, daß die Volksschule durch die Xbernahme der Schullasten auf den Staat zur SiaatSschule wird, hat das Zentrum immer bc- llroft. Unter finanziell glücklicheren Berhült- ri’fen wäre daS niemals ohne schwere Kämpfe hr Städte und Gemeinden erreicht worden. (Sehr bihrl) 3m übrigen finde ich nicht, daß in ber 1 'teile mit dec Erziehungsschule völlig ernst gerächt wird Den Lehrern sprech« ich die Ancr- lümung gerne aus, daß sie neben dem derzeitigen tWtoftcm noch der Erziehungsarbeit Raum und widmen. Das System ist nicht da» richtige. tMi ejner Simultanschule, wo der Lehrer bald t ch links, bald nach rechts blicken muß, kann die Hi mäßige Erziehungsarbeit nie einheitlich unb Er geleistet werden. Die berührte Grundlage ■ 1874, an der festgehalten zu haben hier mit oU festgestellt wird, macht die Schaffung der ^HiehungSfchule unmöglich Auch in ber Rovelle auf das erhöhte Wissen der größte Wert fliegt Man wird da- eines Tages bereuen. Die kX^abtenllassen haben jetzt schon enttäuscht unb t-rben (Mainz) bereit- wieder abgebaut. Auch he Artikel über die Fortbildungsschule zeigen, L.e wenig ernst mit der Erziehungsarbeit ge- m -flüchuge' .r ffiabli u stellen.^ ■ her Untr- durch leit, jedoch^ lunÄmURi k:. D^r Gleickb.it tiS» * 6 Osterferien halt 'rinunim^ni? ^/verlW sSZ tffle NL , °°p gogifchen Mißgrift. unb ich kann dem Abgeordneten Kaul in seiner Verteidigung hierin nicht iufttmmen. Was die Mittelschule betrifft, fv scheint Herr Kaul die Bedeutung dieser Schule doch nicht erfaßt zu haben. Sie Ist eine Rokwen- digkeit für die Kreise, die nach weitergedendcr Bildung streben ohne die Hochschulen besuchen zu wollen. Bezeichnend ist doch auch ein Beschluß des Lehrerinnenverbandes, in dem Fräulein Gertrud Bäumer für Beibehaltung ber Mittelschule warm eintrat. Bezeichnend ist auch, daß der große Seil ber Kinder, ble die Mittelschule besuchen, den.Arbeiterkreisen entstammt. Diese Schulen einfach zu streichen, ist ein starkes Unrecht. Die Gleichmacherei muß endlich einmal aufhören. 3m übrigen werden wir uns alles für die Einzel- tcratung Vorbehalten. Das Leitmotiv und ber Grundsatz der BolkSerziehung muß bleiben: freiwillige, felbsteriannte und felbftgctirolltc Unterordnung unter die Gebote der Allgemeinbeit in der Erkenntnis ber sittlichen Verantwortung die der Einzelne vor sich selbst und vor feinem Volke trägt. (Bravo!) Danach tritt Vertagung ein. Rächst« Sitzung Donnerstag 9V, Tlhr. Abg Lenhart (Ztr.): Wit dem Geiste 1 vorliegendem Gesetzes verbindet unS keine zrc Gemeinschaft, da es sich um einen Einbau 2 1874er Gesetze- handelt, da- tm Kamps gegen 1 a Kalholifchr Kirche geschaffen wurde Die AuS- üLrung des Gesetzes beweist, daß es über unfete xbaungen einfach hinweggeht. Wir hallen an । eren grundsätzlichen Forderungen fest, nach- in die CintunanfdMiIe uns die reine Lernfchule icracßt und die religiöse Grundlage mehr und l )r verwischt bat. Die alte erzicherifch« Kran ul sie mehr und mehr eingebüßt, und das Bil» .^gSdeftzit ber letzten Zahre Hal das erwiesen. alte verpönte Schule hatte dagegen das di« ^neinschaft bildende gepflegt. Auch die Rede .xifa über daS sozialistisch- Schulideal bat un- ■( ? lleberzcugung eher gestärkt. Es handelt sich ■wc für uns um eine Gewisfenssochr, was man K . bleibt eine Rechtslage, die den !t ßolifchcn Anschauungen sehr wenig ent- b icht. da sie mit einer wirklichen -«hungsschulc nicht ernst macht. Freilich fin- |n wir in diesen Sachen im Haus« kaum Ent- Berkrner Itcbtlannarff Selb Brief Gelb Brfak Datum: iS. Dkt 19. Okt Amßcrbam-Rottrrd 6518,45 6531,55 5869,10 5880, Brüssel-Antwerpen. I32\ e r t worden fein. Mehrere Minister wurden leicht verletzt S- wurden Verhaftungen vorgenommen. Hühneraugen Hornhaut. Sch wielen u Warzen Achtung I Holzhauer! Eilt! nachmittags 3 Uhr, statt. 011891 I. 21.: Albin Mann. 013796 Bürgermeister Benner nebst allen Angehörigen 11199D Treis a. d. Lda., am 19. Oktober 1921. Nessel tragen zu wollen. Fritz Nowack 018818 Mre Malwaren Iflmflidjer Zamikale. 111908 Der Oberbürgermeister. F. D.: K r e n z i e n. Astoria-Lichtspiele Seltersweg 81 Telephon 2166 Reformhaus Gleiten 013806 zu verkaufen Vinter Käuf.,z. k. ßpf., ro. im. 110!)9c kaust 11187c sofort gesucht. 11194 | 8m»sehle diese Aoilie Wo wird Errichtung 11130A neuer unter VreiS. 10930 8 Wir suchen für unsere Buchhaltung einen tüchtigen das solide, hochwertige Seifenpulver? 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Kath. Fechter, Kirchenplatz 6, käuflich übernommen habe. Auch bitte ich das meiner Borgängerin Frl. Fechter bewiesene Enigegenkommen auf mich über- Bekanntmachung. Die Rechnungen der städtischen Elektrizitätswerke und der Straßenbahn sowie des städtischen Gas- und Wasserwerks für 1919 liegen vom 19. Oktober 1921 ab während einer Woche auf dem Stadthaus Berg- straße, Zimmer 17, zur Einsicht offen. Ls wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß während der Offenlegungsfrist jeder Beteiligte Einsicht nehmen und schriftliche Bemerkungen dazu bei dem nicht über 25 Jahre. Gute kaufmännische Lehrzeit und Praxis Bedingung. Ausführliche schriftliche Bewerbungen unter 11137D an den Gießener Anzeiger erbeten. gegen hohen Gehalt gesucht. Schrift!. Angebote unter 11204 an den Gieß. Anzeiger erbeten. Gestern entschlief sanft nach langem Leiden ganz plötzlich unser lieber Vater, Großvater, Bruder und Onkel JohannGeorg Mandler im Alter von 74 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. 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Für die in so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen, für die zahlreichen Kranz- und blumenspenden, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Böchner, sowie dem Gesangverein Liederkranz für die schönen Lieder, sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Stadttheater Freitag. 21. Cftobci: 3. Freitag-Abonn. »Bore. Kos Ur rooDL Anf. 7, Ende 91/, Uhr. u»t« Klubmöbel i Divans Sessel MselonguEs Matratzen in allen Alte eingeführte Lebensversicherungs-Ges. in Verbindung mit allen anderen Dersicherungs- sparten wünscht in Gießen eine General -- Agentur zu errichten. Gewährt werden Fixum, Provision und Reisespesen. Herren, die über gute Beziehungen verfügen, werden gebeten, schriftliche Angebote unter F. J. F. 388 (11193ss) an den Gießener Anzeiger einzureichen. | Vereine UC.GIeiei Morgen abend Lleblgshöhe. Reformbutter Sanitas (Vegetabile Margarine) L’nglamlerten Voll-Rel» Westf. Pumpernickel Voll milch-Zwieback Naturreine Marmeladen Alkoholfr. Obet- n.Trauben wein Haferflocken, Mark, Mehl Grütue und Grieß Uln Am Freitag den 21. Oktober, norm., finden in Gießen zwischen dem Deutschen Bauarbeiteroerband und den Foritverroaliungen oie 'IktianiHttngtn^'gtOkhiingiitryfforiilöhiit für alle im Gebiet der Ober>örstereien Gießen, Schiffenberg, Lich und Treis gelegenen Staats-, Gemeinde- und Privatwaidungen statt. Tie Holzhauer müffen ffch also am Donnerstag (heute) abend gemeindeweise zufammennnden und einen oder mehrere Vertreter zu einer am Freitag, 21. d. MtS., früh 8'/« Ubr im ltzewerkichaitsbaus (Sieben ttattfindcndcn Beiprechung entsenden Ein Nachweis über den von jeder einzelnen Roite im Vorjahre erzielten Tagesdurchschnitts- verdienst ist unbedingt mttzubringen. Keine einzige Gemeinde im Gebiet der obengenannten Oberfärstereien darf unoertreten sein. Deutscher Bauarbeiterverband Gießen Vogi’scJie Handelsschule Gießen Goethestraße 32 Teilnahme an den neu begonnenen Tages-Kursen noch bis Anfang November möglich. uoec Prospekte frei. Beteln eiemi. Uw Gießen iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiim Sie önDfl- mitaneöet -Berlßminluno des Vereins findet am 22. Oktober 1921, abends 8 Uhr, im Dereinslobal „gurn Postkeller" mit nachstehender Tagesordnung ftattt- 1. Bericht des 1. Vorsitzenden; 2. Ergänzungswahl des Vorstandes; 3. Hassia-Angelegenherten; 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen, ganz besonders der am Weltkrieg beteiligt gewesenen Dlstglieder, wird sehr dringend gebeten. (10749v) Der Vorstand. -MkNMMMWWll.'ME Gesangverein Liedertafel. SamStag, den 22. Oft* abends vräziS 8 Uhr, in neuen BereinSlokal btt Kremer. Marb. Str.: außerordentliche Generalversammlung. T.-O.: 1. Bericht, L Rech' nungSablage, 3. Anträgt. 4. Verschiedenes. Erscheinen dringend erwünscht. 11206c Ter Vorstand. UHIIIIIIIIIItllUfllliUUüUllllillll» Heiratsgesllch. Erstllaff. Kaufmann, mit größ-Kavital, soeben nach läng. Ausenibalt im AuS- lande zurück, sucht treue Lebensgefährtin i. Alt. v. 23—27 $. Evil. Einheirat in ein Geschäft. Wwe. nicht auSgeschl. Schriitl. ausf. Angebote mit Bild unter 11167 an den Gieß. Anz. Die Person, d. am Montag mitt. 1 Uhr l d. Nord-Anl. d. Kindermantel aufbob, ist erkannt u. ro. gebeten, denManiel aufd. Polizei amtabzugeb., andcrniallS Anzeige erfolgt. 11195 Heute letzter Tag: i. Das gröle Spiel. INI Den Krokodilen ausgeliefert. 2. Carola Wein Hazard Ab morgen bi« ein sch!. Sonntag: 1. Karo-Aß, 5. Teil Auge um Auge m89c 2. Der Tiger von Sing - Sing In Vorbereitung: Cherehex la lamme. 2 Läuserjchweine stehen zum Berkaus An der Hardt Nr. 8 (Wirtschaft). Tel. 1056. In kleiner Industriestadt in der Nähe Kassels ist ein Besitztum mit 22 Morgen Land, nebst Gebäude, sehr preiswert jfiwres mäöiOen sofort gesucht. 013775 Gutenbergstraste 29. 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