„n ,m en»* 1 £ Kba- nrrbt- im Qjtt ai 5®* fcX'“ftÄ- “ »HX''^1«».*" lr' s sxnaarwtM ..fbi Hj* 7 f,re Saal.r« « tur« Al begünstigt Khdnl-nd SnS^ÄjÄ IfllM L WjSw j^*"**- J0^ 7räu^^' et a?fe. nun Der ftieHener Lozriqer mit der Dienttagsbeilage .$per! Umfd)OB- er. schein» tagltch, außer Sonn, und Feiertays. Monatliche vetunrprese: Ti or* 5.- einschließlich Irägerlobn, durch die Post bezogen Marl, 5.75 etnichließlich Deltellgeld. Ferniprech-Anschluile: ffirbieSdiriftleitBng 112; für Druckerei. Verlag und (£eid)afi$fteüe 51. Lnichrift für Drohtnach. richten Lnjeiaer S-ießell. poftichecklonto: Sranflurl a. M. 11686. UI. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhessen Dnid und verkag: vrühl'sche Umo.-Vuch. und Steinöruderei R. Lange. Schrlstteitung, SefchSftrstelle und Druderel: rchulstratze 7. Montag, 20. Juni 1921 Annahme lnjeigeR für d'e Tageennmmer b'N * ▲ ▲ zum Nach« 'tag |k ohne jede ver dlndl'chkett. Prti» lür I «nm Qdbc füi flngrtqfn n 34 rv- drtl'ch 40 Df. auewUlti k 60 Df.; für Reklame. ▼ Brette 180 Dl Bei Platz, Berfd)rt|l 20* .Auf chlaq. Hanpifchrtflletter luq. J'oeq Derantmortltch für Doliiih: lug. Goetz, für den übrige* letl Dc. Betnbolb 3<"i: für de, Injeiqentcil, Kan» deck. Der Reichskanzler über die Erfüllung des Ultimatums. C? f f enz 19. Juni. (WTB) Der Reichs - ka n i Ie r l.i.lt heute Dormüiag in einer verlamm-- (mtg dcS Deutschen G e we c k > cha s t s b u n - des folgende Re^e: Deich, le ^.farmnlung, trtrrne Damm unb $)mm ! Ich soll über daS Ultimatum sprechen. Ich werde Ihnen auf idttig und ehrlich, aber auch mutigen Herzens intine b lyit gc £agc fdAltcm. Ich nehme auch jedes f.imdjc Wort entgegen, wie ich mich nicht f dauert mürbe. da und Dort ein Wort > i lLvv.teirvUtiselrer K itik, aber allge meiner fiiitif in meine fRebe ein fließen tu las en Wir «vollen rin Ultimatinn erfüllen. Set Iai/rcn ist dieses Wort, das in sich Gewalt sch ießt, brutale Gewalt. bü5 Zeiclwn de) ungtüxflid) n Euvova. 1914 stand auch am Beginn einer neuen Aera, die das Ende des G üdes für Mill o: cn von Aensligeu beb*utet.', ein Ultimatum. Cs war das unglückliche Ultimatum an Serbien. Wcs hat ec geb ddrt, ienes Mackrckibort? Trb und 2kr>. erben in der ganzen Welt. Jenes Ultimatum war der ©egvm Der Zerrüttung der gan eu Weitwrnschäft. Die Böller wa en vor bem Kriege ineinander xxr f'odncn burd) tausendfältige wirtsd«ftlidr Be «ielningen, ;ene Beziehungen, die die Mol-lialirt der Böller hei bei führten. Und da Tarn das Ulti matnm imb ba kam das, was balyinter steht, tie Vhidroirfu’ig brr brutalen Ma^t: der Krieg! Millionen Gräber ste'.vi aus den (Sdiladtff Ibem, Jammer und Elend aller Art. und jetzt am Ende der Erwtlie N.fcr fi.ten Jahre fielyt wiederum ein Ultimatum Das ist dos Ult mut um von Lond'n, das an uns ergangen iit Die einen figen, Ihr Rittet nein sagen sollen, andere sagen, es war riditig, bah Ihr ja gesagt habt. Ich will mit niemanden rechten, der n in gesagt hat. Nur, meine Tarnen unb Herren, war daS ja das letzte W»rt. das auch die hätten ftrerfxn müssen, die nein sagen trvfltrn. Wir lyabe-i t»as Ja ge'agt unb ha'en es zu vrrcmM» ten, und U>i5 da) Ja bedeutet, das Ich em atiseMlan/''er zu s tzen. vt meine Pflicht und Schulbigkeit bei meinem fettigen B - suche in Essen. In der Po'it'ck muh man ab-» wänen und manchmal in Snrücfb rngunq von OkHiWen einen Weg gehen, der rt klarer Berechnung rirlkirfrt her einzig m5afirf>e s in wird imb sei i kamt, um wieder inS F-e'e zu Tomrrrn. Die Melwheit unseres Volkes war für ja. Die heute durch mich bet Ihnen vertretene Reich^regierung ift die Regierung der De almng. ifl die Regierung der Erfüllung. DaS fdjtieüt das alles für Anll gaben in sich, Ausgaben, die wir zunächst erfüllen können, w,tm wir tnrr wollen und Aufgaben, deren ErftUlun"smöali^7eit nicht anders ewüs^t merken 'amt, als tu"d11 ie Ansp.nnunzalle. Kirche im Sinne tvfitiocr Leistung. WaS können wir erfüllen? Die Abgabe her Waffen und die Auflösung aewilser Wehren, das können wir erfüllen. Es mal f "rrneriid) rett far bet ob?r jenen Patrioten in Dentsu en Reich, für einzelne Landflächen in Deutschland die Waffen abzulie- fern. Ich glaube aber, wir sind so weit, daß wir auch bezüglich Danerns sagen können, auch bifjenitrn, denen es im Innern zuwider war. di's-'n Schritt zu geben, werden ihn gefm und finb ihn Gott sei Tank schon in weitem Maße gegangen. fBravo!) Tie Auslösung der Wehren ist eine ebenso harte Vilicht, ich bin aber überzeugt. daß auch diese zweite Forderung in Kurze erfüllt iein wird. Auch die Uebergabe der Waffen im Osten war ein unendlich schrveves Opfer. Wir haben es gebracht für das Ba'erland. Es ist ein schwerer Gedanke, an der Spitze cinc5 ivehr- losen Volkes zu swhen, aber trotzdem, wir werden diesen bontcnvvllcn schweren Weg geben, um eine t:(f: Poliük. an der niemand zweifeln (ann. vor bei ganten Wett zu beweisen. (Beifall.) Ich hyrherfwle es immer wieder und gerade hier im Ruhrgebiet. Dir lieben das ,^a" gefp odn\ kr deutschen Einheit wegen unb der deutschen Freiheit wegen. (Bravo ) Tie deutsche Einheit ist ein hohes Gut. Das haben wir denn überhaupt geerntet auS dem mtgeheuerften Zusammenbruch eines Volkes? Tie Einheit unseres D.'lkes und Unserer Wirtschaft und die Freiheit der Arbeit insofern, als wir bei allen Lasten doch die Möglich- H'it haben, selvst die Arbnt zu bestimmen,, als wir dir Möglichkeit haben, überhaupt zu schaffen. Tie Armahwe des U!t matums läßt uns ii Mög- lich'eit der C i 'fngeüalnmg u ne res sozialen Lebens Dir Tmnm iclb't bestimmen 11 A t der T ilnabme de-s ArbeiwrlMers an terüorlobern, mein das Rockit der dortigen Deutsdien tödlich verietzt rofrbe. Ich g’anbe, der Gedacke, daß lycnfidjtlid) Oberschkesieus ein faires Spiel getrieben ro rben muß. l>at bereit« in der Wett Wuitzel gefaßt. D'e pvlnifchm Aufständischen Ixtbcn nicht nur das Rvckü Deutsch lands angegriffen, sie hxbeit die Mlii rtcn selbst angegriffen. Daum ruiri wir rs hinaus in alle Lande: Es würde für die atiierte t Mächte ein verbingni-volles Seiden ,fen wenn sie den Ge danken des Rechts und deZ Frie^cnsvertrages nicht rafdi und bald endgültig Wim Siege octOeffern würden. (Beifall.) Jlst das der Neuaufbau Euro- ras. nad) dem sick» alle Böller io!?-en. wenn ein keiner Diktator nidt yirriicfgelten will vor den Mittivnen ^iontlen. die die Allierlen zur Perfüaung laben? (©dyr flut’) Je melyr die Diktatur eines >s^>-fantn sich dort auslebt, je fdewidier die afliiertei Reyienmgen ich gebär- den, um fo fester werdet wir den Rus erlichen, daß das deutsch? Voll ein Rvlrt darauf hat. rofem es in der GrfüTimg des Ultimatums (f.beitrt. efyrlicfc und anständig befambeft wt werden. (Beifall.) Nun -u den Reparationen. Wir sollen zwei Mil’irrven an festen Annuitäten pro Jabr zahlen, wir sollen 26 Prozent bf AnS'ubr bezahlen, und wir sollen drittens dazu die Besatzungskosten tragen Tie letztere Summe ist die itnprvdukkivste. Sie trägt nicht bei zum Wichet- aufbau. fontrri fiWädit unsere Leistungskrait, genau wie die Sanktionen. Der h Europa Frieden Ruhe, Dobllihrt un> Auchan für alle will, der muß dnn G-danbm schnell näher to tem, die un Vwdullive Ausgabe des e iwvttschen Mili:artsm.i? aut ein Minimum zu reduzieren ^Sebr richtig! Der Ruf geht hinaus an b'e Arbeitersdnst aller Länder: Sorgt überall damr im domokratileben Geiste, biß bi3, wis Deutschland zahlt, nicht zu unnötigen Ausgaben verwendet wird, sondern baf es verwendet wird zum wahren Segen für die merhätine Bevölkerung der ganzen notleibcnbcn Wett. (Beifalls Sehen Sie, vom ersten Tage an, n» w't die neue Regierung aebildtt haben, war es mein eifrige^ Bestreben Männer zu finden, dic den Ge dünken b*r SoiRarität unb der gemeinsamen Ar beit auch zu dm Alliietten hinübertragen. Ich labe für das Ministerium des Wie eraufba-.w' einen Mann gcfimben. der im Kriege eine groß- prqani’atorifdie Leistung vollbracht hat, Herrn Dr. RatHenau , der im fitie-it dtzu bei getragen hat. daß wir überhaupt durch die Crganvä:wn der Rohstoffe dm Krieg solange fortseyen konn'en, obw norlier erbärmlich jiifammrn*ubredwt. Alle die. die im Kriege in großer Organi-ation georbeite* l>aben. brauchen wir ro eher, wägen sie etne Partei •atbe haben, wie sie wollen Dabei kommt es mch' baraur an. roo ein solcher Mann herkommt. Lailer rotr doch alle Orten periönlicher Bekämpmng hin weg. MadUs besser ihr Nörg er und sammelt eure Scharen, kommt in den Reichswg, treibt Ovpo- sition, Fri i iert auch erbarmungslos? Aber ein müssen sich die .fcerricfcrften. die sich in Copontwr bei in den. gesagt »ein Ionen: Im neuen Deutschland bedeutet Opposition die Serrimrlligfeit, an oem Dag, roo die Negierung zurücktritt, selbst die Geschäfte zu übernehmen. (Sehr ridi ig’l .Das ist wahre Oopoiidr'n. Dir sind aut ein Trümmer seid berufen worden und wir haben versucht, au- diesem Trum wer eld Ordnung zu schassen Und das ist uns teilweise geglückt. Fn einer rceien dmw- kratischen Republik wenden wir die feste Han' an und wir werden auch nicht davor zurückschrecken in diesem Falle der $erilätt igung und der Versöhnung zu folgen, und dm Mut zu haben, van unseren Freunden die allergrößten Op^r zu verlangen. Es liegt em neues Deutschl and vor iirs Nicht yurüdKidöi wollen tvü und Steine nxrfai aut eine große, gewaltige unb glänzende Gesdrdle Tic Pott.ll jdxrcün vorwärts. Sie schaul am wärts unb gcchf^z.lr männlidzen Tai üd r Schaue. Sie das neue TcuLdjanb an und vergleichen Str es mit bem alten. Lxtrruen ©te Ü alte Verfassung an und vergleichen Sie mit bet neuen. Da steht dort in der alten Berfa sung? D.e Kör.i von Württemberg, Baoern. Baden unb Bremen Haben sich die Hand zum eroirm Bunde grrtidU Leien Sie b:e befdribnien Aniangsworte der neuen Zseriassung, wo es ch.ißt. daß die beutlet en Stämme sich en h zusgmmensdilies«i, um in F.eiHett bu Reid) zu erneuern unb bem sozialen Frieden uni dem TlolksivoHI zu dienen. Leien S:e dort, iva: ba Hebt von her Erneuerung unse.es beuh'fir.i Baterlmides. Sie ruht aut dun tre.cn L i len der ganzen Nation, unb Sie lernen tv zw»n'Welten kennen, die voneinander gescharten sind . Ich fag'.e, wer dieser Republik bintl, muß von feinen Anhängern Op,er verlangen. Sie fragen mich nun, werben wir die zwei Milliarden Gold anfhrin- g en? In Be lin im R.i^Sfinanzministeiiiun tagt seit drei Tagen bis Garantiekommissron. Wir machen die Büchrr aus, damit sie hinein- sehen in unsere Kässe, um zu sehen. waS wir leisten können und leisten sollen. Werden wir die zwei Milliarden aufbringen? Da ist eine Vorfrage nötig: Werden wir unseren Haushalt in Ordnung brinyn? Ter HauShatt k:steht in dreifacher Art: als Haushatt dir inneren Ber- waltung, Haushalt bet Betr ebsverwaitung, Haushalt der Reparationen und fibntributionen. Ich habe das Werden dieser drei Haushalte seit Jahren zu verfolgen gehabt. Ich war in Baden Finanz- Minister unb nachher im Reiche Minister der Finanzen. bis ich in daS Kanzleramt gekommen bin. Heute Dtn ich in der glucklich?n Lage, ihnen mit» teilen zu können, daß die Einnahmen des Reiches bereits im letzten Jahre übet 45 Milliarden betragen haben. lieiiai können. Das wäre ein Ergebnis. auf das w.r stolz fein f Jim en. DaS war ein großer Gedanke, die großen Summen im Reich •.ufammerxufaifen für den Dienst teJ RricheS unb seiner lJJ jeder, ba5 war em G d-inke. der aus her deutslVi Dmwkrat e b TDorgeaanacn ist. Der iJJetNnifc ist gea'üdt Daß bi-, die ihi burdnefüb-t :>ajen, nicht be iebt snd, meine Dam n und Herren, t«s macht i idsts. Dir werden den inneren Etat wrroörtd bringen. Dir werden auch, wmn das ')&?töpfer abgewogen ist, von den 4.3 Milliarden, durch die roch io'genden Eingänge w Einkom- uien- und Umsatzsteuer das. was wir im Jal/re 1920 erreichen roo.ltar, gairz gewiß erreichen. Jetzt kommt her ytrite große Snifl kt: das ind die Betrrebsverwalkunaen. Im letz- *en Jähre fxibn die BetriebSverw lkungen abfe» dijfien mit einem Fehlbetranvon20Mrl- Itarben. Uefr-rle-m Sie es i^ ob b*r Staat cn Evenbchn unb Post nicht UeJeeschüsw hätte, u»enn er die gleichen Prei e gefordert bättr rote moße Privatbetriebe. (Sechr xi 'tvi) S t müf e -ms in zwei Lager zu teilen: Hie P oletarier und lie Besitzer von Gvldwe.ten' Da» roavr eine txr- hängniStvlle ©ab fdMarfit, ein Unglück für im er Vaterland. Es *arf keine Rel»rat«uSgewmnIer geben, wie es Kriegs und RLvIutwnsgewunilLr gab. Die zwei M illiarden werden wir ausbringen. Wir zahlen mit Sachleistungen und durch direkte Zahlungen, durch Dv- visen DaS erste wird für uns sein: die Ausbringung der Mittel für die 2 6 p r o z e n t i g e 91 u s f u h r a b g a b e. Die Methode, die die Alliierten Lirr anwenden, erweist sich schon jetzt als zweischneidig. Sie erfordert ein großes "Zeamtenheer. welches bic 9 schwer!. Tic Frage ist für mich, ob wir in der Lage sind, die Produktion mit einer Last zu belegen und unseren Ervort lebenskräf- |U halten. Da hat fid) der Blick non sang an aus die Kohle gerichtet Wir kommen nicht darum herum, aus der Kohle mehr herauSzuholen. Ich mache auf eines aufmerksam: Wir liefern 24 Millionen Tonnen Ki hlctt an die Alliierten. Was schreibt man uns auf das ReparationSkonto? Richt den Weltmarktpreis, sondern den InlandvreiS. Wir liefern also eine Mehrleist ung von 9 Milliarden Goldmark, wenn unsere Kohlen weit unter dem Weltmarktpreis stehen. Wir lonnen solche Geschenke nicht machen Wir müssen uns mit dem Gedanken vertraut machen, daß wir mehr an Kohlen zu leisten haben. Die Gedanken sind in der Ausreifung begriffen. Ich hoffe Schlag auf Schlag dem Reichstag hiervon Unterbreitungen zu machen. Es wird eine harte Arbeit sein unb unter» ganze politische Kraft dahinter zp setzen fein, um das große Ziel zu erreichen, das zu erfüllen uns die Feinde aufyebürdet haben. Ich weiß nicht, inwieweit wtr dos Ziel erreichen werden, aber daß wir es erreichen, wenn wir es rooWert, das ist für mich gewiss Ich erinnere an das Abkommen von Cpaa. Wir haben Spaa eingenommen und Deutschland ist nicht zerbrochen. Gewiß hat sich auch die Schuld detk Reiches gehoben. Wir haben heute Verpslich. lungern über 300 Milliarden f>at sick aber nicht trotzdem sckxm in manchem, in den Fällen, wo Nvt und Elend war, eine gewisse Erleichterung gezeigt? Allerdings der Uebergang zu r freien B l r t f 5u0. aujD thrazische Frage scheinen die beiden Regierungen nicht einig zu fein. Wenn bie ^rlei firf) roiberfpenftig zeige, soll nach dem Wunsche Lord CurzonS das Abkommen tion London, daS mit Bekir Sami Bep abgeschlossen wurde für hinfällig erklärt wer- ^n. Man werde alsdann kurzerhand zum FriedenSvertrage von SevreS zurückkehren I brcb bie Blockade deS Schwarze!:! M-«rk« von Trapezunt und Ädunin burdi- lUhren. Die „Agencr S>aoa8" sagt, ei scheine, Briand erreicht habe, daß diese Maß mahme fallen gelassen werde, das heißt daß sie nicht den Gegenstand eines Abkommens icbc Regierung im Falle oer -türkischen Weigerung ihre volle Handlung^, -fteiheit tiirüderlangt. Rach der „Agence Havas" ist eS wahrscheinlich, daß bei den Nachmittagsberatungen die oberschlesische Frage angeschnitten wird. Der kriegsgerichtlichen Bestrafung der Soldaten führen werden. Die Angehörigen der französischen Besatzungstruppen haben die Pflicht, ,idi streng nach den Vorschriften der deutschen Iagdgesetzgebung zu richten, und werden bei Zuwiderhandlungen kriegsgerichtlich bestraft. Berlin, 18. Juni. (Wolff.) Rechtsausschuß des Reichstages stimmte einer Abänderung des Gerichtskosten- Gesetzes in fast unveränderter Fassung zu. Alle Gerichtsgebühren werden Dom 1. August ab erhöht. Der Regierungsvertreter teilte auf eine Anfrage, ob auch eine Aenderung der Gebührenordnung für Anwälte geplant sei, mit, daß ein dahingehender Gesetzentwurf im Reichsrat vorliege. Toller Nachfolger GareiS'. Berlin, 18. Juni. (Privattel.) Rach einer amtlichen Mitteilung des bayerischen Landeswalttlriters tritt an Stelle des er» mor e c:t Abge r'neten Ga reis der Schriftsteller Toller, der sick zur Zeit in Festungshaft befindet, in den bayerischen Landtag ein. Toller nahm das Mandat an. Berlin, 18. Juni. (WTB.) Der frühere Hausminister Graf August von Eulenburg ist heute nachmittag gegen 51/. Uhr am Herzschlag verschieden. Merg entheim, 18. Juni. lWolff.) Der Reichspräsident hat heute, wie die „Tauber- Äeitung" hört, an Stelle des ausscheidenden Ministerialdirektors Dr. Heilbron den Redakteur Oskar Müller zum Ministerialdirektor und Chef her Pressestelle her Reichsregierung ernannt. Neuyork, 17. Juni. (Reuter.) Der Generaldirektor der Hamburg-Amerika-Linie, Cuno, der an Bord der „Mongolin" nach Europa reift, erklärte, daß die Hamburg- Amerika-Linie binnen fünf Jahren etwa ein drittel ihrer Vorkriegsflotte wieder erbauen werde. Sie werde größtenteils aus modernen Frachtdampfern von 5000 bis 12000 Tonnen besteheu (Einige dieser Schiffe würden mit Einrichtungen zur Aufnahme einer kleinen Anzahl von Fahrgästen versehen werden. Ferner würden zrvei Schiffe von 22 000 Tonnen für den transatlantischen Personenverkehr gebaut werden, die 1923 fertig- gestellt sein würden. 21ns dem besetzten Gebiet. Eine neue Bcrordnni'g der Nhcinland- tommisston. Koblenz, 18. Juni. (WTB.) Die interalliierte Rheinlandkornmission erließ eine Verordnung Nr.93, durch.welche sie sich vorbehält, den deutschen Behörden und Gerichten bestimmte Verfahren a^unehmen, welche nach ihrer Ansicht die alliierten Be- satzunaStruppen angingen. In der Verordnung heißt es: Wenn die interalliierte Rhein- landlommission auf Grund ausreichender Anhaltspunkte der Ansicht ist. daß jemand von irgendeiner deutschen Behörde oder einem deutschen Gericht mit Strafmaßnahmen verwaltungsrechtlicher, disziplinärer, strafrechtlicher ober zivilrechtlicher Art bedroht ober ihnen ausgesetzt würbe, weil er den alliierten Besatzungsbehörden Dienste gelleistet haben soll oder weil er mit biefen Behörden in Bestellungen gestanden habe, kann die inetralhierte Rheinlandkommission sich mit der Sache befassen. Sie kann selbst in bet Sache entscheiben und das ergangene Urteil ober bie Entscheidung einer Revision unterziehen. Sie kann die Untersuchung des Falles auch an bie von ihr bezeichnete Gerichtsbarkeit verweisen. Der Uebergang einer Sache an bie Rheinlandkommission unterbricht alle etwa schwebenden Verfahren, es sei beim, baß die Kommission selbst etwas anberes bestimmt. Die Vervrbnung tritt sofort in Kraft Zusammenstoß mit wildernden Franzosen. ma. Mainz, 20. Juni. Am Sonntaa nachmittag wurden in der Gemarkung Rüsselsheim Spazicraänger dadurch gefährdet. baß französische Kolonialsoldaten mit Karabinern nach Hasen schossen. Bier Hasen, erlegt in der gesetzlichen 3chorweit (!), waren bas Ergebnis der Treib- jagb Da auch Flurschäden angerichtet mürben, begaben sich am Montag nachmittag zwei Zagdpächter und ein Poli^ibearnter au? Rüsselsheim ins Jagdrevier und trafen dort abermals mehrere Marokkaner, die mit Kara- binern auf Hasen schossen. Die Jagdpächter mefen die Soldaten an und forderten sie A«s Statt und CatiO. Gietzen, den 20. Juni 1921. 75. Jubelfeier de» Gesangvereins Harmonie-Gemitlichkeit. Heute, iro uns inner- und außerpalitische Ereignis,e ständig in Spannung uno Aufregung hallen, suchen viele Mensch, n da Erpüung und 3er- Ureuung, wo mrtere Harnronie und (Gemütlichkeit sich bie Hand reichen. Eine vorzügliche Gelegenheit, diele Empfindungen äu D^ejen und über tie schwere Zeit hin toeg;uh. Isen, bietet das deutsche Lied. Es ist dankbar an&ucrfennen, daß der lstefige G f.wgücren Harmonie-Gemütlichkeit, olle Schwierigkeiten der Zeit überwindend, aus Anlaß seines 75iährigen Bestehens all^s auf geboten hat. dem deuts chen Lied, insbesondere aber dem deutsch.n .LZvlkslied" in seltenen Kreisen unserer Vatersladt Geltung zu ver,ck>aßen. Er «hat träfe Ausgabe i>mf ter Unterstützung der hiesigen Ge.'angverkine sowie der Mit- g.ieder des Lah.italsänge.bundeZ, di. sich außer- ! ordentlich zahlreich an dem Fest beteiligten, in bester Weise ge.öft. Bereits die Erö ffnung sfeier am Sams tagabcnd, bie in der Hauptsache von Darbietungen der Giestencr EesangTOrrim» ausgefu.lt war, legte Zeugnis davon ab, daß der deutscl>e Männergesang nach der durch den Krieg ringet re taten lang- I aha gen Rül-epause tote'; er a x* erßeuliche E.it- lAcklung erfahren hat. Es war erhebend, als über 300 Gießener Säuger unter Leitung von Musik- lehrer K a st e n das von unfe.em cinlirimischcn Komponisten Musikleh.er Gernhardt rerlmttc „Deutsche Sie d' mit Orck-este begleitung '.tu Gehör brachten. Die Aufführung bieie'3 Werkes, bei dem alle Schwierigkeiten in bester Weise überwunden wurden, gereichte nicht nur dem Dirigenten und der wa^e en Sängerschar, sondern auch dem anwesenden Komponisten zur Ehre, i'luch die übrigen Gcsangsvo« träge der (rin^e b.Trine zeigten wirk ich gute Leistungen. Ter Abend wurde dann, neben musikaUschen Darbietungen der Kapelle Weller, durch Ueöermittlung von Glück- wüi-srän und Gelckienlen an den Iubelverrin aus- Ofiüllt. Bürgermristec Ä' r c n »i c n gratulierte namens der Stadt Gießen, Zeug wart R i e b e l im Auftrage der beiden freiwilligen Fruerwelwen. Die betvi tgten Giestencr Gesangverrine sli b tat Fal>- neimägel und Ehöre, wüh atd der G sangverriit „Licdrikranz" Di latburg ein Bild „Stadt Dillenburg" überreichen ließ. , Der zweite Tag des Fester begann mit dem Gmpsang der auswärtigen Vereine des Lahn- taljäugetbundeS, die mit Musi, zum Stndttst-eater gebracht wurden, nw um 8Vs Uhr oormit'ags die Hauptprobe bieser Vereine für bte Masienchöre statt sand. Hieran sck)loß sich dar E h r e n i'l n g e n der Dundesvereine bas den Glanzpuntt der Veran- staltimgen bildete. Tie Lei tungeu der einzelnen Vereine waren burchsveg gut, teil',o.r c ausgez tch- nct; int Vergleich zum letzten öun'ejfeft des Lahntalsängerfestes in Wetzlar zeigte fi b bei säst allen Veremen e.ne we ent iche Sle gerung der Leistungen. Am Schlüsse tibwörachte Rektor S t o r ch- Dutzbaä) die Glückn-ü ische desLahnta!sänge bundeö, bab.-t besonders betonend, daß de. omtsche Männer- gefmlg besonders geeignet sei, dem deutschen Ei t- beitSgedankcn Gelttma zu versclxtften. Tas ddii ihm ausgebraä^tc Hoch Mts bas deutsche Vatcrlrtv sand bet den mehr als Tausend Besuchern begeisterten Wt^ei^lmll. N tmcns des La n al ängerbun- des üterrcid:.tc Reitor Swrch dem iestgrieudn Verein eine känstle t ch auSge atlete tottfie, von dem Gesangveiein O.pheuS-Butzbach eine Fahnen- schleife. Nachmittags bewegte sich cit sfestzug, dem sich außer den hiesi^n und auMartiien Gesangvereinen Radfahrer-, Tum- und Wassersport- vereine, sowie dir freiwil tgen Feuerwch en ange- s<1 lösten hatten, durch die Neustadt Alicestraße, SelterSweg, Sonnmstraßc, 'Jirjcn Bä aur einer ?iah.t nach Oflxrfii?a ^um Entsatz von Gen«al von Lettow Vorbock über (SIxrtum (Süd- ägrptcn) draht »S TOn Nwien auZ vurüdgerufar tovrden ist, weil man jnztoisstien Deutsck>-O,l«frika für verloren hielt. Das Luitschifs lanbex exntn woh. beluttten in der Heimat! — Die moderne Entwicklung der braljtk'fen Telegrapl/ie ftefrt im Zeichen d« E ekt 0: enröhre, die ihren Siegeslauf in oer drahtlosen Techiik al8 Verstärker, Empfänger und Send« genonrme'i hat. Ren- reit lckx Verstä.ker rourbe:i# im Gebrauch demonstriert. Di? Send.'röh e wurde dann als bequemes Mittel Hur Erzeugung ungedämv'ter Schwinn- ungen durch Vlnß ck^ «läute t. Dmch ft: wurde cmck der drchstl.ism Triephme bT Weg gebahnt. Mittels eines k.einen Röl-r ns-mderS wurde von einem ent‘ernten Raume Musik oroic ein Liri> daalstlos nach dem Hö fach überfagen, dort mit em« ganz kleinen Anterne aufgefanaen und dem Auditorium Ijtihbßt gemackt. — Endlich wurden Zrichm her deutscke l Go'ßslation Rauen mit Hilfe ein« Rahmenantenne von mir 40 Zentimet« im Quadrat aufgefanaen und im lautsprechend« Telepin geeigt. Mnsick^en TOn Raun, der größten Funkenstativn der Welt, und cc- Rri-kSsunk» stelle KöiiigwuslerluiufTN skosten d n Vortrag. Der deutschen Erfindung mti> der dmtschei Funktechnik, die bis beute an erster St lle stehen, wird auch in Juklmft ein l)«vo«agenber Platz beim Wiederaufbau unse-es Daterland's, bei der Wieder- evob«ung des Weltmarktes und bei der Erwerbmg freundscl^ftlich«« Gefühle im Ausland besr^ö- den fein. ** Wohl tätig keit-fon-ert. DaS gestern abend in der großen Aula dec UnioerTät von Frl. E. Felchner mi Gunsten hilssbeoürs- riger Krank« der Ehrurgifck-n K inik Deran flat tetr Konz«t war leid« nur frfii>ad) lefucht. Als Sängerin war Fran Siddy Freund-Stein, Kdn- »ertiängerin (Soprani ans Hanau gewonnen, die mit äußerst 'sympatl.ischer St mme, i> mger Vortragsweise und flirer Aussprache b?re t) mil ihrem ersten L.ede die Zuhör« -n fesseln wnßtL Sie sang ernste und pntere Lied« von BixchmS und Schubert. Tie Sünarii 1 mußte sich-u ein« Zugabe entshTeßen. Die B'glritimg bitte Frl Felch- ner übenv mmen. R.b.-n d r Sängerin b ten tie Tarnen A. S chä sser, G. Schn ck und Tl?. Schu dt sowie Kurt E n g i s ch (sämtlich Schüleriimen bzw. Säwler von Frl. E. s>rlchner^ am .Klovier aus Werken von Schubert, Mozart, Schumann, Eh,am PaberewSli und Brnhms durchweg gute Le'stungen Ein Don Fri. Felckmer geleitet« Frauenchor fang Dolkslicher von S. Och; und BrckhmS. ** Verein für daS Deutschtum im Ausland. Rack b« Kriegs rit «möglichen eS die Verbä'riif'e. nunnwhr metr lebhaft« mit der VereinStLtigkrit, die dem Wohle imfer« bo- brängten AuS'andSgenos'en gewiomet ist, einzu- setzen. Die Iräüge Ortsgruppe beabsichtigt, in nächst« Zeit mit Ve-ems'-altungen Ir rorjditreten, bei denen sie sich die Mtwirkung ro.il«« Kreise der Gieße"« Bevölkerung ohne Ihtlerftfräb t« Parteilugey rigkrit «h'fft. 2luf den am 16. Juli geplanten Festabend wird schon heute aufmerksam gemacht. Vornotizen. — Taaeskalcnber für Montag: Jubelfeier der Harmonic-Gemütlichkeit, von nachin. 4 Uhr ab: Großes Konz«t, Tanz und Dolksbelustigungen auf dem Festplatz, abends 8 Uhr: Gefangsvorträge und turnerische Aufführungen. — Lichtspieltheater, wie gestern. — Der OrtSgewerbeverein und Handwerkerbund halten am Mittwoch abend 81/» Uhr ihre HauptDersammlung, in der u. a. Dr. Krause über den Entwurf zum neuen Reichshandwerkergesetz sprechen wird. (S. Anzeige.) — Den l sch-österreichischer Al- penverein. Geh. Reg.-Rat G Dinkel auS Marburg wird am Freitag abend im großen Hörsaal der Universität über die „Eisriesen. höhlen im lenntngebirge bei Salzburgs spreck>en. Näheres siehe Anzeigenteil. — Die Lichtspiele Seltersweg teilen unS mit, daß der Film „Grvßstadt- mädels" zu dem festgesetzten Termin nicht gegeben wird, da er von der Prüfstelle ver- kwten wurde, dafür gelangt zum 26. Juni der Henny-Porten-Zyklus „Die Faust de5 Riesen", 2 Teile, zur Aufführung. _ Freitag den 24. Juni, 7 Uhr, im sta dt thea ter: Turn- und Sportabenv. Samstag den 25. Juni, 4 Uhr- Dassnsportsest an der Lahn. 8 Uhr: Gn- horn--Festsaal, „Bunter Abend". Sonntag den 26. Juni, V,4 Uhr: Kinderfest im PHilosophenwalh. Kreis Friedberg. □ Friedberg, 19. Ium. Gestern abend sand die diesjÄ, rze ®entnalD«famm I ung bti S tädtischen Schtoi m m bades, A -G., statt Nach dem Bericht hat das abielau^ete GeichäitS- latrr mit einem Verlust von 23 033 Mark abie- idiofjen, der hauptsächlich durch dtt hohen Kohlenpreise benxorgeniien wurde. Ta tw.» rn vorrgev Jahre besckLossene Z«nheiMng, bie btt SLnfkxft vom Gaswerve au5 mit hriärm Valsec verargt, uunmchr emgesü.'irt ist und nach .e üb:r Vcrmifcbtc» «nahmt Nagaoi Epielplan der Frankfurter Sttttwoch, 29 : Die 3üLLt. Berlin 264,50 265. 304, - 302,- Für 100 Stahlt: 6,95 7,09 1,44 Züricher Devisenmarkt. 100 QFL 100 ML. Fr. L I 100 L. 9.10 9.15 15° L. 13,98 27,47 167,50 165,- 14,92 27,53 17. 6. 77,50 297, 260, 560, 192, 118,40 68,73 100 100 100 1 100 100 100 100 100 88,8) 1173$ 97,8) 125,40 23,8J 165. 147, 192, 673, 250, 103,90 68,85 104,10 69.- 13,88 27,84 18.6^ 77,50 75,- . Är. . Ar . Sh. . Fr. . I 18.6. 8,52 4,36 8,60 579,- 19330 Börfenkurfe. Frankfurt 242,75 73,- 300,50 118,60 68,87 13J2 27,90 35730 530,- 311,50 268,- 17.6. 8,47 4,34 8 60 103,75 6 50 971,- 737 17,60 1,43 Theater. 20. frjm: 23.: Garul- 20. 6. Franken 19 .75 8.55 1.175 8.15 48.15 22.29 2930 47.15 2-35 586.- der bxb- und Tiefdougefeilschafr m Hain gegen .Kündigung tonnte nicht werden Müller'sche Badeanstalt. Dafferwänue der Lahn am 20. Ium: (In einem Teil der Auslage wiederholt.) SorrrörttniLgeii zur britischen Reichskooferen;. London, 17. Juni. ^Wolff.) Unterhaus. Heute nächmiUag sand int Unterhaus eine Debatte über die am Montag beginnende briti sche Reichs konferen; statt. Geaen br Erneuerung deS engli sch-javaaischen Bflnb* am hiesigen Bahndos Wechsel aus: ßoCanb Deutschland Dien........ Prag........ peris ....... London . ..... Italien ...... Drüsfel....... Budapest Jleupork ...... Agram ...... Bukarest 18. 6. Schweizer ■ 19X50 = 835 = ILO = 8.20 ■ 4830 = 22 30 - 29.70 - 47.70 - 2-325 = 187— 335,- 359,- 531- 307,- 269,- 716,75 610,- 324,50 295,- 16.6. 18.6. 77,50 77,50 75.80 -,- 70,40 -,- 180.- 320,- -— 264,- -,- 229,- -,- 183,50 167,75 162,- -,- 143,50 -,- 470.- -,- 330,50 -,- 357,- -,- 530,- -,- 312,- 273,76 -,- 717,- 596,50 -,- Zürich . . . Amsterdam . Kopenhagen. Vraa Stockholm . . Wie«..... London . . . Paris .... Nroyork. . . Datum: Antwerpen-Brüssel . Holland London Varis Schweiz Spanien Italien CiHabon-Dporto. . . Dänemark ..... Norwegen Schweden Helfingfors New'Pork Wien (altes) . . . . Deutsch-Oesterr. obg Budapest Prag 21 Jahre all ftib, tom 15. 3iuu 1.421 au eine Wochrmlcchn Zulage vm 10 Mf gcjaU: nerben. Trm Einspruch em es Urteiler 4 bef Säg.iverk» BermutvS- ftattgegeLx-n Ätente 1 Uhr- Schluß-Schluß- Kurl kttrS Kurs Kurs Datum: 6*/, Disch. Kriegsanl. 47, Dikch. Reichsanl. 37, Dtsch Reichsanl. 47. Preuh Konsols Darmsiäoter Bank . Deutsche Bank . . Disconto-Veselschast Dresdner Bank. . . Nationalbank f. D. . Mitleid, drebitbanh. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch Gußstahlwerk . ‘D.-Cupml. Dergw. Gelsenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . Oberschles. Cisenb.-B. vberschles. Lisenind. . phönix-Bergb -Akt.. Bad. Anilin- tu Soda Höcklter Farbwerke. Ll-ktr.A.E.G..... Schuckert-Werk«. . . Felten.lSuilleaum«. . Daimler Bud.- Eisen«.» Akt. . Adlerwerke 47. Hess.Slaotsanl . Elektron Griesheim. notier ungen. deuttche Mark wurden Datum: 17.11. Fr. 125,0 Fi 59,2) ......Ar. 88,8) Ar. 117, 30 Handel Frankfurt a. M., 1b 3mn. Börsen- ftimmunolbtlb Im QkflcniaU zu dem leb- hosten (te schäft cm bat Bortigim tefuntek- btt Börse zu Wochenschau6 einc ncientlicb nllrq.rr Stimmung. Während bet Beginn b'e Spaltung oor* wiegend fest war, trat im Bcrlmric ftw unruhige Tendenz ein. Aus dem Dem,'aimarkt war der Ver- kevr wenig angeregt. AuslanbSwcr:e lagen daher still. Aus dem Montanmarlr zeichneten sich an- »eine Papiere durch Festigkeit aus. Bon den Werten des Anillntonzerns roaren Babi Beginn trr Li^ung eint roqenttid) Härtere Besetzung aus Steifte Punkt der TagtAarbmmg, bas Ab- lammen greif dm Deut.6,1 and. Pofen unb Tm:zig über den freien Durchgangsverkehr noch £) l't P r e u § e n unb der beut(dKx>lnt d< Amnes ie uert ag werben dem außiDd.tijCu Auescckuß üter- rvititiL Die Interpellation Gare 1S. Es ’ofat bann btt Weiterheratung ber Inter -ellatron ® a r e 16. Aba. ©ruber (©.): :Ribnct erfamt den (Rnb uif der gestrigen Au-fuh.nngen Les ReichZ-- kanzlers aus bas yctuS an. Bayan säen sroeiielM letzt Austmibe he schenb, an denen ker.. Me sch seine Hrrube haben Lunte, h«b tenZ £>crr lödncrich unb leint ©awffen. Seine Partei unter febreibe Wort für Wort bu- Ausführungen des Netch4'an»fers über bat hintn^lsagen Mord und über bü 2ferhetzung, die von der Bayrischen Volks Partei bet iebeit werb:. Der Umstand, bah btt bayerische bürgerliche Presse in die X)änix ei tes kav taltstischtn fioit*mt» f,eratai sei, trage die Schuld an ber Verätzung Dte bcutfrfr.ialionale Smupspslan^e, btt bisher in Bayern unb:farmt gewesen sei, fxxbc mit ihrem ©isthauch alles verpestet, sie muist auögeruttn werden. So sehr seine Parier beit gute 1 Willen deS Reitl>Skan^erS anerfemte, so sehr zweifle sie aber davon, bau es ihn gelingen werbe, sein Prvqrannn des Ausbaues und beS Abbaues durchzusüh en. Mit dem Htbau der Ausnadme»ustLnde müs e ernst gemacht werden. Tr und fiine Freunde wüssten, bah btt miiitänfdxit Streife in Baient die Seele bes RBiberflautx4 finen. Diese üreise müßten ausge- BOttet werben. Die AussÜhrmtgen bcö ReiclzS- kanzlers über die Durchführung der Entwaffnung In Bayern seuaten von einem grosten Lptunis- muÄ des Reick«ükan»leiS. Jedenfalls verduntten bfe ©rflärungm der barerischen Negierung bas edergröfite Mistttatien. Die bayerische Regterung treibe eine Pogel>4strauij-2olitif. Seine Partei verlange genaue Angaben Über die Zahl der abgelieferten Waffen. Nach einer Feststellung her Bheuifritung besähe b.c bayerische Einwohnerwehr 400 OüO Gewehre, nach einer Mittelung der bayeriscl-en Negierung 320 000 Geweine unb nach den Angaben der babehfdien Volks- bortei nur 50 000 Gewehre. Das seien Wider- spüche. Wenn man uibem höic, das; 112000 Deweh-e und 12000 Masllnncngen^h c narl) Tirol bendeben norden feilt, 10 fei das cl'erschärsste M st- trmm toll tommen gercdufeitiat. Präsident M a b r, bn mit der Einwohnerwehr stehe und solle, tömie nar nickt al6 Rhon^euge gelten. £»err Escherich habe offen erklärt, bah er in ber Entwaffmrngs- frane keine Land rülnen werde. Giiuelnc Gin- walmerw,h en stellten sich ihrem Landeshauptmann Unb verweigerten die AuSlieferuna der Waffen. Sic fähen lieber doS Nuhrgebiet besetzt, als bah fie sich fügen woNten. WaS sei unter diesen Um' Ilan den von einer freiwilligen Ablieferung der PBaffen zu erwarten Seine Partc, zweifle an eiirem gürtsttgen Ergebnis ber Entwaffnung, denn die Kreise der Einwohnerwehren, die sich heute noch in FesischfeKen und Falmenwehm herum- himmrl'en, feien noch dieselben wie früher. Allem Vlnscheine nach würden fogar YBaffen, die bereits obgeliefert worden seien, den Wehren wieder zu- nufgegeben. Was der Reichskanzler gestern über btt Verhetzung in Süddeutschland erzählt habe und was der Abgeottmett Unter Lei tncT aus den Niederungen der barerischm Presse gestern vvri» Trien habe, habe fehicr Partct AuMärung über die Zustände gegeben, die setzt in Bayern Platz ncirrifitm baden. Wenn aber Irr Ada. L> ctm von Preutzcn als von einem Saustole fpred« und gegen den ReichSpräsidentcn mobil mache, löime man sich über den Ton in der bayerischn Pvesse nickt weiter wundern, öerr Dr. Seim der gerne über die Dicken lo-ztehe, sitze mit bie’en in AufsichtSrüten zusammen, was ihm getoih nickt fdauer sa'le. Theorie und Praxis widerspräche sich also h»r. Tas Volk aber beadjite bas nicht und |o könne cs nicht wrmdevnebnren, wrirn auf tiefem Boden der Mord an GareiS gewadisen sei. Der KeickSkanzler wolle in de Unke furfumg nittst eingreisen, dann feste eS aber auch di.' Presse nicht tun. Day sich aber die baoerifde Regierung überhaupt keiner ZinücDa'tung besteihi'-e beweise deutlich ber .Hinweis auf den Bea'eifer Gareis als bot rnSoliden Mörder. £aFc dies auf eine Unvarteil ickkeit der llnterfudumg schliessen? Tie bayerische Regierung sei das Ergcbms deS Kapp putsches. 3br Führer non ST a f> r habe seinerzeit gegen den frülpc’.e’i Minister EndreS intrigiert Und sich durch die Schaffung von Einmohnettvchren bas Vertrauen der btVgcrltchci flY.tie ertnorb.m unb sich bamü ben Mrntsterposfen ergatfert. Unter feinem Regime seien die gvosten Mtd-wersdiebungn borirfommtit, an denen Iustizminister Roth, dieser bcutfiimattrmalr Häuptling, beteiligt gerocicn fei. Die bayertsdfe Volksportei 'ei bemüht, diese Männer ju halten, aber er h)re schon die Schritte berer, die Perm von Kahr hinausnlhren w.rDen, beim nicht die bayerisch: Volksvartei könne mehr bestimmen, sondern nur noch der fcxrr E'cdcrich Und die Orgcsch Die Erhäbung ber Belohnung für die Aufoerkung beS Mo des auf 30 000 M5 könne seiner Partei nicht Sand in d:e Augen streuen Tiefer Täter w-rde so wenig gefunden, wie die Regierung je einen gefunden habe, da ftt nicht habe finden wollen. De Sdruh, ber Gareis gct.offen habe, habe auch das L>auvt bet RepublU getroffen, darum verlangen rtnr Sühne. Er traf aber auch den Führer der fezialisuschen Arbeiterschaft, daher der einmütige Proteststreik. Bon Badern bange das Sckias.il der deut'chen Republik ab, das möge die Bayerische VostSvartci bedenken. < Abg. Schwarzer (Boyr. BolkSp.^ profestictt dagegen, daß man den Bayern Verwilderung ber Sitten vorwerfe, wo gerate hier im vause sich Tinge absptclten, die doch auck nickt anders zu bezeichnen feien. (Proteste links.) Tas Kesseltreiben der Linken gegen die bayerische Regierung, imt r- stützt von einer «wissen Bv.-sfe in Frankfutt a. M. unb Berlin, habe nur den Zweck, den Fremden, besuch nack Bayern abzulenken. Gelächler.) '7(16 der Abgeordnete Ledcbeur dem Redner, erbärmliche Gefinnuna vorw n't, Wird er zue Ordnung gerufen.) Die Auffassung über Bayern im ganzen Volke sei eine ganz anterc, als die Linke hier zum Ansaruck bringe. (Proteste lmks. Abgeordneter Kuhn wird batet zur Crbnung gerufen.) Tie Mehrheit der soz^listiichen Arb.r:erschatt in Bayern sei heilsroh, daß die. Bayerische Volks- Partei sie von dem kommunistischen Terror befreit Labe, nur hier im »auie verschwiegen sie dies schamhaft. Ten: Reickskanzfer envibere er, bah jeder anständige Mewch den Mord an Gaveiss Nuten bringen föraue. Solange ater ber Täter lücht feststehe, habe niemand ba8 Recht. ben Mord politisch auszunutzen. Zeder kön« |id) das Motiv der Tat zuvecyLlegen, wie es »hm pasfe Was ter beiten Vorredner aber K vorgebracht hätten, feien nut Nvmbinatkonen und auch der Reichskanzler habe die Grenze der gebotenen ZurüLxürung übet» sdrrttte». Ta gegen müsse er Verwahrung einlegen, rluo) ött Äeg-rung müsse die Zurückhaltung ein- valfen. Für btt ganz- Interpellation testete jetzt nod» kein Anlah T:r einzige zuständi« Stelle [r? v?it die bayerisch: Regierung Eine Ber- dachttgung der baperüdttn Ricteer imb Beamten bon rornbetetn müsse b.c UnKriudnnig erschwcrrn. Regierung und Landtag in Bayern hätten sofott ihre Enirüslnng auges,pwchen. Wenn die Linke vositive Angaben rnadrnt könne, solle sie sich back die 30 000 Mark verdienen. Dec Gfennalftrril lei jedenfalls nicht am Platze gewesen üyp rten- »owcnig ber aufteiienbc Ton des Abgeordneten Unferkitnet. Ter Aogcordncte bäte seinerzeit den Generalstreik al» erneu General- "'Tn n tezeidmet. (Proteste lcnks.> So klug wte Sic, verr llollegt Le.eteur, i.t bxb decr du6 [idrr. (feeiterfeit./ Einen Erfolg hate tet Ofenctal- ftretf bei ber vernünftigen Arbeiterschaft auch nicht gehabt (Als der Abgeordnete öfeper dem yiebner Schamloiigfeit vorwirft, ivirb er zur Drb- nung gerufen Desgleichen erhält ter Abgeordnete Mubn zu in zweiten Male einen Crixtungäiui für den Zuruf: Bechvecher.) Der „Völkische Beob- achtet" »st ein Organ ter national-,0- alistischen Arbeiterschaft. Tie Mitglieter bieser Partei gehören nicht zu uns, sind ater zum Teil noch Mit- alietet ter sozialistischen Gewerkschaften. Diese Lenke erkennen uterbaupt keine Älutorttät an. Aus dem Hetzblatt dieser Gruppe kann man ater keine Verantwortlichkeit btt bayenschen Regierung terbcilcitcn. Rufe bei den Äömmitniftrn: Sie duldet doch die Morbhetze.) Dte Regierung will nicht jedem Käseblatt eine übertriebene Bedeutung bei messen. Tie teste Reklame für ein solches Vlatt wird von den Sozialisten gemacht. Ter „Miesbacher Anzeiger"' ist ein Privat- untemehmen unb bat mit unsever Partei nichts zu tun. Angriffe gegen die Autorität ter Reichs- regterung, rote sie dort in der letzten Zell gesägten sind, müssen freilich unterdrückt werden, ater das gilt noch mehr für dte kommunistische Presse. Denn die Kommunisten sich über den Mord entrüsten, so ist daS eine elende pcudKlei ste haben ja immer uneingeschränkte Pressefreiheit verlangt. Für dte Mordsälle Eisner, po rn und Landauer trägt die Regierung unb meine Partei nicht bte geringste Verantwortung. Warum hat bte sozialistische Regierung Hoffmann diese Morde nicht aufgeHärt? (Zuruf linkS: TaS ist die Schuld von Müller-Meiningenl Zn Berlin werden ja and) viele Verbrechen nicht aufgeklärt. Die Tätigkeit ber Münchener Polizei geht nur den bayerischen ßanbtag etwas an, nicht aber den Reidte>tag. Ter -lusnohmezustand kann nicht aufgehoben werden, solange Remmele unb Thomas nach Bayern kommen, um dort verleumderisch: Reden zu hallen. (Abgeordneter Remmele: „Ein elender Verleumder sind Sie!" Präsident L öbe ruft den Abgeordneten Remmele xur Ordnung. Dieser wiederholt noch zweimal feinen Zuruf unb wird deSbalb wiederholt zur Ordnung gerufen. Als ter Abgeordnete Remmele noch einmal feinen Rus wieberholt, wird er zweimal zum Verlassen deS Saales a u s g e f 0 rde rt. Als er dieser Aufforderung nicht Folge leistet, vertagt Präsident Löte um 3/*4 Uhr bas HauS bis auf weiteres. Währenb der Pause bilden sich überall tm Danse erregte Gruppen, die den Fall an Hand der Äeschöf sordnung besprechen. Abgeordneter Remmele bleibt zunächst auf seinem Platze, verläßt ater dann mit den Abgeordneten Derzseld und Aböls Dosfmcum den Saal Um 5 Uhr wird bte Sitzung wieder ausgenommen. Atexvrdneter Remmele ist im Saale nicht anwesend. Präsident Löbe eröffnet bte unterbrochene Sitzung rntb stellt fest, bi& das ausgeschloffene Mitglied, der Abgeordnci? Reckmelc, nicht an* wesend ist. Abg. Schwarzer fott'ahvend: Redner schildert dte verderblich: Tütig5.it ber kvmmunisttscken Abgeordneten, besondtts des Abg. Thomas. Zm Reichstage fei ja das Verhalten dieses Abgeorteieten mit aller Schärfe gekennzeichnet worden. (Ein Staat, ber es nickt verstehe, sich gegen solchen Terror zu schützen, besitze k.ine Autorität. Solange diese Sxptätigfcit nicht aufhöre, müsse der Aus- nahmezustand testeten bleiben. Einen Vorwurs könne man hierin ber baverischtt» Regierung nickt mach.it. iProkestr links) Ter Umstand, daß zahl- reidx: Mitglieder ter Svzialbemokoalie notb hatte in der bayerischen Regierung tätig feien, sei der teste Beweis dafür, daß die bayerische Regierung nichts gxien b:t Sozialtemokvatte habe. Präsident Löbe schlägt Vertagung vor. Ab». Schulz- Bromberg (Teu'.fdmaL) beantragt ©eiterteratung, da seine Partei ein Znter- esfe daran bäte, aus die schweren Angriffe des Reiä'ssanzlers zu antworten. Ab? £) 0 f f m a n n 1 Stimm.) bezweifelt die Beschluh'ähigkett des Dause-. Präsident Löbe: Tas Buvrau schliefe sich diesem Zwe.sel an. Zck vertage daher tee Sitzung auf Mon.ag 3 Uhr unb betone, bah bte heute und gestern versäumte Zeit in der nächsten Woche wieder eingeholt wird. Tagesordnung: Kleine Anfragen unb Weiterterattmg Schluß nach 5Vt Uhr * Berlin, 13. Juni. (WTB.) Ucber tee Tumults zenen cm Reichstag veröffentlühr der Abg. Dr. Mittelmann eine Erklärung, in der es zum Schluß beißt: Zu einer Tätlichkeit zwfe schen den Angreifern und mir kam es nicht. Es ist alfe unwahr, wie emyelnr Blätte.' „auSschrnLk- kend" berichten, daß id) an der Qe'.'le angeoadt, mit der Faust gegen die Brust get.offir, rns Gesicht gesck ajen, yraüfgenxmft unb beinahe zu den gefallen wäre. Schlichtungsansschntz der Prodi«- Lberhesien. Sitzung vom 17. Zunr 1921. GutSpäcteer Der reich B.ückrnann, N.^nnenhos ber Zlbenitadt, wurde für verp licheer erklärt f.tncn lanimnrtfdxi.Lidien Arbeitnchmem mi* Siriinig vom 1. Zun, 1921 den dem Lohngebtek 1 des Lccknabkommors zum kmbmrtid» tirchen Tarri- vertrag vom 4. 2. 21 entsprechenden Tarijllchn zu zahlen. Ten ton ben Mitgliedern der Ortsgruppen j Fried büg und Bad-Nauheim des Sübweüdeichch» Opernhaus. Montag, ben .Tm Apachen Dienstag, 21.: Ti: Mittwoch, 22.; Tosco. ^omirrStig, lerta aiitioana i)ietxiuf: Ter ttaiarp. Freitag: 24.: ^Norgarethe Samstag .25 : Tristan und Isolde. Sonn lag, 26 : Ter lrtztr Walker. Momag, 2<.; Tie Boheme. Tienslag. 28 : Di? Apachen dz Regensburg, 18. jum. Zic Zweigstelle ber Landeswuckerabivehrstelle ich!« : y, brei Aaoa 0 nS mit (Eiern, zusammen 380000 6tüa, die in Straubing auffltgtben unb nach Mainz bestimmt waren niffc • in fenrr Pkmn twrrtet von txTitfnebenrn Ersten Einwände erhoben. ®r- neralmajor Sir Zvdn David sohn forderte Einstellung des Wettrüstens unb ernt envägung ber grsamttn Lage im fernen Offen durch eme Mrnfereri, an brr nicht nur England unb Amd» nla, ionbem auch Zaian tnlnrbmen Sir Samuel Duce erflärt:, bas englifcteiapoufdjr Bänt^ nis müsse ionxit wie möglich c. ;i> .i nvtben, um ben wredstc-, Forderunyrn Üdinos unb bat lyinroanten Amerikas entgegn»utpmmm. Die ena- lisch-amerckan schc FreuriÄchaft müfic bte Grundlage brr Weltvolitik GroßbritamiienS sein Drt Arbeiterführer Neil Macle an rortette eben- falls eine Abänderung des englisch-japanischen Vertrags unter btfont>*trr Bezugnahme auf dte Stellung Cbmas Er sagte, nicht nur ji?n(frn den Tomin »ns unb bau Mutten lande, sondern zwischen allen englisch sprechenden Völkern müsse ein gemeinsames Urte» einte-n men teste den. Ge ntral TownS hend erNärtr, die Tom in ton» müßten ihre eigene tztotte baue r. Wenn daS durch ■) führt würde, dann milfee die australische Flotte bte Süds« unb die chinesischen ttewäsier beauf firfüiflen, bte kanadische Flotte den nördlichen At tontischen Ojean, d e indische Flott-- den Zndischai Ozttin unb ben Persisdien ('ton usw Dte britischr Flotte wttde bann in ben Lvmmt.u wässern teirit flehen, um sich nach bm Schruplätzen zu begeben btr in Krtegszeiten bebrobt roärrn. Tersclde Grundsatz müsse auch auf die fianbitrritfräite angewandt werten. Sir T. Bennett erklärte, ter eng lisch - »apan.sche Vertrag dürfe m seiner äugen blirfhdm nx>rm mdü erneuen w mllfk umfassender armacht werden mtb ivritn er dura irgendwelche Mittel zu enter Ütaranlic für Ame rita tm Stillen Ozean gemacht werden könnte, bann würde dadurch eines der großen Probleme teS Staates gelöst werden China müsse in ber Politik, dte England annebme, wohl gehört Wer ben. Bennett erklärte, er sei sicher daß bte An sprücte Indien» auf der Ktinserenz von den Ver trttem ber anderen Teile tes bntischen Reiche» gerecht in Envägimg gezogen werden. Tal Par lamentsmitglteb Bella i r I erklärte, da» Bünd nis zwischen England unb Japan habe ber Mili> tätfartei und nicht den liberalen Elementen Zavane geholfen Dte ja po itische Marine umiasfe in diesem Jahre 76000 Mann und sei damit gröfei als das dcuische Marinrpcrsm,al im Zabre 1914. während England fein Personal um 30 0Ö0 Mam herabgesetzt bäte. Unter solchen Umständen würde das englische Volk einer Allia7»z mit Zapan nicht zustimmen. Es würbe jedochEktnem Bündnis 111 stimmTN, das ber amerifaniffltn ösfentlichen Mei trung gerecht würbe unb bas daS gesamte britisch- Reich unb auch China befriedige. Tas Paria mcntlmitalfcb O'Connar gab der 5boffmmg Aul druck, daß in jebem Vertrag, ber mit Zopon er neuert wird, nicht nur die Freiteit unb Unab hängiakeit Chinas, sondern auch bte Gefühle des chinesischen Volkes hellauf gewürdigt Werten Die Bnfammcntnnft zwischkv Curzon und Briand. London, 18. Juni. (Wolff.) 8um Ve suche Lord Curzv nl in Paris meldet die „Moi ning Pofe' auö der französischen Hauptstadt, ber britische Staatssekretär de» Aoußern werde mit Brian b die augenblicklich zwisdien (Et Frankreich fdjiücbcribat Fragen erörtern. An erste» Stelle ständen dabei die obers chlesische Frage unb die griechisch-türkisch» Frage Zn Paris ist jedoch, ter „litorning PosV" wMge, die Ansicht sehr verbreitet, daß die Berarungen zwischen Curzon und Briand ein weit größeres Feld umfassen würden. Ein roglischk- Urteil über die kaqe in Oberschlesien. London, 18. Ium (WB., Ter „ManchrfteD Guardian" verösienllicht d en aiSrührlichen Be rirfyt aus Lindenburg f t Oterfchlefeen über den fortschreitenden Ruin der Piovrn- untei dec £*errfdxift der polnischen Znsurgenien. Insurgenten reg ierung hatte die MLiin:r überall gegen ihren WtUen zum Kampfe gezwungen unb letzt die Klassen 1896 bis 1901 zum Tsenste tu ber neuen Miliz einberufen. Sie hat Geld aus »jn gesetzliche Weife ennrßt und Steuern aut Lökm- , Vanbd unb Berufe gelegt. ler Ihmnlfen, den die neuen polnischen Beamten, bv. meistens aoc Posen flammen, unb bie sich sehr aufreizend 6e- ndbmm, cm cd von Tay zu lag deutlicher. Ober schielien, das bisher sehr reichlich mit »mrationier teu Letensrnitteln versorgt war. Ist jetzt wett schtirn nier daran al- Teutschland, terrn der pslnifche Aut stand Hot die Protenz von ihren Versorgungs rniktelpunkten losgelöst. Tie neue VerwaltunyS rnasdiine arbeitet nickt. TaS einige positive Er gelmiS ist bier- »'i'ei selten Gelten cm lel und ist nicht in der Logc, bte «ewöhnlicten Steuern »u erbeb, n T» vhn prozentige Lohnsteuer ist ein vollkommener Mir erfolg Tie wirtschaftliche Abhängig, feil Oberschles» ens ton Teutfchkond tfi klar bewiesen. Trotz der Vermrln-unq der Ar beiter ter Schächte unb der Fabrifen baten tn Gewinne nicht zu genommen. Ter ^ rrat an Roh- (toben schrumpft immer mcchr »'isammen. Tte In duittie liegt fast vollkommen itff. Zn Miechswi'i boten die polnischen OnfurgtittenEiferer febe Kon trolle verloren Ter polnische Kommandant ftmn sid> nickt auf ber Straße ^nen, cfbne sein Beter auf4 Spiel m fetzen. Doch ist eS noch zu Trtt*, von enter Erhebung innerhalb des Ausstande- zu sprechen. Korsantys persönlicher Einfluß 1*t no«i ungccheuer. Jclgieu protkstitrt firfitn die Leipziger Uneilt Brüss el, 17.Zum. t29olff.) Agen« telgr In ter Kammer teilte der Justiz ministerden Bericht mit, ten de zum RechSgericht nach Leipzig in dem Dersahren wegen der Grausams.'iten von Grammont entsandten Telegierten erftattefen. In dem Bericht ftmmt er zu dem Schluß, bah bte Urteil des Reichsgenchts als wahre Rechts- Verweigerung erscheine. Der Minister er- T.3rt, bet Außenminister habe ben tel^'chen Ge sandten in Berlin telegraphisch angewiesen, tm oerzüglich gegen ten Freispruch zu protestieren, ber im Lante eine allgemeine Emr-öruni Hervorrufe und barauf hinzuweisen, oaß die belgische Regierung beabsichtige, ihre auS ten Anikel 228 ff. tes VerttoaeS von Versailles zustehenden Reckfe in vollem Umfange aurttÄlzuerhalten. Die Regierung wird sich mit ben alliierten Regierungen ins Einvernehmen setzen, um biefen Rechten eine nachdrücklich: Wahrung unb Sank: on zu sichern. Ter Minister eifiärtc indessen, er bäte die Gewiß- beit, ten Gefühlen deS belgischen Volk-s zu entsprechen, wenn er bereits jetzt gegen das Urteil ter Reichsvegierung schärfsten Protei: erhebe. (2lll- feitiger Beifall.) über: *-• 6915D 21. Juni nachm. rbr oerldjrohitien ffirJbc Tennin nicht erscheinen. Rodheim a. d. Bieber, 19. Juni 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch, 22. Juni, nachmittags 21/, Uhr, statt. 08812 Verschiedenes Kassenöffnung 6V- Uhr Ende 9 y* Uhr 08806 au verkaufen 3. Verschiedenes. 6920D Aiiflcbcn 601UD die des der (Hicncii. 6R42B die zu verkaufen (►807 6924 0«(M gesucht. Ab heute bis einsc ließlich Donnerstag das große Doppelprogramm: LOTTE NEUMANN 6911c Wieseck-Gießen, den 18. Juni 1921. Die Beerdigung findet Dienstag den 6) 0) L 2. Hinterbliebenen: und Kinder. Die tieftrauemden Michael Stern Neu &. Kamhnrl, PhUIppsteio, CbctlQünfr Gießen, Juni 1921 (Evang. Schwesternhaus) ES sind auszuführen: Rund 300 ftübifmeter Beton für das Wehr, Kanäle intb die Fundamente. Herstellung eines Fangdammes für den Ban Wehrs. Herstellung einer Lettenzunge zur Dichtung Fundamente des Wehrs. Für heu am I. 3uli beguliikndku Wochen- u. Säufl(infl6pftcßc« Lehrtursn» sind noch Lehrstellen frei. Prospekte durch die Verwaltung der Univ. ■ Frauentltutt Hauptversammlung Mittwoch, 22. Juni, 8'/« Uür, GcwerbebauS. Hungen, 20. Juni 1921. Emmel, Sparkasserechner. Der Vorverkauf findet statt: Freitag und Samstag von 10-1 Uhr, Sonntag von 11-12'/, Uhr. [,BI4c Dr. KranSmüller, Vorühender. SämtL Maschinen für Schreiner Wagner Sägewerke usw. Tagesordnung: S. § 10 der Satzungen. Vortrag des Herrn Dr. Krause über den Entwurf zum neuen Reichshandwerkergesetz. Kleln&Stiefal Fulda GA Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Kreiling. Alsfeld, den 18. Juni 1921. 6930V Der ödere Baubaamte bei der Kreis Verwaltung. Grünewald. Versteigerung. Dienstag den 21. Juni von 2 Uhr ab ver, steigere ich Drandyasse 8: 1 Büfett. 1 Schreibtisch, 1 Bücherschrank, 1 Aktenschränkchen, I zweitür. Kleider- schrank (sehr alt), 1 Eisschrank, 1 Linksherd, zwei spanische Wände, -1 Cinoleumbelag 2x3,70, 1 Zentrifuge, mehrere vollständige Betten, Ober- und Unter, betten, 1 Kinderwagen, 1 Fahrrad mit Bereifung, 1 Schalerpult, 1 Blumentreppe, 1 Blumentisch, einen achteckigen Salontisch, 1 Säule mit Figur 1 Kopierpresse, 1 Leiter, 3 Dörrapparate, 3 Einkochapparate, 12 Hobel, neue und alte Bilder, 4 Bettücher, 18 Hand- tücher, 15 Weingläser, andere Gläser, Lampen, Gas- Kronen, 1 Standuhr, Damen- und Herren-Kleidungs- stücke, Schuhzeug und vieles andere. 08792 D£F* Versteigerung beitlmmt. H.Bcn ner H., Auktion al or.Krosdol f.Ttr.v Annahme von Versteigerungen aller Art. Hausierer I und Händler ■ Ihr sucht oute Bezugoguellen für Schokoladen- u. guckerwaren? Die beste Bezugs- Quelle iit bei |ttil)9h Monk. 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Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. 6923D Birklar, den 18. Juni 1921. t______Hess. Bürgermeisterei Birklar. Müller.______ Arbeitsvergebnng. Die Herstellung des Wehres an der Dicknerts- irtübte in Nieder-Gemünden mit den Zuleittmas- tanllen zum Turbinenhaus, den Fundamenten für die Turbinen imb Gcneralvren sowie dem Unterwasser kanal soll öffentlich unter Zugrundelegung der staatlickien Arbeitsverg?bungsvorscl>rtf1en vergeben werden. Die Arbeitsbescbveibung und die Pläne nebst kurzer Massenb?r'chnung liegen auf meinen, Amtszimmer »ur E nsicht offen.