Nr. H5 Der 6ifRtnet Iwjdgtr Mit bet 'Dtenstngsbeilage .tport U«1charl- «• scheint täglich, außer Sonn» unb Feiertacs. Monatliche vezoarpreise: mark 5.- einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fern sprech.Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Dnufceret, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Ließen. voßscheckküM«: Lrankfutt a. UL U686. Erstes Blatt <71. Jahrgang Zreilag, 20. Mai 1921 Annahme von Anzetaen für die lageenummer blt zum Bachm nag vorher ohne jede Verbindlichkeit Preis für \ mm Höhe füt SnjetQfnp 34mmBreit« örtlich 40 Pf. auswärts 50 Pf., für Reklame- Anzeigen von 70 mm Stfitf !80*Pt Be, Platz. Vorschrift 20 .Aufichlag. Hauplschnstleiter Lug. Goetz verantwortlich für Politik: Lug. Soetz; für den übrigen Teil: Dr. Reml^oio 3eni; für den Anzeigenteil: tzans Beck, sämtlich In Dießen. ietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dn»d und Derlay: vrühl'sch« Unw.-Vuch- und Sttinbruderei H. Langt. Sdjriftleitimg, 6ef*äftsfttllt und Bruderd: Schnlftratz« 7/ Deutschlands „Schuld" am Kriege. Feststellung« von E. D. Morel. Zstn Anrilheft der Zeitschrift „Foreinn AffairS" äußert sich deren öer Urlaub waren. Srotzer Tag in der französischen Kammer. Paris, 19. Mar WB? Kammer. Unter großem Andrang des Publikums Und vor für! besetztem .räufe bat hmtc nachnr ttag in der Kam mer die Beratung ter vorliegenden Jnterpel- ta tihnen über die auswärtige Pvliti. der Regierung begonnen. Ms erster Interpellant ergrift'das Dort Der Wa Andre Tardieu Er sagte, er habe vor ter Wreise des Mi Cerp. ä venten nab. bauten _tr Frage an ihn geridvet, ob er mü den Verbündeten verbandeln trolle, damit he lürenLn'e Au.- fü-brung ter Klausel 'des Friedensvertrages gefordert werde, unb damit b:e Zahlunc ferner Schuld ausgezwungen werde, bamu es inu Zwangsmaßnahmen tedroht werde, tm Falle cs jid) weigere oder im Falle es forrnhre. eie P>- litik des Feilschens zu terra Man mune bi Alliierten auf ihre llnieilcbn ten . ttunxi en, da fei bie an irre Grundlage für neunte urb normale Beziehung. Mrnsterpra id nr Zrrand . a:e itd) geweigert, eine Dntvorr zu geoen. -t: agniife bitten für ihn ' v Antwort erteilt- 2m 1. ^ar Täte Deutschland die r-cringte 1 Militari Goldmari bezahlt, und nun tete jitan bte ratteren* tefr 4-2 Milliarden zur großen »tulb Silagen Keine Sankrisn sei ergrv en werten ote Verhandlungen mir den Verbündeten an.'.- trefre, so hätte sie als Prolog euie lebneriW Kundgebung erzeugt, d'.e eine i elf ante Vcr feimimg fren. Wenn man im Namen Frankreichs gewisse Worte ausspreche, barm müsse man hanteln, wie man gesprochen habe.Wenn man aber sein Versprechen nicht halte, vermindere man bie Autorität Frankreichs. Clemenceau habe sich nicht vor den Vorschlägen Lloyd Georges gebeugt. Er bedauere feststellen zu müssen, baß Lloyd George einzelne .Klauseln des Friedens- vertvages, namentlich aber die, die die Palm be- träsen.bekämvft.Die Rete Lloyd Georges sei um so üterraschenter.weil Llovd George seit 16 Monaten nichts anderes tue, als die Revision des Frie^ms- vertrages.ter seine Unterschrift trage, ui ver anlasten und zwar immer zum Schaden Frank.eichs. 93ä>eT im Kriege noch im Frieden könne das englische und das ftanzö ische Volk sich tone:runter trennet. Die hättet einen Vertrag imteneicfmet, bet sie trintet Tie Politik ter fortgeetzten Konzessionen lwbe in England gefährliche. Illusionen hervor- aerusen. Sie sei zum größten Teil aus die Schwäche ter jetzigen Regierung vrruckzuführen. Tardieu schießt, intern er das Mi:n-?erium Brr- an.ds kritisiert, weil es die Verstümmelung der französtichn Forderungen aneLwmmen habe und weil es nicht gelungen sei, bie Beziehungen zwischen Frankreich und England zu rerteffern und schließlich, weil es die IahresLasie 1919 unter d e Fahnen gerufen habe, ohne zu den Zwangsmaßnahmen zu gre.wn. für bie man die Mannschaft mobilisiert habe. Tie Ersahrtmg be- wei'e, daß man den ftantzösischen Standounki aus- recherhalten könne, ohne sich mit England zu ent* weien. Ter Abgeordnete Baudry D'A.isvn er- zrift nach kurzer Unterbrechung ter Sitzung jn--- -iweiter Znterpellant das Dorr Der Äbgeordr.ese Forgeat habe bewiesen, daß bas Ate Ämmen ton Paris bie fran-^öfischen Forderungen x'rfhlnnnc.'t bäte. Hinsichtlich ter Londoner Äon serenZ ist ter Abgeordnete der gleichen Ansicht .nie Libre Tarüieu. Briand rerps' iträe sich vor ter Kammer und dem Senat, sofort Sanktionen zu ergreifen, um das Ruhrgebiet zu b’ie&cn. wenn am 1. Mai Deutschland sein? Bervflicbwngen nicht erntet bäte Der 1. Mai hätte das Z'el, nicht der Beginn ter Aus- sorderung an Deutschland sein müssen, Lloyd (vrorge aber habe ein neues Ultimatum verlangt. Briatch habe die Tad'ache angenommen. Das Abkommen von London fei für Deutschland günstiger als alle üo-angegangenen. Der R^mcr sagte, Briand habe chcht- anderes als Papier jn äänbok DaS, Wort „Mobilisteruno der Schuld" auSzu- sprrchen, sei eine vollständige Verkennung seiner Bedeutung, wenn man kein Pfand in Händen habe. Der Redner wendet fitb gegen Lloyd George, der kein Hüter ter Gerechtigkeit sei. Seit zwft Jahren wolle er Polen dem Martyrium der Bolschewisten ausliefern. iBei- sall.XBriand hätte mit Belgien daS Ruhk gebiet b e f.e tz e n müssen, trotzdem sich England dem entgegengestellt habe. Die internationale Finanz und nicht England fei gegen die Besetzuiw des Ruhrgebietes. T« Rotue.diglii. ter Br-jetzung dieses Gebietes sei erwiesen Er sei scst davon überzeugt, daß er damit die Gefühle von 90 Prozent der franzöfischen Ration ausgesprochen habe. Der Zteoner sagte zum Schlüsse, man würde ein nationales Verbrecher! begehen, wenn man dias Abkommen von London gut beißen würde. Oberschlesicn nannte er notwendig für Deutschland, damit eS wieder KriegS- matenal Herstellen könne. Ter Abg. Bargaine ergeht sich zuerst in Betrachtungen über den Weay'ellurs uuD prüft die Frage der Deutschland auserleg>en Annuitäten. Er erinnert davon, datz EngIand den Kohlenpreis zu einer Zeit erhöht habe, zu der es ganz Europa an Kohleri gefehlt habe Es habe den Zvohlenpreis herabsetze,i müssen, weil Md! len in Mengen vorhanden gewesen seien. Deshalb in Llo y d George für die augenblickliche Krise verantwortlich Rach An'icht des Redners habe sich Deutschland bemüht, die innere Lage Polens zu verschärfen. Seil 600 Jahren weigerten sich bte Polen f i Oberschlesien oeuheb zu bleibens!). Tie Abstimmung hab.' den Polen günstigere Resultate gegeben, als Lloyd George behauptet habe. Wenn Teutschand verzweifelte Anstrengungen mache, um Olerschlesien zu behalten, so tue es das, well das Gebiet für Deutschland einen befestigten Platz im doppelten Sinne des Wortes, im militärischen und industriellen, darstelle. Der Abgeordnete versuchte seine Behauptungen über die industrielle Stärke deS polnischen Oberschlesiens durch Statistiken zu erhärten, und erklärte, Deutschland wolle dieses Gebiet in den Dienst seines Heeres stellen. Zum Schluß sprach ei bie Hoffnung aus, baß bie Bereinigten Staate n mit ben Alliierten zusammen- arbeiten würden, um dne neue Gemeinschaft der Böller aufzurichten. Hierauf wird gegen 7 Uhr die weitere Diskussion auf morgen nachmittag 3 Uhr vertagt. Eine englische Anfrage an Frankreich. Paris, 19. Mai. (WTB) Ter „Temps" bestätigt in einer offiziös beeinflussten 9b)te, daß schon Be rhandlungen stattgefunden haben .über bie Frage, wie si ch Frankreich gegenüber einem Einmarsch deutscher Truppenstn Oberschlesien verhalten würde. Und zwar lellt das Blatt mit, baß sowohl Lord Cuitzon mit dem ftanzöfischen Botschafter in London als auch ter britische Geschäftsträger mit ter französischen Regierung Be» sprechungen hierüber gehabt habe. Tie englische ^Regierung wünsche, daß sobald wie möglich eine Ko n ferenz des Obersten Rates über bie vberschle fische Frage stattfinde. Tie ftanzösische Regierung könne sich jedoch hierüber erst nach Beerdigung ter parlamentarischen Verhandlungen ausspreckien und auf das englische Er luchm vor Montag Seine Antwort gchen. Zn zwischen habe die englische Regierung wiften nrollai, pb Frankreich eme Bese tzung dec Ruhrgebietes ins Lluge fasse. Ein derartiges irontan von Frankreich aus geführtes Vorgehen werte in London Einwendungen her vor rufen. Die französische Regierung ihrerseits habe aber schon jetzt bestätigen können, baß sie das nicht beabsichtige, wenn kein Ereignis ein- tritt, das die Beetzung des Ruhrgebietes er* fortere. Man glaube zwar in Paris nicht, daß sich ein derartiges Ereignis in Cbendtfefien voll-- zieten werte, aber man könne nicht cb oTut garan- tieren, baß es sich nicht doch ereignen werde, denn das hänge ja nicht von Frankreich ab. 3m übrigen bemerk man in Paris, daß die Lage Der polnischen Regierung im Vergleich zu ter der deutschen RegieruTig eine ganz andere sei. Tie polnische Regierung habe ihre Grenzen gestärkt und die Auft'TÖndiscten Korfanrys handelten außerhalb des ihrer LberHoheit unterstebenden Gebietes Aber deutsche Banden, die in Cba> sclLesiei einfallen, organisierten und bewaffneten sich auf einem Gebiet, das ter deutschen Regierung unterstehe. Wenn man allo den Frieden Herstellen wolle, müsse man in Berlin Vorgehen und auf bie Gefahr btnnri’en, benm sich Deutschland ausfetze. wenn es nicht bie Kriegs- Vorbereitungen unterbreche, die sich in Deutschland vollziehen. Der Aufstand in Gderschleflen. Opveln, 19. Mai. kWTB.) Im Kreise K r e u z b u r g ist bie Lage wesentllch unverändert. Die 3m'urgenten drangen nachts ut> ter Maschinengewehr- unb Minen feuer gegen die Brücke bei Areuzenort vor. Nachdem bei Angriff gescheitert war, versuchten dio Aufttändischen noch, die Brücke in die Luft zu sprengen, aber auch der Sprengungsver'uch mißlang. Tie polnischen Insurgenten oeriuch- ten ebenfalls erfolglos bei Kobelw.tz auf dem linken Lderufer festen Fuß zu fassen, örtern Schießereien werden aus Rogau und Mechnttz gemeldet. Aus beirt Kreise Beuthen wird mitgeteill, daß die Insurgenten Etlenbcchn- waggons mit polnischen Bezeichnungen uver- malen, polnische Lummerschüder lür Krcurwa- gen ausgeben. In Kattowitz wurde die Laa« sehr bedrohlich. MoraenS stellte eine polnisch« Abordnung an ben Magistrat bie Forderung auf Uebcrgobc der Stadl. Tie Forderung wurde abaelehnt. Die Stimmung der Bevölko rung in Kattowitz ist sehr erregt. Sin Erlaß des Kürstbtschoss Bertram. BreSlau, 19. Mai. (Wolfs) Die „Schlesische Volkszeitung" veröffentlich» eineit Erlaß des Fürstbischofs Bertram für daS besetzte oberschlesische Diözesangebiet, in ben/ die Geistlichen aufgeforbert werden, in ben besetzten Gemeinden, in denen der Gottesdienst und die Seelsorge teilweise oder ganz aufgehört haben, Aushilfe zu leisten. Sie sollten dabei b e* ruhigend auf die Bevöllerung einwirken und besonders auf das Verbrecherische der Awgriffe auf Leben und Habe der Mitmenschen mit allein Freimut unb Nachdruck Hinweisen. Es wird ferner darauf hingewiesen, daß sich die Geistlichen jedweden P o l i t i f i e r e n S in der Kirche und bei der Seelsorge zu enthalten unb in der Ausübung politischer Rechte ein würdiges Maß einhalten sollen. Außerdem wird not1 verhetzender und verleumderischer Agitation oemnrnl. Bevorstehende Abberufung de» Generals Le Rond? ^er^irt. 20. Mai. (Privattel > .Wie der „Berli-er Lokalanz." aus Ovtoln mrfbet. bringen bie „Oppelner Nachrichten" folgende Meldung: Es tritt immer stärker bie Annahme auf, baß durch bie letzten Borgänae die Stellung Le Rands unhaltbar ist und daß feine Abberufung» bevorsteht. Eine polnische Rote an Amerika. Washington, 19. Mai. (Reuter.) In einer Rote an dieVereinigtenStaa- ten erklärt die polnische Regierung, daß die Plebiszi kammission dadurch, daß sie die Entscheidrmg 2 Monate lang in der Schwebe hielt, mit den hochgesvannten Gefühlen der Bevölkerung spielte. Der Aufschub scheine das Gerücht zu bestätigen, baß bie Entscheidung nicht in Uebereinstimmung mit dem Ergebnis der Abstimmung getroffen werde, sondern auf politische Kombinationen und die Iw- teressen der in der Plebiszitkommission und dem Obersten Rat vertretenen Mächte gegründet sein würde, ftn Anbetracht der im Volle verbreiteten Auffassung sei es nicht überraschend, daß die schlesischen Polen zu den Waffen gegriffen hätten. Verhaftung von Mitgliedern der italienischen Militärmifsion in Wien. Berlin, 20. Mai sDrivattll. Der „Berl. Lokalanz." meldet au8 Lugano: G pen den Dov> sitzenden bet italienischen Militärmi, um in Wien, General Se g re, und 13 HSHir Offeriert wurde nach einer vom obersten Gerichtshof auf Befehl hfd ftzri^gsMinisters Dorgmommrnrn Untersuchung Haftbefehl erla sen. 2aut „Nuovv Giornale" werten ben Offttimen schwere Berfehllmgen ftrum- zicller Art yir Last gelegt. (Ein öemofratifdjer Protest gegen Dr. Strecker. Die lrnks-deuwkvatifche ,^etL Morgenpost "schreibt: „Reinbard Sfrecker, ter Präsident des Londesamtes für bas Bil bungewesen m Torrn stndt, bmter welctem langen Namen sich tes Hes isto KultuS- mnnfterium verli gl, üterfenbet u's durch Eü- boten in einem a m tlichen Bi'Umschlag mit tem Arnlssieget und ben Dieftt-a f-i em« Arftkel ,7Lm Ronde des Abgrundes", in oem er sich für btt Unterzeichnung be; Ultimatum» aus spricht Auch bas MaTmskrivl Ist vf cn i tlich im Landesamr aap amtlichem Papier et Der großen Schreibmofchinenschrifl cb^aßt, bv jfber au5 dem SchrifTwechfel mit ter. Behörden tarnt Dir haben sachlich gevri den Art'5ck gar nichts emzuwenden, aber gleidxrM* fei "bte -mage pe- ftattet, wer Für bie Kosten dieser lltevan'schc» Tätigkeit auffommt Mr fier Streuer hat natürlich das Reckt wie jeter Staatsbürger, eine Ansichten überall M entwickeln. Aber baß er lern Amt rn ben Ttensr b-.eer Wft tersönlihen Betätigung Helft, nru7, texb Setenten erregen. Einmal wäre jebem ante ei Mi. i er, te sen Anschauungen uni rtebt yo grollen, recht, was Herrn Strecket billig ist, unb dann ist du Sacht auch recht kostspielig, 'wenn sie so im großen betrieb« wjA wie hier. Nur an Porto hat ter Brief 2,10 Mk. gefonrt unb dazu kommen noch die Malerial- toihm. Dars ein Minister in Hessen w vev- 'ckpvenderisch mit amtlichen Geldern umgeben? Auch will es unZ ganz und gar nicht gefallen- daß persönliche Jlnsichten mit tem ÄmtS- i'iegel verschickt werden, denn von weniger auf» "-nffamen Lesern können >'te baroi leicht als amtlich? 2leußerungen auf gefaßt werten, was ne aber nicht sind. Herr Strecker täte daher gut, auf diese Neuheit recht schnell zu verzichten." In ter Zuschrift, mit bet uns Der Fall mit gexät wird, ist roch die Frage geirellt, ob bet gleichlautende Artikel Tr. Streckers in ter, „Frank- Turter Zeitung" auf bemtechen Wege tabnueTt und terianbt worden fei. Hoffentlich Dm: Minister Strecker dafür das Honorar ter Dim Settioifl" äs die SiOAiStan^ Au» kessen. Eiu unerhörter Einriss der Entente. rm. Ta r m ft a b t, 19. Mai. Die Beschlagnahme von Modellen imb Teilen von Flug-eugmvtoren und anderen Flugzeug- teilen, an der'hiesigen Techn,ichenHoch,chule bestätigt sich Auf Veranlassung eines Mik gliedes der interalliierten LuftfahrtlontroU - kommission, das die in der Hoch'chull zu Lehrzwecken ausgestellten Flugzeug model lc usw. besicv:il-te, wurde das ganze dorgei'undene Material zunächst beschlagnahmt. Bersa-i.dene beutfdv Ben»motorcn und anderes Material müssen soweit zerstört werden, daß. sie keine praktische Verwendung mehr sinden können. (Sine Anzahl auslän- drscyer Motoren soll vorläusig nach Franfiurt a. M. gebracht und dort einer E ttentecommiftion übergeben werden. Von inastgcbender Stelle wird dieses Vorgehen der Rheinland Kommission als et? unerhörter Eingrift bezeichnet, gegen den geeignete Schritte geplant sind. Aus dem besetzten Gebiet. Neue Musterungen durch dir Franzosen. fpd. Mainz, 19. Mai. Aus Anord nuna der Interalliierten Äommission sinder am 6. und 7. Juni für die französische Rheinarmee eine abermalige Prü> sung der Pferde und Maulesel, der bespannten oder unbespannten Wagen, der Vergnü- aungswagen mit Bespannung, der Kras tragen, Motorräder und Fahrräder in den ßkmeinben des besetzten Gebietes statt. Ares Kta-t und Land. Gr eben, den 20. Mm 1921. -rcnbauten die nach dem 1. Oktober 1920 bezugsfertig h gestellt sind, unterliegen nach der Bekannt- machung des Landes-Arbeits- und Wirtschasts- amteS vom 1. Januar 1921 den Wohnungs- mangel-undMieterschutzvorschriften nicht. Wer einen Neubau errichtet, ist somit in der Wahl der Mieter und der Festsetzung der Miet- Preise in keiner Weise beschränkt. Sperling-Vertilgung. Tie SperlrngSplage hm im Laufe d>'r letzten Jahre, besonders in der Wetterau, im Nied und rm Rodgau wieder stark zu genommen, so daß sich die Gemeinden veranlaßt sehen, gegen diese landrvirtschaftlick»en Säiädiger durch Berämpfungs- maßnahmen vvrzugelien. Nach Mitteilung der Biologischen Reillks- anst«lt für Land- und Forstwitisckxift besteht fxmte roch der beste Schutz in der Vernichtung der Nest- jungen. Sie erfolgt am sichersten durch Aushängen vmk künstlich ans Ton angefectigten Brutstätlen, die möglichst natürlich Gestalt und Farbe besitzen und innerhalb der Hofveiten an Wänden Mischen Obststpälreren usw. ausgehängt werden Die Sver- lirw-paare nehmen derartige Brutstätten gerne an und al-dann ist die Vernichtung der jungen Sperlinge eine leichte Arbeit. Erfolg verspricht das Verfahren jedoch nur dann, wenn bezirksweise, Arm mindesten jedoch gemfeinberocife dar gegangen wird. Die Msführung deS Verfahrens nxn wegen Nichtbeschaffung der Spkttlingskäüen zur Zeit eine Unmöglichkeit Nunmehr sind jedoch wieder Firmen vorhanden, die sich mit der Herstellung der künstlichen.Sverlingsbrutstütden befassen. Nähere Auskunft hierüber erteilen die Sammel stellen für Pflanzenschutz an den Landwirtschaftlichen Winterschulen sowie die Hauptsammi-lstelle firr Pflanzenschutz an der Landwirtschaftskammer in Darmstadt. Wettervoraussage für SamStag: Unbeständig, zeitweise Niederschläge, Tem- beratur wenig geändert, wechselnde Winde, Ck- witternngung. Wiedereinführung von Ferien ! onderzüaen und Sonntagsfabrkar- ten. Das Wvlfftmreau verbreitet eine Meldung der Zeitschrift ..Der Deutsche", wonach es nunmehr feststrhe, daß die Eisenbahnverwaltung in btefem Jahre, ähnlich wie vor dem Kriege, wieder Feriensonderzüge fahren läßt Die Prem Die Benutzung der Züge wird für die Hinfahrt 50 Prozent betragen, so daß die Gesamtteise, die §l.n* “I16 Rückfahrt, 25 Prozent verbüligt wird Di« Ei enbahnverwaltung prüft aber auch weiter die Frage, ob auch für die Rückfahrt eine Er maßimmg von 50 Prozent sich ermöglichen wird, w daß man dann Ferienveisen für die Hälfte der tarifmäßigen Fahrgeldes zurücklegen könnte. Außerdem oebnete die Eisenbalmverwaltung die Einführung von Sonntags la hr ka rten an. ** Sperre für Pakete und Wert- icnbungcn nach Ober,chlesien Wegen der schweren Störungen des Eitenbahiwerkebrs mutzte die Annahme von Paketen und Wctisendun- dem oberschlesischen AbsttmmungSgebiet durch die Pvstanstalien bis auf weiteres eingestellt werden. Die unterwegs befinttichen Sendungen werden zurückgelci et und den Absendern wieder *9C!?5U-, der Aufhebung der Sperre, die möglich» bald herbtigefübtt wird, wird die Oenent- lichkert rechts-.ni Kenntnis erhalten. ** Tas zweite Ziel Gcmeinde- £cu e r n vom Grundbesitz und Gewerbebetrieb mr ba:« Ri. 1920 kann noch bis einschließlich 4- ohne Kosten befallt werden. » u, • leit TounerStaa früh «Uhr tut 20iädriges Fräulein (kräftig, dunkel- um den Kvm, blaue Augen, dunkel- Dortige Angaben gegen Beloh- Tnrn^^werden an das Polizeiamt erberen. tireUoey.Ur€ncn werden morgen Sgfri?^eVCSai probeweise in £ä- _. »/^^^ibwechsel. Das Anwesen der 9ffld?nÄm?R' • 19 e.-emalige SJJ TnÜ“ n s\'01110 burdl Kaur in den »? • ?CI h ^^verwaltung des Sabril- ^Ert-rverbandeS Deutschlands ch Gießen in den Ladenr.ru., en fetnc#®cichartStotale emzunchten . - * , ^IKi^ab<-rsbcI Einfuhr von Startet unb iee. yve hr c nff&rung u^ üandwirttchrn gibt brfannr r ßoßorttger Str hing bte eurubr xmx \ ■ 1S Tee freigegebcn und die bisherige Einfubrbewiti' «MS mcht mehr forderlich ist. ibroei; sie sich bezieht cut^ Rohkaffee, Tee, die durch Berarde- tung von Tee gewonnenen Erzeugnisse sowie M schungen von ^.ee und auch solchen Ernugniisen mit anderen Stoffen. ' ** Auch ein Zeichen der Zeit. ^le , Zahl der in Zwangserziehung le'indstckteu Kinder nimmt von Jahr yi Jahr zu. J.n JahrZ 1919 foaren es in Hessen 228b; Tm 'Jähre 1920 stieg die Zahl am “230o. An der Spitze marschiert ui dieser Beziehung der Kreis Tarmstndt mit >65 „ Zwangs, aliugen"- dann folgen der Reite nach Die Streife Mainz 381), Worms (243), Gießen 187), Be.-iSbeim f 163) und Offenbach (122). Die übrigen hessischen Kveiw haben wc-'tger als 100 „Zivangszöglinge", am wenigsten dec Kreis Ti - turn mit nur 21. Bon den 2305 in Zwangs- cizwlmng befindlichen Kindern waren zuletzt 1497 in Familien und 808 in Anstalten untergebracht. **DieFensternichtoffenstehen lassen! Die roamt/c Jahreszeit erleichtert den Dieben und Einbrechern das Handwerk ganz gewaltig, da zahlreiche Einwohner ihre Fenster im ersten Stock und Erdgeschoß nicht geschlossen halten. Tagtäglich lausen zum Beb- spiel auf der frankfurter Polizei Anzeigen über Einstet g d ieb c ein, die natürlich mitnehmen, was sie irgend erreichen können. ” Der Tintenstift wird im Reiche im Einverständnisse mit dem Rechnungshöfe bei einzelnen Verwaltungen sowie in Preußen schon im weitesten Umfange verwendet. Jetzt soll er auch im Gebiete der Reichsfinanzverwaltung zur unterschriftlichen Vollziehung zugelassen werden. Es gilt dies für die Berichte, ALnahmeverhand- lungcn, Beantwortung der Erinnerungen, Rechnungen, Besch ei nigim gen aller Art zu Berwal- tungs- und Baurechnungen, Sichtvermerke, Brr- wendungs-, Eintragungs- und ähnlichen Beschri- nignngtn für den Rechnungshof. Verwendet kann er ferner werden bei Llnweisungen der Kassen zur Einziehung und Verausgabung von Geldbeträgen usw., Quittungen und EmpsMigsbescheinigungen aller Art, Bescheinigungen auf den Quittungen über Ruhegehälter und Hinterbliebenenh'zügc, 2lb- nähme- und Richtigkeitsbescheinigung^n, Anerkennt-, nissen der Pächter und Käufer in Verhandlungen und Einnahmenachweisungen über Verpachtungen, Käufe usw. Es sollen aber nur Tintenstifte benutzt werden, die eine gut hastende, möglichst dunkle, aber nicht glänzende Schrift liefern, die auch bei künstlichem Lichte leicht lesbar ist und nicht wie Bleistift aussehen darf. " Mitber Durchführung desLand- gc setz es befaßte sich eine Versammlung, die am Dienstag vormittag im Cafö Leib auf Veranlassung deS Vorsitzenden des Kreisvereins der Landbewerber deS Kreises Büdingen rrranftaltet wurde. Hauptredner war der Generalsekretär des Bundes deutscher Bodenveformer, Rippel (Berlin), der vor allem dafür eintrat, daß die Bestimmungen der Reichsverfassung. auf die sich auch ba-3 Landgesetz gründe, in die Tat umgesetzt würden. Jedem Deutschen sei hiernach eine gesunde Wohnung und allen deickschen Familien eine ihren Verhältnissen ent- fpred>enbe Wohn- und Wirtschastoh?imstätte zu sichern. Der Boden gehöre der Gesamth.it und bei allen Güterveraußerunmm sei in erster Linie den Gemeinden das BorkausSrecht zu fidii.-rn. Jeglicher Bodenwucher und Bodenspekulation sei schchfster Kampf anzusagen. Abg. Fenchel erklärte, daß er grundsätzlich für Duühsührtlng der Siedlung sei, wobei man sich aber unbedingt an das Landgesetz halten müsse. Vor Ueberstürzung sei zu warnen und es müsse vor allem an dem Eissmtumsbegriffe festgehalten weichen. Abg. Lux Uaiemifierte gegen den Reformbund de^ Gutslwse und stellte das ins reclste Licht, was die Sozialdemokratie für die Landbedürfttgen getan habe. Es sprachen nockr viele andere RÄnei, mehrmals auch her Versamm lunyseinberufer, Walther (Büdingeni, die aber meist nichts neues sagten. Enre Entschließurrg des Abg. Lux, wonach die Regierung di" Durchführung des Landgesehes mit allen Mitteln betreiben möge, idurde angenommen und eim- liessische Arbeitsgemeinschaft für Durchfichrung des Landgesetzes gegründet. Bornolizen. — Tageskalender für Freitag: Hotel Einhorn, 8 Uhr, Tegemseer Bauerntheater. — Lichtspielhaus, „Der indische Tod" und „Der Schrei um Hilfe". — Lichtspiele, Settersweg, „Das Floß der Toten". — Der Bund zur Pflege vonMufik und Literatur gibt auch in diesem Semester wiederum im Auftrage des Allgemeinen Stu- denten-Ausschusses drei Kunstabende zugunsten der Gedächtnis spende der Universität. Er schreibt uns hierzu: Wie wohl noch erinnerlich sein wird, haben die Veranstaltungen des Bundes im vergangenen Winter bei unserer Bürgerschaft, bei den Dozenten und Studenten großen ÄnÜang gefunden. Dabei übertraf sowohl der künstlerische wie auch der finanzielle Erfolg weit alle vorher gehegten Erwartungen. Doch ist noch lange nicht das edle Liebeswerk vollendet. Denn welche umfangreichen Mittel erforderlich sind, um den gefallenen Brüdern ein würdiges Ehrenmal zu errichten, bedarf wohl kaum eines Hinwei es. Ter Bund war auch diesmal bestrebt, durch ein künstlerisch besonders hoch stehendes Programm weite Kreise unserer Kunstfreunde für die wohltätigen Veranstaltungen zu gereimten. Denn nur allseitige detkitt^ung und Teilnahme an den vorgesehenen dret Kunstabenden, deren Eintrittsoveise in ungewöhnlich niedrigen Grenzen gehalten sind, um He allen Vereinen unserer Stadt zugängig zu machen, kann nur den erwünschten und würdigen endgültige Erwlg sichern. Der Bund wendet sich daher nochmals an alle Kunstfreunde, denen es ?.m. Kerzen liegt, für unsere toten Helden von der UniDerfitat ein bleibendes Erinnerungsdemkmal zu emmten, ihr Scherslein bcüubagcn durch den öeiud) der drei Abende. Um all denen entgegenzu- wmmen, die uns so in unserem Streben unter- -SS-- . en, geben rett ein Abonnement zu crmatzigttn Prei,en heraus. (Näheres s. Anzeige? . .. y-. * 1 c °atbe m d Pr a t i f che Par - te i halt am na cf” tat ^«nstag abend im Eaf? - Versammlung ap. in der etaat5pranbcnt Ulrich, Tarmstadt sprechen wtrd. m ~7 ei niate kommunistisch? Parket Deutschlands Lrtegrmree Gieß-n, häu Anzeige am ^m't-g^hrnd :m Gewerkschaft^.'. baud eine oftenlltche Versammlung ab. Landkreis ließen. X wurd? in der n tri gen Tuvcha. le durch den Teulschen Ju- genbbunbdte Lvkak tv e tn lärm'- .er art „Der »Ne Hund von Ni^ergall aufgeführt beider war die Turnhalle nur >>alb besetzt Die "i Teienh.m aber fernen voll .md ganz auf ihre " osten T e Austuhrung durch b-e G ebener Lrrs- jrappe war gut und fand lebhaften Vetsall AreiS «lSkew. oa. Alsfeld. 19. Mai. Ter '£nngnmarft erfreute sich eines recht regen Besuche» der 2chwälmer L-racht wieder zahlreich erschienen. KreiS Lauterbach. r. Schlitz, 19. Mai. Der Schlitzet Verein in.Frankfurt, annähernd 200 "Personen, stattete an den Feiertagen der Heimatstadt Schlitz einen Besuch ab. Ten Gästen ju Ehren sanden verschiedene stack besuchte Veranstaltungen in der Turnhalle sunt, die bei Liedervorträgen, 2ln- s machen, Thea erspiel und Tanz ^tnen schönen Verlauf nahmen. — 3n einem gut besuchten Elternabend wurde besätlossen, die Kosten für Anstellung einer neuen 4. Lehrkraft an der Sck-litzer böherenBürger schule durch eine freiwillige Sammlung bei den interessierten Familien aufzubringen. Kreis Schotten. f. Laub ach, 19. Mai. Der am Nordausgang unserer Stadt errichtete Transformator ist nunmehr im Rohbau fertig. An dem> i'lusbau der Uebnüandleituug wird noch gearbeitet. In dielen Tagen trafen hier die Leitungsmaste ein. Für die Ueberianbkitung nach dem benachbarten Marktflecken Freienseen mutzte eine etwa 20 Meter breite Schneise durch einen jungen Fichtenbestand, sowie Stangenholz, geopfert werden. — Am letzten Sonntag hielt ein früherer Obermaat einen Vortrag über feine Erlebnisse auf Schift und U-Bovt vor und während des Krieges. Ter Vortrag war gut besucht. Starkenburg und Rheinhessen. dz. T a r m st a d c, 19. Mai. Unter der Firma ,,Iris '-Film-Gesell! men. Tie Befürchtung, daß bet dem zuletzt ausgetretenen Frost der größte Teil der .Ärschen erfroren sei, bestätigt fick nicht: im Gegenteil, es gibt viele Kirschen, viel mehr als im verflossenen Jahre. Nur in der El>eue hat der Frost an den Lbstbäumen mehr gesck>ü>er. Im Lause dieser Woche sollen schon die Grotzi-ändler aus Norddeutsch!and eintreffen. Auch bi; anderen Obstsorten und oie Weinberge sehen sehr gut aus und versprechen reichlichc Ernte — Aus Zwingenderg wird übrigens berichtet, dag der dorttge, reatbetarmte Früh kirfchen markt bereits am tommen* den Sonntag eröffnet wird. sw. Born Rhein, 19. Mai. Turch das Fristen drs Regens ist ein weiteres Sinken des D a s s c r st a n des, nach kurzer Besserung, zu verzeichnen. Der Schiffsverkehr ist verhältnismäßig noch sehr gering. Tie Sch.epMhw zu Tal, die eine Höl-e von 700 Prozent über Tarif erfahren hatten, betragen immer noch vOO—600 Prozent. Zu Berg wurden von der Ruhr hierl)er zuletzt 37 Mark für die Tonne notiert. — Es ist beabsichtigt, versuchsweise den Verkehr von Mannheim nach Karlsrulte aufzunehmen, der monatelang vollständig still lag. Kreis Wetzlar. Der Dank an die Technische Notbilft. * Wetzlar, 19. Mai Nach Beendigung des Ernsatzes der Technischen Nothitse tnt letzten Wetzlarer Streik ging vom Landrat oreseS Kreises folgendes Dankschreiben an den betreffenden Ortsgruppen!eiter der Technischen Di-atbilfc etn: „Am 10. Januar begann der 'streik in der Metallindustrie des Kreises Wetzlar. Während der langen Tauer des Streiks verschärfte sich verschieden Üich die Lage derart, baß. ein Einsetzen ter Technischen Nochilfe in Envögung g. zogen wurde, icdoch liielf deren Bereitsein bi? Arbeiter vor dem letzten zurück. Am 25. März beschlo sen die Streikenden, da der Ausstand für sie verloren war, als letztes Mittel die Niederlegung der Notstands- arbeiten in der E.-Ueberlandzentralc des Kreises Wetzlar. Daraus wurde der Einsatz der Technisckten Noihilfe verfugt, der nach den getroffenen Vereinbarungen erfolgte. Tie Arbeitstreuoigleit der eingesetzten Notbelser ist mir bura bar- bestteilte Derk betcrnnt geworden. Ich möchte hierdurch diesen und besonders Ihnen als den Einsatzleiter meine volle Anerkennung für Ihre Leistungen aus- sprechen." Hessen-Nassau. Kommunistische PersammlungSsprengvng. * Frankfurt a. M., 19. Mai. Auf dem Römerberg wurde gestern eine große Kundgebung für das Verbleiben Oberschlesiens beim Reiche veranstaltet. Es sprackxn Vertreter der Soziclldemokraiie, des Zentrums und der Demokraten. Schon während der fftebc der mehrheftsiozialistischen Reichstogr-abgeordnete - Kaiser kam es zu Zusammenstößen mit einem Kommunistenzug mit roten Fahnen und Plakaten, der zu einer Gegenkund- a e b u n g nach dem Römerberg zog. Mehrere kommunistische Redner sprachen gleichzeitig in die Versammlung. Als die Kommunisten dann gegen die eigentliche Rednertribüne vordrängten, kam es zu einer regelrechten Prügelei. Die Kommunisten wurden langsam zurückgedrangt. Als dann ein Schuß fiel, erschienen einige Schutzpolizisten, bei deren Anblick die Kommunisten ihre Plakate roegroarfen und in wilder Flucht davotteitten Neben einigen Lei verletzten wurde eine Frau durch eine berstende Ladensche^e sch.ver verletzt. Zehn Kommunisten konnten verda'tet werden, darunter der de kannte Kommunist en führ.w lancr Wiedmann, der unter dem Verpacht des Hochverrates ste.tt 'Auch ter ! mmu irische Lg - tatsr Bruno Scdonlank aus Berlin wurde tn Haft genommen, da er schon seit langem im Verdacht des Landesverrates steh: und sich durch tftne an- rrizenden Reden besonders ausgezeichnet hatte. Ter komm unistische Landtagsabgeordnete Klodt wurt e ebenfalls wegen Beteiligmrg an der Versammlungs- frrengung aus dem Römerberg in Haft genommen. • mc. Frankfurt a. M., 19. Mai. Die '2rbeitgebcr haben heute vormittag den Tarifvertrag für kaufmännische und technische Angestellte abaelehnt. Eine Folge dieser Ablehnung wird wohl ein Ange- stelttenstreik sein, zumal sich der Gewerkschafts-t bund der Angestellten, die „Afa" und der Reichsverband der Angestelltengewerkschaften mr unbedingte Annahme ausgesprochen haben. o---^Kr?^^urt a. M., 19. Mai. Tie Loffclfd) luder machen Schule, das siebt man an dem Arbeiter Gersfelder, der völlig unheilbar vom Untersuchungsgefängnis in das stiQnfcnjjau» etn^chefcrt wurde, da er lange Zeit im Gefängnis Eisenstüde und Nägel geschluckt har. Er wird nur noch künstlich ernährt. * Bad Salzschlirf 19. Mai. Nach der ersten Kurlistc sind 82 Badegäste angenommen. — Ein Einbruchsdiebstahl wurde wahrend der Pfingstfriertage in einem hiesigen Zigarrengeschäft ausgefühtt, wobei den Spitzbuben für mehrere tausend Mark Zigarren und Zigaretten in die Hände fielen. Dank den energischen Fahndungen des Landjägers Möller in Großenlüder gelang et, die Diebe zu ermitteln und sestzunebmen. Tie gestohlene Ware war zur Hälfte bereite umgeiefcL [1 Marburg, 19. Mai. In der aesttigen Stadtverordneten sitzuno wurde beschlossen, der Gesellschaft zur Förderung dec Elek- triftcätswirtsckaft beizutteten und uim Stammkapital die Summe von 30 000 Mk. bereinigt. Ferner wurde zur Förderung gemeinnütziger Wohnunflsbauten ein Kapital von 300COO Rtark als Beihllfe zum Bau von 24 Häusern mit etwa 40 Wohnungen und' die Mittel zum Ausbau zweier Straßen zur Verfügung gestellt. Ms Interessenten bei dem Bau der Häuser kommen außer elsaß-lothringischen Flüchtlingen Beamte der Post und deS Finanzamts in Frage. Ebenso wurde einem neuen von der Regierung zur Verfügung gestellten Entwurf zur Erhebung einer städtischen Wertzuwachssteuei die Genehmi gung gegeben. Landwirtschaft. Ein Landarbeiter-Ultimatum. fro. Nierstein, 19 Mai. Die Landarbeiter sind in eine LohnbeweOung ein getreten Der Zentral verband der Landarbeiter lBezirks- gruppe Nierstein- gibt einen Beschluß der Qknetab Versammlung bekannt, darnach werden die Arbeitgeber bis 21. Mai, abends 7 Uhr, aufgeforbert, einen Stundenlohn von 4.80 Mk. rückwirkend ab 1. März anzuerkennen, andernfalls die Forderung auf 5.20 Mk. erhöht wird. Den Arbeitern ist das Ausbrechen und Spritzen der Weinberge, zwei der wichtigsten, gegenroätilgen Arbeiten, verboten. Nach Lage der Dingic ist mit einem Streikzu rechnen. Uebcrschüsse der Vrrhbandclsverbände. Wie bereits betoant, haben die Vtebhandels- verbäilde Hessens wälnend des Krites gnofte Ueberschüsse erriett. Diele U^erscküse stammen zum erheblichen Teil auS der Landwirtsä-aft. Ueber die Verreendimg dieser Mittel' haben schon des öfteren Bitthandlungen ftattgetunbeir (mb man ist mit verschiedenen Vorschlägen Wer die Äerreen- dmigsati an die Regierung herangetreten. Die Landreirtschasrslammerin Darmstadt hat (ich immer mit Nachdruck dafür er igewtzt. eatz diese Mittel, auf bte doch bte hessische Landwirtschaft einen Anspruch haben dürfte, wieder Dort verwandt würden, wo sie auch herausge^ogen worden sind, und zwar zur Hebung unteter durch den Krieg stark gelittenen Viehzucht Meuerdrngs haben die Mitglieder des Landwrrtschascs- kamrner - Ausschuss es für Obe i h eiten erneut den Antrag gestellt, daß die Lanbwrrtschafts- tantmer Darmstadt nochnrals dringend diese Mittel für die Zwecke des Wiederaufbaus der Vichzuckü anfordern möge. Dem Wunsche ist durch eine erneute Eingabe an die Regierung entsprochen worden. Auftreten deS Apfelblütenstechers. Die Landwitifchastskammer legt Wert daraus, aUiährlich über das Auftreten des Avel^üten- stechers wie auch anderer Obstbaum-Schädttnge mti) -Krankheiten laufend unterrichtet «u werden. Insbesondere ist es erwünscht, von Besitzern größerer Baumpflanzungen hierill'er Nachricht zu erfxrftrn, aus welcher auch ersichtlich fern müftte. an weiften Obstsorten die einzelnem? Schädlinge und Kran Plvt • ten besonders stark auftr> ten. Die 'Landimtifchafts- kammer ist in der La>ie, für eine ganze Anzahl solcher Schädlinge neue Bekämpsungsmittel zur versuchsweisen Anwendung kostenfrei DU übermitteln. e Marburg, 19. Mai. 5kn der gestrigen Sitzung deS landwirtschaftlichen KrriSverems sprach Dr. Svrenger-Kasftl über die L a ge der Pfer de- zücht, die sich wie er einleitend bemerkte, wieder sehr gebessert habe. Ein Rückgang der Pferdevreise sei in den nächsten Jahren kaum zu erwarten. Man wisse auch nicht, was der Frindbund noch alles verlange. Was die staatliche Pterdezucht an> belange, so wolle man y B in Beberbeck ein Halbblutzuchtgestüt rinrichten. Die Verhältnisse lägen so, daß Hannoveraner Hengste so gesucht würden, daß sie kaum zu haben seien. "Deshalb sei man auf Oldenburger Hengste gekommen. Tie Nachzucht von den westfälfichmi Kaltbluthengsten, die auch in Dillenburg seien, müsse man. wohl beachten. Vielleicht eigneten sich diese für unsere hessischen Verbättn.sse. Neben der staallichen Hengsthattung müsse auch die Oriente und genoffen- schastliche Hengsthaltung gepflegt werden. t«faaL Halle, 19. Mai. l'WolffZ .Den Blättern zufolge wurden die Arbeiter Franz Goßler, Otto Silpvenkc und Ferdinand Goßler, die am Oster samstao /inen Bombenanschlag auf dic „Saale zeitung" verübten, vom Sondergericht zu ZucksthauSstrafen von anderthalb bis vier Jahren verurteitt. ßocbfcbitliKicbricbfett. — Ber liner Lehrstühle. Die toii hören, ist die Ernennung des a. o. Professor- und Zweiten Tirekvors des Botanischen GanenS urrb Museums in Berlin-Dahlem Dr. Ludwig T i e l s -um ordentlichen Proftfsor der Botanik an ber Universität Berlin und zum Direktor des Botanischen Gartens und Museums als Nachfolger Geh Ra) Englers erfolgt. — Verietzt wurde der o. Professor der klastischen Philologie Dr. Werner 3 arger in Kiel in gleicher Eigenschaft an die Univermät Berlin als Nachfolger von Exz. von Dilamo rot Y-Moellendorst. Wanderungen. oa. Alsfeld, 19. Mai. Bom B.H.C. ist mehr auch die Degmarkieruna Alsfeld- Auerberg — Schwarz durchgemhrt. Sie wird gekennzeichnet durch ein A, beginnt am Fuldertor und führt zunächst gemeinsam mit ber H (Hard- röber Pfad hinaus zur „Jäger-Eiche", bann im rechten Winkel links abbiegend bis zu der Steift', mühle^Markierung über die Ziegelhütte den Rain an ber ber Treikuppenweg beginnt. Hier schwenkt die A-Markierung rechts ab, kreuzt die Straße Rainrod—Eifa und läuft an der ehemaligen „Äantine" vorbei den „Porschgrund" entlang zur Eifa-Llurile. Von da steigt ber Weg aufwärts jur Strafte Romrod—flbföaupi, führt -um 2jieiSerp unb von ba durch den Selb nach Sdgixxrj, ES sind - lammen eano vier 3*ant>en. Don Schwarz aus tann die Heimreise mit ber Bahn angetrcu*n werden. Vermischte». Dreifacher Mord. wd. Stöhlen l, 19. Mai. In dem Dorfe Dankerath drangen Einbrecher in die Wohnung deS Landimrlt Derer Heinrickrs em und töteten die 75jährige Schwerer durch Arthiebe. Den 76jährigen .Hautbeiiger schleppten sie aus der Wohnung und erdrosselten ihn hinter einer Hecke. Den 25|äbriflcn flned)t Philipp Müller richteten sie durch Dolchstiche und 2lpt hiebe 'urchlerlich ux und warfen die Lerche in einen Werber, der sich in der Nähe der Wohnung befindet. Dre Märd^-r durch wichsten sodann iämtlidic Zimmer des Hauses. Ob ihnen Bargeld in die Hände gefallen ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Ta die Leichen der drei «mordeten bekleidet waren, nimmt man an, ban die Bluttat in ben sptten VI x-irdstunden beS Mittwochs geschah Aus die Ermittlung der Mörder hat die Noblenvrr Staatsanwalttä^rst eine Belohnung von 4000 Mark ausgesetzt. Das internationale Standesamt. fd. Wiesbaden, 19. Mai. Dor dem hiesigen Standesbeamten wurden in der Pfingslwoche nicht weniger als 85 Ehen geschlossen, davon am Samstag attan 49, eine Zahl, dre bisher in BvL> baden noch nicht erreich: worden ist. Unter ben Iirngvermählten befanhen sich Amerikaner, Slowenen, ^lonxdm, Tschechen, Polen. Belgier und ffrMi^osen. — Ob noch eure andere Stadt Deutsch- tands em derattigeS Völbergemisch aus^uweisen hat? Brillantendttbstahl. .. dforsheim, 19. Mar. Aus einem hie- ttgen Geschäfte wurden durch Einbruch mehr als 100 Sarchire, Rubinen, Brillanten, Rv'en, im Gesamtwerte von 127 000 Matt gestohlen. Die Täter sonnten bisher nicht ermittelt werden. Einbruch bei einem Juwelier. Berlin, 19. Mar. «Wolff.) Nachdem die Ätiminaltwluei gestern erfahren hatte, daft gestern nacht- ent Einbruch in bic Wohnung eures Juweliers in der Wartburgsttaße gwiant war, versteckten sich mehrere Beamten im Schlafzimmer deS Juweliers. Als kurz vor Mitternacht ein Mann mit einer AetHermaske auf den schlafend«:., Juwelier zu trat, sprangen die Striminalbcamten aus den Dn bring! ing zu, dem es jedoch gelang, zu entkommen. Ta Die Polizei weiter erfahren hatte, ba§ draußen seine Spießgesellen auf ein verabredetes Signal warteten, gab sie dieses, worauf ein yncitcr Mann herein trat, der beim Anblick der Beamten nach seinem Revolver griff und zu entfliehen versuche Einer ber Beamten erschoß den Verbrecher. Zwei weitere äxeftyteUen crgmffen darauf bic fflucht. Bei dem Enchoffen« sand man Ikon,hinm(mw. eine Schlinge und ein Fläschchen Blausäure. * st open ha gen, 19. Mai. lDTB ) Mor ^n loirb Iner cm internationaler Rote- uj-»o na reft zur Bekämpfung ber * C Lzlc unfbeiten eröffnet Au! dein Kongreß werden außer Dänemark vertreten fein: Deuts chland, England, ffmnland, 'ihirrocgen, eir. Holland fowre bi • Liga brr iHote- 5kveuz-Gefellschaften, b« ihren Sitz m Gens baben. * Marmelade als Biehfulter. Eine Mrma in Kvttbus bot einem LandtoiN „Prrma Marmelade, garantiert mü 50—60 Prozent stri- ltallzuckcr erngekvcht", den Zentner mü 80 Mk. an. Dre Ware fei allerdings in gegorenem Zu stand, aber eigne sich ganz vvAüglich als Biehsutter. Man kann aus diesem Angebot erfeben, welche 23erschWendung an Zucker getrieben und wie die Marmelade als Genußmittel allmählich dermaßen verekelt ivoröen ist, daß sie nunmehr als Biehsutter dienen muß. Unzweifelhaft liegt noch viel Marmelade in Fabriken und bei Händiern, deren Berrvendung nicht viel anders sein wird * WaS nützt die Luxusfteuer, wenn ber Luxus fehlt? Aus Thüringen wird uns geschrieben: Die anderwärts, ist man auch in der kleinen thüringischen Gemeinde Kranichfeld eifrig auf der 3teuenut6c Der ®cmh,verat baue sich längst mit einer fHntr von neuen Steuer- Pnneftcn zu be^fjen, die in löblicher Absivu vor allem ben Lupus treffen WIten. Und da in 'Im* nrchseld em Älxynlcudjtrr anicheurend al» flcbetlfce* Kennzeichen der Wob:babendkit güt, nxitvn neben einer Dohimnqslu russueuer eine besondere rvn- IcucbtcrneutT, ferne, eu« Lariusautofneuer und eine ÄUarierftcurr gi^ütiu Ber ber Beratung der Bov- lagen f:dlr sich aber leihet heraus, daß im flcin* bürgerlich«, ÄTtmidifrib der Begrin de. ^ävd- nungsturuS fo fltn roic ujdxfiuuu und an Manien Städtchen hum ein Kronletichttr vorhanden ,fL Werter mußte man die Entdeckung machen, haft r» auch LutttSauvoS in brr Gemeinde abcdxiupt nicht grbt. und o waren denn die schönen Suuerent- loürfe von rombeizin als taube Nuise aimnebrn. Ter Gemeiuderat bewertete sie denn mbo. 7.45. yjterg. b.’M Adds. bJu unb 9.10 Uhr. Israel. Reltgions- Gesellschaft. Sabbat frier, 21. Mar Freitag abö 7 30 Sams- tag wem. 8.00. Rackvn. 4B0. Sabbatau>ganq 9.10. — Wochen rottrsdienst: marg. b.90, abds 7 30 Uhr. Preiswerte ungebleichte ===== Nessel per Meter M. 9.25 u. M. 10.75 eingettoffen. Fritz Nowack. 5761c n:* I n ,| Bade-Hoeen For te Bai! ssas? ——====== Bade- Anzüge in allen Größen . CWhdehausQakmon zu mäßigen Preisen! behördliche Anzeigen Bekanntmachung. Nach Mitteilung ber Oberförsterei Gießen droht die Käfergefahr im hiesigen Stabtoalb wieder großen Umfang anzunehmen. Um ihr mit (Erfolg steuern zu Können, ist es notwendig, daß das noch im Wald lagernde Nadelholz sofort abgefahren wird. Ich fordere daher die Käufer von Nadelholz auf, für beschleunigte Abfuhr Sorge zu tragen oder aber, wo dies in aller Kürze nicht vollständig möglich ist, bas voraussichtlich über den 1 Juni im Wald oer- bleibende Holz raschesten» zu entrinben. Im Falle ber Unterlassung würde ich genötigt sein, das Entrinden auf Kosten der Käufer durch die Stabt vornehmen zu lassen. 57666 Der Oberbürgermeister, ff. D.: vr. Rosenberg. Arbeitsvergebnng. Die für den Neubau von Kleinwohnungen in der ÄatJer-2UIer erforderlichen ffnstallattonsar beiten (7 Lose) sollen Mittwoch den 25. Mai I. Is., norm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeltsbeschreibung und Bedingung liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, ber boselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. Zufchlagsfrist 2 Wochen. Gießen, den 19. Mai 1921. 5790B ______Stadtbauamt Gießen: Braubach._____ Bekanntmachung. Vetr : Frühdruschprämien. ffn ber Zeit vom 20. bis 28. Mai 1921 liegt die Liste der Getreideablieferer, welche Anspruch auf die Frühdruschprämie haben, während der Dienststunden im alten Stadthaus, Zimmer 7, zur Einsichtnahme ber Beteiligten auf. Einsprüche sind innerhalb dieser Frist unter Vorlage der Ablieferungsscheine geltend zu machen. Spätere Einwendungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Gießen, den 19. Mai 1921. 57806 Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung. DaS im April d I. fällig gewesene yveite Ziel Gemeindesteuern vom Grundbefftz und Gewerbe betrieb für das Rj. 1920 kann noch bis einschließlich 4. Juni d. D. ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen, die mit der Zahlung noch im Rückstände sind, werden hiermit gemahnt, die Steuer bis zum 4. Ziuri an die Stadtkaffe zu bezahlen. Am 6. Juni beginnt die Beitreibung, wobei die vor- geschriebenen P'ändungskosten erhoben werden. Gießen, den 18. Mai 1921. 57396 _________________Stadt kaffe Gießen._________________ Bnllenverkattf. Ein zum Dienst untauglich gewordener erst, klassiger Dulle soll auf dem Submissionswege oer« geben werden. Angebote sind bis zum Montag ben 23. Mai, nachrn. 3 Uhr, bei ber unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichest, wo alsdann die Eröffnung der Offerten erfolgt und Bedingungen bekannt- gegeben werden. 5783V Ettingshausen, den 20. Mar 1921. _______Bürgermeisterei. Keil.______________ Zwangsversteigerung. Dienstag den 24. Mai, nachrn. 2 Uhr, ver- steigere ich zwangsweise gegen Barzahlung im Löwen, Neuenweg, folgende Gegenstände: 1 Äommobe, 1 Nähtrsch, 1 Rauchtisch, 1 Sessel, 2 Tische, 6 Stühle, 1 Blumentisch. 1 Regulator, 2 Schränke, 4 kompl. Betten, 1 Waschtisch, 2 Nacht- schränkchen, 1 Waschkommode, 1 Dpiegel, 1 Küchen- büfett, 1 Aüchenschrank, sämtliches Küchengerät unb Porzellan, 1 Gasherb, 3 Gaslampen, 2 Kaffeeservice, 1 Teeservice, 1 Handtuchständer, 2 Nachtschränkchen, 1 Weckeinkochapparat mit 120 Gläsern, 1 Waschgarnitur, 6 komplette Dettgarnituren (weiß) und 4 Garnituren Vorhänge (komplett!; ferner 1 Regulator, 40 Flaschen (Hcrhognak und 2 große Bilder in Eichenrahmen ,ffn ber Heide' u. »Heiden- weg', 1 Leiterwagen, 1 Kastenwagen. Die Möbelgegenstände find noch nicht lange im Gebrauch und noch sehr gut erhalten. Versteigerung voraussichtlich bestimmt. Stang, stellv. Gerichtsvolltteher. 5785 Stadt. Arbeitsamt Metzen Ltebigftraße 16, Teleph. 2054. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2Vrovisionßreisende, 1 3innfllei erkaufen SdnifiL Angebo e unter 5791 an den We ener Anzeiger. I leichter HerrenOberzieher 1P fran'ösische ArbeitS schube (43), fast neu, zu verkaufen (07443 Srnnkf. Str. 88, p. 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Jugend- gruppen Wetzlar unö Gießen nach dem Gleiberg. Abmarsch 1.45 Uhr nach» wi.tags Labnbrücke. ^abrgelegeubett mit der Biebertalbahn 1.20 U. (für Nachzügler 3.30 IL). Bet jeder Witterung. Glätte willkommen. Zahl- rei 1 e Beteiligung erbittet 5754v der Dor st a nd. Ruderklub „Hafsia" Samstag den 21. Mai, abends 9 Uhr. Im Bootehaue: Mitgliederversammlung. Erscheinen aller Aktiven erforberlld). 5764v Der Vorstand. Sonntag, 22. lal SÜ.LVaralnalok. Äusierordeatliche 'Öftcinsufrianimlnng am LamStag, 21. Mai 1921, abends 8 Uhr, im BereinSlokaL Tagesordnung: 1. Bericht üb. b. Bundes» tag in Frankfurt a. M. 2. Bericht über das demnächst ftaitfinbcnbe Be- zirkSwettschreiben. Vollzähliges Erscheinen ist unbedingt erforderlich. 5768v Der Vorstand. fcagf.lieiWI Samstag abend 8 Ubr HerreD-ZasaninienkQnll bet Mitglied Vangsdork in Hcnchclbeim. 07429 Ter Vorstand. K. Z. V. G. Samstag, 21. d. MtS.. abends 8 Ubr, Versammlung bei Welsing. Ausstellungs- Angelegenheit. 5776v Der Vorstand. fairer. „Barmonie“- Kleiö-Lia'eo. Tountag, d. 22. Mai: Älttsflug n. Ereikensteiu—Diana» bürg— Eiiringsb >u;cn. Abmarsch V/ Uhr von der Bura: Abfahn6.L5U. Dutenhofen. 07445 Gäste und Gönner deS Vereins stnd wtllkoinuien. D. 115 Aveiter Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen)greltag, 20. Mai 1921 Vie tage btt 2lrbdterorgam|aiio3tii in Amerika. Hem 'Birgit Jordan FPS In beit Bereinigten Staaken ist bis tun 5te. ,,2BaÄ, Sie Hanen ... ad, UnftmtV "Er berrach- i’ete ben i imgen Fran-osen — er sprach übrigens ausgezeiclmet englisch — mit einem 3u5bnirf, ge"* mischt aus Lwün und Mißtrauen . . . Trotz allem lag etwas in seinem Aussehen, das ihn dre er* mnmlkhe Behauptung, die er eben gehört batte, fo halb und halb glauben ließ. Das heißt, nem: Dummheiten! Tu Frllschcnünzcrbaiche, bve . brei Wochen ber britischen Voltzci unb fhm_tefb|t go- trotzt Hatte, sollte von d-.e^em Beaten Schwindler ausgespürt sein! Lächerlich! •Ser Professor unterbrach seine raschen Ge- dankarreihen, indem er sagte: ,Zch spreche die Wahrhell, Mr. Keayvu. Und ich will es beweise,!. Ich war eben tm 3kgnn, Sie anxurusen, um Sie die geschatzic Geiellfcba t arretieren zu lassen Bis 12, Uhr dürsten nnr_ite da versammelt finden, wo ich ftc verir'ß. sie halten heute al-arb ihre Generalversammlung ab, denn morgen beginnt die Zirkulation von neuem." Kenpon erreichte: wenn das falsche Geld wieder zu $nhraeren anfing, war er verloren. „Wollen Sie zuerst telephonieren unb itd? bte Hilfe von sechs ober sieben .Konstablern I?erschrften, dann steht mein Angelo: seit, und Sie können sie arretieren. Meine persönliche Mchlpchr t opfere ick, wie tee allen Römer, für die des Staates, und natHber kötmen Sie jotgkich mich arretieren. Aber es ist jetzt übet 11 IByr, unb Sie müßen sich beeflen." Nach einem raschen Blick anr ben Professor trat Kenpon an das Telephon, Vingelle an und gab seine Order. Während ne noch auf das Eintreffen bet Ko«ftat4er warteten, sagte der Pa.- Ichor: „Sie rounbem sich vielleicht, tote ich ne gefunden habe? Ganz einfach, durch Sichtung meiner serftreuter filmten! Ick hatte regelmäßige Bot«n von falschem GeL bemerkt — richtiger gejagt, die Bank batte es gemerkt — imb ijaxh müSamer Ärdell gelang es mir. heraus zu mrden, baß sie non dem Ehe» der Bande herrührten, bte Ihnen ft» lange getrotzt bat" „Sechs Tage," sagte Kenyon erregt. ,Zch habe sie in dreien aufgespürt," entgegnete dn: Prosesfor. „Und gerade heule nachmittag, als, können Sie sich ment staunen denken, ber Anführer bet Bande, ber folsäte Lord Earton, in einem SirfaH besten, was man b« Apvcheie der Zerstreutheit nennen könnte, im Begriffe war, sich der Gerechtigkeit auszulieietn: Glücklicherwei'e enttvifckte er ... ja. ja, gllutticherwei'e, Mr. S nyon, denn sonst könnte ich ihn Ihnen über* antworten." ft entern starrte den Professor an, bei still in sick hinemläckelte. Nack einigen Minuten dörre man das Trampeln ber Konstibler draußen, und man begab fick hrnaus, ber zerknirschte M. Lavet- tiffe, Mr. Kenyon unb bet Proteftst „Pardon," riej ber letztere m ber Tüte dem Detektiv nach. „Unter men-em Dacbc scchnnen Ste schon von ber Krankhell, die Ste eben erst so be- rebt geschildert Haden — der Zerstreutheit — ®x gesteckt zu sein. Ste verg-sien Ihr Paket." (In einem Teil ber Auflage wiederholt.) Die ellglische Warnuvfl an Frankreich. London, 18. Mm (WB ' Tie heute abend befaiuiliKgetNnie Erklärung Lloöd S^orges mir oberfchlefiidKit Frage fmbet in de. gefinUen Preise die größte Beacktmtg und imro als ente ernste Warntlng an Frankreich angesehen. die Blätter melden, wird Lloyd morgen abend beim Essen, das der Pllgnm^iud zu (fhren des neuen amenvanifcken Botclufkers iisarvey gibt, wahrscheinlich eine wi.tätige Rede bollen, dte I» tpi • fächiidi bte oberfrfHefifdr Frage bhandeln dürfte „Westminster Gazette" schreibt Uber dm briri) niscken abl*nc und es Deutschland Übetlalfen werde, noch freiem Ermessen mit icbem ntuötnl* [igen Angriff ber Polen fertig zu werden. Die Avschlußfrage in Lesterrelch. Salzburg, 18. Mai. (WTB.) Unter dem Emdrttck einer mächliyen BolkSknnd- g e b u n g am Domplatz, die in einer fast ein stündigen Dcmonstralwn vor Ser Lande-* regicrung ihre Fortsetzung sand, beschloß der Derfaffungsausschuß in einer bis 2 Uhr nachts dauernden Sitzung, an dem 29. Mai als Abstimmungstag feftzuhalten. Staat und Sieche in Bayern. München, 18. Mai. (WB.) Ztz Ehren Kardinals von Fau lhaber sand gestern bc:m Minifterpräsidcnren von Kahr etn feftüdxr Empfang statt, an dem auch bet päpstliche 9hin* kius Mvnftgnore 'Boreth tetinahm. Kahr earaiert; in einem Ttrnkspruch an das edle Wrrken des heiligen Vaters während o-S Weltkriege- zur Lrn- bmmg des hxmrigen Lofts ber Stermunbetot unb Gefangenen. Unvergessen werde für alle Zeiten in Deutschland das LteoeSwerk des für die atmen und unftl-uldigen Kacker bletben. Faulhaber betonte in Erwiderung, daß 5tW tn der opferwilligsten Weite das undankbar;e Amt übernommen unb eine Wendung -mn Auffkieg gebracht habe. Kahr habeBavernausdemEhavS gerettet. Er werde fich den Tank oer Geschichte mit einem Reft?stitel sichern, wenn durch das glückliche Zustandekommen des .KonLordats rechtliche Klarheit und kirchliche Fre-iieit geschaffen wttdc. Ter Kardinal schüotz mit dem SAmidr, daß sich das Verhältnis vmschen Staat und >hrflr audj unter den neuen Zeitverhälttassen zu ewm srtzed» licheu gestuften möge. Die Nutzbarmachang des Rhein». Paris, 18 Uten. (WB.- iteure wurde hier unter dem Vorsitz des Ministers für öffentlich Arbeiten eine Konferenz von Vertretern der Handelskammern von Osts rankreich, dem Elsaß und Lothringen abgehalten. Die Konferenz befaßte suh mit bem Plane ber Nutzbarmachung des RhernS zwischen der Schwetrer Grenze unb Straßburg. Es bandelt sich dabei um ow Anlage eines Kanals in Elsaß, den Bau von lb Schleusen unb die Errickchmg hydnxlettrischet Fabriken, die eme Stvomstärke von 550000 5 <1 nvatt llefern sollen. Die Den'arnrnllotg beschloß die (vrün* düng einer Studiengesellschaft zweck» AuSatbeittmg eines techmföMl unb finanziellen Planes. „Sie werden gleich die Erklärung dafür bekommen." „Nun wohl! Ich habe bieten Faden verfolgt und das Material mit Hilfe hes bärtigen Signalements, das ick erlangen tonnte. a _t jßet, aber die gany Sache fthien mich ii env Sackgaste za führen. Jetzt sehe iich daß ich vielleicht recht hatte . . Tie Türe sprartg unter M Lavertiffes gß* schickten, .sdänden aur In seinen und des Pro- fessors Fußstap^en stürzte fttnpon m t fernen Äon* ftablem m das vaus. Plötzlich ritz Prosesfor Po- loiarb die Türe eines Speiscsaales am, wo etne Tischgesellschaft von acht Perwnen versammelt war, drehte sich zu Ker.yon um und rief: „Sie hotten recht. Mr löm_-xnL wenn es diese Verven unb ihr Ehe? ftnb, die Die Nichten: unb ich kann hegtet f«, daß Sie ftch von Ihrer 2 mir nicht abbringen ließen, ffirftt reben Tag hat eine sZol schmünzetbande einen o.'chen Eher, ater auck ntcht^jeden Tag hat ein solcher Ehes solche Delfer.' Tart ich Ih en ben Mann vor* stellen, den die englische Polizei seit drei Wochen sucht, Mr. Rufus Chandler, Lehrer an ber Ilm* oerfität London. Mi^lie^ rah^loer Gefellsthaften, für ben Nobelpreis vor geschlagen, ein gei^reÜher, wenn auch etwas nxrfnrfinnrer 1 belehrter, etr großer Sammler und einer der yrftTeuic'ien Manschen Londons! Er ist so zerstreut, daß, als chm beute nachmittag der Kontra ft ter Dion-Bouton- Gesellschaft in ihre Hände fiel und er ihn mit R. C. miterz-ftchnet fand, er noch Orford Street fuhr unb seine zweipunder: ralschen Pümd für das Auw nrte.'er haben nwllte. da er sich alS Randolphc Eorton erfftwincelt hatte!" (Fortfetzung solgtt) Berliner Temtenmarft. Datum: (Thnftienia 931,05 93S,9r. 94(3,55 948,45 124,75 1 831,65 833^6 15^73 15*77 77 60 80 167 167,50 309^50 75 50 402,- gezahv: 20. 5. Schweizer Franken L. 169^0 151,- 469 - 300,- 289,- 672,- 528,50 435,- 292,- 464 298 287 693 523 434 281 554 190 570 239 100 100 100 100 100 1 100 100 100 KurS 18.5. 77,60 76,50 81.- 59,20 88,83 117,80 88,80 117,88 97,83 125,40 23,80 Kopenhagen Stockholm . 15,39 88,85 28,63 Zürich . . . Amsterdam stopenhag«« Prag. . . . Stockholm . Wien.... London . . Parte . . . Aeuyork. . London. . . . Äeuyork . . . Parte Schweiz. ... Spanun . . . Wien (altes). Veulsch-Oeflerr. Prag Budapest. . . Bulgarien . . Ronftanünopel 233,75 58,46 86,35 28,15 15,35 88,65 2'457 1?>,65 338,35 60,19 530,55 100 $ - 100 Ar. x= 100 L. == 5L = Mk. = Ar. — Ar. — F- = Datum: 1.7.14. . . . Fr. 125,10 KurS 18.5. 77,62 73,30 77,80 70,10 179,- 291,50 246,25 210,50 183,50 167,50 172,12 152.- 430,- 311,- 18.5. 9,63 4,81 9,95 116,25 7,40 933,- 8,50 20,25 1,78 Kurs 19. 5. 77,75 81,50 80,- 72,50 178,50 290,- 246.- 210,50 183,50 86,15 28,09 10 8,X) 1961,101103,U 1106,55 1373,601376,40 1433,59 1436,45 Züricher Devifeumarkt. 19.5. Dechtel auf: Holland Deutschland ..... Wien . Prag........ Parte........ London . Italien . . Brüssel Budapest Aeuyork Agram........ Bukarest . Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden Ar. Ar. Ar. Sh- Fr. I 466,- 298,50 285,75 674,- 525,- 438,- 292,- 244,75 562,- 197,- 550,25 240,25 74,50 406,- 822,65 58,34 496,- 19.5. 9,25 4^5 9,35 114,25 7,20 919,50 8,10 19,12 1,66 129,33 337,Sd 60,05 529,45 Datum: 5°/0 Dtsch. Ariegsanl. 4 */0 Dtsch. !Htiä)sanI. 3*/. Dtsch. Aeichsanl. 4 e/o Preuß Aonfols Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Dieconlo» Gesellschaft Dresdner Dann. . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Treditbank. H.-Amerik Pakets. . Norddertefchee Lloyd. Boch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb »ergw.. Gelsenklrch. Dergw. . Aarpener Bergbau . OberfAlef. «lenb.-D. Vkerfchlef. Lheniud. . Phdnix.Dergb -Akt.. Bad. Anillu. u. Soda Höchster Farbwerke, klekir. A. L. B Schuckeri.Werke. . . Felten-lSuUIeaume. . Daimler Bud.. Liftn».. Akt. . Adlerwerke 4'/o Hesf.Staatsanl. . 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Bezal-lt wurden für einen Zenttv'r Lelteiidgewicht: Kälber: fernste MasckÄber 875—950 Mk., mittlere Ware 725—800 Mk., gerinixre Tiere 600—700 Mark: Schafe: 475—650 Mk.; S chw ei ne: vollfleischige unter 80 Kg. 900—1100 Mk., über 80 Äg. 1125—1300 Mk Frankfurt a. M, 20. Mai. Börsenkurse. Frankfurt Berlin Adeiid- Abend- Schluß- Schluß- Amsterdam. Dotterd. 2085,40 2089,90 2147,R5 215^1 S Lrülfkl.Antwerpan . 49*-,- 497, 526,95 526,05 1U4S.95 1051,05 1091,40 1093,60 799,20 800,80 --------- Selb Brief (Mb Vriei 18. Mat. 19. Mai. Müller scke Badrnnftatt. Dassttwärme ber Itom an 20. 5.: 18® R. „Ah, Ihre Geschäftsbücher," sagte Kenyon giftig, „banle, ine werde kh mchr vergessen." „Uebrigens haben rocr fernen wellen Weg," fügte ber Prv'essor hinzu. „Tas mußte ich?" sagte Skenyon, stolz, einen Trumpf ausspte.en zu können. „Es war mir schon gehmgen. d« Bande irgerbroo hier tn der Nähe zu lokalifteven." „Ganz rührig, fte haben ihre Zentrale m Norck Vereker Rood. Und da sagt man nxfa, daß 'Sie schlaten, Mr. Stenrxm North Lereter Road erwies sich al 5 nne kurze Straße von nur sechs großen Privachäusem, füm barim schienen unbewrchnt. Unter der Führung des Professors zog man in ben Garten von Nummer 4, vi dessen Parterrewo^iung die Fenster erleuchte: waren. „Gestalten Sie mir eine kleine Ungesetzlich- feit," sagte der Professor. „Ick nehme tie ganz und gar aus mellte Verantwortung. Lasten Ste drei der Lonftabler dll beleuchteten Fenster bewachen, bann ärmer uns M Lavertisse das Daupl- ter, und wir nehmen die Bande aur einen Schlag un Sprisesaal test." Nach ellngern Zöger» ging 5vcnyon am btefen Vorschlag em, M. Lowerttste begann ieme Arbei' mir ben Instrumenten, die ber Professor ihm gab, und dieser wandte sich Mr. Äenpon 8«. „Es ist tem gewöhnlicher Chef, ben fte da haben, tont ich Ihnen sagen. Ich kann Zh«n eine llem- Ueberrafdxmg versprechen." ,^Zck batte es so halb und halb -geahnt," sagte der Detektiv. „Meine Theorie war, daß nur etn überaus geübter Metallurge, r^radezu em Gew.c, imb darn eine PersönlichLeir mit bester technischer Ausbildung die Legin^mg der Münze hergestellt haben tonn, das Banri»tenpap«r . . Aus -em Sommerfahrplan. (Gültig ab L Juni 193U Der Qnctannt des Somm ersahrplans der Eisen- bahudirektrcm Frankfurt a. M., der am 1. Juni 1921 in Kraft tritt, liegt nunmehr vor. Okgenüb-r: dem bisherigen Wintenahr plan weift der Entwurf einige erfreuliche Verbesserungen aur, dar allem im v-iZug- und Eilzugverkehr. Wir bringen nachstehend eine Ueben'icht der Züge, die für Gießest und Oberhess-en besonders in Frage kommen. Die Zeiten von 6 Uhr abends bis 5.59 Uhr morgens und, wie üblich, in den Mi- rmtenzahlen unterstrichen. Sonstige Abkürzungen: D — 1>-Züge, E -= Eilzüge, W — werktags, Sa — nur Samstags, M - nur Montags, 8 — nur Sonntags. Gießen—Frankfurt. an Frankfurt—Gieße« ien Frankfurt Frankfurt W S rankfurt rank rank -rank rank -rank rank -rank -rank rankfi rank i urt. urt. urt . urt. -rankfurt rankfurt rankfurt rankfurt ifurt ifurt ifurt urt 818 9« 955 1125 1201 1238 136 2*o 327 452 532 730 752 822 956 1022 ab 4*2 54* „ 615 „ 637 „ 720 „ 7*4 w 7*6 „ 8*7 „ 1008 „ 1216 „12*0 „ 1252 „ 102 „ 208 „ 2*8 „ 305 „ 420 „ 427 , 456 „ 522 „ 5*4 , 6» • 7*o „ 730 w 740 . 1007 „ 1020 w 1022 „1128 Gießen Gießen i 63* 539 616 729 77 Marburg......10*5 XV Giehen...... 1237 Marburg...... 1» Giehen......2*5 Marburg...... 3" Gießen ..... „ 321 Lollar....... S33 Giehen..... „ 338 Marburg...... 424 WGiehen ..... „ 5*9 Lollar....... 524 XV Giehen...... 5*s Marburg......6*2 Gießen...... 652 Marburg...... 748 Giehen...... 706 Lollar........712 E Gießen.....„ 9(2 Marburg......928 Zdeder-Walgem „ 1130 Marburg......1152 D Gießen.....„ 11® Marburg ..... „ 1211! l) Gießen...... 1153 Marburg...... 1221 Giehen...... 15* Marburg.....„22« Marburg—Sietzen. Marburg.... ab 4*2 Nieder-Walgern . Lollar. ..... „ 522 Gießen...... Marburg.... „ 5*o Gießen...... W Warburg... . „ 65» Giehen...... D Marburg.... „ 721 Gießen...... XV Collar....... 725 Giehen...... D Marburg. . . % „ T3* Giehen ...... Marburg.... „ 8*7 Giehen...... E Marburg. ... „ 915 Giehen...... Marburg. . . . „ 1136 Giehen...... Marburg.... „ 128 Giehen ...... Lollar....... 225 Giehen ...... Marburg.... „ 424 Giehen ...... Lollar...... „ 622 Gießen...... Marburg.... „ 730 Gießen ...... XV Marburg. ... ,, 8" Gießen ...... v Marburg. ... „ 9>Z Gießen ...... 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XVKirchhain . . 8Kirchhain . . 263 307 350 7»2 an 800 ,, 104* „ 1258 „ 857 „ 95* Gelnhau 8 Gelnhau XVGelnhau Gelnhau 433 540 820 135 248 350 530 622 Gelnhausen . Hungen . . . Gelnhausen . B.-u.N.°Gemünden D.'U.N..Gemünden B.-u.N.°Gemünden D.-u.N.-Gemünden ab 528 825 „U30 „ 353 , 530 917 224 5*6 630 ab 522 „ 7*5 „ 827 „ 12- , 413 „ 506 5*6 Nidda . . . Gießen . . Gießen . . Gießen . . Nidda . . . Giehen . . Giehen . . Hungen . . Giehen . . ab 455 „ 620 „ 624 ,, 728 ,1250 I05 „ 538 , 7*4 » 857 I 555 768 1028 414 338 640 619 857 6io 740 707 952 159 330 752 854 936 Laubach. . . Mucke.... Laubach. . . Ruppertsburg Mücke. . . . , Mücke.... Mücke. . . . Mücke. . . . . Ruppertsburg Laubach . . . XV Gelnhausen Nidda . . . XV Hungen . . I 606 636 7»4 808 1021 1055 356 4-9 417 742 ab 40s „ 6*0 „ 1125 „ 315 „ 532 XV Laubach . . . Mücke .... XV Ruppertsburg XV Mücke . . . . 8Mücke XVMücke XV Ruppertsburg XV Gießen . . . . Gießen . . . . Gießen . . . . Gießen . . . . XV Hungen. . . . 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