Mittag, 19. Dezember 1921 1U. Jahrgang Erstes Blatt GietzenerAnMger General-Anzeiger für Oberheffen Dmtf en6 Verlag: vrühl'sche Uaiv. vich mb Stciubruderei R. tauge. Schriflleiluug. Kefchäftrftelle und Vruderet: Schulstraße 7. m. 29? Der G«tze»er Ie$deb*. durch di. Poft Tlk 7M em'chl. Mltl- gelL, auch bei Mchlericher- ■r* rixjril,ch 55 Vf . au.wärt» 65 Df . für Wehl am«. Anzeigen von 70 mir. Steile 250Vf. Sei Platz- poddbrd! 20 Aufschlag L»aupilchrtftlett.r: Äug. e oet| Per antwortlich für VoUiik Aug. Goetz: für den übrigen Teil, flarl Walther, für den Anzeigenteil: riano Seck, jämtlich in (Bieter Der Steuerabzug in feiner endgültigen Form. (Gültig vom 1. Januar 1922.) 2bn 1 Januar 1922 tritt da- Gesetz über die öinfommtnftaier vom Arbeit-lohn vom 11. Juli 1921 In Straft und mit ihm bi« $Hrfübiu3ueb^lrmmungen vom 3 Dezember 1921 Die bisher erlaßenen Be- Kimmungen und Ginzriverfügungen. die mit dielen m4»i übereinUimmen verlieren damit ihre Gültigkeit Gs ist daher für jeden Lohn- und Gehaltsempfänger (AngeßeU- ten. Beamten. Arbeiter» wie für jeden Ar- beitgrber gleichet weile von 3nterrffc. fich über bl* enbgültiac Regelung des Steuer- ab-ug- gufammenfaifenb zu unterrichten. I. Wer wird vom Steuerabzug bet roffen? Dem Steuerabzug find sämtliche im privaten ober öffentlichen Dienst beschäftigte oder angc- fklltc Personen in bezug auf alle Otnfünfte, die sie au- dieser Beschäftigung oder Anstellung beziehen, unterworfen. GS ist gleichgültig, ob die ®tnfünfu au- Geld oder au- Ralural- oder Sachbezügen. wie freier Wohnung, freier Verpflegung, freier Kleidu, g Deputaten usw. deren Geldwert von den Landet nanzärntern ober Finanzäm ent festgesetzt ist, bestehen, und es spielt keine Rolle ob sich der .Arbeitslohn' au- Gehaltern. Pen- 1 tonen, Wartegeldern, Gratifikationen oder ähnlichen Bezügen zufammensetzt. Auch die Der- flütungen für Heberst unden, lleberfchichten. Sonn» iagsarbeit. Rebenbeschästigun^ usw. unterliegen dem Steuerabzug Dagegen werden vvm Steuerabzug nicht betroffen die öllentttlen Beamten gewährten Dienstaufwand-cnlschädigungen, ebenso nicht di« Aufwandsrntichädigungen an Arbeiter und private Gchnltsernpfänger. soweit ihr Betrag den eriorderlichen Aufwand nicht übersteigt. Fetner nicht die Verstümmelung-- und anderen Zulagen und Terforgungttq.. übr Vfe c «maliger Soka’cn und ihrer Hinterbliebenen: und endlich nicht die Bezüge nu» einer Krankenversiche ung sowie öllentliche Unterstützungen, die wegen HilsSbedürs- tigkeit gewährt werden Wie wird der Steuerabzug berechnet? Bei allen Arbeitslöhnen wird ohne Rücksicht n i 5 I vH einbehalten Dieser um folgend« Säge: . - a l l S l auf deren Höbe ein einbeitlicher Betrag von 10 “ Betrag ermäßigt sich •ür den Arbeitnehmer selber und für seine Ghesrau je . . . .0,10 0.40 2,40 10,- 120,- >'.u^ bailungsvorsland buch dann berücksichtigt. wenn sie selber Arbeitslohn beziehen und daher ihrerseits ebenfalls Anspruch auf Ü-r- Mäßigung Haden. Aus bie nttitellofcn 2»n • hari- gen wird im weiteren Verlauf vieler D noch eingegangen werden. Bei Alkordard^^'der GnUohnung nach der ftrtiggeicUten Arbeit kann wt Stelle der obengenannten Ermäßigungen eine feste Gnnä'rigung t>?a 4 v H. de- Arbeit-lohnes treten, so daß in diesem Falle der Steuerabzug nicht 10. sondern 6 v H. benagt. Sind Akkord- und Zeitlöhne miteinander vereinigt, so werden die ermat'.iguiigen nur bei xjeitlohn angewandt, während vom Akkordlohn volle 10 Pto ent abgezogen werden. Auch bei Aeoendezügen des 2frbettncbmer$, wie Gratis Halionen oder ähnlichen einmaligen Ginnahmen. wird der volle Steuerabzug ohne Ermäßigungen vorgenommen. Der nachVerückf ichtigung der Gitnählgungen einzubehaltende Betrag ist auf 10 Pt. nach unten adzurunden. II. Die Stcuerbüche r, ihre Ausstellung undBerichtigung. Zeder Arbeitehmer ist verpflichtet, «ich von feiner Gemeindebehörde vor Beginn eine- Äa- lenderzahve- oder vor Beginn eine- Dienstver- hältniss«- ein Steuerbach au-stellen zu lasten. Die Gemeindebehörde hat für sümlliche zur Zeit der ^erfonensland-aufnahme — in diesem ^abre am 20. Cftober — in ihrem Bezirke sich auf- haltenden Arbeitnehmer di« Steuerbücher aus- zulchreiden ohne Rücklicht darauf, ob tiefe in einem Arbeit-Verhältnis flehen oder nicht Aas der Bor Verleite de- Steuerbuches werden die erforderlichen Angaben über die Perivn des Arbeitnehmer- sowie die Steuerenr.änijjn- -en verzeichnet. Die ou^dling der Steuerbücher Tarnt nach Dahl der Gemeinde- behörde durch deren Auhendien^tperfonal oder durch die Post oder au* Antrag der Arbeitgeber hin durch deren Vermittlung erfolgen. Andern- fall- muffen die Steuerpflichtigen die Bücher auf Grund einer öffentlichen Bekanntmachung ab- holen Die Au-slellung der Steuerbücher geschieht unentgeltlich Verloren gegangene oder unbrauchbar gewordene Bücher können gegen eine geringe Gebühr crfeyt werden. Hat ein Arbeit- lefhner bi- zum 31. Januar 1922 noch lein Steuer- buch erhalten, fo hat der Arbeitgeber beim Steuer- I Äbte Ermäßigungen vorläufig nach glaub- Avgaben de- Arbeitnehmer» vorzunehmen. | Bemerkt der Steuerpflichtige unrichtige Ein- t Tagung en m da- Steuerbuch vor allem bezüglich der 3äbre*gemorfchaH v. Hindenburg über die Schulbirage Oirleitenb weift der frühere Kaller darauf hin. bah er nur auf Hindenburgs unb ber übrigen berufenen Ratgeber dringende Vorstellung fich zu bem Entfchlulle durch- ccnmfltn habe, außer Lande- zu geben, in ber lleberynigung. bah es nur auf vielem W(T#a(a ... 2uMadrt wäh- Verbreitung bat 3orfl<*t freilich Ift ehe der ^nterWn&un^ bux4> die ®n- Äebncr lehrreich bemerfle. bei der Aammlung BX** paiimastiges Flogen, Vennef- fungen, Luftbilder usw.) ein geeignetes Fahrzeug au bekommen und endlich das wissenschaftliche Problem de» Vogelzuges zu erforschen. Dann schilderte Redner, der al» Mitglied to« Preis- liericht» an den vorjährigen und diesjährigen Veranstaltungen teilgenommen hatte, an Hand bon Lichtbildern die erfolgreichsten Typen des! Wettbewerbes, sowie ihre Führer, und hob dabei hervor, dast neben ehemaligen KrieaSfliegern vor allem die akademisch.' 3ugenb der technischen Höchsten zu den erzielten Erfolgen lveientlich mit beigetragen hat. Dazwifchul^.au^x in . Hauptsache fefen Von ton beendet, und die Landschaft zetate chon damals !5??_ J’.0? J*? Mttwirkenden gefiel vor | im wesentlichen das gleiche Bild der Verteilung von Feld und Wald wie heute (wobei allerdings zu bemerken ist, dah auch später noch vereinzelte Rodungen und Ortsgründungen im dichten Forste stattsanden, und dah andererseits über vielen Stätten Waldesrauschen tönt, an denen mittelalterliche und noch ältere Dörfer, meist schon vor dem 30jähttgen Kriege, zu Wüstungen geworden sind). Bei diesem Teile seiner Aus- führungen zog dec Redner, in Anlehnung vor allem an Arnold (der ja leider für weitere Kreise noch mahaebend sein muh) auch da» heran, was Ort»- und Flurnamen über die Veränderungen im Forst bestände erfchliehen lassen. Was die gen Stadtverordnetenversammlung wurde ein Antrag des Finanzausschusses angenommen, der verschiedene Vergünstigung«, für den fii-laufverein verschlagt um da« Weü_. befiehl des Verein» zu ermöglichen. Sv soll ein neuer Hydrant gesetzt, Personal ^ur Beaufftchti- gung von der Stadt qc'tcllt und die Hälfte der Kehrkosten von der Stadt übernommen werden ** Der Lberhefsische GeschichtS- > verein fand bei seiner dritten Veranstaltung I des Winterhalbjahre» überraschend groben Zu- I sprach. Als Hauptredner des Abend» sprach Privatdozent Dr. Weber- Götzen über: .D i e Des chichte be» Walde», der Forst- I w i r t schäft und der Forst wirtschaft»- siehre in Ob er Hessen". Vor Eintritt in die Darstellung toräusterenGeschichtetoS Walde» gab der Redner an Hand einer Wald- karte einen lehrreichen UcberblUf über den heu- I tigert Umfang und die heutige Verteilung der Forste Oberheftens: 110 351 Hektar, d. h 33 Prv- I der Gesamtfläche unserer Provinz, find be- I waldet: am fidrfften der Vogelsberg, schwächer I das Lahntal und der Oft abfall de» Taunus, am schwächsten die Wetterau Gröhe und Der- Heilung de# oberhessischen Waldes waren aber nicht immer fo wie heute. Es hat, wie der Redner ausführte, Zeiten gegeben, in denen fast qan$ Oberhessen in Daltosarün gehüllt war. I nämlich schon bald nach den Eiszeiten: in deren I Verlaufe jedoch trug es kein oder nur ein lehr dürftiae» Waldlleid Zur Zeit der dichtesten und ausgedehntesten Bewaldung waren vernehmlich die Wetterau und die anfchliehenden Täler dauernd besiedelt, ihre fruchtbaren Löstdöhen und -abhänge, die schon in der jüngeren Steinzeit und ton ihr folgenden Kulturperwton von Bauern bestellt wurden. iDas kann aber nicht bedeuten, dah die üorigen Teile Oberhessens damals menschenleer gewesen seien. Die zahlreichen Hügel- qrabrr und die Bodenfunto geben initofontarz für fictoiffe Stufen der Bronze- und der Hali- stattzeit Zeugni» von regem Leben bis in ton heutigen Oberwald hinein: meist waren es natür- | lich Jäger- und Hlrten-Stämme, die das offene 2anb und geregelten Feldbau verschmähten und lieber ton Wiesentälchen folgend des Forstes und feiner Da den genossen, ton man aber auch schon damals, wie noch in ton letztvergangenen Zahihuntorten. in Stürmen der Kriegsnot als sichere Zuflucht aufgesucht haben mag. Sogar bie alten Strahen scheinen ton Wäldern nicht ängstlich aus dem Wege gegangen zu fein, und toenn sich im Vogelsberg selbst gröbere Gruppen von Hügelgräbern finden, so kann es nicht bezweifelt werden, dah auch für dieses Gebiet eine gewisse Stetigkeit menschlichen Lebens bereits in der Vorgeschichte anzunehmen ist.) 3m Anschluh an die Darstellung tot Vorgeschichte tos oberhessischen Waldes fchildcrte der Redner ausführlich seine Wandlungen in historischer Zeit. Der Kamps zwischen Wald und Feld begann mit tom Eindringen der Römer, dic vor allem zu Sicdlungszwecken und aus stratcgischrn Gründen ausgedehnte Abholzungen Vornahmen (während für die vorgeschichtliche Kultur das erstere fast gar nicht, das zweite nur etwa bei Anlage der einen oder anderen Ringwallbefestigung einmal in Frage gekommen sein dürfte». 36ren stärksten Umfang nahm aber die Rodungstätigkeit erst in der Karolingerzeit, etwa um 800, an und dauerte bis etwa 1300 Um -**'•»* «evnurw vxi vxi vuncmunfl । mza. M a i n z, 18. Dez. Eindruck) 11 und Verwertung von Sagen nötig: nur, was vomjeine Fabrik. Der Besitzer einer Fabrik densvettrag entwaffnet, will nach den schweren KriegSerlebnissen keinen neuen Krieg, sondern friedliche Entwickelung, Eintracht her Völker und Wiederaufbau des Zerstörten. Bei solcher Gesinnung kann die Besatzung auf das Mindestmast eingeschränkt und die ersparten Ausgaben dem Wiederaufbau zugeführt werden. Da Deutschland auf der Konferenz nicht, uertteten ist, bitten wir den Präsidenten, einet) des ganzen Wettbewerbes brachren, ferner Schil- 2lbrÜstung»vorschlag für das besetzte Gebiet jungen tos Besuchs tos bekannten Flugzeugton- doN Vorzulegen. Ifinxftcurt Fotter, von schwedischen Offizieren und I auch einer Sntentekommission, ferner das tragische ---- ■' ^nde tos etomaftflen Kampfflieger» Lenfch (21 _ I vuftfiege), deS einzigen Todesopfers der dies- Aus Stabt und Land. lalmgcn Veranslaliung AlS (Indertednis stellte Diesten 19 ©e* 1M1 der R^mer fest, das es, allerdings infolge der - h cigenttichen Weitdewertos nicht be- . „ Ä ‘ 111 g u n g b e SW ohnu ngS- fcmtor» gürrftigen Witterungsverhällnisfe, erst ®AormencuiSschust der Deutschen nach diesem gelungen ist, das Problem tos nu>Dr- OnbuKrie hat Rormen zu Holzbalken für losen ZielflugeS zu lösen Sv flog tot Aachener Kleinhäuser herauSgeaeben. Aus diesen Ror- Ingenieur KlempereS auf einem selbst konstruierten men können die für ein KleinhauS notwendi- I ber Wasferiuppe zum Wtranspvrt gen Dalkenstärken unmittelbar abgelesen werden. Sie bilden deshalb eine werwolle Hilfe sten stattfinbet. Es sst der LandwirNchafts» tammer gelungen, hervorragende Referenten zu gewinnen, die über alle die Landwirtschaft interessierenden Fragen Dorttäge halten werden, an die sich eine rege Diskussion anschlie- feen wird. Als (Rebner \tnb genannt: Geh. Hofrat Prof. Dr. W a g n e r, Darmstadt („Zeit- aemäste Düngungsfragen"). — Proft Dr. Dade, Berlin (,^Die sogen. ReparattonSlei- ftunaen Deutschlands an die Entente und die Mithilfe der Industrie und Landwirtschaft).— Prof. Dr. Fingerling, Leipzig-Möckern („Der gegenwärtige Stand der Futterkonser- Vierung, sowie über neuere FutterungSfragen, ______________ ______ullvU|Fltll,iln^onö?K die Schweinefütterung"). — Longuet -Frankreich, Bracke -Frankreich' ^r°f- Dr. D r i n km a n n, Bonn („Detriebs- Grimm- Schweiz, W a l l h e a d - England, wirtschaftliche Fragen der Gegenwart-). — i Adler- Oesterreich und Ledebour ba» Dr. Kraemer, — z Wort erariffen. Alle Redner wandten sich — Prof. Dr. gegen die ReparattonSpolitik der ("Tierseuchenbekampfung"). Entente, die nur durch eine Einigkeit tos Vorsteher Dr. Burck, Proletariats aller Länder überwunden tocr- ^cn"M. un^ Düngungsfragen im Kartoffel- den könne. Insbesondere hob Grimm hervor, I ‘ “ Vorstand tor deutschen Obstbauge- dah ntcht nut England und die Vereinigten I lellschaft, Poe nicke, Eisenach („Obstbau"). Staaten unter den Folgen tot Arbeitslosigkeit ~ Die gänzlich veränderten Verhälmisse in litten, sondern ganz besonders die Schweiz, . Landwirtschaft erfordern von jedem Land- von tot ein Siebentel ihrer Bevölkerung von wirt, dah er sich alle wissenschaftlichen und AtbeitSlosigkeit betroffen sei. Die Schweiz technischen Fortschritte aneignet, um seinen gehe dem Ruin und der Vernichtung entge- ^trieb leistungsfähig zu gestalten, was im gen. In der Schweiz habe man ein Aus- Interesse eines Wiederaufbaues unseres Wirt- nahmegesetz verhängt, das weit schlimmer als | unbedingt erforderlich ist. Es ist das deutsche Sozialistengesetz wirke. A d l e r - Oesterreich hob hervor, dast Oesterteich mit Deutschland zu einer Schicksalsgemeinschaft verbunden sei. Die Abstimmung In Oedenburg, bezeichnete er als eine Farce. Longuet- Frankreich nannte die Abrüstungskonferenz in Washington eine Abrüstungskomödie. Die Kapitalisten in Frankreich machten aus der Re- U1, Hundeshagen. Carl Skncr. Gustav Heyer. Hest find entweder auf otorheififchem Bvton geboren' ober haben hier gelebt und gearbeitet Ihre (3c- banten und Lebten wurden weitet ausgebildet von einer ganzen Schor von Gelehrten, deren «ich da» Gicstenet akatomische Fvrsftnstitut im Der- louf« feiner glänzenden Geschichte rühmen kann. — 3m Rahmen tor .Kleinen 2K 111 ci I n n - aen“ sprach fodann Professor Dr R veschen- D^ke^in I 3w ^h "e^am *2C Derber ^621^ toi" Ki^I , , Akatomische" torf an tov Gleen zwischen Herzog Ehttsttan von für daS Entwerfen und die Prüfung öon SSY J?J Braunschweig und tom Frei Herrn von 2knhalt. Balkendecken in KleinhauS. Bei rlchtiget An- S un‘? ftat,6c unton bat, wenhung^i loerton sie dazu beitragen, ton doumeister Harth au« B^mtorg dielt si?auf tom r.esfcn^tof ®rüntorg^am tot J Deeinttächtigung der vcm ihm unb M ffetschmidt gebauten Ftug,zcng Rautoim am 30 Auanst 1762 an? obc^totilktom Seftigfctt zu verbilligen. 3n Bettacht kommen «n 13 September 20>, Minute in tot £>uft »otonTU^ ÄK ^blätter „Holzbalken für Klein- ^«ntote nur l2 Meter tiefer, als er abge- kann auf ton KT toitten statte tos Lest^n ,04- 'Dlatt 1, 2, wies tor Anzeiger» vom 17. b» Mt» erschienenen Aufsatz 3, mit Beiblatt 1-3. Die Blätter find zu be- 3^er tos um die Helmatgeschichte fo ziehen entweder durch den 'RormenauSfchust pcrt>tcnt«n Redners verwiesen werden, tot sich der Deutschen Industrie. Berlin W S Stou^im S,u ^^aoen^ in all«-, Kreisen der ein ethischer Zug. tor hn Bvkksalouden weiteste tragskursus für praktifche Landwirte, der ht Xl “ ■- - - ---- der Woche vom 3.-9. Januar 1922 tn G w Die Bahn soll immer am 1. Rovemtor gefüllt tperton. Entgegen tom Bschluffe vorn ©.mrner wird jetzt beschloNen. die Hälfte to» Reinertrard soll Damit wrbnnteii »eit. m über lab hr langtet men ftarfai er getarnten , besonder» M Tunnel, Minden so«, llngebeurrn i arbeiten tgenfrÜen, terttta» ;e Datier- txm bee tat stürzen, In W- nicht M 8 “ Dar» £** ibruALf tV"> $2»> SS ^btidri u. ÄülDer tttnf M. e* Men nrti M ta btr rvekti,. I» M In 'lüdtounidw chr Pwf, 'Mgribrbet ehe 2tor- iwfre ta 'aMtrr «Hu. Hl*. Ar .ct misy. )im[» auf. rttatai jcften Vei. Der gell* a m in U n ( W ®r igungflt m* o» CBeittr* Sv soll Ai Deaussichtü ! HLlste der ntn werf** nter gefüllt vm AtineE ÄrdlJ^' h'M rji in die Ischen 2»' ■ Snlichcld werten.' oft um etnWg nieilA tej -Dohnunge* inteter tx» Atert A den- ter 5%e ;Ö vr 3u^r' n ter v“ c-i ,nJwrta. c»hon' (qk “I 8rtt!e- tUin hart Htetaq , * s W Bitt, em Dieter. auf Der 3ngef!)ctTTWT Aue mutzte, als er gestern morgen fetn Bureau betrat, die unangenehme (Sntbedung machen, dah m Der Dacht vorher Diebe feinem Geschäftsraum einen Besuch ah- grftattrt Hanen unD -Det Schreldmafchinen wnb ein Ttschkelephon mitgenommen hatten Außerdem hatten Die Diebe versucht, mit einem fturüdgelaftenen Bell Den KcffcnfArcnt au Offnen, axto ihnen nicht gelang 3m Hose fehlte ein $anDtarren. Alsbald wurden nach dieser Gntdc 1ung am (Jisenbahndarnm im De büsch oerftcdi Der Handkarren mit den Schreib Maschinen und dem Telephon gesunden. Die Diebe wollten febenfaUe später Dort ihre Beute abholen Henem-Uafia«. H Marburg. 18. De*. AN» wichttgen eu4 weitere ÄreiH tntcrdfiert \bi Sr.q. n tzefchästigte sich «ne übrrftlltt -Berlanunluna De* Lanhwirtschastlichei, 5C re i < t>e r e I n * □Harburg, ©c wurde eingangs be'tDlollen. wegen Der «rbdbung Der tpoflg Rubren alle brief- Ht«n atnlabunom ufw an Die TIitglteDer «allen M lassen und Kmu Die Leitungen zu benähen. Del ress» Der Stuten flauen wurde gewünscht. daN die S1nr»ch:ung beheben bleibe. Die Hengst- tbruogen aber nicht mehr tn dienenbain, sondern in Der Mitte des Bez tts. das Ui Der Äreit JtiKt Dai n, statt finden Die alle w ssenschistUch n Onflitetc. so bat auch Die vandwirtschaftliche Ber- fetianfiaU in Harleshausen mit smanzieilcn ©chwierigtetten zu tAmi*e und mutz, wie die Swidwirtschafttkammer mV teilt, noch besondere ^Wendungen haben Ss wurde getagt, datz Die Verlegung Der Anstatt aut Der Uni6er1t!dL61taD! Marburg ein Zedier gtfoeien sei. bei sich jeht räche. Denn für solche Oeprautialten sei hier Der geeignetste Drt. wett die Lehrmittel vorhanden und auch mH Vebrträften ausaehotten werben tonne. Ser Anschi.e'.ung einer Haushaltungslch I- für Vandtvrrttrbchter an Die ttandwtrr'chasttiche TDinrrMmle in Marburg wurde tugrfrtrat. Ne □brmdDungm muffen umgebend erdigen Aach- Dem man sich lange über Die vorn .Finanzamt an- gettDnelen Cteuer*Abe für Die UanDöirte. Die alt Piel zu hoch bezeichnet wurden, unterhalten hatte, totale e n bebiü. arge oc Iler Von rag Des VanD- witts 2 ä g e I aut Lrumbach bei Xafid über (Imteftelgt langen Der Aedrer. Der seine Kar- toffdemte tn diesem 3abr Ur 40 Mark den Jen ter vertäu tt». hübrte tn überzeugender Delle vor. tah es möglich sei, die Stträguiste auf sldem SrunDfiüd — und wenn es noch lo hoch liege — am 30- 40 Prozent zu beigem Deut'ch- land ki tu Der Lage. 100—120 Millionen Menschen satt zu machen, und wenn dies geschehe komme alles andere wieder von selbil Sachge- mdhe Düngung, gutes Saatgut und s,'n lige Bor- kehrungen, dte er erngehend erflärtr. seien das Dedeirnnis. Der 'Kröner war ter Meinung. Dah Diejenigen OanDttHrte. die 80 und 03 Matt für Die Kartoffeln genommen nicht recht gebandelt Hütten Dem Tortrageitben nur De von Öen dubörrra, unter Denen sich auch Die Schuler der VanNmrl- schattttchen Mintzerfchu e befanden, großer 'Beifall K* - De Marburger Berufst» rcinigungen bekanntlich gegen Ne von Den Uädttschrn Körperschaften Nfchles ene und behördlich genehmigte Aacherhedurg von 203 Prozent Gebäude-, (Bewerbe- und Betriebs- hfutr für 1020 in einer groben Bersammltng Öirlpnub erhoben und Den hiesigen Aechl»anwalt Koch mit Der Verwaltung*kluge betraut. Der Bezirk sa u s « ch u tz hat Den Magistrat zur Frei- fldlung pon Der Bacher Hebung verurteilt. Ne Beiträge müssen demnach zurüttgezaNt werden, ipcrm Der zu erwartende (äinlprud) de» MagislratS ohne Srfvig bkibt. haz. Fulda, 17. Dez. Deskern morgen wurde auf der Strecke Fulda—Bedra in der Nahe der Benaschen Dachslvarensabrik zwi- sehen den Eisenbahngleisen die Leiche de« Malcnnetster» Leise von hier aufgcfunDen. Die Leiche wies am Kopf und Hals erhebliche Derletzungen auf. zum Teil Stichwunden. Dir Ursache Der Verletzungen und des Todes ist bis setzt noch nicht einwand- frei fest gestellt. 3m Laufe des Dormittags weilte eine Derichtsfommtllton des Amtsgerichts Fulda an Ort und Stelle. Hochschulnachrichten. öta Darmstadt. 19 Dez Be i Den Dahlen des Ausschusses Der Studentenschaft wurden von 2633 wahlberechtigten Studenten 13c6 Stimmen abgegeben, was einer Dablbetciligung von 53.8 Prozent entspricht Aul Nc neu gegründete .Deutsche Arbeitsgemeinschaft DarmstaNer Studenten" entfielen 1345 Stimmen. Die ihr 59 Sitze in Der Vertretung HX 7); Butzbach 73 (26 - 47); Friedberg 88 (45 - 43); Drünberg (1921 neu errichtet) 24 (24); Oppenheim 57 (57). insgesamt 1313. Aus eine Schule entfallen im Durchschnitt 65 Schüler vermischter. MiNtoueuunterfchlagungen in Oesterreich Dien. 16. Dez (DDD ) 3n bei letzten Zeit wurden bet der Südbahn Unterschlagungen in Hdhe von ttwa 20 Millionen Kronen aulgcDedt Bier Beamte der Sudbahn wurden verhaftet. • • Tie längste Geschäftsreise b u r idor geht Die ^cld^iftoreife über Algier nach Tunis, und Dann folgt ein Flug über bas Mittelländische Mee> nach Sizilien und Italien. In tSatania und Bttndist tvlrb Station gemach« Dann soll der Flug nach Ueberquerung des Adttatischen Meeres nach Athen führen und In Konstantinopel enden. Auf der Rückreise will der slieaende Deschästsmann tn Mitteleuropa bleiben und *Butäreft. Budapest, 02ien. Bluncben. Frankfurt ufw. besuchen Die De- samt st rocke, die er aus seiner Geschäftsreise Aurud- legen will, soll zwilchen 8000—10000 englische Meilen betragen. Statt Harten SW & MM 15 Urltna m. oo Hildegard Psund. Pfund. W. Jung und Frau. Start Karten Gedern München, im vezdr. 1921. Altenstadt (Hessen), im Dezbr. 1921. W tetrtufflen Ä™u? 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Fritz Nowack Ausstattunqshaus In -rotzer Freude zeigen wir die Geburt eines gesunden und kräftigen Töchterchen» an. MWMWklWe T9ESl flüfttonleroen MIONS Ä!ä-„ic 1.25 öenelöttten- dW; 14.00 Zivemen "L. e.,m 11.00 SfluertirWn -^ 12.75 Sroetidjeo oonc €Hrtn 1Z.50 VMeldeem kOWoll Birnen ^..^.12.75 s.oo Einladung an die Ortskartelle der Provinz Oberhessen und an die Beamten der oberhessischen Orte, in denen noch keine Ortskartelle bestehen. Mittwoch de« 21. Dezember 1921, uachm. 3 Ubr, im Ratb. Vereiusbaus zu Wieben Versammlung. Tagesorduuns: Die Ortsklassen - Einstufung der oberhessischen Orte. !ftoch ist e»Zeit zi»«bänderungSoorschiäg. Eile tut not. Ter Vorsitzende des KreiskartellS (fiiefcen. ft ub al. <11(390 le» plll« ul lihDUluii Pretreeu, na^ Dl 3°lcf 5Pier und Frau Mathilde SD,rlobl< geb. Nachmann Gietzen Hschp am Mein Dahnhosstrahe 6 16 Dezember 1921 ®e|e( am Rhein 3u Hause: 25. und 26. Dezember Statt Karten (Härle Levinger Moritz Löb Verlobte Konstanz a. B. Giehen Bahnhofstr. 10 SteinJtrafje im Dezember 1921 SuitaRlaen 8.00 6.50 öalelnnBienie .hm, 9.00 Mandeln .Vlund 11,501 [Öätes OtQBgeal 2°r4.80| Snanl. keines Schweineschmalz SaMlIerl keines Soloslrtt Pfund 24.00. ta'llm 25.00 ZMe lalelHlargllklne . . . . l.Pfund Wllrsel 23.00 Wenns-Llalgalinebe"" -Würfel 25.50 Svelle-Vdäl Wter 31.00 IW 5010151 Liter 36.00 Mi'kll . . >/. Bsd. 5.09IMInlüen '/.VN». . |V.r.etr!.6«n«»| Film. Junge Leute d. l IXlm möchten, erhalt Änfft u. Net durch 3. Müller. E»a«dura3S 2chb 177 F. 72. [12*17m haurschlachteref nbemimnu O18B7O J. Stein, »S' L viilinnl tntlfoiri Wegen Kelohnung cibzua •.PiarViiracr e«r.3O. Berloren Trauring, gez. L 11. 19. ! iami ßÄ imb a. d. Seat ; Vieblgftrahe vts Sebnbo«. । >rg. jute tklobn. abzua. |r| «w ngtzleueigane S l l oJACoBINEK) ™ Bfflloe Wille frei Hau» 12üc5c 016403 Daubringen, den 1& Dezember 192L Plockstrahe 4. 13176D Gießen, den 15. Dezember 1921. 13170D fr 4 Gießen, den 16. 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Prüfung Adg Rosenfeld (U ) begründet em en Antrag der Linksparteien, der Reichstag möge die ^averttchc Regteruna ersuchen, eine Untersuchung der Verhältnisse in der Rtederschönrielder Srrab anstalt zu gestatten Die weitere Erörterung des Antrag« tühri zu stürmischen Szenen Adg Kolenfeld wird mögen der Morte .Lugen,zentrale" und .baveritche Schandregierung" zweimal gut Ordnung gerufen Schliestlich wird der Auslchustdntrag ange« nommen uird der Antrag der Linksparteien abgelebt Der Entwurf über die Erhöhung der Teuerungszulagen für die Reichstagsmitglieder wird gegen die Stimmen der Deurfchnattonalen ange- I Mährend sich der Bogt sogleich in da« Nein« I 71 ebenjimmer begab, blieb der Kapitän an der Gingangitür stehen, nachdem er sie langsam geschlossen hatte. Er sah sich zögernd rund um, und in seinen Augen lag ein« sonderbare Angst, als ob er sich vor allem fürchte, was er hier zu sehen bekommen könnte, ja al» ob jeder bekannte Gegenstand ihm ob es angebracht war. dast das Reichsar- beitsmir. jsterium von Berlin aus in die Verhandlungen eingriff, statt s,e durch di« mit den Derhältnrssen brifer vertrauten örtlichen bzw hessischen Instanzen führen zu lassen. «As ist ferner mehr als trag'.ich, ob es zweckmässig war gerade den Präsidenten Raab, der doch daneben auch sozialistischer Abgeordneter, alk Partei ist. mit den Besprechungen zu betrauen Bor allem aber wird man sich genug erneut dar» über verwundern müssen, wie wen»g Desonnenheil und Einsicht auch beute noch tn Arbeiterfrei kn schwerwiegendste *ndd>lülk zeitigt S» bat sich tn Beispiel dafür rft vorstehend genannt im Solle der Drude Rotzbach wohl gezeigt, dast es auch begonnene Slemente tn der Arbeiterschaft jenug gibt, aber diek werden — und gerade in >er ganzen Möllers Henner Angelegenheit ist dies, wte uns aut das Arilumnlefte versichert wurde, wieder recht auffällig in Erscheinung getreten - von urteilslosen Radikalen zum Schalen ihrer selbst und ihrer Arb«ü»foliegen in anderen Betrieben in durchaus unnötige Ausstände dineingezogen Man must wünschen und frohen, dast auch in Arbeilerkveifen mehr als bisher erkannt wird, wie schwerwiegend ^rtfchlüsse zum Au«ftanbc sind, da sie meistens nicht nur die Arbeitgeber sondern auch di« Arbeitnehmer schädigen, und bah es also unbedingt notwendig ist, erst alle Möglichseiten zur Bcrfianbigung zu er- schöpfen. ehe man sich zum Streik entschliefst. Ter (Gesetzentwurf betr Mochenhilk und Dochensurforge wird mit einet; Aenderung. wonach das Stillgeld mindestens 4,50 Mart statt 3 00 Mart betragen Hin, in dritter Lesung angenommen. 1 Es folgt die zweite Lefung eines Gesetz- cntwurfes über di« Steuerp'licht der x-julage.i und Abfindungen im UntaUveriicherungswefen Abfl Karsten (USP) Der Entwurf der Regierung zeigt, dast vom Reictzsarbeitsmlniste- rhim eine vernünftigere Form der sozialpolitischen Gesetzgebung nicht zu erwanen ist. öinc -Versicherung der Arbeitskraft sei ebenso notwenig wie di« Versicherung de» Viehes Mir beantragen di« Prüfung der Bedürittgkeit zu streichen Reichsarbettsrntnister Braun bittet, an den Beschlüssen deö Ausschuss«« festzuhalten Tie Abänderung der Anträge wird abgelehnt Tie Borlage wird in der Safung des Au«- schusse» auch in dritter Lotung angenommen. SS folgt die dritte Lesung eines Gesetzentwürfe« betreffend die öffentliche Bekanntmachung von lernet «Hungen wegen Preistreiberei, Schleichhandels verbotener AuS- fuhr lebenswichtiger Gegenstände und uazu- lässigen Handels , , Abfl. Kleinath (Dem.) beantragt Au«- schustberatung Rrichsiustizminifter Dr Radbruch erklärt, die Ausschustderatung würde die Verabschiedung de» Gesetzes noch lange hinausschieben und weite Kreise verlangten «in beschleunigtes Eingreifen 7lach unerheblicher weiterer Debatte wird her Entwurf dem Aas schütz für Bolkswirtschaft überwiefen. Dec Gesetzentwurf über den Berkehr mit auslä ndischen Zahlungsmitteln wird an den VolkswirtschaftsauSschust zurückverwiesen. S« folgt die zweite Beratung eines Gesetzentwurfes zur Erweiterung de» Anwendungsgebietes der Geldstrafe und zur Einschränkung der kurzen Freiheitsstrafen. Ter Ausschuh bat die Vorlage mit einigen Aendcrungen angenommen. Unter anderem kann danach bei Vergehen, wegen der eine Strafe von drei Monaten Gefängnis (Vorlage 1 Monat) verhängt ist. dies« Strafe in eine Geldstrafe um- gewandelt werden. Der der Verhängung einer Geldstrafe soll der Staatsanwalt nur gehört werden Abg. Tr. Herzfeld (Komm > empfiehlt einen Antrag, die Bestimmungen über d,e Verhängung der Geldstrafe durch da« Reich zu regeln, und nicht den Ländern zu überlassen. Iustizminister Radbruch: Die Tendenz deS Entwurfes geht dahin, die Freiheitsstrafen unter 3 Monaten überhaupt zu beseitigen. Der Richter muf? aber zunächst von Fall zu Fall freie Hand behalten Der Reichstag soll über dielen Gedanken befinden, die Länder werden sich seinen Wünschen anpa's<-n Von den Organisationen erwarten wir. dast sie nicht einseitig und mit einem der bart gefrorenen Straste frören Der Kapitän und der Wager, gelangten zu gleicher m:nen Der Kapitän bl'-eb hoi dem Vogt stehen Troy der Kalte war ihm von dem raschen Gang fo warm geworden, dast er kinen Pelz auftnöp'en mu^te. Er keuchte Darum ist e» schon, dast ich frier bin " fragte gx. Ich "bin aus dem Sch la- geweckt worden " "Wenn der 2U>otfreier wirklich ermordet w?r- den "ist. so herrscht setzt im Haufe Trauer und Verzweiflung, erwiderte der Vogt. »Sie sind ten an seinem Ohr vorbei, ohne «inen Eindruck auf fein Bewusttfetn zu machen Seine Augen fuhren fort, forschend da» Innere der Apotheke zu durchsuchen Und da war es immer wieder, al» ob ihn eine Angst überfiele, wie feine Blicke den bekannten Gegenständen begegneten Da war der Rezeptiertisch. hinter dem noch gestern abend der Apotheker gestanden und sich mit feinen Rezepten zu fchaffen gemacht hatte. Hier lag ein umgeworfenei Stuhl und dort ein zweiter Diel« umgetnerfenen Stuhle, da» Schluchzen und die bangen Stimmen aus dem Rebenzimmer in dieser späten Rachtstunde erzeugten die grauenhafte Stimmung eine» Trauerfraufes Etn Skandgtas war vrm einem her Gestelle gefallen, und über den Fußboden fratte sich eine rotbraune Flüssigkeit gegosten. bei deren 2lnblick man unwillkürlich an Blut denken mutzte. Das leise Singen der Gasflammen klang wie ein unaufhörliche», unverständliche» Flüstern und Raunen Hell fiei das Licht auf di« Fenster und zeigte deutlich alle Astknorren und die eisernen Beschläge der Hölze men Läden Aber durch da« eine Fenster, zwischen dellen Läden ein Spalt klaffte, starrte di« Finsternis herein. Mieder und immer wtedei. und fedeSmal neu Don entsetzlichem Grauen geschüttelt. blickte der Äafritän auf die dunkle Dehnung Durch biries Fenster mutzte der Mörder herein- und nach der Tat wieder frinautgeftlegen sein Die dunkle Megfpur, die der Mörder jn birierr. Fenster hinter fich zurückgelassen hatte setzte (ich weiter fort in« Geheimnisvolle und Unergründliche Der Kapitun zitterte am ganzen Leide, es war ihm, als dränge fich bte Finsternis gleich einem Mitidhauch durch die Dehnung Herrin und erfüllte den ganzen Raum mit Kälte. (Fortsetzung folgt) Apotheke" ** _____ .Darum denn? Da« ist Merkwürdige» daran zu fefren?“ .Richt« Tie Laden smd überall Vorgelege Aber kfren Sie doch den Lichtschein dort an dem Fenster links. Herr Bogt' Da» Licht bongt t>on innen heraus, biekr Laden 11 nicht frii ge- i±(rihren für Beträge bis zu 100 Mk 75 Pf Minister Giesberts tritt für seine Beamten gegen den Vorwurf etn, datz nicht genügend gearbeitet werde. Das Gesetz wird sodann gegen die Stimmen der Deutschnationalen, der Demokraten und der äutzersten Linken angenommen, ebenso bk Aende- runfl de» Postscheckgesetzes und der Telegraphen. gebühren: desgleichen wird das Diätengesetz für die Mitglieder de» Reichstages in dritter Lesung gegen bie Stimmen der Deutschnationalen an* genommen. Die nächste Sitzung soll spätestens am 19 3a» nuar ]922 erfolgen Schlutz gegen l1/* Uhr Schlichtungsausschus; der Provinz Lberhcsien. Sitzung vorn 13. Dezember 1921 Der Einspruch eines Posthelfers be» Post» amte« Gietzen gegen Kündigung wurde für zur Zeit unzulässig erfind, weil der nach § 84 des Detriebsrätegesetze« rechtzeitig anaerusene Betriebsrat vor der Anrufung de» Schlichtungsaus- fckmsfeS noch nicht ordnungSgemätz, d fr in förmlicher Sitzung mit dem Arbeitgeber verhandelt batte und die in § 86 Absatz 1 vorgeschriebene Frist von einer Doch« für den Versuch Der Verständigung de» Betriebsrates mit dem Arbeitgeber daher noch nicht in Laus gefetzt war Das D e r s o r g u n g » k r a n k en ha u s Gietzen soll zwei Pfleger, denen zur Vermin- VvlkSpartei. Das Ergebnis wird mit Bravorufen auf der Linken. Zischen und Pfuirufen auf der Rechten ausgenommen. Die Deiterberatung deS RachtragSetatS wird ohne wesentliche Debatte zu Ende geführt und der Etat genehmigt; ebenso wird der AuSschuhantrag, zur möglichst schnellen Unterstützung der Kleinrentner die Verhandlungen mit den Ländern und Gemeinden zu beschleunigen, angenommen Für die Geschädigten von Saarwellingen werden 300 000 Mk. bewilligt. Es folgt der Entwurf über die Erteilung be« passiven Wahlrechts an die Frauen bei Den Kaufmannsgerichten. Der Ausschuh beantragt eine Gntschlietzung. datz die in Aussicht genommene Abänderung des GerichtSverialsungs- Aerutieil vrn mwr gerechten Würdigung des i 5*’ehe» Abstand nehmen Aach weiterer unerheblicher Debatte wrro I Die Vorlage tn der Auetch-istiallung unter Ab- I ■ lefraung de» kommunistischen Anträge«, angenommen Ebenso tn drittel äefung. Die Beratung de» Ausfchu'bericht« über cio«.i kvmntunist llchen Antrag auf Auffrcbuug de« preutzifchcn Schietz- «rlafses ergübt freffm Alle bnung gegen btc Stemmen der Unabhängigen und An- tiag»fiell«T S« folgt der Sntwuri über das Verfahren m Derivogung»mintster betont dabei, datz zu der Annahme der Auffaffung. al« ob die Stellung dc« Richters n^cht frei ’ei, nicht der geringste Grund vorlicge Auch in dritter Lefung erfolgt Annahme der Vorlage Ter Entwurf eine« Gektze» über die Rechtsverhältnisse und btc Besoldrtngsordnung ber elfatz- lothrinflischen Landes beamten wird in zweiter und dritter Lefung genehmigt. E« folgt die zweit.- Cefung de« von- den Adg Ai a r i (3 ) und Emminger «Bavr. Vpt > und Gen eingediachten Gesetzentwürfe» über die Aenberung der Gmkvmmeafteuer. Der Berichterstatter Abg Dr Hertz (U.: empsiehtt, bae AuSschustkompromitz anzunehmen Abfl Hö11ein «K ) beantragt eine andere Steuerstallelunfl Die Bilaniterung des Etat«, die der Reichskanzler als so nötig bezeichnet, lasse tick aber nicht aus dein Wege erreichen, bah man alle Lasten auf die Sckmttern der breiten Mallen abwälze. Dagegen werde bie deutsche Arbeiterschaft noch Mittel und Akgc linden Mo bleiben die positiven Angaben de« Reichskanzler« über sein« neuen Pläne der Massenausplünde- rung ? Ohne weitere Aussprache wird sodann die Steuervorlage mit der Matzgade angenommen, datz für die ersten 50 000 Mark 10 Proz Steuer erhoben werden, für bie nächsten 10 000 Mark 15 Prozent, für bie wetteren 20 000 Mark 20 Prozent. für btc wetteren 20 000 Mark 25 Proz für bie wetteren 100 000 Mark 35 Prvz. für die weiteren 200 000 Mark 40 Proz, für die nächsten 500 000 Mari 45 Prvz und für weitere 500 000 Mark 50 Proz Die Einkommensteuer ermähigt sich um je 240 Mark für ben Steuerpflichtigen und feine Ehefrau und 360 Mark für jedes Kind Von bem lOproz Abzug sind autzer- dem abzugssähig 45 Mark für jeden Monat. ES folgt die Beratung des 3 Rächt rag« zum Etat. Hierzu liegt eine Entschliessung der Recht«« vor. die Melterlübrung ber alten Handelsflagge schwarz weist rot zu gestatten Im Verlaus der Aussprache erklärt Minister des Innern Köster, datz die Reichsregierung sich autzerstanbe sehe, ben Anregungen Folge zu leisten. Die neue Flagge sei seit bem 1 Iuli eingeführt Lediglich au» technischen Grünben sei die Mebergang«frift bi« zum 31. Dezember dieses Iahre» geschaffen Ab 1.3auuar 1922 werden alle Krieg«- und Handeisfahrzeua« die neue Flagge zu führen haben. Die Durchführung de» Antrages würde die Auherkraftsetzung eines Teile» be» Artikels 3 ber Verfassung bis aus weitere» bedeuten Die ReichSregierung könne einem solchen veriassungSändernben Beschluss nur zustnnmen. wenn ReichSrat und Reichstag mit qualifizierter Mehrheit diesen Beschlutz sassen. DaS Gehalt de» Reichspräsidenten wird genehmigt. Die Entschlietzung wegen der Flaggenfrage wird in namentlicher Abstimmung mit 195 gegen 138 Stimmen bei drei Stimm- entbaltunflcnabgclefrnt Ta ür frimmlen die Rechte sowie einzelne Mitglieder de» Zen- । trumS und der Demokraten und die Bayerische Ende des Wölfersheimer Streikes. , ®ie Tttgatbräer btt ®tnb«n bt< ®öl« i er «Heimer Bezirkes haben heute früh die Arbeit wieder ausgenommen. Die Arbeitsaufnahme erfolgte auf Grund eine» am Freitag tn Berlin im Reichs- arbeitsministerium getroffenen 2lb- kommens, nach bem den Arbeitnehmern vom 1. November ab eine SchichHulage von 12 Mark, vvm 1. Dezember ab eine solch« von 16 Mark gezablr werden soll. In Ergänzung unterer bisherigen Mtttrilun- fltn verot .etlichen wir nachstehend, um rinen Uebcrbltd über ben Ausstand Im TB ölfers» Heimer Grubenbezirk zu ermöglichen, die folgcnbn auf Grund umfassender Informationen npn tnkrem in da« bestreikte Gc •eibcibcri!' den das Kraftwerk in Dölfersheim behefemben BvauTckvhlengruben führten und über seinen Be- alim und Verlauf läfrt fich folgendes lagen Die Arbeiter tn den Braunkofrlengruden bezogen m bar Spitzengruppe für die Schicht einen Gedinge l o hn von 38 QÄarf. wozu feit September 6 Mari Iulag« kamen, zusammen also 44 Mark. Di« getagt, im Gedinge-, nicht tan I a g l o fr n. so datz es ben Bergleuten wohl möglich war ihre Bezüge über diesen garantierten Mtnd« stlvhn frinau« durch sleitzige Arbeit zu erhöhen Es trat zu bleiern Arbeitsverdienst ^dvch iwch hinzu auher Deputaten an Kohle eine M i r t s cha f t s b e i h i l 1 e von monatlich 50 Mark, was also, 25 Arbeitstag« im Monat gerechnet, auch noch 2 Mat^ für bte Schicht auSmachr Diele Bezüge waren aber f wendungsberechtigte steuerfrei ab- gelassen wird. Är. = Är. = Veld Bttef 16. Dez. Buenos AtreL . Bulgarien. . . . Konstantinopel . Umschlagtücher Westen Handschuhe Strümpfe Füßlinge Gamaschen Fußschlüpfer Dezember 1921. Der Oberbürgermeister. Abgabe für Datxm: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien ... London. . . Paris. . . . Rexpork . . London. . Ztaüen . . Brüssel . . Budapest . Deuhork. . Agram . . Warschau . Orb.- Nr. 2,05 8*20 6,50 -rÖO 2.15 R^27 6,94 — ,50 behördliche Anzeigen Vergebung von walzmaterialien IN mftßiffen Preisen im 13161* Die schönsten »„Mützen üiifo 5 tretens dieser Ortssatzung in Anrechnung gebracht. Gießen, den 14 16.12. 2,62 1,40 2,70 879,10 880,90 886,60 888,35 819,16 820,85 816,65 818,35 194,80 195,20 195,80 196,20 1513,45 15'6,55 1528,45 1531,55 3756,20 3763,80 3801^53808,85 2842,15 2847,85 2842; 16 2847,65 u. Kinos und sämtliches Znbebör 8096,90.3103,10 8841,15 3848,85 4857,60 4867 49 379,60 380,40 Geld Brief 17. Dez. 7142,857157,15 1483,50 1486,50 3011,95 3018,05 3816,15 3828,85 4800,15 4809,85 369,60 370,40 chillS zum Reparationsproblem schliefst die »West- mtnfier Dazette": „Welchen Zweck hat es. wenn 1.7.14. . . St- 125.40 . . Fl. 59.20 . . Ät 88.80 . . Är. 117.80 . . Är. 88.80 . . Är. 111Ä) . . Sh 97.80 . . Fr. 125-40 . . $ 2X80 187.- M6 0.18 6.25 40.40 21.47 23-25 38-75 0.75 515.— 1.90 0,16 ZLricher Wechte! auf Holland........ Deutschland..... 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Wenn irgend ein Zweifel daran bestehe, bat) die deutschen finanziellen Hilfsquellen tatsüchlich zusammcngcbrochen seien, so sollte em Sachwerstä'idigentribunal, das sich aus den Rationen zusammensehe, die an dieser WeiBstück Graustück < retklMsUreRlnrofenware von xröUter Ergiebigkeit stet* zu hxbea .w Branntwein, für den beim Inkrafttreten dieses Nachtrages nachweisllch Derbrauchsabgabe schon bezahlt worden ist, unterliegt einer Nachentrichtung der Derbrauchsabgabe auf Grund der neuen Bestimmungen Die bereits bezahlte Derbrauchsabgabe wird innerhalb eines Jahres noch 6cm lagt des Inkraft» Weißwein-und Koonaidlaschen */• und */« Liter Zeitungspapier -iJtewur Walzung der Äretef traben erforderlichen Materialien sollen auf dem Wege des schriftlichen Angebots tote folgt vergeben werden: Äletnschlag, 7765 Äubihneter, SchlSmmkieS, 1404 Kubikmeter, Abdecksand, 967 Kubikmeter, GruS, 1060 Kubikmeter. Dte Bedingungen und AngebotSabdruckc find auf dem Bureau deS Unterzeichneten < Schütz en- ratn 5) erhältlich Die Angebote find verschlossen, Srtüfrd, mit entsprechender Aufschrift versehen, I zum Freitag, den 30. Dezember, vormittag« 11 llhr, daselbst ei nzn reichen, woselbst die Oessnung der Angebote in Degen- toart der erschienenen Bewerber stattfindet. Friedberg, den 15. Dezember 1921. KreMxmverwaltung. I. D: Lorenz. 13137D unabsehbaren Reichtum des Mchterschen Bilder. Werkes den aufgegebexen alten Schmuck ganz zu ersetzen und den ausgewählten Stücken möglichst regelmäßig Richrersche Bilder betzugeben, auch wenn sie nicht dazu geplant waren Das ist geschehen So reichen sich Matthias Slaudius und Ludwig Richter, von einem seinsühllgen Herausgeber innig vereint, die Hand zum Bunde, und der deutsche Büchermarkt ist um ein Buch sprudelnden deutschen Lebens reicher. Devisemnarki. 17.12. 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Verlag Dr. Dasch & Go., Berlin-Wilmersdorf. — Das gut aus- gestattete Buch enthält neben der mustergültigen Klarlegung eine Reihe grundlegender Degriffe des Dank- und Dörsenwesens werwolle Ratschläge für alle, welche sich mit der Anlage von Kapital- werten zu befassen haben. - MatthiasElaudius, Der Wands- bccker Bote im Dilderschmuck Ludwig Richters. Line Auswahl von Karl Dudde. R. Doigtländers Verlag in Leipzig. — Der kühne Gedanke, Matthias Claudius mit Bildern von Batik- Färberei ist kinderleicht. Genaue Anweisung l nb alle Zutaten sowie koiupiette Katzen, als Geicheak ne eiouet, cmvstedit ,wnc ßentrnl Drogerie Lchulftraße. Maler- und Weihbindermeister in Giehex sollen den seit dem 1. Dezember 1921 bestehenden Stundenlohn von 8.15 Mk. vom 15. Dezember an auf 9 Mk.. vorn 1. Zanuar 1922 an auf 950 TU nnb vom 15. Zanuar an auf 9.75 Mk. erhöhen. Diese Festsetzung soll bis zum 31 Oanuar 1922 gelten Die Parteien erhielten eine Woche Frist zur Stellungnahme zu dem Schiedsspruch Für die Zett vom 15 Dezember 1921 bis zum 15. Januar 1922 sollen die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes der Metall- industriellen Butzbachs auf die Stundenlöhne, die ab 1. Dezember INI vorläufig verein- bart worden sind, Zuschläge zahlen von einer Mark für die ungelernten Arbeiter von 14 blitz Jahren bis zu 2 Mk. für die gelernten Arbeiter uber 21 und die angelernten und ungelernten Arbeiter über 22 Jahren Die gelernten Arbeiter über 22 Jahre erhielten bisher seit dem 1. Dezember 1921 7.80 Mk. entsprechend dem Lohn der (Siebener Metallarbeiter seit dem 15. Rovember 1921 nach dem Schiedsspruch vom 12. Rovember. Die vom 15. August bis 30. Rovember nur in Butzbach gezahlten Verheirateten- und Kinderzulagen von 20—40 Pf. fallen seit dem 1. Dezember weg. Die gelernten Bauarbeiter der Megutn A G. erhalten tote bisher zu dem Taris- >ohn der gelernten Metallarbeiter dte Zulagen für gehobene Handwerker und für Facharbeiter, die in ihrem Berus arbeiten und dabei keine Gelegen- hett haben, im Akkord zu arbeiten. Die Parteien erhielten eine Woche Frist zur Stellungnahme. Die Werkzeugntaschinensabrik Vg. Karl Reit in Sieben soll vom 15. Dez 1921 an die Löhne zahlen, die der Schiedsspruch deS Schlichtungsausschusses vom 12. Rovember 1921 für die Metallindustrie in Dietzen (Schaffstaedt, Dännin- ger und Heyligenstaedt) festgesetzt hat Soweit in Vonderfälten, wie Mlnderleistuitgssähigkeit einzelner Arbetter keine Verständigung über eine Abweichung vom Tariflohn erzielt totrb, ist der angemessene Lohn im ordentlichen Rechtsweg festzustellen. Beide Parteien erkannten den Schiedsspruch an. Die elektro technischen Geschäfte Schwab. Geitz-Ridda, Paul Lausch Alsfeld, und Fritz & Off et, Kirtorf, sollen vom 15 Dezember 1921 an dieselben Löhne zahlen wie die Rheinische SlektrizitätS-Akt.-Ges., Baubureau AlSseld und Lauterbach Dieselbe Lohnregelung wurde von vier wetteren Firmen mtt dem Deutschen Metallarbeiterverband, Verwaltungsstelle Fulda, vereinbart. Lande!. Frankfurt a. M.. 19. Dezember. Derllnee Devisenmartt. 6,93 6,97 238,50 239,- 28,57 28,63 65,16 6535 Ludwig Richter au schmücken. stammt nicht vom Herausgeber, sondern von Dr. Bruno Golz in Leipzig, einem VorstandSmitgliede der Fichte- Gesellschaft. mit der im Einvernehmen diese Ausgabe entftanben ist Richter hat viele Lieder und Sprüche von Claudius mit feinen Bildern begleitet Sie alle der neuen Ausgabe einzuverleiben, war das Ratürlichste von der Welt: lieh man es aber dabei, so standen Fülle ja ilefcerfülte an wenigen Stellen und gähnende Leere C.__“ unerfreulich gegenüber. Sv entstand der Gedanke, ob es nicht möglich fein möchte, auS dem schier (3n etnem Teil der Auslage wiederhoU.) Beratungen des Mederherstelluxg»- asslchusfes. Paris, 17. DeA. (WTB.) Dte der „Malin'" nütteiü, hat dte ReparakionS- fommiffion gestern fast den ganzen Tag beraten und ihre Antwort auf dte deutsche Rote bereits ihrem Vertreter in Berlin übermittelt. Der Inhalt dieser Rote wird geheim- gehalten und erst beute mittag veröffentlicht werden. Das Blatt tagt, dte ReparattvnS- 'vmmission könne nicht anders als den Inhalt der deutschen Erklärung als eme freiwillige Verfehlung festzustellen: jedoch werde sie wohl erst den Verfalltag abwarten, um den Verzug xu konstatieren. Für den Augenblick könne me Kvmmistion nichts anderes tun, als dte von der deutschen Regierung vvrgebrachten Wünsche zu widerlegen. Dte ReparativnSkvmmisiion nehme die deutsche Antwort nicht an; sie verlange eine andere. ©ine allgemeine europäische Konferenz? London, 16. Dez. IWTB.) Der Londoner Berichterstatter deS.Manchester Guardia^' meldet, Llohd George beabsichtige, eine allgemeine europäische Konferenz über den wirtschaftlichen Wiederaufbau vvrzuschlagen. Diese werde in erster Linie eine Konferenz der Alliierten sein. 65 würden jedoch auch die Ansichten Deutschlands und Oesterreichs angehört werden. Amerika würde an der Konferenz nicht teilnehmen. Die englische Presse. London, 16. Dez. iWTB.) Zu der 'Mitteilung der deutschen Regierung an die Rcpara- ttonskommistion, datz sie nicht in der Lage sein werde, die bevorstehende Reparattonsratc voll zu bezahlen, schreibt »Daily Mail". dieS sei eine unverschämte Ablehnung der deutschen Verpflichtungen. die keinen Augenblick zugelassen werden könne. Deuttchland müsse zahlen, und Deutfch- [anb könne zahlen, wenn es nur wolle. Die »Time s" sagt in einem scharfen .Ein neues deutsches Rein" überschriebenen Leitarttkel, der gegenwärttge Augenblick, wo die Premierminister Englands und Frankreichs daran seien, die wirtschaftliche Lage zu erörtern, sei von der deutschen Regierung nicht sehr geschickt gewählt worden, um ihre Absicht zu verkünden, einen Akt betrügerischen BankerottS zu be- kufea Sie ie frtBter Auswahl an billigstem bei Mi U - Selters weg Xs Pranuttvein m Fässern: a) gewöhnlicher und versüßter Branntwein (Cihör)......... b) Spiritus, Arrak, Rum und sonstige weingeisthalttge Getränke bei einem Weingeistgehalt von mindestens 50°/e nach dem Alkoholometer von Trolles bei 12'/, °R (15,6 °C)..... Ueberfteigt der Weingeistgehalt diese 50%, so erfolgt mittels Berechnung Herabsetzung auf jene Rormalftärke und Erhebung der Derbrauchsabgabe von der solcherweise ermittelten Menge nach dem Ansätze von 30 Mk. für 1 hl. Branntwein oder Likör in Flaschen oder Krügen nicht über 1 Liter haltend 1 Flasche ober 1 Krug...... Elegante Pelzhüte Samt- und Zylinderhüte Velour- und FilzhOte Affenhauthüte Kinderhüte, -hauben Straußrüschen Kragen, Muffe, Schleier sind am billigsten bei Wilhelm Noll Settersweg M Duvetine, Lederstoffe Samte, Trikotstoffe moderne Farben und schwäre- t.Vfffc Mitglied« her 'Megtenmg grvtze Red« hatte» und auf ihre Worte keine Taten folgen lassen?* Frankreich und der Datllax. Paris. 17.Dez. iWTB.1 Der Senat Hal in einer Rachtiitzung die ZnterpellationSdebatte über die Wtederautnahmc der diplomatischen ‘Begebungen zum Vatikan beendet. Zwei Tagesordnungen feien vvrgeschlagen: eine Tagesordnung der Linken iSouraergue), sowie eine Tagesordnung der mittleren Richtung (Brad de 3ou- Dendj. Die Tagesordnung Dvumergue, über die sich ein heiher Kampf cntttKum. erhielt nicht die Priorität. Sie wurde mit 165 gegen 125 Stimmen zurückgewiesen, und schttetzlich btt Tagesordnung Brad de Zouvenel mit 174 gegen 129 Stimmen angenommen Diese Tagesordnung besagt, der Senat billige die örfldrueg der Regier»« im Vertrauen darauf, datz sie die republikanischen Gesetze anwende. Die AdfttmnnkUgen über daS irische Abkomme». London , 17. Dez. .WTB) Das Unter. Haus ratifizierte das irische Abkommen mit 401 gegen 58. das Oberhaus mit Löb gegen 47 Stimmen. Der Protest des frühere« Kaisers Äaxl Budapest, 16. Dez. (WTB.) Die ungarische Regierung veröffentlicht den Wortlaut des Protestes, de« König Karl anläßlich des ThronvettufteS und fetner Entfernung aus dem Landesgebiet an dte Regierung gerichtet hat. Der Protest lautet: „Den unter ausländischem Druck und Zwang zustande getommenen Beschluß der Aattoval- DCTfcnmnlung, der meinen Thrvnverlust aus- spncht, erkläre ich im Sinne der «ngarischen Verfassung und der ungarischen Gesetze für unwirksam und verwahre mich dagegen. Meine sämtlichen mir als mit der heiligen StephanSkrone gefrönten ungarischen apostolischen König zustehenden Rechte halte ich ausdrücklich aufrecht, verwahre mich und protestiere gegen das Vorgehen der ungarischen Regierung, durch das sie mich aus Grund des Beschlusses der Bvtschasterkonse- renz auSliesert, da ich als Hngoi im Sinne der ungarischen Gesetze daS unbestreitbare Recht habe, mich auf dem Gebiet Ungaraf auszu halten." Sin Sturm hn salzburgischen Landtag. Salzburg. 17. Dez. IWTB.) 3m Laxd- t a g kam es gestern bei der Debatte aber die Beantwortung der sozialisttschen Interpellation wegen der Uebertoeifung der Kirche in Hallein an die Altkatholiken zu stürmischen Szenen, als der Landeshauptmann-Stellvertreter erflärte, nicht einmal die Derwische seien so intolerant wie die salzburgischen Pfaffen, entstand ein ungeheurer Lärm, so datz die Sitzung unterbrochen werden muhte. Der Sozialdemokrat Baugärtner beantragte. die Znlerpellattonsbeantwortung nicht zui Kenntnis zu nehmen. Shiua und Japan. Washington, 17. Dez. IHavas.) 3m 3er- laufe der gestrigen Besprechungen zwischen der chinesischen und japanischen Delegation hat bic japanische Delegation das Anerbieten Ehinas angenommen, für 53 Millionen Goldmark die Eisenbahn Tsingtau— Tsinansuanzukaufen Die Japaner frxM» ten. weshalb dte Ehinelen diesen Vorschlag machten da doch alle anderen Gisenbahnen Th Inas mit Hilfe von ausländischen Anleihen erbaut worden seien Die chinesische Delegation erwiderte, ein chinesisches Konsortium sei bereit, die nötigen Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Autzerdem wünsche Ehina sich von der ausländischen Kontrolle zu befreien. Arbeitsvergebung. Zum inneren Ausbau der beiden Mersamilien. Häuser für die Stadt Büdingen werden die Schreiner-, ®la|en, Irtppenbau-, Schlosser-, Installations- und Weihbinderarbeiten zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Angebotsvordrmke, Zeichnungen und Bedingungen liegen auf dem Amtszimmer hn Rathaus, Zimmer Ät. 18, zur Einsichtnahme offen. Angebotsvordrucke werden daselbst gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen zu dem am 4. Januar l. Fs., vormittags 10* , Uhr, statt, findenden (Eröffnungstermin einzureichen Zuschlags» frist 3 Wochen. Büdingen, den 15. Dezember 1921. 13073O Der;obere Daubeamte der Kreisverwaltung. Frey. Sfct XX) dexttche Mark toxrben gezahlt: ---- 17-12. • Ortssatzung betreffend Aendemng der Derbrauchsabgabe für Branntwein. Auf Gründ des Artikels 199 der Städteordnung vom 8. Juli 1911 werden auf Beschluß der Stadtoerordneten-Dersammlung vom 19. April 1921 nach Degutach'ung durch den Krcisausschutz und mit Genehmigung des Ministeriums des Innern vom 3. Dezember 192b zu M. d. 3. 33449 die Bestimmungen des Derbrauchsabgabentarifs vom 24. Mittz 1910 hinsichtlich der Ordn.-Nr. 5 u. 6 mit Wirkung vom Tage der Deröffentllchung dieser Ottssatzung ausgehoben. Dom gleichen Tage ab gelten dafür folgende Bestimmungen. I. Anmerkung. Bei einer täglichen Mindestausfuhr von 40 Liter wird gezahlte Abgabe zurüchvergütet. Vn(rt'sche Handelsschule Gießen Goethestraße 32 11. Januar beginnen neue Kurse in Buchführung Stenographie Maschinenschreiben Anmeldungen erbeten! Prospekte ffa. Seihrrachts-Büchcrtisch. — Agnes Günther „TSon ber Here, die eine Heilige war' (Verlag der Lhrist- lichen Welt, Marburg a. d L ). — Die Verfasserin des bekannten Werkes „Die Heilige und ihr TLarr“ hatte auch ein Schauspiel, .Die Here geschrieben, und aus der Rückbildung des Stoffes ins Epische entstanden die vorliegenden gemütvollen und zum Teil ergreifenden Dialoge, die in unserer schweren Zeit manchen Lesern und Leserinnen zum Tröste gereichen werden. Der Korbmöbel Apparate Eb.UrewinkelkCo. btnWrogtrit Sieden, NiegelpsaS u,e*