Dnid inö Derles: vrSHI'schr Unie.=Bi* en» Sleinkraderei R. Lang«. Sdjriftlettine, 6efd)äftsffrHe un» Dredertl: Sd>nl|traDc 1. für bie lagesnumntdt bis zum ‘Jladun ttag vorher ohnejfbe'Bfrbinblidjkett. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 55 Pf, auswärt, 65 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 250Pf. Bei Platz. Vorschrift 20 „Auf'chlag. Haup.fchriftleiter: Äug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Doetz; für ben übrigen Teil i D.: Aug.Goetz; für ben Anzeigenteil Hans Beuhr schon 150 000 Hektol t?r. vor dem Weltkriege waren cs bereits 550 000 Heltollter, und noch immer war dieser gewaltige Au.fUeg nicht abgeschlossen, 12 B.auercien we telferten mitein- i ander, dazu noch 11 Malzsabriken und Mälzereien Kulmbachs Ruhm reichte biS nach Neuseeland und in die heißen Täler Kaliforniens. , Da kam ter große Krieg und brachte diese Ent- i Wicklung zum Stillstand. Hetzt ater ist er über- . wunden. Das schwarze Kulmbacher Naß geht Wettervoraussage für Mittwoch: Frühnebel, wollig, meist trocken, ragS warm, nachts kühl, Winde aus westliche.» Richtungen. Infolge des atlcmischen Tiefdruckgebiets wird das kontinentale Hoch weiter südöstlich gedrängt Auch morgen wird sich die Witterung noch nich' wesentlich ändern. Feuilleton. Frankfurter Brief. (Der Kampf um die Hauptwache.) Frankfurt a. M., im Oktober. Zeter, ter einmal auf kürzere oder längere Sauer Frankfurt besuchte, hat sich wohl im Eafö Hauptwache niedergelassen, einen Kaffee oder ein Bier au genehmigen. Des «Sommer« ober wie jetzt in schönen Herbsttagen, am roten Rundtischen zu Füßen Schillers oter tm Bogengang tert, wo man den Ausblick hat auf den lebhaften Strudel ter hier von Roßmarkt. Steinweq, Schillerstraße und Zeil zusammenschlägt, wo die wichtigsten, beinah alle, Trambahnlinien halten und wo immer „was los" ist! Wenn man hier sitzt, umbrandet vom un- ruhvvllen WerktagSverkehr, geborgen wie im rettenden Hasen — obwohl Tisch bei Tisch besetzt und ein fortwährendes Kommen und Gehen ist — merkt man kaum, wie ter große goldene Zeiger ter alten Katharinenkirchenuhr rüstig an die Vergänglichkeit des Irdischen mahnt. Es ist der Kintopp tes täglichen Lebens, ter sich hier in Bunten, ewig wechselnden Bildern abspielt. Rendezvous erlebt man mit; sie tm kurzen Rock, daS Haar eben erst ausgesteckt, er in Eouleur, den srischen Schmiß auf ter Wange, mit dem kleinen Vellchenstrauß, den er drüben bei ter Blumenfrau erstand. Oder, wenn „er" verseht wird, jeden Augenblick nervös auf die Uhr schaut, eine halbe Stunde vergebens wartet, zornsprühend überlegt, was er ihr alles sagen wird, und nach wetteren zwanzig Minuten traurig und hoffnungslos .nach Hause ^aeht. Wenn sie von ter Straßenbahn springt, überselig mit flammenden Wangen und noch flammenderem Herzen, well ter Erwählte grüßend den Hut zieht. Wenn ter ewig Unzufriedene auf die Straßenbahnverwal- tung, Gott und alle Welt schimpft und das Leben nicht'mehr schön findet, weil — feine Trambahn- tlnie nicht kommt! Oter wenn endlich ein alter Dieter in alle Richtungen ter Windrose, wieder tn alter Güte, und ist der Auslandsabsatz auch noch nicht wieder so wie einst, nun. auch das wird sich wieder finten I Das Gute hat sich noch immer wieder durchgefetzt, auch unter widrigen Verhalt. Nissen. Unter den Bieren der ganzen -Belt »Tt das Kulmbacher eines ter berühmtesten. Schon alS Kulmbach noch die Hauptstadt eine« ter beiten süddeutschen Fürstentümer war in denen die Wiege tes preulllichrn Königshauses ge ariden bat, ging es in mächtigen Wagenladungen in die Srne Schon damals wetteiferte es mit W^z- burg.' Nürnberg. E.langen, München und Re- aersburg den andern bierg.-wattigen Städten Daverns Hoch über ter Stadt thronte auf ttxil- blaer Höte^eine der schönsten süddeutschen Burgen: die Plassenburg. Als dvtt oben noch Ritier in blinkender Wehr ins Frankenland hinab Aus- schau hielten, tranken sie schon von dem würzigen Bier das da unten in dem malerisch zusammen- gekuschelten Fränlischen Reste so dvrlresflich gebraut wurde. Wie innig das Verhältnis der «ollem zu dem ©tammfante und speziell en Residenzstadt Kulmbach ‘blieb, daS beweist ter Umstand, daß die ersten Kursursten tes Hohenzollernhauses immer wieder gerne in bte alte Stadt zuruckkehrten, um längeren Aufenthalt auf ter Durg zu nehmen. Man W21H auch, wie sehr sie Kulmbachs Biere zu schätzen wußten und ihm schon damals ein Derlünter im deutschen Norden geworden sind. Wer nach Sudteutlchland fahrt, sollte Kulmbach nicht vergessen und dort einen’ Tag bleiben, nicht nur um Kulmbacher .an » ter Quelle" zu trinken, sondern auch um eine ter malerischsten Städte teS Frankenlantes zu sehen, auf eine ter schönsten Burgen zu steigen . und von dort Umschau zu halten inS herrliche obere Franken, in« Maintal, aus Fichtelgebirge und Frankenwald; denn Kulmbach ist nicht nur : eine Stadt tes GambrirruS, sondern eine ter ge- , eigneren Wantermtttelpunkte tn deutschen t Gauen. schlagen. j Die Eisenbahnerbewegung in Mittel- beutf'f'Ianb. Hakle. 17. Oft. (WTB.) In ter Eisenbahn- tzauptwerkstatt ist heute eine Urabstimmung über den Streit borgenommen worden. Für den Streik ergaben sich 1087, dagegen 200 Stimmen. Bei den Verhandlungen zwischen ter Eisenbahnbirektion unb den Angestellten kam keine Einigung zustande. Frankfurt a. M.. 17. Oft. Die Vollversammlung ter Vertrauens-, Betriebs- unb Beamtenrate des Deutschen Eisenbahner-Verbandes. Ortsgruppe Fran'surt am Main, nahm eine Entschließung an, in der sie vom Haupfvorstand in Berlin erwartet, daß er die Lohn- und ©eballforberunqen 6er Eisenbahner mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln, gegebenen- salls durch Anwendung des Generalstteiks durchführt. Die Frankfurter Eisenbahner seien bereit, einem an sie ergehenden Rus zum Generalstreik sofort Folge zu leisten. Den Eisenbahnerkollegen tm Bezirk Hatte und Sachfen sprachen die Frankfurter Eisenbahner, obwohl Gegner tes Generalstreiks, für ihr entschlossenes Vorgehen lhre vollste Sympathie aus und versicherten sie gleichzeitig ihrer aktiven Unterstützung im Kampf um die Grift enz und um die Erhaltung ter durch die Revolution ihnen gewordenen Errungenschaften. Eine Statistik über Gnadengesuche. Derlin. 17. Oft. (Wolff.) Dem Reichstag Ist die durch feine Gntfchließung vom 26. Februar gewünschte Statistik Über bas Ergebnis ter Prüfung von Gnadengesuchen, wofür die .Zuständigkeit des Reiches gegeben ist. nunmehr zugegangen. I Rach einer Zusammenstellung hat ter Reichspräsident tm Rechnungsjahr 1920 über insgesamt F 6090 Gnadengesuche entschieden Davon betresien 4113 Fälle Urteile militärischer Gerichte. 1977 ' Urteile ziviler Gerichte, tes Reichsgerichts und auherordentsicher Gerichte. Von ersteren wurden tn 2526 Fällen Gnatenerweis (Straferlaß, bedingter Straferlaß. Kürzung ter Strafdauer, Umwandlung tn mildere Strafarten. Wegfall von Nebenstrafen) ausgesprochen. In 1587 Fällen erfolgte bi? Ablehnung tes Gnadengesuchs. Von -den Fällen ter bürgerlichen Gerichte betrafen 30 Urteile das Reichsgericht, davon tourten neun Lurch Gnatenerweis, 21 durch Ablehnung erledigt. 1947 Gesuche bezogen sich auf Urteile der außerordentlichen Gerichte: in 290 Fällen tourte ein Gnatenerweis abgelehnt, in 963 ein Gnatenerweis ausgesprochen. 694 Fälle erledigten sich durch daS Amnestiegesetz vom 4. August 1920. Dornotizcn. — Vortrag des Reichsfagsabge- orbneten Schmidt. Herr Sisenbahn-Ober- sekretär Schmidt (Stettin), ter am Mittwochabend im Hotel Großherzvg im Auftrage ter Deutschnationalen Vollspartei sprechen wirb, ist durch feine Tätigkeit im Deamtenausfchuß tes Reichstags al« ein hervorragender Renner_ bet Deamtenverhältnifse bekannt. Sein Vortrag dürste mancherlei Aufklärungen bringen. — Tageskalender für Sie n«tag: Stadttheater, 7 Uhr: „Die Lokalbahn" und „Erster Klasse''. — Hotel Einhorn, 8 Uhr: Ringkampfe und Varietö. — Zur Förderung des deutschen Rudersports veranstaltet ter Verein „Rudersport Gießen 1913" am Freitag abend, wie aus dem Anzeigenteil ersichllich ist, im Physikalischen Znstttut, Eingang Stephanstr., einen LichtbUdervortrag. Kreis Büdingen. Nidda. 17. Oft. Der Aep sei handel geht in hiesiger Gegend immer noch sehr rege bei steigenden Preisen. In den letzten Tagen wurde ter Zentner Wirtschaftsobst mit 140 Mk.. ter Zentner Tafelobst mit 160—170 Mf. bezahlt. Kreis Schotten. — La ubach. 10. Olt. Arn Sonntag wurde hier eine Versammlung von ter Deuts ch n atio- nalen Ortsgruppe unter Leituna tes Vorsitzenten. Pfarrer Fritsch (Ruppertsburg), veranstaltet. Prof. Dr. Werner (Butzbach) sprach über die Politik der Partei. Von den anwesenden Gegnern meldete sich niemand zum Wort. Hestcn-Nassau. fpd. Frankfurt a. M-, 17. Oft. Am Sonntag begann hier auf den Häuser Wiesen das auf 14 Tage vorgesehene „I. Frank- furter Oktoberfest-. Am ErösfnungS- tage war der Platz, der Dutzende von Schaubuden '.'nd Vergnügungsstätten beherbergt, von annähernd 60 000 Menschen besucht. fpd. K ö n i g st e i n i. T., 17. Okt. 3n serem kleinen, kaum 3000 Einwohner zählen- den Kurort, der eine verhältnismäßig nur geringe französische Besatzung hat, sind gegenwärtig von den Franzosen 5 Hotels und Pensionen, mehrere Fabriken, Wirtschaften und zahlreiche Villen in Anspruch genom- Die uächste Sitzung des Reichstage«. Berlin, 17. Ott. (WTB) Die nächste Sitzung tes Reichstages ist für den 20. Oktober in Aussicht genommen. Am Donnerstag finden ferner eine Sitzung tes Ältestenrates und Sitzungen verschiedener Fraktionen statt. Volksabstimmung in Pyrmont. Hannover, 17. Okt. (WTB.) Wie ter »Hannoversche Kurier" meldet, haben bei her gestrigen Volksabstimmung über ben eventuellen Anschluß Phrmon ts an Preußen bei 55 Prwzent Wahlbeteiligung 2546 Wahlbeteiligte für unb 640 gegen den Anschluß gestimmt. Die Entscheidung unterliegt noch der Abstimmung in den beiden Landtagen von Waldeck und Preußen. Der Parteitag der Deuifchen Dolkspartei verschoben. Berlin, 17. Okt. lWTB.) Die Parteileitung der Deutschen Vvlkspartei hat mit Rücksicht aus die durch die Entscheidung über Oberschlesien herbeigcsührte Politisch-Parlamentarische Lage beschlossen, den für den 24. und 25. Oktober in Stuttgart anberaumten Parteitag vorläufig zu verschieben. Aeuherungen Stegerwalds. Derlin, 17. Okt. (Wolff.) 3m Haupt- Lusscduh des preußischen Landtags erklärte Ministerpräsident Stegerwald, gestern fand in Pyrmont die vorläufige Llbstim- mung über den Anschluß Pyrmonts an Preußen statt. Das Ergebnis ist noch unbekannt. Der Ministerpräsident sagte weiter, daß der Ausnahmezustand in Ostpreußen auf außen- polittschen Erwägungen beruhe und nötig war wegen der Gefahr polnischer Einfälle. 3n Essen sagte der Ministerpräsident gestern, die rechtsstehenden Kreise müßten sich damit abfinden, daß zurzeit die Republik die für Deutschland gegebene Staatsform sei. Man solle aber nicht alle Augenblicke diese Kreise mit dem Dreschflegel vor den Kopf Aus Stabt und Land. Gießen, den 18. Okt. 1921. Ein Aufruf an die hessische Landwirtschaft. Berlin, 18. Ott. (Priv.-Telegr.) Wie eine Korrespondenz an zuständiger Stelle erfährt, hat ter Reichswirtschaftsminister einen Handwerker-Beirat beim Reichswirtschaflsministeriurn gebildet. Die Mitalieter des Beirats wurden auf Grund tes Vorichlagrs des interfrakiivnellen Handwerker-Ausschusses tes Reichstages und des vorläufigen Reichswirtschaftsrates ernannt. Aus dem besetzten Gebiet. Ansprüche der Desatzungsbehorben. mc Frankfurt a. M., 17. Ott An ter Hafengasse flieh heute mittag ein Auto mit einem 5tüf ertragen zusammen. Drei große 5 ä i r c t Rotwein barsten dabei in taufend Glücke und mehrere hundert Liter Wein flotten auf die - ' Der ©diäten tetreat uag'fäbr 15 000 Der Führer tes Küferfud-w?rkS tourte ** Gesangverein Heiterkeit. In unserer gestrigen Konzertbesprechung ist noch alS Hauptleiter ter ganzen Veranstaltung Lehrer H. Blaß aus Großcn-Linden zu erwähnen, dem die Aufstellung der Programmfolge und das gute Gelingen tes Konzerts zu danken ist. ** Die Entscheidungskämpfe im Einhorn brachten gestern abend zuerst den stämmigen Oesterreichec Zilch gegen den Badenser v. Berg auf die Matte. Immer wieder konnte v. B^rg den Umarmungen seines Gegners entschlüpfen, bis ihn ein mächtiger Unter» griff von vorn nach einer Gesamtzeit von 46 Min. auf die Schultern legte. — Der Prolest- kampf Hiyler gegen Ql ebner bestätigte das erste Resultat, denn nach 18 Minuten zog ner einen blitzschnellen Armfallgriff und Hitzler bekam eine bittere Niederlage zu kosten. Die Kämpfe nähern sich dem Ende. Di? größten Chancen hat bis jetzt Achner oder Christensen. Beide haben heute abend zur Entscherdung anzutreten. Gelingt eS Achner, den Sieg zu erringen, so ist ihm der 1. Preis und der Goldpokal nicht mehr zu nehmen. $>er Bariets- uu;ujeLllwVH ----------Z i ... - Spielplan bringt als Neuheit hübsche Lieder, schließung an, die sofort ten Reichs- STart.n find im Do. v r auf ;a r Ijil e i i n Sm- Swatsbchdrten drahtlich ;’r^1 horn-Hotel und im Zigarrengeschäfl Petersen, tai tes Deutschen Gcw ll.cha.t^nce, als &■ «um 5 rw . ^ein 9 obenb $3 ti 'kphansti., Uanbef 01 nge bei l0en wurde P13 . der bezahl, N wurde vnatlo. ^orsihea« Mans,al. Irrach über lÄi% • Oft. Am mEchuh, enAach! Räume ein nach allen der gestvh- sestgMl chäste nd). rheblich ju. Personal In itoierig, bk lnzeige ge- gewohnttn scheinen die Oft. An rser Diesen Fran!« Lröffmtn^ von Lch» bcherberzt, besucht. Ott. liier ulomiitintm »De Sinti mlenb ölüdt ,'oPen aul tut giäbr 15 OM rürrtJ tourb; , tagi wann, Achtungen, idgebieü wirt illch gebttadt ung noch nl6 gung. mristcrkchrö- löffeln. die »tig M. Bro b. 6ine Wn« enTev-rl' aler M Mchaim) igesteliten «J? mären, nah» Mr dem v» jlcente Sni* 'It mrde «2^ Ä*“ Maa?^ Ln K* ?en Lest » K». w ■“•Sm» oben lanöÄ!«K ÄS »*£?*# d-r ö«J gyifeiü* längst M pl »Äl#! ?KZ ist "E ba-d lLwf e * ebietes irr gröftiec Not, Da nmöglich Schnelle durch» in Kenntnis zu setzen. 01S7O4 Der Vorstand. U,WD 11127 H Havs Lirziuger., 2 April ftartftnbei Dee Preise sind bedeutend m bdht worden. So soll der Preis für den Sieger mindestens 50 000 Lire betragen. Hierdurch erfüllen wir die lranrtqe Plicht, unsere Mitglieder von demAbieben unseres Ehrenmitgliedes Gg. Bellos Deutschen Eislaufvcrband zu dem vom 20. bis 22. Cltober in Amsterdam stattfindenden Konheimgetragen hatte. — Die Adlerwerke vorm. Kleher, QI.-®., Frankfurt a. M. (s । e t n r. inferat) Saalbau Cafe Leib Morgen Mittwoch und Donnerstag fällt bai Konzert der Jnntaler aus, da die Trupp« zwei Tage anSwartS verpflichtet ist. Am Montaa mittag 12'/. Uhr entschlief nach langen, schweren Leiden meine liebe Frau, unsere lreusorgende Mutter Frau Alwine Menz «m Alter von 54 Jahren. In tiefer Trauer: Zriedrich Menz und Uinder. Sieben, den 17. Oktober 1921. Die Reerdigung findet Mittwoch, den 19. Oktober, nachmittags 4 Uhr, auf dem 9ieucn Friedhof statt. Deutscher Bund für 6riill.=toaiigtl. ßrjitftung in §onS n. Etfinlc (Ortsgruppe Dietzen) Samstag, den 22. Oktober, abends 8 Uhr, in der Iohanneskirche Die Beerdigung findet Mittwoch, 19. ©ft., nachm.3 Uhr aus dem Neuen Friedhos stati. Wir bitten untere Mitglieder, sich zahlreich daran zu beteiligen. Der Vorstand. Nachruf. Zu früh schon starb dein gute- -verz. Doch isiS bewahrt vor allem Schmerz, Fühlt nicht mehr wie ein Leiden drückt, Lo ist in Ewigkeit beglückt! Am TamStag vormittag 8 Uhr ent- schlief sanft nach langem, mit groyer Geduld ertragenem Leiden unser treuer Freund und beiter Kollege Ei net Jäger. KasielechmleO, im Alter von 21 Jahren. — Wir werden ihm ein stetes Andenken bewahren. Holzheim, den 1& Oft. 1921. [013743 Seine Freunde: Wilhelm Seift, Permann Dtcbl, Georg Laar. Er ruhe in Frieden! Für die zahlreichen Beweise der Liebe und Teilnahme an unserem schmerzlichen Verlust sagen wir unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johanna Hoos geb. Docke. Gießen, den 18. Okt. 1921. 11140 IkMttmMlWWei SkW. Wir fordern unsere Freunde auf, anläßlich der Landlagswahl-Agitation weder am 2. November (Allerseelentag) noch am 20. November (Totensonntag) aus Gründen der Pietät öffentliche Wählerversammlungen zu veranstalten. Der Landesvorstand, msn 3.71.: Kuhlmann, Landesparteisekretär. Stationen etafluftlot. QCtrttätlgc Äivfil erung gen WirifchaftSgebietes in aröftter Not, da terversorgung unmöglich. Schnelle durchgreifend« Hilfe gebieterisch notwenbig.- Sitzung des Kreisausschustes. (Sieben, 14. Oft Der ©emetnberat äu öttingä häufen hatte tm Frühjahr 1920 beschlossen, den OrtSbürgetn zu den Kosten der elektrischen Lichtanlage einen 3 u | u !) von le 500 Matt zu gewähren. Äach her Zahl der hausbesitzenden Ortsbürger wurden hiernach 56 000 Matt au« Gemeindemitteln bezahlt. Die erforderliche Genehmigung de« Kreisamts war versagt, und die gegen die versagende Verfügung erhobene Beschwerde durch Urteil des KreUausschmsses vom 31. August d. Zs. als unbegründet abgeto’.e'en worden. Einer an die Bürgermeisterei ergangenen Verfügung, dem Demcinderechner Einnahmeanweisung über voll Mellor ©inner, Zllllllsllkl a.ö.9öet: vorwärts! Auswärts! Unsere Forderung an Erziehung und Schule der neuen Zett. 11117 Alle evangelischen Männer und Frauen sind Herz- lich dazu eingeladen. Eintritt frei! Versteigerung. «ntiftmorfi den 19. Cft., Von nntftm. 2 Hbr ab, oeritei terc ich Brandgasse Nr. 2:1 ooltuand. Bett ivol.l m. Nos;baarina:ratzen. 1Be11tte(le m Mntratze, 1 Qinbcvbcit'iclle. 1 Lota mit Umbau leichcnl, 1 ^lav ma 2l«, 1 mUtoinofdiin,. 2 »«toäien. 1 Bn«|. ofert Iliebx. Wmchba. cn. 1 Slrnuthobtl nuth SRnlcrn. 1 SHenal mit U» «eiaclien für i>r> f eu r o6er Lrikl irfmf ich aeeignet, runde u. viereckige Xiftbe.^tltble. lEioschrank.l £diüleruult,1 nnfschlauch, 1 Kn-ten mit ^ewtndefchueid- zeug, 1 Schweif säge, 13 Reibahlen. 42 Sägeblätter zur Eisensage, 3 kleine Schraubitäcke, 2 Brnftbohr- Maschinen, viele Ohmmer aller Art, 1 Fuirvninve, 5 Hobel, 1 Schiebelehre, 8 (fifenbobre/. 6 «Ürner, 9 Kovfmacher, 1 Abfchrot. 1 Hoin. 1 Setznock. 3Schrot- belle, 1 Tafel Stahlblech, 1 Mairn mit Stabi. Härte- vulver, BimSiteinmehl. Schmirnel, Schlemmkreide, 5 Kali, Stuten und vieles in dieses Fachge hörige. XW* Beriteiacrung bestimmt. h. Benner II., Autiionator und Taxatar Arofborfer Strafte 9. 1013738 ^vou 10 Uhr ab Besichtig. u. Abgabe ».raratiouSpreiS. endet ist, aufgehoben. Hch. Groninger zu ©rünberg hatte gegen den Voranschlag dieser Gemeinde für 1S2! Einspruch erhoben, toeil ihm die unter Stubril '28 d für die Realschule eingestellten Vrträge zu hoch erschienen. Der Gom^irrderat hatte diesen Ginspruch mit der Vegrimdung abgelehnt, dad die Dcmeinde auf Grund gesetzlicher Vef immung zur Tragung der Kosten verpflichtet sei. Da Grö- nirger seinen Einspruch nicht zurüchzog, muhte vor dem ^reiSausschuh bicrüb?r entschieden werden. Nachdem der Dcschwerdcführer In der heutigen Sitzung durch den Vorsitzenden über die ^Rechtslage nochmals aufgellätt worden war, nahm dieser- seinen Einspruch zurück. Zwei weitere Gegenstände der Tagesordnung kamen nicht zur Verhandlung. die ohne Genehmrgung der Lufsichrobehörde aus- bezahlten Zuschüsie zu ettellen. konnte der Vür- flenneifier nicht ent prechen, weil der Grm i rde- rat unterm 26. Juli d Zs. beschlossen hatte, daft der Vürgermeister feine Einnahme-Anweisung erteilen solle, bis daS Verfahren beendet fet Da die Anordnung deS ArerSamts in Ausübung der staaUichen Oberaufsicht über die Verwaltung der Gemeinden ergangen war. war der Gemeirrde- rat nicht berechtigt, sich in die Erledigung etnzu- mischen. Der Veschlub vom 26. 3uli, soweit dieser die Ein nähme-Anweisung b.toaf. überschritt deshalb b le Ve fugnis deS Gemeinde- ra ls unb stellte sich als gesetz - und rechtswidrig dar Had)?>cm der Gemctnderal auf dem gefällten Beschluss beharrte, muhte im Derwal- tungssireitpersah en hi.rübrr entsch eden werden. Turnen, Sport und Spiel. LentuluS Sieger hn Preis der Winterfavoriten. Für die über 1400 Meter führende klassische Zweijahttgenvrüsung in Köln wurden neun Pferde gesattelt. Darunter auch die Siegerin im Badener Zukunfts-Rennen und im Oppenheim-Rennen, die Graditzerin Alpenrose, die hier ihre erste Rieder- läge erlitt. Rach dem gut gelungenen Start führte Schlingel vor Alpenrose, Freigeist. Hausfreund. Lentulus und Edelgard. Ende der Ablaufseite schob sich Hausfreund in die zweite Position, konnte diese aber nur bis zu Beginn der Geraden halten und fiel dann geschlagen zurück. Run legte sich Alpenrose hinter den führenden Schlingel und versuchte Mitte der Geraden mit dem Oppenheimer aufzuschliehen, als in Höhe der Tribünen Lentulus aufren vorgeworfen wurde und Schlingel nach kurzer Gegenwehr sicher schlug. 1. A u. ®. v. Weinbergs Lentulus (O. Schmidt): 2. Schlingel (Zimmermann): 3. Alpenro'e (®. Zanek): Tote: 42. PI. 13, 15. 12. Ferner: Freigeist (4). Edelgard (5). DalenS. La Paloma, Hausfreund, Aventin. Sicher 1—3/4 Lg. Der Weinberger ist bisher zweimal an der Oeffenllichkeit erschienen. Bei seinem ersten Versuch im Grünewald endete er nach einem unglücklichen Rennen im toten Rennen mit Abenteurer hinter Traudi auf dem zweiten Platz, schlug dafür aber in Frankfurt a. M. Dioscur und Hoguli überlegen. Auch das einleitende Fabula-Rennen für Zweijährige holte sich O. Schmidt mit Machenschaft, unterlag bann aber im Ehamant-Rennen mit dem helft favorisierten Anakreon gegen Träumer. dessen Reiter und Stall schon vorher das Franz Egon - Metternich - Rennen mit Prämie Ireter von 39 000 werktätigen Mitgliedern im Siegerland. Sauerland, Dill-Lahr.gedtet und Wesierwald, macht Regierung und verantwottliche Stellen auf verbrecherischLDorgängeim Jta rtoffelbanbel auhnciflam. Prei'e auf 80- 85 Mk. gestiegen, Erzeuger teilweise 100 Mt Preise abwattend. Andere angesichts angedrohter Strafmastnahmen Äartcftdn zurückhaltend, verfütternd. Demührmgen landwittschastlich'r Or- Derinischtes. fpb. 4 D b I e n 8. 17. Oft Bei einem Stand der Mosel in Trier von 20 Znn. unter bem Aullpunkt und 1.00 Meter Eobienzer Pegel ist der Wasserstand der Mosel jetzt lttt Wochen so Nein, wie er überhaupt noch nicht beobachtet worden ist. An vielen Stellen des RlosellauseS kann man durch den Flust waten, ein Durchrudern durch die Brückenbogen der Coblenzer alten Moselbrücke ist wegen der starken Strömung, die durch daS stärkere Fallen deS Rheins bedingt ist. nicht mehr möglich Durch einzelne Brückenbogen rinnt der Flust nur noch in der Stätte eineS Baches. Boshaste Zungen behaupten, dad an der Mosel jetzt mehr Wein- zu haben sei als Wasser und das) ein .Taufen" deS Heurigen wegen des Wassermangels in diesem Hahr unmöglich sei. • SchaljapinS elf Kinder. Der grobe russische Sänger Schaljapin hat. bevor er sich zu einem Gastspiel nach Reujott begibt, den Londonern noch allerlei über seine Familien- sorgen erzähtt. .Diese Tage in England." erklärte er, .wären für mich ganz glücklich gewesen, wenn nicht die Sorge um meine Kinder mir jedes Glückgesühl unmöglich machte. Ich bin statt dessen in einem Zustand bar beständigen Marler. Gerade dieser Tage habe ich den ersten Bttef auS Moskau bekommen, ich höre dattn, dast die Pakete mit Getreide und anderen RahrungS- mitteln, die ich von Riga aus an meine Familie zu schicken suchte, nicht angenommen sind." Schaljapin seuszte tief. .Hier singe ich für den allgemeinen Hungers ondS. und ich kann nicht einmal meine Reine Gesellschaft füttern. Ich babe elf Kinder, alle bis auf zwei in Ruhland. öine Tochter ist in Berlin verheiratet und eine andere ist lungenkrank in HelsingforS. Die anderen sind in Petersburg und Moskau: ich habe zwei Familien. Die Regierung wird mir nicht erlauben, meine Kinder wegzubttngen. 88 gibt nichts, aber auch nichts, was ich nicht gernjmb freudig Hingaben würde, wenn ich meine Familie hier nach England bringen und in einem kleinen Häuschen in einem stillen Winkel an der Themse ein- quartieren dürfte." — Die lieben Fremdwörter. Man schreibt unS: Hei. nun können wir wieder in Fremdwörtern schwelgen, denn der Jtricg ist ja vorbei und noch ba^u verloren! .Per' (zum) 1. Oktober dürfen wir unS wieder ein .Logis" (Zimmer) mieten, das zwar .horrend" (schicklich) teuer ist. und .per" oder .pro" (im Monat wenigstens 150 Matt kostet, so dah in unserem „Portemonnaie" (Beutel) eine „katastrophale" I (vernichtende) oder gar „kartostrvphal" (!) Leere entsteht. „Per" und »pro" sind ja auch zwei I gar zu schöne Worte. Wo kann man sie nidjt alle anwenden! Seinen Brief kann man „per" (durch) Silpost oder .per" (durch) Rachnahme «chicken und selbst tarnt man „per" (mit der, Bahn in den Taunus fahren. .Per" oder .pro" (für den) Zentner Kartoffeln must man beinahe 100 Mark zahlen, und die grosten Dampfturbtnen im Elektrizitätswerk haben eine „Tourenzahl" (Umdrehungszahl) von „circa" (etwas 1800 „Touren“ . (Umdrehungen) .per" oder „pro" (in der) Miaute Herrlich ist es hierbei, dast man sich in vielen Fällen nicht einmal zu überlegen braucht, , ob „per" ober „pro" richtig ist. Kurz. eS ist eine Lust zu leben, denn wir können nun wieder • in Fremdwörtern schwelgen. — Oder gibt es am i Ende doch noch Leute, die da sagen: Gerade weil i der Krieg verloren ist, nun wollen wir erst recht i deutsch sein! — Deutsch sprechen und i deutsch schreiben. ©iefaener Stabttfyeater. ranzgastkpiel Havnelor« Ziegler. Diesten. 18. Ott. 1921. (Sine Bewegung, die schon vor Iahrzehnten etnfehtc. sehen wir heute sicher und bewustt ihrer Erfüllung entgegengefühtt: Die Gymnastik beginnt ein neuer Ernst zu werden. Damit sind wir wieder auf dem Weg zu einer im besten Sinne aristokratischen Kultur: Erhöhung des Körperbewuhtseins - Erhöhung des EigenbewuhtseinS. In der Kunst unserer Zeil zeigt sich das besonders am unverkennbaren. trenn auch lanafamen, Aufschwung der Plastik und des Tanzes, die in den Jahrzehnten vernachlässigter Körperlichkeit, und deshalb sehr oft unfreier Geistigkeit, gelitten hatten. In dieser Richtung liegt über den ästhetischen Aeiz hinaus die Bedeutung auch der Kunst Hannelore Ziegler-, die wir gestern wieder erleben durften. Die Künstlerin brachte ein vollständig neues Programm. AIS leichter Auftakt empfing unS die .Aufforderung zum Tanz" von T. M. v. Weber. Jjymnc sacre“ von S. Kröal liest ttwas von der Wurde kultischer Tänze ahnen. „Impromptu As- Dur" von Fr. Schubert ergriff durch die Beseeltheit der Ausfällung. Bei der .Ungarischen Rhapsodie Rr. 11" von Fr. Liszt begann sich die Wärme der Künsllertn unwiderstehlich den Zuschauern mit- zuteilen, und bei ber „Marcia alla Turca“ aus der A*5)ur-®onate W. A. Mozart- war das bekannte herzliche DerhällniS zwischen beiden Teilen völlig geknüpst. Die zweite Hälfte des Abends brachte eine Gavotte von Gösser, einen Walzer von Rich. 6trauft (.Rosenkavalier"), die Ouvertüre zu .Orpheus in der Unterwelt" von I. Offenbach und al« begeistert aufgenommene Zugabe den unverwüstlichen Radetzkymarsch. Die dekorative Umrahmung der Tänze war leider nicht für alle Darbietungen von gleichem Wett. Sie liest die geschmackvollen Kostüme nicht immer restlos sich auswirken. Und der allzuschwere untere Fries des Hinteren AbschluftvorhanaeS drückte manchmal etwa- auf die Leichtigkeit der Bewegungen. Der stürmllche Beifall deS Hauses galt auch den hervorragenden Leistungen des staatlichen Kurorchesters von Dad-Rauheim, das unter Leitung von Kapellmeister E. Schumacher vom Landestheater in Oldenburg wesentlich zur greft deS Internationalen Eislauf verbände- ergangene Einladung ist. wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, angenommen worden. Deutschland wird durch den 1. Vorsitzenden des D E. D., Hermann Wendt- Berlin vertreten sein. Ebenfalls wird der Oesterreichische Ei-lauiverband der Einladung Folge leisten. Von den zahlreichen Punkten der Tagesordnung interessiert vor allem die Stellungnahme der französischen, belgischen usw. Verbände zu der Mitgliedschaft des Deutstden Eis- laufveroandeS. Von dem Ergebnis dieser Verhandlungen wird es abbängen, ob Deutschland sich an den bekannten nordischen Spielen, die im Februar 1922 in Stockholm stattfinden, und wo auch eine GiSlaufweltmeistersckaft entschieden wird, beteiligt. ist dies das erste Mal, daft ein deutscher Spottverband der Einladung de- internationalen Weltverbandes Folge leistet. Die Deutsche Sport- behorde für Leichtathletik hatte bekanntlich auf die Einladung zum internationalen Kongreft der Amateur-Athletik-Federation im Frühjahr nach Genf eine ablehnende Antwort erteilt. — Rütt amerikamüde. Daft in Amerika nicht alles Gold und Sonnenschein ist. geht aus den jüngsten Sportmeldungen hervor. Danach scheint eine grofte „Amerikamudigleit" zu herrschen unter den Sporigröften der „Reuen Weit". Richt nur, daft unser deutscher Meister Walter Rütt, der seit Beginn dieser Saison drüben weilt, sich nach der alten Heimat zu sehnen scheint, droht Europa eine sogenannte „amerikanische Masseninvasion", da hervorragende Rennfahrer aus echtem Vankeegeschlecht, wie Frank, Kramer, Eaton, Lärmen, Wiley usw. beabsichtigen, in Zukunft ihren Lebensunterhalt in Europa zu verdienen. Mitbestimmend hierbei ist die gewaltige wirtschaftliche Deprellion und die katastrophale Arbeitslosigkeit, wie sie drüben herrscht, und die viel gröftcr und umfangreicher ist. als es der Fernstehende ahnt. Rütt gedenkt sich nur noch an einer Veranstaltung in Amerika zu beteUigcn, dem groben Reuyotter Sechstagerennen und wird bann schleunigst dem Dollarlande den Rücken kehren, um nur noch auf europäischen Dahnen zu statten. — ©egelflug in der Rhön 1922. Die Südwestgruppe des Deutschen Luftfahrer-Verban- des veranstaltet in Verbindung mit dem Verband der Modell- und Gleitflrmvereine auch im nächsten 3abre einen Segelslug-Wettbewerb in der Rhön. Alle in Deutschland auf dem.Gebiete der Luftfahrt tätigen Kräfte werden auch diesmal heran- gezogen werden. — D i e Targa-Florio, das berühmte Automobil-Rennen auf der Insel Sizilien, das in diesem Jahre den deutschen Mercedeswerken in ber Klasse der Tourenwagen einen eindrucksvollen Sieg einbrachte, wird im kommenden Jahre am Jur Förderung des deutschen Nuderspotts hallen wir am Freitag, den 28. Oktober, abends 8 Uhr, im Hörsaal des Physikalischen Institut» ((Eingang Stephanstrafte) einen MMülMlW ab, zu dem wir alle Interessenten, Freunde und Gönner der Rudersache herzlichst einlaben. [Ul*v Verein Rudersport Gießen 1913 e.v. lautet: „Weiler loll der Bürgermeister Kcil 'dem _ Deu tschland bei dem Imerna- Dcineindc-Aurnchmrr keine E.nnahmc-A tt>2i1ung 11 i o n a l c n Eislauf-Kongreft. Die an den erteilen unb zuruckstellen, bi» daS Dersahren bc- □ □□□□□□□□□ □□□□CJOrjQD □□□□□□□□□□□□ Angestellte Ä Mittwoch abend 8 Uhr tm Postkeller Aussprache über die Verschleppung eurer Tarisvechandlungen! Vollzähliges Erscheinen ist Pflicht! Arbettsgemeinschasl taufm. Angestellter. □□□□□□□□□□□□□ooDanDooooaoaoaoDO Ve^Gestügelzucht - Verein für den Kreis Wetzlar veranstaltet am Samstag den 29. Oktober unb Sonntag den 30. Oktober im Saale des Herrn Viering (Göths (Barten) (eine 5.MWM.WW- l WiW-MWW verbunden mit Prämiierung, Verlosung u. Preis» kegeln von (Beflügel und Kaninchen sowie häus. Ilchen Gegenständen. ßtll)=u.66ren»rtiit lichcn zur LcrsWnr. Anmeldebogen sind zu haben bei Herrn Edmund Knops, Stoppelberger Hohle - Römerstrafte Nr. 1. Anmeldeschluft am 26. Oktober, abends 8 Uhr. hatten in der letzten Zeit wiederum Gelegenheit in scharfen Automoblltonkurrenzen die Hebe riegenbeit ihres Fabrikats zu bewrifen. Die neuesten Adler-Ettolge sind nachstehend auf geführt: B « r g- rennen auf den Krähderg im Odenwald am-9. 10. 21, veranstaltet vom -«llllchm Automobilklub. 1 Katt Irion auf 10 23 Pb Adler. 2. Willi Kleyer auf 18 48 PS 'Adler. 3. Otto Göbel auf 15 60 Adler. Das Automobtltur- n i c r Baden-Baden vom 9.—13. 10. 21, bestehend aus SchönheitSkonkurren», Teurenfahtt, Gefchwindigkeits- und Geschicklichleitsprüsunaen. ergab im Gesamtllallement einen überlegenen Adler-Sieg. II. Wagenllasfe (20-50 PS): 1. Karl Irion auf 10 28 PS Adler. 2 WUli Kicher auf 18 48 PS Adler. 3. Wild Kellner auf 18/48 SP Adler III. Wagenhalle (über 50PS): 2 Otto Göbel In ber heutigen Sitzung des Kreisausschusses auf 15 60 PS Adler. 3n den Einzelkonkurrenzen wurde der Beschluft in seinem Adlay 3. welcher il eriler, 2 zweide. 3 dritte Preise. auf 15 60 PS ADLER Dritte Wagenklasse (über 50 PS) II. Preis Goebel In den Einzel-Konkurrenzen ein erster, zwei zweite, drei dritte Preise. Pfund Mk. 2.50 Merlan 11060 wir unsere 11093 gesucht. 36/39 31/35 27/30 MM Dezimal- und Sofort lieferbar zu einem Pferde suchen für alsbald 013735 111UC 11101 Deutschland. neuer 11130A öl I gesucht. 013671 Kunsthandlung Hirz. 11131 sofort gesucht. Tücht., sauberes, williges rrrhitilh Mädchen für ganz oder CCIJIIIW Imhos & Tie inyvs oc vae. tagsüb. bei gut. Lohn ges. '/, Jahr alt, zu verk. 1ieT* Bad-Xauhelm. Lid* (Doclbcitrafic 31 L HöruSheim, H.-Rr. 93. H Vogfs£'le Handelsschule Gießen Goethestraße 32 Abend-Kurse in Buchführung Stenographie Maschinenschreiben Beginn 1. Novbr. 3. Kann Söhne West-Anlage 38. Tüchtige Maurer Stnble,Betten,Anzügc, Wäsche, Schube. 013733 Kirchenplatz 15. Braves Lehrmädchen gesucht. 6)reb, Svezial- Damen - Frisier • Geschäft, Seltersweg 61. „IWn Russisch! wer erteilt grflnölldten Unterrtffit an »finget? Schrift!. Angebote unter 013572 an den dich. Auz. Wegen Anschaffung eines eleftr. Motors verkaufen Bevor Sie ksnfen, verlangen Tie kostenlos Die Welt-Zentrale für Grundstücks- und Geschäftsverkäufe über ganz haben reichen Gehalt an Eiweiß und blutbflden- jpo/jfSchmeckend den Nfihrsahten. Sie werden v«rÄrxten empfohlen • « *« und von Müttern flern verwendet, denn «e sind Uli O VI QU rn U T l Allkinsteh. Iame s40> schlank, mit umfass. Bildung, weitgereift.spra- chenkundig, sucht VebenS- gefäbrten, der ohne all» Rebeninteressen sich nack einem gütigen und ver- stehenden Menschen sehnt Schrift!. Angebote unter 013720 an den Gieh. Anz. LskrnM m.Botttril am Montag nachmittag auf dem Wege ^iebigftr., Frankfurter Str., Weit- Anlage verloren. Gegen gute Belohnung abzugeben in der Redaktion des 6UeK. Anz. 11141 Mollerei gewünscht? Nachweis w. honoriert evtl, bestehende Molkerei gekauft oder gepachtet. Cff. unt. F. T. 14622 a an Ala-Haasenstein & Vogler, Frankfurt a.M. Henko Henkel -Wasch - 93 (Heb-Soda unentbehrtich für IDixhe und Hflusnu^ Hersteller Henkd c.Cb. Düsseldorf Zahle die höchsten Preise für getragene Herrcn- iinb Damenkleider, Schube, Wäsche, Möbel aller Ärt. 013732 Kirchenplatz 15, Laden. Dampf Lokomobile Badenia 18 PS, erst 10 Fahre im Gebrauch, noch sehr gut. Basaltwerk «tzambach, (9ambadj lHeffenl. Wir suchen für unsere Buchhaltung einen tüchtigen MklWM Ml Ml nicht über 25 Jahre. Gute Kaufmännische Lehrzeit und Praxis Bedingung. Ausführliche schriftliche Bewerbungen unter 111370 an den Giehener Anzeiger erbeten. Frische Fische Mittwoch, Donnerstag und Freitag früh eintreffend: Bratschellfische 1.80 3 Pfund Mk. 5.- ttabliau u. Seelachs ohne Kopf Frische Fischkoteletts Nordsee-Schellfische l1/,—3-pfünbig, Pfund Mk. 4.20 Portions Schellfische '/«—Vi°psündig, Pfund Mk. 2.50 Flottweg das beslbewährle Mfllor-Fahrrad. Kaufe actr. Herren- n. Damenkl ider, Schube, Wäsche, Möbel uiw. Eilealieth Stork Witwe, 013725] Neustadt 22. Kcbr. fiinitrOüMtfiei tu kaufen gesucht. Schr. lug. u. 013709 o. b. G.Anz. Stadttheater Lellnng: B. Steinioetter. Mittwoch, 19.Cn ober: 3.Mi:twoch'Abonn.-Borst Ln tleöfstrnitl. Ans.7, EndeV' «Uhr. lt«iC Kraftfahrzeue-Verkaufs-Büro (K.V.B.) Otto Göbel SchulstraBe 6 Fernsprecher 102 11108c Generalvertreter der Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer A.-G., Frankfurt am Main für Oberhessen, Kreis Wetzlar und Dillkreis Schilling, Fritz llikükll. 10682c 75.00 85.00 115.00 SchuhhausSüss Marktstraße 9/11 Wettergasse Fräulein flott IN Stenographie und , Maschinenschreiben, sucht Stellung ver sofort. Schritt!. Anaeb. u. 013741 an d. Wien. Anz. erbeten. Gutbürg. flebilb.FrÄaleUi, 40er, ev. lBollwaife» an- häng!., a bess. Fam Best, t Ruf ii. Vergangenh.. gr., ansehnl.symv., Häusl., fol., arbellSsr.,aeschäftStcht.,w. Vertrauensstelle b. Ölt. ge« bild. Wivr., auch m. bess. Geschäft, wo ich gern mit tätig fern möchte. Schr. Ang u. NOKMa.d. G.Anz. Trotz Aufschlag großer Gelegenheits- kauf In kräftigen | Verschiedenes! Wo wird Errichtung Speisezimmer wie neu, preiswert zu verkaufen Babnbofstraffe 58 I. »«'] Ein gut erh. nmetit Rollpult, 1 Wellenbad Schaükel, 1 Sitz Badewanne billig abzugeben. Willi. Spanier, Homberg L Oberhessen. 2 Betten m. Svrungsed.- Keilkissen, 1 Kommode, 1 Küchentifch, 1 Singer- Näbmaschine, neu, ein wcifrer Küchenherd zu verkaufen 013712 Brnchntraße 24 1. mit guter, flotter Handschrift, sicherer Rechner, für allgemeine Koutor- arbeiten von hiesiger Firma der Eisenfabrikattonsbranche zum baldig. Eintritt gesucht. Schrift! Angebote mit Zeugnisabschriften unter 11013V an den Gieh. Anz. erbet. Kolonialwaren Großhandlung sucht ver sofort tücht jungen Mann für Kontor und kleine Reisen. Schristl. Augeb. unterl!132a. d.Gieh Anz. Westdeutsche Fabrik sür Hausu.Kücheu- gcrätc sucht dispositionsgewandt., selbst. Korrespondenten Meldungen unter F. M. O. 132 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. i^ss _______Kettenwaagen Bl. Herrenmantel empfiehlt Karl Schmidt, für mtttl 8i0.. B66ilen« P1«16 'Jiei,cnraeo U 2—3mal getr., biU. z. vrk. Empfehlungen] Klavierstimmen und Reparaturen. W. Schlüter, Klaviermacher,01,8,1 15 Schottatraße 15. DMMIllllMMIMIMIllllllllinW = Aeußerst preiswerte = I Einzel-MM | = in nur gediegener = E Ausführung: = = Schränke E i = Vertikos = = Küchenschränke = = Bettstellen e E Matratzen = = Waschkommoden = E Nacht- e = schränkchen = = Büfetts | I = Bücherschränke e = Schreibtische e E Nähtische = = Trumeaus e = Stühle | = Divans e = Chaiselongues E = Sessel E D usw. empfiehlt = || Möbelfabrik | Uh. Brück! Für herrschaill. Haushalt ein int Kochen u. Hausarbeit erfahrenes, zu- verläfsiges Eßlmätisn und ein jüngeres Zraliäcta sofort oder baldigst gesucht bei guter Verpflegung und hohem Vobu. Schrift! Angeb. u. 013706 an d. Giefreuer Anzeiger. Silngert Krkäusmn Inh.: Th. Weinert = Gießen f | Brand platz, gegen- e -----------------------, — über d. alten Schloß, e Billig zu verkaufe»: e 1 Kleiderschrank, 2tür., nllllllllllimilllllllllllllllllllllllllrr; Fräul., das t Kleidern, erfahr, ist, sofort gef. Simon, Dammstr. 28 Zuihe iür Senaner des Cllull Gymnasiums ante Veofion. Gewünscht werden gleichalterige Schüler, strenge Erziehung und gründliche Beaufsichtigung d. Schulaufgaben. Schr. Angeb. u 013721 a. d. G. Anz erbet | Stellengesuche! Stellenl. Fnuglebrer flicht Beschäftigung auf Bureau, am liebst. Bank- fach. Ansvr. besch. Schr. Ang, u. 013705 a. d.G. "Anz. Jung. Sehmledegeselle s. dauernde Beschält z. weit. Ausbild. Näh. d. H. Koeh, Münchhausen, Kr. 'Diarb. M,»s. Ortscnippe Gießen. Mittwoch, 19. Cftbr«, abends 9'/, Ubr: Monnts- versammlung. Bericht. BerbandStag Esse». Besprechung: Weihnachtsfeier. Zahlreiche Beteiligung erbittet HU2v ______der Vorttand. Rad-Club Germania. Mittwoch, 19. Qktbr. findet unsere Haupt-Jahresversammlung im Verein-lokal, West« Anlage 7, statt. Allseitiges Erscheine» dringend erwünscht. UtlBv Der Vorstand. 013745 Selterswcg 35 I. 1 grauer Tamcnmantel zu verkaufen 013722 Neuenweg 17 (Vnben). | Kaufgesuche [I Linsamilienhaur m. Garten inruh. Gegend sos. zu kaufen gesucht. Bet Kauf m. daSselbegeräumt j sein.Ausführl Angeb. unt 013626 an den Gies;. Anz. Ätttflchcndes Geschah m. Wobnnna ob. Hans sof. zu kauf, gesucht. Auch mit Möbelübernahme AuSsührl. Angeb. unt. 013624 au den Gieh. Anz. Kleine und grone Menge Gartenpfosten zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. mit PreiSang. u. 013740 an den Gies;. Anz. 8cbr. LmleimtcM zu kaufen gesucht. 11114 Nabruugsberg 9. DieMitgliederd.Zentral- Verbands d. Invaliden und Witwen Deutschlands, Sektion tvienen, werden gebeten, wegen Versorgung von Kartoffeln sich beim Schriftführer Latten , Kl. Mühlg 4, zu melden.________01o713 Schwarze Haidtasehe mit Fudalt gesunden. Abzu- holen Schottstr. 15 p. r., abends nach 6 Uhr. em e Akademiker, in fester Lebensstellung, sucht 1 fihtr 2 qut Ml. Zinmr als Dauermieter. Schr. Angeb. unter 11134 an d. Giehener Anzeiger. Aelterer Student sucht einsM inöbl. Aimmkr. Als Entgelt gründliche Prtvatstunden. Schristl. Ana, u. 11139 an d.G.Anz. Beamter, Dauermieter, sucht ein!, milbl. Zimmer mit Licht u. Veizgel. Schr. Ang, u. 0137(8 a. d. G.Anz. Student sucht möbl. Zimmer,mägl m. voller Pension ob. Abendbrot für sofort ob. 1. Xl. Schr. Aua, ii. 11111 nn d.G.Anz. Dauermieter sucht e. faab. Simmet, iche Angebote unt. 013708 an den Gieh. Anz. Zwei leere Zimmer von jungem Ehepaar sofort zu mieten ges. Schr. Ang, u. 013715 a. d.G.Anz. Istejlenancjefoote I Junger Solides, gewandtes Fräulein aus nur guter. Familie als Ansangsverkäuferin für meine Kondiiorei gesucht. Meldung erbeten 110,1 Konditorei Hettler. Gesucht ein tüchtiges Mädchen, im Kochen und »Haushalt erfahren, nach Wetzlar. Guter Lohn. Zu melden bei 013727 Frau Hofkautmerrat Rebel, Molikestrafre 2 II. Lehrmädchen gesucht. 013<397 Gcschw. Sauer Rächt. C.H.Hnine&Co., Hannover haus mit Laden in guter Lage zu kaufen ob. pachten gesucht. Auch auswärts. Säir. Anaeb. u. 013714 an d. Gieh. Anz. Einige 1000 qm Ackerland geg. teilweise Lieferung von Getreide u. Kartofsclinuverpalbttii. Schristl. Angebote unter 013719^ an den Gieh. Anz. 30 000 Mk. sehr gute Sicherung zu leiben gesucht. Schr. Ang. u. 013742 an den G. Anz. Armband-Uhr | Donnerstag, 13 Okt.. von Mäusburg bis Dammstr. verloren. Geg. Bel ab« aufleben Tawulltr. 43 L Neues Sauerkraut „ „ 2.20 Sirup eingetroffen. Gebrüder Berdux Bahnhofstraße 27. mi»c Daugefchäst Robert Schneider ______Wetzlar.______ Tüchtiger Einschal Zimmerpolier für Eisenbeton-Arbeiten iür sofort gesucht. Angebote mit Zeugnisabschr. an Firma Job. Georg Müller, G. m. b. H., Bauunlernebmung, Wetzlar, erbeten. 11097 Zuverlässigen, ortskundigen MSblicitkS an Kaufmann zu verm. Lavdaras-Pbil.-Pl. 611. | Mietgesuche | Lleine mgdl. ßtajt mögt, mit Bad, in ruhiger Gegend für dauernd zu mieten gesucht von kleiner Familie. Schristl. Anaeb. unt. 013623 a. d. Gieh.Auz. Junges ruhiges Ehepaar lkinderloS) sucht ab 1. ob. 15. Nov. 1 bis 2 unmöblierte Zimmer, evtl. 1 möbl. Zimmer mit Küchenbenutzung. Schr. Ang, u. 013707 an d.G.Anz. Automobil-Turnier Baden-Baden vom 9. bis 13. Oktober 1921 bestehend aus Schönheitskonkurrenz, Tourenfahrt, Geschwindigkeits- und Geschicklichkeits-Prüfungen, ergab im Gesamtklassement einen überlegenen ADLER-Sieg Zweite WagSklasse (20—50 PS) I. Preis Karl Irion auf 10/28 PS ADLER II. Preis Willy Kleyer auf 13/48 PS ADLER III. Preis Wilh. Kellner auf 18/48 PS ADLER Eins. Fräulein sucht Arbeit van 8 bis 2 Uhr nachmittags. Schriftliche Ang.u.013717nnd G.Anz. Bei», ält. Blädeheu sucht Stellung b. eiinel. Dame od.ält.Ehev.Näb Selters- wee39,l.(?tnfl. (9oeibeitr. | Verkäufe Starkem väuserschwein z. verkauf. Hcuchelbeim, Kirchstrahe 3. 013731 I Sehr wachsamer Foxterrier .ui verk. 013718 ^ndwigstraffe 12. Ein lunger deutscher Junger Mann der an gewissenhaftes Arbeiten gewöhnt ist. für hiesiges faufni. Bureau gesucht. Schristl. Angeb. unt. 013700 a. d. Gieh. Anz. Müßt, juDfrläfnac MeiOM gewandt in Stenographie und Maschinenschreiben, gksncht. Schristl. Bewerbungen al-bald unter 111241) an den Gieb. Anz. erbeten. Mt. Msntknrt für beffcre Wafferinsial- lationen und einige Lchmißtr Zum Eintritt ver Dezember, eo. früher, suche ich eine tüchtige UIM Berlönferin für die Kurzwaren- und Däscheabteilung. F.Heilbronner Pachteimg Die al auch ben ‘2 hrt in btt brnbdn w die auS b vohl an t erhebliche I tritt, auch Amtes gel hörig ton Herige2en reis Verde übliche 5r hat «ne, rnJ n. «ink /Sei ft# Lu Safi alsbald r flchren. i Äuss'H können rm bk miiw p5bnT^. srner E m. s e-mds-Ä stelle M i> tn. daßelne^ jvei Doch (teil! werde bll deS b« sthre». v «irusenen btri Don kelleir So die Pakte befreit n* erscheinen. tigten oert der Dorsl.O Doctennim . Und' ADvrt '’H'Qu am & «äs ’< ^■,d°» Di« Nr. 241 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (Genttal-Anzeiger für Gberbefsen) Dienstag, 18. (Moder (921 Pachtschutz in Hessen. h. Einrichtung der P ach t ei n i g u n g S - ämter. Bei jedem Amtsaericht ift für dessen Bezirk ein Oinigung«amt errichtet Bei dem Amtsgericht ®trf)en sind mit Rücklicht aus dessen Umfang zwei örtlich getrennte Beririe gebildet worden. 5>ic Qkmter bestehen aus einem Richter als Vorsitzen- den und je einem Verpächter und Pächter als Beisitzer, deren Zahl sich bei grvhen Gütern verdoppelt. und zwar werden bei letzteren Fällen Beisitzer möglichst von grvhen Gütern herang> zogen. 71a tf> cm cm neuerdings an die Äreiiämier ergangenen Ausschreiben sind diese angewiesen, alsbald die Ernennung der Beisitzer herbcizu- fuhren. Die PachternigungSämter unterstehen bei Aufsicht d« LandesernährungSamt» Beisitzer können nur solche Personen, auch Frauen, werden, die mindestens 25 Zähre alt sind und - für gewöhnlich berBeis zwei Jahre im Amtsgerichts- bezirk wohnen Grundlose TBeigerunq zur Ueber- nabme des Amtes kann bestraft werden- die Beischer erhalten Tagegelder und Reisekosten. ni. Derfähren vor den Pacht- einigungSämtern. Die Pachtetnigungsämter haben in erster Linie auf eine gütliche Erledigung hinzuwirken und entscheiden nach billigem ®rmef|en. Für alle Fälle, in denen sie zuständig sind, ist der Pro- Gehweg vor den Gerichten ausgeschlossen. Gegen ihre Sntfcheidung ist Beschwerde an eine bei dem ßanbgcri'M der Provinz zu bildende Beschwerdestelle zulässig, deren Entscheidung nicht mehr anfechtbar ist Der Antrag, darüber zu eiltscheiden, bab eine Kündigung unwirksam ist, must binnen »Wei Wochen nach Eingang der Kündigung gestellt werden, und zwar schriftlich oder zu Protokoll deS bei dem Ä rnsgericht beamteten Schriftführer» Der Antrag, einen ohne Kündigung ab- gelaufenen Vertrag zu verlängern, ist spätestens drei Monate vor TCMauf der Vertragszeit zu stellen Das PachtzeinigungSamt entscheidet in der Regel nach mündlicher Berhandlung, und müssen die Pakteien. toemt fte nicht davon im Sinzelfall befreit werde«, bei Meidung von Strafe perfoalid) erscheinen, auch wenn sie durch einen Bevollmächtigten vertreten sind. Außerhalb der Sitzung kann der Vorsitzende einstweilige Anordnungen treffen, Dortermine ab halten. Vergleiche herbeiführen, die auch In diesem Falle — anders wie beim THtetetni- gtmg*a mt vollstreckbare ilrfunben bilden, auf Grund deren die gerichtliche Zwangsvollstreckung iugelafkn ist. SS liegt nun im Interesse der Beteiligten. Tlnträge auf Entscheidung durch das Pachteinigungsamt alSbald bei dem Amtsgericht einzureichen Zuständig ist dasjenige Amtsgericht lPachteinigungsamt). in dessen Bezirk der den Gegenstand des Antrages bildende Grundbesitz ganz oder zum gröhlen Teile liegt. Der Antrag soll unter Darlegung der Sachlage und Angabe der Beweismittel kurz begründet werden. Beweis- urfunben, insbesondere Verträge usw, sind beizufügen. Für das Tkrfabten werden Kosten erhoben: darüber, wer solche zu tragen hat, entscheidet daS PachteinigimgSamt nach billigem Ermessen. Die alsbaldige Einreichung der Anträge hat auch den Vorteil, dast der Vorsitzende bereits sofort in der Lage ist, mit den Beteiligten zu verhandeln und eine baldige gütliche Erledigung, wenn möglich herbeizuführen. Auch können bann die au« dem gleichen Ort kommenden Anträge wohl an einem Tage erledigt werden, wodurch erhebliche Kostenersparnis für die Beteiligten eintritt, auch können die zum Spruch des eigentlichen Amtes gelangenden Sachen vom Vorsitzenden gehörig vorbereitet und, wenn nötig, durch vorherige Beweiserhebungen in einem Termin spruchreif werden, was für die Beteiligten eine erhebliche Ersparnis an Zeit und Kosten zur Folge hat. 7v. Aus Stadt und Land. Diesten, den 18. Ott 1921. Mitbenutzung von Krrusprechauschlüssen. Rach der neuen Fernsprechordnung find Vereinigungen von Personen, Firmen ufw. zulässig, die lich lediglich in der Absicht zusammentun, Fernsprecheinrichtungen gemeinsam zu benutzen Die Telegraphenverwaltung erkennt solche Tkreinigungen widerruflich unter folgenden Voraussetzungen an. wobei sie bie einzelnen Beteiligten auch in das amtliche Fernsprechbuch aufnimmt: Die Personen usw, in deren Räumen sich leine Sprcch'tellen befinden, müssen entweder mit dem Teilnehmer gemeinsame Wohn- oder GeschäftSrätime innehaben, oder die beiderseitigen Wohn- ober Geschäftsräume müssen so zueinander liegen, dast durch das Herbeiruf en der Mitbenuher keine unverhältnismästig langen TBartneüen entstehen Fanniienangehörige des -Teilnehmers werden in das amtliche Fernsprech- buch nur eingetragen, wenn fic einen selbständigen Beruf ausüben oder ein selbständiges Geschäft haben. Die Eintragung erhält vor der Rufnummer den Zusatz .herbeizurufen durch . (Familienname des Anschluss nhaberss Tun llch die Inhaber eines oder mehrerer Hauptanschlüsse zusammen, um eine Rebenstellenanlage gemeinsam zu betreiben, so müssen sich ihre Wohn- oder Geschäftsräume in demselben Gebäude befinden. Die Inhaber solche'. Hauptanschlüsse haben sich schriftlich zu verpflichten, für alle auf kommenden Gebühren als Gesamtschuldner zu haften. Für die Hauptanschlüsse lolcher Nebenstellenanlagen stellt die Tettgraphenverwaltung tunlichst Fo-ge- nummern zur Verfügung. Für Rebenstellen wird der Zuschlag von 40 Mk nur erhoben, wenn sie sich in Wohn- oder Geschäftsräumen anderer Personen als der Itzhaber der gemeinsam betriebenen Rebenstellenaniage befinden Hm Mitzverständ- nisse fernzuhalten, dürfen solche Anschlüsse die Anrufe des Amtes nur mit der Rufnummer beantworten •• Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurden am 10. Ott der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Langen Alfred Kempf zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groh-Gerau und der Amtsrichter bei dem Amtsgericht U l - richstein Otto Hellwig zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Langen. — Ernannt wurde am 11. Oktober der Rechner der Landeswailenkasse Rechnungsrat Philipp Schneider zu Darmstadt zum Mlnisterialamtmann bei dem Ministerium des Innern. — Ernannt wurde am 12. Oktober der Hilfsarbeiter bei dem Ministerium der Justiz Iustizrat Dr. Friedrich Josef v o n S l s s in Darmstadt zum Vortragenden Tlat bei diesem Ministerium unter Verleihung der Amtsbezeichnung .Oberjustizrat". *• Der Wochenmarktverkehr. Aach der Wochenmarktvrdnung ist während der Marktzeiten (von 8 ÜE>r vormittags bis 2 Uhr nachmittags) jeder Verkehr von Fuhrwerken, soweit sie nicht Gegenstände des Wochenmarktes an- oder abfahren, und von Reitern auf dem Kanzleiberg, Vrandplatz und der Marktlaubenstraste verboten. Unter dieses Verbot fallen nicht notwendige Fuhren der Anlieger. Vielfach wird d^ses 03er* bot, ebenso wie eine andere Vorschrift der Wochenmarktordnung, wonach das Mitbringen und äLmherlaufen von Hunden während der Marktzeit verboten ist. nickst beachtet. •*®ie FreiwilligcGail'sche Feuerwehr feierte am Samstag in der Turnhalle des Turnvereins von 1846 unter Mitwirkung dieses Verein« und des Gesangvereins Liedertafel ihr 6 6. Stiftungsfest. Zu dieser Feier waren u. a. erschienen Herr Geh. Rat Dr. W. Gail, Herr Dr. G. Gall, Herr Bürgermeister krenzien als Vertreter der Stadt, Vertreter des Stadworstan- des, der städtische Branddirektor, der Kreisfeuerwehrinspektor, der Vorstand der Gietzener Freiw. Feuertvehr u der Freiw. Feuerwehr k cin- Linden. Der 1. Hauptmann der Wehr, Direktor Wenzel, hielt eine Ansprache. Die Darbietungen, die aus Gefangsvorträgen des Gesangvereins Liedertafel, Solovvrträgen des Herrn Dahmer, Barrenturnen und Pyramiden einer Musterriege des Turnvereins von 1846, humoristischen Dor- trägen de« Herrn Franz Weinhardt unter Klavierbegleitung de« Herrn W. Arnold und einem von Mitgliedern der Wehr flott gespielten Theaterstückchen bestanden, tourben mit großem Beifall auf genommen ., Landkreis Gietzen. ± 6te in be im b. Hungen, 17. Oft. Hnfcrc Gemeinde stellt gegenwärtig einen festen Jul)* weg zur Station Trais-Horloff her. Kreis Schotten. b. Schotten, 17. Oft. Gestern fand unter Leitung des Kreisamts im Beisein der Bürgermeister und Feuerwehrkommandanten aus Dem ganzen kreis der diesjährige Kreisfeuerwehrtag hier statt. Die freiwillige und Pflichtfeuerwehr der Stadt führte einen ausgezeichneten Brandangriff vor. Die vorzügliche Wirkung des Minimaxapparate« wurde gezeigt, ein grober Holzstotz, mit Teer und Benzin getränkt, wurde angezündet und die starke Flamme mittel« des Apparates in 1—2 Minuten völlig gelöscht. An die Vorführungen schloh sich in der Turnhalle eine geschäftliche Sitzung. Der Kreisfeuerwehr- infpektor erstattete Bericht über die Feuerwehr- tätigfeit im Kreis. Kreisamtmann Dr Rind- s u b referierte über die Rotwendigkeit eine« er- Der Schutz im Vlut. Roman von Horst Bodemer. 15. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) »Ine« Rachmittags, es dämmerte schon, tarn Der Baron Züschen. Lachend betrat er das Zimmer „Der reine Lieberfall, nicht wahr? Gestern angenommen und heute schon hier! Liebe Stau Marie, wenn man das nicht Anhänglichkeit nennt” . . . Llnb dann bleiben dem weltgewandten Manne die Worte im Munde stecken W»e elend die junge Frau aussah und wie müde! Er machte sich den richtigen Reim. Da la men die Herren, er legte sich, erzählte von Baden-Baden, Paris, tem Abstecher nach Brüssel — und empfahl sich bald. .Rein, nein, Dante lehr, aber heute ist'« mir ganz unmöglich, zu bleiben. Ich war zu lange weg. bei mir in Züschen gebt noch alle» ein bitzchen drunter und drüber!" Maria Ber war stch klar, warum er’« |o eilig gehabt hatte. Sie besah llch im Spiegel — und ärgerte sich, dast sie es getan. Bleich war ihr Gefichl, schwär'e Striche lagen unter müden Augen — und doch fühlte fie einen Hunger nach dem Qebcn da draußen. Henner würde schwerlich jemals mit ihr ausstiegen nach Baden- Baden, nach Paris, nach Brüssel. Lind wenn es geschehen sollte, ein reines Vergnügen würde es nicht werden, well er Io gar nicht weltgewandt war von höheren Interessen konnte bei ihm schon gar keine Rede fein. Adalbert Züschen fuhr sehr nachdenllich heim Lachte auf einmal kurz auf. So erging« einem, wenn man verbauerte. Da« kannte er ja aus Oslafrika Er brannte gleich lichterloh für jebe« langhaarige Geschöpf, das etwas anderes war als der Durchschnitt, mit dem er sonst zusammenzukommen Gelegenheit hatte. Hub Gelegenheit machte Diebe! Was nun .die liebe Frau Marie” betraf, so säst Da« Gefühl anscheinend etwas fester als sonst, denn sie tat ihm leib. Bisher war das noch nie Der Fall gewesen. Lind die Herren Wärhahn« waren für ihn doch immer nur eine recht zweifelhafte Zugabe gewesen I . . Auf- gemöbelt hatte ihn die zweimonatliche Reiset UnD ein paar ganz reizende Wesen hatte er kennen gelernt, die ihm sicher keinen Korb gaben, wenn er in aller Form um Die eine oder anDere anhielt. Wurde es in Züschen zu langweilig, nun so fuhr man in die Welt, allein oder zu zweien je wie die Stimmung war. An Kleingeld fehlte es ja nicht. Lind einen Stammhalter wollte er doch auch haben I Das aber .die liebe Frau Marie" betraf, so war e« das beste man machte bei Zeiten Schlust, denn ihm ahnte, dast da die nächste Kind- taufc noch lange nicht Die setzte sein würde. Unb wenn man bei den Wärhahn« gewaltsam einbrach, falls .die liebe Frau Marie" ihre Schönheit wiedereilangen sollte, so konnte es Enttäuschungen geben. Sr war bei ihr nicht recht von der Sterte gekommen mit seiner Süstholzraspelet — und die Wär bahn« hatten verdammt feste Bauernfäuste . . Ganz im Hintergrund seiner Gefühle glomm leit einiger Zeit der Wunsch aut, zu betraten Ss war sicher für ihn das beste. And wie Adalbert Züschen nun einmal war. cm P'an wurde schnell bei ihm zur Tat. AIS er sich nach Oflafrüa gemeldet hatte, weg von dem schönen Hauncver, war die Angelegenheit. Darrt einer Beziehung. Die er zum Militärkabinett betast, sehr schnell geregelt worden. Später, als er aut Knet Station Trübsal blies, hatte er es mitunter höhten Feuerschunes und über private Bautätigkeit. — Die Bürgermeister des Kreises hielten vorher unter ihrem Vorsitzenden Bürgermeister Ritter-Laubach hier ihre Jahresversammlung ab. — Sine Filiale der Firma Schade u. Füllgrade, Frankfurt a. M, hat sich seit kurzem hier niedergelassen. Starkenburg und -tbeinhcsscn. fd. Darmstad t, 16. Oft. Während Der Fahrt von Darmstadt nach Heidelberg wurde einer hiesigen Frau im Zuge die ganze Barschaft von einem unbekannten Täter geraubt — Der Lokomotivführer Rieger aus Heidelberg plünderte im Bafel - Frankfurter Rachtfchnellzuge einem Reifenden, wählend sich dieser einen Augenblick aus Dem Abteil entfernt bäte Den Koffer aus. Der ungetreue Beamte wurde m Heidelberg verhaftet. (Sin bei ihm vorgefundener Schlüssel des Reifenden war zum Verräter geworden. Mrcie LSetzlar. ' Krofdorf, 17. Olt Die Spende Krofdorfs für die vom Unglück in Oppau Betroffenen. veranlasst durch eine Wohltätigkeitsveranstaltung der hiesigen beiden Tum- und Gesangvereine sowie des RadsahrerverelnS, brachte einen Reinerlös von 2132 Mark. Hessen-Nassau. Gröbster Unfug. fpd. Frankfurt a. M., 16. Oft. In Nachahmung der „Hciltätigkeit" de« Homburger „WunderdoktorS", dessen Tageseinnahmen sich übrigens, wie wir aus gutunterrichteter Quelle hören, auf rund 15 000 Mark belaufen, kündet der bekannte Karl Wahmann öffentlich an, dah er am nächsten Samstag in Frankfurt am Schiller'- denkmal die erste Maffenheilung von Kranken vorzunchmen beabsichtigt. • rm. Hanau, 17. Oft Aus der Bahnstrecke Eberbach — Hanau wurde durch Den Zug 451 bei Klein-Auheim ein Fuhrwerk überfahren und der Fuhrmann getötet Aus de« Amtsvcrkiiudiguugsblatt. •• Da« Amtsverfündigungsblatt Rr. 146 vom 17. Oktober enthält: Ausführung Der Reichsverordnung über Mastnahmen zur Sicherung der Fleifchversorgung in der Uebergang«- zeit nach Aushebung Der Zwangswirtschaft. — Pflegegeldsähe in den Landes-Heil- und Pflegeanstalten. - Gesetz über Die anderweite Festsetzung Der Leistungen unD Der Beiträge in Der Inva- lidenversichcrung. — Strassensperre. — Vieh- marft in Grünberg. - Dienstnachrichten. Feldbereinigung Heuchelheim. — Wochmmarttverkehr. D i e Pflegegeldfähe in den Landes-Heil- und Pflegeanstalten sowie in der Hellstätte für Nervenkranke in Diesten find mit Wirkung vom 1. November wie folgt festgesetzt worden: I. In der ersten Klasse: 1. für Hessen 40-50 Mk. lägt, 2. für Nicht Hessen 55 bis 75 Mk. lägt. ll. In der zweiten Klasse: 1. für Hessen 20-25 Mk. tägL, 2. für Nichthessen 30 bis 40 Mk. tägl. HI. In der dritten Klasse: 1. für selbstzahlende Hegen 10—14 Mk. tägl., 2. für hessische Fürsorgeverbände und die Landesversicherungsanstalt Hessen 15 Ml. tägl., 3. für n-chthessische Fürsorgeverbände, für die Krankenkassen und fonftige Landesversicherungsanstalten 17 Mk. tägl., 4. für Militärrentenempfänger 9 Mk. täglich. In besonderen Fällen kann in allen Klassen ein höheres Pflegegeld in Ansatz kommen. Für Inttadenpsleglinae wird der Pflegegeldsatz auf 8 Mk. täglich festgesetzt Wenn Armenverbände Anspruch auf Ei^ah ihrer Aufwendungen an Selbstzahler ober sonstige Fürsorgeverbände haben, wird das Pflegegeld nach den für Selbstzahler oder für sonstige Fürsorgeverbände geltenden Sätzen bestimmt. Für Kranke, die auf Kosten hessischer Armen- und sonstiger Fürsorge- Verbände verpflegt werden, und denen Kleidung und Leibwäsche von der Anstalt geliefert wird, sind die Selbstkosten von den zahlungspflichtigen Kaffen der Anstaltskafse zu ersehen. In Der Heilstätte für Nervenkranke in Diesten werden die Kranken nur in I. und kl. Klasse verpflegt. Straßensperre. Wegen Ausführung von Stana[arbeiten wird die ©trabe Lich—Nieder- Bcssingen auf 14 Tage für jeglichen Fährverkehr gesperrt. Umleitung über Langsdorf- Viehmarkt in Gründerg. Morgen, Mittwoch, findet zu Grünberg ein Klauen- viehmarkt statt Zugelassen ist Klauenvieh, das aus dem Kreis Giehen stammt oder die vor- gefchriebene Quarantäne überstanden hat Ein Ur- sprungszeugni« der betreffenden Bürgermeisterei oder das Zeugnis eines beamteten Tierarztes bereut, — aber das war schon lange her. UnD wer bereute, muhte erst sündigen. UnD ein bitz- chen sündigen war sehr schön! . . Zwei Tage später sah er wieder auf Der Bahn nach Berlin, und acht Tage Opäter zeigte er seine Verlobung mit Der Tochter eines Deutschen Diplomaten an, Der vorübergehend im Auswärtigen Amte beschäftigt war, es hieb, er solle einen Gesar.dtfchastSposten In Südamerika erhalten. Därhahns freuten sich, als He die Anzeige erhielten. Der Oetonomierat pries im Stillen Inne Weisheit, die ihn gut Freund mit Adalbert Züschen hatte werden lassen. Die Freundschaft hob mm doppelt hoch Die gesellschaftliche Stellung der Wärhahas Sine« Tages wurde Da« junge Paar zu offiziellem Besuche angefahren kommen. Hoffentlich verstanD sich Maria gut mit Der Baronin. UnD wenn Die Freundschaft jährlich auch lausend Taler mehr kostete, man hatte es ja Dazu i Die Wärhahnsche Verwandtschaft lud man aber zu solchen Festen nicht ein, Die Drängte sich auch, Golk fei Daat, gar nicht dazu. Die war ganz zufrieden in ihrem engen Krei'e und kam bei ihrer Anspruchslosigkeit und Dem guten Land zu leidlichem ''Reichtum. Maria schrieb sehr höstich, aber doch kühl an Adalbert Züschen. Die Männer hatten nich'.s gemerkt, wohl aber sie. Er war gekommen, stet« mit einer ganz bestimmten Absicht. Ader sie hatte ihn allezeit fest in der Hand gehalten. Das hatte ihr viel Spatz gemacht. Der Aerger, dast sie bei Den Wärhahn« .verbauerte", war immer erst gekommen, wenn er wieder über alle Berge war . . . Der Verkehr mit Züschen würde nun ein schlafen oder Doch sehr eingeschränkt werden, und Da« tat ihr doch leid. Den Kopf toari fie in den Nacken. Ach was, immer daran ge» . dacht, wir es hätte lammen lö raten, wenn ihr । über Die abgelaufene Quarantäne must beim Auftrieb Dorg<,cigt werden DaS Ministerium De« Innern bat Dem Vorstand des Dcflügclzuchtvereins ReichelshelW unD Umgebung, Ncidxl«beün L 0., die Erlaubnis erteilt, eine Verlosung von Nutzgeflügel, Gebrauch»' und Hau»haltungsgegenständen zu veranstalten. Landwirt Wilhelm Müller zu Obbornhofen wurde al» Mitglied De« Wiesenvorstaw Des für Die GemeinDe Obbornhofen ernannt und verpflichtet. Lchlichtungoauoschutz der Provinz Lberhesscu. Sitzung vorn 14. Oktober 1921. Die Firma E Kraufe in Büdingen, die Hobelbänke und Holzwerk^euge berftellt. wurde für verpflichtet erklärt, 5 Arbeiter, denen fie wegen Mangels an Aufträge^ gekündigt batte, auf Verlangen weiter zu befchäftigen zu Dem für Büdingen geltenden Tariflohn Sotneu Minderleistung Fähigkeit einzelner Arbeiter vvrliegen sollte, wurde besondere Vereinbarung unter Hinzuziehung Des Deutschen Holzarbeiterverbande« aubmingeftcIU, Der DetriebSobmann der Zigarrenfabrik Hau» bach u. Ev in Drünberg erhob Einspruch gegen feine Kündigung. Da ein etwaiges Reäst zur fristlosen Entlassung nicht au«geübt worden war, wurde der Firma anbeüngegeben, zunächst festzustellen, ob der Antragsteller, wie in Der Verhandlung angegeben wurde. Schwerkriegsbeschädigter ist. da in diesem Falle die Genehmigung der Hess. Hauptsursorgestelle für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene zur Kündigung ngchgesucht werden must: ferner gemäss § 98 Abf. 2 des Be- triebSrätegefetzes die Zustimmung der Mehrl>eit der wahlberechtigten Arbeitnehmer de« Betriebe« zur Kündigung einzuholen und, wenn sie versagt wird, ihre Ersetzung durch den Schlichtungsaus- schütz gemätz 8 97 zu beantragen. In der Einspruchssache eine« Betriebsrats- Mitgliedes de« Gutes Hof-Güll bei Lich gegen Kündigung wurde, nachdem der Antragsteller inzwischen fristlos entlassen worden ttxir, auf Antrag des Arbeitgebers das Verfahren gemätz § 86 Abs.2 des Betriebsrätegefetzes zur Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über Die Berechtigung Der fristlosen Entlassung auSgesetzt. Der Deutsche KonDltorcngehllsenverbanD, Sitz Magdeburg, rief den SchlichtungsauSschutz an zur Herbeiführung eines neuen Tarifvertrags mit Der „Konditorenvereinigung Dietzen' mit erhöhten Lohnsätzen. Die Verhandlung mutzte aasgefetzt werden, da zunächst festgestellt werden mutz, ob Der antragstellende Verband eine tariffähige wirtschaftliche Vereinigung im Sinn Der VerorDnung vom 23. 12. 1918 über Tarifverträge ist, und auch auf Arbeitgebcrfeite keine Vereinigung in Diesem Sinne besteht unD Die in Frage kommenden einzelnen Arbeitgeber daher nicht alle vertreten waren. Kirche und Schule. mc. Frankfurt a. M., 17. Oft In letzt« Zeit macht man an den Frankfurter höheren Schulen die auffällige Beobachtung, dah die oberen Klaffen von Tag zu Tag leerer werden. Die älteren Schüler treten au«, um sich einem Beruf zu widmen, ohne den Abfchlutz Der Schulbildung abzuwarten. Der Grund dieser Abwander-ung ist zweifach, einmal reizen die hohen Löhne, die auch unausgebildeten Kräften ai-.gcnbltcklich gezahlt werden, weiterhin ist e« aber auch im besonderen die Teuerung, die e« den Öttern unmöglich macht, ihre Söhne weiter studieren zu lassen da sie nicht mehr in der Lage sind, die Gelder für Bücher und Kleidung aufzubringen. Man trägt sich deshalb in Schulkreisen allen Ernstes mit dem Gedanken, mehrere Klassen verschiedener höherer Schulen zu einer einzigen zu vereinigen, waS auch dem allgemeinen Sparprogramm durchaus entsprechen würde. An sich ist die Abwanderung aus den höheren Schulen zu bedauern, aber e« gibt tatsächlich kein Mittel, das hier ausreichend weiterhelsen könnte, da auch die Stiftungen und Stipendien nach heutigem Geldwert nennenswerte Mittel, die für eine umfassende Hilfeleistung in Betracht kämen, nicht mehr besitzen. Canbtoirtfcbaft. fpd. Höchst a. M.. 17. Oft DaS hiesige Domänenrentamt hatte den Pächtern von Klein- giundstücken Die Pachtpreise um 200 Prvz. erhöht, wogegen Die Leute gerichtlich Einspruch erhoben. Da« Gericht entschied jetzt dahin, dah eine lOOprvzentlge Erhöhung aU angemessen zu betrachten fei der Henner nicht über den Weg gelaufen toärtl Und bald würde sie zwei Kinder haben. Die lollten erzogen werden, wie sie es wünschte, ar Kämpfen mit Mann und Schwiegervater würd< es da nicht fehlen Ihre Gretel lief überhaupt gleich auf Den Grotzvater zu, wem, es ihn |ah, allmählich muhte Da« anders werden. Die Kinder sollten einmal, den grvhen Geldbeutel ihre« Vaters hinter sich, als weltgewandte Menschen Den Platz an Der Sonne sich nicht durch Dienerei und durch gute Ratschläge zu erkaufen brauchen . . Am 18. Mai früh morgen« trat der Henner in das Schlafzimmer seines Vater«. ,Nun hab ich einen Jungens" .Herr Gott noch mal!" sagte der Alte, reckte die Fäuste hoch und lachte. „UnD Da wir eine Grete im Haus haben, gehört ein Hans dazu! Maria ist ganz meiner Ansicht I" „Dann ist« ja gut! Hnb für Den Jungen schenk ich ihr. was ihr Herz begehrt, zu toll wirb die Forberung ja nicht fein!" Das war sie nicht, einen Diamantstern. Sie trug ihn zur Taufe zum ersten Male im Haar. Hnb Diele Taufe wurde glänzend gefeiert. Leider hatte Adalbert Züschen abgesagt. In wenigen Wochen heiratete er, habe letzt unglaublich viel zu tun. Dah er sich die ganze Zeit nicht habe sehen lassen, sei bri Dem Zustand .Der Heben Frau Marie" wohl begreillich gewesen. Die Blumen, die er schickte, bitte er als Zeichen Ieiner Freundschaft aufzunehmen. Die Wärhahn« meinten, der Baron Züschen lei wahrhaftig ein sehr lieber Mensch. Maria sagte nichts, ein eigentümliches Lächeln lag um ihren Wund. Aber das sahen Die Männer nicht« / (Fortjetzung fotflU Gerichtssaal. DaS Urteil rm französischen Schieberprvzeß fpd. Mainz, 17. Oft. Die Stauffeute Flo vange, Chamayeux trab Mayeux wurden zu drci Jahren Gefängnis und 250 000 Mk. Geldflrate ttzw. ein Jahr GeiängniS und 150 050 Wk. bzw. tta Jahr und 100 000 Mk. wegen Verschic bung von verzollbaren Waren verur teilt. Wegen Beihilfe an Len Schiebungen er hielten der Hauptmann Thaunin drei Mo nate Gefängnis, der Hauptmann de Doch' 5000 Mk. Gelds« xtte. Drei Feldwebel er hielten DefängniKst afen von drei Monaten di zu einem Jahr und entsprechende Geldstrafen. Das Gericht hatte über 55 Schuldfragen zu befinden. wovon 20 verneint wurden. * Berlin, 17. Oft. (Wolff.) Dor dem Landgericht l ist heute der Prozeß zwischen dem preußischen Finanzmini st er und dem Prinzen Friedrich Leopold entschieden worden. Der Finan,.Minister hatte das Vermögen des Prinzen beschlagnahmt und die Einnahmen gesperrt. Dieser sah sich genötigt, seinen Besitz, sowie sein Mobiliar in Lugano zu verpfänden SS war barm in Lugano der Vertrag abgeschlossen worden, wonach der Finanzminister die aufgelaufenen Schulden bezahlte, die Pfandstucke und Hypotheken dem deutschen Gesandten in Bern in Verwahrung gegeben wurden. 3m Verfolg neuer Differenzen drohte der Finanzminifter mit dem sofortigen Verkauf der verpfändeten Gegenstände. 3n der heutigen Verhandlung zog der Vertreter des Finanzministers die Drohung zurück. Das Gericht verurteilte den Finanzminister. anzuerkennen, daß der Vertrag von dem Prinzen nicht verletzt worden sei. er also kein Recht habe, den angedrohten Verkauf der Pfandstücke vorzunehmen. Die Kosten wurden dem Fi- nanzmrnister auserlegt. Wiesbaden, 17. Oft. Der Kaufmann Franz Vogt. 26 Jahre alt, lieh sich i m Auto zur Dotzenheimer Kirchweih fahren. Da ihm das Geld ausgegangen war, suchte er von dem Kraftwagenführer zur Bezahlung seiner Auto- schuld in Höhe von 250 Mk. Stundung dadurch zu erlanaen, dah er ihm ein Sparkassenbuch als Pfand üoergab, in daS der Kaufmann eine angeblich erfolgte Einzahlung über 300 Mk. eingetragen und mit falschen Unterschriften versehen hatte. Die Schwindelei kam bald heraus. DaS Frankfurter Gericht verurteilte den leicht- sinnigen Mann wegen Ürkurrdenfälschung zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis. Büchertisch. — „5>te Koralle, Zeitschrift der vornehmen Welt". Vierteljährlich 9Mk., Probeheft 3 Mk. Verlag der Koralle, Berlin W 30. Das als Film-Nummer erschienene Oktoberheft dieser Zeitschrift ist besonders reich illustriert. Eine lustige Satire „Die Heilung des Filmkritikers", ein Artikel über „Das ZirkuSfest im Stadion", eine Abhandlung über E. T. A. Hoffmatms „Ele- xiere des Teufels" im Film und Plaudereien über ..Mlmscnsationen und Logik" und „Filmexotik" be- sttmmen neben zahlreichen Bildern der interessantesten neuen Filmwerke den Filmcharakter dieser Aunnner. -------- Sandel. Einschränkung der wilden Börsenspekulation. Frankfurt a. M., 17. Oft (Wolff.) 3m Anschluß an daS bereits mitgeteilte Schreiben des Dörsenvorstandes an die zuständigen Bank- und Maklervertretungen hat der Bank- und Vör- senverein im Einverständnis mit dem Börsen- vorsland eine Kommission eingesetzt, der die Aufgabe zufallt, den Handel im freien Verkehr streng zu Überwacken. Sie wird ihr Augenmerk darauf richten, dah Werte solcher Unternehmungen vom Handel im freien Verkehr ausgeschlossen werden, für deren Beurteilung, sowohl des inneren Wertes wie des Kursstandes, zuverlässige, veröffentlichte Anhaltspunkte fehlen. Sie ist bereits in Erwägungen darüber cingetreten, welche dem freien Verkehr bereits zugeführte Werte unter dieses Verbot fallen. Sie wird jedoch jetzt schon auf keinen Fall dulden, dah sich ein neuer Handel in Werten mit den oben bezeichneten Mängeln an der Börse etabliert. Uebri- gens wird die Kommission in dauernder Fühlung mit dem beim Zentralverband des Deutschen Dank- und Bankiergewerbes E. V., Berlin, bestehenden Ständigen AuSschuh für nicht notierte Werte Vorgehen. e Berlin, 17. Oft BörsenstimmungS- bild. Da infolge der oberschlesischen Snttcheidung der Verfall der deutschen Währung mit erschreckender Schnelligkeit weitere Fortschritte macht, sucht das Publikum angesichts der Zerrüttung der Reichsfinanzen seinen Besitz an Sachwerten darstellenden Dividendenpapieren in zunehmendem Mähe zuvermehren, so dah bei einer als stürmisch ,u bezeichnenden Kauflust die Umwertungs- oder heute zutreffender gesagt Katastrvphenhauise weitere erhebliche Fortschritte machte. H ttte schon an den letzten börsenfreien Tagen diese Entspannung sich einigermaßen vvraussehen lassen, so übertrafen doch heute der Geschäftsumfang und das Ausmaß der Kurssteigerungen im Grohverkehr und In den zu Einheitskursen gehandelten Dividendenpapieren alles bisher während der vergangenen Haussewochen Dagewesene. Was das äußerliche Bild anbelangt, so vollzog sich der lebhafte Verkehr in den Dörsensälen in aller Ruhe. Die Maklertafeln waren mit Plustafeln überdeckt. 3n dichten Scharen umdrängten die Dörsenvertreter und Händler die Maklerschrcrnken. Am Devisenmarkt, der heute im Mittelpunkt des 3nterefseS stand, waren schon vormittags im Freiverkehr hundertprozentige Höherbewertungen eingetreten. Der Dollarkurs erreichte an der Börse schließlich einen Hochstand mit 179. Doch war das Geschäft am Devisenmarkt angesichts der Unsicherheit über die kommende Gestaltung nicht besonders umfangreich. Am Aktienmarkt betrugen die Kurssteigerungen durchschnittlich 15—70 Prozent, vereinzelt auch 90 bis 100, für eine ganze Anzahl Papiere 100 bis 150 Prozent, für OtaviS 200, Rheinstahl 240, Deutsche Petroleum 285, Stöhr 320, Norddeutsche Wolle über 400 Prozent. Ebenso stürmisch toasen bei Entsprechendem Kurssteigerungen die Umsätze am Markt der unnotierten Werte. Unter dem Einfluß der steigenden Devisenpreise traten auch für Valutapapiere und solche mit valutarischem Einschlag enorme Kurssteigerungen ein, so für Eana- das 100, Mexikaner 200—400 Prozent. Am Rentenmarkt war das Geschäft bei unwesentlichen Kurssteigerungen still. Die Anleihen der deutschen Einzelstaaten waren sehr fest auf darin statt- findende erhebliche ausländische Käufe. Auch österreichische und ungarische Renten stellten sich höher. Bezeichnend für die Knappheit an Ware am Devisenmärkte war auch daß der Bedarf an Devisen Brüssel, 3talien, London, Reuhork, Paris, Schweiz und Spanien bei der amtlichen Festsetzung nicht befriedigt werden konnte, so daß nur Teilzuteilungen erfolgten, nach Festsetzung der amtlichen Kurse dotierte Reuyork 195, Holland über 6000; doch kam es bei diesen Nachkursen kaum zu Abschlüssen, daß sich Käufer und Verkäufer zurückhaltend verhielten. Von großen Kurssteigerungen für zu Sinheitskursen gehandelte 3ndustriepapiere sind noch erwähnen Oppelner Zement 225, Norddeutscher Sprit und ©taßfurtci Chemische je 140, Soeller Eitorf 349, Luther Maschinen 600 und Heckmann 990 Prozent. Die Kursfeststellung dauerte wieder bis über y24 Uhr. Frankfurt a. M., 17. Oft. Börsen- sl i m m u n g s b i l d. Die Entwicklung der Verhältnisse am Devisenmarft mußte naturgemäß auch den Effektenmarkt beeinflussen. Wie man hörte, hat daS Publikum, wohl in Nachwirkung der festen Auslandszahlunasmitel am Samstag, Kaufaufträge gesucht. Namentlich 3ndustrieaktien traten stärker in den Vordergrund. Unter den Montan- werten waren die Werte der westlichen Unternehmungen stärker gesucht. Das 3nteresse für Autowerte hat sich erhalten. Auch fanden Elektro- und chemische Papiere rege Aufnahme. Dank- sowie SchiffahrtSaklien lagen ruhiger, aber vorwiegend fest. Zu großen Aussätzen tarn es aus dem Markte der nicht notierten Werte. Es fliegen ManSfelder Kuxe auf 18 000. Opiag 8500. Deutsche Petroleum anziehend, 1455—1500. Benz- Motoren schwankten zwischen 1550 und 1560. 3n der zweiten Börsenstunde hielt die feste Verfassung des Marktes weiter an. Es notierten um 1 Uhr auf dem variablen Markte unter anderen: Rheinstahl 1350, würde 150 Proz. gesteigert. Sehr fest lagen Caro. Ferner Lothringer Hütte gesucht. Westeregeln 960, gewannen 70 Proz. Harpener 1050, -f- 80 Prvz. Kleyer lebhaft, 549. Eine Hausse setzte in 5prvz. Gold- Mexikanern ein, welche mit 2050 zur Notierung tarnen und Im Verlaufe 2100 genannt werden. Die Börse schloß fest, bei teilweise großen Umsätzen. PrivatdiSkont 3s/< Prvz. Frankfurt a. M, 15. Oktober. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 15. Oht. 17. Dkt Berlin 1-Uhr- 1-Uhr- Schluß- Schluß- 77 50 339, 349 380 399,50 610, 650 525, 18. 10. Schweizer Franken 100 100 100 100 Kurs 13. 10. 77,50 500 899 549 Christiania . . Kopenhagen. . Stockholm . . . HelstngfvrS . . Italien..... London .... Reuyork .... Paris..... Schweiz .... Spanien .... Wien (alteS) . Deutsch-Oesterr. Fl. Mk- Kr. Kr- . . Fr. . . 51. . . Kr Kur« 17. 10. 77,50 71 10 80,50 63,- 350,- 450,- 403,50 344,- . 100 Fr. 1 £ . 100 L. . 100 Fr. . 100 Kr. . 100 $ . 100 Kr. 100 L Märkte 1.7.14. 125.40 59.20 88.80 7,98 159,80 21,97 47,45 Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Budapest. . . . Buenos ArreS Bulgarien. . . Konstantinopel 175.- 3.40 0.275 5.65 38.- 20.23 21.- 37.50 0.775 520 - 1.85 3.85 1050, 764, 785, 1015, 347,- 325,- 399,- 410,- 899,50 810,- 644,75 1031,- 800,- 800,- 970,- 600,- 591,- 649,50 600,- 950,- 500,- 900,- 550,- 62,50 630,- 8,02 160,20 22,03 47,55 Börsenkurse. Frankfurt Wechsel auf Holland....... Deutschland .... Wien........ Prag........ Paris........ London ....... 3talien....... Brüssel....... Budapest...... Neuyork....... Agram....... Bukarest...... 15.10 3,60 2,02 3,85 3,15 3'56 9,65 -.67 Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: 1071,40 1073,60 1323,65 1326,35 1813,15 1916,85 2157,80 216.',20 2797,20 2302.80 3,36,65 3343,35 3411,55 3418,45 4020,95 4029 05 218,75 219,25 249,75 250,25 594,40 595,60 749,25 750,75 576,40 577,60 537,95 539,05 149,60 149,90 184,81 185,19 1083,90 1086,10 1348.65 1351,35 2S77.10 2897,30 3596,40 3603,00 1978,- 1980,- 2517,45 2522^5 I 77,50 71,75 79,- 63,30 318,- 4 5,- 380,- 324,75 254,- 317,— 298,75 378,- 417,25 860,- 755,- 780,- 950,- 655,- 655,- 930,- 580,- 554,84 606,25 538,- 895,- 464,75 846,- 530,- 62,10 585,- 9,28 177,80 23,47 760, 780. 980, 682, 664, 970, 590, 17.10. 2,90 1,54 3,25 56 75 2,75 1627,- 3,37 8,- - ,54 . Kr. 117.80 . Kr. 88.80 . Kr. 117.80 . Sh. 97.80 . Fr. 125.40 . I 23.80 9,27 18 ,20 25,52 Stockholm Wien. . . London. . Paris. . . Neuyork . Amsterdam-Rotterd. 4945,05 4954,95 5894,10 5905,90 Brüssel-Antwerpen.----------------------- Derllner Devisenmarkt. 17. 10. Datum: 5°/ Dtsch. KriegSanl. 4°, Dtsch. ReichSanl. 3°/,Dtfch. ReichSanl. 4e 0 Preuß. KonsolS Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Di s con t o-Ges e llfchast Dresdner Bank. . . Dtsche. Vereinsbank Nationalbank f. 'S. . Mitteld. Ereditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd Doch. Gußstahlwerk. D.-Luxemb. Bergw.. Gelsenkirch. Bergw.. Harpener Bergbau. Oberfchl. Gisenb.-B. Oberschles. Visenind. Phönix-Bergb.-Akt. Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Sleltr. A. C. G. . . . Sch uckert-Werke. . . Felten-Guilleaum« . Daimler....... Bud.° Eisenw^ Akt.. Adlerwerke...... 4° 0 Hess. StaatSanl, Elettrvn Griesheim. Kurs Kurs 17.10. 13. 10. 181/0 2.90 0.275 5.55 38.13 20.67 20.60 37.40 0.75 523.- 190 3.95 Frankfurter Getreidemarkt. Frankfurt a. M, 17. Oft Die Steigerung der ausländischen Zahlungsmittel tont en auf den hiesigen Getreidemarkt ungünstig ein. Die Tendenz, welche sich vorwiegend fest gestaltete, war durch die geringe Geschäftstätigfät beeinflußt. Ma iS lag ruhig, aber fest. Sehr begehrt ist Hafer bei höheren Preisen. Auch sv» Gerste stellte sich regeres Chrtereffe ein. Wer;«, und Roggen finden zu befestigten Kurfen Aufnahme. Hülsen fruchte hatten bri mäßigem Angebot höhere Notierungen zu verzeich.en. Futter» mittel fest. Heu und Stroh wenig verändert. — Amtliche Notierungen. Alles pro 100 kg. Getreide ohne Sack, Wei-enmehi. Roggenmeht einschl. Kleie mit Sack. Weizen: alsdald.ge Lieferung 530 Mk., Parität Frankfurt. Roggen: alsbaldige Lieferung, 435 Mk., Parität Frantfurt. Gerste: Sommergerste für Brauzwecke, 600 Mk^ Parität Frankfurt. Hafer 420 Mi., Parität Fran> furt. Mais 415 Mk., Parität Frankfurt. Weizenmehl: Südd. Sp^ial 0, 750 Mk.. Nordd.. 70pro». Ausm. 675—685 Mk., bei Waggonbezug ab Müh- lenstation. Roggenmehl, Nordd., 550—560 Ult, Parität Frankfurt. Kleie (Weizen- und Roggen- tleie) 260 Mk., Parität Frankfurt. (Zn einem Teil der Auflage wiederholt.) Eine Kundgebung in München. München, 16. Ott (WTB.) Zu einet eindrucksvollen Kundgebung gestaltete sich heute die von Derttetern aller p ol i 11 * schen Parteien — von den Deutsch- Nationalen bis zullen Mehrheitssozialisten —, und von den vereinigten Verbänden heimattreuer Oberschlesier cinbe- rufene Protest Versammlung gegen den Genfer Beschluß über Oberschlesien. Kleiner* Kattowitz stellte die Einigkeit aller Parteien und Konfessionen in dieser schweren Stunde fest und schilderte die Not, die Oberschlesien durchgemacht hat und die ihm nach der Ausführung der Genfer Beschlüsse bevorstehe. Alles übertönen müßte der Schrei, daß das, was uns jetzt angetan werde, ein Mord am deutschen Volke sei. Wir dürften die Hoffnung nicht aufgeben, daß doch noch einmal der Tag der Blüte unseres Vatersandes komme. Dazu könnte aber nur eines helfen: Die Einigkeit des ganzen Volkes. Hierauf verlas Oberstudtenral Kerschen st einer eine Cntschließuna, die einstimmig angenommen wurde. Es heißt darin: Dir werden nicht aufhören auf gründ des Selbstbestimmungsrechtes zu verlangen, daß Oberschlesien ungeteilt bei Deutschland verbleibt. Deutschland muß den Versailler Verttag durch einen solchen Gewaltakt als gebrochen erachten, der ihm die Erfüllung der auferlegten Verpflichtungen unn-ügllch machen würde. Wir fordern von der ‘acu Sicherung, daß sie die Folgen der ganzen Welt zunt Bewußtsein bringt. Schließlich wird den Brüdern und Schwestern, die der Fremdherrschaft auS- geliefert werden sollen, Treue § lobt und die Bitte an sie gerichtet, mit den übrigen Deutschen alle Kraft einzusetzen, damit der Tag erscheine, an dem die Grenzpfähle fallen, die daS Diktat errichten wolle. Vertrauensvotum für das Kabinett GnuariS. Paris, 17. Ott. (WTV.) Nach einer Blatter Meldung aus Athen hat die Kammer bem Kabinett Ou na rii mit 201 Stimmen ihr Vertrauen au Sg sp rachen. Dic <2 A Hänger von DenizeloS haben sich der Abstimmung enthalten. Gunaris und Daldazzi reisen heute nach Paris und London ab. Gisenbahnerstreik to Amerika. Neuyork, 17. Oft. (Neuter.) Wenn di« Aufforderung zum Eisenbahner st reif io vollem Umfang befolgt wird, so werden am 30. Oktober über eine halbe Million Eisenbahnangestellte in den Ausstand treten, und am 2. November etwa zwei Millionen Angestellte infolge der vollständigen Einstellung deS Eisenbahndienstes feiern müssen. Wie gemeldet wird, haben bereits über 90 Prozent der Angestellten für den Stteik gestimmt. Während Die Cisenbahngesellschaften in einer früheren Bekanntmachung eine 12pro- zenttge Lohnherabsetzung angekündtgt hatten, geben sie gestern bekannt, daß noch weiters Herabsetzungen notwendig seien. Die Arbeiterführer erklären, daß dies der größte Stteik in der Geschichte der Vereinigten Staaten sein würde. Am roten Band wird LOHNS erkannt!!! Luhns-Seifen mit dem roten Band sind überall im Land bekannt gf Behördliche Anzeigen Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister, Abt. A, wurde eingetragen: Arn 4. Oktober 1921 a) die Firma Heinrich Schneider, Gießen. Inhaber ist der Buchbinder und Schreibwarenhändler Heinrich Schneider in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Buchbinderei und Papierwarenhandlung. Der Heinrich Schneider Ehefrau, Luise geb. Kreiling, ist Prokura erteilt, b) Die Firma Wilhelm Nebhuth. Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Wilhelm Nebhuth in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Seilerei. Der Wilhelm Nebhuth Eheftau, geb. Müllei ist Pr-okura erteilt, c) Die Firma Hugo Rosenbaum, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Hugo Rosenbaum in Gießen. Angegebener Geschäftszweig : Vertretungen. Am 6. Oktober 1921 die Firma Gebrüder Stephan, ®ioren-'3u|ed. Gesellschafter sind: der Schmied Konrad Stephan und Richard Stephan, beide in Großen-Vuseck. Die offene Handelsgesellschaft hat im Juni 1921 begonnen. Am 7. Oktober 1921 a) bezüglich der Firma Robert Stuhl Nachf., Fritz Äoleled, Diesten: Das Geschäft ist auf den Kaufmann Heinrich Günther von Steinbach bei Gießen übergegangen Der Uebergang der in dem Betrieb deS Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten ist bei dem Erwerbe deS Geschäfts durch Heinrich ®untrer ausgeschlossen. Die Firma ist in Heinrich Gimther, vvrm. Robert Stuhl Nach lg., geändert b) Bezüglich der Frma Gewerkscha'tshaus Gießen, Dolz & Co. zu Gießen: Heinrich Noll ist durch Tod aus der Gesellschaft ausgeschieden. Gleichzeitig ist Fttedrich Fritz als persönlich hastender Gesellschafter emgetreten. c) Die Firma Johann Müller & Co., Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Großhandlung mit Farben und Lacken. Persönlich haftende Gesellschafter sind: Johann Müller und Heinrich Weißbach, beide Kaufleute in Gießen. Bei der Gefellfchaft befindet sich ein Kommanditist. Die offene Handelsgesellschaft hat am 23. September 1921 begonnen. Am 10. Oktober 1921 a) die Firma Jacob Baer, Gießen. Inhaber ist der Agent Jacob Baer in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Agenturen, b) Die Firma Wilhelm Hantel, Gießen. Inhaber ist der Händler Wilhelm Hantel in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Obstund Gemüsehandlung. Der Wilhelm Hantel Ehefrau, Äatbarrne geb. Mauer, ist Prottira erteilt. Am 13. Oktober a) die Firma Heinrich Köhler, Gießen. Inhaber ist der Hotelier Heinrich Köhler in Dießen. Angegebener Geschäftszweig: Betrieb eines Hotels, b) Bezüglich der Firma Wilhelm Mayer, Gießen: Die Firma ist erloschen. Am 14. Oktober 1921 bezüglich der Firma Dchunk & Ebe, Heuchelheim. Dem Karl Wallenfels, 5>an6hmg6geb(Tfe in Gießen und Franz Resemann, Handlungsgehilfe daselbst, ist Gesamt- Prokura erteilt, derart, daß beide gemeinschaftlich oder je in Gemeinschaft mit einem der seitherigen Gesamtprokuristen Karl Schnappauf in Heuchelheim oder Johanna Sln^eVen in Dießen zur Vertretung der Firma befugt sind. Gießen, den 15. Oktober 1921. 11110 B Hessisches Amtsgericht._____________ OOOOODOODODDnnOODODOOOODODODOOO NMMMM SMS» werk ole BctioiW Uniö.-Drutfetet. H. rouge. Gieren DDODDOODDQO00000000000000000000 Bekanntmachung. Die Zinsen der Kari-August-Lredner-Stistung und der Heinz.Lredner«Lttstung sind am 10. Januar 1922 bzw. 20. Februar 1922 auf 5 Jahre zu vergeben. Anspruch auf Berücksichtigung haben alle Witwen und hinterlassenen ehelichen, nicht im Haushalt der Mutter lebenden Töchter, deren Gatte bzw. Vater zur Zeit seines Todes ordentlicher oder außerordentlicher Professor oder Prioatdozent der Landes-Unioerfität war, und deren Dermögensverhältnisie sie als einer Unterstützung bedürftig erscheinen lassen. Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 1. November 1921 an die Landes-Universität zu richten. Wiederbewerbung ist zulässig. Gießen, den 15. Oktober 1921. 111380 Hessische Landes-Universität. R 0 l 0 f f. Heue WWW 4,1 km lang mit TronSvortwagen mit drehbaren Blechkasten von 0,6 cbm Inhalt, verladebereit, an- Vorrat sofort besonder- vrei-wert lieferbar. Theodor Lewald Fabrik für Feld- und Normaldahndedarf, Produktion von ksolzschwellen. Profettlening v. Ban von Anschlußgleisen Filiale Dortmund,-Hagenstt 48 Telephon Nr. 8386. |U1BD Bekanntgabe. Donnerstag, den 20. I. Mts. nachm. 4 Uhr, soll ein der Gemeinde Mainzlar gehöriges Wohnhaus zum Abbruch an Ort und Stelle an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gegeben. Kaufliebhader mögen sich einfinden. 11125D Mainzlar, am 18. Oktober 1921. Hess. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. Versteigerung. Mittwoch, den 19. Oktober 1921, nachm. 2 Uhr, versteigere ich Walltorstraße 6 (Darmstädter ftaus) gegen Barzahlung: 1. Freiwillig 1 neuen Lodenmantel, 1 neue Küchen^ einrid) tung (Schrank, Tisch, 2 Stühle, floßlen«. Kasten und sonstige Bretter), 1 Paar Schnürschuhe^ 1 Handkoffer, 1 Brieftasche, 1 Taichenuhr mit Nette, 1 Stock, 1 Brieftasche und verschiedenes andere. 2. Zwangsweise 1 Ledersofa, 1 Kredenz, 1 Kleider- schrank, 1 Bettstelle mit Mattatze, 1 Eisschrank, 2 PlÜschsessel, 1 Vertiko und 1 Küchenschrank. Versteigerung zu 1. bestimmt, zu 2. teilweise. 11121 Junker, Gerichtsvollzieher. Solide Arbeit! Veste Bedienung! Anfertigung aller Arten Schuhe und Stiefel^* Maßarbeit und Reparaturen ebenso die ges. gesch. Beckers Gelenkstütze - befK (Erfolge bei ft die Franzosen gäben au, daß die jetzige ctsche Regierung die beste fei, die Deutschland her hatte. Chamberlain sprach sich gegen die Storung der oberschlesischen Entscheidung auS. rs sei eine Entscheidung deS Völkerbünde«, an alle Verbündeten sich zu halten verpflichtet d. Einigkeit der Alliierten? London, 18. Ott. (WTD.) Wie Reuter ährt, erklärten sich alle alliierten 'Leerungen damit einverstanden, die Vorschläge ! Dölkerbundsrates in bezug aus Obereren ohne jeden Vorbehalt a n x u - hm en. Sie betrachten eS als von höchster ichtigkeit, daß Deutschland und Polen sich streng h ihncft richten. Was noch der Erwägung .erliegt, sind einzig und allein die Fragen, die ; Verfahren betreffen, insbesondere die Frage Ernennung der gemischten Kommisilon, die Durchführung der wirtschaftlichen Vorschläge ; Völkerbundsrates überwachen soll. Es wird wichtig angesehen, daß diese erledigt werden, wr die neuen Grenzlinien der deutschen und nifeften Regierung bekanntgegeben werden. Der Sturz der Mark. London, 18. Oft. (Wolfs.) Auch die MorS iblätter befassen sich mit dem Sturze der utschen Mark. Während die .Sirne S" einem Leitartikel schreibt, eine Ermäßigung der Deutschland gestellten Forderungen wurde im entoärtigen Augenblick die wirtschaftlichen ssichten in Europa nicht verbessern, sagt ,D a i- D ew s", nach ihrer Ansicht seien die Repa- tionssvrderungen am Zusammenbruch Mark schuld; wenn der Sturz der Mark an- ydtte, so könne Deutschland womöglich die geforderten Summen nicht bezahlen. Unter dem Hinweis aus den Schaden, den der Tiefstand der Mark ganz Europa zufüge, fragt .Daily NewS". weshalb man auf der Forderung der Reparationen bestehe. L o n d o n. 18. Okt. (WTD ) .W e st m i n st e r Gazette" widmet der deutschen Mark einen Leitartikel. Das Dlatt schreibt, der Sturz der Mark sei das bei weitem ernsteste Ereignis i n E u r o p a Deutschland glaube anscheinend nicht daran, daß die wirtschaftlichen Dürgschaften bet ober-schlesischen Entscheidung des Völkerbundes die friedliche Forderung der deutschen Industrie in dem geteilten oberschlesischen Gebiet sichern werden Es sei zwecklos, von einet Stabilisierung der Wäh- rungen zu sprechen, solange ungeheure Berpflich- tungen von denen jedermann wisie, daß sie nicht erfüllt werden könnten, nicht nur über Deutschland sondern über den meisten anderen eurvpä- schon' Nationen schweben gelassen würden. Bekanntmachung. Auf Grund der §§ 2. 3, 4 und 11 des Gesetzes über die Abwickelung von Kriegsgesellschasten und Kriegsorganisationen vom 15 Juli 1921 (RGBl. ö. 942) bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß die Landes-Fleischstelle in Darmstadt am 15. Oktober 1921 in Liquidation getreten ist. Die inländischen Gläubiger der Landes-Fleischstelle werden aufgeforbert, etwaige Forderungen binnen der im 8 2 des Reichsgesetzes bestimmten verkürzten Sperrfrist von 3 Monaten — schriftlich oder gerichtlich — bei Meldung des Erlöschens der Forderungen geltend zu machen. Darmstadt, den 15. Oktober 1921. Landes- Fleischstelle. Die bestellten Liquidatoren: Obermedizinalrat Dr. D e i l i n g. Deterinärarzt Dr. RoßIops des gezahlten auf volle Mark abgerundeten Entgelts. Anzurech nen sind ferner Gewinnanteile und andere Bezüge, die der Der- fieberte gewohnheitsmäßig erhält, nach dem im vergangenen Ka- landerjahre bezogenen Betrage. Für Sachbezüge gilt der nach k 160 Absatz 2 der Reichsversicherungs-Ordnung sestgesente Wert Für unständig Beschäftigte (§ 441 der Reichsversicherungs- Ordnung) gilt als Iahresarbeitsverdienst das Dreihundertfache des Ortsloynes. M Gießen den 12. Oktober 1921. Kreisamt Gießen (Derficherungsamt). I. D.: Dr. Heß. Detr.: Wie oben. -------- An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Mrciifv Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald ortsüblich veröffentlichen lassen. „ Wegen Zuteilung zu den einzelnen Lohnstufen wirb allen Arbeitgebern empfohlen, bie am 1. Oktober 1921 gezahlten Lohne mit den gemeldeten Löhnen zu vergleichen und gegebenenfalls Lohnveränderungsanzeigen den Krankenkafsen unverzüglich zu erstatten. wozu die Arbeitgeber auf Grund der §§ 317 und 318 der Reichsversicherungs-Ordnung verpflichtet find. Gießen, den 12. Oktober 1921. Kreisamt Gießen (Derficherungsamt). I. D.: Dr. Heß. Detr.: Feststellung der Zahl der bei Notstandsarbeiten gleichzeitig befchäftigten Erwerbslosen. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises Trotz unserer Erinnerung vorn 3. d. M. (21. D. Bl. Nr. 141 vom 6. b. M.) ist von verschiedenen Gemeinden unsere Verfügung vom 14 v. M. (21. D. Bl. Nr. 133 vom 16. September d. 3 ) noch nicht erledigt worden. , Wir erinnern Sie daher wiederholt zur Erledigung der oben genannten Verfügung innerhalb einer Frist von 24 Stunden. Gießen, den 12. Oktober 1921. Kreisamt Gießen. I. D.: Schmidt. Bekanntmachung. Ss wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Geschäftsabteilung der Landes-Milch- und Fettstelle in Darmstadt mit dem 15. September ds. Zs. in Liquidation getreten ist Zu Liquidatoren wurden die Herren Oberregierungsrat Becker und Rechnungsrat Moter. beide in Darmstadt, bestellt. Darmstadt, den 29. September 1921. Hesfifches Landes-Crnährungsamt. U e b e l.__________ Bekanntmachung Detr: Gesetz über die anbertoeite Festsetzung der Leistungen und der Beiträge in der Invalidenversicherung. Dach dem Gesetz vom 23. Juli 1921 (Reichs-Gesetzblatt 1921. Seite 984 ff.) sind in Abänderung der §§ 1245 und 1392 ber Reichsversicherungs-Ordnung die Lohnklassen und die Wochenbeiträge mit Wirkung vom 1. Oktober 1921 ab, wie folgt fest- Mittwoch, 19. Oktober 1921 Annahme von ünjtlgen für die laqetnumm.f bi» zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. [ vreir für l mm höhe für ■ W ■ Anzeigenv 34 mm Brette H Er B örtlich 55 Pf. auswärts I ■ 65 Pf.; für Reklame« Anzeigen von 70 mm W Breit. 250Pj. Bei Platz- Vorschrift 20 „Außchlag. ▼ Hauptschristleiter: «ug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goey; für den übrigen Teil i V : Aug.Goetz; für den Anzeiqenteü: Han» Beck, ei: Schulstraße 7. sämtlich in Dteß.n. Gerichtssaal. DaS Urteil tm französischen Schieberprvz fpd. Mainz, 17. Ott. Die Kaufleute F ixmge, Ehamoyeuf und Mayeux werden -u t fahren Gefängnis und 250 000 Mk. Veldstr bzw ein Hahr Gefängnis und 150 020 QEf. b ttn Hahr und 100 000 Mk. wegen Verfchi düng von verzollbaren Waren Der teilt. Wegen Beihilfe an den Schiebungen hielten der Hauptmann Ehaunin Drei T nate Gefängnis, der Hauptmann de Ar 5000 Mk. Gelds«xr^e. Drei Feldwebel hielten GefängniSst afen von drei OHorKiten zu einem Hahr und entsprechende Geldstras Das Gericht hatte über 55 Schuldfragen zu finden, wovon 20 verneint wurden. * Berlin, 17. Oft (Wolff.) Bor dem Lai gericht l ist heute der Prozeh zwischen l preußischen F i n a n z m i n i st e r und dem Pi zen Friedrich Leopold entschieden vor! Der Finanr.minister hatte das Vermögen Prinzen beschlagnahmt und die Einnahmen sperrt. Dieser sah sich genötigt, seinen B< sowie fein Mobiliar in Lugano zu verpfaw GS war barm in Lugano der Vertrag abqesch sen worden, wonach der Finanzminister Oie < gelaufenen Schulden bezahlte, die Pfandstücke Hypotheken dem deutschen Gesandten in 1 in Verwahrung gegeben wurden. Im Ver neuer Differenzen drohte der Finanzmmi mit dem sofortigen Verkauf der verpfänd Gegenstände. In der heutigen Verhandlung der Vertreter des Finanzministers die Droh zurück. Das Gericht verurteilte den Finanzm fier, anzuerkennen, dah der Vertrag von Prinzen nicht verletzt worden fei. er also Recht habe, den angedrvhten Verkauf der Pf< stücke vorzunehmen. Die Kosten wurden dem nanzminister auferlegt. Wiesbaden, 17. Oft. Der Kaufmann F Vogt. 25 Jahre alt, lieh sich, im Auto Doyenheimer Kirchweih fahren. Da das Geld ausgegangen war, suchte er von Kraftwagensührer zur Bezahlung seiner A schuld in Höhe von 250 Ml. Stundung dat zu erlangen, dah et ihm ein Sparkassenbuch Pfand übergab, in das der Kaufmann eine gebltch erfolgte Ginzahlung über 300 Mk. « getragen und mit falschen Unterschriften sehen hatte. Die Schwindelei kam bald her DaS Frankfurter Gericht verurteilte den I< sinnigen Mann wegen Urkundenfälschung zu Jahren und sechs Monaten Gefängnis. Büchertisch. — n5)te Koralle, Zeitschrift vornehmen Welt". Vierteljährlich 9 Prvbeh'.'ft 3 Mk. Verlag der Koralle, Berlin *1 Das als Film-Bummer erschienene Oktobe dieser Zeitschrift ist besonders reich illustriert, lustige Satire .Die Heilung des Filmkritik ein Artikel übet „Das ZirknSfest im Stad eine Abhandlung über <$. T. A. Hoffmanns , fiere des Teufels" im Film und Plaudereien ., Filmscnsationen und Logik" und „Filmexotik stimmen neben zahlreichen Bilderm der inten testen neuen Filmwerke den Filmcharakter i Hummer. ------- Sandel. Einschränkung der wilden Dörsenfpeknlo Frankfurt a. M., 17. Oft (Wolff. Anschluß an das bereit« mitgeteilte Schr des DörsenvotstandeS an die zuständigen C und Waklervertretungen hat der Bank- und senverein im Einverständnis mit dem Di Vorstand eine Kommission eingesetzt, der die gäbe zufällt, den Handel im freien Verkehr ' ' zu überwachen. Sie wird ihr Augenmerk d richten, dah Werte solcher Unternehme vom Handel im freien Verkehr ausgesch sen werden, für deren Beurteil sowohl des inneren Wertes wie Kursstandes, zuverlässige, ve fent lichte Anhaltspunkte fehler ist bereits in Erwägungen darüber cingel welche dem freien Verkehr bereits zuge Werte unter dieses Verbot fallen. Sie toi doch jetzt schon auf keinen Fall dulden, da ein neuer Handel in Werten mit den obe , zeichneten Mängeln an der Börse etabliert, i "’flenä toird die Kommission in dauernder lung mit dem beim Zentralverband des scheu Dank- und Dankiergetoerbes E. V., D. Luhns-Seifen mit dem roten Band sind überaii im Land bekannt Behördliche Anzeigen ODODODDODODOnnaODODOODOODDODODD NMMWM SSanun g Wre! n Ewrtfr Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Abt. A, wurde ein- betrogen: Am 4 Oktober 1921 a) die Firma Heinrich Schneider, ©leben. Inhaber ist der Buchbinder und SchreibtoarenHändler Heinrich Schneider in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Buchbinderei und Papierwarenhandlung. Der Heinrich Schneider Ehefrau, Luise geb. Kreiling, ist Prokura erteilt b) Die Firma Wilhelm Aebhuth. Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Wilhelm Aebhuth in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Seilerei. Der Wilhelm Aebhuth Ehefrau, geb. Müllei ist Prokura erteilt, c) Die Firma Hugo Aosenbaum, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Hugo Aosenbaum in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Vertretungen. Am 6. Oktober 1921 die Firma Gebrüder Stephan, Gros-en-Duseck. Gesellschafter sind: der Schmied Konrad Stephan und Richard Stephan, beide in Gvoßen-Duseck. Die offene Handelsgesellschaft hat im Iuni 1921 begonnen. Am 7. Oktober 1921 a) bezüglich der Firma Robert Stuhl Aachf., Fritz Koseleck, Gießen: Das Geschäft ist auf den Kaufmann Heinrich Günther von Steinbach bei Gießen übergegangen. Der Tod aus der Gesellschaft ausgeschieden. Gleich-, zeitig ist Friedrich Fritz als persönlich haftender Gesellschafter ein getreten, c) Die Firma Johanni Müller & Co., Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Großharrdlung mit Farben und Lacken. Persönlich haftende Gesellschafter sind: Zohann Müller und Heinrich Weißbach, beide Kaufleute in Gießen. Del der Gesellschaft befindet sich ein Kommanditist. Die offene Handelsgesellschaft hat am 23. September 1921 begonnen. Am 10. Oktober 1921 a) die Firma Jacob Da er, Gießen. Inhaber ist der Agent Hacob Baer in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Agenturen, b) Die Firma Wilhelm Hantel, Gießen. Inhaber ist der Händler Wilhelm Hantel in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Obstund Gemüsehandlung. Der Wilhelm Hantel Ehefrau, Katharine geb. Mauer, ist Prokura erteilt. Am 13. Oktober a) die Firma Heinrich Köhler, Gießen. Inhaber ist der Hotelier Heinrich Köhler in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Betrieb eines Hotels, b) Bezüglich der Firma Wilhelm Mayer, Gießen: Die Firma ist erloschen. Am 14. Oktober 1921 bezüglich Der Firma Schunk & Ebe, Heuchelheim. Dem Karl Wallenfels, Handlungsgehlkfe in Gießen und Franz Resemann, Handlungsgehilfe daselbst, ist Gesamtprokura erteilt, derart, daß beide gemernschaft- lich oder je in Gemeinschaft mit einem der seitherigen Gesamtprvkuristen Karl Schnappauf in Heuchelheim, oder Ho Hanna Findeifen In Gießen zur Vertretung der Firma befugt sind. Gießen, den 15. Oktober 1921. 11110 B Hessisches Amtsgericht. Ucbergang der in dem Betrieb des Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten Ist bei dem Erwerbe des Geschäfts durch Heinrich Günther ausgeschlossen. Die Firma ist in Heinrich Günther, vorm. Robert Stuhl Aachllg., geändert, ziu-jnmiuiijnricru u.yirrr b) Bezüglich der Firma Cewerkschaitslxtus Gießen, weil Ole BttiQIW UlÜO.-DtlMfetel. A. fange, iBIejen Volz L Co. zu Gießen: Heinrich Aoll ist burefr । aaaoDODODDCiaaDDOCDDODoocjODoricoo Bekanntmachung. Die Zinsen der Kari Auguft-Lredner-Sttftung und der Heinz-Lredner-Stistung sind am 10. Januar 1922 bzw. 20. Februar 1922 auf 6 Fahre zu vergeben. Anspruch auf Berücksichtigung haben alle Witwen und hinterlaßenen ehelichen, nicht im Haushalt der Mutter lebenden Töchter, deren Batte bzw. Vater zur Zeit seines Todes ordentlicher oder außerordentlicher Professor oder Prioatdozent der Lander-Universität war, und deren Vermögensverhältnisie sie als einer Unterstützung bedürftkg erscheinen lasten. Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 1. November 1921 an die Landes-Universität zu richten. Wiederbewerbung ist zulässig. Bietzen, den 15. Oktober 1921. 11138D Hessische Landes-Unioersität. Boloff. 8kW ZmWW 4,1 km lang mit TranSvortwagen mit drehbaren Blechkasten von 0,5 cbm Anhalt, verladebereit, auS Vorrat sofort besonders prel»roert lieferbar. Theodor Lewald Fabrik für $el6= und Normaldahndedars, Produktion von yolzschwellen. Projektierung u. Ban von Lnschlutzgleise« Filiale Dortmund, Hagenstr 48 Televbon Nr. 8386. [unD Bekanntgabe. Donnerstag, den 20. l. Mts. nachm. 4 Uyr, soll ein der Gemeinde Mainzlar gehöriges WohnhauSl zum Abbruch an Ort und Stelle an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gegeben. Kaufltebhaber mögen sich einfinden. 11125D Mainzlar, am 18. Oktober 1921. H«ff. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. Versteigerung. Mittwoch, den 19. Oktober 1921, nachm. 2 Uhr. versteigere ich Walltorstratze 6 (Darmstädter Hauns, gegen Barzahlung: 1. Freiwillig 1 neuen Lodenmantel, 1 neue Küchen^ Einrichtung (Schrank, Tisch, 2 Stühle, kohlen»! Kasten und sonstige Bretter), 1 Paar Schnürschuhs 1 Handkoffer, 1 Brieftasche, 1 Twchenuhr mit Kette, 1 Stock, 1 Brieftasche und verschiedenes anders. 2. Zwangsweise 1 Ledersofa, 1 Kredenz. 1 kleid«, schrank, 1 Bettstelle mit Mattatze, 1 Bisschrank, 2 PlÜschsestel, 1 Dettiko und 1 Küchenjchrank. Versteigerung zu 1. bestimmt, zu 2. teilweise. 11121 Junker, Gerichtsvollzieher. Solide Arbeit! Beste Bedienung! Anfettigung aller Arten Schuhe und Stiefel.^,,, Matzarbeit und Reparaturen ebenso die ,-s. gesch. »-»er, S-l-nkswtz- - befi» Erfolge bei Plattfuhanlagen u. Schieftteten der Absätze nach hinten ober vorn. Alleinvertreter überall gesucht I LMlevM, SUGWei, ncMüBflaei. glir $pn $r- Ur. 21° * ff® 5,7- 50 ei» lob"'. 50 ein D ■*# Zfgltkftll fl 5er sE obgleich betd _ ein an hj dah ^te ß -ronen beza die deutschen, keineswegs virtfchaltllch schlecht, ihre dem sie M stüyung ettt leiten im t ^nzusehen, Lnzufangen Zunäch Lage. Die J btt Äeichtu aönehmer r also das $■ Hal selbst - Interesse an schaftslebens Stand der 2 alS Äbnchml diesem Jahr Schweiz getc die Bauern strophaler. ■ Zaltor im f sich darniel meter Holz den Lagert bereits ein, diesen Echt rung furcht Lirestandes die ösierre! 0,60 Lire u Bevöllerunj fff gröfieien Snmd und ‘ anleihe. Ton tirol sind w Ihnen Änei zmder Den flnming, zu grvhe Äot, Diese Hot t das sonst i Hhpvtheker nen gründ ab. Sie tot nicht bcleil der Zeit I doch über Kaum ten Fremi die Tatsac 5 d.H. der zu erschüt kommen, | Aeugier lernen. Ql diese Däf Deutschen jedes Äiy Md zum deutschen leit gewö suchern, u toenig zu deutschen groß und deres §nt sicht, im n zu ver, hnen, bie Mw man t Aesuch jed, hmtvegseher .Acht st dv italieni Drenne Fisches Q ^benims, Jk die itc litner selbs w heute ®° Hel ers bischer ( ®®ier beh ?ICU| y imd ?°rt. ab, «je« 6in fcbt bei lUeyen. < Nutzen, chrem?)Q' in b( «A SSt!