Kr. HO Ter »iffctiier Ii^riaer mH 6tr Die—ta,»b«>Iogr ,$l»rt Umfd)an- er- schein, täglich, außer Sonn, vnb Feiert ao». T et* 6. - ein'chließlich IrOqeriohn. durch die Post bezogen Mark 5 75 eluichli'blich Bestellgeld, gern p i , ch . Anschlüsse: firbiaysekretär Mac Kenna vor einer Versamnilung von Finan-leuten stark die Möglichkeit in Frage stellt, daß die geforderten Beträge D.nitschlands Leistungsfähigkeit überschreiten und von einer tatsächliclfen Bezahlung ernstlichen Schaden für Englands internationalen Handel befürchtet, spricht Rathenau in seinem Rechenscl>astsbericht vor dem Neparatlonsausschntz des Reichswirt. schastSratS nur davon, waZ Frankreich nicht •amt und waS man ihm nicht znmuetn darf. Es mag wirllich einen Fortschritt zum Besseren bedeuten, wenn ein französischer RegierunoSvertreter sich ohne die noch in Spaa beliebte Ueberhol'enheit mit einem deutschen Wirtschaft zpolilifer an einen Tisch setzt und beide miteinander verhandeln wie Stoei Geschäftsleute oder Techniker. Rur cheint die Verständigung einseitig auf der SasiS erzielt nwrben zu sein, daß Frank- leich all seine Forderungen aufrecht erhält fcinb DmUschland den Ehrgeiz hat, sie möglichst prompt und weitgehend zu erfüllen Immerhin kann auch nach den ausführlichen ktrfiärur.gcn Nathenaus vor dem Reick>swirt- lschaftSrat über daS Ergebnis d.-r SBiM. dadener Verhandlungen noch nichts Ab- stchliehetrdeS gesagt werden. Die Besprechun- «en galten, wie es in der 9iatur der (Sadte girgt, nur als Vorbereitung für weitere. Die sPause soll durch Vorverhandlungen der den -beiden Herren nnheftchenbrn Beamten auS- «esüllt werden, was immerhin lur Klärung der Ansichten beitragen mag. Daß vorzeitiger Optimismus nicht am Platze ist, beweist daS schnell erfolgte Dementr auf die Mitteilung, Rathenau werde zu den Verhandlungen des Obersten RateS zugezogen. Man darf es jedoch ifdjon alS Fortschritt ansehen, roeiut endlich ,wenigstens die WlrtsrhastSpolitiker Frank- ereichs einsehen, daß es mit bloßen Drohungen tunb Anwendung von Gewalt nicht getan ist, ssorrdern daß das kranke Europa nur dann wieder einigermaßen auf die eigenen Füße gestellt werden kann, wenn man ruhig und vernünftig erwägt, was im Interesse aller möglich und durchführbar ist. Kann man somit hier in einem gewissen Vinne und bei sehr besd)eidenen Ansprüchen ton einer Art Entspannung sprechen, so hat Sbie oberschlesische Frage eher eine Verschärfung erfahren. Mit ganz besonderer »Freude und Genugtuung ist die energische tinb würdige Sprache anzuerkennen, die die MeichSrogicrung in ihrer jüngsten Rote an lbie Entente vertrat Die Vorstellungen Frank- -reichS und Englands über das Verhalten des deutschen Selbstschutzes unter (General Höfer chaben die rechte Antwort gefunden. Wenn te ein Schritt völlig Unverstand ich war und ttst, wenigstens soweit die englische Regierung idabei in Betracht kommt, so die Beschwerde Her beiden Mächte über General Höfer und seine Truppen. Die Erklärung liegt in dem DerlwltniS der Franzosen zu den Polen uno den Engländern in dem vielgeprüften Grenz- taube. Qk'neraf Heneker. der Befehlslsabei ver englischen Truppen, unrerfreht nodi »immer den Weisungen des fratrzösifchen Gene- walS Le Rond und kann von den ihm zu Gc Lote stehenden Machtmitteln keinen Gebrauch -machen. Unter diesen Umständen mutz man dich verwundert fragen, warum die Eng- ttäirder eine Division mit schwerer Artillerie Bantzerwägen und Tanks ausmarschieren lließen, wenn sie doch nicht eingesetzt werden um endlich das Land von den polnisdien In- {urgenten zu befreien. Korsantn wird sein M ückzugs per sp recken weder halten wollen, jHodi halten rönnen, denn in seinem Rücken chai ber Bolschewismus die Rote Fahne ent- ttoflt, so daß er sein Hauptquartier verlegen mußte. Um so weniger ist Englands Unter schrift unter der Protestnote zu verstehen. Englands Rachgeben gegenüber der fron- -Ssisch-pol i chen Doppelzüngige, il. B.-rlogen beit und Hinterhättigüeit findet viel.eicht au Trinen weltpv itischen Sorgen ange ichts der do mm enden Reichsktonferenz feine Erklärung, die die Umformung des Mutterlandes und ber Kolonien in einen Bundesstaat beraten -oll. In dieser Hinsicht ist das widrigste Ereignis die Herbeiführung eines engen vernehmens' mit Amerika. Die Spannung greif djen den beiden Ländern, die noch vor «einigen Wochen gefahrdrol)end wurde, Hal Ku einer Entspannung und dann zu einein ^Einvernehmen geführt. An ein anglo-ameri- Bündnis, ist damit noch nicht zu denken, denn keine amerikanische Regierung kami ohne Zustimmung des Senats ein for* maleS Bündnis abschließen. Das sd> icßt aber natürlich nicht aus. daß mit einer Regierung, deren Lebensdauer verfassungsmäßig mindestens vier Jahre währt, bestimmte Der* iraulidx Abmachungen getroffen werden, die dem Sinne eines Bündnisses entsprechen Die Umgestaltung der Deltpo iik dturch das Freundschaftsverhältnis zwisdien England und Amerika äußert fid) zu unseren Ungunsten darin, daß der Frieden zwischen Amerika auf der einen, Deutschland und Oesterreich auf der anderen Seite immer noch nicht her gestellt ist. Harbin g hatte vor feiner Erwählung und vor seinem Amtsantritt immer wieder versprochen, sofort Frieden zu schließen. Es imirde auch im Senat die Resolution Stator angenommen, die den Frie. den mit Deutschland Herstellen sollte, aber ausdrücklich alle für Amerika aus dem Krieg und feinen Folgen, namentlich den Waffen- stillstandsbedingungen sich ergebenden Rechte einer späteren Regelung vorbehielt Run hat aber nach langer Zwifcl-enpanfe das Unter» Haus des Kongresses, das Repräsentanten- haus. die Resolution Porter angenommen. Die ledig lick) den Friedenszustand wiederher- stellt, im übrigen aber der amerikanischen Regierung weiten Spielraum, sogar zur Ratifizierung des Friedensvertrags von Versailles und der Vö verbundssatzung, freilich unter zahlreid>eii Vorbelwlten läßt. Es ist nickst unnuöglick), daß Präsident Haroittg unter englischem Einfluß zu der Auffassung gelangt ist, sich.mit dem bestehenden Böl^ervuno ab- zufinden und von innen h raus itne Uwgestal- tung nach seinen eigenen Planen zu Der- iudyen. Das alles bedeutet natürlich wiederum eine erhebliche Ber.ögerung der endgültigen Regelung aller Fragen, an denen wir aufs lstschste iitfereffiert sind. Also auch in dieser Hinsicht wird es noch lange unser Los fein, uns in Geduld zu üben. Zwci oberschlesische Protestnoten Ovveln, 16. Iirni. (Misst, Folgende (tu8 Katwwitz vom 12. 3'1X111 datierte fßrjtrfinote ist heute hierher gelangt: An die 3ntcraHfierte Kommission, z. H. des Prisi'entm Le Rond, des Generals de Marim intb St: Harald Stua-.ts! In unserem Tclegramm vom 9. Imi teilten mir der rnteral i er-ot Kvmmisswn d e Tat a.1v der polnischen Z w a n q S c l n . t e b u n g tri: Wir stellen fest, bar,"ber ..Cbcrfdfeifi’av Wegrr^u.'tt' in Rr, 61 Dom 11. Ami im'cr der Urberidxritt ,.Erne oberfchiesisckx ’n t %" eint Verordnung der Fnstrraenten-Le t mg über desc Zwang -t z e-m g .«erör entlicht hat. Tu rtto a.'li er.e Zen urfttNe m öi-uttjen bat es für zulässig gefxi.'ten, er ■? derartige Berös entlickHmg yi ee'atte.i, ine iidi regelt die Auwricät b?r i -teral i e ten Kommst- iwn ridjtet. Ferner btt i i Zensur die Aus» i ch r e rd u n g einer Steuer bur h Korsantv in Rr. 6ö des Cberltieiixljen Weg-i- i tvV vom 12. Ium yigcbat la >en. Ter „Obt.sch'e'iich: W-gweiser"' 'ist das jf i>d t, in drutscher Saradx erscheinende Organ $bvriaitn8. das e an Stesse ^er rc.b:t?rei , Dberfd/nü’z^n G enz ei un st' r i Ürutfen ir-ntfvn nnb 'mr-5-Tbcn laß' Sa lan^e stc irtcraUi erte ZenUrit-.e in Bnithen derart ge mr t^-dttenr g d s Aus lands be immte Bri.mnt- mackLmgen und ®eröf eniliftinren der Rebellen imbcanstandet läßt, so fange körnen nnr nidy an den Ernst ber Zu jagen der interal! r rlen fiym- nissun glauben. D rr fordern f j | o r 11 g c öilfe. ST a 11 o ro i b, 17. Funr. (WB . Tie deuckchir Parteien und Gewerksck) s en O *rf(f> e ten8 ri > etni ft?lgendes Telegramm an die Mmrster- '.»räiidenten £'brb Gor« fn London. Brrrnu) m Saris mtb Guli h in Rom: In ber Racku jjm >. Ma, brock) m Ober-chiest n ber bi? in bte eringftm Em^5l«i»i p onmöß g »?:bcrei ee P?I- i,che Auffumd mis Heute, sechs Sodxm nach tvm begvm des Aufstandes, frei en wir v tot östlich» Loge fest. In dem TZadxbrrcid) drs fran^fi'dm venera S le dornte Den is iwb’i m i t einer Zustimmung i r rovttig en Bchn'. ö e Zeuthen am 26. 5., Tarnon>ip am 31. ö. »uns <0tto>vitz am 4. Iu-, den Inrurgen en au?* gelirfert. Tre Auf LU r ^.«r bitiiyen dre E.en- iabnlinten zum Transport ivn Truvren u d strregsge.ät. Ter An, stand r tch'.el i id) gern die interal i erte Kommmi, ston Trotzdem unterstützten franzvisckL Selen kvr intercL u’rtcn Kommt s on turb bte L-S^e eru g >er genannten Babrrvofe den Auf und .Tie Re- b Len fahren mit bat geexmbren br>:t:djei Loko- ;•4)111)01 und Et'enbobnwaaen an de.t oberftir p Ist Kvhlengrubm iie g- fö brr e S.rtn'o e nach t-cklst aus. Tie in te ra (I tte r te Kommi, - I [ion in verantwortlrch für daS idc zu ' treuen Händen anie.-tu vte Ab immung - I lebtet. Sie tr »nmahm mäer ‘hegen den Rau? ; der Derkehrsmit.el och geg-m den trtredtt- । mäßigen Abdansvorr der Kohte etwas. Seit dem 3. Mai ist das Wirtschaftsleben Ob^rchlc iens ge- übmt. Niemals wurde die wirti'^a t.iche Ab!>ängi^ :rit Obrrschlei'ienS von Daiu'chland, ferne idiIö* ’ l»re Verbindung mit DeMichland äugenräHiger be« j roiefen. Für die Gruben und die Hütten iehien die erforderlichen Bttricb.mütrl Re.e-.v tie. ^dtmür * mittel, SprauLstoife m. a. Den Hutten fej^en die Robstvffe. brr Pn^duktion freien die Rohstoffe, für | die Produktion fehlen dir A!'sa?m^'n-kle unb d.e Auf träge, so daß den Otrubm ,ntd Hütten eine völl < Stillegung und flirr 2OOOO3 Arbeitern Erivet d lofigf'-ti doch Am sckärfsten b trdHi ist auch die obcrsck'lefische Landwirtschaft: abgr- bTKn von der Entziehung ber Ardeit?krait, nahm," die ^nfurwnten rückficklSloS die für den Betrirl der Landnnnschaft nohoenbigm Zugtiere, Wage! und große Mengen non Ztrckttrneb lort und schädig ten dadurch tie Etmährunu Cb rfdiPfien' am lanc 3 it aufv rritfe H-utr. fed>< Wochen nach trm 8V ginn deS AickstandeS orranifi n Korf an l y Miliz. Er läßt zwangswstfe f?ber->chle''ier nnb auch Ti*uh‘rf>gefinnte zum 95affenbenft au-3beben Die von der interalliierten stommisfion einaeiestt, Zensurstelle duldet die Berv'fen'Iichung bii-er An nrdnung in der volnischen Presse Zur Finauzu- rung deS Ausstandes schrieen die 3nfiiracnlen befonbetr Steuern an die redjtmäfiincn B. 'nfrbcn auS Die interalliierte Zenfurstelle fand keine S^ranlassung, die Berö'fenttichung dieser An orbnungen zu nerbinbem. UnS ist nichts beTamit, >iß die interalliierte Kommission auch nur in einem einzigen Falle b:n ihrer Autorität hohn sprechenden Verordnungen der Fnfurgenten öffentlich als für bic Bevölkerung unverlnndtich bezeichirte. Tausende der gcmhrvten Men schm Züchteten in bie S'ädte. Die ini?ralliiertv Kom Mission überließ die Sorge für den Unter- halt, die Unterbringung und Verpflegung der Flüchtlinge ausfck>lies;lich ber bmtfdKH Ik völkerung und kümmerte sich nicht im gerinafttm um bic Rot dieser Unglürflidicn. Trncien' e von Arbeitern, ?lngestelllen und Beamten sind von ihren Arbeitsstellen aicsgesverrt und erwerbslos in wirtschaf kicher Rot. Die in'zränderte Kommission nahm sich ihrer noch in reiner Weise an. Wegen der Verwundung dreier französischer Soldatcn, der Gefangennalmie einiger Fvanwien durch Ange- ftorige des deutschen Selbstschutze-- rourvn bei der beutfdrn Äcidh?regiemnq die naclenücklichsten Bor ftellungen erhoben. Hunderte von Deut- f d) e n find in Oberschlesien hin gern o r de t worden. Roch immer crrinnen sich Mordtaten Roch immer laufen täglich Meldimgjen bestialischer Mißhandlung von Deutschen, nur nm ihres Deutschtums willen, ein. Taufende v on Deutschen schmachten in den polnisck>en Gefangenenlagern. Zur Sühne ber B.-rbvechen, zur Hilteleistnng für die Gefangenen, ^um Schutze Hund-rttausewer von b droht n friedlichen Ober- schl-seim wirrde noch km wirk am-5 Mittel an «nvend"t. Schon seit Anfang Itrni b-sinden sich die von E n g l a nb gestellten Trupvcnverstär- k.ingen in Obersclüesien. Roch imnu-r gcbärtxm fick» die fÄnffiänbifden unbestritten und unantcn als Heroen der Lage. Wir geben den leitenden Staatsmännern der für Oberschlesien per- antiDorllirfm Mächte von d esen Znstätrden Kennt- nis. damit sie dir interalliiert? .‘Tommiffion an*" weisen, endlich in dem g?auält>-n Oberschiesion Recht und Gesetz wiederherzustellen. • Tie Verhandlungen des Zwölfer» att»fchusseS. Berlin, 1R Juni Dem „Vorwärts" iVufoTqc stellte sich der Zwölser-AuSschuß der deutschen Parteien in seiner gestrigen Sitzung auf den StandDunkt. daß die Frage der Räu- nnmg des Annaberae^ ,Ain Hindernis sein tü e für bi^ ba^ig' Befreiung des Zentra - industriereviers Es wurde beschlos en, der interall irrten Kvmmi'sion einen dabingehen- hen Vorschlag zu machen Ter Zwölfer-Aus schuß will weitere Strecken vom Se'st'st schütz räumen lassen, wenn vorher die Insurgenten weitere Strecken des Zentralreviers räumen. Damit sind die Hindernis'e für eine baldige Räumung des Industriegebiets auS dem Dege geräumt. Berlin, 17. Fsmr. cD"lff.*> Enrretne Ort» fdwtftm in den Kreien Kofel, Ratibor >md Groß-Strelitz. dir m ter Rjn ben dreista ebemals den t 'chen Unterseebooten, die dort rartirmee-t n>*ren sechs Der f en ft: eI r bat die fränkische nmg in den Ttenit uner Marne übernommen und 1 m gebaut, bie brrnetm übrigen sollen ebenfalls vernichtet wecken. Fortsetzung de» englischen Vergarbeiterstreiks. London, 17. Juni «Reuter Amtlich. Die Abstimmung der Bergist zugunsten txx Fortsetzung des Streiks audge*allen. Au» Liessen, rm. Darmstadt, 17. ?uni Der zweite (GesetzgeburtgS-) Ausschuß oe handelte brüt: unter dein Vorsitz des Lbg. Sch.ö- der über eine Anzahl Vorstet.unyen betr. bie LüederMagung ocu Strafen, bie noch dem Antrag der Berickiterstotter Erledigung fanden. DaS Pachtschutzgrsetz konnte noch ntd>l ,ut Abstimmung hommen, da der Berichterstatter verhindert war. Auch der sechste ^8 chu l-s Au »schu ß 'etzte feine Beratungen heute fort und nahm bei der Einstimmung eine Reihe von Lenderungen der Sd-ulgesetzuovelle vor. nach der Durchführung der Dier- ihricen ^runöfchule öcr Lehrgang der öheren5chnle 8» oter yjährtg rocrücn? Ton Ti eftor Dr. Schnell. Die Frage, ob de Letzrga g ber tzüheren Sämle itz Zukunft 8* ober 9jä1nt,i km soll, wirb *4if Zeit ii Sdnilf ä en lebbaft erörtert Der Bodick»? und Württembe gstä» P.i o'oge v reiu U bni bereits ftutidi-iejinigm hierüber g faßt und 9Liträge bet ’b en 9k’oi rungen gdlrflt, ber Deutßlte <■> inri»- ialvereiu bat seine St llung dt^ck» B ick^üsse festz- *e lt und bi den Fa.hr-eitichristen gebt da» Filr und IBiber bat und le; Da eS ich um eine Srfj handelt, bie in tie per örtlichen und roi.tidxiitüdxn V^rhätt- i’.iffe alln- derer rrngreift, die ihre Kinder eiirr Wliervn Sck»tle tufübicn wollen, iv full hier hui bargdr^t nHTbcn, worum , s geht Seill^r traten die G'iHrr nach brtii-thtignn Be uch der Vor- ober Vvlstsjchule, alfv mit voll- ctbeim 9 Leben-:ahre. in bie unterste Xlaffe ber hölern Scltule ein TXt Lehrgang der höheren Slst.i e war ’Jjäh ig und omii m' e" r:i >■ 'er bei rcpeloctüem (tzang nach l2i/>hiigrm Sljut» leuch Kl volleidev-m 18. Lebensiahtc mu dem Rede^eugiris die S.tiufe. Rach dem R-ichSgrundschulge^etz soll tt" Gruich- fdiu'e tjährig feit und somit können die £öbe bei bejtfdm Volkes darf nicht gerüttelt werben unb eine DeriL ettmg deS Lehrgänge- brr ch'Heren Schu'e müßte mtweigerlickr eine £>era' m nbmcifl der Bi dungShöle b-r abgehenden StsUrr *n Ja, es sei «cher eine Verlängerung als d:x Sctlrwung ber Unterri irszeit wen big intzo'ne der neuerringi erstrebten mrtlxJbifdrn Ve liefung aller Unter irit-scch r durch philo'o- Dti dk* und ftnatiliflrger id>- TimA^-nnaunn imb be- durch tc-i Weg la l ber Mist ä/pst cht bn Schule ^ fa leiden Ve -pf.i^tmg, mehr öl' bichrr fstr tie törpeilicht Ausbildung ber Sch'tler mi tun. Ue'rriwi gemimte doch mich durch 95kguffl ber Mttilärpfliche ber junge Mann ein 3 ■ bimg imb l'nter- •i 'n haben audt be eits die Bertrep-r hrt . Teilt* fcktotz Lel7ve'ver n Ve^-ölm sten un- mög ih ist, ' vch die Zu"«!e eines w itrrm Tchul- o'-re? yu Pt fangen. Die Ih/ten für rctr akodv- mi'dr AuSbildima werien für hntnrr weniger Menfchw <-richwrng'ich Wir finb efc« avrort Volk -enorim und mü'sen die iungen Leute m"'glichst fchd an exe trwktive Arbeit bringen Auch aus ni-t-dv'vchiloriscken Gründen khr ich die Cer- (ä- oe nmg der Sdiuttcü ab Der j maf Mann >mx>- fi be: den Sdml>roana mit tune m■n5e.m Ater im* -r- drückende' und ber af v- lan -hnto Sdj1-m tera^.-bik>en. muß bn: junge Maisch re^ikdtig in f.trer Zät.g^ü auf sich selbst gestellt we-den. Es mm' %ucey6en werdw, daß bah^i bu^afl» r-emri e Bi ixmq5Wf)e imFttr abgehmnai 'er herabarnri brrt wTden wird De SdiältT werden in ter 4fäb irm Gründ'chuie nicht w ttrr als e tber in b.T 3 a'eigen Vockämle geführt Rach neuen vrtußi chn Rtzchtlm en bleibt das Ziel rier Grundschult sogar evvaS bin ter dem ber Bor- sckm'e zurück Unb daß man in 8 Jahren, die dann für bie hoher- SAde woch übrig blribetr, rtdtf o tne' lernen farm nne in 9, um m ch banal c s^udrücken, ist ebne weiter-s klar ?wmetchin sehr cs ricktt :o. rok bie Vertreter des 9:ädrigen Lehrganges f^IxnrMen, daß an der höheren 5W? bie Loenxnma abeÄdpxilax wtixu ZoÜ. LL reizt Die Settntftaltitnq her Gießenerl ^-en auf bu taljdr ^awVaic $urueiu, als oo der Verletzte Fa.ketr- fteiii frühentad)? OKnugtuuni verweigert und dieser .hn in uum.ttelbarem cknich.uß daran nur geobrkngt bube. Das ist beifrs nicht richtig. Da nach dem Gesag:en die Enlsch »düng des Senats über zwei Monate nach bem Vorfall und nach arü-'dlicbr Untersuchung eryny und überdies Tva.f-iutein das die Unlerfitdiung führende Mitglied des Senats um Deschlcuniaung gebeten hat, so kann von einer ..schn llen AuS- fdliebunq" („Frank, urter Zeitung" Nr. 379) ober „überraschender Eile" („Frank, uner Leitung" Nr. 419) nicht die Rede sein. Ti« «ncht- liche Entsck^erbung abzuwarten, lag in bi cf cm Fall t ine Veianlassung vor. da in der Diszi» vlinaruntersuchung der Tatbestand völlig geklärt war. 2. Am 10. Juli 1920 fand ein Zusammenstoß des Falkknstein mit mehreren Studenten statt. In ter vom 15. Juli 1920 datierten und am 16. Juli 1920 bei dem Nck orat etitgegangenen Anzeige ist von fünf Stubenlen die Rede, Dort denen drei mit Namen genannt sind, wahoenü hinsichtlich der übrigen tn der Anzeige allein auf die bei ihrer Vernehmung zu cnvavteiiba Angaben der mit Namen genannten Br schuldig« ten verwiesen wirb. In der „Fra, Turfcr Zeitung" Nr 379 und insbesondere Nr. 419 wird nun gegen die Uni« versitäts^hörde ein Vonvuri daraus frrieleitet, das; Fa.k nstein fd>on IV2 Stunden nach dem ersten Vorfall seine (Ermatt;t 1 geipcrci gefun» den habe, während der Hauptb-teiligte bei dem zweiten Vorfall 11 Tag« nach erftattder An- xrge und 13 Tage nach dem Ueberfall lenu Ermatr t1 ausgehänbigt erl>alten habe und damit vor jedem Scl-aden beivahrt worden sei. Dazu ist zu sagen: Bertils eine batbe Stunde nach dein ersten Lo.fall HU ein Bekannter de- Berletzten in befen Auftrage auf dem Rektorat Anzeige liegen Fallenstzin erftottet; de-halb konnte diesem, als er eine Stunde 1 Väter dort- bin kam und die Ermatrikel verlangte, diese satzungsgernäß nicht ausgclstii frgl werfen. In dem »lueiten e-all ist nach erstatteter Anz-.'ige alsbald tes Tisziplinarr^riah t 1 gegen die. darin benairnten, in Gies,en ituuiere-nben Studentm eröffnet und ich e Erinatrikck gesperrt worden. Davon bat angci ifdriirlid) einer der in der Anzeige nicht mit Manien genormten Beteiligten Äennwis crlralten — wie firfrr zu venmilen ist tellarch. bab die fci der Üloiiew nmmten inzwisckien er amllicke Drittei trug vm der Erösfi.una des Dis-,iplinarvetlaIrraU gegen sie und sie Vorladung eihalte.i hatten — und er d'at alsbald das getan. >vaS auch Faikew- stein getan chat — er frtt sei re Ezmatrikel dci> legt. Nur war in dem letzteren Fall btc ®e« tedigung des betreffenden in der Anzeige nicht benannten Stnbeickm an dem fraglifan Vorfall den Universitätsbchörden nickit befarati und ei ist ihm deshalb die Ermatrikel ousgehLndigt worden. Die Entsck»idimg des Engeren Senats in dieser Sacke wirb ergeh n, soba'd die evbetenrtt Äerickstsakten und Urtci e dem Emgeren Senat Mgäng ich srnb, ohne w.lche in t*ie e n Fall der Tatbestand und hidbi fonl^ere bie Bctcckigima der einzelnen Personen ntdjt festgesuellt werden kann. Nack dem allem weist ba5 Nektovat die in Nr. 3 9 der „Fraiikfurter Ztg." entl.xMtcue Bo- schu digu!ig. baß „Ue 3ubaillx'X auf bi z vlinara EntscheidunMn und das amtliche V.rhalten der Hocl'schulbchörben Einfluß genommen habe unb bie Taten eines Mcnscl)cn nur deswegen schwerer ff.-abnbet ivürsen, weil er ein Jude ist" mit aller Entschiedenheit als unb-prünbet zurück- Daß das Rektorat vielmchr auch g"grn anttz« semitisci»e Anssckneitungen im Diszipl norverfah. reu einzusckneiten gewillt ist, beweist solgenbes: In Nr. 360 der Frankfurter Zeitung ist in den Bemerkungen bie Schilderung eines Vorfalls enthalten, der sich in Eießen zu getragen haben soll. ES wirb bovt von dem angeblich w troffenen selbst m tgtte lt, daß er, am Bahnhoi angekommen, von 3 bi 8 4 Studenten unter dem Ruf ..das ist auch ein Jude" angefallen unb mit Stocksclilägen schwer mißhandelt worden sei; er sei zusammengebroclien unb von Leuten bewußtlos in ein Hotel gebracht worden. Liner der „Selben" sei von der Pol »ei gestellt worden. Darauf sind aldbalb von oer Universitätsbehöche Erkund gungen bei dem hi sigen Po!i,^iamt eingezogen worden, die aber ergab n. daß p®< einem dcrait gen Vorfall, an dem Studenten beteiligt gewesen wären, nichts bekannt geworden ist unb b c8 ist auch letzthin von dem Polizeiamt auf erneute Anfrage wiederholt beftät gt worden. Tas Rektorat Hal unter dem 30. Mai an die Redakt.on der Frankfurter Zeitung das Ersuchen gerichtet, von ihrem Berichterstatter, der ja selbst der Betroffene sein w ll, nähere Angaben einzu^ holen unb diese dem Rektorat mllzntei'.en. damit die Angelegenheit verfolgt werben könne. Es müssen ja doch von dem angeblich Betroffenen leid): Angaben zu erhalten sein übet ben Tag des UeberfallS, das Hotel, in das er gebracht wurde, den behandelnden Arzt usw. Bis jetzt ist aber eine solche Mitteilung nicht cingeganaen, vielmehr wird in Nr. 405 der Frankfurter Leitung nur gesagt, daß die Unteriudninq des Poll« zeiamts doch wohl noch der Ergänzung bedürfe. Von diesem konnte aber, wie schon erwähnt, ein Ueberfall burd) Studenten iridjl ermittelt wer« den obwohl doch einer der Studenten von der Polizei gestellt worden sein soll. Es hat danach bi-3 letzt ben Anid)ein. als sei die Zritung einer falschen Beridsterstaltung zum Opfer gefallen. Bei dieser könnte, wie in dem Polizribericht vermutet ist. angeknüpft sein an einen Vorfall, der allerdings ein Einschreiten der Polizei ver« anlaß.e: bicfer Vorfall bat sich aber nur zwischen einem Zahntcdm kec unb einem Geschäftsreisen, ben abgespielt unb nach den polizeilichen Feststellungen sind Studenten dabei in keiner Weise beteiligt gewesen. Es handelte sich dabei übrigens auch nidit um Mißhandlung eines für einen Juden gehaltenen (wie nad> dem Bericht in der Frankfurter Zeitung)- es hat vielmehr nur der Zahnlecimiker wegen tubenfcinblidttr Aenßerun- gen von dem Geidzaftsreisenden eine Ohrfeige erhalten. Wenn der Berichterstatter ni*t noch präzise Angaben macht, so kann man sich be- EindruckS nicht erwehren, daß es sich bei seinem Berich über den angeblichen Studenten übersäst uni eine tendenziöse, von Uebelwollen diktiert^ völlige Eni stell ung des fraglidm Vorfalls zwischen Zahnte ckmckrr und Geichäftsreuenbem handelt. Ares StöM nnd Land. G ie ßen, den ld. Junt 1921, Gegen die Uleingeld-Hamsterei. Der Umlauf deS von tzahlreichm ©täten aus- toegebenm Notgeldes in Sri einen imtrc 1 Mk. 6t(bet eine Anomalie im bcutfdjen ZahiungSwcsim Hub hatte fiiiic Bececktzigima nur lauge, als die Müuiistattai uidit in der ßage waren, bai durch bie besonderen Deihältuisse ter KriegS unb Nachkriegszeit be vorgerufenen Me.ngelbman.rel zu beseitigen. Jnizwisaren i[t eS nach einer Mitte lung des bt'sllseljeu Staatsrnmisleriums durch eine Rehe von Maimahmeu golinigcn, die MünizauSpr ä- gungen erbeblid) ru steigern und Klrin- aclld in 5^, 10- unb .'^Pseirnig-Stücken in ver- tläcktem AnSmaß denr Ve k^hre zuzusüh.-en. Gkeid" wobl wollen die Klagen über Mangel an Kleingeld nich verstrunnnen, unb nach wie vor laufen bei txm fianbcdregifnmgen Anträge von fibmmunat Und anberen Stellen auf GJeneijnrigicng zur Ausgabe weiteren Notgeldes ein. Während das Bettreben doch sein muß, nicht nur neue Ausgaben tzu Dermciben, sondern bad noch umlausende Notgeld auszumerzen. Der tnotz stärkster ©teigratng der AuSpvr^ nun gen immer noch in die Erschrinung tretende Mangel an Kkerngeld läßt sich nur >0 erklirren, daß bie Vtünzen rv i einem Teil der B-Völkerrmg in rrbebfiiiicm Umfange drin Veckchr entzvgen itnb »utHcfgcbalicii werden. Dic Hamsterei dieser Münzen ist zwecklos, da sie einen dem Newnverl auch nur einigermaßen nahe tommenben Materialwert u 1 dH tc flpen. Tas b-Pfennig-Stück aus Eisen fr.it einen Materialwert von etwa l/i Pfemng. de 10-Psg.- Eisenmünzc einen Wden v?n raxti nicht 1 Psg., die 10-Pfcnnig Z nkmünze einen golden ivn 2 Psg. itmb bai Alumi. i nn-^0 fBfeienig Stück einen Materialwert von etwa- über 4 Pfennig. Eine Mög- lttchkeit, sich etwa durch Einsdunelzen der Münzen für den Nemuvert be^alllt zu machen, bezlrht also nldrt > zu geben, ven Aixmb pünktlich zu besuchen, tveucrvuiu usiaqc für So nntag unb Montag: Wechselnd bewölli, 9riedersch'äge nur vor- ibergchenb, ttll)l, Winde aus nörhltcl-en Rich- tumgen. Tas stanbinavische Tief ist nach Süden vorgebrungan. Dadurch wurde das groß- britanni)d)e Hock)bruckgebiet stärker zu- ammenge^ogen. ^lÜTbütfi Irlands erscheint eine neue Dchression, bie bebcutenben Ein- lnß auf unsere Wetterlage gewinnen wirb Die Bewölkung wirb durch kurze Aufheiterung unterbrochen unb in ihrem zweiten Teile vereinzelte Meberschläge bringen Vefsen-Nassa«. * Fran kfurt a. M , 18. Ium Aus An- latz seines 10 jäfrngcn Lc'tei^.iS la.et bet Verband M ittel deut sche r Industrieller. E. D. die nnrtschaftspvli7isd)e Jnteresienvertr?- tung der Industrie im Lt t chastSgcb et Hesien unb Hessen-Naslcu, feine M.tg ribec zu nner am 25. Iu-u nachmittags 4 Ilfrr in grasten 'sMsa.n M Hotels Fra. Vmrter Hot **n Frank^ürt a. M. sla'^isl^'.b^^^en 'JastsleShauptversamml'ing em Zn Tier Hanvt'versamml 1 ng roiYb der ^cki - uegiünt^f b s Verbandes, Neidetigsabgösrdnr.er Dr. Gustav Stresemann fvtedx.i. B.merken-Swert ist mich ein Vorrrag über bi’ winsthast- liclvn Folgen des Ultimatums unb bie dettticke Industrie, van D r. Rudolf Schneider, Syndikus des ReichäderfrmbeS ter beutidxm Industti. * Ter Schatz im Bürgermeister- acker. Aus dec Schwalm wtrd u rß gefdtneben: In dem Torfe Wasenberg mackte m?n d e.r Tage bei AuSschackstil igsarbck eit cur dem 0>run^ stück des dar neu Bü germei e s eiten nickt al> tiglid^n Fund, ter ein beredtes Zli l>en dafür ist, nnc gern se Krei'e in jenen ’fait bergenenen Kriegstagen aus txm Nm, bas Gold und Si her z.ir Ncic^bgnk zu bringen, reagi?rt ha du Beim Graben stieß nämlich ei t Arbeiter plötzlich aus einen eisernen Kaste n, der bis an den Rand m u Gold- unb Silber münzen gefüllt mar und eine Auisdn.'ft trug, aus b°r zu ersehen war, daß die Kassette im Iältre 1917 11 die Erbe versenkt warben ist. Ucber ben (Juymtümer des geweckt.gen Mstnzcnsdiatz s. ter freu e in Zeicknm der schleckst txiluficiieu Papier mark einen immensen Was feit etwa einer Woche eiugetreteu ist, ;eht die Arbeit gut voran. Der Gesamtertrag »ürfte einer guten Mittelerute ent- precheu. Während bas Gras auf den heide- ähnlichen Bergwiesen des BogelsbergeS aft recht Dünn gewachsen ist, so darf man dock) in den wiesenveichen Talsohlen, besonders in denen, die öfters Regen erhalten haben, mit bem Heuertrag Mfrieden sein. *♦ Städtische B e k a n n t m a ch u n - a e n. Die Warenausgabetabelle des Lebensmittelamtes [ür die kommende Wock>e ist im heurigen Anzeigenteil veröffentlicht, ferner die Wvchenbekanntinachuug des V r e n n st 0 r f a m t e s. — Unter den heutigen amtlichen Dckanntnmchungen befindet ich auch die Steue rm a h n u n g der St a d t ka s s e für das dritte Ziel Gemeinde- tJeuer für das Rechnungsjahr 1990. Die Zahlung faitn noch bis zum 2. Juli ohne Kosten an die Stadtkasse erfolgen. Am 4. Juli beginnt die Beitreibung, uwbei die vorgcschrie- ijenen Psändungskosten erhoben werden. ** 3ur Auslegung des Reichsver- vr g u n gs g ese tze s hat der Rwr- befauntgabe unb Preis Verteilung. — Lichtspieltheater, wie gestern. Aus dem Stcbtlheaterburcau. lud nächste Gastspiel des 3Vurtfreater3 Bab-Nuuhnm findet am Sonntag, ben 26., statt und zwar gelangt tkotzebues betianmeef Lust viel „Tie Deut* scheu Kleinstädter" |ur 9luf üfrruug. U^r- bfMIungtv bittet man im Brrrskasten des Stadr- cheaters nidDei-yliegen. — Oberhessischc Gefell schäft sür Natur-und H^il künde. Morien rormifag wird durch Pwf. Tr. Küster und Gar;eninsp <^)r sJM)iidt eine cye n Garten pemnstclteck Um 11 Uhr ist Tiesspuntt im Hörsaal des Botanischen Instiuts. Starkenburg und Rheinhessen. Opfer des Rheins. hl. Aus Rhein Hessen, 14. Juni. Di.' Unglücksfälle ins.Igo Ertrinkens beim Bade n i m offenen Rbein ström b.iufcn fid) in diesem Sommer wieder in ganz uebenflidx’r Weste. Tag lag. ick» fcmimc.i Meldungen von sol- ckcn Todessa len auf der kurzen Nlucknsttecke von Worms bi3 Bi 'gen; in ten letzten Di.‘13cfri Tagen Ponnten über ein Duf«id ioldxr Fälle für das dcssiscke O)cbict fcktgestellt werden So muLte auch am -Snnotag wieder ti e Mainzer Familie die traurige Fahri rach Wvniis an treten, bei ber ckr 28iainiger Sohn beim Baden im Rbein ertrank. Sie öüimten mir iwcv bu- Üleib.*r ihres Sohnes als letztes Anden.'en mit na b Hau e bringen. Weit ihm ist in der letzten fhtod» bei s.emp en tni Sohu deü bortigm Laudmi ta Somme.' im fHfr-ti citanifrit unb bei Badrüiheim fanb ein junger Ehemann aus pintlwn genau am eiiton ► Aafrevtagc feiner Öcrtjei atung ben Tod buid» Ertrinken mt Rrinn In all bi-ien stall« ist bw Tod iWgr Badens im fr «en •tixw »c total * Man geht rowM nicht je 11, mh wum txeie unb bie Wfrlvien andeven MWtdjwi Umgl*tifMle beim Das Heftoral 6er £anöesuniocr|ität zum gall Saifenftein. Das Roktwrat der Uniinerfität Gießen bittet uns, folgendes zu veröffentlichen: Aus Anlaß der Angelegenfrckt bes jübischm Sllibenten Falknistriu ljat bic „Frankfurter Zeitung" rnehrfack-e unbegründete Angriffe gegen die Universitätsbelwrven in Gi.chen gerichtet. Diese Angriffe haben offenbar in den Kreisen t>?r hessischen Landtogsabgrordn/ten Bcimruhi- ming ereewt unb eine Anfrage bes Abgeordneten Bai^r unb Genossen an bie Regierung hervor- gerufen, worin ber SenatSfr:h5rbe in Gießen der Vorwurf eines „unerhördcn Verhaltens" ge- rnackil wird, das geeignet sei „bas Ansehen S*r Gießener Hochschule zu schäbigen". Das gibt bem R-1 oral Veranlassung zu folgcnbm J-est- stellungen. bamit nicht weitere irrige Vorstellungen in der Dcffüitlictit it aufkommen. 1 Am 28. April 1920 bat Fa kmstein einen anberen Studenten schwer körperlich mißhandelt. Er ist deswegen am 9. Juli 1920 dnrd) einmütigen Beschluß des Engeren Senats' wegen tädkvec Belli-1 nug eines Kommilitouen b rrch schwere Körperverletzung dauernd von der Lan- deSuniversität auSgeschlollen worden. Diese Entscheidung ist auf Grund einer eingehenden Diszi- vlinaruntrrsudmng gefällt lüorben. Dabei war der Tatbestand zweifelsfrei festqestellt, wie er sich in allen wesentlichen Puufen in gleicher Wrife auch aus den Urteik-n dir beiden Ge- rid* ergibt, d e Falk.nstrin darauf wegen dieses Vorfalls in erster Instanz zu vier Wochen Gefängnis, in zweiter Instanz statt dessen zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt haben. Wenn das Urteil ber »weiten Instanz in ber rechtlichen Würdigung dieses Tatbestands von ber ersten Instanz insofern abweicht, als eS einen hinterlistigen Ueberfall nicht annimmt, so betrifft bieS einen Pu> k., ber für die Ent sehe ibung bes Senats nicht in Betracht g kommen ist. Für diesen war bie Schwere unb Roheit her Miuhanblung unb bie grobe Verletzung ber afabemtfefrm Sitte maß- nebenb. Ter Verletzte war im Gesicht furchtbar zugerichtet unb befanb sich längere Zeit in ärztlicher Behandlung; beide 2üigcn wäre verletzt unb »war das eine so erheblich, ba die Gefaln sei eS Ve.luslx-S bestand. Eine ganz unbeteilitite Zeugin, bie ben Vorfall beobachtet hat, b.tinbcte vor Gericht unter Gib: „Daß der Ang klagte ben anderen mit der Faust in das (beliebt schlug. Er hielt ihn dabei am Genick feft unb schlug sehr heftig auf ihn ein. Meiner Ansicht nach hat bet Angeklagte nich.s in der Hand gehabt, beim bei ber Anzahl (es sind mindestens 30 gewesen) unb Wucht der Schläge müßte er ben anfrzan ja zerfleischt haben." Ter Verletzte, ber infolge deS ersten Schlags sckwn ziemlich kimviunsähig war, hat sich, ivie auch in ben beiben gerichtlich.m Urteilen fest- gesüellt wurde, auf Abwehr deS Angriffs bc- fdr.änft. Daß i^xtiTenftcin bmch ellie ttorier- gegangene, mehrere Dachen zurückliegende Aeuße- rung des Verletzten schwer bcleibigt worden wer, ist von bem Engeren Senat voll b:rücksich:igt und beshalb auch nid>t auf bie strengste Stra>e eiTmnt worben. Andererseits mußte aber anc) in Betracht iX'ogen werben, baß ber von Falkcn- slein Mißl>andctte sich bereit gejetot batte, bic Angelegenheit auf studentisch.» Weise zu erledigen iiiw baß beShatb Fa^knistein — abgesehen davon, daß diesem der gesetzliche Weg an die otOeutlidKrt Gerichte offen stand — auch nach studentischer Aufwistina von seinem Gegner in bk-fei* Su.wlum k.» ne Beronl isiung gegeben war, sich an ihm tätlich »n vergreifen Aus bem SkrrgeüflUn «»gibt sich, welch irrige V»rstLllung ». flß. b* Schilderung deS Vortoltä in der „Frankfuiter Bciums^ vom AH tftewftK Damm franbefn, bett Ocfrcfton ber frSTCren Sckalle start auf 9 Jafrre er im Oießencr Anzriger Vorgcfrvaditcn Eiuvendüngen nicht abbringen. Daß meine Ansidst bei einem Teil der Horten von bei Völls chulc wenig Beifall finden würde, wußte id) hn voraus Ich möckste die Herren inbcfiCTi nur bitten, einmal in die tiefsten Falten ihres Herzens hinrinzuleuchten, vielleicht wird bann die Heftigkeit ihres Widersprud)s gegen meine ?ln- sicht ettva-s herabgebämpst. Ich mddite fricraui jeboefr nicht weiter eingehen, ba derartige Auseinand rsetzungm meistens nur den Erfolg frilrn, auf ber anbenm Seite zu verstimmen |inb Gcgensätzc zu v rschSrfen, bie besser gemildert iverben sollten. Ich übtilaife daher alles iveitere dem Urteil dec Leser. Den in diesen Dingen weniger Unterrichteten möchte ich nur noch) ben Anfang des Beschlusses hierher setzen, ben die Deutsche Lehrerversammlung in Kick, auf ber mehr als 132 000 deutsche Lehrrw Vertreten waren, am 2. Juni 1914 tzllaßt hat. Der Anfang bes B schlu ses Lautet: „Die Deutsche Sefrcerveriamnilung rorbert bie organisch taegHebcrte Einheitssdmle, bic einen einheitlichen Lehrer stanb zur notwendigen Bora us se tzu n g bat." Ich habe an diese Dinge nur mit innerem fiöiberihvfrm « rührt. Ich tue es, um bas Bürger- tum aufmerksam zu machen, iwvauf cs frck dem 'Sditogwori mi der Einheitssickule h reinm-fallen ist, bmt> um es dadurch für die Zukunft vielleicht vor* isidstiyer gegen anfr're ähnliche Sckckag'worte, bic noch m Menge frTumicfrnnrrtn, zu madien. Es sind banmter soldie, bie gitadczu verlierend auf unser Sckmlloesen wirken würden, wenn sie in die Tat -imaesetzt würben. Mit ber Eiuhcktsschule ist cs noch ^verhältnismäßig gut nbgegangen, osj hätte viel fchlunmcr kommen können- men in Bteilorjingsbot«] «37 und ab deutschem Hafen Noßmarkl 15a. 6352c Befiens Mädchrn oter einiadje £<9t>e *u ölt. Tarne neiurfjt Prax Gokslarai LaakOMbaUaer, Grnnhucter Str. 46. «m , 1'401. fern* Canfrn>lrtfcbaft, Die MUchtrzenokr qeqen Herohsc-ong de» MilLpreiseS. ßriti'liäcS MMöUk» für kleinen vaucb U mm I. AuU aefliebt. 0Ö41 Echud^ Äefkriir. 1 L Achtung^! Suche noch einige redegew Herren und Damen, welche unabhängig sind und ein sicheres Auf- treten haben GuterDerdienft! Bedingung: anftänbige Kleidung, strebsam und ehrlich Papiere und eventuell Lichtbild mitbringen. Donustellen Samstag nachmittag van 2 bis 7 Uhr und Sonntag vorm. van 10—12 Uhr. Siehrn „deutscher l)os", Neuenweg. General'Dertreter Wagner. C87Ä Rajeimtißige Abfahrten BREMEN NEWTORK Vorzügliche RoiaeQeleoonhelt Tnukche frfjöne 3*3imm.: Lvol'n. m allem Zubostör tn TaruiituM. schone Vene, neuen eine 3-, evli. 4 ' Sinimcr « Wobnuug in ©ichen. Zu erfragen CAtow- gane 7, ynVen. 0S/<-> 3 Zimmer 2>lobn. in Kieiren ncaen 8- bis V-Zimmcr BZobunng ZU tauschen gesucht. Schrilll. Anaeb. imerO9O8 an d. Gietz. Änz. Wir suchen in Stadt und Land Vertreter für Feuerversicherung Einbruch-, Unfall-, Haftpflicht- und Transport« Versicherung. Höchsrproviflonen. Jönnd B?tfliüernnfl5-®?l2nii6Qlt?o, (Seucral-Agentur, Frankfurt a. vt.. Tüchtige, branchekundl öli Tom es ori ter Skntfemrtg bei Än- ncflagten ft her die ßrmmtiuifl l|£ AutZbesi.grt X) c & in Wüilfdwibajm wiederum =>a erregten Szenen. HSlz erklärte, warn 1*5 bem OkridM id"ht gelingen feilte, ihm den lläoih nadiwmtiKit, toif e er doch ganz neuen, daß bk bLrge.1.chr Griell- ICirdyc und Schule. ed. Schotten, 18. Juni. In der Sckot- tener Rirchc sand gestern eine qutbesuchte Tagung der Geistlichen und Organisten des Dekanat» Schotten statt. Pfr. Stumvf- Eschenrod sprach über die iXragc: „Was können Pfarrer und Organist zur Hebung te) musikalischen xri » te» Piad^i^rgo teEnstes hm?" Der ywu stündige Vortrag wurde durch Beispiele an der Orgel und von der 1. Eschenrüdcr Schulklasse gesungene llhoralmelodicn erläutert. Tie üaupt- sorderungen de- Redner», die im Lause eine» Jahre- in Eschenrod verwirklicht Verden konnten, lassen sich folgenderrnahen kurz zusammenfassen: Ta- Vorspiel soll in den Choral entführen und muh daher dessen Charakter angepasst sein. Er sei kur», kirchlich, künstlerisch Tie vor baute.ten Wirdummusikalien genügen allen ‘rinivrüdxn und machen die Verwendung von Opernmusik ieglichcr Art überflüssig. Ter Eh oral muß streng nach ter vorgeschriebenen Form frisch Lespirlt und gesungen werden. Ao nach ?(rt de» <2pinnstubro- liebe« im Lotte-dienst versucht wird, eine sog. mig angenommen: ,,D>e heutige Versammlung hält an einem Paei» von 2.50 Mk pro Liter ab Stall fest. Nach übereinstimmendem Sachverständigen- urteil deckt ter geforderte Peri» knapp die Produktionskosten Die landteirtschaftlichen Organisationen von dessen, lkurhe'sen und Nassau harten zur Vermeidung nrilter Preistreiberei geglaubt, zur Ermögliklmng des Ueberganges »irr freien Wirtschaft und zur Hebung ter Produftion ihren Mitgliedern die Einbaltung des geforderten Preises empfehlen nt müssen und haben HSHeve Angebote von Händferseite abgelebnt. Bon zahlreichen Berbrauchergemeinden, insbesondere von Jndu- Rrirorten, nmrte ter Preis ohne weidete» anerkannt. Die lwösteren Städte, txmm't: Franksurt o. M., Offenbach, Darmstadt und Main», haben e» abgeleynt, den Landwirten den geforderten Preis zu bewilligen. Dadurch wird e-S der verbrauchenden Bevölkerung unmöglich gemacht. Frischmilch zu beziehen, sie ist weiter auf den Bezug von teurer Trockenmilch angewiesen. Solange Die Städte ed ablehnen, den ßanbroirten einen angemessenen Preis &u iaMcn, tragen sie die Verantwortung, wenn die Mil Erzeugung und Milch- bdiefenins wieder zurückgctst.^ nkte tutficgai Je Strschütemmz betrügt für eine Sime 400 Mk, rturm ter ferrl der verwertbaren Teile de- T.eneS ii tullem llmjcn i adzu- k>ch^l ift- Tt Antrüge aui Gjetpilrimg ter xvk'f träglicheu Entschäd aung jt* inne halb drei iicten noch 3«ha Theten M Ge e es an die B.'ir- tiennriiiciet zu tfixen. To s- Ötfx am 1 M^n td-1 iu Shaft Od ern (1, fe (t j> dc A tr ne läng- Iten» bi 3 zum L August an o e Öümenneti'berrun zu rvfX-en Tic in bet -eite bet Genossenschaftttchä'eni Lang-Göns au«i1te\Klxne Sckasr ude in erloschen. Tu angeortmeten 6perr.na&i»tenvn werden ausgcchib n Am 2. Iisn 1921 de iton^en im Stene Hau ter» cadi felge.:te Sverrbeztr ke: Tlmrtx und Hhi- f*Ib. 2Vi\ Heller«TxW-e.i ist ixe Seuche er Df eben. 3nnt Pcolodttir axK^irt gcchö en iolgetde Gemeinden: Sdtkitz. F nu-Rpmdacl» UelbrÄKni ei, £vrb» stein und Sdradges. Tn? gesächtete fltelxet umfaßt da» ganze Sdiliterkmb un> er« ^ntr von 15 Silo Metern um bie Genu irrte Rrrseld . vermischte» Borg Elz. wte Von der Mosel. 16. Jura. X* hird) Vvond arrllikte tPiny ClH ist tn raschem Wiederaufbau tegrikirn tmh Icrat m ibn» ntdfkn Teilen bereit» wet»-r brfulxiat werte« Uebrfeen» tst em Test ter bei dem Pwante ab- banten flte*nrmntnt wen vollen wieder guiibfgebradx worden. Gtnudne brr 6tü* wurden im Walte oerfordt aufaechmteu. kvd SSln, 16. (Nmi einer Woche nate - - deutsche und mjUkbe P».H«'vi,t l« gannn feinen 3treifen 4 95 l! mher treiben»« H ]nngn mono nls Buchhalter u. Sone* svondent gesucht. iSoiL Lebensstellung. Schrtitl- Anaeb. unter 08751 an den Gteh. «nz. Weihbinder nenteuite: Pft Becker 9«,j: Pir Tinte. 11 tfmtev- ttrche s. d. TlattMuAianernte: Pfr Mate — Fn der Johan neOkirche. Norm, b Ute, zu gl Cteislenlcchn s. d. t.'teukVnstrmvlten a. d T;aimcddfmrtnte: PferroM Müller. 9>,: Pfacr assistenl Nomge. 11: Irinterihila' i d Xufa»* gemeinte: Pferrvsftst Müller. Vtbte K; 4. 8: vuoeiibvemm ,ung b. Vutn»- emeinbe (lueiUiix Abtei nng . — jJtiit nxxb, 22. Juni, obixi 8: Jugendoereutrgung d tetlü#aeinemtx (mätnulidx Abtei.ung 19 Jrnn Wies eck. Bonn 0>„. b^ottv* dienst lBaiiumsoLh. 10*/,: fiiiteTrttdK. Nachm. 1 Dtnistenfebre (bnf. münnl. Juaenr-) IM lehr fm d ixss stiutervilse — Stmntafl, 19 Jamt. >vrm 10: Sri r dxbe r u. 11: Chrisieulev e f d bniirm. toetU. Jugend. — Nachm. : TI a t n i l a r. stotho i chk (üeineiiiDt. damitao, 18 Juni, nackm. 5 ind abd». d Uhr: G^stegenl) z bl. ycif4<. — Sonntag, 19. Junt, 5. Smmta,; i»ad> Ui iiinftcn. Bonn. 6^: löel<-geuh z. bl. Benter. 7: fcl. Mrsle. Sommunwn d Jung' stauen. 8: Austeilung d. bl. iK'innnmvn. 9 ^.xxlwnit m. Pr. 11: üodvimf, »tlühlich des Sttf- t ui । riefte 3 der Unila»-Ete>'U2km. Nachm 2: Lh.islei'.lchre: daraus Andacht- 3; Jungfrau«»' stongregatton. Salh. Gottesdienst. 19 Juni Lich, vorm ‘/r8, nachm. >/»3. — Hungen, wrm. V,1O Ute. .Aieertt" Sltemee zur ChoralMeiotee zu ftwgra, ist d ese Unsitte energisch iu l*fümpfm Ta enfec Cjotalbed) bei eil* fett 1888 tm Gebrarnh ist, n>4xl e» an ter Jeit, seine 'Jtrtormni in bie Tal uue- »usetzem. la» Nachspiel st ein Teil, nute ein Ylnbänc-rl te» SottrsdiensteS: e» bat ten GotteA» dienst nimntimp?qfmd# abzuscteiehcn und mut al» 3uf»technifchr Grünte dir Zusammenlegung ter fiornzrbrt.iete an aite e i Orten netiDatteg mach- »en. temuianien ihtr Äkiierteid^rltiTutig in der Venventemg in Steinberg 8-etter- brfct>ä':'r.rng in anderer t&Tmeninntn war ihi'en Ungesichert To gegen Ikündigungro infolge Still- legtntg eines betriebe» ober Berriebsteiles fein Ein- fpriuterrrdn ter Ärteitnebmer ober des Betriebs- vafs beliebt, toiuitc dem Antrag nicht sdUtgegrdro werden Die zwischen Bctri^sleittmg und Dctrieb-rat der Zigarren la brifen B Noll und Wilhelm Sfirnrr m Vieleck strittigen Bestimmungen ter zu rtttihenten Lrchitsovdmmg tourten nach cingeten- ter Erörterung ter widerseitigen Boricklöge mit den Parteien durch beutenden Schiedsspruch gemäfe ft 76 teö BcrriebSrvrvgcicvcS geregelt. rverputzer ver sofort acsuckt. Näh. in der UlefrfjähtfteQe de» Gienener VliueiperA w Schwe'lenhauer sllchl 6891 waldrcker ho!z- induftlie Horbach, jcittlii. Sasüungr fofort gesucht. 6^66 ^rreä'idje Uuiv»-Buch- baiiblHnp, L'Uersiv. fdyift, diese» P nut "bie dntgegnimq de» oii-tkitlen. vöU mtec knnen solchen Un cm reden, stchv t ter tkrtei Hfl« Sulh. ge ran matten dast e> fym al» Mu a Üb ter bü gerii .i u Pacas troge’elwS-h tnxVt a 'genehm toa e hktui rr, bölk er mottet roüite iBi ter Bmfideute dies gls teimtneJ Zeug be- ► idjnet, bdLlt ihn Hölz mit bat Sferten an: w baten doch ten Äusrvaa. mich wegen Morte» ui terurtcüeiL L'cugue.i ~i c lassen Sie denn nur Zhe bürge.lidx Parastteiu- baute, die Khi5beuter ,md ÄuS'cmger ii ten Seal hinein? Weil Sie Ängst txn dem rculutwnuh n Puoletarial haben. Ib vmgel'en Sie sich teim mit efier bewaffneten SKadt -* ri«.l «w rinen Ta»rb Kmfm-'CTen und mich ered>,ten ivollen Nachdem der Porsi^iche ihn zur Nute ennabnt und erklärt hatte, datz nur Zeugen fttr te» Cte* richt makgtbcnd seien, du fiert sich L>ölz über die Erstlirstung £x6'. Er behauptet, an jexm Tage überhaupt ohne Waffen qtroeiai zu em. Der Ifeiftbente bemerkt da» veb vor fetiem brnise hon elf Kugeln netwfTcn tonten sei 4>K Zeugen hätten bekundet, da» t>6N f ldst ten erste.! Schuf, abgegeben, dann ten L»und des eridixfat. febami noch einmal auf £ie6 gefeuert ijabr und schliehllch tee Salve hätte abgeben lassen Zum Tode uernricilt. Bochum , 17. 3unL (tMff) Da» Schnmr- geeicht verurteilte nach viertägiger Serbanblintfl den geistigen Urheber und Letter te» am 24. Hug. 1920 auf ter Landstrasse nach Lwrneburg auflge- sührhen GrcfrnfdMDLier iKunbüter alkA. Ivobci zwei Sedjcnteamte und ter lku.sdz-tt be» bnai bten Vo’m geldwagen» getütet wurden, ten Reisenden Wilhelm Müller au» Bochum megen Raubm orde» unb versu chten Morde» zum Tode und znm tenrmhen Br rin st ter bürgrrlidicn Ebrrn- rcdjte. Damit find die fämtlidrn vfer Bctrili.ften an diesem Millionenraud zum Tote verurteile Worten. Eilt Weiterer bei ten Itorbtrcüimgeii Beteiligter, der lbausmann £«ifel, erhielt zehn Jahre Zuchthaus. tfu» dem -kmtöverkttndtllunllvbltitt. •• Ta» AmtSverkündiaung-blatr 8k. 87 vom 17. Iutri enthält: Wahlen pnn Pw- tnnyaltag. — ®rrvrbmmg über dl Ber orgungS- regeiuna. — ffarju» an ter Lautem.tschtstlt-iten Schale Zu Lich. — Leichouichau NüddmgSterusen. ►— En t.ch^d mmg für an QJaul» und N wetiseuche Arial lene 91 nun und Ziegen. — Cicbicidxn. — 8ueir9imd>n\ ulen. Ta» Mitglied de»Provrn»ialtag fcjStom» Wertteil mt Leond>rd öoj», ^«b.Tnt in lieutcvborfi, ist nerfiurbro. Ixe Pro.i inalwahi- Trmn'tifnm ha' in tfner letzten Sipmg fcftgri’lellt, Mb 3uiUjat Rabenau, DbcraintöndXtr t w tu Dü! r.lgen, an die Stvl.'e tes ausgefchi> denen Provlnz.altog»n.i gliade» tritt. Tr Jhn’i, All enda rs a d Lda, hat die Lebchenschau zu NüddrngSbousen übernommen. Vesetz über die Entschädigung sür an Maul- und lklauenseuche gefallene Kinder und Ziegen. Noch Äriel 7 te» ldefetze» roi* für Ziegen, die in ter Zeit iwm st. CfDber 1919 bi» znm Jnkrasttredn d e.es frte» an ter Moul- und flauenicirdy gefallen sind, ebrnfe für ^^001, de: in bendbeit Zeit au» Anlatz der Wcufe und ll'lanenseuche not- Oddiaddct werden muspen, ilnd te.cn ^».cisch für tut tauglich znm Otonril für Menschen erklärt werden iwufeic. nachtrügsich Untschädiaung ge- toälyrt. Tte'Tntfckridmung il dann zu leisten, wenn durch ehie 4fefdriMtpmo ter Ortccp.'li>e.l>ch»ite oder sonst glaubtefl nadiieiuirfen ist, dach da» te- trehrote Tirr u»ähreud be» Lxrrsckxms der Mmil- tmb tlaurnlnnfr im Bestand te» Qk.itjer» gefallen oder nohiejchtoteri warten ist, und im letzNwsr Halle da» mersch UTrr untauglich Mm menschlichen ©cinin befunden Worten ist. wmrr datz atiaunHmen tst. bah ha» Tier an ter Seuche ge«I en ober mit An last der Seuche raidwichachei nx> ten ist te* Qhrihrte zur nt. Frankfurt, 17 Juni Gestern tagten Frankfurt a M. bie Milcherzeuger von Frankfurt a. M und Umgegend e. G. m. b. £>. zu Nieder-Döllstadt, um Stellung »um Milch- preis zu nehmen Nach sehr lebhafter Aussprache wurde nachstehende Entfchliebung ernstim- mit venfioit mi ver mieten rr o, M. Ana • Exp^ iUotfitr. 5. t#Wh Snüfitr et-ient juckt für längere Zelt 1 bis 2 schön möbl. Zininier mit Badbenuvung in vornehmen! ’Cuuife. Sdiriitl. Angeh. unter 0S771 an den ltzletz. «ni. Lehrling gesucht zum al»balhloen Eintritt von Ghohbaub- luna. Cchrlstl. Angedoie unter 6 Iva, d. Gieh. ÄnA Friseuse sofort gesucht. 08719 Gebr. Henkel, Wetzter, Lill^ieritr. 14. Tüchtige, älter« Verkäuferin zur Nc-djcnung feinerer .stiindschait findet äuge» nehme, epiL Ledens- iteOrma bei boberu Gebälk 2tbrif(L Augebue unter 087lMin. b. Ginh-Anz. Wäscherin gesucht von 3 Wairbaa' ttaU-u der Lliuikeu. ^uche fol. für m VanAb « Perl» tllcht. felbitänb. Köchln •* h. lehr hohem Lohn. Hau»- mribdjen oorb. Frei Elte llsbarl, E«iaa,Taininftr.4 Junge* Mädchen au» aiiier Aamille in Hotlnebcnbe? Neltaurant für das tfAftfeit gesucht. »diriltL Vlnneboie unter (»«ü an den wiest, kinz. Aelt. aOeinft. D"me lucht bravem illng. Mädchen, schuientl. n. ausaeschL, ob. auch eins. r tiiue.Natz*.-., Eelterewen 07, Tr. lkA i>Ür sofort ordcnlL MAdehen taa^ftber gesucht. «hTM WaUtori« «rite 3« v. Znm l. lluit nette* MAdchen für Wirtschaft und Hausarbeit cef du. f-830 fUeinftube (Vifer», Mainz, NhabannSftr. L 6inj jenvl Sliilitn für toadüber aefucht. Hranrineter gtt. 33 L Junge« lldehen **** weiches naben kann nnb a'Je HauSorbei: mit übernimmt » 1. .ftuU gellicht. Tien i-räbctcn Vorhand. 5vau Hetz, SUce r IZ L rüchnie». urerläfftfl«» 9)1 ä b d) e 11 bei hohem Lohn für fo ort ob. zum L Atili gesucht (ICl (fbelftrabe 2 v. TOcht. KMdeben lür» Hau» für io ort bei autern Lohn «efuchL iX4 tfgie Amend. ba» ko.ten kann, zu ,>a- tnilie mit 1 Kind gesucht. *e*4 Bismarckilrake v IL Tüchktged, im Haushalt eriabreneaHMdchen ob. einfache ' th tee bei (filtern Vobn zum 1. 3' li ges ch. 6S14 Frau riabuantjtifdier, geiter^roeg 77 111. ff in alt- felb"linb.znveri. KT" MAdchcH raa in (»»eschaiteha ishnit n.i-b eiegen gesucht, fcdjnf L -inged. unter »> Sl an den (Mivit. 81 nt Die Dame ist am Tlon:aa ten 20. Cluni von 11—1 Ubr in Sieben im Hotel Mubne am Bahndai »n sprechen. (Sarantierter hoher Nebenverdienst ist z-elbewuhten Herren, bie an lukratiDts Arbeiter q-wöhnt sind, durch Uebeenah«» einer Reklame- Lizenz für den Bezirk, Provinz Oderhesien geboten. Abschlüsse dieses Schlagers Meten, durch Tatsachen erwiesen, einen bestimmten Rcinoerölcnft von ca 20-25 Mist. lilofferten unter Nr. 139 an Frankfurter Au zeigen- und RLülakn^AermltUung ffranäfurt a. DL DUdeler Sttaste 32. _________________682» Solide Existenz nuten gewandte Herren iflaufL Beamte, Offiz, a. D.I durch Uebcrnabme e.nrr /ÜeneralDeriretunn für bi engen öesirt Jabre^einloiomeu Utt. äL«).— und ni€bi flur Ucberna.iue Vit bi» Ult 5ÜJ0.- bar erfor: erstich, ffilangebote unter ti. L. 1153 an ?!nrtcnc.'(rxpebirioa Juvalideuvaue, Gaffel, Lurlürstesirrahe, erbctea. Frau Elisa Müller Wwa MaroMmri». j geb. Schneider Händler. «2M 08745 Bellersheim statt. Alte 6-87c Rinne 41k Die tieftranemden Hinterbliebenen: Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 5 Uhr statt. 'i i I Großen-Buseck, den 17. Juni 1921. 08768 männisch gebildeten 6788D zu oertnufen 6885c ■ direkt an uns rlrbicn. 67(>5ss be» 27. Juni in« iUorf-trnne 5. 68'5n 3 Reise-Mäntel und Kostüme äwriitiifrigtS l'rtf OK ii taufen Lchr Vlnoeb. m.' Leiislger Lebensvers. - Gesellschaft aal Oegenseitlflksil (Alle Leipziger). ob. sich Familie Familie Familie Familie Familie Familie Heinrich Müller Philipp Müller Katharina Müller und fünf Enkel. Rödgen, Gießen, 17. Juni 1921. Nürnberger Hammel Schneider ifnnnn Jtalüer Becker. Wein Hub Spirituoseiifirma im besetzten Gebiet sucht für ihre Gießener Niederlassung durchaus zuverlässigen, kauf- Heute nacht entschlief nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Bersrod. Reiskirchen, den 18 Juul 192L f WM 491 Die Beerdigung um 4 Uhr statt ßrofirr 8urtim!i|d) neu, 3.-0 m Inna. 1.12 m breit,in.fleioeir er'BIntie, Vinoieumbelnfl nnb zwei Sdmblaöen.f ir Sihnngs ziuiiiier neeinnet, zu uer- taufen. Näheres HnuS- besiyerverein. Bahn los im hochbetoyten Alter von 94 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Louis Mathes Familie Bürgerin. Bornmann. Bellersheim, Trais-Horloff. 17. Juni 1921. Die Beerdigung findet Sonntag den 19 Juni 1921 nachmittags 2 Uhr zu findet Sonntag den 19. Juni 1921 08739 Enivf. mein nroti. Vancr in Lcicn nnb f.erötn ‘tiifriiiiatn Ktikrwäjta zu bidinrn 'Vtriien. Holzrctficn v.tz,.»0M.an W. Türbctf Wf. Keeeaweg 18 n.niäasbara 5 T«levbon 2r.)i. w-7 Wäiid.MWkn für Haushalt und (Mo- schäft In dauernde Siel- luna oefnebt. Schr. Ang. unirr 08673 a. d. Wich. Anz. Abflußrinnen Scheidewände und Betonhohldekfen. Wilhelm Rinn VIII, __Heuchelheim^^ wer Stallungen neu- umbaut überzeuge über NinnS Naxos- Schmirgelwerk? Klingfpor&do. Siegen i. W. emvfeblen als Spezialität Zchmtraelleinen, weih Körper, blau Zchniirgelpopler Glaspapier ZlintKeinpapler ““A iowie alle Zchleifpräparate. MvMekn «Ml! Vorteilhafte Preislagen: 365- 585.- 645.- 885.- »«*• Todes-Anzeige (Bott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Droßmulter und Urgroßmutter Fahrrad- Mäntel per Stück 58-RS ML „extra prima" 08 ML GcbirflSreifen „prima" ver S ück. . . 78 Mk. 3at?rrnö-5tfitant?ie „extra prima" St. Mk. 19.50 empfiehlt Eermann Röhrh Wie en, 9 Tel. 1097. - Gegr. 190$) Am 4. Juli ................... Degmn eines neuen Halbjahreskursus. Anmeldungen täglich. Prospekte frei. ew. Beebea- Brennholz 1 m lang, gibt ab 6*'e £. Braut, Oöerorte ('tret» t^ianfenbctnk Wir suchen für einen Teil d. Provinz Hess.-dtassau mit Cberbcffcn ein. tücbt. Autzenbeamten unter günst. Bedingungen. Herren, die bereits mit Erfolg in unferem stach tätig war., rooU. Bewerbunaen Wut erb Tafelklavier u. I Holländer btQ. zi, vk 0&>!>3 Tcholtstrakre 15 l. l wenig gebrauchter E:sschrank tweuiggebrauchteVadeu- tdcke, 1 mittlere Vaden- Iliefe und I ein- u. zwei-! fpnuniger Wogen au urr- fünfen. *•’'* Zu erfragen tlroidorfer Strafte statt neuefl Coia und ältere aebr. Bettstelle mit Matratze au vk. :)iobueimer Str. 51 II. Lagcrbuchhalter mit la Referenzen und Erfahrungen in der Kellerbehandlung und Expedition von Wein und Spirituosen. Bewerber, die bereits gereift und Kaution stellen können, werden bevorzugt. Offerten mit Referenzen und Bild an llnoait AÄ, M Büeia. Hajral Wi wer, 3i 3. alt, null du nuf dem Vanoc, in. 3 Kindern, sucht zwecks Verbeirotuug Mädchen ob. Witwe ohne Au bang, Mttte 30er, kennen au lernen. Schrift! Angeb. tu 08068 an d. (Mieü- Anz. SslzmW fa saubere 'Sare, u. Stück 3 Mk., aunerdem Sensen. Sicheln. IVeliitrine, 5cuicniuürfc piciotD. bet J. B. Häuser, Eisenwaren, HauS- und Küchengeräte, (Mteften, 'Jieiiitabt 56, Televb. 600 DC7~ Äünitige Pretie für Stickerei- Reste in schmal u. breit besonders preiswertim Ql?od<'hnrs Qaiomon tn den modernen und doch praktischen Homespun-Stoffen. Neoe UebenranfO- <- MMnfei in ganz neuen Stoffarien. öchreibtisch mit »n'satz ScbreiiMhiDea- RsparatufBa aller Sv'teme werden schnellsten»und bi int anSgesührt. 6330c Göbel L Appel, OnU. Heinrich Arpel, SelterSmeg 73. ^eigener&Schiötel FraaXfurt a. H, Goetixalra»« 9 uod IL ,vuchenstammhotz Suchen chciiho'z WiWle^lolto frei Wald bet (M eien sowie fr ei Hau» abzugebcu Carl Haas jr, straukiurterSirane 59. Telephon L.S2. 6388c sucht zu kaufen SW'W Jroflerei Tchulstegste 7. Feinste Sührahm Butter au- der Molkerei Hnu- arn, täglich srtsch emvneult 6792c Heinrich Griesc'i, Selter-wrg 70. Deutfd) nationale Oolfspartei. Sonntag den lO.Klutü Soairoöfelet hi Münzenberg. 9lblabrt 12.:« Uhr. Aablretche Beteilmnnq erbittet (r<74c der Vorstaud. —~-N"r der *"D Fachmann kann Vollwertig, leisten. Wer daher eine wirklich gute Ausbildung für den kaufmännisch. Beruf erstrebt, wende sich an die Hansa- Schule Gießen Seltersweg 73. Femr.82/ Priv.'Handelslehranstnlt von 1. Künzel mann, Diplom-Kauf mann und Diplom-tiandclslehrer. EinzigeSchule amPlatze deren Inh. zugLSchulle/t., Lehrer u. Fachmann ist. Halbju. Jahres klassen. 4. Juli Beginn u — neuer Kurse. Anmeldung täglich. geb. Bellof im 84. Lebensjahre. Für die trauernden Hinterbliebenen: BEI EINIGEM NACHDENKEN «atzt sich oder, es xribt für dtfe Schneiderei nichts hes^ervs als di<- vo züulichen. zuverlässigen. sparsamen Favorit-Schnitte. Nur zu haben Im ^J^debm/s^ahrnnr^ flut erhalten, zu faufeu rmcht. 2itr. Angeb u. _ . > an den OUcit. «nz. zu verfci en. 08779 a. < ., . , .-- ______rtadwiastrade«. dcljreibnia,chlne, 8 gebe. Fahrräder ! flut erhalten, bat orciew. abz.tg. <’*’! geluchi EehJlenrath Fabrradldlfl. I Slitnabe Lee Su «eins ul WaUierslrU* 43. I Mterö u. 0s7L an d. G.A. Sensen SiSem. Weine, neuen, gnrlofielfinlen preiswert und gut. SrleOrid) 6fi)B & Sohn, Selierstveg 12. (0V122 BieoüDkork. Während der Qinberbllfc- woche sindeu keine Lvrech' stunden a t. Siächkle Lvredstunde: Moutflg Eine Henrre mit 10 Küekea z. vk. Br.-Llndeu, Bahohatatr. 41 ■AWSlütrUiier ___ $tntfditr Sttfcthsh 3 Monate alt, zit verkauf striedrichstr. 14 v. (Öut drefs. Jaadbündiu l®vaun i er, 3. steld) für 300 Mark zu verk. M S7 G ch ijfr it b eracr SV eg 15 Al deutscher Schlterhud INüdel, 1 st. alt, lehr mneb- fain il scharf, nut. zweien d Wahl, blll. abzug. Rod- h ejm Bi ab er, Hai iptsrr. 38. H Motive für B!a:eo -Sjitzjnfürtnsp'Jlz E mälze Br Besä'z SlraiLn I. Gardinen in reicher Auswahl zu günstigen Preisen' Verlisch 116. w* lütb $T' W Maroil w-Sb und ernt 2 )uni durä SÄ» Kunden iväktt w Ettkgung iur ^traten, w" x Schuß abskutllr, M «rleytt. 8^ yibtcmte traten ^r. Demi Kittt tnbenmtrn, IrfU intö bff M-1.1 W bf.aafltfwrtf" ift w M.tww SffiM taiifr Cotidmjjg fr btt stanzüuich 5äter und ausreu 6n iüntttMkbenci Es folgen M sen i (Tein.) und Pläne auf Emchtu nwnoaol8 im b'[?J SJii iitma'h.e noch Dutchfül/nng erbung der Mm Mramt in Em? tu MiflWn für werden. Die weit ist, W nicht Ml 15(n« bondelÄM Firmen da an nid au-ISndiiche und in fdk sstrrnen, deren im Mesidiich M Mai hot die inte di' B anntmctnix) i befetten ökbiel des dienst ch-er Ausfich brauchende ^niniftr um ihciiiabc des ersucht. In der Rlreinlandkommissil ritusinteres enteil und Perliranrffr, hing brr Nh i lar Ken. Unter Mw toln ift ein Slusscl nwhen. Nach eine fommi'Hon t»m 9. bot unter bi? Sbnt- ifMJi unb Ja- btt ‘ »f Wf(ly?lilinq kuMU Pmral mÄ »modhiwi im befe jnlwjfl H Aodoli W fteiisenunq der L° f« «'M: »o Wta «nfrtta ® w<1 baden ®d| Längen der erbrt« lL RcichSmvnovolv (E-.i die gt( SSS’M Ob d 'S». s= ?.ie Erm Q"S?Ä bet öte j?teU nicht um um die V Tai «tflerÄ^m unb aiteP ^be «r lührte k 't,°r ott ircÄTiv0 "hiß «-.Sk-'t innrer x. Qutn jhnf hlDQr öe? i $uS,rci»^' MM K'ä Hauddesitzerverein Kleines altes statt neit Fahrrad m.streil iDtraüenr.) u. sohwarxer Anzat LnitttLAta zn nerk. 0877(1] Gbclftrane_< Ml. 2 aut erbalt., gebranchie Fahrräder n"',lfr Bereitung und Torpedo- stretlaus billig abutacben. Mciüinaer, Banerx 1 Dam.-Fabrrad, gebr., aber sehr gut erhalt., mit neuer Bereifung und Vancrn, u. eine Nonzert- Zitlter zu vertäuten «?,, -Dalltorstranc 47 I. ßJut erhalt. Korbwagen An verkaufen. Anzusc en uachmlitaa- von ß—7Uhr. Vnbloiflftr. 89 III. I Kinöerwaaen, 1 Titiftiiblchcu, 1 Lvort- Wägelchen, S 1'nbe, Kleidchen au verkanten oe,",l Datnmstrastc 20 II. ©dbletfr.?Inf.,220/3R0'Bolt, Muvienvidlrt., striedens- auortittutta, neu, nt. öa« bilfaarantic, kmuplett m. Svannschienenii. Anlasser 37 0 'Dtt solort ab Vager Dillenburg. Hch. Budde, D'lleuburq. sfillllh ""' jlLluriehli. s.äSdmn- fenft., beitet), au# Messing- stang., acftbllfi. Gilaövlatt. u. 4 ax. ©viea- und i.strls. g eign. 1 Warawasser« u. 1 Wasch- n. Trockenapp., lEr.-Els.-E. hllz., 2 Nick.- Gest. f. Sfämme n. Zabnb., Ves eile | TOl )et. 2 Zig.« Ahiohu., 1 Z.-A'it.,1 sehw. tehrockaaz., 1.75, 1 schw. ''nt, iP.f.chnhe, 1 dk’. Psjqrx. 91ab.Lich.Str.29p. 1 .'leutentkrivve iür2Tt. Bteh z. uertauien. 06729 ftonrab Lchmitt 3tcinbflrh, .^auotstr. 03. L Tafelklavier au verk. Sdir. Angeb. u. (XStCB an den Viten. Anz. M Teiliiakr mit ca. 100 Dlille Einlage für beitclnaertcbtetc, febr rentable kleine Lvezial- tabrtf landw- Sluparate u. Geräte (löetterau) von tücbt. erfahr. Oies Läi:6= mann mit verträg. Manieren Aiir Ertvetterung bco Betriebs sofort ges. Diskretion zugefidi. Ld»r. Ang, n. 6731 a. d. G. Anz. Ladenlokal od. Geschäft au mieten od. kauf. acs. Delikaienwaren, Slonfi* türen, 5üb rüebte u. dal. In guter Vage GlenonS bevorzugt Wetzlar, Weilburg, Vimbiira, 'Jlaffau- Ems nicht auOgeichloffen. Lchriftl. Angebo e unter 67:k~» an den viietz. Anz. Tü lit. junge straii. im We- schäftstvefen u. L Verkehr mit d. Vubliknin durchaus bewandert, <>.: 1L rt < « •licht U,l,n,C au übernehmen, eviL’Me« schäft au pachten oder au kaufen Schr. Angeb. unt. 08730 an den Gteg. Anz. SU. Wirtjchait m 1 Hof u. (harten au pachten ob. kaufen gesucht mit frei« tvevb. Wobnnng, Gienen oder dessen Nähe Schr. Angebote unter 08760 an den Gtenener Anz. erbet. Hcrrcnanjttgc werd. znm -Insbeffern angenom'nen in il anher dem Haufe. Schr. 2lng. n. 0^7'10 au d Gien. Anz. VetL-, Leib- u. Stärkewäsche wird Aitm Waschen nnb Bügeln in.Roienbleiche bet iebr billigen Preisen angenommen 08710 Schneider, Wilionstraste 4. Cesanov. UmM Sonntna mittag 1 Nbr Buiamnienfunit für steitAitg'eilnehmer Ira Vereinelokal. tfablieitfce Beteiligung erioünldjt 0877.2 Ter Bv. stand. Hühneraugen it. Hornhaut verschtvliiden sicher mit .fiarn:- vübner» anqenmitteliL 1 Schachtel 2'Dlk., klaiche 'Mk.LOO nur Central-Drog rie, tonlslr. Täglich frisch gepflückte ßiASllktt cuivfieblt Gftrtnerei Morl te, Veibiieiterner 26eg 40. (I>s7äj Tel. 745. Stud agr. sucht Nachhilfe in Cbeinie. Schr. Augeb. u. 08711 an den G. Anz. Deanitontochtcr, die auch etwas Hau0° arbeit übernimmt, sucht Htellung als KinderfrUnleln. Schristl An geb. unt. 0S710 an denAlen. Anz. erbeien Bäföffieb öltet« Xtönieio sucht Stelle a. stilhrg. de» €>auöb„ g. lirbit. b einzel Herrn.Schr.Angel', un er 08749 an d. Gien. Anz. erb. Mt. Ilßriaiiiiitiifitn sucht Stellung alflbalb oder 1. 7. tn mittleren od. kleinen Han Sh. Schnitl. Ang, n. 087I'>6 a. Olie>; ?luv Junges $räulein sucht paffende Stelle als Emosangsfräuleiu oder Bufaugstielle a. Bureau. 6d)üitL Angebote unter 08638 an den Wie ft. Anz. [ Kaufgesuche | Kiilcr 3öo6nnl) Au kaufen gesucht. 6905 Viedigstraize 73. EingeiÜdrtcS Öigarrengeschäst Au Paulen gesucht. Tchrtsti. Angebote un'er 6898 an den Ätetz. Anz. Kontrollkasse möglich!. National, kaufe lot geg.BarAahl J.Ea^cr- Dann. Bingerbrück a/Nh., «obleiiAcr Str. 5-t. SpatniuuwEp Au verkaufen. |6'X)1 Ete nstrahe 68 U. Gut erhaltener Kinder^ wagen ui verkauf. 08721 stranksurt. Ltr. 138 I. Neuer Nomm erhnt preiswert zu verkaufen 0'6171 Wolf'trqste 17 11. Ein araher Tevvich zu verkaufen. st»8769 striedrichstrakte 7 U statt neuer Covercoat und Schlüpfer Umftänb • halber billjg AU verkaufen 08774 _________PIockstraste 2. Aut erb. Tcnni^fcbub (37/38) ah verkaufen. 6.896___Vicbinitranc 13. (ßraue? Veiucnfoftüin (44), rennisichlöger und Puvvcuit tbe zu verkauf. 08?46 Roo list'. 3411. stur Traditcnfleiber schöne Hais- ti. ftoltf« tü - er zu verkaufen. 08738 9Uiccit vafjc 16 Z. Waschcnn.Biigeln w. noch Wäsche ngenotnm. SchanAenstrahe 1. 10 608 Wsstt iiim SiigtlR wird wieder anaenomm. IVilbehnitrahe 5 Ul. UUf von Beamten IUV Al. in sicherer Stellung aii leib, aehidit Off. it. 16M an lier*o. 2 Pitar langt Stitfcl Gröne 42, zu uerluilen (>8753 Vndwiastrabe 4 2. Sd>ude (42.27). Lomtnel- bütc, ttinderkl. au verk. («762 Sliter weg L<) p. W.Atlasscbabe, neu Gr.36 I B gebr. gelbe Stielt C87), Brautkranz, Ktekamlegkr. 14 ), 2'1< n B fartnhosen, 8 Petr.-La ip, IPetr.Koci. au verk Wo? sagt Herio Plock'trane 5._______,».h Vo^ell)ccke billig ah verfnufen. O>743 Riegeipsad 34 N. Ddoal 6anöel5-5d}ule IJnnmno« Ulm Sonntag in Sei Viel ig- iiraneeine silbern *2lviu> banbubr geiunden. Ab- Aiibolen in Wiekeck. (»rabcnitrafie Hi s6>!tt Verloren uhlI Ubr a. d Mvenc v. Biadnki am ')ieuitäb:er Tor bis zur Vabnbrüde »chiva ie Damen n*flu* M. stnh. Äeg. gute Uelobn. abziia. »>7>, Seltcrowea 87 II. 'Montag den 13. d. Mt». ist ztvtfch TrelS n.Mainzlar ein ichöiier schwarzer gefunden word. Derselbe kann für die litnrü knngS- oebübven auf der llrgsr* ■ Jlstcrei Tre a a. d. Lda. abgehoii werden. 6<2D ' Pfcrfeeleine i v Schiffenberg. Weg biA Bisniarckitr. verloren, stinder ist erkannt u. wolle sie '4.'lockitr. 2 abgeben. Union. Sonntag: Yangelfteln 1896-1921 (?) mit Musik. Abmarsch Pnnkt 2 Uhk Eladt Marburg. 0,7^^ Gestern morgen verschied plötzlich und unerwartet unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Herr Philipp Becker im 33. Lebensjahre. mit Nebengebäuden ist in tNobbchu a. d. Bieber auiüllibrulijUDtrliinf. Näheres durch (**•* Architekt Lchubntacher. Gienen, Lioonitraste 31. Wiese K.R 7000 qm, ganz od. geteilt, in ScmaiL Gteire» nach Schiffenberg au gelegen. Schriftl. Angebote unter 08705 an den (Dich. Anz. 4 PS teliwltore mMrval^-Krtm mh IM? «>»»>, »••Mxl VontUf le ellee (9lnrfc m*s ft,,riurn „ zu uertauien. Wle^cck. Naben«! er Strafte 2u. ; K757 Stlckerelkle'.dch. f 5-7i r.. Saneeraaetelch. f.S-5jhr, Epaagensehuhe. fast neu, Ar. 40, au verfanf. on!8J Atter weg 50. 1 2 lange Me von frniiA. iXor. billigst abAiiaeben in Lich.Balm- boiftrane 21 p. 08731 Ein Wurf junixcr Foxterrier 5 Wochen alt, zu verkaus Hu erfragen im Cnf6 >1 e, Temraffifl, obzimebeii 08770 Neuenweg L. ßytitffchü-kllin aiu'tiileiüen durch den Hansbe sitze rvereim^a nur de.t am I. 3qÜ bcgiiiiiciihcii Woche«- u. cäuglinflOpftege* rchrtursn» sind noch Lehrstellen frei. Prospekte durch hie Verwaltung der Univ. - Fraucuklintl Rieften.03428 Ein schwarzer Schäferhunfe auf den Namen „Prinz" böreud, entlaufen. Bor Anlauf wird gewarnt. Schäfer Fckert CS1'«________Nödgeu. Kleiner älterer schwarzer Dackel (mit t'ak'banbi entlaufen. Geg. Belohn abAiia. *» B <5birnrflisfie Klinik. Photo App..9 13, Mittwoch oben'» von ' ahuhof, Leiter sw, Oit-Ani ob.Aurüd verl.geg -ng Geg.Bel. ab- Ang.b. r.Menohseea.Wots- la , Silbö.evitr. 13 L i Verkaufe Hofhund 1 Jahr alt. nuherft ivoch» kam, zu verkaufen. t|x und Genoi en (rtnfit die Erschießung eine? Srbeittrs und e:ne3 Sdritzmannes in Elchweiler am 2 3um durch marrk.'an.scch? Soldaten. Minsrerialrat Gkaf o. Adel mann: Ein wurrrf anifdyr 'Ikfirn bat hort einen norilbcT- Gebenden ruaenblid» n Arbeiter namens Iek'b Noch BHflehalten und in eine umzäunte Baustelle ge- eera Bald öaranf iie£ ein Schuh und einige Stunden später wurde Koch erscfo'sfon aufgetun* den Nach dem Sdxi6 eilte b*r Posd-n m grober Erregung zur Wache. au4 der drei Soldaten her- mifcrraten, von denen einer laut schreiend einen Sdmß abftnette, durch den er sich anidrincnfi sei Ich verletzte Zw i in der Nähe btfmblidx Poli- teibcamtr lraten mit dem Nus: „Lalt? Polizei?" vor. Daraus ienertrn die Soldaten aus bie Poli- zeibeamten, (dörl. hört?) und einig: Zivilisten, wodurch der Polizriwachlmrister Schmrtz ich verletzt und der Arbeiter Pannes ».-rrounbct wurde W-gen des unerhörten Borsalles, an dem die b k-agen-werlen Dpi r völlig unschuldig waten, ist der Reich:tommissar bei der Rlxinlandkom- miffion vorstrll.g geworden Auhetdem ist der deutsche Boticlzaster in Pari- angewicsen worden, bei der ftunzösiidzen Regierung Bestrafung der Täter und au3reidmbe marerxlle Sicherstellung bei $>intrrb(iebencii zu fordern. Es folgen zwei Anträgen der Abgg. Erkelenz (Dem.) und So llmann cSoz.) betr. die Pläne auf Errichtung eines französischen Spititus- nwrwrv U im b setzten Nheinland. Mi ifhr io bi cftvr Dehn ha rdt: MSbold nach Thrrrtfüh m'g der Sankt ouen sind aus An- orb ung der 9ib iiLanbfionimif ion von dein Aus- hilramt in Ems in erheb! idem Umfange Einfuhr- ben'illignngen für ausländiidyn Alkoliol erteilt worden. Die roe t die Einfuhr tatfä.llüb erfolgt ist. steht nicht fest. Nach einer Erklarimg der Söhicr Handelskammer sollen ange «bene deutsche Firmen ba an nl.iN beteiligt sein, ondern nur auelöi'disdx und toint Teil völlig unbekannte deutsche Firmen, deren Namen teilweise nicht einmal tm Adresidud» *u finden sind Bereite Anfang Mai lwt die infeml.'i erte Nbeinlandkomminron tv B anntmeinix) rote ber Mviwp^rwaltung im besetzten ü^biet liesdlonnahmt und ben Pdonop'l- bienft ih er Sürifidjt unterstellt Tie Spi iws verbrauchende Industrie bat bv RbeinlandVommis on uni Fieigabe deS b s.lilagnahmten Brminlioeins erhidit. In der zweiten valste bei Mai hat die Rlxinlandkommissu'n angereiit. alle deutsdyn Svi- titusiuteres enten im besetzten G3ebiet, Erzeuger und Berhraudxr, *u einem Shndäkat zur Beratung der Nhi laibtzommi'"ion tzusammenzusdilie- jen Unter Dritwi htng der Handelskammer in Ä8ln Ul ein Aussdxch von 15 Vertretern gebildet worden. Nach einer Vernednung ber R'.einland- tzommis ton nun 9 6 ist die Erzeugimg von Alkohol unter die fibnl nfle der Nhvi äandbommisiion arilHTl irnb ch tie Bestimmung über Berwe dnng linb Drrissefu'etznng tvrbrlkrlten. Ierner darf der gesamte Vorrat an 9IfMx>T im Be itz der Mvnonol- verwaltnng im bcfctitrn Gkb i?t nur mit Gen eh. trimnn d S AllkobolAowitees verkauft werben Auch die Feslsenung der L>ö!ie be? MonovolausgleidS bei der Ei ifnhr von Mk'hil aus dem Auslände lsl dem SUfrdrnhmüet übertragen worben. Tie bnrtjdrn ®ertrctimgen in Loudon, Paris und B üfirf haben Weisung erhalten. gege;i bi? An- ordi ungen der Iiein!anbhommif:on nadtbrütflith Einsp:-ndr '*u erlr(u*n und die Wie^riersieUung b*r RridiSmonoMlverwaltung fan besetzten Gebiet *u erlangen. Aut die ergänzende Frage des Abg. Goll mann, ob die Regierung zu Unterhandlungen über die Wiederherstellung des Monopolbetriebes bereit sei, erwidert der Re- aterunnöbertreter, datz alsbald Vertreter der Monobolverwaltuna in das besetzte Gebiet teilen werden, utn Informationen einznholen. Das Gesetz über die Beschränkung des LuttlahrzeuAbaues wtrd dem Ausschutz über- toieicn. Die Ermordung Garcis. ES folgt dte Interpellatton der U S. P. wegen der Ermordung des bayerischen Land- tagsabgeordneten G a r e t s. Abg Untericttner (U. S. P.) begründet die Interpellarion. Es handelt sich' hter nicht um die Tat eines Einzelnen, sondern um dte Bekundung eines politischen SpstemS Lteier Mord habe eine Reihe von Morlautern, und alle dietc Schandtaten sind bisher noch nicht gesuhiir worden. Garcts mußte zu viel. Er führte den Sambl gegen die bayeri|che Justiz und die Poltzer. Er räucherte in die QtebetmburraiLÄ hinein. Er wurde darum un- trauern und mußte beseitigt werden. Er hat bir Körbe neutrale fest gestellt, die seinerzeit die Arbeiter in München meberacmadit hat. Ii5enn |e,nerzeit einige Studenten ber Form Halber testgenommen worden sind, so ist doch brr Minister Poebner trie Bestrasung «r Wirklich 3diulbtflen His heute schuldra geblieben. Garcis bat die Funktionen des Geheimdienstes aufgedeckt. Er hat die Gebeun- zrmmer, die Spitzel und alle Machenschaften aufgedeckt, die mit der banerueben Zhmgs- partei zuiarnmenhängen. Die Presse bat gegen ibn gehetzt und ihn Landesverräter genannt. GaretS bestand energisch auf der Lurchsübruna des Ultimatums gegen die Or- gesch und die Einwohnerwehren Er kämpfte geom, bic Absblttterungsabfichten Bancrns, aber er tncb keine sogenannte nationale Pol, tu. Er ivar der Gegner des Abgeordneten beim, vor allem war er gegen dessen Ber ständigungsabsichken mit Frankreich, um sich mu Frankreich gegen die Bolschewisten zu verbinden. Ter Abgeordnete Heim roih Bayern auf Kosten des Reiches stärken, daher leine Berbinbuna mit Dorren, daher sein Festhalten an der Einwohnerwehr, und daher seine vielen Zusanuncnküntte mit ten Fran- iojen. Wer ist nun der eigentliche Lan- esverräter? Dasselbe Sailern, das jeden Deutschen als Ausländer behandelt, ist ein Herd für die Shrbentwn.ffe und Ehehardle geworden, tü Feinde der Repuvlil. Ga.iz offen unrö in Ba:>ern für bi? 9)?onardt:e geworben- D:e Arbe.rer- tewegmia igffb wedergehaüen. UeberfäHe und Mvrbanschräge fbib an ber Tagescnhnung imb rin Täter wird nie gefunden Auch die Märdei non Garris roeiben nicht gfhalben roerlcn Redner OTrift Cnt Regierung Lahr imb beu Mandaner Dolize.mü t » tm eui b> s idxuerftr an und nrntu rie Tu.tutrjfiänDe m München fine ShuhnkfxEibt. Poh ei gayöie ms Zuchtsuuis Äctuer po?c tert gpgei ha.' Verbot des .Jhanot". baS roeqei ft* e» ui.]! tten imb aus nerfjnhdru G.ioicen iej Lernt P"h et erlo gt sei unb Drr.iril Ai t kei des Boliden De-'bad»t«". bet inner be.n ten e.-i i.rmi- tiikhen 9lud;ü!nrmtgm ben Rki^-sp i erhöbe > pimol er auch in grietztoidriger Wei e bie Teilnahme an bem Trauerzug verboten HU .Rufe re'.LS: Da hatte er recht., AS Regier batxyi ipirfü. baß man in Bayern erst 5OOO fiommuiti tnt an btr Wmb s! etc Miltrimaun f*2)eutfdx olksv >: „To h ben 6 e redM!" Sofort hrvigcn mehrere OJTtMctr ,. los und greifen ihn tut.ich an. Es nitiicUni roüitr Szenen. Mehrere Abgc- orbnete swingen bayvi dyn. ohne Ruye ftiftet zu können. Tie roeiblilxn Mgevrbuerai Frau B hm iTnt.) und Frau Agn<*s S.> beiiüipm üch. dir iiämyfenbm ai.dcmanScT ubr ngen, tod) ver. ebenö Präs deut Voebe verlä >t Iciiei Sitz und bie Sitzung ist damit aufgelzoden. Tu erregten Szenen gehen auch nach Schluß ber Sitzung weiter. Saäutz 3 Uhr. Bei Wiederaufnahme ber Sk'nmg um 5 IN r 30 Ui brüten sllllen immer noch erregte Gruppen den Saal. Prä iVnt Lobe: Ter Ael e?.«,cmSsdritz Im! verflMbt, den Zwischnscll cruf'u läitn. Redner »erlieft den ftmogrjl)er dem 'Abge.iwneten eine Rüge. (Fb.it fo aber auch dem Abg. Remmrie, brr sich zu einem tat t ren Angrin habe h nreihen lassen Redner amvllieii an das tzaüS. dufür mi sorgen, das; "bie Beichindlungen fidt t ■ anständigen Balmen benagen, sonst fömiten mir it wacken. Er bittet daher den Platz vor der Tribüne ri Zukunft frei yi bilrm, um cur WHeoerhotung d.i- arttger Znn'd» f Ile vu vermeiden. Ter Abgeordnete Unter le, vier führt mm in seiner Rede fort imb schildert bie empörenden Sdiandtaten ber bayerischen Regierung, bic überall im gifidK. besonders aber in Baden, grohe (irre- aung hervorgerufen hätten Auch die „Front für Ur Zeitung" verlange die Beseitigung ber Regierung Kabr. Reichskanzler Dr. Wirth: Ter Abgeordnete Unter Leitner bat die Interpellation ber U S. P mit Leidenschaft b.gründet Ich versteife manches, was er in seine Rede em- gevslödsten bat. Ich verstehe die gcofn* Erregung. die weide Sfreik der baiifchcn Bevölfrrung erfaßt hat darüber, daß in der Nacht vom 10. Jnm durch einen feigen hinterlistigen Dlord der Abgeordnete Gareis aus dem Leben atf(hieben ist. Tiefer Mrw muß seine Sühne nnben. Jede Stt7a:sc bei ber Inttrprilalion troatrld Ti.ige, folche Dingt, bie ber Kompetenz der ReidfSrtaierung unterstehen imb solche Tinge, bit her stomixten; ber baisenschcn Regierung imitrjtrbcn. Ich habe den Mord genügend gekennzeichnet. Ich lxzeichnete ihn als cm foiyes hiiuerlistigeZ Ber- bredrn. Tie Leitmotive buseS Mordes bedürfen aber noch ber AuiVörung Wir halben eS stets als eine Eure mi xe..en, in tzlftv« b.itct Bcrhanb.u.ig.n nicht ciniugnt cit. Tas mü fen wir auch in Zu- frnift tm. Tie bä Derr dx Re i ung hat ter Pr.-sic und -uns einen amtlichen Bc t lst -ugeben lasten über ben bi5jcn'tn Gang ber Unte. udxmg. Ich bars daraus mitteilen: Tt? Untersuchen?. tu-igeii, zu ber Aiisf.n- tnmg emer 3ixir des MSrixrs vergeb, ich flenx^i Zeuge der Tat war nur der eini ge Mann. tKt iich bem Abg. Garris zur Begleitung angebown Datte. Er Bann keine Angaben morden, bie ht: Nach^orsdnrngen nach dem T-trr unxrftiiBcn kon- nen Es kann frui b*ftimmtv4 du je es JT?n: v t en des Marders «v-geg' ben werben. Tie einzigen Angaben über die Kleidung des Möcvers u) M’l- kommen ungenügend . Ein Tvnsrm dchen Hut nur gesehrn. das; kurz nach dem Schutz ein Mann über bte Stralje gdau ei ist Je'l steht nur, datz der Schutz au’ nädi>r Rüde abgegeben worden i-*, und zwar auS cniem Revoloer jbafiber 7. Ttr Tat gefrfr* 613 nach ’ 2 llbr in ei tet dunklen, menschenl.e.en 5t «je. Tie nächste breire br Laterne war ziemlich n mit der Fami re rit) ben Freunden des Ce.ü?ebenen im Namm her Re.'us- regierung $um Ausv.uck bmgen, aber mit diesem Bäxmern und mit bte em i1 1 lech ist für ein fol^ues Verbrechen ernt Sühnt noch nicht gegeben. Sehr währ links.) Die'er Mord^ aus nxldm Mo ro« ei auch immer geschrchoi fern mag, U ein Zeichen i hiffit, datz wir in der politischen Entwich- lunp cnif einem tteten Niveau angelangl sind Tiefe Tai ist em Beweis dafür, bah uniere politischen und wiruchaftlichen Zustände durchaus noch rnaiigekhau genannt werden müiien. Ich begreife bie Erregung, bie sich ber Arbeiter TeutfdjlanM und wett über dn Grenzen des Landes hinaus bemachiigt hat ^ür die Mitglieder der Reichsregierunp n b»e Tat em Ansporn dafür, alle ffraite einzu lkyen, um zu Zuständen zu gelangen, bie frei oon solchen Zwich>enfüslkn sind Ich will voll kommen offen sp cdrit Man hat brr Wcnnari- Idjen Vcrlafsung mandjmal den Sonvuri ge nia^rt. hon fic ben s^Ocratiotii Reuch.'gc- danken verwischt habe. Ich glaube bas nicht Gerade txird) btt Dcimm.sche iefaiiung ii: •'in Bestehen her Länder tm Rahmen des Reiches ermöglicht. Wir müssen unS hüten, irgendwie in die Velbständigkett ober in bte innere Verwaltung eines Landes einzugreifcn Gerade im Einblick aui bte Derfasfung von Weimar müfien mir uns hüten, tn bte rechtmäßige Vetsassuna eines Landes einzugreifen. solange sie versassungsmäßia tjt uni) solange fie von der Mehrheit des Laubes getiaaett iic. Ich bitte Sie also, mir es nicht nafnu- trauen, wenn ich, waS bte Stritir des B» ink rin es LL -beS angrbt, mich nur nut Vorsicht äußere. Ich darf Tiber eines lniizufügen, tu V« xrn füll man sich darüber f.at it’in it den Kreisen, dag das. tvas tn den letzten 5Bodxm mtb 9.ramiatm_aii riuyen Plötzen n ist, bas Reckst tttdrt svrbern kann i'Stjr ruhi g). Irh wiN von persönlichen Be unglimt-fungen ab st Heu, die in riuscTnen süddeutsch rt Organen tn d?n letzten Mfonaten zum Ausdruck gefoimncn sind. Ich bchffurc, eS sagen zu müden, in einigen lüb- beutsdieit Ländern, nicht nur iii Bauern alle n. haben sid» einige L>evoramtr beme Tbar g -madst. die poiiie.'to? mit ihren imenvü schien £*c(crctrn gro- Itcrt Po itische Ziele erstreben, als allein damit die ftilirenhen Mäimer in brr ReiclB eiicr.ini mit Schmutz zu betvrrien. Das ist dach ttut ei t Mittel Ich Ixibe schon aus mmuhem Mmibe gehört, was ha erstrebt werden fotti um bei Süden vom Nvrben pi trennen. u^| jm polit.scheS Wirrwarr berbri-vuführen imb ooiul Silhe.i her ber Mieaftion z-um Siege in veihelsen. (Sehr roabr. Widerspruch redsts) Ich kann Ihnen noch aus beit letzten Taren aus Ifoien sehr naheftehmhcii Z itun icrr B soiele ha für gel»eii. Nthineu Sie bas Stuttgarter Organ, baö die Inteeef en her Tentidv- > aifo ialen oert i*L ES Jieuct ok o jeglicher Be- fdicribung, was ha grici itt worben ist an fdxinu losen Beld»nivfu>men ,Sehr wahr.) gegen Männer, die in ber Stunde her Not an biefett Platz getreten sind ES ist. nicht fo. wie Sie (nadi rechtö) auf Ihrem Parteitage pnnri.it haben Der tzcrr Kollege Türinger hat ja doch fonft manches gerechte Urteil auSgespodren. ES ist nicht so, haft wir uns hierher gestellt haben, um für uns fette Pfründen zu erwerben. Nein, wie ho dm uns forr- Ikt gestellt, wie die Männer bet heutigen Regierung, um miser Vatrrland und im erf iireiben netten zu brifcn (Beifall.) Mir ist ba non einem sehr vernünftigen und ruhigen Manne ein Flugblatt ber Deutscheationalen in bie öanb gebrückt worben, ein Pamvblri der allernichrigslen Art (Gwtze Unruhe und Lärm, Zurufe rechts: Was bat denn das mit MavriS zu hm? Lautes brmonstrotives Bravo links, tmbair-m.te grobe Unruhe? Ich will damit nur feststellen, batz in Süddrutfchland, und zwar nicht nur m Bayern, von allen Presseorganen bauemb Wutl'chen Motive, sonoren wir müßten bie politische Atmosphäre knnjoduen. in der der Mord geschehen ist. Zur Five der 6"bnafnnmg nrig yi), b st Opfer auS filre trat baneir'chen St.ei',en n.t der 6unrcfiuitoft hubcu gebaut umxcv müssen. Ich meih bas n»W zu tr^tbiflen. Ich tzabe frincnnl [ metner Änfia nini tkl ai AuSv u! gtiKbru ES 1'^2. 071 .^I richeS Omer. mW ich 'reue mich, i Ihnen mitteilen ui können, n*u den t>jr ixseiN ; den Zahlen, bnft bir (hthwe ungAifhon l > Hiuem durchaus günstig fort.)e* l.rib nendimnibmi ill Ich vit.e mir um n i >; i’ii-te dieS aui ttunal und #tt einem Tage betreiben zu wollen. Dir bah n im Süden noch ♦ I. adle bm dir Entwaffnung, die Aüi1ö,ung t möglich, die dritte Frage heut tu et tem befciitfren Ab- dsu>> mi brr’gvn 3d) fonn ben £wnvn a er •'erfidrm, batz tmeh meiner ersten t^iführen Tie Ver« Hnbimg mit Pneusien bat zn bnn Ergebnis geführt, bag tn einem geosten Ten ber Provinz Sachfen ber Belagemngszuflanb lotort aitsget)odeii werben foll W-rner tft feine Aitshebitng m Ostpreußen tm Gange unb ich hoffe, daß in kurzer Zett der Aiwnahmeziu- ltand tn Preußen felvst oerlduminben fern wirb Nach dieser Richtung bin wirb jetzt bie ReichSregierung eine durchaus deinokrattsdm posikive Polltit betreiben, um auS binrnt Ausnahmezustand heranSzukommen. (Lk bna|- ter Beifall lintoj Wir hoffen, daß lelblt- verslänbltch in btefer Zeit, wo unfep. Bestrebungen tm Gange sind, unsere Beratungen mit den Ländern nicht gestört werben durch sinnlose Akiionen von irgendeiner Seite. Solche sinnlole Aktionen stauben tn bedrohlicher Nähe. Ich kamt nur nicht denken, rote Teulfdrtanb gerettet roerben sollte unb Ivie mir eine Politik ber Erfüllung des Ultimatums beginnen sollen, und wie wir b-e ringrirrtHic internationale Entspannung weitersüdrrn k unen. wenn unser Vaterland von neuen poLMdxn Wirrnissen heimaeiucht toerben sollte. Ich glaube, unsre bi Ölten fle Arbeit roar nicht vergebens, unb "ich b tte alle, tue guten ®ifo lens find, unS in unserem Bemühen zu unterstützen. Ich hotte aber aud). daß (n bei! beutschen Ländern, roo eine fehr große poli- tifdx Spannung vorhanden roar, au« den unteren Kräften dieser Lrinder heran- eine gennste Gesundung Herbeigeführt wird Ich sagte, die Polttt». die mir seit Wochen betrieben haben, in-besonbere Bayern gegenüber, war auf ben Wrunhfoh eufnebant, baß die innerpolttischen Kräste Bayerns selbst eine Reinigung ber «nnerpolitischeu Atmosphäre berbeirühtrn müssen, unb bi 4 ist auch mt aeroissen Sinne geglückt Leten Sie die auS Bayern zu unS gekommenen Stimmen an8 ber Vkihrriidm VolkSpaitei gegen brn R,dnS- radikalistnuS Sie werden mir Auftunmerv baß eine Wendung dort eingetreken tlt. bie int Interesse der ReichSeinheit nur zu bearüßen ist. (Burufe linkS: Diese ttriobrunnrn sind fohr teuer erfauft.) DaS mag sein (hfahrungm finl oft schmerzlich. Aber Sie wiffen. in brr poli- tifdKn Welt ist eine Umkehr erst nach einer bitteren Erfahrung möglich. (Sehr aut ) In bet Korrespondenz her Bayerischen Volkspartei laich Ausführungen, bie mir tatsäch'ich »riaen. auf rotltbem geidbrlidm Weg wir uns befunhag haben in ben letzden Wochen Es beißt oort: ES gibt leider f>xintaimtr Anhänger ener starken Staatsaulorität. Die in ©itfiidfru nülnS anberef als UnterroilWer des Staatsaufbau» find Ei harf iridjt verkannt weiden, batz tatsäch'ich m Bayern 9tidihmgen unb Eia en beftefjen. ne- ei bte öiu^ tmrlimg zu langsam rtrvi unb bir mit orriaffuna6- ro bnger Grwa't bie Aufoechteri^'tung e er ficrhit Staotsauivri ät mrotigen nx»( tm. Weiter legt eS, datz eine Regierimg und Partei, be—n oberste- P her legale Staatsardanke ist. tnefo ilffaale Strömung cm redSS. ebath wir txm links mit allergrößter Aufmerksamkeit betrachtet unb ihr nrit fdkrrfm Mittelii entgrgent ticn muß. ist 'efMfo verstäubkich. Sie sehen m bie en '/Li^foi'limaen, bi? hod) naneiamt:*(rn E^rookter haben, gct> beutlich. haß in ben Kurilen her BaveriicHen Volk-. Partei »e^brt mü ber Möglichkeit vvi Oforoa' id)*n von m Pa iem gererhr d nrorhei ist. Wenn ich bo5 gesagt bitte ost e Beiiignahmr auf bi Je fliDTrefir*nbnit, roüifi da- Pte'lcidv kbilaß pi gD'her Erregung geg ben habet jx tt bat sich birle (h’trowf mm Mim legalen StaotSnebcmfrn in gair> Sstddeutl' l-a d bemerkbar gmrnchl Wir werben diele (EnOrnzflung mit allen Kräften fördern. Dadurch ist b« Gefohr Tür *t>ie Algrrnrinheü bes Reiche; gebannt, her wir in den letzten Monaten so oft »egenvoll ent- grgenarfthmit heben. Die Serinn^arm mit bet Länbern rotTT ich gern übernehmen E- liegt mir ?ern. Inen bi frier en zu wollen. Länder. Gern senden imb das Reich haben in ber Heu'nen Lage al fei Anlaß, «rammen sri-chlich banibrr nartN zu de" km, wir sie irie Dvobene mei "tem wollen, bv sich aus ber heutiten Lam ergehm, t. In die'em "Snrne Fire ich allen, hr mifen Willens inh, bi Süd m3) Noch fre»uchstchrt.'ih b e'fmnb. Mir l eoeri fr 3e hmgen vor de ungeheuerlich: 9e rfxmphmgm nrrabe rwh Norden rix*tn Ich mif, iritfM. wer lt*t Pamtchleie in grirf en rotx bnit'djen neriafo tjat Ich würde ?/bm Künstler, jeden Liteeatn aui ba3 Tiefte brba- -m, wenn er feine Jeder m-tzb-muffen rool'e jtj er em brrrrh eneneSekBlkS eno' e rnander aurscheyen Bene-'en und verge sen, da- ist die Parole, br ich air twefern Gedietr venolge. In den letzt-n Wochen hch? ich Brie r voll des ichmunach^ Inchrltes Erfommei. Wir müssen aus bie em SumM des e^äs igen polit schm Stamm?* 6erau5fonnnen. Es ist fföch'te Se t. Das Rveg 83._____Sack'abrik._____Televbon In der Generalversammlung vom 12. Mai 1921 wurde beschlossen, die Genossenschaft In eine solche mit beschränk.er Haftpflicht um wroanhcln — Die Gläubiger werden hiermit oufnefotb* sich »u melden. Wleseck 12. Juni 192L Landwirtschaft!.Konsumverein e. (v. m. u. H. Hildebrand. Se i b e r t.(’712D Dirndlstoffe Täglich (Eingang von Neuheiten in den . modernsten karierten il geblümten Dessin» Fritz Nowack Ausstattungshaus Detektiv* iosWeip™»? Fr n furt s. M , Bergerstr. I|. Weit bek Anntv« Bure« kn- Erledigung all« Vertrauensangelegenheile Beobachtung - Ermittelung Heirats-Auskmfta gewissenhaft u. dlskre^ Toleph.: Römer 35 37« Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadl Gießen wird am Mittwoch den 15. Juni d. I., nachm. 3 Uhr, Mittwoch den 22. Juni d. I-, nrchtn. 3 Uhc, Mittwoch den 39. J-.tni d I., nachm 3 Uhr; im Jmvflokale — Turnhalse der Stadlmädchen- scchtle, Schillerstraß' 8 — ab e':a ten Imp pflickfig im lausenden Kalenderjahre sind die im vorigen Jahre geborenen■ Kinder sowie die rückständigen aus früheren Jahren. . . Die hiesigen Einwohner, welche imvspmcktrgc Kinder haben, ro erben zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken eingcladen, daß alle in denselben borgt nommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluß auf seine Ko st en bewert st eiligen lassen, widrigenfalls ihm i in Januar nächsten JahreS eine vierwöchige Frist zur Nachholung der Impfung unter Strafandrohung g e ie tz t w i rd. Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, welche im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder müssen in dem acht Tage später abgehaltenan Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränllickkert beansprucht wird, können gleichfalls dem Jmvfarzte in den öffentlichen Terminen vvrgestellt werden. Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem Körper zur Impfung gebracht werden. ES wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesimpfinstitut geimpft. Kinder auS Familien, in dmen ansteckende Krankheiten b errieten, dürfen nicht in die Ter- Betr.: Kraftwerk Lißberg. Arbeittzvergebttng. Für den Ausbau des Wasserkraftwerks bei ßife = berg (Oberhessen, Kreis Büdingen) werden zur Vergebung ausgeschrieten: Los I. Wehr int Niddertal bei Hirzenhain: rd. 1600 Kbm. Mauerwerk in Beton. LoS II. Wehr im Hillersbachtal: 2000 Kbm. Mauerwerk und Beton. Los III. Stollen von 2 Quadratmeter Quer- i schnitt zur Verbindung der beiden Täler, rund; 700 laufende Meter. LoS IV. Werkkanal in Eisenbeton 1600 und. 1800 Millimeter l. W zusammen 3140 Mtr. lang. Los V. Wasserschloß in Eisenbeton 10 Meter Durchmesser und 11 Meter Höhe rd. 300 Stbm. Beton. Angebote auf vorgeschrittenen Vordrucken sind bis zum Dienstag, 12. Juli, nachmittags 3 Uhr, pyrtofrei, verschlossen und mit der Aufschrift — Vergebung Kraftwerk Lißterg — bei uns einzureichen, zu welchem Termin die Eröffnung im Beisein der erschienenen Bewerber stattfindet. Tie Angebotsvordrucke mit Vergcbungsunter-- lagen sind zum Preise von 30 Mark für jedes Los von unS, soweit der Vorrat reicht, gegen Bareinsendung deS Betrages erhältlich. Zusckstags- grtsvrrein 2 (Verband der yiiiiiiuuimiiimiimiiimmuimiiimiiimmmimimmmiiiuiiimiimiu Louis Rothenberge Gießen Frankfurt a.M.,West Neuen weg 22 Adatbertatrafle 26 3 etephon 176,2124 Telephoni Taunus 4904 Alteisen • Metalle • Lumpen Papier sowie sämtliche Rohprodukte Antiquitäten. , äiiniiiiiiiiiiiuiiiiiiimiiiimiiiiimuimiiimiiiuiiinmiiiiimiiiiiiiiiiuiir Bekanntmachung. Der BvransclLag der Gemeinde Wieseck für Rg. 1921 liegt tont 20. bis 27. Juni auf unserm Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. ES ist btc Erhebung einer Uinaie bes blossem, zu der auch tie AuSmärfer her,utragen tebat. Wieseck. den 18. Iran 1921. Hessische Bürgermeisterei Wieseck. Scho mb er. 6888D danOleltetiDogen, aolfenioom nM* der Sckladener V^rinyrnoer Handwagen-Fabrik unübertroffen an Bauart und Material empfiehlt Knabensatins Große Auswahl Beste IBorhricgsqualitäteii Fritz Nowack ÄKSM Am 1 Juni habe ich das Ho el Lenz übernommen. Es soll mein Bestreben sein, meinen mich beehrenden Gästen das Beste aus Küche und Keller zu an- «remessenen Preisen zu verabreichen. Ich hüte das geehrte Publikum von Gießen und Umgehend, mein Unternehmen amtest unterstützen zu wollen. Gleichzeitig mache ich darauf aufmerksam. daß ich die Innenraume meines Hotels durchgreifend erneuert habe, um meinen Güsten einen gemütlichen Aufenthalt zu bieten. Hochachtungsvoll Carl Schuchardt langjähriger Oberkellner im „Hotel Reichshof* in Erfurt. omk J.C.Wallenfels,Gle8en Gegründet 1157 Fabrik u. Laden: Kirchenplatz 21-23 Oamptfärherel und Chemische Wäscherei Dekatur- u. Bettfedern Reinigungs- Anstalt, GardinenwÄscherei auf Neu In nur guter Verarbeitung liefere ich: immer *n Eicken tum. M 1 r>50.— €Q)lO ijllflHlll erbt litten „ 3 500.- mlt cchiem Marmor und geschliffenem Loieaei d)l- 960.— mehr, mit Nahmen und Zieiitger Matratze für beide Betien M. 700.— mehr. l«773c tebroa« gebeizt, ©üfrn, C||ti|flloiliilC Kredenz, Tisch, 4 Stühle M. 2 soo.— Ln-ise,immer eckt eichen, dunkel gebeitt, beited. n. Büfett, kredenz, Zugtisch 4'Boluerltüblcn, l'L 3 750.— roerbc bet rieb für das Rj^.1920 kann iwch bis ein» sÄießlich 2. Juli oh ^ssvfteu bezahLt roerben. Diejenigen, die noch q%~ber Zal^ung im Rückstände find, werben hiermit gemahnt, die Steuer bis -zum 2. Juli d. IS. an die Stadtkas.e zu bezahleir. Am 4. Juli beginnt die Beitveibtmg, wobei die vorgeschrietenen Psändungsvosten er- Don Fachleuten wird stiller Teilhaber mit 100—150 Mille Einlage für einträglicher Unternehmen gesucht. Schriftliche Angebote unt 08728 an den Gießener Anzeiger erbeten Amine - garmonlnms | wkrd.iackgem. u-vreiS- I wert getimmt n.revar. Wert, Hinte ' Gietze». Bloifitr. 11. | St immer u.Reparat.d. |t Ja. Siubolpb. Giepern ramil Eigene Herstellung. Billigst toll Hfl», MS31 habe UT butO) ^CaumaufTaee von OMtmeotrt S»*UhiaU cP ß . ,o »«Miist.Ä. MMÄMZZW- V B UMS «ku ttaKrtttL A. J.Tröster, Butzbach Fabrik landw. Maschinen und Eisengießerei Liefernns: aller landw. na«ichlnea und Transmiwnlonetelle. MMellsW. El« Gmi'AnsM 13x18 mit Schlitzverschluß und allerbester Qvtik, besonders für Sport- und Momentaufnahmen geeignet, ferner el« M2 jca-llönaiot ebenfalls für Liett- und Momentbilder besten» arbeitend, zu verkaufen. Vehördlich^Anzeigen Stäöt. Eebensmittelamt. WarknairSgabe für die Wock>e vom 20. bis 26. Juni 1921. Nickt rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot: 1850 Gramm Brot ober 1370 Gramm Mei^ fi'g. 2 2.5 Ml Brötchen 15 Pi Weizenbrotmehl Kg. 3.10 Mk Kranken- brvt Kg. 25,0 M. — Kr a n fe n bro t b ä d e t: Kvnrad Wißner, Sternstr. 33: £>einr. Fck, Bal,.thvsstr. 62. — Mehl für Kranke: Kg. 3.30 Mk. (VertausSshellen Titte uiuer Nr. 2.) 2. Mehl, Nährmittel und Zucker für Kranke: Emmericher Wa'en Expedition, Seltersweg 59: ö. Jung Nachf., Rittergasse 11: $>. Lublinski, Dammstraße 41; Ludw. Graf, Leihgestern er Weg 7; Karl Jefel, Marburger Str. 25. 3. Sonderausgabe des Lebens- mittelamtS: Ä . Leberwursi in 1-Kg.-Dosen 4 Mk. die Dose, Kernseife 3 0 Gramm Stück) 3 50 M. da- Stück. Berkaus erfolgt bis auf weiteres von 8—12V, Uhr Bonn, und 3—5 Uhr nachm. im Stadthaus, Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 8 an jedermann. Samstags erfolgt Verkauf nur von 8—12 Uhr Bonn. , 4. Amerikant scheS Wet »enmehl. 1600 Gramm 70prozentigeS WrizenmelK, hergestellt ems mnerikanisffi^m Weiizen, P.eis 3.50 Mk. daS ffihmb. Die Ausgabe erfolgt durch die hiesigen WleinhandelSgesckckitc gegen Abgabe der Lebensmittelmarke 25 vom Miontag den 20. bis etnsckl. Dienstag den 28. Juni 1921. Düten und Gesäße find mityibringen, andernfalls sie vom Verkäufer terecknet w.rden dürfen. Die ängcoangcTien Lebensmittelmarken lind Don ne rL tag den 30. Juni 1921 an daS Lebens- mittdamt, Zimmer 8, abtzulüfirn. Die lecp.it Säcke und nicht verkauften Mehlmengen sind am Freitag bat 1. Juli 1921, nachmittags von 2—4 Uhr, an daS Mehllager, Süd- Anlage 10, zurückzugeben. Die Rückgabe der Säcke muß unbedingt bis zu vorstchimdcm Zeitpunkt erfolgen, andernfalls Bereclmung erfolgt. 5. Ausgabe von Weizengrieß. Gegen Abgabe der Lebensmittelmarke 26 werden in den hicftgen Klein Hand, lsgesckä ften in der Zeit vom 20. Ium bis einsckl. 2. Juli 1921 250 Gramm Weizengrieß -um Preise von 1.90 Mk. das Pfund auSg^vben. Die eingogangnten Lebensmittelmarken find von den Kleinha.tck>elsgrsck)ästetr am DienStag den 5. Juli 1921 an das LebenSmittelamt, Zimmer 8, abzn geben. 6. Weizenkleiesür Kleintierhalter. Bei der städtischen Futt7v Ter Vorstand. iStelti Ei Hotel Schütz Sorntac den 19. Juni Familienkonzerl Anfang '/,8 ( hr ahenda Mienlietis Mio- mi Mitoe Filiale Gießen 2^8c Fernsprecher 2134 PlockstraBe 10 n RI Deic IW'iWnf ü* nflen «igs^, ^rleörn-mmiiijhe- --jfr dorlaiA Zeutral-Cale Weinsalon Besitzer: Herrn. Löber Sonntag den 19. Juni abends Humor. Konzert mltanschlleOend.Taiiz zu Gunsten der Kinderhilfe _ Ab Montag bi* einechLMittwochi Do Film Über Moral u. Sittlichkeit der Gegenwart L*8eo.MsM 6 Akte. In den Hauptrollen: Carola Toelle, Conradi Veidt, Fritz Kortner. Fern«; Der Mann im Nebel Aufregend »enrationelle Geschehnisse mit rerb: tÜTenden Trick* 5 Akt* Trotz de* großen Programm* keine erhöhten Preise. ^olö-SislümM nnö Vllsflligsvll «SM W ömefeOl? utltia BoUnmWe. Sdiotoleöf. Ice, iiütßo sowie ißglltii leit dien fliwn 31k mcrqpn Bonniig: SDHlolltdt GrOBzertorte und Gröherrhrrol? vfi anlmtrriomer unö repfler Beilenang halle Kt will, oem ijotteereliri. vaviiluw beftnts eniuloö:ea in 1399 MkkkWN.WN lel. 1399^ zuHause Blusenjüchcr, Strümpfe,Garne; aSpitzeniux nur mit a-Farben H Auswahl irben zurücKweisen ie Fabrikanten: ■mann,Kcln»R^ Ä*-2^a «Ms Cafe Leib. Sonntag ben 19. Juni Mrs ISWWKW. E'niah 4 Uhr. E0 labet ein__Sriedr. RuvveL Missionsfcst in Daubringen am Sonntag den 19. Juni nachm. 2l/$ Uhr am Waldrauve bei der neuen Schule. Festredner: Lehrer No de, Neunkirchen,u. a. Posaunen- u. Gesangschöre werden mitwirken. Jedermann ist herzlich eingeladen. WW-K»MM |M !M P-trnWh'mA*« je*: . WW^ Heute und mor en: „Das Spiel mit dem Feuer11— Ab Montag: LOTTE NEUMANN 6tok In: Schatten einer Stunde Ein Frauenichlck'*! in B Akten. Diese« Ellte-Doppelproirramm dürfte dne Gewaltigste »ein. was das I.leht- ■ ptrlhan-, Huhnhofmraße 24, je in einem i*roffratn- 1S.T^-Ä ... --*fr -'Inri. *.K 19 D0n Mm ht Örn itrttntigeblun\u^.'ilns f DQA Ntz WUVA ‘HttsitattunqsbQUi telLluii. tegewebesäcke' ma Qualität ere Baaernsäcke lauen Streifen :e mit Streiten jeder Grütze ose 1 Nä Strohsäcke ötzen liefert äuberfl billiz listen, Giessen, gflitinbrit ^tlcr'.'on Ortsverein Typographia Gietzen (verband der Deutschen Buchdrucker) ohannisfest Sonntag, den 19. Juni 6855 TanzaufderKarlsruhe Gäste sind willkommen. Der Vorstand Statt Harten! (Bitten tSerftn O. S. L. v. 1900 e. D 6832t Statt Aorten! «77c Darmstadt (Herderstr.10). den 18.3uwt 1921. 8807 N.-Wachtmetsler, Nachr. 6 1. Jtomp., llannstatt. Der Vorstand. 6V79D 6b71 Wamtor 08763 (Vintr tt frei! Abends 8 Uhr im Hindenburg: Bekanntgabe der Sieger und Preisvertcilung. Anschliehend: Tanz und gemütliches Beisammensein mit den Teilnehmern und Gästen. Meine Verlobung mit Fräulein Dora MSckiel, Tochter des Balthasar Möckeh Langenhain, er« Ihre Verlobung geben bekannt Cläre Dönges-Rabes Hermann Bruchhaus SelJ&rswwBlJjihJLttabarta/KL Nur noch heute und morgeni| •meixrnbierprrt» übet die Strafe und Vofnl grobe ”nl nb. Melita Rosenbaum Marlin Stillschweig Verlobte firanfbehen und Plebfeu* eben fcbiiut rcchtzeitine Vinmriuiimn brronbrtcr Desinfektion »mittel wie: Creeel. Lysol Creolm, Chlor und Fornulln. S orratlg In der **• ÄtTer-Drojsrte. ^rit.er.w.^ Cito Schani Nachfolger Ltrenn diskrete tbeblcnun». M. Frlc.eh verm. P. tiln IlandagleC, haai brUckeo 3, Xaaaaacr MiraOe 20. Walter Sticler Major a. D. Margarethe Sticler geb. Hückhausen vermählte Drahl-Dlnilage- t Matratzen eigener Anfertigung. C. Leisler, nobella*er, 23 Neueuwes 23. WMkMnM huSiliüill a?!nS ij)?ti? een tot Btufiiltce Bnio.'2ruß2ttL K. Loose. Siege, Klär« ich für aufgehoden. Watzel Vereinigung ehemaliger Kriegsgefangener QbcrhcffenS. Alle diejenigen Aameroben, welche Heine (Belegenstä halten, in der letzten Terfammlung zu ericheinen, werd« gebeten, die am Sonntag den 10. ds Ml» norm. 9 Uhl bei Kamerad Heckmann stattstndend« Aufklärungr-Verfammlung zu besuchen. L» werden zum letztenmal die neusten mtnifteriellen Verfügungen bekannt gegeben. IL Teil, sowie das lustige Beiprogramm Oeulsche 5por1behörde für Leichlathletil Sportplatz an der Hardt Sonntag den 19. Juni 1921 Leichtathletische Kreismeister-- schaften des Lahnkreises Vorkämpfe: 9 Uhr vormittags Entschridungskämpfe: 2 Uhr nachmittags 6in-o.£!e8ltttttiiiiiii|t,50rttnlini|tn,5iuiBg- ä. MWwmea, SWIM o. MevllMie 15. Stiftungsfest ofttranöru oll ön likichslügeoweitirossni naö öem Dor- unö SUcutnaien tmauiniiliag. Ab 4 Uhr Tanz. labet ein QK712 Der ^estans'chnk. WM Grau - Stückkalk stets frisch auf Laaer u. ab t^aoflon. IIht Labnkalte. die nm besten, rrniebigftrn uns biUtflüca lind. [*** C. Rühsamen nernivrecher ICjfi. Liesel Müller Gerhard Busch verlobte Stehen Berlin Bismarckstrahe 16 ftomhtener Strahe 46 Juni 1921. Bruchleidende »Z» lindert Euer Leiden bureb das Zmoca meines al'beiväbrten, fcTrrlofeit Dag u. Rocht trnnbaten Lvcziai ^rntibaudes ^Lebensretter- in Leder nut den votrirnnitL aeich Vriotien. Eine mcrHt(te Berkleineruna drS Bruches lit erzielbar. Geitau noch Mad attgeierltai. Sonturremlo». «erzilich cmuioblen. tVor Bettnässen geschützt 4" ille durch das Tranen nieinesai'S Gummi beraestelltru UrinalBvvarates. Empiebie auheide.. meine «»anaeieib, Leib-, Umitauds u. lHuttcrVorfaU- binden. Mutter sur -lniichi. i'.etn soe^ialtn ertetli kolteni os rluskttnst in Glciion r eueren« in 83. Jnel !■= Bdihti lotil Leaa tob 3-1 Ukr ueba »kMe VNooiüsottizscholr Stkvro 32 Goetheitrahe 32 Telephon 2064 11. Juli beginnt ein neuer ßuliJlaaies- KllMs in Bnchiiibruna Ltenonravbte Tiairbinrn* i (treiben und allen 0andel»sächern. HulfübrU Druck- Itbnfirn kolteuioS d. d. Schullkiiuna. Anmeidunaen werden lanlut ent* aegenaeuomnten. U in 6881c e» Oer Reiter ohne Kopt 3* ha»!«: Samstag den 25. und Sonntag den 26. Juni. Achtung! Auf nach Winnen IM SMM am 19. und 20. Juni 1921 Bdroechslunysrelch« Unterhaltung Karussell, Schiehbude, Krastmeger u sw. Don 1 -2 Uhr Empfang der Vereine anschl. vufftellung des Feft-uges. Ferner ist für gute Speisen u.GdrLuken bestens gekargt. (Es ladet ein der fraftwirt Philipp Vogel. 5is8ti-Eö!iinfliiliio?ii Ar Für Haushalt und Schneiderei bei erleid)«-3«blu*g«bschi'-deac.-. , _, . _. ,, Da» ^richcineir aller diensttreten D?t,aiieder. inSdeiondere der onSwärtigeu, ist dringend er» forderlich. _____ Dor Var^aad. Mittwoch den 22. Juni: Rosenfest int Cafe „Aftoria" zu Gunsten der Hess, rttnderhilfe mit auserwdbltem Programm. «78e Jul. Körner. EINHORN Sonntag nachmittag 5—7 Uhr Fiinf-Uhr-Tee = Neues Orchester, 06842 I® AHetnl^e HenteUer; PFLASTER - 0 Hameln (Weser) 6858A Polstermöbelhaus A.Wehrheim Löberstraße 17 GI eßen Löberstraße 17 iT-iJ Auf 2 Lose 1 Gewinn Bedeutend verbesserter Gewinnplan: 6372c Herren-u. Damenhüte aller Art werden tum Reinigen. Flir- »/, 7i '/■ Die Vole der lebten SUnfienloiterie wirren Oie Sptelbeteiliguug bei ben Minimus Original N. S. U. Maschine, 12 PS Leistung Elegant Schnell Leicht f SklWWW \ in neuen und getragenen Herren- ki Stabil' Bequem Solid NPa(enteinallen Kulturntniten Frankfurter Straße 82 n:i Telephon 157 i Tiiiiniiniiiini.iiiiimiiiiiiiiuii 6644D •X,M Kein Waschbrett, kein Reiben und Bünden ; schnelles und leichte* Waschen bei größter Schonung des Gewebes. ■vr wöch. wöch. N'Üch wöch. wöch. wöch. wöch. HO- I 0 190—200 LD-:; o 310—370 370-4 0 430- 5 0 500—570 sichern Sie »ich zei ig nebinern In Wieiien: BuchaÄer Neuen Bö ne 11 Kcrnivrecher 877 Bostfchctkouto (>743 «Vrmifiui t a. M. Wk filcinmohnm^S« n. Sifölunnsbautcn liefert RimmertüreiL Fenster. HauSlüren. Fnh- böden. Erub'einen ufro. billigst 5248 Gmll S. Müller, ßoürantrafsörll, Ließen. Damen- und Kinder qoröerob? wird geschmackvoll und piei4»Dcxi annelertlflt w« ftßiliouitr. 15 III. Flimm Walltorstrakte 03 Feruivrechcr 21 KG Poiticheitkouto 15319 Franks »rt a. M. 8-10 10-12 12-14 14-16 16-18 18-20 „Selve“ der rassige Sportwagen, der sparsame, bequeme Reisewagen Weiger“ Strohpressen ca. ca. cn. ca. cn. cn. cn. mit modernen Drei- n. DopFelschranben-SchneTldam- pfem regelmässig in kurzen Abständen ab Amsterdam Moderne schnelle Frachtdampfer nach obengenannten Ulfen sowie nach Pernambuco und Bahia SpexieUer 14 tätig. Frachtdienet nach New York 275000 ewinnc und 4 Brälnicil über 172 Millionen Mart. Hauptgewinn im giin tigsteu Kalle l‘/i Millionen Mark. LoSprctS 1 Klasse: Legler Tlld Anlage 5 Rcrnfvredicr 82 Postichcdkvnto 15311 ftrnnffurt a. M. Der billigste Kraftwagen sowohl in Anschaffung wie Betrieb. Vorführung jederzeit. Kurzfristig lieferbar Färberei Braubach & Fischer Chem. Waschanstalt Gegründet 1848 das beste selbsttätige Waschmittel von grObler Waschw Irkung. überall erhAUllcb nur in Oi-Ißtnal-Padmng, niemals lose. HENKEL L CIE., DÜSSELDORF. Anzügen, Gehrock- u. Smoking» Anzügen. Für Burschen Anzüge in allen Grützen. Hochgeschlossene Joppen, leichte und schwere, in allen Grützen. Gebrauchte Sakkos mit Westen. Auch einzelne Hosen L all. Färb., versch. Damenkleider u. -Blusen aufsall. billig zu verk. Leichte Drelljoppen und Hosen. L. Noseitzweig Herrengarderobehaus eurt Gießen, Seltersweg 58 1. (Eingang Eche Dolhsbab). SELVEAulomobilwetei SternfahHGau IV, ADAC nach Neuenahr am 29. 5. 1921 Lück-Barmen Erster auf „Sclve“, 547,9 km in 9 Stunden 45 Minuten Sternfahrt Gau IX, ADAC nach Sachsen am 5. 6. 1921 Hergt-Leipzig Erster auf „Selve“ Tapeten UJs. u. nrueft. iVhntern. ilinn verlange roiicnfr.'Dhnt?r- bnd) Nr. 24. <«’rt»rüder Ziegler, Ltlnebnrg. HI1 Rennen auf Opelrennbahn am 22. 5. 1921 Klasse 4, Wagen bis 9 Steuer-PS. Direktor Lehmann Erster auf „Selve“ W. Krauß-München Zweiter auf „Selve“ H. Ludwig-Oberursel Fünfter auf „Seive“ Patent-Sprungfeder-Matratzen in allen Größen Korbmöbel neu aufgenommen I ist das beste und billigste Spezialhaus für: Sofas / Sessel / Chaiselongues in Friedensausführung Spezialität: Auflage-Matratzen (3 Keile mit Schrägkeil) mit erst- klassigenAmllungen und Drellen Transatlantischer Dampferdienst via Spanien und Portugal für Passagiere, Fracht und Post nach ... - - - - - «••ui m v n vi um sum «mu him«*ii, ff ui- ben und Umpressen angenommen fe'-■ MF Automobil-Centrale Wilhelm Hamel Porto 70 Vs. Liften lür alle 5 Klaffen Mart 5.— bei freier Zuleudimg. vo .ftnnhln nuPDeifnulL staatlichen Loueric-lLin- 68MD Wo soll mau spielen? In der besten und aröhten deutschen. PreoaiNcb-StiddeutNchen, Kloesen-Lotieric. benn (mben Cie die bellen Auc-nch en, zu gewinnen. ZlehuiiffNbeirlnn: 12. ntul 13. Juli 1921. 2 ' rämicn zu le 750 000 Mark 4 Hauptgewinne zu ie 500000 Mark Vorauszahlung für alle 5 Klaffen: SUD-AMERÜXA Rio de Janeiro, Santos, Montevideo, Buenos Aires CUBA / MEXICO Havana, Vera Cruz KORD-AMERIKA New Orleans ÄS V' M & -M! abtt «Vinfrltfi :Men,, i ■wt tet-'innten he , a genau die gl dm *ttn Demrebe * getäbewi «je £ bebeutenbt Verfame tr verwunderlicb. ! unter anderem «ud) •beten und »war m mm Senudi mir 5 W E gftnxfm mtt Teil' MW tui «tnxfrden xn Vakrir»-, 'Ntrö 5nnt etgtben, die t LuslaMweinen töt' iinb, weder im Äes' Pekömm Mit'. Ts mürbe M stelle auf die übe dieser titxfaien, hc gehen. Genaueres Derf „tu« neue Lauer-Gotha). Ausku Steuerpslich Ämtern in her vor vorgesehen, die fi eingesührt ttnrb. leqenhrit geben, sonstigen formelle fragen allgemein, Steuerrechts 2Eufi -veil bie örtfifyn fol! eine fünfte ■ ' f ' .1 merden. B ^nanyini jwje eines Knauz. Ittlle einzurichten, stelle soll aber den zuftän Preisen. Sei kleine N ter Auskun ^chbearbeiter mi SSL" iL.»?Euchkl°he L'° Ai l'-wen SJnh<,d- der eii ScVy der tz 'tfrten * dazu nt Läden: Gießen : Neuenweg 4 4Wc Seltersweg 79a Wetzlar: Krämerstr. 10 Kassenschränke LiWZNKjläÄe ■ 5 Wate jra MeNltei Sei Söjreiö- mofnilnea, fiotletlea «»> 8r.Urogmann,Gietzen KasfenfchranK-FabriK Bahnhofftrabe 30. 6040 Telephon 1401. Jdi wasch'bei Euch im Haus nur dann. Wenn ich bekommen kann / weit unter Tagespreis 6847c Beachten Sie meine Schaufensterk Fritz Nowack Ä'IÄ« —ru.af ■R> V< ■ ■ srm . T-'VMBMMKMtaMM». ! Allo Auskünfte über Passage und Fracht durch die I i uesellscuttlt in Amsterdam oder die in den meisten | Uroßst&dton belmdlicheu Vertretungen Fcrkcl n. bel»er5tncht. schnell wiich- fiae Ralfe. Innnncftredte. breit buck T lere.die beiten aut Zucht u. SdjneUmoft ?ebr gute Fresser, fern- nehmb. | WJ)| Mark Für die Reisezeit steht unseren Kunden noch eine Reihe eiserner Schrankfächer in unterem im vorigen Jahre neu erbauten, mit allen neuzeitlichen Sicherheitseinrichtungen versehenen feuer* und diebessicheren Panzerraum zur Verfügung. Auch nehmen wir gut verpackte oder verschlosfene und ordnungsmählg versiegelte Wertpakete (Handkofferusw.) in Aufbewahrung. z Näheres besagen die Aushänge in den Kasseräumen. Auch wird an unseren Schaltern gerne nähere Auskunft erteilt. nitc vezirlssparlasse Gießen. für tetlften- bzw. Kchmnldre*cber. Breitdrescher, Motor- und llnmpfdreschcr lieferbar. Gebrüder Weiger Wolfenbütte!. xxnA D. L. G. Ansatellnna Lelpslg vom IG. bis 81. Joni 1021, Kclho 18, Stund G7>. Landwirtschaftliche WWn i. Kecke MW kaufen Sie vorteilbakt bei Fernsprecher 10 Aufstellung von Motoren u. Maschinen mit allem Zubehör Miid.Mii^iiikiisäliiMiü.RcpmtM^lill Vetlaugen Cie Auaebot. 4765c proJ&fS- \ HpO* doch die I Besten' » Zu haben tn Apotheken u. Drogerien per Stlick ab yerfonb« ftntion. VÖMicridnucinc von 50 Pid. ni fwaris ver lifö. 13 M. Vebenbneroldit abstall. iXir'aSdirorine lebende Ankunft Garin« tie. giadmiibmcuerfonb. Bahnstation genau anaeb. $r. Jof. Hochmann Pknnnttadtlbefs.i. Porn- miible. Tel. 'Jlr. !M). Siaiion Ebsrslall b. D. G.KÖNIG’/ 333,50 356,- 528,- 100 100 100 100 100 1 100 100 100 105,85 348,65 261,70 69,5a 569,40 297, 260, 560, 192, MS ,2 «'S Lei»“"19 13,98 96,- 27,22 352,60 263,20 100 | 100 Ar. 100 L. te« nnte 720,- 594,- 318,60 *242,75 73,- 300,60 te An miffitm 916,55 95,65 27,67 Börsenkurse. Frankfurt <94 660 6 50 872,- 7F7 17,60 1,43 Äut» 17.6. 77,50 77,50 74,75 70,20 179,25 320,- 264.75 228.84 183,26 16*,- 161,50 144,75 470,- 333,25 358,- 528,75 311,- 273,- 711,25 601,- 16.6. Ml 4,36 8,60 104- 6.10 971,- 106,15 349,35 262, '0 «8,69 57i',60 357,50 530,- 311,10 268,- AusDruck Du oerlechen Tee Beratung über tnc ibittrprfUitun hiermit aut mitosttmmtc Zett vertagt. Die Finanzlage Frankreich-. 69,18 69,33 565.90 567,10 1172,801175,20 W41dlmtrt. mtnt !er T o u m e r erläuterte heute na der Fi-ian»tommis ion der Kammer die läge Frankreichs. Er etflfirte, b seit", sei in einem Monat nach um Kurs 16.6. 77,50 77,50 75.80 70,40 180,- 320,- 264,- 229.- 183,50 167,75 162,- 143,50 470,- 330,50 357,- 530,- 312,- 273,75 717,- 596,50 Der Obertzels. Vchaf»slchterv«rern Landw.ristuvtskennner.-Au» ckuch nl. D^erirderO lirtet bei Grnv^ite :rn> (bdiehewbatoreteii He Möglichkeit, durchgezückstete Wtfr au* ternabt- Aus Stadt und Land. Gießen, den 18. Ium 1921 Einiges über Ldstweinbereitung. 1/. 6. chweiier 196.40 8.70 1.50 8.20 47.90 22.34 29.80 47.20 3-325 590.- ......Fr 125,40 ......t 23,80 INdrftc. Sftifljbodnnlnonrw. Madeira-. wnrom-. Tokaier Lönnh fen gekeltert. Deine ergeb'M. die von den 20 -30maI so teuren Au Sl ante weinen tatsürtstich nicht zu unterscheiden find, roeter int Gescliniack, Aussehen, noch in der Bekomm irffrit! Es würde «u weil HUyren, näher an dieser Stelle aus dir überaus einfache Anwendungsart biefer knocken«i, haltbaren Edelwemhefen ein*u- geben Genaueres kann man in einem kleinen fcerf ,.Da-> neue Wembucte" lesen (Friedrich Sauer-Äotha). 910,95 14^02 88,20 27,28 ■^"Itikne.Uuu "nd '«*1« W.Z ’Mm« tat «osten ieuyork . . . Part»..... Schwei,. . . . Spanien . . . Wien (altes). Deutfd)-Oefien. Prag..... Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel Herrn Collins Abenteuer Roman von Frank Heller. Prag . . . Stockholm Wien. . . London . Daris . . Aeuoorb. % '' xämittt w \e 7500'10 Marl 4 Hauvli'kw'une zu |e 500000 wiark Fl. - Mk. =3 Är. =■ Ar. = n kann. Deutschland Wien . . • Pro, -. . Dan» . . e London . . Italien . • Brüssel . . Budapest . Niuyork. . Agram. . . Bukarest . ten * Indien *u enurrbe.t. Wö»wmd bt£.«r mir Docklammer aul der Lieber Auktion zur Berste-.ge Menrmten, W" P aris, 15. Funi. W?fff Der Fmaoez Mat unb 3mn dadurch versthfirft, bah bie Jahres- Nasse 1919 einberufen unb narb dem Rhemlande transportiert worden wäre. Deshalb fei er pe- nötiat gewesen. Schatzten-.S aussuOkben, er hotfe, aut dicse Werse 3'/, Milliarden cnedat *u können ..Vaverti'se. <<8,40 1571,60 " ....... 99r9G 100,10 ffaltunp femueiebnete ihn Die Neuerungen überwogen, ffttfle Rauflust machte sich tüi Farbwerte geltend, von denen dte Aknen für InilinsabrikoNon, Elderselder Farben und Badische Anilin 13 bi» 13 Prozent qeronn» nen Analo kontinental waren roiehcrum tve- ientlieh höher, nämlich um 19 Prozent Bon >leltrowerten letzten Elektrische Licht und Ataft und Siemens u Halske ihre Auswärts- Franken I 195.50 Abend- Abend- Schlug Schlutz- Äuri “ ‘ ‘ faNmiantÄX* Demi wir aber unferr Fruchtsäft' nnt «men Seinfxreu mttfen, b h. eine Wenigkeit biervon ^usetzeti und b mit ihnen die Gärung enrleiten, hemt beL'imreni sie genau den gleichen iSxlwein reift, genau die gleiche Blume und genau die ileitfr gtue Bekömm ichkrit. wie bi« au» der be- tt«fkiibrii Weinrebe gekelterten Wein? Daß dieses aerob-’*u eine llmroähunq in bet Weinkelterung bebrntenbe Versahren ein Latent ist. ist nicht mei- bet oermunbrrltd Man kann sie überall erhalten, unter anderem auch in Dnogenge'chästen und Apo tbeten und uroer üt sv kleinen Mengen, batz man Non Den'ucn nur 5 Liter Wem zu keltern braucht selbst aus genxxfneteti Früdstm fami man hfrr mit Wein Mtent ’ Ich möckste nur auf solche Mein tznnmi richt vom Weinen, und doch 6| oft oder meisten > mm Hküwn, was maii einiaen iteiren unter einem „gan- twrzstglichen Dein versieh' XMil iemanb einen Garten, ein Bärtchen, erntet er 'xnroirmib erat. Stachelbeeren, Aepfe!. 'n eitert er sich Wein und ist aut ickueu Tvovien Der amu I rx>t^ kennt keinen wirkliäen Wein, et weist nicht, wie Edel wenn idjnKden. ineist nicht, dast sie nicht mn gan» ander» «nun der. andern auch andr » betont men als der s«lbslmk.lterte, der wohl blipblank aussehen kann, aber m-mer ei-.en f dm dien, bösen Rausch unb nob- boseren Mai-eniarrmer verursacht. Dos tun he echten Wei 'e nkfn ! Diese erheitern, mache n fr Ah ttch unb'htnte. la sen keinen Iammi! Weim rou bisher aus im erem Cbu Wem tot treten, so lietzen >mr den :lR»ft von alleine in Garung kommen, d h. überlietzen dm der Selbst (B narren aTv wilde vefen, di ibn in Gm-ung Ina (fiten, unb diese bilden nicht T-uft — intern Fustlsuosse? Solche FusUstosse wirten aber □erobern nftiq, nervenlähm-nd, unb diese Wir hingen ma en den bösen Rausch, den noch böseren Marknorirrvnßr». dir 100 deutsche Warf mürben Datum: 17 K 3»rlch...........Fr 1X16 amfterbam........Fl 66,21 Aopenbagei........Ar 88,8) Mil.«« 6 •’l“1 """ Was war die Ursache - Sines der mnftrribieilat Verbrochen, em iStv tredx-n da? kern 'Gegenstück üt den '»nnitnaP orotokgllen liaben dünke, war an Bord verübt n>jr> ben E- grnügt nicht, m:Jagen, day es dv Portal verblüfft dar, es verblüfft btt gesunde Vernunft, und i".s aur weitere? war es den ^kühnen <5ermu- Hingen ebenf-i unmöglich, einen Ech'-üf et zu dnn Br?diem -« imben. wie bie voliieilichen Unter» illchungen Ter Damoiei ging am 2*1 um Lono.'ui ab \Xx führ'e au ne. nid« iebr ^rhlreichrn Pasiarvrrn unc zu.nlich rtfl i'aflflui eine G^ldenduna wn 1'IIOCmi T'hinb an tie Danton in fflexanbrv, ah ü-.anbl pjti brr Bgnl von Enaland In ortxrtv ttlii vj ir IQiXi Pfund. f.mtrollgezabi tun keinem ।Geringeren afe dem Ttreftor der Vink fDh James Verton, . a» die renbirn in ecie govvhnliche braun? Arste geoackt unb von dem Xtreftm mir ^alsti eichen 5trce.n oerschl assen worden Man wollt« au- gewissen ooli i dm Gründen isd.'s .1usieden beim IranSoon nermeiben. Toese Waien^ list? rourbt in moglih't hrfreier Wn>e tno den mrchuen Tamm er gebracht, wo fie von ftdbUön Selbt m Tmmang genommen nnt> m den \w ri llen BerwaHrungeraum des Tjaanot:^ für bei-- ler- renbimgcn p'o irrt wurde Tvser Raum tt mit bon-eiier. «rjentürrn rxrieyen, er i t von den Seiten mizugänglich unb i Tag hon enter b**jnirren Wack.' bewacht worden »aoitan Srilf mr fügen das für lew fr-nse, br ^rnd) r.i.t? irmen ii einer der beitbefanrurtfen nr ■«?- ^-fr der mali'cken sandel smarme, em Monn, der ?btnb doch über je^en De dockn steht wie der Direktor der Bank m England In der Statt vom 27 Ltwber. während der Tamo'er »ich «ms dem Weg ckm Malm noch Kter jrv Lick ;u becken. Uv tommen hort)clbfl voran- ahtl.ch am 14. Juli 30—36 Iöbrlinysböcke im •Älter non 1 Vs Iälnen Mrr Derstngenma Dir Böcke wurden im Wii a des wahres qesckvren unb liJcrtfn 10—12 Pumd ÄftiHic v.v Tier ('kmeuu den, bit bereits filtert ’itoifie im Besitze haben und beabsichtigen, Lammböcke |u mne bai. könne»' bi.se au' der Bersteigerimg **t Bocklämnrer au* den stammslfwsereien Olötzen mtb Bob^-nhau en kaufen. Dirse Auktion findet wabrscheinlich am 30. 3uh in Götzen statt Ern Himmel -*ne Wolken, ein Meer im.* Sami (fine lau. Barmirragsb r e. bit aut dem i\mb in ben dunkelgrünen Pinwnhamen ,vielt und draunm aut 'bem Waller au den Wimm ln und meisten *>* geht der Jacks .^Borwörts" zerrt. Tie 3«H „Borwäns" verlfitzr bet einer leid* teit Bormittagsbnse den Haien in Aiaceio aul ioriifa Ain ch.er fftiiat tovmmanb.'brück? 'tedi ein gebräunter Seebär, der für Arten JTurt ürat: unb unten in der Kajüte sitzen drei Herren nm^etne Nasche Champagner und eine Nummer der „.ljUti Mail'. Andere Zeitungen liegen um ,« ocnrreiiL Rach seiner Äi'idX ist die schwierigste Zeil setzl vorüber. Dos Budget wert» er anfangs 3ult vor legen unb er gedento toi«eiM ^manMmparamw hmtiiufübrcn: 1 Tas Tefiiti bei den (»ifenbabnew müsse beteiligt werden beberdK bau man die Oto- 'dli(heften an den- mieiten 9hiW mehr als bisher beteilige. 2. bif Aulgeben für das Heerestzudget inufiten be ra bgef e B i werden und ypm durch Bermmderun.^ des effrTt neu Behändes unter Bohrung der nationalen 3ntrTefien; 3. iebr andere ^aaisanhnk»- als eine ten' felibifrungtanlfibe, die im Herbst auf -eiern wert», rmb e (rhgrtdmt nwrhen ferner ftoihigtr »Vu a jrniniter Itoumtr an dast nach ferner ?üi td< cke Uas.mbeu für des beroegunp fort Bon ^peitalroerten waren Dren nein u Avppel anziehend Ädlerwcrke waren 10 Prozent höher Am ^nlaaemarkl war ruhtgefi Geschäft. Deutsche Anletnen waren auf behauptet, Mert lauer unbedeutend abgeschwächt Die Devtsenkurie waren wenig verändert: ste ließen aeaen den Pormtttag-- verkehr Innung zur Abschwächung erkennen Frankfurt a.M. 1/. 3 uni Börsen - n -.edei“ ,rföh«'u°®1 liefe-’*’31' üimmung-btlte Das 3nttref< to.umlr.r.t- sich wiederum auf ^itbuitneafhen, wobei .ich btr inzelt rwe Gescha>t-rö!iikeii entwickel le lagen Skhribeanfinli, welche weiter, Lte.gerung , hielten, was auf Mc 'er hübte Di vivendi' — 2-1 ötzung von 36 Prvi — ;urückaefüh.t wird. .Im Ciutzeilemarft waren .sturSei^ungen vor wiegend. Eleklrvowerte nch.g, aber gut brt-aup- Montanaktiai tagen fei' bei rjibigem «'-eftfüit Zm Freien Verkehr Julius 3id»l schwankeiid ojä bis 622 Pb fcokmaini 34». Nastatfr Daggonf. 342, 340 Der Schiust gestaltete fielt fest Frankfurt o. M, 18. Juni. Berliner Devisenmarkt. tielb Brief Geld Brief Tatum: 16. Jum. 17. 3vni. Amsterdam. Wotterb. 2297,20 2302,35 2297,702302,30 Srüstrl.Antwerpen . 555,40 55(i,60 555,40 5 6,60 ^naligcKOi we.dcn könnten Tu Normal4kinnatz men wÜrteu sich auf 17' ? Milliarden Mautoit 3u bi- fen VoTmal Utrmabmen Ti.w cterHng< noch eine Vermehrung der 3oiln ntabmen um 1 Rif' liarbe unb das lFrgebn.» bei Abgaben von ÄYieg*- gewinnen hn etwaigen Betrage ix>n 2 Milliardoi irr leite, befllxilb imt emem DefiOl von 2l/f Milliarden bu.(Mummen »u köimen itoTpefebei fei eine iirU>buih| bei Erntommen ruci und her llmiatzstenei ^ckßiesckich erklärte Mimste- te»- mer. dast tue Mobil mackmngMostan de ,1atzresA«te 1919 in Prioritäten von Deutschland nn itber 8erteilunn bet 3aMimatm an Me .’Hhie tei «f bei stievaratBvustontv bezahlt weiden müstten Ans den rifltnmfrüiiMftffrn. rm Darmstadt, 16. Juni. Der Bericht des Finanzausschusses des Üandtags über den Da upt Voranschlag 1921 ist soeben im Druck erschienen ttr schließt tn Linnahme und .luönabe mit Ml 7A8 W Mk ab Don Bedeutung ist, datz der Abschluß der StaatSrech'iungcn für 1915 einen Ueverschuß von 5*/, Millionen Mark ergab. Die Steuern gaben ein Mehr von 17 Millionen, btc ®cr- möoen-steuei allein V. Million Mar! Drö erbrachte 7'/, Millionen Mart mehr Demgegenüber find die'7lus^;aben tnFln sonder» für Beamten und Lehrer um 22,6 Millionen ' die Beschaffung um VL ltonen, die Srwerbslosen um 4*/, Millionen Mark gestiegen usw. Der Siechnungüüberschutz von 1(v/< Millionen Mark wurde dem Reste- svock zu.iesührt Da» Nechnung-ergebni- |Ar 1921 stellt sich ungünstiger Aus Auleiho Mitteln musste ein Irehlbetrag von M‘/i Millionen gedeckt werden Die Mehrkosten für die Beioldunaövorlage betrug 1990 7U>/< MUI Mark Die Sahrscheinlicktkii szissern bezüglich der Einkommen steuer liegen im Dunkeln. Vorgesehen find 400 Millionen Mark, wovon üoei Drittel aus Land und Otemeinde entfallen. Ter Rest von 60 Millionen fließt zur Hälfte in den Auögleichftock, dessen Mittel zur Unterstützung btbürfHgcr Otemetnden Verwendung finden soll. Der Ertrag au- der Hauptabteilung direkte und indirekte Steuern ist auf 219 Millionen Mark veranschlagt, d. h. 122'/, Bttllionen mehr wie im Vorjahr. Äu- dem Verkauf von Nutz- und Brenn n Mark oder 10 Mil- lionm Mark mehr vorgesehen Außer den erwähnten Soften für die Beamtenbesoldung werden etwa 47 Millionen kür die Ueber- nahme der Polizeistellen genehmigt. Die MU- ?Wiedervereinigungen des Landtags werden ich gm lommeuden Dienstag mit diesen Fragen beschäftigeti. Der VI. Ausschuß erledigt« heut« die Artikel 26 bis 30 der Schulgesetz Novellen In Artikel 26 soll dem Fortbildungsschüler die Äum Besuch der Schule erforderliche 3dt ohne Abzug gewährt werden. Zuwiderhandlungen sollen mit dem zwei- bi- zehnfachen Betrag der in Artikel 25 festgeleaten Straffätze ge* ghndel werden Artikel 27 behandelt di« Lernmittel in den Volksschulen, die von den Eltern erhoben werden sollen Der Ausschuß beschließt, daß die Gemeinden für die Beschaffung dieser Lernmittel eiuzutrelen haben und diese den Schülern kostenlos Mir Verfügung stellen müssen Die Artikel 28 und 39 behandeln den Privatunterricht in Schul«* und Fortbildungsschulen, worüber eine lete haft« Ausiprache «ntsteht Di« Regierung gibt entfvrechende Aufllfirung«n, worauf dl« Artikel bis 30 Annahme linden Nächste Sttzuna Freitag nachmittag 2 Uhr Spielen? ^reuül«el'ckllä(leirt*k^", encn flih’fidl c'V tu llwumr» IJkJnUlWl. winn / n ng fairen, d't tn Metern ^ebre . , . filtere Böch» benötigen. Oto m nb it g'V b n, ifrrn Bedarf aus bn .wrfHidvn 3t der or'rtt.'rltck.m Bahn Aber lesen Sie den Artikel nsck nnmat. Lavertille. Fck bin eitel Und es hrent mt», wie jener beutitfr Fünt tagen .w können, tilr t bei' FatzrisberickO be, dos Blei Mehlen : Tar unerklärlickstte Verbrecken, fiat die L.->- liiei, das ste ;e gegeben bat. Privattelegramm der „Taily M t. Ter lampier „Empretz st Lc^'ia". Nopitan 3ribn, trai am 29. Ctobet vormittag- m Hieran brüt Aegypten ein. Saiort nack euer *3nJ,m wurden alle Zugänge gesperrt, und du Pfl'r.l, bie karck drahtloses Telenamm vom stapttan alarmiert worden war, begab sich an Bord. ^er eine der drei Herren - zwei v.m ihnen seh entern ander übrigens Stmlih - 'itzt 'wann bi. mit entern Läckeln um den Much und b.ickt »um Staiütcmenfrcr binauS, mahraib tn« bciHn andern tn eifrigen Ausrufen zu chm ipre.1)ev ,.Ack, Pr^7esior, Sic st'b marckenvaft „Abei ick bitte „Huul erttcmsend Pfund, Vrm^'tor, und andere feügenammi'n! Nein, nnrflth, wenn bn. HandeL. Berlin, 17. llunt. or 1 ensttm « munaSbtlbj Der Börlenverkehr gewährte das gleiche Bild wie an den vorhergehenden Tagen Zeitweise, namentlich bei Beginn, leb» bna h^ianb, wurde der BiteNän plvv'i b vnm erfi» Steuermann alarmiert. Tte Wache ar bem et* wähnten Zternal.nnwaraam harte ptöPkich, chne vorher das «Geringste bemerkt zv haben getebex. nnt die lütt auloenfen nrjtbe unb an ötanr unter roofm mmgr m Gelächter beraiSgrtaaten ton Unter HÜseiuien stütHte sich der Lachtpai'ten ni ibn, übermannt< ibn unb lieft, wi« gesagt, den Hamlin tpten frntritän 3elbu, bet ith augenblüf* lick etnianb, hatte hine Sckpvtetrgton, ton betrrt- Tenbcn Mann ->u ibent ft-,«nm es war ein Mr Lewis Graßniich, Ta.faf.tet erster »1a w mu Sn* rattaiüte. unb nach keiner Anaabe w mbrtiba: aus -b sich selbst ans bem Kastenraum treten iah." Unterhaltung ♦ Erhebung ♦ Belehrung> nwtligen Begriffen. m diesen Spalten hcrumzulaufen un und halten Sand zwischen ihre Zähne. Aber bied alles 1' ist dann auch für Italien maßgebend geworben. Während bas antike £xm5 ausichli-ßlich Innen» bau ist. ohne Fassade unb ohne Fenster, mir durch das offene Atrium und Peristyl beleuchtet, meist ein geschäftig unb weitauSgebreitet, stellt sich das mittelalterliche Dolznhaus als ein mit einem Dach unb Fenstern veriebeneS. im Grundriß zu- iammengedrängtes, melgeschossig sich in die Höhe türmendes Gebäude dar. Das bürgerliche Wohn- taus, wie es im spateren Mittelalter ausgebildet ist, ist durch die Bereinigung zwei ganz verschiedener Tvven allmählich entstanden. Die eine Hausform in den Städten kam vom Bauern- haus her, das ja auf die urältesten Formen der Siedlung »urücksübri, die andere von den Kleinburgen, die die städtischen Adligen auch hinter die Mauern der Stadt verpflanzten. Leider sind die ersten Generationen von Bürgerhäusern, soweit sie sich an das Bauernhaus an schlossen, uns in keinem Denkmal überliefert, und zweisellvs war dies die Mehrzahl der frühen Stadthäuser, da ja auS den Baiwrn sich der größte Teil der Stadtbevöl^ernng rekrutier de. Dagegen Haden sich aus früher Zeit einige patrizische Behausungen erhalten. So liegt im Oertchen Winkel im Der Papalagi wohnt tote die Seenruschel in einem festen Gehäuse. Sterne sind rings um iHv, neben ihm und über ihm. Seine Sbirtte gleicht einer aufrechten Truhe aus Stein. Einer Truhe, die viele Fächer hat und durchlöchert ist. Die meisten £>litten sind von mehr Menschen bewohnt, als in einem einzigen Samoadorfe leben, man muß daher genau den Namen der Aiga (Familie) wissen, zu der man auf Besuch will. Tenn jede Aiga hat einen besonderen Teil der Steintruhe für sich. Und eine Aiga wriß oft von der anderen nichts, gar nichts, als ob nrcht nur eine steinerne Wand, sondern viele Meere zwischen ihnen lägen. Sie wissen oft ihre Namen kaum, und wenn sie einander an dem Einschlupf- loch begegnen, geben sie srch nur unwillig einen Gruß ober brummeln sich an wie feindliche In- kt en. Wie erbost darüber, daß sie nahe beieinander leben müssen. Wohnt die Aiga nun oben, ganz unter dem Dack? der Hütte, so muß man viele Aeste hinauf- steigen, im Zickzack ober rund im Kreise, bis man zu der Stelle kommt, wo der Namen der Aiga an die Wand geschrieben ist. Nun sieht man vor sich die zierliche Nachbildung einer weiblichen Brustwarze, aus die man drückt, bis ein Schrei ertönt, der die Aiga herbeiruft. Sie siebt durch ein Leines, rundes, gegittertes Loch in der Wand, ob es k?in Feind ist. Tann öffnet sie nicht. (5rrtarnt sie aber den Freund, so bindet sie sogleich einen großen Hvlzflügel, der tüchtig angekettet ist, ab und zieht ihn zu sich herein, daß der Gast durch den Spalt eintreten form in die wirkliche Hütte. Diese ist nun wieder von vielen steilen 6t ein» wänden durchckroclien, und man schlüpft weiter durch Flügel und Flügel von Truhe zu Truhe, die kleiner und kleiner werden. Ein Samoaner würde m solcher Truhe bald ersticken, denn nirgends geht ein frischer Luftzug hindurch wie in jeder Samoahütte. Dann auch suchen die Gerüche des Kvchhauses nach einem Ausgang. Zumeist ist aber die Lust, welche von draußen heveinkommt. nicht viel besser; und man kann schwer begreifen, daß ein Mensch hier nicht sterben muß, daß er nickt vor Sehnsucht zum Bogel wird, ihm f.ine Flügel wachsen, damit er sich aufschnnnge und dahin fliege, tov Luft und Sonne ist. Aber der Papa la gi liebt seine Steintruhen und merlt ihre Schädlichkeit nicht mehr. Zwischen diesen Truhen verbringt der Papalagi sein Leben. Er ist bald in dieser, bald in jener Truhe, je nach Tageszeit und Stunde. Hier roadyfen seine Kinder auf, hier hock über der Erde, oft höh?r wie eine ausgewachsene Palme — zwischen Steinen. Bon Zeit zu Zett verläßt der Papalagi ferne Privattruhen, wie er sie nennt, um in eine andere Truhe zu steigen, die seinen Geschäften gilt, bei denen er ungestört sein will und keine Frauen und Kinder gebrauchen kann. Während dieser Zeit sind die Frauen und Mädchen im Kochhause unb kochen ober machen Fußlyänte blendend (Schuhputzen) oder waschen Lenderttücher. , Die er .unerhörte Erfolg" war freilich zahlenmäßig. an ErntaaStri umvben von beute gemessen, nickt so übermäßig groß, aber er trug den Wert ter nnwraänfflirff.leit in sich. In der Teichmann schor Chr.mil des Berliner Koniglichm TtreataS ifab bic Austübrungs- und EinnalmmfiFern des enter haibeH Iahrd intens zusammm gestellt, und ANN Scküuft leien einige dieser interessanten Zan- lvt mitgeteilt Im Iabre 1821 erlebte der Frei- 'cklltz nack der Erstaufführung nod) 17 Wieder- ivlungen: die Eviualnne dieser 18 Vorstellungen betrug 13 556 -ata : im folgenden Ja brr' wurde *** gegeben imb eine Eimutt me w'' 23 462 Tafcr err 1t 1823 konnten di- Bcn- i«er 17inal den F ei ckütz büren und b zalrlten tut die en ^nuß 10 222 Taler 1824 ward, er L3mal aufgefübri, 182. > 10m U: im nacküen chch- ;ckmt fmfett die Aussülwung^ttri-n unter Id ! < -b imb erst daS Jahr 1840 brachic dir 20d 3ar- Vie Littstehong de; deutschen Hause;. Die Entstehung des bürgerlichen Wohnhauses, das ja der Stadt ihren eigentlichen Charakter verliehen hat, ist in Dunkel gehüllt. Ter tiefe Gegen- satz zwischen dem norbtfmcn und dem antiken Haus offenbart sich früh, unb dieser neue Typus bis Arm Abend. Ja, es gibt viele, die eine 6c^ ioiwere Lust daran haben. Befonters in eitrigen Spalten ist ein Gewirrt, und die Menschen fliegen bann wie ein dicker Schlick. Dies sind die Straßen, wo riesenhafte Glaskästen eingebaut srnd, in denen alle bie Dinge ausgebrettet liegen, die dn Papalagi zum Leben braucht In diesen Spalten droht von allen Seiten viele Gefahr, denn die Dtenschen laufen nicht mir durcheinander, sie fahren und reiten auch k-miz unb quer oder lassen sich in großen gläsernen Truhen, die auf metallenen Bändern gletten, davontragen. Ter Lärm ist groß. Deine Ohren sind betäubt, denn die Pferde schlagen mit ihren Hufen auf die Steine des Bodens, die Menschen schlagen mit ihren harten Fußhäuten darauf. Kinder schreien, Männer schreien, vor Freude ober vor Entsetzen, alle schreien. Du finnft dich auch nicht anders verständigen als durch Schreien. Es ist ein allgemeines Sausen, Rasseln. Stampfen, Dröhnen, als ob du an der Steilbrandung von Savan ständest, an einem Tage da höchster Sturm tost. Unb doch ist dieses ~?fen noch lieblicher unb nimmt dir nicht so teilte Sinne wie das Tosen zwischm den Sternspallen. Die Stadt ist also dies, wovon ich sprach Es gibt aber viele Städte, kleine und große. Tie größten sind solche, wo die höchsten Häuptlinge eined Landes wohnen. Alle Städte liegen verstreut wie unsere Inseln im Meere. Sre liegen oft nur einen Bateweg, oft aber eine Tagereise wett auseinander. Alle Stcininseln sind mtt einander verbunden durch gekennzeichnete Pfade. Du finnft aber auch mit einem Landschiff fahren, das dünn und lang ist wie ein Wurm, bas ständig Rauch ausspeit und auf langen Eisenfäden sehr schnell gleitet, schneller wie ein Ztoölssitzer m voller Fahrt Willst bu aber deinen Freund auf einer anderen Injel nur ein Dctto'a (Lam. Gruß Wörtlich übersetzt: Ick Hebe dich) prüfen, so brauchst (bu nicht zu ihm zu gehen oder .zu gleiten — du bläst deine Worte in metallene Ficken, die wie lange Lianen von einer Stemttrsel zur anderen gehen. Schneller als ein Bogel fliegen kann, kommen sie an den Ort, den du beftimmt hast. Zwischen allen Steininseln ist das eigentliche Land, ist das, was man Europa nennt. Hier ist das Land teilweise schön und fruchtbar wie bei uns. Es hat Bäume, Flüsse unb Wälder, und hier gibt es auch Reine richtige Dörfer. Sind die Hütten darin auch au3 Stein, so sind sie doch vielfach mtt fruchttragenden Bäumen umgeben, der Regen kinn sie von allen Setten waschen unb der Wind sie wieder trocknen. In diesen Dörfern leben andere Menschen mit anderen Sinnen als in ter 'Stadt. Man nennt sie die Landmenschen, ©te haben gröbere Öänbe und schmutzigste Lendentücher als die Spaltenmenschen, obgleich sie viel mehr zu essen haben als diese. Ihr Leben ist viel gesunder und ichöner als das der Spaltenmenschen. Aber sie selber glauben es nicht und beneiden jene, die sie Nichtstuer nennen, wett "Tie nicht auch;n die Erde fassen und Früchte hinein- und herauslegen. Sie leben in Feindschaft mtt ihnen, denn sie müssen ihnen Nahrung jrtten von ihrem Lande, müssen ine Früchte abpflücken, die der Spillen mansch rßt, müssen das Vieh hüten und aufzuhm, bis es fett ist und auch hiervon ihm die Hälfte abgeben. Jedenfalls haben sie viel Mühe davon, für alle die Spaltenmenschen daS Essen aufzutreiben, unb fefcn eS nicht recht ein, warum diese schönere L.nitentütfer tragen als sie selber und schönere w?iße Hände haben und nicht in der Sonne viel sckoitzen unb im Regen viel frieren müssen wie Ite. Ten Spaltenmenschen kümmert d es ater sehr wenig. Er ist überzettgt, daß er höhere Rechte hat als der Laickmensch unb seine Werk' mehr Wert haben als Früchte in die Erde legen ober herausheben. Dieser Streit zwischen beiden Parteien ist nun auch nicht so, baß es zwischen ihnen zum Kriege !bmmt. Im allgemeinen findet der Papalagi ob er zwiscten Spalten lebt oder aus dem Lande, alles gut, wie es ist. Der Land- mensck bewundert bas Reich des SpallenMenschen, wenn er hineirfjmmt, unb der Spaldenmensch singt und gurgell hohe Töne, wenn er durch die Dörfer des Landmenscheu zieht. Der Svalten- mensck jäfet den Land Menschen Schweine künstlich fett machen, dieser den Spaltenmenschen seine Steinlruhen bauen unb lieben. Wir aber, die wir freie Kinder der Sowie unb des Lichtes sind, wollen dem großen Geiste treu bleiben und ihm nicht bas Herz mit Steinen beschweren. Nur verirrte kranke Menschen, die Gottes Hand nicht mehr halten, -können »wischen Stemspalten ohne Sonne, Licht unb Wind glück lick leben. Gönnen wir dem Papalagi sein zweifelhaftes Glück, aber zertrümmern wir ihm jeden Versuch, auch an unfern sonnigen Gestaden, Steintruhen aufturichtien und die Mcnsävnfreute zu töten mit Stein, Spalten Schmutz, Lärm, Rauch unb Sand, tote cs fein Svm und Ziel ist. Zum IubÄLum am 18. Jwn. Tie beten Berliner Opern-Institut.- feiern in würdigen Feswvrsbckllungen das hunckerfiährige Jubiläum des „Freischütz", und auch sonst wird man diese Woche nicht vorübergehen lassen, ohne tes denkwürdigen Tages sich zu erinnern, an dem dem deutschen Volk seine erste nationale Oper geschenkt wurde. Am 18. Ium 1821 wurde in dem weben eröffneten SchauspielHause, dem klassrzisft scheu Meisterwerke Schinkels, der Sieg der vornan- fischen Musik erfochten, indem die Oper des deutschen Waldes und des deutschen Volksliedes einen beispiellosen Erfolg errang. Die Bedeutung des ..FveisckKtz" für bte Geschichte ter deutschen Seele hat Richard Wagner unübertrefflich schön gekcnn- -ieichnet. „DaS deutsche Manchen, die schauerliche Ärge waren es, bte hrer ten Dichter unb Komiyamsten iirtmittelbar tem deutschen Volksleben nahe brachten," sagt er „Das seelenvvlle einfache Lted des Deutschen Tag »ugrunbe, so daß das Gan^e einer gnoten, rührönten Ballade glich, die, mit dem etelstrn Sckmmck ter frischesten Rentanttk ausgestattet, das phantxrfovolle GemLtsleben ter deutschen Nation auf das Ehavakteristischste besingt Einzig aus dem Bolke, welcktts die Sage tes „Freisckiützen" erfand, formte rin geistvoller Tondichter bar auf verfallen, auf einer ihr entnommenen bramattfdjcn Grundlage rin großes musika- fifrfjti Werk aushufüh'en und in ter Tat, entern er die hrinrifche Bollssage vriherrlichte, sicherte sich der fiilnftfer einen beispiellosen Erfolgs Die verschietenslen Richtlmgen des pottfisckion Lebens trafen hier in einem gemeinsamen Mittelpunkt wftrnimen; von einem Ende -um antem tourte ter Freischütz gehört, gesungen und getanzt." Die (Sruntetemtntt, aus denen diese Musik ent- 'prungen und die so recht aus der Strmmung unb Kunst jener Zeit geboren tourten, hat Weber fo'brt als .^ägerleben unb das Walten dSmvmschn Mäckste" bezeichnet. Er fand für diese Elemente oie bezrickmendsten Dow- unb Klangfarben. „Die Klangfarbe, die Instrumentation für das Wald unb Jägerleben war leicht tzu finden: Die Hörner lieferten sie." hat er selbst Lobe gegenüber erklärt „Die Schwrerigfeit lag narr in dem Erfinden neuer Melodien für die Hörner, die einfach imb volkstümlich fein mußten. Zu diesem Zweck sah ich Mich unter ten Bvll'smelobien um, unb tem eifrigen Studium bettelten habe ick es M verdanken, wenn mir dieser Tctt meiner Aufgabe gelungen ist .. Die nnrfrtigfhe Stelle für mtich waren aber d'e Worte taS Mar Mick umgarnen f nstre Mücküe, denn sie bautet mir an, welcher Haüptchaväkter ter Oper yu geben sei. An diese „finstern 9R ächte" mußte ich Vie Höver fo ost als möglich durch Klang unb Melodie erinnern. Ich habe lange imb viel «formen imb bedacht, »telcher der rechte Haupt- klang für die? Unheimliche sein möchte. Natür-- lich mußte es eine dimkle, düstere Klangfarbe sein. >aaro bekommen —"— ”—' unb Äroilrfien I Rheingau ein romanisttes Gebäute, das man «ttS h^rt «c Menschen mcht, bas älteste deutsche Haus bezeichnet hat. erumzulaufon vom Morgen I Ter verhältnismäßig gut erhaltene Bau, der im hundett Zahre Zreifchütz. I von den steinernen Truhen, den Stein- ' spül.en, den steinernen 3n|eln und was Grundriß rin Reckteck btitet, stammt wahrscheinlich aus ter ersten Hälfte bri 11. Jahrhunderts. Em breite Rundbogenpfortr führt in bas niedrige, «chivackteleucktete Erdgesckx>ß; im Obergeschoß lag ein Laal, an den sich rin paar kleine Wohn gemacher schlossen. Dir Treppe muß außen an gefügt gewesen fern. Offenbar wohnte hier eit anxtmlrdx-r Marrn, etwa rin erzbrschöflicher Be amtier. Ein zweiter' romanisches Haus, das m dir Beit Friedrich Barbarossas gesetzt wecken kann, lvegt in Ros heim im Elsaß. Neben solchen un- befestigten Stadthäuforn gab es auch burgartige Atelshäufer mtt „Strrittürmew". Diese Wehr- haftigkrit war aber im 13. unb 14. Iahrhunterr wohl nur noch em Standesabzrichen, so wie be Ritter fein Schwert trug, unb mtt tem Erstarken des Bürgergeistks wurde btt Neuerricktung solcher kleiner Sticktburgen nicht mehr gestattet. Das vornehme Stadthaus legte so lerne Bura ähnlrchkett immer mehr ab, unb das ackerbärgerliche Element überwog. Aus diesem Stadium der Ent Wicklung des deutschen Hauses stammen die sogen. rn Tömmern oder Kemenaten, die frei ttn Hintergrund des Hofos lagen unb ten einzigen herzbaren Wohnraum enthielten In Braunschweig tat man twck auf mehr als 80 Grundstticken Stolpen iolcher Kemenaten gefunden. In ber nach,ten Entivicklungsstnfe ist an bie Stelle bei Ackrbürgers ter Handwerker unb Krämer gerückt. Aztefe brauchten weniger Raum; deshalb mußten die Grundstücke zertettt inerten, und zwar wollte toter Besitzer einen Anteil an ber Straße haben, fo daß sich nun die geschlossenen (Straften, kte Reihenhäuser, herausbttteten. Nun entsteht also das Haus an ter Straße. In Niedeckeutschland erhalt sich ter schmale und fiese Hof als ein Rest tes landwirtschaftlichen Betriebes, unb ckaral- teristisch ist hier bie weite, bis zum Dach Ms- iteigenbe Diele, ein Erbstück tes BauernhauseL Bon ihr abgefonbert steigen bann meistens zwei schosst in die Höhe, unten, wenn es rin fiäur manns haus ist, die Schrribstube, im Zwischen tefdroft die Schlaf und Wohnzimmer, im hohen Giebelraum die Speicher. Im oberdeutschen Haus entspricht der Diele eine niedrig gehaltene Erb geschoßhalle; dafür erhalten die Wohnzimmer mehr Raum. Sehr unvollkommen sind noch die inneren Verbindungen; vielfach vermitteln offene Galerien ten Verkehr von Docker- unb Hinterhau- durch alle Stockwerke, imb ter Hof besitzt eine Bedeutung im Leben ber Hausbewohner, wie wir sie heute nicht mehr kennen. Als besondere Zin ber Fassade erscheint der Erker, ursprünglich ein Vermächtnis ter Burg, von deren neuartig ange klebten Schützen- unb Beobachterständen er ta stammt; bis wetten hat er sich auch aus den vor gefragten Altarnischen ter Hauskapellen entwickelt. Tas Erdgeschoß roirb nicht selten in einen Bogen gang aufgelöst, die sogen. Lauben, die mtt den m ittelalter licken Gewohnheiten des Marktverkehr- unb Handels auf offener Straße zusammen hängen Deutsche RosenstSdte. Der Juni gehört der Wn igin ter Bl innen, ter duftenden Rose Es gibt eine Anzahl Stävtr in Deutschland und im deutschen CeiLerrcuf), bst durch ihre Rvsenzarckst weithin berühmt geworden sind. Zu ihnen gehört in erster Linie Trier das fritm Mittelpunkt ter teufichen Rvsen-ückuerei geworden und in dieser Kultur führend ist. Kaum etwas lieberes kann man sich tanken, als zur Rvsemzeit dir Rvsenkulturen bei dieser uralten Mönstadt fcu besuchen, die mtt ihrem Duft ganz« Stadtviertel erfüllen und Trier an dic Seite ter Blümenstabt Erfurt stellen. Dann das durch setm Stofenfefte berühmte Wiesbaden, wv die Rost im Juni Triumphe feiert tote sonst mol4 nur noch an ber Riviera. Wer einem dieser Feste beige* rnohut tat, tem wird es zrillebens eine ter liebsten (Srutnenntgen fein. Dic warme Bestnmung tes .Rhcingaus bringt die Rose yi wunderbarer Duftentfältimg. RüdeSheim, das alte, weinberühmte, ist — von ter WriNlefe abgesehen — nie fo schön tote jetzt *ur Zeit b.*r Rvsenblüte. Durch ihre Rvsenblüte berühmt sind die Tiroler Städte Meran unb Stoßen, wo bie Vegetation in bet loarmen Sonne wahre Blüttnwunter her« vockringt. Die Rose fommt in Teut[d Salzbrunn: mtt beül mter Rv'enblüte könnttl Dormburg a. b. Saale, ber Domhos zu Naumburg a. d. Saale und Freiburg t. B e sgau auf- warten. Auch Bad Wstritz a. d. Saale ist durch 'eine großartige Rosenaärtnerei bekannt, tote tenx überhaupt bas mittlere Saalegebiet Di« mafisch außerordentlich begünstigt ist Es fctmnt in birier Beziehung gleich hinter tem Rhrinlanü. Bei Mttfitz t Sacken gibt es weitausgetehnn Rvienfelter: hier roirb nach bulgarischen Muster eine schwunghafte Rosenölerzeugung betrieben. Allb^annt ist ber 1000jährige Ro'enstvck am Hildeshräner Dom: er ist aber nicht der gröfttt Rv'enstock Deutschlands: bi -sen Ruhm beansprucht vielmehr ein 1881 als Wildstarrrm mit einer Teerose okulierter Stofen stock ttn Wehrlescken Gart« Vl Freiburg t Breisgau, ter bereits 1920 gravi 13 000 Blüten entfaltete und sich voraussichtlich noch weiter entwickeln wird. Möglich-rwrise erreicht er in dieser Beziehung ten zugrunde gegangenen berühmten Roscnbaum von Toulon, ter jedes Jahr 50—60 000 Blüten öffnete lvalve;ftimmr. Bon Peter Hille. Wie berne grüngoldnen 2lugrn funkeln, Wald, du moosiger Träumer! Wie deine Gedanken dunkeln, Einsiedel, schwer von Leben, saft seufzender Tages versäumerl Heber der Wipfel Hin- und Wiederschweben wie's Atem holt unb voller wogt und brwrtz und weiter zieht — und stille wird — und saust. Lieber ber Wipfel Hin- und Wiederschweben, hock btoben steht em ernster Ton, dem lauschten tausend Jahre schon und werden tausend Iahte lauschen... Unb immer dieses starke, donnerdunkle RausckAt. Montag, ttr. SS •40. Juni 1921 SftnlWraM 7. I II. 3 III IV V VT 2 schon dann Drum ber 'brütjl'faen Unnlxrfiratk-Bvch. ml» Ste*nbni*rinlichcn Betrag tvr Perininderung des Steuerweits entfallende Teil der vorläufigen Steuer für das Ri 1921 bis zur endgültigen Peran laMiitg auf Antrag außer debung zu setzen. Wir empfehlen, entsprechend Anweisung zu erteilen Gießen, den 16. Juni 1921 Kreisamt Gießen. Dr. U s i n g e r. Inhaltr-Uederficht: Verordnung über die Versorgungsregelung. - Gesetz über die (Erhebung vorläufiger Grund- und Gewerbesteuer ,für da» Rechnungsjahr 1921. — Steinbruchbetrieb - Impfungen gegen Schweinerotlauf. - Gefunden, verloren. B e t r Das (9rieb, die Erhebung vorläufiger Grund und (R tverbefieucr für das Rechnungsjahr 1921 betreffenb, Dom 13 Mai 1921 Reg.-Bl s 91 Au den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger meistereien der Landgemeinden des .Kreises. Durch Artikel 1 Ms. 2 des obengenannten Gesetzes, das auch der Jinanznvl der Oterneinden Rechnung tragen soll, ist bestimmt. Bekanntmachung des KrersamlS Daimstadt, betreffend Per mlichtung zur Preisausz> g für Gegenstände des not wendigen Lebensbedarfs >m Kleinhandel vom 1 Rovern bei 192<>. Tarrn [labt, den 10 Juni 1921. .heisifcktes Landes ErnährungSaiiil R e u m a n n_________ AmIrverlündigUMblatt für die provinzialbireMon Gberhessen und für das Kreisamt Gießen. Erscheint nach »«darf: Montag, Dienstag. DoenereUg unb Freitag Rur durch di. Poft zu beziehen gegen ötk 2.10 vierteljährlich tesitzer von Goldwerten nicht unberührt rgehen können. Große Borlag. i fmb in Porung Ich erinnere an die Ko i pe r (dio f l *• :r; sie ist dem Reichsrai bereits luncgan.xn. ®etunte, daß Aktien befotixrer Art. Bvr- ktien, erfaßt werden können, ist sehr nabelt Der Gedanke der Erfassung der Goldwerte rm Auge behalten werbet Ich warne davor, n zwei Lager zu teilen: Die P oletarier unb ssitzer von S'oldwe teu' TaS wäre eine ixt* liSvolle Wad schlackst, em Unglück für im er land. Cs *arf keine Reparalio>rSgew,nn!er , wie es Kriegs- und RevolutwnögcVumler seiner G sedier, das war ern G danke. der aus der bruffltat Demokrat e h rvorgeaarraen i t Der Gedanke ist pea'ürft Datz bi-, die ihr birrdncfüfr.t Sabcn, nickst be iebt snd, meine Tarnen undDerren. das macht ricksts. Wir werden den inneren Etat vorwärts bringen- Wir werden auch, roitn das 'Xtotopfer abgezogen ist, von der 45 Milliarden, durch die rod) w'genden Eingänge zur Einbonr- men- unb Umsatzsteuer das, was wir km Jahre 1920 erreichen roo.lttn. ga.-rz gevitz erreichen. Jetzt kommt der ytrite grobe tkmfl.'kt: daS rrd die BetrrebSverwaltunaen. Im letz- *en Jahre baten die BetriebSverw ltungen abee- cktosfen mit nnrm Fehlbetrar von 20 3J? il » l t a rd en. Uefrriet'en Sie es i\ o6 der Staat in Eisknteahn und Post nicht Ueöerfchüt'tt hätte, wenn er die gleichen Prei e gefordert bärtr ime rrofx Privatbetriebe. (S^hr ri tvx ) W r müs o -ersuchen, die grohit Bstrrede, Bot unb Et'en- 'mtri, raiündl aus^igeswlren, um"von lern Str en» fehl betrag hernnterpikommen, wöbet al7erdmg- rt e Boransomg gegrtai fein mutz: Jnnerpoli i 't ihmrt)-n können wir nicht gebrauchen, wenn irr tesunden wollen. (Sehr richtig?) Str geben jebeir bte Frech it, seine Ansicht zu totßern. aber das age id> in Ihrer Mitte: Wer die Gewalt erhebt in der freien BolSnevublif, d.n- fall auch eben, daß eine noatliche Gewalt di it, um den Gi-ist der Ururbrnmi und drr Zerstörung aus unserem d.^en Laterlmtd auszurne.-ttn. (Sehr -rcht-.g?) Dir kommen zum Dausbalt der Reva - r a t i o n e n. Da sind tarn Summen zu finden, ’ne ich Ihnen vorher nrnnte. Ich bin der letzte der den Mut nicht aufbrinqt, dem Besitz auch die Cpier ziiznrveiien die er bringen kann unb bringen muß. Wollen sich alle, frz beute Besitz in Händen haben, bie Goldwerte besitzen, die Produttions- mittel besitzen, klar machen, was es beißt, den Weltkrieg verloren zu hoben. Die Schwä che des Reichsnotovfers liegt nicht in bet Abgabe der Vermögen sondern sie liegt im S ichtage, dem 31. 12 19. Ursprünglich war das Opfer gedacht als ein Opfer brr Goldwerte. Da liegt ocr Gedanke nahe, wenn her kleine Rentner von seinem bescheidenen Vermögen abgcbai muß, daß Dann auch 20. Juni 1921 BnnOnic von Bnjdgta für bi« logevnnmwrr bm Vachm ttaq vorher ohne jede 1)CTbtnb|id)hfiL Drell Nr I mm Höhe füt ttiiriqenv 34mm Prellt orthA 40 Pf. autwärtt 60 Df-; für 9t«hlamc. Inieigrn von 70 mm Stritt 180 TH Bei L>latz. norfchnft 20*. Auf chlaq. An«p.|d)rittltil« : Bug ä'vrtz Verantwortlich für Dolhib: lug. Goetz, für b«n übrigen Teil: Dl Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: f>on» Beck, Bckaitntmachung betreffend Verordnung über die Beriorgungsregelung vorn 16 April 1921 Reichs Gesetzbl S. 486 Vom 10 Juni 1921 Auf Grund des Art 1 der Verordnung über die Veriorgungs regeluug vorn 16 April 1921 Reicks Geutzbl S. 4b6 ordnen wir unter Zustimmung des Herrn Reichsministers für Ernährung unb Landwirtschaft vorn 23 Mar 1921 die weitere Zortgelt.mg nach stehender Bekanntmachung an, insoweit diese auch für Lebens unb Futtermittel auf Ohrunb der 12- 16 der Brord Ilung über bte Errichtung von Preisprüfnngsstellen und bte Per iorgungsregelung vrnn 25 Lrptcmb.r l'il.. Rrichsgefetzbl 5 607 bzw 4. November 1915 Reick sgesttzbl S. <28, erlassen sind: produttive Ausgabe d^s eiwpiischen Mili!arism.rs mit ein Minimum zu reten&ren. (Sehr richtig?' Ter Rus gebt hinaus an be Arbeiterschaft aller Länder: Sorgt überall dafür im temofratifrfm Grifte, daß das. was Deutschland zahlt, nicht zu unnötigen Ausgaben verwendet wird, sondern baf- es verwend.st wirb zum wahren Segen für Oie merftätine Bevölkerung der ganzen noUeidcnden Welt. (Beifalls Sehen Sie. vom ersten Tage an, wo w'r die neue Regierung gebildet hate'n. war es mein eifriges Bestreben Männer zu finden, bic ten Ge- teankcn d.r So'?writät und der gemeinsamen Arbeit auch zu d.-n Alliierten hinübertragen. Ich habe für das Ministerium des SBie;eraufba-.ur einen Mann gefunbrt, der im Kriege eine groß< organisatorische Leistung vollbracht, hat, derrn Dr. R a t h e n a u , der im firifrie di zu bei getragen hat, daß wir überhaupt durch die Organisation der Roltstvfse den Krieg solange foriseyen konn'en, obnc voriger erbärmlich zusammrrr-zubreckxm. Alle Ke. bte im Kriege in großer Organisation gearbeitet haben, brauchen wir ro eher, mögen sie eine Partei färbe haben wie sie wollen Dabei kommt es nicht darauf an. wo ein solcher Mann herkommt. Lassen wir doch alle Oeben Derönlieber Briänuriung hiw weg. Macksts besser ihr Rörg'er unb sammelt euer Scharen, kommt in ixm Roichs'ag, treibt Oopo- sition, kri i'iert auch erbarnrungslos! Aber ein? müssen sich die tzerrfchaften. die sich in Opposition befinden, gesagt fein Ionen: Im neuen Deutschland bedeutet Opposition die Ber-itwckligkeit, an oem Tag, wo die Regierung zurücktritt, selbst die Ge^ schäfte zu übernehmen lSehr rich ig?l .Das ist wahre Ovpv.'itton Vir sind aur ein Trümmer feld benign worben und wir haben versucht, auf biriem Trümmer elb Lrimung zu schaffen Unb bas ist uns teilweise geglückt. In einer freien b*mth fuitifdxn Republik wenden wir bte feste Hanl an und wir wertem auch nicht davor zurückschrecken in diesem Falle der Berstänagung unb der Versöhnung zu folgen, unb tat Mut zu haben, von unseren Freunden die allergrößten Oper zu verlangen. Es liegt ein neues Deutsch! and vor u^s Nicht frurüdKtddt nullen nri und Steine nxtfen Die zwei Milliarden werden wir irin gen. Wir zahlen mit Sachleistung tnb durch direkte Zahlungen, durch To» DaS erste wfrd für uns sein: die Aus- ung der Mittel sür die 2 6 p r o z e n t i g e f u hrabg a be. Die Methode, die die rrten hier anwenden, erweist sich schon ilS zweischneidig. Sie erfordert ein großes ttenheer, welches die Wirtschast sehr er* rt. Die Frage ist für mich, ob wir in der sind, die Produktion mit einer Last leaen und unseren Er von lebenskräf- u halten. Da hat sich der Blick von 91 tv an auf die Kohle gerichtet Wir kommen darum herum, aus der Kohle mehr tuSzuholen. Ich mache auf eines auf» am: Wir liefern 24 Millionen Tonnen m an die Alliierten Das schreibt man auf daS ReparationSkonto? Nicht den Marktpreis, sondern den JnlandvreiS. liefern also eine Mehrleistung von illiarden Goldmark, wenn unsere *.n weit unter dem Weltmarktpreis stehen, können solche Geschenke nicht machen Dir II UNS nut bem Okbanfen vertraut :n, daß wir mehr an Kohlen zu leisten i. Die Gedanken sind in der Ausreifung ffen. Ich hoffe Schlag auf Schlag dem stag hiervon Unterbreitungen zu machen, nrd eine harte Arbeit sein und unfrro ' politische Kraft dahinter zu setzen sein, as große Ziel zu erreichen, das zu erfflte INS die Feinde aufgebürdet haben. Ich nicht, inwieweit nur das Ziel erreichen .'n, aber daß wir es erreichen, wenn wir »lleck, daS ist für mich gewiss Ich erinnere iS Abkommen von Spaa. Wir haben Spaa lommen und Deutschland ist nicht zer* cn. iktoifi hat sich auch die Scku'ld deck es gehoben. Wir haben heute Derpfli.ck»« *n über 300 Milliarden. £>at sich aber trotzdem schon in manchem, in den •xx, wo Rot und Elend war, eine gewisse chterung gezeigt? Allerdings der ergang zur freien Wirtschoft, freien Getreidewirtschaft ist unendlich r. Ich weiß, daß neue große Bewegun- ko mm en sonnen gerade in den Mo- t, wo wir neue Steuern aufbringen. dann nicht durch die Gassen laufen, t hinter jeden roten Johne per lauf en. Auch Streif a Nein schafft unck kein Glück uno feine Wohlfahrt. Man greift nicht zur Waffe ober Handgranate, sondern man greift zu Mitteln der demokratischen Verständigung. DaS ist die Art, in welcher wir dem Ziel des Opfers und der grecheit! dienen wollen. Ich habe Ihnen in kurzen Strichen unsere ganze Ausgabe klargelegt Sie ist riefenhast. Sie wird mehr als eine Generation beschäftigen. Ein Krieg von sieben Jahren liegt hinter uns. Das waren die Zeiten der Trübsal, der Rot und des Elends. Was liegt vor uns? Ein 30iähriges Ringen, um in einem geordneten Staat durch Arbeit wieder zum Dohb- stand zu gelangen. Erschrecken Sie nicht, schauen Sie in die Mona'.e des Krieges zurück. Bas für Kampfwerkzeuge haben Sie geschmiedet und die Welt in Staunen gesetzt. Sollte es nicht möglich sein, für den Gedanken de4 Friedens, für den Gedanken der Freiheit durch die Organisation der Arbeit Gewaltiges und Riesenhaftes zu leisten. Allerdings drei Voraussetzungen gehören dazu: Unser Volk zu ernähren, es zu kleiden und es zu behausen. Aber auch die außer politischen Voraussetzungen müssen gegeben sein. Das sei den alliierten und ehemaligen Feinden gesagt: Wir wollen alles aufbieten, weil wir der Freiheit dienen, nicht nur der Freiheit des deutschen Volkes, sondern der Freiheit der ganzen Welt. Wir wollen leisten, erfüllen, aber eines dürft ihr uns nicht rauf- ben: Ihr dürft uns nicht die Hoffnung nehmen, daß wir durch Arbeit wieder unser eigenes Glück gewinnen können. Darum geht noch der Ruf in die Welt hinaus: Legt die Flinte weg, glaubt dem neuen demokratischen Deutschland? Dient aber selbst, die ihr in Frankreich und England die Macht in Händen habt, dem Gedanken der Freiheit, indem ibrin£)ber- schienen und am deutschen Rhein ie WnWle. rt ter MM ter SlE M gibt ane MM Sftf» im teutfcn Oeidrmck t weithin berühmt Aowrct sri w. eg« i bet taitiärit it man fick i* & F »urcn bei biesa urM icn, bte mit l-rm. Duh gE rt unb Trier nur wä ^es gebens tme » «fff M berifturt I«® rate roa^.^tfdianb d» Ä 6®» rfe t« D°M^ ai nb Freibtrry ist fenßo° ® terfit^xrufxfi» K/K i« MA mhiii ww CHI uiriuniui mv vrtn? vwtt. »ir haben es gebracht für das Va'erland Es ist rin schwever Gebank?, an teer Spitze eineS wehrlosen Bolk.'s zu stehen, abrr trvtzdcm. wir werben tiefen bornenvoUcn schw.wen Weg gehen, um eine aufricküige Voluit. an der niemand zweii In lann. vor bei mmten Welt zu berorifen. (Beifall.) Ich wriderbvl.' es immer wieder unb geribc hier im Rulngcbict Dir Ix:bat ters ,^a" gefp odjei ter bniifd^u Einheit wcg-n unb ber beatidKii Freiheit wegen. (Bravo ) Tie taitKfc Einheit ist ein bofrS Gut. Das haben wir denn überhaiwt geerntet anS dem unnebrucriten Zui'ammenbruch eines Volkes? Die (5mb.it unserer Volkes und Unserer Dittschnft und die Freihit ber Ari'eit insofern, als wir bei allen Lasten doch di-e Möglich- Knt haben, selbst die Acb.it zu te-stimmen,, als wir bte Möglichkeit haben, überhaupt zu «ebarfen. Tie ?hmaT-ire des Ult maaintd läßt uns i Möglichkeit der (?i-engestalttmg un'eres soziale i Lebens Dir Tömim selbst beirimmen A t der T'i^natnne des ArbeiNcknners an ias Jawort gereuet. kBei'all. Ich we:'tz micht, ob man teilte allerorts ein K t was es heißt, unter Bnxmg zu arbeiten. M r:e Tamm und karren! Äfxnirn Sie h nübcr nach dem anderen R1»eimi-er, nach den Stäb en, bu unter ber Sanktionierung seufzen. Man mai d s da unb fort gerinn ein schätzen, al cr' aus den csnm* men, die an mich kommen, crici c i > wie grmilt g 6ic Rot wächst ir'ter dm wrrtchrstli ren -rauf- twnen, sehe ich welch «i ie Rot erst hätte kommen mü;fcn für das ge’amte Ruhrgeoie:^ 3themia d Und Des'.falen, nrmn Sie. meine tarnen und Herren, an der Arbeitstätte un er dem Zwong feiichlicher S5aijnrt.T das U.ttnatum hätten erfüllen mü'fm. was wir setzt, nm wir uns an- fet’^n. fBeifall.) Denn bte politischen Sürfd fallen, werde ich jete-r-eit ba^u bie vand bieten, die temtldrn Stämme unb die deutschen Lande ri na über näter zu bringen und sie ei-ten unter voller Wahrung ihrer Eigenart. In ber Rot vollen wir erst recht fein ein einig Volk von Bekanntmachung. In bei Zeit vom 1.—15. Jmn 1921 wurden in hiesiger Stadl gefunden: 4 Poncmonnaies. 1 Eelluloidpuppe, 1 jlvrbdeckcheii. 1 Stridjarfe, 2 silberne >?alskettck'e>l. 1 Marklköibchn, einige (Heibfd.eine, 1 Nickelbrille. 1 Regenschirm, 1 Äindersckmh: Berieten 1 rote Ledertasch' mit 79 Mk Inhalt, 1 Paar T-nriischuhe, I gjlbene verrenuhikette, I Portemonnaie mit 5 Malksckein, 1 goldene Tamuiulyr mit Wette, 116 Mk., dabei 1 SuinbcTtmarflä)rin, I rotbraune Brieftasche mit 500 700 Marl, 1 goldener Manscketientiwpf, 1 Bririlasch' mit 25 Ml und ennr Ltudentenausiveiskarte, 1 braune Lcderlasckv mit etwa 13 Mk.. 1 silberne Armbanduhr, 1 Nadel Ruderverein W.R B . 1 Fünfmarkschein Tie Empfangsberechtigten der gefundenen l^egenstänoe bc lieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung Der gefundenen Okgenftänbe kann an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmittags bei der unterzeichneten Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen Gießen, den 16. Juni 1921. Polizeiamt Gießen L a n t e s ch l ä g e r. die SlZZ lntrilA'A*roar wollte t toter. ‘ M 2ad) ar- des SmifntixniidL 1 Ingen bann meiftati uy\ r, unten, nenn es ent fimr SdpabMe, im 3mil(re- uno Wohnzimmer, im toto ter. 3m oderdentschen teus entf niedrig gdjaltcne teilen die DohriMmn mtbr ommtn fmb noch die mnerm uh vermitteln offene Cxdf on vorder- mtb brnttMS k, unb ber Sei Mitt ans t ber Hausbewohner, idk roe c keimen. W beimdere Sia | i ber Erker, urfprilnM tat irg, von beten neitnrtig ang*- nb Beobachtechünden er a- sat cr sich mtky aus den w. m der Hauskapellen aitmüftii. d nicht selten in einen Bo«n- sogen. Seiten, bie mit der lpohnheiri des Marktverleick iater Straße zusammenbwM PSN SnsEfitit gab m ?‘ten 1 unb u NaiernÄ , ?menflf,„ vT?\"ri Bekanntmachung. Bet, Teil 2tcuibuidb.n Impfung nock> zu unter ziehen Tte feuckstnpvltzeilicheii Bvrfchriiten des Reick^sviehfeuchrn gesetzes werden lnerdurch nicht berührt. Wir empfehlen Ihnen, vorstehende Mitteilung des Ministeriums des Innern alsbald orts üblich zu Der offen nidten und bie Interessenten da raut hinziiiveisen, daß tiinftig keine Entschädigung mehr für gefallenc_ Rot lausschweine von bei Staatskal'se gezahlt wirb unb daß die Schutz tmpmngen künftig aut Motten bei Bielsttalter erfolgen müssen Damit Verluste möglichst oeimiebeii werden, weisen wir Sie an, die Bevölkerung auf die Vorteile einer rechtzeitigen Impfung ber Sckstveinc ausmerksam iu machen Da der Äluveriieiotlani in den Sommermonaten meist eine größere Verbreitung erlangt, ist dringend zu raten, die Schutziinpsung im Rkonat Juni oortuhmen zu lassen. Die in dieser Zeit geimpften Sckxveine find in ber gefäbr lichtsten Rotlaufzeit, in den so mm er unb .^erbftmonaten, vor bet Ansteckung sicher Auf Den im Gießener Anzeiger veröffentlichten amtlick>en Artikel über die Bekämpfung bei tRotlauffenthe weifen wir Sie besonbers hin. Gießen, ben 15. Ium 1921 .st reis amt Gießen I. B.: Welcker. mrinbeumlagen Annxmbinig zu finden hat öimu baß ein Beschluß im Sinne des Artikels 1 Ws als vorliegend anzuseheu ist, wenn bei der Beratung unb Beschluß fassung über ben Gemrindevoimisckstag für 1921 die Erhebung von Oletnrindeumlagstn besckslofsen worden ist In diesem Jalle können sonach die für 1920 erhobenen Gemeindeumlagen von OVninbbchb unb (bewerbe in gleicher Höhe unb ohne weiter'-? auch für 1921 als vorläufige Zahlung auf die 192 1er Grnnb- ) hundert Jahre Sreischi Zran JübLLum am 18. Ium. Tv brbm Berliner Operu-Jnstitu m würdigen i^cftoorfüdhmget das huntx Jubiläum des „Freischütz", und aa wird mnn diese Woche nicht vorübergehe ohne des denkwürdigen Tages sich Ai errn dem dem deutschen Volk seine erste Nation gesclienkt wurde. Äm 18. Juni 1821 wurd soeben eröffneten Schauspie-lhause, bcnr 1 schen Meisterwerke Schinkels, der Sieg bei tischen Musik erfotfrten, indem die Oper l ifyen Waldes und des deutschen Volkslied beispiellosen Erfolg errang. Die Bedeut „Freisckiütz" für dir Geschichte der deutsch hat Richard Wagner mrfitotrefflich schön zeichnet. „Das deutsche Märchen, «e schauert waren es, die hier den Dichter und Kon irrtnrittelbar dem deutschen Volksleben na! ten," sagt er „Das seelenvvlle einfache Deutschen lag -zugrunde, so daß das Gra (THöfrm, rührenden Ballade glich dl«, i efcrffticn ©dmtutf der frischesten Rranantr stattet, das phantxrvvolle GemLtsleben d schm Nation auf das Eharakteriskschstr Einzig aus dem Volke, welct^es die S „Frrisckiüyen"" erfand, formte ein geistvoll dichter daraus verfallen, auf einer ihr en nen bramattfdrn Grundlage ein großes fifdjti Werk aus^uführen Und in der Ta er die heimische VollTsage verherrlichte, sich der Künstler einen beispiellosen Erfr verschiedenslen Richtungen des polltisckvn trafen hier in einem gemeinsamen Mi zusammen: von einem Ende -um andern w Freischütz gehört, gesungen und getankt." Die Grundelemente, aus denen diese M spvungen und die so recht aus der Stimm Kunst jener Zeit geboren wurden, bat_ fe'bst al- .Aäaerteben und das Walten bä*n Möchte"' bezeichnet. Er fand für diese ( ote be-eichiendslen Tone und Klangfarbei Klangfarbe, die Jnstrrulnrntation für ba< WO Iägerleben war leicht tzu finden: Die lieferten sie," bat er selbst Lobe gegenüber „Die Schwierigkeit lag ran in dem Erfind Mckodien für die Hörner, die einfach rat tüMlich sem mußten. Zu diesem Zweck 'Mich unter den Volksmelodien uM, und I rigen Studium derselben Hobe ich es M ve wenn mir dieser Tcil meiner Ausgabe < ist . . . Die wichtigste Stelle für Mich wa ixe Cfortt bcS Mar < Mich umgarnen f nslre denn sie deutet mir an, welcher .'vytuW-rtn Oper au geben sei. An diese „finstern mußte rck die HSver so oft als möglich bim und Melodie erinnern. Ich habe lange i gesonnen und bedacht, welcher der rechte klang für dies Unheimliche sein möchte, sich Mußte es eine dirnkle, düstere Klangfa alfo die tiefsten Regionen der Violinen, und Baffe, dann namentlich die tiefsten 2 Klarinette, die Mir gan- besonders geei sein schien yrtn Malen des Unheimlich- die klagenden Töne des Fagotts, die tiefib der Dörner, dumpfe Wirbel bet Pauken So entstand dkcke yu Herzen sprechend der Sage imb des Waldes, und während Mantiker selbst, tvie Spahr, E. T. A H wib 'Tieck, sich ablehnend vechielten, fub Publikum von Anfang an die'er Nation« j/u, die der in Spontinis Wirken an der Over verkörperten Herrschaft der italienisch str ein jähes Ende bereitete. Hatte der £ eben noch in ferner Oper „Olympia"" rin Ernten auf die Bühne gebracht, um babin sehen &u erregen, so Isteß es nun vom Frei er jage nach ebnerem Wild, als nach El und in einer Erklärung, die Weber am T< der Erstaufführung ciftcfo, mußte er sich s> gegen verwahren, gegen bat allmächtiger ralmusikdirektor aus gespielt zu werb-n. Di fdjen aber hatten nun bie Oper gefunden, gerat zu eigen machen tonnten, und bie 5 waren tm Handumdrehen populär. Ergötz Heine tn seinen „Briefen aus Berlin"" Allberrschaft des ,^ungfernkranzes"" gep „Weim Sie vom Hallisclren nach dem £ Kinger Tore und vom Brandenburger nach dm Königsvore. ja selbst wenn Sie vom Unterbau nach dem Wpenicker Tore geben, 'hören Sic jetzt immer imb ewig dieselbe Melodie, das Lied aller Lieder — „den JungfernkranF". Wie man in bat Goethe- scheu Elegten den armen Briten von dem „Marlborough a'en va-t-en gnerre"" burck alle Länder verfolgt sieht, fo werbe auch ich von morgens früh bis spät tn die Nackck verfolgt durch das Lick)."' Und der geistvolle Spötter fdiilbert dann rinnt solchen durch den IungsernkrMr- yur Hölle genta (fiten Tag, an dem ihn schon früh dir Sckpil- rufieib weckt, den .Jungfernkrim,"" zwitschernd imb tön späten Abend ihn noch bie Klange dieses Liedes anS dem SckTaf fdieudm. Auch Paris war bald erobert, wo bn Freischütz zuerst in dem räuber- romantifdm Gewände rincS „Robin des BoiS"" austrat imb dann in einer meisterhaften AuffÜh- lung der Owoßen Oper bie mu'ikverstäntnge Welt entzückte. Und dieser erste Erfolg ist dem unfterb» lickien Werk treu gebli den durch daS erste Jahrhundert und lvnb es auch im züveiten fein. Dieser .unerhörte Erfolg"" war freilich ,zahlen- n^ßig. an ErntaoStriumpben von laute gemessen, nicht so übennäßig groß, aber er trug den Wert her Unvrrgänglickr.leit in sich In der Teichmann- jchen Chronik des Berliner Köntglichm TlieatcrS sind die AuffülrrungS^ und Ein-na!mtv»iffmn des ersten Halden Jckhrh indeNS -usammnigeüellt, und «um Scküuß seien einige dieser mtereffernten Zahlen mitgeteilt Im Jatwe 1821 erlebte der Freischütz nach der Erstaufführung noch 17 Wiederholungen: bie Entnahme dieser 18 Vorstellungen betrug 13 556 Tater: im folgenden Jahre mürbe das Stück 83mal gegeben imb eine Ernnalme von 23 462 T"afcr er i It 1823 tonnten die Berliner ITmal den F ei ckfitz hören imb toafyltm Tue btrien ffhmuß 10 292 Taler. 1824 loinA’ er 13mal aufgesührt, 1823 ICnnl: int nächsten Jaln- irimt sinken dtc Aussühr ings-ii'ern unter 10 bei ab, imb erii bas Jahr 1840 brache die 200. Vorstellung. Nack ?ldlauf von 19 Jahren hatte her Frrisck'ütz imgefähr 94 000 Taler ein geb' ach, und die 300. Vorstillung fand im Jahre 1858 statt. Das war also der „ungeheure Erfolg"" nach ba* maligen Begriffen. um in eine andere Truhe zu steigen, t>ie seinen Geschäften gilt, bei benen er ungestört fein will und 1?ine Frauen und Kinder gebrauchen Cann. Während dieser Zeit sind die Frauen und Mädchen im Kochhause und kochen oder machen Fußhänte blendend (Schuhputzen) ober waschen Lendentücher. Auf diese Weise leben in Europa so viele Menschen wie Palmen in Samoa wachsen, ja noch viel mehr. Einige haben wohl oicl Sehn' iudjt nach Wald und Sonne und viel Licht: aber dies wird allgemein als eine Krank.-ett angesehen, bw man in sich niedeifompsen muß. Ist jemand mit diesem <^-teinleben ntcht zurrieden, so sagt man wohl.: er ist ein ratnatürlicher Mensch: was soviri heißen soll: er weiß nicket, was Gott für den Dlenschen bestimmt hat. Diese Steintruhen fr-ben nun jeweils m großer Zahl dicht beieinander, T?in Baum, Lin Strauch trennt sie, sie stehen wie Menschen Schulter an Schulter, und in jeder wohnen soviel« Papalagi wie in einem ganzen Samoadorfe. Ein Slrin- wurf weil, auf der anderen Seite ist eine gleidjc Reihe Steintruhen, auch wieder Schulter an Schulter und auch in diesen wohnen Mensckien. So ist zwischen toben Reihen rarr rin schmaler Spalt, welckien der 'ßapalaai die ,,Straße"" nennt. Diese Spalte ist oft so lang wie rin Fluß und mit barten Steinen bedeckt. Man mutz lange laufen, bis man eine freiere Stelle findet, doch liier münden wieder Säuferfpalten. Auch diese sind wieder lang wie große Süßwafferilütst, und ihre Seitenöffnungen sind wieder 51: inf palten von gleicher Länge So forai man wohl tagelang zwi- scheu diesen Spalten um herirren, bis man wieder einen Wald ober ein großes Stück Himmelsblau s-ndet Sroiidm den Spalten sicht man nur selten eine reckte Himmelsfarbe, denn, weil in jeder .Hütte zumindest eine, oft sehr viele Feuerstätten sind, ist bie Luft fast stetig voll viel Rauch und Asche. to< bei einem Ausbruch des großen Kraters m 3anaii. Sie regnet in die Lpplwn herab, so daß die hohen Steintruhen ausfrlxn wie der Schlick der Mangrvvesümpfe und bie Menschen scknvarze Erde in ihre Augen und Haare bitommen und barten Sand zwischen ihre Zähne. Aber dies alles hindert bie Menschen nicht, in diesen Spalten herum zulaufen vom Morgen treu bleiben und ihm nicht bas Herz mit Steinen beschweren. Nur verirrte trank Menschen, bie Gottes Hand nicht mehr halten, -fonnen zwischen Steinspalten ohne Sonne, Licht und Wind glücklich leben. Gönnen wir bem Papalagi sein zweifelhaftes Glück, aber zertrümmern wir ihm jeden Versuch, auch an unfern sonnigen Gestaden, Stein- trüben aufzu richten imb bie Menschenfveude zu töten mit Stein, Spalten Schmutz, Lärm, Rauch und Sand, nne es fein Sinn und Ziel ist. Die Entstehung de; deutschen Hauser. Die Entstehung des bürgerlichen Wohnhauses, bas ja der Stadt ihren eigentlichen Charakter verliehen hat, ist in Tuntol gehüllt. Ter tiefe Gegensatz zwischen dem norbtimen und bem antiken Haus offenbart sich früh, und dieser neue Typus ist bann auch für Italien maßgebend geworden. Während bas antike HanS ausichliestlich Jnnen- bau ist, ohne Fassade und ohne Fenster, mir durch das offene Atrium und Peristyl toeuchtet, meist eingeschossig und weitausgebreitet, stellt sich das mittrial terliche Wohnhaus als em mit einem Tach und Fenstern versehenes, im Grundriß zu- sammengedrängtes, vielgeschossig sich in die Höhe türmendes Gebäude bar. Das bürgerliche Wohnhaus, wie es im späteren Mittelalter ausgebildet ist. ist durch die Bereinigung zwei ganz verschiedener Typen allmählich entstanden. Die eine Hausform in den Städten kam vom Bauernhaus her, das ja auf bie urältesten Formen der Siedlung zirrückfübrt, die andere von den Kleinburgen, die bie städtischen Adligen auch hinter bie Mauern bet Stadt verpflanzten. Leider sind die ersten Generationen von Bürgerhäusern, soweit sie sich an das Bauernhaus anschlossen, uns in keinem Denkmal überliefert, und zweifellos war dies die Mehrzahl der frühen Stadthäuser, da ja aus den Bauern sich der größte Teil der Stadtbevöltorung refruttrete. Dagegen haben sich aus früher Zeit einige parrizische Belxrufungen erhalten. So liegt im Oertchen Winkel im Rheingau ein romanißch?s Qfcbäubc, das man als das älteste deutsche Haus bejritfmet hat. Der verhältnismäßig gut erhaltene Bau, der im U|»» «zwvtafuur *zicsviiiv/, wi otciut teil int «HUW* * park von Sangerhall'en, tm Ostseebad firühera, in Neustadt a. d. Haardt, im Kurpark von Bad Salzbrunn: mit be filmtet Rv enblüte können Ivniburn a. d. Saale, der Domhof zu Naumburg a. b. Saale imb Freiburg t. B esgau aufwarten. Auch Bad .Wstritz a. b. Saale ist durch 'eine großartige Rvsenaärtnrrri bekannt, toie berat überhaupt das mittlere Saalegebiet klimatisch außerordentlich begünstigt ist. ES fcnrnrt in birier Beziehung gleich hinter bem Rheinland. Bei Miltitz i. Sackten gibt es writauSgebehnta Rvsenfelto: hier wird nach bulgaris unh Wiederschweben wiris Atem holt und voller wogt und braust und weiter zieht — und stille wird — und saust, lieber der Wipfel Hin- und Wiederfchwebew hock droben steht em ernster Ton, dem lauschten taufend Jahre schon und werden tausend Jahi^ lauschen... Und immer dieses starke, dounerdunkle Rauschs. । PW ff-Ün durch len Vark s%s M" $n:anjeighte Pflicht und 6d)i furfv in Esten, toö'im nttb ntai töftüNfn einen £ sM-t Meid# be. Jj1 kamt, um lütt ^scheit unferes brcih mich [ft Ht fflegierimg der GrfiMimg. Z Mbffl in sich, Au w'men, tüerai tm ®ccnt Erfüllung rn ratni, atz h 101 Siime wsitivei Das kön Tie Äbgah« .. ^i(K*n, benen W tos Ikb-tÄ*? d! be-, aSjm ie|&; ‘fnnim &' durch U)t, $ heiKt , o. way imb Zry, SaiittiWr, Yho '^eri Sbif ®ernri f t?.w bo|^trnh^tQni