M- Jahrgang Dienstag, 18. Januar 1921 Erstes Blatt ietzenerAnzeiger as nrir ev- derteidigt haben. «ns der Aon'erenz der Ernährungöminister. Es fliegt auf uns die Aufgabe, daß wir nach all dem Bösen, d lebt, wenigstens zum letzten großen Volksver- rat, tzum Selbstmord an uns selbst, unter keinen Umständen fähig sind. Wer jetzt noch nicht weiß, !was die Erhaltung des Deutschen Reichs für »uns bedeutet, wer die Land bietet, um es von innen heraus zu zerstören, wer so den äußeren 'Feinden in die Lände arbeitet, den inruß die allgemeine Verachtung treffen. Möge die ßrinnerung an den 18. Januar dazu beitragen, daß wieder der alte, gute Geist natu> reler Eintracht, nationaler Wurde und Selbsterhaltung über uns alle komme, daß jung und alt den Treuschwur leiften, fest zu helfen am Deutschen Reich, das einst mit dem 3(ut der Väter erkämpft und das unsere Leihen im Weltkrieg unter beispiellosen Opfern nühtungsaktion gegen Deutschland eingeleitet, u beweisen. PM4 Der «teftener lijeiget 'chhrint i ägllch, «H^er Sinn« mwI 3«MrU|s. Ttiaatn^e Be^ee<»reifr. ■vfa. 4.28 «nicht Tr«fcr. »hn, durch d" Post MK. 6.- eintcht Beftelgelb. Jttt .Stert.Umlifcau- Tjfc. 6.50 einscht Tria er. lafc«, durch die Pest 7R1u 625 ein|d)L Defielgetb. jernipredpMnfoMüne: anrnu- ütxg nahm so Ausstellung daß vor dem Aldar, an den der kirchliche Teil dar Feier ftattfinben sollte, der Raum frei blieb. Kurz vor 12 Uhr ersten pr- erst ber Kronprinz, um •einen Dater zu emplangen. London, 17 r«m. (YBoT.) T« ,,M-ornin»> post" meldet aus Reval, datz bre dortigen rum* scheu Sow-efkreise Mgrden. bar, enin an ,zrn* ft et lleberonstrengung" ladet x\t arr tr hälfen idm eme vollstLndi« und längere Rntv- zeit vorgrschrx chen. Tif MoS aner „Prawda me.* bei, daß mfolge H-S Unwoylf'^« l-'enrnS T r o tzki ui der letzten Sitzung ber fcofiMomml wb werter Kenntnis von der beabsichtigten Regelung | der Ein- und Äussuhrsragen, besonb^s über bit Freigabe der Einfuhr weiterer Lebens- mittel. Enoltck wurde noch die Abgabe von verbilligten Futtermitteln behandelt. Im Lauie ber stvnserenz hatte ber Minister noch Mitteilungen über die Vm'orgung mit Düngemitteln gemadjt. Der ReichSsnianznii iftrr hat dem Vor- ichloge des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft zugestimmt, welcher dahm gebt, daß das Reich die Garant« für einen bestimmten Tollarlurs übernimmt, um die Balubaschwankun- gen für notwendig einzusühiende RohplZstphate m beseitigen. Es kommt dabei eine eiii-usühwnbe Menge von monatlich 4000 Tonnen in Betracht. Der garantierte Kurs ist dabei so gewählt, daß in diesem Jahve eine Verbilligung nicht ein tritt, wohl aber im nächsten Düngefahr. Das Ibabmett hat ebenfalls seine Zustimmung zu diesem Plane gegeben ber nunmehr den gesttzg benden Körper- Idjaftcn zügelett-et werben wird. Du nächste Kon seren; les Ernährungsministeriums rottb im Lause Vom raten Heer Lowjetrußlanvs. oben tagen, 17. Jan (Solff.) Der „Berlingskc Tiden de" wirb aus Lelfingsors gemeldet, daß in der lebten Zeit unter b-n b ol s Lern i st i s ch c n Truppen, besond.-rS m fEe.ürufc* lanb, sich eure starke Mißstimmung darüber gezeigt hat, daß trotz des BerspiroivnS der Sowjet- cogierung die Lelmsendung tet Soldaten noch uidjt bogounen hat Die Soldaten haben im Qkgen- tril znm Zwecke «ines neuen Feldzuges voll- fimrmnt ’-eue Ausrüstung erhol en. BrionderS fuirf ist die Dtißstinrinung unter dem roten ,öe>;r, in W11ebsl Atlsangs Januar nxrr dir Mißstirn» mung derart angewachieii, brQ eine all«meint. Meuterei ansbrach. D« ©olbaten wrkntgtei fo-*" orig: L'eimfend.mg. Tt- er ^neckten fivmmüiarr haben die Führer ber Ausrührer sofort »fangen* nehmen und vor den Kasernentoren a u f h L u g e n lassen lieber die weitere Gnrnnflung ber Lage in Wücl'sfi fehlt bisher jede N«l»riä>t. Vauernunrnhen in Podolien. Kopenhagen, 17. Jan. (Wolfs.) Dem Blatt „Politiken" nritb aus Mga belearartrert: Aus Moskau kommen Meldungen, daß im ßk>u* rx-mtmcnl Podolien ernste BauernunruhenanS* aebroclxm sind, die von dem ukrainischen Oberst Tetjunik geleitet werden. Tie Rätereyu-rung befürchtet, daß der ’Miifftanb sich aui die Rad^-afr gebicte ausbreiten könnte, ba die Stimmung unter ben Bauern in ber Ukraine äußerst erregt ist. (Sine wcißruthenische Lowjet Rcpnbltt. Riga, 17 Jan (WTD? Bon rusfifdvr S4tr nritb die Proklamati n bet ro e i 6 tu t <>e n i f die rt Sowjetrepublik für die nädfte Zeit an* gefnnbigt. Die Jlepublik soll u a dir Bezi K Smo- lcnsl und Witebsk einschießen und ein Bundessuiat Sowjetrußlands werden. Die Answcisnng Mothcins aus Vbcrichlesien. Berlin, 17 Jan. (Wolfs.) Der deutsch: Bevollmächtnste bei der interalliierten fioramifiem. in Oppeln w rbe beauftragt, g gen die Auswe un«H Reickstagsabgrordneten Go thein ti**- f pruich zu erheben. Üu» dein Ueßche. Beschlüsse veS Hauptausschusfes des Reichs- tags. B e r l i n, 17. Jan. (WTB.) Der H a u p b- aus schuß des Reichstags aenelMigte die Ausgaben für die technische Rot Hilfe mit 25 Millionen Mk für die Beschafft'na der Ausrüstungs^egenstände und 15 Mib> Honett Mk. für die DuräTführung ber technischen Mothilfe. F-'imer bcwikiigbe ber Latcpt- crusschuß zur EnNvicklung der Anstalt für die BeiLmpsung ber Säuglingssterblichk^t im Deutscheit Reiche eine halbe Million Mk. Rach Bewilligung von 36 Millionen Mk. für die Durchführung der Reichstagswahl und von 5 Millionen Mk zur Fürsorge für beutsch- stämmige Auslandsslüchtlinge genehmigte ber Latlptausschuß ben Etat des Reül)SMinisteriums bes Innern. Vom sozialpoliti'chen Ausschuß des Reichs- le.. tc einen Augenblick tiefe Stille. Dann verneigt: sich der ©roßh:rzog von Baden gegen den Kaiser unb bat um die Erlaubnis, sich an die Versammlung wmden zu dürfen. Sein lauter Ausruf: „Seine Kaißnlich? und Königliche Majestät Kaiser Wilhelm lebe hoch!" entfesselte die allgemeine Begeisterung. Unter den Klängen von „Leil dir im Sieger fr an;" wurden die Lelme hochgescknvenkt und die Fahnen senkten sich vor dem Lerrfchn:, der in tiefer Bew?guny dastand. Als erster bracht: ihm ber Kronprinz ferne Luldi- guna bar, dann reichte er dem Gemahl feiner Tochter die Land, in gleicher W.-ise ehrte er die andern Fürsten unb da m drängten sich seine Paladine voran, denen Moltkb voranging. Als der Kaiser endlich die Galerie oeriirB( empfing ihn die Lefbwach' im Voriaal mit einem kräftigen Lurra, das sich von Saal zu Saal pflanzte und in die Straßen von Versailles wogte, während von der Zinne des Schlosses zum erstenmal die säpparz-tveiß-rote F-ahne wehte . ft . Vie Ministeironscrenz in Paris. Paris, 17. Jan. (LavaS.) Aus London wird q-mrldet- Das fRtuterfdx Bureau wurde amtlich davon in Kenntnis gesetzt, daß Lloyd George der Zusammenkunft ber alliierten Ministerpräsrbenten teiroobren w.rb, bie in Pars am 2 4. Januar stat ftibeu wird. Gestern anlwoilete die frtm^öfifdy R gnernng. daß sic darin einroilliae, daß die Zufarnnrnkunst atn 24 Jmri ar stat finde. Sx wird höckif svabrsclxn lut) drei ober vier W bauern. C-5 i,t i iä)t 1'ul ", daß der i t a 1 i e n t f die unb ber belgiicheMi^ ,ii terp äfident auf ihr vertvete-n fein roerbni Auf alle Fälle wurde Mddofen, daß die Außennw'Uter Italiens und Belgriens Graf Ssor-a und Jaspar davon teilnehrnrn. Lavas füs» der Meldung hinzu, von einer (Sm- (abung der Deutschen sei nicht bie 9M)e geitLfen. Ta» französtsche Pabiitcft Paris, 17. Jan. (Wolfs.1 Wie ber „Motin" mitteilt, setzt sich.das Kabinett aus 13 Mi- geordneten unb zwei Senatoren zusammen. Die Senatoren sind Doumer unb Marraud Der Partei nach ist ein Mitglied des Kabinetts sozialistecher Republikaner (Briand). vier sind Radikale (Deu- fmer, Marraud, Sarraut unb Bincent), v-er Mitglieder der demokratischen Linken (Bartlwu, Guisthan, Maginot und Be-ard^, zwei Linksrevu- blikaner (Le Trocaner und Sourfumr) und vier Mitglieder ter remtblifani^nc'i S^reinürmg lBonne- oan, Lefebre du Prey, Dior unb 2erä>u). Wie auo den Blättern hervorgeht, ist Loucheur nicht nur Minister für bie befreiten Gebiete, wndern mich für bie Repmationen, und es steht fest, bau er an den Verhandlungen über bie Reparation ebenso wie ber Finanzminister teilnehmen wird Im neuen Ministerium finb vier Mitaliedm:, bie noch nie einem Kabinett angehört haben (Rarraud, Bonne- vay, Leicbre du Prey und Dior). Tie Sachverständigen in Brüssel. Berlin, 17 Jan. ^Bolff.) De Svezxal- Verhandlungen seit der Vertagrng tx-r Brüsseler Sa! verstä-'drgcn'ense vxv. h ben < r ff-ben, daß der Frag" be. Dirchführunq ber ©ad> l ieferu ngen für bie Löfmrg tes Revaratwns- probleiuS eine be'onde e Bed-utimn zu ommt. An ben roeitnrn Beichmrdlunsen we.d n bahn: cm Auftrage ber Reichs rgierimg Lugo S 11 n ne 8 unb btet rontero 'litvtvettr ber Arbmtnelmm:, baruni er Löffler als Vertreter der Bergarbeiter kib- nehmen. * Die Sowjet-Republik erschüttert. Ein riusstand in Siew. Varis, 17. Jan. Wie Lavas meldet, brach nach der Agence Rirse-Union in Kiew eine große antibolschewistische Bewegung aus: Meuternde Soldaten der roten u'roin, chm Armee, denen sich die Arbeiter und Eisenbahner anfrfttoficn, bemächtigten sich überraschend des Arsenals und der umliegenden Stadtteile Beim roe-teren Vor- bringen kam es »u heftigen Kämpfen rmt den Zowiets, welche fick auf die ihnen treu gebliebenen Truppen stutzten Tie Soioi.rkommi'sare flüchteten nach Bachmatfch nörblich von Kiew, wo sie bie eilends aus Moskau herbei gerufenen Berst i rkun-- gen abwarten, um die Lage wiederherzustellen. Paris, 17. Jan. Die Agentur Lavas verbreitet eine Meldung ber Aqenze Ru'fe-Unwn, wonach am 12. Januar in Moskau eine bebeu> fame Konteren; stattgefunden haben soll, an der n a. Trotzki, T'ch'tfcherin, Kellinin unb andere bekannte Bolichewistenfülner teil genommen haben Die Beiprechtrig habe sich um Mawiobmen gt- breht. die et armen werden sollen, um die anti* bolfchew' stilche Bewegung einzudämmen, deren Fortschritte im Jnn-rn Rußlands die Sowietregiernng stark bamrabigten. Die geiahten Beschlüsse werden streng geheim gehalten Lenin erkrankt? wirt'chaftSralS. Berlin, 17. Jan. (W!B.) Der sozialpolitische Ausschuß des Reichswirtß.« tsrats ba: svl- uenben Antrag angenommen: Tie Einstellung von Arbeitnehmern, bie auS anderen Orten zui'ehen, unterliegt der Genehmigung des DemobilmachungS- ausschufles. Die Genehmigung muß erfolgen, wenn durch den zuständigen Arbeitsnachweis des prte8 dem Arbeitgeber nicht eine gleichvernae Arb.-its- traft vermittelt werden kann Ob die Acbeilskrair gleichwertig ist, entscheidet der T grüßte der BorsitzeiDe des Tnrnverems Dr. met>. Fritz 51 o a> die große Versammlung und schillerte die Bedeutung der Einigung Tentschlands vor 50 Jahren, die schon vorher über ein halbes Jahrhundert von ben Besten des Vaterlandes eifrigst erstrebt worden sei. Hierbei. gedachte er eingehend der großen Verdi?irst- des Turnvaters Jahn. Ein Prolog, der die Zustande unseres Vater Landes vor, während und nach dem Weltkriege tu ties- emvfirn treue Worte kleidete, be; faßt vom Geh Justizmk Römheld, wu.de ri drucksvoll von Lchvamtsassessor Lauck'I ardt Borget ogen. Gemeinsame Gesänge der Fest^er ammlu. g ivechfelten nun mit wohlgeschulten Chören der hcestgen beiden Gesangvereine ab. Fränlein H a u b a ch von hier sang mit gutem 2Jort ag eine Dfozatt-Arre aus „11 Re vostore". Zwei 9Jbu)lemegen des Turn- vereöns Nidda führten säMrerige uebumgen an Reck und Barren schwächliche .valtuna unserer Regierung gegenüber dem rücksichtslosen Auftreten unserer Feinde. Ta sei es nicht tu oenvunbem, wenn jeder brutto? Einspruch achtlos bei Seite gelegt werde. Wir könnten wohl der Uebermach: weichen, aber unsere Ehre dürften wir nichü preisgeben. Noch sei heute ine Ackstung vor dem deutschen Volkstum im AuÄanbe norljanben. Mit Bedauern verfolge man aber dort die unselige ÄÖSS Wollen. * W°b j^euinßt. Qießen (Kai deo 18. Die Beerdig! vo Tä igkeit unb Unfähig teil unsrer Diplomatie. Wir 'stünden vorder Mrsziashen Wiederkohr des Tages, an dem das Deutsche Reich erstanden. Nicht durch Reden und Parlamentsbeschüsse, sondern durch Blut und Eisen sei der Einheitstraum verwirklicht waiÄTN. Deute aber liege der stolze Reichs bau eines Bismarck in Trümmern, weil wir uns sei bst untreu itmuxm. Eine Gesundung könne nur durch eine sittlich.' und geistige Erneuerung unseres Volkes herbei gesührt werden. Daran mitzuarbeiten müßte das Ziel aller national gesinnten Manner und Frauen, besonders aber unserer Jugend sein, in der ja das Feuer nationaler Begeisterung mLchig emporglühe. Darum solle auch h.ute das Gelöbnis hü ausgerufen werden: Ich will mein Wort nicht brechen und Buben werden gleich, will predigen und sprechen von Kaiser und von Reich. Lx ä Die N fragen der Srüsieker Konfercrj. Berlin, 17. Jan. (Wvlst.) Aus der deutschen Dntroort auf die 4 1 Fragen, die die Entente den beuttoen Sackwerstä d gen in Brüssel trorlcgte, wird weiteres bekannt: Zu den Frage 12 a, inwreivnt das letzt ^ri Geltung rte,l>m.e Steuersystem in TctjdVa d ferre volle Ert ngs'cchigkcit erreidüe irtru ans- geführt, daß seit Oktober die Vevau-stgung ber rei* schiedenen Steuern befriedigend vor sick-i g.he. Einige Steuern, wie die aügmteme Umsatzstcuer und jbae Körpersckiaf ssteuei-, würden erst nach Schluß d s Zb'.lcuder ahrcs 1920 zur ranjaju1 g kommen. Das liege in den Gesetze nselbst _ begründet, weil die Veranlagung sich an das Umsatzergebnis bzw. -an das Einkommen der KörpeZck^a'ten im Ja'ltre 1920 an schließe. B ide fömrtcn aber erst nach g-ahresschlnß lest gestellt Wwdeiir. Aus Frage 12 b: Ist das Steuersystem letzt ichon vol^angewandt? w'ck> geantDortet, d ß der Eingang der neuen Steuern bis Okto''er lehr Wiel zu wünschen ü?rig liefe, bafe das Oktober- ergehnis aber bei den Hauptiteuem, der Einkommensteuer und dem Rerck^snotop er, dem erwarteten buvckischnitt.'ichon Monatsergrb is e-^t'preche. Zu Frage 12 c, ob größere Erträge m den kommenden Joibren oTyne neue Steuern durch heitere A u ssührung der Steuergietze und bessere Teklovalionen zu erwarten seren, wird aus-- flcffflyrt, daß ernt mäfeige Vermehrung infolge von Derdesseirirgen der Steuertechnik nicht a -sgeschlos- ijen erfdichte, daß vielleicht auch ein Mehrertrag VN Zöllen erzielt werden könnte, wenn sektens her alliierten Mächte dem Reickie die Möglichkeit gegeben würde, durch eine getügenbe Zahl und • Entsprechende Bewaffnung der Beamten d e Grenzkontrolle noch nuchr zu versMrien, datz dagegen .mmungSbereck.tigte fvso t einen Antrag aui Erntragiurrg in ixe Strmmliste stellen, welckiem zwu LichLi.der berzu'ü-zen smo. Tie Vordruck-.' hierzu fii j> nunmehr erschwerten: die Ausfüllung beginnt für ben Freistaat Dessen (ohne Oberhesfeni ant Freitag, den 14. Januar 1921, in der unten bezeichneten Geschä tsstelle der Bczrrksgruppe Ta.infitibt ber V.reü igterr Ve - bände heimattreuer Oberschale rer, die für dm genannten Bezirk die einzig wicht* ige Strlle in allen Abstimrnuns?a gele. e h üen i . — Sollten en z:lftc Abstimmui'gsbereck.tig e ni.tz ti ter X’aje sein, sich bi- Kum 21. Jagruar 1921 an genarmler Stelle ernzufmden. so werden sie b ürgend gerbeten, dies umgebend mitxuteien un:er glcrch. zeittger Angab.', in wZch.'N Tagen ihner der Besuch? eines B. rt au m-ma meS der Ve < k ampve Ta im stabt zum Zwecke urngh-nber Erlrogtmg dieser Angs g-mkrett ange.rchl/m ist. Tte erforderlichen !_'ick.tblll>er fertigt aut Kosten der Beremigten ______, ___„,i rm genannten AtÄier aus- nchmen zu lassen. Ein Ausweis der (^schä.ts, die ist nickst erforderlich Diejenigen AL'.immier, iceid). zu diesem Zwecke nickst nach Tarmflut-t "Dommen fönnen, werden gebeten, sich bei temi Baumeister Wal; als den rechten Mann, diese Au'gaben zu lösen und stellte Shm gute W nifie über seine bisherige LLtigkeü in Vilbel auS Herrn Rechnens Aus'ührnngen fanden resch« Brirall. Eine lebhafte Diskussion, an ber alle drei ftan^Caten teilnahmen, sch'ost sich an. Im reim« Matze wurde in den letzten Tagen von F.ugblältsn Gebrauch gemackst, die für fcte Kandidaten zur Verteilung kamen. Mit Spannung wird heute «Lent das Äachlergebnis erwartet. KreiS Schotten. ds Friedri chshü t te 6.2aeulxu6, 17 Gestern wurde die Witwe d:s verstorbenen Vermal' ters W lhelm Fink bestattet. Tieft war von 18 bis zu seinem Tode frier als Verwalt t tätig. Wäl Wkr. t&s klM >Wtnäcr bitt iiS. -tt Pl.bt<Ä#fl6V 3iltbaA fraren Wirkungen dieses Vertrages für unser deut- ischs Volkstum. Ueberall zeige sich das Bestreben, unsere staatliche Eincheit zu Zertrümmern. Dieser tiefe Fall sei aber eine Folge der Untreue am eigenen Wesen. Wir waren an uns selbst irre geworden und kannten nicht die Kräfte, tie in unfitem lBolke schlummetten, als wir freiwillig unser sScklvert .-erbrachen und uns dem fremden Jacke beugten. Mit den nutzeren Feinden gingen im In-- Otent des Reiches alle die Kräfte Lmnd n vand, fronen ein starkes Deutsch'rnd ein Dorn im Auge sei. GesÜlstt von ircmWmmigen Elementen sähen leider viele deutsche Arbeiter in jedem tlynen nicht Gleichgestttlten ihren Feind. Zu diesem Bruderzwist trage auch unsere unselige Partitzersvlitte- itung bei Wir müssten endlich dcchin kommen, ibafe «S bei uns nur zwei Parteien gäbe, eine nationale Mrtb eine internationale. Schon mache sich im besetzten Gebiete eine Wendung zum besseren bemerkbar. Dort, wo auch die Sozialdemokratie un^er dem Dtucke bet Ententegenossin zu leiden habe, fei der nationale Gelunke neu erwacht und lyabe auch weite Kreise der deutschen Arbeiterschaft ergriffen. Leider *fei von diesem valerländi'cken Gtste im „Jnlande" noch wenig zu spüren. Man möchte fast wünsckstn, fratz viele Volksgerw-ssen auch einmal die „Segnungen" einer fremden B-satzung empfänden Biel- ♦♦ Billiges Schmalz. Tas Städtische Lebensmittelamt macht nochmals auf die in der laufenden Woche im Lebensrnittelamt stattjinden-- den Verkäufe wichtiger 2 e b e n 5 m i 11 e i aufmerksam Ter Schma 1 zvreiS ist von heute an auf 15,50 Mk. für das Pmnd festgesetzt und wird für die Folge den jeweils billtgstat Tagespreisen an gepatzt. 6 L._, . beteiligung fand heute hier wähl statt. Eine lebhafte Wahlagitation wurde während des ganzen Tages noch entfaltet. Mit ge» fpannter Erwartung wurde daher abends die Verkündigung des Wahlergebnisses vorgenommen. ES erhielten Stimmen: 1. Stadtsekretär vSlker- Friedberg 613, 2. Stadtbaumeister fcermtrnl W al Vilbel 434, 3. Landwitt Ludw. Fischer 262. Es findet somit Stichwahl zwischen ©labt* lefretär Völker und Stadtbaumeister Hermann Walz statt. Von etwa 1600 Wahlberechtigten machten 1309 von ihrem Wahlrecht Gedrauck>. Vergleicht man dre Zahlen mit den Wahlen 1919 und 1920 und berückichtigt man, datz für den von 2(dl gebürtigen Bauftkrctär Ma.» auch zahlreihe bürgerliche S hm men aus seinem g rotzen persönliche» Anhänge abgegeben worden sind, \o ergibt fick daraus, datz die So^aldemokra:ie nicht g e \ dfr I oj» len ber Ausforderung der Parteileitung, für Wall zu stimmen, Folge geleistet haben tann; lieber dv Aussichten für die Stichwahl lätzt sich zur Stunde noch nichts sicheres vovaussagen. K L i ch, 16. Jan. Wie nicht anders »u erwarten, war die Agibatton an ben Tagen vor brr WM und bann am heutigen Wahltage recht lebfrrft Am Freitag abend stellte sich in gut besuchte Beramm- lung der bisher noch nich: an die Oeffentlrchkeit getretene Kandidat L. Fischer, der Vertreter bet Kumg drnsty Wtere Vereinbarungen, welche die noch nicht geregelten Einzekheiten http fassen, bleibt für bie nächste Zukunft Vorbehalten. Gegen d!e Entwaffn>mg der Festungen im Osten. Königsberg i. Pr., 17. Jan. (WTB.) Den Mitgliedern des Reichskabinetts wurde ein von der demokratischen Partei, der deullchnationalen Volkspartei, der deutschen Bolrsparlei und dem Zentrum unterzeichnetes Schreiben übermittelt, in dem gegen die von der Entente verlangte Entwaffnung der Festungen Königsberg, Pillau und Lötzen protestiert wird, da hierdurch die Provinz Ostpreußen j dem feindlichen Angriff wehrlos preisgegeben würde. Die gesamte Bevölkerung Ostpreußens ohne Unterschied der Partei seh« durch eine solche Entwaffnung die letzte Möglichkeit der Verteidigung der Heimat schwinden. Heute, wo die Gefahr von außen immer drohender werde, müsse die Reichsregierung nachdrücklichst dafür eintreten, daß die Festungen nicht entwaffnet werden. Uns 6tm beUtzien (fablet. Landau, 16. Jan. (WTB.) Von der französischen Besatzungsbehörde wurden letzte ALcche fünf Sch ul sä le der Knabenschule in bei Langstraße beschlagnahmt. Es wird eine französische Schule eingerichtet. nrufe den Phowgurphen gvagt werden, $u nr> dvm Zwecke die Bilder bic.te.1, hanvit Die Kosten nicht ungebührlich hoch werden. Tie Binder müllen nach Vo 11^,1 fr der J.rtencklliettm Abirmmung - kommisswn 4 mal 4 Zentimeter grog fern. Es wird Brui mif rahme o(nc Kvy bedeckLc.ig oe-.lang . Tie Ernkra umg in die Stimnuile g schicht li der Reihenfolge, daz sich $uml ine Äb ck.ninw gs- berechrigten melfr n, de e i Li ±Ä b-T b t Ü3 fe - tig sind: büjcnigm ^Tb.lrnui.u igsberedti r.en, be reit Bilder erst angefertigt werbe t, können sich erst am zweiten ^.age nach der Aufnahme melden, da die Bilider erst bi dieser Zeit vorn Photogru- phen zu der Geschäftsstelle gelangen. Wir machen daoaus aufmerfjam, datz brr Anmeldeschlutz für b e Eintvagung in die Stimmlisten Don der Alliierten Kommission wa.ntoi tlich gut den 23. Januar festgesetzt wird, c-oj- h.'ifet. datz die Anträge spätestens am 20. oder 21. Januar bei bet Direktion der Bereinigten Verbände frei mattreuer CBerfÄlefier in BreSlau sein müssen. Wer feilen Ta.min versäumt, dessen Stimme g bt ber beitf iien Sacke verloren. Diejenigen Äbchmnru g5 e c timten, welche noch nicht bei irgeck) einet stelle der Ver- einigten Verbände heimicttt.euer O.>er!ck'>le iet a::<» gemeldet sind, werden b i genb gebeten, sich aller* schnellstens Ert der Gest'ä tsstel'e ber Verernfteu Verbä-ckc heimatt cu?r Oberfchfesrer, B » r dg'iutr.e Tarmsdadt (Gefck-ästs'eit an Woch n « en von 9 Ufrr trormitagj bis 6 Uhr wch-nittagS, an Sonntagen von 10 Uhr oonn'ttug? bi3 3 ITl.r l ackm .t -ags), zu ntfüb n. biee .ign Abstimmungsberechtigten aber, welckre noch immer w.gen Dein«» lickflr, eigen such iger Bedenlen sich ber großen SüKtv fernhielteii, sollen endlich einse^en, datz jcürr Deuksck)e in bieien Eiitsckxi'ungswochen z erst die Pflicht dem Daterl'mde g-g-nüber yi erfüllen tot Jeder Einsichtige soll b b.it.'en, frm ter Verlust Oberschlesiens bat enbgü.'.igm Zusarmn e bmch u * seres schon stark gchck)wächtai Vaterl-an/^es bedeutet, den ictot — i'djon um jeiner selbst ityil.cn — abwenden helfen muß. Oberfch-lesier, es l-eitzü nicht Abstimmungsrecht, es heißt ,A> bis Wesürnnd. Die von Nordwe'.en heranrückende Depresswn hat statt an Intensität zagenvmlnen. Die trübe Witterung dürfte anhalten. Bcranstaltungen. D i e n s t a y: Kaiser-Aller 51/» Ufrr, Abmarsch des Fackelm^es ber Gvchmer Stutontensch^aft zum Bismarckdenkmal. — Stabttfreater, 6‘/t Uhr. „Götz von Berlickingerr" — Hotel Einhorn, 8'/r Uhr. ReÄsgrünbungsfrier ber De llsckmatwnalen BoUS- pattei nnd Deutschnattonalen Jugendaruppe. — Stadtnftfsion, Löberstrafec. 81/i Ubr, Bottrag be? Pfarrers Lorentz über ,,Weltsckfftstilng^'. — Cafä Leib, 7*/, Uhr. flonsert und Vorstellunr der Chiem- seer. — Lichtspielhaus, „Das Mädckvn aus ber Ackerstrafee" und „Professor Rehbein und ber Meisterringer". — Lichtsmele, Selterswcg, „Rafael o, der Sdrrerßen der Millionäre" und „Wenns Landlüfterl wcht". sack Hütte gcixrix bas Bürgertum nationalen Fragen igleichgüllig und ablehnend aegenübergestand n Wie . „ wenig habe man vor dem Kriege di' Tätigkeit ber Verbände totattreuer Obersfte it fn Tormsta- t MaSttUDsdeuIschen gewürdigt, die durch ilyr rafbibaS P-totrgrrv feste '71t lier WLert Fvoatz, Tann- ** Die Erfolge der veillvehanv^ lung der Invalidenversicherung. 5hc Heilbehandlung der Jnv-'libeTmer'i'erung ist stn Jahre 1919 insg's- mt 1 38 6 Be. i e ‘.ca zugute g kcmmen, 83 6'.6 Männern und 80 209 Frauen. An Lungen^ und Kchlkopftübettulose wurden 29 747 ständig und 1315 nicht ständig behandelt, an Lupuz 282, an Knvck/n- und Gelenkturettulo'e 258, an anderen Krankheiten 32 854 stänfeiz und 99 390 nicht ständig, darunter an KrebS.^ranfttzil 61, wegen Trnnksuckst 11, wegtm Zahnkrankhei en V4 546. Bei sicher nackis'wiesener Lungen- ober Kehlkopftuber. kulose konnten 85 Prozent Erfolge nachoewiesen werden, bei verdächtigen 93 Prozent, bei Lupus 87 Prozent, toi Küochen- und Gelenktuberkulofr 64 Prozeift, bei anderen Krankto ten 91 Prozent. Die Kosten erreichen fast 48 Milnonen, genauer 47 903 913 Mk Krankenkassen, Berufs en offen- schastrn, Grmei den >t RstchsSveri. e -’tnc4”nr‘alt süc Ai^y s el t usw fratock 10 306 059 Mk e statte^ io datz tie .r rr^er dec Jnoal denvcritoerung nur o7 597 854 Mk. aufzubringen frittat •• Tie alten Titel sollen weiter« geführt werden. Tas Recht auf Titel ist bekanntlich durch die Verordnung deS Rei^Äpräsiden» ten über bie Amtsbezeichnungm und Titel vom 11. Juni 1920 au!gefroben. Ten Beamten st ht fein Recht sanspv: sh daraus zu, im dienstlickien Der Kto mit den früher veriieton-m Ti^ln und Amtstozeich- mm gen benannt zu werben. Es ist aber dm Beamten das Recht geblieben, alt? xiMl und Amtstozeto Klingen ihrerseits zu führen. Der R ickdminister ber Finanzen Tr. Witth ertUrrt cd jetzt in ein?r be- sond ven Verfügung jedoch für angemi'.ftot, daß auch im Amtsverllchr den Beamten a'genüber neben den neuen AmtZbezeickmungen ton du mob'emroebenen Ehrentiteln Gebrauch gemacht wird. Als Beispick | wird der Reckmungsrat anneriilyrt. Er ersucht deshalb hiernach für den Gesck»stsbereich d.K RrchS« finanzvettvalttmg zu verfahren. Tie Vorschrift be« zittst sich aber nur auf bi? früher verli h.men Ehren strel, nicht aber auf die früher m Amts- toz-eicknrungen. ** Volkshochschule. Am Freitag, 21.1., beginnt eine neue Vortragsreihe, die vier Mende umfaßt. Prof. Dr. B ü r k e r, der in weit« Kreisen tnrrrf) seine interessanten öffentlichen Vov- trage über Physiologie bekannt ist, wird über „Allgemeine L eb e ns er schei n u ngen" sprechen. An Dand von Versuchen sollen die Hörer in die Fragen eingeführt werden, die sich auf die Begriffe Leben und Tod belieben. Alles Nähere über Ott, Zeit und Anmeldung ist aus der Anzeige in dieser Nummer zu entnehmen. ** D ie Gießener Ortsgruppe des Bundes für anthroposophische Hoch- s ck u l a r b e i t veranstaltet in der Neuen Auto mehrere Votträge. Am 19. Januar wird Herr Dr. med. Husemann über das Thema: „Gehirn und Seele" fort dm. Der Vortrag soll zeigen Jüte antropvsophisch orientierte Geisteswi senschäst. wie sie von Rudolf Steiner verrieten wird, neben vielen anderen Lebensaebtoten auch gerade auf dem der Medizin und Psychiatrie befruchtend wirken kann. Die beiden Vorträge von Frl. Dr. Vreede aus fraag über „Anthwposophi« und Naturwissen« schäft" und „Uetorwindung der Relativität-- thcvrie durch die Aifthroposophit" wollen ebenfalls zeigen.wie tnrrch Geistrsioissenichaft neues Licht auf txute so viel umstrittene Fragen fallen Bann. Näheres stehe Anzeige. ** Oberhessi i cher Kunstvereitr. De Ausstellung von Werten der „Münch.mer Aguare- listen" ist morgen Mfttwoch außer von 11—1 auch am Nachmittag von 3—5 Uhr geöffnet. ** Die Meisterprüfung teftxeib geftent Metzger Katt Zim wer mann aus tiarben- b ach. ♦♦ Deutscknationale Volkspartei. Bei der heuteabendimEin Horn stitcki dm- den Reichsgründungss erer HS.t Darr« V e i t h, eh.mals Mi g ied der Nationalversanftn- lmrg, die Jestveto. 9teben beflamatoriidjcn, ge- sanglichen und muftMi,d?cn Dattiftimgen roerheni auch> gern-inferme Lieder zur PttscktSnerung des Abends beitragen. •• Tie Vereinigung ehem. Leibgardisten im Kreise Gießen oeranftaltet am Sonntag, 23. Januar, vormittags 93/< Ufrr, im dotcl Schwab (Felfenteller) chre Dauptversamm- yTrttm Ml -v ^rteitooLenVc {4t MrMrM ir dU C MW tose*ttgtenmagri Si* «LOS teg löt MMM's^ fJtT J SÄ äX^91 WM ,ÄI% btrli b-Tfi die frtiitpin s® 5&äwS S’Aä5’’’ i öu/?1» *V*M I» ÄK&A i&S\8'9* 2Ll W die nut Wit ^kt, bn in ttxifg Mten ösMichy, Wannt ift, n>irb ib- tnseridjeinunaer krsuchen sollen die tzö? teriten, die sich auj Tod berschen. M M Anmeldung ist W MN zu entnehmt«, c Ortsgruvve btl 'vvsovhische §05 W in bet 9hwn Au 19. Januar ivich fc ft bd Tlpna: „Seh "orlrag soll »eigen jn t Getstesm lenfdröit, tt c vertreten tPirb, wk leien auch gnade auf tr iatrfe befruchtend mich lge von Frl- Dr. Lnö vsophie und Nadmvw düng der ReltUwill» »sopbie" roollat ebmiu nfienM neues Licht o re Frag« fallen tan rftunflbtltjv. t, n „Ädtner Saum ch auÄn non 11-/ aul 4 W geöffnet. rüfungteitawqef» ;mann tmL Larde» ;naleDolk§d-rt! m Einhorn i>iiM'do gsferer fÄ.'t W cd her MionalrnM jen dekl-Mlonichen, f ben Dariickimgen nm c gut Mchönerung « tignng ehern. Len Mben OTfto kt Zmittags 9>i W. r flefl »re Ziffern. stkMl in M MfW'S Xf daher abend» w S subtkW adtbaumeFN SHK -ZK.'- man-ttj D°.» ^perfinlW seinem„gibt st 7K77L-' l'^^Äagen. _ &is&S SK,S svSsg gfÄ*: SS?H Ä-y* pinn""» ZW r c* Wrter (1864, .1866, 1870/71) Hai ts bem Vaterland wertvolle TtmfLi «eLxiiä, jule&i tU frdbrocbel im 30. JnN-Regt. (Mainz-. In der icritofl^cn Schlacht bei Belwrr ra>bTk er einen f«nzösiichen Adler Seine Erlebnis^ sind m Nr. 06—120, Jahrgang 1889, der „Oberhessuckxn 1-aAruftten", Gießen bei Curt v. Münckvw, sehr uMieirnb unb anschaulich geschildert. Als Beamt r , rtnrtf er sich fe'her W?rrschlltzung Auch bi: ißntivt Km>6 dir allgemein Achvrng, fefimberä auch wegen ■M roobttätigen Sitns. Wohnseld b. inritfftan, 17 Jan. Ern lche unliebsames Vorkommnis hält hier die G'- ntLter in Erregung. In unserem Tor e, ’orot? tn t-en benachbarten Orten Bobenchaars-n und S.-llnrod lohnen verschiedene THtgfiefer dec Anschvna Ge. itnnbe In Sellnrod haben sie sogar rin eigenes «fcmtifee' au8 Am l. Januar nun Hafen die c Rn- chona-Brüder hier abent» in unserer Rirch' einen ottestienü abgehalten — ohne Erlaubnis fer o:chlich?n Behörde Man ist sehr gespannt, w'lcfe - nftech l ichen Folgen diese Erg mnächti-seit haben AreiS Friedberg. Beigeordnetrnwahl in Butzbach. !^andtagSabgeordn. Wittig gewählt 3 BuHbach 16 Ian Zur Beig. ordneten- : it}\ waren zwei Kandidaten au gestellt, der mehr- >-it-sozialdemok«:iiche Lan''togSabgeordn Bruno "littiq, für den bei* sozia.demalralische Par- ir.cn geschlossen einlmtm, und der Oferfteumefrr* u*r Metzger, früher Mitg ied des Gemeinderats .eiir Metzgers Dahl fetten sämtliche bürgerlichen Parteien ihre Mitglicher und Anhänger ousgesor- •rt, Misgenommen das Zen l"r u m, das seinen Partei freunde n Wahlireihv gestattete Trotzdem cr- r-lt Merger nur 780 Stimmen, während Wittig Littig mi'. 911 Stimmen nun erster Beigeordneter ■n. Tas W^chlintevesse war lau, von 2619 Wahl^ Mvechtigren machen nur 1705 von il/rem Wahlrecht Gebrauch da? sind 64 Pr »-nt Tie meinen Wahl iÄnnig-n dürften bei den bürgerüchn Wühlern zu suchen sein Jedoch man au.i) das tMnrertum teil- -trife ine fanbitxitur Wittig understützt haben, da Wittig durch seine Tätigkeit im Gemeinderat sich naanche Sympathien erworben hat. 4 Bad-Nauheiltt, 17. Ian. Jin arvsien trVb suchte und fand heute ein hiesiger Dienst- •nann. der zur fkü als Notstandsarbeiter beschäl M war, den freiwilligen Tod. Die Leiche wurde Tutt darauf gelandet Ter D-rsrorle e iit Fanri- benoater nrrt vier Jl'inbem. Ianrütensorgen sollen chn in den Tod gefneben haben. »- Bad-Nauheim, 17. Ihn. Im Rurchmis qeben gestern Ivonksurter Vichneirkünstler dot au.* -xrtauitrm Sxrnie und mit arvgern Erfolge ,,T 0 r> I aato Tass0" Der Beraiiftaltung wohnten -Mch »riilreidx- Schiller zu ermam-rteni Prei en bet StarkenbarH und Rheinhessen. Auerbach, 18 Jan. Ta4 hesge Parvwtel zur Post tft in bar Bei iy ec irr DLin rädter Ma- schrnensabrik übertKganem, welch: fee Anlagen für Ausstellungszwecke wrnrnfcei nxlL Bedauerlicherweise jt J> ine prachtvollen Hodetanlagcn schon vollst ändio abgehohl rm. Ans dem Ried, 18. Jan. Die Entwässerung gTÖfr-rer 5fmfrn La 'd.s im wässerigen Stieb bezwellt die vom Lantv.-snnäbrunLsamt zu Darms' adt angeordnete Gründung einer Wasser- genossenfchüten in den Okmarfun^n Ersel den unb Leebeirn. Die Vorarbeiten hi-rgu sind fereüs in Angriff genommen unb die Landwirte zur Ein licht- nähme der Plä e aufj-forteft worden Durch diese Entwässerung sollen weite Gebine sehr brauchbaren Ackev- und W escngeländes für e.ne er-giebige Produktion neu gewonnen werden. SlreiS Wetzlar. Ta zen ein aev.q_ au- Sujq'icau schlägt der Mag sva nunmehr ter est evmtgelische l'olIS eiri iiung ‘ Lrixitrt yir Eiimterung an das Vutbcrletav tut* auf dem NcickFlage zu Dorrns 1521 die Aufführung des 1' u t h e r- Fest s p iele S von Devrieni vor. Die Ausfstbrungen fviben bt Monat Aprck statt. ■?U4 Auffuhrunssstätte ist, das Schunuumtheater Hk dluSsicht genommen. vermischte». • Milchkühe aus Süd-West- Afrika AIS in Südwest die Meldung von der Liebesgabe der deutsch-anierikantscheu Milchkühe bekannt rourbc, tauchte auch bei unseren Landsleuten des ehemaligen Schutzgebietes der Gedanke auf, ein ähnliches Cie- deswerk ins Leben zu rufen Wie die „S>va- kopmunder Zeitung" schreibt, wird dieser Plan jetzt in ^rarmerkreisen eifrig erörtert; er werde sicherlich gelingen, einige Taufend Milchkühe zusammen zu bekommen. ♦ (sine amerikanische Entschädig jung. Im Jahre 1919 Ende November mürbe baA dem Grasen Dalderdorft gelröri^c von fer Stadt F-ranIfart gepackckete vosgul Cangm eten fei Goldhausen int Westernxild von Räubern in cmmr- kaniscfer llnisorm übe.fallen, die den 8>:n iixiltet ir.it uorgcbanaicm Revolver zwangm. feine t* famten Barl estänfe und alle Schmud]rufen fevaus- ;,itgcbcii. Tie Täler braüen nicht ernmtclt mnx den. Nunmehr bat die amerikanisä'e Ä:sch-un,is- bebörbe den (Gesamtsä«den in Löhe von Über 20000 Mark ersetzt. Auch ber Verwalter beim» fein geraubtes Prioatvermösen zurüchrstattri. 0*, finberliäbeDaar fuctit fcwet möblierte oder UBinöbl. Zimmer ■l floiüieL wenn mdaL k fit:, öderrn ob. Dame. Mr die bieHauZarb. über- Rwnmen werden könnte. Schrift!. Anievote unter 6T45 an den ®iek An». | Mietgesuche | Tu be f einen jung. Mann M möbL Zismcr? «Sgl. m voller fernsten. b der Räbe be» Dchiisen' Scrger ^egeS, L DJava Sirtnerei G. Oubln.i, Schiffend. Dea58. Tel.242 Danksagung. Für die vielen Beweise hertlicher Teilnahme bet bem Hinlchetden unsere» lieben Entschlafenen, lotute für die vielen strait»- unb Blnmensoenben unb die trostreichen Worte be» Herrn 'Bfairetd .QiJjler am Grabe sagen wir nnigiten Dank. Im Namen der trauernden 0733 Hinterbliebenen: Familie Ludwig Balser VI Albach, den Ist Januar 192L Gießen, den 17. Januar 1921. 0713 Garbenteich, den 17. Januar 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. Januar, nachmittags um */,Z Uhr statt <80 068 Vauterhaeft. (Hütteuverwaltuug). 68GA Gießen (“Kaiser-Allee 39), Düsseldorf, Stuttgart, Worms, den IS. Januar 1921. Frau Marg. Menke und Kinder. Die Beerdigung findet Donnerstag den 20.Januar, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 2 leere Zimmer cöiL 1 grobes, von zwei f>räulein» für fo'ort ober 1. Mar, aesncht. Schrlftl. Ana, u. 0740 ab. Gien. Ana- »> I.Äoril ro. I verb-lüdit. Sehllar nt kl. ,Aant 200 Lchaien ges. in bauernde Steüg. Vobnanfur. bet fr. sch. Wodu u. Deputat tft anzna. cbenf. Zenan- Ab- frfjrifteit u. fcltb. Tätigkeit. Frelherrl. Bledeael’iehe Oataverw. Slekealorl bei MtkUÄälkS gesucht 674B Frauenklinik. Statt Karten. Herzlichen Dank für die liebevolle Teilnahme beim Hinscheiden unseres teuren Entschlafenen. Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott gefallen hat, meinen lieben Mann, unseren guten, treu besorgten Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel HermJohannesjung nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 58 Jahren zu sich zu nehmen. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Anna Jung geb. Langsdorf Friedrich Kissel II. urrd Familie Karl Schwarz und Familie. Jüngere Kontoristin mit höherer Schulbildung — mit Sienogravlne, Schreibmaschine, einf. Buchillhriinn u. anderen Koniorarbeitcn vrakckich vertraut — zu sofort ge- such'. Schriitl. Anaeboie mit (tzehalisanforlichen u. Zeugnivabschristen unter 07H4 an den Giefr. Anz. ttü perfekt in Stenographie undMaschinenschreiben, für sofort auf Anwalts- bnreau gesucht. Echriftl. Ang-bote unter 650 an den Gießener Anzeiger. Mehrere tüchtige Monteure für den Bau von Hochspannungsfreileitungen und Transformatorenstationen sofort gesucht. 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Januar 1921 ©erben trieb. 16 Jan 5ün Tctrmr*« tcjr, I r Ml fanh hier tm „Weisen :Rpf?" eine heb Auhirfqrfcbrt i? ? iit btr» tri SthrcilKietinr gut befudjtr 'Brot <• ft nrrfa m ni l un g stall Ti* xkrimrimcitcn erbidten einen Einblick ni Ober« 1 (bienen 4 Sehen unb Treiben 3ennnüTldrrrr Vn« i < n p führte sehr mtcrrffanlc Silber au\t *.f'tcn-5 bei T.'un'cblaiih ein Dem fluennirtigen 'Jlmt ging ein diesbezüglicher (fritüthifc mt. 1 Gillingen, Iti. Jan (Mefttni ?fbenb wuib vier rm- stark besuchte VeriammUmg statt, in der Stellung jur ober i Reichtumem be» «amt mach re E<> wurde hiermit ernt Ne- Resolution abqesaßt, be«> Inhalts, bog Ober- schlesien, als seiner ganzen Kultur unb lHc>drufit< nach deutsches Land, auch deutsch bleiben müsse Von ten Feinden trrlangcn wir Veetraootreur Teil schwer anmrftm Brüdern ui CbenMtw spricht die Versammllmg TmtF für ibrr Drrue cu< und sendet ihnen echt deutsche (Wrflfce. tfodifcbultmcbricbictt. * GIesten, 18 ^Jwt Der Hoch schul r-«H deutscher Art. her kirrzlich and' an unserer Universität gegründet wurde intb bem ai inkorporierten bereits 13 sterporattvnen beigttretnt sind, hat den ihm an geschlossenen Mncporat tonen den Verbrauch oon ausländischem Bier V. elf ast-lothringer, t scherlrisches, fog. Pilsener Bier) verboten. Landwirtschaft. □ Au § dem hoben VogelSberg. 17. Jcm Ein lange Jahrzelmte inistacktetrs LMvis- gerät wird au£ bem Oberboden oder Sus b'r Maat-» mer toieder l er vorgeholt und kommt tvi'b.'r un striegstahre haben die grossen 9B‘bereien stillgestan- den. So lernten denn viel? Fronen unb Mädchen von der Großmutter und alten Mütterchen mi j»*i Wolle spinnen, und der neue Judustri'zweig bewährte sich ganz vortrefflich Jetzt will man dies« gemütvolle unb so nüplidn Industrie nicht wietz'e Gufgefcen, da man auch findet, daß das mit den Spinnrad bereitete Garn viel haltbarer ist, alö bad von der Fabrik gesponnene Enaelrod toar 1904 bis 1908 der einzige Ort des Vogelsbergs, wo Flachs gezogen wurde. Ta man über nun auch in unseren Tälern wieder anfangt Flachs zu zi'bm. so barf man hoffen, bah das Spinnrad immer mehx und mehr in unseren Häusern sei.en Einzug halten witch. So wird auch bald überall wieder die Spinnstube in alter Gemütlichkeit errichtet werben, und die Alten loccben den horch'Nden Enkeln die afitm Märchen und Sagen von der Ofenbank au# erzählen, so wie sie die schönen ..Steckilchor" £ tü cf ei(freu' von den Altvordern gehört befr-.n. Aufs neue aber bewährt sich das alte Wort: - ..Selbstgesponnen, selbstgemacht, Ist die schönste Bauerntracht." Nus dem AmtsverkündiaungSblLtt. ** Das AmtsverkündigunsSblatt Nr. 8 vom 17. Jaimar enthält; Entrichtung der Kapitalertragssteuer. — Festsetzung' brr Ortslöh« — Erlöse au? versteigertem HcereSgut. — Ein« sendung der Gemeinde Mark- unb Stiftung* - rednungen. - - Viehseuchen. — yclbbcvemigutt-i Münster, Lich imb Ober-Besfinyen. ।— Dien sfr natfrid len. Festsetz iin g der OrtSlöhne. Mit Rücksicht auf die seit der lebten Festsetzung erfostche weitere Steigerung der Löhne ist bet Ortslohn mit Wirkung vom 1. Marz 1921 mn 75 Prozent hr holst. Ter Ort-Z lohn gewöhnlicher Tagarbeiter betragt in der Stadt Gießen für Versicherte über 21 Fahre männlich« 16 Mk, loeibliche 11,50 Mark, fm Versicherte von 16—21 Jahrrn mann* litte 11 Mk., weibliche 10 Mk., für Versickerte unter 16 Jahren männliche 8,50 Mk, weibliche 6 Mk.; in den Landgemeinden des -Fi nani Eooverarnm. schreck'. dem „Foingn Pretz-Serviee" Zur Diederherslellung der Handetob-zckkmng^n mit ben Nationen brr Wett ist es notwendig, daß die Vereinigten Staaten in birfem 3gbr ben mtcr nationalen 'frebit Hxmtenb erroe t rn und auf w 6ctnünn;?vedst unfcbingt erford-rlick. Ob bi? euro- ixuschen, fudasrikamfchen, auftralifd-ni, ütfanüdum ckmriichm Importeure ihre Häuf.1 in einem bvkimonallichen ober brriiibrigen Zeitraum be gleichen, foflt* erne Sack' bet Praiis, nickt des krmzips »ein. Diese ErkTnntnis beginnt sich in ••er amenkanrschrn Frnanzweit Balm zu brcdi-'n, «rchbem f ch di« Metlw^ ixr kurzfristigtn .Strebite ift tmltaltbar «rwiesrn hat. bic, im Inter»sfe des nner:konischen Aufjenlnndels, immer wieder bic- jur (tuperiten Wrrn.v? ernmt werden muffen Ans Meter Srtmltum einen Ausw'g zu finden, ist die lkufgade der Außenhandels - Finanz- Lovperativn, die mit Hilfe der amerikanischen h«rd und Gefchästsuntrmrbmrn ms Leben ge -usen wurde The Entstehung dieser Organisation gebt auf f»s Jahr 1918 zurück, wo bereits erm Än-abl •ven weitblickenden Bankier? erkannt hatte, wie bic ^Srnge treiben würden, und bafcr in der Jahres^ tzerfammlung der arnrriDanil eben Bankveremigim «en ernt Rnolutwn burchg-brückt hatten, bi ba rn gipfelte, bah die Entwicklimg des Austenhanbels «uf iebe tmr mögliche Weise zu fördern sei. Tie ^Eimabme dieser Resolution gab ben elften und entscheib-nden Anstvh zur Gründung jenrr Evvve vatrtm, die kurz vor Weihnachden mit ement Aavital tzon 100000 000 Dollar vollzogen wurde. Von btefer Institution, die den Interessen des ameri Umi'chen Handels ebenso gerecht zu werden veracht, wie denen der europäisch-.m Einkäufer , vor vvntht man sich, zumal sie fmairziell glänr-nid k-mdtert ist, ehren auhewrbentlich günstigen Cm- v uh .auf ine künftige Entwicklimg brr intern atro- Velen Landelsbezrehungen. D,e Kooperation soll rnch dem Bvrbild der europäischen Kavilol-TrustS ntgarafiert werden, die sich in den kontinental 1 nckern so hervorragend bewährt haben. Vorntt- s«tzung für cme erfolgreich? Tätigkeit der Gooprra- nm tR ehre gesunde und verständige Wirtschafte Politik, die es sich zur Aufgabe macht, von dem . 3tg." der wärmste 1? in Berlin beobacht et? 1 Januar Run icfrnnt aber der Winterfrühling, vorläung wenigsten?, beenbe: zu fein hinter der. ausged.'lmteii Zone niedrigen Luiidrucks, bic zurzeit durch Mittel^ und ?iorc* Europa ostwärts roanber:, ist auf dem Vülanri leben £»ean ein ansäwinend sehr ausgedehntes Z)ockbruckgebiet erschienen, das mct.cre Tvrr*nisncn zunächst von den .mrovaischen Elften fern Hält, unb bas nun seinerseits hin ci bem abzielnrnben Tief nach bem Fest!and vorrückt Seine Annäherung machte fick gestern durch raito Gteigen drs Barometers unb eb.m'o rasches ■ Meters bemcrfbai. ^ebenfalls ist ratnmebr mit einer Trebung des Windes nach Norbwesten nnb sJh>reen unter weiterer Abkühlung zu rechnen, unb falls nicht etwa, wofür iebock bisher An dicken nickt boiliegrn aus dem Nordatlan ik ra'ck'wieder neue Wirbel anftauchen solltrn. werden he nächsten Tage Aufheiterung imb vorerst mäßigcn Frost bringen, bem vielleicht hier imb bi Schneeschaucw vorangehen werden Ob sich aus die er Weticrsage nunmehr w'eder eine längere Periobc tointerhler Witterung unb ftrennc stälte entwickeln wirb, ist noch nicht fieber; erst die nächsten Tage werben das genauer erkennen lasten. ** Eine n e u e G e b ü h r, bie dlhfertigungs- gebühr im Gepäck imb Ervrestgiitverkehr, wirb am l. Februar cin^efübrt. Sie beträgt 40 Pf. unb wirb für jede Wsei tigung int Pinnen und Wechsel verkehr, auch im AuslanbsoerkÄr, berechnet, z. B aud". bei Umbel -tnblung unb Mtildfcnbung von 05c» pack unb Epprestgut unb bei der Rack sendung von Fundsachen. Wenn .zu einer öenbimg Reisegepäck niedrere Gepäckscheine verwendet werben, ist bi» Gebühr nur für einen Schein, bagrgtn itarb bei Epvresig.it für iebe Paketkarte bie Gebühr erhoben. Bet Mfertigung von .Reisegepäck auf Freikarten ober Freifck eine bleibt bic '21breitigungsgc'.ühr für Sendungen innerhalb der Gewichtsgren^ des Frei. gepäcks autzer Ansatz. ** Reue Vorschriften und §)ockft- V reife für Kunsthonig. Aunsthonw darf vom 19. Januar an nach einer Verorduuiig des Reichsminifters für Ernährung und Landwirtschaft nur noch in Paketen oder Tosen bis zu 1 Kilogramm in den Verkehr gebracht werden. Tie Reichszuckerstelle kann vorhandene gröbere Behältnisse aufbraucheii lassen. Ter vöchstpreis betm Verlaute bind’ den (»erfteller betragt bei Behältnissen b:s ,u.i 1 Kilogramm 738 Mk. für 100 Kilogramm, f-'i größeren 720, beim Verkauf an Klein Händler 810 Mk. unb 793 Mk., im Kleinhandel 4 70 Mk. bas Pfunb. ** Sammlung ..Baterkanbs- b a n t" Für kne Besitzer vott silbernen Ersatz- ringen, die den Wunsch haben, diese gegen solche aus nickt rostendem Eisen einzulösen, emvftehlt es sich, fick bald an die tzaupt- geschäftsstelle des „Vaterlandsdank" (Studienrat Dr. Eppler Kvefeld, Leyentalstr. 77) zu menden, die zum Austausch bereit ist, so weit die gewünschten Weiten noch vorhanden sind. Außer dem seiner Zeit ansgegebenen Gutschein ist das Postgeld mit einzusenden. Für solche Spender, die den silbernen Ring zu behalten wünschen, ist die auf dem Gutschein vermerkte Gebühr von 1 Mark entsprechend der Enllvertung unseres Geldes auf mindestens 5 Mark hinaufgesetzt worden. Auch ist noch eine beschränkte Anzahl von den zu Beginn der Sammlung ausgegebenen, später aber zurückgehaltenen und nicht weiter geprägten Erinuerungsringen aus nicht rostendem Eisen mit der llmschrift „Treu wie Gold" vorhanden, die fetzt schon Sammlerwert haben. Auf Wunsch werden auch sil berne Ringe gegen solche umgetauscht, wobei aber eine Gebühr von mindestens 10 Mk erwartet wird. Es wird noch bemerkt, daß ein Umtausch nur noch bis zum 21. März 1921 möglich ist, weil dann die Geschäftsstelle geschlossen wird. Landkreis Gießen. C Grünberg, 16. Jan Ter letzte ft r i c g 5 g e f a ng ? n e aus- unserer Stadt ist end- überbaur: auf-ihn lr-rte. Er batte bie 8?änbc an ben Scklasen und lief im Zimmer umher, wie wenn einer mit der Peitsch? dritter ijm wäre. „Ich habe c* dock stieß er istrvor. „Sie hat es mir dock gegeben." „Was £.1; sie Fhnen gegeben? Tas Gill?" „Ja — das Gift, dc5 vor drei Jahren dazu bestimmt gpceien rrar, sie nrtb mich au3_ erner verzweifelten Notlage zu etföiqt. Es war Schier- lingssast, den mir meiji Freund Eourtois von der Sorbonne gegeb-m. ^.ama's schlug sie mtr bas Fläschchen im letzten Augenb'.ick aus der i?anb unb verbarg er- an ihrem Buten. Ick hätte sie enl töten muffen, um e: ihr wieder su entreißen/' Ein eisiges Erschauern riefelte Erich, über ben Rücken. Nock war ihm der Jviammenbang der Ge-- schehnisfe cbmio nnbegrcifli-t rote pUtrer. Aber er Kitte bic Empfindung, fr frier die Lösung des düsteren Rätsels |et Uno nun bedurfte auch er der ganzen .straft seines starken Willens, um äußerlich ruhig 'zu bleiben „Aber , 17. Jan Unter großer Anteilnahme auch von auswärts wurde Freitag Nachmittag unser bewälnttr Bürg'.r meister 9. Schäfer zur letzten Ruh' gebettet. Vereine und Veranstaltungen. □ Friedb erg, 17. Jan. Tie schon feit längerer Zeit geplante Gründung einer Jugend^ gruppe der Deutschen Volkspartei ist gestern abend ;ur Wirklichkeit geworden Partei felretar Tr. fttaufe, der in dmtkmswerter Weife von Gießen hierher gekommen war, hielt einen sehr anregenden Vortrag, in welchem er ben Wert unb die Berechtigung derartiger Jugendverrinigimgew darlegte imb besonders betonte, wie durch sie bie Selbsterziehung der Jugend gefördert nrntfr- unb bie Liebe zur Heimat, zur ftintft, Geschichte und Literatur gemlegt und gefestigt würde. Nack dem sehr beifällig aufgeuommenen Vorträge traten sämtliche end'.inrm^n Jugendliche, männlichen und weiblichen Gesäckeckste?, ocr neuen Gruppe bei; zum Vorsitzenden wurde $??rr Roeder, ^mn Kassen- wart ^?cn- Wilhelm s?ep und zum Schriftführer Fräulein Lindrath gewählt. Wenn auch das Häuflern bis jetzt noch nickt allzu groß ist. so ist doch ein rasches Aufblühen mit Bemmntthert zu erwarten, umsomehr, als auch bie erschienenen alteren Mitglieder b'r Bolksvartri ihre Unterstützung und Mitarbeit zugesichert haben. I!H. I ITTI^IHMIIII , ■■■ ■■ getötet haben tarnt. Ta — ich werde cd Ihnen dewei'en. Hier ist er." Er war an den offenen KV fier getreten, hatte mit fliegenden Händen in fernem Inhalt gewühlt unb nach kurzem rucken rm Fläschchen zu Tage ge'ördert. das er Enck entgegLnhielt. Aber während er selbst barw hin starrte, kam es iäh wie furcktlares, mastloies Entsetzen m fern Gesicht Ein u.iartihilterter Laut rang fick aus ieiner Kehle, und er rannte an den Tisch, auf dem bie brennendc Lampe stand. „Allbarmherziger I Sie hat mich betrogen. Ec ist ja gar nicht das Variier FlZ>'ck»chsn." Erich stand bereits neben ihm. und ehe Semper es hatte hindern können, war de? kleine gfäkmr Gefäß tu seiner eigenen Hand „Lassen Sie dock sehen!" sagte er, indem er durch eine leichte Trebung den 6 ^sstopsel lockert". „Es ist nur twch zur Hälfte geft..'lt. Vielleicht —" Er hatte das onrne Fläsckfrm an seine Nase geführt. Es war, als hätte Der starke, miau genehm? Geruch, der ihm entgegenströmt., und der vafch das ganze Zimmer zu füllen schien, mit blitzartiger Blötzlickkeit in seinem Gehirn eine erhellende Zdeenveickmdung ausgelost. _ „Es ist Baldrian — ohne allen Zweifel Ter Baldrian, den sie von Germering erhalten hatte. — Monn! So wenig ich Sie liebe - m diesem Augenblick möchte ich Sie ur’.-'.rmen Ton Bildhauer freilich 'ch:en an seiner Um» ormung so wenig gelegen nx.; daran, drs Aäsch- cken zurück zu erhalten. Er war ans erneu ctu^l gesunken und hatte das Gesicht in den aus dem Tisch verschränkten Armen verborgen. Eine Minute lang ließ Erich ihn gewähreü. Tamr berührte er feine Schulter. „E* Hilst nicht . verr Semper: Sie müssen mir Rede stehen. Mrchdem Sie schon tobici für den armen Germering getan haben, dürfen Sie auch mit dem letzten nicht »urückhalten." Lreigsam T>ob s cm verzerrtes und verstörtt; „2wn wem rei.r:: ^ie? Fck kenne tfrn nicht. Was soll ick für ihn g:ton haben?" „Erstens haben Sie ^gegeben, datz Sie es gewesen und, der am Abend vor ihrem Tod^ tm Rabe.'choleine erregte Auseinandersetzung mit Signe Falkner hatte. ?. •: Zeugen, die Germermg dort mit ihr gesehen haben wollen, haben sich also getau'ckt ,I>neiteus haben Sie die von ihm be- reitete Arznei berbrigefd-aüt, mit der er sie angeblich vergiftet'haben sollte. Tas ist schon viel. Aber c- : nickt alle«. Sie spracknt von einem Ge« ftanbni», das sie Ihnen abgelegt habe. Und ick vermute, das; in diesem Geständnis der rigenttiche Schlüsse! des ganzen Geheimnii'es lieg'. Dr. Germering ist ein guter, ehrenwerter Menfck. Er hat Ihnen nie etwas getan. Wenn Sie «der Ehren' mann sind, für den ich Sie hatte, werden Sie sick nickt länger besinnen, ihm bind', eine freimütige Aussprache ins Leben zurück zu Helsen." Sxrtolb Sempers Augen gingen mit wirrem Mick im Zimmer umher. ..Germering? Ich muh mich besinnen. Dar das der Mann, dem Signe sich hatte an den Äals werten wollen, nm ihren Mann zur Scheidung zu bestimmend „Er war ihr Arzt. Unb man verdächtigt ihn, in unerlaubten Beziehungen zu ihr gestanden zu haben." . lFortsetzung folgt.) >■ - -»» . . 1043,95 1046,05 £88,40 806,60 Börsenkurse. .Times' tu 428, 414, Kesouders auf dem ( kduftriLpapr-ne. Mi eröffneten in schwa- 7, Wechsel auf: 100 Fl. =211.- 100 Fr. 100 Mr. 100 r 100 Kr. 668 An An Warenschulden Die Zahl der Mitglieder betrug Lanz-Wery-Mähmaschinen MIH. Wagenbach Jost SchlienbeKer L. Grotz 'Direktor Mrbieten ausseschlosstn. 685V <) 185, 189, An An 2IV An An An £ L. 527, 423, 307, 258, 472, 291, 626, 17.1. 77,50 10,52 80,72 11,77 3 713 300. 660, 310, (In einem Teil der Auflage wiederholt.) England und das Kabinett Briand. 1 100 Kurs 15.1. 77,50 2,52 -, 23,75 25, 1,49 7,16 1222,50 300,50 664,- 325,25 422,- 11,77 11,22 11,39 Wiesenhobel „Mars" Düngerstreuer Häckselmaschinen Jauchepumpen 11,73 81,02 11,35 480. 350, 368, 330.' Bankguthaben..... Manko des Lagerhalter» zu zahlende Derwaltungskosten Reservefonds....... Betriebsrücklage Reingewinn....... eines 662 217,25 231,75 62,43 383,55 975,15 624,05 100 MK. 100 Sr. 100 6r. 100 Fr. 211,50 232,25 250,70 66,88 409,55 11,48 80,52 10,73 17.1. 77,50 67,10 64,- 63,90 184,50 320,- 247,50 221,50 232,25 62,57 385,90 977,60 825,85 Deutschland Men . . . . Dentsch.Oesterr. . . . Prag......... Budapest Bulgarien Konstantinopel . .. SM-S. BotfWetein Mu-SM Sval- b. Boddinßoerein WMta SBor- b. BorWueretn mmniloi SSlll- ll.bOMMMll SlSUsGM 17.1. 10,40 4,92 9,35 London. . ItaLen. . Brüyel . . Budapp. New.York Agram . . 211.— 10.55 1.15 O <> Q C> <> 15.1. 9,40 4,66 8,65 'die Kursbewozung uickK fter von Schwankungen, —c < - Eindtitsmarkt der Kaffa-Irr- Vorderwagen V. W. Kultivatoren Eggen. Pflüge Walzen aller Art Marknotteningen. Datum: — Zusckflagsftist 3 Wochen. — Gießen, den 17. Januar 1921 Stadtbauamt Gießen: Braub a ch. retten überzeugt. Ter Pariser Berrchterftatter der „M o r n i n g Poft" schreibt, die Ernennung Briands zum fran- zhsisck-en Ministerpräsidenten werde in England begrüßt werden. Lloyd George werde in Bttand eher cmen Mitarbeiter als einen Gegner finden. Tas Blatt meldet weiter, die griechischen Royalisten seien von der Ernennung Briands äußerlt er Treu t wegen |einer Freundschaft mit dem Bruder Künig Konstantins, des Prinzen Georg. Bekanntmachung. Die unterzeichneten Genossenschaften bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die Spareinlagen bei ihren Kassen vom 1. Januar 1921 mit vormittags 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbttlsbesch-reibung und btncnmgtn liegen bet uns zur Einsicht offen. harrten. Die „Daily News" begrüßen die Emen- mmg Briands zum französischen Ministerprasr- denten. Tas Matt schreibt, es tet jebemunnt, der die Entwicklung der europäischen Politik seit der Spaaer Konferenz verfolgt- habe, klar, daß eme Fortsetzung der auswärtigen Politik notwendig )et, rote sie in Spaa feftgelegt wurde. Die „Daily Mail" schreibt, dte britische öffentliche Mermrng sei einmütig von der Wich» tvgteit der Aufrechterhaltung des engen Zusammen- arbeitens und der Kameradschaft unter den Alli- Generalversammlung deö Konsumvereins Taubringen findet am Samstag den 22. ds. Mts., abends 8'/, Uhr, im Saale des Witts Ioh. (Emil Schäfer statt. Tagesordnung: Rechnungsvorlage Vorstandswahl Verschiedenes. Am Schluß findet eine Versteigerung Postens zurückgesetzter Waren statt. 192,50 193, — 365*50 375,- 517,- 339,- 294,- 631, 552,- 443,- 312,50 265,- Passiva Geschäftsgulhaben der Mitglieder E. G. m. b. H. Aktiva An Waretworral n. Derb. . . An Kassenvorrat An ausstehende Forderungen . 212 — 235175 251,30 66,82 410,45 grtttl!*rt a M., 18.Fan. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Versteigerung. Donnerstag den 20. Januar l. I., mittags 12 Uhr, kommt der Gemeinde-Bulle sowie der Gemeinde-Eber öffentlich meistbietend zur Versteigerung. Zusammenkunft an der Bürgermeisterei. 623 Gonterskirchen, den 13. Januar 1921. Bürgernvisterki Gonterskirchen. Lind. S. 39 526.82 1919 112 An- fnä) 189,- 191,— 485,- 349,50 360,- 493,- 330,- 283,50 661,- 521.- 425,- 306,- 254,- 435,- 285,- 630,- 322,- 72,- 420,50 Paris, 17. Jan. WTB.) Die schreiben zu dem Kabinetrswe chi e l Frankreich: Dte außerordentlich biegiamc Intelligenz Briands wird den brittichen Standpunkt in den internationalen Fragen zu ver- ftchen wissen. Kein Wechsel von Kabinetten oder Persönlichkeiten darf die Kraft der Ententr erschüttern. Die Politik beider Länder muß vor allen Dingen darauf gerichtet sein, nickt zuzulassen, daß Deutschland sich den in dem F-rredensverttag übernommenen Verpflichtungen entzieht. In Bo- zug auf die Entwaffnung Deutschlands sei die Lage ernst. Doch bestehe zwischen der englischen und französischen Regierung in dieser Angelegenheit volle Uebereinstimnmng. Zum Schlüsse schreiben die „Times", der Friede Europas imt> des Ostens könne nicht gestött werden, tem die beiden Regierungen in herzlicher Zusammenarbeit be- 3*/2 Prozent verzienst werden. Bilanz i)t5 KWsmttrmsDliiibNWkii am 31.12.2(1 hellingsors. Italien . . . London. . . New.Porb. ‘Paris.... Schweiz. . . Spanien . . Wien (altes) deren Zwecken zu hecroenben. lieber den Bezug und die Verwendung des Zuckers ist Buch zu sichren, insbesondere darüber, von wem und nxarot der Zucker bezogen und wann und in welcher Menge er Verfüttert wurde. 6738 Gießen, den 17. Januar 1921. Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt). (Es gingen ab im Jahr 1920 (Es gingen ju im Jahr 1920 Daher Stand der Mitglieder 1920 Die Haftsumme beträgt 3390 M. und hat sich vermehrt um 30 M 15.1. 77,50 66,75 66,20 63,75 187,50 825,- 225* — 205,25 188,- 193,- 194,- 493,- 363,- 377,- 518,- 338,- 290,75 640,- 555, — 435,- 310,- 265,— 40.25 24 10 23 25 42.10 1.10 640.- 4.10 «unkt UN» wlftenschast. — Leipziger TheLkerretgen. 2lus Leipzig -meldet oie „Boss. Ztg.": Das silente Theater, bav am 22. Januar unter Ftitz Biehweg, dem Direktor des Schauspitihauies, mit Schnitzle rs „Reigen" eröffnet werden wird, hat sich offenbar am Schwierigkeiten hm entschlosien, Eintrittskarten für diese Aufführung nur gegen folgende Erklärung ausxugeben: >,Die Ilnterzeick'neten erllären, daß sie fteiwilltg die Aus- ftchnmg dos „Reigen" besuchen, gegen den Inhalt der Szenen (eine Einwendungen eicheben und vcr- vfllckteu sick, die von ihnen gelösten Starten nur für sich selbst zu verwenden oder mir an gleich- gesinnte Personen nicht unter 18 Jahren weiter- yigcben." Diese Erklärung ist wohl ein Kuriosum. Lagerhalter Rechner Khrrer, wenn aatrfi widerstandsfähige 5?altung, erhielten später Brseftvgimg«n. Mannesmann gewannen 10 Prozent, fr Waldbot trirr welche Angebot Verlag, buhten 8 Prozent ein. 'Das Gesch-äft Ivar nurf> toeiterbm still, infolge die *Matrfe mir geringe Veränderungen aufweisen, vor- mnogend aber mäßige Erholung aufweisen. Deut-- «scher Eisenhandcl stiegen 16 Prozent auf 317. Arbeitsvergebung. Die Lieferung von Mobiliar für das Verwaltungsgebäude Dergstrntze 20 soll Die nLtag den 25. Januar dS. Js. »=n Zahnpulver n.Zahnpasta 99* ., , Die wisienschaftlich ervrobtenZahnvstegemtttel Ter „Daily Telegraph" ftiriliert m «ack Zahnarzt »avr. „8Rr)7, einem Leitartikel über den französischen Aabrnetts-' Lranr-8roisrls,Labnbovtt, Dragsrts wKesaaplats geböte auf Vordruck, der daselbst erholtlick-, bis Mw genannten Termin an uns einzureichen. 17. I. 18.1. Schweizer Franken Datum: 15. Fan. 17. Fan. Amsterdam« Rotterd 2202,752207,25 2047,95 2052,00 “ ---- m . 430,55 431.45 404,55 405,45 . . . 1148.65 1151.15 1073,90 1076,10 . . . 1178,801181,20 1098,901101,10 . . . 1428,55 1431,45 1313,60 1316,35 — 192,80 193,25 -----217,75 ‘3 rün ei» Sntwerpei Thristiania. . . . ftopenhagen . . . Stockholm . - . . Behördliche Anzeige». LsndlMWbc Din irrbillizte« TAHtn. Bon der Reichsschubversorgung Berlin sind mir eine beschränkte Anzahl Schuhe zu verbillia-- Hen Preisen fiir die miirderbemittelte und in Schub- tische Regierung werde die Unlerttützung^der öffentlichen Meinung finden, wenn sie von Teutichlanv^ bte Erfüllung der übernommenen Berpflichtungei^ strikte verlange. Spaltung der Sozialisten in Norwegen Kristiania 16. Jan. (WS.) ^oraiobcnW und Sonntag tagte in Kristiania bie Landeskonferenz der 1 o z i a l d em o k r a ti t che n Oppositionsgruppe. Eine vom Borttand emge- brackste Entschlieftung betreffend die Moskauer Bedingungen und die Stellung der Dppoittwn der norwegischen Arbeiterpartei gelangte zur Verhandlung. Bei der Aostimmung wurden 5..Stimmen gegen den Porschlag des Vorstandes abgegeben,- wonach die Ovtwsition sick als eigene Partei erklären soll. In der vom Borstand emgcbmch- ten Entschlieftung heiftt es: Ta der Landesvorltand der Arbeiterpartei den Vorschlag gemacht rot, datz die Partei die Beschlüsse d-es Piootauer ftvngrriies- annehmen und als eine Abteilung der Tritten Internationale fottbesteihen wll, da die TpposiNion aber der Meinung ist, datz diele Beschlüsie nur den volftischen Gegnern der Arbeiterllasie nutzen können, der GewerksckZaftsbewegung aber nicht wieder gut zu machenden schaben zufugen, da die Opposition durch den Vorschlag des Vorstandes überdies jede Möglichkeft verliert, innerhalb der Arbetter- pattei ihren Einftuft geltend zu machen, fo wird die sozialdemokratische Opposition als selbständige Partei unter dem Namen Sozialdemokratische Ärbeiter- vartei Norwegens vom 1. März ab orgtutt fiert werden. Alle Sozialdemokraten, die mit den Moskauer Beschlüssen nicht überernstimmen, werten aufgesortett, sich der neuen Partei anzuschließen. Alle sozialdemokratischen Opposirionsgrupren, welche die radikale Politik der iwrwegischen beiterpiartei fottsetzen wollen und ihre Äauptaus- gäbe in ejner möglichst schnellen Sozialisierung des wirtschaftlichen Lebens seehn, werden in bte neue Partei ausgenommen. Abdankung des Schaffs von Persien? Paris, 16. Jan. (WTB.) Wie der ,Lsntransigeant" berichtet, hat der Schaff von Persien abgedankt. Auch der „Temps" verzeichnet das Gerücht, bemerkt aber dazu, daß die bei der französischen R(L gierung eingegangenen Telegramme noch keine Bestätigung dieser Nachricht enthalten, sondern nur melden, daß das persische Kabinett zurückgetreten ist. Urteil des Wuchergerichts in Mainz. Datum: $ •/, Deut flrttesenl. 4e/e Deut Reichs««!. 87, Deut. ReichsaiU. 47, Preutz Aaululs Darmftädt« Sani . Deutsche Saul . . - Nattonalbank f. D, . Mitteld. Treditbaa». H.. Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loytz . Doch Duftstahlwerk . D.» Luxemb. Berg». Gelsenkirch. Berg». . harvener Bergbau . Oberschl. Tisenv.»B. . Oberschles. Eisenind. . Phönix.Dergb.Akt. Bad. AnUin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. L. «. . . . Schuckert» Werke . . Felten» Guilleaume . Daimler Sub.» Eisen«.» Akt . Adlenoerke. . . . . . 47»Hess.Staats«ml. . Electron (Briesbeie • M ainz, 17. Jan. (WTB.) Das gestrig« Wuchergericht verurteilte den mehrfachen Millionär, den Weingutsbesitzer Friedrich Frisch wegen umfangceick)en Schieberhandels zu 3 Monaten Gefängnis und 10000 Mark Geldstrafe. Das Verfahren gegen ben verstorbenen Weingutsbesitzer L) andso rsch, der an ungesetzlichen Handelsgeschäften beteiligt war, wurde eingestellt. Zwei weitere An-« geklagte kamen mit je 6000 Mk. Geldstrafe davon. Brennholz Versteigerung. Die Fürstück Solmssicke CberTörftrntt S? offen* solms verkauft am .Mitlwocki ben 2 6. ds. M i s mis dem Disitikl Win de l b ach. Bucken: SchmllwK 121 Rm, Pcügti- Holz -- 146 Rnt, Reisffolz - (3970 Wellen. Eicken: PrüyelffolK = 45 Rm., Reisffolz — 3580 Wellen. Bei gutem SBetber findet die Versteigerung an Ott und Stelle statt, bei schlechtem im Saale auf der „Eisernhand" Zusammenkunft irjrt 10. 11b r vormittqgs vor der „E i s e r nh a n d". Wiederverkäufe: ftnd vom Stäöt £ebensmittelamt Nachftckhende Bekanntmachmtg bringe ick ffier^- mit zur Kenntnis mit dem Bemerken, daß infolge Erhöhung der MilrbvCTlrrbeitungsgebühr der Molkereien von 30 auf 40 Pf. der Milckpreis fcnit Wirkung vom 19. Januar 1921 aus 2,20 Mk. für das Liter Bollmilch festgesetzt wird. Gießen, den 18. Januar 1921. l t Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt ) -- Bekanntmachung. bett. Derar bei tu ngs gebühr der Molkereien bei Lieferung von Doltmilch. Vom 31. Dezember 1920. Die in der Bekanntmachung des hessischen LandesernÄsrungsamts vom 20. Mai 1920 (Reg - Blatt S. 116) unter I 4 festgesetzte Bevor beitu ngs- gebühr der Molkereien bei Ablieferung pasteurisierter und tiefgekühlter Vollmilch wird auf 4^) Pf. für das Liter erhöht. Darmstadt, den 31. Dezember 1920. Hessisches Landesernäbrnngsamt. Neumann. weck-sel scharf die Lattung Teick'chlaichs tn bef Entschädigungsfrage. Tas Blatt schreibc, es 5eftdx kein Zweifel darüber, daft die MebrKeii in der 'ran- Ujsischen .Kammer entrüstet sei wegen der ^ck'.rvv- beft, mit der Teut'äüand ; .nd^lt luorixm ist. Teittsckland zeige feinerlei Bcüecbuugen und Ab- Handel. Berlin, 17. Jan. Börscnstimmungs'' b t (b. In rme Wem Gvade die Gestaltung der Börse ’-girc Zeit von der Kursbewegung am D» mtenmarftc abhängig ist, b«veist der heutige Bör- larverloarf. Da ht 9?aiöorf ?lbgaben vvrnahm. Tie Senkivig des Kurs-- :,t«ndes betrug durchschrnttlich 10 bis 25 Proz., Deremsett mtd> 30. Darüber hlnaus gingen öte Einbichen nur bet Badische Anilin, Luderns, MSefteregeln, Balrinwre lns 40 Proz., bei Hösch, Srechtem n. fioppel, Teuksch-Uebersee. werik. Renten bis 50 Pro-., Lei Goldschmidt bis 80 Proz. A?lm enchftndlichsku nnrrten somit bie PaPie? ' troffen^ öte hortet andauernd heroufgesetzt Bcmkattirtt waren 'widerstandssSht'ger bei -- . t3 :>pvoG. ElnbusM. Heimische Rentemoette fest. Die .. ütfläufiflc .WrSbew-sAlMg vollzog sick aber in aller ;kiche und setzte sich weitechin mit dem Ergebnis erneuter bis Pro», und darüber betragenberi DTHhltjängcii fort, wobei bSNLrkonswert ist, daß auxf i.ui diesen statt ermäßigten .«ursen sich mir geringe ".'luftmHmelust geigte. Gegen Schluß tarn die Rück- wärtSbewegimg der .Luise »um ftcheu. Es erfolgten .vff Deckungrti leichte Erlwlrmgen, besonders m bet iom meisten ntitxteamimaten Pcrvrören. Zn dem Etkchtitsffrrs der Jndusttwaktten realisierte tue Börse stark. Das Pckblikum war erst ganz ver-- i'vrzett, so daß ber vielen gestrichenen Kirrten sich Mmerft?temliche Rückgänge ergaben. Frankfiittrt a. M., 17. Ion. Börsen-- stiwmnnysbild. Die Spekulation, war durch den Rückgang: des Dvllatkurses reckt nervös und ^mficher geworden. Die rückläusige Bewegung Yam ffn Mmdverkel)r tzum Stillstand, doch' war A 32103.74 112.80 3896.- 3038.37 373.91 3Ö 526.82 Jl 2453.25 16667.52 4057.38 3579.67 1600.- 11 169. - Märtte. 'Frankfirrter Schlacht- nnD Dichmarkl. Fd. Franksurto. M., 17. Jan. Seit Aufhebung der Fleischberofttfchaftung war der beutig' Markt' der weitaus ftärfftie. Es waren autgetrrcken: 262 Qchsen, 69 Bullen, 549 Färsen und Man?, 180 Kälber, 111 Schafe und 1058 Schweine eine ganz ungemöirnltd) l)vhe Zahl. Der van del in Rindern setzte gleich mit Leb - ffaftigkeit ein, flaute aber bald merklich ab. -trr .ft alber- und Schweinemarkt zeigte ein lehr Rb- hastes Bild und war bald glcräumt. Bei Sckwenmt war die Marktlage gedruckt; es verblieb etn lieber = stand. Tie Preise bewegten sick uricbcr aus erheblicher Höhe. Es wurden befahlt für den Zentner Lebendgewicht: vollfleischige ausgemäsLte L ck s e n 900—1000 Pik., junge nicht ausgemästete Lchsen 800—900 Mk.; mäßig genährte junge und älter? Tiere 700—800 Mk.: Bullen: vollfteischrge aus- gewachsene 850—950 Mk., vollfleischige jüngere 750—850 Mk., mäßig genährte und gut genährte ältere 700—750 Ätt.; Färsen und Kühe: vollfleischige ausgemästete 900—1000 Mk , voll- fleischig? .ftühe850—950 Mk., wenig gut entwickelte Färsen 800—900 Mk., ältere Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 600—700 ntäfetg nährte Kühe und Fätsen 450—600 Mk.; Kalber: seinste Mastkälber 950—1050 Mk., mittlere Mast- und beste Samchälber 800—900 TJf., ringe re Mast- und Saugkälber 700—800 Mk.; Schafe: Vcastlämmer und Maschämmel 750 b's 800 Mk., geringere Mafthämmel und Scknfe 600 bis 700 Mk.; Schweine: vollfleischige ^-ckwerne Don 80—100 Kg. 1300—1500 Mk., vollfleisckrge unter 80 Kg. 1000—1200 Mk., vollfleischige von 100—120 Kg. 1400—1550 Mk., vvllfleischige von 120—150 Kg. 1300—1500 Mk., Fettschweme über 150 Kg. 1300—1500 Mk. ' 9.70 1.15 7.75 39.10 23.98 22.- 41.15 1.075 64150 4 15 Brncksachen aller M wart 41« Brahi’aehe Univ.-Druckerei. B. 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Dnmeldungen in den Sprechstunden der @e< unaTtötteüc oder abend» vor den Vorträgen. 3n der Neuen Aula spricht am 20. Januar, abends 8 Uhr, Mus über seinewerle (mit Lichtbildern). (Eintriti M. 4 - Galerie M. 3 - Der Reinerttag wird der Gießener Kinderhiste über« wiesen. - Vorverkauf: Ferber'sche Universitäts-Buch, Handlung. Dr. phil. W. Huch, Seltersweg. W| Nr. 9 18. 3aiiunr 1921 so viele äußere und innere die vom 17. des 13. reu Zer- rigen, durch den Wechsel seiner g nid)t seine völkerrechtliche Persönlich- rsgab und daß die Entschiedenheit, wc>- ir uns zu der neuen Staatssorm beken- m Zusammenhang mit den Werken uw- Räter nicht zerreißt. Durch den Frie- verivaltungen in Betracht —, die mit der erneuten Abschätzung der Wohnui gen demnächst beauftragt werden, Material über die besondere Beschaffenheit ihrer Wohnung einzuiuichen, das von diesen zu sammeln ist und als geeignete Unterlage Lei der Fest ietzung des Wertes der Wohnung dienen kann Sic wollen die Lehrkräfte hiernach bedeuten. Gießen, den 15. Januar 1921. Kreisschulkommisswn Gießen I. B.: Hem werde. schen Reiches nach der daselbst bestehenden Landesgesetzgebung oder bei einer Lehrschmiede der Reiäiswehr die Prüfung ’im bcschlag bestanden haben, sind berechtigt, das vusbeschlaggcwerbe im Bollsstaat Hessen ohne besondere weitere Prüfung ausziuchen 3. § 8 erhält folgende Fassung: Nicht beamtete Mitglieder der Prüfungskommission erhalten 20 Mart Tagegeld und Ersatz der baren Auslagen für die Reise Für beamtete Mitglieder der Prüfungskommissionen gelten bestellenden Bestimmungen über Tagegelder und Reisekosten Die Seiet der Reichsgründung. Eine Sitzung badischen Landtags. Karlsruhe, 18. Jan "DTB.) Ter b a - ch e Landtag hielt an.aglrck des c-Oiahngen ulnnmÄ Ser Rtnchsaründung in der Kammer Ident Kops sühne in der Festrede u. a aus, das deutsche Volk sei fest enticholsen, die Euchert des | Reiches tu wahren, und docda nätifl, dachrr V-xa io n Versailles wird unS ein grü- Verzicht auferlegt, den die gegenwärtige rung innerhalb der Schranken deS Möa- auszuführen entschlossen ist. Die Füh- des Reiches muß deshalb jede politische >de ablehnen, die mit diesem Programm iderspruch ftchen würde. Es gilt, < die igen Waffen zu schmieden, die rneren Zusammenhang der Reichsdeut- mit ihren Brüdern jenseits der Grew ad jenseits der Meere verteidigen. Groß : «Gefahr, daß die unaufhörlichen Reh- n, die aus der Besetzung der Rheinlande hen, zu gewaltsamen Entladungen füh- innten. Aber nicht in solchen Entladun- eigt sich die Treue zum Reich, sonderiß hen Festhalten an deutscher Art und im Vertrauen aus den TogderBefre» . damit, wenn er kommt, das Rh"inland zum Zankapfel zwischen den Ländern uropas, soridern ein festes Glied des es und zugleich der Vermittler eineS ichen Verkehrs mit den Nachbarn werde. 4. Als 8 9 wird angefttgt: Für den Besuch der von» Staat in Ausführung des 'Artikels 2 Gesetzes, die Ausübung des Hufbeschlags betreffend, vom Juni 1885 in Darmstadt, Gießen und Mainz eingerichteten Ausbildungskurse ist eine Gebühr von 25 Mark zu entrichten, die spätestens vier Wochen nach Beginn des Kursus «an die Bezirkskassen Darmstadt, Gießen oder Mainz einzuzahlen ist. Tic Quittung hierüber ist von dem Schüler dem Leiter des Kursus Gießen, den 19. JEn. 1921. Inder Lanbes-Univerftcd. wu^ gestern früh aus Anlaß des 5 0. Ja h re« tag«, der Reichsgründung neaadmrche Feier veranstaltet. Nach dem leierlihenEiuzug ker> Lehrerschaft und einem Thor aus dem -MrsraS^ Monte Rektor Prof, von Eicken, batz dec «an* Sing zu dreier Veranstaltung von der ebibenie.^ einmütig gegeben worden In, °ls Zeugnis für die deutsche Gesinnung die knn> Jemd vn4 rauben könne. Daraus ergr.fs Vro^Rol off der idym cuundL vor 10 Jahren an cw u, ®altrie m , & ... q’-rngr^'V n 19. Januar« MlMlIlllll rdesElnheitsKedsntoi OerVoretond beirtirng des 18. Jwntor für drs Te-.tsckL Reich gcLachtc und die neuen Mitglieder begr ßte, erstattete der Reichskommi'ar für die beefr en rLev- nisckren Gebiete v. Storck den Berich: ü e. bie Tätigkeit des R'.iärskommis'ars i n ve ynigntm Fr e- dens ohr und über die setziae Lage in den befehlen Gebieten. In der solgenden Ausvaix wurde zunächst die Norwmdigk.i^ einer bal>tgen Fe.ttg- tellung des Personenschädengesetzes behandelt. Der Vertreter des Reichs nir..i cernnns del Innern erklärte daß der Gesetzentwurf mit allen Mitteln gefördert würde, da cs das Reich als eiie Ehren- pslicht an sehe, den Personen und dm An^srryen von Personen ausreickiende Hilfe zu fidern, die va- solge der Besatzung Schaden an Leben uud Gemnd- hcit genommen habni. Einen sehr breiten Raum ndünnen die Klagen vieler B.ira.e über du Heber- griffe und Lasten der B.natzutig em. Es In nicht besser in dem besctzlen Ge^ct genwrden, sondern die.Verhältnisse hätten sich verschlech crt. Es mürben verschiedene gravierende Fälle vo ychrarlü^Ter Reichskommissar sagte zu, das er b.n bet Wrr- landlommission vorstelltg werde, fo.ad jym du nötigen Unterlagen vorliegen würden ^ie w - waidmännisckx Ausübung der Jagd be onbrö un Taunusgebietgab^ider B.nüvchtun^ Anlaß, daß der dortige Rotwildäwld rn_hiryr Zeit vernichtet sein werde. Auch hier hofft der Reick^kom- missar zu einem* Ueherernkdmmen mit den B.- xitzungsbehörden kommen zu können. Emen breiten Raum in den weiteren Verhandlungen nahm die Besprechung der Verordnung Nr. 64 d.r RdeinlandkomMission betr. Bestandsaufnahme bn Hilfsmittel für militärische Zwecke ein, die eine TndX geringe Erregung in der gesamten Bevölkerung bei besetzten Gebiete hernorgerufen habe. Tie drückende Wohnungsnot und die Notwendigkeit einer erheb loben Steigerung des Wohnungsbaues in dein be setzten Gebiet wurde lebhaft erörtert und gab zu Wünschen an die Reichsvermögensverwaltung Anlaß. Ein Vertreter des ReichSschrtzministeriums ent- wickclte die Tätigkeit der Reichs vermögens Verwaltung auf dem Gebiete des Entschädigung^-, Re- u'uisitionS- und WcchnungSbMtwe'ens. In der nachfolgenden Aussprache wurde zum Ausdruck geb tarnet, «ß ge.-eniber den irigeb u en *) öt n und e n i n d) bie ,yorjerungen der Besatzung-armcen verursach' 8tR WohM^clend ix bea Äädtex und GcwLW Inhalt» Ueberficht: Außerordentliche Beihilfen für Empfänger von Renten. - Ausfühnmasanweisung des Reichsfinanzminister ums - Ausübung des yufocchlags -Bekanntmachung des Gesamtmm fteriums.- Viehseuchen.-Die..stnachr,chten.- Bekanntmachung des Polizeiamt». littwoch, fy.Zanuar 1921 Ha..-» n< o)R lutljtii für die lageinummet di» zum Rachmuiag vorder ohne jede Berdmdbch»elt. Preis |ir l mm hSoe für Anzeigen o.34mm Breite örllid) 35 Pf., au»a>drts 45 pj.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150‘Pt De, Platz, vorfchrüt 20-. Aufschlag f>aupl|d)rmleiler Äug. Goetz Verantwortlich für Politik. Aua. Doetzi für den übrigen teil. Dr. Remdold 3eni; für den Anzeigenteil, tz. ‘Be*, ;chu!straße 7. sämtlich in Dießen. n. Ta rmstadt, 18. Jan. Die Feier der Bicberirtjr des Tage- b.*r R e i chS g rÜn- 1 wurde gestern abenb durch eine festste staltung im Landest>atcr, ebeuso durch be fx und Teutscl-e Bollspart i rie li h b.gan- Eme ganz hervornagende Jrstlich-'eil l-atten c und Senat der Tech tischen Hochschule stattet In großem Auszüge beteiligte sich mze Shiben tenfdxft In d r Ableben Weile i sich bte Angehörigm des Lehrköccers unter 3 von Rektor und Senat und die Vertreter des Ministeriums und iämtlidier öffeut i *x B - Hürden in den weiten Räumen b?r Aula ein gefunden. Die Festrede hielt Geh. Dofrat Prof. Dr A. E Berger. Ter Rektor gab eme An-ahl Ehrungen und Stiftungen beka mt. Tie St >- dei'tcnschaft bildete durch ei -en neueren Aufmanch durch die Stiaszen t>?r Stadt einen imposanten Abschluß der Veranstaltung. sd. Frankfurt a. M., 18. ^tan. Die Reichsgründungsfeier wurde in Frankfurt, der Wiege des Gwv-D7utschm EinheitsgedwiVenS. von zahlreichen Körperschaften und politischen Bereinigungen festlich begangen. Den Auftakt der Festlichkeiten bildete am Sonntag eine große Jhuib- gebm.g der Teutfdjnatl. V^Spartci nt Schu- mannlheater. Die Temokvatifch? Partei b.gmg am Montag die Feier im Zoologischen Garten. Ein besonderes festliches Gepränge trug die Feier in der, Universität. Hier sprach Prof. Dr Ernst Meyer in lichtvoller Rede über die Idee der (Süibcit tm Lichte bet Macht, des Rechts und der Gewalt. Diesen Eindruck erweckte das Be'enntnis des Vertreters der Studentenschaft zur Einheit der Hochschulen und des Volkes. — Eine große kirchliche Feier vereinte am nachmittag Tausende von^ Mitbürgern in der historischen Pauls irche wo Serior O. Bornemann die Festvvedigt hielt. — Die katholischen Mi bürget beginget die ErinnerungS- feier durch eine Massenversammlung im 5oa boiL Die deutsche Bolksvartei feierte den Tag durch eine Kundgelnmg im Zoologischen (Sorten in deren Miltelpun't bie Festrede des 9leid^.og-abyjoaM treten Geheimrat Rießer stand. vorzulegen. D a r m st a d t, den 5. Januar 1921. Ministerium des Innern. Dr. Fulda. An die Schulvorstände des KrelfeS. Amtsverlündlgungzblatt für die provinzialdirektion Gberhejfen und für das Kreisamt Gießen OMdteinf nach Bedarf: Montag. V'-nstag. Donnerstag u. Freitag. Rur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährl. Postzeitungsttste Rr rrnpigen rtusmagr gnmiti ivcivw wium». Äirtschaftsleben lies sich allmählich tot, die Be- chäftigung her Werke ließ nach und hörte zum Xeii ganz aus. Nicht aber hörte aus das Bestreben irr Arbeiterschaft nach ständig höherer Entlohnung, > schlossen, ohne Diskussion in geheimer Abstimmung zu dem BerhandlunAsresaltat Stellung zu nehmen. Bon den <4 abgegebenen Stimmen waren 51 für Annahme des Bcrhandlungsergebnisses, 20 für den Streik, unb drei Zettel waren unbeschrieben. Damit ist die Entscheidung gegen den Streik gefallen. ........ id Seele JK* W Mm® sHaar Über dae Theo fiatumissenschaf «i Relativitätstheorie hroposophie ia^ in der Muitkali® \ 2-50. für Student« miversiUtznlLLSO.A] .für Studenten zu JU- «prachel M ubGießen . B., ebenda 8^ Chi relt-chem. Inetitati itbestraße ■Vortrag er HltfUeder) ier Lichtbüdknnn wt* VAntr;z/Zn*' Wir geben Ihnen nachstellend Kennttns von einer Bekannt- mackmng ocö Gesamtministenums an alle unterstellten Behörden vom 17. Dezember 1920. Sie lautet: Die .stommisswn für bie Ausführung des Besoldungsgesetzes hat in ihrer Sitzung vom 7. Oktober 1920 beschlossen, Abschätzungen des Wertes sämtlicher Wohnungen in staatseigenen ober vom Staate gemieteten oder gemeindeeigenen G bau den nach einheitlichen Grundsätzen vornehmen zu lassen Auf (vrund dieser Abschätzungen soll die Entsckstidigung für die Wohnungen bunt festgesetzt werden. Wir empfehlen Ihnen daher, sämtlich? Beamten darauf hinzuwcisen, daß sich Anträge nach Art. 25, Reichsanzeiger Nr. 102, 130, 222 unb 233) solgenbes bestimmt: ' 1. Die Beschlagnahme der nm 31. Dezember 1920 fälligen Zinsscheine der 2 - Carl Frei ID Rudolf Rüdiger MWsZ L - gibt mir Veranlassung, no( von den über profitieren zu lassen. Ich lc verlängern. Benützen S ruflicher Schluß dieses £ 1 I 601c I Haltestelle der roten Linie :: Verkauf nur 1. Stock Es lebe das deutsche Q Gießener $ Neuste Größtes Spezialb » knA ^lehn Rollen h)i Bucheuschcit und Nollen sowie Buchen PrSgel- bolz, alles aus Osenlänge geschnitten, gibt waggon« weise ab 633 A. Kais Holz-Großhandlung, Braunfels/Lahn. Aernrns 54. Sämtliche Futter und Zutaten für Schneider und Schneiderinnen zu billigsten Preisen. Fernspr. 269 Bauer Holtkestr.22 Empfehle meine Maßsch Herren- u. 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Es ist ein Ursprungszeugnis berzubrrng^n 2. die Ausfuhr von Zuchtvieh aus frerem Gebret m das 3 ^Su^f u h^von^ Schlachtvieh aus freiem Gebiet in das ' Sperrgebiet kre sämtlicher GenehrntMmg bedarf, 4 die Einfuhr von Zuchtvieh aus Beobachwugs- und nicht hessischen Gebieten in freies Gebret nach w^ v ^ £u crMlichoi W ktz die gibiftw! her Gnade der Mwilkelmgsinögl scres Cr.'^ voti m! •Hi9! dem eme Halde X Lohnsätze sich W über beim der I Bekanntmachung. Wie bringen rn Erinnerung, daß das Ausriopfen, Aus- sch-ütteln, Abkehrrn von Bettwerk, Teppichen, ztl.tdungsstüden, Staubtüchern und ähnlichen Gegenständen nach Straßen und offent- licken Plätzen hin gemäß § 366 Ziffer 8 Reichs.traigesetzb uch.s und Artikel 292 Poli-eiitrafgesetzes unstatthaft und mit Strafe bv- drobt ist Weiter machen wir darauf aufmerksam, das; L^s Klopfen von Teppichen, Bettwerk, Möbeln und vergleich n, Wwte ähnliche mit Geräusch und Staubentw cklung verbundene Herrichtungen regelmäßig nur werktags in den Vormittagsstunden zwischen < und 12 Uhr vorgenommen werden sollten. Gießen, den 13. Januar 1921 Polizeiamt Gießen. Lauteschläger. Gatt Leib Konzerte der Orig. - Chiemseer täglich abends 7Vi Uhr. Morgen Mittwoch: GroBer Ünterheltungi-Abeil bei ganz neuem Programm sow.recht gutaewählteEttra- Einlagen und zum Schluffe ein oberbauer. Lebensbild „Die beiden Wildschützen . 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Dem Ortsvorstand zu Biebeshe m hat das Minißerium des Innern die Erlaubnis erteilt, eine Verlosung von Bußtag