ick'i Mitte A®-*- ' 22‘-t 24. ‘ ^tx Xu ■ fej't <*?•» . Sörtiuaeb,Be» »tn * ÜH/n •U^ Wttill utjed, 6«Hr,de jezimalwagen ^Itivatoren 'bstmühl.u.-kelten cnrotmühlen äckselmaschinen übenschneider iehfutterdämpfer uchepumpenB..tuiet (reissägen ‘ras u. Getreide Zugtiere 292c chleifapparate Preise Ausstellung Ersatzteil-Lager inthal Fempreeher 11 mlag San. er vorl ?r nnb ost ' Pfer-e. Mine u.Wöttt Wert berg, Gietzei Tclevdon 862, 1 M n18. Januar seherabgesetzt :b vorteilhaft iu versorgen ™ ; Co. ?,i-ChC . i ; :etffc M in Bim ltatetu grai»« «W »en*1 - Montag, 17. Januar 1921 171. Jahrgang Erstes Blatt Nr. 15 Der Gietzener innefott erscheint täglich außer Sonn- und Feierlaqr. vonatlsche BeiMtprtifr. Ulk. 4.25 einkchl Träger- lohn, durch M» Post Mk. 8.- einichl Bestellgeld. Mit.Sport.Umschau" Mk. 5.50 etnschl. Träger- lohn, durch die Poft Mk. 8.25'einschL Bestellgeld. Fernlprech.Anschlüsse: str dl« Schrift!,strmg 112; Verlag,tbe'chäftsftelle bl. Ltlchrist für Drahtnachrichten: Anzeiger kltßs». postsche Clonts: ^tanhurt a. Hl. 11686 -.x/vwer ä ___H leugne e»n Iwtehc« '4 A- j für die laqesnummer ditz GletzenerAnzelger W v^jr Hauptichnstlerter: Aug. General-Anzeiger für Oberhessen MW öru< und Derlag: vrLhllchi Unio.-Vuch- und Steinöruderei H. Lange. Schristleltung, ««Ichäslrftelle und Druderet: Schulftra!,« 7. in ci.fe.n. bartb.’lt, bann ipirb fü frranfceicf) und andern: Politik der Verfohl nun g und Mäßigung empiehlen. Sollte sich Deutschland dagegen dieser Plicht entzrchen, bann würbe es denen ein machtvolles Beweismittel in die Land geben, die brfxmpten, wir würden es nur durch Gewalt zum Zahlen bringen, und es würde uns dieses Beweismittel in einer entscheidenden Stmtbe in die fcanb geben, in der Fvankrrich foinen künftigen Weg wühlt." sterium zu bilden, angenommen. Paris. 16 Jan. (öaoas. Um b Mw abends gierung einen Erfolg haben müßten und sich tn ein Abenteuer werfen würden. Ter Zar arhuotiete: „Ich kann nicht glauben, bau der Mail er Wu- belm den JVrieg will. . . . Weini Sie rlyn kannten wie ich! Wenn -sie ivüßtcn, wieviel El^iria- taniSmus in Innen Posen liegt!" Palsologue meinte, der Kaiser könne den Ldneg wahrscheinlich nicht hindern, woraus 'der Zar er- wi. e: „Es ist darum um so wichtiger, daß wir im Falle einer Krisis aus England zählen können. Teulschland wird nie wagen, das vereinigte Rußland, Frankreich und England anzugreism, es |a denn, daß es vollständig die Vernunft verloren habe." Der „TempS" über die „Pflicht Deutschlands. Paris, 15. Ian. (Wolfs.) Ter ,,T e m p s" verössentlictst einen VeüartiM unter der Hebetjrfirift „Tie Pflicht Deutsch ands", in bem er ausführt: „Tie französische Delegation auf der Brüss ler Kon- evenz hat eine Met hob? zu finden versucht, die unmittelbar für Gläubiger und Schuldner fruchtbar ein soll. Was erwartet man jetzt? Man erwartet >as Angebot Deutschlands! Der Ches der deutschen Sachverständigen, Herr Bwgmann, soll heute nach Paris zurückkehren. Wird er ernste Angebote, die bem französisclien Programm ent* prechen, mitbringen oter wird die d Nitsch.' Regierung schweigen, bis die Brüsseler Konsum» ihre Arbeiten nneber ausgenommen hat, bereit Wickn- aufnahme wieder einmal durch dr.' Brtagung der Zusammenlunst des Obersten Rittes v-rzög-ert ist? Wir erflären in der ausrichtigen Ueberjeugung, bafc wir damit nicht nur dem Interesse Fmnkreic^, orchern auch der Sackx des europäischen Friedens dienen: Es ist Deutschlands Pflicht, nicht zu schweigen, sondern sobald wie möglich die Angebote zu machen, die Frankreich erwartet. Wenn die bcutfrfx Regierung so s denen recht geben, die in Ländern der Entente eine .._____ . . . Englands stihcn dürften. * Paris. 15. Ian. (Wolff.) „Ere Nouvelle" mrfbet: Päret hat gestern Poincars. nachdem tiefer bas F-inanhmuristerium und Vrviani das Dortefentlle des Aeußern abgelehnt hatte. daS Portefeuille des Aeußern angebotrn. Voineartz erklärte sich bereit, es anzunehmen. Millerand jedoch legte sein Beto ein. indnn er erklärte, die Besetzung des Ministermius des Äeußern durch Poincare könne zu großen Schwierig keten im Berke r mit den Verbündeten Frankreichs führen. — Die Nachricht wiro vorn „£eurne" bestätigt. < Paris. 15. Ian l Wolff.) In einer von der ,Agence Lwras" veröffentlichten Note heißt es über die Gründe des Verzichts des Kammerpräsidenten Psret: Pi'ret fetze heute »mittag seine Besprechungen fort. Au. Grund dieser Unterrednng'M tarn er zu dem Schluß, daß ein Kabinett, bem Männer wie Poincars und L i v i a n i ihre Mitarbeit nicht gewähren könn- :en, nich: mehr den Gharaf'cr eines Miiisteriums einer nationa'en Einigung be i >en roürbe, den er ifon von Anfang an habe geben wollen, und daß einem solchen Kabinett die unentbehrliche Voraussetzung der Dauerlxtttigkeit fehlen würde. Der Kammerpräsident fei der Ansicht gewesen, daß er gerade mit Rück ich: auf sein hohes Amt und die Ginig!cit, die sich bei seiner Wahl am 11. Januar gezeigt habe, nicht das Präsidium ei tes Ministeriums übrnehmen könne, dem infolge -feiner Zusammensetzung die'e doppelte Garantie lebte (£r habe daher Millevand gebeten, die ihm erteilte Mission als banset a izu eben Paris, 15. Jan. (Wolff.) Abends 7 "Uhr: Briand hat den Auftrag, das Mini- Englische Enthüllung der sranzöfi cheu Pläne. London, 16. Jem. (Wolff.) In seiner Wackenübersicht in der „Daily News" schreibt Gardiner zur französischen Krisis, England .habe den Ansickuten .Fockis, (SternencerarS, Mrlte- rands und Leygues so ost zuge>rimmit, bai; ferne eigenen polüisäten Fähigkeiten beinahe ausgehört hätten zu funktioirieven. Die sclüinrmisten yanbe ber Entente fewn diejenigen, die aus Loyalität gegen Frankveich vergäßen, baß sie geiHsermaßen doch auch &ur Loyalität gegen wirkliche Tatsachen verpflichtet seien. llngLüdlWrroeife sei klar, baß bas Ministerium Leygues deshalb ge* türzt sei, weck das französische Volk nichts von den riesigen beutfdjen Schützen erhalte, die man ihm verspröchen habe, und weil es die Geduld verlorst habe. Frankreich verfolge aber bis jetzt zwei einander entgegengesetzte Ziele: Politisch wolle es Deutschland zu Boden brüdten undwirt- chaftlich verlange es bee Zahlung einer Ent- chädigung, die nur von einem äufrtrfjf stehenden Deutschland geleistet werden könne. Eines dieser Ziele müsse geopfert werden. Gardiner befürchtet, daß eine Wiederbelebung ber focmtzösrsckMi Plän^ bezüglich des Ruhrgebietes bevoritehe. Das Saargebiet sei bereits i.dton nicht mehr in den Händen Deutschlands. In Oberschlesien arbeite seit einem Jahve dir fran»dhW Propaganda unter General Lerond auf bas Ziel hin, I en Besitz des oberfdtlerfdien Kohlen» bietes oder m> nigstens eines Teiles davon den Polen zu.verschaffen Wenn nun auch noch das letzte Kohlengebiet Deutschlands, bas ber Ruhr, besetzt roette. so.wäre Deutschland yu wirtschaftlicher Knechtschaft verurteilt. Vor allem aber spiele das Ruhrgebr.tt als P f a n d o b i c f t in einem wei'g'l)enden politischen Plane eine Rolle: es sei der Shküssel zur Auflösung Deutschlands Bayern fei auf die Ruhrkohle angewiesen. Wenn Fvankveich nun das Ruhrgebiet besetz?, so sei es in der (Lage, Bayern zu sagen: Der Weg zum Austritt aus bem Reiche ist frei; bu wirst unser Freund sein unbkoii loerten dafür sorgen, daß du Kohlen befontnnt! Diesen Plan müsse man sich vor Augen halten, wenn k.ian das Entrüstungsgrsch-rei gegen tre Ein wohn e r - wehren begtete’ wolle Die Besetzung desRuhr- gebietes wiirde aber die Austösung Europas besiegeln, befiet Ban ia nur bann standhalten könne, wenn das Mittelstück des Gewölbes nicht einslürze. Enthüllungen des früheren französischen votschafterr paleologues. In der Pariser „Revue des Deur-Mondes" veröffentlicht ber frühere französische Botschafter Herr Palöologue, Auizeichimngen über btf Vorgeschichte des Krieg.'s. Im Jwn 1914 weilte Palelogue in Paris, um die Petersburger Stete des Präsidenten PoincarS vorzuberei^n. Er mad^e Biviani und Pioncaiö darauf ansmerksam drtz nald ferner Ansickck der Sfrieg unvermeidlich und in kürzester Frist ausbrechen werde. Seine Unterhaltung mit Viviani veiltes wie folgt: In jedem Falle, und selbst wenn meine Vorahnungen zu pessimistisch sind, müssen wir kus System unserer Allianzen verstärken. Wir müs en hauptsächlich unsere Abkommen mit England vervollständigen, wir muffen am die unmittrlhire Mitwirkung der englischen Flotte und Armee zahlen können. , Als ich mein Erposä beendet batte, strich er ,Biviani) mit der tzand über die S'.irn, und, mich mit eurem besorgten Blick fixierend, fragte er noch einmal : Können Sie mir nicht, selbst als Dypothele, angeben, m welcher Zeit Sie glau dK fein, wenn der Zustand der eleftrifdien Srj^tiumi tn Europa nicht bald zu einer Kndastroohe 5lUn^' Plötzlich nernxr beit’ erlVw^nO itU laj Gesicht verklärte sich in mychscher Delle, lern wor- Sin Kabinett Brianb! Wider Erwarten ist der französische Kammerpräsident Peret doch nicht ausersehen worden, nach dem Sturze Leygues' das neue Kabinett zu bilden. Peret war der Kandidat -er Nationalisten und er hatte dementsprechend Männer wie Poincarö und Viviani cn die entscheidenden Stellen berufen wollen. Der Präsident Millerand hat jedoch nicht gewagt, jdem Londoner Kabinett einen Fehdehandschuh hinzuwerfen, und so fiel die Wahl des neuen Ministerpräsidenten auf Briand. .Die brutale eiserneFaustt', so schrieb zu diesem Vorgang £xro6 in seiner „Victoire", wurde mit dem „Samthandschuh Briands" vertauscht. Der neue Ministerpräsident hat das Kabinett bereits gebildet. Es sind darin auch einige Wortführer des nationalen Blocks, z. B. Barthou, dem das Kriegsministerium übertragen wurde. Aber die Hauptsache ist doch, Laß Briand, im Einvernehmen mit dem Präsidenten Millerand, die auswärtige Politik zu führen haben wird. Er soll nach einer Pariser Meldung sich bereits über fein Programm geäußert haben: „Wir können uns nicht mit einer langfristigen Politik befassen: wir müsfen die jetzige Lage zur Gesundung zu bringen suchen. Es ist daher nötig, ntöglichst rasch die Summe zu bestimmen, die Deutschland zu bezahlen hat, sowie den Betrag ber Jahresraten in Waren und Geld und den Anteil am Gewinn der deutschen Jndustriegesellschaften. Wor allem aber find Vereinbarungen mit den Alliierten zu treffen, um die von Deutschland aus- Husteltenden Wechsel auf diese oder jene Weise verwerten und in den Handel bringen jn können." Briand und Millerand sind alte Freunde; zuletzt hatten sie, 1909, in einem Kabinett, an dessen Spitze Briand stand, zusammen- ßeartettet, Briand als Leiter der inneren Angelegenheiten, Millerand als Posttninister. Briand hat seine Bedeutung für Frankreich mehr in entscheidende Beeinflussung der inneren, als der äußeren Politik erlangt. Er stammt aus kleinen Verhältnissen und ist 1862 in Saint-Nazaire, einem bretonischen Städtchen, als Sohn eines Gastwirts geboren. Er war .Advokat in Nantes, wandte sich aber frühzeitig der sozialistischen Politik zu, später als Minister machte er sich vermöge seines kühlen Temperaments und seiner Rechenkunst mehr den Wirklichkeitssinn des Diplomaten zu eigen, und heute gilt er kaum noch als waschechter Sozialist. Er ist der Urheber und Vollzieher des berühmten Tren- nungSgesetzes, das dem Staat das Eigentumsrecht des Kirchenguts ^u- wies. In dieser Rolle hat Aristide Briand als Unterrichts- und Kultusminister, später einmal auch als Justizminifter große Bedeutung erlangt. Wie weit er von feinem kühlen Tatfachensinn der heutigen Weltlage Rechnung zu tragen vermag, müssen wir abwarten. Lochst aktuell sind die Mahnungen, die heute Gardiner, der Chefredakteur der „Daily News", an die Adresse Frankreichs richtet und deren Inhalt wir nachstehend wie- tergeben. So drohend und warnend hat toofy überhaupt noch niemand den brodelnden Kessel des französischen Nationalismus aufgeweckt als dieser englische Journalist, hinter dem Lie einflußreichsten Schichten des heutigen Bon ber Mailänder BSlterbnndSkonferenr. Berlin, 15. Jan. (Wolff.) Auf der Mailänder Völkerbundskonferenz unterstützten die deutschen Vertreter, wie eilte Drahtung der deutschen Liga für bat Völkerbund meldet, die von den österreichischen Vertretern erhobene Forderung eines groß-deutschen Zusammenschlusses Gegenüber ber italicmifchen Interpellation über ben angeblich vinhanbenen beu t- schen Militarismus refe irrte Proseiwr I a e ck h. Er chrrrakteiis erte bt? frühere deutsche Verfassung mit ihrer militärischen Präpondenrnz gegenüber der politischen. Die grundlegende Ver- sassungsänberung sei schon durch die Reform d?s Prinzen Mar von Baden rm Oktober 1918 borge» nommen und durch die Novemberrewlutron ba« siegelt worden. Er schilderte bte deutsche wirlllche Entwaffnung, der aber andauernd vermehrte Rüstungen deS Entente-M ilit arismn s, besonders Frankreichs, geiatüberfiänben Er forderte die Durchführung der auch vom Versailler Voller- bundsstatut formulierten Entwrftnung auch durch die Ententestaaten. Dte ungmrch>:e Enten:e-Polink mache er verantwortlich für ben Kapp-Vutsch und ähnliche innere ©rftnneriflteiten und stellte fest, daß die Gei'tesgesckMte seines andern Volkes so viel Mir Ai scrrbe tung des Völlerbundgrdcmkens beigetragen habe, wie bas deutsche Voll vor, durch und feit Immanuel Kant. Gegenüber den Diskussionsrednern, die eine besondere deutsche Mentalität des Willens »ur Macht behaupteten verwies der Rcickisnrrnister a. D. Tern bu r g auf Frankreichs Ang-iffsk tegt seit 2d0 Jahvm und auf Deutschlands (angamc raronale Entwullimg. Das deuricke Voll se> am Kriege nicht mehr stliuldig als andere Völler. D e Org-sch bedeute noch keinen Militarismus Der Völkerbund sckuulde dem deutschen Volke die moralische Wiedergutmachung für die ihm ün Fried«', isvertrage anfgetzwungme Pariastellung Tie Medevgiittnachiuna durch bi' Sieger in tri.-fer ffh Eiffage Deutichlands allem könne zum fftrtxtien Vollerbunde führen. Gefterreichr höchste Hot London, 16. Ian. (Reuter.) Maßgebende englische Steife haben keine Bestätigung der Absicht ber österreichischen Regierung erhalten, die Verwaltung des Landes aufrugeben. Nach den letzten, in englische«-! lKreisen eingeTroffene Nac^ richten fei jedoch die Lage in Oesterreich verzweifelt. Ein im erwähnten Sinne gehaltener Schritt der österreichischen Regierung könne daher jeden Augenblick erfolgem Die Gewä7?rung eines großen Kredites durch die Alliierten einschließlich der Bereinigten Staaten an Oesterreich durch llebernahme verschiedener Regierungsmonopvlc in Oesterreich würde große Schwierigkeiten lowo^ hinsichtlich der Geldfrage als auch bezu^uh der Beranttvortung mit sich bringen- Die Schätzung gehe dahin, daß es 50 Millionen Pfund Sterling eriorbem werde, um Oester- reich nochmals auf die Beine zu helfen. Die Lage ist daher äußerst ernst. — Der diplo- sanimen: Ministerpräsident und Aeurer es Briand, Justiz Monne an, Ministerium des Innern Marraud Krieg Bartheau, Marine Guiskbau, IirLnzen Pmll Toumer, Befreite Gebiete inib Wiedcrguttnachun-g XfoudKur, östeutlichen Unterricht und Künste Lson Berard, Kolonien Sarraut, öftentlidx Arbeiten Le Trocauer, Pensionen Maginot, Handel Lun en Dior, l Lrbeit Daniel Vincent, Ackerbau Leicb c cm Prä, Ge n bhei'.sw i eute abend 9 Uhr werden die neuen Minister bau Präsidenten ber Republik vorgestellt Die offUid.en Tekvete über die Zu- animcnfefrintg bed neuen Kabinetts erscheinen mor- icn früh im Mmsblatt. llm Mi.ii,verrat fand ein Reimriuesauslaufch statt, ber morgen früh in einer neuen Zusammenkunft, die für 9 Uhr vormittags anaesetzt ist, fortgesetzt werden soll. In btefan Ministerrat roe.beit bann auch die Unter!toatsssre- täre ernannt werben. per reckte sich auf: . Nun wohl, nmn c5 fo Inn loJT, den mir unsere PUicht bin. ^-«nkreich^mid irfo fo wiederfinden, wie es ^mmer gewefen war, zu allem Heldentum und allm Omenr Ma> wird die großen Tage von 179- nx±er erleben . . 3o ha tc Palelogue dem lertr.iben sranzonicke, Minister bereits im 3uni die U^iT-ng oon ber Unvermeidlichleit des. Krieges lerg UH '^u. einer llnteri^tung mit dem Zaren Niolaus vor Ankunft des Präsidenten Doirca 6 n^ahtt er datz der Zar beionberd um das Vcchlltn-s »u Engfonv •begab sich' Ä rFa ffdUsUee. uib unterbrritete I besorgt 1C^.? ^iTer ^sür gcsähr- fcefo Präsidenten b-'r Republik He Lote be? neuen &rif« fedta «nb seme Re- Arrnisteriums. Tiefes setzt sich folgcnbenmnien zu-j lich erklärte, da Stauer xwucua WLV matische Mitarbeiter des „Cbferocr' schreibt, Oesterreich mü fe wieder aufgerichtet werden, wenn die Fäulnis nicht von einem Ende Europas zum andern bringen solle. Dien, 16 .Jan. (WTB.) Die Mitglleder des Nationalrates und andere lservorragendo politzisck>c Persönlichkeiten erhielten gestern eine Flugschrift, worin erklärt nrirb, daß iir Oesterreich dieeinzige Rettung vor bem Untergang bie Stellung unter ba» Protektorat Amerik as unb bie Bil- bung eines Weltbunbes unter Leitung Amerikas fei, bie ben kürzesten Weg zur Vereins gung mit Deutschland bedeute. Die Flug- dyrift fülyrt aus, baß Oesterreich dann einen großen staatlichen Kredit erhält. Die Flug- chrift ist unterzeichnet vom Well-Charttstew» Hund Atlantic Pacisic in Wien. Einigung im österreichifchen Poftstreik. Wien, 16. Jan. (WTB.) Die öcrlyanb* lungeu zwischen der Regierung und den streikenden Postange st eilten haben gestern spät abends zu einer Einigung gv- führt, so baß beschlossen wurde, den Streik inr Post-, Teleplfon- und Tetegrtipljenbetrid) für beendet zu erklären. Die Einigung erfolgt« auf Grund eines Vorschlages bet Regierung, ber bie Schaffung eines neuen einheitlicken Dienstrechtes vorsteht. Dieses soll bie Wünsck)« beider Gruppen ber Postangestellten berücksichtigen. Der Telephon- unb Telegraphenvev- kehr würbe in früher den er u ö bem Allgemeinen Eifentech et*3ertei d rin nAu - ruf, in dem es heißt. Na-ch ja-igroviigen rtei- hcndlungen, die an 14. Januar it der Rcr'hs- te jtei ihren Abschluß fa’ben, nrurbc fri5 na-h* stehende Ergebnis erzielt, das ;utxn£» lam unter Mirwickwig von Vertretern der g o zen d u.-scl^n Spitzenorganiiationen u d nach dott.i"läwxNami n tzvob. Es war eine g-oße, gewalt ge und herrlich: Zeit, die 50 Jahre des Dcutsck«n Rcrch's, ausgenommen die letzten Jahre. Müssen wir nun dem Deutschen Reich die Schuld an dem Untergang unterstellen? Ne n wir müssen «in gerechtes Urteil verlangen. Wir verdanken den Untergang letzten Endes unseren Neidern. 1 Wir ftchen letzt vor der Frage, dürfen wir den heutigen Gedenktag feiern, ohne besonders kunst, nickTt auf andere. Teutsch.'s Volk hackte dem dre Beurteilarng, die ihm setzt oft yitcfl wird, nickt verdient? Mr müssen kundtun, daß 'das Stei)erhim mit zu unserem Ruhm b>'iget'.agen bat. Tas Kvifertum war damals eine Idee der Einheit, ohne Kaiserkrone war damals eine Einheit unmöglich. Unser deutsches Reich ist heute ein zuckender Körper, man hat chrn die Einheit gerommen, die freie Bewegm'gsmöglichkeit. Heer und Flotte itnö für uns vernicklet. Kommende Gene afo. e.t We den nicht da van glauben, daß so evrors möglich war. Man hat uns genommen, was wir braudten zum Leben, man nimmt uns das Geld, mit dem wir Lebensmittel kaufen könnten. Was ist uns noch imfer deutsches Reichs? Eine Form aut dem Papier? Erne Möglichkeit ist uns noch gc- geben, wir müssen fest zu ammenchalten. Ein Deut- sches Volk, das zusammenhält, karm niemals unter* gichen. Haltet fest am deutschen Reiche, hier afletn liegt die Möglicküeit, zu leben. Verlaßt Euch nickt auf Die sckönen Worte der Feinde, sie sind Lug und Trug, denn man will uns verderben. Hofft nicht auf die Neutralen, baut auf Deutschlands Zu- Euiift. nicht aut andere. Deutsches Volk halte dein Reich einig and fest. Es acht z. Zt. durch weite .Kreise des Volkes eme Stimmung der Selbstvernickftung, die uns gefährlich werden tarn. Wir brauchen nicht erregtes Rei-Micheg-sckwei, wir wißen, rote schwer wir am Boden liegen, aber wir können auch nickt eine Stimmung der Selbstvernichtung, der Selbst- zersleischnng brauchen. Wir ha.ei noch eine Möglichkeit zu leben, wenn wir Zusammenhalten, wenn wir nur em Boll sein wollen Eine Rettung, eine Möglichkeit: Emtgkeit. Gott gebe, daß Teu'sck-La ds Zukunft anders werde, daN der Wille wieder p uns lebendig wird: Deutschland muß leben unb wenn mir sterben müssen. Xus dem hanptausschuh des Reichstags. Berlin, 15. Jan. (Wolff.) Im H a u v t a u s s ch u ß des R e i ch s t a g e s, der heute die Beratung des Haushalts des ReichÄ- ministeriums des Innern fortsetzle, präzisierte zu der von unabhängiger Seite angeschnittenen Frage der O st j u d e n der Reichsminister oes Innern Koch seinen Standpunkt dahin, es läge kein Anlaß vor, irgendwelchen Ausländern Vorzugsrechte einzuräumen. Ausnahmemaßnahmen zugunsten der Oftjuden ließen sich nicht aufrechterhalten, schon um deswillen nicht, weil die Auswanderung der deutschen erschreckende Formen.angenommen habe. Jeder Einwanderer von Osten bedeute im Westen einen auswandernden, gutquali-- fizierten deutschen Arbeiter. Er sei nicht in der Lage, jdie ergriffenen Maßnahmen zu ändern, die sich frei hielten von jedem Vorurteil. Auf die Anfrage von deutschnationaler Seite, was zur Erfüllung der Forderung des Reichstags, daß der Einwanderung der Ostjuden gewehrt werden müsse unddaßJnternierungs- l a g e r geschaffen werden müßten, bisher geschehen sei, erklärte Minister Koch, von oer Reichsregierung wewe olles getan werden, um den Willen des Reichstages, dem Einwanderungsstrom einen starken Damm entgegenzu- setzen, gerecht zu werden. Aus dein Reiche. Konferenz des ReichSbundes der Kriegsbeschädigten. B e r l i n, 15. Jan. (WTB.) Im Reichs- ragsgebäude wurde heute die Reichskon- ferenz des Reichsbundes dec Kriegsbeschädigten eröffnet. Der erste Vorsitzende Schuemann erstattete den Geschäftsbericht. Lonfevenz der Eruährmigsminister. Dresden, 15. Jan. (WTB.) Heute vormittag wurde hier die Konferenz der deutschen Ern ä hru n gs m i n i ster in Gegenwart von Vertretern aller Länder, dar- tzrnter des sächsischen Ministerpräsidenten Buck und des sächsischen Ministerpräsidenten Schwarz, unter dem Vorsitz des Reicksernäh- rungsministers Dr. Hermes mit einigen Be- grüßungsworten des Ministers Schwarz eröffnet. Zu Beginn der Erörterungen ergriff Hermes das Wort und verwies darauf, daß die Festsetzung derMinde st preise für das Getreide der Ernte 1921 bald erfolgen müssest. Heber die Form der Getreidewirtschaft schwebetn noch Erwägungen, doch bestehe die Gewißheit, daß die öffentliche Bewirtschaftung aufrecht erhalten werden müsse, aber eine andere Form der Bewirtschaftung notwendig sei. Der Reichs- Minister knüpfte daran einige wichtige Ausführungen über die Düngemittelfrage. Kommunistische KunLgebungrn in Berlin. Berlin, 15. Jan. (WTB.i Heute nachmittag «n»? Ufrr fand im Lustgatten eine Gedächtnisfeier der Kommunisten iür Liebknecht und Rosa Luxemburg statt, an der e:roa 8000 Personen teüuabmcn. Di- starke Agitation der radikalen Führer für völlige Arbtttsmhe in den einzelnen Betrieben hatte also gar keinen Erfolg. Unter den vcrsck.cdnen 9teb tern tat sich besonders der Eleltrizitüisarbeiter Sylt hervor, der die bestehen s Regierung auf daZ heftigste angrifs unb deren baldigen Sturz forderte. Ansch'ießeno an die Demonstrationen im Lustgatten formierten sich etwa 6000 Mann am Zeughaus zu einem Zug« und marsch orten, die Internationale singend, dre Straße Unter den Linden entlang. An der Charlottenstraße stand eine Postenkette der Schutzpolizei. Sie wurde überrannt, doch gelang es den Beamten. emen Teil der Ruhestörer in die Charlotten strafe h ncr-rzudrängen: die große Menge tnarfdrierte. weiter, durchbrach die Postenkette an der Friebttchstraße und zog btt Kranzler vorbei nach dem Gebäude der russischen Botschaft, wo Hochrufe auf die Sowjetrepublik angebracht wurden, Als die Temonsttanten auch die Sckutz- polizistcn cm der Wilfelmstvafe bei Seide g-ckrängt hatten, löste sich plötzlich ein Schuß, der am Brandenburger Tor abgefeuert zu fein schien Glttch daraus fielen noch mehrere Schüsse so daß sich der Meng« ein? Panik bemächtigte und fv in wilder Flucht anseinanderstob. Ob unb wieviel Verwnen verletzt worden sind, bedarf noch der Feststellung Berlin, 15. Jan. (WB.) Bei hm Vorgängen in der St'.-aß? Unter ben Li'drn, de sich im Anschluß 'tm bie GebäcktniSfeier für Liebknecht imb Rosa Luxemburg abspelten, wurden nack een bisherigen Ermittelungen eine Rrau durch einen Dcnlcksckm; verletzt unb ein nriatr Mann auf dem Bürgersteig vor bem Hotel Won ebenfalls durch einen Sckuß niederacstreckt Die Narnen beider sind nicht zu ermitteln, ba ft? von ihren Angebör -gen we-ggesckafft wurden. Außerdem rour- ben durch» BernsMüsse drei junge Leute i>erletzt. Eine große Ledensmittelschiebung ausg» deckt. Berlin, 15. Jan. (WTB.) Das Landespolizeiamt beim Ministerium des Innern heckte dieser Tage einen Einfuhrschwindel ungeheuren Maßstabes auf. Die Deutsch-Amerikanerin Miß Virgina Moll erweckte bei hohen Beamten von Reichseinfuhrbehörden den Irrtum, daß sie amerikanische, durch freie Liebestätigkeit gesammelte unbeschränkte Geldmittel für die Aufbesserung bei Ernährungs Verhältnisse nung mittcilen. Der Bericht lautet: Seit 'kurzem geben sich di« Werber ihren Opfern gegenüber als französisch« Kriminalbeamte ans und verhaften die ihnen für die Legion genjn.'t erscheinenden Leute, sobald sich btt der Besichtigung der Pässe usw. irgend eine Unregelmäßigkeit ergibt, einfach von der Strafe weg. Die bedauernswetten Ovter werden auf der französischen Militärpolizei a'sdann derartig bearbeitet und ttngeschüchett, daß sie oftmals das traurige Los in der Fremd.mlegion der ihnen vorgemalten schweren Bestrafung vorziehen. Wettervoraussage für D i c n s t a g: . Nebelig, sonst trocken und kalt, später allmähliche Erwärmung, nach Südwesten drehende Winde. Dem nach Osten abziehenden Hoch folgt langsam eine Depression. Bei südwestlichen Winden ist wieder mit langsamer Erwärmung und nebeligem Wetter zu rechnen. Die Höchsttemperatur betrug gestern 0 Grad, wahrend in der Nacht das Thermometer auf 9 Grad unter Null sank. In Lauterbach betrug die Höchsttemperatur 0,2 Grad unter Null, die Mindesttemperatur 10 Grad unter Null. Veranstaltungen. Montag: Stadttheater. 6V$ Uhr, „Götz von Berlichingen" (Geschlos «ne Vorstellung) — Eaiä Leib, 7*/i Uhr, Konzert und Vorstellung der Chiernseer. — Lichtspielhaus, toi« gestern. — Lichtspiele, Seltersweg, „Kim, Kip, Kop, die Bezwinger des Todes". 9 ** ® e r t fj a Nölting t. Dal Schicksal der Baltischen Provinzen kann als Beispiel dienen, daß es nicht gleichgültig ist, ob sich der Deutsche im AuSlande bewährt ober als minderwertig erweist. Der Wunsch der Letten jetzt wi der Deutsche als geistige Führer auch an ihre Universität zu ziehen, ist eine Ehrenerklärung für jeden, der s. Z. als Pionier deutichen We ms im Osten wirkte. Zu diesen Pionieren gehörte auch eine Frau —| Aus Statt und Land. Gießen, oen 17. Jan. 1920. Der Rektor der LaudcSl nivcrsität für die technische Nothilfe! Der Rektor der LanLeZuniversitat «erläßt folgerwen Ausruf: Kommilitonen? Ter Krieg hat unserem deutschen Vaterland« unendlich: Wunden geschlagen, Teutschland ist aus feiner politischen unb wirtschaftlichen Vormachtstellung herausgerissen, di: sich in der Welt erobert hatte: HandK und ScUff- fcchrt lahm gelegt, die Industrie ist durch Mangel an Rohstoffen nicht in der Lage, ihre Betriebe un alten Umfange ausvecht zu erhalten: dazu last n auf uns die schweren Bedingungen feS Versailler Vertrags. Wir wissen, wie übertrieben pttnlich bi; Entente feine Erfüllung überwacht, wi? si? nur auf den Augenblick wartet, der ihr die Möglickiknt neuer bedrückender Maßnahmen gegnt unter Vaterland bietet. In dieser Zeit bedeutm bte von den radikalen Elementen ohne RücksickZt auf die Lebensnotweicdig- ktttcn des Volkes durchaeführt-rn Wittschastskämpse ttn Bettrreckren am deutsch.'n Va erlande. Korn militonen! W ist P licht eines jeden deutschen <5tubentcn iyjtxf) tatkräftiges Handeln mitzuhelfen, das Unfeü abzun»end - ^che-nden TarsreLu g d:s gesamten Eachrerl.a.ts ben MitglvHern unt-.‘rbreit?t Tie in Seck^chner- ALssck/us, wi'ammerg.f filohn in St. Gallen, deren Inhaber btt der htestgen Commerz- und Priratbank ein Konto hat. Später trat diese Bank selbst als GLldgeöerin in Erscheinung. Ten Antaus besorgte die Kopenhagener Firma L. Htrschfeld u. Eo. in Brüssel und Antwerpen, den Vertrieb hier in Teutschtatd bnen Vertreter, der Kausntrnm Mautner aus Wi> metsdorf. Miß Moll trat mit Htrschfeld uni) Mouwec als Vertteter bet „Wirtsckackshilfe, ante* ritaaischer Unterst.itzungSverttit, e-ift Berlin" aut. Tiefe Wittsck« t.ht.fe er i Lte 11 ter treck en Em- und Ausstihr-llcb ma Li gsbttördr mit d - rat Genehmigung sogar eine Küche für tausend Angestellte ein und Detxr.ifaltete für diese eine Weihnachtsfeier. Beamte des Landes- polizeiamts tarnen etürlich auf die Spur der Schroinbler. Es mar gerade noch Zeit, dm Rttchs- ftskus vor schwerem Schaben zu bewahren, denn von ben Hutidett für d e Etnm.hr freigegebenen Waggons waren zunächst etwa 30 Wer dte Grenze gekommen. Bezüglich der ackeren roube dte Ein- , fuhr sofort gespertt. Die hier bereits auf Lager befindlichen Waren rou dm beschlagnahmt, ebe.ilo die Vaiilkonten der beteiligten Perionen. Dte Er- mittdungen bürftat einen großen Umfang an- nehmen. Zunächst sind Miß Nloll und Wtantner in Unterfuchuugs^ast genommen worden. Fräulein Bettha Nölttng. bie zu Beatmt b I. hier in Giefen ihr reiches Leben beichlotz. Fräulem Nölting kam in jungen Jayrcn na ab Riga, schuf sich bort durch Unterttch.smcse einen Wirkungskreis unb erwarb sich durch ihre Tüchttgkttl ttn solches Stert rauen, da ßsie 1901 zur Vorsteherin bei inzwt.chm gegrintbeten deutschen Töcherschule berufen wurde. Tamil har.e Fräulein Diölting ben Mitrelpunkr gesunden, von dem aus sie am meisten mit ihren seltenen Gobm wirken tonnte. Alle Anregung, die sie auf ihren herrlichen Reisen nach Griechenlanb ujro. fand, machte sie für ihren Unterttcht nutzbar. Tas Höchste aber gab sie ihren Schülerinnen und bem ganzen Ätnie, m bem sie lebte, durch ihre ausgesprochen« Persön- lichkttt. Durch Kiub«rglauben, durch Zwttfel unb eudren hindurch hatte )te sich zu einer tte,c.i Stell- giofiiät burchgerungen. deren, Kernpunkt EhttstuS war, der G o 11 m e n s ch, in dem Göttliches und j Motschliches restlos «ins sind. Das Göttliche das di Ihm sich ohauacte, rcac das Licht, mit bem sie hineinleuchtete in bie Schätze aller Gwfen. Goethe war ihr pertraut .vie wenigen, aber nicht nur ans der deutschen, fontxm aus bet Literatur aller Völker wußte sie mit feinem Sinn alle Perlen l)ervorzuholen zu eigener Freude unb zum Rusen der ihr anverttauten Jugend. Ihr Bechältttis zur Jugend war vorbildlich. Ihr tiefes mütterliches Empftnben gab ihr das feinste Verständnis für Alt unb Jung. Die Kleinsten schon hingen an ihr mit rührenbcm Vertrauen. Ihre An harte nichts Schwächendes. Mit sicherem Takt schöpfte sie auS dem rttck)en Bom ihres Wissens das für lebe Stufe Bercchkigle. Liebe unb Vertrauen, bie innerlich frei machen, bie wachsen lassen, zu frohem Schaffen begeifern unb das Beste herauslocüm, waren ihre Erziehungsmittel. Die Jugend dankte ihr mit Liebe, Ehrfurcht unb Berkrauen, die Erwachsenen mit treuer Freundschaft So wurde Bertha Nölting Tausenden zum Segen, deutscher Art zu einem festen S ützpunkte. Der Zusammenbruch tm Baltvitand zerstörte auch ehr alles: Schule, Heim und Besitz und ließ ihr nur das nackte Leben. Bei ihrer geliebten Schwester unb in dem ihr teuren Gießen fand sie eine durch trete sorgende Liebe verschönte ZuslucktSstä'te. Noch em kurzes Wirten, bann ein Schwinden der Kräfte unb endlich ein sanftes Hinüber schlummern in eine Welt, dec schon hier ihrezur Vollendung aus- gerttste Sede angehörte. Wahrlich eine große echte deutsche Frau, auf die wir stolz sein dürfen. ** Sonderausgabe von verbi Hinten Schuhen. Bon der ReichSschuhrerforgung Berlin sind eine beschränkte Anzahl Schuhe zu oerbTigten Preisen für bte mmbcrbemit elte unb in Schuhnot b.-sifeliche Be^ölkeruni zur Verfügung gestellt n>or?cn. Näheres über Preise und Abgabestellen findet sich im Anreigcmteil. ** Der stäbtische Fi/chverkauf nt ben Marttlmiben wird auf Beichiluß der Städti- schm Lebolsnritteldcputation bis auf rotttrres eingestellt ** Ober hessifcher Gesch t chtsveretn. Ter Besuch auch des zweiten Vortrags aus dem Gebiete der heimischen Vorgeschichte lieferte ben einbrucksvollen Beweis, daß die Erforschung der vaterländischen Prähistorie von der Teilnahme roeitercr Kreise begleitet wird. Professor Helmke verstand es, in seinen Ausführungen über die Stetigkeit vorgeschichtlicherBesiedv- lung in der nördlichen Wetterau, mit Wort unb Bild, vor allem durch Behandlung der Muschenheimer Funde, zu zeigen, daß nicht nur bie Darstellung der Ergebnisse der Bor- geschichtsfvrscbung, sondern auch schon die bloße verstandstiSvolle Betrachtung ihrer Qu e l l e n , der Denkmäler, eine reizvolle Aufgabe ist. Warmes Tank gebührt darum allen, auch den Ort8- und Staatsbehörden, die in so reichem Maße bie Ausgrabungen unterstützten. — AuS militärischen und aus wirtschaftlichen Gründen nimmt cs nicht wunder, daß die Römer die gesegneten Gefilde der Wetteraii dem Gebiete ihrer Herrschaft einverleibt haben. Es ist merkwürdig, zu beobachten, wie durch geeignete Ansroahl der Führer, die zum Teil den .Kreisen der Eingeborenen entstammten, sowie durch Verteilung der Beteranensiedelunaen tm Lano« und infolge der Heiraten von Soldaten mit einheimischen Frauen ein durchaus friedliches Verhältnis zwischen Besatzung unb Bevölkerung sich entwickelte. Auch durch den Alemannensturm des dritten nachchristlichen Jahrhunderts wurden die Wetterauer Bauern nur vorübergehend aus ihrer Rübe aufgeschreckt. Svater brachte die Gründung merowinaticher Herrensitze, brachten die Ritter unb bie geistlichen Stifter manchen Zuzug von außen, aber ber Kern ber Bevölkerung blieb berselbe — bis auf bie Bauern unserer Tage. Tie vorchttst- lichen Verhältnisse sinb schwieriger zu überschauen: geschichtlick)« Ucberlieferung fehlt, unb wir sind einzig burauf angewiesen, die stummen Tenkmäler aus ben «Sichtungen, vor allem aber aus den Gräbern in geduldiger Forschung zum Reden zu bringen. Sie erzählen, daß feit ben ältesten Zeiten ein Teil ber Bevölkerung stetig als Bauern anfäffig ist, baß aber im Lauf ber Jahrtausende auch stetiger Zuzug neue Kraft brachte: je nach der Kulturhöhe übten bann Einheimische und Neuankömmlinge dauernde Einflüsse bis zur völligen Verschmelzung aui einander aus. Das große Gräberfeld im Bor derwald von Müschen heim, gelegen an einem Zweige der uralten Dcinstrahe, hat etwa vom fünfzehnten biS ins erste vorchristliche Jahrhundett Tote zur letzten Ruhe anfaenommen. Tie Funde auS ihm erzählen demgemäß von der Kultur der Bronzezttt, dann besonders anschaulich von ben vier Stufen der Hallstattzeit, zuletzt noch von einer Schar Germanen, Wandalm, die um 50 v Ehr. Geb. unsere Heimat durchzogen. In eingehender Welse machte der Redner bekannt mit ber Grabanlage unb den oft gewaltigen Hügelaufbauten: er führte die reiche Keramik vor, die in fast allen vv» geschichtlichen Perioden von ben Wetterauem gepflegt wurde, und er schilderte die Abwandlungen her Formen im Laufe der Zeiten. Auch der reiche Brvrizeschmuck kam nicht zu tun, der besonders bie Jagerfrauen der letzten Hallstattzeit schmückte. Eine alte Volkssag«, die sich an ben Borderwald knüpft, lebte wieher auf angesichts be« prachtvollen Bronze- schwerteS ber mittleren Hallstattzeit. — Tie beioeu vorgeschichtlichen Bortrage bieseS Winters mögen vielen Hörern erst recht zum Bewußtsein gebracht haben, welchen Schatz getobt Gießen in der vorgeschichtlichen Abteilung seines oberhessischen Mu-> seums besitzt, bie in der Wissenschaft seit zwtt Jahrzehnten schon eine hochgeachtete Stellung einnimmt. Ter Beifall, der bem Redner des gestrigen Abends dankte, läßt hoffen, daß die heimische VorgeschichtS- forschung nicht fürchten muß, der Rot der Zttt »u unterliegen. LrriS Büdingen. Sin unaufgeklärter Morv. Büdingen, 15. Dan. Die bisherigen Ermittelungen über bu? Person des am 12. November 1920 in bet Gemarkung Dr- onbcrt -um (SoctteintcrpTcttn n Lirzelschen Vuchhandlung). Auch hatte Bcn- crrin Franc von Liechtenstein nähere Ä?xieHungen . tem Lwfeat Gottlieb Konrad Pfeffel. Bereinigte AWWMvkme Ter Vorstand. anzulegen. 638 653v tttif) zu erscheinen. Vn BgW öet$roio(railf(i)tn Partei Tagesordnung: statt. [614 5t»ng, Gerichtsvollz».?lnw., Giesten, Dammstr. 241. Der Vorstand. 626v Del Scannact. 647 M.72.— p.Mtr. Eröffnung! •••••eieieeeeeeee ‘ ufUl’IH ZUM R wurde. e !Ax Mleui L 6a. 6. m. ö. f). 2 fjoüöfloolung unö Sägemert Sarmflaül a. Congen mcnncinuiuBiy ßoic Haltestelle der roten Linie :: Verkauf nur 1. Stock schieden« andere Geschirre. Verste gerung bestimmt. Schnitthölzer aller Art, Bauholz, Bretter pp., Lohnschnitt unt. billigster Berechnung. 1, Bericht über den 1. Entwurf eines neuen Mietgesehes und dessen praktische Wirkung. 2. Jahresbericht 3. Rechnungsablage. 4. Erhöhung des Beitrages. 5. Satzungsänderungen. 6 Ersatzwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder. 7. Verschiedenes. Um allseiteitiges und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Am 17. Januar 1921 eröffne Ich am hlea Platze, Kätner-Allee y r. 48 p., Haltestelle der Straßenbahn (rote Linie, Ecke MoltkestrJelne unter der Firma F. W. Schermuly Allee Nähere durch meine Prospekte und Plakate. Anmeldungen bi* Bitt woch, 19. 1278 b.Herao,Mittelnn fyofrtti Gottlieb Konra d Psesfel, kr 1775 leues brforaite akademische Erztehungs- rskitut (Artcgsstum gt- Nnbrnct Die JntenwcttMon Goethe» tnnlnhcä auch an brm gestrigen Abend den tirhtrn Emdrnck. Die vtastiicke C'^flnlning des fdMiiertid) grotetten Toten twczcs, der bolladenhatt xnea »SSt KW Elchen sn rSA .tÄ aller m t, aber Jd®'! bÜlQCn fm E" Jugend banb 6 ^trtrautn biTSk ^schalt. So UJ flne M tra wibrndjliimmetn in JJ]-MnWg au«, ««brlii} nnt . n, geb 26 März 1775, gen. 25 tSept 0854. !e sen Vater war der grästiche OtCtiierungSrat peni am in Franc von Liechtenstein, hiefer war ein Jnaenbsreu n d GoetheS. fo-c Lverespondenz deS Dichters mit ihm vvm .ilre 1775 fW fest (Goethe, Jahrbuch. EC, 12>). hatte Bentamin Frmrc von Liechtenstein »rhere Be' iehungen zu dem 1717 in Laub ach gc- Um mein Lager für die in Kürze eintreffenden Frühjahrsneuheiten zu räumen, gewähre ich vom 7. — 20. Januar auf meine bekannt billigen Preise 5°o Rabatt blau Cheviot schwarz Cheviot Marengo Vtschichtsverein. m Vortrag? au§ bem cgtschichlk fieferte ben 3 die Ersorsihing btt von btt Teilnahm d. Professor belmke lSsührmigen über die chlli-erAesiebo» en Wetttrau, mit durch Behandlung der teigen, büß nich! nm tbniffe btt Bor. mch schon brr Wobt ihrer Quellen,ber iu^abt ill. Dnmer auch ben Drt6- und eichem Nahe die Ine* Aus mililSrischen unb i nimmt es nicht nmit* lesegneten Gesilbe der • Herrschaft einverlriK i bwbachten, Ivie danb rcr, die M Teil den tfiammten, sowie dur» tcbeliinaen tnt Smt« on Soldaten mit ein* chW-Z stiedlichd oft« unb Bevölkerung hj i Almamenltmm oe ubund'rts würben btt >rübergehend aus ihrer ’S bi. @rü*f hen ZMg von wM ning blieb deriel^-7 Xagt Tie voÄE ierigcr zu übc r Mv je stummen Tenbn^ allem «in °»r M !i?Ä“n"xä ,,m-'9 FdiM vow l^^^^abrdundert ?fW”T£r Kultur der ® SSa»» F i ans-M'w bie um t mit VN 7 führte >ie rn JJLaucm 6^ SsÄ« KsZ den ^ILnenSS bes prach^ bro- OK SrrtS Friedberg. £ Bad-Nauheim. 14. Jan. deute abend fand im Sorudcl-dotet die endgültige GründungS- versammlung bed Vereine „De utsche Solo» n ia l -E h re n bur g" statt, der die Borarbeitei. zur Errichtung de» Kolonial ben f m 016 aus dem Lichtenberg in bie .Hand nehmen wirb. Tie Stadt bat bereits das erforderliche Gelände gestellt. Ter Xktein, der im gan-en Rerche um Mttglieber und Freunde wirbt, retzt sich zusammen au- Stiftern, Mitgliedern und Freunden. Der Verein wird geleitet Don einem Vorstand und dem Äufsichts- rat. über deren Zusammensetzung wir noch berichten. Vorsidender ist CberamtSriditer Dr. Fuhr. Ein Äufrui wird sich in nächster Zeit an die OessentlichKil wenden. Skarlenburg und Nheinhessen. nn. Groß-Gerau, 14 Jan Infolge der ungewöhnlich schleckten Ablieferuna von Brotgetreide hat daS .stvriSamt Groß'Geraii angcotbnet, daß der Ausdrusch des bisher nicht g^roschenen Getr-ideS bis 2). Januar d. I. erfolgt sein muß, andernfalls Der ZwangSaus» drusch auf Kosten der norf) Rückständigen vor- genommen wird. Orffrn 9?flfrau. Trn Pafft rrnrotiÄt. X Schlüchtern 15. 3 e l d e n da r st el l e r en^.igvn wur«. 1895 verliest er Merninsm und Vernich..- sick als Rezitator. Man bot i'm an, Pvssarts Nadi-f>'lilalisch-diicl'teriich«r Äeusterung Bvrirns Manfted, Lektors Wsd>ted lJUas), mit Eulenburgs Musik, brachten ihm g.ofje Anerkennung Se ite Sehnsullit trieb ihn wieder ;urBühne zurück. Vorübergehend gasri.rte er bri Reinhardt alS Faust, Lear, Lerodes, Nathan und in ähnlichen Rollen. Auch das Burgtlnxiter in d »Hansen bei Büdingen aufgefundenen rbefannten Ermordeten haben ergeben, daß * sich um ben strtegsgesangenen Iwan Da» |i jd)a, geb. 17. Januar 1800 zu Bitsch« fr en ordnen), handelt, der bei einer Land» ^rtswitwe in SindolSheim in Baden be» t iftet war und am Tage vor feiner Er» eirbuna von dort weggereift ist, um angeb» i 7 nacv Hanau zu fahren. Bon dem Täter htzlt noch jede Svur. Da auch die Ausweis» kliere des Dabtscha entwendet wurden, ist t nicht ausgeschlossen, daß der Mörder jetzt füien Namen fuhrt irrte Schotten. Hf Laubach, 15 Jan Mü einer am 4. Jan Torbenen Bewohne, in unserer Stadt, ^-tju Äiiinalmt KohlerW 11we (fltft. in R^mheim • 2-tthicg an Hause ihrer Tochter Frau Pfarrer I -dtt ist ert bedeutsam.S Stück alttaubachcr 6k» afte bdbüvwmgen Die Verewigte war bie r^ter deS hübren Pfarrers Daniel und die Lrtnegtrtod*ier des am l Mürz 1809 zu Lauboch -torbenen MedirinalratS Dr Köhler. Dessen Mein Saison-Ausverkauf bauert bis Samstag den 22. Januar Rur bis zu diesem Tage gelten die ermäßigten Preise. Decken Sie daher Ihren Bedarf an Wäsche, Weihwaren, Ausstattungsartikeln während des Ausverkaufs! Fritz Nowack Wäschefabrik und Ausstattungshaus In Vorbereitungi isM ’ Ab morgen bis einschl. Donnerstag: | DasMädchenaus r der Ackerstraße ? Ein SltXen-Draraa ans der Großstadt W In 6 Aktei. •• Nach dem Roman %on Ernst Friedrich. W In der Hauptrolle: »Reinhold Schünzel 6 Lilly Flohr. » Leo Peukert v jn seinem ausgezeichneten Lustspiel In 3 Akten » Professor Rehbein »und der Meisterringer Sie werden freundlichst eingeladen zu einer Vortragsreihe über: MWliUMMUMW nut öle sm Stil Lebenszeugnisse von Hl. Pfarrer Lorentz, Generalsekretär d.Deutsch.evang. Dolksbundes 1. Vortrag Dienstag, 18. Januar, abends 8 V, Uhr: „IBeltföiönninfloOenBeltentwlinnnfl“ 2. Dortrag Mittwoch, 19. Januar, abends 8 2 Uhr: »Ile grobe IMW 3. Vortrag Donnerstag, 20. Ian., abends SV, Uhr: „8m Dort 00m fiten]“ 4. Vortrag Freitag, 21. Januar, abends 81/, Uhr: „ioo MIM der aulunft“ Die Dorträge finden statt im Stadtmissions- Saal Löberftrahe 14. Ortsgruppe Gießen 0891 Partie ‘Pferöehalfter, I.ppid.guri.n and «r. desDeUtsch-evaNg.DolKsbUNdeS N«. MA«UsRWklei«. Lu « DC X rn' (50 m F.4 ■ /• - -' £ Im Namen der trauernden Hinter- bliebenen : NfamilieBelloff u.Döringer WteseL den 16. Januar 1921. G Todes-Anzeige. SamStag morgen '/«IO Uhr verschied an seinem im Felde -»gezogenen, mit großer Geduld getragenem, schwerem Leiden unser lieber Lohn und Bruder Heinz Pfeffer im blühenden Alter von 19'/, Jahren. Im tiefsten Schmerz: Die Mutter u. Geschwister. Gießen lLindengaffe 2>, den 17. Jan. 192L Die Beerdigung findet DienStag den 18. Januar, nachmittag» 2 Uhr auf dem (Lhrensriedliof statt. 0895 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- iiabme bei dem so plötzlichen Hinscheiden unsere» lieben Söhnchen» u. Enkelkindes Willy sowie für die vielen Kranz- u. Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer» Sattler am Grabe sagen wir innigsten Dank. 651 I im Alter von 14 Jahren. 0898 * W-X 3m Namen der trauernden Hinterbliebenen: ZamMe Ludw Vamm,5chuhmacher. Ullendorf a. d. Lahn, 16. Januar 1921. Die Beerdigung findet Dienstag, den 18. Januar, nachmittags 2'/, Uhr, statt. Für die vielen Beweise herzlicher Teil« nähme, für die reichlichen Kranz« und Blumenspenden bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen innigsten Dank $rau Charlotte Kräder Witwe und Kinder. Gießen (Frankfurter Straße 13), den 14. Januar 1921. 624 Samstag abend 8'/, Uhr verschied sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere innigst« geliebte Tochter und Schwester Mariechen 5% Friedr. Krupp-Anleihe Nom. 200 Millionen M. 5%ab1925 innerhalb 30 Jahren durch Auslosung zu 102% rückzahlbare Obligationen Die Anleihe wird durch eine zur ersten Stelle einzutragende Hypothek auf das Gußstahlwerk »Essen", die Zeche »Verein Sälzer und Neuack" und die Zechen »Hannover“ und „Hannibal“ mit allen Gebäuden nebst Maschinen und Zubehör, welche mit den Anlagen fest verbunden sind, gesichert. Näheres besagt der Prospekt, der bei uns offen liegt 652D Der Zeichnungspreis beträgt iooy2o/o Zeichnungen nehmen wir vom 17. bis 22. Januar 1921 einschl. entgegen. Oirectlon der Disconto-Besellschaft Tel. 62 und 2039 Zweigstelle Gießen Plockstraße 13 2142 unter an das Fernspr^chnetxangeschlosm Grünberg, Hessen. 599 Heuchelheim, den 17. Januar 1921. 637 zu verkaufen 0879 Stcvbanstrafie 47 l l /cl d eine Scbrilt-Keuhelteo erlaube mir besonders hinzuweisen 129 zu verkaufen. 0894 0897 zu verkaufen ■870 zugeben 0871 verlangen. 146 Fulda-Lehnerz (H2D gesucht. Moritz. Leihgestern r Weg 40. kaust 0897 Näheres 0876 i -SH Suche zum L Febr. 1921 ein Küchen- und HauSmächen. m Frau Karl Boller Bahiihosstr. 53 l ttassenschrank l dettr. Lüster fiinsbirnig (neu) wegen Platzmangel ab> Seide. Prachiv. weiße iav. Damast-S., 10 in od. mehr ' umständeh. vretsw. z. verknusen. Schr. Angeb. utiL 643 an d. Gieß. Anzeiger. I Kaufgesuche | Briefmarken. Ständiger Ankauf von fluten (flmelmarten und Sammlungen. Sammler wollen unsere Preisliste gesucht. 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Januar 1921 seuche im Sommer diese > x\ab.c.- abltcierung ihre volle örfnilbi.ildl zu tun, es n:d:i d.c aus teilt seil Monaten nur noch gai ihrer furchtbaren folgen lern und keilte An die Mütter und grauen im Ausland. unb Frauen des Auslandes! irnfe betrogen hat soll Hm bis an das Cmbe Signes Tod kein Zweifel mehr besteht^Und es ift belogen, und oettogen vor, „ darüber auszuiprechen. Gegen Fortsetzung 85- Pkachdruck verboten.) liefern, und so ain Schuld tragen. Ga Müchorte an erster nxldx*r Äbs ie.;annt mürben, iickm ; 3 ae.iit e Mengen L*? daß neben den v.elcn Laudioineu vornehmste Pflid i halleu, ge.ub. C-ü e.. für il in der Mil DieFrauen Hessens haben sich we- gen der von unseren Feinden geforderten A b - «lieferungvonMilchkühen zusammengeschlossen und gemeinsam einen Appell an Sie MLiter ,und Frauen des Auslandes gerichtet, dessen Wortlaut hier folgt: „Mit nachstehendem Aufruf wenden nnr uns heute an Euch. Wir flehen Euch an Hn unsere r großen 9!ot. Gequälte Menschenherzen wenden sich an Euch. Helft uns, Ihr Mütter Vie Bildung eines Helfischen Ltaaisgerlchtshos. Ihre Pflicht, sich darüber auszusprechen. Gegen mich oder gegen den Untersuckpingsrichter." „Gegen welchen Untersuchur'gs.ichter? Ich weife von keinem, llnd ich habe mich um keinen weniger zahlreickre t ’t eS auch lei, ihren I r KidOt‘ „Ich will damit sagst, daß nach allem, rnf ich eben gehört habe, für mich über Ihren unten an inrr gelitten fet daher an alle . es aus irgend welchen niedrigen Beweggründen unterläßt, ist ein Schurke." Semper stand unbeweglich Dann fm.ch er sich iangfam mit der Hand über Stirn und Haar. Deutschland soll 640000 Milchkühe an seine früheren Feinde abliefern. Wißt Ihr, was das bedeutet? Deutsche Stinber sterben Hungers, weil ahnen die Milch, die sie so nötig zu ihrer Ernährung brauchen, fehlt. Durch den Krieg isßu nser Milchvtehbestand stark zurückgegangen und dadurch ist die Mtlchversorgunq vollkommen ungenügend. In letzter Zeit Hai eine schreckliche Seuche unser Land durchzogen unb den Viehbestand weiter verringert Tritt nun tuxf) die Ablieferung der 640000 Stück Milchvieh hinzu, dann wird unsere Hin derstcrbltchleit noch viel gewaltiger und unser Elend noch viel größer werden, auch dann, wenn die Ablieferung nur nach und nach in kleinen Mengen erfolgen soll. Statistisch ist festgestellt, daß jetzt schon infolge der Unterernährung der letzten Jahre 10 Ibis öO Prozent, in manchen Gegenden 70 bis 80 Prozent unserer Kinder skrofulös, rachitisch und tuberkulös sind! Was soll werden, wenn die Ablieferung Der geforderten 640000 Milchkühe noch l)in- zukommt? Es heißt unser Volk mit restlosem Siech- tunt schlagen, wenn man unseren werdenden Müttern, .unseren Kindern, Iugendlchen und Mranfcn auch nur einen Teil der Milch nimmt, die jetzt nur noch in winzigen Mengen zur Ausgabe gelangt. Bei unseren Ernährungsver- haltnissen können wir unmöglich a urf) 'n u r einen Liter Milch entbehren. Jede Fortnahme von Vieh und .Milck) würde unsere Qual vergrößern und die tember, im Monat November zeigte sich ein wei- teresZurückgeben der zur Verfügung stehen- bei Mttchnunge um 4uOJ Liker, unb im Dzemlxr um roeiterc 9uOO Xiitcr. Es ist zur Genüge besannl, baß bunt gt-iDoLig.n Ausfälle »um gr.'ß.en Tcü auf bic gerade auck in unterem MilöZgelnet derr- id’eube Tiaul - unb Klauenseuche zurückzu- führen smd, waren doch im X'auic des Jahres 1920 fast alle der 32 Gerneuiden, die zum Milck>gcbiei Gießen gehören, barumer 12 in ganz bei anders schwerer Weise von diefer >scuckie befallen, die monatelang andauerte und meist ein voriges Vc.- i'iegen der Mttuck.li.sc:ung bei Let-cfiC den O.t zur Folge Halle. Ta;u lommt noch, bau in den litz'en Mona n des Iarr.s eriabruag gemäß fo- ivieso die Milckck/.i ftru ig nadXäiu (.Iiädihgk t der Llühe, fdüemt.rc 5iUtcn>cruä.tm,ie), um sich gegen Früh al)r wieder zu heben. Es fei noch erwähnt, laß nicht nur in der heißen Jahreszeit, foiihcm aud; in den tetzigen Monaten unter der vom v-anb nach der Molkerei gelieferten Mild) mandY Manne sauer gewordener Milck sich siiidet, bic natürlich als Hran[eumiLt nicht in Betracht kommen la.in, waS an manchen Tagen einen nicht unnK|entlid)cn Aus all bedingt Während nun in den Nkonitten Juli bis August Seinen Luhhalter zu versenden, was dann auch gefchib. Zn bicjcni war zum Ausdruck tcbrad)t, daß Erkrankungen des S k e l e 11 f v ft e m s Ixi Er- wackl'enen unb i-ci .mindern, fmve auch die Lungen t u b e r l u l o f e m einem Umfange auftreten, daß bei längerer Fortdauer her Scrbaltnilfe das Hinfiechen des kommenden Geschlechts als unverm.idlid a ngeuoninien werden muß. Weiterhin heißt es darin: „Es wird nicht verkannt. das; der Milckwieh» bestand der Vanbnn.tc bu.dfbic Maul - unli Älau* n • Putter ober Käse an Schlcickrhändlcr ober .vom ftcrer abzngebcn, sondern den g.-samt n Uemrjdyife au die Sammelstelle abzuli.fr rn Dar ii? Milch nur den wi. stich. Bebü.ittgen und insoe on u ammenfaifen rote Ihr Ehrgefühl. Zwischen Ihnm und S.g e Fall- ner ist etwas geickchen — das können «ie nicht mehr leugnen Und wir müllen es willen. Tenn es handett sich um das Leben und die Ehre eines rechtschaffenen Mannes." Lassen Sie mich zu nnr kommen. Fck begreife hoch nichts von dem, was Sie fragen. Gar nichts begreife ich Ick strenge mich an. Sie zu verstehen Aber m meinem Ä|#re ist nichts alS ei» wüstes Durcheinander." * „Za, hat Ihnen berat hier niemand davon er» Mlt? §xrben Sie es nicht aus der Zeitung erfahren ?" ,^Zch lese keine Zeitungen. Ich spreche mit fernem Menschen." Tann allerdings müssen Sie es toom von mir erfahren. Der Hausar^ meiner Familie, Tr. Ger- mermg, der auch Signes Arzt gewesen war, wird beschuldigt, ihr statt einer harmlosen Arznei Gut verabreicht zu haben. Ein selten gebrauchtes, unbedingt tÄrliches Gist: Eoniin." Er mochte selbst nicht wi len, was ihn veranlaßt hatte, diesen Namen mit besonderem Nachdruck auszusprechen Semper aber bewegte nur oerneinenb den Stopf. „Ich kenne es nicht. Ich habe nie davon gehört." „Es wiw, wie ich mir satten ließ, ans dem Saft der Schierlrngspkstrnre p nxmnen." (Fortsetzung folgt) Die mild}Verfolgung der Stadt Siehe«. Gießen, 15. Ian. Zu der m voriger Woche bekannt gegebenen Aenderung in der Belieferung t>?r MEezugc- berethtigten wird uns von der ärztlichen Prusnngs- stelle'folgendes mitgetellt: . Tie m den Monaten, Juni, Mi imb August v. Js. einigermaßen ausreichende Milchbelieierung der Stadt verschlecksterte sich im Laufe des Monats September ganz erheblich, um im Oktober und November nock mehr zu sinken; |o konnten im Monat September 20000 Ltter weniger zur Ver- teilung gelangen als im Monat August, un Monat Oktober 7000 Liter weniger a.s im -2ep- öieKalkner aufLinöenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. n Zuchthaus saß?" „Ta war allerdings eine höchst vernunMgc Erwägung. Aber bei Ihrer dankenswerten Often- herzigkeit werden Sie mir nun v^lleickt mich noch eine andere Frage beantworten Diell J^au eigne Offner etwa jetzt den Augenttick rur gekommen, .Iren Schwur einzulösen?" -Ob sie ihn für gekoinmcn hielt, ist gslerchgilttg. Jedenfalls war ich entichlossen, sie dazu zu zwin- 9°I" „Tesbalb also waren Sie in Tiefenbrunn er- sHienen. Das ist sehr interessant" Sä hatte den Anschein, als wolle ^emper chm -m die Lchle fahren. , annr+w. , Kommen Sie mir nicht mit solchen Worten. Deinen Sie, ich hätte das alles ausgesprochen, um Ihnen eine interes.ante Geschickte zu^ersa.ilen. „Nicht? — 9hm ich hätte in der gern er^ fahren, warum Sie es getan haben." ,Werl ich's dem andern nicht gönne, daß er sie betrauert, daß er die Erinnerung an sie .wie einen Schatz hegen und pflegen darf. Die Gewitzhett, ditz sie ihn von der ersten Stunde an in ihrem Innern fahren mußten. „ Weitere Gruppen (II—V) umfasen dann die übrigen Perionen. die nach den .Bestimmungen lRichtlinien über die Abgabe von Zusatzkarttn für Lebensmittel auf Bescheinigung eines Arztes, Kreisblatt vom 14. Nov. 1916) Anspruch auf Milckzusatz haben, und zwar sollte hier die Bc- liefeninq nadi Maßgabe der jeweils zur Verfügung stehenden Milchmenge erfolgen. Die Zugehöngkrit zu der betreffenden Gruvve wird von nun an eweils auf den Ausweiskarten durch Stempel» aufdruck befanntgegebai. In der Amialme, daß in den Kreisender Landwirte noch nicht genügend bekannt ist, welch schreckliche Folgen der Milch not sich unter der städtischen Bevölkerung besonders unter den Kindern bemerfbar mackt. wurde toeiterlyin m der genannten Sitzung der Lebensmitteldeputatton beschLosien, ein Merkblatt zu Beginn des Jahres an die em- bat; andererie tö muß abet auch gc agt werde die Versorgung der kranken mit Vollmilch, wie sie nack bcu reich-sgesetzicken Bestimmungen über die Dew.lliguna an Kranke geregelt ist, einigermaßen üujrcd'ii eri alten irnrden tmuite, miiKtc in teil Tolgenhcn Monareti das immer mehr sich steigernde Teiriit dazu führen, daß nur eine teilmeiie Belieferung der Milck b. rng>berecktigten criolgcn ko,mlc, indem die i'. Liu:r mit > » üiter bel,eiert wurden, und bxicmgcn Hra.ilni, beieii Maren aus 7_, Ltter lauteten, zunu-ist gar nickt beließ?rt werden lonnteii. In den letzten Wockx'ii des Dezember mußten sogar wochenlang V«. V» und li Liter aussalten. Das hierun.cr aber gerate die Kinder vom 3. bis 6. Lebensjahr fallen, ür welche die Mllch zum Auckau ihres im Wachs- um des leidlichen Orgaiisrnus cm drt.igendes Er- ordenns ist, mußte als eine außerordentliche Harte empfunden iverden, denn gerade diese Slin.er sind cs, bei welchen si b Die Folgen des Krieges als UntcrcnLuiilung, Slrophulo e, Rack.itis und N.i- gung zu Katarrhen in ersckwecke.ider Weise le- mertbar madjen. Solange also mit einer Derartig schlechten Milchbelieberung gerechnet werden musste, iiKir eine Aenderung des bislseiigen Verteiluiigs- systems ersorderlvck, camit b.i etwaigem Ausfallen der Milck nicht auch die betrofren wü^n, für die die Milch unumgänglid) notwendig erschien. Es mag noch darauf hingetvie e.i iverden, daß gerade Gießen einen beionders hohen Bedarf an Milch hat wegen der vielen Kliniken und anderen Krankenanstalten, trelche nur die allernotwendigsten Milchmengen crl a ten, so daß sie auch zur Zeit großer Milchknapphnt ungekürzt mit Milch »criorgt werden mußten. Eine eingel-ende Besprechung ber gesckild rten Verhältnisse in einer Sitzung der Lebensrnittel" deputatton Ende Dezernk^r führte dann auch au einer ent pvechenden Einteilung ber Milch- bezugsberechtigten in Gruppen, wie ne ja bereits zur Bekanntgabe gelangt sind; zu Gruppe I, die unbedingt täglich zu beliefern ist, gehören hiernach die Kinder bis zum 6. Lebens- lahr sowie diejenigen Schwerkranken, bei denen eine tägliche Versorgung jnit frischer Kuhmilch wegen einer schw ren Erkrankuno mit bedrohlichen Erscheinungen (hohes Fieber, Unmöglichkeit der Aufnahme fester Nahrung u bgLl.auf Grund eines ärztlichen Ältestes bewilligt wurde; es liefe firf) hierbei, um auch wirllich eine tägliche Belieferung dieser Gruppe bei der großen Zahl der Kinder (über 3000!) zu gewährleisten, nicht um- gefc.i, daß die einzelnen Iahresklassen ber Kinder für die Tauer der ungünstigen Lieferungsverhältnisse eine geringe Kürzung der zu Zeiten normaler Milchversorgung zuslelsenden Milchmengen er- feine5 Lebens das Herz zersleifchen. Eine verspätete Rache also! Und aui Kosten des 'Rufes einer Frau, die Sie angeblich leidenschaftlich geliebt haben." Unb wenn ich ebenso guten Grund hatte, mich an ihr zu rächen, wie an Ihrem Bruder ? Dan man em Weib mit jedem Blutstropsen heben und es zugleich aus tieffter Seele hassen kann, ist Ihnen als gewöhnlichen Menschen natürlich ebenfalls unverständlich." . , _ Ich habe es noch nicht an mir selbst erfahren. Für unmöglich halte ick es nicht. Und ick kann mir nun wenicestens ein Bild machen von dem, was hier zwischen Ihnen und meiner Schwägerin vor- gegangm ist. Zie wollten sie zwingen sich scheiden zu lassen. Und sie lehnte es ab roed |ie em gesickertes Dasein in behaglichem Wohlstände jetnem Leben vorzog, das zwischen überschwenglichen Leli»- ketten und Abgründen bn Verzweirlu ig h n cmd her schwankte. Und um ihrer Weigerung willen lernten Sie sie hassen." Veräcktlick schüttelte ber Blldhmier den Kopf. „Armseliges Geschwätz! Aber Sie sagen, daß Sie sie nickt getonnt haben. Darum will ich wegen Zhrer jämmerlichen Andeutung nicht mit ^nen richten. Ich denke, ich hätte Ihnen nun überhaupt nichts mehr zu sagen." .. , .. .Vielleicht doch! Ich mochte namlick noch über die Zusammenhänge au gcklärt sein, die zwischen Ihrmi Hiersein und dem plötzlichen Tode meiner Lckwägerin bestehen." Harold Semper sah ihn groß au. _ „Zusammenhänge? Was wollen sie damtt Gietzcncr Strafkammer. G i e ß e n, 14. Januar 1921. Der Knockt Otto Z. aus Leipz g, l.i B.nstadt in Stellung, und der Knecht Lorenz Sck. aus Frankfurt, waren zusammen mit einem dritten Angeklagten, der zur Hauptverh'.ndlung mcht erschienen war, im September v Zs. in/die-^chnine der Witwe K. in Bönstadt eingeb ungvn und hatten dort einen Sack SB eigen gestohlen, den ber dritte Angeklagte an fick nahm Z. und ed n. iaur> den von diesem mit Geld abg fnndcn D12 An geklagten waren geständig Zm Hinblick auf ihre bisherige UnbestrastheU wurden sic lagen des Ein bruchsdiebstahls mit ber gesetzlichen Mindesbstraf2 von drei Monaten Gefängnis bestraft. Das Dienstmädchen Katharina W. aus Michelau war im April v. Js. bei dem Sohn ue5 Bürgermeisters in Harn-Gründau in Stellung. Eines Tages reinigte sie die Amtsstube der Bürgermeisterei. Ihr Blick fiel auf den offen Ibalienen- ben Dienstftem pel der Süngcrnu-i, crct. Unb schon kam ihr ber Gedanke, bei Stempel nutz bringend -u verwerten Sie fertigte zwei Schreiben an Büdinger Geschäftsleute pn unb versah bte Schriststücke mit ber Unterschr ft unb bem Dienst stempel des Bürgermeisters. In btden ^chnnben stand, daß das betreffend Geschäft gebeten wttde, ber Ueberbrirugerin em Paar SonntagSickuhe bzw. ein Kleid auszuhändigen. Ter Bürgerm n,er werd- in der nächsten Woche kommen und bezahle Ti- Stiefel im Wette von 276 Mark erschwindelte sick die W. auf diese Weise. Bei d m Kleid blieb। eS beim Betrugsversuch. Denn das betrvffenbe Wc- schäst händigte das Kleid nicht auS. Die Ange klagte war fifjon wegen Diebstahls vorbesttaft. Des> halb und wegen ihres raffinierten VorgehcnS wurde sie wegen BetrugS und Urkundens al- chung mit zwei Monaten Gefängnis beitrait Die Angeklagte war aus der Untersuchungshaft vorgeführt worben, ba sie zu einer früheren fcaupt*- Verhandlung nicht erschienen war. Nach der Ver» urteilung wurde ber Haftbefehl aufgehoben. Aus der Strafhaft vorgefuhtt wurde ber Friseur Christian ft', aus Dietzenbach Im August v. Js. war er von der Zellenstvafanitatt Butzbach aus im Johanntter^spital Nieder^Weisel unter- gebrockt. Diese Oselegenhrit benutzte er um zu entfliehen. Er nahm dabei eine Dose und eine S ck l a s d e ck e mtt. ft., ber rm ganzen schon sechsmal vorbesttaft ist, ist rückfälliger Lieb. Deshalb wurde er zu vier Monaten GMangma txTurttiLt. Schmerzen der Müller vermehren. Amerika, in Erkenntnis unserer Notlage, hat sich bereit erklärt, uns Milchkühe zu lie> fern. Wir freuen uns heczlick) auf diese Zu^- weisung, sdie, wenn sie auch nur klein ift, uns doch -mit Trost erfüllt, daß man uns helfen will. Die Zuweisung wird aber bei lueitem nicht so groß sein, wie allein der Verlust ist, den uns die schreckliche Seuche in den letzten Monaten gebracht hat. Wir können nicht zulassen, daß man uns von dem wenigen, was wir haben, noch einen beträchtlichen Teil nimmt. Kürzlich wurde von ärztlicher Seite nachgewiesen, daß, wenn unseren Ernährungs- Verhältnissen nicht bald tatkräftig abgeholfen wird, mit ziemlicher Sick/erheit gerechnet werden imufe, daß in den nächsten Jahren M i l- lionen deutscher Kinder dem Untergang geweiht sind! Kommt nun noch die Ablieferung des geforderten Milchviehs hinzu, so sehen wir unsere Kinder unrettbar verloren. In dieser unserer Not wenden wir uns an Ouch. Helft uns in unserer verzweifelten Lage, Ihr Mütter und Frauen des Auslandes. Helft uns, indem Ihr durch Eure Fürsprache an maßgebenden Stellen uns unterstützt, daß von der Lieferung des geforderten Milchviehs Abstand genommen wird. Helft uns, indem Ihr mit uns den Schrei erhebt: Rettet die deutschen Kinder! Helft uns aus Menschlichkeit! Helft uns als Mütter und Frauen, damit unseren unschuldigen Kindern in letzter Stunde nock; Rettung kommt." (Folgen die Unterschriften von 31 Frauenveceinen, von den weiblichen Landtagsabgeordneten und Stadtverordneten von Darmstadt, Mainz, Worms, Offenbach und Gießen.) rfdi-ife an Müch nickr üb cnynig unseres Volks mii >' cmcm.cn, di. fr..hrr al.' „Ick machen keinen Anspruch darauf, für einen z'.wöhnlicken Menschen zu gelten. Unb was geht (S Sie an, ob ick mich willig fügte ober ob ich wie e il Rasender mtt ihr kämpfte! Ick hätte den andern umbnngen können, um sie ihm nicht für emen Dag unb für eine Stunde zu lassen — gewiß! llver rar sie mir etwa weniger verloren, wenn ick meinen Kopf auf den Block legen mußte ober wenn ich Ian Hessischen Landtage ist von dem Gelamt- ntmifeerium ber Entwurf eines Gesetzes nebst rinbimg. betreffend den S taatsger i chts- I of, »ugegangen. Ter Entnmrf end'a.t Ans- 1 chrungsbestirnmungen zur HeifisckLN Vcrfchiung !OTi 12. Dezember 1919 Er zerfällt m 4 «b- ifinittc. Ter 1. Abschnitt handelt von der Sil» gng bes 2taatsgerickUSlwfs und ergänz: bic mer- feer bereits in den Artikeln 47 fr. ber Verfafiun-i ichaltenen Vorschriften. Der Landtag walut hier» »ock alsbald nach seinem Zusammentritt nach den l Grundsätzen der Vechättnisivall aus feiner Mitte r« Mitglieder für die BiL n g d-s EtaatSgenckst^ »„'S und cbmiooieie Mitglieder für bc.en »ertre- ’ 1 n:g larauf wählt das £jerlanle.geridit a.-S : ; c.t Mitgliedern d.r Äollcgialgcriditc bc5 Landis ' ■vt Miigllicker unb eben oviele Mikg.ie^er fm •ien Ve t.itung Der Staaisgerickü hoi letzt fick iS 13 Perfonen zusammen, eini'ch.irirli ck l-'ineS -HiiBcnbrn. ber stet) d r Vrä>ident bes £ e » ing bei unb in b f en Verinn.ernng der milälter.c 5 eriandeSgeiiuck^rat fei' mufi TCr 2. Abschnitt handelt vom Verfahren bfi jifedrung einer Wahl ober des Ergebnisies einer 'Oilräbftimmui’g ober bei Streit, ob ein Mitglied Landtag) das Reck»: der MitgluLsckraft oerlortm ut Tas Verfahren letzt sick zusammen ans einem Lrmi11elungsverfahreu, das von einem ? »m Pr is denten d?s eia tsgeristtS f au 0 - nden R t f'.i dc 2ta t?gc.i. t:< op (te* it-terftatter geleitet wird, und einer oifent- II chen mündlichen Ve rhandl ung vor ligte über die Anklage zu vern'hmen. Nack schüfe t-er Voruntersuchung sind dem Besck>uldigten di! 4 rgebniiie des Verfahrens schriftlich ob!r zu Pro» Ml mit zuteilen. Er kann bic Ergänzung der Voruntersuchung beantragen. An die Voruntersuchung ckließt |ich bte HmiptVerhandlung an, die von den Grundsätzen ber Oefsentlick'cit und Münd', tchk'it be* ,,rrscht wird. Eine Verhaftung ober Vorführung de- Beschuldigten zur Haupt Verhandlung ist aus- schlossen Es kann in seiner Abwes-nh.'tt verhau- 1-elt werden, wenn er unt*r Hinweis auf diese Mog- i(bleit geloben worden ist. Der B.'schulb,gte Tann sch durch einen Recküsanwolt vettreün lallen; ber -caatsgerichtshof kann indessen das pettönliche Erscheinen des Besckmldigten unter bem Hinweise an- urbnen, daß bei seinem Ausbleiben ein Derttetev nicht zugelasien werbe. Für die Beweisaufnahme gelten im wesentlichen di? Vorschriften ber Straf- 1 Prozeßordnung. Eine Beschränkung des Umfangs i^r Beweisaufnahme im Sinne d?s § 244 Abs. 2 । er Sttafprozeßordnung stndct jedoch nicht statt, i&genfeanb ber Utteilsfindung ist bic in dnn An- llagebeschlufe des Landtags bezeichntte Tat, wie sich i icse nack dem Ergebnisse b?r Verhandlung bantellt. Tie Wieb?raufnahme des durch vrch skräftiges Urteil geschlossenen Verfahrens ist unter den Voraussetzungen ber §§ 399, 402 ber Strasprozefeord- mmg möglich. Der vierte Mschnttt enthält Ueb:r- aangd- und Schlußbestimmungen. Züricher Devisenmarkt. Schweizer f 1U0 ♦ 100 Är. = Prozent. 1071, 0 1)73,60 1013,35 10 i«,05 ?88,4O Vörsenfarse. Berlin Kurs Totiim: #•/, Deut Äriegsanl. Darmstädter Dank . 422. 428, 7, 23,7a rlcytung! Achtung! dieselbe leicht gesalzen TL 12.71 Astvria I Sfite-91Zarfte $u 50 l'i! meisterei. 623 AeasUtleae tUlrelj x. preis- £ L. 14. t. 77.50 189,50 194,50 195,- 77,50 66,75 66,20 63,75 187,50 325,- 1 100 15.1. 77,50 14.L 9,40 4,45 8,50 11,77 81,22 1 r3S 220,75 221,25 816,75 2 7,25 255 95 2)6,05 67,86 67,94 418,55 419,45 15. L 9 4C 4,66 8,65 2 2,75 231 30 66^2 410,45 365,50 379,50 5 5.- 338,25 2 1,50 232,25 2)0,70 66,S8 409,5 306, 6)5. 328, 100 Fl. = 100 Mk. = 100 Kr. = 100 ftr. =■ 1OO Fr. 300,50 664,- 32»,25 f ■t Gonterskirchen den 13. Januar 1921. Bürgermeisterei Gonterskirchen. Lind Brtr.: $r «n Örn $ mti ßon Der bii anlityid, den Gemeind öeltint, We müfeten. Tie Vers Gemeinden u Uebenveisung Ta anzm der Absührun Gemeinden u| ihr.m Besitz ifranlhin a, JA Zweigs die Aorpsbezi »ratze 59, un lagen zu kn «Liner M «tficrung ent Betr.: Wie An Die Bii Wir foi holt in Jhr> den ßestsetz Nr. 40 von föiefc' Arci-ar 914, 5 915,95 12*98 13^02 8 ,45 81, 5 11,85 11,89 Wechsel auf: Holland veutschlaad Dien .... Prag . ....... Doris ?on6on. ...... Italien ..... rästel........ Budapest. ..... iew.'york...... .'gram ........ SRarfiwHtninflen. Tatum: Kirchenplatz 10 BUY & CO» (Ehe Schlohgast« Telephon 2143 638, 561, 438, 311, 2G0, 886,60 l'*73 8 ,02 11,35 192,50 193,- 365*50 375 - 5'7.- 339,- 2)4,- 631, 552,— 443,- 312,50 265,- Scteene Hendk&xe 10 &.si) d;. 0884 A. Hielnreleh, Lindcnaafse 2. 225, - 205,25 188,- 193,- 184,- 493,- 363,- 377,- 518,- 339,- 290,75 640,- 555, - 435,- 310,- 265,-. Frankfurt a M , 17. Jan. Berliner Devisenmarkt. 14.1. 77,50 66 40 67,?0 63,25 189,- 327,- 252,- 227,50 208,50 189.50 195,- 199,50 505,- 360,- 379,50 525,- 340,- 296,75 640,25 562.50 439,75 310,- 260,- 496,- 309,- 660,- 329,75 71,25 423,- Jlnj__ 9.40 1.20 7.55 39.05 23 96 2310 41 20 LIO 641.- 4.10 300, 660, 310, London. . . .. New-PorK. . . Daris Schweiz Spanien . . . . TBun (altes). . Deutsch-Oesterr. Prag...... Budapest . . . Bulgarien . . . Konstantinopel. 17. 1. Franken 211.— 9.70 1.15 775 39 10 23 98 22.- 41.1, 1.075 64150 4.15 SeltereweaSlJn/iAäaberiasid Heute letzter Ta*: !! Der große Erfolg! I Kim Kip Kop dis Bezwinger desTodes In der Hauptrolle: ilhertiiii, der $IÄ Ham iv Veit Sowie da* lowtl*e Beiprogramm. zu rett Ph. Lnh. AUendors a. d. Lahn, 0883 Obergaste 7. Rafaelo,der Schrecken der Millionäre L und II. Teil 9 Akte Dct.-ktivühn 9 Akte Sowie: Wenns Landlüfteri weht! Lustspiel Anfang 3.30 Uhr *>c letzte Vorstellung täglich ‘/s9 Uhr Tatum: Amsterdam - Bottard. Drüstel-Antwerpen . Thristienia...... AopenHagen Stockholm ..... Frankfurt , Abeick>- od)[ufr» Schluß- Schluß- Lurs Kurs Kurs Vermischte». Braunschweig, 15. Jan. (Priv.-Tel.- Ter „Braunscl'weigi,chen Landes?^itung" zufolge h£i ni den testen 24 Stunben lotnet Schnee, datz bei Anhalten der kalten Witterung in kürzeiter Zeit mit der (Sröftnmig des Wintersports im Harz gerechnet wird. Handel. ** 5 proz. Fried Krupp A. G.-Anke rHe. Die 200 Mkll. Ml. 5proz. Obligatumen der Fried. Krupp A. G. werden nunmehr, wre sich aus der Beda.intntachung im An^ia erteil erarbt, in der Zen oom 15. bis 22 b. Mts. M lOO’/s Prozent nur Zeichnung aus-Llegt. Zeichnungen nimmt die Direktion der Dtskonto- gesellschafr Gieren entgegen. Tie Zu- teilmig aus die Zeichnungen findet nach dem treten (fimefien der Zerck/nrungsstellen statt. Tie Anleihe ist $u 102 Proz. rückzahlbar. Die Qblrga- ttonen sind Ob 1925 innerhrlb 30 Jahren durch Auslosung — nW. durch Rücklaus — in gleichen Raren von je 6 660 000 Mk. jährlich $u tilgen — verstärkte Tilgio g oder Gcsa.ntlün igunz » Cd*-' M i° “ m bet Stobt (j für Der,' s r Vers' '«toÄ für vcti für Ver> für Veti Tie in m galt:nc Zeschtz Die neue Reicl^anzlers 1916 - Re> bei Achtes 1 Darmü GfunOetcn Elektrizitätsakticn, von denen Teursch-UiekirrseL 20, Scimckert 6 und Siemens und Halske 3 Prvz. ge^ wmmen. Am Montanmarkt genxmnen Buderus 14 Proz. Mannesmatm mußten den anfänglichem Gcivinn von 14 Pvvz. fast völlig wieder hergeb.'it. Tie DnluL^papicve waren nahezu sämtlich niedriger. Bon Kaliw.-rten itxrren Westev. g»rtn um 49 Prozent ^gedrückt. Tie Bankaktien waren nicht völlig bv- hmrptet. Am Anlagemarkt trat Festigkeit für -prcußisäie Kvnsols hervor. Frankfurt a. M., 15. Jan. Börsen- stimmungsbild. Auch der heutige Verkehr ■ zeigte eure reckst unregelmäßige Verfassung. Auf einigen Gebieten fandm weitere Abgaben statt, die • vorübergehend auf die Kursentwicklung drücktm. >ugsausschlltz des nzttirmafen Ei'enbahnerverdandeD erklärte die tetge für ernst. Tie von den Ei'enbahn- gesellschasten m Ausiickt gestellten Matznalmien stellten emen Bruck; des Abkommens dar und könnten nicht Dorgenommcii werden. Außerdem werden noch in anderen Punkten Klagen gegm die Eisen- bahngesellschaften vvrgebrachi. Die Frage der Auswanderung nach Sowjet- rutzland. Berlin, 14. Jan. (Priv.-Tel.) Das Reichs« Ministerium des Innern beichten im Ein verstäub» niS mit dem Auswärtigen Amt, die von der Interessengemeinschaft der Auswanderung-- organisation für Sowjetrußland in Berlin gestellten Anttäge^ auf Verlängerung der den Mitgliedern der russischen technischen Staatskommission Professor Feodorotvstt und Morosw- now erteilten Aufenthaltserlaubnis in Deutschland nicht zu entsprechm. Zur Begründung wird angeführt, daß die Erfahrungen, die im Juni 1920 nach Sowiettußland ausgewanoer- ten deutschen Arbeiter, von denen ein großer Teil inzwischen enttäuscht wieder beimgekehrt sei, gezeigt hätten, daß den deutschen Auswanderern gegenwärtig in Rußland schwere Prünmgeit und Entbehrungen bevorständen. Tie Mitgli^er der russischen technischen Staatskorw- miffton hätten selbst wiederholt die Schwierigkeiten der jetzigen Wirttchaitslage Rußlands insbesondere auf dem Gebiete der Ernährung betont. Rußland biete zur Zeit keine Genwhr für ein sicheres Fort kommen der deutt'chen Auswanderer. Der russischen technischen Staatskommission könne die Au-Übuny ihrer Tätigkeit in Deutschland nicht gestattet weichen Besuch des Königs ton Spanien kn Rom. Madrid, 14. Jan. (Dolfs.) In den Zeitungen wird das römische Telegramm über oen Besuch des Königs von Spanien in Rom mit einem ebenfalls von Rom übermittelten Zusatz veröffentlicht, daß der König auch den Pap st zu besuchen beabsichtige. Eine amtliche Bestätigung der Nachricht über die Reise des Königs in Rom liegt noch nicht vor. Der Vorgang wäre besonders bemerkenswert angesichts der Tatsache, daß es sich seit 1871 zum ertzenmal ereignen wüvoe, daß ein katholischer Herrscher offiziell und unter Zustimmung des Papstes Rom besucht. Die Kämpfe In Kleinasien. Athen, 15. Jan. (WTB.) Der Bericht deS griechischen Hauptquartiers vom 13. Januar besagt: Tie Armee setzt ihr.m Vormarsch sehr erfolgreich fort. Bis jetzt wurden drn feindliche Divisionen zerstreut. Ein tür'i'chn Qkno ral wurde gefangen genommen. Ti: Stadt Smyrna hat geflaggt. Atden, 15. Jan. (VTB.) General Papulös soll wieder nach Smvrna zurückgekehrt sein. Man glaubt, daß die griechisch: Offensiv« aufgchal- ten werde. Tie Arme^ solle sich auf ihre früheren Stellungen zurückziehen, jedoch die Positionen an der Eisenbahnlinie besetzt halten. „Daily Marl"' meldet aus Paris, datz nach einer Mitteilung des Ministerpräsidmten Rhallis der König seine Absicht auf- gegeben habe, den Oberbefehl über die Armee in Kleinafien zu übernehmen. Ter Grund sei darin zu suchen, daß die Provinz Smyrna, die Griechenland durch den Friedensv'rtrag mit der Türkei zugesprochen werde, tatsächlich noch k'in griecknfcher Besitz sei, weil dn: Fri-edenSvertrag noch gar nicht ratifiziert sei. (In einem Teil der Auflage wiederhott.) Die Feier des 18. Januar verboten. Berlin^ 14. Jan. rSotfrJ Rochvem der Refchskornmismr für die besetzten Gebre e davon Kenntnis erhalten hat, daß in der französischen Zone jede öffentliche Fe ter des Ge- oenktages der Reichsgründung am 18. Januar verboten fei, hat er mündllch und schriftlich bei der t te-.al.'tL'rtm Rheinla dlommi - sion hiergeg-m Einspruch erhoben und daraus hin gewiesen, daß das Benruhen vergrbllch lern werde, den geistigen Zusammenhalt in vaterländischen Fragen zwischen dem besetzten und imbe-» setzten Gebiet M unterbinden. Ein pcl'tti'chcr Prozest in München. München, 14. Jan. (WTB> Tas Schöffengericht verurteilte dm ReichÄvehrfoldaten Pracher wegen Verrats militärischer Geheimnisse zu einem ^ahr Gn'Lngnis ad-- züglich zwei Monaten Untersuchurrqshast und wegen falscher Ramensangabe zu fünf Tagen Last, die durch die Untersuchung verbüßt sind. Ter Reichs- Svehrsoldat Lvsk erhuilt wegen owsuchter Erpressung vier Monate Ge ängnis abzüglich ein Wonar UnterfuchmngShast. Die übrigen Angeklagten, darunter der Diel genannte Dobner, wurden frei gesprochen, da nicht nachaewiesen ist, daß sie als Agenten einer fremden Macht handelten. Dikbftähle. Berlin, 15. Jan. Wie dem „Berliner Tagebl." aus Bielekeld gemeldet wird, wurden auf dem Bielefelder HauptLahnhof umfangreiche Güterdieb stähle ausgedeckt und neun Personen verhaftet. In den letzten sechs Monaten wurden für 300000 Mart Güter aller Art gestohlen. Dem „Lokalanzeig^ zufolge wurden in Königsberg aus einer Kunstausstellung eine Zeichnung von Menzel, „Studienköpfe", gestohlen. Mannheim, 15. Jan. (WTB.) Zul Iden umfangreichen Metalldieb st ab len bei den Schütte-Lanz-Werken bei Schwetzingen wird gemeldet, daß der Wert des gestohlenen Alumrniums 130 000 Mark und der Wert des gestohlenen Kupfers 80000 Mark betragt. Heidelberg, 15 Jan. (WTB.) Der frühere Kassierer der Bolkswehr, I. Schmidt, wurde, wie das „Heidelberger Tagebl." berichtet, weaen Unterschla-- a u n a der Vorschüsse des Stadtrentamtes für die Volkswebr in Höhe von 120000 Mk. verhaftet. Schmidt ist geständig und gibt an, das Geld zu Privatspekulationen in Lorned Beaf verwendet zu haben. Eine Krisis im englischen DerkehrSwefen. London, 15. Jan. (WTB.) Tie teilen* bahngeselkschaften verlangen van hat Eisenbahnern eine Einschränkung der tag lichen Arbeitszeit, oder sie mühten sich auf Entlassungen gtaht machen Ter ZKrll- j wert die Brlhl'eehe Uelv.-DrucxereL K. Luge, Biedee üidiiiiiiiiiiiiiiiiöiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiuiuiitiiuuiiuniiiiiiiiiiuiiiiuiiiiiiiiii bebeutkt, ?!1nnen Sera KP Feinden Ä<üllw s'R Ä* ß,uni »" ben A fe» JnÄ ^ie mich iorÄ^g *8ton A' von k'ltlfbTT*t 2^ Ki-S behördliche Anzeige». EonbfronSgobe von otrbiliflttn Lchnhcn. Bon der ReichSschuhverforgung Berlin sind mir eine beschrämk Atizahl Schuye zu verbilligten Preiien für die minderbemittelte und in Schuh- not befindliche Bevölkerung zur Verfügung gestellt worden. Die Preise stellen sich wie folgt: Klasse I. Derrenstiefel in bester, rahmengenähder Ausführung tzu 175 Mk. Tainenstiesel in gleicher Ausführung zu 160 Mk. Klasse A. Derrenstiefel, durchgenäht und holzgenagelt in bcsieverAusführung zu 125Mk. Tarnenftieid in gleickier Ausiührung zu 110 Mk. Sämtlickze Schuhe sind mit dem eingevrägten Verkaus-vveis und dem Stempel der Reichsschuh- verforgnng versehen. Tic Ausgabe erfolgt ab Tienätag den 18. Januar tzegcn Vorzeigung dec Lebensmitielausweis- karte in nächste'enden Schuhwarenhandlungeil: A. Baer. Marktplatz 7; W. Benner, Marktstraße 31: C. Berg Mäusburg 4; L. Bernhardt, Schulst raße LG; FideS. Sckmhwaren, Selttrs- weg 71 - W. L^rbett. Marktplatz 2; £». A Junker, Marktstraße 21: I. L lienseld, Seltersweg 62; Cbr. Magnus. Selters eg 81; KaufhausMaram. Bahnhofstraße 4; S. Meyer Bahnooistraße 30; Schuhhaus Metrovol ©clterdwj 19; F. Reu- mrier. Sonnmstraß- 20; N Reiß, Mäusburg 12; Svnnamanns Schubhans. Bahnhofstraße 58; L Sün, Marktstraße 9; C. Waldschmidt, Frankfurter Stra'r; D. Wolff» Sel erSweg 4. Gießen den 14. Januar 1921. 621B Der Cbe1 'TÜra-rwe»ner । densmtttelamtl. Bekanntmachung. Betrifft: Feldbereinigung Gros^en-Linden; hier Teilerbebung von Je'dlereinigungsü>sten. Auf die Bekanntmachung deS ischen Fell^ bweinigungs'ommis ärS vom 6. Januar 1921, AnnsverkündigungsblaU Rr. 7, 1921 wird hiermit lingewiesen 630B G eß"n den 13 Januar 1921. Der Cb-r' ürgerm-ister. I B.: vr. R o se n ber g. V^rsteigerimg. Donnerstag den 20. Januar l. I.. mittags 13 Uhr, kommt der Ge m ei n de-B u ll c sowie der Gemeinde-Eber öffentlich meistbietend zur DerstLigerung. Zusammenkimst an der Büra^r- MiaUUV |]|gr |f| >«!•)" 6.85 1053.- 2 57 23. 5 1.4€ Zubehör, welche mit den Anlagen fest üetßmt^' 6*/e Deut. Äriegsanl. find, geiichett. Diese Hypothek stecht im gleichen 4e/e Deut fReidjsanl. Range mit der Eintragung für eine gleichzeitig 3®/0 Deut Reichsanl. ausgegebene 4'/?pro;. -Obligattonsanleil)« von öO 4e/e Preuß Konsuls Ärztlich empfahlen be< Darmträgheit. Hämorrhoiden. Überall erhalHtch M 2oak iäte&ä ■°Wi „^taaiz. «»tay e"Ä& Rußland (f$t ? .[;Pt*orftönbem TB.) Gmrial Dapv« rna zuMgelchrt sein schr Ossensm auiM. : sich aus ihre früheia doch die Posmo«u ai joltat. et aus Haris, hab es Mmillerpiasibmla ine Absicht aus« erbesehl über du ernchmen. Ter Anmd ! Prooinz Smyrna, die ^ckensy-rtrag mit der tatiädilid) nah Ein r FnÄcnsvettrag noch >hien bei ämorrhoiden utter 'gorim) riA^mb nur . . . DL 12.” Amtrverlündigungsblatt für die Provinzialdirektion Gberhesfen und für da; Kreisamt Gießen. (Frldteint nach Bedock: Montag. Dienstag. Donnerstag u. Freit aq. ur durch die Dos» zu beziehen gegen Md. 2^0 oierteljäbrl. PostzeitNngulilie Nr. Nr. 8 17. 3«niiar 1921 Inhalt; Ucbk»ficht: Entrichtung der Kapitalertragsfleuer. - Festsetzung der Ortslöhne. - Erlöse aus versteigertem Heeresgut. - Einsendung der Gemeinde«, Mark« und Stiftungsrechnungen.- Diehseuchen.- Feldbereinigung Münster, Lich und Ober-Bessingen. -Dienstnachrichten. Betr.: Tie Entrichtung bei Kapitalertragssteuer für die Erträge aus staatlichen Anleihen. An den Ctierbürgrnnriftrr zu Gießen und die Bürger- mriitrnrn der Landgemeinden des Kreises. Wir weisen darauf hin, daß nach Nr. 7 Absatz 2 ber vorläufigen Bollzi.gsanwcisung zum KapitalertragSsteue.gesetz vom 31 März 1< 2J 1 Zentralblatt für das Deutsche Reich S 545) ine Kapital ert agssie. er unmittelbar an bi* Reichsl>auvt«asfe abzufüh.e.i ist, sofern das Reich ober bi c Länder Schuld »ter sind. Me übrigen Kap talertragssteuern sinb an die für die Finanzämter zuständigen Bezirlswssen abzult.fern. Gießen, den 13. Januar 1121. Nrritnnn dienen. Dr. U)in®er. Bekanntmachung. weiblich vom 3 Juli >zum Schlüsse Ml. Mk. Ml. Ml. Mk. Mk. 11,50 10- 6, 10,50 8 50 5 29 des Jahres 1921. * Da rmstadt, den 28. Tezember 1920. Hessisches Oberversicherungsamt von Krug. Die in unserer Bekanntmachung vom balt?nc Fetsetzung tritt m t W rkung vom 1 - r ... t__i ...» fU a r 16,— Mk. 14— Mk. 8,50 Mk. 14— Mk. 12 50 Mk 7,50 Mk. 21. Februar 1920 ent- ;nc ÜC ........................SOlä i l£21 auf« SrafL Die neue Festsetzung hat auf Gründ ber B.kannimach ng txs Reichskanzlers, betreffend Festsetzung des Ortslohns 1916 - Re:cks>Gesetzbl. S. 658 — Gültigkeit bis in ber Stadt Gießen für Ber icherte über 21 Jahre . ür D.r i.teile von 16—21 Jahren | r Lersickie te unter 16 Aahr m . in den Landgcmeinben des.Kreises Gießen für Vcrftcheite über 21 Jahre . für Heriidie.te von 16—21 Jahren für Versiche.te unter 16 Jahren Betr.: Festsetzung ber Ortslöhne. Mit Rücksicht auf bte seit ber letzten Festsetzung statt gelabte weitere Steigerung ber Löhne hab in wir gemiR § 151 .ber RBL den Lnslohii mit Wirkung vom 1. März 1921 um 75 Prozent erhöht, so daß ber Ortslohn wie folgt fe lg.-setzt ift: Ter Ortslohn gewöhnlicher Tagarbeiter beträgt: * männlich des Kreises Betr.: Wie oben. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden Wir foibem Sie auf, obige Bekanntmachung alsbald »nieder- holt in Ihren Gcm inden zu veröfsentlich'M Di-auße.k.asttreten- ben Festsetzungen sinb se ner Zeit tm Amtsverkündigungsblatt Nr 40 vcm 25. März 1920 veröffentlicht worben. Gießen, ben 12. Januar 1921. Kreioaml Gießen (Bcr>rcheiungsamt). I. Ur. Detz- Betr.: Erlöse aus versteigertem Heercsgut. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger- mristereien der Landgemeinden des Kreises. Bon verschiebenen Gemeinden geben immer noch Erlöse für da- anläßlich der Demobilmachung bzw bes Rückmarsches von ben Gemeinden versteigerte frceiedgut, msbesonbere für Pferde, Geschirre, Wagen usw hier ei.t, die schon längst abgefuhrt sem ^Tie Verspätung ist meistens darauf zurückzuführen,^daß den Gemeinden usw. vielsack, nicht bekannt war, an welche Stelle lbie Uebcrroeifung der Erlöse zu erfolgen hatte. Da anzunehmen ist, daß auch letzt noch einzelne stellen anit der Abführung der Erlöse im Rückstände sind, roirb g.beten, die Gimeiuben usw. in geeigneter Weise zu veranlasse, di- «nodt m ihnm Besitz besinblichen Beträge an bie Deutsch: Bank, Finale Frankfurt a M. aus bas Konto bei Reichstreuhaiidgeiellsck-att A-G Zweigstelle Frankfurt a M. abzuführen. Gl.ichzeitiz »vürde bic Korpsbezirksregierung (Abw.) in Frankfurt a. M., .«öebderich- st raße 59, unter Be fügung ber vorhandenen Verkaufsunter- lagen zu benachrichtigen sein. L v ‘ (Hner Mitteilung über bas Veranlaßte darf bie Korpsbezirks- rcgierung eutgegensehen. Gießen, Den 14. Januar 1921. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Heß Betr: Einsenbung ber hstmeinbe-, Mark- und Stistungsrech nuiigtit für 1919. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden und Mark- und Stistnugsvoruaudc des KrrijeS. Soweit nock nicht geschehen, empfehlen nur ‘innerhalb 3 Tagen zu berichten, ob obige Rechnung an Sie abgeliJe.t ist Gießen, ben 12. Jwtuar 1921. Kreisamt Gießen. I. V.: Dem werde. Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche. \J In Queckborn ist bte Seuche erloschen. Die Gemarkung Cuedbom wirb aus dem Spe.rgebiet ausg.schi:ben u»w dem Beobacktungsgebiet für das Sper.g biet Etti. gshausen angegliedert. Gießen, ben 11. Januar 1921. Kreisamt Gießen. I. V.: W el cker. Bekanntmachung. Betr.: Maul- unb Klauenseuche In Ober-Bessingen unb ViHin gen ist die Seuchc erloschen. Die Gemarkungen Ober-Besckngen und Vicking.n loerben aus ben Sper.gebieten ausgesk-ü-cen und den Beobach tuugsgebieten angegliebcrt. Gießen, ben 11. Januar 1921. Kreisamt Gießen. I. V.: Welcker. Bekanntmachung. Betr.: Felbbereinigung M ü n ft e r; hier: bie Arbeiten bes III. Abschnitts. Mit Entschl.ehnng vom 21. Dezember 1929 hat das Hessische LanbcseniährungsLmt, -Slbteilung für Lanbw rtschaft, ben Jute» lungsplan ber Glmarkung Münster aus Grund von Artikel!33 ,des Felbbereinigungsgeietzes in der Fassung der Bkanntmackung vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Ausführung (Eigen trmdübergang) ben 25. Januar 1921 und überweise hiermit tmit Wirkung von biescm Tage an ben Beteiligten bie neuen Grund" stücke, soweit nicht besondere Mnorbnungen getroffen imb. Tie Ueberrocifung erfolgt unter folgenden Bedingungen: 1. Mellorationen können auf ben neuen Grunbstiicken auch fernerhin vorgenommen weiben. 2. Tie beteiligten Grunbeigentümer müssen sich eine Verände rung ber Zuteilung gefallen lassen, die i.lfolg.' ber Aus sührung von Meliorationsarbeiten, bet Anlage Don WrdesTod0S MW"* .. nifln liinä« II. Teil g ^kie iiflerl werden. Ans ber Aon'erenz der (krnährungöminister. : ber Wagen ©c] am präge öcr Choral bes der nächten Minltt^tzm^ren». dehanüeU $ fwühnnihi bdxn bäU das AeßchsmvnstrruuL a Jedem von unS ift ja bas fignrenreiche Ge- «Äde der fi'aifertnof*.anmtion b?Farait: aber die Dossnung. , (gti.) Ebert, Retchsvrastdent. (gez.) Fehrenbach, Aietchskan-ler. ■ *G V MM, MM V MM. MMIMM Vkf. O** «>•»»• I ►,'l h-iß wir noch all bem Bösen, das wir ev- libt, wenigstens zum letzten großen Volksver- nt, ßum Seldstniorb an uns selbst, unter feilten .Umständen fähig sind. Wer jetzt noch nicht weiß, frnav die Erhaltung des Deutschen Reichs fir tuns bedeutet, wer die £)anb bietet, um es wn innen heraus zu zerstören, wer so den -1 Lußeren Feinden in die Hände arbeitet, den muß die allgemeine Verachtung treffen. Möge die Erinnerung an den 18. Januar dazu beinagen, daß wieder der alte, gute Geist natü>- italer Eintracht, nationaler Würde und Sclbsterhaltung über uns alle komme, daß hing urtb alt den Treu schwur leisten, fest zu Eilten am Deutschen Reich, das einst mit dem Blut der Väter erkämpft und das unsere £)el* fren im Weltkrieg unter beispiellosen Opfern verteidigt haben. SmKlbcitcn b>5 scsUick-.n Voraangs, wie sie uns beu Augenzaugmi iiterlieferl sind, mußten erst brircb sorgfältige Forschung gesammelt loerbai iWih dies ist von Dr. Th. Toeche-Mittler tn eotem im Verla« von E. S. Mittler u. Sohn er chienenen Buche gei'dwbrn, aus dem rorr ben Merlaus deS AkLs nach^icküum.. Die geladenen 'EeUnebmer versammelt-en sich nach 10 Uhr auf twm Schoßhoi unb füllten bann allmählich bie Soiegelgalcrie, die zum Schauplatz der Vrotla- matum ausersehen war. Es war vor 50 Jah«n, ein trüber, vegens uch^er Moraen, tm dein erst tzüt bic Som e burdurarb Da baute sich langiarn ein großartiges Bild auf, in dem von öotb unb Manz schimmernden Festraum, von beiten ä^cke dv prunkvollen, bes Sonnenkönigs -taten ver- Iwbaibe S-en-en derabsckicm en. Die Beriamm- Lung nahm so Aufstellmtg baß vor dem Altar, an dem ber kirchlÄx Teil der Feier ftattfinbat. sollte, ber Raum frei blieb. Kurz vor 12 Uhr ernten ;u- aft der Kronprinz, um seinen Vater zu enunangrn. Hurrarufe kündeten um 12 Uhr an, daß ber Wagen L>nig Wilhelms nalste. Bon einem — £ i «\ ,h«vAr tML-ß 18ka dccho» nU HM späte Erfüllung. Und diese Erfüllung blieb von Dauer. allen schmerzlick>en Verlusten, die «uns jetzt durch den Krieg und Frieden getroffen haben, ist uns — fast als einziges — das eine große Unglück erspart geblieoen, daß die deutschen ^Länder wieder auseinandergep» fallen sind. Sie halten aneinander fe|t Darüber wollen wir uns freuen, wenn wir auch nrit besonderer Trauer an diesem ^agezu allen deutschen Landesteilen hinuberbltcken müf en, die gegen ihren Willen von ihrem staa.enverwandten Lande getrennt worden sind, und auf das besonders schwer letbenbe Oe st erreich, das mit dem Kerzen zu un^> strebt «wie wir zu ihm. Unsere innere staatliche lEittheit weiter zu erhalten und zu festig gen, jmuß unser aller fest er Wille sei w, n^nn uns auch politische und wirtschaftliche Awschauungen, mehr als gut ist, trennen. In einem sind wir einig: Grenzen sollen uns nicht trennen. Die Einheitlichkeit unseresdeut- schen Vaterlandes ist für uns alle em stück unseres Glaubens, unserer Liebe mrd unterer Berlin. 17. Jan. (WTB.). Auf d^r Kow- feren» der ErnährungS Minister dv mn 15. Januar in Dresden tagte unb Minbestoretsen ber G? tre , beern te von 19L1 besaßt-!, gab der Rrnchsmimstar Dr. Sermcs der Auffassung des R.ntzmmistmnnTnscku-d-w^ baß die öffentliche Bewirbt rmg miweÄ erbal tai werden müsse, batz abertae bisherige Farm ber SBanirtidiahwig ntdü beibch^ «r- ten tröme. Der üJenvK-ymbe Trd derKonst-siz- tednebnar schloß sch weil IWkUW« vwfu. w.i «..•!' trage be' Reicks ogienmg .h u g o Sun ne s unb bret roiterv Vew^ter ber Arkxntnefmnn:. barunter Löffler als Vertreter ber Bergarbeiter teil- nehmen. f Die Sowjet-Republik erschüttert. Ein Ausstand in Kiew. Paris, 17. Jan. Wie Savas meldet, brach nach der Aaence Rirse-Unüm in fricro eine große antibolschewistifche Bewegung aus Meuternde Soldaten ber roten u'raim cbm Jarmee, benen sich bie Arbeiter und Eisenbahner anubtofien, bemächtigten sich überraschenb des Arsenals unb der umliegenden Stadtteile Beim weiteren Vordringen kam es »n heftigen Kämmen mit Den Zormets. welche sich auf die ihnen treu gebliebenen Truppen stützten. Tie Sowle:k»mm>'sare flüchteten nach Dachmarich nördlich von ^iew. wo sie die eilends aus Moskau herbei gerufenen Verstärkungen abwarten, um bie Lage wiederherzustellen Paris, 17. Jan. Die Agentur daoas verbreitet eine Meldung der Agenze Ru'fe-Nn'on, non ad) am 12. Januar in Moskau eine bedeut same Ko n f er en ; stattgefunden haben soll, an brr u a Trotzki, Tschitscherin, Kellniin uro andere be farmte Bolichewistenführer teil genommen haben. Die Besprechung habe sich um Maßnobrnen ge* tzreht. bie normen werden sollen, um die onti* bolschewistische Bewegung einpriwimmen. deren Fvrtfchrrtte im Innern Rußlands Die Sowietregiernna stark barnvabigtm. Die geiahten Beschlüsse werden streng geheim gehalten. Lenin erkrankt? London, 17 Jan. (Wölk'.) T« ,M»rntn»- poft" meldet -4 Unwohllein» Lenms T r o tzk, m Der letzten Sitzung ber Volks kommt arfbcri Lorsch geführt habe. Nach der 8>el'bigioner Preste j soll Lenin befchlosien haben, als.Ganjura* ftmd- | iLndiscken Sßonrmir iAnführers eme Eryolungsiur A ooreun^Dö. Dienstag, (8. Januar 1921 Zchulftratze 7. 31,. tue von Mnitijea fflr die Tagesnammer bis j®m -fiadieiitiag vorher ohne jede 'Betbinlh AketL Preis für l nun hv^e für Snjftgtn o 34 mm ‘Breite örtlich 35 Df^ au»u)drts 45 Vf.; für Reklame. Anzeigen do* 70 mm Breite ISO Pf Sei Platz, Vorschrift 20% Aaffchlar» Hauptjchnftleiter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz; für den übrigen leit: Dr. Seinbotb Fenz; für be» Anzeigenteil: fy Seifc, sämtlich In Gießen. om raten Heer Lowjetrnßlanb». opendagen, 17. Jan. (Dolff.) Tct utgskc Tiden de" roirb aus ,t«liingfor8 , daß in der letzten Zeil unter kn b ol f Le- sLen truppen, befonb.-rd in L'e.ßruß- fiiL eine starke Mißstimmung barüber t Hal, baß trotz bes $erfi>rodvn^ ber Sowjet mg bie tzeimsendung der Soldaten noch ia@Dmi?wiEen, d-I» eine alltruicint tri ausbrack». Die Solbaicn wrlattgiei so-' S-eimfenbima Tx- ersckirrckten Kvmmisjare bie Fstdrer Cer Aufrührer iofort y fangniN n unb vor ben Stafemenioncn ausdängen lieber bie iveitare EiUwiklung bet Lage in sfk fehlt bisher jede Nack»ncku. vauernunrnhen in ‘^obolien. openhagen, 17. Jan. (Wolfs.) Dem „Dvlitiken" wird aus Riga telearartyiert: Moskau kommen Meldungen, daß im Gou- nent Podolien ernste Banemirnrichen on<- (ym sind, bic von dem ukrainischen Oberst tif geleitet werden. Tie RLteregierung be-, •t, daß der Aufstand sich auf bte Mackibar- • ausbreiten könnte, da bte Stimmung unter lauem in ber Ukraine äußerst erregt ist. weißtnthenisLe Sowjet Republik. i g a , 17. Jon (WTB? Bon russischer S«4tr ic Droklamati n dit we i ß ru t he n i s Le u jetrepublik für die nÄdtftr Zeit an* »igt. Die Republik s >N u a btt Bezi k Smo- unb Witebsk einschirßen unb ein Bundesstaat ckrußlands werben. Die Ausweisung Gotheinö aus Obcrichlesten. -erlin, 17. Jan. (Wolff.) Der deutsch- lmäLtigte bei ber interalliierten Kommiiiion. «peln tu rbe beauftragt, g gen dir Au - roei* des Reickstagsabgeordneten G o t h« i n ti** zu erheben. üut öcm lUictyt. küsse VeS HauptausschusseS des Reichs- tags. ) erlin, 17. Jan. (WTB.) Der Ha up b- 'chuß des Reichstags aenehmigte die oben für die technische Mothilfe >,5 Millionen Mk für die Beschafft»na Äusrüstungsgegenstande und 15 Mi^ 1 Mk für die Durchführ-ung der tech- n Mokhilfe. F?mer bewilligte ber £>aict>t* ,uß zur Enttvickluna der Anstalt für eEämpfung ber Saualingssterblichkiftt im cheu Reiche eine holve Million Mk. Mach Iligung von 36 Millionen Mk. für die führung der Reichstogswahl und von (Honen Mk zur Fürsorge für deutsch- tige Auslandsflüchtlinge genehmigte bet tausschuß den Etat des Neick-Slnimste- ; des Innern. soz'talpoliti'chen Ausschuß dkS Reichs» wirtichaftSrakS. erlin, 17. Jan. (W!B.) Der sozialvoll» Ausschuß des Reichswirtsi.« tsrat; bat fo[* i Antrag angenommen: Tie Einstellung von nebmern, die aus anderen Orten tiwcben, iegt der Genehmigung bes TemodilmachungS» ausiamues. Die Genehmigung muß erfolgen, wenn durch ben juftänbigen Arbeitsnachweis bes OneS dem Arbeitgeber nicht eine gleidnoemge Arb.-itS» traft vermittelt werben kann. Ob die Arbeitskraft: gleichwertig ist, enticheidet ber TenwoumachungS* ausfchuß endgültig. Aul Anregung des sor'alvol't'sch--n Ausschusses teilte ber Reichsoerkehrsmin>ster mit: xte Tarifbestimmungen über Ärbe,1crrücklahrka> teu werden in nächster Zeit grundsätzliche Aenderungm erfahren. Tie Karten sollen tün tig der Regel nach auf Entfernungen von 21 bis 10 > Kilometer unb in Ausnahme,ällen mit Genehm gun« der zustänbigen Eisenbahndirettion aut Entieniungea bis 250 Kilometer ausgegeben roerbm. und zmar an alle gegen Gehalt ober Lohn beschäftigte Personen Ter Preis ber Arbeiterrückfal). tartm für das Kilometer der Fahrt wird zugleich au 1 bte Hälfte des Einheitssatzes der 4 K.'aste ft''-äeietzt. Tie Aendemngen werden möglichst schnell in Kratt Die RelchSwasserftmßen. Dresben, 17. Jan. (WTB.) Die Vet> Handlungen zwischen Vertretern der NeichS- regieruna und der Länder über die lieber-, tragunß oec dem allgemeinen Berkelr dienenden' Wasserstraßen auf baS Reich, die am 10. Januar in Dresden begannen, wurden bis zum 15. Januar fortgesetzt und haben nunmehr ihren vorläufigen Abschfilß gefunden. In den Hauptpunkten wurde eine E t n i gung erzielt. Tie Durchführung der Be- stinnnung der Reichsverfassung, ivonach die Wasserstraßen spätestens am 1. April 1921 auf das Reich überzugehen haben, kann als gesichert gelten, vorcutsgesetzt, daß dre Rv- aierunaen und Bolkevertretunoen den getroffenen Vereinbarungen zusrimmiw. 2ie einstweilige Verwaltung der Reichs Wasserstraßen durch bte Behörben ber Lander erfolgt von demselben Zeitpunkt an auf Kosten b<-S Nncheg unter Leitung bes Reichsverkebrsmmistv. riums. Diese und eine Anzahl anderer Bev- cinbaruTtgen sollen in Gestalt eines ^aats-- Vertrags Leitung erlangen. Seme tixQpr dlstoria l ffite-STlarfceOBERST „ 50 ’Jeltes&uteg Dicnstnachrichtcn des Kreisamtcs. Christian Rrnker von Ober-Bessingen rourbc von uns als Jeldschütze der Gemeinde Ober-Besirngen eidlich verpflrchtct Wl ffi utb ^ulb' 2-iein und die Mtnnbe Hapotton ul., » @iniqun^btrotgu I ediitb^r* n U mit DeBrrrwSf« • «*?•£? | bfbeii fiM* j btn asten kanzö ßuiroig XIV. unb gtn das nm Deut tna(< in der So® slhkn Einheitsbe, ; Aersegener Bis (einer Merlage. bine Kaiser Wil bald, dah wir in neut iirni das Ti I den würden. Ti ! sehr MW \ schwerster, iure ■ ein Kesseltreiben | bank seiner Ein I stieg in wenige | und das, koste | Feinden erniebi Wenn Wir im entscheidende 18 yonnar zn e . nie zuvor Mache der alten Sutten # botl tniftf iw Wi8 doch Wette der auf In trog ttthmgen mit b L^anm feste Sm feite Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Oberhessen cm 10. Januar K21: _ Im Kreis Gießen: Greben, Steuihnm, Trais-Horlon, Ettingshausen, Münster, Ober-Bessingen, Bülingen, Allendorf a. b Lda, Watzenborn-Steinberg, leid], Lollar, Ludwigshöhe, Stockhausen, Treis a. d. fcba., Staufenberg, Rabertshausen 1. Im Kreis Alsfeld: Nieder Ofleiden, Arnshnm, Alsfeld, Münck-Lensel, Vadenrod, Burg Gemünden, Dannenrod, Storn- dorf, Haarhausen, Maulbach, Bernsburg, Wahlen. Ruhltirchen, Hopfgarten, Bleidenrod. Wallersdorf, Grebenau, Altenburg Eudorf, Gleimenhain, Leusel, Rainrod, Schwabenwd, ^cfrixirj, Ober- Ur. H „ Ml VermlscbteO. Braunschweig, 15. Jan (Prio.-Tel.) T „Bramisä'weigtschcn Lande^eitung^ juiolge T m den letzten 24 Stunden soviel Schnee, » bei An-Halten der kalten Witterung in kür^jt 3eit mit der Eröffnung des Wintersports im va gerechnet wird. Gleen, Ilsdorf, Groß-Felda, Erbenhausen, Kestrich, Flensungen, Merlau, Kirschgarten, Wettsaasen, Lehnhe m Im K r e i s B ü d i n g e n: Hof Ronneburg, Langen-Bergheim, Alten,.adl. Bellmuth, Echgell, Büding.m, Oberau, Hof Sch.eifeld iDauernheim-, Stockhe.m, Bleichendach, Hainchen, Rodenbach, Unter-W.ddecshe m. Erbacher Hof, Hir-enhain, Leidheden, Hof Ei g l hal, Hof Neustedt, Ra..stadl, Düdelsheim, Lorbach, Gruild- Schmathcim. Hof r^oer-Tauernheim, TE.gurten, Tauerirheim, Kohden, Ridda, Eckerisborn, Remmelhausen, Diebach a. H., Bisies, Ober-Widdersl)e m. Im Kreis Friedberg: Beienheim, Stammhnm, Assen heim, Ober-Erlenbach, Ober-Flors,adt, 9ci der Wi^l.stadt, Ockstadt, Ober-Wöllstadt, N e^er-Weisel, Wissetshe m. Nieder Nosbach, Butzbach, Gri.del, Sö.el, Ni.der-Florstadt, Schwalheim Ober RoSoach, Groß-Karben, Ste.nfurth, Ilbenstadt, Rodgen, Fauerbach v. d. H., Friedberg, Pohl-Göns, Münster. Im Kreis Lauterbach: Hopfmannsfeld, Eichel Hain, An- gcrsbach. Ti.lammen, Hö.genau, Radmühl, Lauterbach, Oueck, Rixfeld, Salz, Crainfeld, Nieder-Moos Stockhausen, Metzlos Gehaag, Zahmen, Lai.denhausen, Ober-Moos, Stutzdorf, Meylos, Sa..bloss, Untrr-Wegfurth, Steinfurth, Schlechtenwegen, Hemmen, Haum, Wünschen-Moos, Reichlos. Im Kreis Schotten: Ulfa, Ober-Schmitten, Ni der-See- men, Ober-See i en, Gonterskirchen, E dieldbotf; Ruppertöburg, Laubad, Breungeshain, Ober-Lais, Stumpertenrod, Glastchtten, Altenhain, Eschenrod, Cinartshausen, Cichelfachsen, Groß^Eichen, Wohnfeld, Unterse.bertenrod. Drr l'ltahlenbes'tzer Joy. Adam M aus Orte- berg, der gegen einen Strafbefehl Einspruch et gelegt hatte und vom Schönen-gericht mti ein niederen Strafe bestraft worden war, wurde > einer Geldstrafe von dre tausend Mark verurter weil er gewerbsmäßig ohne Erlaubnis M e h l a l gegeben und Frucht *um Mahlen angenomm, hotte. Für die Hohe der Strafe kam in BeNack daß durch ein berartigeS Verhalten sie Volk Ernährung gefährdet wrrd. K-bklichen $froe ff De wttn fhit nnö ferm V-, Der Versailler ÄAEiongeg ‘Siegt auf uns I tj blr nach all I wenigstens zu> rr«flinoi N'^asdie EG BW bedeutet, n N^nen heraus ftp frinhen i EV“niIIflfnieine haoe^ k ?un9 on t3tn'M Wieder K-^-^rocht, leSn ait den f t>ttltibl9t habem «ft? der Beschluß der Vollzugskommissivn poin 8. Januar 1921 Ziffer 1 über Zuweisung eines Kapitals an die Gemeinde Ober-Bessingen zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Ausschlusses während der Offenlegungszeit bei dec Bücg.rmerftecei Ober- Bessingen schriftlich und mit Gründen versehen ernzurrichen. Friedberg, den 8. Januar 1921 Ter Hessische Fetddereinigungskommissär. Dr. Jan n, Regierungsrat. behexe HendUÄJ<<* 10 Stück kW UJ. 0881 A. bielnreleh, yinbfniiflffe 2. M4n Men front nmahm, ge der Vorühung und ^mütit? beugten. 1 Mlhorfitnunb in N" müHen wir \ /rifte, die seit mehi iBtuttfxn Stamme i ^Ä!ech,en Zelter ■ffl. lieber lebeudü ^Wolk Wie das bi *: kein Feind jynljm geboren is P,IOJ» ein Reich - Ä . ^en sck Rafaelo, der Schrecken der Millionäre Klavier »ii reck. 'Allendorf a. d. Labn Oberaasse 7. 0883 SeLterowea 8 Z JsihJL Mabtirkind Heute letzter Ta<: !! Der große Erfolg: ! Kim Kip Kop die Bezwinger desTodes In der Hauptrolle; Mini, iir ™ Ino M well. Sowie da** loetlee Beiprogramm. -- ^r^bild-tn klei»frhtüt^®ud) eafc Siepi»re*tr*i **<«•«. •*** [ M * jS)ie 6c£iebte 9Tlarfte BLAU PUNKT aranHerf rem orten« in der 6efeonnten. in fteraeftetft aus a tätigem ---- biefer 5preiofag;e unerreienfen Quafitaf ifr in neuem yormat erschienen yandel- * 5proz. Fried Krupp A. ®.*Ü1 leihe. Die 200 Mill. M. öprpz. DMwtun Der Fried. Krupp D. G. werden nurunehr, itne s ous der Beta-.iTUmackchug im Än-eigr»teil erat in der Zeit vom 15. bis 22 d. Mts. jai 100 Prozent zur Zeichnung aufgelegt. Zeichnuug nimmt die Direktron der Diskont gesellschafr Gießen entgegen. Tie Z teilinig auf die Zeichnungen findet nach dem frei (fimefittt der ZeichamngSsreLen ibatt. Die A leihe ist zu 102 Proz. rückzahlbar. Tre Mrs tionen find ad 1925 inneHrlb 30 Jahren buj Auslosung — nicht durch Rück7auf — in gleich Raren van je 6 660000 Mk. jährlich zu tilyen verstärkte Tilgung oder Gcsa.nt.ün igung i,t V 1931 ab zulässig — und werden durch eine- z ersten Stelle cinzutragende Hhpochek anr das ®i Müwrf Essien, die Zeche „Sfcreöt SÄzer n Neuack^ miß die Zechen „Hmmovcr" und ,^Ham bat" mit allen Gebäuden nebst Maschinen u Zubehör, welche mit den Anlagen fest Verb wir sind, gciichrrt. Diese Hypothek W im gleich Range mit der Eintvagung für eine glnchzei auegegcbene ä^proz. Obligatwnsanleihe von Mill. Mk, welche von der GZellschaft selbst , Bezahlung von Kuxentrnkluftn verw.mdet nn Eme Bilanz, aus der sich der Buchwert der Psän! ersehen läßt, ist der Zeichnungseinladung nicht fi gefügt, in der im BerickK für 1919/20 neul enthaltenen Bilanz pro 30. Juni 1920 wai G u ü.rg n uu und W r San lag'n zu ammen i 257,26 Mill. M! bewertet. Dre Zulafiung Die 200 Mill. Mk. Obliga:ionen zur Börse soll he< tvaal werden: man darf voraussetzen, daß da auch der Frankfurter Börsenmarkt berücksichl wich. Berlin, 15. Jan. Börsenstimmung bild. Doe-influßt durch den Rückgang der De vis furfe, mackste im Börsenverkehr der Wbröckelun, Prozeß auf ziem lick- allen Umsatzgebietm Fo sck-ritte. Tie Abschvädmngen beliefm sid> aber im allgemeinen geringer G.'schäststätigkeit meist > wenige Prozent. Sie crr4.dy.en bziw. überschrit nur vereinzelt 10 Proz. Feste Haltung bckunde Elektrizitütsakticn, von denen Teutsd)-ll.'kLrsee 1 Sdpickert 6 und Siemens und Halske 3 Proz. Wannen. Am Montanmarkt gewannen Buve> 14 Proz. Mannesmaim mußten den cmsängliö Gcivinn von 14 Pvvz. fast völlig wieder hergeb Die Dalntipapieve waren nahezu sämtlich niedrig Don Kaliw. rben .oaren Weslev. gisln uin 49 Proz sgcdnickt. Tic Bankaktien waren nicht völlig hanpt<4. Am Anlagemarkt trat Festigkeit prcußifilze Konsuls hervor. Frankfurt a. M.» 15. Jan. Börse ‘ stimmungsbild. Auch der heutige Berk »elmäßige Verfassung. '» einigen Gebieten fandm weitere Abgaben statt, vorübergehend auf die Kursentwicklung drückt zeigte eine recht unr*i » Akte Dotektn tilia 9 Akte Sowie: Wenns Landlüfteri weht! Lustspiel Anfang 3.30 Uhr letzte Vorstellung täglich 1 ,9 Uhr [iiiiiiimiiiiiniiiiiiiiiiiiiiriiiiinniinummniiiimniiiiniinimnmmniin M™ aller Irl Liefert n lew ntvUMUn AmsIxHuig eUlreU v ereii- weri (Le Brahl eeWe UolV.-Drac^ereL H. 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L lienfeld, SelterSweg 52; Ehr.Magnus Selters eg 81; KausbausMarnm, Bahnhofstraße 4; S. Meyer Balmooistraß« 30; SdmkbauS Metrovol Selters'neg 19; F. Neumeier. Sonnenstraßc 20; N Reiß, Möusvurgl2 SvnngmannS SchubhauS. Bahnhofstraße 58; L. Süß, Marktstraße 9; C. Waldfchmidt, Frankfurter Straße; D. WolflsSel erSweg 4. Gießen den 14. Januar 1921. Ter Ode- ,üra-rme»Üer - LedenSmi»telamtl. 6218 Bekanntmachung Betrifft: Feldbereinigung Gwf^en-Linden; hier Teilerhebung von FeldbereinigungSDosten. Auf die Bekanntmachung deS Hel iscken FeO> b-reinigungs?ommis ärS vom 6. Januar 1921, AmtSverkündignngSblaU Nr. 7, 1921 wird bier- nfluB mit l in gewiesen G'eß"n den 13 Januar 1921. Der Ober' ürgerm-nster. I. B.: Dr Rosenberg. V?rstei«iermm Donnerstag den 20. Januar L I.. mittags 12 Uhr, kommt der Gemeinde-Bulle sowie der Gemeinde-Eber öffentlich meistbietend zur Versteigerung. Zusammenkunft an der Bürgermeisterei 623 Gonterskirchen den 13. Januar 1921. Bürgermeisterei Gonterskirchen Lind. 2