m. Jahrgang Druck tutö Verlag- vrühl'sche Univ.-Vuch. und Stcinöruderei N. Lange. Schriftlettvng, Seschäftsstelle und vruckerei: Zchulftrahe 7. Aktiengesellschaften und ihre I ©CWinnpOlinR. > forderlichen ‘Beträge zurückgestellt werden müssen, ist _ . _ , .. ihm rum großen Teil (bis 60 und 70 Prozent) weg» In der „Reichsmdustrie", Nachrichten des Reichs» Qeueuert morden! Damit diese Gefahr vermieden wird, Berlin, 15. Sept. (WTD.) Unter dem 29. August. lich über In der »sm Rest nach dem Normalsatz der Einkommensteuer. . . gesteuert worden! Damit diese Gefahr vermieden wird, ist cs unbedingt notwendig, daß neben den normalen Abschreibungen auf Kraftanlagen, Arbeitsmaschinen und sonstige Apparate, soweit sie aus der Zeit des höheren Geldwertes stammen, ein besonderes Werk» erhaltungskonto ((hmeueningsfonbs) gebildet wird, welches steuerftei bleiben must. nationalen Abgeordneten unter Anführung eines Riesenmaterials zu antworten, das §eige, auf welcher Seite die hetzerische Tätigkeit liege. Daß aber die Verordnung des Reichspräsidenten unmöglich zu Gewalttätigkeiten aufhehen könne, beweise der ruhige Verlauf der im ganzen Reiche nach der Ermordung Erzbergers erfolgten De- monftrationell. Auch sei die Behauptung Hergts Ansicht mundtot gemacht werden, sondern du Aufforderung zu Mord und Gewalttaten soll' verboten werden. Auch die Verantwortung für das Verbot zum Tragen der Uniform übernehme der Reichskanzler vollkommen. Es softe damit nicht die Tradition deS alten Heeres verunglimpft werden, davon sei der Reichskanzler weit entfernt. Aber die Uniform des ehrliche,' deutschen Soldaten sei zu schade, alS daß sie zu Parteizwecken mißbraucht werden dürfe. Auch bei herausforderndem Tragen ter Uniform in jener erregten Zeit nach dem Erzbergermordc ict persönliche Gefahr vorhanden gewesen, der man habe vorbeugen müssen. In der Rede deS bayerischen Gesandten, zreitag, \b. September Ml Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeDerdindlichKett Preis für 1 mm höhe für Anzeigenv 34mm Brette örtlich 40 Pf., auswärts Vorsitz des Reichskanzlers haben in letzter Zeit mehrere Aussprachen mit den Präsidialmitgliedern des Reichsverbandes der deutschen In du st ri c und mit den Vertretern der Danken stattgefunden. Gegenstand war die ernste finanzielle wirtschaftliche Lage des Reiches. Don allen Seiten wurde der gute Wille betont, praktisch und mit besonderen Opfern an dem Problem mityitoirten und dem Reiche die Zur Erfüllung seiner Verpflichtungen notwendigen Mittel zu beschaffen. Die Verhandlungen sind auf diesem günstigen Boden des Verständnisses und des Entgegenkommens weit fortgeschritten. Um zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen, bedarf es jedoch noch der Fühlungnahme mit weiteren produktiven Ständen des deutschen Wirtschaftslebens. Rachrichten, welche über diese Verhandlungen in der Oeffentlichkeit verbreitet tour- i den, sind im wesentlichen Vermutungen und Behauptungen. Die Besprechungen, die zu den to i ch- ltigsten politischen Diskussionen ge- salsch. daß durch die Verordnung die Exekutive der Länder ausgeschaltet sei. In den Ausführungsbestimmungen der Derordming sei ausdrücklich vorgesehen, daß für die Befugnis des Vollzugs außer dem Reichsminifterium des Innern auch "bie Ortspolizeibehörden und die ihnen vorgesetzten Polizeibehörden, also Landeszentra^ behörden. zuständig seien. Der Reichskanzlei vr- tonte ausdrücklich daß er die volle Ver i nt» wortung für die Verordnung übernehme Richt der Reichspräsident sei dafür verantwortlich, I -> v dern lediglich der Reichskanzler und die Reichsregierung Die Angriffe der Rechten gegen die Verordnung seien ganz verfehlt. W) sei je in einem Lande der Opposition, die mit solchen verwerflichen Mitteln der Verhöhnung und Brr- Aussprache kritisierte D r a u n - Düsseldorf (Soz.) eingehmid die Ausführungen Hergts (D.-R.). Im Laufe der weiteren Beratung führte Drüninghaus (D. Vpt) aus: Die Debatte brachte eine innere Beruhigung des Verhältnisses des Reiches zu Bayern nicht. Der Redner beklagte, daß nicht gleichzeitig mit dem Verbot des Tragens der Uniform die Ausführungsbestimmungen herauskamen, wodurch sich manche Erregung hätte vermeiden lassen. Der Reichskanzler et Härte, er sei Drüninghaus sehr dankbar, daß dieser noch die Frage ber nationalen Gedenktage und die Frage über das Tragen der Uniform des alten Heeres vorgebracht habe. Et habe eine Zeitung vor sich in der in Bayern eine Sedanfeier in öffentlicher Versammlung durch die deutschnationale Dolkspartei geschildert werde. Dort sei General Krafft v. Delmersingen als Redner aufgetreten, ein Mann, von dem man meinen sollte, daß er die Verantwortlichkeit kennt, unter per er stehe, wenn er eine öffentliche Rede hält Die Rede des Generals sei jedoch erfüllt mit wüstester Verhetzung gegen die Reichsregierung und gegen die Träger der Staatsgewalt. Der General sagte u.a.: In den Männern, die heute an -er Spitze des Reiches stehen, könne er nur die Abwickelungskommission für die einträglichen Geschäfte des Weltkriege« sehen (Bewegung), die Gerichtsvollzieher des Königs Mammon i Und über die Flagge des Deutschen Reiches sagte der General: Was wir heute als des Reiches Banner führen, ist uns verhaßt, nicht, weil es das Symbol darstellt alter, längst erfüllter Ideale, sondern, well es in sich T>irgt den gelben Zuden- streifen" Was habe König Mammon, und was die Veränderung der Flagge mit der Feier des Sedantages zu tun? Können sich denn die Parteien, die sich selbst national nennen, nicht klar machen, daß die nationalen Gedenktage keine Parteitage sind, sondern bet stolzen Erinnerung des ganzen Volles gewidmet sein sollen? Es werde dem Reichskanzler zum Vorwurf gemacht, daß inaktive Uniform träger durch das Verbot des Um» formtragens als Offiziere in ihrer Ehre gekränkt seien und daß insbesondere darauf hätte hmge- wirkt werden müssen, daß diese Kreise bet der Ausarbeitung der Lbisführungsbestimmungen mit beranzuziehen seien. Das sei geschehen. Das Verbot des Uniform tragend des alten Heeres wäre unbedingt notwendig gewesen. Dafür übernehme er die volle Verantwortung. Klarstellen möchte er aber doch mit aller Deutlichkeit, daß in Zukunft die Uniform sehr wohl an den ffsitionalen Gedenktagen getragen werden solle, nur müßten die zuständigen verantwortlichen Stellen bann in der Lage fein, einem solchen nationalen Gedenktage auch das notwendige Gepräge geben zu können. Solche nationalen Gedenktage dürften nicht nur von den Angehörigen einer Par- bereits im nächsten Satz, wenn er Jagt, dah es „nicht zu Unrecht gute Sitte geworden sei", auf Wertberichtigungskonten, Erneuerungsfonbs nnd dergleichen diejenigen Beträge zurückzustellen, die zur Beschaffung der infolge der Geldentwertung bedeutend im Preis gestiegenen Neuanlagen dienen. Wie unerläßlich die Errichtung solcher Konten ist, lehrt das folgende Beispiel: Wenn jemand eine zu Anfang des Jahres 1914 für 10000 Mk. angeschaffte Maschine besitzt nnd1 darauf alljährlich die übliche Abschreibung in Höhe von 10 Prozent des Anschaffungspreises vorgenommen hat, so stehen ihm nach Ablauf von 7 Jahren, also im Jahre 1921, zur Beschaffung einer neuen Maschine 7000 Mk. zur Verfügung. Aber die Anschaffungskosten der Maschine sind mittlerweile infolge der Geldentwertung auf 200000 oder 250000 Mk. gestiegen. Läßt der Unternehmer es bei der 10 prozentigen Abschreibung auf den früheren Anschaffungswert der Maschine bewenden, so hat er im Zeitpunkt der (Erneuerung berfeiben statt den erforderlichen Betrages von etwa 200000 Mk nur 10000 Mk. zu her bayerischen Staatsregierung durch bas Reichsministeriurn ober b(c preußische S taa t Sreg ieru n g mit- teilen lassen müssen, bamtt diese den ungeheuerlichen darin enthaltenen Beschuldigungen hätte nachgehen können. WaS die Stellung des Iustizministers Roth anbelange, so habe dieser dem bayerischen Gesandten aus Befragen erklärt, daß er Kapitän Ehrhardt persön- ~ upt nicht kenne und >u ihm Ziehungen stehe. Don dem Augen- Rach einer ausführlichen Rebe des bayerischen Gesandten P r e g e r. stellte der Reichskanz- l e r zunächst fest, bah nach der Auskunft des badischen Iustizministeriums die badischen Kriminalkommissare ohne jede Schwierigkeit mit den bayerischen Polizeiorganen in der Mordsache Erzberger hätten arbeiten können, so daß alle derartigen Gerüchte in der Presse hinfällig seien. Was die Rede, des bayerischen Gesandten anbetreffe, so sei darin ein sehr beträchtlicher Sah ausgesprochen worden. Der bayerische Gesandte sagte: Das Empfinden der Dayern müsse zart angefaßt werden. Diesem Satze stimme der Reichskanzler durchaus zu und glaube auch, durch die bisherige Amtsführung bewiesen zu haben, daß er'diesem Satze in vollem Umfange Rechnung getragen habe. Aber er bitte dann auch daß die Rücksichtnahme gegenseitig geschehe. In der Hauptsache werde ja auch das. was in Dayern an Verhetzung geleistet werde, von landfremden Elementen betrieben. Doch könne der Reichskanzler die Auffassung der bayerischen Regierung nicht tellen, daß die ganze Sachlage des Ausnahmezustandes zunächst ruhen solle, bis sich in Dayern ein neues Ministerium gebildet habe. Der Aufschub bis zur Klärung der bayerischen Verhältnisse könne die Lage unmöglich verbessern. Es wäre besser gewesen, wenn die bayerische Regierung zum mindesten ihren Gesandten beauftragt hätte, die offiziellen Desprechungen in Berlin weiter fort- zusehen. Daß der Ausnahmezustand In Bayern noch auf weite Zeit hinaus erstreckt werden solle, sei für die Reichsregierung unerträglich und es wäre auch wohl von der Deutschnationalen Partei taktisch nicht richtig gewesen, daß gerade sie sich zum hauptsächlichsten Verteidiger des bayerischen Ausnahmezustandes auf spielte. Dadurch wäre der Zweck des Belagerungszustandes zu deutlich gekennzeichnet worden. Der badische Gesandte teilte die Frage, allerdings ohne Auftrag nur ür seine eigene Person, ob die Reichsregierung nicht ohne weiteres die Forderungen annehmen würde, wie sie neuerdings von Bayern geltend gemacht seien. Der Reichskanzler erflätle auf diese vorläufige persönliche Anfrage, schon jetzt mit aller Bestimmtheit. Eine solche Hoffnung sei hinfällig. Es sei unmöglich, die bayerischen Forderungen in ihrem ganzen Umfange und ohne weiteres anzunehmen, denn das Ziel und die Richtung der Politik des Reichskanzlers sei die Aufhebung des bayerischen Delage- rungszuslandes. Gewiß gebe e& einige Punkte, über die man sich sehr leicht miteinander werde verständigen können. Der Hauptpunkt aber, die baldige Beseitigung des Belagerungszustandes in Bayern, sei das unumstößliche Ziel der Reichs- regierung Bei dieser Gelegenheit möchte der Reichskanzler betonen, daß er in Frankfurt niemals Aeußerungen getan habe, wonach, nach der Lösung der oberschlesischen Frage, das bayerische Geschwür aufgestvchen werden müsse. Eine : derartige Aeußerung sei frei erfunden. Was , Hergt (Deutschnat.) zu der Verordnung des : Reichspräsidenten gesagt habe, stehe einzig da. Hergt sei der Meinung, das Gehirn des ein- i fachen Mannes sei durch die Verordnung ver- i tourt und zu Gewalttätigkeiten aufgereizt toor- - den Er, der Reichskanzler, verzichte im Augen - i blick darauf, daß diese Behauptung des deutsch- SO 'Pf.; für Reklame Anzeigen von 70 mm Breite 180PJ Bei Platz- Vorschrift20 .Aufschlag Hauplschnftleiter: Aug Doetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil i.D : Aug. Goetz: für ben Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Dießen. bah nach wie vor Kapitän Ehrhardt und aucy Die wersiicyen -unriem - - XÄ“ sich w d-r l Auug urb^.KM X ilmaeaenb von München aufhalten. Kapilan den wie m Deutschland? Zwei Zayre yav_ oie Ehrhardt geht i m P o l izeiPr ä s i diu rn! Reichsregierung diesen geradezu damoni- auf die der Reichskanzler antwortete, heißt eS u a : Der Kanzler sei zu der Annahme berechtigt gewesen, daß die bayerische Regierung nach dem Rücktritt Kahrs und bei Fortbestehen der Rumpfregierung Vertreter zu weiteren Verhandlungen hätte nach Berlin schicken können. Inzwischen habe sich jedoch durch den Rücktritt des bayerischen Gesamtministeriums die Situa tion grundlegend geändert, denn nach der bayerischen Verfassung führe das zurückgetretene Ministerium lediglich die laufenden Geschäfte weiter und sei nicht in der Lage. Entschlüsse von hoch- politischer Bedeutung, wie sie hier notwendig seien zu fassen. 3u dem vom Kanzler verlesenen Bericht des Staatskommissars für öffentliche Ordnung äußerte der Gesandte: Wenn dem Staatskommissar die Tatsachen, wie $r deutschen Wirtschaft angesichts dieser eine „von Steuern nur geringfügig erfaßte Gewinn» gewaltigen Leistung für das Reich in ber deutschen guelle". Es fällt einem schwer zu glauben, daß der I Regierung mit vertreten seien. Vorwärts" noch nichts von dem neuen Reichsein- --------- SÜTSS» “u Sensationelle Mitteilung des Reichseinkommensteuer bereits mit über 55% Reichskanzlers Über Bayern, erfaßt. Stammt dieses Einkommen aus Kapitaler- Berlin 15. Sept. (Wolff.) Irn ilebcr- trägnissen (Zinsen Dividenden), fo treten dazu wettere w a ch u n g s a u s s ch u h des Reichstages berich- 10 Prozent Kapitalertragssteuer, stammt.es msbefon, Reic^kanzler Dr. Wirth: Der bayerische dere aus den ErttSgniffen einer Aktie ngefell» habe ihm mitgeteilt, daß das zur Zeit schaN ober dergleichen so wirb es obenbremjjon aintlerCTbe Geschäftsministerium sich außer stände der Körperschaftssteuer von mindestens '0 Prozent- gegenwärtig mit Berlin weitere Verhand- künsttg 30 Prozent - erfaßt. Derart zahlt bisher«' " ' --- H schon ein reines Einkommen von 1 Million Mark aus einer Erwerbsgesellschaft ■ ft v“ ein und aus. Desgleichen steht er im Verkehr mit dem vor einigen Tagen zurückgetretenen Hustizminister Roth. Der Oberst Bauers oll nach der gleichen Quelle jetzt in Budapest wohnen ', aber er ist auch in letzter Zeit in München gewesen und mit Ehrhardt jufammengetroffen Dittmann (llnabb ) führte aus. daß die Feststellungen des Staatskommissars für die öffent- licheOrdnung dirRichtigKit seinerBehauptung von dem Bestehen einer deutschnationalen Mörderclique in München erwiesen haben Die Reichsregierung muffe dafür sorgen, daß die taatsgefährlichen Zustände in München sobald wie rgend möglich auf Horen Hergt (D.-R.) sagte, gegenüber allen verleumderischen Angriffen auf die Deutschnationale Volkspartei, stelle er sich und seine Freunde zu eidlicher Vernehmung zur Verfügung, wodurch die angeblichen Verbindungen der Partei mit Mvrd- plänen oder Gewalttaten aufgetiärt werden. Er fordere von der Regierung, daß sie hiervon Gebrauch mache. Es sei der Reichsregierung der Vorwurf zu machen, daß sie die vom Kommissar Weihmann erhobenen Beschuldigungen der bane- rischen Regierung nicht mitteilte. Hergt begründete dann den deutschnativnalen Antrag auf Aufhebung der Verordnung des Reichspräsidenten vom Höhe ber Dividende Körperschaftssteuer . . . . rom Rest Kapitalertragssteuer in und aus. Desgleichen steht er im Verkehr I >ch ° n 2 u No r d e r u n g en, u D e w a I > u " d ■ — - - - - 'Mord untätig jugefeben, und das sei vtelleiLi ber einzige Vorwurf, den man der Reichsregierang machen könne. Run aber müsse endlich diesen Ve>- hehungen ein Damm entgegengesetzt werden Richt die freie M e i n u n g s ä j 1 j c r u n g solle unterdrückt, nicht die gzgcnteilige politische langen zu führen. ... , . । Abg. Müller-Franken wies darauf hin, zunächst je nach der bie zehn in München erfolgten Verhaftungen inn onnnnn armflabt der Betrag von 10 Prozent angenommen und bei Zugrundelegung dieses Ansatzes eine Gesamtsumme von 500 000 Mark jährlich erwartet, ein Betrag, der die Kosten der Stadt wenigstens zum größten Teil decken wird. Entwurf der Ortssatzung. 8 1. Die Reinigung des Fahrdammes und der Fußsteige der innerhalb des Stadtgebiets gelegenen Straßen und Plätze erfolgt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen durch das Stadtbauamt. Die Reinigung der Fußsteige von Schnee und Eis, sowie das Bestreuen bei Glatteis liegt nach wie vor den Drundsttickseigen- tümern ob. § 2. Die Reinigung wird in dem den poli- zeilichen Anforderungen entsprechenden Maße aus- g^führt. £ 3. Zeder Eigentümer eines bebauten Grundstückes oder eines unbebauten an einer Straße gelegenen Grundstückes oder eines selbständigen Teiles ist verpflichtet n) für die Reinigung der Straßen und der Fußsteige, b) für die Abholung von Hauskehricht eine Gebühr zu entrichten. § 4. Die Gebühr wird vom Grundstückseigentümer in 4 -Bielen in der zweiten Hälfte be£ zweiten Monats jeden Kalendervierteliahres erhoben. Der Grundstückseigentümer ist verpflichtet. von seinen Mietern oder Pächtern die Gebühr anteilsmäßig einzuziehrn, doch darf der Anteil 10 Prozent des Miet- ober Pachtzinses jeweils nicht überschreiten. Weigert sich der Mieter ober Pächter, die Gebühr an ben Grundstückseigentümer zu zahlen, so hat letzterer die Stadtverwaltung davon zu benachrichtigen. In solchen Fällen wird die Gebühr nach § 13 dieser Satzung durch die Stadt von dem Mieter ober Pächter erhoben Sind nicht fclbflänbigc 5eile weiter vermietet ober weiter vor pachtet, so ist der Vermieter ober Verpachter berechtigt, einen entsprech. Anteil von dem Untermieter oder Unttrpächter zu erheben § 5. Die Gebühr beträgt 10 Prozent des einzelnen Miet- ober Pachtwertes für das Iahr. § K Als Miet- oder Pnchtwert gilt, wenn die Räumlichkeiten vermietet sind, der ncretn- bartc Mietzins unter Anrrchnng der etwa im Mietpreis enthaltenen Kosten für Heizung und Beleuchtung, sowie sonstiger dem Vermieter oder Verpächter zum Vor!eil des Mieter- ober Pächters obliegenden Leistungen. t? 7. Der vereinbarte Miet- ober Pachtzins ist nicht maßgebend: a) wenn er die Gegenleistung für den Gebrauch der mitvermieteten Einrichtung. Möbel und sonstige bewegliche Gegenstände mit umfaßt, b) wenn die Höhe des Miet- ober Pachtzinses von dem Ergebnis eines gewerblichen Unternehmen# ober von nnberen ungewissen Ereignissen abhängig gemacht ist. § 8. Wenn a) auf ben vereinbarten Miet- ober Pachtzins die Voraussetzungen des $ l, 3t ff er a und h zutreffen, oder b) Räumlich testen von dem Eigentümer selbst benutzt oder c,i Räumlichkeiten zur Tnjhurrg ober zum brauch unentgeltlich überlassen üKrbzn, g*'t als Miet- ober Pachtwert der ihrer B.-» ftimmung, Beschaffenheit und Lage entsprechende ortsübliche Miet' ober Pachtwert, der von dem städt. Wohnungsamt feftgelcht wird. Bei Dienstwohnungen ist der ortsübliche Wietwert in Ansatz zu bringen. § 9. Gebäude und Grundstücke, von denen ein Miet- ober Pachtwert auch nicht nach tz 8 sesizustellen ist, unterliegen dennoch der Gebührenpflicht. Als Miet- oder Pachtwert gilt in diesen Fällen der 25. Teil des gemeinen Wertes von Gebäuden oder Grundstücken gleicher oder ähnlicher Größe, Lage und Benutzungsart § 10. Die Grundst ückseigentümer, sowie die Mieter und Pächter sind verpflichtet, die auf die Bemessung der Gebühr sich beziehenden llrtan- ben der Stadtverwaltung auf Verlangen vorzu- legen. Die Gebührenpflichtigen werden durch An- forderungszettel benachrichtigt, die den Grundstückseigentümern zugestellt werden. Von ben Grundstückseigentümern wird nach § 3 dieser Satzung die Gebühr für alle Derpffichtungen in einer Summe eingezogen. Die Veranlagung der Reinigungsgebühr erfolgt alljährlich für ein Rechnungsjahr. Tritt im Laute des Rechnungsjahres eine Erhöhung des Miet- oder Pachtpreises ein, so sind die Beteiligten verpflichtet, innerhalb 14 Tagen nach eingetretener Erhöhung der Stadtverwaltung Mitteilung zu machen. Tritt eine Verringerung des Miet- oder Pachtpreises ein, so wird diese bei der Verrechnung nur dann berücksichtigt, wenn die Verringerung vor dem 1. des betreffenden Monats angezeigt toirb. t? 11. Die Gebührenpflicht beginnt für neu hinzuttetende Pflichtige mit Beginn des aus 'die Benutzung folgenden Monats. t? 12. Den Abgabepflichtigen steht gegen btc Heranziehung zur Reinigungsgebühr die Beschwerde beim Provinzial-AuSschuß binnen einer Frist von 2 Monaten nach der Zustellung des Anforderungszettels zu. Durch diese Beschwerde wird die Verpflichtung zur Zahlung nicht aus- gehalten. Der Oberbürgermeister ist ermächtigt, offenbare Härten, die bet der Gebührenerhebung hervortreten, zu beseitigen. § 13. Die Beiträge zur Reinigungsgebühi sind öffentliche Abgaben und unterliegen der Beitreibung im Verwaltungszwangsverfahren. § 14. Diese Ortssatzung tritt mit dem 1. 3a* nuar 1922 in Kraft. Aus Stabt und Land. Gießen, den 16. Sept. 1921. Anrechnung der Krieqsdienftzeit. Rach dem Gesetz über die erhöhte An* rechnung der während des Krieges zurückgc- legten Dienstzeit wird den Reichsbeamten bei Festsetzung ihrer ruhegehaltsfähigen Dienstzeit zu der in dem Zeitabschnitt vom 1. August 1914 bis 31. Dezember 1918 im Reichsdienst wirklich verbrachten Zeit, sofern sie mindestens sechs Monate betragen hat, die H äl f t e hinzugerechnet. Diese Maßnahme findet nach Inkrafttteten deS unlängst von dem Landtag verabschiedeten neuen hessischen RuhegehaltsgeseheS ohne weiteres auch auf die hessischen Beamten Anwendung. Wettervoraussage für Samstag: Heiter bis wollig, trocken, tagsüber Temperatur nicht verändert, nachts kühl, wechselnde Winde. Das ausgeprägte Tiefdruckgebiet liegt heute über dem Bottnis^n Meerbusen. Wir siegen in einem Sattel, der durch die Hochdruckgebiete über England und den Alpen gebildet wird. Die bestehende Witterung wird vorläufig noch anhalten. * " Die Ortöeinnehmerei Sich int Bezirk des Hauptzvllamts Gießen wird nach einer Bekanntmachung deS Landesfinanzamts vom 1. Oktober an aufgehoben. Die zu ihrem Bezirk gehörenden Gemarkungen werden vom gleichen Tage an dem Haupt-ollarnt Gießen zugeteilt. Landkreis Bietzen. W a 6 c n b o v n - 0 t c i n b e r g, 15. 0ept. Bei der Versteigerung des Gemeindeobstes wurde ein Erlös von 23 667 Mark erzielt, gegen rund 28 000 Mark im Vorjahre, trotzdem der diesjährige Behang bedeutend geringer als der vorjährige war. Am kommenden Sonntag, am Kirchweihtage, findet vormittags die leierliche Einweihung einer neu beschafften Ä lr* chenglocke statt. — Die Orts st raßen, bte sich bisher sämtlich in einem außerordentlich schlechten Zustand befanden, sind nunmehr berge» stellt worden. Da die Gemeinde finanziell nicht in der Lage war, die nicht vvm Kreis zu unterhaltenden Straßen ordnungsmäßig herzurichten, hat man die Instandsetzung dieser Straßen, unter Zuhilfenahme eines veralteten Verfahrens. nämlich das der Fronfahrten, das sich aber sehr bewährt hat, durchgeführt. In diesem System kam ein echt sozialer Gemeinsinn zum Ausdruck. Die G r u ni m e t e r n t c bat bereits ihr Ende erreicht. Sie bestand ja größtenteils nur im Abmähen von vereinzelt stehenden verdorrten Halmen. Der Wiesen hoben ist durch die anhaltende Trockenheit fast versengt Auch die Hoffnung durch Stopveffaaten etwa- Herbflfutter zu erhalten. ist durch die anhaltende trockene Witterung hinfällig geworden, und das Geld für diese Saatfrucht ist nutzsnS ausgegeben. Eine Viehverminderung ist die unausbleibliche Folge unb dies ist für die hiesige, fast ausschließlich klein- bäuerliche Bevöllerung, besonders hart. Kreis Schotten. eb. Schotten. 15. Sept Aus einigen Bahnhöfen der Bahnlinie Nidda- -Schotten herrscht zur Zeit eine eifrige Derladetäligkeit vor- Obfl. Das beweist, daß es trotz ungünstiger Blütezeit und großer Trockenheit mehr Obst ge* geben hat, als zu ertoarten war. Gictzcner Strafkammer. Gießen. 13. Sept. 1921. Die ehemaligen Kraftfahrer W. B. von Bar> men und R. D von Reurod standen vor Gericht tocil sie im März 1919 während ihrer Einguartie rung in Lich einem Landwirt in seine Speisekammer eingebrochen toaren und dabei die Wache verlassen hatten. B. erhielt wegen Diebstahls und Wachvergehens 4 Monate 2 Wochen, D. wegen Wach 1.7.1 f. 4.30 117,88 1477, Handel 16.9, Schweizer Franteo Ar. 464,50 465,50 408,95 408,05 169,76 169,98 763,30 761.70 385. 399, 248, 719, 460, 450, 430, Ar. Ar. Ar 770, 565, 4,83 13,12 0,91 770, 410, . 100 £. Märkte. Anordnungen des PvlizeicdcsS zu Was er ausgerichtet bat. ist noch Saturn: 2Im|terMm 100 100 100 1 100 100 100 100 100 Kurs 12.9. 77,50 414, 795, 4.88 12,75 0,91 Kurs 15.9. 77,50 um 2—3 Käufy. österreichische Kredithilfe. 15. Sept. (WTB.) Der Nationalrat Briefkasten der Redaktion. Sm Invalidenrenltnempsänger. Alle Einsendungen müssen zu unserer Kenntnis (nicht immer aut Veröffentlichung) mit Namen versehen sein. 3bte Einsendung ist aber auch deshalb unverwendbar, weil sie für eine politische Partei Propaganda macht. 15.9. 5,32 2,90 5,25 128.85 469,50 408,05 109,64 9,72 131f4O 20,53 Ar. = Ar. Fr. £ = ß. - 182.50 5.35 0.475 6.95 49.10 21.56 24^0 tO.SO 1.10 581 - 2.50 5 - 129,15 470,50 408,95 109,86 780,80 100 FI. 100 Mi. Sh. 97,8) Fr 125,4) » 23,8) führung der veranlassen, unbekannt. Die W i e n, fpd. Voll der Mosel, 15. Sept. Stn. mangelhaft beleuchtetes Auto überrannte bei Scheidt in rasender Fahrt zwei junge Mädchen, die tödlich verletzt wurden. Der Kraft- Wagenführer lieh sich durch das Hilsegeschrei der Verwundeten und anderer Personen nicht im mindesten stören und raste davon. London Neuoork . . .. Parte Schweiz Spanien . . . . Wien (altes). . Deutsch» Oesterr. Prag...... Budapest. . . . Bulgarien . . . Konstantinopel. 5,25 2,92 5,15 76,- 4,30 238 - 239,- 600'- 677 - 777,50 600 - 480 - 810*- 550 ~ Drüssel-Antwerpen . Christiania Kopenhagen Stockholm helsingfors Italien Kirchliche Nachrichten. (7stael.NeligivnSgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Sud-Anlage). Samstag, 1t. Sept. Vvrabd. 6.15. Mvrg. 8.30. Abds. 6.45 und 7.25 Ufa. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Keine Rückkehr Kahrs. Berlin, 15. Sept. Wie die Blätter aus München melden, hat die Bayerische VvlkSpartei gestern zwei FxaktionSsitzun- gen abgehalten, von denen die zweite noch in den Abendstunden andauerte. Nach dem Ergebnis der Beratungen könne schon jetzt mit Bestimmtheit darauf gerechnet werden, daß die Bayerische DolkSparici an v. Kahr nicht mehr mit dem Ersuchen herantreten wird, auf seinem Posten zu verbleiben. Da auch die Demokraten sich an einem neuen Kabinett Kahr nicht mehr beteiligen würden, sei also schon jetzt mit Sicherheit zu sagen, daß eine Rückkehr Kahrs nicht mehr erwartet werden kann. Die München-AugSburger Abendzeitung will aus Berlin, wie sie sagt, von ganz zuverlässiger Seite gehört haben, daß die preußische Regierung durch den Ministerpräsidenten Stegerwald die von der bayerischen Regierung und vom bayerischen Landtag formulierte Forderung auf Aenderung der Verordnung des Reichspräsidenten vom 29. 8. auf das wärmste unterstützt habe, so daß Preußen und Bayern in der Frage der Verordnung eine Einheitsfront bilden. Polnische Gewalttätigkeiten. Hindenburg. 15. Sept. (WB ) In Bis- lupitz sollte am 12. September vormittags 11 Ufa die vom Führer der oberschlesischen Polizei, dem italienischen Obersten Pesenti, ungeordnete Auflösung der Gemein de wache criclqen, die fast nur aus Polen und zum gröberen Teile ans ehemaligen Aufständischen besteht. Um die Auflösung zu verhindern, sammelte sich vor dem Gemeind^ause eine Menge von etwa 200 grotzten teils bewaffneten Leuten an. Die Leute verlangten, dah der Gemeindevorsteher sofort sein Amt niederlege. Er und die deutschen Beamten der Gemeindeverwaltung wurden gezwungen, das Rathaus zu verlassen. Der Geineindevor- Wechsel auf Holland Deutschland Men........ Prag........ Daris........ London Italien Brüssel Budapest Neuyord Agram . . . Bukarest...... 59,23 88,83 117,80 88,8) Datum: Zürich . . . Amsterdam Aopenhagen Prag. . . . Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . Neuyark. . Kurs 12.9. 77,50 76,50 77,25 65,- 257,- 390,50 323.- 278,- 261,- 250,— 255,- 245,75 724,- 595,— 660,- 783,- 590,- 470,- 795,- 560,- 503,- 450,- 420,50 725,- 368,- 780,- 449,25 65,50 Frankfurter Schweine- und Kleindiehmarkt. Frankfur t a. M.. 15. Sept. Der Kleinvieh- marft wurde bei lebhaftem Handel geräumt; Schweine hinterliehen be* gedrücttem Handel Lieberstand. Aufgetrieben waren 864 Kälber. 854 Schafe und 693 Schweine. An Preisen wurden angelegt pro vjentner Lebendgewicht- Für Kälber (beste Qualitäten) 850 bis 950 NIL. für Kälber (mittlerer Qualitäten) 750 bis 850 Ult, für Kälber (geringe Qualitäten) 650 bis 750 Mk., für Hammel 300 bis 500 Mk. für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 1000 bis 1200 Mk., ür alle schwereren Schweine (einschl. bester Qualitäten) 1300 bis 1400 Mk. Außerdem wurden 43 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehandelt. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stall- Preisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich chliehen. 182.25 5.30 0.475 6.95 40.10 2L50 24.30 40.50 1.15 530.- 2.40 4.70 Phönjx-Dergb.Akt . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Eleutr. A. (k.G..... Schuckerl-Werke. . . Felten-Euill-aum«. . Daimler Bub.- (Eifen®.• Akt. . Züricher Devisenmarkt. 15.9. nahm in allen Lesungen einen vom Finanzaussciulft beschlossenen Gesetzentwurf an, durch den das Suds des im Oktober ablaufenden Dudgetprvvi- vriums bis Ende 'Dc^embei- verlängert wird. Zu Beginn der Sitzung belichtete der Finan z- minister über seine Reise nach Paris. London' und Gent, wobei er neuerlich einen günstigen Staub' der Kreditaktien feftgeftellt habe Bezüglich der AufschiebungdesGeneralpsandrech- tes du rch Amerika erflärte er, es fei möglich. 15.8. 77,50 76.05 78,- 65,40 243'- 376, _ 318,50 269,- 256, - 228,- 241,50 238,84 671,- 607,- 675,- 785,- 595,- 500,- 810,- 540,- 480,- 478,— 450, - 690,- 350,- 760,- 436,- 65,25 460,- Satum: »'/. Dtsch. Ariegsant. 4e/0 Dtsch. Rerchsanb 37, Dtsch Neichranl. 4 7, Preuh. Aonsols Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto.Tesellschast Dresdner Bank. . . Nationalbank f. D. . Mttteld. Creditbank. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch.Guhstahlwerl. . D.-Luxemb. Berg®.. Belsenkirch. Berg®. . 10,18 10,22 9,68 132,85 133,15 131,10 21,97 22,03 20,47 dt. Worm s, 15. Sept. Ein Preissturz ist für Birnen eingetreten. Die Birnen, die bisher mit 100 Mark der Zentner bezahlt wurden. kosten jetzt 45 Mark der Zentner - Der erste Ferkelmarkt in Eich brachte eine gute Anfuhr. Die herrschende Kattoffelknappheit bat eine geringe Nachfrage zur Folge. Für Ferkel wurden 50—70 Marl das Stück bezahlt. 779,20 1893,101896,901883,101891,90 1418,551421,45 1423,551426,45 Harpener Bergbau . Oberfchles. (Eifenb.-B. 551,50 Oberfchlef. lkifenind. . vergehens 2 Monate 2 Tage Gefängnis, nnr Beteiligung an dem Diebstahl war ihm nicht nach- zuweisen. 2luf die Berufung der Staatsanwaltschaft wurde em Urteil des Schöffengerichts Friedberg aufgehoben, das den Bahnwärter H. W. Sch. in Kaichen wegen Gebrauchsmittelentwendung fUebertrctung) zu 150 Mk. verurteilt hatte, weil er von einer in der Nähe seines Wärter-Hauses liegenden Wiese eine nicht unbeträchtliche Menge Kleeheu entwendet hatte Die Strafkammer erkannte wegen Diebstahls auf zwei Wochen Gefängnis. , ... Die Kath. Kl. Ehefrau in Höchst a. b.JEiböer war wegen Diebstahl- von 2 Rin. Eichen-Scheitholz auS dem Altenstädter Markwald zu Gefängnis verurteilt worden. Ihre Berufung war insofern erfolgreich, als sie mangels ausreichenden Beweises nicht wegen Diebstahls, sondern wegen Fvrftpolizei-Uebertretung (2ß>fafaen einer fremden Nummer) zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt ^Freisprechung erzielte auch der A M. in Michelbach dem gleichfalls ein Holzdiebstahl aus twm benachbarten Maibacher Staatswald zur Last gelegt war. Frankfurt a. M.. 16. September. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief 14. Sept 15. Sept. Notterb. 3439,05 3445,95 3426,55 3433,45 766,70 768,30 749,25 760,75 1408,55 1411,451408,55 1411,45 1933,05 1936,951933,05 1936,95 2367,60 2372,40 2367,60 2372,40 ---- ---- 129,60 129,90 Vermischtes. fpd. Gotha. 15. Sept. Ein eigenartiger Streik ist an der hiesigen Ober- realschule ausgebrochen. Die Schule wurde schon seit einiger Zeit mit schlechter Tinte beliefert, so daß die schriftlichen Arbeiten der Schüler den Eindruck erweckten, als ob sie mit . Bleistift geschrieben seien. Die Korrektur der Arbeiten machte den Lehrern viel Verdruß, und sie versuchten wiederholt, eine Besserung zu erwirken. Da aber alle Vorstellungen ohne den gewünschten Erfolg waren, beschlossen sic im Einverständnis mit der Direktion der Schule, bis zur Lieferung brauchbarer Tinte keine schriftlichen Arbeiten während des Unterrichts mehr anfertigen tzu lassen. Börsenkurse. Frankfurt Berlin 1-Uhr- 1-Ufa- Schiust- Schlust- - ' Kurs Berlin, 15 Sept. B ö r s e n sti m m u n g s- bild. Die Wa-nahmen des DvrsenvvrstandeS hatten offenbar uen Erfolg, dast der Börsenverkehr in geregelte Bahnen einlenkte Das Geschäft war, abgesehen von den am Markte amtlich nicht notierten Werte im großen und ganzen ruhiger Die ersten Kurse zeigten große Unregelmäßig* feiten in den Veränderungen gegen Montag. Das Privatpublikum war vorwiegend als Verkäufer am Markt, während sich die berufsmäßige Spekulation aufnahmeluftig zeigte. Anregung hierfür gab die starte Nachfrage nach oberschlesifchen Werten auf Gerüchte von finanziellen Transaktionen, ferner die mehr als lOOprozentige Steigerung der Goldschmidt-Aktien auf angeblich Höhere Verwertung eines Patentes. Meinungsraufe zu bc- ' deutend steigenden Kursen erfolgten in ewigen Industriewerten, wie z. B. Bing, .^heinstahl. Rombacher, Deutsch-Luxemburger uno Phonir- altien. Untcrftünt wurde die Kauflust durch neuerliches Anziehen der Devisenkurse gegenüber einer annehmlichen Abschwächuna am Vormittag. Dalutapapiere. insbesondere mexikanische Anleihen standen beträchtlich hoher, z. T. über 100 Proz.; zproz Mexikaner gewannen sogar 215, griechlfche Anleihen etwa 50, Eanadas litten aber unter Realisierungen. Deutsche Petroleum-Aktien wurden gleichfalls lebhaft zu höherem Kurse gekauft. Banken abgeschwächt, nur Berliner Handelsgesellschaft behauptet. Schiffahttsattien im Einklang mit Hamburg niedriger Am Anlagemarit wenig erhebliche Aenderungen. Martt ungleichmäßig; ungarische Anleihen beseitigt. Die Börse schloß bei ruhigem Geschäft fest, besonders Harpener waren begehrt und hoher-. Am Anlagemarll fliegen deutsche bundesstaatliche Anleihen teilweise ' ~ Prozent, angeblich auf amerikanische st eher fuhr nach Hindenburg, um dem Krei-kmi» trolleur, dem französischen Major Landrot. Be>» richt zu erstatten Dieter begab sich in Begleitung deS Gemeindevorsteher- und eines franko* hüben Offiziers nach Biskupiv. Der Wagen tourbe iebod) am Eingang der Ortschaft von einer Bande von etwa 25 bewaffneten Polen angehakten, die den Gemeindevorsteher; nicht in den Ort hineinlasi-n wollten Dieser mußte deshalb mit dem französischen Offizier nach» Hindenburg zuruckkefaen, während der KreiSkon» trolleur zu Fuß nach Biskupitz bineinging Aus- gerichtet bat er bisher nichts Die botnifdie Ge- meindcwacde bestellt noch heute. Der Gemeinde- Vorsteher kann immer nod> nicht nach Biskupist zurücklefaen. Sein Am: übernahm der stellver- irelende polnische Gemeindevorsteher. Am 14. 9, war ein voin Obersten Pesenti entsandter italienischer Offizier in Biskupitz. um die Durch- Aus dem AmtSverkündigungsblatt. •• DaS AmtSverkündigungsblatt Qlr 132 vom 15. September enthält: Landtags- Wahl 1921 — Viehseuchen. — Ausführung des ötnfrmmcnflcuergefet)c6. — Kreisstrastenwalzun- geii - Dampflast züge. — Kontrolle über Bäckereibetriebe. — Feldbereinigungen zu Mendorf a. d. Lda. und Lumda. — Dienstnachrichten. Unter den Rindviehbeständen in Rodheim a. b. Horloff ist ber ansteckende Echeidekatarrh fest gestellt worben. In der Gemeinde Reuters (Kreis Lauterbach) ist die Maul- und Klauenseuche amtlich fest- gestellt worden. Die Gemeinden und Gemarkungen Drauerschwend und Heraersdors (KretS Alsfeld) wurden zum DeobachtungSgebiet erklärt. Die Ausführung beS Ginkvmmen- fteuergefetzeS Nach den AuSlührungSbe- ftimmungen zum Einkommensteuergesetz hat die Gemeindebehörde ein Verzeichnis derjenigen natürlichen Personen anzulegen, die in dem ®e- meirb bezirk eigenen ober gepachteten Grundbesitz ober eine gewerbliche DetriebSstätte haben, aber an einem anderen Orte des Reiches wohnen oder, ohne einen Wohnsitz im Reich zu haben, an einem anderen Orte im Reich bereits zur Einkommensteuer veranlagt worden waren. Aus diesem Verzeichnis bat bte Gemeindebehörde für jede in Betracht kommende Person dem für den inländischen Wohnsitz ober BeranlagungSort zuständigen Finanzamt vollständige Auszüge mitzuteilen. Die Vordrucke werden den Gemeindebehörden von den Finanzämtern zugeschickt Die Kreisstraße „Gießen — Reiskirchen" wird wegen Vornahme von Walzarbeiten von Km 3,00 bis zum Bahnübergang bis auf weitere« für jeden Verkehr gesperrt. Der Durchgangsverkehr wirb von Gießen über Rödgen, Großen-Duseck und umgekehrt geleitet. — Die Sperre der KreiSstvaste »Gießen—Steinberg" wirb ans gehoben. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt; 14.9. daß Oesterreich, der Anregung des Finanzamtes des Völkerbundes folgend, sich durch Entsendung einer besonderen Kommission nach Washington an. Ort und Stelle bemühen werde Es werde aber nach wohl informierten Versicherungen seh' wahrscheinlich lein, daß die Nachricht über die Aus- schiebung des Generalpfandrechies einttesfe, bevor die Regieiung noch den Beschluß über die eventuelle Absendung dieser Kommission gefaßt habe. Für den Fall des Beitritts Amerikas sichere sich, das Finanzkomitee die Mitarbeit de« sührenden amerikanischen Bankhauses, so daß auch in dieser Beziehung eine neue Bürgschaft für die erfolgreiche Fortführung der- Kredirattiou gefichert sei. Un-i abhängig von der Mion des Völkerbundes werde Oesterreich von verschiedenen amerikanischen Fi- nanzkousortien ein sehr weitgehendes Anerbielen- bezüglich einer Kredithilse gemacht. Auch diese Projekte würden erst nach Aufhebung des General-^ Pfandrechtes aktuell werden. Die vielen Angebote^ die durchaus ernst zu nehmen seien, zeigen, daßk die Auffassung folgerichtig sei, daß fich die nötigen Kredite für den Wiederaufbau Oesterreich« aufbringen lasten. Die Verhandlungen mit Irland. London 15. Sept. (WTB.) Reuter meßet aus Dublin: Die Tatsache. daßdeValera nicht zu den Bevollmächtigten des Dail Cireann bei den Verhandlungen mit der britischen Regierung! gehört, hat einige Ueberraschung hervorgerufen. ES scheinen hinsichtlich ferner Gewandtheit al«? Unterhändler verschiedene Ansichten zu bestehen^ Englische KrregSschisie nn Bosporus. Paris, 15. Sept. (WTB.) Dach einer Blättermeldung au« Konstantinopel Ifö ein englisches Geschwader, bestehend. auS fünf Kreuzern und 10 TvrpedobootSzer-z störern, im Bosporus eingettoffen. Der Generalstreik in Nordsrankreich Roubaix. 14. Sept. (WTB.) In Roubaix und Tvurcoi n g nahmen heute morgen die Bäcker die Arbeit wieder aus. Sonst ist die Streiklage unverändert. Dis 10 Uhr mar in beiden Städten alle« ruhig. Die Streckenden begcben sich in großer Anzahl zu den in Roubaix und Tourcomg veranstalteten Versammlungen, in denen die Delegierten der Gewerkschaften über ihre Unterredung mit dem Arbeitsminister Bericht erstatten. Havas meldet aus Roubaix: Die Fabriken und die städtischen Gas- und Wasserwerte werden von Militär bewacht. Die Bäcker, welche die Erlaubnis zur Arbeit erhielten, geben 25; Prozent ihre« Lohnes an die Streiktasse ab. Heute vormittag fand eine Versammlung der ' Streikenden gegenüber der Arbeitsbörse statt, nach welcher die Teilnehmer in mehreren Gruppen durch verschiedene Stadtviertel zogen. Der Daute-Taq. Rom. 15. Sept. (WTB.) Der König rid> i tetc au« Raccvnigi an den Bürgermeister von R a- ; venna, wo sich das Grab Dantes befindet, - eine Kundgebung, in der er feine Verehrung für : Dante ausdrückt und darauf hin weist, daß Ital.- u - nach jahrhundertelangem Harren seinen Macht- , bereich bis zu den Grenzen erstreckt habe, die Dante ■ vorausgeahnt habe. Adlerwerke 440, 47.Hess.Staatranl. . (Elektron (Briest)eia . —, Rüdiger bückte sich plötzlich und hob eines I bildet, die do« Tal hier abschlossen. Sie war_ eng der schwarzen Steinchen auf. Der tiefschwarze und zog mit einem ganz schmalen Fußsteig längs Glanz und der muschlige Bruch waren ihm ausgefallen. ..Woher haft du dir denn die Dinger zugeschleppt?" fragte er »Da mußt du ja recht weit gelaufen sein Oder gibt es hier in der Nähe Die Nothersteins. Roman von Erich Ebensteiu. Copyright 1919 by ©reiner & Comp., Berlin W 30. 55. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Der Meierhos lag am Fuß des Bichel bei ges, aus dem sprödes Derggras mit nalten Schiefer- Vlatten und zausigen Baumgruppen wechselten. Eine Anzahl Schafe trieb sich darauf her um Unten gab es einen Streifen guten Wiesen- bodens längs eines Baches, der zur Not ein baut Kühe ernähren tonnte. Die Gebäude selbst waren in trostlosem Zustand, das Haus baufällig, wie große Sprünge in demselben zeigten, die Stalle strohgedeckt und nur aus Holz Während Rüdiger mit den Pächtersleuten 'prach. die ebenso verwahrlost und unkultiviert aussahen, wie ihr Heim, überflog fein Blick dies alles prüfend. Nein, da war wirklich nichts zu machen. Er mußte im stillen lächeln, als er an Do- Idee dachte, diese Ruinen mit Frau Wenk bewirtschaften zu wollen Nicht einmal trockenes Brot hätten sie sich dabei herausgewirkschastet. Dann fiel sein Blick zufällig auf die beiden Knaben der Pächtersleute, die neben ihm aus Sternchen Figuren auf den Boden legten. Das Spiel erinnerte ihn an die eigene Kind- ocit und interessiert sah er eine Weile zu. Sie machten ihre Sache sehr nett Besonders der ältere Knabe, der schon in die Schule ging, schien viel oirni für Formen zu haben. Er hatte aus schneeweißen Bachkieseln und kohlschwarzen Steinchen ein sehr nettes Muster gelegt und schielte nun scheu zu dem fremden Herrn empor, als er merkte, daß man ihm zusah. Hochöfen T Der Pächter verneinte. Es gab überhaupt keine Häuser in der Nähe des Bichrlhofes. Dio schwarzen Dinger lägen im Bach, aus dem sie die Kinder zum vpielen holten. »So? Darm muß der Bach jeden soll« in seinem Lauf an einem Gewerk vorüberkommen, wo man mit Anthrazit heizt.' meinte Rüdiger. Der Pächter wüßte nicht, was Anthrazit war Aber er versicherte, daß sich am ganzen 'Bach - laus "bis zu dessen Ursprung fein Haus befinde und es Gewerke überhaupt nicht gäbe in der Gegend. Der Herr Gras könne sich leicht selbst davon überzeugen, denn der Bach entspringe an der rückwärtigen Seite des Bichelberges, fließe dann durch eine Schlucht und wende sich am Ende derselben wieder rechts gegen die Ebene. In einer Stunde sei man bei seinem Ursprung. Rüdiger hörte den Bericht kopfschüttelnd an. Nach seiner Ueberzeugung war das Stück, das er in der Hand hielt, zweifellos Anthrazit. Wie aber kam dieser in den Bach? Die Sache interessierte ibn lebhaft. Er ließ sich am Bachbett beweisen, daß in der Tat ähnliche Stücke darin lagen, und beschloß bann, dem Bach lauf zu folgen. Die Begleitung des Pächters lehnte er ab Der Lauf des Daches beschrieb ungefähr einen Halbkreis um den Berg. Di- Scküuchr. durch die er führte, wurde einerseits vom Bichelberg, andererseits von den Ausläufern des Gebirges gc- des Wassers. An mehreren Stellen, wv Rüdiger das hier steile Ufer hinabkletterte, um dicht an das Wasser zu gelangen, konnte er sich überzeugen, daß auch hier vereinzelt solche Steinchen lagen. So mochte er etwa breioierteT Stunbcn gewandert sein, als von rechts den saft senkrechten Abhang des Bichelberges herab ein wasserfall- artiges Rinnsal seine Aufmerksamkeit erregte. Buschwerk verdeckte seinen Ursprung und teilweise auch seinen Lauf. Offenbar war es ein zweiter Quell, der hier in den weiter oberhalb entspringenden Hauptquell mündete. Aber nicht bas fesselte Rüdigers Blick, sondern eine kable Stelle ziemlich weit ob. die wie eine breite wagerechte Wunde den Hang quer durchschnitt. Sie mochte etwa zwanzig Meter lang sein, hatte oben einen scharfen, über hängenden Rand und war offenbar durch einen Erdrutsch entstanden, denn das Buschwert darunter sah wie zusammengeschoben aus. Das Merkwürdigste war, daß sich gerade darunter, ehe der kleine Wasserlauf in den Bach mündete, eine ganze Ablagerung der schwarzen Steinchen befand, wodurch das darüberlaufende Wasser wie Tinte aussay Rüdiger betrachtete sich die Sache kopfschüttelnd, während eine gewisse Erregung sich in seinen Zügen zu spiegeln begann. Dann kletterte er den stellen Hang empor. Als er nach einer Stunde wieder unten anlangte, setzte er sich schweratmend auf den nächsten Baum- flrunt und starrte aufgeregt vor sich hin. Sein Gesicht glänzte von Schweiß. Rock und Hände waren schmutzig von Erde, die feinen Stiefel durchnäßt und seine Talchen schwer von Stein- proben, mit denen er sic vollgepfropft hatte, Mer er achtete gar nicht darauf, sonderir fuhr sich mit der beschmutzten Hand mehrmals über die Stirn, als wolle er irgendeinen phantastischen Gedanken, der darunter spukte, l^S werden. Es war ja nicht möglich! Der Glückssali wäre zu groß — zu unwahrscheinlich gewesen! Und doch — er trug die Proben in der Tasche! Es war reiner Anthrazit Und er hatte mft fernen eigenen Händen das Nest entdeckt, andern er stammte, das der Erdrutsch bloßgelegt hatte, und aus dem das Wasser nun die Kohlenblende herauswusch Auch die geologischen Bedingungen waren ja vorhanden — Tonschiefer und Grauwacke m sisurischer Gebirgsformat'vn. Wenn der Flöz, den< er entdeckt hatte, nur einige Mächtigkeit befaß, so war Do eine reiche Frau, reicher vielleicht binnen kurzem, als alle RothersteinS zusammen . Wie betäubt kehrte er endlich nach Monrepos zurück Frau Wenk erschrak, als sie ihn erblickte. „Um Gottes willen, Erlaucht sehen ja aus. als hätten Sie einen Unfall gehabt! Sind Sie gestürzt?" „Nein!" — Rüdiger warf einen flüchtigen Blick in den Spiegel. „Ich Bin nur ein wenig am Wasser I>erumgeTIettert und habe mich habet beschmutzt. Mer sagen Sie, Frau Wenk, wo könnte ich Denn rasch einen Wagen zur Station bekommen?" „Erlaucht wollen schon wieder fort von Monrepos?" fragte die Wirtschafterin beflür;/. „Nur für ein oder zwei Tage. Ich muß nach Wien und möchte den Abendschnellzug benutzen." (Fortsetzung folgt) Kreis tinigungsamt schriftlich einzureichen. 9995 B Sonnenstrahe 20 012400 » 9990 später gesucht. [Empfehlungen} sofort gesucht. 10007 gesucht. 9985 ist Piano kreuzfaitig, preiswert innerhalb acht Tagen. GroKeu-Linden, I Bohnhofftrave 19.1 A iietnherswier ArC. Matra. Abfahrt Samstag uachm. 2.40 Uhr. Abfahrt Sonntag morgen 6.45 Uhr. 5. Sammet Bahnhof straffe 8. y Maler-^\ f Anstreicher- Weißbinder-Gesch. . A, Belitz V LiobigstraSe 83 A Tel. 945 # Anträge, die diesen Voraussetzungen nicht entsprechen, werden zurückgegeben Gießen, den 15. September 1921. Stadt. Mieteinigungsamt. Dr. Seib. 2 rate Legehühner und 1 Hahn ah verk. »ihm Kaiser-Allee 33. Hofaut GeiSbcrg, Wiesbaden. Kaffee-Import und Grotzrösterei sucht bei einschlägigen Geschäften gut eingcsührte Vertreter. Angebote mit ^Referenten an Bttttger * Co., iooo?ss Hamburg, PrandStwiete 28. Bekansrknmchung Anträge auf Festsetzung von Miete oder Neben- lcistungen, die auf vorgeschriebenem Vordruck einzureichen sind, müssen für die Folge durch den Antragsteller den Mietern, bei denen eine Erhöhung beantragt wird, ausgefüllt zur Einsichtnahme vorgelegt werden. Die Mieter haben durch Unterschrift auf dem Vordruck die Kenntnisnahme zu bescheinigen Einwendungen gegen tie beantragte Erhöhung sind umgehend von den Mietern bei dem Miet- Jiingeres Dienstmädchen bet gutem Lohn, Familienanschluß und guter Behandlung sofort ober Samötag. d. 17. Sevt., LtttiiMbM Frankfurter Hof. I*97? Zur Führung elneS gediegenen kleinen Villen- Haushaltes wird ein Mädchen gesucht das in allen Hausarbeiten. einschließl. Kochen, firm ist u. repräsentieren kann. Zweitmädchen wird gehalten. Offerten, möglichst mit Bild, Zeugnisabschriften und GehaltS- anfvrüchen, an Alfred Lademann, Bad Homburg, unt. 4.831 erb. oot»A nwelen, @oiö- n.5iWeroegefl- Wliöe.Ä^^ laust ständig D. Kaminka, Juwelier, Marktplatz 1 Um»«.-* Ein tüchtiger iilop-i steife (erste Krall) unverheiratet speziell für Blecharlißilen sofort gesucht. ■ II Biilzbach/Omen. (Rüde) 9998c preiswert abzugeben Lich Babnbosstraste 43. Waasersport-Verein Hellas. Sonntag, b. 18. 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