»SÄ •* u°^ZAstüe? If ßr^“®?-• I --KZL^ I* txrs ?*>•* Kekk»»' . fle- austaufch bcn Der- und die Ein wie ur- Bespreckung seiner I zu fordern, soll der Hauptausschuß mit der andalosen Ur- weiteren Vorberatung des Haushalts bereits es dringend nötig! Ende Au an ft beginnen. machten, dem Vertrag Altung zu verschafsen Da Briana nicht anwesend war. wurde dir Besprechung vertagt. und Motoren sowie von Teilen derselben bi? -UN unteres verbiete:. Die Aufhebung de- Berbo: ?2-*.n nur durcb Vervcniung der ’Rcnfemicrur.^ übernommenen den. Tie Paris, interpellierte tember ;u verta Maßnahmen die Befreiung des Landes in kurzer Zeit herbeizuiühvru, Nack dem Fricdensver- trag ?lrtikel 88 iss die Jnteral ii r e Sfommiffion ve r v N i ch tc t. mit Tr ipp n b ral ii-rtci M. ch e die Ordnung aufrechtzucrhalten. Die deutsche 9te- gicrung hält eS nicht mit dem ZivtenSvertrag oereinbar, nxntn die mteralliiertc 5h>nintifiimt die Machtmittel nicht gegen die Insurgenten zum Einsatz bringt. Sic nruR daher erneut imb mitallen Nachdruck fordern, daß die Bevölkerung Oberschlesiens, die nach dem Ergebnis der Absimnnnig b.-i weitem deutsch ist, endlich irth über II restlos von ber Jnfurgentench.°rrsck)afl befreit wird Das Ccho der Wiesbadener Verhandlungen. Rußland fmon anzulassen In Berlin sei gestern ein Probeposten russischer Pelze Jelle und Häute eingetroffen, der voraussichtlich in Leipzig zur Auktion gestellt wird. Einige Partien Jlack>s und Hanf sollen demnächst eintressen. Außerdem lagert eine größere Holzlieferung auSsuhrbereit in Riga. Handelsaustausch zwischen Deutschland und Rußland. Okiepcnamiri zugegangen, der die Herstellung ' r o o n L u ft s a b r z e u g e n Kriegdverbrecherhetze. 15. Juni L. E Tupla ndier gestern über beschloß, das Plerrum von Mitte Juli ^voraussichtlich vom 15. Juli bis Ende Se p- en. Man war der An» dein Ucictx. Das Ansloadsschädengksttz. Berlin, 15. Juni. DTB ) Der Ausschuß des Reichstage- beqarrn heute die Erst, kfuin des Auslandsschadengesetzes T. früher ui Riga, und Rechtsanwalt Dr. Ein hont, früher in Paris, erschienen waren, trat für die Gleichstellung bei Ausländsdeutschen mit bcn aus den abgetretenen Gebieten und den Burschen Kolonien vertriebenen Reichangehörigen ein. Tie Abänderungsan träge wurden einem Ausschuß übernnesen. Vertagung des preußischen Landtags. Berlin, 15. Juni. Bolff.) Der 2let- teftenrat des preußischen Landtags für alle Vorkommnisse und ihre Fo'gm der älter» 11henau einladen wolle, seine Pläne vor dem alliierten Kommis ionimd b-rvn Präsidenten zur, Obersten Rat zu erörtern. Paris, 15. Juni (Wolfs.) Die „Chicago Xribunr" erhärt, daß bei den Wi>sdadener Skr- Ixmblungrn der Keim gelegt worden sei für tüni* tige immittelbare und unabbiiungc Verhandlungen der die unerträgltdx Lage ti Oberfch'esien fdnfbert und c neut das 93er'äugen an diese Regierungen gerietet wird, Oberschlesien von den Jnsureenten ,ui säubwn. Jnzwisix,, sLernt ft b eine Verständigung der vrleral i e len Truppen- eriolgen. Tas Gesetz ist durch bie im Ultimatum Verpflichtungen erforderlich gewor- gen, daß die nationalistische Jürgen?enbetorrung immer mehr in bolschewistisches Fahrwasser gerät. Sogar Shntentn trägt dieiern Um- ftanbe Rechnung und erklärt in seinem Blatte „SBegroei cr", daß der Au staw'» nicht mir nationalen, sondern auch politisch-revoln ionären Charakter habe. Der Kampf gelte vornehmlich den preußischen Großindustriellen. den Großagrariern und Verwaltungsbehörden. ro’gnt der älter-1 ......... .....Präsidenten *ur Last fallen, der die Macht b sitzt, durch energische! zwischm TeuUdWanb und Frankreich ohne Em- mischimg Großbritamrims, Belgiens und 3apan-.v Die Zusammenkunft bedeut- einen großen Sieg für eine mächtige fran.iöfifdx Grupp?, der eine Anzahl rcid)er Fabrikanten angcböre, nach bereu Ansickst Frankreich, da eS der größte Gläubiger Deutschlands sei, freie Hand haben müsse, mit Deutschland, ohne durch internationale Erwägungen behindert zu sein, in größtem und einträglichstem Maßstabc G c - chäftcabzuschließen. Nach ihrer Meinung besteht kein Gnmd, sich von Lloyd George, der die englische Kvhlenindustrie und ^-abrikatron zu cknitzen wünsche, und durch Graf Sforza. der bemüht sei, den guten Willen Deutschlands aufrecht iirer feilten. hindern zu lassen. Nach dem Blatte ind in Wiesbaden tesprochen ivordnt: 1. daS Ei üdm des Ministers Rathenan, daß D?utschlaild Kolonisation imb Ausbeutung in Rußland zu- gestanden werde: 2. der Ersatz der 26prvzentigeu Vtbgab? durch eine niedrigere Abgabe, etwa 1 ober 2 Prozent auf den gesamten deutsche Handel, sowohl den Innenhandel als and) den Außenhandel. Loucheur habe seiner Bereitwilligkeit Ausdruck gegeben, diese beiden Anregungen zu prüfen, ohne der Entscheidung der französisckien Regierung vorzugreifen. Wao bie Haltung der franzöiisckien 9legierung anla-.ige, so geh? sie bahin, daß die Exportabgabe lediglich den Zweck haben soll, an dem Wohlstand Teutsck-lands sich einen Anteil zu sichern, daß deshalb kein Grund be st'h?, sie nidü von dem g samten deutschen Ck- schäft, anstatt von dem Außenhandel altem zu er lieben, vorausgesetzt, daß insgesamt dasselbe Ergebnis zustande komme. Tie Reparationsleistungen. Paris, 15. Juni. (WTB.) Die Repara- tionskommission teilt in einem offiziellen (Som- muniaufe mit, baß die deutsche Regierung zu dem in dem Londoner Abkommen vorgesehenen Ter min eine Gesamts chuldverschreibung über 12 M illiarden Goldmark übergeben werde, eine Entscheidung, bie mit den Deutiaren getroffen worden sei. Hierzu bemerkt der „Temvs", daß diese Schnk>verfchreibung, die ein Anerkenntnis des ersten Teiles brr deutschen Schuld darstelle., später in einer gewissen Anzafe von Obliaat'onen nach lieberer ikunst mä ken arI ter» tm Mächten einaeteilt werden soll. Dieser Teil der Sckmld soll 5 Prozent Zinsen tragen und mit 1 Prozent amortisiert werden In dem oben er- jrä'inten Eommuniauö teilt die Revara'iinskom Mission ferner mit, sie habe in der Angelea-nheit d?r teutidrn Holzlieserungen die deutsch? Reste- nmg daran erinnert, bifi sie eine strenge Einhaltung der vorgeschriebenen Fristen erwarte. Tic Tristen erstrecken sich vorn 28. Mai bis zum 28. September 1921 Im Verlauf dieses Zeitabschnittes seien 9GO 000 Kubikmeter Holz m liefern die zwisckien Frankreich, Italien und Belgien verteilt werden sollen. Paris, 15. Juni. Havas Die Reparationskommission, die am 14. Juni zu- sammeugetrcten ist, hat sich in dieser Sitzung außer mit ber Gesamtsumme ber beutschen Schuldverschreibungen auch mit ber Anwen duug des Artikels 238 des Friebensvertragee befaßt, der die Rücklieferungen in Geld- und Sachwerten betrifft. B'r 1’/. Monaten wurde bek.u t ich ter Krieg:laßen'oinmi sion durch ein Protokoll mitgeteilt, daß die Repara- tionskommission sich diese Frage Vorbehalte Die Kommission hat den Wortlaut der Artikel 6 und 7 des erwähnten Protokolls festgelegt, welches die Rückgabe im einzelnen regelt. Das Protokoll, bas bie Rückgabe in (Mb, Sachwerten unb Gegenständen aller Art, wie Viehbestand, Jndustrie- ma terial und Material für die Lano- unrtschaft und die Eisenbahn ins Auge faßt, ist vollkommen in Kraft. DaS Ergebnis der Rhein,„SankttJ»nen". Paris, 15. Juni. (Wolff Die Zoll- fanktionen am Rhein haben nach dem „Matiw' im ersten Monat das Ergebnis von 170 Millionen Franks ergeben Verbot der Herstellung von Flugzeugen. Berlin, 16. Juni, lern Reicks tag ist ein Tie Umstellung in Rußland. Riga, 15. Juni. WolffZ Zur Förderung des Warenaustausches erließ das Gouveme- men's E e1utiDrO’ritee von Nishni. Now- gorod eine Verfügung, wonach die Jahr märkte wieder eingeführt werben. Berlin, 15. Juni Dem „Tagblatl" zufolge beginnt fitfi ^er praktische HanbeIS - sch zwistyen Deutschland und d schon anzuloffeu In Berlin sei Tas Sviel mit Lbcrfchlefieu. Paris, 15. Juni (Wolff.) Der „Petit Parisiew' will wissen, daß infolge ber Weigerung der Deutschen, ihre Truppen au8 Oberschlefien hcrauszu - nehmen, der französische Botschafter in Berlin Laurent den Auftrag erhalten habe, im Auswärtigen Amt in Berlin alsbald zu verstehen zu geben, daß die Wiederherstellung Der Autorität der interalliierten Kommission durch die Haltung der beutscheu Elemente nicht in Frage gestellt werden dürfe. Es sei fidycr, daß ähnliche Vorstellungen auch von feiten der Vertreter Englands und Italiens erhoben werden würden. Stillstand der SäuberuugSaktiou. Berlin, 15. Juni. (Wolff.) Bis beute vormittag wurde von General L e R o n b ein Befehl Mir Fortsetzung der Säuberung saktion nicht gegeben. Die Gefechtslage. Oppeln, 15. Juni (WTB/I Nach Verhandlungen. bie heute nachmittag fiattgt fünfen haben, stellte General Höfer bem (Munal Hemicker Die Ortschaften östlich der Linie 1,3 Kilom. nordwestlich DoNna—Annahof—Westrand Lichmia— Ostrand Kuschnitzka zur Unterbringung englischer Truppen für die Säuberungsaktion zur Verfügung. Die Kampftätigkeit der polnischen Insurgenten lies; wesentlich nach. Im Kreise Rvstnberg griffen polnische Banfen die Höhe bei Jastrzigo- witz ohne Erfolg an. Kleinere Vorstöße in ber Gegend von Pruskau—Zembowitz f (heiterten ebenfalls. Der Bahnhof und die (Ei ent ahn hauptroerfffä tton in Gleiwitz sind gestern früh von Matthesterf aus durch einen pvlnisckrn Panzerzug, der mit 200 Insurgenten besetzt war, angeiriifen worden. Dcr örtliche Selbstsckmtz von Meiwitz umzingelte die Insurgenten und nahm 69 Ma'M geangen. Die Insurgenten wurden den italienischen Truppen übergeben. Im Kreise Ratibor herrschte eine ifbivachc Kampftätigkeit fer Polen bei Zawala und Sckimischow Die Jnfurgenton setz en die Rückwärtsbewegung gegenüber fer S'adt Ratibor fort. Jedoch sino hier wie auch im növ-liehen Teil des Kreises Groß-^treblitz polnisck)e Banfen zurückgeblieben. die in fen geräumten Ortschaften ihr Unwesen treiben. Es ist feftqcftelltnwrten, daß frie Insurgenten in fen Waldstücken östlich von Ratibor große Mengen von Waffen vergraben haben. BolichcwiSuins in Obeifchlesieu. Berlin, 16 Juni. Nach einer Meldung deS „Berl. Tageckl." mis föeuthen liegen fort Nachrichten aus fen Sanbiemeirofen vor, die bt’a- Paris, 15. Juni, lWolff.) Zu den Handlungen zwischen Rathena u und Lo u- d> c u r berichtet Havas noch, nach dem Eindruck in Paris und den aus Berlin ein- gegangenen Informationen sckieine es, daß ocr Eindruck über die ersten erzielten Ergeb- Frankreichs Finanzlage. Paris, 15. Jurn. WB , Ter s>numpnm.f Toumer erläuterte heute nadyuitMg vor der F - uan-Ämmisswn ber Kammer bt.- Fina n»l a ic JraukreichS Er erklärte, die letzte Anlrt <- sei in einem Monat nach einer Emission voll ständig auf gebraucht (lemcicn. Tic Lage des Slatzamt? habe sich noch tm Lause ber Monal> Mai unb Jmu Murd) verschärft. ba|> bie Jaln s Nse I9lb em- Lvrufat unb nach fern R fein lande ltxmäre. Tesbalb Jet er genätigt gewesen, SchaichanS auszugeirtt Er hoste, aut btee Werst 2* Milliarden eizi len zu können Nach feti.T Ansicht ist tie sckxo.rrigste Zeit letzt turü er. Ta.' .' i i : ■ V . i a . in iir zuNiInen 1. Tas Tefi» i bet bcn Ei,eiü>ahnen würfe beseitigt werfen dadurch bah man bie Eeellschrflen an fern erzielten stützen mehr als bi» er fe:ef igt, *2. die Ausgaben für baS HeereSbtldget mO.’iten lcrafe gefetzt iverten, und zwar durch 4krmtnferunfl des estektitlen Bestandes unter ?9ahruug fep nationalen Interessen, 3. ic'c • au fer c Staatsanleihe alS eme Kvn o in rung-ian- le fe, die uu Herbst aufgelegt werfe, mü fe abge ■ lehnt werden. Des ferneren künbitt- fer Finanz mmister Toumer an, bah nruf) ( (en Ausfstlnvngeu trat der Reicksmn i.er tes Aeußl-rn, Rosen, mit Nachbr u a entgegen Er teilte dem sixoizöch'ckien Botschafter unb dem englischen Geschäftsträger, fee rrnzeln berifrm wr« spr«s»n, tri diesem Anlaß mit, bitt eine Note an fee all ‘irrten Regierungen genaussm sei, tn die Maßnahmen, die die Regierung in Ausführung des Versailler Vertrages hinsichtlich der Anklageerhebung Legen den früheren deutschen Kaiser und „andere Urheber von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu ergreifen gedenkt Er verlangte eine beschleunigte B-----x----f----- Interpellation, da die „f Ia teile von Leipzig" es dringend nötig ftttyrer mit General Höter anjufedmen Ter Wor laut der Rote. Berlin, 15. Jwri. sWolff.) Nach Paris, Lonfem unb Rom ging brüt? folgende Note ab: Seit sechs Wocken hat Ko r f a n t y die Macht nahezu im gesamten Oberschlesien an sich gerissen. Er bat in dem von seinen Banden besetzten (Gebiete tatsächlich alle Befugnisse ter interalliierten Kommission. Sette Wock^en erduldet die ober- schlesisckie Bevölkerimg die ungeheuren Leiden, welckte dieser Rechtsbruckt über alle Teile des Landes herausbeschvoren hat. Die Verluste an SDlenkbenleben sind groß. Di? Aufständi'chcu häu- stn Greuel auf Greuel. Hunderte von friedlichen Bürgern sind verschleppt worden. Utbcr ihr Schicksal ist nichts bekannt. Historische Bauten, wie die Schlösser von Schimi'ckow, Stubmdorf, Zembo- witz unb Kalinow und Dirk* andere iinn dem Vandalismus der Insurgenten zum Opfer gefallen. Den Dauern und Gutsbesitzern sind die Pstrde unb das Vieh weg getrieben und viele Gebäude unb Geräte zerstört worden. Die Einbringung ber Ernte ist bereits jetzt in vielen Hegenden unmöglich Nicht minder traurig liegen bie Verhältnisse bei der Industrie. Auch ber Serie br flebl nahezu überall still. Der Bolschewismus findet in diesem verwüsteten Lande günstigen Boden und boritet sich in erschreckender Weist aus Blute,wen H?r»ens aber mit gefesselten Händen soll das teutschc Volk zusehTir, wie unter den Augen bet interalliierten Kommission, brr bie Verwaltung des Landes zu treuen Händen übergeben war, sein? Volksgenossen brutaler Gen-all audgeliefert unb die Früchte teulidm Fleißes und deutscher Wirtsti-rft der Vernicküung preisgeg?b?n werden. Sechs Wochen tolnischen Terrors sind über mr fere Volks, enos en bingegaugcn, obm daß bie in:cral i rrte Kommission die geeigneten Mittel gehn fen Hatto, die aller i fee Niekerwrrtnng des AnfstmifeS ermöglickxn. Seit Ende Mat tra en rdjeb. iche Truppen Verstärkungen d ? r Entente mit nid.Ii fern Kriegsma e.üü in Cber- fdiicficn ein. Mit gTaigen AuSnal)men, und afe].’j seien von bcn grotan Stäb en, bie noch tn d?r Hmid .der Deut ich n sind, blieb i^ud» b-r-3 gesamte AufstandS-wbiet nach tot? vor tn Besitz ter urgenten, w Icke dort unumschrän t k.e.rschrit. Die Grenze nach Polen i ft osten D.m bart kommt txniember Ztizug an Kämpern, ter- trnter eine erbeb idje Anzahl von regulären polnischen Militärs. Von dort nx?rb?n Was en inb M i- nition aller Art herüteree'chisst. Ben ei e für btcie Tat achen werten bcn alliier e.t fRcct runce t b.'son- der- übergdet. W nn aber d.e cll irrten Trap.c.i bei khrem Vorgrt.eii Ortfdxtftcn besetzen, tonn'eir bte Insurgent.m vorcher, rote z. B n Rosenberg, rnifel jfligr m'i i rren Wösten imb Munition sonne unter Mitnakm e allen gcraub.eit Gutes abz:eben und ihren fannt-dYn Steh am "tem Rückzüge an den unsckAildi.ren Senvincnt steten Laus laf en. Ha! e' aber interalli erte Truppen ein Gebiet burdingen, so taurfjen in ihrem Rücken alstelb polnillbe Bauten wieder auf unb treiben ihr lln- we'en weiter in b.m gleichen Maße wie vorher. Ci e B f i.bigung ist ni.gends zu verzeichnen. Längs der gan-z-n Fnom wurden die Ortschaften, wie z. B- Ko'e litz. WackvWitz. Frei-Pipa. F^ei- Kad'ub, Schamnowin, Daldbäu'er. Hofenbrrken, Bukau und Mar^vwitz. welckx' vorübergehend von bei Polen geräumt worden roarat, erneut von den Banden be'etzt unb idip*r hermgesuchr. Die obendrfq'iftfie Bevölkerimg und mit ibr das deutsche Volk bewahrten bisher die Ruhe, die von der gesamten Welt als bewundernswert aneyiamt wird. Ter o b er s chl e s ische Selbstschutz trug trotz safere;(ter 'Ängriffe ter Polen unb trotz bringen ter Hi sentfe aus bcn von Kvrsallp bccHtm QkbKtcn. ihre Stellungen nickt weiter vvr, in tem Vertrauen, daß endlich .nergi'che Maßnahmen seitens ter alliierten Kommission gegen Kcnfanty und seine Banden ergriffen werten würden. Die teutfehe Regierung muß gegen imrtigvn Zustände in Cb.tidleiim die icbu teste Verwahrung einleg-n unb liefe iub genötigt, den immer wieterholten Versuch', fern cterdileivdon Selbstschutz auf bie gleiche Sture mit den Insu r'gent en zu ltdien. ene gr ck *u uf» Movriwn unb zu b tonen, daß ter von dem Pran- benten ber int.ralliierten Kommii ion Lxab tätigte W g. die Jnstirgent n durch Bei dncklungen zum Abtzng mit allen Waffen zu tew gen. mckt geeignet ist, 'Jhihe unb Ordnung wiederherzuitellen Dieter Erfolg kann allein dadurch g.zeitigt werden, MB mit allem Nachdruck burrfigegriffen imb Oberschlesien mit allen Kränen von den JnsurAenten gesäubert wirb. Geschieht dies nicht, w wird die volle unb alleinige Verantwortung Nr. (58 Ter Lietzener »nzel-er mit der 'Dienetagsbeilagc .Spert.UmWau- er- scheint täglich, außer Sonn, und Feierlaa». Monatliche »e;ua,preise: 2Kari« 5.- einschließlich IrSgerlohn, durch die Post bezogen Martz 5.75 einschließlich Bestellgeld. Ferniprech-Anschlusse: für die Schrift leirung 112; für Druckerei, Verlag und Geichasi»stelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Hnielaer »ießen. postschecktonto: Sranllurt a. M. 11686. Lnaahmr von »»zeige, für die lägetnummri bi* |um Aachm Nag norher ahnesebeDerdindlichtzeit vreit für l mm höhe su Intrigeno 34 MN, Breit« örtlich 40 Vt. ousrodrt» 60 Df.: für Reklame Anzeigen von 70 mm Breite I80D1 Bei D^tz. vorschrist20' ^Aufschlag f)aup:|d'n|lUiter Auq ^>oetz Verantwortlich sür Doliiitz: Aug Goeh: für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zen;; für den Anzeigenteil: > an» Beck, sämtlich In Gießen Erster Blatt 171. Jahrgang Donnerstag, 16. Juni (921 ietzenerAWiger General-Anzeiger für Gberhefsen Vrvck nnb Verlag: vrsthl'fche Univ.-Vuch- und Stdnbruderei H. Lange. 5chriftleitvng, SefchäflrfteUc und vruckerel: Zchuistraße 7. Au- Ktadt iirrd Land. G i e ßen, ten 16. Jun: 1921. Ta- Äinderelcnd. Bor einiger Seit, tri Einführung der ünäter» fötifimg, hatten rcrir über das Kinderelend in der Stadt Gießen einen Artikel des Amtsarztes veröffentlicht. H tr'tt auch deutlich in Ersch'inung daß die folgen Kri^g-Z hör att"m di- Unterernälp-"ng und her Woh nlngsmangc! mit i ren ge'uitM' itVen 23c* gleiterscheimtngml namentlich die größeren Ort-' mit vorwiegend Industries völkerung nicht verschont haben. , Vergleichen wir zunächst die TuberTu* losefterbkichkeitSziffern. wie sie im Avril f. Jö an dieser Stelle vom Kreisgesundh-itsamt '?rrösfentsicht wurden. bmi Stadt imb Landkreis. >'o cTfpfrn wir daß di^enige der Stadt mit 12,6 oitT 1OOOO Einwohn mm sich b'teutend günstiger Erstellt als die teS Lan^kr^ise-; mit 18 1; unter d-n 79 S?r*en b-s Landkrrises sind in 40 Orten k ine ^ub-rfufnfefterMätTe ht»rge*nmmen in te^ übrigen bactgcn herrscht eine j’im Teil rocht cf ebite Er- t'ranbungs- und Sterbeziffer an dieser Votts- krankhnt. In der schnkvslichtigen Wtllt^llaffe von 5 bis 15 I-'lwni fltrrTxm im v'flossWien Jahre im gan’cn 36 d r davon allein 13 an d r Titb rVo'e • das entspräche aUo rin'm Drittel aller im schulpflich- »ig*n Alter Vwftortmen. und zwar entfallen auf L'.mgenschwindlucht 5. aut Tuberkulose der Hiru- (mit und der .Knochen le 3 und des Darrn-s imb des Bauchfells ic ein Todesfall. Das sind Zahlen, die -*ine teutlime Sprache reden! Die schulärztlichen Untersuchningen er gaben unter den über 10 000 Schilkin dem des Landkreises 178 Kinder mit ausgesproehmen skrophn- i'ö^n Erschein',nkAuaen'mtrüw^una'n, Haut- Mks'chligc. Trü'enschnxfun'en. N-wimgm zu Schleimhout'erkrank'mgcnß Ein Teil bifer Krnbcr -ft für dieses Ialn für eine Solbatekur vor- :ancrkt, teren Kosten die Landesverffch'runas- anftalt Lassen und bei 10 Kindern bi* Bezirks- sparkasse Gießen trägt. Bei bm hohen Kosten ber- artig-rr Kuren können aber natürlich nur ver-- hältnismäßia wenige Kinder Derücksicht'gung fin* ten. Meft ftammm solch? skrophulöse Kinder aus ?inl-erreick'?n Familien; 23at?r oder Mutter sind "an Tubwkulose erkrankt oder gffborben und das betreffende Kinb in hohem Mas-: tuberkulös ge- fährtet. Was ift es da für ein ^egmt für ein derartiges Kind, wenn eS aus seiner Umgebung, ans der engen Schasstube, wo c5 mit den anderen .Kindern vielleich schlafen muß, für einige Wochen ' hermiskommt, durch Solbäder in seiner Wider- . ftmrdskrast gehoben und vielleich für seine ganze Zukunft gekräftigt wird! 5Ron anderen körperlichen Leiden und Ge- Lredten, die sich im Laufe des letzten Jahres , bei den schulärztlichen Untersuchungen ergaben, seien ermähnt: 198 kurzsichtige und 133 schielende Kinder; 49 Kinder zeigten äußere Augen- erkrankimgen. 9t Ämter litten am schlechten Gehör und zum Teil an Eitrungen aus dem Mittel- bbr und 115 waren mit vergrößerten Mmideln oder Wuchrungen im Nasenrachenraum derart tehaftet, daß sperialärztliche Behandlung als unbedingt erforderlich lr'eichnet merten muhte. An Hasenscharte b?w W°.'-lfs"cvsm triben 10 Kinder, die * T. oreriert sind, an Schiefhals 8 Minter ^Mädchen). Den Verlust eines Auges teklagm 9 Kinder, die .Kosten eines Glasauges konnten bei einigen Kindern von den Eltern nicht bestritten werden. Bei 59 Kindern wurde ein Druck)!eiben seftgeftellt. Ver krüppelte Gliedmaßen wiesen 61 Kinder- auf; davon leiben 20 Kinder an den Folgen der vor über einem Jahrzehnt im Landkreis Gießen epidemisch auf getreten en Kinderlähmung. Ein Teil dieser Kinder muß Stutz- und Schienenapvarate tragen, um gehn, zu köimen; aber diese Apparate sind, zu Fnetenszeiten passend beschafft, imterbcffen durch Größenveiden der Kinder ober burd) Defekt* werten unbrauchbar geworden. Eine Neuanschaf'- hmg oder Reparatur kann von den Eltern, ivenn sie unbemittelt sind, nicht ober nur $um geringsten Teil bestritten werden, 23 hinter sind mit einem angeborenen Düftleiden behaftet; je ein Schul- fhtb hat nur einen Arm bzw. ein Bein; ein Kind bat überzählige Finger, die entfernt werden müssen. An offerier Drüsen- bzw. Knockientuberkulöse lit - ten im letzten Jahre 7 Schulkinder. Solche mit körperlichen Felsern behaftete Kinder werden in geeigneten Fällen der in Gießen regelmäßig stattfindenden KrüppelberatungSstelle zugttviesen, wo kostenlos ^Beratung imb bet heil- biren und besserungsfähigen Fehlem Heilp.an und Kostenvoranschlag au ge,teilt ni b. 2(2er nur ut den seltensten Fällen ist die Fami ie bt der Lage, du Kosten einer brartigm Behnrdlung u tragen. Lv weil es sich um die Kmxr bemittelter Eltern hantelt. werden die sckulär^licl-erseitö ang.-orbnetr.t Maßnahmen fast ausnahmsU>5 durhgesührt. Umw traurig r ist es seh n zu müssen, wie Kinver wenig bemitte t.T Eltern odw Witwen, die Di.Jricr/t bürd' den Kri'g in Not gcri ten ter Behandlung, die zur Gesundung fülTren oder körperliliae Fehler besciti c > könnten, entbehren müssen. £)ier kann und muß Hilfe gebracht werten; Hrc wird das Lils, wert der kommenden Woche unschätzter m Segen stiften, wenn alle, denen das Wohl unserer Ki.ider am Hcrzen liegt, hilfreich ihre Hand öffnen, und wenn leder nach seinen Kräften dazu teiftcuert, ter Kinderhilfswoche zu einem r.ichen Erfolg zu verhelfen. Die Veranstaltungen der ttindcrhilfSwoche. Sonntag den 19. Juni, 9Vs Uhr, im Stadttyeater: Ehrensingen des Lahntal-Sänger-Bundes. 11 Uhr: Prome- naden-.Konzert in der Süd-Anlage. Mittwoch den 2 2. Juni, 3 Uhr nachmittags: Lichtspiele Seltersweg, „Möve-Film". 4 Uhr: Rosenfest im East Astoria. 6 Uhr: Fußballwettspiel auf dem Sportplatz an oer Rodheimer Straße. Donnerstag den 23. Juni, 6Vs Uhr, im Stadttheater: Theaterabend der Gießener Frauenvereine. Freitag den 2 4. Juni, 7 Uhr, im Sta d t theater: Turn- und Sportabend. Samstag den 25. Juni, 4 Uhr: Wassersportfest an der Lahn. 8 Uhr: Einhorn-Festsaal, „Bunter Abend". Sonntag den 26. Juni, Vs 4 Uhr: Kinderfest im Philosophenwald. We t«c »v o >.. uss age für Freitag: Vorwiegend heiter und trocken, tags warm, nacht? kühl. Winde aus östlichen Nich'imgen. Ta suh die Wetterlage i i ht wesentlich geändert hat. können wir mit der Fortdauer der be- lehenden Witterung rechnen. ♦ ** Weinsteuer. Der Reichsfinanzhof hat durch Urteil vom 16. März 1921 entschieden, daß der den Kellnern als Entlohnung zustehende Bediennngszuschlag zum Weinoreis in den Steuerwert des Weines auch dann einzurechnen ist, wenn die Kellner diesen Zuschlag bei der Abiieferung des Verkaufserlöses gleich für sich Mrückbehalten. ** Das S t u d e n t i s ch e W o h n u n g s- arnt, bei dem man alle freien Zimmer zur Unterbringung zahlreicher obdachloser Studenten anmeloen möge, befindet sich Ludwig- straße 23 (nicht 29, wie es in der gestrigen Anzeige irrtümlich hieß). ** Die Zuckerbezugsscheine für Monat Ium können von ten Kletnyändiem am Freitag auf dem Lebevsrnittelarnt, Zimmer 8, abgeholt werden. ** Unglücks fall. Ein Fuhrmann bei Oevonom Noll in der Neustadt wollte aestern mittag ein Pferd einspannen. Dabei schlug das sonst sehr friedliche Tier aus und zerschmetterte dem Fuhrmann einen Unterschenkel. Durch die Freiwillige Sanitätskolonne wurde der Verunglückte nach Anlegung entsprechender Verbände in die Chirurgische Klinik verbracht. Man hofft, das Bein retten zu können. Bornotizen. — Tageskalender für Donnerstag: Lotel Gintern, 8 Ubr, Gastspiel ter Deutschen Kammerspülc, Tresten. — DÖrsaal des Php- fitolifd:.en Im ituts, 8Vs Uhr, 2. Teil des VortragS über Erte, Lict.it- und Fnnlentelegraph.e itnb Tele- phonie. — Lichtstnclhaus. w'.e gestern. — Lichtspiele, Selberswcg, „Ter Reiter ohne Kopf", zwcrrer TeU. — Die Gießener Wald bühne wird cun kommenden Samstag ein altflämiscl)es Schauspiel and ter Zeit ter Wende des 14. und 15. Jaln- hmiterts aufnThren, das in den letzten Jahren bereits an mehreren Orten (so 1917 in Brussel) eine Wi ctercrnferstehnng erlebt hat. Gin volks- Nim'licheo mittelalterliches Drama, das in seiner Neigung, lehrtest und sittlich förternd auf die Seele ter Zusteuer zu wirken, noch an die geistr- licten Mnsterienspiele erinnert, enthält es in naiver Veranschaulichung die Geschichte eines jungen FLrslen, ter eine schlichte Magd auf den genuinen Rat seiner Mutter entehrt und bann davonziehen läßt, und Per später, als er durch feinen ausgesandten Kämm wer vorn Tote der Ge- liebtcn erfährt — die tn Wahrheit erfolgte Rettung ter Gcf. lichteten durch :tncn Ritter ver- 'cf-neigt der Bote — sich selbst entleibt Die Tarf e £ung d s Geschehens besch.änst üch vielfach mpntennod gedachte in Morten ter AncrCennung und des Dankes des vor für:em versorlc en Molkwei-Direklors Johannes Vö^.i 'g, de'sen Andenken ti? Versammlung durch Erheben von ten Plätzen ehrte. Ein beamteter Neviior erläuterte ti* Bilanz und dem Rechner Konnte Entla''ung zuteil werten. B-'i der Wahl be? reuen Tirekw"s würd' der bi?f*mge ftellver- t' e'erbe Ti e.wr Pü gem'eister Wci en' a^, K strich, eewäh t Die Mitglieder des Bors^a '.tes und te? Aufrchtsrates wurden zuim Teil wieder, zum Teil neu gewählt. KreiS Friedberg. nt. Ober-Wöllstadt, 15. Junt. Inter vergangen^'. Nacht drangen Diebe in das Anwesen des Landwirts Georg Wnsenfee ein, holten nach Ueberwindung großer Schwierigkeiten ein Rind aus dem Stall, führten es durch die Scheune eine steile Böschrmg hrwrus und schlachteten es in ter Nähe im Feld: ab. Die Gedärme imb ein Stück vom Vorderteil ließm sie liegen. Der ganze Vorgang zeigt, daß die Diebe genaue Lokalkenntnis befiten, um so mehr, als- in dem Gehöft zwei wachsame, scharfe Hunde sind. Starkenburg und Nlninhessen. oz. Offenbach, 13. Juni. Vergangene Nacht entstand am öafen ein Groß feuer. Auf dem Lagerplatz von Lengstenberg u. Wiemer waren eine große Menge Kasten in Brand geraten, wodurch auch die auf dem anstoßenden Lagerplatz von Leo befindlichen Dolzvorräte ergriffen narrten. Die Feuerweln war alsbald zur Stelle und griff das F-euer ans sechs Rohren an. Binnen zwei ©hinten war es auf seinen Sterb beschränkt. Die Entstellungsursache ist nicht bekannt. — Samstag abend gegen 10 Uhr wurde durch böswilligen Alarm die Wehr nach Geleit- und Lud- wigstraße gerufen. Kreis Wetzlar. * Hochelheim, 13. Juni. Gestern fand bei Gastwirt Ph. Jung eine gut besuchte Wanderverfammlung te* Obst- und Gartenbauvereins statt. .Kreisvbstbaulebrer Kilp aus Wetzlar hielt einen Vortrag über „Obstbau und Zusammenlegung", ein Thema, das für uns großes Interesse hat, da die Zufammenlcgungsarbeiten ter hiesigen Feldmark im Gange sind. Etwa 20 neue Mitglieder traten dem Verein bei. Wenn die diesjährige Obsternte irgendwie günstig ausfällt, soll hier im Herbste eine Cbft> und Ge- müfeausstellung der Bürgermeisterei Rechten- bacy stattfinden. Ocssen-Nassau. Wieder eine Folfchmuuztrbande entdeckt. F r a n ksu r t a. M., 15. Juni. Arn Sonntag gelang es ter Kriminalpolizei in tem Hause Langestraße 39 eine Falschmünzerwerk st ättc zu entdecken. Dort hatte rn dem 4. Stock des Hinter- g-bäutes cm gewisser Herr von Spi.-gel. ter bei einer dorr in tem Hause dffindlichrn Firma an* gestellt ist, ein kleine Atelier curgerichtet, nt tem jeten falls falsche Tausendmark- scheine zur füttertigrmg gelangtm. Sck»n kürzlich erh/.'.l ein Dackerm.-istm von diesem Herrn von Tp-.'acl einen Tausrndmarkschten, der sich.al- gefälscht hnausstellte und wi-ter ^urü cf genommen wurde mit ter Begründung, er ici Dereumabmt Worten. Bei der 'Serfriftitng des He-rm v. 2men ter Nähe d?s StÄtisckien Krankenhausc- cinc eigen? Dtetzgerei unterhalten, mit ter sie hauptsächlich ihr: Krankm- und Hili-mistalten versorgte. Nunmehr soll ter Betrieb eingestellt werten, nachdem sich braus gestellt hat. daß im freien Hantel das Fleisch bis 5 9)it billiger geliefert inerten Bann. ♦ ra. Biedenkopf, 14. Juni. Um bet Wohnungsnot im hiesigen Kreise steuern, sind jetzt auf Anregung der Krets- verwaltung Verhandlungen anaebahnt. die die Gründung ener Vaugenossenschaft für den Hinterlandkreis zum Ziele haben. ** Kur-e Nachrichten aus Hessen und den Nachbarstaaten: In Wieseck wurde der langjährige Postsekretär G.org Gutbrer zum Posme.ster ernannt. — Zum Polizei diener ter Gemchnde La'u b a ch tourte Heinrich Scferbt ernannt und vc.-pffichtet. — In Nidda lostet die Landbutter im freien Hantel 22 Mk. daS Pfund. — Auf ter Grube Hair^nbach bet Dillenburg kamen am Dienstagmillay die beiden Häuer Richard Hartmann unb Friedrich August Reh durch abflilrymte Gesteinsmassen »u Tode. — In Nierstein i't in einem StmC* steinbruch am Samstag ein 21 jähriger Arbeiter aus Geinsheim tod.ich verungllüll. Er erlitt beim Verladen von Steinen einen Schädelbruch, ter seinen alsbaldigen Tod herb.'iführte. — In tem Abendzug von Hanau bis Eberbach entdeckte man auf ter Station Kailbach in einem BremS- häusckren vier bcivaffnete Dal-nräuber. Als man mi ihrer Zeslnckl.mre fd/rciten wollte, flohen die Räuber in ten nahen Wald und beschossen von hier aus ihre unbetvaffneten Verfolger. Die RLu-« her enttarnen in der Dunkelheit. (ßeridit^fanL Ter Prozeß gegen Hölz. Berlin, 15.Juni. (Wolff.) Im Prozeß gegen Hölz kam cs zu einem Zwischmsall ba der Vernehmung des ZigarrmhändlerS Beyer aus Helbra, ter gestern bekundete, daß der Angeklagte auf ihn und seine Frau gescKsen hätte. Als der Verteidiger Justizrat Bwh dem Zeugen vorhielt, daß er ten fiommanbeur der Schutzpolizei in ter Nachbarstadt gebeten frate, ihm einige Mann mitzugeben mit dm Worten, er werte Holz in kurzer Zeit erledigen und daraus fofgert, daß "knxr geplant hätte, Hölz zu er motten, erleidet ■.*ner einen SBn tanfall und will auf ten Angeklagten losgehcn. Er wird von dm V-amten der Sckmtzpolizei znrückgehalten, weint und fchimpft und muß schließlich aus tem Saal gebracht werten. Tie Verteidiger b-z ichnen Beyer auf diesen Auftritt hin als Psycho^athTN, ter t?rne Glaubwürdigkeit verdiene. Als Beyer wieder im Saal erscheint, gerät Holz in die höchste Erregung und protcfriert, daß er, ter selber eine zarte Kindheit hatte, auf Kinder hätte schießen wollen. Er rezitiert ein Gedicht und ist dem Weinen nahe. StaatK- anrvaüfcbaftdrat Jaan erklärt, er werd: die Angaten Beyers als Belastungsmaterial gegen Hölz nicht verwenden. Vattrmord. X Ha nau, 15. Juni. Bor dem Scbtouo- gericht Hanau stand gestern dec grauenvolle Mord zur Abutteilung, ter am 28. Dezember 1920 an dem 64 Jahre alten Zimmermann und Auszügler Friedrich Iahe aus Oberzell bei Schlüchtern begangen war. Die Anklage richtete sich gegen ten eigenen Sohn des Ermordeten, ten 2i Jahre alten, verheirateten Landwirt und »oh* (jaucr Wilhelm Iahe aus Oberzell bei Schlüchtern, der des Raubmordes beschuldigt war. Ter Ermordete mar als streitsüchtiger Mensch bekannt, mit dem schwer auszukommen war. Darunter hatte auch sein jüngster Sohn zu leiten. Am 28. Dezember 1920 war er auf ten Wielen seines Schwiegervaters damit beschäfttgt, mit einer Hacke bte Waisergräben zu öffnen. Es konnte nicht mehr allzu lange dauern, da mußte auch sein Vater von ter Arbeit kommen. In ihm reifte der Entschluß, ihm auszulaucrn und ihn zu beseitigen, k)errn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. 36. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Ich starrte ihn an. Wahrhaftig, da van hatte ich nicht gedacht! Ich hatte bic Ok.üpattm .strai'.stmzimmerS burd) ten Pastor immer als eti Hindernis bctradi't. Aber G. hatte recht, baran war nicht zu zweieln! ES b.au 1)1: Fett Hindernis zu fein, im Gegenteil! Jrn Gegenteil: „Morgen oder Übermorgen," fuhr G. in derselben unrrträglidjen Weise fort, rtb wir in Malta. Ta soll der Aste rms Land, und bann kommt wieder die Wade, baraur ffernen Sie Gill nehmen. Jetzt ist seit lier Tagen feine flßadx gegangen, aber Sie . „Schweigen Sie, G," rief ich, ernstlich durch die Freckteit sti uS Auittetens gereizt. „Sie fön* neu überzeugt sein, das.'ich bt.* ^adz schton erwogen habe . . . intb heute atenb noch wird ein Besuch tht Zimmer neben dem Pastor »lenadit werten." Damit weidete ich mib ab, um mich nicht weiter zu ärgern. Und 1 e.ite naijt gegen 1 Ul r also vor cf'.cr Stunde, glaube ich) begab imidi auf merte Expediten. J-ch nxir o an gekleidet wie bewolnlli.ch b". solchen Gelegen cit-n, tun.te: *Bn laun und Filzpgnbof ein, c-5 ; t ti'j ein Kostüm, das keine Aufmerffamkeil erregt, uiu' 11 tem man in neun Fä llen von zdhn unbemerkt vorbeisrttüv,en kann. Mit eir iger Vorsicht gelang es mir auch, alle Begegnungen auf tem Wege zum Korridor zu va* nKiben, too ter Besatzrungs.aum rich be'tuteL Wie G. schon «gesagt Ixitte, war alles tu diesem Teil des Schiffes so still und ausge korben, tetz man beinah Angst bekam und eine Fol e fürd-tete. Ter Wächter guckte, unmittelbar beror ich tririn» schlüpfte, in ten Korridor, aber machte sei ie Runde. Ter Sicherheit halber, um »u er'ahre l, wf? oll er hinein zu! eben pflegte, wrfteefte i I- mich in einem Neinen Verschlag zu Anfang des Korridors, wo ter Sleivard oder eine ter ^lufwärterümcn ihre Besen und Sck-auseln aus bewahr ten. ES war kein besonders teguemes Versteck, das gebe ich zu: aber ich (jäte ti meinem Leben schon fchlimmere grchodt, sunt Beispiel damals, a'.§ ich int Zwtsävnteden ter TueSdner Bank lag und . aber das tut nichts jur Sache. Drc Haupt ache bn solchen Gelegensten ist, daß man nur das te- □tad'tet, was sich rings um dien zuträgt, de Gedanken nicht ab dirociftn läßt und vor allem nicht ait das denkt, was man unmit.eibar vor hat dsm '0NÜ ma I man Tumncheitcn. Es r,ela> g mir auch trotz der unbequemen Stellung red«! gut — ich wurde sogar bte Nervo i.it los, d.e mich, feit il) a:t Bord geMmmen war. gequält hatte Das heißt: ich hatte i: schon am Ab itd ju fünften gesucht, ba> geb? ich zu ba n Steward der einen ausgezcick, leten ante i ani rfet Ryc- Lhiskn hat. Ob eS nun bte er nxir oter bt Span# innig, das lasse ich dahingestellt, aber totäc' i o war meine Nervo^ttäl ro.ffc Kvunben. Es tergt ig rine gute halbe Sk i dc, Mim 's f ich ;r den 2.tritt der Vack e B s bi i war alles stumm aewksen, und nickllo attere:- z: hören, a S da- Hämmern der Ma'ckLnen, und fet und da ganz weit draußen stehen, breTjte von tert, wo er stand, mit einem Schalter das ele.lriche lickt im ganzen Korridor auf, und wart einen Bli t Irin ein. Natürlich n>ar nichts zu sehen, ater plötz.i b war ellras zu hören — ein entsetzlicher Husten aus »em Kranlenzimmer, eut Hus:en, ter gar ni 5t aat» hm en wellte. Es wär herzzerreißcno. Auch tch erzitterte in met icm Versteck und fühlte, nne eine tetfee Welle des Mitleids mit tem Alten, t5 möglich durch bt? Kehrte sei und das übrige Gerümpel in tem ftämmeriten durch. Ohne :ete4 Geräusch erreichte ich bte Türlli ikc, drückte sic nieder imb öffnete ciieit Spalt ter Türe. Ich wollte sie ete i ganz aufmachm, als sich bad Unheiml'chste, das ib noch in meinem Leben mit- gemacht habe, ereig-:ete. Tie scksvere Gi eitür deo Kaffenraumes öfmete sich lang-"am und lautlite, so als hätte eine Gei ter- lumb sie bewegt. Tas Lick< nxir trübe, naditem ter Wächter ausite öchr Latte, ater doch ge-ü^atb, damit ich sah, mv icmoiib unendlich lajigp-im über tve SckMtlle trat Plötzlich, wahres i h itod) vitt vor 3tarnten in das D-rntel tes stvmdor- fiirrte, wendete rieh b:t Gerillt mit yi: ich nei rücklings zu Boden, und üb nxij nicht, ob ich aufgeschrien Hobe oter nicht. Tat iß es mcht so war e3, roeil meine Stehle vor Grauen nne zu- gefdmßrt war. Denn dort im Monitor aus ter Scttwelke ,nn Kaffenraum sah ich mit eitern eigentümlichen weißen V-oSplwr'chimmer um ti: Kontoren M Körpers und Gesichtes nicmanb andern als mit selbst!? Aus dem Krankenzimmer ertönte ein furchtbarer Hustenanfall. Ich weiß nickt, was sitz hum zutrug, weife nicht, wie lange Zrit verstrih, bis ich überhaupt wiKer deuten konnte. Biel'ridt waren es Stton- den, vielleicht auch nur Mi mten. Plötzlich fand ich mich den Kor t «or entlang lausend, ter gu meiner eigenen Kaiüte führte, lauierib ohne jeten Gedanken an Dor icht, und die Türe jir Kajüte aufreibend. Meine Hände tasteten nach rt em Fläschchen, das ich in einer meiner Laten wußtt — tasteten stundenlang, schien es mir: end'ich hatte ich es in ten Häuten uib goß etien br:n- nenden Whisly in langen Zügen U tab. So allmählich wich das Grauen von mir und kehrte nur ruMh stoßweie jede fünfte oter zehnte Minute zurück: ich sah die Szene vor mir; de halb geöffnete schwere Türe, die trübe Gestalt, das P-hsS- phorlicht, mem Ge i^i. alles . . . Ein neuer 2 CteTfTrumci in sclilossenteit ter achate, btrai A vrterte. 5wtz a ck ite Verühnm Wem sagen wir Gießen, innert Für ( bei dem, Sür bte d|, nal)me bei i alen 3tvi; über bot tTtfct^cnoai Verlauf dieses ^age» wvdl die Arwegung s.stöof«. auch m Jv.:tmirt durch gleiche ober cibnlidr Seron» Rohtabake. Wir offerieren an »ollamttlch onaemclbete Selbnrerbraucher m kleinen nnb g o*jen Mengen au Taaesoreisen in beiter Quolira« oetAout ab ^ormS. franko exkl. Veroacktiiia aeaen oorherl e Nasse oder ^('achnahmc: SaVabinlagf, Brasil Einlage, Boriteoland > Umblatt. Sumatra» Ilmblatt, Ceneinbab > Landblatt, Dell Candblatt, Branl Derkblalt. (ijöMm Piälzer $ Gregori, iiiiM-terM lonosaJ. Telephon 170. Cmitroirtfcbnft. Wochrrischt Kommiff:onärr. Gelnbau sen , 15. Juni. DaS Üanfc’rat»# amt gibt össenilich teffmnt, dab Getreide# kommtsfiov Lre deS St)ntnumolbe.banbe den Au kauf von Bezugsscheinen für Fuller- ma, S unter vochtrribung der Preist bei ikmb* wirten de- itret ev t>?rfiUD5t. Das Landrai amt bedroht jeden dieser Wucherer, sofern fie bei diesem Treiben abgriafrt werden, mit der Streichungau» der Liste der Äommissionöre. ftolümgoi tneitrrbm »ur £xbuna von P und Pn-rdesvort, sowie iin ^-rbrir.m > de- Verständnisses nnb Interesse- hlr diese Gebiete m immer weiter en Lveisen bci uimoflcn. Die ein »einen ftrmturnenjat bitten foTgrnbe Ergebnisse: Kassenschränke SinmonetrorOntt • SAM im WmaW Der WM- «Wim», Welle» m«ü 8r. ttrogmann, Gießen KaffenschranK-FabriK Bahnhofstraße 30. 6040 Telephon 1401. inert Die BtöDlW Unlo.-Dniderei. 1 £tmg?. Bleien „Else" (®chtwri, 2. L. Filsingcr'» TyudrfÄ .Lore" (TM- Kürtel). Werner Bickler-ErinnerungSpreil (Jagdspringen). 1 W. Löderi» br 88. .,W»- trm" (jÖrftiKT). 2. Fri ÄMef» Ir. ö „Peter^ (Besitzerin), 3. Fr Schlüter'« S-chümnrl - LL „Prinz" .Dr. Gg. Gail), 4. 9t Saldi*» V»hls. L>. ,Lons" (Besitzer). Dressurprüfung. 1. Major a.D. Zeltmann's F. W. „Peter" (Besitzer). 2. Dr. Gkt Gail's F.-W. „3d" (Äscher., L. D. fidir'3 br W. „Wotan' ikfiRer), 4. Fr. Schlüter'» cmschmann), 4. Gesellsch für Beton- und Eisend ueilnru m. b. £> -OHeyat (fhitfd'-.r Nathesh 6 £? 9L Pvler--Lan,t-Göns 7.0* Müllir), C. CK (5<'rIx2d)*Oiiefjim (Bisltzer). Gehorsa m - springen. 1. L 5dnil|cr» F.-Sl „W" (Desiber), 2. Dr. CSt tovT» F.-W. ,^3d" (Besitzer, 3 irr. Schlüter SttzunmebWl ,,'Jhinf' (Dr. Gg Gail). FahrwetlbeiverbsürMebrspönner. 1. Fr >Besi'«r>. 2. F Ä Linker- Sinn (v miiurti, 3. K. Brünmaun-Neilbot (Be- sitzcr), 1. G Sdüilibis;-Ech»cll (Vesitzer!', 5. 9t No.vack'Gietzen (F. Schlüter),. 6. E. Breler-Gietzm (Besitzer). Adolf Fischer-Erinnerung-preil (Jagd spring en mit Au-gleich). 1. J>. Andr ue - F.-W „Astronom" (B< sitzer), 2. W. Ltz- Kr'S br. W. „Wotan" (Besitzer-, 3. L SclnilAe'K F.-St „Crtfe" (Besitzer), 4. Fr. Söilüter'- Srtnm' mel-W „Prinz" 'Dr Gg. Gail), 5. £. Schul»e'4 F W „Saum" (Besitzer). —- Heringe femite neue vollberinae 3 Strf. IL 2.— Rollniovo.....M. 1.— Bismarkl - Hcriuac und Geringe in Weite.....Pfund M. Rtllt flartondn 2-50 ——— finfe ■ ff. Edamer, (öonda-, Camembert- und Haudkät'e. Schweine-Ichmalz garani. reuischmeckend, Pfund M- 10.50 Pritna Kern-Teife garani rem, per 2D-Gramm - Doppelstück M. 2.25, 10 Stück M. 21.- Gebriider Berdnx Vobnbosstrane 27. 678U SB. ZeituugSpapier wird angefauft. Vermlschtes. Gottetzberg, 15. Juni. (MB.- Als der BerMäner Äatzek gestern nachmittag veichaf« werben soNte, brachte er auf der Pvliznwache eme Sprengladung zur Erplosron. SA, der fürrfrtcrlkb verstümmelt wurde, war s^kort Ut, Tre ani>ec«m Vhtroc eiib-Mi Uzbai unDeil-chtt Erne fcouSfudnnifl 5ti W. sörderie und sechs weiter.' | Sprenglchnmgen zutage. Eignungsprüfung für Reitpferde. a) V e r r e n r e i t e il 1. L. Sdjuhe'fl ta 28. „Riklau»" (Major a. L Aeltmann>, 5. E Nie- nwnnt’4 fckw ta St. „Mia" 3. St Zülm'» kobls d ..£^n,v .Besitzer, 4. SLfißbrr'lf br. W „Wotan" (Besitzer). b) Da menrei ten 1. Fü. Ä. JWdxTi mel'W. .AkHornue^" (Frau 9iirmatm), 3. Dr. Gg. br W „Skier' (Besitzerin). 2. D iTiab'i Schim- ®aü’4 Fucl-S-D „Iol" Frau Dr Gail). Fa drwek lbewerb für Einspänner. 1 ^r. Fi^ «jntodan S. CWj). 2. Frm. "Üeman» jgrfuicr), 3. R. Zülch (Besitzer), 4. E Bieler ßreiwillige Versteigerung. I SamStag den 18 Inni 1921, naBüfett, rireden- 2i Ä Stühle, Sawcitudk W schön, gearbeitet!, einen Gewehrschranl 'bem dieser seinerseits Miene gemacht habe, gctwri ihn vorzugehen Nach den verschiedenen Zeugenaussagen — eS waren insgesamt 31 Zeugen geladen — wurde dem Angeflagten das beste Leumundszeugnis ausgestellt, bäte gen von dem Ermord, ten behauviet, er sei immer sehr streitsüchtig gewesen. Der Verteidiger bc5 Angeklagten machte mese Tatsache »um Haupt gegenständ seines Plädoyers und konstruierte daraus die Verneinung der ■ftragc deS Mord^ und (ab gefährliche STörVer- nerletzung mit Todes folge all vorliegend an. Die Gesduvorenen erkannten aut schuldig der Kör- oerverletzunp ^n i t TodeS folge. DaS Urteil lautete aus 7 Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. Frankfurt a.D^. 14.Juni. Ms gestern vormittag gegen den Monteur fitarl Ranch vor der Strafkammer me^en eine- Einbrüche-, den derselbe im Jahre 1917 gemeinschaftlich mü einem Elxpaar begangen hakte, behandelt werden sollte, war der Angeklagte auS dem Untersuchungs- ae f ä n g ii i 0 in Preungesheim entsprungen. Der Termin muhte vertagt und die Zeugen weg- geschickt werden. Am Abend sand man den losen Vogel hinter einem Schornstein auf dem Tarfx des Gesäugniffe- sitzen, vergnügt ene Ztgarre raucktenü. Dian nahm ihn fest, setzte neuen Termin an und heute schon erhielt der AuSveister wegen seine- Verbrechens V/a Jahve GesängrüS. Eichener ttonzertvereln. N. Schumann: DaS ParadicS und die Peri. Giehen, 16. Ium 1921. SchnrrionnS ntettlickieS Oratviium von her itntfülnumfl her Pec-i ist reicht auf Durchwülifimg imh Erfdrütteruna txS Innersten anmchgt. [orehern Sbt eine lange Reihe gvaster, *um Teil bestricken- r und wimdermstler Sck)önheittn. Die Gefahr, hast das Werk durch den spürbaren Mangel an Aon fr asten f jeden rodie ermüdet, besteht, zumal tm yveiten Teile, kann aber bei liebevoller Din-» gebung brr AuSfülnenden beschtvoren werden. DaS rft in her Aufführung deS iivnsertVereins unter der mdiirttaften L»^mmg von Pvof. Traut- Man n vollauf geglückt. Als Ccnlidfrü war das Stadttheater gewählt worden. Demtzusvlge mußten einige Mistlichteiten Inn genommen werden. Unter der Difstellung dcr Ckorarupven in Marsch^ormation litt die Ge- sdflvsienl.eit her Silan qnni1*img: imh tne gtflru-' fettige tktflftr.b ffimg festtzuhalt n, war eine Stiefen^ aufgabe, deren Bewältigmig einen Trautnumn erforderte. Twft alledem mag Mmtchtt die pcr- sünli lx' Berühnmg tzwischen Vorttagejrd.'u und Zu Hörern gegenüber dm Vevhältnissejt der Stadt- kbeche als erwärmend empfunden baden. Setten Sckmneng7eiten waren gegeben durch die Hen.m mise ttner einaehmden vcrbereituung im 23a# em MU dem ördxfler Das Rau Hamer Sur# orckiesior, vernürkt durch zum Tefl berttorragathe paDflte xrdftr Gi stenS, bidt sich sehr tdilxig, gab!ich aber ct be-ju.i auf Dämvsnng b.T Stlauo nicht ganz in d.e fc deS Dirigenten; IdKimnere i.cnne _ jomitat sich Dank tat (»t4Kn# gqtnc; ten an o'i'n scher und chjnsciscber Sicher# hert nidxt entwickln. 3n den Leitungen des Elwrcs lointen dir unermübridm und tt fchüifmbn Ansrratgtmgen W Diiigenten von fdiirm Gelmgen gekrönt. Ter energisch bexairÄgcarbritete fug irrte (Slor: ,^-eutfl ist da» Blut", ihm aeye über der ln- rucke.to fine Gesang der Wasserg^i.rer urrd der heiter-liebiche, mobUauttriefcitie Clwr da HuriS waren Prackustücke Dan Scktustckor. eng m- wandt mit lern Ixfartr. ten Trat fliehe des Söul# Boni :en, b i b man an Schwung und mstrristenda Wttlüng nickst» schuldig Die So PlxiTtT- - lagen in den besten Sünden: tu ter Ergänzung im dritten Te.Te :>attcn sich ebenfalls vor üglick>' p.ivate Sünnaimmt (^te# fte.iß ausfindig madm lassen De beiden So# Pianistinnen ^-l. Thild- Waltler Dinwsdadt- und otL. The re Kübel 0>istm>, au5gryidjnrt letztere turcf) entzückend zartes Organ, erstere hirrrfi er# fUtunlichc ftratffllle, di: sich mit ."eichti.chnt deS ncmdnidxift irfjen Anstwm von Didxfb-T w'd Dlwr ernnchrt', standen beide bereits von enter# weitigen Leistungen noch N*fe6 JahroS h.-r in bettm ÄTbenflrn. Ttani Martha StcktviLieLel (Darmstadt, srlSpste die TTtixirti- and m t tvfl# enbeta AuSsp^rrcke, vornehmem Öo t ai, in JöiFy und "Tiefe glrilrnnaften voll ausgcgficlvncm vrachttiollem Stimmaterial. Die Wotte drs Schick- fa<8lrud)e3 unb die ?lbwcisimg der iten ('Ktbc am Tor des Parodie es wurden mit GTrxrf>en*fieit wiedergegeben. Gegenüber dein nx'. '.gesckulten Baü ter- Lerrn Jan« Weterftt SckZee (^.an.fiiTt a. M ) batte Herr Ludwig Rüge (Sondas.-a'ifen) t« dank barere Aufgabe voraus Diebin Sänger zu tau fckien war ein garte, auSntesener Genust Mit unübertrefflidK'T ^lus'vtackie und iiicr berzer# quicken den Wärme des Tones verbindet sich eia ous^rgetvöhnlidvs iarnnati:dM*.' fiöniun, m den Dierist innigf'jcr ''eelischtt i'lntri'nalrnve gefiel!t. So wurde die KanTps 7-ene des erften Teil6 grossartig auSgestaltet Di Ab'chicdSlautr des Sängers aber — oer ©ruf) des Engel« an die Träne (es Sünder», „die ba d den Himmel ihr e r i d)I i c ü t" — werten sich in die öerzn Dieter Sörer ein# pegratci und den felyuTlrft n Wunsch nach baldiger W.eterkehr diese» begnadeten Künstlers wackle- rufen haben. R l70d>fcbiilttse>ior Stan^M ec ist 1856 «u Alsfeld geboren. Er studierte in Giesten und Leipzig, pnomovierte 1877 tu Gießen -um Tr. iur.. nxrr 1877 -1880 i n hessischen Justt.dienslr tätig, habilitierte ftd) 187V in Leipzig, wurte 1882 Extraordinarius in Marburg, 1884 Ordinarius in G1 esien. tarn bald darauf 'nack) Lalle und 1916 nach Berlin. 1903 01 bellrid.ttc er das Nekwrmnt der Universität Halle. Am 12. Jebruar 1904 (hm lOOjähc. Todestage KlantS) ernannte ihn die KünigSbecger philos. Fa# >' Ru pver tSbu rg, 14. Juni Sei Krht# reidxrr Beteilimng ,'and geiler» hier ein um Landnnrt:chaftHSammer#?luSi el - Ol'er-.i)ärgern, brachte seine Freute zum Ausdruck, bau die Rupperttburger Landw rte, sonne Vertreter der Ji-dustrie, Piarrer, Lehrer ufro. sich in so aroter Zahl betii tgt batten. Ter Stand der besichngten Felder» tre sich im Turd>- sckmitt alS recht gut. Wo M Mgel, wie fci oicke Saat, cinfci iK Tüngrmg, Verunkraudmg, im# alrtdvnäii get Stwn' in olge ob^ebantem 'aat^Jt, Brand ufw. yi bemerken war, gab Ackerbautestrn'ei Dürler tum La dli tav.s»karnrner-AuSschutz Aufschub. Er machte B^rsd^äge tu Barteserun- neu, Bekämpfung der Unkräuter und regte yim Bezug von fortmctbxm, reinem Saat:iu> an. Bei der gemeinsamen Beipiechwig am Nmlnnittaa wurden nockmials alle Alabivahmen, die zur Föwevimg der 2’obenhilfcir dienen, durckHgkspttxlen 8>m Ähneiter-Utphc teleuchtete noch kur» d.e intensive Bewirtsckxlftung deS dofgute» lltp!« und gab verbi interessante Autzsschrrmgen, wie sehr noch durch intensibe Bearb lkunq be Brdenerttäg. gcftigcct und damit unserer BoltSernährung noch viel ge» dient werden könne. up. Von der Ohm, 15. 3imi. Die letzten starken Gewitter waren der Vorbote eines gewal- tifien TemperatursturreS. Der trooifdxm Öitze ist eine fvinterlich? Abkilhlimg gefolgt, die in dieser Woche ni k ich frösteln li tz. Datei terrscht eitte fdxxrfc Nordostlust. WaS der flkflrn am Wach?ttun deS Grase» förderte, hemmt wieder die itäUe. Saat und Kartoffeln stehen jedoch au»# gezeichnet. Arbcitsvcrgcbnng. Die Herstellung der äußeren verputz- und flnftrcl<5erarbelten (4 Lose) an den ffleirnoohnungs- bauten an der Mühlstrahe sollen Dienstag den 21. Juni d. I. norm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. ?Irbeitsbefd)reibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsichi offen. Angebote auf Vordruck, der aaselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. - Iuschlagsfrist 3 Wochen. (Biegen, den 14. Juni 1921. Stadtbauamt (Biegen: Braubach. 67868 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rabertshausen für Rj. 1921 liegt vom 18. bis 25. Juni auf unfern Bureau zur Einsicht der dntereffenten offen. (Es ist die (Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizuttagen haben. Babertsha'usen, den 17. Juni 1921. Hessische Bürgermeisterei Rabertshausen. R e i ch Hardt.6813V • Gießen, 14. Juni. Der vom Rett^ Fahrclub Gießen intb Umgebung am 'Sonntag auf BidsterS Hardt veranstaltete Reit- und Fahr- W^tüewerb gestaltete sich zu einem glämendcn. Erfolg: EdleS Pferdematerial, geschickte Reiter, Reiterinnen und Fahrer, schöne (ifefpamw, ein vorzüglich gerignete» Turnv.-rgclSnde, Tausende von ftiurtteirifterteii Zuschauern und — schönste» Wetter! Mit sichtlichem, an häufig spontanen Uii£> rrichen Beifall^'knndg' teorgen erkenTrborem In- Spare । Zdt Gdd und Mühe. spare durch Schuhputz 11 ÄN« «ML 108 Stimmen al $?ie B-nKl mtb M mütt die Umtoflt W 3int'id)|l^r Der MM 2 .vr freien ir'M ffKW LÄtK Ter Anrrag läge mit 2,5 M Mnenü^r Äi Stimmen aitflew Antw MlNMMgsterv 21. Ol.ober er uam^ntlidxn *H fat auch die ; Formulierung d Tos Ergeb- wter M Ho ichlieM mit U Präsident L xß ja ine Seele - wolle aber allem den Gesetzentwurf oljo die $etahm Abg. Dr. £ die Zwangsimch unerträglich fei, teert*, müsse er teerten lZucuf: allein unter An tigteit. Tas Un der ljtemgÄvirt teirtMt freiet Äta Mer. tew das übrige rojfmtoiftet tr teatei. Redner' erste Getreide ausgeschlafsen, t lür das Umlage! Reichsernäl Der tyntig «mdLg'ich Qfan fonfyrrinri), al Wichnnenten in mente miteinander schaff in btt JJJty entftcgtr ^lich (int Tentpo läge die Münd, Getreide hat and b-mtel. Die Ver da. lim Di YXh Gntfdribent W?crechtigtm zu erträgt bat roch feiner b Mbkn. Mr tr ? Landwirtschg LMdkmsdvst b Kn ^3., £sld)t *2$(^' "rüde wch nicht Mliow M 9,ei!e‘it h -ü-'enfrüchtenn *Ä*S Eta %bg. Dr. < Dm W 5ertnl 37 . ^mati • ^"setzung. nur ^Rrd *® kl) not *$5 oer yeise! Aucy oie meinte kduuc qi wiunumnicii: = Ken nehmen Spenden entgegen,deren Empfang öffentlich bestätigtwird. H O1«. y» QI I* /% vt X knftAn fRpTpn^nhoit iirh rrn ht>r nnm (KpwerKsckastsKartell VUlüvV 14VvHV Mittwoch den 22.Juni 19213-4Uhrnachm. Film-Vorführung im Lichtspieltheater Settersweg Graf Dohna und feine Möve Originalaufnahmen d.verstorbenen Korvettenkapitäns F. Wolf, f. Ft. I. Offizier auf Hilfskreuzer „Möve". Vier Teile mit Dortrag von Dr. med. O. Wolf, Gießen. Eintrittspreise: Mk. 3.-, 2.- und 1.-. Arbeiter haben Gelegenheit, sich an der vom Gewerkschaftskartell eingeleiteten Sammlung zu beteiligen. Man weise auch die Jugend nicht ab, die am Sonntag den 19. Juni auf den Straßen und in den Häusern für die darbenden Brüder und Schwestern sammelt. Zuzahl- reichem Besuch der Veranstaltungen der Kinderhilfswoche wird herzlich eingeladen. Gegen ein mäßiges Entgelt wird künstlerisch und sportlich Gutes geboten. Jeder Besucher dient der guten Sache, ohne ein eigentliches Opfer zu bringen. Das in (Stehen erzielte Erträgnis kommt nur den Grotzer Turn- und Sport-Abend Freitag den 24. Juni abends 7 Uhr im Stadttheater. Mitwirkende: Gießener Turnerschaft (T.-D. von 1846 und M.-T.-V.). Frei« Turnerschaft, Erster Kraft» und Sportklub von 1893, Radfahrer» vereine „Germania" und 1885. Gewöhnliche Preis« ! Der Kartenverkauf beginnt am Donnerstag den 16. Juni bei Ehallier, Neuenweg, am Freitag den 24. Juni an der Tages» und Abendkasse. im Hotel Einhorn-Festsaal Samstag den 25. Juni 1921 Auserlesenes Programm unter Mitwirkung von Mitgliedern des Gießener Stadttheaters Eintrittskarte 10 Mk. Anfang 8 Uhr. Ende 2 Uhr. Näheres wird noch durch Sonder-Inserate bekanntgegeben. Promenaden-Konzert In der Süd-Anlage ausgeführt von der Kapelle Herm.Weller, Gießen Sonntag den 19. Juni norm. 11 Uhr Spielfolge: Krönungsmarsch a. d. Oper „Die Folkunger" von Kretschmer Ouvertüre z. Oper „Martha" von v. Flotow - Pilgerchor und Lied an den Abendstern a. d. Op. „Tannhäuser" v.Wagner - „Ich bin ein Kind vom Rhein", Walzer n. b. Opte. „Der Dogelhändler" von Zeller - Heinrichs Aufruf und Gebet a. d. Oper „Lohengrin" von Wagner - „Vater Rhein", Festmarsch a d Opte „Fräulein Loreley" von Lincke Hessische Kinder-Hilfswoche in Gießen vom 19. bis 26. Juni 1921 Kinderhilfsfest im Philosophenwald Sonntag den 26. Juni nachip-Vr^ Uhr Kinderfestzug Don 2 Uhr nachmittags an werden Jugend- gruppen in den Hauptstraßen der Stadt beim Klange von Geigen und Zupfgeigen die Kin- der sammeln, die am Zuge teilnehmen wollen, und sie nach dem Stadthaus an der Süd- Anlage führen, wo der Zug 8/<3 Uhr au- sammengestellt wird. Er bewegt sich über Ost-Anlage, Moltkestraße, Kaiser-Allee nach dem Philosophenwald. Dort: 4 Uhr Aufführung des Lustspiels „Der tolle Hund" von Niebergall Spiele und Dolksreigen Marchenerzahlungen Lustige Zirkusaufführung Kasperle-Theater Massenchor der Eichener Gesangvereine Eintrittspreis 1 Mk. Im Vorverkauf vom 23. Juni ab bei Fritz Teipel, Marktplatz, Frankfurter Straße und Bahnhofstraße, Papierhandlung Jung, Seltersweg 33, Fri- seur Koch, Seltersweg 75, Iigarrengeschäft Scharmann, Lindenplatz 3, 80 Pf. Kinder, die in Begleitung Erwachsener oder im Festzuge kommen, haben freien (EuftHtt. Märchen - Aufführungen derGietzenerWaldbühne für die hiesigen und auswärtigen Schulen. Ilse Märchenspiel von W. Greiser Marienkind ein deutsches Märchenspiel von Hemr. Frank. Näheres durch die Schulen. Ehrensingen des Lahntal-Sängerbundes Sonntag den 19. Juni vorm. 9*/? Uhr im Stadt-Theater. Preise der Plätze: Mk. 6.-, 5.-, 4.50, 3.50, 2.50, 2.-, 1.-. Kartenverkauf ab Mittwoch den 15. Juni bei Challier, Neuenweg, und am Sonntag den 19. Juni ab 9 Uhr an der Theater-Kasse. Samstag den 25. Juni nachmittags 4 Uhr Wettschwimmen über 50 Meier - Kunstspringen Fugendwettrudern. Eintrittspreis 1 Mk. i weeiiR men m n m ■einem iiireeemm asser-Sport-Fest bei den Bootshäusern beiderseits der Lahn Gietzener Kindern zugute! Der Ausschuß für die Hessische Kinderhilsswoche in Gießen: Frau Stadtverordnete Biermann Frau Stadtverordnete Lorenz Frau Stadtverordnete Kramer Frau Stadtverordnete Martin Frau Stadtverordnete Naumann Beigeordneter Dr.Frey, Schriftführer, SekretariatsvorstandKeitzer, stellv. Schriftführer Veranstaltung der Gießener Frauenvereine im Stadttheater Donnerstag den 23. Juni abends „7 Uhr Mustkal. Leitung: E. Delp - Künstl. Leitung: R. Goll Bastten und Basttenne Komische Oper in einem Akt von Mozart. Lebende Schattenbilder Tänze Zwischen den drei Abteilungen längere Pausen. Während dieser und nach Schluß der Aufführung in allen Räumen Verkauf von Erfrischungen Preise der Plätze: 12, 10, 8, 6, 5, 4, 3 Mk. Kartenverkauf von Donnerstag den 16. Juni an bei Ehallier, am Donnerstag den 23. Juni an der Tages» und Abendkaffe. Fuhball-Wettspiel Mittwoch den 22. Juni nachmittags 6 Uhr auf dem Sportplatz des B S. d. v. 1900,Rodheimer Str. G. s. (T. d. 1900 - Ballspielklub Merkur Eintrittspreis 2 Mark. Helft den Kindern! Schwer ist die Not unseres Heranwachsenden Geschlechts. Noch sind die Folgen der Hungerjahre nicht überwunden. Tuberkulose und Rachitis halten einen Siegeszug. Kräftige Nahrung ist vielen unerschwinglich; die Kleidung ist abgerissen, Lumpen werden statt Leibwäsche getragen, Bettwäsche fehlt oft ganz. Unter dem Druck der Wohnungsnot zusammengepfercht hatte die Jugend em doppelt Helges Recht auf eine Erholungszeit in Licht, Luft und Sonne. Die Sehnsucht bleibt unerfüllt, denn die Mittel fehlen. Wer m der Jugendarbeit steht, weiß von erschütternden Erlebnissen. Aerzte und Lehrer warnen.Hilfetutnot! Wer sein Volk und seine Heimat hebt der gebe wenn er nurirgenb 3U geben vermag. Wer nicht will, daß nach uns ein sieches Geschlecht im Daseinskampf unseres Volkes müde und hoffnungslos zusammenbreche, m■ im ........ ■ der helfe! Auch die kleinste Gabe ist willkommen! Alle hiesigen Ban- Gießener Turnerjchast Vereinigter Männerchor Harmonie-Gemütlichkeit! Dirigenti Musiklehrer Albert Kasten Gegründet 1846 Der Turnerschaflsausschuß (tttifig und Samötag sslniM Vorrat rti6t •* v- — 444 vertilat unter Garantie samt Brnt LI ftHM Yg/zy*»» UNS Riffen Kops», Kleider» und Filz» Vlllvli yetm int 5 Marl AM Ü]4H4HIM4A 99 HH J V fQrSSuiibtnitnicfeäMidj. WMJV W Lonnenstratze 20. Fernruf 1212. MMak Toroschnhe. Hausschuhe. 8ritzlleh!er,NeueWeg33 Wir bitten unsere Mitglieder, sich an dem nächsten Sonntag, 19. Nun! 1921, anlänlich der 75. Önbclicict der Harmonie Gemütlichkeit iürVunden unschädlich. Berkaus nur bet HanS Göv, Friseur, Astcrweg l [***• durch Neustedt, Bahnhofstr., AHcestr., Seltersweg. Sonnenstr.. Neuen Bftue, Kaiser* Allee zum Festplatz. Nachm. ab 4 Uhr: Massenchöre derBundesvereine unter Leitung des Diricenten Herrn A. Kasten, sowie Vorträge von F.inzel- chören. Großes Konzert auf dein Fe*tplatz. Abends ab 8 Uhr; Konzert, turnerische Auf führungen, Tanz und Volksbelustigung. nntas. 20. Joni, nachm. ab 4 Uhr: Großes Konzert. Tanz und Volksbelustigungen auf dem Festplatz. Abend« ab 8 Uhr: Gesangs- vortrflRe und turnerische Aufführungen. NamntMK. 18. Jnnl, abends 8 Uhr. Eröffnungsfeier mit Konzert und GesangsvortrÄiren der Gießener Gesangvereine. Massenchor mit 0r- chesterbeerleitunff. Sonntex. 19. Juni, von morgens 8 Uhr ab: Empfang der auswärtigen Bundesvereine am Bahnhof und Einzug in die Stadt mit Musik. Vormittags 8'/, Uhr: Hauptprobe der Bundes vereine im „Stndttheater". Vormittag« »Vi Uhr: Beglan des Ehreislaiens der Beidesverelne Im Stadtthester. Nachm. l*/t Uhr: Aufstellung des Festzuges auf dem Oswaldsgarten. Festzug Io tmrrapdtr Qualitälsausführunq äutzerst preiswert kaufen Eie Damen-,Herren- und Kinderstiefel Halb- u-Spangenschuhe Am 18., 19. u. 20. Juni 1921 in sämtl. Räumen der Liebigshöhe in Gießen 75. Jubelfeier verbunden mit einem Ehrensingen des Lahntal-Sängerbundes im Stadttheater (ein Teil de» Reinertrag» wird der heeeiechen Kinderhilfe zugeführt) und unter cütlger Mitwirkung hlealcer Gesangvereine und der Tnrnereehaft* Fest-Programm. bei Sranz Neumeier Die ülnalk wird auM»eftihrt von der Kapelle Hermann Weller. Gießen. Ei ntrit tcnrPiQP • Dauerkarte (ausschließlich des Ehrensingens Im Stndttheat t) 5 Hk., Illll lliopi CldC . Tageskarte fürSamstagZ Hk., für Sonntag 3 Hk., für Montag* Hk. Vorverkauf: In den Zigarrengesch&ftfD Petersen. Marktplatz, Kreuzp atz und Walltorstraße, Klampt Selterswez, Sonn tag. Schulstrnße. bei den Friseuren J. Dany. Bahnhofstraße. Schmidt, Ludwigs!:aße. bei Fr. Arnold, Friedrichstraße, und Modewarenhaus Salomon & Co., Schulstraße. Eintrittspreise zum Ehrensingen (kleineTheaterpreise): Jlk. ß.—, 5.—e 4.50. 3,50, 2.50. 2.— und 1 Mk. V orverkauf bei Herrn Challier, Xeuenwejf 9. und am Sonnta», 19. Juni, ab 9 Uhr an der Theaterkasse. 6N22D Kattffndendcn Feftzug recht zahlreich zu beteiiiaen. Zusammenkunft 1 Ubr aachmittaad auf C«Hvalb^nartcn. AnOteitnebmerkarten, welche als Dauerkarten für 3 Taae nelten, können am Freitagabend in der xantfiunbr bzw. am SamStaa Illr den M. T. B. Bei S. Lana, Marktstrane, für den T. V. bei E. Inna- SelterSwea, auhi Preise von 1.60 Mk. in Emvfang aenommen iverden. Diese Karten ver tollidbten Mir Teilnabme am FeflAUO. Das wegen Erkrankung der SÄn^orln ausgefallene WtiBteibtert veranstaltet von E. Felchner ündet am 19. Jnnl abends 7*/, Uhr in der großen Aula der L’nlvereltitt statt Karlen zu ß, 5, 4 Mk., Schüler- tl Studentenkarten zu 2 Mk. bei Herrn Challier und abends an der Kasse. to75 \_______________________/ »■■iri , - teee "*rw. Vvao • Mott M« r ° und Rachitis l 'fy getragen, M eine Tr- | e^> weih non I er nur irgend I nmnenbreche, | Übend! •5. Juni 1921 I n unter WNMql ebener StadUheatmT telOM Ende 2 Uhr. ich Sonder-Inserate I egeben. Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Freitag, \T. Juul 1921 Nr. 159 Zweiter Vlatt lilfsW dhenroald m nachist.'/r4 Uhr ieitzug 15 an werden Jugend- tratzen der Stabt beim d gupfgeigen die Ain- uge teilnehmen wollen, idthaub an der öüd- >tr 3ug 8/t3 Uhr ju- Er bewegt sich über atze, Aaiser-Allee nach Dort: i -es Cujtjpiek ' । u wWW Botet* Zählungen rsauMhniM >,Heater enchar Dejangvemne ,W«i«'6to8,1'n «Itf*?. I »ben^Vr.it»ttuU’ gut Bortertmf w* fc Seipel, 5HarW!4 , SeUerstneg 33, ’7c ßigarrengW" V?; so Df. ft*' Dem cuu-m । br-3 2Boilö befehl.eRt sodann, die Sitzung uto 8 Ufr mi Litterbrrdxn Sdjüib 7* 4 Uhr mat alflckbtU. Ter 9!nt ai iSuno-Tinibc wirb gegen tne getarnte Xi tr ^nt.imcmntm. 8'■ *D.ä item Bell teilt sodmm nm, daß der mer.tem Regen La Balette, teifen xxrien qrm, leer imt, bis auf eirtic ^iidrr5x>te und eine 3ndH „SjrmärtL ' mit raglikfcrr rffamte „ftortoätti" Lzerrn Collins Abenteuer Roman von Frank Heller. ßoridtlai gcmnd't nvrde.i fei. jetu bb 8 11 br abends die Sir..ntg ui vertagen, um dann die b-i.tr Le ung br» Gefevrs norra e.rmen H>g (ScbCT M OTDtc.t.n dagegen, letzt hinter den Wu i fra >,on. gQi roe.be. bte Hand, bi 6er wurde (1 seinem Iraifefici brt gebräfit, m.b inan begann btr Ausladung des Raumes, der mid> p sehr t ttrrtiftr t hat I» gelang mir, einen Platz zu i iten, von an td) W.chen • irmt Der Grab kein des Pastor» - in em er mäebH jen Äifbr — wurde durch lkräne g> taten imb aut den Cum Die:irrt, und während mar mit dieser Arbi beschäftigt war kannte it dunb die Luke aui"tem Herbert einen Hifi in Per Raum werfen Es waren nicht mehr d» vier oder fünf »du darin, und es tonnte kein Zwriel besuchen, weich'» tun timen daS unsere war, rote G saft Es ftrnb in der ernen Ecke, eine aewAhnlid-? Dr.ru < Doti» ftnr mi: Cucriijmm und einig -n Z.rtplambto ir.ib Siegeln. Ich nahm rate (5c t r-pba tag wobt: des tiafteTrum» aui und ging meiner Wege, unr fern inrnöt ge» Lüftchen zu erregen Eine Stunde später terfirjen rrtr bet 'rite freund, den Pa'wr aus Malta denken? lind an unsere StfYKfcertim?" Ich bx.Itk mich, es ihm M versichern ..Tav in nett von Ihnen," fa.?t? er mit stin.-r ItrfenvTOüib gsrcn Stimme und ladlr. „Taut Sl* wissen ;a, ich habe St immer schachmatt gemacht'" vxute, als die In sei in St IM km, gldtb^runh dem Lunch, tarn er k>xrr mir Tert. D« Sanne schien ia noch, und er wir (ehr nnrm emnebülit Über io nre rmr angelegt frt en, begann es kühler yu werden nach zwuniii M.nuten fing es an w retner und bet Nette brachte den Alten m einem £ra*r r „Ach, Kapitän, wer weiß teuta was ,morgen geschehen ftetn! Sie sehen fa. bu 2uit tt schon idledr.tr geworden es regnet!" .Kommen Sie mi mir nach atejanoria. Paüor! Tort ist die Lu't ausgez'.tchiet" Ter alte Geistliche lachte. Tramal richt Ta- nächte Mal, ft.iocar ' To äaroitön sah aus, als dächte er: dieses nötigte Mal wird wobt nie kommen, und als wollte cr es nicht yrgra Gr schüttelte dem Pastor stumm Lohnerhöhungen rabr. so yuge bcr> 1 guoBHi Ma gei an . ;i lern ^^erfrä ta s 1 i :ah ben 0 ter Geistlichen unverwandt an. ds wäre er sein Pater, und sagte einmal ums andere: .Denn ich nach Mo':a komme, bann suche ict Sv auf. Herr Paüor z irrtmmt. und bann bringe ich Ihnen cri t;.ar Heine Heiden ans Indien mit, bte können Si: taufen!" „Tun Sie daS. nm Sv bas!" sagte der Alte, und 'lächelte, ohne im geringien böe y roerten „Tun Sie das, Kapüän Selbn sie >uib immer willkommen/- • „Unb ich?" erklang es »owrt tm Chor bo; den Damen. — .Und ihr? Meine kefrm Kinder' Natürlich, dle. alle seid ihr wi tkomm-n?" , Tarnt wendete er sich an mich „Und Sv. roetben Sie auch manchmal an Ihren armen xten Bin ich koN? Dar ich damals totl? Sch ick mir fehl? Aber nein, es ist unmög ich, ich sd> nicht fehl: tck sah aUes ebenso deut.ich , Millionen Tonnen seftsetzt und lediglich die erste Lieserungssrist nc|t rnf(premfl6i J Unb nun geschah dao Eigenartr» haft her Ver- teibiger des Angeklag.'en Huf eine Otefä inzSkrate plädierte, roabnrnb . re S:aa: v.itroattlrtwi! Geldstrafe beantragt batte Der derleib.-rrr bemünarti einen Antrag damit, hifi dann, wenn auf Ge- ängnu' erkannt itnrh. eine nächst strafe äi Otelb nicht vorgeschrieben ift Das Oh-;uh: erkannte auf einen Tag iMSngm# unb 100.) Mk vMbftralt Die FreideitSitro e würbe nur deshalb erkannt, um nicht gejroungen in ein, die S'rute von 7lMWk. ju verbänden, bz den Angrtladen nnnichafllich allzu schwer getrosten hätte. Angrine der Frankfurter Zeitung auf die Nesvli- tixm Cum>-Dusche geeinigt, wtiche die Erschwerung der Lebensddtung mciter Kreise der Lohn- und Gehaltsempfänger, sowie der {Rentenempfänger, anerkennt und die Maßnahmen fordert, um den Achwieriateiten dieser Entwicklung zu begegnen. Abg. Dr. Her» USP. bedauert, ton der echte demv?rati'chc Gci'i. wie er in ter FrMiNurter Zeitung jitm Ausdruck jonrmt, richt aut Pie bero» kratifche Partei übergegangen sei u:ib gen tr Temcf aten wegen ibv.r Haltung gegen die Lohn- empfänger aut das frfWT*eritr an. Er soroeil ci**e sofortige Lohnau^besterimg der Beanueii iuw Ar beiter, damit iie die Meh koste.: te. Ernährung tragen könnten Wenn der Abg. Andre 3 oorhin gemein: habe, unsere Wirtschaft vertrag« krue Gießener Strafkammer. Giehen, 14. Juni Unter Ausschluß der !>ffentlichteit wurde gegen den 7-lsährigen Heinr. Pb. aus E.*<. Per- handelt. Er hatte sich an schulpflichtigen Kindern unsittlich vergangen. >seme Verfehlungen waren so schwer, daß trotz seine- hohen AlterS unb seiner Unbestrastheit auf eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr unb 3 Monaten erkannt wurde Der 'Angeklagte, bei nicht unter Haftbefehl stand, bat um sofortige Strafvollstreckung. Offenbar schämte er sich, nach Hause zu- rückznkehren . « Trotz seiner 20 Jahre bereits mit sechs Bor straten wegen Eigentumsdelikten belüftet stand catt beschließen würden, würde zunächst t m Halm mehr wachsen. f£bo rechts Abg. Tt. Heim: Wenn Sie das Umlage verfahren einen Uebrrgmtg nennen, wann wird dieser Urbergang fein (ritte finden? Minister Hermes betont, dast bte Reserve zum lieber gang zur freien Wirtscha't nicht auS reiche Abg. S1 m 0 n S - ftranfen lU. S. P.) polemisiert grgen den Abg.ordneten Andre. Tie Paragraphen 2 und 3 werden angt nommeu Abg. Hemeter deirtfdxnat.) b'nnirugt. den ß 4 in anderer Fassung anznnehmai, nämlich, dast die Erzeuger nach den Borichlägra ter Land- wirtschaft.ktmmar unb der freien Landwirtscl>afts Vereinigungen Hertvrtrr für ihre Interessen er nennen bürten. Ter § 4 wird unter Annahme diese- Antrages angenommen. Ebenso weitere Paragraphen. Weiter angenommen ro tten eine Reihe von Äompromifeanträgen der Mehrheit sowie ein An trag Blum (Zentr.), wonach die oterste Landes- tebörte das Umlagefoll ter Reichsgetreibestelte bis «tm 15. Juli mitouteUen hat. Abg. Lind (TeuN'chn t. $> an tragt, len Para graph 21 zu ftrridxm, ter daS Rech! gibt, nicht redtijeitig abgelietertes Getreide -u enteignen. Ter Paragraph sei eine gwnc Härt.', denn cs f jnntai untn-rfdniltete Berhältnisse eintreten, rote z. B. daft eine Treschmaschine nicht zur V:rftlgung stände, die die rechtzeitige Ablieferung unmöglich machten. _ Ter Antrag wird abgelehnt. Im § 31 tmrb der Satz gestrichen: „Tte Be.chwerde bc'.urft keinen Aufsckrub." Zu ß 44 wird der Antrag der Tcurfd>- nationalen, die für Hafer bestehe.ite Besd-änttrng aufzahebra, von dem Mg. Bachmann befür» Minister Hermes betz ».chtet d esra Antrag als hock st tebeitfltd). Auftrrx. .n erklärt er sich gegen eine Amnest.ermig der Land.irfte, die gegen die Haferveiardnung verstoßen taten. Nach längerer Tebatte, an der sich de Mgg. S ch in ib t (So-.'), Br 01aus fTcm ui b*>H 0 f e n seid llSP.> beteiligen, wr d ter ß 44 in der Fassung des AussckKistes angenommen. Te.'glricten die solgraten Paragraphen. ?[ui Anregung des Adg Marin (Tt,chntl.i erklärt sich Mn iäer Hermes bneit, selbst im Lauft de» nächsten Munal> nach Ctttrcufm zu komm.n, um an Crt anb Stelle Maßnahmen zu treffen, damit nickt Lstpreusen di ter Durchsüdrung des Gesetzes geschädigt werde. Zu ß 50 begrihtet Simons- Franken ill einen Antrag seiner Partei, dast für die 5-eft setzung des llmlagepreises auch die Zusrt-nmung Reichstage- etugetatt roeita. Außerdem stellt der Abgeordnete die Jrage, wann der erchdhte Brotpreis wollt m straft treten werte Minister Herme- erwidert, daß dies erst im neuen Dirtschaft»iahr ter Fall frin werte und daß die Erhöhung 50 Proz. nicht üterfteigrn weite Abg. Cuno (D. Dvt.) legt dar. daß der bisherige Preis die Selbstkosten ter Landwirtfckiaft nicht getackt hck>? unb schildert, wie Ostpreußen unter ter Zwangswirtsck^aft glitten habe Mg. Simons Franken sll.S.P hält du Antwort des Ministers nicht für tefridngenb und flue Dein -lmttzvcrkündistungHblalt. •• Tai Amt-verkündigung-blatt Nr 86 vom Ifi. Iwu enteilt: Äbitccring bei beififdjen Au<< üb nm »bemmmun < i ju: Y*r.'ttk ming zur Bexbung ter dringendste 1 W'lncungs- not — tf.e.ngariai imb Ml i tpa 1 «ite Morge n unb Mi trniS^g tanützl nvrbrn lärmen. Änmdbun.je« walle man spätestens bis zum 23. Juni an ten Schuf: itrr. Sxm Landn» Leckrer Tr. Mav in Lich it bim Tier, stnachr ichl en des st r. I ■ <1 m tr• 3ii staichcn «r. ftr.rDb-rg i l du Maul- unk stlauen seuch. amt id) fielt e dlt nvrtm Dr und Gemarkung ftridxn roerb. n yim Sp ngetefi erklärt Tre Gema»kn gen Vare- giflTfhrata und b n.'iabt iftb're.i zum . eolxx» tungs-ieklkt 'Tic i7md unb >7. tuen ruche A Moischt ritz» Marburg ist ei loschen. Tte an geordneten Schilimaf» fixln sind aufarlxiben — Ti. Maut unb Mlamu cud" in Wollmar üb.*baute.* ’ür Pie CSifate Lothrmger 3. R. in München bt ck rlaubniS rr- trilt, 5000 Lose einer am 12. Ochab.r b. 3s. zv re ran stal teilten Geldlotterie innert^ ch des Palksstoate-' Hessra w vertreiben. — la» Mr nisternim bat ter i'tem 11 te Gro ß-11 m sta di d. Erlaub ns c.i i t, anläßlich te5 am 15 and 16. September 1921 badbft fla 11 tauten PiTrte-. hatten*, 3afel- und Zuck»ttnebmark:eS eine ber- 1 a f u ti g ixm lebenbem Buch and (Velwamchtz »geuständen pi wranfldkn, um btr Mittel für bv tarnremng^irede zu erteilten — Ta» «litte mim tat dem Vor dach te» Wetterauer Bienen- züccktervererns die Erlaubnis erteilt. grlcgerrtHrt) der dirsiäckrteeu genuutamen ?3« internet fa mm fxmg und Ausstellung ta , rtedbeffixfirn Bieren»üchtei> i»ereino" (Sitz üi Staffel) eine ft t r I j | U « g v.m Honig unb tat Sziut ti-nrnten (tegenstä» den usw yi veroTrsialtra. Hernrud Sck»n eider II wurde yim ftanv Mandanten unb Ja Lab Hofmann FV mm S'.eNe Vertreter te» .itzammm d n en ter TfTW* njerrortw NcrSrvd ernamit und verpflichtet obgegangen ii.id Die Ausfuhr von Hülscnftuchtra ist auch in dem Fo-le nicht bedenklich, tr» etwa eine Kommune sich darin übermäßig rin gedeckt hat. 3di erkenne gerne an, daß ein große: Teil der deut- schm Landwirtsck»rft bis heute i’fyrr Pflicht getan bat, 'onst wäre tie Zwangswirtschaft schon langt wufanrm mgebrodxn. B^ifcül.) Abg. Dr. Heim Bayr. VokkSp.) tritt trod» Wals für die freie Wirts straft ein Abg Tt. Her» <11 SP.) hält feine AuSfüta tttngea von geste.n aufrecht. Abz. Andre Zenlr.): Durch bw Zulassung tes freien Handels mit Brotgetreide würde der Qtetrc.tc preis in romigen Tagen an den Welt- maik.pr.is heoansihncllen und unser Brotpreis Deutscher Itclcbstag. 115. Sitzung. Berlin, 16. Zion 1921. Haus und Tribünen sind heute nur schwach tefttzt G.-mSß Antrag des ltaschäftsvrtmuTtgs'Äus chusfts wir. ohne Tebatte die Genehmigung zur Erl dl um des Strvt versa Vvens gegen die Abteord iieirn Ernst (U.Sft., und Nemmele (•.: abgelvteit, ebenso geg n den Äbgeortmrten Reich 'ft1) unb Mittwoch (U SP ). Der Antrag Hoffmann auf Haftent- laffurg des Abgeordneten THamas v*t.) wird auf tarn Wege d s Hammelfprutuies mit 187 gegen 108 Stimmen abtekbnt Dafür stimmt die Linke gefchloff'n. Tas Ergebnis ter Abstimmung wirb am ter Linken mit lauten Pfuiruf.n ausgenommen Die B-ratung des Grietentwuries über die Neaclun-g deS fBerfcbri mit Getreide wirb fortgesetzt imb #roar mit ter Abstimmung Über den § 1, ter die Umlage festfetzt. Zunächst w rten die unalchängigen unb soziali frischen Anträge aaii Beite Haltung der Zwangs mirtschaft abgelehnt Der Antrag Du sche aui sofortige Einführung oer freien n"'stxtst wird in namcntlidjer Abstimmung mit l'<3 gegen 150'Stimmen abielehst. bei drei Stimmenthaltungen. Die sozialdemokratischen imb intaKjängigen Aauräge auf Erhöhung der Umlage am 4,5 MiN. Tonnen werd-.n abgelctnt Der Antrag Böhme-B itrlage, die Umlage aut 2,5 Mill Tonnen h rateust'tzen wird in namentlicher Abstimmung mit 214 gegen 12(1 Stimmen angenommen. Ter Antrag Hergt (Dt'ck.rntl. als ersten IHictrruii(t4tcrmin den 21 November statt ten 21. Ok.oter et huseven. nncb abgclctett. B.r ter uamratli.lxn Lltetimnrung f.tminen ne.cn ter Lin ken ousti die Tcutsck/nationalen gegen bv neue stermulierung be4 fi 1. DaS Ergebeiis bleibt Omchclhaft unb co nntb wieder -um Hammrl.^rung gcgrifien. § 1 nt.ö ichlies/ ch mit 189 gegen 145 Stimmen abg lehnt. Präsident LSbe bemerkt, tast damit dem Ge setz fa die Seele genommen sei. Ter Herr Minister wolle aber allem Ansckzein nach nicht Ikab'tlrtigeii, den Gesetzentwurf -urückzn riehen. Das Haus tab? also die Beratung fortyufeben. Abg. Tt. Hetm itt abgd c ert, weil tie Ge itojfenf hoffe, daß nut ter Umlage die Zustände ftch weiter Hesse n werten^ Freies CJetrrite bat auch fetzt schon be,tanken hn Sri?c d hontel. Die BerftU) ung für ten Bauer roar i.r.m r da. Zm P i xÄP wird also nichts geändert roetten. TaS Gntfdritente it wie können wir der eerorg^ imgfbrredritten ©iD^'erioig »fiter daS nötge Brot *u erträg^idjen Preisen beschaffen. Daraus aat roch keiner ter Herren eine genügenta Antwort gegeben Dir wollen et e bestimm ft Menge auS ter Landwirtsck-aft lftrauS.'olen und das kann oie Landwlrtsctast bet gutem Willen leisten Geleit' über tarn Abg. von Braun elitäre ich. daß meiner Ansicht rach iriic genügente Zufuhr aus tam Aus-^ tonte noch richt sichcrgeslellt worben ist De Kosten aut 85 Millionen Maik Die von dem Abg. Tr. der ReichZgetreitestalle leticfen sich im letzten Jahre \?cri, neile.n fritt ierte Ausfuhrleroilligring von yüj'enfrü.tnen und Getreide und Saatgut bezog sich im wesent.ichen auf gan* geringe Merora, bte| ---— -7-• , , r:* k,^. ^imr Teil rach Skandinavien unb »um Teil nach Boehm (Tem.i ferne Partit habe srch trob c*.t ten ehrma's teutfdv i Ge.ieftn Ttrrtig und Mcm l ---•1™Kn,rtrr mn hv Le>oll!' hochschul Nachrichten. Son her 7%ranffürtrr lluibcrfitöt. mc. Frankfurt a. M, 14 Juni yt der letzten Zeit mehren sich die Dieostühlr und Einbrüche in der UniversitLI In der Hauptsache haben eS die Spitzbubeu auf die Sleinkassen der StudenlenauSschüssg und Seminare abgesehen. Das Rekwrat hat jetzt 500 Mk. Belohnung für die Ermittlung des oder der Täter festgesetzt. — Im Februar dieses Jahres hat sich eine D i r t s ch a f t S - aenossenschaft an der Universität gebildet, der bereits 1000 Mitglieder anaehören: sie hat die Bewirtschaftung deS ErsrischungS- raumes übernommen und im Unteraefdpp BertausSräume für Lebensrnittel, Gegen, stände des täglichen Bedarfs usw. eingerichtrt. Eine Flickwerkstatte wird dieser Tage eröffnet, in der die Studentenschaft ihre tfeÜMinp und Leibwäsche in Reparatur geben kann. Rranffurtcr Mediziorrhtim. fpd. Frankfurt a. M., 15. Quni Für die Studierentan ter Med'-in und der riobnizolhnibe ’njurte hier ein Mediziner-ei m unter dein Romen ./temeinnümg Speiseanstal 1 für Medi, riner" eröffnet. Tw Witte! zur 5inridnung bei Unternehmens [teilten der Staat, die Stabt und privat.- Srrife m rridxm Maße iur ^rfummg SP?M^ Große Auswahl! Behördliche Anzeigen 08684 Großen-Linden, Gießen, den 17. Juni 1921. Bes. preiswert! 6840V G. S. T. v. 1900 e. D 6832v Statt Karten! Fernruf 679 Achtung! Achtung! waren Plockitratze 5. 6K15h bei Münch. 6821V W ■; Mends 8 Uhr im Hindenburg: Bekanntgabe der Sieger und Preisverteilung. Anschliehend: Tanz und gemüt- iches Beisammensein mit den Teilnehmern und Güsten« Freibank ufoTOn verkauf von 1 Uhr ab Billige Strumpf Der Voranschlag der Gemeinde Harbach pro 1921 Ns. liegt vom 17. bs. Mts. 8 Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dafelbft zur Einsicht offen. (Es wirb eine Umlage erhoben, ju ber auch ble Ausmärker herangezogen werden. Harbach, ben 16. Juni 1921. Hessische Dürgerrneiüerei Harbach. gestaltet. Gießen, den 11. Jvni 1921. Hessisches Anrtsgcricht. Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst. Karl 3. Günther und Frau Maria geb. Schneider. Dietzen (Dleichstratze 2), den 17. Juni 1921. SamStag ben 18. Juni, 8 Ubr: Vereirisabend frankfurter Hof. Ml*v Für die anläßlich unserer Vermählung in so reichem Matze erwiesenen Aufmerksamkeiten und ausgesprochenen Glückwünsche sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. Hans Rühl und Frau Gretel geb. Teigler Auf bie am 18. Juni 2 Uhr nachmittags im Reiberschen Eager stattfinbenbe ModUiaroer» ftetgening wirb hingewiesen. 6815 Junker, Gerichtsvollzieher. 700 Ml. Tn tesr Stellung au leih, nefudn. CiL ii. 1(VM an Hemo, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, besonders für die vielen Blumenspenden, die aufopfernde Tätigkeit des Herrn Dr Speck und der Krankenschwester, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schulte sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Pfaff Familie Louis Dern Familie Ludwig Faber IX. Klavier» stimmen und Reparieren l in tadelloser Ausführung W. Schlüter Schottstr. 15 I. Deutsche Zportbehorde für Leichtathletik Sportplatz an der Hardt Sonntag den 19. Juni 1921 Leichtathletische Kreismeister- schasten des Lahnkreises Vorkämpse: 9 Uhr vormittags Entscheidungskämpse: 2 Uhr nachmittags 6. Mlmimiim SWlönft n. Mttntle Natuneiner Traubensaft (nlfobolfreier Vein) wie» ber au baden im £47 Reformhaus, Krenrvlatz 5. Verlobungsbriefe u.-karten sowie alle anderen Drucksachen liefert billigst Druckerei Seibert, Gießen Suche für meine SOjädr., evangeUfche Xoditer, ble das Vuaeum abloluierte und Mine Juli ihre Ben- nonbAeti beeubet hat. au dielein Bettpunlt eine balbiäbriae Ausnahme auf gröberem Gut od. ObßriörsterBi mit deutscher Gesinnung, wo sie Gelegenheit bat, sich vorwiegend im Kochen und auch in übrigen HauS- arbetien weiter auöAu- btlbciL i>am>Uenanschlutz Bedingung. Angebote an riC*T77 Fran Direktor E. Becker, Niedermendig. Lchlietziach 15/ Warne hiermit, meinem 2obn Heinrich etwas au borgen, da ich für nichts nnifomme. Jehanass Loh, l>ttxema<»a, flr. Wetzlar. Mittwoch ben l.’JL nbenbS Awiich. 9 u. 10 Ubr, in b. Wirtschaft ober dem Hoie •3 nm Rheinischen Hoi" 1 kraut Brieftasche mit Bargeld tu wicht, unersetz- baren, a. b. Romen b. Zu- bnberft lautenden Schrst- ftürfen, auch SteuetAetteL verloren gegangen. Wie- berbtlnner auch nur einzelner Schriftstücke er« ballen gute Belohnung. 08-.99 Schmidt, Friebrichstratze 5. Juxplatz ber Deutschen Eiche an Karusiellbesitzer 08096 zu vergeben. Bekanntmachung. In unser Geitossenschaflsregtsber wurde heute eingetragen: Einkaufs-Verein der Lebensmrttel- händler Gietzen unb Umgegend, eingetragene Ge- nossensdiafl mit beschränk er Haftpflicht. Gietzcn. Ge-genstand des Unternehmens ist: Gemeinschaft- lidjcr Eit.kauf von Waren gegen bar und deren ‘ Abgabe »um Handelsbetrieb? ber Genossen an diese. Die Haftsumme ist aus 100 MV. festgesetzt. Zum Gvrstande sind bestellt: die Kaufleute Ludwig Gdjmitt, Georg Wallenfels und Julius Sdmlhvf. alle m G testen. Das Statut ist am 13. April 1921 beschlvssen. Tie Bef tnntmackmngen erfolgen unter ber Firma der Genossenschaft im Gr'Heuer Anzeiger. Tie Einsüw der Liste der Genossen ist während der Dienststunden dcS Gerichts jedem | Verschiedenes | Für Reisende Händler leicht oertäufL Schlager bei gutem Berbienst ab» Atmeben. Schr Angeb. u. QHGaiH an ben Tietz. An». Schneiderin n. n. Kunden an nutzer b. Haufe. ktnabeuauzsige w. aitgef. bei m. Preisen. Schr.?lng.u.O87n6a.b.GA. Sitidi. Arbeitsamt (dietzen Liebigftratze 10, Teleph. 2054. ES fönnen eingestellt werben: ä. bei hiesigen Arbeitgebern: IProvisionSreisenbe, 1 Mafchinenbaitiechnlker, 1 Stenogravb unb Maichinenschreiber. 1 Ztnngiester, 1 Ziseleur, ein Friseur, l Wagenlackierer, 1 Steinbolz- u.TerratAo- leger, 1 älL Bauichlosier, 1 Schreiner, 2 Sdittelöer, 8 Glaser, 1 Zimmermann, 2 Weitzbinber, ein Gar ner. 1 Schrisfetzer. 1 illng. Bureangelsilse Lehrlinge: 1 Lackierer, 2 Schmiede, 1 Glaser. 1 Auto- Monteur. 1 K 'ufman", 1 ftrlftttr. b. bei auswärtige« Arbeitgebern: 2 Wickelmacher. 1 Zlgarreumelner, 8 illng. landwirtfch. Vnecbtc a Arbeiter, 1 Dreher. 1 Gutschmieb. 20 Bruchstein' manrer. 5 Schneider, 3 Friseure. 8 Schreiner. 4 Zimmerlettte, 2 Stetnmetze. 1 Wagner. 1 Sattler, mehrete Hauer. 1 Hammerschmied, 1 iXeuerfcümlcb, 1 WerkAengschmied. 2 Anitretcher. 2 Automobil» Monteure, 1 jun,ter Kellner, 2—3 Ankerwickler, 1 WerfAengdreber, 1 WerkAeuaschleiier, 1 Werk- Aeugiräier, l unvei6etratcter Schweizer. Lehrlinge: 1 Backer. ys suchen Arbeit: Schriftsetzer. Buchdrucker. Schreiner, Kaufleute. Schreiber unb Neisende. Backer. HanSburschen unb AuSlauier, Maschinen- schloffer, Slanichlosser, Schuhmacher, 2 Krankenpfleger, 5 Sattler ti.Polsterer, Bäcker unb Metzger, mehrere Kellner, 3 Straft,obrer. 1 fVormer, 2 iiinn. Slnniebe. 2 Buchbinder, Mechaniker, 1 Klavierspieler. I Steuer, 1 Kliier. 1 Wagner. 2 Gärtner, 2 Treber, 1 TaveAlerer, Elektromomenre. ein Drechsler. 1 Konditor. 1 Handschuhmacher, 1 Arlfenr, 2 Schneider, Bergarbeiter, 2 verd. lanbio. Knechte, 1 Belontar ber Koloiiialwarenbranche. Autoschlosser. 1 Oötlfer, 1 Schmelzer. 1 Golbarbelter, 1 I istallaieur unb Spengler, 2 Maurer, 2 Stein- bauer. 1 Monteur. 1 Banbagist. Maschinisten unb Heizer. GelegenbeitSarbeiteu werben ebenfalls entgegen» genommen. Lehrlinge: 1 Schneider. 1 Kaufmann und Schreiber. 1 Schmied. 2 Schreiner. 1 Schloffer. 2 Spengler, 2 Köche. 4 Mechaniker. 1 ftrifettr. 1 Elektromonteur. 1 Konbitort'olontär, 2 Wagner, 1 Sattler, 1 In ftallaieur, 1 Konditor, 3Schuhmacher.2 Weitzbinber, 1 Dreher, 1 Gärtner. Weibliche Abteilung. fff können eingestellt werben: Arbeitgebern: Mädchen tllr taa> über, Ttenltinäbcben, Lausirauen unb -ntädchen für ehuclnc Tage, tüchtige Alleinmädchett, 2 einfache Stützen, 2 Köchinnen. del auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirtschaftliche Tlcuitniabrtjcit Dienstmädchen. Hand- nmdchen. Ai'inner Mädchen. Allcinmädchen. aioci Köchinnen. 3 Stützen, 2 ^rifeulen, 1 Büglerin.