ua. (Boftj, ' XtU: Dr. In (Bitten. Berlin, 14. Juni. Laut „Voss Ztg sein möge. ... „ 2lui der Tagesordnung Neben zunachit Berne Anfragen. ~ Bor Ein tritt in die Tagesordnung beantrag; Abg Eri,pien(llSP.) eine 3nteneila;vn feiner «hoch lifrontoortliQ für Politik: A Dcutfcbcr Ucicbftag. Berlin, 14. Junt txni» und Tribünen find heute nilüt über« (Lin weiterer Zeppelin verunglückt. Rom, 14. Ium (Wolfs.) Auch der zw.nt? von Teut^cKcmd an Stahrn crusgelle c tc Zeppe.r l, das £' u i t f d.-ni „Messagger)" soll ber Verlust dai—"s ziirück^usüh.cit sein, das; Lxi? L'u tith.fr nur ungc- nüg,md gegen den Wind ge.dülU war Tie Friedcnsresolntion Amerikas. 92 e u n o t f, 14. (tirrt iW.lfs.) & maß istunk- fpruar u. se cs P.iDatfb.ns. oitbeuten stimmten int Repräscntantenhause was b nrerlen wer' ist — von brr Cp.v it vn 49 Dem traten für und *on de. N.girungspartei ein Rcpubiiloüier gegen ti? Resolution Port c r. Einer der Umeddncbc yviid.’cn der Reo du ton Pntcr und der Reb^utim M n o r ist der, daß lef.terc den Vereinigten Staaten ausd ückiich all.' Reckte vorbei hält, die sie aut (iftm.d des Was cns i istcunes erivar- beu,' und be .inrmt, das be dlannabmte deutsche und öHcrrdii i de Eigentum solle brsdriagnahmt bleiben, bis die Verträge in beiden Sänbert rati ns’.ert fri.it. Tepridm Mts Wa ingron bc'agen, es tverde gerannt.' Zrit dauern, bi» der Verdand- lungsaussämß beider Däuser siel, i brr die enbgül- tige Fassung der FiOdensresolutdn gemuflt hat. 2lu» dein rreiche. Die Mitglieder des 9 e chsrats. Berlin, 14. Juni. (Wolft.) Die Aus'üftung/- anwcisung au dem Gesetz üb.r die Bestellung von Mitgliedern deS RcichSrats durch die Provinzialverwaltungen rom 3 In i lb.Rimmt. daß die 5dörvcrjäxtsten, von denen die Wahlen für den aus 660 Mitglied m bestelnitdrn Rettin rat, die sogenannt n Wad körper, Mr-nned 'nen sind, für die Stabt Berlin br Magistrat, tm übrigen die Prooinrialausschul''e find Btichlcuil'gtc duundlmig bn KriegSgesellschiislen. Kt. 137 Der »tekener Snjriger mit berDienstagsbeitagc „Sport-Uraldiau- er. scheint täglid), außer Sonn, und Feiertag». Mrnatlichevewarvreile: ■Jj ar* 5 - einschließlich Trügerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einlchließlich Destellgelb. Ferniprech.Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Der lag und GeichLstsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten Lmelaer ckleßen. poßschealoiito: Kranfturt a. M. 11686. Rathenau und Eoudteur. Berlin, 14. Juni. (Wolfs. Von zustänoiger Stelle ersghrrn wir: Tie Berhand.ungen simidien den Ministern Ra lhcnau unb L o n ck c u r wurden gestern vormittag und nachmittag in Wi -zbaben sorlg.setzt und nur zwischen den beiden Miniüern persönlich, ohne Dinzuziehuna von ^adTent in- bin 'n. Der Zm^ck b r gestrigen ^esvrechtine tr, ein -2. rb itsprogra mm anlzu i ll n da b.e verschiedenen otugen der Sacht e ennt:.e.i. rts- lei stungen und Finanzi.rung n grund äglicher Vereinbarung cntgegiit'ühren soll. Tie Emzetrert'and- (untren werden d.utscherseits von der n riegs- laftenkommission in Paris ge ilbrt werden. Beiderseits ergaben die Be rha ndlungen dic entschiedene Absicht, ein beschleunigte- T c m v o der Arbeiten herbrizusühren und Deutschland au den Ter Papst uub Palästina Rom, 14. Juni. (Wolft. > Rack einer Mel^ düng der Agcnzta Strfant verlies der Papst in einem geleinten Konsistorium senn r B eunr u h i g u n g über die Tätigkeit der Juden t n Palästina Ausdruck. Er würde versuchen, n armen Bewohnern dieses Lanc-.' seine Hilfe >u fenben, aber iente Mittel seien nut beschrank. Er beklagt das llebergewicht der Juden an d.m h.iligen Stätten der Christenhei und ermafrit die R-gierungen, bet dem Völkerbund Sdm.ie zu tun der die Reg-lung deSenglischcnMan- datsinPalastina zu prüfen hat (sine Anfrage der U.S.P. im bayerischeti Landtag. Mün chen, 14. Juni. WTB^ Im i.'an»* tag brachtet die Abgg. 9h.itnumn USB) u ' eiL ^l vn.de Jnterprila ton ein: Durch t rron :t dt.- CkuD.ci nxTben seit längerer Zeit Attentate auf .U>geordnete des bayerischen Lan-'tags verübt, die im slale Gar eis zum ivdorde fübttar Was bat die Staatsregierung ßetan, um das Treiben bie'cr ;ri-upren ju nnterbmbm, ober was g<£ctft iie in .^uüunft zu tun? Zugleich itrilte di F a> txm ter llSP an das Pcä bunn des Landtages tei Antrag, obalb als möglich das 9?Ieum .in yi.-crufc.' und ti.‘ Jnterp Üation aut tne Tages crrtr.umg ter ersten Sisimg zu letzen Am Tiens-- tag nadan.itag rericm.ndte sich tne .'ualbemokra- ti:de Fraktion, um ur gegenwärt en Lage Stellung su re.» Sv die Blatt r mlAnt, bemft rie Ad ichr, tne Ermordung des dll»^ c^arns auch yim Eegcns^uid einer parlamen tari sche n Aktion zu nuxd-CL ging dem Reichstage der Erllwurf des i9e- setzes über beschleunigte Abwicklung der Zfrie gs gese l lscha f tc n .zu. Der Entwurf sieht unter anderem vor, daß die vorgeschriebene Sperrfrist bei der Auflösung von .stricgsges.llschasten von einem Jahr auf drei Aronate verkürzt wird. Ferner will der Entiours die beschleunigte Auflösung unter Ausschluß der Liquidation durcl> llcbertragung des Vermögens der üte- settschaflen auf das Reich ermöglichen. mäßig besetzt. Am Ministerrisch: Gradnauei Prindent Löbe teil aut Grund von Drei e nachrnchten mir, baß ein weitere- Mitglied * Rcich-tages, der Abg. Bias-Beutben^ So;, von -rr den Polen verschleppt worben ist. Ter Reichskanzler habe ihn »ereil» benachrich igi. daß amtliches Material über diese Nachrich. bisher n.-ch nrchl vorl-egt. Grat Pra>chma sei aber^ >own mll b:r Einleitung von Sdyrütai bei der I. A. > auftraq: worden. Her Präsident gab oer yo' nung Au-brirck, daß bieTfr Schritt von Erwlg begleitet Vie tage in Vderschlesien. Bcrlin, 14. Juni. sWTB.) Zu größeren Ausammenslößen ist es im Laufe des heutigen Tages in Oberfchlesien nicht gekommen. Doch nahnten die Insurgenten ihre Angriffe auf Zembowitz im Kreise Rosenberg erneut auf. In der Gegend von Rosenberg bildeten sich nach dem Abzug der Engländer in südlicher Rtchtung erneut polnisck)c Banden, die erneut gegen die Abstimmungspolizci und die deutsche Bevölkerung mit Waffengewalt vorgehen. Es bestätigt sich, daß im streife Rat'ibor die Polen die Ortschaften MarkowiH Lutasini und Hohenbirlen geräumt haben. (SuritcUuug der Läuberungsaktiou? Oppeln. 14. Juni. (Wolffs Die interalliierte Kommission stellte die Säu- berungsaftion in Lberschlesien ein. Als Grund hierfür gab sie bm poliii dvn Par- tetat an, dar, der sribidschntz sich nvt ert, vor Niederschlagung des Auistan>s die durch ihn befreiten und beschützen Gegenden zu räumen. Tie deutfdrcn Parteien vertreten den L>tonbpunkt, daß es Ausgabe der interalliierten Lommi i'wn ist endlich einmal gegen die Jnsu r gen ten vor- zugelien. nicht aber gegen den Selbih'chutz, der fick mit Beendigung des 2lu standes felbu autlöit. zrc Bevölkerung kann sich dm von chr selbst genhai' fencn Schutz nicht nehmen lassen, bevor sie durch Taten d.-r Kommission eine Gewähr für die volle Sicherheit erhält. Berlin, 15. Juni. Wie die Blätter aus Oppeln melden, bat yi dem Abbruch u« int er- j alitierten Säuberungsaflion ter Streit um die Freigabe des Annaberges durch den dmr- I scheu Selbsti'chutz die Veranlassung gegeben. Der Wiederausbauarbeiten in erheblichem Ausmaße zu beteiligen. Berlin, 15. Juni. Dem „Lokalanz." zufolge befaßte sich das Reichskabinett in seiner gestrigen Sitzung in Anwesenheit des Wiederauf- bauministers Rathenau mit den Wiesbadener Ber- liandlungen über die 'Sicxraufbaufragc. Ter Londoner Berichterstatter d?s „Berliner Tagcbl." erfährt, daß brr Oberste Rat auf das Ersuchen Loucheurs wahrscheinlich Ratl>enaii ein- laben werde, seinen Plan persönlich oder durch einen Vertreter in bet nächsten Sitzung bes Obersten Rates zu eröitem Paris, 14. Juni. iWTB.- Im heutigen Minißerrat hat Minister Loucheur über seine ßuiannneiifunfl mit Dr. Ratlenau in W.eslmden belichtet Die der Tcmps m tteilt, ist zwischen bei beiden Ministern v.reinbart roorben, das; iich Sadjoerftänbige am Freitag ben 24. Juni üi Paris zusammen finden, um über ein indgüitiges Wieder aufbaupivgramm ^u te.aic i. Der Temps fdT.ibt, ber franijö ijdr sJ)cini)tcr für die befreiten Gebiete sei sehr besiiedigt von feiner ernsten Beratung St pate in feinem Ävllegen eineii in allen wirt säiaft.ichcn unb finan^ivllcji Fragen sehr imtcrrid> teten Mann lamen g,lernt, der dm aufrictüigen Wunsch habe, zu einem (Stpcbi^ 311 gelangen unb mit vollü m c er Offenheit zu dis'.ütieten. Da.- d.'e Zahlwig in Natura anlange, ,0 1/ibc es ben Anja rin, daß sie nicht ein Fünfzehnte der Zahlung in Ge.b 'üoersch eilen tinutc. Die Beratungen hätten nur ben Zweck grixibt, zu onbierat. Mi- nii.ee Äondjcur habe Ral.enau tüte Anzahl tx.n Fragen vargelegt, über di. er nachbentot solle, um am Tage der Wiederaufnalmr.' der Verhandlungen bestimmte AnNvoiten erteilen zu tonnen. Englische Verstimmung. Paris, 14. Juni. (Walst.) *T\ „Chicaga Tribüne" teilt aus i. anji-l.cn und wlitischen Krei,en m Landon mit, 5ii> bart eine gewis c V.r- fiinunung üb.n die Zusammmom t 3J.i.: ca Ra- tlienau und Laucheur in Wuvbaden lerrju.e. Man erinnere daran, daß im vergangenm Jalir.', als Lau den r aufx*ri?aib ber Regieru :g stand, er Lugo Srimies nuh.e.e Be,uäe ab ta:t tc. Tie Englänoer argwöhnten, daß es sich in Li 5babri tatsächlich um das Pro e.t eines s ran - ^s i's ch- de u t t ch e n Zusammenwirkens i.i der Metall- in du st ne handelt. Louchmr hab? ii ten derartigen Plan, ber für die eng i.tbe Metallindustrie als fe'br gefährlich angesehen werde, schm am der letzten Landoncr Konserenz angeregt. b-trmt die Notwendigkrit der Versorgung ber Be- r jlfcrung mit Mehlgetr ibe ju ersck>w^ glichen Prei- fen Wegen di- Znansswirtickaft hab.- iub bu Land- n irtftfdft, die Jndustr - mb das Gewerbe auS- g spra cn. b nso ei »elne Setjraudxrfr tfe D zu komme, vaß die Eriat.unD ocr erforderlichen Geir rd. mengen bei ber Reick^getrei-»estelle auf ben r'-Ttcn Teil d.-r Menge, die 1918 erjv.r nmrbe, •-urüdflfgtnujtn fei Sd)ulb daran sei die -lbnri uoig D r Landwirtschail gegen eine weitergehende nrfe- lang Wir brauchen in diesem Jah.e 3^5 Mill. Tonnen Znlan^aetreibe Das ist aut dem biS- s r ,.-n Weg' niwt möglich Aber auch eine voll- fräibige Freigabe der (Mreibavirtfrioft kann noch nüb» unfrnommen werden, denn durch eine An- pa' ung an ten Weltmarktpreis würd'n Melk' und ^rorgerreide 'ich ftarl 1 5ben. Ein künstliches Hüb- rig.-rstellen brr Preise durch Reich-zuschüssc zum '.ll^landsgetreibe ist praftisch u-durchführbar. Es wären ungefähr 14 bis 15 Milliarden erforderlich, al ? ter wert? Test aller qeroo menen Wert» JLbtragir’g unserer Schuldet' an die 11 er en. . U rrings müssen wir u Se* gtn.1 des neuen Wirtscuatisjahres eine Re- .-n>e von Vorräten habm, wenn nnr nicht nneoer jum ly ü'rbiiiianal,re.: griien fri en. Ter T'.eisckveib.auch la.n eingeschränkt wer.en, ritit aber der Verbrauch von Brot :md Mehl. Tie Jn- la'l^rie'c Umgang fdr’nt (en Bedarf decken zu könn-TN, fbm;j die .Wtoftelerjeu'png, mdt aber die Getrrid e yugung unb An ti cn zu et ter ter> ItäCung ber Getreidwroduktion über den Jni.benS- stand hinaus liegen noch riM vor. Wir sind somit gewissermaßen am negativem Wege «im ftm Parttt über die Ermordung deS bayerischen Abg. Garris unb über btc Ausbebung und (5ntivafhiung ber Orgesch^Organijationen au| ine Taiesoebnung ui setzen Eni Widerspruch erhebt sich nicht Mmister o' ra bnaiiet eiklai Willigkeit der Reg', nmg zu antworten ES februeb- ten aber noch Verhanb.ung-n mi: Den Regie- nmgen der Länder, vor deren Abschlun eine Antwort immöglich sei. Tic Antwort werd? aber noch im Laufe tiefer Wockre erteil 1 werb? Aut rtne Anfrage ter irr au ulara Zetkin stvm den 1300 Arbeitern in b*n frainöiiftben -.1 in Main; bv Beiaiuinasui gewähren und sie auch in tvn ^rsiilier ui i iangv» lege..beiten ben t ut,.len Aib.nteni gri .zustellen, wird regierungsseitig erwidert, daß die steichs- remerung aus diese, der französischen Regierung unterstehenden Arbeiter keinen Einsiuß au »üben könnte. .'Ibn. Mnieft Tem > fragt, ob c5 wahr fei, bau hu nach llmnkreich zn heirrnm 25 000 Wohnhäuser an Großunternehmer ve^geben werden sollen Uiucivaat*€fictdr Müller bestreitet Mr Richtig c.l <*cer Mittei mtg Im Grgente.l werde i.ritg' lxobste B rück i 1 tigung des beut dr n Handwerks und speziell boo Baubrnbuee s geübt Aus ein. '.Infrage Unnmtnii :i det Abgeorb- t etcr wegen imm.itid sther t^ausem. ii.n bei S po unter Hauptmann Bonstn unb Jr iberr von ber Tann an ben in Mittelb-utsd-a.ib v.cfangniat VI ledern unb wegen b.T Ersdurßung des B.llgev- >' e sters von Gröbvr wi d regierungsseitig enuibert, la . die Mteid-vTrgierung nach bim Eingang bei c.forderlich-n Unterlagen antworten werde Auf eine Vlnfragt des Abg von Schoch (D. V nennt Writerg^wälrruna von s^ah p e, trml- ' i nun gen für bas Diele V cu% roirb rtgterungS- itir.g g.antn j.t t, baß '.<• Vergünstigungen allgv» n ein üuffltfeien ’inb unb die Lage der Reichs- < bahnen auch tat? Wieberemführung ber Jahv- i e 5*crmanigunflcn nicht angmg.g matlx Arif eiih- Vüifragc deS Abg Dealerk fTnt.) ivegeu der lltbcrführung deutscher StTiegnis Aufsmden ber Gräber fdvn bet der qioßen Zahl der Gräber fechr (dwviedg sei unb zwe.lens her Transport sich aus mm bestens 20 0)0 Mark fiel«. Die Regi-rung glaube daher, 'ich TU tae er F age Zurück alhmg au e. e^r 711 mGpen, Jebi-nfalls lönne ie sich vor ber allgemeinen Man* ier t •, mit der Entent.' über diese Angelegenheit, bie morgen in Brüssel ihren Anfmtg nehme, über ihie Sti'Himgnal^nc nicht äußern Auf eine Anfrage des Abg. Frhr. v. Ctrl» n er Tcutfdxit.) wegen unserer Gesängen en m Avigron wird ieg:erung-'eitig erwidert, raß noch 115 b efangene iid> in Vüngiwn befinden Auf Jiiterventwn ter Rri^Srtgierimg feiat bisher 14 laten entlassen Worten: ;u efnnn weiteren Ent- cehnriirmen habe iich bi? französische Regierung roch nicht le'im mTN la sen. Die B Handlung der GMan Kiten sei fetzt besser, aber das feefigt Leiben b r G sangen n n hme mit der Cär^t der Hast zu. Ti R g: rang h'is , daß bie grr ß Prctestveriomm- liitig in Berlin dazu b itragen werde, die französische Regierung zum Einst hen zu bnoegnt. Aut eine Anfrage wegen ber W iederei. i i ü hnmg der grauen-Abteile bei ber Eisenbahn wird eit* incgnct, daß dies« Ab'eike ab 1. Juli In den ll-Zügen mföcr ringe,ührt trieben fol en. Abg. Semmler iD.-R., jragt, tvaS die ffie» qierung gegen die durch den Waldenburger T. r rarbeiterstrelk in Ober schlesie n g schastene Rotlag- zu tun gedenke. Regierungsseitig wird g antwoner, btc Rirchsregierung holte an drm von den Arbritern abg: lehnten Schiedsspruch fest unb es sei gelungm, nunmehr eine Einigung berba- zu führen. Es folgt die jroeitr Beratung enrt G.se^ mtnrnries über bie Versorgung des vstkeS mit Mehl retreibe. Tex Entwurf sieht ein Mi.'imum ron drei .Rill Tonnen Getreide für ben Bedarf ber verlorgungsberechtigten Bevölkerung Der Reichsernährungsminister Hermes für den übrigen-----... VrinhDlb slenz; für ben Anzeigenteil: Hans veck. 12er Ausschuß ber deutschen Parteien in Ober- schiefien, ber sich ju ÖJenetnl Leeond begehen hatte, um die Bedingungen für die Aushebung des SelbstsckmtzeS zu überreichen, wurde von Len'n > zur Räunning des Annaberges auuiemrbrit 9bi tii| m.-rx fir i bat itl 0 .■! am mengest It unter ber AtilriUnig von französischen .Instruktionsost i en. Ta? grämte «Tieg mate itl für Obersclll'sir!. werbe bürd' da? p .11 nt 1 d: * Kr 1 egsmi. tfterium gcl eiert Ein Hatvt lager für Wösten unb Munition 1 itt Sosnnviee, nw täglich Was c i- und Muni.ionstransprrt.' tu Obersd l s en eüücfif n. Berl 1 n, 15. Ium. Wie das „Ber! Tage!'! ' aus tz'rverlässiaer Quelle ersäh t, trifft ‘bri V? am ')Jcithi‘Xl? it stxm ö i < Offiziersu' t orm in Oppeln rin, um mit Okutcral Lerond zu verband l t General-Anzeiger für Gberhesfen Dnid und Verlag: vrsthl'fche Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Fchristleitung, Geschastrstelle und Druckerei: 5chu!slraße 7- versicherungsunsug. Der Reichsrat hat kürzlich beschlofsen, daß in der Angesbelltenverfichemnq von fetzt an die Einkommen bis 28000 Mark zu Beitragen verpflichtet sein sollen, itachdem bisher 15 000 Mark die Höchstgrenze der Dersiche- runaspslicht gewesen ist Auch die Gchalts- flaflen sind mit ihren Beiträgen neu festgesetzt worden, und zwar so, daß die erste Masse bis 15 000 Mark zu Monatsbeiträgen txm 15.60 Mark verpflicAet wird und so fort steigend bis auf 28000 Maick in der neunten fllaife, in der monatlich 98.40 Mark zu entrichten sind. Da diese Beiträge nur bis auf weiteres gelten sollen, steht für die nächste Zeit eine weitere Erhöhung in 4lussicht. Als „Entsl1)ädigung" für die genannte Erhöhung sind die Ruhegelder mit einem Grundbetrag von 300 Mark jährlich und entsprechend den hölferen Klassen höher pcftoffclt. Dazu körn- mm Kindergelder Wer in der neunten Klasse 2.0 Monate gezahlt hat, bekommt 360 Mark, dazu 200>nal 15 Mark, also 3360 Mark Ruhegeld jährlich. Dieses Ruhegeld kamt in feiner „schwindelnden Löhe"' erst gewürdigt werden, wenn man bedenkt, daß man in der neunten Klasse nach 200 Monaten 19 680 Mark gezahlt hat. Wenn Der Beschluß des Reichsrates die Genehmigung des Reichstages finden sollte, werden viele Tausende von Angestellten, die bisher hie und da noch einen Spargroschen zurücklegen konnten, einen Schritt weiter zur Proletarisierung hin müssen, denn wieviel bares Geld bleibt dem Angestellten schließlich nvckx wenn ihm nach bau Abzug für Steuern, Krankenkasse usw auch noch die erhöhten Sätze für die Angestelllenversiche ritng ab genommen werden. Aber auch nach einer anderen Seite hin muß der Beschluß deS Reick-srates die schwersten Bedenken erwecken. „Die völlige Aushebung der Selbste Verantwortlichkeit des Einzelnen und die Uedernähme jcglidjer Fürsorge auch für die sozial nicht Schwachen durch den Staat, so fdireibt die ..B. Z. a M.", schafft allmählich die Rü 'gratlo ijteit des Ein einen und eine a Lu .überragende Staatsgewalt. Das ist vom nw- ralischen Standpunkt der staatsbürgerlichen Freihr'it durckwus zu vermeiden. Wirtschaftlich ist die Festlegung der Milliarden, die sich aus ben Deirägen bilden werden, geradezu ein Vmhängnis. Es heißt doch jnid), jedeni jtückftigen Mann irm freien Gewerbe die Grundlage einer Selbständigkeit nehnicn. wenn sein Einkommen, je mehr er es durch Fleiß und Tüchtigkeit erhöht, in um so Höheren Maße für allerlei Versichernngs zioccke in Anspruch genommen wird. Ber- waltungsgemäß würde die Erweiterung der Dersia-erunaspslicht eine weitere Vermeh rung des Beamtenapparates für die An aeslelltenverjick)erung bedeuten. Der Apparat ist fckwn jrsrt monströs, und die Veitval- «hrngskosten J au gen einen enormen Teil der Beträge auf." Man kann daher der „B. Z. am Mittag" nur beipflichten, wenn sie von einem Bersick-crungsunfug spricht, und das ,,Berliner Tageblatt" spricht allen Angestellten aus der Seele, wenn es seine ablehnenden Betrachtungen mit dem Rufe schließt: Fort damit! Berlin, 13. Juni. Für die Gehalts- orenze in der Angestellteiiversicherung ist in dem Gesetzentwurf, der in der letzten Woche vom Reichsrat genehmigt wurde, eine Erhöhung von 15 000 auf 28000 Mk. vorgesehen. Don dieser Steigerung, die in ber Öffentlichkeit bereits auf starken Widerspruch gestoßen ist, sind, wie es schrint, die beteiligten Kreise noch nicht befriedigt. Der Verwaltungsrat der Ange st e l l te nv e r s i che ru n g hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die ErböHuna . der Gehaltsgrenze auf 40 000 Mk. zu verlangen unb bie Siebener Hom- Mission des Hauptausschusses für die Sozial- beriidyerung der Privatangestellten, in ber die großen Angestetttenorganisationen vertreten find, hat sich diesem Verlangen ange- schlofsen. Erstes Blatt <71. Jahrgang Mittwoch, <5. Juni 1921 UMV M >•£, M Xniia>mc »oa lajrltc« " für bie laqrtnummfT bis GietzenerAnzeiger M ■ MM Vorschrift 7» ,Aufschlag, ^aurildiriftletter: Auq •< ;iug,eme ung ton Sfojct und herab»u setzen. Gleick^Mg wird der 23er r< - a T ► Adnmi fr et* iXzv** Uh*4ti A Hl »• A > • . a a « v*.i <■ .x r^.-> — ■ _ die i •ur Ihre Freundlich^.ü, Tüttor!" Ter Do.tor nickte düster, bemi er tagte sich natürlich selbst, daß der Mte reckt batte. u d das ringe, was er vrruchen torittc, nur, xm am -riv.- Ml erhalten, bis wir und) Va Valette fernen : * Xe hm it: 9K*ru iginig4.nittel un> h q Kapitän Selbv Cröer g.ben, bis; e.i j still a 3 möglich in dem tombor vc. \n. Kranken) i tim er inib dem Lei-d.xk darüber sein ßllf i tuiäck)!i.ch ist c3 allen außer dem To.tor ftratg untera.it, dem Alten M> nören. Und auch er tut e3 nur jioex- bis bve'.nutl in Tage, um zu sehet, ob ec noch am Leben nt und ihm ti i beruhxge.ch-rs Mitte» zu gebeiL Ter Neffe wacht Tag unb Nabt ^ei itm. Jo, armer alter Taitor, we.m du wüßet, wie gründlich du ri_- Plane durch reust ha i, bu ich ouj eine gewx se Packchste tn Kapitän Sclbys IXSIlMungeii ÄSSSft «rl)ehfN.b(inöia) |rC| «kchküttW.^ ab » L^*®tgeiurk, Strri5 Alsfeld eiüdtjnbiläum. fpd. Alsfeld, 13. Juni. Die Stabt Alsfeld feiert im März 1922 ihr 700j äh, r i ged Be steh en. Tie Borbereitungen für eine einfache, würdige Gedenkfeier wurden dem Stadtvorstano auf Anregung des hiesigen Geschichtsvereins übertragen. <5erid?t*faaL Der Prozeß gegen Hölz. Berlin, 14. Ami. (WB.> In dem Hölz kam e3 heute zu einem fdweren 3 u f a m- menstoß Swijckxm derBertei'btgungdeSAw geklagten rineriests und dem B o r s x tz e n d e n cm- deretteits. Ter Bürs!ke.che wol!te nifft yilafim, daß ber Ange.lagte mit seinen Aus'ührungen sich an den Zichörerraum wendete Tir Angeklagte war aber nicht zum Schweigen zu bi tagen und erging sich in Angriffen goy-m de.» -GerichtShas, wobei er ton seinem Scrtvibiger Hegewisch unterftü« togeverfahren g^dmmen. Dir ertomen gern ferne €'- Wie'sich ixe Preisgestaltung vvl.'z!e.',en nnrb, hängt von der Fva'.e d.r Nri'ck^Kuschüs e zur Derb-.l i- Tung des Dichlcs ab. Angetordert werden für tue"en Zweck im Lauie bei Iah eZ 10 bis 15 Milliarten Mack. Hier mutz abgebaut ne den. Ta? kann aber nur febriltroejfc e. folgen, nenn nilft ** Die Trauerfeier für Geh. Rat Sievers fand gestern nachmittag tri ber Kapelle des neuen Friedhofs statt. An der kränz- und blumengeschmückten Bahre bildeten die Vertreter ber studentischen Korporationen in Wichs nnb mit florumhüllten Fahnen Spalier. Groß war die Zahl ber Teilnehmer auö Universität und Bürgerschaft. Pfarrer Mahr gedachte in tiefempfundenen und psnchologisch fein ausgewählten Worten des so plötzlich aus dem Leben, seiner Arbeit, seinen Plänen zu einer neuen Reise nach Peru babingerafften, des seinem Freundes-, Schüler- und Familienkreis so schmerzlich entrißenen Mannes, seiner ungewöhnlichen Arbeitskraft und seiner Verdienste als Gelehrter, Forscher und Lehrer. Im Namen ber Universität widmete Se Der Bericht des Ausschusses für Volkswirtschaft wirb jetzt mit dem Entwurf über die Ge- treidebewirtschaftung verbunden. Inzwischen sind eine große Anzahl Wänbe- rungsanträge eingegangen. Abg. Dusche (D. Vp5 fordert glatte Ablehnung und Einführung ber freien Wirtschaft. Abg. Dr. Herz (Kvm.l fordert Deibehal- lung der Zwongswirifchast und Maßnahmen zur besseren Erfassung ber ©etreibemengen. Abg. Edler v. Braun (D.-N.) lehnt im Namen der Landwirtsck)aft die Vorschläge der Re- rung ab. Seit Jahren habe die Lanbwirtscl)aft in ber Zwangsjacke stecken müssen, jetzt habe sie genug davon. Wenn bie Regierung andererseits solange mit ber Wiedereinführung ber freien Wirtschaft »varten wolle, bis unsere Landwirtschaft den Inlandsbedarf decken könne, werde sie lange warten können Nur die freie Wirtschaft könne ben Interessen der Konsumenten entsprechen. Auch bie Parteien ber Linken sind ja nur aus Parteipolitik iür bie Zwangsverwaltung. Die Konsumenten ben- len anders. Wir erwarten auch nichts von dem Umlageverfahren. Das Beispiel der Kartoffel zeigt, heute bei freier Wirtschaft bie Preise wesentlich niedriger sind als im Vorjahre unter Der Zwangswirtschaft. Mit dem Schlachtvieh stehe es genau so. Außerdem werde hier der B«veis erbracht, daß das Angebot unter der freien Wirtschaft sich vervielfacht hat. Nur ber freie Verkehr befreit uns vom Schieber tum. Auch im Wege des freien Handels hat bie Regierung die Maclst, bie Breife auf einem niedrigen Niveau zu halten, ie muß nur verHinbern, daß deutsches Getreide . ausgeführt wird und sie muß für eine Verbilligung des AuslandHetreioes sorgen. Uebrigens ist die amerikanische Ernte eine wirkliche Rekordernte uno die Preise auf dem Weltmarkt werden ohnehin schon sinken. Das Umlageverfahren verletzt das Rechtsgefühl ber Landwirtschaft und wird keinen Erfolg haben. Selbst der Städtetag hat sich bargen ausgesprochen und dazu kommt, daß wir chon in ber Ernte sind. Unser einziges Ziel muß ein, die Erhöhung der Erzeugung und dies kann nur auf dem Wege der freien Wirtschaft erfolgen. Abg. S d)*m i b t * Köpenick (So-.): Kartoffeln imb Fleisch können nicht zmn Vergleich heran» ' öCtogen »Derben. Brot ist das einzige Nahrungs-- mittel, das abblut nickst entbehrt werden farai. Dir <5t>iia!b/nto traten haben dir ZwangSwirtsclrast nicht verlangt, sie ist aus nationalen Gründen ein geführt werden. Mr müssen die B-'idelw! tung bec Zwangswirtschaft stör dem, denn das geplante Umlageverfahren wird seinen Zweck nickst cr^ füllen. Gewiß muß eine Steigerung der Pro buCtton erstolgen, aber ich glaube nickst daran, öaß eS dabei ohne etwas Zwang ab geben wtrc>. Rufe: 2U;a! rechts.s Diejenigen, die ihre Pflicht nicht tun, Ackerland brach liegen lassen, gegen Pflairzenkrankhriten nicht trorgc'b'.'n usw., müssen nju ihrer Pf.iäst gezwungen toerom. Der Wider ibano der Recksten gegen den i'lcht stunden tag ist unbereckstigt. Unsere Arbritersckrast ist bereit, sich in die'er Frage mit der Landwirtschaft zn verständigen. Es ist nickst edel von dem Mgevrdnetcn Edler von Braun, wenn er die Sackie jo hiivzu- fielen sucht, als ob nur die Arbeiterschaft ein Verschulden treffe. Die Beratung dieser Materie wird sodann abgeb oo eben. Daraus werden die Gesetzentwürfe über die Gewährung von Drl.ilfen an Rentenempfrnger oh ie Debatte dem So$ia£polTttldxn 2luSfchuß überwiesen. Nächste Sitzung Morgen nachmittag 2 Uhr SV eine Anfragen, darunter die Aenderung des Wehrqesetzes. Schuß gegen 61/» Uhr. Magniftzenz Rektor Dr. v. Eicken dem Ent- schajenen einen kurzen Nachruf imb im Namen ber Philosophischen Fakultät sprach ihr Dekan Tr. Hirt Aus den Worten des Vertreters des Allg. Sttrd.-Lbrssckms'es Ea b. med. Zung sp ach die große Liebe und Verehrung, die die Studenten ihrem hochgeschätzten Leb rer und väterliche Freund entgegen brachten, der gern stets m.t Rat und Tat zur Seite stand. Für die Landsmann- ichaft Rhenania-Jena, der der Heimgegangene als Gründer angebörte, legte ein Vertreter einen Kranz nieder, und im Namen des Vorstandes der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde smach Buchhändler Alfred Tövel- m a n n den Dank und die stets bleibende Aner- fcnmmg seiner Verdienste um ihre Gründung und Förderung aus. Warmempfundene Worte des Vertreters des geographischen Seminare Telle- mann) beschlos e:i die einfache, sch ickst? aber eindrucksvolle Gedächtnisfeier. Die sterbliche Hülle des Entschlafenen wird zur Einäscherung und Beisetzung nach seiner Vaterstadt Ha-stnirg überführt. • Der Ankauf von Gold für das Reich durch die Reich?bank xmd Post erfolgt in dieser Woche zum Pr.ise von 280 Mk. für ein Zwanzigmarkstuck und 140 Mk. für ein Zehnmarkstück. Die Reick>sbank zahlt ferner für ein Kilogramm Feingold 40 000 Mk. und iür die anslän- disck)en Goldmünzen entsprechende Preise. *♦ Reichsbanknoten zu 50 Mk. vom 30. November 1918 haben ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel bereits seit 31. Januar 1921 verloren; sie werden nur noch bis zum 31. Juli 1921 von der Reichsbank e i n g e l ö st, für die mit diesem Zeitpunkt jede Einlösungspflicht endet. Vornotizen. — Tageskalender für M ittwoch: Stadttheater, 7i/2 Uhr, Sonderkonzert des Kmznst- Vereins, „Dos Panties und dxe Peri". — Lichtspieltheater, wie gestern. — Oberhesfische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Ddorgen abend wird rm Physikalisck)ei Institut der Zweite Teil des Vortrages über Erd-, Licht- und Funkentele-' graphie imo -Telephonie mit besonderer B.nück- sickstigmig ihrer Entwicklung wAstend'des Krieges veranstaltet. Der.. Vvrtraa, ber durch zahlreiche Demonstrationen und Versuche 'ergänzt wird, beginnt SVi Uhr. — Haaß-Berkow-Festspiele. Durch die tatkräftigen Bemühungen der Literarischen Ge- sellsckstift und des Bundes zur Pflege von Musik und Literatur ist es gelungen, die berühmten und begeistert gefeierten Haaß-Berkow-Festspiele aus Jena zu einem 5n^ritägigen Gastspiele nach Gießen zu gewinnen. Wie m allen Städten, in denen die Spiele gegeben nnnticn, so wird es auch für Gießen und unsere hiesigen Kchxstfreunde ein künstlerisches Ereignis werden. Haaß-Berkow, einstiger Lcklner anklichen Aufbaues und durch ein völliges Sichunterorimen und Aufgehen der Spiele'' in den Sinn des Stückes. Haah-BerL>w will seine Spieler so beseelen, daß sie empftnden, einer heiligen Aufgabe zu dienen. Daneben verfügt Haaß-Berkow über eine bewundernswerte Regiephantasie. Alles, was an künstlerischen Werden in diesen alten Spielen steckt, holte er mraus und nach dem Muster der altc-eiit djen Malerei entstanden Bühnenbilder von erstaunlicher Feinheit des Fattxnsinnes und der plastischen Gestaltung und Gruppierung. Eckt deutsch vermögen diese Spiele nie zu verzichten auf die Mischung von Ernst und Humor. So schuf Haaß- Berkow eine Bühnenkunst von vollendet deutschem Gepräge, die durch ihre Neuheit und Originalität überrascht und vorbildlich empfunden wird für die Ausgaben einer wahren Volkskunst (Siehe heutige Anzeige.^ Landkreis Gießen. Ungetreuer Beamter. P. Lxch, 14. Ium. Nachdem man erst mr einigen Wxlien tm Posch zirk Lich eurem Beamten Postdiebst ähle uadto'.ifen tonnte, ist eS neuerdings gelingen, Veridiebene Unter schlagun- gen non Geld durch ben tun tror feiner Anstellung stellenden Hi^fsschasfner W. se'-'stellen. Tie Sackx 6am «is Tageslicht, weil W. tüten aut der Poschilfsstelle Nie'e.-Be ft gen ringegan enen Betrag von 1000 Mk. an die Kasse der Ortskrankenkasse in Gießen t:n Postbuch aus gelöscht und be- teilten hatte. Auf eine Anfrage des Knank!lapl^n- und Ge e i ck«ils euidc., a-..geil' blicklich aui der Jagd nach ct.ier gcnn.fen Geldsendung von 100000 Pfund Nun 1a, ob es nun »ur Rolle paßt, kommt, streng genommen, aui eins .«-au:- Tetr.: Duk Rolle schriut sich zu der verpu^chre'cen ixm -alfn zu gestalten, die ich in den kleinen Tmmoi mrine-3 Lebriis tnncgrixrbt babc. Roch nicht einen Säuitt naber dem Ziel! Alles in der Nähe dc5 5ri'nken- zimmers muß io stül und ungestört sein, sogar die Notwqche Order bejommen hat, juch an 0 Zeikbach, 14. Juni. Der rn der Nähe liegenden „F a u st m ü h l e" wurde gestern am Hecken Tage von drei jngendlickixn Einbrechern ein Besuch ab gestattet. Durch deck Keller rin gedrungen, raubten iieFlexsch, Kartoffln und nahmen auch rod) 700 Mck mit. Die B.wohner waren auf dem Felde. Während einer der drei iugend- lidjcn Diebe feftgmannnen wurde, konnten die beiden anderen den Versvlgern entgehen. KrciS Büdingen. Stockheim, 13. Juni. Am SamStatz fand hier eine Versammlung der Vorsitzenden der Stetig Der eine des Kreisvereins aller Land beteerber des Kreises Büdingen e. V. statt, in der 43 Zteeigvereine vertrete^ tearen. Zur Begründung der Forderungen der Landbeteerber nach j>en einzelnen örtlichen Verhältnissen wurde der Entwurf eines Fragebogens durch gesprochen und hierauf einstimmig angenommen. Als Kvmmijsio ns Mitglieder für die Despreck>ung beim Landsiede- lungsamt Darmstadt wurden einstimmig gewählt: Wilhelm Reinhardt, Landwirt, Äcttz- Nidda, Bürgermeister Hensel, Rommelhausen, Hermann Seib, Landwirt, Lorbach und Heinrich Gerhardt, Landwirt, Wenings. D«ie Frage« bogen sollen in doppelter Ausfertigung an sämtliche Bürgerin ei ».ereien i iQberhcs en und Starkeiibura umgehend versarrdt werden mit der Bitte, die Fragen unter Zuziehung der Vertrauensmänner der Landoewerber und Vorstände der Zweigvereine mit großtmüfl- lichster Sorgfalt zu beantroorten. Kreis Schotten. Das Vnnbadjcr .AusschiißfestV n 2 a u b a tb, 14. Juni. Wlossc rind von dort zur „Hälle". Bitte Gäste üxiten auch von auswärts erschienen. Gleichzeittg wurde das Preisschießen eröffnet. Wends wurde das Ergebnis verkündet. Den „Hammel" errang Weißbinder Heinrich Spuck: er trägt im nächsten Fohre das alte Sck'ützenllrinod vom Jahre 1540 als Schützenkönig im F-estziia. Heute fand ber Abschluß des „?Lusschusses" mit Bolksv.-lustigung (Hahnen^ schlag ußv.) auf der „Hälle" statt, wie dies schon seit vier Jahrhunderten ge schieht. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 11. Juni. Die Stadtv«> ordnetenversammlung beschloß zur Deckung des städtischen Defizits die Erhiwung eintzS 5., 6. und 7. Steuerziels. Kreis Wetzlar. * Hochelheim, 10. Juni. Durch die starken Nachtfröste im Frühjahr sind die Kirschenblüten in unserem „Kirsch Wäldchen" vollständig vernichtet worden. Nur an einem Baumstuck, das in der Nähe des Waldes liegt und durch diesen geschützt war, hat der Frost nicht alles zerstört. So konnte der glückliche Besitzer desselben heute mit der Ernte der Frühkirschen beginnen. * Großrechtenbach, 10. Juni. Dor einiger Zeit verschwand der Sohn eines hiesigen Landwirtes, der auf der Gemeindekasse beschäftigt war. Wie wir hören, soll er in einem Briefe seinen Eltern mitgetellt haben, daß er auf dem Wege zur Fremdenlegion sei, diesen Schritt aber sehr bereu. Mol als- und Wochenkarten. lieber die bereits angetündigte Herabsetzung der Preise der Monats- und Wochenkarten wird amtlich folgendes bekannt- gegeben: Die zum 1. Juni im allgemeinen Verkehr in Kraft getretene Tariferlbhung, die für Monatskartten eine Berechnung nach 20 Teilfahrten, die Wochenkarten eine solche nach zehn Dreißigsteln des Monatskartenpreises vorsieht, bleibt an sich bestehen. Mit Rücksicht aber auf die schwierige Lage des Arbeitsmarktes, die insbesondere die auf Benutzung von Monats- und Wochenkarten angewiesene Bevötterung trifft, hat der Neichsverkehrs- minister bie Einführung folgender Notstandstarife angevrdnet: Die Monatskarten werden derart bereck)net, daß ihnen nicht 20, sondern 16 Ein^elfahrten im Monat zugrunde gelegt werden, so daß bei einer Benutzung zur Fahrt zwischen Wohnplatz und Arbeitsstätte an acht Tagen die übrigen Fahrten im Monat frei sind. Die Wochenkarten werden nicht zu zehn Dreißigsteln, sondern zu sieben ?lcht- undzwanzigstein des Monatskartenpreises berechnet. Hier führt also der Inhaber bereits nach Benutzung an zwei Tagen der Woche während des übrigen Teiles der Woche frei; auch Kurzarbeiter können daher mit Vorteil von ihnen Gebrauch machen. Vorsicht vor wilden Sammlern! Die Hessische Kinderhilfswoche beginnt am 19. Juni. Vor diesem Tage finden Sammlungen auf den Straßen und in den Häusern für die Hessische Kinderhilfe nicht statt. Die Sammler für die Hessische Kinderhilfe sind durch einen Aufklebezettel auf der Sammelbüchse ausgewiesen, der den Stempel des Polizeiamts Gießen und der Hessisck-en Kinderhilfswoche 1921 trägt. Andere Sammler, insbesondere solche, die vor dem 19. Juni kommen, weise man ab. Sie haben kein Recht, für die Hessische Kinderhilfe zu sammeln Wettervoraussage für Donnerstag: Wolkig bis heiter, tags warm, nordöAiche Winde. Nachdem die Depresswnm nach Norden unb Osten abgezogen sind, hat das atlantifdje Hoch größeren Einfluß aut unsere Wetterlage betbn> men. Für die nächsten Tage ist daher mit trockener, heiterer Witterung zu rechnen. dem einen Ende des Korridors fru halten, um den Kranken drinnen nicht zu stören. Heute nacknnütag war der Neste am'dem Verdeck. Er fti1> blad, und angestrengt üus und Ixxtte hekttche Flecken aus den Wmigen. Ich stellte ihm ein paar Wil? Fragen nach dem Pastor — als ich dazu tarn, denn die Tarnen des SchifieS unrichwäimiten t*m wie Bienen den Hontz. Er drückte mir bie Hand unb murmelte etwas Unhörbares, dann riß er sich los und eilte wieder yu feinem kranken Onkel hinunter. Kapitän Seldp war hTUte abend aus Beuch beim Pastor unb blieb tx l eicht eine Bu-rtelstunde dort. Als er wieder herauf tarn, hatte tr groß: Tränen in den Lingen — ja, wahrhaftig, der alte, braungebrannte Sebär weinte. Er iah, daß xch ihn anstarrte unb kam aui mich &u. „Ja." sagte er, „ich Werne unb xch jcMmt mich beften nidft, Sn! Die,er Mann ist m Heiliger, Sir, eil Heiliger, unb wer das Gegenteil tagt, den will ich. . ." Er beendete den Satz nicht, sondern gmg mir die Kommandobrücke. Herr Gon, ich sage ja nicht das Gegenteil. Ich stimme sogar culs vollstem Herzen b.*i. Aber mpm der Paitor auch ein Heilt ier ist, so gibt es eben auch Augenbttcke, wo Hei.xge icchr tm Wege sein können. Zum Bei'p'el, toentt man aus 'dem Au-Iug nach 100 000 Pfund in gemünztem Gold ist jnb besagter Heüxger rih ge«ü^ uen Raum neben ib em De^7val/ru!!gsoi.t jam Kranienztrnmer aus* sucht. . . 25. Oktober (ober 26 , ich weiß kaum mehr, welcher). 92ein, ich nxij es kaum, weitz kaum, ob ich bei Si-men ober verrückt bin, ob ich schli-saal. gegtii Holz. aJL«, Q« dem icnbenan- $ r J Viti r^S SjSfföS s'@tvnä6$^ nb mi 02 £ tzrltbm m LK»' Jtw^sg yelflM n IN ^*c- Hordl ^ — LtzHsZ ESxS ;.$$£« »ft OsZi in! Ä da. * t nrevi.,.. «••ft werte Jkuhe rntftimb erft nn-ber, oIS Oer eS Werkes Mitglieder deS Deutschen Meta! l a rbc. t er-Bur bau des waren Es wurde nun Dcr- htrtn, bie Zeugen zu!m Austritt aus ihren Okrocrf- fd)afieii und UebMntt in den Mctallcrrbeiterveri bauh in bewegen. Diese Serfudr waren jetodt erfolgte y Jim ihr Ziel w errcidm, wurde da> Werk am 9. August 1920 von den Tht iltctwt r<*$ Me alart itec-B rbmideS stillgeleg/ D-n den mit bem Tinftxn Srtrmtt gefalnicn Ä-tlanb tun gen erklärten bie Zeugen, weiter hn Werke art e ten *n wollen Der AngcAagte P. nahm an bie en Verbauvlimgen HL Er erklärte, nach -ein lirrftm Sclenitt äußerte, Linen Druck auf de Zeugen auSüben yi wollen: „öiev geht • vor Recht?" Der Zarge Sfaft a> Rarte darauf, er tue lerne Arbeit werter und Der« b ewr auf lewem ätanbpunft als chrrsrluh Oraa- m rerter, btt Sartre irtdg ihren Laus gehen, wo« !Är l^LbCC?Ül9\'fl.Tte, bte^Utn muffe bann der Zeuge tragat ES wurde barot BelrrebSrat bri Zeug-n das Ultima- tum ge teil , wenn ie irht b S2 Uhr i bei geht tat eic«i, ronnxit sie mit Gewalt aus dem ^err entfernt roerixn. Die Zeugen verhorr de. ten darauf unter sich, umstanden v-?n her üd- rrgcn Belegichaft, die in aufgeregter öaitiuvi d.ölende Aeui.erungm tat. AuS ^urcht vor MttzHandlungen traten unter diesem Drurl 4 bet Zeugen »mn Metallarb üerDerband über, wahrend ein Zeuge aus ter lrabrik auitrot Bet lejt.Tcn «erdandkungen soll der Angeklagte N Irrt) l t anders durch Zuruse Dun DwHungen fjer. totaetan haben, was er ieborf) bestreit et Der 2tiinc.‘.agie P bestreitet ebenfalls, die Worte «Gewalt geht vor Rertn" gebrauche toben Tis «er danblungat ntixntet laut „Wetzl ?ln>.'' mit sol- gelt dem Urteil De. AngeUaife *P .-rfrölf 4 Monate, R 3 Woion Gefängnis fvd Bad-Rau heim, 14. Juni. Ein Schwindler paar nand in den «-rfonen der E^kcute Wtll.ekm ll. uü von Warrn v.n (rnntcbt Die biüM! Ange.lagt.rn haben zahlreiche Patels dadurch ■ dimer ges.l>Lngt. bafe t■ irran allein anfain und nr.t der Erklär ung. ihr Mcrm roflrte oder yt-et Zmrrner mietete wbatt ix die Zn- mi in Beiiv hatte, cr’rtjun bar Mann, nrrUcihet al- (^ixk^rr^rr neu ein oba »wcj leeren ÄVfTmt, räumte iVtmä'dr, Xrp- vrrtw und Ti chbrken ab mit* Der uMiHnth d imtich mu tat Sadmt aus den totd» Drc noch inqnu> trrtren Sr-rtzduben wurden in Trrat^urt rrrhaftet unl’ beftnbm iich auf einer Runde, tie ron C^mrtn W v'eadjt öinfrf4t(i$,td) der fchsn Derbängtai Strafen ertnelt der 'Mann ä Jahre iMäugui», he ?rqu als chrstifterrn 5 Zalne 3urfXtau». 8tkr bie Abnehmer der ges o.lenen 3a(lvn waren. Sonnte mot mi« ben Vüigiffaqtrd. die ihr: Strafe zienr- ittö gefaßt auf fro nahmen, nxtn bevausbringni. Dcrmih-btcs. Wb. UrnrerSbach. 14. Zunr. 15m «rbci- ter auS £>au.otb, der imt dem ersten Zuge nach Manen sur ^Ärbtit sahrm wollte, DenudUc den bcrcitö tm Fahren beiinttictot Zug tu crftrigai xaret kam er zu Fall und geriet unter di e R äder Der Mopf wurde dem Ur^tüdlidm vom Rum ofe getrennt Verl t n, 14. Juni Die ReirtiStagsabgoort»- retc der Deutsclen BrZ.spartei. Frau ‘fllom Mendc, erlitt gestern in Berlin in her Nähe bes- Rrngbahnhofes Tcmdclhof einen schnxren yT u t o 'mu b 11 n n f a 11 Ter Omitliegen, to^rrn i’ie sich mit ibv.m hatten befand, fivfo r.nt einem Safbronen ^«r»ue Farn Ttmfk urD ihr Gatte cttuten fdiDert Bnletzungar atm unü am Arm Rom. 14 Juni \xinai Aul ban Flugploti ^hmt ;.Ui tft dn R luaieuaabgrftüri* Dr<4 Menschen sind getötet hvtbm BAD-NAUHEIM ^rpar™as"»o Meeh mit t»nntxir« mit T e n i und Vorführungen. Täglich ebenda: Heitere Kümllrnplele unr- UIV1C aiutaitungen Wpin^tnhp Frühe’flckakarUL M,eD ncmbiuueHervorril|reDdeQUallulUWftln Icr. Zimmer m. enrt. Frtih- letei ,ndJCbUt »tück. Auloh alle Sullung. Tas Zahnpulver „Nr. *£3“ Teinlat die .iahne (o vollkommen, bah schon nach knr» Gebrauch b.Aussehen brdelben bedeut verbeg wirb. Iraii-Dreterie.xHabnbolitT. 51. Drei. 0. Wiiterhetf. am Ureuzpiah. Drei. Carl laikal, »rai fmrier L ir '.l- *1 ,v ■ I Die trauernden Familie Karl Frey Familie Mulch Hinterbliebenen: Familie Schepp Familie Müller. Lollar, Eberstadt, den 14. Juni 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag den 16. Juni, nachmittags 37, Uhr, vom Sterbehaus, Lollarer Mühle, aus statt. 6761D . v ' , * 1 •.< «• e . e _ Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe, gute Frau, die treusorgende Mutter ihrer beiden Kinder, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarethe Frey geb. Mulch nach kurzem Leiden im Alter von 28 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen. | Vermietungen) 2 gut möbl. Zhuuior sep.Eingang, da) eine mit 8 Beilen, mit Bens. Atim 1. Full in Derrn. OSötTi Wftilorer Weg 77 v. No ft n. 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Juni nad)m. 7a4 Uhr Kinderfestzug Don 2 Uhr nachmittags an werden Jugend- gruppen in den Hauptstraßen der Stadt beim Klange von Geigen und Zupfgeigen die Kin- der sammeln, die am Zuge teilnehmen wollen, und sie nach dem Stadthaus an der Süd- Anlage führen, wo der Zug s/43 Uhr au- sammengestellt wird. Er bewegt sich über Ost-Anlage, Moltkestraße, Kaiser-Allee nach dem Philosophenwald. Dort: 4 Uhr Aufführung des Lustspiels „Der tolle Hund" von Niebergall Spiele und Volksrelgen Märchenerzühlungen Lustige Iirkusaufsührung Kasperle. Theater Massenchor der Gießener Gesangvereine Eintrittspreis 1 Mk. Im Vorverkauf vom 23. Juni ab bei Fritz Teipel, Marktplatz, Frankfurter Straße und Bahnhofstraße, Papierhandlung Jung, Seltersweg 33, Friseur Koch, Seltersweg 75, Figarrengeschäft Scharmann, Lindenplatz 3, 80 Pf. Kinder, die in Begleitung Erwachsener oder im Fest- zuge kommen, haben freien Eintritt. Geschäfts-Verlegung! Bringe meiner werten Kundschaft zur gefL Kenntnis, daß ich mein Spengler- und Installations-Geschäft von Franks. Str.89 nach Walltorstr. 6 tÄ«. 1 Veranstaltung der Gietzener Frauenvereine im Stadttheater Donnerstag den 23. Juni abends '/,7Uhr Musikal. Leitung: E. Delp - Künstl. Leitung: R. Goll Bastien und Vasttenne Komische Oper in einem Akt von Mozart. Lebende Schattenbilder Tänze Zwischen den drei Abteilungen längere Pausen. Während dieser und nach Schluß der Aufführung in allen Räumen Verkauf von Erfrischungen Preise der Plätze: 12, 10, 8, 6, 5, 4, 3 Mk. Kartenverkauf von Donnerstag den 16. Juni an bei Ehallier, am Donnerstag den 23. Juni an der Tages- und Abendkaffe. beraubten Gleitung a W tzs ßud Jd 1,1 »Väx JSs&wS' I 1 „kTfiprfat iH iverden. I meftt imf da« er Mter I imtorKTte das vo | an links cm die Kaste I abeimals stch In 7nanM erbuckte I ließ mii stelle dn I üxrnt ie'sttellcn, der I mgebührlichen Benehm I dürfte. ipb. Ion der S G fijK' Bern-Castel ■ entiegrottc Dönch'u । I Ztiwrai, tte frisch ai ■ belegt. Äm Sonntag ■ qwffesÄilitaiton? ■ pstsche Äi.rläMÄe 1 I 6nn eingelötet- Das Ä ■ tei cmrrtrte PMitu I amg hielt sich Mmm gu. 'n gen. »Ä? rn der geidmiüdt CT? brrngt ifb»r tet mehr als 400 ^4chorenden > ^Selbst «uz dem 8? «m <Ään gabt tfiiu eii« w beute S DSV LG fiÄII ?^ang Länder L^den y bei Pa n®?’7 Weißes Brauhaus Gießen. Empsehle mein gutes und billiges Weizeubier €>sernah das „Berliner Si M-'. soweit sich b günstrgereErnte bester als die wrsäht »n Stotgetrerte, dess Aüte gut sei. Man LiwteMtesmiteö^ 'chafrvte,Vr «riegsheim ixmt Reicch^Lat.dbund an tie 'Jtirienv.rsarmn' iut oiegai 2 Uhr bewegte sich ein glänzender Festru.i, in dem nicht weniger als 31 Fest)- uni> Tradxi.i wagen mit geführt wurden burd) die Don Xauiciünn um um len Strafen brr stadt nach dem Feicp.atz Wechsel aus: fioCanb Deutschland Wien ....... Prag Pari» ....... London ...... Italien ....... Brüssel ....... Budapest Neuyord. ...... Agram. ...... Bukarest 356,60 261,20 69,80 558,40 i’yNHs M* getragen, ,e$ auf eine wei[j von nn er nurirgenb »usammenbreche, 7,33 17,75 1,40 298,- 261,- 569,- 190,50 587, - Kur» 13. 6. 77,50 76,10 72,75 70,- 181,- 325,- 264.- 229^50 185,- 167,50 164,- 145,60 337* — 353,- 525,- 320,- 273,- 717,- 196,50 8.40 1.20 8L0 47B5 22.45 32.70 47.65 2.25 600.- Zürich . . . Amsterdam Arprnhagen Prag .... Stockholm. Wie».... London . . Pari» . . . Neuyork. . Datum: 17.1k Fr. 125,13 Fl. 59,23 Ar 88,8) Ar. 11730 Ar. 88,8) Ar 117,83 ........Sh. 97,3) ........Fr 125,40 ......., 23,80 Züricher Devisenmarkt. 14,68 14,97 27,27 27,33 spd. Bingen, 14. Ium. 'M-, erstes Ur» sa tzschifs für den an Frankreich ab' rtrr.cn .m Sck4eppttrhnraum durch die Rredereirirma Matth-as Stimies, Mülheim a. d. Ruhr i t heute der out bei Brüssel.Antwerpen . Thristiania Kopenhagen Stockholm ....*• ßelfingfor» Italien London Neuyork Paris Schweiz Spanien * . Wien (altes). . • • . Veutsch-Oesterr. . . . Prag Budapest Bulgarien Aonflantinopel. . . . Datum: 5* e Disch Ariegsanl. 47, Disch. Reichsanl. 3 •/, Disch. Re'chsanl. 4 */, Preith Aonsol» Darmsiü-ler Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . fftationalbanh f. D. . Mitteld. Treditdank. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Guhstahlwerk . D.-Luremb. Dergw.. Gelsenkirch. Bergw. . harpener 'Bergbau . Oberschles. Lisenb.-B. vberschles. Lisenind. . Phönir-Bergb »Akt.. 'Bad. Anilin, u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr.LE.D Schucken»Werke. . . Felten-Builleaume. . Daimler Bud.» Lisenw.» 2lki. . Adlerwerke 47, Hess.Staatsonl. . Elektron Griesheim. Rotterd. 2217,65 2252,35 2307,65 2317,35 564,40 56 ,60 557,40 558,60 1038,95 1041,55 1008,95 1011,15 1216,25 1218,75 1174,80 1177, 0 1585,85 1589,101553,40 1556,55 ‘ 113,60 113,90 Marknotirrungen. Für 100 deutsche Marl wurden gezahlt: Landwirtschaft. Die ErntranSsichttn. Berlin, 14. Inni. Nach einer Mitteilung des ReichSernLhrungsmrnisteriums an bad . Berliner Tageblatt" dürfte in diesem 3afr.r, soweit sich bisher übersehen läftt, eine qünstigereErnte jn erwarten sein, um Diele.- besser als die porjähn-ie Besonders gelte bieo non Bootgetreide, del s m Sxtimt itarf und dessen Blüte gut sei. Man tönnt; die Ernte jedenfalls als gute Mittclerntr bezcickmen. Auch die landwirt schaftlftlx V aiLptgeroffe?i fdxrfl bc^.idjnet das au» id>t.i'fc Ergebens des Getreidewachstums a!S eine gmifitgv fUhttdcrntc Der Öascr, der unter her -LLrre frridiroci'e etwas zu leiden hatte, ist in seinem Wachstum durch die Rogenfälle der letzten Tage gut geforbrrt. NasiauischrS Vanernfcst. fpb. Using en, 13. Ium. Dem groben vvr-- I Shri gen Nassemisessen haben sich Hnwdertc von Gästen zum Seite eingefunben. Jedes ixrus der Stadt ist 'M et'-er Lv. berge geworden. Das Bauern^ fest wurde heute früh durch den Reichstagsabgr- ovdneten D e v p - Seeldart) seterlich eräfmet. Ter erste Tug brachte die Eräftmmg der von der Usmger lkreisbauernsclLft veranstalteten Stuten-^ und Fohl en schau, die eine rett* Beschukun^g mn* weist und beredtes Zeugnis von dem hoben Stande der heinn'ckvn P'erdezucht ablegt. Auch die Ausstellung landwirtichaftltcher Ma schrat en und Geräte bie ct ein umia leides Bich der Maiä^-'en'ndl'sr r' des Foinlsurter Wirrichasts- de-irks Ge.nm 12 Hin mittags traten tt* Mgeord- neten der irteis- und Ortsbauernschasten zn emer Bertrelerversommluna zmammen 3m mehreren fcitidiirffltn.im hmrbe völlig riete Brotgetrnde- unb Milclstiewirtschaftung gefordert. Eine weitere > bml gcn ^rlchrs ma.lur täten, 11(1» 12öO Ml, nxit 1sne. über br.i iwt i\. w. .kiuncr 1000—1200 Mk, Atrfrl und Eber 9 41 rormiNägi ic 'Jlbixi n»id' nig bi? 1100 Mk Berlin, 14. Jrom Börsen st rmmungs- ichmereren StfiiiKmie em'ch'i ssi l» bester Cualv 11 d Be. rei'iT n d. derpolitik und sand lebhafte Zustimmung, als er dem Selbstschutz für seine Cpfenvilligfleit nn Äanur-: um Oberscljlesien danLe x>err «L>chö stier a.s Vertreter der obenchebn-chen Land.-, rrtscha t über brachte die Grüfte der unter fremdem .Joch ieur Serben westmürtrsüien Bauern, die aber trorixm ——,---- - . auf ewig deutsch blieben. Landtagsabgivrdncter Öellrng von Rut>^n in^ M^r rz->ta trt neueroaute Fenchel-Oberhörgern f ierte die Bluts- Schleppkahn Matthias ^ttirnes Nr. 28 zu Tal ge- briibm'rftaft der hesstschen und nassachsc^n B- Jiem. fahren. Frankfurt Abend» Abend- Schlust- Lchlust- bei Wiesbaden gaoäblt. Wies schon der erste Festtag einen Mmsenbeiuch auf. so ström:en am Dienstag etwa 15—20 000 Personen der Feststadt Uiin- ge« M. Sämtliche Züge waren ubenullt: selost die eingelegten Sonbenüge vermochten den Riesen» andrang kaum zu bewältigen. Die Festlichleiten wurden gegen mittag durch eine st-undgebmig der Bauems^'ten eingeleitet. Reicl>stagsabgeordneter £> e b b * öetfbaxh spinch in bewegten Sorten von her ?dot des deutschen Bolkee. und gebadtte der um ihre Scholle im Osten und Westen kämpsenden Brüder. Zu diesen stände das Volk in unverbrüchlicher Treue. Der Wiederaufbau des deutschen Batcrlandes. wie es Bismarlk uns hinterlaiien. müsse geschehen im Geiste der Versöhnung und Verbannung jeden Radikalismus in der Politik, helfen könne am. Wiederaufbau nur ein System, indem die GinzelPerson als Charakter gewertet wett>e. Mit einem .\x>cf) auf» lkuttsche Bat erlang schloß der Redner seine Amprache, der Gesang des TeittschlaiL»luches folgte. — Die Grütze der Re gierung überbrachte Oberregierungsrar Golz Wiesbaden. Für die schlesische Bauernschaft, deren mtt'etzliche Qualen er schüderte, sprach der schle )b'd>e Bauer Eich. Er machte her Regierung in bitteren Worten ten Vorwurt verderblicher Zau- Entschliestung wandte sich gegen die in Aussicht stehende Zwangshypothek. Beschloss, Gründung einer Land-Krankeiika'se i Jrrt li-aren aber Werte n ie Gelsenkirchener, Tt-d' 1 ^uifinbiirger ui.d Siemens u valo e aui ManM •' I erbö^ungsgeinckt« Gbcim d. Werte bcgcgnet n । Udr-iall-) Ivlöi texrm Znle.e se: ut a.l n waren Tb. Goldchmidt-Att.m gekauft und gewann. i i ctiva 60 Prozent aui (R-rü.i,: von einem neuen,! großen (R>winil verspn-chenden Patente. Zu« üb.: len war die ?lutürmenang nickt gleibinöni'g. la .um Teil W.nn nr a i ie angc.i mäst gc Absck.vä dimgat zur Folge hatten Star.er gtinüll n'nrni ?ösch, die 23 Prozent vcttoren. Eine übcrrasä -n . Steigenmg criubren nten.a; i te Anlci en im A d iu6 an Neuvork auitia» 6)erücht von der Wirt, anmahmc der Zinszak4ima zum Znli Ain Ban: aliitiunarft n*ar Icutfdr Bank ein wenig sch.väck.r । Balutapame.e ivi> .stvlonnkwer:e waren meist ab icidmrädl, nur Schonrunglx.hn fliegen tnt Berkau'- 11 Prozent Ter Anlagemarkt war, namentlich füi deutsche Anlciben, feit Ter Ein. ei smarlt für 3 i bultridm’iie war w.eder sehr leb art, da Lösch't ucnd da» Prioatpubli.uin nr.itcr kaust. Ti? Sui Trftftellung war inulgcte ien wieder Mlsterordentttd verspätet. Frankfurt a. M, 14. Jun« Börsen stimmungsbild. Tao Geschält war nanteni lich ruhiger bei bescheidener st-urSbewegung. Glr mische Aktien unterlagen teilweise müßigen Ab schwächungen. Bad. An«lin 5 Proz. gebessert Elberfelder Farben gaben dagegen 5 Proz. nach ty;eftTo BergMann waren Prvzr-nt erholt Aiontanatl.en konnten sich behaupten Ter .stassamarkt brachte nur geringe Amrsänderunflen Siemens u. .Palskc lebhaft auf Gerüchte einer stapUa serhöhung 7 Prozent höher. Merikaner schwanlend. öproz. (*)lbmeiifoner fest. Die Abeno Hus dem besetzten Seblet. Serurtrilnng ftan;östscher Ränder fyb. £anba u, 14. Zuni. Drei fr an stosische Artilleristen zechten mit einem freiflebi aen Deutschen in rinrr SSrrtschaft in Gennersheim aui dessen ieotim intb beraubten den betrunkenen Mann, 4>er ihre "Aegleilung ytm Bahnhof angenom men hatte, nachdem sic ihn unterwegs M stnmnengeschlaget: hatten, einige Tausend Mark ferner Barschaft. Dann ließen sie den «verletzten Mann einfach liegen: man n ihm nod) s450 Mt. Der eine her Täter bemertte beim Berhör zynisch: „Er ist ja nicht tot!" Er wurde zu 5 Zähren, ferne beiden Komplizen jeder zu 3 Fahren Gefängnis verurteilt. Es sind ja nur Deutsche.. . bfr. Mainz, 13. Juni Ein kleiner Vorfall, der die Sachlage im besetzten Gebiet vielleicht besser als mauch.'s andere beleuchtet, bat sich dieser Tag«- an der Theaterkasse in Mainz abgespielt. B< >in Kartenverkauf reihte ftch ein trau zSsjscher Offizier nicht hinten an, sondern trat vmi der aitih-ren Seite an bitt Schalter, um zuerst abgefertigt zu werden. Ein älterer deutscher fcerr mackste auf Framösisch den Offizier darauf aufmerksam, daft er später gekommen fei. Der Franzose ignorierte das vollständig und bränptc sich üöu Imfi’' an die Zkasse, worauf der DeuNcl c auf Deutsch abermals sich etroa-5 zu sagen erlaubte. Tei Franzose erbliche darin eine Beleidigung und liest auf bet Stelle die Personalien des deiUschen Herrn feststellen, der sich jetzt zweifellos wegen ungebührlickten Benehmens ,vu verantworten haben dürfte Müller sche Badeanstalt Wasserwärme der Lahn am la. 3iuii: 14° K (In einem Teil der Auslage wtederdoltt) Die L^iesdadeoer Loaserenz. Pari», 13. Zum. Havas Zu der d.'uttg.'N .‘uiiammenhmil ytnfdxn Louchcur und Raid e n a u in Wiesbaden meldet tte Agentur Havae. schloß gut behauptet. Frankfurt a. M, 15. Juni. Berliner Devifenmartt. Geld Brief Geld Bries Datum: 13. 3vni. 14. Juni. ;fhefcer> - DroTCnen e*»N* Drogerie Voll. Bahnhofstraße 51. < der Reparationen und br Rüchritattung nn all-* ■icnumcn bezogen^ Nach der gelingen B.-'.nechung ionnte man au« Alte Tctuücröneniiig gefaßt sc«, i'v irtjcuit indeß, datz Mi üster Ratbenau. jbröjti er den lebhaften Wunsch yt einer BerftchtdtgtlNss und zur baldigen Erlangung van kouktelen Ergv-b» 'listen zeigt, ,ih k'niiil.te, eine Erörterung der l'ln.zelheiten zu vermeiden. Tratzdem b.eibt der allgemein« Eindruck befn tngenb. -- ÜJuthcut erklärte sich beute nachmittag dem Vetlrrttr ocm eaiflv gegeniUxr sehr befriedigt und bcHämtr, bah tic Be.prech>iu,um in Pa i) tm.Kben den Ira:" »ösisckvu SackrverftLnd.gen unö lkttrc;rni he» heut* lcken Wiederau lxrumüti e.ium» fort e etzt mü den. Tie letzten B? ocechsuigen b;r H.id7n Minister fan* nittag» statt und waren nur von kurzer Tauer. Pari», 14 Zum. W7B , lieber die gestern abend zu Ende gegangenen PerKandlttuaen zwischen Minister Tt Rathenau imb dem ttan.zösischev Minister L o u ck. e u r wird dem Petit Pan sie» auo Wiesbaden pein-Thet, der zweite Ber liaitblungtMag 'ckieme ent beschstdenee- und ivat- ti'dtti Ergebnis gezeitigt .zu haben. Beide Mi* niiier hätten tat äch.ich anerfanttt, haft es un- möglicl fei, burd. Verhandlungrn, die nur loenige Stuuden dauerten, zu benimmtm Lölmtgen der Dtridxcb.ii€n vvrli genden Probleme ut gelangm 2o habe sich Rathenau nickst über die Frage her geftnffeiten Zalilungen au»fprr(hen Wunen. Zn» wlgedessen hätten die beiden Minister beschlLstlen, ihre Vertreter zu beauftraget, die begonnenen Verhandlungen sortzusetzen Man habe einen Arbeitsplan, bet Minister Louckrenr sorge • schlagen habe, angcramimm. üt dem zwei lot (ent üdjc Punkte die Aufmert amk it Drrbicntim: Die bereits genannte Frage der ZahlimgSbedmgungcn und die Frage de» Preise» der von Deutsckstantt iu erwartend, n Lieferungen Die letzte Ihtlerre, düng von gestern nachmittag, der S-taat»- fefretär Bergmann betux>bitte, habe nur den gehabt, daS Programm der Sacho.-rstäiüigenb to* tunqen aiiszusteU^rt, die tn Paris über da» technische und inumii^ile Pnoblem geführt ttwnhet allen. B-ftde Minister, so tilgt der Petit Parisie» hi NM, hatten über da» Gesamter gehn iS ihrer Beratungen feine Meinung au-gesprochen, die besonderer Beackstung wert sei Der Vertreter de» D attes glaubt sich jedoch berechtigt, einige allgv» meine Bewertungen &u machen Über die gemein käme Arlnit Frankreich» und Deutschlano», um die.strreg-schäden zu heilen. E- gebt Diele Hindernisse, so langt die obreschlesi sche Frage nickst geregelt fei, so lange die Entwaffmmg nüfij vollendete Tat ache geworden fei, ft> lange t* im März befckibftsenen Sanktwnen raxf) notwendig seien, würden die frairzösisck^cheutfchen BeKiehunge» prekär bleiben. Deutfckstand müsse seine Berpfluch' tun gen erfüllen imb sich vor dem Vertrage beugen Tann könnten tneiKi-tit eine» Tage- eimge brr 5?indernr'se Derfdmnnbrn, aber Schwierigkeiten ständiger Art würden immer bleiben Zeder Deud- sche betrackstc den Friedens vertrag von Versailles als ein liebel, daS milter otKt später bddtigt werden müsse Petit Parifien vertritt auch den Storch- punkt, dost e? eben nicht leicht sei, deutsche Arbeiter gu befAäitipen. Louchmr habe daraus hme gewiesen, bah sie m Franken be-zahlt werden mühten und da» daraus vielleicht ein Sinkm de» Franken entstehen könne NichlSdeswweniger hänge aber die nahe Zukunft ter fr.-ui Beziehung-n von dem Maste der fmaruteilen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Lände» ab Minister Rathenau wolle diese Zusammenor- bät nicht nur für den Wiederaufbau, er habt auch davon ge'mvchen, bi* Tätigkeit Deutschlands und Frankreichs jft!uf)CTn Gebiete die Dand reichen. Da» habe Rachmau klar m» Auge gesaßtt Beenbigllllsi beS SrikkSznstondt» mit Lon don, 14. Funi. (DTB.) Wie au# Washington gemeldet wird, hat das Repräsentantenhaus dic Reolutton Porter, die die Beendigung be» Srieg»»uftanbe# gtr.f4xä den Bereinigten Staaten imb Teuildxilnb sowie Oesterreich vorsieht, angenommen. Bkrschlcppunfl eine« soziaidkmokratischen Adkrordnttea. Berlin, 14 Juni. Nach einer M-kdung be# Lokalen»." aus Beitthm wurde der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Bia» im Beulhener Borort Roßberg von polmschen Banditen fefb genommen und mit noch z'v-i and-ren deutschm Einwohnern verschleppt. Tie Verschleppung soll am geblich als Repres'alie wegen Belästigung polnisch« Bürger erfolgt sein. Ir, Md, Frankfurter Schlachtviehmartt Frankfurt a. M., 14. Ium Amtlicher Bericht. Bet flauem Sirtdel gaben btt Preise allgemein etwas nach Namentlich Rrnoer unc* Stfxoer. e hinter! i yen ile£>mtani>. Ä u f g e t r i e» den waren 1191 Stück Gratzvieh, davon 225 O-ckren, 81 Bullen. 885 Färsen und .hübe: reettr 203 Kälber, 29 Hämmer irrt/'1101 SdxixrTe. An eifer, wurden ang legt per ZeMner H'ebeto» gennckt: für Ochen 550—825 Mk, für Bullen 550—675 Mk., für Für'en und ÄÄhe <300—800 Mark, ftrr befre Färsen und für beste äühe bis 850 Äl.: ferner für Silber 500—800 Mk., tüt £>dnnrd 275—500 Ml., für Schmeine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 900—1050 Mk., alle* taSPUe« S*-**’ ^terfrtuf an 15.3unil92V Wchst ophenwalö Juni nachm.'/,4UhlI tjejtjug tags an werden fugend- Mähen der Stabt beim und gupfgeigen die Ain- i guge teilnehmen wollen! Stadthaus an der Süd- > der Zug 3 Uhr ui* ). (Er bewegt sich über He, Ner-’M« nach fd. Dori: 1 mqbto 1 von Mergall bDottsreigen terzöhlungen bllbaufsthlung -le-Theater ssenchor r Gelangvereine •SÄ $ •> ***£ ’ 80 $!■ Ä'nh Gemeinde wiesen statt Die Preise nnren l»bbcr als im von gen Fahre. Für dien knappen 'borgen (2500 Ouadratinerer- tvuibcn 70l> tt 900 Mk odwtcn Auswärnge und Kandier unit de»t nicht zugelafsen. Durch die feuchte Witterung der letzten Tage hatte sich der GraStmtchS tebeu lend gebessert # Aus der Wetterau, 13. Iimt. Tie schweren Gewitterregen der vergangenett Tage hab.' viel ^michttgldl in den mitunter stark auSgetr.'ch neten Boden gebrackst, fo datz die D t ckwu r z- p s l a n z e n mit X'tidv. igftit ge etzt werden konnten 't .i r l j f l c I n, K l e ( um flrf M i 1 tum. Auf gulgedüngten Aeckem bat sich d c Sommerfrucht, be onder» dic Geiste, stark gc lagert. Turdroeg war das „Sckufsen ' sckwn been- digt so dast der Schaden nicht all-u grob i't 911ober und Nidda führten nach den fchtveren Gewittern mdj.vrc Tage lang diLehmiies Wasser, So baff bettäckstfübe F-rschmengen sugrunbe ginget Es wurde von Fifchcreipächt.'ru i1 der Wemar lintg Nieder^.'ttrckstadt gegen 1'. Jentner tot? Fische geborgen.--- Kkdjc und Schule. rr. Schlitz, 13. Juni. Für Neuichafning einer 4 Len.erstelle an der hielten Höheren Bürgerschule, die mit ri em Akademitt'r bc setzt werden sAl, wurden von der Bügersck)aft bereits 8500 Mk. jährliche ftc.wi.lige sSe.trage gezcichner. — Anstelle der vm hier nach Bickenbach i O. versetzten LeH.rrin szräulein Leist wurde Fräulein (A>er aus Darmstadt mit bei V'rtwaltmig einer hiesigen BollssckiulNa.lc b.auftragt ra. Niederkleen, 14. Juni. Der Oberkirchenrat hat dem Marinepfarrer Müller ans GroßrechLenbach die hiesige PfarrsteNe vvm .l. Jnli ab überttagen. Aunst und Wissenschaft. Ein Theatcrpro;eß. mc. Darmstadt, 14. Imn Am h:e'rgm Landestheater war als Oberrewseur des <5d.ai-> ,riels und Regrsscur der Oper für tr Zeit wm 1. September 1920 bis 31 Augu't 1923 der Ober- i egi ff cur Wolfgang Harnisch engagiert. Seit Crnde des Donahres bemertte er, bat; er nur noch als Sckxm spiel er vernxrndt wurde und ec die Neu ciirfhitnenmg Flaffifdxr Stücke nicht mehr erhi.'lt AIS er darüber Beschwerde fülyrte, cr?51flte E-de Mai dieses Jahres sei ie sofortige wn 11 a 11 u n g. Harnisch reichte nun bim Bühnenfchieds- gericht in Frankfurt btc Klage etn, um testHiustellen, daft seine EntlafsTng nugeredt ert.qt fei Tie (9e evali-t e tion des Landes:l)eat!ers n a.l V geltend, daft der Mager gegen den .Intendanten Wartung beim Personal üitrtniert ^ibe mb neu- engagierte Srtäfie reranlasen wollte, fernen Vertrag -u urterjevfjnm, wofür fie Beneift erbringen könne Tas Schiedsgerickst ttdt die sofortige Entlassung für ungerechtfertigt und er Tarnte die OhHtiafd1 des Ertrag« bis 192b an d.r eine Bewesfülirung nilü notwendig sei. Selbst tveim man das Verhalten des Klägers als taktlos bezeichnen wolle, fo ergebe sich doch nick-, daft er bewusst und mit Uebctfegung verfuckL habtt gegen den Intendanten Stinimung »u tnack?en. • nn. Darmstadt, 14. Jwn. Das Darmstädter Landestheater wird im Gegen atz $u früher en Jahren seine Pforten tn der Cornmerzer: nicht schlteften und keine sog. Ferienzeit ltaben, fjnbern dm' Zysten eröffnen, in b.m.m Lustspiele, Operetten usw. »ur Älufiührung kommen sollen. ----------- wandern und Reifen. Väder. Ein Ehrcnhcim im TaunnS. mc Frankfurt a. M., 12. Juni Ter Taunusklub wird für feine fm Weltkriege ge- Mllenen MitglnDer tm V^chtaunus, am ^tockborn, m der Sckckeife der Fahrnrafte nach, dem Feldberg einen Ebrenbam errichten Ein 15 Ar grofttr, 75jä-brlner Duckvnoeld soll mit fiter Dambuckien- tKtfe umschlossen werden. Ein Zogang sülwt zwischen Fichten au) den ovalen Denkmalsplatz, . Bld. 3.50 Goldbarsch Bekanntmachung. In unser Lxrndelsregisber Abt. B wurde heute bezüglich der Firma R. Oppenheimer Sohn, Gesellschaft mit beschränkter Stiftung zu Gießen eingetragen: Die Liquidation ist beendet. Die Firma Wieder eingetroffen. Seidene J Dso-Slrünipie mit kleinen Fehlern. Paar 30 Mark, hiilta Kali. 2T9n. Mitglieder der Lllerariaehen Btseilsehaft erhalten »egen • • “y • Verzeigen der roten Mitgliedskarte auf allen Plätzen Preisermäßigung. Haaß-Berkow-Fest-Spiele aus Jena. zahlreich« freie Jimmer zur Unterbringung der vielen noch obdachlosen Studenten. Schutz vor ßwongseinquortierung und guten Neben» verdienst verschaffen sich alle, die unter obiger Adresse ungesäumt jedes irgendwie entbehrliche gimmer anmelden. Stud. Wirtschastsamt, Abteilung Wohnungsan» Heute letzter Tagt Ellen Richter In Maria Tudor und das große Beiprogramm I. Tag: Dlenetac den 28. Juni 1921 ebenda 71/* Uhr im Stadtthaater: Totentanz (Bilderszenen nach den Drucken aus dem 15. Jahrhundert bearbeitet von G. Haaß-Berkow, mit Musik nach deutschen und italienischen Meistern) und Theophilus (Der Faoat des Hitteleltere) (Niederdeutsches Schauspiel des 14. Jahrhundert») (Nach der Helmstedter Handschrift übertragen von M. Gümbel-SeiUug. 2. Tag: Mittwoch den 29. Juni 1921 abend» 71/, Uhr im Stadttheater. Die kluge Bauerntochter (Schwank von M. Gümbei-Seiling, getreu nach Gebrüder Grimm) und Die zertanzten Schuhe (Ein fröhlich Spiel mit Gesang u. Tanz von Gümbei-Selling, n. Gebr. Grimm1 Eineinr. Gott mann, Gießen. Bezirk: Landgras-PHÜipp-Platz, Landgrafen- straße, Marburger Straße, Bückingstraße, Wie- secker Weg, Am Rodberg. Milchhändler: Heinr. Günther, Steinbach. Bezirk: Schloßgasse, Walltorstraße 1—24, Lindenplatz, Kvnzleibcra, Brandplatz, Brandgasse, Lindengasse, Kaplaneigasse, Zozels- gasse, Mühfistraße. Müchhändler: GutsvertvaltNng Heiberts- hausen. Bezirk: Welltorstraße 25—81, Brangasse, Nord-Anlage 38—41, Ost-Anlage 1—12. Milchhändler: Peter Hahn, Steinbach. Bezirk: Licl-er Straße, Wolsstraße, Land- mannftraße, Georg-Philipp-Gail-Stvaße.Döring- straße. Müchhändler: Lina Kern, Wieseck. Bezirk: Wcserstraße, Schillerftraße.Ederstraße. Milchhändler: J-rau Wüh. Lecke, Steinberg. Bezirk: Riegelpsad. Müchhändler: Karl M öbus, Gießen. Bezirk: Kaiser-Allee. Milchhündler: Chr. Pfund, Gießen . Bezirk: Seltersweg 1—45, Neuenweg Milch-Händler: Karl Reidel, Birklar. Bezirk: Liebigstvaße, WÜsonstvaße. Milchhändler: Anton R e u s ch l i n g , Steinbach. Bezirk: Di-.-zsiraße, Ost-Anlage 14—40, Wiesenstraße, Moltkestraße, Großer Steinweg, Roon- straße, Eiclpveg, In den Eichgärten. Milchhändler: Marie Rück Wwe., Gießen. Bezirk: Grabenstraße, Sandgasse, In Lö- bershof, Marktstraße, Marktplatz, Wettergasse, Kornblumengasse, Ritteraasft, BurMaben, Wagengasse, M äusburg, Schulstraße. Auf der Bach, Kirchstraße. Milchhündler: Heinr. Scheid, Grvßen-Bnseck. Bezirk: Bahnhofstraße von Nr. 50 ab, STir- chenplatz, Wetzsteingasse, Wetzsbeinstraße, Nord- Anlage 1—37, Dammstraße 1—31. Müchhändler: H. Schreiner, Mtrn-Buseck. Bezirk: Nauen BLue, Hessenstnaße, Bergstraße. Milchhändler: K. St ein müll er, Lang-Göns. Bezirk: Maigasse, Plockstvaße, Süd-Anlage, Löberstraße. Müchhändler: Karl Bogel, Gießen. Bezirk: An den Bahnhöfen, Hanunftraße, Gabelsbergerftraße, Krvsdorser Ltraße. Müchhändler: Chr. Bolz, Alten-Buseck. Bezirk: Ludwigs platz, Gutenbengstraße, NahL rungsberg, Gartenstraße. Müchhändler: Luise Ziegler Wwe., Wieseck. Bezirk: Asterweg, Schottstraße. Jeder Milchversorgungsberechtigte der Gruppe L—D hat Anspruch auf Belieferung twrch den für jeden Bezirk bezeichneten Händler. Er kann tedoch beim Städtischen LebenSmittelamt, Gartenstraße 2 (Zimmer Nr. 7) beantragen, daß er von einem anbenzn Händler, mit dem er sich vorher verständigt hat, beliesert werde. Die Zuteilung erfolgt durch daS Städtische LebcnSmittäamt. Der Müchhändler ist in erster Linie verpflich- tet, die Bersorgungsberechtigten mit der ihnen w» itdvnben Müchmenge zu versorgen. Die über- fchüssige Müch kann der Hänger an die übrige Bevölkerung auch außerhalb seines Bezirks zu dem festgesetzten Preis verkaufen. Infolge der ungünstigen wirtschaftlichen Lage werter Kreise der städtischen Bevölkerung ist daS städtische Lebensmittelamt genötigt, den unter dem Druck der Verhältnisse seit 1. Juni 1921 bezahlten Stallpreis von 2,50 Mk. auf 2 Mk. zuzüglich 20 Ps. Zuschlag = 2,20 Mk. für den Liter herab- zusetzen. Gleichzeitig wird der Verkaufspreis von 3,35 Mk. nd Umaebmag. 1/ Äil^VeiBstück M KSM Graustück Ä sfl ■ Kk erstklassige Ringofen wsre IBM ■ WM von größter ErgieblgksM W M MWM stete au haben *■ Carl Haas |r.,GleOensX1? Gesucht Fabpikanweseu ■ Gebäudefiäche 450-500 qm, isoliert gelegen, Nähe Eisenbahn in Gegend mit günstigen Lohn« verhältniffen sofort zu pachten ober zu kaufen. Angebote unt. S.0.72 an Rud.Moffe, Stuttgart, 2lrbeitsvergebnng. Für die F^db^r-ötnigung Heuchelheim sollen nachftehache Arbeiten vergeben werden, und Losl. Graben-, RohrverlegungS- und Chausjierungstirbettcu bcmnfdlügl zu 3 391.— Mk. Los 2. D-5rsd>lcisungsaibeiten ner- anscl lagt zu 14 967.— Mk Die Verdingungsunterlagen liegen auf bei hessischen Bürgerm^-isterei ÖeuchÄheim offm, wo Vie Ängcb^t^ in Bv.'-nten des Koftenanstl lags m.i enlsprechertdcr Aufschrift versehen, verschoj'eii und lwstfrei einzureichen sind. Eröiftmng: Montag den 20. d. Mts., vormittags 9 Uhr, aus dem Rathaus zu §>euchelhcim. Die Arbeiten können getrennt oder an einen Unternehmer vertpben werden. Freie Auswahl imtxr den Bietern bleibt vor behalten. Zuscl lagsfrist 14 Tage. 6744B Gießen, den 11. Juni 1921. Hessische Kulturinspektton Gießen Krause, Reg.^Baumeistcr. des Lwrnz Levy ist erloschen, foermmen Beverstein ist jetzt Einzelprvkurist. b) bezüglich der Firma Heinrtck Arnold II., Gießen. Der Ludwig Schmitt Ehefrau, Wilhelmine 'geb. Fuhr ist Prokura erteilt. Am 9. Juni 1921 die Firma Edmund Richter, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Edmund Rick) r in Gießen. AngegÄxmer Geschäftszweig: Handlung mit Tabaks abrikaten. Dem Robert Geller in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den ll.Jmti 1921. 6717B Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser .Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma „Lichttherapie'" Gesellschaft mit beschränkter Haftung Berlin, Zweigniederlassung Gießen eingetragen: An Stelle des aus- geschiedenen Geschäftsführers Franz Henke ist der Kaufmann Carl Roth in Gießen zum Geschäfts-- führer bestellt morben. Durch Beschluß vom 31. März 1921 ist der § 11 des Geftllschafts- Ab morgen i Harry Piel in 9er Reiter ohne topf IL Teil. 6753c I Ilie gete«i$«lle Macht | 7 Akte, sowie Bhas lustige Beiprogramm. esf-Spiele lüv im Nr. S6 16. 3mit 1921 Tas Ministerium des Innern hat der Bayerischen Landes migten Verlosungsplan dürfen 111 000 Lose *u je 2 Mk ergastspiel englisch-amer ai, ischeEniente Druck der V'üh'lckrn UnmerRtäts-Sad)» wnb Ste*nbru*«rd 'N Sangt und Verwaltungsbehörden. bcn Berpslichttmgen erforderlich gcwor Kriegsverbrecherhetze nicht, H> wird die volle und gruppe de- Hllssbundes für die Elian Lothringer 3 R. in chen die Erlaubnis erteilt, 5000 Lose einer am 12 Oktober zu veranstaltenden Geldlotterie iimerhalb des Vvlksstaates zu vertreiben Nach dem von der zuständigen Behörde ?tne englifch.amerikauischc Entente? PariS, 15. Juni. (Wolff.) Die der „New :F Herold" auS öofhinnfon erfährt, ist itgen die Darstellung Sdjunbliltratut oor^u« > leitenden PeHM- 'sördert. übernommenen den. Mün- d. Is. Hessen geneb- tag Den 17. Juni: -inhorn" An die Bürgermeistereien her Landgemeinden des Kreises Tie Landw. Schule Lich hält in ihrem Schulgebäude vom 27. Juni bis einsclüießlich 2. Juli einen Kursus über Düngung nd Bodenbearbeitung für Landwirte, Rechner iwn Genossen schäften und ehemailge Landtvinschaitsschüler ab Ter UnterridN begrünt am 27. Juni, wnn 9 Uhr, intb wird nad) Rücksprache mit den Teilnehmern io gelegt, daß die Morgen und Mittags- zügc benütu iverden Eöraim Anmeldungen laolle man spätestens b,s zum 23. Iruni an den Schulleiter, £*erm Landw.-Lehrer Tr Man m Lich, rickuen Sie wollen wiederholte ortsübliche Bekanntmachung veranlagen. Gießen, den 14 Juni 1921. Kreisamt Gießen. Dr. minder. tfitcn, dem Vertrag Oieltung zu verschalen Briand nicht anwesend war, rourhe bt- prechung vertagt. ... ... - — — - ----------- v'1—o“- immer mehr in bolschewistische- Fahrwasser gerät Sogar Kvr'anth trän diesem Umstande Rechnung und erklärt in seinem Blatte „Wegwer'er", daß der Au stand nicht mir nationalen, sondern auch oolitisch-revolu ionären Choral- Tie Paris, interpellierte zu fördern, soll der Hauptausschuß mit der Heiteren Vorberatung des Haushalt- bereits Ans dein Hcidx. ToS AnSlandSschodengksktz. Berlin, 15. Juni DDB) Der 2lus schuß des Reichstages begann heute die ($rft lcsung des Ausland-schädengesetzes Tä)iverde nid’4 oder nur teilweise slattgegeben loird, Otebühren und Ersatz der Auslagen mrlangen Auf die Berechnung ber Gebühren finden die Arttkel 115 und 117 des (Netzes, die Berwaltungsrechtspflege betreffend, vom 8. Juli 1911 ) Reg.-Bst S. 265 und die §8 1 -5 und 8 der Beiordnung, die Gebühren im Verwaltungsslre,tverfcrt,ren betreffen b, vorn 23 Mär; 1912 Reg.-Bl S. 188) mit der Maß gäbe entfvrefhmbe Anwendimg, batzi für die Wertbereclmung ber Zeitpunkt maßgebend iß, in d m der Provinzial ausichuß mit der Angelegenheit befaßt wird, und daß die Sätze des 8 4 auf die Hälfte ermäßigt werden." T a r nt ft a b t, den 26 April 1921. Heisisckies Land.-» Arbeits und Wirtfckxrftsarnt Raab. Sachwerten betrifft B'r 1'/. iNvnaten wurdc^^E'. )nhallrUcberficht: Abänderung der hessilchen Ausführunqsbeßimmungen zur Verordnung zur Behebung der dringendsten Wohnungsnot. Kleingarten- und Kleinpachtlandordnung. - Kursus an der Landwirtschaftlichen Schule zu Lich. - Dienstnachrichten trieb in Hessen dürfen nur mit dem hefsisclm, Zulassungsstempel Deriehtne Los« gelangen Während der Zeit des Vertriebes der Lose ulr 1 Klasse einer PreußisdvSübbeutschen Stantölottenc ist Antündigung, Ausgabe und Vertrieb der Lose in Hessen nicht gestattet. Tas Ministerium des Innern bat der (Wemeinbe Groß Umstadt die Erlaubnis erteilt, anläßlich des am 15. und 16. September 1921 ba'elbft stattfindenden Psertx-, Fohlen, Fasel und Zucht- viehmarftes eine Verlosung von lebendem Vieh und (Gebräuchs- gegenstänben zu beranftalt«ii, um die Mittel für die Prämiierungs zwecke zu erhalten. Nach km von uns genehmigten Verlofungs- plan dürfen 25 000 Lose zu 2 Mk das Stück ausgegeben werden. Tie Auszahlung der (Gewinne in bar bleibt Vorbehalten. Ter Vertrief' ber Lote ist in Hessen gestattet Wahrend der Zeit des Vertriebs ber Lose zur 1 Mlaffc einer Preußisch-Sübdeutschen Staatslotterie ist Ankünbig»mg, ^lusgabe und Vertrieb ber Lose nicht gestattet Ziehungstermin: 16. September 1921. Tas Ministerium des Innern hat dem Vorstand des Wetter auer Bien enzüclüerver eins die Erlaubnis erteilt, gelegentlich ber diesjährigen gemeinsamen Wanderversanrmlung und Ausstellung des „Oberhessifdien Bi nenzücktervereins" und des „Hessisäxm Bienenzüchtervereins" (Sitz in Kassel) eine Verlosung von Honig und der Bienenzuckt bienenben Gegenständen usw zu veranstalten Ziehungstermin: 1 'JLuguft 1921. Es dürfen bis zu 10000 Lose »u 2 Mk das Stück ausgegeben werden. Der Wert der (Kewinn gegenständ»- muß minbesdms 60 Proz. des Bruttoerlöses aus dem Verlauf der Lofe betrag en. Der Vertrieb der Lose ist im "i^olksstaatt- Hessen gestattet Heinrich Schneider II wurde zum Mornmanbantcn und Jakob Hofmann IV zum Stellvertreter be< Kommandanten ber Pflichtfeuerwehr Bersrob ernannt und verpflichtet bek-.n t if) ter Kriege lasten'ommi sion durch ein Protokoll mitgeteilt, daß die Rcpara- tionskommission sich diese Frage Vorbehalte Die Kommission hat den Wortlaut ber Artikel 6 und 7 des erwähnten Protokolls sest- geleat, welches die Rückgabe im einzelnen regelt Das Protokoll, das die Rückgabe in Geld, Sachwerten und Gegenständen aller Art, wie Viehbestand, Jndustrie- ma terial und Material für die Lano- wirtschaft und die Eisenbahn ins Auge faßt, ist vollkommen in Kraft. Da- Ergebnis der Rhein«„Sanktibnen". Paris, 15. Juni. (Wolff - Die Zollsanktionen am Rhein haben nach dem „Marin" im ersten Monat das Ergebnis von 170 Millionen Franks ergeben Verbot der Herstellung von Flngzeugen. Berlin, 16. Juni. Dem Reichstag ist ein Gesetzentwurf zugegangrn, der die Herstellung und die Einfuhr von Luftfahrzeugen und Motoren sowie von Teilen derselben bi? auf unteres verbietet. Tie Aufhebung brr- Verbot kann nur durch Verordnung der Retchsregterur^ erfolgen. Das Gesetz ist durch die im Ultimatum tndelsaustansck, zwischen Deutschland und Rußland. Berlin, 15 Juni. Den, „Tagblatft' zu* C beginnt firfi ^er praktische Handels- Stausch zwischen Deutschland und ß l a n d schon anKulassen In Berlin sei nuflten L^erlosungSplan dürfen 111000 Lose zu je 2 Mk. zuzüg lich 40 Pf Reiä ssunnp labgabe ausgegeben werden Zum Bei Ticnftnachrtchtcn dcs Mrcieamtce. In Maith en (Kreis Friedberg» ist die Maul und Kl.rue:, feud amtlich festgestellt morben Ort unb (Kernarkung Maidvn merbe.i zum Sperrgebi t erklärt Tie Okmarhingen Heldenbergen, Burggräsenrvd« und Ilbenstadt gehören uun Beobaclüungs^biet Tie Maul und Mlanenfeudx* in Moischt l Kreis Marburgs ist eriofdwm. Tie angeordneten Sckmtzmaßregeln sind aufgehoben Tie Maul und M lauenieudx in Wollmar (Kreis Marburg ist erloidxii Tie angeordneten Schutzmaßregeln Jinb aulgehoben ter habe. Der Kamm gelte vornehmlich den p.cu ßii'ch)en Großindustriellen, den Großagrariern P«|men, bit fehlt, werden gebeten, )rung fern 3U bItibtn' keif..!" kten von Hemam- 16., 1. Platz 5 M. «Ml *d*n 2066. M WM sW nnter 41 für die Provmzialdirellion Gderhefsen und für öas Kreisamt Liehen Erscheint nach Bedarf Montag, Dienrtag, Donnerstag und Freitag. Rur durch die Pop ,u beziehen gegen Mb. 2.60 otertetjshrltch. Dio d-utsche Regierung muß gegen b-^>^n« märtigrn Zustände in Ob.-rsck lesi-n tie f cb«: r: ,t e Verwahrung einlcg- n intb sieht sich genötigt, den immer wiederholten Versuch, den cbendilcmdxy, Selbstschutz auf die gleiche Stufe mit den I n su r'gen t en zu füllen, ene gi ch -u ük- yovriien unb zu b ton n, daß der von dem Präsidenten der interalliierten Kommifion beab tätigte Weg, die Insurgent n durch Be. drudlungen zum Abtzug mit allen Wasfen zu frm>-gen. nicht geeignet ist, Ruhe und Crbmnig wiederh^rzustellen. Dieser Erfolg kann allein dadurch g.zeitigt werden, .daß mit allem Nachdruck durch gegriffen und O b e r s ch l e s i e n ~ " imer •5.5** Frankreichs .Finanzlage Par, s, 15. Jwtt. ^WB > Ter FLnanpnm.nr' imer erläuterte heute nachnitLtg vor der ß - -lommtsswn der Kummer d, I , n a n »l a g e an Frei?m NbeiulaiUe 1 ian5wrt:eri den wäre. Toshall» sei er geuötlg, gewesen, ai’.bjiw auszugebin Er bosie, aui hiee We se Milliarden e,>i len zu kmtnen. Nach seiner icht ist tu* schv.erigste ^seit letzt vorü er Ta Wt werde er anfangs Jul, rwrlege' und e, k s l ende) Jinwi pog a nm tue 'gu führen den dadurch^ bah man btr Eeellschisten an bin, fiten 9hi0a, mehr al- b:- er be r( tot, "2. die Mnben für daS HeereSbudget mü.jen erab- tzt nterben, und zwar durch Hkrininbenin.1 cffeBinai Bestandes unter ?9ahrung Ceq analen Interessen, 3. ft «■ and.'re atsanleihe al- eme flUn o i vt- runff-.vm* e, die im Herbst aufgelegt werde, mü fr abgr if werden. DeS ferneren hlnbiitr der Jinan, ister Tuumer an, daß imch jti ter Ansi cht be igaben für das neue Bubiet von 26 Mi linden 23 Mi liarde-i l>cral'g fetzt werden Coimteu Norma!fvmal.men würden sich aus 17'/, Milden belaufen. Zu diesen Normale,nnal m i* e allerdings noch eine Vermehrun«, der Zoll lahmen i.m 1 Milliarde und da- ErgelmiS Abgaben von Kriegsgewinnen im etwaigen rage von 2 Milliarden Er hoffe, de-halb mil m Defizit von 27? Milliarden buTdA-ntmai können. Vorge'ehen sei eine Erhöhung der flommenfiruer und der Um'abfkurr. Schließ* crflärte Minister Dourner. daß die Mobil- 1» u n n oTo ften der Jah^eSllaise 1919 in icrithten an Deutsäßand ter jeder Bering der Zahlungen an die toliiertm auf das arationSLrnto bezahlt werten müßten. enroärtig im Weißen Haus ein BeratungS- enstand erster Ordnung Die Narchrickst, daß Präsideilt für bcn Plan einer vereint n g aller enali sch sprechenden lker getvvnnen sei, üoerraschl sehr Cb i, im Ltaatsdepa ian3 mi E: g'and In« Auge fasse, sei zwnfel* f; es werde aber mbglick^enveise ein Han - lS- und ^reundschaftSvertrag England abgeschlossen. •Her») Jahrhuadertw 0Q M ' 81M.ll™.. ntochter ?^taGrifflsund >chuhe DLL Äx£“j MA Mbilten 0v>M|. I iarte 4Uen PliSj; I BieUitrit.litieiiicbilt Parti«'n Flachs und Hans sollen demnächst eintreffen Außerdem lagert eine gröbere Holzlieferung aussuhrbereit in Ri^n. Tie Umstellung tu Rußland. Riga, 15. Juni. Wolfs) Zur 7 örbenntg des Warenaustausches erließ das Gvuoerne- men's E eTutiv^o-nitee von R i s h n i - R o w gorod eine Serfügung. wonach die Iah Märkte wieder etngesührt toerben. Das Echo der wierbadener Verhandlungen. Paris, 15. Juni. (Dolfs.) Zu den Verhandlungen zwischen R a t h e n a u und L o u - cheur berichtet Havas noch, nach dem Ein* druck in Paris uird den aus Berlin ein* aegangenen Informationen scheine es, daß ber Eindruck über die ersten erzielten Ergebnisse sowohl auf französischer wie auf deutscher Seite sehr günstig sei. In den Dan- oelgängen der Kammer habe man sich auch sehr eifrig über die Wiesbadener Besprechun- gen unterhalten, und die Abgeordneten hätten fast einstimmig die Initiative der Regierung gebilligt und sähen darin ein Anzeichen für eine Politik der Realisation, die Briand zu seinem Programm gemacht habe. Paris, 15. Juni. (Dolfs Bei den be- vorstelen ei Sachverständigen-Bera- tungen zur Aufstellung eines Programms für den Wiederaufbau wird die französische Regierung jedenfalls vertreten werden durch Minifteriallirektor Sepdour sowie durch die beiden Sachverftäitdigen 2affand und Ader. Berlin, 15. Juni. (Wolff) Die „Dtsch. Ueberzeuaurtg, daß es doch nicht — wie ursprünglich beabsichtigt war — ge ingen werde, den Haushalt noch vor der großen Vertagung zu verabschieden. Um die Arbeiten tunlichst bei ihrem Vorgeleit Ortschaften besetzen, Lmn'er bie In surgcnt.m vorher, rote z. B n Rosenberg, unhlänigt mit irren Waften unb Munition, sonne unter Mittiahn'e allen geraub en Gutes aoziehen und ffrrw fanat ’dr;, Haß aan"bem Rückzüge an bei, unklu Wüten Berrxolnern fieren Laut las en Haiei aber intcraHi ertc Truppen rin Gebiet durftyogen. so tauchen in ihrem Rücken alsbalb tx>lnildx Banden wieder auf und treib«, ihr Un- we'en weiter in d.m gleich-,, Maße wie vorher. Eine 9^1 t*big:mg ist nirgends zu verzcick«,«,. Längs der aanzm Front wurden vie Ortichaften, wie z. B. Kv'e.litz. Daivwitz. Frei-Pipa, F-ei- fiab'ub, Srfxrnrwroin, Walbbäuer. .Holvr.brrken, Bukau und Marivwitz, welche virübcrgehend von bei Polen geräumt mord«, warm, erneut von den Banden be'etzt und idwr hennaefuzfy Die oberfcWejifebe Bevölkerung unb mit ,br das beut-- (die Voll bewahrten bisher die Ruhe, die ton ber gesamten Welt als bewundernswert anerfamt wird. Ter oberschlesische Selbstschutz trug trotz zahlreicker Angriffe der Polen und trotz dringenber Hi fenife aus dm Dpn Kvrfar'.w beevten Okbi-ten, ihre Stellung«, nickt weiter tx>r, in dem Vertrauen, daß endlick' rnergi'che Maßnahmen seitens der alliierten fiomnufHcd gegen Ktnsanty und ferne Bwtden ergriffen werden würden. Menschlichkeit" zu ergreifen gedenkt Er verlangte eine beschleunigte Befpreckung feiner Jnterpellatwn, da die „skandalöfen Urteile von Leipzig" es dringend nötig!Ende August beginnen. Donnerstag, 16. Juni (921 Iniahmc ftr bie Iaqf*nummfr bi» |um Rachm nag vorher ahn, st de Verbindlichkeit 8reis für l mm hihi fü »zeigen v 34 mm Breit« örilich 40 *Pf, ousroärH 50 Pf.; für Reklame Anzeigen von 70 mm Ttfiu IROTI Bei Platz- Vorschrift 20 .^Außchlag gaup:|d'ti|l!filfr Aug oetz verantwortlich fit Polllik: Aua. Goetz; (Ur den Übrigen jeil: Di Reinhold Jenz; für ben Anzeigenteil: riani»B»ck. t: schulstraße 7. fümtllch In vteßen Wirb hiermit veröffentlicht Gießen, den 9. Jrmi 1921. Hessische Provinzial di rektion Cberbefict, Dr U f i n gcr. Bekanntmachung die Ausführung ber M lein gart en und Kleüwachtlandvr-nung 6e t-.effenb Vom 30. April 1921. Zu Nr L. E. A. L. 4250. Unsere Bekanntmachung, die Ausführung b«T Kleingarten* und 'Neinpaänlandordnung betreffend, vom 12. 92ommbi*r 1919 Reg Bl S. 430) wird wie folgt geändert: I. Nach 8 3 wird folgender Paragraph als 8 4 eingeschaltet: „Ter Provinzialausschuß kann im Jolle des 8 4 Absatz 3 des Gesetzes von bem Besclnverdeftihrer, wenn der Bescluverde nicht ober nur teilweise stattgegeben wirb, Gebühren und Ersatz ber Auslagen verlangen Aus die Berechnung der (Gebühren finden die Artikel 115 und 117 des Gesetzes, die Verwaltungs^ rechtSpsleg bettMend, »»'M 8 Juli 1911 Rea BI 3. 2i:.'> und die SS 1 5 unb 8 ber Verordnung, die (Hebührei, im Ber Waltungsstreitversahren betreffenb, vorn 23 März 1912 (Reg. Bl S. 188) mit der Maßgabe entsprechende Anwendung, daß für die Wertberechnung der Zeitpunkt maßgebend ist, in dem der Provinzial ausschuß mit der Angelegenheit besaßt wird, unb daß die Sätze des 8 4 auf bie Hälfte ermäßigt werden." II. 8 4 wirb 8 6. Darin stabt, bei, 30. April 1921. Hessisches Landes-Ernahrungsckmt Nebel. 15. Juni. (Wolfs Im Senat Tuplandier gestern Übet die Maßnahmetr, die die Regierung in Ausführung des Versailler Vertrages hinsichtlich der Anklageerhebung Legen den früheren deutschen Kaiser und „andere Urheber von Verbrechen gegen die Allgem. Ztg." erflärt, es sei nichts davon rr n r,Sten Lon 'bcn ibe kannst daß, wie es in einer Londoner Insurgenten gesäubert wird. Gesä ieh: b;e: Ä^ldnng des berliner Dlattes hecht' ^st f- —■ ''____j alleinige Verantwortungl Oberfte Rat aur Erfuchen Loucheur» Dr. Ra- " ♦ Behördliche Anze FASS» Selteravrec 81 JjihJL/üib^Hand Heute letzter Tagt Ellen Richter In Maria Tudor und das oroOe Beiprogramm Versteigerung. Donnerstag den 16. Inni, von 2 Uhr ob, versteigere ich Wilhelmstrahe 5: 1 Kastenschrank fmasstv), 1 schweren 2tür. Kleider« schrank seichen), 1 Vertiko, 1 Sofa, 1 Flurgarderobe seichens, 1 Kommode. 1 Gasherd mit Tisch, 1 Küchen tisch, 1 Bettstelle mit Matratze, mehrere Ober« und Unterbetten, 1 eisernen Kleiderständer, 1 Bauern tisch, 1 Blumentisch, 1 Standuhr, 2 Regale, 1 Wasterbank, 1 Waschbütte, 2 Bilder, ferner 6 Tischtücher, 18 Damen beinkleider (neu), 7 Damenhemden, 10 Damendlulen und verjch. andere. Derfteigerung bestimmt. 6X1T Q.Benncrll.,2liittionator,Kroföorf.$tr.9. Bekanntmachn T-urch Beschluß der Städtischen £d beputation vom 7. Juni 1921 sind n flserionien zum .Handel mit Milch in Gießen xugelassen und ihnen die beigesügi üui Belieferung der versorgungsberecht völkerung überwiesen worden: . Milchhändler: Wilh. Becker. Mnschn Bezirk: TreihäuserMsse, Erlengasse gaffe, ÄatharinengaNe, Krruzplatz, L Lwnnenstvaße, Teufelslustgättchen, W Wolkengasse. . , Mülchhimdler: Karl «PH. Brü ck, Mbach Bezirk: Bahnhofstraße 1—49, Neu scmveg. Kleine Mühlgasse, Schanzens! Milch Händler: Wilh. Brück, Lan^-Gm Bezirk: Stevhanstvaße, Ludnngstro straße 20—28. Milch Händl er: N. Charak, Greßen. Bezirk: Steinstrabe. Milchhändler: Fr. Dapper, Wreseck. Bezirk: Wilhelmstraße, Lcthgcstei Eb.lstrahe. Mild Händler: Ludw. Dre tz, staufenv Bezirk: Bruchslraße, Bismarckstraße Berger Weg, Denselstraße, Keplersttaß Milchhändler: Ludw. Dönges, Leuch Bezirk: Dammstraße von Nr. 32 ab Lahnstrave, Rodheimer Straße^ Sckük Milck'händl^r: Leinr. Findt, Sicherts Bezirk: Bleickstraße, Lonystraße, ftraße, Goethcstcaße. , Milckhändler: Gcbr. Grreb, Güßen. Bezirk: W.st A/.lage. Hint r der W< Alicestraße 1—19, <Ältcrsweg 46—2 furter Straße, Friedrichstraße, B Duckmersttaße, Crednerstras^, Glaub tzillebrandsttaße, Lvfmannstrvße. K Mittelweg, Wetzlarer Weg, Am Steg. Milchhändler: Leinr. Gott mann, G Bezirk: Landgraf-Philipp-Platz, L straße, Marburger Straße, Bückingstr secker Weg, Am Rodbcrg- Müchhündler: Leinr. Günther, Ster Bezirk: Schloßgasse, Walltorstra Lindenplatz, Kanzleibcrg, Brandplal gaffe, Lindengasse, Kaplaneigasse, aafie, Mühlstraße. Milchhändler: GutsvertualtLng Hausen. Bezirk: Walltorstraße 25—81, Nord-Anlage 33—41, Ost-Anlage 1- Milchhandler: Peter Lahn, Steinbach Bezirk: Licher Straße, Wolfstras mcmnstraße, Gwrg-Phlli-p-Gail-Stvas straße. Milchhändler: Lina Kern, Wiescck. Bezirk: Weserstraße Schillerstraße,! Milchhändler: F-ran Wrlh. Lecke, Ste Bezirk: Riegelpsad. Milchhändler: Karl Möbus, Gießen. Bezirk: Kaiser-Allee. MUchhändler: Chr. Pfund, Gießen Bezirk: Seltersweg 1—45, Neuen) MLlchhändler: Karl Reidel, Mrklar Bezirk: Liebigstrvße, Wilsonstraße Milchhändler: Anton Reu schling, Bezirk: Diozstraße, Ost-Anlage 14- senftraße Moltkestraße, Großer Steimi straße, Äckyveg, In den Eichgärtrn. Milchhändler: Marie Rück Wwe., Gie Bezirk: Grabenstraße, Sandgasse, berShof, Marktstrahe, Marktplatz, A Kornblumengasse, Rittergasse, BurM. gengasse, Mäitsburg, Schulstraße, Au' Kirchstraße. Milchhändler: Leinr. Scheid, Großen Bezirk: Bahnhofstraße von Nr. 50 chenplatz, Wetzsteingasse, Wetzsdeinstra Anlage 1—37, Dammstraße 1—31. Milchhändler: L Schreiner, Altrn- Bezirk: Neuen BLue, Hessenstvaße, 51 Milchhändler: K. Steinmüller, L Bezirk: Maigasse, Plockstvaße, S1 Löberstraße. Milchhändler: Karl Bogel. Gießen. Bezirk: An den Bahnhöfen, Ha Gabelsbergerstraße, Krosdorfer Straß Milchhändler: Chr. Bolz, Älten-Bus« Bezirk: LudwigSplatz, Gutenbcrgsti rungsberg, Gartenstraße. Milchyändlcr: Luis« Ziegler Wwe, Wieseck. Bezirk: Asterweg, Schottstraße. Jeder MilckiverforgungSberechttgte der Gruppe L—B hat Anspruch auf Belieferung durch den für ieben Bezirk bezeichneten Händler. Er kann iebod) beim Städttschen LebenSmittelamt, Gatten- straße 2 sZimmer Nr. 7) beantragen, daß er von einem anderen Händler, mit dem er sich vorher verständigt hat, beliefert werde. Die Zuteilung erfolgt durch daS Städtische LebenSmittelamt. Der Milchhändler ist in erster Linie verpflichtet. die Bersorgnngsberechttgten mit der ihnen zu- stel'enden Milchmenge zu versorgen. Die überschüssige Milch kann der Händler an die übrige Bevölkerung auch außerhalb seines Bezirks zu dem festgesetzten Preis verkaufen. Infolge der ungünstigen wirtschaftlichen Lage weiter Kreise der städttschen Bevölkerung ist daS Städtische Lebensmittelamt genötigt, den unter dem Druck der Behältnisse fdt 1. Juni 1921 bezahlten Stallpreis von 2,50 Mk. auf 2 Mk. zuzüglich 20 Pf. Zuschlag = 2,20 Mk. für den Liter herab- zusetzen. Gleich^eittg wird der Verkaufspreis von 3,35 Mk. aus 3 Mk. für den Liter ermäßigt. Diese Verordnung tritt am 16 Juni 1921 in Kraft. 6752B Gießen, den 16. Juni 1921. Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt.) Ab morgen i Harry Piel In Der Reiter ohne ^opf IL Teil. 6753c 10ie geteimiisiölle Macht 7 Akte, sowie das lustige Beiprogramm, L vmEtt btrMMtno Freibank ÄuSSi Verkauf von 1 Uhr»- la blaugestreifte Bauernsäcke 55/135cm groß, 1'/, Ztr. fassend.eiimfiehltzum billigsten Tagespreis Ludwig Lazarus Asterweg 53. Fernsprecher KKk doppr« Part gmufilL-S, in »poUgien a. Droaerlcu taichl Fairitaesei - Gebäudefläche 450-500 qm, isoliert gelegen, Nähe Eisenbahn in Gegend mit günstigen Lohn- Verhältnissen sofort zu pachten oder zu kaufen Angebote unt. 8.0.72 an Rud.Moflc, Stuttgart. • Die schöne Miß Lilian oe nach dem bekannten Roman ron Coarths-Mahler. Ferner: » Die Liebschaften • der Käthe Kel'erl M N- dem Roman von lieh. Skivreuik. • In den Hauptrollen: Gertrud Welker, Fiel Hartmann, Betahold M r.chnniel, L. v. Ledeber. 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