Nr. 295 Der Siebener Sn}«'«« erscheint täglich, nutzer Sonn, und gierte-‘ Äceatlid>red)-letetoH*: fL'rbieSd)n|iUtiu?tQ112; für Druckerei. Der lag und ^eichüftssleiie 51. Lnlchrift für Vrahtnach- richten SNjei-er »letze». Pet1*etftenl«: Sreefleti a. DL 116X6. Erster Blatt Mittwoch. 1-1. Vezcmber 1921 Ul. Jahrgang GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnick und Verlag: vrühl'sche u»i».'v»ch> mö Steinbrnderei R. ta»ge. Sdfriftletting, Seschästr stelle un) vräderet: Zchttlstraße 7. lexabee wow 3i)ti6«e für bi« Tegeiiuweet bi* Ibm TladtM nag vorher obwe|«be «.'erdinblichkeit. SreU für I me h»tze für Rffigeno 34 mm »rette bnhi) 55 Df, auuwän» 65 Df.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 250 Pf. Bei Platz. vorfchnU A . SafiAUg. Aaupttenfiletter: Aug. Vorn 'kkantworilich für Polin« Aug. Goetz, für Heu übrigen 3eÜ: flarl DoUher; für bee Injefemtnl 6an* Bach, sämtlich in Gretze». Die französische Universität in Mainz. Don Theodor Winter. Das französische . Zentralinstitttt fÄr germanistische €tubten** in Mainz ist bekanntlich eröffnet tvvrden. Anher dem Rheinlandkom- ml ff ar, Herrn Tirard, waren General De- gontte. der Rektor der Straßburger Uniderst« tüt. Herr Lharlety, ferner die Dekane der juristischen und der wissenschaftlichen Fakultäl nebst zahlreichen Professoren, Militärs und Zidtltsten amvesend. Professor Psisker-Straß- bürg sprach über deutsche Dichter und Männer de« deutschen Geistes, Herr (5 bar- fett) feierte Herrn Tirard, dem allein die Ausbreitung des französischen Geistes im Rheinland zu danken sei, und General De- aoutte dankte namens der Armee. Herr Tirard selbst hielt eine in vieler Hinsicht für un« Deutsche lehrreiche und interessante Rede. Gr sprach der Universität Straßburg und ihren Professoren den Dank Frankreich- aus für die Hilfe, die sie seit ztvei (Zähren geleistet hätten, um die Ausbreitung der französischen geistigen Institute im Rheinland slleS: ÄiriturpTopa- ganda) zu ermöglichen. Ihrer Hilfe habe Frankreich es zu verdanken, tvenn es seinen Offizieren, den Soldaten der Rheinarmee, den ZiPilbeamten und denen, die da« Rheinland studieren wollten, folgende Institute zur Verfügung stellen könne: • 1. Die Recht-schule in Mainz, von deren großen Erfolgen ihr Leiter berichtete. 2. Eine Handelsschule, deren Erfolg nicht geringer sei. 3. Sine landwirtschaftliche Schule, auf der die Soldaten ihr technische- Dissen bereichern können. 4. Zwei große Lyzeen, die sich starken Zuspruchs erfreuten, ferner zahlreiche französische Schulen und eine technische Anstalt für Kunst und Gewerbe und endlich die neu eröffnete Mainzer Hochschule. Herr Tirard dankte darauf dem General Oegvutte und feinem Seneralstab, ohne deren HUfe diese Institute nicht hätten geschaffen werden können. — Selbstverständlich vergaß Herr Tirard den Dank an da- Rheinland und das deutsche Volk,'auf dessen Kosten alle diese Institute ins Leben gerufen und unterhalten werden, ohne daß irgendwo eine Rechtsformel dafür zu findelr sein dürfte. Die französische Militärbehörde, die Räume, Häuser und ganze für die Dersoraung der einheimischen Bevölkerung unentbehrliche Güter beschlagnahmt, hat den Dank deS RheinlandkommissarS leicht verdient. Er zitierte in seiner Ansprache eine Reihe von Ausführungen der deutschen Presse, die er sich geschickt mit Taschenspielerkünsten zu eigen machte, indem er verschwieg, daß die bcutfebe Presse energisch protestierte gegen diese Form der Verfälschung de« Kulturorga- niSmuS und indem er scharf betonte, daß die Würdigung der französischen Tätigkeit seitens der französischen Redner die gleiche wäre, wie sie in der deutschen Presse, auch in der feindlich gesinnten, zu finden wäre. Obgleich die deutsche Presse die Ziele, die Frankreich verfolge, zu entstellen versuche, sei eS — erklärte Herr Tirard — interessant, ihre Ausführungen zu verbreiten. Er entnahm ihnen u. a. Sähe wie diese: „Alle Mißerfolge haben die französischen Beamten nicht gehindert, den Plan der Mainzer Hochschule weiter zu verfolgen. und. ohne viel Lärm zu machen, Stein auf Stein zu setzen. Man kann sagen, daß Mainz von heute ab eine französische Uni- versität besitzt. Die Zähigkeit und die Einigkeit der Franzosen hat auf der ganzen Linie gesiegt.- ..Au- welchem Grunde — fragte Herr Tirard weiter — geben sich dieselben Leute, die unsere Erfolge bestätigen. Mühe, unsere Ziele in einem feindlichen Lichte zu sehen? Man behauptet in der deutschen Presse, daß wir ber rheinischen Bevölkerung die französische Kultur aufdrängen und die deutsche verdrängen wollten. Das ist eine völlige Verkennung der Franzosen. Frankreich achtet auf Grund seiner ilcberHcferung die Sitten und Gebräuche, die geschichtliche und kulturelle Vergangenheit der Völker, mit denen e- in Berührung kommt.- Die Rheinländer können Herrn Tirard darauf nur das eine antworten, daß e« ihm und seinen Leuten nicht leicht sein wird, die letztem Behauptung zu beweisen. Man verschone unS mit der französischen Kulturpropaganda. man bekämpfe öffentlich und energisch die Bestrebungen kommunistischer und Dorten- scher Landesverräter. Man errichte in Frank- reich Mnincrfitätcn, so viel man will. Aber man beleidige nicht da« nationale Gefühl der Deutschen, indem man in der Stadt Gutenbergs und Frauenlobs eine französische Hochschule eröffnet. Französische Publizisten haben unS genugsam über dte wahren Ziele dieser Institute und den Zweck der ..Penetration nacifique“. über die Rotwendigkeit der Bekämpfung des preußischen Geiste« usw. unterrichtet, als daß wir nicht in allen platonischen Beteuerungen der Achtung vor dem deutschen Geiste nur eine Komödie, eine theatralische Heuchelei sehen müssen. Berlin, Deutschland, werde hart und lege endlich ein Veto gegen diese ErvberungSversuche deutschen Landes und deutschen Sieben« ein! Das Reparationsproblem. Berlin, 14. Dez Dav Retch-kabinett beschäftigte sich gestern nachmtUag mit dem 2te- barattontpioblem Dr Rathenau machte au«- ührliche Mitteilungen über das Ergebnis seiner Londoner Reise. Im Anschluß daran wurde der gesamte Komplet der RcparotionSfrage clngebenb besprochen Die Verhandlungen waren streng vertraulich. Den Blättern Aufolge wird Reichskanzler Dr. Wirth nähere Mitteilungen über die Londoner Besprechungen erst machen, wenn die Beratungen über die Reparationsfrage zu einem gewissen Abschluß gekommen stnd. Da- .Berliner Tageblatf glaubt allerdings sagen zu können, daß der allgemeine Eindruck, den ber Bericht Rat Henau« ber- voraerusen Hat. nicht ungünstig sei. Auch eine sozialdemokratische ParlamentSkorrespondenz will wissen, daß die Londoner Verhandlungen zu einem vorläufigen Abschluß gekommen seien, ber, unter den Gesichtspunkten der augenblicklichen wirtschast- lichen Lage Deutschland« betrachtet, für unS nicht al« ungünstig betrachtet werden Tonne. Pari«. 13 Dcz (DDB) Der „3nttxrnfi- geanf glaubt zu wißen, bah infolge der Reite Dr. Ratoenaa- demnächst in vollständiger Ueber- dnfitmmung zwischen bei Alliierten eine internationale Anleihe von 1 Milliarde Dollar«, d h. etwa« über 4 Milliarden Golbmari, ausgelegt werde. Die'e Anleihe soll Z Prozent Zinsen bringen, steuerfrei und innerhalb 50 (Vibren rückzahlbar sein. Sie würde von der.Reparation«- kommistion begeben, kontrolliert und überwach:. IedeS alliierte, assoziierte, neutrale ober ehemal« feindliche Land tonne sich daran beteiligen. Man würde noch jede Regierung fragen, welchen Anteil an der Anleihe sie übernehme, mit anderen Worten, welchen Dell ste bei ihren Staatsangehörigen U7ite.bringen zu können glaube. Mn Achel würde sofort begeben um die nötigen Mittel zu erhalten, die den Zahlung-n entsprachen. welche die Alliierten von Deutschland am 15. Januar und am 15 Svbruar 1922 erwarten. Die Anleihe würde durch die aesamten Einnahmen der deutschen Zollerträg,.i^E sicher,,ri:ellt Deutschland würde bei der Ausgabe bitter Anleihe und unter der Voraussetzung daß sie erfolgreich sei. nach der ZablungSaufstellung und tc Abrechnung für die Sack.:Mennigen die Ansprüche ber Alliierten für ungefähr zwei Zähre befricbicc i. Der Ertrag ixr Anteil)? würde nach bem festgesetzten Schema verteilt, wonach Frankreich 52 Prozent zu kommen Die Frage ber Sachliescrungen rach bim Wiesbadener Abkommen und die Frage der französischen Priorität würde den Gegrnstand von Son der Abmachungen zwischen den Beteiligten und der Reparotionstommission b Den. Eine Entscht- dung stehe nahe bevor. Da« granMät-llchc Abkommen zwischen den Hauptbetelligten sei fast sertiggestellt. Der ReichStvirtschaftSrat trab Me KreMiaktivn. Berlin, 13. Dez (WTB.) Der Reichs- wirtschaftSrat beschäftigte sich in seiner Sitzung im Berliner Rathause heute nochmals mit dem Gesetzentwurs betreffend die Errichtung einer Kreditvereinigung ber deutsche n Gewerbe in Berbmdung mit ber bereit« am öamitag gemeldeten Kompromihresolution, wonach 1. die Kreditaktion zeitlich und dem 'Betrag nach zu beschränken ist, 2. vorausgesetzt wird, daß ber endgültige Entwurf vor b«r Zuleitung an den Reich«rot dem ReichswirtschaftSrat iur nochmaligen Durchberatung überwiesen wirb Die Kompromißresolution wurde einstimmig angenommen und die Vorlage und die dazu vorliegenden Anträge der Regierung als Atteumaterial überwiesen. Rächste Sitzung unbestimmt. Crnfllanb nnd Frankreich. London. 13 Dez. (WTB) Zu den Be- richten der französischen Presse, nach denen Großbritannien geneigt fein soll, zum Vorteil Frankreichs da« Finanzabkommen vom 13. August abzuändem. wodurch die erste, von Deutschland am 31. August gezablle MMiarde Goldmark zwischen Sngland und Belgien verteilt wird erklärt daS Reutersche Bureau nach 3nfo'rmatinnen von gut unterrichteter Seite, daß dte Haltung ber britischen Regierung unverändert sei England (bibe dabei, daß die'es Abkommen von der französischen Regierung ratt’hlert werden tolle Die vor kurzem geführten Beratungen ergaben zweifelsfrei, daß die belgische Regierung nicht bereit fein würde, auf ihre Prioritätsrecht.' bet bem Anteil an Meter Summe zu verzichten Sngland sei ebensowenig bereit, seinen Anteil auszugeben, der dazu bestimmt sei, die großen Kosten de« DesayungsheereS zu erleichtern. Die Washingtoner Konferenz. Washington. 13. De^ (MTB, Havas. In der gestrigen Rachmtnagsswung de« Ausschusses für den fernen Osten brachte D i- viani einen Antrag ein. ber die Rotwendigkeit betont an Stelle der Konkurrenz ein Zulammrn- arbeiten in den drahtlosen 2 eher mitte- ! lung«stationen zwischen ffbina und ber i anderen Ländern eintreten zu lasten. ®r befür- I ©ortete die Bildung rin-s AusschasteS, ber sich I au« den Vertretern der intertflkrten Länder I sowie Lhina« urlammensetzen soll. Das ZtUauuven- arbetten soll die größte Au-n^hung de« Kapital«. I de« Personal« und ber Linien verwirllichen Lhina soll sobald alS möglich mit eigenen Stationen, mit allen Vollkommenheiten auSge- rüstet werden Grundsätze für die drahtlosen Mitteilungen sollen ertasten und Geselllchaslen und Personen. Me sich dielen nicht anpasten in feiner Meise unterstützt werden Die Sa re für brabllole Mitteilungen soll niemals die Gebühren für Draht- oder Kabel Meldungen überschreiten und Regierung«- wie Prestetelcgramme eine Ermäßigung um 50 Prozent erhalten (Pinr Zusatzklausel znm ^trrmndtfr» Abkommen. PariS. 14. Dez (WTB 1 Der Sonderberichterstatter der Agentur HrvaS melket auS Washingtons Außer bem Viermächteabkommen haben Me Delegierten beute noch eine Zusatzkfausel unterzeichnet, in ber e« heißt SS ist ber Mille unb die Absicht der Signatarmächte: 1. Daß daS Abkommen auf dir Manda tSznfeln be« Stillen Oxean« Anwcnbung findet unter dem Vorbehalt, daß die Zustimmung der 'Bereinigten Staaten zu bem Mandat al« in dem Abschluß des gegenwärtigen Abkommen« einbegriffen betrachtet werden kann, und daß sie den Abschluß von Verträgen über die Mandot«inseln zwischen den Vereinigten Staaten unb den Manbat-mächten nicht verhindern. 2 bifj unter ben im zweiten Paragraph be« ersten Artikel« erwähnten Streitigkeiten feine Fragen verstauben werben, die nach bem intermationalen Recht ausschließlich von bem Souveränitätsrecht ber betreffen ben Macht abhängen (£inc Aensrernng brti japanischen Minifterpräsidenten. Tokio. 14. Dez (Hava« ) Der japanische Ministerpräsident Takahashi sagte in einer Rebe, da« Diermächleabkommen über den Stillen Ozean bedeute einen unzerstörbaren Dchutzwall gegen jeden Angriff und sei ber größte Dienst, ber jemals ber Sache be« Weltfrieden« in der Geschichte er- wiesen wurde. Die N-Boot-Arage. Washington, 13. Dez (WTB.) Reuter meldet, daß die U-Boot-Frage Me nächste große Frage bllden werde, mit der sich die Konferenz befassen müsse. In allen anderen gr-Heren Fragen erwarteten Me Delegierten eine baldige Lösung (?in englisch-amerikanisches Abkommen Über ehemalige dentsche Vesitttingen. London. 13. Dez. (Weiss.) Wie genulbct wird, beabsichtigen die Vereinigten Staaten mit Droh-Britannien ebenfalls ein Abkommen über die vormals beu t f eben Besitzungen südlich be« Aequators, für die Dcvß-Britannien ein Mandat hat, abzu- schließen. Lefövre gegen ben Reichskanzler. Paris. 13 Dez (WTB.) 2Ltbr6 Les övre veröffentlicht im .Iournal" eine Antwort auf bas dem Berliner .Matin"-Vertreter gewährte Interview deS Reichskanzlers. Er habe mit einer gewissen Ueberraschang die 2Int- wort des Reich«lanzlerS gelesen und frage sich, ob er die Dinge nicht kenne, von denen er spreche oder ob er die Wahrheit verleugne. Gr neige der ersteren Annahme zu. obwohl der ReichSlanzler manchmal feine (OefcDrti) Gedanken falsch wieder- gebe und ihm Dinge unterstelle, Me er nicht gesagt habe. Gr habe gesagt — unb er halte e« aufrecht —: Wahrend bte Freikorps, die man in Oberschiesten habe operieren sehen, bte Deckung bildeten, würden die Kotttpagnien der Reichswehr alS Rahmen Menen für die Regimentsvereine DaS sei gleichbedeutend mit einer ganzen Mobilmachung Wo« Me Auflösung ber Freikorps anlange, so habe Dr Wirth vergessen zu sagen, daß sie am 25. Rovember angeorbnet worben sei. al« Me oberschlesische Angelegenheit zu Ende ging Zwei Wochen nachher könne man keinerlei Vertrauen in die Wirksamkeit einer Maßnahme haben, denn seit 18 Monaten habe man fortgesetzt auf bem Pap ter aufgelöst, in Wirklichkeit aber Me Organisationen wieder gebildet- Lesevre veröffentlicht da« Bild de« MausergewehreS. ba« in einen 3agb- farabiner umgewaadelt worden sei und gibt ferner über Mn Kanonenrohrfundin Heidenau in Sachsen Einzelheiten wieder. Hiernach sollen gewiste Rohre ba« FibrikationSdatum 1919 tragen. Die Behauptung be« Reichskanzler« daß ber Fabrikant baS Material für seinen eigenen Gebrauch habe bebalten wollen, trage ben Charakter eine Vaudeville. Auch feine Behauptung üb'r ba« Vorwort be« General« von Seeckt dllt ber ehemalige KriegSminister vollkommen aufrecht Der Hauptpunkt fei Me ruhige Versicherung. mit ber General Seeckt schreibe, daß feine tarbeitet und er da« Reglement für die gesamte mobilisierte und Me modern bewaffnete deutsche Armee geschrieben hätten unb nicht nur für da« Heer von 100 000 Mann, ba« au* Grund be« Frfebtittocrtragtf gebildet worden (ei Lesevre bleibt auch bei seiner Behruptung über Me Panzer züge unb erklärt, di? Studenten von Stutgat :t? der Technischen Tot d e engetö.-.en, hätten für ein Manöver aus bem Truppenübungsplatz von Tlünaingen einen Militärpanzerzug zur Verfügung gehabt. Rach Oderschiriien wie nach Württonbevg feien diese Züge nicht ddt selbst gefonurun Sie feien von deutschen Si'en- bahnen hi» und hergeführt worden. *ie <~r neuen Tdpen von Maschinengewehren, von denen er gesprochen habe, führten den Samen Gast und T u I Wenn man Me doppelten Eisenbahnlinien feben wol e brauche man sich nur eine ?llenbahnkarie zu nehmen. General Rollet habe sich nicht mit den Eisenbahnen zu beschäftigen, wenn er Me« tun würde, würde man ihm antworten, daß er sich nur um die Bewaffnung selbst zu kümmern habe. Lesövre kommt zu dem Schluß, er habe nunmehr Punkt für Punkt btm Reichslantzlei geantwortet und er stelle die Frage, ob Dr Winh zu leugnen versuche, indem er daneben antworte, oder ob er die Be- i xrihtung«hage nicht kenne? Die vielen AuS- fünfte, die er von zahlreichen Franzvfen erhalte, prüfe er richt etwa aus einem KriegSgeiste heraus sonder, einfach deshalb, weil er akuibc. daß in diesen verwickelten Fragen die gesamte Welt flar sehen müße. Der Reichspostminisler über die Gebührenreform. Berlin. 13. Dez IWTD ' In der gestrigen ReichSratSsinung erklärte der Retch.«- postminister, bae ReichSpostsntnisterium sei vom Re!ch«'inanzminist?tium anfg frrbert werden, fein 5>efUit schon für 1922 zu befett.gen. da. folan. e Me De-lebrSbetriebe des Reiche« Mill arden^ lf^üffe au 5 der allgemeinen F itanzveriva'.tun; erhalten, ein Entgegenkommen der Entente bei beri Reparationsleistungen kaum z u erwarten fei Sie mach? baS Cntgcg nfommen vtelmehr davon abhängig daß die ReichSiina'tien durch Steuern unb die Reichs Verkehrsbetriebe durch Einnahmeer Höhung und Au Sgabevermin- berung saniert werden Darum bitte er den Re.chSrat. bie Postgebühren nunmehr im Verhältnis von eins zu zwanzig festen- fetzen Von ber Post würbe schon feit dem Kriege fortgesetzt erhöhte Sparsamkeit verlangt. Dabei habe ein allgemeiner Verkehr«rückgong bri ber Post nicht stattgefunden Der eigentliche Post verkehr sei schon nahezu wieder auf ber Höhe der Vorkriegszeit angelangt. Im Telegraphen-. im Fernsprech-. irn Funkwesen unb im Posllchcckverkehr fei ber Verkehr sogar b-trächt- lich a.stiegen. Da« beMnge eine Vermehnrng ber Arbeitskräfte, so baß sich bierau« schon baS Mebrpersonal gegenüber ber Vorkriegszeit teilweise erfiärc Ferner fordert Me Durch ührung der 4S^Slunben-Wvck>e bei der Post eine im Verhältnis größere Vermehrung deS ständigen Personals. Zweifellos werde bei Ber Annahme der jetzigen Gebührenvvrlage ein Rückgang lm Verkehr emtreten, ber weiteres Personal entbehr- Itch mache Die Post fei bereit, der großen Rotlage der Zeitungen Rechnung au tragen, doch dürfe man nicht, tote eS blefn Tage von fetten einer Berliner Zeit tng arid ben fei, Me Dinge so barstellen, al« ob M< Leistungen ber Post im (feitungAhvl ■ t > neb< j- f>cr ohne besondere Unkosten mitgemacht werden könnten. Ein Qlbänberunqsantraq zum Einkommensteuergesetz. Wie die .Vvllifche Zeitung" mitteilt, hasten bte Zentrumsf raktion unb bte Fraktion ter Bayerischen Vvlksvartei im R e i chS t a g r.lS 3nit iatit>antrag einen C^efcnttouri zur 2k:ibcrung bes Sinkommensleuergefctze« ringc- bracht, bemzufvlge die Grenze^ bl« zu der die 6teuer 10 vom Hundert de« steuerbaren Einkommen« beträgt, mit Rücklicht auf die start verminderte Kaufkraft bei Gelbe« von 24000 aus 4 00 00 Mark erhöbt werben soll Auch für die darauf folgenden Einkommen sieht der Entwurf eine beträchtliche Herabsetzung be« Steuersätze« vor.. Die Ermußiaungen für ben Sv ueichsüchtigen unb Me Si-efrau feilen verdoppelt aber nur auf (SfrJommen bi« zu 40 002 Mn-k gewährt tixrbcn Die Kinderermäßigungen dageaen sollen für ®fiflfommen MS zu 1X000 Mack bestehen bleiben. Zugunsten ber Rentner ist eine stärkere Anrechnung ber Kap,ta!erirag«steaer auf bie Einkommensteuer vorgesehen. Ein Konflikt in der OedenburgerAbstimmungsfraye Dien, 13. Dez. (Dolfs.) Den Vorstellungen ber österreichischen Regierung Rech- nung kragend ermächtigte die Botschafterkonferenz. ber ..Politischen Korrespondenz- zufolge, die Interalliierte Generalkommtssion, die Oedenburger VolkSQbskfnnmtng auf den 18. Dezember zu verschieben. Budapest. 14. Dez. (UngarischrS Kvrr - Bureau > General Ferrarlo, Präsident der interalliierten Deneralkvmmi'sion in CcMnburg. teilte gestern abend dem ObrrregierungSkommistar Guilleaume Me Entscheidung der Generalkommis- ficn mit der zusolge mit der Abstimmung in Oldenburg am 14. Dezember. 8 Uhr vormittag«, unter allen Umständen angefangen wird. Dien. 14 Dez. (WTB.) Der pollriß-e Korrespondent schreibt: Im Mmisterium de« Äeußeren liefen in den späten Abensrund« Aachrichten ein. wonach die interalliierte General- kommisfion in Oedenburg trotz ber ihr von der Botschas terkonserenz erteilten Lrmächttgung die Derschiebang der Mstvn- mun'j in CeXnfr^rg nicht durchzuu^rengenrist ist. so daß mit der Abstimmung oft 14 Dezember gerechnet werden muß. Gestützt auf Me ihr von hcen Delegierten in Oedenburg zageLommenen Berichte wonach in keiner Weise ein auch nur primitivsten Begriffen der llnparieilichtes Die Stimmung in Indien. London. 13. Dez. (WTD.) Die Blätter enthalten Berichte aus Indien, die auf die Berschä rsung der Lage hindeuten. Der Emp» fang des Prinzen von Wales in Alahabad wurde von dem größten Teil der indischen Bevölkerung vollkommen boykottiert. Die festlich geschmückten Ströhen der Stadt waren von der «drgeborenen Bevölkerung fap ganz verlassen. Der Verkehr ruhte vollständig. Während der Fahrt bei Prinzen durch die Straßen unterblieb jede Kundgebung. Der Wohnort von 150 000 Menschen glich einer toten Stadt. Aus Stabt und Land. Dieven, den 14. Trz. 1921. Was versteht man unter Erhebrrngs- und AuszahlungökurS? Im Eisenbahn-Güterverkehr mit dem Auslande sind zur Berechnung der Frachten und Aebengebühren usw. infolge der stetig schwankenden Valuta sogenannte Umrech. 'md Freiheit der Abstimmung «Evrechender -hlovrgang geteährlersrrt ist. beschloß die Dun- deLregierung tm Einvernehmen mit allen voll- Aschen Parteien der Aationaldersammlung a n der Volksabstimmung nicht teilzu- nehmen und da- Ergebnis der Abstimmung Mcht anzu erkennen, falls die Genernlk-mmiHion an dem von ihr beschlosser-»« Termin fest- halten wird. mrngsrurfe geschaffen, die den Güterabfertigungen mit jedem eintretendcn Wechsel bekanntgegeben werden. Die Güterabfertigungen haben die Pflicht, die diesbezüglichen Kurszettel an den Schaltern anzuschlagen. Im Empfang gilt der in den Kurszetteln erscheinende ErhcbungskurS für alle in ausländischer Währung an Fracht, Nachnahme. Vebengebühren usw. zur Einziehung oder Wciterabferttgung überwiesenen Beträge, ferner im Versand für die in ausländischer Währung berechneten, in Mark umzuwandelnden Frankaturbeträge. Der AuSzahlungSkurS gilt für die vom Absender im Frachtbrief in ausländischer Währung angegebenen, in Mark auszuzahlen, den Nachnahmen auf der Versandstatton. Soweit nach den besonderen Besttmmun- gen der einzelnen Verkehre Umrechnungen auf den Versand- oder Empfangsstationen vorgeschrieben sind, gilt für die Umrechnung der Frachten und sonstigen Gebühren sowie der Nachnahmen bei direkter Abferttgung im Versand der Kurs des Tages, an dem der Fnacht vertrag abgeschlossen worden ist, im Empfang der Kurs des Tages des Eingangs der Sendung auf der Empfangsstation, bei Frankaturrechnungen auf Sendungen aus Deutschland für die zurückgerechneten ausländischen Frachten usw. der Kurs des Tages der Ankunft der Frankaturrechnung auf der Versandstation; bei Sendungen aus dem Auslande für die zurückzurechnenden deutschen Frachten usw. der Kurs des Tages der Rückrechnung der Franlaturrechnung von der Empfangsstation. — Für die Umrechnung der ilnter- wegskosten gilt der Kurs des Tages, an dem sie entstanden sind. Bei unbehandelten — also nicht direkten — Sendungen gilt der Kurs des Tages der älmbehandlung. Ist in einem Verkehr die Aufgabe von Nachnahmen in ausländischer Währung zugelassen, so erfolgt die Auszahlung in Markwährung nach dem Aus- zahlungskurs des Tages, an dem der Fracht- vertrag abgeschlossen worden ist. (Frachtvertrag gleich Tag der Aufgabe und eisenbahn- ertigen Annahme des Gutes.) •’ Amtliche Personalnachrichten. Durch Entschließung des Hessischen Landesamtes für daS Vlldungswefen wurde der Studienreferendar Wilhelm Gröber zum Studienassessor ernannt. 1kixi-tragen wurde am S. Dezember dem Schulamtsanwärter FriÄwich Langner aus Darmstadt eine Lehrerste'le an der Volts- schule zu Eichrlsachkn (Kreis Schotten). L. U. Don der LandeSuniversi- t ä t. Der . ordentliche Professor für Altes Testament an unserer Universität, Dr. Hans Schmidt, hat den an ihn ergangenen Ruf an die Universität Kiel als Nachfolger des Geh. KonsiftorialratS Prof. Dr. Sellin ab- gelehnt. ' GiebenerHochschulgesellschaft. Professor Dr. von Aster hielt am 10. De- Scmber in dem bis zum letzten Platz gefüllten groben Hörsaal der Universität einen Vortrag über Nietzsche. Der Vortragende zeichnete in klaren Umrissen ein Bild von Nietzsche Per- önlichkeit und seinem Schaffen. Er führte etwa das Folgende aus: Zwei Züge drücken der Per- önlichkeit und dem Schassen Nietzsches iyren Stempel auf: einmal die Sehnsucht nach dem Freunde, dem Meister, dem er Jünger sein, nach dem höheren Ledensthpus, zu bem er verehrend aufblicken kann, und dann der leidenschaftliche Waor- hastigkeitsgedanke. d. h. der Kampf gegen ,-de Art von Selbstbetrug. Dieser Wahrhaftigkeitv- >rang läfjt ihn einen unermüdlichen Kampf geqe i ich selbst führen, er bekämpft nichts schärfer und leidenschaftlicher, als eigene Ideale, in denen er einen Sell ibetrug zu erkennen meint, an denen aber doch zugleich noch ein Stück sei >es Herzens hängt: auch der in lachte Konsequenzen gebende Atheismus Nietzsches, der die Gottesidee bis in ihre letzten Vermeidungen zu verfolgen flicht hat dieselbe Wurzel Die erste Periode s<-i-es Scha^ ens ,Geburt der Tragödie, Unzeikgemäste ‘Sc- trachlungen) steht unter dem (Smfluh Schopen- Ixrucrs und Richard Wagners: der tiagifjw Künstler, der hier als höchster Lebenstypus und Erzieher. Weister der Menschheit erkfr i?t. wild n dem Druch mit Wagner ersetzt durch den Freigeist der „fröhlichen Wissenschaftden furcht- los Erkennenden, der an der Gefährlichkeit feiner Wahrheiten sich erfreut. In der Zarathustra- Periode verwirft er den Künstler wie den Freigeist als die bloF.cn Zuschauer des Lebens zu Gunsten des Ideals des instinktkräftigen Uebermenichen zu dem die Eondvttieri der Renaissance Modell Der Prozeß Iagow. Leipzig, 13. Dez. (WTD.) In der heutigen Verhandlung erklärte der als Zeuge ver- iwmmene Generalmajor Thayffen. der zur Zett des Kapp-Putsches Kommandeur des 6. Regiments in der Alexanderkaferne war, er habe in der Nacht des 13. März das Wilhelmsviertel besetzen lassen . Das Regiment bekam dann aber wieder den Befehl, abzurücken. Wo sich die Re- gierung zu dieser Zett aufhielt, wuhte er nicht. Geheimer Oberrcgierungsrat Dr. D o h 6 sagt, er sei am 11. März von seinem Vorgesetzten im Polizeipräsidium von Iagow zu Kapp gerufen worden Kapp habe zu ihm von politischen Forderungen und einer Gärung in der Marinebrigade gesprochen und ihn nach der Stimmung bei der Sicherhettswehr gefragt. Er habe von einer Aufregung bei dieser nichts sagen können. Am Morgen des 13. März erfuhr er. baß die Regierung geflohen und Ztz.ipp und Lüttwih im Vrsitze der Macht waren. Im Ministerium des Onnem Körte er dann, daß Iagow das Ministerium deS Innern auf Wunsch Kapps übernommen habe und gewisse Aenderungen im Personalbestand des Ministeriums vornrchmen werde. General a. D. Märker sagte auö: Nach Dresden kam ein Fernfvruch Lüttwitz', daß der Regierungsumschwung ohne Blutvergießen vollzogen fei Gin zweiter Funkspruch meldete," dast die Minister sestzunehmen feien. Mich überraschten die Vorgänge vollkommen. Dereits tm Juli 1919 sprach Oberft Vauer davon baff fcie Regierung in Weimar gestürzt und die Nationalversammlung aufgelöst werden müßte. Bauer forderte mich auf, hierbei zu helfen. Gr richtete einige Tage später eine Reihe von Forderungen an Lüttwih für den Fall, daß es zu einer A-mderung in der Regierung kommen sollte. Von einer monarchistischen Aenderung war keine Rede. Anfangs März 1920 hatte ich keine Besprechungen mit Männern deS Kapp- Unternehmens. Für mich war es flar, oafj das Unternehmen scheitern müsse. In Dresden erklärte ich mich zum Schutze der Minister bereit, andererseits war ich auch bereit, die Anordnungen Lütlwitz' zur A u f r e ch t er ha l - Jung der Ordnung auSzuführen. Märker schilderte dann, tote er. nachdem er seinen Plan ttot bem Reichs- und sächsischen Ministerium ent- totdeü hatte, mit schließlicher Zustimmung Roskes, der anfänglich nitt den Hochverrätern nicht ver- hat^cln wollte, und mit der Zustimmung Eberts "Och Berlin fuhr, um Kapp auf den verfassungs- mäntgen Weg zurückzuführen. Am Sonntag sagte der 3eune. kam ich nach Berlin und nahm an etner Kabinettssitznng unter Kapp teil General a. D Maerket fuhr fort: Aman- deren Morgen bekam ich eine Liste mit a ch t F o r- 2»e4Uon überreicht und zwar: Neuwahl des Reichspräsidenten und der Fachminister, Schaffung etner zweiten Kammer. Amnestie für alle Vorkommnisse seit dem 18. November 1918 usw Auf eine Frage bemerkte der Zeuge: Wenn auch in Berlin die Sache für Lüttwih aut zu stehen schien so war Dcrlin nicht daS Reick. Ick fuhr nach Stuttgart und trug NoSke die Ginbrücke vor. Ebert v«a7Uaßte mich, einer Versammlung des Reicks- kadinettS und Parlamentarier süddeutscher Kabi- nette beizuwohnen, die sehr stürmisch verlies und den Gegensatz zwischen Süddeutschland und Berlin offenbarte. Ministerialdirektor Meister sagte auS daß Ne Sekflramme, in denen die Absetzung von Ober- praf ident en und Regierungspräsidenten ocrffigt touröe. mit Iagvtos Unterschrift abgingen. Der Z-uge forderte dann die Beamten des Ministerium« auf. der alten Regierung treu zu bleiben Daraus wurde er in Schutzhaft genommen -p.LS!Fi-"rtrC-17ä,it,?2*. °. ® S'rlch: Sn der Xetchslanzlei sand ich in der Nacht zum 13. März Aus dem Reiche- Das Körperschaft? ft'uergeseh. Berlin, 13. Dez. (WTD.) Der Reichstagsausschuß für S t e u e r s r a g e n hat sich heute mit dem Entwurf des Körperschafts st euer- gefehes beschäftigt. Nach längerer Aussprache entschied sich der Ausschuß gegen den Antrag der Deutschen Voltspartei, der Die Befreiung von der Körperschaftssteuer nicht auf gewerbliche Betriebe des Reichs, der Länder und der Gemeinden aus- dehnen will. Angenommen wurde mit 13 gegen 12 Stimmen ein anderer volksparteilicher Antrag, wonach auf Bankunternehmen, welche von Gemeinden betrieben werden, die Befreiungsvorschrift nur Anwendung findet, wenn ihnen durch ihre Satzung der Betrieb von Geschäften, die dem eigentlichen Sparkassenverkehr fremd find, unterlagt wird. Ein Entwurf gegen die Nebenarbeit der Beamten. Dem Reichstag ist laut „Voss. Ztg." der Entwurf eines Gesetzes über Kürzung der Ruhegehälter und Wartegelder derjenigen Versvrgungsberechttgten zu- gegangen, die ein Einkommen aus gewinnbringender Besckäfttgung außerhalb des Reichs- oder Staatsdienstes beziehen. Der Entwurf sieht vor. daß bei pensionierten Beamten, OffizierSpensionären oder ehemaligen Staatsbeamten, wenn sie außerhalb des Reichs- oder Staatsdienstes mehr als 10 000 Mark verdienen, das Recht auf Bezug des Teuerunqszuschlages und nach dessen Wegfall auf Bezug des Zuschusses zum Ruhegehalt oder Wariegeld bis zur Höhe von 50 vom Hundert des 10 000 Mark übersteigenden Betrages ruht. dkr meinen Re'lch?Tvntst^r und den Nrichspräft- tenten anwesend. Dir Reicks Minister auherSchlsfer rcijun noch nachts ab. E^qen Morgen mürben wir alle durch Offizier? Maanfchalten tm Austrage der neuen gutung für verhaftet er- Särt Bis zum Nachmutag waren wir in unserer Bewegungsfreiheit bechrankt. Am 16. März wurde ich in das Justizministerium gebeten; es sanden dort Besprechungen zwi chrn den Partei- uhrecn statt. Major Pabst erhob die bekannten politischen Forderungen. Don Stuttgart hatte ich >ie Weisung, wir sollten unS auf keinerlei Zugeständnisse einlassen. Das Geschäft des Ministerpräsidenten führte ich unbehindert weiter, bis die Kapp-Regierung verschwand. Reichsbankoräfident Havenstein sagte auS, daß er wiederholt aufgefordert wurde, Geld für Kapp zur Verfügung zu stellen, was er jedoch ablehnte. Pfarrer Traub bekundete: Am 12. März abends fragte mich Kapp, ob ich evtl, bereit wäre, in die Regierung einzutreten. wenn er die Macht erhielte; ich behielt mir Bedenkzeit vor. Kapp äußerte mir gegenüber, er wünsche keine Reaktion und keine Verfassungsänderung. Das Wort Diktatur fiel nicht. Traub bekundet weiter: Wangenheim hatte nur für die Volksernährung Interesse; mit einem Landwirtestreik drohte er nicht. Iagow trat in ben Beratungen nicht mit Fuhrerideen hervor, vielmehr erschien er als stiller Teilhaber des Unternehmens. Der Zeuge betrachtete das Vorgehen KappS immer nur unter dem Gesichtspunkte Der bolschewistischen Gefahr. Schiele trat in der sogenannten ^avinettsbecalung nicht mehr als andere hervor. Kapp führte immer die Unterhaltung unb hatte die Entscheidung. Direttor Mvlkcnthin, der den Rarionalverband deut- lcher Offiziere gründete und früher leitete, war mit Bredcreck am Morgen des 13.. März am Brandenburger Tor. Der Zeuge befürchtete einen Linksputsch. Kapp habe gesagt, der Zeuge, der mit Ehrhardt in die Reichskanzlei zog, solle jeden Beamten, der der neuen Regierung nickt gc« horchen wolle, entlassen. Der Zeuge Geheimer Postrat Soenksen wurde am 13 März zu Kapp gerufen der alle Zeitungen verbieten und den gesamten Post-, Telegraphen- und Fernsprechverkehr einstellen lassen wollte. Auf den Hin- weis bees Zeugen, baß die Gegenseite zweifellos durch die drahtlose Telegraphie Nachrichten verbreiten werde, habe Kapp sich bestimmen lassen, den Post betrieb nicht zu verbieten. Weileiverhandiung: Mittwoch vormittag. gestanden haben. Der Uebermen'ch endlich tdn mehr unb mehr zurück hinter Zarathustra, den Prediger tes Ülevermenschen, dem . Herren men- fchen" mit der alles Große geradlinig verehrenden Seel«, der im Gegensatz zu den .SHihennaturea“. die nichts Großes sehen Birnen, ohne die eigen« Kleinheit sogleich peinlich baue, en zu empfinde« und vom Wachtt.ieb des Ohnmächtigen be erricht, den Starken als „böre‘ zu ächten versuchen. - Das Weihnachtsgeschäft bleibt nach verschiedenen und vorgebrachten Klagen von Geschäftsleuten auch weiterhin flau. Man setzt nun seine letzte Hoffnung auf hen kommenden „Goldenen- Sonntag, der betracht« lich besser sein muß als sein „silberner- Vorgänger, wenn er die Geschäftswelt zufrieden stellen soll. Zu wünschen ist es die-er, daß ihrer durch vielfach sehr geschmackvoll eingerichtete Fensterauslagen, verbunden mü einer wirksamen Empfehlung in der Tagespresse, aufgcwandten Mühe die nächsten Tage doch noch den klingenden Lohn bringen. •' Anlagemusik am Donnerstag, bem 15. Dezember, mittag« 12 Uhr. am Liebig-Denkmal (nur bei günstiger Witterung). 1. Armeemarsch Ar. 224 (Grohherzog Friedrich von Baden) von I. Haefele. 2. Chor bei Friedensboten aus bet Ober .Rienzi" (Der letzte der Tribunen) von R Wagner. 3. Ouvertüre zur Oper .Das Nachllaget in Granada- von K. Äreußcr. 4 Abschiedsständ- chen" (Solo für Flügelhorn) von A. Herfuri 5. Armeemarsch Nr. 205 (Seht, er kommt mü Preis gekrönt) von W. Doigt. '• Der Obst- und ©arten 6aut>« retn Gießen hielt im ,Psäl«er Hof- eine Wttglieder» Derfammlung ab, in der der Vorsitzende des Vereins. Lehrer Decker, einen Vortrag über .Bodenbearbeitung, Düngung usw." hielt. Der Redner begrüßte zunächst die Erschienenen und gab dann einen Rückblick über daS letzte Ernte- jahr, daS manchem Gartenbesitzer viel« Enttäuschungen gebracht babe. Jedoch soll« man hierdurch dir Hoffnung für daS kommende Jahr nicht linken [affen. Man müsse vielmehr alles au - bieten und nichts unterlassen, um die unbebüt(1 notwendigen Vorbereitungen für eine gute Ernte zu schaffen Hierzu sei in erster Linie eine gründ liche Bodenbearbeitung von größter Wichtigkeit Wo das Stürzen des Landes noch nicht vorgenommen sei. müsse daS jetzt noch geschehen, damit der Frost richtig in da« Erdreich eindringen könne. Gerade dies laste im Frühjahr eine belfere Bearbeitung des Landes zu und bilde gleichzeitig auch eine energische Vetämpfung des UnqcAlder». — In höchst interessanten Ausführungen wandte sich der Redner dann auf baS Problem der Düngung Kali. Stickstoff,' PhoSphorsäurr und Kalk in cttlSrctch nd genügender Zusammenfebung feien die Vorbedingungen für ein gesundes Wachstum und einer guten Grnte. Am wirksamsten aller Dünger seien die organischen Düngemittel, die jedoch leider in der Stadt nicht in genügenden Mengen vorhanden feien. Es sei daher empfehlenswert, Komposthausen zu errichten. Der beste Dünger sei brr Kahdung, der alle Substanzen in sich vereine, die eine Pflanze benötige, und auch die Wirkung sei eine gleichmäßige. Die natürlichen Dünger bereicherten den Hoben vor allem an HumuS, was einen ganz besonderen Vorteil bedeute. Auch ©rünbüngung sei baber febr empfehlenswert Künstliche Dünger auf die Dauer allein zu verwenden, fei unratfam. Bel der Verwendung dieser Wittel sei zu beachten, daß sie in richtiger Zusammensetzung und zur rechten Zett angewandt würden. Es sei deshalb sehr zu empfehlen, sich mit der Anwendung dieser Dünger bestens vertraut zu machen. Im Handel seien h-mtr wieder Volldn igung-n In Mischungen erhältlich, die man emvfrblen könne Rach weiteren interessanten Betrachtungen schloß der Redner seinen Vortrag mit den Worten, daß die Gartenbesitzer, toenn sie alle Ihre Kräfte daran setzen würden, viel zur Verdeckerung ihrer vebens- verkältnisse in d.'r jetzigen Zeit beitragen FT-nntcn. — Die Ausführungen wurdm von den Anw« senden mit großem Interesse herfotgt; der 2. Vorsitzende dankte namens de Versammlung. Nach Austausch verschiedener Wesnimgen unter den Mitgliedern endete die Versammlung gegen 11 Uhr. •* Männer- und Frauenvereinigung der W attbäudaemein d«. Es ist au unterem Bericht ül»er den Familienadenü der MattbäuSgenici.ide noch nackzutragen. daß das Kruseguartctt txnldKafenc Kellner stellten die Stühle -lwecht; auch einige Läden wurden schon geöffnet. Es toar aber immerhin noch dunkel, daß in den Häusern Licht gebrannt werden mutzte. Tas gelbe Lampenlicht mifchte sich mit der an- wvchenden Worgenrvle. und in dieser sonderbaren Beleuchtung bekamen die Gestchter der Menschen ein tz-ttsMn^ Aussehen; es toar. als stünden s-e im Widerschein eines fernen Brandes Wieder war es ein taltcr Morgen, ohne Schnee, mit stahshartem, klingendem Frost. In der toestlichen Vorstadt trafen an diesem Morgen zwe, Vckannte zusammen und grühfen einander nur mit einem .Kopfnicken, denn, in der scharfen Kälte mochten sie nicht gern d e Mützen abnebmen. Der eine war ein Kau! mann, der andere ein Metzger, beide im Begriff, ihre Läden aufzumachen. .Kall!" tagte der eine. .Verflucht kalt!" bestätigte der andere. .Sonderbarer Winter!" meinte der erste. .Ja," erwiderte der andere .Wo zum Henker bleibt denn der Schnee?" »Da hast bu Äxht," tagte ber erste. .Letztes Iadr haben wir schon Ende Oktober Schnee gehabt, und beute haben wir . . . ja. den wievielten haben wir denn heute?" .Heute haben wir den zweiten Dezember," dehauptele ber Metzger -Nichtig, ja," sagte der Kaufmann, ohne sich zu überlegen, daß das nicht stimmte, denn es war der erste Dezember. ..Richtig, ja, heute schreiben wir den zweiten Dezember, und nun haben wir diese Hundekälte schon vierzehn Tage lang, und noch ist leine Schneeflocke gefallen älnd jetzt kommt doch Ixrld Weihnackten." Während der Kaufmann so sprach, fielen dem Metzger zwei Männer auf. die zur Stadt hereinkamen. Er deutete auf fic hin. .Wenn die einen Wagen bei sich hätten, würde ich darauf schwören, es seien Zigeuner" sagte er. »Sieh doch mir die schwarzen Gesichter!'' .Was tragen sie denn auf den Sch.illern'C fragte der Kaufmann. .Sind das Mandolinen? Dann sind eS vielleicht herumziehende italienische Musikanten." e „3^$.düxi Wanderer näher tarnen, zeigte c« sich, bah es keine Mandolinen waren, was sie auf den Schultern trugen, sondern ganz gewöhnliche Bündel mit Kleidern ober Mundvorrat Die beiden waren ärmlich gctlcibct aber ihre grrhen klotzigen Stiefel paßten vorzüglich zu ihren regelmäßigen, taftfeften Schritten Sie sprachen nicheS miteinanber; so. wie der Kapttän sie gesehen hatte, gingen sie auch jetzt noch stumm nebeneinanber her. Sie starrten vor sich hin und schritten gleichmätzig auS. Jeder stützte sich auf einen dicken Knotenstock. -Halt!" rief ihnen ber Metzger scherzend entgegen. alS sie vorüber!chrttten. .Do kommen die Herren her?" Sofort kehrten sie ihre Gesichter dem zu. der sie angeredet batte, aber sie verlangsamten ihren Schrill nid):. Ss toar gerade, als oö es ihnen schwer würde, anzuhalten. nachdem fic einmal in Lauf gekommen waren; die vier Stiefel Tnarfctierten gleichmäßig und <"ftfest aus der hartgefrorenen etra^-e weiter. Auch in ihren Ge sich fern lag nichts, bas annehmen liest, datz sie verstanden hätten, was ihnen zugerufen worden, war Ihre Augen teeren auf ben Metzger gerichtet toie die Mündungen von zwei doppelläufigen Gewehren. Aber sie schritten vorbei .Ich habe schon öfters solche Leute gesehen," sagte ber Kaufmann. .CM find Pvlacken. Im Norden laufen fic masten haft herum und suchen Arbeit aut ben Höfen. Ss find brauchbare und friedliche Leute, aber sie find entsetzlich dumm und verstehen selten was man zu ihnen sagt." älntcrdessen gingen die beiden Polacken weiter. Augenscheinlich waren sie in der Stadt bekannt und gingen einem bestimmten Ziele zu Nachdem Ne ein Stück in der Hauptstraße zurück- gelegt hatten, schwenkten sie in eine Seitenstraße ein und T lieben dort vor einem geringen Diris- bau« stehen. Zuerst aber txrgetotHerten sie sich, ob fic auch am richtigen Haus anqclommen feien. Das geschah jedoch nicht, indem sie den Namen über der Tür lafen. denn sie konnten offenbar nicht lefen; statt dessen zählten Ne bc Schorn- steine auf dem Dache und achteten aus 'die Farbe, der Fensterrahmen und auf ähnliche Kennzeichen. Aber Ne sagten auch habet kein Wort zueinander. Endlich schien alles zu stimmen, denn sie traten in« Haus ein. Ein schlampiges, rothaariges Dienstmädchen kam ihnen entgegen, und nun geschah das Merkwürdige, daß einer von ihnen den Wund auf- nuubte. Wit harter, urangenehm klingender Stimme bat er um älnterkuuft. .Zimmer!" sagt« er unb zeigt« ein Zwei- [rrmenfiüd vor. in das er zuerst hineütbih. bann machte er das Kreuzeszeichen darüber Sie de-! kamen ein Zimmer unb legten sich sofort zum schlafen nieder. Während si« schliefen, erwachte die Stadt immer mehr zum Leden Der helle Tag brach an. Die ülhren bei- beiden Kirchtürme schlugen eine Stunde rurch ber anderen. Ss wurde Mittag und Nachmittag, und die Dämmerung schlich sich wieder zur Stadt herein, die müden Wanderer schliefen weiter. Inzwischen hatte tn dem Städtchen, wo ber Apott-e'er und brr Kapitän wohnten, unb das merlenweU von der Stadt mit den beiden hohen Kirchtürmen entfernt lag. da» ß^b-m leinen üb- ficinbai 25%Oas -Ersparnis (Eintritt frei! eintrtrt tret! 12973 herzlich eingefabet. 12995v ebgeboli werden. brach a?- (12990D Vermählte sE 2LL L3007D 9lr.cn nollri Or- ifob Her II. von Dez. eine AI« fingen. Srnsl Müller. der fid) bet |edcm führen 000,5 enorm gefllcgcne ‘Rentabilität des TSclnbau« bat zur Folge, bah sich jent überall, nicht nur in ben fett langer Zeit aulgegebenen „bieten, sonbern auch in anberen Land- ie tem Weinbau stet« fern standen. strichen, ------------ . u 11 tCLnebtnung«!uflige Landwirte Bifaminenschlie- ten, um unter sachkundiger Leitung den Acu» an bau von Sieben m sonnigen Lagen in gröberem Umfang zu erproben. Cogar der Obentnalb will ds jetjt in feinem nordöstlichen Teile und speziell in den nach dem Main verlaufenen Tälern des batwnfctxm Grenzgebiets mit dem Wrintxiu versuchen. Sin vielveel brechender Anfang wurde vor wenigen Zahre.n schon in der öemarlung Grvf> Cft beim gemacht ?cht bat sich auch in dem im Dachgau gelegenen pflaumte an eine grthrrc Anzahl von Landwirten zum Anbau von Tylvaner und Oesterreicher Neben entschlossen, die dort febr wohl gebeiben dürsten und einen au-gezeichneten Sdelwein versprechen. Gegen 20 Landwirte haben 1 uk." hjA T* fr bei [hi. W» *k iS ‘MloOtmanhbr. rfrfte * ?* heße Tag rna WC* Märche.nfrrand mit Heran i gelungenen 211‘enb gurudbci H Ortenberg. 13 S* folg errang Schneidermeister it «ut»ü Ml' Heinrich Schardl Marie Schardt geb. Prang «g, DetT®»- ’W Ihre heute vollzogene Vermählung beehren sich anzuzeigen Fritz Egly und Frau Anna geb. Kramer sich bereit« für den Weinbau angemelbct Heffcn-Naffau. A Ar 0 mdach am DünSberg. 13 Dez. Unsere elektrische Beleuchtung W fertig- gestellt. Au« diesem Anlab bat die Dem.inde beschlossen. am nächsten Samstag eine sogenannte .Ltchtkirmeö" abzuhalten________________ Sieben (Landgras-Phlltpp-Platz 7 p ). 1«. Dezember 1921 Die Kn Geschlechtsleiden. »VCbneCuerffilber, ohne ^rrnlaftörnnn. rlnMar.Brvscb.^r.tZ'bi-kr.ocrschl.A». stflachn. .xiai'iKpc».-Arni Dr.raed.Hollaendrr'a Aibnlelcrtim^rfliirinri M.,Bcttzm ttinNr.tzS Tönt. 11-1,5-7 Ubt. l'***»ä 2onat.il» -12 Uhr schiedenen Möglichkeiten der Ariegerehrung unter besonderer Berück iLtigung der lokalen Berhält- nitlc wurden eingehend erörtert und eine An- zabl schöner, künstlerischer Sntwurfe vvrgelegt. Wir hoffen und uränt^en bafj unser Ärieger- txrein, der die Angelegenheit m die Hand gern mmen bat, nun recht bald zur Xat schneitet, damit auch hier bald ein würdiges Ehrenmal für unsere elf gefallenen Helden entsteht. lg. Gedern, 12. Dez Hungdeutscher Orden Hier bildete sich am Svnniag unter dem Vorsitz des Postmeister- Mehring eine Bruder- fpd 8 ra a!fe rt a M.. 13. Dez Nachdem der SOpbrfge Schlosser Ernst Müller auS Plettenberg Frau und drei .Ainber oer- lassen hatte, versuchte et in Frankfurt und Umgebung sein Talent aus dem Cbcblet des HetratSschwindelA Wohl 15 diS 20 Bräute und Verlobte meinen fent tneniacr dem Landkreis Wiefern. △ Aus dem Kreise Giessen. 13. Blne unangenehme Störung traf Hochzeitsfeier in einer Landgemeinde . Stämme. Aiefern: 4 «. 3St--l^l Fstm., 5. Kl 18 St = 5,84 Fstrn 2. Nutzreistg: Ficht« 77 Nm. (Schichchaufen). R. Brennholz: 1. Scheiterr Buch« 17 Nm. 2. Änüopel: Buche 94 Nm., Eiche 1. XL 61 Nm., 2- AL 2 Nm.. Ate f tr 1. AL 15 N«.. 2. AL 5 Nm., Lärche 1 Nm., 1 f p e 5 Nm. S Neisiq: Buche 544 Nm, Tiche (mit Buche ge. milcht, 252 Nm, l|pt 4 Nm. 4. AnüopelreiRg: Atef et 6 Nm 5. SMe: Buch« 35 Nm, Atef er 4 Nm Weitere Snshnnft erteilt der Frech. Forsttoarl Lenerer zn Climbach. Diehen, den 13. Dezember 1921. FrecherrL Oberförster ei Nabenan. Irantwein, Seh Forstrni. (13006D da- tescrflebrnbc Fest bin. Die Lachlust wurde du ch da- koaulche Dörchrn ,.D.e 3rcaur C abt- mu'tlantm" unb des Sch^.-k bd Schubfächer- Do«!en Meister Hans Sachs: .Der Dokwr mit der langen Xi'<" befriedigt. Den Beschl-ih bildeten zwei luf,.ige -Zu‘tfan:enftü^ldn.. Die g.ü f- gesehen werden können. Onechborn. den 13 Dezember 1921 Hessische Bürgermeisterei. * I b rt ' c-: . r:/‘ 0 bon 7 tAnba»t>«r«il ^orltijtnbt bti 14^.Pfeil - Man fordere ausdrücklich „Pfei/- Spar- Glühkörper und ochie auf dfePfdT'Schutzmarke Die Gewinnliste liegt auf. Die Gewinn« müssen Donnerstag den 15. Dezember, nachm von 5-7 Uhr, ober Freitag, den 16 Dezember, norm, ron 10-12 Uhr, im Saale des Hotel Schütz — Auf die Beranstaltung derStu- d e n t e n h i l s e. die Margen tm Aathvsif chen Ter- (tebmik fiattfirbct. sei nochmal» bing-miden. Aart en sind noch bei Gntst ä ballier erhältlich — Studentenhilfe Bei te. mor-ugen Ausführung de» Mysterienspiel- im katholischen Aemchl-Hause wirken in ben Hauptrollen Dr v. ?a be r und Dr Kling mit das musikalische •in bilden die Herren Geheimrat Dr. A r ü g c r l Violine), DelY (Klavier s und 'S ch l i e p h a t e i Tello - en^.ib be-. r«bt empfindi chcn Geleit4)lung4nol entheben weroen «reis ^riedverg. Friedberg. 12 Dcz Durch das Gi« - goetfei der Technrschen Ä e t b 111 e ist Per grrabeau unhaltbare cju'iar.b bi der elektrischen Zentrale in WölferSheim tre- •.■/.gfien* teilweise au*g. bc4x*-i Gestern traten zwei Delcgs-.asten Stu. icrrn^r der Dergwe»k- chu'e t.i liUei.uurg urch tabl-vfcte Hörer : Butzbach kommandiert, doch find bis ie : keinerlei Stöiuugm b r Hube vorgetommx 1. Las Ha d^erksxug dor Arixiter ist vrm.Sta-te einfttpci en mit -beflieg biegt Aus diese Weise war es mögtuch. wenigstens die wichtigsten Betriebe • uriger mal zu errichlen. $r ing, bei alle 6aS- ne Pflanze bcnöhgt. eine gleichwie richrrten den lobe nen ganz Monbtm ibüngung sei dabei ft* 5>imitr auf di, sei unratlüm. 2k*. lei sei ju deachtm mnseMg und v >en. 64 Id deshalb t Intoenbung bieic machm. Im N-s - ingii m TtiINc.- ca ßnnt - Aat ichlungrn schloß br •en Worten. baS > ihre Kräfte beraz lerung ihrer Ceben#- t beitragen kiwNev 1 von ben 2nwes r.- erW. der ^rlammlung. Tu ■inungen unter bet n.-rfammlung fltfl® SIMM SMllllMIM. Donnerstag, ben 15. Dez., nachm. von 2-7 Uhr, im Saale des Hotel Schütz Ausstellung, verlaus, Verlosung, Abgabe von weihnachtrdSckereien. emeinbt 'M ft ' SWiümaA do betragen, bah 'bn. h«r ngsv'-H Stücke vm rua unb fiel icn nahm" an bts in München verschiedene Preise ?-aüongetragen. Der D. H. unternafun am k rnntagi achmittag eine kleine Wanderung durch die neuen Dade- anlagen des aufstrebenden Da des Selters nach CdUr*. woer beiD Ail - DeuberXübnle gute T<. 1 flcguna fand und einige gemütliche Stunden fröhlich«! Zusammenseins reidvachte. Die Dvi- be.etrunden zum 40. Stiftungsfest werdest mit Scfet betrieben. — Am Sa nstagadend her- anflaltei Kav>limeister Ade rmann nach mehrmonatiger P^iu'e im Mauer garte:! wieder ett Ron jert Am Svnntagnachmittag findet in der Ni ich, die alljährliche Defcherung der Klei n- kinderschule statt. Am Abend neranftallel der D H G. einen Lautenabend )( Aus dem Aiddertal. 13 Dez Aach- dem in her letzten NLlteperivde das Thermometer Dächte hindurch auf 10-12 Grab Aeaumur gefallen w-r. ist nach wenigert wärmeren Tagen, bie leider wieder keine Zcuchiigk» it brachten, neuer Frost e, ber Airche und ber örtlichen Beleihe über die hier beabsichtigte ttbrung u n • Stontag, 19. L Äls., vormittags 8' . Uhr. wird an bei Schutzhütte, an der Ltchwaldchaussee deginneud. aus den Frritzcrr'. von Nordech ,ur Nadenauschen IBalböiltrüiten Elchwald II u. 12 nachstehendes Holz versteigen Kreis Büdinqe». n. Deib-Aidda, 13. Dez. Wie im vorigen ls veranstalteten auch dieses 3abr die hiesigen f-Wer unter bewährter Leitung einen Mär- chc nabend Dstchtgedrängt fast bie Zuschauer- me ge am Abend deS 3. Advent im Saale des ^astfoirtS Lehmer unb freute sich an dem frischen, kindlichen und natürlichen Spiel der Schüler. Alte, liebe, ernste unb heitere Märchenlieder erfreuten baÄ Auge Zwei Weihnachtsmärchen anesen auf Beet« letster Te«: **c Harry Hill tn Der Todesflieger irrte Ui freie leipretrieel Ulrichstein, 11 De- Wie als bc- s.irnml u:et. foll mornen nüttag cm 1 Ufr unser Ortsnetz in ben Stromkreis der elektrischen U«b-rtant*-ntTd(: bet Provinz Odettes« ei"get nur auf Anting beim Wohlfahrtsamt Iga. Oberursel, 12. Dez Verhaftete Einbrecher 3n de.i letzten 14 ^agen sind hier 4 Umbrüche in außerhalb der Stadt g.Iegene Dillen erfolgt, in denen den Dieben Waichs- unb andere Wertgegen'tande in die Hände fielen Hept ist es wie der .Dürgerfreunh- berichtet, gelungen die Ginorecher zu mntttdn und festzunehnten. Gs Itib zwei tugendliche Arbeiter De> einem der Gin- bredber sand nun bei der Verhaftung noch eine goldene Uhr vor fga HatterSheim 12 Dez öln f db tot- rcrUnglücfefall ereignete sich auf de 3e!lu- lofcfabrif Olriitcl Der Schreiner Ühr. Hetslitz von stier wollte die über einer AreiLsage an gebrachte Vamlx* in Ordnung dringen, erhielt dabei einen elektrischen Schlag und stürzte in da» Sägewerk, da» ibm baS Dein absägte. Ä. wurde in das Arankenhau- zu Hdchst verbracht, wo er abends 11 llbr verschied, er hinterlässt eine Frau mit einem Ainbe An demselben Tage würd' In genannter 5abrtr dem Arbeiter Heinzig von hier die Aniefcheioe zerschmettert. D 01 k m a r s e n. 12 Dez DrandstistuN- gen und Drohbriefe cZ.i Doikmailen baust, in der Aach: zum Sonntag eine Gindrecherbaade. die drei grössere Drände vernisachte i3S v anntcn eine Scheune, an anderer Stelle das Gehöft einer Witwe und wenige Stairden später das Anwesen eine» Landwirt» twllftändig nieder Sass Drand- stistung vor!legt, ist zweifellos, da verschiedenen Ginwohnern der Stadt vor einiger Zeit Drobbrief« zugegangen sind. das junge Paar auf dem Standesamt erschien, fehlten dem Ortsoberhaupt die notwendigen Formulare Gr musste erst in ein Aachdardorf schicken und bet seinem Anliegen ein Formular leihen. Mit zweistündiger Verspätung konnte das junge ‘Paar im Hasen der Ghe landen • Lang-Göns. 13. D.^ 3n dem "Bericht über das S'IstungSfefl ber Freiwilligen Feuerweb r must es pcihen: Vurgermeister Velten unb Aausmann A Schmidt. 'Aödgen. 13 Dez Am Sonntag sand im Saale von Sa^ttviN Wrgner die Sinweihung ern-r ff bren täfel statt, die der Gesangverein Goncordia zum Andenken für seine im Ariege ge all"ne'i Mi glieder gestiftet hat Aachdem der erste Vorsitzende die Tasel enthüllt batte., brachte her Verein einen Ghorgesang ,zn Gehör Hieran schloss sich eine längere Ansprache von Pfarrer Groth Die Feier, die sehr würdig verlies, war von allen Angehörigen der gefallenen Mitglieder und ber Gemeinde gut besucht * Mainzlar, 13. Dez. Für treue Arbeit tn dem iSewerkscbastSbund der Angestellten (®. b. 2L) wurde dem Kaufmann Ludwig Lemp von hier ein Gedenkblatt zu- gestellt. Ä**£,w »•ISL^ Regen-Schirme Stöcke Offenbacher Lederwaren noch iu alten billigen Preiseu. *** Heinrich Sack, Marklstr.19 IMMMilSSMSMSM (Ortsgruppe (Biefeen) familienabenfl Donnerstag ben 15. Dezember, abends 8 Uhr. im Iohannesfaal Mustbalifche unb beblamatorilche Darbietungen unb Ansprache. Die Mttglieber und Freunbe unserer Sache stutz Passende Weihnachtsgeschenke! Stoße für Derren Anzüae. Temen fioftflme, ffinber Ausuac unb -Mantel H it o r Drill Auri-'ae iowie vrima k 11 U U) C r f Militär-Golen »um auhcrii billigen Tagesprers empfiehlt 016VM Haufen, ben 11. Dezember 1921 Bekanntmachung. D e Gemeinde Qnettbom beadstchttgr aus bem Dege schrrstluden Angebots einen fetten Vogelsberger Bullen zu ixrianfea. Ang-oore sind bis jaa 19. Dezember, norm ttags 10 Uhr. auf der Bürgermeisterei schrist. sich ei^ureichen, woselbst auch die Bedingungen ein- Lichtspielhaus RahnhnfatrsBn 34 !**C Beate leteter Tag: „Moral“ Ab morgen bl« InkL Konntng: Lotte Neumann in Ihrem neusten Lnsup el in 4 Akten: Papa kanns nicht lassen! Ferner: Das rätselhafteTestament (Dee Erbe der nm Dlemee) Krirainulschjager in 6 Akte». Juge, Toni. Gisela Die (Btburi ihres zweiten Töchterchens zeigen an H. Dis6e van Noyen unb Frau Lore geb. Zimmer Soenqei Aaraug. 9. November 1921 D. A. Sumatra , Ab nerici der ulda Zahlreich Besuch erbet«. Gälte willkommen. s.«,r Müller, Pahnhosttr. 48, Tel. 156a .aieinverkani: Vager («eiHua, West-Anlage. Goethe. Die Arbeitsgemeinschaft kann heute nicht statt' finden. Nächster tlbenb nach den Serien: II. Januar 19'22. zu btUigstenTageroreiien. Bestellungen für SaiDfen, 3onöer, öeflte, SlaülelSe» auf Wetbnachten erbitte bis zum 18. dS. Hamburger FiÄXillg. A. ttoch Rachflg. Scbulftr. la«“’ Tel. 1612. Neue feldgraue Hosen in prima Qualitäten und allen Grünen, febr preiswert frisch eingetroffen. L. Roxenr.welg, - GelterSweg l»S L 3 Eing. (5cke Bolksbad. In betten Qualitäten offeriere: Kaffee stets frtsch gebrannt. Pfund 50. 45. 40 M (Tor* gute Mischungen -ßfunb 45. 55 M. Kakao garantiert rein, Pfand 30 und 82 M. Neis Ptttnd 6.50, 7 M. Grünkorn gemahlen. Pfand 5.50 M. Gemüse- u. Lupp.-Nudeln Pfund 9 Pi. Weizen-Grietz Pfund 7 M. Schokoladen u. Pralinen reiche Auswahl. Hansa- Schule Gießen Seltersweg73. Femr.S2! Priv.-HandelslehranstoU von J. Kunzeimann, Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer. 9.Januar 17 neuer Kurse Anmeldungtägi . Prospekt freu Sei «.SM verkanft waggonweise Oien» Bechtold,Wittmar. htaaMcMIe für Sekundaner gesucht. Schriftl. Angeb. il 016:67 an d Gießener Anzeiger. coQaaccFL.v.jfeooooooci Dienstag mittag l’”1* 200 Mark Selterowcg nbhaitber gekommen. (Men« n Be lobtutufl abzugeben bei Wlr*ig, Seltersw. 10 ocu3aDnQccx:ywQoax3cn Dienstag abend 1,9 11 bi vom Bahnhof bis (TA Viebtflfrraüe * •* wcltio Vollebloee m Stickerei verloren. Abzugeben gegen q ttt Belohn, an der Pforte des Katb.LchwetterubaaleS | Vereine ] Sletzevec äalöüanne. Im Kathol. PereinSbauS Donnerstag, 15.Dezbr. Ans. 3 U . (5nde etwa 5II We.hnachlen im Zaoberwall ,Wettspiel >n3Pilb mit (He sangn.Tanzv 9 Reinicke. Preise der Plätze Im Bgr» verkauf bei (5. (Lhallier u anb.S iglkaise v.2'/, 11.oh 51’L3 j)l.,21>L('5tebDla|) 12S81D Dr. leribeeM. Weinbrand ii. lenffige Spiritualen. WEINE sehr preiswert. In meiner Sonder - Abteilung nir Tabakwaren große Auswahl in Zigarren, Zigaretten und Tabak. WMWSl Leitersweg 70. 9 Januar Be£”n neu. Handelskurse. Tages- und Abend- nnterr. in Stenogr, Mascha Schönscnr, Buchführung usw. Prsp.u. Aufnahmesch fr. Pri va t-H.indels Woikengafse 17 IIL Sonntag nolb. Zwitter abhanden gekomm. Etui AfA. .Reuter, vamburg* Abzug, geg. gute Belohn. Heiterer Student die raoiöflhD? Spraüje oOlomineii öziien- fUeaö sucht all Beöen- DtWItlgnng ßdeöloungö.llasianos- fionefponOenj dpi Vie! Slnna (eolL oamZeno lifdje SonelDonüeaj). Schr. Angeb erbeten u 13014 an den (Mleo. Anz. Bahnhofstr.60. Tel.!09? 15-80 Zentner TkÜ Wiesenheu la Qualität, verk. sofort a.Rork,Solms Visbörs. Heute u. folgende Tage | Let'eiB. Qraaeua. Kata. große Sendungen frische I ree. Brio. Sinzelvorber. Seefische 'Ä'tiMfMunidi! Herr in sicherer Vebenfl* nellung litiienbabnbeam- ten, an! :iOer, ev^ blond. suchtkltebevolleS Mädchen tauch Witwe ohne Sind» als treue Lebensgesähttin. Bermügen erwünscht. Weil, ernftflemeime Zn- schrtsten mit Lichibilb unt. 010102 an den Wien. Antz Kleiner Hund «schwarz mit wein. Brust) */i Zahr alb auf d. Namen Bubi hörend, entlaufen Abzngeben gegen gute | Verschiedenem | Kleine Anzeigen An- u. Verkäufe. Stellenangebote. Vermietungen it»id. finden durch den Anzeigen - AnsHüng llereo. lUorfitrahe 5, großen Erfolg. la Zucht- Mnttrrschwrin gegen 3^-4 Ztr schwerer Lchlachtfchwein wegen iZuttermangel-a tauschen I gesucht. E. Römer, 1 uui Allendorf 24 für sofort 016137 zu verkaufen Platzanweiser für nachmittags gkincht Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34. Reisender sucht fcitL ioii!)L Zioimtt in angenehmer Handlich- kett pcrl.vian.22. Schriftl. Ang u. 13tH7 an d. (4L Anz, Aullßer rlhrtibcr für größeren faufmänn. Betrieb sofort gejucht. Schriftl. Angeb. unter 13013 an den Gieß. Anz. M. 10.- (zehn M.) wäscht das kleinste wie das größte Quantum Wäsche, kein komplizierter Mechanismus, einfache Handhabung. Garantie für Haltbarkeit. Bei Nichtgefallen Rücknahme innerhalb 8 Tagen. Versäume niemand von diesem Angebot (Betrauet) zu machen. Die heutigen Herstellungskosten des Apparates betragen das Vielfache des Reklameoerkaufspreises von M. 10.-. Nur Donnerstag, den IS.Dezember. (Mut erhaltene Spielsachen (5iienbabnzubebörteilc (Sour I), l.egesplel. Trommel, Borg. Hollunder u. a, sowie 1 Klnderhnt (Plüsch) IÜUmtrt preiswert z. verkauf. Schriftl. Angebote unter 016142 an den (Mich. Anz. | KÄufgesuchö | Wohnhaus fegen hohe Anzahlung »fort au kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 016151 an den (Mlett. Anz. Eisenbahn u. 1 Pnvvenkiikbe ohne Ausstattung zu verkaufen 016173] ftanilcibcra 7. Söroantr Wei auf Seide gefüttert, und Astrachan • MufT und Pelzkragen preiswert ZweiZjinmer für Bureanewecke ges-echt. Schr. ?lngeb. u. 13004c an den (M. Lln?,. Gröhe Dersicherunqr Gesellschaft mit allen Zweigen sucht eine arbeitsfreudige, gewandte Persönlichkeit mit guten Deziehungen als ReHe = Beamten. Gewährt werden Gehalt, Provisionen und Tagesspesen. Ausfuhrl. Offerten erb. unter F.E. N. 448 an Rud. Stoffe, Frankfurt a. M. Nur einmaliger großer Reklameverkauf Donnerstag, den 15. Dez., von 10-5 Uhr, im Gewerkschaftshaus Schanzenftrahe 18. MWWMlM Nur Main gewandt und freund- m ZMW Waschapparat ,Triumph- für nur SoiüzeilS'Wee auf (Mutnmi, zu verkauf anzusehen Sonntags. Martin Isenberg, Frankfurt a. M., •weM Wuileutftr. 160 IL Kleiner IHM« in der Rahe Seltcr^weg gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 12998 an h. Giei,.2lnz. als Stütze au älterer Dame zur Führung deS Haushalts froeaeht. Eintritt fo- ort. Näheres Reuen (Säue 87,1. ®t.,2—3Uhr. 8u einzelner Dame einer allerersten Automobilfabrik sucht im Regierungsbezirk Heffen.Rasiau und Provinz Rheinhessen nur solvente 13011c Untervertreter mit oeften Referenzen für Vertrieb ihrer verschiedenen Erzeugnisse. Offerten unter P. 1383 an Jakov Mayer, Ann -Exp., Frankfurt a. M. vk Auftraggeber Heiner Verfauss-Anzeigen werben gebeten, unter allen derart ae» yiuqeboten ihre Adresse (Strehe, f>auenummerunbSto*. Kxrh)ju»eT6!fentlich8s:»iie'.le kann nicht erteilt werden. 200 Ztr. Tragkraft, saft neu »u verkaufen. 12880 Helnr. Krftck V.« Qrudielbrtm. filnöerroegen preiswert zu verkaufen Sottnenttr. 6 III, r. Petroleumofen, eine Küchenbank zu verk. Roonttratze 34 IL Sofa zn Detfauf. 13XX) SelterSweg 53. | Vermietungen] Bibi. Wohn- n. SchUiiim. m. elcFtr. V. z 1. ,Inn. 22 a. öcrnulioür mein Zigarren- geschält suche ver 1. Jan. nichtigen, branchekundigen jungen Verkäufer. Kaution muh gestellt werden. Schr. Angeb. mit Bild u. AllcrSang. unter 016186 an den (Ließ. Anz. 31 rbeiter Benzinmotor 6 P. 8.. m. magnet-elektr. Zündimg, gut crblt. sowie Tischkreissäge zu verkaufen 016140 Alten Bufeck b. Gießen, Sieinstraße 14. SeleMeikskM. Brillantkollier Brillantring mit mehreren Steinen rc. zu verkaufen. Anfragen unter 1991 an Her«o, Kartons in verschiedenen Größen zu vk. Wolkengassc 13. Desai, täglich IrischeHefe. Üueiien-S^rtroagi U. Bratkrovvcn zu verk. eiei,,J Naiier-Allce 4S v. (Juwelen, Platin Qold- und Silbergegenstände kauft jederzeit zu anerkannt höchsten Tagespreisen Juwelier ,w* ERICH BEYER Bahnhofstraße 1 Gbr. Robrvlattenkoffer au kaufen gesucht. Schr. Angebote mit Preis unt. 016157 an den Oleh. Btu. 5i n 1 ac iJl tr .Xaeaeaechee- drabt u. Liaeleae, beide» oebt« z. kauf. gcf. Schr. 1 Ang. u. 12867 o. MW. Än*. Olt.i.SH] Meine fa't neue Erkerscheibe 1140x253) will ich oert 61 et«re Stein, Wleier, •rlaber। (£>eff.u Strool 17. Chrletien Blnker IL I^UppCllftllbC kaufen ^der Befsinae i b. L ch. I BiSmarekstr. 16 IIL mit guten Schulkenntnissen u. deutlicher Handschrift zu Ottern auf da» Kontor hiesiger Großhandlung gesucht. Selbstgeschriebene Angebote unter 12573 an den Gießener Anzeiger. Mer UM ti-r Am mit gewandter Hand- schrist tür einfache kaufmännische Arbeiten sofort oder zum 1. Januar 22 gesucht. Schriftl. Angebote mit Angaben über seitherige Tätigkeit unter 13001 an den Gießener Anzeiger. 3g. faitbcrcä MWcn oder Ärau tägl. einige Stunden für leichteHansarbeit gesucht, oifun Bleicbttratte 8 II. firift. l'aub. ÜiäiKficn für leichte Kellerarbeilen gesucht. 016180 Kann Söhne, We>t-?lnläge 38. $rati?J)iOiitii griutl) Psarrbauö Nobrbach, in* Kr. Büdingen. KhrllchcN Mädchen per 1. Jan. ob. svaier ges. .!SH7 Lndwiattratte 40 I. Solides 80ltzlW?WSMkll über 18 ^abre, alsbald gesucht. Lohn nach Tarif. Heil- u. Pflegeanstcrlt Gietzen. 128SI Fräulein MN'U.sGsjimkr mit Pension ob. Küchen- benutzung In gut. Hanfe. Schriftl. Angeb. an Mr. B. 71. Block b. Schuster, Unierossizterfchule, ________Itietilar._________ Kaufmann sucht sofort lr4L intibl. Zlmiutr. Schr. Ang. u.01(i150 a. b.G.Anz. 'Jßäbdiat eh. AeShilft die nähen und auch etwa- kochen fann, gesucht. 8ldh- Bismarckttratte 46 II. 3'ungti orh. Diihtfit bei hohem Lohn gesucht. 13021 Plockttratze 9. | Stellengesuche Intell. in. Mann. b. die Hanbelssch. m.Erf. bef. b. leeht Sielt, a, Kontor ob. Bureau mm liebsten in Gießen». Schr. Anged. u- 016096 an den Ott eß. Anz. | Verkäufe Felles Schweif Guter Hofhund billig ahzugeben 016183 ______Liebiattratte 61. Jnnge Foxterrier, männl, n. roeibl, zu verk. Heinrich Münster, 016168 Hattenrod. Steinbruch ILnngsteinel NäbeGießen, Bahnst., bill zu verk. Baer, Olt-Anlage 29. 12025c frei HauS in zn Ph. Henkel, SommMM 14 u. 18. C. Haas jr. Srankfurter Stratte 59. relevhon 16^2. | Empfehlungen] Heute, Donnerstag nnd Sreiiaa lebendfrischeNsrdsee Schellfische See-Aal Aisch-Kotetetts Rotzungen Rieler Biiktinge NollmSuie, Sardinen Biomarrkberinge empfiehlt 13015c Georg Wallenfels gegenüb.d. Cttgelavotheke. Peddig-, Weiden-, Polstersessel verstellbare Liegestühle tca. ISO Stück am Vager) Blnmenitänöet giertische Spiegel Stühle MergeWe fiapierlöröe 6 iillnosroogeü VöWelliitzell WillzM (gebrauchte Nbeiu- u. Moselwein- fnittt flaitbeu 4 U II | l jebes C.uniitum 12971 Frankfurter Hof. Televbon 152L MOIj von 5 Zentner an liefert Kaufe getragene Herren und Dameukleider, Schube und Wäsche. 013467 L. Rosenzweig Gießen, CelterSiveg58I Gebrauchter Tevuirb. 3x4 m ober 2,//X3‘l m, zu kaufen gesucht. Schr, Angcbo.e mit Preis uni. (I1KQ92 an ben Gieß. Anz. empfiehlt 0,n* beiter Onalität n. billigsten Preisen kauf, ihren Bebart an Glllllml-MMsfen jnlgatoren Beröoaononen Sannern -** aaö Hötinnittele sehr preiswert in der kkvllSl'SWkllt Schulstraße Battneegn lelüorffe ix 2ns boaber ten iiböhten tretet, ei M dem 1 'ir Teilt! fl®. btr< flm fei r m bribo Gesa . 2luf betr Snt- 'v-tDci 1921 tn Der mmg d °tti> in Ä affunn t «6er 'ttunge. ’ehttici k 3 bei m a verbaM ^ejitrunt die vi et Lil Ttdtr -"widert, 'ten -e!d fSeSesant *e$e ii A Auf (| mann Oberen 1 entert t-U der Mat f lllf *3f sM» brtr Äscher ■" r.j und 6rybnt Xr ur ,^ss«< der -krdentN'3' 1 Berlin 77tden 30 tflen bet Per jtTtegtbcld ITKtM- 6 Mrf wir! eiltet ttnr (Sem) b* und weihe nagelt bei lasten, mi bett, dah Iwfato übermittelt lasten tn j 6er Ähein Vir Sockel 'aiungltrj 3n einer Mr M Aus c cenrintta! Vstcht. di in einen Segtening vettung i Teil unoerl kium Wege 'scher Qkn Ls < Schoch i' rf jtn- ,a- Ski >^drndor -ü^prge i*'1 2 ..sche ...-2 per1 " : l 2. "Nb Oll't ö »tel " 'N fiÄertr Vfbtik ^J'^cibabnJS »anl. 30er, to, b^u »webeooUrt^a Xf> Witwe ogne als treue bensgelährtia. müßen ftwunldi ««• crnffflfmdnie Ä» ■lien mitvtdibUbua ienStflR abend' I Uh jiii Babnboi bi» iebiflitrnue -elBeVolleblwa tlckerel verlort ■- Abzugkben ewtn«a lelohn. an der Plane des -atb.L«bvt»tnb-n^ >tubent bi{ Wi s toi futbi an W WW ÜRP-lwnis ^DüLÖnij ÖFi | r tattwoo). V ®”gtb. nbr en .* sei ebnet Die Lude ndorff spende habe im gan»e.i 1flO Millionen Mark betragen, von denen 140 Millionen Mark den bestehenden 32 deutschen ^nuptfürsoraeftellen zur selbständigen Derwal» iung und Derwenbuna verblieben lind Stwa 40 Millionen Mark Beiträge von Armen und faÄ <3rgebnU der Heereslammlung wurden seiner» .'lt der unter Beran-worlang btt TiciJjAau«- 'chusfes der Kriegsbeichadigten und Äricgtblnter- bitebenen-S^dorge stehenden Zentrallarnmelstellr in Berlin überwiesen Don letzterem Betrage wurden 30 Millionen Mark den Hauplfüriorge- stellen der Länder und Provinzen überwiesen Der Ttefi von 10 Millionen Mark wirb als Reichsausgleichsfonds vom Reich ber Kriegsbeschüdigten-Fü ri' rge verwallet und ver- menbet. ®tn weiter onen Mark wird als preussischer AuSglrichssond- verwaltet. Sine Anfrage der Frau Astg Lüders (Sem ) wegen ber Ausschreitungen ber farbigen und weiften Franzosen im belebten Gebiet und wegen ber unerträglichen Höhe ber Quartierlasten. wird regierungsseitig dahingedend erwidert. daft eine Zusammenstellung über derartige Ausschreitungen ber französischen Regierung übermittelt worden ist. und daft über die Quartier- lasten in zahlreichen Fällen Erörterungen mit der Rhdnlandkommillion slattgefunben haben. Die Borstellungen gegen die Liebergriffe der Be- (atzungstruppen seien bisher erfolglos geblieben 3n einer Denkschrift habe die Regierung diese Fälle nur öffentlichen Kenntnis gebracht Aus dne Anfrage ber beutichnationalen Abgeordneten Philipp und Genossen wegen der Absicht, die sämtlichen Proviantämter des Reiche- an einen ÄoTtsem ab.su treten, wird von einem Regierungsvertreter erwidert, daft bei ber Verwertung der Proviantämter im einzelnen ein Teil unverwundbar bleiben würbe desh^-isb schwebten mir Zeit Herfa n bl u i gen mit einem Konsortium wegen der einheitlichen Verwertung sämtlicher Aemter. Aus dne Anfrage des Abgeordneten von Schoch (Deutsche Dpt..) wegen der Entschädigung des am 8 Februar dieses Jahres in Mainz durch einen Marokkaner schwerverletzten Post- lekretärs scheel wird von Geheimrat Gras von 2 d e l m a n n erwidert, daft die Gntlchädigunqs- verband'.ungm noch schwebten und daft die be'll'che Regierung gebeten worden lei, Vorschüsse aus die zu erwartende Entschädigung zu gewähren Aus eine Anfrage des Abgeordneten 5>r. 2 eifer «Deutsche Dpt.) wird realerung-feitig eriptberL eine pflegliche Fürsorae für den beut» 'chen fteldcnfricdbvf bei Belgrad durch bk deutsche Gesandtschaft und die fugoslawiiche Regierung stehe in Aussicht Aus eine Anfrage des Abgeordneten Soll» mann (C ). betreffend die Verurteilung einer aröfteren Arizahl ehemaliger Offiziere des 3n- santerie-Regimmts 56 durch daS Kriegsgericht der T Behörden in Xifan wegen a sicher Teilnahme an militärischen Dingen, dmd. bdreffenb die fetzt durch daS Berufuna-vedahren erhöht^' Strafen, erwidert ein Regierunqsvcr- treler. es handel« sich »ach deutschem Chni>fint:en bei dem Urteil um einen unglaublichen Fehlschlag. Tk Teilnahme ber Offiziere dzw der Verrinigun- gen. denen sie an gehörten, an militärischen Dingen sei nicht erwiesen Ts handele sich lediglich um private Kundgebungen zweier Mitglieder in einer Rede bzw in dnem Zeitungsartikel, was die Besayu^gsdehdrden als die P^ege bei Tie- vanchegefankens also einer militärischen An» gdcgenbdt, 5cy4 ebnen Auf eine Anfraoe des Ada Kaffer (voz ) betr Entschädigung Der hinterMt b'nen des von zwd Marokkanern ermordeten ÄeufmannÄ Burg- ntaim in Höchst erwidert ein Tkgteru ng-Vertreter, das Auswärtige Amt habe bereits im 3uli 1921 von bei sranzölilchen Regierung eine nambafie Ltntfchäbigur.g für die Hinterbliebenen gefordert Otnc Antwort der französischon Regierung ist ''vch nidit etngetraffen Flk eine vorläufige Unter- 'l änung ber Hinte rbliedenen des Ermordet en werde erforderlichenfalls Sorge getragen werden. Auf eine Anfrage des Abg Schmid t-Stettin erwidert ein Regierung-Vertreter, die von der Reichsregierung zageiagte Gleichstellung der Pensionäre des Reiches mit denen Bayerns und PreuftcnS sollen mit Wirkung vom 1. Oktober 1921 in Kraft treten. Der Entwurf über Lenderuna der Dervrd- ming über Lohnpfändung, der die BfändungS- acenze der Lohnempfänger auf 8000 Mk. sestsetzt. wird in allen drei Lesungen angenommen, ebenio das Gesetz über Aendcrunq des Börlenge'eies und die Verordnung übet die Adgellung von Ansprüchen gegen das Reich. Der Snttourf wegen Abänderung des GewerbegerichtSaeletzeS und des ftesetzes über dir Zkaufmannsgericht? durch Zu- lassu.tg von Frauen zum passiven Wabirecht geht an den soztalpolltischen Ausschuft Das Gesetz über btc Aufhebung vorübergehender Zollers eich- rerungen gehr an den Zollausschuft. Der Ge'etzentwurf über btc Entsendung von Betdedsratsmitgl edern in ben Aussicht-rat werd an den svzialp.-'litrfchen Ausschuft neid en 20>g. Molden Hauer (D Vpr.) scheldort die Demonstrationen radikaler CScnunte Speyer am 31 August und 8 September, die auf den Sturz der dayedschen D.'dörden abzief- ten und )um Sturm au* daS Rathaus and Regierung sgedäude führte" DaS Derdalbtn des franse fil-ten ÄrdÄbdcg erten ®eneraß> Ot Metz und ferner Offiziere lasse «kennen, daft biete Vorfälle sich der wshlwvllenden Förderung der Zran- 9*ra «formten. Xebnrr tragt 2S4e will Nc Äe- iferxng uns gegen solche Ber gewalltgmngen schützen? Wtze enfl 1* bi? Bet: auHldnen über den einigen Stdrnrfded ii ümrapa. aber Smai- rdch? Mdust« Köster: Bor emtgra Wochen hat uns ber fvantzästfche Borkarnpse: einer aftWee Politik. Barr es. geflogi über der. Mangel an ictbctDBft^rn und Ätmitmtietlubleit. Das Rvetn- lanb hat bide Komimiüriichtett am eigenen Leide tarnen gdcnrt Diellech: ist dis Zte! Briands oder des Herrn Xirarb. dne tontrnu»erliche Jtbem- landPollUk w treiben. VieNdcht 1kg: es in ihren Wunsche-!, aus den Rhein! tnd. rn em isoliertes Dvrwert zu machen, um tp»b>.-T wie d-ist über .nzelne unebbängige deutsche C au len dominieren zu können Die frrdijndlc tn brr Pfalz sind der Regierung bekannt Auch He stehl sie als Glieder in einer Kette von Dorkomnunsten an Gs lind hier iwdsellos «Hemmte am Derk. de.i flammen- halt der Piakz mit Bayern zu lodern Die Tran- zöfischen Bel.6rt«n haben sich sogar m l frmnui» nist Ischen Sl.menten eingelassen Sie nu-cn alles rächichtslos zum dge-c» l^ortril aus Di Ai- beiifddxift der Psalz hat Im allgrmeii en eine kühle Ruhe und fetie G tfchlossenhett gezdgt. So ist lie auch tm August für die 'Regierang ein» getreten, ohne daran zu denken, daft sie nr verfolgt durchaus lebendig anschauliche Ziele, bricht etwa unfruchtbares Theoretisieren Wölfflin geht dem Problem der Stilentwicllung mit ber Gründlichkeit und dem Trkenntnisreichtur.i des erfahrenen Historikers nach, und feine Untersuchungen, die mH zahlreichen Abbildungen veranschaulicht werden, bieten bem Kunstfreunde eine absolut reine Quelle des Genusses und der Belehrung — Grotescher W e i h n a ch t S - 2 l m a • nach 1921 Ollav. 80 Seiten. Mit 8 Doll- bildern (G. Grotesche Verlag-buchhandlung, Berlin.) — Die Verleger-Almanache sind In den letzten Jahren sehr beliebt geworden, da lie in knapper Form über Art unb Ziele ber Verlage Auskunft tvben und m.r:'.ch' anziehende Proben ber in den Verlagen vereinigten Schriftwerke barbicten. Der Grotesche Almanach gehört zu den ältesten Unternehmungen dieser Art und hat sich auch in dieser - Adventszdt wieder pünktlich eingestellt. Das Bändchen entfalt Erzählungen unb Aufsätze von Heinrich Federer, Gustav Frenlsen, Ludwig Ganghoser, Qvseph von Lausf, S> W Seidel. Th-rador Fontane. Ernst von Wildenbruch u. a. Bildnisse und Crtluftra- — Deutscher Ausstieg Worte für Deudeutlchlands Jugend von FriÄrich Lienhard. Ausgewählt und dngeldtd von Dr. Paul Bülow. ^Verlag von ®reiner 1 Pfdfser. Stuttgart ) — DaS Büchlein bringt neben dnem kurzen Lebens- abrih des Dichters Auszüge au- seinen Werken unb aus einigen in Zeitschriften erschienenen Beiträgen — Friedrich Lienhard. Wer zuletzt lacht Sin Schloftidyll. (Verlag von Greiner L Pfeiffer. 5 •a'.tgart) — Sine lebendige. heiter gestimmte G67. die vorwiegend andern 21'asland eingefühnen Waren von 3585 auf 5662. Der Dollar stieg tm Durchschnitt des Monats Rovember gegenüber dem Oktober in Berlin um 75.1 v. ch. 3bm kommen bte Otn- fudrmengen mit einer Pretssieiacruna von 57.9 v. >Y gleich, während sich das Preisniveau der Inlandswaren gleichzeitig unt 32,8 v. H. hob Frankfurt a.M. 14 Dezember. Berliner Devisenmarkt. Seid Brief ^db Brief Datum: 12 Dez 13. Dez. Amstcrdam.Rotterd 614a,R5 6l53,li 671S.26 6731,78 Brüffel-Antwerpen 1268.70 1271,30 147:1,50 1476 60 Shnftiania 2c07,45 261 V*-» 283?,’5 2637,4 Kopenhagen R16',Hi 3166,20 362',33 36 ’X,65 Stockholm 4)7ü,'X) 407t# 10 4625,46 4834,6$ i Stallen 769,20 760,HO M^IO 889,90 London 68»,3 ' 690,70 ? i4,'.D 7 '5,80 Oleuyvrk 168,33 165,66 188,81 IM,11 Paris 1313,651136, 5 151^,4515 ,1/5 Schweiz 3246,76 >25.'.25 3 ' ,53 , Spanien -, - 287?flC‘2877,90 Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr.. . . 6,48 6/2 6.78 6/2 Prag 202,75 203,25 2 ,78 227,28 Budapest 23,72 .'3,78 28.47 2 ,51 Buenos Aires . . . 51,40 5I/O 67,40 62,60 Dulgarien Zfenstantlnopel ... Marknotierungen. Für 100 beutsche Mark würben gezahlt: Datum 17 11 1212 1' 11 Zürich St. 125 40 3,45 2/0 Amsterdam Fl. 59 20 1,69 1,45 Kopenhagen Kr 88 80 3,30 2.88 ..........Sri. 117 80 olm Kr 88 80 2,40 135 Wien Är. 117.80 L'onbon Sh 97 80 Pari« Fr 125 40 7,- 6,54 Acuyork........I 2180 -.60 -.53 Züricher Devisenmarkt. 13. 12. 14.11 Wechsel auf Schweizer Franken Holland 100 All = 18 .25 187,-. Deutschland 100 Mk- =■ 3.15 235 Wien 100 Kr. =* 0.20 0.29 Prag 100 Kr- =- 6.40 6.10 Paris 100 Fr. “ 42 76 41.30 London 1 4 — 11.70 21.50 Stallen 100 L. - 24 - 23.50 Brüssel 100 Fr. - 40.80 3M0 Budapest 100 Kr -= 0.70 0.70 7(euhork 100 $ = 515.50 616.- Agram 100 Kr. = 2.10 2.- Warfchau 100 Kr = 0,17 0,16 (3n einem Teil ber Aullage wiederholt.) Die Frage be< Moratoriums für Deutsch land London, 13. Dez (WTB ) Die .Morning« post" erfährt: Obgleich RaIhenau von London keinerlei Vorschläge über irgend ein Heber- einkommen mitgenommen faste, bestehe alle Au-- sicht dafür, bah die Alliierten dnen Plan entwerfen werden, ber ber tatsächlichen Leistung-» fäbigfeit Deutschlanbs Rechnung trage 3n gewissen amtlichen Kreisen herrsche die Anftcht, fast die geplante Erleichierang für Dcutlchland it» Gestalt eines Moratorium - festgesetzt werde, in dem Sinne, wie dieses Wort im allgemeinen verstanden werde Die Zusammenkunft -wischen Brianb und Lloyd George. London, 13. Dez (WTB.) .Morningpost* brrtchtet. Driand habe feine Ankunft in Lvn» dvn auf nächste Woche festgesetzt Heber den Zeitpunkt seiner Rückkehr ist noch nichts beschlossen worden, da Briartd und Lloyd George die Wirtschaftslage der Weit unter besonderer Berück» 'ichtigung der Lage Deutschlands erschöpfend er» örtern wollen Die französisch-italienischen Zwischenfälle. Paris. 12. D«^ (Havas) Sine Havas note besagt, fast ber italienische 2utzr.i- minifler der sranzö st scheu Regierung mUgtieCt fade, fast btt infolge ber fetndllchen Demvnftra- itoncn inTurin geforderte Genugtuung gewährt worden fei unb daft alle wünschenswerten Wiedergutmachungen geletftet würben. Dem französischen Konsul in Turin fei das 'fabauern aus- gesprvchen und das von ben Mainseslanten ent- •ernte Konsulat-schild in fderiicher Weife an Ort und Stelle gebracht worden. Jümn Schuldige feien unter Anklage gestellt worden Di» maitritL'en Schäden des Konsulat- würben vergütet werden unb gegen das Blatt .La Fiamme" sei wegen eines beleibtgtnfan Artikels Strafverfolgung etngeldlet. Die fafIagen£HKrten Zwi- fchenlälle feien fo in feeunblchchtlicher Weile zwischen ben beiden Regierungen geregelt worden Gasvergiftung. rm. Mainz, 13. Dez. 3ra hiesigen Männer- farm wurden heute früh 7Psrfcnen an Cbatoer» giftur.g erstickt aufgriunben. Einige von ihnen ftn6 Mitglieder ber 5>ci[fcjr-.rec. W'ederbelebuirgs- veriuche hatten fernen Erfolg. Husten u.Heiserkeit Preisen. Electromophon Das Muslklnstroment der gatn Gesellschaft Elektr. Antrieb / Elektr. Selbstausachalter Geriuechloser Gang / Reiner,voller Kiang Für alle Stromarten bei geringstem Stromverbrauch verwendbar. Musikhaus Emil Apelt Frankfurt a. M., Katharinenpforte 1 Koetenloie Zusendung der Broschüre mit r «flat Mft y-r t lami ottbt Sine ft* i Ännfn btt ft fli iir6” Mer- bd, H sere" Satten W& orflt 'rag da er ladtf Utbct Regie »aber Mo Stri reicht Dfinfl « » srtnlfh Schuld Mngui ihm v tiflt Don par 6er< §hrv •ur Tro 9eu lichm inflen Jrten rem Pohtii ruh. bat müllt tbobi ®ri h ® lichf Para Deal Varl W)rl Poll' lUDfl All ftra tmn btfe 2ep anbt fcraf vürü ben । tunbi 'Bant a. Alle Tapezier-Arbeiten sowie Matratzen und Polstermöbel Neuanfertigung und Aufarbeiten mit bestem Material noch zu alten Preisen.,wu 8ran; Vock, Tapezierer, Liebigstr. 95 Schirme, Spazierstöcke noch in vorteilhaften Preisen Heinrich Biervert Bäiu n IWDeleniDtiiiio Wieder eingetroffen: yimrgw la Qualität, reine Wolle, 150 Zentimeter breit per Meter 140 Mark Bauer »Tuchhandlung Moltkeftrahe »I. Kernsprecher 1669 Haltestelle der roten Linie imi HolzbearbeitungS'U-Werkzeugmaschtneil neu und gebraucht. Stets nieleflenbeitliaeft. S. SüBkind, Frankfurt a. M. Gutleutstrake 9B, 3 Min. vom O"vtbabndrt Teleobon Hansa 4314 und 15» (l«0OD Praktische Weihnachtsgeschenke in Offenbacher Lederwaren, Damentaschen, Besuchstaschen, Reisetaschen. Geldschein- faschen, Aktenmappen. Schülermappen, •jiiiimiiiiiiiiiiiiiiimiiiimiiiimiiiiiiiiiiiiiiimiiinimiiHiiuiiiiiuiiHUi'u i Louis Rothenberger| 1 Gießen Frankfurt a. M„ West | ttlllMt tMlllHMtlMl WA Willen in vielen Formen | Fritz Nowack Ausstattungshaus Brennholz u Buchenlcheit und »nü^velhols. Oartf.Mi (Vicbenlobboli trockene Ware, in grost. Mengen zu kauf« gtluS- Holl'kermrlMstestlWit Seh n Sjrii VolkSoartenstraste t. Neuenweg 22 AdafbertstruBe 26 Telephon 176 2124 Telephon; Taunus 4904 Alteisen Metalle • Lumpen • Papier sowie «Amtliche Rohprodukte Antlquitäter. imd eumiuiwniiiiiuiiiuuiiiiiiinuumjMnmie*«:nnnninu,niui Um fast die Hälfte vermindert sich Ihr Brennmaterial-Verbrauch bei Verwendung von Sparheizer „Dränier“ Derselbe laßt sich hinter Jeden Ofen aufstellen und eignet sich zur Behebung kleinster wie größter RAume. Bel entsprechender Aufstellung, an Küchenherd oder Ofen angeschlossen, können Sie mit nur einer Feoernng 2 - 3 Ranme heizen. Täglich Im Betrieb in meinen Geschäftsräumen. Drucksachen auf Wunsch. Alleinvertrieb (***D J.B. Häuser, Gießen Neustadt 56 Fernspr. 660