Nr. 267 Der tititatr Hjriiet «richt'"! täglich, außer Sonn, und Feiertao». mon«!ll*€’1n*«sprf fei 5J1» 5.50 rin chl. Träger, lohn, durch die Pos! Md 6.50 ein chl. Vel'el. Held, auch bei Dichterlchei- nm einzeln e Hummern tafolgt höherer Gewalt. i^rr eif reej.flnlajuilt: DrbieSthrihleiiung 112; Br Druckerei. 1>» zum Nachm ttf.; für Hehl amt» Hnjeigtn von 70 mm VreneL»üDl Sei TU!)« »vrfchnl! 20 ‘ . Huf chlag. ftoup.|d)rtftlet!er Hug. C och Verantwortlich für DoMik. Aug ®oe:i; für den übrigen Teil; Marl tDollt)er; für ben Hnjtigcntcd. non» Beck» färnthd) in Gieren Eine Ueberrafchung auf der Washingtoner Konferenz. Amerika hat bi« Abrüstungskonferenz »(elrf) bei Beginn der Liyungen mir einem brftlmmien und detaillierten Bvrscklag über Abrüstung zur Lee überrascht. Der Antrag ist. wie au- den nachstehenden Meldungen hervor- 8«bt. sehr weitgehend und stht sogar die Zerstörung älterer Lchifse und die Ginstellung noch nicht fertiger LchiffSbauten vor. Das künftige LtärkeverhältniS der Bölker zur Lee soll das gleiche bleiben wie in der Gegenwart, wobei die kleineren Flotten Frankreichs und Italiens zunächst einmal außer Betracht bleiben follen. weil der Krieg hier besondere Ber- hältnlsse und Lchwieri'kei en geschaffen habe und man große Seerüstungen bei ihnen ja nicht zu befürchten brauche. Die Abrüstung zu Lande soll erst später zur Debatte gestelll werden. Die Eröffnungsrede Hardings in Washington. tfartf. 12. Ttre (MDB) President Har- dfna bot bni’e normlttag einhrld elf Ubr in ber öonthrcntal Memorial Hall bie Konferenz über bie Entwaffnung rröff"ct ör toünMve mi Beginn feiner BegrüstiingSrtde ben de-schied enen Delegationen ein Willkommen unb erinnerte an die verichiebenen Gedenktage, bie die allii-rten Iterierungen gemeinsam in bem groben Kriege hätten, an bem sie teilqenommen bänen. um die gemeinsame Lach' zu verteibiaen. Prästant Darbing begründete af-^ann ben Ge- aegenslanh ter Konferenz. Die P'licht bet Konferenz fei, die Hoffnungen unb Wünsche brr Brüderlichkeit. die sich gerade auS bä ungei trftrx ten .Oble^dert' Ich e bt, man habe th Zraqtrei e ter Wallt g oncr Konferenz zum Teil übertrieben. Di.' Leu e. dir alle- von ihr erwarteten, tmLben zw if ll S ennäulcht fein. Die Wafhingtrmer Konferenz f i jedoch der erste wirkliche Schritt, der feit B-e idigung de- Kriege- für die Dauerhaftizkrit Uucluoiiona- len Frieden- getan worden LL französische Press fkimmen« Paris, 13. Aov. (WTB.) Bon den Morgenblättern äußern sich nur einzelne zur gestrigen Eröffnung ber Washingtoner Konfe- renz. In einem Sonderbettchr beS ,^3 o u r • nal“ aus Washington heißt es. Haiding habe «men eiyrlten Bersucy nach Dem reinsten "MI- sonfcheti Geschmack geliefert Man werde bald sehen, ob die Gruiwsätze Hughes für die Ab- rfiftung zur See, die als sofotti-.es Ergebnis habe, daß ungefähr zwei Millionen Tonnen Kriegsschiffe zum alten Eisen geworfen werden? auch auf das Londheer ausgedehnt erüen sollen. — „C e u br e“ behauptet, das Secabrüftuttgs» Programm Hughes entspreche nicht nur Den Wünschen, sondern auch der Ditte Japans. 2Ldmlcal Statt sei sein warmer Befürworter gewesen. England sei bielleicht nicht ganz so befriedigt. Was Frankreich unb Italien bei diesen technischen Erörterungen ernsllicheS tun tonnten, die ihre eigenen Leerüstungen nicht betreffen, sehe man nicht ein. — Herv4 erklärt im „Victvlre", er empfinde Eifersucht, bah die Vereinigten Staaten sich an die Spitze eines Kreuzzuges gegen den Krieg stellten. Frankreich habe die geistige Leitung der Welt verloren, die es durch Jahrhunderte zu bewahren gewußt habe. Eu«e Nbrüftungskommisstott. Dach der Lebe von Hughes wurde eine 26- rüsiungSkommission auS den Führern der Abordnungen der fünf Großmächte gebildet; zu dieser treten als Beigeordnete für die Fragen beS Stillen OzeanL je ein Abgeordneter der vier anderen Mächte. ßin japanischer Gegenvorschlag. Paris, 13. Dov. (WTB.) Wie der ^TempS" mit teilt, sind gestern abend auch die japanischen Sachverständigen in Washington zusammengetreten, um unverzüg- llch der Konferenz einen Vorschlag machen zu tonnen. Dieser Vorschlag soll eine positive Kritik enthalten, nämlich die Beseitigung der befestigten amerikanischen Marine st ützpunkteim Stillen Ozean und auf Den Philippinen. Der neue japanische Ministerpräsident. Tokio, 12. Dov. (WTB) Baron Taka- yasbt ifl yim Dremierminister gemäl.It wvcd«r. London, 13. Dov. (WTB.) Das Leu ter- schr Bureau meldet aus Tokio vom 13. Dov.: Lakahasbi ist nunmehr vom Kaiser mit der Kabinettsbildung betraut worben und hat den Auftrag angeromm.n. DaS Kabi e 1 wird wahr- sch.inlich ui v.nändett blei er und die auswärtige PolitU HaraS weiter verfolgen. (Ein Erwachen muh in Frankreich 7 Owndvn, 13. Aov. (WTB.) Die „Sun- Lach Limes'" schreibt: Sie Ankunft der Depa- rationstommission in Berlin h-at großes Interesse erregt und die Aussprache zwischen dem DeichSkanzler Dr. Wirch und Sir Braübury ist sehr offen gewesen. Es droht noch immer die Dcfehr eines vollständigen deutschen Zusammenbruchs. Der Gedanke zwingt sich den Llli- terten immer mehr auf. dah die "Reparationen in chrer jetzigen Gestalt nicht fvrtdauern tonnen, und dah ein auf Deutschland auSgeübter Zwang für die Alliierten selbst derhängniS- lwlle Folgen haben tonne. Es verlautet, dah Verhandlungen mit Amerika In -dieser Frage im Dange seien. Man hofftsoaar auf eine Aenderung der Haltun^der Fran- ^zosen. 1 London, 13. Dov. (WTB.) Ein ßon- derberichie.stat'er des „Obferber“ berichtet aus > Paris, der letzte Sturz der Mark habe endlich Frankreich di? Wirklichkeit vor Augen geführt. Ein fiaan.itller Zusammenbruch würde, wie die französischen Kreise jetzt einsähen, das Wiesbaden er Abkommen gefährden. Der Berichterstatter schreibt, es sei nun Sache der Washingtoner Konferenz, so schnell wie mög- llch die Diskussion über die Frage der Schuld der LirtschafUichen Verwicklungen zu eröffnen. Eine N»dc bed Generals Smnts. London, 13. Dov. (WTB.) 3n einer Bede in Pretoria erklärte General SmutS, e« tnerfie vielleicht der Tag kommen, an dem man sagen werde, dah die Washlnwner Konferenz der Beginn der Zusammenarbeit der Bereinigten Staaten mit dem Völkerbund war. SmutS erklärte. Deutsch. land und Buh land mühten dem Böllerbund beitreten, und wenn sie es nicht freiwillig täten, so mühten sie dazu gebracht werden. Anträge brr sozialdemokratischen Kam- mrtfroftiou in Frankreich. Paris, 12. Dov. (WTB.) Die so- zialistischeKammerfraktion wird für den Abschluß der jetzt tm Gange befindlichen Finanzdebatte in der Kammer eine Tagesordnung elnbnnqen, in der gesagt wird, die einzige Sparsamkeit, die gestatte, ohne Schaffung neuer Steuern das erforderliche Budget zu decken, bestehe in der Beseitigung des größten Teils der militärischen Ausgaben. Diese Oparation sei eng verknüpft mit einer beträchtlichen Herabsetzung der Dienstzeit andemtellS aber auch mit der Friedenspolitik und mit der Politik des internationalen Einverständnisses und progressiver Abrüstungen. Die Tagesordnung, die für die Einkommensteuer eintrttt, sagt schließlich, was die 'Separationen anbetreffe, so sei die Verwendung des deutschen Materials und deutscher Arbeiter das einzige Mittel, den Wiederaufbau der ehemaligen Kampfzone ohne neue Anleihen durchzuführen. Diese muffe vervollkommnet werden durch internationale Kreditoperationen, um Deutschland zu helfen, t seinen MarkkurS wieder zu heben, damit ihm die loyale Ausführung seiner Verpflichtungen erleichtert werde. Die Bestattung des unbekannten Soldaten in 2i)ashington. Washington, 12. Dov. (WTB.) Ha- vas meldet: An der Feier der Bestattung des unbekannten Soldaten nahmen etwa 50 00v Personen teil. Marschall Foch legte auf Den Sarg die französische Militär-Medaille sowie das KttegSkreuz nieder und hielt eine kurze Ansprache. Ministerpräsident Briand legte auf dem Grabe einen bronzenen Palm- zweig als Zeichen der Dankbarkeit Frankreichs nieder. Eine ^yraitcnfunbgcbung. London, 12. Dovember. (Wolff.) Auf einer gestern abgehaltenen Zusammenkunft von Frauen, die 87 Organisationen mit einer Gesamtmitgliederzahl von 4 , Millionen vertreten, wurde beschlossen, an die Liga der amerikanischen Frauen in Washington eine Botschaft zu senden, in der erklärt wird, eS dürfe kein Krieg, wie der letzte, mehr stattsinden und der Hoffnung Ausdruck gegeben wird, dah Amerikas Frauen gemeinsam mit den englischen zur Schaffung einer freien öffent- lichen Meinung beitragen würden, die einen dauernden Frieden tn allen zivilisierten Ländern sichere. Eine Ncbe torrfxirt Hauptmanns in Wien. Wien, 12. Dov. (Wolff.) Gerhart Hauptmann hielt heute, einer an ihn ergangenen Sin. laduna folgend, im Festsaal der Universität in An. Wesenheit deS deutschen Gesandten, zahlreicher her. vorragender Vertreter der Aeaierung, von Kunst und Wissenschaft sowie der akademischen 3uaenb einen Vortrag über Deutschlands Wieder- gebürt. Die von der Liebe zum Vaterland« und von dem Vertrauen auf die auch die schwersten Schicksalsschläge überwindende Kraft deS deutschen Volkes durchglühten Worte deS Dichters machten auf di« Zuhörer einen tiefen Eindruck und erweck, ten stürmischen Beifall. Aach dem Vortrage dankte der Aektor Professor Diehl dem deutschen Dichter in herzlichen Worten und überreichte ihm eine Ehrenlette der Universität. (krnährungslaae und Teuerungsverhältnisse. Berlin, 12. Aov. (WB.) Im Anschluß an bte neuliche Besprechung deS bayrischen Ministerpräsidenten mit dem DeichS- kanzler fand heute in deren Anwesenheit unter Beteiligung des bayrischen Handels- Ministers Hamm und des AeichSminifterS Hermes eine weitere Aussprache in der ÄeichSkanzlet über die Ernährungslage und die TeuerungSverhälintsse statt. Hierbei wurde eingehend erwogen, in welcher Weise den bestehenden Mißständen entgegengewirkt werden tonnte. Die Erörterungen Gießener Konzertverein» Dießen, 13. Aov. 1921. Kamm-rorch-ster unter Pr.s. Trautmann; Frau Tilly Earndley-Hinken (S p an). Erne stattlich? Anzahl beruflicher und nicht - beruflxfi-r Kammermusiker (Speicher und Flötisten) hatte sich unter der Leitung von Pros. Trauimann vereinigt, um gute Musik auS per ersten Hälfte deS 18. Jahrhunderts zu machen. An sich ein nicht unb'denklichrS Unternehmen. Denn die ausschlle'Iiche Vorführung ter Kammer- mu.tf einer vergangenen Epoch.' mit ausgeprägter Eigenart kvimte leicht einen akademischen (Sba- mltet annehmcn. ih.f-'re Gegenwart, welcher unter dem vulammentecficn mehrerer verhängnis- tofler Einflüsse der Q^enSinhall tn weitem JÄane verloren aegangen ist. ist in ständiger De- fahr, entweder Der Bersaseoung alles Positiven mi erliegen, oder aber in rem gcschich sicher Be- irachwna Ersah zu suchen. Die gegeim>ärlige Er- Hebung des GemütS ist aber wichtiger als die Lehre davon, wie in früheren Zeiten das Demut erhoben wurde. tRdiaion haben ist b.'sier als AeligionSgesch chte willen, und Musik erleben wertvoll.r, als ehemalige Musik studieren In- Lessen die Auswa l ter Sttfe für dicken Abend war mit so geschickter Hcr-ch getrosten, ui> dle Wiedergabe mit so r,'l Leben erfüllt dass dir Defahr dre» lebrea < > Anstrich s vollkommen überwunden wurde. 'DaS auS so t» clei vrr ch'.e- denen ilnntei u'amm mefehte Orcheste- rtt'i- zierte — im Eesamtspiel sowohl wir In bn Ve- aki ung ter entzückenden und f in audge.übrtcn Solopartien für Flöte und Violine — mit einer Buhe und w^ch'elleiligen Fühlung. als blicke eS auf Iahre d S Zusammenwirke ns zurück. 'Aber es war auch tüchckge Torbcrcilu igta i beit geleistet worden, und dieses Orchester verhalf denn doch in ganz anderer Weile der Dirigerttenpersönlich- keit TrautmannS zur Geltung, als eS bei den flüchtigen Besuchen des LandeStteatcrorchestermöglich war. So hatte Trau mim sich außer ter Leitung deS Gam/en auch die Ausführung der Alaülerbarllen zumuten können, und damit noch in besonderer Weise das Ellingen sichergestellt. Er hat sich selbst mit l i fern Kon,ert die würdigste Feier zu seinem 25. Jubiläum alS Uni- ve.,i ätSmu'i'. i ektor biveitet Ci t sch5n r Auien» blick war eS. als dem verehrten und erfolgreichen Leiter unseres Gießener Musiklebens d1 Loib^er- kranz mit Schleife tn den Farben unserer Üni- ocrfitäl dargereicht wurde und "oavi der Barsch nde deS Konz eriverc ins. Sehe im . at Gustav Krüger, aus dem Act .en ter Hör r heraus ten Dank durch packende Worte, klassisch in Gehalt und Äüc.e, zum Ausdruck brachte. Ungemein förderlich ßur Belebung d-?S Abends war die Mitwirkung der Sopranistin Zrau Tilly Cahnblet-Hink'rn aus Würzburg. Sie Deih mit ihren Mitteln haushälterisch umzu- geh.'n- ihr ansprechmdeS Organ hat b.sondrrS in der Tiefe vollen Wobllaut. Sine kleine Un- sichrrhrit im Ergreifen TonrS und leichtes Flackern der Stimme machte im Laufe deS Vortrags kräftiger 6ia>?rb?ü Platz, so daß man ihre ?olle rdet musikalisch? Durch^riniplna der D.llänae in ungetrübtem Ee^ruß l«mindern konnte. Prof Trautmann führte dir Begleitung mit der ihm eigenen vorbildlichen faubcren Eleganz auS. Unter den Kom pani en des Ab-nds waren «pcl G.-ofte, S?b Tcc- Zeigte d eSn al statt kes gewohnten tiefet Ernstes ein fast fröhliche Anllitz in xr tn-Moll-Suite. Die Ouvertüre, wie Bach und feine Zeit solche Suiten mü ihrer alle nach- iolqcnben Sähe und Sätzchm in den Schatten stellenden mächtige» Einleitung nann’c. ist in hrcm Ernst weil nächtlich-festlich, weiterbtn heiter und aufmunternd. Die wellliche Kantate tm zeigten völlige Elnumttgketr in der Deuttetluug der gegenwättigen Lage. Den von Bayern ausgesprochenen Wünschen sicherte die AeichS- regierung weitgehende Berücksichtigung zu. Eine Besprechung im Arbettsminisierium. Berlin, 12. Aov. (Wolff.) linier dem Vorsitz deS AeichSarbettSmlnisterS Dr. Brauns begann gestern im AeichsarbettS- minfftcrium dir Besprechung mit Den 21 r • belts- und Sozialministern der Länder. Mtt einer Ausnahme waren sämtliche zuständigen Ministetten der Länder Der- treten. Erster Gegenstand für die Beratungen war die Beschaffung von Arbeiten für die Erwerbslosen und Erwerbsbe- schränkte für den Fall, daß die heutige äußerst günstige Loge des Arbeitsmarktes wieder einer krisenhaften Entwicklung Platz macken sollte. Ferner wurde auch eingehend über die Finanzierung deS Wohnungsbaues Im Jahre 1922 verhandelt. Die Besprechung wird am 12. November fortgesetzt werden. tober 1921 fvigeirde fahlen nad>: An Lo hl) raun- toblen u-ueben gefördert 46 3Z0 Tonnet. Der- lauft wurden davon 15 729 Tonnen, der grösste T«-ll bei RohkolLe wurde »■UcrD.'rarbeUvF od r war jur ».iteien QkxurLe.tur.g tk.fllm.nL Aus Den Dererbeitrttn Rohkohten wurden neben Schtve- lextDcaöuhen «r*uigt 2590 Tvnr^n Brann- kohlendrcheks. 723 v Dänen Ra» preststepte — Autzeruem wurden bi H.^en etyuat 10 291 Tonnen ©teirbretibhlen. Unter Berück ich i ung der aus Vo.monaum über-omnu»nm B.stLn.« to» wie deS Ad ay rve. brauch- DetbUe.cn am Monatt-s--tut- absatzfahg 6.4o Lärmen Loh- lobler,. M Lomwri Brttetts. 3c5d Ionnen Dah- D-Olteine, zu rammen 12 46a Tonnen ‘Brauntoben und D.aunLobie:chrvdutte Im ibc'amUDcrt Doa 1 706 162 MaN. * 25. Jubiläumsfeier. 3n diesen Tagen begeht Professor DustadLrau t» mann. UnibcrfüZL£nuf L trd or und Leiter d«S Kovzcrilekelns. tesLbik« i chenGesangvereins, das Kirchengesangdereins und des Z^ronbauerschen Quart itto, die Sei« seiner 25jährigen Wirlsamk.it in unserer Stadt. Iiautmann, ein geboren« Schlesier, war in jungen Jahren 1Ä1—1896 am Andren Äon- lerDOtorium in Frankfurt a. M tätig. 21m 4 2loDember 1896 wurde er als Bach folger Felchners ^lnirersiiL^musikdirekwr und erhielt 1911 einen Lehrauftrag für Musikgeschichte. Dir gedenken auch an dies« Stelle gern des um das Musikleben DiehenS hoch» Der dienten Mannes. **DleLeoniden. In den Lacen vom 13.—15. Dovernber ble e: uns« Creme: I,hnm:I in den frühen Rachtstunben abermals oaS Schauspiel größerer Lierr schnuppen fälle. G« handelt sich um den alljährlich wieder kehrenden Sternschnuppen schwärm der Leoniden, der mit selten« AegelmästtgLeit gerade bi diesen 3 Dächten unsere Erdatmosphäre kreuzt. Wit gleicher ORead mäfoigfeü pflegen 10 Lage spä» ter. In den ÄLchten Dom 25. und 26. CttDDcm» der, Dereinzelte Nachläufer dieses Schwarms aufzutreten. Kreis Büdinfteu. bfl. Hirzenhain. 13. 2lov. Dieser Lage wurde ein 11 jähriger Zunge von einem fremden Mann nach Dem Weg nach Oberlais gefragt und gebeten, ein Stück mit ihm zu gehen. Aralos ging der Jtnabe bis oberhalb des Ortes in den Wald mit Hier zog der Fremde pr dem (Zungen den lieber?,icfcer unb den Rock au- unb wollte ihm den ®ürtd noch abnehmen. Der Junge sprang aber in Len Wall» und erkletterte eine Fich'e, auf ber er Don dnn Wegelagerer nicht entdeckt wurde. Erst als es dunkel oewvrden war. wagte der Junge sich aus f in cm Versteck, um nach Haus zu eilen. DS ist dies wieder eine Warnung an alle Litern, da st sie ihren £t iDcm anbefe'I n. nicht mit fremden Leuten auf er halb des Ortes oder in unbewohnte Gebäude zu gehen. Hessen-Nassau. jl Marburg, 13. Aob. Schwind» lel Die aus Gladenbach gemeldet wird, wurde dort ein Mann fest genommen, der sich als Don 5)aus und Hvf D«trlebencr elsässisch« Vrvvzrundbcsltz« ausgab. Gr hatte sich auf Grund falsch« Papiere von den Bor» ständen Dcrschiece er Bauernschaften Empfehlungsschreiben verschafft und dann seine „Berufskollegen- mü bestem Erfolg besucht. — 21uS dem Kreise Kirchhain wird gemeldet, dah dort eine 2lnzahl Landwirte durch einen dazu unbefugten Landmesser, d« die ange» fangenen Vermessungen fortsetzte, h.nt« daS 2ld>t geführt worden seien. ) [ Marburg. 13. 2lob. Gin weitbekannt« Mann, der langjährige Oberzahl- meister der Marburg« Jag«. AechnungSrat Piltz, beging heute den Tag. an dem «Dor 50 Jahren In das He« eintrat — Die Marburger 21erzte haben die Honorar- iäye «höbt Sprechstunde 15. Besuch 20 QKL, nachts und Sonntags doppelt. Dach auherhalb für jeden angefangenen Kilom«« 12 Mk. bei Tag, 20 Mk. bei Dacht mza. Wfesbaoen, 13. 2lov. On einem Hause auf dem Römer berg ist ein sechsjähriges Kind Im Bett derart Derbrannt, bat es in das Stöbt Krankenhaus gebracht werden muhte. Dnfcheinend ist jemand nlt einer offenen Flamme dem Bett zu nahe gekommen, so dah dieses Jeu« fing. HauS- betrobner fonuten dem Feuer Einhalt tun. — Der Deutschamerikaner Friedrich Bode aus Deuyvrk stellte ber Stabt den Betrag Don 50 003 Mk. für Kleinkinder- und Säug- linASschutz zur Verfügung. Die Wahlbewegung. • Bon ber Deutschen Demokratischen Partei fanben bis jetzt die folgenden WäblerD riammlunaen statt: >?runb: g. Be.lers- betm, Earbcnie ch Lt iikera. ILrktfi Uk Drostei»- £ taten, Lüblnzcn. Lich Sitten. Loado.1. Treis a. b. Lda, Laubach, Keff^tach. Mainzlar, Langsdorf. Äletn-t'iiitkn. Heucheiherni, 7 l der-Weifel, Ost beim. Stockholm. 5trt iba4). Schlitz. Giehen, Jrtejbcra Dck d. I^unlach. Ta>2Luibdm. Tau* bringen, Deisblchen Allenbori a. d. Lahn, Mlen- Tiilcd. Hungen. An «TSbach, Aleb«-O,m n. M>- /«II, Annerod Deuem. Dteoer-alo stabt. Ain^en- Lun, Dcvtz-Karbm Deist-Aid da. ALh^ei. Laurer- bach. Leihg.sle.n. Als Aedner war.n tätig: Oi'cn» kahn'ekre.a. Detre, F.au 2 g Dönuhoff- CLe-lin, Lekror Fi scher-Glesien, Schristficller Fif cher-S »Upart ^art । d tut Koller- Wctz ar. Ftaan.nl i ter H e -> r , ch - Da:mst dt. San:rä s a' Dr. H v n i g m a n n - L i tze:t, ke.czr Auf - @ic 'n. Aekrvr Kinkel- L uite.bach. AetchZiagSabg Tfa r.r K o r e II • Cber-3n^el- bem, £ani ta :6aba LooS - Gietzrn. Pollbeamter Mohr-Vest n ^anbw.rt Bernhardt -Geist- Aldda, Ae^chAtagoabg. Landwi. t Triefch- mann- Obercrlenlach. Präfitent Dc. Ur» stadt - Ged n, Obe fe'reulr W el t h - Gietzen. Landtag aba. Pfa re: Weidner- O.er-La s Sämllia« 'ScrfanunLungcn nahmen einen gu-en Derlauf tt Trais a. C.. 12. Aon Grsiern abeny sprach In Breuers Wirtschaft der Spitzenkandidat De; Deutschnationalen Bolkspa rlei Prof. Dc. Werne r-Tu b-id) rd r die g gen- wärlige politische Lage und die hesslschen Land- tagSwahien. Gr füh.te aus. bah unter Boll durch die Ilepolutwn und ihre Ki -tcrmänncr tcheoer b.trogen worden Ist. u >d Dah gerade DU d« KrieauDerlärigrrer u b 5triegShe e gcto.fen sind, die stch b.uU niXt g'nug ui i können in diesen Doru-ürsen gegen 2Uck».rsde.ckende. (ßrrtrn daS nnir Brso'dnna-syftem. Wir werden um Aufnahme folgender Erklärung gebeten: D« geschäsissührende AuSschuh ber Sozialen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Deamtenderbänbe fBefoldungs - ficuppen 1—6) nimmt von Dem AcgierungSvvr- chlag bie Aeuordnung d« Beamt it geh Hier belief ,cnb. mit grober Entrüstung Kenntnis Aus dem Vorschlag Der Aegieru?g ist zu ersetzen, Dah man an den mahgebenben S ellen kein Verständnis für die überaus traurige, ja trofilolc wirtschaftliche Lage in den Bcsöl' u lgsgruppeu 1—6 Hal Hur dorn anSge p oX'ensten K^asscn- standpu:ckt auS find ttnterlchiede im Grundgehalt, wie sie zwischen Gcupoe 1 mit 7500 bJ 12 000 MX und Gruppe 13 mU 53 003 bis 80 000 Mk. in Aussicht genommen sind, zu D?r- stehen Werden sie DesL), so wird damit die ‘Beamten!Xah Der unteren Drupnen zur A-s- nahme les schärfste:' K assmiam f s g-zwu gen. Die Beamten ber Bf l u g gruppe.i 1—6 erwarten daher Dom Reichs tag, ba‘> er erhebliche Verbesserungen zu Dunsten ter ärmsten und wirt- schasllich schwächsten Beioftu gSa uppen an Dir Vorlage öonrtmmt. Damit auch Diele wenigstens nicht dauernd Rot leiden massen und die Defoi- dungsocdnung nicht einen ausgesprochenen Klassencharakier, fonbm ein euch Dom sozialen OumbpiLitt aus e-ttägliches Gcp.äge erhält. fiorf)fd)urnachrid)ten. ][ Marbura. 13 Rov. Der Dor 2 Jahren Don BreSlau nach hier gekommene Geltet ber Marburger Kinderklinck. Prof Dr. Bessau. wirb dein Vernehmen nach einem Ruf nach Leipzig Folge leisten. — 3n feierlicher Weise fand gestern mittag In ber Aula ber Universitär die enbgültiqe Immatrikulation ber Studierenden des diesmaligen Wintersemesters statt. Der berzeiftse Rektor. Setz Rat Professor De. Dado m er, hielt eint uli'prache. in Der -uer d.el.s HlmmeleDv ganges Dom festen ua ib auJ beobachtet we.den kann. D.e eng ische Ö re Ilion bat zu ihrem Verpachtungsori die Wcihnach sinsei. etwa 2000 Kilometer nordwestlich Don Der australischen Küste, ousgewählt. während das amer.kanische Cid-CbferD-tor u n Wcllal an der australische, Küste er ocen hat D.r H up ber öjDcb ttonen b.Uebt Darin, Don den Sternen in d« Rähe der Sonne in dem 2tuzenblick der DStligen Ter Lnfleiu g f bow.raph sche Aufnahmen zu mad« i u,J> diese 2Uiinabmen zttk Prüfung tar Üinsteinschrn Dh-or.e zu bcnui.en, iubem die Lage der Sterne aus den Photograph eit ber Sonnonfinster-nis mit Phvwgrapl-ien bz de fe«tx n Be->m^un. en zu erhallen, während die Ameri'a er. de u m'fl» ftch lüi g-re 3dl in Wollai bi Ibm känncn I ch zu dieem . Mnichinen- banbHn. tatia waren, er alten den BorAnn. Vorerst Werben nur schriftliche Angebote m. Ana 'brn ib. bl#berinc Tätinkeit. 3cna:ii. brauch ber Schreibmaschine somft im Ltenographieren burchau» geübt >st. Angebote unter Kr. 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November, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause, Kornblumenstraße Nr. 25, aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgänge unseres teuren Entschlafenen, besonders für die Ehrungen o r Stadt Gießen, den Herren Kollegen, dem Kriegerverein Rödgen, Herrn Pfarrer Groth für die trostreichen Worte am Grabe, sowie lür die reichen Kranz- uud Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Justine Brück geb. Schäfer nebst allen Angehörigen. Tiefbetrübt machen wir Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine hebe, unvergeßliche Frau, die treusorgende Mutter ihrer beiden Kinder, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Frau Katharine Unger geb. Krauskopf heute nacht nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 29 Jahren entschlafen ist In tiefer Trauer: Heinrich Unger und Kinder nebst allen Angehörigen. Oroßen-Llnden, den 13. November 1921. Die Beerdigung findet Dienstag, den 15. November, nachmittags 3'/, Uhr, statt. 014930 MMllNW gurrt Besuch der lankuplrtschaftllchen und industriellen Kundschaft an zielbewuhten, ^fleißigen Herrn für hiesigen größeren Bezirk sofort zu vergeben. Außergewöhnlich j4)ol)er Verdienst Solide Einarbeitung und Unterstützung durch das Stammhaus. Angebote nu- ernsthafter Reflektanten mit 10-15 Mille Betriebskapital unter ' B. N. 8. 8053 an Ala Haofenstein L Vogler, Berlin W 35.11964A Wir suchen zum sofortig (Ur.ttna.u.U14lti5n tl.A. raiilcia, L ,V, L Kochen beiuiuiöcn. lucht imficuoc Stelle alJ Stuuc. Slu icb. uni. ifoitiooctnb 4 754), AVrulnr, erbeten. Fräulein im Kochen bewandert, sucht St Ue al«? Ltiille. Lchr.kii, ü.u.014lll5atÄ.«. Mdtn, arbeite > erlabten. turnt Stellung, ettrifil. nnaeb. unter 814U04 au den Qiiefc. 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(Enkel und UrcnheL Heute nachmittag entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere innlgft» geliebte, herzensgute, treusorgende Mutter, Großmutter and Urgroßmutter Frau Maria Scharer geb. Ernst im 82. vedeusjahre. Danksagung. -lllewdle unserer lieben Entschlafenen aus fo tnanniflsaiiiae Pfund M. Resag-Malz-Kaffee. unoemnblen, fund M. 3.00 Kathreiners Malzkaffee utifleiiinblen. 1 Pfd. M 5.40, 2 Pfd. DL 0.30 Sasetin Pfd. 3JL 8.50, '/, Pfd. TL 2.00 Tee in Paketen und lose von Meßmer und von Seeiig no.b au alten Preisen. Schokoladen Panille-, Milch-, Schmelz-, Nutz-, Bitter-, Mokka, Triiffel-Lchokol iben von Beraer-Pä mecf. Snrotii-Berlin, Reichard- Wandöbeck. O-irttvIn & Ponel - Dresden, Gebrüder StoUronf-.Qdln, noch zu alten Preleen. Gebrüder Berdux Bahnhofstraße 27. 11O78n Lhriftbäume 5 >0 biS 600, zu kaufen nenbt. 119HU Frau Frosch, Neustadt 10. TrL 1051. fttold- u. Tilbergeaen- itän?e, Uhren. Fer i- fllnfer kauft üetS zu den höchsten Prellen dUn4 Gk. Koch. 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Eintriitsdarlen im Vorverkauf in der Musikalienhandlung (Tbadier 2 Mark (numerierter Platz) und 1 Mark, auch an der Abendkasse ilVTv Der Vorstand. yiiiiidiiuiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiimuifliiiiiimiiiuiiiiiiiiiiHniiiiiiiiiiiiiE E i innor> äiiiimiiiiimiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiinnniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiF. KE In feinster Ausführung liefert D E | E 1 i ®tl6rr etfi Uircnnö oerbilft VonMcbule au ein. noch brauchbaren Proiek tion'npoarat ? Sdir. nmi. u. 0147 0 an den ® rlo». Herb*tkleMnngr feriitft mnn elrgnnt und preisw. nar mit Favorit - Schnitten. hiessen BrancrMata K'-renab-r dem alten Schloß. Bor Weihnachten ley e Ern^una in- und nn6L Pöflri sowie ttlolbffsche cnmeironen. Auf W nid) kann für Wribyachten Air. rück '.erteilt werden. Booloniicbe Wandlung, '^randfl iffe tk l Vor agen | iDekoralionen | Stores 15 empfiehlt I Th. 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W 4* Vörtrac tlgllch von 5—0 I hr dar h A Herrn Obt-rltn. irr See a I). Ebelln<. Schüler h bau zu dieser Z« lt zu er- mAflifften Preisen Zuiritf. D» Ferner. 1lRH1e ™ Der grille seaiao e Eeasatleai • Filail W ® Der heilige Haß. 2Teile • * Bb aHBuzriidK lodunbrä I j eeoeeeeiÄieeeieee Astoria-Lichtspiele mit larry Fiat 11908c r tie- Hecebenheiten. Atz Doaeerstag: ..f»le ln-r Ab heute h|» elnechl. Ulti vurh: da» fabelhafte Doppel-Programm i Carola Toelle Henny Portens inlchtLste Rivalin In „Eas Mädchen, te warLIe“ L Erika G!äsner dl-* unvergleichliche Künstlerin lu „Brillanten " Kriminal-Eriebnl ee nach wahren Nr. 26Z Zweites glatt Gießener Anzeiger (Gen-ral-Anzeiger für Vberhessen) Montag, 1^. November 1921 Parteitag der Demokratischen Partei. Teenien, 12. Rvv. ilD-XT.) Aus bem a r i < U a g der Deutschen Dem okra- tllchenPartel sprach R a l h e n a u übrr bat örfflllungiproblem unb bie deutsche Wirtschaft. Gr fugte 5)le Stimmung bei unteren früheren ©jgner.i ist nicht einheitlich Die frernben Ctaatt- m ir.net mft*'cn mit ihren Parlamenten rechnen. Ne Immer noch auf ben Äneg eingestellt finb. Der Opiiattmut hat feinen 3n>ed in. unterer Lage Der Bcrluft Oberlchlesiens hat einen gn>- h.n Teil bet Kredits Deuilchlands im Auslände verdorben Di? Arbeitsteilung in der Welt ist zerstört Die Weltwirtschaft nur ein geschloffener Orgonitnw« bei dem Arbeitende und Äontu- micrenbe sich in bie Hände arbeiteten; bleler Organismus ift zerbrochen Wir können nur vorwiegend Sachleistungen (elften. Der Weg der (Mbteiftung ift uns vertagt und kann nur untere Währung tpeiter zerrütten Der Ervort bringt Mb?r nicht bie Devisen öle man erwartet bat D«e Auslandsmärkte find an brr letzten Drenke ihrer ‘Zufnahmetoblqfelt. W»r müHen untere Waren an Stellen liefern, an denen sie nicht ben Weg in ben Welthandel finden Eine solche Stelle ist das Wiederaufbaugebiet Rordlrankreichs SS wäre ein Fehler, die Reparationsleistung als etwas für uns rein Negatives zu betrachten. SS Ift etwas Grobes für uns im Urteil der Welt werm wir es In bie Hund nehmen, duropa wieder xur Otbnung zu verhelfen DaS ist die Alsgabe. die für ein Jahrhundert nicht vergebens lein wird Das find auch die Grundlagen des Wiesbadener Abkommens Die Verständigung mit Frankreich ist nötig Dieses Ziel wurde verfolgt mit voller Kenntnis der englischen Reale- tu na Das Wiesbadener Abkommen ist eine Verbesserung der Versailler Bestimmungen. Man bat getagt, man habe Onalanb mit Wiesbaden verärgert Deshalb habe eS uns in Cbetfdjte- fitn im Stiche ae aften Das stimmt nich', denn dir englifde Politik war in ihrer Haltung g— gen über Oberfchlefien nicht frei Sowohl die ot- strntliche Mei u ri>u xg nicht zufrieden. Wir haben nicht einen Moment ver äumt. diese Frage mit Oiglanö zu besprechen Wir sind der ileberzeugung. bah Onglanb die Mögllchkell b'runen wird, gewis e Korrek uren an der Gntsch.i u-ig vorzunehmen, vir Vredourh. der zur Iseit in Berlin weilt, hat In den Besprechungen, die ich mit ihm hatte, erklärt, bah er ben Weg nach Wiesdad-m für ben richtigen halte Auf bem Geb! ie der Sachleistun- aen war Wie haben der erste Schritt. Wir werden auch mit anderen Staaten zu ähnlichen Vertrügen lommen müssen, bie nicht so schwer lein ttvrben, weil ei sich da nicht um zerstörte Gebete handelt. Die Ärebitaltlon der Industrie bedeutet eine grobe Opfer- Willigkeit. Ader die Form, wie sie fetzt angc- bütai wird, ist zu bcbauern. Bebingungslos hätte bie Industrie ihre Hilfe geben sollen. (Beisall.- Bremen, 12 Rov. Der Parteivorsiyende ©enator Dr. Petersen sprach über die politische Lage Die Önltoitfluag bei vergangenen Jahres sei politisch gelennzcichnet durch eine Entradlkallslerung des Volkes. Die innere Zerlegung des LlnksiabllalismuS unb ber Forischrllt. den bie Sozialdemokraten aus bem Wege von Kassel b.s Görlitz gemacht Haven, sind Etappen aus biesem Wege Der A e ch t s - radikalismus andererseits hat durch die S rmorbung SrzbergerS einl- germaben an Kraft verloren. — Rach etnem starken Bekenntnis zur demokratischen Re- publik bezeichnet der Redner es als die wichtigste Ausgabe aller Parteien, die alS Dräger der Republik zu gelten haben, moralische Eroberungen für diese Staates orm zu machen. Duzu könne die Ab chas'ung deS R- sormatonsfesteS, wie sie setzt In Thüringen beschlossen worben |et, nicht beitragen. Der sozialistischen Idee der Entpersönlichung müssen wir das sozialliberale Ideal des Verantwortlichen Individuums gegenüberstellen. Einer Aeutzerung bet .Fiankfurter Zeitung", bah die Demokratie gegründet sei, um eine LlnkS- mehrheit zu bilden, stellte er ben Satz gegenüber: .Rein, wir sind gegründet worden, um einen Fels zu bilden in der Mitte, an dem sich Radikalismus von rechts unb links breche " (Starker Beifall i Mit bei Koalition der Mille können wir die Ausgabe erfüllen, die uns Hau mann gefetzt, einen Ausgleich zwischen Burgerrum und Sozi albe motoai.k zu b w.iken. Mit scharfen Worten wandte sich P.ter en gegen die Induft iriap:- täne. die für ihic Xrebtia:iisn bem S aute ^e bingungen auferiegen wollten, w.e der Banlter einem faulen Schuldicr gegenüber Die Fiug-, ob Schwarz-we h rot cd.r >^vwa.z- vt-golb ist |u. viele eine Herzenssache, sie i.l lerd.r polittsch geworden Lurch das parierpolUtschc (chezunk. In der Diskussion in der Nachmittags! ihung sprach Staatstelretär a D Dr Hugo Preust Es sei wrmg?r ein Fehler der Personen alS ein solcher des Systems, nach dem bei der letzten Krills g. handelt wurde. Wenn wir wiederholt erlebt haben bah In Momenten auswärtiger Krisen die innere Organisation versagte, so ist festzu- fieilen bah nicht der Parlamentarismus versagt Hut. wie die Gegner behaupten, bie überhaupt ber Republik etwas am Zeuge flld;n wollen, sondern Las Zraktionsregtment! Die Stär.'e der parlamentarisch regierten Länder besteht gerade darin, bah sie verantwortliche Persönlichkeiten Herausstellen. Im Mai gab cs kaum zehn Mann im Parlament, die eine Ablehnung mit ihren Folgen auf sich genommen bitten! (Ruse. Obo!) Ls war das Gefühl vorhanden: Angenommen wird ja doch, aber es ist gut. wenn wir persönlich nicht balür sind! Nichts trägt so viel bei zur Diskreditierung der demokratischen Einrichtungen als das .Däumchen-Berwechsel-Sptel" bei ben 2teglerungSbilbun icnl Die bisherigen Methoden der Koalition haben nicht zum Ziele geführt. Organisch frud>tbar kommen wir nur zur groben Koalition dadurch bah wir zunächst einai die kleine Koalition sichern. SS ist sehr fraglich, ob die demokratische Republik so gefestigt ist. bah wir vor ßmU- oder Rechtsputschen gefeit sind Der Ruf nach der groben Koalition Darf nicht in einen KoalcktonS-MasochlSmuS auS- arten, eine Art Liebeshörigkeit zur Dolkspartei! Abgeordneter Ruschke (‘Berlin) führt aus: Die oberlchlesische Gntsch.idung stellt einen Rechts- bruch bar. da fie nach dem Iraniölifch-polnischen Geheimabkommen getroffen ist Mit ber parlamentarischen Behandlung ber Frage könne er sich freilich nicht ganz einverstanden erklären Die Fraktion habe Ihre Position bereits durch ihre Erklärung erschüttert, bah sie ihre Minister zu- rückziehe, wenn die Volkspartei nicht in die Koalition ausgenommen werbe. Er könne den Standpunkt verstehen, bah daS Kabinett habe zurücktreten müssen; bann aber hätte man die erweiterte Koalition nur ins Auge fassen dürfen für ben Augenblick, wo man mit ber Entente erneut über Reparationen reden konnte. Aufs wärmste sei es zu begrüben, tah ber Gedanke bet Recht-- Verwahrung In der demokratischen Fraktion geboren sei. ReichstagSabg Korel 1, mit Händeklatschen empfangen, wies daraus hin. bah er jetzt der einzige demokratische Reichstagsabgeordnete sei. ber im befehlen Gebiet wohne. Korell versichert. eS liege ihm fern, ber Sozialdemokratie eine nationale älnzuveLästigkeit vorzuwerfen; eS hätte aber unbedingt verlangt werden müssen, bah wir der Entente gegenüber fest biteben. Er sei nicht der Ansicht, bah eS ein grober Unterschied wäre, ob Dr. Wirth oder Stresemann Reichskanzler sei. Herr Wirth sei populär bei ber Sozialdemokratie, aber man könne doch nicht behaupten, bah er eine Popularität habe, wie sie etwa Baumann besessen habe, der die Herzen aller demokratisch Denkenden für sich hohe In Anspruch nehmen können. Per Redner fährt fort: Wir haben uns in der Fraktion nicht vor der Verantwortung gebrüllt Untere Zustimmung haben wir nicht als Vertrauenserklärung aufgefabt Wir haben Gebier frclgegcben, weil gerade Leute, die ihn vorder nicht genug diskreditieren konnten, dringend um fein Bleiben baten. Sr. Korell, bebau re, bab Schiffer das Amt des Delegierten für Ober- schlcsien übernommen habe, ohne sich vorher mit ber Fraktion in» Benehmen zu setzen. Zum Schiust polemisierte Korell sehr scharf gegen die . Frankfurter Zeitung". Prof. Rade (Marburg) begründete einen Antrag der Opposition Dieser erkennt die Schw rngketten an. denen bie RetchstagSfrakiton gcger-überl’anb, betont aber bab ihre Politik in CKUen Kreisen der Partei nicht verstanden worden |el Erhöhung der Postgebühren. Berlin. 12. Nov. (WTB.) W'.e früher bereits berietet wurde, hat das Reicksposk- minifterium Mitte Ohober mit dem Verkehrs- betrat über die Erhöhung der Post-, Telegraphen- und Fernsprechgebühren verhandelt Dabei wurde über die Post- und Xelegrapbengtbührcn ein Einverständnis erzielt. Die Erhöhung der Fernsprechgebühren hielt der Verkehrsbeirat für verfrüht, ohne aber an den in Aussicht genommenen Gebührensätzen etwas zu ändern. Inzwisckxtn ist die neue DefoldungSerhöhung eingetreten, die m:t der Lohnerhöhung und der Steigerung der Materialpreife einen neuen Jahres fehlbetrag von 31,« Milliarden Mark hervorruft. Die Tteicbdregtcrung konnte es an- gesichtS dieser Sachlage bei den ursprünglich geplanten Gebührensätzen. bei deren Einführung schon P/« Milliarden Mark ungedeckt geblieben wären, nicht bewenden lassen und beschloh deshalb, diese Gebührensätze u m 50 P rozen t zu erhöhen. Demzufolge wurde im Vergleich zu der Borfrieg^cit bei Berechnung der künftigen Gebührensätze statt dem BerhältniS von 1 zu 10 ein solcl>eS v on 1 zu 15 zugrundegelegt. Diese Beichältnisrechnung wird indeh nicht bei allen Gebührenarten streng durchgeführt: zum Teil ist wie bei dem Paketverkehr eine mähigere Steigerung vorgesehen. Die Verhandlungen mit dem Wiederherstellungs-Ausschuß. Berlin, 12. Nov. Die offiziellen Ber- Handlungen zwischen der Reichsregierung und der in Berlin weilenden Reparationskommission haben noch nicht begonnen. Die Kommission nahm gestern lediglich inoffiziell mit einigen Vertretern der deutschen Regierung Fühlung. Heute fanden in der Reichskanzlei Besprechungen zwischen dem Reichskanzler und den Vertretern jener Ministerien und Ressorts statt, die an den Reparationbfragen interessiert sind. Die Regierungsvertreter, die gestern mit der ReparationSkommission Fühlung genommen haben, erstatteten dem Reichskanzler Bericht. Irgendwelche Beschlüsse sind nicht gefaßt worden. — Wie das „Berliner Tageblatt" erfährt, liegt der Beschlich über den endgültigen Standpunkt der Gewerkschaften zu den von der Industrie in Verbindung mit der Kreditaktion gestellten Bedingungen noch nicht vor. Die allgemeine Stimmung der Gewerkschaften ist jedoch gegen die Bedingungen der Industriellen. Die Gewerkschaften werden voraussichtlich am Montag oder Dienstag endgültige 'Beschlüsse über die von ihnen einzunehmende Haltung fassen. Aus Hessen. Achtstundentag und Pfuscharbeit. Auf Veranlassung der Hess. Handwerkskammer hat das hessische Landes- Arbeits- und Wirtschaftsamt in einer Verfügung an die KreiSämter, die Handelskammern. die Handwerkskammern und die Gewerkschaften Stellung genommen gegen die besonders vom Handwerk stark bekämpfte Rebenbeschäftigung von in festen Diensten stehenden Arbeimeym.rn, der sog. Pfuscharbeit. Die Nebenbetätigung wird in der Verfügung alS ein unzulässiger Wettbewerb gegenüber den selbständigen Handwerksbetrieben und eine durchaus zu mißbilligende Beschränkung ber Arbeitsmöglichkeit für Erwerbslos« bezeichnet. Unter Bezugnahme auf die in dem Revrstonsentwurf zum v-Stundentaggesey vorgesehene Untersagung derartiger Arbeiten in Diensten anderer Gewerbetreibender empfiehl! das Landes-Arbeits- und Winsck»ck|tSämr, tn alle Tarifverträge Bestimmungen aufzunehmen, wonach feder berartige Mihdrauch den Arbeitgeber aut Kündigung des Arbensver- tragf. oder sogar zur sofortigen Entlassung berechtigt. Ausserdem wird vorgefchlagen der zuständigen Gewerkschaft oder den Betriebsrat zum Einschreiten zu veranlassen, auch sollen zur Bekämpfung Uel^erwachungsauSschüsse gebildet werden. Die Arbeitgeber werden auf- gefordert, eS zu oermciben, an derartige Personen Aufträge zu erivilen. die oft nur Pfuscharbeiten ausfuhren und mit Material arbeiten, das nicht immer in einwandfreier Weife beschafft ist. Ebenso wird auf die Verantwortung des Arbeitgebers bei Berufsunfällen hin- gewiesen und gefordert, dah die Finanzämter tn den Sinzelfallen xur Erfassung des MehrverdiensleS in Kenntnis gesetzt unrden. Aus Stadt und Land. Dietzen, ben 14. Nov 1921 •• Postpa ketver kehr mit bem Auslande. Die Postpakete nach Maracaibo in Venezuela gelangen von jetzt an. sofern ein anderer Leitweg nicht vvrgelchrleben wird, zur Beschleunigung der Beförderung in direkten Paketposten über Hamburg oder über Amsterdam mit holländischen Schiffen der Gesellschaft ..Kvn.k.ijke WesttndlU.e Maildiensf bis (Suracao und von da mit Anschluhdampser unmittelbar nach Maracaibo zur Versendung. — Die Postanstalten nehmen wieder gewöhnliche Posisrachtstücke bis 20 Kilogramm, unb solche mit Wertangabe nach Bri11 sch - In - bien nebst Britisch-Birma, sowie nach Eeylon an. Die Seebeförderung erfolgt durch Vermittlung von Spediteuren mit Schiffen ber Hama-Linie, bie alle 10 Tage von Hamburg über Bremen nach Britisch-Inbien verkehren. — Nachdem der Betrag, bis zu bem Postanweisungen. Postaufträge unb Nachnahmen aus fremden Länbcrn nach Deutschland zugelassen werden können, von 3200 auf 5000 Mark erhöht worden ist. werden Nachnahmen auf Postpaketen und Postfrachtstucken aus Deutschland nachdemAuSland, von einigen Ausnahmen abgesehen, ebenfalls bis $u 5000 Mark zugelafsen. Dagegen bleiben für Nachnahmen auf eingeschriebenen Briefsendungen. Wertbriefen und Wertkästchen nach dem Auslande, ebenso für Postanweisungen unb Postaufträge nach frernben Ländern bie bisherigen Vorschriften über den Wetsibetrag unverändert. Nähere Auskunft erteilen die Postanftalten. — Die rumänische Post- Verwaltung hat den Postpaketverkehr wieder aufgenommen. Postpakete bis zum Gewicht von 5 Kilo nach Rumänien werden daher von den Postanstalten wieder zur Beförderung ancerorrmen. Weitere Auskünfte erteilen die Postanstalten. •• Deutschnationale Volkspartei. Am Samstau fp ach im Hotel Einhorn Prof C u rt i u s (Heidelberg) über .Polttilche Erzieh u n g". Der Redner ging aus von bem Ergebnis ber babifchen LanbtagStvahlen, d e für die Sozialbemokralte eine fchn?e.e Mederlage bedeuteten Nimmt man fie als Durchlchnittsb.ilpiel. fo kann man sagen, batz augenblicklich bie Politik von einer Partei geführt wirb, bie bei welle« nicht eine Mehrheit im Volke hinter sich bat, Ihrem ParteiwiUen to ll Prvl Q u r 11 u « einem starken SiaatSwillen entgvgengeleyt wil'en Rur auS einem ZufammenwUten aller Kräfte eine« Volles kann sich ein Weg in die Iukunft ergeben Die Gegenwart erforbert eS gebietcrtf* Der Schutz im Vlut. Romun von Horst Bobemer. 37. Fortsetzung (Nachdruck verboten.) MU einem Knechte rieb Hans bie Siute mit Strotz t rod en. bann letzte er sich auf bie Futterkrippe. Im Wohnzimmer ber Eltern brannte noch Licht, er wollte ihnen heule abenb nicht mehr über ben Weg laufen Ja unb bann bte Hirlche — bte Hirsche! Mit der Sauft hieb er auf ben Helzbeckel. knirschte mit ben Zähnen — unb mußte doch morgen hörte er sich bie Hirschbrunst wieder an. Unb zerschlagen war er mb ein Ziehen tm Kopfe verspürte er. wie er sein Lebtag, leibst de.m grvtzten Katzenjammer nicht, gehabt hatte. Leise wollte er bie Hintertreppe hinaus. AlS er vor seinem Lchafzimmer anlangte, stürzte aus einer Tür die Gtcte ganz aufgeregt heraus. .Denke nur Hans, Herr von Holtenau hat angcrulenl Er hat Mutter unb mich zu einer Scbrt tm Kraftwagen nach der Ebertalsperre bei Waldeck Hfl laben unb anschlie «nb zum Essen tm Fürslenhos tn Wlldungen. Nein, wie Ich mich f reueT Ihr Bruder sagte nichts, schob nur die Unterlippe vor unb verschwand in seinem Schlafzimmer. Gretels Zappelei nach dem RegierungS- asseslor, der bie WärhahnS doch elend schlecht behandelte, war ihm widerlich Schlietzlich mutzte die L-ache dcch irgendwie ein Ende nehmen! n. Am nädiften Tage fuhren die Sllem mll Gretel nach Kastel. Ss waren noch allerlei Be- Irrgungen zu der Kiaftwagensahn zu machen Der Henner begleitete leine Frau, well er nach ihrer Ansicht u.nbebingt ein paar neue Anzüge brauche. .Run halt enbltch wieder mek - auf dicht AlS angehender Schwiegervater et: eSRegierung-- astestcrs iannft du nicht hcrumlaufen wie ein Bürger au3 einer KleinstadtI . . . Unb wenn mir beim ©ro’ oatcr nicht gleich beim ersten Male der Erfolg blühte, so warst natürlich du daran schuld Jawohl, du! Du haft alle3 mit deiner grenzenlosen Ungeschicklichkeit verdorben. Hat erst Gretel ganz bestimmte Hostnungerr, Frau von Holtenau zu werden, nehme ich die Sache fest in die Hand! Patz mal auf, wie schnell uns bann Drotzvater bas Gut verschreibt - unb selbstverständlich auch die nötigen Wertpapiere aus- händigt, bamit wir unterer Tochter eine anständige Mitgtft auszahlen tonnen, ausgesteuert, standägemätz, mutz fie doch auch werden!" Der Henner sah gelassen bem Rauche Ieiner Zigarre nach. Im gegebenen Augenblicke wollte er sein« Frau an Ihre weisen Pläne erinnern, — wenn sie nämlich mit langem Gesicht von ihrem Schwiegervater tarn. Lachte er sie letzt aus. wurde es doch nur Kratehl geben. Unb der langte sowieso längst für ben Hausbedarf! . . . ©em Mädel aber schwamm in Wonne, daS war jetzt bie Hauptsache, da lieh es seiner Mutter keine Ruhe . . Hans war zum Füllern früh In ben Stall gegangen. Sr hatte eine Heidenangst, datz ber Stute der taufeuchte Klee schlecht bekommen war; keinen Schimmer hatte er. wie viel sie etgenllich gefreffen hatte Aber der Fuchs nahm (ein Mcrgenfuller bis zum letzten Haferkorn au» Soll sei Dank! Und dahin zu reiten, wo man die Hirsche schreien hörte, würde er sich hüten. Um höchstens drei Wochen handelte eS llch noch, bann war bie Brunst vorüber. Sr nahm sich zusammen und ritt In den nächten Tagen nur hinaus auf die Felder, um bie Arbeit zu überwachen . . Sin paar Tage später holte der Regierungs- assessor von Holtenau die Damen zur Fahrt nach ber Waldecker Talsperre frühzeitig ab ©ein Gc- sicht strahlte Sr war mit leinen Bedenken fertig geworden Nächstens sollte er ßanbrat werben in — Schleswig-Holstein. 2Uft> writ von Hessen. Dort war bie Familie Wärhahn unbekannt. Schwiegervater und Schwager würde er schon verstehn, sch vom Halle zu halten. Sr war von ausgelassener Frvhlichkell. .Wenn mehr Plaz wäre, hä:te ich mir erlaubt. die Herren zu b;:tcn. mitzukommeni" Der Celonomietat winlle lachend mit der Hand ab. .Ich wenigstens für meine Perion danke lehr Wenn ich nicht ur.bebingt mutz, setz ich mich nicht in eine solche Benzindrvlchte Außerdem hätte es uns auch heute gar nicht gepatzt, ich muh heute nachmittag zu einer Aufsichtsrats- Übung der Zucke', sabrll Wadern, mein Sohn hat dringend geschäftlich in Kassel zu tun, und Hans soll heute hier bie Aufsicht führen. Bei Grotz- g:undbesitz ist nämlich Aufsicht ber ganze Verdienst, nicht nur der halbe!" „Ola, na, Herr Oclonomicratl“ .Glauben Sie eS mir ganz getrost, Herr von Holtenau! Unb nun vergnügte Fahrt, das schönste He b itoctter, was sich üb rHaupt denken lätzt, haben Sie jedenfalls bestellt!" Der Assessor satz Grete gegenüber, ber Lenker überhastete bie Fahrt nicht, man hatte ja den ganzen Tag vor sich. Dre Waldecker Berge prangten im Herbst bunten Farbenkleid. Grete war selig, wellte beherzigen, waS die Mutter ihr gesagt: .Kind, entweder — oder! Du kommst sonst tnS Gerede. B.ing ihn dazu, datz er spricht! Ich werbe im gcg. denen Augenblick euch nicht lästig fallen! Unb wenn ihr euch ein bttzchrn viel zu sagen habt, ich werbe mich nicht langwellen! Unb nicht wahr, tu vergibt nicht, datz deine Muller eS war. die dir diese vorteilhafte Heirat ermöglichte!" . . Die gute Mutter! Sie dachte gewltz auch ein wenig an sich Run, sie würde sich freuen mit Ihrem Kurt, wenn sie ab und zu zu Besuch kam. Mll Mutter konnte man sich getrost überall sehen lassen! Unö bald wurde Holtenau Landrak In S^.'eswig-Holstein, da galt es, das S.sen schmieden, solang? eS heitz war. Tenn manchmal hietz es. au8 ben Augen, aus bem Sinn, Und doch sich nichts vergeben. Die Männer lieben es nun einmal nidjt, wenn ihnen ein Mädchen Herz zu offen entgegengetragen w:rd . Meisterhaft verstand es Grete. Holtenau den Kops heitz zu machen. Mll Befriedigung stellte es b c Mutter fest. Dem RegierungSastel or b ängte baS Blut zum Herzen. Eine Schönhell war er nicht, auj einem schmalen Geficht sprang eine «ehr gro'.e Hakennase, unter dem kurzg haUenen. blonden Schnurrbart lag ein breiter Mund und grobe, abstehende Ohren hatte er auch Aber er war ein Mann von tad.llo'er Lebensari, sehr Lug. ein guter Plauderer. Er zeigte nach rechts. .Dort geht ein Weg ab In den Wald Ist es Ihren recht, fahren wir ein Stüa da hinein und frühstücken unte^ hohen Baumkronen Ich habe SinigeS mitgei.»--. ten!" Maria sagte rasch: .Tas ist ein ganz ausgezeichneter Gedanke, Herr von Holtenau “ Tie G ele toirbe sie verstehen, brachte hok- fentlich den Assessor zum reden. Unter alten Elchen packte Holtenau eine« Kcrb mit Telikatessen au«. Teller unb Etz- bc st ecke waren auch zur ötclü. Alten Burgunder schenkte er In Kristallgläser. Tie Grete ging ihm unter Lachen zur Hand. .0, mein Herr, ©ie scheinen sich auf Pick« nickS zu verstehen.- .Ist das denn ein FehterV .Ader GoU b?wahre!" . . . Hcltenau mutzte die Flasche schweren Weines fast allein trinken. Die Damen nippten nur. Maria sprach sogar bte Befurch ung aus. müde zu werden. Grete setzte ihr treuherzigstes Gesicht auf. .LiebeS Mütterchen, hier ist's tostttch! ©» windstill! Ich denke, wir gehen ein halbes Stündchen im Walde (parieren !" Herrlich sand Holtenau den Gedanken. Unb als er in die Tat umgeletzt werden sollte, stöhnte Maria. .Ich bin eine alte Frau . . * .C! . . . Oho . * . Toch Herr von Holtenau! ©sich starken Wein tKrtrag ich nicht, am frühen Morgen noch dazu, nicht — und wenn ich auch nur rin paar Mal die Lippen am Ctlale gespitzt babeF Dic Grete bettelte. Die Mutter s.usz e, tat. als wolle sie sich zu bem Gnttchluste aufraffen, rnitzukommen. Holtenau lag nichts daran, er la* besorgt. .Gnädige Fran, einen Bvrichlag zur Güte' Sie te.tzen sich In ben Kraftwagen, machen rin kleines Schläfchen in den Polstern, in spätestens einer halben Stunde melden wir uns wieder zur Stelle?" .Aber alleripetestens. Syrx von HoltenauN Die ®rcte Hetz ihr Kepfchen hrngm. tat. alb ob f ? sehr verlegen wäre, stocherte mit ihrem Sonnenschirm in bem weichen Waldbodrn. Holtenau «and das Bild entzückend, war fest ent- schtesten. biete halbe Stunde zu nützen. iZorrsegung follUI fort) sich feber Deutsche am politischen Leben beteiligt Deutscher zu fein in einer ,'jdl der Blüte unb Macht, war nicht schwer. Heute müssen wir stets an die Derpflichung denken, die uns aus unserer Geschichte erwächst. Die Gedanken an unseres Volke- Vergangenheit und an seine ur Schaffung einer deutschen Persönlichkeit im ®dile deutscher Geschichte und deutschen Denken-. Landkreis GMcRcn. • WIeseck, 14. Rov. 3m Wilhelm ’Bierau- schen Saale fand gestern nachmittag unter Leitung des Demeinderechners M ö b u S eine öffentliche Vürgerverfammlung statt, die sich mit der Gründung einer Gemeinnützigen Baugenossenschaft befähle. Die zahlreich Erschienenen folgten mit Interesse den erläuternden Ausführungen de- hierfür gewonnenen Stadtverordneten Fourier-Giehen. Die Grün- duizg wurde hieraus einstimmig beschlossen. 51 Genossen traten der jungen Gründung sofort bei. Die vom vorbereitenden Ausschuh in Anlehnung an da- Giehener Muster üorgcleqten Satzungen wurden gutgeheihen und zur Wahl des Vorstandes und AufsichtSratS geschritten. die folgende- Ergebnis hatte: Ludwig Möbu-, Vorsitzender: Karl Otzwald, Stellvertreter: Karl Bremer. Schrift ührer: Otto Schmelz, Stellvertreter: Otto Göbel, Kassierer: Lud - w i g 2 ö h e r. Stellvertreter. Der Aufsichtsrat bestehl aus folgenden Herren: Bürgermeister S ch o m b e r , Adam Kümmel, Karl D r e -» m e r , Karl S ch neider, Joseph Schöff- mann, Wilh Döll. Wilh. Linden st rulh, Karl Leib, Wilh. Wacker, Thristian Rau. — Restlose Tätigkeit und die Anteilnahme der ganzen interessierten Gemeinde lassen hoffentlich recht bald Erfolge sehen, um der auch in Wieseck herrschenden großen Wohnungsnot wirksam entgegentreten zu können. Kreis Schotten. eQ] Tobenbaulen b. lllris 1-2 tt, trocken» Räume für tauberes Caboratorium sofort gesucht. Sd)riftL Angebote unter 0149U2 an den Giehener Anzeiger. 3rgenbeme unbeabsichrigte oder vielleicht nur eingebildete Zurücksetzung kann die Insassen einer oder mehrerer Zetten In eine Wut versetzen, die sich dann plötzlich in Gewalttätigkeiten entlädt. Sv griffen einmal eine gröbere Anzahl von Sträflingen in Dartmoor ihre Däner an, wett sie aus Mangel an Raum nicht an einer Weihnachtsfeier hatten lellnebmen können Ste überschütteten die Aufseher mit einem Hagel von Koks unb Steinen, so datz einige von ihnen schwer verletzt wurden. Gefangene, die man al- geiähr- lich kennt, werden mit grösster Vorsicht behandelt: man lässt sie getrennt in betonteren Höfeo arbeiten, und zwar werden sie meist mit Steinklopfen beschäftigt, wobei aber die von ihnen benutzten Hämmer mit Ketten an der Wand an- geschlossen sind: jeder von ihnen ist beständig unter der Aufsicht von mehr als einem Wärter ' Der Veronese au- dem Fundbure a u. Ein Gemälde de- berühmten Ua- lienischen Renaistanccmaler- Paolo Veronese, dessen Wert auf 200 000 Frs geschätzt wird, befinbet sich fett einigen Zahnen auf dem 'pariser «zunbbureau, damit fein recht madiger Besitzer sich melde. Das Wert wurde von einem Soldaten abgeüeferl, der es zu.älttg gesunden hatte. Da sich in der vvrgeschrlcbenen Reibe von Zähren kein Eigentümer gemeldet hat, fo wird es nun versteigert werden, und der ehrliche Finder wird seinen Lohn erhalten. Handel, Die Srhöhung der Margarmepreise. Berlin, 12. Rov. (Wolfs.) 3m Reichsministerium für Ernährung u. Landwirtschaft fand am 11 Rovernber unter Leitung deS Ministerialdirektors Dr. Hoffmann eine Konferenz über die Erhöhung der Margarinepreise statt, worin Gelegenheit zu einer eingehenden Aussprache geboten wurde. An den Beratungen nahmen bk Vertreter des Margarineverdandes, die Arbeitsgemeinschaft der Derb rauche rverbände und der drei Gewerkschaftsrichtungen teil. Von den Produzenten ttmrbcn unter Vorlegung des statistischen Material- die Gründe dargelegt, die die Heraufsetzung des Margarinepreises notwendig machten. Mit Rachdruck wurde von den Er- teugern darauf hingewiefen. datz der schlechte Stand der deutschen Valuta gerade bei der Mar- Sarincfabrikalion einen so stark preissteigernden tinfluf) ausübt, well f a st sämtliche Rohstoffe au- dem AuSlande bezogen werden müssen. Denn von dem Sesamtpreis der Margarine enlfällt nur ein verhältni-mätzig geringer Teil — etwa ein Fünftel de- Werte- — auf Unkosten. Löhn" Fronen uib sonstige Spesen, die - «rauch ans chc h b ich t r re wur.en akerd ch (.( vvutfdj r ^oahru.g a®-ai;li werten. Dagegen stellen die fast ausfchlienltch aus dem AuSlande eingesührten Rohstoffe die übrigen vier Fünftel des Wertes der Margarine dar. Sine Gegenüberstellung der Preise, die für ausländische- Rohmaterial (Ocle und tierische Fettef am 1. und 11. November gezahlt werden mutzten, ergab eine garra ungewöhnliche Verteuerung innerhalb dieser kurzen Zeit. Die Vertreter der Margarineindustrie erklärten sich bereit beim Margarineverband dahin zu wirken, datz bei den künftigen Preisfestsetzungen die Vertrauensleute der Arbeitsgemeinschaft Der Verbraucheiperbänte und der drei Dewerkschaflsveibänte hinzugezogen werden. Die genannten Organisationen werden zu diesen Beratungen Vertreter entsenden die imstande sind, über die Berechnungen der TZar- garinefabrifen ein Fachurteil abzugeben. Die amtliche Untersuchung der berget llg/n Margarine- preife findet ebenfalls unter Zuziehung von Verbrauche rvertretern statt. s Berlin, 12. Rov. (Wolff.) Die Grotz- handelSindeffziffer des Statistischen ReichsamlS fchncltte unter dem Ginflutz der katastrophalen Markentwerwng von 2307 Im Durchschnitt des September aus 2460 im Durchschnitt des Oktober empor. Die Preissteigerung i st allgemein und zwar fliegen Getreide und Kartoffeln von 2016 auf 2330, Fleisch. Fische und Fette von 1943 auf 2325, Kolonialwaren von 2317 aus 3299. landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel zusammen von 2320 auf 2417; ferner Häute und Leder von 3727 auf 4539, Textilien von 3070 auf 4176, Metalle von 2036 auf 2365, Kohle und Eisen von 1833 auf 18L3> Indus!rieftofse zusammen von 2155 auf 2539. Die vorwiegend Im Inland erzeugten Waren (betreibe, Kartoffeln, Fleisch, Ftfche, Fette, Kohlen und Eisen) von 1952 auf 2235. Die vorwiegend auS dem Auslands eingeführten Waren stiegen von 2643 auf 3585. Der Dollar stieg im Durchschnitt im Oktober gegenüber dem September in Berlin um 42,9 vom Hundert; ihm folgten unmittelbar die Einfuhrwaren mit einer Preissteigerung um 35,6 Dom Hundert, während sich daS Preisniveau für • Frankfurter FruhahrSmesse. In dielen Tagen verfendct das MetzanU Frankfurt a. M. die Wnnekdepapiere zur BeschickmU der nächsten 5rübiabrimeffc vom 2. biS 8 April 1922 Der Anmetde-Schlutztermin ist auf 1. Dezember 1921 festgesetzt. Ss liegt im Interesse der Aussteller selbst, bk Anmeldungen möglichst frühzeitig in die Hände des Metzamts gelangen zu lasten, das in allen Meieangeleg en Helten bereit- willigst Auskunft erteilt. Frankfurt a. TU. 14 November QTlcrhtotieningcn. -x Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Daium: 17.14 11.10. 111L Zürich Sr. 125 40 1,m7 1,8S Amsterdam 31. W-20 1,02 1 03 Kopenhagen Kr. 88 80 2.- 3 0* Prag Är. 117 80 32 85 I x.—«.-.- Kr. 88 80 1 55 1.60 Kr 117.80 2122,- Sh. 97.80 $ 23 80 Devisenmarkt. 2.11. 14,11. Schweizer Franken Holland 100 31. = 18.^0 18-50 Deutschland 100 Ht = 1.826 1.85 Wien 10U Är. = ai6 0.16 Prag 100 Är- = 5.60 5.20 Pari- ICO «e -- 38.30 ' 35.75 London 1/ - 2O.S7 10.85 Italien 100 2. — LL65 21.65 Brussel 100 3t. Ä 3 .90 36 70 Budapest 100 Kr. --- 0.46 0 475 Tleunorf 100 | --- 530.- 529 - Agram 100 Är. = 180 1.86 Daka est 100 2 -- 340 3 35 Wien London Pari§, 7!euy«k Züricher Wechsel auf (In einem Teil der Auflage wiederboU.) Die Washingtoner Konferenz. Paris. 12. Rod (lCDB> S.cp-an Cal* ranne drahtet dem ..Ma»in' au» Wa 1 htng » ton, Finanzsekretär Mellon habe erklärt, er hab« immer den Standpunkt vertreten, datz die Frage, die jetzt alles beherrsche, die Frage des W.chfel- kuries fei. Sie taste schwer aus der Weltlage Sin Gläubiger, der zu eilig sei, riskiere, da- Hebel zu vergrößern, unb die ausländischen Devisen. die sowieso Ichon sehr niedrig sind, noch zu drücken Er rl-kiere auch, der erste zu lein, der barunter leide, well teint Schuldner, die schon an und für sich wenig taufen, ihm bald gar nicht- mehr abtaufen würden, und er importiere vielleicht Geld oder Papier, aber er «portiere nicht mehr seine Prodntte ober feine Wart». Aus die Frage, ob die Konferenz sich mit irgendeiner finanziellen Frage oder mit der Frage bet alliierten Schulden beschäftigen werde, antwortet« Mellon. Gewitz werben einige Fragen, wie bte der Herabsetzung der Rüstungen eint f inanzielle Aach- Wirkung aus alle Länder baten: die- sei nur ein indirekter Essekt. Er sei der Ansicht, datz wenn man in den nächsten Tagen eine Internationale Finanztonferenz abhalt n lönne, bann Finanzleute berufen werden mühten, die not Don den Finanzen sprächen. London. 12. Rov. (WTB) Die Blätter weilen auf die grobe Bedeutung der haute beginnenden Washingtoner Konferenz hin. .Daily Esp.ttz" überfchrciot einen Leitartikel über die Konferenz. .Die Zlpilisation am Scheidewege*. .Datly Mall" lagt, die Hoffnungen der ganze» Welt seien auf Washington gerichtet. Die englische Rote an Frankreich. Paris, 11. Rov. (WTB.) Die cngttsche Botschaft hat gestern der französischen Regierung eine Rote übersandt, in Der sie nochmals ihren Standpunkt in der Angelegenheit des französisch-türkischen Abkommens barlegt. Die Roke zählt vor allen Dingen die Punkte auf, tn Denen neue Dispositionen gegenüber den Abmachungen der 2ITIi letten untereinander getroffen werden. Es sei un-f recht, zu erklären, die englische Regierung habe gegen daS Abkommen mit Bekir Sami Betz keine Bemerkungen aemacht. Die englische Botschaft in Parts habe am L April dem Quai d'Orsay ein Aide-Memoire übeticicht. In dem gegen den Abschlutz protestiert worden sei. Der Text deS Abkommens sei Lord Hardliig später übermittelt und von diesem Lord Eurzon übersandt worden, der tn einer Unterredung mit dem französischen Botschafter am 19. LprÜ starke Einwendungen sowohl auS allgemeinen wie aus besonderen Gründen erhoben habe. Der Grund, warum die englische Regierung nicht mehr auf diese Einwendungen gegenüber dem Abkommen mit Bekir Sami Bey beharrt habe, sei der. datz es niemals tati* fizlert worden sei. Inlaubswaren glctefotiHg um 14,5 vom Hundert hob oaoDDaDoooDODDoejoooaaaoaaooaaoo Neu eröffnet! Nur kurze Seit! Dolksmuseum Hotel Einhorn. Lindenplatz Der Mensch Täglich geöffnet von morgen« 10 bl« abb«. 8 Uhr nurfürLrwachfene über(8Zahre! •Dienstag unb Freitag nachmittag, von 2 Uhr ad, nur für weibliche Besucher, sonst für Männer unb Frauen geöffnet Nach bem Gutachten erster medizinischer Au. loritäten bas Beste, was bisher auf bleiern Bediel gezeigt wurde. „ □□□□□□□□ODOOOOUOOOOODODODODOOPO Viehhändler Verein Gietzenu.Umgegend Bn der am 16. Nov d. A>. nachmittaOs 6 llbr, im Caf* Ame..d stanliubcnben Generalversammlung labet ein Ter Vvrstaud. taeei-Crbeune: FsritanbewabL Berichiebene». Um rahlretches Erlchetue» wird gebtten. I1W Ihre Verlobung beehren sich ergeben ft anzuzeigen Thekla Weitzel Friedrich Kitzler, Lehramtsasiesior (Biegen (Liedlgfir. 64) Mainz (Frankeuhag 3) November 1921 Marlin Stillschweig Melita Stillschweig geb. Rosenbaum Dermühtte Dietzen (Mlhelmstrahe 12), ben 15. Nov. 1921 —......................................... MMWimW wenn auch reparaturbeönrttig, zu kaufen gesucht. CWerten erbeten nn P. Hoerl». ne*ee1- dorf, Jülicher St« »Oe 20. lltilC