non Präsident Mitterand ein Company auf eine Zeit, die im Belieben der m Mission Company auf vier Jahre, die Armouo rung Besserung imb Beruhigung yj versprechen Ti? von ter interaliierten Ko^rrni sion gemäßen ) aus drei Monate, Lewi^ Proctor auf drei Monate. £Io!}ö George gegen Vie Polenansprüche. London, 14. Mai. (WTB.) Zu Demnn ferner geitagen Rede im Unterteil? sagte Lloyd George, Schlesien sei sicher i f) leit Hunderten von Jahren nicht polnisch genxfen. Man könne nicht 600 Jahre zurückgehen und bre fernliecenten Änsrnüde eiche den Pole n habe geschichtlich kern Recht auf Dchlesren. Ter einzige Anspruch, den es aur ganz Schlesien oder einen Teil davon erheben kömt.c wäre her, bafe sich bort eine überwälngende pr»l i che Mehrheit Ibesände, die vor verböltnismäßii turzer Zett dorthin gekommen sei, um in den Bergwerken zu arbeiten oder zu anderen Zwecken. Llond G"r«-e crrmerre an bw Se>rtnnia*n des P-ncst er 8er* trage? imb an das Ergebnis der Bo.Tsab limmung und fache: T-.e 5ckornn i sa e tratm «nam ire--, um ju erwägen, was im £)nt;4itf miiiate, nämlich die brit schm im> die ikalieni'chen, waren tefjr, die üx im-'gen1) polnischer Ge i e Tolen zu geben und die Gebiete, wo in Städten imb Landkreis «rsammenge: ommen, die Mehr- Herr deutscki ist, Teutschland $u getn. Dre 'JTih-^ iertcn wollten diesen Bericht beraten. Unglück GAerroeiK trat er nicht retity. i ig genug ein. Tre Alliierten waren dann aer schon im Beg?i>. ihn zu beraten. Ohne btt Beratung ober dre Erörterung zwischen ben Regierrrngen aby-nxr t*n, brach der polnische A u f st n n b mit b?m Zweck aus, bre Al.r erten not -.iie boOenbete Tat «le ju stellen. Ties war eine v o l l km - mene Herausforderung des Bersail.er Vertrages. Bezüglich ber Haltir g, dre bre polnisch? Regierung gegenüber ben Vorgängen in OberichleGm einnebme. führte Loyd Georne weiter aus, die polnische Regierung habe die Verantwort un g abgelehnt. Es fc: nötig geween, diese Erklärung afs Ausdruck 'teer wahren Meinung anursehen. Aber eine solche Erklä- rung sei schm einmal zu viel ergangen. Lloyd George erinnerte an die Regelung ter litaui'chm tfW?, bei ber bie Vereintsten Staaten, Franksch, England und Italien te'eüigt gewe'en f.ien. Wilna sei von regulären volnischm Trupren besetzt worden, was eme Öerausforberung ber Alliierten gewesen fei. Polen sei ersuch' worden, seine Truppen zurückzuzLchen, habe jedoch bie Peranttvor- PariS, 13. Mai. (Wolff.) Heute vor- mittag findet im Elysse unter dem Vorsitz' non Präsiderrl Mitterand ein Miiristcrrat statt, um bie Maßnahmen zu bestimmen, die nach Annahme des Ultimatums ergriffen treiben sollen, um eine eventuell g e- maltsame (Sntroaffnung Deutschlands durchzuführen Auch soll der M> nifterrat darüber besck)ließen, ob sckxm jetzt ein diplomatischer Vertreter am Vatikan entsandt werden soll. „ • * t -rff Xirf Company aur eine Zett, die rm y<:iebt SörenWrbe ft,fee. bi, Br-in-rd So strz-ck fen, und füllte sich deshalb zu jcineml Schritt . Company a verpflichtet. Grarn Company ------ lProctor auf drei Tie Leipziger Prozesse. London, 13 Mai (Wolfs Wie die Blätter melden, begibt sich ber Solicitor General Ernest Pollock imb Sir öume William- >'owie eine Anzahl britiirfier Zeugen za! ben Vertendlungcn, bie am 25. Mai beginnen; nach Leipzig. Rmcrtka und die Finanzierung Deutschlands. London 13 .Mai (Wolfs ) Der „Datth Telegraph" meldet aus Neuyork- In ameri/ kanischen Geschäftsreisen sei man der Ansicht, daß ohne die Finanzierung Deutschlands ber Plan fftr deutsche Reparationen undurchführbar sei. Tie Zollabgabe. London, 13. Mar lW.'lst ' Im llnterltma teilte Chamberlain mit, bah, bi' Regierung ti für untunlich halte, das Gesetz ü er bie 'Zollabgabe aut bie deutsche Ausfuhr aiirzu- heben oder so lange ruhen zu lasten, bis fir nx-itert Erfkchrungen gemackst f)8re fi er bie Wirkung bei Bedingungen, benen Teustchland yiPimmte Ter Zollsatz werde aus 26 Prore t 1,trob?»-eht unD dieser in England erho'ene Zollsatz mrrbe an der allgemeinen Abgabe auf alle brirfdyn irr Dort, guter treten, nicht aber eine Vermchrung ber Abgabe bedeuten. Sttömun-I tung für die Besetzung abaelehnt. Dasselbe habe gen, die das Srabinett auf einer 6 c eite* \ .-.t. r"‘ ■ • ■ ~ — r e,n Basis des Parlaments befestigen wollen. n®rti Uebemontmene Pflichten sol.en nack> Möglich teil erfüllt werden, aber der Gedanke deo Schweden gegen Abrüstung. Stockholm, 13. Mai. (Wolff J In ber Neichstagsdebatte über bie Tauer der Militärdienst-eit führten Staatsminister v. Sydow und der Führer ber Rechten, Trugger, aus, daß die Lage Schwedens nach dem Kriege keineswegs belfer als vov» her fei. Svdow meinte, das Grundprinzip des Völkerbundes werde fich zwar hoffentlich mit der Zeit als lebensfähig zeigen, offei* sichtlich habe der Völkerbund bisher noch nicht genügende Stärke. Man brauche nur an Wilna und Oberschlefien zu erinnern De r unruhige Zu st and der Welt gestatte den kleinen Staaten nicht, ihreRüstungenzuvernachläffigen, zumal Schweden und leine Nachbarstaater seien bei erster Gelegenheit von Nußlandbedroht. Trugger führte aus, daß die Hoffe nung, der Völkerbund werde ein Leuchtturm des Friedens, ein leerer Traum aewo den r-i Sein Feuer brenne kaum noch Achtbar Die Selbst'chwächung Schwebens würde das Gewicht des schwedischen Wortes in internationalen Fragen stark beeinträchtigen. Völker, die feindlichen, würden allmäh- T i ch wieder vernünftig werden, und die Ka- tastrvphengefahren würden sich vermindern, wenn Deutschland von erlittenen Schlägen sich erhole und wieder auf festen Füßen flÄnhe. Gewiß die Möglichkeit dieser Ent- hHcftimg läßt sich nicht beftr-'iten. Es ist dazu erforderlich ein innervolitischer Aufschwung, den schon jetzt ein heilsamer und machtvoller Pfingstaeist begründen müßte, von dem noch hie Rede sein sott. Aber es könnte auch efntreten, was die andern fürchten, die fefjon heute schweres Leid erdulden wollten, um durch entschlossenen Widerstand es desto eher zu beenden: die Entente konnte in ter »nächsten Zukunft die Schikanen so häu'en imb verstärken, daß in kurzer Frist unser eine gleich furchtbare Entscheidung harrt. Und die Abweisung des Ultima- ttrms? Frankreich soll, so sagten ihre Befürworter, sich die Zähne ausbeißen. Die Gegner sollen lernen, daß sie durch Geivalt nichts von uns erreichen, und wenn sie es Nicht red>tyitig lernen, so mögen sie mit uns zugrunde gehen! Möglich, daß diese /Parole hätte Erfolg haben können. Biest «leicht aber, wahrscheinlich sogar, find die Voraussetzungen dazu noch nicht erfüllt. Den Deutschen fehlt die Ueberzeugungsgewalt der Apostel: die Gefahr ist zu groß, daß wir den Krieg noch einmal verlieren, bevor die Gegner aus dem Sattel gehoben werden können. Mir sollten darauf verzichten, zu richten und zu wägen, was das Richtige gewesen wäre. Die Entscheidung ist vorläufig ^fallen. Was kann geschehen, um' ihren Zukunftsweg zu ebnen, ihr das Geliw gen zu erleichtern? Das ist die Frage, bio uns jetzt alle beschäftigen sollte! Von dieser Fragestellung aus müssen die Probleme ge>- löst werden, die sofort um uns auftauchen. Lier muß uns ein die innnerpolitische Erneuerung durchdringender P f i n g st g e i st begegnen und erlösen? Eine neue Koalition der Parteien regiert im Reiche, die alte Linke, jbie bei den letzten Reichstagswahlen umge» -fallen war. Natürlich ist es nicht angängig, daß wir nun wieder zurückfallen in diePraxis der Räte und Sozialisierungskünste, in die .Gedankenwelt innerer Umwälzungen, die nichts fragt nach den Haupterfordernisfen unserer Zeit, einer gesunden, tatkräftigen deust schen Außenpolitik. Die Einheitsfront nach pußen erfordert eine Abkehr von den Tiraden ber Revolution, die das Reich im Rate der Völker nur noch morscher und mürber gewacht hat als es durch den Krieg ohnehin schon war. Ein Teil der Linkspresse hat es sehr eilig banriU den neuen innerpolitischen Schützengraben aufzuwerfen, um die mehr durch Zufall als Absicht erreichte republika- -nisch-demokratische Errungenschaft vom 11. Mai zu schützen und zu verewigen. Man predigt uns dabei auch schon sehr aufdringlich die willfährige Unterordnung unter die Knute des herrschenden Auslaiides — in einer Stunde, da dem Deutschen das Herz erbeben muß in der schnödesten Unbill, die je einem Volle widerfuhr.' Nein, so wollen wir irns nicht zu Tische setzen, daß uns der pazst fistisch-demokratische Sauerteig wieder er- -nähren und sättigen sollte .In ber Deutschen ^demokratischen Partei sowie im Zentrum I hmg für die Besetzung abaelehnt. T . H jetzt ereignet, dieselbe Ablehnung ter Vemnl w~*^’£n2' T^uiache, daß Waffen von Polen führt wurden imb baß Offiziere bie Grenze iberichrttten, mache es sehr fduner, sich bem Gr üble zu verschließen, baß bst Ablehnung bei Vercmtwortl: chk.il anders als bloß im Wortfini. ’U teutai fei Als d'Arnruniio ht Herausforderung xr 0^0^efcn Rcyi-rung Fmme roeggenommen wbe, habe die italienisch dLakion gefühlt, bah .ihre Ehre auf dem Spiele ftcbr, mb b'Anmmzio imb seine Ömtt st'en von ber talrenischcn Na:ion aus Fiume entfernt worben, b« sogar zu bewaffnetem Erm'chrei en gefdyritter *et, beim sie tebc gefühlt, bah bie Ehre ber ganzen m bie Angelegenheit verwickelt gewesen Kn. Lloyb George sagte, er halte Polen bir'eö schöne Bersprel vor. TaS höchste Interesse ter Alliierten gehe bahin, ben Vertrag von Ber ailles inne Der heher poincarL. Paris 13 Mai. TO' Poinear« ‘dnnbt m ter ,.9te».r be5 teix ' die Lonbvner Konferenz habe leider weder be Hokf- nirnaen BrianbS noch bie »einigen PnirnarSS> erfüllt. Die neuen Oufet, bie ^.anfreidi netnocht t-abe, feien nur bei genauem wtndruni her Dokumente erkennbar So fei nicht nur die pwl tägige jrriir -gewährt wo.den, fonvm eS iri noch eine Menge lluy auSgedadrter Milder m te r bei Bedrn- gungen emgeiügt worben .Zur 5 n t ro a f f - nungSfrage bemerkt PomsarS Tcuti.1>tonb '^e nichts gctiri, inn bie Erikn>iffnim-i t»»rwv* bereiten. Die Vorgänge in Oberf dile i ien zeigten bi es Die jranrö r d>e Mtegienini l*lx mit Recht Deutschland benachrichtigt, das, sie jede Aktion beutfdxr Truipn in Obersületien alS Verletziura bs FriebenSvertrages an »eben wüide. ,nxintrcid> ntrtie lebmfaJU bie Augen ofien teilen, damit es nid)t eines TageS einem w e^er zu Kräilen gekommenen Deuttchland gegenüberj'teva. Eventuell gewaltsame Entwastnuug Deutschland- ? ttr. Ul Oer #ifNfner 3i)figer mtt ber 'Dienstagsbeilage .Lport Umfchas- er- scheir.l täglich, außer Sonn, onb Feiertags. LoaatUcheSeznorpre'se: T'ar* 5- - einschließlich Träger,obn, burd) bie Post bezöge, Mark 5.75 ^,Ichließlich Destellgeld. Ferniprech-Anlchlusse: fflr bie Sdiriflleilnng 112; ffir Druckerei, Verlag und «beichafisstelle 51. Lnlchttft für Drahrnach. richten: lewlaer ckletze«. Postschecktonto. üreeffert a. m. 116*6. nationalen Widerstandes gegen die Willkü. seirrdlicher Machthaber darf im deutschen Volke nicht verlöschen. Im Gegenteil, je nach drücklicher wir die Gegner daraus Hinweisen daß Deutschland nur der äußersten Not gehorchend unmögliche Lasten auf sich genom inen hat, desto eher werden sie sich dazu verstehen, diese Lasten auf ein erträgliches Maß herabzumindern. Man komme dagegen nicht mit der winselnden Befürchtung, die Entente wnnte es mrßttauisch Übelnehmen, wenn die neue Reichsregierung durch eine der Parteien mitgetragen würde, die das Ultima^ tunt abgelehnt haben! Der Geist de r E i n h e i tli chke i t i n unserem Volke, den sich jetzt jeder mtte Deutsche wünscht, kann nur gedeihen in dem Drange, daß es auch für uns selber eine Wiederherstellung geben muß, eine Wiederherstellung unseres geachteten Namens und unserer Freiheit, die ourch den Versailler Vertrag vielfältig gefesselt wurde. Das ist nicht „kitschiger Nationalismus^, wovon Herr Dr. Stteckcr, bet Präsident des hessischen Bil- dungsamtes, vor einigen Tagen in einem Artikel der „Frankfurter Zeitung" ziemlich oberflächlich gesprochen hat. Unsere Erlebrrisse sind derart, daß wir jeden Tag gedenken sollten, Deutsche zu fein, die einstmals etwas waren und galten. Selbst Lloyd George gibt heute, nach Deutschlands tieffter Erniedrigung, fru, daß unsere erbittertsten Feinde jetzt gar oft geneigt sind, weitere Bedrückungen einzuleiten mit der Redensart, daß es sich ja nur um Deutsche handele. Glaubt man etwa, ddß man mit Knechtsgebärden die Achtung des Auslandes wiedergewittnen könne? Der Väter und Vorväter Wort umrauscht uns zum Pfingstfest mit Fragen und Mahnungen. Nicht nur die Sänger der Freiheitskriege, auch die hehren Verklärer der Sck-örtheit deutschen Landes uno der Hoheit deutscher Sinnesart dringen an unser Ohr, daß wir nicht vergessen sollen die Seele Deutschlands und seines Volkes. Und wenn wir am lieblichen Feste durch die Wälder streifen, da raunt uns der Pfingst^eist die in ähnlich bitterer Zeit entstandenen Sttophen Eick>endorffs zu: „Tenn eine Zeit wird klommen. Da macht ter .Herr ein End, Da wird den Fal'd-en genommen Ihr unechtes Regiment. Denn wie die Erze vom .Hammer So wird das lvckre Gesd>le.ht Gehau'n fein von Not und Jammer Zu Htcm Esten redjt" Minderwertige Lieferungen amerikanischen Getreide-. Neu York, 13. Mai. (Wolff.) Der „New Dork herald" meldet: Deutschland erhob beim Staatsdepartement Beschwerde gegen eine Anzahl amerikanischer Getreide-Handelsfirmen wegen minderwertigerL c'crungen. Die Beschwerde wurde vom Staatsdepariement an die Produktenbörse wkitergegeben Daraufhin hätten die Firmen Ersatz geleistet und das Staatsdepartement habe sich darauf für besste- digt erklärt. T'e Produktenbörse sei aber wei-, ter gegangen uno habe die Aussch'nßung nnt stehend genannter Firmen beidfo^'en: Erio all halten. Gegenwärtig hätten die A liierten bi liebermoebt auf ihrer Seite unb Teritschlanb habe iid» .»mtermorsen. Tie Zukunft fei bimtel unb ungewiß. Das Einzige, wa6 ervorouSzu- !agen wage, fei, baß irn Hinblick auf den Vertrag von Versailles die Ge- walt viel weniger und die Ehre und der Kredit Deutschlands und die Un- terzeichnung.seiner Verpflichtungen weit mehr ins Gewicht fallen werde. Es sei ein Fehler rn der Rechnung, wenn Teutsd». land fagm dürfte: „Ihr verlangt unsere Ehre, unsere Verpflichtung, was habt ihr mit der euren getan? Als es gegen uns ging, um Wiederaufbau, Abrüstung, da habt ihr auf ter Blockadcdrohüng bestanden und habt untere Maßnahmen getroffen, tenrt ihr wolltet unS zwingen, den Vertrag von Versailles birrtaführen. WaS habt ihr getan, als Polen euch in Oberschlefien herausgesordert hat? Wäret ihr ba ebenso tertnäckig?" Lloyd George erklärte feierlich, für England und die Alliierten hantele es sich nicht bloß um eine Angelegenheit ihrer Ehre. ES fei eine Angelegen- teil ihrer Sicherheit und ?)tuf)e, unb um zu zeigen, daß sie am Vertrage jetzt feftfyieltcn, möge et für sie ober gegen sie sprechen. Mete als er sagen könne, m.ybillige und fürchte er TÄntelci und Spielerei mit bem Vertrage, indem ment sage: schließlich seien es ja nur Den tsche. Lloyd Okorge erklärte weiter: Tie eine halste der Polen, die auf ber Seile der Allst n-ten fämp'te, wurde durch die andere hcllflc ent.'räftet. Wenn die Alliierten von den Polen ,bf aufttecr Sn e kämpften, abhmgig geroeen wä et, würde Polen heute entweder eine teutsckr ober öfierrridusche Proninz fein. Tie halste, bt’ gegen bie All ier en kamvsle, kämpfte bis zum Ente. Tie Allnerten nahmen politische Soldaten in den beutlchen Sdrntzengraben gefangen, sie stelen in b eu 11 die it Uniformen unb schossen die FrMtz- fe'i, Ene- Täiiber imb Jtaliei'er ni-.-ber, bie für Polens F i heit fämoftcit. Tie Freilest Polens war I a- hen, Frankreich ititb E g mto zu danken Es gale nicht einen Buchsla'-en des Bettraies, ber nickt Pfingsten 1921. Wollte Gott, wir wären vor ein Psing st wunder gestelft, das uns die Rettung verheißt vor den finsteren Erwartungen, die unser Volk beim Eingang in die jubilierende schönste Jahreszeit gar schmerzlich überfallen! Der deutsche Wald im jungen Maiengrün -j- wird nicht auf allen seinen Degen imb Pfaden schon eine Abgabe erhoben von unsichtbaren häßlichen Kobolden, die s ine Vergangenheit, sein Heiligtum, sonst nickü kannte? In weitem, stillem Tale — fdxHntn unS nicht die munteren Lerchen vorzeitig xu verlassen, wie in dem klagenden Liede, das der Dichter uns sang? Ist unser Volk wieder in zwei Hälften, oder in noch mehr Teile zerfallen, seit im Reichstag 220 Stimmen Ja sagten, 172 aber Nein? — Der fremde Zwang, der uns Gewalt angetan hat, mag triumphieren über diese Abstimmung: aber sic braucht an sich nicht die verderbliche Wahl gewesen zu sein. Unzweifelhaft vaterländisch gesinnte Männer gerieten b-i der Entscheivungsfraac in schmerzlichen Zwiespalt, und die Lösung wurde ihnen, so oder so, nicht leicht. Wer mag heute endaülttg entscheiden, .ob es richttg war, daß Deutschland das Wiede.stellnngsdiktat annahm, in dem Bestreben, die Besetzung dos Ruhrgebietes durch die Franzosen fernzuhalten? Nur die Zukunft kann es uns lehren Die Dejaher des Ulttmatums fagr*n, die Zeit werde wohl für uns arbeiten, die ein nmqe5 englisches Leoen und nahezu z ver fran» zösisrhe Le e i tebeute. Polen gewann eine Freiheit nicht stlbst. Unter bie'en Ümiiär b n mü'ie es vor allen Länbern jebes Komma des Vertrages achten. Jetzt, ba Teurschlmib burd) bas Vorgehen ber Alliierten entmairret tmb hilflos sei, sage Polen, es wo.Te für O.ersch'ei'i-n sogar gegen ben Vertrag kärnp'en. Kvrfwity fartr, die Polen in Oöerschle'ren nvlten eTer fier len. als sich ergeben. Wenn sie früher fb gedacht hätten, als bie Scblach'en für Polens Freiheit q»fänur't würben, waren weniger etgliscte, sranzö'i'che imb italienilche Soldaten verloren gegangen 2Txt ben Polen kam diese Anschauung erst, als die Deutsck)en entwaffnet und hilflos waren. 9?cue deutsche Anklagen. Oppeln, 13. Mai. lWTB Folgendc-s Telegramm wurde an die interalliierte Kommission in Ovveln gericht-t: In der Nacht zum 13 Mai wurden in der Stadt rrattowitz von bewaffneten Insurgenten Plfinberungen vorge- nptmnm Es wurde geplÜTidett bas Restaurant Bismarckk'-ll-r, nachdem bie Eingangstür dircki 3 Handgranaten au'gesrw'mtt war. Tie Plündere-, hielten fick in dem inmitten bet Stabt ge'egencr. Hause Teichstraß-' 10, ber Ottöstelle der heirnat- treuen mehrere Stunden auf. Ferner wutbrn irori LebenSnrittegeichafte in der hemzel'ttaße gei/ün- tert. Die fvan«'ischen Truvven finb gegen birfp Plünderer in ferner Weste eingefdirittm. Tic Bevölkerung ist tttfilnnrrnen schutzlos Es w'rd um energische Annrnsung an den Aonrrntmtenten von Kattonntz gebeten, baß mit allen Mitteln gegen derartige bvlsckewistische Ausschreitungen vor gegangen wird. Tie deutschen Parteien und Gewerkschaften. Tie Verluste der alliierten Streitkräfte- Poris. 13. Mai. Nach einer havasrn''lbung aus Lvveln haben die alliierten Streitkräfte in Oberfchlttien folgende Verluste zu ve.rzeichncn: ^ranzwen 2 Tote, 7 Verwundere. Jta i ht 21 Tote, 4O2?cncuntete; Eng ländereinen Polizeisergeant. Rücktritt de- Fürsten Hatzfeld. Berlin, 13. Mast lWolff.) Der teutidv 9etr>,hnäd*igte für den Abstirnrnungsb'zirk Lber- sdüesiens, Fürst Hatzfeld, fegte fein Amt nieder. Es waren ihm von ter interalliierten! Kommission Zusicherimgen cemadjt hxrrben, bie ihn in ben Stand ge'etzt hätten, ter Bevölke- Irftes Blatt Itt- Jahrgang Samstag, ist Mak (921 Ä 3nti«hme ln)fld?at das Mühe gemach: Gleich der Name. Klmgt bcutirf). und ist griechisch, hojeicbnei em fclt und bedeutet eigentlich eine der *ün; ■ zigste zaa nach Litern. Ja, da geschah eS. daß sich der Heilige- Ge'st über die Jünger er^oß, und nicht nut übe über die ganze Mcnichhrit, die m Jesum non * wrrth glaubt. Doch wer war her Hc.u;? . Er schwebte vom Himmel herab m Elstal c • r Taube, und mit feurigen Zungen follt.-.t die GlaubenSdvten das Er'.osungSwerk d r Ö:!rhc;- landS aller D:l: verkünden. Wie sollte man der artige Begriffe 'ul'tim er Pbilosovhte eines fernen Landes bet ungeschulten Masse mitteleuropäischer Barbaren begreif »ich m.t- rung desKruderelends, das nicht nur in den hessischen Städten, sondern auch auf dem Lande in erschreckendem Umfange besteht, zu sammeln und die weiter erforderlichen Fürsorgemaßnahmen in einheitliche Bahnen zu lenken. Diese Kinderhilfswochc findet, wie nunmehr feststeht, vom 19. b i s 2 6. Juni statt. Privatleute oder Vereine, die sich in Gießen an dieser Hilfsaktion beteiligen wollen, werden gebeten, sich auf dem hiesigen Wohlfahrtsamte (Gartenstr. 2), Obergeschoß, Zimmer 17) zu melden. Im Interesse tfcr guten Sache, die der Unterstützung jedes einzeln nen bedarf, wird besonders die Beteiligung der hiesigen Vereine dringend erbeten. Für die Landgemeinden und Kreise hat die Hessische Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge die Vorarbeiten begonnen. In Darmstadt sand gestern zur Be- kämvmng des Kinderelends im Rachaussaale eine Versammlung statt. Hebet die Aktion deS Vorjahres gab Beig'ordmter Delp Aufschluß. Von 12 500 untersuchten Kindern waren 7445 unterernährt, davon 2000 schwer krank. 60 Proz. stammen aus den Volksschulen. Für die Kinder- h i l f s s p e n d e waren in Darmstadt 400 000 Mk. cingegangen. Heber die Leistungen bet Frankfurter Kinderhilfe wird berichtet, daß Dort im verflossenen Jahve Mm Schutze der Kinder aller Altersklassen im ganzen 2 430 646 Mk. auS- gegeben wurden. Die Kosten der Zubereitung des Quäkeressens betrugen 533 231 Mk. Für Tuberkulosefürsorge der Kinder wurden ausgewcuidt 120 000 Mk., für Säuglingsschuh 40000 Mk., die konfessionellen Jugendschutzvereine erhielten 111500 Mk., das Jugendamt 110000 Mk. Durch diese umfassende HilfSattion, dir sich auch noch.auf eine ganze Reihe kleinerer Organisationen bis hinab zum Schülerheim erstreckte, wurde vielen Tausenden von Kindern geholfen. Das großzügige Werk wird in diesem Jahre fortgesetzt durch ben Ma'senercholungsaufentla't Frau. furter Stadtkinder auf der Wegscheide bei Bad Orb, wo im Laufe des Sommers 7000 bis 10000 Kinder untergebracht werden sollen. Das Pfiugsttvetter wird nach der Wettervoraussage mei ft heiter, trocken und warm fein. Bei wechselnden Winden herrscht Gewitter- neiaung. Bis gestern abend hat sich die Wetterlage nicht verändert. In Frankreich, bis nach dem Elsaß, herrschte gestern trübes Wetter. In Süddeutschland kam es zu vereinzelten Gewittern. Der von Skandinavien nach- Deutschland ziehende Hochdruckrücken ist nach wie vor ausschlaggebend für unsere Wetterlage. Ausläufer des ozeanischen Tiefs dürften nur vorübergehend leichten Einfluß auf unsere Wetterlage gewinnen. Mr haben daher noch zunächst mit trockenem, heiterem, warmem Wetter unb mit vereinzelten Gewittern zu rechnen. In Gießen betrug die Höchsttemperatur im Schatten aestern 22 Grad Celsius, die niedrigste 8 Grad. N> ** Amtliche Personalnachrich- ten. Ernannt wurde am 10. Mai der Gefangenaufseher Karl O r t h in Hungen zum Strafanstaltsnmchtmeister am Landeszucht- hause Marienschloß. ** Bon der Feuerwehr wird uns mitgeteilt: Gestern abend 9.27 Hhr wurde die Feuerwache durch einen Feuermelder am Hause Bergstraße .22 alarmiert unb rückte sofort mit dem Mannschaftswagen nach dem Standort des Melders ans. An dem Melder selbst war niemand, der genaue Auskunft erteilt-, doch war durch den Feuerschein zu ersehen, daß es sich um ein Gartenhaus auf dem Na.ruugsberg handeln müsse. Ter Wagen fuhr deshalb um ben alten Friedhof aur den Nahrungsberg, woselbst ein Bienenhaus brannte. Tie Feuerwehrleute selbst waren aui dem türzeren Fußwege dorthin geeilt; doch war an dem in vollem Feuer stellenden Häuschen nicht« mehr zu retten. Zur Verhinderung be« FunkmilugS unb zum Ablöschen wurde eure über 100 Meter lange Schlauchleitung von bem am (rnbe des Klebergaßchens stellenden Hydranten durch die Gatten vargenommen und damit in kurzer Zeit die brennenden Reste des Häuschens ab gelöscht. Tie Feuerwehr ging hierbei mit äutzerster Schonung vor, um weder Beete noch Ginfriebiguugen der Gärten beschädigen. Leider Eann man dies von den Zuschauern nicht lagen, die in großen Mengen trotz allen Zuredens in die Götten eindrangen, unb dort an den ausgestellten Beeten und Zäunen ziemlichen Schaben anrichteten. Außer der Melbung durch den Feuermelber Bergstraße 22 wurden noch mehre.e Melder von Leuten, die den Feuerschein sahen, in Tätigtest gesetzt. >Da auch telephonische Meldung einlief, es brenne das Gebäude Nahrungsberg 6, wurde die Soritze nachbeordett und die Ringleitung in Betrieb gesetzt. Die MannsHa t der freiwilligen Feuerwehr war rasch am Spritzenhaus unb an bet Brandstelle, brauchte jedoch nicht in Tätigkeit äu treten. Die Spritze rückte 10.20 Hhr, der Mannsclxrftswagen unb die Feuerwehr 10.55 Hhr wieder ein. ** Politzeibericht. In letzter Zeit mürben in Gießen folgende Fahrräder entroeiibet: Ern Fahrrad Matte Adler, 'hochgebauter schwarzer Rah- menbau, c6entold>e Felgen, bodigeba-ite Lenkstange, Freilauf, ohne Satteltasche, Zelluloidhandgriffe.mü Aufi'clirift Otto Finget, Büdingen. — Matte Bvm- nabor, breite Leiikstange, cngL Format. — Marke Prenrir, schwadern :J> abmenbau, gelbe Felgen,Rad« laufglocke und neuen üottgriffen. — Ferner wurden gestohlen: Ein einflammiger Gasherd mit GiarimisclKauch, 3 große Kittelschürzen, weiß, eine nrit rotem Kreuz, 2 wasserdichte Schürzen und ein Weihes Handtuch. — Ein Brillantring mit drei großen und sechs kleinen Brillanten in Platin gefaßt. Wett 60Ö0 Mk. — Eine silberne Geldbörse tnit Inhalt und Monogramm H. K. —• 8 weiße Schulterfcküußhemden ohne Zeichen, 3 weiße KoH- bezüge, teils mit Einsätzen, gez. M. M., 5 weiße Damrnhosen, geh. M.. 1 weißes Prinzeßlleid, eüi weißer Rock, 4 weiße Unterröde, 4 weiße Unter» taillen, 6 weiße Handtücher, gez. M. M., acht weiße kleine Kinderhemdchen, 9 weiße KinberhöS- chen, 1 weiße Bluse, 1 weiße Bluse mit blauen Streifchen aus tx?r Brust, 2 Russenkittelchen, weiß nrit roter Borde und weiß mit Stickerei und ein Kinderkleidchen mit Stickerei. — Dor Ankauf nriro gewarnt. ** Der heutige Wvchenmarkt war, jedenfalls infolge der bevorstehenden Feiertage, reichlicher be'chickt als an voraus gegangenen Märkten. Spinat kostete, trotzdem grvtze Mengen vorhanden waren, je nach Qualität, 80—130 Pf., dürfte aber gegen Ende des Marktes, wegen des überreichen Angebots noch billiger geworden sein. In Frankfurt kaufte man, wie uns mit geteilt wird, Spinat bisher zu 60—70 Pf„ aur dem gestrigen Mattt gar imr «r 30 Pf. Kopfsalat kostete per Stück 100—150 Pf. (in Frankfutt 1. Qualität nur 60—70 Pf.), Neue GurLn 7 Mk., Kohlrabi per Stück 2 Mk., Rettich und Radieschen kamen nur von den ansässigen Gemüsehändlerri zum Verlauf. Tie Nachfrage nach Spargel war groß unb der Preis beivegtc sich je nach Qualität um leben 4—5.50 Mark (in Frankfurt 1. Sorte ö,5O—4,5O Mk.). Erfreulicherweise haben sich nahezu alle die Händler, die vor dem Krieg den Markt mit Butter und Gier belieferten, wieder eingefrmden. Obgleich Eier genug angefahren waren, kosteten sie doch 1,40 Mk. Ms Ursache dieser Teuerung wird angegeben, daß immer noch in den benachbarten Tvrsern Händler die Eier für 1,20—1,30 Mk. auffaufen und die Badeorte beliefern. ** Die Warenausgabetabelle des Lebensmittelamtes für die Lommende Woche ist im Anzeigenteil der heutigen Nummer enthalten. — Das Brennstosfam t weist in feiner Wochen- be'kanntmvckrung nochmals auf die günstige.i Bedingungen beim Bezug von mindestens 50 Zentnern Brennholz hin. ** Bon der Bezirksfparka sse Gießen. Morgen kann der Buchhalter und Kassierer Wilh. Braun auf eine fünfundzwanzigjährige Tätigkeit bei b€i Sparkasse zurückblicken. In, den Zeitverhält- nissen entsprechender, schlichter Weise ließen ihm Vorstand und Aufsichtsrat durch den Direktor den Dank und die Glückwünsche der Anstalt aussprechen. ** Silberne Hochzeit feiern am zweiten Feiertage dir Eheleute Jakob Leinweber, Linbengasse 10, sowie die Eheleute Heinrich Schreiner, Fuhrunternehmer und Frau. ** Tegernseer Bauerntheater. Am Donnerstag abend gelangte an Stelle des vorgesehenen Anzeugruberschen „Meinridbauer" cm Charaktergemälde von Schmidt und Neuett „Almen rauunb Edelweiß" zur Auffuh- rung Dieses Stück, das auf-er vielen ergreifen box Szenen auch 'Bc-Sai tösllick-en, echt bayerischen Humors enthält, stellt ben Tarstellern dankbare Aufgaben, die von allen beteiligten in bester Weile gelost wurden. Jo daß daS Publikum nach ie enr Alt reichen Bnmll fpenbete. Durch die inzwischen ringen»r erecn eigenen Detorationen der Tegern erc wurde die Wirkung b4 Stückes äußere ordentlich erhöbt. Die Zwischenpause! füllten auch tnedmal wiedec gute Zithervott ä.je sowie Gesangs^ errfagen in bester Weise aus Gestern abend w >rde Anzengrul ers ,.M eineibbaucr" a-jf geführt. Die ei—e iren Darsteller fanden sich sehr gut in ihre tei.meiie recht schwierigen Rollen.-. Besonders waren es die Bertveter der Hauptrollen /Kreuz- toegbofbauer, be fen Sohn Franz, sowie bic Vrvru), welche die Gebauten Mrzengrubers in tveffeil« Weise .vimt Ausbruck brachten. Aber auch die Rollen des Guoßki echtS, des sterbenden JaLob, der Burgetties, >'owie deS Toni lagen in guten Händen. Selbst die I-nhabei der kleineren 9b?Öen boten ihr Bestes. Im Hinblick auf die guten gcbiegenenl Leistungen der Tcgernseer ersch int ein guter Besuch der Vorstellungen wünslltenSwert. Bornotizen. — ^Tao^skalender für Samstag: Hotel Einhorn. 8 Uhr, Xegenrieer Bauerntheater. — Lichtspieltheater, wie gestern — Tageskalender für den ersten Feiertag: Ob er hessisches Museum unb G arische Sammlungen, an ben Pfingsttagen von 11 bis 1 Ubr geöffnet lErwachsene 1 Ml, Kinber 50 Pf.). — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Tegernseer Bauerntheater. — Lichtspieltheater, wie Sam-tag — Tageskalender für ben zweiten Feiertag: Hotel Einhorn, 8 Uhr, Tegernseer Bauerntheater. — Aus bem <5tabttbeatcrbureaik In der Vorstellung des Lustspiele- „Im wunderschönen Monat Mai" ist fast das gesamte Personal beschäftigt. In Hauptrollen futb tätig die Damen Ruimer, Marcks, Rammel, Tütt, Koop, Keller, Boirbziej sowie die Herren Goll, Frigel, Hellborn, Heding, Noebett, Brandes, Bech- stein und Mehnert. Herr Döring, dec gegen Ende der Spielzeit in Att-Hcidelberg auf Anstellung gastiert hat und verpflichtet worden ist, roirft ebenfalls in einer größeren Aufgabe mit. — Oberbe ssiicher Kun st verein. Die Ausstellung bleibt wegen vollständigen Wechsels einige Tage geschlossen. Neu ausgestellt werde« Kollektionen von Fries-Ortenberg, Prof. Tellar- T-armstadt, Prof. Hans von DoEmann-KarlSruhe unb von unteren einheimischen jungen Künstlern Heckroth unb Steinbach. Tie Gießener Kuns> fammhrng mit der Dr. Hans Bock-Gedächtnis-- Stiftung im Neuen Schloß (Eingang Sendenberö- stvaße) ist am ersten Pfingstseiettag von 11—1 Hhr unentgeltlich geöffnet — Die Lichtspiele SelterSwe- bitten uns, darauf hinzuweifen, daß am zweiten Pfingstteicrtag ein vollständig neueS Programm spielt. Tie Vorstellungen beginnen Pom 15. Mai ab Wochentags 3Vr Uhr, Sonntags 2XA Ubr nachmittags, die letzte Vorstellung täglich 9 Uhr> abends. Näheres siehe Anzeige. — Die zur Tagung der Verbände für römisch-germanische Altertums- Forschung für DonnecS'ag, 19. Mai, v>rmck- tags 8i,2 Uhr, im Hörsaat 2 des Vvttesungs-' gebSudes arnge ünbigte Vortragsreih«- bel,a.i- belt die verschieden sten Gebiete unb Z Um. — Baurat Jakobi wird über Flurnamen Und Artertum-torschung sprechen. Es ist ja bcrannt, daß me^kw rdige Name.! anb Ligen vfv an vorgeschichllich bedeutsamen Orten raiieu. E e sind dem Erforscher der Vorzeit gar väustg iriil- lommcne Wegwriser auf her Bahn fet.ter Hu:ei> suchungen, und ihr SclMtz vor moderner „Vornehm- beit'', bie nichts mehr von ihnen nrifien will, liegt nicht nur bem Freunde ber Volks unde am Herzen. — Tr. Beeck will über Hausbestat- tun gen in Grabhügeln beritten. Man hat in ben GraHügeln mancher vorgefchichtlicher Kulturen die Neste fia t.'itec Bmtteu gefundeu, die zug eih ein erwünschtes Bild liefern von der Wohnung ber Lebenden. — Prioatdozent Tr. Bremer führt seine Höver 4000 Iahte zurück in btt ausgeheube jüngere Steinzrit. Er folgt den Spuren emcS Volkes von Jägern und Hirten, deseu Wanber- S'ge wir an den Gräbern feiner Toten verfolgen nnen, derZvnenkeramiker, wie diese Leute, deren Namen wir nicht tarnen, nach der Verzierung ihrer Gefäße genannt werden. — Zwei weitere Vorträge versetzen uns in die römpche Zeit Prof. Helmke kann am Grund genauer Untersuchungen mancherlei berichten, was über bas Römerkastell Kapersburg aut Grund älterer ch'n? Wie anders, als indem man ihnen von bem Wunbrr hanbgreiflich-r Vorstellungen gab! Tenn das gemeine Volk glaubt nur, was eS mit Augen sieht. Wie aber würbe bargestellt, was sich am ersten Pfingsten in jenem nicht näher bezeichneten ,,Hau>^ im heiligen Laube ereignete? In Wahr- beit beschränkte man sich nickt bloß barauf. Man Vierte allezeit zugleick christlicke unb beutfche Pfingsten. Warum ist bk Ätrchmfarbe beS Pfingute stes ein tiefes Rot? Eö ist ein Simibilb ber teurrgen Hungen, sagen die Gottesmänner: bic Lc.btarbe deS TvmiorgotteS sahen darin die alten ©ttmanen. Unb so allenthalben. „Schmückt bad Test mit Maien" fingen bic Deutschen, aber schon beim altjüdischeu Laubhüttenfeite war eS Sitte, den Tempel mit Laubgrün zu schmücken bis an dte Horner deS Altars. Altgermanische Frühlings, feste unb israelitischer Kult gingen miteinander. Äean P au l beschreibt in seinem „HesperuS", wre man in den Kirchen, wenn der Priester von ^r Ausgießung des „heiligen Geistes" crzählte, Blumen aut die Gemeinde berabregnen ließ. Tas roar nur noch ein schwacher Abglanz einsti- 97^ ^ndgr.-flicheren Brauch-, Tenn zuerst wurde dte Fmertau'- Durch Herabwerfen brennender Wergbamchcken veri.mibilblicht, bi- man da- nx- gen ihrer siruergefäbrlichkeü abstellte. Unb dann die Taube In v'elm Kirchen ließ mMi. ivcnn ver ">:slliche am A täte da- „vem creator wiriruS' anstnnmte, einen Kranz her» «riederickweben, des e i Hauornük eine bildete. Auch dtese» Üteroinbc war mit bunten Frühlingsblumen unb Bändern, Smnbildet". der tarrigen Zungen, geschmückt: die game Gemeinde griff na« bem Flttter, unb wer -aoaZ davon erbalmm bnr.te, verivalnr.- es lebenslang in 'einem Gebet- bucke. Mitunter ltetz m aufhörten, blieb wenigstens noch baL „Psingst- bier", nrit dem sich — im Lüneburgischen noch heute — eingcheiratete Bäuerinnen in die Ge- meinte einkaufen Anberswo wird dazu eia» 0^alÜ!n,clt, Durichen mit altertümlichen, non Geschleckt zu Geschleckt vererbten Lärminstrumenten mit denen |ie die bö en Geister aus der Gemarkung vertreiben — ziehen frühmorgens von xwi Hu Hof, und rasch muß ihnen gegeben werden: Ack. laßt uns nicht so lange steh'n. Wir muiien noch dreißig Meilen geh'n! so wett roar es mm doch nicht, aber man brauste >eine Krö te noch ja anderem. Auch .auf bem Anger gibt es einen Pfingstkranz. an hoher, alattcr Kletterstange: da kann sich jeder hermtter- Men, was er ma? uno erreicht Unb in ähn- ^(f>et W-i e Wct:kämv-c und Spiele überall Die •zm»(bienen aber maßen sich im Vogelschießen. 3tebt-r roar es hier rme in der Kirche. Sir ^Aofien nach rmem Vogel, den man zwar nickt Laube, wvni aber Lavaiei nannte; wohl bis in die ! Kreuz*abrer-ett gebt b't e Bezeicknung zurück Be- , ^rtvlnfierr?et»e mar da- der Geistlichkeit in höch- i:em .'.ratze r rrhaßt. aber bis ins späte Drittelalter ' eiferte sie vergeblich dagegen, unb heute noch spricht man allgemein vom „Vogelschießen", auch wo man längst andere Ziele kennt. Seitdem spielt der Schützen krieg eine große 9toÜe; er bat gewissermaßen den einstigen Maikönig abgelöst Auch ferne Würde bauert ?m Jahr lang, unb in mancher Gemeinde genoß er allerlei Freiheit; mit der erschossenen Scheibe — ort mehreren — ziert er seinen Giebel, seine Amtskette, die immer länger unb immer schwerer wurde, trug er auf iebem Kirchgang, ja wohl gar leinen Vogel nahm er aui die Empore mit. Natürlich hat jeder rechtschaffene Schützenkönig auch cme ftöingti, wie ».bem dec Maikönig feine Maibraut. Ueberhaupt jeder junge Tlarat sah sich nach einer folchm um. Die ganze weibliche Jugend, auch jede Wittib unter fünfzig, Jahren mußte dazu an treten, und dann wurde unter ihnen gewählt, auch wohl um sie gerauft, geioit, gebo en, was daS Zeug hittt und z 'm Schlüsse unter der Maie auf dem Anger heftig getanzt. Prüden Weibern, die nicht mittun wollten. legte man statt deS MaibuscheS eine Dornen- well« vor die Tür wid Hagestolze setzte man aur einen Schubkarren unb fuhr sie auf einen dürren Acker hinaus. Auch wer bei den Wettkämpfen unb sonst immer ber letzte war, gar ben Sortnenau'gang am Psingstmorgmi verschlief, bekam sein Teil ab. Die Aermsten unb Dümmsten, vor allem der Schweinehirt unb die Ganseliefel müssen da in der Regel ihre Haut zu Markte tragen. Ms „Dfingstlümmtt" erfreuen sie sich einer zweifelhaften Ern agsherr- lichkett, der allgemeinen Svotriust vreiSgegeben. So hat sich das einstige schmucke Pfingstkönigtum in ein wunderlich-- Gegen tri! vettehtt Aber was macht das aus? DerbeS Volk liebt derben Scherz unb nimmt nickt Schimvf für Emst Tas alte Frühling-fest hat neue Formen angenommen, die von Gau zu Gau wechseln, doch kaum mtt der Zeit. Nock immer schmücken wir tfc. auch in der Groß- itabt, mit Maien, am liebsten aber holen wir sie un- selbst, wenn draußen zwischen bem lickten Bittenarun ber „Pfingstvoael", der scheue Piwl, melodisch lockend ruft. luigtafrjngfn in dem groben LuneSwerk ber> öhcntlkbt worden ifl — $^ii)äimx3i ura für unsere heimische F^rickroitz ift e- bah Pcvi £r Gößler, der rnürttrmbergifdje Landesbmservaror. üfer die älteste alemannische Besiedelung, und Pros. Dr. Jacob- 8r i e s e n über daS merownigi dx Gräberfeld nderten bei SxmnoDer sprechen werden Tseier Seit gehören ja die ^irnde aus dem Trlnhfdvn GrSberxid von Vejjge em en, dessen rmuKirme Särge das Oberhe, is c Mu eum Ivikbrn befjnrt aemache haben. — Mirxialbe liche Baukunst behandelt t-i. Ament in seinem Vortrag über alte Hofhaltung und Dom m Bamberg. — stavali.raischeS Be eftigimgsween erörtert Geheimrat Tr. Schuchdardt bei der Tarstellwrg des Lattells ftarls d. Gr.. Hohbncki bei Lenzen a. b. lklbe. — Leider können zur M u seu m s sühruug, die unter Leitung deS Direktor- Prof. Tr. Kramer stattsrndcn wird, des Nainmnangels wegen nur die auSwär- tren Teilnehmer der Tagung zug^lassen werden. Ersatz dafür dielen den Einhorn i'chen die von der Tirekiron einge ib eten öffentlichen Führungen. flirr denen vergwigenen Som'.tag begonnen wurde, und die nach Pfingsten fortgesetzt werden. Landkreis Gießen. ga. Grün berg, 13. Mai. Durch Reichsgesetz können Verbrechen, die bisher vor den Strafkammern verbandelt wurden, den Schöffengerichten zur Aburteilung überwiesen werden. Schon der erste derartige Fall, in welchem von dem hiesigen Schöffengericht am 4. Mai zwei Burschen im Alter von 17 uno 20 Jahren, namens Siek und Heusohn, aus Offenbach zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt wurden, brachte in das hiesige Amtsgerichtsgefängnis zwei Häftlinge, die sich als weniger harmlos et> wiesen, als die bisherigen aus meist ländlichen Bezirken. Am Montagabend gegen 7 Uhr sprang Siek aus der Zelle, als der Gefangv- nenaufseher die taasüber an der Wand aw- geschlossene Bettstelle herablassen wollte, versperrte die Türe, überredete dann feinen Konv- plizen Deusohn, mit ihm „auszurücken", sperrte einen dritten Häftling, der sich wei- aerte, das gleiche zu tun. ebenfalls in eine Zelle, eilte dann in den unteren Stock, entriß der Frau des Aufsehers den Schlüssel zum Außentor, schloß sie in die Küche ein, und be- ?iab sich dann mit Heusohn, der iowischen einen Rucksack gepackt hatte, ins Freie. Dem Aufseher war eS jedoch gelungen, mehrere Einwohner, die in der Nähe arbeiteten, aus die Vorgänge aufmerksam zu machen. Die Ausreißer wurden von ihnen noch in der Stadt wieder eingeholt nnd zurückgebracht. • ** Kurze Nachrichten aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Friedberg imb Bad- Nauheim fanden am Donnerstag stark besuchte Protestversammlwwen ber Beamtenschaft statt, in denen in ähnlicher Weise wie in Giestrn gegen btt Belassung in Ortsklasse C Emivruch erhoben nnr*e der in scharfen Gntsch'f-ßun^ i yrm Andruck kam. ^rxdbora fot- bert Einstufung nach B, Bad nach A. — Auch :it Butzbach rögt sich bie Beamtenschaft: fee hat sich zu einer Beamten Vereinigung zusammen geschivslen. die ebenfalls eine höhere Einstufung verlangt. Tie Stadt bo^ht am 16. und 17. Juli die Feier ihres GOOjobruKn Bestehens. Bor gesehen sind ein großer FestkvmmerS, Fost- goyosdionste und ein Fugendstsl im Zipfen. Im gleichen Monat veranstaltet der Gewerbeverein in der Turnhalle auch eine auf zwei Wochen bemessene Iub-ilLimSaussbellung. — Ein sehr an- sprech?ndes Krivg?rbenkmal wurde in dauern» heim cingyneibt. Tie Weiherode hielt Pfarrer Bevor lOssenherm). Ter Ge'mtgverein „Eintracht" lTorhrim) verschönte die eindrucksvolle Feier. — Auf der Tralstseilbalmstreck Lardenbach — IlSdorf der Gewerkschaft Lurfc fing sich an einem Bock im Klein-Ei cksucr Feld aus unbekannter Ursache einer der Besöcderungskästen uiib veranlaf-le dadurch eine größere Stauung, die sckrließlick zum Zusammenbruch des Bockes führte. An der Unfall stelle fand man zwanzig Küsten am Boden liegend Tie Neuaufstellung des zerstörten Bockes erfordert eine zweitägige ArbeitSruhe. — Tie Gemeinde Wivpenba ch bn Ortenberg erhielt Telephonansck:luß. Tamit dürsten alle Gc- memben des Kreises Büdingen an das Fernsprechnetz angeschlossen sein. Landwirtschaft. * Wieseck, 13. Mai. Der Landwirt- schaftliche Konsumverein hielt seine diesjährige erste ordentlich? Generalversammlung am Tonnerstagcch?7Ü> ab. Die mit einem Nein gewinn von 34 926^6 Mk abschließende Fahrosrechnung und Bilanz für 1920 wurde genehmigt. Tie Mitglieder erhalten 10 Proz. Dividende auf ihren Waremirnsatz, der im ganzen die Höhe von 345 075,67 Mk. erreichte. Ter wich'.igstc Punkt der Tagesordnung, die Umwandlung der Genossenschaft in eine solche mit beschrankter Haftpflicht. sand gegen zwei Stimmen Anncchme. Tie Haftiumme setzte man auf 100 Mk. fest, ohne die Geschäftsguthaben zu erhöhen. Nachdem den Frauen allenthalben das Wahlrecht verliehen tft, erscheint eS zeitgemäß und billig, ihnen die Teilnahme und Wahlberechtigung bei Generalversammlungen zu verleihen, sofern sie Genossen sind. Ter Zusatz, wonach grauen von der Generalversammlung ausgeschlossen waren, wurde ge- strichen. ttnfc wlsfcnscbafi. Johanna Hesse nach Dresden verpflichtet. dz. Tarmstadt, 14. Mai. Frau Johanna Hesse vom trieft*ei ^'anbr».In.trr Kutg dieser Tage an ber Dresdener Staats- oper die .T^olde" mü großem Ersolge und wurde baraufbtn sofort unter den günstigsten St- bmgungen verpflichtet. Im kommmdenSptel- jahr wird ixr .-tanftienn isdoch noch an der hiesigen Bühne tätig sein. vermischte». Lüneburg, 13. Mai. (Wolfs.- Im Stadttheater brach geftern abend nach ber Vorstellung ein Brand aus Das gesamte Bühnenhaus wurde ein geäschert. Der Schaden ist bedeutend, u-t *■ •---------- Turnen, Spiel nnd Sport. ~ Der Gießener Sport-Club von 19 00, der die letzten Sonntage meist auswärts fällige Rückspiele erledigte, zeigt sich, wie uns mit- neteilt wird, am morgigen Soimtog narfMratta.i 3 Uhr an ber Hardt wieder als P.atzvercin. Sein Gast ist der der Berliner Kreisliga angeboren de Olymp, der die weite Reise nicitt gescheut, um im Prvpaglmbaspiel emrt Berglltch Der Berliner Sigaftärfe mit der l-rfiget an» rustellcn. Ter Club, der sich in letzter Zcck innerhalb seiner Mannschaft wieder gefunden hat. wrd in diesem Spie! nneber feinen alten guten Fußball bieten. — Einen nicht minder guten sportlichen £ederbiffen bringt der folgende Pimgümonttig. an dem die alten Kämpen und teilweise auch Gründer deS ClubS im' Verein nett defl Wte-HerrrN'- Mannschast des Nordmainfreismeister», der FrankfurterEintracht. ein trofsticbes Beispiel dafür geben, wie ber Sport mich im Sliter roch jung erhält. Tas Vorspiel hierzu endete in «rt 1:3 (Halbzeit 0:0) für die Frankfurter. Piel beginnt um 4 Uhr ebenfalls an ber Hardt. Müllkr'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 14. fötal: 16° R. ZCIrcbüdic Hadiri^Utt Cvangklifche Gemeinde. Swmtag. 15. Mai. 1. Pfingsttag. Kollekte für die Lutherstiftung. In der Stadtkirche. Vvtm. 8 Uhr: Pfr. Mahr. 9>/r: Pfr. Becker. Beichte ii Feier b bi. Abendmahls f. Ma thäus» u. Markts em. 11'/« : Kinderkircke f. Matthäus- u. Markusgem.. gt» mernsam. Pfr. Becker. — In der Jo Hann es- kirche. Bonn. 8: Pfr. Bechtolsheimer. 9'/,: Pfr. Ausfeld. 11: Kinde rkirche 's. d. Jol)onneSgem.: Pfr. DuSf eld. SJtoniag, 16. Mai. 2. Pfingsttag. In der Stadtkirche. 23orm. 8; Pfarras''ist. Ramge. 9'/,: Pfr. Mahr. —^iderJvhannes» TiY4t. Storm 9: Pfr. Äi»t5b. Pfr. Doch- wl^Heimer. Beiche u Fevr d. 6L Abendmahls für Lukas- u ZodanneSgem 11»-*: Srnderkirchv b d Lubrsgem.: Pfr. BvcheotSdermer D i e s e ck Pfingstsonntag: Borni. 9V$: Gottesdienst (Frauenckvr SBpÜetir t d. Luchev- fhf'dina. 10®/,: üTrnberhrtbe. — Pfrngstmvn- tag: Bonn. 9«,f: stwb^bat Wtßmann -Tarmstadt. SMlefu f b Glocke»ikupttal 1. Vmrgstferertag. 15. itm, norm. 10: ffirdy berg — Hl. Abeichm«chl f. Staufen berg. Kollette f. b. ^itbrrfhitimcL — Ruchm. 1»/»: 11 tetiberg. Stolteste — Rachm. I**: Lollar. ÄoLlehe. —2 Pungstseieaag, 16. Am, norm. 10* Lrrchbcrg. Ascholifche Gemeinde. Hamstag, 14. TOci. nehm 3 u abb-5 8 Uhr: Gelege-ch | bL v^ichee — Sonntag 15. Mai Pfingstsonntag. Bonn 61 Gelegoch. l bl Beichte 7: Hl Messe. 8: lußÄUun^ b dt rtonv» man um. 9: Hocharm m. Pr. 11; Hl. i’iefie M. Pr. fliatnn 2»,: Desper m. Segen. Sonntag, 15. Mm, itarix.it 5 u. abds h iWtrl Gelegetch. j bi. B.-ichöe — Mvnwg. IB. Wat Pfingstmontag, tüorm. 6*/t: Okiegenb. l bL Beicktte 7: £A Messe 8: Ärftetliriii b tx. ,'trm- minrum. 9: Hochamt. 11: Hl Messt Rachm. 2V,; Andacht mit Segen. — 2iadtta-j unb ^rrüafl» advs. 6»/»: Maiandacht. Tiaspora-Goltesdienst am 16. Mvt. Grünberg, norm. 91/, Uhr. ft a tbol. Gottesdienst. 16. Mm Hungen, norm. 8 — Lich, norm. 10 u nachm. l/i8. — 16. Mai. Lich norm VJj und aachnt *Ä8. — Hungen, norm l/,10 Uvr Bcoeerale bitte re Man de In u.Zitronen dabei bUliuer, bequemer und gceünder lind Dr. Reppins Backöle „Bittermandel nnd Zitrone“. Verem he- Sie auch Dr. R< pi Ine Vanillin- pulver. Backpnlvrrund Kum-Aroma» < Generalvertreter: Robert Völker, j — Kaaeel. P'ünffen,teretraße 4. — l I ?b< - pzitrmaiDauerm.|. rubtner GelchästSdelrieb, per sofort ob. später au mieten gesucht. Schrillt. Angeb. unker07l23a b.Giest.Anz. Ausführliche Angebote mit Angabe des Bildungs- Sanges sowie der ®e. alts - Ansprüche erbeten unter A. H. V. 58 an Ali-Haasenstein & Vogler, Essen. 5512 a Vertreter i mit Beziehungen zur Landwirtschaft für den Vertrieb eines einzigartigen aes. gesch landw. Gebrauchsartibels, unentbehrlich für Rindvieh, gjlafienartikel, sofort gesucht. (®anj ungewöhnliche Derd-en stmöglichbeiten.) Offenen an T. Cramer 6 Co.. Wiesbaden, Friedrich str. 48 8«Wm- Abteilung einer alten bedeutenden Tchokoladesabrik bcfteineeiübrtcr Vertreter für den Platz unb Umgegend gesucht. Auslührllche Angebote und Relerenzen eefL unt T. I. 617 an 1A 6 lamberi 1. __MS 1C Brave», ges. flojjfiirnmiiiitii über 20 3- sum 1.6. ges Lohn u tü M) M. m. Hb- zstgen für Station und Dienstkleidung. 6877c Dlrrmon ver Oetl- onö Bneflwnflflit Sfetzell. Hauptagentur H für i>euer-, CinbruchSdiebstabl-, Un'all-, Hal ostlchl-. TranSvort'. Veben8-, Ans- steuer-, Renten» ufw. Berstcherungen mit aniehn» )nkana * vergeb. Herren, welch, lichem pllNlsso in der Laae sind, da» be« stehende Geschalt roeit anSzud., btet. sich Weleaenbett zur Schaffung bedeutender Nebeiieinnahuien Huelübrl Ana. unter F. 1.1.374 an Bedell Sosse Freektert i.H. Schön gelegene S-Bimm.« fVobn. in beff. Vanbbau« bei Bad -iaubeiui gegen 8-4-Z.-W. tu Giesten zu tauschen ges. Lchr.Augeb. nnter07l34 a.d. Gte-t. Anz. I Wohnungstausch | WobDiiDgs'auscL Ren bernedditete, ne» räntnige 8-Zimmerwob- nnttfl in beirr Lage, Bahnbosstraste 1 Treooe gelegen, neaen 4 ober S-Zimmcrwobnuag in Näoe ber Kliniken zu tauschen. Als Geschäft^' lokal mit Wohnung ge« eigner Schr. Angeb. unt. 07234 an den Gie-st. Anz. Woliaungstanfch Castel-Gießen. Gegen 3-Aimm.-Wobn. mit Bad und Zubehör in Cassel wird mc'glich't S-Zimmer - Wobnnng in (Siehrn 0/133 za tamehon gesucht. Angel o e an ReichSvervsiegungs- amt (Siesten, Bahn'ao'straste 71. v v für hiesigen Bezirk gegen Gehalt u. Provision per sof. gesucht. Zur llebernahme des Bezirks- lagerS sind ca. 12000 Mark erforderlich. [Stellenangebote 07193] Qrin längerer Schreinergehilse auch mtt Maschinen ve" traut, kann foL ctntreien. Kost kann gestelll werten. Schreinere! Winks.Mass, in LealorL______ Weißbinder gesichl. 07228 H. Eile. Steinitr. 29. Eeörllng u.WllMei für mein Lebensmitrei- und Drogengeschätr gegen sofortige Bergütung nach Taris wird angenommen bei tScorg Wallenfels. 5501C Giesten. Durchaus gewandte, vertrauenswürdige Kontoripin mit längerer Bureaupraris sofort gesucht. Flottes Maschinenschreiben und Stenographieren Bedingung. Gesl. Bewerbungen mit Zeugnisabschriften, Referenzen und möglichst öichtbild sind unter Angabe der Gehallsansprüche unter 5617 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers zu richten. 9t. Ilmssr, l,aud)'-’ :Be l, an Herr» zu verm Anzus. abdo.6—7. Llslostsw. tzll. '''"Möbl.Zimmer z um. Alrankiarter Bit. 167 V. ■BH. Zimmer an ältere Dame 1. S.-Lein. z. verin. Liebigsiraste III. | Mletgasuche | KriegerSwitwe mit einem Linde von ff fahren lucht zmi rnimödl. jiiMtr zu mieten. ®(br Angeb unter kLL7 a. d. Vie^.Anz. Solide äit. Mann futtitein leere» Zimmer. Tchr. Angeb n.0'2Ra.d.G.Anz. Kleiner befler Raum mit Vanerolat» geiu bi. Schrint Anged unt.07ÄV< an den Liest. Anzeig, erb. Gefahrener Metallformer gefncht. Verheirateter bevorzugt. 6613 Wilhelm Zimmer, -, Bahnhosslraste 12. Behördliche Anzeigen 6. <5 tmg (erarbeiten. Gießen, bat 12. Mai 1921. 5532B TecLbecöü r ae rmeister iLebensmittelanM. »u KU Derber» Ab- 5594B lenber Aus ir, an 5549B 546 7 D 5533B Statt Karten! Dießen, Landmannstraße 15. M. Vermählte r Klein-Linden, ben 15. Mai 1921. Annemarie Statt Karten! Verlobte Mainz Lollar, Pfingsten 1921. Statt Karten! die 9»te MöbelLezugsquell«. X. Für Der Käthe Braunroth Paul Pfingst 4.90 3.70 2.45 1.25 1.55 Mk. Mk. Mk. Mk. Mk. veranschlagt veranschlagt veranschlagt Eschwegc Äetzlar Für die uns an unserem Hochzeitstag erwiesene Aufmerksamkeit danken wir herzlich Gießen Äahnhofstr. 29. Stadt. Brennstoffamt. Abgabe von Brennholz. Die Annchen Albrecht Georg Bellos Verlobte Berlin.Halensee Gießen Gustel Werner Georg Bönicke Verlobte Beigeordneter Dr. Leib und Frau Paula geb. Koller. Hermann Jung Julie Jung geb. Mandler Gießen, ben 12. Mai 1921. Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt unb BrennstoffamtO LEW lebet ilrt WLAKW men ote Brüül'fde UniD.-öruaectL K üwge. sie-zeo Die glückliche Geburt eines gesunben Töchterchens zeigen in bankbarer Freube an Lehrer Schlidt und Frau Anna geb. Nicolaus Halgehausen (z. It. Gießen), t3. Mai 1921. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Anna Ruppel Ernst Hofmann, Lehrer Hess. Öochbauamt Gießen. I. V.: Kuhlmann. Arbeitsvergebung. Ium Neubau eines Wohnhauses zu Mühlfachsen bei Nieber-Bessingen sollen folgenbe Sauarbeiten oer. geben werben: 1. Erb. unb Maurerarbeiten 2. Zimmerarbeiten 3. Spenglerarbeiten 4. Dachdeckera beiten 5. Trägerlieferung. Angebotsformulare finb gegen Erstattung ber Abschreibegebuhren von unserem Architekten Conrad Schuhmacher in Gießen, Roonstraße 31, erhält, (ich, woselbst auch die Zeichnungen unb besondere Bedingungen zur Einsicht offen liegen. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Binchen Damm Carl Weigand gesetzt: Brot: ber 4-Sfintb-Saib ber 3 P und Laib ber 2-Psund-Laib ber 1-Pmnd Laib Brotmehl: bas Piunb Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Franz Deith und Frau Elisabeth geb. Goß Ihre Verlobung geben bekannt Luise Schadeck Karl Brück Clärchen Märzhäuser Dr. jur. Joseph Kübel Neichstagsstenograph und Gettchtsreferendar Verlobte Neuhof.Leihgestem HSxter a. d. W. Pfingsten 1921. Für Krankenbwt unb Brötchen bleibt ber seitherige Preis bestehen. Eberversteigernug. Dienstag ben 17. b. M ts., nach- mittag s 3 Uhr, soll im alten Schulsaal ein ber ©emeinbe gehöriger abgängiger Eber versteigert werben. 554 ID 21 nn er ob, ben 12. Mai 1921. Bürgermeisterei Annerob. Horn. Koblenz a. Nh. Gießen, 3n ßöbers Hof 6 Pfingsten 1921. Möbelindustrie 3. 3ttmann Inhaber: Mfred Brumlik für Verlobte Angebotsunterlagen können auf unserem Amt, Stephanstraße 18, eingesehen, Ängeboissormu^ lare fotveti ber Vorrat reicht, gegen Erstattung ber Selbstkosten bezogen werden. Angebote sind bis Samstag ben 28. Mai b. I., vormittags 11 Uhr, verschlossen unb portofrei bei uns einzureichcn. Zuschlagsfrist: 4 Wockieit. Gießen, ben 13 .Mai 192L 46000 Fahlledersohlen mm) können wir ans Relchab^atÄnden zu »ehr billigen, amtlichen Preisen liefern. Keine Spaltlederware. Für Schuhmacher u. Private Poitkollis ftr 12 Paar Btiohlugu reichend B. 30.50 .. 25 „ „ „ 6L00 Schuhfabriken u Lederbandlungen erhalt. Orig.- Bahnkolllt if. 200 Pziarl Zu diesem Rf-klamepreis kann jeder Kunde jedoch noreln Kolli erhalten. Leder-IndustriePhönix,Neukölln bei Berlin, Gefach Nr. 13. [5004sa SJIIfitnitintürtsfriiflftnffliitßitBtn Die noch rückständigen Beiträge zur Kranken. Kasse unb Invalidenversicherung für den Mona» März 1921 Können noch bis xum 31. ös. Mts. ohne Kosten bezahU werden. Nach Ablauf dieses Termins sind der Einzahlung auf unser Postscheckkonto auch die Kosten beizufügen. Gießen, den 14. Mai 1921. 5602c Allgemeine Ortshrankenbaste Gießen. 3. A.. H. Hinkler. Stabt Lebenzmittelamt Warenausgabe für die Woche vom 16.—22. Mai. Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot: 1850 Gramm Brot ober 1370 Gramm Mehl Kg. 2 40 Mk Brötchen 15 Pf. Aeizenb rotmehl Kg. 3.10 Mk. Kranken- b r o t 2.60 Mk — Kranken brotbäcker: E. Hanke, Ebelstraße 2, Ab. Neurath, Aster- weg 26, August Deibel, Neuenweg 50. — Mehl für Kranke: Kg. 3.30 Mk. (Verkaufsstelle siehe unter Nr. 2.) 2. Mehl, Nährmittel unb Zucker für Kranke: Abami, Gebe., Mausbura 14; Berdux, Gebr., Bahnhofstraße 27; S. Ziegel- ftein, LanbgrM-Pbi'lipp-Platz 8: I. Maternus, Klinikstr 22; $>. Jung Nachf., Rittergasse 11. 3. Krankenzwieback: Preis für ein Paket — 125 Gramm 1.95 Mk. Verkaufs- stellen: £>. Müller, Neuenweg 2; L. Kronenberg, Löwengasie 23; K. Wißner, Steinstraße 33. 4 Sonberausgabe des Lebensmittelamts: Leberwurst in 1-Kg.-Dosen 4.50 Mk. die Dose, Kernseife (300^ramm*Stucf1 4 Mk. bas Stück, Konbcns. gezuckerte Vollmilch! 8 Mk. bie Dose. Verkauf erfolgt bis auf weiteres von 8—12 Vr Uhr trorm. unb 3—5 Uhr nachm. im Stadthaus, Gattenstraße 2, Nebengebaube (früheres Orts-- gericht^ an jedermann. Samstags erfolgt Verkauf nur von 8—12 Uhr vorm. Alten-Buseck Burkhardsfelden Pfingsten 1921. Arbeitsvergebung. Tie nachstehenden Rohbwrarbeiten für den Neubau von 8 Kleinwohnungen an ber Frankfurter Straße sollen Samstag. 21. Mai b. I., nachm. 5 Uhr, öffentlich rx-rgeben werben: 1. Kunftftcinarbeiten, 2. Zimmerarbeiten, 3. Staate.arbeiten,^ 4. Eisenlieferung (Trägerlieferung n. Schlosserarbeiten), • 5. Dachdecker arbeiten. Dess. Kulturinspektion Gießen. _______ D. Steinbach, Baurat.__________ Bekanntmachung. Die Nutzhvlzversteigerung mit freier Konkurrenz von heute ist .genehmigt. Lwlzüber- wetsung unb erster Fahrtag: Montag, 23.Mai l.J. Bezüglich der beschränkten Versteigerung roirb Entichetdung Demnächst bekannt gegeben. Gießen, den 12. Mai 1921. 5595B Oberförsterei Schiffenberg. Traut wein. Am 2. Pftngstfeierlag: Gröhes Anturnen des Turnvereins „Frisch auf" in Leihgestern verbunden mit Wett- und Schauturnen, auschl Zan$» unb Dolhsbelufttgung auf dem „Sport- Arbeitsvcrgebnng. Für bie Felbbereinigungsgesellschaft Bergheim sollen Donnerstag ben 19. b. M., vormittags 9 Uhr, am dem Rathaus zu Golzheim nachstehende Arbeiten und Lieferungen in einzelnen Losen vergeben werden: platz" an der Kreisstraße nach Gießen. Speisen unb Getränke ist bestens gesorgt. Es laden ein: 07255 Dorffanb. Der Festrvim. Brechen von Packlagesteinen, 3475 Mk., Anfahren ber Packlagesteine, 10 425 Mk., Aufsetzen der Packlagesteine, 1042.50 Mk., Gewinnung des Uebergründungsmaterials, anschlagt zu 715 Mk., Anfahren des Uebergrunbungsmaterials, anschlagt zu 2145 Mk., Chaussierungsarbeiten, veranschlagt zu 13 875 Mk. Die Verdingungsunterlagen liegen auf De fi- scher Bürgermeisterei Lwlzheim zur Einsicht offen, wo die Angebote in Prozenten des Kostenanschlags verschlossen und poft frei bis zum Eröffnmrgs- termin einzureichen sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, bn 11 Mai 1921. gäbe erfolgt in beliebigen Mengen von Vi Ztr. an vom Lager An ben Bahnhöfen täglich von 8—11 Uhr vorm. unb 1—4 Uhr nachm. Bezug- scknine werben von 7‘/2—12 Uhr vorm. unb V>3—6V3 Uhr nachm. im Brennstoffamt. Stabt- haus, Gattenstr. 2, Nebengebäude (frül)eres Orts- gerichtt auSgegcben. Preise: Hattholz, geschnitten 14 Mk. für ben Zentner, Weichlwlz, geschnitten 12 Mk. für ben Zentner. Für kleingehacktes Holz wirb ein Zuschlag von 1 Mk. für ben Zentner berechnet. Bei Abnahme größerer Mengen, mindestens 50 Zentner, wirb ein Preisnachlaß von 1 Mk. für den Zentner gewähtt. Heuchelheim Pfingsten 1921. Versteigerung. Das Alteisen einer Turdinenanlage, bei dem sich unter anderem noch eine gut erhaltene eiserne Riemen^ scheibe (95 cm Durchmesser) sowie verschiedene Irans» missionswellen (75 - 90 mm Durchmesser) befinden, soll am Dienstag den 17. Mai, vormittags 117, Uhr, öffentlich den Meistbietenden vergeben werden. Zusammen- Kunst auf der Bürgermeisterei Niedergemünden. Niedergemünden, den 14. Mai 1921. Bürgermeisterei: Decker. (55430 Offerten find verschlossen mit entsprech, schrift bis zum 25. Mai, mittags 12 Uy Fürst!. RentKammer Lich einzureichen. Lich. den 11. Mai 1921. Fürst!. RentKammer. Bekanntmachung. B e t r : Mehl- unb Brotpreise. Tie Städtische Lebensmittel-Tevutalion bat in ihrer Sitzung vom 9. Mai 1921 mit Rücksicht auf die geringere Ausmahlung bes Brottnehls von 94 Proz auf 85 Proz. die Brot- unb Mehlvreife mit Wirkung pom 17. Mai 1921 wie folgt fest- ReisKirchen Garbenteich Pfingsten 1921. Die DergebunasuTtterlagen sind gegen Er- stattung ber Selbstkosten vom 17. d. Mts. ab bei dem Bauleiter. Architekt Leichum in Klein-Linden, Frankfurter Straße 74, in Empfang zu nd>meit. Tie Angebote sind verschlafen unt> mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum genannten Termin bei dem Borstande der Genossenschaft einzureichen. Klein-Linden, den 13. Mai 1921. Baugenossenschaft Klein-Linden m. b. H. Der Vorstand: 5585V A. Luh. W. Fink. Infolge Auflösung früherer Truvpemnle hat die Llüchenverwaltung 1/15 zirka 23 Zentner Grütze 13 Zentner Graupen 12 Zentner Sago frei. Tieie LebenSm.ttel kommen, da teils adge- lagert, zum Verkauf. Seiiduigung der in Frage kommenden Vorräte am 17. Mai 1921. vorm. von 10—12 Uhr. Preisangebote sind dis znm 19. Mai 1921 an bie Kitchenoerwaltung 115 zu richten. 5565V Bekanntmachung, Montag ben 2 3. Mai 19 2 1, nachmittags 2 Uhr, wird im vofe des Stadthauses, Gartenstraße 2, die Grasnutzung auf Schneisen unb Möhplatien deö Gießener Stadtrvaldes öffentlich meistbietend versteigert. 5o73B Gießen, ben 9. Mri 1921. Der OberbürgermeiKer. Z. B.: vr. Rosenberg. Arbeiisvergebung. Auf Grund des Ministerialerluses vom 16. Stuni 1893, ber Grgänzungsbcstimmungrn vom 24. Februar 1911 und der Arbeiterschutz- Verordnung vom 7. September 1923 werden hiermit narfnolgenbe An streich.- ra r btt ttm für den Amtsgerichtsneubau öffentlich a isgeschtteben: ca. 3500 qm Kalk.arbe, 200) qm Leimfarbe, 200 qm Oeliarbc auf Putz, 1400 qm £) ei färbe auf öoU. 780 qm innerer Fensteranstrich. Tie Verteilung ber Arbeiten in mehrere Lose blerbt vorbel-alten. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Aenne Engelhardt Ludwig Weber Bahnhofstraße 18 Wolfstraße 16 Pfingsten 1921. ...................................... r Statt Karten! Anna Klös Willi Wirth Verlobte Münster Gießen Pfingsten 1921. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Elisabeth Weber Willy Kraemer Gießen, Licher Str. 7 Gießen, Steinstr. 85 Pfingsten 1921. —.........-.......................................... Emilie Schmidt Fritz Simon Verlobte Großen'Linden Odenhausen (Lahn) Pfingsten 1921. Wir haben uns verlobt Erna Haubach Georg Mayer, cand. rer. pol. Dießen, Asterweg. Pfingsten 1921. Marie Fischer Heinrich Luh Verlobte Großen-Linden Allendorf a. d. L. .............................................. Johanna Knarr Willi Heberling Verlobte An der Hardt 8 Neuenweg 50 Dießen, Pfingsten 1921. Berta Dick Philipp Junker Verlobte Lollar, den 14. Mai 1921. Ihre Verlobung zeigen Henny Schnabel Willy Weber an Gießen, An den DahnhSfen 65 Dutenhofen Pfingsten 1921. Vertreter: August Weidig, Gießen, "LM Im Kleinverkauf zu haben bei: Gebr. Adami, Mäusburg Hch.Arnold II.Nachf.,Kaiser-Allee Gebr. Berdux, Bahnhofstraße Hch. Driesch, Seltersweg Emil Fischbach, Seltersweg C. G. Kleinhenn, Bahnhofstraße E. Karn, Schulstraße A. Koch Nachf., Schulstraße Jac. Maternus, Frankfurter Straße Gebr. Noll, Bahnhofstraße Aug. Noll 11., Bahnhofstraße Hans Noll, Neustadt-Drogerie Ernst Noll, Kaiser-Allee 56150 Ad. Plack, Neuen Baue Joh. Seibel, Ludwigsplatz Aug. Wallenfels, Marktplatz Gg. Wallenfels, Marktplatz Sommersprossen 07»*» Steinstraße 68 Fernsprecher 679 rmi Kaserne eine 5534 D ÜVMckWH statt. I. Satt. 3nf.:Hegt ,5. Verlangten Sie Das Werratal a derselbe. Mei Heerführer 2,75 M. werden prompt und billig ausgeführt. Hochachtend Kirschner & Schmidt. Dienstag den 17. Mai vormittags 9 Uhr findet auf dem Hofe der Neuen nechnelden erlernen Sie gründlich n. eohncli in der Oberh. Zuschneide- Akademie in Gießen auf unter öneäörtes MMte® LLichlmleinA, Friiifiirli.il., ZeillM Verreist bis Ende Mai Verlobungsbriefe u. -karten Dank- und Visitkarten in ff. Ausführung liefert billiget Druckerei Seibert,Gießen Neu eddftrnen. Verlag 3. Bronn Efchweae Lnaelhard t,S. Zührer durchrwerratal fOM. derselbe, Wanderkarte der werra.att 6 M Franenarzt Or. Curt Koch. 07199 Haus in guter Geschäftslage mit mindestens 250 bis 300 qm Grundfläche, evtl, gegen Barzahlung, zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote mit Preisangabe unter 5567l) an den Gießener Anzeiger erbeten. wichtig für Hausfrauen! Das einzigartige neue (Entfärbungsmittel „ARlft.“ versetzt Sie In hie Lage, dunkle Stoffe und JUelber wieder hell zu färben. Fleckige, ver. borbcne und verschossene Kleider und Stoffe» werden durch „ARHR“ wieder tadellos gebrauchsfähig gemacht. „ARIM“ ist für alle Stoffe vollkommen unschädlich. Zu haben in den Drogerien. Beneraloertrieb für Hessen: [5579c Hans & Ludwig Oswald, Drogen, tu Chemikalien »Großhandlung, Darmstadt. Die Vau- und Möbelschreinerei Kirschner & Schmidt Ederstrahe 4 empfiehlt sich in allen in ihr Fach einschlagenden Arbeiten Sämtliche Möbel-Einrichtungen sowie Reparatur u. Auspolieren alter Stücke tzium-MmsWii Ar FUr Haushalt und Schneiderei bet erleid)!. 3at)lungeb*t>lngung. Monatsraten! Ifl.l25o Otto Reitz,Giehen, Aslklwkglt Möbel! In nur guter Verarbeitung liefere ich: 5ckltnrimmee 'N Eichen imti. M. 1 050 — CffilUljllBHirr ecbt (Heben „ 3 500.— mit echtem Marmor und gefdtHffenem Evieael M. 960.— mehr, mit Rahmen und SieUlget Matratze für beide Betten M- 700 — mehr. 107<3c Tnriiflimmrr lckstvarA gebeizt. Büfett. jllflSCC Kredenz, tifeti, 4 Stühle M. 2 800.— »neiieiimmer Echt eichen, dunkel gebeizt, eimcjlfflincr befteb. a Büfett, Nredenz. Ztignfch 4PoIsterstühlen, M. 3 750.— HrrrrlNimmrrriehen, dunkel gebeizt, ^crrr ijlfflinrr Bücherschrank, Tivlomat. 3 Sefiel, schwerer Herrenzimmertisch mir Linoleumsockel.....M. 3 240.— fiüdtcn in Sets lackiert von M. 730 — an. in Redvine naturlafiert mit Melfina- i cralafuna......M. l 250.— 8flr Beüchtigung ohne Kaufzwang. J. Jttmann «Kim Giessen, BahnhofslraSe 29. Verland durch ganz Deutschland. Wir verkaufen wieder neue solide Pianos hedertch- Kainit zur Hederichsertilguug zu haben bei C. C. Pfeiffer Ml9 Cteinstraße 11. fflgoiere - Anmlims werd-lachgem iroreiS- rvert ge nimmt u.revar. G.Ebert, CarternaGher Sletzen. BlotfitL 1L Ltimmeru-Revaratd. On. Rudolph. (Sieben. Möbel in nur guter Verarbeitung liefere ich ht den nä*ftcn Tagen aus Werknäue kommend: Bettstellen Mk. ISO.-, 250.- 350.- KleiderichrSirkeltür Mk 350,2tür.Mk 425 Waichkommode Mk. 350, Nachtschrank Mk. 105.- Softfjfoiiimoöf anffa^ 6*90.—DtC8C‘ Kücken- o'-er Bimmcrtifcte Mk. 150.— Stähle Mk. 38.- Matratzen ‘l?titetttmntragen'?Ä. 135.—. 150.—, 175.— 3 teil. Matratze und Seil. Seegra-füllung Mk. 150, mit Wollfüllung (hin Ersatz- Aavo°k mal ratzen, la Drell. Mk. 850.— SlifMiMll SfJSfö hoff Mk. 710.-. Guter Material und gute Verarbeitung bürgen für Öttaltiät. [5280c Möbelindustrie J. Jttmann BSrkl Giessen, Bahnhofstraße 29. Versand ht bte entlegensten Dörfer, a Ich litt seit einem ftabr an Pickeln unn Messer alle Mittel waren erfolglos. Da machte ich Schaum, auf Inne mit Qdermever'sMedizinal Herba Seife, in Kürze waren dieselben verschwunden. (3J»6lid Bleicher, Burglengenfeld. Herba Seife zu haben in allen iflpotb., Drog. und Pars. Beuandt. d. Herbafli idertrakt-Aufav : Cle» matt» 86u/o, Oerniaria2be/l, grnica 18°/» Salvia 187, Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte Reparatur-Werkstatt 07120 8lIllVllle,VMkkMS Landanwesen in der Röhe der Stadt, zu ®6rtnereianlage geeignet, oder solches mit Wohnung zu kaufen gesucht. Gustav Mönch, Immobilien Friedberg i. H. 5537 a Telephon 2S6 Gratis Prospekte [^h] ab 23. Mal WallterstrUe 11 Platin-, Gold- und Silbergegenstände kauft zu hohen Preisen e7M0 Hans Kratz, Brandgasse 8. Das wundervolle Geheimnis ihresVemch windens teilt allen Leidens- ir' fahrten kostenlos mit E.Stenberg. BerliiSWm. JuukerstraUe 254 B. [•** StDtrkpflanjen nur pikierte Porreepflanzrn ertra stark onM Tontaten a.Tiivfen, fruchtbareSort. Ratbauspetunicn Ja Ware, empfiehlt Sirtnerel LSnges Bietzen, Marb. Dir. 67. Darmstädter Pferdelotterie Ziehung am 25. Wal Au nze.w. Geologische Ltteifzügein die Derralanüschaft, gebunden inLernen 12 Dl. Räb SuSkunst üb. Wanderung, erteilt geg. Rückporto die Hauotleiiung des Werra'al verein? In Efckwege. Schönes, mas. Wohnhaus (239) i.d. Nähe Gießens b. 25 - 30000 M. Anz. zu verk. i Einfamilien-Landhaus fierrhchgelegen, neu erbaut, so fort bezieh bar, in der Nähe Gießens. 105000 M, zu verkaufen (127) durch Gustav Mönch, Friedberg LH^Tel. 286. Konzessionierte Psandieitz-Anstalt Znh.: Hans Lratz, vrandgaffe 8 Seieihong von Gold-u. Silbergegen- stänüen, brillanten, Wäsche »sw. I 581 Gewine ML 38 811 Bag^awiBie ML 15 M 5081, lllfl usw. I.ome ä Mk. 2.40 (Porto u. Liste Bk. 1.6«) diroh **”A L F. 08um':er, Bamslidl p. all. Ltstttrtantatelltii. LeskSiilslhsesÄlkk. 1 Paar braune ?st?rWI-ttMrrt mil Srentzleine. Anfbalier und Geblst Mk. 1800.- 1 Paar schwarze BMIiltMim mit ei tem Nickelbeschlag, feine Mudfübr. Mk. 2400 1 Paar hochfeine br. Ku mthrfdiirre mit echtem Nickeldefchlaa lfin|».Rummrtsfidjirr mit dlickelbefchlag n.u/8 6trr»fetttl Neue Vrbeitskummete. echt Rindleder, in allen «rösten. eignes Fabrikat kein Militärgut. Mk. 400 5438c] pro Ltück. Iiigosl liTiiager, Gießen Plerdegeiektrr-Fahrlk mit Meter betrieb. TeLim bichlll-°.Kschkii- $nnn6ol| kurngefchnitten. ab Lager Mk 13.50 per Zentner. ' gebockt u. an« HattS geliefert Mk. 15.— ver Ütr. J. Wellhöfer Telephon 743. Mn Mszieasre rilmlem Skageii find wieder in haben au billigsten Preisen GögorBormianf!,6lp8ra (tifenbanbliing 52« Hau»- und Küchengeräte. Mitas-Mies liefert (S. fHübfomen, 3317 Bertiferecher 1059. Metallbetten Stahldrehtmatr...Binder- bett., Polster a. Jederm. finiel frei. Gisenmötzel iabrik, ®ublL 1 bür. (21A Siels idlitiseöreniilen Srulslk MWM Udert fäljreniwlfe Ire! BauflfRe Sletzkv ueö reangenroelle ab Mferm Bert Lieder del Wetzen Bergwerks-1 Hirl 6. m b. H. Giehen, Zniksütter Skrahk 13 Eäglichfrisch gerochener Spargel Schäfer.LicherGtr.L [,m' Trilen in|> Z»iFcr goldene Tranringe, Jutgcbenbe getragene erren- u Dameunoren äunfrft billig. 07JM Ubrmacherei Koch, ___Mllblitrabe 2. Bin mit 1096 an da» Televhonnetz angeschloffen. Cito .ssaber Waaenbauerei ”** —■ 22 Mllhlftrabe 22. — Flachsanbau. Strohfreten Alach», auch Werg und Varn tausche sofort um gegen HauS- macherlelneit. und Hand« tuchi'toff aeg. Arbett-lohn. Robert Aegreteln. TiÜenburg, w Uferstr. 5 neben Postamt. Borwärt-ftrebende und Erfinder gute VerdienstmSglichkei- ten? AutklerNng und Anregeu« gebende Broschüre Ein neuer (Sein? sendet grotl» 248 F. Erdmann 4 Co. Berlla aSniagräser 2trabe 7L Die Lvflolcive für ein Heft, welche» troet tage wahrt (12., 13 Juni! find gegen Metftgebot »u oer- t»ben In «trage kommen Karussell Schiehittde Schlaghammer chiffsschaakel ic. 'StbrlhL Bn-’rt. unter 5469D an den (Sieb. Hn, 1921. lel BlnpntkBinhii, Beschwerde weiiec lie sieh u uurt Steuer ebtef aig Mksrll!. 1 Trru- te!ü-VerElr:1grdDgi We u i Co. les 6. krankfort fl. IxlserstrUe II. [3630 $ür Vereine! Umstünde halber ist der Saal der Turnhalle (£).'■ roalbtgnrtenhtotb Itir bet? l. ©ffober 1921 au vergeben. Reflektanten wollen sich diclerhalb an den Borstaub deS Ttrohen babner-BereintzWIeKen wenden. 072"^ Bogel, L Vorsitzender. [verschiedenes] ülkilttkS AWkskll von (Mlfhfn leicht erreich» bar, landsch. schön grleg, m. g. erb-ff. Gebönden u. etw 20-25 Vlorg. Wiesen und Ackerland au imchten ob. kauf, gesucht (ttcnnue Angeb. unter 47flflD an den «Lietzener Anzeiger. Welcher energischer Bert wäre geneigt, einem lln» terfeknndaner tuäbrcnb der 'ßfinnftfcrlen evtl, einige Monaie nach,tf helfen? Schriftl. Angeb. unt. 5487 a. b. Vieh. Anz. PriWtSKrttzW ert junge Dante n. bero. Meth. Veste Refer. Schr. Hng-u 07205q h.ttfle^ 125 000 Mk. Restkatifschllltng a. prima Cbiefu in DotAÜal. Voge, abzi'geben. Schriftl.Ang. untJWQi an den Gtest.rlnz. 60000 mt auszuleiben, Im ganAen ober retellt, an erster Stelle. Dchr. Angeb. unt. 6401 an ben Biest. Anz. ............. -nmH Kleine HlöDfllaörll sucht tüchtigen k>achntann • I- Teilhaber. GtbriftL Angeb. unt «17124 an beu Biest. Anzeiger. ch.mmnKtztzWUKW.tchmi.uill, »u mieten oder <.UOCII faufen gefucht, evtl, mit Wohnung Lchr. Angebote unter 07198 an den «Siebener Anzeiger (Harter,eö,L lyarrcn AU DfrD0(tL SdtrlftL Ängeb. unt.07192 o. d. Biestener Anzeiger. Derr, Tritte 20er, wünscht gebilb Dame, m. gutem «tbornfter u. natnrlieb., kennen zu lernen ©treng blffreL S-chr. Anaeb. unt. 072M an den Biest. An». «H Heirat. •••• ' An ein. Brlefro. könn 5 , mehr. 100Dom u Der. 2 , tml t- abr vollst.Di' e । tret teilnehm Vrosp. e gea,Einl al Mk durch • Verlag „DleBrUke“, S Dreetei • A. 1, WtlS-j brnffer Ttr 44. wAz ••••#•••••SSS8 Heirat. Ia-Laufmann, eval.,37^. alt mit eigenem BeschLft u. gr. VerinSgen. a lehr angenehm Aeust., wünscht auf diefem Wege m einer hübschen ig. Dame, m ar3- sterem VermSg. u. tadel- lofer Vergangenh- welche Lust u. Liebe zum Geschah bat bekannt au werb. zw. spät. Heirat. Schr. Angeb. (i'it Bild unt strengster Di4kr.iu.07142a.dG.AnA. 6, fi. 53 532 fm® Ja, bitte weiteres unter.Siegfried' poft« lsgernb Amt 2, Aschaf« ffnbarg. 65w Brieftasche vom Mnanz- amt vid »reuADlat? verlöre». Bitte QbAugeben ans b. Poliheibureau. «n«« Unterhaltung ♦ Erhebung ♦ Selehrung > Beflügelte Uirche. Don Max Iungnickel*), Wenn ehret Lehrer auf dem Dorfe ist 06er Pastor, so muß er immer eine Frau beiraten, die singen kann. DaS ist das aller- schönste urid das nrieat mehr alS ein Geld- '‘act rfoer als eine btaUkpolierte Älussteuer. Ich will mm hier mal einen Gottesdienst, inr Dorfe, zeichnen, wie ich ihn mir teufe. Eigentlich möchte ich nicht Gottesdienst sagen. Das klingt zu sehr nach Bibelspruch und nach Gesangbuch — Morgenfeier der Seele, das ist wie ein schimmerndes Ausruhen; eine Stunde lang vom Herzen leben. Das ist schöner als Gottesdienst, wo so viele hingehen müssen, weit sie am letzten Sonntag nicht dagewesen sind oder weit sie ein Treues Kleid haben. Draußen ist Frühling. Die Natur sitzt geschmückt da und sinnt vor sich hin, in blühender Blaue. Die Kirche ist klein. WaS sind denn große Kirchen, wo immer so viel Plätze leer bleiben? Die Kirche muß immer voll sein. Ja, so voll, daß die Amber stehen müssen. Durch die bunten Fenster fällt die Sonne. — Die Kirchglocke läutet. Ihr Läuten fließt nicht an den Seelen herunter, kalt und mürrisch. Ihr Läuten blüht in den MenschenherAen auf. Der Altar ist klein. Hinter der großen Bibel, vor dem .Kruzifix, steht ein großer Strauß mit Feldblumen und mit Birkem reifem und mit Weidenkätzchen. Der Strauß ist so groß, daß er bis an die Beine des gekreuzigten Heilands heranreicht. Ueber dem Christus hängt ein Bild, farbig, frischfarbig. — Eine barfüßige, zarte Magd, das Haar gescheitelt und in Zöpfen herniederfallend, geht an einem Feldweg vorüber. Sie hat einen Tragborb auf dem Rücken und ein Kind im »Arme. Ein freudiges Lächeln liegt auf ihrem Gesicht, wie sie da, zwischen den Ackerschollen, Hinschrcitet. Ein nehter Schein, wie der Schein von Himmels schlüsseln, seliges Gelb, »vebt sich, wie ein Heiligenschein, um ihren Kopf und um den Kopf des Kindes. In kurzer Entfernung steht ein Bauer an seinem Pfluge. Ein grobschlächtiger Kerl, knorrig Und ehrlich itrie ein Baum. Er sieht zu chr herüber unb nimmt seine warme Schirmmütze ab. Die Pferde drehen den Kopf zu ihr 'hin. Die Mutter Maria mit ihrem Kinde geht vorüber. Die Kirche füllt sich. Immer mehr, iminer mehr kommen. Nur die alten Frauen sind noch im Dorfe, die in den Stühlen sitzen müssen und die kleinen Kdrder in den Wiegen schaukeln. Der Küster brennt die Kerzen cm. Und -nun sieht man auf dem Marienbild — da, ter Bauer, der am Pfluge steht intb seine Mütze ab nimmt, das ist ja ter Ränisch, Der (Großbauer: genau dasselbe Gesicht. Ja, ter Großbauer ist'S, der alle Jahre so und so viel für das Armenhaus gibt uno für die Schule, und ter auch das Marienbild bezahlt hat für die Kirche —. Die Glocke hat ausgeklungen. — Die Kirche ist ü6erfüllt. — Und nun spielt der Lehrer die Orgel und die Gemeinde singt ein frühlings andächtiges Kirchenlied. Und nun begrüßt ter Pastor, ein junger Kerl, die Gemeinde. — Der Wiltkommengesang ist verrauscht. — Der Pastor setzet sich zur Gemeinde. Und nun setzt die Orgel wieoer ein. Feierlich, wie in Gebete gehüllt, murmelnd und brausend geht sie Dem Himmel zu. Ihr Herz wühlt sich immer mehr von ter Erdelos. Jetzt erwacht sanft eine Geige und trippelt neben Der Orgel her, leichtfüßig wie ein frömmelnder Fant. Das ist die Kirmesgeige vom Dorfmusiker. — Dieselbe Geiger, die zu Tänzen anfspielt und zu reichen Hochzeiten und zu fidelen Kindtaufen. Jetzt wirst die Geige Rosen aus ihrer Melodie in da- brauende Orgelherz. Jetzt wird sie zudrina- licher, jetzt schmeichelt sie sich an die Orgel heran. Die Orgel aber knurrt sie an und schüttelt sie ab, als wäre ihr ter Umgang mit so einer Geige, die angesoffene Bauern' noch Aum Drehen bringt, sehr unangenehm und widerlich Jetzt wachsen der Orgel die Flügel der Ewigkeit, die großen schwingenden Flügel ter Ewigkeit. In ihr Herz fällt, wie ein jubeln. Der, Aufschrei, die Stimme Gottes. In die Geige tropft, wie eure morgendliche Sonne, eine Engelsmelvdie. Und mm fliegen sie beite, engumschlungen, in die segnenden Wob- ken hinein. Und mm erhebt sich Die Stimme der Pastorfrau. — Der Pastor hat nämlich eine Frau, die singen kann. Und die Stimme »egett wie eine Nachtigall, auf imb nieder, drängend und zitternd, hinter der Geige und Orgel hei'. Ihtb nun sind sie im Himmel. Und ne erzählen sich alle drei, in ihrer heiligen Sprache, von ter Gute Gottes. Die Herz«i der Bauern sind nicht mehr rn Her Kirche. Gott hat die Seelen ter Bauern m lerne ennqcn Hände genommen und läßt sie leuchtend über dem Dorfe aufflattern. Die harten Bauerngesichter sind weich geworden. x n cmet unterer liebenswür- htgflcn GrsalÜCT und 3cugvitDffcn, bat bei *vr mann A Wieckmann-Munck^-n. «n Mimt " m-r d-m Titel „Linder" erfcfeni-n lassen m'oem er rangt «ynuihroik, wenn auch nid« atro?' >- deutende Skizzen veröftenllickt. Am octem- >. BuchS flrten einige KaviNi über eine fctiicuci und Neubelebung ter protestantischen Kirche. itne ite dnPoewnwi' ckauuna Imignickls erwünschl tv UÖentt. Gerade zu Pfmgsten wird man die Ge- Mnfen ufer eine „Beflügelte Kirche" nicht ohne Jntercße lesen. e Ueber die frischesten Frauenwattgen rieseln Tränen. DaS Wunder ist aus. — Und nun steigt der Pastor auf die Kanzel und spricht: „Geliebte Gemeinte, wir hören am heutigen Sonntag das Wort Gottes, late eS geschrieben steht, Prediger sieben, Bers zehn und also lautet: „So gehe bin und iß dein Brot mit Freuden, trmf deinen Wein mit gutem Mut; denn dein Werk gefällt Gott. Brauche das Leben mit deinem Weibe, das du lieb hast, solange du das eitle Leben hast, das dir Gott unter ter Sonne gegeben hat, solange dein eitel Leben währt; denn das ist dem Teil hn Leben und in deiner Arbeit, die du tust unter der Sonne. Amen." — Herzliche Strahlen brechen aus den Augen des Pastors: „Liebe Gemeinde? Wenn wir alle Sonntage hier zusammenkommen, so heißt das soviel, wir wollen alle Soirw- tage unser Herz zu einem frommen Notenblatt machen. Wir müssen in der Woche etwas haben, wo wir uns daran aufrichten können. —»Seid fröhlich. So W3 Gott. Vergeßt aber den guten Mut nicht, wenn euch das Leben, mit Sorge und Traurigkeit, in die Krallen kriegt. Schlagt dann den Heiland nicht ans Kveuz. Flucht dann nicht auf den Herrgott. Blüht empor, ihr Mütter, an dem Herzen der Mutter Maria, die heimatlos durch teil Schnee wanderte und so glücklich war, weil sie ihr Kind hatte. Arbeitet und betet. Seid ein Strahl aus Gottes ewigem Auge. Wenn ihr Gott fühlt, dann ist Äott. —' Was soll ich große Worte machen.-- Ihr habt ja Gott soeben erfühlt.--Laßt euch das Essen daheim gut schmecken.-- Und Sonntag kommt ihr wieder, dann tooV len wir wieder, mit Gesang und Orgel und einem schönen Wort, mit unserm alten guten Äott beisammen sein. Kommt am Sonntag wieder. Meine Frau singt dann ein herrliches Lied von Brahms. Johannes Brahms, oas war ein Musiker! Ihr wertet's ja am Sonntag hören. Der BrahrnS war in seinen ersten Jahren so ein Musiker wie unser Kramer da oben. — Ja, Kramer, du hast deine Sache heute wieder schön geniacht. Brahms spielte auch zuerst in Wirtshäusern und auf SHnte taufen für ein paar Groschen und für einen Teller warmes Essen. — — Hernach aber schuf 'er seine wunderschönen Melodien und ivurde berühmt. Und jedesmal, wenn er in feiner Heimatstadt ein Konzert gab, Dann wurde er bejubelt und bekam große Lor- beerkränze. Die nahm er, am andern Tage, und trug sie hinaus auf ten Kirchhof, ans das Grab seiner Mutter. —* Sonntag wollen rt>ir seine Wunder hören. Kommt nur alle wieder. Das wünsche ich mit ganzem Herzen. Amen.--" Und nun verliest er noch das fröhliche Verzeichnis, wo die Geburten darauf geschrieben stehen, und das selige Verzeichnis mit den Hochzeiten, und dann das weinende Blatt, wo die Hände für immer von der Arbeit ausruhen und die Augen, die über die Felder schweiften, geschlossen sind. Und hernach noch ein kleines Kirchengebet, wo das Korn darin ist und die Haustiere und die Kranken und das Heimatland. Uni) hernach uoch ter Segen und ein kleiner Gesangbuch- vers und mit Glockentönen gehen sie alle wieder nach Hause.-- Kann's nicht so werden? Und Gott ist immerdar im Dorfe. Jo, es muß so werden. Dann blühen die Bauernaugen auf, wenn sie tert Kirchturm sehen an Arbeitstagen, dann freuen sie sich oie ganze arbeitsgraue Woche lang auf die Morgenfeier der Seele am Sonntag. Ja, es muß so werden. in vä lick himot mu ju mtntr titrierten i Am häufigsten iß von icner 14dk‘ *bei Cb- jektS die Rede", bte ten „Auch einer" Fr Th ü liefert tue Verzweiflung brad-i? und auch Die üomxigcnbnt Dichter sehr häufig feimzusuchen Lrkynenmgen fahrender Sänger von heute. ..Man tarn zur Zeit ohne lieberfoeibimg von einer gedeihlichen „Mode" ter Tichterfahrten sprechen. Seit den goldenen "Tagen des Miirnrgesanges mag Aehnlicfes nitftt dagewefen sein. Nur ist es nunmehr den Sängern unendlich bequemer gemacht: he traben nicht mehr auf klapperndem Rößlein durch 2Vald und Ungemach, brauchen nicht mehr um bte Gastlichkeit der Burgherren besorgt zu sein und erhalten auch als Honorar nicht mehr dir abgetragenen Mantel der Ritter zugcmorsen, wie einst so manchem der fahrenden Sänger geschah. Ta- 9®^ ist, waS sie zu leisten haben, bebeuicnb ein- facher. m einem Der von ihm w- üktnr0^,c,n4?'tc Breslauer Stadt- r ich losgesprochen, enoem er mich Dort ak Solisten au hotten l«tz. Nicht viel später, noch als Gymnaimit fand ich mich, „kraft der Laute Dä 1 icküug", ui men'.*'. Wonne in nilieniour» scheint. So erzählt Girrzfen von einem Poeten, der in der Schweiz ernste Sachen vorlas und damit emen gewaltigen Heiterkeitsersola hatte. Als die Leute gar nicht aus dem Lachen heraus kamen, raffte er gekränkt fein Manuskript lammen und lwach ms Publikum hinein: ,Lch lefe ernste Ge- Dichte, aber lachen dazu. Ta muß ich meinen Vortrag wohl beenden?" sJhnt lief ater ein Herr ovm Komitee herauf und beschwor den Tüfeer, sich doch einmal die Rückseite ter Blätter zu betrauten, von denen er vor gelesen. Ta wurde unser Dichtet selbst sehr heiter, denn er hatte einst aus Sparsam- test emen großen weiblichen Akt aus einer illustrierten Zeitung zerschnitten und auf die rück- wärtige weiße Fläch.' mit Fleiß zu dichten begonnen. Und nun hatte er dem staunenden Publikum bald ein Schulterblatt, bald ein rundliches Knie, halb eine andere Kostbarkeit ter grausam: zerschnittenen Dame hingehalten. . . . Gar vielerlei Tragikomisches von solchen Anfechtungen des Dichters weiß Otto Ernst zu erzählen. Von Liliencron beruhtet er, daß biefer klagte: „Ich habe hier vorn einen künstlichen Zahn, der nicht festsitzt; wenn ich nun etwa vorlese „Teure Tinka!", dann habe ich immer eine Höllenangst, daß ter Zahn l-eraussprrngt und mit Donner- gepolter ins Publikum poltert." „Es braucht nicht das zu sein," fährt Otto Ernst fort, „ein wackelndes Pult, bei dem man bei jeder stärkeren Erregung Schaukelbewegungen macht, genügt vollkommen, u m das Lampen fieber mit Seekrankheit zu komplizieren, intb ein Pult, das man nicht vorher unter- lucht hat, wackelt immer. Unsere Vortragssäle sind in bet Regel so eingerichtet, daß es überall hell ist, nur nicht am Pult des Vorlesers. Aber bet wahre Teufel der Finsternis sitzt in ten Bogenlampen." Und nun schildert der Tichter anschaulich, wie bei einer besonders gefühlvollen Stelle die Lampe plötzlich etlifcht und bann bei bem zartesten Piano mit „Siiiiiii—pst—pst—pst— ks—ks—ks—puff!" wieder aufzischt. Emanuel Reicher las einmal Hölderlin „mitten im steinigsten Hamburg", wo mau gewiß keinen Hühner - Hof vermutete. Aber als er begann „Ihr wandelt droben im Licht auf weichem Boden, selige Genien", ba schrie ein Hahn mit prachtvollem Organ „Kükerüküüüh!" Reichets Munvnünkel zuckten. „Glänzeiche Götterlüfte rühren Euch leicht. . ." „Kükerüküüüh!" machte der Hahn. Reichert Schultern bebten. „. . . Wie der Finger der Künstlerin heilige Saiten." „Kükerüküüüh!" Reicher konnte nicht mehr. . Einen nicht minder peinlichen Vorfall plaudert Ludwig Ganghofer in dem liebenswürdigen Brief aus, den er noch kurz vor seinem Tode als Beitrag sandte. „Es mac in Berlin. Ich bin kurzsichtig und brauche zmn Lesen eine andere Brille als zum Schauen in die Ferne. Und als ich bamalS in Berlin hinaustrat, hatte ich dis Lesebrille im Künstler-immer liegen lassen unb merkte bas erst zu spät. Erschrocken unb verlegen stammelte ich ein paar Worte von der Vergeßlichkeit, von der Brille, die ich dringend benötige — und sauste zur Türe hinaus. Bevor ich sie erreichte, rauschte ein brausendes Gelächter durch den großen Saal. Tiefe Heiterkeit verstand ich nicht. Verlegenheit i st ja komisch, aber doch nicht so? Ich kam sehr schnell wieder. In der munteren Unrufe, Die ten Saal erfüllte, klang irgendwo eine halblaute Stimme: „Alle Achtung, das ist fix gegangen!" Neues brüllendes Gelächter. So sehr ich mir auch ben Verstand zergrübelte, — ick kapierte die Sache nicht." Erft nachher erhielt Ganghofer von Berliner Freunden darüber Aufklärung, „welchen notwendigen zum Klappen eingerichteten Bestandteil intimster Häuslichkeit die Berliner Volkssprache als „yoHe" zu bezeichnen pflegt." Bon dem neckischen Kobold, der den Tichter so gern am Vortrags tisch äfft, handelt auch die reizende Plauderei Rudolf P r e s- bers „Tie Dame, die ten Husten hat". Es gibt nämlich eine solche hustende Tarne in jeder Stabt und in jedem Vortragssaal, und wemr der Rezitator das erst einmal weiß, dann wartet er nur noch immer auf dieses furchtbare Husten. Der Erforscher des südlichen Sternhimmels. (Zu John Herschels 50. Todestage, 12. Mai.) Am 12. Mai 1871 starb im 79. Lebensjahre Sir John Herfchd, einer Der berühmtesten Gelehrten seiner Zeit, der in ter Weüminsterabtei dicht neben dem Grabe von Newton beigesetzt wurde. Es Ivar Der Sohn jenes großen Astronomen William Herschel, Der aus Hannover flammte und seine Laufbahn als Militävmufiöcr begonnen hatte. Im Elternhause sah er das erhabene Vorbild eines gan^ Der Forschung unb den „himmlischen Tin- gern' geweihten Lebens vor sich, und es zeigte sich, daß er die Mathematische und astronomische Be- gabung^des Vaters geerbt hatte. Schon während seines Studiums in Cambridge verbesserte er die Differenzialrechnung, konstruierte du besonders wirksames Spiegelteleskop und widmete sich der Beobachtung der Doppelfterne, Nebelflecken und Sternhaufen, von denen er eine große Anzahl neu entdeckte und in verschiedenen Katalogen verzeichnete. Er widmete sich dann bei liebennüfung unb Verbesserung der Entdeckungen seines Vaters unb beschloß nach Erfüllung dieser Sohnespflickt, den südlichen Sternhimmel zu erwrschen, wie fein Vater es mit dem nötdlicfen getan halte. „Ich habe mir vvrgefeyt," sagte er, „die Erkenntnis der gairzen 06erfläcfe des.Himmel? zu vervoll ständigen, unb will zu bietan Zwecke bte Instrumente, mit denen ich die eine Himmelshälfte absuchte, nach der anderen hxmätx>rtteren, um bann die Ergebnisse von beiden Hälften des Himmel? miteinander $u vergleichen Er schiffte sich daher 1833 mit feiner Familie nach dem Kap der guten Hoffnung ein und durchmusterte Den ganzen südlichen Sternhimmel vier Jahre lang mit fernem 20füßigen Spiegelteleskop. Bä feiner Rückkehr nach England wurde er enthusiastisch gefeiert und als der „Entdecker des südlichen Himmels" begrüßt. Henä-el fei auch auf anderen Gebieten feine gooBc Scaabung envie;*n. Er war ein vorzüglicher Che- unter und bat besonders die Grfcfeinungen bti Lichtes studiert. Auch regte er die Verbindung der meteowlogiicl'en mit den astronomischen Beovach- ttmgen an, ein Gedanke, der ieitbem erfolgreich durchgenlbrt norden ist. Unter seinen zablrdchen Abbanblungen rmben sich auch solche phtlofopfescher Art, und wie icber große Lenker und Mathe- matiker femß er zugleich dne tebenhige Embll- dungsTrast, die chm m feckteri scheu Versuchen zu- uotten kam Er roar ein Freund der deutschen Literatur unb hauptsächlich ein Verehrer Schillers. äo übertrug er vorzüglich Schillers „Spazier- gang' ms Englische und in seinem Alter erfreute er nck 80 wöch. wöch. wöch. wöch. ie:7- wöch- liitatr22Fm»pfJ6ti a Qu af na ts «rare a ze »Hilgen Sietzen. nenenme» 4. selimive» Z9e IBefiior, WelfiaoierttraBe Br3 Herren- u. Damenhüt» aller Sri ererben jum 51 einigen, FLrben nnb Umplesien ange- nommen WM Driesch seltkMeg 70, Lr. 3o|. Hochmann «fenaftabtfeeR,'. Vor»- müble. Tel. ?cr. 99. Statten Iberatalt b. v. GesundheitiichesTurnen Körperbildung - Kurse f. Frauen u. Kinder, Einzelunterricht 3!r8e Ferkel D.6efterAud}tf(6neflroüto‘ fine Nafie. langfleftreAe. breirbuckl.riere.die beiten aus la langfaserigem Schleißhanf in allen Stärken empfiehlt 4996h Carl Gaerthe. Wetzlar. Nüböl Raltidflaa, ver Süer 13 Mf. Salatöl per Liter LS Mk. Nachdem wir aufW unsch d. Gesellschaft der «m General-Vertretung für Oberhessen übernommen hfrben, halten wir un-. zum Abschluß aller Arten von Versicherungen bestens empfohlen. M2 Schaumberger & Sohn Abteilung A: Immobilien und Hypotheken. Abteilung B; Versicherungen. Zi!m-5erien vollliändtaeu. meterweise für efamllten Äinott hält grobe AuSwabl »°,.e Central-Drogerie Schulstrahe. gur MMWa teinlge« Toiletten Gardinen Handschuhe Teppiche ,ur Zucht n. ^ctineümaft Lebr gute Greller, kern- I er! per Stück ab verland- Itotion. Läulerichwetne von 50 Bld. ki 'fwöriS ver Plb. 13 M. Lebendgewicht <152100. 7vÜTla2±roeine lebende Ankunh Garaw tie. N^chnabmeveriand. Bahnstation genau angeb. ble taliläh Kaffee stets frifd) gebraant. Pfund SV. 28 u. 24 Mk. Kaffee,roh ver Pfund o. 20 Mk. an Tee feinster Soochong. oer Pfund 80 Mk. tlUrgarine «»gesalzen, stet» frisch, p. Psd. 9.50 u. 10.50 ML Thasefiinen- schreiben i mit alten Fingern unter Ausschaltung da Gesteh tssinna ertemen Ste gründlich in der Vogt’sehen Privat-Handels’ Schule, Gießen, Qoethestrnae 32. Tages- u. Abendkurse. 30 Unterrichismasch. 15 verschied. Systeme. Bohoeofiongra WMA sowie alle Lorten Btefln, Dielen. Cutten, Semenf, Sins n. ffilns- öleleo, LliSiWse. Sohlen und Bteanbolj empfiehlt fiarl Seilte 51 Wesi-Anlage 51 Telephon 128L jf _SL, Weißstück K £llir Graustück Ö FW erstklassige Ringofenwara I il fiW von grötiter 1 rgirblgkeit ■ M WW MMW bleu au haben w Carl Haas lr.,GleflenS‘.r*» Die unterzeichnete GeBellschaft hat der Finna' Schaumberger&Sohn Gießen Marburger Str. 22, Telephon Nr. 1376 ihre Generalagentur für Oberhessen übertragen- Die Gesellschaft übernimmt Transportversicherungen aller Art, als Güter, Relseeflekten. Möbel- und Spedltioraout, Postweruendungen (Valoren), ferner Versicherungen vor Wertsachen (Juwelen and Pelze). Automobilen, Versicherungen gegen Aufruhr und Plünderung. Feuer und Einbruch»- Diebstahl. Wasserleitung»-Schäden. Unfall und Haftpflicht. Auskunft über Prämien und Bedingungen wird von uns und unserer Generalagentur kostenlos erteilt .Securitas1 Irsasr Allgeeelis Versleheraan • Aktlei-Öas. in Bremen. gir Älrinnio5nniiflS’ o. SitölnnfSbontcn liefert Almmertürett &enfter, Haustüren, fjufr- Wb en, (jubleiften ufro. billigst ^848 Sutil S. mauer, ßoliroatenlautll. Sieben. Kakao Qualität mH-Texi-- Vc 'N, LEIPZIG Auto-Schneider Telephon 2057 Marburger Straße 68 ««PatenteIn allen Kultur« taaten“ Fernsvrecher 1400 Marburger Str. 49 Feraepreoher 2134 Plooketraße 10 Wolfenbuttel. 3238A Wanderer uuuuuuiniu «*- Mulcuto Handhohlschliff Dlpl-Ing.Fritz Schilling^ Telephon PioRon Frankfurter Nr. 2040 UlCDCil Straße 23 -S—> ■3 walltorstrahe 59 Telephon |524 Wto! Bleöetottlöoler! = M zum sthma Telephon 16 S 2. 4221c QCO i* für direkten elektr. Antrieb Bandsägen Hobelmaschinen 9 auf der s Höhe einzeln und kombiniert ? „Weiger“ Strohpressen VerelTbert Apparat M. 32.-. I* Etui M. 40.- Rasler nun mit Mufcuto- Raaler- silfe und Pinsel M. 69. fflonnor- u. 51 Woefeait. Bildhauerei ]. WHO. Kietz» feflrt auch den stärksten Bartwnchi wohltuend sanft und sauber weg und bleibt jah relang ohne Schleifen haarscharf. L Stets gebrauchsfertig. 2. Keine Quälerei mit stumpfen, kratzenden Klingen. 3. Verletzen unmöglich. Enorm Zeit und Geld sparende Ä^teÄ MULCUTO.WERK, SOLINGER. Klein &Stiefel Fulda GA ■,±:WelOstückkalk Wasserbeschaffung Bergingenieur Weber, Gießen. EbeUtraOe 1& Grau - Stückkalk stets frisch auf Lager u. ab Waggon. Nur Labukklke, die am betten, rrnicbiflftctt und biaiaftci Hab. [** C. Röhsamen i>ernsvrecher 1659. auf eigene Rechnung evtl, auch InKommlsfion von gut eingeführler großer linksrheinischer Seifen- abrik, welche auch nach Einführung der Rhein. Zollgrenze zu billigsten Tagespreisen liefern kann, ----Vertrieb ihrer blendend weiße, großstückige Ware für Weißbinder und chemische Industrie stets frisch zu haben Carl Haas |r., Frankfurter StraBe 59 neue Selbstrasierer Baumaterialien liefert billigst vom Lager und ab Werk fn7.t K. Köhler, Lieh Fernapr -------------- Ständigauf Lager: — Träger, U-Eisen, Zement-Schlackensteine Schlackensteine (Buderus), Schwemmsteine, Gail- sche Klinker, Schlackensand, gelben Sand, Kalk Zement, Dachziegel,Tonwaren aller Art (Tonrohre Viehkrippen und Schweinetröge), rauhe und gehobelte Bretter, Dachlatten und Spalierlatten, sowie sämtliche in das Baufach schlagende Artikel. ----- ------------2354D MEISTER DER FARBE Kernseife Seifenpulver Qelschmierseife gesucht. Anfragen unter Nr. 680 an Anzeig.-Der» Beriet, Neustadt a. d. Haardt, 549 Baumaterialien liefert billigst fuhrenweise ab Lager und waggonweise ab Werk Louis Stiefel Fereapr, 21 Lieh Bahnhofstr, Ständig auf Lagen Trlger, Zement-Schlackensteine, Schwemmsteine, Ringofensteine, Gailsche Klinker, Schlackensand, Schwärs- und WeiBkalk, Dykerhoff- Zement Pfalxxlegel und Biberschwänze. Gießen Frankfurt a.M.,Wot Neuenweg 22 AdaJbcrtstraße 26 Telephon 176.2124 Telephon. Taunus 4904 Alteisen Metalle Lumpen Papier sowie sämtliche Rohprodukte empfiehlt sein reichhaltiges Lager fertiger Denkmäler attö den betten und schönsten Natursteinen mit fetutter Farbcnabwechflung au äukertt güntti gem Preis. — Ausführung von Kriegerdenksteinen In allen Steingattungen, nach eigenen und gegebenen Entwürfen. 3254D cieseilllig lümintöer ülannoraröritni: Metzger- u. Friieur-Echauseuttereturtchtuugen, Heizköcvervlatten. Wascht!,chaufsüye ulw. kann gebellt werden, sorechuunden inGieben. Babuboi'Sbotel Leut jeden Montag von 10 bis 1 Uhr. Dr. aeL Alberti, LoeUalarzt BerUa SW 11. miniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimjimiHiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiMiiii für Stiften- bzw. Schmaldreücher, Breitdrescher, Meter- und Dampfdreiocher lieferbar. Gebrüder Weiger Alleinige Fabrikanten: Petzold & Aulhorn A.-0., Dresden. Vorrätig In den meisten Spezial-, Delikatessen-, Kolonial waren -Geschäften und Konditoreien. (w8s An Thüringer Wurstwaren frisch eingetroffen ht besten chnalttüten: Landleberwurst , 5ardeüen-Leberwurst / vraunschweiger Mettwurst / vellkateh - Blutwurst / Zungen - Blutwurst pretztopf / Lederpastete und Dauerware Spezialität:'/, Psi». Auijchnit, 5 Marl Ferner empfehle Landblutwurst, Leberwurst und Pretziops Kaffee zu 20 ul., 22 M. und 25 M. in prima Qualitäten Käse, Zisch-Marinaden, Liköre usw. WMS | Antiquitäten. njiiniiimnmiiiimiiiiimiiiiiiiiimiiiiniiiiii ein iiiiinniiiiiiiiiiiiiiiiiiihr - für die Kölnische Zeitung / tl TP versendet kostenlos Herso, 1 Mitteid. Ann.-Exp., Gießen, ■ Ptockstraße 5. wh Personen-. Laslfatage^F in allenTypen und zu allen Verwendungszwecken. Kurzfristig lieferbar Reparaturwerkstatt für alle Fabrikate Ersatz- u. Zubehörteile. AusrUstungsgegenstände. Modernisieren. Einbau von Licht- u. Startanlagen Bereifungen bester Firmen. Betriebsstoffe Lebenrmittelhanr Gerstenhauer Hexenköche fee. g«schn das Ideale Abbelznrttel Kronengrund das altbewährte älfreie flrundiermlttel Intarsien Schablonen KDnstler-Oeifarben liefert gut and preiswert Nordwestdeutsche “ Farhen-und Lackindustrie Zweigniederlassung Gießen Hochwertige IdmelltetediiH Parallelsckranbsiöcke Zenirisch spannende [ Wiler liefert als Spezialität yu- Georg Karl Reil, Gießen WerbeWtthMbrik 4-10 morgen £nö mit oder ohne Gebäude, nicht zu wett von der Bahn, ttation entfernt gesunde sonnige Lane, etwas Cbft wünscht jedoch nicht Bedingung, sofort gegen bar i kaufen gefacht. Lfierten unter F. L. N. 398 an nbolf Mosse. Aranksurt a. Main. 5476es HiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiimuiiiiiiiiMiiiliiiimiiiiiitmillllllüiilimnid ILouis Rothenberger!