Nr. 292 V« Stetzraek X«jcteft crtyemt tdnummet bi* »um Tad)*.itaq vorher ohne jede Verbind Nchdeil. 8mi tlr I mm t^äbt lar ijei-jeno 34 mn> Brette örtlich 55 Vf, au*n>4rt« 65 Vf.; für Tehlame. Anzeigen von 70 mm Breite 250 VI Sei Via*- oorfd)nfi20 .luf chlag. Aaupt|d)tifilciter: Äug. Goetz Perantworlltch tot VoluiK Slug. Goetz; für den übrigen Teil: flarl Walther; fttr bei Snjeigentetl: van* Bech, sämtlich in (Biegen Eine Konferenz der Wirtschaftsminister des Reiches. Darm Na dl. 12. 5>n (TDXQ5.) Henke fand Wer im Sitzungssaal« der Volkskammer eine Xi#- w rache WirtfchaftSminister bc# Leiches und der Länder statt. SiaatSpräsibent Ulrich begrübt? die 'Berfammcltcn namenS der befjtfd-»en K.gimmg. Aach einleitenden TDorien oe# TDir;! -iftÄmintfier' Schmidt legten bk Ministerialräte Dr T r e n d e l e n b u r a^ Flach und Freiherr h Buttlar in längeren Referaten die gegeniDärtige Wirifchaftelaae. die von der Leichs reg iv-runq getroffenen Mir nzhttkn und die bett eben den Absichten dar 3m einzelnen wurde ouSgesübn bah angesichts der groben Schwierigkeiten die sich bei Durchführung des bisherigen Systems ber Clnluhrfontrolle ergeben haben, ernft- inogen werden müll?, w Aufrechterhaltung der deutschen ZablungSfäbig- !cit eine cruxiterte Einfuhrbeschränkung Haupt krcbäch im TNege d?r .’ollt'olitif durchaesübrt Werden könne. Bis zum Abschluß der mit grober Beschleunigung vnegenommenen Aevilion des Zolllariffchema# müsse die Möglichkeit zur Erhöhung von Zollsätzen m einem erleichterten Verfahren geschaffen werden Die Entwertung der deutschen Valuta habe energische Maßnahmen zur Verhinderung des sogenannten AuSveickcufS Deutschlands notwendig gemacht, insbesondere seien Maßnahmen zu einer verschärf len Durchführung der Aussuhrkon- trolle und gegen eine den Verhältnissen der Bestimmt! ngSlänber entsprechende Ermäßigung der Ausfuhrpreise ergriffen worden. Eine Beteiligung des Reiches an den Mehrerlösen des AuSsuhr- geschüstes über die bisher getroffenen Maßnad- men hinaus durch eine allgemeine 2 uS - fuhrabgabe fei beabsichtigt. Ungeachtet der Schwierig leiten, die sich aus der wirtschaftlichen und finanziellen Cagc, insbesondere Europa# ergeben, müsse Deutschland möglichst bald in möglichst weitem Umfange für feinen Handelsverkehr mit dem Auslande wieder feste rechtlich-' (Grundlagen, und zwar ans dem Wege der Gleittrberechtigung, durch den Abschluß von Handelsabkommen zu erreichen suchen. Um die schädlichen Aückwirkun en. welche die Geldentwertung auf die Binnenwirtschaft auSübt, zu mildern, müsse neben den Bestrebungen zur Beschränkung der weiteren Markentwertung auf eine Steigerung der Produktion und eine Verminderung deS übermäßigen Verbrauches bingetoirll werden. Auswüchse in der Preisgestaltung, wie sie sich insbesondere bei den ieh'en Kursstürzen gezeigt haben, würden unter Berücksichtigung der berechtigten Bedürfnisse deS regulären Handels durch strenge Handbabung der bereits bestehenden Bestimmungen bekämpft. 54 besteht die Absicht, gesetzlich vorzuschreiben, daß die erfolgten Bestrafungen durch allgemeine Veröffentlichungen bekanntgegeben werden. Mr die Beobachtung der Preisbildung feien die Preis- prüfung# st eilen durch Kommissionen zu ergänzen, deren Mitglieder insbesondere auch auS der minder kaufkräftigen Verbraucherschaft zu entnehmen sind. Da mit einem plötzlichen Umschwung der gegenwärtigen Hochkonjunktur jedoch gerechnet werden müsse, fei den öffentlichen Stellen empfohlen worden, vorübergehend jeden Auftrag zurückzuhalten und auch die AotstandSarbeiten soweit wie möglich einzufchränken; jedoch seien schon fehl Vorbereitungen zu treffen, um für den Zeitpunkt diese# Umschwunges solche Aotstands- arbeiten in vermehrtem Umfange wieder auszunehmen und den Bedarf an Industriewaren in vermehrtem Umfange in Auftrag zu geben. Die Behinderung der Arheitsrnöaüchkeil auf vielen Gebieten fei durch unsere bedrängte Kohlenlage verursacht Aamentfich das Wohnungsbauprogramm de# kommenden Sabre# könne nur durch eine wesentlich gesteigerte Produktion an Baustoffen gesichert werden wa# nur durch hermtbrte Kohlen Produktion möglich sei Alle diese Schwierigkeiten könnten nur beseitigt werden, wenn im Stein- foßlenbergbtiu wieder Ueberschichten gefahren würden 3m 3nterefTe der deutschen Vvlks- totrtfrfK.ft fei diese Anforderung an den Bergbau sowohl an Arbeitgeber wie Arbeitnehmer zu stellen. Die im übrigen hauptsächlich durch eine ungesunde Spekulation hervorgerufenen Schwierigkeiten der Sifen Versorgung würden durch geeignete Maßnahmen der zur Adelung der Marktverhaltnifse gesetzlich berufenen Organisation geregelt werden Die allgemeine Aussprache, die tfich -an den Bericht de# Reichswirischrftsministeriums schloß, führte zu einer erfreulichen Uebercinftim- mung über die schwebenden wirtschaftlichen Fragen. ES wurde allgemein zum Ausdruck gebracht, daß vor Löiung derAeparationsfrageder Boden für eine gedeihliche Wirtschaftspolitik nicht vorhanden sei. Kabinettsberatungcn über die Reparationsfrage. Berlin, 13. Dez. Gestern wurde unter dem Vorsitz he# Reichskanzlers in der Reichskanzlei dieRcparativnSfrage be- fprochcn. An der Besprechung nahmen die Minister und die Vertreter der beteiligten Ressorts teil. Dr. Rathenau berichtete über die von ihm in London geführten Verhand- lungen. Die Besprechung war frreng vertraulich. Sie soll beute abend fortgesetzt werden. Dem ^Berl. Sägeblatt“ zufolge liege fern Grund vor. die Londoner Verhandlungen Ra- tbenberstand nicht zur Verfügung. Von Iagow mischte ftch än iiab sagte nttt einer nichtachtenben Hanb- dewegung: Wk kann man nach den Aovemder- tagen in diesem Haule noch von Recht sprechen? Ich traf in meinem Ministerium zwei Offiziere, die mich verhaften wollten Ich wurde veranlaßt, das Hauo nicht zu verlast«, Mein C h« "ort zu geben, lehnte ich ab. Der Zeuge st'rrchi Ninn von den Verhandlungen der P^rrtersuhrer über die in Au^fcht genommene Arnneslie Schiffer wehrt sich gegen die Unterstellung, abwesenden Regierung gegeben bube liege offenbar eine Verwechslung mit den Belprechung«, der Parieisührer vor E# wird ein von Kapp an Schiller gerichteter, aber nicht in tue Hände des Adreslaien gelangter Dries verlesen, worin er seinen Rücktritt erklärt und sich über die Lauterkeit seines Vorgehens usw. äußert, sowie ^Diirurf dos gegen den Hunger des Bolschewismus wollte er sich wenden. Staatssekretär a. D Freiherr v Falken- haulen. vorläusia unocreidigt, sagt auS Am 12. Marz wurde i h telephonisch nach Berlin zu v. Iagow gebeten und nahm an einer ArbeitS- vc fammlung der Deutschnationalen Volkopartei teil, worin mir von den Plänen Kapps nüt- qcteilt wurde. Al- ich v. Iagow dort nicht traf, suchte ich ihn in dem Kasino auf und erhielt von ihm den Bescheid, ich solle am nächsten Morgen um 6 Uhr am Brandenburger Tor fein. Kapp rechne auf mich Ich unterzeichnete nur eine Verfügung, die Kapp schon unterzeichnet halte, ebenfalls. Zu dem engeren Kreise, der immer dabei wat. wenn etwas Wichtige# verhandelt tuiffbe, gehörten die drei Angellagten und neben anderen auch ich Kapp wollte meine# Erachten# die Herrfä>^ft der Parteien erleben durch eine Regierung, die nach fachlichen Deli.ht#punkten arbeitete. An eine Aenderung der Derfastung dachte ich dabei nicht. Der Mafchtnistei^maat Schwan aus Senden gibt an, daß er und zwei andere Unterosfiziere am 13. März sich weigerten, den Mariä- ixr Shrhardt-Brigade mitzumaäxm. Dce i>tvl wurden sofort iljre# Dienste# enthoben, em strasgericht- lk:es Verfahren gegen sie nicht cingeleitet. Ein CffUkv suchte die drei umzustimmen, indem er erklärte. Ite seien nicht richtig auf die Veriaffung icreiblqt worden. Unter den Mannschaften war der geplante Putsch ein offene# Geheimnis D e nächsten beugen, 'Maschlnistei mant Wagner au# Wilh.lmshaven und Maschinistenmaat G i n h o r n bestätigten unter Eid t-k AuSläge Schwans Weitei-verHandlung DknStag. Frankreich und die Abrüstungsfrage. Paris, 12. Dez. (Wolff.) Im „Petit P a r i f i c n“ wird die Frage gestellt, nb da# Abkommen zu Bieren, das über den Stillen Ozean getroffen wurde, nicht unter derselben Form für Europa und die BewaffnungzuLande Anwendung finden könne. Man stelle diese Frage In Washington. Man schicke sich vielleicht an, sie Frankreich in London zu stellen. Man dürfe sich nach dieser Richtung keiner Illufion hin- fleben. Die Hälfte der Welt glaube in diesem Augenblick, daß eine ähnliche Kollektiv- e r k l ä r u n g wie die von Washington, hinsichtlich Europa Frankreich genügen müsse, um zu entwaffnen. Es gebe sogar Gründe, anzunehmen, daß man englischerfeitS darauf verzichtet habe, Die Zusicherung von Amerika zu erlangen, daß es sich dieser Art europäischen LlbkommenS anschließe. InSuropaseidie Lage ganz verschieden. Franftvich sei von Deutschland durch keinen schützenden Ozean getrennt. Bestimmte und zahlreiche Konfliftsursachen beständen durch die Tatsache selbst, daß Deutschland mit seiner Lage unzufrieden sei. Frankreich werde sich niemals zu einer Beschränkung ber Bewaffnung her- beilassen, solange man ihm nicht eine regelrechte Garantie biete. Degen eine solche Garantie sei e# wahrscheinlich geneigt, ben besten Beweis beS friedlichen Willens zu geben, bu eS sich aber um begrenzte Berpflichtungen hanble, sei eS vergeblich, anzunehmen, daß Amerika sich hierzu verstehen werde. Im Interesse der amerikanischen Freundschaft müsse diese Angelegenheit rein europäisch bleiben. Die Franzosen seien einig mit den Vertretern Frankreich#, wenn sie für ihr Land beanspruchten, nur in einem Maße abzurüsten, tote sie eS für gut hielten. Bei dieser Gelegenheit Frankreich mit einer Art moralischer Isolierung zu drohen, werde übrigens nur seinen Entschluß bekräftigen können. Paris, 12. Dez. (WTB.) Im Laufe einet Debatte tn ber f ran zösif chen Kammer über baS Budget der auSwäritgen Angelegenheiten sagte Mmtstervrästdent B r i a n b Wenn man entwaffn en wolle, genüge eS nichts daß man allein fei Die »wei. bte fich gegenüber steh-m. müßten ben g'ei Geisteszustand haben. Andre L e f ö v r e habe in der Kammer Tatsachen vorgebracht. die der Reichskanzler bestritten habe Diese Ableugnung hinde-e nicht, daß m Deutschland Verheimlichungen ftattgefun- den hätten Der Wewris werde durch die Entdeckungen ber Kontrallkommistion geliefert Daß man versuche, btc Bedeutung dieser Entdeckung«, herabzusetzert, verstehe sich. Aber Frankreich fei verpflichtet, sie tn Rechnung zu stellen. Sy lange. ttr urd) Pflicht Franrrrichs, ad wachen. d«a und betonte, dah solche Qtbenöe alle, die sich Die Lage in Indien geben bri entstanden. Der Schaden, den die Firma erlitt, ift lofung. brachte gestern abend die alle ronuntil4>/ Stille Rächt, scheiden Sicher aber siebt ihnen ein c * Bühnenleben in Aussicht, nachdem fte am 10. De» kann. Leitung lag in assistent Becke ans ständische MoplahS sich tischen Truppen ergeben haben. ” Die MatthäuSgemeinde hielt am Sonntag einen Familienabend ab. Der stellver- -eren Händen von Psarr- Beifall wollte nicht enden. — Unb dann fangen alle im Ehvr: ,( heiligeRächt" Die Ausführung war meisterhaft, die Darstellung mit A u s f e l d e r. K u l i s ch. I ü r g a Käthe Göthe. Dora Steidl, Langbein-.' Käthe Meißner, Göbel, 'M e st e r m a n □Karg, ßarlfan in den Hauptrollen vastten sich treffend in den Rahmen ein. — Der Verein für Luftfahrt ve-an- flaltct am Donnerstag 8*/, Uhr im grosten Hör» faale des Physikal. Instituts einen DoNrags- abend, an dem Prof. Dr. König über den Rhönsegelslug deS Hahre» 1921 spricht. — Der (Siebener Hausfrauen- Verein veranstaltet am Donnerstag im Saale । )»r evangelischen Kirche betonten. in der 2Hai- k bäusgemein de zulammenschliehen wollten -u einer Gemeinschaft und Familie. In der gleichen Richtung bewegten sich die Ansprachen der Herren Riebel, Pfarrer Wahr und R e h n e l t Drei Lieder trug Dymnasialdirekior Dr. Baur mir warmer, schöner Stimme vor, fein innig von Frau Professor Roloff begleitet und erntete stärksten Beifall. Zrl. Aenna Wehrheim spielte ein Rocturno von Fielt»; Vedichtvvrträge von F>l. Roll, Verlach und Wehr heim bereicherten weiterhin den Abend. Ein Glanzpunkt war dann das Märchens viel „SHe Sterntaler", das die Kinder der Kinderkirche zusammen mit der Konfirmandenvereinigung f hielten; die Spiel- Lonöon, 12. Dez. (Wolf,.- Die _ melbet, bauen die n>dtD?r,)tDeigte Agita - Aus dem Reiche. Jubiläum der Stadt Görlitz. Görlitz. 12. Dez. (Wolff.) Gestern feierte die Stadt Görliy ihr 850jährigeS Bestehen. Aus diesem Anlaß fand am SamSlag im Bankettsaal der Stadthalle mit Rücksicht auf den Ernst b-?r vaterländischen Verhältnisse nur eine schlichte Gedenkfeier statt, zu der neben den Dertretern der staatlichen und städtischen Behörden auch die Bürgermeister der Städte Bautzen, Lauban, Löbau und Kamenz sich einfanden. kraft deS alten Raederschsn Stücks die bekannte Frrna Tort 3m4rtrhen und Karl Wat hem, G. m. b. H (genletzt meist besonderen He>tcrtot«.rta!g) d-geistert hat, ein günstiges Horoskop stellen. Cb die neuen .lustigen Vagad'mden" in unterer schnellebigen Zcit au gleich ehrwürdigen Hahr en kommen werden wie ihre asten, mxt brüt toi fugend'ichen Brüder, tragen wir nicht zu ent-1 i ion in 3n Dien fort. Während desDochen ack" überlisteten, dessen Mühle .Tausendwunsch" jedem ma'te. toa« fein Herz begehrte. Die die Drei weiter auf einer Zaukx-rfamenblume bi« zum Himmel wachsen und von der Sonne den Sonnenschein gegen ginen Schatten spendenden 64irm eintaufchten an einem Sonnenstrahl richtig Zur Gr de hina brutschten, direkt in das Reich Durzelgrau« hinein, und dann mit viel List und Tücke den Prinzen Wiegewind befreiten, be- gerade. erst am Weihnachtsabend entzaubert, dem Prinzetzchen Hufchewind Eriöiumz bringen könnte. Aus Hessen. Statistisches zu den Sandtagtwahlen. Heber die Wahlbeteiligung liegen nunmehr Zahlen vor. die uns in die Lage setzen, Vergleiche zwischen den einzelnen Bezirken des Lande« ?u ziehen. Die beste Wahlbeteiliaung hat demnach der Krei« Worms mit 74 v. H., die schlechteste Erstach und Marttz mit je 59 Prozent zu verzeichnen. Im einzelnen zeigt sich folgendes Bild (zum Vergleich sind die Prozente der Reichstagswahl von 1920 in Klammern beigefügt): Darmstadt 72 (78,5), Bensheim 69 (75,7), Dieburg 72 (77,7). Erbach 59 (66.1), Grvtz-Gerau 67 (75,6). Heppenheim 62 (70), Offenbach 67 (81). Dietzen 68 (74), Alsfeld 68 (69,5), Büdingen 66 (69), Friedberg 73 (82), Lauterbach 66 (71), Schotten 68 (71). Mainz 59 (74), Alzey 61 (71), Dingen 60 (71), Oppenheim 59 (67), WormS 74 (80). Die einzelnen Parteien haben folgenden Anteil der Gesamtstimmenzahl: Deutsche Volkspartei 14,6 (18) v. H, Deutschnationale 5L (14,1). Bauernbund 15 (0), Zentrum 17,3 (16,1), Demokraten 7,3 (10,8), Sozialdemokraten 32.6 (30,3), II S P. 3.6 (12,2), Kommunisten 3.7 (0,5) v. H. 6« standen sich also gegenüber: Bürgerliche Stimmen (Deutschnationale, Deutsche Volkspartei und Zentrum, ohne Demokraten) 1919 36,1 vom Hundert: 1920 46,2 v H.; 1921 51,1 v. H. gegen sozialdemokratische Stimmen (aller Schaltierungen, aber ohne Demokraten) 1919 46 b. H. : 1920 43 v. H.; 1921 39,9 v. H. . Zwischen beiden Haupt gruppen standen bzw. stc-hen die Demokraten. Ihr Stimmenanteil ist von jss,9 im Iahre 1919 auf 10,8 im Jahre 1920 und letzt auf 7,3 v. H. zurückgegangen. ’ Di« Gehälter der hessischen Minister. nn. Darmstadt, 13. Dez. Das gesamte Ministerium hat beschlossen, die Gehälter der h es fisch en Minister, deren Festlegung bei Regulierung der neuen Deamtenbefoldunaen au«- gefetjt war, nach den badischen Grundsätzen anzunehmen. Es erhalten daher die Minister ein Grundgehalt von 120 000, eine Aufwandsentschädigung von 20 000 Mk. und die Orts- klafsenzulag«; der Staatspräsident ein Grundgehalt von 130000, eine Aufwandsentschädigung von 35000 Mk. und die betreffende Ortsklassen- Zulage. Die Abdeckung der Frankenschuld der Landwirtschaftskammer für Hesfen. Man schreibt unS: Cs scheint sich mehr und mehr die — gänzlich unrichtige - Auffassung festzufeyen, als habe es sich für den Vorstand der Landwirt schaftSkammer ausschließlich um die Frage gebandelt, zu welchem Zeitpunkt die Frankcnschuld abzudecken wäre. So war cs aber nicht. Diese Frage war vielmehr kompliziert durch andere Fragen, so namentlich die, ob nicht Ausfuhrgenehmigungen zu er- aember 1921 unter der freundlichen ®cbirt«W)w Don Richard Wuchert 7a« Licht d«r Rampe Im Frankfurter Schauspielhaus erblickten. Wir sahen da« nn- aber liebenswürdig« Pam in allen unmöglichen Situationen. Verkleidungen, Gesten, hörten Anklänge an Shakespeare unb jrf die Geschichte vom Hauptmann von Köpenick, lachten über älteste und hochaktuell« Wine Durcheinander wirbelten Bilder der erften Eisenbahn de» Serenissimuszeit und der niedrigen Valuta jn# Steuernot Gott tret* toa« all wurde verulkt dr.igti auch, toa« man lieber nicht verulkt gesehen hatte. Verulkt, nicht verspottet: Parodie, nichi Satire - Tendenz fehlte, und wahllos schlug die Pritsch» nach allen Seiten. Die Autoren hatten von der Personalunio« de« einen Verfasser« mit Bertram, dem eine» Vagabunden, grotzten Vorteil. Toni Impekzosn der Vagabund, war sicher ganz, rote ihn ToaH Impekoven, der Autor, sich Dcrgefleflt balle: Über sprudelnd vor Komik. Sein Panner Fritz Cbetrar (Rodert) tonnte im ganzen mit ihm Schritt halten. Auch die übrigen Dariteller fügtet sich mit Anstand, d h mit Slownerie, in daS DUp, Ta« Publikum lachte, klatscht« enbtof« Ehöre Def Zustimmung und rief mit den Künsttern un* den leiden Autoren auch den Verfasser der schlagkräftigen Musik, HanS Avril, Ditte Male »er* vor. tt Nife Lag? andauere. >v lange Europa mche den I langen wären, womit die Frankenschuld dül Fr^druszustand wiedergtjunden habe, so lange I bezahlt werden können. Dann aber auch bui_. Le:t!chland böse Absichten tu.rdgrbr, fei es dies anl>ere Frage ob daS Reich die Derpslich- -Utende Vorsitzende der Männer- und 5 am eurer- tung anerlennen toütbe. teilfluiutjmCT an den 2/, Millimeter Stärke nach einem neuen Verfahren aufgewalzt. Die Ausprägung wird erfolgen, sobald die Form des neuen Reichsadlers für die Münzen endgültig festgelegt worden ist. " Zur StromersparniS. Don zuständiger Seite wird uns geschrieben: Rachdem die Belegschaften der staatlichen Braunkohlengruben nach ergebnislosen Verhandlungen streiken, und der Betrieb des staatlichen Kraftwerkes Wölfersheim durch das Einsehen der Technischen Rot- hilse in beschranktem Hmjange ausgenommen worden ist, sei besonders daraus btngetoie^en, datz nur Motoren für lebenswichtige Betriebe während der Tagesstunden benutzt werden dürfen, weil sonst wegen nur ganz beschränkter Kohlenförderung der Betrieb des Kraftwerke« nicht aufrecht erhalten werden kann. Wenn festgestellt wird, das? entgegen der Verordnung der Kreisämter Motoren für Erwerbszwecke oder Heizölen in 25ctrieb genommen werden, so wird die betreffende Gemeinde seitens der Ilcberland-Anlage solang von der Stromversorgung ausgeschloffen, bis das Ärafttoert Wölfersheim den regelmäßigen Betrieb wieder ausgenommen hat. Ds wird von den Einwohnern der mit Lichts;rom versorgten Gemeinden vorausgesetzt. daß sie mit der Beleuchtung nur ganz sparsam umgehen und nur die notwendigsten Lampen brennen. ' lieber b i e Ausstellung von Steuerbüchern. wie sie vom 1. Januar ab für jeden Arbeitnehmer geführt werden müssen, ergeht in unserem heutigen Anzeigenteile eine 'Bekanntmachung. Hessisches Landestheater. Uraufführung deS Weihnachtsmärchens Prinzessin Huschewind. st. Darmstadt. 11. Dez. 1921. Da« hessische Oandestheater brachte am DrmS- tag nachmittag nach langen Zähren die Uraufführung eine# Weihnachtsstückes mit starkem äutze- ren Erfolg herau«: .Prinzessin/Husche- wind", ein Schelmenmärchen in 6 Ttbcnteumt von Fritz Peter Buch. Musik von Fritz Müller- Prehm. Der ungewöhnlich starke Erfolg deS Siuckes seht sich in erster Linie wohl auf das grobe und reichhaltige „Geschehen" des neuen Werke«, dem allerdings erst der autzerordentliche Aufwand der Regie und die liebevolle hingedende Darstellung die letzte Vollendung gaben. Gs ist möglich datz man an dem neuen WeihnachtSfoiel den Mangel an Empfinden, an sinniger Vertiefung beklagen kann wie sie die alten deutschen Märchenspiele so überreich haben. Aber der Ton der Dichtung und das abenteuerreiche Spiel selbst lallen doch wohl im kindlichen Demut Seiten antlingcn. M« bertig erregt widerschwinaen. denn der Beifall der kleinen Schar wuchs sich zur Onation ans und. waS mehr sagen will, all die unruhigen pladdernden Maulen blieven mäuschenstill gebannt von dem. waS da vor den staunenden Augen und Obren sich abfpielte. ®e war nun allerdings auch „furchtbar spannend". to.e das Prin,^etzlein Huschewind. das nicht sttllsthen und lernen, sondern den im Wald entstandenen Lasten, einmal, weil eS nid): möglich war, die Frankenfchuld gleich abzudecken und zum andern deshalb, weil aus Gründen der CrnährungSlaqe für die Allgemeinheit die Dusfuhrgen.hmigung für landwirtschaftliche Erzeugnis^ riicht erteilt wurde. Rach der übereinstimmenden Auffassung anderer (autzerhesfi scher) Landwirt schaflSkam- mern, die in der gleichen Lage sind wie wir, war die Befürchtung berechtigt, datz das Reich erst recht nichts mehr tun würde, wenn erst einmal die LandwirtschaftSkammer die im allgemeinen Interesse entstandene Last auf sich genommen hätte. Wäre eS so gewesen, dah die Landwirt- schastSkammer sich nur zu fragen brauchte, wann sie die Frankenschuld abdecken solle, hätte sic also die freie Gntschliehung gehabt und die Abdeckung der Frankenschuld nur hin- auSgeschoben in der Hoffnung auf eine Ba- lutabesserung, dann hätte fie, wenn eS auch zu verstehen gewesen wäre, eine schwere Der- antwortung auf sich genommen. Die durch Abdeckung der Frankenschuld entstandene Markverbindlichkeit sott nunmehr aus Gründen der Solidität konsolidiert, d. h. umgewandelt werden in eine langfristige Anleihe. Die Verzinsung und Tilgung dieser Anleihe ist für die Gläubiger dadurch sicherge- stellt, datz die Hessische Regierung der Land- wirtfchaftskammer das unbeschränkte Umlage- recht eingeräumt hat gegenüber allen hessischen Landwirten mit einem Grundbesitz oder Betriebskapital von mindestens 3000 Mk. Da zuletzt 103 000 Beitragspflichtige veranlagt waren, läßt sich ohne weiteres auSrechnen, wieviel von der jetzt entstandenen Markschuld durchschnittlich einen Landwirt trifft (womit nicht gesagt sein sott, da« die Landwirtschaftskammer die Sache leicht nimmt). 3m übrigen schweben Verhandlungen mit Regierung«- und anderen Stellen, die die Abtragung der Schuld zum Teil wenigstens in anderer Weise als durch Inanspruchnahme der Landwirte ermöglichen sotten. Da« ist der für jedermann nachprüfbare Sack)verhalt. te« Hotels Schuh erne Ausstellung von Gegen- sehr- groh. Zum Glück stand genügend ODafler zur ständen, tue von Mitgliedern de« Verein« gc- Verfügung und eS herrschte gelind««. toindsNlleS arbeitet hab, verbunden mit Verkauf und Der- Wetter. - DerTuru- unbDesangver«!« al« der Dorhang nieberging. Zahlreiche Geber au« der Gemeinde hatten zur Verlosung zum Besten der Basler Mistion wertvolle Geschenk« gestiftet. Mit Worten des Dankes und nochmaligem Hinweis auf die Bedeutung solcher Familienabende schlotz der stellvertretende Dor- sitzende den wohlgelungenen Abend. *• In der Klavierschu levon Minna Körner f an Den dieser Tage zwei Schülerkonzcr ie statt. Die trefflich gelungenen Darbietungen lieben durchweg die sichere Pädagogik und da« verständnisvolle Sicheinfühlen der Leiterin der Schule erkennen. 6in geflochten waren mehrere Cellostücke mit Klavierbegleitung, gespielt von Herrn O. S e c g e r (Vielen), dessen musikalische« Können sich besonders in einer eigenen Komposition zeigte. Vornotizcn. — Tageska lender für Dienstag, öiabttbeater, 7 llhr: „Böriensiedrr". — Hör- faal des Phhsikattlckea Instituts, 8‘ IIbr: Cid)'- bildervorlrag des Oberhessilchen Deschichtsvereins. — Reue Aula, 8 Ilhr: Oesfenlliche Deriamml ing des Dereins Etudentenhil:«. — Aus dem Stadttheaterdureau. Auf die 10. Mittwoch-Abonnementsvorstellung, die Tagore „Das Postamt" und Tolstoi „Er ist an allem schuld" bringt, sei besonders hmgewie len. „Das Postamt" hat auch in Bad-Rauheim, wo es als Gastlpiel gegeben wurde, groben Eindruck gemacht. Oberhefsischer Kun st verein. Die Ausstellung ist morgen vormittag von 11—1 Ilhr und nachmittag von 3—5 Ilhr geöffnet; sic dauert noch acht Taa«. — Walvbühne. Man schreibt uns: Um es auch den Kleinen und Kleinsten zu ermöglichen, das slim>nungsvvlle Weihnachtsmärchen „milza- erleben", findet die Ausführmg schon nachmittag« statt: sie fängt (am Donnerstag) um 3 Uhr an und ist etwa im 5 Uhr zu Ende. - Di« Plätze der Hinteren Sitzreihen tosten 3 M!., die der vorderen 5 Mk. Es fei jedoch darauf bingetoiefen, datz die auf den Eintrittskarten stehenden Hummern nicht mit beit auf der Rücklehne der Stühle angebrachten übereinstimmen. Zwei Schildchen mit den Aufschriften ,5 Mark" unb „3 Mark" geben AusschLutz über die Platzordming im allgemeinen. Wer die allervordersten Stühle vvrzieht, der wird — bei dem auch diesmal wieder zu erwartenden groben Andrang — gut tun, schon um 2l _> Uhr (Saolöffnung) zu kommen. — Studentenhilfe. Rach einer Statistik der Studentenschaft der Universität (Sieben bringen die auswärtigen Studierenden 16 Millionen Mark in jedem Jahr nach Dietzen. Allein an Mieten für Studentenwohnungen werden 1,5 Millionen Mark gezahlt. Au« dieser Zahl geht klar hervor, welch wichtigen Fattor die Universität mit ihren Studierenden im Wirtschaftsleben der Stadt barftellt. (3i;i Riedergang der Universität mühte auch einen wirtschaftlichen CRrebcrganq der Stadt nach sich ziehen. Es liegt also im Interesse der Bürgerschaft, durch Schaffung sozialer Einrichtungen an der Universität dieser eine hohe Besucherzahl zu erhalten. Der Derein (Siebener Studentenhilfe, in dem heute schon Männer aus allen Teilen Hessens Mitarbeiten, hat sich die Schaffung dieser Einrichtungen zur Aufgabe gefetzt und wird feine Ziele in der heute abend unr 8 Uhr in der groben Aula stattfindenden Versammlung barlegcn. — Zum Besten bei Studentenheims wird, wie bereit« mitgeteilt, am Donnerstag im Kath. Dereinshause das Spiel „D i e Verkündigung" aufgeführt. Es ist Im Sba- ratter der alten Mysterienspiele gehalten, spricht aber mit feinem Inhalt unmittelbar zu den deutschen Herzen unserer Tage. Landkreis Rieften. |t Allendorf a. d. Lda.. 12. Dez. Tie hier abgehobene ® c f I ü g c I a u « ft «11 n n g de« hiefigen Ge'lüg«lzücht«rverein« toar gu: beschickt. An Hühnern untren 70, an Tauben 34. an Watter» gefbügel 6 Hummern au-gestellt, mei't fchöneTicr«. di« allgemein« Befriedig UN 1 bei den Kennern er- weckten. An Preisen tourbci; von Vem Preisrichter R ü b f a m « n - Dietzen auf Hühner 6 Ehren-, 5 erst«. 8 zweite. 17 dritte Preise, auf Tauben, Gänse unb Emen 2 Ehren-. 1 erster. 5 zweite, 14 dritte Preise verteilt. Die Ausstellung leg'« ein schöne« Zeugnis von der Rührigkeit der Ver- einsrnilglieder im Züchten fchöner ranerrintr Tier« ab Mit der Ausstellung toar eine Verlosung verbunden, deren erster Gewinn (1.1 toeVte Italiener im Werte von 150 Mk.) einem Arbeiter au« Londorf zufiel. Klein- Linden, 12 Dez. Auf fei» 40jäbriges Bestehen blick; oer Kriegerverein zurück Au« vielem 'AnlaNe veranstaltet der Verein am nächste i Samstag eine Weihnachtsfeier mit Konzert. Theaterspiel. Kinde rrcigen, Kinderchö!«n unoWelynachlsbeschorung. ^ Ettingshausen. 12. Dez. Ein grobes Unglück wurde nur durch einen Zufall verhütet. Al« auf dem Bou.itb.rgwer? „Rote, die Arbeiter beim Zrühstä plötzlich im Tagbau die Srdmasfen -u'amn.en und begruben die noch dorr liegenden Arbci.swerk- zeuge. Wär« der Einsturz einige Minuten trüber oder fpäter erfolgt. \inrt< chn wKLung. TSlulneil tmb Unteranng die- wA < -m tKltorrbtetKtei .^a ibt^rtl Der WicKnifr 2tr*|fnmmer. Sieben, den 9 Dezember 1921 Auläfitg erflÄrt. 3n zwei weiteren Sachen verständigten sich die Parleie». Seit haben hier i Kleinrentner i b Lchlichtunstsauoschns; der Provinz cberheycu. Sitzung vom 8. Dezember 1921. 3n der Antoag-stach« des Zentraiver Hlrzentzoi« ffbrr ort Tur®reorui*e «'nmmung des Schiedet vruches vom • der TSciaTl» andere n>ch Lebenszeichen von sich gab und In daS Landkrankendau« gebracht wurde, wo er Ud) nach und nach wieder erholt bat. Der Grand für Die Tal ist unbefamtl 8» liegt die Annahme vor. bad die neuen Besitzer bte Ueberzeugung erhalten hatten, dad da» Geschäft zu teuer er- erhöht. X Hanau. 12. Dez. 3ln aussehen- erregender DergistungSsall bu sich am Samstag in der Minagsfiunbe crei ineL 3n am SamStag in der MiitagSsiunde crei inet 3n der 5U4k bei 3tnt1er-&tf6i (Oaf< Hiller), bat kürzlich für bei Preis von rund 253 003 Mark rertaub worden war. hatten sich die neuen Le- kltzer. die betben Brüder Degenhardt aui Offen- dach, eingeschlosfen Als man in die Küche ein- drang fand man die Gashähne offen und den einen der Brüder als Leiche vor. während der und von Älcibern entflohen Aas Gchösten- grlicht Butzbach hatte ioi datür zu zwei Zähren cv.d?ibau» vcrurteül Hiergegen verfolgte er Berufung. da ihm die Strafe zu hoch ertchlen 3uio lektti^lkommenS ,>et v'fe en Derrinda- i j m Ne oben im einzelnen antgefübi ten Gruppen, soweit in %liu-nbatn besondere Verhältnisse DOT» h.'flen toll'en. die eine Ausdehnung aus andere G.uppen t.chifer igen können, wird der Leitung U* Mk'l.* anb ung.g ix-n. in Derhandtung.m Hockey - tiflnberfplel Süd» deu I schla nd Oe st erreich Der^ alljährliche Länderkamps Zwische kam am Sonntag in 'm x\ibr Gefängnis herabgesetzt. Keinen Erfolg batte Frau 9 L von Ticungctbain mit ihrer Berufung gegen ein Urteil des Schöffengerichts Schollen, durch das sie ive$ien schweren Diebstahls zu drei Monaten Ge- säug >is verurteilt wordrn imt. Aach den Feststellungen des ersten Urteils hatte fie einer im ' gleichen ^jaule wohnenden Frau unter Anwendung einet falschen Schlüssels fünf Würste unb Al ei Paar Strümpfe gestohlen Obwohl die et rümpfe bei einer Durchsuchung bei ibr ge- funben wurden leugnete sie und suchte den Tci- dachl auf Slcltromonleuere adzulcnken. die zur v3cu der Tat im Hause gearbeitet hatten ®r- solg baue sie damit nicht: die Berufung wurde zuiückcicroiefen. . Gin Don einem Schöffengericht wegen Dieb- stadlS zu 2 Cabtcn Gefängnis Det Jrt.'llter 2Lnac- klagt er vei folgte Bnufung Gr wollte t-e Strafe in Zuchthaus umgcwandell haben, in der Hoffnung, tah fie bann weniger lang dauern werde Don dem Dcditenben auf das lln,innige dikser Annahme hingewiejen. nahm er die Berufung vor Eintritt in die Derhandlung zurück. wegen sr-st'.o»e: 9 tlal'ung mu'-fre der Anirag- flelle- au- den oidentl chm AetitSweg verwiesen, Jnfclgc de» Ferste« entlkh Ne Heff, - e Bauges ellfchas t -Kofel) 11 2lrbt l ter. die l e de m Bau de. rafperrt bei H rzenhaln befldH qte rad tom die Aroeit Wiede, HNt tkitt* unt.ib öden treiben muffen Der ‘-Bauarbeiter» veil und eihob iLinspruch gegen die Entlastung, weil die Auew'ol e »a Entlastenden nicht Im Benehmen mit Nn IViunlegierten rriNfli lei. Die T*rs.anb'iLia ergab p doch keine wesentlich n Der» stö'e f.cge - >e g fe'lichen 'BeNimmul-gm Dem fllnfpiud* Io.inte nicht slattgegeö n werbt«, üs Dur Le aber die draxirtang aasgefprochen. bah Ne Firma Ne S Maste-w' bei Betchastigu nas- nibgliddeit vor etwaigen A.uei iste'lunqen in e.ftr- tiinic berudstchligi — De>' Ginlpinch elits Schicl-meiiiero d.sl,lbcn Betriebes gegen fristlose Ontlaffung wurde wegen V-Tfnnnmis her Gin- spiuchsjii ' ach ie;n B t'itchsiätegesen für un- ttcschäftltchco. — Gesunde Zähne sich erhalten und au herbem noch echte Perlen als Geschenk dazu bekommen. Ist unzweifelhaft erstrebenswert Die Firma Q u e i h e r L C o. G. m b. H.. Hamburg. Hersteller der bekannten Kallklvra-Zahn- p a st a. will jedem nach Aldglichkeit dazu verhelfen. Anlählich des 25 Geschaft-jahrgangeS verteilt fie an die Bezieher ihrer Zahnpasta 12 echte Perlen im Werte von 150 000 Mk.. wie aus der Aitzeige in unterem Blatte ersichtlich. «US dem AmtsverkKNdigungsblatt. •• Das Amtsverkündlgungsblatt Ar. 178 vom 12. Detembcr enthält: PreiSSnde- rungen in der Deutschen Arzneltare 1921. — Dte Ausstellung von Wandcrgewerbeficheinen. -- Ge- werbe-tiegitimationSkarten. — Gewährung einer auherrrdeutlichen Beihilfe an langfristig Erwerbslose. — Ltrahensperre. Diehseuchen — Dienst- nachrichlen Felddereiniguna Lumda. Blaul- und Klauenseuche. Die Ge- markung AaberlShausen II kHaubenmühle und Steinhäuser Hof- ist mit Wirkung vom 10. I. Mts. au» dem Bevdud>tunaeueinrt in das gefährdete Gebiet übergefübrt worden. Wilhelm Michel II. zu Dreis a d Lda. wurde als Aushauei für die Gemeinde TreiS a. d. Lda. eidlich verpflichtet. _____ den Wvchenlvhn von 25 Mk. Bei Verabfolgung von Kost und Logis an ledige Gehilfen ist ein Betrag von wöchentlich 150 Mk. in Anrechnung zu bringen 3. Bei Ueberftunben aus besonderem Aniah sind an Werktagen 25 Prvz. Zu- schlag für auf'ergewohnliche Leistungen zu zahlen. 4. Allen Beschäftigien ist in den Sommermonatni In der Zeit ruhigeren Geschäftsgänge» ein bezahlter Urlaub zu gewahren bis zur Höchstdauer von sieben Werktagen, und zwar nach einer BefchästigungSdauer von einem 3abr In dem bett Betrieb zwei Werktage jedes w-itere ^atzr ein Tag mehr.- - Die Parteien erhielten eine Woche Fi-ist zur Vtellunanahme. Zn einer Str.itlache de« Drutschcn Mc- tallarbeiterverbandeS mit dem öif en- | fintr -itfiunntung des Schied»fr Oil XbbeMrteri. 12 Aovember 1Ü21 über die Löhex Berkin. 13 Dez Das Schwurgericht ^dustrie |n Gieren und Hirzenhaii in Gotha oerurteilte. dem .Lvlalanzeiger zu-1 ^ver Schiedsspruch gefüllt .Der im SchtedS- folge, den Gärtner Fritz Wundei. ber >m vep-1 spruch vom 12 Avvemder 1921 enthaltene Satz: Zahre» den Kaufmann Gern'cheidl ^lirnte .Warxite., rric WeiSeugtchtoffer. r m c t bc t unb beraubt balle, suml ^Brrti,euab:ebrT. Del iedsschioster für Xepara- I türm unb Modehf r^etner. welche in ihrem Spe- PH A aus Darmstadt war. weil er ASgel wr- schluckt hatte, aus der Gefängnisabre.lung des Zuchthauses In Bocken berg, wo er wogen toterer D-ehliähle e;:< Go amta>-sängnisst a'e von lebten zu tk-ib4tagt blieb. o. . r. fflh| - gesetzt Für Schiesser (Ofenarbeiter) 300 Mk 3“ ba ll-2 äiib «irhimP f 71 orb für Teigmacher 2rfhning. dem dis nur Paule noch ein zweites folgt. Aach Wiederbeginn tritt die Ueberlegenheit ber Horb- deutschen noch klarer zutage und brückt sich durch weitere drei Tore aus. wahrend Holland nur Lftütltnbe Minann bi tl unbge" Lavibu * bet Tßdhi tourben jj jcjtMe 3^ Machtet »er. naitr Schafe "W Bin. ^'licheUnip. Lr •r6ln ero. tn« Md «?* 'turyen her Der« ndespolizel. Steif« bet ttlTaUt. ÄveMtllt tw cnid)ttit Mvnatt ihm 3u bk,em ib Auflichl-. t Äorsiheitbr IschulseS der irmeifkt unb ele ®eno||en« elngefunbcn. ftibdu beflch- । im Deiyel- frä/ibent -es sftz« Seifen »itz. Ditatot k 'Bebeutung die ÖanbtDirt* [ing bic Mah- itgiieber. ihre bielcm Lagei- AedarssMe >e ferner fei- »m Eingreifen n, venn fie hre Prvbukir mrbc bk ®t- rS bet 3a« afüichen Dell genommen, entfette diele- Schlei werben Mifello- Mi beitragen. ic am 12. S# x Ded^rttb» St. sag %»*5 _ MM JI3 -ve^ Mite nl Prüf'-' ug ™ y «erfjnal^ ar.a w« 7 Mttt rgest^ 5rH ib- M nfrüh'.rMr [arm in Suf* Lilöriadnk fv» $>ie Udo*J" :tpeibli^en®r nur mit M« ifen i*r W int) eh1 urda- barten, eng p* wmotfuie» ranuntüV Nidda (OberheGe«), 12 Dezember 1921 de» In dankbarer Freude zeigen mir die glückliche Geburt unferer Liselotte an Studienassessor Braunewell und Frau Hanna geb. Nagel Wehen, den 5. Dezember 1921. Der Vorsitzende: lisfelb. Für die uns anläßlich unserer Silber* Hochzeit in so reichem Mähe erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank Gendarmerie-Wachtmeister und Stationsführer Glaub und Frau Kei»kirch«. 12 Dezember 1921 Verein» eiuyeloden leg»»erbnung: KechenschustLberuht über bei Iahe 1930 Mechuuujm^lagr verschiebenei 1272TO Vie Mitglieder bei Allgemeinen Vereins füi Armen- und Arantenpflege hi Gießen werde« hiermit $u ber Mittwoch be« 14. Dezember. »achmtNsg» 5 Utzr. tm loaeg. Schwefteruhau» ftattf nbenben GeueralversuMMlung 9. E Z »' H 10 71 37 r* 44 73 r- ip w M Wl fers 915 91H 944 PTiT flfil M5 m st77 ■B 8» 2 Ä 6 40 114 138 149 VjO 174 178 W1 216 Gewinn-Liste VeHoeMng wem 11. Dexember 1921 GeftOgelÄUchtverclee Allenderf eH der Lumda und Umflegead. DoWWSkliiisltz oder fianf in (Biefjen. Gebete«: tine schön« S-Zimmer-Dohmi.g mü veb ju billigem Preis. Gesucht: Eia« modern« wohmi«g mit mim. heftens 7 Zimmern, Vas «la. bei Zahlung hoher Wert. 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Wachstuche verschiedeneBreiten - viele Muster ■ — mäßige Preise und Grmä'stauna für mittellose Finanzamt Gieren bis zum 31. und etwaige Anträge gemäst § 5!. genannten Ge'etzeS (betr. Vermehrung -ugsbervchtiartn Perlon« um mindestens zwei» bei dem stadti'cken Steuerbureau bis 31. März Bekanntmachung. An Stelle der seitherigen 6teuerfarte tritt vom 1. Januar 1922 ab das .Steuerbuch'V das für das Kalenderjahr 1922 für|eben Arbeit- uetzmer und für jeden De s o l du n g s e m p - länger auszustelleo ist. ohne AückUckl daraus, ob letlbcr der Steuerabzug durch Verwendung von Otcu-rmarfen. Tarabführarg Uebenrei ung ober tm Wege des zentralen Berlckstrens nach Matzpao« des r iniflertelen GrlaNes vom 11. ?uli 1921 III E 13 983 IV 20 277 vollzogen toorben ist Die m Giesten wohnhaften Arbeitnehmer und B^ivldunasempsänger werden daher aufgL- forbert. sich bü späiestens zum 2 L Dezember 1921 im Stadtdause. Bergstraße 2 0. Zimmer Ar 14. Steuerbücher aumstellen zu laste«. Zur schnelleren Abwicklung ber Steuerbücher-AussteUung können auch btt Ar- bettfld** die Steuerbücher mr ihre Arbtilnebmer beantragen, unb zwar lann die erforderiichc An- Mstt-VeFsleigemg. Um Donnerstag be« 11. Dezember L 3„ «ach mittags 3 Uhr. losten im Nachlcste ber V Schmidt II gheleute die VrunbstÄche in (Bemerkung Gießen, als %Ur 12 Nr. 77 unb 7b — 2346 Quadratmeter Aecher vor btt Zeiselwitf« auf dem Orisgerichtsburea« (Steins Garten) versteigert werden. Die (Bruwbpüdit, zur Anlage von Götten geeignet, evtl Bauplatz«, liegen am Leih- gesternte Weg (Aulwtg), Nöd« der Stobt '5k*rf»na:o igaben »ur Ginkragung und Abstempelung wieder vorgelegt werden, tm anderen Falle ist ein« L.st« mit folgeaden Angaben tinzuotichen: FarnUien- unb Vorname. Beruf. Wohnung. Ge» tuvtttag des Arbeitnehmers 'owie Angave über ^ic Zahl der Familienmitgl'eder. für die früher gtfUf re mä^igung fn Anspruch gtimnmen wurde 5ür bk in den Äalemen untergebrach'-n Söcrfoncn werden bk Steuerbücher von den rnilt- ‘ärikben Stellen ausgestellt Subcz-'M teemffd-’.gcT und ihre Hlnterblle- benen, dir ihre B«ü^ aus Kasten auhet^alb Bietzens beziehen babei ihr Steuerbuch unocr- iglich an die auszahlendt Kaste eiirzufenden. Ferner wird noch darau» hingtwitkn. bc1) 2lrüeitnebmer unb Be'oIdunasempian«r etwaige Anträge gemäst §46 Ablatz2. Ziffer 3ck u-ch 6 47 des Ginkommen steuer g e( er es in der Fastung ‘om 11. Juli 1921 (betr. erhöhte Werbungsko ten 1922 zu stellen haben Sieden ben 13 Dezember 1921. Der Oberbürgermeister. 12974 qJACoBINERd «bs Gießeu, 12. Dezember 1921. imiD f.A Professor Dr. Paul Martin mit Kindern. Danksagung. Für die bei dem Heimgange unserer geliebten Frau und Mutter Valeska Martin erhaltenen wohltuenden Beweise herzlicher und freundschaftlicher Teilnahme sowie für die reichen und schönen Blumenspenden sprechen wir unseren tiefgefühlten Dank aus mit der Bitte, der lieben Entschlafenen ein freundliches Andenken bewahren zu wollen. -r' Ruhe sanft! Todes Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es ge. fallen, meine liebe, gute Frau, unsere treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante M WsliM SkMüMr geb. Koch im Alter von 56 Jahren heute nacht um 3 Uhr zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Steinmüller nebst Angehörigen. Gießen, den 12. Dezember 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Dezember, nachm. 2'/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. oieeet geb. Tech 1W1» Im 72. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N: Ludwig Größer. Wteseck, den 13. Dezember 192L Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Dez. nachmittags •/,4 Uhr vom Dlerbehauö, Grabenstraße 11 aus statt. Todes-Anzeige. Am Montagabend um 11 Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Stou MMille Gröber ®ro. Aufforderung Forderungen an den Nachlaß der Philipp Bocher Eheleute in Saasen sind bis zum 20. Dezember bei dem 1 Unterzeichneten einzureichen. Spätere F Forderungen können nicht mehr be- , rücksichtigt werden. O16O97 Karl Schäfer, Dormund, Saasen. Kurhaus Hof heim i.Taunus 5 VfBahnstnnde von Frankfurt a.M. Wtatsrkwr M für Erbölnnosbedlrftlgs und nervös Erschöpfte. B Maß. Preise. Prosp.durchDr.Schulze-Kahleyss 0 welcher Zurist könnte die Behandlung der Rechtssachen und die Rechtsberatung eines Unternehmens noch mit übernehmen? Schriftliche Angebote unter 12890D an den Eichener Anzeiger erbeten. | Vermietungen | Möbliertem Zimmer Mim 1- 11 vi vermieten , e*« Scbottttr. 11II, r. Jß. 1.1.22 gr. 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SEEBOLD 016134 Waisenkinder ehern. 168er. Die Vereinigung ehem. 168er Gießen veranstaltet am nächsten Sonntag im Löwen «Beginn 4 Uhr) eine bei der bedürftige Waisen, deren Bäter beim Regiment 168 gefallen sind, beschert werden sollen. Anmeldungen solcher Kinder werden dis spätestens Freitag, den 16. Dezember an den Vorsitzenden, .Kamerad Stang, Dammstraße 241, erbeten, woselbst auch Spenden in Geld oder in natura für diesen Biveck dankend entgegen genommen werden. Freunde und Gönner sind zu der Feier herzlichst eingeladen. 12988],Ter Vorstand. Frische Fische! Morgen früh 9 Uhr eintressend: Prima Schellfische Pfd. M. 4.50 ff. Cabliau und Seelachs Frische Fisch - Koteletts Margarine ohne Salz,1Pfd.-Würf. M. 28.00 leichtgesala..lPfd..Würsel 26.00 Palmin Maizena^b.^O Gebr. Berdux BahnhofafraOe 27. im,a Ferner: F Der geheimnisvolle Dolch, 2.TeO Heute das große Doppelprogramm Ab Donnerstag: lW4c Der größte Boxkampf derWelt Carpentier gegen Hausierer? Wollgarne zu verkaufen. Schr. 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Die fünfte Perle wurde gekauft von dem Juwelier HESPE, HAMBURG zum Preise von Mk. 15 000.— laut Protokoll. Damit bestimmt alle KaHklova*Perlen bis zum Jubdäumstage gefunden sind, werden wir die übrigen 7 Perlen bereits innerhalb der nächsten 6 Monate versenken. Jede Tube ist mit Kontrollvevschluss für Pfannkuchen Klöße. Kuchen Torten ft Er. 292 Zweiter Bialt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)Dienstag, (3. Dezember 1921 rigteiten hmwegzulommra^ -ng <\5 12.12. Schweizer Franken Kr 704, Mrttn die mertoürbtae LL-Ierhaltung mit dem I Da» gehemmt-volle Wesen draußen glitt ES «svl^e fet* Wrttovrt Der ^olh^ee o -. kmic. s\;,r L-h'^u »r hir -Ikibicrc lanafam an her Aau»tt>anb hin. der Apotheker tDartfte mehrer^ TH muten, aber kein Zon von «al'itän geführt hatte Hier schloß er bic Papiere | langsam an der Sm6®an£ttn- und das Geld in den Stall en kbran! ein. Dadei 627.- 595,- 512,25 9S0, 585, ÄT. Ar. 820, 545, * S 6,91 215,75 24,67 61,16 100 1 100 100 100 UV» 5k60 12.12. 77,50 wi- 800,- 300,- 801,50 66u,- 690,- 705,- 615*- 650, 520, 6,97 216,2$ 24/3 6135 Schuckcrt-Werke . . Abierwerke Daimler 4“ c Hess Stoatsonl. Electron Griesheim Dtfchc Vercirrsbank Stur 6 12. 1? 77 59 86,50 102,- 76 ,- 390.- 402,- 320,- 305,- •*70,— 406,- 375,- 300,— 290,- 690* - 690,- 721,- 930,- 687,- 662 - 930,- 590,- 575,*- 656, - 1000,- 660,- 503,- > 465, - gegn*r werden Die Versammelten rrchien daher an alle Beteiligten, insbesondere an die Bergarbeiter und an tne Beamten und Arbeiter der Eisenbahnen Ine dringende Bitte alles auf- zubieten um durch auherordentitche Mehrleistungen aber btc derartige» groben vchwie- Höchstcr Farbwerke 640, Abg Slektr.-Ves. . . 690, Felten & Guilleaume 1085, konnte es von Zensier zu Fenster verfolgen An der Zur blieb es stehen. Nachdem es hier einige brauhen unterbrach die nächtliche ©title. Der 2U>otheker öffnete die Zur ins Frei» nicht Aach dem er noch eine Weile gewartet hatte, ohne mehr etwas e Anwendung findet eine neue Anziehungskraft, insbesondere auf dem Gebiete der Telcphonie und Telegraphie mit und ohne Draht, der sie 172 ermäbigte. belunbetc auch die Borten ^ku- lation vvrer!« wenig 2leigunfl zur Aufnahme der in ziemlichem Umfange perauskvinmenden Ware Es traten daher bei ziemlich lebhaften Umläheauf allen Märtten Kur seinbuhen von durck!chnitttich 50 bis 83 Proz. tiit Für noch bod) im Kurse hebende Papiere, belonbers am Montan- unb 3nbuftncmarft. traten Kur-rück- g .agc von 100 dit 180 Proz. ein Felten u 0 uilleaume verloren 200 Proz., Deutsche Wasien 265 Prvz^ Lichtblicke in brr allgemein matten Spaltung ber Drohverkehrswecte bilbeten lediglich die ShirtUfigerungrn von Flso-Stöln und lleu-Sf’cn von 83 Proz. Zu so erheblich ermätzig- ten An'angSkuden zeigte sich bann Kauflust der Börfenkrei'e mit einem Ergebnis von 10- bis 15prvz. Kurserbolungen di, aber zumeist wieber verloren gingen. alS ber Dollarkurs bis 165 wich unb im Zusammenhang bamik auch bie anderen dochstehenben Devisenpreise bei ber amtlichen Fefttehung stark rückgängig wurden Erheblich niedriger waren auch Balutapapiere wie Baltimolc und meeikanilche Anleihen, die 20) bzw 250 Proz. verloren. Heimische 'Renten toaren unter Bevorzugung der alten Reichs- und preuhi- schen Anleihen ausgelprvchen sest Dagegen waren ungarische und türkische Renten 4—15 Proz. nted» ngcr Das Geschäft war weiterhin allgemein ruhig bei nur mähig verändertem Kursstand Für die zu EinbeitSkursen gehandelten 3nbuftrte- Spiere ist infolge starker Derkäuse des Publikums gleichfalls mit erheblichen Kursabschlägen zu rechnen. Frankfurt a. M.. 12. Dezember. nuna fertig geworden er naym uve yuv-viv - • _.^T jv., Suk löscht bae Licht in der Apotheke au» unter öerjur Heben und horchte ^eber. Der unb ging in das Lewe ^evenzimmer, in dem er | Lou wteberhoUe Male tief aufacatmct unb wie prüfend über die Tür hingestrichen hatte, trat Stille ein Der Apotheker kehrte bchutfam in daS Heben- Zimmer zurück, zog eine Schublade auf und nahm einen Revolr-m he.aus MU Indem in der Hand sLlich er sich triebet in die Apotheke, so leite, ta", niemand seine Schritte hören konnte. I3n der Rähe der 2hiegangeiur blieb er stehen Run fing k«S Llnwefen brauten wieder an; eS schnaufte und ratd-^lte Unb vlör.lich sah bei Apotheker. bah die Türklinke langsam mebergebrüdt wurde Lange Zeit blieb sie in btefet thragen Stellung Ö-? war als: Tatsache, bah sie von einer gehrimnisvollen Hand brauhen niebetgehal- ten wurde Darnach wurde vorfichtig und langsam. -.-.ber mit groher Straft gegen bie ganze Tüt gebrudt. Als Liefe nicht nachgab. glitt der Türgritt wieder in seine gewöhnsiche Stellung xurüd Der Apotheker flanb auf der Lauer Mil einem Male begann ein tchatfes und regelmäßiges Kraren an der Tür. a!S ob jemand damit be* ’däfligt märe, sie anzuhohren Der Revolver zitterte in ber Hand des Apothekers unb ter grimmige Ausdruck feiner Augen Herrn1 ba’ rr ra'end unb verzweifelt zu gleicher Zeit wir Plöylich rief er .Wer ifl ba?** Da wurde es mit einemmalc brauhen vor ber ^ür unb gleich Darauf vrrnahm ber Apo- lhekcr FuhtrULe ber Wand entlang. Roch .-anal rief er ihre vielen Dächer unb Schornsieine Gerade als der anbrechende Wintermorgen von Offen her te blutroten Farben ins Land tchrilt. wanderte» auf tiefer Strebe zwei Menfchen des Weges. Don unterhalb der Steigung sieht eS aus. als ob die Straf.' geradezu in den Himmel lieft Ehe die beiden Mönncr die Höhe völlig erreichten, wurden oben uterfl ihre Stopfe sichtbar, und daun all- rnäblich Schultern und Arme, bie sich als schwarz« Mnir.Ue Km Himmel abbeben. Sie waren »rr« wallt von der flammenden Morgenröte Cll wanderten gen Offen, dem an brechende» Zag entgegen Das waren bic beiden Menschen, bene» der Kap-tön den Abend vorher meilenweit von hier begegnet war Mnb der Tag. der so blutrot anbrach, wa, der schreckensvolle edle Dezember. (Fortsetzung folgt) .Wer ifi MT* Unb gleich daraus Drohend. aJ4 habt, einen Revoll«! 3$ to*t*T j Gelsenkirch. Bergw . Harpener Bergbau. 1000, Oberichl. Eisenb.-B. 615, Ooerschics Eisentnd. 660, Phönis-Bergb.-Akl. 970, Bad Anisin-u. Soda 615, bemerkte er. bah bic xZcUungSausschnitte unb bie Telegrannne über Doktor Flvbins Tob nvch immer auf bem Tisch zerilveut lagen, er raffte auch Dick zusammen unb versorgte alles in höchster Eile In Dem Schrank Staunt war er Damit fertig, als er auffuhr. da er eiten verdächtigen Laut in der Räde vernahm Sein ©d.rtdm war besonders heftig; er würbe ganz stell Kein Muskel feines Körpers zuckte, aber in seinem fahlen Gesicht war ein Ausdruck wie bei einem witternden Tier, und seine Augen blickten in an gehren gfem Lauschen Harr in die Lust Run lieh sich Der Ton zum zweiten Male hören Gi kam von drauhen. eS war. als od ein grober Körper, ein Mensch oder ein Zier befcut- iam an Der Hauswand hinüriche Ms der Apotheker Den Ton hott'. Derart- Berte sich sein Gesichtsausdrud mit einemmcl: Statt angel'.oengten Lauschens zeigte sein Gesicht nun elwaS Grimmiges unb verzweifeltes eS fah beinabe aus. Sl-ö ob er anfangen wolle, zu weinen Aöltfdien Truppen zehn Kilometer von unserer Grenze zurück zu ncdmcn Ich habe einen letl des stanzöstfMen BvdenS bem Feind preis- gegeben, um den Konflikt zu Dermelbcn. 3 ©tunben Dabei ist bie Belegschaft Im Ruhrgebiet von 391 003 auf 552 000 gewachten Schon manche Kohlenprelserböhung hätte tvrmtcben werden können wenn die Berg- arbelter Ueberf chi chten verso bren wollten. CkM an dem Punkt, wo da» Rotabkommen mit Ihnen abgdaufen tft. setzt sich bic Prel-^- Ichraube und damit die Roten presse wieder in B-'wegung Die Rückwirkung ber Berbältnis'e des Eisenbahnverkehre- und der Kohlensörderung ifl eine ständig wo chsende Passivität u n- serer a n d e l s b I l a n z Wir erheben unsere Stimme blei für das ganze Volk Gewih würden wir besler dastehen ohne bie Reparationskohlen- oMleferinflcn. ober e» wird allenthalben zu wenig rar beit't Die Dasannalten. bic ihren Betrieb nick» cinhcricn können müllen sich zu Helsen ttichen Vie beziehen geflcntoärti.i 200000 T o n- ii cn engli'chc Kohlel Das gute Gelb, das für diese Kohle, bte mehr al» doppelt fo teuer 10 als deutsch-'. In» Ausland gebt, verschlechtert dauernd bie Daluta Troy bes Dalutasturze« oebt aber ber Koblenimport nicht zurück Auch in Süddeullchland fjaben sich bic Berbältnlsic neterbh'fli' verschlechtert, well die Rdeinschisfabrt wegen niedrigen WasierftandeS versagt Die dortigen Gaswerke müssen in grobem Umfange Soarkvhl e von den Franzosen ko u- < e n Die Gasmduftrie bedarf vor allen Dingen ibres Rohstoffe» Kohle muh gefördert werden, bte nach Menge und Beschoffenbelt den berechtigten Anforderungen genügt, fo bah die Das- onsialten nieder ohne Einschränkungen arbeiten, unb der Reichskoblenkommisiar. wie er es selber Wünscht, je ober, desto besser, seine Machtvollkommenheiten al» überflüssig begraben kann " Spuren im Schnee. Roman von Sven Elvestad. Ermächtigte llebersetzung. 11. Fortsetzung lRochdruck verboten.) SS ging an diesem Abend schlecht mit dein Zusammenrcchnen Immer wieder hielt der Apotheker inne, mußte von neuem an fangen Der rechnete sich, seine Augen bekamen einen Harren Blick. unD 'eine Gedanken glitten weit weg von den Zahlen. Er konnte den Kapitän nicht ver- geffen ,Sr wird immer nervöser." murmelte er vor sich hin .Gott weih, wie lange er bas noch aushält! Das verdammte Kokain' Ader sicherlich ist e» Slobin» Ted, der ibn fo erregt hat Die kleinste Kleinigkeit geht ihm auf die Rervcn Cr fängt schon an zu zittern, und ich febe cs feinen Augen an. bah er sich immer vor etwa» ängstigt Diellcicbt weih er felbsi nicht einmal, was eS ifl** Blönlich ging eine Zur im Hauic Bei diesem Geräufch fuhr ber Apethek:». zusammen und fah ängstlich nach ber Treppe hin. die von der Apo- these in bic Wohnung hinaufsühttc Bon oben fragte eine Frauenstimme .Bist bu allein?" RlS e die Lt.mmr ferner Frau ertannt«, beugte er sich wieder über feine Bücher. ,3a!" antwortete er kurz. .34) bin allein " *3d- meinte, ich hörte Ipretchen." 3^ m rchc Kalle." erwiderte ber Apotheker. Anschllehcnd hieran berichteten verschiedene GaSWcrksdirektorcn über den Stand Der Koblen- läge In ibren Bezirken ilcberall zeigte sich dasselbe Bild Versagen der Eiicnbabncn. unflenü- flenbe 3ufubren. steigende Preise. Hottocnbigleit grober AuslandSkäuse." Die Versammlung nahm folgende Entschließung einstimmig an: Die beute in Berlin versammelten Leiter ber deutschen Gas- und Wasserwerke bilden angesichts der wachsenden Stoblcnnot mit grober Besorgnis in bic Zukunft Sic ersehen bie Möglichkeit einer Verbesserung ber Äohfcn’x'r- forgung nur in bem einmütigen Zufammcn- arbetten aller mit ber Gewinnung unb bem Transport ber Kohlen Beschäftigten Bei bem Verluste dc» größten Teils der Kodlenfördc- rung tn Obcrfcbldicn muß mit allen Mitteln die Förderung im Ruhrgebiet gesteigert werben Dies kann mit sofortiger Wirkung nur durch da» Verfahren von Llcbcrfchtch- t e n gesLehen Den Transporttchwicrigkeiten auf ber Bahn kann zunächst ebenfalls nur durch Erhöhung ber Leistung ber Vabnperfonale dc- Beriiner Devkseumartt. Seid Bries Geld Bries Datum 1 Dez. 1- Dez L mfterdo, i-Rotterb. 6,2 <,25 67 46,75 6143,85 61 «,1» Brutz ei-Antwerpen. 1391,801396,40 1268.7U 1271,30 Ehnlt.ania .... 2757^0 276z,«u 2507,46 251 -,S6 Stependage».....SS-V.iC 356^,60 46’,» Stockhvlm 4520,45 452 ,55 4 70,1» 407» 10 f'elfi gfor»..... 333.eS 3.",« • N.« 31 5 Stalle« 81',15 8> ,85 7 9,33 7«.K London 76',20 770,60 6SJ.3 6»,70 Reuhvrt ....... 187*1 H7,W 1^^3 165,66 Paris 1 «SV0 14c6,5O 13 a,6S 133b, 5 e 4)8*14 ......3 1r3S3'.2‘V>S324u, S .25 1 Spanien 2 7?,.«?3 7,70 Dörsenkarse. Frankfurl Bersin 1-Ubr- 1-Ubr- Schluß- Schluß- - - — - Stur» 1.7.14 10. 12. 12.12. . Fr 125 40 2,77 3,45 . FI. 59.20 1^0 1,69 . Kr 88.80 2.90 3,30 . Kr 11780 2,30 5,05 . Kr. 88.80 2,40 . Kr 117.80 7,to . * . eh. 97.80 — . — . 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