«Ä"1* «* M tbi «xj^ Mt bet irb. yp nner sehr ML 2VM KL M-SL Ä^TSP* ,§er bezeichnet boH L-Km ULLL °°«®«n InthL des amtntai^ jur öatimnadxiWM 'fort Twams jchr facti dm ich je geLmt habe ^-SK. Er Dttfaefv 1 eine sehr gute om, mit Km die Mch rtf der B'grünblmg, daß 'M verlauft habe. Der «Üü, da; gmry ftutter ib jif ’Mwl tägkck w bic Siä) bm dttn Mmm aus bit ÄSmrr, moraur M aui Ähadennsatz imb W.cklich gemein!" rrk, ,Ihr habt overbanv nteressant sind, aber Htrv rzähle ich Euch eine, dir heit ist. Einmal, oU ich ielt, brach ein Feuer auZ Ivrnte im jMen Stal geschilltien. Zeine Leiter eitlang betrachtete ich ihn, b, der Flammen um ihn )ie Tacke wird langweilig: mb brachte sL.,Ichmeidt i jtntanb schmih. „Bmtt irülltt ich vemessv hinauf mdWe Kn bald imtor" tltriföt M. iben eint W etetmsche t ersbemnai tn bm xon* che inmgcn btot8 gtWjnffl diele Entdeckung froM den letzten 10 Jahren^ t worden 1^ 2 Schweden besteht dmm, rdentlich f(6l*Ä SA rbindlMg geinMS^ LPUÄ N K&in^S« kann. ,^-^bendenÄt* 'L?L§ ; 6l;Swiü ---» ÄS... Ls-" feff- 0 tNtlp TrQlintf d^doch,-^ , ■l anarn" ich nach fesfip Stell SS.»8® . S-^Äeuii f,t" ss^weiftv «Ss 'H-L-SZ 8-s"»T?s4 hl (55 Der Athener Iirje^rr mit ber Tlenetagsbeilagt .SporbUmldfae- er. scheint täglich, autzer Sonn- und Feiertag». M»,atticheve)no§vre'se: 3J.ar* 5 - «nschstehlich IrSgerlohn, durch di» Post bezogen Mark 5.75 etnschlieblich Destellgeld. ^erniprech. Anschlüsse: fürbieSd)dfHeimng 112; für Druckerei, Verlag und Geichasisstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten Hnjeieer »lefcti. fiopfche«tt^I^o: ■rt a. M. 11686. Erster Blatt M. Jahrgang Montag, 15. )uni 1921 Innatfror von Snzelgen für die lagrtnummer btf «um Vachm Nag vorbei »hnesede Verbindlichkeit Srtli für | mm höhe für njfigenp 34mm‘ßrelte orthU) 40 Df. au»wLrt, SO Pf: für Reklame« Anzeigen von 70 mm Breite 180Df Del Platz- Vorschrift.'O .Auflcklag. ftaup;|ct,ri|ilfiian» Beck, sämtlich In ®t«breC* übeif^n bcncn Aussatz ate: 8m 3 5. oer prach die i.ttenl i erte Mjntmii ton in fürjefler Frist t Wicte Oeci'tel ung der Ord- mmg jj iktirrn. Seitdem ii.ib bald 6 Si’odjcn Der- flössen. Wir erhallen täglid) Ijeryerrrt ;mbc Be- ridife über bte miglaub'ii>ni, immer troil.oier roer^ benben Anstände 9Hlein auS ter Gemeinde ötn- t> e n bu r g, beim Ärni immer noch von den Sk- frärben der interalfirrten Kommt i on «tba’tnx mied, sind über 460 Personen von teil Polen toeogefübrt worden Tie Leiben b.r Teilt- fchen Jinb unsäglid». Tas b'filtenbc Land ivanh dem 9him ntLiegen. Das Sä'itmmüv rtb tnejw- iihfrbm Gescchren der endlosen 9!!nt‘drreife Rati- bor berrfd)t an der Oberlinie lebhafte Feuer- tätigreit. Bei Niebodschan drangen die Insurgenten mit stärkeren Kräften vor. Sie wurden zurückgewiesen, ebenso scheiterten pol* nifd>c VorstSße bei Plania Englische und italienische Truppen für Oberschlefien. Berlin, 11. Juni. Wie die „Voss. Ztg." erfahrt, sind weitere beträd)tlid)e Verstärkungen an englischen und italienischen Truppen unterwegs nach Ober* schlesien. Die militärischen Operationen werden von dem englischen Gteneral tzenniker geleitet. Polnische Fälschungen. Kattowitz, 11. Juni. (Wolff.) In Städten und Dörfern des von den 3nfur- genten besetzten Ofcbieted werden bie Bewohner durch 9lnbtolyung sdpoerer Strafen gezwungen, die polnische weiß-rote Flagge zu hissen. Sind die Straßen dann aeflaggt, so erscheinen Photographett, um Aufnahmen Ku mad>en, bie dein Auslande und deti neutralen Pressevertretern als Beweis für die polnische Gesinnung Oberschlesiens bienen sollen. So prangen Bismarckhütte und Z a l e n z e seit den letzten Tagen m weiß-roten Farbew Beide Orte ergaben bei der Abstimmung eine große den t f che Mehrheit. Es ist eine Verordnung er* ?langen, die in wortgetreuer Uebersetzung autet: Es wird hiermit verordnet, daß alle Aufschriften und Firmenschilder der Kaufleute, bic in deutscher Sprache geschrieben sind, bis 27. Juni in polnische umgeändert werden müssen. Das ist zu tun auf rotem Untergrund mit weißer Aufschrift. Wer sich dieser obigen Verordnung tmdersetzt, wird bestraft mit 2000 bis 10 000 Mark Geldstrafe oder drei Monaten Gefängnis. Neudorf, 8. Juni, (gez.) Waclawezk, Platzkommandant. RekrntierungSlisten der Vlufständigen. Beuthen, 11. Juni. (Wolff.) Eine Verfügung der obersten Lertung der Insurgenten an alle Gemeinde vor stände des von den Insurgenten besetzten Gebiets ordnet die s o - fertige Anlegung von Rekrutie- rungslisten der Jahrgänge 1892 bis 1901 an. Rathenau und Loucheur. Parrs, 12. Ium. (Wolss.) Ter ©eiittaftat* ter des „Pettt Journal" meldet aus Dres- baden, datzWallerRathenau um eine Zusammenkunft mit dem Iran widm Mr iilrr Loucheur gebeten habe, der gestern in W esbaden an* gekommen ist, um bte fnanw idx Kun..auSltellung tn Biebtid und WieSba^n zu eräfmen. Lou- djeur habe in bte Untenebam ertgewilligt unter ber Bedmgunq, daß dre e in W-esbaden stattsinde, nnb sich nur auf reut wi.tjchaNlichr Fragen beziehen follf. Nallmau wird von Loucheur heut-', Sonntag, vormittag um 10 Uhr xmpsangen Ru- Ebenau haoc crtlart, daß er eine ge chntl ute' llntea- cebung roün'dx zum Ztoecke eines Mcmungsaus- tausches über die Mittel, ni: man die Ruinen Nord fron kreide am schncllsten roteber aufbuen könne. Rathenau wird, ime der Beir teer statt.-r zu wissen glaubt, Dorsthläge über bie Natura.- Itetenatflcn, über b.c Dolzhäu er und über bte Verwendung b.ufdrr Arbet.s.rä> m hast seien. Ter Berichrerstat er betunt yim Schlutz dte Nützlechter» esttes solcken S^wttes. In- Dem bte b. iben Länder zu ammenarbci e:en fömt» ten Deut chland und ?vr^nftcid) das /te.'teiltet des irrirflidi bauerpaften Fti denS ferturrj en. Ter Seiidt Trauer des „Mattn" 'chreibr zu Dteer Angelegenheit, wenn bic Vutechläge bes bruß- schot Ministers aut plber Br is beruhen würden, werde Lunchrur seinen Auienthalt in Ar sbrdm verlängern, andernfalls werde et diese Stadl heute abend verlassen. fteiite Verlängerung der Entwaffnung»- frist für Vaycrn. Berlin, 11. Juni. (WTB) Amtlich. Auf Grund der durch die Presse gegangenen Meldung, daß die Botschafterkonferenz für die Auslösung und Entwasrnung der baherischen Einwohnerwehren weitere Fristen in Aussicht genommen habe, $og die Reichsregierung sofort amtliche Erkundigungen ein und erhielt die Mitteilung, daß bie Nachricht unzu- treffen d fei. Die Botschaiterwnferenz hat sich in den letzten Sitzungen mit der Frage der batycrifdtcn Einwvbnerioebren überhaupt nicht befaßt, insbesondere die ^inauSfdne- bung der Termine nicht beschlossen Tie weittragenden Geschütze. Berlin, 11 Juni. (Wolff Wir erfahren von zuständiger Stelle: Tic interalliierte Militärkom Mission ersuchte bie b e v t f d) c Regierung um Auskunft über ben Verbleib ber sehr meittragen den Geschütze, die während des Krieges von dem bcutlrfjen Heere venvendet wurden. Ihre Anfrage wurde wie folgt beantwortet: Während des Kriege6 wurden iip gansen sieben sehrweittragendeGeswütze erbaut. Von ihnen sind vier während des Krieges unbrauchbar geworden und zerstört worden. Bei Äriegsabbrud) ivaren noch drei solcher Geschütze vorhanden, von denen ein Rohr Ende April 1919 in Essen zerschnitten, das ztveite am 18. November 1919 auf hem Dersuchsplatz in Meppen gesprengt und das dritte am 22. 92oDcmber 1919 in Magdeburg zerschnitten lvurde Die Teile dieser drei Rohre sino verschrottet. Rußlands Wirtschaftspolitit. P a t i s , 12. Juni. tWolff.) Ein Mitarbeiter des „Petit Parisien" hatte in London eine Unter rebunfl mit Krassin. Der Vertreter der russischen Sowsttregierung sprach fick' u a. auch über bic Kvnzefsionsfragc auS. Bis jetzt, sagte er, bestanden die >virtschaftlick»en B'^i-Hungen Rust- lands zum Auslände ausschließlich in einfadnm Käufen. Er schätzte die Kontrakte mit England auf 6 Millionen enaliscte Pfund, nut Schweden auf 50 Millionen Kronen, mit Deutscttand auf 3 Milliardett Mark, mit Amerika auf 10 Millionen Dollars. Tllcr btc russischm ßtolbreferoen, feien nicht unerschöpflich Rußland ziehe vor, sich auf ben Weg des Kon»elfionsgefchästü zu begeben. Der russiicte Export würde erst in ganz kleinem Maßstal" wieder aufgenommen. Tie Zerrüttung, der Transportwege verhindere die Beförderuna der Rohstoffe nach ben .\>äfen. ES bleiben also nur die Konzessionen übrig. Von einer Wiederherftel- timg b63 Privad-igentuws tonne leine Rede sein. Daraus komme es auch nicht an. Der Kapitalist, dec Lurch Rußlands Reichtümer angelockt werde, müsse begreifen, dah er seiner Aioeit in Rußland nur einen Vertraa zwischen ihm imb der Sowjetregierung zugrunde l ^en tönnc Er werde aus diesem Verttag ebenfbtnel oder mehr Nutzen ziehen, als aus Jemen Unterne.nnungen vor dem Kriege. Die Regierung aber »oerde Herr ihres Bodsts bleiben und niemals Monopole sugefteten Wenn der Kapitalist genügende Profit aus der Konzession gezogen habe, nu'n'ie sie wieder an bie Regierung zulückfallen Krassi.i behauptete, eS sei niemals jemand gefdxibiflt worden, der eiten Verttag mit den Sowjets besaß Denn 1918 tapi- talrstisck-e Unternehmungen nationalisiert wurden, >'v nur deshalb, well sie feinen Verttag mit den Sowjets hatten und aufgrund ber yirifli cheu Dirt- fdjafi arbeiteten. Der Kapitalist könne aber auck» in aller Ruhe mit ben Sowjets Verträge abschie- ven, denn, da eS feine radikalerc Regierung gebe al;- diele, könne jede Reqierung, die nach ihrem Sturte auftrete, bie Veipr'.rchtungen der Sowjets gegenüber den Kapitalisten nur mit um so größerer Sickierheit üLemeVmen. Ms jetzt wurde erst eine eiitwige Konz l'sion, und ar an eine schtvedische Fabrik, bergrb.it Allerdings summte da» Dekret übet die Konzessionen erst aus dem Dezember 1920 Der Generalftrett in Papern. München, 12. Juni. (Wolff. Ter Gen e- r a l st r e i k hat bis zum Sonntag Line besondere Ausdebnurtg erfahren. Die Strahenbabnen und auch bte Erenbahnwerkstätten a.b iten, doch tont» dort andauernd zum Streik gedrängt. Bis Sonntagmittag war weder der Mörder des Adg. GarriS Dcrbaftet, rwch eine Spur entdeckt. Heute wurde ein Flugblatt beicküggnahmt, in dem ui einer ge- mesTra" en Kundgebung in sieben grosten Sälen Müncktens zu D-ontag eingeißti „Was flebenrt die Regierung ^u tun, 1 um eine auSgiebige Sühne für btc Ermordung de>' Abgeordneten Gareis zu betoirken, 2. die ber Sicherheit Deutschlands im Innern und Aeußern gesahrbringenden Eintvohncr- wehren und Orgeschsormativnett xur sofortigen Auflösung zu bringen und ihre Ent- iwifmunfl vu sichern, 3. in Bayern ver- safsungsmaßige Zustättde herbeizu führen durd' Beseitigung dcS AuSnahmezlistände- und der Volksgerichte WaS gedenkt sie 4. zu tun, um bie verfassungswidrige, allen reaktionären Umtrieben in Bayern Vorschub leistende Lfahr-Regierung daran zu hindern, weiteres Unheil anzurichten." Au» dem Uelcde. ArbtitSlosendtmonstration in Berlin. Berlin, 11. Juni. Die „B Z." meldet- (Heftern nachmittag zogen Über 2000 A r- beitslose mit roten Fahnen vor daS tzauS des ?lllgemeim->t Deutschen GeioerllchastS- bundes, dessen sämtliche AuSgänge und Treppen sie besetzten. Daraus schickten sie eine 'Ibordnung zu dem allein anmeferben Vorstandsmitglied Knoll (MebrheitSfozialist), her gefragt wurde, tote sich ber Gewerk- schastsbund iu den Forderungen der Arbeitslosen stelle. Als fllroll sprechen wollte, wurde gerufen- „Ersäuft doch die ganze Bande!" V?ur dem Einschreiten besonnener Elemente mar es Mi verdanken, daß Jbwfl nicht in den l'andweyrlanal geworfen wurde. Sdrllrßlich verlief sich die Menge mit dem Bersprechetr, täglich in verstärktem Maße wiederzukommen. Wie berichtet wird, forderten kürzlich die Arbeitslosen in Neukdlln, daß sie an Stelle derjenigen gesetzt würden, die bereits längere Zeit in Arbeit sind. Die Forderung wird nun aud) in Berlin immer lauter erhoben. Berlin, 11 Juni. (Wolfs? Der Reichsarbeitsminister verlä ae'te bte Weitung der oegenwärtigen Höchstsätze der ErwerbSlosenfürforge bis 31.Juli • Berlin, J2. Juni. (Wolff) Für bte Freilassung der sogenannten ..Der' brecher von Avignortt", 115 deutsche Soldaten, die noch immer — 21/, Jahre nach Beendigung des Krieges" — in franzöffscher Gefangenschaft schmacMen, veranstaltete heute im ganzen deutschen Baterlande die ReichS- oereinigung ebema'iger Kriegsgefangener, bte eine halbe Million Mitglieder zählt, eine riesenhafte Kundgebung — Im Lustgarten sprachen u. a. der zweite Vorsitzende ber Reichsvereinigung, Barsanti, Reichstag-Präsident Paul £oebe, Prof Schücking, Prof. La- werenz, Frhr. v. LerSner, ber ZentrumS- abgeordnete Fleischer und Redakteur Detter "hre ^u^fübrunqen fanden zusammenfossen- den Ausdruck in einer Entschließung. Tarmstadt, 12. Ium. (WTB ) Eine Protestiurwgebuna gegen bte Aurückhaltuna ber noch im Zuchthaus zu Avignon und den Arbeitshäusern in Gurte und Agay be- sinblichen 115 deutschen Ikrtegsgefangenen sand heute vormittag hier im großen Schloß- Hos stattt Es sprachen Vertreter ber Reichs-- Vereinigung ehemaliger A-riegsgesangener, der S adt^(rwaltung, ber Krieg-gesange:!el> Heimkehrstelle, des BolKburrdes deutscher Kriegs- und Zivilaefanaener, der Liga zum Schutze der deutschen Kultur, des Zentral* Verbandes der Arregsbeschädigten und anoere. Die nach Tjnqenben zählende Versammlung nahm eine Resolution an. in der die Reichsregierung ausgefordert wird, Schritte zu tun, um die in Frankreich zurückbehaltenen.Kriegsgefangenen endlich zu befreien flus dem besetzte« Gebiet. Verkehr mit Alkohol. Koblenz, 11. Imn. (Wolff.) Nach -u- verlässigen Nachrichten find in oen nächsten Lagen folgende öeftimmimgrn oer Rhein- landkommissivn über oen Verkehr mit Alkohol im besetzten Gebiet zu erwarten. Für die Einführung von Trink- branntwein und Alkohol, der für die Verstellung von Likör bestimmt ist, ist eine l>esondere ^willigirng des bei der Rbein- »and kommt ssion neu eingerichteten Alko- holkomitees erforderlich. Treses setzt bei der Erteilung der Bewilligung den zu entrich- lenden Zoll vnb die sonstigen Abgaben fest. Die übrigen industriellen Alkoholverbraucher innerhalb des besetzten Gebiets sollen sich vu Syndikaten z u sammen schli en en Tie Syndikate bilden eine Einkaufsgenossenschaft, welche den im defekten Gebiet erzeugten ^llkohol von ntcrickiot! tu bi senden Syndikat der Alkoholerzeuger zu Preisen zu verkauf hat, hie dae- '^lt0( olkomitee fest setzt Ti zur Zeit im besetzten Gebiet noch liegenden Vorräte der Reichsmonopolverwaltung können von dieser an die Einkaufsgenossenschaft auf Grund besonderer Bewilli- quiißett, die vom Alkoholkomitee zu bean- tragen sind, verkauft werden Der Preis für diesen Alkohol ist an die Reichsmonopolver- waltung zu entrichten. Ku» Stadt irnd Cattfc. Gießen, den 13. Imn 1921. Abbau de» Milchpreises In eine Besprechung der Städtevertreter au? Vessen und dMr Wirtschastsgebi't syrarikfurt am 10 3’itTri 1921 in Frankfurt a. M. iifxr bat Mi1ckpreis, auf der Vertreter der Städte ra Trurt n M., Darmstadt, Main-V, Wiesbaden, Oftenoach W->ckrnL, Gießen, Fri'dberq, Hancm, "il r, Vad Nauheim, Homburg v. d. H., Beus । mtt inth Röchst a M. anwesend waren, wurde e-ii''fimm:a ;.tnr Ausdruck ncbradyt, daß eine Not- we-idigkit ;ii einer Erhöhun g des Milch ireifes nicht vorliege. Im Interesse e>ues gutn E-invevnckmtens zwischen Erzeugern u d Verbrauclern erklären sich die Städte unter 7'f'(ütigung der bisherigen Abnrachungen bereit, Mstch -um seitherigen Stallpre-s von 2 Mark zu- 'ü.i ich eines Zuschlages von 20 Pfennig bis aus weitere? ab'-imehmen. Heber diesen Preis hinaus fi'nrrei H' Städte mit Rücksicht auf die ungünstige wirf'ckast M Lage weiter Kreise der städtischen Aen-.drung. n>elche di' Ab^adnröalvl>keit mr Milckr f'xr.' bce nträd-tigt, nickst geben. Diei em g n Städte, die der. its durch die Ungunst der Verhältnisse gezwungen, einen höheren Preis bewilligt haben, erklären, am 16 Juni bhw. dem frühestmnglick-en Zeitpunkte ebenfalls einen Abbau des Milchpreises auf den Var geschlagenen Satz vvrzu- --ehmen bzw. zu erstreben. Erhöhung der Teuerungszulage für Kriegsbeschädigte und »Hinterbliebene. Tic TeuerungSzulayc.dieden Kttiegs- beschädigten >md K^iegShinterbltebencn zu den Der- sorgimgsge(nihrnis'en nach dem Reicksversvrgungs- gesttz gewährt wird, ist mit Wirkung ab 1. Januar 1921 von 25 v. H. auf 35 v. H. erhöht worden. Don dem gleichen Zeitpunkte an sind btt* Grenzen des Jahreseinkommens, die bisher für die Rnhe- imb Dersorgrmgsgcbührnisse galten, um je 2000 Mark herausgesetzt worden. Däbrend also früher Kür-nm-en ber Dorsoraimoe>chätts'chlnn den tm Bureau befindlichen Appa rat in der Wohnung haben, so nimmt man ibn ein,ach mtt hinüber ins Wohnzimmer oder tn* Zcklafzimmei und schlickt ibn vor, mi Hilfe deS Lteckbrntaltes an. Tx notwendigen Leitungen mtt dcr gewünschten Zahl von StecL»v'en roerbeu von bet Postverwaltnng auf Kn trag entwridv Die Kosten sind nickt grast Eine Lnsdrlustdoke Vostet jährlich 24 Mt.. und für eine Leitung 100 Meter nicht überschreitet, zahlt nwn lährlick 20 Mk. Miete Auch dafür ist gesorgt, daß ein vergeßlicher Teilnelimer, bei seinen Ävvarat un- angeichlos en terumstthen läßt, trotzdem angetefm werden kann, denn auch wenn das Kkinbcrtei.-vbon an keine Tose angeschloiskn ist. ertön: doch bei einem Airruf das Klingelzeichen. Ä?eucrvoraussagc für Dienstagi ZrüJb imb regnerisch, kühl, westliche Winde. Wir stehen ganz unter dem Einfluß der im Norden liegenden Depressionen. Die Zufuhr von kühlen, feuchten Winden dauert daher an. An den beiden letzten Tagen betrugen die niedrigsten Temperaturen 9 bzw. 11 Grad Celsius- ♦ ** Geheimer Hofrat Dr. Wilhelm Sievers, orbeiultdiet Prozessor der Geographvc an der Landasuniversität, ist am Samstag infolge eines Schlaganfalls vlötzlich gestorben. ** Der zum spastischen ffoitfui in Frankfurt a. M. bestellte Derr Pedro D. DaborreS de Tarnet), Marguös de Bel pu ig, dem namc-ns des Reiches das Ereguatur erteilt lourbe, 11 zur Ausübimg Lmsularischer Verachtungen 11 ter Provinz O der Hess en zugela sen irortrn Jur die Provinzen Starkenburgs und 9t.,ei u;e"fen ist nach, wie vor das Königlich Sixmucbe Kvns ilai in Mainz zuständtg. ** Die Zahl der Bergwerkern H c s ° sen ist von 28 im Jahre 1915 au, 31 tu Jalwe 1920 gestiegen. Davon sind acttt Braunkohlen (-erig-- werke in Messel. Seligenstadt, TratMxu.'a-', Wö> ferd ettn, Salzhau en, £beiXSr.enba ?; 26 Ersen- erzbi-rgwerke in Ober-RoSbach, Billmgen, Rup- vertsburg, Rohrbach, Solms-Jls'do.s (2), Grünrn- flen, Gambach, Ober-Kainsbach, Atzenhain, Bernsfeld, Feldheim, Flensungen, Gießen (2), jungen Lardenbast' Rieder-Ohmen (2), Wald-Mrcl e bach; 8 Bauxitbergwerke in Sternba-ch, Geilshausen, Stangenrod, Reinhardsfain, Li-ch, .'carbach. Grün- berg, Garbenteich: 2 Salinen in Bad-Nauheim und Wimpfen. ** Braun kohlen Versorgung. Wer aus dem Wege des Landbezu g es, durch Fttlrr- rverk oder Kraftwagen, Braunkohlen holen unll, setzt sich, nach einer Becknntmachung ces b-essisdien Bevollmächtigven beim Kvl lenausglstch in Maimheim, direkt mf: der Grube in tl^erbin- dnng und erhält von setzt ab von der Grube direkt bic gewünschte Menge Braunlbhlen. Es ist nilstt mdhr notivendri, Bezugs deine durch die Kreisku'hlenstelle beim Kohlencmsg ei > in Wann - heim zu beantragen. Ter K^hlenausgleich Mannheim übt jedoch nach ime vor das ^jntrol!recht über die Braunkohlen aus. Diese neue Regelunc; bedeutet eine aufrerordenlliche und wesentli.lx' Der- einfachung für die Berbraucher der Braunkohlen. ** Pol i^e i b eri cht. ?lm Samstag wurde ein Ja hrrad, Marke „Toiwedo", mit der briknummer 235155 im Werd' von 1300 Mt. vor einem .tzause in der MLHlgasse gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt. ** Reichsbanknotcn i ii 50 M a r k vom 30. November 19 18 haben auf Grund der Verordnung vom 27. Dezember 1920 (Reichs- Gesetzblatt S. 2318) ihre Eigensdiast als gesetzliches Zahlungsmittel veretts fett 31. Jnuar 1921 verloren; sie werden nur noch bis jum 31. Juli 1921 von der Reichsbank eingelöst, für die mit diesem Zeitpunkt jede Einlösungspflicht endet. Die Besitzer saldier Roten werden in ihrem eigenen Interesse erneut an deren rechtzeitige Ablieferung erinnert. ** Die Ausführ ungsbestimmun- gen -um Einkommensteuergt' etz l.'gen soeben vollständig vor. Als Verfügung des Ne. S-- mrnisters der Ji.ianzen vom 30. Mai umsadeii |ie mit 35 Vordrucken ein grohes Ouartlwt von 136 Seiten. Als Pflicht der Jrnanzämter wrrd darin bezeickmet, bi? Interessen des Reiches, dcr Länder und der Gernein.en bet der Verwaltung der Einkommensteuer yi vertreten. Siehab.m h-iiür ZN sorgen, daß alles vorsck)ristsmäß,:g erlebt tt wird Tic Aufnahme des Pe" oneniande? zur S-ei’lfttl-- lunn der Steuerpstid^iiten liegt brr Gemeindebehörde ob. Es fam d.rbei die Miknrirkimg fr?r Hausbesitzer und der L-anslwltun 'soorstände tn Ansprud^ genommen wer-en. Ander« Angaben als die vorgeschaiebenen dürfen wohl verlangt, aber nicht erzwungen werden. Tas Verzeichnis kann auch bis $u 5 Jahren nur ergänz stau erneuert iverden. Es Bann auch in Jvrm von Einz'lblättern ausgestellt werten. Für jeden Steuerpilichtigen soll möglichst ein besanderes Aktenhest angelegt werden, in dem sämtliche Aktenstücke, nr Steuer- erklärunaen, Einsommensnacl wci ungen, jsuste^- lungSurkirnden, Geucke, Derhand'un^eii, Entchci- dungen, sonstige steuerlich e.heb i oe Mitleilimcen u. berg!., zu sammeln find. Tcnt .'öest ist n 11. für j^>es Rechnungs'ahr ein B reelmungsbog m berAufügen. Die Erhebung der Ctn .-mimenst ner erfolgt duvdr dte Finanz ä fc oder beauftragte .Hi(!s- kassen. ** Ein beachtenswerter Plan zur Linderung der Wohnungsnot. In der letzten Stadtvervrimetenfitzung in Fri ed r i chs- do r f te'ichtete, wie wir dem „Tannusbvten" ent- - c mtn, Stadtv. L» aller über tt Bcil-nw lungert, di« zwi-chen der Baukomm sfion und ve.ststi.denen Irieiigen Industriellen sonst sonstigen >?äu>erbc- iitzern stvttgesundcn haben. Es 'haben sich die nack> stellenden Firmen bzw. Privakleute bereit erklärt, größere Suwnren ans 20 Jahre zinsos zur Verfügung zu stellen biro -u verzinsen: Tbevtor La'ler G. m. b. 6. 40000 Mk., Lederwerke Friede ricl^dorf AV. Ges. 50000 Mk., Emil E. Privat 50000 Mk, L. F. Rou'selkt 30000 Mk, rfert» Sifn:m'cr 30 000 Mk, PH Beins>ard Ww. 20 000 Mark und Frau Me'sinacr 35 000 Mk., visammen 250000 Mk Das Kapttol 'oll mit 2 Pvo^ent getilgt und 3irr Errichtung ör>n 4 Dvbnhäu ein benutzt werden. ES stellt ju lioffen, hau noch einige weitere Ostl düster bui-uConnncn, fo da st unter viiruinahinc des staa klick en Zuschaisses die Erbauung von 6 Wohnhäusern rrntöglidx wird ^ur Tagung fallen die Mieteinnalimen dienen, wwie 1000 Mk. lährlidi aus der Ibcoror uno £m e Valler Stiftmrg, ein evtl noch verblei- b'irder ir. Wbrtrag würde von der Stadt zu tragen (ein. Ten Geldgebern wi-d yuqatanben, das; ihre eigenen Wohnungen zu dhfmietungcn nickt heran gevgen werden. _ ** Heber 6tb Licht- und Funken- Lelegravbie sprach cand. Bergmann am I LVirnerstag ni der naturn»'ssemch»gft icke't Abtei 'ung der Oberbesfischen G - s e l l f ch a i t üii M? a tu r * and Heilkunde An ber Lmid vvn stenuchen. Tem.nstrati nen und üif-tb.Uetn muitc eii* Ueberb yf über br ^tidxehercn MöglickLetten einer drahk o en Rachr'ck.te: nbe. mittlunq gegeben. Au»g<.> nd von den Benuck n des Amerikaner' i'unie, mi ?e earaphenzw den stau einer Trabt lettung das 13(11 irr zu benutzen uruentafman es deutsche Phpttter, yi untersuchen, „'wieweit t*uic solche Rach^TuchtLnüberMittlnng brauchbar >er. D« Jiar^cnai. Rubensck^en versuche auf bSn Xßarouet bei. Berlin im Jahre 1893 wurden damals wegen ru geringer Reichweite abgebrochen. Erst die modernen Elett.onenrohreiMers^.ler ergabst eine wesentliche Verbesserung und die alte Rathenau- Rubenschen SrrTm.inuntel.gravb.e sand an letzten Kriege als sogenannte Erdtelegraphic eine bedeutende Anwendung. Eme ovmprette Ervtele^ravhcm- eirrpsangsslLtion wurde vvraeführt. — Tie zweite Mbgiichststt drahtloser Nachrichtenüberwit tlung liegt in Der Benutzung elektrmwagrtetischer Wellen: Ais Lichnelegraphie seit bat ältesten Zeiten wohl- bekannt, aber auch int jüngsten Kriege als.BlinL- te.egraphie von großer Bedeutung. Es wurden die .-eiaöl; iilidcn steldblmkgeräte vor geführt und eine Re.he von Geheimb-iickapparatttt demonstriert, die cs ermöglichen, m.ttels LiMstrahlen .Zeichen übermittln, vhnc daß es für einen Dritten möglid) ist, diese ab-ulesen. Schließlich wurde auch die Lidittelephonro mit der Selenzelle praktisch vor- pefünrt, inbmr in einwandfreier Weise ein gelungenes Li.d durck, Lichtstrahlen übertragen und dem Auditorium hörbar gemacht wurde. — Elektromagnetisch: Wellen in d.r Junlentelegraphie unter Verwendung der vom deutsck-en Phtsttter L-ertz entdeckten eleltrischen Wellen konnte der Jta- lie .er Ma coni unter Zusammensajsu2ig alles bis dahin Er eichten gm nnem braudjbarat Rach rici.tenmittvl macken. An der Hand einer Reihe anidairiidier Versuch wurden die Grundbegriffe der ,J-unstnttiegrap!ne mcklärt und zum Schlüsse MarcTcmistatone.i praktisch Vorgefühlt in £ccr Ber- we.idung.zur Nack7.ichenübermittlung und zur In- betrieb ctzung mechanischer Poriickstmigen. Ter Vortrag, ter in seinem zweiten Teil am Kommenden Tvnnerstag die neuesten Erst-lge der Funi'entelegravhie und be.'oiide.s i./re Verwendung wählend und nach dem striege behandeln soll, die in ^woßstotion und Rahmenantenne ihren Höhepunkt gefunden hat, sand reges Interesse. ** W aldgottesdienft. Der am gestrrgen Sonntag ans dem Schiffenherg pom Evgl. Arbeiterverein, dem Evgl. Bund und dem Wartburgverein re ansttllte e Wald- gottesdienst nxtr schon sehr gut beacht, auch von Landleuten aus der Umgegend. Ter Gemisckt^ Chor des Evgl. Arbeiterverems trug jnxi Lieder mit großer Inm-Icit vor. Tie Begleitung ber Gerneindegesänge iru.de von dem Bläserchr des Wartburgvereil's ausgesuhrt. Psaricr B $ ch to l & Heimer hiilt über das Textwort: „5>ebe dr e Augen aut zu den Borgen, von rocldynt dir Hilfe Lammt", eine cindruckssla.ke Predigt, die besonders der Naturstiinmui.g ang?pastt war. — Es besteht die Aoich, in Lau e des Sommers d.'r^ artige Veranstaltungen Au wiecerho.en. ** Ein Wohl t ä t i g ker t s kon z e r r ver airstaltet- arn vergangenen Mittwoch Mu i kl ehr er Wilhelm Schattier in Et ßen. Tte Herren Sckiättler, Blast, Gvöst und Schneider sp-.^.ten zum Beginn Op. 181 Streichsuarteit von Beethoven für 2 Diolmen, Brat d;c und Ecstv Im Ter et i mit bem zuletzt ge,vielten G-Moll-Streickauartett von Grt.g l>aben die Leistungen tt jeder Hin.icht beiaebi.jt Es war ein sehr d-rn.b.tres 5Serf £)t>. 181, dos sich die Künstler gewählt hatten und te verstanden es, durch klaren Vortrag dem Höver dieses herrliche Werk Beekhove is näher zu bringen. Tv Klavierbegleitung ItaLcn Herr Blast sowie die Damen Velke und Rokb übmtommen. Ter hiesigen Kindeckhilfe wurden 200 Mk. übertrieben. ** Die Altersvereinig ung der 70er (1851—1921) veranstaltete dieser Tage ihre Familien fei.r An b;m wohlg lungenen Ver.auf c»es Jestes hatten vor allem die Herren Rolofl, Pianist Hahn und Kickm ictnrie das Bauersche Manner- quartett rebtidjm Anteil. Bornotizen. Tageskalen der für Montag: Lichtspielhaus, wie gestern. — Lichtspiele Selters-- wcg, „Mari-? Tudo, die .Wuttnit von England". — Gießener Kv n zer t ver ein. Wie aus einer An; ige ersichtlich, ist die Hauptprobe VA „Tas Paradies und die Peri" morgen abend 7'/r Uhr öste diidj. - Konzert verein. Unsere Mini freunde leie.i nochmals auf das Ehvrlvn^ert au mertsam c.c.' an t. das der Konzertverlin mit dem Aka dem c s ckren t^ef ana herein, i.amh.ften Soli, e.i unb "bem Dcrftärlicn staatl. Kurorchester aus Bad Nauheim cm Mittwoch den 15 Juni, abends 71/. Uhr, im Stadtcheater unter Professor Traut mann» Lattung, veranstalttr. Es gilt bem Von dürft.dy'em Ge ingen g.frönten Schuman n s che n M'isterwerk „Das Paradies und die Peri", in bem er einen im höchsten Simtf poetischen Stoff mi» einer verfchwen ierif^n stü l ron herrlich n Melo ien ausges alte: hot. Die Ue^ernalMe ter betritt! t idjen, aller fr..k:- e t B^gtiffe spottenden Ausgaben für ein nnnbertkbe 3ftroan?unaen im Butterpieis tut. An ckx r end timr ver^ckttebenen Interessenten durch die nin- I irdriflc FrcLctt auaenbticklich Matz'für Btt- ligtetl abhanden geirnnmat Aus do- Molkerei Dauernheirn Knuue man am 2. JLni das Pfund Butter für 30 Mark erstehen Jetzt fall "bet Preis au) 26 Mark feststshoi, für luclljen PrLiman hier bte Butter fci allen einschlägigen G> S' 'lüften haben konnte. Ein hie.tger Gesckä tsmann t dos halbe Kilo sogar für 24 Marl auS. Für heute hatte sich hier ein Händler angeiünbigt. der 22 Mark für das Pfund forderte Es scheint, als sei em langsames einten der Biitteroret,e zu erwarten. Kreis Friedberg. 4 Bad-Nauheim, 13. Juni Gestern mittag stürzte ganz unerwartet eine der großen Ulmen in ber Park-Allee um, fiel auer über die Parkstraße und richtete an einem ,'öaji: grötze ren Schaden an. Menschen wurdet zum Glück nickt verletzt. Ter Baum war nämlich mor.ck ♦ ** Kurze Nachrichten aus vef,'en unb den Nachbarstaaten. Silberne Hochzeit rwm in Muschenbeim f.ejte Beigeordneter Otto Roth und dessen Eheirau Elliab'the, geb. Knorr - In Dortelweil wurde ein Ein wohner durch ‘einen unglücklichen Sbtt.iwun so schver getrosten, daß er nach kurzer tteit im ttrankenbaus veniarb — In der Wohnung des z. Zt. abwe enden Bürgermeisters Mehrer tn V o f.» heim i. T. wurfh' .iigebrocken und aus der Villa Wertgegenstände, DL che und lkleiber ge- stöhlen. Ter Schaben konnte noch niltt sestgestellt und der Bestohlene noch nicht bcnadmdxijr iperben, ba man seinen derzeitigen Ferienaufenthalt nicht weiß. ICircbc unb Schule n. Si&berg, 12. Juni. Keutc anv ber am Himmelfahrtstag des schtech.on We.ieis wegen aus- gefallene Waldgottesdienst cc >'cmem'en Orten berg, Lißberg, Eckartsbom .Hir'<'itt i •, llen bom und Selters, mm berrlickstem Wetter begünstigt, am Wille ber in Lisberger Wrld ein schönes Gelingen. Als J^stredner wäret gewonnen worden Hofpredi^er Pfarrer Widmann au5 Gedern und ber frühere lotbringiicke Pfarrer Lortz, letzt in Biirggr äsen rode. Wiibrend Hofvrebiger Widmann b c ci nn licke g-o.ttesbienst i Trc tgi hielt, erzählte Pfarrer Lortz mtt großer t mer2r Biegung pon den Trangafen, welcte die deutsch denkenden Lothringer durck die Jranhott i erfahren müssen. Wesentlich Mr V'-schLneruni de- Fern truigen die rkirckxnge angrerei te Ordern unb £rtnv berg unb ber btroätrte Po aunenckar Obermockstadi bei. Was von dielen Vereinen an Ätrdcnmuftl geboten wurde, war ganz vonüglich Zun' Scktutz dankte Pfarrer Sfafm allen .Hellem und w uchern des Tvefte? Eine für den bffiruigi eben Exulanten Jonds erhobene stokteltte erbrachte einen -livnen Bettag Lchöfscnqericht. Gießen, den 11. Juni 1921 Ein Schuhmacher aus Unterlieecrback bei Höchst a. M stahl nachts einem Mitpatienten in t^r biefiaen Hautklinik seine Brieftasche und Geldbörse mtt rund 280 Mk. Inhalt und ein Paar Schnürschube und entfernte sich fyrimlidi damit. Ter vielfach vorbestrafte Dieb erhielt ein ^ahr Zuchthaus. Auch nnrrben ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre aberkannt. Wegen Diebstahls von Zinkröhren in ber früheren Pachtbaracke des hiesigen Durchgangslagers und von Shwdjcn erhalt ein Geleg. nheittz- arbeitrr von Wicscck, der zur Zeit Strafe in Butzbach verbüßt, em? Züwtzsttafe von 10 Tagen Gefängnis. Im März 1918 waren 4 Untersuchungsgefangene im billigen Landgerickttsgefängilis ausgeb rocken. Einer von ihnen war tm Besitz einer kleinen Säge, die bei Durchsuchung seiner Kleidung nicht gefinibcn worden war, und sägte damit einen (Witterstab durch. Sie fchlüvf'en durch die Lücke hinaus unb liestm sich an zusammen- nrlnnrbenen Bett- und Handlück)erii hinunter. Einer von ihnen stürzte dabei ab und blieb ewußttos im Hofe liegen, während es den drei andere', v lang, auch über die Hoimaiier zu enikommnr. Während die übrigen Entwichenen sckon ab^euneilt 'cnd, floht beut? der vierte von ihnen, ein viel iiufi vorbestr-i'tor Händler aus dorn Rhemland, der zur Zeit eine erst im 3 a f) r e 1 9 3 9 z u Endc aehendeZucktbausstrafe verbüßt, vor den Lchrank.m des (Berichts Er erhält wegen Meuterei 9 Monoie O^-fänanis Ein Kaufmann von hier, ber trotz aller seine, Bemühungen keine Wohnung erhalten konnte, schrieb einen, die schwersten Beleidigungen enthaltenden Brief an das Wohnungsamt. Er sieht heute ein, daß er in der Erregung viel zu weit gegangen ist, nimmt deshalb die Beleidigungen gegen die Mitglieder bei städtischen VohnungS- drimtotion mit bem Ausdruck des B?dauern» zurück, zahlt eine Sühw' von 1Ö0 Mark an das h« jtge SäuglingohTim irnd übncniinmt alle tMten Nach^Zoblung der Sühne und der Äöften wurden d« Strafanträge zurückgezogen Tie Verhanblimg gegen den früheren In kabcr einer Weinstube hier, der es unternommen haben soll, unbefugt Mdbel nach Spanien auszuführen, wurde zwecks Anstellung we' ter er Ermittelungen vertagt Ein Landwirt von .Heuckielheim, ber mit seinem .NNhsulttwerk ourch dir 'tzemarkung Gipsten fuhr, obwohl diese wegen , r Maul- unb Klauenseuche mm Sperrgebiet crkcärt worden war, wurde zu 50 Mark ^Geldstrafe verurteilt. Em Schlosser von hier, der iür »ein« juni Kinder erster Ehe, trotzdem er dazu imstande ist, nicht ausreichend sorgt«, so daß die Ärmenverwal hmg für sie ein treten mußte, wird deshalb zu einer Docke vast verurteilt. Im Oktober 1920 erhielt ein Metzgermeister aus Großen-Buieck d-e Erlaubnis, 10 Stiere zum »fertigen Abschlachren von Siegen cin^ufübren Er tat dies jedoch nicht sofort, sondern 'cklachtev die Tiere erst nach und nach ab und stellte außer dem zwei davon noch in ein fremder Gehöft ein obwohl dies wegen der in Großen-Bufeck damalk herrschenden Maul- und Klauenseuche nur mit oebördlicher (Genehmigung gestatte: mar. Er erhält deswegen eine Geldstrafe von 100 Mark. 3m Januar L Js erschien im ,.Gießener An Kiger" ei im Anzeige, ht der ein biei'igeJ Lebens miti'Tbaii-' Süfrahm Margarine anbot und Wieder Verkäufern 20 Prozen: Rabatt zusicherte Der betreffende Geid»äftsmhaLer gab sich hier durch den Anschein, als ob er Großhändler sei, roa5 m WirklickiLrit gar nicht der Fall roar. Auck besaß er di. erforderliche Großl)anLeiserlaubniL nicht. Er wird deshalb zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt. Weiter war er angeklagt, die von ihm ver- , kaust« „Nu ßbu t ter - Margarine fälschlich als I ü ß r a h m - Margarine^" teilgehalten und ner- tauft Mi haben Da tcbodi Heutigen tricn nnnöe, baft em Uuterfdkeb trotfrfrn den beiden Seietdti- nun gen nicht mehr gemacht and von dem taufen* den Publita» kein wesentliches fltetoütit daraus gelegt wird, ergeht Freisprechung. An hier roobnenber B-tqtvcrf^tnrefhn lieh sich einen Teil Kohlen, die der Grube tu- qewiesen worden waren, hierher kommen und verbrauchte f;' für feine Zentvalheitzmg Er bt» gründet dieie^ vorgehen damit, das; sich die VureourSumr der Grube in ferner Inesigrn Wohnung befänden. Ta die ersteren jedoch mir aus irre; flimmern, die übrigen Vrioaträume jedoch eut? acht flimmern bestehen, tritt» er wegen Zuwiderhandlung gegen die Verordnung des Seid»' fomnutioT» für die Kohienverteilung tu 100 Mark Geldstrafe verurteilt. ^ericbhfaal Sambobr freigksprochra Leipzig, 11. fluni (Wolfs.) Im Drvzeß Kamdobr wurde beide nachmittag das Urteil ■'-rfön'Yt Ter Angeklagte wurde sreige- Tu* Ätofirn deS Berfahrms tmiitxm der Hf 4 Zkaffe auferlegt. Der Haftbefehl wurde aus- i hoben. 2 e i p »i fl, 11. fluni fttölff.) In her Be- irunrnm« br-t freisvrrchenden Urteils im Pw-cß ' a mdo hr wird u a wlsgeführt: Der Angc- iag: ivar dringend verdächtigt, jug-mdlidie Per- onffl, um sie zum Geständnis iu brimrn, miß- ^and-lt zu haben. Aber em ausreichender De- ivns für einen bestimmten Emzelkall wurde nicht -rbracht. Gerade die Gleiännäßigkeit der Be- dHiÜ>;gimgm und der Umstand, daß verschiedene flritden bewußt unwahr aus sagten und Vorgänge »childerten, dic erwiesen-Gnaßen nicht vorgetammen >:n\ mußt-rn dazu füfren. die Feststellung eines strr.^aren ^Tatbestände- als ausgeschlossen eridtemen zu lassen Ob dic angeblichen Mißhand- lim gen durch den Angeklagten oder sonst jemand «cgangen wurden, war nicht feftzu stell cm. Anderer- e;t» IxfuntaUm glaubwürdige deutsche Zeugen, daß sic niemals Mißhandlungen bemerkt haben. Obivnio war der Angeklagte zur Festnahme auch der Atrafun mündigen berechtigt, wenn er durch tacfe Feimahwe weitere Straftaten verhindern wollte Daß diele Absicht den Angeklagten leitete, ist nicht zu widerlegen. Jedenfalls war er fest dämm durchdrungen. Saß er berugtenrerfe handelte, wenn er bet Jugendlichen sewiahm in* sie zur Ablieferung an die v.ntmbi« Behörde feilbiHL Es handelte sch um die flrftnabntc jugendlicher sehr beweglicher Der fönen. So war natürlich, daß der Angeklagte eS für erforderlich Kett, sie am Ent- weichen zu verhindern, (hne absichtliche Berzö- genrnp der Angelegenheit mit dem Bewußtsein, daß die Dauer der frait dadurch verlängert rnrtbc, m . nicht nachgewiefen In Ermangelung eines audatdKmöcn Beweise» irgendwelcher frrasdarer Handlungen mußte der Angeklagte frei gesprochen n>erbcn. Aushebung brr ennbrrgmibtr. Berlin, 11. fluni (WB. Ti aufecr- vrden tl ichen Gerichte m Arnsberg, Tort- nrund, Elberfeld. Münster, We el, Stendal, Altma, Flensburg und Meining.n mti, »ne biei txr SfW;uitiMni:ifter im Reichs tag k> in Aus icht gestellt hatte, aufgehoben worden ut Aushebung weiterer fcfouliind>rid>ten. Hk. Göttingen, 11. fluni Zum leitenden Arzt in der (fjnxrrgiMim Abteilung deS Stabt» kranken banges Dresden-Fr iebrich-stabt wurde Prof. Dr. Wbert Fromme. Privat^»i>ent und Oberarzt der diTuravdjcn Klinik in (Üttingen, berufen, fromme, der während des .striegel mit der ftrilDcttr. Leitung der Ctortinger dirurg. Klinik betraut war, ist aus Gießen gebürtig. Er war Sdaller und Mistent der Professoren ff. ©arre, fr. Braun und N Stich. 1910 erhielt er in Göttingen die venia legendi, später den Titel Professor Xtatift und Wissenschaft. Der Prranlfnrier Tbealerstreit noch nicht beisttleqi. Frankfurt a.M., 12. flimi. Ter Aufsichtsrat der Neuen Tl^xitergescllfchaft beschäftigte sich aestern mit den Anklagen deS Betriebsrates der Oper gegen den derzeitigen Opernbirektor Dr. Lert. Es wurden mit den Vertretern des Betriebs- und Grupvenrates die in einer Versammlung des Theaterpersonals und durch den Betriebsrat dutgrftrfliw .Mhmnwi eingehend erörtert, jedoch tannte noch keine Klb- nmg brrbrtgrfü>r1 werden Bekanntlich batte Tr. Lert gegen st.ch selbst eine Nntertuchmm beantragt Ter AuiiirtMrm will nach Prütimg des Materials in «wer späteren Sitzung Stellung ui der AngelegetcheU nehmen. Drrmtfd|t' ledern Hag« und cm anderer stmger M«rn m d, Gefahi des Ertrinteus. D» Bruder de» Wind fprang den Versinkenden nach itnb rettete mnächst icmnt Bruder Ede der tobet1 mutige Retter den -neitrU Mann erreichen konnte, sank er selbst unter tmb ertrank. • Dirmalene, 12. flmu Xae Umaetamg von Pirmasens scheint im Uebersluß |u schl immen und schlemmen zu ftatnrn. d-nn stmst wäre es nicht möglich, daß diesige junge Burschen unter dem Jubel der Zuschauer mit einem 2' r-Psund-Brote Fußball spielen tonn len. • Frankfurt a. M, 1*2 &dv. fln einer Familie der Vergcrsrraßr tarn es »wischen Mann und Frau »u «Streitigkeiten Z<1Urestlich griffen beide zu den auf bem Zifd) liegenden Messern und bearberteten hdi geernfeitia Mopf und Gesicht derartig damit daß bnbe idjrvr per wundei bem freiliggeist-frofpital maefftbet werden mussten. • Die Berliner Film »ensu > ,^m preußischen Sanbtaqc haben die ^rtschnattimaleN Abgeordneten Lutaisowitz. Dr. ffruiri. f'ORiaty folgende firme Anfrage etmrtnadtf Z<- tunn»- nccbTtditcn tufotflc bat die Berliner ?vti "'lenf»® der T Ehemalige 6ser Artilleristen! Am 18. September soll ju Darmstadt ein Regimentstag stattfinden. Dar fleft kann aber nur bann slattstnden, wenn alle ehemaligen 61er alsbald dem Verein bei- treten. Jährlicher Vereinsdettrag 5 Mk. Angehörige von Derdänden. die aus dem Regiment hervorge- gangen, sind herzlichst willkommen. Settriltserhlaningen an den Haupworstand Dann- stadl (Kirchner), Ahastr. 8, oder an die fireisgruppen. Werbung in Dekanntenkreisen dringend erwünscht. 6597 D Der Hauptoor stand. Sieben, ben 11. fluni 1921. 06475 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir innigsten Dank. 3m Namen der trauernden Hinterbliebenen: Jakob Müller nebst Frau und Kindern. Statt besonderer Mitteilung. Am H. Jnnl starb im 61. Lebensjahre infolge eines Schlaganfalles unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater und Großvater, der Geheime Hofrat Dr.Wilhelm Sievers o. Professor der Geographie an der Universität Um stilles Beileid bitteni Butzbach, ben 9. fluni 1921. 6602V Tanksagnrrg. Herzlichen Dank allen denen, die meiner verstorbenen Frau die letzte Ehre erwiesen. Besonders gilt dies den Schwestern des Iohanniter.Aranstenhauses zu Nieder-Wrisel, bte in so aufopfernder Weise sich der Pstege Hingaben. Den Herren Aerzten Dr. Heymann und Dr. Simon volle Anerkennung für ihre ärztlichenDemShungen. DleDrioatpfleaerin Margarete Weigel-Dardenieich setzt« ihre ganze straft ein, nm die Eni schlafen« während Ihrer schweren strankheit in sorgfältige Pflege und Obhut zu nehmen. Ohr den allerinnigsten Dank. Karl Düringer. Danksagung. 2lllen, bi« uns bei bem Hinscheiden unseres Neben Philipp tröftenb zur Seite standen, unfern innigsten Dank. Familie Philipp Lenz VIII. Elisabeth Holler JUein-Cinben, 13. fluni 1921. „„ Martha Sievers geb. Müller Helene Weicker geb. Sievers Dr. Otto Sievers Annelotte Völker geb. Sievers stud. med. Hermann Sievers Luise Sievers Albrecht Sievers Apotheker Reinhold Weicker Oberleutnant Erich Völker Armin und Jlse Weicker. Gießen, Lollar, Duisburg, den 13. Juni 1921 Trauerfclcr: Dienstag den 14. Juni 1921, 3 Uhr nachmittags. In der Kapelle des neuen Friedhofs. Die Beisetzung der Asche findet In Hamburg statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sagen wir auf diesem Wege unseren besten Dank, insbesondere auch für die vielen Kranzspenden der Verwandten, Freunde und Bekann jn und der Vereine Familie Schlierbach. Bieber, den 9. Juni 1921 6550D Candvlott, Brasil Tetiblatt. !C0Mm Hiller t Oregori, wiaw-M. Vos i. Rh. Telephon 170. Rohtabake. Sir operieren an »ollamllich anaemeldete Selbftt-erbroncher in fklnen und a-ohen Mengen au Toaesoretstn >n beher Dualität verzollt ab Vorm?, franko erfL Bervacfnna aegen oorhett « Sah« oder Nachnahme: flavo l^inlage, Vrnkil- (Einlage, Borstenland - Umblatt, £emetra llmblatt, Senemdab Landblatt, Teil Bitz. Spezial-Ausstellung ausgesucht schöner, besonders preiswerter Erzeugnisse der Hand-Klöppel-Industrie Prunkdeckejt, Läufer, Tabletts solange Vorrat reicht, zu den gekennzeichneten verhältnismäßig niedrigen Preisen. Ich bitte um Besichtigung d. Fensterauslage C. A. Hartmann ~ke; Manschen Spengler Adalbert Theis Verlobte Riegelpfad 19 Gießen Ludwigftr. 60 08502 Wilhelm-Otto Original Haarlemer Oel dein Elberfelder oder Thüringer Ersah.! liefert an Wiederverkäufer und Verbraucher 064'»ss Imporlhuni llucl*, Soin, Beunesisflraße 59. Zwangsversteigerung. Mittwoch den 15. Juni von nachm. 2 Uhr ab versteigere ich zwangsweise im Löwen, Neuenweg, folgende Gegenstände gegen bare Zahlung: I. 3 Fahrräder ohne Bereifung, 1 Kopierpresfe, allerlei Handwerkszeug als Hammer, Beißzangen, Bohrer, Feilen, Schraubenzieher, Schlüssel, 1 Werkbank, Schraubstock, 1 Ladentheke, 1 Gasherd, eine Anzahl verschiedener Fahrradersatz- und Zubehörteile, Gepäckträger usw. II. 1 Kommode, 1 Nähtisch, 1 Rauchtisch, 1 Sessel, 1 Tisch, 2 Stühle, 1 Blumentisch, 1 Regulator, einen Schrank, 1 Waschtisch, 2 kompl. Betten, 2 Nachtschränkchen, 1 Spiegel, 1 Handtuchständer, 1 Weck- einkochapparat mit 120 Gläsern, 1 Waschgarnitur, ein Küchenbüfett, 1 Küchenschrank, 1 Küchentisch, 4 Stühle, 1 Gasherd, 2 Kaffeeservice, 1 Teeservice, 3 Gas- lampen, 6 kompl. Bettgarnituren und 4 Gard.-Vorhänge, Haushaltungs- und Küchengeräte. Versteigerung zu I findet bestimmt, zu II voraussichtlich gestimmt statt. 6704 Stang, stellvertr. Gerichtsvollzieher, Dammstr. 24 I. Zwangsversteigerung. Mittwoch vormittag IO80 versteigere ich zwangsweise gegen Barzahlung auf dem Oswaldsgarten 1 gutes Arbeitspferd. Versteigerung voraussichtlich bestimmt. 6705 Stang, stellv. Gerichtsvollzieher, Dammstrahe 24 I ■JNMISSR» von .Hitarbeitern wird für tielstcearbelt frei, wenn eine Adrema In Tätigkeit tritt. Sie weh reibt nämlich täglich 15000 ble 20000 verwehied. Adreeeen. Fordern Sie unsere Druckschriften! (Ein strammer Sonntagsjunge angekommen Georg Heh * und Frau Marie geb. Gibb Gießen (Bismarckstr. 40), 12. Juni 1921. Für erwiesene Aufmerksamkeiten anläßlich ihrer Vermählung danken herzlichst Hans Notz und Frau Frieda geb. Striegnitz Lollar JOSl I J A b heute ble elnechL Nlttwoeh Nur 3 Tage! S Ellen Richter die erfoL-reicheRivalin HennyPortens, 'Qy • der rassige, schöne Liebling der Kino- ZRa weit, hat schon oft bewies-n. daß sie anderSpitzedergrößti-nKünstlerinnen steht- In dem Film Eft Maria TudorÄ Die Königin v. England übertrumpft sie sich selbst Die Geschichte der Maria Tudor aus der Zeit wo noch das Folterhand werk ■ blühte und Deliquenten, ob schuldig S oder unschuldig, mit einem einfachen Hfl ■ Schwert hingerichtet wurden. In dieser ■ Zelt, mit all seinen Grausamkeiten ■ und Gttnstlingswesen, spielt der Film. qm Ferner: 0 Der Ilub der Basardenre. 0 Sensationelles Krim.-Detekdv-Erlebnis dffl Wiederum ein Programm, dae W auch den blasiertesten Be- K Sucher befriedigt. M Ab Donnerstag: BT HARRY PIEL *W' Der Reiter ohne Kopf II. Teil. tkV8c PREZIOSA Frankfurt am Main. Kaiserstraße 56 den bei 66681) «esuchl. 6707 $ Arthur Graefe L Co., Wilhelmfttrahe 45. MMmMesMOllMMsW! Angesehenes hannoversches Unternehmen be- absichtigt für den Platz Gießen und Bezirk einen Filialleiter einzustellen, welcher den De- neralvertrieb und Alleinverkauf eines hervorragenden Massenartikels übernimmt. Auch für Nichtkaufleute geeignet. 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Unterstützungen können gewährt werden. a) als Beihilfen für den Ausfall an Löhnung während der Gefangensckiaft Hierfür ist Voraussetzung, daß eine begründete Unterstützungsbedürftigkeit des Kriegsgefangenen bei seiner Rückkehr von dem zuständigen Hilfsausschuß der Kriegsgc fangenenheimkehrsteile anerfarait wurde und der jetzt erbetene Betrag damals zur Bestreitung des Lebensunterhaltes der Angehörigen oder des Kriegsgefangenen selbst erforderlich mar. Die melfach verbreitete Meinung, daß auf Grund des Erlasses vom 22. März 1921 alle Heimkehrer für die Zeit der Kriegsge- fangcnsckiaft ihre in Betracht kommende Löhnung ausgezahlt erhalten, ist irrig. Der Erlaß vom 22. März 1921 bezweckt ledig- 1 i ch eine aus Billigkeitsrücksichten zugeslandene Zuwendung, die nur als Beihilfe zu dem Ausfall an Löhnung im Bedürftig- keitssall gedacht ist iLöhnungsbeihilfe). Bei Bemessung der Ikihilfe ifi nickst der Dienstgrad maßgebend, ’onbcrn die Notlage bei der Riicksttu, nwbei die wirtsckiaftlichen Verhältnisse, Dauer der O^efangensckast. Familienstand Zahl und Alter der Kinder sowie son- sliger unterhaltungsbedürftiger I-amilienangehöriger) berücksichtigt inerten. Für Berechnung der entgangenen Löhnung ist nur der Satz massgebend, der zur Zeit der Gefangennahme an Löhnung tatsächlich bezahlt wurde. Eine während der Zeit der Gefangenschaft eingetretene allge - meine Erhöhung der Löhnung kann nicht berücksichtigt werden b.» Als Beihilfen, um die infolge der Wlehnung von Entschädigungsanträgen für bei Gefangennahme ab genommene ^Gegenstände und BarfumMen entstandenen Härten zu mildern, wobei eilt Durchschnittsbetrag von 100 Mk pro Antrag zu gründe gelegt wird. II. Kreis der Beteiligten. Es kommen für die Beihilfen nur folgende Arten von Anträgen in Frage: 1 . N a ck> dem 30. März 1920 eingereichte und lediglich wegen Frislversämnnis abgelehnte Anträge. Ablehnender Bescheid des Trnprenteils oder Wwicklungsintendantur ist dem Llutrag bei- Äiifügen. 2 Anträge eltzinaliger Kriegsgefangener, denen nach glaub lutster Versiclierung durch die Durchgangslager oder von anderen Bebteden die Bestimmungen über Nackizahlung der Löhnungs- beiHilfen nsw. nickst bekanntgegeben worden sind. 3 Anträge, die deshalb erneut gestellt iverdcn. west sie seiner- zett wegen Nichtbeibringung von Schuldich.inen abgelcbnt wurden, können in Ausnahmesällen einer ^Nachprüfung unterzogen werden Nicht in Betracht fontnum: a veripälet ein gereichte Anträge auf die Win,chaftsbei Hilfe, bl .Anträge aus der Gefangenschaft zurückgekehrter Sanitlls- 'vldaten: die Regelung für sic erfolgt durch die Nciduscntrab Utile unmittelbar. c) Anträge auf Löhnungsnacktsahlung ui'w, die rechtzeitig eingereicht morben ,'inb oder nockt merten oder Il ucüt tosten - entickiädigungsanträge: diese Anträge werden an die Korp^ bejirörcgü’Tung weitergelntet werden, d) Anträge auf Nachbewilligung von Löhnungsb.tlnlsen, die bisher aus wirtschaftlichen Gründen von einer Behörde ab gelehnt worden find, e) Anträge folckter Personen, die vor dem 9. dtovembcr 1918 aus Kriegsgefangenschaft zu rück gekehrt find Tie Anträge apf Gewährung her genannten Beihilfen find, lomeit dies noch nicht gefdieb.it, mö g l i chst um g ehe n d ,'christlich oder mündlich bet uns Zimmer 21 des Regier uugsgcbäudc^ zu stellen. Die Bürgermeistereien der Landgemeinden des K retses wollen Vorstehendes zur Kenntnis der Beteiligten bitngen. Gießen, den 9. Juni 1921 Kreisamt Gießen. (Hilfsausfckmß für ehemalige Kriegsgefangene). _______________________3. V.: Dr. H e ß______________________ Betr.: Ausübung der Fleifckchefckuiu. An die Bürgermeiftereicu Der Landgemrindrit des Kreises. Sie mol len alsbald anher berichten, ob Ihre Fleischbesckuruer im Besitz eines brauchbaren Thifmometers find Gießen, den 10. Juni 1921. ______________Kreisamt Gießen. I. V.: W el cke r.______________ Bekanntmachung. Der FleisclHi schauer Klos in Rödgen fdieitet hiermit aus dem Dienst aus Die Fleischbeschau in Rödgen übernimmt bis auf weiteres der Ileischbesclxuiei Osans in (kosten Bnseck Gießen, den 9. 3utti 1921. ____________Kreisamt Gießen I V.: Welcker.____________ Bekanntmachung. Betr: Schweinerotlauf zu Eberstadt: hier: unter dem Schweinesland des p. Buß. Bei einem Schwein des p. Buß zu Eber stadt ist die Rotlaufseuche festgestellt worden. Tie erforderlichen Sperrmaß- nahmen sind angeordnet. Gießen, den 8. 3uni 1921. _____________Kreisamt Osießeu 3 V.: Welcker._____________ Dienstnachrichten des ^rcisamtcs. In der Stadt Wetzlar ist di' Maul- und Klauenseuck)e enteut ausgebrocken. Tie Sven maßnahmen find angeordnet. Tie Maul- und flauenfeud)e in Leidenhofen - — und ist tote ert Sonnen sttckdl. Trc Domen vergöttern ihn natürlich schon (dre loentgen, die i nlich it Aber m die em Fall duldet der Alte Feine Einwänoe Meine lieben Kinder," tagt er, -nb lackelt Smen sanft zu, ,^aß: einem alten "Kann doch Ki7letzte Freude In: Leben. Und es ist b.vb eine recbt unschuldige Freude, nickt wahr? --emen eigenen Grabstein kann man ist doch wählen Ter meine iil i.i meinem geUeoten Eornwalt ae- hcmen wo ich geboren bin. Aus die i Wn»e werde ich doch immer die Erde meiner Heimat uter mir haben — ihren Stein wentgitens." Für mich scheint der Alte ct ie Vorliebe gefaßt zu baten. Er Enüplte rat paar Mal tei Tische eine skonversalion mit mir an, ganz nn- idxulbig, in seiner getvöbnlichen, liebenswürdigen An, aber doch reckst fein — er unterzog rnick beinahe in aller Harrn lo igFeit einem kleinen Kreuz-> verhör. Ich W mich als Gutsbesitzer ans Tonbridge in Kent eingetragen einem x>rt, an dem jch wirllich einmal vor langer Zeit gewesen bm). B>skanabucht durchkreuz — und einen erklecklichen Teil meiner Hoftnungen. Nun, nicht ganz und das Pech wollte es, bafc der Alte da mehrere Jahre als Vaswr getoirtt fxrt und den Platz so gut kennt wie feine Westentasche. Ich zog mich, fo gut ich konnte, aus der Affäre, indem t o sagte, daß ich lange 3afrre auf Nei en gewesen fei und das liebe, alte Tonbridge beriete jxrgc icn habe — ater es war mir doch eirtiK Seiirbm recht unbe1r>aqlvd>, und ich glaube tertate, der Alle hätte VerdaLt schtesten können, wenn er nicht gerade in das 5d)ilen einer Banane verlieft gewesen wäre, und üoertees die ganze ,-jeit fesbft g-vlaudert hatte. Tann nach dem Ütts ee tarn er au? 'mich zu und schlug mir ct-ie Partie ^xhacb öc- 'io) tette zufällig erwähnt, io es -vielej. Ich 'prelle ein ganz scrtes Königin-Eim, tt, ater er npostrerte so sc^au als nur möglib. Mitten drin befüjn er einen Hustenanfall, und dann sagte er: ,Ah, ich glaube, ich errate Ihren luanj Haha, haha: Nein, den mü'sen wir bertttbem! tytßdV" Und wirklich, ehe ich mich noch von einem plötzlichen untechaglichen Gefübi ch i stnen Worten erholt hatte verdammte Nervo uät!), hatte mich ter Ältt schon man gemacht? Tann sagte er mit fernem schönsten Sätteln: ,,Gute Nack-tl" und humpelte am Arm seines Nesten hinaus. Armer, alter Mann — doch, wer weiß? Er ist vielleicht glückllcher als ich bet einem schlichten, einförmigen Leben, einige Futz 'breit vom Grabe. Er hat ein Gesicht mt? ein Engel ... Nein, jetzt krieche ich aber in die Ätoie. 2.er morgige Tag gchört großen Plänen. Hunderttausend.' Sani stapckän Selöy wüßte . . .! 22. Oktober. Tie „Expretz, vs Oc-anta" hat etlitje Seemeilen hinter 'ich gelassen, seit ich zuletzt et dieses Tagebuch kritzelte. Sie har die und gar, aber immerhin . (Yx-ftetti morgen machte ich tee schmerzliche Entdeckung: Horton bat reine Pläne geändert, Hoxwn oder Kapüäu Selby. 3uenTtoar kb durch diese Entdeckung K> betäubt, daß ich mich kaum über bt’ Art wunderte, nne sie mtc mit geteilt wurde: G ist an Bord! G., den ich hundert Meilen tocit weg glaubte, ist alt' iSatruie cca Bord, und er war es, der mir die 'Sache mir teilte. Ich war in die untere Abteilung gegangen, wo das Lastgut transportiert wird. Ich habe ja mein Ansuchen für mich, für den Fall, bafc th überrascht werden sollte, während ich unten rekognosziere — wer sollte einen sonnverbrannten, eng- lüden Lvortsmann und Lard.unkcr solcher Pläne veMÖchtigen nr.e ite meinen? Uel«erbie5 habe ick. etwa-:- üVrpäd dort irrten, das meine Anwesenheit im ?ä)h'a£l rechterttgen kann. Ich war kaum oi-? Tiepix temnitcrgetDinmen, als semanO me:ne Schulter terührtr. Ich drche mich mit ct-iem Lächeln um, bereit, meine Erilarungen ateugeben natürlich akm.-tf ich. baß es irgcnbein Schift»- osiiz.er fei. Ater es war G.: ,,kommen Sie mit mrr,' flüsterte er und runzelte hefttg die Singen Trau en. ,L>«r ist es gefährlich und hier baten utr nichts zu tun." Ich starrte chn an und wiederholte ver-'.o-d- nislos: ^H'.er Halen ntr radts zu «tun? Wie meinen Sie das, G. ?" Er schüttelte mir ungeduldig den StopY yxt> pg müh hafttg eite Trevoe hinauf. _9cod> war ich über seine Art und £si e fo veMünt, baß ich mir Saum Zeit no^M, über seine Anwesenh stt an Montag, 15. Juni 1921 Eingabe gebften, den PI an int dr- ung eine i öffentlichen Badean- »u Derroirflidxn. Äreit' Schotten. . Schotten, 12 Juni Tie hritgr alb» ebige 3 tabt ftr d>r, cin terrhtw^ lente ivchiicher Bauhmß (l noch rechtz it g vor kriege in muüergu.hier Wei e, mit rvtent auiivand von etnxi 2(KI 000 Mart, Ni -dncher- worden. Trotz vieler Spenden b irb noch iteNidy Sckuckdentali, o ban der - xrdrn* iC sich gente.flt sah, um Genete.rtiimi zur ftiltnna einer Lotterie na -u u.ben. em diese vom Mi i irmim del Gütern rr- vorden ist, soll btt Zi >ung am 20 .mb kwder fta t inben: es ol en bis ui 8000t» zu je 3.60 M7 nerthetea werten Wenn ieterberstellung te> OVot mTä.i es vers^vteu n wärt, wärt im.cr Hesfenlwid ivodt um etnb wn strn Bauten km äkr ärmer ctinertem, denn htterbentellungiarteiten wil den etzi m.-a- Millronen tosten und hätten beflbaib fUvt •leiben müssen ) Gedern, ll.Iimi Zur Betedimg des einigeit 3 obren empfindlich spürbaren fer mangel# wirb mr Zeit eine P u m p- o n in der Nähe von ttebern errichtet Man dadurch den inUiebfamen bisherigen Zu enbgiltig zu btfertigen. Kreis Friedberg j Friedberg. 10 Iuirt. Gestern abend :e die gesonnt 5-tutentfnhlxjft der hiesigen ) t e d) n. Lehranstalt dem in den nab- ragen txm teer scheitenden Direktor Micher er einen großen Jockel Zug Die poliitedjn nstalt bat unter bet ß-ihnm des jetzt in die itIndustrie übergehenden Tiieftoi einen er dien Aufschwung genommen, die Zahl der levenben ist auf über fünf hundert gefnegen Nachtolger ist bis letzt rnxb nicht teftrnnnt: «S Aussckireiten hin haben sich mehr al fl Der t Bewerber gemeldet, ft* daß das torium, das sich mit ter Sache befaßt, reich Irbeit bat. alle Gesuche *u prüfen. □ Friedberg, 10 Juni In ter geto- Stadtverordnetensitzung mtattt» Eintritt in die Tagesordnung ter Bürgeo« er des langjährigen früheren Stadtvervrd» G E. Haustein in ehrenden Worten. — Heugrasversteigerung ter cteinarkung Fried- wurde genehmigt, dagegen die in dem Stadt- Dauerbad) an den lantnrmnfdxiftlidxm AuS- oerwieseu, da teer noch nickst die Hälfte ec- worten ist Starkenburg und Rheinhessen. Vergebliche Vetroleuinbvhriingen. pd. Weinheim a B, 9. Juni Tie großen rrtungen, die auf die hiesigen mehrmonaJigei fbobrungen der Deutschen l^tiroleum gesetzt worden sind, scheinen sich nicht mi irklichen. Die Bauleitung,st>eß bei ihren Bote en in einer liefe von etwa 150 Metern auf Steinschichl, bte als Buntsondstern verdächtig Benn sich dieser Verdacht bei ten Untnfudnm- in ter geologischen Lautes an stall beftAiige» , dann werden die Bohrungen un^zugüch stellt, da bann Beine Aussicht mehr auf dir ohrung von Petroleum vorhanden ist Hkssrn-Rassau. J Marburg 9. Iunr. Nach zweitägige« mgen wurde geilem abend ter Stadthaus- tsvo ran schlag für 1921 zu Ende te* i. Es steten 4 a65 300 Mk. Einnahmen 1 825 Mk Ausgaben gegenüber. Tnrch direkte ern müssen 4 746 525 Mk. aufgeb a t wer» Ter Anteil ter Stadt an ter ReickrS«t itom- teuer ist mit 1 525 500 Mk. te edittt. Aus Ausgleichsstock des Reiche für t< na lveller '-'uchen. Sie ist dort oben!" „Tori oben?" sagte ich mechanisch. „Wo dorn, &.T' „Na, im Himmel nicht!" brüllte er. „Was haben Sie denn. Sie ieten a an-, als ob ov. mir Ihrer ersten Expedit-tet wären? Stanroen Sie denn nicht In dem R n en Lmtt-nraum tert oben, di rett unter dem Beroeck. In dem Raum, wo sie Kostbarkeiten und heile Tinge verwahren — nidx xrate Juwelen aber Sa(ten, aur bte aufgepaßt werden muß. Te dic Säte, wegen ter Sie und ich an Bord tnb Und letzt handelt es sich für uns darum, uns auszutenken, wie rotr sie tem dort berauskriegen. " (Fortfttzung folat) Spezial-Ausstellung ausgesucht schöner, besonders preiswerter Erzeugnisse der Hand-Klöppel-Industrie Prunkdeckey, Läufer, Tabletts solange Vorrat reicht, zu den gekennzeichneten verhältnismäßig niedrigen Preisen. Ich bitte um Besichtigung d. Fensterauslage C. A. Hartmann *ä 1" Haarlemer Oel (fein Elberfelder oder Xbüringer liefert cn * Wiederverkäufer und Verbraucher 1^4's ImpoFlhan. 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Mittwoch vormittag 10'» versteigere ich zwan; weife gegen Barzahlung auf dem Oswaldsgart 1 gutes Arbeitspferd. Versteigerung voraussichtlich bestimmt. 07 Stang, stellv. Gerichtsvollzieher, Dammstrahe 24 I._____________ Hemden h®» crKe. J Gelände Tanermieter zeiger erbeten. hier erunen._________> — < * k & Ties- und <-(61 enbctonbau der kann. m Bille 6-30 m groll) mit Fenstern u. doppelter flfine flick sofort tl nalexlknn NUS dem Solei M MMjellev «Z « e8£ iS «nh ö-nt4. wie neu au verk. ^ckr. ____” "-LäEü— «na. u. 6600 n. d. (fl Anz. W99 sofort einen Wnichmadchen Küche« mSdchen Büglerin und Hausmädchen '»ras <£? msÄwJi sssscrsss mit nuten Empfehlungen. Lckrifil. Angebote mit Seunnieabfdiriftcn und («cbnlt»nnfprütben unter 6612 an den Wien. An- Sauberes Slnötfn Boni * Rorpcr btleitiat ral® u luoedöfllfl Zucker*« Patent- Mcdhiml-Seife. 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Krt kserrn 3ti>nu ^^rtsetzun, Or lern, ,Tvd jnz dcnp LZs Lkt Al «o(j imrt> ft. ft» bei tür He Neubauten SttQtv. ftrauSmüller schulimterrichtS. Stabt». er begründet den Antrag. en (Nachdruck verbaten.) 33. Fortsetzung. fühnung ist so gedacht, daß bte Rentner fiten Be sitz an die sladt obttcten tmb dafür il/rt fämtlidi LebensbedüNTN'se bte an ihr Lebensende gelrerert an der Kaiser-Aller werden den zwei billigsten Lubmittenden Iaoobi und Gail er übergeben — Stabt». Maier bemängelt, datz die Arbeiten tn* folge Personalmangel- beim Bauamt zu spät aus- geschrieben wurden — Bürgerm. ft ren mcn be- merv^ bafe eine Verzögerung nicht entstanden fet Schi uh der ässen U ichrn Sitzung b Uhr. genehmigt, eben o der Umbau einer Feldsckruer am Bergwerk zu V-odnungcn Tie Bäuge suche des Ingenieurs Brrnk- rnann für Bahnhofstraße 56 und Viebigftrafx 7, inerden genehmitt. *e werde ich doch immer die Erde meiner Sximat uler mir haben — ihren. Stein wenigstens/ Für mich scheint der Alte eine Borliebe gefaxt zu haben. Er knüpfte em paar -?Val bet Tische eine KvnversaN.'m mit mir an, gan; unschuldig, in seiner gewöhnlichen, liebenswürdigen Art, aber dock recht fein — er unterzog mick beinahe in aller $xrrm lo igkeit einem nemen Streu y» verhör. Ick habe mich als Gutsbesitzer aus Tnu- bribgc in Kent eingetragen (einem Ort, an dem jch wirllich einmal vor langer Zeit gewesen bin). erhalten. Niemand der Kolonisten soll irgendwie in ferner perfani fxm Freiheit eingechrän.t werden Tie Dohmmgen sollen einzeln und abgeschlossen fein, worin der Inhaber frei schalten tonn. Tas Eisen soll ht einer gemenscha'tlick^n Küche ber gefüllt werden und es iehern fteiftrhen, das Essen in sene Wohiung zu holen oder an den gemeinfcha,tlii en te lzunefrnen. Ein regelmäßiges Ta'chengeld für die ll.ineren Bedürfnisse soll auSgeEt werden Shberbem ist vorgesehen Personal für Wartung, Tftege, Arzt, Bad, Lesefaal uni) vieles mehr. Landkreis Ziesten. n. Lollar, 11. Juni. Obwohl unser Dors an zwei flivpenhen Gewässern liegt, fehlt bis beute eine öffentliche Badeanstalt, wie sie anhere Orte der Umgegend in weit imgünftigeicr Lage längft haben. Bei der durch die Untermvif) runa nxihrend der Kriegs fahre bei einem großen Teil unterer Jugend zurückgebliebenen ftürper» eitroicHung ist es doppelt notwendig, alles zu tim, um den Körper gesund zu erhalten. S)terai gefrört öfteres Baden, womit glci-lizeitig Lutt- und Sonnenbäder verbunden werden können. Nur so ist es möglich, norbanbene Schäden zu befei- tigen und ter imrncr weiter um sich greifenden Volls'eucl'e, der Tuberkulose, rovtanr w begegnen, «xer-ztt, Lehrer sowie zahlreiche Interessenten unserer Gemeinde haben letzt den Gememderar in Zu Xitel "38, Wohlfahrtspilege, beantrage die Stadtv Beckmann, Fourier und Maier, 100000 Mk. mehr eruzus.elen für ictn Zentner K'hlcn für Invaliden* und Unfallrent- ner und ftrieg^bcfdMb.g tr Tei Antrag -iechr an den Ausschuß. — Ein weiterer Anrrai der Unabhängigen beantragt tarifmäbige Entlalmung der Arbeitskräfte im Säuglr gs.eirn. — Beig Frey bemertt, datz hierfür der Verem für Säuglingspflege zusiandiq ict — Frau Lorenz beantragt unartgelttiche Geburtshilfe. Ter Antrag gebt an den Auckckust. — Frau Naumann gitt auf eine Anträge des Stadt». Bolz Auskunft über die Erträge der 9fcodeniainmlimg Zu Titel 42, Zwecke des ftreiseS und der Provinz, beantragt Stadw Sckm ahl. daft alles getan werde, damit die Stadt nt lit weiterhin genö.tit ist, über die !üäffte ihres Fehlbetrags für Zwecke des Krei es wib der Provinz oufzubrintzen. — Stadw. Mann stimmt ihm bei. Zu Titel 45 b, Wohnungs a m t und Mieteintgungsamt, beantragt Frau Martin die Sätze der Beisitzer zu erhöhen. Zu Titel 60 Berbrauchsa b g oben bean> tragt die sozialdemokratische Fraktion Aufhebung der ®crbrau£teabgabcn. Zu Titel 61, Anteil der Rerchsein ko m - men st euer, bemertt Stadw. Sckma hl, baß vom Anteil der Stadt nur 2 Millionen Mark einqegmigen sind. Ferner bittet im Sommer errichtet werde. Zu Titel 76, Errichtung von Wohnungsbauten, beantragt Stadw. Courier, für Neubauten statt 2 Millionen 4 Mi..ionen ein* zu setzen. Wetzlar befasse sich mit einem Proieft von 18 Millionen. Tie Deutsche Bolkspartei beantragt dazu. Privaten Baugelände zu sehr billigen Prei en, u. U. kostenlos, und ebenso Daumateriali n zu gewähren, unter bet Bedingung, baß feine Spekulation da-- mit getrieben werden darf. — Stadw. Kraus* spricht gegen die völlige Lernmittelfreiheit aus finanziellen Gründen und weil bet völliger Lernmittelfreiheit die Äfemmittel nicht genügend ge schätzt würden. Zn Titel 16, Gymnasium, Realghmnafium unb Oberteal chule untersteickt Stadw Kraus müller die r'luSführung hici^u in der Etats- rede des Ober bür germeilvns Zu Titel 25, Straßenbeleuchtung, be antragt Stadw. Siinon, die überstü'sig gewordenen Gastondclaber zu verkaufen. — Die stadtv. Stimmer und Grobe beantragen, wenigstens die oberen Teile abzimepmen. — Stadtv. Kling bittet, die äußeren Stadtteile besser zu beleuchten. — Stadw. Sr t a u 8 »t ü 11 e t spricht für Beibehaltung ber Kandelaber an den Swaßenechm. — Bürgerm. ftrenzien pf.ichtet dm Anwag Stftn mer und Givbe bei. — Frau Martin spricht für bessere BAeuchttmg ber Lalmstraßc Es spresten in äfrnlid)tr W^stse die Stadtv. tzühn, Bolz, Simon, Stimmer. Zu Titel 26, öffentliche Anlagen, beantragt Stadw. Müller, den Hochwart* türm abM eisten unb als Biennh lz zu verkaufen. Zu Titel 2Z, BächenndBadeanstalten, beantragt stadtv. tzöhu Gmcucrung und Er roe irrung der Badeanstalten. Es spreck>en noch die Stadt Erhard und Beckmann. — Bürgerm ftrenzien bcrirfilet, dast die Frage berfit^ groß- züging erwogen wird. — Stadw. Krailing er-- bittet ciren ftdstenbeiwag zur Befestigung des Lahmifers durch die Rud^-rgeiellschäft. — Stadtv. Gröde fdXägt vor, sämtliche Bäder an das andere Ufer in verlegen. — Stadw. Otter ist anderer Ansicht. — Frau Martin k>-klagt die Zustände int Frauenfieibad. An ber Debatte über die Babeanstalten betrügt sich noch eine größere Anzahl von Stichwev^rdneteu. Zu Titel 31, Elektrische Straßenbahnen, beantragt Sbadw. Sckm ah 1, diese S0M1 ter tranSportcn, zumal zu Kohlenwan Spotten r lne Gasanstalt jai benutzen. Bürgerin. K rcn- zien ter t mit, daß ein ähnlicher Plan der hohen Kosten wegen von der Bettiebsdeputation abgelehnt worden sei — Stadtv. Grobe bcanfragt, 5 harten für 2 Mark avzugeben unb die 2in- fdi'uühage nachp-ftfen -ahrten nach 8 30 Uhr als unvotteilhaft angesehen. Die Reklame fort durch eine Reklamefirma ausgebaitt werden. Die Einnahmen sind nicht zurückgegangen, eine weitere Preiserhöhung kann lebocb nicht vorgenommen werden — Stadtv. Erhard beantragt Umsteigematten für den Marktplatz. — Es sprechen >ivch die Stadw K r a i- 1 i n n unb Otter, der sich nach brr Verbindung mit Wieseck erkundigt. Wieseck fei geneigt, die Kosten zu /« zu tragen. — Oberbürgermerfter Keller hält die Kosten für noch zu beträchtlich. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, den 11. Ium 1921. (Schluß.) Seroimlg des Voranschlags. t tgtribto. Mann beantragt Generaldebatte. Ter Antrag wirb abgelehm. Die Ernzelberatung. Zu Titel 13, Friedhöfe, beantragt Statt» Mann, mit der gebübrenfnnen Beeidrttmg llmn Ipi macken Ter Antrag wird dem Bau- und Finanzausxtetz tibernnefen. Zu Titel 14, Bol ks* und Fortbi! dungsschule, beantragt Stadw. Beckmann völlige £'emmittelfnetbeit für die Volks chulen - Stadw Goerz teilt mit, ban bte Lernmittel* Tteübet bis 5u 6000 Mk. erhöht worden ist. Er nermißt tue Etistellung eines Vollschulneubaus Tie Lahnbader wünscht er ebenfalls erneut. — Oberbürgermeister Keller teilt mit, datz 'bte städtucke ftafetne als Schule einge.iljtet werden roll wenn der Staat nicht mrchr für cui Forst- inttitut daraus reflektiert. Ein Neubau koste t Millionen Mark. — Stadw. Mann tritt dem Antrag der Unabhängigen bei. — Oberbürgermeister Keller hält die Turchführang des Antrags einstweilen für unmöglich. — Auch Stadw. Kling spricht sich gegen die völlige Lernmittelfreiheit aus. Er crhrnbttt sich nach der Bergüttmg der Fortbildungssckiull^ner. — Berg. Selb teilt mit daß die bisherige Vergütung des Staates noch bestehe Eine generelle Ent ckeidung soll? für ganz Süddeutzchland folgen. — Stadw Döhn spricht für die 'notwendige Wiederherrickrimg der beim Rückzug 1918 beschädigten Schnlhliu er. — Stadw. Müller ergL zt bir Aus ührun en des Vorredners Er beantragt für iedes Schulha^s besonderen Tetephonansch'uß. — Stadw. Goerz spricht für erhöhte Vergütung des Fottbild.mgs> Biskaya bucht durchkreuzt — unb einen erklecklichen Teil meiner vornungen. Nun, nicht ganz unb gar, aber immerhin. . . Gestern morgen machte ich bte schmerzliche Entdeckung: Lwfron bat seine Pläne geänbert, tzoxttm ober Kapitän Selby. SuenTtoar ich durch diese Entdeckung so betäubt, bat ich mich kaum über tm Art wundette, n>ie sie mir mitteteilt wurde: G ist an Bord! G., den ick hundett Meilen rocit weg glaubte, ist «1-, Matrose an Bord, unb er Tot es, der mir die Sache müteüte. Ich war in bte untere Abteilung gegangen, wo das Lastgut transpottiett wird. Ich habe ja mein Ansehen für mich^ für den Fall, bu& ti) überrascht werden sollte, während ich unten rekognosziere — wer sollte einen ionn»erbtannten, eng» UfckLn spottsmarm unb Lwp.unfer solcher Pläne red)ädrigen nr.c im meinen? Ueb-erdies habe ick cirvac l'-sepäck dott unten, das meine Anwesen heil im ?toh'all recht «ttigen tonn. Zch war kaum Vie Treppe hrnuntergetoinmen, als fenumö meine Schulter berührte Jch drehe mich mit ctiem Lackeln um, bereit, meine Ettlärungen abruLeben natürlich aiauKe ich. baß es irgistbein Sckiffs- orsiz.er scr. Aber es war G.: ..Kommen Sie mit mer," flüsterte er und rw.zelte heftig die Augenorauen. ,L»«r ist es gefändid) und vier haben rrtr nichts zu tim." Ich starrte ihn an uni wiederholte ntr'.rN* nislos: ^ter hal-en ir-tr radts ju (tun? Wie meinen Sie das, G.?" , Er schüttelte nur ungeduldig den Storr imt> jog mick hastig eite Trevve bin ruf. _9axt) war ick über feine Att unb Waalid), und ich gloubc bttnabc, der rrtte hätte Verbackt schöpfen können, wenn er nickt gerade in das Schrien einer Banane vettrest gewesen wäre, und überdies die gan^e Zeit selbst gpplaudett hätte. Tann nach dem Sbif ec tarn er auf 'mich zu und lcklug mir eine Partie sck»ck tc- ^id) ratte zufällig erroibnt, datz in e? ’bidej- Jkr. pieltc ein .>n>z fcries Königin >rm. tt, aber er npostierte so schlau als nur möjn b Mitten drin bekam er einen Hustenanfall, unb dann sagte er: & t ,AH, ich glaube, ich errate Ihren Plan: Haha, haha: Nevi, den mwsen rott bertribem! ^xtxKb." U'ib wirklich, ehe ich mich noch von einem p'.ötzlicken unbehaglichen Gefühl chi nnen 'Sorten erhol: hatte verdammte Nervo itätl), barte mich ber Alte scho- man gemacht! Tann sagte er mit fernem ichönfren Lächeln: ,.Gute Nackt!" und humpelte am Arm seines Nesten hinaus. Armer, alter Mann — dock, wer weiß? Er ist viellcicht glücklicher als ich bei einem schlichten, ein förmigen Leben, eilige Jutz breit vom Grabe. Er bat ein Gesicht rot? ein Engel Nein, setzt krieche ich aber in die Wie. xer morgige Tag gehört großen Plänen, vundettlau- i'enb! W«tn Kapitän Selby wüßte . . ..' 22. Oktober. Tie „Expretz os Ocsanta' hat etlicx Seemeilen hi.1 ter sich gelassen, seit ick zuletzt tx dieses Tagebuch kritzelte. Sie hat die Bord nachzudenfen Erst als wir eine Treppe f)dfaT gekommen waren, tarn mir dies zum Bewußtsein. „G.," Tagte ich „maS tn aller Belt tun Sie. . .?" , 21. Oktober fta t rtben; es <4 en bis zu 80001» Lose zu je 3.60 M7. vertrieben werden Wenn die SBieth-rberftdlung be> (vot etz!a.t es irrfd-obe» roorben wäre, wäre im er Svitenlanb um «nir» ber schönsten Baudenkmäler ärmer »leworckm, denn die Diedeicketttellungsarbellen roü den -etM m.’ö* rerc Millionen tosten unb hätten deshalb ildvt unterbleiben müssen O Gebern, ll.Iimi Zur Behebung des seit einigen Iadven empsindlich spürbaren Wassermangels wird Aur Zeit eine Pumpstation in ber Nähe von Ofcbetn errichtet Man hofft, dadurch den uiUiebtanten bisherigen Zustand enbgtltig zu beseitigen. ftrrid Frledbkrg P Friedberg 10. (hmt Gestern abend brockte die gesamte Stubentennckaft der birfiam po 1 ntechn. Lehranstalt dein in den näd>- fttn Tagen von hier scheibenden Direktor M i che fr- fel der einen großen sZackelMg Die tx'lntcdjn. Lehranstalt bat unter drt Likung bei letzt in die Privatt ndustrie über gehenden Tiiettvro einen erfreulichen Ausichwung iwommai, die Zahl der studierenden ist auf über fünf bunkert g cf a egen Ein Nachft4ger ist bis setzt mxb nicht bestinmit: auf das 'JluAidireibcn hin haben sich mehr als b 11 n b e r t Bewerber geweidet, so daß das ftirratorium, daS sich mit der Sache befaßt, reichlich 'JLrbeit bat, alle Gesuche zu prüfen □ Friedberg, 10. Juni In brr gefangen Stadtverordnetensitzung mckackts vor liinnüt in die Tagesordnung der riürgev- meifhrr des langjährigen früheren 5tabtDewebneten G. E feanftein in ehrenben Worten. — Die gras Versteigerung der i^emarkunp Frieck- d rg wurde genehmigt, dagegen die in dein Stadtteil Fauerbach an den lanbronnfdxhtiulxni Ausschuß verwiesen, da hier rod) nicht bet Hälfte n> zielt worden ist. Starkenburg und Rheinhessen. Vergebliche Pettoltutitbohrtingen. fpd. W e i n b c i m a B . st. Aini Tie gtx>6efl Ettr-attungen, die aus die hiei'igen mes-rmonatiroi Tiefbobrungen der Deutschen Petroleum- A.-G gefetzt roorben sind, scheinen sich nicht zu verwirklichen. Die Baulcitutm jt eR bei ihren Bobrungen in einer Tiefe von etwa 150 Metern auf eine Steinschicht, bk als Buntiandftem verdächtig ist. Wenn sich dieser Verdacht bei den Untersuchungen in der geologischen LandeSanstalt bestätigen sollte, bann werden die Bobrungen unverzüglich eingestellt, da dann feine Aussicht mehr auf dir Erbohrung von Petroleum vorhanden ist desseti'Nassmt. (J M arburg. 9. Amt. Nach yorilägtgen Sitzungen wurde gutem abend der Stadthaus- ha 1 tsvo ran schlag für 1921 zu Ende beraten. Es stehen 4 o65300 Mk. Einnahmen st 311 825 Mk Ausgaben gegenüber. Turch direkte Steuern müssen 4 746 525 Mk au'grb alt werden. Ter Anteil ber Stadt an ber i tom- mensteuer ist mit 152550') Mk. b? edettt. Aus den, ylusgleichöstock des Reick»s für di Gem-' den redxiet man mit I 163 525 Mk Tju 1!uftbarTi(t> ftcuer soll 110 000 Mk. chtbrintrn An Steuern werden erhoben 13 Proz. von 1000 brs gemeinen D^tts der Liegenschaften, 500 Pvoz Zu chl^ge zur Gemeinfe.-Gcwe befttuer unb lOOu Proz Zuschläge zur Betriebs'teuer. Zu Xitel 37, Vertilgung schädlicher Tiere, beantragt stadw Erhard, bte Sina kn «venigstens m den Änlagett zu Ivkämvfen. — stadw. Otter enipfirhtt die Belämp w g tn den Ä'Käufern. Gegen das Vorjahr sind hierfür 6000 Mark mehr eingestellt. Angebote vor, die die Nachfrage bereits übersteigen. Daher ist in wenigen lagen der Prei- für bas Pfund um 10—15 Mk. gefallen. Teilweise ist die Butter schon zum Preise von 18 Mk. das PfunU $u haben In Fachkreisen besteht kein Zweifel, bo5 Butter- und Milck)prris noch weiter sinken wird. Bei den Landwirten wird schon nas Bestreben erkennbar, die Milch nicht mehr zu verbuttern, for dern als Frischmilch in die Stobt zu liefern Tie erhöhte Anlieferung von Frischmilch kann der Grodstaotbeoülkerung nur willkommen sein Auch in Dessen machte sich ein starkes Angebot 'in Buller frfron bemerkbar. So ist in Schlüchtern der Butterpreis unter stärkerem Angebot bedeutend gesunken, sowie in Grünberg und L a u b a ch. In Da r m st a dt wird nach den Zeitungsanzeigen die Butler gegenwärtig immer noch mit 24—25 Mk. das Pfund angeboten, doch bedeutet dies schon ein mäßiges Sinken des Butter- preises gegenüber den bisher geforderten Preisen; ein weiteres erhebliches Sinken des Preises dürfte nach den auswärts gemachten Erfahrungen bald eintreten. Hererngeiallene Butterspeknlan- t e n Goldene Berge haben sich die Schieber von der Aushebung der Zwangswirtschaft für die Butter versprochen, und sie sind erfreulicherrori e so gründ' lich hineingesallen rot? die Schi-cher mit Mai'.lwnrfö- fellen und Möbeln. In der letzten Zeit war auf dem Lande rin Rinnen yrn Butter, und man bezahlte den Bauern Pveise, die das üblickro weil über» trasen. Auch die Bauern sahen sich wieder in einer Zeit der Hochkonjunktur und mancher Hamster wurde abgewiesen. Die Butkerschieber hofften aus die frohen norddeutsckpn Preise. In Berlin z. V zahlte man für ^chleichhondelsbulter 30—36 Mk. Diese Preise hoffte man zum mindesten hallen zu können. Aber die erste Butterauktion in Berlin bracht? bekanntlich eine arge Enttäuschung: im DurMchnitt ging die Butter um den Preis von 17—19 Mk. weg, und heute ist in Berlin um 21 Mk. überall Butter zu bekommen. Ebenso liegen die Verhältnisse in Sachsen, das mit bayerischer Butter geradezu überschwemmt war. Dort wird von den Butterfammelstellen gar keine Butter mehr angenommen. Die Folge war rin Preissturz bis zu 15 Mk. pro Pfund Diese Entwicklung ist keine Ueberrasclnmg, denn das Publikum hat sich in der Leit der Butter kn apphrit gewöhnt, mit Margarine oder Sclnvrinefett zu schmalzen und ist nicht geneigt, Phantasiepreise für Butter zu bezahlen. Die Auskäuser auf dem Lande haben statt der Riesengewinne starke Verluste gehabt. bestände irnbctrngf verringert werden müssen und hauptsächlich die Milchkühe nicht durchgehalten wer- bet können, waS dann die Milchversorgung sehr gefährden wird. Es lüge m. E. nun unbedingt an den maßgebenden Stellen, welche im Ersoffen des Getreides tätig sind, daraus hm zuwirken, dog der Landwirt auch endlich fernen Tauschm a is für das über 70 Prozent ob gelieferte Brotgetreide erhält. Es herrsch! darüber in den lairdwittschast- lichcn Steifen große Erbitterung, denn es scheint, als ob nur für diejenigen gesorgt wird, die ihre Bezugsscheine Dertaufm, denn es wurden Teil- bezug-Sscherne ausgegeben, dadurch wurde das Bc- zugsichreinyesch/äft gefördert und die Arbeit der üvmmunalverbände im Ausstellen der Schrine verzögert. Lieft man die Börsenberichte, da steht nichts als vom .Handel der Scheine; aber der kleine Landwirt mit großer Bichzucht, der seinen Mais unbedingt brauchte, erhalt teilten. Es müßte deshalb diesem Bezug-Sschein> ckrochoc rin Ende gemacht werden und wirklich Mais für den kleinen Landwirt beschafft werden. A. R. X P. Nieder-Bessingen, 8 Juni. Heute wurde das hiesige Faselvieh an den Wcnigstwrdern- den vergeben. Tie dabei herausgckommenen Sätze verdienen eine Gegenüberstellung mit den Gehältern der tiTcmcaibdKamtcn. Für Haltung und Pflege der beiden Faselochsen gibt man außer je xnvi Morgen Wiese pro Sttick 3700 Mk. Für den Eber gab cs bisher schmr 2500 Mk. Der Ziegenbock bringt außer Grasnutzung verhältnismäßig wenig, nur 380 Mk. ein. Der Bürgermeister erhält 2900 Mk.. der Gemriirderrihner 2475 Mk., der Polizeibietter 1900 Mk., der Flurschütz 2000 Mk. Die Gemeinde läßt sich also ihr Fa'elvich 1000 Mk. mehr kosten, als die Summe, roridro sie für ihre Berwaltting und für Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit ausgibt. Tabei sind biefe Zustände, gedeckt durch das • Selbst- v.-rwaltungSrecht der Gemeinden, gesetzlich statthaft. Büchertisch. — Arnold Hahn, Die B i b s e. Groteske Satiren. Umschlag- und Einbandzeichnung von Riclrord Colin. Ser lag von dllbert Langen in München. —Kuni Toaml-Eggert, Die Rotman- Ü ein er Roman ans dem Fran^euland. Um* sclflag- und EiubMidieichnnng von Wilhelm Schulz. Preis geheftet 18 Mark, gebunden 26 Mark. Verlag von Al bett Langen in München. SV'klplan der Frankfurter Theater. Opernhaus Dienstag, 14. Juni: Siegfried Mittwoch. 15.: Mignon. Donnerstag, 16 : Die VLpadjen. Freitag, 17.: Ter Freischütz. Samstag, 18 ; Die Fledermaus. Sonntag, 19.: «Götterdämmerung. Montag. 20.; Tie Apackron. Dienstag, 21 : Die Zauberflöte. Mittwoch, 22.. Dosca. — Schau spiel - Fernen: 5. Juni bis einschließlich 9. Juli. Eingesandt. lFür Form unb Jnlrolt aller unter dieser Nubnk ■ stebend.-n Artikel übernimmt die Redaktion dem . Publikum gegenüber vcinerfti Verantwortung.) Ein Landwirt aus einem benachbarten Orte * sendet int5 folgendes; In allen Parlmnertten, Arittotgsbericktten und öftantluhen Bersammlungen wird jetzt besonders auch von den Regierungsstellen barantf ftin gewiesen, die Prvbuklionsfähigtait der Landwrttschast M bödiftrr Leistung zu steigern. Die es aber in Wirklichkeit damit auSsieht, hiermit ein kleiner Beiveis.: Durch die außerordttttliche Trockenheit herricht hier ein großer Futtermangel, die Klee- und Furterbestände sind so un^urridronb, daß die Vieh- vehürüliche Anzeigen Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadl Gießen wird am Mittwoch den 16. Juni b. I., nackm. 3 Uhr, Mittwoch den 22. Juni d I., nachm. 3 Uhr, Mittwoch den 29 Juni d I., nadmt. 3 Uhr, im Jmvslokale — Turnhalle der Stadlmädclten- schule, Schillerstraße 8 — abgebalten. Imp pflichtig im lau seichen Kalenderjahre sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder sowie die rückständigen aus früheren Jahren. Die hiesigen Einwohner, welche imvfpflichttge Ktndr hoben, werden »ur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken ringcladen, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen roill, muß die Impfung seines pflichtigen Kinde- bi- zum Jahres schluß auf seine Kosten be - werkstclligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten JahreS eine vierwöchige Frist zu r Nachholung der Impfung unter Strafandrohung gefetzt wird. Außer den Pflichttgcn werden auch Kinder, welche tm laufenden Jahre geboren find, aus Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder müssen in dem acht Tage spater abaehaltenm Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. ft inber. bereit Zurückstellung von der Impfung w3Sne -^ränflichkrit beansprucht wird, können gletchsalls dem Jmpfarzte in den öffentlichen Ter- mtnen vvrgestellt werden. Die Jmpffinge müssen mit reiner Wäsche und rem gcivaidKncm Körper zur Impfung gebracht werden. Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesimpfinstitut geimpf Kinder auS Familien, in denen ansteckende Krankbetten herrschen bürten nicht in die Termine gebracht werden Gießen, den 7. Juni 1921. 661OB Ter Oberbürgermeister I. B.: Krenzien. Bekanntmachung. Nachdem der «flerichtsvollz,-her Heßler ii: (fliehen in den Ruhestand versetzt worden ist, ist der Berichts- vollzieher-AsoiraM Stan« in wichen mit Lersehuna der Heßlerschen Bericht^voUzieherstellc bis zu deren Wtederbesctzmg beauftragt worden 6694D Der Präsident des Landgerichts Dr. Güngerich. Han-et Frankfurt a. M., 11. Jurn. Börsen- stimmun gsbild. Zum Wockvr ch uß herrschte an der Bör e feste Trirdenz. Alcerdi tgZ nxir Me Geschäftstätigkert nicht aut allen Gebieten gleich* mäßig leblrost. In einer gröfteren Anzahl von Papieren kam es aber erneut $u \üft regen Umsätzen, bet teilweise stark Mtrichrnsen STur eit So sind als besonders fest Eleftwwerte, vereinzelt auch MontMlpapiere yu erivShnen. Tiurrl> be ottders schdvache Haltung -richteten sich rbemt (be Holz- verVollung aus da sich die ft keUer, in den verschiedenen Heegbrücken, Göllc-, Herrn- und Hexenwiese: 6. an demselben Tage, nachmittags von 1 Uhr an, auf dem Jäg-erlxms von zirka 114 Morgen Wiesen in Ruth-irvSbausen. Hmtrtrilen. .Hahl- gatten, Mulsau. Langhecke, Geräums imb Lingel- bad>; im ter von zirka 17 Mormm in der Silbach, Linnen. Elger spach, Gtehern, Bruchwiese und in den engen 'JtNcn. Wiesemvätter Sillß dahier und die betreffenden Gräff. Forstwarte sind angcroiefrit, die Wiesen, bie durch numerierte .Holzpflöcke oder Stritte tannt- ltch gemadjt stnd, aus B rlMtgen rror dem Termin dorzuLetgon. Händls sind nicht uigdaffen 9aubad), den 9. Juni 1921. _______________Gräffickros Forilamt._________65621) Bekaiitttmachnnft. Die Seugrasversteigerung vom 9. Ifb Mts jst genehmigt. Abgabe der Abfnhrfchrine durch die betrrffenden Zahlstellen von Freitag, 17. lfd Mts an Letzter Fahttag 2. Juli lfd. Is. Gießen, 10. Juni 1921 6691C Oberförster" Schiffenderg Trautwein. Bckantttmachtmg. Die Holzversteigeruna vom 10. lfd. Mts. ist ae- nchmigt. Abgabe der Abfuhrscheine durch die be« treffenden Zahlstellen von Mittwoch 22. Ifb. Mts. ab. Gießen, 12. Juni 1921. 63P2C Oberförsterei Sdjiffenherg: Iroutoein. I Frankfurt a. Tt, 13. Imn. Frankfurtkr Devifenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 10. Juni. 11. Irni. Anttoerven-Brüstel . 534,90 536,10 542,40 543,60 Holland....... 2237,80 2242,20 2255,20 2259,80 London........ 254,- 254,50 256,75 257,25 Paris........ 534,90 536,10 543,40 544,60 Schweiz....... 1143,80 U46,2<) 1154,80 1157,20 Spanien....... 874,10 875,90 883,10 884,90 Italien........ 325,60 326,40 333,60 334,40 Lisiabon-Vporto. .. Dänemark...... 1166,40 1168,70 1178,80 1181,20 Norwegen...... 994,- 993,- 1000, 1002,- Schweden......1506,- 1500,- 1508,50 1511^50 Helsingfors..... 117,90 118,10 -,- -,- New-York...... 68,55 68,70 68,68 68,82 Wien (altes) .... -,- -,- -,- Deutsch-Oesterr. abg. 14,78 14,82 11,85 14,89 Budapest....... 26,97 27,03 26,84 26,90 Prag......... Börsenkurse. Frankfntt Berlin Schluß- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs Datum: 9 6. 5 e/e Disch. Knegsanl. 77,50 4"/, Disch. Neichsanl. 3*/. Disch. Neichsanl. 4°/0 Preuß Konsols — Darmfläjter Dank . Deutsche Bank . . . 325,— Disconto-Gesellschaft — Dresdner Bank. . . 231,— Nationalbank f. D. . 186,- Mitteld. Creditbank. 166,- H.°Amettk Pakets. . Norddeutscher Lloyd. 145,- Doch.Gußstahlwerk . — D.'Luremb. Bergw.. Belsenkirch. Bergw. . 331,— fjarpener Bergbau . — ,— Nberichles. Tisenb.-B. 311,75 vberschles. Eisenind. . Phönix-Bergb-Akt.. Bad. Anilin, u. Soda 572, - höchster Farbwerke. 468, - Elektr. A. L. G..... -,- Schuckert-Werke. . . 254,- Felren-Guilleaume. . Daimler.......192,50 Bud.- Tisenw.. Akt. . -,- Adlerwerke...... 248,50 o hess.Staatsanl. . Elektron Griesheim . - 11.6. 9.6. 11.6. 77,50 77,50 -,- 75,90 72.80 72,70 70,25 -,- 181.50 320,50 258 - 229'50 -,- 185,75 166,- 166,50 164,12 -,- 144,36 461,- 330,- 313.75 -,- 343,- 330,- -,- 520,- -,- 317,- 311,- 271,50 -,- 718,- -,- 570,- - - 480,- -,- -,- 296,- 290,- 259,- 250, - -,- 561,50 190,12 -,- 577,- — —,— 245,50 — ,— 72,- 300,- 476, — Marknotierungen. Für 100 deutfcl-e Mark wurden gezahlt: Datum: 17.1 l 10.6. 11.& ch...........Fr. 125,10 8,75 8,70 Amsterdam........Fl. 59,20 4,46 4,49 Kopenhagen........Rr. 88,83 5,75 8,75 Praa............fir. 117,33 -,- -,- Stockholm.........Kr. 88,8) 6,75 6,75 Wieit............Är 117,88 -,- London..........Sh. 97,8) 7,68 3,94 Paris...........Fr 125,40 18,60 -,- Neuyork..........$ 23,80 1,46 1,43 Züricher Devisenmarkt. 11.6. 13.6. Wechsel auf: Schweizer Franken Holland........100 FI. « 196.75 196, - Deutschland......100 MK. = 8.70 8.55 Wien.........100 Är. 1.30 1.175 Prag .........100 tfr. -- 8.30 8.20 Pari».........100 Fr. --- 47.25 47.35 London........ \ £ 22.28 22.34 Italien........100 ß. — 29.- 29.45 Brüssel........100 Fr. - 47.25 47.35 Budapest.......100 Rr. = 2.375 3.10 NeuyorK........100 $ --- 693.- 597.- Agram.........100 Rx. = 4.10 415 Bukarest.......100 ß. --- 9.30 9.25 Dermifdyte*. Bersunkcue Dörfer. x 93ti l b e cf, 6. Juni. Tie große Ebe r - talsperre die größte in Europa, hat Mitteldeutschland einen vollnxrttgen Ersatz geboten für den einst oem Erdboden verschluckten Salzigen See bet OberiSblingen, unweit Halle Die aufgestauren Wasser haben einen gewaltigen See gebildet, den einzigen Großsec im ganzen mittleren Deutschland, der den Vorzug genieftt. dank hoher Daldberge auch der schönste zu sein. Als die Wasser aus den Ufern traten und der See gebildet wurde, überspulten sie verschiedene blühende Dörfer und Flecken, deren Grundmauern nur noch einmal ans Licht kamen. Das war im Vorfahr, als die große Trockenheit auch dieses Gigantenwerk überrumpelte und den See fast ganz austrocknete. Nun träumt unter dem blitzenden Spiegel des Daldecker Sees wieder so manches Vineta. Aber die fast legendäre Erscheinung der ertrunkenen Dörfer weckte die Erinnerung daran derart, daß jetzt Sammellisben umhergehen. Es wird fleißig ge^ichnet, denn der Gedanke findet Anklang, den untergegange- nen Wohnstätten ein Denkmal am See- strand zu setzen, einen riesigen Stein, der den Wanderern, die täglich zu Tausenden dorthin kommen, die Namen der Orte nennt, die das Wasser begraben hat und deren ge- heimnisvollen Glockenklang nicht erttmal Sonntagskinder hören . ’ • * Cham (OberPfalz), 11. Ium. Gestern er« eignete fick auf der StaatsftraA von Will Hot nach A l t e n b 0 r f ein schweres Äutomobilunglück. Zwei Personen wurden getötet, bi' anderen Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Das Unglück soll durch zu rasches Bremsen an bei Kurve verursacht worden sein, wodurch der Wagen sich überschlug. ®n einem Teil der Auflage wiederholt.) Blankovollmacht Henntlers gegen die polnischen Aufstänbischen. Paris, 11. Juni. WTB.) Nach ctnfl Agenturnachricht aus London, die das Journal roiebergibt, hat man gestern ab mb in d.ploma- tisckten Krrisen erklärt, die britische Regierung fei entschlossen, noch Mitteln M fudron, trm auS der Verw-rrung, die augenblicklich in Oberschle - sien herrsche, heranszukommen. Die Regierung habe dem General Hennecker Blankovollmacht gegeben, trtn die pvlni'chm Aufständischen au5 gewissen fB-rii’-fen, die sie nicht räumen wollen, durch jedes Mittel, ba» er für gut hält, hinaus- zutreib^m. Man fuge noch hin*u, wenn es für notrocitbig gehalten würde, neue englische Verstärkungen nach Obett'chlesien entt'andt werden wüt> den. Man behauptet, eine vffizieffe Notiftzierun- dieser Absicht an Frankreich sei bereits erfolgt Echwarz'weiß-rot. Berlin, 11. Juni. Die General versa mm lwtH der deutschen Reeder in Lübeck nahm einstimmig eine Entschließung an, in der die flHdK'vemerimg ersucht wird, sich baldigst für die Bribohaitung der alten HandelSslaggeSchwarz-Weiß-Rot-u entscheiden. Ein nbznliefkrndtr Zeppelin vernngliickt. Rom, 11. Juni. (WTB.) Nach einer Mck- düng des Messaggero mußte rines der von Deutschsand nach Italien abgtt iefcrtm Zeppelinlu tisch i f s e bei Sturmwetter niedergehen. Das Schift wurde vollständig zertrünnnert. Personen roui> beu nicht verletzt. Billige Kissendezüge glatt......MK 2S.50 ausgenäht. . . MK. 35.50 ftftoniert. . . . üJlh. 35.00 ^.e Fritz Nowack, Biehen WüfchefabrUr und *Uusftottungsl)aue. Bckamrtmachnng den Voranschlag der Stadt Gießen für da» Rechnungsjahr 1921 betreffend. Der in der Sitzung der Stadtverordneten-Der' fammlung vom 10. juni 1921 festgestellte Voranschlag der Stadt Gießen für bas Rechnungsjahr 1921, ebenso die Voranschläge des Drennstoffamts und Ledens« mitteiamts, des Wohlfahrtsamts, der LleKttifftäts- werke und der Sttahenbahn, des Gas» und Wasser, werks sowie der Höheren und erweiterten Mädchen- schule für dieselbe Zeit liegen vom 14. d. Mts. ab während einer Woche aus dem Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 25, offen.