Erster Blatt IN- Jahrgang ßrettag, 1». Mak 1921 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Dnirf «nd Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch. und Lteindnlckeret R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle unö Druckerei: Schulstraste 7. Nr. NS Dtr 6uv,tntr Anzeiger mit der DienslagsbeUag« .Zport-Umlchau" er- schein: lagUch, außer Sonn- und Feiertags. Monalliche »ezuarpreife: Mart: 5.- einschließlich Trüyerlohn. durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Ferniprech. Anschlüsse: für die Schriflleitunq 112 f für Druckerei, Verlag und GeichSftsftelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger ließen. p-ßscheatonto: $ranff*rt a. M. 11686. Annahme von Anzeigen für die lagt»nummer Dis zum Vachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Srei» für I mm Höhe für njrigtn n 34 mm Breite örtlich 40 Pf, auswärts 50 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 180Ps Bei Platz« Vorschrift 20 . Aufschlag. Hauplschriftletter: Aug. Eoetz Verantwortlich für Politilt: Aug. Äoetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Ienz: für den Anzeigenteil: Han»Beck, sämtlich in Dießen. Die Lage in Oberschlesten. ES bcftärigt sich nicht, daß die inter- alliierte Kommission mit den polnischen Aus- rüfrmm unter torfantti ein Waffenstillstaiids- abkommen getroffen habe. Neben dem amtlichen Dementi dieser Nachricht gibt übrigens die englische Berichterstattung zu, daß eS sich bei dem Gerücht um mündliche Vereinbarungen derFranzosen mit den Polen gehandelt haben könne. Die Lage ist fortdauernd ernst. Die deutschen Parteien hatten gestern mit General Le Rond spannende Der- Handlungen wegen eines allgemeinen Aus- standS, der schon im Gange war. Le Rond scheint einigermaßen befriedigende Erklärungen abgegeben zu haben, so daß der Ausstand eingestellt wurde Noch imnrer aber haben die Alliierten nichts getan, um Recht und Ordnung wieder einzusetzen: vielmehr Bo nute eS geschehen, daß der volnische Kommandant im Osten des Anfruhrgebiets den Delage- rungshustand verkündete, wodurch die Deutschen in unerträglicher Weise weiter unterdrückt werden. Unter denjenigen, die von den Alliierten nunmehr energisches Borgehen den Dolen gegenüber verlangen, befindet sich auch die „Times". Es wäre dringend zu wünschen, daß nunmehr schleunigst endgültig über das Schicksal Oberschlesiens entschieden werde. Deutschland muß verlangen, daß das Land ungeteilt dem Deutschen Reich verbleibt, wenn die deutsche Wiederherstellungspflicht nicht ernstlich in Frage gestellt werden soll. Berlin, 12. Mai. (Wolff.) Die interalliierte Kommission gibt amtlich bekannt: Genüsse Zeitungen berichten über ein Zustandekommen eines Waffenstillstandes mit den Insurgenten, wonach die Demarkationslinie festgesetzt sein soll. Die Nachricht entbehrt lebe r Grundlage. London, 11. Mai. (Wolff."» Die „Times" meldet auS Oppeln: Bisher wurde Bein Bertroig unterzeichnet, der die Auwrität der polnischen Aufständischen anerfrmrt. ES scheine jebotf», daß die französischen Vertreter in derKorn- miffum ein mündliche- Abkommen in diesem Sinne trafen. General Lerond glaube an- scheinet^, daß die vollendete Tatsache der polnischen Besetzung ohne weiteres seitens der Alliierten anerkannt werden müßte. Oppeln, 12. Mai. (WTB.) Infolge der Haltung der Interalliierten Kommission ist die Erreaung der Bevölkerung in Oppeln aufs höchste gestiegen. Mittags wurde der Generalstreik erklärt, her sofort mit alter Schärfe ein setzte und auch die Gas-, Wasser- und Elcltri- »itätSwerte umfaßt. (Sämtliche Beamten haben sich der Streikl«oegung an geschloßen. Am Nach Mittag fanb vor dem Regierungsgebäude eine Versammlung unter freiem Himmel statt. Im schluß daran begaben sich Dertveter der deutschen politischen Parteien. Oberschlesiti?mmiiraf:en, mit der interalliierte - Kommission versicherte General Lerond nochmals, daß feincctei Verhandlungen mit den polnisckien Insurgenten itattgefun- ben haben. Es hätte 'ich höchstens um örtliche Bespreämngen zum Schutze der deutschen Bevölkerung und deutschen Eigentums bandeln können. Lerond ter fieberte auch erneut, daß er Truppen- Verstärkungen airgefordert habe. Auch i'fjm fei es am liebsten, toem engü'cfz’ und italienische Truppen entsandt werden. ObtMhl die Erklärung Le- oonds nicht in allen Punkten befriedigte, glaubten die Führer der deutschen Parteien doch, tron der Fo rtführung des Generalstreiks Abstand nehmen zu sollen. Demgemäß ist Vie Arbeit utii sieben Ahr abends wieder voll auf- genvMmen worden. Die Zurücknahme der Zwanasmaftnahmen. Paris, 12. Mai. (Wolfs.) Nach einer vom „Temps" veröffentlichten Nachricht aus London ist der Vertreter Englands in der Rheinland ko mmission nach London gekommen, um die Aufhebung der Zollgrenze am Rhein sowie die Räumung von Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort zu besprechen. Auch soll dahin gewirkt werden, daß die deutsche Regierung den alliierten Geschäftsleuten, die sich in den besetzten Städten niedergelassen haben, die von der interalliierten Kommission bewilligten Li^nzen garantieren. Die deutsche Regierung soll durch liebergangs- maßnahmen die Gültigkeit der Verträge und der Ausfuhrerlaubnisse ficherstellen. London, 12. Mai. Havas. In Beantwortung verschiede er Anfragen erf'ärte Lloyd George nn Unterhaus, daß keine englischen Truppen an den Kämpfen in Oberschlesien teil- afrommen haben Ein Abgeordneter wies den Ministerpräsidenten darauf hin, daß am vergangenen Sonntag die französische Presse an gekündigt habe, im Fälle der Besetzung des 9btfFrgc6iete4 sei die engUfcfie Regierung verpflichtet, Zwangs- waßnahmen zur See zu ergreifen. Llond George antromtete, daß angeichts der Annahme des Bcrbandsnltimvttmrs birrrf) Deuckck^and es u n- angebracht sei. diese Frage wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Lloyd Gnorge gab ferner zu verstehen, daß das Gesetz betvesfs Erhebung eines gewillen Prozentsatzes aus die deutsche Einfuhr auch fernerhin in Kraft bleiben werde trotz der Annahme der Bedingungen für die Bezahlung der Entschädiguirgen durch Deutschland. Tie farbigen Franzosen im Rheinland. London, 11. Mai. (WTB.) Im Unterhaus erklärte Worthington Evans in Erwiderung auf eine Anfrage, die Gesamtzahl der augenblicklich von Frankreich im Rheinland verwattdten farbigen Truppen betrage etwa 23 000. Von diesen seien 18 500 Eingeborene Nordafrikas, dep übrige Teil Eingeborene Madagaskars und anderer Kolonien. Neger würden nicht verwendet. In anderen Teilen des deutschen besetzf- ten Gebietes ständen keine farbigen Truppen. Protest gegen völkerrechtswidrige Requisitionrmchnahmen -er Zranzosen. Berlin, 12. Mm. Denen der Re- auirtenntg deutscker Automobile und ihrer Führer für den beabsichtigten Vor- marsch in das Ruhrrevier wurde den Refferungen in Paris, London und Brüssel von den dortigen deutschen Bertrettmgen am 10. Mai eine Protestnote folgenden Inhalts übergeben: Tie Rheinlandkommission ordnete unter dem 16. Dezember 1920 eine umfassende Bestandsaufnahme und Bormusterung sämtlich?,: P'crte, Automobile, Fabrr-uge und Fabriken, überhaupt aller Sachen im besetzten Gebiet an, die für militärische Zlvecke von Wert sein konnten. Tie deutschen Bürgermeister mußten bei diesen Bestandsaufnahmen in weitgehendem Maße mitwirken. Tie Reichs- rcgicrung legte gegen die Anvrdmmq sofort Protest cu, da sie in ihr nur VorbereiMngen für eine Mobilmachung sehen konnte. Tie Rtein- lan k mmiswn leugnete daraufhin düsen Ztveck ab. Sie gab an, daß ihre Aiwrdnungen nur als vorsorgliche Maßnahmen für den Fall innerer Unruhen im besetzen Gebiet selbst getrosten wurden, und besttitt in ihrer Antwort entschieden, daß die von ihr zur Mitwirkung bei der Musterung gezwungenen deutschen Beamten und Staatsbürger dadurch zur Unterstützung von Vorbereitungen genötigt würden, die eines Tages zu militärischm Untemebmungen gegen iür eigenes Land ausgenützt werden tönnirn. Tie Vorkommnisse der neuesten Zeit zeigen unzweideuttg, wie recht die deutsche Regierung seinerzeit mit ihrem Einspruch hatte. Im Gegensätze zu den ausdrücklichen Erklärungen der Rheinlandkommission werden jetzt auf Grund ter Listen, die im Winter bei den Bestandsaufnahmen und VormuÜe. ungen an gefertigt wurden. Beitreibungen für Den beabsichtigten Vormar'ch ins Ruhrgebiek vorgenvmmen. Es Verden nicht nur Automobile requiriert, sondern sogar durch Vermittlung der deutsckzen Ortsbehörden auch bereit Führer, gleichgültig, ob ti sich um die Eigentümer der Wagen ober um Chauffeure handelt. KraitmaA-nbeiitzer, die vorübergehend auf Fahrten im besetzten Gebiet sind, werden unter Androhung yoe Strafen telegraphisch iurütfbeorbert Alte bxfe Ueguisitionsrnaß- nahmen sind Vertrags- und völkerrechtswidrig. Sie dienen nicht Den Zwecken der Befatzungsarmee selbst, sondern dem beabsichtigten Vormarich in ein Gebül, auf dessen Besetzung den Alliierten weder durch Den Friedensvertrag noch durch die Rheinlandkomminion das Rccht em geräumt worden ist. Tie zwangsweise Heran ziebung Teuttcher zur Unterstützung dieses Vormarsch?» stellt eine unerhörte Vergewaltigung bar und steht im schroffsten Dioerspruch zu Dem Prinzip, bas im Artikel 52 ber Haager Landkriegsorbnung feinen Ausdruck fand. Tie Heranziehung einer Bevölkerung w Unternehmungen gegen ihr eigenes Vaterland ist dort strengstens verboten. Tie deutsche Regierung erhob zum Schluß schärfsten Protest gegen das Vorgehen der Besatzuiigsbehörden und verlangte, daß die verantwortlic^n Stellen angewiesen werden, ihre rechtswidrigen Maßnahmen rückgängig zu machen. Der dem £)effifcber Landtag. 89. Sitzung. St. Darmstadt, 12 Mai. Am RegierungStffch: Staatspräsident Mrich, Finanzminister jöenrid», Minslec des Innern Dr. Fulda und Regierung Sver tatiei. Präsident Adelu n g eröffnet die Sitzung um 10,10 Uhr. Das.Haus setzt zunächst die Beratung der Regierungsvorlage über die Aufbauschuten Tiit.* dein Reiche. Sitzung des Neichsrates. Berlin, 12. Mai. (Wolff.) Reichsrat hielt heute abend unter Ter antibolschewistischc Kommunist Tr. Greiner. In Gießen und in vielen Orten unsere- Bo» zirks sprach im 9Iuitragc der B K P. D. H,nrr Dr. Greiner über ,,CH i eutum u d Apmmiim-mus". Seinern äußeren '21 ui treten nach hatte er den Anschein eines Id aliiten, auch aus Gegner machte er dadurch Er. d uck. Tiefe Masle wurde tt:m Derrn Dr. ® teurer herunter gerieten, und es erscheint das Bild eines ge i euen GejchästemaäerS. Wir erhalten so! ende Zuschrift: Herr Greiner gehört -u ten Leuten, tue rxRn renb ber Revolutionsiähre im Eiltemvo von red 45 nach links hinüberwechselten, um ja den Anschluss Zur Futterkrippe nickzt $u versäumen Ao- txm Kriege in angenehmen Verbindungen nf tatn a!» kräftigen streifen, wmb .'öerr Tr. Greiner nach der Revolution Mehrlieitssoziali t, und als solcher ,,ülerzeugter" Ank.b-l^vi'' Er trat in Verlr.l- dung mit der antibollciiewis i äjen Liga, für di et Vorträge halten wollte. Dies ,-erschuo sil,, iuto nun verlangte Sxrr Greiner für derlo ene Arbeitszeit ein rech: anständtses Entgelt. Sein Verbleib bei der U. S. P. war nickt txm langer Tauet. Einigermaßen erstaunt waren ferne frühmen Bekannten aber, ihn nun als ..kommunistischen" Wai de red ei aus auchen - ' leten In einer Comminriüifdien SBeramm.ung .\?anauÄ am 21. April 1921 mutte er gestellt Ter früher mit der Liga geführte Brieftvechfel )nu t> ihm rot- gehalten und jeter Versammlttngst iireiimcr a.u- gesvrdett, die Akten ernzuschen. Ter „Ideals Tr. Greiner konnte sich nicht verreidrgen Er bedauerte nur, nicht noch eine größere Entschädigung seinerzeit gejorbert zu haben. Eine holländische Kritik. Daag, 12. Mai. (Wolff.) Die Kammer beschäftigte sich gestern mit ber Vorlage betreffend' die Zustimmung uun Vertrage von Versailles, fotoeit die Rheinfrage davon bc^ rührt wird. Es nxrrbf dem Bedauern darüber Ausdruck berireten, bc(j die Rheinsclnffabttsakte abgeänbert worden feiet, ohne irgendw o Lolland -u befragen, be'fen Intercffe an ber Rhein schiff iahri gmtz bedeutend lei und obwohl voll and bei ber Abänderung der Schiffahrtsalle fm Jahre 1868 nritunterzeiclmel habe. Mehrere iVi itglicter des Sxntfed gaben ihrem Bedauern Darüber Ausdruck, daß der Grundsatz ber Einmischung folckser Stea ten, die micht an den Ufern des Rheittes liegen, durch den Vertrag eingeführt worden fei. Tie Politik Amerika-. Paris, 12. Mai. (Wolffs Wie „Chicago Tribüne" aus Washington meldet, bat Senator Lasollette gestern eine ReElutron gegen die Beteiligung ber ^Bereinigten Staaten an den Kon serenzen ber Verbündeten in Europa eingebracht. Die Re'-olution nnrd nach (Mebigung ber Schutz)ollftage zur Besprühung "Botinnen. Paris, 12 Mai. (Wolff) Nach einer LoroS- melbung aus Wmhingtvti hat das Repräsentantenhaus die Starte des amerikanischen Heeres auf 150000 Mann festgesetzt. Man erwartet einen Konflikt zw scl)en Repräserv- tantenhaus und Senat in dieser Ang^egenheit. Aus China. Paris, 12. Mai. (Wolff.) Davas meldet aus Peking: Twtz der offenkundigen Ungesetzlichkeit der Wahl Sunyatsens zum Präsidenten, trotz des Ausscheidens zahlreicher Parlamentsmitglieder und Notablen und trotz der Gewaltmaßnohmen, die die Stellung Sunyatsens sicherstellen sollen, sowie trotz hartnäckiger Gerüchte, wonach Sunyatsen Beziehungen zurussischenBolschewisten unterhalte, beschloß die Zentralregierung, im nationalen Interesse gegenwärtig keine Politik zu treiben/ -ie den Bürgerkrieg herbeiführen würde. Abg. Reiber (lern.): Daß man den Schot- auSschutz nicht mehr gehört hat, bedauere ich auch, und n>erat es sich nur Darum han-te.t, würde ich Dnn Llntrag Dtehl gern zu stimmen. Nicht aber, wenn ber Antrag Den Zwöck haben »oll, die ganze Angetegenbeit hmauszuschteben. Man hat Ber- fa'sungsbedenteu und Den Artikel 29 des Steifix fd-zn Sckrulgefetzes hier gegen die Aufbauichule ins Feld gerührt. Ich kann biee Bedenken nicht gelten lassen. D« Rei^rSverfaffung schreibt Den Abbau ber Seminare vor. Selbst wenn das nicht Der teall wäre, hatten wir be Seminare ein Jahr sMeßen muffen, weil ber Andrang zum Lehrerberuf zu groß geworden war. In Preußen allein sind 8000 unverwendete junge Lehrer. Warum, fällte man hie Räume leer stehen lassen? In Lebrerkreifen HÄt man feit vielen Jahren die Seminare für ungerignete Lehrerbildunas lütten. Tarin braucht keine Geringschätzung terjenigen Zu liegen, die bisher an Seminaren gewirkt haben Des Bessere ist der Ieind des Guten Der Hauptmangel ber Seminare liegt barin, daß sie die Fachausbiltemg mit der Wlgemeinbildung vermischen. Das muß befeitigt werden. Wir sind natürlich der Meinurtg, daß das gleiche, was jetzt ür die Lehrer erivlgt, genau für bi: Lehrerinnen gesckäeht. Auch für diese müiiei tte Aufbau schulen fionrmen. Mit bem Eriaß des Schulgelles ist heute gar nichts getan, wenn nicht Das Wohnen und Essen in ter Anstalt hrnzuLnmnt. De Aufbauschule soll ber Anfang sein zur Verw'rilichung Des Ideals der Lehr-' und Lernfreiheit. Wlt ftinv* men der Vortage freudig zu. erwarteten Seifhinaen zu vollbringen. Die Politik der Mitte fbehe und falle mit Ober- schlesien. Blättermeldungeii zufolge bauern die Drangsalierungen der deutschen Beoölke» rurrg in Oberschlesien durch die polnifckzen Insurgenten an. Eine kommunistische Orgunisarion. Berlin, 12. Mai. Nach Meldung bee „Halleschen Nachrickften" deckte die Hallcsche Kriminalpolizei eine kommunistisch« Organisation aus, dte sich über ganz» Deutschland erstreckt. Die Organisation, ote Den Namen „Rote Hilfe"' trägt, hat oeiv Zweck, Au snvispa pierc unb Unter hm ftdmdfl» lidyfeiten für politische Flüchtlinge zu tx> schaffen, diese, roenn erforderlich, übet dte Grenze, meist irach Sowjetrußland, zu schickeir. Der Sekretär der „Roten Hilf^ konnte verhaftet werden. Eine ReichsgcrichtSentscheDung. Leipzia, 12. Mai. (Lüolff.) DaS Reichsgertcht entschied, daß dte im Art. 151, Absatz 1 des bayerischen Volksschullehrergesetzes vom 14. Auaust 1919 enthaltene Bestimmung, wonach daS Dienstverhältnis der Vollssckziullehrerinnen mit der Eheschließung erlischt, mit der Bestimmung Art. 128, Abs. ‘2 der ReichSver- fassurrg vom 11. August 1919, wonach alle Ausnahmebestimmungen gegen weibliche Beamte beseitigt fittb, unvereinbar. Vorsitze des Innenministers Dr. Gradnauer eine öffentliche Sitzung ab. Der neue Reichskanzler Dr. Wirty stellte sich dem Reick>srat vor, indem er u. a. sagte: Dte Mehrheit des Parlaments entschied sich für Ja und die Negierung wird eine Politik treiben, um dieses Ja durch die Leistungen zu verwirklichen. Es ist die größte Aufgabe, die je einem Volke gestellt ivorden ist, und wir nrolTen aufrichtig dieses Ja verwirllichen. Ohne jeden Vorbehalt wollen wir die Bedingungen des Ultimatums mit allen unseren Kräften erfüllen. Wir erwarten aber auch, daß die Gegenseite, nachdem sie Zeugnisse unseres guten Wittens gesehen hat, diesen guten Willen anerkennen wird. Wir erwarten insbesondere, daß in der oberschlesischcn Frage ein Fairplay, vor allem auf ber Geg-.nijeite, gespielt wird. — Der neue'Minister des Innerti, Dr. Gradnauer, stellte sich bem Reichsrat vor, indem er u. a. sagte: Ich gewann aus meinen Erfahrungen in der vergangenen Zeit die Ueberzeugung, daß Der Einheitsstaat, wie er durch die Reichs Verfassung in Weimar ge schaffen worden ist, sich nur barm gedeihlich für das deutsche Volt entwickeln kann, wenn alle Rücksicht auf .die Bedürfirisse unb Der- hältitisse der deutschen Länder genommen wird. Ich habe das ernste unb feste Bestreben, die Verbindung zwischen der Reichs re gierung unb dem Reichsrat in jeder Weise zu fördern. Der Reichsrat ftimmte dem Gesetz über die Gewährung von Beihilfen an die Rentenempfänger aus der An- gestellteTiversicherung zu, ferner dem Gesetz, das die Reichsversicherungsordnung in verschiedenen verwaltungstechnischen Bestimmungen abändert. Der Nachtrag zum Etat 1920 wurde nach den Beschlüssen des Reichs tages angenommen. Dte Politik der Mitte. Berlin, 12. Mai. (Priv.-Tel.) Der Parteioorstond und die Reichs tags ftaktion der Demokraten haben vor ihrem Auseinandergehen tp die Pfingstserien noch einmal eingehend die durch die Annahme des Ultimatums geschaffene politische Gesamtlage besprochen uni> beabsichtigen die Veröffentlichung einer Erllärung, die auf die Notwendigkeit hinweist, die Erfüllung Der übernommenen Verpflichtungen durch die Heranziehung aller Kräfte, namentlich auf wirtschaftlichem Gebiet zu sichern. Aehnliche Stimmungen herrschen laut „Boss. $ig." auch in anderen Parteien, vor allem innerhalb der Deutschen Volkspartei vor. Man! sei allgemein aber auch der Ueberzeugung,« daß nur bei einem Verbleiben Oberschlesiens bei Deutschland die Möglichkeit bejahe, die. des Bahnhofs Wissen g tutfame ( arbeiten ffur Bau einer Ncbenetfenbahn von Stock- nir die Vauptwerkstaue Nied (1 Million Mark). Erbauung einer Lokomot Nied (9 Millionen Mark). . ta .. —«et SDor'a.tung der I tecndxnt. - (5r.i weiterer ►crfftüHr in rn die am TrnmerSrog, 19. Ma,, niÜtte tnl^mtag» »mt 8t;. itor an im fcötfaai 2 des ©or.e^ngdgchaubei ual üben bet «uiai und Vorträge em sichren. rrweiterung Sahnhof F r Gießener Strafkammer. Gießen, 10. Mat 1921. Ter Student Ludwig ft. aus Berlin, der 1920 in (Stießen studierte, war ix>m Schöfiengertdn (ließen zu 4 Wockten Öefängjiia verurteilt nur* den, weit er einen andern Studenten I. aus Dtarnz kölperlich mi^zanbe[t hatte. I. war schwer am Auge verletzt irocbcn. F. hatte gegen das UcLni Berufung verfolgt. Folgender Sackwerhickt lag zu Grunde: Z. harte in einem tbotai ajfcLIige Sfr* mevfiiHflcn über Studenten gema i.t die am Neben tisd» zu Mittag zu efien pflegten, und tue einer iiihrfd^en Ävrporatton Migehönen. liefe Bemerkungen waren dem ft. hrnterbracht wottien Er wollte die Angelegenheit in ftudenti Lrer Veite erledigen, etorfv wie I. Ta ft. lebod) der genannten ftbrpjracint angchörte, gelang es ihm nicht, bei erncr anderen Suo.-pjcait n Wafsenschutz zu erlangen. Ta ein studenttscher Austtag unterblieb, beschloß F. auf Aura len seiner Bundes- brüh er, gegen I. tätlich vorzuaehen. Er bat den I, als er ihn nach einer Reibe 'von W.xhe.n wieder traf, vor dem fraglichen &>lal zur Sette zu einer Rüch'prache. I. ging mit t.t eure abgelegene Seitengasse. Tort verlangte ft. von baß dieser die fmgliche. Aeußerwig zurücknehme. I. verweigerte dies. In demselben Augenblick erhielt er von Z. einen berarltg lvuchttgat odKag gegen das Äuge, daß er ttichts melw selten konnte, w 3- mit den Stäuben in bat Manteltasck?eit da* stel-end, aut den Schlag nicht getaßt nxtr, trat tlj.t dieser gänzlich unerroartet tid ®qid)t Nun packte I. den. ft. am öctesc. ft. schlug mit den Fäusten uod) mehnach dem I. von unten ms Gesicht, bah dreier Mutete. Vinzukommende Soldaten trennten die beiden, nackidem man zuvor vergeb.ich von einem Fenster aus cmen (ftmer Wasser über die b iten S?4nu>-atben gefdtiirtet hatte. Tas Schöften^ richt hatte in dem fclxritat des F. einen bt nterlisrt ,en lieber fall (1. S des 8 22.3 a R. St. G. B.) erblickt mrd ioar deshalb zu der Gefängnisstrafe geflommen. Tte <5trat- vammer vernein.e aus Grund der Rechtsprechung de» Reichsgerichts einen solchen. F. war deshalb nur wegen einfacher Körperverletzuna zu beftrren. Strafmildernd tarn in Betrag, daß der Angeklagte in gereizter Sttmmung ioar. Straferfdxcerenb wirkte, daß der Angeklagte wegen Körperverletzung bereits vorbestraft war. Er Tratte einen SchLer tn rocht roher Weife mit einem ötxt geßKagen, als er bemerkte, daß dieser .yafenfceuK an eine tzauS- wand malte. TaS sdröftengerichcltchc Urtctl wurde aufgehoben und aus eine Geldstrafe von 500 Ms. er Bannt. Lreis Büdingen. Beilegung der Arbeiierftreitigkeiken _ in Hirzenhain. §§ Hirzenhain, 13. Mai. Die Streitigkeiten, die zwischen der Leitung und der Belegschaft des hiesigen Eisenwerkes infolge des gewaltmäßigen Vor« gehens einzelner Arbeiter gegen Mitglieder des christlichen Metallarbeiterverbandes entstanden waren und zur Aussperrung der ganzen Belegschaft und Schließung des Werkes geführt hatten, wurden gestern unter folgen den Bedingungen der Leitung be-j Werkes beigelegt: Das Werk eröffnet am Mittwoch nach. Pfingsten wieder seinen Betrieb und stellt die Belegschaft ein; für die Tage, wäch renb der das Werk stillag, wird keine Lohnvergütung gewährt; jedem Arbeiter wird volle Koalitionsfreiheit für die Zukunft gewährt, diejenigen Arbeiter, welche nch bet dem terroristischen Vorgehen gegen die Angehörigen der christlichen Gewerkschaft besonders beteiligt haben, werden entlassen, ein nachfolgendes strafgerichtliches Verfahren ist nicht ausgeschlossen. _ Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 13 Mai. Ter Spar- nnb Bauverein zählte zu Beginn des Geichäit> fahr es 521 Mitglieder mit 1521 Sütter en Inzwischen traten irun 146 Mitglieder nt. 185 An teilet em, mahnend weitere 179 Antci e no t bt<- dcnaen Mitgltedern ü'crrommtn wurden An Gebäudebesitz hat der Derein ms^eiamt 22 l W«:- nimgcn, tntb zwar 3 Einzimmer-. 62 Sroei immt;- 96 T reizimmer- und 63 Vierztmmenvolmnngen. Von ben Vie rzi m merrobb mm gen stnd alte. bts aut drei, Einfami.t.nrhäuser. Es stellen -ich b:e öurd> schnittlichen zivilen enter Wobmmg bet Neubauten auf etwa 90000 Mark. • ** Kurze Nachrichten aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Fried ber g er Polizei verhaftete zwei Einbrecher, die in einer Auwgarage in Bad-Nauheim eingevrochen waren. Tiebesbeute im Werte von etwa 5000 Mk konnte hierbei beschlagnahmt werden. — Am Sonntag fand in Betzenrod eine Versammlung der Landbewerber statt, in der Beigeordneter Graf- Gonterskirchen über die Wichtig kett der Siedlung sprach. Ter Biveigoercin zählt bis jetzt schon über hundert Mitglieder. — In Dillenburg genehmigten die Stadtverordneten die Anstellung eines Schularztes. Wachtmeister Ruppental aus Butzbach wurde hier als Volizeiwachtnteister angestellt. — Zu Pfingsten wird der Postkraftwagen- veriebr zwrden Biedenkopf — Battenberg eröffnet. Vorläufig ist nur eine einmalige Hin- und Rückfahrt in Aussicht genommen. angeschnallt; das Beil fiel, und der Scharf- rtchter meldete, daß das Urteil vollstreckt sei Die Leiche kam in die Anatomie. Pläsident Dr. Strecker: Was die formellen Bedenken betrifft, so glaube tzh, haben wir ferne Fehler gemacht Wir haben über die Aui^ruscknle sehr eingehende und zahlreiche Konferenzen in Shrcnen der herantrojrtlii}*n Fachleute abgehatten. Tic drängenden Lst-crtecmtne eilaubten uns in der weiteren Behandlung der Frage nicht den normalen Weg uni) wir wählten darum den Weg, den Artikel 32 znlößt, und gaben die Sache an den Finanzausschuß, der noch- malS eingehend beriet und dann dte Ermächtemag zur Turchfühoung der Vorlage erteilte. Dazu kam, bat es sich zunächst nicht um stnanzt.'lte Anforderungen hmidelt, denn zunächst toflei bte Ausbauschrtle nichts, wir sparen sogar noch dabei Tie finanziellen Anforderungen tominnt erst brr der Bewilligung von Stipendien usw., und werdcit bann daS Parlameni beschäftigen. Tast wtr ettoj zu hohe Anforderungen stellen, bezweifle ich, tch glaube vielmehr^ daß mir vtel zu befdriDen ktn merbrn, wenn Sie mit den gcf.irbertm Dummen von höchstens 200 000 Mark d e Forde urgen für die Hochschulen usw. vergleichen. Was dtc reckst- lichen Bedeuten betrifft, so wetchen wir tn der ?lur» bauschulc so wenig von dem hesttsckstnt Schulgesetz ab, daß wir den Artikel 29 fast wörtlich tn dtc neue Borlaae übernommen haben. Seminare für die L^hrerl ildmtg werden wtr natürteb auch tn Ankunft haben, wenn aluch in anderer ftorm. Auch gegen die Verfassung stoßen wir nicht, eie schreibt vor. bar “für ben Lehrerberm -höhere Schulbildung notwendig jein soll. Tem wird Rechnung getragen durch die Ausbauschul? ?lbg. Lenh.irk batte B"-- denken, baß wir nicht die Anordnungen des Reiches al warteten. Tic Ausbauschule greift dem Retck-e in keiner Weife vor. Letzten Endes ist die Frage aufzuwerwn: Wer ist denn daS Reich? Wtr st id doch auch ein Stück Reich und brauchen f'ine> wegs alles ohne weiteres vmi Berlin ht.tzunehmen und Ja und Amen dazu zu sagen. Es wird von Bedeutung sein, me-rni Dessen bei der Reichsregierung sagen 'kann, wir haben schon vor bildliche Schocken und tüchtige Pädagogen. Bei der Einheitsschule nxtr daS auch der Prall man hat lick' dabei vielfach dem hessischen Vorbild angte schckvssen. Tie Mfbauschulen sollen als iune anflaTten auch in Zukunft wieder allein auf das akademische Studium Mschneiden wollten. Wir müssen auch für die Schüler sorgen, die nicht ein atkadenvisches Studium ergreifen. Ich bin selbst aus dew humanistischen Gymnasium bertxorgegangen und farm sagen, daß Mancher weben mir auf Der Schulbank gesessen hat, der weniger vom lni' Manisiisckren Geist in sich aufgenvnmtm hat. als Mancher andere, der keine lmmanistische Bildimg genossen hat. Unfenc huMänistisckxm Gymnasien haben in letzter Beit w leiden gehabt unter dem Wust von Lehrstoff und von Schülern. Wenn man die Herren Diehl und Lenhart horte, so heben sich deren Bedenken eigentlich gegenseitig auf. Sie sehen daraus, daß es nvtwmdig ist, erst Erfahrungen zu faMMeln Ein Internat brauchst keineswegs ein Buchthaus z• ?u.der Ueberzeugung aekommcn, daß : runig ist, hm noch eine Aussprache üfvi d e Vor betaßt, daß man den Sterten btc fid) dieser Ar bei Tank wissen muß. Ter Finanz-, ausschuß schlägt bebaueloie cn bloc-Annahmc vor I Erweiteri Frankfurt Tcrfdbe Angellagte F. satz an bemieiben -Latzungstag mit fünf anderen Studenten auf der Anllagebank, die mit F. gleichlfalls tt ie Prügelei gehabt batten. Tie -Studenten L., 5dl und E. waren deÄuüb rwm Schöffengericht 6tie^.m zu 200 Mk. Ecldstrafe verurteilt worden. F. und der Student F. zu ie 250 Mk. Gegen dieses Urteil verfolgten alle Angeklagten Beru ung, die jd>Jd) im Lauf der Sitzung von allen bis aus F. zurück- aenommen wurde. — F. war ben anderen Studenten in der Bahnhofstvaf» eines Abends b?« segnet. Tiefe, die etwas angetrunken waren, mad>- ten in Beziehung aus F. höhnische Bemerkungen F. ging den andern nach Es kam zu einer erregten Auseinandersetzung. Kaum hatte man sich getrennt, als F., an geb lick» aut einen erneuten Zunn, oen hhtr nadteiltc imd einem von ihnen ct.tcn Schlag aur den .fbops versetzte, p baß de ,en Mütze »u Boden fiel und eine Beule zurück-rlieb F. entfernte sich nun. Tic anderen eilten ihm später n«b Es tarn zu einer Schlägerei mit Verletzun- dage nicht zu- , Verstellung des dritten und vierten Glei- siimmen. fes auf der Strecke Haiger — Dillen- Vräsident Adelung gibt noch eine große Iburg (325000 Mark). Anzahl Blenderungen befannt, die vornehmliche Bau einer Nebeneisenbahn von Ober ?u-rm>gvrrmgm bernnm 2m übrigen üinunt schclb nach Wallau i70kX>0 Mark), das Vauv der en b loc-Er ledig u n g zu. (Vrmpitprnnrt ‘ — -- lieber die DtenslbeKge der stat^eigehilsen er- zi gv;frintl Hattet Abg. Reiber (Ttirt.) kurz Äerickst. Es -Ucuiwn JJtarr). handelt sich um eine Erhöhung der Grundsatz? ** er--n w, , . als ftolge der Bes^ldung:o.d:mng, die einen Mehr- ^re Frist zur Abgabe der aufwand von 580000 Marl er-irdern. Steuererklärung endet er st am 1«. Mar, Die Besvldungsoorlag e der St aats- weil auf ben 15. und 16. Mai die Psingst- beam ten wird nach den^ Ausschuß-! feiertage fallen. an trägen gegen eine Stimme in! ** Die vorläufige Zahlung aus Leiung angenommen mit der die Körperschaftssteuer. Zudem Ge^ lebraf Unba6 ^rngaben dazu er- setz über vorläufige Zahlungen auf die Kör- Einsttmmia in erster Lesung wurden ebenfalls ^ch^tsstEr hat her Reichsminister der ohne Debatte anaenommen: Ategierimgsvorla^, Ornanzen eine beivndere Bollzugsanweisung Entwurf eines Gesetzes, die Nu heg eh alte erlassen, dergleichen eine solche für auslän- und Hinterblicbenenversorgung der dische Erwerbsgesellschaften. Die Zahlung ist Volksschullehrer vom 19. Mai 1920 bett, von dem Reingetvinne jeden Geschäftsjahres Dterzu wird eine Aenderung dahi.>7gel>end an^ zu leisten, auch wemt es kürzer als zwölf H rrbejj endgültig angestellten Lehre- Monate ist. Der Reingewinn ist unverändert 2. m^g"n ftS 9 ~ ^"^^Bilanzen ober Ab- N-chst- Sitzung Freitag 9V, Uhr Schlich ichlasse grlten mit der GenehmrMi^ birrch dr- nach 1 y ‘ zuitandigen Organe der Gesellschaften als ----- — — ■ sestgestellt. Der Zuschlag ist von Amts wegen zu unterlassen, zurückzunehmen oder zu mil- Attz- stabt Httb Canb. bern, wenn sich die gesetzlichen Voranssetzun- Gießen den 13 Mai 19?1 Zen ergeben oder wenn glaubhaft gemacht wird, \ otc verspätete Entrichtung auf einem ent- fr» 3 Vinrichtung. schuldbaren oder geringfügigen Irrtum be» °^N^^richt ^>ei Provmz ruht. Für die ausländischen Gesellschaften Oberhessen am 8. Dezember 19^0 gegen Wlllt wird das steuerbare Einkommen näher lü Ä^nt> e cf er von Linden-Hannvver we- begrenzt. Wir verweisen hierbei auch auf Pie Bekanntmachung des Finanzamtes im rm Loft des Landgerichts- Anzeigenteil der heutigen Nummer. gefangnlsses hier durch den fachttschen Landes- ♦* m , a, frfinrfrirbtpr r « w x ‘ t Vom Roten Kreuz. Der am 1. April siurfipuhrrfpr »li, vollstteckt worden, von der ftreiw. Sanitätskolonne unter ßeitmia hat, wu. bekannt, den Photogra- d^s Dr. Äv"s begonnene Ausbildungs- pyen rvolrcn aus Nidda, einen allgemein kurs.us in der Ersten hilfcleistun o bei geachteten Mann und Vater zweier kleiner Unglücksfällen wurde dieser Tage mit einer Kinder, tn der Nähe von Effolderbach auf Vritfung der 37 Kursustecknehmer abgeschlossen, offener Landstraße niedergeschossen und aus- Erfteulich war das bis zum Schluß anbauembc geraubt. DaS, grausige Verbrechen hat in allen ?9C fresse der Tecknehmer, die bei dec Prüfung Kreisen der Bevölkerung Entsetzen und Ab- Zureichende Kenntinne zeigten. Der Vertreter tav scheu erreat Das(tiHnmtmiSia“/; „ ° Ztreisgelundheitsamts, Amtsarzt Dr. 4?d)u^ \ ’^riU?z VeTt' "nach sich sehr anerfennrnb über die gute ftunft/rpM^A ' von seinem Begnadi- Ausbildung aus. Eine Anzahl der Tecknehmer aungsrecht Gebrauch zu machen, darf der Zu- meldete stch zum Beitritt zur Kolomie. ftimmung aller gerecht denkenden und aufrecht empfindenden Volksgenossen sicher sein. Vornotrzen. Kuchenbecker, dem ^die bevorstehende Urteils- —Tageskalender für ft'reitag. Sbo» Vollstreckung vierundzwanzig Stunden vorher w 8 = ^ernfeer ^Bauerntbeater. bekannt gegeben worden war, hat gestern an HSZ",, und MrÄ ‘n, Ä rLeku. 0^ Er für seine Tat, die er bei- Wäicherin" und „Ter Todfeind". reue, die gerechte Strafe erleide. - Aus dem ©tabttbeaterburea u. Die Staatsanwaltschaft war vertreten Die für nächsten Dienstag angekündigte Borstel- durch Staatsanwalt Dr. Eckert (der auch bringt mit dem Lustspiel „Im wunder- die Anllage erhoben und vertreten hatte), das ,rf iil,cn Monat Mai" ein nii6erurb.mriid> Gericht' durch die Landgerichtsräte Schade liebenswürdiges und dabei harmloses Werk, das und Dr. D a n f u 11 als Beisitzer des Schwur- der Echaufführung gerichts, das unter dem Vorfin hp<^ 9ntiSrrP- ^urtheater in Bad-st-auHerrn erneu vollen Er richtsrates F u n F ha^ Tnhedi rtif eüzrelt hat. Tie zunrteil iwchfamischen Sittia- Auck, der ilrfc hiir 9 )e- 'l-lbst geleitet hat. sangenenaufsehern, und begleitet von Pfarrer ~ Die Tagung des südwestdeut - ♦ n lrr? cm OKbet. Ter wählt vor allein wegen der so übrrauß zahlreichen ^-?atsanwalt stellte in kurzen Worten die Atm[mäter des vor- und frühgeschi'chtlicke,i rechtskräftige Verurteilung zum Tode und bie und Kulturlebens, bi? in der bedeutsamen Nicht^Begnadigung fest, v und übergab den Abteilung für Bot- und Frühgeschichte tm Ober- Verurteilten dem Scharfrichter mit dem 93e* Museum^und ben Gänschen Sammlungen fehle, ihn ^zu richten vom Leben zum Tode. ^bürgen fmb Sie zeigen, baß Oberhesien der Kuchenbecker wurde von ben Gehilfen btdSJ- wichtiger, vorgeschichtti her E^igniste «JW, Schafott geführt nnb L' -1 Lehramisas ei'jor SV u h fei auf dem Begrüßungs- . abend im L^tei Gcofch-erzvg lMitovvck), 18. Mai, I abends 8Vs Uhr) wird versuchen, dieser Bedeutung Eisenbahn.Neubauten. ^berhessenS als eines nntagen vor- und früh» x rc-r L . gcfchichllichen Forfckumgögebie e5 gerecht »u wer- 'ycL Haushaltsplan der Eisenbahnoer- den und darzuuellen, ivas bis. er, vor allem im roaitung steht u. a. un Direktionsbe- Bereidi des Oberhessischen Muieums, z^i seiner 'n , u '' u r t die Verstellung folgender ^rtunbung geschehen ist. — Ter siedelungs- Bahnanlagen vor. Hierbei ist jedoch zu beach- gcschicht li che Au Sflug in das V u mba- ten, daß es sich nicht immer um ausgesprochene bem bic Mitglieder des Oberhes ifcben Qk- Neubautcn handelt, sondern oft um llnterhftl- ,(hlrtltdCcrctnd rin.gdaben werden, soll an dem Bei- tungsarbeilen oder den Ausbau einer Anloae 9^'4101 oieri Gebietes zeigen, roie etwa bci der Giekener w>-t^aad»chan and «odena-st-lt bie Besiedelung Bei den Gtelhhpfra"€?rtetrb 1 nöu^oabn. I in den verschiedenen fiidtunrnoben bcemskißt l>a- baft es sich ni*/umV? J*rrte r-iU 6eadlten' tfn- W Wunsch kann gleichz.ittg et i AuSllug hpir hü? 3 Kk t. «tc üolIc Summe Han- zu den lebeutfamen Denkmälern bei M u|chen- frt..LniC oeu bktretfenben Ban notwendig beim nartfinben. — Vlur ganz anbeie Stätten i|t. londern sofern für die Arbeiten eine n(ter Kulturen werden die beiden Lichtbilder- größere Zeitdauer als ein Jahr vorgesehen ist vortt5'3c Qm Tonnerstag, 19. Mat, abends Sr, Uhr um bte cummc, die im vaushallsjabr uoi> int ^l en HSrfanl des Vorlesunasgedfrudes führen. ansfichtlich verwendet werden wird Z~ 3unadyft wird L-vttat Tr. Reisch aus Wt.'n, wSÄÄÄ'i" W» .... .»«,“*■* - »S1ÄS Lokornotiv- ™ ub.UpvenS mit Nedenanlftycii auf dem Bahn- ^nn>d>.kaiierzet:liches .fkulturbild. — bof r i e b b e r g (2 Millionen Marf\ 'Inichlictenb wird Bros. Tt Rauich-tztiesten Erweuerung oes Bahnhos>> Fried- oarstellen, wie er durch uiniangretche Ausgrabu.i- [berg (1 Million Mark.. 2?1 5"^ »°'^al» von Ingelheim auf llomoiwichuppen > aui unm;e über die bau- ‘ i^wan^aClSkJj.n,ltnci- etfie be u 11 cbc Sondert seit ff r ieg ßauß* b r u d) gegrben. Tu Uolyd hatte Störungen be- fürchtet, do etrage Ä*ttrgs5kiind)mrT Kundgebungen angtbrob' batten. Statt dessen wurfr i*m deut- idjen .vünsüer eine begeiferte A ut na dme brretfrt. in den Dausen und am SdjLujje erntete ff träfet stü rmis chen Beifall. Ter Zünftler dankte m einer (Krübrten Ansprach.-. Einige ^n- fiter von London übertadjom ffreulcr euren Lor- beerfcanj. — Tie von Crfotbcr Stuben cen nm • gegründete ..(derman Itterarn f»aciu" bteh dieser Tage tbre eritc '-irrfammlung ab. Prvfei'ot {Vielte ler ivurde jum Gfrrmnäftbcnteu geviblt. Irene Triesch las Tubtungcn von Gveifr, Schiller. Lerne. Ter Jubel war.grotz. — Tie Uraufführung von Eugen b'Alberts Oper ,.S c i r o c c o" in Tarrn- fta ö t unter muftlahfdir Leitimg Michael Bölling- und unter f gern lebet ßrituna Otufino $ ar tungs, der ber itompontfl beuvotmrn nnrb, ist auf PfmgstmvMag den 16 Mar fefigrie&i. Dcrm'iicbte*. • Ter niedrige Wasserstand des Rheins Seit über bunbrrt Iahten Iiatte der Rhein einen hotdm Ttefiinnb radjt mehr. Unter- la b Bingen habt sich cm Sfein'aua dein öaffer. auf dem cingcnrifeclt fleht: „Dir mich iahen, weinten über mich! Die mich wieder sehen, werden über mich weinen!" Unsere Seitbcrtkiltniffc geben Arrian, über diese Worte evoas nattwibaifen. Kirchliche Karbricbtett. Israel. Religio ns gemeinde Gottesdienst in ber Synagoge tSüd-Anlaae». Samstag. 14. Diai Bvrabd 7 45. Morg. 8.30. !ß r e b 19 t. AvdS. 8.20 und 9.00 Ufr. 3 1 rael. Reltgtons- Gefellfchaft. Sattakfeiet, 14. ?Xat. Freitag abd 7.30. Samstag norm. 8.00, nadvn. 4.30. eabtutauSgang V 00. ^Äochengottc»dienst: nötig. 6.30, abb». 7.00 Ufr. ftttfrrtz ffBtÄfljerIetwn'3 in Frage. Ta ittwck innerchald der geseHlichen Frist ' n Strafantrag mm dem ^r^Tn gegen F. gestellt nwt, muhte ba8 Strotnendken gegen F. eingefteUt Werren unter qlu frbuitq be? crstinsianKliLen llrtrilß Ter Ärbetier Wilhelm R. aus Burckack hatte an tmei Butz «acker Bürg-n- erpref 1 ert 1 d?e Briefe geschrieben In dem emen verlangt.' er 2000 SÄ/., die idm nmtfagernh unter ledabrefK ^ugehen sollten, in dem andern frefeffr Summe, die an einem abseits gelegenen Garten an tfri ob- geliefert werden sollte In den Bnnen irnnt>? den $mpf :ngem allerhand Uabfee angedrohl, wie Anzeige ongeblPer strrfba.er La d ugm, näch> licke Besuche To Jet wies der Brr.-p chretber daraus (xn, datz der Empfänger des Briefes ständig non ernte Dererni runq ü e.ipadÄ werde Am Postamt wurde R. atgefaft. als er den einen poftfagenifrn Brie, abholv'. wollte Ter Angeklagte war ge- ftinbig Tas Gericht er Bannte am 4 Monate GefLnsmis. Ter Landwirt Georg Pf aus Staden bitte feinem Nachbar mehrere Quadratmeter Ackerland afrgeprlügt. Er gab an, sein Pflug fei ihm auS- gcrutschk Ta- wurde ihm nicht geglaubt, ^enn eS bandelte sich um eine nicht unerhebliche Fiäche seine Berufung gegen das Urteil der Amts- flerid-1-? Al enftabt das ihn zu einer Gelds: rare von 25 Mk verurteilt hatte, hatte keinen Erfolg Tie Putzmacherin Anna ffr. hatte na-ck Rulbo eine Bluse sangms, während der Arbeiter nxgen Beihilfe dazu mit einem Monat davonkam. ©egen Beschädigung von Dienst- 0egenuänben erbet i-in fr übe r erreich *• roebrfolbat frei Tarn Mütelartest. Er frt:e Äxiten, die zum Ven'and von BeUeidung-stücken dienten, zerhackt und verbrannt ,Ein Eisenbahn schaitner i. P auS Gietzen, ber mit feiner Ehefvau in Streit und t»n ihr getrennt lebt, hat nach einem Termin am Landgericht hier aejen seinen Sohn, der ihm „Selbstmörder" pigerufen hatte inen Revolver gewgen und ihm zuoe ufen- Tat Hund, ich schätze dich über den Haufen". Wegen Bedrohung wird er *u einer GeLdstrafc von 30 Ms verurteilt. . Weil er ber Frmt eines SboHegen, mit dem er in demselben Haufe wohnt, mit einem Reiserbefen auf den Avn ocidfagen hat. wird ein Bahnarbeiter aus Wiefeck mit einer Geldstrafe von 20 Mk bestraft. Eine zwischen den gleidxn Parteien scfrvebende Prtvatkla.Te ivegen Beleidigung wird dahin verglichen, datz jeber Teil die gefallenen Aeutzerungen mit Bedanern üunktninrmt und seine eigenen und fre Hälfte ber Gericht-Sosten trägt. Wfe in fe vielen Fällen war auch hier wieder die Tatsache iesi^u stellen, datz die Streitigkeiten Möglich von den Frauen ausgehen, während die Ehemänner ganz gut miteinander stehen. Ein ff rast Wagenführer tx>n her, brr »ur Zeit eine mehrjährige Ofesängnisstrcne in ffaf" fel-Webll>eiden verbüßt, hatte einem Mami aus Dutenhofen, der schleunigst einen Arzt zur Entbindung feiner Fran holen mutzte, für die Fahrt von Gießen dorthin und zurück 230 Mk. abgenommen, obwohl die Tare nur 167 Mk. betrug Tiefe Summe lieferte er an seinen Ge ■ scstäftsherrn ab, während er den Unterschied mit 63 Mk. m feine Tascfr steckte. Wegen Betrugs erhielt er 3 Wväien «Gefängnis. Die bisherige Schuldienerin eines Dorfe- in der Rübe von Gietzen hatte gegen den dortigen Schulverwalter Privatklage erhoben, weil dieser geäußert haben sollte, es könne der Schuldienerin nicht ..angehabt" werden, ein Kutz vom Lehrer X. ntarfje alles wieder gut In der heutigen Gei ichtsverchandlung ergab sich, daß die Drivatstägerin tatiad)li(b selbst früher einmal derartige Aeufterungen getan hatte, daß dies allgemein im Torf erzählt würde, daß der Schulverwalter, der dies gehört batte, hiervon vertraulich dem betreffenden Lehrer ffemitnid gegeben hatte, um ihn -zu warnen, und daß er, als bi? Privatklägerin einmal eine Beschwerde bei der Kreis'chulkonnnission gegen ihn vorgebracht hatte, in Wahrung berechtigter Interessen die oben erwähnten Aeußerungen vor geb rächt hatte. Die Privatklage wurde deshalb kostenfällig abgcwiefen. Eine andere Privatklage endete damit, datz die Angeklagte zwar für ichuldig, aber für straffrei erklärt wurde, und datz die Kosten beiden Parteien je zur Hälfte auferlegt wurden. Gerichtssaal. me. Frankfur t a. $L, 11. Mar Anlätz- h(h einer GteridiÄrtbanbtunfl gegen den Landwirt Julius B r ü ck e l aus Hannneruein bei Wetzlar hörte man von einer fftmbeLifen Milchaftärr, die lick ungefähr wie folgt »uaetra-gen bat: Trr Landwirt Drücke!, ein unbe'cholteiier Mann, lieferte her Stadt Frankfun Milch, die wnderbarerweiie bei 5taHproben stet- vollrabnng war, bei der Ankunft auf den städtischen M (Lfr en traten aber eine ganz gehörige Entrahmung und Däfferung erfahren hatte. Man konnte sich das nickt erklären. bis vorige Woche der st ä d t i s ck e M i l ckte Ton troll eur und tridrinenbffdxrneT Ellert beobachtet wurde, wie er mit Kvmolizen bu an- aekfrnmene Milch öffnete, entrahmte und mit einer Milchzange frs Magistrats, die ber der anliefernden Landwirte gleich war. wieder v^richlotz. Turck die Untersuchung wurde feftgr .c lt. daß monatlich über 1000 Liter Rahm den ff intern urtb ffronftai entwgen wurden und datz tabtreidx andere >lon- t roll tu re an ber Sacke ebenfalls beteiligt und. Tic Binder wurden allo buchstäblich um ihre wichtigste Nahrung betrogen, ßanbunrt Brücke! mürbe n-amrlich rxxu Schöffengericht fveigesprochen. Slthemr Staötttjeatcr. Timwbenö Hauelore Ziegler. Gietzen, 13. Mai 1921. Hannelore ZieglerS Kunst ist in Gietzen rühmlichst bekannt. Auch die gestrigen „Tänze und Plastik eigener Gestaltung" waren nur geeignet, die Begeisterung ihrer Bewunderer noch zu vertiefen. Der stürmische Beifall erzwang nicht weniger denn vier Zugaben Das Programm verzeichnete nur einen einzigen sogenanntem tragischen Tanz, die Des-Dnr- PrÖlude von Chopin. Hier gab Hannelore Ziegler vielleicht ihr Bestes Ties beseelt gestaltete sie diese Pantomime voll reiner Anbetung, zarter Sehnsucht ui«Z> stillem, leidvollem Entsagen Der äußert Erfolg war freilich größer nach den heiteren Sachen. Hannrlore Ziegler frißt ja auch eine ausgesprodiene Begabung für reine, humorvolle Wirkung, dazu bezaubernde Leichlig- feit und Lebensfreude, liebreizende Anmut und neckische Grazie und eine wirkungssichere Schelmen- spracho der Hände und Auaen. Ein frillstingshaft leicktes Tanzgedicht nach einer Mufik von Tschaikowskt) eröffnete den Abend. Südländstch feurig, im Carmen 'loftüm und mit dem Tamburin tanzte Hannelore Ziegler dann eine Walzerrcche von Brahms Originell war das ffrtiselspiel in dem Minutenwalzer von Clwvin. Dann folgten zumeist alte, aber gerne wieder- gcfe^cne Bekannte. Rach ber fvriidelnden Sdxilf- haftigkeit ber Dizzilatoovlka wisperten und raunten gar sütz und geheimnisvoll des WalzerkönigS G'fchichten aus dem Wiener Wald. Reu war dann wieder daS entzückende Tftedenneierbukett nach einem Lannerfchen Walzer. Der uiioerroüftlirfK Radetzkhmarich bildete mit feinem springlebendigen Dabinstürmen wie stets die wirkmigsvollfteSchlutz- fanfore. gk. ach mit llU Btück. Autohalle. Stallung. Em Vorurteil M93A 'st der Glaub«, Süßstoff sei schädlich. Medizinische Autoritäten - auch das Reichsgesundheitsamt haben wiederholt das Gegenteil f estgestellt Süßstoff ist absolut frei von Beimengungen Richtig verwendet, ist er für jede Küche von großem Nutzen. Bequem im Gebrauch und billig. Mit einer tt-Packung für 75*Pf. erzielt man dieselbe Wirkung wie mit einem Pfund Zucker. Erhältlich in Kolonialwaren- und Drogenhandlungen. frtatliijt SnOttMzilW Samstag bett 18. Mai 1981, abends 8 Uhr, in der tyirtfdjQfl .3um Pfälzer Hof. T aaet-Orbnuna: 1. Brrichierftatluna. 2. RechiuiugSavlaqe. 3 Ersatz- wähl des BorstandeS. 4. Wahl des Rechnung» Prüfung»-«nsschuffe». 5. Qrironioe Anträge gemäß 8 24. Ahs. 3 ber Satzung. 6. BerfchiedeneS. Um zahlreiches und vünktk Erscheinen wird gebeten. Gietzen, den 12. Mai 1921. Der Vorstand. Di,k Rechnung liegt bei dem Vorsitzenden, Herrn A. Dickord, Schanzenstratze 8 vom 1H Mai 8 Tage zur gefälligen Einstcht der Miiglieder offen. 5464b tzelMlLNM! Allen Freunden unserer hessischen Heimat seien die jetzt wieder lieferbaren Bände von Peter Deibel: SmlislisA Wt und Ml» sWsle SM zur Anschaffung empfohlen. Jeder Band kostet M. 4.20 und ist in allen Buchhandlungen zu haben. m»d 30522. laufen» gelangte inrllusoaöe WM! «eriellW! auf eigene Rechnung evtl, auch in fiommlfflon von gut einacführter großer linksrheinischer Seifenfabrik, welche auch nach Einführung der Rhein- zollgrenzc zu billigsten iagespreifen liefern kann, zum Derttieb ihrer Kernseife Seifenpulver Oelfchmierfeife gesucht. Anfragen unter Nr. 630 an Anzcig.-Derm. B^rlet, Neustadt a. d. Haardt. »491 Kaffee stets frisch gebrannt In eig. elektr. Brennerei per Pfund M. «2.—. «6.—. 28.—. 30.-. 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Allen Freunden, die während der schweren Krankheit, beim Heimgange und der Bestattung unserer teuren, unvergeßlichen Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Katharine Meißinger Witwe des Landwirtes Wilhelm Meißinger I. wohltuende Teilnahme bezeigt haben, hiermit unseren herzlichsten Dank Besonders warmen Dank der Krankenschwester zu Londorf für sehr wertvollen Beistand in der Pflege. Tiefgefühlten Dank Herrn Pfarrer Hofmann für die Besuche am Krankenbette und für die am Grabe gesprochenen, zu Herzen gehenden, trostvollen Worte. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Meißinger, Lehrer. | Vermietungen | Möbl. Zimmer mit Echlaikabinctt, vass. für 2Stud., mit votier Pens., 4. Perm. Ederttr. 6, G7I,, । Mietgesuche | Dauermieterin. Kut mö I. Zioiliitr in bess. Haufe von älterer Dame gesucht. 07162 Bouchboltz,Seltersw.56 Anstand. Bahnarbener sucht sofort eins. möbl. Zimmer oder Schlaf, stelle. Schriftl. Augeb. unter07139a. d. Giest. 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Prof. Helmke: Das Prätorium der Kapersburg; 5. Prof. Dr Jacob-Friesens Das merowingische Gräberfeld Anderten bei Hannover; 6. Baurat Jakobi: Flurnamen und Altertumskunde; 7. Geheimrat Dr. Schuchhardt: Das Kastell Karls des Grohen bei Lenzen a. d. Elbe; 8. Dr. Steiner : kastel a. d. Saar, das Oppidum der Treuerer; 9. Dr. Deeck: Hausbeftattungen in Grabhügeln. 3. Donnerstag, 19. Mai, abends von 8*, Uhr an, im großen Hörsaal des DorlesungsgebSudes: Vorträge. 1. Hoftat Dr. Reisch: Dirunum. 2. Prof. Dr. Rauch: Der fiaifepalaft in Ingelheim. B. Für Mitglieder des Oderhessischen Geschichtsvereins zugängliche Veranstaltungen: 1. Donnerstag, 19. Mai, l1, Uhr im Hotel Grohherzog: Gemeinsames Mittagesten (Preis 12 Mark). 2. Freitag, 20. Mai: Siedclungsgeschichtlicher Ausflug in das Lumdatal (Führung: Lehramtsasfessor Kunkel). - Auf Wunsch gleichzeitig: Besichtigung der Altertümer bei Muschenheim (Führung: Prof. Helmke). - Näheres am Abend zuvor. Anmeldungen zur Teilnahme am Ausflug und Essen bis spätestens 15. Ma» an Lehramtsasfessor Kunkel (Liebigstrahe 84) erforderlich. Für das überaus zahlreiche Angebot von Freiguartieren dankt der Ober- hessische Geschichtsoerein verbindlichst; nur der kleinste Teil der Zimmer braucht in Anspruch genommen zu werden, da die meisten auswärtigen Teilnehmer sich bereits selbst für Unterkunft gesorgt haben; die Anmeldung etwaiger Quartier- gäfte erfolgt am 16 Mai 4549v Oderhesstscher Geschichtsoerein. Die Verlobung unserer Tochter Anni mit Herrn Dr. Heinrich Nicolaus geben wir hiermit bekannt. Fritz Jung u. Frau Minni geb. Cunz. Meine Verlobung mit Fräulein Anni Jung, Tochter des Kaufmanns Herrn Fritz Jung und Frau Gemahlin, erlaube ich mir anzuzeigen. Dr. rer. pol. Heinrich Nicolaus. Gießen, Mai 1921. •TU» | Empfehlungen! Beste leeliffleo Kaffee stet- frisch gebrannt, Pfund 30. 28 u. 24 Mk. 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Mai an den Schriftführer des Vereins entsenden. 6477 Hoöf.-Berehi „Well*4 3üöeiOea5ü)tiro.5HinlOt a^Iöbeltr"nsvort und Holzla'iren über nimmt Adolf Beat. 07®i Kavl 'nsgalle 27 II. —«■6—=6M Gummischläuche für alle Zwecke u. In all Weiten empfiehlt Carl Gaerthe Wetzlar. mh Die Spielplätze für ein Fest, welches zwei Tage währt (12., 13. Zunil, sind gegen Meistgebot zu vergeben. In Frage kommen Karuffell Schießbude Zchlaghammer Zchiffrschaukel it. Schriftl. Slnaeb. unter 54690 an den Giest. Anz. T. L. Ersten Feiertag Frühschoppen ■■im BereiuSiokal.■■ Zweiten Feiertag Frühschoppen b.Gaftw Lauer,Neustadt eri« Der Vorstand. Amicitia! LFeiertagFrübfchovven im BercinSlokal. LFeiertaiFrübichovven bei Mitglied Fischer, Hoiel Victoria. Alles weitere im Ser- einslokal ersichtlich «im Der Vorstand. SamStag, 21. Mai 1921. abenöö 8'/, Ubr, im „Po ütkelle rM Ordentliche Tagesordnung S 8 der Satzung. AllfeiiigeS Erscheinen erwünscht. 5508v Der Borstand. > verein Fröhlichkeit $ti6f6oroen 1. Feiertag bei Seibel 2. , Bairiatz 6823 Der Vorttandl, Nr. Iw zweites Blatt Sietzener Anzeiger (General Dettffd>er Neichstag. Berlin, 12. Mai 1921. 105 Sitzung, nachmittags 1 Uhr Auf der Tagesordnung steht ein Ersuchen des Reichsmimst-rs des CVmrrrn irm Genehmigung zur Strafverfolgung des Abg 7Sendelm Thomas Komm.) wegen Beleidigung, Urrteri chlagung und Meineid In Verbindung P.rmit ftelH ein Antrag Hoffmann Komm. auf Haftentlassung des Abg. Thomas, der gegenwärtig wegen anderer Straftaten eine GefÜngnisstraie verbüßt Aüg. Brodaus iDem. beantragt namens deS ^seschästSordmingsausschusses, das Ersuchen des Ministers und den Antrag Hoffmann ab,uv lehnen. In der Abstimmung bezweifelt Lbg Emminger lBanr. Bvt.^ die Beschlußfähigkeit des HauseS. Bon den Kommunisten wird dem Abg. Emminger darauf zugerufen: Pfui, du Lump, du Schuft! Präsident Loebe stellt die BeschlussLhrgkeu deS Hauses fist. schließt um halb 2 Uhr die Sitzung und setzt /< Uhr. Auf Vorschlag deS Präsidenten Loebe werden die Abstimmungen zur Angelegenheit Thomas auf eine spätere Tagung verschoben. Ohne Debatte wird der Ausschußantrag zum Antnag Müller- fYrar.fcn (<5ok) über die Son* deroerichte angenommen. Darnach wird dm jbv» geklagten vor die'en Gerichten die Verteidigung erleichtert. Die Anklage soll vor den Sonder- Gerichten nur erhoben werden, wenn die Tat mit den Mär-zunrnhen zusammen hängt. Jugendliche unter 18 Jahren sollen nicht vor die Sonder- geeichte kommen. -Ter Gebülnenentwurf der AuAandsbehorden wird dann an den HauptauSschnß überwiesen, der Gesetzentwurf über den Osetveidever-ehr an den BolkSwin s chas tsauss chu ß. Bei dem Ge'etzentwurs über die erhöhte Anrechnung der rvr dem Kriege virückgelegten Dienste Zert der Beamten bezweifelt Abg. Hoffmann 'Kvmm.) mit der Benierkung: „Haust du meinen Juden, bau ich deinen Irchendie Beschluß- fähigfeit deS Hauses. Präsident Loebe beraumt darauf die nächste Sitzung auf 2V< Uhr an. 107. Sitzung, nachmittags 2»/< Uhr Der Reichstag erledigt zunächst eine Anzahl Petitionen ohne Ausspracl^e. stiach dein Antrag des Ausschusses im Zusammenhang mit einer Petition, die den Schutz des Saargebietes erstrebt gegen feindliche Uebergrifse. ersucht der Reichstag in einer (Entschließung die Regierung um Herausgabe eines Weißbuches über die Lage im Saar- gekstet. Tie Petition wird der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen. Die Petition auf Staffelung der filnberyilagen für Beamte wird auf Antrag Burlage )3tr.) dem Hauptausschuß überwiesen Nach der Erledigung der Tagesord- nrntg schlägt Präsidertt Loebe vor, die nächste Sitzung am 31. Mai, nachmittags 3 Uhr, abzuhalten. Abg. Adolf Hoffmann (Kvnrm.l beantragt, morgen noch eine Sitzung abzichalten Abg. S chu lz-BnoMberg (D.-Ntl) schlägt den 24. Mai r»r. Abg. Ledebvur (USP.) schließt fich dem Antrag Hoffmann an. Abg. Dr. R i e ß e r (D. Bvt.) empfiehlt den Zusammentritt des Aeltestew- rates sckzmi am 19. Mai. Nach Ablehnung aller Anftäge stimmt daS HauS dem Vorschlag des Präsidenten zu. Ter Präsident erhalt die Ermächtigung, eine frühere Sitzung ansuberairmrn, wenn die politische L-age es erfordern soll. Auf die Tagesordnung werden gesetzt Volksentscheid, Staatsgerichtshvf, Reichsschulgesetz. Ein fommu- nißischer Antrag verlangt, daß die 'Programmerklärung der neuen Regierung auf die Tagesordnung gesetzt wird. Bei der ersten Abstimmung ist das Ergebnis zweifelhaft. ES .fomrnt zum Hammelsprung, an dem sich die Regierungsvav- teien nicht beteiligen Er ergibt 111 für, 30 Stimmen gegen den Antrag. DaS .Haus ist also beschlußfähig Es bleibt beim Anschlag des Prä- chdentcn. Schluß 3V, Uhr. Aus Statt rrrrt Land. Diehen, den 13. Mm 1921. ** Hebet die Gültigkeit bet ©teurrfiirten herrscht in Arbeit geberfrei fort »och vielfach Unklarheit. Es wird darauf hin- getmefen, daß nach einer Verfügung des Neichsmrnisters der Finanzen oie Aeuer- farten voll auSzunutzen! und erst darrn zu erneuern sind. ** Die Mer kblatter Mr Einkorn men steuer, die in bet amtlichen Bekanntmachung der Finanzämter pom 3. Mai im Gießener Anzeiger angekündigt wurden, und in denen die wichtigsten ‘zfcnberungcn des Einkommensteuergesetzes enthalten sind, sind fettiggestellt und können beim Finanzamt Gießen, auf Zimmer 3, unentgeltlich in Empfang genommen werden. KrciS Friedberg. F] Friedberg, 11. Mai. Zum Vesten der chverteilungs stelle für arme Kinder brachten Damen und Herren ter hie igen Gesellschaft das feinsinnige LustspÜl ron Emil Göll „Die Schwarzkünstler" zur Aufführung. Tie gut besuchte Lorflelluit^ brachte nicht nur einen vollen künstlerischen OrtuK, funbern auch einen sehr befriedigenden materiellen Erfolg, so daß der guten Sache die Summe von etwas über 1000 Mk. zugesührl werden konnte. Q. Bad-Nau Herrn, 11. Mai Tie Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich in der Hauptfach: mit dem Voranschlag für 1921. Ter Voranschlag schließt in Einnahm: und Ausgabe mit 5 531000 Mk. ab. An Gemeindesteuern sollen aufgebracht werden 2 500 000 Mark. Tie Polizei erfordert einen Zuschuß von 207 700 Mk.: die allgemeine Verwaltung einen solchen von 435 000 Mk. Für Schul zwecke sind vorgesehm 305 700 Mk. Das ßieinigungswesen ist mit 500 000 Mark eingestellt. Tic Haus lehrt chtabfu hr kostet 170 000 Mk. Für Notstandsarbeiten sind 300 000 Mark vorgesehen. An Provinz und Kreis sind 550000 Mk zu zahlen. An Grund- und Gewerbesteuer sollen 75 Pf. pro 100 Mk Grundkapital erhoben werden, von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben 1,25 Mk. pro 100 Ml., von Betriobsund Anlagekapital 60 Pf. pro 100 Mk. Wie die Ausgaben der Stadt gestiegen sind, ersieht man am besten daraus, daß der Voranschlag von 1915 in Einnahme und Ausgabe mit 900 000 Mark ab- schloß. Zu den Gemeindesteuern äußerte Bürgermeister Tr. Kayser, er fürchte, daß die vorgesehene Summe nicht einmal reichen würde. Am Schlüsse der Sitzung rechtfertigte Tr. Kayser sein Verhalten bei der Ehrung der Kaiserin m der Sitzung vom 15. April. Starkenburg und Rheinhessen. Neue Erplosionen. fd. Kelsterbach, 12. Mai. Sfrx den großen Munitionslagern des Kelsterbacher Waldes erfolgten Mittwoch nachmittag in kurzen Zwischenräumen mehrere schwere Explosionen, durch die verschiedene Munftionsstapel vernichtet nnrrben. Menschenleben tarnen bei den Entladungen iricfjt zu ichaden, jedoch wurden durch den unaebcurcn Luftdruck in den NaOxrrorten bis auf eine Entfernung von 5 Km. viele Fensterscheiben zerstört. • rm. Darmstadt, 13. Mai. Die gestrige Wahl des Oberbürgermeisters und des Bürgermeisters ergab die Wiederwahl des Oberbürgermeisters Dr. Glässing mit 46 Stimmen. 12 weiße Zettel wurden abgegeben, einer war ungültig. Bürgermeister Mueller irnnbe mit 49 Stimmen wiedergewühl t; hier wurden 11 weiße Zettel abgegeben. Handel. Berlin, 12. Mai. Börsenstimmung s b i l d. Die Besserung der Mark im Auslande, namentlich in Amerika und die Zeitungsmeldung von der angeblich geplanten Finanzkonferenz der alliierten Mächte unter Teilnahme Deutschlands hatten zur Folge, daß die Börse in freundlicher Stimmung verkehrte. Allerdings ließ die Zurückhaltung, die sich die Börsenbesucher vielfach noch auserlogen, kein umfangreiches Geschäft im allgemete nen aufkommen. Die Kursveränderungen waren aber, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nach oben gerichtet und betrugen etwa 1 bis 5 Prozent. Phönixaktien gewannen bei verhältnismäßig bedeutenden Umsätzen 8 Proz. Augsburg-Nürnberger Maschinen begegneten lebhafter Kauflust und stiegen 12 Prozent. Feste Stimmung trat für Schiffahrtsaktien hervor, wo Hamburger Paketfahrt etwa 5 Prozent, Norddeutscher Lloyd 2l/t# und Hansa 8 Prozent gewannen. Valutawerte waren meist niedriger. Von festverzinslichen Werten waren preußische Konsols anziehend. Die Devisenkurse befestigten sich nach namhafter Abschwächung am Vormittag zunächst etwas, gaben bann aber wieder nach, insbesondere Dollars. Für die nur zu Einheitskursen ge- hanbelten Jnduftriepapiere bestand vermehrte Kauflust. Frankfurt a. M., 12. Mai B örsen - stimmungsbild. Weit mehr noch, als dies kursmäßig zum Ausdruck kam, hatte sich an der heutigen Börse die Stimmung gehoben, angeregt durch die lebhaftere Beteiligung des Privatvubli- Herrn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. 14. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) M. LavertiffeS Geschäft nahm das ganze Erd- geschotz eine? alten dreistöckigen Hauses em, und seine Auslage sm ster, die künstlerisch arrangiert waren, zeigten eine bunte Sammlung alitiertenr- Üchen Kuriositäten. Gerade'über der Front war cm Anschlag angebracht, der fragte: Do you coi- leci? und tne stolze Antwort trug: Then there is nothing we cannot procure. „M. Lavertiste scheint em Mann zu leut, Oer feine Sache versteht,' murmelte Ken von, und trat m den Laden. Tiefer war für den Augenblick leer, aber ans dem Raum daneben hörte man zwei Stimmen. WaS sie sprachen, tonnt: Kenpon nicht unterfcbeilxm, aber er glaubte _ju meifen, datz dre Sprache ftanzösisch war. Tie Stimmen waren energisch, aber gedämpft, und die Redei den schienen erregt zu fein. Plötzlich gelang es Kenyon, ein Wort ai unterscheiden, und es interessierte ihn, brrat es war das Wort Police. Dann tarnen die Stimmen näher, und einen Augenblick später traten zwei Männer aus dem bahnt ter liegenben Zimmer ein, dessen Eingang von einer Draperie verborgen war. Beide waren ungefähr von derselben Größe und hatten schwarze Äugtet, aber wahrend der eine glattrasiert war ic d bor- LJreft gejchülcltes schwarzes Haar hatte, war der Kopf des anderen von einer üppigen roten Mähne umrahmt, und sein Gesicht schmückte ein buschiger, roter Schrrurrbart. Ern rv.haariger Franzose, ba_ habe üh, by Jove, noch nie gesehen, dachte Kenyon: ein Irländer meinerroegen, aber ein Fvanivfe hat sckevarz zu sein, io ist es von der Vorsehung bestimmt. Während die beiden Herren, von denen der Rothaarige of enbar der Ladenbefitzer war, voneinander Abschied nahmen, schnapme ft en rem noch ein Wort auf, Prozessor, was ein schertha ter Titel zu fein schien, da er von dem schwär zhaartgen .’Oerm an den vottn gerichtet wurde. Der erstere ging dann fort, bestieg ein Auto und rubr vrvon ft en mm begann nun einige Fragen m der Falsch- mun zerangelegenbeit an den Rothaarigen yi richten. Aber M. Lavertisie zeigte sich nicht «ehr entgegenkommend Man ha ihm ;a'f2 c Geld ar.- gehängt, aber er formte die Quelle nickS angeben. ..Das tarnt heutzutage jedem Geschäfts mann rasieren, daß er falsches Geld in brr ftahe bekommt/' sagte er kurz. „Die Polizei steht ja die,er Ber- brecherbande ratfos gegenüber; und von dem jungen Herrn in der „Daily Mail", der ffe berausgewr- bert hat, hon man hoch auch nichts." Kenyon wurde rot und beeilte sich, bis Gesprächsthema zu wecheln. In einer Ecke Des Fensters lagen ein oaar schöne fapanifebe Holzschnitte, er sprach ben Wunsch aus, sie anzufthen. Er war ein leLenjchafllicher Samt .'er beichlog nach -Anzeiger für Gberhessen) 8rettag, 13. Mai 1921 kmnS am Geschäfte und durch den Rückschlag auf dem Tevistnrnarkt Die feste Tendenz machte sich an der ALendbörse ganz besonders in Zndustrie- akl«t bemerkbar, für welche btc Kauflust anhäll. Auf dem Montan markte waren Buderus bevor- »ugt, Harpener imeber gebessert, ßotbnngrr Hütte waren gefragter und rotierten 426. Im freien Verkehr (teilten sich Pd Holzinann au’ 304, 302. Manoftlder Ku^e gingen mit 5125 um. Memel ei Zellstoff 50. Augsi-urg-Nüriih-rg waren unt 458 und Deutschm Mafchmen mit 295 im Her kehr Deutsche Petroleum 795. Lebhafteres Inter esse beftiaro für Daimler, welch: 4 Proz. autogen. Rege ivavm die Umsätze in Schiffahrt->attiaft 4(0- 500 Mk ; Schweine: vollsteisänae unter 80 Äg 1100 bis 1300 Mk.. i»ii 80 120 Kn 1300-1400 Mk . um 120 150 Kg. 1300—1400 Mk. über l.'O ft-g ■ finbet brr nächste HauptmarV am DsmStag ben 17. Mai statt nt. Friebberg, 12. Mai. Der gestrige Schweine markt hatte einen Austrieb auf zuweilen wie feit langen Jahren nicht Trotz bes außergewöhnlichen Auftriebes fehlte es nicht an Käufern unb es entwickelte fich ein sehr lebhafter Hanbel. Die Preise bewegten sich, trotz des starken Angebots, immer noch in der bekannten Höhe. Müller'sche Badennftalt. DasserwärmL der Lahn am 13. Mai: 15° R ®n einem Test der Auflage wiederholt.) (Eine neue Konferenj des Obersten Rate». Paris, 12. Mai. (WTB.) Der diplomatische Berichterstatter der „Chicago Tribüne" glaubt zu wissen, daß auf der näch sten Konferenz des Obersten Rates, die noch vpr dem 1. Juni statt finden soll, die Zahlungsmodalitäten für Deutschland, die Frage der Räumung Düsseldorfs und die o b e r s ch l e s i s ch e F r a g e auf der Tagesordnung stehen werden. Als Ort des Zufammentrftts der neuen Sitzung des Obersten Rates wird Ostende ge> nannt. Giolitti lege Wert darauf, daß die Zusammenkunft in Italien staltftndet, weil et sonst an den Beratungen nicht teilnehmen könne. Die jetzt tu Düsseldorf Wsammenge- zogenen ftanzösischen Divisionen werden zurückgezogen werden, sobald die 150 Millionen Goldmark auf Rechnung der ersten Milliarde von Deutschland gezahlt worden sind. Dabei soll gleichzeitig die ganze Zone bei Düsselborf geräumt unb bie alliierten Truppen auf bic im Friebensvertrag festgesetzte Grenzlinie zurückgezogen werden. Die „TftneS" pegen die Parteilichkeit der Franzosen in Oderfchlesien. London, 12. Mai. (WTB. Tte JL \xa t4f meldet aus Oppeln, daß bislier kein Vertrag, m dem die Autorität bet pyhnfck«, ^lufstänii'chm anerkannt nmrb-, untergcidjnei woiden fei. Es scheine jedoch, daß die fnmzSfkscheii Vertreter m der Konnnifsron ein verbales yfblbmmat ti tneiem Sinne getuofien hätten. General "Leronds Gedanke sckieine zm fein, daß "die fertrie Tat ache der palnifmen Besetzung rHne weiteres txm den Ällte tertai anertarait werden müsse. Wie die ..Times" rori tr meldet, ist die fran^ zösische Propaganda auflatMüfltd) darauf gerichtet, die Deutschen zu beschuldigen Tic lUtetbung ton einem bnitybeu Angrist auf französische Truppen bei Kreuzbar« scheine e Eten ho unbegründet M ftrn, wie die Entdeckung verborgener deutscher Was en lager. Tie Franzosen verhafteten Deutsche, die im Besitze ton Waffen betroffen wurden, um so den Belagerunqszustand durchzuführen, übersähen aber die bewaffneten polnischen Patvouillen, die an jeder Straßenecke stunden. London, 12. Mai (WTB.) Tte „Time%** erklärt zu der Lage rn Oberfdienen, dre rnter* alliierte Kommis fron habe als neutrale Organisation ausgehört zu bestellen. Tte b trifdrn und italremschen Df iiiere sähen sich gezwungen, die Abstimmungspolizir (ffegen die polnischen Luf- ftänbif'hen zu organineren, um br Dirchführtrng ihrer Pflicht zu ermöglichen. Engländer kämpfen mit Deutschen zusammen. Berlin, 12. Mai. Wie daS „B. T." erfährt. haben englische Offiziere am Dienstag bei Kanbrzin bas Kommanbo flbei die im Kampf gegen bie polnischen Insurgenten befindlichen Apotruppen übernommen Der sozialdemokratische Paneitag. Berlin, 12. Mai. Laut ..Vorwärts" soll der biesjährige Parteitag der S. P.D. auf ben 18. September nach Görlitz einberufen werben. kurzer Prüfung, bie Holzschnitte, eint Serie von neun Stück, zu erstehen „Bas ist der Preist fragte er. „Achtzehn Pfund, Sir, für alle neun. Zwei Pfund das Stück." ,L>m, daS finde ich teuer." „Nein, Sir, verzeihen Sie, das ist nicht teuer. Ueberbiev sind bas Tinge, die noch unerhört an Derr steigen werden. Mr rühren nur erstklasiige Ware, Str." Obgleich noch durch btc Anspielung am b e „Daily Mail' verletzt, mußte Kennon inner, rt) -.ugeben, datz der Mann rett hatte Er ra'mt zwei 3ehnji U7tir.o:en heraus, steckte bie zwei Pf - b ein, dic er zuruckoekam, und bat, bic Sa:ben -u- zuscbicken. Inzwischen tarnen zwei junge Männer von gewöhnlichem Komoristerausseien von vt Ltraße herein, nickten dem Labenbesitzer '-u u d begaben sich nt das rückwärtige Zimmer. Mn emem rafcben „Sie entschuldigen, Sa?^' gtng M. Lavertiste ihnen nach Vtenncn beeilte sich unterdesien, ben Laden einer Prüsung zu unter* ziehen, formte aber nichts Verdächtiges finden, intb guckte bann rasch d irch bie Spalte ter Draperie in das anstoßende Zimmer. Tte b-eidm jungen Männer hatten einen größeren Hrujm Silber* und Goldmünzen vor M. L«>ertifft aut* gestaoelr, und b efer war bimrt beschäftigt, Posten in ein Geschäftsbuch eii^uttagen. „Alles ichemt hier allttghr $u fdn," jagte sich taW Et anso. Seufzer. „Vergesien Sie nicht, mir bie Sache zu schicken," rief er und verließ das Lotal. Draußen in Southampton Road blieb er flehen und überdachte b e Sachlage Natürlich war bei M. Lavenm'e nichts zu finden gewesen, das nxn ja klar, bei dieser verdammten Affäre war ja überhaupt nftgends etwas zu finden. WaS sollte er jetzt tun? Antwort auj de Telegramme, tnt er zur Prüfung feiner letzten Theorie abgefanbt hatte, formte er nicht vor Nachmittag erwarten.. Während er fo nachdachte, sich er plötzlich -wn Vertanen, deren Anblick chm zu einem rw'chen Enifchlutz verhol' Der eine war der schwarzhaarige Herr, ben er eben erst im Laden gesehen hatte, und der nun in seinem Auto um d'.c Ecke von Holbvrn bog und wieder vor dem Geschäft rorftchr: der andere war einer seiner eigenen Helfer, Blair, der sich an der Ecke der SicCutn* Arenue eben die Schuhe bürsten ließ. Kenycm ging rasch über die Straße mit ben letzteren zu. „Mair", sagte er, „behalten Sie biejen trän* zöfischen Kurio itätenladen a c Stunde lang nn Äuge und kommen Sie barm ms Holbornreftau rant unb legen Sie mir Rapvon a: Ich gehe hm und nehme meinen Lunch. Wahrscheinlich weiden Ste mir nichts Wich:iges mir;ul eilen flohen, aber immerhin . . . Und ja rich.ig, brüt gen Sie hn> auS, wem das AÜ2 gehört, das dort wz dem Stahrn üü6l" <3hrtfttz'sg k^gtj Müller^ Badeanstalt ist eröffnet M90 Deutsche Vereinsbank iMuninrnmiiiiiiiiiiiiiiinuminiHnii 0 kBllllA uiiiiiiiiiutnimiiiiiiinmiitnmmnu) NeuenBäue23 Uluuöll NeuenBäue23 iiiiiMiiiiiuiiinuiiiiiiuiiiiiiiiiiiHiiiiii ■ lllMI V WIVMVII «iiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinuiiiiiniuiiiiim Kapital und Reserven 70 Millionen M. Sachgemäße und sorgfältigste Erledigung sämtlicher bankgeschäftlichen Aufträge Kontokorrent- und Scheckverkehr An- und Verkauf von Wertpapieren Annahme und Verzinsung von Bareinlagen nach Vereinbarung 37®e Behördliche Anzeigen Sitz tm 3nknti>) ErwrrbSyefell schaden — Äktien- etfrüftbaftrn, Kvmmarrdttgrsellfchaften auf Aktien, «legt. Die tVrlSnfigrn Zahlungen tocrbm auf die bn der Deranlagunq endgültig feftgefctzde Wrper- schaftSsteuer angerechnet. 5480B sieben, Butzbach, Grünberg, Hungen, den 11. Mai 1921. - Die Fimm-ämtrr. rtädt. Lebenzmittelaml. Bekanntmachnng. TS wird hierdurch pn öffentlichen Kenntnis «bracht, daß das vom Schwurgericht der Provinz Oberbefsen am 8. Dezember 1920 gegen WM Kuchenbecker von Linden-Hannover erlassene Todesurteil heute Dornriitag 6 Uhr tm Hose des LandgerichtSgefängonsses dahier vollstreckt worden 3l 5509V Gießen, den 18. Mai 1921 Staatsanwalts chast beim Landgericht der Provinz Oderhessen. ,_____________________vr. Ecke rt.______________________ Bekanntmachung ü-ervorlLuhrge Zahlungen auf dieKSrper- schaftssteuer. hmg sowie sonstige Pcrsonenveoernvxungen mit wir^chaftlichem GcschüflSbetrieb (gewerblicher, tauf- mönnischer, land- oder fvrstwirtscizastlicher Art), deren Zweck die Erzielung wirtschaftlicher Vorteile für sich oder chve Mitglieder ift — wird hiermit dekanntacgeüen, daß fr alljährlich jeweils binnen einem Monat nach Feststellung der Bilanz, der Reckmung oder des sonstigen Abschlusses für jedes Geschäftsjahr als vorläufige 3al)bxng auf die Körpers chafts steuer (Gesetz vom 26. März 1921 — RGBl. 1921 <5.342 —) ohne besondere Aussordo- rung 10 v. H. deS i» dem Abschluß ausgewiesenen Reingewinns zu entrichten haben. Die vorläufige Zahlung ist «en die Bezirks Sasse ui leisten, die für btn Ort der Leitung der inländischen Erwerbsgesellschaft. bzw. für den Sitz der inländischen EnverbS- gesellschaft zuständig ist. Den vorläufig zu zahlenden Betrag haben die Lrwerbsgesellschäften von sich aus zu berechnen. Die vorläuftgen Zahlungen aus Grund des Svrnns der Geschäftsjahre, bw nach dem lrz 1919 abgelaufen waren und deren Gebschlüsse am 1. April 1921 feststvnden, Warrn nach § 4 des Gesetzes vmn 36. März 1921 schon lns zum 1. Mac 1921 zu entrichten. ES wird deswegen auf die kürzlichen amtlichen AuS- lasfungen in dieser Zeitung verwiesen. Bn nicht rechtzeitiger Entrichtung deS ge» roirt) ein Zuschlag von 20 v. H. estgesetzteu KSrpen'chrftssteuer auf- Londerautzgabe. ßrbnwurft in l«Ag.«Dosen Mk. 450 bk Dose flemfetfe (300-®ramm-Stildi) , 4- b. Stück Äonbcnfurte, gezuckerte Dollmilch „ 8.- btt Dose. ,",, verkauf erfolgt bis auf weiteres von 8 bis •* /« ^hr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags “litn Stadthaus Gartenstraße 2. Nebengebäude Sv1;^'6 .Or^9tnd)t) an jedermann. Samstags er- folgt Verkauf nur von 8 bis 12 Uhr Dt'ßen. den 9. Mal 1921. 534TB Ter Oberbürgermeister mittelnnt\ Bekanntmachung. r ■ Au un^rG«w^.schaftSregister wurde heute vn der ^fwnnrticha tllchen Bezugs- un> Ib-atz- genosxn ckaft, e. G. m. b v. m EbersdEt ein- getragen: Die Landwirte Wilhelm Holler m* Biel Rübl II , beide von Eberstadt, futb aus dem Vorstand au-geschieden und an ihre Stelle dir Landwirte Emst von Diemar und Wilhelm Schmandl, beide von Tbcrstadr, in den Borstmrd ^Lich, den 9. Mai 192L 5474D v«sft|ches Amtsgericht. ZA 5506B als: Wohlfahrtsamt erbeten. 55183 Donnerstag 5614D Verschiedene DlftrUtte. 2 Lichen-Stämme 1. AL N. Kiefern 1 2. 3. 2. 3. 2 8 8 vormittags von 8—12 Uhr nachmittags von 2-8 Uhr. 5. 6. 2. 3. 2 3. 4. 5. 2. 3. 2 Fichten. , Angebote find An NichtamtStagur werden die Dienstrümne nur für die besonders vorgeladenen Personen offen nst 3 Wochen. :, den 12. Mai 1921. dtbauamt Gießen. Braubach. 6,35 Festmeter 11.— 537 2,51 088 2,62 2,67 gehalten. Hungen, den 13. Mai 1SS1. Finanzamt Hungen. 8 55 169 114 56 1 Buchen. 19 2 Kiefern- 13 22 „ 8 2 Fichten. 5 2 ES wird hiermit bctamtgtgeben, daß für den Verkehr des steuerpflichtigen Publikums an AmtS- stclle die folgenden AmtStage festgesetzt sind: Dienstag Mittwoch Arbeitsvergebung. Die Weißbinder- und Anstreicherarbeiten (13 Losei für die KlernwvhnungS- bauten in der Kaiser-Allee sollen Samstag, 21. Mai d. Js., vorm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibnna und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, stnd bis genannten Termin an uns nnMrnchrn. Bekanntniachung. Das Leermaterial aus der Quäkerspeisung, ca. 130 Aistchen (60x40x25), 3 Aakao-Aisten (60x60X120), 4 leere Schmalzfäffer, ca. 25 leere lOO-Ag.-Säcke, soll meistbietend verkauft werden. Schriftliche Angebote bis 19. Mai 1921 an bas 2,74 Festmeter 8,32 47LO 110,05 53,96 18,06 0,57 12,45 2,91 1434 19,44 4,38 237 M7 1,43 6 b . =. 1,13 ForstwatteL Derschiedene Distrikte. Eichen-Siämme 1. AI. = Forstwatt FranZzeigt das Holz auf Ansuchen vor. Allendors a. b. Lumda, den 10. Mal 1931. Hessisch« Bürgermeisterei Allendors a. b. Lumda. Rein. 541QD (vletzen, den 12. Mai 192L Der Oberbürgermeister (WohlfahrSamL) Bekanntmachung. Bekanntmachung. Der vom ® em einberat beratene Voranschlag der Gemeinde Trohe für 1921 Rj. liegt vom 14. b. Mts. an eine Woche lang auf dem Bürgermeistereibureau zur Einsicht offen. Einwendungen Können daselbst schriftlich oder münbfid) oorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlosien worben, zu bet auch die Ausmärker herangezogen werden. Trohe, den 11. Mai 1921. 5465 D _______Bürgermeisterei Trohe. Schmidt._______ Holzsul,Mission. Dienstag den 17. Mat Ifb. Jahre», vormittags 8 Uhr, sollen aus den Waldungen der vemeinde Aliendorf an der Lumda folgende 2. 3. 5. 5b , - o;34 ; - ,., _ nQd5 Farsttoannen und Alaffen getrennt verschlossen, md Austchnft versehen, bis ,u obigem Itnntn an hiesige vürgerm isterei ein,ureichen Angebote mit zusammengezogenen Klaffen oder mit Vorbehalt vergehen werben nicht berücksichttgt Die Verkaufsbedingungen können auf hlesig.r Vürgermeifterei eingejehen ®-rben und werden tm Tarmine nochmals bekanntgemacht. Die unterzeichneten Banken geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Geschäftsräume am Samstag, H Mai 1921 für jeglichen Verkehr geschlossen sind. Bank für handel und Industrie Gewerbebant zu Gießen Nie-erlaflung Sletzen e. S. m. b. h. deutsche Vereinsbank Hessischer Vankverein Aktiengesellschast Filiale Sie»«« Filiale Sieben virection der Visconto-Gesellschast Mitteldeutsche Lreditbanl Zweigstelle Sietzen Filiale Siehe« 53®d Stadt. Arbeitsamt Gießen Liebigftratze 16, Teleph. 2054, ES können eingestellt werden: a. bei biestaen Arbeitgebern: 2 BrovistonSrettenbe. 1 Zinngießer, 1 Ziseleur. 2 Friseure. 8 Schreiner, 1 Glaser, 1 Zimmermann, 1 Verkäufer. Lehrlinge: 1 Maler tu Weißbinder, 1 Stukkateur. 2 Lackierer, 1 Einrabmer, 2 Schmiede, 1 Gärtner, 1 Glaser. 1 Mechaniker. b. bei auswärtigen Arbeitgeber«: 1 Weißbinder, 2 jüng. landw. Mnetüte, 4 Schneider, 2 Friseure, 9 Schreiner, 2 Zimmerleute, 1 Schmied, 3 Stein« metze, 1 Wagner, 1 Sattler. Lehrlinge: 1 Schlaffer und Elektromonteur, ein Schreiner. Es lachen Arbeitt Schriftsetzer, Buchdrucker, Schreiner, Kaufleute. Schreiber und Reisende, Packer, HauSburschen und Ausläufer, Maschinen« schlaffer, Bauschloffer, 4 Schuhmacher, 2 Krankenpfleger, 1 Sattler und Polsterer. Bäcker und Metzger, 4 Kellner, 1 Äraft,obrer, 1 ftormet, 1 Schmied, 1 Werkzeugmacher, 2 Buchbinder, Mechaniker, 1 Klavierspieler, 1 Heizer, 1 Küfer, 1 Wagner. 1 Gönner, 1 Dreher, 1 Tapezierer, Elektromonteure, 1 Drechsler, 1 Kynditor, I Hand« schuhmacher, 1 Friseur, 1 Schneider. Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen« genommen. Lehrlinge: 1 Schneider, 1 Kanfmann und Schreiber. 1 Schmied, 1 Dreher, 1 Schreiner, 1 Schlaffer. 2 Spengler, 2 Köche. 2 Mechaniker. 3 Friseure, ein Drechsler, 2 Elektromonteure, 1 Konditorvolontär, 2 Wagner, 1 Sattler, 1 Installateur, 2 Konditoren, 3 Schuhmacher, 1 Dreher. Weibliche «btailnns: ES tonnen eingestellt werden: a. bei diesigen Arbeitgebern: Mädchen für tagS* über, Dienstmädchen. Kauffrauen und «mädchen für einzelne Zage, tüchtige Alleinmädchen. 2 einfache Stützen. 1 Verkäuferin, 2 Köchinnen, 1 HauS» Hallerin. t». bei auswärtige» Arbeitgeber«: 3 londwirt« fchaftliche Dlenumädchen. Dienstmädchen. Hausmädchen. Zimmermädchen. Alleinmädchen, zwei Köchinnen. 3 Stützen, 1 Kaffeeköchin. SS suchen Arbeit: 4 Verkäufettnnen, t (Vriteufe, 2 ftoniorifttnnen, 2 Flickerinnen, 3 Walchftauen, 1 Hau-Häliettn, einige Lauffrauen. auch für Nach- mittaaSbeschäftigung, Mädchen für tagsüber, drei Fabrikarbeitettnnen, 1 Frl. erteilt sranzöfffchen Unterricht. 55MB Nntzbolzverstelgerung. Dienstag, 34. Mai b. 9, von norm. V>H Uhr ab, werden in der Samtfchen Wirtschaft zu Langd au5 den Do man ialwalddi strikten LtzUW 6, Hegwald 5 und 10 intb Eisen kaute 2 u. 6 der Jorstwartei Langd versteigert: Stämme: Nche 5. ftt 1 @t — 0,39 Fm., Elsbeere 6. Kl. 1 St. = 0,19 Fm., Kiefer 2. Kl. 1 St. ™ 0,64 Fm., 3. Kl. 7 St. 7,30 Fm., 4. Kl. 7 St. - ü.17 Fm , 5. Kl. 9 St. - 3,88 Fm., Lärche 3. 5 6t. = 6,63 flfau 4. Kl. 6 St. - 4,57 Fm., 5.Ä.36 6L- Kl. 1 St. - 1,06 Fm., Fm., 6b Kl. 104 St. - 12,91 Fm. Derbstanaen: Fichtt 1. Ät 182 St. = 8,53 Fm.; Nutzschelter Nm.: 4 Elche. Nutzknüppel 9tm.: 44 Eiche, 18 Lärche. 1^5 Fichte. Nutzreisig Rm.: 108 Fichte. Knufliebhober werden ersucht, txri Hol» vorher einhiusehcn. Nähere Auskunft erteilt der Förster- afbirant Dillemuth zu Langd sowie die unterfertigte Stelle. 5613D Ei chelSdorf, den 12. Mai 192L Heft. Oberförsterei EichelSdorf. Walter. 11,71 Fm., Fichte 3. 5s Kl. 9 St. - 3,30 Arbeitsvergebung. Znm Neubau eines Wohnhauses zu Mühlsachsan bei Nieder-Bessingen sollen folgende S'juirbetten ver« geben werden: 1. Erd» und Maurerarbeiten 2. Iimmerarbeiten 3. Spengler ar beiten 4 Dach deckerarbeiten 5. Trägerlik ftrung. Snaebotsfor-tulare find gegen Erstattung der «bschrelbegedühren von unserem Architekten Tonrad Schuhmacher In Gießet». Noonstratze 31, erbdlt» li